Cerapur 9000iW - Zentralheizkessel Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Cerapur 9000iW Junkers
Sehr geehrter Kunde,
Wärme fürs Leben - dieses Motto hat bei uns Tradition. Wärme ist für Menschen ein Grundbedürfnis. Ohne Wärme fühlen wir uns nicht wohl, und erst die Wärme macht aus einem Haus ein behagliches Zuhause. Seit mehr als 100 Jahren entwickelt Junkers deshalb Lösungen für Wärme, Warmwasser und Raumklima, die so vielfältig sind wie Ihre Wünsche.
Sie haben sich für eine qualitativ hochwertige Junkers Lösung entschieden und damit eine gute Wahl getroffen. Unsere Produkte arbeiten mit modernsten Technologien und sind zuverlässig, energieeffizient und flüsterleise - so können Sie Wärme ganz unbeschwert genießen.
Wenn Sie mit Ihrem Junkers Produkt dennoch einmal Probleme haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Junkers Installateur. Er hilft Ihnen gerne weiter. Der Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser Kundendienst rund um die Uhr für Sie da! Details dazu erfahren Sie auf der Rückseite.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Junkers Produkt. Ihr Junkers Team
Inhaltsverzeichnis
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ....3
1.1 Symbolerklärung 3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
2 Angaben zum Produkt ....4
2.1 Anwendungsbereich....4
2.2 EG-Konformitätserklärung 4
2.3 Gerätetypen 4
2.4 Produktdaten zum Energieverbrauch ..... 5
3 Betrieb vorbereiten .... 5
3.1 Übersicht der Anschlüsse .... 5
3.2 Gashahn öffnen 6
3.3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn öffnen ... 6
3.4 Gerät einschalten 6
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren ..... 6
3.6 Einstellen der Raumthermostats 6
4 Bedienung ....6
4.1 Bedienfeld 6
4.2 Display....7
4.3 Anzeige am Display 7
4.4 Sprachauswahl 7
4.5 Bedienung der Menüs 7
4.6 Warmwassertemperaturmenü 8
4.7 Kesseltemperaturmenü 8
4.8 Einstellmenü 8
4.9 Infomenü 8
4.10 Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet 8
5 Inspektion und Wartung ......9
5.1 Heizungsanlage nachfüllen 9
5.2 Heizkörper entlüften 9
5.3 Gerätereinigung 9
6 Störungen beheben 9
7 Außerbetriebnahme....10
7.1 Gerät ausschalten....10
7.2 Frostschutz einstellen ..... 10
8 Thermische Desinfektion....10
9 Energiesparhinweise ....10
10 Wartung .... 10
11 Umweltschutz/Entsorgung ....11
12 Fachbegriffe ....11
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet.
Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:
- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
- VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
- WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶ Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
- Aufzählung/Listeneintrag
- Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Hinweise für die Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
Verhalten bei Gasgeruch
Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
- Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
- Nicht telefonieren und nicht klingeln.
▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.
Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr. Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Wärmeerzeuger ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Gegebenenfalls alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.
Inspektion und Wartung
Fehlende oder mangelhafte Reinigung, Inspektion oder Wartung kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen bis hin zur Lebensgefahr.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.
▶ Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen und erforderliche Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen lassen.
▶ Wärmeerzeuger mindestens alle 2 Jahre reinigen lassen.
▶ Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
Umbau und Instandsetzungen
Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶ Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen. Heizungsanlagen mit Warmwasserspeicher: Während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
Raumluftabhängiger Betrieb
Der Aufstellraum muss ausreichend belüftet sein, wenn der Wärmeerzeuger die Verbrennungsluft aus dem Raum bezieht.
▶ Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verkleinern oder verschließen.
▶ Einhaltung der Lüftungsanforderungen in Absprache mit einem zugelassenen Fachbetrieb sicherstellen:
– bei baulichen Veränderungen (z. B. Austausch von Fenstern und Türen)
– beim nachträglichen Einbau von Geräten mit Abluftführung nach außen (z. B. Abluftgebläse, Küchenlüfter oder Klimageräte).
Verbrennungsluft/Raumluft
Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.
Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
2 Angaben zum Produkt
2.1 Anwendungsbereich
Das Gerät darf nur für geschlossene Heizungsanlagen nach EN 12828 angeschlossen werden.
Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für Folgeschäden wird keine Haftung übernommen.
Die gewerbliche und industrielle Anwendung der Vorrichtung zur Erzeugung von Prozesswärme ist ausgeschlossen.
2.2 EG-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.
Sie können die Konformitätserklärung des Produkts anfordern. Wenden Sie sich dazu an die Adresse auf der Rückseite dieser Anleitung.
2.3 Gerätetypen
Dieses Dokument bezieht sich auf die nachstehenden Gerätetypen:
Gerätetyp Land Artikelnummer
| GC9000iW-20 E 23 DE/AT/LU 7736700607 | |
| GC9000iW-30 E 23 DE/AT/LU 7736700609 | |
| GC9000iW-20 H 23 DE/AT/LU 7736700611 | |
| GC9000iW-30 H 23 DE/AT/LU 7736700613 | |
| GC9000iW-40 H 23 DE/AT/LU 7736700615 | |
| GC9000iW-50 H 23 DE/AT/LU 7736700617 | |
| GC9000iW-20 EB 23 DE/AT/LU 7736700601 | |
| GC9000iW-30 EB 23 DE/AT/LU 7736700602 | |
| GC9000iW-20 E 23 CH 7736700619 | |
| GC9000iW-30 E 23 CH 7736700620 | |
| GC9000iW-20 EB 23 CH 7736700621 | |
| GC9000iW-30 EB 23 CH 7736700622 | |
| GC9000iW-45 H 23 CH 7736700624 |
Tab. 2 Typenübersicht
Die Bezeichnung des Geräts setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:
- Junkers: Hersteller
• GC9000iW: Typnamen
• 20, 30, 40, 45 oder 50: Wärmeleistung in kW
• E: mit 3-Wege-Ventil und Pumpe
• H: normal, nur Heizen
• B: Gerätefarbe Schwarz
• 23: Gasart
2.4 Produktdaten zum Energieverbrauch
Die folgenden Produktdaten entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnungen Nr. 811/2013, 812/2013, 813/2013 und 814/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU. Sie ergänzen das zu diesem Produkt gehörende Energieeffizienzlabel.
| Produkttyp - - GC9000iW 20 E | GC9000iW 20 H | GC9000iW 30 EGC9000iW 30 H | GC9000iW 40 GC9000iW 45H GC9000iW 50 H | ||||
| Brennwertkessel | - | - | √ | √ | √ | √ | √ |
| Nennwärmeleistung P | rated | kW | 19 | 29 | 38 | 42 | 47 |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | _b | % | 94 | 94 | 94 | 94 | 94 |
| Energieeffizienzklasse | - | - | A | A | A | A | A |
| Nutzbare Wärmeleistung | |||||||
| Bei Nennwärmeleistung undHochtemperaturbetrieb1) | P_4 | kW | 18,6 | 29,0 | 38,2 | 42,0 | 46,6 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistungund Niedertemperaturbetrieb2) | P_1 | kW | 6,3 | 9,9 | 13,4 | 14,4 | 16,1 |
| Wirkungsgrad | |||||||
| Bei Nennwärmeleistung undHochtemperaturbetrieb1) | _4 | % | 88,9 | 88,5 | 88,6 | 88,7 | 88,5 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistungund Niedertemperaturbetrieb2) | _1 | % | 98,7 | 98,7 | 98,7 | 99,3 | 99,1 |
| Hilfsstromverbrauch | |||||||
| Bei Volllast | eI_max | W | 17 | 24 | 27 | 29 | 29 |
| Bei Teillast | eI_min | W | 12 | 13 | 13 | 14 | 14 |
| Im Bereitschaftszustand | P_SB | W | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Sonstige Angaben | |||||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | W | 71 | 71 | 71 | 71 | 67 |
| Stickoxidemission | NOx | mg/kWh | 29 | 41 | 50 | 40 | 41 |
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB(A) | 42 | 50 | 51 | 55 | 55 |
Tab. 3 Produktdaten zum Energieverbrauch
1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.
2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C.
3 Betrieb vorbereiten
3.1 Übersicht der Anschlüsse

text_image
5 6 7 8 4 3 2 1 9 10 11 12 6720813065-1.1TDBild 1 Anschlusszubehör (Beispiel)
[1] Vorlaufrohr
[2] Heizungsvorlaufhahn
[3] Füll- und Entleerhahn
[4] Füllhahn
[5] Speichervorlaufrohr 1)
[6] Gasleitung
[7] Gashahn
[8] Ablauf
[9] Speicherrücklaufrohr 1)
[10] Heizungsrücklaufhahn
[11] Rücklaufrohr
[12] Ausdehnungsgefäß
3.2 Gashahn öffnen

text_image
1. 2. 6720813065-2.1TDBild 2 Gashahn (Beispiel)
▶ Griff drücken und nach links bis zum Anschlag drehen.
3.3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn öffnen

Bild 3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn (Beispiel)
▶ Wenn vorhanden, Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn so öffnen, dass die Hähne mit den Rohren ausgerichtet sind.
3.4 Gerät einschalten
▶ Abdeckung nach vorne klappen.
▶ Den Ein/Aus-Schalter in die Stellung "1" schalten.

Bild 4 Betrieb Ein/Aus-Schalter
▶ Abdeckung schließen.

Wenn im Display SIPHONFÜLLBETRIEB angezeigt wird, ist das Siphonfüllprogramm für 15 Minuten aktiv. Der Kondensatsiphon im Gerät wird gefüllt.
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren

text_image
KESSELTEMP. 60°C WARMWASSER EIN EINHEIZU ∵: DRUCK OK 1.5 BAR 6720813063-13.TDBild 5 Betriebsdruck lesen
Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Kessels sollte der Betriebsdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar liegen.
▶ Am Display überprüfen, ob der Betriebsdruck über 1,4 bar ist.
▶ Wenn erforderlich, Heizungsanlage nachfüllen (→ Kapitel 5.1, Seite 9).
3.6 Einstellen der Raumthermostats
▶ Raumthermostat gemäß der Benutzeranweisung auf die gewünschte Temperatur einstellen.
4 Bedienung
4.1 Bedienfeld

text_image
1234576 8 OK 6720813065-4.1TDBild 6 Bedienfeld
[1] Taste Warmwasser
[2] Taste Heizung
[3] Schornsteinfeger-Taste
[4] OK-Taste
[5] Zurück-Taste
[6] Display
[7] Pfeiltaste Ab
[8] Pfeiltaste Auf
Aktive Tasten leuchten weiß und funktionslose Tasten werden ausgeblendet. Gedrückte Tasten leuchten kurz rot auf. Wenn eine Taste ein Menü öffnet, leuchtet die ausgewählte Taste rot, bis das Menü verlassen wird.
Das Gerät ist an der Vorderseite mit einem Bedienfeld mit folgenden Elementen ausgestattet:
Taste Warmwasser
Mit der Taste Warmwasser kann die Temperatur des warmen Wassers nach Wunsch eingestellt werden.
Taste Heizung III
Mit der Taste Heizung kann die maximale Kesseltemperatur eingestellt werden.
Schornsteinfeger-Taste
Die Schornsteinfeger-Taste ist für Fachleute, um Messungen durchzuführen.
Display
Auf dem Display können Display-Werte, Display-Einstellungen und Störungs-Codes abgelesen werden.
OK-Taste
Mit der OK-Taste kann:
- Ein Menü ausgewählt werden
- Ein festgelegter Wert bestätigt werden.
Zurück-Taste
Mit der Zurück-Taste kann:
• In einem Menü ein Schritt zurückgegangen werden
- Eine Änderung Abgebrochen werden
Pfeiltasten ∨ und ∧
Mit den Pfeiltasten √ und ∧ kann durch Menüs und Inhalte navigiert werden oder gewählte Werte von Elementen geändert werden.
4.2 Display

text_image
KESSELTEMP. 60°C WARMWASSER EIN EINHEIZU DRUCK OK 1.5 BAR 6720813063-14.1TDBild 7 Standardanzeige
[1] Kesseltemperatur
Wenn keine Störung oder Wartungsanforderung vorhanden ist, geht das Display nach 2 Minuten in Ruhezustand.
▶ Um den Ruhezustand zu verlassen, OK-Taste drücken.
4.3 Anzeige am Display
Die Anzeige wird in der folgenden Weise hergestellt:
Kesseltemperatur
Die Kesseltemperatur wird in °C angezeigt.
Warmwasser
Es gibt 3 verschiedene Einstellungen:
- Eco/Comfort: Eco(nomic) - ökonomisch oder Comfort(able) - komfortabel
- 60 °C Maximale Warmwassertemperatur
- Ein/Aus: Die Warmwasserfunktion auf Ein oder Aus schalten.
Heizung
Es gibt 2 verschiedene Einstellungen:
- Ein/Aus: Die Heizfunktion auf Ein oder Aus schalten.
- 88 °C Die maximale Kesseltemperatur.
Wasserdruck
Der Wasserdruck wird in der Einheit bar angezeigt. Ein zu niedriger Druck wird mit ZU NIEDERIG angezeigt, ein Normaldruck mit OK und einem zu hoher Wasserdruck wird mit ZU HOCH angezeigt.
Status-Symbole
Es gibt 4 verschiedene Statussymbole:
| • | B | r | e | n | n | e |
| • Kommunikationsmodul aktiv | ||||||
| • | N | o | t | b | e | t |
| • | S | t | ö | r | u | n |
4.4 Sprachauswahl
Beim ersten Mal einschalten, muss die Sprache ausgewählt werden.
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ die entsprechende Sprache auswählen.
▶ Mit OKe-Traste die entsprechende Sprache bestätigen.

text_image
SPRACHE DEUTSCH FRANÇAIS OK 6720813065-5.1TDBild 8 Sprachauswahl
4.5 Bedienung der Menüs
Menü öffnen und schließen
▶ Um ein Menü zu öffnen, ↘ oder 📌 -Taste drücken.
▶ Um das Menü zu verlassen, Taste erneut drücken.
-oder-
Zurück-Taste so oft drücken, bis die Standardanzeige erscheint.
Einstellwerte ändern
▶ Um einen Menüpunkt zu markieren, Pfeiltaste √ oder ∧ drücken.
▶ Menüpunkt mit der OK-Taste wählen.
▶ Um den Wert zu ändern, Pfeiltaste √ oder ∧ drücken.
▶ OK-Taste drücken.
Der neue Wert ist gespeichert. Das Display wechselt zum übergeordneten Menü.
Verlassen des Menüpunkts ohne Speichern von Werten
▶ Zurück-Taste drücken.
Das Display wechselt zum übergeordneten Menü.
4.6 Warmwassertemperaturmenü
Über das Warmwassertemperaturmenü können Einstellungen des Geräts ausgelesen und geändert werden.

text_image
WARMWASSER ECO > 60 °C > EIN t r b e i r i e b g OK 6720813046-52.1TDe
Bild 9 Warmwassertemperaturmenü
▶ Zum Öffnen des Warmwassertemperaturmenüs die -Taste drücken.
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit der OK-Taste den entsprechenden Wert auswählen.
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ die entsprechende Werte ändern.
▶ Mit OK-Taste den entsprechenden Wert bestätigen.
Display Bezeichnung
| ECO /COMFORT | ECO: reduziert Komfort, längere Wartezeit, aber geringen Gasverbrauch.COMFORT: hoher Komfort, kurze Wartezeit, weniger wirtschaftlich Gasverbrauch. |
| 60°C Temperatur einstellen. | |
| EIN / AUS EIn-aus schalten Warmwasserbereitung, wenn Warmwasserbetrieb eingeschaltet ist, ist der Frostschutz der Warmwasserversorgung ausgeschaltet. | |
Tab. 4 Einstellmenü
4.7 Kesseltemperaturmenü
Über das Kesseltemperaturmenü können Einstellungen des Geräts ausgelesen und geändert werden.

text_image
HEIZUNG EIN > 40 °C > 0.9 BAR >Bild 10 Kesseltemperaturmenü
▶ Zum Öffnen des Kesseltemperaturmenüs die III -Taste drücken.
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit OK-Teaste den entsprechenden Wert auswählen.
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ die entsprechende Werte ändern.
▶ Mit OK-Taste den entsprechenden Wert bestätigen.
Display Bezeichnung
EIN / AUS Ein-/aus schalten.
40°C Temperatur einstellen.
0.9 BAR Aktueller Betriebsdruck.
Tab. 5 Einstellmenü
4.8 Einstellmenü
Über das Einstellmenü können Einstellungen des Geräts ausgelesen und geändert werden.
Gleichzeitig auf die und -Taste drücken für 3 Sekunden, um das Einstellmenü zu öffnen.
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit OK-Teaste die entsprechenden Werte auswählen.

text_image
SERVICEMENÜ INFO > EINSTELLUNGEN > GRENZWERTE > FUNKTIONSTEST >6720813046-58.1TD
Bild 11 Einstellmenü
4.9 Infomenü

Nach wenigen Minuten der Inaktivität wird das Menü automatisch geschlossen und der Startbildschirm angezeigt.
Im Infomenü können Daten über den Status des Geräts ausgelesen werden. Folgendermaßen vorgehen:
▶ Mit den Pfeiltasten √ und ∧ durch das Menü navigieren mit Info über:
– Gemessene Kesseltemperatur [°C]
- Gemessener Wasserdruck des Geräts [bar]
- Betriebs- oder Störungs -Code.
4.10 Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet

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① ② ③ → ④ 6720813063-18.1TDBild 12 Anschluss des Kommunikationsmoduls
[1] Halter mit Kommunikationsmodul in Wärmeerzeuger
[2] LAN-Kabel
[3] Internet-Router
[4] Internet
Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet ist möglich, wenn ein Kommunikationsmodul angeschlossen ist. Das Modul kann mit dem mitgelieferten Gutschein kostenlos bestellt werden. Dieses Modul kann von dem Benutzer einfach installiert werden. Siehe dazu die Bedienungsanleitung des Moduls. Das Modul funktioniert nur, wenn das Heizgerät mit der Bedieneinheit CW400 oder CW800 ausgestattet ist.
5 Inspektion und Wartung
Der Benutzer ist für die Sicherheit und den umweltfreundlichen Betrieb der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage.
Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
Empfehlungen:
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.
5.1 Heizungsanlage nachfüllen

HINWEIS: Sachschaden durch Temperaturspannungen.
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungs- rissen führen.
▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauftemperatur 40 °C.
Das Gerät zeigt eine Meldung auf dem Display, wenn der Wasserdruck zu niedrig ist ( Kapitel 4.2, Seite 7).
Zum Nachfüllen der Heizungsanlage, wie folgt:
▶ Endkappe vom Füll- und Entleerhahn entfernen ( Bild 1, [9], Seite 6).
▶ Füllschlauch an das Füllventil anschließen.
▶ Füllschlauch mit Wasser füllen.
Das andere Ende des Füllschlauchs am Füll- und Entleerhahn anschließen.
▶ Füll- und Entleerhahn eine Vierteldrehung öffnen.
▶ Füllventil öffnen und den Wasserdruck auf der Anzeige ablesen.
▶ Heizungsanlage bis 2,0 bar nachfüllen.
▶ Füll- und Entleerhahn schließen.
▶ Oberen Heizkörper entlüften (→ Kapitel 5.2).
▶ Füllschlauch entfernen. Beachten, dass ein wenig Wasser hier freigegeben werden kann.
▶ Endkappe auf den Füll- und Entleerhahn setzen.
5.2 Heizkörper entlüften
Heizkörper entlüften nach Befüllen der Anlage oder wenn ein Heizkörper ein gluckerndes Geräusch macht oder aber nicht warm wird.
▶ Raumtemperaturgeführten Regler auf den niedrigsten Stand einstellen.
▶ Alle Heizkörperventile öffnen.
▶ 5 Minuten warten, bis sich das Heizwasser in der Anlage beruhigt hat.
▶ Entlüftungsschlüssel in den Entlüftungshahn stecken.

text_image
pfff ① ② 6720813063-17.1TDBild 13 Heizkörper entlüften
[1] Entlüftungsschlüssel
[2] Entlüftungshahn
▶ Lappen unter den Entlüftungshahn halten, um austretendes Wasser aufzufangen.
▶ Entlüftungshahn vorsichtig aufdrehen, bis Wassertropfen austreten.
▶ Entlüftungshahn schließen.
▶ Betriebsdruck prüfen.
▶ Wenn erforderlich, Heizungsanlage auffüllen.
▶ Raumtemperaturgeführten Regler auf die gewünschte Temperatur einstellen.
▶ Heizkörperventile auf den gewünschten Stand einstellen.
5.3 Gerätereinigung
▶ Verkleidung nur mit einem feuchten Tuch und milder Seife reinigen. Um eine Reinigung der Oberfläche des Bedienfeldes zu erlauben, können alle Tasten 15 Sekunden lang ausgeblendet werden:
▶ Warmwasser-Taste so lange drücken, bis BEDIENUNG GESPERRT und ein Countdown erscheint.
6 Störungen beheben
Im Fall einer Störung erscheint STÖRUNG LIEGT VOR.
Um die Störungsanzeige aufzurufen, Zurück-Taste drücken. Das Display zeigt den Störungs-Code und eine Beschreibung der Störung.

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1 2 227 VERRIEGELNDE STÖRUNG: ZUM ENTRIEGELN OK UND ZURÜCKTASTE GLEICHZEITIG FÜR 3 SEKUNDEN DRÜCKEN 6720813063-9.1TDBild 14 Störungsmenü (Beispiel)
[1] Status-Symbole
[2] Störungs-Code
[3] Beschreibung
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
▶ Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen.
▶ Angezeigten Störungs-Code und die Gerätedaten mitteilen.
7 Außerbetriebnahme
7.1 Gerät ausschalten

Der Blockierschutz verhindert ein Festsitzen der Heizungspumpe und des 3-Wege-Ventils nach längerer Betriebspause. Bei ausgeschaltetem Gerät besteht kein Blockierschutz.
▶ Gerät am Ein/Aus-Schalter (→ Kapitel 3.4, Seite 6) ausschalten. Das Display erlischt.
▶ Bei längerer Außerbetriebnahme: Frostschutz beachten.
7.2 Frostschutz einstellen

HINWEIS: Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann nach längerer Zeit einfrieren, (z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Brennstoffversorgung, Kesselstörung).
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).
Frostschutz bei ausgeschaltetem Gerät
▶ Von einem zugelassenen Fachbetrieb Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen lassen.
▶ Von einem zugelassenen Fachbetrieb Warmwasserkreis entleeren lassen.
8 Thermische Desinfektion
Um einer bakteriellen Verunreinigung des Warmwassers z. B. durch Legionellen vorzubeugen, empfehlen wir nach längerem Stillstand eine thermische Desinfektion.
Eine ordnungsgemäße thermische Desinfektion umfasst das Warmwassersystem einschließlich der Entnahmestellen. Der Speicherinhalt kühlt nach der thermischen Desinfektion erst allmählich durch thermische Verluste wieder auf die eingestellte Warmwassertemperatur ab. Deshalb kann die Warmwassertemperatur kurzzeitig höher sein als die eingestellte Temperatur.

HINWEIS: Verletzungsgefahr durch Verbrühung! Während der thermischen Desinfektion kann die Entnahme von ungemischtem Warmwasser zu schweren Verbrühungen führen.
▶ Maximal einstellbare Warmwassertemperatur nur zur thermischen Desinfektion verwenden.
▶ Hausbewohner über die Verbrühungsgefahr informieren.
▶ Thermische Desinfektion außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶ Warmwasser nicht ungemischt entnehmen.
▶ Warmwasser-Entnahmestellen schließen.
▶ Evtl. vorhandene Zirkulationspumpe auf Dauerbetrieb einstellen.
Thermische Desinfektion im Warmwasserprogramm des Heizungsreglers einstellen (→ technische Dokumentation des Heizungsreglers).
▶ Warten, bis die maximale Temperatur erreicht ist.
▶ Nacheinander von der nächstgelegenen Warmwasser-Entnahmestelle bis zur entferntesten so lange Warmwasser entnehmen, bis 3 Minuten lang 70 °C heißes Wasser ausgetreten ist.
▶ Ursprüngliche Einstellungen wiederherstellen.
9 E n e r g i e s
Sparsam heizen
Das Gerät ist für einen niedrigen Energieverbrauch und eine geringe Umweltbelastung bei gleichzeitig großer Behaglichkeit konstruiert. Entsprechend dem Wärmebedarf der Wohnung wird die Brennstoffzufuhr zum Brenner geregelt. Wenn der Wärmebedarf geringer wird, arbeitet das Gerät mit kleiner Flamme weiter. Fachleute nennen diesen Vorgang Stetigregelung. Durch die Stetigregelung werden die Temperaturschwankungen gering und die Wärmeverteilung in den Räumen gleichmäßig. So kann es vorkommen, dass das Gerät längere Zeit in Betrieb ist, aber dennoch weniger Brennstoff verbraucht als ein Gerät, das ständig ein- und ausschaltet.
Heizungsregelung
In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben. Weiterführende Hinweise können Sie der Installations- und Bedienungsanleitung des Heizungsreglers entnehmen.
Thermostatventile
Um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Wenn die Temperatur nach längerer Zeit nicht erreicht wird, erhöhen Sie die gewünschte Raumtemperatur am Regler. Bei einer Fußbodenheizung stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.
Lüften
Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu und öffnen Sie für kurze Zeit die Fenster ganz. Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern.
Zirkulationspumpe
Stellen Sie eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).
10 Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz). Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage. Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.
11 Umweltschutz/Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten. Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Algeräte erhalten Wertstoffe, die einem Recycling zuzwühren sind. Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.
12 Fachbegriffe
Betriebsdruck
Der Betriebsdruck ist der Druck in der Heizungsanlage.
Brennwertgerät
Das Brennwertgerät nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht, sondern auch zusätzlich die Wärme des Wasserdampfes. Deshalb hat ein Brennwertgerät einen besonders hohen Wirkungsgrad.
Durchlaufprinzip
Das Wasser erwärmt sich, während es durch das Gerät fließt. Die maximale Zapfkapazität steht schnell zur Verfügung, ohne längere Wartezeit oder Unterbrechung für das Aufheizen.
Heizungsregler
Der Heizungsregler sorgt für die automatische Regelung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur (bei außentemperaturgeführten Reglern) oder der Raumtemperatur in Verbindung mit einem Zeitprogramm.
Heizungsrücklauf
Der Heizungsrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur von den Heizflächen zum Gerät zurück fließt.
Heizungsvorlauf
Der Heizungsvorlauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit höherer Temperatur vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Heizwasser
Das Heizwasser ist das Wasser mit der die Heizungsanlage befüllt ist.
Thermostatventil
Das Thermostatventil ist ein mechanischer Temperaturregler, der abhängig von der Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Heizwassers gewährt, um eine Temperatur konstant zu halten.
Siphon
Der Siphon ist ein Geruchsverschluss zur Ableitung von Wasser, das aus einem Sicherheitsventil austritt.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das erwärmte Heizwasser vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Zirkulationspumpe
Eine Zirkulationspumpe lässt das Warmwasser zwischen Speicher und Zapfstelle zirkulieren. So steht an der Zapfstelle sofort warmes Wasser zur Verfügung.
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