DIMPLEX AR99DC3 - Thermostat

AR99DC3 - Thermostat DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DIMPLEX AR99DC3 - page 1
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Produkttyp Aufladeregler für Fußboden-Speicherheizung
Modell AR 99 DC3
Nennspannung 230 V AC, 50 Hz ±10%
Leistungsaufnahme ca. 2,5 VA
Ausgangsstrom 3 x 2 A
Umgebungstemperatur 0...40 °C (Betauung nicht zulässig)
Platzbedarf 6 Teileinheiten nach DIN 43880 (108 mm)
Befestigung Hutschiene nach DIN EN 50022
Einbauort STAB/N-Verteilerkasten
Gewicht ca. 370 g
Schutzklasse II (bei entsprechendem Einbau)
Schutzart (Regler) IP 00 nach DIN VDE 0470 Teil 1
Schutzart (Fühler) IP 54 nach DIN VDE 0470 Teil 1
Norm DIN 44574
Funktionen Witterungsgeführte Aufladeregelung mit Restwärmefühler; Nacht- und Tagladung einstellbar (E7, E8); Abschalttemperatur einstellbar (E6)
Anschlussmöglichkeiten Restwärmefühler F 3110/F 3113/FM 3114; Steuerspannung von Zentralsteuerung ZAS 99 DCU
Wartung Keine regelmäßige Wartung erforderlich; nur Fachmann zugelassen
Sicherheit Installation und Reparatur nur durch Fachmann; VDE-Bestimmungen beachten; spannungsfrei schalten vor Arbeiten
Zubehör / Ersatzteile Restwärmefühler F 3110 (20 m), F 3113 (6 m), FM 3114; Magnet-Restwärmefühler für Speicherheizgeräte
Garantie 12 Monate (Deutschland) gemäß Garantieurkunde; Mängelanzeige an Kundendienst

Häufig gestellte Fragen - AR99DC3 DIMPLEX

Was ist der AR 99 DC3?
Der AR 99 DC3 ist ein Aufladeregler für Fußboden-Speicherheizungen mit 3 Heizkreisen (3 x 2 A Ausgangsstrom). Er arbeitet in Verbindung mit einer witterungsgeführten Zentralsteuerung und sorgt für die verbrauchsgerechte Aufladung der Speicherheizung.
Wie wird der Aufladeregler installiert?
Die Installation darf nur durch einen Fachmann (vom EVU zugelassen) erfolgen. Der Regler wird auf eine Hutschiene (DIN EN 50022) in einem Verteilerkasten montiert. Dabei ist ein Abstand von mindestens einer Teilungseinheit zu anderen Geräten einzuhalten.
Welche Fühler werden benötigt?
Es werden ein Restwärmefühler (z. B. F 3110 oder F 3113) und ein Außenfühler (für die Zentralsteuerung) verwendet. Der Restwärmefühler wird zwischen den Heizleitern im Estrich eingebettet.
Wie stelle ich die gewünschte Raumtemperatur ein?
Die Grundeinstellung erfolgt über den Einsteller E6 (maximale Abschalttemperatur). Die Feinanpassung für jeden Heizkreis erfolgt mit E7 (Nachtladung) und E8 (Tagladung) im Bereich ±10 °C.
Was bedeuten die Einsteller E7 und E8?
Mit E7 wird die Aufladung für die Nacht (beeinflusst die Temperatur am Morgen/Vormittag) eingestellt. Mit E8 wird die Tagladung (beeinflusst Nachmittag/Abend) geregelt. Beide korrigieren die Heizkurve individuell.
Wie wird der optimale Wert für E6 ermittelt?
Der Wert für E6 hängt von Art und Dicke des Estrichs ab. Eine Tabelle in der Anleitung gibt Richtwerte. Alternativ kann nach einer Volladung der Widerstand des Restwärmefühlers gemessen und E6 entsprechend der Tabelle justiert werden.
Kann ich die Einstellungen selbst verändern?
Ja, die Einsteller E7 und E8 dürfen vom Benutzer angepasst werden. Die Grundeinstellung von E6 sollte jedoch nur der Fachmann ändern, da sonst Schäden am Estrich möglich sind.
Was muss bei der Montage des Restwärmefühlers beachtet werden?
Der Fühler wird in einem am Ende verschlossenen Schutzrohr (vorzugsweise im Türbereich) verlegt, mit mindestens 40 cm Abstand zur Wand. Vor dem Estrichguss müssen Widerstand und Isolationswert geprüft werden.
Wie verhalte ich mich bei Problemen mit der Heizung?
Suchen Sie zunächst die Bedienungsanleitung und prüfen Sie die Einstellungen. Bei anhaltenden Problemen wenden Sie sich an Ihren Elektroinstallateur oder den Dimplex-Kundendienst (Telefon: 01801-22 33 55).
Welche Sicherheitsvorkehrungen sind zu beachten?
Vor Arbeiten am Gerät muss die Netzspannung ausgeschaltet werden. Der Regler darf nur von einem Fachmann geöffnet werden. Die VDE-Bestimmungen und die Anschlussbedingungen des örtlichen EVU sind einzuhalten.

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BEDIENUNGSANLEITUNG AR99DC3 DIMPLEX

Montage- und Gebrauchsanweisung

Aufladeregler für Fußboden-Speicherheizung AR 99 DC1, AR 99 DC2, AR 99 DC3, AR 99 DC4

mit DC-Führungsgröße 0,91...1,43 V

Inhaltsverzeichnis

Inhalt
Seite

Technische Geräteinformation2
Funktion der Heizungsanlage3
Einstellhinweise für Benutzer4
Montage5
Elektrischer Anschluß5
Anschlußbild6
Inbetriebnahme7
Kundendienstzentren8

DIMPLEX AR99DC3 - Inhaltsverzeichnis - 1

Technische Geräteinformation

Aufladeregler AR 99 DC1...99 DC4

Nennspannung

Leistungsaufnahme

Ausgangsstrom

Umgebungstemperatur

Platzbedarf

Befestigung

Einbau in

Gewicht

Schutzklasse

Schutzart

L1/N/230 V AC 50 Hz ± 10%

ca. 2,5 VA

AR 99 DC1: 6 A; AR 99 DC2: 2 x 3 A; AR 99 DC3: 3 x 2 A;

AR 99 DC4: 4 x 1,5 A

0...40°C, Betauung nicht zulässig

6 Teileinheiten nach DIN 43880 = 108 mm

Hutschiene nach DIN EN 50022

STAB/N-Verteilerkasten

ca. 370 g

Il nach entsprechenden Einbau (siehe Montage-Seite )

(DIN 57700 Teil 1/VDE 0700 Teil 1

IP 00 nach DIN VDE 0470 Teil 1

DIMPLEX AR99DC3 - Aufladeregler AR 99 DC1...99 DC4 - 1

Restwärmefühler/Außenfühler F 3110, F 3113, FM 3114

33 mm Bild 2: Restwärme-/Außenfühler F 3110, F 3113 9,7 7,5

Die Fühler F 3110, F 3113 und FM 3114 sind elektrisch gleich. Die Fühler F 3110 und F 3113 sind als Außen- sowie als Restwärmefühler für Fußbodenspeicherheizung einsetzbar.

Der Anlegefühler FM 3114 dient ausschließlich zum Anschluß eines Speicherheizgerätes an den Aufladeregler AR 99 DC1.

Leitungslänge F 3113 6 m F 3110 20 m

Schutzklasse Il nach DIN 57700 Teil 1/VDE 0700 Teil 1 Schutzart IP 54 nach DIN VDE 0470 Teil 1 Fühlerwiderstandswerte siehe „Inbetriebnahme“, Seite 7 Norm DIN 44574

Allgemeine Hinweise

Bei der Installation, dem Betrieb und der Wartung ist diese Montage- und Gebrauchsanweisung zu beachten. Dieses Gerät darf nur von einem Fachmann installiert und repariert werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Nach den VDE-Bestimmungen muß die Montage und Gebrauchsanweisung jederzeit verfügbar sein und bei Arbeiten am Gerät dem Monteur zur Kenntnisnahme übergeben werden.

Wir bitten Sie deshalb, die Anweisung bei Wohnungswechsel dem Nachmieter oder Besitzer zu übergeben.

Funktion der Heizungsanlage:

Das Energie-Versorgungsunternehmen (EVU) stellt in Zeiten, in denen andere Abnehmer keinen oder vermindert Strom benötigen – in den sog. Schwachlastzeiten – Strom zum elektrischen Heizen zur Verfügung.

Vorrangig wird vom EVU Strom zum verbilligten Tarif während der nächtlichen Freigabedauer zur Verfügung gestellt. In einigen Versorgungsgebieten wird zusätzlich am Tage, während der sogenannten Zusatzfreigabedauer, Strom zum Heizen freigegeben. Für Freigabe- und Zusatzfreigabedauer können unterschiedliche Tarifbedingungen gelten. Auskünfte erteilt Ihr Elektroinstallateur und/oder ihr EVU.

Die vertraglich festgelegten Ladezeiten, werden in der Regel durch ein Steuergerät (Rundsteuerempfänger oder Schaltuhr) vom EVU freigegeben. Durch den Einsatz der Aufladeregler AR 99 DC1...DC4 in Verbindung mit der witterungsgeführten Zentralsteuerung ZAS 99 DCU wird die verbrauchsgerechte Aufladung Ihrer Fußbodenspeicherheizung sichergestellt.

Damit die technischen Anschlußbedingungen des EVU's eingehalten werden, nimmt Ihr Elektroinstallateur die genaue Einstellung aller notwendigen Werte, am Zentralsteuergerät und am Aufladeregler, vor.

Zentralsteuerung/Aufladeregelung

Die Zentralsteuerung ZAS 99 DCU erfaßt über den Außenfühler im Mauerwerk die Witterungsbedingungen zusammen mit der Gebäudeträgheit.

Diese Führungsgröße wird mit den verschiedenen Einstellwerten, der Laufzeit und in Abhängigkeit von Signalen an den Steuerklemmen zur Ausgangsgröße des Zentralsteuergerätes verknüpft. (Soll-Ladegrad = Steuerspannung an Z1/Z2).

Die Steuerspannung wird an den Aufladeregler weitergeleitet, der als elektronischer Zweipunktregler arbeitet. Der Reglersollwert jedes einzelnen Heizkreises wird durch die Größe der anliegenden Steuerspannung und der Stellung der Intensitätssteller E8 Tag bzw. E7 Nacht festgelegt.

Der Ist-Wert der Aufladung eines jeden Heizkreises wird mittels eines Restwärmefühlers im Speicherestrich an den Aufladeregler gemeldet. Die Aufladeelektronik vergleicht den Soll-Wert mit dem Ist-Wert für jeden Heizkreis und schaltet gegebenenfalls das Heizungsschütz und somit den Heizkreis ein.

Einstellhinweise für den Benutzer

Grundeinstellung am Aufladeregler korrigieren – Verändern einzelner Heizkreise bzw. Zimmer

Aufgrund unterschiedlicher Benutzergewohnheiten kann eine Korrektur der Heizleistungen der einzelnen Heizkreise (Zimmer) erforderlich sein. Für jeden Heizkreis kann sowohl die Nachtladung (E7) als auch die Tagladung (E8) korrigiert werden (Einstellhinweise siehe Bild). Die Nachtladung beeinflußt die Raumtemperatur am Morgen und am Vormittag, die Tagladung wirkt sich auf die Raumtemperatur am Nachmittag und am Abend aus.

Der Einsteller E6 ist für die Vorgabe der Abschalttemperatur (gemessen am Boden-Temperaturfühler im Estrich) verantwortlich. Eine Änderung der Grundeinstellung darf nur vom Fachmann vorgenommen werden. Mit den Einstellern E7 und E8 kann das Niveau jedoch individuell im Bereich ±10°C angepaßt werden.

210-240V -50Hz 0...50°C Z1/Z2: 0.91...1.43V DC Sek. 4x1,5A Prükl. II E 6 30 50 30 50 30 50 30 50 X C D i m p l e x AR 99 DC 4 E 8 Tag - 1 + - 2 + - 3 + - 4 + E 7 Nachl - 1 + - 2 + - 3 + - 4 + Aufladerogler E-Nr:21/0164 1754 N L F SH SH SH SH 1 2 3 4 Z1 Z2 KV TF TF TF TF TF 1 2 3 4

Bild 4: Korrektur des Aufladereglers

Problemam Vormittagam Nachmittag
zu wenig WärmeE7NachtDIMPLEX AR99DC3 - Grundeinstellung am Aufladeregler korrigieren – Verändern einzelner Heizkreise bzw. Zimmer - 2E8TagDIMPLEX AR99DC3 - Grundeinstellung am Aufladeregler korrigieren – Verändern einzelner Heizkreise bzw. Zimmer - 3
zu viel WärmeE7NachtDIMPLEX AR99DC3 - Grundeinstellung am Aufladeregler korrigieren – Verändern einzelner Heizkreise bzw. Zimmer - 4E8TagDIMPLEX AR99DC3 - Grundeinstellung am Aufladeregler korrigieren – Verändern einzelner Heizkreise bzw. Zimmer - 5

Grundeinstellung am Zentralsteuergerät korrigieren – Verändern aller Heizkreise

Am Zentralsteuergerät kann die Wärmespeicherung der gesamten Heizungsanlage (aller Heizkreise) angepasst werden. Beachten Sie dazu die Montage- und Gebrauchsanweisung des Zentralsteuergerätes.

Montage des Aufladereglers

Die Aufladeregler sind mit einem Stecksockel ausgerüstet und somit bei der Montage und im Servicefall besonders installationsfreundlich.

Achtung!

Bei offenem Stecksockel kann an den Kontaktklemmen Netzspannung anliegen (spannungsfrei schalten).

Das Gerät hat einen Platzbedarf von 6 Teilungseinheiten nach DIN 43880. Der Berührungsschutz nach Schutzklasse II ist gewährleistet durch wahlweisen Einbau in:

  • Installationsverteiler nach DIN 57603/VDE 0603 (z. B. Verteiler des N-Systems)
    • Installationsverteiler nach DIN 57659/VDE 0659.

Eine Betauung des Gerätes ist unzulässig. Nach DIN 44574 ist Aufladesteuerung und Aufladeregler an der kältesten Stelle, d. h. in die unterste Montagereihe des Verteilers, einzusetzen. Beidseitig ist ein Abstand von mindestens einer Teilungseinheit freizuhalten.

DIMPLEX AR99DC3 - Achtung! - 1

Montage des Restwärmefühlers F 3110 oder F 3113 für die Aufladeregler AR 99 DC1...AR 99 DC4

Der Restwärmefühler des Heizkreises muß zwischen 2 Heizleitern im Estrich eingebettet werden. Die Montage erfolgt in einem am Ende verschlossenen Schutzrohr (vorzugsweise im Türbereich). Von der Wand ist ein Mindestabstand von 40 cm einzuhalten.

Vor den Estricharbeiten ist der Fühler auf seinen Widerstandswert und Isolationswert zu prüfen (Werte siehe „Inbetriebnahme“, Seite 7).

Fühler F 3113, F 3110 mind. 40 cm Bild 7: Montage des Restwärmefühlers

Elektrischer Anschluß

Die Montage darf nur von einem Fachmann, der vom zuständigen EVU zugelassen ist, durchgeführt werden. Die Vorschriften des zuständigen EVU sowie die einschlägigen VDE-Bestimmungen sind zu beachten.

Die von dem örtlichen EVU vorgeschriebene Schaltung kann von der dargestellten Schaltung abweichen. Die jeweils gültige Schaltung ist meist im Anhang zu den „Technischen Anschlußbedingungen TAB“ des EVU angegeben.

Folgende Punkte sind beim Anschluß der Aufladeregler zu beachten:

• die Anschlüsse der Klemmen L und N nicht vertauschen
- wird aufgrund eines Verdrahtungsfehlers Phase an den Klemmen Z1, Z2 oder KV angeschlossen, so wird das Gerät zerstört.

Montage des Restwärmefühlers F 3114 für den Anschluß eines Speicherheizgerätes am Aufladeregler AR 99 DC1

Soll in einer Anlage ein Speicherheizgerät (z. B. ohne Steuersignaleingang bzw. markenfremdes System) witterungs- und restwärmeabhängig gesteuert werden, so ist der Einsatz des Aufladereglers AR 99 DC1 zusammen mit dem Magnet – Restwärmefühler F 3114 erforderlich. An diesem Aufladeregler kann eine maximale Abschalttemperatur von 90°C eingestellt werden. Der Magnet-Restwärmefühler wird an der Zwischen- oder Rückwand des Speicherheizgerätes angebracht. Die Fühlerleitung kann dafür mit Installationskabel (z. B. NYM, 1,5²) verlängert werden (max. bis 200 m).

Außenfühler L1 N Freigabesignal (LF oder LZ) Tarifschaltuhr oder Rundsteuerempfänger Belspiel A Freigabesignal LF und LZ getrennt: Tarifschaltuhr oder Rundsteuerempfänger Belspiel B SCHWORN EINSTELLUNG LA 0.00h LU WK LPU 215-740V - 30Hz 21028691 LAKTCK SEK 4H15A PUNI II E6 L N S W SH LL LF LZ KLU RY Z1 H27W LF LF LF LF Restwärmefühler Fußboden- Speicherheizung Raumtemp. regler mit Bodentemp.begrenzer Heizkreis- schütz 1 Haupt- schütz L1 L2 L3 L1 PE L1 PE Netzanschluß (Heizkreis) Netzanschluß Hochtarif * Absenikkontakt (optional) zur Kennlinienumschaltung an Klemme KU ** Die Abschaltung des Heizelementes, das den Restwärmefühler einschließt, bedingt die Abschaltung aller Heizelemente desselben Heizkreises ACHTUNG! Klemme KV entspricht der Klemme KU der Vorgängertypen. (Ausnahme: Baurelhe AR 1741...AR 1744)

Inbetriebnahme

Einstellen der Aufladeregler

AR 99 DC1 ... AR 99 DC4

Achtung!

Der Einsteller E6 am Aufladeregler AR 99 DC1 darf nur dann auf einen Wert größer 50°C eingestellt werden, wenn er in Verbindung mit dem Restwärmefühler F 3114 zur Aufladung eines Speicherheizgerätes verwendet wird.

Einsteller E6

Die max. zulässige Abschalttemperatur richtet sich nach der Art und Dicke des Speicherestrichs und muß mit dem Estrichhersteller bzw. mit dem Estrichleger abgestimmt werden.

Liegt keine Angabe des Einstellwertes vor, so kann nach folgenden Empfehlungen vorgegangen werden:

A Überschlägige Ermittlung E6 (bei Fußboden-Speicherheizung)
flächenbezogeneHöhe der SpeicherschichtEinsteller
Leistungsaufnahme(Estrich)E6
der Heizmatte
niedrig (ca. 100-130 W/m2)gering (ca. 5 cm)ca. 40°C
mittel (ca. 130-150 W/m2)mittel (ca. 7,5 cm)ca. 40-45°C
hoch (ca. 150-180 W/m2)groß (ca. 10 cm)ca. 50°C

B Meßtechnische Ermittlung E6

  • Nach erfolgter Inbetriebnahme der Heizungsanlage (Abschluß Anheizprogramm bei Fußboden – Speicherheizung; siehe Gebrauchsanweisung des Zentralsteuergerätes) wird der Außentemperaturfühler des Zentralsteuergerätes (Klemmen W) abgeklemmt.
  • Der Einsteller E6 ist dabei auf den maximal zulässigen Temperaturwert gemäß Angabe des Estrichherstellers voreinzustellen.
  • Die Einsteller E7 und E8 werden in Mittelstellung (▼) gebracht.
  • Die Heizungsanlage (Fußboden-Speicherheizung oder Geräte-Speicherheizung) wird für eine komplette Nennladedauer (ohne eine eventuell vorhandene Zusatzfreigabe) bei maximaler Leistung aufgeladen.
  • Nach erfolgter Volladung wird der Widerstandswert des Restwärmefühlers am Aufladeregler gemessen (dazu Restwär-mefühler abklemmen).
  • Die Justierung des Einstellers E6 erfolgt in Abhängigkeit des gemessenen Widerstandes am Restwärmefühlers gemäß nachfolgender Tabelle:
Widerstand desRestwärmefühlers in Ω165513791151968816693590506434375324282266
E6 einstellen auf (°C)303540455055*60*65*70*75*80*85*90*
  • Für den Fall daß bei Fußboden-Speicherheizung ein Abschaltwet zwischen 50 und 60°C erforderlich ist (AR 99 DC2..., AR 99 DC4), so ist die Anpassung mittels Einsteller E7 und E8 vorzunehmen (Einstellbereich E7 und E8:±10°C)
    * nur bei AR 99 DC1 möglich

Einsteller E7 und E8

Der Benutzer kann die vom Heizungsfachmann E6 eingestellte Heizkurve entsprechend seinem Behaglichkeitsempfinden korrigieren. Für jeden Regelkreis kann sowohl die Nacht- als auch die Tagladung korrigiert werden. Durch die Einsteller E7 und E8 ist eine Verschiebung der Heizkurve im Bereich ±10°C möglich. Korrekturbeschreibung siehe auch „Einstellhinweise für den Benutzer“, Seite 4.

Einstellen der Zentralsteuerung

Am Zentralsteuergerät wird die Wärmespeicherung der gesamten Anlage (alle Heizkreise) bestimmt. Für die Inbetriebnahme und Einstellungen ist die Montage- und Gebrauchsanweisung des Zentralsteuergerätes zu beachten.

Prüfung des Restwärmefühlers und des Außenfühlers

Nachstehend sind die temperaturabhängigen Widerstandswerte für den Restwärmefühler des Aufladereglers (Klemmen TF/Z1, TF2, TF3, TF4) aufgeführt. Die Widerstandsmessung ist bei abgeklemmter Fühlerleitung durchzuführen.

Fühlerwiderstandswerte

°COhm°COhm°COhm°COhm°COhm°COhm°COhm
-141089225187182647341432508156648782302
-12991244743202431361331527656845884285
-10893364347222258381241547157043086269
-8816684000242086401150566697240688254
-67439103653261931421076586287438290240
-467781233802817934410036058776359
-26206143107301655469366255378339
05632162863321543488756451880319

DIMPLEX AR99DC3 - Prüfung des Restwärmefühlers und des Außenfühlers - 1

Service

Nachstehend die bundeseinheitlichen Servicerufnummern für die Robert Bosch Hausgeräte-Kundendienststellen.

Annahme von Reparaturen Telefon: 01801-22 33 55

Telefax: 01801-33 53 07

Teilebestellung Telefon: 01801-33 53 04

Telefax: 01801-33 53 08

Garantieurkunde (gültig nur für Deutschland)

Für dieses Gerät übernehmen wir ein Jahr Garantie gemäß den nachfolgenden Bedingungen.

Innerhalb einer Garantiezeit von 12 Monaten - jeweils gerechnet vom Tage der Lieferung an, der durch Rechnung oder ähnliche Unterlagen nachzuweisen ist - werden wir Mängel des Gerätes, die nachweislich auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind, unentgeltlich beheben.

Mängel müssen so früh wie möglich der nächstgelegenen Kundendienststelle für Dimplex-Geräte unter Vorlage des Kaufbeleges angezeigt werden. Die Behebung von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängel geschieht dadurch, daß die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Mängelbeseitigung werden nicht übernommen. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.

Gehört der Vertrag zum Betrieb des Handelsgewerbes des Endabnehmers, so beträgt die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzlieferungen 3 Monate, sie läuft aber mindestens bis zum Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät.

Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen.

Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Elektrizitäts-Versorgungs-Unternehmen und unserer Montage-, Anschluß- und Bedienungsaneisung nicht beachtet worden sind.

Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommene Änderungen und Instandsetzungsarbeiten wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben.

Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiezeit noch setzen sie eine neue Garantiefrist für das Gerät in Lauf. Die Garantiefrist für eingebaute Ersatzteile endet nicht früher und nicht später als die Garantiefrist für das ganze Gerät.

Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann oder die Nachbesserung von uns abgelehnt oder unzumutbar verzögert wird, kann der Endabnehmer innerhalb der Garantiefrist verlangen, daß entweder kostenfrei Ersatz geliefert oder der Minderwert vergütet oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen wird.

Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden sind - soweit eine Haftung nicht zwingend gesetzlich angeordnet ist - ausgeschlossen.

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Produktinformationen

Marke : DIMPLEX

Modell : AR99DC3

Kategorie : Thermostat