UATYA80BFC3Y1 - Klimaanlage DAIKIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG UATYA80BFC3Y1 DAIKIN
Roof-Top-Monoblock-Einheit
Mode d'emploi
6.1.4 Funktionen des Controllers c.pCO 40
7 Schnelle Inbetriebnahme 41
7.1 Hauptfunktionen 41
7.2 Ein/Aus der Einheit 41
7.2.1 Einschalten/Ausschalten der Einheit über Display 41
7.2.2 Einschalten/Ausschalten der Einheit über externe Zustimmung 41
7.2.3 Einschalten/Ausschalten der Einheit über BMS 41
7.3 Ändern der Sollwerte 42
7.3.1 Ändern der Sollwerte über Display 42
7.3.2 Ändern der Sollwerte über BMS 42
7.4 Sprachenwechsel 42
7.5 Änderung Datum und Uhrzeit 43
7.6 Einstellung der Zeitabschnitte 43
8 Grafik auf dem Display 44
8.1 Grafische Konventionen 44
8.1.1 Icons und Symbole 44
9 Masken 46
9.1 Baumstruktur der Masken 46
9.1.1 Das Maskenmenü 47
9.2 Wechseln zwischen den Menüs 48
9.2.1 Info 48
9.2.2 Anforderung 48
9.2.3 Übersicht 49
9.2.4 Login 50
10 Funktionen der Software 51
10.1 Einleitung 51
10.2 Sollwertverwaltung 52
10.2.1 Dynamischer Sollwert 52
10.2.2 Dynamischer Sollwert von Außenluftfühler im Kühlbetrieb 53
10.2.3 Dynamischer Sollwert von Außenluftfühler im Heizbetrieb 54
10.3 Kontrolle der Temperatur 55
10.3.1 Wärmeregulierung auf Kühlen 56
10.3.2 Wärmeregulierung in Betriebsart Heizen 58
10.3.3 Deaktivierung des Heizbetriebs in Abhängigkeit von der Außenlufttemperatur. 60
10.4 Feuchtigkeitskontrolle 61
10.4.1 Kontrolle der relativen Feuchtigkeit mit Proportionalregelung 62
10.5 Luftbefeuchtung 63
10.5.1 Zusatzfunktionen des eingebauten Befeuchters 63
10.6 Luftentfeuchtung 63
10.7 Kontrolle der Stromversorgung 64
10.7.1 Phasensequenz 64
10.7.2 Mindest-/Höchstspannung 64
10.7.3 Fast Restart 64
10.8 Steuerung der Schieber 65
10.8.1 Steuerung der Schieber 66
10.8.2 Steuerung der Schieber 66
10.8.3 Starten der Einheit 66
10.8.4 Spülung 66
10.8.5 Luftumwälzung 67
10.9 Hilfsheizung 68
10.9.1 Gesteuerte Vorrichtungen 69
10.9.2 Nachheizen 69
10.9.3 Aktivierung in Zeitabschnitten 70
10.1 Einleitung 71
10.2 Alarmtabelle 71
6.1 Allgemeines
Einige Informationen zum Gebrauch dieses Handbuchs.
Ziel dieses Handbuchs ist es, alle notwendigen Informationen für den Gebrauch des Controllers und der entsprechenden Anwendungssoftware der auf der Titelseite genannten Einheiten bereitzustellen.
In diesem Handbuch sind keine Informationen bezüglich der Installation der Einheit und der Prüfungen und Kontrollen vor der ersten Inbetriebsetzung enthalten.
Wir danken im Voraus all denjenigen, die uns Fehler, Auslassungen, weitere Erklärungen benötigende Abschnitte oder nicht beschriebene Betriebsweisen mitteilen.
6.1.4 Funktionen des Controllers c.pCO
Die Anwendungssoftware für den mikroprozessorgesteuerten elektronischen Controller der Serie c.pCO wurde für die Verwaltung von Rooftop-Einheiten entwickelt.
Der Controller sieht mittels der geeigneten Konfiguration die Möglichkeit vor, viele Einheiten mit den entsprechenden spezifischen Funktionen zu verwalten.
Unter Verwaltung der Rooftop-Einheiten versteht man die Betriebssteuerung der Bauteile dieser Einheiten in den verschiedenen vorgesehenen Betriebsphasen unter sicheren Bedingungen.
Zur Familie des mikroprozessorgesteuerten elektronischen Controllers c.pCO gehören Module unterschiedlicher Größe, was es auch dank der Vielseitigkeit der Software erlaubt, den Einsatz zu optimieren, indem für jede Anwendung diejenigen mit der notwendigen Anzahl von Ein- und Ausgängen verwendet werden.
Die c.pCO-Platine ist mit den verschiedenen Modulen verbunden und kommuniziert mit denselben mittels eines Feldbusses mit hoher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.
Die Anwenderschnittstelle des Controllers ist ein Farb-Touchscreen 4,3".
7.1 Hauptfunktionen
In der Folge sind die notwendigen Anleitungen für das Eingreifen am Controller für die wichtigsten Funktionen der Einheit aufgeführt.
7.2 Ein/Aus der Einheit
7.2.1 Einschalten/Ausschalten der Einheit über Display
Das Icon "On/Off" auf der Hauptmaske verwenden, um zur Maske für das Starten und Anhalten der Einheit zu gelangen.

Im oberen Teil der Maske ist der Zustand der Einheit angezeigt, in der Mitte ist ein "On/Off"-Icon vorhanden.
Durch Berühren des Icons wird der Zustand der Einheit von "in Betrieb" auf "ausgeschaltet" und umgekehrt geändert.
7.2.2 Einschalten/Ausschalten der Einheit über externe Zustimmung
Zum Ein- und Ausschalten der Einheit über externe Zustimmung ist sicherzustellen, dass diese Funktion aktiviert ist. Zum Einschalten der Einheit muss die externe Zustimmung geschlossen werden. Zum Ausschalten muss sie geöffnet werden.
Die externe Zustimmung wird an die Klemmen "1" und "56" des Klemmenbretts angeschlossen.
Zum Ein- und Ausschalten der Einheit über externe Zustimmung ist sicherzustellen, dass diese Funktion aktiviert ist. Zum Einschalten der Einheit muss die externe Zustimmung geschlossen werden. Zum Ausschalten muss sie geöffnet werden.
Die externe Zustimmung wird an die Klemmen "1" und "2" des Klemmenbretts angeschlossen.

Die externe Zustimmung muss einen potentialfreien Kontakt haben.
7.2.3 Einschalten/Ausschalten der Einheit über BMS
Zum Ein- und Ausschalten der Einheit über BMS ist sicherzustellen, dass diese Funktion aktiviert ist. Siehe dedizierte Unterlagen BMS-Verwaltung.
7.3.1 Ändern der Sollwerte über Display
Im Hauptmenü öffnet man mit der Schaltfläche „Sollwert“ die Fenster mit den Funktionen, bei denen die Verwaltung eines Sollwerts vorgesehen ist.

Im Untermenü "Sollwert" die Funktion anwählen, deren Sollwert geändert werden soll.
Eventuell die Parameter durchblättern, bis der Sollwertparameter erscheint.
Den Sollwertparameter anwählen, um die Änderungstastatur zu aktivieren.
Den neuen Wert eingeben und mit dem grünen Häkchensymbol bestätigen.
Bei Geräten, die für einen Betriebsartenwechsel ausgelegt sind, sind die Sollwerte im Kühlbetrieb ST7 und im Heizbetrieb STH7 vorhanden.
Der Sollwert für den Kühlbetrieb ST7 muss unbedingt höher sein als der für den Heizbetrieb STH7.
Wenn irrtümlich Werte eingestellt werden, die diese Bedingung nicht erfüllen, aktiviert der Controller den Alarm AL183.
Der Alarm AL183 ist nur eine Anzeige.
7.3.2 Ändern der Sollwerte über BMS
Zum Ändern des Sollwerts über BMS ist sicherzustellen, dass diese Funktion aktiviert ist.
Siehe dedizierte Unterlagen BMS-Verwaltung.
7.4 Sprachenwechsel
Im Hauptmenü kann man mit der Schaltfläche „Sprachen“ die Fenster öffnen, in denen die verfügbaren Sprachen angegeben sind.

Wenn die gewünschte Sprache nicht im Fenster angezeigt wird, kann man sie mit Hilfe der Pfeile suchen.
Mit der Auswahl wird die gewünschte Sprache aktiviert.
7.5 Änderung Datum und Uhrzeit
Man blättert durch das Hauptmenü, bis man die Gruppe „Konfigurationen“ findet, und wählt sie aus.

Unter „Konfigurationen“ wählt man „Datum und Uhrzeit“, um das Fenster für die Änderung der Einstellungen zu öffnen.

text_image
Time and Date 13:01 19 / 11 / 2020 04Wenn man die Ikone mit dem Stift unten rechts anklickt, öffnet sich das Fenster für die Änderung.

text_image
Set Time and Date pgs X 13 02 19/11 / 2020 13 01 58 19 / 11 / 2020Man kann die einzelnen Werte in Grün anklicken, dann aktiviert sich die virtuelle Tastatur, mit der man die neuen Werte eingeben kann. Der eingestellte Wert muss dann mit dem Häkchensymbol bestätigt werden.
Nach der Änderung der Wert muss die Einstellung mit der Speicher-Ikone unten rechts gespeichert werden.
Mit dem Pfeil nach links kann man dagegen zum vorigen Fenster zurückkehren, ohne die Änderungen zu speichern.
7.6 Einstellung der Zeitabschnitte
Für die Einstellung der Zeitabschnitte ist der Zugang mit Passwort erforderlich.
Im Hauptmenü blättert man durch, bis man die Gruppe „Parameter“ findet, und wählt sie aus.
Das Menü Parameter durchgehen, bis man die Gruppe „ES Energy Saving“ findet.

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Menu CF - Configuration PID - PID Parameters CO - Compressors ES - Energy saving CO - Compressors Un - UnloadingWenn man auf „ES Energy Saving“ klickt, öffnet sich die Gruppe der Parameter für die Einstellung der Zeitabschnitte. Für die Logik der Parametereinstellung wird auf das entsprechende Kapitel verwiesen.
Besondere Aufmerksamkeit wurde bei der Entwicklung der Anwendung dem intuitiven Gebrauch der Anwenderschnittstelle geschenkt.
8.1 Grafische Konventionen
Der Gebrauch des Touch-Displays erlaubt es, sich auf der Benutzeroberfläche zu bewegen.
Einige intuitive Icons wurden als Tasten verwendet, um sich leicht zwischen den Masken und zwischen den verschiedenen Menüs bewegen zu können.
Weitere einfache Symbole kennzeichnen die aktiven Organe und Funktionen.
Die Icons, die als Tasten verwendet werden, und die Symbole, die in den verschiedenen Masken der Benutzeroberfläche vorhanden sind, sind nachfolgend abgebildet.
8.1.1 Icons und Symbole
Auf dem Touch-Display werden Icons als physische Tasten verwendet, um sich zwischen den Menüs und innerhalb der Masken zu bewegen. Die vorhandenen Icons sind:

"Home" Dieses Icon erlaubt es, auf den Hauptbildschirm zurückzukehren. Mit den Pfeiltasten kann man sich im vorhandenen Loop bewegen;

"Info" Dieses Icon ermöglicht den Zugriff auf die Masken, die Informationen über die Software und die Einheit enthalten. Mit den Pfeiltasten kann man sich im vorhandenen Loop bewegen;

"On/Off" Dieses Icon ermöglicht den Zugriff auf die Maske zum Starten oder Anhalten der Einheit über die Benutzeroberfläche;

„Kalt/Warm“ Dieses Icon ermöglicht den Zugriff auf die Maske zum Umschalten Kühl-/Heizbetrieb über die Benutzeroberfläche.

"Menü" Durch Drücken dieses Icons auf der Hauptmaske wird auf die Maske "Menü" gewechselt. Von jeder anderen Maske aus kann man sich durch Drücken dieses Icons um eine Ebene zurückbewegen;

"Anforderung" Dieses Icon ermöglicht den Zugriff auf die Masken, die die verschiedenen Anforderungen der Anlage anzeigen. Mit den Pfeiltasten kann man sich im vorhandenen Loop bewegen;

„Schieber“ Dieses Icon ermöglicht den Zugriff auf die Maske, die den Betriebszustand der Schieber anzeigt. Mit den Pfeiltasten kann man sich im vorhandenen Loop bewegen;

"Übersicht" Dieses Icon ermöglicht den Zugriff auf die Maske, die den Prinzipkreislauf der Einheit anzeigt; Durch Berühren der Komponenten des Kreislaufs kann man auf die diesen betreffenden Informationen und Parameter zugreifen.

Durch Berühren dieses Icons erhält man Zugriff auf das Menü „Alarme“. Wenn das Icon rot ist, ist mindestens ein Alarm aktiv; wenn es grau ist, ist kein Alarm aktiv.



n Berühren dieses Icons kann die Funktion, auf die es sich bezieht, aktiviert oder deaktiviert werden.
n Berühren dieses Icons kann man sich im Maskenloop nach links bewegen.
n Berühren dieses Icons kann man sich im Maskenloop nach rechts bewegen.

Dieses Icon erscheint nach Eingabe des Passworts auf dem Login-Bildschirm .Durch Berühren dieses Icons s eingegebene Passwort bestätigt.

Dieses Icon erscheint nach Eingabe der korrekten Zugangsdaten auf dem Login-Bildschirm. Das Berühren dieses Icons erlaubt es, zum Loop des vorherigen Menüs zurückzukehren, während der Zugriff mit aktivierten Zugangsdaten beibehalten wird.
Einige Symbole ermöglichen es, die Funktionen der Einheit und deren Zustand leicht zu verstehen. Die Symbole sind:

Dieses Symbol, das bei allen Einheiten vorhanden ist, kennzeichnet die Belüftungsfunktion. Wenn es grau ist, bedeutet das, dass die Belüftung nicht in Betrieb ist, während diese in Betrieb ist, wenn das Symbol gefärbt ist.

Dieses Symbol kennzeichnet die Kühlfunktion. Wenn es grau ist, bedeutet das, dass die Kühlung nicht in Betrieb ist, während diese in Betrieb ist, wenn das Symbol gefärbt ist.

Dieses Symbol kennzeichnet die Befeuchtungsfunktion. Wenn es grau ist, bedeutet das, dass die Befeuchtung nicht in Betrieb ist, während diese in Betrieb ist, wenn das Symbol gefärbt ist.

Dieses Symbol kennzeichnet die Entfeuchtungsfunktion. Wenn es grau ist, bedeutet das, dass die Entfeuchtung nicht in Betrieb ist, während diese in Betrieb ist, wenn das Symbol gefärbt ist.

Dieses Symbol zeigt nach dem erfolgreichen Login an, dass der Zugang zu den geschützten Parametern freigeschaltet ist. Um auf einige Parameter zugreifen zu können, muss das dem Profil, mit dem man angemeldet ist, entsprechende Passwort eingegeben werden.

Dieses Symbol zeigt eine Verbindung mit einem USB-Stick an. Das Symbol erscheint während einer Datenübertragung.

Dieses Symbol zeigt an, dass das Gerät im Heizbetrieb läuft. Das Symbol ist sowohl für die Haupt- als auch für die Hilfsquelle gleich. Wenn das Symbol orange ist, bedeutet dies, dass die Hauptquelle funktioniert. Wenn das Symbol gelb ist, bedeutet dies, die Quellen nicht funktionieren.

es Symbol zeigt an, dass die Gesamterneuerung der Luft aktiviert ist.

es Symbol zeigt an, dass die Gesamtumwälzung der Luft aktiviert ist.
Über die Benutzeroberfläche erhält man Zugriff auf alle Informationen und die Einstellung der Parameter, die den Betrieb der Einheit betreffen. Das Handbuch beschreibt, wie auf die relevanten Informationen und Parameter für die Einstellungen der verschiedenen Funktionen zugegriffen werden kann.
9.1 Baumstruktur der Masken
Über die Benutzeroberfläche erhält man Zugriff auf alle Informationen und die Einstellung der Parameter, die den Betrieb der Einheit betreffen. Das Handbuch beschreibt, wie auf die relevanten Informationen und Parameter für die Einstellungen der verschiedenen Funktionen zugegriffen werden kann.
Wie in der Beschreibung der Icons angegeben, können die wichtigsten Informationen und Funktionen direkt von der Hauptmaske aus aufgerufen werden. Die meisten Parameter und Einstellungen sind in den Masken enthalten, die in ein Hauptmenü und verschiedene Untermenüs unterteilt sind.
Um sich leicht zwischen den Masken der Benutzeroberfläche zu bewegen und zu orientieren, ist in der Folge ist ein Diagramm des Baumstruktur der Masken aufgeführt.
- Sollwert
* Einheit
* Belüftung
* Luftbefeuchtung Entfeuchtung
* Schieber
* Behelfsheizung
* Heißes Gas posten - Fühler
- * Universaleingänge
* Digitaleingänge
* Fahrer1
* Analogausgänge
* Digitalausgänge - Sprache
* Englisch
* Italienisch
* Schwedisch
* Deutsche
* Französisch
* Spanisch
* Polnisch - Alarmhistorie
- Kurvenbilder
- Login
- Aufbau
* Datum Stunde
* Hintergrundbeleuchtung
* Network
* Benutzerendgerät
* Led
* Font - Parameter
* ST - Mechanische Kühlung
* STH - Nur Heizmodus
* SP - Setup
* FA - Versorgung Lüftung
* RFA - Zurück Lüftung
* PAL - Alarme
* CF - Konfiguration
* CO - Compressors
* ET -Elektronisches Thermostatventil
* PID - PID Parameters
* ES - Energy saving
* Un - Unloading
* DF - Aufta
* HU - Feuchtigkeit
* PD - Pump down
* SD - Dynamischer Sollwert
* DA - Schieber
* EFA - Externe Belüftung
* CA - Sonden einstellen
* RA - Schallkopfsonde im vollen Maßstab
* ENV - Envelope - Verwalten von Datein
* Speichern timelog.txt
* Laden Sie default.conf
* Laden Sie alarm.conf
9.1.1 Das Maskenmenü
In der Hauptmaske auf das Icon "Menü" drücken, um auf das Hauptmenü zuzugreifen.
Im Hauptmenü kann mit den Pfeil-Icons durch alle Menüs auf des unteren Niveaus geblättert werden.
Der Zugriff auf die Menüs niedrigeren Niveaus ist abhängig von den Zugangsdaten, über die man verfügt. Für einige Niveaus ist der Zugang frei, für andere ist es notwendig, das Login mit dem Profil durchzuführen, mit dem man angemeldet ist.
Der Zugriff auf die verschiedenen Menüs erfolgt durch Berühren des gefärbten Bereichs, der die Beschreibung enthält.
Die Verwendung eines Textes, der die Bedeutung der in den Masken vorhandenen Werte und Parameter beschreibt, erleichtert das Verstehen und den Gebrauch.
9.2 Wechseln zwischen den Menüs
Die Verwendung der Baumstruktur der Masken ist dabei behilflich, sich zwischen den Menüs zu bewegen.
Einige andere Tipps erleichtern die Verwendung der Icons, die als Tasten verwendet werden, um sich zwischen den Masken zu bewegen.
Die Hauptmaske dient dabei als Bezug und Ausgangspunkt.

Für die Interpretation und Verwendung der Icons als Tasten siehe Kapitel "Darstellungskonventionen".

text_image
State Drives: auf 5204 m³/h 5102 m³/h 28.2°C 14.6°C Rückluft LuftstromIn der Hauptmaske gibt es neben dem Icon "Ein/Aus" die Icons "Info", "Anforderung" und "Übersicht", die den direkten Zugriff auf Informations-Loops ermöglichen, auch das Icon "Menü", das den Zugriff auf das Hauptmenü in der Baumstruktur der Masken ermöglicht.
Mit den Pfeil-Icons können die Masken des gleichen Niveaus durchgeblättert werden, während man bei Drücken des Icons "Menü" zum höheren Menü zurückkehrt.
In den Parametermasken gibt es Parameter mit weißem Text, die geändert werden können, und Parameter mit hellblauem Text, die nur angezeigt werden können.
Durch Drücken der weißen Parameter wird der Änderungsbildschirm aktiviert. Das Häkchensymbol bestätigt den eingegeben Wert, während das Symbol "x" ihn löscht und den letzten eingegebenen Wert wiederherstellt.
Bei den Parametern, die sich auf Berechtigungen beziehen, erfolgt die Aktivierung/Deaktivierung durch Verschieben des weißen Kreises. An der Seite befindet sich die Zustandsbestätigung.
Zum Erleichtern der Konsultation sind viele Parameter und gemessenen Werte in mehreren Masken-Loops vorhanden und nach Einheitlichkeit der Funktionen in Gruppen eingeteilt.
9.2.1 Info
Mittels des Icons "Info" auf der Hauptmaske erhält man Zugang zu einem Masken-Loop mit die Einheit betreffenden Informationen.
9.2.2 Anforderung
Mittels des Icons "Anforderung" auf der Hauptmaske erhält man Zugang zu einem Masken-Loop, der den Status der Anforderung der in der Einheit aktiven Funktionen enthält.
Die verschiedenen Anforderungsmasken enthalten die jeweiligen Sollwerte.
9.2.3 Übersicht
Mit dem Icon "Übersicht" erhält man Zugriff auf das entsprechende Menü.
Die Übersicht gibt einen allgemeinen Überblick über den Betriebszustand und die wichtigsten Parameter.
Die Masken sind je nach den Eigenschaften der einzelnen Einheiten unterschiedlich.

bar
| Component | Value (%) | | :--- | :--- | | Bar (9.03) | 7.3 | | Bar (99.9) | 43.9 | | Bar (25.38) | 43.9 | | Bar (68.3) | 43.9 | | Bar (44.5) | 44.5 | | Schritte (80.8%) | 388 | | Sh (18.3°C) | 18.3 | | Kreis 1 (12.2°C) | 12.2 | 100% label indicates relative scale.Die "Info"-Icons auf den Masken ermöglichen den Zugriff auf Informationen und Parameter der entsprechenden Komponente.
9.2.4 Login
Es ist unbedingt erforderlich, das Login mit dem zugewiesenen Profil durchzuführen, um auf die geschützten Menüs zuzugreifen und die entsprechenden Parameter zu ändern.
Für das Login ist folgendermaßen vorzugehen:
- Das Zugangsniveau auswählen, für das die Zugangsdaten bestimmt sind.
- Durch Anklicken des Feldes "Passwort" den Wert für das jeweilige Zugriffsniveau eingeben und mit dem Häkchensymbol bestätigen.
- Das Passwort mit dem grünen Pfeil-Icon unten rechts bestätigen.

text_image
einloggen Zugriffsebene: Benutzer Password: *******Das Benutzer "Passwort" ist "100"
Das "Passwort" des Dienstes lautet "4321".
Wenn das "Passwort" korrekt ist, öffnet sich das Vorhängeschloss und das Zugangssymbol für das jeweilige Niveau wird angezeigt.
Um zum Hauptmenü zurückzukehren, das grüne Pfeil-Icon unten links verwenden.

text_image
einloggen Zugriffsebene: Benutzer Profil auswählen Password: *******
Das Icon des kleinen Mannes mit dem Pfeil links bewirkt das Verlassen des Zugangsniveaus.
Solange der Zugang aktiv ist, befindet sich das entsprechende Symbol oben rechts in allen Masken, unter Ausnahme der Hauptmaske.
Das Verlassen des "Login" erfolgt automatisch, nachdem das Display für eine bestimmte Zeit nicht betätigt wurde.
10.1 Einleitung
Zur Verwaltung der Einheiten ist eine spezielle Software in den Controller geladen.
Die Software besteht aus verschiedenen Funktionen, die den Bedingungen gewidmet sind, unter denen die Einheiten arbeiten müssen.
In den folgenden Kapiteln sind alle von der Software verwalteten Funktionen beschrieben, und zwar von den gemeinsamen Funktionen, die bei allen Einheiten vorhanden sind, bis hin zu den spezifischen Ausführungen oder Modellen gewidmeten Funktionen.

Bestimmte hier beschriebene Funktionen sind eventuell nur bei spezifischen Versionen oder Größen oder in Abhängigkeit von dem ausgewählten Zubehör verfügbar.
Bei der Beschreibung der verschiedenen Funktionen wird davon ausgegangen, dass der Anwender mit der Funktionsweise der Einheiten vertraut ist und Kenntnisse über die entsprechenden Wasser- oder Kältekreisläufe besitzt. Alle aufgeführten Beschreibungen, Einstellungen und Parameter beziehen sich auf eine korrekt gemäß den Anleitungen in den entsprechenden Unterlagen installierte Einheit.
10.2 Sollwertverwaltung
Der Regelungssollwert hängt hauptsächlich von den Parametern ST1 und STH1 ab.
In der Folge werden die entsprechenden Parameter des einstellbaren Mindestsollwerts und Höchstsollwerts aufgeführt.
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | ||
| ST1 ST2 ST3 °C Mechanische Kühlung – Temperatursollwert | |||
| STH1 STH2 STH3 °C | Mechanisches Heizen / Hilfsheizung im Winterbetrieb - Temperatursollwert | ||
Es sind Zusatzfunktionen vorhanden, die mit denen ein Offset-Wert bei diesen Sollwerten geändert (addiert oder subtrahiert) werden kann.

Jede automatische Änderung des Sollwerts bleibt in jedem Fall innerhalb der entsprechenden Grenzwerte.

Mit Parameter SD2 kann eingestellt werden, bei welcher Betriebsart die Sollwertänderung aktiviert wird. Verfügbar ist nur die werkseitig freigeschaltete Funktion.
10.2.1 Dynamischer Sollwert
Der dynamische Sollwert ist eine vom Hersteller aktivierte Funktion.
In der Folge werden die Bezugsparameter für die Verwaltung des dynamischen Sollwerts aufgeführt:
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | |||
| ST1 ST2 ST3 °C Mechanische Kühlung – Temperatursollwert | ||||
| STH1 STH2 STH3 °C | Mechanisches Heizen / Hilfsheizung im Winterbetrieb - Temperatursollwert | |||
| SD2 | 0 | 2 | - | Status der Einheit, in denen er aktiviert ist |
| SD10 | 0.0 | 55.0 | °C | Mechanisches Kühlen - Außenlufttemperatur - Aktivierungsgrenzwert Ausgleich |
| SD20 | 0.0 | 55.0 | °C | Mechanisches Heizen - Außenlufttemperatur - Aktivierungsgrenzwert Ausgleich |
10.2.2 Dynamischer Sollwert von Außenluftfühler im Kühlbetrieb
Der Sollwert, der bei Parameter ST1 eingestellt ist, wird im Verhältnis zur Außenlufttemperatur „ausgeglichen“.
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
Parameter Wert UM Beschreibung
| ST1 27.0 °C Mechanische Kühlung – Temperatursollwert |
| SD2 1 - Status der Einheit, in denen er aktiviert ist |
| SD10 25.0 °C Mechanisches Kühlen - Außenlufttemperatur - Aktivierungsgrenzwert Ausgleich |
In der Folge ist eine graphische Darstellung aufgeführt.

Abb. 10 Änderung des Sollwerts bei sich ändernder Lufttemperatur im Kühlbetrieb
Wobei „Text“ der Wert der Außenlufttemperatur ist.
Wenn diese Funktion aktiviert ist, ergibt sich der Sollwert, mit dem der Controller die Lufttemperatur im Kühlbetrieb steuert, wie folgt:
- Wenn die Außenlufttemperatur über dem eingestellten Wert in Parameter SD10 liegt, wird der Regelungssollwert der Wert, der in Parameter ST1 eingestellt ist.
- Wenn die Außenlufttemperatur unter dem Wert in Parameter SD10 plus dem Wert in Parameter SD11 liegt, wird der Regelungssollwert berechnet als Summe der Werte in den Parametern ST1 und SD12.
- Wenn die Außenlufttemperatur zwischen den Werten von Parameter SD10 und der Summe der Werte in den Parametern SD10 und SD11 liegt, variiert der Regelungssollwert proportional zwischen dem Wert, der in Parameter ST1 eingestellt ist, und der Summe der Werte in den Parametern ST1 und SD12.

Der Parameter SD12 kann sowohl positive als auch negative Werte annehmen. Bei negativen Werten muss Parameter SD12 von dem Wert in Parameter ST1 abgezogen werden.
10.2.3 Dynamischer Sollwert von Außenluftfühler im Heizbetrieb
Der Sollwert, der bei Parameter STH1 eingestellt ist, wird im Verhältnis zur Außenlufttemperatur „ausgeglichen“. Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
| Parameter Wert UM Beschreibung | |||
| STH1 40 °C | Mechanisches Heizen / Hilfsheizung im Winterbetrieb - Temperatursollwert | ||
| SD20 15.0 °C | Mechanisches Heizen - Außenlufttemperatur - Aktivierungsgrenzwert Ausgleich | ||
| SD21 10.0 °C | Mechanisches Heizen - Außenlufttemperatur - Aktivierungsdifferential | ||
| SD22 5.0 °C | Mechanisches Heizen - Außenlufttemperatur - Max. Zunahme/Abnahme des Sollwerts | ||
In der Folge ist eine graphische Darstellung aufgeführt.

line
| Text °C | STH1 + SD22 | STH1 - SD22 | | ------- | ----------- | ----------- | | 0 | 0 | 0 | | 20 | 0 | 0 | | 21 | 0 | 0 | | 20 | 0 | 0 |Abb. 11 Änderung des Sollwerts bei sich ändernder Lufttemperatur im Heizbetrieb
Wobei „Text“ der Wert der Außenlufttemperatur ist.
Wenn diese Funktion aktiviert ist, ergibt sich der Sollwert, mit dem der Controller die Lufttemperatur im Heizbetrieb steuert, wie folgt:
- Wenn die Außenlufttemperatur über dem eingestellten Wert in Parameter SD20 liegt, wird der Regelungssollwert der Wert, der in Parameter STH1 eingestellt ist.
- Wenn die Außenlufttemperatur unter dem Wert in Parameter SD20 minus Wert in Parameter SD21 liegt, wird der Regelungssollwert berechnet als Summe der Werte in den Parametern STH1 und SD22.
- Wenn die Außenlufttemperatur zwischen den Werten von Parameter SD20 und der Differenz der Werte in den Parametern SD20 und SD21 liegt, variiert der Regelungssollwert proportional zwischen dem Wert, der in Parameter STH1 eingestellt ist, und der Summe der Werte in den Parametern STH1 und SD22.

Der Parameter SD22 kann sowohl positive als auch negative Werte annehmen. Bei negativen Werten muss Parameter SD22 von dem Wert in Parameter STH1 abgezogen werden.
10.3 Kontrolle der Temperatur
Die Kühl- und Heizvorrichtungen werden entsprechend dem vom Bezugsfühler gemessenen Temperaturwert verwaltet.
Das Proportionalband identifiziert den Regelbereich der Klimaanlage und kann unabhängige Werte beim Heizen und Kühlen annehmen.
Der Totbereich identifiziert den Verbotsbereich der Vorrichtungen um den Sollwert herum (der Totbereich ist notwendig, um Schwankungen in der Regelung zu vermeiden).
Das folgende Diagramm zeigt das Verhalten der Heiz- und Kühlvorrichtungen.

Abb. 12 Grafische Darstellung der Temperaturkontrollvorrichtungen
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | |||
| ST1 ST2 ST3 | °C Mechanische Kühlung – Temperatursollwert | |||
| ST4 0.0 25.0 | °C | Mechanisches Kühlen - Proportionalsteuerung - Aktivierungsdifferential | ||
| ST5 0.0 25.0 | °C | Mechanisches Kühlen - Proportionalsteuerung - Neutraler Aktivierungsbereich | ||
| ST6 0.0 25.0 | °C Mechanisches Kühlen - Proportionalsteuerung - Offset | |||
| ST9 0 | 7 | - | Regelfühler | |
| ST11 | 0 | 2 | - | Temperatursteuerungsweise |
| PID70 | 0 | 10000 | - | Mechanische Kühlung - Kp |
| PID71 | 0 | 10000 | - | Mechanische Kühlung - Ki |
| PID72 | 0 | 10000 | - | Mechanische Kühlung - Kd |
| PID76 | 0.0 25.0 | °C Mechanische Kühlung - Totband | ||
| PID78 | 0 | 2 | - | Mechanische Kühlung - Totbandposition |
| STH1 | 10.0 35.0 | °C | Mechanisches Heizen / Hilfsheizung im Winterbetrieb - Temperatursollwert | |
| STH4 | 0.0 | 25.0 | °C | Mechanisches Heizen - Proportional - Aktivierungsdifferential |
| STH5 | 0.0 25.0 | °C Mechanisches Heizen - Proportional - Neutraler Aktivierungsbereich | ||
| STH6 | 0.0 25.0 | °C Mechanisches Heizen - Proportional - Offset | ||
Je nach dem Wert, der in Parameter ST9 für den Kühlbetrieb bzw. in STH9 für den Heizbetrieb eingestellt ist, ergibt sich der Regelfühler wie folgt:
- 0 = Temperaturfühler Auslassluft
- 1 = Temperaturfühler Rückluft
Je nach dem in Parameter "ST11" für den Kühlbetrieb und in STH11 für den Heizbetrieb eingestellten Wert ist die Art der Temperaturregelung wie folgt:
- 0 = Proportional
- 1 = „Kaskadenbetrieb“.
- 2 = PID.
10.3.1 Wärmeregulierung auf Kühlen
Die Temperaturregelung des Geräts erfolgt in Abhängigkeit von Parameter ST9, der den Bezugsfühler für den eingegebenen Temperatursollwert (Parameter ST1) bestimmt, und von Parameter ST11, der den Regelungstyp vorgibt.
Bei der Proportionalregelung aktiviert der Controller die verfügbaren Ressourcen, wenn der vom Bezugsfühler erfasste Wert gegenüber dem eingestellten Sollwert zunimmt.
Mit der Einstellung „Cascade“ aktiviert der Controller die Ressourcen und kontrolliert dabei weiter die Zulufttemperatur.
Bei der PID-Regelung aktiviert der Controller die verfügbaren Ressourcen bei steigendem Bedarf. Der Controller berechnet den Bedarf, indem er den vom Bezugsfühler erfassten Wert mit dem eingestellten Sollwert und dessen zeitlicher Veränderung anhand der im PID eingestellten Parameter vergleicht.
Proportionale Temperaturkontrolle
Wenn Parameter ST11 auf 0 eingestellt ist, wird die Proportionalsteuerung aktiviert.
Die Parameter für die proportionale Temperaturkontrolle sind in der Tabelle aufgeführt.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
| Parameter Wert UM Beschreibung | |
| ST1 24.0 °C Temperatursollwert | |
| ST4 2.0 °C Proportionale Steuerung - Kühlen - Aktivierungsdifferential | |
| ST5 0.1 °C Proportionale Steuerung - Kühlen - neutraler Aktivierungsbereich | |
| ST6 0.1 °C Proportionale Steuerung- Kühlen - Offset | |
In der Folge ist eine graphische Darstellung aufgeführt.

Abb. 13 Grafische Darstellung der Kühlanforderung
Zusätzlich zu den in der Tabelle aufgeführten Parametern beziehen sich die Abkürzungen in der grafischen Darstellung auf:
- SdR = Bezugsfühler;
- % = Prozentwert der Anforderung.
Temperaturkontrolle „Kaskadenbetrieb“
Wenn Parameter ST11 auf 1 eingestellt ist, wird die Steuerung „Kaskadenbetrieb“ aktiviert.
Diese Funktion erfüllt den Bedarf der Anlage, indem die Zulufttemperatur innerhalb der Komfortwerte gehalten wird. Dafür wird ein virtueller Sollwert berechnet, der aus dem eingestellten Sollwert, korrigiert um die Temperatur der Rückluft, errechnet wird.
Die Korrektur des Sollwerts erfolgt dynamisch bei Änderung der Zulufttemperatur.
Die Parameter für die Temperaturkontrolle im Kaskadenbetrieb sind in der Tabelle aufgeführt.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
| Parameter Wert UM Beschreibung | |||
| ST42 24.0 °C | Kontrolle | Kaskaden | betrieb - Sollwert Einheit |
| ST43 0.5 °C | Mechanisches Kühlen - Kontrolle Kaskadenbetrieb - Offset Betriebsartenwechsel | ||
| ST44 4.0 °C | Mechanisches Kühlen | - Kontrolle Kaskadenbetrieb - Betriebsdifferential | |
| ST45 15.0 °C | Mechanisches Kühlen | - Kontrolle Kaskadenbetrieb - Mindestsollwert Zuluft | |
Im Folgenden ist eine grafische Darstellung der Steuerung aufgeführt.

Abb. 14 Änderung des Sollwerts Zuluft mit Kontrolle „Kaskadenbetrieb“ im Kühlbetrieb
Zusätzlich zu den in der Tabelle aufgeführten Parametern beziehen sich die Abkürzungen in der grafischen Darstellung auf:
- Spd = Sollwert Zuluft
- Tra = Rücklufttemperatur
- AOC = automatischer Betriebsartenwechsel.
10.3.2 Wärmeregulierung in Betriebsart Heizen
Die Temperaturregelung des Geräts im Heizbetrieb erfolgt in Abhängigkeit von Parameter STH9, der den Bezugsfühler für den eingegebenen Temperatursollwert (Parameter STH1) bestimmt, und von Parameter STH11, der den Regelungstyp vorgibt.
Bei der Proportionalregelung aktiviert der Controller die verfügbaren Ressourcen, wenn der vom Bezugsfühler erfasste Wert im Vergleich zum Sollwert abnimmt.
Mit der Einstellung „Kaskadenbetrieb“ aktiviert der Controller die Ressourcen und kontrolliert dabei weiter die Zulufttemperatur.
Bei der PID-Regelung aktiviert der Controller die verfügbaren Ressourcen bei steigendem Bedarf. Der Controller berechnet den Bedarf, indem er den vom Bezugsfühler erfassten Wert mit dem eingestellten Sollwert und dessen zeitlicher Veränderung anhand der im PID eingestellten Parameter vergleicht.
Proportionale Temperaturkontrolle
Wenn Parameter STH11 auf 0 eingestellt ist, wird die Proportionalsteuerung aktiviert.
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
Parameter Wert UM Beschreibung
| STH1 20.0 °C | Mechanisches Heizen / Hilfsheizung im Winterbetrieb - Temperatursollwert |
| STH4 2.0 °C Mechanisches Heizen - Proportional - Aktivierungsdifferential |
| STH5 0.0 °C Mechanisches Heizen - Proportional - Neutraler Aktivierungsbereich |
| STH6 0.0 °C Mechanisches Heizen - Proportional - Offset |
Es folgt eine grafische Darstellung.

line
| SdR °C | Value (%) | | ------ | --------- | | STH1 | 0 | | STH4 | 100 | | STH5 | 0 | | STH6 | 0 |Abb. 15 Grafische Darstellung der Heizanforderung in Stufen
Zusätzlich zu den in der Tabelle aufgeführten Parametern beziehen sich die Abkürzungen in der grafischen Darstellung auf:
- SdR = Bezugsfühler;
- % = Prozentwert der Anforderung.
Temperaturkontrolle mit Kaskadenbetrieb
Wenn Parameter ST11 auf 1 eingestellt ist, wird die Steuerung „Kaskadenbetrieb“ aktiviert.
Diese Funktion erfüllt den Bedarf der Anlage, indem die Zulufttemperatur innerhalb der Komfortwerte gehalten wird. Dafür wird ein virtueller Sollwert berechnet, der aus dem eingestellten Sollwert, korrigiert um die Temperatur der Rückluft, errechnet wird.
Die Korrektur des Sollwerts erfolgt dynamisch bei Änderung der Zulufttemperatur.
Die Parameter für die Temperaturkontrolle im Kaskadenbetrieb sind in der Tabelle aufgeführt.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
| Parameter Wert UM Beschreibung | |||
| ST42 24.0 °C | Kontrolle | Kaskaden | betrieb - Sollwert Einheit |
| STH46 0.5 °C | Mechanisches Heizen - Kontrolle Kaskadenbetrieb - Offset Betriebsartenwechsel | ||
| STH47 4.0 °C | Mechanisches Heizen - Kontrolle Kaskadenbetrieb - Betriebsdifferential | ||
| STH49 30.0 °C | Mechanisches Heizen - Kontrolle Kaskadenbetrieb - Höchstsollwert Zuluft | ||
Im Folgenden ist eine grafische Darstellung der Steuerung aufgeführt.

line
| Tra °C | Spd °C | | ------ | ------ | | 37 | ST42 | | 37 | STH49 | | 37 | ST46 |Abb. 16 Änderung des Sollwerts Zuluft mit Kontrolle „Kaskadenbetrieb“ im Heizbetrieb
Zusätzlich zu den in der Tabelle aufgeführten Parametern beziehen sich die Abkürzungen in der grafischen Darstellung auf:
- Spd = Sollwert Zuluft
- Tra = Rücklufttemperatur
- AOC = automatischer Betriebsartenwechsel.
Wenn die Rücklufttemperatur geringer ist als die Differenz der Werte in den Parametern ST42 - STH46, dann erhöht sich der Sollwert der Zuluft graduell vom Wert in Parameter ST42 bis zum Wert in Parameter STH49, und zwar innerhalb des Differentials, das in Parameter STH47 eingestellt ist.
10.3.3 Deaktivierung des Heizbetriebs in Abhängigkeit von der Außenlufttemperatur.
Der Wert der Außenlufttemperatur wird verwendet, um die Heizquellen der Einheit zu deaktivieren. Die Deaktivierung erfolgt wegen hoher und niedriger Temperatur.
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
| Parameter Wert UM Beschreibung | |||
| STH14 -20.0 °C | Mechanisches Heizen - Deaktivierungsschwelle bei niedriger Außenlufttemperatur | ||
| STH15 30.0 °C | Mechanisches Heizen - Deaktivierungsschwelle bei hoher Außenlufttemperatur | ||
| STH123 -30.0 °C | C Hilfsheizung - Deaktivierungsschwelle bei niedriger Außenlufttemperatur | ||
| STH124 50.0 °C | C Hilfsheizung - Deaktivierungsschwelle bei hoher Außenlufttemperatur | ||
Der Heizbetrieb, der mit Hilfe des Kühlkreises erreicht wurde, wird deaktiviert wegen:
- niedriger Außenlufttemperatur, wenn sie unter den eingestellten Wert in Parameter STH14 absinkt; sie wird wieder aktiviert, wenn die Temperatur über den Wert in Parameter STH14 + 1°C ansteigt.
- hoher Außenlufttemperatur, wenn sie über den eingestellten Wert in Parameter STH15 ansteigt; sie wird wieder aktiviert, wenn die Temperatur unter den Wert in Parameter STH14 minus - 1°C absinkt.
Die Zusatzheizung wird deaktiviert wegen:
- niedriger Außenlufttemperatur, wenn sie unter den Wert in Parameter STH123 absinkt. Sie wird wieder aktiviert, wenn die Temperatur über den Wert in Parameter STH123 + 1°C ansteigt.
- hoher Außenlufttemperatur, wenn sie über den eingestellten Wert in Parameter STH124 ansteigt; sie wird wieder angeschaltet, wenn die Temperatur unter den Wert in Parameter STH124 minus 1°C absinkt.
10.4 Feuchtigkeitskontrolle
Die Vorrichtungen zur Kontrolle der Feuchtigkeit werden entsprechend dem vom Bezugsfühler gemessenen Wert verwaltet. Dieser Wert wird mit dem gewünschten Wert (Sollwert) verglichen und je nach Differenz werden die am besten geeigneten Vorrichtungen aktiviert.
Das Proportionalband identifiziert den Regelbereich der Klimaanlage und übernimmt die gleichen Werte für die Be- und Entfeuchtung.
Der Totbereich identifiziert den Verbotsbereich der Vorrichtungen um den Sollwert herum (der Totbereich ist notwendig, um Schwankungen in der Regelung zu vermeiden).
Das folgende Diagramm zeigt das Verhalten der Be- und Entfeuchtungsvorrichtungen.

line
| SdR %-g/kg | Value (%) | |---|---| | HU4/HU9 | 100 | | HU5/HU10 | 0 | | HU1/HU6 | 0 | | HU5/HU10 | 0 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU9 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | 100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -100 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | HU4/HU10 | -125 | | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | -125 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | 37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU4/HU9 | -37.77 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HU8/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/LH/U6 | 0 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | Hj/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ/U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 37.77 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | HJ/A-HJ U6 | 28.88 | | Hj/A-HJ U6 | 28.88 | | Hj/A-HJ U6 | 28.88 | | Hj/A-HJ U6 | 28.88 | | Hj/A-HJ U6 | 28.88 | | | SdR %-g/kg (top) | ~100 (top) | | SdR %-g/kg (bottom) | ~10 (bottom) | | SdR %-g/kg (top) | ~1 (top) | | SdR %-g/kg (bottom) | ~-1 (bottom) | | SdR %-g/kg (top) | ~-2 (top) | | SdR %-g/kg (bottom) | ~-3 (top) | | SdR %-g/kg (top) | ~-4 (top) | | SdR %-g/kg (bottom) | ~-5 (top) | | | SdR %-g/kg (top) | ~-6 (top) | | | SdR %-g/kg (bottom) | ~-7 (top) | | | SdR %-g/kg (top) | ~-8 (top) | | | SdR %-g/kg (bottom) | ~-9 (top) | | | SdR %-g/kg (top) | ~-10 (top) | |Abb. 17 Grafische Darstellung der Feuchtigkeitskontrollvorrichtungen
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | |||
| HU1 HU2 HU3 | % Sollwert relative | Feuchtigkeit | ||
| HU4 0.0 25.0 % Differential Regelung relative Feuchtigkeit | ||||
| HU5 0.0 10.0 % Neutraler Bereich Regelung relative Feuchtigkeit | ||||
| HU6 HU7 HU8 | g/kg Sollwert absolute Feuchtigkeit | |||
| HU9 0.0 10.0 g/kg Differential Regelung absolute Feuchtigkeit | ||||
| HU10 | 0.0 10.0 g/kg Neutraler Bereich Regelung absolute Feuchtigkeit | |||
| HU11 | 0 | 1 | - | Typ Steuerung des Feuchtigkeitswerts |
Je nach dem in den Parameter "HU11" eingegebenen Wert ist der Feuchtigkeitsbezugswert:
- 0 = Relativ
- 1 = Absolut
10.4.1 Kontrolle der relativen Feuchtigkeit mit Proportionalregelung
Durch Einstellen des Parameters "HU11" auf "0" erfolgt die Feuchtigkeitsregelung am relativen Wert.
Die Verwaltung der relativen Feuchtigkeit erfolgt auf der Grundlage des Parameters "HU14", der vorgibt, an welchem Fühler der Controller die Einhaltung des eingegebenen Sollwerts gewährleisten muss, und des Parameters "HU12", der die Art der Regelung bestimmt.
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.

Der Wert der Parameter ist ein Anhaltswert. In spezifischen Fällen können andere Werte eingegeben werden.
Parameter Wert UM Beschreibung
HU4 5.0 % Differential Regelung relative Feuchtigkeit
HU5 0.5 % Neutraler Bereich Regelung relative Feuchtigkeit
In der Folge ist eine graphische Darstellung aufgeführt.

Abb. 18 Kontrolle der relativen Feuchtigkeit
10.5 Luftbefeuchtung
Der Controller kann die Befeuchtung der Luft mit Hilfe eines in die Einheit eingebauten Befeuchters steuern.
Der Controller wird werkseitig mit allen Parametern für die Steuerung des installierten Befeuchters programmiert.
10.5.1 Zusatzfunktionen des eingebauten Befeuchters
Die Steuerung des Befeuchters umfasst einige Zusatzfunktionen, die im Folgenden beschrieben werden.
10.5.1.1 Manueller Wasserablass
Die Funktion Manueller Wasserablass sorgt für die vollständige Entleerung des Zylinders im Befeuchter. Diese Funktion kann auf der Webseite aktiviert werden, wenn man sich mit der Zugangsstufe Service einloggt. Wenn der Befeuchter Dampf erzeugt, wird die Dampfproduktion bei der Aktivierung der Funktion sofort angehalten.
10.5.1.2 Vorwäsche
Mit der Funktion Vorwäsche können die Wasserleitungen und der Zylinder des Befeuchters gereinigt werden. Der Zylinder wird 3 Mal gefüllt und entleert, um eventuelle Verunreinigungen in den Leitungen und im Zylinder zu entfernen. Diese Funktion sollte vor allem nach der Herstellung der Hydraulikanschlüsse oder nach dem Auswechseln des Zylinders durchgeführt werden. Diese Funktion kann auf der Webseite aktiviert werden, wenn man sich mit der Zugangsstufe Service einloggt. Wenn der Befeuchter Dampf erzeugt, wird die Dampfproduktion bei der Aktivierung der Funktion sofort angehalten.
10.5.1.3 Entleerung wegen Inaktivität
Um einen Wasserstau im Zylinder des Befeuchters zu vermeiden, was zu einer möglichen Ausbreitung von Algen oder Bakterien (z.B. Legionella) führen könnte, wird die Funktion Entleerung wegen Inaktivität aktiviert, wenn der Zylinder über 72 Stunden hintereinander mit Wasser gefüllt ist, ohne dass je Dampf erzeugt wird: Der Zylinder wird dann entleert und bleibt leer, bis wieder Dampf erzeugt werden muss. Die Funktion ist immer aktiv und das Intervall für den Stillstand ist fest eingestellt.
10.6 Luftentfeuchtung
Die Entfeuchtung der Luft ist bei der Kühlung erforderlich, wo sie auf natürliche Weise erfolgt.
Wenn die gleichzeitige Anforderung an Kühlung und Entfeuchtung vorliegt, aktiviert der Controller die Verdichter entsprechend der höheren von beiden Anfragen.
Es ist möglich, dass der Temperatursollwert erreicht wird, wenn der Feuchtigkeitssollwert noch nicht erreicht ist. In diesem Fall forciert der Controller die Kühlung noch weiter, indem er die Temperatur unter den eingestellten Sollwert senkt.
Um ein zu starkes Absinken der Lufttemperatur im Raum zu vermeiden, verwendet der Controller die Heizvorrichtungen, die im Gerät vorhanden sind, um die Luft nachzuheizen.
10.7 Kontrolle der Stromversorgung
Die Geräte können mit Schutzvorrichtungen ausgestattet werden, die für den Fall von falschen Verbindungen der Phasensequenz oder von Spannungsänderungen außerhalb der vorgesehenen Grenzwerte während des Betriebs dienen.
Die Schutzvorrichtungen bestehen aus Relais, die mit einem elektrischen Kontakt den Alarm an einem digitalen Eingang des Controllers anzeigen (der betreffende digitale Eingang ist im Schaltplan angegeben).
In der Einheit kann auch ein Relais für die Kontrolle der richtigen Phasensequenz installiert sein, ein Relais für die Kontrolle der Versorgungsspannung oder ein Relais, das beide Funktionen verwaltet.
10.7.1 Phasensequenz
Die Verwaltung des falschen Anschlusses der Phasensequenz an der Einheit erfolgt mit einem dedizierten Relais. Bei einem falschen Anschluss der Phasensequenz öffnet das Relais einen elektrischen Kontakt und Alarm AL55 erscheint am Display des Controllers.
Der falsche Anschluss der Phasensequenz kann erst bei der Installation der Einheit oder bei Arbeiten an der Stromversorgungsleitung überprüft werden.
Um den richtigen Anschluss herzustellen, muss die Spannung von der Einheit genommen. Wenn anschließend die Versorgung wieder eingeschaltet wird, erlischt der Alarm.
10.7.2 Mindest-/Höchstspannung
Der Controller kann Situationen steuern, die eintreten können, wenn sich die Versorgungsspannung des Geräts ändert und zu stark von den Sollwerten abweicht.
10.7.3 Fast Restart
Die Aktivierung der Funktion Fast Restart ermöglicht – wenn ein Ultracap vorhanden ist, der die Stromversorgung des Controllers aufrechterhält – die maximale Reduzierung der Einschaltverzögerung für die Verdichter der Einheit.
Das ist möglich, weil der Controller mit der Zählung der Mindestzeit OFF in dem Moment beginnt, in dem das Ausschalten durch einen Blackout erfolgt.
Der Controller erfasst die Probleme der Hauptstromversorgung mittels eines digitalen Eingangs und verwaltet diese wie Alarme.
Zum Schutz der Unversehrtheit der Verdichter verwaltet der Controller die maximale Anzahl von Anlassvorgängen pro Stunde mittels einer Verzögerung zwischen zwei aufeinander folgenden Anlassvorgängen.
Das schnelle Wiederanlaufen nach einem Stromausfall hängt von der Temperaturanforderung ab. Dazu muss die Anforderung nach Kühlung oder Entfeuchtung sowie der Offset der Aktivierung von mindestens einem Verdichter vorliegen.
Die Funktion Fast Restart beeinträchtigt nicht die Integrität der Verdichter und begrenzt auf jeden Fall die Anzahl von schnellen Anlaufvorgängen pro Stunde und pro Tag.
10.8 Steuerung der Schieber
Neben der Erneuerung der Raumluft kann der Controller andere Funktionen in Verbindung mit der Verbesserung von Komfort und Wirtschaftlichkeit der Anlage steuern.
Welche Funktionen gesteuert werden können, hängt von der Zahl der Schieber in der Einheit ab:
- Einheit mit 2 Schiebern: nur Lufterneuerung.
- Einheit mit 3 Schiebern: wenn Free Cooling / Free Heating vorhanden ist.
- Einheiten mit 4 Klappen, wenn zusätzlich zur freien Kühlung / freien Heizung ein Wärmerückgewinnungssystem eingebaut ist.
Die Steuerung der Schieber kann linear oder proportional erfolgen.
Einheit mit 2 Schiebern
Bei Einheiten mit 2 Schiebern ist ein Schieber für Frischluft von außen und einer für die Umluft vorhanden.
Normalerweise ist ihre Funktion komplementär: Der Außenluftschieber ist prozentual so weit geöffnet, wie der Umluftschieber geschlossen ist.
Einheit mit 3 Schiebern
Bei Einheiten mit 3 Schiebern sind ein Schieber für den Außenluftaustausch, einer für die Abluft und einer für die Umluft vorhanden.
Normalerweise ist der Außenluftschieber so weit geöffnet wie der Abluftschieber, während der Umluftschieber komplementär zu den anderen beiden ist: Außenluft- und Abluftschieber sind prozentual so weit geöffnet, wie der Umluftschieber geschlossen ist.
Einheit mit 4 Schiebern
Bei Einheiten mit 4 Schiebern ist im Vergleich zu den Geräten mit 3 Schiebern noch ein zusätzlicher, vierter vorhanden. Der vierte Schieber ist ein weiterer Außenluftschieber.
Er ermöglicht den Durchstrom der Außenluft durch den Wärmerückgewinner, wenn die Rückgewinnung in Betrieb ist. Im Free-Cooling-Betrieb ist er geschlossen.
Wenn der Wärmerückgewinner nicht für 100% des Luftdurchsatzes der Einheit ausgelegt ist, gibt es noch einen fünften Schieber. Es handelt sich um einen weiteren Abluftschieber, der im Free-Cooling-Betrieb verwendet wird, um den Rückgewinnungs-Wärmetauscher zu überbrücken.
Die betreffenden Parameter sind in der Tabelle angegeben.
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | |||
| DA43 | 0.0 | 50.0 | °C | Außenluft - Öffnungsverringerung wegen Außenlufttemperatur - Temperaturgrenzwert Sommer |
| DA44 | -20.0 | 16.0 | °C | Außenluft - Öffnungsverringerung wegen Außenlufttemperatur - Temperaturgrenzwert Winter |
| DA45 | 0 | 100 | % | Außenluft - Öffnungsverringerung wegen Außenlufttemperatur - Min. Öffnung |
| DA52 | 0 | 3 | - | Außenluft - Betriebsstart - Konfiguration |
| DA54 | 0 | 999 | min | Außenluft - Betriebsstart - Dauer Spülung |
10.8.1 Steuerung der Schieber
Der Controller sieht zwei Betriebsarten für die Steuerung der Schieber vor: Standard und Adaptiv.
Wenn die Schieber eine feste Position beibehalten müssen, z.B. für den korrekten Durchsatz der Frischluft, kann ein Anlagenzustand eintreten, bei dem das Signal der Schieber nicht den gewünschten Prozentsatz der Luft garantiert.
10.8.1.1 Standard-Steuerung
Die Standard-Steuerung sieht vor, dass die Schieber die Position beibehalten, unabhängig vom tatsächlichen Frischluftprozentsatz.
10.8.1.2 Adaptive Steuerung
Die adaptive Steuerung korrigiert die Öffnung der Schieber abhängig vom erforderlichen Prozentsatz der Frischluft. Damit die Steuerung aktiv ist, muss der Mischluftfühler vorhanden sein.
Der Controller berechnet mit Hilfe der Werte Rücklufttemperatur, Außenlufttemperatur und den entsprechenden prozentualen Schieberöffnungen den theoretischen Wert der Mischluft.
Er vergleicht den berechneten Wert der Mischluft mit dem Messwert und korrigiert mit Hilfe eines PID das Signal der Schieber, bis die Differenz annulliert wird.
10.8.2 Steuerung der Schieber
Der Controller kann die Schieberregelung linear oder proportional steuern.
Die „lineare“ Steuerung ermöglicht die Schieberöffnung mit einem Neigungswinkel entsprechend der erforderlichen prozentualen Öffnung.
Mit der „Proportionalsteuerung“ kann der Schieber eine Öffnung für den Luftstrom im Verhältnis zum verfügbaren Maximum in Höhe der erforderlichen prozentualen Öffnung herstellen.

Alle Einheiten, die mit Schiebern ausgestattet sind, werden standardmäßig auf die Proportionalsteuerung eingestellt.
10.8.3 Starten der Einheit
Beim Starten der Einheit können Steuerungen vorgesehen sein, die besondere Schieberregelungen erfordern.
Wenn beim Anlagenstart weder Spülung noch Umwälzung vorgesehen sind, bereitet der Controller unabhängig von der Zahl der vorhandenen Schieber ihre Öffnung mit dem Prozentsatz vor, der für den Luftaustausch eingestellt ist.
10.8.4 Spülung
Die Spülung ist der Austausch der Raumluft. Er wird durch den Ausstoß der gesamten Rückluft und die Einleitung nur von Außenluft in den Raum erreicht.
Wenn beim Starten der Einheit die Spülung vorgesehen ist, muss Parameter DA52 auf 1 gestellt sein.
Während der Spülvorgang läuft, behält der Controller den Abluft- und Außenluftschieber bei maximaler eingestellter Öffnung und den Umluftschieber in der entsprechenden Schließposition, und zwar für die Dauer, die in Parameter DA54 eingestellt ist.
Wenn Parameter DA53 auf 0 gestellt ist, bedeutet das, dass die Spülung ohne Eingriff der Temperaturregelung für die Luft erfolgt. Wenn Parameter DA53 auf 1 gestellt ist, ist die Temperaturregelung während der Spülung aktiv.
Wenn die Spülung bei aktiver Temperaturregelung erfolgt, kann die Schieberposition durch Bedingungen bestimmt werden, die vom Verdichterbetrieb abhängen.
Während die Spülung läuft, blinkt in der Hauptmaske die Taste, die eine manuelle Unterbrechung vor Ablauf der in Parameter DA54 vorgesehenen Dauer ermöglicht.
10.8.5 Luftumwälzung
Die vollständige Luftumwälzung beim Anlagenstart oder nach einem Spülvorgang ermöglicht es, die eingestellten Temperatur- und Feuchtigkeitssollwerte schneller zu erreichen.
Wenn beim Starten der Einheit nur die Luftumwälzung vorgesehen ist, muss Parameter DA52 auf 2 gestellt sein.
Wenn Parameter DA52 auf 3 gestellt ist, erfolgt vor der Umwälzung eine Spülung.
Während die Luftumwälzung läuft, hält der Controller den Abluft- und Außenluftschieber geschlossen und den Umluftschieber offen, und zwar für die Dauer, die in Parameter DA55 eingestellt ist.
Wenn Parameter DA53 auf 0 gestellt ist, bedeutet das, dass die Spülung ohne Eingriff der Temperaturregelung für die Luft erfolgt. Wenn Parameter DA53 auf 1 gestellt ist, ist die Temperaturregelung während der Spülung aktiv.
Während die Luftumwälzung läuft, blinkt in der Hauptmaske die Taste, die eine manuelle Unterbrechung vor Ablauf der in Parameter DA55 vorgesehenen Dauer ermöglicht.
10.9 Hilfsheizung
Neben dem Heizbetrieb mit Hilfe des Kühlkreises kann der Controller andere Wärmequellen steuern: Dies können elektrische Widerstände oder ein Heißwasserregister mit eventueller Zustimmung für einen Heizkessel oder Brenner sein.
Die Logik im Controller ist werkseitig mit Bezug auf die Konfiguration der Einheit eingestellt.
Die Freischaltung der Heizung und die Funktionslogiken können personalisiert werden.
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | |
| STH57 0 1 - Hilfsheizung - Sommerbetrieb - Art der Temperaturkontrolle | ||
| STH58 10.0 35.0 °C Hilfsheizung - Sommerbetrieb - Sollwert | ||
| STH59 0.0 25.0 °C Hilfsheizung - Sommerbetrieb - Proportional - Offset Temperatur | ||
| STH60 0.0 25.0 °C Hilfsheizung - Sommerbetrieb - Proportional - Aktivierungsdifferential | ||
| STH61 0 100 % | Hilfsheizung - Sommerbetrieb - Proportional - Offset Temperatur - Mindestanforderung | |
| STH62 0 100 % Hilfsheizung - Sommerbetrieb - Proportional - Höchstanforderung | ||
| STH91 0 1 - Hilfsheizung - Winterbetrieb - Art der Temperaturkontrolle | ||
| STH93 0.0 25.0 °C Hilfsheizung - Winterbetrieb - Proportional - Offset Temperatur | ||
| STH94 0.0 25.0 °C Hilfsheizung - Winterbetrieb - Proportional - Aktivierungsdifferential | ||
| STH95 0 100 % | Hilfsheizung - Winterbetrieb - Proportional - Offset Temperatur - Mindestanforderung | |
| STH96 0 100 % Hilfsheizung - Winterbetrieb - Proportional - Höchstanforderung | ||
10.9.1 Gesteuerte Vorrichtungen
Der Controller steuert die installierten Vorrichtungen, dies können sein:
- elektrische Widerstände, getrennt in eine oder zwei Leistungsstufen,
- ein Heißwasserregister mit analogem Signal, um die Öffnung eines Ventils zu regeln, und eine digitale Zustimmung, um eine Pumpe zu steuern, die sich einschaltet, sobald das Ventil sich öffnet. Mit dieser Steuerung ist die Funktion Frostschutz vorgesehen.
- ein Heizkessel, der von einem analogen Signal und einer digitalen Zustimmung gesteuert wird; diese aktiviert sich, sobald die analoge Anfrage vorliegt. Mit dieser Steuerung ist ein digitaler Eingang vorhanden, um dem Controller eventuelle Alarmmeldungen des Heizkessels zu übermitteln, und die Funktion Frostschutz ist vorgesehen.
- ein Brenner, der von einem analogen Signal und einer digitalen Zustimmung gesteuert wird; diese aktiviert sich, sobald die analoge Anfrage vorliegt. Mit dieser Steuerung ist ein digitaler Eingang vorhanden, um dem Controller eventuelle Alarmmeldungen des Brenners zu übermitteln.
Mit Hilfe des Parameters STH55 kann die Hilfsheizung freigeschaltet werden für:
- nur den Sommerbetrieb als Nachheizung in der Entfeuchtungsphase,
- nur den Winterbetrieb als einzige Quelle, wenn der Kühlkreis keine Zyklusumkehrung vorsieht, oder als Ergänzung der Heizung mit dem Kühlkreis,
- sowohl für den Sommer- als auch für den Winterbetrieb.
Funktion Frostschutz
Die Funktion Frostschutz, die mit der Steuerung des Heißwasserregisters und mit Heizkessel vorgesehen ist, wird aktiviert, wenn die Einheit in Betrieb ist und kein Heizbedarf vorliegt, wenn die Außenlufttemperatur unter dem eingestellten Wert in Parameter STH136 liegt.
Im Fall des Heißwasserregisters öffnet der Controller, wenn die Funktion Frostschutz aktiviert wird, das Ventil, das sie steuert, mit dem Wert, der in Parameter STH137 eingestellt ist, und aktiviert die Umwälzpumpe.
Im Fall des Heizkessels sendet der Controller, wenn die Funktion Frostschutz aktiviert wird, die Anforderung, die in Parameter STH137 eingestellt ist, sowie die Zustimmung zur Aktivierung an den Kessel.
10.9.2 Nachheizen
Wenn der Wert in Parameter STH55 auf 1 eingestellt ist, dann ist die Hilfsheizung nur für den Sommerbetrieb als Nachheizung beim Entfeuchten konfiguriert. Die Regelung kann proportional oder PID sein, je nach dem Wert, der in Parameter STH57 eingestellt ist. Der Wert in Parameter STH56 bezeichnet den Bezugsfühler für die Regelung, die mit dem in Parameter STH58 eingestellten Sollwert erfolgt.
10.9.3 Aktivierung in Zeitabschnitten
Die Einheit kann automatisch mit Hilfe von Zeitabschnitten gesteuert werden. Die Steuerung ermöglicht das Anhalten, die Änderung der Sollwerte und den Betriebsartenwechsel.
Die betroffenen Parameter sind in der Tabelle angegeben.
| Parameter Min Max | UM Beschreibung | ||
| ES1 0 144 h Zeitabschnitt 1 - Beginn | |||
| ES2 0 144 h Zeitabschnitt 1 - Ende | |||
| ES3 0 144 h Zeitabschnitt 2 - Beginn | |||
| ES4 0 144 h Zeitabschnitt 2 - Ende | |||
| ES5 0 144 h Zeitabschnitt 3 - Beginn | |||
| ES6 0 144 h Zeitabschnitt 3 - Ende | |||
| ES7 0 15 - Sollwertänderung - Montag | |||
| ES8 0 15 - Sollwertänderung - Dienstag | |||
| ES9 0 15 - Sollwertänderung - Mittwoch | |||
| ES10 0 15 - Sollwertänderung - Donnerstag | |||
| ES11 0 15 - Sollwertänderung - Freitag | |||
| ES12 0 15 - Sollwertänderung - Samstag | |||
| ES13 0 15 - Sollwertänderung - Sonntag | |||
| ES14 | -25.0 | 25.0 | °C Sollwertänderung - Mechanisches Kühlen - Offset |
| ES16 | -25.0 | 25.0 | °C Sollwertänderung - Mechanisches Heizen - Offset |
| ES18 0 15 - Einheit ausschalten - Montag | |||
| ES19 0 15 - Einheit ausschalten - Dienstag | |||
| ES20 0 15 - Einheit ausschalten - Mittwoch | |||
| ES21 0 15 - Einheit ausschalten - Donnerstag | |||
| ES22 0 15 - Einheit ausschalten - Freitag | |||
| ES23 0 15 - Einheit ausschalten - Samstag | |||
| ES24 0 15 - Einheit ausschalten - Sonntag | |||
| ES26 0 144 h Zeitabschnitt 4 - Beginn | |||
| ES27 0 144 h Zeitabschnitt 4 - Ende | |||
| ES31 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Montag | |||
| ES32 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Dienstag | |||
| ES33 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Mittwoch | |||
| ES34 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Donnerstag | |||
| ES35 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Freitag | |||
| ES36 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Samstag | |||
| ES37 0 15 - Aktivierung Heizbetrieb - Sonntag | |||
Es können bis zu 4 Zeitabschnitte mit den Parameterpaaren für Beginn und Ende des Intervalls eingestellt werden.
Jedem Wochentag kann eine Kombination der eingestellten Abschnitte zugeordnet werden, um den Sollwert zu ändern, das Gerät abzuschalten und die Betriebsart zu ändern.
Die Änderung des Sollwerts innerhalb des vorgesehenen Zeitabschnitts erfolgt durch Anwendung eines „Offsets“ im Vergleich zum aktiven Betriebswert.
Der aktive Betriebswert ergibt sich aus dem im Parameter eingestellten Wert und eventuelle externe Ausgleichsvorgänge.
Der Offset-Wert kann sowohl positiv als negativ sein. Im ersten Fall wird er zum Betriebssollwert addiert, im zweiten Fall davon abgezogen.
Es kann ein Offset-Wert für den Kühlbetrieb und einer für den Heizbetrieb eingestellt werden.

Wenn die Hilfsheizung gesteuert wird, behält sie bei der Aktivierung der Zeitabschnitte im Kühlbetrieb den Sollwert bei, der in Parameter STH58 eingestellt ist, während sie sich im Heizbetrieb entsprechend dem Offset ändert.
10.1 Einleitung
Der Controller ist programmiert, um unter sicheren Bedingungen die die Einheit darstellenden Komponenten zu verwalten, indem deren Betrieb bei sich ändernden Bedingungen geregelt wird, um einen gleichbleibenden Betrieb zu gewährleisten.
Im Rahmen dieser Verwaltung greift der Controller bei sich nähernden gefährlichen Bedingungen ein und begrenzt den Betrieb der Einheit teilweise oder vollständig.

Durch Berühren dieses Icons erhält man Zugriff auf das Menü „Alarme“. Wenn das Icon rot ist, ist mindestens
ein Alarm aktiv; wenn es grau ist, ist kein Alarm aktiv.
In nächsten Kapitel sind die Codes mit den entsprechenden Beschreibungen der verschiedenen Zustände aufgeführt, die im Alarmmenü erscheinen können.
Wenn sowohl bei laufender als bei stillstehender Einheit Mitteilungen festgestellt werden, ist so bald wie möglich der Kundendienst zu kontaktieren und der Code und die Beschreibung der Mitteilung mitzuteilen. Dann ist den Anweisungen des Kundendienstes Folge zu leisten.

Keine Initiativen ergreifen, bevor der Kundendienst kontaktiert wurde.
10.2 Alarmtabelle
In der Folge ist das Verzeichnis der Alarmcodes mit den entsprechenden Beschreibungen aufgeführt.
| Code | Beschreibung Code Beschreibung | ||
| AL1 | Alarm Fehler interner Speicher AL29 Alarm niedrige | Temperatur der Rückluft | |
| AL5 | Alarm Luftstrom von Differentialdruckumformer AL30 | Alarm hohe Temperatur der Auslassluft | |
| AL6 | Kreislauf 1 - Hochdruckalarm vom Druckschalter | AL31 Alarm niedrige Temperatur der Auslassluft | |
| AL7 | Kreislauf 2 - Hochdruckalarm vom Druckschalter | AL32 | Begrenzung der Temperatur der Auslassluft aktiviert |
| AL10 | Kreislauf 1- Alarm hoher Druck von Umformer AL33 | Kreislauf 1 - Externe Belüftung - Alarm Überlastungsschutz | |
| AL11 | Kreislauf 2- Alarm hoher Druck von Umformer AL34 | Kreislauf 1 - Externe Belüftung - Alarm Überlastungsschutz | |
| AL12 | Alarm hohe Feuchtigkeit der Rückluft AL35 | Versorgung Lüftung - Alarm Überlastungsschutz | |
| AL13 | Alarm niedrige Feuchtigkeit der Rückluft | AL36 Zurück | Lüftung - Alarm Überlastungsschutz |
| AL14 | Alarm Filter verschmutzt | AL51 Kreislauf 1 Verdichter 1 - Inverter blockiert | |
| AL17 | BMS - Alarm Kommunikationsfehler | AL52 c.pCOe 1 - Alarm Kommunikationsfehler | |
| AL18 | Kreislauf 1 - Verdichter 1 - Alarm Überlastungsschutz | AL53 c.p | COe 2- Alarm Kommunikationsfehler |
| AL19 | Kreislauf 1 - Verdichter 2 - Alarm Überlastungsschutz | AL54 c.p | COe 3 - Alarm Kommunikationsfehler |
| AL20 | Kreislauf 2 - Verdichter 1 - Alarm Überlastungsschutz | AL55 Alarm falsche Phasensequenz | |
| AL21 | Kreislauf 2 - Verdichter 2 - Alarm Überlastungsschutz | AL57 | Kreislauf 1 - Verdichter 1 - Alarm hohe Temperatur Ablass |
| AL26 | Begrenzung der Temperatur der Rückluft aktiviert | AL58 | Kreislauf 2 - Verdichter 1 - Alarm hohe Temperatur Ablass |
| AL27 | Alarm hohe Temperatur der Außenluft | AL59 | Kreislauf 1 - Verdichter 2 - Alarm hohe Temperatur Ablass |
| AL28 | Alarm hohe Temperatur der Rückluft | AL60 | Kreislauf 2 - Verdichter 2 - Alarm hohe Temperatur Ablass |
| AL61 | Alarm Fehler Fühler - Kreislauf 1 - Verdichter 1 - Temperatur Ablass | AL136 | Kreislauf 1 - Alarm niedriger Druck von Druckwächter |
| AL62 | Alarm Fehler Fühler - Kreislauf 2 - Verdichter 1 - Temperatur Ablass | AL137 | Kreislauf 2 - Alarm niedriger Druck von Druckwächter |
| AL63 | Alarm Fehler Fühler - Kreislauf 1 - Verdichter 2 - Temperatur Ablass | AL154 | Leckanzeigealarm |
| AL64 | Alarm Fehler Fühler - Kreislauf 2 - Verdichter 2 - Temperatur Ablass | AL159 | Alarm Feuer / Rauch |
| AL65 | Alarm Fehler Fühler - Temperatur der Rückluft AL160 Treiber Ventil 1 - Alarm Kommunikationsfehler | ||
| AL70 | Alarm Fehler Fühler - Temperatur der Auslassluft | AL161 Treiber Ventil 2 - Alarm Kommunikationsfehler | |
| AL72 | Alarm Fehler Umformer - Differenzdruck der Rückluft | AL162 CPY-Befeuchter - Allgemeiner Alarm | |
| AL73 | Alarm Fehler Umformer - Statischer Druck des Rücklaufkanals / Differentialdruck Korridor | AL163 CPY-Befeuchter - Allgemeine Anzeige | |
| AL74 | Alarm Fehler Fühler - CO2-Luftqualität AL164 CPY-Befeuchter - Alarm Kommunikationsfehler | ||
| AL75 | Alarm Fehler Fühler - VOC-Luftqualität AL166 Inverter 1 - Alarm Kommunikationsfehler | ||
| AL78 | Alarm Fehler Fühler - Relative Feuchtigkeit der Rückluft | AL170 Kreislauf 1 - Alarm geringe Überhitzung | |
| AL79 | Alarm Fehler Fühler - Relative Feuchtigkeit der Außenluft | AL171 Kreislauf 2 - Alarm geringe Überhitzung | |
| AL80 | Alarm Fehler Fühler - Temperatur der Außenluft | AL183 Kühlsollwert niedriger als Heizsollwert | |
| AL91 | Alarm Fehler Fühler - Mischlufttemperatur AL184 | Kreislauf 1 - Die Abtauung wurde für die maximale Zeit beendet | |
| AL94 | Alarm Fehler Umformer - Kreislauf 1 - Verflüssigungsdruck | AL185 | Kreislauf 2 - Die Abtauung wurde für die maximale Zeit beendet |
| AL95 | Alarm Fehler Umformer - Kreislauf 2 - Verflüssigungsdruck | AL191 | Höchstanzahl Fast-Restart in 1 Stunde erreicht |
| AL98 | Alarm Fehler Umformer - Kreislauf 1 - Verdampfungsdruck | AL192 | Höchstanzahl Fast-Restart in 24 Stunden erreicht |
| AL99 | Alarm Fehler Umformer - Kreislauf 1 - Verdampfungsdruck | AL201 Min./Max. Spannung | |
| AL102 | Alarm Fehler Fühler - Kreislauf 1 - Ansaugtemperatur | AL203 Kreislauf 1 - Niedriger Verdampfungsdruck | |
| AL103 | Alarm Fehler Fühler - Kreislauf 2 - Ansaugtemperatur | AL204 Kreislauf 2 - Niedriger Verdampfungsdruck | |
| AL106 | Alarm Fehler Umformer - Differentialdruck der Auslassluft | AL209 Externer Alarm | |
| AL107 | Alarm Fehler Umformer - Statischer Druck des Versorgungskanals / Differentialdruck Korridor | AL210 Alarm Fehler EEPROM | |
| AL114 | Kreislauf 1 - Niedrige Druckdifferenz | AL212 | Alarm Fehler Zugriff auf internen Speicher |
| AL115 | Kreislauf 2 - Niedrige Druckdifferenz | AL247 | Kreislauf 1 - Verdichter 1 - Außerhalb Kurve |
| AL127 | Kreislauf 1 - Verdichter 1 - Alarm Wartung AL250 | Widerstand 1 - Alarm Überlastungsschutz | |
| AL128 | Kreislauf 1 - Verdichter 2 - Alarm Wartung AL251 | Widerstand 2 - Alarm Überlastungsschutz | |
| AL131 | Kreislauf 2 - Verdichter 1 - Alarm Wartung AL258 | Kessel - Allgemeiner Alarm | |
| AL132 | Kreislauf 2 - Verdichter 2 - Alarm Wartung AL259 | Brenner - Allgemeiner Alarm | |
| AL135 | Versorgung Lüftung - Alarm Wartung | - | |