Herkules MDB 3500 - Metalldrehmaschine

MDB 3500 - Metalldrehmaschine Herkules - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG MDB 3500 Herkules

Art.-Nr.: 45.050.01 I.-Nr.: 01024

MDB 3500

Herkules MDB 3500 - 1

Vorschub Wechselräder-Zähnezahl
(mm / U)ABCD
0,540603060
0,735604050
0,840604050
1,060453060
1,2540605040
1,504040
1,753535
2,06045
2,505030

Herkules MDB 3500 - 2

Gerätebeschreibung (Abb. 1+2)

1 Drehzahl-Wahlschalter

2 Drehrichtungs-Wahlschalter

3 Not-Aus Stop

4 Ein-Schalter

5 Handrad für Längszug

6 Planschlitten

7 Werkzeugkasten mit Schlosskasten

8 Oberschlitter

9 Zahnstange für Werkzeugschlitten

10 Gewindespindel für Vorschub

11 Maschinenwanne

12 Drehmaschinenbett

13 Handkurbel für Reitstock

14 Reitstock

15 Stellschraube für Reitstock

16 Klemmhebel für Pinole

17 Pinole

18 Werkzeughalter

19 Klemmhebel für Werkzeughalter

20 Klemmschraube für Drehmeißel

21 Dreibackenfutter

22 Wechselräderkasten

23 Schutzabdeckung für Dreibackenfutter

24 Schalthebel für Drehzahlstufen schnell/langsam

25 Netzanschlußleitung mit Schutzkontaktstecker

26 Schalthebel für Vorschubeinrichtung

rechts / links

Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Drehmaschine eignet sich besonders zum Längs- und Plandrehen von runden oder geformten 3-, 6- oder 12- kantigen Werkstücken aus Metall, Kunststoff oder ähnlichen Materialien mit einem Durchmesser von maximal 75 mm und einer Länge von ca. 300 mm. Die hohle Arbeitsspindel ermöglicht auch, dass längere Werkstücke mit einem max. Durchmesser von 20 mm gespannt werden können. Durch die vorhandene Leitspindel ist das Gewinde-drehen ebenfalls möglich. Die Maschine darf nur nach Ihrer Bestimmung verwendet werden. Jede weiter darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.

Für daraus hervorgehende Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer bzw. Bediener und nicht der Hersteller. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie die Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung. Personen, die Maschine bedienen und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet worden. Darüber hinaus sind die gelten Unfallverhütungsvorschriften genauestens einzuhal-

ten. Sonstige allgemeine Regeln in arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Bereichen sind zu beachten.

Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus. Trotz bestimmungsmäßiger Verwendung können bestimmte Restrisikofaktoren nicht vollständig ausgeräumt werden. Bedingt durch Konstruktion und Aufbau der Maschinen können folgende Punkte auftreten.

● Berührung des Backenfutters in nicht abgedeck ten Bereich.

- Ziehen Sie den Backenfutterschlüssel auch Benutzung wieder ab. Verletzungsgefahr

- Eingreifen von rotierende Teile (Verletzungsgefahr)

- Wegschleudem von Werkstücken und Werkstückteilen.

- Durch die nicht im Einsatz befindlichen Drehmeißel besteht Verletzungsgefahr.

- Werkstücke deren Durchmesser ein Durchschieben des Werkstücks durch das Backfutter in Richtung Spindelstock erlaubt, dürfen keinesfalls hinten über die Maschinenbegrenzung herausragen. (Verletzungsgefahr)

- Tragen Sie unbedingt eine Schutzbrille. Schützen Sie Ihre Augen vor fliegenden Spänen und anderen Splittern.

● Gesundheitsschädliche Kühl und Schmiermittel. Beachten Sie auf umweltgerechte Entsorgung.

Sicherheitshinweise

- Das Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung ist bei allen Arbeiten mit der Drehmaschine unbedingt

- Tragen Sie zur Vermeidung von Augenverletzungen immer eine Schutzbrille

- Tragen sie unbedingt ein Haarnetz oder eine geeignete Arbeitsmütze, wenn Sie lange Haare haben.

● Tragen Sie enganliegende Arbeitskleidung.

● Das rotierende Werkzeug könnte Ärmel o. a. erfassen.

- Benutzen Sie zum Entfernen von Spänen einen geeigneten Spänehacken. Niemals Späne mit bloßer Hand entfernen.

- Bei ausgeschalteter Maschine entfernen Sie Späne am besten mit einem Handfeger oder einem Pinsel.

- Das Arbeiten mit der Drehmaschine ist nur Personen über 18 Jahren gestattet, die mit dem Umgang der wirkungsweise der Maschine vertraut sind.

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  • Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren ist das Arbeiten nur unter Aufsicht eines Erwachsenen gestattet.
  • Überprüfen Sie vor Arbeitsbeginn die korrekte Funktion der Schutzeinrichtung
  • Überlasten Sie die Maschine nicht. Sie arbeiten besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
  • Benutzen Sie das richtige Werkzeug und achten Sie drauf, dass die Werkzeuge (Drehmeißel, Bohrer) nicht stumpf oder abgebrochen sind.
  • Kabel immer hinten von der Maschine wegführen. Schützen Sie das kabel vor Hitze, Öl und scharfen Kanten.
  • Ziehen Sie den Netzstecker bei Reparaturen und Wartungsarbeiten und wenn Sie die Maschine nicht benutzen.
  • Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden. Es dürfen nur Orginalteile verwendet werden.
  • Saubere Arbeitsplätze erleichtern das Arbeiten. Achten sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit.
    ● Die Leitspindel darf nur für das Gewindedrehen verwendet werden. Sie darf nicht für das automatische Längsdrehen verwendet werden, da der Vorschub der Leitspindel beim Auffahren auf ein Hindernis nicht abschaltet.
  • Mit der Drehspindel dürfen keine gesundheitsgefährdende oder stauberzeugende Materialien, wie Holz, Teflon, etc. bearbeitet werden.
  • Achten Sie darauf, dass der Unterbau das Gewicht der Maschine (ca. 39 kg) tragen kann und ausreichend stabil ist, damit beim Bearbeiten keine Schwingungen auftreten können.
  • Zum Schutz vor Korrosion sind alle blanken Teile der Maschine werkseitig stark eingefettet. Reinigen Sie die Maschine vor der Inbetriebnahme mit einem geeignetem umweltfreundlichen Reinigungsmittel.
  • Achtung! Schließen Sie die Schutzabdeckung für das Backenfutter bevor Sie die Maschine einschalten.

Inbetriebnahme

Achtung!

  • Ziehen Sie vor sämtlichen Montagen und Einstellarbeiten den Netzstecker.
  • Montieren Sie als erstes die mitgelieferten Gummi- Stellfüße auf der Geräteseite.
    ● Soll die Maschine fest mit der Unterlage ver schraubt werden, so benutzen Sie zum Befestigen der Maschine die Gewindelöcher der Stellfüße.

In diesen Fall werden die Stellfüße nicht montiert.

  • Kontrollieren Sie, ob die Befestigungsschrauben des Dreibackenfutters fest angezogen sind und ob sich die Arbeitsspindel leicht von der Hand drehen lässt.
    ● Vor der Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen montiert sein.
    ● Das Backfutter muß frei laufen können.
  • Bevor Sie den Einschalter betätigen vergewissern Sie sich das alles richtig montiert und bewegliche Teile leichtgängig sind.
  • Montieren Sie die mitgelieferten Kurbelgriffe des Planschlitten, Langzug und den Griff der Pinolenkurbel.
  • Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen der Maschine, daß die Daten auf dem Typenschlid mit den Netzdaten übereinstimmen.

Netzanschluss / Schalter

Die Maschine darf nur mit Einphasenstrom 230 Volt / 50 Hz betrieben werden. Hausseitig muss der Stromkreis mit maximal 16 A abgesichert sein.

Bitte beachten Sie die Reihenfolge beim Ein- und Ausschalten der Drehmaschine.

Maschine einschalten (Abb. 3):

Bitte beachten Sie die Reihenfolge beim Einschalten der Drehmaschine!

Zuerst die Schutzabdeckung (23) über das Drei-backenfutter klappen und Ein-Schalter (4) betätigen.

Wichtig: Durch Betätigung des Ein-Schalters (4) läuft die Maschine noch nicht an.
Der Drehzahl-Wahlschalter (1) muß sich bei jedem Einschalten oder Drehrichtungswechsel erst in Null-Position befinden (Markierung ganz unten). Nun die richtige Drehrichtung am Drehrichtungs-Wahlschalter (2) wählen (L=Linkslauf/R=Rechtslauf) Jetzt kann die Maschine durch Betätigen des Drehzahl-Wahlschalters (1) gestartet werden.

Maschine ausschalten:

Maschine durch Drücken des "NOT AUS TASTE" (3) ausschalten und durch das Ziehen des Netzsteckers vom Netz trennen.

Achtung:

Vor jedem Drehrichtungswechsel unbedingt warten, bis die Maschine zum Stillstand gekommen ist, da sonst die Maschine beschädigt werden kann! Um den Antrieb der Maschine nicht zu überlasten und die Standzeit des Antriebsriemen zu verlängem,

sollte beim Arbeiten mit hohen Drehzahl vor dem Ein-schalten die Drehzahl zurückgesetzt werden.

Wird die Maschine überlastet oder blockiert, schaltet die Steuerung automatisch ab.

Aufbau und Bedienung

Dreibackenfutter (Abb. 4)

Die Spannbacken sind mit Nummern 1 bis 3 versehen und müssen der Reihenfolge nach in die Spannbackenführung im Dreibackenfutter eingesetzt werden. Kontrollieren Sie, ob die Spannbacken zentrisch spannen, indem Sie die Spannbacken ganz zusammendrehen. Liegen die Spannbacken nicht alle in der Mitte auf, so müssen sie nochmals neu eingelegt werden.

Außen,- und Innengestufte Spann-backen (Abb. 5+6)

Werkstücke bis zu einem Durchmesser von ca. 32 mm werden an ihrem Außendurchmesser gespannt. Werkstücke mit einer Bohrung von min. 25 mm können mit Hilfe der außengestuften Spannbacken in der Bohrung gespannt werden. Durch Wechseln der außengestuften gegen die innengestuften Spannbacken können Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 75 mm gespannt werden

Achtung:

Werkstücke müssen ausreichend welt im Backenfutter gespannt werden. Backenfutterschlüssel abziehen. Achten Sie darauf das das Werkstück fest eingespannt ist.

Drehmeißel (Abb. 7+8)

Der Drehmeißel wird durch mindestens zwei Klemmschrauben im Mehrfachhalter geklemmt. Spannen Sie den Drehmeißel so kurz wie möglich ein und achten Sie auf die richtige Einstellhöhe. Die Höhenlage des Drehmeißels wird durch Unterlegen von ebenen Blechen unterschiedlicher Stärke erreicht. Die Kontrolle der Höhenlage auf Mitte des Werkstückes erfolgt nach der Pinolenspitze am Reitstock. Durch Lösen des Klemmhebels kann der Mehrfachhalter geschwenkt werden auf eine andere Arbeitsposition eingestellt werden.

Achtung:

Der Drehmeißel muss mit seiner Achse senkrecht zur Werkstückachse eingespannt werden. Bei schrägen Einspannen kann der Drehmeißel in das Werk-

stück hineingezogen werden.

Bearbeitung: Längsdrehen / Plan-drehen

Längsdrehen (Abb. 9+10)

Belm Längsdrehen bewegt sich der Drehmeißel parallel zur Achse des Werkstückes. Die Spanabnahme erfolgt mit dem Oberschlitten mit der angebrachten Kurbel. Zum Längsdrehen von rechts nach links drehen Sie zuerst den Oberschlitten so weit nach rechts sodas der Verfahrweg des Oberschlittens für die gesamte Bearbeitungslänge ausreicht. Fahren Sie den Planschlitten so weit zurück, dass der Drehmeißel den Umfang des Werkstückes nicht berührt. Stellen Sie nun den Werkzeugschlitten mit der Kurbel für den Langzug so ein, dass die Drehmeißelspitze über dem größten Durchmesser des Werkstückes steht. Fahren Sie nun den Drehmeißel mit der Kurbel für den Planzug langsam auf das Werkstück zu bis der Drehmeißel die Oberfläche des Werkstück streift. Dieses ist jetzt die Ausgangsposition zur Bearbeitung des Außendurchmesser Ihres Werkstückes. Ein Teilstrich auf dem Skalenring entspricht 0,05 mm Werkstückdurchmesser (0,025 mm Schnittiefe).

Achtung:

Kontrollieren Sie, ob die Schlossmutter der Leitspin-del ausgerastet ist. Wenn nicht, lösen Sie die Schlossmutter (Vorschub ausschalten), bevor Sie die Maschine einschalten.

Plandrehen (Abb. 11)

Beim Plandrehen bewegt sich der Drehmeißel zum Zentrum der Werkzeugachse. Beim planen muss die Hauptschneide genau auf Mitte des Werkstücks eingestellt werden, damit in der Werkstückmitte kein Ansatz stehen bleibt. Damit der Werkzeugschlitten beim Plandrehen nicht nach hinten geschoben werden kann, sollte der Werkzeugschlitten fixiert werden. (Vorschubrichtung wählen) Beim Plandrehen mit dem gebogendem Drehmeißel oder dem Stirndrehmeißel erfolgt der Vorschub von außen nach innen, beim Plandrehen mit dem Eckdreh-Eckdrehmeißel oder dem Seitendrehmeißel dagegen von innen nach außen. Stellen Sie nun den Werkzeugschlitten mit der Kurbel für den Langzug so ein, dass die Drehmeißelspitze über dem größten Durchmesser des Werkstücks steht. Fahren Sie nun den Oberschlitten langsam an die Stimseite des Werkstückes heran, bis die Drehmeißelspitze des Werkstück leicht anritzt. Dieses ist jetzt die Ausgangsposition zur Bearbeitung des Außendurchmesser Ihres Werkstückes. Ein Teilstrich auf dem

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Skalenring entspricht 0,05 mm Werkstückdurchmesser (0,025 mm Schnittliefe).

Achtung: Vergessen Sie nach dem Bearbeiten nicht, die Schlossmutter wieder zu lösen ( Vorschub ausschalten )

Bearbeitung: Innendrehen / Ein - und Abstechen

Innendrehen

Beim Innendrehen von Bohrungen erfolgt ähnlich wie beim Plan und Längsdrehen. Da der Drehmeißel beim Ausdrehen meist nicht zu sehen ist, muss hier besonderer Sorgfalt gearbeitet werden.

Ein- und Abstechen

Beim Ein und Abstechen bewegt sich der Drehmeißel zum Zentrum der Werkzeugachse. Zum Einstechen verwendet man Stechdrehmeißel, zum Abstechen Abstechdrehmeißel.

Achtung:

Achten Sie beim Längs, Plan, Innen, Ein, und Ausdrehen das der Drehmeißel genau mittig eingestellt ist.

Bearbeitung: Kegel,- und Gewinde-drehen (Abb. 12)

Kegeldrehen

Das Kegeldrehen erfolgt durch Einstellen des Oberschlitten. Hier wird der Oberschlitten durch Lösen der Stellschrauben um seine Achse gedreht. Die Gradeinteilung des Kegels erfolgt mit Hilfe der Gradeinteilung am Oberschlitten. Nachdem der Oberschlitten richtig eingestellt wurde müssen die Stellschrauben wieder angezogen werden.

Gewindedrehen (Abb. 13)

Das Gewindedrehen erfolgt mit einem speziellen Gewindedrehmeißel. Dieser wird genau sankrecht zur Werkzeugachse eingespannt. Dloses geschieht am besten mit Hilfe einer Drehmeißellehre. Der Vorschub beim Gewindedrehen erfolgt über die Leitspindel und Schlossmutter und muss der Gewindesteigung entsprechen. Dazu wird die entsprechende Vorschubgeschwindigkeit durch die richtige Auswahl der Wechselräder eingestellt.

Achtung:

Beim Gewindedrehen mit kleiner Drehzahl und guter Schmierung arbeiten. Während des Gewindedrehens darf die Schlossmutter nicht geöffnet oder das Werkstück aus dem Backfutter genommen werden.

Drehzahleinstellung (Abb. 14)

Die Maschine ist mit einem Schalthebel und Drehzahlsteuerung ausgestattet.

● Schalthebel auf Bereich "Schnell" für Drehzahlbereich 0 bis 2500 min ^1

● Schalthebel auf Bereich "Langsam" für Drehzahlbereich 0 Bis 1100 min¹

Vorschubrichtung wählen (Abb. 15)

Die Drehrichtung der Leitspindel für die Vorschub-einrichtung wählen Sie an der Rückseite der Maschine aus.

  1. Obere Position = Vorschubeinrichtung links
  2. Mittlere Position = Vorschubeinrichtung aus
  3. Untere Position = Vorschubeinrichtung rechts

Wechsel der Wechselräder (Abb. 16)

Um unterschiedliche Vorschubgeschwindigkeiten zu erreichen müssen die Wechselräder entsprechend ausgewählt werden.

Lösen Sie die Abdeckung an den Wechselradkasten. Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Zahnradwellen I, II, III und nehmen Sie die Zahnräder von der Welle ab. Lösen Sie die Befestigungsmutter der Zahnradausgleichshalterung. Stecken Sie anschließend die von Ihnen gewählten Zahnräder wieder auf die Welle auf. Ziehen Sie die Befestigungsmutter der Zahnradausgleichshalterung an.

Achtung:

Stellen Sie die Zahnradausgleichshalterung und die Welle der Zahnräder so ein, dass sich die Zahnräder mit leichten Spiel bewegen lässt.

Ziehen Sie die Befestigungsschrauben der Welle wieder an.

Einstellung des Reitstocks (Abb. 17)

Der Reitstock kann in die gewünschte Position über dem Maschinenbett eingestellt werden. Lösen Sie hierzu die Stellschraube und schieben den Reitstock in die gewünschte Position. Ziehen Sie anschließend die Stellschraube wieder fest. Die Pinole kann mit Hilfe der Handkurbel vor und zurückgestellt werden. Mit dem Klemmhebel wird die Pinole in die ge-

wünschte Position festgeklemmt.

Antriebsriemen wechseln (Abb. 18)

Der Antriebsriemen ist ein Verschleißteil und muss bei Bedarf gewechselt werden. Entfemen Sie als erstes die Abdeckung des Wechselräderkastens und Motorabdeckung. Demontieren Sie die Wechselräder und die Schrauben am Getriebeblock. Entspannen Die den Zahniemen durch Lösen der oberen Einstellschrauben. Der Riemen kann nun durch Drehen von Hand vom oberen Riemenrad abgenommen werden. Die richtige Spannung erhält der neue Zahniemen durch sein Motorgewicht. Drehen Sie nun die Schrauben Richtung Motor bis das Motorge-häuse berührt wird. Montieren Sie Getriebeblock und Wechselräder wieder in umgekehrter Reihenfolge.

Achtung:

Schalten Sie zum Wechseln des Zahnriemens die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker.

Kohlebürsten prüfen und austauschen

Verschlissene Kohlebürsten machen sich bemerkbar durch

● stotternden Lauf des Motors
● Störungen beim Rundfunk und Femsehempfang während der Motor läuft.
● Stehen bleiben des Motors

Zum Prüfen oder Austauschen der Kohlebürsten:

● Netzstecker ziehen
- Verschlusstopfen der Kohlbürsten am Motorgehäuse mit einem geeigneten Schraubendreher aufschrauben. Die Abbildung zeigt den Austausch der vorderen Kohlebürste. Die hintere Kohlebürste ist auf der gegenüberliegenden Seite.
- Kohlebürsten herauszeihen und überprüfen. Jede Schleifkohle muß min. 6 mm lang sein.
- Intakte Kohlebürsten in den Schacht stecken.
● Verschlusstopfen wieder eindrehen
● Funktion prüfen.

TECHNISCHE DATEN

Netzspannung 230 V \~ 50 Hz

Nennleistung: 400 W

Spitzenhöhe: 85 mm

max. Werkstück ∅ über Bett: 170 mm

max. Werkstücklange / Spitzenweite: 300 mm

max. bearbeitbarer Außen ∅: ca. 75 mm

Arbeitsspindel - Innen ∅: 15 mm

max. Querschnitt des Drehmeißelschaft: 8 x 8 mm

Spannkapazität Dreibackfutter (ca. Werte):

außengestufte Backen 30 mm

innengestufte Backen 70 mm

Backfutterbohrung 15 mm

Rundlaufgenauigkeit: < 0,001

Drehzahl Stufe 1: 0-2500 min

Drehzahl Stufe 2: 0-1100 min

Morsekegel der Arbeitsspindel: MK 3

Morsekegel der Reitstockpinole: MK 2

Gewicht: 36 kg

Abmessung (BxHxT): 760 x 305 x 315 mm

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Herkules MDB 3500 - D - 1

F

Metalldrehbank MDB 3500

Der Unterzeichnende erklärt in Namen der Firma die Über- einslimmung des Produktes.

Landau/Isar, den 04.02.2004

Herkules MDB 3500 - Metalldrehbank MDB 3500 - 1

Brunhölzl

Leiter Produkt-Management

Herkules MDB 3500 - Metalldrehbank MDB 3500 - 2

Tamberg

Produkt-Management

Archivierung / For archives: 4505000-44-4155050-E

GARANTIEURKUNDE

Auf das in der Anleitung bezeichnete Gerät geben wir 5 Jahre Garante, für den Fall, dass unser Produktmengelhaft sein sollte. Die 5-Jahres-Frist beginnt mit dem Gefahrenübergang oder der Übernahme des Gerätes durch den Kunden. Voraussetzung für die Gehandmachung der Garantie ist eine ordnungsgemäße Wertung entsprechend der Bedienungsanleitung sowie die bestimmungsgemäße Benutzung unseres Gerätes.

Selbstverständlich bleiben Ihnen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte innerhalb dieser 5 Jahre erhalten. Die Garantie gilt für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland oder der jeweiligen Länder des regionalen Hauptvertriebspartners als Ergänzung der Ickai gültigen gesetzlichen Vorschriften. Bitte beachten Sie Ihren Ansprachpartner das regional zuständigen Kundendienstes oder die unten aufgeführte Serviceadresse.

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Produktinformationen

Marke : Herkules

Modell : MDB 3500

Kategorie : Metalldrehmaschine