WOLF MGK-170 - Zentralheizkessel

MGK-170 - Zentralheizkessel WOLF - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG MGK-170 WOLF

Montage- und Bedienungsanleitung

Gas-Brennwertkessel

MGK-130

MGK-170

MGK-210

MGK-250

MGK-300

WOLF MGK-170 - Montage- und Bedienungsanleitung - 1

Diese Montageanleitung ist beim Betreiber aufzubewahren! Gewährleistungsansprüche entfallen, wenn diese Anleitung nicht beachtet wurde.

Wolf GmbH · Postfach 1380 · 84048 Mainburg · Tel. 08751/74-0 · Fax 08751/741600 · Internet: www.wolf-heiztechnik.de WOLF Klima- und Heiztechnik GmbH · Eduard-Haas-Str. 44 · 4034 Linz · Tel. 0732/385041-0 · Internet: www.wolf-heiztechnik.at Wolf Schweiz AG · Dorfstraße 147 · 8802 Kilchberg · Tel. 043/500 48 00 · Fax 043/500 48 19 · Internet: www.wolf-heiztechnik.ch

Inhaltsverzeichnis ...... Seite

Sicherheitshinweise....3-4

Normen und Vorschriften....5-6

Aufbauschema MGK 6

Technische Daten....7

Regelung / Funktion / Bedienung 8-9

Auslieferungszustand / Anschlüsse....10

Aufstellungshinweise....11

Aufstellungshinweise / Abmessungen 12

Demontage Verkleidung 13

Verrohrung Heizkessel-Anlage 14

Installation 15-17

Montage Verbrennungsluft- / Abgasführung....18

Elektroanschluss 18-22

Anlage befüllen / Siphon befüllen....23

Gasanschlussdruck prüfen....24

Inbetriebnahme / Einstellung Busadresse....25

Regelungsparameter anzeigen / ändern 26

Maximale Heizleistung begrenzen....27

Gasartenwechsel / CO₂-Einstellung .....28-30

Messen der Verbrennungsparameter 31

Inbetriebnahmeprotokoll 32

Planungshinweise Wasseraufbereitung ....33-34

Anlagenbuch....35

Technische Planungsdaten......36

Planungshinweise Verbrennungsluft- / Abgasführung....37-43

Schaltplan MGK-130 44

Schaltplan MGK-170 - 300 45

Störung - Ursache - Abhilfe 46-47

Fühler-Widerstandstabelle....48

Stichwortverzeichnis....49-51

Konformitätserklärung ....52

In dieser Beschreibung werden die folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet. Diese wichtigen Anweisungen betreffen den Personenschutz und die technische Betriebssicherheit.

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 1

herheitshinweis“ kennzeichnet Anweisungen, die genau einzuhalten sind, um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu vermeiden und Beschädigungen am Kessel zu verhindern.

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 2

ahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!

Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter ausschalten.

Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem Betriebsschalter an elektrische Bauteile und Kontakte! Es besteht die Gefahr eines Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.

An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 3

eis“ kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten sind, um Schäden und Funktionsstörungen am Kessel zu verhindern.

Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 4

Bild: Anschlusskasten MGK-170/210/250/300 Gefahr durch elektrische Spannung

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 5

Bild: Zündtrafo, Hochspannungs-Zündelektrode, Brennkammer Gefahr durch elektrische Spannung, Gefahr von Verbrennung durch heiße Bauteile

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 6

Bild: Gaskombiventil MGK-170/210/250/300 Gefahr durch elektrische Spannung Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmen- des Gas

Bei der Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur sind folgende Vorschriften und Richtlinien zu berücksichtigen:

Die Anlage darf nur in technisch einwandfreiem Zustand betrieben werden. Störungen und Schäden, die die Sicherheit beeinträchtigen, müssen umgehend beseitigt werden.
Bei Einstellung der Brauchwassertemperatur über 60 °C bzw. bei Aktivierung der Antilegionellenfunktion mit einer Temperatur größer als 60 °C ist für eine entsprechende Kaltwasserbeimischung zu sorgen (Verbrühungsgefahr).
Die einwandfreie Funktion der elektrischen Ausrüstung ist in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.
Störungen und Schäden dürfen nur von Fachkräften beseitigt werden.
Schadhafte Bauteile dürfen nur durch original Wolf-Ersatzteile ersetzt werden.
Vorgeschriebene elektrische Absicherungswerte sind einzuhalten (siehe Technische Daten).
Werden an Wolf-Regelungen technische Änderungen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Gewähr.
Bei der Installation und bei der Ausführung von elektrischen Arbeiten sind die einschlägigen EN- und VDE-Sicherheitsvorschriften sowie die Vorschriften der Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu beachten.
Das Entfernen, Überbrücken oder Außerkraftsetzen von Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen ist verboten!

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WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 10

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 11

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Vor der Installation des Wolf Gas-Brennwertkessels muss die Zustimmung des Gasversorgungsunternehmens und des Bezirks-Schornsteinfegermeisters eingeholt werden.

Die Installation des Wolf Gas-Brennwertkessels darf nur vom anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und für die erste Inbetriebnahme.

Für die Installation sind nachstehende Vorschriften, Regeln und Richtlinien zu beachten:

  • Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG) mit den dazu erlassenen Verordnungen:
    EneV Energieeinsparverordnung
  • Technische Regeln für Gas-Installationen DVGW-TRGI 2008 (DVGW-Arbeitsblatt G600 und TRF) (in jeweils gültiger Fassung)
    • DVGW Arbeitsblatt G637/I und G688 Brennwerttechnik
    • DIN Normen: DIN 1988 Technische Regeln Trinkwasser-installation

DIN EN 12831 Verfahren zur Berechnung der Normheizlast

DIN EN 12828 Heizsysteme in Gebäuden Teil 3 Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen

DIN 18160 Hausschornsteine

DVGW Arbeitsblatt G 670 DVGW Arbeitsblatt G 688

EN 13384 feuerungstechnische Bemessung von Abgasanlagen

ATV-A-251 Werkstoffe für Abwasserrohre für Kondensate aus Brennwertkesseln

• VDE-Vorschriften: VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V.

VDE 0105 Betrieb von Starkstromanlagen, allgemeine Festlegungen

EN50156-1 (VDE 0116 Teil1) Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen.

VDE 0470/EN 60529 Schutzarten durch Gehäuse

VDI 2035 Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen durch Steinbildung und Korrosion

Für die Installation in Österreich gilt ferner:

  • ÖVE - Vorschriften
  • Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden Ö-Normen
  • ÖVGV TR-Gas (G1), ÖVGW-RTF (G2)
  • Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G41 bei Kondenswasser-Abführung
  • Örtliche Bestimmungen der Bau- und Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten durch den Schornsteinfeger)
  • Örtliche Bestimmungen des GVU (Gasversorgungsunternehmen)
  • Bestimmungen und Vorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen
  • Bestimmungen der regionalen Bauordnung

Für die Installation in der Schweiz gelten:

  • SVGW - Vorschriften
  • VKF - Vorschriften
  • BUWAL und örtliche Vorschriften sind zu beachten.
  • Gasleitsätze G1

WOLF MGK-170 - Inhaltsverzeichnis ...... Seite - 16

Werden technische Änderungen an der Regelung bzw. an den regelungstechnischen Bauteilen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Haftung.

Hinweis: Diese Montageanleitung ist sorgfältig aufzubewahren und vor der Kesselinstallation durchzulesen. Beachten Sie auch die Planungshinweise im Anhang!

Hinweis für die Entsorgung:

Wir nehmen Ihr Wolf-Altgerät für Sie kostenlos bei einem unserer Auslieferungslager zurück.

Gas-Brennwertkessel MGK-...

Gas-Brennwertkessel nach DIN EN 437 / DIN EN 483 / DIN EN 677 sowie EG-Richtlinie 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 92/42/EEC (Wirkungsgradrichtlinie), 2006/95/EG (Niederspannungsrichtlinie) und 2004/108/EG (EMV-Richtlinie), mit elektronischer Zündung und elektronischer Abgastemperaturüberwachung, für Niedertemperaturheizung und Warmwasserbereitung in Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 90°C und 6 bar zulässigem Betriebsüberdruck nach EN 12 828.

WOLF MGK-170 - Gas-Brennwertkessel MGK-... - 1

mluftabhängig betriebene Gas-Brenn-

wertkessel dürfen nur in einem Raum installiert werden, der die maßgeblichen Belüftungsanforderungen erfüllt. Andernfalls besteht Erstickungs- oder Vergiftungsgefahr. Lesen Sie die Montage- und Wartungsanleitung, bevor Sie den Kessel installieren! Berücksichtigen Sie auch die Planungshinweise.

WOLF MGK-170 - Gas-Brennwertkessel MGK-... - 2

Bild: Wolf-Gas-Brennwertkessel

Aufbauschema MGK
WOLF MGK-170 - Gas-Brennwertkessel MGK-... - 3

text_image Zuluftöffnung Abgasanschluss mit Messstutzen Rundbrenner Wärmetauscher in Gliederbauweise Abgasdruckschalter Abgastemperatur- schalter Siphon Vorlaufanschluss Rücklaufanschluss Gasanschluss STB in Tauchhülse Gasgebläse Zündelektrode Ionisationselektrode Mischkammer Vorlaufsensor Gaskombiventil mit Gasdruckwächter Rücklaufsensor Wasserdruckschalter Entleerungshahn Zuluftrohr
Typ MGK 130 170 210 250 300
Nennwärmeleistung bei 80/60°C kW 117 156 194 233 275
Nennwärmeleistung bei 50/30°C kW 126 167 208 250 294
Nennwärmebelastung kW 120 160 200 240 280
KI. Wärmeleistung (modul.) bei 80/60°C kW 23 27 34 39 45
KI. Wärmeleistung (modul.) bei 50/30°C kW 24 30 37 44 49
KI. Wärmebelastung (modulierend) kW 23 28 35 41 46
Modulationsbereich Belastung%19-10017-10017-10017-10017-100
HöheA mm13001300130013001300
BreiteB mm9951355135513551355
TiefeC mm600 600 600 600600
Abgasrohrdurchmessermm160 160 160 160200
Verbrennungsluftzufuhrmm160 160 160 160160
Heizungsvorlauf AußendurchmesserG 112" 2"2"2"2"
Heizungsrücklauf AußendurchmesserG 112 2"2"2"2"
GasanschlussR1" 112" 112" 112" 112"
Luft-/AbgasführungTypB23, B33C33, C43C53, C63C83B23, B33C33, C43C53, C63C83B23, B33C33, C43C53, C63C83B23, B33C33, C43C53, C63C83B23, B33C33, C43C53, C63C8
Gas-KategorieDeutschlandÖsterreich II_2ELL3P II_2ELL3P II_2ELL3P II_2ELL3P II_2ELL3P
II_2H3P II_2H3P II_2H3P II_2H3P II_2H3P
Schweiz I2HI2HI2HI2HI2H
Gasanschlusswert:
Erdgas E/H ( H_i = 9,5 kWh/m^3 = 34,2 MJ/m^3 ) m^3/h 13,116,82125,229,4
Erdgas LL ( H_i = 8,6 kWh/m^3 = 31,0 MJ/m^3 ) 1) m^3/h 14,618,623,327,932,6
Flüssiggas P ( H_i = 12,8 kWh/kg = 46,1 MJ/kg ) 2)kg/h9,712,515,618,721,8
Gasanschlussdruck: Erdgas E/LLmbar2020202020
Flüssiggas Pmbar50 50 50 50 50
Wasserinhalt Heizwasserwärmetauschermax. zulässiger KesselüberdruckLtr.1215,4162022
bar66666
max. zulässiger Vorlauftemperaturverfügbarer Förderdruck des Gasgebläses°C90 90 90 90 90
Pa10-20010-15010-15010-15010-150
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmax°C65-4565-4565-4565-4565-45
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmin°C55-3555-3555-3555-3555-35
Abgasmassenstromg/s56,772,690,8108,9127,1
Abgaswertegruppe nach DVGW G 635G52G52G52G52G52
Heizwasserwiderstandmbar95100115135160
Elektrischer AnschlussV~Hz230/50230/50230/50230/50230/50
Eingebaute Sicherung (mittelträge)A55555
Elektrische LeistungsaufnahmeW30-20045-28045-28045-28045-350
SchutzartIP40IP40IP40IP40IP40
Schalldruckpegel im Aufstellraum bei Volllast 3) dB(A)<54<54<54<54<54
Gesamtgewicht (leer)kg195 250 271 292313
Kondenswassermenge bei 40/30°CLtr./h1216202428
ph-Wert des Kondensatsca. 4,0ca. 4,0ca. 4,0ca. 4,0ca. 4,0
CE-Identnummer0085BR01170063BQ38050063BQ38050063BQ38050063BQ3805

1) gilt nicht für Österreich / Schweiz
2) gilt nicht für die Schweiz
3) Diese Angabe ist abhängig von den Randbedingungen der Anlage wie z.B.: Art/Ausführung der Abgasanlage, Größe und Beschaffenheit des Aufstellraumes

WOLF MGK-170 - Gas-Brennwertkessel MGK-... - 4

text_image Betriebsschalter EIN/AUS Leuchtring Entstör- Taste Temperaturwahl Warmwasser Temperaturwahl Heizwasser Thermometer

WOLF MGK-170 - Gas-Brennwertkessel MGK-... - 5

WOLF MGK-170 - Gas-Brennwertkessel MGK-... - 6

Betriebsschalter EIN/AUS

Bei Stellung 0 ist das Brennwertkessel ausgeschaltet.

Entstörung

Die Entriegelung einer Störung und ein Wiederanlauf der Anlage wird durch Drücken der Taste ausgelöst. Wird die Entstörtaste betätigt, ohne dass eine Störung vorgelegen hat, wird ein Neustart der Anlage eingeleitet.

Leuchtring zur Statusanzeige

Anzeige Bedeutung
Grün blinkend Stand by (Netz ist eingeschaltet, keine Wärmeanforderung)
Grünes DauerlichtWärmeanforderung: Pumpe läuft, Brenner aus
Gelb blinkend Schornsteinfegerbetrieb
Gelbes DauerlichtBrenner ein, Flamme ein
Rot blinkend Störung

WOLF MGK-170 - Entstörung - 1

Temperaturwahl Warmwasser. (nur mit 3-Wege-Ventil)

Bei Gas-Brennwertkesseln in Kombination mit einem Speicherwassererwärmer entspricht die Einstellung 1-9 einer Speichertemperatur von 15-65°C. In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird die Einstellung an der Temperaturwahl Warmwasser wirkungslos. Die Temperaturwahl erfolgt am Zubehörregler.

WOLF MGK-170 - Temperaturwahl Warmwasser. (nur mit 3-Wege-Ventil) - 1

Temperaturwahl Heizwasser.

Einstellbereich von 2 - 8 entspricht werkseitig eingestellt einer Heizwassertemperatur von 20-85°C. In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird die Einstellung am Heizwassertemperaturregler wirkungslos.

Einstellung

WOLF MGK-170 - Einstellung - 1

Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8)

Der Kessel heizt im Winterbetrieb die Heizwassertemperatur auf die am Heizwassertemperaturregler eingestellte Temperatur auf. Die Umwälzpumpe läuft gemäß Einstellung der Pumpenbetriebsart ständig (Werkseinstellung) bzw. nur bei Brenneransteuerung mit Nachlauf.

WOLF MGK-170 - Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8) - 1

Sommerbetrieb

Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung wird der Winterbetrieb deaktiviert. D.h. das Kessel arbeitet dann im Sommerbetrieb. Sommerbetrieb (Heizung aus) bedeutet nur Brauchwassererwärmung, jedoch ist der Frotschutz für die Heizung gewährleistet und der Pumpenstandschutz aktiv.

WOLF MGK-170 - Sommerbetrieb - 1

Schornsteinfegerbetrieb

Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung wird der Schornsteinfegerbetrieb aktiviert. Der Leuchtring blinkt gelb. Nach Aktivierung des Schornsteinfegerbetriebs heizt das Kessel mit der maximal eingestellten Heizleistung. Eine vorangegangene Taktsperre wird aufgehoben. Der Schornsteinfegerbetrieb wird nach 15 Minuten beendet, oder wenn die maximale Vorlauftemperatur überschritten wird. Für eine erneute Aktivierung muss die Temperaturwahl Heizwasser einmal nach links und dann wieder auf Stellung gedreht werden.

WOLF MGK-170 - Schornsteinfegerbetrieb - 1

Thermometer

Es wird die aktuelle Temperatur des Heizungsvorlaufs angezeigt.

Pumpenstandschutz

In der Einstellung Sommerbetrieb läuft eine optional angeschlossene Umwälz-pumpe nach längstens 24 Stunden Stillstand für ca. 30 Sekunden an.

Hinweis:

Die Einschalthäufigkeit des Brennwertkessels wird im Heizbetrieb elektronisch begrenzt. Durch Drücken der Entstörtaste kann diese Begrenzung überbrückt werden. Das Kessel geht dann sofort in Betrieb, wenn eine Wärmeanforderung für die Heizung vorliegt.

Auslieferungszustand

Im Lieferumfang sind enthalten:

1 Gas-Brennwertkessel anschlussfertig verkleidet
1 Planungsunterlage und Montageanleitung
1 Betriebsanleitung
4 Tragegurte

Anschlüsse

WOLF MGK-170 - Anschlüsse - 1

text_image Netzzuführung 230V Kabelzuführung 24V Durchführung Kondensatschlauch Abgasanschluss mit integriertem Abgasmessstutzen Ø160 / Ø200 Kondensatablaufanschluss (optional) Heizungsrücklauf Heizungsvorlauf Gasanschluss Verbrennungsluft-zufuhr * Ø160 Kondensatablaufanschluss

* Anschluss für raumluftunabhängigen Betrieb mit Zuluftadapter (Zubehör)

Allgemeine Aufstellungshinweise

  • Für die Aufstellung des Heizkessels ist ein ebener und tragfähiger Untergrund erforderlich.
  • Der Heizkessel muss waagerecht stehen (mit Füßen ausrichten).

Achtung

Der Heizkessel darf nur in einem frostgeschützten Raum aufgestellt werden.

Sollte in Stillstandszeiten Frostgefahr bestehen, so müssen Heizkessel und Heizung entleert werden, um Wasserrohrbrüche infolge von Einfrieren zu vermeiden.

Achtung

Der Heizkessel darf nicht in Räumen mit aggressiven Dämpfen, starkem Staubanfall oder hoher Luftfeuchtigkeit aufgestellt werden (Werkstätten, Waschräume, Hobbyräume usw.). Ein einwandfreier Betrieb des Brenners ist dann nicht mehr gewährleistet.

WOLF MGK-170 - Achtung - 1

Die Verbrennungsluft, die dem Heizkessel zugeführt wird und der Aufstellraum, müssen frei von Halogenkohlenwasserstoffen (z.B. enthalten in Sprühdosen, Lösungs- und Reinigungsmitteln, Farben und Klebern) sein. Diese können im ungünstigsten Fall zu beschleunigter Lochfraßkorrosion des Heizkessels und auch in der Abgasanlage führen.

WOLF MGK-170 - Achtung - 2

Entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten dürfen nicht in der Nähe des Heizkessels gelagert oder verwendet werden.

WOLF MGK-170 - Achtung - 3

Die Frischluftzuführung muss gewährleistet sein und den örtlichen Vorschriften, bzw. den Gasinstallationsvorschriften entsprechen. Bei nicht ausreichender Frischluftzufuhr kann es zu lebensgefährlichen Abgasaustritten (Vergiftung/Erstickung) kommen.

Vor der Inbetriebnahme ist bei der zuständigen Behörde zu klären, ob eine Neutralisation für das Kondenswasser erforderlich ist.

Empfohlene Mindestwandabstände

Der Heizkessel kann mit der Rückseite und mit der linken Seite direkt an eine Wand gestellt werden.

Zur rechten Seite muss ein Abstand von mindesten 500mm eingehalten werden, um den Aus- bzw. Einbau des Brenners zur Wartung zu gewährleisten.

Für die Reinigung und Wartung muss auch vor dem Heizkessel ausreichend Platz vorhanden sein.

Maß B MGK-130 995 mm
Maß B MGK-170/210/250/300 1355 mm

WOLF MGK-170 - Empfohlene Mindestwandabstände - 1

text_image 600 B 500 800

Kessel im Heizraum

WOLF MGK-170 - Empfohlene Mindestwandabstände - 2

text_image 600 B 500 800 600 B 500

2 - 4 Kessel im Heizraum, nebeneinander

WOLF MGK-170 - Empfohlene Mindestwandabstände - 3

text_image 800 800 600 500 600 B

2 Kessel im Heizraum

WOLF MGK-170 - Empfohlene Mindestwandabstände - 4

text_image 500 600 800 800 500 B 600 B

2 Kessel im Heizraum, Rückseite aneinander

Transport in den Aufstellungsraum

Zum leichteren Transport in den Aufstellungsraum sind dem Heizkessel Tragegurte beigelegt.

Achtung

Sackkarren dürfen nicht eingesetzt werden!

WOLF MGK-170 - Transport in den Aufstellungsraum - 1

text_image Transportlöcher für Tragegurte

Bild: Transportlöcher für Tragegurte

Ausrichten des Heizkessels an den Füßen

Der Heizkessel ist werkseitig mit 4 Fußschrauben bestückt.

- Heizkessel mit Füßen waagerecht ausrichten. (Schlüssel SW 13)

WOLF MGK-170 - Ausrichten des Heizkessels an den Füßen - 1

Bild: Abmessungen
(Gesamthöhe inkl. Anschlussstutzen
MGK-130 ... 250 = 1460 mm
MGK-300 = 1510 mm)

WOLF MGK-170 - Ausrichten des Heizkessels an den Füßen - 2

text_image MGK-130 850 664 545 420 290 53 93 344 MGK-170/210/250/300 1187 882 724 480 350 53 93 344

Bild: Anschlussmaße

Demontage der Verkleidung

WOLF MGK-170 - Ausrichten des Heizkessels an den Füßen - 3

Bild: Demontage der Frontverkleidung und der Seitenverleidung

Der Heizungsvorlauf und der Heizungsrücklauf befinden sich an der Kesseloberseite. Anschlüsse siehe Bild. Absperrmöglichkeiten für Vor- und Rücklauf sind unbedingt vorzusehen.

Um Fehlzirkulationen zu vermeiden, sollte eine Rückschlagklappe hinter der/den Heizkreispumpe(n) eingebaut werden.

Bei Neuanlagen empfehlen wir den Einbau eines Abschlammbehälters (alternativ Schmutzfangfilter) in den Rücklauf. Bei Altanlagen ist der Einbau zwingend erforderlich.

WOLF MGK-170 - Ausrichten des Heizkessels an den Füßen - 4

Eine Sicherheitsgruppe, bestehend aus einem Sicherheitsventil mit einem Ansprechdruck von max 6 bar, einem Manometer und einem automatischen Entlüftungsventil, muss eingebaut werden.

Die Verbindungsleitung zwischen Kessel und Sicherheitsventil darf nicht absperrbar sein. Im Falle eines stark überhöhten Kesseldrucks, bedingt durch eine zu hohe Kesseltemperatur, können der Kesselkörper oder seine Leitungen platzen wobei das heiße Wasser schlagartig entweicht (Verbrühungsgefahr).

Bei nicht diffusionsdichten Rohren und Klimaböden ist eine Systemtrennung mittels Wärmetauscher notwendig.

Achtung

Der Heizkessel ist nur für Anlagen mit Heizkreispumpen geeignet. Wenn die Heizkreispumpe fehlt, ist eine ausreichende Durchströmung der Heizkörper nicht gewährleistet und somit die Erwärmung der Wohnräume nicht gegeben.

Der MGK wird ohne Umwälzpumpe geliefert. Die Förderleistung der bauseits einzusetzenden Pumpe ist abhängig vom Anlagen- und Kesselwiderstand zu bestimmen. Die Ansteuerung erfolgt über den MGK (siehe Elektroanschluss).

WOLF MGK-170 - Achtung - 1

text_image Heizungs- vorlauf Heizungs- rücklauf

Bild: Heizungsanschlüsse

Hinweis:

Am tiefsten Punkt der Anlage ist ein Füll- und Entleerungshahn vorzusehen.

Sicherheitstechnik

Der Mindestanlagendruck beträgt 1,0 bar.

Die Gas-Brennwertkessel sind ausschließlich für geschlossene Anlagen bis 6 bar zugelassen. Die max. Vorlauftemperatur ist werkseitig auf 85 °C eingestellt und kann bei Bedarf auf 90°C verstellt werden. Bei Warmwasserbetrieb beträgt die Vorlauftemperatur generell 80°C.

Bei maximalen Vorlauftemperaturen unter 85°C kann auf eine Mindestdurchströmung verzichtet werden.

Heizungswasser

Generelle Anforderungen

WOLF MGK-170 - Generelle Anforderungen - 1

Es besteht die Gefahr von Schäden an der Therme mit Wasseraustritt, einer schlechteren Wärmeübertragung oder Korrosion.

  • Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss des Gasbrennwertgerätes durchzuspülen, um Rückstände wie Schweißperlen, Hanf, Kitt, Schlammablagerungen usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen.
  • Einbau eines Sieb/Schmutzfänger im Rücklauf und regelmäßigen Wartung des Sieb / Schmutzfänger siehe Wolf Zubehör (5 μm).
  • Automatischer Entlüfter des Gerätes muss im Betrieb geöffnet werden.
  • Als Füll- und Ergänzungswasser ist Trinkwasser oder entsalztes Trinkwasser zu verwenden. Dabei darf das Systemwasser eine Mindesthärte von 2°dH nicht unterschreiten. Die anlagenspezifischen Füll- und Ergänzungswasserqualitäten sind im Kapitel „Planungshinweis Wasseraufbereitung“ zu entnehmen.
  • Falls Sauerstoffeintrag nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Systemtrennung vorzusehen
  • pH-Wert des Heizungswassers muss zwischen 8,2-8,5 liegen
  • Füll- und Ergänzungswasser muss generell einer Entsalzung unterzogen werden, Enthärtung über einstulge Ionenaustauscher ist nicht zulässig. Hierbei sind die zulässigen Methoden und Grenzwerte den Kapitel „Planungshinweis Wasseraufbereitung“ zu entnehmen (ACHTUNG die Grenzwerte sind anlagenspezißsch)
  • Inhibitoren und Frotschutzmittel sind nicht zugelassen.
  • Es ist ein Anlagenbuch zu führen, siehe Planungshinweise Wasseraufbereitung.

Nach ordnungsgemäßer Befüllung des Systems muss das System max. aufgeheizt werden und im Anschluss die Gesamthärt und der pH-Wert erneut gemessen bzw. eingestellt werden. Nach 6-8 Wochen müssen diese Werte erneut kontrolliert und eingestellt werden.

Zusätzliche Anforderungen für den Betrieb ohne hydraulische Weiche

  • Anlagen mit nur einem MGK
  • Schlammabscheider im Geräterücklauf des MGK
  • Entsalzung des Heizungswasser auf 2 - 3°dH
  • Regelung der Speicherladung nur über das MM-Modul (Konfigurationen 1 und 10)
  • Speicherladepumpe mind. DN 25 mit mind. 6m Förderhöhe
  • Die max. Vorlauftemperatur muss mit Parameter HG08 auf 75°C eingestellt werden

WOLF MGK-170 - Zusätzliche Anforderungen für den Betrieb ohne hydraulische Weiche - 1

Die Planungshinweise zur Wasseraufbereitung müssen beachtet werden, da sonst Anlagenschäden mit Wasseraustritt auftreten können.

Für Schäden am Wärmetauscher, die durch Sauerstoffdiffusion in das Heizungswasser entstehen, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Für den Fall, dass Sauerstoff in das System eindringen kann, empfehlen wir eine Systemtrennung durch das Zwischenschalten eines Wärmetauschers.

Hinweis aus der VDI 2035

Vor allem durch die Art und Weise der Inbetriebnahme kann die Steinbildung beeinflusst werden. Anlage mit geringster Leistung bei gleichmäßiger und ausreichender Durchströmung aufheizen. Bei Mehrkesselanlagen empföhlt sich, alle Kessel gleichzeitig in Betrieb zu nehmen, damit sich die gesamte Kalkmenge nicht auf die Wärmeübertragungsläche eines einzelnen Kessels konzentrieren kann.

WOLF MGK-170 - Hinweis aus der VDI 2035 - 1

Verrohrungen einer Dichtigkeitsprüfung zu unterziehen:

Prüfdruck heizwasserseitig max. 8 bar. Vor der Prüfung die Absperrhähne im Heizkreis zum Gerät absperren, da das Sicherheitsventil (Zubehör) sonst bei 3 bar öffnet. Das Gerät ist werksseitig bereits mit 6 bar auf Dichtigkeit geprüft. Bei Undichtigkeiten besteht die Gefahr des Wasseraustritts mit Sachschäden.

Bei einem spez. Anlagenvolumen >50 l / kW muss der Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf 2-3°dH eingestellt werden.

Kondenswasseranschluss

WOLF MGK-170 - Kondenswasseranschluss - 1

Siphon ist vor der Inbetriebnahme mit Wasser zu füllen. Es besteht sonst die Gefahr von Abgasaustritt.

Für Kessel bis 200 kW ist gemäß ATV-Arbeitsblatt 251 keine Neutralisationseinrichtung erforderlich, wenn ausreichend viel häusliches Abwasser beigemischt wird.

Das Kondenswasser darf nur in Rohre geleitet werden, die den Anforderungen gemäß ATV-Arbeitsblatt A251 entsprechen.

Wird das Kondenswasser direkt in die Abwasserleitung geleitet, so ist für eine Entlüftung zu sorgen, damit keine Rückwirkung von der Abwasserleitung auf den Brennwertkessel erfolgen kann.

Achtung

Sämtliche Kondensatleitungen sind in Kunststoff auszuführen.

Neutralisator (Zubehör)

Der Neutralisator kann direkt in das Gerät eingebaut werden. Verbrauch ca. 10-30 g/kW und Jahr.

Die zugehörige Anleitung ist zu beachten.

Achtung

Die Anschlussschläuche sind so abzu- längen, dass:

  • das Kondensat einwandfrei abfließen kann
  • sich keine Schlauchschleifen bilden
  • eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet ist

Kondensatablauf Einzelanlagen

Bei Aufstellung des MGK als Einzelgerät ist an Geräteanschluss ein Kondensatablauf zu installieren (DN 160 - Art.Nr.2651341, DN 200 - Art.Nr.2651389). Die Anschlüsse der Kondensatquellen können mit den „Set Kondensatschlauch“ (Art.Nr.8905844) zusammengeführt und mit dem Neutralisator verbunden werden.

WOLF MGK-170 - Kondensatablauf Einzelanlagen - 1

text_image Siphon

Bild: Siphon

WOLF MGK-170 - Kondensatablauf Einzelanlagen - 2

Bild: Neutralisator (Zubehör)

WOLF MGK-170 - Kondensatablauf Einzelanlagen - 3

Bild: Kondensatschlauch

Kondensathebeanlage (Zubehör)

Die Wolf-Kondensathebeanlage ist steckerfertig und kann in den MGK integriert werden. Die Netzleitung und der Alarmausgang der Kondensathebeanlage wird an die Kesselregelung angeschlossen.

Inklusive 6m PVC-Schlauch zur Ableitung des Kondensats

WOLF MGK-170 - Kondensathebeanlage (Zubehör) - 1

Kondensathebeanlage (Zubehör)

Anschluss Wolf-Speicher,

Solarspeicher SEM oder Speicherfremdfabrikat

Für eine optimale Ansteuerung von Heizungspumpen und Speicherladepumpe empfehlen wir den MM oder KM Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm.

WOLF MGK-170 - Solarspeicher SEM oder Speicherfremdfabrikat - 1

Bei der Speicherauslegung ist darauf zu achten, dass die kleinste Speicherdauerleistung minderstens der kleinsten Wärmebelastung des Kessels entspricht. Zur Erhöhung der Warmwasserdauerleistung kann ein Solarspeicher (ohne Solaranlage) angeschlossen werden. Dabei müssen beide Wendeln in Reihe durchströmt werden. Eine vollständige Speicherladung ist sonst nicht gewährleistet.

Gasanschluss

WOLF MGK-170 - Gasanschluss - 1

Die Verlegung der Gasleitung sowie der gasseitige Anschluss dürfen nur von einem konzessionierten Gasinstallateur erfolgen.

Heizungsnetz und Gasleitung vor Anschluss des Brennwertkessels, besonders bei älteren Anlagen, von Rückständen reinigen.

Vor Inbetriebnahme sind die Rohrverbindungen und Anschlüsse gasseitig auf Dichtheit zu überprüfen. Bei unsachgemäßer Installation oder bei Verwendung ungeeigneter Bauteile bzw. Baugruppen, kann Gas entweichen, wodurch Vergiftungs- und Explosionsgefahr besteht.

WOLF MGK-170 - Gasanschluss - 2

In der Gaszuleitung muss vor dem Wolf-Brennwertkessel ein Gaskugelhahn mit Brandschutzeinrichtung vorhanden sein. Andernfalls besteht im Brandfall Explosionsgefahr. Die Gaszuleitung ist nach den Angaben der DVGW-TRGI auszulegen.

WOLF MGK-170 - Gasanschluss - 3

Die Dichtigkeitsprüfung der Gasleitung ohne Heizkessel durchführen. Prüfdruck nicht über die Gasarmatur ablassen!

WOLF MGK-170 - Gasanschluss - 4

Die Gasarmaturen am Gerät dürfen mit maximal 150 mbar abgedrückt werden. Bei höheren Drücken kann die Gasbrennerarmatur beschädigt werden, so dass Explosions-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr besteht.

Bei Druckprüfung der Gasleitung muss der Gaskugelhahn am Gas-Brennwertkessel geschlossen sein.

WOLF MGK-170 - Gasanschluss - 5

Der Gaskugelhahn muss zugänglich angebracht werden.

- Vor der Montage ist sicherzustellen, dass der Kessel auf die vorhandenen Gasgruppe eingestellt ist.

Die Werkseinstellung entspricht Erdgas E/H 15,0:

Ws = 11,4 - 15,2 kWh/m ^3 = 40,9 - 54,7 MJ/m ^3

Bei Gasartenwechsel ist das Gerät gemäß „Kapitel: „Gasartenwechsel /CO _2 - Einstellung“ einzustellen.

- Eine Inbetriebnahme darf erst erfolgen, wenn der Nenn-Anschlussdruck erreicht ist.

Achtung

Es dürfen für die Abgasleitungen nur original Wolf-Teile oder CE - zugelassene Abgassysteme verwendet werden.

Bevor Sie die Abgasleitung installieren bzw. den Luftabgasanschluss vornehmen, beachten Sie bitte die Planungshinweise Luft-/Abgasführung!

Da in den einzelnen Bundesländern voneinander abweichende Vorschriften bestehen, empfiehlt sich vor der Kesselinstallation eine Rücksprache mit den zuständigen Behörden und dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister.

WOLF MGK-170 - Achtung - 1

Bei niedrigen Außentemperaturen kann es vorkommen, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampf an der Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Durch bauseitige Maßnahmen wie z.B. durch die Montage eines geeigneten Schneefangs ist das Herabfallen von Eis zu verhindern.

WOLF MGK-170 - Achtung - 2

text_image Abgasrohr Verbrennungsluft integrierter Messstutzen zur Abgas- messung

Bild: Beispiel Luft-/Abgasführung

Allgemeine Hinweise Elektroanschluss

WOLF MGK-170 - Allgemeine Hinweise Elektroanschluss - 1

Installation darf nur durch eine

zugelassene Elektro-Installationsfirma erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die örtlichen Vorschriften des Energie-Versorgungsunternehmens sind zu beachten.

WOLF MGK-170 - Allgemeine Hinweise Elektroanschluss - 2

Aufstellung in Österreich: Die

Vorschriften und Bestimmungen des ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu beachten.

In die Netzzuleitung ist dem Kessel ein allpoliger Schalter mit mindestens 3 mm Kontaktabstand vorzuschalten. Ebenso ist bauseits lt. ÖVE eine Klemmdose zu setzen.

WOLF MGK-170 - Allgemeine Hinweise Elektroanschluss - 3

Fühlerleitungen dürfen nicht zusammen mit 230V-Leitungen verlegt werden.

WOLF MGK-170 - Allgemeine Hinweise Elektroanschluss - 4

en Einspeiseklemmen des Kessels

liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter elektr. Spannung an.

WOLF MGK-170 - Allgemeine Hinweise Elektroanschluss - 5

text_image 24VRegelux 20VAnsch

Bild: Regelung MGK-170/210/250/300

Allgemeine Hinweise:

WOLF MGK-170 - Allgemeine Hinweise Elektroanschluss - 6

Installation darf nur durch eine zu- gelassene Elektro-Installationsfirma erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die örtlichen Vorschriften des Energie-Versorgungsunternehmens sind zu beachten.

Elektroanschlusskasten

Die Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen sind fertig verdrahtet und geprüft.

Es muss lediglich noch der Netzanschluss und das externe Zubehör angeschlossen werden.

Netzanschluss

Der Anschluss an das Stromnetz hat durch Festanschluss zu erfolgen.

Der Netzanschluss muss über eine allpolige Trennvorrichtung (Heizungsnotschalter) mit mindestens 3 mm Kontaktabstand angeschlossen werden.

Anschlusskabel flexibel, 3x1,0mm² oder starr, max. 3 x 1,5 mm².

Montagehinweis Elektroanschluss Netz

  • Anlage vor dem Öffnen spannungsfrei schalten.
  • Elektroanschlusskasten öffnen.
  • Zugentlastung in den Einlegeteilen einschrauben.
  • Anschlusskabel ca. 70mm abmanteln.
  • Kabel durch die Zugentlastung schieben und Zugentlastung festschrauben.
  • Rast5-Stecker abziehen.
  • Entsprechende Adern am Rast5-Stecker einklemmen. Ader für Schutzleiter gr/ge ca. 10mm länger ausführen als die Adern für L und N.
  • Einlegeteile wieder in das Anschlusskastengehäuse stecken.
  • Rast5-Stecker wieder an der richtigen Position einstecken.

Sicherungswechsel

WOLF MGK-170 - Sicherungswechsel - 1

dem Wechseln einer Sicherung muss der Gas-Brennwertkessel vom Netz getrennt werden. Durch den Ein/ Aus-Schalter am Gerät erfolgt keine Netztrennung!

Gefahr durch elektrische Spannung, an elektrischen Bauteilen. Greifen Sie niemals an elektrische Bauteile und Kontakte, wenn der Gas-Brennwert- kessel nicht vom Netz getrennt ist. Es besteht Lebensgefahr!

WOLF MGK-170 - Sicherungswechsel - 2

text_image Netz L1 N ⊕ N ⊕ L1 N ⊕ L1 3 3 3 Netzanschluss 230VAC/50Hz programmier- barer Ausgang 230VAC/50Hz Netzanschluss Heizkreispumpe 230VAC/50Hz/max. 400VA programmier- barer Eingang potentialfrei E1 eBUS AF a b + - 1 2 1 2 1 2 1 2 □ □ □ □ □ □ 2 2 2 Außenfühler Datenbus (Regler, Funkuhr, AF mit Funkuhr, Empfänger, Funkaußenfühler)

WOLF MGK-170 - Sicherungswechsel - 3

text_image Rast5-Stecker Zugent- lastung Sicherung F 5 A

Bild: Anschlusskasten

WOLF MGK-170 - Sicherungswechsel - 4

text_image Sicherung

Bild: Anschlusskasten-Abdeckung geöffnet

Anschluss Heizkreispumpe (230VAC; max. 400VA)

Kabelverschraubung in Anschlusskasten einschrauben. Kabelverschraubung durch Kabelverschraubung führen und befestigen. Die Heizkreispumpe 230VAC, an den Klemmen L1 und N und anschließen.

WOLF MGK-170 - Anschluss Heizkreispumpe (230VAC; max. 400VA) - 1

Bild: Anschluss Heizkreispumpe

Schaltplan Zuluftklappe (nicht für MGK-130)
WOLF MGK-170 - Anschluss Heizkreispumpe (230VAC; max. 400VA) - 2

text_image Hinweis! Der Fachmannparameter HG13/GB13 (Eingang 1) muss auf 5 (Werkseinstellung für Zuluftklappe) und HG14/GB14 (Ausgang 1) muss auf 7 (Werkseinstellung für Zuluftklappe) eingestellt sein. Bei geöffnetem Kontakt bleibt der Brenner für Warmwasser und Heizung gesperrt, auch für Schornsteinfeger und Frostschutz. Elektroanschluss- kasten MGK 24VDC Zuluftklappe mit Stellmotor Achtung! Endschalter der Zuluftklappe muss potentialfrei sein! Die Regelung des MGK wird ansonsten zerstört Spannungsversorung 230 VAC M 230V~ Endschalter

Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA)

Kabelverschraubung in Anschlusskasten einschrauben. Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen und befestigen. Anschlusskabel an den Klemmen L1, N und ⏻ anschließen.

Die Parametrierung von Ausgang A1 ist in der Tabelle beschrieben.

WOLF MGK-170 - Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA) - 1

Bild: Anschluss Ausgang A1

Die Funktionen des Ausgangs A1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt werden. Der Ausgang A1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:

CodeBedeutung
0 ohne FuntionAusgang A1 wird nicht angesteuert
1 Zirkulationspumpe 100%Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) angesteuert. Ohne Zubehörregler wird der Ausgang A1 ständig angesteuert.
2 Zirkulationspumpe 50%Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert. 5 Minuten ein und 5 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig im 5 Minutentakt.
3 Zirkulationspumpe 20%Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert. 2 Minuten ein und 8 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig.
4 AlarmausgangAusgang A1 wird nach einer Störung und Ablauf von 4 Minuten angesteuert.
5 FlammenmelderAusgang A1 wird nach Erkennen einer Flamme angesteuert.
6 3-WegeventilAusgang A1 wird während einer Speicherladung angesteuert.
7 ZuluftklappeVor jedem Brennerstart wird zuerst Ausgang A1 angesteuert. Eine Brennerfreigabe erfolgt jedoch erst wenn Eingang E1 geschlossen wird.WOLF MGK-170 - Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA) - 2Wichtig: Eingang E1 muss in jedem Fall auch als „Zuluftklappe“ parametriert werden!Die Rückmeldung auf Eingang E1 muss mit einen potentialfreien Kontakt erfolgen. Andernfalls muss bauseits ein Relais zur Potentialtrennung eingesetzt werden.
8 FremdbelüftungAusgang A1 wird invertiert zum Gaskombiventil angesteuert.Die Abschaltung einer Fremdentlüftung (z.B. Dunstabzug) während des Brennerbetriebs ist nur bei raumluftabhängigem Betrieb des Wärmeerzeugers notwendig.
9 Externes GasventilAusgang A1 wird parallel zum Gaskombiventil angesteuert.

Anschluss Eingang E1 (24V), potenialfrei

Anschlusskabel für Eingang 1 an den Klemmen E1 gemäß Schaltplan anschließen, vorher Brücke zwischen a und b an den entsprechenden Klemmen entfernen.

WOLF MGK-170 - Anschluss Eingang E1 (24V), potenialfrei - 1

text_image AF 1 2 eBUS E1 + - 1 2 1 2 a b 1 2 1 2 1 2 1 2 potentialfreier Anschluss

Bild: Anschluss Raumthermostat

Die Funktionen des Eingangs E1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt werden. Der Eingang E1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:

Code Bedeutung
0 ohne FunktionDer Eingang E1 wird von der Regelung nicht berücksichtigt
1 RaumthermostatBei geöffnetem Eingang E1 wird der Heizbetrieb gesperrt (Sommerbetrieb), auch unabhängig von einem digitalen Wolf-Regelungszubehör
2 Maximalthermostat / AnlagendruckwächterGeschlossener Kontakt ist Voraussetzung für Brennerfreigabe im Heiz- und Warmwasserbetrieb Beim Öffnen des Kontaktes schaltet das Gerät den Brenner ab und der Pumpennachlauf beginnt.
3 nicht belegt
4 StrömungswächterAnschlussmöglichkeit für einen zusätzlichen Wasserströmungswächter.Nach Ansteuerung der Pumpe muss innerhalb von 12 Sekunden der Eingang E1 geschlossen werden.Ist dies nicht der Fall, schaltet der Brenner ab und Störung 41 wird angezeigt.
5 Überwachung Zuluftklappe (Werkseinstellung E1)Siehe Parametrierung Ausgang A1, Nr. 7. Zuluftklappe
8 Brennersperrung (BOB)Betrieb ohne BrennerGeschlossener Kontakt, Brenner gesperrtHeizkreispumpe und Speicherladepumpe laufen im normalen BetriebBei Schornsteinfeger-Betrieb und Frostschutz ist der Brenner freigegebenGeöffneter Kontakt gibt den Brenner wieder frei

Anschluss digitales Wolf-Regelungszubehör (z.B. BM, MM, KM, SM1, SM2,)

Es dürfen nur Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm angeschlossen werden. Ein Anschlussplan liegt dem jeweiligen Zubehörteil bei.

Als Verbindungsleitung zwischen dem Regelungszubehör und dem Brennwertkessel ist eine zweiadrige Leitung (Querschnitt > 0,5mm²) zu verwenden.

Anschluss Außenfühler

Der Außenfühler kann wahlweise an der Klemmleiste des Brennwertkessels am Anschluss AF, bzw. an der Klemmleiste des Regelungszubehörs angeschlossen werden.

WOLF MGK-170 - Anschluss Außenfühler - 1

text_image E1 eBUS AF a b + - 1 2 1 2 1 2 1 2 □ □ □ □ □ 2

Bild: Anschluss Wolf-Regelungszubehör digital (eBus-Schnittstelle)

WOLF MGK-170 - Anschluss Außenfühler - 2

text_image E1 eBUS AF a b + - 1 2 1 2 1 2 1 2 □ □ □ □ /2

Bild: Anschluss Außenfühler

Zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion des Brennwertkessels ist eine ordnungsgemäße Befüllung gemäß Kapitel Wasseraufbereitung und eine vollständige Entlüftung notwendig. (siehe Seite 30)

Achtung

Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss der Gasbrennwert-Zentrale durchzuspülen, um Rückstände wie Schweißperlen, Hanf, Kitt usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen.

• Gashahn muss geschlossen sein!
- Entlüftungsventile öffnen.
- alle Heizkreise öffnen.
- Heizkörper- bzw. Mischerventile öffnen.
- Gesamtes Heizsystem und Kessel im kalten Zustand langsam beispielsweise über den KFE-Hahn am Rücklauf auf etwa 2 bar auffüllen.

Achtung

Inhibitoren sind nicht zugelassen.

• Vorlaufventile am Brennwertkessel öffnen.
- Heizungsanlage füllen bis 2 bar. Im Betrieb muss der Zeiger des Manometers zwischen 1,5 und 5,5 bar stehen.
- Gesamte Anlage auf wasserseitige Dichtheit kontrollieren.
- Siphon entnehmen.
• Siphon mit Wasser befüllen.
- Siphon montieren.
- Brennwertkessel einschalten, Temperaturwahl Heizwasser auf Stellung „2“ (Pumpe läuft, Leuchtring zur Statusanzeige zeigt konstant grüne Farbe).
- Heizkreis entlüften, dabei Gas-Brennwertkessel einige Male EIN und wieder AUS - schalten.
- bei starkem Absinken des Anlagendrucks Wasser nachfüllen.
• Gaskugelhahn öffnen.
- Entstörtaste drücken.

Hinweis: Während des Dauerbetriebs wird der Heizkreis selbsttätig über das automatische Entlüftungsventil entlüftet. (Zubehör)

Achtung

Der Kondensatschlauch am Siphon darf keine Schleifen bilden, bzw. sich aufrollen, da sonst die Gefahr von Betriebsstörungen besteht.

WOLF MGK-170 - Achtung - 1

text_image Betriebsschalter Entstörtaste Thermometer

Bild: Gesamtansicht Regelung

WOLF MGK-170 - Achtung - 2

text_image KFE-Hahn Wasserdruckschalter

Bild: KFE-Hahn

WOLF MGK-170 - Achtung - 3

text_image Siphon

Bild: Siphon

Überprüfen des Gasanschlussdrucks (Gasfließdruck)

WOLF MGK-170 - Achtung - 4

eiten an gasführenden Bauteilen

dürfen nur von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt werden. Bei nicht sachgemäßer Arbeit kann Gas austreten, wodurch Explosions-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr besteht.

  • Betriebsschalter auf „0“ stellen
    • Gasabsperrhahn öffnen
  • Verschlussschraube am Messnippel ① lockern und Gaszuleitung entlüften
  • Differenzdruckmessgerät am Messnippel ① an „+“ anschließen. Mit „-“ gegen Atmosphäre
    • Betriebsschalter einschalten
  • nach Starten des Kessels Anschlussdruck am Differenzdruckmessgerät ablesen

Aerelgas:

Liegt der Anschlussdruck (Fließdruck) außerhalb des Bereichs von 18 bis 25mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und der Kessel nicht in Betrieb genommen werden.

  • Betriebsschalter ausschalten, Gasabsperrhahn schließen.
  • Differenzdruckmessgerät abnehmen und

Messnippel mit Verschlussschraube ① wieder dicht verschließen.

• Gasabsperrhahn öffnen

• Gasdichtheit des Messnippels prüfen

• Kessel wieder verschließen

- Typenschild auf Gasart überprüfen ggf. ändern

WOLF MGK-170 - Aerelgas: - 1

den nicht alle Schrauben dicht ver-

schlossen, so besteht die Gefahr von Gasaustritt mit Explosions-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr.

WOLF MGK-170 - Aerelgas: - 2

text_image MGK-170/210/250/300M ①

GK-130
Bild: Messnippel zum Überprüfen des Gasanschlussdrucks

WOLF MGK-170 - Aerelgas: - 3

flowchart
graph LR
    A["Cut"] --> B["Eingestellt auf Erdgas E/H Anschlußdruck"]
    B --> C["20 mbar"]
    D["Cut"] --> E["Eingestellt auf Erdgas LL Anschlußdruck"]
    E --> F["20 mbar"]
    G["Cut"] --> H["DE (für MGK)"]
    H --> I["DE (für MGK)"]

Bild: Umrüsttypenschild MGK

WOLF MGK-170 - Aerelgas: - 4

text_image 087511121234567890 WOLF Wolf Ombt Maninb CE-0063BQ3805 1234567890 ↑ Herstellnummer ↑ Gas-Brennwert-Helzgerät Typ MGK-170 Bestimmungsland DE AT CH Kategorie I2ELL3P II2H3P I2H Eingestellt auf 2E 2H 2H - G20 - 20 mbar Art B23, B33, C33, C43, C53, C83 C63 gem. Montageanleitung Nennwärmebelastung Warmwasser Q = 28 - 160 kW Heizen Q = 28 - 160 kW Nennleistung Heizen 50/30°C P = 30 - 167 kW Heizen 60/60°C P = 27 - 156 kW Max. Vorlauftemperatur 90°C Max. Betriebsdruck Heizkreis PMS = 6 bar Wasserinhalt Heizwärmetauscher 15 l Netzanschluß 230V ~ 50 Hz Schutzart IP40 NO x Klasse 5 Abgaswertegruppe nach DVGW 635 G 52 Der Kessel darf nur in einem Raum installiert werden, der die maßgeblichen Belüftungsanforderungen erfüllt. Lesen Sie die Montage- bzw. Betriebsanleitung bevor Sie den Kessel installieren bzw. in Betrieb nehmen. DE/AT/CH 08751155 08/08 A/D/CH 1234567890 Herst.Nr. 8751112 MGK-170 EH

Bild: Typenschild MGK

WOLF MGK-170 - Aerelgas: - 5

Die erste Inbetriebnahme und die Bedienung des Kessels, sowie die Einweisung des Betreibers muss von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden!

  • Prüfen, dass die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
  • Kessel und Anlage auf Dichtheit prüfen, Wasseraustritt ausschließen
  • Lage und festen Sitz der Einbauten prüfen
  • alle Anschlüsse, sowie Komponentenverbindungen auf Dichtheit kontrollieren

WOLF MGK-170 - Aerelgas: - 6

Wenn die Dichtheit nicht gewährleistet ist besteht die Gefahr von Wasserschäden!

  • Einwandfreie Montage des Abgaszubehörs prüfen
  • Absperrventile Vor-, Rücklauf öffnen
    • Gasabsperrhahn öffnen
    • Stromversorgung einschalten
  • Betriebsschalter der Regelung einschalten
  • Überzünden und regelmäßiges Flammenbild des Brenners kontrollieren
  • fällt der heizwasserseitige Anlagendruck unter 1,5 bar, Wasser nachfüllen auf 2,0 bis max. 5,5 bar

- Geht der Kessel ordnungsgemäß in Betrieb, zeigt der Leuchtring der Regelung grüne Farbe

• Kondensatabführung prüfen

- Kunden mit der Kesselbedienung unter Hinzuziehung der Betriebs- bzw. Montageanleitung vertraut machen und auf ggf. notwendige Wasseraufbereitung für Füll- und Ergänzungswasser hinweisen.

- Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen und die Anleitungen dem Kunden übergeben.

Energieeinsparung

  • Weisen Sie den Kunden auf die Möglichkeiten der Energieeinsparung hin!
  • Verweisen Sie den Kunden auch auf den Abschnitt „Hinweise für energiesparende Betriebsweise“ in der Betriebsanleitung!

WOLF MGK-170 - Energieeinsparung - 1

text_image Betriebs- schalter Entstörtaste Leuchtring Thermo- meter

Bild: Gesamtansicht Regelung

Einstellung der Busadresse

Bei einem Betrieb mehrerer Heizgeräte d(Anzahl Heizgeräte >1) in Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss die Busadresse eines jeden Heizgerätes gemäß der Tabelle eingestellt werden.
Einstellung der Busadresse:
Entstörtaste gedrückt halten, nach 5 Sekunden erscheint der entsprechende Blinkcode (siehe Tabelle). Mit dem Drehknopf „Temperaturwahl Warmwasser“ kann die entsprechende Adresse ausgewählt werden; Entstörtaste wieder loslassen.

Busadresse Stellung Drehknopf Warmwasser Anzeige Leuchtring
11rot blinkend
22gelb blinkend
33gelb/rot blinkend
44gelb/grün blinkend
55grün/rot blinkend
06grün blinkend (Werkseinstellung)

Achtung Änderungen dürfen nur von einem anerkannten Fachwerksbetrieb oder dem Wolf-Kundendienst durchgeführt werden.

Achtung Bei unsachgemäßer Bedienung kann dies zu Funktionsstörungen führen. Bei der Einstellung von Parameter GB 05 (Frostschutz Außentemperatur) ist zu beachten, dass bei Temperaturen unter 0°C ein Frostschutz nicht mehr gewährleistet ist. Dadurch kann die Heizungsanlage beschädigt werden.

WOLF MGK-170 - Einstellung der Busadresse - 1

Um eine Schädigung der gesamten Heizungsanlage zu vermeiden, ist bei Außentemperaturen (unter -12°C) die Nachabsenkung aufzuheben. Bei Nichteinhaltung kann vermehrte Eisbildung an der Abgasmündung auftreten, wodurch Personen verletzt bzw. Gegenstände beschädigt werden können.

Entnehmen Sie die Leistungsdaten des Kessels dem Typenschild.

Eine Änderung bzw. das Anzeigen der Regelungsparameter ist über das eBus-fähige Regelungszubehör möglich. Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des jeweiligen Zubehörteils zu entnehmen.

Einstellungen Spalte 1 gültig für Regelungszubehör ART und AWT Einstellungen Spalte 2 gültig für Wolf-Regelungssystem mit Bedienmodul BM

1 2 Parameter Einheit Werkseinst. min max
GB01 HG01 Schaltdifferenz Brenner K 8 5 30
HG02 untere Gebläsedrehzahl minimale Gebläsedrehzahl in %%2020100
HG03 obere Gebläsedrehzahl WW maximale Gebläsedrehzahl Warmwasser in %%10020100
GB04 HG04 obere Gebläsedrehzahl HZ maximale Gebläsedrehzahl Heizung in %%10020100
GB05A09Frostschutz Außentemperatur bei angeschlossenen Außenfühler und Unterschreitung Pumpe ein°C2 -1010
GB06 HG06 Pumpenbetriebsart0 → Pumpe Ein im Winterbetrieb1 → Pumpe Ein bei Brennerbetrieb0 01
GB07 HG07 Nachlaufzeit KesselkreispumpenNachlaufzeit der Heizkreispumpe im Heizbetrieb in Minutenmin1 0 30
GB08HG08 oder HG22Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max gültig für Heizbetrieb°C854090
GB09 HG09 Brenneraktaktsperregültig für Heizbetriebmin7 1 30
HG10 eBus-AdresseBusadresse des Wärmeerzeugers (nur Anzeige)0 05
HG11Parameter darf nicht verändert werden°C101060
HG12 Gasartnicht unterstützt0 01
GB13 HG13 Parametrierbarer Eingang E1Der Eingang E1 kann mit verschiedenen Funktionen belegt werden. Siehe Kapitel „Anschluss Eingang E1“5Zuluftklappe05
GB14 HG14 Parametrierbarer Ausgang A1Ausgang A1 (230VAC)Die Werkseinstellung darf nicht verändert werden!Eine Speicherladung ist sonst nicht möglich.7Zuluftklappe09
GB15 HG15 SpeicherrhystereseSchaltdifferenz bei Speichernachladung5 1 30
HG21Kesselminimaltemperatur TK-min°C202090

MGK-130 / MGK-170 / MGK-210 / MGK-250 / MGK-300

Leistungseinstellung (Parameter GB04 bzw. HG04)

Die Leistungseinstellung kann mit dem eBus-fähigen Wolf-Regelungszubehör verändert werden.

Die Heizleistung wird durch die Gasgebläsedrehzahl bestimmt. Durch Verringerung der Gasgebläsedrehzahl gemäß Tabelle wird die max. Heizleistung bei 80/60°C für Erdgas E / H/LL angepasst.

Erdgas LL gilt nicht für Österreich und nicht für die Schweiz.

Flüssiggas gilt nicht für die Schweiz.

MGK-130
Heizleistung (kW)23 3138 4653 6168 7683 9199 106114 121
Anzeigewert (%)20 25 2934 3843 4752 5661 6570 75100
MGK-170
Heizleistung (kW)27 4050 6070 8090 100110 120 130140 150 160
Anzeigewert (%)20 28 3440 4652 5864 7076 8288 94100
MGK 210
Heizleistung (kW)4 405 70$5 100115 130 145160 175 190200
Anzeigewert (%)20 23 3037 4552 5966 7381 8895 100
MGK 250
Heizleistung (kW)40557085100115130145160175190205220240
Anzeigewert (%)20 26 3238 4450 5662 6874 8086 92100
MGK-300
Heizleistung (kW)45627997114131148165182200217234251275
Anzeigewert (%)20 27 3441 4754 6168 7582 8996 102100

Tabelle: Leistungseinstellung

Begrenzung der maximalen Heizleistung bezogen auf eine Vorlauf-/ Rücklauftemperatur von 80/60°C

WOLF MGK-170 - Einstellung der Busadresse - 2

line | Einstellwerte für Parameter GB04 mit eBus-fähigem Wolf-Anschlusszubehör in [%] | MGK-130 [kW] | MGK-170 [kW] | MGK-210 [kW] | MGK-250 [kW] | MGK-300 [kW] | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | 20 | 25 | 30 | 35 | 40 | 45 | | 46 | 60 | 75 | 90 | 105 | 120 | | 64 | 85 | 105 | 125 | 145 | 165 | | 82 | 110 | 130 | 155 | 180 | 205 | | 100 | 125 | 145 | 170 | 200 | 230 |

Einstellung Gas-Luftverbund

Achtung

Die Einstellarbeiten müssen in nachfd

gend beschriebener Reihenfolge durchgeführt werden. Das Gaskombiventil ist werksseitig bereits auf die Gasart Erdgas E (G20) eingestellt. Eine Einstellung am GKV darf nur nach der Umrüstung auf eine andere Gasart vorgenommen werden.

Umrüstsätze MGK Flüssiggas
Typ Art. Nr. Umrüstsatz
MGK-130 87 51 351
MGK-170 und MGK-250 87 51 293
MGK-210 87 51 295
MGK-300 87 51 298

Umrüstung MGK-130 auf Erdgas LL ^1)

Die Umrüstung erfolgt durch entnehmen der Gas-drosselblende. Hinweise der separat beiliegenden Umrüstanleitung beachten.

Umrüstung MGK-130 auf Flüssiggas P 2)

Für die Umrüstung ist ein separates Umrüstset mit Gasdrosselblende, Gaskombiventil und Parameterstecker notwendig. Das Gaskombiventil ist werkseitig voreingestellt. Hinweise der separat beiliegenden Umrüstanleitung beachten.

Übersicht Parameterstecker MGK
Typ Art. Nr.Parameterstecker für Erdgas E / LLArt. Nr. Parameterstecker für Flüssiggas P
MGK-130 2744 358 27 44 356
MGK-170 2744 238 27 44 354
MGK-210 2744 237 27 44 355
MGK-250 2744 170 27 44 354
MGK-300 2744 359 27 44 357

Umrüstung MGK-170/210/250/300 auf Erdgas LL ^1) / Flüssiggas P ^2)

Für die Umrüstung ist ein separates Umrüstset mit Parameterstecker notwendig. Hinweise der separat beiliegenden Umrüstanleitung beachten.

1) gilt nicht für Österreich / Schweiz
2) gilt nicht für Schweiz

A) CO₂-Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb)

  • Schrauben der Frontverkleidung lösen und Verkleidung abnehmen
  • Schraube aus der Messöffnung "Abgas" entfernen
  • Messsonde des CO₂-Messgerätes in die Messöffnung "Abgas" einführen
  • Temperaturwahlschalter in Stellung Schornsteinfeger 📋 drehen (Leuchtring zur Statusanzeige blinkt in gelber Farbe).
  • Bei Vollast den CO _2 -Gehalt messen und mit den Werten in untenstehender Tabelle vergleichen
  • Bei Bedarf den CO₂-Gehalt mit der Gasdurchflussschraube am Gaskombiventil gem. Tabelle korrigieren
  • rechts drehen - CO_2 Gehalt wird niedriger
  • links drehen - CO_2 Gehalt wird höher

Gerät offen (ohne Verkleidung) bei oberer Belastung

Erdgas E/H/LL

9,2% ± 0,2%

- Schomsteinfegerbetrieb beenden durch Drehen des Temperaturwahlschalters zurück in Ausgangsstellung.

WOLF MGK-170 - A) CO₂-Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb) - 1

text_image Messöffnur

Bild: Abgasmessung am integrierten Messstutzen

WOLF MGK-170 - A) CO₂-Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb) - 2

text_image MGK-130 ② MGK-170/210/250/300 ② Gasdurchflussschraube (unter Abdeckung) Innensechskant 3mm bei MGK-170 - MGK-300) Schlitzschraube bei MGK-130

Bild: Gaskombiventil

B) CO₂-Einstellung bei unterer Belastung (Softstart)

  • Den Gas-Brennwertkessel durch Drücken der "Entstör-Taste" erneut starten.
  • Ca. 30 Sekunden nach dem Brennerstart den CO₂ Gehalt mit dem CO₂-Messgerät kontrollieren und ggf. mit Nullpunktschraube gemäß Tabelle nachjustieren. Diese Einstellung muss innerhalb von 120 Sek. nach dem Brennerstart erfolgen. Evtl. durch Drücken der "Entstörtaste" die Startphase zur Einstellung wiederholen.

- rechts drehen - CO2 höher! - links drehen - CO2 niedriger!

Gerät offen (ohne Verkleidung) bei unterer Belastung

Erdgas E/H/LL

9,0% ± 0,2%

MGK-170/210/250/300 MGK-130

WOLF MGK-170 - B) CO₂-Einstellung bei unterer Belastung (Softstart) - 1

① Nullpunktschraube Torx Tx40 (unter Abdeckung)
Bild: Gaskombiventil

C) Überprüfen der CO₂-Einstellung

- Nach Abschluss der Arbeiten Verkleidungsdeckel montieren und die CO₂-Werte bei geschlossenem Gerät überprüfen.

WOLF MGK-170 - C) Überprüfen der CO₂-Einstellung - 1

Beachten Sie bei der CO₂-Einstellung die CO-Emission. Ist der CO-Wert bei richtigem CO₂-Wert >200ppm, ist das Gaskombiventil nicht richtig eingestellt.

Gehen Sie wie folgt vor:

  • Einstellvorgang ab Abschnitt A) wiederholen.
  • Bei richtiger Einstellung muss der Brennwertkessel auf die CO₂-Werte gemäß untenstehender Tabelle eingestellt sein.

Gerät geschlossen (mit Verkleidung)

bei oberer Belastung

Erdgas E/H/LL

9,3% ± 0,3%

Gerät geschlossen (mit Verkleidung)

bei unterer Belastung

Erdgas E/H/LL

9,1% ± 0,3%

D) Abschluss der Einstellarbeiten

  • Kessel außer Betrieb nehmen und die Messöffnungen und Schlauchanschlussnippel wieder verschließen und auf Dichtheit kontrollieren.
  • Bei Umstellung auf Erdgas LL den Aufkleber „Eingestellt auf LL - G25 - 20mbar“ ausschneiden und entsprechend auf das Typenschild kleben. (siehe „Gasanschlussdruck prüfen“)

WOLF MGK-170 - D) Abschluss der Einstellarbeiten - 1

text_image MGK-170/210/250/300 MGK-130 ① Nullpunktschraube Torx Tx40 (unter Abdeckung) Gasdurchflussschraube (unter Abdeckung) ② Innensechskant 3mm bei MGK-170 - MGK-300) Schlitzschraube bei MGK-130

Bild: Gaskombiventil

Die Verbrennungsparameter müssen bei geschlossenem Gerät gemessen werden!

Messen der Ansaugluft

  • Messsonde an die Verbrennungsluftzufuhr halten und Messgerät kalibrieren bzw.
  • für raumluftunabhängigen Betrieb Messsonde in den Zuluftadapter einführen!
    Gas-Brennwertkessel in Betrieb nehmen und Temperaturwahl Heizwasser auf Schornsteinfegersymbol drehen.
    (Leuchtring der Statusanzeige blinkt gelb)

- Temperatur messen und in Inbetriebnahmeprotokoll eintragen

- Nach Beendigung der Messung, den Kessel ausschalten, Messsonde herausnehmen und Messöffnung verschließen. Dabei auf dichten Sitz der Schrauben achten!

- Temperaturschalter in die ursprüngliche Position zurückstellen.

WOLF MGK-170 - Messen der Ansaugluft - 1

text_image Betriebsschalter Temperaturwahlschalter

WOLF MGK-170 - Messen der Ansaugluft - 2

text_image Messöffnung „Abgas“ Messöffnung „Ansaugluft“

Messen der Abgasparameter

WOLF MGK-170 - Messen der Abgasparameter - 1

Bei geöffneter Messöffnung kann Abgas in den Aufstellungsraum austreten. Es besteht die Gefahr der Erstickung.

  • Schraube aus „Messöffnung Abgas“ entfernen
  • Gas-Brennwertkessel in Betrieb nehmen und Temperaturwahlschalter auf Symbol Schornsteinfeger drehen (Leuchtring der Statusanzeige blinkt gelb)
  • Messsonde einführen
  • Abgaswerte messen und in Inbetriebnahmeprotokoll eintragen
  • Nach Beendigung der Messung Messsonde herausnehmen und die Messöffnung verschließen. Dabei auf dichten Sitz der Schrauben achten!
  • Temperaturschalter in die ursprüngliche Position zurückstellen
Inbetriebnahmearbeiten Messwerte oder Bestätigung
1.) GasartErdgas E/HErdgas LLFlüssiggasWobbe-Index ____ kWh/m3Betriebsheizwert ____ kWh/m3
2.) Gasanschlussdruck überprüft?
3.) Gas-Dichtheitskontrolle durchgeführt?
4.) Luft-/Abgassystem kontrolliert?
5.) Hydraulik auf Dichtheit kontrolliert?
6.) Siphon befüllt?
7.) Anlage gespült?
8.) Anlage befüllt und Wasseraufbereitung gemäß „Planungs-hinweise Wasseraufbereitung“ durchgeführt?pH-Wert eingestelltGesamthärtegrad eingestellt☐pH-Wert °dH
9.) Keine chemischen Zusatzmittel (Inhibitoren, Frostschutz-mittel) eingefüllt?
10.) Kessel und Anlage entlüftet?
11.) Anlagendruck 1,5 - 2,5 bar vorhanden?
12.) Gasart und Heizleistung in Aufkleber eingetragen?
13.) Funktionsprüfung durchgeführt?
14.) AbgasmessungAbgastemperatur bruttoAnsauglufttemperaturAbgastemperatur nettoKohlendioxydgehalt (CO2) od. Sauerstoffgehalt (O2)Kohlenmonoxydgehalt (CO)____ tA [°C]____ tA [°C]____ (tA - tL) [°C]____ %____ ppm
15.) Verkleidung angebracht?
16.) Betreiber eingewiesen, Unterlagen übergeben?
17.) Inbetriebnahme bestätigt?____ ☐

Vor der Inbetriebnahme ist das System gründlich zu reinigen / spülen und ein Schlammfilter (5 m) z.B.

Wolf Zubehör im Rücklauf und in unmittelbarer Nähe zum Heizgerät zu installieren.

Das Füll- und Ergänzungswasser darf nur mittels eines Entsalzungsvorganges aufbereitet werden. In welchem Maße die Wasseraufbereitung notwendig ist, kann der „Tabelle Maximal zulässige Gesamthärte“ entnommen werden.

Das Systemwasser darf ein Gesamthärtegrad von 2°dH, dies entspricht einem Leitwert von ≈ 60 μS/cm, nicht unterschreiten. Der max. zulässige Gesamthärtegrad und die entsprechende max. Leitfähigkeit sind anlagenspezifisch und müssen berechnet werden (siehe auch „Tabelle Maximal zulässige Gesamthärte“) Hierzu muss das entsalzte Wasser (LF <= 30 μS/cm) mit nicht aufbereitetem Trinkwasser verschnitten werden.

Der Zusatz chemischer Mittel, sowie eine Entkalkung über einstufige lonenaustauscher sind nicht zulässig, da sonst Anlagenschäden mit Wasseraustritt auftreten können.

Wir empfehlen ein regelmäßiges Entleeren des Schlammfilters und das Führen eines Anlagenbuches.

Zulässige Methoden:

  • Entsalzung über Mischbettpatronen. Dies sind mehrstufige lonenaustauscher. Wir empfehlen bei der Erstbefüllung und später bei Bedarf z.B. Patronen der Fa Grünbeck oder der Fa. Judo zu verwenden.
  • Entsalzung über Umkehrosmose
  • Nachfüllen von destilliertem Wasser

Aufbereitung des Heizungswassers in Anlehnung an VDI 2035:

Wir empfehlen einen pH-Wert des Heizungswasser auch bei Mischinstallationen aus verschiedenen Werkstoffen zwischen 8,2 und 8,5.

Es ist eine Wasseranalyse vom Wasserwerk anzufordern. Damit muss geprüft werden, ob die Gesamthärte ausreichend niedrig ist.

Bei einem spez. Anlagenvolumen V_A,spezifisch ≥ 10l/kW muss der nächst kleinere Grenzwert,

bei V_A,spezifisch ≥ 20l/kW der übernächst kleinere Grenzwert und bei V_A,spezifisch ≥ 40l/kW der kleins- te Grenzwert aus nachfolgender Tabelle angesetzt werden.

Bei einem spez. Anlagenvolumen >50l/kW muss der Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf 2-3°dH eingestellt werden. Dies entspricht einer Leitfähigkeit von 60 – 100 μS/cm.

Ist das Heizgerät ohne eine hydraulische Weiche in das System eingebunden, muss die Gesamthärte auf 2 – 3 °dH (LF = 60 – 100 μS/cm) eingestellt werden.

Grenzwerte in Abhängigkeit des spez. Anlagenvolumens V_A ( V_A = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung) Umrechnung Gesamthärte: 1 mol/m3= 5,6 °dH
Gesamt-heizleistung V_A ≤ 10 l/kW V _A > 10 l/kW und < 40 l/kW V _A ≥ 40 l/kW
Gesamthärte / Summe ErdalkalienLeitfähig-keitGesamthärte / Summe ErdalkalienLeitfähig-keitGesamthärte / Summe ErdalkalienLeitfähig-keit
[kW][°dH][mol/m3]LF [μS/cm][°dH][mol/m3]LF [μS/cm][°dH][mol/m3]LF [μS/cm]
1*< 502 - 16,8*0,36 - 3,0*60 - 5002 - 11,20,36 - 2,060 - 3002 - 30,36 - 0,5460 -100
250-2002 - 11,20,36 - 2,060 - 3002 - 8,40,36 - 1,560 - 2002 - 30,36 - 0,5460 -100
3200-6002 - 8,40,36 - 1,560 - 2002 - 30,36 - 0,5460 -1002 - 30,36 - 0,5460 -100
4>6002 - 30,36 - 0,5460 -1002 - 30,36 - 0,5460 -1002 - 30,36 - 0,5460 -100

*) für Umlaufwasserheizer (<0,3l/kW) und Systeme mit elektrischen Heizelementen

Stufenweise Verschärfung der Anforderung durch das Spez. Anlagenvolumen ( V_A = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung) und der Gesamtheizheizleistung

Die gesamte Füllwassermenge über die Laufzeit des Gerätes darf das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage nicht überschreitet.

Achtung: Eine Gesamthärte von 2°dH darf nicht unterschritten werden

Beispiel:

Anlage mit einem 170kW Kessel;

Anlagenvolumen V_Anlage=4000 I

$$ V _ {A, \text { spezifisch }} = 4 0 0 0 \mathrm{I} / 1 7 0 \mathrm{kW} = 2 3, 5 \mathrm{I} / \mathrm{kW} $$

Dies ist größer als 10 l/kW, dadurch muss anstelle der Stufe 2 die Stufe 3 gewählt werden. Das Füll-, und Ergänzungswasser muss im Bereich von 2 bis 8,4°dH liegen. Wenn die Gesamthärte des unbehandelten Trinkwasser zu hoch ist, muss ein Teil des Füll-, und Ergänzungswassers entsalzt werden:

Es müssen A% entsalztes Wasser eingefüllt werden:

$$ \begin{array}{l} A = 100 \% - \left[ (C _ {\max} - 0, 1 ^ {\circ} \mathrm{dH}) / (C _ {\text {Trinkwas.}} - 0, 1 ^ {\circ} \mathrm{dH}) \right] \ \times 100 \% \end{array} $$

C_max Maximal zulässige Gesamthärte in °dH C_Trinkwasser Gesamthärte des unbeh. Trinkwassers in °dH

Wir empfehlen bei der Erstbefüllung das zu erwartende Ergänzungswasser mit einzurechnen. Dann kann später mit unbehandeltem Trinkwasser nachgefüllt werden.

$$ V _ {\text { Aufbereitung }} = A \times \left(V _ {\text { Anlage }} + V _ {\text { Ergänzung }}\right) $$

Bei großen Anlagen in Stufe 4 darf das Ergänzungswasser bei der Erstbefüllung nicht mit berechnet werden.

$$ V _ {\text { Aufbereitung }} = A \times (V _ {\text { Anlage }}) $$

Beispiel:

Anlagenleistung = 170kW;

Anlagenvolumen V_Anlage = 4000 l;

Volumen des Ergänzungswassers V_Ergänzung = 1000 l

Gesamthärte des Trinkwassers C_Trinkw.=18,5^ ;

Maximal zulässige Gesamthärte C_max = 8,4^

Anlagenleistung = 170 kW;

Anlagenvolumen V_Anlage = 4.000 l;

Volumen des Ergänzungswassers V_Ergänzung = 1.000 l

$$ V _ {A \text { spez }} = 4 0 0 0 \mathrm{I} / 1 7 0 \mathrm{kW} = 2 3, 5 3 \mathrm{l} / \mathrm{kW} $$

Gesamthärte des Trinkwassers C_Trinkw.=18,5^ ;

Maximal zulässige Gesamthärte C_max = 8,4^

Anteil des aufzubereitenden Füllwassers:

$$ \begin{array}{l} \mathrm{A} = 100 \% - [ (8,4 - 0,1) / (18,5 - 0,1)] \times 100 \% = \ 54,9 \% \end{array} $$

Es müssen 54,9% des Füll-, und Ergänzungswassers entsalzt werden.

$$ \mathrm{V} _ {\text { Aufbereitung }} = 54,9 \% \times (4.000 \mathrm{I} + 1.000 \mathrm{I}) = 2.746 \mathrm{I} $$

Beim Befüllen der Anlage müssen 2.745 l entsalztes Wasser eingefüllt werden. Anschließend kann bis V max mit Trinkwasser nachgefüllt werden.

Beim Nachfüllen muss regelmäßig geprüft werden, dass die zulässige Gesamthärte nicht überschritten wird.

Planung
Standort
Kesselleistungen Q K_1 Q_K2 Q_K3 Q_K4 kWkWkWkW
kleinste Kesselleistung QKminkW kleinste Kesselleistung der Anlage
Anlagenleistung QK,geskW Q_K,ges = Q_K1 + Q_K2 + Q_K3 + Q_K4
Anlagenvolumen VAnlageI
Maximal zu erwartende Ergänzungswassermenge V_Ergänzung I Gesamte, während der Lebensdauer der Anlage zu erwartende Menge
Füll- und Ergänzungswassermenge V_max I V_max = V_Anlage + V_Ergänzung
Gesamthärte des Trinkwassers C_Trinkwasser °dH z.B.aus Analyse Wasserversorgung
Prüfung des spezifischen Anlagenvolumens V_A, spezifisch l/kW VA, spezifisch = V_anlage / Q_kminimal größer / kleiner 20 l/kW
zulässige Gesamthärte Cmax°dH Maximal zulässige Gesamthärte nach Tabelle
Anteil an entsalztem TrinkwasserA % A = 100% – [(C - 0,1 °dH) / (C_Trinkwasser - 0,1 °dH)] x 100%
Aufzubereitendes Füllwasser VAufbereitungI V_Aufbereitung = A x V_max bzw. V_Aufbereitung = A x V_Anlage bei Stufe 4
Inbetriebnahme: Füll- und Ergänzungswassermengen
Inbetriebnahme durch Firma
Zählerstand vor Erstbefüllung Z_alt in I
DatumErklärungkurzzeichenZähler-stand Z_neu in IWasser-menge V = Z_neu - Z_alt in IGesamthärtein °dHpH-Wert Systemwassernach Aufheizvorgangund ausreichenderDurchspülungUnterschrift
enthärtetes Füllwasser V_Aufbereitung 0,1
unbehandeltes Füllwasser V_unbehandelt
Ergänzungswasser V_Ergänzung,1
Ergänzungswasser V_Ergänzung,2
Ergänzungswasser V_Ergänzung,3
Ergänzungswasser V_Ergänzung,4
Ergänzungswasser V_Ergänzung,5
Ergänzungswasser V_Ergänzung,6
Ergänzungswasser V_Ergänzung,7
Ergänzungswasser V_Ergänzung,8
Ergänzungswasser V_Ergänzung,9
Ergänzungswasser V_Ergänzung,10

Prüfung:

Wassermenge V > V_max ?

□ ja □ nein

Ist die Wassermenge V größer V_max , so muss mit entsalztem Wasser (LF <=30 S/cm) nachgefüllt werden (siehe Planungshinweise Wasseraufbereitung)

Heizwasserwiderstand
WOLF MGK-170 - Prüfung: - 1

line | Durchfluss [m³/h] | Heizwasserseitiger Widerstand [mbar] (MGK 130) | Heizwasserseitiger Widerstand [mbar] (MGK 170) | Heizwasserseitiger Widerstand [mbar] (MGK 210) | Heizwasserseitiger Widerstand [mbar] (MGK 250) | Heizwasserseitiger Widerstand [mbar] (MGK 300) | | ----------------- | ----------------------------------------------- | ----------------------------------------------- | ----------------------------------------------- | ----------------------------------------------- | ----------------------------------------------- | | 9 | 280 | 360 | 400 | 460 | 540 |

Max. Spreizung

Im MGK ist eine Gussglieder-Schutzfunktion integriert. Diese verhindert Spannungen im Material, indem die maximale Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf begrenzt wird. Ab 28 K wird die Leistung gedrosselt. Werden dennoch 38 K erreicht, schaltet der Brenner ohne Störmeldung kurzzeitig aus. Dieses Verhalten muss bei der Auswahl der Komponenten (z.B. Pumpen, Wärmetauscher, Speicher) berücksichtigt werden.

Max. Volumenstrom Zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten können zu Abtragungen führen.

Maximaler Volumenstrom bei Q_max : MGK-130 9,4 m³/h

MGK-170 13,6 m³/h

MGK-210 16,4 m³/h

MGK-250 19,1 m³/h

MGK-300 21,9 m³/h

Pumpenauslegung

MGK 130/170/210/250/300

Die folgenden 230 V Pumpen sind Empfehlungen für die Montage von einem MGK mit einer hydraulischen Weiche.

Für die Installation ohne hydraulische Weiche sind die Pumpen systemabhängig auszuwählen.

MGKWilo Grundfos
130 Stratos 25/1-8verschraubt 112 “Magna 25-80verschraubt 112 “
170 Stratos 30/1-10verschraubt 2“Magna 32-80verschraubt 2“
210 Stratos 30/1-12verschraubt 2“Magna 32-100verschraubt 2“
250 Stratos 32/1-12verflanschtMagna 32-120 Fverflanscht
300 Stratos 32/1-12verflanschtMagna 32-120 Fverflanscht

Luft-/Abgasführung
WOLF MGK-170 - Prüfung: - 2

text_image B23 C33 C53 B23 C33 C43 B23 C53 B33 C83

Anschlussarten

Kessel TypGaskesselart1)Kategorie DeutschlandBetriebsweise anschließbar an
raumluft-abhängigraumluft-unabhängigSchomstein feuchteun-empf.Luft/Abgas-SchornsteinLuft/Ab-gas-führungbaurechtl.zugel. Abgas-leitungfeuchteun-empf. Abgas-leitung
MGKB23, B33,C33, C43,C53, C63,C83 II_2ELL3P 2) II_2H3P 3) I_2H 4)ja ja O83 C43 C33,C53, C63C53, C63 B23, C53,C83

1) Bei Art B23 wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnommen (raumluftabhängige Gasfeuerstätte).
2) Deutschland
3) Österreich
4) Schweiz

Bei Art C wird die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnommen (raumluftunabhängige Gasfeuerstätte)

Luft-/Abgasführung

Ausführungsvarianten BrennwertkesselMaximallänge1
MGK
DN -130 -170 -210 -250 -300
B23Abgasleitung im Schacht und Verbrennungsluft direkt über Kessel (raumluftabhängig)160 2)50 m 50m 47 m35 m 20 m
200 3)50 m 50m 50 m50 m 50 m
B33Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgas-schornstein mit waagerechter Anschlussleitung160 2)Berechnung 1) nach EN 13384-1
200 3)
C33Verbrennungsluftzu- und Abgasführung über Dach im gemeinsamen Druckbereich 4)160 2)Berechnung 1) nach EN 13384-1(siehe auch Beispiel C33)
200 3)
C33senkrechte konzentrische Dachdurchführung durch Schrägdach oder Flachdach; senkrechte konzentrische Luft-/Abgasleitung für Schachteinbau (jeweils raumluftunabhängig)160/22515 m 15m 13 m8 m 3 m
200/300--- 15 m 15 m
C43Anschluss an einen feuchteunempfindlichen Luft-/Abgasschornstein (raumluftunabhängig)160 2)Berechnung 1) nach EN 13384-1
200 3)
C53Mündungen für Luftzu- und Abgasführung befinden sich in unterschiedl. Druckbereichen (raumluftunabhängig)160 2)50 m 50m 47 m35 m 20 m
200 3)50 m 50m 50 m50 m 50 m
C53Anschluss an Abgasleitung Fassade mit waagerechter konzentrischer Anschlussleitung (Länge: 2,5m); raumluftunabhängig160/22550 m 50m 35 m5 m -
200/300--- 550 m 50 m
C63Die Abgasanlage ist nicht mit dem Gerät geprüft und zertifiziert. Sie muss den jeweiligen Bauvorschriften der Länder entsprechen.160Berechnung 1) nach EN 13384-1 (RLU)
200
C93senkrechte Abgasleitung für den Schachteinbau mit waagerechter konzentrischer Anschlussleitung; raumluftunabhängig160 25m 16 m6 m --
200 30m 32 m32 m 26 m32 m

1) Verfügbarer Förderdruck des Ventilators: MGK-130 → Q max /Q min = 200Pa / 10Pa

MGK-170, -210, -250, -300 → Q

/ Q_ = 150Pa / 10Pa

2) Abgasleitung DN 160 aus PP mit Zulassungsnummer CE 0036CPD9169003

3) Abgasleitung DN 200 aus PP mit Zulassungsnummer CE 0036CPD9169003

4) Es dürfen nur original Wolf-Teile verwendet werden.

Beispiele für Anlagenaufbau MGK

1 Gas-Brennwertkessel mit integriertem Abgasmessstutzen
2 Revisionsbogen 87° DN 160
3 Abgasrohr DN 160
Länge: 500/1000/2000
4 Mauerblende
5 Stützbogen 87° DN 160 mit Auflageschiene
6 Abstandhalter
7 Schornsteinabdeckung
8 Zuluftadapter (für raumluftunabhängigen Betrieb)

Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist folgender lichter Abstand einzuhalten:

- bei rundem Schacht 3cm

- bei quadratischem Schacht 2cm

Beispiel: raumluftabhängig B 23

Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren. Entstehendes Kondensat muss zum Gerät zurückfließen.

WOLF MGK-170 - Beispiel: raumluftabhängig B 23 - 1

text_image Entstehende Rendensat Mass Lim Gerät zurückfließen. 1 2 3 4 5 6 7

Beispiel: raumluftunabhängig C 53

Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren. Entstehendes Kondensat muss zum Gerät zurückfließen.

WOLF MGK-170 - Beispiel: raumluftunabhängig C 53 - 1

Beispiele für Anlagenaufbau MGK

1 Gas-Brennwertkessel mit integriertem Abgasmessstutzen
2 Revisionsbogen 87° DN 160
3 Abgasrohr DN 160
Länge: 500/1000/2000
4 Mauerblende
5 Stützbogen 87° DN 160 mit Auflageschiene
6 Abstandhalter
7 Schornssteinabdeckung
8 Zuluftadapter (für raumluftunabhängigen Betrieb)

Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist folgender lichter Abstand einzuhalten:

  • bei rundem Schacht 3cm
  • bei quadratischem Schacht 2cm

Beispiel: raumluftunabhängig C93

Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren. Entstehendes Kondensat muss zum Gerät zurückfließen.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 1

text_image Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren. Entstehendes Kondensat muss zum Gerät zurückfließen.

Maximallänge nach EN 13384-1 für DN 160
(DN 200 für MGK-300) in Abhängigkeit des
Schachtquerschnitts
Beispiel für C93

Verbrennungsluft:

für die Verbrennungsluft ist im nebenstehenden Diagramm folgende Verrohrung berücksichtigt.

1 x Revisionsbogen 87° = 2 m
1 x waagerechtes 2m Rohr = 2 m

Hinweis:

Abweichende Anlagenkonfigurationen müssen nach EN 13384-1 berechnet werden.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 2

line | a in mm | MGK-130 / DN160 | MGK-170 / DN160 | MGK-300 / DN200 | MGK-210 / DN160 | MGK-250 / DN160 | MGK-300 / DN160 | |---|---|---|---|---|---|---| | 225 | 68 | 26 | 7 | 14 | 2 | 2 | | 250 | 107 | 42 | 22 | 22 | 11 | 3 | | 275 | - | 52 | 14 | 28 | 13 | 4 | | 300 | - | 57 | 30 | 24 | 16 | 6 | | 350 | - | - | 37 | - | - | - | The chart displays a single data point at approximately 250 mm on the x-axis. The y-axis values are explicitly labeled as “Maximallänge nur für Abgas*”. The legend indicates each series corresponds to a specific numerical value.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 3

text_image 160* a a

*Berechnungsgrundlagen: Abgas:0,5m+87°+2m+87°+Schacht-länge Zuluft: 87° + 2 m Wandrauhigkeit 5 mm Der Außendurchmesser des Abgas-rohres beträgt an der Schelle der Einschiebemuffe 183 mm!

Schema MGK mit Dachdurchführung senkrecht raumluftunabhängig

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 4

text_image Abgas von MGK Dachdurchführung senkrecht Ø 160/225 Mat.Nr. 2651346 + Mat.Nr. 2651347 + Mat.Nr. 2651350 Zuluft zu MGK Flachdachkragen Ø 225 Mat.Nr. 2651458 Adapter für raumluft- unabhängigen Betrieb Mat.Nr. 2651332

Schema MGK konzentrisch C93

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 5

text_image ntrisch C93

Schema MGK Fassade C53

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 6

Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur Installation, insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und Zuluftöffnungen, sind mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zu klären.

Abgasleitungen müssen in Schornsteinschächten auf der gesamten Länge hinterlüftet über Dach geführt werden.

Abgaskaskaden müssen nach EN 13384-1 ausgelegt werden.

Die Anforderungen an Aufstellungsräume gehen aus den Bauordungen bzw. Feuerungsverordnungen der Bundesländer hervor. Hinsichtlich der Raumlüftung ist zusätzlich die DVGW-TRGI 2008 zu beachten.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 7

niedrigen Außentemperaturen kann es vorkommen, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampf an der Luft-/Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Dieses Eis kann u. U. vom Dach herabstürzen und dadurch Personen verletzen bzw. Gegenstände beschädigen. Durch bauseitige Maßnahmen, wie z.B. durch die Montage eines Schneefangs ist das Herabfallen von Eis zu verhindern.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 8

Abgasführung darf ohne Schacht nicht durch andere Aufstellungsräume geführt werden, da die Gefahr der Brandübertragung besteht, sowie kein mechanischer Schutz gewährleistet ist.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 9

brennungsluft darf nicht aus Kaminen angesaugt werden, in welchen vorher Abgase aus Öl- oder Festbrennstoffkesseln abgeführt wurden!

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 10

erung der Luft-/Abgasführung oder Abgasleitung außerhalb von Schächten durch Abstandschellen mindestens im Abstand von 50 cm zum Kesselanschluss oder nach bzw. vor Umlenkungen, damit eine Sicherung gegen Auseinanderziehen der Rohrverbindungen erreicht wird. Bei Nichteinhaltung besteht die Gefahr von Abgasaustritt, Gefahr von Vergiftung durch ausströmendes Abgas. Außerdem können Beschädigungen am Kessel die Folge sein.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 11

einen Abgasaustritt zu vermeiden ist eine Überdruckkaskade nur mit geprüfter Zuluftklappe (Art.-Nr. 2482896) zugelassen.

Bei MGK-130 ist diese bereits integriert!

Anschluss an eine nicht mit der Gasfeuerungsstätte geprüfte Verbrennungsluftzu- und Abgasführung Art C63.

Original Wolf-Teile sind langjährig optimiert und auf den Wolf-Gas-Brennwertkessel abgestimmt. Bei nur CE-zugelassenen Fremdsystemen ist der Installateur selbst für die korrekte Auslegung und einwandfreie Funktion verantwortlich. Für Störungen oder Sach- und Personenschäden, die durch falsche Rohrlängen, zu große Druckverluste, vorzeitigen Verschleiß mit Abgas- und Kondensataustritt oder mangelhafte Funktion z.B. durch sich lösende Bauteile verursacht werden, kann mit nur CE-zugelassenen Fremdsystemen keine Haftung übernommen werden.

WOLF MGK-170 - Beispiele für Anlagenaufbau MGK - 12

e Verbrennungsluft dem Schacht entnommen, muss dieser frei von Verunreinigungen sein!

Anschluss an Luft- und Abgasführung

Die Abgasleitungen müssen auf ihren freien Querschnitt geprüft werden können. Im Aufstellungsraum ist mindestens eine dementsprechende Revisions- und/oder Prüföffnung in Abstimmung mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister anzuordnen.

Die abgasseitigen Verbindungen werden durch Muffe und Dichtung hergestellt. Muffen sind immer gegen die Fließrichtung des Kondensats anzuordnen.

WOLF MGK-170 - Anschluss an Luft- und Abgasführung - 1

Die Luft-/Abgasführung ist mit mind. 3° Neigung zum Gas-Brennwertkessel zu montieren. Zur Lagefixierung sind Abstandschellen anzubauen. Eine geringere Neigung der Luft-/Abgasführung kann im ungünstigsten Fall zu Korrosion oder Betriebsstörungen führen.

WOLF MGK-170 - Anschluss an Luft- und Abgasführung - 2

ohre nach dem Kürzen grundsätzlich abschrägen bzw. anfasen, damit eine dichte Montage der Rohrverbindungen gewährleistet ist. Auf einwandfreien Sitz der Dichtungen achten. Verunreinigungen vor der Montage entfernen, keinesfalls beschädigte Teile einbauen.

WOLF MGK-170 - Anschluss an Luft- und Abgasführung - 3

Auslegung von Abgasanlagen nach DIN EN 13384-1 ist ein maximaler Gegendruck bis 130Pa in der Verbindung zur Sammelleitung einzuhalten bzw. nicht zu überschreiten.

Für die Bauphase empfehlen wir zum Schutz vor Verschmutzung den Zuluftfilter komplett MGK-130 bis 300 (Mat.Nr. 9751390). Der Zuluftfilter wird auf den Luftansaugbügel gesteckt.

WOLF MGK-170 - Anschluss an Luft- und Abgasführung - 4

des Brennwertkessels muss während der Bauphase geschlossen sein. Nach der Bauphase muss der Filter abgenommen werden.

WOLF MGK-170 - Anschluss an Luft- und Abgasführung - 5

flowchart
graph TD
    subgraph Anschlusskasten
        A["Netz 230VAC 50Hz"] --> B["A1"]
        B --> C["A2"]
        C --> D["A3"]
        D --> E["A4"]
        E --> F["A5"]
        F --> G["A6"]
        G --> H["A7"]
        H --> I["A8"]
        I --> J["A9"]
        J --> K["A10"]
    end

    subgraph Internal Components
        L["Brenner"] --> M["B3 (Ionisation)"]
        M --> N["E1 (Zündelnheit)"]
        N --> O["M2 (Ventilator)"]
        O --> P["WS"]
        P --> Q["S5 (Gasdruckwächter)"]
        Q --> R["Störmeldung Kondensatpumpe"]
        R --> S["grau Brücke"]
        T["B1 (Vorlauf-fühler)"] --> U["S3 (Wasser-druck-schalter)"]
        U --> V["S1 (TW-Vorlauf)"]
        W["B2 (Rücklauf-fühler)"] --> X["S2 (TW-Abgas)"]
        X --> Y["S4 (Abgas-druck-wächter)"]
        Y --> Z["S5 (Worlauf)"]
        AA["Engang E1"] --> AB["Rücklauf-fühler"]
        AB --> AC["TW-Vorlauf"]
        AC --> AD["PWM-Drehzahl"]
        AD --> AE["Speicherführer/Hallungs-GND 12VDC"]
        AE --> AF["Spicherführer/Hallungs-GND 12VDC"]
        AF --> AG["Spicherführer/Hallungs-GND 12VDC"]
        AH["Seizurierung"] --> AI["X10 (Schutz-leiter-klemme)"]
        AI --> AJ["X20 (Schutz-leiter-klemme)"]
        AK["Electrical System"] --> AL["X1"]
    end

    subgraph External Components
        AM["Netz A1"] --> AN["A10"]
        AN --> AO["Neusatz A1"]
        AO --> AP["A11"]
        AP --> AQ["A12"]
        AQ --> AR["A13"]
        AR --> AS["A14"]
        AS --> AT["A15"]
        AT --> AU["A16"]
        AU --> AV["A17"]
        AV --> AW["A18"]
        AW --> AX["A19"]
        AX --> AY["A20"]
        AY --> AZ["A21"]
        AZ --> BA["A22"]
        BA --> BB["A23"]
        BB --> BC["A24"]
        BC --> BD["A25"]
        BD --> BE["A26"]
        BE --> BF["A27"]
        BF --> BG["A28"]
        BG --> BH["A29"]
        BH --> BI["A30"]
    end

    subgraph External Components
        CJ["Anschlusskasten"] --> CK["Anschlusskasten: Netz 230VAC 50Hz"]
        CK --> CL["Z Heizkreispumpe A1 konfigurierbarer Ausgang E1 konfigurierbarer Eingang eBus Busanschluss für externes Regelungszubehör AF Außenfühler"]
    end

    subgraph Internal Components
        CJ --> CK
    end

    style Internal Components fill:#f9f,stroke:#333
    style Anschlusskasten fill:#ccf,stroke:#333
    style Internal Components fill:#cfc,stroke:#333

WOLF MGK-170 - Anschluss an Luft- und Abgasführung - 6

flowchart
graph TD
    subgraph Bus Bars
        A1["Netz 230VAC 50Hz"]
        B1["A1"] --> C1["nequivalent"]
        D1["E1"] --> E1["nequivalent"]
        F1["eBus"] --> G1["nequivalent"]
        H1["Regelungszubehör"] --> I1["Regelungszubehör"]
        J1["AF"] --> K1["Außenfühler"]
    end

    subgraph Bus Bars
        L1["L1 N"] --> M1["M1"]
        M1 --> N1["M2"]
        N1 --> O1["M3"]
        O1 --> P1["P4"]
        P1 --> Q1["P5"]
        Q1 --> R1["P6"]
        R1 --> S1["S1"]
        S1 --> T1["TW - Vorlauf"]
        T1 --> U1["Vorlauf"]
        U1 --> V1["Vorlauf"]
        V1 --> W1["Wasserdruckschalter"]
        W1 --> X1["Sausch"]
        X1 --> Y1["Sausch"]
        Y1 --> Z1["Sausch"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AA["X7"] --> AB["X8"] --> AC["X9"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AD["X10"] --> AE["X2"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AF["X2"] --> AG["X3"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AH["X4"] --> AI["X5"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AJ["X6"] --> AK["X7"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AL["X7"] --> AM["X8"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AN["X8"] --> AO["X9"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AP["X9"] --> AQ["X10"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AR["X10"] --> AS["X2"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AT["X2"] --> AU["X3"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AV["X3"] --> AW["X4"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AX["X4"] --> AY["X5"]
    end

    subgraph Bus Bars
        AZ["X5"] --> BA["X6"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BB["X6"] --> BC["X7"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BD["X7"] --> BE["X8"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BF["X8"] --> BG["X9"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BH["X9"] --> BI["X10"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BJ["X10"] --> BK["X2"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BL["X2"] --> BM["X3"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BN["X3"] --> BO["X4"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BP["X4"] --> BQ["X5"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BQ --> BR["X6"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BS["X6"] --> BT["X7"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BU["X7"] --> BV["X8"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BW["X8"] --> BX["X9"]
    end

    subgraph Bus Bars
        BYX["X9"] --> BZ["X10"]

    subgraph Bus Bars
        CA["Netz 230VAC 50Hz"]
        CB["Heizkreispumpe"]
        CD["A1 konfigurierbarer Ausgang"]
        DD["E1 konfigurierbarer Eingang"]
        DE["Bus Busanschluss für externes"]
        FD["Regelungszubehör"]
        GD["AF Außenfühler"]

    subgraph Bus Bars
        HE["Neu 230VAC 50Hz"]
        IG["Neu 230VAC 50Hz"]
        J["Neu 230VAC 50Hz"]
        K["Neu 230VAC 50Hz"]
        L["Neu 230VAC 50Hz"]
        M["Neu 230VAC 50Hz"]
        N["Neu 230VAC 50Hz"]
        O["Neu 230VAC 50Hz"]
        P["Neu 230VAC 50Hz"]
        Q["Neu 230VAC 50Hz"]
        R["Neu 230VAC 50Hz"]
        S["Neu 230VAC 50Hz"]
        T["Neu 230VAC 50Hz"]
        U["Neu 230VAC 50Hz"]
        V["Neu 230VAC 50Hz"]
        W["Neu 230VAC 50Hz"]
        X["Neu 230VAC 50Hz"]
        Y["Neu 230VAC 50Hz"]
        Z["Neu 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AAa["Bn 230VAC 50Hz"]
        AB["Bn 230VAC 50Hz"]
        AC["Bn 230VAC 50Hz"]
        AD["Bn 230VAC 50Hz"]
        AE["Bn 230VAC 50Hz"]
        AF["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AG["Bn 230VAC 50Hz"]
        AH["Bn 230VAC 50Hz"]
        AI["Bn 230VAC 50Hz"]
        AJ["Bn 230VAC 50Hz"]
        AK["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AL["Bn 230VAC 50Hz"]
        AM["Bn 230VAC 50Hz"]
        AN["Bn 230VAC 50Hz"]
        AO["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AP["Bn 230VAC 50Hz"]
        AQ["Bn 230VAC 50Hz"]
        AR["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AS["Bn 230VAC 50Hz"]
        AT["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AU["Bn 230VAC 50Hz"]
        AV["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AW["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AX["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AY["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        AZ["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        BA["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        BB["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        BC["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        DA["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        DB["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        DC["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        DD["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        EE["Bn 230VAC 50Hz"]

    subgraph Bus Bars
        F["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        GG["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BH["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BI["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BJ["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BK["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BL["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BN["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BO["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BP["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BZ["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BN["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BO["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BP["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    subgraph Bus Bars
        BZ["Fb-1 Netz Z A1 EBUS AF"]

    end

    note right of A: Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlissikrechte; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlusskasten; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Enschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlassikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikrechte; Anschlastikruehler;
      end

    note right of A: Regelungsplatine, A2 LED Platine, B1 Vorlauffühler, B2 Rücklauffühler, B3 Ionisationselektrode, B4.1 Speicherfühler.
      note right of A: Zündheit, F1 Netzsicherung.
      note right of A: M2 Ventilator, S1 TW - Vorlauf, S2 TW - Abgas, S3 Wasserdruckschalter, S4 Abgasdruckschalter, S5 Gasdruckwächter, X9 Parameterstecker, X10 Schutzleiterklemme, Y0 Gaskombiventil.

Über das eBus-fähige Wolf-Regelungszubehör wird im Störungsfall ein Fehlercode angezeigt, dem mit Hilfe nachfolgender Tabelle Ursache und Abhilfe zugeordnet werden kann. Diese Tabelle soll dem Heizungsfachmann die Fehlersuche im Störungsfall erleichtern.

Fehler-codeStörung Ursache Abhilfe
1 TBV Übertempratur, Wasserdruck zu niedrig, Störung KondensatpumpeDie Vorlauftemperatur hat die Grenze für die TBV-Abschalttemperatur überschritten oder Störung Kondensathebepumpe (Zubehör) oder Wasserdruckschalter schaltet bei Druck < 1,0 bar abAnlagendruck prüfen; Heizkreispumpe prüfen. Anlage entlüften; Entstörtaste drücken; Kondensatpumpe prüfen; Anlagendruck erhöhen
4 Keine FlammenbildungBei Brennerstart keine Flammenbildung Gaszuleitung prüfen, ggf. Gashahn öffnen; Zündelektrode und Zündkabel prüfen; Entstörtaste drücken
5 Flammenausfall im BetriebFlammenausfall innerhalb 15 sec nach Flammenerkennung CO_2 -Werte prüfen; Ionisationselektrode und Kabel prüfen; Entstörtaste drücken
6 TW-Übertemperatur Die Vorlauf-/Rücklauftemperatur hat die Grenze für die TW-Abschalttemperatur überschrittenAnlagendruck prüfen; Anlage entlüften; Pumpe höher stellen
7 TBA-Übertemperatur, Überdruck im AbgassystemDie Abgastemperatur hat die Grenze für die TBA-Abschalttemperatur überschritten, oder Abgassystem ist verstopft, oder Zuluft ist verstopftWärmetauscher überprüfen;Abgassystem prüfen;Zuluft prüfenAbgasdruckschalter prüfen
11 FlammenvortäuschungVor dem Brennerstart wird bereits eine Flamme erkanntEntstörtaste drücken
12 Vorlauffühler defekt, Gasdruck zu niedrigDer Fühler für die Vorlauftemperatur oder das Kabel ist defekt, oder Gasdruck < als der eingestellte Wert am Gasdruckwächter (wird erst nach 15 min angezeigt)Kabel prüfenVorlauffühler prüfenGasdruck prüfenEinstellung am Gasdruckwächter prüfen
14 Speicherfühler defektWarmwassertemperaturfühler oder Zuleitung defektFühler prüfen;Kabel prüfen
15 Außentemperaturfühler defektDer Fühler für die Außentemperatur oder das Kabel ist defektKabel prüfen;Außentemperaturfühler prüfen
16 Rücklauffühler defektDer Fühler für die Rücklauftemperatur oder das Kabel ist defektKabel prüfen;Rücklauffühler prüfen
20 Fehler Gasventil „1“ NachBrennerlauf wird noch für 15 sec eine Flamme gemeldet, obwohl Gasventil 1 Abschaltbefehl hatGaskombiventil wechseln
21 Fehler Gasventil „2“ NachBrennerlauf wird noch für 15 sec eine Flamme gemeldet, obwohl Gasventil 2 Abschaltbefehl hatGaskombiventil wechseln
24 Fehler Gasgebläse DasGebläse erreicht nicht die VorspüldrehzahlZuleitung zum Gasgebläse und Gasgebläse prüfen; Entstörtaste drücken
25 Fehler Gasgebläse DasGasgebläse erreicht nicht die Zünd-drehzahlZuleitung zum Gasgebläse und Gasgebläse prüfen; Entstörtaste drücken
26 Fehler Gasgebläse DasGasgebläse erreicht keinen Stillstand Zuleitungzum Gasgebläse und Gasgebläse prüfen; Entstörtaste drücken
30 CRC-Fehler Gas-BrennwertkesselDer EEPROM-Datensatz „Gas-Brennwert-kessel“ ist ungültig.Netz aus- und einschalten, wenn kein Erfolg, Regelungsplatine wechseln
31 CRC-Fehler BrennerDer EEPROM-Datensatz „Brenner“ ist ungültig.Netz aus- und einschalten, wenn kein Erfolg, Regelungsplatine wechseln
32 Fehler in 24 VAC-Versorgung24 VAC-Versorgung außerhalb zulässigem Bereich (z. B. Kurzschluss)Gasgebläse prüfen
33 CRC-Fehler Default WerteDer EEprom-Datensatz „Masterreset“ ist ungültigRegelungsplatine wechseln
34 CRC-Fehler BCC Fehlerdes Parametersteckers Parameterstecker wechseln
35 BCC fehlt Parameterstecker wurde entfernt Korrekten Parameterstecker aufstecken
36 CRC-Felher BCC Fehler des Parametersteckers Parameterstecker wechseln
37 Falsche BCC Der Parameterstecker ist nicht mit der Regelungsplatine kompatibelkorrekten Parameterstecker aufstecken
38 BCC Nr. ungültig Fehler des Parametersteckers Parameterstecker wechseln
39 BCC Systemfehler Fehler des Parametersteckers Parameterstecker wechseln
41 StrömungsüberwachungRücklauftemperatur > Vorlauf + 25 K Anlage entlüften; Anlagendruck prüfen; Heizkreispumpe überprüfen
43 Brennerstarts > 20 pro StundeDurchströmung Wärmetauscher zu gering, oder bei Kaskade evtl. Messstelle der Sammler-temperatur ungeeignet, oder Leistungsabnahme der Speicherladung zu gering.Volumenstrom überprüfen; Sammlerfühler muss die gemeinsame Vor-lauftemperatur der Kadkade erfassen
50 Aktivierung der ParametersteckerParametersteckermuss noch aktiviert werdenEntstörtaste 2 x drücken
52 Aktivierung der ParametersteckerParametersteckermuss noch aktiviert werdenEntstörtaste 2 x drücken
60 Schwingung des IonisationsstromsDer Siphon ist verstopft, oder das Abgassy-stem ist verstopft, schwerer SturmSiphon reinigen, Abgassystem prüfen, Zuluft prüfen, Überwachungselektrode prüfen
61 Abfall des IonisationsstromsSchlechte Gasqualität, Überwachungselek-trode defekt, schwerer SturmÜberwachungselektrode und Kabel prüfen
LED dauernd rot Kurzschluss der Ionisationsleitung oder Ionisationselektrode auf Erde (Gehäuse)Ionisationskabel und Position der Elektrode zum Brenner prüfen; Entstörtaste drücken

NTC
Fühlerwiderstände
Kesselfühler, Speicherfühler, Solar-Speicherfühler, Außenfühler, Rücklauffühler, Vorlauffühler, Sammlerfühler

Temp. °CWiderst. ΩTemp. °CWiderst. ΩTemp. °CWiderst. ΩTemp. °CWiderst. Ω
-21 513914 823349 1870 84552
-20 484815 785750 1800 85535
-19 457616 750151 1733 86519
-18 432017 716252 1669 87503
-17 408118 684153 1608 88487
-16 385619 653654 1549 89472
-15 364420 624755 1493 90458
-14 344621 597256 1438 91444
-13 325922 571057 1387 92431
-12 308423 546158 1337 93418
-1129198 245225 59 1289 94 406
-10 276425 500060 1244 95393
-926189 264786 61 1200 96 382
-824816 274582 621158 97 371
-723523 284388 63 1117 98 360
-622305 294204 64 1078 99 349
-521157304028651041100339
-420075 313860 66 1005 101 330
-319054 323701 67971 102 320
-218091 333549 68938 103 311
-117183 343403 69906 104 302
016325 353265 70876 105 294
115515 363133 71846 106 285
214750 373007 72818 107 277
314027 382887 73791 108 270
413344 392772 74765 109 262
51269740266275740110255
61208641255876716111248
71150842245877693112241
81096143236278670113235
91044244227179670114228
10995245218380628115222
11948746210081608116216
12904647202082589117211
13862948194483570118205

A

Abgasdruckschalter 6

Abgasparameter 31

Abgastemperaturschalter 6

Abmessungen.... 12

Anlagenbuch.... 35

Ansaugluft.... 31

Anschluss Wolf-Speicher....17

Aufbauschema MGK 6

Aufstellungshinweise....11

Ausgang A1 Anschluss....21

Ausgang A1 mögliche Funktionen 21

Auslieferungszustand 10

Ausrichten des Heizkessels an den Füßen 12

B

Betriebsschalter....8

C

CO _2 Einstellung Abschluss....30

CO _2 -Einstellung bei oberer Belastung.....29

CO _2 -Einstellung bei unterer Belastung.....29

CO _2 -Einstellung Überprüfen 30

D

Demontage der Verkleidung....13

E

Eingang E1 Anschluss....22

Eingang E1 mögliche Funktionen....22

Einstellung der Busadresse bei mehreren Heizgeräten 25

Elektroanschluss Allgemeine Hinweise 18

Elektroanschlusskasten....19

Energieeinsparung 25

Entleerungshahn 6

Entstör-Taste 8

F

Fühlerwiderstände 48

G

Gaskombiventil mit Gasdruckwächter 6

H

Heizkreispumpe Anschluss.... 20

Heizungswasser 15

Heizwasserwiderstand.... 36

|

Inbetriebnahmeprotokoll 32

Inhaltsverzeichnis 2

Inhibitoren....23

Ionisationselektrode....6

K

Kondensatablauf Einzelanlagen....16

Kondensathebeanlage (Zubehör)....17

Kondenswasseranschluss....16

L

Leistungseinstellung 27

Leuchtring....8

Luft-/Abgasführung Anschlussarten.... 37

Luft-/Abgasführung Maximallänge.... 38

Luft-/Abgasführung Übersicht....37

M

Mindestwandabstände.... 11

Montagehinweis Elektroanschluss Netz....19

N

Netzanschluss 19

Neutralisator (Zubehör) 16

Normen und Vorschriften....5

P

Parameterstecker MGK Übersicht....28

Pumpenauslegung MGK 130/170/210/250/300 36

Pumpenstandschutz....9

R

Regelung 8

Rücklaufsensor 6

S

Schaltplan MGK-130 44

Schaltplan MGK-170 - 300 45

Schema Dachdurchführung senkrecht raumluftunabhängig ..... 41

Schema Fassade C53....42

Schema konzentrisch C33.... 42

Schornsteinfegerbetrieb 9

Sicherheitshinweise.... 3, 4

Sicherungswechsel.... 19

Sommerbetrieb 9

Spreizung Max.... 36

STB in Tauchhülse....6

Störung - Ursache - Abhilfe 46

T

Technische Daten....7

Temperaturwahl Heizwasser 8

Temperaturwahl Warmwasser 8

Thermometer 8

Transport in den Aufstellungsraum....12

U

Übersicht Anschlüsse MGK....10

Umrüstsätze MGK Flüssiggas 28

Umrüstung MGK-130 auf Erdgas LL 28

Umrüstung MGK-130 auf Flüssiggas P 28

Umrüstung MGK-170/210/250/300 auf Erdgas LL / P 28

V

Verbrennungsparameter....31

Volumenstrom Max....36

Vorlaufsensor....6

W

Wasseraufbereitung 33

Wasserdruckschalter 6

Winterbetrieb 9

Z

Zuluftklappe Schaltplan 20

Zündelektrode....6

KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

(nach ISO/IEC 17050-1)

Nummer: 3061331

Aussteller: Wolf GmbH

Anschrift: Industriestraße 1, D-84048 Mainburg

Produkt: Gas-Brennwertkessel MGK

Das oben beschriebene Produkt ist konform mit den Anforderungen der folgenden Dokumente:

§ 6, 1.BImSchV, 26.01.2010

DIN EN 437, 09/2009

DIN EN 483, 06/2000

DIN EN 677, 08/1998

DIN EN 60335-1, 02/2007

DIN EN 60335-2-102 / 2010

DIN EN 55014-1, 06/2007

Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien

90/396/EWG (Gasgeräterichtlinie)

92/42/EWG (Wirkungsgradrichtlinie)

2004/108//EG (EMV-Richtlinie)

2006/95/EG (Niederspannungsrichtline)

wird das Produkt wie folgt gekennzeichnet:

WOLF MGK-170 - Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien - 1

text_image CE 0085

Mainburg, 23.11.2012

WOLF MGK-170 - Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien - 2

Gerdewan Jacobs Geschäftsführung Technik

WOLF MGK-170 - Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien - 3

text_image Galmen i. V. Klaus Grabmaier Produktzulassung
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Produktinformationen

Marke : WOLF

Modell : MGK-170

Kategorie : Zentralheizkessel