AR99DC2 - Thermostat DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Aufladeregler für Fußboden-Speicherheizung |
| Modell | AR 99 DC2 |
| Marke | Dimplex |
| Nennspannung | 230 V AC, 50 Hz (±10%) |
| Leistungsaufnahme | ca. 2,5 VA |
| Ausgangsstrom | 2 x 3 A |
| Platzbedarf | 6 Teilungseinheiten (108 mm) |
| Abmessungen (B x H x T) | 108 mm x 88 mm x 45 mm |
| Gewicht | ca. 370 g |
| Befestigung | Hutschiene nach DIN EN 50022 |
| Schutzklasse | II (bei fachgerechtem Einbau) |
| Schutzart | IP 00 |
| Umgebungstemperatur | 0 °C bis 40 °C |
| Fühler | Restwärmefühler (F 3110, F 3113) und Außenfühler |
| Steuerspannung | 0,91...1,43 V DC (Z1/Z2) |
| Einstellbereich Heizkurve | ±10 °C (über E7 und E8) |
| Abschalttemperatur (E6) | 30...50 °C (Fußbodenheizung), max. 90 °C (Speicherheizgerät) |
| Einbauort | STAB/N-Verteilerkasten, unterste Montagereihe |
| Reinigung | Nicht erforderlich, Gerät ist wartungsfrei |
| Ersatzteile | Fühler (F 3110, F 3113, FM 3114) und Steuergerät ZAS 99 DCU |
| Sicherheitshinweise | Installation nur durch Fachmann; Netzspannung vor Arbeiten trennen; Betauung vermeiden |
Häufig gestellte Fragen - AR99DC2 DIMPLEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG AR99DC2 DIMPLEX
Montage- und Gebrauchsanweisung
Aufladeregler für Fußboden-Speicherheizung AR 99 DC1, AR 99 DC2, AR 99 DC3, AR 99 DC4
mit DC-Führungsgröße 0,91...1,43 V
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Seite
| Technische Geräteinformation | 2 |
| Funktion der Heizungsanlage | 3 |
| Einstellhinweise für Benutzer | 4 |
| Montage | 5 |
| Elektrischer Anschluß | 5 |
| Anschlußbild | 6 |
| Inbetriebnahme | 7 |
| Kundendienstzentren | 8 |

Technische Geräteinformation
Aufladeregler AR 99 DC1...99 DC4
Nennspannung
Leistungsaufnahme
Ausgangsstrom
Umgebungstemperatur
Platzbedarf
Befestigung
Einbau in
Gewicht
Schutzklasse
Schutzart
L1/N/230 V AC 50 Hz ± 10%
ca. 2,5 VA
AR 99 DC1: 6 A; AR 99 DC2: 2 x 3 A; AR 99 DC3: 3 x 2 A;
AR 99 DC4: 4 x 1,5 A
0...40°C, Betauung nicht zulässig
6 Teileinheiten nach DIN 43880 = 108 mm
Hutschiene nach DIN EN 50022
STAB/N-Verteilerkasten
ca. 370 g
Il nach entsprechenden Einbau (siehe Montage-Seite )
(DIN 57700 Teil 1/VDE 0700 Teil 1
IP 00 nach DIN VDE 0470 Teil 1

Restwärmefühler/Außenfühler F 3110, F 3113, FM 3114

Die Fühler F 3110, F 3113 und FM 3114 sind elektrisch gleich. Die Fühler F 3110 und F 3113 sind als Außen- sowie als Restwärmefühler für Fußbodenspeicherheizung einsetzbar.
Der Anlegefühler FM 3114 dient ausschließlich zum Anschluß eines Speicherheizgerätes an den Aufladeregler AR 99 DC1.
Leitungslänge F 3113 6 m F 3110 20 m
Schutzklasse Il nach DIN 57700 Teil 1/VDE 0700 Teil 1 Schutzart IP 54 nach DIN VDE 0470 Teil 1 Fühlerwiderstandswerte siehe „Inbetriebnahme“, Seite 7 Norm DIN 44574
Allgemeine Hinweise
Bei der Installation, dem Betrieb und der Wartung ist diese Montage- und Gebrauchsanweisung zu beachten. Dieses Gerät darf nur von einem Fachmann installiert und repariert werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Nach den VDE-Bestimmungen muß die Montage und Gebrauchsanweisung jederzeit verfügbar sein und bei Arbeiten am Gerät dem Monteur zur Kenntnisnahme übergeben werden.
Wir bitten Sie deshalb, die Anweisung bei Wohnungswechsel dem Nachmieter oder Besitzer zu übergeben.
Funktion der Heizungsanlage:
Das Energie-Versorgungsunternehmen (EVU) stellt in Zeiten, in denen andere Abnehmer keinen oder vermindert Strom benötigen – in den sog. Schwachlastzeiten – Strom zum elektrischen Heizen zur Verfügung.
Vorrangig wird vom EVU Strom zum verbilligten Tarif während der nächtlichen Freigabedauer zur Verfügung gestellt. In einigen Versorgungsgebieten wird zusätzlich am Tage, während der sogenannten Zusatzfreigabedauer, Strom zum Heizen freigegeben. Für Freigabe- und Zusatzfreigabedauer können unterschiedliche Tarifbedingungen gelten. Auskünfte erteilt Ihr Elektroinstallateur und/oder ihr EVU.
Die vertraglich festgelegten Ladezeiten, werden in der Regel durch ein Steuergerät (Rundsteuerempfänger oder Schaltuhr) vom EVU freigegeben. Durch den Einsatz der Aufladeregler AR 99 DC1...DC4 in Verbindung mit der witterungsgeführten Zentralsteuerung ZAS 99 DCU wird die verbrauchsgerechte Aufladung Ihrer Fußbodenspeicherheizung sichergestellt.
Damit die technischen Anschlußbedingungen des EVU's eingehalten werden, nimmt Ihr Elektroinstallateur die genaue Einstellung aller notwendigen Werte, am Zentralsteuergerät und am Aufladeregler, vor.
Zentralsteuerung/Aufladeregelung
Die Zentralsteuerung ZAS 99 DCU erfaßt über den Außenfühler im Mauerwerk die Witterungsbedingungen zusammen mit der Gebäudeträgheit.
Diese Führungsgröße wird mit den verschiedenen Einstellwerten, der Laufzeit und in Abhängigkeit von Signalen an den Steuerklemmen zur Ausgangsgröße des Zentralsteuergerätes verknüpft. (Soll-Ladegrad = Steuerspannung an Z1/Z2).
Die Steuerspannung wird an den Aufladeregler weitergeleitet, der als elektronischer Zweipunktregler arbeitet. Der Reglersollwert jedes einzelnen Heizkreises wird durch die Größe der anliegenden Steuerspannung und der Stellung der Intensitätssteller E8 Tag bzw. E7 Nacht festgelegt.
Der Ist-Wert der Aufladung eines jeden Heizkreises wird mittels eines Restwärmefühlers im Speicherestrich an den Aufladeregler gemeldet. Die Aufladeelektronik vergleicht den Soll-Wert mit dem Ist-Wert für jeden Heizkreis und schaltet gegebenenfalls das Heizungsschütz und somit den Heizkreis ein.
Einstellhinweise für den Benutzer
Grundeinstellung am Aufladeregler korrigieren – Verändern einzelner Heizkreise bzw. Zimmer
Aufgrund unterschiedlicher Benutzergewohnheiten kann eine Korrektur der Heizleistungen der einzelnen Heizkreise (Zimmer) erforderlich sein. Für jeden Heizkreis kann sowohl die Nachtladung (E7) als auch die Tagladung (E8) korrigiert werden (Einstellhinweise siehe Bild). Die Nachtladung beeinflußt die Raumtemperatur am Morgen und am Vormittag, die Tagladung wirkt sich auf die Raumtemperatur am Nachmittag und am Abend aus.
Der Einsteller E6 ist für die Vorgabe der Abschalttemperatur (gemessen am Boden-Temperaturfühler im Estrich) verantwortlich. Eine Änderung der Grundeinstellung darf nur vom Fachmann vorgenommen werden. Mit den Einstellern E7 und E8 kann das Niveau jedoch individuell im Bereich ±10°C angepaßt werden.

Bild 4: Korrektur des Aufladereglers
| Problem | am Vormittag | am Nachmittag | ||
| zu wenig Wärme | E7Nacht | ![]() | E8Tag | ![]() |
| zu viel Wärme | E7Nacht | ![]() | E8Tag | ![]() |
Grundeinstellung am Zentralsteuergerät korrigieren – Verändern aller Heizkreise
Am Zentralsteuergerät kann die Wärmespeicherung der gesamten Heizungsanlage (aller Heizkreise) angepasst werden. Beachten Sie dazu die Montage- und Gebrauchsanweisung des Zentralsteuergerätes.
Montage des Aufladereglers
Die Aufladeregler sind mit einem Stecksockel ausgerüstet und somit bei der Montage und im Servicefall besonders installationsfreundlich.
Achtung!
Bei offenem Stecksockel kann an den Kontaktklemmen Netzspannung anliegen (spannungsfrei schalten).
Das Gerät hat einen Platzbedarf von 6 Teilungseinheiten nach DIN 43880. Der Berührungsschutz nach Schutzklasse II ist gewährleistet durch wahlweisen Einbau in:
- Installationsverteiler nach DIN 57603/VDE 0603 (z. B. Verteiler des N-Systems)
• Installationsverteiler nach DIN 57659/VDE 0659.
Eine Betauung des Gerätes ist unzulässig. Nach DIN 44574 ist Aufladesteuerung und Aufladeregler an der kältesten Stelle, d. h. in die unterste Montagereihe des Verteilers, einzusetzen. Beidseitig ist ein Abstand von mindestens einer Teilungseinheit freizuhalten.

Montage des Restwärmefühlers F 3110 oder F 3113 für die Aufladeregler AR 99 DC1...AR 99 DC4
Der Restwärmefühler des Heizkreises muß zwischen 2 Heizleitern im Estrich eingebettet werden. Die Montage erfolgt in einem am Ende verschlossenen Schutzrohr (vorzugsweise im Türbereich). Von der Wand ist ein Mindestabstand von 40 cm einzuhalten.
Vor den Estricharbeiten ist der Fühler auf seinen Widerstandswert und Isolationswert zu prüfen (Werte siehe „Inbetriebnahme“, Seite 7).

Elektrischer Anschluß
Die Montage darf nur von einem Fachmann, der vom zuständigen EVU zugelassen ist, durchgeführt werden. Die Vorschriften des zuständigen EVU sowie die einschlägigen VDE-Bestimmungen sind zu beachten.
Die von dem örtlichen EVU vorgeschriebene Schaltung kann von der dargestellten Schaltung abweichen. Die jeweils gültige Schaltung ist meist im Anhang zu den „Technischen Anschlußbedingungen TAB“ des EVU angegeben.
Folgende Punkte sind beim Anschluß der Aufladeregler zu beachten:
• die Anschlüsse der Klemmen L und N nicht vertauschen
- wird aufgrund eines Verdrahtungsfehlers Phase an den Klemmen Z1, Z2 oder KV angeschlossen, so wird das Gerät zerstört.
Montage des Restwärmefühlers F 3114 für den Anschluß eines Speicherheizgerätes am Aufladeregler AR 99 DC1
Soll in einer Anlage ein Speicherheizgerät (z. B. ohne Steuersignaleingang bzw. markenfremdes System) witterungs- und restwärmeabhängig gesteuert werden, so ist der Einsatz des Aufladereglers AR 99 DC1 zusammen mit dem Magnet – Restwärmefühler F 3114 erforderlich. An diesem Aufladeregler kann eine maximale Abschalttemperatur von 90°C eingestellt werden. Der Magnet-Restwärmefühler wird an der Zwischen- oder Rückwand des Speicherheizgerätes angebracht. Die Fühlerleitung kann dafür mit Installationskabel (z. B. NYM, 1,5²) verlängert werden (max. bis 200 m).

Inbetriebnahme
Einstellen der Aufladeregler
AR 99 DC1 ... AR 99 DC4
Achtung!
Der Einsteller E6 am Aufladeregler AR 99 DC1 darf nur dann auf einen Wert größer 50°C eingestellt werden, wenn er in Verbindung mit dem Restwärmefühler F 3114 zur Aufladung eines Speicherheizgerätes verwendet wird.
Einsteller E6
Die max. zulässige Abschalttemperatur richtet sich nach der Art und Dicke des Speicherestrichs und muß mit dem Estrichhersteller bzw. mit dem Estrichleger abgestimmt werden.
Liegt keine Angabe des Einstellwertes vor, so kann nach folgenden Empfehlungen vorgegangen werden:
| A Überschlägige Ermittlung E6 (bei Fußboden-Speicherheizung) | ||
| flächenbezogene | Höhe der Speicherschicht | Einsteller |
| Leistungsaufnahme | (Estrich) | E6 |
| der Heizmatte | ||
| niedrig (ca. 100-130 W/m2) | gering (ca. 5 cm) | ca. 40°C |
| mittel (ca. 130-150 W/m2) | mittel (ca. 7,5 cm) | ca. 40-45°C |
| hoch (ca. 150-180 W/m2) | groß (ca. 10 cm) | ca. 50°C |
B Meßtechnische Ermittlung E6
- Nach erfolgter Inbetriebnahme der Heizungsanlage (Abschluß Anheizprogramm bei Fußboden – Speicherheizung; siehe Gebrauchsanweisung des Zentralsteuergerätes) wird der Außentemperaturfühler des Zentralsteuergerätes (Klemmen W) abgeklemmt.
- Der Einsteller E6 ist dabei auf den maximal zulässigen Temperaturwert gemäß Angabe des Estrichherstellers voreinzustellen.
- Die Einsteller E7 und E8 werden in Mittelstellung (▼) gebracht.
- Die Heizungsanlage (Fußboden-Speicherheizung oder Geräte-Speicherheizung) wird für eine komplette Nennladedauer (ohne eine eventuell vorhandene Zusatzfreigabe) bei maximaler Leistung aufgeladen.
- Nach erfolgter Volladung wird der Widerstandswert des Restwärmefühlers am Aufladeregler gemessen (dazu Restwär-mefühler abklemmen).
- Die Justierung des Einstellers E6 erfolgt in Abhängigkeit des gemessenen Widerstandes am Restwärmefühlers gemäß nachfolgender Tabelle:
| Widerstand desRestwärmefühlers in Ω | 1655 | 1379 | 1151 | 968 | 816 | 693 | 590 | 506 | 434 | 375 | 324 | 282 | 266 |
| E6 einstellen auf (°C) | 30 | 35 | 40 | 45 | 50 | 55* | 60* | 65* | 70* | 75* | 80* | 85* | 90* |
- Für den Fall daß bei Fußboden-Speicherheizung ein Abschaltwet zwischen 50 und 60°C erforderlich ist (AR 99 DC2..., AR 99 DC4), so ist die Anpassung mittels Einsteller E7 und E8 vorzunehmen (Einstellbereich E7 und E8:±10°C)
* nur bei AR 99 DC1 möglich
Einsteller E7 und E8
Der Benutzer kann die vom Heizungsfachmann E6 eingestellte Heizkurve entsprechend seinem Behaglichkeitsempfinden korrigieren. Für jeden Regelkreis kann sowohl die Nacht- als auch die Tagladung korrigiert werden. Durch die Einsteller E7 und E8 ist eine Verschiebung der Heizkurve im Bereich ±10°C möglich. Korrekturbeschreibung siehe auch „Einstellhinweise für den Benutzer“, Seite 4.
Einstellen der Zentralsteuerung
Am Zentralsteuergerät wird die Wärmespeicherung der gesamten Anlage (alle Heizkreise) bestimmt. Für die Inbetriebnahme und Einstellungen ist die Montage- und Gebrauchsanweisung des Zentralsteuergerätes zu beachten.
Prüfung des Restwärmefühlers und des Außenfühlers
Nachstehend sind die temperaturabhängigen Widerstandswerte für den Restwärmefühler des Aufladereglers (Klemmen TF/Z1, TF2, TF3, TF4) aufgeführt. Die Widerstandsmessung ist bei abgeklemmter Fühlerleitung durchzuführen.
Fühlerwiderstandswerte
| °C | Ohm | °C | Ohm | °C | Ohm | °C | Ohm | °C | Ohm | °C | Ohm | °C | Ohm |
| -14 | 10892 | 2 | 5187 | 18 | 2647 | 34 | 1432 | 50 | 815 | 66 | 487 | 82 | 302 |
| -12 | 9912 | 4 | 4743 | 20 | 2431 | 36 | 1331 | 52 | 765 | 68 | 458 | 84 | 285 |
| -10 | 8933 | 6 | 4347 | 22 | 2258 | 38 | 1241 | 54 | 715 | 70 | 430 | 86 | 269 |
| -8 | 8166 | 8 | 4000 | 24 | 2086 | 40 | 1150 | 56 | 669 | 72 | 406 | 88 | 254 |
| -6 | 7439 | 10 | 3653 | 26 | 1931 | 42 | 1076 | 58 | 628 | 74 | 382 | 90 | 240 |
| -4 | 6778 | 12 | 3380 | 28 | 1793 | 44 | 1003 | 60 | 587 | 76 | 359 | ||
| -2 | 6206 | 14 | 3107 | 30 | 1655 | 46 | 936 | 62 | 553 | 78 | 339 | ||
| 0 | 5632 | 16 | 2863 | 32 | 1543 | 48 | 875 | 64 | 518 | 80 | 319 |

Service
Nachstehend die bundeseinheitlichen Servicerufnummern für die Robert Bosch Hausgeräte-Kundendienststellen.
Annahme von Reparaturen Telefon: 01801-22 33 55
Telefax: 01801-33 53 07
Teilebestellung Telefon: 01801-33 53 04
Telefax: 01801-33 53 08
Garantieurkunde (gültig nur für Deutschland)
Für dieses Gerät übernehmen wir ein Jahr Garantie gemäß den nachfolgenden Bedingungen.
Innerhalb einer Garantiezeit von 12 Monaten - jeweils gerechnet vom Tage der Lieferung an, der durch Rechnung oder ähnliche Unterlagen nachzuweisen ist - werden wir Mängel des Gerätes, die nachweislich auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind, unentgeltlich beheben.
Mängel müssen so früh wie möglich der nächstgelegenen Kundendienststelle für Dimplex-Geräte unter Vorlage des Kaufbeleges angezeigt werden. Die Behebung von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängel geschieht dadurch, daß die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Mängelbeseitigung werden nicht übernommen. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Gehört der Vertrag zum Betrieb des Handelsgewerbes des Endabnehmers, so beträgt die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzlieferungen 3 Monate, sie läuft aber mindestens bis zum Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Elektrizitäts-Versorgungs-Unternehmen und unserer Montage-, Anschluß- und Bedienungsaneisung nicht beachtet worden sind.
Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommene Änderungen und Instandsetzungsarbeiten wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben.
Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiezeit noch setzen sie eine neue Garantiefrist für das Gerät in Lauf. Die Garantiefrist für eingebaute Ersatzteile endet nicht früher und nicht später als die Garantiefrist für das ganze Gerät.
Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann oder die Nachbesserung von uns abgelehnt oder unzumutbar verzögert wird, kann der Endabnehmer innerhalb der Garantiefrist verlangen, daß entweder kostenfrei Ersatz geliefert oder der Minderwert vergütet oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen wird.
Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden sind - soweit eine Haftung nicht zwingend gesetzlich angeordnet ist - ausgeschlossen.



