MobiSet 2 Twin CAP 620 - Satellitenempfänger KATHREIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Satellitenempfänger |
| Marke | KATHREIN |
| Modell | MobiSet 2 Twin CAP 620 |
| Abmessungen (ca.) | 300 × 200 × 100 mm |
| Gewicht (ca.) | 2,0 kg |
| Stromversorgung | 12 V DC (über Fahrzeugbordnetz) |
| Leistungsaufnahme | ca. 20 W |
| Tuner-Anzahl | 2 (Twin) |
| Empfang | Digital SAT (DVB-S/S2), HD |
| Funktionen | Automatische Satellitensuche, Senderspeicher, Timer, Multifeed-fähig |
| Ausgänge | HDMI, Scart, koaxial (digital Audio) |
| Reinigung | Mit trockenem, fusselfreiem Tuch abwischen; keine Flüssigkeiten verwenden |
| Sicherheitshinweise | Gerät vor Feuchtigkeit schützen, nur in trockener Umgebung betreiben, Netzstecker vor Reinigung ziehen |
| Ersatzteile | Fernbedienung, Netzteil, Antennenkabel sind separat erhältlich |
| Reparatur | Nur durch autorisierten Fachbetrieb; keine eigenmächtigen Eingriffe |
| Besonderheiten | Für mobiles Wohnen geeignet (Wohnmobil, Caravan); CAP 620 bedeutet integrierte Controller-Plattform |
Häufig gestellte Fragen - MobiSet 2 Twin CAP 620 KATHREIN
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BEDIENUNGSANLEITUNG MobiSet 2 Twin CAP 620 KATHREIN
Komponenten/Lieferumfang....5
Bestimmungsgemäßer Gebrauch....6
Sicherheitshinweise – Wichtige Hinweise ....7
Montage und Anschluss....10
Erforderliche Werkzeuge und Hilfsmittel ....10
Auspacken und Vorbereiten ....10
Kurzanleitung zur Montage der Dreheinheit....18
Ausleuchtzone/Empfangsbereich....26
Demontage im Servicefall....27
Demontage....27
Anschrift der Service-Stellen 27
Polarisations-Einstellung 28
Erklärung Polarisations-Einstellung....28
Sicherheitshinweise....30
Montage-Position ändern (Polarisations-Einstellung)......31
Manuelles Einklappen in die Parkposition....33
Sicherheitshinweise....33
Durchführung manuelles Einklappen....34
Technische Daten 35
Sicherheitsdatenblatt DEKAsyl MS-Kraftkleber 38
Technisches Datenblatt DEKAsyl MS-Kraftkleber....44
Bedienungsanleitung
Wichtige Hinweise vor der Inbetriebnahme....48
Erstinstallation....49
CAP-Menü (Einstellungen Drehantenne) 54
Aufruf CAP-Menü 54
CAP in Parkposition fahren 54
CAP-System (Drehantenne) zurücksetzen (RESET) 54
Positionsbestimmung ....55
CAP-Einstellungen (Hauptmenü) 57
Ausrichtung (Satelliten-Suche) 58
Programm-(Satelliten-)Wahl 59
Programm-Wahl aus Programm-Liste 59
Programm-Wahl aus Programm-Liste (nach Satellit sortiert)....60
Standortwechsel....61
Parken....61
Besondere Meldungen der Dreheinheit......62
Meldungen zum Schutz des Systems 62
Weitere Meldungen ....63
Konformitätserklärung....64
Entsorgungshinweise 65
1 Allgemein
Dear Customer, Chère Cliente, Cher Client, Gentile cliente, Estimado cliente,
GB
Firmenanschrift und Bevollmächtigter
KATHREIN-Werke KG
Anton-Kathrein-Straße 1 – 3
Postfach 10 04 44
83022 Rosenheim
Anton Kathrein,
Geschäftsführender, persönlich haftender
Gesellschafter der KATHREIN-Werke KG
2 Komponenten/Lieferumfang

③

④

Das MobiSet 2 CAP 620 besteht aus:
- Dreheinheit ① komplett mit Steuerelektronik, vormontierter Flachantenne BAS 66 Twin mit LNB ②
- Montageplatte
- Kompletter Kabelsatz: 1 x Koax-Kabel 8 m, 1 x Koax-Kabel 3 m, 1 x Stromführungskabel 10 m zum Anschließen an das Bordnetz (inkl. Flachsicherung 15 A)
• Dachdurchführung mit Dichtung
• Dichtklebemasse DEKAsyl MS-Kraftkleber (100-ml-Tube) - HDTV-DVB-S-Receiver UFS 946/CI 1) ④ mit Anschlusskabeln, Infrarot-Sensor, Infrarot-Fernbedienung ③ und Befestigungs-Set
• Montageanleitung MobiSet 2 CAP 620
• Betriebsanleitung Satelliten-Receiver UFS 946/CI+
1) Die Rückansicht sowie die Beschreibung von Funktion und Bedienung finden Sie in der Betriebsanleitung des UFS 946/CI+.
3 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das MobiSet 2 CAP 620 dient zum Empfang von digitalen TV- und Radio-Programmen über Satellit. Der Auto matik-Positioner ist als Dreheinheit für die Kathrein-Flachantenne bestimmt.
Die Dreheinheit dient zum Empfang digitaler TV- und Radio-Signale im Frequenzbereich von 10,70 bis 12,75 GHz; terrestrische Signale (z. B. DVB-T) können mit dieser Antenne nicht empfangen werden.
Die Dreheinheit kann nur in Verbindung mit dem DVB-S-Receiver UFS 946/CI+ (oder UFS 740 und UFS 940) betrieben werden.
In Verbindung mit diesem Receiver ermöglicht die Dreheinheit das vollautomatische Ausrichten des Flachantenne zum Empfang digitaler Satellitensignale. Die Dreheinheit ist für den Einsatz auf stillstehenden Caravans oder Wohnmobilen bestimmt.
Jegliche anderweitige Nutzung hat den Verlust der Gewährleistung bzw. Garantie zur Folge.
Folgende Sachverhalte führen zum Verlust von Garantie- und Haftungsansprüchen gegenüber dem Hersteller:
• Unsachgemäße Montage
- Verwendung von nicht aufgeführtem Befestigungsmaterial, wodurch die mechanische Sicherheit der Antennen-Anlage nicht gewährleistet werden kann
- Unzulässiger Gebrauch, wie z. B. Nutzung der Flachantenne als Ablage
- Bauliche Veränderungen oder Eingriffe an den Bestandteilen und dem Befestigungszubehör des Sets, wodurch sowohl die mechanische als auch die funktionelle Sicherheit gefährdet werden kann
- Unsachgemäßes oder gewaltsames Öffnen der Komponenten
- Verwendung von lösungsmittelhaltigen Reinigern wie Azeton, Nitro-Verdünnung, Benzin o. ä.
- Missachtung der weiteren Montage- und Sicherheitshinweise dieser Anleitung
Hinweis
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge mit einer auf dem Fahrzeugdach montierten Dreheinheit beträgt 130 km/h. Vor Fahrtantritt muss die Antenne stets in die horizontale Position (Parkposition) abgesenkt werden.
Achtung

Für die Dreheinheit gilt ein Umgebungstemperatur-Bereich von -10\ ircC bis +40\ ircC , in der sie betrieben werden darf. Der Betrieb außerhalb dieser Werte kann Funktionsstörungen oder Beschädigungen der Anlage zur Folge haben. Bei der Wahl des Montage- bzw. Aufstellungsortes ist auf ausreichende Belüftung des Receivers zu achten.
Die Montage der Anlage darf nur von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden!
Um Gefährdungen bei der Montage, beim Betrieb und bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu vermeiden, sind die Anweisungen und Hinweise genau zu befolgen. Die fachgerechte Ausführung von Montage und Anschluss der Anlage sind Voraussetzung für die Konformität gegenüber den entsprechenden Normen.
Dies ist durch das CE-Zeichen und durch die Konformitätserklärung im Anhang dieser Anleitung bereits vorab dokumentiert.
Sicherheit bei den Montagearbeiten

Warnung
Lebens- und Verletzungsgefahr durch Montagearbeiten an absturzgefährdeten Stellen und durch herabfallende Teile. Beachten Sie folgende Sicherungsmaßnahmen:
- Verwenden Sie eine Arbeitsbühne.
- Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeugdach für die Durchführung der Montagearbeiten eine ausreichende Festigkeit und Stabilität aufweist (Gefahr der Beschädigung oder des Durchbrechens).
- Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen qualifizierten Fachhändler oder an die Herstellerfirma Ihres Fahrzeuges, um einen geeigneten Montageort zu finden.
Beachten Sie weiterhin, dass
- die Dreheinheit und die an der Dreheinheit angeschlossenen Geräte vom Stromnetz getrennt sind,
- die montierende/reparierende Person schwindelfrei ist und sich sicher auf dem Wohnwagen bzw. Wohnmobil bewegen kann,
- die montierende/reparierende Person festes und rutschsicheres Schuhwerk trägt,
- die montierende/reparierende Person während der Ausführung eine sichere Stand- und Halteposition hat,
- das Dach und die benutzte Aufstiegshilfe (z. B. Leiter) trocken, sauber und rutschfest ist,
- das Dach der Belastung durch die reparierende Person Stand hält,
- sich während der Montage/Demontage niemand im Wohnwagen-/Wohnmobil-Bereich unterhalb der Antenne befindet.
Fachgerechte Montage und Sicherheit
Grundsätzliches
Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist die fachgerechte Ausführung der Montage- sowie der elektrischen Anschluss-Arbeiten und die vorgeschriebene Ausrichtung der Dreheinheit in Fahrtrichtung (Parkposition), siehe Montage und Anschluss.
Beachten Sie genau die beschriebenen Montage-Bedingungen und -schritte.
Veränderungen der Elektro-Installation im Kfz sollten nur von einem Fachmann des Kfz-Elektrohandwerks vorgenommen werden. Nehmen Sie keine eigenmächtigen Veränderungen an der Dreheinheit vor.
Dichtklebemasse
Die Befestigung der Dreheinheit wird durch eine Klebeverbindung mit dem Fahrzeugdach hergestellt, die zusätzlich durch Schrauben gesichert wird.
Beachten Sie, dass die Aushärtung der Dichtklebemasse temperaturabhängig ist. Eine endgültige Festigkeit wird nach ungefähr 2 Tagen erreicht.
Achtung

Beachten Sie bei den Montagearbeiten unbedingt die Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise zur Dichtklebemasse (Sicherheits-Datenblatt und Technisches Datenblatt DEKAsyl MS-Kraftkleber).
Sicherheitshinweise - Wichtige Hinweise
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
Bei Festinstallation der Dreheinheit auf einem Kfz, das am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, sind die geltenden Vorschriften der StVZO zu beachten.
Im Besonderen gilt dies für die §§ 19/2; 30 C; 32 (2) sowie die EG-Richtlinie 74/483 EWG.
Zusammenfassend besagen diese, dass ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere nicht erforderlich ist, sofern die Antenneneinheit sich bei beladenem Fahrzeug in einer Höhe von mehr als 2 m befindet und die Antenneneinheit nicht über die seitlichen, äußeren Fahrzeugumrisse herausragt. Dabei darf die höchstzulässige Höhe von 4 m (Fahrzeug und Antenneneinheit) nicht überschritten werden.
Warnung
Es besteht erhöhte Unfallgefahr, wenn die übliche Fahrzeughöhe durch eine nicht abgesenkte Antenne erhöht wird. Für den Zustand der Auf- und Anbauten ist einzig und allein der Fahrzeugführer verantwortlich!
Kabel
Verlegen Sie alle Kabel stets so, dass niemand auf sie treten oder darüber stolpern kann.
Um Störeinflüsse bzw. Störaussendungen zu vermeiden, verwenden Sie bitte bei etwaiger Verlängerung des Antennenkabels ein 75-Ω-Koaxialkabel mit einem Schirmungsmaß von mindestens 75 dB.
Warnung

Falls Sie die Kabel mit Draht oder Ähnlichem zusammengebunden haben sollten, entflechten Sie diese, um einen Schwelbrand zu vermeiden!
Beim Anschluss der Stromkabel (Receiver und Dreheinheit) an das Bordnetz dürfen die Pole nicht vertauscht werden.
Achtung

Es besteht die Gefahr der thermischen Überlastung und Zerstörung von Bauteilen bei Inbetriebnahme der Anlage mit verpolten Kabeln!
Versorgungsspannung, Absicherung
Betreiben Sie die Anlage an der Batterie (12 V) Ihres Fahrzeuges oder an einem geeigneten Netzteil.
Dieses Netzteil muss eine stabile Ausgangsspannung von 12 V, 11 A Dauerstrom und 15 A (300 ms)
Spitzenstrom gewährleisten. Die Stromaufnahme beträgt kurzzeitig bis zu max. 12 A.
Um eine sichere Funktion der Anschluss-/Steuereinheit zu gewährleisten, muss das Stromversorgungskabel direkt an die Batterie angeschlossen werden. Im Falle einer zu niedrigen Versorgungsspannung zeigt der Receiver dies mit der Bildschirmeinblendung „Bordspannung zu niedrig!“ auf dem TV-Bildschirm an.
Achtung

Gefahr der Beschädigung des Geräts. Die Plus-Ader (rot) des Stromversorgungskabels muss mit einer 15-A-Sicherung abgesichert werden. Diese Sicherung
- ist im Lieferumfang enthalten,
- muss fachmännisch montiert werden,
- muss nach dem Auslösen durch eine Sicherung gleichen Nennwertes (15 A) ersetzt werden. Zuvor muss der Fehler behoben werden, der das Auslösen verursachte.
Warnung
Entfernen oder Überbrücken Sie niemals die Sicherung im Kabel – Gefahr von Kabelbrand!
Durch Anschluss der mit „Zündung“ bezeichneten Ader des Stromversorgungskabels an den
Zündstromkreis besitzt die Dreheinheit eine Funktion zum automatischen Absenken der Antenne. Das Absenken erfolgt, sobald der Zündstromkreis des Fahrzeuges eingeschaltet wird. Achten Sie beim Anschluss der Steuereinheit an das Bordnetz darauf, dass die Leitungen „12 V“, „Masse“ und „Zündung“ nicht durch zwischen geschaltete Schalter unterbrochen werden, wodurch die Funktion des automatischen Absenkens außer Kraft gesetzt werden könnte.
Achtung

Die Antenne senkt sich spätestens 5 Sekunden nach dem Einschalten des Zündstromkreises, auch wenn der Receiver ausgeschaltet ist. Voraussetzung: Die Spannungsversorgung der Dreheinheit wurde nicht unterbrochen.
Ansonsten senkt sich die Steuereinheit im Betrieb sofort. Das Absenken der Antenne kann bis zu 30 Sekunden dauern (nach dem Einschalten des Zündstromkreises)!
Überprüfung vor Antritt der Fahrt
- Vor Antritt der Fahrt muss die Antenne stets in die horizontale Position (Parkposition) abgesenkt werden. Nach Kollision der Antenne mit festen oder beweglichen Gegenständen muss die Anlage auf ihren Festsitz überprüft werden.
- Da die Antenne im Fahrbetrieb Schwingungsbelastungen ausgesetzt ist, muss die Anlage, je nach Fahrhäufigkeit, in regelmäßigen Abständen auf ihren Festsitz kontrolliert und gelockerte Teile festgezogen werden.
- Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge mit einer auf dem Fahrzeugdach montierten Empfangseinheit beträgt 130 km/h.
- Senken Sie die Antenne bei längerem Nichtgebrauch ab. Die Feststellschrauben sind dadurch schwerer zugänglich (Diebstahlschutz).
Parkposition der Antenne während der Fahrt
Während der Fahrt muss die Antenne stets in die horizontale Position (Parkposition) abgesenkt sein. Kleben Sie sich hierzu als Erinnerung diesen Aufkleber, den Sie auf dem Beiblatt „CAP 620 Absenken der Antenne während der Fahrt“ finden, im Sichtbereich Ihres Zündschlosses an.


Warnung
Gefahr der Körperverletzung, insbesondere von Quetschungen.
- Sorgen Sie dafür, dass sich während des Betriebes der Dreheinheit keine Personen, insbesondere keine Kinder, in unmittelbarer Nähe der Dreheinheit befinden und bewegliche Teile berühren können.
- Ziehen Sie während Montagearbeiten grundsätzlich den Stecker der Stromversorgung.

Achtung
Gefahr von Sachbeschädigung.
- Unfallgefahr durch Überschreiten der gewohnten Fahrzeughöhe durch eine nicht abgesenkte Antenne! Der Fahrzeugführer ist für den Zustand der Auf-/Anbauten verantwortlich!
- Beachten Sie unbedingt zusätzlich die Hinweise in den Montage-, Bedienungs- und Betriebsanleitungen der verwendeten Geräte sowie der An- und Aufbauten.
- Fahren Sie die Dreheinheit bei Sturmwarnung unbedingt in die Parkposition. Ansonsten können Schäden an der Dreheinheit sowie am Fahrzeug entstehen.
5 Montage und Anschluss
5?1 Erforderliche Werkzeuge und Hilfsmittel
- Kreisbohrer mit einem ∅ von 38 mm
• Schlitzschraubendreher für M5-Schrauben - Bohrmaschine
- Vom Dachaufbau abhängig verzinkte Linsenkopfschrauben (∅: 5 mm, Blechschrauben D 7981, je nach Dachaufbau) oder Linsenkopfschrauben D 7985 mit Beilagscheiben und Muttern
-
Spiralbohrer mit einem ∅ von 2,5 oder 5,5 mm
• Rundfeile und/oder Schleifpapier -
Reinigungsmittel
- Gabel- oder Ringschlüssel mit einer Schlüsselweite von 10 und 11 mm
- Messer
- Kreuzschlitz-Schraubendreher für M3- und M5-Schrauben
• Drehmoment-Schlüssel zwischen 6 und 11 Nm
• Innensechskant-Schlüssel (5 mm)
• Zwei Hölzer zur Ablage der Dreheinheit
5♦2 Auspacken und Vorbereiten
Achtung

Die Dreheinheit darf nicht an der Flachantenne getragen werden, da dies Verformungen an diesem hervorrufen kann. Lassen Sie die Anlage für den Transport auf das Fahrzeugdach im Karton.
Bewahren Sie die Originalverpackung auf, da im Falle einer Reparatur-Einsendung Transportschäden nicht ausgeschlossen werden können und der Hersteller für mögliche Schäden keine Haftung übernimmt.
Die Verpackung der Dreheinheit kann mittig geöffnet werden. Dies ermöglicht einen besseren Zugang zu den Befestigungs schrauben, nachdem die Anlage samt Einlage aus der Verpackung genommen wurde.
Lösen Sie die sechs Befestigungsschrauben (Schlüsselweite 10 mm). Heben Sie die Dreheinheit vorsichtig von der Montageplatte ab und setzen Sie die Dreheinheit auf zwei vorbereitete Ablagehölzer ab. Dabei dürfen die aus der Unterseite der Dreheinheit heraus geführten Kabel nicht gequetscht werden.

Die Kabellängen der mitgelieferten Komponenten und Bauteile erlauben Ihnen grundsätzlich die freie Wahl des Montageortes auf Ihrem Caravan oder Wohnmobil. Dabei sollten Sie jedoch folgende Punkte beachten:
- Informieren Sie sich vor der Montage, ob die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges die Montage von nicht fahrzeugspezifischen Teilen gestattet bzw. welche Voraussetzungen hierfür zu erfüllen sind.
- Für den Satelliten-Direktempfang dürfen sich keine Hindernisse zwischen Antenne und Satellit befinden. Achten Sie deshalb darauf, dass die Antenne nicht durch Dachaufbauten wie Dachkoffer, Klimaanlagen, Solarpanele o. ä. abgeschattet wird. Das Problem der Abschattung gilt auch für die Wahl des Stellplatzes Ihres Fahrzeuges. Für einen störungsfreien Satellitenempfang benötigt die Antenne eine freie Sicht nach Süden in einem Winkel von 0° bis 55° (je nach Standort) gegenüber der Horizontalen.
- Beachten Sie bei der Wahl des Montageortes den Aktionsbereich der Dreheinheit (siehe Grafik und Kapitel „Technische Daten“). Innerhalb dieses Aktionsbereichs dürfen sich keine behindernden
Dachaufbauten befinden (Kollisionsgefahr). Halten Sie zur Sicherheit etwas mehr als die benötigte Fläche frei (erleichtert die Montage und eine eventuell spätere Demontage).

Montage und Anschluss
- Wählen Sie auf dem Dach eine möglichst waagerechte oder nur gering geneigte Montagefläche, da bei Dachneigungen größer als 5°, je nach Standort des Fahrzeuges, Probleme bei der Satellitensuche nicht auszuschließen sind.
- Um eine sichere Verklebung zu gewährleisten, darf der Höhenunterschied der Dachkrümmung nicht mehr als 1 cm auf einer Länge von 2 m betragen, da ansonsten der Spalt zwischen Dach und Montageplatte durch die Dichtklebemasse nicht mehr ausgeglichen werden kann.
- Da das Fahrzeug während der Fahrt ständig Schwingungsbelastungen unterliegt, ist auch das Dach unterhalb der Antenneneinheit großen Belastungen ausgesetzt. Beachten Sie bitte bei der Beschaffenheit bzw. Belastbarkeit Ihres Fahrzeugdaches (siehe auch Betriebsanleitung des Fahrzeuges), dass das Eigengewicht der Antenneneinheit ca. 14,5 kg beträgt. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen qualifizierten Fachhändler oder die Herstellerfirma Ihres Fahrzeuges.
- Mit der Dachdurchführung ist es möglich, die drei Kabel (2 x Koax- und Stromversorgungskabel) direkt unterhalb der Dreheinheit wasserdicht in das Fahrzeuginnere zu führen. Falls diese Verlegungsart nicht gewünscht wird, können die Kabel über den in der Montageplatte vorhandenen Kanal aus der Dreheinheit nach hinten heraus geführt werden. Die Kabel müssen dann auf dem Fahrzeugdach in einem Kabelkanal und durch eine separate Dachdurchführung HDZ 100 (beides nicht im Lieferumfang enthalten) geschützt verlegt werden.
- Die Dachdurchführung HDZ 100 ist als Zubehör unter der Bestellnummer 20410032 im Fachhandel erhältlich.
Achtung
Gefahr der Funktionsbeeinträchtigung oder Beschädigung des Geräts.
• Die Kabel dürfen nicht abgeschnitten werden.
- Die Plus-Ader (rot) des Stromversorgungskabels muss mit einer 15-A-Sicherung abgesichert werden. Diese Sicherung
– ist im Lieferumfang enthalten,
– muss fachmännisch montiert werden,
- muss nach dem Auslösen durch eine Sicherung gleichen Nennwertes (15 A) ersetzt werden. Zuvor muss der Fehler behoben werden, der das Auslösen verursachte.
5.4 Montageschritte
5.4.1 Montage der Kabeldurchführung und der Montageplatte
Hinweis
Sollten Sie bisher einen Kathrein Sat-Gelenkmast HDM 140/141 oder einen anderen Mast mit einem Durchmesser von 34 mm verwendet haben, können Sie die bereits vorhandene Durchführungsbohrung im Dach weiter benutzen (sofern die Platzverhältnisse gegeben sind).
Abbildung A Abbildung B

① O-Ring
② Kleber

③ Pfeil in Fahrtrichtung
- Bohren Sie im Zentrum der vorgesehenen Position der Dreheinheit die Öffnung für die Kabeldurchführung mit einem Kreisbohrer ( 38 mm). Entgraten Sie die Bohrung mit einer Rundfeile oder Schleifpapier.
- Setzen Sie die Dachdurchführung provisorisch in das Bohrloch ein (Abb. A).
- Platzieren Sie die Montageplatte so auf dem Fahrzeugdach, dass das Mittelloch zentrisch zur Kabeldurchführung liegt. Dabei muss das Pfeilsymbol oben sichtbar sein und in Vorwärts-Fahrtrichtung des Fahrzeuges weisen (Abb. B).
- Markieren Sie die Positionen der sechs kreisförmig angeordneten Befestigungslöcher auf dem Fahrzeugdach.
Hinweis
Die Größe der Bohrungen und die Wahl der zu verwendenden Befestigungsschrauben (diese sind nicht im Lieferumfang enthalten) sind von der Art und Dicke der Dachaufbau-Materialien abhängig. Bei ausreichender Festigkeit der Dachschale (Kunststoffdächer) empfiehlt es sich, zur Sicherung der aufzuklebenden Montageplatte grundsätzlich Linsenkopfschrauben, Unterlegscheiben und selbstsichernde Muttern zu verwenden.
- Bei sehr dünnem Dachhaut-Material und ungenügendem Halt im Isolationsmaterial sind Durchgangsbohrungen ( 5,5 mm) ins Innere des Fahrzeuges notwendig und verzinkte M5-Linsenkopfschrauben mit ausreichender Länge zu verwenden.
Achten Sie auf ein ausreichend festes Gegenlager, welches die Schraubenkräfte aufnehmen kann (große Unterlegscheibe oder komplette Versteifungsplatte).
Montage und Anschluss
Abbildung C

① Klebefläche zwischen den Rillen
② Alternative Dachbefestigung
③ Scheibe*)
*) Nicht im Lieferumfang enthalten
- Fertigen Sie die zur Befestigung der Montageplatte notwendigen Bohrungen an (Abb. C).
- Zusätzlich zur Schraubverbindung muss die Montageplatte und die Dachdurchführung mit dem Dach verklebt und abgedichtet werden. Dies erfolgt durch die im Lieferumfang enthaltene Dichtklebe masse DEKAsyl MS-Kraftkleber, die aufgrund Ihres breiten Haftspektrums hervorragend für diese Zwecke geeignet ist. Beachten Sie dazu folgende Punkte:
- Lesen Sie unbedingt das Sicherheits-Datenblatt und das Technische Datenblatt des DEKAsyl MS-Kraftklebers in dieser Montageanleitung sorgfältig durch, bevor Sie mit dem DEKAsyl MS-Kraftkleber zu arbeiten beginnen!
– Voraussetzung für eine gute Haftfähigkeit ist ein sauberer, trockener und fettfreier Untergrund. Reinigen Sie daher die Dachfläche in einem Umkreis von 17 cm um das Bohrloch mit einem geeigneten Reinigungsmittel und lassen Sie die Flächen gut trocknen.
- Bei lackierten Flächen muss sichergestellt sein, dass die Lackschicht eine entsprechende Haftfähigkeit zum Untergrund besitzt.
- Bei bereits abgelöster oder blättriger Lackschicht muss diese im Bereich der Klebeschicht bis zur tragfähigen Schicht entfernt werden. Sollten Sie Zweifel bezüglich der Haftfähigkeit haben, ziehen Sie bitte einen Fachmann des Maler- und Lackiererhandwerks oder Ihren Fahrzeughersteller zu Rate.
- Gehen Sie bei der Verklebung der Montageplatte vor wie nachstehend beschrieben:
Abbildung D

① Aussparung für Kabel
② Klebefläche zwischen den Rillen
- Beachten Sie vor Beginn der Klebearbeiten, dass die Verarbeitungstemperatur der zu verklebenden Materialien und der Dichtmasse zwischen +5 °C und +35 °C liegt. Bereiten Sie alle notwendigen Befestigungselemente und Werkzeuge vor.
– Bereiten Sie die Tube mit der Dichtklebemasse gemäß der Anleitung vor, die der Tube beiliegt.
– Ziehen Sie die Dachdurchführung (Abb. A) wieder heraus und tragen Sie die Dichtklebemasse gleichmäßig auf die Unterseite des Dachdurchführungs-Flansches auf.
– Setzen Sie die Dachdurchführung wieder in das Bohrloch ein und drücken Sie diese gegen das Fahrzeugdach.
– Tragen Sie auf der Unterseite der Montageplatte auf der Fläche innerhalb der kreisförmigen Rille, gleichmäßig und vollständig deckend, Dichtklebemasse auf (Abb. D).
Dieser Bereich muss vollständig mit dem Fahrzeugdach verklebt werden, um die notwendige Haltekraft zu erreichen.
– Setzen Sie die Montageplatte, wie bei der Markierung der Bohrlöcher bereits durchgeführt, auf das Fahrzeugdach auf.
Beachten Sie hierbei, dass der Pfeil auf der Montageplatte in Vorwärts-Fahrtrichtung des Fahrzeugs zeigt.
Die Befestigungslöcher müssen mit den angefertigten Bohrungen deckungsgleich sein.
- Fixieren Sie die Montageplatte mit den vorbereiteten Schrauben, indem Sie sechs Schrauben über die Diagonale gleichmäßig wechselseitig anziehen.
Hinweis
Die verwendete Dichtklebemasse ist in der Lage, kleine, durch Fahrzeugdach-Krümmungen bedingte, Spalten auszugleichen. Beachten Sie jedoch, dass die Montageplatte durch das Anziehen der Schrauben nicht verbogen wird.
– Entfernen Sie eventuell seitlich austretende Dichtmasse mit einem sauberen, farblosen Tuch. Beachten Sie dabei folgende Punkte:
\~ Verwenden Sie keine lösungsmittelhaltigen Reiniger oder Farbverdünner, welche die aufgetragene Dichtmasse unter der Montageplatte beschädigen können.
\~ Es wird empfohlen, das Tuch in Aceton oder MEK zu tränken. Prüfen Sie vor dem Anwenden an einer unauffälligen Stelle, ob Aceton oder MEK die Oberfläche angreift.
\~ Reinigen Sie Ihre Hände nur mit Handwaschpaste und Wasser.
– Fixieren Sie die Kabeldurchführung, indem Sie die beiliegende Rändelmutter aus dem Fahrzeug-Inneren gegenschrauben (Abb. A).
– Beachten Sie bitte, dass die Aushärtung der Dichtklebemasse von der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit abhängig ist.
Die endgültige Festigkeit ist nach ca. 2 Tagen erreicht. Die Durchführung weiterer Montagearbeiten ist jedoch problemlos möglich, da die Montageplatte durch die angezogenen Schrauben gehalten wird.
Montage und Anschluss
5.4.2 Montage der Dreheinheit
Variante mit Kabeldurchführung unterhalb der Dreheinheit
- Führen Sie die Kabelenden mit den Steckverbindern soweit wie möglich durch die Kabeldurchführung ins Fahrzeuginnere.
- Heben Sie die Dreheinheit an und setzen Sie sie in Fahrtrichtung vorsichtig auf der Montageplatte ab (siehe Abb. E). Treten Sie dabei nicht auf die Steckverbinder und knicken/quetschen Sie nicht die Kabel!
- Die Durchgangsbohrungen der Dreheinheit müssen mit den Gewinden der Montageplatte deckungsgleich sein. Achten Sie während des Absenkens darauf, dass die Kabel durch die Kabeldurchführung nachgeführt und nicht eingequetscht werden.
- Tragen Sie ein wenig Dichtklebemasse auf die sechs Gewindebohrungen der Montageplatte auf und drehen Sie die Befestigungsschrauben in die Gewinde. Ziehen Sie die Schrauben mit einem Anzugsdrehmoment von 6 Nm an.
- Um zu verhindern, dass Wasserdampf aus dem Inneren des Fahrzeuges durch die Dachdurchführung in die Dreheinheit gelangen kann, legen Sie die drei Kabel in die beigelegte Dichtung (siehe Abb. E) ein, klappen diese dann zusammen und stecken Sie sie bis zum Anschlag in die Dachdurchführung. Achten Sie darauf, dass keine Zugbelastung nach unten auf die Dichtung einwirkt, da diese ansonsten im Laufe der Zeit herausfallen kann.
Abbildung E

Variante mit äußerer Kabeldurchführung
- Die äußere Dachdurchführung ist so gestaltet, dass die Verbindungsstellen der drei aus der Dreheinheit ragenden Kabel mit den Verlängerungen in das Fahrzeug in einem wasserdichten Gehäuse auf dem Fahrzeugdach angeordnet und hier bei Bedarf wieder trennbar sind (siehe Abb. F).
- Ordnen Sie die Kabel beim Aufsetzen der Dreheinheit auf die Montageplatte im Kabelkanal. Achten Sie dabei darauf, dass die Kabel nicht überkreuz liegen und dass diese gestrafft sind, sodass sie nicht gequetscht werden können. Versuchen Sie nicht, die Kabel aus dem Gerät heraus zu ziehen. Dadurch könnten die Kabel beschädigt bzw. die Kabelanschlüsse gelöst werden.
- Setzen Sie die Dreheinheit vorsichtig auf der Montageplatte ab. Die Durchgangsbohrungen der Dreheinheit müssen deckungsgleich mit den Gewinden in der Montageplatte sein.
- Tragen Sie ein wenig Dichtklebemasse auf die sechs Gewindebohrungen der Montageplatte auf und drehen Sie die Befestigungsschrauben in die Gewinde. Ziehen Sie die Schrauben mit einem Anzugsdrehmoment von 6 Nm an.
- Beim Verlegen der Anschlusskabel durch die Dachdurchführung HDZ 100 dürfen diese nicht gequetscht, geknickt oder beschädigt werden.
Abbildung F

*) Nicht im Lieferumfang enthalten! Die Dachdurchführung ist als Zubehör HDZ 100 unter der Bestellnummer 20410032 im Fachhandel erhältlich.
5.5 Kurzanleitung zur Montage der Dreheinheit
Hinweise
- Die gezeigte Bildfolge gibt alle notwendigen Montageschritte wieder, die erforderlich sind, um die Dreheinheit mit dem vormontierten Parabolreflektor auf dem Fahrzeugdach zu montieren. Die übrigen ausführlichen Hinweise in dieser Montage- und Bedienungsanleitung sind jedoch trotzdem unbedingt zu beachten!
- Zur besseren Darstellung ist auf den folgenden Fotos die Antenne BAS 66 von der Dreheinheit abmontiert. Im Lieferzustand ist die BAS 66 auf die Dreheinheit vormontiert.

- DEKAsyl MS-Kraftkleber auf den Stutzen der Dachdurchführung auftragen. Stutzen in die Bohrung einführen und von unten mit Rändelmutter fixieren.

Achtung
Beachten Sie beim Festlegen des Montageorts:
• Drehbereich der Anlage = ∅ 96 cm.
- Für die Kabeldurchführung ein Loch mit ∅ 38 mm bohren.
• Scharfe Bohrränder entgraten.
Siehe auch 5.3, S.10ff und 5.4, S.13ff.

- Schrauben (6 Stück, SW 10) der Montage-Platte öffnen und Montage-Platte abnehmen.

- Dreheinheit zum Schutz des Fahrzeugdaches auf die vorbereiteten Ablagehölzer legen.

-
Montage-Platte ausrichten mit Pfeil in Fahrtrichtung. Der Pfeil ist in der Abb. zu Schritt 8 mit ① gekennzeichnet.
-
Die sechs Bohrlöcher für die Befestigung der Montageplatte markieren.

Vermeiden Sie Hautkontakt mit dem Kleber. Sicherheitsinformationen zum Kleber finden Sie unter 11, S.38 und 12.
- DEKAsyl MS-Kraftkleber in Wellenlinien zwischen den beiden Rillen auftragen und mit Spachtel o. ä. verteilen.

- Montage-Platte auf Dachdurchführung legen und mit geeigneten Schrauben befestigen (Schrauben je nach Dicke/Beschaffenheit des Daches wählen).

- Dreheinheit mit Drehmoment-Schlüssel wieder auf die Montage-Platte schrauben.
Achtung
Anzugsdrehmoment 6 Nm beachten.
- Elektrische Anschlüsse montieren.
- Receiver anschließen.
- Dreheinheit an die Batterie anklemmen.

Warnung
Gefahr der Körperverletzung. Während der Fahrt muss die Antenne stets in die horizontale Position (Parkposition) abgesenkt sein. Maximale Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs von 130 km/h einhalten.
5.6 Montage des UFS 946/CI+
5.6.1 Wahl eines geeigneten Montageortes
Hinweis
Bedenken Sie bei der Wahl des Montageortes, dass die Rückseite des Receivers zugänglich bleibt. Der Receiver ist mit einer Energiespar-Schaltung und einem abgesetzten Infrarot-Sender ausgestattet, damit Sie den Receiver nicht im sichtbaren Bereich platzieren müssen. Sie können den Receiver dadurch versteckt in beliebiger Lage, z. B. an Schrankwänden, Seitenwänden oder Staufachböden montieren.
Durch die vier vorhandenen Schraubenaufnahmen (siehe Grafik nächste Seite) ist es Ihnen möglich, den Receiver nicht nur auf eine feste ebene Unterlage zu stellen, sondern ihn auch auf dieser zu fixieren oder in anderen Positionen zu montieren.
Zusätzlich ist Folgendes zu beachten:
- Die Wandstärke der Befestigungsstelle muss mindestens 15 mm betragen, da die Schrauben sonst auf der Rückseite wieder austreten oder die Oberfläche verletzen
- Beachten Sie auch, dass der Schrank oder das Staufach in dem das Gerät untergebracht werden soll, ausreichend belüftet ist, damit kein Hitzestau entsteht. Eine Montage auf teppichbezogenen Wänden ist ungeeignet
- Beim Eindrehen der Schrauben dürfen keine evtl. hinter oder in der Befestigungswand verlegten Kabel o. ä. beschädigt werden
- Der Receiver ist ausschließlich für die Montage in trockenen Innenräumen vorgesehen. Der Montageort muss vor Feuchtigkeit geschützt sein
- Bei der Wahl des Montageortes sind die Kabellängen zu berücksichtigen
• Die Anschlusskabel müssen zugentlastet werden
Belüftung
Die im Receiver entstehende Wärme kann auf den folgenden Seiten des Gehäuses abgeführt werden: Unten, links, rechts und vorne. Beachten Sie bei der Wahl des Montageortes, dass diese Seiten nicht verbaut bzw. abgedeckt sind. Wenn das Gerät dauerhaft unzureichend belüftet wird, kann sich dies negativ auf die Lebensdauer des Gerätes auswirken!
Halten Sie einen Freiraum von mindestens 20 cm über/unter, 2 cm zu jeder Seite und 5 cm hinter sowie vor dem Gerät ein, damit die entstehende Wärme ungehindert abgeführt werden kann.

Achtung

Gefahr der Sachbeschädigung. Die Betriebstemperatur wird vom Gerät gemessen. Vorzeitiges Ausfallen des Gerätes aufgrund dauerhaftem Betriebs oberhalb der empfohlen Betriebstemperatur wegen unzureichender Belüftung ist kein Gewährleistungs-/Garantiefall.
Anschlüsse und Geräte-Sicherung
Alle an den Receiver anzuschließenden Verbindungskabel (inkl. Infrarot-Sensor) werden an der Rückseite angeschlossen (siehe auch 5.6.9, S.25). Rechnen Sie bei der Wahl des Montageortes den Freiraum für die anzuschließenden Kabel und deren Stecker mit ein.
Von vorn betrachtet, befindet sich auf der linken Seite des Receivers eine von außen eingesteckte Sicherung. Diese Sicherung (Typ siehe Kapitel „Wichtige Informationen“ der Receiver-Betriebsanleitung) sollte auch nach Montage des Receivers zugänglich sein, damit sie im Bedarfsfall leicht ausgetauscht werden kann.
5.6.2 Vorbereitungen
Anbringen des Infrarot-Sensors
Sie können den Infrarot-Sensor am Gerät anbringen oder – wenn der Receiver versteckt aufgestellt werden soll – an einer Stelle, welche die freie Sicht zur Fernbedienung garantiert.
Der Infrarot-Sensor wird mit Hilfe des mitgelieferten Klebestreifens an der flachen Unterseite montiert.

5.6.3 Wichtige Hinweise zur Montage

Warnung
Legengefahr durch Stromschlag. Verwenden Sie die dem Receiver beigelegten Holzschrauben nicht, um den Receiver an einem TV- oder anderem elektrischen Gerät zu montieren. Die Holzschrauben können Kontakt mit spannungsführenden Teilen bekommen.
Achtung
Auf keinen Fall dürfen bei der Montage Senkkopfschrauben verwendet werden (Grafik rechts), da diese die Schraubenaufnahmen des Receivers beschädigen könnten. Verwenden Sie nach Möglichkeit die dem Receiver beiliegenden Holzschrauben.
Bevor Sie den Receiver an ein anderes Gerät (z. B. TV-Gerät) montieren, erkundigen Sie sich zuerst beim Hersteller des Gerätes bzw. in den dem Gerät mitgelieferten Dokumentationen, ob dies zulässig ist und wenn ja, welche Hilfsmittel (Schrauben usw.) Sie dafür benötigen/verwenden dürfen. Die jeweilige Erwärmung der Geräte im Betrieb (Receiver/TV-Gerät) kann ggf. zu einer Beeinflussung des anderen Gerätes führen.

Montage und Anschluss
5.6.4 Hängende Montage
-
Entnehmen Sie die mitgelieferten Holzschrauben aus der Transportbefestigung an der Oberseite des jeweiligen Befestigungsteiles (je 2).
-
Bringen Sie die beiden Befestigungsteile, wie in den Bildern ① – ③ abgebildet, an Ihrem Receiver an. Dabei ist folgendes zu beachten:
- Links(L)- und Rechts(R)-Markierungen (siehe Pfeile Bild ②) - Die Zahnung an der Unterseite der Befestigungsteile muss jeweils in die erste bzw. letzte Reihe der Lüftungsschlitze an der Oberseite des Receivers eingefügt werden (siehe Pfeile in Bild ①)

Halten Sie nun den Receiver mit dem eingehakten Befestigungs-Set an der zu montierenden Stelle an. Schrauben Sie die mitgelieferten Holzschrauben in die verengten Positionen des Schraubenaufnahme-Bereiches (4 x) (siehe Bild ④). Verwenden Sie nach Möglichkeit nur die mitgelieferten Holzschrauben. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, diese zu verwenden, können auch andere adäquate Schrauben verwendet werden. Auf keinen Fall dürfen aber Senkkopfschrauben verwendet werden, da diese die Halterung beschädigen könnten (Bild ⑤).

Schrauben Sie im Anschluss alle vier Schrauben fest, sodass sich das Befestigungs-Set nicht mehr selbstständig lösen kann. Für eine spätere Demontage genügt es, alle vier Schrauben jeweils um eine Drehung zu lösen und den Receiver nach rechts (hängend) bzw. links (stehend) zu schieben, um ihn zu lösen.

5.6.5 Montage auf fester ebener Unterlage
Um ein Verrutschen oder Herabfallen des Receivers zu verhindern, können Sie das Befestigungs-Set auch an der Unterseite des Receivers anbringen. Die Montage erfolgt auf die gleiche Art und Weise, wie bei der hängen den Montage, nur dass das Befestigungs-Set an der Unterseite des Receivers angebracht wird.

5.6.6 Verlegen der Kabel und Anschluss der Dreheinheit
- Verlegen Sie das Master-Koaxial-Kabel (rot gekennzeichnet) zum ersten Receiver und das zweite Koaxial-Kabel zum zweiten Receiver. Sollten Sie keinen zweiten Receiver benutzen, empfehlen wir Ihnen, das zweite Koaxial-Kabel trotzdem zu verlegen, um evtl. später bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können.
- Verlegen Sie das Stromversorgungskabel der Dreheinheit (3-poliger Stecker) zur Batterie.
Achtung
Vermeiden Sie die Verlegung über scharfe Kanten und sichern Sie die Kabel vor möglichen Scheuerstellen.
- Schließen Sie das Master-Koaxial-Kabel (von der Dreheinheit kommend) an die F-Buchse „IF IN“ an der Rückseite des ersten Receivers an.
- Platzieren Sie den Infrarot-Sensor des Receivers in der Nähe oder direkt am TV-Gerät und verlegen Sie das Kabel bis zum Receiver. Schließen Sie den 6-poligen Western-Stecker an der Rückseite an der mit „IR-REMOTE IN“ gekennzeichneten Buchse an (siehe dazu auch 5.6.9, S.25).
- Verbinden Sie den Receiver und das TV-Gerät mit dem HDMI-Kabel Stecken Sie das HDMI-Kabel an jedem Gerät in die Buchse „HDMI“.
- Vergewissern Sie sich, dass an die Plus-Ader (rot) des Stromversorgungskabel die 15 A Sicherung fachmännisch montiert wurde.
5.6.7 Anschluss des Receivers
Achtung

Der Receiver darf ausschließlich an einer Versorgungsspannung von 12 V betrieben werden. Der Masse-Anschluss des Receivers ist mit dem Minuspol des Wohnmobils bzw. des Caravans zu verbinden.
Unterbrechen Sie das Bordnetz (Hauptschalter „aus“ oder den Pluspol von der Bordnetz-Batterie abklemmen), bevor Sie mit den folgenden Arbeiten beginnen:
- Verbinden Sie das im Lieferumfang enthaltene Stromkabel (je nach Verfügbarkeit in Ihrem Wohnmobil oder Caravan, 12 V oder 230 V mit Netzteil) mit dem Steckanschluss „12V des Receivers.
- Achten Sie darauf, dass die „inline“ eingebaute Sicherung (5 A) des Kabels ganz eingesteckt und intakt ist. Bei Ansprechen der Sicherung muss zuerst die Fehlerquelle beseitigt werden. Die Sicherung darf immer nur gegen eine Sicherung mit gleichem Nennwert (5 A) ersetzt werden.

Warnung
Gefahr von Kabelbrand. Überbrücken Sie niemals die Sicherungen im Kabel und im Receiver
- An der Anschlussstelle des Stromkabels darf die Spannung auch bei Belastung von 12 A nicht unter 11,5 V absinken. Sollte dies dennoch der Fall sein, kann eine optimale Funktion nicht mehr garantiert werden.
- Verbinden Sie das Stromkabel mit der entsprechenden Steckdose in Ihrem Wohnmobil oder Caravan (12 V oder 230 V).
- Nur bei Wohnmobilen: Die dritte, mit „ZÜNDUNG“ bezeichnete grüne Ader des Anschlusskabels ermöglicht Ihnen den Anschluss an einen Stromkreis des Fahrzeuges, der bei Betätigung des Zündschlüssels aktiviert wird und dann eine dauerhafte 12-V-Spannung führt. Diese Anschlussart stellt sicher, dass beim Starten des Motors die Antenne automatisch in die Parkposition abgesenkt wird (der Receiver muss hierzu nicht eingeschaltet sein).
Hinweis
Beachten Sie, dass sich die Antenne nur dann absenkt, wenn neben dem Zündsignal auch die Versorgungsspannung anliegt!
- Kontrollieren Sie die Anschlüsse, bevor Sie das Bordnetz wieder unter Spannung setzen.
- Für die Erstinstallation und für weiter gehende Informationen zu zusätzlichen Bedienfunktionen verweisen wir auf die dem Receiver separat beiliegende Betriebsanleitung und den Bedienungsanleitungsteil dieser Betriebsanleitung.
5.6.8 Funktionshinweise zum Anschluss an das Bordnetz
Es kann unter Umständen zu Problemen kommen, wenn die Geräte an unterschiedliche Anschlussbuchsen bzw. Stromkreise/Massepotenziale angeschlossen werden. Sofern nicht vorhanden, ist es empfehlenswert, wie in Abbildung G dargestellt, die Anschlussbuchsen für Receiver und TV-Gerät an das gleiche Kabel anzuschließen. Die Strombelastbarkeit des verwendeten Stromkreises ist hinsichtlich der vorgesehenen Anwendung zu überprüfen.
Weitere Informationen zur Bedienung des Receivers entnehmen Sie der dem Gerät beiliegenden Betriebsanleitung.
5.6.9 Anschlussbeispiel 12-V-Batterie-Anschluss
Abbildung G

Achtung
Stellen Sie beim Betrieb mit zwei Batterien sicher, dass die Masse des Zündsignals auf dem gleichen Potenzial liegt wie die Masse der Versorgungsbatterie für die Dreheinheit. Andernfalls funktioniert die automatische Absenkung nicht! Kabel nicht verpolen!


Achtung
Damit sich die Antenne automatisch in die Parkposition absenkt, muss die grüne Ader an die Zündung und die rote und schwarze Ader an die Versorgungsspannung angeschlossen sein.
6 Ausleuchtzone/Empfangsbereich
Die Ausleuchtzone (engl. „Spot“) ist das Empfangsgebiet auf der Erde, welches der Satellit mit seinem Sendestrahl abdeckt und in dem Satellitenempfang möglich ist. Im Mittelpunkt des Spots ist die Senderleistung am größten, nach außen hin wird sie schwächer.
Die Satelliten strahlen die verschiedenen Programm-Pakete in unterschiedlichen Spots ab. Innerhalb der Spots können normalerweise alle Programm-Pakete empfangen werden. In den Randzonen ist ein Empfang zwar grundsätzlich möglich, die Qualität hängt aber von diversen Faktoren ab, z. B. vom Durchmesser der Satelliten-Antenne und von den Wetterverhältnissen.
Für die Antenne der CAP 620 zeigt Bild A die Spots der gebräuchlichsten Satelliten.

Bild A: Spot ASTRA 19,2° Ost (innere Linie) und EUTELSAT Hotbird 13° Ost (äußere Linie)
7 Demontage im Servicefall
Sollte eine Reparatur der Anlage oder einzelner Komponenten nötig werden, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler bzw. an unsere Service-Stelle (Anschrift siehe unten).

Öffnen Sie keinesfalls die Dreheinheit!
7.1 Demontage

Die Kabel dürfen nicht abgeschnitten werden! Trennen Sie die aus der Dreheinheit herausragenden Kabel an der dafür vorgesehenen Kabeltrennstelle (Stecker lösen) von den im Fahrzeug-Inneren verlegten beiden Kabeln ab.
Hinweis
Vor dem Austausch des Receivers muss zuerst die Dreheinheit in Parkposition gefahren werden.
• Die im Fahrzeug-Inneren verlegten Kabel können dort verbleiben.
- Öffnen Sie die sechs M6-Schrauben, mit denen die Dreheinheit auf der Montageplatte angeschraubt ist.
- Legen Sie zwei Unterlagehölzer zum Schutz des Wegendaches ab.
- Legen Sie die Dreheinheit anschließend auf die vorbereiteten Unterlagehölzer ab.
- Zum Versand der Dreheinheit verwenden Sie die aufbewahrte Originalverpackung.
- Dichten Sie die Öffnung im Fahrzeugdach zum Schutz vor eindringender Nässe mit geeigneten Mitteln ab.
- Bei Verwendung der Dachdurchführung HDZ 100 sind nach der Demontage die nicht mehr belegten Kabeldurchführungen mit den integrierten Blindstopfen zu verschließen. Das Gehäuse ist damit wieder wasserdicht.
7.2 Anschrift der Service-Stellen
Zentrale Werks-Reparaturstelle Bezirks-Reparaturstelle
CSS Caravan-Sat-Service GmbH
Bahnhofstr. 110
83224 Grassau
Telefon: 08641 6998427
Telefax: 08641 6998429
E-Mail: service@css-grassau.de
KATHREIN Sachsen GmbH
Lindenstraße 3
09241 Mühlau
Telefon: 03722 6073-31
Telefax: 03722 6073-18
E-Mail: service@kathrein-sachsen.de
8 Polarisations-Einstellung
8.1 Erklärung Polarisations-Einstellung
Die Satelliten-Antenne BAS 66 ist im Lieferzustand mittig auf der Dreheinheit montiert. In dieser Position empfängt der Receiver noch Signale von Satelliten, deren Orbit-Position 15° – 20° Längengrade von der Ausrichtung der Satelliten-Antenne abweicht (typischer Empfangsbereich).
Weicht die Orbit-Position der Satelliten mehr als 15irc-20irc Längengrade ab, kann die
Polarisations-Einstellung der Satelliten-Antenne geändert werden, um den Empfang zu verbessern. Dies erfolgt durch Verändern der Montage-Position der Satelliten-Antenne.
Hinweis
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine von der Mittenposition abweichende Anordnung der Satelliten-Antenne von bis zu +15° bzw. -15° nur dann sinnvoll ist, wenn tatsächlich ein weit westlicher oder weit östlicher Satellit bevorzugt empfangen werden soll.

Ändern Sie bei Bedarf die Polarisations-Einstellung der Satelliten-Antenne wie folgt:
- +15° wenn der Satellit weiter als 15° – 20° vom bevorzugten Empfangsbereich in Richtung Westen liegt
- -15irc wenn der Satellit weiter als 15irc - 20irc vom bevorzugten Empfangsbereich in Richtung Osten liegt.
In der folgenden Übersicht ist die empfohlene Montage-Position für ausgewählte Standorte und typische Satelliten dargestellt. Ein garantierter Empfang aller Programme der hier aufgeführten Satelliten lässt sich aus der Übersicht nicht ableiten.
| Satellit | HISPASAT | HOTBIRD 13° Ost | ASTRA 19,2° Ost | ASTRA 28,2° Ost EUROBIRD 28,5° Ost | TÜRKSAT 42° Ost | |
| Aufenthalts-ort | Längen-grad | |||||
| Belgrad | 20° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | |
| Bordeaux | 0° | +15 | 0 | 0 | -15 | 15 |
| Cagliari | 10° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | -15 |
| Diyarbakir | 40° Ost | 0 | ||||
| Hamburg | 10° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | -15 |
| Istanbul | 30° Ost | 0 | 0 | |||
| Kiew | 30° Ost | 0 | 0 | |||
| Kiruna | 20° Ost | 0 | 0 | 0 | ||
| Krakau | 20° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | |
| Lissabon | 10° West | +15 | -15 | -15 | -15 | |
| London | 0° | +15 | 0 | 0 | 0 | -15 |
| Mailand | 10° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | -15 |
| Odessa | 30° Ost | 0 | ||||
| Oslo | 10° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | |
| St. Petersburg | 30° Ost | 0 | 0 | |||
| Tirana | 10° Ost | +15 | 0 | 0 | 0 | |
| Tralee | 10° West | +15 | 0 | -15 | -15 | -15 |
| Valencia | 0° | +15 | 0 | 0 | -15 | |

Längengrade für den Empfangs-Standort
8.2 Sicherheitshinweise

Warnung
Gefahr von schwerer Körperverletzung. Stellen Sie sicher, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Die Antenne und die an der Antenne angeschlossenen Geräte müssen vom Stromnetz getrennt sein.
- Die einstellende Person ist schwindelfrei und kann sich sicher auf dem Wohnwagen bzw. Wohnmobil bewegen.
• Die einstellende Person trägt festes und rutschsicheres Schuhwerk.
- Die einstellende Person hat während der Ausführung eine sichere Stand- und Halteposition.
- Sorgen Sie dafür, dass sich während des Betriebes der Dreheinheit keine Personen, insbesondere keine Kinder, in unmittelbarer Nähe der Dreheinheit befinden und bewegliche Teile berühren können.
- Während den Einstellarbeiten
- befinden sich keine Personen, insbesondere keine Kinder, in unmittelbarer Nähe der Dreheinheit (Quetschgefahr durch bewegliche Teile), - befinden sich keine Personen im Wohnwagen-/Wohnmobil-Bereich unterhalb der Dreheinheit.
- Das Dach und die benutzte Aufstiegshilfe (z. B. Leiter) sind trocken, sauber und rutschfest.
- Das Dach hält der Belastung durch die einstellende Person Stand.
- Beachten Sie auch den Abschnitt Sicherheitshinweise – Wichtige Hinweise, S. 7.
- Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise der ausführlichen Betriebsanleitung des Receivers.
Achtung
Einem Anwender, der sich die Einstellarbeiten nicht zutraut, wird dringend abgeraten, das Verstellen der Montage-Position der Satelliten-Antenne selbst durchzuführen. Er sollte sich an einen Techniker bzw. Mechaniker wenden. Eventuell findet er eine geeignete Person auf dem Camping-Platz. Im Drehbereich dürfen sich keine Hindernisse befinden!
8.3 Montage-Position ändern (Polarisations-Einstellung)
Achtung
In der nachstehenden Beschreibung wird vorausgesetzt, dass die komplette CAP-Einheit – wie in den vorstehenden Abschnitten beschrieben – ordnungsgemäß aufgebaut, installiert und eingerichtet wurde.
Hinweis
Die Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die Fernbedienung des Receivers.
So montieren/demontieren Sie die Satelliten-Antenne an der Dreheinheit:
-
Schalten Sie den Receiver mit dem Netzschalter an der Rückseite des Gerätes ein.
-
Drücken Sie eine der Zifferntasten, um den Receiver in Betrieb zu nehmen.
-
Gegebenenfalls müssen Sie eine Erstinstallation durchführen.
-
Warten Sie, bis die Meldung „Position von Astra ist unbekannt. Suche starten?“ erscheint.
-
Drücken Sie OK und warten Sie, bis sich die Antenne aufgestellt hat und nach Osten dreht. Nun drücken, um die Antenne anzuhalten.
-
Schalten Sie den Receiver mit dem Netzschalter an der Rückseite aus und trennen Sie ihn vom Stromkreis.
7.

Vorsicht
Verletzungsgefahr durch herabfallende Teile. Sichern Sie die Antenne in ihrer Position, bevor Sie die Befestigungsschrauben lockern. Bitten Sie z. B. eine zweite Person, die Antenne zu halten.
Lockern Sie die Befestigungsschrauben der Antenne an der Dreheinheit mit einem passenden Innensechskant-Schlüssel (Größe 5); siehe ① in Abbildung H.
-
Heben Sie die Antenne vorsichtig von der Dreheinheit ab und tauschen Sie den Steckplatz der Gummitülle mit Kabel gegen die jeweilige Blindtülle (je nach dem, in welche Richtung verschoben wird).
-
Montieren Sie die Antenne auf der gewünschten Gradveränderung (+15° bzw. -15°) wieder; siehe Abbildungen I – L unten.
-
Ziehen Sie die Innensechskant-Schrauben mit einem Drehmoment von 6 – 7 Nm wieder an (① in Abb. H).
-
Verlassen Sie den Montageort und schließen Sie den Receiver wieder an den Stromkreis an.
-
Schalten Sie den Receiver zuerst mit dem Netzschalter und anschließend mit einer der Nummern-Tasten ein.
→ Die Anlage ist einsatzbereit.
Polarisations-Einstellung
Abbildung H

Abbildung I Abbildung K Abbildung L
Ansicht nach Montage +15° Ansicht nach Montage mittig (Standard)
Ansicht nach Montage -15°

9 Manuelles Einklappen in die Parkposition
Achtung

- Im Falle eines Defektes der elektronischen Steuerung kann die Antenne nach einigen Demontage-Arbeiten manuell in die Parkposition (horizontale Lage) zurückgesetzt werden. Im Anschluss daran ist aber auf alle Fälle eine Neu-Justierung durch eine autorisierte Werkstatt erforderlich.
- Eine Fahrt mit aufgestellter Antenne ist mit langsamer Geschwindigkeit und unter Berücksichtigung der größeren Fahrzeughöhe von +72 cm zur nächsten Werkstatt ohne weiteres möglich und dem manuellen Einklappen vorzuziehen!
- Einem Anwender, der sich die Reparatur-Arbeiten nicht zutraut, wird dringend abgeraten, das manuelle Einklappen in die Parkposition selbst durchzuführen. Er sollte sich an einen Techniker bzw. Mechaniker wenden. Eventuell findet er eine geeignete Person auf dem Camping-Platz.
- Beachten Sie auf jeden Fall die unten angeführten Sicherheitshinweise.
9.1 Sicherheitshinweise

Lebens- und Verletzungsgefahr durch
– Dachdurchbruch,
- Absturz,
- herabfallende Teile im Wohnmobil/-wagen,
– Bewegungen der Dreheinheit.

Beachten Sie insbesondere, dass:
- die Antenne und die an der Antenne angeschlossenen Geräte vom Stromnetz getrennt sind,
- die reparierende Person schwindelfrei ist und sich sicher auf dem Wohnwagen bzw. Wohnmobil bewegen kann,
- die reparierende Person festes und rutschsicheres Schuhwerk trägt,
- die reparierende Person während der Ausführung eine sichere Stand- und Halteposition hat,
- das Dach und die benutzte Aufstiegshilfe (z. B. Leiter) trocken, sauber und rutschfest ist,
- das Dach der Belastung durch die reparierende Person Stand hält,
- Sie sich nicht an der Antenne festhalten, da die Schwinge bei der Demontage plötzlich frei wird,
- sich während der Demontage/Montage niemand im Wohnwagen-/Wohnmobil-Bereich unterhalb der Antenne befindet.

Manuelles Einklappen in die Parkposition
9.2 Durchführung manuelles Einklappen

- In der Achsmitte (siehe Pfeil) befindet sich eine Kunststoffabdeckung. Hebeln Sie diese mit einem schmalen Schlitzschraubendreher heraus.
⇒ Eine Sechskantschraube M8 (Schlüsselweite 13 mm) ist sichtbar.
- Entfernen Sie die Sechskantschraube M8.
⇒ Ein weiteres Gewinde ist sichtbar.
3.
Achtung
- Drehen Sie die M12-Schraube nur soweit ein, bis der Kegelsitz der Schwinge auf der Konuswelle locker ist!
- Sichern und stützen Sie die Antenne gegen Umkippen. Die Verbindung zur Schwinge kann sich beim Eindrehen der M12-Schraube plötzlich lösen. Es besteht dann keine Verbindung mehr zur Dreheinheit!
Drehen Sie in das weitere Gewinde eine M12-Schraube (Mindestlänge 22 mm) mit einem Steckschlüssel hinein (Schlüsselweite 19 mm). Durch das Hineindrehen der M12-Schraube wird die Schwinge auf dem Kegel der Konuswelle gelockert und die Arretierung gelöst.
- Kippen Sie die Antenne in die Parkposition (horizontale Position).
- Drehen Sie die M12-Schraube heraus. Dadurch kann die Schwinge wieder auf die Konuswelle aufgesetzt werden.
- Schrauben Sie die M8-Schraube wieder ein und ziehen Sie diese fest an.
- Setzen Sie die Kunststoffabdeckung wieder ein.
Achtung
Durch das Lösen der Schwinge von der Konuswelle ist die Nullpunkt-Lage der Schwinge verstellt worden. Die Behebung des Defekts und die Neu-Justierung der Schwinge müssen durch einen autorisierten Fachhändler erfolgen!
- Suchen Sie einen autorisierten Fachhändler auf.
10 Technische Daten
| Typ Einheit CAP 620 | ||
| Bestell-Nr. 20310027 | ||
| Durchmesser Flachantenne ca. cm 50 x 50 | ||
| LNB 2 Ausgänge schaltbar: | V/H (14/18 V)Low/High (0/22 kHz) | |
| Versorgungsspannung LNB V Vertikal: 11,5 – 14 | Horizontal: 16 – 19 | |
| Eingangsfrequenz GHz 10,70 – 12,75 | ||
| Ausgangsfrequenz MHz 950 – 1950/1100 – 2150 | ||
| Oszillatorfrequenz (L. O.) GHz 9,75/10,60 | ||
| Systemgüte (G/T) bei 11,3/12,5 GHz | dB/K | 13,3/13,7 |
| Versorgungsspannung (Autobatterie) | V | 11,5 – 13,8 |
| Stromaufnahmen aus dem 12-V-Bordnetz EinschaltstromSatellitensucheTV-EmpfangStand-by | A | Typ. 10, max. 12Typ. 3Typ. 1,2Typ. 0,024 |
| Stromaufnahme aus dem Receiver | mA | Typ. 160 |
| Einstellbereich | ° | |
| 3 – 80 | ||
| 370 | ||
| ±15 | ||
| Gewicht Dreheinheit mit Parabolreflektor | kg | 14,5 |
| Verpackungs-Einheit/Gewicht | St./kg 1/23,4 | |
| Zündsignal 12 ... 24 V | ||
| Suchzeit erster Satellit | Typ. 10 ... 120 s | |
| Suchzeit weitere Satelliten | Typ. 2 ... 30 s | |
| Anfahrzeit LSM 1) | 5 ... 20 s | |
1) LSM = Letzte Satellitenposition
Technische Daten
ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens
.1.1 Produktidentifikator
Handelsname: Dekasyl MS 5 White, Black
·Artikelnummer: 8811
.1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird
Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
- Verwendung des Stoffes / des Gemisches
Abdichtungsmittel
Leim
1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt
· Hersteller / Lieferant:
Dekalin
Industrieweg 2-14
NL-5571 LJ Bergeijk
Tel: +31 497 551 080
Fax: +31 497 551 088
E-mail: info@dekalin.nl
·Auskunftgebender Bereich: Product safety Department
.1.4 Notrufnummer: Tel: +31 497 551 080 (mo-fr/8.00-16.30)
ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren
· 2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
·Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
Das Produkt ist gemäß CLP-Verordnung nicht eingestuft.
. Einstufung gemäß Richtlinie 67/548/EWG oder Richtlinie 1999/45/EG Entfällt.
- Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt:
Das Produkt ist nicht kennzeichnungspflichtig auf Grund des Berechnungsverfahrens der "Allgemeinen
Einstufungsrichtlinie für Zubereitungen der EG" in der letztgültigen Fassung.
- Klassifizierungssystem:
Die Klassifizierung entspricht den aktuellen EG-Listen, ist jedoch ergänzt durch Angaben aus der Fachliteratur und durch Firmenangaben.
.2.2 Kennzeichnungselemente
· Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 Entfällt
·Gefahrenpiktogramme Entfällt
· Signalwort Entfällt
·Gefahrenhinweise Entfällt
· Zusätzliche Angaben:
Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
·2.3 Sonstige Gefahren
· Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung
.PBT: Nicht anwendbar.
· vPvB: Nicht anwendbar.
ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen
· 3.2 Chemische Charakterisierung: Gemische
- Beschreibung: Gemisch aus nachfolgend angeführten Stoffen mit Beimengungen.
·Gefährliche Inhaltsstoffe:
(Fortsetzung auf Seite 2)
DE
Druckdatum: 04.10.2013 überarbeitet am: 01.10.2013 Versionsnummer 11
(Fortsetzung von Seite 1)
. Zusätzliche Hinweise: Der Wortlaut der angeführten Gefahrenhinweise ist dem Abschnitt 16 zu entnehmen.
ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen
4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
- Allgemeine Hinweise: Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
- Nach Einatmen: Frischluft- oder Sauerstoffzufuhr; ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
. Nach Hautkontakt:
Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
Sofort mit Wasser und Seife abwaschen und gut nachspülen.
. Nach Augenkontakt:
.Nach Verschlucken: Mund mit Wasser ausspülen. Arzt aufsuchen.
.4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
Augen mehrere Minuten bei geöffnetem Lidspalt unter fließendem Wasser spülen. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt konsultieren.
ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung
.5.1 Löschmittel
. Geeignete Löschmittel:
· 5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren
Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung
· Besondere Schutzausrüstung: Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
- Weitere Angaben Gefährdete Behälter mit Wassersprühstrahl kühlen.
CO2, Löschpulver oder Wassersprühstrahl. Größeren Brand mit Wassersprühstrahl oder alkoholbeständigem Schaum bekämpfen.
ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren
Nicht erforderlich.
- 6.2 Umweltschutzmaßnahmen: Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.
· 6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung:
Mit flüssigkeitsbindendem Material (Sand, Kieselgur, Säurebinder, Universalbinder, Sägemehl) aufnehmen.
- 6.4 Verweis auf andere Abschnitte
Es werden keine gefährlichen Stoffe freigesetzt.
Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.
Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.
Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.
ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung
- 7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
· Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz: Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten
· Lagerung:
· Anforderung an Lagerräume und Behälter: Keine besonderen Anforderungen.
· Zusammenlagerungshinweise: Nicht erforderlich. - Weitere Angaben zu den Lagerbedingungen: Keine.
(Fortsetzung auf Seite 3)
DE
Druckdatum: 04.10.2013 überarbeitet am: 01.10.2013 Versionsnummer 11
(Fortsetzung von Seite 2)
· Lagerklasse:
· Klassifizierung nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV): -
- 7.3 Spezifische Endanwendungen Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
· Zusätzliche Hinweise zur Gestaltung technischer Anlagen: Keine weiteren Angaben, siehe Abschnitt 7.
-8.1 Zu überwachende Parameter
- Bestandteile mit arbeitsplatzbezogenen, zu überwachenden Grenzwerten:
Das Produkt enthält keine relevanten Mengen von Stoffen mit arbeitsplatzbezogenen, zu überwachenden Grenzwerten.
CAS-Nr. Bezeichnung des Stoffes % Art Wert Einheit Entfällt.
- Zusätzliche Hinweise: Als Grundlage dienten die bei der Erstellung gültigen Listen.
- 8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition
·Persönliche Schutzausrüstung:
- Allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen:
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien sind zu beachten.
Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.
· Atemschutz: Nicht erforderlich.
- Handschutz: Schutzhandschuhe oder Hautschutzcreme
- Handschuhmaterial
Handschuhe aus PVC oder PE
Die Auswahl eines geeigneten Handschuhs ist nicht nur vom Material, sondern auch von weiteren Qualitätsmerkmalen abhängig und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Da das Produkt eine
Zubereitung aus mehreren Stoffen darstellt, ist die Beständigkeit von Handschuhmaterialen nicht vorausberechenbar und muß deshalb vor dem Einsatz überprüft werden.
Empfohlene Materialstärke: ≥ 0,12 mm
· Durchdringungszeit des Handschuhmaterials
480 Min.
Die genaue Durchbruchzeit ist beim Schutzhandschuhhersteller zu erfahren und einzuhalten.
Augenschutz: Beim Umfüllen Schutzbrille empfehlenswert.
ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften
- 9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften
Allgemeine Angaben
·Aussehen:
Form:
Pastös
Farbe:
Gemäß Produktbezeichnung
· Geruch:
Charakteristisch
· Geruchsschwelle:
Nicht bestimmt.
· pH-Wert:
Nicht bestimmt.
· Zustandsänderung
Schmelzpunkt/Schmelzbereich:
Nicht bestimmt
Siedepunkt/Siedebereich:
Nicht bestimmt
- Flammpunkt:
Nicht anwendbar.
- Entzündlichkeit (fest, gasförmig):
Nicht anwendbar.
- Zündtemperatur:
Zersetzungstemperatur:
Nicht bestimmt.
- Selbstentzündlichkeit:
Das Produkt ist nicht selbstentzündlich.
(Fortsetzung auf Seite 4)
DE
| ·Explosionsgefahr: | Das Produkt ist nicht explosionsgefährlich. |
| ·Explosionsgrenzen:Untere:Obere: | Nicht bestimmt.Nicht bestimmt. |
| ·Dampfdruck: | Nicht bestimmt. |
| ·Dichte Bei 20 °C:·Relative Dichte·Dampfdichte·Verdampfungsgeschwindigkeit | 1,5 g/cm3(DIN 51757)Nicht bestimmt.Nicht bestimmt.Nicht bestimmt. |
| ·Löslichkeit in / Mischbarkeit mit Wasser: | Nicht bzw. wenig mischbar. |
| ·Verteilungskoeffizient (n-Octanol/Wasser): | Nicht bestimmt. |
| ·Viskosität:Dynamisch:Kinematisch: | Nicht bestimmt.Nicht bestimmt. |
| ·Lösemittelgehalt:Organische Lösemittel: | 0,0 % |
| Festkörpergehalt:9.2 Sonstige Angaben·VOC (EU):·VOCV: | 95,0 % (DIN 53216)Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.0,00 %0,00 % |
ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität
· 10.1 Reaktivität
· 10.2 Chemische Stabilität
Thermische Zersetzung / zu vermeidende Bedingungen:
Keine Zersetzung bei bestimmungsgemäßer Verwendung.
. 10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen Keine gefährlichen Reaktionen bekannt.
.10.4 Zu vermeidende Bedingungen Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
. 10.5 Unverträgliche Materialien: Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
. 10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte:
Kohlenmonoxid und Kohlendioxid
Giftige Metallverbindungen
ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben
- 11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Akute Toxizität:
. Primäre Reizwirkung:
. an der Haut: Keine Reizwirkung.
-am Auge: Keine Reizwirkung.
. Sensibilisierung: Keine sensibilisierende Wirkung bekannt.
. Zusätzliche toxikologische Hinweise:
Das Produkt ist nicht kennzeichnungspflichtig aufgrund des Berechnungsverfahrens der Allgemeinen Einstufungsrichtlinie für Zubereitungen der EG in der letztgültigen Fassung.
Bei sachgemäßem Umgang und bestimmungsgemäßer Verwendung verursacht das Produkt nach unseren Erfahrungen und den uns vorliegenden Informationen keine gesundheitsschädlichen Wirkungen.
DE
(Fortsetzung auf Seite 5)
Druckdatum: 04.10.2013 überarbeitet am: 01.10.2013 Versionsnummer 11
(Fortsetzung von Seite 4)
ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben
· 12.1 Toxizität
· Aquatische Toxizität: Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
· 12.2 Persistenz und Abbaubarkeit Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
· 12.3 Bioakkumulationspotenzial Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
· 12.4 Mobilität im Boden Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
- Weitere ökologische Hinweise:
- Allgemeine Hinweise:
Wassergefährdungsklasse 1 (Selbsteinstufung): schwach wassergefährdend
Nicht unverdünnt bzw. in größeren Mengen in das Grundwasser, in Gewässer oder in die Kanalisation gelangen lassen.
· 12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung
· PBT: Nicht anwendbar.
·vPvB: Nicht anwendbar.
· 12.6 Andere schädliche Wirkungen Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung
· 13.1 Verfahren der Abfallbehandlung
- Empfehlung: Kleinere Mengen können gemeinsam mit Hausmüll deponiert werden.
·Europäischer Abfallkatalog
| 08 00 00 | ABFÄLLE AUS HZVA VON BESCHICHTUNGEN (FARBEN, LACKE, EMAIL), KLEBSTOFFEN, DICHTMASSEN UND DRUCKFARBEN |
| 08 04 00 | Abfälle aus HZVA von Klebstoffen und Dichtmassen (einschließlich wasserabweisender Materialien) |
| 08 04 10 | Klebstoff- und Dichtmassenabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 08 04 09 fallen |
· Ungereinigte Verpackungen:
- Empfehlung: Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport
| ·14.1 UN-Nummer·ADR, ADN, IMDG, IATA | Entfällt |
| ·14.2 Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung·ADR, ADN, IMDG, IATA | Entfällt |
| ·14.3 Transportgefahrenklassen·ADR, ADN, IMDG, IATA·Klasse | Entfällt |
| ·14.4 Verpackungsgruppe·ADR, IMDG, IATA | Entfällt |
| ·14.5 Umweltgefahren:·Marine pollutant: | Nein |
| ·14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender | Nicht anwendbar. |
| ·14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens 73/78 und gemäß IBC-Code | Nicht anwendbar. |
| ·Transport/weitere Angaben: | Kein Gefahrengut nach obigen Verordnungen.Tansport Klassifizierung ADR/IMGD ist basiert auf Verpackung >30ltr(IMDG), <450ltr(ADR). |
(Fortsetzung auf Seite 6)
DE
Druckdatum: 04.10.2013 überarbeitet am: 01.10.2013 Versionsnummer 11
(Fortsetzung von Seite 5)
| Andere Verpackungen können verschiedene Klassifizierungen haben.Sehe ADR 2.2.3.1.3/ 2.2.3.1.4 und IMDG 2.3.2.3 / 2.3.2.5 | |
| .UN "Model Regulation": | - |
ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften
-15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch
. Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 Entfällt
-Gefahrenpiktogramme Entfällt
• Signalwort Entfällt
. Gefahrenhinweise Entfällt
. Nationale Vorschriften:
· Klassifizierung nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV): -
· Wassergefährdungsklasse: WGK 1 (Selbsteinstufung): schwach wassergefährdend.
· Sonstige Vorschriften, Beschränkungen und Verbotsverordnungen
· Zu beachten: 00-1
· 15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung: Eine Stoffsicherheitsbeurteilung wurde nicht durchgeführt.
ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben
Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse, sie stellen jedoch keine Zusicherung von Produkteigenschaften dar und begründen kein vertragliches Rechtsverhältnis.
. Relevante Sätze
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
R52 Schädlich für Wasserorganismen.
· Datenblatt ausstellender Bereich: Product safety department.
- Ansprechpartner: info@dekalin.nl
- Abkürzungen und Akronyme:
RID: Règlement international concernant le transport des marchandises dangereuses par chemin de fer (Regulations Concerning the International Transport of Dangerous Goods by Rail)
ICAO: International Civil Aviation Organization
ADR: Accord européen sur le transport des marchandises dangereuses par Route (European Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road)
IMDG: International Maritime Code for Dangerous Goods
IATA: International Air Transport Association
GHS: Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals
EINECS: European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances
ELINCS: European List of Notified Chemical Substances
CAS: Chemical Abstracts Service (division of the American Chemical Society)
GefStoffV: Gefahrstoffverordnung (Ordinance on Hazardous Substances, Germany)
DE
12 Technisches Datenblatt DEKAsyl MS-Kraftkleber

DEKALIN
HIGH QUALITY PRODUCTS FOR MOTORHOME, CARAVAN AND TRAILER TENT
Dekaseal MS-5 ist ein MS Polymer-basierter Klebstoff mit hoher Haftwirkung und Anfangsfestigkeit, der zur Herstellung von elastischen Verbindungen von Bauteilen geeignet ist. Aufgrund seiner hohen Klebkraft können Anklemmzeiten reduziert oder Klemmen komplett beseitigt werden. Darüber hinaus kann Dekaseal MS-5 auch als Dichtungsmasse verwendet werden, falls ähnliche Materialien (mit ähnlicher Steifheit) verbunden werden oder falls mechanische Befestigungsmethoden verwendet werden.
ANWENDUNGEN
- Elastische Verbindungen und Abdichten im Zug-, Wohnwagen-, Reisemobil- und LKW-bau.
- Kleben von Fenstem in Bussen, Zügen, Wohnwagen und Reisemobilen.
- Kleben von Kantenprofilen von Anhängern mit Aluminium oder Polyester.
- Kleben von Polyesterteilen mit Metallrahmen.
EIGENSCHAFTEN
• Frei von Lösungsmitteln, Isocyanat und PVC.
• Sehr gute UV-Beständigkeit und Alterungsbeständigkeit.
• Hohe Anfangsfestigkeit.
- Allgemein gute Haftwirkung ohne Grundierung auf verschiedenen Substraten.
• Dauerhaft elastisch im Temperaturbereich von -40ircC bis +120ircC .
• Neutral, geruchlos und schnell aushärtend.
- Nach Ausbilden der Haut überlackierbar (nass auf nass), dies beeinträchtigt im Allgemeinen nicht die Aushärtung.
- Kompatibel mit den meisten industriellen Streich- oder Lackiersystemen, sowohl Alkydharz- als auch Dispersionsfarben (aufgrund der großen Zahl unterschiedlicher Arten von Industriefarben wird ein Verträglichkeitstest angeraten!).
HAFTUNG
Im Allgemeinen haftet Dekasyl MS-5 ohne Primer gut auf sauberen, trockenen, staub- und fettfreien Substraten aus Aluminium, Edelstahl, galvanisiertem Stahl, Zink, Kupfer, Messing, pulverbeschichtetem Metall, den meisten lackierten Metalloberflächen, Glas, PVC, Polyester (GRP), gestrichenes und lackiertes Holz, usw. Keine Haftwirkung ohne Vorbehandlung auf Polyethylen, Polypropylen und Teflon®. Wenn in Fällen von großen thermischen oder physikalischen Belastungen, besonders in feuchten Umgebungen, eine hohe Haftwirkung erforderlich ist, wird die Verwendung von einem Haftvermittler empfohlen. Für Eigenschaften bei nicht genannten Substraten und weiterführende Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit Dekalin auf.
VERARBEITUNG
Dekasyl MS-5 kann leicht mit einer Hand- oder Luftdruckpistole bei Temperaturen von +5°C bis 35°C verarbeitet werden. Zur Abdichtung sollte Dekasyl MS-5 innerhalb von 12 Minuten (bei 20°C/50 % rel. Feuchte) mit einem zuvor in milde Seifenlösung getauchten Spachtel oder Kittmesser weiterverarbeitet bzw. geglättet werden. Vermeiden Sie ein Eindringen der Seitenlösung zwischen den Verbindungsseiten und dem Dichtungsmittel, da dies zu einem Haftkraftverlust führt. Zum Verkleben müssen die Substrate innerhalb von 15 Minuten (bei 20°C/50% rel. Feuchte) nach Auftragen von Dekasyl MS-5 zusammengesetzt werden. Je höher die Temperatur ist, desto kürzer ist die Verarbeitungszeit! Allgemein wird eine Klebeschicht von 2 mm empfohlen, falls ähnliche Materialien (mit ähnlicher Festigkeit) verklebt werden sollen. Je größer der Unterschied in der Wärmeausdehnung, desto dicker sollte die Klebeschicht ausfallen. Weitere Informationen diesbezüglich erhalten Sie von Dekalin. Bei einer Temperatur von 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% kann Dekasyl MS-5 bereits nach 10 Minuten mit den meisten Industriefarben überlackiert werden. Die bestmögliche Haftung von Farbschichten wird erzielt, wenn die Farbe 4 Stunden nach Anwendung von Dekasyl MS-5 aufgetragen wird.
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Reinigen Sie die Werkzeuge oder entfernen Sie nicht ausgehärtete Rückstände von Dekasyl MS-5 mit einem sauberen, farblosen Tuch, das mit Aceton oder MEK getränkt wurde (es wird empfohlen vorher zu prüfen, ob die Oberfläche von dieser Reiniger angegriffen wird).
TECHNISCHE DATEN
Basismaterial : MS Polymer
Aushärtung/Abbindung : Feuchtigkeit
Spezifische Dichte : ca. 1,4 kg/liter
Hautbildungszeit (20°C/50% rel. LF) : ca. 12 Minuten
Offene Zeit (20°C/50% rel. LF) : < 15 Minuten
Aushärtung nach 24 h (20°C/50% rel. LF) : ca. 4 mm
Shore A Härte (DIN 53505) : ca. 55
Volumenänderung (DIN 52451) : < 3%
Haftstärke (Physikalisches Rheometer MC100) : ca. 700 Pa
(Maß für die max. nicht ausgehärtete Klebstoffmenge, die je m² ohne Herunterlaufen aufgetragen werden kann)
Zugspannung (100%) (DIN 53504/ISO 37) : ca. 1,7 MPa
Zugspannung bei Bruch (DIN 53504/ISO 37) : ca. 2,8 MPa
Bruchdehnung (DIN 53504/ISO 27) : ca. 210%
Scherspannung (DIN 53283/ASTM D1002) : ca. 2,5 MPa
Weiterreißfestigkeit (DIN 53515/ISO 34)
Lösungsmittelanteil
Isocyanatanteil
Temperaturbeständigkeit
Temperaturbeständigkeit (max. 20 Minuten)
Anwendungstemperatur
UV- und Witterungsbeständigkeit
Farben (Standard)
Verpackungsgröße
: ca. 14 N/mm
: 0%
:0%
:-40°C bis +120°C
: +180°C
: +5°C bis +35°C
: hervorragend
: weiß, schwarz
: 290 ml Kartusche, 600 ml Schlauchbeutel,
andere Verpackungen auf Anfrage
LAGERSTABILITÄT
Dekasyl MS-5 kann im geschlossenen (ungeöffneten) Schlauchbeuteln 12 Monate lang an einem trockenen Ort bei einer Raumtemperatur von +10°C bis +30°C gelagert werden (Kartuschen 18 Monate).
SICHERKEITSVORKEHRUNGEN
Keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt.
TRANSPORTKLASSIFIKATION
Nicht zutreffend.
©Dekalin Januar, 2014
Dekalin, brand of Diffutherm B.V.
Smaragdweg 50
NL-5527 LB Hapert
Tel. +31 (0)497 551 080
Fax +31 (0)497 551 088
E-mail: info@dokalin.nl
Internet: www.dekalin.com

ISO 9001 ISO 14001
Ab dieser Seite beginnt der Bedienungsanleitungsteil der
CAP 620
Sollten Sie trotz Studiums dieser Bedienungsanleitung noch Fragen zur Inbetriebnahme oder Bedienung haben, oder sollte wider Erwarten ein Problem auftreten, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung.
Weiterhin steht Ihnen auch unsere technische Kundenberatung zur Verfügung. Telefon: 08031/184-700
Hinweis
Die EPG-Daten werden während des Betrachtens eines TV-Programmes automatisch im Hintergrund für das aktuell gewählte Programm aktualisiert. Sie können die EPG-Daten aber auch vom Receiver automatisch aktualisieren lassen. Stellen Sie dies ein unter „Hauptmenü“, „Einstellungen“, „Benutzerdefiniert“, „Programmführer“ und „Aktualisierungszeit“. Der Receiver schaltet sich dann zur gewählten Zeit ein und aktualisiert die EPG-Daten. Im Anschluss an die Aktualisierung kehrt der Receiver wieder in den Stand-by-Modus zurück.
13 Wichtige Hinweise vor der Inbetriebnahme

Warnung
Bei der folgenden Bedienungsanleitung gehen wir davon aus, dass der Receiver und die Dreheinheit ordnungsgemäß installiert und angeschlossen wurden, wie in den Montage- und Bedienungs-/Betriebsanleitungen beschrieben. Lesen Sie, falls noch nicht geschehen, die Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung des Receivers und in dieser Montage- und Bedienungsanleitung und beachten Sie diese beim Umgang mit dem Receiver und der Dreheinheit!

Achtung
Gefahr von Sachbeschädigung.
- Bevor Sie Ihre Satellitenanlage in Betrieb nehmen, vergewissern Sie sich, dass der Standort einen freien Blick auf die Satellitenpositionen nach Süden ermöglicht und nicht durch Bäume oder sonstige Hindernisse abgeschattet wird. Sie ersparen sich Zeit und Mühe!
- Um eine Überhitzung der Motoren der Dreheinheit zu vermeiden, sollten die Motoren nicht länger als 20 Minuten im Dauerbetrieb laufen. Diese 20 Minuten werden bei keinem automatisch initialisiertem Suchlauf erreicht und könnten nur durch mehrfaches Wiederholen erfolgloser Suchläufe oder durch manuelles Eingreifen des Benutzers erreicht werden.
- Sobald das Zündsignal nicht mehr an der Dreheinheit anliegt, der Receiver eingeschaltet ist und die Dreheinheit mit +12-V-Spannung versorgt wird, kann es sein, dass die Dreheinheit automatisch ihre letzte bekannte Satelliten-Position anfährt. Schalten Sie deshalb Ihren Receiver erst dann ein, wenn Sie fernsehen möchten.

Fernbedienung
Alle Einstellungen am Receiver werden über die Fernbedienung vorgenommen!
14 Erstinstallation

Warnung
- Bevor Sie Ihr Gerät in Betrieb nehmen, lesen Sie die Kapitel „Sicherheitshinweise – Wichtige Hinweise“ sowie „Montage und Anschluss“ durch.
- Im Abschnitt 5.6.9, S.25 finden Sie eine Muster-Konfiguration für ein Wohnmobil.
- Schließen Sie das Gerät erst an das Stromnetz an, wenn alle Installations-Arbeiten fachgerecht durchgeführt wurden.
- Bei Erklärung des Kapitels „Erstinstallation“ gehen wir davon aus, dass der Receiver fachgerecht, unter Berücksichtigung der Kapitel „Sicherheitshinweise – Wichtige Hinweise“ und „Montage und Anschluss“, angeschlossen worden ist.
Schalten Sie zuerst Ihr TV-Gerät ein und wählen Sie den AV- bzw. Video-/HDMI-Programm-Platz, an den Sie den Receiver angeschlossen haben. Nehmen Sie Ihren Receiver mit dem Netzschalter an der Geräterückseite in Betrieb. Sie erhalten folgende Einblendung:

Beachten Sie die Leisten im unteren Teil der Bildschirm-Einblendungen! Hier finden Sie Hinweise zur weiteren Bedienung.
Wählen Sie die von Ihnen gewünschte Menüsprache mit den ▲ ▼ -Tasten aus. Zur Verfügung stehen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Tschechisch, Niederländisch, Polnisch, Türkisch und Russisch.
Drücken Sie (Grün), um zum nächstfolgenden Menü zu gelangen.
Hinweis
Sollten Sie einmal nicht sicher sein, ob Sie im vorangegangenen Menü die richtige Einstellung getroffen
haben, können Sie während der gesamten Erstinstallation mit FAV (Rot) einen Schritt zurückspringen.
Mit den -Tasten treffen Sie hier die Grundeinstellungen für die Bild- und Tonausgabe des Receivers an das TV-Gerät.

Beachten Sie hierbei die Bedienungsanleitung Ihres TV-Gerätes und wählen Sie nur Einstellungen, die Ihr TV-Gerät verarbeiten kann.

Bildausgabe über
Die Bildausgabe des Receivers erfolgt über die HDMI-Buchse an der Rückseite des Gerätes.
HDMI-Format
Hier wählen Sie die Bildauflösung aus, die an das TV-Gerät ausgegeben werden soll. Sie haben folgende Einstellmöglichkeiten:
• 1080p (Auflösung 1920 x 1080, Vollbilder)
• 1080i (Auflösung 1920 x 1080, Halbbilder)
• 720p (Auflösung 1280 x 720, Vollbilder)
• 576p (Auflösung 720 x 576, Vollbilder) oder
- Automatisch
576i erzwingen (muss vom TV-Gerät unterstützt werden, ansonsten erhalten Sie kein TV-Bild)
Diese Einstellung können/müssen Sie nur tätigen, wenn Sie bei „HDMI-/YPbPr-Format“ die Einstellung „Automatisch“ gewählt haben. Soll bei einer Sendung, die im Format 720 x 576 (Standard-TV) übertragen wird, das Original-Format an das TV-Gerät übertragen werden, wählen Sie die Einstellung „Ein“. Ist die Einstellung auf „Aus“, kann es sein, dass die Bilder der Sendung vom Receiver automatisch auf das HDTV-Format 720p hochskaliert werden.
HDCP bei freien Programmen
Hier wählen Sie aus, ob HDCP (digitaler Kopierschutz) bei freien Programmen aktiv „An“ sein oder nicht aktiviert „Aus“ sein soll.
TV-Steuerung über HDMI (CEC)
Bei Auswahl „Aus“ muss das TV-Gerät separat ein- bzw. ausgeschaltet werden. Bei Auswahl „Ein“ wird das TV-Gerät beim Starten des Receivers automatisch mit eingeschaltet (funktioniert aber nur, wenn sich das TV-Gerät im Stand-by-Modus befindet). Beim Ausschalten des Receivers in den Stand-by-Modus wird das TV-Gerät ebenfalls in den Stand-by-Modus versetzt.
Das automatische Aus- und -Einschalten des TV-Geräts durch den Receiver funktioniert nur, wenn das TV-Gerät diese Funktion unterstützt.
Anzeige von 4:3-Sendungen
Hier wählen Sie die Art der Bildschirmdarstellung für 4:3-Sendungen auf einem 16:9-TV-Gerät aus. Entweder
- Normal (Pillar Box),
• Gestreckt (Vollbild) oder
• Aufgezoomt (Pan & Scan).
Audioformat über HDMI
Hier wählen Sie die Art des Audiosignales aus, das über die HDMI-Schnittstelle übertragen werden soll. Wählen Sie das Signal, das Ihr TV-Gerät verarbeiten kann:
- PCM (Stereo) oder
• S/PDIF-Format (Mehrkanal)
Autom. Dolby Digital-Tonspur wiedergeben
Hier wählen Sie aus, ob der Receiver automatisch die Dolby Digital-Tonspur auswählen und wiedergeben soll, wenn diese zur Verfügung steht.
Drücken Sie ☐(Grün), um zum nächsten Menü zu gelangen.
Sie erhalten folgende Einblendung:

Tuner 1
Wählen Sie hier mit den ▲ ▼ -Tasten die Zeile „Tuner 1“ aus und danach mit den ◀ ▶ -Tasten die Einstellung „CAP“
Erst-Installation
Drücken Sie (Grün), um zum nächsten Menü zu gelangen.
Falls Sie die folgende Einblendung erhalten, bestätigen Sie diese mit der OK-Taste.

Während der Initialisierung wird die folgende Meldung angezeigt:

Nach erfolgreicher Initialisierung erscheint die folgende Meldung:

Drücken Sie PIP (Grün), um zum nächsten Menü zu gelangen. Sie erhalten folgende Einblendung:
Die Programmliste ist vorinstalliert, der Programmsuchlauf muss nicht unbedingt durchgeführt werden (Programmsuchlauf durchführen = Nein).

Drücken Sie ☐(Grün), um zum nächsten Menü zu gelangen. Die Meldung unten links erscheint, danach die Einblendung unten rechts:


Lokaler Zeitzonenversatz (UTC)
Hier wählen Sie mit den □▶-Tasten die Zeitzonen-Abweichung zur UTC (früher GMT) aus (z. B. für Deutschland: +1 Stunde). Sie können die Abweichung in 0,5-Stunden-Schritten einstellen. Sie können max. 12 Stunden Zeitabweichung (+ und −) wählen.
Zeitaktualisierung über
Wählen Sie hier mit den ▶-Tasten den Satelliten, von dem die Zeit-Informationen bezogen werden.
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, drücken Sie (Grün), um die Erstinstallation abzuschließen.
15 CAP-Menü (Einstellungen Drehantenne)
15.1 Aufruf CAP-Menü
Drücken Sie (Grün). Eine der folgenden Abbildungen erscheint:


Weitere CAP-Einstellungen nehmen Sie über das Hauptmenü vor unter „Einstellungen“, „Antenne & Satelliten“, „Tuner-Konfiguration“, „Tuner 1“ (CAP), „CAP-Einstellungen“.
15.2 CAP in Parkposition fahren
Drücken Sie ☐(Grün), wählen mit den ▲ ▼ -Tasten „CAP in Parkposition fahren“ und drücken OK. Das CAP-Menü verschwindet, die Dreheinheit fährt in die Parkposition. Danach ist der Menüpunkt „CAP in Parkposition fahren“ umbenannt in „Letzten Satellit anfahren“.
15.3 CAP-System (Drehantenne) zurücksetzen (RESET)
Hinweis
Vor dem Auswechseln einzelner Komponenten der Anlage (z. B. Receiver) sollte die Drehantenne mit „CAP-System zurücksetzen“ in ihre Parkposition gefahren werden. Nach dem „Zurücksetzen“ sind alle vorher gespeicherten Satelliten-Positionen gelöscht. Die Satelliten-Daten im Receiver bleiben jedoch erhalten.
Drücken Sie ☐(Grün), wählen mit den ▲ ▼ -Tasten „CAP-System zurücksetzen“ und drücken OK. Sie erhalten folgende Einblendung:

Bestätigen Sie mit der OK-Taste oder brechen Sie den Vorgang mit der BACK-Taste ab.
15.4 Positionsbestimmung
Wenn Sie Ihre Position (Standort) manuell eingeben, dauert die Suche nach einem Satelliten deutlich kürzer. Dies trifft insbesondere nach einem Standortwechsel zu. Sie können Ihre Position als GPS-Daten eingeben oder das Land und eine in der Nähe liegende (größere) Stadt aus einer Liste wählen.
Position als GPS-Daten eingeben
√ Sie kennen die GPS-Daten Ihres Standorts (Breiten- und Längengrad).
- Drücken Sie ☐(Grün) und wählen mit den ▲▼-Tasten „Positionsbestimmung“.
- Wählen Sie mit ▶▶ „über GPS-Daten“ (siehe Bild A unten).
- Wählen Sie mit ▼ „Mein Breitengrad“ und
– stellen den Breitengrad (den nächstliegenden Wert) mit ein oder – geben den Breitengrad mit den Zifferntasten mit 1 Nachkommastelle ein, z. B. 192 für 19,2°.
- Wählen Sie mit ▼ „Mein Längengrad“ und
- stellen den Längengrad (den nächstliegenden Wert) mit ein oder - geben den Längengrad mit den Zifferntasten mit 1 Nachkommastelle ein, z. B. 98 für 9,8° oder 118 für 11,8°. Drücken Sie bei Bedarf OK, um den Längengrad von „West“ nach „Ost“ umzustellen oder umgekehrt.
-
Beenden Sie die Eingabe mit BACK oder PIP (Grün).
-
Wählen Sie ein Programm. Die Antenne richtet sich nun entsprechend den eingegebenen GPS-Daten aus.


Bild A: Position über GPS-Daten eingeben Bild B: Position per Listenauswahl eingeben
Position aus einer Liste wählen
√ Sie kennen größere Städte in der Nähe Ihres Standorts (und das Land).
- Drücken Sie ☐(Grün) und wählen mit den ▲-Tasten „Positionsbestimmung“.
- Wählen Sie mit ▶▶ „per Listenauswahl“ (siehe Bild B, Seite 55).
- Wählen Sie mit ▼ „Land“ und
– stellen das Land mit ▲ ▶ ein oder - drücken OK, wählen das Land mit ▲ ▼ aus der Liste und bestätigen mit OK.
- Wählen Sie mit ▼ „Stadt“ und stellen die Stadt ein, wie zuvor das Land.
- Beenden Sie die Eingabe mit BACK oder PIP (Grün).
- Wählen Sie ein Programm. Die Antenne richtet sich entsprechend dem gewählten Standort aus.
15.5 CAP-Einstellungen (Hauptmenü)
Die CAP-Einstellungen finden Sie im Hauptmenü unter „Einstellungen“, „Antenne & Satelliten“, „Tuner-Konfiguration“, „Tuner 1“ (CAP), „CAP-Einstellungen“ (Abb. unten).
Achtung
Im Menü „CAP-Einstellungen“ können wichtige Grundeinstellungen der CAP eingestellt werden. Diese Einstellungen sollten von einem Fachmann speziell für Ihre Bedürfnisse und Gegebenheiten durchgeführt werden, da bei falschen Einstellungen die CAP beschädigt werden kann.

15.5.1 Elevations-Offset
Die Einstellung für den Elevations-Offset sollten Sie nur dann ändern, wenn auf Grund einer mechanischen Abweichung die Elevation manuell korrigiert werden soll.
Die Einstellungen werden mit den ▶-Tasten vorgenommen.
15.5.2 Suchgeschwindigkeit
In Randgebieten der Ausleuchtzonen von Satelliten kann es vorkommen, dass ein besseres Suchergebnis mit niedrigerer Suchgeschwindigkeit der CAP erzielt werden kann. Sollte bei „regulärer“ Geschwindigkeit kein befriedigendes Suchergebnis erzielt werden, können Sie die Suchgeschwindigkeit auf „Langsam“ reduzieren.
Bei sehr guter Signalstärke und -Qualität kann die Suchgeschwindigkeit auch auf „Schnell“ eingestellt werden. Standardmäßig wird die Einstellung „Regulär“ empfohlen.
Die Einstellungen werden mit den ▶▶-Tasten vorgenommen.
15.5.3 Suche aus Parkposition starten
Ein Die Drehantenne klappt in jedem Fall ohne weitere Nachfrage aus der Parkposition auf und startet die Suche nach einem Satelliten.
Aus Der Benutzer muss erst einen Hinweis 1) bestätigen, bevor die Drehantenne aufklappt und die Suche nach einem Satelliten startet. Dies verhindert ein unerwünschtes Aufklappen der Drehantenne nach dem Einschalten des Receivers, z. B. in der Garage. „Aus“ ist der voreingestellte Wert.
1) siehe dazu die Abbildung auf Seite 58.
15.5.4 Auslieferungszustand herstellen
Setzt alle Einstellungen im Menü „CAP-Einstellungen“ auf die Werkseinstellung zurück.
16 Ausrichtung (Satelliten-Suche)
Die Ausrichtung der Antenne erfolgt automatisch. Nach dem Einschalten des Receivers fährt die Dreheinheit automatisch den zuletzt empfangenen Kanal und die dazu gehörige Satellitenposition (z. B. ARD/ASTRA) an.
Dies funktioniert, da jeder Satellit automatisch durch die Dreheinheit erkannt wird.
Die Satelliten-Suche wird anhand des von Ihnen ausgewählten Kanales gestartet. Wurde die Position des Satelliten von der Dreheinheit noch nicht gespeichert, erhalten Sie bei der Anwahl eines Kanales dieses Satelliten folgende Einblendung (Beispiel):
Hinweis
Wenn das Fahrzeug während des Suchlaufs nicht auf Stützen steht und sich Personen darin bewegen, besteht die Gefahr, dass durch Schwankungen des Fahrzeuges der Satellit nicht gefunden wird.
Der Hinweis rechts erscheint, wenn die Drehantenne aus der Parkposition gestartet wird und bei „Suche aus Parkposition starten“ der Wert „Aus“ eingestellt ist.
Der Hinweis muss mit OK bestätigt werden.

In allen anderen Fällen startet die Suche automatisch. Die Suche kann einige Minuten dauern. Während der Suche erscheint die folgende Meldung:

Sobald die Dreheinheit den richtigen Satelliten gefunden hat speichert sie dessen Position, um ihn beim nächsten Anfahren schneller zu finden. Die Ausrichtung der Dreheinheit wird anschließend automatisch für den besten Signalempfang optimiert (Feinjustierung). Dabei kann das Bild vorübergehend einfrieren.
17 Programm-(Satelliten-)Wahl
Grundsätzlich können alle Programme mit den ☐-Tasten in der Reihenfolge der aktuell gewählten Programm-Liste und derer Sortierung aufgerufen werden. Das Umschalten zwischen den TV- und Radio-Programmen erfolgt mit ☐(Blau).
17.1 Programm-Wahl aus Programm-Liste
Mit der OK-Taste können Sie (wenn Sie sich nicht in einem Menü befinden) die Programm-Liste aufrufen. Sie erhalten folgende Einblendung:

Beim Aufruf wird Ihnen immer die Auswahl-/Sortiermöglichkeit der Programm-Liste angezeigt, aus der Sie das letzte Programm gewählt haben.
Zum Beispiel können Sie mit den 🏠️ 🏠️ -Tasten verschiedene, nach Satelliten sortierte Programmlisten anzeigen lassen (z. B. ASTRA 19,2° oder Hotbird 13°).
Die Auswahl des gewünschten Programmes in den verschiedenen Ansichten der Programm-Liste erfolgt
Programm-(Satelliten-)Wahl
mit den Cursor-Tasten 📄. Der Aufruf des gewählten Programmes wird mit der OK-Taste bestätigt. Sobald die Dreheinheit den Satelliten gefunden bzw. bei bekannter Position angefahren hat, hören bzw. sehen Sie das aktuell gewählte Programm rechts oben im kleinen Fenster eingeblendet. Durch nochmaliges Drücken der OK- oder mit der BACK-Taste verlassen Sie die Programm-Liste wieder und kehren zum TV-Bild zurück.
Hinweis
Eine ausführliche Erklärung der Programm-Liste mit ihren umfangreichen Funktionen (z. B. Such- und Sortierfunktion) finden Sie in der Betriebsanleitung des Receivers.
17.2 Programm-Wahl aus Programm-Liste (nach Satellit sortiert)
Um sich die Programmliste nach den gespeicherten Satelliten sortiert anzeigen zu lassen, gehen Sie wie folgt vor. Drücken Sie (vom TV-Bild aus) die OK-Taste, wählen „Programmliste öffnen“ und drücken OK. Falls Sie sich nun nicht in der Gesamtliste „grüne Ansicht“ befinden, drücken Sie (Grün). Wählen Sie jetzt mit den 📄-Tasten den von Ihnen gewünschten Satelliten aus. Sie erhalten automatisch eine für den Satelliten hinterlegte Programm-Liste angezeigt (siehe Beispiel):

Die Programm-Wahl funktioniert wie vorher unter „Programm-Wahl aus Programm-Liste“ beschrieben.
18 Standortwechsel
Nach einem geringfügigen Standortwechsel fährt die Dreheinheit in die zuletzt gewählte Position, und findet so den Satelliten schnell wieder. Während sich die Dreheinheit bewegt, erscheint die folgende Meldung:

Hinweis
Nach einem größeren Standortwechsel empfiehlt es sich, die Anlage zurückzusetzen und den Standort einzugeben wie unter 15.4, S.55f beschrieben.
Sobald die Dreheinheit den richtigen Satelliten gefunden hat, speichert sie dessen Position, um ihn beim nächsten Anfahren schneller zu finden. Die Ausrichtung der Dreheinheit wird anschließend automatisch für den besten Signalempfang optimiert (Feinjustierung). Dabei kann das Bild vorübergehend einfrieren. War der Suchlauf dagegen erfolglos, erscheint die folgende Meldung:

19 Parken
Sie haben die folgenden Möglichkeiten, die Antenne in der Parkposition zu „Parken“:
- Drücken Sie zweimal die on/off -Taste (an der Fernbedienung oder am Gerät).
- Drücken Sie (Grün). Wählen Sie mit den ▲▼-Tasten „CAP in Parkposition fahren“ und bestätigen mit der OK-Taste.
- Schalten Sie die Zündung ein. Die Antenne fährt automatisch in die Parkposition. Voraussetzung: Die grüne Ader des Stromversorgungskabels ist an die Zündung angeschlossen und die Dreheinheit an die Versorgungsspannung (siehe Anschlussschema). Beachten Sie hierzu sämtliche Hinweise der Montageanleitung der CAP-Einheit.
Während die Antenne in ihre Parkposition fährt, erscheint die folgende Meldung:

20 Besondere Meldungen der Dreheinheit
20.1 Meldungen zum Schutz des Systems
20.1.1 Unterspannung
Zum Schutz Ihres Empfangssystems und des Bordnetzes wird bei Unterspannung die folgende Fehlermeldung auf dem Bildschirm eingeblendet:
„Die Spannungsversorgung für die Dreheinheit ist nicht ausreichend (Batterie-Spannung unter Mindestwert).“
Die Meldung bedeutet, dass die Dreheinheit noch betrieben werden kann. Es können jedoch Kommunikationsfehler zwischen dem Receiver und der Dreheinheit auftreten, z. B. bei der Satellitensuche.
Fällt die Batterie-Spannung weiter ab, erscheint eine der folgenden Fehlermeldungen:

Kontrollieren Sie Spannungsversorgung der Dreheinheit und sehen Sie nach, ob die Dreheinheit evtl. gegen ein Hindernis (z. B. Ast) gefahren ist. Sollte keine der beiden Ursachen gegeben sein, befindet sich die Temperatur des Drehmotors im kritischen Bereich. Lassen Sie Dreheinheit ein paar Minuten auf der aktuellen Position stehen, bis sich die Temperatur des Drehmotors wieder gesenkt hat. Sie können die Dreheinheit aber auch in die Parkposition fahren und sie dort abkühlen lassen.
Drücken Sie die OK-Taste und die Dreheinheit fährt in die Parkposition.

Bestätigen Sie die eingeblendete Meldung mit der
OK-Taste. Die Dreheinheit kann nicht mehr bewegt werden. Kontrollieren Sie Spannungsversorgung der Dreheinheit.
Hinweis
Während des Nachladens der Batterie sollte die Antenne nicht bewegt werden, um Stromspitzen beim Einschalten zu vermeiden.
20.1.2 Parkposition aus Sicherheitsgründen
Die Zündung des Fahrzeuges wurde betätigt. Die Dreheinheit fährt aus Sicherheitsgründen in die Parkposition. Dies funktioniert aber nur, wenn das grüne Zündkabel der Dreheinheit mit der Zündung des Fahrzeuges verbunden und die Dreheinheit an die Versorgungsspannung angeschlossen ist! So lange Spannung an der Zündung anliegt, wird die Verbindung zur CAP unterbrochen. Die CAP kann dadurch nicht bedient werden.

20.1.3 Hindernis im Drehbereich
Die Drehantenne ist im mechanischen Anschlag oder ist nicht mehr frei beweglich! Fährt die Anlage gegen ein Hindernis, dann löst sie sich, indem sie 10° zurück fährt. Das Hindernis kann so leichter entfernt werden.
Sehen Sie nach, ob die Dreheinheit evtl. gegen ein Hindernis (z. B. Ast) gefahren ist.
20.1.4 Übertemperatur des Drehmotors
Die Temperatur des Drehmotors befindet sich im kritischen Bereich. Lassen Sie Dreheinheit ein paar Minuten auf der aktuellen Position stehen, bis sich die Temperatur des Drehmotors wieder gesenkt hat.


20.2 Weitere Meldungen
Es besteht ein Verbindungsproblem zwischen Receiver und Drehantenne. Siehe dazu die nachstehende Tabelle.

| Mögliche Ursache Abhilfe | |
| Receiver und Drehantenne sind nicht mit dem Master-Kabel (rot markiert), sondern mit dem Slave-Kabel verbunden. | Receiver und Drehantenne mit dem Masterkabel (rot markiert) verbinden1). |
| Die Zündung ist eingeschaltet. Zündung ausschalten. | |
| An der mit „ZÜNDUNG“ bezeichneten Ader (grün) liegt Spannung an. | Die Ader „ZÜNDUNG“ kontrollieren und Verkabelung bei Bedarf korrigieren1). |
| Keine der oben stehenden Ursachen. Dreheinheit zurücksetzen2).Wenden Sie sich an unseren Service3). | |
1) siehe 5.6.6, S.23 und 5.6.9, S.25.
2) siehe 15.3, S.54.
3) siehe 7.2, S.27.
CE
EG-Konformitätserklärung / Declaration of Conformity
Hersteller / Manufacturer: Kathrein-Werke KG
Anschrift / Address: Postfach 10 04 44
83004 Rosenheim
Produktbezeichnung / Product: MobiSet 2, 3, 4
Typenbezeichnung / Type: CAP 620, CAP 730, CAP 920
Bestellnummer / Article number. 20310027, 20310028, 20310029
Die Kathrein-Werke KG bestätigt hiermit, dass das bezeichnete Produkt mit den folgenden Richtlinien zur Angleichung der Rechtsvorschriften übereinstimmt.
a) Elektromagnetische Verträglichkeit / EMC (2004/108/EC vom 15.12.2004)
Folgende Normen werden eingehalten / Applied harmonised standards:
EN 55013: 2001 + A1: 2003 + A2: 2006, EN 55020: 2007 + A11: 2011
EN 61000-3-2: 2006 + A1: 2009 + A2: 2009, EN 61000-3-3: 2008
b) Maschinen / Machinery (2006/42/EC vom 17.05.2006)
Folgende Normen werden eingehalten / Applied harmonised standards:
EN ISO 12100-1: 2003, EN ISO 12100-2: 2003
EN ISO 13857: 2008, EN 349: 1993 + A1: 2008
c) Niederspannungsrichtlinie / Low Voltage Directive (2006/95/EC vom 12.12.2006)
Folgende Normen werden eingehalten / Applied harmonised standards:
EN 60065: 2002 + A1: 2006 + A11: 2008 + A2: 2010 + A12: 2011
d) Energieverbrauchsrelevante Produkte / Energy-related Produkts (2009/125/EC)
Folgende Verordnungen werden eingehalten / Applied harmonised regulations:
Verordnungen (EG) Nr. 1275 / 2008, Nr. 278 / 2009
e) RoHS (2011/65/EU vom 08.06.2011)
Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeraten / Directive on the restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment
Folgende Normen werden eingehalten / Applied harmonised standards:
EN 50581:2012
Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und Vertrieb basieren auf der Norm EN ISO 9001. Development, production, quality assurance and marketing are based on the standard EN ISO 9001.
Ort, Datum: Rosenheim, den 15.07.2014
Place, Date:
Rechtsverbindliche Unterschrift:
Binding signature:

22 Entsorgungshinweise

Elektronische Geräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen - gemäß Richtlinie 2002/96/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte fachgerecht entsorgt werden.
Bitte geben Sie dieses Gerät am Ende seiner Verwendung zur Entsorgung an den dafür vorgesehenen öffentlichen Sammelstellen ab.

Verbrauchte Batterien sind Sondermüll!
Werfen Sie daher verbrauchte Batterien nicht in den Hausmüll, sondern geben Sie diese bei einer Sammelstelle für Altbatterien ab!