Cerapur Modul 9000i - Zentralheizkessel Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertgerät |
| Modellreihe | Cerapur Modul 9000i (GC9000iWM) |
| Nennwärmeleistung | 20 oder 29 kW |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | 94 % |
| Energieeffizienzklasse Heizung | A |
| Warmwasserbereitungs-Energieeffizienzklasse | A |
| Maximale Vorlauftemperatur | 82 °C |
| Warmwassertemperaturbereich | 40–60 °C |
| Betriebsdruck Heizung | 1–2 bar (max. 3 bar) |
| Schallleistungspegel Innenraum | 42–49 dB(A) |
| Stickoxidemission (NOx) | 29 mg/kWh |
| Speichervolumen (je nach Modell) | 100–207 l |
| Speichertyp | Schichtladespeicher oder Rohrwendelspeicher |
| Stromversorgung | 230 V, 50 Hz |
| Heizungspumpe | Integriert |
| 3-Wege-Ventil | Integriert |
| Kommunikationsmodul | Optional (Junkers MB LANi) |
| Wartungsintervall | Jährliche Inspektion, Reinigung alle 2 Jahre |
| Frostschutz | Durch Dauerbetrieb oder Frostschutzmittel |
| CE-Kennzeichnung | Ja |
Häufig gestellte Fragen - Cerapur Modul 9000i Junkers
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BEDIENUNGSANLEITUNG Cerapur Modul 9000i Junkers
Sehr geehrter Kunde,
Wärme fürs Leben - dieses Motto hat bei uns Tradition. Wärme ist für Menschen ein Grundbedürfnis. Ohne Wärme fühlen wir uns nicht wohl, und erst die Wärme macht aus einem Haus ein behagliches Zuhause. Seit mehr als 100 Jahren entwickelt Junkers deshalb Lösungen für Wärme, Warmwasser und Raumklima, die so vielfältig sind wie Ihre Wünsche.
Sie haben sich für eine qualitativ hochwertige Junkers Lösung entschieden und damit eine gute Wahl getroffen. Unsere Produkte arbeiten mit modernsten Technologien und sind zuverlässig, energieeffizient und flüsterleise - so können Sie Wärme ganz unbeschwert genießen.
Wenn Sie mit Ihrem Junkers Produkt dennoch einmal Probleme haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Junkers Installateur. Er hilft Ihnen gerne weiter. Der Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser Kundendienst rund um die Uhr für Sie da! Details dazu erfahren Sie auf der Rückseite.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Junkers Produkt.
Ihr Junkers Team
Inhaltsverzeichnis
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise....3
1.1 Symbolerklärung....3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
2 Angaben zum Produkt. 4
2.1 Konformitätserklärung....4
2.2 Typenübersicht .... 4
2.3 Produktdaten zum Energieverbrauch ..... 5
3 Betrieb vorbereiten....7
3.1 Übersicht der Anschlüsse .... 7
3.2 Gashahn öffnen....7
3.3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn öffnen....7
3.4 Kaltwasserventil öffnen....8
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren ..... 8
3.6 Heizwasser nachfüllen....8
3.7 Wärmeträgerflüssigkeit nachfüllen bei
GC9000iWM ../210 S und bei Geräten mit
Zubehör CS 15:....8
4 Bedienung....8
4.1 Bedienfeldübersicht ....8
4.2 Gerät einschalten....9
4.3 Anzeige am Display ..... 9
4.4 Ruhezustand des Displays....9
4.5 Einstellungen in den Menüs WARMWASSER und HEIZUNG .... 10
4.5.1 Bedienung der Menüs .... 10
4.6 Reinigungsbetrieb .... 11
4.7 Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet .... 11
5 Außerbetriebnahme ....11
5.1 Gerät ausschalten .... 11
5.2 Frostschutz einstellen .... 11
6 Thermische Desinfektion .... 11
7 Energiesparhinweise....12
8 Störungen beheben....12
9 Wartung....12
10 Umweltschutz und Entsorgung .... 13
11 Fachbegriffe....13
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR:
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG:
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT:
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS:
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶ Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
- Aufzählung/Listeneintrag
– Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠ Hinweise für die Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
⚠ Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
⚠ Verhalten bei Gasgeruch
Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
- Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
- Nicht telefonieren und nicht klingeln.
▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.
⚠ Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr. Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Wärmeerzeuger ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Gegebenenfalls alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.
⚠ Inspektion und Wartung
Fehlende oder mangelhafte Reinigung, Inspektion oder Wartung kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen bis hin zur Lebensgefahr.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.
▶ Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen und erforderliche Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen lassen.
▶ Wärmeerzeuger mindestens alle zwei Jahre reinigen lassen.
▶ Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
⚠ Umbau und Reparaturen
Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶ Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen. Heizungsanlagen mit Warmwasserspeicher: während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
Raumluftabhängiger Betrieb
Der Aufstellraum muss ausreichend belüftet sein, wenn der Wärmeerzeuger die Verbrennungsluft aus dem Raum bezieht.
▶ Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verkleinern oder verschließen.
▶ Einhaltung der Lüftungsanforderungen in Absprache mit einem Fachmann sicherstellen:
– bei baulichen Veränderungen (z. B. Austausch von Fenstern und Türen)
– beim nachträglichen Einbau von Geräten mit Abluftführung nach außen (z. B. Abluftventilatoren, Küchenlüfter oder Klimageräte).
⚠️ Verbrennungsluft/Raumluft
Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.
Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
2 Angaben zum Produkt
2.1 Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Sie können die Konformitätserklärung des Produkts anfordern. Wenden Sie sich dazu an die Adresse auf der Rückseite dieser Anleitung.
2.2 Typenübersicht
GC9000iWM ../210 S-Geräte sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe, 3-Wege-Ventil und Plattenwärmetauscher für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem integrierten bivalenten Schichtladespeicher (für zusätzliche solare Warmwasserbereitung).
GC9000iWM ../.. S-Geräte sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe, 3-Wege-Ventil und Plattenwärmetauscher für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem integrierten Schichtladespeicher.
GC9000iWM --Geräte sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe und 3-Wege-Ventil für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem Rohrwendelspeicher.
GC9000iWM ..-Geräte (CH) sind Gas-Brennwertgeräte mit integrierter Heizungspumpe und 3-Wege-Ventil für Heizung und Warmwasserbereitung mit einem Rohrwendelspeicher mit Handloch.
Typ Land Best.-Nr.
| GC9000iWM 20/210 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 556 |
| GC9000iWM 20/210 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 557 |
| GC9000iWM 30/210 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 564 |
| GC9000iWM 30/210 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 565 |
| GC9000iWM 20/100 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 550 |
| GC9000iWM 20/100 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 551 |
| GC9000iWM 20/150 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 552 |
| GC9000iWM 20/150 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 553 |
| GC9000iWM 30/100 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 558 |
| GC9000iWM 30/100 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 559 |
| GC9000iWM 30/150 S 23 DE/AT/LU 7 738 100 560 |
| GC9000iWM 30/150 SB 23 DE/AT/LU 7 738 100 561 |
| GC9000iWM 30/150 23 DE/AT/LU 7 738 100 562 |
| GC9000iWM 30/150 B 23 DE/AT/LU 7 738 100 563 |
| GC9000iWM 30/150 23 CH 7 738 100 567 |
| GC9000iWM 30/150 B 23 CH 7 738 100 635 |
Tab. 2 Typenübersicht
2.3 Produktdaten zum Energieverbrauch
Die folgenden Produktdaten entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnungen Nr. 811/2013, 812/2013, 813/2013 und 814/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU.
| Produktdaten Symbol Einheit 7 738 100 556 | 7 738 100 564 | 7 738 100 550 | 7 738 100 552 | |||
| 7 738 100 557 | 7 738 100 565 | 7 738 100 551 | ||||
| Produkttyp -- GC9000iWM | GC9000iWM | GC9000iWM | GC9000iWM | |||
| 20/210 S 23 | 30/210 S 23 | 20/100 S 23 | 20/150 S 23 | |||
| GC9000iWM | GC9000iWM | GC9000iWM | GC9000iWM | |||
| 20/210 SB 23 | 30/210 SB 23 | 20/100 SB 23 | 20/150 SB 23 | |||
| Brennwertkessel -- j a | ja ja ja | |||||
| Kombiheizgerät -- j a | ja ja ja | |||||
| Nennwärmeleistung | P_rated | kW | 20 | 29 | 20 | 20 |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | _s | % | 94 | 94 | 94 | 94 |
| Energieeffizienzklasse | -- | A | A | A | ||
| Nutzbare Wärmeleistung | ||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) | P_4 | kW | 19,6 | 29,4 | 19,6 | 19,6 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) | P_1 | kW | 6,6 | 9,9 | 6,6 | 6,6 |
| Wirkungsgrad | ||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) | _4 | % | 88,9 | 88,5 | 88,9 | 88,9 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) | _1 | % | 98,8 | 98,7 | 98,8 | 98,8 |
| Hilfsstromverbrauch | ||||||
| Bei Volllast | e_max | kW | 0,030 | 0,067 | 0,030 | 0,030 |
| Bei Teillast | e_min | kW | 0,013 | 0,014 | 0,013 | 0,013 |
| Im Bereitschaftszustand | P_SB | kW | 0,001 | 0,001 | 0,001 | 0,001 |
| Sonstige Angaben | ||||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | kW | 0,071 | 0,071 | 0,071 | 0,071 |
| Stickoxidemission | NOx | mg/kWh | 29 | 29 | 29 | 29 |
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB(A) | 42 | 49 | 42 | 42 |
| Zusätzliche Angaben für Kombiheizgeräte | ||||||
| Angegebenes Lastprofil | - | - | XL | XL | XL | XL |
| Täglicher Stromverbrauch | Q_elec | kWh | 0,113 | 0,113 | 0,083 | 0,127 |
| Jahresstromverbrauch | AEC | kWh | 25 | 25 | 18 | 28 |
| Täglicher Brennstoffverbrauch | Q_fuel | kWh | 23,086 | 23,086 | 22,925 | 23,016 |
| Jährlicher Brennstoffverbrauch | AFC | GJ | 18 | 18 | 18 | 18 |
| Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | _wh | % | 85 | 85 | 86 | 85 |
| Warmwasserbereitungs-Energieeffizienzklasse | - | - | A | A | A | A |
| Warmhalteverlust | S | W | 89 | 89 | 38 | 51 |
| Speichervolumen | V | I | 207 | 207 | 100 | 150 |
| Speichertyp | - | - | DHW | DHW | DHW | DHW |
1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.
2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C
Tab. 3 Produktdaten zum Energieverbrauch
| Produktdaten Symbol Einheit 7 738 100 558 | 7 738 100 560 | 7 738 100 562 | 7 738 100 567 | |||
| 7 738 100 559 | 7 738 100 561 | 7 738 100 563 | 7 738 100 635 | |||
| Produkttyp -- GC9000iWM | 30/100 S 23 | GC9000iWM | GC9000iWM | GC9000iWM | ||
| GC9000iWM | 30/150 S 23 | 30/150 23 | 30/150 23 | |||
| 30/100 SB 23 | GC9000iWM | GC9000iWM | GC9000iWM | |||
| 30/150 SB 23 | 30/150 B 23 | 30/150 B 23 | ||||
| Brennwertkessel -- j a | ja ja ja | |||||
| Kombiheizgerät -- j a | ja ja ja | |||||
| Nennwärmeleistung P | rated | kW 29 | 29 | 29 | 29 | |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | _s | % | 94 | 94 | 94 | 94 |
| Energieeffizienzklasse | -- | A | A | A | ||
| Nutzbare Wärmeleistung | ||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) | P_4 | kW | 29,4 | 29,4 | 29,4 | 29,4 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) | P_1 | kW | 9,9 | 9,9 | 9,9 | 9,9 |
| Wirkungsgrad | ||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb ^1) | _4 | % | 88,5 | 88,5 | 88,5 | 88,5 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperatur-betrieb ^2) | _1 | % | 98,7 | 98,7 | 98,7 | 98,7 |
| Hilfsstromverbrauch | ||||||
| Bei Volllast | eI_max | kW | 0,067 | 0,067 | 0,067 | 0,067 |
| Bei Teillast | eI_min | kW | 0,014 | 0,014 | 0,014 | 0,014 |
| Im Bereitschaftszustand | P_SB | kW | 0,001 | 0,001 | 0,001 | 0,001 |
| Sonstige Angaben | ||||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | kW | 0,071 | 0,071 | 0,071 | 0,071 |
| Stickoxidemission | NOx | mg/kWh | 29 | 29 | 29 | 29 |
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB(A) | 49 | 49 | 49 | 49 |
| Zusätzliche Angaben für Kombiheizgeräte | ||||||
| Angegebenes Lastprofil | - | - | XL | XL | XL | XL |
| Täglicher Stromverbrauch | Q_elec | kWh | 0,083 | 0,127 | 0,169 | 0,169 |
| Jahresstromverbrauch | AEC | kWh | 18 | 28 | 37 | 37 |
| Täglicher Brennstoffverbrauch | Q_fuel | kWh | 22,925 | 23,016 | 24,060 | 24,060 |
| Jährlicher Brennstoffverbrauch | AFC | GJ | 18 | 18 | 19 | 19 |
| Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | _wh | % | 86 | 85 | 82 | 82 |
| Warmwasserbereitungs-Energieeffizienzklasse | - | - | A | A | A | A |
| Warmhalteverlust | S | W | 38 | 51 | 51 | 51 |
| Speichervolumen | V | I | 100 | 150 | 150 | 150 |
| Speichertyp | - | - | DHW | DHW | DHW | DHW |
1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.
2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C
Tab. 4 Produktdaten zum Energieverbrauch
3 Betrieb vorbereiten
3.1 Übersicht der Anschlüsse

Bild 1 Beispiel Anschlusszubehör waagerecht nach rechts
[1] Zirkulationsanschluss
[2] Gashahn (geschlossen, Zubehör)
[3] Sicherheitsgruppe (Zubehör)
[4] Kaltwasserventil (Zubehör)
[5] Heizungsvorlaufhahn (Zubehör)
[6] Füll- und Entleerhahn (Zubehör)
[7] Heizungsrücklaufhahn (Zubehör)
[8] Warmwasser
[9] Ablaufgarnitur (Zubehör)
3.2 Gashahn öffnen
▶ Griff drücken und nach links bis zum Anschlag drehen (Griff in Fließrichtung = offen).

Bild 2
3.3 Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufhahn öffnen
▶ Vierkant mit Schlüssel so weit drehen, bis Markierung in Fließrichtung zeigt.
Markierung quer zur Fließrichtung = geschlossen.

Bild 3
3.4 Kaltwasserventil öffnen
▶ Kappe abziehen und Ventil öffnen.

Bild 4
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren
Der Betriebsdruck beträgt im Normalfall 1 bis 2 bar.
Wenn ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, erhalten Sie den Wert von Ihrem Fachmann.

Bild 5 Anzeige des Betriebsdrucks der Heizung in der Standardanzeige
3.6 Heizwasser nachfüllen
Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage verschieden. Lassen Sie sich deshalb das Nachfüllen von Ihrem Fachmann zeigen.
HINWEIS:
Sachschaden durch Temperaturspannungen!
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.
▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40 °C.
Maximaler Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizwassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
3.7 Wärmeträgerflüssigkeit nachfüllen bei GC9000iWM ../210 S und bei Geräten mit Zubehör CS 15:
Das Nachfüllen von Wärmeträgerflüssigkeit darf nur von einem Fachmann ausgeführt werden.
Maximaler Druck von 6 bar, bei höchster Temperatur der Solaranlage, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
4 Bedienung
Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Bedienung des Heizgeräts. Abhängig von der verwendeten Bedieneinheit kann die Bedienung mancher Funktionen von dieser Beschreibung abweichen. Beachten Sie daher auch die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit.
Folgende Bedieneinheiten können verwendet werden:
- Bedieneinheit im Gerät eingebaut, für außentemperaturgeführte Regelung (→ Bild 7).
- Bedieneinheit extern montiert, für außentemperaturgeführte Regelung.
- Bedieneinheit für raumtemperaturgeführte Regelung.
▶ Bedieneinheit nach entsprechender Bedienungsanleitung einstellen.

Bild 6 Bedieneinheit (Beispieldarstellung)
4.1 Bedienfeldübersicht

Bild 7 Übersicht der Bedienelemente
[1] Bedienfeld
[2] Schublade für die Bedieneinheit
[3] Bedientasten

Bild 8 Bedientasten
[1] Anzeige Ein/Aus
[2] Ein/Aus-Schalter
[3] Anzeige Brennerbetrieb
[4] reset-Taste
[5] Schornsteinfeger-Taste
Mit der reset-Taste können verriegelnde Störungen zurückgesetzt werden (→ Kapitel 8).
Mit der Schornsteinfeger-Taste wird der Schornsteinfegerbetrieb aktiviert.

Abhängig vom Betriebszustand werden nicht immer alle Tasten angezeigt.
Aktive Tasten leuchten.
Wenn eine Taste gedrückt wird, leuchtet sie kurz.
Funktionslose Tasten werden ausgeblendet.
Wenn die Taste ein Menü öffnet, leuchtet die ausgewählte Taste, bis das Menü verlassen wird.
4.2 Gerät einschalten
▶ Gerät am Ein/Aus-Schalter (→ Bild 8) einschalten.
▶ ok-Taste drücken.
Das Display leuchtet auf.

Wenn im Display SIPHONFÜLLBETRIEB angezeigt wird, ist das Siphonfüllprogramm aktiv. Der Kondensatsiphon im Gerät wird gefüllt.
4.3 Anzeige am Display

Bild 10 Standardanzeige
| Symbol | Erläuterung |
| Brennerbetrieb | |
| Junkers MB LANi aktiv | |
| Notbetrieb | |
| Störung |
Tab. 5 Symbole in der Standardanzeige (→ Bild 10)
4.4 Ruhezustand des Displays
Wenn keine Störung oder Wartungsanforderung vorhanden ist, geht das Display nach 2 Minuten in Ruhezustand.
▶ Um den Ruhezustand zu verlassen, ok-Taste drücken.
4.5 Einstellungen in den Menüs WARMWASSER und HEI-ZUNG

GB192-.. iT...S-Geräte
Um erhöhtem Kalkausfall und daraus resultierende Serviceeinsätze vorzubeugen: Bei kalkhaltigem Wasser mit einem Härtebereich hart ( ≥ 14^ dH / 25°fH/2,5 mmol/l)
▶ Die Warmwassertemperatur auf kleiner 55 °C einstellen.

Bild 11 Menü WARMWASSER
| Menü Einstellbereich: Funktionsbeschreibung Darstellung in der Standardan- | zeige (→ Bild 10) | |
| WARMWASSER KO | MFORT: Im Komfortbetrieb wird der Warmwasserspeicher bis zur eingestellten Temperatur aufgeheizt, wenn die Temperatur im Warmwasserspeicher um mehr als 5^1/6 ^2) K (°C) unter die Einstellung sinkt. | - |
| ECO: Im ECO-Betrieb erfolgt das Aufheizen rücklaufoptimiert erst ab einer Temperaturdifferenz von 10^1/12 ^2) K (°C). | WARMWASSER ECO | |
| SOLLTEMPERATUR 40 ... 60 °C: Warmwasser-Temperatureinstellung - | ||
| EIN: Warmwasserbereitung aktiv WARMWASSER EIN | ||
| AUS: Warmwasserbereitung ausgeschaltet | WARMWASSER AUS | |
| HEIZUNG | EIN: Heizwasser-Erwärmung aktiv | HEIZUNG EIN |
| AUS: Heizwasser-Erwärmung ausgeschaltet | HEIZUNG AUS | |
| MAX. VORLAUFTEMP. 30 ... 70 ... 82 °C: Maximale Vorlauftemperatur-Einstellung | - | |
| AKT. WASSERDRUCK 0.5 ... 3.0 BAR (OPT.: 1.0 - 2.0 BAR): aktueller Anlagendruck. Der optimale Druck liegt zwischen 1,0 und 2,0 bar. | DRUCK OK $BAR | DRUCK NIED-RIG | |
1) Bei GC9000iWM ...-Geräte
2) Bei GC9000iWM ... S-Geräte
Tab. 6 Einstellungen in den Menüs
4.5.1 Bedienung der Menüs
Menü öffnen und schließen
▶ Um ein Menü zu öffnen, Taste Warmwasser oder Taste Heizung drücken.
▶ Um das Menü zu verlassen, Taste erneut drücken.
-oder-
▶ Zurück-Taste so oft drücken, bis die Standardanzeige erscheint.
Einstellwerte ändern
▶ Um einen Menüpunkt zu markieren, Pfeiltaste ▲ oder ▼ drücken.
▶ Menüpunkt mit der ok-Taste wählen.
▶ Um den Wert zu ändern, Pfeiltaste ▲ oder ▼ drücken.
▶ ok-Taste drücken.
Der neue Wert ist gespeichert. Das Display wechselt zum übergeordneten Menü.
Verlassen des Menüpunkts ohne Speichern von Werten
▶ Zurück-Taste drücken.
Das Display wechselt zum übergeordneten Menü.
4.6 Reinigungsbetrieb
Um eine Reinigung der Oberfläche des Bedienfeldes zu erlauben, werden im Reinigungsbetrieb alle Tasten 15 Sekunden lang ausgeblendet.
Um den Reinigungsbetrieb zu aktivieren, Warmwasser-Taste solange drücken, bis BEDIENUNG GESPERRT und ein Countdown erscheint.
4.7 Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet
Am Wärmeerzeuger kann ein Kommunikationsmodul installiert werden. Es ermöglicht die Steuerung und Überwachung der Heizung über das Internet, z. B. mit einem Smartphone.
Außer dem Kommunikationsmodul ist auch die Bedieneinheit C. 400 erforderlich.

Bild 12
[1] Wärmeerzeuger mit eingebautem Kommunikationsmodul Junkers MB LANi
[2] LAN-Kabel
[3] Internet-Router
[4] Internet
Die Installation und Einstellung des Kommunikationsmoduls ist in Dokument 6 720 817 680 beschrieben, das dem Kommunikationsmodul oder dem Wärmeerzeuger beiliegt. Sie finden das Dokument auch über die Dokumentensuche im Internet. Die Web-Adresse finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.
5 Außerbetriebnahme
5.1 Gerät ausschalten

Der Blockierschutz verhindert ein Festsitzen der Heizungspumpe und des 3-Wege-Ventils nach längerer Betriebspause. Bei ausgeschaltetem Gerät besteht kein Blockierschutz.
▶ Gerät am Ein/Aus-Schalter [8] ausschalten. Das Display erlischt.
▶ Bei längerer Außerbetriebnahme: Frostschutz beachten.
5.2 Frostschutz einstellen
HINWEIS:
Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann nach längerer Zeit einfrieren, (z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Brennstoffversorgung, Kesselstörung usw.).
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).
Frostschutz bei ausgeschaltetem Gerät
▶ Vom Fachmann Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen lassen.
▶ Vom Fachmann Warmwasserkreis entleeren lassen.
6 Thermische Desinfektion
Um einer bakteriellen Verunreinigung des Warmwassers z. B. durch Legionellen vorzubeugen, empfehlen wir nach längerem Stillstand eine thermische Desinfektion.
Eine ordnungsgemäße thermische Desinfektion umfasst das Warmwassersystem einschließlich der Entnahmestellen.
Der Speicherinhalt kühlt nach der thermischen Desinfektion erst allmählich durch thermische Verluste wieder auf die eingestellte Warmwassertemperatur ab. Deshalb kann die Warmwassertemperatur höher sein als die eingestellte Temperatur.

VORSICHT:
Verletzungsgefahr durch Verbrühung!
Während der thermischen Desinfektion kann die Entnahme von ungemischtem Warmwasser zu schweren Verbrühungen führen.
▶ Maximal einstellbare Warmwassertemperatur nur zur thermischen Desinfektion verwenden.
▶ Hausbewohner über die Verbrühungsgefahr informieren.
▶ Thermische Desinfektion außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶ Warmwasser nicht ungemischt entnehmen.
▶ Warmwasser-Entnahmestellen schließen.
▶ Evtl. vorhandene Zirkulationspumpe auf Dauerbetrieb einstellen.
Thermische Desinfektion im Warmwasserprogramm des Heizungsreglers einstellen (→ technische Dokumentation des Heizungsreglers).
▶ Warten, bis die maximale Temperatur erreicht ist.
▶ Nacheinander von der nächstgelegenen Warmwasser-Entnahmestelle bis zur entferntesten so lange Warmwasser entnehmen, bis 3 Minuten lang 70 °C heißes Wasser ausgetreten ist.
▶ Ursprüngliche Einstellungen wiederherstellen.
7 Energiesparhinweise
Sparsam heizen
Das Gerät ist für einen niedrigen Energieverbrauch und eine geringe Umweltbelastung bei gleichzeitig großer Behaglichkeit konstruiert. Entsprechend dem Wärmebedarf der Wohnung wird die Brennstoffzufuhr zum Brenner geregelt. Wenn der Wärmebedarf geringer wird, arbeitet das Gerät mit kleiner Flamme weiter. Fachleute nennen diesen Vorgang Stetigregelung. Durch die Stetigregelung werden die Temperaturschwankungen gering und die Wärmeverteilung in den Räumen gleichmäßig. So kann es vorkommen, dass das Gerät längere Zeit in Betrieb ist, aber dennoch weniger Brennstoff verbraucht als ein Gerät, das ständig ein- und ausschaltet.
Heizungsregelung
In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben. Weiterführende Hinweise können Sie der Installations- und Bedienungsanleitung des Heizungsreglers entnehmen.
Thermostatventile
Um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Wenn die Temperatur nach längerer Zeit nicht erreicht wird, erhöhen Sie die gewünschte Raumtemperatur am Regler.
Fußbodenheizung
Stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein, als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.
Lüften
Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu und öffnen Sie für kurze Zeit die Fenster ganz. Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern.
Zirkulationspumpe
Stellen Sie eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).
8 Störungen beheben
Im Fall einer Störung erscheint STÖRUNG LIEGT VOR.
Um die Störungsanzeige aufzurufen, Zurück-Taste drücken. Das Display zeigt den Störungs-Code und eine Beschreibung der Störung.

Bild 13 Störungsmenü
[1] Status-Symbole
[2] Störungs-Code
[3] Beschreibung
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
▶ Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen.
▶ Angezeigten Störungscode und die Gerätedaten mitteilen.
Gerätedaten
| Gerätebezeichnung1) | |
| Seriennummer1) | |
| Datum der Inbetriebnahme | |
| Anlagenersteller |
1) Die Angabe finden Sie auf dem Typschild in der Schublade der Bedieneinheit.
Tab. 7 Gerätedaten zur Weitergabe im Störungsfall
9 Wartung
Inspektion und Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage.
Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.
Verkleidung reinigen
Keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
▶ Mit feuchtem Tuch Verkleidung abreiben.
10 Umweltschutz und Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.
Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet.
Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
11 Fachbegriffe
Betriebsdruck
Der Betriebsdruck ist der Druck in der Heizungsanlage.
Brennwertgerät
Das Brennwertgerät nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht, sondern auch zusätzlich die Wärme des Wasserdampfes. Deshalb hat ein Brennwertgerät einen besonders hohen Wirkungsgrad.
Durchlaufprinzip
Das Wasser erwärmt sich, während es durch das Gerät fließt. Die maximale Zapfkapazität steht schnell zur Verfügung, ohne längere Wartezeit oder Unterbrechung für das Aufheizen.
Heizungsregler
Der Heizungsregler sorgt für die automatische Regelung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur (bei außentemperaturgeführten Reglern) oder der Raumtemperatur in Verbindung mit einem Zeitprogramm.
Heizungsrücklauf
Der Heizungsrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur von den Heizflächen zum Gerät zurück fließt.
Heizungsvorlauf
Der Heizungsvorlauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit höherer Temperatur vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Heizwasser
Das Heizwasser ist das Wasser mit dem die Heizungsanlage befüllt ist.
Thermostatventil
Das Thermostatventil ist ein mechanischer Temperaturregler, der abhängig von der Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Heizwassers gewährt, um eine Temperatur konstant zu halten.
Siphon
Der Siphon ist ein Geruchsverschluss zur Ableitung von Wasser, das aus einem Sicherheitsventil austritt.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das erwärmte Heizwasser vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Zirkulationspumpe
Eine Zirkulationspumpe lässt das Warmwasser zwischen Speicher und Zapfstelle zirkulieren. So steht an der Zapfstelle sofort warmes Wasser zur Verfügung.
Stichwortverzeichnis
A
Abgas....3
Abgasgeruch....3
Altgerät 13
Angaben zum Gerät Produktdaten zum Energieverbrauch ....5 Typenübersicht ....4
Ausschalten Gerät 11 Außerbetriebnahme 11
B
Bedienelemente 8,9
Bedienung....8
Bestimmungsgemäße Verwendung. 3
D
Displayanzeigen 8,9
E
Einschalten Gerät 9
Energiesparhinweise 12
Entsorgung 13
F
Frostschutz....11 Bei ausgeschaltetem Gerät....11
G
Gasart....4
Gasgeruch....3
Gerät ausschalten.... 11
Gerät einschalten 9
P
Produktdaten zum Energieverbrauch 5
S
Sicherheitshinweise....3
Störungen 12
Störungsanzeige.... 12
Symbolerklärung 3
T
Typenübersicht....4
U
Umweltschutz 13
V
Verpackung 13
W
Wartung. 12

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Geschäftsbereich Thermotechnik
Göllnergasse 15 -17
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Telefon (01) 797 220
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verkauf.junkers@at.bosch.com
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Servicenummer
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