Speedforce 50 (2011) - Rollschuhe SFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Roller (Motorroller) |
| Marke | SFM |
| Modell | Speedforce 50 (2011) |
| Baujahr | 2011 |
| Motor | Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor, 49,2 cm³ |
| Leistung | 2,5 kW (3,4 PS) bei 6.500 1/min (Variante 1) / 1,8 kW bei 5.750 1/min (Mofa) |
| Höchstgeschwindigkeit | 45 km/h (Variante 1) / 25 km/h (Mofa) |
| Getriebe | Stufenlose Variomatik, Fliehkraftkupplung |
| Bremse vorne | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch, Ø 190 mm |
| Bremse hinten | Scheibenbremse, hydraulisch, Ø 175 mm |
| Reifengröße vorne | 120/70-12 51J, schlauchlos |
| Reifengröße hinten | 130/70-12 56J, schlauchlos |
| Reifendruck vorne | 2,0 bar |
| Reifendruck hinten | 2,25 bar |
| Kraftstoff | Super bleifrei ROZ 95 |
| Tankinhalt | ca. 5 Liter |
| Schmieröl | Mineralisch oder halbsynthetisch, API TC / JASO FC, Tankinhalt ca. 1,2 l |
| Getriebeöl | Hypoid SAE 85W-140 oder SAE 80W-90 GL5, Füllmenge 0,10 l (Wechsel) / 0,11 l (Instandsetzung) |
| Bremsflüssigkeit | DOT 4, Wechsel alle 2 Jahre |
| Zündkerze | NGK BR7 ES, Elektrodenabstand 0,6-0,7 mm |
| Batterie | 12V 3Ah MF (wartungsfrei) |
| Sicherung | 15 A |
| Abmessungen (L×B×H) | 1820 × 695 × 1150 mm |
| Leergewicht | 92 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 250 kg |
| Sitzhöhe | 760 mm |
Häufig gestellte Fragen - Speedforce 50 (2011) SFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG Speedforce 50 (2011) SFM
Liebe Kundin, lieber Kunde
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf eines Motorrollers der SFM GmbH.
Die SFM GmbH steht seit 1886 für Qualität und Innovation.
Sollte an Ihrem Motorroller trotzdem einmal etwas nicht in Ordnung sein, oder falls eine Reparatur notwendig wird, wenden Sie sich bitte an Ihren SFM-Händler.
Diese Betriebsanleitung müssen Sie auf- merksam durchlesen, um sich schnell mit Ihrem Fahrzeug vertraut zu machen. Die sachkundige Behandlung, neben der regelmäßigen Pflege und Wartung des Fahrzeuges dient seiner Werterhaltung.
Bitte beachten Sie aus Gründen der Sicherheit auch unbedingt die Informationen über Änderungen, Zubehör und Ersatzteile.
Geben Sie die Betriebsanleitung beim Verkauf Ihres Fahrzeuges dem neuen Besitzer mit.
SFM Bikes arbeitet ständig an der Weiterentwicklung aller Modelle. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass deshalb jederzeit Änderungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung und der Technik möglich sind. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser Betriebsanleitung können daher keine Ansprüche hergeleitet werden.
Alle Texte, Abbildungen und Anweisungen dieser Anleitung befinden sich auf dem Informationsstand zum Zeitpunkt der Drucklegung. Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben sind bei Ausgabeschluss gültig. Irrtum bzw. Auslassungen vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung oder Übersetzung, auch auszugsweise, ist ohne Genehmigung nicht gestattet. Alle Rechte nach dem Gesetz über das Urheberrecht bleiben SFM Bikes ausdrücklich vorbehalten. Änderungen vorbehalten.
SFM GmbH
Sicherheitssymbole und Hinweise
Bitte besonders beachten:
! WARNING
Vorsichtsmaßnahmen, die vor möglicher Unfall-, Verletzungs- oder Lebensgefahr schützen.
BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Tempe raturen auf. Achten Sie darauf, dass im Fahrbetrieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (Bekleidung und Gepäck usw.) in Kontakt mit der heißen Auspuffanlage kommen! – Brandgefahr!
ACHTUNG
Wichtige Hinweise und Vorsichtsregeln, die eine Beschädigung des Fahrzeuges verhindern. Nichtbeachtung kann zum Gewährleistungsausschluss führen.
HINWEIS
Besondere Hinweise zur besseren Handhabung bei Bedien-, Kontroll- und Einstellvorgängen sowie Pflegearbeiten.
Speedforce
INHALTSVERZEICHNIS
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer, Fahrgestellnummer, Motornummer ..... 3
Seitenansicht rechts und links....4 - 5
Cockpit....6
Lenkerarmatur links und rechts 6
Zünd- Lenkschloss 7
Digitale Borduhr....8
Helmfach, Gepäckhaken 9
Kraftstoff, Kraftstofftank....10
Tankdeckel....11
Schmieröltank....12
Seiten- und Hauptständer.... 13
SICHERHEITSHINWEISE
Checkliste....14
Beladung, Beleuchtung 15
FAHRHINWEISE
Sicher fahren 15
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren....16
Einfahrhinweise 17
Starten 18 - 19
Bremsen, Abstellen....20 - 21
PFLEGEHINWEISE
Fahrzeugpflege, Pflegemittel....22 - 23
Winterbetrieb, Korrosionsschutz.... 23
Lackschäden ausbessern, Reifenpflege.... 24
Stillegen, Inbetriebnahme....24
Technische Änderungen,
Zubehör und Ersatzteile 25
INHALTSVERZEICHNIS
Speedforce
WARTUNGSHINWEISE
Getriebeölkontrolle 26
Lenkungslager, Teleskopgabel prüfen....26
Federbein einstellen....27
Reifenprofil, Reifenluftdruck, Reifengröße....28
Vorderradbremse und Hinterradbremse kontrollieren ..... 29 - 32
Gasdrehgriffspiel einstellen....33
Zündkerze kontrollieren....34
Sicherung kontrollieren....35
Batterie 36
Batterie aus- und einbauen 37
TECHNISCHE DATEN
Motor 38
Kraftübertragung....39
Fahrgestell....39
Schmier- und Betriebsstoffe 40
Elektrische Ausrüstung....41
Abmessungen und Gewichte....41
GEWÄHRLEISTUNG UND SERVICE DATEN
Gewährleistungsbedingungen....42
Verschleißteilliste....43 - 44
Inspektionsplan.... 45 - 47
Wartungsbestätigung....48 - 49
Speedforce
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer

Die Angaben der rechten oder linken Motorrollerseite sind aus Sicht des aufgesessenen Fahrers gesehen.
Die Fahrzeugidentnummer (1) des Motorrollers befindet sich am Rahmen unterhalb der Frontverkleidung.
Fahrgestellnummer

Die Fahrgestellnummer des Motorrollers befindet sich am Rahmen hinter der vorderen Abdeckung (2).
Motornummer

Die Motornummer (3) des Motorrollers befindet sich auf der linken Fahrzeugseite.
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Schlüssel für:
- Zündschloss, Gepäckfach und Tankverschluß.
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Fahrzeugansicht rechts
1 Helmfach mit Bordwerkzeug
2 Wartungsdeckel Öltank für Zweitaktöl
3 Batteriefach und Sicherung
4 Zünd- Lenkschloss
5 Gepäckhaken
6 Bremsflüssigkeitsbehälter für Vorderradbremse
7 Bremshebel Vorderradbremse
8 Zündkerze

Fahrzeugansicht links
9 Bremshebel Hinterradbremse
10 Bremsflüssigkeitsbehälter für Hinterradbremse
11 Cockpit
12 Tankdeckel
13 Getriebeölkontrollschraube
14 Kickstarter
15 Hauptständer
16 Luftfilter
17 Seitenständer

text_image
10 11 9 12 13 17 16 15 14 SFMCockpit

text_image
1 2 5 6 7 4 3Instrumente
1 Tachometer km/h / mph
2 Kilometerzähler km
3Kraftstoffanzeige

4 Borduhr
Kontrollleuchten
5 Fernlichtanzeige

6 Ölstand - Zweitaktöl

7 Blinkeranzeige li + re

blau
grün
Lenkerarmatur links

1 Festgriff
2 Handbremshebel für Hinterradbremse
3 Fern-/Abblendschalter
Fernlicht: nach oben drücken
Abblendlicht: nach unten drücken
4 Blinkerschalter
Nach links schieben: Blinker links in Betrie
Nach rechts schieben: Blinker rechts in Betrieb
Zur Blinker- Rückstellung Schalter drücken
5 Druckknopf Signalhorn
Lenkerarmatur rechts

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6 8 9 10 76 Handbremshebel für Vorderradbremse
7 Gasdrehgriff
8 NOT - AUS - Schalter
Motor springt nicht an
Motor springt an
9 Lichtschalter
Aus
Standlicht
Standlicht und Abblendlicht
10 Startknopf
Zünd- Lenkschloss

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SWIM 1
WARNUNG
Das Zünd- Lenkschloss (1) nicht während der Fahrt auf Stellung Zündung aus ✗ umschalten!

HINWEIS
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Zündschlüssel. Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Bleibt der Zündschlüssel zu lange in Position. Ohne das der Motor läuft, führt dies zur Entladung der Batterie und kann Startschwierigkeiten verursachen.

(2) Zündung an
Motor kann gestartet werden. Zündschlüssel kann nicht aus dem Zündschloss genommen werden.
\* (3) Ölstand Kontrollleuchte prüfen
In Schlüsselposition (3) muss die Kontrollleuchte (6) für den Ölstand des Zweitaktöls kurz rot aufleuchten.
Zünd- Lenkschloss

text_image
6
(4) Zündung aus
Motor ist aus und kann nicht ge- startet werden. Zündschlüssel kann entnommen werden.

(5) Lenkschloss gesichert und ndung aus
Lenker nach links bis kurz vor dem Anschlag drehen.
Zündschlüssel auf die Position drehen und abziehen.
[NO TEXT]
Das Lenkschloss ist gesichert.
Um zu entriegeln, Zündschlüssel von Position auf ✉ drehen.
Digitale-Borduhr

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M S
HINWEIS
Die Borduhr wird über die Fahrzeugbatterie versorgt. Wird die Batterie ab- und wieder angeklemmt, muss das Datum und die Uhrzeit neu eingestellt werden.
M Mode (Anzeige Modus) für: Datum oder Uhrzeit
S Set (Stellen) für: Datum und Uhrzeit
Anzeige Modus und Stellen
Taste M 1 x drücken
Wechsel zwischen Datum und Uhrzeit
Taste M 2 x drücken
bis Monat erscheint
Durch Drücken der Taste S kann der Monat eingestellt werden.
Taste M 3 x drücken
bis der Tag erscheint
Durch Drücken der Taste S kann der Tag eingestellt werden.
Taste M 4 x drücken
bis die Stunden erscheinen
Durch Drücken der Taste S können die Stunden eingestellt werden.
Taste M 5 x drücken
bis die Minuten erscheinen
Durch Drücken der Taste S können die Minuten eingestellt werden.
Taste M 6 x drücken
Mode Ende. Das Datum und die Uhrzeit ist eingestellt und ( : ) blinkt.
Taste S 1 x drücken
Das Datum wird kurz ange- zeigt
Taste S 2 x drücken
Die Sekunden werden ange- zeigt.
Um zur Uhrzeit zurück zugelangen nochmals die Taste S drücken.
Helmfach

HINWEIS
- Maximale Beladung: 10 kg
- Keine Wertgegenstände darin aufbewahren.
- Versichern Sie sich, dass das Schloss eingerastet ist.
- Vor dem Waschen alle Gegenstände aus dem Helmfach entfernen.
- Durch die Wärme des Motors erhöht sich die Temperatur im Helmfach. Transportieren Sie keine wärmeempfindliche Gegenstände.

Öffnen mit dem Schlüssel
- Zündschlüssel in das Schloss (1) einstecken und nach rechts drehen.
Schließen
- Die Sitzbank nach unten drücken bis die Verrieglung einrastet.
Den Zündschlüssel nie in das Helmfach legen! Nach dem Einrasten des Schlosses den Zündschlüssel abziehen.

WARNUNG
Achten Sie auf die einwandfreie Verriegelung der Sitzbank. Eine nicht verschlossene Sitzbank bedeutet Unfallgefahr.
Gepäckhaken

Der Gepäckhaken (1) dient zum Befestigen entsprechender Gepäckstücke.

WARNUNG
Maximale Belastung:
Gepäckhaken 1,5 kg
Keine sperrigen Lasten daran befestigen.
Kraftstoff, Kraftstofftank

WARNUNG
Kraftstoff ist feuergefährlich und explosiv! Nicht Rauchen! Kein offenes Feuer bei allen Tätigkeiten am Kraftstofftank. Kraftstoff nur bis max. zum unteren Rand der Tanköffnung befüllen.
Kraftstoff dehnt sich unter Wärmeeinwirkung und Sonnenbestrahlung aus. Tanken Sie deshalb niemals randvoll. Nicht bei laufendem Motor tanken. Nie mit glühender Zigarette oder offenem Feuer in die Nähe des geöffneten Tanks kommen - Benzindämpfe können sich entzünden.
Kraftstoffvorrat, Tanken

Die Kraftstoffanzeige (1) arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
Die Skala mit dem Tanksäulensymbol erinnert daran, wann getankt werden muss.
E = Leer F = Voll
Den Kraftstofftank niemals ganz leerfahren.
Kraftstoff auffüllen
- Nur bleifreien Superkraftstoff (mindestens 95 Oktan) tanken.
Tankdeckel

Der Tankdeckel befindet sich hinter der Sitzbank.
Öffnen:
- Abdeckung (1) nach links oder rechts drehen.
- Zündschlüssel in das Schloss (2) einstecken und Tankdeckel (3) öffnen.
Schließen:
- Zündschlüssel in das Schloss (2) einstecken nach rechts drehen und Tankdeckel (3) verschließen.
- Zündschlüssel abziehen.
- Abdeckung (1) schließen.
Schmieröltank

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1 F E
ACHTUNG
Bei jedem Tanken den Zweitaktölstand prüfen, ggf. nachfüllen. Wenn der Ölstand zu niedrig, ist leuchtet die Kontrollleuchte (1 auf und es muss innerhalb der nächsten 50 km Zweitaktöl nachgefüllt werden.
Bei Nichtbeachtung besteht für daraus entstehende Schäden keine Gewährleistung.

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IGNITION
HINWEIS
Ölstand Kontrollleuchte prüfen
In Schlüsselposition (*) muss die Kontrollleuchte (1) für den Ölstand des Zweitaktöls kurz rot aufleuchten.
Schmieröl auffüllen
- Nur mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung:
API-Norm TC, JASO-Norm FC verwenden.
- Schloss (2) mit einem Schraubendreher nach links öffnen und Wartungsdeckel (3) abnehmen.
- Öltankdeckel (4) öffnen und max. bis

zur Unterkante (5) des Einfüllstutzens nachfüllen.
- Öltankdeckel (4) verschließen.
- Wartungsdeckel (3) mit Zündschlüssel abschließen.

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4 5Seitenständer, Hauptständer

Motorroller auf Seitenständer oder Hauptständer stellen

WARNUNG
Im Ständerbereich immer auf festen Untergrund achten. Bei Straßengefälle Motorroller in Rich tung „bergauf“ stellen. Sich nicht in den Schwenkbereich des Ständers stellen, wenn der Motorroller vom Ständer genommen wird.
Der Ständer muss in jedem Fall vor Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt werden! – Unfallgefahr!

- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (2) mit der rechten Hand festhalten.
- Seitenständer (1) am Ausleger mit dem rechten Fuß bis zum vorderen Anschlag ausklappen und gegenhalten.
- Motorroller langsam bis zur Stützwirkung nach links neigen und leicht nach hinten ziehen.

- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (2) mit der rechten Hand festhalten.
- Hauptständer (3) mit dem rechten Fuß nach unten drücken und den Roller über dem Hauptständerschwerpunkt nach hinten ziehen.
Checkliste
Sicherheitskontrolle vor jeder Fahrt anhand der Checkliste durchführen.
Befolgen Sie die Sicherheitskontrolle genau. Wartungs- und Kontrollarbeiten vor Fahrtantritt ausführen oder durch Ihren SFM-Händler durchführen lassen. Sie erhalten dadurch die Gewissheit, dass Ihr Motorroller den gesetzlichen Verkehrsbestimmungen entspricht. Grundvoraussetzung für Ihre Sicherheit sowie für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer ist ein technisch einwandfreier Motorroller.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt nachfolgende Punkte:
- Lenkung (leichtgängig und frei von Spiel)
- Kraftstoffvorrat
- Vorderradbremse
- Hinterradbremse
- Reifen (Profil und Luftdruck)
- Teleskopgabel
- Beladung / Beleuchtung
- Gesamtgewicht
- Bremsflüssigkeitsstand
- Funktion der Bremsen
Wenden Sie sich bei Problemen oder Schwierigkeiten an Ihren SFM-Fachhändler. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

WARNUNG
Keine spannungsführenden Teile des Zündsystems bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung berühren.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Temperaturen auf.
Achten Sie darauf, dass im Fahrbetrieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (z. B. Heu, Gras, Bekleidung, Gepäck usw. in Kontakt mit der heißen Auspuffanlage kommen!
- Brandgefahr!
Beladung / Beleuchtung

WARNUNG
Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur Original-SFM-Zubehör oder Produkte, die von SFM freigegeben sind.
SFM kann nicht für jedes Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es in Zusammenhang mit Ihrem Motorroller ohne Sicherheitsrisiko verwenden können. Diese Gewähr kann auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördliche Genehmigung (EU- Prüfzeichen) nicht in allen Fällen geben, da der Prüfumfang nicht immer ausreicht.

HINWEIS
SFM-Zubehör und von SFM freigegebene Produkte sowie qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem SFM-Fachhändler.
Richtig beladen
- Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links/rechts achten.
- Schwere Gepäckstücke möglichst nach vorn packen.
- Befestigungen auf korrekten und festen Sitz prüfen.
- Keine sperrigen Lasten transportieren.
- Beleuchtung nicht verdecken.

WARNUNG
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Reifenluftdruck überprüfen.
Beleuchtung überprüfen

WARNUNG
Vor jeder Fahrt die Funktion aller Beleuchtungskomponenten prüfen.
- Sauberkeit des Scheinwerfers und der Leuchtengläser überprüfen.
Sicher fahren

ACHTUNG
Die Fahrsicherheit wird weitgehend auch von der Fahrweise bestimmt.
Deshalb:
- Geprüften/ zugelassenen Schutzhelm aufsetzen und Verschluss korrekt schließen.
- Geeignete Schutzkleidung tragen.
- Füße auf der Fußauflage lassen.
- Nicht fahren, wenn die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist.
Nicht nur durch Alkohol, sondern auch durch Drogen und Medikamente kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.
- Die Verkehrsregeln strikt einhalten.
- Die Fahrgeschwindigkeit stets den Verkehrsverhältnissen und dem Straßenzustand anpassen.
Vor allem bei glatter, rutschiger Straße muss stets beachtet werden, dass die Fahrstabilität und das Bremsvermögen durch die Haftfähigkeit der Reifen begrenzt werden.
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Verschleiß von Motor, Bremsen und Reifen hängen von verschiedenen Faktoren ab.
Der persönliche Fahrstil bestimmt weitgehend die Wirtschaftlichkeit und die Abgas- und Geräuschentwicklung.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der Warmlaufphase sind jedoch Verschleiß und Schadstoffausstoß besonders hoch. Deshalb sofort nach dem Starten losfahren.
Starke Beschleunigung vermeiden. Durch gefühlvolles Gasgeben wird nicht nur der Kraftstoffverbrauch vermindert, auch die Umweltbelastung und der Verschleiß nehmen ab.
Möglichst gleichmäßig und voraus-schau-end fahren.
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver müssen mit hohem Kraftstoffverbrauch und erhöhter Umweltbelastung bezahlt werden.
Motor während verkehrsbedingter Wartezeit abstellen.
Die verschiedenen Einsatzbedin gungen wirken sich ebenfalls auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Ungünstig für den Verbrauch sind z.B. folgende Bedingungen:
- Hohe Verkehrsdichte, also besonders Großstadtverkehr mit vielen Ampelstops.
- Häufiger Kurzstreckenbetrieb mit immer neuem Starten und Warmfahren des Motors.
Fahrten vorausschauend planen, Kurzstreckenverkehr usw. möglichst vermeiden.
Der Kraftstoffverbrauch wird auch von anderen Bedingungen beeinflußt, auf die Sie als Fahrer keinen Einfluß haben, z.B. schlechter Straßenzustand, Steigungen, Winterbetrieb.
Für sparsamen Verbrauch sind folgende Punkte zu beachten:
- Die vorgesehenen Inspektions-Intervalle sind genau einzuhalten.
- Die regelmäßige Betreuung durch den Fachhändler gewährleistet nicht nur ständige Betriebs bereitschaft, sondern auch Wirtschaftlichkeit, geringe Umweltbelastung und lange Lebensdauer.
- Reifenfülldruck alle zwei Wochen prüfen.
Durch zu geringen Reifenfülldruck erhöht sich der Rollwiderstand des Reifens. Dadurch steigt nicht nur der Kraftstoffverbrauch, auch der Reifenverschleiß nimmt zu und das Fahrverhalten wird verschlechtert.
- Kraftstoffverbrauch laufend kontrollieren.
- Schmierölstand des öfteren prüfen.
Einfahrhinweise
Einfahrvorschriften für Motor und Getriebe

ACHTUNG
Das Überschreiten der Einfahrdreh - zahlen fördert den Motorverschleiß! Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit sofort den SFM- Fach händler aufsuchen.

HINWEIS
Fahren Sie während der Einfahrzeit in häufig wechselnden Last- und Drehzahlbereichen. Wählen Sie kurvenreiche und leicht hügelige Fahrstrecken. Vermeiden Sie konstant niedrige Drehzahlen und Vollgas unter Last.
- Die ersten 500 km:
Gasgriff nur zur Hälfte aufdrehen.
- Bis 1000 km:
Gasgriff nicht mehr als bis zu drei Viertel aufdrehen.

ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km unbedingt die erste Inspektion durchführen lassen.
Rechtzeitige Anmeldung bei Ihrem SFM-Fachhändler erspart Ihnen eventuelle Wartezeiten.
Neue Reifen einfahren

WARNUNG
Neue Reifen haben eine glatte Oberfläche. Sie müssen daher bei verhaltener Fahrweise durch Ein fahren in wechselnden Schräglagen aufgerauht werden!
Erst durch das Einfahren wird die volle Haftfähigkeit der Lauffläche erreicht!
Neue Bremsbeläge einfahren

WARNUNG
Neue Bremsbeläge müssen sich „einfahren“ und haben daher während der ersten 500 km noch nicht die optimale Reibkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung kann durch stärkeren Druck auf den Bremshebel ausgeglichen werden.
Grundlose Vollbremsungen während dieser Zeit vermeiden!
Starten mit E-Starter

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IGNITION 1
WARNUNG
Um den Motorroller zu starten, Roller auf den Hauptständer stellen und die Hinterradbremse betätigen um ein Wegfahren zu verhindern.
Vor dem Starten
- Motorroller auf den Hauptständer stellen.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Betriebsstellung Ⓞ drehen.
- Gasdrehgriff (3) nicht öffnen.
- Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
- Danach den Startknopf (4) betätigen.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Sekunden

anspringen, den Gasgriff (3) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals starten.
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse loslassen.

ACHTUNG
Falls der Motor nicht sofort startet, den Startknopf loslassen, einige Sekunden warten und erneut drücken. Den Startknopf jeweils nur für kurze Zeit betätigen, um die Batterie zu schonen. Niemals den Startknopf länger als 10 Sekunden drücken.

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5 4 3
WARNUNG
Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig – Lebensgefahr!

ACHTUNG
Der NOT-AUS-Schalter (5) dient in erster Linie als Sicherheits-Notschalter und sollte normalerweise auf Stellung ○ bleiben.
AN: Schalter nach unten drücken. Der Motor springt mit Anlasser an.

AUS: Schalter nach oben drücken.
Der Motor wird vom Anlasser durchgedreht, springt aber nicht an.
Starten mit Kickstarter

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IGNITION 1
Kickstarter (3) nicht gegen den Anschlag zurückprallen lassen.

HINWEIS
Starten Sie den Roller ab und zu mit dem Kickstarter, um dessen einwandfreie Funktion aufrecht zu erhalten.
- Gasdrehgriff (2) nicht öffnen.
- Kickstarterpedal (3) kräftig nach unten treten.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Sekunden anspringen, den Gasgriff (2) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals starten.
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
Vor dem Starten
- Der Roller muss auf dem Hauptständer stehen, während der Kickstarter betätigt wird.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Betriebsstellung ⬇ drehen.
Bremsen
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrollers, nach Wasserdurchfahrten oder bei Regen kann die Bremswirkung wegen feuchter bzw. im Winter vereister Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst trockengebremst werden!
Salzschicht auf der Bremse
Bei Fahrten auf salzgestreuten Straßen kann die volle Bremswirkung verzögert einsetzen, wenn längere Zeit nicht gebremst wird.
Öl- und fettfreie Bremsen

WARNUNG
Bremsscheiben und Bremsbeläge müssen öl- und fettfrei sein!
Nach längerer Standzeit des Motorrollers kann, bedingt durch Flugrost, bei der ersten Bremsung eine erhöhte Bremswirkung auftreten. Hat sich eine starke Rostschicht gebildet, kann dies u. U. zum Blockieren der Bremsen führen. Deshalb bei Fahrtantritt die Bremsen mehrmals vorsichtig betätigen, bis die Bremsen normal ansprechen.

HINWEIS
Üben Sie das Bremsen für den „Ernstfall“ dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden (z. B. auf Verkehrsübungsplätzen).

WARNUNG
Die Salzschicht auf Bremsschei ben und Bremsbelägen muss beim Bremsen erst abgeschliffen werden.
Verschmutzte Bremsen
Bei Fahrten auf verschmutzten Straßen kann die Bremswirkung wegen verschmutzter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst saubergebremst werden! Verstärkter Belagverschleiß durch verschmutzte Bremsen!
Bremsen

Die Bremsen des Vorderrades und des Hinterrades können unabhängig voneinander betätigt werden.
Die Vor der radbremse wird mit dem rechten Hand brems hebel (1) und die Hinterradbremse mit dem linken Handbremshebel (2) be tätigt.
Beim Anhalten oder beim Verringern der Geschwindigkeit Gas wegnehmen und bei-de Bremsen gleichzeitig betätigen.

In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorderradbremse vorsichtig gebremst werden, damit das Vorderrad nicht blockiert und wegrutscht. Bitte mit Gefühl bremsen. Blockierende Räder haben eine geringe Bremswirkung und können außerdem zum Schleudern und zum Sturz führen. Grundsätzlich nicht in den Kurven bremsen, sondern immer davor!
Bremsen in der Kurve erhöht die Rutschgefahr.
Motor abstellen

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IGNITION 3- Zündschloss (3) mit dem Zündschlüssel nach links in Position drehen.
- Zündschlüssel abziehen.
Fahrzeugpflege / Pflegemittel

HINWEIS
Regelmäßige und sachkundige Pflege dient der Werterhaltung des Motorrollers und ist eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Gewährleistungsansprüchen. Korrosion durch Pflegemangel oder durch Winterbetrieb unterliegen nicht der Gewährleistung.

ACHTUNG
Gummi- und Kunststoffteile dürfen nicht durch aggressive oder eindringende Reinigungs- und Lösungsmittel beschädigt werden.

Nach dem Reinigen bzw. vor Fahrtbeginn immer eine Bremsprobe durchführen!

ACHTUNG
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden!
Der hohe Wasserdruck kann zu Beschädigungen an Dichtungen, am hydraulischen Bremssystem und an der gesamten Elektrik führen.

- Zum Waschen ausschließlich einen weichen Schwamm und klares Wasser verwenden.
- Nur mit weichem Tuch oder Leder nachpolieren!
- Staub und Schmutz nicht mit trockenem Lappen abwischen (Kratzer im Lack und an den Verkleidungen).
Fahrzeugpflege / Pflegemittel

Der Motorroller sollte bei Bedarf mit handelsüblichen Konservierungs- und Pflegemitteln gepflegt werden.
- Korrosionsgefährdete Teile vorsorglich und vor allem im Winter regelmäßig mit Konservierungs- und Pflegemitteln behandeln.

ACHTUNG
Für den Kraftstofftank und allen Kunststoffteilen keine silikonhaltigen Pflegemittel und Lackpoliermittel verwenden.
- Rahmen und Alu-Teile nach längeren Fahrten gründlich reinigen und mit einem handelsüblichen Korrosionsschutzmittel konservieren.
Winterbetrieb und Korrosionsschutz

HINWEIS
Im Interesse des Umweltschutzes bitten wir Sie, Pflegemittel sparsam anzuwenden und nur solche zu gebrauchen, die als umweltfreundlich gekennzeichnet sind.
Wird der Motorroller in den Wintermonaten benutzt, können durch Streusalze beträchtliche Schäden auftreten.

ACHTUNG
Kein warmes Wasser verwenden – verstärkte Salzeinwirkung.
- Motorroller nach Fahrtende sofort mit kaltem Wasser reinigen.
- Motorroller gut trocknen.
- Korrosionsgefährdete Teile vor dem Betrieb mit Korrosionsschutzmitteln auf Wachsbasis behandeln und dies ggf. mehrmals wiederholen.
Lackschäden ausbessern

Lackschäden ausbessern
Kleine Lackschäden sofort mit einem Lackstift ausbessern.
Reifenpflege
Reifenpflege
Wenn der Motorroller über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, empfiehlt es sich, den Motorroller so abzustellen, dass die Reifen unbelastet sind.
Motorroller bzw. Bereifung nicht über einen längeren Zeitraum in zu warmen Räumen – wie Heizungskeller – aufbewahren.

WARNUNG
Die Mindestreifenprofiltiefe von 2,0 mm sollte nicht unterschritten werden.
Stilllegen / Inbetriebnahme
Stilllegen
- Motorroller reinigen.
- Batterie ausbauen.
- Bremshebelgelenke und Seiten-Ständerlagerungen mit geeigneten Schmiermitteln einsprühen.
- Blanke / verchromte Teile mit säurefreiem Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorroller in einem trockenen Raum aufbewahren und aufbocken, so dass beide Räder unbelastet sind.
- Reifendruck um 0,3 bar erhöhen.

HINWEIS
Arbeiten für Stilllegen / Inbetriebnahme mit Inspektion durch den SFM- Fach händler verbinden.
Inbetriebnahme
- Außenkonservierung entfernen.
- Motorroller reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Batteriepolklemmen mit Polfett konservieren.
- Reifenfülldruck kontrollieren / regulieren.
- Bremsen überprüfen.
- Arbeiten nach Inspektionsplan durchführen.
- Sicherheitskontrollen durchführen.
Technische Änderungen, Zubehör und Ersatzteile
Technische Änderungen am Fahrzeug können zum Erlöschen der EG-Betriebs-erlaubnis führen.
Sollen technische Änderungen vorgenommen werden, sind unsere Richtlinien zu beachten. Damit wird erreicht, dass keine Schäden am Fahrzeug entstehen, die Verkehrs- und Betriebssicherheit erhalten bleiben und die Änderungen zulässig sind. Der SFM-Fachhändler führt diese Arbeiten gewissenhaft aus.
Vor dem Kauf von Zubehör und vor allen technische Änderungen sollte stets eine Beratung durch einen SFM- Fachhändler erfolgen.

ACHTUNG
In Ihrem eigenen Interesse empfehlen wir, für SFM Fahrzeuge nur aus-drücklich freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile zu verwenden. Für dieses Zubehör und diese Teile wurden Sicherheit, Eignung und Zuverlässigkeit speziell für das SFM Fahrzeug geprüft.
Für anderes Zubehör und Teile können wir dies - auch wenn im Einzelfall eine Abnahme durch einen amtlich anerkannten Techn. Prüf- und Überwachungsverein oder eine behördliche Genehmigung vorliegen sollte - trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilen und auch nicht haften.
Freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile erhalten Sie beim SFM-Fachhändler.
Dort wird auch die Montage fachgerecht durchgeführt.
Getriebeöl

- Betriebswarmen Motor abstellen und ca. 5 Minuten warten.
- Motorroller auf den Hauptständer und ebenen Grund stellen.
- Getriebeeinfüllschraube (1) öffnen und prüfen ob das Öl bis an die untere Kante der Einfüllöffnung reicht.
- Falls erforderlich Getriebeöl Hypoid SAE 85W-140 bis an die untere Kante der Öffnung auffüllen.
- Einfüllschraube festschrauben.
Lenkungslager prüfen Teleskopgabel prüfen

Die Teleskopgabel darf im Lenkeinschlag nicht klemmen und muss leicht in beide Endstellungen zurückklappen.
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Lenker mit beiden Händen festhalten und versuchen den Lenker (1) vor- und zurück zu bewegen.
Ist ein merkliches Spiel im Lenkkopflager vorhanden, muss dieses vom SFM-Fachhändler eingestellt werden.
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Dann die Gabelholme (2) mit den Lenker mehrmals runter und rauf pumpen.
- Die Federung muss einwandfrei ansprechen.
- Gabelholme auf Ölundichtigkeit kontrollieren.

HINWEIS
Falls irgendwelche Beschädigungen an der Teleskopgabel festgestellt werden, einen SFM-Händler zur weiteren Überprüfung aufsuchen.
Federbein einstellen

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A B 1
WARNUNG
Vor Fahrtbeginn entsprechend dem Gesamtgewicht Federvorspannung am Federbein einstellen!
A = härter
B = weicher
Federvorspannung einstellen

HINWEIS
Die Federvorspannung kann stufenweise verstellt werden.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) die Einstellmutter (1) mit einem Hakenschlüssel in Richtung "A" drehen.
Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) die Einstellmutter (1) mit einem Hakenschlüssel in Richtung "B" drehen.
Reifenprofil

Reifenprofil kontrollieren

WARNUNG
Gesetzlich vorgeschriebene Mindest- profiltiefe beachten. Nie ohne Ventilkappen (1) fahren.
Gut festgeschraubte Ventilkappen verhindern einen plötzlichen Reifenluftdruckverlust.

text_image
3 2- Profiltiefe in der Reifenmitte (2) messen.
Die Mindestprofiltiefe soll nicht unterschritten werden: 2,0 mm.
Hierzu die Verschleißmarkierung (3) beachten.
Reifenluftdruck kontrollieren

WARNUNG
Reifenluftdruck in Hinsicht auf das Gesamtgewicht regulieren. Das Gesamtgewicht darf die Tragkraft der Reifen nicht überschreiten. Unkorrekter Reifenluftdruck hat erheblichen Einfluss auf die Fahreigenschaften des Kraftrads und auf die Lebensdauer der Reifen!
Bei kalten Reifen:
- Ventilkappen abschrauben.
- Reifenfülldruck prüfen / regulieren.
- Ventilkappen aufschrauben.
Luftdruck
Vorne 2,0 bar
Hinten 2,25 bar
Reifengröße
Das Fahrzeug ist serienmäßig mit folgender Reifengröße ausgestattet:
Vorne 120/70-12 51J
Hinten 130/70-12 56J
Die Reifen sind schlauchlos.

WARNUNG
Nur vom Hersteller freigegebene Reifen verwenden. Die Ver wen dung von nicht freigegebenen Reifenmarken, Reifen- typen und Reifengrößen führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Es dürfen nur Reifenpaare vom selben Hersteller verwendet werden.
Speedforce WARTUNGSHINWEISE
Vorderradbremse

Plötzliche Spielveränderungen oder schwammiger Widerstand an den Bremshebeln (1 und 2) sind auf Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen.
Wenn Sie Zweifel an der Betriebssicherheit der Bremsanlage haben, fahren Sie nicht weiter und ziehen Sie umgehend einen SFM-Fachhändler zu Rate.
Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren

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1 MIN 2Bremsflüssigkeitsbehälter rechts für Vorderradbremse

WARNUNG
Die Bremsflüssigkeit muss alle zwei Jah re durch einen SFM-Fachhändler gewechselt werden. MIN-Markierung nicht unterschreiten! Nur Bremsflüssigkeit der Klassifikation DOT 4 verwenden.

ACHTUNG
Bremsflüssigkeit kann Schäden an Lack und Kunststoffteilen verursachen.
Bremsflüssigkeitsbehälter links für Hinterradbremse
- Lenker so einschlagen, dass der Bremsflüssigkeitsbehälter (1) waagerecht steht.
- Das Sichtfenster (2) muss bis oberhalb der MIN-Markierung mit Bremsflüssigkeit bedeckt sein.
- Wenn Luftblasen erkennbar sind: Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren und gegebenenfalls Bremsflüssigkeit durch den Fachhändler nachfüllen lassen.
Speedforce WARTUNGSHINWEISE
Bremsbeläge kontrollieren

Zu Ihrer Sicherheit sind Arbeiten an der Bremsanlage durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
Mindestbelagstärke nicht unterschreiten.

- Sichtkontrolle am Bremssattel (1) durchführen.
- Bremsbelagstärke überprüfen.
Mindestbelagstärke: A = 2,0 mm
Hinterradbremse
- Ist die Mindestbelagstärke unterschritten: Bremsbeläge (2) durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.
Bremsscheiben kontrollieren

- Sichtkontrolle an der Bremsscheiben (1) für Vorderradbremse und (2) für Hinterradbremse durchführen.
- Bremsscheibenstärke überprüfen.

- Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
Bremsscheiben durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.
Mindeststärke: = 3,0 mm
Gasdrehgriffspiel einstellen

- Kontrollieren Sie den Gaszug durch Drehen des Gasgriffs (1) von geschlossener zur offener Position auf Leichtgängigkeit.
- Durch Bewegen des Lenkers kontrollieren, ob der Gaszug scheuert.
- Kontrollieren Sie den Gaszug, ob er von anderen Teilen behindert wird.
- Gasdrehgriff bis zum spürbaren Widerstand öffnen.
- Spiel messen. Sollwert: A = 1 - 2 mm

- Schutzkappe (2) zurückschieben.
- Kontermutter (3) am Lenker lösen.
- Einstellschraube (4) entsprechend drehen.
- Kontermutter (3) fest anziehen.
- Spiel kontrollieren.
- Schutzkappe (2) aufschieben.

HINWEIS
Lässt sich das Spiel mit dieser Einstellung nicht korrigieren, durch einen SFM-Fachhändler prüfen lassen.
Zündkerze kontrollieren

Zündkerze nur bei kaltem Motor prüfen bzw. wechseln.

HINWEIS
Die Zündkerze ist von der rechten Fahrzeugseite zugänglich.

- Zündkerzenstecker (1) abziehen.
- Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug heraus-schrauben.
- Elektrodenabstand (0,6-0,7 mm) überprüfen, bei starkem Abbrand wechseln.
- Neue Zündkerze NGK BR7 ES verwenden.

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0,6- 0,7 mm- Zündkerze von Hand eindrehen und dann mit dem Zündkerzenschlüssel vorsichtig festziehen.
Anziehdrehmoment 11 Nm.
- Zündkerzenstecker (1) aufstecken.
Sicherung kontrollieren

Auf keinen Fall eine stärkere Sicherung einsetzen oder die Sicherung ausbessern. Unsachgemäße Behandlung kann die gesamte elektrische Anlage zerstören!
Brennen Sicherungen ohne ersichtlichen Grund durch, wenden Sie sich bitte an Ihren SFM-Händler.
Die Sicherung befindet sich hinter dem Wartungsdeckel (2).
Sicherung auswechseln
- Zündung ausschalten.
- Zwei Schrauben (1) abschrauben.
- Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Sicherungsbox (3) öffnen und Sicherung entfernen.
- Eine defekte oder durchgebrannte Sicherung durch eine neue Sicherung mit 15 A ersetzen.
- Beim Austausch der Sicherung auf guten Sitz achten. Lose Sicherungen brennen durch.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Kinder von Säure und Batterien fernhalten.

EXPLOSIONSGEFAHR
Bei der Ladung von Batterien ent steht ein hochexplosives Knallgas gemisch, deshalb sind Feuer, Fun ken, offenes Licht und Rauchen ver boten.

BRANDGEFAHR
Funkenbildung beim Umgang mit Ka beln und elektrischen Geräten sowie durch elektrostatische Entladungen ver meiden. Kurzschlüsse vermeiden.

VERÄTZUNGSGEFAHR
Batteriesäure ist stark ätzend, des halb SchutzhandschuheundAugenschutz tragen.
Batterie nicht kippen, aus den Ent gasungsöffnungen kann Säure auslaufen.

ERSTE HILFE
Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten mit klarem Wasser spülen! Danach unverzüglich einen Arzt auf suchen.
Säurespritzer auf der Haut oder Klei dung sofort mit Säureumwandler oder Seifen-lauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen.
Wurde Säure getrunken, sofort den Arzt konsultieren.

ACHTUNG
Batterien nicht ungeschützt dem direkten Tageslicht aussetzen. Ent ladene Batterien können einfrieren, deshalb Batterien in einem Raum mit über 5°-15°C lagern.
Sachgemäße Wartung, Ladung und Lagerung erhöhen die Lebensdauer der Batterie und sind Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungen.

ENTSORGUNG
Altbatterien bei einer Sammelstelle abgeben, nie über den Hausmüll entsorgen.
Batterie laden
Bei längerer Stilllegung die Batterie alle 3-4 Monate nachladen. Der Ladestrom (Ampere) soll max. 1/10 der Batteriekapazität (Ah) betragen.
Die Batterie darf nicht schnellgeladen werden. Zum Laden der Batterie darf nur ein speziell für MF- Batterien zu gelassenes Ladegerät verwendet werden.
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei. Batterie nie in entladenem Zustand stehen lassen. Batterie sauber und trocken halten und auf festen Sitz der Anschlussklemmen achten.
Batterie aus- und einbauen

Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung ab- oder anklemmen.
Zuerst Minuspol abklemmen (3, schwarzes Kabel).
Beim Einbau den Pluspol zuerst anklemmen (4, rotes Kabel).
Die Batterie ist wartungsfrei. Die Batterie darf nicht geöffnet werden.
- Zündung ausschalten.
- Zwei Schrauben (1) abschrauben.
- Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Batterie abklemmen und ausbauen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
| Motor Typ 92B Variante 1 Typ 92B Variante 2 Mofa 25 km/h | ||
| Motor Bauart: Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor | ||
| Hubraum: 49,2 cm | 3 | |
| Bohrung: ø 40 mm | ||
| Hub: 39,2 mm | ||
| Verdichtung: 6,9:1 | ||
| Schmierung: Getrenntschmiersystem mit Ölpumpe und 2 Taktöl | ||
| Kühlung: Gebläsekühlung | ||
| Leistung: 2,5 kW bei | 6.500 1/min 1,8 kW bei 5.750 1/min | |
| Drehmoment: 3,9 Nm | bei 6.000 1/min 3,3 Nm bei 4.250 1/min | |
| Zündanlage: | Transistorzündanlage mit elektronischer Zündkontrolle (CDI) | |
| Zündkerze: Elektrodenabstand: | NGK BR 8 HSA0,6 - 0,7 mm | |
| Vergaser: | LEADER PZ19JB JA10 | LEADER JE 12 |
| Leerlaufdrehzahl: | 1.800 +/- 180 1/min | |
| Luftfilter: | Schwammfilter, auswaschbar | |
| Anlasser: | Elektrostarter und Kickstarter | |
Speedforce
TECHNISCHEDATEN
| Kraftübertragung Typ 92B Variante 1 Typ 92B Variante 2 Mofa 25 km/h | |
| Kupplung: Fliehkraftkupplung | |
| Getriebe: Stufenlose Variomatik | |
| Fahrgestell | |
| Fahrzeugausführung: VIN: WSFB9211xxx VIN: WSFB9221xxx | |
| Vorderradfederung: Teleskopgabel | |
| Hinterradfederung: Triebssatzschwinge, hydraulisch gedämpftes Federbein, einstellbar | |
| Felge vorne: Alufelge MT 3.50 x 12 | |
| Felge hinten: Alufelge MT 3.50 x 12 | |
| Reifen vorne: 120/70-12 51J schlauchlos | |
| Reifen hinten: 130/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifendruck: | vorne = 2,0 bar hinten = 2,25 bar |
| Bremse vorne: | Wave Scheibenbremse ø 190 mm, hydraulisch betätigt |
| Bremse hinten: | Scheibenbremse ø 175 mm, hydraulisch betätigt |
| Schmier- und Betriebsstoffe | Typ 92B Variante 1 Typ 92B Variante 2 Mofa | 25 km/h |
| Kraftstoff Tankinhalt: ca. 5 L +- 0,2 Liter | ||
| Kraftstoff: Superkraftstoff ROZ 95 | ||
| Schmieröl Tankinhalt | ca. 1,2 Liter | |
| Schmieröl: Mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC | ||
| Getriebeöl: Füllmenge: | Hypoid-Getriebeöl SAE 85W - 140 oder SAE 80W-90 GL5 0,10 Liter bei Ölwechsel 0,11 Liter bei Instandsetzung | |
| Gabelöl: Viskosität SAE 10 W, Gabelölfüllmenge 80 - 85 ml | ||
| Bremsflüssigkeit: | DOT 4 | |
| Elektrische Ausrüstung | Typ 92B Variante 1 Typ 92B Variante 2 Mofa 25 km/h | |
| Drehstromgenerator: Wechselstrom 12V 80W bei 7.000 1/min | ||
| Batterie: 12V 3Ah MF (geschlossen, wartungsfrei) | ||
| Sicherung: 15 A | ||
| Scheinwerfer: Abblend-Fernlicht 2 x 12V 15W | ||
| Standlicht: 2 x12V 5W | ||
| Cockpitbeleuchtung | ||
| Tacho: | 12V 1,7W | |
| Blinker Kontrollleuchten: | 12V 1,7W | |
| Fernlicht Kontrollleuchte: | 12V 1,7W | |
| Brems- Rücklicht: 12V 21/5W | ||
| Blinkleuchten: 4 x 12V 10W | ||
| Maße und Gewichte | ||
| Gesamtlänge: 1820 mm | ||
| Breite über Lenker: 695 mm ohne Rückspiegel | ||
| Maximale Höhe: 1150 mm ohne Rückspiegel | ||
| Achsabstand: 1280 mm | ||
| Sitzhöhe: 760 mm | ||
| Leergewicht: | 92 kg | |
| Zulässiges Gesamtgewicht: | 250 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit: | 45 km/h | 25 km/h |
Gewährleistungsbedingungen
Die Firma SFM GmbH erbringt im Rahmen ihrer gesetzlichen Gewährleistungsverpflichtungen im Falle eines auftretenden Mangels folgende Leistungen über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) an den Käufer:
- Die Firma SFM GmbH beseitigt, über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer), in einem Zeitraum von 24 Monaten ab Übergabe des Fahrzeuges an den Endkunden, die auftretenden Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehler beruhen, durch Reparatur oder Austausch des betroffenen Teiles gemäß den gesetzlichen Gewährleistungsregelungen. Sie kann die verlangte Reparatur bzw. den Austausch des mangelbehaften Teiles verweigern, wenn dies nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. In diesem Fall kann die Firma SFM GmbH über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) den Mangel durch die jeweils andere Möglichkeit der Nacherfüllung beheben. Sind beide Arten der Nacherfüllung nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich, kann die Firma SFM GmbH über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) die Nacherfüllung insgesamt verweigern. Dem Kunden ste
hen dann die gesetzlichen Ansprüche zu. Ersetzte Teile gehen in das Eigentum der Firma SFM GmbH über.
-
Durch den Einbau von Ersatzteilen im Rahmen eines Gewährleistungsfalles wird die ab Lieferung des Fahrzeuges an den Kunden laufende Gewährleistungsfrist nicht verlängert.
-
Von der Gewährleistung unberührt bleiben Abnutzungserscheinungen in Folge des normalen Gebrauches sowie Abnutzungen durch unsachgemäße Handhabung und unsachgemäßen Gebrauch. Oxydation und Korrosion werden aufgrund von Umwelteinflüssen hervorge-rufen und stellen ebenfalls keinen dem Gewährleistungsrecht unterfallenden Mangel dar.
-
Der Käufer verliert seinen Gewährleistungsanspruch bei: Manipulation des Fahrzeuges, Anbau einer anderen Auspuffanlage, Änderung der Getriebe-, Sekundärübersetzung und bei Anbau von Zubehör und Ersatzteilen, welche nicht von der Firma SFM GmbH freigegeben wurden. Ebenfalls zu einem Verlust des Gewährleistungsanspruches
führen Eingriffe durch eine nicht von der Firma SFM GmbH autorisierte Werkstatt, sowie die Nichteinhaltung der Wartungsintervalle bei einem autorisierten SFM Händler.
-
Bei Anzeige eines Gewährleistungsfalles hat der Käufer dem Verkäufer das ordnungsgemäß ausgefüllte Serviceheft vorzulegen.
-
Die folgende Tabelle gibt dem Käufer einen Überblick über die durchschnittlichen Grenzen der jeweiligen Verschleißteile:
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Reifen, Schläuche je nach Fahrweise, Belastung | und Luftdruck kann die Verschleißgrenze schon bei 500 km oder früher erreicht sein. |
| Schmierstoffe bei jedem Wartungsintervall. | |
| Leuchtmittel, Glühbirnen je nach Fahrbahnbeschaffenheit / Fahrbahnunebenheiten reduziert sich die Lebensdauer, dies kann bereits ab 500 km der Fall sein. | |
| Bremsbeläge, Bremsklötze je nach Fahrweise und | Belastung können diese bei 1500 km verschlissen sein, im Gelände auch früher. |
| Dichtringe, Dichtmittel, O-Ringe, Wellendichtringe | müssen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten bei jedem Wartungsintervall oder bei Bedarf ersetzt werden. |
| Öle, Luftfilter, Dichtheitskontrolle des Schmiersystems | bei der ersten Inspektion nach 1000 km dann bei allen Wartungsintervallen (alle 3000 km / 6000 km). Ölstand vor jeder Fahrt prüfen. |
| Radlager, Lenkungslager, Wellendichtringe der Gabel, Radnabe, Gabelholme | je nach Fahrbahnbeschaffenheit und Pflege ist ein Verschleiß ab 1500 km möglich. Verschmutzung setzt die Lebensdauer herab. Nicht mit dem Hochdruckreiniger waschen! |
| Schwingenlager je nach Belastung und Pflege ab | 1500 km. |
| Tachowellen / Kabel, Tachoantriebe je nach Pflege | ab 500 km. |
| Verkleidungsscheiben, Verkleidungsteile werden | bei der Reinigung mit einem falschen Reinigungsmittel sofort matt oder die Oberfläche verkratzt. |
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Luftfilter bei jedem regelmäßigen Wartungsintervall und bei starker Beanspruchung früher. | |
| Starterbatterie, Akkus, Sicherungen, Anlasserkohlen, Anlasserfreilauf | je nach Außentemperatur ist mit einem Ausfall ab dem 6. Monat zu rechnen, bei Kurzstrecken früher. |
| Spiegelgläser je nach Außentemperatur und Pflege ab dem 6. Monat, im Winterbetrieb auch früher. | |
| Seilzüge, Bremsseile, Gaszüge je nach Einsatz und Pflege ab dem 6. Monat. | |
| Selbstsichernde Muttern, Splinte, Sicherungsbleche, verklebte Schraubverbindungen | bei jeder Wartung oder bei jedem Öffnen der Muttern oder der Sicherung. |
| Variomatikrollen, Übertragungsriemen, Keilriemen, Riemenscheiben | je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. |
| Kupplungsbeläge / Reibscheiben | je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. |
| Kolben, Zylinder, Kurbelwelle, Pleuel Motorlager | je nach Fahrweise, Belastung und Pflege können diese Bauteile bei 200 Betriebsstunden verschlissen sein. |
| Zündkerze bei jedem oder jedem zweiten Wartungsintervall. | |
| Auspuffanlage, Kontrolle der Halterungen | Kontrolle bei jeder Wartung, je nach Fahrweise, Belastung und Pflege können diese Bauteile bei 500 Betriebsstunden verschlissen sein, im Winter- und Kurzstreckenbetrieb auch früher. Oxydation / Korrosion ist ein Pflegemangel! |
Bitte beachten Sie folgendes:
- Inspektionsarbeiten während des Gewährleistungszeitraumes und danach ausnahmslos durch einen von uns anerkannten Fachhändler ausführen lassen.
- Inspektionsintervalle einhalten und vom Fachhändler bestätigen lassen.
- Nur Original-SFM-Ersatzteile verwenden.

ACHTUNG
Bei Nichtbeachtung erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Im Inspektionsplan werden die verschiedenen Arbeiten erläutert.
Inspektionsintervalle sind während der Gewährleistungszeitraum einzuhalten.
Lassen Sie Ihren Motorroller regelmäßig bei einem autorisierten SFM-Händler überprüfen, so dass Ihr Motorroller in gutem Zustand bleibt.

HINWEIS
Reinigen oder tauschen Sie Ihren Luftfilter öfter als im Wartungsplan vorgesehen, falls Sie auf staubigen Straßen fahren.
Sollten Sie regelmäßig Höchstgeschwindigkeit fahren und / oder sollte das Fahrzeug einen hohen Kilometerstand erreicht haben, lassen Sie öfters als im Plan vorgesehen, Wartungsarbeiten von Ihrem SFM-Händler durchführen.

WARNUNG
Sicherheitsgründe verbieten es, über einen eng begrenzten Rahmen hinaus Reparaturen und Einstellarbeiten an Motor und Fahrgestell selbständig vorzunehmen. Durch Basteln an sicherheitsrelevanten Teilen gefährdet man sich und andere Verkehrsteilnehmer.
Dies gilt insbesondere für Arbeiten an: Auspuffanlagen, Vergasern, Zündanlagen, Kupplung, Schaltung, Len kung, Bremsanlage und Beleuch tung.
Vor Beginn der Arbeit an der elektrischen Anlage zur Vermeidung von Kurzschlüssen Batterie-Minuspol abklemmen.
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmieren | |||||
| BauteileBaugruppe | vor jeder Inbetriebnahme | 1. Servicenach 1.000 km | alle3.000 km /6 Monate | alle6.000 km /12 Monate | alle12.000 km /24 Monate |
| Luftfilter (Papierfilter) II RA | |||||
| Kraftstofffilter III A | |||||
| Zündkerze III A | |||||
| Zündzeitpunkt II | |||||
| Vergaser (Leerlaufeinstellung) III | |||||
| Gaszugspiel III | |||||
| Ölpumpe Antriebsrad I/S I/A | |||||
| Ölpumpe Funktion überprüfen | I | I/S | I | ||
| Ölpumpe Einstellung überprüfen | III | ||||
| Getriebeöl | I | A | I | A | |
| Getriebe dicht | III | ||||
| Kurbelwellengehäuse dicht | III | ||||
| Kurbelwellengehäuse Entlüftung | II | ||||
| Antriebsriemen; Rollen | I | I/A | |||
| Kupplungscheibe | I | I/A | |||
| Schrauben und Muttern (Motor) III | |||||
| Auspuffsystem II | |||||
| Kraftstofftank und Leitungen III | |||||
| Batterie III | |||||
| Lenkerkopflager und Lenker III | |||||
| Federung vorne / hinten III | |||||
| Stossdämpfer III | |||||
| Reifendruck III | |||||
| Bremsenfunktion / Bremsbeläge III | |||||
| Bremsflüssigkeit III A / alle | 2 Jahre | ||||
| Haupt- und Seitenständer II | I/S | ||||
| Schrauben und Muttern (Fahrgestell) | III | ||||
| 1000 km /1 Monat1. ServiceHändlerstempel:km......Datum...... | nach 3.000 km /6 MonateHändlerstempel:km......Datum...... | nach 6.000 km /12 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 9.000 km /18 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... |
| nach 12.000 km /24 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 15.000 km /30 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 18.000 km /36 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 21.000 km /42 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... |
Speedforce WARTUNGSBESTÄTIGUNG
Bremsflüssigkeit
| Bremsflüssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsflüssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsflüssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsflüssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
Speedforce


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