BC10 - Thermostat BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts BC10 BUDERUS als PDF.
Benutzerfragen zu BC10 BUDERUS
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Thermostat kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch BC10 - BUDERUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. BC10 von der Marke BUDERUS.
BEDIENUNGSANLEITUNG BC10 BUDERUS
Montage- und Bedienungsanleitung
Basiscontroller BC10

text_image
60 35 40 45 50 30 Eco Aut 0 0 Aut Reset1 Der sichere Umgang mit dem Basiscontroller BC10 3
1.1 Zu dieser Anweisung....3
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung 3
1.3 Zu Ihrer Sicherheit .... 3
1.4 Basiscontroller reinigen 3
1.5 Entsorgung 3
2 Montage und Service....4
2.1 Bedieneinheit RC30 am Basiscontroller montieren 4
2.2 Basiscontroller demontieren 5
2.3 Leistungsbegrenzung für Heizkessel mit UBA3 einstellen 5
3 Bedienung des Basiscontrollers 6
3.1 Einführung 6
3.2 Bedienelemente am BC10 6
3.3 Ein- und Ausschalten....7
3.4 Maximale Kesseltemperatur für den Heizbetrieb 7
3.5 Warmwasser-Sollwert 8
3.6 Statusanzeige und Störungsdiagnose 9
3.7 Wartungsintervall zurücksetzen 11
3.8 Brennerfunktionen.... 11
3.9 Abgastest durchführen....12
3.10 Teillastbetrieb starten.... 13
3.11 Handbetrieb wählen. 13
3.12 Parameter einstellen 14

Das Gerät entspricht den grundlegenden Anforderungen der zutreffenden Normen und Richtlinien.
Die Konformität wurde nachgewiesen. Die entsprechenden Unterlagen und die Konformitätserklärung sind beim Hersteller hinterlegt.
1 Zu Ihrer Sicherheit
1.1 Zu dieser Anleitung
Die vorliegende Anleitung enthält wichtige Informationen
– zum sicheren Betrieb Ihrer Heizungsanlage,
- zur Montage durch einen Heizungsfachmann (Ersatzteilaustausch),
- zur Störungsdiagnose durch einen Heizungsfachmann und
- zur Durchführung des Abgastestes durch einen Schornsteinfeger.
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Basiscontroller BC10 ermöglicht die Grundbedienung von Buderus-Heizungsanlagen mit EMS (Energie-Management-System) ^1 direkt am Heizkessel. In Verbindung mit dem Basiscontroller können verschiedene Bedieneinheiten verwendet werden, z. B. zur komfortablen Regelung der Raum- und Warmwassertemperatur oder zur Nutzung von Heizprogrammen.
Der Basiscontroller BC10 muss direkt am Heizkessel montiert sein.
1.3 Beachten Sie diese Hinweise
Der Basiscontroller BC10 wurde nach dem Stand der Technik und anerkannten sicherheitstechnischen Regeln konzipiert und gebaut. Bei unsachgemäßer Anwendung können dennoch Gefahren und Sachschäden nicht ganz ausgeschlossen werden.
- Betreiben Sie die Heizungsanlage nur bestimmungsgemäß und in einwandfreiem Zustand.
- Lassen Sie sich von Ihrer Heizungsfachfirma ausführlich in die Bedienung der Heizungsanlage einweisen.
- Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch.

WARNUNG!
LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom.
- Schalten Sie im Gefahrenfall den Heizungsnotschalter vor dem Heizungsraum aus oder trennen Sie die Heizungsanlage über die Haussicherung vom Stromnetz.
- Lassen Sie Störungen an der Heizungsanlage sofort durch eine Heizungsfachfirma beheben.

VORSICHT!
ANLAGENSCHADEN
durch Frost.
Wenn die Heizungsanlage nicht in Betrieb ist, kann sie bei Frost einfrieren.
●Lassen Sie die Heizungsanlage ständig eingeschaltet.
- Im Fall einer Störabschaltung versuchen Sie die Störung zurückzusetzen oder benachrichtigen Sie Ihre Heizungsfachfirma.

ANWENDERHINWEIS
Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile von Buderus. Für Schäden, die durch nicht von Buderus gelieferte Ersatzteile entstehen, kann Buderus keine Haftung übernehmen.
1.4 Reinigung
- Reinigen Sie den Basiscontroller nur mit einem feuchten Tuch.
1.5 Entsorgung
- Entsorgen Sie die Verpackung umweltgerecht.
-
Eine Komponente, die ausgetauscht werden soll, ist durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht zu entsorgen.
-
Das Energie-Management-System (EMS) steuert und überwacht die Heizungsanlage.
2 Montage und Service

ANWENDERHINWEIS
Montage- und Servicearbeiten dürfen grundsätzlich nur von einer Heizungsfachfirma ausgeführt werden.
●Heizungsanlage stromlos schalten.
- Nur bei Gas als Brennstoff: Gasabsperrhahn schließen.
2.1 Bedieneinheit RC30 am Basiscontroller montieren
Die Bedieneinheit RC30 kann entweder in einem Wohnraum (siehe technische Unterlagen zur Bedieneinheit RC30) oder am Basiscontroller BC10 montiert werden.
- Entriegelungslaschen an der Blende (Abb. 1, Pos. 1) oben und unten gleichzeitig drücken.
- Blende in Pfeilrichtung von der Grundplatte nehmen (Abb. 1, Pos. 2).
- Bedieneinheit RC30 in Pfeilrichtung an der Oberkante der Grundplatte einhängen (Abb. 2, Pos. 1).
●Bedieneinheit RC30 in Pfeilrichtung leicht nach oben drücken, bis diese einrastet (Abb. 2, Pos. 2).

text_image
1 2 1 35 40 45 50 55 60 65 Eco 0 Aut 0 1 Painet × C2 O 10 10 10 10 10 10Abb. 1 Blende abnehmen

text_image
60 1 2Abb. 2 Bedieneinheit RC30 einhängen
2.2 Basiscontroller demontieren

WARNUNG!
LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom bei geöffnetem Gerät.
-
Bevor Sie das Gerät öffnen. Schalten Sie die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos oder trennen Sie diese über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz.
●Sichern Sie die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten. -
Bedieneinheit RC30 (Abb. 3, Pos. 2) abnehmen und Sicherungsschraube (Abb. 3, Pos. 1, falls vorhanden) lösen.
- Entriegelungslasche am Basiscontroller BC10 drücken und Basiscontroller BC10 in Pfeilrichtung von der Grundplatte nehmen (Abb. 3).

Abb. 3 RC30/BC10 demontieren (Prinzipabbildung)
Pos. 1: Sicherungsschraube
Pos. 2: Bedieneinheit RC30
Pos. 3: Basiscontroller BC10
Pos. 4: Regelgerät MC10
2.3 Leistungsbegrenzung für Heizkessel mit UBA3 einstellen

ANWENDERHINWEIS
Montage- und Servicearbeiten dürfen grundsätzlich nur von einer Heizungsfachfirma ausgeführt werden.
Auf der Rückseite des Basiscontrollers kann die Leistung des Heizkessels mit Hilfe einer Steckbrücke (Jumper) auf 11 kW (bzw. auf 50 kW bei größeren Kesselleistungen) begrenzt werden.
- Basiscontroller demontieren (siehe Kapitel 2.2 „Basiscontroller demontieren“).
- Jumper (Abb. 4, Pos. 1) ggf. abziehen, wenn die Kesselleistung begrenzt werden soll..
| Jumper | Zustand | Erläuterung |
| Nicht eingesteckt | Leistung auf 11 kW (50 kW) begrenzt (nur für Heizkessel mit UBA3) | |
| Eingesteckt | Leistung nicht begrenzt (Auslieferungszustand) |

Abb. 4 Rückseite des Basiscontrollers BC10
Pos. 1: Jumper für Leistungsbegrenzung
3 Bedienung des Basiscontrollers
3.1 Einführung
Der Basiscontroller BC10 ermöglicht die Grundbedienung der Heizungsanlage. Dazu stellt er unter anderem folgende Funktionen zur Verfügung:
– Ein-/Ausschalten der Heizungsanlage
– Vorgabe von Warmwassertemperatur und der maximalen Kesseltemperatur im Heizbetrieb
- Statusanzeige
Viele weitere Funktionen zur komfortablen Regelung Ihrer Heizungsanlage stehen Ihnen über die Bedieneinheit RC30 zur Verfügung. Bitte beachten Sie die separate Bedienungsanleitung.
3.2 Bedienelemente am BC10

text_image
2 3 4 5 6 35 40 45 50 Eco 55 0 60 Aut 60 30 40 50 60 0 80 0 90 C Aut 0 1 Reset 12 11 10 9 8 1 7Abb. 5 Bedienelemente
Pos. 1: Betriebsschalter
Pos. 2: Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
Pos. 3: LED „Warmwasserbereitung“
Pos. 4: Display zur Statusanzeige
Pos. 5: Drehknopf für maximale Kesseltemperatur im Heizbetrieb
Pos. 6: LED „Wärmeanforderung“
Pos. 7: Grundplatte mit Steckplatz für eine Bedieneinheit z. B. RC30 (hinter der Blende)
Pos. 8: LED „Brenner“ (An/Aus)
Pos. 9: Diagnosestecker
Pos. 10: Taste „Statusanzeige“
Pos. 11: Taste „Schornsteinfeger“ für Abgastest und Handbetrieb
Pos. 12: Taste „Reset“ (Entstörknopf)
3.3 Ein- und Ausschalten

text_image
35 40 45 50 Eco 55 0 80 Aut 60 30 40 50 60 70 0 80 Aut 0 13.3.1 Heizungsanlage einschalten
- Betriebsschalter am Basiscontroller auf Position „1“ (EIN) schalten.
Dadurch wird die gesamte Heizungsanlage eingeschaltet. Die Statusanzeige am Basiscontroller leuchtet und zeigt die aktuelle Kesselwassertemperatur in °C an.
3.3.2 Heizungsanlage ausschalten
- Betriebsschalter am Basiscontroller auf Position „0“ (AUS) schalten.

LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom.
- Schalten Sie im Gefahrenfall den Heizungsnotschalter vor dem Heizungsraum aus oder trennen Sie die Heizungsanlage über die Haussicherung vom Stromnetz.
3.4 Maximale Kesseltemperatur für den Heizbetrieb

text_image
60 30 Exo 0 Aut 50 60 70 80 90 0 AutAm Drehknopf „maximale Kesseltemperatur“ können Sie die obere Grenztemperatur des Kesselwassers für den Heizbetrieb einstellen. Die Begrenzung gilt nicht für die Warmwasserbereitung.
| Zustand Erläuterung LED | |||
| 0 | Aus | Keine Versorgung der Heizkörper (nur Warmwasser-Betrieb). | Aus |
| 30 - 90^1 | Direkte Einstellung am BC10 in °C | Die Temperaturwird am BC1 eingestellt und kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden. ^2 | An ^3 st |
| Aut | Maximale Kesseltemperatur 90^^2 | An ^3 |
Tab. 1 Einstellungen am Drehknopf „maximale Kesseltemperatur“
1 In Verbindung mit der Bedieneinheit RC30 ist immer die Einstellung „Aut“ zu wählen.
^2 Alle Regelungsfunktionen der Bedieneinheit (z. B. Heizprogramm, Sommer-/Winterumschaltung) bleiben aktiv.
^3 Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn die Heizung eingeschaltet ist und Wärme angefordert wird. Im Sommerbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet (LED ist aus).
3.5 Warmwasser-Sollwert

text_image
32 40 45 50 30 55 Econ 60 0 Aut 60 30 40 50 55 60 30 55 60 0 Aut 0 1 Reset & OK 127 +Mit dem Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“ geben Sie die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher vor.
| Zustand Erläuterung LED | |||
| 0 | Aus | Keine Versorgung mit Warmwasser (nurHeizbetrieb). | Aus |
| Eco1 | Energiesparbetrieb2,Warmwassertemperatur 60 °C | Das Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein. | An3 |
| 30 – 60 | Direkte Einstellung am BC102in °C | Die Temperatur wird am BC10 fest eingestellt und kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden. | An3 |
| Aut | Vorgabe über Bedieneinheit (Voreinstellung) | Die Temperatur wird an der Bedieneinheit (z. B. RC30) eingestellt. Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gilt 60 °C als Warmwassertemperatur. | An3 |
Tab. 2 Einstellungen am Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“
^1 Diese Funktion ist optimiert für Geräte mit integrierter Warmwasserbereitung (Kombigeräte, z. B. GB132T). In Verbindung mit anderen Heizkesseln empfehlen wir die Einstellung „Aut“, wenn eine Bedieneinheit vorhanden ist (sonst direkte Einstellung am BC10).
^2 Das Heizprogramm (Schaltuhr) der Bedieneinheit bleibt aktiv, dadurch wird im Nachtbetrieb kein Warmwasser bereitet.
^3 Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).

ANWENDERHINWEIS
Die Warmwasserbereitung erfolgt immer mit der maximal zulässigen Kessel-temperatur des Heizkessels.
3.6 Störungen zurücksetzen (Reset)

text_image
35 40 45 30 30 Enn 88 0 60 Auf 60 30 40 45 50 30 70 0 90 Auf 0 1 Reset ResetWenn sich der Brenner (Feuerungsautomat) im Störungszustand befinden sollte, können Sie die Störung durch Drücken der Taste „Reset“ zurücksetzen. Dies ist nur bei verriegelnden Fehlern erforderlich. Blockierende Fehler setzen sich selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist.

Taste „Reset“ drücken, um den Fehler zurückzusetzen.
Das Display zeigt „rE“ an, während der Reset durchgeführt wird. Ein Reset ist nur möglich, wenn eine Störung vorliegt.

ANWENDERHINWEIS
Bodenstehende Heizkessel: Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt, ist entweder die Kesseltemperatur noch zu hoch oder es muss am digitalem Feuerungsautomaten SAFe ein Reset durchgeführt werden.
Wenn der Brenner nach dem Zurücksetzen der nochmals auf Störung geht, verständigen Sie bitte Ihre Heizungsfachfirma.
3.7 LED „Brenner an“

text_image
60 30 50 70 80 90 Aut 0 1Die Leuchtdiode (LED) signalisiert den Brennerzustand.
| LED Zustand Erläuterung | ||
| An | Brenner in Betrieb | Kesselwasser wird erhitzt. |
| Aus | Brenner aus | Das Kesselwasser ist im gewünschten Temperaturbereich oder es liegt keine Wärmeanforderung vor. |
Tab. 3 Bedeutung der LED
3.8 Abgastest durchführen

text_image
60 30 50 70 45 60 80 Aut Aut 0 1Die Taste „Schornsteinfeger“ wird von Ihrem Schornsteinfeger für den Abgas-test benutzt.
Die Heizungsregelung arbeitet für 30 Minuten mit einer erhöhten Vorlauftemperatur. Während des Abgastestes leuchtet der Dezimalpunkt in der Statusanzeige.

Taste „Schornsteinfeger“ drücken, bis der Dezimalpunkt in der Statusanzeige leuchtet (mind. 2 Sekunden).
●Abgastest durchführen.
- Wenn Sie den Abgastest abbrechen möchten, drücken Sie erneut die Taste „Schornsteinfeger“.
3.9 Teillastbetrieb starten

text_image
60 Reset AutoWährend des Abgastestes können Sie den Heizkessel mit reduzierter Kesselleistung (Kesselsolltemperatur) betreiben, z. B. zur Gasventileinstellung. Die Reduzierung gilt nur für die Dauer des Abgastestes.

Taste „Schornsteinfeger“ drücken, bis der Dezimalpunkt in der Statusanzeige leuchtet (mind. 2 Sekunden). Dadurch wird der Abgastest eingeschaltet.
Tasten „Schornsteinfeger“ und „Statusanzeige“ gleichzeitig für ca. 5 Sekunden drücken, um in den Teillastbetrieb zu gelangen.

Taste „Reset“ drücken, um die Kesselleistung prozentual zu reduzieren.
Beispiel: Kesselleistung ist auf 50 % der Kesselnennleistung reduziert.

Taste „Schornsteinfeger“ drücken, um die Kesselleistung prozentual zu erhöhen.

ANWENDERHINWEIS
Der Teillastbetrieb ist nur bei zweistufigen oder modulierenden Brennern möglich. Die kleinstmögliche Einstellung ist brennerabhängig.
3.10 Handbetrieb wählen

text_image
6.0 30 50 60 70 80 90 0 1 Reset Saw L2 L1
Im Handbetrieb kann die Heizungsanlage unabhängig von einer Bedieneinheit betrieben werden. Der Heizkessel wird mit der am rechten Drehknopf eingestellten Kesselwassertemperatur als Sollwert betrieben.
Während des Handbetriebes blinkt der Dezimalpunkt in der Statusanzeige.
Taste „Schornsteinfeger“ drücken, bis der Dezimalpunkt in der Statusanzeige blinkt (mind. 8 Sekunden).
- Am rechten Drehknopf den Sollwert für die Kesselwassertemperatur (Kesselvorlauftemperatur) einstellen.
- Wenn Sie den Handbetrieb beenden möchten, drücken Sie erneut die Taste „Schornsteinfeger“.

ANWENDERHINWEIS
Nach dem Ausschalten der Versorgungsspannung oder einem Netzausfall ist der Handbetrieb nicht mehr aktiv.
- Aktivieren Sie den Handbetrieb nach dem Einschalten erneut, damit die Heizungsanlage in Betrieb bleibt (insbesondere bei Frostgefahr).
3.11 Statusanzeige

text_image
30 45 42 30 30 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65Das Display des Basiscontrollers BC10 zeigt den Zustand der Heizungsanlage an.
Im Falle einer Störung zeigt die Statusanzeige direkt den Fehler oder die Warnung an. Bei Fehlern verständigen Sie bitte Ihre Heizungsfachfirma und teilen Sie den Service- und den Fehlercode mit.
Die Warnungen und Fehler sind abhängig vom verwendeten Heizkessel. Nähere Informationen zu den Codes finden Sie in der Beschreibung des jeweiligen Heizkessels. Bei verriegelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.
60
Ausgangszustand:
Im normalen Betriebszustand wird die aktuelle Kesseltemperatur angezeigt, z. B. 60 °C.
H07
Wenn das Display keinen normalen Betriebszustand anzeigt, z. B. „H07“ oder „2E“, lesen Sie bitte im Kapitel 3.13 „Störungsdiagnose“, Seite 15 weiter.
2E

Weitere Statusanzeigen anzeigen:
Taste „Statusanzeige“ drücken, um zur nächsten Statusanzeige zu wechseln.
P1.2
Aktueller Anlagendruck
(je nach Kesseltyp, nur wenn ein Drucksensor vorhanden ist)

Taste „Statusanzeige“ drücken, um zur nächsten Statusanzeige zu wechseln.
0y
Betriebsstatus (Displaycode)

Taste „Statusanzeige“ drücken, um zur nächsten Statusanzeige zu wechseln.
60
Die Kesseltemperatur wird wieder angezeigt.
3.12 Parameter einstellen

text_image
50 45 50 30 60 20 0 Aut 6.0 30 50 70 30 50 90 0 1 Reset ResetDiese Parameter dürfen nur von einer Heizungsfachfirma eingestellt werden.
Bedienung des Programmiermodus

Tasten „Schornsteinfeger“ und „Statusanzeige“ gleichzeitig für 5 Sekunden drücken, um in den Programmiermodus zu gelangen.

Taste „Statusanzeige“ drücken, um zum nächsten Parameter zu wechseln.

Taste „Reset“ drücken, um den Wert des Parameters zu reduzieren (-).

Taste „Schornsteinfeger“ drücken, um den Wert des Parameters zu erhöhen (+).
Nach 5 Minuten ohne Tastendruck wird der Programmiermodus verlassen.
3.12.1 Heizlastbegrenzung

Mit diesem Parameter kann die Brennerleistung für den Heizbetrieb reduziert werden (nur bei zweistufigen oder modulierenden Brennern). Dadurch verlängert sich die Brennerlaufzeit und die Anzahl der Brennerstarts reduziert sich, was abhängig von der Auslegung der Heizungsanlage Energie einspart.
Der Parameter ist am Buchstaben „L“ zu erkennen. Die Einstellung „L--“ bedeutet, dass die Kesselnennleistung nicht begrenzt ist.
| Eingabebereich Werkseinstellung | ||
| Heizlastbegrenzung L | xx – 99 %100 % („L--“) | 100 % („L--“) |
xx Die kleinstmögliche Einstellung ist brennerabhängig.

ANWENDERHINWEIS
Wenn Sie die Brennerleistung reduzieren, verlangsamt sich die Aufheizgeschwindigkeit der Heizungsanlage. Bei zu starker Reduzierung der Brennerleistung kann es zu Komforteinbußen kommen. Deshalb sollte der eingestellte Wert größer sein als die für das Gebäude maximal benötige Brennerleistung.
3.12.2 Pumpennachlaufzeit
F5
Dieser Parameter bestimmt die Nachlaufzeit der Kesselpumpe in Minuten.
Der Parameter ist am Buchstaben „F“ zu erkennen. Die Einstellung „F1d“ bedeutet Dauerbetrieb der Kesselpumpe.
| Eingabebereich Werkseinstellung | ||
| Pumpennachlaufzeit F | 1 – 60 min24 h („F1d“) | 5 min |
3.12.3 Warmwasser
C0
Dieser Parameter legt fest, ob Warmwasser mit diesem Heizkessel bereitet wird. Der Parameter ist am Buchstaben „C“ zu erkennen. In der Einstellung „0“ ist auch der Frostschutz für Trinkwasserleitungen deaktiviert.
| Eingabebereich Werkseinstellung | ||
| Warmwasser C 0 (kein Warmwasser)1 (Warmwasser) | kesselabhängig | |
3.12.4 Drehzahl des Brennergebläses
1.
Mit diesen beiden Parametern kann man die Verbrennungsluftzufuhr korrigieren. Damit kann der Brenner bei der Inbetriebnahme eingestellt werden.
2.
| Eingabebereich Werkseinstellung | ||
| Luftkorrektur1. Stufe: 1. | -9 bis +9 | brennerabhängig |
| Luftkorrektur2. Stufe: 2. | -9 bis +9 | brennerabhängig |

ANWENDERHINWEIS
Die Parameter werden nur bei Heizkesseln mit digitalem Feuerungsautomaten SAFe und bei Brennern angezeigt, bei denen diese Korrektur elektronisch möglich ist.
3.13 Störungsdiagnose

text_image
30 45 30 60 30 45 30 60 30 45 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30 60 30
Das Display des Basiscontrollers BC10 zeigt den Zustand der Heizungsanlage an.
Im Falle einer Störung zeigt die Statusanzeige direkt den Fehler oder die Warnung an. Bei Fehlern verständigen Sie bitte Ihre Heizungsfachfirma und teilen Sie den Service- und den Fehlercode mit.
Die Warnungen und Fehler sind abhängig vom verwendeten Heizkessel. Nähere Informationen zu den Codes finden Sie in der Beschreibung des jeweiligen Heizkessels. Bei verriegelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.
Taste „Statusanzeige“ drücken, um zwischen den Statusanzeigen zu wechseln.
Folgende Statusanzeigen können, je nach Betriebszustand, angezeigt werden:
| Anzeige(Beispiele) | Wertebereich Bedeutung Betriebszustand/Abhilfe | |||
1![]() | Zahl 0 ... 100 | Aktuelle Kesselwassertemperatur | Normaler Betriebszustand | |
| [08HKA] | P1.5 | >P1.0 Aktueller Anlagendruck(nur mit digitalem Drucksensor) ^2 | ||
| [YKBX] | RAH | Wartungsintervall nach Betriebsstunden oder Datum ist aktiviert | ||
| [2TOH] | -H | Betriebsmeldung: aktueller Zustand des EMS | ||
[F] ![]() | 1 (im Wechsel) | P0.2 ... P1.0 | Warnung (nur mit digitalem Drucksensor) ^2 : Anlagendruck ist zu niedrig (zwischen 0,2 und 1,0 bar) | Warnung(nur mit digitalem Drucksensor)● Bitte befüllen Sie die Heizungsanlage.Wenn der Anlagendruck größer als 1,0 bar ist, wechselt das Display nach 10 Minuten auf die Standardanzeige für den normalen Betriebszustand. |
| [F] [5YSK] | Betriebsmeldung: aktueller Zustand des EMS | |||
![]() | -H | Aktuelle Kesselwassertemperatur | ||
![]() | 60 | Zahl 0 ... 100 | Aktuelle Kesselwassertemperatur | |
| [YSK4] | P0.8 | P0.2 ... P1.0 Aktueller Anlagendruck(nur mit digitalem Drucksensor) ^2 | ||
| [F] [SDWA] | 1 (blinkt) | <P0.2 | Fehler (nur mit digitalem Drucksensor) ^2 : Anlagendruck ist viel zu niedrig (< 0,2 bar) | Fehler(nur mit digitalem Drucksensor)Der Anlagendruck ist viel zu niedrig. Brenner und Kesselpumpe sind aus. Frost-schutz ist bis 0,1 bar aktiv.● Bitte befüllen Sie die Heizungsanlage.Wenn der Anlagendruck größer als 1,0 bar ist, wechselt das Display nach 10 Minuten auf die Standardanzeige.● Anschließend setzen Sie den Fehler mit der Taste „Reset“ zurück. |
![]() | 207 | Zahl >200 | Fehlercode | |
| [WYZK] | 60 | Zahl 0 ... 100 | Aktuelle Kesselwassertemperatur | |
| [TCSY] | P0.1 | <P0.2 Aktueller Anlagendruck(nur mit digitalem Drucksensor) ^2 | ||
Tab. 4 Mögliche Statusanzeigen
1 Standardanzeige für diesen Betriebszustand. Diese Anzeige erscheint nach 5 Minuten, wenn keine Taste gedrückt wird.
^2 Der Heizkessel muss dazu mit einem digitalen Drucksensor ausgestattet sein, um den Anlagendruck zu erfassen.
| Anzeige(Beispiele) | Wertebereich | Bedeutung | Betriebszustand/Abhilfe | |
1![]() | H00 ... H99 | Warnung: Wartung erforderlich | Servicemeldung (Wartungsmeldung)●Bitte verständigen Sie Ihre Heizungs-fachfirma und lassen Sie eine Wartung durchführen.Bedeutung der Codes siehe Beschreibung des jeweiligen Heizkessels. | |
| -X[3020][WB2C] | Zahl 0 ... 100>P1.0 | Betriebsmeldung: aktueller Zustand des EMSAktuelle KesselwassertemperaturAktueller Anlagendruck(nur mit digitalem Drucksensor) ^2 | ||
1(blinkt teilweise)![]() | Buchstaben-Zahlenkombination | Servicecode Fehler | ●Bitte verständigen Sie Ihre Heizungs-fachfirma und teilen Sie möglichst den Service- und Fehlercode mit.●Wenn die Anzeige blinkt (verriegelnder Fehler), drücken Sie die Taste „Reset“ zum Zurücksetzen.Wenn die Anzeige nicht blinkt (blockie-renderer Fehler), setzt sich der Fehler selbsttätig zurück, wenn die Ursache be-seitigt ist.●Wenn ein blockierender Fehler bereits sehr lange vorliegt, benachrichtigen Sie bitte Ihre Heizungsfachfirma. | |
| 207[60V8][66V7][X8V7][002T] | Zahl > 200Zahl 0 ... 100>P1.0 | FehlercodeAktuelle KesselwassertemperaturAktueller Anlagendruck(nur mit digitalem Drucksensor) ^2 Wartungsintervall nach Betriebsstunden oder Datum ist aktiviert | ||
| 1(DC13)[70CC][8V7T][6W4S][524T][0002] | A00 ... A99 Service code AnlagenfehlerZahl > 800Zahl 0 ... 100>P1.0 | Code AnlagenfehlerFehlercodeBetriebsmeldung: aktueller Zustand des EMSAktuelle KesselwassertemperaturAktueller Anlagendruck(nur mit digitalem Drucksensor) ^2 Wartungsintervall nach Betriebsstunden oder Datum ist aktiviert | ●Bitte verständigen Sie Ihre Heizungs-fachfirma und teilen Sie möglichst den Service- und Fehlercode mit.Anlagenfehler sind Fehler in der Heizungs-anlage, die den Brennerbetrieb nicht einschränken. | |
| 1(blinkt)[TSBH] | FehlerKeine Kommunikation zwischen BC10 und Feuerungsautomaten. | Fehler●Bitte verständigen Sie Ihre Heizungs-fachfirma.●Als Heizungsfachmann prüfen Sie die Anschlüsse an beiden Geräten und die Kommunikationsleitungen. | ||
Tab. 4 Mögliche Statusanzeigen
1 Standardanzeige für diesen Betriebszustand. Diese Anzeige erscheint nach 5 Minuten, wenn keine Taste gedrückt wird.
2 Der Heizkessel muss dazu mit einem digitalen Drucksensor ausgestattet sein, um den Anlagendruck zu erfassen.
3.14 Wartungsintervall zurücksetzen

text_image
60. 0 1 Reset AutoMit der Bedieneinheit (z. B.RC30) kann bei Heizkesseln mit digitalem Feuerungsautomaten SAFe ein zeitabhängiges Wartungsintervall (abhängig von Betriebsstunden oder Erreichen eines Datums) eingestellt werden.
H3
Wenn das Wartungsintervall abgelaufen ist, zeigt das Display „H 3“ bzw. „H 8“ an (siehe „Servicemeldung“, Seite 12). Wenn Sie die Wartung durchführen, setzen Sie das Wartungsintervall wie folgt zurück:
Reset
Taste „Reset“ drücken, bis „HrE“ in der Statusanzeige erscheint.
HrE
Das Wartungsintervall wird zurückgesetzt und beginnt von neuem mit der eingestellten Betriebsstundenzahl. In der Einstellung „Wartung nach Datum“ erscheint datumsgenau ein Jahr später die nächste Wartungsmeldung.
(H)
Wartung vor Ablauf des Wartungsintervalls
HHH
Taste „Statusanzeige“ mehrmals drücken, bis „HAH“ (Wartungsintervall aktiv) im Display erscheint.
Reset
Wenn die Anzeige „HAH“ auch nach mehrmaligem Drücken nicht erscheint, ist kein Wartungsintervall aktiviert (Zurücksetzen nicht möglich).
Taste „Reset“ drücken, bis „HrE“ in der Statusanzeige erscheint. Dadurch wird das Wartungsintervall zurückgesetzt und beginnt von neuem.
Heizungsfachbetrieb:
Buderus
Deutschland
BBT Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland, D-35573 Wetzlar
www.heiztechnik.buderus.de
info@heiztechnik.buderus.de
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2, A-4600 Wels
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36, CH-4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch






