EEM-AE05 - Elektromotor MSW - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EEM-AE05 MSW
Dieses Benutzerhandbuch wurde mit Hilfe einer maschinellen Übersetzung erstellt. Wir haben uns nach Kräften bemüht, die Genauigkeit der Übersetzung zu gewährleisten. Bitte beachten Sie jedoch, dass automatische Übersetzungen nicht perfekt sind und menschliche Übersetzer nicht ersetzen können. Die offizielle Version des Benutzerhandbuchs ist in Englisch. Etwaige Unterschiede zwischen der übersetzten Fassung und dem englischen Original sind rechtlich nicht bindend. Sollten Sie Fragen zur Genauigkeit der Übersetzung haben, beziehen Sie sich bitte auf die englische Version, die die offizielle Referenz ist. Weitere Sprachversionen sind auf Anfrage über info@expondo.com erhältlich.
Technische Daten
| Beschreibung des Parameters Parameterwert | |
| Produktname | Elektrischer Motor |
| Modell | MSW-EEM-AE05 |
| Nennspannung [V~] / Frequenz [Hz] | 230|400 / 50 |
| Nennleistung [W] | 750 |
| Art der Arbeit | S1 |
| Schutzart IP | IP54 |
| Umdrehungsgeschwindigkeit [U/min] | 2874 |
| Effizienz [%] | 80.7 |
| Leistungsfaktor [cos Φ] | 0.75 |
| Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe) [mm] | 320 x 200 x 250 |
| Gewicht [kg] | 8.2 |
Diese Anweisungen müssen sorgfältig gelesen werden, um eine sichere und ordnungsgemäße Installation, Bedienung und Wartung des Motors zu gewährleisten. Die angegebenen Sicherheitshinweise müssen beachtet und vollständig befolgt werden.
Die folgenden Symbole sind Bestandteil der Betriebsanleitung.

WARNUNG
Dieses Symbol warnt vor gefährlichen Situationen, die die Sicherheit von Leben und Eigentum betreffen.
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGES

Dieses Symbol weist auf die Gefahr eines elektrischen Schlages hin. Das Symbol bedeutet, dass Vorsicht vor der Gefahr eines elektrischen Schlages geboten ist und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden sollten.
Dieses Gerät ist ein Elektromotor, der elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt. Der Motor ist für ein breites Spektrum von Antriebsanwendungen sowohl für den Netzbetrieb als auch in Verbindung mit Frequenzumrichtern ausgelegt.
Der Motor ist nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt.
Allgemeine Sicherheitsregeln:
Bitte lesen Sie die Betriebsanleitung des Motors für die richtige Lagerung, Installation und den Betrieb. Die mechanische und elektrische Installation und Wartung muss von qualifizierten Technikern durchgeführt werden!
Beachten Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit und zur Vermeidung von Sachschäden bei Arbeiten am Motor stets die Sicherheitshinweise und die folgenden Sicherheitsregeln.
- Trennen Sie das System. Trennen Sie die Hilfsstromkreise, z. B. die Antikondensationsheizung.
■ Verhindern Sie die Wiederverbindung.
■ Stellen Sie sicher, dass das Gerät spannungsfrei ist.
■ Erden Sie die Klemmen und schließen Sie sie kurz.
- Decken Sie nahe gelegene Komponenten, die noch unter Spannung stehen, ab oder isolieren Sie sie.
Um das System unter Spannung zu setzen, führen Sie die Maßnahmen in umgekehrter Reihenfolge durch.
Elektromotoren haben heiße Oberflächen, enthalten stromführende Teile und gefährliche rotierende Teile. Tödliche oder schwere Verletzungen und erhebliche Sachschäden können auftreten, wenn die erforderlichen Abdeckungen entfernt werden oder wenn die Motoren nicht ordnungsgemäß gehandhabt, betrieben oder gewartet werden.
HEBEN UND LAGERN
Bitte überprüfen Sie die gelieferte Ware auf eventuelle Transportschäden.
Motoren mit einem Gewicht von mehr als 25 kg haben Hebeösen oder Ringschrauben. Das tatsächliche Gewicht der Motoren ist auf dem Typenschild angegeben.
- Zum Anheben des Motors dürfen nur die Haupttragösen oder Ringschrauben des Motors verwendet werden.
■ Verwenden Sie alle Hebeösen an den Motoren.
■ Verwenden Sie keine beschädigten Hebeösen.
Stöße, Stürze und Feuchtigkeit sollten beim Transport vermieden werden.
Während der Lagerung müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein.
- Die Lagerräume müssen Schutz vor extremen Witterungsbedingungen bieten. Sie müssen trocken, staub-, frost- und vibrationsfrei sowie gut belüftet sein.
■ Die Temperatur muss zwischen -15^ und 40^ liegen.
■ Die Motorwelle muss mindestens einmal pro Jahr von Hand gedreht werden.
Schützen Sie die Motoren vor direkter Sonneneinstrahlung und vor Gasen, die sich korrosiv auf die Motoren auswirken. - Ungeschützte bearbeitete Oberflächen (Wellenenden und Flansche) sollten gegen Korrosion behandelt werden.
- Öffnen Sie etwaige Kondenswasserabflusslöcher, um das Kondenswasser ablaufen zu lassen (<6 Monate).
- Wenn eine Antikondensationsheizung vorhanden ist, schalten Sie diese während der Maschinenstillstände ein.
COMMISSIONING
Prüfen Sie den Motor sofort nach Erhalt auf äußere Beschädigungen (z.B. Wellenenden und Flansche sowie lackierte Flächen) und informieren Sie, falls vorhanden, unverzüglich den Spediteur.
Überprüfen Sie alle Angaben auf dem Typenschild, insbesondere die Spannung und den
Wicklungsanschluss, um sicherzustellen, dass der Motorschutz und der Anschluss korrekt ausgeführt werden.
Prüfen des Isolationswiderstandes
Der Isolationswiderstand der Motorwicklung muss vor dem Anlassen des Motors gemessen werden, wenn die Wicklung zu feucht ist.
■ Diese Arbeiten dürfen nur von entsprechend geschultem Personal durchgeführt werden.
- Bringen Sie vor der Inbetriebnahme alle Abdeckungen an, die verhindern sollen, dass aktive oder rotierende Teile berührt werden können.
- Wenn Stromkabel angeschlossen sind, stellen Sie sicher, dass keine Netzspannung angeschlossen werden kann.
- Nachdem Sie den Isolationswiderstand gemessen haben, entladen Sie die Wicklung, indem Sie sie mit dem Erdpotential verbinden.
■ Die Messung des Isolationswiderstandes sollte bei stillstehendem Motor durchgeführt werden. - Werden die Messungen bei Wicklungstemperaturen ungleich 25 °C durchgeführt, so ist der Messwert auf die Referenztemperatur von 25 °C umzurechnen, um die Werte mit der nachstehenden Tabelle vergleichen zu können.
Der Isolationswiderstand halbiert sich jedes Mal, wenn die Temperatur um 10 °K ansteigt.
Der Widerstand verdoppelt sich jedes Mal, wenn die Temperatur um 10 °K sinkt.
Der auf 25°C korrigierte Isolationswiderstand muss höher sein als der unten angegebene Referenzwert.
Wird der Referenzwiderstandswert nicht erreicht, ist die Wicklung zu feucht und muss im Ofen getrocknet werden. Die Ofentemperatur sollte 12 Stunden lang zwischen 90 °C und 100 °C liegen.
| Isolationswiderstand der Statorwicklung bei 25 °C | |
| Messkreis Spannung | 500 V |
| Mindestisolationswiderstand für neue, gereinigte oder reparierte Wicklungen | 100 MΩ |
MECHANISCHE INSTALLATION
Sicherheitserwägungen
- Die Maschine ist für die Installation und Benutzung durch qualifiziertes Personal bestimmt, das mit den Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen und den nationalen Rechtsvorschriften vertraut ist.
■ Die zur Verhütung von Unfällen am Aufstellungs- und Betriebsort erforderlichen Sicherheitseinrichtungen sind entsprechend den örtlichen Vorschriften vorzusehen. - Die Temperatur des Außengehäuses des Motors kann während des normalen Betriebs und insbesondere nach dem Abschalten zu heiß zum Anfassen sein.
■ Achten Sie auf die rotierenden Teile des Motors. - Öffnen Sie Klemmenkästen nicht, wenn sie unter Spannung stehen.
Bitte überprüfen Sie dies vor der Inbetriebnahme:
■ Die Kondenswasserabflusslöcher befinden sich immer an der tiefsten Stelle des Motors!
■ Schließen Sie den Motor an, der der angegebenen Drehrichtung entspricht.
■ Stellen Sie sicher, dass alle Dichtungen und Dichtungsflächen unbeschädigt und sauber sind.
Beim Ausrichten und Befestigen des Motors ist Folgendes zu beachten:
Der Motor muss auf einem Sockel montiert werden, der stabil genug ist, um Verwindungen und Vibrationen zu verhindern.
■ Die Füße und Flansche müssen sicher befestigt werden.
■ Vermeiden Sie die Verwendung von starren Kupplungsmaßnahmen.
■ Die Motoren müssen sorgfältig ausgerichtet werden. Eine falsche Ausrichtung kann zum Ausfall der Schläge, zu Vibrationen und sogar zum Bruch der Welle führen.
Kupplungshälften und Riemenscheiben müssen mit geeigneten Vorrichtungen und Werkzeugen, die die Lager und Dichtungen nicht beschädigen, auf die Welle aufgezogen werden. Montieren Sie niemals eine Kupplungshälfte oder eine Riemenscheibe durch Håmmern oder durch Abziehen mit einem gegen den Motorkörper gedrückten Hebel.
■ Eine zu hohe Riemenspannung beschädigt die Lager und kann zu Wellenschäden führen.
- Bei Verwendung eines Riemenantriebs ist darauf zu achten, dass die treibende und die getriebene Scheibe richtig ausgerichtet sind.
Der Motor sollte so montiert werden, dass die Kühlluft ungehindert zum Motor hin und von ihm weg strömen kann.
■ Die in den Produktkatalogen angegebenen zulässigen Belastungswerte für Lager dürfen nicht überschritten werden.
Standardmäßig ist der Motor mit einer halben Passfeder ausgewuchtet.
Kupplungshälften oder Riemenscheiben müssen nach der Bearbeitung der Keilnuten ausgewuchtet werden. Die Auswuchtung muss gemäß der für den Motor angegebenen Auswuchtmethode erfolgen. Bei der Ausrichtung des Motors zur Last ist darauf zu achten, dass die verwendeten Kupplungen auf der gleichen Achse liegen. Darüber hinaus ist zwischen den Kupplungen ein axiales Spiel von mindestens 2-5 mm erforderlich.
Wird das Riemenscheibensystem für den Anschluss des Motors an die Last verwendet, muss darauf geachtet werden, dass die Riemenscheiben achsparallel sind und der Riemen nicht zu fest oder zu locker sitzt.
ELEKTRISCHE INSTALLATIONS- UND BETRIEBSBEDINGUNGEN

Prüfen Sie vor der Installation die Motordaten auf dem Typenschild, ob sie den
Anforderungen der Last und den Spezifikationen von Spannung und Frequenz entsprechen.
Messen Sie den Isolationswiderstand zwischen Wicklungen und Gehäuse.

Beachten Sie vor dem Anschließen des Motors die folgenden Sicherheitshinweise:
- Nur qualifiziertes und geschultes Personal darf Arbeiten am Motor im Stillstand durchführen.
- Trennen Sie den Motor von der Stromversorgung und treffen Sie Vorkehrungen, damit er nicht wieder angeschlossen werden kann. Dies gilt auch für Hilfsstromkreise.
■ Prüfen Sie, ob der Motor wirklich spannungslos ist.
■ Stellen Sie vor Beginn aller Arbeiten eine sichere Schutzleiterverbindung her. - Es ist darauf zu achten, dass sich keine Fremdkörper, Schmutz oder Feuchtigkeit im Anschlusskasten befinden.
- Halten Sie das Innere des Anschlusskastens sauber und frei von abgeschnittenen Drahtenden.
- Zusätzliche offene Kabeleinführungen sind mit O-Ringen oder geeigneten Flachdichtungen zu verschließen, der Klemmenkasten selbst muss mit der Originaldichtung staub- und wasserdicht verschlossen werden.
Sichern Sie bei der Durchführung eines Testlaufs die Passfeder ohne Ausgangselemente. - Bevor die Maschine an die Versorgungsspannung angeschlossen wird, muss die Erdung gemäß den örtlichen Vorschriften durchgeführt werden.
Die im Leerlauf auftretenden Verluste sind bei Einphasenmotoren wesentlich höher als die Verluste im Nennlastbetrieb. Deshalb dürfen Einphasenmotoren nicht über längere Zeit im Leerlauf betrieben werden.
Klemmen und Drehrichtung
Die Standardmotoren sind für Rechts- und Linkslauf geeignet.
Wenn bei einem Drehstrommotor die Stromkabel L1, L2, L3 an U1, V1 bzw. W1 angeschlossen sind, dreht sich die Welle des Drehstrommotors im Uhrzeigersinn (wenn man von der Antriebsseite auf die Welle schaut). Wenn zwei der Stromkabel vertauscht werden, ist die resultierende Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn.
Wenn bei einem Einphasenmotor die Stromkabel L1 und N an U1 bzw. U2 angeschlossen sind, dreht sich die Welle des Einphasenmotors im Uhrzeigersinn (wenn man von der Antriebsseite auf die Welle
schaut). Werden die Wicklungsenden (Z1 und Z2) der Hilfswicklung ausgetauscht, so ergibt sich eine Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn.
Neben den Hauptwicklungsklemmen und der Erdungsklemme kann der Klemmenkasten auch Anschlüsse für Thermistoren, Heizelemente oder andere Hilfsgeräte enthalten.
Der Klemmenkasten von Standard-Drehstrommotoren mit einfacher Drehzahl enthält normalerweise sechs Wicklungsklemmen und mindestens eine Erdungsklemme. Dies ermöglicht die Verwendung von DOL (direct online) oder Y/D (star delta) Start. Der Standard-Klemmenkasten für Einphasenmotoren enthält vier Wicklungsklemmen (zwei Hauptwicklungsenden und zwei Hilfswicklungsenden), zwei Kondensatorklemmen (CR) und mindestens eine Erdungsklemme. Die Drehstrommotoren müssen in Stern oder Dreieck entsprechend der auf dem Typenschild angegebenen Nennspannung und der Netzspannung, an die sie angeschlossen werden, angeschlossen werden. Bei einer 400-V-Versorgung von Phase zu Phase müssen die Motoren mit 230/400-V-Typenschildwerten in Stern (Y) und die Motoren mit 400/690-V-Typenschildwerten in Dreieck ( ) angeschlossen werden. Für Einphasenmotoren sind je nach Drehrichtung die unten angegebenen Anschlussarten anzuwenden.
Klemmenanschluss für Motor mit einfacher Drehzahl:

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U1 W1 V1Star Connection

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W2 U2 V2 U1 V1 W1 L1 L2 L3
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U1 W1 V1
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W2 U1 L1 U2 V1 L2 V2 W1 L3Delta-Verbindung
Fehlersuche für Drehstrommotoren
Die Wartung des Motors und die Fehlersuche müssen von qualifizierten Personen durchgeführt werden, die über geeignete Werkzeuge und Ausrüstung verfügen. Bevor Sie Störungen beheben, lesen Sie bitte die Informationen im Abschnitt "Sicherheitshinweise".
| Defekt | Ursache | Abhilfe |
| Der Motor startet nicht | Durchgebrannte Sicherungen | Ersetzen Sie die Sicherungen durch korrekte Sicherungen mit Nennwert |
| Falsche Leitungsanschlüsse | Überprüfen Sie die Verbindungen | |
| Motor überlastet | Verringern Sie die Belastung | |
| Mechanische Schäden | Prüfen Sie, ob sich der Motor und der Antrieb frei drehen | |
| Eine der Phasen kann offen sein | Prüfen Sie die Phasen auf der Leitung | |
| Motor wird abgewürgt | Eine der Phasen kann offen sein. | Prüfen Sie, ob es eine unterbrochene Phase in den Leitungen gibt. |
| Falsche Motorauswahl. | Ändern Sie den Typ oder die Größe. Wenden Sie sich an den Lieferanten oder Konstrukteur des Geräts. | |
| Überlastung. | Verringern Sie die Belastung | |
| Niederspannung. | Prüfen Sie, ob die auf dem Typenschild angegebene Spannung eingehalten wird. Überprüfen Sie die Verbindung. | |
| Offener Stromversorgungs- oder Steuerkreis. | Durchgebrannte Sicherungen, Überprüfung des Lastrelais, des Stators und der Kontrollknöpfe. | |
| Der Motor braucht sehr lange, um auf Touren zu kommen | Niederspannung | Überprüfen Sie die Kapazität des Stromkreises und die Stromquelle |
| Überlastung | Verringern Sie die Belastung | |
| Rotor beschädigt | Rotor auswechseln | |
| Falsche Konvertereinstellungen | Korrigieren Sie die Einstellungen | |
| Motor läuft und geht aus | Stromausfall | Prüfen Sie, ob ein Wackelkontakt in der Stromversorgungsleitung, den Sicherungen und der Steuerung vorliegt. |
| Falsche Drehrichtung | Falsche Reihenfolge der Phasen | Vertauschte Anschlüsse an Klemmen |
| Motor erwärmt sich zu stark | Motor überlastet Verringern Sie die Belastung | |
| Niederspannung | Motor an die Versorgungsspannung anpassen | |
| Die Umgebungstemperatur ist zu hoch | Beachten Sie den zulässigen Temperaturbereich, verringern Sie ggf. die Belastung oder Prüfen Sie die Isolationsklasse und verwenden Sie einen geeigneten Spezialmotor | |
| Unzureichende Kühlung | Kühluftzufuhr sicherstellen, Kühlluftkanäle reinigen | |
| Ausfall des Lagers | Lager auswechseln | |
| Unsymmetrische Spannung | Prüfen Sie den Stromkreis | |
| Kurzschluss in der Wicklung des Motors | Spulen Sie den Motor zurück | |
| Eine der Phasen kann offen sein | Prüfen Sie die Phasen auf der Leitung | |
| Kaputtes oder fehlendes Beatmungsgerät | Überprüfen Sie das Beatmungsgerät | |
| Geräuschvoller Betrieb | Eine der Phasen kann offen sein | Prüfen Sie die Phasen auf der Leitung |
| Luftspalt nicht gleichmäßig | Prüfen Sie den Sitz der Lager | |
| Gebläselagerschild oder Gebläseabdeckung | Prüfen Sie die Montage des Ventilators | |
| Defektes Beatmungsgerät | Ersetzen Sie das Beatmungsgerät | |
| Falsche Kopplung des Motors mit der angetriebenen Maschine | Einstellen der Motorausrichtung und der Riemenspannung | |
| Gebrochene Rotorstange | Rotor auswechseln | |
Störungen während des Betriebs
Abweichungen von den Bedingungen während des normalen Betriebs, wie z. B. ein Anstieg der Leistungsaufnahme, der Temperaturen oder der Vibrationen, ungewöhnliche Geräusche oder Gerüche, das Auslösen von Überwachungsgeräten usw., deuten darauf hin, dass der Motor nicht ordnungsgemäß funktioniert. Dies kann zu Fehlern führen, die den Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben können.
■ Informieren Sie sofort das Wartungspersonal.
- Im Zweifelsfall schalten Sie den Motor sofort ab und beachten Sie die anlagenspezifischen Sicherheitsbedingungen.
INSPEKTION
Sicherheitshinweise
- Bevor Sie mit den Arbeiten an den Motoren beginnen, vergewissern Sie sich, dass die Anlage bzw. das System gemäß den entsprechenden Vorschriften und Bestimmungen freigeschaltet wurde.
- Achten Sie darauf, dass neben den Hauptströmen auch Zusatz- und Hilfsstromkreise, insbesondere bei Heizgeräten, abgeschaltet werden.
- Ein Motor mit Frequenzumrichterspeisung kann auch bei Motorstillstand anlaufen.
- Bestimmte Teile des Motors können Temperaturen von über 50°C erreichen. Körperlicher Kontakt mit dem Motor kann zu Verbrennungen führen! Prüfen Sie die Temperatur der Teile, bevor Sie sie berühren.
Allgemeine Inspektion
Überprüfen Sie den Motor in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch einmal im Jahr. Die Häufigkeit der Kontrollen hängt u. a. von der Luftfeuchtigkeit und den örtlichen Wetterbedingungen ab. Diese kann zunächst experimentell ermittelt werden und muss dann strikt eingehalten werden. Halten Sie den Motor sauber und sorgen Sie für einen freien Luftstrom. Wenn der Motor in einer staubigen Umgebung eingesetzt wird, muss das Belüftungssystem regelmäßig überprüft und gereinigt werden.
■ Überprüfen Sie den Zustand der Wellendichtungen und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus.
■ Überprüfen Sie den Zustand der Anschlüsse und der Befestigungs- und Montageschrauben.
- Überprüfen Sie den Zustand des Lagers, indem Sie auf ungewöhnliche Geräusche achten, Vibrationen messen, die Lagertemperatur messen und das verbrauchte Schmierfett überprüfen.
■ Prüfen Sie, ob die elektrischen Parameter eingehalten werden.
■ Prüfen Sie, ob die Isolationswiderstände der Wicklungen ausreichend hoch sind.
- Prüfen Sie, ob die Kabel und isolierenden Teile und Komponenten in gutem Zustand sind und keine Verfärbungen aufweisen.
Unzulässige Abweichungen, die bei der Prüfung festgestellt werden, sind unverzüglich zu beseitigen. Wenn der Lack beschädigt ist, muss er repariert werden, um das Gerät vor Korrosion zu schützen. Achten Sie besonders auf die Lager, wenn sich ihre berechnete Lebensdauer dem Ende zuneigt. Wenn Sie Verschleißerscheinungen feststellen, bauen Sie den Motor aus, prüfen Sie die Teile und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus. Beim Austausch der Lager müssen die Ersatzlager vom gleichen Typ sein wie die ursprünglich eingebauten. Die Wellendichtungen müssen beim Austausch der Lager durch Dichtungen gleicher Qualität und Eigenschaften wie die Originaldichtungen ersetzt werden.
WARTUNG UND REPARATUR
Reinigung
Reinigen Sie die Kühlluftkanäle, durch die die Umgebungsluft strömt, regelmäßig, z. B. mit trockener Druckluft.
Achten Sie insbesondere bei der Reinigung mit Druckluft auf eine geeignete Schutzkleidung.
Falls Kondensatabflusslöcher vorhanden sind, müssen diese je nach den klimatischen Bedingungen in regelmäßigen Abständen geöffnet werden. Um den Schutzgrad aufrechtzuerhalten, müssen etwaige Kondenswasserabflusslöcher verschlossen werden.
Anleitung zur Reparatur
Nur entsprechend qualifizierte Personen sollten mit der Inbetriebnahme und Bedienung der Geräte beauftragt werden. Qualifizierte Personen im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise dieses Handbuchs sind Personen, die über die erforderliche Berechtigung zur Inbetriebnahme, Erdung und Kennzeichnung von Geräten, Systemen und Stromkreisen gemäß den einschlägigen Sicherheitsnormen verfügen.
Bevor Sie mit den Arbeiten am Drehstrommotor beginnen, insbesondere bevor Sie die Abdeckungen der aktiven Teile öffnen, vergewissern Sie sich, dass der Drehstrommotor oder das System ordnungsgemäß vom Netz getrennt ist.
Auswechseln von Lagern
Besondere Vorsicht ist bei den Lagern geboten. Diese müssen mit Hilfe von Abziehern entfernt und durch Erhitzen oder mit speziellen Werkzeugen montiert werden.
Ausgebaute Lager dürfen nicht wiederverwendet werden.
Umspulen
Das Umwickeln sollte immer von qualifizierten Werkstätten durchgeführt werden.
Montage
Montieren Sie den Motor nach Möglichkeit auf einer Ausrichtplatte.
Vermeiden Sie bei der Montage des Lagerschildes eine Beschädigung der aus dem Statorgehäuse herausragenden Wicklungen.
Achten Sie darauf, den Kabelmantel nicht zu beschädigen. Die Anzugsdrehmomente müssen an die Art des verwendeten Kabelmantelmaterials angepasst werden.
Die Wellenabdichtung muss ohne Beschädigung in der richtigen Position montiert werden.
■ Prüfen Sie die Dichtungen des Klemmenkastens und tauschen Sie sie bei Bedarf aus.
■ Vergessen Sie nicht die Schaumstoffabdeckung in der Kabeldurchführung (dichten Sie alle Löcher vollständig ab und verhindern Sie, dass die Kabel scharfe Kanten berühren).
■ Reparieren Sie eventuelle Lackschäden (auch an Schrauben/Bolzen).
- Überprüfen Sie die Anzugsdrehmomente aller Schrauben sowie der Schrauben, die nicht gelöst wurden.
ENTSORGUNG
Demontieren Sie den Motor mit den im Maschinenbau üblichen Verfahren.
Entsorgen Sie die abgetrennten Komponenten entsprechend den örtlichen Vorschriften oder über einen Entsorgungsfachbetrieb.

Umwelt – und Entsorgungshinweise
Hersteller an Verbraucher
Sehr geehrte Damen und Herren,
gebrauchte Elektro – und Elektronikgeräte dürfen gemäß europäischer Vorgaben [1] nicht zum unsortierten Siedlungsabfall gegeben werden, sondern müssen getrennt erfasst werden. Das Symbol der Abfalltonne auf Rädern weist auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung hin. Helfen auch Sie mit beim Umweltschutz. Sorgen Sie dafür, dieses Gerät, wenn Sie es nicht mehr weiter nutzen wollen, in die hierfür vorgesehenen Systeme der Getrenntsammlung zu geben.

In Deutschland sind Sie gesetzlich [2] verpflichtet, ein Altgerät einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die öffentlich – rechtlichen Entsorgungsträger (Kommunen) haben hierzu Sammelstellen eingerichtet, an denen Altgeräte aus privaten Haushalten ihres Gebietes für Sie kostenfrei entgegengenommen werden. Möglicherweise holen die rechtlichen Entsorgungsträger die Altgeräte auch bei den privaten Haushalten ab.
Bitte informieren Sie sich über Ihren lokalen Abfallkalender oder bei Ihrer Stadt – oder Gemeindeverwaltung über die in Ihrem Gebiet zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Rückgabe oder Sammlung von Altgeräten.
[1] RICHTLINIE 2002/96/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES ÜBER ELEKTRO – UND ELEKTRONIK – ALTGERÄTE
[2] Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro – und Elektronikgeräten (Elektro – und Elektronikgerätegesetz – ElektroG).