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Cerapur Modul 9000i - Zentralheizkessel Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Junkers Cerapur Modul 9000i - page 1
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ProdukttypGas-Brennwertgerät
ModellreiheCerapur Modul 9000i (GC9000iWM)
Nennwärmeleistung20 oder 29 kW
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz94 %
Energieeffizienzklasse HeizungA
Warmwasserbereitungs-EnergieeffizienzklasseA
Maximale Vorlauftemperatur82 °C
Warmwassertemperaturbereich40–60 °C
Betriebsdruck Heizung1–2 bar (max. 3 bar)
Schallleistungspegel Innenraum42–49 dB(A)
Stickoxidemission (NOx)29 mg/kWh
Speichervolumen (je nach Modell)100–207 l
SpeichertypSchichtladespeicher oder Rohrwendelspeicher
Stromversorgung230 V, 50 Hz
HeizungspumpeIntegriert
3-Wege-VentilIntegriert
KommunikationsmodulOptional (Junkers MB LANi)
WartungsintervallJährliche Inspektion, Reinigung alle 2 Jahre
FrostschutzDurch Dauerbetrieb oder Frostschutzmittel
CE-KennzeichnungJa

Häufig gestellte Fragen - Cerapur Modul 9000i Junkers

Wie schalte ich das Gerät ein?
Drücken Sie den Ein/Aus-Schalter und anschließend die ok-Taste. Das Display leuchtet auf. Bei Bedarf wird das Siphonfüllprogramm durchlaufen.
Was tun bei Gasgeruch?
Vermeiden Sie Flammen oder Funken (nicht rauchen, keine Schalter betätigen). Sperren Sie die Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung. Öffnen Sie Fenster und Türen. Warnen Sie alle Bewohner und verlassen Sie das Gebäude. Rufen Sie außerhalb die Feuerwehr und das Gasversorgungsunternehmen an.
Wie stelle ich die Warmwassertemperatur ein?
Öffnen Sie das Menü WARMWASSER mit der entsprechenden Taste. Wählen Sie den Modus (ECO oder Komfort) und stellen Sie die Solltemperatur zwischen 40 und 60 °C ein. Bestätigen Sie mit der ok-Taste.
Wie fülle ich Heizwasser nach?
Lassen Sie die Anlage abkühlen (maximale Vorlauftemperatur 40 °C). Öffnen Sie den Füll- und Entleerhahn, bis der Druck im Bereich 1–2 bar liegt. Überschreiten Sie nicht 3 bar (Sicherheitsventil öffnet). Bei Modellen mit Solaranlage (GC9000iWM ../210 S) nur durch Fachmann.
Was bedeuten die Symbole in der Standardanzeige?
Die Symbole zeigen: Brennerbetrieb (Flamme), Junkers MB LANi aktiv (WLAN-Symbol), Notbetrieb (Haus) und Störung (Ausrufezeichen). Weitere Details siehe Kapitel 4.3 der Anleitung.
Wie setze ich eine Störung zurück?
Bei einer verriegelnden Störung drücken Sie gleichzeitig die ok-Taste und die Zurück-Taste für 3 Sekunden. Alternativ können Sie die reset-Taste am Bedienfeld verwenden (siehe Kapitel 8).
Wie aktiviere ich den Schornsteinfegerbetrieb?
Drücken Sie die Schornsteinfeger-Taste (Symbol eines Schornsteinfegers) am Bedienfeld. Der Betrieb wird aktiviert und die Abgaswerte können gemessen werden.
Kann ich die Heizung per Smartphone steuern?
Ja, mit dem optionalen Kommunikationsmodul Junkers MB LANi und der Bedieneinheit C.400. Verbinden Sie das Modul per LAN-Kabel mit Ihrem Router und nutzen Sie die App zur Steuerung und Überwachung.
Wie oft muss die Heizung gewartet werden?
Wir empfehlen eine jährliche Inspektion durch einen zugelassenen Fachbetrieb sowie eine Reinigung alle zwei Jahre. Schließen Sie einen Wartungsvertrag ab, um die Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
Was ist der Blockierschutz und wann ist er aktiv?
Der Blockierschutz verhindert das Festsitzen der Heizungspumpe und des 3-Wege-Ventils bei längerer Betriebspause. Er ist nur aktiv, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Bei ausgeschaltetem Gerät besteht kein Schutz.

Benutzerfragen zu Cerapur Modul 9000i Junkers

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Zentralheizkessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Cerapur Modul 9000i - Junkers und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Cerapur Modul 9000i von der Marke Junkers.

BEDIENUNGSANLEITUNG Cerapur Modul 9000i Junkers

Sehr geehrter Kunde,

Wärme fürs Leben - dieses Motto hat bei uns Tradition. Wärme ist für Menschen ein Grundbedürfnis. Ohne Wärme fühlen wir uns nicht wohl, und erst die Wärme macht aus einem Haus ein behagliches Zuhause. Seit mehr als 100 Jahren entwickelt Junkers deshalb Lösungen für Wärme, Warmwasser und Raumklima, die so vielfältig sind wie Ihre Wünsche.

Sie haben sich für eine qualitativ hochwertige Junkers Lösung entschieden und damit eine gute Wahl getroffen. Unsere Produkte arbeiten mit modernsten Technologien und sind zuverlässig, energieeffizient und flüsterleise - so können Sie Wärme ganz unbeschwert genießen.

Wenn Sie mit Ihrem Junkers Produkt dennoch einmal Probleme haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Junkers Installateur. Er hilft Ihnen gerne weiter. Der Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser Kundendienst rund um die Uhr für Sie da! Details dazu erfahren Sie auf der Rückseite.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Junkers Produkt.

Ihr Junkers Team

Inhaltsverzeichnis

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise....3

1.1 Symbolerklärung....3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3

2 Angaben zum Produkt. 4

2.1 Konformitätserklärung....4
2.2 Typenübersicht .... 4
2.3 Produktdaten zum Energieverbrauch ..... 5

3 Betrieb vorbereiten....7

3.1 Übersicht der Anschlüsse .... 7
3.2 Gashahn öffnen....7
3.3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn öffnen....7

3.4 Kaltwasserventil öffnen....8
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren ..... 8
3.6 Heizwasser nachfüllen....8
3.7 Wärmeträgerflüssigkeit nachfüllen bei GC9000iWM ../210 S und bei Geräten mit Zubehör CS 15:....8

4 Bedienung....8

4.1 Bedienfeldübersicht ....8
4.2 Gerät einschalten....9
4.3 Anzeige am Display ..... 9
4.4 Ruhezustand des Displays....9
4.5 Einstellungen in den Menüs WARMWASSER und HEIZUNG .... 10
4.5.1 Bedienung der Menüs .... 10
4.6 Reinigungsbetrieb .... 11
4.7 Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet .... 11

5 Außerbetriebnahme ....11

5.1 Gerät ausschalten .... 11
5.2 Frostschutz einstellen .... 11

6 Thermische Desinfektion .... 11

7 Energiesparhinweise....12

8 Störungen beheben....12

9 Wartung....12

10 Umweltschutz und Entsorgung .... 13

11 Fachbegriffe....13

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise

1.1 Symbolerklärung

Warnhinweise

In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.

Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

Junkers Cerapur Modul 9000i - Warnhinweise - 1

GEFAHR:

GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Junkers Cerapur Modul 9000i - GEFAHR: - 1

WARNUNG:

WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

Junkers Cerapur Modul 9000i - WARNUNG: - 1

VORSICHT:

VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.

HINWEIS:

HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.

Wichtige Informationen

Junkers Cerapur Modul 9000i - Wichtige Informationen - 1

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.

Weitere Symbole

Symbol Bedeutung

▶ Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
- Aufzählung/Listeneintrag
– Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)

Tab. 1

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

⚠ Hinweise für die Zielgruppe

Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.

Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.

▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.

⚠ Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.

⚠ Verhalten bei Gasgeruch

Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.

▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
- Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
- Nicht telefonieren und nicht klingeln.

▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.

▶ Fenster und Türen öffnen.

▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.

▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.

▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.

⚠ Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen

Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr. Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.

▶ Wärmeerzeuger ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Gegebenenfalls alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.

⚠ Inspektion und Wartung

Fehlende oder mangelhafte Reinigung, Inspektion oder Wartung kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen bis hin zur Lebensgefahr.

▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.
▶ Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen und erforderliche Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen lassen.
▶ Wärmeerzeuger mindestens alle zwei Jahre reinigen lassen.
▶ Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.

⚠ Umbau und Reparaturen

Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.

▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶ Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen. Heizungsanlagen mit Warmwasserspeicher: während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.

Raumluftabhängiger Betrieb

Der Aufstellraum muss ausreichend belüftet sein, wenn der Wärmeerzeuger die Verbrennungsluft aus dem Raum bezieht.

▶ Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verkleinern oder verschließen.
▶ Einhaltung der Lüftungsanforderungen in Absprache mit einem Fachmann sicherstellen:
– bei baulichen Veränderungen (z. B. Austausch von Fenstern und Türen)
– beim nachträglichen Einbau von Geräten mit Abluftführung nach außen (z. B. Abluftventilatoren, Küchenlüfter oder Klimageräte).

⚠️ Verbrennungsluft/Raumluft

Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.

Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.

⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke

Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:

„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“

„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“

2 Angaben zum Produkt

2.1 Konformitätserklärung

Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Sie können die Konformitätserklärung des Produkts anfordern. Wenden Sie sich dazu an die Adresse auf der Rückseite dieser Anleitung.

2.2 Typenübersicht

GC9000iWM ../210 S-Geräte sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe, 3-Wege-Ventil und Plattenwärmetauscher für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem integrierten bivalenten Schichtladespeicher (für zusätzliche solare Warmwasserbereitung).

GC9000iWM ../.. S-Geräte sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe, 3-Wege-Ventil und Plattenwärmetauscher für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem integrierten Schichtladespeicher.

GC9000iWM --Geräte sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe und 3-Wege-Ventil für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem Rohrwendelspeicher.

GC9000iWM ..-Geräte (CH) sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe und 3-Wege-Ventil für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem Rohrwendelspeicher mit Handloch.

Typ Land Best.-Nr.

GC9000iWM 20/210 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 556
GC9000iWM 20/210 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 557
GC9000iWM 30/210 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 564
GC9000iWM 30/210 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 565
GC9000iWM 20/100 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 550
GC9000iWM 20/100 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 551
GC9000iWM 20/150 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 552
GC9000iWM 20/150 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 553
GC9000iWM 30/100 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 558
GC9000iWM 30/100 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 559
GC9000iWM 30/150 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 560
GC9000iWM 30/150 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 561
GC9000iWM 30/150 23 DE/AT/LU 7 738 100 562
GC9000iWM 30/150 B 23 DE/AT/LU 7 738 100 563
GC9000iWM 30/150 23 CH 7 738 100 567
GC9000iWM 30/150 B 23 CH 7 738 100 635

Tab. 2 Typenübersicht

2.3 Produktdaten zum Energieverbrauch

Die folgenden Produktdaten entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnungen Nr. 811/2013, 812/2013, 813/2013 und 814/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU.

Produktdaten Symbol Einheit 7 738 100 5567 738 100 5647 738 100 5507 738 100 552
7 738 100 5577 738 100 5657 738 100 551
Produkttyp -- GC9000iWMGC9000iWMGC9000iWMGC9000iWM
20/210 S 2330/210 S 2320/100 S 2320/150 S 23
GC9000iWMGC9000iWMGC9000iWMGC9000iWM
20/210 SB 2330/210 SB 2320/100 SB 2320/150 SB 23
Brennwertkessel -- j aja ja ja
Kombiheizgerät -- j aja ja ja
Nennwärmeleistung P_rated kW20292020
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _s %94949494
Energieeffizienzklasse--AAA
Nutzbare Wärmeleistung
Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) P_4 kW19,629,419,619,6
Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) P_1 kW6,69,96,66,6
Wirkungsgrad
Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) _4 %88,988,588,988,9
Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) _1 %98,898,798,898,8
Hilfsstromverbrauch
Bei Volllast e_max kW0,0300,0670,0300,030
Bei Teillast e_min kW0,0130,0140,0130,013
Im Bereitschaftszustand P_SB kW0,0010,0010,0010,001
Sonstige Angaben
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand P_stby kW0,0710,0710,0710,071
StickoxidemissionNOxmg/kWh29292929
Schallleistungspegel in Innenräumen L_WA dB(A)42494242
Zusätzliche Angaben für Kombiheizgeräte
Angegebenes Lastprofil--XLXLXLXL
Täglicher Stromverbrauch Q_elec kWh0,1130,1130,0830,127
JahresstromverbrauchAECkWh25251828
Täglicher Brennstoffverbrauch Q_fuel kWh23,08623,08622,92523,016
Jährlicher BrennstoffverbrauchAFCGJ18181818
Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz _wh %85858685
Warmwasserbereitungs-Energieeffizienzklasse--AAAA
WarmhalteverlustSW89893851
SpeichervolumenVI207207100150
Speichertyp--DHWDHWDHWDHW

1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.

2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C

Tab. 3 Produktdaten zum Energieverbrauch

Produktdaten Symbol Einheit 7 738 100 5587 738 100 5607 738 100 5627 738 100 567
7 738 100 5597 738 100 5617 738 100 5637 738 100 635
Produkttyp -- GC9000iWM30/100 S 23GC9000iWMGC9000iWMGC9000iWM
GC9000iWM30/150 S 2330/150 2330/150 23
30/100 SB 23GC9000iWMGC9000iWMGC9000iWM
30/150 SB 2330/150 B 2330/150 B 23
Brennwertkessel -- j aja ja ja
Kombiheizgerät -- j aja ja ja
Nennwärmeleistung PratedkW 29292929
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _s %94949494
Energieeffizienzklasse--AAA
Nutzbare Wärmeleistung
Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) P_4 kW29,429,429,429,4
Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) P_1 kW9,99,99,99,9
Wirkungsgrad
Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) _4 %88,588,588,588,5
Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) _1 %98,798,798,798,7
Hilfsstromverbrauch
Bei Volllast eI_max kW0,0670,0670,0670,067
Bei Teillast eI_min kW0,0140,0140,0140,014
Im Bereitschaftszustand P_SB kW0,0010,0010,0010,001
Sonstige Angaben
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand P_stby kW0,0710,0710,0710,071
StickoxidemissionNOxmg/kWh29292929
Schallleistungspegel in Innenräumen L_WA dB(A)49494949
Zusätzliche Angaben für Kombiheizgeräte
Angegebenes Lastprofil--XLXLXLXL
Täglicher Stromverbrauch Q_elec kWh0,0830,1270,1690,169
JahresstromverbrauchAECkWh18283737
Täglicher Brennstoffverbrauch Q_fuel kWh22,92523,01624,06024,060
Jährlicher BrennstoffverbrauchAFCGJ18181919
Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz _wh %86858282
Warmwasserbereitungs-Energieeffizienzklasse--AAAA
WarmhalteverlustSW38515151
SpeichervolumenVI100150150150
Speichertyp--DHWDHWDHWDHW

1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.

2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C

Tab. 4 Produktdaten zum Energieverbrauch

3 Betrieb vorbereiten

3.1 Übersicht der Anschlüsse

6 720 647 734-01.10

Bild 1 Beispiel Anschlusszubehör waagerecht nach rechts

[1] Zirkulationsanschluss

[2] Gashahn (geschlossen, Zubehör)

[3] Sicherheitsgruppe (Zubehör)

[4] Kaltwasserventil (Zubehör)

[5] Heizungsvorlaufhahn (Zubehör)

[6] Füll- und Entleerhahn (Zubehör)

[7] Heizungsrücklaufhahn (Zubehör)

[8] Warmwasser

[9] Ablaufgarnitur (Zubehör)

3.2 Gashahn öffnen

▶ Griff drücken und nach links bis zum Anschlag drehen (Griff in Fließrichtung = offen).

1. 2. 6 720 647 734-01.10

Bild 2

3.3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn öffnen

▶ Vierkant mit Schlüssel so weit drehen, bis Markierung in Fließrichtung zeigt.

Markierung quer zur Fließrichtung = geschlossen.

6 720 647 734-03.10

Bild 3

3.4 Kaltwasserventil öffnen

▶ Kappe abziehen und Ventil öffnen.

0 010 002 669-001 1. 2.

Bild 4

3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren

Der Betriebsdruck beträgt im Normalfall 1 bis 2 bar.

Wenn ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, erhalten Sie den Wert von Ihrem Fachmann.

KESSELTEMP. 60°C WARMWASSER EIN HEIZUNG EIN DRUCK OK 1.5BAR 0 010 006 587-002

Bild 5 Anzeige des Betriebsdrucks der Heizung in der Standardanzeige

3.6 Heizwasser nachfüllen

Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage verschieden. Lassen Sie sich deshalb das Nachfüllen von Ihrem Fachmann zeigen.

HINWEIS:

Sachschaden durch Temperaturspannungen!

Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.

▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40 °C.

Maximaler Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizwassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).

3.7 Wärmeträgerflüssigkeit nachfüllen bei GC9000iWM ../210 S und bei Geräten mit Zubehör CS 15:

Das Nachfüllen von Wärmeträgerflüssigkeit darf nur von einem Fachmann ausgeführt werden.

Maximaler Druck von 6 bar, bei höchster Temperatur der Solaranlage, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).

4 Bedienung

Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Bedienung des Heizgeräts. Abhängig von der verwendeten Bedieneinheit kann die Bedienung mancher Funktionen von dieser Beschreibung abweichen. Beachten Sie daher auch die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit.

Folgende Bedieneinheiten können verwendet werden:

  • Bedieneinheit im Gerät eingebaut, für außentemperaturgeführte Regelung (→ Bild 7).
  • Bedieneinheit extern montiert, für außentemperaturgeführte Regelung.
  • Bedieneinheit für raumtemperaturgeführte Regelung.
    ▶ Bedieneinheit nach entsprechender Bedienungsanleitung einstellen.

Junkers Cerapur Modul 9000i - Bedienung - 1

Bild 6 Bedieneinheit (Beispieldarstellung)

4.1 Bedienfeldübersicht

① ② ③ 0 010 007 642 001

Bild 7 Übersicht der Bedienelemente

[1] Bedienfeld
[2] Schublade für die Bedieneinheit
[3] Bedientasten

21 3 4 5 ① reset 0 010 007 500-002

Bild 8 Bedientasten

[1] Anzeige Ein/Aus
[2] Ein/Aus-Schalter
[3] Anzeige Brennerbetrieb
[4] reset-Taste
[5] Schornsteinfeger-Taste

Mit der reset-Taste können verriegelnde Störungen zurückgesetzt werden (→ Kapitel 8).

Mit der Schornsteinfeger-Taste wird der Schornsteinfegerbetrieb aktiviert.

Junkers Cerapur Modul 9000i - Bedienfeldübersicht - 3

Abhängig vom Betriebszustand werden nicht immer alle Tasten angezeigt.

Aktive Tasten leuchten.

Wenn eine Taste gedrückt wird, leuchtet sie kurz.

Funktionslose Tasten werden ausgeblendet.

Wenn die Taste ein Menü öffnet, leuchtet die ausgewählte Taste, bis das Menü verlassen wird.

4.2 Gerät einschalten

▶ Gerät am Ein/Aus-Schalter (→ Bild 8) einschalten.
▶ ok-Taste drücken.

Das Display leuchtet auf.

Junkers Cerapur Modul 9000i - Gerät einschalten - 1

Wenn im Display SIPHONFÜLLBETRIEB angezeigt wird, ist das Siphonfüllprogramm aktiv. Der Kondensatsiphon im Gerät wird gefüllt.

4.3 Anzeige am Display

KESSELTEMP. 60°C WARMWASSER EIN HEIZUNG EIN DRUCK OK 1.5BAR 0 010 006 587-002

Bild 10 Standardanzeige

SymbolErläuterung
Brennerbetrieb
Junkers MB LANi aktiv
Notbetrieb
Störung

Tab. 5 Symbole in der Standardanzeige (→ Bild 10)

4.4 Ruhezustand des Displays

Wenn keine Störung oder Wartungsanforderung vorhanden ist, geht das Display nach 2 Minuten in Ruhezustand.

▶ Um den Ruhezustand zu verlassen, ok-Taste drücken.

4.5 Einstellungen in den Menüs WARMWASSER und HEI-ZUNG

Junkers Cerapur Modul 9000i - Einstellungen in den Menüs WARMWASSER und HEI-ZUNG - 1

GB192-.. iT...S-Geräte

Um erhöhtem Kalkausfall und daraus resultierende Serviceeinsätze vorzubeugen: Bei kalkhaltigem Wasser mit einem Härtebereich hart ( ≥ 14^ dH / 25°fH/2,5 mmol/l)

▶ Die Warmwassertemperatur auf kleiner 55 °C einstellen.

WARMWASSER ECO 60°C EIN 0 010 004 716-001

Bild 11 Menü WARMWASSER

Menü Einstellbereich: Funktionsbeschreibung Darstellung in der Standardan-zeige (→ Bild 10)
WARMWASSER KOMFORT: Im Komfortbetrieb wird der Warmwasserspeicher bis zur eingestellten Temperatur aufgeheizt, wenn die Temperatur im Warmwasserspeicher um mehr als 5^1/6 ^2) K (°C) unter die Einstellung sinkt.-
ECO: Im ECO-Betrieb erfolgt das Aufheizen rücklaufoptimiert erst ab einer Temperaturdifferenz von 10^1/12 ^2) K (°C).WARMWASSER ECO
SOLLTEMPERATUR 40 ... 60 °C: Warmwasser-Temperatureinstellung -
EIN: Warmwasserbereitung aktiv WARMWASSER EIN
AUS: Warmwasserbereitung ausgeschaltetWARMWASSER AUS
HEIZUNGEIN: Heizwasser-Erwärmung aktivHEIZUNG EIN
AUS: Heizwasser-Erwärmung ausgeschaltetHEIZUNG AUS
MAX. VORLAUFTEMP. 30 ... 70 ... 82 °C: Maximale Vorlauftemperatur-Einstellung-
AKT. WASSERDRUCK 0.5 ... 3.0 BAR (OPT.: 1.0 - 2.0 BAR): aktueller Anlagendruck. Der optimale Druck liegt zwischen 1,0 und 2,0 bar.DRUCK OK $BAR | DRUCK NIED-RIG

1) Bei GC9000iWM ...-Geräte
2) Bei GC9000iWM ... S-Geräte

Tab. 6 Einstellungen in den Menüs

4.5.1 Bedienung der Menüs

Menü öffnen und schließen

▶ Um ein Menü zu öffnen, Taste Warmwasser oder Taste Heizung drücken.
▶ Um das Menü zu verlassen, Taste erneut drücken.
-oder-
▶ Zurück-Taste so oft drücken, bis die Standardanzeige erscheint.

Einstellwerte ändern

▶ Um einen Menüpunkt zu markieren, Pfeiltaste ▲ oder ▼ drücken.
▶ Menüpunkt mit der ok-Taste wählen.
▶ Um den Wert zu ändern, Pfeiltaste ▲ oder ▼ drücken.
▶ ok-Taste drücken.

Der neue Wert ist gespeichert. Das Display wechselt zum übergeordneten Menü.

Verlassen des Menüpunkts ohne Speichern von Werten

▶ Zurück-Taste drücken.

Das Display wechselt zum übergeordneten Menü.

4.6 Reinigungsbetrieb

Um eine Reinigung der Oberfläche des Bedienfeldes zu erlauben, werden im Reinigungsbetrieb alle Tasten 15 Sekunden lang ausgeblendet.

Um den Reinigungsbetrieb zu aktivieren, Warmwasser-Taste solange drücken, bis BEDIENUNG GESPERRT und ein Countdown erscheint.

4.7 Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet

Am Wärmeerzeuger kann ein Kommunikationsmodul installiert werden. Es ermöglicht die Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet, z. B. mit einem Smartphone.

Außer dem Kommunikationsmodul ist auch die Bedieneinheit C. 400 erforderlich.

① ② ③ ④ 0 010 007 792 -001

Bild 12

[1] Wärmeerzeuger mit eingebautem Kommunikationsmodul Junkers MB LANi
[2] LAN-Kabel
[3] Internet-Router
[4] Internet

Die Installation und Einstellung des Kommunikationsmoduls ist in Dokument 6 720 817 680 beschrieben, das dem Kommunikationsmodul oder dem Wärmeerzeuger beiliegt. Sie finden das Dokument auch über die Dokumentensuche im Internet. Die Web-Adresse finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.

5 Außerbetriebnahme

5.1 Gerät ausschalten

Junkers Cerapur Modul 9000i - Gerät ausschalten - 1

Der Blockierschutz verhindert ein Festsitzen der Heizungspumpe und des 3-Wege-Ventils nach längerer Betriebspause. Bei ausgeschaltetem Gerät besteht kein Blockierschutz.

▶ Gerät am Ein/Aus-Schalter [8] ausschalten. Das Display erlischt.
▶ Bei längerer Außerbetriebnahme: Frostschutz beachten.

5.2 Frostschutz einstellen

HINWEIS:

Anlagenschaden durch Frost!

Die Heizungsanlage kann nach längerer Zeit einfrieren, (z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Brennstoffversorgung, Kesselstörung usw.).

▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).

Frostschutz bei ausgeschaltetem Gerät

▶ Vom Fachmann Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen lassen.
▶ Vom Fachmann Warmwasserkreis entleeren lassen.

6 Thermische Desinfektion

Um einer bakteriellen Verunreinigung des Warmwassers z. B. durch Legionellen vorzubeugen, empfehlen wir nach längerem Stillstand eine thermische Desinfektion.

Eine ordnungsgemäße thermische Desinfektion umfasst das Warmwassersystem einschließlich der Entnahmestellen.

Der Speicherinhalt kühlt nach der thermischen Desinfektion erst allmählich durch thermische Verluste wieder auf die eingestellte Warmwassertemperatur ab. Deshalb kann die Warmwassertemperatur höher sein als die eingestellte Temperatur.

Junkers Cerapur Modul 9000i - Thermische Desinfektion - 1

VORSICHT:

Verletzungsgefahr durch Verbrühung!

Während der thermischen Desinfektion kann die Entnahme von ungemischtem Warmwasser zu schweren Verbrühungen führen.

▶ Maximal einstellbare Warmwassertemperatur nur zur thermischen Desinfektion verwenden.
▶ Hausbewohner über die Verbrühungsgefahr informieren.
▶ Thermische Desinfektion außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶ Warmwasser nicht ungemischt entnehmen.

▶ Warmwasser-Entnahmestellen schließen.
▶ Evtl. vorhandene Zirkulationspumpe auf Dauerbetrieb einstellen.
Thermische Desinfektion im Warmwasserprogramm des Heizungsreglers einstellen (→ technische Dokumentation des Heizungsreglers).
▶ Warten, bis die maximale Temperatur erreicht ist.
▶ Nacheinander von der nächstgelegenen Warmwasser-Entnahmestelle bis zur entferntesten so lange Warmwasser entnehmen, bis 3 Minuten lang 70 °C heißes Wasser ausgetreten ist.
▶ Ursprüngliche Einstellungen wiederherstellen.

7 Energiesparhinweise

Sparsam heizen

Das Gerät ist für einen niedrigen Energieverbrauch und eine geringe Umweltbelastung bei gleichzeitig großer Behaglichkeit konstruiert. Entsprechend dem Wärmebedarf der Wohnung wird die Brennstoffzufuhr zum Brenner geregelt. Wenn der Wärmebedarf geringer wird, arbeitet das Gerät mit kleiner Flamme weiter. Fachleute nennen diesen Vorgang Stetigregelung. Durch die Stetigregelung werden die Temperaturschwankungen gering und die Wärmeverteilung in den Räumen gleichmäßig. So kann es vorkommen, dass das Gerät längere Zeit in Betrieb ist, aber dennoch weniger Brennstoff verbraucht als ein Gerät, das ständig ein- und ausschaltet.

Heizungsregelung

In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben. Weiterführende Hinweise können Sie der Installations- und Bedienungsanleitung des Heizungsreglers entnehmen.

Thermostatventile

Um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Wenn die Temperatur nach längerer Zeit nicht erreicht wird, erhöhen Sie die gewünschte Raumtemperatur am Regler.

Fußbodenheizung

Stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein, als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.

Lüften

Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu und öffnen Sie für kurze Zeit die Fenster ganz. Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern.

Zirkulationspumpe

Stellen Sie eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).

8 Störungen beheben

Im Fall einer Störung erscheint STÖRUNG LIEGT VOR.

Um die Störungsanzeige aufzurufen, Zurück-Taste drücken. Das Display zeigt den Störungs-Code und eine Beschreibung der Störung.

1 2 227 VERRIEGELNDE STÖRUNG: ZUM ENTRIEGELN OK UND ZURÜCKTASTE GLEICHZEITIG FÜR 3 SEKUNDEN DRÜCKEN 0 010 006 630-002

Bild 13 Störungsmenü

[1] Status-Symbole
[2] Störungs-Code
[3] Beschreibung

Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:

▶ Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen.
▶ Angezeigten Störungscode und die Gerätedaten mitteilen.

Gerätedaten

Gerätebezeichnung1)
Seriennummer1)
Datum der Inbetriebnahme
Anlagenersteller

1) Die Angabe finden Sie auf dem Typschild in der Schublade der Bedieneinheit.

Tab. 7 Gerätedaten zur Weitergabe im Störungsfall

9 Wartung

Inspektion und Wartung

Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).

Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage.

Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.

▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.

Verkleidung reinigen

Keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.

▶ Mit feuchtem Tuch Verkleidung abreiben.

10 Umweltschutz und Entsorgung

Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.

Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.

Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.

Verpackung

Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.

Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.

Altgerät

Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können.

Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet.

Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.

11 Fachbegriffe

Betriebsdruck

Der Betriebsdruck ist der Druck in der Heizungsanlage.

Brennwertgerät

Das Brennwertgerät nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht, sondern auch zusätzlich die Wärme des Wasserdampfes. Deshalb hat ein Brennwertgerät einen besonders hohen Wirkungsgrad.

Durchlaufprinzip

Das Wasser erwärmt sich, während es durch das Gerät fließt. Die maximale Zapfkapazität steht schnell zur Verfügung, ohne längere Wartezeit oder Unterbrechung für das Aufheizen.

Heizungsregler

Der Heizungsregler sorgt für die automatische Regelung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur (bei außentemperaturgeführten Reglern) oder der Raumtemperatur in Verbindung mit einem Zeitprogramm.

Heizungsrücklauf

Der Heizungsrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur von den Heizflächen zum Gerät zurück fließt.

Heizungsvorlauf

Der Heizungsvorlauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit höherer Temperatur vom Gerät zu den Heizflächen fließt.

Heizwasser

Das Heizwasser ist das Wasser mit dem die Heizungsanlage befüllt ist.

Thermostatventil

Das Thermostatventil ist ein mechanischer Temperaturregler, der abhängig von der Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Heizwassers gewährt, um eine Temperatur konstant zu halten.

Siphon

Der Siphon ist ein Geruchsverschluss zur Ableitung von Wasser, das aus einem Sicherheitsventil austritt.

Vorlauftemperatur

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das erwärmte Heizwasser vom Gerät zu den Heizflächen fließt.

Zirkulationspumpe

Eine Zirkulationspumpe lässt das Warmwasser zwischen Speicher und Zapfstelle zirkulieren. So steht an der Zapfstelle sofort warmes Wasser zur Verfügung.

Stichwortverzeichnis

A

Abgas....3

Abgasgeruch....3

Altgerät 13

Angaben zum Gerät Produktdaten zum Energieverbrauch ....5 Typenübersicht ....4

Ausschalten Gerät 11 Außerbetriebnahme 11

B

Bedienelemente 8,9

Bedienung....8

Bestimmungsgemäße Verwendung. 3

D

Displayanzeigen 8,9

E

Einschalten Gerät 9

Energiesparhinweise 12

Entsorgung 13

F

Frostschutz....11 Bei ausgeschaltetem Gerät....11

G

Gasart....4

Gasgeruch....3

Gerät ausschalten.... 11

Gerät einschalten 9

P

Produktdaten zum Energieverbrauch 5

S

Sicherheitshinweise....3

Störungen 12

Störungsanzeige.... 12

Symbolerklärung 3

T

Typenübersicht....4

U

Umweltschutz 13

V

Verpackung 13

W

Wartung. 12

Junkers Cerapur Modul 9000i - W - 1

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Produktinformationen

Marke : Junkers

Modell : Cerapur Modul 9000i

Kategorie : Zentralheizkessel