ETS700 - Klimakontrolle STIEBEL ELTRON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektro-Speicherheizung |
| Modell | ETS 700 |
| Marke | Stiebel Eltron |
| Abmessungen (H x B x T) | 650 x 1480 x 275 mm |
| Gewicht (ohne Steine) | 72 kg |
| Gewicht (mit Steinen) | 366 kg |
| Anschlussleistung | 7 kW |
| Nennspannung | 400 V, 3/N/PE, 50 Hz |
| Nennaufladung | 56 kWh |
| Wärmerückhaltevermögen | 59 % |
| Betriebsgeräusch | 34 dB(A) |
| Funktionen | Aufladeregelung, Entladeregelung, Gebläse, Mischluftklappen, Raumtemperaturregelung |
| Reinigung und Pflege | Flusensieb regelmäßig reinigen; Gehäuse mit feuchtem Tuch abwischen |
| Sicherheit | Schutz-Temperaturregler, Sicherheits-Temperaturbegrenzer, Mindestabstände beachten |
| CE-Kennzeichnung | Ja |
| Farbe | Reinweiß RAL 9010 |
| Installation | Nur durch Fachhandwerker; Wand- oder Bodenbefestigung möglich |
| Zubehör | Raumtemperaturregler, Zusatzheizung, Abdeckkappe für Wählknopf |
| Ersatzteile und Kundendienst | Ersatzteile über Stiebel Eltron Kundendienst erhältlich |
| Garantie | 24 Monate (privat), 12 Monate (gewerblich) |
| Entsorgung | Gerät und Verpackung gemäß örtlicher Vorschriften entsorgen |
Häufig gestellte Fragen - ETS700 STIEBEL ELTRON
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BEDIENUNGSANLEITUNG ETS700 STIEBEL ELTRON
BEDIENUNG UND INSTALLATION
OPERATION AND INSTALLATION
UTILISATION ET INSTALLATION
BEDIENING EN INSTALLATIE
OBSLUHA A INSTALACE
- Allgemeine Hinweise 3
1.1 Sicherheitshinweise 3
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation ____ 3
1.3 Hinweise am Gerät 3
1.4 Maßeinheiten 3
- Sicherheit 4
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ____ 4
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 4
2.3 Sicherheitsabstände 4
2.4 CE-Kennzeichnung 4
2.5 Prüfzeichen 4
-
Gerätebeschreibung ____ 4
-
Einstellungen 5
4.1 Bedienfeld 5
4.2 Bedienoberfläche 5
4.3 Wärmespeicherung ____ 5
4.4 Wärmeabgabe 5
- Reinigung, Pflege und Wartung 6
5.1 Reinigung des Flusensiebes 6
- Problembehebung 6
INSTALLATION
- Sicherheit 7
7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 7
7.2 Vorschriften, Normen und Bestimmungen ____ 7
- Gerätebeschreibung 7
8.1 Wirkungsweise 7
8.2 Lieferumfang 8
8.3 Weiteres Zubehör 8
- Vorbereitungen 8
9.1 Montageort 8
9.2 Sicherheitsabstände 8
- Montage 8
10.1 Gerät öffnen 8
10.2 Aufladeregelung einstellen 9
10.3 Netzanschluss / Anschlussleitungen ____ 10
10.4 Montagevarianten 10
10.5 Speichersteine einsetzen 11
10.6 Säubern des Gerätes 12
10.7 Elektrischer Anschluss 12
10.8 Gerät schließen 13
- Inbetriebnahme 14
11.1 Kontrolle vor der Inbetriebnahme 14
11.2 Erstinbetriebnahme 14
-
Wiederinbetriebnahme 14
-
Übergabe 14
-
Störungsbehebung 15
14.1 Statusanzeige des Aufladereglers 15
14.2 Störungstabelle 15
14.3 Symbole des Typenschildes 16
-
Wartung 16
-
Technische Daten 17
16.1 Maße 17
16.2 Elektroschaltplan 18
16.3 Anschlusspläne 19
16.4 Anschlussleistung reduzieren 20
16.5 Leistungsanpassung (Nennaufladedauer) 20
16.6 Datentabelle 21
KUNDENDIENST UND GARANTIE
UMWELT UND RECYCLING
BEDIENUNG
1. Allgemeine Hinweise
Das Kapitel „Bedienung“ richtet sich an den Gerätebenutzer und den Fachhandwerker.
Das Kapitel „Installation“ richtet sich an den Fachhandwerker.

Hinweis
Lesen Sie diese Anleitung vor dem Gebrauch sorgfältig durch und bewahren Sie sie auf.
Geben Sie die Anleitung gegebenenfalls an einen nachfolgenden Benutzer weiter.
1.1 Sicherheitshinweise
1.1.1 Aufbau von Sicherheitshinweisen

SIGNALWORT Art der Gefahr
Hier stehen mögliche Folgen bei Nichtbeachtung des Sicherheitshinweises.
▶ Hier stehen Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr.
1.1.2 Symbole, Art der Gefahr
| Symbol | Art der Gefahr |
| Verletzung | |
| Stromschlag | |
| Verbrennung oder Verbrühung | |
| Brand |
1.1.3 Signalworte
| SIGNALWORT | Bedeutung |
| GEFAHR | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben. |
| WARNUNG | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben kann. |
| VORSICHT | Hinweise, deren Nichtbeachtung zu mittelschweren oder leichten Verletzungen führen kann. |
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation

Hinweis
Hinweise werden durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt. Allgemeine Hinweise werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
▶ Lesen Sie die Hinweistexte sorgfältig durch.
Symbol

Geräte- und Umweltschäden

Geräteentsorgung

Gerät nicht abdecken
▶ Dieses Symbol zeigt Ihnen, dass Sie etwas tun müssen.
Die erforderlichen Handlungen werden Schritt für Schritt beschrieben.
1.3 Hinweise am Gerät
Symbol

Geräteentsorgung
Geräte mit dieser Kennzeichnung gehören nicht in die Restmülltonne und sind getrennt zu sammeln und zu entsorgen.

Gerät nicht abdecken
Auch zum Trocknen dürfen Wäschestücke niemals über das Gerät gehängt werden. Entzündungsgefahr!
1.4 Maßeinheiten

Hinweis
Wenn nicht anders angegeben, sind alle Maße in Millimeter.
2. Sicherheit
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät dient zur Erwärmung von Wohnräumen.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch das Beachten dieser Anleitung sowie der Anleitungen für eingesetztes Zubehör.
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Beachten Sie die nachfolgenden Sicherheitshinweise und Vorschriften.
- Die Elektroinstallation und die Installation des Geräts dürfen nur von einem Fachhandwerker oder von unseren Kunden-dienst-Technikern durchgeführt werden.
- Der Fachhandwerker ist bei der Installation und der Erstinbetriebnahme verantwortlich für die Einhaltung der geltenden Vorschriften.
- Betreiben Sie das Gerät nur komplett installiert und mit allen Sicherheitseinrichtungen.

GEFAHR Brand
Betreiben Sie das Gerät nicht,
- wenn die Räume durch Chemikalien, Staub, Gase oder Dämpfe feuer- oder explosionsgefährdet sind
- in unmittelbarer Nähe von Leitungen oder Behältnissen, die brennbare oder explosionsgefährdete Stoffe führen oder enthalten.
- wenn im Aufstellraum Arbeiten wie Verlegen, Schleifen, Versiegeln, durchgeführt werden.
- wenn mit Benzin, Sprays, Bohnerwachs oder ähnlichem umgegangen wird. Lüften Sie den Raum vor der Aufladung ausreichend.
- wenn die Mindestabstände zu angrenzenden Objektflächen unterschritten werden.

GEFAHR Entzündung
Auf dem Gerät oder in dessen unmittelbarer Nähe dürfen keine brennbaren, entzündbaren oder wärmedämmenden Gegenstände oder Stoffe, wie Wäsche, Decken, Zeitschriften, Behälter mit Bohnerwachs oder Benzin, Spraydosen oder dergleichen gelegt werden.

GEFAHR Verletzung
Sollten Kinder oder Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten das Gerät bedienen, stellen Sie sicher, dass dies nur unter Aufsicht oder nach entsprechender Einweisung durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person geschieht.
▶ Beaufsichtigen Sie Kinder, um sicherzustellen, dass diese nicht mit dem Gerät spielen!

WARNUNG Verbrennungen
Die Gehäuseoberflächen des Gerätes und die austretende Luft werden bei Betrieb heiß (über 80 °C).
2.3 Sicherheitsabstände
Sie müssen zwischen dem Gerät und allen angrenzenden Objekten, zum Beispiel Möbeln, Gardinen, Vorhängen und Textilien sowie allen sonstigen brennbaren und nicht brennbaren Materialien, folgende Mindestabstände einhalten:
| Mindestabstände | |
| Zum Luftaustrittsgitter | 500 mm |
| Zur rechten Seitenwand | |
| - bei brennbaren Teilen | 100 mm |
| - bei nicht brennbaren Teilen | 70 mm |
| Zur linken Seitenwand | 100 mm |
| Zum Deckel | 50 mm |
▶ Stellen Sie sicher, dass die Warmluft ungehindert aus dem Gerät austreten kann.
2.4 CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung belegt, dass das Gerät alle grundlegenden Anforderungen erfüllt:
- Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit
- Niederspannungsrichtlinie
2.5 Prüfzeichen
Siehe Typenschild am Gerät.
3. Gerätebeschreibung
Mit diesem Gerät wird elektrisch erzeugte Wärme gespeichert. Die elektrische Wärme wird während der Freigabezeiten von preis-günstigem Niedertarifstrom erzeugt.
Die Freigabezeiten hängen vom jeweiligen Elektrizitäts-Versorgungs-Unternehmen (EVU) ab. Die freigegebenen Zeiten liegen überwiegend in den Nachtstunden.
Die gespeicherte Wärme wird entsprechend der gewünschten Raumtemperatur als Warmluft über ein Gebläse sowie zu einem geringen Anteil auch über die Geräteoberfläche in den Raum abgegeben.
4. Einstellungen
4.1 Bedienfeld

1 Bedienfeld
- Klappen Sie zur Bedienung die Abdeckung des Bedienfeldes auf.
4.2 Bedienoberfläche

1 EIN/AUS-Schalter für die Entladeregelung (Zubehör)
2 EIN/AUS-Schalter für eine Zusatzheizung (Zubehör)
3 Wählknopf „Aufladeregelung“ (Wärmespeicherung), stufenlose Einstellung
4 Wählknopf „Entladeregelung“ (Wärmeabgabe), stufenlose Einstellung der Raumtemperatur (Zubehör)
4.3 Wärmespeicherung
Über die Aufladeregelung wird der Grad der Wärmespeicherung (Aufladung) bestimmt.
Welche Einstellungen Sie an der Aufladeregelung vornehmen müssen, ist davon abhängig, ob Sie ein Gerät mit oder ohne zentrale witterungsgeführte Aufladesteuerung einsetzen.
Die witterungsgeführte Aufladesteuerung befindet sich im Schaltschrank.
4.3.1 Geräte ohne witterungsgeführte Aufladesteuerung
▶ Stellen Sie den Wahlknopf „Aufladeregelung“ entsprechend den folgenden Angaben ein.
| Stufe | Lademenge | Geeignet für |
| Stufe 0 | keine Aufladung | - |
| Stufe 1 | ca. 1/3 der Vollaufladung | Übergangszeit(Frühjahr/Herbst) |
| Stufe 2 | ca. 2/3 der Vollaufladung | milde Wintertage |
| Stufe 3 | Vollaufladung | Wintertage |
Nach kurzer Eingewöhnung werden Sie über die nötige Erfahrung verfügen, um die jeweils richtige Einstellung zu finden.
4.3.2 Geräte mit witterungsgeführter Aufladesteuerung
▶ Stellen Sie den Wahlknopf „Aufladeregelung“ auf Stufe 3 ein.
Die witterungsgeführte Aufladesteuerung sorgt für die richtige Aufladung.
Zur unterschiedlichen Regelung einzelner Geräte können Sie über die Aufladeregelung zusätzlich eine manuelle Anpassung der Auflademenge vornehmen.

Hinweis
Beachten Sie hierzu die Anleitung der Aufladesteuerung oder des Gruppensteuergerätes.
4.4 Wärmeabgabe
Die Wärmeabgabe (Entladung) wird über einen wandmontierten oder im Gerät integrierbaren Raumtemperaturregler geregelt. Sie erhalten den Raumtemperaturregler von uns als Zubehör.
Der Raumtemperaturregler regelt automatisch die Wärmeabgabe über das Gebläse, sodass die eingestellte Raumtemperatur konstant gehalten wird.

Hinweis
An sehr kalten Tagen ist es sinnvoll, den Raumtemperaturregler bei mehrtägiger Abwesenheit nicht abzuschalten und eine reduzierte Raumtemperatur von z. B. 10 °C einzustellen. Durch diese Einstellung wird vermieden, dass der Raum zu stark auskühlt (Frostschutz).
5. Reinigung, Pflege und Wartung
Sollten am Gerätegehäuse leichte bräunliche Verfärbungen auftreten, reiben Sie diese möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und heißem Wasser mit Spülmittel ab.
▶ Reinigen Sie das Gerät im kalten Zustand mit gebräuchlichen Pflegemitteln.
▶ Vermeiden Sie scheuernde und ätzende Pflegemittel. Sprühen Sie kein Reinigungsspray in die Luftschlitze.
5.1 Reinigung des Flusensiebes

Hinweis
Reinigen Sie das im Lufteintrittsgitter sitzende Flusensieb regelmäßig. Damit gewährleisten Sie eine störungsfreie Entladung des Gerätes. Schalten Sie bei zugesetztem Flusensieb die Lüfter ab.

Ziehen Sie das Lufteintrittsgitter an der Unterseite nach vorn von den Schnappfedern ab.
- Lösen Sie das Lufteintrittsgitter, indem Sie es aus der oberen Arretierung ziehen.

1 Flusensieb
2 Lufteintrittsgitter
3 Noppen
▶ Drücken Sie das Flusensieb aus dem Gitter. Nehmen Sie dazu zum Beispiel einen Schraubendreher.
▶ Reinigen Sie das Flusensieb mit einer Bürste oder einem Staubsauger.
▶ Setzen Sie das Flusensieb wieder in das Gitter ein und lassen Sie es über die Noppen einrasten.

▶ Hängen Sie die Oberkante des Lufteintrittsgitters auf die Arretierungsschrauben.

- Drücken Sie das Lufteintrittsgitter über die Schnappfedern ein.
6. Problemebehebung
| Problem | Ursache | ► Behebung |
| Das Gerät wird nicht warm. | Es wurde keine oder eine zu geringe Aufladung eingestellt. | Stellen Sie den Wahlknopf „Aufladeregelung“ höher. |
| Fehlende Spannungsversorgung. | Prüfen Sie die Sicherung und den FI-Schalter in der Hausinstallation. | |
| Das Gerät hat auch bei milder Witterung eine zu hohe Wärmeabgabe. | Die Einstellung an Aufladesteuerung und/oder Aufladeregler ist falsch. | Passen Sie die Einstellungen an. |
| Das Gerät entlädt nicht. | Das Flusensieb ist verstopft. | Siehe Kapitel „Reinigung, Pflege und Wartung“. |

Hinweis
Änderungen oder Behebungen an der Aufladesteuerung machen sich erst nach erneuter Aufladung bemerkbar.
Können Sie die Ursache nicht beheben, rufen Sie den Fachhandwerker. Zur besseren und schnelleren Hilfe teilen Sie ihm die Nummer vom Typenschild mit (000000-0000-000000).

INSTALLATION
7. Sicherheit
Die Installation, Inbetriebnahme sowie Wartung und Reparatur des Gerätes darf nur von einem Fachhandwerker durchgeführt werden.
7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Wir gewährleisten eine einwandfreie Funktion und Betriebssicherheit nur, wenn das für das Gerät bestimmte Original-Zubehör und die originalen Ersatzteile verwendet werden.
7.2 Vorschriften, Normen und Bestimmungen

GEFAHR Stromschlag
Führen Sie alle elektrischen Anschluss- und Installationsarbeiten nach Vorschrift aus.

GEFAHR Stromschlag
Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester Anschluss möglich. Das Gerät muss über eine Trennstrecke von mindestens 3 mm allpolig vom Netz getrennt werden können.

Geräte- und Umweltschäden
Beachten Sie das Typenschild. Die angegebene Spannung muss mit der Netzspannung übereinstimmen.
Die Betriebsmittel sind auf die Nennaufnahme der Geräte auszulegen.

Geräte- und Umweltschäden
Befestigen Sie das Gerät so an Wand oder Boden, dass die Standsicherheit gewährleistet ist.

Hinweis
Beachten Sie die Bau- und Garagenverordnung des Landes.

Hinweis
Beachten Sie alle nationalen und regionalen Vorschriften und Bestimmungen.
8. Gerätebeschreibung

1 Abdeckblech
2 Heizkörper
3 Gebläse (M1)
4 Schutz-Temperaturregler (N5)
5 Lufteintrittsgitter
6 Luftaustrittsgitter
7 Dämmung
8 Speichersteine
9 Vorderwand und Innere Vorderwand
8.1 Wirkungsweise
Die Speichersteine werden über die zwischen den Speichersteinreihen liegenden Heizkörper erwärmt. Mit dem Aufladeregler wird die Aufladung stufenlos eingestellt. Beginn und Dauer der Aufladezeit werden vom zuständigen Energieversorgungs-Unternehmen (EVU) bestimmt.
Zwei eingebaute Schutz-Temperaturregler sowie ein Sicherheits-Temperaturbegrenzer verhindern eine Überhitzung des Gerätes. Während die Schutz-Temperaturregler sich selbsttätig wieder einschalten, muss der Sicherheits-Temperaturbegrenzer nach Behebung der Fehlerursache durch Eindrücken des mittig am Begrenzer sitzenden Knopfes wieder eingeschaltet werden.
Die gespeicherte Wärme wird mit Hilfe eines Gebläses, teilweise auch über die Geräteoberfläche, abgegeben. Dazu wird die Raumluft vom Gebläse durch das Lufteintrittsgitter angesaugt und durch die Luftkanäle der Speichersteine geblasen, wobei sie sich erwärmt.
Vor Austritt über das Luftaustrittsgitter wird die so erzeugte heiße Luft über zwei Mischluftklappen mit kälterer Raumluft gemischt, damit die austretende Luft die zulässige Höchsttemperatur nicht überschreitet. Die Stellung der Mischluftklappe, und somit das Mischungsverhältnis der Luft, wird über einen Bimetallregler geregelt.
8.2 Lieferumfang
Mit dem Gerät werden geliefert:
- Speichersteine
- Hinweisaufkleber
8.3 Weiteres Zubehör
- 2-Punkt-Raumtemperaturregler (Entladeregelung)
- Proportional-Raumtemperaturregler (Entladeregelung)
- Zusatzheizung
- Abdeckkappe für Wählknopf (Aufladeregelung)
9. Vorbereitungen
9.1 Montageort

GEFAHR Brand
Stellen Sie sicher, dass die Befestigungswand bis mindestens 85 °C und der Fußboden bis mindestens 80 °C temperaturbeständig ist.
Die Stellfläche des Gerätes muss eben und ausreichend tragfähig sein, damit sich das Gehäuse nicht verzieht.
Die Standsicherheit des Gerätes muss durch eine Wand- oder Bodenbefestigung gesichert werden (siehe Kapitel „Montage / Montagevarianten“).
9.2 Sicherheitsabstände

Achten Sie vor der Gerätebefestigung darauf, dass Sie die zulässigen Mindestabstände zu angrenzenden Objekten einhalten.
10. Montage
10.1 Gerät öffnen

1 Luftaustrittsgitter
2 Lufteintrittsgitter
Ziehen Sie das Lufteintrittsgitter an der Unterseite nach vorn von den Schnappfedern ab.
- Lösen Sie das Lufteintrittsgitter, indem Sie es aus der oberen Arretierung ziehen.
- Lösen Sie die Schrauben des Luftaustrittsgitters und nehmen Sie diese ab.

- Lösen Sie die Schrauben der Vorderwand an der unteren Abkantung.
▶ Nehmen Sie die Vorderwand ab.

- Lösen Sie die Schrauben der inneren Vorderwand an der unteren Abkantung.
▶ Nehmen Sie die innere Vorderwand ab.

1 Rechte Seitenwand (mit gelöster Verschraubung)
▶ Lösen Sie die Schraube an der rechten Seitenwand.
▶ Heben Sie die Seitenwand leicht an und nehmen Sie diese ab.
10.2 Aufladeregelung einstellen

Hinweis
Berücksichtigen Sie die folgenden Angaben. Nach der Montage können diese Einstellungen je nach Montageort und -variante unter Umständen nur bedingt vorgenommen werden.
10.2.1 Anschlussleistung reduzieren

GEFAHR Stromschlag
Ein 1-phasiger Anschluss darf nach den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der EVU's nur bis 2 kW (ETS 200) erfolgen.
Der Anschluss des Gerätes ist werkseitig auf die maximale Leistung (100 %) verdrahtet.
Durch Umlegen bzw. Entfernen von Brücken an den Anschlussklemmen können Sie die Anschlussleistung, in Verbindung mit einer Ladegradreduzierung am Aufladeregler, um 3 Leistungsstufen reduzieren (siehe Kapitel „Technische Daten / Anschlussleistung reduzieren“).
Die Dimensionierung der Leitungsquerschnitte und die Absicherung muss entsprechend der maximal möglichen Leistung des Gerätes erfolgen.
10.2.2 Ladegrad reduzieren

V4 Betriebs- und Störanzeige
X17 Steckbrücke zur Leistungsreduzierung 4-stufig.
X16 Steckbrücke zur Steuersignalanpassung 4-stufig.
A1 Elektronischer Aufladeregler
Auf dem elektronischen Aufladeregler befindet sich die Steckbrücke X17, mit der der Ladegrad des Speicherteils in Verbindung mit der veränderbaren Anschlussleistung 4-stufig wählbar ist (Positionen I, II, III oder IV).
Wird die Steckbrücke auf die andere Stiftreihe gesteckt, ergibt sich ein reduzierter Ladegrad (die Abschalttemperatur des elektronischen Aufladereglers wird abgesenkt).
10.2.3 Störverhalten des Elektronischen Aufladereglers
Der Aufladeregler im Gerät ist werkseitig auf „positives Störverhalten (80 % PS)“ eingestellt. Das heißt, bei defekter Aufladesteuerung (zum Beispiel Ausfall des Steuersignals) erhält das Gerät eine Vollaufladung.
Wenn das Gerät an eine digitale Aufladesteuerung angeschlossen ist, kann durch Umstecken der Steckbrücke X16 auf Position „80 % NS“, auf „negatives Störverhalten“ (keine Aufladung des Wärmespeichers) umgestellt werden.
10.2.4 Betrieb mit Aufladesteuerung
Beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der Anleitung der Aufladesteuerung.
Steuersignal
Der elektronische Aufladeregler kann an unterschiedliche Steuersignale (ED) von Steuerungen angeschlossen werden und ist somit auch in bestehende Altanlagen integrierbar.
Werkseitig ist der elektronische Aufladeregler auf ein AC-Steuersignal (Wechselspannungssignal an den Klemmen „A1+A2“) mit 80 % ED eingestellt.
Durch Umstecken der Steckbrücke X16 können andere ED-Signale (68/72, 37/40 %) gewählt werden. Dies ist notwendig, wenn das Gerät in eine schon vorhandene Anlage integriert wird, die mit einem der genannten ED-Signale die Aufladung steuert.
Anschluss an DC-Steuersignal
Ist in der Anlage eine Aufladesteuerung mit DC-Steuersignal (Gleichspannung 0,91 V - 1,43 V) installiert, muss das Steuersignal an die werkseitig abgedeckten Steuerklemmen X3 „DC + (Plus-Pol) und DC - (Minus-Pol)“ angeklemmt werden (Polarität beachten!).

GEFAHR Stromschlag Schließen Sie niemals das 230 V AC-Steuersignal an die Klemmen „DC + und DC -“ an. Der Aufladeregler würde sonst zerstört werden.
10.2.5 Leistungsanpassung entsprechend einer erhöhten Nennaufladedauer
Durch Umlegen bzw. Entfernen von Brücken an den Anschlussklemmen kann die Anschlussleistung an die vom EVU vorgegebene Nennaufladedauer angepasst werden. Werkseitig ist der Wärmespeicher auf eine Nennaufladedauer von 8 Stunden ausgelegt.
▶ Beachten Sie dazu die Angaben in Kapitel „Technische Daten / Leistungsanpassung“.
10.3 Netzanschluss / Anschlussleitungen

GEFAHR Stromschlag ▶ Schalten Sie vor Arbeiten am Gerät die Anschlussleitungen im Schaltkasten spannungsfrei.
▶ Führen Sie die Netzanschlussleitungen sowie Anschlussleitungen für Auf- und Entladeregler durch die Öffnung in der Geräterückwand in das Gerät ein und schließen Sie diese an (siehe Kapitel „Technische Daten / Anschlüsse“).
▶ Setzen Sie die Anschlussleitungen ca. 260 mm ab und kürzen Sie diese nach Bedarf. Die Leitungen dürfen nicht an die Luftschlitze der Seitenwand anliegen.
10.4 Montagevarianten
10.4.1 Wandbefestigung
(bei einer ausreichend tragfähigen Wand)
Für die Wandbefestigung ist in der Geräterückwand im Bereich des Schaltraumes ein Loch vorgesehen.
▶ Schrauben Sie das Gerät mit einer geeigneten Schraube an die Wand, um es gegen ein Umkippen zu sichern.
10.4.2 Bodenbefestigung
Alternativ können Sie das Gerät durch vier Löcher (Ø9 mm) in den Gerätefüßen mit dem Fußboden verschrauben.
Bauen Sie das Luftaustritts- und Lufteintrittsgitter und die Luftführungsbaugruppe aus (siehe Kapitel „Vorbereitungen / Gerät öffnen“).
▶ Schrauben Sie das Gerät mit geeigneten Schrauben am Fußboden fest.
10.5 Speichersteine einsetzen

WARNUNG Verbrennung
Gebrochene Wärmedämmungen können zu einer Überhitzung des Gehäuses führen.
▶ Prüfen Sie die Wärmedämmung im Gerät auf Transportschäden.
▶ Wechseln Sie defekte Wärmedämmteile aus.
Das Gerät muss völlig frei von Fremdkörpern wie Verpackungsresten sein.
▶ Entfernen Sie das Abdeckblech und die Pappeinlagen aus dem Innenraum des Gerätes.
Die Speichersteine werden separat verpackt geliefert. Speichersteine mit leichten Transportschäden können verwendet werden. Die Funktion des Gerätes wird dadurch nicht beeinträchtigt.

1 Heizkörper
2 Speicherstein
▶ Heben Sie zum Einsetzen der Speichersteine die Heizkörper etwas an.
Achten Sie beim Anheben der Heizkörper darauf, dass die Durchgangslöcher in der seitlichen Wärmedämmung nicht durch die Heizkörper aufgeweitet werden.
Legen Sie den ersten Speicherstein mit der Heizkörpermulde nach oben in einigem Abstand zur rechten Wärmedämmung ein.

▶ Schieben Sie den Speicherstein an die rechte sowie hintere Wärmedämmung heran. Die Langlöcher bilden die Heizkanäle.
▶ Legen Sie die weiteren Speichersteine in der dargestellten Reihenfolge ein.

▶ Schieben Sie das aus dem Innenraum entnommene Abdeckblech über die oberen Speichersteine.
10.6 Säubern des Gerätes
▶ Säubern Sie das Gerät nach Aufstellung und Einsetzen der Speichersteine. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

▶ Bauen Sie die Luftführungsbaugruppe aus.

▶ Heben Sie das Gebläse an und nehmen Sie es heraus. Lösen Sie dazu die vorne an den Haltewinkeln sitzenden Schrauben.
▶ Achten Sie auf die Kabelverlegung.
Bei einigen Geräten müssen Sie dazu den Temperaturregler - Entladung (N5) inklusive Halteblech abschrauben.

Geräte- und Umweltschäden
Achten Sie beim Ablegen der ausgebauten Teile darauf, dass die Litzen nicht beschädigt werden.
▶ Säubern Sie das Bodenblech und das Gebläse. Achten Sie darauf, die Lamellen nicht zu beschädigen.
▶ Bauen Sie danach das Gebläse, eventuell den Temperaturbegrenzer sowie die Luftführungsbaugruppe wieder ein.
▶ Achten Sie auf die richtige Kabelverlegung.
10.7 Elektrischer Anschluss
10.7.1 Allgemeines

GEFAHR Stromschlag
Beim Anschluss des Gerätes an eine automatische Aufladesteuerung kann auch bei herausgenommenen Sicherungen an den Klemmen A1/Z1 und A2/Z2 Spannung auftreten!
Der elektrische Anschluss der Heizkörper erfolgt mit 3/N/PE\~400 V. Für das Gerät ETS 200 ist auch ein Anschluss mit 1/N/PE\~230 V möglich.
Der Anschluss mit NYM ist möglich. Die Anzahl der Zuleitungen und Leitungsadern sowie die Leitungsquerschnitte sind abhängig vom Anschlusswert des Gerätes und der Art des Netzanschlusses wie auch von besonderen EVU-Vorschriften.
Beachten Sie die zugehörigen Schaltpläne (siehe Kapitel „Technische Daten“).
10.7.2 Anschluss des Gerätes

GEFAHR Stromschlag
Achten Sie unbedingt auf den einwandfreien Anschluss des Schutzleiters.

Geräte- und Umweltschäden
Überziehen Sie die Leitung zum Anschluss eines DC-Steuersignals geräteintern von der Zugentlastung bis zur Anschlussklemme mit einem Isolierschlauch, bevor Sie diese anschließen.

Hinweis
Während der Aufladezeit muss an der Klemme „L“ der Klemmleiste X2 Spannung anstehen. Steht hierfür keine separate Stromversorgung zur Verfügung, können Sie eine Brücke von „L“ zu „L1“ legen. In diesem Fall müssen Sie dann auch eine Brücke von der Klemme „N“ auf der Klemmleiste X2 zur Klemme „N“ der Klemmleiste X1 legen (das ist nur möglich bei wandmontierten Raumtemperaturreglern).
Zugentlasten Sie die elektrischen Anschlussleitungen bei Bedarf und schließen Sie diese gemäß dem Schaltplan im Gerät (auf der Innenseite der rechten Seitenwand) oder gemäß dem Schaltplan in Kapitel „Technische Daten“ an.
Ist das im Schaltraum sitzende Winkelblech zur Aufnahme der Netzanschlussklemmen durch einen zu geringen Seitenabstand schlecht zugänglich, können Sie es nach dem Lockern der in der Rückwand sitzenden Schraube nach vorn schwenken.
10.7.3 Ansteuerung ohne Heizungsschütz
Soll kein Heizungsschütz installiert werden (teilweise EVU-Forderung), kann das im Wärmespeicher werkseitig eingebaute Thermorelais genutzt werden.
▶ Schließen Sie dazu entweder die EVU-Signale „LF+N“ oder die Signale „SH+N“ der jeweiligen Aufladesteuerung direkt an die Klemmen „L-SH+N“ des Wärmespeichers an.
Entfernen Sie die Brücken (L)-(L-SH) und (N)-(N) (siehe Kapitel „Technische Daten / Anschlusspläne“).
Die Heizkörper im Gerät werden erst eingeschaltet, wenn die LF-Freigabe vom EVU erfolgt ist und der elektronische Aufladeregler die Aufladung freigibt.
10.7.4 Geräte-Typenschild

Hinweis
Dokumentieren Sie die Anschlussleistung und die Nennafladedauer.
Kennzeichnen Sie dazu die entsprechenden Kästchen auf dem Typenschild.
Kennzeichnen Sie in dieser Anleitung im Kapitel „Technische Daten / Anschlusspläne“ das gewählte Anschlussschema.
10.8 Gerät schließen

▶ Setzen Sie die innere Vorderwand wieder ein.

▶ Setzen Sie die rechte Seitenwand wieder ein. Ziehen Sie dazu die rechte Seitenwand zunächst unten dann oben über die entsprechende Kante.
▶ Achten Sie darauf, dass die rechte Seitenwand richtig sitzt und eingerastet ist.
▶ Schrauben Sie die rechte Seitenwand fest.

▶ Setzen Sie die Vorderwand wieder ein.

Ziehen Sie das Luftaustrittsgitter über die beiden Dreiviertel-Drehverschlüsse an.

▶ Hängen Sie die Oberkante des Lufteintrittsgitters auf die Arretierungsschrauben.

▶ Drücken Sie das Lufteintrittsgitter über die Schnappfedern ein.
10.8.1 Hinweisaufkleber anbringen
Wenn Sie das Gerät in gewerblich genutzten Räumen, zum Beispiel Hotels, Ferienhäusern oder Schulen aufstellen, müssen Sie den beiligenden Hinweisaufkleber („Keine Gegenstände abstellen oder anlehnen“) am Gerät anbringen.
- Kleben Sie den Hinweisaufkleber an einer gut sichtbaren Stelle auf den Gerätedeckel auf.
11. Inbetriebnahme
11.1 Kontrolle vor der Inbetriebnahme
- Prüfen Sie die Funktion des Gebläses durch Einschalten des Raumtemperaturreglers.
11.2 Erstinbetriebnahme
11.2.1 Inbetriebnahmeprotokoll
▶ Ermitteln Sie während der Erstaufladung die Aufladung in kWh und vergleichen Sie den gemessenen Wert mit der maximalen Aufladung des Gerätes (siehe Kapitel Technische Daten / Datentabelle).

Geräte- und Umweltschäden
Die maximale Aufladung darf nicht überschritten werden.
11.2.2 Aufladung
Bei der Erstaufladung kann eine Geruchsbildung auftreten.
▶ Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Raumes. Durch eine gekippte Fensterstellung erreichen Sie z. B. einen 1,5-fachen Luftwechsel.
Wenn Sie das Gerät im Schlafzimmer aufstellen, sollte die Erstaufladung nicht während des Schlafens erfolgen.
Sie können das Gerät nach erfolgter Funktionsprüfung direkt in Betrieb nehmen.
▶ Stellen Sie die Aufladung über den Wählknopf „Aufladeregelung“ oder die Aufladesteuerung ein.
12. Wiederinbetriebnahme
12.2.1 Instandsetzung, Umbau des Gerätes
Bei der Wiederaufstellung eines aufgrund einer Reparatur zerlegten oder bereits an anderer Stelle in Betrieb gewesenen Gerätes gehen Sie wie folgt vor:
▶ Tauschen Sie Teile der Wärmedämmung aus, wenn Sie an diesen Schäden oder Veränderungen feststellen, die die Sicherheit beeinträchtigen können.
▶ Prüfen Sie die Isolation des Gerätes und messen Sie die Nennaufnahme.
▶ Nehmen Sie das Gerät gemäß dem Kapitel „Erstinbetriebnahme“ in Betrieb.
12.2.2 Umbau des Gerätes
Für Umbau-, Anbau- und Einbauarbeiten ist die dem jeweiligen Bausatz beiliegende Anleitung maßgebend.
13. Übergabe
Erklären Sie dem Benutzer die Funktionen des Gerätes. Machen Sie ihn besonders auf die Sicherheitshinweise aufmerksam. Überreichen Sie dem Benutzer diese Bedienungs- und Installationsanleitung.
14. Störungsbehebung
14.1 Statusanzeige des Aufladereglers
| LED | Status | Fehler |
| Grün | Keine Störung | Der Aufladeregler arbeitet einwandfrei. |
| Rot | Störung | Der Wählknopf für die Aufladung (R1) oder der Kernfühler (B1) ist defekt oder nicht angeschlossen. Es erfolgt keine Aufladung. |
| Orange | Störung | Der Interne Entladeregler (A2) ist defekt.Der Raumtemperaturfühler (B2) ist defekt oder nicht angeschlossen.Der Wählknopf für die Entladung (R2) ist defekt oder nicht angeschlossen. Die Raumtemperatur wird auf ca. 22 °C geregelt. |
14.2 Störungstabelle
| Störung | Ursache | ► Behebung |
| Das Gerät wird nicht warm. | Die Ansteuerung des Heizkörperschütz ist nicht in Ordnung. | Prüfen Sie die Ansteuerung des Heizkörperschützes. |
| Fehlende Spannungsversorgung im Wärmespeicher. | Prüfen Sie die Sicherung in der Hauptverteilung. | |
| Fehlende Spannungsversorgung am Aufladeregler. | Prüfen Sie die Feinsicherung zwischen den Netzanschluss-klemmen X1 und X2 (siehe Kapitel „Störungsbehebung / Schmelzsicherung austauschen“). | |
| Prüfen Sie die Spannungsversorgung. Siehe Kapitel „Elektrischer Anschluss“ und/oder „Technische Daten“. | ||
| Der Sicherheits-Temperaturbegrenzer (F1) hat ausgelöst. | Schalten Sie den Temperaturbegrenzer wieder frei (siehe Kapitel „Sicherheits-Temperaturbegrenzer freischalten“). | |
| Die Aufladesteuerung ist falsch eingestellt. | Prüfen Sie die Einstellungen der Aufladesteuerung. | |
| Der Aufladeregler arbeitet fehlerhaft. | Prüfen Sie die Position der Steckbrücken am Aufladeregler A1. | |
| Das Gerät hat bei milden Außentemperatu-ren eine zu hohe Aufladung (bei Verwen-dung einer Aufladesteuerung). | Die Übermittlung des Steuersignals ist unterbrochen. | Prüfen Sie, ob das Steuersignal Z1 der Aufladesteuerung an Klemme A1/Z1 im Wärmespeicher ansteht. |
| Die Heizkurve ist falsch eingestellt. | Prüfen Sie die Einstellungen an der Aufladesteuerung | |
| Der Außentemperaturfühler ist defekt. | Messen Sie den Außentemperaturfühler durch und ersetzen Sie ihn gegebenenfalls. | |
| Der Aufladeregler sendet ein falsches Steuersignal. | Prüfen Sie die Position der Steckbrücken (Jumper) am Aufladeregler A1. | |
| Das Gerät hat bei milden Außentemperatu-ren eine zu hohe Aufladung (bei manueller Einstellung der Aufladung). | Einstellungen des thermomechanischen Aufladereg-lers am Wärmespeicher. | Kontrollieren Sie die Einstellung am Aufladeregler. |
| Das Gerät entlädt nicht. | Die Lüfter drehen sich nicht. | Prüfen Sie ob der Raumtemperaturregler eingeschaltet hat und Spannung an der Klemme LE im Wärmespeicher anliegt. |
| Das Flusensieb im Lufteintrittsgitter ist verstopft. | Reinigen Sie das Flusensieb. Siehe Kapitel „Reinigung, Pflege und Wartung“. | |
| Prüfen sie, ob eine Behinderung der Luftzufuhr vorliegt, z. B. durch hochflorige Teppiche. | ||
| Prüfen Sie ob der Schutz-Temperaturregler (N5) im Luftaus-tritt angesprochen hat. |
14.2.1 Sicherheits-Temperaturbegrenzer (F1) freischalten

14.2.2 Schmelzsicherung austauschen

Feinsicherung 5x20 mm 2A Träge

GEFAHR Stromschlag
Schalten Sie vor dem Wechsel der Sicherung das Gerät spannungsfrei.
Der elektronische Aufladeregler ist zusätzlich mit einer wechselbaren Schmelzsicherung abgesichert.
Diese Sicherung befindet sich in einem zweiteiligen Sicherungshalter, der zwischen den Netzanschlussklemmen X1 und X2 platziert ist.
Zum Wechseln der Sicherung ziehen Sie das Oberteil mit der Sicherung aus dem Unterteil heraus.
14.3 Symbole des Typenschildes

Symbole des Typenschildes (Beispiel ETS 700)

15. Wartung
Der Gebläsekanal hinter dem Luftaustrittsgitter muss alle zwei Jahre überprüft werden. Hier kann es zu leichten Schmutzabla- gerungen kommen.
Wir empfehlen auch die Kontroll- und Regelorgane zu prüfen. Spätestens 10 Jahre nach Erstinbetriebnahme sollten Sie die Sicherheits-, Kontroll- und Regelorgane sowie das gesamte Auf- und Entladesteuersystem prüfen.
16. Technische Daten
16.1 Maße




b01
D0000017040
| ETS 200 | ETS 300 | ETS 400 | ETS 500 | ETS 600 | ETS 700 | ||||
| a20 | Gerät | Breite | mm | 605 | 780 | 955 | 1130 | 1305 | 1480 |
| a44 | Gerät | Abstand Füße | mm | 415 | 590 | 765 | 940 | 1115 | 1290 |
| b01 | Durchführung elektr. Leitungen | ||||||||
16.2 Elektroschaltplan

26_07_27_0305_
A1 Elektronischer Aufladeregler
A4 Bedienfeldelektronik
B1 Kernfühler - Aufladung (bei 20 °C ≈ 541 Ω)
E1-E6 Heizkörper
F1 Sicherheits-Temperaturbegrenzer
F2 Sicherung (250V 2A T)
K1 Thermorelais
M1-M3 Gebläse Wärmespeicher
N4 Schutz-Temperaturregler - Aufladung
N5 Schutz-Temperaturregler - Entladung
N6 Schutz-Temperaturregler nur für 6-7 KW
R1 Einsteller - Aufladung 10 kΩ (Wählknopf)
H1 Betriebs- uns Störanzeige
X1 Netzanschlussklemme
X2 Anschlussklemme
X3 DC-Anschlussklemme (0,9 - 1,43 V)
X16 Steuersignalanpassung, 4-stufig
X17 Leistungsreduzierer, 4-stufig
Sonderzubehör
(Gehört nicht zum Lieferumfang. Kreuzen Sie das jeweilig eingebaute Sonderzubehör in den quadratischen Kästchen an.)
□RTI-E3 □RTI-EP2
A2 Elektronischer Entladeregler
B2 Raumtemperaturfühler - Entladung (bei 20 °C ≈ 27,1 kΩ)
R2 Einsteller - Entladung 10 kΩ
S2 EIN/AUS-Schalter Raumtemperaturregler
X25 Verbindungsleitung intern A1-A2
□ Zusatzheizung
E8 Zusatzheizkörper
N2 Temperaturregler Zusatzheizung
N3 Temperaturregler Zusatzheizung
S1 EIN/AUS-Schalter Zusatzheizung
Beim Einbau einer Zusatzheizung (E8) ist die Schaltleistung des Raumtemperaturreglers zuberücksichtigen.
16.3 Anschlusspläne
Für den Anschluss des Gerätes stehen Ihnen die folgenden vier Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung.
Anschlussplan bei integrierten Raumtemperaturreglern RTI-E3 / RTI-EP2

* Brücken (L)-(L-SH) und (N)-(N), bei Ansteuerung ohne Heizungsschütz entfernen
1 DC / Aufladesteuerung / Kleinspannungssystem
2 AC / Aufladesteuerung / 230 V-System
3 Aufladesteuerung A1/A2
4 1/N \~ 230 V
5 L1/L2/L3 (ggf. über Heizungsschütz) / N/PE \~ 400 V
Anschlussplan bei wandmontierten Raumtemperaturreglern RTA-S/RTNZ-S

* Brücken (L)-(L-SH) und (N)-(N), bei Ansteuerung ohne Heizungsschütz entfernen
1 DC / Aufladesteuerung / Kleinspannungssystem
2 AC / Aufladesteuerung / 230 V-System
3 Aufladesteuerung A1/A2
4 1/N \~ 230 V
5 RTA-S / (RTNZ-S mit Schalter für Zusatzheizung)
6 L1/L2/L3 / (ggf. über Heizungsschütz) / N/PE \~ 400 V
Anschlussplan bei 1-phasigem Anschluss (max. 2 kW)

1 1/N/PE/ \~ 230V
Anschlussplan bei Wärmespeicheraustausch „alt-neu“ mit wandmontiertem Raumtemperaturregler und fehlender Tagstrom-Versorgung

Hinweis
Legen Sie für den Betrieb mit „Eindrahtsteuerung“ eine Brücke zwischen „N“ und „A2/Z2“. Beachten Sie die Hinweise in Kapitel „Technische Daten / Anschlussmöglichkeiten“.

1 „Eindrahtsteuerung“
2 Aufladesteuerung / Raumtemperaturregler
3 L1/L2/L3 (ggf. über Heizungsschütz) / N/PE \~ 400 V
▶ Schließen Sie den Raumtemperaturregler und die witterungsgeführte Aufladesteuerung am gleichen Fi an wie das Lastteil.
Bei mehreren Fi's:
▶ Legen Sie den Anschluss N des Thermorelais K1 auf den Anschluss N vom Lastteil.
▶ Legen Sie die Litze 3 vom Steckverbinder X10 von L auf L1 um (siehe Kapitel „Technische Daten / Elektroschaltplan“).
16.4 Anschlussleistung reduzieren
Anschlussvarianten (8h-Heizkörper)
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 100 % | 91,6 % | 83,3 % | 75 % | 100% | ||
| Typen | ||||||
| ETS 200 | kW | 2,00 | 1,83 | 1,67 | 1,50 | 2,00 |
| ETS 300 | kW | 3,00 | 2,75 | 2,50 | 2,22 | - |
| ETS 400 | kW | 4,00 | 3,66 | 3,33 | 3,00 | - |
| ETS 500 | kW | 5,00 | 4,58 | 4,16 | 3,75 | - |
| ETS 600 | kW | 6,00 | 5,50 | 5,50 | 4,50 | - |
| ETS 700 | kW | 7,00 | 6,42 | 5,83 | 5,25 | - |
Anschlussvarianten (5h-Heizkörper / Bausatz)
| 1 | 2 | 3 | 4 | ||
| 100 % | 91,6 % | 83,3 % | 75 % | ||
| Typen | |||||
| ETS 200 | kW | 2,70 | 2,47 | 2,25 | 2,03 |
| ETS 300 | kW | 4,10 | 3,75 | 3,42 | 3,07 |
| ETS 400 | kW | 5,50 | 5,04 | 4,58 | 4,13 |
| ETS 500 | kW | 6,50 | 5,96 | 5,42 | 4,88 |
| ETS 600 | kW | 8,10 | 7,42 | 6,75 | 6,08 |
| ETS 700 | kW | 9,00 | 8,24 | 7,50 | 6,75 |
16.5 Leistungsanpassung (Nennaufladedauer)
Heizkörperausführung (8h-Heizkörper)
| Nennaufladedauer | 8h | 9h | 10h | |
| Anschlussvarianten | 1 | 2 | 3 | |
| Typen | ||||
| ETS 200 | kW | 2,00 | 1,83 | 1,67 |
| ETS 300 | kW | 3,00 | 2,75 | 2,50 |
| ETS 400 | kW | 4,00 | 3,66 | 3,33 |
| ETS 500 | kW | 5,00 | 4,58 | 4,16 |
| ETS 600 | kW | 6,00 | 5,50 | 5,50 |
| ETS 700 | kW | 7,00 | 6,42 | 5,83 |
Heizkörperausführung (5h-Heizkörper / Bausatz)
| Nennaufladedauer | 5h | 6h | 7h | |
| Anschlussvarianten | 1 | 2 | 3 | |
| Typen | ||||
| ETS 200 | kW | 2,70 | 2,47 | 2,25 |
| ETS 300 | kW | 4,10 | 3,76 | 3,42 |
| ETS 400 | kW | 5,50 | 5,04 | 4,58 |
| ETS 500 | kW | 6,50 | 5,96 | 5,42 |
| ETS 600 | kW | 8,10 | 7,42 | 6,75 |
| ETS 700 | kW | 9,00 | 8,24 | 7,50 |
①

④

②

5

③

26_07_27_0353_
①

③

②

26.07.27.0070.
16.6 Datentabelle
| ETS 200 | ETS 300 | ETS 400 | ETS 500 | ETS 600 | ETS 700 | ||
| 074484 | 074485 | 074486 | 074487 | 074488 | 074489 | ||
| Elektrische Daten | |||||||
| Anschlussleistung | W | 2000 | 3000 | 4000 | 5000 | 6000 | 7000 |
| Nennspannung | V | 400 | 400 | 400 | 400 | 400 | 400 |
| Phasen | 3/N/PE | 3/N/PE | 3/N/PE | 3/N/PE | 3/N/PE | 3/N/PE | |
| Frequenz | Hz | 50 | 50 | 50 | 50 | 50 | 50 |
| Nennaufladung | kWh | 16 | 24 | 32 | 40 | 48 | 56 |
| Max. Aufladung | kW | 17 | 25,5 | 35 | 42 | 51 | 61,5 |
| Elektrische Zusatzheizung | kW | 0,35 | 0,5 | 0,8 | 1 | 1,2 | 1,5 |
| Dimensionen | |||||||
| Höhe | mm | 650 | 650 | 650 | 650 | 650 | 650 |
| Breite | mm | 605 | 780 | 955 | 1130 | 1305 | 1480 |
| Tiefe | mm | 275 | 275 | 275 | 275 | 275 | 275 |
| Gewichte | |||||||
| Gewicht | kg | 32 | 40 | 48 | 56 | 64 | 72 |
| Gewicht (mit Steinen) | kg | 116 | 166 | 216 | 266 | 316 | 366 |
| Ausführungen | |||||||
| Farbe | reinweiß, RAL 9010 | reinweiß, RAL 9010 | reinweiß, RAL 9010 | reinweiß, RAL 9010 | reinweiß, RAL 9010 | reinweiß, RAL 9010 | |
| Werte | |||||||
| Ladegradreduzierung 4-stufig | 100/90/80/70 | 100/90/80/70 | 100/90/80/70 | 100/90/80/70 | 100/90/80/70 | 100/90/80/70 | |
| Wärmerückhaltevermögen | % | 48 | 53 | 55 | 56 | 58 | 59 |
| Betriebsgeräusch | dB(A) | 30 | 32 | 33 | 34 | 34 | 34 |
| Kaufmaennische Attribute | |||||||
| Anzahl Steinpakete | 6 | 9 | 12 | 15 | 18 | 21 | |
Erreichbarkeit
Sollte einmal eine Störung an einem unserer Produkte auftreten, stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.
Rufen Sie uns an:
0180 3 702020 (0,09 €/min bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz. Maximal 0,42 €/min bei Anrufen aus Mobilfunknetzen.)
oder schreiben Sie uns:
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
- Kundendienst
Fürstenberger Straße 77, 37603 Holzminden
E-Mail: kundendienst@stiebel-eltron.de
Fax: 0180 3 702025 (0,09 €/min aus dem deutschen Festnetz.
Maximal 0,42 €/min bei Anrufen aus Mobilfunknetzen.)
Weitere Anschriften sind auf der letzten Seite aufgeführt.
Unseren Kundendienst erreichen Sie telefonisch rund um die Uhr, auch an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen. Kundendiensteinsätze erfolgen während unserer Geschäftszeiten (von 7.30 bis 16.30 Uhr, freitags bis 14.00 Uhr). Als Sonderservice bieten wir Kundendiensteinsätze bis 22 Uhr. Für diesen Sonderservice sowie Kundendiensteinsätze an Sams-, Sonn- und Feiertagen werden höhere Preise berechnet.
Garantiebedingungen
Diese Garantiebedingungen regeln zusätzliche Garantieleistungen von uns gegenüber dem Endkunden. Sie treten neben die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Kunden. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegenüber den sonstigen Vertragspartnern sind nicht berührt.
Diese Garantiebedingungen gelten nur für solche Geräte, die vom Endkunden in der Bundesrepublik Deutschland als Neugeräte erworben werden. Ein Garantievertrag kommt nicht zustande, soweit der Endkunde ein gebrauchtes Gerät oder ein neues Gerät seinerseits von einem anderen Endkunden erwirbt.
Inhalt und Umfang der Garantie
Die Garantieleistung wird erbracht, wenn an unseren Geräten ein Herstellungs- und/oder Materialfehler innerhalb der Garantiedauer auftritt. Die Garantie umfasst jedoch keine Leistungen für solche Geräte, an denen Fehler, Schäden oder Mängel aufgrund von Verkalkung, chemischer oder elektrochemischer Einwirkung, fehlerhafter Aufstellung bzw. Installation sowie unsachgemäßer Einregulierung, Bedienung oder unsachgemäßer Inanspruchnahme bzw. Verwendung auftreten. Ebenso ausgeschlossen sind Leistungen aufgrund mangelhafter oder unterlassener Wartung, Witterungseinflüssen oder sonstigen Naturerscheinungen.
Die Garantie erlischt, wenn am Gerät Reparaturen, Eingriffe oder Abänderungen durch nicht von uns autorisierte Personen vorgenommen wurden.
Die Garantieleistung umfasst die sorgfältige Prüfung des Gerätes, wobei zunächst ermittelt wird, ob ein Garantieanspruch besteht. Im Garantiefall entscheiden allein wir, auf welche Art der Fehler behoben wird. Es steht uns frei, eine Reparatur des Gerätes ausführen zu lassen oder selbst auszuführen. Etwaige ausgewechselte Teile werden unser Eigentum.
Für die Dauer und Reichweite der Garantie übernehmen wir sämtliche Material- und Montagekosten.
Soweit der Kunde wegen des Garantiefalles aufgrund gesetzlicher Gewährleistungsansprüche gegen andere Vertragspartner Leistungen erhalten hat, entfällt eine Leistungspflicht von uns.
Soweit eine Garantieleistung erbracht wird, übernehmen wir keine Haftung für die Beschädigung eines Gerätes durch Diebstahl, Feuer, Aufruhr oder ähnliche Ursachen.
Über die vorstehend zugesagten Garantieleistungen hinausgehend kann der Endkunde nach dieser Garantie keine Ansprüche wegen mittelbarer Schäden oder Folgeschäden, die durch das Gerät verursacht werden, insbesondere auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, geltend machen. Gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben unberührt.
Garantiedauer
Für im privaten Haushalt eingesetzte Geräte beträgt die Garantiedauer 24 Monate; im übrigen (zum Beispiel bei einem Einsatz der Geräte in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben) beträgt die Garantiedauer 12 Monate.
Die Garantiedauer beginnt für jedes Gerät mit der Übergabe des Gerätes an den Kunden, der das Gerät zum ersten Mal einsetzt.
Garantieleistungen führen nicht zu einer Verlängerung der Garantiedauer. Durch die erbrachte Garantieleistung wird keine neue Garantiedauer in Gang gesetzt. Dies gilt für alle erbrachten Garantieleistungen, insbesondere für etwaig eingebaute Ersatzteile oder für die Ersatzlieferung eines neuen Gerätes.
Inanspruchnahme der Garantie
Garantieansprüche sind vor Ablauf der Garantiedauer, innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Mangel erkannt wurde, bei uns anzumelden. Dabei müssen Angaben zum Fehler, zum Gerät und zum Zeitpunkt der Feststellung gemacht werden. Als Garantienachweis ist die Rechnung oder ein sonstiger datierter Kaufnachweis beizufügen. Fehlen die vorgenannten Angaben oder Unterlagen, besteht kein Garantieanspruch.
Garantie für in Deutschland erworbene, jedoch außerhalb Deutschlands eingesetzte Geräte
Wir sind nicht verpflichtet, Garantieleistungen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Bei Störungen eines im Ausland eingesetzten Gerätes ist dieses gegebenenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden an den Kundendienst in Deutschland zu senden. Die Rücksendung erfolgt ebenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden. Etwaige gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben auch in diesem Fall unberührt.
Außerhalb Deutschlands erworbene Geräte
Für außerhalb Deutschlands erworbene Geräte gilt diese Garantie nicht. Es gelten die jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und gegebenenfalls die Lieferbedingungen der Ländergesellschaft bzw. des Importeurs.
Entsorgung von Transportverpackung
Damit Ihr Gerät unbeschädigt bei Ihnen ankommt, haben wir es sorgfältig verpackt. Bitte helfen Sie, die Umwelt zu schützen, und überlassen Sie die Verpackung dem Fachhandwerk bzw. Fachhandel. Wir beteiligen uns gemeinsam mit dem Großhandel und dem Fachhandwerk/Fachhandel in Deutschland an einem wirksamen Rücknahme- und Entsorgungskonzept für die umweltschonende Aufarbeitung der Verpackungen.
Entsorgung von Altgeräten in Deutschland

Geräte mit dieser Kennzeichnung gehören nicht in die Restmülltonne. Sammeln und entsorgen Sie diese getrennt.
Die Entsorgung dieses Gerätes fällt nicht unter das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz – ElektroG). Dieses Gerät können Sie nicht kostenlos an den kommunalen Sammelstellen abgeben.
Entsorgen Sie Altgeräte fach- und sachgerecht. Im Rahmen des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes und der damit verbundenen Produktverantwortung ermöglichen wir mit einem kostengünstigen Rücknahmesystem die Entsorgung von Altgeräten.
Fragen Sie uns oder Ihren Fachhandwerker/Fachhändler.
Über das Rücknahmesystem werden hohe Recyclingquoten der Materialien erreicht, um Deponien und die Umwelt zu entlasten. Damit leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Bereits bei der Entwicklung neuer Geräte achten wir auf eine hohe Recyclingfähigkeit der Materialien. Die Voraussetzung für eine Material-Wiederverwertung sind die Recycling-Symbole und die von uns vorgenommene Kennzeichnung nach DIN EN ISO 11469 und DIN EN ISO 1043, damit die verschiedenen Kunststoffe getrennt gesammelt werden können.
Entsorgung außerhalb Deutschlands
Entsorgen Sie dieses Gerät fach- und sachgerecht nach den örtlich geltenden Vorschriften und Gesetzen.
OPERATION
- General information 25
16. Technische gegevens
16.1 Afmetingen




b01
D0000017040
| ETS 200 | ETS 300 | ETS 400 | ETS 500 | ETS 600 | ETS 700 | ||||
| a20 | Toestel | Breedte | mm | 605 | 780 | 955 | 1130 | 1305 | 1480 |
| a44 | Toestel | Afstand voeten | mm | 415 | 590 | 765 | 940 | 1115 | 1290 |
| b01 | Doorvoer elektr.kabels | ||||||||
14. Usuwanie usterek
STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG
Dr.-Stiebel-Straße | 37603 Holzminden
Tel. 05531 702-0 | Fax 05531 702-480
info@stiebel-eltron.de
www.stiebel-eltron.de
Verkauf Tel. 0180 3 700705* | Fax 0180 3 702015* | info-center@stiebel-eltron.de Kundendienst Tel. 0180 3 702020* | Fax 0180 3 702025* | kundendienst@stiebel-eltron.de Tel. 05531 702-90015
Ersatzteilverkauf Tel. 0180 3 702030* | Fax 0180 3 702035* | ersatzteile@stiebel-eltron.de Tel. 05531 702-90050
Vertriebszentren Tel. 0180 3 702010* | Fax 0180 3 702004*
* 0,09 €/min bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz. Maximal 0,42 €/min bei Anrufen aus Mobilfunknetzen.
Austria
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