HFM 10T1 - Kamera Kern - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts HFM 10T1 Kern als PDF.
| Produkttyp | Elektronische Hängewaage (Kranwaage) |
| Marke und Modell | Kern HFM 10T1 |
| Wägebereich (max) | 10 000 kg |
| Ablesbarkeit (d) | 1 kg |
| Tarabereich (durch Subtraktion) | 10 000 kg |
| Wiederholbarkeit | 5 kg |
| Linearität | ±10 kg |
| Stabilisierungszeit | 2 s |
| Genauigkeit | 0,2 % des Maximalwerts |
| Maßeinheit | kg |
| Abmessungen Gehäuse (L x B x H) | 300 x 190 x 230 mm |
| Gesamtabmessungen (Höhe mit Haken) | 840 mm |
| Nettogewicht | 35 kg |
| Netzversorgung | 220-240 V AC 50 Hz |
| Sekundärnetzteil | 9 V, 800 mA |
| Integrierter Akku | 6 V, 10 Ah (Betriebsdauer bis zu 60 h mit Hintergrundbeleuchtung, Ladezeit 14 h) |
| Fernbedienung | Funkfrequenz, Reichweite ca. 20 m, Batterie 12 V (Typ 23A) |
| Anzeige | Digital, Ziffernhöhe 30 mm, Hintergrundbeleuchtung |
| Gehäusematerial | Lackiertes Metall |
| Material Haken und Öse | Vernickelter Stahl |
| Zulässige Umgebungstemperatur | 0 bis +40 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0% bis 80% nicht kondensierend |
| Hauptfunktionen | Nullstellung, Tara, Haltefunktion (Hold), Ablesbarkeit ändern, Standby-Modus, Menüeinstellungen |
| Wartung und Reinigung | Reinigung mit weichem Tuch und mildem Glasreiniger. Regelmäßige Wartung erforderlich (Sichtprüfung, Maße, Verschleißteile) alle 3 Monate. |
| Sicherheit | Sicherheitslasche gegen Herunterfallen, Not-Aus, Überlastmeldung "-ol-", Verbot der Nutzung unter hängender Last |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Original-Ersatzteile erforderlich. Reparaturen nur durch Fachpersonal. Dokumentation obligatorisch. |
| Allgemeine Informationen | Bedienungsanleitung mit Logbuch. Empfohlenes Justiergewicht: 10 t (M1). Garantie bei Nichtbeachtung der Anweisungen ungültig. |
Häufig gestellte Fragen - HFM 10T1 Kern
Benutzerfragen zu HFM 10T1 Kern
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Kamera kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HFM 10T1 - Kern und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HFM 10T1 von der Marke Kern.
BEDIENUNGSANLEITUNG HFM 10T1 Kern
Regelmäßige Wartung und Instandhaltung
Logbook
Weitere Sprachversionen finden Sie online unter www.kern-sohn.com/manuals

Betriebsanleitung / Logbuch
Elektronische Kranwaage
Inhalt
- Technische Daten ____ 4
1.1 Abmessungen 5
1.2 Typenschild 6
1.3 Konformitätserklärung 7 - Allgemeine Sicherheits hinweise ____9
- Die Kranwaage auf einen Blick ____ 13
3.1 Übersicht 13
3.2 Anzeige 14
3.3 Tastatur 14
3.4 Numerische Eingabe 15
3.5 Funk-Fernbedienung 15
3.6 Aufkleber 16 - Inbetriebnahme ____ 17
4.1 Auspacken 17
4.2 Original-Abmessungen 17
4.3 Akkubetrieb 18
4.4 Standby-Modus 19
4.5 Waage aufhängen 20 - Bedienung ____21
5.1 Sicherheitshinweise 21
5.2 Kranwaage beladen 22
5.3 Ein-/Ausschalten 25
5.4 Waage nullstellen 25
5.5 Tarieren 26
5.6 Wägen 26
5.7 Gewichtswert halten (einfrieren) 26 - Menü ____ 27
- Justierung ____29
-
Fehlermeldungen ____ 30
-
Wartung, Reparatur, Reinigung und Entsorgung ____ 31
9.1 Reinigung und Entsorgung 31
9.2 Regelmäßige Wartung und Instandhaltung 33
9.3 Checkliste „Regelmäßige Wartung“ 35
9.4 Wartungstabelle 36
9.5 Zeichnungen Haken, Schäkel und Kranwaage 37
9.6 Überprüfungsintervalle 38
9.7 Zeichnung mit Maß „h“ 39 - Anhang ____40
10.1 Checkliste „Erweiterte Wartung“ (Generalüberprüfung) ____ 40
10.2 Liste „Ersatzteile und Reparaturen“ 41 - Kleine Pannenhilfe ____ 43
1. Technische Daten
| KERN | HFM 1T0.1 | HFM 3T0.5 | HFM 5T0.5 | HFM 10T1 |
| Ablesbarkeit (d) | 0.1 kg | 0.5 kg | 0.5 kg | 1 kg |
| Wägebereich (Max) | 1 000 kg | 3 000 kg | 5 000 kg | 10 000 kg |
| Tarierbereich (subtraktiv) | 1 000 kg | 3 000 kg | 5 000 kg | 10 000 kg |
| Reproduzierbarkeit | 500 g | 1 kg | 2.5 kg | 5 kg |
| Linearität | ±1 kg | ±2 kg | ±5 kg | ±10 kg |
| EmpfohlenesJustiergewicht, nichtbeigegeben (Klasse) | 1 t (M1) | 3 t (M1) | 5 t (M1) | 10 t (M1) |
| Einschwingzeit | 2 s | |||
| Präzision | 0.2 % von Max. | |||
| Anwärmzeit | 30 min | |||
| Einheit | kg | |||
| ZulässigeUmgebungstemperatur | 0...+40 °C | |||
| Relative Feuchtigkeit | 0 bis 80 %, nicht kondensierend | |||
| Eingangsspannung | 220V - 240V AC 50 Hz | |||
| Netzteil Sekundärspannung | 9V, 800 mA | |||
| Akku(serienmäßig) | 6 V, 10 AhBetriebsdauer, Hinterleuchtung an 50 hLadezeit 14 h | |||
| Anzeige | Ziffernhöhe 30 mm | |||
| Gehäusegröße B x T x H,(mm) | 270 x 175 x 200 | 300 x 190 x 230 | ||
| Material Gehäuse | Metall, lackiert | |||
| Material Haken und Öse | Stahl vernickelt | |||
| Nettogewicht (kg) | 16 | 18 | 23 | 35 |
| Fernbedienung(serienmäßig) | Batterie Size 23A (1 x 12V)B x T x H 48 x 16 x 95 mm | |||
1.1 Abmessungen

| A B | C D E | F G | |||||
| mm | mm | mm | mm | mm | mm | mm | |
| HFM 1T0.1 | 270 | 175 | 200 | 610 | 540 | 68 | 40 |
| HFM 3T0.5 | 270 | 175 | 200 | 610 | 540 | 74 | 40 |
| HFM 5T0.5 | 300 | 190 | 230 | 730 | 650 | 74 | 55 |
| HFM 10T1 | 300 | 190 | 230 | 840 | 750 | 92 | 60 |
1.2 Typenschild

| 1 | KERN Logo |
| 2 | Modellbezeichnung |
| 3 | Wägebereich [Max] |
| 4 | Daten zur Stromversorgung |
| 5 | Firmenanschrift |
| 6 | Ablesbarkeit [d] |
| 7 | Herstellungsdatum |
| 8 | CE Zeichen |
| 9 | Entsorgungszeichen |
| 0 | Seriennummer |
1.3 Konformitätserklärung

KERN & Sohn GmbH
Ziegelei 1
72336 Balingen-Frommern
Germany
www.kern-sohn.com
+0049-[0]7433-9933-0
FAX +0049-[0]7433-9933-149
info@kern-sohn.com
EU-Konformitätserklärung | EU Declaration of Conformity
DE Wir erklären hiermit unter alleiniger Verantwortung, dass das Produkt, auf das sich diese Erklärung bezieht, mit den nachstehenden Richtlinien übereinstimmt. Das Produkt erfüllt die einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Union.
Ort der Ausstellung: 72336 Balingen,
Albert Sauter KERN & Sohn GmbH
Signatur:
Signature:
Geschäftsführer
Managing director

Weitere Sprachen finden Sie online unter:
www.kern-sohn.com/ce
2. Allgemeine Sicherheitshinweise
Pflichten des Betreibers
Die nationalen Unfallverhütungsvorschriften sowie die Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften des Betreibers beachten.
■ Alle Sicherheitsvorschriften des Kranherstellers beachten.
- Die Waage darf nur für den vorgesehenen Verwendungszweck benutzt werden. Jede Art von Verwendung, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben ist, wird als unsachgemäße Verwendung betrachtet. Für Sach- und Personenschäden, die aus einer solchen, unsachgemäßen Verwendung resultieren, ist allein der Besitzer verantwortlich, auf keinen Fall Fa. KERN & Sohn.
Fa. KERN & Sohn kann nicht haftbar gemacht werden, wenn die Kranwaage verändert oder unsachgemäß verwendet wird und wenn daraus Schäden entstehen.
- Kranwaage, Kran und Lastaufnahmemittel regelmäßig warten und Instand halten (siehe Kap. 9).
- Prüfungsergebnis protokollieren und im Logbuch aufbewahren.
Organisatorische Maßnahmen
- Nur geschulte und unterwiesene Personen mit der Bedienung beauftragen.
- Sicherstellen, dass die Betriebsanleitung am Einsatzort der Kranwaage jederzeit greifbar ist.
- Montage, Inbetriebnahme und Wartung nur durch geschultes Fachpersonal ausführen lassen.
■ Nur Original-Ersatzteile verwenden. - Alle Reparaturen müssen von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Reparaturen und Ersatzteile sind zu dokumentieren. (siehe Liste „Ersatzteile und Reparaturen sicherheitsrelevanter Teile“).
- Alle Wartungen müssen dokumentiert werden (siehe Checkliste „Regelmäßige Wartung“ Kap. 9.3).
- Lasttragende Bauteile dürfen nur als komplettes Ersatzteil-Set getauscht werden. Die Abmessungen der neuen Bauteile müssen notiert werden (siehe Checkliste „Regelmäßige Wartung“ Kap. 9.3).
Umgebungsbedingungen
- Kranwaage niemals in explosionsgefährdeten Räumen betreiben. Die Serienausführung ist nicht Ex-geschützt.
-
Kranwaage nur unter wie in vorliegender Betriebsanleitung, (speziell Kap. 1 „Techn. Daten“) beschriebenen Umgebungsbedingungen einsetzen.
-
Setzen Sie die Kranwaage keiner starken Feuchtigkeit aus. Eine nicht erlaubte Betauung (Kondensation von Luftfeuchtigkeit am Gerät) kann auftreten, wenn ein kaltes Gerät in eine wesentlich wärmere Umgebung gebracht wird. Akklimatisieren Sie in diesem Fall das vom Netz getrennte Gerät ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur.
- Kranwaage nicht in korrosionsgefährdeter Umgebung verwenden.
- Kranwaage vor hoher Luftfeuchtigkeit, Dämpfen, Flüssigkeiten und Staub schützen.
- Extreme Wärme sowie Temperaturschwankungen z.B. durch direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Beim Auftreten von elektromagnetischen Feldern (z. B. durch Mobiltelefone oder Funkgeräte), bei statischen Aufladungen sowie bei instabiler Stromversorgung sind große Anzeigeabweichungen (falsche Wägeergebnisse) möglich. Der Standort muss dann gewechselt oder die Störquelle beseitigt werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die von Ihnen erworbene Waage dient zum Bestimmen des Wägewertes von Wägegut. Sie ist zur Verwendung als „nichtselbsttätige Waage“ vorgesehen, d.h. das Wägegut wird ausschließlich vertikal, manuell, vorsichtig und „ruckfrei“ an den Kranhaken angehängt. Nach Erreichen eines stabilen Wägewertes kann der Wägewert abgelesen werden.
- Kranwaage ausschließlich zum Heben und Wiegen von frei beweglichen Lasten einsetzen.
-
Verletzungsgefahr bei nicht-bestimmungsgemäßer Verwendung. Nicht erlaubt sind z. B.:
-
Überschreiten der zulässigen Nennlast von Kran, Kranwaage oder jeder Art von Lastanschlagmitteln,
- Befördern von Personen,
- Schrägziehen von Lasten,
- Losreißen, Ziehen oder Schleppen von Lasten.
- Änderungen oder Umbauten an der Kranwaage oder am Kran sind nicht erlaubt.
Bestimmungsgemäße Verwendung drehbarer Lasthaken
- Der drehbare Lasthaken ist für ein einfaches und komfortables Einhängen des Wägeguts vorgesehen.
- Die Drehfunktion des Lasthaken ist unter Last außer Funktion. Die Last an der Kranwaage darf keiner Drehbewegung unterzogen sein. Jegliche Drehbewegung muss durch einen drehbaren Kranhaken erfolgen. Eine belastete Kranwaage darf grundsätzlich nicht gedreht werden. (Statische Auf- und Abnahme einer Last)
Sachwidrige Verwendung
Waage nicht für dynamische Verwiegungen verwenden. Werden kleine Mengen vom Wägegut entnommen oder zugeführt, so können durch die in der Waage vorhandene „Stabilitätskompensation“ falsche Wägeergebnisse angezeigt werden! (Beispiel: Langsames herausfliesen von Flüssigkeiten aus einem an der Waage hängendem Behälter.) Keine Dauerlast anhängen. Diese kann das Messwerk, sowie sicherheitsrelevante Teile beschädigen.
Die Waage darf nur gemäß den beschriebenen Vorgaben eingesetzt werden. Abweichende Einsatzbereiche/Anwendungsgebiete sind von KERN schriftlich freizugeben.
Gewährleistung
Gewährleistung erlischt bei
- Nichtbeachten unserer Vorgaben in der Betriebsanleitung
■ Verwendung außerhalb der beschriebenen Anwendungen
■ Veränderung oder öffnen des Gerätes
■ Mechanische Beschädigung, und Beschädigung durch Medien, Flüssigkeiten - Natürlichem Verschleiß und Abnützung
- Nicht sachgemäße Aufstellung oder elektrische Installation
■ Überlastung des Messwerkes
Sicherheitsbewusstes Arbeiten
- Nicht unter schwebenden Lasten aufhalten.
- Den Kran nur so positionieren, dass die Last senkrecht angehoben wird.
- Beim Arbeiten mit Kran und Kranwaage persönliche Schutzausrüstung tragen (Helm, Sicherheitsschuhe usw.).
Prüfmittelüberwachung
Im Rahmen der Qualitätssicherung müssen die messtechnischen Eigenschaften der Waage und eines eventuell vorhandenen Prüfgewichtes in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Der verantwortliche Benutzer hat hierfür ein geeignetes Intervall sowie die Art und den Umfang dieser Prüfung zu definieren. Informationen bezüglich der Prüfmittelüberwachung von Waagen sowie die hierfür notwendigen Prüfgewichte sind auf der KERN-Homepage (www.kern-sohn.com) verfügbar. In seinem akkreditiertem DKD-Kalibrierlaboratorium können bei KERN schnell und kostengünstig Prüfgewichte und Waagen kalibriert werden (Rückführung auf das nationale Normal).
Kontrolle bei Übernahme
Überprüfen Sie bitte die Verpackung sofort beim Eingang sowie das Gerät beim Auspacken auf eventuell sichtbare äußere Beschädigungen.
Erstinbetriebnahme
Um bei elektronischen Waagen genaue Wägeergebnisse zu erhalten, muss die Waage ihre Betriebstemperatur ( siehe Anwärmzeit Kap. 1 ) erreicht haben.
Die Waage muss für diese Anwärmzeit an die Stromversorgung (Netzanschluss, Akku oder Batterie) angeschlossen sein.
Die Genauigkeit der Waage ist abhängig von der örtlichen Fallbeschleunigung.
Unbedingt die Hinweise im Kapitel Justierung beachten.
Überprüfung der Original-Abmessungen, s. Kap. 4.2
Außerbetriebnahme und Lagerung
- Kranwaage vom Kran abnehmen und alle Lastanschlagmittel von der Kranwaage abnehmen.
■ Kranwaage nicht im Freien lagern
3. Die Kranwaage auf einen Blick
Die Kranwaage ist eine vielseitige und kostengünstige Lösung für Überkopf-Wägeapplikationen, z. Bsp. Recycling, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Transport und Logistik. Mit der Funk-Fernbedienung wird die Bedienung noch komfortabler.
3.1 Übersicht

3.2 Anzeige

| LED Die | LED leuchtet, wenn |
| HOLD | die Data-Hold Funktion aktiv ist |
| die Gewichtsanzeige stabil ist | |
| a | das Gewicht im Bereich um den Nullpunkt liegt |
| wenn der Akku geladen wird |
3.3 Tastatur

| Taste | Funktionsbeschreibung |
| ON/OFF | Waage ein- oder ausschalten |
| d=1/2/5 kg | Ablesbarkeit ändernHFM 1T0.1: 100g⇒200g ⇒500gHFM 3T0.5: 500g ⇒ 1 kg ⇒2 kgHFM 5T0.5: 500g ⇒ 1 kg ⇒2 kgHFM 10T1: 1 kg ⇒ 2 kg ⇒5 kgIm Menü vorwärts blättern |
| HOLD | Gewichtswert halten (einfrieren)Menü verlassen |
| →0← | TarierenNullstellenEingabe bestätigen |
3.4 Numerische Eingabe
| Taste Funktion | |
| d=1/2/5 kg | Blinkende Ziffer erhöhen |
| HOLD Ziffernanwahl | |
| →0← | Eingabe abschließen |
3.5 Funk-Fernbedienung
Mit der Funk-Fernbedienung kann die Waage wie mit der Tastatur bedient werden. Alle Funktionen (ausgenommen ON/OFF) sind anwählbar.
Die rote LED muss bei jedem Tastendruck aufleuchten. Wenn sie nicht aufleuchtet, müssen die Batterien der Fernbedienung ausgetauscht werden.
Reichweite auf freier Fläche (unbebaut) ca. 20 m.
![]() | TARE | Tarieren |
| ZERO | Nullstellen | |
| ←→ | Ablesbarkeit ändern | |
| HOLD | Gewichtswert halten (einfrieren) |
3.6 Aufkleber

⇒ Nicht unter hängenden Lasten stehen oder gehen.
→ Nicht im Baustellenbereich verwenden.
⇒ Hängende Last immer beobachten.

(Beispiel)
→ Nennlast von Kranwaage nicht überschreiten.

Das Produkt entspricht den Anforderungen des deutschen Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes.
4. Inbetriebnahme
Achtung: Unbedingt Kap. 2 „Allgemeine Sicherheitshinweise“ beachten!
4.1 Auspacken
SICHERHEITSHINWEIS zum Schutz vor Bruch | Ausgelieferte und ausgepackte Kranwaagen werden nicht zurückgenommen. |
Die Kranwaage ist von KERN versiegelt.⇒ Schäkel und Haken sind mittels Klebeband versiegelt.⇒ Die Entnahme aus der Verpackung ist ebenfalls durch ein Klebeband versiegelt.Die Verletzung eines Siegels verpflichtet zum Kauf. Abb.: Siegel | |
| Wir danken für Ihr Verständnis.Ihr KERN Qualitätssicherungs-Team | |
Gefahr für den Rücken! | Die Kranwaage ist kompakt und relativ schwer.⇒ Waage nur mit Hilfe einer weiteren Person aus der Verpackung entnehmen.⇒ Hebevorrichtung benutzen, wie z. B. Kran oder Gabelstapler.⇒ Waage sichern, damit sie nicht herunterfallen kann, wenn sie angehoben wird. |
Für Rücktransport ist nur die Originalverpackung zu verwenden.
⇒ Sicherstellen, dass alle Teile vollständig vorhanden sind.
- Kranwaage
- Netzadapter
- Fernbedienung
• Betriebsanleitung (Logbuch)
4.2 Original-Abmessungen
- Abmessungen vor dem ersten Gebrauch ermitteln und in der Checkliste dokumentieren.
Dazu Abmessungen gemäß Zeichnungen in Kap. 9.5 in die Checkliste „Regelmäßige Wartung“ eintragen. Hierzu geeignete Prüfmittel verwenden.
4.3 Akkubetrieb



ACHTUNG
⇒ Akku und Ladegerät sind aufeinander abgestimmt. Nur den mitgelieferten Netzadapter benutzen.
→ Kranwaage während des Ladevorgangs nicht benutzen.
Der Akku kann nur durch denselben oder durch einen von Hersteller empfohlen Typ ersetzt werden.
Der Akku ist nicht gegen alle Umwelteinflüsse geschützt. Falls der Akku bestimmten Umgebungseinflüssen ausgesetzt ist, kann der Akku in Brand geraten oder explodieren. Personen können schwer verletzt werden oder Sachschaden kann entstehen.
⇒ Akku vor Feuer und Hitze schützen.
⇒ Akku nicht in Kontakt mit Flüssigkeiten, Chemikalien oder Salzen bringen.
→ Akku nicht hohem Druck oder Mikrowellen aussetzen.
⇒ Akkus und Ladegerät dürfen in keinem Fall modifiziert oder manipuliert werden.
⇒ Keinen defekten, beschädigten oder deformierten Akku verwenden.
⇒ Elektrische Kontakte des Akkus nicht mit metallischen Gegenständen verbinden und kurzschließen.
Aus einem beschädigten Akku kann Flüssigkeit austreten. Falls die Flüssigkeit mit der Haut oder den Augen in Kontakt kommt, können Haut und Augen gereizt werden.
⇒ Achten Sie beim Einlegen bzw. Austauschen der Akkus auf die korrekte Polarität (siehe Angaben im Akkufach)
Der Akkubetrieb wird bei Anschluss des Netzadapters übersteuert. Beim Wägen mit Netzbetrieb > 48 Std. müssen die Akkus entfernt werden! (Überhitzungsgefahr).
⇒ Sollte der Akku Gerüche entwickeln, heiß werden, sich verfärben oder verformen ist dieser unverzüglich von der Stromversorgung und möglichst von der Waage zu trennen.
Akku laden:
Der Akku sollte vor der ersten Benutzung mindestens 24 Stunden über das Netzkabel geladen werden. Die Betriebsdauer des Akkus beträgt ca. 50 Stunden. Ist die Kapazität des Akkus bald erschöpft beginnt die Anzeige zu flackern. Erscheint „bat lo“, ist die Waage ist noch ca. 30 Minuten betriebsbereit, danach schaltet sie sich automatisch ab. Stecken Sie baldmöglichst das Netzkabel ein, um den Akku zu laden.
Die LED Anzeige über informiert Sie während des Ladens über den Ladezustand des Akkus.
rot: Spannung unter das vorgeschriebene Minimum abgefallen.
grün: Akku ist vollständig geladen
gelb: Kapazität des Akkus fast erschöpft
Wenn die Kranwaage längere Zeit nicht in Gebrauch ist, Akku entfernen.
4.4 Standby-Modus
Die Kranwaage wechselt in den Standby-Modus, wenn die Tastatur nicht betätigt wird und wenn 5 Minuten (Werkseinstellung) lang keine Gewichtsveränderung gemessen wurde. Nur ein Segment leuchtet noch. Um den Standby -Modus zu beenden, eine beliebige Taste auf der Tastatur oder der Fernbedienung drücken. Abschaltzeit wählbar nach 0, 5, 10, 20, 30 Minuten, s. Kap. 6 „F6 sl„.
4.5 Waage aufhängen

Der Kran benötigt eine Sicherheitslasche (1) damit die Kranwaage ohne Last nicht herunterfallen kann.
Wenn die Sicherheitslasche fehlt oder beschädigt ist, bitte den Kranhersteller kontaktieren um einen Haken mit dieser Sicherheitsausstattung zu erhalten.

Die Kranwaage darf nur mit einem Kran mit „Drehgelenk“ verwendet werden.
⇒ Die Kranwaage an den unteren Haken eines Krans einhängen und die Sicherheitslasche schließen.
Die obere Öse der Kranwaage muss im Sattel (2) aufliegen.
5. Bedienung
5.1 Sicherheitshinweise
![]() | Verletzungsgefahr durch herabfallende Lasten! |
| ⇒ Immer mit großer Sorgfalt arbeiten, entsprechend den allgemeinen Regeln für die Bedienung eines Krans.⇒ Alle Teile (Haken, Öse, Ringe, Seile Schlingen, Kabel, Ketten usw.) auf übermäßige Abnutzung oder Schäden überprüfen⇒ Sind an der Sicherheitslasche des Haken Mängel ersichtlich oder fehlt sie sogar, darf die Waage nicht benutzt werden⇒ Arbeiten Sie nur mit angepasster Geschwindigkeit⇒ Schwingungen und horizontale Kräfte unbedingt vermeiden. Stöße, Verwindungen (Torsion) und Pendeln (z.B. durch schräges Anhängen) jeglicher Art verhindern.⇒ Kranwaage nicht zum Transport von Lasten verwenden. | |
![]() | ⇒ Nicht unter hängenden Lasten stehen oder gehen. |
![]() | ⇒ Nicht im Baustellenbereich verwenden. |
![]() | ⇒ Hängende Last immer beobachten. |
(Beispiel) | ⇒ Nicht die Nennlast von Kran, Kranwaage oder jeder Art von Lastanschlagmittel an der Kranwaage überschreiten.⇒ Beim Verwiegen von gefährlichen Gütern (z.B. Schmelzmassen, radioaktivem Material) sind die Vorschriften für den Umgang von Gefahrengut zu beachten! |
5.2 Kranwaage beladen
Für gute Wägeergebnisse folgendes beachten, Abbildungen siehe nächste Seite:
⇒ Nur Lastanschlagmittel verwenden, die eine Ein-Punkt-Aufnahme gewährleisten und an denen die Waage frei hängen kann.
⇒ Keine zu großen Lastanschlagmittel verwenden, die keine Ein-Punkt-Aufhängung gewährleisten.
→ Keine Mehrfach-Aufhängungen verwenden.
Nicht an der Last oder an der beladenen Waage ziehen oder schieben.
⇒ Nicht waagerecht am Haken ziehen.
Waage beladen
- Den Haken der Kranwaage über der Last positionieren.
- Die Kranwaage so weit herunterfahren, bis die Last an den Haken der Waage angehängt werden kann. Geschwindigkeit reduzieren, wenn die entsprechende Höhe erreicht wird.
- Last an den Haken anhängen. Sicherstellen, dass die Sicherheitslasche geschlossen ist. Wenn die Last mit Schlingen befestigt wird, sicherstellen, dass die Schlingen vollständig im Sattel des Waagenhakens aufliegen.
- Die Last langsam anheben.
Wenn die Last mit Schlingen befestigt wird, sicherstellen, dass die Last gut ausbalanciert ist und dass die Schlingen richtig positioniert sind

Nur Lastanschlagmittel verwenden, die Ein-Punkt-Aufnahme gewährleisten und an denen die Waage frei hängen kann.
Keine zu großen Lastanschlagmittel verwenden, die keine Ein-Punkt-Aufhängung gewährleisten

5.3 Ein-/Ausschalten
Einschalten
⇒ ON/OFF-Taste auf der Tastatur der Waage drücken. Die Anzeige leuchtet auf und die Waage führt einen Selbsttest durch. Der Selbsttest ist beendet, wenn in der Anzeige der Gewichtswert 0 erscheint.
i Einschalten ist nur an der Tastatur der Waage möglich.
Ausschalten
ON/OFF-Taste auf der Tastatur der Waage drücken.
5.4 Waage nullstellen
Um optimale Wägeergebnisse zu erreichen, vor dem Wiegen die Waage nullstellen.
Manuell
→ Waage entlasten
⇒ ZERO-Taste drücken.
In der Anzeige erscheint 0 (kg) und die LED →0← leuchtet.
Automatisch
Im Menü kann der Betrag der automatische Nullpunktkorrektur geändert werden, s. Kap. 6 / Funktion „F1 az“.
5.5 Tarieren
→ Vorlast anhängen.
ZERO-Taste drücken. In der Anzeige erscheint 0 (kg) und die LED →0← leuchtet. Das Gewicht des Gefäßes ist nun intern gespeichert.
⇒ Wägegut einwiegen, das Nettogewicht wird angezeigt.
⇒ Nach Abnehmen der Vorlast erscheint das Gewicht der Vorlast als Minus-Anzeige.
⇒ Zum Löschen des Tarawertes Kranwaage entlasten und ZERO-Taste drücken.
5.6 Wägen
→ Kranwaage beladen.
Der Gewichtswert wird sofort angezeigt. Nach erfolgter Stillstandskontrolle leuchtet die LED ↘
i Überlast-Warnung Überlastungen der
Überlastungen der Waage über die angegebene Höchstlast (Max), abzüglich einer eventuell bereits vorhandenen Taralast, unbedingt vermeiden. Die Waage könnte hierdurch beschädigt werden.
Die Überschreitung der Höchstlast wird mit der Anzeige „--ol-“ angezeigt. Waage entlasten bzw. Vorlast verringern.
5.7 Gewichtswert halten (einfrieren)
→ HOLD-Taste drücken, um den aktuellen Gewichtswert "einzufrieren" oder festzuhalten.
Er wird solange angezeigt, bis er gelöscht wird. Die LED HOLD leuchtet
⇒ Um das "eingefrorene" oder gehaltene Gewicht zu löschen, HOLD-Taste drücken. Die LED HOLD erlischt.
6. Menü
Navigation im Menü:
| Funktion aufrufen | ⇒ Waage einschalten und während des SelbsttestsZERO- und =1/2/5kg -Taste gleichzeitig drücken.„P1---, wird angezeigt.⇒ Passwort eingeben:EntwederStandardpasswort „0000“MitHOLDZiffer anwählen, mit =1/2/5kg blinkende Ziffer erhöhen.oderpersönliches Passwort, siehe Funktion F8 ci⇒ MitZERO-Taste bestätigen.Die erste Funktion „F0 di“ wird angezeigt. |
| Funktion anwählen | ⇒ Mit =1/2/5kg -Taste lassen sich die einzelnen Funktionen der Reihe nach anwählen. |
| Einstellung anwählen | ⇒ Ausgewählte Funktion mitZERO-Taste bestätigen. Die aktuelle Einstellung wird angezeigt. |
| Einstellungen ändern | ⇒ Mit der =1/2/5kg -Taste kann in die verfügbaren Einstellungen umgeschaltet werden. |
| Einstellung bestätigen | ⇒ZERO-Taste drücken, die Waage kehrt zurück ins Menü. |
| Menü verlassen / Zurück in den Wägemodus | ⇒HOLD-Taste drücken. |
Übersicht:
| Funktion | Verfügbare Einstellungen | Beschreibung | ||||||
| F0 diAblesbarkeit ändern | LowHigh* | |||||||
| cap | d (low)d= 1/2/5 kg←→ | d (high)d= 1/2/5 kg←→ | Änderungen sind nur durch eine Fachkraftmit fundierten Kenntnissen durchzuführen. | |||||
| 1 t | 2kg | 1kg | 500g | 500g | 200g | 100g | ||
| 3 t | 10kg | 5kg | 2kg | 2kg | 1kg | 500g | ||
| 5 t | 10kg | 5kg | 2kg | 2kg | 1kg | 500g | ||
| 10 t | 20kg | 10kg | 5kg | 5kg | 2kg | 1kg | ||
| F1 azAutomatischeNullpunktkorrektur(Zero Tracking) | AZn 0AZn 1*AZn 2AZn 3 | 0.5 d1 d2 d4 d | ||||||
| F2 bt | Nicht dokumentiert | |||||||
| F3 sp | Nicht dokumentiert | |||||||
| F4 ip | Interner A/D-Wandler Wert | |||||||
| F5 ut | Nicht dokumentiert | |||||||
| F6 slStandby Moduss. K.ap. 4.3.1 | SLP 0SLP 1*SLP 2SLP 3SLP 4 | Standby Modus ausgeschaltetStandby Modus nach 5 Min.Standby Modus nach 10 MinStandby Modus nach 20 MinStandby Modus nach 30 Min | ||||||
| F7 gv | Nicht dokumentiert | |||||||
| F8 ciPasswort-Eingabe | Bei Anzeige „P1- - - „ mit d= 1/2/5 kgblinkende Ziffer erhöhen, mit HOLD Ziffer anwählen. Eingabe mit ZERO-Taste bestätigen. | |||||||
| F9 CL Justierung, s. Kap. 7 | ||||||||
* = Werkseinstellung
7. Justierung
→ Waage ausschalten und falls nötig Tragehilfe anhängen.
Waage mit angehängter Tragehilfe einschalten und während des Selbsttests ZERO- und d=1/2/5 kg -Taste gleichzeitig drücken. „P1 ---, wird angezeigt.
⇒ Mit den Zifferntasten Passwort eingeben:

Entweder
Standardpassword „0000“
Mit HOLD Ziffer anwählen, mit d=1/2/5 kg blinkende Ziffer erhöhen.
oder
persönliches Passwort, siehe Funktion F8 ci
⇒ Mit ZERO-Taste bestätigen. die erste Funktion „F0 di“ wird angezeigt.

d=1/2/5 kg -Taste wiederholt drücken bis „F9 CL“ angezeigt wird.

→ ZERO-Taste drücken, „UnLD“ wird angezeigt.
→ Waage entlasten, warten bis die LED △□ leuchtet.

→ ZERO-Taste drücken, das aktuell eingestellte Justiergewicht wird angezeigt.
⇒ Zum Ändern mit HOLD-Taste die zu verändernde Ziffer anwählen und mit d=1/2/5 kg -Taste gewünschten Wert einstellen, die jeweils aktive Stelle blinkt.
⇒ Mit ZERO-Taste bestätigen, „Load“ wird angezeigt.
→ Justiergewicht anhängen und warten bis die LED △∠ leuchtet.

Nach erfolgter Justierung führt die Waage einen Selbsttest durch, die Waage kehrt automatisch in den Wägemodus zurück. Bei einem Justierfehler oder falschem Justiergewicht wird eine Fehlermeldung angezeigt, Justiervorgang wiederholen
8. Fehlermeldungen
| Fehler-meldung | Beschreibung | Mögliche Ursachen |
| --ol- | Höchstlast überschritten | ⇒ Last verringern⇒ Prüfen, ob die Waage beschädigt wurde |
| Err 5 Tastaturfehler | ⇒ Unsachmäßige Bedienung der Waage | |
| Err 6 | Wert außerhalb A/D Wandler Bereich | ⇒ Beschädigte Wägezelle⇒ Beschädigte Elektronik |
| Ba lo | Kapazität des Akkus erschöpft | ⇒ Akku laden |
Beim Auftreten anderer Fehlermeldungen Waage aus- und nochmals einschalten.
Bleibt Fehlermeldung erhalten, Hersteller benachrichtigen.
9. Wartung, Reparatur, Reinigung und Entsorgung

Vor allen Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten das Gerät von der Betriebsspannung trennen.

Gefahr
Verletzungsgefahr und Gefahr von Sachschäden! Die Kranwaage ist Teil des Hebemittels! Für eine sichere Bedienung folgendes beachten:
⇒ Regelmäßige Wartung durch geschultes Fachpersonal ausführen lassen, gemäß Kapitel 9.2 „Regelmäßige Wartung und Instandhaltung“ und „Checkliste Regelmäßige Wartung“
⇒ Austausch von Teilen nur von geschultem Fachpersonal durchführen lassen.
⇒ Sind Unstimmigkeiten mit der Checkliste festgestellt worden, darf die Waage nicht mehr in Betrieb genommen werden.
Kranwaage nicht selbst reparieren. Reparaturen dürfen nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
9.1 Reinigung und Entsorgung

VORSICHT
Beschädigung der Kranwaage!
⇒ Keine industriellen Lösungen oder Chemikalien verwenden
⇒ Tastatur und Display mit einem weichen und mit einem milden Fensterreiniger getränkten Lappen reinigen.
⇒ Die Entsorgung von Verpackung und Gerät ist vom Betreiber nach gültigem nationalem oder regionalem Recht des Benutzerortes durchzuführen.
Hinweis gemäß Batterieverordnung – BattV

Nur gültig für Deutschland!
Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Batterien und Akkus sind wir als Händler gemäß Batterieverordnung verpflichtet, Endverbraucher auf folgendes hinzuweisen:
Endverbraucher sind zur Rückgabe gebrauchter Batterien/Akkus gesetzlich verpflichtet. Batterien/Akkus können nach Gebrauch in kommunalen Sammelstellen oder im Handel zurückgegeben werden.
Dabei muss das übliche Gebrauchsende der Batterien/Akkus erreicht sein, ansonsten muss Vorsorge gegen Kurzschluss getroffen werden.
Schadstoffhaltige Batterien sind mit einem Zeichen, bestehend aus einer durchgestrichenen Mülltonne und dem chemischen Symbol (Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, oder Pb = Blei) des für die Einstufung als schadstoffhaltig ausschlaggebenden Schwermetalls versehen.

Cd

Hg

Pb
→ Schadstoffarme Batterien nur mit einer durchgestrichenen Mülltonne.

Die Rückgabemöglichkeit beschränkt sich auf Batterien der Art, die wir in unserem Sortiment führen oder geführt haben, sowie auf die Menge, deren sich Endverbraucher üblicherweise entledigen.
9.2 Regelmäßige Wartung und Instandhaltung
▲ Regelmäßige Überprüfungen und Wartungen sind nach den in Kap. 9.6 „Überprüfungsintervalle“ definierten Zeiträumen durchzuführen.
▲ Die regelmäßige 3-monatige Wartung darf nur von geschultem Fachpersonal mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit Kranwaagen durchgeführt werden. Dabei sind die nationalen Unfallverhütungsvorschriften sowie die Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften des Betreibers zu beachten.
▲ Zur Überprüfung der Abmessungen nur geeignete Prüfmittel / Fühllehren verwenden.
▲ Die regelmäßige 12-monatige Wartung darf nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
▲ Die Ergebnisse der regelmäßigen und erweiterten Wartung sind in die entsprechenden Checklisten einzutragen.
▲ Ersetzte Teile sind in die Liste „Ersatzteile und Reparaturen“ einzutragen.
Regelmäßige Wartung:
| Erstinbetriebnahme, alle 3 Monate | Alle Abmessungen eintragen und überprüfen, siehe Checkliste „Regelmäßige Wartung".Waage und die verwendeten Anschlagmittel auf Abnutzung überprüfen, wie z. B. plastische Deformation, mechanische Schäden (Unebenheiten), Kerben, Rillen, Risse, Korrosion, Gewindeschäden und Verdrehungen.Sicht- und Funktionsprüfung des Drehgelenks.Die Anbringung der Sicherheitslasche am Haken überprüfen, außerdem auf Mängel und einwandfreie Funktion überprüfenBei Waagen der großen Bauform: Überprüfen, dass der Splint und die Mutter am Schäkel nicht locker sind Falls eine Abmessung die zulässige Abweichung von der ursprünglichen Abmessung überschreitet oder sonstige Unstimmigkeiten festgestellt werden, muss die Waage von geschultem Fachpersonal repariert werden. Auf keinen Fall selbst reparieren.Waage sofort außer Betrieb nehmen!Alle Reparaturen und Ersatzteile müssen von geschultem Fachpersonal dokumentiert werden.Siehe Liste „Ersatzteile und Reparaturen“ |
| Alle 12 Monate | Alle lasttragenden Teile müssen durch geschultes Fachpersonal überprüft und in der Checkliste „Erweiterte Wartung“ dokumentiert werden. |
Hinweis
Bei der Prüfung auf Abnutzung nachfolgende Zeichnungen (Kap. 9.5) beachten.
9.3 Checkliste „Regelmäßige Wartung“

Zusätzliche Informationen zur Durchführung finden Sie in der nachfolgenden Wartungstabelle (s. Kap. 9.4) und den Zeichnungen in Kap. 9.5
| Schäkel | Haken | |||||||||||||||||
| a | b | c | Abnutzung (siehe graue Felder) | Splint& Mutter | d | e | f | g | h | Winkel α | Abnutzung (siehe graue Felder) | Sicherheits lasche | Drehgelenk | Datum | Prüfer | |||
| Max. zulässige Abweichung | 5 % | 0 % | 5 % | Keine Verformungen oder Risse | fest-sitzend | fest-sitzend | 10 % | 5 % | 5 % | 5 % | +/- 1mm | 10 ° | Keine Verformungen oder Risse | Einwand-frele Funktion | Einwand-freie Funktion | |||
| Abmessungen vor erstem Gebrauch | ||||||||||||||||||
| 3 Monate | ||||||||||||||||||
| 6 Monate | ||||||||||||||||||
| 9 Monate | ||||||||||||||||||
| 12 Monate | ||||||||||||||||||
„Wartungen müssen durch geschultes Fachpersonal ausgeführt werden.“
9.4 Wartungstabelle
| Bauteil | Zeichnung | Bestandteil | Überprüfung | Grenzwerte |
| Haken | ![]() | Sicherheitslasche | Auf Funktion und Beschädigung prüfen | Keine Schäden zulässig und Funktion muss gegeben sein. |
| Drehgelenk | Auf Funktion prüfen | Einwandfreie Funktion | ||
| Öse und Haken | Auf Abmessungen und Beschädigungen prüfen | Siehe Tabelle Kap. 9.3 | ||
| Schäkel | ![]() | Sperrbolzen Auf Lockerung | Keine Lockerung zulässig | |
| Schäkel | Auf Abmessungen und Beschädigungen prüfen | Siehe Tabelle Kap. 9.3 | ||
| Splint + Mutter | Auf Beschädigungen und Positionierung prüfen | Festsitzend, siehe Tabelle 9.3 | ||
| Kranwaage | ![]() | Verschraubungen Lockerung | Keine Lockerung zulässig | |
| Spalt zwischen Haken und Gehäuse | Abmessungen prüfen | Siehe Tabelle Kap.9.3 |
9.5 Zeichnungen Haken, Schäkel und Kranwaage

9.6 Überprüfungsintervalle
| Prüfung | Täglich | Alle 7 Tage | Alle 3 Monate | Alle 12 Monate |
| Alle Komponenten der Kranwaage vorhanden | ☒ | |||
| Sichtprüfung auf Beschädigungen | ☒ | |||
| Sichtprüfung und Funktionsprüfung der Sicherheitslasche des Hakens | ☒ | |||
| Sicht- und Funktionsprüfung des Drehgelenks | ☒ | |||
| Kontrolle des Splints + Mutter des Schäkels | ☒ | |||
| Verunreinigungen | ☒ | |||
| Kontrolle der Kennzeichnungen (Typenschild Lesbarkeit) | ☒ | |||
| Kontrolle aller Abmessungen laut Checkliste Kap. 9.3 | ☒ | |||
| Erweiterte Wartung (s. Kap. 10.1) durch geschultes Fachpersonal | ☒ |
9.7 Zeichnung mit Maß „h“

10.1 Checkliste „Erweiterte Wartung“ (Generalüberprüfung)
Die erweiterte Wartung muss durch geschultes Fachpersonal ausgeführt werden.
| Kranwaage | Modell ...... Serien-No ...... | |||||
| Intervall Haken Schäkel | Verbindung Schrauben | Datum Name Unterschrift | ||||
| 12 Monate | ||||||
10.2 Liste „Ersatzteile und Reparaturen“
Reparaturen müssen durch geschultes Fachpersonal ausgeführt und dokumentiert werden.
| Kranwaage | Modell ...... Serien-No ...... | |||
| Teil | Maßnahme | Datum | Name | Unterschrift |
HFM-BA-d-2215
11. Kleine Pannenhilfe
Mögliche Fehlerursachen:
Bei einer Störung im Programmablauf sollte die Waage kurz ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden. Der Wägevorgang muss dann wieder von vorne begonnen werden.
Störung Mögliche Ursache
| Die Gewichtsanzeige leuchtet nicht. | Die Waage ist nicht eingeschaltet. |
| Waage lässt sich nicht einschalten | Akku laden / tauschenEin-/Aus-Taste defektEin-/Aus-Taste nicht korrekt betätigt |
| Anzeige reagiert nicht auf Laständerungen | Lastzelle defektLastzellen-Verkabelung defekt |
| Lade-Anzeige leuchtet beim Laden nicht | Netzteil defektNetzteil nicht korrekt eingeschlossen |
| Die Gewichtsanzeige ändert sich fortwährend | Vibrationen am HackenAngehängte Last steht nicht stillLastzelle defekt |
| Das Wägeergebnis ist offensichtlich falsch | Die Waage wurde vor dem Wägen nicht auf Null gestelltDie Justierung stimmt nicht mit dem Anwendungsort überein oder hat sich verstellt.Falsche Wägeeinheit gewählt |
| Gewünschte Wägeeeinheit kann nicht über UNIT-Taste aufgerufen werden. | Die Einheit ist vorher nicht aktiviert worden. |
| Fehlermeldung „-ol-“ | Höchstlast der Waage überschritten |
| Menüeinstellungen können nicht geändert werden. | Menü ist gesperrt. Menüsperre aufheben. |
| Fernbedienung funktioniert nicht | Batterien leer, neue Batterien einlegenEntfernung zwischen Waage und Fernbedienung zu großHindernisse blockieren den Empfang |
Table of Contents
EU Declaration of Conformity | EU-Konformitätserklärung
DE Wir erklären hiermit unter alleiniger Verantwortung, dass das Produkt, auf das sich diese Erklärung bezieht, mit den nachstehenden Richtlinien übereinstimmt. Das Produkt erfüllt die einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Union.
Type | Typ |
HFM 10T1
HFM 1T0.1
HFM 3T0.5
HFM 5T0.5
Serial no. | Seriennr. |
XXXXXXXXXXXX
| CE mark appliedCE Kennzeichnung | EU directiveEU-Richtlinie | StandardsNormen |
| CE | 2006/42/EC(MD) | EN 13155:2003+A2:2009 |
| CE | 2011/65/EU(RoHS) | EN 63000:2018 |
| CE | 2014/30/EU(EMC) | EN 55032:2015+A11:2020EN 55035:2017EN 61000-3-3:2013+A1:2019EN 61326-1:2013EN IEC 61000-3-2:2019 |
| CE | 2014/35/EU(LVD) | EN 61010-1:2010EN 62368-1:2014+A11:2017 |
| CE | 2014/53/EU(RED) | EN 300 220-2 V3.1.1EN 301 489-1 V2.1.1EN 55032:2015+A11:2020EN 55035:2017 |
Date | Datum |: 26.03.2021
Place of issue: 72336 Balingen, Ort der Ausstellung: Germany

Albert Sauter KERN & Sohn GmbH
Signature:
Signatur:
Managing director
Geschäftsführer

Ort der Ausstellung:


SICHERHEITSHINWEIS zum Schutz vor Bruch
Abb.: Siegel
Gefahr für den Rücken!
Verletzungsgefahr durch herabfallende Lasten!


(Beispiel)

