IFS 60K-2M - Kamera Kern - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts IFS 60K-2M Kern als PDF.
Benutzerfragen zu IFS 60K-2M Kern
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Kamera kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch IFS 60K-2M - Kern und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. IFS 60K-2M von der Marke Kern.
BEDIENUNGSANLEITUNG IFS 60K-2M Kern
Betriebs- und Installationsanleitung Anzeigegerät Operating and Installation Instructions Display Unit Notice d'utilisation et d'installation Afficheur
KERN KFS-TM
Version 2.1
2023-12

text_image
KERN HFD-TIM →0← TARE 0.000 kg Max Min 0 Min x kg x kg x kg Wg x kg x kg x kg 0 g PARK TAPE PIECE WEIGHT ON OFF TARE →0← 7 8 9 4 5 6 1 2 3 0 C PRINT F TOL + ID O REF OPT ID Memory REF IDD Weitere Sprachversionen finden Sie online unter www.kern-sohn.com/manuals
Betriebs- und Installationsanleitung
Anzeigegerät
Inhaltsverzeichnis
1 Technische Daten....4
2 Geräteübersicht 5
2.1 Anzeigenübersicht 6
2.2 Tastaturübersicht 8
2.3 Akustisches Signal....9
3 Grundlegende Hinweise (Allgemeines) 9
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 9
3.2 Sachwidrige Verwendung 9
3.3 Gewährleistung....10
3.4 Prüfmittelüberwachung 10
4 Grundlegende Sicherheitshinweise.... 10
4.1 Hinweise in der Betriebsanleitung beachten 10
4.2 Ausbildung des Personals ....10
5 Transport und Lagerung.... 11
5.1 Kontrolle bei Übernahme 11
5.2 Verpackung/Rücktransport....11
6 Auspacken und Aufstellen 11
6.1 Aufstellort, Einsatzort....11
6.2 Lieferumfang / Serienmäßiges Zubehör: 12
6.3 Auspacken/Aufstellen 12
6.4 Netzanschluss....14
6.5 Justierung....14
6.6 Linearisierung....17
6.7 Eichung....19
7 Betrieb 21
7.1 Einschalten....21
7.2 Ausschalten....21
7.3 Nullstellen....21
7.4 Einfaches Wägen....21
7.5 Wägen mit Tara....22
7.5.1 Pre-Tare 22
7.6 Zählen 23
7.6.1 Ermittlung des durchschnittlichen Stückgewichts durch Wägung 24
7.6.2 Numerische Eingabe des durchschnittlichen Stückgewichts 25
7.7 Summieren....26
7.7.1 Manuelles Summieren 27
7.7.2 Automatisches Summieren....30
7.8 Toleranzkontrolle 31
7.8.1 Toleranzkontrolle auf Zielstückzahl 34
7.8.2 Toleranzkontrolle auf Zielgewicht 36
7.9 Speicherfunktion mit ID....39
7.9.1 ID der Funktion Pre-Tare zuweisen: 39
7.9.2 ID einem bestimmten Referenzgewicht zuweisen 39
7.9.3 ID der Funktion Toleranzwägen zuweisen 40
7.10 Datum und Uhrzeit einstellen für Bildschirmschoner 43
7.11 Overload-Counter (ab Version 1.00x) 46
7.11.1 Gespeicherte Werte abfragen: 46
7.11.2 Gespeicherte Werte löschen: 47
8 Funktionsmenü....48
8.1 Übersicht nicht eichfähige Wägesysteme....50
8.2 Übersicht eichfähige Wägesysteme 53
9 RS 232C Schnittstelle....56
9.1 Technische Daten....56
9.2 KERN Communications Protocol (KERN Schnittstellenprotokoll)....57
9.3 Ausdruckbeispiele....58
10 Wartung, Instandhaltung, Entsorgung.... 59
10.1 Reinigen 59
10.2 Wartung, Instandhaltung....59
10.3 Entsorgung....59
11 Fehlermeldungen, Kleine Pannenhilfe 60
12 Installation Anzeigegerät / Wägebrücke 61
12.1 Technische Daten....61
12.2 Aufbau des Wägesystems....61
12.3 Plattform anschließen....62
12.4 Anzeigegeräte konfigurieren 63
12.5 Konfigurationsmenü-Übersicht....65
13 Verwendung als Zählsystem.... 68
13.1 Mengenwaage IFS mit der Referenzwaage EWJ über das optionale Schnittstellenkabel CCA-A01 verbinden....68
13.2 Manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS 69
13.3 Automatisches oder manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS....71
13.4 Anschluss Zählsystem an Signallampe CFS-A03 (Option)....72
13.5 Anschluss Zählsystem an einen optionalen Drucker 72
14 Konformitätserklärung 73
1 Technische Daten
| KERN | KFS-TM |
| Anzeige | 6 - stellig |
| Wägeeinheiten | g, kg |
| Display | LCD 16.5 mm Ziffern, hinterleuchtet |
| DMS-Wägezellen | 80-100 Ω. Max. 4 Stück à 350 Ω;Empfindlichkeit 2-3 mV/V |
| Bereichskalibrierung | Wir empfehlen ≥ 50 % Max. |
| Stromversorgung | Eingangspannung 220 V – 240 V, 50 Hz |
| Netzteil Sekundärspannung 12V, 500 mA | |
| Gehäuse | 260 x 150 x 65 |
| ZulässigeUmgebungstemperatur | 0°C – 40°C |
| Nettogewicht | 1.5 kg |
| Akku (Option)Betriebs/-Ladezeit | 40 h / 12 h |
| Tischfußinkl. Wandhalterung | Standard |
| Datenausgabe | RS 232 |
2 Geräteübersicht

text_image
KERN XEB 100 +0+ TARE 0.000 kg ON/OFF TARE +0+ 7 8 PRINT F TOL ID REF OPT REF ID 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14- Anzeige „Gewicht“
- Anzeige „Durchschnittliches Stückgewicht“
- Anzeige „Stückzahl“
- Toleranzmarke, s. Kap. 7.8
- Ein-/Ausschalttaste
- Tarier- und Nullstelltaste
- Numerische Tasten
- Funktionstasten
- RS-232
- Eingang Anschluss Lastzellenkabel
- Tischfuß/Wandhalterung
- Anschlag Tischfuß/Stativ
- Anschluss Netzadapter
- Justierschalter
2.1 Anzeigenübersicht

text_image
Gewichtsanzeige Anzeige durchschnittliches Stückgewicht KERN KFS-TM →0← TARE W1 W2 kg PRE TARE PIECE WEIGHT + - ON OFF TARE →0← Anzeige Stückzahl• Gewichtsanzeige
Hier wird das Gewicht des Wägeguts in [kg] angezeigt.
Der Indikator [◀] neben dem Symbol zeigt an:
| TARE | Nettogewicht |
| ○ | Stabilitätsanzeige |
| →0← | Nullstellanzeige |
- Anzeige durchschnittliches Stückgewicht
Hier wird das durchschnittliche Stückgewicht in [g] angezeigt. Dieser Wert wird entweder durch den Benutzer numerisch eingegeben oder durch Einwägen von der Waage berechnet.
- Anzeige Stückzahl
Hier wird die aktuelle Stückzahl (PCS = pieces) bzw. im Summiermodus die Summe der aufgelegten Teile angezeigt, s. Kap.7.7.
Der Indikator [◀] neben dem Symbol zeigt an:
| TOTAL | Gesamtstückzahl |
| + | Zielstückzahl oberhalb oberer Toleranzgrenze |
| √ | Zielstückzahl im Toleranzbereich |
| - | Zielstückzahl unterhalb unterer Toleranzgrenze |
- Sonstige Anzeigen
![]() | Stromversorgung über NetzadapterStatusanzeige Akku (Option) |
| BUSY | Wägedaten werden gespeichert/berechnet |
| LIGHT | Mindeststückgewicht unterschritten |
2.2 Tastaturübersicht
| Taste | Funktion |
![]() | ⇒ Ein-/Ausschalten |
![]() | ⇒ Tarieren (>2 % Max)⇒ Nullstellen (< 2 % Max) |
![]() | ⇒ Eingabe des Stückgewichts durch Wägung, s. Kap. 7.6.1⇒ Der Wert wird in den Waagenspeicher abgelegt |
![]() | ⇒ Numerische Eingabe des Stückgewichts s. Kap. 7.6.2 |
![]() | ⇒ Referenzoptimierung |
![]() | ⇒ Grenzwerte für Toleranzkontrolle setzen/abrufen |
![]() | ⇒ Addition in Summenspeicher⇒ Menü verlassen, zurück in Wägemodus⇒ Gesamtsumme abrufen |
![]() | ⇒ Wägedaten über Schnittstelle übermitteln |
![]() | ⇒ Funktionsmenü aufrufen⇒ Auswahl im Menü bestätigen |
![]() | ⇒ Numerische Tasten |
![]() | ⇒ Dezimalpunkt |
![]() | ⇒ Löschtaste |
![]() | ⇒ Pfeiltasten zur Navigation im Menü und bei numerischer Eingabe zum Setzen der Dezimalstelle |
2.3 Akustisches Signal
| 1 x kurz | Bestätigung für Tastendruck |
| 1 x lang | Speichervorgang erfolgreich |
| 2 x kurz | Ungültige Eingabe |
| 3 x kurz | Fehlende Eingabe |
| andauernd | Toleranzkontrolle abhängig von Menüeinstellung „F1 Co“, s. Kap. 8 |
3 Grundlegende Hinweise (Allgemeines)
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das von Ihnen erworbene Anzeigegerät in Kombination mit einer Wägeplatte dient zum Bestimmen des Wägewertes von Wägegut. Es ist zur Verwendung als „nichtselbsttätiges Wägesystem“ vorgesehen, d.h. das Wägegut wird manuell, vorsichtig und mittig auf die Wägeplatte aufgebracht. Nach Erreichen eines stabilen Wägewertes kann der Wägewert abgelesen werden.
3.2 Sachwidrige Verwendung
- Unsere Waagen sind nichtselbsttätige Waagen und nicht für den Einsatz in dynamischen Wägeprozessen vorgesehen. Die Waagen können jedoch nach Überprüfung des individuellen Einsatzbereiches und hier speziell den Genauigkeitsanforderungen der Anwendung auch für dynamische Wägeprozesse eingesetzt werden.
- Keine Dauerlast auf der Wägeplatte belassen. Diese kann das Messwerk beschädigen.
- Stöße und Überlastungen der Waage über die angegebene Höchstlast (Max), abzüglich einer eventuell bereits vorhandenen Taralast, unbedingt vermeiden. Waage könnte hierdurch beschädigt werden.
- Waage niemals in explosionsgefährdeten Räumen betreiben. Die Serienausführung ist nicht Ex-geschützt.
- Die Waage darf nicht konstruktiv verändert werden. Dies kann zu falschen Wägeergebnissen, sicherheitstechnischen Mängeln sowie der Zerstörung der Waage führen.
- Die Waage darf nur gemäß den beschriebenen Vorgaben eingesetzt werden. Abweichende Einsatzbereiche/Anwendungsgebiete sind von KERN schriftlich freizugeben.
3.3 Gewährleistung
Gewährleistung erlischt bei
- Nichtbeachten unserer Vorgaben in der Betriebsanleitung
- Verwendung außerhalb der beschriebenen Anwendungen
- Veränderung oder Öffnen des Gerätes
- Mechanische Beschädigung und Beschädigung durch Medien, Flüssigkeiten, natürlichem Verschleiß und Abnutzung
- Nicht sachgemäße Aufstellung oder elektrische Installation
- Überlastung des Messwerkes
3.4 Prüfmittelüberwachung
Im Rahmen der Qualitätssicherung müssen die messtechnischen Eigenschaften der Waage und eines eventuell vorhandenen Prüfgewichtes in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Der verantwortliche Benutzer hat hierfür ein geeignetes Intervall sowie die Art und den Umfang dieser Prüfung zu definieren. Informationen bezüglich der Prüfmittelüberwachung von Waagen sowie der hierfür notwendigen Prüfgewichte sind auf der KERN-Homepage (www.kern-sohn.com) verfügbar. In seinem akkreditierten Kalibrierlaboratorium können bei KERN schnell und kostengünstig Prüfgewichte und Waagen kalibriert werden (Rückführung auf das nationale Normal).
4 Grundlegende Sicherheitshinweise
4.1 Hinweise in der Betriebsanleitung beachten

⇒ Betriebsanleitung vor der Aufstellung und Inbetriebnahme sorgfältig durchlesen, selbst dann, wenn Sie bereits über Erfahrungen mit KERN-Waagen verfügen.
4.2 Ausbildung des Personals
Das Gerät darf nur von geschulten Mitarbeitern bedient und gepflegt werden.
5 Transport und Lagerung
5.1 Kontrolle bei Übernahme
Überprüfen Sie bitte die Verpackung sofort beim Eingang sowie das Gerät beim Auspacken auf eventuell sichtbare äußere Beschädigungen.
5.2 Verpackung/Rücktransport

⇒ Alle Teile der Originalverpackung für einen eventuell notwendigen Rücktransport aufbewahren.
⇒ Für den Rücktransport ist nur die Originalverpackung zu verwenden.
⇒ Vor dem Versand alle angeschlossenen Kabel und losen / beweglichen Teile trennen.
→ Evtl. vorgesehene Transportsicherungen wieder anbringen.
⇒ Alle Teile z.B. Windschutz, Wägeplatte, Netzteil etc. gegen Verrutschen und Beschädigung sichern.
6 Auspacken und Aufstellen
6.1 Aufstellort, Einsatzort
Die Anzeigegeräte sind so konstruiert, dass unter den üblichen Einsatzbedingungen zuverlässige Wägeergebnisse erzielt werden.
Exakt und schnell arbeiten Sie, wenn Sie den richtigen Standort für Ihr Anzeigegerät und Ihre Wägeplatte wählen.
Am Aufstellort folgendes beachten:
- Waage auf eine stabile, gerade Fläche stellen.
- Extreme Wärme sowie Temperaturschwankungen z.B. durch Aufstellen neben der Heizung oder direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
- Waage vor direktem Luftzug durch geöffnete Fenster und Türen schützen.
- Erschütterungen während des Wägens vermeiden.
- Waage vor hoher Luftfeuchtigkeit, Dämpfen und Staub schützen.
- Das Gerät nicht über längere Zeit starker Feuchtigkeit aussetzen. Eine nicht erlaubte Betauung (Kondensation von Luftfeuchtigkeit am Gerät) kann auftreten, wenn ein kaltes Gerät in eine wesentlich wärmere Umgebung gebracht wird. In diesem Fall das vom Netz getrennte Gerät ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren.
- Statische Aufladung von Wägegut, Wägebehälter vermeiden.
- Nicht in explosivstoffgefährdeten Bereichen oder in durch Gase, Dämpfe und Nebel sowie durch Stäube explosionsgefährdeten Bereichen betreiben!
- Chemikalien (z.B. Flüssigkeiten oder Gase), welche die Waage innen oder außen angreifen und beschädigen können, sind fernzuhalten.
- Beim Auftreten von elektromagnetischen Feldern, bei statischen Aufladungen (z.B. beim Verwiegen / Zählen von Kunststoffteilen) sowie bei instabiler Stromversorgung sind große Anzeigeabweichungen (falsche Wägeergebnisse, sowie Beschädigungen der Waage) möglich. Der Standort muss dann gewechselt oder die Störquelle beseitigt werden.
6.2 Lieferumfang / Serienmäßiges Zubehör:
• Anzeigegerät, s. Kap. 2
- Netzgerät
• Tischfuß inkl. Wandhalterung
- Arbeitsschutzhaube
- Betriebsanleitung
6.3 Auspacken/Aufstellen
Das Anzeigegerät vorsichtig aus der Verpackung nehmen, Plastikhülle entfernen und am vorgesehenen Arbeitsplatz aufstellen.
Das Anzeigegerät so aufstellen, dass es gut bedient und eingesehen werden kann.
Verwendung mit Tischfuß inkl. Wandhalterung
Wandhalterung

Tischfuß in Führungsschiene [11] bis Anschlag [12] schieben, s. Kap. 2.
Verwendung mit Stativ (Option)

text_image
KERN 0.000 0 0 ON OFF TAUSE UP 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2500 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2501 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2502 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2503 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2504 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506 2506(Abbildungsbeispiel)
Zum Hochsetzen der Anzeige kann das Anzeigegerät an ein optional erhältliches Stativ (KERN IFB-A01/A02) montiert werden.
6.4 Netzanschluss

Länderspezifischen Netzstecker auswählen und am Netzgerät einstecken.

Kontrollieren, ob die Spannungsaufnahme der Waage richtig eingestellt ist. Die Waage darf nur an das Stromnetz angeschlossen werden, wenn die Angaben an der Waage (Aufkleber) und die ortsübliche Netzspannung identisch sind.
Nur KERN-Originalnetzgeräte verwenden. Die Verwendung anderer Fabrikate bedarf der Zustimmung von KERN.

Wichtig:
Vor Inbetriebnahme das Netzkabel auf Beschädigungen überprüfen.
Darauf achten, dass das Netzgerät nicht mit Flüssigkeiten in Berührung kommt.
Der Netzstecker muss jederzeit zugänglich sein.
6.5 Justierung
Da der Wert der Erdbeschleunigung nicht an jedem Ort der Erde gleich ist, muss jedes Anzeigegerät mit angeschlossener Wägeplatte – gemäß dem zugrunde liegenden physikalischen Wägeprinzip – am Aufstellort auf die dort herrschende Erdbeschleunigung abgestimmt werden (nur wenn das Wägesystem nicht bereits im Werk auf den Aufstellort justiert wurde). Dieser Justiervorgang muss bei der ersten Inbetriebnahme, nach jedem Standortwechsel sowie bei Schwankungen der Umgebungs-temperatur durchgeführt werden. Um genaue Messwerte zu erhalten, empfiehlt es sich zudem, das Anzeigegerät auch im Wägebetrieb periodisch zu justieren.
i
- Justiergewicht bereitstellen.
- Das erforderliche Justiergewicht ist abhängig von der Kapazität des Wägesystems. Justierung möglichst nahe an der Höchstlast des Wägesystems durchführen. Infos zu Prüfgewichten finden Sie im Internet unter: http://www.kern-sohn.com
- Stabile Umgebungsbedingungen beachten. Eine Anwärmzeit zur Stabilisierung ist erforderlich.
Menü aufrufen:
⇒ Gerät einschalten und während des Selbsttests drücken.
Darauf achten, dass sich keine Gegenstände auf der Wägeplatte befinden.
Falls nötig mit TARE nöllstellen.

text_image
+ ✓ M 0.0000 kg 10TN PCDIm Wägemodus ca. 5-6 Sekunden gedrückt halten bis FUNC gefolgt von F0 iSn erscheint. Taste loslassen.

text_image
+ ✓ M F0 ,15n_kg TOTAL POSwiederholt drücken, bis F2 dm angezeigt wird.

Bei geeichten Wägesystemen Justierschalter drücken!
⇒ drücken und mit eingestellten Waagentyp auswählen.
$$ 5. 0 - 0 = \text { Einbereichswaage } $$
$$ d U R L r = Z w e i b e r e i c h s w a a g e $$
$$ d U R L = \text { Mehrteilungswaage } $$
→ Mit b ^F tätigen.

wiederholt drücken, bis CAL angezeigt wird.

text_image
CAL M kg TOTAL POS⇒ Mit bestätigen und mit gewörschte Einstellung wählen.
$$ \text { Linear } = \text { Linearisierung } $$
$$ \text { nonL in } = \text { Justierung } $$
Justierung durchführen:
⇒ Menüeinstellung nonLin mit b ^F tätigen.

⇒ Darauf achten, dass sich keine Gegenstände auf der Wägeplatte befinden.
Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird LoAd angezeigt.

⇒ Erforderliches Justiergewicht vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen.

Nach erfolgreicher Justierung führt die Waage einen Selbsttest durch. Während des Selbsttests Justiergewicht abnehmen, die Waage kehrt automatisch in den Wägemodus zurück. Bei einem Justierfehler oder falschem Justiergewicht wird eine Fehlermeldung angezeigt, Justiervorgang wiederholen.
6.6 Linearisierung
Die Linearität gibt die größte Abweichung der Gewichtsanzeige einer Waage zum Wert des jeweiligen Prüfgewichts nach Plus und Minus über den gesamten Wägebereich an. Wird bei der Prüfmittelüberwachung eine Linearitätsabweichung festgestellt, kann diese durch eine Linearisierung verbessert werden.

- Die Linearisierung darf nur von einer Fachkraft mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit Waagen durchgeführt werden.
- Die zu verwendenden Prüfgewichte müssen auf die Spezifikationen der Waage abgestimmt sein, s. Kap. „Prüfmittelüberwachung“.
- Stabile Umgebungsbedingungen beachten. Eine Anwärmzeit zur Stabilisierung ist erforderlich.
- Während der Linearisierung in Schritt LOAD 1 bis LOAD 4 Justiergewicht nicht entfernen sondern nur erhöhen. Umgekehrt in Schritt LOAD 4 bis LOAD 1 Justiergewicht nicht entfernen sondern nur verringern.
- Nach erfolgter Linearisierung wird eine Kalibrierung empfohlen, s. Kap. „Prüfmittelüberwachung“.
Tab. 1: Justiergewichte „LOAD1 – LOAD4“
⇒ Menüpunkt Linearisierung Laufrofern, s. Kap. 6.6
⇒ Menüeinstellung mit bestätigen

Sicherstellen, dass sich keine Gegenstände auf der Wägeplatte befinden.

Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 1“ angezeigt. Erstes Justiergewicht ca. 1/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 2“ angezeigt.

Zweites Justiergewicht ca. 2/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 3“ angezeigt.

Drittes Justiergewicht ca. 3/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 4“ angezeigt.

text_image
M LoA d 4 kg P21⇒ Viertes Justiergewicht ca. 4/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle führt die Waage einen Selbsttest durch, die Waage kehrt automatisch in den Wägemodus zurück.
i
- Bei einem Justierfehler oder falschem Justiergewicht wird eine Fehlermeldung angezeigt, Justiervorgang wiederholen.
6.7 Eichung
Allgemeines:
Nach der EU-Richtlinie 2014/31EU müssen Waagen geeicht sein, wenn sie wie folgt verwendet werden (gesetzlich geregelter Bereich):
- Im geschäftlichen Verkehr, wenn der Preis einer Ware durch Wägung bestimmt wird.
- Bei der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken sowie bei Analysen im medizinischen und pharmazeutischen Labor.
- Zu amtlichen Zwecken
- bei der Herstellung von Fertigpackungen
Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihr örtliches Eichamt.
Waagen im gesetzlich geregelten Bereich (-> geeichte Waagen) müssen im Eichgültigkeitszeitraum die Verkehrsfehlergrenzen einhalten – diese betragen i.d.R. die doppelten Eichfehlergrenzen.
Läuft dieser Eichgültigkeitszeitraum ab, so muss eine Nacheichung erfolgen. Sollte zum Bestehen dieser Nacheichung eine Justage der Waage zum Einhalten der Eichfehlergrenzen notwendig sein, so stellt dies keinen Garantiefall dar.
Eichhinweise:
Für eine geeichte Waage liegt eine EU Bauartzulassung vor. Wird die Waage wie oben beschrieben im eichpflichtigen Bereich eingesetzt, so muss diese geeicht sein und regelmäßig nachgeeicht werden.
Die Nacheichung erfolgt nach den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen der Länder. Die Eichgültigkeitsdauer in Deutschland z. B. beträgt für Waagen in der Regel 2 Jahre.
Die gesetzlichen Bestimmungen des Verwendungslandes sind zu beachten!
Die Eichung des Wägesystems ist ohne die „Siegelmarken“ ungültig.
i
Bei Waagen mit Bauartzulassung weisen die angebrachten Siegelmarken darauf hin, dass die Waage nur durch geschulte und autorisierte Fachkräfte geöffnet und gewartet werden darf. Bei zerstörten Siegelmarken erlischt die Eichgültigkeit. Die nationalen Gesetze und Vorschriften sind einzuhalten. In Deutschland ist eine Nacheichung erforderlich.
Hinweise zu geeichten Wägesystemen
Bei geeichten Wägesystemen ist der Zugang zu den Menüpunkten F1, F2, F3 des Konfigurationsmenüs gesperrt.
Um die Zugriffsperre aufzuheben, im Menüpunkt F3 APP des Konfigurationsmenüs (s. Kap. 12.4) die Einstellung auf „on“ setzen.
Position Siegelmarken und Justierschalter:

- Selbstzerstörende Siegelmarke
- Justierschalter
- Abdeckung Justierschalter
- Selbstzerstörende Siegelmarke
7 Betrieb
7.1 Einschalten
⇒ Drücken, das Gerät führt einen Selbsttest durch. Sobald die Gewichtsanzeige erscheint, ist das Gerät wägebereit.

7.2 Ausschalten
ON OFF → o'clocken, die Anzeige erlischt.
7.3 Nullstellen
Nullstellen korrigiert den Einfluss leichter Verschmutzungen auf der Wägeplatte. Nullstellbereich ± 2 % Max.
⇒ Wägesystem entlasten
⇒ 0 drücken, die Nullanzeige und der Indikator [◀] neben a erscheinen.

7.4 Einfaches Wägen
→ Wägegut auflegen.
→ Stabilitätsanzeige [O] abwarten.
⇒ Wägeergebnis ablesen.
i Überlast-Warnung Überleistungen des
Überlastungen des Gerätes über die angegebene Höchstlast (Max), abzüglich einer eventuell bereits vorhandenen Taralast, unbedingt vermeiden. Das Gerät könnte hierdurch beschädigt werden.
Die Überschreitung der Höchstlast wird mit der Anzeige „O-err“ und einem Signalton angezeigt. Wägesystem entlasten bzw. Vorlast verringern.
7.5 Wägen mit Tara
⇒ Wägebehälter auflegen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle TARE →0← drücken. Die Nullanzeige und der Indikator [◀] neben TARE erscheinen. Das Gewicht des Gefäßes ist nun intern gespeichert.

⇒ Wägegut einwiegen, das Nettogewicht wird angezeigt.
Nach Abnehmen des Wägebehälter erscheint das Gewicht des Wägebehälter als Minus-Anzeige.
Der Tariervorgang kann beliebige Male wiederholt werden, beispielsweise beim Einwiegen von mehreren Komponenten zu einer Mischung (Zuwiegen). Die Grenze ist dann erreicht, wenn der gesamte Wägebereich ausgelastet ist.
⇒ Zum Löschen des Tarawertes Wägeplatte entlasten und üfferten.
7.5.1 Pre-Tare
Es besteht zudem die Möglichkeit, einen bekannten Tarawert über die numerischen Tasten einzugeben.
⇒ Tarawert eingeben und mit TARE 19e stätigen.
Löschen des Pre-Tarewertes:
Wägeplatte entlasten und ☐drücken, die Waage wechselt zur Nullanzeige.
7.6 Zählen
Bei der Stückzählung können entweder Teile in einen Behälter eingezählt oder Teile aus einem Behälter herausgezählt werden. Um eine größere Menge von Teilen zählen zu können, muss mit einer kleinen Menge (Referenzstückzahl) das durchschnittliche Gewicht pro Teil ermittelt werden. Je größer die Referenzstückzahl, desto höher ist die Zählgenauigkeit.
Die Referenz muss bei kleinen oder stark unterschiedlichen Teilen besonders hoch gewählt werden.

- Das durchschnittliche Stückgewicht kann nur von stabilen Wägewerten ermittelt werden.
- Bei Wägewerten unter null, zeigt die Stückzählanzeige eine negative Stückzahl an.
- Erscheint in der Anzeige LIGHT ist das Mindeststückgewicht unterschritten.
■ Falsche Eingaben mit löschen. - Die Genauigkeit des durchschnittlichen Stückgewichts kann jederzeit während weiteren Zählvorgängen erhöht werden. Dazu weitere Teile auflegen und drücken. Nach erfolgter Referenzoptimierung ertönt ein Signalton. Da die zusätzlichen Teile die Basis für die Berechnung vergrößern, wird auch die Referenz genauer.
7.6.1 Ermittlung des durchschnittlichen Stückgewichts durch Wägung
Referenz setzen
→ Waage Nullstellen oder falls nötig leeren Wägebehälter tarieren.

→ Eine bekannte Anzahl (z. B. 10 Stück) von Einzelteilen als Referenz auflegen.

Stabilitätsanzeige abwarten, dann die Anzahl Einzelteile über die numerischen Tasten eingeben.

text_image
10 POS→ Mit bestätigen.

Die Waage ermittelt das durchschnittliche Stückgewicht.
Stücke zählen
⇒ Falls nötig tarieren, Wägegut auflegen und Stückzahl ablesen.

text_image
TARE Weight 5.0000 kg kg Piece Weight 200.004 g 25 M TOTAL PAGEReferenz löschen
drücken, das durchschnittliche Stückgewicht wird gelöscht.
7.6.2 Numerische Eingabe des durchschnittlichen Stückgewichts
Referenz setzen
Bekanntes durchschnittliches Stückgewicht mit den numerischen Tasten eingeben und mit bestätigen.

→ Falls nötig tarieren, Wägegut auflegen und Stückzahl ablesen.

→ drücken, das durchschnittliche Stückgewicht wird gelöscht.
7.7 Summieren
Summieren bei Gewichtsanzeige:
Gewichtsanzeige:
Aktuell aufgelegtes Gewicht
Stückgewichtsanzeige:
Gewähltes Stückgewicht
Stückzahlanzeige:
Aktuell aufgelegte Stückzahl

text_image
Aktuell aufgelegtes Gewicht Gewähltes Stückgewicht →0← TARET Weight 5.0000 kg kg Piece Weight 100 g 50 M POE Aktuell aufgelegte StückzahlSummieren bei Stückanzeige:

drücken, die Anzeige wechselt zur Stückanzeige.
Gewichtsanzeige:
Aktuell aufgelegte Stückzahl
Stückgewichtsanzeige:
Aktuelle aufgelegte Stückzahl + Summe der addierten Anzeigewerte
Stückzahlanzeige:
Summe der addierten Anzeigewerte
Aktuell aufgelegte Stückzahl
Vorschau: Aktuell aufgelegte Stückzahl + Aktuelle Gesamtstückzahl

text_image
Weight 20 PCS kg Piece Weight 90 PCS 70 TUM PCS Aktuelle Gesamtstückzahl7.7.1 Manuelles Summieren
Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wägewerte durch Drücken von Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.

Menüeinstellungen:
„F12 AC“ ⇒ „5 AC 1“, s. Kap. 8
„F8 UA“ → „4 UA 5“ s. Kap. 8
→ Durchschnittliches Stückgewicht ermitteln (s. Kap. 7.6.1) oder von Hand eingeben (s. Kap. 7.6.2).
⇒ Wägegut A auflegen.

text_image
Aktuell aufgelegtes Gewicht Gewähltes Stückgewicht →0←° 5.0000 kg TARE Weight 100 g Piece Weight M 50 POS Aktuell aufgelegte StückzahlStabilitätsanzeige abwarten, dann + drücken. Der Anzeigewert (z.B. 50 Stück) wird in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
⇒ Wägegut abnehmen. Weiteres Wägegut kann erst addiert werden, wenn die Anzeige ≤ Null.
→ Wägegut B auflegen.

Stabilitätsanzeige abwarten, dann + drücken. Der Anzeigewert (z.B. 20 Stück) wird in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Das Gesamtgewicht, Anzahl der Wägungen sowie die Gesamtstückzahl werden kurz eingeblendet (Indikator [◀] neben TOTAL). Danach wechselt die Anzeige zur aktuell aufgelegten Stückzahl (Indikator [◀] neben PCS)

Nach Bedarf weiteres Wägegut wie vorhergehend beschrieben summieren. Darauf achten, dass das Wägesystem zwischen den einzelnen Wägungen entlastet werden muss.
⇒ Dieser Vorgang kann 99-mal bzw. so oft wiederholt werden bis der Kapazität des Wägesystem erschöpft ist.
Summe „Total“ anzeigen und ausgeben:
⇒ Bei entlasteter Wägeplatte Drücken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und die Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Anzeige:

text_image
Gesamtgewicht Anzahl Wägungen Weight 70000 kg kg Piece Weight ACC 2 70 PCS GesamtstückzahlWägedaten löschen:
⇒ dürken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt. Während dieser Anzeige drücken.

7.7.2 Automatisches Summieren
Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wägewerte automatisch beim Entlasten der Waage in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.

text_image
Menüeinstellungen: „F12 AC“ ⇒ „5 AC 0“, s. Kap. 8 „F8 UA“ ⇒ „4 UA 5“ s. Kap. 8Summieren:
→ Durchschnittliches Stückgewicht ermitteln (s. Kap. 7.6.1) oder von Hand eingeben (s. Kap. 7.6.2).
⇒ Wägegut A auflegen.
Nach erfolgter Stillstandskontrolle ertönt ein Signalton, der Wägewert wird in den Summenspeicher addiert.
Wägegut abnehmen. Bei Anschluss eines optionalen Druckers erfolgt die Datenausgabe.
Weiteres Wägegut kann erst addiert werden, wenn die Anzeige ≤ Null.
⇒ Wägegut B auflegen.
Nach erfolgter Stillstandskontrolle ertönt ein Signalton, der Wägewert wird in den Summenspeicher.
Wägegut abnehmen.
Das Gesamtgewicht, Anzahl der Wägungen sowie die Gesamtstückzahl werden kurz eingeblendet (Indikator [◀] neben TOTAL).
Bei Anschluss eines optionalen Druckers erfolgt die Datenausgabe.
Nach Bedarf weiteres Wägegut wie vorhergehend beschrieben summieren. Darauf achten, dass das Wägesystem zwischen den einzelnen Wägungen entlastet werden muss.
Dieser Vorgang kann 99-mal bzw. so oft wiederholt werden bis der Kapazität des Wägesystem erschöpft ist.
Summe „Total“ anzeigen und ausgeben:
⇒ Bei entlasteter Wägeplatte ☐ drücken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und die Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Wägedaten löschen:
⇒ d'drücken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt. Während dieser Anzeige drücken.
7.8 Toleranzkontrolle
Die Waage ermöglicht das Einwägen von Gütern auf eine Zielstückzahl oder ein Zielgewicht innerhalb festgelegter Toleranzen. Mit dieser Funktion lässt sich auch überprüfen, ob das Wägegut innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs liegt. Das Erreichen des Zielwertes wird durch ein akustisches (sofern im Menü aktiviert) und optisches Signal
(Toleranzmarke ◀) angezeigt.
Menüeinstellungen, s. Kap. 8:
| Zielstückzahl / Zielgewicht mit Toleranz | 2 Grenzwerte | Menüeinstellung „F3 Pn s. Kap. 8 |
| Exakte Zielstückzahl / exaktes Zielgewicht ohne Toleranz | 1 Grenzwert | Menüeinstellung „F3 Pn s. Kap. 8 |
Akustisches Signal:
Das akustische Signal ist abhängig von der Einstellung im Menüblock „F4 bU“, s. Kap. 8.
Wählbar:
14 bu 0 Akustisches Signal ausgeschaltet
14 bu 1 Akustisches Signal ertönt, wenn das Wägegut innerhalb des Toleranzbereiches liegt.
14 bu 2 Akustisches Signal ertönt, wenn das Wägegut außerhalb des Toleranzbereiches liegt.
Optisches Signal:
Die dreieckige Toleranzmarke [◀] in der Anzeige zeigt an, ob das Wägegut sich innerhalb der zwei Toleranzgrenzen befindet.

text_image
+✓◀ Zielstückzahl / Zielgewicht oberhalb oberer Toleranzgrenze +✓◀ Zielstückzahl / Zielgewicht im Toleranzbereich +✓◀ Zielstückzahl / Zielgewicht unterhalb unterer ToleranzgrenzeBei Anschluß der Ampel CFS-A03 (Option) werden die Toleranzen wie folgt angezeigt:
Die Ampel leuchtet:
| rot | Zielstückzahl / Zielgewicht oberhalb oberer Toleranzgrenze |
| grün | Zielstückzahl / Zielgewicht im Toleranzbereich |
| gelb | Zielstückzahl / Zielgewicht unterhalb unterer Toleranzgrenze |
Funktion aktivieren
⇒ Menüeinstellung „F0 sel“, s. Kap. 8

text_image
Weight 0.0000 kg TARE F langer Tastendruck F SEL ↓ F0 SEL TOTAL PCS F ISEL.1 TOTAL PCS Toleranzkontrolle „Wägen" 8 ISEL.2 TOTAL PCS Toleranzkontrolle „Zählen"Grenzwerte anzeigen
1. Toleranzkontrolle Zielgewicht
⇒ TOL drücken, der untere Grenzwert für Zielgewicht mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

⇒ F drücken, der obere Grenzwert für Zielgewicht mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

2. Toleranzkontrolle Zielstückzahl
⇒ TOL drücken, der untere Grenzwert für Zielstückzahl mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

drücken, der obere Grenzwert für Zielstückzahl mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

⇒ Mit F zuck in den Wägemodus.

7.8.1 Toleranzkontrolle auf Zielstückzahl
⇒ Menüeinstellung „F0 sel / SEL 2“, s. Kap.7.8 „Funktion aktivieren“.

text_image
ISEL.2 +/-Grenzwerte setzen
⇒ TOL drücken, der untere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

Falls nötig aktuelle Einstellung mit löschen.
⇒ Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den unteren Grenzwert (z.B. 70 Stück) eingeben und mit b-rätigen.

Der obere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.
Falls nötig mit löschen.
⇒ Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den oberen Grenzwert (z.B. 80 Stück) eingeben und mit bötätigen.

Toleranzkontrolle starten
→ Stückgewicht festlegen, s. Kap. 7.6.1 oder 7.6.2
Wägegut auflegen, warten bis die Toleranzmarke [◀] erscheint. Anhand der Toleranzmarke prüfen, ob das Wägegut unter, innerhalb oder über der vorgegebenen Toleranz liegt.
Abhängig von der Einstellung im Menü ertönt zusätzlich das akustische Signal.
Zielstückzahl unter Toleranz:

Zielstückzahl innerhalb Toleranz:

Zielstückzahl über Toleranz:

text_image
Weight →0← ° 8.5000 kg TARE kg Piece Weight 100 Ω 85 TOTAL FCC7.8.2 Toleranzkontrolle auf Zielgewicht
⇒ Menüeinstellung „F0 sel / SEL 1“, „Funktion aktivieren“.

⇒ TOL drücken, der untere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

text_image
Weight →0← 0.0000 kg TARE TOL →0← 0 Lo TARE Piece Weight kg 0.0000 kg Falls nötig mit löschen.⇒ Mit den numerischen Tasten Gewicht für den unteren Grenzwert (z.B. 3 kg) eingeben und mit befrätigen.

text_image
Weight TARE 0 Lo kg Piece Weight 3.0000 kg F Weight TARE 0 Hi kg Piece Weight 0.0000Der obere Grenzwert für Zielgewicht mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.
Falls nötig mit löschen.
⇒ Mit den numerischen Tasten Gewicht für den oberen Grenzwert (z.B. 4 kg) eingeben und mit be rätigen.

Toleranzkontrolle starten
Wägegut auflegen, warten bis die Toleranzmarke [◀] erscheint. Anhand der Toleranzmarke prüfen, ob das Wägegut unter, innerhalb oder über der vorgegebenen Toleranz liegt.
Abhängig von der Einstellung im Menü ertönt zusätzlich das akustische Signal.
Zielgewicht unter Toleranz:

Zielgewicht innerhalb Toleranz:

Zielgewicht über Toleranz:

7.9 Speicherfunktion mit ID
Der Funktion Pre-Tare, sowie dem Referenzgewicht kann eine ID zwischen 00-99 zu-gewiesen werden.
Nur in nicht-eichfähiger Einstellung möglich!
Im Konfigurationsmenü (s. Kap. 12.5) Menüpunkt F3 APP auf „off“
7.9.1 ID der Funktion Pre-Tare zuweisen:
⇒ Mit den numerischen Tasten Pre-Tarewert eingeben, mit TARE bestätigen.
⇒ Mit langem Tastendruck ☐drücken, „00“ wird angezeigt
⇒ Mit den numerischen Tasten ID-Nummer (00-99) eingeben und mit befräti-gen
7.9.2 ID einem bestimmten Referenzgewicht zuweisen
⇒ Referenzgewicht über die numerischen Tasten eingeben und mit bestätigen
mit langem Tastendruck +druck , in der Anzeige erscheint „00“.
mit den numerischen Tasten ID (00 - 99) eingeben und mit speichern.
Gespeichertes Referenzgewicht abrufen:
⇒ REF ID so lange drücken, bis „00“ angezeigt wird. Mit den numerischen Tasten gespeicherte ID eingeben und mit bätigen. Das gespeicherte Referenzgewicht wird angezeigt.
Gespeicherte ID abrufen:
⇒ REF ID so lange drücken, bis „00“ angezeigt wird. Mit den numerischen Tasten gewünschte ID eingeben und mit baktigen. Die entsprechende Funktion, bzw. das entsprechende Referenzgewicht wird abgerufen.
7.9.3 ID der Funktion Toleranzwägen zuweisen
Funktion aktivieren
⇒ Menüeinstellung „F0 sel“, s. Kap. 8

text_image
Weight 0.0000 kg TARE Flanger Tastendruck

text_image
F SET ↓
text_image
F0 SEL TODN PCS F
text_image
ISEL.1 Toleranzkontrolle „Wägen“

text_image
15EL.2 Toleranzkontrolle „Zählen“
text_image
F + - FO SEL 104N PCSMit 2ück in den Wägemodus
Grenzwerte setzen
⇒ TOL drücken, der untere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

text_image
Weight →0← TARE 0.0000 kg TOL →0← TARE P Lo kg Piece Weight 0Falls nötig aktuelle Einstellung mit löschen.
⇒ Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den unteren Grenzwert (z.B. 70 Stück) eingeben und mit b. tätigen.

Der obere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.
Falls nötig mit löschen.
⇒ Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den oberen Grenzwert (z.B. 80 Stück) eingeben und mit beistätigen.

mit langem Tastendruck drücken, in der Anzeige erscheint „00“. mit den numerischen Tasten ID (00 – 99) eingeben und mit speichern.
Eingegebene Werte über die festgelegte ID abrufen:
⇒ REF ID so lange drücken, bis „00“ angezeigt wird. Mit den numerischen Tasten die entsprechende ID eingeben und mit be rätigen.
⇒ TOL drücken, der untere Grenzwert wird angezeigt
⇒ F drücken, der obere Grenzwert wird angezeigt.
7.10 Datum und Uhrzeit einstellen für Bildschirmschoner
Die Waage verfügt über die Möglichkeit, das Datum (2 unterschiedliche Anzeigear- ten) und die Uhrzeit anzuzeigen. Diese Einstellungen können als Bildschirmschoner verwendet werden, wenn dieser im Menü aktiviert wurde (F13/F14 ti – SLP on). Die Waage schaltet den Bildschirmschoner automatisch ein, und zwar 10 Minuten nach- dem sie zuletzt verwendet wurde.
Beispiel Anzeigenübersicht Bildschirmschoner:

other
| Measurement | Value | |-------------|-----------| | Weight | 20.15 kg | | Pre-Tare | 07.04 kg | | Piece Weight | 12:33 PCS | | Total | 12:33 PCS | | Stunden - Minuten | (no label) |i Menüeinstellungen: „F13/F14 ti“ ⇒ „Y m d“ oder „D m y“ s. Kap. 8
Datum einstellen:
- Im Wägemodus getrückt halten, bis „F0 SEL“ erscheint

text_image
FO SEL TOTAL POSso oft drücken, bis „F 13/F14 ti“ erscheint

drücken, „SLP on“ wird angezeigt

drücken, „d n y“ wird angezeigt

drücken, „SET YE“ wird angezeigt,

Ein Zahlenwert wird blinkend angezeigt, mit den numerischen Tasten das Jahr eingeben. Die beiden ersten Ziffern „20“ können nicht verändert werden. An der rechten Stelle zuerst das Jahrzehnt eingeben und danach das Jahr:
z.B. „1“ und danach „5“ ergibt das Jahr 2015.

drücken, „SET YE“ wird angezeigt

Um den Tag und den Monat einzugeben,

drücken, „Set dA“ wird angezeigt

„00.00“ (Beispiel) wird blinkend angezeigt; Hier nun nacheinander Tag und Monat eingeben, dabei mit der linken Stelle beginnen.
Beispiel: 08.04.
In der Reihenfolge 0-8-0-4 die Werte eingeben

text_image
08.04 (TOTAL PCS (Beispiel)Mit bötätigen, „Set dA“ wird angezeigt Jahr, Monat und Tag sind nun eingestellt
Uhrzeit einstellen:
Mit „Set ti“ anwählen, hier wird die Uhrzeit eingestellt

Mit bötätigen, „Set dA“ wird angezeigt

die zuletzt eingestellte Uhrzeit wird blinkend dargestellt.
Mit numerischen Tasten Uhrzeit eingeben, in der Reihenfolge:
Beispiel: 12:48 Uhr: 1-2-4-8 nacheinander eingeben

die Uhrzeit ist jetzt eingestellt.
Mit (mehrmals) zurück in den Wägemodus.
- Das Format „D m y“ auf dieselbe Art und Weise eingeben.

Bildschirmschoner ausschalten, indem im Menü „SLP off“ eingestellt wird.
7.11 Overload-Counter (ab Version 1.00x)
Die Waage besitzt die Möglichkeit bis zu 30 Wägungen mit Überlast abzuspeichern.
Die Überlast muss > 105 % von Max. betragen.
7.11.1 Gespeicherte Werte abfragen:
Im Wägemodus langer Tastendruck auf

Mit den numerischen Tasten einen Wert zwischen 1 - 30 eingeben.

text_image
PLU 01 (Beispiel) Pre- Tare Piece WeightDer gespeicherte Überlast-Wert

text_image
2 1.420 (Beispiel)wird angezeigt.
7.11.2 Gespeicherte Werte löschen: Einzelne Werte löschen:
Um einen gespeicherten Wert zu löschen, während des Selbsttests drücken. Die Anzahl der gespeicherten Überlast-Werte wird kurz angezeigt:

text_image
OUER-6 (TOTAL PCS (Beispiel)Langer Tastendruck auf


text_image
PLU Pre- Tare Piece Weight wird angezeigt.Um den jeweiligen Wert zu löschen, entsprechenden Speicherplatz (zwischen 1 und 30) über die numerischen Tasten eingeben,

text_image
PLU 01 (Beispiel) Pre- Tare Piece Weight
text_image
Nach kurzer Zeit wird DELETE TOTAL PCS angezeigt.Der Wert wurde somit gelöscht.
Alle gespeicherten Werte löschen:
Um alle gespeicherten Werte zu löschen, während des Selbsttests für den. Die Anzahl der gespeicherten Überlast-Werte wird kurz angezeigt:

text_image
OUER-6 (TOTAL PCS (Beispiel)Danach langer Tastendruck auf

Somit sind alle gespeicherten Werte gelöscht.
8 Funktionsmenü
Navigation im Menü:
| Menü aufrufen | Im WägemodusTaste loslassen. De zeigt. langer Tastendruck![]() ![]() |
| Menüpunkte anwählen | Mit lassen sich die einzelnen Menüpunkte der Reihe nach anwählen.![]() ![]() ![]() |
| Einstellungen ändern | Ausgewählten Menüpunkt mit hortätigen, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.Mit lässt sich die Einstellung im angewählten Menüpunkt ändern.![]() |
| Einstellung bestätigen | Gewünschte Einstellung mit hortätigen, das Gerät kehrt zurück ins Menü. |
| Zurück in den Wägemodus | Zurück in den Wägemodus drücken.![]() |
8.1 Übersicht nicht eichfähige Wägesysteme
(im Konfigurationsmenü Menüpunkt F3 APP Einstellung „off“ wählen)
| Menüpunkt | Verfügbare Einstellungen | ||
| F0 SELToleranzkontrolle aktivieren | 1 SEL0 | Toleranzkontrolle deaktiviert | |
| 1 SEL1 | Toleranzkontrolle auf Wägen | ||
| 1 SEL2* | Toleranzkontrolle auf Zählen | ||
| F1 CoAnzeigebedingungen der Toleranz-marke | 11 Co0 | Toleranzmarke wird immer angezeigt, auch wenn Stillstandskontrolle noch nicht angezeigt ist. | |
| 11 Co 1* | Toleranzmarke wird nur in Verbindung mit Still-standskontrolle angezeigt. | ||
| F2 LiToleranzbereich | 12 Li 0 | Toleranzmarke wird nur oberhalb des Nullpunkt-bereiches angezeigt. | |
| 12 Li 1* | Toleranzmarke wird im gesamten Bereich ange-zeigt. | ||
| F3 PnAnzahl Grenzpunkte | 13 Pn 0 | 1- Grenzpunkt (OK/-) | |
| 13 Pn 1* | 2- Grenzpunkte (+/OK/-) | ||
| F4 bUAkustisches Signal | 14 bu0* | Akustisches Signal bei Toleranzkontrolle ausge-schaltet | |
| 14 bu1 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut inner-halb des Toleranzbereiches liegt | ||
| 14 bu2 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut außer-halb des Toleranzbereiches liegt | ||
| F5 AoAutomatische Nullpunktkorrektur (Zero Tracking) | 2 Ao0 | Automatische Nullpunktkorrektur aus | |
| 2 Ao1 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 0.5 d | ||
| 2 Ao2* | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 1 d | ||
| 2 Ao3 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 2 d | ||
| 2 Ao4 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 4 d | ||
| F6 AtAuto-Tare | on | Auto-Tare aktiviert | |
| off | Auto-Tare nicht aktiviert | ||
| F7 APAutomatische Abschaltung bei Akku-Betrieb | 3 Ap0* | AUTO OFF Funktion deaktiviert | |
| 3 Ap1 | Gerät wird nach 3 Min. ausgeschaltet, wenn das Anzeigegerät oder die Wägebrücke nicht bedient werden. | ||
| F8 UARS-232-Modus | 4 UA0 | Ausgabe über RS232C Schnittstelle deaktiviert | |
| 4 UA1* | Ständige Datenausgabe | ||
| 4 UA2 | Ständige Datenausgabe stabiler Wägewerte | ||
| 4 UA3 | Eine Ausgabe bei stabilem Wägewert. Keine Aus-gabe bei instabilen Wägewerten. Erneute Aus-gabe nach Stabilisierung. | ||
| 4 UA4 | Fernsteuerbefehle, s. Kap. 9.2.Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| 4 UA5 | Standarddruckereinstellung, Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| id on/off | Ausdruck Speicher ein/aus | ||
| dt on/off | Ausdruck Datum ein/aus | ||
| G on/off | Ausdruck Bruttogewicht ein/aus | ||
| n on/off | Ausdruck Nettogewicht ein/aus | ||
| C on/off | Ausdruck Summe ein/aus | ||
| PCS on/off | Ausdruck Stückzählen ein/aus | ||
| UW on/off | Ausdruck Wägeeinheit ein/aus | ||
| t on/off | Ausdruck Tarierwert | ||
| 4 UA6 | Auswahl TP-UP-Drucker oder LP-50 Drucker | ||
| 4 UA7 | KCP ein/aus | ||
| F9 bl.Baudrate | 41 bl 0 | 1200 bps | |
| 41 bl1 | 2400 bps | ||
| 41 bl 2 | 4800 bps | ||
| 41 bl 3 | 9600 bps | ||
| F10 PAParität | 42 Pr0* | Kein Paritätsbit | |
| 42 Pr1 | Ungerade Parität | ||
| 42 Pr2 | Gerade Parität | ||
| F11 S0 | Sd0 on* | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige aktiviert | |
| Sd0 of | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige deaktiviert | ||
| F12 AC | 5 AC 0 | Automatisches Summieren, s. Kap. 7.7.2Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wäge-werte automatisch beim Entlasten der Waage in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben. | |
| 5 AC 1* | Manuelles Summieren, s. Kap. 7.7.1Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wäge-werte durch Drücken von den Summen-speicher addiert und bei Anschluss eines optiona-len Druckers ausgegeben. | ||
| F13 bkHinterleuchtung der Anzeige | 5 bkL0 | Hinterleuchtung ausgeschaltet | |
| 5 bkL1 | Automatische Hinterleuchtung nur bei Belastung der Wägeplatte oder Tastendruck. | ||
| 5 bkL2 | Hinterleuchtung ständig eingeschaltet | ||
| F14 tiDatum und Uhrzeit/Bildschirmschoner | SLP on | Bildschirmschoner ein | |
| Einstellung des Datums und der Uhrzeit | |||
| D m ydd mm yyyy(TT MM JJJJ) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA – Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| Y m dyyyy mm dd(JJJJ MM TT) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA – Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| SLP off | Bildschirmschoner aus | ||
| F15 tAEingeschränkter Tarierbereich | drücken, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit den Navigationstasten gewünschte Einstellung wählen, die jeweils aktive Stelle blinkt. Eingabe mit itigen. | ||
| SAmPLEZählsystem | Einstellungen Zählsystem | ||
| rS232 | Verbindung zu Referenzwaage EWJ | ||
| SCALE | Zählen nur an der IFS | ||
Werkseinstellungen sind mit * gekennzeichnet.
8.2 Übersicht eichfähige Wägesysteme
(im Konfigurationsmenü Menüpunkt F3 APP Einstellung „on“ wählen)
| Menüpunkt | Verfügbare Einstellungen | ||
| F0 SELToleranzkontrolle aktivieren | 1 SEL0 | Toleranzkontrolle deaktiviert | |
| 1 SEL1 | Toleranzkontrolle auf Wägen | ||
| 1 SEL2* | Toleranzkontrolle auf Zählen | ||
| F1 CoAnzeigebedingungen der Toleranz-marke | 11 Co0 | Toleranzmarke wird immer angezeigt, auch wenn Stillstandskontrolle noch nicht angezeigt ist. | |
| 11 Co 1* | Toleranzmarke wird nur in Verbindung mit Still-standskontrolle angezeigt. | ||
| F2 LiToleranzbereich | 12 Li 0 | Toleranzmarke wird nur oberhalb des Nullpunkt-bereiches angezeigt. | |
| 12 Li 1* | Toleranzmarke wird im gesamten Bereich ange-zeigt. | ||
| F3 PnAnzahl Grenzpunkte | 13 Pn 0 | 1- Grenzpunkt (OK/ -) | |
| 13 Pn 1* | 2- Grenzpunkte (+/OK/-) | ||
| F4 bUAkustisches Signal | 14 bu0* | Akustisches Signal bei Toleranzkontrolle ausge-schaltet | |
| 14 bu1 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut inner-halb des Toleranzbereiches liegt | ||
| 14 bu2 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut außer-halb des Toleranzbereiches liegt | ||
| F5 AoAutomatische Nullpunktkorrektur (Zero Tracking) | 2 Ao0 | Automatische Nullpunktkorrektur aus | |
| 2 Ao1 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 0.5 d | ||
| 2 Ao2* | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 1 d | ||
| 2 Ao3 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 2 d | ||
| 2 Ao4 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 4 d | ||
| F6 APAutomatische Abschaltung bei Akku-Betrieb | 3 Ap0* | AUTO OFF Funktion deaktiviert | |
| 3 Ap1 | Gerät wird nach 3 Min. ausgeschaltet, wenn das Anzeigegerät oder die Wägebrücke nicht bedient werden. | ||
| F7 UA RS-232-Modus | 4 UA0 | Ausgabe über RS232C Schnittstelle deaktiviert | |
| 4 UA1* | Ständige Datenausgabe | ||
| 4 UA2 | Ständige Datenausgabe stabiler Wägewerte | ||
| 4 UA3 | Eine Ausgabe bei stabilem Wägewert. Keine Ausgabe bei instabilen Wägewerten. Erneute Ausgabe nach Stabilisierung. | ||
| 4 UA4 | Fernsteuerbefehle, s. Kap. 9.2.Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| 4 UA5 | Standarddruckereinstellung, Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| id on/off | Ausdruck Speicher ein/aus | ||
| dt on/off | Ausdruck Datum ein/aus | ||
| G on/off | Ausdruck Bruttogewicht ein/aus | ||
| n on/off | Ausdruck Nettogewicht ein/aus | ||
| C on/off | Ausdruck Summe ein/aus | ||
| PCS on(off) | Ausdruck Stückzählen ein/aus | ||
| UW on/off | Ausdruck Wägeeinheit ein/aus | ||
| t on/off | Ausdruck Tarierwert | ||
| 4 UA6 | Auswahl TP-UP-Drucker oder LP-50 Drucker | ||
| 4 UA7 | KCP ein/aus | ||
| F8 bl.Baudrate | 41 bl 0 | 1200 bps | |
| 41 bl1 | 2400 bps | ||
| 41 bl 2 | 4800 bps | ||
| 41 bl 3 | 9600 bps | ||
| F9 PAParität | 42 Pr0* | Kein Paritätsbit | |
| 42 Pr1 | Ungerade Parität | ||
| 42 Pr2 | Gerade Parität | ||
| F10 S0 | Sd0 on* | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige aktiviert | |
| Sd0 of | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige deaktiviert | ||
| F11 AC | 5 AC 0 | Automatisches Summieren, s. Kap. 7.7.2Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wäge-werte automatisch beim Entlasten der Wage in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben. | |
| 5 AC 1* | Manuelles Summieren, s. Kap. 7.7.1Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wäge-werte durch Drücken von den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optiona-len Druckers ausgegeben. | ||
| F12 bkHinterleuchtung der Anzeige | 5 bkL0 | Hinterleuchtung ausgeschaltet | |
| 5 bkL1 | Automatische Hinterleuchtung nur bei Belastung der Wägeplatte oder Tastendruck. | ||
| 5 bkL2 | Hinterleuchtung ständig eingeschaltet | ||
| F13 tiDatum und Uhrzeit/Bildschirmschoner | SLP on | Bildschirmschoner ein | |
| Einstellung des Datums und der Uhrzeit | |||
| D m ydd mm yyyy(TT MM JJJJ) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA – Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| Y m dyyyy mm dd(JJJJ MM TT) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA – Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| SLP off | Bildschirmschoner aus | ||
| F14 tAEingeschränkter Tarierbereich | drücken, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit den Navigationstasten gewünschte Einstellung wählen, die jeweils aktive Stelle blinkt.Eingabe mit itigen. | ||
| SAmPLEZählsystem | Einstellungen Zählsystem | ||
| rS232 | Verbindung zu Referenzwaage EWJ | ||
| SCALE | Zählen nur an der IFS | ||
Werkseinstellungen sind mit * gekennzeichnet.
9 RS 232C Schnittstelle
Mit der RS 232C Schnittstelle können Wägedaten je nach Einstellung im Menü automatisch oder durch Drücken von PRINT über die Schnittstelle ausgegeben werden.
Die Datenübertragung erfolgt asynchron im ASCII - Code.
Für die Kommunikation zwischen Wägesystem und Drucker müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Anzeigegerät mit einem geeigneten Kabel mit der Schnittstelle eines Druckers verbinden. Der fehlerfreie Betrieb ist nur mit dem entsprechenden KERN-Schnittstellenkabel sichergestellt.
- Kommunikationsparameter (Baudrate, Bits und Parität) von Anzeigegerät und Drucker müssen übereinstimmen.
9.1 Technische Daten
RS232:
KCP ist ein standardisierter Schnittstellen-Befehlssatz für KERN-Waagen, der das Abrufen und Steuern vieler Parameter und Gerätefunktionen erlaubt. KERN Geräte mit KCP kann man dadurch ganz einfach an Computer, Industriesteuerungen und andere digitale Systeme anbinden. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im Handbuch "KERN Communications Protocol", verfügbar im Downloadbereich auf unserer KERN-Hompage (www.kern-sohn.com)
Zum Aktivieren von KCP beachten Sie bitte die Menu-Übersicht der Bedienungsanleitung Ihrer Waage.
KCP basiert auf einfachen ASCII Befehlen und Antworten. Jede Interaktion besteht aus einem Befehl, möglich mit Argumenten getrennt durch Leerzeichen und wird beendet mit
Die von ihrer Waage unterstützen KCP-Befehle lassen sich durch Senden des Befehls „10“ gefolgt von CR LF abfragen.
Auszug der meist genutzten KCP Befehle:
| Befehl | Funktion |
| S | Stabiler Wägewert für das Gewicht wird über RS232-Schnittstelle gesendet |
| W | Wägewert für das Gewicht (stabil oder instabil) wird über RS232-Schnittstelle gesendet |
| T | Es werden keine Daten gesendet, die Waage führt die Tara-Funktion aus. |
| Z | Es werden keine Daten gesendet, die Null-Anzeige erscheint. |
| P | Stückzahl wird über RS232-Schnittstelle gesendet |
9.3 Ausdruckbeispiele
Ausdruck über

| 01/01/2019 | 08:30 |
| ID: | 2 |
| G: | 5.004kg |
| N: | 5.004kg |
| T: | 0.000kg |
| C: | 0.000kg |
| PCS: | 500pcs |
| UW: | 10g |
Ausdruck über

Während des Summierens:
| 01/01/2019 | 09:30 |
| ID: | 4 |
| G: | 5.998kg |
| N: | 5.088kg |
| T: | 0.900kg |
| C: | 0.000kg |
| PCS: | 5pcs |
| UW: | 100g |
Summe:
| 01/01/2019 | 10:30 |
| NO: | 4 |
| C: | 19.368kg |
| PCS: | 153pcs |
| - | |
10 Wartung, Instandhaltung, Entsorgung

Vor allen Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten das Gerät von der Betriebsspannung trennen.
10.1 Reinigen
Keine aggressiven Reinigungsmittel (Lösungsmittel o.Ä.) benutzen, sondern nur ein mit milder Seifenlauge angefeuchtetes Tuch. Darauf achten, dass keine Flüssigkeit in das Gerät eindringt und mit einem trockenen, weichen Tuch nachreiben.
Lose Probenreste/Pulver können vorsichtig mit einem Pinsel oder Handstaubsauger entfernt werden.
Verschüttetes Wägegut sofort entfernen.
10.2 Wartung, Instandhaltung
Das Gerät darf nur von geschulten und von KERN autorisierten Servicetechnikern geöffnet werden.
⇒ Vor dem Öffnen vom Netz trennen.
10.3 Entsorgung
Die Entsorgung von Verpackung und Gerät ist vom Betreiber nach gültigem nationalem oder regionalem Recht des Benutzerortes durchzuführen.
11 Fehlermeldungen, Kleine Pannenhilfe
Bei einer Störung im Programmablauf sollte das Gerät kurz ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden. Der Wägevorgang muss dann wieder von vorne begonnen werden.
| Störung | Mögliche Ursache |
| Die Gewichtsanzeige leuchtet nicht. | Das Gerät ist nicht eingeschaltet.Die Verbindung zum Netz ist unterbrochen (Netzkabel defekt).Die Netzspannung ist ausgefallen.Die Batterien / Akkus sind falsch eingelegt oder leerEs sind keine Batterien / Akkus eingelegt. |
| Die Gewichtsanzeige ändert sich fortwährend | Luftzug/LuftbewegungenVibrationen des Tisches/BodensDie Wägeplatte hat Berührung mit Fremdkörpern.Elektromagnetische Felder/ Statische Aufladung (anderen Aufstellort wählen/ falls möglich störendes Gerät ausschalten) |
| Das Wägeergebnis ist offensichtlich falsch | Die Waagenanzeige steht nicht auf NullDie Justierung stimmt nicht mehr.Die Wägeplattform steht nicht ebenEs herrschen starke Temperaturschwankungen.Die Anwärmzeit wurde nicht eingehalten.Elektromagnetische Felder / Statische Aufladung (anderen Aufstellort wählen / falls möglich, störendes Gerät ausschalten ) |
| Fehlermeldung | Mögliche Ursache |
| o-Err | Wägebereich überschrittenZu geringe Vorlast, z. B. fehlende WägeplatteFehler interner SpeicherFalsches JustiergewichtUnsachgemäße JustierungStückgewicht zu kleinJustierfehlerTransportsicherung nicht entfernt |
| u-Err | |
| b-Err | |
| 1-Err | |
| 2-Err | |
| l-Err | |
| Err 3 |
Beim Auftreten anderer Fehlermeldungen Gerät aus- und nochmals einschalten. Bleibt Fehlermeldung erhalten, Hersteller benachrichtigen.
12 Installation Anzeigegerät / Wägebrücke

Die Installation / Konfiguration des Wägesystems darf nur von einer Fachkraft mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit Waagen durchgeführt werden.
12.1 Technische Daten
| Versorgungsspannung | 5 V/150mA |
| Empfindlichkeit | 2-3 mV/V |
| Widerstandswert | 80 - 100 Ω, Max. 4 Stück à 350 Ω Lastzelle |
12.2 Aufbau des Wägesystems
An das Anzeigegerät lässt sich jede analoge Plattform anschließen, die den geforderten Spezifikationen entspricht.
Folgende Daten müssen für die Auswahl der Wägezelle bekannt sein:
• Waagenkapazität
Diese entspricht normalerweise dem schwersten Wägegut, das gewogen werden soll.
- Vorlast
Diese entspricht dem Gesamtgewicht aller Teile, die auf die Wägezelle zu liegen kommen, z. B. Oberteil der Plattform, Wägeplatte usw.
• Gesamter Nullstellbereich
Dieser setzt sich zusammen aus dem Einschalt-Nullstellbereich (± 2%) und dem Nullstellbereich, der dem Anwender mit der ZERO-Taste zur Verfügung steht (2%). Der gesamte Nullstellbereich beträgt also 4 % der Waagenkapazität.
Die Addition von Waagenkapazität, Vorlast und gesamten Nullstellbereich ergibt die erforderliche Kapazität der Wägezelle.
Um eine Überlastung der Wägezelle zu vermeiden, sollte eine zusätzliche Sicherheitsmarge eingerechnet werden.
- Kleinster gewünschter Anzeigeschritt
12.3 Plattform anschließen
⇒ Anzeigegerät vom Netz trennen.
⇒ Die einzelnen Leitungen des Lastzellenkabels an der Platine anlöten.
→ Die Steckerbelegung nachfolgender Abbildung entnehmen.

flowchart
graph TD
A["EXC+"] --> B["LOAD CELL"]
C["SEN+"] --> B
D["SIG+"] --> B
E["SEN-"] --> B
F["EXC-"] --> B
B --> G["SHIELD"]
G --> H["5"]
G --> I["5"]
G --> J["3"]
G --> K["2"]
G --> L["4"]
G --> M["4"]
G --> N["1"]
12.4 Anzeigegeräte konfigurieren
Navigation im Menü:
| Menü aufrufen | Gerät einschalten und während des Selbsttests drücken. Zum Aufrufen de den gedrückt ha F0 iSn erscheini ![]() ![]() ![]() [↓]![]() |
| Menüpunkte anwählen | Mit lassen sich die einzelnen Menüpunkte der Reihe nach anwählen.![]() ![]() ![]() ![]() USW. |
| Einstellungen ändern | Ausgewählten Menüpunkt z. B. F2 dm mit be rätigen, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.Mit ist sich die Einstellung im angewählten Menüpunkt ändern.![]() |
| Einstellung bestätigen | Gewünschte Einstellung mit be rätigen, das Gerät kehrt zurück ins Menü. |
| Einstellung verwerfen | drücken, das Gerät kehrt zurück ins Menü. |
| Zurück in den Wägemodus | Zurück in den Wägemodus wiederholt drücken.![]() |
12.5 Konfigurationsmenü-Übersicht
| Menüblock Hauptmenü | Menüpunkt Untermenü | Verfügbare Einstellungen / Erklärung | ||
| F0 iSn | - | Anzeige Interne Auflösung | ||
| F 1 Grv | - | Nicht dokumentiert | ||
| F2 dm | 5,6 - 6 | EinbereichswaageMit be rätigen, danach sind mit folgende Menüpunkte wählbar. | ||
| dESC | Position Dezimalpunkt, wählbar 0, 0.0, 0.00, 0.000, 0.0000, 0.00000 | |||
| inC | inC 1 | Ablesbarkeit wählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | ||
| inC 2 | ||||
| inC 5 | ||||
| inC 10 | ||||
| inC 20 | ||||
| inC 50 | ||||
| CAP | Waagenkapazität (Max) | |||
| Nach der Konfiguration Wägesystem justieren. | ||||
| CAL | nonLin | Justierung, s. Kap. 6.5 | ||
| LinEAr | Linearisierung, s. Kap. 6.6 | |||
| dURL r | ZweibereichswaageMit baktigen, danach sind mit folgende Menüpunkte wählbar. | ||||
| dESC | Position Dezimalpunkt, wählbar0, 0.0, 0.00, 0.000, 0.0000, 0.00000 | ||||
| inC | div 1 | inC 1 | Ablesbarkeit für1. Wägebereichwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | ||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| div 2 | inC 1 | Ablesbarkeit für2. Wägebereichwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | |||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| CAP | CAP 1 | Waagenkapazität (Max) 1. Wägebereich | |||
| CAP 2 | Waagenkapazität (Max) 2. Wägebereich | ||||
| Nach der Konfiguration Wägesystem justieren. | |||||
| CAL | nonLin | Justierung, s. Kap. 6.5 | |||
| LinEAr | Linearisierung, s. Kap. 6.6 | ||||
| dURL1 | MehrteilungswaageMit bötigen, danach sind folgende Menüpunkte wählbar. | ||||
| DEC1 | Position Dezimalpunktwählbar 0, 0.0, 0.00, 0.000, 0.0000 | ||||
| inC | div 1 | inC 1 | Ablesbarkeit für1. Wägebereichwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | ||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| div 2 | inC 1 | Ablesbarkeit für2. Wägebereichwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | |||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| CAP | CAP 1 | Waagenkapazität (Max) 1. Wägebereich | |||
| CAP 2 | Waagenkapazität (Max) 2. Wägebereich | ||||
| Nach der Konfiguration Wägesystem justieren. | |||||
| CAL | nonLin | Justierung, s. Kap. 6.5 | |||
| LinEAr | Linearisierung, s. Kap. 6.6 | ||||
| F3 APP | Justierschalter drücken | ||||
| on | Bei geeichten Wagesystemen ist der Zugang zum Konfigurationsmenü gesperrt | ||||
| off | Zugang zum Konfigurationsmenü frei(nicht eichfähige Systeme) | ||||
In eichfähiger Einstellung sind die Menüpunkte F 1 Grv und F2 dm gesperrt.
13 Verwendung als Zählsystem
13.1 Mengenwaage IFS mit der Referenzwaage EWJ über das optionale Schnittstellenkabel CCA-A01 verbinden

Schnittstellenkabel TCCA-A01-A:
| 1 (Anschlüsse mit dünnem Kabel) |
| • Anschluss an die RS232-Schnittstelle der EWJ• Anschluss Drucker |
| 2 (Anschluss mit dickem Kabel) |
| • Anschluss an die IFS |
Schnittstellenkabel TCCA-A02-B:
| 1 (Anschlüsse mit dünnem Kabel) |
| • Anschluss an die RS232-Schnittstelle der EWJ• Anschluss Signallampe CFS-A03 |
| 2 (Anschluss mit dickem Kabel) |
| • Anschluss an die IFS |

Es ist nicht möglich, Ampel und Drucker gleichzeitig zu nutzen.
13.2 Manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS
Im Menü folgende Einstellungen vornehmen:
→ Waage einschalten und während des Selbsttests MODE-Taste drücken, in der Anzeige erscheint F1 Unt.
⇒ MODE-Taste so oft drücken, bis in der Anzeige F3 Com erscheint.
⇒ Mit 0-Taste bestätigen, RS 232 wird angezeigt
⇒ Erneut 0-Taste drücken, P Send wird angezeigt
⇒ Erneut 0-Taste drücken, mAnUAL bzw. AUto* wird angezeigt
⇒ Erneut 0-Taste drücken, b 9600 wird angezeigt, mit 0-Taste bestätigen
⇒ F3 Com wird angezeigt, mit PRINT/ESC-Taste zurück in den Wägemodus
i
- mAnUAL: Übertragung des Stückgewichts an die IFS durch Drücken von PRINT
- AUto: Stückgewicht wird automatisch an die IFS übertragen
Durchschnittliches Stückgewicht bestimmen:
→ Bekanntes Stückgewicht auf die Wägeplatte der EWJ stellen
⇒ PCS-Taste drücken, die zuletzt eingegebene Stückzahl wird angezeigt, z.B. SP 10.
⇒ Mit MODE entsprechende Stückzahl auswählen, z.B. SP 100, mit 0-Taste bestätigen, ---- wird kurz angezeigt, gefolgt von der eingestellten Stückzahl z.B. 200.
i
- Referenzoptimierung nicht möglich, wenn Stückgewicht über die EWJ bestimmt wird.
- Referenzoptimierung nur möglich, wenn das Stückgewicht über die IFS ermittelt wird.
Durchschnittliches Stückgewicht an die Mengenwaage IFS senden:
⇒ IFS mit ON/OFF einschalten, im Wägemodus F-Taste drücken, das Menü wird aufgerufen
⇒ Taste 2 so oft drücken, bis SAmPLE angezeigt wird
⇒ Mit der F-Taste bestätigen, rS232 oder SCALE* wird angezeigt
⇒ F-Taste erneut drücken, SAmPLE wird erneut angezeigt
⇒ Mit der +/ID-Taste zurück in den Wägemodus wechseln
Wägegut auf die Plattform der IFS auflegen, in der Anzeige erscheint das Gewicht
⇒ PRINT/ESC der EWJ drücken, das durchschnittliche Stückgewicht wird an die IFS übermittelt
⇒ Die entsprechende Stückzahl wird automatisch berechnet und angezeigt.

• rS232: Verwendung als Zählsystem
- SCALE: Verwendung nur als Plattformwaage IFS
13.3 Automatisches oder manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS
Im Menü folgende Einstellungen vornehmen:
⇒ Waage einschalten und während des Selbsttests MODE-Taste drücken, in der Anzeige erscheint F1 Unt.
⇒ MODE-Taste so oft drücken, bis in der Anzeige F3 Com erscheint.
→ Mit 0-Taste bestätigen, RS 232 wird angezeigt
⇒ Erneut 0-Taste drücken, P Send wird angezeigt
⇒ Mit 0-Taste drücken, AUto bzw. mAnUAL* auswählen und mit 0-Taste bestätigen
⇒ b 9600 wird angezeigt, mit 0-Taste bestätigen und mit PRINT/ESC zurück in den Wägemodus wechseln
*

- mAnUAL: Übertragung des Stückgewichts an die IFS durch Drücken von PRINT
- AUto: Stückgewicht wird automatisch an die IFS übertragen
Durchschnittliches Stückgewicht bestimmen:
→ Bekanntes Stückgewicht auf die Wägeplatte der EWJ stellen
⇒ PCS-Taste drücken, die zuletzt eingegebene Stückzahl wird angezeigt, z.B. SP 10.
⇒ Mit MODE entsprechende Stückzahl auswählen, z.B. SP 100, mit 0-Taste bestätigen, ---- wird kurz angezeigt, gefolgt von der eingestellten Stückzahl z.B. 200.
Durchschnittliches Stückgewicht an die Mengenwaage IFS senden:
⇒ IFS mit ON/OFF einschalten, im Wägemodus F-Taste drücken, das Menü wird aufgerufen
⇒ Taste 8 so oft drücken, bis SAmPLE angezeigt wird
⇒ Mit der F-Taste bestätigen, rS232 wird angezeigt
⇒ F-Taste erneut drücken, SAmPLE wird erneut angezeigt
⇒ Mit der +/- - Taste zurück in den Wägemodus wechseln
Wägegut auf die Plattform der IFS auflegen, in der Anzeige erscheint das Gewicht
Das durchschnittliche Stückgewicht wird automatisch an die IFS übermittelt
→ Die entsprechende Stückzahl wird automatisch berechnet und angezeigt.
13.4 Anschluss Zählsystem an Signallampe CFS-A03 (Option)

flowchart
graph TD
A["IFS 9P"] --> B["PIN1 VB"]
A --> C["PIN2 RX"]
A --> D["PIN3 TX"]
A --> E["PIN4 VCC"]
A --> F["PIN5 COM"]
A --> G["PIN6 ok"]
A --> H["PIN7 LOW"]
A --> I["PIN8 HI"]
A --> J["PIN9 BEEP"]
K["EWJ 9P"] --> L["PIN3 RX"]
K --> M["PIN2 TX"]
K --> N["PIN4 VCC"]
K --> O["PIN5 COM"]
P["Signal light 9S"] --> Q["PIN1 VB"]
P --> R["PIN5 COM"]
P --> S["PIN6 OK"]
P --> T["PIN7 LOW"]
P --> U["PIN8 HI"]
P --> V["PIN9 BEEP"]
W["RS232-9P"] --> X["RS232-9P"]
Y["9S"] --> Z["9S"]
13.5 Anschluss Zählsystem an einen optionalen Drucker

flowchart
graph TD
A["IFS"] --> B["D shape 9"]
A --> C["PIN2 RXD"]
A --> D["PIN3 TXD"]
A --> E["PIN5 GND"]
F["TPUP Printer"] --> G["D shape 25P"]
F --> H["PIN2 RXD"]
F --> I["PIN7 GND"]
J["PC"] --> K["D shape 9S"]
J --> L["PIN2 RXD"]
J --> M["PIN5 GND"]
B --> N["EWJ"]
C --> N
D --> N
E --> N
G --> N
H --> N
I --> N
14 Konformitätserklärung
Die aktuelle EG/EU-Konformitätserklärung finden Sie online unter:
www.kern-sohn.com/ce
i Bei geeichten Waagen (= konformitätsbewerteten Waagen) ist die Konformitätserklärung im Lieferumfang enthalten.
GB
KERN KFS-TM
Version 2.1 2023-12
„F12 AC“ ⇒ „5 AC 1“, see chap. 8
„F8 UA“ → „4 UA 5“ see chap. 8
⇒ Menu setting „F0 sel / SEL 1“, „Enable function“.

text_image
ISEL.1 PDDSet limit values
„F8 UA“ „4 UA 5“, voir chap. 8
Réglage du menu „F0 sel / SEL 1“, „Activer la fonction“.















langer Tastendruck






drücken, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit den Navigationstasten gewünschte Einstellung wählen, die jeweils aktive Stelle blinkt.
Eingabe mit itigen.
drücken, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit den Navigationstasten gewünschte Einstellung wählen, die jeweils aktive Stelle blinkt.Eingabe mit
itigen.
drücken.
Zum Aufrufen de den gedrückt ha F0 iSn erscheini 


[↓]




USW.
