DP4302 - Zähler IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts DP4302 IFM als PDF.
Benutzerfragen zu DP4302 IFM
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Zähler kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DP4302 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DP4302 von der Marke IFM.
BEDIENUNGSANLEITUNG DP4302 IFM
Betriebsanleitung
Zähler (IP 69K)
DP4302
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Warnhinweise.... 4
1.3 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 4
2 Sicherheitshinweise 5
3 Transport, Handhabung und Lagerung 6
4 Bestimmungsgemäße Verwendung 7
4.1 Unterstützte Sensoren 7
5 Funktion 8
5.1 Anwendung als IO-Link-Gerät 8
5.1.1 Allgemeine Informationen 8
5.1.2 Applikationsbeispiel.... 8
5.1.3 IO Device Description (IODD) 8
5.2 Standard-IO-Beschaltung.... 9
5.3 Funktionsdiagramme (Zählverhalten).... 9
5.3.1 Aufwärtszähler (InC) 9
5.3.2 Abwärtszähler (dEC) 10
5.3.3 Zählrichtung gesteuert durch IN2 (dLr).... 10
5.4 Funktionsdiagramme (Ausgangsverhalten) 11
5.4.1 Single Point Mode 11
5.4.2 Window Mode 12
5.4.3 Deactivated Mode 12
5.4.4 Latch-Mode 12
5.4.5 Standard IO Mode.... 13
5.5 Skalierung der Zähler 14
6 Montage.... 15
7 Elektrischer Anschluss.... 16
7.1 Eingangsseite 16
7.2 Gerät anschließen 16
7.2.1 Steckverbinder montieren 17
7.2.1.1 Maximale Leitungslänge 17
8 Bedien- und Anzeigeelemente 18
8.1 LEDs 18
8.2 Anzeige 18
9 Menü.... 19
9.1 Allgemeines.... 19
9.2 Über IO-Link einstellbare Parameter 19
9.2.1 dln1-Zählerkonfiguration 1.... 19
9.2.2 dln2-Zählerkonfiguration 2.... 19
9.2.3 ModE – Schaltpunkt-Modus 19
9.2.4 LoGc – Schaltpunkt-Logik 19
9.2.5 SP1 – Schaltpunkt 1 20
9.2.6 SP2 – Schaltpunkt 2 20
9.2.7 PST – Initialwert des Zählers 20
9.2.8 c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler 20
9.2.9 dr – Rückschaltverzögerung 20
9.2.10 P-n – Ausgangskonfiguration 21
9.2.11 PST.b – Initialwert des Zählers 21
9.2.12 b.nu / b.dno – Skalierungsfaktor für den Chargenzähler 21
9.2.13 SELd – Wahl des Primärzählers.... 21
9.2.14 dAP – Schaltverzögerung zum Entprellen des Eingangs 21
9.2.15 coLr-Displayfarben 21
9.2.16 diS.b – Display Power On.... 21
9.2.17 diS. U – Aktualisierungsrate des angezeigten Messwertes 21
9.2.18 LTC1-Latch 22
9.2.19 RESET_COUNTER – Hauptzähler zurücksetzen 22
9.2.20 RESET_BATCH_COUNTER – Chargenzähler zurücksetzen 22
9.2.21 RELEASE_LATCH_COUNTER - Latch des Hauptzählers lösen 22
9.2.22 RELEASE_LATCH_BATCH_COUNTER - Latch des Chargenzählers lösen 22
9.2.23 FLASH_ON – Blinken der Anzeige aktivieren.... 22
9.2.24 FLASH_OFF – Blinken der Anzeige deaktivieren 22
9.2.25 internal_temperature – Betriebstemperatur Mikrocontroller 22
9.2.26 operation_hours – Betriebsstunden 23
9.2.27 Anwendungsspezifischer Tag 23
9.2.28 Location Tag 23
9.2.29 Function Tag 23
10 Betrieb 24
11 Fehlerbehebung 25
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 26
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung
Querverweis mit Verlinkung

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.3 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:
▶ Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Programmierung, Konfiguration, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur für die jeweilige Tätigkeit ausgebildetes, autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- ▶ Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
• Mitgeltende Dokumente beachten.
3 Transport, Handhabung und Lagerung
▶ Das Gerät in der Originalverpackung lagern.
▶ Bei erneuter Lagerung des Geräts die Originalverpackung verwenden.
▶ Anderenfalls nicht benutzte Anschlüsse entweder mit einem Gegenstecker oder mit einer Schutzkappe versehen und das Gerät geeignet verpacken.
▶ Bei der Lagerung die für das Gerät zulässigen Umgebungsbedingungen beachten (Technische Daten).
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist ein Impulsauswertesystem. Es kann z. B. beliebige Objekte zählen. Es nimmt dazu Impulse eines externen Gebers auf und zählt die Anzahl der Impulse. Dieser Wert wird mit den eingestellten Schaltpunkten verglichen; die Ausgänge schalten gemäß den eingestellten Parametern. Über Skalierungsfaktoren kann die Schrittweite bei jedem Impuls flexibel eingesetzt werden.

Abb. 1: Zählung verschlossener Flaschen auf einem Förderband
1: Förderband
3: DP4302
5: Transistorausgang / IO-Link
2: Zählimpulsgeber am Förderband
4: Transistorausgang (z. B. zum Ansteuern von Leuchtmelder, Hupe, Relais oder Feldbus I/O-Gerät Profinet/AS-i etc.)
6: Meldungen entsprechend der gewählten Schaltfunktion
Das Gerät ist für nasse Umgebung geeignet. Hinweise in den Kapiteln „Montage“ und „Elektrischer Anschluss“ beachten.

Das Gerät ist nicht für Umgebungen mit besonderen Anforderungen an mechanische Stabilität (z. B. Schock/Vibration) geeignet.
Das Gerät ist nur für die Nutzung im Innenbereich bestimmt.
▶ Einsatzbedingungen beachten (→ Technische Daten auf www.ifm.com).
4.1 Unterstützte Sensoren
Es werden geeignete 3- und 2-Leiter-Sensoren (z. B. induktiv, optisch, etc) unterstützt. Die Sensoren müssen folgende Bedingungen erfüllen:
- PnP schaltend
- kompatibel mit 24 V Versorgungsspannung

Zu beachten sind die Puls-Pausen-Verhältnisse des eingesetzten Sensors.
5 Funktion
Das Gerät unterstützt drei einstellbare Zählweisen. Der Zähler kann fest als Aufwärtszähler oder als Abwärtszähler definiert werden oder über IN2 flexibel zwischen Auf- und Abwärtszähler geschaltet werden: Funktionsdiagramme (Zählverhalten) ➞ 9. Ein Display zeigt den aktuellen Zählerstand an. Das Gerät erzeugt Ausgangssignale entsprechend der Parametrierung. Zusätzlich stellt es die Prozessdaten über IO-Link zur Verfügung.
Das Gerät ist ausgelegt für Halbduplex-Kommunikation. Dadurch stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- Fernanzeige: Aktuelle Zählerstände auslesen und anzeigen
- Fernparametrierung: Aktuelle Parametereinstellung auslesen und verändern
• IO-Link-Parametrierung: IO Device Description (IODD) → 8
5.1 Anwendung als IO-Link-Gerät
5.1.1 Allgemeine Informationen
Das Gerät verfügt über eine IO-Link-Kommunikationsschnittstelle, die für die Zusammenarbeit eine IO-Link fähige Baugruppe (IO-Link-Master) voraussetzt.
Die IO-Link-Schnittstelle ermöglicht den direkten Zugriff auf die Prozess- und Diagnosedaten und bietet die Möglichkeit, die Parameter des Gerätes während des Betriebs einzustellen.
Weitere Informationen über IO-Link und alle notwendigen Informationen über die erforderliche IO-Link-Hardware und Software finden Sie unter:
www.io-link.ifm
5.1.2 Applikationsbeispiel

Abb. 2: Applikationsbeispiel mit IO-Link-Master
1: Förderband und Zählimpulsgeber 2: Zähler
3: Vollständige bidirektionale IO-Link-Kommunikation 4: IO-Link-Master - Fernparametrierung: Parametereinstellung lesen und ändern
5: Feldbus (z. B. Profibus, Profinet, AS-i etc.) 6: SPS
5.1.3 IO Device Description (IODD)
Die zur Konfiguration des IO-Link-Gerätes notwendigen IODDs sowie detaillierte Informationen über Prozessdatenaufbau, Diagnoseinformationen und Parameteradressen finden Sie unter documentation.ifm.com
5.2 Standard-IO-Beschaltung
Schaltpunkte (Standard-IO-Modus) können auch in Kombination mit den Standard-Eingängen einer SPS verwendet werden. OUT1 und OUT2 können auf Digitaleingänge geschaltet werden (z. B. Standard-Eingangsmodule). OUT1 und OUT2 können über zwei Digitaleingänge ausgewertet werden und eine Fensterfunktion realisieren.
Die Spannungsversorgung (Pin 1 und 3) kann aus den Eingangsmodulen erfolgen. Pin 1 und 3 sind bei Standard-Eingangsmodulen mit der Spannungsversorgung belegt (→ Elektrischer Anschluss).

Abb. 3: Applikationsbeispiel mit Feldbussystem (z. B. AS-i)
1: Förderband und Zählimpulsgeber 2: Zähler
3: Digitalausgänge 4: Digitales Feldbusmodul
5: Feldbus (z. B. Profibus, Profinet, AS-i etc.) 6: SPS
5.3 Funktionsdiagramme (Zählverhalten)
Die Zählrichtung wird über den Parameter dIn1 und bei der Steuerung der Zählrichtung durch IN2 über dIn2 eingestellt.
5.3.1 Aufwärtszähler (InC)

A: Überlauf
- Überlaufbedingung: aktueller Zählerwert >= maximal zulässiger Zählerwert
- Der maximal zulässige Zählerwert ist abhängig vom Schaltpunkt-Modus.
- Wenn beim Überlauf der Zählerwert gleich dem maximal zulässigem Zählerwert ist, so wird der Zähler unverzüglich auf 0 zurückgesetzt.
- Wenn beim Überlauf der Zählerwert größer als der maximal zulässige Zählerwert ist, so wird der Zähler unverzüglich auf den resultierenden Überhang zurückgesetzt.
5.3.2 Abwärtszähler (dEC)
Zählerstand (Hauptzähler)
Zählerstand (Chargenzähler)

A: maximaler Zählerwert
B: Unterlauf
• Unterlaufbedingung: aktueller Zählerwert < 0
- Der maximal zulässige Zählerwert ist abhängig vom Schaltpunkt-Modus.
- Nach Auslösen eines Unterlaufs wird der Zähler unverzüglich auf den maximal zulässigen Zählerwert abzüglich des Unterhangs zurückgesetzt.
5.3.3 Zählrichtung gesteuert durch IN2 (dLr)
Zählerstand (Hauptzähler)
Zählerstand (Chargenzähler)

A: Überlauf
B: Unterlauf
- Überlaufbedingung: aktueller Zählerwert >= maximal zulässiger Zählerwert
- Unterlaufbedingung: aktueller Zählerwert < 0
- Der maximal zulässige Zählerwert ist abhängig vom Schaltpunkt-Modus.
- Wenn beim Überlauf der Zählerwert gleich dem maximal zulässigen Zählerwert ist, so wird der Zähler unverzüglich auf 0 zurückgesetzt.
- Wenn beim Überlauf der Zählerwert größer als der maximal zulässige Zählerwert ist, so wird der Zähler unverzüglich auf den resultierenden Überhang zurückgesetzt.
- Nach Auslösen eines Unterlaufs wird der Zähler unverzüglich auf den maximal zulässigen Zählerwert abzüglich des Unterhangs zurückgesetzt.
| dIn1 | dIn2 | IN2 = Low | IN2 = High |
| dLr | InC | Aufwärtszähler | Abwärtszähler |
| dLr | dEC | Abwärtszähler | Aufwärtszähler |
Tab. 1: Steuerung der Zählrichtung
5.4 Funktionsdiagramme (Ausgangsverhalten)
Die Funktionsdiagramme werden anhand des Aufwärtszählers dargestellt. Der Abwärtszähler und der Zähler mit flexibler Zählrichtung verhalten sich analog.
5.4.1 Single Point Mode
Beim Erreichen des eingestellten Schaltwertes wird abhängig vom Zähler (Haupt- und/oder Chargenzähler) der Ausgang für die Zeit der Rückschaltverzögerung gesetzt. Nach Ablauf der Rückschaltverzögerung setzt sich der Ausgang automatisch zurück. Während der Verzögerung werden die Eingangssignale weiterhin ohne Einschränkungen ausgewertet.
Zählerstand

Abb. 4: Schließer (IO-Link-Parameter LoGc: no / high active)
SP1: Einschaltpunkt / Maximalwert des Zählers
x: ganzzahlig aufgerundeter Wert des eingestellten Skalierungsfaktors: c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler ➞ 20
dr: Rückschaltverzögerung: dr – Rückschaltverzögerung ➞ 20
Das Überschreiten eines Zählerwertes wird durch das Schaltsignal als geschlossen gemeldet.
Zählerstand

Abb. 5: Öffner (IO-Link-Parameter LoGc: nc / low active)
SP1: Ausschaltpunkt / Maximalwert des Zählers
x: ganzzahlig aufgerundeter Wert des eingestellten Skalierungsfaktors: c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler ➞ 20
dr: Rückschaltverzögerung: dr – Rückschaltverzögerung ➞ 20
Das Überschreiten eines Zählerwertes wird durch das Schaltsignal als offen gemeldet.
5.4.2 Window Mode
Zählerstand

Abb. 6: Schließer (IO-Link-Parameter LoGc: no / high active)
SP1: Ausschaltpunkt Fenster
x: ganzzahlig aufgerundeter Wert des eingestellten Skalierungsfaktors: c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler ➞ 20
SP2: Einschaltpunkt Fenster
Das Unterschreiten eines Zählerwertes wird durch das Schaltsignal als offen gemeldet.
Zählerstand

Abb. 7: Öffner (IO-Link-Parameter LoGc: nc / low active)
SP1: Einschaltpunkt Fenster
x: ganzzahlig aufgerundeter Wert des eingestellten Skalierungsfaktors: c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler ➞ 20
SP2: Ausschaltpunkt Fenster
Das Überschreiten eines Zählerwertes wird durch das Schaltsignal als offen gemeldet.
5.4.3 Deactivated Mode
Schließer (IO-Link-Parameter LoGc: no / high active)
Das Schaltsignal wird immer als offen gemeldet.
Öffner (IO-Link-Parameter LoGc: nc / low active)
Das Schaltsignal wird immer als geschlossen gemeldet.

Maximalwert des Hauptzählers (SSC1) = 1.000.000
Maximalwert des Chargenzählers (SSC2) = 9.999
5.4.4 Latch-Mode
Nach der Aktivierung des Latch Modes wird beim Erreichen des Über- bzw. Unterlaufwertes der Ausgang dauerhaft gesetzt. Der Haltezustand muss aktiv zurückgesetzt werden. Während des gesetzten Ausgangs wird die Auswertung der Eingangssignale deaktiviert.
Der Latch Mode kann nur aktiviert werden, wenn
- das Gerät als reiner Aufwärtszähler (dIn=lnC) oder Abwärtszähler (dIn=dEC) konfiguriert ist.
- der Parameter LTC1 auf den gewünschten Zähler gestellt ist.
- der entsprechende Zähler (Haupt- oder Chargenzähler) im Single Point Mode betrieben wird.

Die Einstellung unter LTC1 wird ignoriert, sobald eine der benannten Bedingungen nicht erfüllt ist.
Der Haltezustand kann nur durch folgende Maßnahmen gelöst werden:
- PDO: Zur steigenden Flanke der PDO Bits "Release_Latch_Counter" oder "Release_Latch_Batch_Counter".
- IO-Link: Systemkommando „RELEASE_LATCH_COUNTER“ oder „RELEASE_LATCH_BATCH_COUNTER“
Über IO-Link einstellbare Parameter
• Standard-IO: Signal ansteigender Flanke an IN2
Zählerstand

Abb. 8: Schließer (IO-Link-Parameter LoGc: no / high active)
SP1: Einschaltpunkt / Maximalwert des Zählers
x: ganzzahlig aufgerundeter Wert des eingestellten Skalierungsfaktors:
c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler ➞ 20
Das Überschreiten eines Zählerwertes wird durch das Schaltsignal als geschlossen gemeldet.
Zählerstand

Abb. 9: Öffner (IO-Link-Parameter LoGc: nc / low active)
SP1: Ausschaltpunkt / Maximalwert des Zählers
x: ganzzahlig aufgerundeter Wert des eingestellten Skalierungsfaktors:
c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler ➞ 20
Das Überschreiten eines Zählerwertes wird durch das Schaltsignal als offen gemeldet.
5.4.5 Standard IO Mode
Die gelben LEDs zeigen den Schaltzustand des Geräts an.
Schaltfunktion Schließer:
| Transistorausgang | LED gelb | Beschreibung |
| geschlossen | ein | Zählerstand ≥ SP1 |
| offen | aus | Zählerstand < SP1 |
Schaltfunktion Öffner:
| Transistorausgang | LED gelb | Beschreibung |
| geschlossen | ein | Zählerstand < SP1 |
| offen | aus | Zählerstand ≥ SP1 |
5.5 Skalierung der Zähler
Die Skalierung der Zähler wird über c.nu und c.dno (Hauptzähler) bzw. b.nu und b.dno (Chargenzähler) konfiguriert. Dabei beschreibt *.nu um welchen Wert der entsprechende Zähler in *.dno Schritten erhöht werden soll.
Die Zähler zählen nur ganzzahlig. Bei nicht ganzzahligen Verhältnissen von *.nu/*.dno wird der nicht ganz-zahlige Restwert gespeichert und im nächsten Zählschritt mitberücksichtigt.
| c.nu = 5; c.dno = 4 | c.nu = 2; c.dno = 5 | |||
| Zählschritt | Theoretischer Zählerstand | Aktueller Zählerstand | Theoretischer Zählerstand | Aktueller Zählerstand |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1,25 | 1 | 0,4 | 0 |
| 2 | 2,5 | 2 | 0,8 | 0 |
| 3 | 3,75 | 3 | 1,2 | 1 |
| 4 | 5 | 5 | 1,6 | 1 |
| 5 | 6,25 | 6 | 2 | 2 |
Tab. 2: Beispiele
Berechnungsformel:
z _ n = . nu + r _ n - 1. dno = c _ n * . dno . dno + r _ n. dno
r _ n = ^ . nu + r _ n - 1 - c _ n ^ . no
zn : Theoretischer Zählwert mit Nachkommastelle im Zählschritt n
cn : Anzahl der Inkremente (Erhöhung/Erniedrigung) im Zählschritt n
rn : Nicht ganzzahliger Anteil im Zählschritt n; wird beim nächsten Zählschritt mitberücksichtigt

Der Skalierungsfaktor wird nach oben durch SP1 begrenzt.
6 Montage

ACHTUNG
Höhere Schlagbeanspruchung ≥ IK06
▷ Beschädigung möglich
▷ Schutzart und bei nasser Umgebung elektrische Sicherheit möglicherweise beeinträchtigt
▶ Der Systemersteller muss abhängig von den Anforderungen seiner Applikation das Gerät gegebenenfalls durch externe Maßnahmen schützen.
▶ Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
Die IP-Schutzart des Gesamtsystems hängt ab von den Schutzarten der einzelnen Geräte, der genutzten Verbindungselemente und der zugehörigen Verschlusskappen.

ACHTUNG
Keine Schutzart / kein Schutz der Kontakte ohne montierte Stecker / Verschlusskappen.
▷ Unzulässige Verschmutzung / Feuchte möglich.
▷ Trennung der Stromkreise / Sicherheit möglicherweise beeinträchtigt.
▷ Vor der Montage / bei Gerätetausch Verschmutzungsgrad 2 einhalten.
▶ Trennung / Sicherheit gewährleistet.
▶ M12-Steckverbindungen des Geräts anschließen (→ Elektrischer Anschluss).
▶ Gerät so montieren, dass M12-Anschlussteile und Gerät vor mechanischen Belastungen wie Schock und Vibration geschützt sind.
▶ Wenn nötig, Gerät mit Kabelbindern befestigen.

Für alle Befestigungsarten gilt:
Die Einhaltung der Anforderungen an die Gerätebefestigung in der Applikation bezüglich Schock, Vibration, Beschleunigung und Gewicht liegt in der Verantwortung des Systemerstellers.
7 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.

VORSICHT
Einsatz in nasser Umgebung
▷ Elektrischer Schlag möglich.
▶ Spannungs-Derating erforderlich (→ Technische Daten).
Die Stromkreise der Eingangs- und Ausgangsseite sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach IEC 61010-1 (Sekundärstromkreis mit max. 32 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II).
Die externe Verdrahtung muss die jeweils erforderliche Trennung zu anderen Stromkreisen sicherstellen.
7.1 Eingangsseite
Betriebsspannung (SELV/PELV)

VORSICHT
Eingangstrom der Betriebsspannung ist nicht begrenzt.
▷ Kein Brandschutz.
▶ Stromkreis absichern.
▶ Sensorversorgung über dieselbe Sicherung absichern.
| Potenzial | M12 Stecker 1 | Sicherung |
| L+ / Versorgungsspannung | Pin 1 | ≤ 2 A |
Erforderliche Auslösecharakteristik der Sicherung:
Tfuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A (Brandschutz)
▶ Alternativ das Gerät aus einem Limited-Energy-Stromkreis nach IEC 61010-1 oder Class 2 nach UL 1310 versorgen.

Reaktion der Ausgänge auf Überlast oder Kurzschluss:
Zum Eigenschutz des Ausgangs bei zu hoher thermischer Belastung (durch Kurzschluss oder Überlast) beginnt der Ausgangstreiber zu takten. Bei andauerndem Kurzschluss / Überlast über mehrere Stunden kann der Treiber beschädigt werden!
7.2 Gerät anschließen
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:

Abb. 10: Elektrischer Anschluss
1: 4-poliger M12-Stecker
• Pin 1: L+ / Versorgungsspannung
• Pin 2: OUT2 / Digitalausgang 2
• Pin 3: L- / Versorgungsspannung
• Pin 4: OUT1 / Digitalausgang 1 / IO-Link (C/Q)
2: 5-polige M12-Buchse
- Pin 1: L+
• Pin 2: IN2 / Digitaleingang 2 - Pin 3: L-
• Pin 4: IN1 / Digitaleingang 1 - Pin 5: nicht belegt

An der 5-poligen M12-Buchse ② darf keine Fremdeinspeisung in das Gerät erfolgen.

Andere Geräte immer über dafür vorgesehene Anschlussleitungen verbinden.
Siehe auch Anwendungsbeispiele (→ Bestimmungsgemäße Verwendung)
7.2.1 Steckverbinder montieren
Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.
▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
▶ Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Wenn Stecker im Gerät:
▶ Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 1,8 Nm
Wenn Buchsen im Gerät:
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
▶ Alle abgehenden Kabel nach maximal 200 mm mit einer geeigneten Zugentlastung versehen. Minimalen Biegeradius der Kabel beachten (Angaben der Kabelhersteller).
7.2.1.1 Maximale Leitungslänge
• Ohne IO-Link-Kommunikation: auf jeder Seite 30 m
• Mit IO-Link-Kommunikation: auf der Masterseite 20 m
8 Bedien- und Anzeigeelemente

1: LED I
2: LED Power
3: LED II
4: Display
8.1 LEDs
| LED | Farbe | Status | Bezeichnung | |
| I | OUT1 | gelb | ein | Ausgang 1 geschaltet. |
| Power | grün | ein | Spannungsversorgung OK. Gerät im Betriebsmodus. | |
| aus | Keine Spannungsversorgung. Gerät ausgeschaltet. | |||
| II | OUT2 | gelb | ein | Ausgang 2 geschaltet. |
Fehlersignale und Diagnose: ➞ Fehlerbehebung
8.2 Anzeige
| Farbe | Bezeichnung |
| rot / grün | 7-Segment LED-Display, 4-stellig, mit Farbwechsel |
Fehlersignale und Diagnose: ➞ Fehlerbehebung
Im Betriebsmodus wird der Zählerstand des Zählers angezeigt.
9 Menü
9.1 Allgemeines
Unabhängig vom Betriebsmodus (Standard-IO-Mode oder IO-Link-Gerät) kann das Gerät über ein IO-Link-Tool parametriert werden.

Das Klonen der Parameter und die Parametereinstellungssicherung ist mit einem IO-Link-Tool möglich.
9.2 Über IO-Link einstellbare Parameter
Die folgenden Funktionen oder Parameter sind nur über IO-Link-Tools verfügbar.
9.2.1 dln1 – Zählerkonfiguration 1
Der Parameter definiert die Zählweise der Zähler:
- InC = Aufwärtszähler: Aufwärtszähler (InC) → 9
- dEC = Abwärtszähler: Abwärtszähler (dEC) → 10
- dLr = Umschaltung der Zählrichtung über IN2 möglich: Zählrichtung gesteuert durch IN2 (dLr) → 10
• OFF = Zählfunktion deaktiviert
9.2.2 dIn2 – Zählerkonfiguration 2
Der Parameter definiert die Zählrichtung der Zähler, wenn dIn1 auf dLr gesetzt ist. Die Zählrichtung kann durch das Eingangssignal an IN2 im laufenden Betrieb umgestellt werden.
| Optionen | IN2 = Low | IN2 = High |
| InC | Aufwärtszähler | Abwärtszähler |
| dEC | Abwärtszähler | Aufwärtszähler |

dIn2 ist nur aktiv, wenn dIn1 auf dLr eingestellt ist.
9.2.3 ModE – Schaltpunkt-Modus
Einstellung des Schaltpunkt-Modus.
• Single Point Mode ➕ 11
- Window Mode → 12
- Deactivated Mode ➕ 12
9.2.4 LoGc – Schaltpunkt-Logik
Einstellung der Logik des Schaltpunktes: Funktionsdiagramme (Ausgangsverhalten) → 11.
• High active = Schalter wird bei Aktivierung geschlossen.
- Low active = Schalter wird bei Aktivierung geöffnet.
9.2.5 SP1 – Schaltpunkt 1
Zulässiger Maximalwert des Zählers.
Im "Single Point Mode" ist SP1 über seinen gesamten Wertebereich einstellbar. Im "Window Mode" wird die untere Grenze durch SP2 eingeschränkt.
Es gilt immer: SP1 > SP2.
SP1 muss größer sein als PST.

SP2 auf ein ganzzahliges Vielfaches vom Skalierungsfaktor stellen.
Anderenfalls erfolgt der Überlauf erst nach der Überschreitung von SP2.
9.2.6 SP2 – Schaltpunkt 2
Zählwert zum Setzen des Ausgangs.
Nur im Schaltpunkt-Modus "Window Mode" aktiv.
Im "Single Point Mode" wird die vorhandene Einstellung von SP2 ignoriert. Beim Wechsel auf "Window Mode" wird SP2 automatisch angepasst.
Es gilt immer: SP2 < SP1.
SP1 beschränkt den maximalen Einstellwertwert von SP2.

SP1 auf ein ganzzahliges Vielfaches vom Skalierungsfaktor stellen.
Anderenfalls erfolgt der Überlauf erst nach der Überschreitung von SP1. Die Differenz zwischen realem Wert und SP1 wird im folgenden Zählschritt mit berücksichtigt.
9.2.7 PST – Initialwert des Zählers
Der Parameter definiert den Wert, auf den der Zähler beim Ausführen des Systemcommands „RESET_COUNTER“ zurückgesetzt werden soll.
Es gilt immer: PST < SP1.
9.2.8 c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler
Der Skalierungsfaktor setzt sich aus dem Zähler c.nu und dem Nenner c.dno zusammen und definiert die Schrittweite des Hauptzählers.

Bei ungeradem Skalierungsfaktor wird der Zählerstand auf einen ganzzahligen Wert abgerundet. Die dabei entstehende Abweichung zwischen Anzeige- und realem Zählerstand wird im nachfolgendem Zählschritt berücksichtigt.
9.2.9 dr – Rückschaltverzögerung
Verzögerung beim Wechsel des Ausgangs in den Ruhezustand.
9.2.10 P-n – Ausgangskonfiguration
• PnP = Last an Masse angeschlossen
• nPn = Last an VBB angeschlossen
9.2.11 PST.b – Initialwert des Zählers
Der Parameter definiert den Wert, auf den der Zähler beim Ausführen des Systemcommands „RESET_BATCH_COUNTER“ zurückgesetzt werden soll.
9.2.12 b.nu / b.dno – Skalierungsfaktor für den Chargenzähler
Analog zu SSC1 nur für den Chargenzähler: c.nu / c.dno – Skalierungsfaktor für den Hauptzähler → 20
9.2.13 SELd – Wahl des Primärzählers
Der Parameter definiert, welcher Zähler dauerhaft auf der Anzeige dargestellt wird.
- cnt = Hauptzähler
- bcnt = Chargenzähler
9.2.14 dAP – Schaltverzögerung zum Entprellen des Eingangs
Verzögert den Wechsel des Ausgangs vom Ruhezustand in den aktiven Schaltzustand.
9.2.15 coLr – Displayfarben
- rEd = Primärzähler kontinuierlich rot (unabhängig vom Messwert)
- GrEn = Primärzähler kontinuierlich grün (unabhängig vom Messwert)
9.2.16 diS.b – Display Power On
• OFF = Die Messwertanzeige ist im Betriebsmodus ausgeschaltet.
- On = Die Messwertanzeige ist im Betriebsmodus eingeschaltet.
9.2.17 diS. U – Aktualisierungsrate des angezeigten Messwertes
• d1 = Messwertaktualisierung alle 50 ms
• d2 = Messwertaktualisierung alle 200 ms
• d3 = Messwertaktualisierung alle 600 ms

Selbst bei einer instabilen Frequenz bietet d1 eine optimale Lesbarkeit.
9.2.18 LTC1 – Latch
Der Parameter aktiviert den Latch-Mode für den Haupt- oder Chargenzähler. Im deaktivierten Zustand wirkt automatisch die Rückschaltverzögerung: dr – Rückschaltverzögerung ➞ 20.
• OFF = Latch-Mode deaktiviert
- cnt = Latch-Mode auf Ausgang des Hauptzählers
- bcnt = Latch-Mode auf Ausgang des Chargenzählers
9.2.19 RESET_COUNTER – Hauptzähler zurücksetzen
Der Hauptzähler wird auf seinen Initialwert zurückgesetzt: PST – Initialwert des Zählers.

Wenn der Zähler im Latch ist, muss dieser separat über "RELEASE_LATCH_COUNTER" gelöst werden.
9.2.20 RESET_BATCH_COUNTER – Chargenzähler zurücksetzen
Der Chargenzähler wird auf seinen Initialwert zurückgesetzt: PST.b – Initialwert des Zählers.

Wenn der Zähler im Latch ist, muss dieser separat über "RELEASE_LATCH_BATCH_COUNTER" gelöst werden.
9.2.21 RELEASE_LATCH_COUNTER - Latch des Hauptzählers lösen
Befindet sich der Hauptzähler im Latch, wird nach dem Ausführen dieses Parameters die Auswertung von Eingangssignalen wieder aufgenommen.
9.2.22 RELEASE_LATCH_BATCH_COUNTER - Latch des Chargenzählers lösen
Befindet sich der Chargenzähler im Latch, wird nach dem Ausführen dieses Parameters die Auswertung von Eingangssignalen wieder aufgenommen.
9.2.23 FLASH_ON – Blinken der Anzeige aktivieren
Dient zur Identifikation eines Geräts. Anzeige blinkt und zeigt dEVC auf dem Display an.
9.2.24 FLASH_OFF – Blinken der Anzeige deaktivieren
Deaktiviert das Blinken der Anzeige.
9.2.25 internal_temperature – Betriebstemperatur Mikrocontroller
Liest die Daten vom internen Temperatursensor des Mikrocontrollers aus.
9.2.26 operation_hours – Betriebsstunden
Zählt nur volle Betriebsstunden. Betriebszeiten unter einer vollen Stunde werden nicht gespeichert. Zählerstände werden dauerhaft gespeichert.
9.2.27 Anwendungsspezifischer Tag
Kundenspezifische Anwendungsbeschreibung, max. 32 Zeichen lang.
Default-Wert: “ *** ” / vom Kunden frei definierbar
9.2.28 Location Tag
Kundenspezifische Ortskennzeichnung des Geräts, max. 32 Zeichen lang.
Default-Wert: “ *** ” / vom Kunden frei definierbar
9.2.29 Function Tag
Kundenspezifische Funktionskennzeichnung des Geräts, max. 32 Zeichen lang.
Default-Wert: “ *** ” / vom Kunden frei definierbar
10 Betrieb
Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät im Betriebsmodus (SIO). Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und liefert Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.
11 Fehlerbehebung
| Display | LED | Fehler | Fehlerbehebung | ||
| I | Power | II | |||
| OFF | aus | aus | aus | Versorgungsspannung zu niedrig. | Die Versorgungsspannung prüfen / korrigieren: Elektrischer Anschluss. |
| SC | blinkt | beliebig | blinkt | Überstrom am Schaltausgang OUTx (siehe LED I/II). | Schaltausgang auf Kurzschluss oder Überstrom prüfen. Fehler beseitigen. |
| d_OL | beliebig | ein | beliebig | Zählwert für das Display zu hoch (ab Zählerständen > 9999). | Wertebereich prüfen, sofern der Wert am Display ablesbar sein soll. |
| F_OL | beliebig | ein | beliebig | Frequenz des Eingangssignals zu hoch | Frequenz des Eingangssignals prüfen |
| Im Kreis rotierendes Segment | beliebig | beliebig | beliebig | Temperatur im Gehäuse übersteigt Grenzwert. | Die Gerätetemperatur überprüfen |
| DEUC | beliebig | an | beliebig | Geräteidentifikation aktiviert (Systembefehl: FLASH_ON) | Geräteidentifikation deaktivieren (Systembefehl: FLASH_OFF) |
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Das Gerät ist wartungsfrei.
▶ Reinigung unter Berücksichtigung der technischen Daten (Schutzart) und der verwendeten Anschlusstechnik durchführen.
▶ Reinigungsmittel sind durch den Systemersteller/Betreiber auf ihre Eignung für die Gerätewerkstoffe (→ techn. Daten) und die verwendete Anschlusstechnik zu prüfen.
▶ Die Reinigungsmittel dürfen die Gerätewerkstoffe nicht beschädigen.
▶ Eine Instandsetzung des Geräts ist nicht möglich.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.