CSW 30-3 - Zentralheizkessel Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Zentralheizkessel |
| Marke | Junkers |
| Modell | CSW 30-3 |
| Heizleistung (kW) | 30 |
| Brennstoff | Erdgas / Heizöl |
| Abmessungen (H x B x T) in mm | 900 x 600 x 600 |
| Gewicht (kg) | 80 |
| Wirkungsgrad (%) | bis 94 |
| Bauart | Niedertemperaturkessel |
| Wärmetauscher | Grauguss |
| Zündung | Elektronisch |
| Steuerung | Witterungsführt |
| Abgasführung | Schornstein oder raumluftunabhängig |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Wassermangelsicherung |
| Wartungsintervall | Jährlich empfohlen |
| Ersatzteile | Über Fachhändler erhältlich |
| Garantie (Jahre) | 2 |
Häufig gestellte Fragen - CSW 30-3 Junkers
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BEDIENUNGSANLEITUNG CSW 30-3 Junkers
Bedienungsanleitung für den Betreiber
CERAPURSOLAR
Gas-Brennwertgerät

Sehr geehrter Kunde,
Wärme fürs Leben - dieses Motto hat bei uns Tradition. Wärme ist für Menschen ein Grundbedürfnis. Ohne Wärme fühlen wir uns nicht wohl, und erst die Wärme macht aus einem Haus ein behagliches Zuhause. Seit mehr als 100 Jahren entwickelt Junkers deshalb Lösungen für Wärme, Warmwasser und Raumklima, die so vielfältig sind wie Ihre Wünsche.
Sie haben sich für eine qualitativ hochwertige Junkers Lösung entschieden und damit eine gute Wahl getroffen. Unsere Produkte arbeiten mit modernsten Technologien und sind zuverlässig, energieeffizient und flüsterleise - so können Sie Wärme ganz unbeschwert genießen.
Wenn Sie mit Ihrem Junkers Produkt dennoch einmal Probleme haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Junkers Installateur. Er hilft Ihnen gerne weiter. Der Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser Kundendienst rund um die Uhr für Sie da! Details dazu erfahren Sie auf der Rückseite.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Junkers Produkt.
Ihr Junkers Team
Inhaltsverzeichnis
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ....4
1.1 Symbolerklärung 4
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 5
2 Angaben zum Gerät 7
2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 8
2.2 EG-Konformitätserklärung 8
2.3 Typenübersicht 8
3 Gerät für den Betrieb vorbereiten 9
3.1 Übersicht der Anschlüsse 9
3.2 Gashahn öffnen 10
3.3 Wartungshähne öffnen 11
3.4 Blende öffnen 12
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren 13
3.6 Heizwasser nachfüllen 14
4 Bedienung....14
4.1 Übersicht der Bedienelemente ..... 16
4.2 Gerät ein-/ausschalten 18
4.3 Heizung einschalten 19
4.4 Heizungsregler (Zubehör) einstellen 20
4.5 Warmwassertemperatur einstellen 21
4.6 eco-Betrieb einstellen 22
4.7 Sommerbetrieb einstellen 23
4.8 Frostschutz einstellen 24
4.9 Tastensperre einschalten 25
4.10 Anzeigen im Display 26
5 Energiesparhinweise 27
6 Störungen beheben 28
7 Wartung 30
8 Umweltschutz/Entsorgung 30
9 Kurzbedienungsanleitung 31
Fachbegriffe 32
Index 34
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekenn- zeichnet.
Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:
•HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
- VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
- WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
•Aufzählung/Listeneintrag
– Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
▶Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
Verhalten bei Gasgeruch
Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
- Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
—Nicht telefonieren und nicht klingeln.
▶Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶Fenster und Türen öffnen.
▶Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Wärmeerzeuger darf nur in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen für den privaten Gebrauch verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss Sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
Inspektion und Wartung
Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage.
Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.
Umbau und Reparaturen
Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
Raumluftabhängiger Betrieb
Der Aufstellraum muss ausreichend belüftet sein, wenn der Wärmeerzeuger die Verbrennungsluft aus dem Raum bezieht.
Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verkleinern oder verschließen.
- Einhaltung der Lüftungsanforderungen in Absprache mit einem Fachmann sicherstellen:
—bei baulichen Veränderungen (z. B. Austausch von Fenstern und Türen)
– beim nachträglichen Einbau von Geräten mit Abluftführung nach außen (z. B. Abluftventilatoren, Küchenlüfter oder Klimageräte).
Verbrennungsluft/Raumluft
Die Luft im Aufstellraum muss frei sein von entzündlichen oder chemisch aggressiven Stoffen.
Keine leicht entflammbaren oder explosiven Materialien (Papier, Benzin, Verdünnungen, Farben, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
Keine korrosionsfördernden Stoffe (Lösungsmittel, Klebstoffe, chlorhaltige Reinigungsmittel, usw.) in der Nähe des Wärmeerzeugers verwenden oder lagern.
2 Angaben zum Gerät
Die CerapurSolar ist ein Gerät für Heizung und Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip.
Ein direkter Anschluss für vorgewärmtes Wasser aus einem Pufferspeicher zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung ist möglich.
2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Gerät darf nur in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen nach EN 12828 eingebaut werden.
Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
Die gewerbliche und industrielle Verwendung der Geräte zur Erzeugung von Prozesswärme ist ausgeschlossen.
Hinweise für die zulässigen Betriebsbedingungen sind in den Kapiteln der Installations- und Wartungsanleitung für den Fachmann aufgeführt.
2.2 EG-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.
Sie können die Konformitätserklärung des Produkts anfordern. Wenden Sie sich dazu an die Adresse auf der Rückseite dieser Anleitung.
Es erfüllt die Anforderungen an Gas-Brennwertkessel im Sinne der Energieeinsparverordnung.
Der entsprechend § 6 der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BlmSchV vom 26.1.2010) ermittelte Gehalt des Abgases an Stickstoffoxiden liegt unter 60 mg/kWh.
Das Gerät ist nach EN 677 geprüft.
2.3 Typenübersicht
CerapurSolar CSW 30-3 A
Tab. 2
C C e r a p u r
S Anschluss eines Pufferspeichers
W Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip
30 Nennwärmeleistung Warmwasser bis 30 kW
-3 Version
A gebläseunterstütztes Gerät
3 Gerät für den Betrieb vorbereiten
3.1 Übersicht der Anschlüsse

text_image
6 720 640 770-03.30 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧Bild 1
[1] Pufferspeicherrücklauf (Zubehör)
[2] Pufferspeichervorlauf (Zubehör)
[3] Heizungsvorlaufhahn (Zubehör)
[4] Warmwasserhahn (Zubehör)
[5] Gashahn (Zubehör) geschlossen
[6] Kaltwasserhahn (Zubehör)
[7] Heizungsrücklaufhahn (Zubehör)
[8] Siphon (Zubehör)
3.2 Gashahn öffnen
▶Griff drücken und nach links bis zum Anschlag drehen (Griff in Fließrichtung = offen).

text_image
1. 2. 6 720 640 770-01.20Bild 2
3.3 Wartungshähne öffnen
▶ Mit Schraubendreher so weit drehen, bis Markierung in Fließrichtung zeigt. Markierung quer zur Fließrichtung = geschlossen.

text_image
6 720 640 770-02.20Bild 3
3.4 Blende öffnen

text_image
6 720 640 770-05.1RBild 4
3.5 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren
Der Betriebsdruck beträgt im Normalfall 1 bis 1,5 bar.
Wenn ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, erhalten Sie den Wert von Ihrem Fachmann.

text_image
bar 6 720 640 770-04.2RBild 5
3.6 Heizwasser nachfüllen
Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage verschieden. Lassen Sie sich deshalb das Nachfüllen von Ihrem Fachmann zeigen.

HINWEIS: Geräteschaden!
Beim Nachfüllen von Heizwasser können Spannungsrisse am heißen Wärmeblock auftreten.
▶Heizwasser nur bei kaltem Gerät nachfüllen.
Maximaler Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizwassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
4 Bedienung
Diese Bedienungsanleitung bezieht sich nur auf das Gerät.
Je nach verwendetem Heizungsregler sind manche Funktionen in der Bedienung unterschiedlich.
Nachfolgende Möglichkeiten einer Heizungsregelung können Verwendung finden:
- außentemperaturgeführter Regler im Gerät eingebaut (→ Bild 7, [13], Seite).
•außentemperaturgeführter Regler extern montiert
•raumtemperaturgeführter Regler

Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.

Auf Seite 31 finden Sie eine Kurzbedienungsanleitung zum Heizgerät.
Nach dem Lesen der Bedienungsanleitung können Sie die Kurzbedienungsanleitung nach außen falten und zur Aufbewahrung in die Blende des Gerätes stecken.

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max Kursbedienungsanleitung Electrations Hydromotor Anleitung Influss-Electrations in fluss-enerferung-gelegungen in fluss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerferung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-gelegungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen influss-enerforung-geLEGungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fluss-enerforung- gelegungen in fOGO 612 660-12.1RBild 6
4.1 Übersicht der Bedienelemente

text_image
1 2 3 4 13 12 11 reset eco 8 bar 10 9 6 max 5 6 7 6 720 640 770-06.2RBild 7
[1] Ein/Aus-Schalter
[2] Kontrolllampe Brennerbetrieb
[3] Servicetaste für den Fachmann (siehe Installationsanleitung)
[4] Schornsteinfegertaste für den Fachmann (siehe Installationsanleitung)
[5] Vorlauftemperaturregler
[6] Betriebsleuchte
[7] Warmwasser-Temperaturregler
[8] Tastensperre
[9] eco-Taste
[10] reset-Taste
[11] Manometer
[12] Display
[13] Hier kann ein außentemperaturgeführter Regler oder eine Schaltuhr eingebaut sein (Zubehör)
4.2 Gerät ein-/ausschalten
Einschalten
▶Gerät am Ein/Aus-Schalter einschalten.
Die Betriebsleuchte leuchtet blau und das Display zeigt die Vorlauftemperatur des Heizwassers.

Wenn im Display im Wechsel mit der Vorlauftemperatur erscheint, bleibt das Gerät 15 Minuten lang auf kleinster Wärmeleistung.
Ausschalten
▶Gerät am Ein/Aus-Schalter ausschalten.
Die Betriebsleuchte erlischt.
▶Wenn das Gerät länger außer Betrieb genommen wird: Frostschutz beachten
(→ Kapitel 4.8).

Das Gerät hat einen Blockierschutz für die Heizungs- und Speicherladepumpe, der ein Festsitzen der Pumpe nach längerer Betriebspause verhindert.
Bei ausgeschaltetem Gerät gibt es keinen Blockierschutz.
4.3 Heizung einschalten
Die maximale Vorlauftemperatur kann am Vorlauftemperaturregler auf die Heizungsanlage abgestimmt werden. Die momentane Vorlauftemperatur wird im Display angezeigt.
| Einstellung Vorlauf-temperaturreglerIII | Vorlauf-temperatur | Anwendungsbeispiel |
| 1 | c | a |
| 2 | c | a |
| 3 | c | a |
| 4 | c | a |
| 5 | c | a |
| 6 | c | a |
| max ca. 90 °C Konvektorenheizung | ||
Tab. 3

Bei Fußbodenheizungen die maximal zulässige Vorlauftemperatur beachten.
▶ Vorlauftemperaturregler 🚗 drehen, um die maximale Vorlauftemperatur einzustellen.

text_image
reset eco 4 5 1 6 max 3 4 2 e 1 6 min max 6 720 612 660-06.10Bild 9
Wenn der Brenner in Betrieb ist, leuchtet die Kontrolllampe.
4.4 Heizungsregler (Zubehör) einstellen
▶ Stellen Sie den Heizungsregler entsprechend den Vorgaben der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers ein.

text_image
9 12 h 15 6 18 3 24h 21 6 720 612 660-07.20Bild 10
4.5 Warmwassertemperatur einstellen
▶ Warmwassertemperatur am Warmwasser-Temperaturregler einstellen. Im Display blinkt für 30 Sekunden die eingestellte Warmwassertemperatur.

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reset eco max 6 720 612 660-08.1RBild 11
| Warmwasser-Temperaturregler Warmwassertemperatur | |
| min ca. 40 °C | |
| e | c |
| max ca. 60 °C | |
Tab. 4
4.6 eco-Betrieb einstellen
Grundeinstellung ist der Komfortbetrieb, die eco-Taste leuchtet nicht.
Durch Drücken der eco-Taste kann zwischen Komfortbetrieb und eco-Betrieb gewählt werden.
•Komfortbetrieb
Das Warmwasser wird regelmäßig auf der eingestellten Temperatur gehalten, entweder über den aufgeladenen Pufferspeicher oder das Gerät.
•eco-Betrieb
-Bei aufgeladenem Pufferspeicher:
Eine Aufheizung des Warmwassers durch das Gerät erfolgt erst, wenn eine Warmwassertemperatur von 45 °C nicht mehr erreicht wird.
Dies ermöglicht, durch größtmögliche Ausnutzung des Pufferspeichers, maximale Energieeinsparung.
-Bei nicht aufgeladenem Pufferspeicher:
Eine Aufheizung des Warmwassers durch das Gerät, erfolgt erst, wenn warmes Wasser entnommen wird.
•Bedarfsanmeldung
Durch kurzes Öffnen und Schließen des Warmwasserhahns heizt sich das Wasser einmalig auf die eingestellte Temperatur auf, entweder über den aufgeladenen Pufferspeicher oder das Gerät.
4.7 Sommerbetrieb einstellen
Die Heizungspumpe und damit die Heizung ist abgeschaltet. Die Warmwasserversorgung sowie die Spannungsversorgung für Heizungsregelung und Schaltuhr bleiben erhalten.

HINWEIS: Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage. Im Sommerbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.
▶ Bei Frostgefahr Frostschutz beachten (→ Seite 24).
▶Stellung des Vorlauftemperaturreglers III notieren.
▶Vorlauftemperaturregler ganz nach links drehen

text_image
eco 3 2 1 6 n 3 4 e 2 1 6 min max 6 720 612 660-09.1RBild 12

Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
4.8 Frostschutz einstellen
Frostschutz für Heizungsanlage und Pufferspeicher:
▶ Gerät eingeschaltet lassen, Vorlauftemperaturregler Ⅲ mindestens auf Stellung 1.

text_image
eco 3 2 1 6 in 3 4 2 e 1 6 min max 6 720 612 660-13.1RBild 13
-oder- wenn Sie das Gerät ausgeschaltet lassen wollen:
Vom Fachmann Frostschutzmittel (siehe Installationsanleitung) ins Heizwasser mischen und Warmwasserkreis entleeren lassen.

Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
4.9 Tastensperre einschalten
Die Tastensperre wirkt auf den Vorlauftemperaturregler, den Warmwasser-Temperaturregler und alle Tasten außer Ein/Aus-Schalter, Schornsteinfegertaste und reset-Taste.
Tastensperre einschalten:
▶ Taste drücken bis im Display abwechselnd 10 und die Vorlauftemperatur angezeigt wird.

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reset eco ~5 s 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 max min max 6 720 612 660-11.20Bild 14
Tastensperre ausschalten:
▶Taste drücken bis im Display nur noch die Vorlauftemperatur angezeigt wird.
4.10 Anzeigen im Display
| Display Beschreibung | |
| Inspektion erforderlich. | |
| Tastensperre aktiv (→ Kapitel 4.9). | |
| Heizungspumpe ist blockiert (→ Kapitel 6). | |
| Gerät 15 Minuten lang auf kleinster Wärmeleistung. | |
| Entlüftungsfunktion aktiv (ca. 4 Minuten). | |
| Trocknungsfunktion (dry function). Wird angezeigt, wenn am außentemperaturgeführten Heizungsregler die Estrichtrocknung aktiviert ist, siehe Bedienungsanleitung des Heizungsreglers. | |
| z. B | Störungs-Code (→ Kapitel 6) |
Tab. 5
5 E n e r g i e s p a r h i
Sparsam heizen
Das Gerät ist so konstruiert, dass der Gasverbrauch und die Umweltbelastung möglichst niedrig und die Behaglichkeit groß ist. Entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf der Wohnung wird die Gaszufuhr zum Brenner geregelt. Wenn der
Wärmebedarf geringer wird, arbeitet das Gerät mit kleiner Flamme weiter. Der Fachmann nennt diesen Vorgang Stetigregelung. Durch die Stetigregelung werden die Temperaturschwankungen gering und die Wärmeverteilung in den Räumen gleichmäßig. So kann es vorkommen, dass das Gerät längere Zeit in Betrieb ist, aber dennoch weniger Gas verbraucht als ein Gerät das ständig ein- und ausschaltet.
Inspektion und Wartung
Damit der Gasverbrauch und die Umweltbelastung über lange Zeit möglichst niedrig bleiben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss eines Wartungs- und Inspektionsvertrages mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb.
Heizungsregelung
In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben.
Weiterführende Hinweise können Sie der jeweiligen Installations- und Bedienungsanleitung des Reglers entnehmen.
Thermostatventile
Damit die jeweils gewünschte Raumtemperatur erreicht wird, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Erst, wenn nach längerer Zeit die Temperatur nicht erreicht wird, können Sie am Regler die gewünschte Raumtemperatur ändern.
Fußbodenheizung
Stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein, als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.
Lüften
Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern. Öffnen Sie besser die Fenster für kurze Zeit ganz.
Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu.
Warmwasser
Wählen Sie die Warmwassertemperatur immer so niedrig wie möglich.
Eine niedrige Einstellung am Temperaturregler bedeutet große Energieeinsparung. Außerdem führen hohe Warmwassertemperaturen zu verstärkter Verkalkung und beeinträchtigen damit die Funktion des Gerätes (z. B. längere Aufheizzeiten oder geringere Auslaufmenge).
Zirkulationspumpe
Stellen Sie eine evtl. vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf die individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).
6 Störungen beheben
Die Elektronik überwacht alle Sicherheits-, Regel- und Steuerbauteile.
Wenn während des Betriebs eine Störung auftritt, ertönt ein Warnton und die Betriebsleuchte blinkt.

Wenn Sie eine Taste drücken, wird der Warnton ausgeschaltet.
Das Display zeigt einen Störungs-Code (z. B.) und die reset-Taste kann blinken.
Wenn die reset-Taste blinkt:
▶reset-Taste drücken und halten, bis das Display zeigt.
Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
Wenn die reset-Taste nicht blinkt:
▶Gerät aus- und wieder einschalten.
Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
Wenn sich eine Störung nicht beseitigen lässt:
▶Zugelassenen Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen und Störungs-Code sowie Gerätedaten mitteilen.

Eine Übersicht der Anzeigen im Display finden Sie auf Seite 26.
Gerätedaten
Wenn Sie den Kundendienst anfordern, ist es von Vorteil, genauere Angaben über Ihr Gerät zu machen.
Diese Angaben erhalten Sie vom Typschild oder vom Zusatztypschild in der Blende.
CerapurSolar (z. B. CSW 30-3...)
Seriennummer
Datum der Inbetriebnahme:
Ersteller der Anlage:
7 W a r t u n g
Inspektion und Wartung
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
Schließen Sie deshalb mit einem zugelassenen Fachbetrieb einen Wartungs- und Inspektionsvertrag ab, mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung. Das sichert Ihnen einen hohen Wirkungsgrad bei umweltfreundlicher Verbrennung.
Verkleidung reinigen
Mit feuchtem Tuch Verkleidung abreiben. Keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
8 Umweltschutz/Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.
Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind. Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.
9 Kurzbedienungsanleitung
Gerät einschalten

Heizungsregler (Zubehör) einstellen
Siehe Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
Tastensperre einschalten

text_image
reset eco ~5 s 4 3 4 5 2 e 6 1 max min max 6 720 612 660-11.20Warmwassertemperatur einstellen

text_image
eco 3 4 5 2 3 1 6 max 4 e 6 max 6 720 612 660-08.1RKomfortbetrieb: eco-Taste leuchtet nicht.
eco-Betrieb: eco-Taste leuchtet.
Frostschutz einstellen

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eco 3 2 1 6 min 4 2 e 1 6 max 6 720 612 660-13.1RGerät ausschalten

text_image
6 720 612 660-20.10Fachbegriffe
Betriebsdruck
Der Betriebsdruck ist der Druck in der Heizungsanlage.
Brennwertgerät
Das Brennwertgerät nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht, sondern auch zusätzlich die Wärme des Wasserdampfes. Deshalb hat ein Brennwertgerät einen besonders hohen Wirkungsgrad.
Durchlaufprinzip
Das Wasser erwärmt sich, während es durch das Gerät fließt. Die maximale Zapfkapazität steht schnell zur Verfügung, ohne längere Wartezeit oder Unterbrechung für das Aufheizen.
Heizungsregler
Der Heizungsregler sorgt für die automatische Regelung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur (bei außentemperaturgeführten Reglern) in Verbindung mit einem Zeitprogramm.
Heizungsrücklauf
Der Heizungsrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur von den Heizflächen zum Gerät zurück fließt.
Heizungsvorlauf
Der Heizungsvorlauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit höherer Temperatur vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Heizwasser
Das Heizwasser ist das Wasser mit dem die Heizungsanlage befüllt ist.
Pufferspeicher
Der Pufferspeicher ist ein mit Heizwasser gefüllter Speicher zur Lagerung von überschüssiger Wärme z. B. von Sonnenkollektoren. Über die Wärmemenge wird die zeitliche Differenz zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeabnahme ausgeglichen.
Pufferspeicherrücklauf
Der Pufferspeicherrücklauf ist der Rohrstrang, in dem das Heizwasser mit niedrigerer Temperatur vom Gerät zum Pufferspeicher fließt.
Pufferspeichervorlauf
Der Pufferspeichervorlauf ist der Rohrstrang, in dem das vorgewärmte Heizwasser z. B. von Sonnenkollektoren, mit höherer Temperatur vom Pufferspeicher zum Gerät fließt.
Thermostatventil
Das Thermostatventil ist ein mechanischer Temperaturregler, der abhängig von der Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Heizwassers gewährt, um eine Temperatur konstant zu halten.
Siphon
Der Siphon ist ein Geruchsverschluss zur Ableitung von Wasser, das aus einem Sicherheitsventil austritt.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das erwärmte Heizwasser vom Gerät zu den Heizflächen fließt.
Zirkulationspumpe
Eine Zirkulationspumpe lässt das Warmwasser zwischen Gerät und Zapfstelle zirkulieren. So steht an der Zapfstelle sofort warmes Wasser zur Verfügung.
Index
A
Altgerät....30
Angaben zum Gerät 7
- Bestimmungsgemäßer Gebrauch 8
- Typenübersicht 8
Anschlüsse....9
Ausschalten
- allgemeine Bedienhinweise 14
Bestimmungsgemäßer Gebrauch 8
Blende öffnen.... 12
E
eco-Betrieb einstellen.... 22
eco-Taste....17
Einschalten
- Gerät 18,31
- Heizung....19, 31
Energiesparhinweise 27
Entsorgung.... 30
F
Frostschutz 24,31
G
Gerät ausschalten 18,31
Gerät einschalten....18, 31
Gerätedaten....29
H
Heizung ein-/ausschalten....19, 31
Heizungsregler....20, 31
Heizwasser....14
|
Inspektion ....30
L
Lüften 28
N
Nachfüllen von Heizwasser....14
0
Öffnen der Blende....12
R
Recycling....30
Reinigung 30
reset-Taste 17,28
s
Sicherheitshinweise....4
Sommerbetrieb....23
Störungen....28
Störungsanzeige....28
Symbolerklärung 4
T
Tastensperre....25,31
Temperaturregler....16-17
Typenübersicht 8
U
Übersicht der Bedienelemente....16
Umweltschutz 30
V
Verpackung....30
W
Warmwassertemperatur einstellen.... 21, 31
Wartung 30
Wie Sie uns erreichen ...
DEUTSCHLAND
Bosch Thermotechnik GmbH
Junkers Deutschland
Junkersstraße 20-24
D-73249 Wernau
www.junkers.com
Kundendienstannahme
(24-Stunden-Service)
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ÖSTERREICH
Robert Bosch AG
Geschäftsbereich Thermotechnik
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www.junkers.at
Kundendienstannahme
(24-Stunden-Service)
Telefon (08 10) 81 00 90
(Ortstarif)
SCHWEIZ
Vertrieb:
Tobler Haustechnik AG
Steinackerstraße 10
CH-8902 Urdorf
Service:
Sixmadun AG
Bahnhofstrasse 25
CH-4450 Sissach
www.sixmadun.ch
Servicenummer
Telefon 0842 840 840