MDB 3500 - Metalldrehmaschine Herkules - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Metall-Drehmaschine |
| Marke | Herkules |
| Modell | MDB 3500 |
| Abmessungen (L × B × H) | 760 × 305 × 315 mm |
| Gewicht | 36 kg |
| Stromversorgung | 230 V ~ 50 Hz, 400 W |
| Drehzahl | Schnellbereich: 0-2500 U/min; Langsambereich: 0-1100 U/min |
| Spannkapazität des Futter (außen) | Bis zu 30 mm (Außenbacken); bis zu 70 mm (Innenbacken) |
| Max. Werkstückdurchmesser | Über dem Planscheibe: 170 mm; Im Futter: ca. 75 mm |
| Max. Werkstücklänge (zwischen Spitzen) | 300 mm |
| Max. Werkzeughalterquerschnitt | 8 × 8 mm |
| Hauptfunktionen | Längs- und Querdrehen, Gewindeschneiden, Kegeldrehen, Bohren, Einstechen, Ablängen |
| Sicherheitsausstattung | Not-Aus, Schutzabdeckung des Futter, Drehrichtungswahlschalter, Vorschubeinrichtung |
| Regelmäßige Wartung | Spanreinigung mit Bürste, Kontrolle und Austausch der Kohlebürsten, Austausch des Antriebsriemens |
| Garantie | 6 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - MDB 3500 Herkules
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BEDIENUNGSANLEITUNG MDB 3500 Herkules
Art.-Nr.: 45.050.01 I.-Nr.: 01024
MDB 3500

| Vorschub Wechselräder-Zähnezahl | |||||
| (mm / U) | A | B | C | D | |
| 0,5 | 40 | 60 | 30 | 60 | |
| 0,7 | 35 | 60 | 40 | 50 | |
| 0,8 | 40 | 60 | 40 | 50 | |
| 1,0 | 60 | 45 | 30 | 60 | |
| 1,25 | 40 | 60 | 50 | 40 | |
| 1,50 | 40 | 40 | |||
| 1,75 | 35 | 35 | |||
| 2,0 | 60 | 45 | |||
| 2,50 | 50 | 30 | |||

Gerätebeschreibung (Abb. 1+2)
1 Drehzahl-Wahlschalter
2 Drehrichtungs-Wahlschalter
3 Not-Aus Stop
4 Ein-Schalter
5 Handrad für Längszug
6 Planschlitten
7 Werkzeugkasten mit Schlosskasten
8 Oberschlitter
9 Zahnstange für Werkzeugschlitten
10 Gewindespindel für Vorschub
11 Maschinenwanne
12 Drehmaschinenbett
13 Handkurbel für Reitstock
14 Reitstock
15 Stellschraube für Reitstock
16 Klemmhebel für Pinole
17 Pinole
18 Werkzeughalter
19 Klemmhebel für Werkzeughalter
20 Klemmschraube für Drehmeißel
21 Dreibackenfutter
22 Wechselräderkasten
23 Schutzabdeckung für Dreibackenfutter
24 Schalthebel für Drehzahlstufen schnell/langsam
25 Netzanschlußleitung mit Schutzkontaktstecker
26 Schalthebel für Vorschubeinrichtung
rechts / links
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Drehmaschine eignet sich besonders zum Längs- und Plandrehen von runden oder geformten 3-, 6- oder 12-kantigen Werkstücken aus Metall, Kunststoff oder ähnlichen Materialien mit einem Durchmesser von maximal 75 mm und einer Länge von ca. 300 mm. Die hohle Arbeitsspindel ermöglicht auch, dass längere Werkstücke mit einem max. Durchmesser von 20 mm gespannt werden können. Durch die vorhandene Leitspindel ist das Gewindedrehen ebenfalls möglich. Die Maschine darf nur nach Ihrer Bestimmung verwendet werden. Jede weiter darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.
Für daraus hervorgehende Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer bzw. Bediener und nicht der Hersteller. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie die Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung. Personen, die die Maschine bedienen und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet worden sein. Darüber hinaus sind die geltenden Unfallverhütungsvorschriften genauestens einzuhalten.
Sonstige allgemeine Regeln in arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Bereichen sind zu beachten.
Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus. Trotz bestimmungsmäßiger Verwendung können bestimmte Restrisikofaktoren nicht vollständig ausgeräumt werden. Bedingt durch Konstruktion und Aufbau der Maschinen können folgende Punkte auftreten.
● Berührung des Backenfutters in nicht abgedecktem Bereich.
- Ziehen Sie den Backenfutterschlüssel auch nach Benutzung wieder ab. Verletzungsgefahr.
- Eingreifen in rotierende Teile (Verletzungsgefahr).
- Wegschleudern von Werkstücken und Werkstückteilen.
- Durch die nicht im Einsatz befindlichen Drehmeißel besteht Verletzungsgefahr.
- Werkstücke, deren Durchmesser ein Durchschieben des Werkstücks durch das Backenfutter in Richtung Spindelstock erlaubt, dürfen keinesfalls hinten über die Maschinenbegrenzung herausragen. (Verletzungsgefahr)
- Tragen Sie unbedingt eine Schutzbrille. Schützen Sie Ihre Augen vor fliegenden Spänen und anderen Splittern.
● Gesundheitsschädliche Kühl- und Schmiermittel. Beachten Sie die umweltgerechte Entsorgung.
Sicherheitshinweise
- Das Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung ist bei allen Arbeiten mit der Drehmaschine unbedingt
- Tragen Sie zur Vermeidung von Augenverletzungen immer eine Schutzbrille.
- Tragen Sie unbedingt ein Haarnetz oder eine geeignete Arbeitsmütze, wenn Sie lange Haare haben.
- Tragen Sie enganliegende Arbeitskleidung.
- Das rotierende Werkzeug könnte Ärmel oder ähnliches erfassen.
- Benutzen Sie zum Entfernen von Spänen einen geeigneten Spänehaken. Entfernen Sie Späne niemals mit bloßer Hand.
- Bei ausgeschalteter Maschine entfernen Sie Späne am besten mit einem Handfeger oder einem Pinsel.
- Das Arbeiten mit der Drehmaschine ist nur Personen über 18 Jahren gestattet, die mit dem Umgang und der Wirkungsweise der Maschine vertraut sind.

- Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren ist das Arbeiten nur unter Aufsicht eines Erwachsenen gestattet.
- Überprüfen Sie vor Arbeitsbeginn die korrekte Funktion der Schutzeinrichtung.
- Überlasten Sie die Maschine nicht. Sie arbeiten besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
- Benutzen Sie das richtige Werkzeug und achten Sie darauf, dass die Werkzeuge (Drehmeißel, Bohrer) nicht stumpf oder abgebrochen sind.
- Führen Sie das Kabel immer hinten von der Maschine weg. Schützen Sie das Kabel vor Hitze, Öl und scharfen Kanten.
- Ziehen Sie den Netzstecker bei Reparaturen und Wartungsarbeiten und wenn Sie die Maschine nicht benutzen.
- Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden. Es dürfen nur Originalteile verwendet werden.
- Saubere Arbeitsplätze erleichtern das Arbeiten. Achten Sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. ● Die Leitspindel darf nur für das Gewindedrehen verwendet werden. Sie darf nicht für das automatische Längsdrehen verwendet werden, da der Vorschub der Leitspindel beim Auffahren auf ein Hindernis nicht abschaltet.
- Mit der Drehspindel dürfen keine gesundheitsgefährdende oder stauberzeugende Materialien, wie Holz, Teflon, etc. bearbeitet werden.
- Achten Sie darauf, dass der Unterbau das Gewicht der Maschine (ca. 39 kg) tragen kann und ausreichend stabil ist, damit beim Bearbeiten keine Schwingungen auftreten können.
- Zum Schutz vor Korrosion sind alle blanken Teile der Maschine werkseitig stark eingefettet. Reinigen Sie die Maschine vor der Inbetriebnahme mit einem geeigneten umweltfreundlichen Reinigungsmittel.
- Achtung! Schließen Sie die Schutzabdeckung für das Backenfutter, bevor Sie die Maschine einschalten.
Inbetriebnahme
Achtung!
- Ziehen Sie vor sämtlichen Montagen und Einstellarbeiten den Netzstecker.
- Montieren Sie als erstes die mitgelieferten Gummi-Stellfüße auf der Geräteseite. ● Soll die Maschine fest mit der Unterlage verschraubt werden, so benutzen Sie zum Befestigen der Maschine die Gewindelöcher der Stellfüße.
In diesem Fall werden die Stellfüße nicht montiert.
- Kontrollieren Sie, ob die Befestigungsschrauben des Dreibackenfutters fest angezogen sind und ob sich die Arbeitsspindel leicht von der Hand drehen lässt. ● Vor der Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen montiert sein. ● Das Backenfutter muss frei laufen können.
- Bevor Sie den Einschalter betätigen, vergewissern Sie sich, dass alles richtig montiert und bewegliche Teile leichtgängig sind.
- Montieren Sie die mitgelieferten Kurbelgriffe des Planschlittens, Langzugs und den Griff der Pinolenkurbel.
- Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen der Maschine, dass die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen.
Netzanschluss / Schalter
Die Maschine darf nur mit Einphasenstrom 230 Volt / 50 Hz betrieben werden. Hausseitig muss der Stromkreis mit maximal 16 A abgesichert sein.
Bitte beachten Sie die Reihenfolge beim Ein- und Ausschalten der Drehmaschine.
Maschine einschalten (Abb. 3):
Bitte beachten Sie die Reihenfolge beim Einschalten der Drehmaschine!
Zuerst die Schutzabdeckung (23) über das Dreibackenfutter klappen und den Ein-Schalter (4) betätigen.
Wichtig: Durch Betätigung des Ein-Schalters (4) läuft die Maschine noch nicht an. Der Drehzahl-Wahlschalter (1) muss sich bei jedem Einschalten oder Drehrichtungswechsel erst in Null-Position befinden (Markierung ganz unten). Nun die richtige Drehrichtung am Drehrichtungs-Wahlschalter (2) wählen (L=Linkslauf/R=Rechtslauf). Jetzt kann die Maschine durch Betätigen des Drehzahl-Wahlschalters (1) gestartet werden.
Maschine ausschalten:
Maschine durch Drücken der "NOT-AUS-TASTE" (3) ausschalten und durch das Ziehen des Netzsteckers vom Netz trennen.
Achtung:
Vor jedem Drehrichtungswechsel unbedingt warten, bis die Maschine zum Stillstand gekommen ist, da sonst die Maschine beschädigt werden kann! Um den Antrieb der Maschine nicht zu überlasten und die Standzeit des Antriebsriemens zu verlängern,
sollte beim Arbeiten mit hohen Drehzahlen vor dem Einschalten die Drehzahl zurückgesetzt werden.
Wird die Maschine überlastet oder blockiert, schaltet die Steuerung automatisch ab.
Aufbau und Bedienung
Dreibackenfutter (Abb. 4)
Die Spannbacken sind mit Nummern 1 bis 3 versehen und müssen der Reihenfolge nach in die Spannbackenführung im Dreibackenfutter eingesetzt werden. Kontrollieren Sie, ob die Spannbacken zentrisch spannen, indem Sie die Spannbacken ganz zusammendrehen. Liegen die Spannbacken nicht alle in der Mitte auf, so müssen sie nochmals neu eingelegt werden.
Außen- und innengestufte Spannbacken (Abb. 5+6)
Werkstücke bis zu einem Durchmesser von ca. 32 mm werden an ihrem Außendurchmesser gespannt. Werkstücke mit einer Bohrung von min. 25 mm können mit Hilfe der außengestuften Spannbacken in der Bohrung gespannt werden. Durch Wechseln der außengestuften gegen die innengestuften Spannbacken können Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 75 mm gespannt werden.
Achtung:
Werkstücke müssen ausreichend weit im Backenfutter gespannt werden. Backenfutterschlüssel abziehen. Achten Sie darauf, dass das Werkstück fest eingespannt ist.
Drehmeißel (Abb. 7+8)
Der Drehmeißel wird durch mindestens zwei Klemmschrauben im Mehrfachhalter geklemmt. Spannen Sie den Drehmeißel so kurz wie möglich ein und achten Sie auf die richtige Einstellhöhe. Die Höhenlage des Drehmeißels wird durch Unterlegen von ebenen Blechen unterschiedlicher Stärke erreicht. Die Kontrolle der Höhenlage auf Mitte des Werkstückes erfolgt nach der Pinolenspitze am Reitstock. Durch Lösen des Klemmhebels kann der Mehrfachhalter geschwenkt werden und auf eine andere Arbeitsposition eingestellt werden.
Achtung:
Der Drehmeißel muss mit seiner Achse senkrecht zur Werkstückachse eingespannt werden. Bei schrägem Einspannen kann der Drehmeißel in das Werk-
stück hineingezogen werden.
Bearbeitung: Längsdrehen / Plandrehen
Längsdrehen (Abb. 9+10)
Beim Längsdrehen bewegt sich der Drehmeißel parallel zur Achse des Werkstückes. Die Spanabnahme erfolgt mit dem Oberschlitten mit der angebrachten Kurbel. Zum Längsdrehen von rechts nach links drehen Sie zuerst den Oberschlitten so weit nach rechts, sodass der Verfahrweg des Oberschlittens für die gesamte Bearbeitungslänge ausreicht. Fahren Sie den Planschlitten so weit zurück, dass der Drehmeißel den Umfang des Werkstückes nicht berührt. Stellen Sie nun den Werkzeugschlitten mit der Kurbel für den Längszug so ein, dass die Drehmeißelspitze über dem größten Durchmesser des Werkstückes steht. Fahren Sie nun den Drehmeißel mit der Kurbel für den Planzug langsam auf das Werkstück zu, bis der Drehmeißel die Oberfläche des Werkstücks streift. Dieses ist jetzt die Ausgangsposition zur Bearbeitung des Außendurchmessers Ihres Werkstückes. Ein Teilstrich auf dem Skalenring entspricht 0,05 mm Werkstückdurchmesser (0,025 mm Schnitttiefe).
Achtung:
Kontrollieren Sie, ob die Schlossmutter der Leitspindel ausgerastet ist. Wenn nicht, lösen Sie die Schlossmutter (Vorschub ausschalten), bevor Sie die Maschine einschalten.
Plandrehen (Abb. 11)
Beim Plandrehen bewegt sich der Drehmeißel zum Zentrum der Werkzeugachse. Beim Planen muss die Hauptschneide genau auf Mitte des Werkstücks eingestellt werden, damit in der Werkstückmitte kein Ansatz stehen bleibt. Damit der Werkzeugschlitten beim Plandrehen nicht nach hinten geschoben werden kann, sollte der Werkzeugschlitten fixiert werden. (Vorschubrichtung wählen) Beim Plandrehen mit dem gebogenen Drehmeißel oder dem Stirndrehmeißel erfolgt der Vorschub von außen nach innen, beim Plandrehen mit dem Eckdrehmeißel oder dem Seitendrehmeißel dagegen von innen nach außen. Stellen Sie nun den Werkzeugschlitten mit der Kurbel für den Langzug so ein, dass die Drehmeißelspitze über dem größten Durchmesser des Werkstücks steht. Fahren Sie nun den Oberschlitten langsam an die Stirnseite des Werkstückes heran, bis die Drehmeißelspitze des Werkstück leicht anritzt. Dieses ist jetzt die Ausgangsposition zur Bearbeitung des Außendurchmessers Ihres Werkstückes. Ein Teilstrich auf dem
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D
Skalenring entspricht 0,05 mm Werkstückdurchmesser (0,025 mm Schnitttiefe).
Achtung: Vergessen Sie nach dem Bearbeiten nicht, die Schlossmutter wieder zu lösen (Vorschub ausschalten).
Bearbeitung: Innendrehen / Ein- und Abstechen
Innendrehen
Beim Innendrehen von Bohrungen erfolgt ähnlich wie beim Plan- und Längsdrehen. Da der Drehmeißel beim Ausdrehen meist nicht zu sehen ist, muss hier besonderer Sorgfalt gearbeitet werden.
Ein- und Abstechen
Beim Ein- und Abstechen bewegt sich der Drehmeißel zum Zentrum der Werkzeugachse. Zum Einstechen verwendet man Stechdrehmeißel, zum Abstechen Abstechdrehmeißel.
Achtung:
Achten Sie beim Längs-, Plan-, Innen-, Ein- und Ausdrehen darauf, dass der Drehmeißel genau mittig eingestellt ist.
Bearbeitung: Kegel- und Gewindedrehen (Abb. 12)
Kegeldrehen
Das Kegeldrehen erfolgt durch Einstellen des Oberschlittens. Hier wird der Oberschlitten durch Lösen der Stellschrauben um seine Achse gedreht. Die Gradeinteilung des Kegels erfolgt mit Hilfe der Gradeinteilung am Oberschlitten. Nachdem der Oberschlitten richtig eingestellt wurde, müssen die Stellschrauben wieder angezogen werden.
Gewindedrehen (Abb. 13)
Das Gewindedrehen erfolgt mit einem speziellen Gewindedrehmeißel. Dieser wird genau senkrecht zur Werkzeugachse eingespannt. Dies geschieht am besten mit Hilfe einer Drehmeißellehre. Der Vorschub beim Gewindedrehen erfolgt über die Leitspindel und Schlossmutter und muss der Gewindesteigung entsprechen. Dazu wird die entsprechende Vorschubgeschwindigkeit durch die richtige Auswahl der Wechselräder eingestellt.
Achtung:
Beim Gewindedrehen mit kleiner Drehzahl und guter Schmierung arbeiten. Während des Gewindedrehens darf die Schlossmutter nicht geöffnet oder das Werkstück aus dem Backenfutter genommen werden.
Drehzahleinstellung (Abb. 14)
Die Maschine ist mit einem Schalthebel und Drehzahlsteuerung ausgestattet.
● Schalthebel auf Bereich "Schnell" für Drehzahlbereich 0 bis 2500 min⁻¹
● Schalthebel auf Bereich "Langsam" für Drehzahlbereich 0 bis 1100 min⁻¹
Vorschubrichtung wählen (Abb. 15)
Die Drehrichtung der Leitspindel für die Vorschubeinrichtung wählen Sie an der Rückseite der Maschine aus.
- Obere Position = Vorschubeinrichtung links
- Mittlere Position = Vorschubeinrichtung aus
- Untere Position = Vorschubeinrichtung rechts
Wechsel der Wechselräder (Abb. 16)
Um unterschiedliche Vorschubgeschwindigkeiten zu erreichen, müssen die Wechselräder entsprechend ausgewählt werden.
Lösen Sie die Abdeckung am Wechselradkasten. Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Zahnradwellen I, II, III und nehmen Sie die Zahnräder von der Welle ab. Lösen Sie die Befestigungsmutter der Zahnradausgleichshalterung. Stecken Sie anschließend die von Ihnen gewählten Zahnräder wieder auf die Welle auf. Ziehen Sie die Befestigungsmutter der Zahnradausgleichshalterung an.
Achtung:
Stellen Sie die Zahnradausgleichshalterung und die Welle der Zahnräder so ein, dass sich die Zahnräder mit leichtem Spiel bewegen lassen.
Ziehen Sie die Befestigungsschrauben der Welle wieder an.
Einstellung des Reitstocks (Abb. 17)
Der Reitstock kann in die gewünschte Position über dem Maschinenbett eingestellt werden. Lösen Sie hierzu die Stellschraube und schieben Sie den Reitstock in die gewünschte Position. Ziehen Sie anschließend die Stellschraube wieder fest. Die Pinole kann mit Hilfe der Handkurbel vor und zurückgestellt werden. Mit dem Klemmhebel wird die Pinole in die ge-
wünschte Position festgeklemmt.
Antriebsriemen wechseln (Abb. 18)
Der Antriebsriemen ist ein Verschleißteil und muss bei Bedarf gewechselt werden. Entfernen Sie als erstes die Abdeckung des Wechselräderkastens und die Motorabdeckung. Demontieren Sie die Wechselräder und die Schrauben am Getriebeblock. Entspannen Sie den Zahnriemen durch Lösen der oberen Einstellschrauben. Der Riemen kann nun durch Drehen von Hand vom oberen Riemenrad abgenommen werden. Die richtige Spannung erhält der neue Zahnriemen durch sein Motorgewicht. Drehen Sie nun die Schrauben Richtung Motor, bis das Motorgehäuse berührt wird. Montieren Sie Getriebeblock und Wechselräder wieder in umgekehrter Reihenfolge.
Achtung:
Schalten Sie zum Wechseln des Zahnriemens die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker.
Kohlebürsten prüfen und austauschen
Verschlissene Kohlebürsten machen sich bemerkbar durch
● stotternden Lauf des Motors ● Störungen beim Rundfunk- und Fernsehempfang während der Motor läuft. ● Stehen bleiben des Motors
Zum Prüfen oder Austauschen der Kohlebürsten:
● Netzstecker ziehen - Verschlusstopfen der Kohlebürsten am Motorgehäuse mit einem geeigneten Schraubendreher aufschrauben. Die Abbildung zeigt den Austausch der vorderen Kohlebürste. Die hintere Kohlebürste ist auf der gegenüberliegenden Seite. - Kohlebürsten herausziehen und überprüfen. Jede Schleifkohle muss min. 6 mm lang sein. - Intakte Kohlebürsten in den Schacht stecken. ● Verschlusstopfen wieder eindrehen ● Funktion prüfen.
TECHNISCHE DATEN
Netzspannung 230 V ~ 50 Hz
Nennleistung: 400 W
Spitzenhöhe: 85 mm
max. Werkstück ∅ über Bett: 170 mm
max. Werkstücklänge / Spitzenweite: 300 mm
max. bearbeitbarer Außen ∅: ca. 75 mm
Arbeitsspindel - Innen ∅: 15 mm
max. Querschnitt des Drehmeißelschafts: 8 x 8 mm
Spannkapazität Dreibackenfutter (ca. Werte):
außengestufte Backen 30 mm
innengestufte Backen 70 mm
Backfutterbohrung 15 mm
Rundlaufgenauigkeit: < 0,001
Drehzahl Stufe 1: 0-2500 min
Drehzahl Stufe 2: 0-1100 min
Morsekegel der Arbeitsspindel: MK 3
Morsekegel der Reitstockpinole: MK 2
Gewicht: 36 kg
Abmessung (BxHxT): 760 x 305 x 315 mm
D

F
Metalldrehbank MDB 3500
Der Unterzeichnende erklärt im Namen der Firma die Übereinstimmung des Produktes.
Landau/Isar, den 04.02.2004

Brunhölzl
Leiter Produkt-Management

Tamberg
Produkt-Management
Archivierung / Für Archiv: 4505000-44-4155050-E
GARANTIEURKUNDE
Auf das in der Anleitung bezeichnete Gerät geben wir 5 Jahre Garantie, für den Fall, dass unser Produkt mangelhaft sein sollte. Die 5-Jahres-Frist beginnt mit dem Gefahrenübergang oder der Übernahme des Gerätes durch den Kunden. Voraussetzung für die Geltendmachung der Garantie ist eine ordnungsgemäße Verwendung entsprechend der Bedienungsanleitung sowie die bestimmungsgemäße Benutzung unseres Gerätes.
Selbstverständlich bleiben Ihnen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte innerhalb dieser 5 Jahre erhalten. Die Garantie gilt für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland oder der jeweiligen Länder des regionalen Hauptvertriebspartners als Ergänzung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorschriften. Bitte beachten Sie Ihren Ansprechpartner des regional zuständigen Kundendienstes oder die unten aufgeführte Serviceadresse.
ISC GmbH · International Service Center
Service- und Infoserver: http://www.isc-gmbh.info
F GARANTIE
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Tel. (052) 2358787, Fax (052) 2358700
GB Einhell UK Ltd
Morpeth Wharf
Twelve Quays
Birkenhead, Wirral
CH 41 1NG Tel: 0151 64
Tel: 0151 0491500, Fax: 0151 0491501
BG Einhell Bulgarien
34 A.Stefan Stambolov Str.
Apt. 4
BG 9000 Varna
Tel. 052 605254, Fax 052 605822
(H) Einhell Croatia d.o.c.
Velika Ves 2
HR 49224 Lepajc
Tel 049/342 444. Fax 049 342 392
SUI GMA-Elekromechanika d.o.o
Cesta Andreia Bitanca 115
SLO 1000 Ljuubljana
Tel 01/5838304, Fax 01/5183803
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