JA-82KRC Oasis - Sicherheitskamera Jablotron - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Sicherheitskamera / Alarmanlagen-Zentrale |
| Modell | JA-82KRC Oasis |
| Marke | Joblotron |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz, max. 0,1 A; Reserveakkumulator 12 V, 2,2 Ah |
| Maximale Anzahl drahtloser Peripherien | 50 |
| Anzahl Drahteingänge | 4 (erweiterbar auf 14 mit Modul JA-82C) |
| Programmierbare Ausgänge | PGX, PGY (max. 0,1 A, schaltet auf GND) |
| Alarmausgänge | Intern (IW) und extern (EW), max. 0,5 A |
| Arbeitsfrequenz (Funkmodul JA-82R) | 868 MHz |
| Sicherheitsstufe | 2 (gemäß EN 50131-1) |
| Ereignisspeicher | 255 letzte Ereignisse mit Datum und Uhrzeit |
| Kommunikationsmodule (optional) | JA-80Y (GSM/GPRS), JA-80V (LAN/Festnetz), JA-80X (Festnetz) |
| Bediensprachen | Mehrsprachig, einstellbar pro Tastatur |
| Zugangscodes/Karten | 1 Servicecode, 1 Mastercode, 50 Benutzercodes/Karten |
| Abmessungen (Zentrale) | Siehe Bohrplan auf der letzten Seite des Handbuchs |
| Gewicht | Nicht angegeben |
| Wartung | Jährliche Servicekontrolle empfohlen; Akku alle 5 Jahre austauschen |
| Umgebungstemperatur | -10 °C bis +40 °C |
| Zubehör (im Lieferumfang) | Netzteil, Reserveakku, Antenne, Montagematerial |
Häufig gestellte Fragen - JA-82KRC Oasis Jablotron
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BEDIENUNGSANLEITUNG JA-82KRC Oasis Jablotron
Zentralensystem – Installationshandbuch

Inhalt:
1. Architektur der Zentrale 3
1.1. Geforderte Zusammensetzung des Systems 4
- Montage der Zentrale....4
2.1. Installation der Netzversorgung 4
- Wechselspeicher der Zentrale 4
Stecker und Klemmleisten der Zentrale....4
-
Reserveakkumulator....5
-
Anschluss der Drahttastatur....5
-
Erstes Einschalten der Zentrale 6
7.1. Lehre der drahtlosen Tastatur und deren Montage 6
-
Auswahl der Tastatursprache....6
-
Rücksetzen(Reset) der Zentrale 6
-
Schließen der Tastaturabdeckung....6
-
Zuweisung der drahtlosen Peripherien....6
11.1. Montage der Peripherien 6
11.2. Programmierung der Peripherien in die Zentrale 7
11.3. Kontrolle der Funktion der angelernten Peripherien 7
11.4. Messen der Signalqualität 7
11.5. Löschen der angelernten Peripherie 7
11.6. Lehren der Zentrale in die Module UC und AC 7
12. Programmierung der Zentrale....8
12.1. Kurze Beschreibung der Programmierungssequenzen der Zentrale 8
12.2. Einstellung der Abgangsverzögerung Zeit 11
12.3. Einstellung Ankunftsverzögerung Zeit 11
12.4. Einstellung der Alarmierungszeit 11
12.5. Einstellung der Funktion der Ausgänge PGX und PGY 11
12.6. Veränderung der Tel. Nummern im Modus Wartung 11
12.7. Überwachung der Funkstörungen der Zentrale 11
12.8. Kontrolle der Verbindung mit den Peripherien 11
12.9. Bewilligung RESET der Zentrale 12
12.10. Bedienung der untergeordneten Vermittlungsanlage 12
12.11. Reset des Master Code 12
12.12. Programmierung der Zentrale in den UC oder AC Modul 12
12.13. Bedienen ohne Code 12
12.14. Indikation der aktiven Peripherie 13
12.15. Bestätigung des Alarmes 13
12.16. Akustische Signalisierung der Abgangsverzögerung 13
12.17. Signalisierung der Abgangsverzögerung bei einer Teilsicherung 13
12.18. Akustische Signalisierung der Ankunftsverzögerung 13
12.19. Piepen der Sirene bei der Sicherung 13
12.20. Huben der Sirene beim lauten Alarm immer 13
12.21. Einschalten der drahtlosen Sirene 13
12.22. Bestätigung des Autobypass 14
12.23. Funktion „Garagentor“ 14
12.24. Teilweise Überwachung und Teilung des Systems 14
12.25. Automatische Veränderung Winter/Sommerzeit 14
12.26. Pulsreaktion der Sabotagekontakte 15
12.27. Bedienen der PG Ausgänge durch die Tasten *8 und *9 15
12.28. Dauerhafte Indikation des Systemstandes auf der Tastatur 15
12.29. Sabotagealarm immer 15
12.30. Vermerken des Einschaltens PG in den Ereignisspeicher 15
12.31. Funktion Engineer Reset 15
12.32. Funktion Hilfeherbeirufen (social Alarm) 15
12.33. Indikation des Jahresservice 15
12.34. Notierung nur der 1. Ursache des Alarmes 16
12.35. Bedienung des Systems durch den Servicecode 16
12.36. Lauter Not Alarm 16
12.37. Erhöhte Empfindlichkeit des Vermittlungsanlage Empfängers 16
12.38. Verifizierung der Karte durch den Code 16
12.39. Lauter Alarm 24h 16
12.40. Die Eingabe in den Service bewilligt der Nutzer 16
12.41. Einstellen der Peripherieeigenschaften 16
12.42. Einstellung der Eigenschaften der Code/Karten 17
12.43. Zuordnung der Peripherie mittels der Produktionsnummer 18
12.44. Automatische Sicherung / Entsicherung 18
12.45. Veränderung des Servicecode 18
12.46. Übergang in den Modus Wartung 18
12.47. Einstellen der Uhr und des Kalenders 18
12.48. Editieren der Texte auf der Tastatur 18
13. Bedienen des Systems....19
13.1. Tastatur des Systems 19
13.1.1. Meldeleuchten: 19
13.1.2. LCD Display 19
13.1.3. Beschränkte Signalisierungszeit der Tastatur 19
13.1.4. Tasten 19
13.1.5. Funktionen eingegeben durch die Taste * 20
13.2. Einstellen der Code und Karten 20
13.3. Sicherung und Entsicherung des Systems 21
13.4. Modus Wartung 21
13.4.1. Anschauen, welche Positionen von Codes (Karten) benutzt sind 21
13.4.2. Bypass der Peripherien 21
13.4.3. Überwachung des Fahrzeuges in der Hausumgebung 21
14. Zusammenarbeit des Systems mit dem Computer....22
-
Grundsätze der Arbeit eines qualifizierten Monteurs....22
-
Mögliche Probleme bei der Installierung und dem Betrieb 22
-
Technische Parameter der Zentrale 23
Die Anlage ist zur Montage mittels eines zertifizierten Technikers bestimmt. Der Produzent trägt keine Verantwortung für Schaden entstanden durch eine falsche oder ungeeignete Installation.
1. Architektur der Zentrale
- Die ZentraleJA-82KRC ist ein Baukasten System, welches 50 Adressen hat (01 bis 50). Grundlage dieses Systems ist die Platte der Zentrale JA-82K, welche 4 Drahteingänge hat. Diese Platte kann man um weitere erweiternde Module ergänzen:
- JA-82C – Funkmodul, mittels welchen man in die Zentrale bis zu 50 drahtlose Peripherien der Reihe JA-8x lernen kann.
- JA-82C – Modul von 10 Drahteingänge, welche die Kapazität der Zentrale auf bis zu 14 Drahteingänge erweitern (Adressen 05 bis 14)
- JA-80Y – GSM Kommunikationsmodul, mittels dessen die Zentrale die Alarmberichte dem Benutzer mitteilt und auf die Wachstelle kommuniziert in der GSM Zone. Es ermöglicht einen Fernzutritt von der Telefonastatur aus und die Verwaltung des Systems aus der Applikation GSMLink.
- JA-80V – Kommunikationsmodul für die Kommunikation über Computernetze LAN (Ethernet) in Kombination mit dem Kommunikationsmodul fürs Festnetz. Es ermöglicht eine Kommunikation auf die Wachstelle über LAN und übergibt Nachrichten mittels des Festnetzes. Man kann es auch aus der Applikation GSMLink verwalten.
- JA-80X - Kommunikationsmodul fürs Festnetz, welcher auf die Wachstelle kommunizieren kann und Nachrichten dem Besitzer laut Alarm Art übergeben kann. Diesen Kommunikationsmodul kann man in der Zentrale mit JA-80Y kombinieren.
- Die drahtlose Peripherie sendet bei der Aktivierung ein sog. Natur Signal, welches bestimmt wie die Zentrale reagieren soll. Zum Beispiel: Die Natur Reaktion des Tür- oder Bewegungsmelders ist ein sofortiger oder verzögerter Alarm (wird durch den Schalter INS/DEL im Melder bestimm), der Schlüsselanhänger sendet die Natur Signale: Sichere, Entsichere und Panic.
• Die Reaktion der Zentrale auf die Drahteingänge kann man in der Zentrale einstellen.
Die Zentrale ist aus der Produktion so eingestellt, dass Sie Natur Reaktionen laut des Signales aus der Peripherie durchführt. Durch die Programmierung der Zentrale kann
man einzelnen Adressen (sog. Peripherien oder Drahteingänge) andere Reaktionen als Natur einstellen (zum Beispiel der Türmelder auf der Adresse 15 kann die Reaktion Panic ausrufen, der Drücker des Schlüsselanhängers auf der Adresse 24 kann die Reaktion Brand haben usw.)
- Die Peripherien können in 3 Abschnitten eingereiht werden: A, B und C. Die Abschnitt wird entweder bei teilweiser Überwachung benutzt: Überwachung A, Überwachung AB, Überwachung ABC (passend für Wohnräume: A = Überwachung Nachmittag, AB = Nachtüberwachung, ABC = komplette Überwachung) oder bei der Teilung des Systems auf 2 unabhängige Teile A und B mit dem gemeinsamen Teil C, überwacht A, überwacht B und wenn A und B gesichert sind, überwacht auch C (passend da, wo zwei unabhängige Benutzer Siedeln – Familien, Gesellschaften usw.)
- Drahteingänge gewähren auch einige Peripherien (Tastatur, Melder zur Türöffnung, Bewegungsmelder.....)
- Die Zentralehat 2 Alarm Ausgänge: IW = intermer Alarm und EW = externer Alarm. Diese Alarmsignale werden auch für die drahtlosen Sirenen gesendet.
- In der Zentralesind 2 programmierbare Ausgänge PGX und PGY mit einstellbarer Funktion. Der Stand der PG Ausgänge wird nicht nur aus den Klemmleisten geführt, aber er wird auch für die drahtlosen Module UC und AC gesendet.
- Das System kann man mittels Zugriffscodes oder Karten bedienen (die Zentraleunterscheidet bis zu 50 Benutzer). Zum benutzen kann man auch drahtlose Schlüsselanhänger benutzen, und wenn die Zentrale mit einem passenden Kommunikationsmodul ausgestattet ist, kann man Sie fernsteuern mittels Handy oder vom Internet aus.
- Den Zugriffscodes (Karten) kann man verschiedene Reaktionen einstellen (z.B. sharfschalten/unsharfschalten, nur sharfschalten, Panik usw.). Wenn das System geteilt ist, kann man bestimmen, in welchen Teil des Hauses welcher Code Zutritt hat.
- Jeder der fünfzig Benutzer kann einen vierstelligen Zugriffscode und Zugriffskarte eingestellt haben. Die Bedienung ist dann möglich entweder mittels Karte oder Code wenn eine höhere Sicherheit gefordert wird, kann man eine Bestätigung der Karte durch den Code einstellen.
- Das System kann man mittels der Systemtastatur programmieren (JA-80F = drahtlose (nur mit dem Modul JA-82R), JA-80E = Draht) angeschlossen durch den Computer

mit SW O-LINK, bzw. ferngesteuert mittels Handy oder vom Internet aus.
- In der Zentrale sind ein Netzgerät und ein Raum für den Reserveakkumulator 12V – 2,2 Ah.
- Für den Anschluss der Drahttastatur oder des Computers ist die Zentraledurch eine digitale Sammelleitung ausgestattet (Sie ist aus den Klammern und aus den RJ Steckern hinausgeführt).
- In der Zentraleist eine Position für den Kommunikationsmodul, welches die Verbindung des Systems mit der Umgebung sichert. Mann kann den Kommunikationsmodul JA-80Y (GSM/GPRS), JA-80V (LAN/Festnetz) nutzen. Beide angegebenen Kommunikationsmodulen ermöglichen eine Datenübergabe auf die Wachstelle, können den Besitzer mittels SMS Nachricht informieren, ermöglichen eine Fernsteuerung und Programmierung des Systems vom Handy und Internet aus. Alternativ kann man auch den Kommunikationsmodul JA-80X benutzen, welcher Alarme in Form von Nachrichten per Festnetz festhält.
1.1. Geforderte Zusammensetzung des Systems
Beim Vorschlag der Zusammensetzung des ganzen Systems richten Sie sich laut der Forderungen der gültigen Normen (vor allem der Reihe EN-501-xx). Die ZentraleOasis erfüllt die Sicherungsstufe 2. Aus der Sicht der Alarmmeldung muss die Zentrale minimal in einer der folgenden Konfigurationen installiert werden:
- Mindestens zwei Sirenen ohne eigenen Akkumulator(JA-80A oder SA-105)+ Kommunikator der Klasse ATS2 (JA-80Y, JA-80V oder JA-80X)
- Mindestens eine Sirene mit eigenem Akkumulator (JA-80A oder OS-360/365/300) + Kommunikationsmodul der Klasse ATS2 (JA-80Y, JA-80V oder JA-80X)
- Keine Sirene + Kommunikationsmodul der Klasse ATS3 (JA-80Y oder JA80V)
Vorsicht: es geht von der EN-50131-1 gültig in der Zeit des Ausgebens dieses Handbuches aus.
2. Montage der Zentrale
Die Zentrale wird mittels 3 Holzschrauben auf die Wand montiert, den Bohr Plan findet man auf der letzten Seite dieses Handbuches.
- In der Zentrale ist eine Antenne untergebracht, deswegen meidet eine Montage in der Nähe von umfangreichen Stahlgegenständen (es droht eine Kommunikationsverschlechterung).
- Steckt durch die Zentrale ein Zuführungskabel (Versorgung, Telefonkabel usw.) und befestigt sie danach.
2.1. Installation der Netzversorgung
Die Netzanschlussleitung darf nur eine Person mit entsprechender elektrotechnischer Qualifikation anschließen.

Die Quelle der Zentrale hat eine zweifach Sicherheitsteilung der Kreise – der Schutzleiter wird nicht angeschlossen.
- Für die Zufuhr wird ein festes zweiadriges Kabel benutzt mit zweifacher Isolierung und einem Durchschnitt von 0,75 bis 1,5 mm2. Schließt ihn auf den Selbstschalter (max. 10 A) an, welcher zugleich die Funktion des Ausschalters erfüllt.
- In die Zentrale schließt das Kabel in die Versorgungsklemme an (ist mit einer Sicherung T200mA/250V) ausgestattet,
- Fixiert das Kabel fest mittels einer Schelle, überprüft aber erst, dass die Leiter gut in den Klemmen halten.
3. Wechselspeicher der Zentrale
Auf der Platine der Zentrale ist ein Sockel mit dem Speicherumfang. Durch die Übertragung dieser Platine auf eine andere Platine einer Zentrale gleiches Typs kann die komplette Eistellung übertragen werden (angelernte Elemente, Code, eingestellte Funktionen usw.) = es entsteht eine Kopie der ursprünglichen Zentrale.
Warnung:
- In dieser Kopie ist nicht die Einstellung der Kommunikationsmodulen gespeichert.
- Der Speicher darf nicht angeschlossen oder abgetrennt werden beim eingeschalteten Versorgen der Zentrale
- Wenn der Speicher entnommen wird aus der beschädigten Zentrale, droht, dass deren Inhalt beschädigt wird (archiviert Daten über die Einstellung der Installation im SW OLink)
4. Stecker und Klemmleisten der Zentrale

Stecker für den drahtlosen Modul – bestimmt für das anschließen des drahtlosen Moduls JA-82R
Stecker für den Modul der Drahteingänge – bestimmt für das anschließen des Moduls der Drahteingänge JA-82C
Stecker der Sammelleitung ermöglicht die Tastatur JA-80E oder den Computer mit dem SW O-LINK (Kabel JA-80T) anzuschließen. Der gleiche Stecker der Sammelleitung ist auf der unteren Seite des Schrankes. Die Sammelleitung ist auch auf Klemmleisten (GND, A, B, +U) hinausgeführt.
Stecker für den Kommunikationsmodul – nutzt für das anschließen des Kommunikationsmodul Kabels.
Stecker der Verkabelung des Schrankes – schließt Sabotagekontakt der Abdeckung und den Stecker der digitalen Sammelleitung an den Schrank der Zentrale an.
Brückenstecker RESET – ist normal getrennt. Dient zum Rücksetzen des Systems (wenn ein Kurzschluss beim Einschalten der Versorgung der Zentrale entsteht). Durch einen Kurzschluss beim angeschlossenen versorgen kann man den Lehrmodus der Zentrale öffnen.
Klemmen:
AC 20V sind Klemmen der Versorgungszufuhr aus dem Transformator.
01 bis 04, COM sind Drahteingänge in die Zentrale
• Die Reaktion auf die Eintrittsaktivierung wird durch die Einstellung dieser Adressen bestimmt
- -aus der Produktion der Reaktion Natur (verzögerte) in dem Abschnitt C.
• Die Klemmen 01 bis 04 verhalten sich wie zweifach ausgleichende Einführungen, welche Ruhe, Aktivierung und Sabotage unterscheiden:
○ Verbindung mit dem COM über den Widerstand 1kΩ = Ruhe (Absorber)
○ Verbindung mit dem COM über den Widerstand 2kΩ bis 6kΩ = Aktivierung
○ Verbindung mit dem COM über einen Widerstand kleiner als 700 Ω oder grösser als 6kΩ = Sabotage
- Der benutzte Einführungskreis muss in Ruhe mit einem Widerstand von 1k beendet werden.
- Wenn in den Einführungskreis ein Aktivierungskontakt angeschlossen wird, überbrückt ihn immer mit einem Resistor 1kΩ (in der Serie kann man max. 5 Aktivierungskontakte anschließen)
Sabotagekontakte werden in den Kreis in eine Serie angeschlossen (ohne Resistor), man kann eine beliebige Menge einreihen und man kann es mit Aktivierungskontakten kombinieren (überbrückten Resistoren).
- Ein Beispiel für das anschließen von 2 Einführungsklemmen ist im folgenden Bild angegeben.

flowchart
graph TD
A["01 COM 02 ON OFF"] --> B["TAMPER"]
B --> C["AKTIVIERUNG 1k"]
B --> D["AKTIVIERUNG 1k"]
C --> E["SIRENE"]
D --> F["TÜRE 1"]
D --> G["TÜRE 2"]
H["MELDER 1"] --> I["TAMPER AKTIVIERUNG 1k"]
J["MELDER 2"] --> K["TAMPER AKTIVIERUNG 1k"]
L["MELDER 3"] --> M["TAMPER AKTIVIERUNG 1k"]
I --> N["Ground"]
K --> O["Ground"]
M --> P["Ground"]
max. 5 Detektoren in einer Schleife
Wenn man auf die Adresse der Drahteingang eine drahtlose Peripherie lehrt, schaltet sich die entsprechende Klemme aus.
- Wenn die Klemme nicht genutzt wird und auf deren Adresse keine drahtlose Peripherie angelernt wird, muss der Schalter switch in der Lage OFF sein.
• Die gleiche Regel gilt auch für den Modul JA-82C
EW – Alarmausgang extern (max. 0,5A). Bei diesem Alarm wird die Klemme auf GND geschaltet. Den Stand der Ausgänge EW sendet die Zentraleauch an die drahtlosen äußeren Sirenen.
IW – Alarmausgang intern. Bei diesem Alarm schaltet sich diese Klemme auf GND. Die klassische Sirene schließt man zwischen die Klemmen +U und IW an (max. 0,5A). Der Stand der Ausgänge IW sendet die Zentrale auch an die drahtlose interne Sirene.
Die Funktion des Ausganges IW – der interne Alarm unterscheidet sich vom externen Alarm EW durch das Benehmen in der Zeit der Ankunftsverzögerung. Wenn innerhalb der Ankunftsverzögerung der Melder im Augenblick der Reaktionen aktiviert wird (z.B. bei der Entsicherung ein Kind in das Wohnzimmer läuft) schaltet das System nur den Ausgang IW an. Zur Aktivierung des Ausganges EW und berichten des Alarmes kommt es, wenn man das System nicht rechtzeitig entsichert.
PGX, PGY – ist ein programmierbares Paar an Ausgängen. Bei der Aktivierung schaltet der Ausgang auf GND, max. 0,1A/12V. Aus der Produktion hat PGX die Funktion Einschalten/Ausschalten (Instruktion *81 / *82 oder Tasten ▲▼). Das PGY wird geschaltet wenn ein Teil des Systems gesichert ist. Den Stand der Ausgänge PG sendet die Zentrale auch an die drahtlosen Ausgangsmodule AC und UC.
GND – gemeinsame Versorgungsklemme
A, B – Datensignale der digitalen Sammelleitung
+U – Ausgang der Akkumulator Versorgung (10 bis 14V), gesichert durch eine Sicherung 1A. Max. dauerhafte Abnahme 0,4A (auf 15 Minuten, 1x pro Stunde, kann man bis zu 1A belasten). Wenn es zu einem Ausfall kommt (durchbrennen der Sicherung), wird eine Störung signalisiert, wenn das System gesichert ist, wird ein Alarm gemeldet.
6. Anschluss der Drahttastatur
Die Zentrale wird mittels einer Drahttastatur JA-80E bedient und programmiert. Die wird in den Sammelstecker der Zentrale mittels eines flachen Kabels mit RJ Stecker (max. 10m) angeschlossen, oder man kann die Tastatur mittels eines Kabels mit gedrehten Doppelleitungen (max. 100m) anschließen, es werden Klemmen der Sammelleitungen (GND, A, B, +U) benutzt.
Bei dem Einbau der Zentrale mit einem drahtlosen Modul JA-82R kann man die drahtlose Tastatur JA-80F benutzen.

In der Zentrale kann man den Akkumulator 12V, 2,2 Ah - Jablotron. benutzen. Die Forderung der Norm EN 50131-1 auf Reservesysteme beim Netzausfall ist 12 Stunden. Der Ruheverbrauch der einzelnen Systemelemente - Sieh Tabelle 1.
Tabelle 1 – Ruheverbrauch der Systemelemente
| Element | mA | Bemerkung |
| Zentrale JA-82K 10 Ohne Kommunikator | ||
| Modul JA-82R | 20 | |
| Modul JA-82C | 15 | |
| Tastatur JA-80E 30 | ||
| Tastatur JA-80H (N) | 60 | Einschl. Interface WJ-80 |
| Kommunikationsmodul JA-80Y | 35 | |
| Kommunikationsmodul JA-80V | 30 | |
| Kommunikationsmodul JA-80X | 15 | |
| Drahtlose Peripherien haben keine Abnahme aus der Zentrale | ||
- Mit dem Akkumulator 2,2 Ah kann man eine Lebendauer von 12 Stunden bei einer Abnahme von max. 150 mA rechnen. Es wird eine Energienutzung von 80% bedacht (20% sind die Reserve für die Alterung des Akkumulators).
- Die Lebensdauer des Akkumulators ist max. 5 Jahre, dann ist ein Austausch notwendig. Die Zentrale des Akkumulators lädt sich automatisch auf und überwacht deren Stand. Beim Betrieb des Akkumulators wird die Stufe der Aufladung kontrolliert und vor deren vollkommenen Entladen wird ein technischer Alarm gemeldet und danach schaltet sich der Akkumulator aus. Nach dem Einschalten des Netzes schaltet er sich automatisch ein und lädt sich auf.
Beim anschließen muss die Polarität eingehalten werden (roter Leiter +, schwarzer -).
VORSICHT – der Akkumulator wird aufgeladen geliefert, vermeiden Sie deren Kurzschluss!
7. Erstes Einschalten der Zentrale
- Kontrolliert das Einschalten der Kabel und ob der GSM Kommunikator installiert ist, legt in ihn die SIM Karte (mit ausgeschaltetem PIN),
- Schließt den Reserveakkumulator an
- Schaltet die Netzversorgung an –die grüne LED auf der Platte der Zentrale fängt an zu blinken.
- Wenn die Drahttastatur angeschlossen ist, zeigt sich „Service“ an (wenn nicht, ist die Zentrale nicht in der Produktionseinstellung – führen Sie Reset durch – Sieh 9).
7.1. Lehre der drahtlosen Tastatur und deren Montage
Wenn die Drahttastatur nicht angeschlossen ist und die drahtlose Tastatur nicht Teil des Satzes schon in der Produktion angelernt ist, kann man die erste drahtlose Tastatur folgend lehren.
- Bereitet die offene Tastatur und deren Batterien vor,
- Kontrolliert, dass die grüne Signalleichte in der Zentrale blinkt
- Verbindet auf 1s das Anbaugerät RESET in der Zentrale und trennt es wieder (die Programmierung wird eingeschaltet)
- Schließt die Batterien in die Tastatur an (in der Nähe der Zentrale)
- Die Tastatur piept, und angelernt sich auf die Adresse 05 (15) und zeigt „Programmierung, 06 (16): Peripherie“ an,
- Durch Druck von # wird die Programmierung beendet und „Service“ wird angezeigt.
- Probiert aus, ob die Tastatur funktioniert von der Stele aus wo Sie Sie installieren möchten und dann installiert deren hinteren Plastikteil.
Empfehlung – Installiert zur Tastatur einen Melder der offenen Türen. Der weckt die Tastatur beim öffnen der Türen auf, also wird sie fähig später die Ankunftsverzögerung zu indizieren und wird vorbereitet sein die Zugriffskarte zu lesen. Zusätzlich sparen Sie so den drahtlosen Melder der Türöffnung.
Warnung:
- Wenn sich die Tastatur nicht lehrt, ist die Zentrale wohl nicht in der Grundproduktionseinstellung – führen Sie deren Rückstellung (Reset) durch und wiederholen Sie den Lehrvorgang.
- Wenn man die Tastatur auf eine andere Adresse versetzten will, schaltet mit der Taste 1 den Lehrmodus an, durch die Pfeile sucht eine neue freie Adresse aus und schaltet die Batterie in der Tastatur aus und dann wieder ein.
8. Auswahl der Tastatursprache
Wenn man bei der eingeschalteten Versorgung der Tastatur die Taste * hält, zeigt sich das innere Menü an, welches ermöglicht die Sprache zu wählen. Mittels der Pfeile sucht man die Sprache aus und bestätigt es mit der Taste *.
In diesem Menü kann man auch die Funktion Gong ein oder ausschalten (piepen bei der Aktivierung des Eintrittes IN Tastatur).
Bemerkungen:
- Bei der Drahttastatur JA-80E wird die Versorgung durch das Anschließen des Zufuhrkabels eingestellt, oder durch das Einschalten der Versorgung der Zentrale,
- Wenn in der drahtlosen Tastatur schon Batterien angeschlossen sind, ist es notwendig Sie vor dem drücken der Tastatur * auf eine Weile zu trennen.
- Die Sprache wird bei jeder Tastatur separat eingestellt (das bedeutet, dass man im System gleichzeitig Tastaturen haben kann, welche in verschiedenen Sprachen kommunizieren werden – z. B. bei ausländischen Angestellten)
9. Rücksetzen(Reset) der Zentrale
Wenn man die Zentrale auf die Ausgangswerte aus der Produktion einstellen möchte:
- Trennt den Akkumulator und Netz (durch die Sicherungsklemme) ab
- Verbindet den Brückenstecker RESET und lasst ihn verbunden.
- Schließt den Akkumulator und das Netz an,
- Wartet, bis die grüne Meldeleuchte anfängt zu blinken und dann trennt den Brückenstecker RESET.
Warnung:
- Durch das Durchführen des Reset werden alle drahtlosen Peripherien, alle Benutzercode und Zugriffskarten gelöscht
- Der Master Code stellt sich auf 1234 ein, und der Servicekode auf 8080
- Wenn die Möglichkeit des Reset blockiert ist (Sieh 12.9.), kann man die Zentrale nicht zurücksetzen.
10. Schließen der Tastaturabdeckung
Wenn die Tastatur funktionsfähig ist, kann man den Deckel der Zentrale schließen. Vor deren Schließung kontrolliert, ob die Antenne angeschlossen ist.
11. Zuweisung der drahtlosen Peripherien
Die Zentrale hat 50 Adressen (01 bis 50), auf welche man bis zu 50 drahtlose Peripherien anschließen kann (Melder, Tastaturen, Schlüsselanhänger, Sirenen usw.) Eine Peripherie kann man zur Adresse zuordnen entweder durch die Programmierung oder durch das eingeben der Produktionsnummer im Modus Service (Sieh 15).
11.1. Montage der Peripherien
Die drahtlosen Peripherien kann man erst an die gegebenen Stellen montieren und danach in die Zentrale anlernen oder man kann andersrum vorgehen. Wenn Sie Zweifel haben, ob die Peripherie kommuniziert, fixiert Sie auf die ausgesuchte Stelle provisorisch (z.B. Selbstklebeband und erst nach der Kontrolle wird die Montage durchgeführt). Bei der Installation der einzelnen Peripherien richtet man sich nach den Handbüchern.
11.2. Programmierung der Peripherien in die Zentrale
- Die Zentrale muss sich im Modus Service befinden (wenn es so nicht ist, geben Sie im entsicherten Zustand *0 Service Code ein – aus der Produktion 8080),
- Drückt die Tastatur 1, es wird die Programmierung geschaltet und als erstes wird eine freie Adresse angeboten – bei einer neuen Vermittlungsanlage 05),
- Mit den Pfeilen ▲ und ▼ kann man die Adressen anschauen (wenn die Adresse besetzt ist, leuchtet die Meldeleuchte A)
- Die Peripherie wird auf die gegebene Adresse angelernt durch das Einschalten der Batterie (Versorgung)
- Die Programmierung der Adresse bestätigt das leuchten der Meldeleuchte A und folgend wird eine freie Adresse angeboten.
- Durch das allmähliche Einschalten der Batterien erlernen die geforderten Peripherien, das erlernen wird durch die Taste # beendet.
Bemerkungen:
- Das lehren der drahtlosen Peripherien auf die Adresse 01 bis 04 schaltet die gegebene Klemme der Drahteinführung ab (durch das Löschen der Peripherie wird die Klemme wieder
11.3. Kontrolle der Funktion der angelernten Peripherien
- Die Zentrale muss eine angeschlossene Antenne haben und muss im Modus Service sein (wenn Sie nicht ist, geben Sie im entsicherten Stand *0 Service Code – aus der Produktion 8080 ein).
- Aktiviert die Peripherie, welche getestet werden soll (wenn es sich um einen Detektor handelt, schließt vorerst die Abdeckung und wartet bis er bereit ist).
- Die Tastatur (soll die Klappe geöffnet haben) piept und zeigt die Beschreibung des Signals von der Peripherie,
- Durch eine allmähliche Aktivierung kann man kontrollieren, ob die angelernten Peripherien funktionieren. Eine drahtlose Tastatur kann man bei der Kontrolle mit sich tragen.
Bemerkungen:
- Die Bewegungsdetektoren JA-80P und JA-85P kann man max 15 Minuten nach deren Abdeckungsschließung kontrollieren. Danach fängt der Detektor an die häufigen Bewegungen zu ignorieren (Sieh Handbuch des Detektors).
- Ähnlich kann man Peripherien im Modus Wartung kontrollieren – Sieh 13.4.
11.4. Messen der Signalqualität
- Die Zentrale muss eine angeschlossene Antenne haben und muss im Modus Service sein (wenn Sie nicht ist, geben Sie im entsicherten Stand *0 Service Code – aus der Produktion 8080 ein).
- Auf der Tastatur 298 eingeben, es zeigt sich die Adresse der am niedrigsten zugeordneten Peripherie an.
- aktiviert diese Peripherie, die Tastatur (hat schon geöffnete Klappe) zeigt die Qualität des Signals im Umfang von 1/4 bis 4/4 an,
- Durch die Pfeiltastaturen kann man weitere angelernte Peripherien aussuchen und deren Signal messen,
- Das Messen der Qualität wird durch die Taste # beendet.
Bemerkungen:
- Die Bewegungsdetektoren JA-80P und JA-85P kann man max 15 Minuten nach deren Abdeckungsschließung kontrollieren. Danach fängt der Detektor an die häufigen Bewegungen zu ignorieren (Sieh Handbuch des Detektors).
- Das Messen des Signals der Innenraum Sirene JA-80L wird durch das Drücken deren Taste aktiviert, Signal der äußeren Sirene JA-80A und drahtlosen Tastatur kann man durch die Aktivierung des Eintrittes IN oder durch die Aktivierung des Sabotage Sensor testen.
- Die montierte Peripherie soll eine Signalstärke von min. 2/4 haben. Wenn das Signal schwächer ist, verlagert die Peripherie, oder stellt eine höhere Empfindlichkeit der Zentrale ein (Sieh 12.37) oder schließt zur Vermittlungsanlage eine externe Antenne an. (Sieh 10)
- Das Messen gibt die Signalqualität übertragen aus der Peripherie in die Zentrale an.
- Die drahtlose Tastatur kann man innerhalb des Testens der Peripherien mit sich tragen, deren Sabotagekontakt kann man durch das verbinden des Brückensteckers blockieren (in der Nähe des Sabotagesensors – vergesst nicht es vor dem Beenden des Service zu trennen) – Vorsicht, die Tastatur hat aber meistens einen kürzeren Kommunikationsempfang mit der Zentrale als die Detektoren. Deswegen ist es ungeeignet Sie zu entfernten Detektoren zu tragen, weil Sie nicht mehr fähig sein wird deren Aktivierung anzuzeigen.
• Die bequemste Möglichkeit des Messens der Signalqualität ist die Nutzung des Computers und SW OLink.
11.5. Löschen der angelernten Peripherie
Die Zentrale muss eine angeschlossene Antenne haben und muss im Modus Service sein (wenn Sie nicht ist, geben Sie im entsicherten Stand *0 Service Code – aus der Produktion 8080 ein).
- Durch die Taste 1 schaltet die Programmierung ein und mit den Pfeilen sucht die Adresse der Peripherie aus, welche gelöscht werden soll.
- Haltet die Taste 2 so lange, bis sich ein piepen meldet und die Meldeleuchte A erlischt.
- Nach dem Löschen der geforderten Peripherie drückt #.
Bemerkungen:
- Wenn Sie alle Peripherien löschen möchten, drückt und haltet im ProgrammierungsModus die Taste 4.
- Wenn Sie durch diese Art die drahtlose Tastatur löschen, hört Sie auf mit der Zentrale zu kommunizieren – für eine weitere Funktion muss man Sie neu anlernen
11.6. Lehren der Zentrale in die Module UC und AC
Wenn Sie das Signal der programmierbaren Ausgänge PGX und PGY auf die Ausgangmodule UC-82 oder AC-82 übertragen möchten, muss man die Zentrale in diese Module lernen.
- Die muss eine angeschlossene Antenne haben und muss im Modus Service sein (wenn Sie nicht ist, geben Sie im entsicherten Stand *0 Service Code – aus der Produktion 8080 ein).
- Im Modul UC oder AC schaltet den Programmierungsmodus ein für die Programmierung der Zentrale (Sieh Handbuch des Moduls),
- Gebt in die Tastatur der Zentrale 299 ein – im Empfangsmodul blicken die Meldeleuchten.
Bemerkungen:
- Für die Programmierung platziert den Modul entweder in die Nähe der Zentrale, oder bringt die drahtlose Tastatur des Systems zum Modul
- Die Zentrale kann man in eine beliebige Anzahl von UC und AC Modulen lemen (jeder PG Ausgang kann man in einen beliebigen Ort im Haus führen).
- Die Ausgange PG werden in das Relais der UC und AC Module einzeln Angelemt (in das Relais X Ausgang PGX, in das Relais Y Ausgang PGY). Das bedeutet dass man nach Wunsch in das Modul nur einen Ausgang der Zentrale oder beide Ausgänge lernen kann.
- Jedes Relais des Moduls UC oder AC liest nur eine Vermittlungsanlage (die Zentrale wiederholt das Signal der Steuerung der PG Ausgänge regelmäßig jede 9 Minuten).
12. Programmierung der Zentrale
Die bequemste Art wie man das System einstellen kann ist es den Computer mit dem Programm OLink zu nutzen. Die Einstellung kann man aber auch mit der Tastatur durchführen:
• Die muss eine angeschlossene Antenne haben und muss im Modus Service sein (wenn Sie nicht ist, geben Sie im
entsicherten Stand *0 Service Code – aus der Produktion 8080 ein).
- Die Einstellung wird mittels der Eingabe der Sequenzen durchgeführt, Sieh folgende Beschreibung (die Eingabe kann man mit der Taste # stornieren).
• Der Service wird mit der Taste # beendet
12.1. Kurze Beschreibung der Programmierungssequenzen der Zentrale
| Funktion Sequenz Mögliche Wahlen | Aus der Produktion | Bemerkung | ||
| Einschalten des ProgrammierungsmodusAuf jede Adresse 01 bis 50 kann man 1 Peripherie lernen (Detektor, Tastatur, Fernsteuerung, Sirene oder Teilsystem)Die Zentrale bietet schrittweise freie Positionen. Wenn alle besetzt sind wird kein weiteres Element angelernt.Die Programmierung auf die Adressen 01 bis 14 schaltet die Drahteingang aus.Außer der Programmierung kann man die Peripherien auf die Adresse zuordnen durch das eingeben der Sequenz (Sieh 12.43). | 1 | Tasten: ▲ und ▼ = anschauen der Adressen2 halten = löscht das Element4 halten = löscht alles# Ende der Programmierung | Nichts | • Die Mittel lernen sich durch das einschalten der Versorgung. Die Schlüsselanhänger lernen sich durch das Drücken von beiden Tasten• Das angelernte Element indiziert die Meldeleuchte A Durch das Lernen auf eine andere Adresse wandert sie |
| Abgangsverzögerung | 20x | x = 1 bis 9 (x10s =10 bis 90s) | 30 s | Wenn die Garagentor Detektoren eingestellt sind, dann vervielfacht sich der Wert x um 30 s (das Bedeutet dass man 30 bis 270 Sekunden einstellen kann) |
| Ankunftsverzögerung | 21x | x = 1 bis 9 (x5s = 5 bis 45s) | 20 s | |
| Alarmierungszeit | 22x | x = 1 bis 8 (min.), 9=15min | 4 min. | 0=10s (Testen) |
| Ausgangfunktion PGXAusgangfunktion PGY | 23x24x | x für nichtgeteilte Systeme:0 Komplet gesichert1 Beliebiges gesichert2 AB gesichert (nur AB)3 Brandalarm4 Panic Alarm5 beliebiger Alarm (außer Panic)6 Netzausfalls7 Einschalten/Ausschalten (Eingabe *80 /*81=PGX oder *90/*91=PGY)8 Impuls 2s (*8=X, *9=Y) | PGX 7Ein./Aus.*80/*81)PGY 1beliebiges gesichert | x pro dělený systém0 alarm A1 alarm B2 přichod zp. A3 přichod zp. B4 zajištěno X=A, Y=B5 panik X=A, Y=B6 X=požár, Y=výp.sítě7 zapni/vypni8 impuls 2s |
| Im Modus Wartung kann man Tel. Nummern einstellen | 25x | 251 = JA 250 = NEIN NEIN | Sieh Kommunikationsmodul | |
| Überwachung der Funkstörung der Zentrale | 26x | 261 = JA 260 = NEIN NEIN | ||
| Regelmäßige Kontrolle der Verbindung der drahtlosen Elemente | 27x | 271 = JA 270 = NEIN NEIN | ||
| Bewilligung RESET Vermittlungsanlage | 28x | 281 = JA 280 = NEIN JA | ||
| Programmierung der untergeordneten Vermittlungsanlage für die Bedienung | 290 | Sendet das Programmierungssignal aus | Reset Master Codes löscht nicht die anderen Code und Karten. Das Reset wird in den Speicher der Zentrale gespeichert. | |
| Reset Master Code | 291 | Setzt den Master Code auf 1234 zurück | Reset Master Codes löscht nicht die anderen Code und Karten. Das Reset wird in den Speicher der Zentrale gespeichert. | |
| Messen der Signalqualität | 298 | Schaltet das Messen an | Die Peripherien kann man mittels der Pfeiltasten anschauen, beendet man mit # | |
| Programmierung der Zentrale in die übergeordnete, UC oder AC | 299 | Sendet das Programmierungssignal aus | Sieh 12.10 | |
| Möglichkeit der Bedienung ohne Code | 30x | 301 = JA 300 = NEIN JA | Gilt für die Tasten A, B, ABC, *1, *2, *3, *4 | |
| Indikation der aktiven PeripherienIndikation der aktiven Peripherie durch den Text auf der Tastatur | 31x | 311 = JA 310 = NEIN | JA | Geeignet für die Indikation offener Fenster und Türen, die Details kann man durch den Tastendruck? erfahren |
| Alarm BestätigungWenn es im gesicherten Zustand zur Aktivierung des Detektoren des Einbruches kommt (DEL, INS oder folgende Schaltung), der Alarm wird ausgelöst bis zum nächsten Bestätigen von einem anderen Detektor (innerhalb von 40 Minuten). Wenn die erste Aktivierung DEL – es wird eine Ankunftsverzögerung indiziert, aber ohne Bestätigung von einem anderen Detektor entsteht am Ende kein verzögerter Alarm. | 32x | 321 = JA 320 = NEIN | NEIN | Der Alarm bestätigt egal welcher Detektor des Einbruches in einer beliebigen Abschnitt |
| Akustische Signalisierung der Abgangsverzögerung | 33x | 331 = JA 330 = NEIN JA Letzte 5s schneller | ||
| Akustische Signalisierung der Abgangsverzögerung bei häufiger Sicherung | 34x | 341 = JA 340 = NEIN | NEIN | Letzte 5s schneller (gebunden an 33x) |
| Akustische Signalisierung der Ankunftsverzögerung | 35x | 351 = JA 350 = NEIN | JA | |
| Die Sicherung bestätigt die angeschlossene Sirene | 36x | 361 = JA 360 = NEIN | NEIN | Impulse in der Klemme IW |
| Die Sirene hupt beim lauten Alarm immer | 37x | 371 = JA 370 = NEIN | JA | NEIN = die Sirene wird nur funktionsfähig, wenn alles gesichert ist |
| Einschalten der drahtlosen Sirene | 38x | 381 = JA 380 = NEIN | JA | NEIN = Sirene ausgeschaltet |
| Bestätigung durch die Autobypass Taste *Wenn beim sichern ein Element gesichert ist (sind), wird der Autobypass sofort durchgeführt (390) oder bis zur Tastenbestätigung *(391) | 39x | 391 = JA 390 = NEIN NEIN | Beim beenden des Service wird der Bypass durch die Taste # bestätigt. | |
| Funktion „Garagentor“Wenn mindestens ein Garagendetektor benutzt wird, dann wird die Abgangs/Ankunftsverzögerung multipliziert x 30s. Durch die offene Garage werden die Abgangsverzögerungen verlängert, durch das Schließen des Garagentores wird die Abgangsverzögerung beendet. | 65x | 0=keiner, 1=Detektoren 01 bis 05, 2=Detektoren 46 bis 50 | 650 | Wenn mehrere Detektoren benutzt werden, dann Aktivierung – egal welcher, Beruhigung - alle |
| Teilweise Überwachung und Teilung des Systems | 66x | 0 = nicht geteiltes System1 = Teilweise Überwachung (A, AB, ABC)2 = geteiltes System A, B und gemeinsame Abschnitt C (die überwacht ob A und B gesichert sind) | 0 | |
| Automatische Veränderung Winter/Sommer Zeit | 680x | 6801 = JA 6800 = NEIN NEIN | Wird durchgeführt 1.4 und 1.11 | |
| Pulsreaktion der Sabotagesensoren | 681x | 6811 = Puls 6800 = Zustand | Zustand | Bedrückt die Indikation der dauerhaft aktiven Sabotagesensoren. |
| Bedienung der PG Ausgange mittels der Tastaturen *8 a *9 | 682x | 6821 = JA 6820 = NEIN | JA | Ebenso Tastaturpfeile |
| Dauerhafte Indikation des Systems auf der Tastatur | 683x | 6831 = JA 6830 = NEIN NEIN | Löscht das ausschalten des Lichtes der Tastatur in 3min. | |
| Sabotagealarm immer | 684x | 6841 = JA 6840 = NEIN NEIN | ||
| Vermerken der Schaltung PG in den Ereignisspelcher | 685x | 6851 = JA 6850 = NEIN JA | ||
| Engineer Reset | 686x | 6861 = JA 6860 = NEIN NEIN | ||
| Hilfe Beirufen (Social Alarm) | 687x | 6871 = JA 6870 = NEIN NEIN | ||
| Indikation des JahresserviceWenn er eingeschaltet ist, dann 12 Monate bis zum Abschließen des Service durch den Text auf der Tastatur (SMS und Report PCO), fordert die Service Kontrolle. | 690x | 6901 = JA 6900 = NEIN NEIN | Ein anderes Datum kann man durch die Veränderung der Stundeneinstellung vor dem Beenden des Service aussuchen. | |
| Vermerken nur der 1. Ursache des Alarms | 691x | 6911 = JA 6910 = NEIN NEIN | 6911 = innerhalb des Alarms werden weitere Ursachen nicht vermerkt | |
| Ermöglichen die Zentrale durch den Servicecode zu bedienen | 692x | 6921 = JA 6920 = NEIN NEIN | ||
| Lauter Not Alarm | 693x | 6931 = JA 6930 = NEIN NEIN | ||
| Erhöhung der Empfindlichkeit des Empfangsgerätes der ZentraleDie Erhöhung der Empfindlichkeit kann den Arbeitsbereich der Detektoren erweitern, wo sich keine Störung befindet. | 694x | 6941 = Normal 6940 = Höher | Normal | |
| Verifizierung der Karte mittels Code | 695x | 6951 = JA 6950 = NEIN0 = man kann die Karte oder den Code benutzen1 = es muss die Karte und der Code angegeben werden | NEIN | Es gilt nur, wenn zur Disposition die Karte und der Code sind, man kann es in einer beliebigen Reihenfolge bestätigen. |
| Lauter Alarm 24h | 696x | 6961 = JA 6960 = NEIN JA | 0=leiser Alarm | 24h |
| Eingriff in den Service bewilligt der Benutzer (SK und MK) | 697x | 6971 = JA 6970 = NEIN | NEIN | SK = ServicecodeMK = Master Code(oder Benutzercode) |
| Zuordnen der Peripherie mittels Produktionsnummer | 60 nn xxxxxxxx | nn = Adresse 01 bis 50, xxxxxxxx = letzte 8 Stellen der Produktionsnummer der Peripherie vom Strichcode | ||
| Automatische Sicherung / Entsicherung | 64nahhmm | n – Rangnummer der Aktion (0 bis 9)a – Aktion:0 = Nichts1 = sichert alles2 = entsichert alles3 = sichert4 = sichert B (im nicht geteilten. AB)5 = entsichert A (im nicht geteilten. entsichert)6 = entsichert B (im nicht geteilten. entsichert)hh - Stunden, mm - Minuten | Nichts | Automatische Aktion wird jeden Tag durchgeführt |
| Veränderung des Servicecode | 5 NK NK | NK = neuer Code 8080 | NK muss 2x eingegeben werden | |
| Übergang in den Modus Wartung | 292 | Schaltet in den Modus Wartung über | - | |
| Einstellung der Uhr und Kalender | 4 hh mm DD MM RR | Mitternacht 1.1.00 | ||
| Einstellung der Peripherien(Detektoren, Schlüsselanhänger, Einführung der Tastatur, Einführung der Zentrale)Detektorenhaben die Natur Reaktion INS, DEL oder Fire (gegeben durch den Schalter im Detektor)Die Einführungen in die Zentrale und Tastatur haben die Natur Reaktion DELDer Schlüsselanhänger hat die Natur Reaktion der Tasten (oder sicher, oder ) entsichere und beider Panic, Reaktion 2 bis 8 hat nur die Taste (oder ) oder zweifaches Drücken + (● + ○).Taste (○hat keine Funktion (kann zum Beispiel für die Bedienung der Empfänger UC/AC genutzt werden).Zuordnung der Elemente in die Abschnitt hat nur dann Sinn wenn man die teilweise Überwachung nutzt oder das System geteilt ist:V Modus der teilweisen Überwachung Schlüsselanhänger zugeordnet in der Abschnitt:Und Taste (Oder) sichert Abschnitt A und Taste (Oder) Abschnitt A und BB Taste (Oder) sichert Abschnitt A und Taste (Oder) Abschnitt A i BC Taste (Oder) sichert das ganze System und Taste (Oder) Dentsichert das ganze SystemIm geteilten System Schlüsselanhänger zugeordnet in der Abschnitt sichert und entsichert man beide Abschnitten A und B gleichzeitig. | 61 nn r s | nn = Adresse 01 bis 50r = Reaktion:0 Ausgeschaltet1 Natur2 Not (Panic)3 Brand (Fire)4 24 Stunden5 Folgend Verspätung6 Sofort (INStant)7 Sichere8 Bedienung PG9 Sichere/Entsicheres = Abschnitt 1=A, 2=B, 3=C (muss immer eingegeben werden, auch wenn es im gewählten Modus keinen Sinn hat), für die Bedienung PGX = 1, PGY = 2, PGX und PGY gleichzeitig = 3 | alles Natur C | Ausgeschalteter Detektor (r=0) überwacht auch nicht die Sabotage, Natur Reaktion der Einführungen 01 bis 04(14)Vermittlungsanlage (oder IN Einführung der Tastatur) ist verspätet (DEL) |
| Einstellung der Karten / CodeDie Code haben eine Natur Reaktion Sicher/Entsicher genau mit der Reaktion 9Das zuordnen des Codes in die Abschnitt hat nur Sinn für das geteilte System, der Code zugeordnet der Abschnitt C wird für alle Abschnitten gleichzeitig bedient. | 62 nn r s | |||
| Editieren der Texte in der TastaturDie Texte speichern sich nur in die Tastatur, auf welcher Sie editieren, die komfortable Einstellung der Texte ist es möglich mit dem Computer mit SW OLink einzustellen. | Durch das halten der Taste? schaltet sich das Editieren ein (der erste Buchstabe des Textes fängt an zu blinken), Tasten:▲ und ▼Textauswahl1 und 7 Zeichenauswahl (A,B,C,D......8,9,0)4 und 5 Zeiger Verschiebung (links – rechts)2 löschen der Zeichen# Beenden des Editieren und speichern der Änderungen | Peripherie | Aus der Tastatur kann man nur große Buchstaben ohne Diakritik eingeben. | |
12.2. Einstellung der Abgangsverzögerung Zeit
Die Abgangsverzögerung wird bei der Sicherung des Systems abgemessen. Es ermöglicht bei dem Abgang die Detektoren zu aktivieren mit der eingestellten verzögerten oder nachfolgenden verzögerten Reaktion, so dass es nicht zum Alarm kommt. Es wird durch folgendes Eingeben eingestellt:
20x
Wobei x eine Nummer von 1 bis 9 ist und die Zeit der Verspätung in zehntel Sekunden angibt (1 = 10s, 2 = 20s,...)
Wenn im System minimal 1 Garagentordetektor benutzt ist, dann multipliziert sich x mal 30s (1 = 30s, 2 = 60s,...)
Beispiel: Die Einstellung der Zeit der Abgangsverzögerung auf 20s = 202 (mit installiertem Garagentordetektor bedeutet diese Einstellung 60s.
Produktionseinstellung: x = 3
12.3. Einstellung Ankunftsverzögerung Zeit
Die Ankunftsverzögerung wird nach der Aktivierung des Detektors mit verzögerter Reaktion abgemessen (wenn das System gesichert ist). Die Zeit der Ankunftsverzögerung ist zur Entsicherung des Systems durch den Benutzer bestimmt. Es wird durch folgendes Eingeben eingestellt:
21x
Wobei x eine Nummer von 1 bis 9 ist und die Zeit der Verspätung in Mehrfachen der 5 Sekunden bestimmt (1 = 5s, 2 = 10s,...)
Wenn die Ankunftsverzögerung durch den
Garagentordetektor aktiviert ist, dann wird x multipliziert mal 30s (1 = 30s, 2 = 60s,...) – das bedeutet es wird eine Ankunftsverzögerung 6x länger abgemessen, als wenn der gewöhnliche verzögerte Detektor aktiviert ist.
Beispiel: Die Einstellung der Ankunftsverzögerungszeit auf 20 s = 214 (bei der Aktivierung durch den Garagendetektor hat diese Einstellung die Bedeutung 120s)
Produktionseinstellung: x = 4
12.4. Einstellung der Alarmierungszeit
Die Alarmierungszeit wird von deren auslösen gemessen. Nach dem Ablaufen der Alarmierungszeit beendet sich die Signalisierung des Alarms und das System bleibt im gleichen Zustand wie vor dem Alarm. Den Alarm kann man durch einen gültigen Zugriffskode oder Karte beenden. Es wird durch folgendes Eingeben eingestellt:
22x
Wobei x eine Nummer von 0 bis 9 ist und die Alarmierungszeit bestimmt: 0 = 10s, 1 = 1min, 2 = 2 min, bis 8 = 8 min, 9 = 15 min.
Bemerkung: das System unterscheidet 5 verschiedene Alarmtypen: Einbruch, Sabotage, Brand, Panik und technischer Brand.
Beispiel: Einstellung der Alarm Länge 5min = 225
Produktionseinstellung: 4 Minuten
12.5. Einstellung der Funktion der Ausgänge PGX und PGY
Den angelernten Ausgängen der Zentrale PGX und PGY werden Funktionen durch diese Sequenzen eingestellt:
23x für PGX
24x für PGY
Wobei x die Funktion des Ausganges bestimmt (deren Aktivierung):
| X | Nicht geteiltes System | Geteiltes System |
| 0 | Alles gesichert Alarm A | |
| 1 | Beliebiges gesichert Alarm B | |
| 2 | AB gesichert(Nein ABC) | Ankunftsverzögerung. A |
| 3 | Brand | Ankunftsverzögerung |
| 4 | Panik Gesichert PGX=A, PGY=B | |
| 5 | Egal welcher Alarm(außer Panik) | Panic PGX=A, PGY=B |
| 6 | Netzausfall | PGX=Brand,PGY=Netzausfall |
| 7 | Funktion Einschalten / Ausschalten | |
| 8 | Funktion Impuls (schaltet auf 2s) | |
*Die Funktion Einschalten/Ausschalten oder Impuls kann man von der Tastatur des Systems aus mittels der Anweisung *8,*9 und den Tasten (Sieh 12.27) oder durch den Code (Sieh 12.42). Die Ausgänge PG können auch in den angegebenen Modus auf die Signale der Schlüsselanhänger oder Detektoren reagieren (Sieh 12.42).
Bemerkung:
- Der Stand der Ausgänge PGX und PGY gewährt die Zentrale nicht nur für die Klemmleiste, aber auch für die drahtlosen für die Ausgangmodule UC und AC,
- Durch das Schalten der Ausgange PGX und PGY kann man Sie anzeigen mittels der Taste?, die Bezeichnungen der Ausgange kann man editieren – Sieh 12.48
Beispiel für die nicht geteilte Vermittlungsanlage: Einstellung PGX für die Funktion Einschalten/Ausschalten = 237, PGY für die Funktion Panik = 244
Produktionseinstellung: PGX= Einschalten/Ausschalten, PGY= beliebiges gesichert
12.6. Veränderung der Tel. Nummern im Modus Wartung
Wenn die Zentrale mit dem Kommunikator JA-80Y 80V oder 80X ausgestattet ist, kann man durch diese Sequenz eine Veränderung der Telefonnummern erlauben (auf welche Berichte den Benutzern übergeben werden) im Modus Wartung. Das Einstellen der Nummern wird in gleichen Sequenzen (Sieh Handbuch Kommunikator) wie im Modus Service durchgeführt.
251 Veränderungen erlaubt
250 Veränderungen verboten
Produktionseinstellung: Veränderungen nicht erlaubt.
12.7. Überwachung der Funkstörungen der Zentrale
Die Zentrale ist fähig die Störungen der Kommunikationszone zu überwachen. Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, wird bei einer Störung länger als 30s ein Schaden gemeldet, wenn das System gesichert ist, wird der Alarm ausgelöst.
261 Überwachung Eingeschaltet
260 Überwachung Ausgeschaltet
Produktionseinstellung: Ausgeschaltet.
Bemerkung: in einigen Installierungen kann das System dauerhaft oder zufällig gestört werden (nahe Radarstation, TV Sender, usw.). In solchen Fällen wird die Zentrale gewöhnlich funktionsfähig sein(die Übertragungen im System sind sehr Widerstandsfähig), aber die Störungsüberwachung wird man nicht benutzen können.
12.8. Kontrolle der Verbindung mit den Peripherien
Die Zentrale ist fähig regelmäßig die Verbindung mit den zugeordneten drahtlosen Peripherien zu kontrollieren. Wenn ein wiederholter Ausfall der Verbindung festgestellt wird, wird
eine Störung gemeldet. Die Kontrolle wird durch das Eingeben eingestellt:
271 Kontrolle der Verbindung eingeschaltet
270 Kontrolle der Verbindung ausgeschaltet
Bemerkungen:
- Im System Oasis kontrollieren sich die Verbindungselemente jede 9 Minuten,
- In den Detektoren, welche man für die Autoüberwachung benutzen kann (JA-85P, JA-85B) ist es möglich die Kontrolle der Verbindung durch den Schalter im Detektor auszuschalten. Durch das ist es ermöglicht, das die Zentrale die Verbindung mit den anderen Detektoren kontrolliert und keinen Verlust des Detektoren im Auto auslöst wenn man wegfährt
- In einigen Installierungen kann es bei häufiger Störung zu gelegentlichen Ausfällen der Kontrollverbindung kommen. Trotzdem ist das System gewöhnlich funktionsfähig (Übertragungen von wichtigen Informationen werden mehrmals wiederholt). In solch einem Fall wird es nicht empfohlen regelmäßig die Kontrolle der Verbindungen einzuschalten.
Produktionseinstellung: Die Kontrolle der Verbindung ist ausgeschaltet.
12.9. Bewilligung RESET der Zentrale
Beim erlaubten RESET, kann man die Zentrale in die Grundeinstellung aus der Produktion mit Hilfe des Brückensteckers RESET zurücksetzen (Sieh 9).
281 RESET erlaubt
280 RESET verboten
Bemerkung: Vorsicht, wenn Sie das Reset verbieten und folgend den Servicecode vergessen, wird es nicht möglich sein die Zentrale anders als mit dem Servicecode vom Produzenten zu entblocken!
Produktionseinstellung: RESET bewilligt.
12.10. Bedienung der untergeordneten Vermittlungsanlage
Wenn zur Vermittlungsanlage noch eine andere Vermittlungsanlage Oasis zugeordnet ist als untergeordnetes System, übergibt es in das übergeordnete System Informationen über einen Alarm, Sabotage und Störung. Das übergeordnete System reagiert durch eine entsprechende Reaktion und als Quelle des Vorfalles gibt es die Adresse des untergeordneten Systems an.
Nach dem zuordnen der untergeordneten Vermittlungsanlage in die übergeordnete sind diese zwei Vermittlungsanlagen aus der Bedienungssicht selbstständig. Das bedeutet, dass jede Vermittlungsanlage ihre eigene Bedienung hat (Schlüsselanhänger, Tastatur,...) und beide Systeme unabhängig gesichert werden. Wenn es zum Alarm oder Störung am untergeordneten System kommt, indiziert diese Situation auch die übergeordnete Vermittlungsanlage. In dieser Regelung ist es nicht möglich von der übergeordneten Vermittlungsanlage das untergeordnete System zu bedienen.
Wenn es erwünscht ist, dass die übergeordnete Vermittlungsanlage das untergeordnete System steuert (Sicherung/Entsicherung), ist es möglich die übergeordnete Vermittlungsanlage JA-80 Oasis in die untergeordnete Vermittlungsanlage zu lehren als Bedienelement.
Vorgang:
Zuordnung des untergeordneten Systems in die übergeordnete Vermittlungsanlage auf eine ausgesuchte Adresse (Eingeben 299 im Service – Sieh 11.2.)
- Die übergeordnete Vermittlungsanlage in den Modus Service schalten
- Die untergeordnete Vermittlungsanlage in den Lehrmodus umschalten – drücken der Taste 1 im Modus Service und die Adresse wählen.
- In die übergeordnete Vermittlungsangabe 290 eingeben –somit lernt sich diese Vermittlungsanlage
als Bediener für die gegebene Adresse in der untergeordneten Vermittlungsanlage an
- Beide Vermittlungsanlagen in den normalen Betriebsmodus schalten und kontrollieren, ob durch die Sicherung (komplette) der übergeordneten Vermittlungsanlage auch gleichfalls die untergeordnete Vermittlungsanlage gesichert wird und durch das Entsichern der übergeordneten Vermittlungsanlage auch das untergeordnete System entsichert wird (das untergeordnete System wird mit ca. 2s Verspätung bedient).
Bemerkungen zur Bedienung der untergeordneten Vermittlungsanlage:
- Das untergeordnete System kann man auch weiterhin selbständig bedienen (Schlüsselanhänger, Tastatur) – zum Beispiel kann man es sichern wenn das übergeordnete System entsichert ist. Wenn es folgend zu einer Veränderung des Standes des übergeordneten Systems kommt, schaltet das untergeordnete System in den gleichen Stand, wie die übergeordnete Vermittlungsanlage.
- Das Storno der Bedienung der untergeordneten Vermittlungsanlage durch die übergeordnete wird so durchgeführt, dass man auf der untergeordneten Vermittlungsanlage aus dem Programmierungsmodus die Adresse löscht, auf welche die übergeordnete Vermittlungsanlage zugeordnet ist (halten der Taste 2).
12.11. Reset des Master Code
Wenn der Benutzer den Master Code vergisst (oder die Karte verliert), ist es möglich die folgende Sequenz für die Rücksetzung des Master Code auf die Kombination 1234 durchzuführen:
291
Bemerkung: Der Reset des Master Code verändert nicht die anderen Code und Karten. Der Reset speichert sich in den Speicher der Ereignisse und wird auf den Zentralschutzpult eingeschrieben.
12.12. Programmierung der Zentrale in den UC oder AC Modul
Durch das Eingeben der Sequenz 299 schickt die Zentrale ein Signal für die Programmierung in den Annahmemodul UC-82 oder AC-82 (Sieh 11.6). Es wird auch zum anlernen der untergeordneten Vermittlungsanlage in die übergeordnete Vermittlungsanlage (Sieh 12.10.) genutzt.
12.13. Bedienen ohne Code
Die Bedienung des Systems durch die Tasten der schnellen Sicherung (A, B, ABC oder eingeben des Befehles „*Nummer“) kann man durch das eingeben des gültigen Benutzercode oder Karte bedingen. Wenn die Bedienung ohne Code bewilligt ist, wählt man die entsprechende Funktion nur durch das Drücken der angegebenen Tasten. Wenn die Bedienung ohne Code zurückgewiesen wird, wird die Wahl der angegebenen Funktionen durch das folgende Eingeben des Codes (Karte):
| Funktion / Sequenz 300 301 | ||
| Komplete Sicherung ABC Code/Karte | ||
| Sicherung A A A Code/Karte | ||
| Sicherung AB (oder B) | B B Code/Karte | |
| Speicherlesen | *4 | *4 Code/Karte |
- Die Taste ABC kann bei der Fernsteuerung von Telefon aus durch das Eingeben * 1, Taste A durch das Eingeben *2 und Taste B durch das Eingeben von *3 ersetzt werden.
- Die Instruktion für die Bedienung der Ausgänge PG (*8, *9 und Tastatur ▲ und ▼) werden durch diese Einstellung nicht beeinflusst. Man Sie aber durch eine selbständige Sequenz blockieren. Sieh 12.27.
Produktionseinstellung: Bedienung ohne Code ist bewilligt.
12.14. Indikation der aktiven Peripherie
Mittels der Tastatur? kann man kontrollieren, welche Detektoren dauerhaft aktiv sind (offene Fenster oder Türen). Durch die folgende Sequenz kann man auf der Tastatur eine Textwarnung für dauerhaft aktive Peripherien einstellen.
311 Indikation eingeschaltet
310 Indikation ausgeschaltet
Produktionseinstellung: Indikation eingeschaltet.
12.15. Bestätigung des Alarmes
Für die Risikosenkung eines falschen Alarmes ist es möglich im System durch folgende Sequenz die Logik der Bestätigung eines Alarmes einzuschalten (Standard BSI DD243):
321 Bestätigung eingeschaltet
320 Bestätigung ausgeschaltet
Logik der Bestätigung eines Alarmes
- Wenn es innerhalb der Überwachung zur Aktivierung des Einbruchdetektoren kommt (mit sofortiger, verzögerter oder folgend verzögerter Reaktion), dann wird kein Alarm ausgelöst, aber in der Zentrale wird ein sog. nicht bestätigter Alarm vermerkt.
- Wenn 40 Minuten nach der Entstehung eines nicht bestätigten Alarms ein anderer Einbruchdetektor aktiviert wird, löst sich der Alarm aus. Wenn kein anderer Detektor in der angegebenen Zeit aktiviert wird, beendet die Zentrale die Bestätigung.
- Die Alarm Bestätigung muss ein anderer Detektor bestätigen als der, welcher als erster aktiviert wurde. Wenn es sich um Bewegungsdetektoren handelt, sollen sich nicht deren Sichtfelder kreuzen (es ist notwendig deren Platzierung zu sichern)
- Einen nicht bestätigten Alarm vermerkt die Zentrale in den Speicher der Ereignisse und kann ihn auf den PCO oder in Form von SMS dem Nutzer berichten.
- Wenn der aktivierte Detektor eine verzögerte Reaktion eingestellt hat, fängt er an abzumessen sog. nicht bestätigte Ankunftsverzögerung. Es ist genau so signalisiert wie eine gewöhnliche Ankunftsverzögerung, aber wenn es nicht ein anderer Detektor bestätigt, kommt es am Ende nicht zum Alarm. Der Überlauf des Weckers wird im solch einem Fall als nicht bestätigter Alarm vermerkt. Wenn innerhalb des nicht bestätigten Ankunftsverspätens ein anderer verzögerter oder folgend verzögerter Detektor aktiviert, so ändert sich die Ankunftsverzögerung auf bestätigt und deren möglicher Überlauf löst den Alarm aus.
- Wenn innerhalb von 40 Minuten von der Entstehung des nicht bestätigten Alarms oder vom Überlauf des nicht bestätigten Ankunftsverspätens ein Detektor mit verzögerter Reaktion aktiviert, wird die bestätigte Ankunftsverzögerung abgemessen und deren Überlauf löst den Alarm aus.
- Wenn die nicht bestätigte Ankunftsverzögerung durch einen Detektor mit sofortiger Reaktion bestätigt wird, aktiviert sich sofort der interne Alarm IW und im Falle des Überlaufes aktiviert sich auch der externe Alarm EW,
- Die Aktivierung des ersten Detektors kann ein beliebiger Einbruchdetektor im System bestätigen, deren Abschnitt gesichert ist (das bedeutet auch Detektoren aus einem anderen gesicherten Abschnitt).
- Die Bestätigung des Alarms betrifft nur die Einbruchdetektoren mit Reaktionen: verzögerte, sofortige und folgend verspätet. Es betrifft nicht andere Reaktionstypen: Brand, Panik, 24h, Sabotage und technischer Brand (deren Meldung ist sofortig).
Bemerkung: Für ein einfacheres Begreifen der Funktion der Bestätigung eines Alarmes kann man sagen, dass die erste Aktivierung des Einbruchdetektors nur ein Warten auf die Bestätigung auslöst (nicht bestätigter Alarm). Innerhalb der Wartezeit, welche 40 Minuten dauert benimmt sich das System so, als ob kein bestätigen des Alarmes wäre oder gar nicht eingeschaltet wäre.
Warnung: Wenn die Logik der Bestätigung des Alarmes eingeschaltet ist, ist es notwendig im Haus mehrere Detektoren so zu installieren, so damit bei der Bewegung des Täters nur in einem bestimmten Teil des Hauses die Bedingung der Aktivierung minimal zwei selbständigen Detektoren erfüllt wird.
Produktionseinstellung: Bestätigung ausgeschaltet.
12.16. Akustische Signalisierung der Abgangsverzögerung
Die Abgangsverzögerung kann durch das Piepen der Tastatur und inneren Sirene signalisiert werden (die letzten 5s werden schneller indiziert). Die Funktion wird durch das Eingeben gewählt:
331 Signalisierung eingestellt
330 Signalisierung ausgestellt
Produktionseinstellung: Signalisierung eingestellt.
12.17. Signalisierung der Abgangsverzögerung bei einer Teilsicherung
Die Abgangsverzögerung hervorgerufen durch eine teilweise Sicherung des Systems (z.B. durch die Taste A oder B) kann durch das Piepen der Tastatur und durch die innere Sirene signalisiert werden (die letzten 5s indizieren schneller). Es hängt von der Einstellung des Parameters 331 ab. Die Funktion wird durch das Eingeben gewählt:
341 Signalisierung eingeschaltet
340 Signalisierung ausgeschaltet
Produktionseinstellung: Signalisierung ausgeschaltet.
12.18. Akustische Signalisierung der Ankunftsverzögerung
Die Ankunftsverzögerung kann durch ein piepen der Tastatur und der inneren Sirene signalisiert werden. Die Funktion wird durch das Eingeben eingestellt:
351 SignalSierung eingeschaltet
350 Signalisierung ausgeschaltet
Produktionseinstellung: Singalisierung eingeschaltet.
12.19. Piepen der Sirene bei der Sicherung
Die Sirene ist an die Ausgangsklemme IW angeschlossen in der Zentrale kann Sie akustisch die Bedienung bestätigen: Sicherung (1 piepen), Entsicherung (2 piepen), Entsicherung nach einem Alarm (3 piepen) und Störung beim Sichern (4 piepen). Die Funktion wird durch das Eingeben eingestellt:
361 Bestätigung durch die Sirene eingeschaltet
360 Bestätigung durch die Sirene ausgeschaltet
Bemerkung: bei der drahtlosen Sirene JA-80L kann man eine ähnliche Bestätigung der Sicherung und Entsicherung selbständig einschalten (Sieh Handbuch der Sirene).
Produktionseinstellung: laute Bestätigung ausgeschaltet.
12.20. Huben der Sirene beim lauten Alarm immer
Durch diese Einstellung kann man wählen, ob die Sirenen (IW und EW) bei jedem lauten Alarm huben werden, oder ob Sie nur huben werden, wenn niemand im Haus ist.
371 Hubt immer beim lauten Alarm
370 Hubt nicht, wenn das System entsichert ist oder nur teilweise gesichert ist.
Produktionseinstellung: Die Sirene hubt jedes Mal bei einem lauten Alarm
12.21. Einschalten der drahtlosen Sirene
Durch diese Einstellung kann man die drahtlose Sirene(n) einschalten oder ausschalten:
381 drahtlose Sirene eingeschaltet
380 drahtlose Sirene ausgeschaltet
Bemerkung: gilt für interne und externe Sirenen.
Produktionseinstellung: drahtlose Sirene eingeschaltet.
12.22. Bestätigung des Autobypass
Durch diese Einstellung kann man das Systemverhalten bei der Sicherung mit dauerhaft aktiven Detektoren beeinflussen (offene Fenster, Türen...). Beim Versuch der Sicherung mit einem aktiven Detektor (Detektoren) führt das System entweder automatisch den Bypass der aktiven Elemente durch ohne das, dass der Benutzer es bestätigen müsste, oder wird der Bypass nur angeboten und der Benutzer muss es durch das Drücken der Taste * (innerhalb von 6s, sonst sichert sich das System nicht) bestätigen.
391 Bestätigen des Bypass durch das Drücken der Taste * wird gefordert
390 Der Autobypass führt sich ohne Bestätigung durch
Bemerkungen zur Sicherung mit aktivem Detektor:
- Detail über die aktiven Detektoren kann man im entsicherten System durch das Drücken der Taste? fordern,
- Wenn das System durch einen drahtlosen Schlüsselanhänger gesichert wird, wird immer eine Sicherung des Systems mit Autobypass (ohne Bestätigung) durchgeführt.
- Der Automatische Bypass des Detektoren wird gestört (der Detektor fängt an zu überwachen) wenn es zu deren Beruhigung kommt (z.B. schließen der Tür)
- Wenn die Bestätigung des Autobypass eingeschaltet ist, muss beim einschalten des Service mit aktiver Peripherie die Taste # wiederholt gedrückt werden.
- für die Erfüllung der Forderungen der Norm EN-50131-1 sollte 391 eingestellt werden.
Produktionseinstellung: Autobypass ohne Bestätigung
12.23. Funktion „Garagentor“
Es ermöglicht das einstellen von bis zu 5 Detektoren (auf den Adressen 01 bis 05 oder 46 bis 50) in den Modus Abgang aus dem Haus über die Garage vereinfacht:
65x
Wobei x: 0 = keiner
1 = Detektoren auf den Adressen 01 bis 05,
2 = Detektoren auf den Adressen 46 bis 50
Funktion des Garagentordetektors:
- Wenn im System minimal ein Detektor des „Garagentor“ benutzt ist, dann verändert sich der Schritt der Einstellung der Länge der Abgangsverzögerung auf 30s. Wenn die Ankunftsverzögerung durch den Garagendetektor aktiviert ist, so multipliziert sich die Ankunftsverzögerung auch um 30s.
- Der Detektor mit eingestellter Funktion Garagentor soll die Reaktion Natur belassen haben
- Auf den Adressen, welche durch die Sequenz eingestellt werden, wie die Detektoren des Garagentors, sollten nur solche Detektoren, Drahteingänge der Zentrale oder drahtlose Tastaturen haben, auf denen Alarmeinführungen der Detektoren der Öffnung der Garagentore angeschlossen ist.
- Im Bereich der Garage sollten keine weiteren Detektoren mit sofortiger Reaktion montiert werden (benutzt die Reaktion mit folgender Verzögerung)
Sicherung des Systems mit dem Detektor des Garagentores
Durch die Öffnung des Garagentores im gesicherten System fängt die Abmessung der Ankunftsverzögerung an (im Umfang von 30 bis 270s)
Wenn man den Garagendetektor aktiviert, fängt er mit der Abmessung der langen Ankunftsverzögerung an und wenn in dieser Zeit der normale verzögerte Detektor aktiviert wird, verkürzt sich die restliche lange Ankunftsverzögerung auf eine Zeit eingestellt für den normalen verzögerten Detektor.
Bemerkung: als Garagentordetektoren kann man nur Detektoren benutzen, welche den Stand der Türen melden (geöffnet und geschlossen) z.B. JA-80M und JA-82M, oder einen Alarmeintritt der drahtlosen Tastatur. Es ist nicht für Detektoren mit Pulsreaktion geeignet (z.B. JA-80P auch nicht Einführung JA-80E oder 80P)
Produktionseinstellung: im System ist kein Garagentordetektor.
12.24. Teilweise Überwachung und Teilung des Systems
Die Zentrale ermöglicht die Überwachung des Objektes als Ganzes, oder der Benutzer kann nur verschiedene Teile des Hauses sichern, eventuell können zwei verschiedene Benutzer 2 unabhängige Abschnitte sichern. Die mögliche Art der Überwachung wird durch die Einstellung festgelegt:
66x
Wobei x: 0 = nicht geteiltes System (ein Ganzes) 1 = teilweise Überwachung Überwachung der Abschnitt A, Abschnitt AB und Abschnitt ABC) 2 = geteiltes System (mögliche Überwachung der unabhängigen Abschnitt A, Abschnitt B und wenn beide diese Abschnitten überwacht werden, dann wird auch die gemeinsame Abschnitt C überwacht).
Bemerkungen:
- Im nicht geteilten System werden alle Einbruchsdetektoren gleichzeitig gesichert. Die Einstellung der Peripherien und Code in diese Abschnitten haben in diesem Modus keinen Sinn.
- Der Modus der teilweisen Überwachung ist vor allem für Wohnhäuser geeignet, wo es geeignet ist in verschiedenen Zeiten verschiedene Umfänge des Hauses zu überwachen. Die Peripherien kann man in 3 Abschnitten teilen: A, B und C. Mittels der Tastatur A auf der Tastatur kann man die Überwachung der Abschnitt A einschalten (z.B. Nachmittagsüberwachung der Garage), Taste B schaltet gleichzeitig die Überwachung der Abschnitten A und B ein (z.B. Nachtüberwachung – Überwachung der Garage und Untergeschoss des Hauses). Die Taste ABC ist zum sichern aller Abschnitten (gesamtes Haus) beim Abgang. Durch das eingeben des gültigen Bedienungscodes (Karte) wird immer das ganze Haus gesichert oder entsichert (die Zuordnung des Codes in die Abschnitt hat in diesem Modus keinen Sinn). Beim teilweisen überwachen werden die Tasten A und B auf der Tastatur benutzt. Beim benutzen des Schlüsselanhängers die Tasten 📍 und 🔒
- zur Sicherung und Entsicherung des ganzen Systems und die Tasten ● und ○ zur teilweisen Sicherung A und AB (für die teilweise Sicherung müssen die zwei Tastaturen in die Abschnitten A und B zugeordnet sein (Sieh 12.41).
- Das geteilte System ist für Situationen bestimmt, wo im Haus zwei verschiedene Familien wohnen oder 2 verschiedene Gesellschaften Siedeln (A und B). Das System benimmt sich wie 2 unabhängige Systeme. Die Peripherien kann man in 3 Abschnitten teilen: A, B und C. Die Abschnitt C ist die gemeinsame und überwacht.
12.25. Automatische Veränderung Winter/Sommerzeit
Durch die Einstellung kann man die automatische Veränderung der Zeit der inneren Uhr in der Zentrale einstellen:
6801 automatische Veränderung eingeschaltet 6800 automatische Veränderung ausgeschaltet
Bemerkung: wenn die automatische Veränderung eingeschaltet ist, verschiebt sich die innere Uhr der Zentrale um eine Stunde nach vorne um Mitternacht vom 31.3. auf den 1.4. und um eine Stunde zurück um Mitternacht vom 31.10. auf den 1.11.
Produktionseinstellung: automatische Veränderung aus.
12.26. Pulsreaktion der Sabotagekontakte
Man kann durch die Einstellung einstellen, dass die Aktivierung eines beliebigen Sabotagekontaktes im System zwar eine Sabotagereaktion auslöst, aber das System nicht indizieren wird, wenn der Sabotagekontakt dauerhaft aktiv bleibt.
6811 Pulsreaktionen der Sabotagekontakte
6810 Standreaktionen der Sabotagekontakte
Bemerkung: Die Pulsreaktion des Sabotagekontaktes ist geeignet im Falle, wenn man für den Service keine anmontierte Tastatur benutzt. Vorsicht, bei einer eingeschalteten Pulsreaktion werden keine Beruhigungen der Sabotagekontakte zum Zentralschutzpult gesendet.
Produktionszustand: Standzustand
12.27. Bedienen der PG Ausgänge durch die Tasten \*8 und \*9
Die Einstellung ermöglicht die Bedienung der Ausgänge PGX und PGY von der Tastatur aus einzuschalten – durch das Eingeben *8 und *9 (oder durch die Tasten und):
6821 Bedienung erlaubt
6820 Bedienung verboten
Bemerkungen:
- Die Ausgänge PG kann man mit den Tastaturen nur dann bedienen, wenn Sie die Funktion Einschalten/Ausschalten oder Impuls eingestellt haben.
- Außer der Bedienung durch die Sequenzen *8 und *9 kann man die Bedienung der PG Ausgänge von der Tastatur aus mittels der Code (Karten) oder mittels der Schlüsselanhänger und Detektoren – Sieh 12.41. und 12.42.einstellen
- Wenn die Bedienung der Ausgänge PG nur durch einen gültigen Code (Karte) gefordert wird, verbieten Sie die Bedienung mittels *8 und *9 und stellen Sie die Bedienung mittels Code Sieh 12.42.ein.
Produktionseinstellung: Bedienung bewilligt.
12.28. Dauerhafte Indikation des Systemstandes auf der Tastatur
Die Einstellung ermöglicht die dauerhafte Indikation des Systemstandes auf der Tastatur einzustellen:
6831 eine dauerhafte Indikation
6830 Indikation max. 3 Minuten von der letzten Manipulierung
Bemerkungen:
- Die gültige EN Legislative fordert den Stand des Systems innerhalb von 3 Minuten ab dem beenden der Arbeit mit der Tastatur zu verstecken.
- Die drahtlose Tastatur kann den Stand dauerhaft nur indizieren, wenn Sie aus einem externen Adapter versorgt wird. Bei einer Versorgung mit Batterien schaltet sich die Tastatur immer nach 20s Untätigkeit aus (im Service nach 15 Minuten Untätigkeit).
Produktionseinstellung: Indikation max. 3 Minuten
12.29. Sabotagealarm immer
Laut der gültigen EN Legislative löst sich bei einer Sabotage im entsicherten Stand nicht der laute Alarm aus. Wenn der laute Alarm aber in dieser Situation erwünscht ist, kann man Ihn durch folgende Sequenz erlauben:
6841 Alarm bei einer Sabotage im entsicherten Stand
6840 eine leise Indikation der Sabotage im entsicherten Stand
Bemerkungen:
- Auch bei einer leisen Indikation der Sabotage speichert das System dieses Ereignis in den Speicher und wenn das System mit einem Kommunikator ausgestattet ist, berichtet es dem Zentralschutzpult, bzw. auch den Nutzem.
- Wenn 370 eingestellt ist, wird der Alarm leise, wenn es entsichert oder gesichert ist wird er teilweise.
Produktionseinstellung: Leise Indikation der Sabotage
12.30. Vermerken des Einschaltens PG in den Ereignisspeicher
Die Einstellung ermöglicht das Einschalten oder Ausschalten des Vermerkens des Einschaltens der Ausgänge PGX und PGY in den Ereignisspeicher
6851 vermerken
6850 nicht vermerken
Produktionseinstellung: Vermerken erlaubt.
12.31. Funktion Engineer Reset
Diese Funktion setzt einen Anschluss des Systems an den PCO voraus. Es beruht auf den Forderungen der Norm DD-243:2004, wo es nach dem Alarm zur Blockierung der Zentrale kommt. Die Zentrale kann man dann nur durch den Code PCO über den Kommunikator entblocken. Bis zum Eingeben dieses Codes ist das System vollkommen blockiert – man kann es nicht bedienen und auch nicht einstellen und das im Modus Wartung, sowohl auch im Modus Service nicht. Diese Funktion ist nur in einigen Ländern gefordert.
Die Funktion wird durch das einstellen bewilligt:
6861 Funktion eingeschaltet
6860 Funktion ausgeschaltet
Produktionseinstellung: Die Funktion ist ausgeschaltet.
Bemerkungen:
- Die Funktion wird in der Kombination mit der Einstellung des Parameters 321 benutzt (bestätigter Alarm)
- Bedingung dieser Funktion ist das Einstellen des Codes PCO – Sieh Handbuch des Kommunikators.
- Auf dem Display der Tastatur ist die Schrift System blockiert und das System wartet auf das Eingeben des Codes PCO (sieh Handbuch des Kommunikators)
- Die Funktion wird nur bei einem installierten Kommunikator JA-80Y von der Version sw. XA61008 oder JA-80V von der Version sw. XA64005 gefördert.
12.32. Funktion Hilfeherbeirufen (social Alarm)
Wenn die Funktion eingeschaltet ist, werden im entsicherten Stand des Systems die Signale von den Detektoren mit der verzögerten, folgend verzögerten und sofortigen Reaktion überwacht. Wenn keine Aktivierung des Detektors detektiert wird (keine Bewegung im Objekt) in einem Zeitraum von 16 Stunden löst sich ein Not Alarm in der Zentrale aus.
Die Funktion bewilligt man durch das Einstellen:
6871 Funktion eingeschaltet
6870 Funktion ausgeschaltet
Produktionseinstellung: Die Funktion ist ausgeschaltet.
Bemerkung: Die Funktion kann man auch als Warnung bei einer vergessenen Sicherung des Systems nutzen.
12.33. Indikation des Jahresservice
Durch diese Einstellung kann man die Mahnung zum Erfordernis der regelmäßigen Jahresservice Untersuchung einstellen.
6900 Indikation des Jahresservice ausgeschaltet 6901 Indikation des Jahresservice eingeschaltet
Bemerkungen:
- Die Anforderung des Services indiziert das System durch den Text „Servicekontrolle“ auf der Tastatur ähnlich, wie wenn eine Störung indiziert wird. Mit einem entsprechenden Kommunikator kann man diese Forderung eines Services auch per SMS melden (dem Benutzer als auch dem Servicetechniker) oder als Report auf den PCO,
- Die Indikation der Anforderung des Services löscht sich erst durch das öffnen und beenden des Modus Service.
- Wenn man den Modus Service mit der eingeschalteten Indikation des Jahresservices beendet, dann zeigt sich die Anforderung des Services nächstes Jahr am ersten Tag des Monates, wann die Anforderung eingestellt wurde. (Wenn man die Anforderung am 15. Oktober 2007 einstellt, zeigt sich die Indikation am 1. Oktober 2008)
- Wenn man die Anforderung des Services an einem anderen Datum (früher) anzeigen möchten, stellt man den geforderten Tag und Monat in die innere Uhr der Zentrale vor dem Beenden des Services ein (Sequenz 4hhmmDDMMRR). Richten Sie danach die Uhr wieder auf die gleiche Sequenz im Modus Wartung zurück (Sieh 12.46., einschalten und ausschalten im Modus Wartung ändert nicht das Datum der zukünftigen Anforderung des Services).
Produktionseinstellung: Indikation ausgeschaltet
12.34. Notierung nur der 1. Ursache des Alarmes
Durch diese Sequenz kann man das auslösen eines neuen Alarms innerhalb eines schon verlaufenden Alarm verbieten. Das ist vor allem beim berichten der Alarme in Form von SMS in Installierungen geeignet, wo die angeschlossenen Draht Bewegungsdetektoren sind – es hindert so das Abschicken von einer enormen Anzahl von Nachrichten bei einem Fehler der Bedienung:
6910 innerhalb des Alarmes kann man einen weiteren Alarm auslösen
6911 innerhalb des Alarmes kann man keinen weiteren Alarm auslösen
Bemerkungen:
- Der PANIK Alarm wird immer ausgelöst ohne beliebige Einschränkungen der Anzahl,
- Das System schränkt die Anzahl der anderen Alarme in einer Peripherie immer ein innerhalb eines gleichen Standes der Zentrale bei 4 nacheinander gehenden. Danach kommt es zum Bypass dieser Peripherie bis zum weiteren Ereignis im System verursacht durch eine andere Peripherie oder Benutzer.
Produktionseinstellung: man kann einen weiteren Alarm auslösen
12.35. Bedienung des Systems durch den Servicecode
Mittels des Servicecode kann man normal das System nicht bedienen. Wenn aber der Besitzer des Systems einverstanden ist, kann man durch diese Sequenz die Sicherung und Entsicherung des Systems mittels des Servicecode einschalten, ähnlich wie mit dem Master Code.
6920 man kann nicht mit dem Servicecode bedienen
6921 man kann mit dem Servicecode bedienen
Produktionseinstellung: man kann nicht mit dem Servicecode bedienen.
12.36. Lauter Not Alarm
Wenn es verlangt wird den Not Alarm durch die Sirene (IW und EW) zu indizieren kann man es durch diese Funktion einstellen:
6930 leiser Not Alarm
6931 lauter Not Alarm
Bemerkung: wenn 370 eingestellt ist, wird der Alarm leise, wenn es entsichert ist oder nur teilweise gesichert ist.
Produktionseinstellung: leiser Not Alarm
12.37. Erhöhte Empfindlichkeit des Vermittlungsanlage Empfängers
Wenn man eine Einstellung der extremen Empfindlichkeit des Empfängers für die Erhöhung des Empfanges auch bei entfernten Detektoren einstellen möchte, ist es möglich durch die Einstellung:
6940 eine optimale Empfindlichkeit des Empfängers
6941 eine erhöhte Empfindlichkeit des Empfängers
Bemerkung: erhöhte Empfindlichkeit des Empfängers soll nicht bei Installierungen benutzt werden, wo eine Störung vorkommt. Die erhöhte Empfindlichkeit verkleinert den Abstand zwischen dem Signal und Geräusch.
Produktionseinstellung: optimale Empfindlichkeit des Empfängers.
12.38. Verifizierung der Karte durch den Code
Durch diese Einstellung kann man die Sicherheit des Steuerungssystems erhöhen:
6950 Verifizierung der Karte mittels Code ausgeschaltet
6951 Verifizierung der Karte mittels Code eingeschaltet
Bemerkungen:
- Wenn auf der Position des Zugriffscodes (01 bis 50) gleichzeitig auch ein Code und Zugriffskarte eingestellt ist, dann kann beim Einstellen von 6950 der Benutzer den Code oder Karte benutzen (unabhängig). Mit der Einstellung 6951 muss für die Sicherung und Entsicherung immer die Karte und der zuständige Code genutzt werden (in beliebiger Reihenfolge: Karte – Code oder Code - Karte)
- Wenn auf der Position nur der Code oder die Karte ist, danach ist bei der Einstellung 6951 nicht für diesen Code (Karte) die Bestätigung erforderlich.
- Wenn die Bedienung durch den Servicecode bewilligt ist, gibt man nur den Servicecode ein.
Produktionseinstellung: Verifizierung der Karte durch den Code ausgeschaltet.
12.39. Lauter Alarm 24h
Alarm 24h, welchen man durchgehend auslösen kann und er kann entweder leise oder laut sein (es schaltet sich die Sirene IW und EW an):
6960 leiser Alarm 24h
6961 lauter Alarm 24h
Bemerkung: Wenn 370 eingestellt ist wird der Alarm leise sein, wenn es entsichert ist oder nur teilweise gesichert ist.
Produktionseinstellung: lauter Alarm 24h
12.40. Die Eingabe in den Service bewilligt der Nutzer
Die Eingabe in den Service kann man durch das Eingeben des Master Codes bedingen (oder des Benutzercodes) nach dem Servicecode. Die Öffnung des Service wird dann nur das Eingeben von *0 „Servicecode“ „Master Code“ durchgeführt.
6970 das Eingeben des Master Codes wird nicht gefordert
6971 das Eingeben des Master Codes wird gefordert
Produktionseinstellung: Das Eingeben des Master Codes wird nicht gefordert.
12.41. Einstellen der Peripherieeigenschaften
Die folgende Sequenz ermöglicht es einzustellen, wie die Zentrale auf die Aktivierung der Peripherie reagieren wird.
61 nn rs
Wobei: nn die Adresse der Peripherie 01 bis 50 ist (01 bis 04 kann entweder eine Drahteingang in die Zentrale sein, oder eine drahtlose Peripherie, wenn Sie auf der Adresse angelernt ist).
r die Reaktion 0 bis 9 ist – Sieh Tabelle 2 s die Abschnitt 1 = A, 2 = B, 3 = C (wird nur bei einer Teilüberwachung oder geteiltem System benutzt)
Tabelle 2 Übersicht der Reaktionen der Zentrale
| r Reaktion Bemerkung | ||
| 0 | Ausgeschaltet (keine) | Auch die Sabotage der Peripherie löst keine Reaktion aus, es dient zum Ausschalten der Peripherie oder Code |
| 1 | Natur Detektoren = Sofortige, verzögerte oder Brand (eingestellt im Detektor)Drahteingänge der Zentrale oder Einführungen der Tastatur = verzögerterSchlüsselanhänger Ⓞ (oder Ⓐ = sicher, ⚙ (oder ⭕ = entsicher, beide Tasten = NotCode = sicher/entsicher (Sieh Reaktion r = 9) | |
| 2 | Not (Panic) Löst den Alarm Typ Panic aus(man kann einstellen ob er laut oder leise sein soll Sieh 12.36.) | |
| 3 | Brand (Fire) Löst den Alarm Typ Brand aus | |
| 4 | 24 Stunden Löst den Alarm Typ Einbruch aus – auch wenn es entsichert ist(er kann leise sein – Sieh 12.39.) | |
| 5 | Folgend verzögert Gewährt die Abgangsverzögerung, die Ankunftsverzögerung gewährt es nur, wenn es zur Aktivierung innerhalb einer schon verlaufenden Ankunftsverzögerung. Der Alarm löst sich im Typ Einbruch | |
| 6 | Sofortige (Instant) Bei der Aktivierung in der Seit der Sicherung löst sich sofort der Alarm Typ Einbruch aus. | |
| 7 | Sicherung Sichert das System (deren Abschnitt) | |
| 8 | Bedienung PG Laut der Zuordnung in die Abschnitt bedient man den zuständigen Ausgang: PGX (s=1), PGY (s=2) oder PGX und PGY gleichzeitig (s=3). PG Der Ausgang kann entweder auf die Funktion einschalten/ausschalten oder Impuls eingestellt sein. Wenn die Reaktion auslöst:Code (Karte) – Der Ausgang PG verändert seinen Zustand einsch. -ausch. - einsch.-... (oder generiert einen Impuls). So ein eingestellter Code (Karte) beeinflusst die Überwachung nicht und es kann eine beliebige Anzahl für den PG Ausgang eingestellt werde.Schlüsselanhänger – eine Taste schaltet PG an und die andere schaltet es aus (oder beide aktivieren einen Impuls) – ein so eingestellter Schlüsselanhänger beeinflusst die Überwachung nicht und es kann eine beliebige Anzahl für den PG Ausgang eingestellt werden. Durch das drücken beider Tasten löst der Schlüsselanhänger einen Not Alarm. Detektor – Der Ausgang PG kopiert ihn (bzw. generier bei deren Aktivierung den Impuls) der PG Ausgang kann man durch einen Detektor bedienen und man kann ihn nicht mit der Bedienung von Detektor aus oder Schlüsselanhänger kombinieren (der Detektor wiederholt sein Signal jede 9 Minuten) | |
| 9 | Sichere/Entsichere Verändert den Stand des Systems: gesichert – entsichert – gesichert... | |
r Reaktion Bemerkung
Erklärungen zur Reaktionseinstellung:
- Wenn der Detektor zu einer anderen Reaktion als 1 (Natur) zugeordnet ist, danach hat die Einstellung der Reaktion durch den Schalter im Detektor keinen Sinn.
- Schlüsselanhänger ist immer auf die Adresse zugeordnet durch zwei Tasten ( 1 + 2 ) oder ( 3 + ). Mit der Reaktion Natur werden beide Tasten angebracht (Sieh Tabelle oben im Text), wenn eine andere Reaktion eingestellt ist, wird nur die erste Taste von den zwei Tasten angebracht oder oder doppel drücken ( 1 + 2 ( 3 + ). Die Taste ( 3 ) hat keine Funktion (kann für die Bedienung der Empfänger UC/AC benutzt werden).
• (bis auf die Reaktion der Bedienung PG).
| Zuordnung der Tasten des Schlüsselanhängers (mit der Reaktion Natur) in die Abschnitten | ||||
| s | Taste | Nicht geteiltes System | Teil-Überwachung | Geteiltes Systém |
| 1 | sichert | sichert A | sichert A | |
| entsichert | sichert AB | entsichert A | ||
| 2 | sichert | sichert A | sichert B | |
| entsichert | sichert AB | entsichert B | ||
| 3 | sichert | sichert ABC | sichert ABC | |
| entsichert | entsichert ABC | entsichert ABC | ||
Erklärungen zur Zuordnung in die Abschnitte
-
Detektoren bei der Teilüberwachung kann man in die Abschnitten zuordnen: A (s=1), B (s=2) und C (s=3). Das System kann man so sichert, dass es überwacht:
A (durch die Taste A auf der Tastatur – z.B. Nachmittagüberwachung der Garage)
AB (durch die Taste B auf der Tastatur – z.B. Nachtüberwachung der Garage und Erdgeschoss)
ABC (durch die Taste ABC auf der Tastatur – komplette Überwachung beim Abgang) -
Die Detektoren im geteilten System kann man in die Abschnitten zuordnen: A (s=1), B (s=2) und C (s=3). Die Abschnitt A und B kann man unabhängig sichern, die Abschnitt C ist gemeinsam und überwacht nur, wenn die beiden Abschnitten A und B gesichert sind.
- Die Teil- und geteilte Überwachung wird nur für Einbruchsdetektoren genutzt (mit verzögerter, sofortiger oder folgend verzögerter Reaktion). Die Detektoren mit der Reaktion Brand, Sabotage, Not und 24 Stunden, überwachen ununterbrochen ohne Hinsicht auf dem gesicherten oder entsicherten Abschnitt.
- Für die Reaktion der Bedienung PG Ausgänge bestimmt die Abschnittseinstellung, welcher Ausgang bedient wird: s=1 PGX, s=2 PGY, s=3 PGX und PGY.
Produktionseinstellung: alle Peripherien 01 bis 50 haben die Reaktion Natur (r=1) und sind in die Abschnitt C (s=3) zugeordnet.
12.42. Einstellung der Eigenschaften der Code/Karten
Die folgende Sequenz ermöglicht es einzustellen, wie die Zentrale reagieren wird auf das eingeben eines gültigen Benutzercodes (Karte):
62 nn r s
Wobei: nn die Nummer der Codeposition (Karte) 01 bis 50 ist r die Reaktion 0 bis 9 – Sieh Tabelle 2
s die Abschnitt 1 = A, 2 = B, 3 = C (es wird nur im geteilten System genutzt – außer der Reaktion der Bedienung PG)
Bemerkungen zur Zuordnung des Codes (Karte) in den Abschnitt:
- Im Modus der Teilüberwachung hat die Zuordnung des Codes (Karte) in die Abschnitt keinen Sinn (außer der Bedienung PG), der Code entsichert immer beliebiges gesichertes und sichert komplett alles wenn aller entsichert ist. Die Teilüberwachung wird durch die Tasten A und B auf der Tastatur eingeschaltet (diese Tasten können durch das Eingeben eines gültigen Codes bedingt werden – Sieh 12.13.)
- Im geteilten System ist die Code zugeordnet zur Abschnitt: A bedient die Abschnitt A B bedient die Abschnitt B C bedient gleichzeitig alle Abschnitten A, B und C
- Wenn die Teilüberwachung nicht benutzt wird oder das System nicht geteilt ist, hat es ein Parameter ohne Sinn (in solch einem Fallen geben Sie 3 ein)
Bemerkungen zur Einstellung der Reaktion des Codes (Karte):
- Wenn auf dem Code (Karte) die Reaktion 1 (Natur) eingestellt ist, dann hat es die Funktion sicher – entsicher – sicher ... (genau wie die Reaktion r =9)
- Wenn auf dem Code (Karte) die Alarm Reaktion eingestellt ist, dann hat die Einstellung des Codes (Karte) die gleiche Wirkung wie die Aktivierung des Detektoren
- Der Code / Karte eingestellt auf NextDelay ermöglicht dem System eine Sicherung immer, aber eine Entsicherung des Systems ist nur nach dem Alarm möglich. Die Funktion ist für die Mitarbeiter der Sicherheitsagentur bestimmt.
- Produktionseinstellung: alle Code (Karten) 01 bis 50 haben die Reaktion Natur (Sicher/Entsicher) und sind in die Abschnitt C zugeordnet.
12.43. Zuordnung der Peripherie mittels der Produktionsnummer
Durch die folgende Sequenz kann man in das System die Peripherien mittels der Eingabe der Produktionsnummer zuordnen:
60nn xx..x
Wobei: nn die Adresse der Peripherie von 01 bis 50 ist xx...x die Produktionsnummer der Peripherie ist (die letzten 8 Ziffern des Strichcodes)
Bemerkungen:
- Wenn die Adresse nn besetzt ist, wird der ursprüngliche Inhalt gelöscht und es wird die neue Peripherie zugeordnet
- Wenn eine Peripherie mit der Nummer xx...x schon einer anderen Adresse zugeordnet ist, dann wird die Adresse durch das Eingeben der Sequenz verschoben auf die Adresse nn
- Wenn nn = 01 bis 04 (14), wird die Peripherie auf die Stelle der Drahteingang der Zentrale zugeordnet (und deren Klemme wird ausgeschaltet)
- Wenn xx-00000000 ist, löscht sich die Peripherie auf der Position xx
12.44. Automatische Sicherung / Entsicherung
Dient zur Zeiteinstellung, wobei eine automatische eingestellte Tätigkeit durchgeführt wird. Man kann bis zu 10 automatische Aktionen einstellen (Sicherung / Entsicherung). Die eingestellte Aktion wird jeden Tag in der Woche durchgeführt:
64 n a hh mm
Wobei: n die Ordnungszahl der Aktion von 0 bis 9 ist a Tätigkeitstyp: 0 bis 6 Sieh Tabelle hh Stunden mm Minuten
Löschen der automatischen Aktion n wird durch durchgeführt durch das Eingeben von: 64 n 0
| a | Nicht geteiltes System | Geteiltes System |
| 0 | Keine Tätigkeit Keine Tätigkeit | |
| 1 | Sichert alles Sichert alles | |
| 2 | Entsichert alles* Entsichert alles | |
| 3 | Sichert A** Sichert A | |
| 4 | Sichert AB** | Sichert B |
| 5 | Entsichert alles* Entsichert A | |
| 6 | Entsichert alles* Entsichert B |
*gleiche Aktion im nicht geteilten System
**nur, wenn die Teilüberwachung eingestellt ist (Sieh 12.24)
Bemerkungen:
• Die automatischen Aktionen kann man auch im Modus Wartung.
- Die Funktion der automatischen Sicherung kann man im geteilten System als Tages Schaltuhr zum Einschalten/Ausschalten des Verbrauchsgerätes mittels der Ausgänge PGY nutzen. Wenn man das System auf zwei selbständige Abschnitten teilt (Sieh 12.24) und die Abschnitt B nicht nutzt (man ordnet es keiner Peripherie zu) kann man durch deren Sicherung und Entsicherung die Ausgänge PGY eingestellt auf die Funktion gesichert (Sieh 12.5.) bedienen.
Produktionseinstellung: alle automatischen Aktionen sind ausgeschaltet.
12.45. Veränderung des Servicecode
Der Servicecode dient zum Übergang in den Modus Service. Der Code wird durch das Eingeben eingestellt:
5 NK NK
Wobei: NK = neuer Code (4 Ziffern), der neue Code muss 2x eingegeben werden
Beispiel – Der Code 1276 wird durch das Eingeben eingestellt: 5 1276 1276
Produktionseinstellung: 8080
12.46. Übergang in den Modus Wartung
Durch das Eingeben 292 geht die Zentrale vom Modus Service in den Modus Wartung über. Im Modus Wartung kann man den Bypass der Peripherien und die Uhr und Kalender einstellen (Sieh 13.4.)
12.47. Einstellen der Uhr und des Kalenders
Die Zentrale hat eine Uhr der realen Zeit und speichert die Ereignisse in den Speicher einschl. der Zeitangabe. Bei der Installation ist es notwendig die Uhr einzustellen mittels des Eingebens
4 hh mm DD MM RR
Wobei: hh Stunden (00 bis 24)
mm Minuten
D Tag
MM Monat
RR Jahr (00 bis 99)
Bemerkung: die Uhr kann man auch im Modus Wartung einstellen.
Beispiel: Einstellung 17:15, 30. Juni 2012 wird folgend eingestellt:
4 17 15 30 06 12
Für das einschalten der Versorgung wird die Uhr auf den Wert 00 00 01 01 00 eingestellt.
12.48. Editieren der Texte auf der Tastatur
Der folgende Vorgang ermöglicht die Bezeichnungen der Peripherien und weiterer Texte angezeigt auf der Tastatur einzustellen:
Durch das Halten der Taste? (im Service) wird die Textkorrektur eingeschaltet und der erste Buchstabe in der Bezeichnung der Peripherie auf der ersten Adresse fängt an zu blicken
- Tasten:
▲ und▼ ermöglichen den Text auszusuchen (Sieh Tabelle)
1 bis 7 Wahl der Zeichen (A,B,C,D.....8,9,0)
4 bis 5 Suchen mit dem Zeiger (rechts – links)
2 Löschen der Zeichen
Beenden des Editierens (speichern des Textes)
Übersicht der Texte, welche man auf der Tastatur durch solche eine Art editieren kann.
| Text Bedeutung | |
| 01: bis 50: Peripherie Bezeichnungen Peripherie auf den Adressen 01 bis 50 | |
| Vermittlungsanlage Bezeichnung der Zentrale (z.B. beim Schließen der Abdeckung) | |
| Tastatur Bezeichnung des Kabels der Anschlusstastatur | |
| Kommunikator | Bezeichnung Kommunikators in der Zentrale |
| Master Code | Name des Master Codes |
| 01: bis 50: Code | Namen der Benutzercode |
| Code PCO | Name Code PCO |
| Servicecode | Name des Servicecode |
| PGX und PGY | Bezeichnungen der programmierbaren Ausgänge |
| OASIS JA-80 | Text, welcher im Ruhestand erscheint – Vermittlungsanlage (wenn man ihn löscht, wird nichts angezeigt. |
des
Bemerkungen:
- Mittels der beschriebenen Art kann man nur mit großen Buchstaben ohne Diakritik schreiben,
• Die Länge des Textes ist durch die Displaylänge beschränkt - Der Text speichert sich nicht nur in die Tastatur, auf welcher das Editieren durchgeführt wird (verschiedenen Tastaturen können verschiedene Texte auf gleichen Positionen anzeigen)
- Die Texte speichern sich in den nicht Abnahme Speicher – es löscht sich nicht durch das trennen von der Versorgung
- Die bequemlichere Einstellung der Texte ist durch den Computer und SW OLink möglich (das Editieren der Texte ist im Fenster Peripherie möglich)
- Die Systemtexte auf der Tastatur Typ: Service, Lernen usw. kann man im SW OLink im Menü Einstellung – Vergleich der Texte (F11) editieren.
- Beim speichern der Texte aus dem OLink in das System speichern sich die Texte in alle Tastaturen, welche an die Sammelleitung des Systems angeschlossen sind (für das speichern der Texte wird empfohlen auf die Sammelleitung auch die drahtlose Tastatur JA-80F anzuschließen).
Produktionseinstellung: auf den Adressen 01 bis 50 ist der Text Peripherie eingestellt, weiter dann Texte: Vermittlungsanlage, Tastatur, Kommunikator, Master Code, 01 bis 50 Code, Servicecode, Code PCO, PGX, PGY und OASIS JA-80
13. Bedienen des Systems
Das System Oasis kann lokal mittels einer Tastatur und Schlüsselanhänger bedient werden oder ferngesteuert (wenn ein passendas Kommunikationsmodul vorhanden ist) durch ein Handy oder von Internet aus.
13.1. Tastatur des Systems
Zur Bedienung und Programmierung des Systems kann man die Interieur Tastatur JA-80F (drahtlos) oder JA-80E (angeschlossen durch einen Kabel) bedient werden. Beide Tastaturen benehmen sich ähnlich.
13.1.1. Meldeleuchten:
ABC Überwachung der Abschnitten – bei einer kompletten Überwachung leuchtet A B C

blinkt = Alarm, gleichzeitig konkretisiert der Display, z.B.: Alarm 03: Küche
Leuchtet = Störung – das Detail kann man durch die Taste „?“ erfahren.

Versorgung, leuchtet = Netz ok, blinkt = Akkumulator im Betrieb

13.1.2. LCD Display
- Zeile zeigt den Stand an: Aktiver Melder, Service usw., bzw. im Ruhestand der Text OASIS JA-80 (man kann es editieren – Sieh 12.48.)
- Zeile zeigt die Bezeichnung der Peripherie (z.B. 01: Haupteingang, usw.) – die Texte kann man editieren Sieh 12.48.
Das Anzeigen des Standes des Melders und programmierbaren Ausgänge:
Mittels der Taste ? kann man fortlaufend die Details über die Detektoren anschauen, welche gerade aktiv sind (z.B. geöffnete Fenster) und auch den Stand der Ausgänge PGX und PGY.
13.1.3. Beschränkte Signalisierungszeit der Tastatur
Im normalen Betriebsmodus der drahtlosen Tastatur signalisiert die Tastatur den Stand des Systems bei der Versorgung von den Batterien max. 20s. Durch das drücken einer beliebigen Taste, Aktivierung deren Eintrittes IN oder Öffnung der Abdeckung erneuert die Tastatur die Indikation des Systemzustandes.
13.1.4. Tasten
0 – 9 Eingeben des Codes
* Eingeben der Funktion
# Beenden des Eingebend oder Modus
ABC schnelle Sicherung der Abschnitt A (z.B. Garagenüberwachung)
A schnelle Sicherung der Abschnitt A und B (Nachtüberwachung – z.B. Garage und Untergeschoss). Im geteilten System sichert diese Taste nur die Abschnitt B (C überwacht wenn die Abschnitten A und B gleichzeitig gesichert sind)
B schnelles Einschalten der Abschnitten A und B (Nachtüberwachung – z.B. Garage und Untergeschoss). Im geteilten System sichert diese Taste nur die Abschnitt B (C überwacht, wenn die Abschnitt A und B gleichzeitig gesichert sind)
? Anschauen der aktiven Detektoren (offene Fenster) anzeigen der Details über die Störung und anzeigen des Standes der Ausgänge PGX und PGY
▲ Einschalten der Ausgänge PGX aus der Tastatur (gleich mit *81)
▼ Ausschalten der Ausgänge PGX aus der Tastatur (gleich mit *80)
Bemerkungen:
- Die Tasten A und B sind funktionsfähig, nur wenn teilweise die Überwachung eingeschaltet ist oder das Program geteilt ist,
• Die Tasten ▼ und ▲ bedienen den PGX Ausgang nur dann, wenn dies eingestellt ist Sieh 12.5.
13.1.5. Funktionen eingegeben durch die Taste \*
Der Benutzer kann auf der Tastatur folgende Funktionen nutzen:
*1 Sicherung des ganzen Systems (gleich wie die Tasten ABC) *
*2 Sicherung A (gleich wie Taste A) *
*3 Sicherung A und B oder B (gleich wie Taste B)*
*4 Lesen im Ereignisspeicher (Taste 4 schiebt zurück) – die Zentrale speichert 255 letzte Ereignisse
*5 Veränderung des Master Code / Karte (*5 MK NK NK)
*6 Einstellung der Benutzercode / Karten (*6 MK nn NK)
*7 Bedienung unter Druck (vor dem Code eingeben)
*8 Bedienung PGX (einschalten/ausschalten = *81/ 89 oder Impuls = *8) *
*9 Bedienung PGY (einschalten/ausschalten = *91/*90 oder Impuls = *9) *
*0 Übergang in den Service (* SK – aus der Produktion 8080) oder in die Wartung (* 0 MK – aus der Produktion 1234)
Die Funktionen eingegeben durch die Taste * ermöglichen eine Bedienung des Systems vom Handy aus (wenn die Zentrale mit einem geeigneten Kommunikator ausgestattet ist).
13.2. Einstellen der Code und Karten
Das System kann mittels Zahlencodes bedient werden (4 Ziffern) oder mittels Zutrittskarten – Typ PC-01 du PC-02 (Standard EM UNIQUE 125 kHz).
• Die Zentrale unterscheidet 1 Service, 1 Master und 50 Benutzercode
- Als Servicecode kann man nur einen Zahlencode einstellen (aus der Produktion ist 8080 eingestellt) – Sieh Programmierung der Zentrale
- Master Code kann eine Karte oder ein Zahlencode sein (aus der Produktion ist 1234 eingestellt). Mittels dieses Codes/Karte kann man Code und Karten anderer Benutzer einstellen oder löschen. Es benutzt der Verwalter des Systems.
- Den Benutzern 01 bis 50 kann man Zahlencode einstellen, oder Karten oder beides (aus der Produktion sind alle Benutzerpositionen 01 bis 50 gelöscht).
- Wenn auf der Position die Karte und der Code eingestellt sind, dann kann man bei der Programmierung der Zentrale wählen, ob es möglich sein wird mit der Karte und dem Code selbständig zu bedienen, oder ob man zur Bedienung beides braucht (Sieh 12.38)
- Einen gleichen Code oder Karte kann man nicht auf mehrere Positionen einstellen (wenn man den existierenden Code oder Karte auf eine neue Position verschieben möchte, muss man Sie erstmal auf der alten löschen),
- Im Modus Wartung kann man schauen, welche Positionen 01 bis 50 mit einem Code oder Karte besetzt sind (Sieh 13.4.1.)
• Die Einstellung der Code und Verwaltung der Karten wird am einfachsten mittels des SW OLink durchgeführt,
- Die Zentrale bewilligt max. 10 erfolglose Versuche beim Eingeben des Codes (Karte) – beim Überschreiten wird der Sabotagealarm ausgelöst.
| Marke | Bezeichnung | Anzahl | Sequenz | Bemerkungen |
| SK | Service | 1 | 5 NK NK | |
| MK | Master | 1 *5 MK NK NK | Man kann es nur bei völlig entsichertem System einstellenMK = Master Code oder Karte (aus der Produktion 1234)NK = Eingeben eines neuen Codes (Karte) – beim Code ist es notwendig ihn 2x einzugeben, die Karte wird nur 1x angelegt.als Master Code kann manentweder die Karte oder den Code einstellen – beides geht nichtMaster Code, kann man verändern aber nicht löschenMaster Code hat die Reaktion sicher/entsicher und bedient gleichzeitig alle AbschnittenReset des Master Codes auf 1234ist möglich in der Servicesequenz 291 (es verändert sich nur der Master Code)Nach dem Beenden der Montage empfehlt man an Stelle des Master Code eine Karte gekennzeichnet als SYSTEM einzustellen (zugestellt mit der Zentrale) und diese dem Klienten zu übergeben.Beispiel *5 1234 beifügen der Karte SYSTEM | |
| UK | Benutzer | 50 | *6 MK nn NK | Man kann es nur bei völlig entsichertem System einstellenMK = Master Code oder KartEnn Ordnungszahl der Position des Codes (Karte) 01 bis 50NK = Eingeben eines neuen Codes oder beifügen einer neuen KarteVon der Produktion sind alle Benutzercode und Karten gelöschtAuf die Position des Benutzercodeskann man beides einstellen – Zahlencode und Karte(zweifache Wiederholung der Sequenz *6MK nn NK)Den Benutzer Codes kann der Installateur verschiedene Reaktionen und im geteilten System den Abschnitten zuordnen.Beispiel *6 1234 12 4345 (Stellt den Code 4345 auf die Position 12)Löschen der Benutzercodes / Karten*6 MK nn 0000löscht den Code und die Karte auf der Position nn*6 MK 00 UKlöscht den Code UK (oder Karte UK) wenn es auf einer beliebigen Position ist*6 MK 00 0000löscht alle Benutzercodes und karten welche auf den Positionen 01 bis 50 eingestellt sind |
13.3. Sicherung und Entsicherung des Systems
Den Stand des Systems kann man von der Tastatur aus bedienen, ferngesteuert durch das Telefon oder Internet, bzw. durch einen angeschlossenen Computer mit dem Program OLink.
Sicherung von der Tastatur aus kann man einstellen durch:
• Das drücken der Tastatur: ABC, A oder B
- Eingeben des Codes (beilegen der Karte)
- Wenn das System teilweise gesichert ist, kann man die Sicherung durch das Drücken der zuständigen Taste erhöhen (B oder ABC). Beim Erhöhen der Sicherungsstufe gewähren alle Detektoren eingestellt auf die verzögerte oder folgend verzögerte Reaktion eine Abgangsverzögerung (das bedeutet für den Abgang aus dem Ahaus ist es nicht notwendig erstmal die Teilüberwachung auszuschalten und dann die komplette Sicherung einzuschalten, man kann direkt die komplette Überwachung einschalten und das System ermöglicht einen Abgang in allen Abschnitten).
Mann kann von der Tastatur aus entsichern:
- Durch das Eingeben des Codes (beilegen der Karte)
Bedienen von der äußeren Tastatur aus
Wenn das System an die äußere Tastatur JA-80H oder das Lesegerät JA-80N angeschlossen ist, kann es entweder genauso wie die innere Tastatur funktionieren, oder Sie kann für das öffnen der Türen eingestellt werden (Modus externer Bypass). In solch einem Fall ist die Funktion folgend:
- Die Sicherung und Entsicherung des Systems wird durch die Tastatur (JA-80F oder 80E) platziert innen (oder durch den Schlüsselanhänger) durchgeführt.
- Durch das Eingeben eines gültigen Codes oder Karte in die äußere Tastatur öffnet sich immer das elektrische Schloss der Tür,
- Wenn das System gesichert ist, dann öffnen sich die Türen und von der äußeren Tastatur aus aktiviert sich gleichzeitig die Ankunftsverzögerung – innerhalb dieser Verspätung ist es notwendig das System zu entsichern auf der inneren Tastatur (oder durch den Schlüsselanhänger).
13.4. Modus Wartung
Mittels des Master Codes (Karte) kann man das System in den Modus Wartung umschalten – durch das Eingeben:
* O MK
Wobei MK = Master Code (Karte) – aus der Produktion 1234
Im Modus Wartung kann man:
• Die Peripherien testen (es kann nicht zum Alarm auslösen kommen)
• Anschauen, welche Positionen an Codes (Karten) benutzt sind
- Bypass der einzelnen Peripherien einstellen (durch das ausschalten auf eine Periode der Überwachung oder dauerhaft ausschalten – Sieh 13.4.2)
• Die innere Uhr des Systems einstellen (Sieh 12.47)
- Automatische Aktionen einstellen (Sicherung/Entsicherung des Systems – Sieh 12.6)
- Den Modus Wartung beenden durch das Drücken der Taste #.
13.4.1. Anschauen, welche Positionen von Codes (Karten) benutzt sind
Im Modus Wartung kann man anschauen, welche Positionen 01 bis 50 besetzt sind durch einen Code und Karte. Vorgang:
- Die Zentrale muss im Modus Wartung sein – wenn es so nicht ist, geben Sie im entsicherten Zustand *0 Master Code (aus der Produktion 1234) ein,
- Drücken Sie die Taste 5 (es zeigt sich die Verwaltung der Code an, 01: Code)
-
Mittels der Pfeile kann man die einzelnen Positionen 01 bis 50 anschauen, wobei die Meldeleuchte A den Code indiziert eingestellt auf der Position, die Meldeleuchte B indiziert die angelernte Karte,
-
Das Anschauen der Positionen der Code (Karten) beendet man durch das Drücken der Taste #
- Der Modus Wartung wird durch beendet, wenn man noch einmal die Taste # drückt.
Von der Tastatur aus kann man die Einstellung der Code und Karten im Modus normalen Betriebsmodus wechseln (das System muss entsichert sein) mittels der Instruktion *6 MK nn NK (Sieh 0)
Die bequemste Verwaltung der Code wird mittels des Computers und Programmes OLink durchgeführt – im Fenster Code.
13.4.2. Bypass der Peripherien
Im Modus Wartung kann man die einzelnen Peripherien des Systems ausschalten (bypassen) dauerhaft oder auf eine Periodik der Überwachung. Vorgang:
- Die Zentrale muss im Modus Wartung sein – wenn es nicht ist, geben Sie im entsicherten Stand *0 Master Code (aus der Produktion 1234) ein,
- Drückt die Taste 1, es wird ein Bypass des Tampers der Zentrale angeboten,
- Mittels der Pfeile kann man die Peripherien anschauen, welche einen Alarm auslösen können,
-
Der Bypass der ausgesuchten Peripherie wird durch das Drücken der Taste durchgeführt:
2 Bypass auf eine Überwachungsperiodik (es fängt die Meldeleuchte an zu blinken ⚠️)
3 dauerhafter Bypass (Meldeleuchte leuchtet dauerhaft ⚠️)
Bypass der ausgesuchten Peripherie kann man durch die gleiche Taste ausschalten, wie er eingeschaltet wurde (2 oder 3), durch die Taste 4 löscht man alle eingestellten Bypass. -
Durch die Wiederholung des Schrittes 3 und 4 stellt alle geforderten Bypass ein,
-
Durch die Taste # beendet man das Menü Bypass, durch ein weiteres Drücken der Tastatur # beendet man den Modus Wartung.
Bei der Sicherung des Systems mit einem eingestellten Bypass weist die Tastatur mit einer Aufschrift Bypass darauf hin.
13.4.3. Überwachung des Fahrzeuges in der Hausumgebung
Das System Oasis kann das Fahrzeug(Fahrzeuge) parkend in der Nähe des Hauses überwachen.
-
Wenn das Fahrzeug einen eingebauten Autoalarm hat, kann seinen AlarmAusgang einen Sender RC-85 anschließen und diesen auf eine gewählte Adresse in der Zentrale lernen (Sieh Handbuch RC-85). Der Alarm des Autoalarmes wird so als Not Alarm indiziert (oder man eine Reaktion 24h einstellen) ohne Hinsicht auf das, ob das System Oasis gesichert oder entsichert ist. Vorsicht, wenn der Autoalarm die Sicherung und Entsicherung durch den AlarmAusgang signalisiert, ist es notwendig diese Signalisierung auszuschalten (sonst würde es zu falschen Alarmen kommen).
-
Ein Fahrzeug ohne Autoalarm kann man mit den Detektoren JA-85P und JA-85B überwachen. Bei der Installierung der Detektoren in das Fahrzeug ist es notwendig deren Verbindungskontrolle auszuschalten (Sieh Handbuch des Detektoren). Für die Überwachung des Fahrzeuges empfehlen wir das System zu teilen, die Detektoren des Fahrzeuges in die Abschnitt A einzuteilen und die Detektoren für die Überwachung des Hauses in die Abschnitt B zuordnen. Durch die Sicherung und Entsicherung der Abschnitte kann man dann bestimmen ob das Haus, Auto oder beides überwacht werden soll.
14. Zusammenarbeit des Systems mit dem Computer
Das System Oasis kann bedient, verwaltet und angelernt werden mittels des lokal angeschlossenen Computers mit dem Programm OLink. Der Computer wird mittels des Kabels JA-80T oder drahtlos mittels Bluetooth Interface JA-80Bt angeschlossen.
Das Program OLinkt kann der Installateur benutzen, als auch der Endbenutzer. Deren Zugriffsrechte für die einzelnen Teile SW sind aber demnach begrenzt, welche Codes Sie zum System schon kennen.
Eine weitere Möglichketi, wie man das System verwalten und einstellen kann vom Computer aus ist der Anschluss mittels Internet. Für diesen Fernzugriff muss das System durch den Kommunikator JA-80Y (GSM/GPRS) oder JA-80 (LAN/Telefonanschluss) ausgestattet sein. Der Fernzugriff wird mittels des Portals www.GSMLink.cz realisiert.
15. Grundsätze der Arbeit eines qualifizierten Monteurs
-
Beim Vorschlagen der Raumdeckung versucht die möglichst beste Sicherheit zu sichern, arbeiten Sie einen Plan der Elementverteilung,
-
Wenn der Klient eine Reduktion des Systems aus Preisgründen wünscht, fordern Sie eine schriftliche Bestätigung, dass er nicht den empfohlenen Umfang möchte (so weichen Sie Unannehmlichkeiten im Falle einer Überwindung der nicht ausreichenden Geräte aus)
- Die Montage führt professionell durch und vergesst nicht, hinter sich aufzuräumen,
- Wichtig ist ein ordentliches übergeben und vorführen des Systems dem Kunden. Bringen Sie ihm bei wie man die Codes wechselt und führen Sie vor, wie man das System testet.
- Lassen Sie sich die Übergabe des System und die Bekanntmachung des Kunden mit der Bedienung und Betrieb schriftlich bestätigen,
- Erklären Sie dem Kunden die Erfordernis der regelmäßigen gezahlte Jahresnachprüfungen.
Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsnorm PNJ-131 Jablotron und in der CSN EN 50131-1 und in den anderen Norme
- Mögliche Probleme bei der Installierung und dem Betrieb
| Problem Mögliche Ursache Lösung | ||
| Die Zentrale ist nach dem ersten Einschalten nicht im Modus Service | Die Zentrale hat keine Einstellung aus der Produktion | Reset der Zentrale durchführen |
| Ein drahtloses Element kann man nicht in das System lernen | Die Platzierung des Elementes ist ungeeignet, in der Zentrale ist die Antenne nicht angeschlossen, die Batterie des Elementes wurde nicht richtig angeschlossen, die Zentrale ist nicht im Programmierungsmodus, das Element ist zu nah an der Zentrale (die Entfernung soll minimal 2m sein) | Kontrolliert und bekehrt die angegebenen Ursachen |
| Die Tastatur signalisiert eine Störung | Durch das Drücken der Taste ? kann man Details über die Störung erfahren | Reagiert laut der herausgefundenen Details |
| Der Bewegungsdetektor löste wiederholt den Alarm aus ohne offensichtliche Ursache | Im überwachten Raum können sich Tiere bewegen (Nagetiere usw.) oder es kommt zu schnellen Temperaturveränderungen, schnellen Luftströmungen oder Bewegung von Gegenständen mit einer Temperatur ca. 37 °C (z.B. Vorhang über dem Radiator). | Verändern Sie die Platzierung des Detektoren, schalten Sie die Stufe der Analyse im Detektor, nutzen Sie eine alternative Linse oder stellen Sie die Bestätigung durch einen weiteren Detektor ein. |
| Die drahtlose Tastatur signalisiert nicht die Ankunftsverzögerung durch piepen | Wenn die Tastatur nur aus der Batterie versorgt wird, dann schläft Sie nach 20s Untätigkeit ein. Damit Sie signalisieren kann muss Sie erweckt werden. | Schließen Sie zur Tastatur mittels eines Kabels einen magnetischen Türfühler – bei der Öffnung wird die Tastatur dann jedesmal geweckt, oder versorgt die Tastatur mit einem Zusatzadapter oder benutzen Sie zur Signalisierung eine Ankunftssirene JA-80L. z |
17. Technische Parameter der Zentrale
Versorgung der Zentrale
Reserveakkumulator
Ausgang der Reserveversorgung
Anzahl der Adressen für die drahtlosen Peripherien Anzahl der Drahteingänge
Ausgang des externen Alarms EW*
Ausgang des internen Alarms IW*
Programmierbare Ausgänge *
Ereignisspeicher
Arbeitsfrequenz (JA-82R)
Sicherungsstufe
Geeignet für die Umgebung
Funkausstrahlung
EMC
Elektrische Sicherheit
Betriebsbedingungen
230 V / 50 Hz, max. 0,1 A, Schutzklasse
12 V, 2,2 Ah, Lebensdauer eines qualitativen Akkumulators max. 5 Jahre
maximale dauerhafte Zufuhr 0,75 A
Kurzzeitig kann man bis zu 1 A für eine Dauer von max. 15 Minuten abnehmen
50 (nur mit dem Modul JA-825R)
4 (mit dem Modul JA-82C-14)
Zweifach ausgeglichene Einführungen erweiternd die Aktivierung und Sabotage
Deren Reaktion ist einstellbar
schaltet auf GND, max. Belastung 0,5 A
schaltet auf GND, max. Belastung 0,5 A
PGX, PGY max. 0,1, schaltet auf GND
Programmierbare Funktion
255 letzte Ereignisse einschl. Datum und Zeit 868 MHz
2 Laut der EN50131-1, EN 50131-6, EN 50131-5-3
II. inneres allgemeines (-10 bis +40 °C) laut CSN EN 50131-1
ETSI EN 300220
EN 50130-4, CSN EN 55022
EN 60450 - 1
CTU VO-R/10/03.2007-4
*Diese Signale gewährt die Zentrale drahtlos für die drahtlosen Sirenen und Ausgangmodule AC und UC

JABLOTRON ALARMS erklärt hiermit, dass diese Zentrale JA-82 Oasis in Einklang mit den Grundforderungen und weiteren zuständigen Anordnungen der Richtlinie (1999/5/ES) NV Nr. 426/2000 Sammlung ist. Das Original der Erklärung über den Einklang finden Sie auf www.jablotron.cz

Bemerkung: Das Produkt, auch wenn es keine schädlichen Materiale beinhaltet, darf man nicht in den Müll werfen, übergeben Sie es in eine Sammelstelle des elektronischen Abfalles. Nähere Informationen auf www.jablotron.com Abschnitt Beratung


