MT BCB404030 - Batterieladegerät DOMETIC - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MT BCB404030 DOMETIC
Montage- und Bedienungsanleitung .....36
Lesen und befolgen Sie bitte alle Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise in diesem Produkthandbuch sorgfältig, um sicherzustellen, dass Sie das Produkt ordnungsgemäß installieren und stets ordnungsgemäß betreiben und warten. Diese Anleitung MUSS bei dem Produkt verbleiben.
Durch die Verwendung des Produktes bestätigen Sie hiermit, dass Sie alle Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise sorgfältig gelesen haben und dass Sie die hierin dargelegten Bestimmungen verstanden haben und ihnen zustimmen. Sie erklären sich damit einverstanden, dieses Produkt nur für den angegebenen Verwendungszweck und gemäß den Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweisen dieses Produkthandbuchs sowie gemäß allen geltenden Gesetzen und Vorschriften zu verwenden. Eine Nichtbeachtung der hierin enthaltenen Anweisungen und Warnhinweise kann zu einer Verletzung Ihrer selbst und anderer Personen, zu Schäden an Ihrem Produkt oder zu Schäden an anderem Eigentum in der Umgebung führen. Dieses Produkthandbuch, einschließlich der Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise, sowie die zugehörige Dokumentation können Änderungen und Aktualisierungen unterliegen. Aktuelle Produktinformationen finden Sie unter documents.dometic.com.
Inhalt
Erläuterung der Symbole. 36
Sicherheitshinweise.... 36
Lieferumfang.... 39
Zubehör 39
Bestimmungsgemäßer Gebrauch..... 40
Technische Beschreibung.... 40
Batterie-Control-Booster montieren ..... 44
Batterie-Control-Booster anschließen.....45
Betrieb 49
Reinigung und Pflege 53
Fehlersuche und Fehlerbehebung ..... 54
Gewährleistung 56
Entsorgung.... 56
Technische Daten 57
Erläuterung der Symbole

GEFAHR!
Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zum Tod oder schwerer Verletzung führt, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

WARNUNG!
Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zum Tod oder schwerer Verletzung führen könnte, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

VORSICHT!
Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zu geringer oder mittelschwerer Verletzung führen könnte, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

ACHTUNG!
Kennzeichnet eine Situation, die zu Sachschäden führen kann, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

HINWEIS
Ergänzende Informationen zur Bedienung des Produktes.
Sicherheitshinweise
Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom Kfz-Handwerk herausgegebenen Sicherheitshinweise und Auflagen.
Grundlegende Sicherheit

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Gefahr durch Stromschlag
- Installation und Deinstallation des Batterieladegeräts dürfen nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.
- Wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist, dürfen Sie es nicht in Betrieb nehmen.
- Wenn das Netzkabel dieses Geräts beschädigt ist, muss das Netzkabel durch den Hersteller, einen Kundendienstmitarbeiter oder eine entsprechend ausgebildete Fachkraft ersetzt werden, um Gefahren zu verhindern.
- Reparaturen an diesem Gerät dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren entstehen.
• Falls Sie das Gerät demontieren:
– Lösen Sie alle Verbindungen.
– Stellen Sie sicher, dass alle Ein- und Ausgänge spannungsfrei sind.
- Verwenden Sie das Gerät nicht bei Nässe und tauchen Sie es nicht in Flüssigkeiten ein. Lagern Sie das Gerät an einem trockenen Ort.
- Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlenes Zubehör.
- Führen Sie keine Änderungen bzw. Anpassungen an Komponenten durch.
- Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung:
– Vor jeder Reinigung und Pflege
– Nach jedem Gebrauch
– Vor einem Sicherungswechsel
– Vor Durchführung von Elektroschweißarbeiten oder Arbeiten an der elektrischen Anlage
Gesundheitsgefahr
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen verwendet werden, wenn diese Personen beaufsichtigt werden oder im sicheren Gebrauch des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben.
- Elektrogeräte sind kein Kinderspielzeug!
Verwahren und benutzen Sie das Gerät außerhalb der Reichweite kleiner Kinder.
- Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
- Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch unbeaufsichtigte Kinder durchgeführt werden.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob die Spannungsangabe auf dem Typenschild mit der vorhandenen Netzspannung übereinstimmt.
- Achten Sie darauf, dass andere Gegenstände keinen Kurzschluss an den Kontakten des Gerätes verursachen können.
- Achten Sie darauf, dass die Plus- und Minusan-schlüsse niemals miteinander in Kontakt kommen.
Sichere Installation des Geräts

GEFAHR! Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung.
Explosionsgefahr
- Montieren Sie das Gerät niemals in Bereichen, in denen die Gefahr einer Gas- oder Staubexplosion besteht.

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Verletzungsgefahr
- Achten Sie auf einen sicheren Stand.
Das Gerät muss so sicher aufgestellt und befestigt werden, dass es nicht umstürzen oder herabfallen kann. - Stellen Sie beim Aufstellen des Geräts sicher, dass alle Kabel korrekt gesichert sind und keine Stolpergefahr besteht.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Platzieren Sie das Batterieladegerät nicht in der Nähe von Wärmequellen (Heizungen, direkte Sonneneinstrahlung, Gasöfen usw.).
- Stellen Sie das Gerät an einem trockenen und gegen Spritzwasser geschützten Platz auf.
Sicherheit beim elektrischen Anschluss des Geräts

GEFAHR! Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung.
Gefahr durch Stromschlag
- Bei Installation auf Booten:
Bei falscher Installation elektrischer Geräte auf Booten kann es zu Korrosionsschäden am Boot kommen. Lassen Sie das Gerät von einem fachkundigen (Boots-)Elektriker anschließen. - Wenn Sie an elektrischen Anlagen arbeiten, stellen Sie sicher, dass jemand in der Nähe ist, um Ihnen im Notfall helfen zu können.

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Gefahr durch Stromschlag
- Beachten Sie die empfohlenen Kabelquerschnitte.
- Verlegen Sie die Kabel so, dass sie nicht durch die Türen oder die Motorhaube beschädigt werden können. Eingequetschte Kabel können zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Benutzen Sie Leerrohre oder Leitungsdurchführungen, wenn Leitungen durch Blechwände oder andere scharfkantige Wände geführt werden müssen.
- Verlegen Sie 230-V-Netzleitung und 12-V-Gleichstromleitung nicht im gleichen Kabelkanal (Leerrohr)!
- Verlegen Sie Kabel nicht lose oder scharf abgeknickt.
- Befestigen Sie die Leitungen sicher.
• Ziehen Sie nicht an den Leitungen.
Sicherheit beim Betrieb des Gerätes

GEFAHR! Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung.
Gefahr durch Stromschlag
- Fassen Sie nie mit bloßen Händen an blanke Leitungen. Dies gilt vor allem beim Betrieb am Wechselstromnetz.
- Um das Gerät schnell vom Stromnetz trennen zu können, muss sich die Steckdose in der Nähe des Gerätes befinden und leicht zugänglich sein.

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Explosionsgefahr
- Benutzen Sie das Gerät ausschließlich in geschlossenen, gut belüfteten Räumen.

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Explosionsgefahr
- Betreiben Sie das Gerät nicht unter den folgenden Bedingungen:
– In salzhaltiger, feuchter oder nasser Umgebung
– In der Nähe von aggressiven Dämpfen
– In der Nähe brennbarer Materialien
– In explosionsgefährdeten Bereichen
Gefahr durch Stromschlag
- Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, vergewissern Sie sich, dass das Stromversorgungskabel und der Stecker trocken sind und der Stecker frei von Rost oder Schmutz ist.
- Unterbrechen Sie bei Arbeiten am Gerät immer die Stromversorgung.
- Beachten Sie, dass auch nach Auslösen der Schutzeinrichtung (Sicherung) Teile des Gerätes unter Spannung bleiben können.
- Lösen Sie keine Kabel, wenn das Gerät noch in Betrieb ist.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Stellen Sie sicher, dass Luftein- und -auslässe des Geräts nicht verdeckt werden.
- Stellen Sie eine gute Belüftung sicher.
- Ziehen Sie den Stecker nie am Anschlusskabel aus der Steckdose.
- Das Gerät darf keinem Regen ausgesetzt werden.
Sicherheit beim Umgang mit Batterien

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Verletzungsgefahr
- Batterien enthalten aggressive und ätzende Säuren. Verhindern Sie jeden Körperkontakt mit der Batterieflüssigkeit. Sollte Ihre Haut mit Batterieflüssigkeit in Berührung kommen, so spülen Sie das entsprechende Körperteil gründlich mit Wasser ab.
Suchen Sie bei Verletzungen durch Säure unbedingt einen Arzt auf.

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Verletzungsgefahr
- Tragen Sie während der Arbeit an Batterien keine Metallgegenstände wie Uhren oder Ringe.
Bleisäurebatterien können Kurzschlussströme erzeugen, die zu schweren Verletzungen führen können. - Tragen Sie eine Schutzbrille und Schutzkleidung, wenn Sie an Batterien arbeiten. Berühren Sie nicht Ihre Augen, während Sie an Batterien arbeiten.
Explosionsgefahr
- Versuchen Sie nie, eine eingefrorene oder defekte Batterie zu laden. Stellen Sie die Batterie in diesem Fall an einen frostfreien Ort und warten Sie, bis sich die Batterie der Umgebungstemperatur angepasst hat. Beginnen Sie erst dann mit dem Ladevorgang.
- Rauchen Sie in der Nähe des Motors oder einer Batterie nicht, verwenden Sie keine offenen Flammen und verursachen Sie keine Funken.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Verwenden Sie ausschließlich wiederaufladbare Batterien.
- Verhindern Sie, dass metallische Teile auf die Batterie fallen. Das kann Funken erzeugen oder die Batterie und andere elektrische Teile kurz-schließen.
- Beachten Sie beim Anschluss der Batterie die korrekte Polarität.
- Beachten Sie die Anleitungen des Batterieherstellers und des Herstellers der Anlage oder des Fahrzeugs, in denen die Batterie verwendet wird.
- Falls Sie die Batterie ausbauen müssen, trennen Sie als erstes den Masseanschluss. Trennen Sie alle Verbindungen und alle Verbraucher von der Batterie, bevor Sie diese ausbauen.
- Lagern Sie nur vollständig geladene Batterien ein. Laden Sie die eingelagerten Batterien regelmäßig auf.
- Laden Sie tiefentladene Bleibatterien sofort wieder auf, um eine Sulfatierung zu vermeiden.
- Prüfen Sie den Säurestand bei offenen Bleibatterien regelmäßig.
Sicherheit beim Umgang mit Lithium-batterien

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Verletzungsgefahr
- Verwenden Sie ausschließlich Batterien mit integriertem Batteriemanagementsystem und Zellenausgleich.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Installieren Sie die Batterie ausschließlich in Umgebungen mit einer Umgebungstemperatur von mindestens 0 °C.
- Vermeiden Sie eine Tiefentladung der Batterien.
Lieferumfang
Anzahl Beschreibung
| 1 MT BCB30/30 oder MT BCB40/40oder MT BCB60/40 |
| 1 Temperatursensor mit Kabel (3 m) |
| 1 Verlängerungskabel (5 m) mit Adapter für Anzeigetafel für Fernbedienung |
| 1 Montage- und Bedienungsanleitung |
Zubehör
Als Zubehör erhältlich (nicht im Lieferumfang enthalten):
Bezeichnung Art.-Nr.:
| Lastrelais (EBL) mit Installationskabel-satz und Klemmleiste für Ladekabel mit 2 Ringklemmen (für Installations-variante C1) | 9620000273(MT93080) |
| Bypassrelais mit Installationskabel-satz (für Installationsvariante C2) | 9620001495(MT93050) |
| Lastrelais (12 V, 100 A/180 A) mit M5-Schraubklemmen (für Installati-onsvariante D) | 9620000184(MT02156) |
| D+ Aktiv-Simulator 9620000336 | (MT02159) |
| Ladekabelsatz (2 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001496(MT 22002) |
| Ladekabelsatz (3 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001497(MT 22003) |
| Ladekabelsatz (4 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001498(MT 22004) |
Bezeichnung Art.-Nr.:
| Ladekabelsatz (5 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001499(MT 22005) |
| Ladekabelsatz (6 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001500(MT 22006) |
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Batterielader (auch Batterie-Control-Booster genannt) dient zum Laden von 12-V-Bordbatterien in Fahrzeugen während der Fahrt und am Netz. Zusätzlich kann das Gerät als stabile Stromversorgung für Verbraucher verwendet werden, um die vollständige Aufladung der Batterien aufrechtzuerhalten. Wenn keine Ladequelle verfügbar ist, sorgt der Impulsbetrieb für die Rekonditionierung von Blei-Säure-Batterien.
Der Batterie-Control-Booster ist zum Laden der folgenden Batterietypen vorgesehen:
- Blei-Säure-Batterien
- Blei-Gel-Batterien
• Vliesbatterien (AGM-Batterien) - LiFePO4-Batterien
Der Batterie-Control-Booster darf nicht zum Laden anderer Batterietypen verwendet werden (z. B. NiCd, NiMH usw.).
Der Batterie-Control-Booster ist geeignet für:
• Die Installation in Freizeitfahrzeugen (RV) und Wohnmobilen
- Den stationären oder mobilen Einsatz
- Verwendung in Innenräumen
Der Batterie-Control-Booster ist nicht geeignet für:
- Den Einsatz im Freien
Dieses Produkt ist nur für den angegebenen Verwendungszweck und die Anwendung gemäß dieser Anleitung geeignet.
Dieses Handbuch enthält Informationen, die für die ordnungsgemäße Installation und/oder den ordnungsgemäßen Betrieb des Produkts erforderlich sind. Installationsfehler und/oder ein nicht ordnungsgemäßer Betrieb oder eine nicht ordnungsgemäße Wartung haben eine unzureichende Leistung und u. U. einen Ausfall des Geräts zur Folge.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Verletzungen oder Schäden am Produkt, die durch Folgendes entstehen:
- Unsachgemäße Montage oder falscher Anschluss, einschließlich Überspannung
- Unsachgemäße Wartung oder Verwendung von anderen als den vom Hersteller gelieferten Original-Ersatzteilen
- Veränderungen am Produkt ohne ausdrückliche Genehmigung des Herstellers
- Verwendung für andere als die in der Anleitung beschriebenen Zwecke
Dometic behält sich das Recht vor, das Erscheinungsbild des Produkts und dessen technische Daten zu ändern.
Technische Beschreibung
Allgemeine Beschreibung
MT BCB30/30: Das Gerät lädt am 230-V-Stromnetz mit 30 A und während der Fahrt mit 30 A. MT BCB40/40: Das Gerät lädt am 230-V-Stromnetz mit 40 A und während der Fahrt mit 40 A. MT BCB60/40: Das Gerät lädt am 230-V-Stromnetz mit 40 A und während der Fahrt mit 60 A. Wenn keine dieser Ladequellen verfügbar ist, übernimmt der integrierte Impulsgeber die Batteriewartung.
Der Batterie-Control-Booster verfügt über 3 Betriebsmodi:
- Netzbetrieb: Laden der Bordbatterie, Erhaltungsladung der Starterbatterie und Versorgung von 12-V-Geräten vom 230-V-Stromnetz.
- Booster-Betrieb: Laden der Bordbatterie durch die Lichtmaschine während der Fahrt.
- Bedienung des Impulsgebers: Der Impulsgeber kann aktiviert werden, wenn keine Ladequelle vorhanden ist, um die Batterie vor Sulfatierung zu schützen.
Der Batterie-Control-Booster bietet folgende Funktionen:
- Mikroprozessorgesteuerte, temperaturkompensierte IUOU-Ladeprogramme für verschiedene Batterietypen
- Zusätzlicher Ladeausgang für die Starterbatterie
- Pufferbetrieb: Einhaltung der Ladekennlinie auch beim Laden der Batterie bei angeschlossenen Verbrauchern
- Integrierter Netzentstörfilter: Stellt den Parallelbetrieb des Batterie-Control-Boosters mit anderen Ladequellen, z. B. Netzladegeräten oder Generatoren, sicher
- Automatische Kompensation von Spannungsverlust durch die Ladekabellänge (Bordbatterie)
Der Batterie-Control-Booster verfügt über die folgenden Schutzmechanismen:
- Überspannungs-Schutz
- Unterspannungsabschaltung
- Übertemperaturabschaltung
- Untertemperaturschutz (nur bei LiFePO4-Batterien)
• Schutz vor Kurzschluss - Verpolungsschutz (nur bei Bordbatterieanschluss)
Über DIP-Schalter kann der Batterie-Control-Booster auf unterschiedliche Batterietypen eingestellt werden (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 49).
Der Temperatursensor überwacht die Batterietemperatur während des Ladevorgangs (siehe Kapitel „Temperatursensor“ auf Seite 44).
Der Batterie-Control-Booster ist mit einer abnehm-baren Anzeigetafel zur Fernbedienung ausgestat-tet.
Gerätebeschreibung
Pos. in Abb. 1, Bezeichnung Seite 3
1 Anschlussleitung
| 2 | A | n | z | e | i | g |
| 3 | G | u | m | m | i | f |
| 4 | S | e | r | v | i | c |
| 5 Anschlüsse und Bedienelemente | ||||||
| 6 Temperatursensor | ||||||
| 7 Verlängerungskabel (5 m) mit Adapter für Anzeigetafel für Fernbedienung | ||||||
Anschlüsse und Bedienelemente
Pos. in Abb. 2, Bezeichnung Beschreibung Seite 3
| 1 | S e Anschluss | r Nur fürvautorisiertes Personal |
| 2 | DIP-Schalter für Batterietyp | Einstellung des Lade-programms (siehe Kapitel „Ladeprogrammeinstellen“ auf Seite 49). |
| 3 | DIP-Schalter für Batteriekapazität und Funktions-einstellungen | Einstellung des Ladestroms (siehe Kapitel „Ladestrom anpassen“ auf Seite 50) und weitere Funktionen. |
| 4 | Ntz-Anschluss Ausgang für 12-V-Signal bei Anschluss an das Stromnetz (max. 100 mA) | |
| 5 | B M | S - A n rien: Eingang für Steuersignal des externen Batteriemanagementsystems |
Pos. in
Abb. 2, Bezeichnung Beschreibung Seite 3
6 D+-Anschluss Eingang für D+-Signal
der Lichtmaschine oder Zündschlosssignal (Klemme 15)
7 CI-Anschluss Optional
Anschluss für ein Cara- van-Industry-Bussystem
Hinweis: Der Batterie-Control-Booster muss durch den Fahrzeughersteller, einen Nachrüstpartner oder einen Systemintegrator in das CI-BUS-Bordmanagementsystem integriert werden.
8 TR-Anschluss Ausgang zur Ansteue-
rung eines Schließerrelais (Anschlussvariante D) oder eines Öffnerrelais (Anschlussvariante C1)
9 S-/S+-Klemme Eingänge für Sense-
Kabel zum Messen und Steuern der Ladespannung an der Batterie
10 T-T-Anschluss 2 Anschlüsse für Tem- peratursenso
11 BORD+ Anschluss an den Plus- anschluss der 12-V- Bordbatterie
12 COM- Anschluss an den
Minusanschluss der Bordbatterie/Chassis
13 START+ Anschluss an den Plus-
anschluss der 12-V-Starterbatterie
Anzeigetafel
| Pos. in Abb. 3, Seite 4 | Bezeichnung |
| 1 | Taste Ein/Aus |
| 2 | LED-Anzeige |
LED-Anzeige auf Anzeigetafel
| LED | Status | Beschreibung |
| Current (rot) | An | Ladestrom vorhanden; Netz- oder Booster-Lademodus |
| Aus | Ladestrom < 0,2 A | |
| Batt. I (gelb) | An | Die Bordbatterie wird im Netz- oder Booster-Lademodus geladen |
| Blinkt langsam | ÜbertemperaturschutzNur LiFePO4-Batterien: Niedrigtemperaturschutz | |
| Blinkt schnell Nur LiFePO4-Batterien: Temperatur < 0 °C, reduzierter Ladestrom führt zu längeren Ladezeiten | ||
| Aus | Keine Ladung | |
| Battery full (grün) | An | Bordbatterie voll gela-den (100 %); U2-/U3-Phase |
| Blinken | Ladevorgang in U1-Phase (Bleibatterien: < 75 %, LiFePO4-Batterien: < 90 %) | |
| Blinkt langsam | Ladezustand 75–100 % (Bleibatterien: > 75 %, LiFePO4-Batterien: > 90 %) | |
LED Status Beschreibung
| Main Charging (gelb) | An Ladevorgang in I-/U1-Phase |
| Blinken • Überspannungsschutz• Der Temperatursensor ist nicht ange-schlossen (nur LiFePO4-Batterien) | |
| Batt. II (gelb) | An Booster-Lademodus;Starterbatterie lädt die Bordbatterie |
| Aus Booster-Ladung nicht aktiviert | |
| Blinken Spannung der Starter-batterie zu niedrig | |
| Power (grün) | An Spannung liegt an;Netz- oder Booster-Lademodus |
| Blinkt langsam • Sicherheitsabschaltung (Kapitel „Fehlersuche und Fehlerbehebung“ auf Seite 54)• Übertemperaturschutz | |
| Blinkt im Intervall von 2 Sek. • Wechselstromleistungs-Begrenzungsfunktion aktiviert• Nachtbetrieb aktiviert | |
| Blinkt im Intervall von 20 Sek. Impulsbetrieb |
Batterieladefunktion
Ein Hauptladezyklus der Bordbatterie wird in folgenden Situationen eingeleitet:
- Nach einem Stillstand der Lichtmaschine oder einem Netzausfall
- Nach Unterschreiten der Rückstellspannung von 12,75 V bei Bleibatterien bzw. 13,10 V bei LiFePO4-Batterien für 30 Sekunden.

HINWEIS
In allen Ladephasen (U1-Phase bis U3-Phase) steht nahezu der gesamte mögliche Ladestrom für die zusätzliche Versorgung von Gleichstromlasten zur Verfügung, ohne die Batterie zu entladen.
Die Ladekennlinie für vollautomatischen Dauerbetrieb ohne Überwachung wird als modifizierte IU0U-Kennlinie bezeichnet (siehe Ladekurve in Abb. 6, Seite 5).
1: Analyse-Phase
Die Batterie ist tiefentladen ( >10% ). Die Batterieladung wird mit steigendem Ladestrom analysiert.
2: I-Phase (Konstantstromphase)
Zu Beginn des Ladevorgangs wird die leere Batterie konstant mit dem maximalen Ladestrom (100 %) geladen. Der Ladestrom nimmt ab, wenn die Batterie einen Ladezustand von 75 % erreicht hat (90 % bei Lithiumbatterien). Batterien mit einer Spannung von 0 V werden mit reduziertem Ladestrom geladen, bis die Batteriespannung über 9 V liegt. Die Dauer der I-Phase hängt vom Zustand der Batterie, der Last der Gleichstromlasten und dem Ladezustand ab. Aus Sicherheitsgründen wird die I-Phase nach maximal 15 Stunden beendet (im Fall von Batteriezellendefekten o. Ä.).
3: U1-Phase (Konstantspannungsphase)
Die U1-Phase beginnt, wenn die Batterie vollständig geladen ist. Der Ladestrom wird reduziert. Während der U1-Phase wird die Batteriespannung konstant auf einem hohen Pegel gehalten. Die Dauer der U1-Phase hängt vom Batterietyp und der Entladetiefe ab.
4: U2-Phase (Erhaltungsladung)
Die U2-Phase dient der Aufrechterhaltung der Batteriekapazität (100 %). Die U2-Phase wird mit abgesenkter Ladespannung und variablem Strom durchgeführt. Falls DC-Verbraucher angeschlossen sind, werden diese vom Gerät versorgt. Nur wenn die angeforderte Leistung die Kapazität des Geräts übersteigt, wird die überschüssige Leistung durch die Batterie bereitgestellt. Die Batterie wird dann entladen, bis das Gerät wieder in die I-Phase eintritt und die Batterie auflädt. Die U2-Phase ist je nach Batterietyp auf 24 bis 48 Stunden begrenzt.
5: U3-Phase (Speicherladung)
Im langfristigen Netzbetrieb verhindert die U3-Phase eine weitere Entladung der Batterie (z. B. bei längerer Nichtverwendung, im Saisonbetrieb oder bei Einlagerung im Winter), minimiert die Batteriegasung und verhindert eine Plattenkorrosion.
6: Rekonditionierung (Recondition)
Zweimal pro Woche schaltet das Ladegerät für kurze Zeit (max. 1 Stunde) in die U1-Phase um, um die Batterie aufleben zu lassen. Dadurch werden Ermüdungserscheinungen wie Sulfatierung oder Elektrolytstratifizierung verhindert.
Temperatursensor
Bei angeschlossenem Temperatursensor passt der Batterie-Control-Booster die Ladespannung (bei Bleibatterien) oder den Ladestrom (bei LiFePO4-Batterien) entsprechend der an der Batterie gemessenen Temperatur an.

HINWEIS
- Bei Bleibatterien: Ohne angeschlossenen Temperatursensor wird die Ladespannung auf 20 °C bezogen.
- Bei LiFePO4-Batterien: Ohne angeschlossenen Temperatursensor funktioniert der Batterie-Control-Booster nicht.
Die Ladekennlinie wird wie folgt eingestellt:
- Bleibatterien siehe Abb. 7, Seite 5
-
Blei-Gel-Batterien siehe Abb. 8, Seite 5
• AGM-Batterien siehe Abb. 9, Seite 5 -
LiFePO4-Batterien (13,9 V) siehe Abb. 10, Seite 5
- LiFePO4-Batterien (14,2 V) siehe Abb. 11, Seite 6
- LiFePO4-Batterien (14,4 V) siehe Abb. 12, Seite 6
- LiFePO4-Batterien (14,6 V) siehe Abb. 13, Seite 6
Legende

Ladekurve ohne angeschlossenen Temperatursensor

Ladekurve mit angeschlossenem Temperatursensor
Batterie-Control-Booster montieren
Montageort

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Vor dem Anbringen von Bohrungen ist sicherzustellen, dass keine elektrischen Kabel oder andere Teile des Fahrzeugs durch Bohren, Sägen und Feilen beschädigt werden können.

HINWEIS
Der Batterie-Control-Booster kann sowohl liegend als auch hängend installiert werden (Abb. 5, Seite 4).
Beachten Sie bei der Wahl des Montageortes folgende Hinweise:
- Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche fest und eben ist.
- Beachten Sie die Abstandsvorgaben (Abb. 4, Seite 4).
Anzeigetafel verwenden
Die Anzeigetafel kann je nach Einbaulage des Batterie-Control-Boosters montiert werden.
▶Um die Anzeigetafel zu drehen und wieder einzusetzen, gehen Sie wie gezeigt vor (Abb. 15, Seite 7).
▶Um die Anzeigetafel als Fernbedienung zu verwenden, gehen Sie wie gezeigt vor (Abb. 16, Seite 7).
Batterie-Control-Booster anschließen

Der Anschluss an die Stromversorgung muss von einer Fachkraft ausgeführt werden, die nachweislich über Fähigkeiten und Kenntnisse in Bezug auf den Aufbau und den Betrieb von Elektrogeräten und -anlagen verfügt und ein Sicherheitstraining zum Erkennen und Vermeiden der diesbezüglichen Gefahren absolviert hat.

WARNUNG! Gefahr durch Strom- schlag
Beachten Sie die empfohlenen Kabelquerschnitte, Kabellängen und Sicherungen (Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 46).

VORSICHT! Brandgefahr
Platzieren Sie die Sicherungen in der Nähe der Batterien, um das Kabel vor Kurzschlüssen und möglichem Brand zu schützen.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Achten Sie darauf, dass die Polarität nicht vertauscht wird.

HINWEIS
Bei LiFePO4-Batterien von Dometic Büttner: Um sicherzustellen, dass die Innen-temperatur der Batterie gemessen wird, schließen Sie mithilfe des Temperatursensorsteckers den Fühler des Temperatursensors an den Minusanschluss der Bordbatterie an.
Bitte beachten Sie beim Anschluss des Batterie-Control-Boosters folgende Hinweise:
- Wählen Sie die geeignete Verbindungsvariante aus.
Legende für Abb. 17, Seite 8 bis Abb. 21, Seite 12:

Bordbatterie

Starterbatterie
- Schließen Sie vor dem Anschließen der Batterien immer den Batterie-Control-Booster an.
- Verwenden Sie keine Aderendhülsen. Isolieren
- Sie die Kabelenden wie folgt ab:
- Signalkabel 9 mm (0,75–1,5 mm²)
- Ladekabel 12 mm
- Bestimmen Sie den Kabelquerschnitt (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 46).
- Schließen Sie den Fühler des Temperatursensors an den Minusanschluss der Bordbatterie an (Abb. 17 1, Seite 8 bis Abb. 21 1, Seite 12).
- Schließen Sie den Minusanschluss der Bordbatterie an den Minusanschluss der Starterbatterie oder an Masse (Fahrgestell) an (Abb. 17 2, Seite 8 bis Abb. 21 2, Seite 12).
- Schließen Sie eine Signalleuchte an Ntz an (Abb. 17 3, Seite 8 bis Abb. 21 3, Seite 12). Die Signalleuchte kann als Netzerkennungssignal verwendet werden, z. B. wenn das Ladegerät deaktiviert ist.
- Schützen Sie das Pluskabel der Bordbatterie mit einer Sicherung I (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 46).
- Schützen Sie das Pluskabel der Starterbatterie mit einer Sicherung II (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 46).
Kabelquerschnitt bestimmen
MT BCB30/30
| Kabelquerschnitt | Kabellänge START+ | Bei isolierter Montage: Kabellänge – Batterie | Kabelsicherung II | Kabellänge COM- | Kabellänge BORD+ | Kabelsicherung I |
| 4 mm2 | - | - | - | 0,5–1,5 m | 0,5–1,5 m | 40 A |
| 6 mm2 | < 5 m | < 5 m | 50 A | 1,0–2,5 m | 1,0–2,5 m | 40 A |
| 10 mm2 | < 8 m | < 8 m | 50 A | 2,0–4,0 m | 2,0–4,0 m | 40 A |
| 16 mm2 | < 12 m | < 12 m | 50 A | 3,0–6,0 m | 3,0–6,0 m | 40 A |
MT BCB40/40
| Kabelquerschnitt | Kabellänge START+ | Bei isolierter Montage: Kabellänge – Batterie | Kabelsicherung II | Kabellänge COM- | Kabellänge BORD+ | Kabelsicherung I |
| 6 mm2 | - | - | - | 0,5–1,5 m | 0,5–1,5 m | 60 A |
| 10 mm2 | < 5 m | < 5 m | 80 A | 1,0–2,5 m | 1,0–2,5 m | 60 A |
| 16 mm2 | < 9 m | < 9 m | 80 A | 2,0–4,0 m | 2,0–4,0 m | 60 A |
| 25 mm2 | < 14 m | < 14 m | 80 A | 3,0–6,0 m | 3,0–6,0 m | 60 A |
MT BCB60/40:
| Kabelquerschnitt | Kabellänge START+ | Bei isolierter Montage: Kabellänge – Batterie | Kabelsicherung II | Kabellänge COM- | Kabellänge BORD+ | Kabelsicherung I |
| 6 mm2 | - | - | - | - | - | - |
| 10 mm2 | - | - | - | 0,5–2,0 m | 0,5–2,0 m | 80 A |
| 16 mm2 | <7 m | <7 m | 100 A | 1,5–3,0 m | 1,5–3,0 m | 80 A |
| 25 mm2 | <10 m | <10 m | 100 A | 2,5–5,0 m | 2,5–5,0 m | 80 A |
Anschlussvariante A (Abb. 17, Seite 8)
Anschlussvariante für Fahrzeuge, die mit einer Bordbatterie und einem Ladegerät ausgerüstet werden sollen.
MT BCB30/30:
- Der maximale Ladestrom während der Fahrt beträgt 30 A.
- Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 4 A.
MT BCB40/40:
- Der maximale Ladestrom während der Fahrt beträgt 40 A.
- Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 5 A.
MT BCB60/40:
- Der maximale Ladestrom während der Fahrt beträgt 60 A.
- Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 10 A.

HINWEIS
Wird der Batterie-Control-Booster über Anschluss 15 aktiviert, kann die Starter-batterie bei eingeschalteter Zündung und abgestelltem Motor entladen werden. Verwenden Sie einen D+ Aktiv-Simulator, wenn kein D+-Signal verfügbar ist.
▶Gehen Sie wie in Abb. 17, Seite 8 gezeigt vor, um den Batterie-Control-Booster anzuschließen.
Anschlussvariante B (Abb. 18, Seite 9)
Anschlussvariante für Fahrzeuge mit vorhandenem Trennrelais.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Die vorhandene Verkabelung und das Trennrelais können während des Betriebs überlastet werden. Begrenzen Sie die maximale Stromaufnahme (siehe Kapitel „Stromaufnahme vom Anlasserkreis im Booster-Betrieb reduzieren“ auf Seite 52), wenn die vorhandene Verkabelung nicht entsprechend den empfohlenen Kabelquerschnitten, Kabellängen und Sicherungen ausreichend dimensioniert ist (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 46).

HINWEIS
- Wenn das Gerät an das Stromnetz angeschlossen ist, wird nur die Bord-batterie geladen.
- Wenn das Trennrelais geöffnet ist, kann keine Ladungserhaltung der Starterbatterie erfolgen.
▶Installieren Sie den Batterie-Control-Booster zwischen dem vorhandenen Abschaltrelais (4) und der Bordbatterie.
Klemmen Sie das vorhandene Ladekabel an einer geeigneten Stelle ab (5). Verbinden Sie die beiden Kabelenden jeweils auf einer Seite der Klemmeiste.
▶Gehen Sie wie in Abb. 18, Seite 9 gezeigt vor, um den Batterie-Control-Booster anzuschließen.
Anschlussvariante C1 (Abb. 19, Seite 10) (MT BCB30/30, MT BCB40/40)
Anschlussvariante für Wohnmobile mit vorhandenem zentralen elektrischen System mit integriertem Trennrelais und integriertem Ladegerät.
MT BCB30/30: Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 4 A.
MT BCB40/40: Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 5 A.

HINWEIS
• Die Erhaltungsladung der Starterbatterie ist nur möglich, wenn das zentrale elektrische System einen eigenen Ladeausgang für die Starterbatterie aufweist.
- Im Netzbetrieb addieren sich die Ladeströme des integrierten Ladegeräts und des Batterie-Control-Boosters.
- Verwenden Sie das Lastrelais (EBL) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich).
- Bei LiFePO4-Batterien: Deaktivieren Sie das integrierte Ladegerät, wenn es nicht über eine temperaturgeregelte Ladung und die Ladekennlinie für LiFePO4-Batterien verfügt.
▶Installieren Sie den Batterie-Control-Booster im Bordbatteriekabel zwischen dem zentralen elektrischen System (4) und der Bordbatterie.
Klemmen Sie das vorhandene Ladekabel an einer geeigneten Stelle ab. Verbinden Sie die beiden Kabelenden jeweils auf einer Seite der Klemmleiste.
▶ Schließen Sie das Lastrelais (5) an den TR-Anschluss an.
▶Stellen Sie den DIP-Schalter in die Position „V“ (siehe Kapitel „Funktion für den TR-Anschluss auswählen“ auf Seite 52).
▶Gehen Sie wie in Abb. 19, Seite 10 gezeigt vor, um den Batterie-Control-Booster anzuschließen.
Anschlussvariante C2 (Abb. 20, Seite 11) (MT BCB60/40)
Anschlussvariante für Wohnmobile mit vorhandenem zentralen elektrischen System mit integriertem Trennrelais und integriertem Ladegerät.
Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 10 A.

ACHTUNG! Kurzschlussgefahr
Die Ladeleistung des Batterie-Control-Boosters ist während der Fahrt zu stark, um den Batterie-Control-Booster in die vorhandene Verkabelung zu integrieren. Verwenden Sie das Lastrelais (EBL) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich), um die Starter- und Bordbatterie bei laufendem Motor zu trennen.

HINWEIS
- Verwenden Sie das Bypassrelais mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich).
- Im Netzbetrieb addieren sich die Ladeströme des integrierten Ladegeräts und des Batterie-Control-Boosters.
- Bei LiFePO4-Batterien: Deaktivieren Sie das integrierte Ladegerät, wenn es nicht über eine temperaturgeregelte Ladung und die Ladekennlinie für LiFePO4-Batterien verfügt.
▶ Installieren Sie den Batterie-Control-Booster parallel zum vorhandenen zentralen elektrischen System (4).
▶Gehen Sie wie in Abb. 20, Seite 11 gezeigt vor, um den Batterie-Control-Booster anzuschließen.
Anschlussvariante D (Abb. 21, Seite 12)
Anschlussvariante, wenn die Leistungsaufnahme im Fahrbetrieb höher ist als die Ladeleistung.

WARNUNG! Gefahr durch Strom- schlag
Beachten Sie beim Anschluss des Lastrelais die maximale Kabellänge von 0,5 m mit dem erforderlichen Kabelquerschnitt von
- Diese Variante ist nicht für LiFePO4-Bordbatterien geeignet.
- Verwenden Sie das Lastrelais (12 V, 100 A/180 A) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich).
• Die Leistung der Lichtmaschine sollte mindestens doppelt so hoch sein wie die Leistungsaufnahme der Verbraucher. - Im Fahrbetrieb werden nur die Verbraucher versorgt. Die Bordbatterie wird nicht geladen.
MT BCB30/30: Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 4 A.
MT BCB40/40: Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 5 A.
MT BCB60/40: Bei Anschluss an das Stromnetz erfolgen die Ladung der Bordbatterie und die Erhaltungsladung der Starterbatterie mit maximal 10 A.
▶Stellen Sie den DIP-Schalter in die Position „D+“ (siehe Kapitel „Funktion für den TR-Anschluss auswählen“ auf Seite 52).
▶ Schließen Sie das Lastrelais (4) (12 V, 100 A/180 A) an den TR-Anschluss an.
▶Installieren Sie den Installationskabelsatz (5) zwischen Starterbatterie, Lastrelais und Bordbatterie.
▶Gehen Sie wie in Abb. 21, Seite 12 gezeigt vor, um den Batterie-Control-Booster anzuschließen.
Betrieb

HINWEIS
Bewegen Sie die DIP-Schalter vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher in die gewünschte Position.
Ladeprogramm einstellen
▶Stellen Sie die DIP-Schalter (Abb. 2, 2, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um das Ladeprogramm für den jeweiligen Bordbatterietyp einzustellen.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Verwenden Sie nur Batterien, die für die angegebene Ladespannung geeignet sind.

HINWEIS
- Wählen Sie das für den verwendeten Batterietyp geeignete Ladeprogramm anhand der Herstellerspezifikationen oder der Informationen in der folgenden Tabelle aus.
• Die angegebenen Ladezeiten gelten für eine durchschnittliche Umgebungstemperatur von 20 °C.
• Die LED „Current“ leuchtet je nach abgegebenem Ladestrom heller oder dunkler.
| DIP-Schalter-position (grau) | GewünschtesLadeprogramm | U1Volle Ladung | U2Volle Erhaltungs-ladung | U3Speicherladung |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | Bleisäurebatterien(14,4 V) oder(Abb.7, Seite 5) | 14,4 V(0,5-5 h) | 13,5 V(24 h) | 13,2 V(2-mal wöchentlich Regeneration: 14,4 V innerhalb 1 h) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | Blei-Gel-Batterien(14,4 V)(Abb.8, Seite 5) | 14,4 V(4-12 h) | 13,8 V(48 h) | 13,5 V(2-mal wöchentlich Regeneration: 14,4 V innerhalb 1 h) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | AGM-Batterien(14,4 V)(Abb.7, Seite 5) | 14,4 V(0,5-4 h) | 13,5 V(24 h) | 13,2 V(2-mal wöchentlich Regeneration: 14,4 V innerhalb 1 h) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | AGM-Batterien(14,7 V/14,8 V)(Abb.9, Seite 5) | 14,7 V(0,5-3 h) | 13,6 V(24 h) | 13,2 V(2-mal wöchentlich Regeneration: 14,4 V innerhalb 1 h) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien(13,9 V)(Abb.10, Seite 5) | 13,9 V(0,5-1 h) | 13,9 V(24 h) | 13,5 V(keine Regeneration) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien(14,2 V)(Abb.11, Seite 6) | 14,2 V(0,5 h) | 13,6 V(24 h) | 13,4 V(keine Regeneration) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcld/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien(14,4 V)(Abb. 12, Seite 6) | 14,4 V(0,3–1 h) | 13,6 V(24 h) | 13,5 V(keine Regeneration) |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcld/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien(14,6 V)(Abb. 13, Seite 6) | 14,6 V(0,3 h) | 13,8 V(24 h) | 13,5 V(keine Regeneration) |
Ladestrom anpassen
▶ Stellen Sie die DIP-Schalter (Abb. 2 3, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um den Ladestrom an die Kapazität der Bordbatterie anzupassen.

HINWEIS
- Bei zwei oder mehr Batterien ist ein paralleler Anschluss zulässig, wenn die Batterien vom gleichen Typ, von gleicher Kapazität und gleichem Alter sind. Schließen Sie die Batterien diagonal an.
- Wenn zwei oder mehr Batterien parallel geschaltet sind, stellen Sie die Gesamtkapazität in Ah am Anschluss BORD+ ein.
| DIP-Schalter-position (grau) | Modell | Aufgenommene Kapazität Bord-batterie | Ladestrom Netzbetrieb | Ladestrom Booster-Betrieb |
| < □□ A Boost< □□ A Netz | MT BCB 30/30 | 60 – 150 Ah | 20 A | 20 A |
| MT BCB 40/40 | 80 – 220 Ah | 30 A | 30 A | |
| MT BCB 60/40 | 100 – 220 Ah | 30 A | 45 A | |
| < □□ A Boost< □□ A Netz | MT BCB 30/30 | 75 – 180 Ah | 20 A | 30 A |
| MT BCB 40/40 | 100 – 280 Ah | 30 A | 40 A | |
| MT BCB 60/40 | 150 – 420 Ah | 30 A | 60 A | |
| < □□ A Boost< □□ A Netz | MT BCB 30/30 | 90 – 220 Ah | 30 A | 20 A |
| MT BCB 40/40 | 120 – 300 Ah | 40 A | 30 A | |
| MT BCB 60/40 | 100 – 300 Ah | 40 A | 45 A | |
| < □□ A Boost< □□ A Netz | MT BCB 30/30 | 90 – 300 Ah | 30 A | 30 A |
| MT BCB 40/40 | 120 – 400 Ah | 40 A | 40 A | |
| MT BCB 60/40 | 150 – 560 Ah | 40 A | 60 A |
Impulsbetrieb einstellen

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Der Impulsgeber ersetzt nicht die Ladequelle. Überprüfen Sie die Batterie auf Selbstentladung und laden Sie sie regelmäßig auf.

HINWEIS
- Der Netzbetrieb hat Vorrang vor Booster- und Impulsbetrieb. Die Starter- und Bordbatterie werden geladen und auf voller Ladung gehalten.
- Um eine Änderung der Betriebsart zu aktivieren, trennen Sie das Gerät vorübergehend von der Stromversorgung, der Starterbatterie und der Bordbatterie.
- Der Impulsbetrieb wird automatisch deaktiviert, wenn das Ladeprogramm für LiFePO4-Batterien eingestellt ist.
▶Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 3, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um den Impulsbetrieb zu aktivieren oder zu deaktivieren.
√ Die grüne LED „Power“ blinkt alle 20 Sek.
√ Der Impulsgeber ist aktiviert. Die Bordbatterie wird trainiert.
DIP-Schalter-position (grau)
Funktion
| off |□| Pulser | Der Impulsgeber wird automatisch aktiviert, wenn weder der Netznoch der Booster-Betrieb eingestellt sind.Hinweis: Deaktivierung des Impulsgebers bei Spannung am Anschluss BORD+ mit < 12,00 V. |
| off |□| Pulser | Der Impulsgeber wird deaktiviert. |
Sicherheits- oder Speicherspannung einstellen (nur bei LiFePO4-Batterien mit Batteriemanagementsystem)
- Schließen Sie den BMS-Signalausgang der LiFePO4-Batterie an den BMS-Anschluss an.
- Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 3, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um das BMS-Steuersignal einzustellen.
| DIP-Schalter-position (grau) | BMS-Steuersignal |
| BMS | BMS | 12 V (hoch) |
| BMS | BMS | 0 V (niedrig) |

HINWEIS
Bei angeschlossenem BMS-Signalausgang wird die Sicherheits- oder Speicherspannung durch ein Signal am BMS-Anschluss aktiviert.
- Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 3, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um die Sicherheits- oder Speicherspannung einzustellen.
| DIP-Schalter-position (grau) | Funktionsauswahl |
| A | □□| B | Sicherheitsspannung von 12,8 VHinweis:Bei aktivierter Sicherheitsspannung:Der Ladevorgang wird gestopptGleichstromlasten werden mit 12,8 V versorgt, ohne die Batterie zu entladen |
| A | □□| B | Speicherspannung von 13,2 VHinweis:Aktivieren Sie die Speicherspannung bei längerer Nichtverwendung, im Saisonbetrieb oder bei der Einlagerung im Winter. |
Funktion für den TR-Anschluss auswählen

HINWEIS
Wählen Sie die Funktion für den TR-Anschluss in Abhängigkeit von der Anschlussvariante aus.
▶Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 3, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um die Funktion für den TR-Anschluss einzustellen.
DIP-Schalter-position (grau)
Anschlussvariante

C1
Hinweis: Die Funktionsauswahl ist erforderlich für Anschlussvarianten mit vorhandenem zentralen elektrischen System, das mit einem integrierten Trennrelais ausgestattet ist. Um eine Unterbrechung der Bordversorgung zu verhindern, wird der TR-Anschluss entsprechend dem Signal von dem integrierten Trennrelais mit einer Zeitverzögerung von 10 Sekunden auf das D+-Signal geschaltet. Zusätzlich wird der TR-Anschluss ausgeschaltet, wenn D+ unter 6 V fällt.

D
Hinweis: Die Funktionsauswahl ist bei Anschlussvarianten erforderlich, bei denen die Leistungsaufnahme im Fahrbetrieb höher ist als die Ladeleistung, da das an TR angeschlossene Lastrelais lastabhängig (Bleibatterien) oder temperaturabhängig (LiFePO4-Batterien) geschaltet wird.
Wechselstrom-Eingangsstrom begrenzen (bei Ladung über das Stromnetz)
▶Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 3, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um den Wechselstrom-Eingangsstrom zu begrenzen.
| DIP-Schalter-position (grau) | Funktionsauswahl |
| Limit Netz |□□| max | Alle eingestellten Ladeströme(siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 49) werden um 25 % reduziert:• 20 A wird auf 15 A reduziert• 30 A wird auf 22,5 A reduziert• 40 A wird auf 30 A reduziert |
| Limit Netz |□□| max | Der Ladestrom entspricht den eingestellten Werten (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 49). |
Stromaufnahme vom Anlasserkreis im Booster-Betrieb reduzieren

HINWEIS
Abhängig von der Ladephase (siehe Kapitel „Batterieladefunktion“ auf Seite 43) kann die Stromaufnahme des Batterie-Control-Boosters vom Anlasserkreis höher sein als der Ladestrom für die Bordbatterie während der Fahrt. Reduzieren Sie die Stromaufnahme: - um eine Lichtmaschine mit geringer Leistung zu entlasten - zum Ausgleich für eine unterdimensionierte Verkabelung auf der Fahrzeugseite zwischen Starterbatterie und zentralem elektrischem System.
▶ Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um die Stromaufnahme vom Anlasserkreis im Booster-Betrieb zu reduzieren.
| DIP-Schalter-position (grau) | Funktionsauswahl |
| Limit Boo max | Die Stromaufnahme wird um ca. 25 % reduziert. |
| Limit Boo max | Der Batterie-Control-Booster arbeitet mit voller Leistung. |
Nachtbetrieb einstellen

HINWEIS
Im Nachtbetrieb bleibt das System 10 Stunden lang in dieser Betriebsart und kehrt dann zum normalen Betrieb zurück.
Im Nachtbetrieb wird der Kühlerlüfter auf die niedrigste Drehzahl geschaltet, um einen leisen Betrieb zu gewährleisten. Das Bedienfeld wird abgedunkelt. Alle LEDs am Bedienfeld außer der LED „Current“ sind ausgeschaltet.
▶Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste auf dem Bedienfeld einmal, um den Nachtbetrieb zu aktivieren oder zu deaktivieren.
√ Die LED „Current“ leuchtet schwach rot.
√ Die grüne LED „Power“ blinkt langsam.
Wechselstrom-Begrenzungsfunktion aktivieren

HINWEIS
- Bei Aktivieren der Wechselstrom-Begrenzungsfunktion wird gleichzeitig der Nachtbetrieb aktiviert.
• Die Aktivierung der Wechselstrom-Begrenzungsfunktion ist auch ohne Netzanschluss möglich. - Bei Verwendung der Wechselstrom-Begrenzungsfunktion bleibt das System in dieser Betriebsart, bis weitere Änderungen vorgenommen werden.
Bei aktivierter Wechselstrom-Begrenzungsfunktion arbeitet der Batterie-Control-Booster mit reduzierter Leistung bei schwachen lokalen Stromnetzen, z. B. bei schwach abgesicherten Campingplätzen, Netzstromversorgung oder Generatorbetrieb.
Die Wechselstrom-Begrenzungsfunktion begrenzt die Stromaufnahme des Geräts auf < 2 A, während der Ladestrom > 25 A sein kann.
▶Halten Sie die Ein-/Aus-Taste auf der Anzeigeta-fel 4 Sekunden lang gedrückt, um die Wechsel-strom-Begrenzungsfunktion zu aktivieren oder zu deaktivieren.
√ Die grüne LED „Power“ blinkt in einem Intervall von 2 Sekunden.
Erhaltungsladung für LiFePO4-Batterien einstellen
Die Erhaltungsladung ermöglicht das langfristige Laden von LiFePO4-V-Batterien im Netzbetrieb mit 50 – 80 % der Kapazität bei einer permanenten Ladespannung von 13,2 V.
▶ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste auf der Anzeigetafel 8 Sekunden lang, um die Erhaltungsladung zu aktivieren oder zu deaktivieren.
√ Die grüne LED „Battery full“ und die gelbe LED „Main Charging“ blinken abwechselnd.
Reinigung und Pflege

WARNUNG! Gefahr durch Strom- schlag
Trennen Sie die Batterien vor der Reinigung und Pflege von der Stromversorgung.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Reinigen Sie das Gerät niemals unter fließendem Wasser oder gar im Spülwasser.
- Verwenden Sie zur Reinigung keine scharfen oder harten Gegenstände, scheuernden Reinigungsmittel oder Bleichmittel, da diese das Gerät beschädigen können.
▶Reinigen Sie das Gerät gelegentlich mit einem weichen, feuchten Tuch.
▶ Prüfen Sie stromführende Kabel regelmäßig auf Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen.
Fehlersuche und Fehlerbehebung
Störung Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
| Der Batterie-Control-Booster funktioniert nicht. Die grüne LED „Power“ leuchtet nicht. | Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen an den stromführenden Kabeln. | ► Prüfen Sie stromführende Kabel auf Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen.Wenn Sie keinen Fehler finden können, wenden Sie sich an einen autorisierten Kundendienst. |
| Es wurde ein Kurzschluss erzeugt. Die Gerätesicherung muss durch einen zugelassenen Kundendienstbetrieb ausgetauscht werden, wenn sie bei Überstrom ausgelöst hat. | ||
| Der Batterie-Control-Booster funktioniert nicht. Die gelbe LED „Main Charging“ blinkt. | Überspannungsschutz der Bordbatterie. Die Batteriespannungen sind zu hoch (>15,5 V). | ► Reduzieren Sie die angeschlossenen Spannungen.Der Batterie-Control-Booster startet automatisch neu, wenn die Spannung auf den Wiederanlaufwert (<13,2 V) fällt. |
| Anschluss defekter Ladesysteme. | ► Prüfen Sie auf defekte Ladesysteme und entfernen Sie sie bei Bedarf. | |
| Nur LiFePO4-Batterien: Temperatursensor ist nicht angeschlossen. | ► Nur LiFePO4-Batterien: Schließen Sie den Temperatursensor an. | |
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. I“ blinkt langsam. | Übertemperatur-Schutz: Der Batterie-Control-Booster schaltet auf reduzierte Ladespannung (12,8 V) und der maximale Ladestrom wird halbiert, wenn die Temperatur der Batterie den Abschaltwert (>50 °C) überschreitet. | ► Vergewissern Sie sich, dass die Luft-ein- und -auslässe nicht verdeckt oder verstopft sind.► Lassen Sie die Batterie abkühlen.Der Batterie-Control-Booster kehrt automatisch auf die volle Ladespannung zurück, wenn die Temperatur auf den Wiederanlaufwert (<48 °C) fällt. |
| Untertemperaturabschaltung (nur bei LiFePO4-Batterien): Der Batterie-Control-Booster schaltet auf reduzierte Ladespannung (12,8 V), wenn die Temperatur der Batterie unter den Abschaltwert (<20 °C) fällt. | ► Bringen Sie die Batterie an einen wärmeren Ort.Der Batterie-Control-Booster kehrt automatisch auf die volle Ladespannung zurück, wenn die Temperatur den Wiederanlaufwert (>18 °C) überschreitet. | |
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. I“ blinkt schnell. | Untertemperaturschutz (nur bei LiFePO4-Batterien): Der Batterie-Control-Booster schaltet auf reduzierten Ladestrom, wenn die Temperatur der Batterie unter den Abschaltwert (<0 °C) fällt. | ► Stellen Sie die Batterie an einem anderen Ort auf (>0 °C).Der Batterie-Control-Booster startet automatisch neu, wenn die Temperatur den Neustartwert (>0 °C) überschreitet. |
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. II“ blinkt. | Unterspannungsschutz: Der Batterie-Control-Booster schaltet zum Schutz der Batterie auf reduzierten Ladestrom (<30 %) um. | Der Batterie-Control-Booster kehrt automatisch zum vollen Ladestrom zurück, wenn die Spannung auf den Wiederanlaufwert steigt. |
Störung Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
| Der Batterie-Control-Booster funktioniert nicht. Alle LEDs blinken gleichzeitig. | Das Ladeprogramm ist für die verwendete Batterie nicht richtig eingestellt. | Prüfen Sie die Einstellung des Ladeprogramms (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 49) |
| Der Booster-Betrieb funktioniert nicht. Die LED „Batt. II“ leuchtet nicht. | Spannung an Klemme D+ < 8 V. | Prüfen Sie die Spannung am D+-Anschluss. |
| Der Booster wechselt ständig zwischen aktivem und Ruhezustand. | Spannung der Starterbatterie zu niedrig | Der Ladestrom ist für die Lichtmaschine zu hoch. Reduzieren Sie die Ladeleistung (siehe Kapitel „Stromaufnahme vom Anlasserkreis im Booster-Betrieb reduzieren“ auf Seite 52).Prüfen Sie die Starterbatterie und die Lichtmaschine. |
| D+-Signal schwach. | Prüfen Sie das D+-Signal.Verwenden Sie alternativ das Zündschlüsselsignal (Klemme 15) oder installieren Sie einen D+ Aktiv-Simulator. | |
| Der Batterie-Control-Booster stoppt den Ladevorgang. Die grüne LED „Power“ blinkt langsam. | Abschaltung durch Sicherheitstimer. Die I-Phase hat zu lange gedauert (> 15 h). | Setzen Sie das Gerät zurück, indem Sie das Steuersignal an D+ entfernen. Schalten Sie den Motor aus und trennen Sie das Gerät vom Netz. |
| Zu viele Gleichstromlasten angeschlossen. | Reduzieren Sie die Anzahl an angeschlossenen Gleichstromlasten. | |
| Die Batterie ist defekt. | Ersetzen Sie die Batterie. | |
| Überhitzung des Batterie-Control-Boosters. | Der Batterie-Control-Booster startet automatisch neu, wenn die Temperatur fällt. | |
| Die Batterie nimmt keine Ladung mehr auf oder kann keine Ladung halten. | Die Batterie ist defekt. | Ersetzen Sie die Batterie. |
| Der volle Ladestrom wird nicht erreicht. Die LED „Power“ leuchtet. | Die Bordbatterie ist bereits geladen. | Ladung mit leistungsstarken Verbrauchern. |
| Die Batterieanschlüsse sind nicht richtig angeschlossen. | Verbindungen prüfen.Prüfen Sie die Kabelquerschnitte und längen (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 46).Überprüfen Sie die abisolierten Kabelenden.Überprüfen Sie die Spannungen direkt an den Anschlüssen. | |
| Der Ladestrom ist nicht korrekt eingestellt. | Prüfen Sie die Einstellung des Ladestroms (siehe Kapitel „Ladestrom anpassen“ auf Seite 50). | |
| Die Batterie ist stark sulfatiert. | Ersetzen Sie die Batterie. |
Störung Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
| Der volle Ladestrom wird nicht erreicht. Die LED „Power“ blinkt im Intervall von 2 Sek. | Die Wechselstrom-Begrenzungsfunktion ist aktiviert. | ► Deaktivieren Sie die Wechselstrom-Begrenzungsfunktion. |
| Der volle Ladestrom wird im Booster-Betrieb nicht erreicht. Die LED „Batt. II“ blinkt. | Spannung an START+ < 11 V. | ► Prüfen Sie die Spannung an START+. Erhöhen Sie die Motordrehzahl, damit der Batterie-Control-Booster sich einregeln kann. |
| Trennrelais vorhanden. | ► Passen Sie die Anschlussvariante für Fahrzeuge mit vorhandenem Trennrelais an. | |
| Der DIP-Schalter ist auf „Limit Boo“ eingestellt. | ► Prüfen Sie die Position des DIP-Schalters (siehe Kapitel „Stromaufnahme vom Anlasserkreis im Booster-Betrieb reduzieren“ auf Seite 52). | |
| Das Bedienfeld leuchtet nur schwach. | Der Nachtbetrieb ist aktiviert. | ► Schalten Sie den Nachtbetrieb aus (siehe Kapitel „Nachtbetrieb einstellen“ auf Seite 53). |
Gewährleistung
Es gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Sollte das Produkt defekt sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder die Niederlassung des Herstellers in Ihrem Land (siehe dometic.com/dealer).
Bitte senden Sie bei einem Reparatur- bzw. Gewährleistungsantrag folgende Unterlagen mit dem Produkt ein:
- Eine Kopie der Rechnung mit Kaufdatum
- Einen Reklamationsgrund oder eine Fehlerbeschreibung
Bitte beachten Sie, dass eigenständig oder nicht fachgerecht durchgeführte Reparaturen die Sicherheit gefährden und zum Erlöschen von Gewährleistungsansprüchen führen können.
Entsorgung
Recycling von Verpackungsmaterial

▶ Geben Sie das Verpackungsmaterial möglichst in den entsprechenden Recycling-Müll.
Recycling von Produkten mit nicht auswechselbaren Batterien, wiederaufladbaren Batterien oder Leuchtmitteln

Wenn das Produkt nicht auswechselbare Batterien, wiederaufladbare Batterien oder Leuchtmittel enthält, brauchen Sie diese vor der Entsorgung nicht zu entfernen.
Wenn Sie das Gerät endgültig entsorgen möchten, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Wertstoffhof vor Ort oder bei Ihrem Fachhändler, wie dies gemäß den geltenden Entsorgungsvorschriften zu tun ist.
Das Produkt kann kostenlos entsorgt werden.
Technische Daten
| MT BCB30/30/20 MT BCB40/40/30 MT BCB60/60/40 | |||
| Ladeausgang Bordbatterie | |||
| Bleibatterien | |||
| Nennbatteriespannung | 12 V--- | 12 V--- | 12 V--- |
| Empfohlene Batteriekapazität | 75 – 300 Ah | 100 – 400 Ah | 150 – 560 Ah |
| Maximaler Vorladestrom einer tiefent-ladenen Batterie (< 8 V) | 15 A 20 A 20 – 30 A | ||
| Minimale Batteriespannung für den Beginn des Ladevorgangs | 0 V 0 V 0 V | ||
| Schutz-Ladespannung bei Übertem-peratur der Batterie | 12,8 V 12,8 V 12,8 V | ||
| LiFePO4-Batterien | |||
| Nennbatteriespannung | 12 – 13,3 V--- | 12 – 13,3 V--- | 12 – 13,3 V--- |
| Empfohlene Batteriekapazität | 60 – 300 Ah | 80 – 400 Ah | 100 – 560 Ah |
| Schutz-Ladespannung bei Unter-/Übertemperatur der Batterie | 12,8 V 12,8 V 12,8 V | ||
| Ladeeingang/-ausgang Starterbatterie | |||
| Nennbatteriespannung | 12 V--- | 12 V--- | 12 V--- |
| Empfohlene Batteriekapazität | 60 Ah | 80 Ah | 100 Ah |
| Betrieb am Stromnetz | |||
| Nennbetriebsspannung | 230 V~ /45 – 65 Hz | 230 V~ /45 – 65 Hz | 230 V~ /45 – 65 Hz |
| Spannungsbereich• Volle Ladeleistung• kurzzeitig (5 s) | 190 – 265 V~300 V~ | 190 – 265 V~300 V~ | 190 – 265 V~300 V~ |
| Betriebsspannungsbereich | 90 – 265 V~ /45 – 65 Hz | 90 – 265 V~ /45 – 65 Hz | 90 – 265 V~ /45 – 65 Hz |
| Ladeleistung bei 110 V~ | ca. 90 % | ca. 70 % | ca. 70 % |
| Sinusförmige Stromaufnahme, Leis-tungsfaktorkorrektur (CosPhi = 1) | ja | ja | ja |
| Max. Leistungsaufnahme (Wechsel-strom) | 520 W | 700 W | 700 W |
| Max. Stromaufnahme• 207 V (Wechselstrom)• „Wechselstrombegrenzung“ 207 V~ | 2,5 A2 A | 3,4 A2 A | 3,4 A2 A |
| Lade-/Puffer-/Laststrom, geregelt für BORD (IUOU) | 0 A – 30 AMT BCB 30/30/20 | 0 A – 40 AMT BCB 40/40/30 | 0 A – 40 AMT BCB 60/60/40 |
| Lade-/Erhaltungsstrom, geregelt für START | 0 A-4 A 0 A-5 | A 0 A-10 A | |
| Signalausgang „Ntz“, Anzeige-leuchte/max. | 12 V/1 A | 12 V/1 A | 12 V/1 A |
| Booster-Betrieb | |||
| Eingangsspannungsbereich START (EURO 6 +), D+-gesteuert | 10,5-16,0 V | 10,5-16,0 V | 10,5-16,0 V |
| Eingang Überspannungsabschaltung START (EURO 6 +) | >16,5 V >16 | 5 V >16,5 V | |
| Max. Leistungsaufnahme an START 470 W 630 W 930 W | |||
| Max. Stromaufnahme an START• DIP-Schalterposition „max“• DIP-Schalterposition „Limit Boo“ | 0,1-42 A0,1-32 A | 0,1-57 A0,1-43 A | 0,1-82 A0,1-65 A |
| Lade-/Puffer-/Laststrom, geregelt für START | 0 A-30 A 0,1 A-40 A | 0,1 A-60 A | |
| Aktivierungs-Steuerungseingang „D+“, für D+, Klemme 15, Zündung | 8-16 V | 8-16 V | 8-16 V |
| TR-Anschluss, Hochlastrelais/max. | 12 V/1 A | 12 V/1 A | 12 V/1 A |
| Impulsbetrieb | |||
| Doppelspitzen-Stromimpulse, kurzzeitig | >100 A | >100 A | >100 A |
| Unterspannungsabschaltung | <12 V | <12 V | <12 V |
| Allgemeine technische Daten | |||
| Rückstrom von Batterie, Standby, kein Netz | 0,016 A | 0,016 A | 0,016 A |
| Spannungswelligkeit | <30 mVrms | <30 mVrms | <30 mVrms |
| Begrenzung der Ladespannung BORD | 15 V | 15 V | 15 V |
| Externe Überspannungsabschaltung BORD | 15,2 V | 15,2 V | 15,2 V |
| Schutzklasse/Schutzart | I/IP21 | ||
| Umgebungstemperatur Betrieb | -20 °C bis +45 °C | ||
| Umgebungsfeuchtigkeit | ≤95 %, nicht kondensierend | ||
| Abmessungen (B x T x H) | 270 x 300 x 70 mm (Abb. 22, Seite 13) | ||
| Gewicht | 3,65 kg | 3,80 kg | 3,95 kg |
| Prüfung/Zertifikat | ![]() | ||
FR
Technische gegevens....128
VOORZICHTIG! Brandgevaar
Pulsgeneratoren er deaktiveret.
