IFM CR3132 - Industrielle Kommunikationsgeräte

CR3132 - Industrielle Kommunikationsgeräte IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG CR3132 IFM

Betriebsanleitung

CANwireless

CR3132

Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung 3

1.1 Verwendete Symbole 3
1.2 Verwendete Warnhinweise 3

2 Sicherheitshinweise 4

2.1 Cyber-Sicherheit 4
2.2 Flugverkehr.... 4

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 5

4 Funktion 6

4.1 CAN-Brücke über Bluetooth 6
4.2 CAN-Brücke über WLAN.... 6
4.3 CAN über Bluetooth-Schnittstelle 6
4.4 CAN über WLAN-Schnittstelle.... 6

5 Montage 7

5.1 Einbau....7

6 Elektrischer Anschluss 8

6.1 Steckverbinder 8
6.1.1 Betriebsspannung, CAN-Schnittstelle, Eingänge und Ausgänge.... 8

7 Anzeigeelemente 9

7.1 LED ON 9
7.2 LED STATUS 9

8 Inbetriebnahme.... 11

8.1 Benötigte Komponenten 11
8.2 Gerät anschließen.... 11
8.3 Konfiguration.... 11

8.3.1 CANopen 11
8.3.2 Kommunikationseinstellungen.... 12
8.3.3 Neustart des Geräts 13
8.3.4 Werkseinstellungen wiederherstellen (Factory-Reset).... 13
8.3.5 Filtern von CAN-Nachrichten.... 14
8.3.6 Funktionsweise des Filters 15
8.3.7 Downsampling 17
8.3.8 Filter-Konfiguration 17
8.3.9 CAN - CAN-Brücke über Bluetooth 18
8.3.10 CAN - Mobile Device / PC Interface P2P Bluetooth.... 19
8.3.11 CAN - CAN-Brücke über WLAN Mini Access Point (MiniAP) mode ..... 19
8.3.12 CAN - Mobile Device/ PC Interface P2P WLAN Mini Access Point 20
8.3.13 CAN - Mobile Device/ PC Interface P2P WLAN Infrastructure Mode.... 21
8.3.14 Sleep-Modus.... 21

9 Wartung, Instandhaltung und Entsorgung 23

1 Vorbemerkung

Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.

1.1 Verwendete Symbole

√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM CR3132 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

IFM CR3132 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.2 Verwendete Warnhinweise

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden

IFM CR3132 - Verwendete Warnhinweise - 1

VORSICHT

Warnung vor Personenschäden

▷ Leichte reversible Verletzungen sind möglich.

IFM CR3132 - Verwendete Warnhinweise - 2

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden

▷ Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind möglich.

2 Sicherheitshinweise

- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.

– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.

  • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
  • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
  • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
  • Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
  • Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Programmierung, Konfiguration, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur für die jeweilige Tätigkeit ausgebildetes, autorisiertes Fachpersonal durchführen.
  • Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
  • ▶ Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
    • Mitgeltende Dokumente beachten.

2.1 Cyber-Sicherheit

ACHTUNG

Betrieb des Geräts in ungeschützter Netzwerkumgebung

▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät prüfen und einschränken.

2.2 Flugverkehr

Das Gerät darf nicht an Bord von Flugzeugen betrieben werden.

Der Einsatz in einem Flugzeug kann die Navigations- und Kommunikationssysteme beeinträchtigen. Ein Verstoß kann rechtliche Schritte gegen den Zuwiderhandelnden nach sich ziehen.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Mit dem Gerät werden CAN-Daten eines Fahrzeugs oder einer Maschine kabellos über eine WLAN-oder eine Bluetooth-Schnittstelle an ein anderes CANwireless-Gerät oder ein beliebiges Bluetooth-Gerät übertragen. Verfügbare Modi sind eine CAN-Brücke zu einer anderen Maschine oder eine direkte kabellose Verbindung mit einem beliebigen anderen Gerät.

Verfügbare Schnittstellen: Bluetooth und WLAN

4 Funktion

Das Gerät ermöglicht einen kabellosen Zugriff auf die CAN-Schnittstelle mobiler Arbeitsmaschinen für den Datenaustausch oder zur Fehlerdiagnose.

Das Gerät verfügt über eine interne Antenne.

Die Parametrierung des Geräts erfolgt über die CAN-Schnittstelle.

4.1 CAN-Brücke über Bluetooth

Die CAN-Brücke über Bluetooth ermöglicht die M2M-Kommunikation (machine-to-machine) zwischen zwei Maschinen. Die CANwireless-Geräte verbinden sich über Bluetooth und tauschen CAN-Nachrichten aus. Das physische CAN-Kabel wird somit ersetzt.

Siehe auch: CAN - CAN-Brücke über Bluetooth (→ 18)

IFM CR3132 - CAN-Brücke über Bluetooth - 1

Eine Kommunikation wird über Bluetooth empfohlen, da das Bluetooth-Frequenzband deutlich weniger genutzt wird als das Frequenzband einer WLAN-Verbindung. Die Verbindung zwischen den Maschinen ist dadurch stabiler und weniger anfällig für Störungen.

4.2 CAN-Brücke über WLAN

Die CAN-Brücke über WLAN ermöglicht die M2M-Kommunikation (machine-to-machine) zwischen zwei Maschinen. Die CANwireless-Geräte verbinden sich über WLAN und tauschen CAN-Nachrichten aus. Das physische CAN-Kabel wird somit ersetzt.

Siehe auch: CAN - CAN-Brücke über WLAN Mini Access Point (MiniAP) mode (→ 19)

4.3 CAN über Bluetooth-Schnittstelle

Über die Bluetooth-Schnittstelle kann das Gerät eine Verbindung zu anderen Bluetooth-Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops aufbauen. Die CAN-Daten werden auf das verbundene Gerät übertragen und können dort gespeichert und ausgewertet werden. Die CAN-Daten werden mit dem Byte Command Protocol formatiert und anschließend über Bluetooth übertragen. Weitere Informationen über das Byte-Protokoll finden Sie in dem Dokument „Programming manual - API Description - Byte Command Protocol“.

4.4 CAN über WLAN-Schnittstelle

Über die WLAN-Schnittstelle kann das CANwireless-Gerät eine Verbindung zu anderen WLAN-Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops aufbauen. Die CAN-Daten werden auf das verbundene Gerät übertragen und können dort gespeichert und ausgewertet werden.

Mit der CAN-Verbindung über die WLAN-Schnittstelle sind zwei unterschiedliche Betriebsarten (WLAN Operating Modes) möglich:

  • Infrastructure In der Betriebsart „Infrastructure“ verbindet sich das CANwireless-Gerät mit einem bereits bestehenden WLAN-Netzwerk. Dieses kann ein Firmennetz oder ein Access Point sein.
  • Mini Access Point In der Betriebsart „Mini Access Point“ erzeugt das Gerät ein eigenes WLAN-Netzwerk, in das sich andere Geräte einwählen können. Das CANwireless-Gerät kann bis zu sieben Verbindungen gleichzeitig bearbeiten und verwalten.

In beiden Betriebsarten werden die CAN-Daten mit dem Byte Command Protocol formatiert. Weitere Informationen über das Byte Command Protocol finden Sie in dem Dokument „Programming manual - API Description - Byte Command Protocol“.

5 Montage

IFM CR3132 - Montage - 1

▶ Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.

IFM CR3132 - Montage - 2

Das Gerät muss in waagerechter Lage montiert werden. Eine Montage mit den Steckern nach oben oder unten zeigend ist nicht zulässig.

Das Gerät muss mit der Geräterückseite auf der Montagefläche liegend befestigt werden.

ACHTUNG

Höhere Schlagbeanspruchung > IK07

▷ Beschädigung möglich
▷ Schutzart und elektrische Sicherheit möglicherweise beeinträchtigt
▷ Verletzungsgefahr möglich
▶ Der Systemersteller muss abhängig von den Anforderungen seiner Applikation das Gerät gegebenenfalls durch externe Maßnahmen schützen.
▶ Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.

IFM CR3132 - Montage - 3

Abb. 1: Bohrungen für Montage

▶ Das Gerät mit 2 Zylinderkopfschrauben M6x30 auf einer ebenen Fläche befestigen. Anzugsdrehmoment: 3,4 Nm ±10 %

5.1 Einbau

▶ Beim Einbau der Antennen in Fahrzeugen die Nähe zu Kraftstofftanks, Behältern mit explosiven Stoffen oder unzureichend geschirmten elektronischen Bauteilen vermeiden ( → 2 Sicherheitshinweise).
▶ Die Antennen so positionieren, dass im laufenden Betrieb ein dauerhafter Abstand von mindestens 0,2 m zu Personen gewährleistet ist.
▶ Die Antennen nicht in geschlossene Metallkonstruktionen, wie z. B. Führerständen, installieren.

IFM CR3132 - Einbau - 1

Voraussetzung für eine stabile Datenübertragung ist ein gutes Antennensignal. Bei Problemen ggf. die Position der Antennen bzw. der mobilen Einrichtung verändern.

6 Elektrischer Anschluss

6.1 Steckverbinder

IFM CR3132 - Steckverbinder - 1

1: Micro-Timer II-Stecker, 14-polig (CAN, Versorgung, Eingänge, Ausgänge)

6.1.1 Betriebsspannung, CAN-Schnittstelle, Eingänge und Ausgänge

IFM CR3132 - Betriebsspannung, CAN-Schnittstelle, Eingänge und Ausgänge - 1

Abb. 2: Micro-Timer II-Stecker, 14-polig

1: VCC / Klemme 30 (Versorgung)
2: Werkseinstellung 1 (Eingang)
3: GND / Klemme 31 (Versorgung)
4: Analogeingang 1
5: Analogeingang 2
6: nicht belegt
7: Digitalausgang
8: Digitaleingang / Klemme 15 (Eingang, Zündungssignal)
9: Werkseinstellung 2 (Eingang)
10: GND / Klemme 31 (Versorgung)
11: CAN2_H (CAN-Schnittstelle 1 (High) bidirektional)
12: CAN2_L (CAN-Schnittstelle 1 (Low) bidirektional)
13: CAN1_H (CAN-Schnittstelle 1 (High) bidirektional)
14: CAN1_L (CAN-Schnittstelle 1 (Low) bidirektional)

7 Anzeigeelemente

IFM CR3132 - Anzeigeelemente - 1

1: LED ON
2: LED STATUS

7.1 LED ON

FarbeZustandBedeutung
-ausGerät ist ausgeschaltet oder im Sleep-Modus.
grünlangsam blinkendGerät ist im Update-Modus und bereit ein Firmware-Up-date zu empfangen. LED ON und LED STATUS blinken gleichzeitig.
grünschnell blinkendFirmware wird aufgespielt. LED ON und LED STATUS blinken gleichzeitig.
grüneinGerät ist eingeschaltet. Klemme 30-Spannung ist im zulässigen Bereich.
roteinGerät ist eingeschaltet. Klemme 30-Spannung ist außerhalb des zulässigen Bereichs.
orangeeinGerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. LED ON und LED STATUS leuchten gleichzeitig.
türkiseinFunkmodul wird aktualisiert (via HTTP Server). LED ON und LED STATUS leuchten gleichzeitig.
magentaeinAktive Verbindung mit CANwireless – Konfigurator LED ON und LED STATUS leuchten gleichzeitig.

Tab. 1: LED ON

7.2 LED STATUS

Die LED STATUS zeigt den Betriebsstatus der aktiven Verbindung an.

FarbeZustandBedeutung
-ausGerät ist ausgeschaltet oder im Sleep-Modus.
grünblinkend (200 ms ein, 200 ms aus, 200 ms ein, 1000 ms aus)Gerät initialisiert sich.
grünblinkend (200 ms ein, 200 ms aus)Gerät ist bereit für ein Verbindung.
grüneinGerät hat Verbindung aufgebaut. Gerät funktioniert fehlerfrei.
grünlangsam blinkendGerät ist im Update-Modus und bereit ein Firmware-Up-date zu empfangen. LED ON und LED STATUS blinken gleichzeitig.
grünschnell blinkendFirmware wird aufgespielt. LED ON und LED STATUS blinken gleichzeitig.
blaublinkendDaten werden übertragen.
blaueinFehler in der drahtlosen Verbindung.
orangeeinzelnes AufblinkenGerät hat eine CANopen SDO-Anfrage empfangen.
orangeeinFehler CAN1
roteinFehler CAN2
türkiseinFunkmodul wird aktualisiert (via HTTP Server). LED ON und LED STATUS leuchten gleichzeitig.
magentaeinAktive Verbindung mit CANwireless – Konfigurator LED ON und LED STATUS leuchten gleichzeitig.

Tab. 2: LED STATUS

8 Inbetriebnahme

8.1 Benötigte Komponenten

Zur Konfiguration und Inbetriebnahme des Gerätes werden folgende Komponenten benötigt:

- Hardware

  • CR3132
  • Anschlusskabel
    – Spannungsversorgung 8...32 V DC
  • PC/Notebook
  • CAN-/PC-Interface (z. B. CAN/RS232-USB Interface CANfox, Art.-Nr. EC2112) und Adapterkabel für CANfox (Art.-Nr. EC2113) mit CAN-Bus Abschlusswiderständen (2 x 120 Ω)

- Software zur Konfiguration

  • ifm Maintenance Tool
  • mobileIoT Device Configuration Addin für ifm Maintenance Tool

Details zur Konfiguration des Geräts finden Sie in der Dokumentation zum ifm Maintenance Tool.

8.2 Gerät anschließen

▶ Sicherstellen, dass der CAN-Bus mit 120 Ω Abschlusswiderständen versehen ist.
▶ CAN-/PC-Interface mit dem CAN-Adapterkabel an das Gerät anschließen und mit dem PC verbinden.
▶ Den Masseanschluss der Spannungsversorgung mit CAN1-GND verbinden.
▶ Versorgungsspannung anlegen.
Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht einiger CAN-Baudraten in Relation zur Leitungslänge:

CAN-BaudrateLeitungslänge CAN-Bus
800 kbit/s50 m
500 kbit/s100 m
250 kbit/s250 m
125 kbit/s500 m
50 kbit/s1000 m

Tab. 3: CAN-Baudrate

8.3 Konfiguration

Dieses Kapitel beschreibt, die Konfiguration des CANwireless-Geräts. Dabei werden die Einrichtung der CAN-Schnittstelle und die Einstellungen der unterschiedlichen Betriebsmodi erläutert.

8.3.1 CANopen

Standardmäßig ist das Gerät so konfiguriert, dass es CANopen-Nachrichten wie Tx SDOs, Rx SDOs, und Fehler-Nachrichten (EMCY) empfängt. Das Gerät verarbeitet die Nachrichten, ohne sie über die drahtlose Schnittstelle weiterzuleiten.

Mit dem folgenden Objekt kann dieses Verhalten angepasst werden:

FunktionIndexSubindexBeschreibung
CANopen Objekte aktivieren / deaktivieren0x20F40x00Diese Parameter definiert, ob der CANopen stack aktiviert ist oder nicht:0: CANopen bleibt während der Verbindung aktiv (Default)1: CANopen stack wird während der Verbindung deaktiviert.

IFM CR3132 - CANopen - 1

Wenn der CANopen stack während einer Funkverbindung ausgeschaltet ist, kann das Gerät NICHT konfiguriert werden.

Diese Nachrichten werden nicht verschickt, wenn der CANopen stack deaktiviert ist:

TypIndex
Tx SDO 10x580 + Node-ID
Rx SDO 10x600 + Node-ID
Heartbeat / Bootup0x700 + Node-ID
NMT0x000

CANopen-Konfiguration:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Heartbeat message CAN10x40530x03Unsigned 16Zeit in Millisekunden0: Ausschalten
Boot up message CAN10x40540x03Unsigned 32Bit 0: NMT Boot up aktiv0: Keine Boot up message1: Boot up message senden
Send NMT start to all nodes at CAN bus CAN10x40550x03Unsigned 32Auswahl NMT startup mode:0: Automatische Ausführung2: Automatische Ausführung und „NMT start“ an alle Node-IDs senden

Tab. 4: CAN1

8.3.2 Kommunikationseinstellungen

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Node-ID CAN10x40500x03Unsigned 8Node-ID CAN1 eingeben
Baudrate CAN10x40510x03Unsigned 8Baudrate in kbit/s:1: 8002: 5003: 250 (default)4: 1255: 1006: 507: 208: 10

Tab. 5: CAN1

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Node-ID CAN20x40500x04Unsigned 8Node-ID CAN2 eingeben
Baudrate CAN20x40510x04Unsigned 8Baudrate in kbit/s:1: 8002: 5003: 250 (default)4: 1255: 1006: 507: 208: 10

Tab. 6: CAN2

8.3.3 Neustart des Geräts

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Device reboot0x50000x00Unsigned 32Wert: 0x4E4D5481

Tab. 7: Neustart

8.3.4 Werkseinstellungen wiederherstellen (Factory-Reset)

Folgende Reset-Varianten können über die CAN-Schnittstelle ausgelöst werden:

FunktionIndexSubindexWert / DatentypBeschreibung
Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen0x10110x010x64616F6C / Unsigned 32Die Auslieferungskonfiguration wird wiederhergestellt. Alle aufgezeichneten Daten werden gelöscht.
Kommunikationsparameter auf Werkseinstellungen zurücksetzen0x10110x020x64616F6C / Unsigned 32Folgende Parameter werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt:- Node-ID CAN1: 33- Node-ID CAN2: 34- Baudrate CAN1: 3 (250 kbit/s)- Baudrate CAN2: 3 (250 kbit/s)- Heartbeat CAN1: 0 (kein Heartbeat)- Heartbeat CAN2: 0 (kein Heartbeat)- NMT Startup CAN1: 0 (automatisch auf operational setzen)
Vom Hersteller definierte Parameter auf Werkseinstellungen zurücksetzen0x10110x190x64616F6C / Unsigned 32Folgende Parameter werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt:- CAN1 Filtereinstellungen- CAN1 Maskeneinstellungen- CAN1 Downsampling-Zeit

Zur Durchführung des Factory-Reset über die CAN-Schnittstelle wird eine CANopen Software (z. B. Maintenance Tool) und ein Kommunikations-Gateway (z. B. CANfox, Art.-Nr. EC2112) benötigt. Die CANopen Software schreibt den Wert 0x64616F6C in den CANopen Objektindex 0x1011, Subindex 0x01, um einen kompletten Reset durchzuführen.

Das folgende Beispiel zeigt den Factory-Reset durch den Subindex 0x01 (Wiederherstellung der Standardkonfiguration):

▶ Das Gerät mit einem PC verbinden Gerät anschließen (→ 11).
▶ Die CANopen
Software starten.
▶ Über die CANopen Software den Wert 0x64616F6C in den Objektindex 0x1011, Subindex 0x01 schreiben.
▶ Den Wert in das Objektverzeichnis des Geräts schreiben.

▷ Die LEDs ON und STATUS leuchten beide orange.

▷ Das Gerät wird auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

▶ Warten, bis die LED STATUS grün blinkt.
▷ Die LED STATUS blinkt grün.
▷ Das Gerät ist auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.

8.3.5 Filtern von CAN-Nachrichten

In dem Gerät kann konfiguriert werden, welche CAN-Nachrichten von der CAN-Schnittstelle an die Funk-Schnittstelle weitergeleitet werden. Die Bus-Last der CAN- und der Funk-Schnittstelle wird reduziert, wenn nur die erforderlichen Daten zugelassen werden.

Ein Filter sowie eine Maske für die CAN-ID entscheiden, ob eine Nachricht an die Funk-Schnittstelle weitergeleitet wird. Es können bis zu acht Filter konfiguriert werden. Bei weniger als acht Nachrichten, kann für jede Nachricht ein eigener Filter verwendet werden. Nutzen Sie für eine 11-Bit CAN-ID die Maske 0x7FF und für eine 29-Bit CAN-ID die Maske 0x1FFFFFFF.

Mit folgenden Variablen berechnet das Gerät, ob eine CAN-Nachricht zugelassen oder blockiert wird:

VariablennameBeschreibung
RxCANidCAN-ID der empfangenen CAN-Nachricht.
Filter
Value
Filter mit dem eine CAN-ID als zugelassen identifiziert wird.
MaskValueMaske mit der eine CAN-ID als zugelassen identifiziert wird.

Der Prüfungsmechanismus funktioniert folgendermaßen:

RxCANid XOR Filter
Value = checkedCANid

checkedCANid AND MaskValue = RESULT

Wenn RESULT = 0 ist, wird die Nachricht zugelassen.

Beispiel 1:

RxCANid: 0x123

Filter
Value: 0x421

MaskValue: 0xF8

BeschreibungHexBinary
Empfangenen CAN Nachricht0x1230b001.0010.0011
Filter
Value
0x4210b100.0010.0001
XOR
checkedCANid0x5020b101.0000.0010
MaskValue0x0F80b000.1111.1000
AND
RESULT0x0000b000.0000.0000

→ Mit diesen Einstellungen wird die CAN-ID 0x123 zugelassen; Nachrichten mit dieser ID werden weitergeleitet.

Beispiel 2:

RxCANid: 0x123

Filter
Value: 0x431

MaskValue: 0xF8

BeschreibungHexBinary
Empfangenen CAN Nachricht0x1230b001.0010.0011
Filter
Value
0x4310b100.0011.0001
XOR
checkedCANid0x5120b101.0001.0010
MaskValue0x0F80b000.1111.1000
AND
RESULT0x0100b000.0001.0000

→ Mit diesen Einstellungen wird die CAN-ID 0x123 abgelehnt; Nachrichten mit dieser ID werden nicht weitergeleitet.

8.3.6 Funktionsweise des Filters

Der Filter, der auf dem Gerät eingestellt wird, besteht aus zwei Komponenten: dem Filter (Filter
Value) und der Maske (MaskValue). Mit diesen beiden Komponenten berechnet das Gerät, welche CAN-IDs zugelassen sind und leitet nur diese CAN-Nachrichten an die Funk-Schnittstelle weiter.

Den korrekten Filter
Value ermitteln Sie, indem Sie alle gewünschten CAN-IDs OR-verknüpfen.

Den korrekten MaskValue ermitteln Sie, indem Sie alle gewünschten CAN-IDs XNOR-verknüpfen.

IFM CR3132 - Funktionsweise des Filters - 1

Je größer der Wert von MaskValue ist, desto strikter funktioniert der Filter. Nullen im MaskValue haben keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Beispiel: MaskValue = 0x0F8 → 0b000.1111.1000 → 0bxxx.1111.1xxx

Nur Bit 3, Bit 4, Bit 5, Bit 6 und Bit 7 haben Einfluss auf den Filter.

Beispiel 1:

Nur Nachrichten mit den CAN-IDs 0x123, 0x124 und 0x125 sollen weitergeleitet werden.

▶ Filter
Value ermitteln:

BeschreibungHexBinary
Empfangene CAN-Nachricht 10x1230b001.0010.0011
Empfangene CAN-Nachricht 20x1240b001.0010.0100
Empfangene CAN-Nachricht 30x1250b001.0010.0101
OR
Erforderl. Wert für Filter
Value
0x1270b001.0010.0111

▶ MaskValue ermitteln:

BeschreibungHexBinary
Empfangene CAN-Nachricht 10x1230b001.0010.0011
Empfangene CAN-Nachricht 20x1240b001.0010.0100
Empfangene CAN-Nachricht 30x1250b001.0010.0101
XNOR
Erforderl. Wert für MaskValue0xFF81b111.1111.1000

▶ Test mit CAN-Nachricht 3:

BeschreibungHexBinary
Empfangene CAN-Nachricht 30x1250b001.0010.0101
Filter
Value
0x1270b001.0010.0111
XOR
checkedCANid0x0020b000.0000.0010
MaskValue0xFF81b111.1111.1000
AND
RESULT0x0000b000.0000.0000

→ CAN-ID 0x125 ist zugelassen; Nachrichten mit dieser ID werden weitergeleitet.

Beispiel 2:

Ausschließlich Nachrichten mit der CAN-ID 0x123 sollen weitergeleitet werden.

BeschreibungHexBinary
Empfangene CAN-Nachricht0x1230b001.0010.0011
Filter
Value
0x1230b001.0010.0011
XOR
checkedCANid0x0000b000.0000.0000
MaskValue0xFFFF1b111.1111.1111
AND
RESULT0x0000b000.0000.0000

→ Ausschließlich die CAN-ID 0x125 ist zugelassen; Nachrichten mit dieser ID werden weitergeleitet.
→ Alle anderen empfangenen CAN-Nachrichten werden für die Weiterleitung blockiert.

Bei mehr als acht Nachrichten, müssen die CAN-IDs gruppiert werden und mehrere IDs teilen sich einen Filter.

Beispiel:

Folgende CAN-IDs sollen an die Funk-Schnittstelle weitergeleitet werden:

0x10, 0x11, 0x12, 0x13 und 0x14

sowie

0x627, 0x628, 0x629

Hier sollten zwei Filter und Masken verwendet werden. Einmal für die 0x1-er IDs und einmal für die 0x62-er IDs.

BeschreibungHexBinary
0x100b001.0000
0x110b001.0001
0x120b001.0010
0x130b001.0011
0x140b001.0100
OR
Filter
Value 1
0x170b001.0111
BeschreibungHexBinary
0x100b001.0000
0x110b001.0001
0x120b001.0010
0x130b001.0011
0x140b001.0100
XNOR
MaskValue 10xF81b111.1000
BeschreibungHexBinary
0x6270b110.0010.0111
0x6280b110.0010.1000
0x6290b110.0010.1001
OR
Filter
Value 2
0x62F0b110.0010.1111
BeschreibungHexBinary
0x6270b110.0010.0111
0x6280b110.0010.1000
0x6290b110.0010.1001
XNOR
MaskValue 20xFF01b111.1111.0000

8.3.7 Downsampling

Mit der Downsampling-Zeit kann die Anzahl der Nachrichten über die Funk-Schnittstelle reduziert werden. Sie wird in 10 ms Schritten eingestellt. Der konfigurierte Wert (z. B. 20) verzögert den Empfang und das Senden von CAN-Nachrichten entsprechend (20 x 10 ms = 200 ms). Ein Wert von 0 schaltet die Verzögerung aus.

Um Datenverluste zu vermeiden, verwenden Sie Downsamling nur mit Filtern für einzelne CAN-IDs.

8.3.8 Filter-Konfiguration

Mit den berechneten Werten für Filter
Value und MaskValue sowie den gewünschten Downsampling-Zeiten können die Filter über entsprechende SDOs konfiguriert werden:

FunktionIndexSubindexBeschreibung
Filter Setting (Filter
Value) non-volatile
0x50200x01...0x08Nicht flüchtiges Objekt, in dem der Filter
Value für die acht Filter konfiguriert wird. Nach Neustart des Gerätes, werden diese Werte in das flüchtige Objekt kopiert, das den Filter steuert. Der Filter ist nur aktiv, wenn die Funk-Schnittstelle aktiv ist. Bit-31 = 0
Diese Filtereinstellung ist aktiv und wird vom Filter benutzt. Bit-31 = 1
Diese Filtereinstellung ist nicht aktiv. Bit-29 = 011-Bit CAN-IDBit-29 = 129-Bit CAN-ID
Filter Setting (Filter
Value) volatile
0x50210x01...0x08Flüchtiges Objekt, in dem der Filter
Value für die acht Filter konfiguriert wird. Diese Einstellung wird direkt vom Filter übernommen und kann dynamisch angepasst werden. Der Filter ist nur aktiv, wenn die Funk-Schnittstelle aktiv ist. Bit-31 = 0
Diese Filtereinstellung ist aktiv und wird vom Filter benutzt. Bit-31 = 1
Diese Filtereinstellung ist nicht aktiv. Bit-29 = 011-Bit CAN-IDBit-29 = 129-Bit CAN-ID
Mask Setting (MaskValue non-volatile0x50220x01...0x08Nicht flüchtiges Objekt, in dem der MaskValue für die acht Filter konfiguriert wird. Nach Neustart des Gerätes, werden diese Werte in das flüchtige Objekt kopiert, das den Filter steuert. Der Filter ist nur aktiv, wenn die Funk-Schnittstelle aktiv ist. Bit 0...28 = MaskValue
Bit 29...31 = nicht benutzt → auf 0 einstellen. Bit = 0: Hat keine Filterwirkung auf die entsprechende Binärstelle. Bit = 1: Das entsprechende Bit der empfangenen CAN-ID und des Wertes von Filter
Value müssen übereinstimmen.
Mask Setting (MaskValue volatile0x50230x01...0x08Flüchtiges Objekt, in dem der MaskValue für die acht Filtern konfiguriert werden. Diese Einstellung wird direkt vom Filter übernommen und kann dynamisch angepasst werden. Der Filter ist nur aktiv, wenn die Funk-Schnittstelle aktiv ist. Bit 0...28 = MaskValue
Bit 29...31 = nicht benutzt → auf 0 einstellen. Bit = 0: Hat keine Filterwirkung auf die entsprechende Binärstelle. Bit = 1: Das entsprechende Bit der empfangenen CAN-ID und des Wertes von Filter
Value müssen übereinstimmen.
Downsampling non-volatile0x50240x01...0x08Nicht flüchtiges Objekt, in dem das Downsampling für die acht Filter konfiguriert wird. Nach Neustart des Gerätes, werden diese Werte in das flüchtige Objekt kopiert, das den Filter steuert. Diese Zeitspanne muss vergehen, bevor eine weitere CAN-Nachricht empfangen wird, die zu dem entsprechenden Filter passt. Ist dieser Wert auf 0 gesetzt, wird jede Nachricht, die dem Filter entspricht, empfangen.
Downsampling volatile0x50250x01...0x08Flüchtiges Objekt, in dem das Downsampling für die acht Filter konfiguriert wird. Diese Einstellung wird direkt vom Filter übernommen und kann dynamisch angepasst werden. Diese Zeitspanne muss vergehen, bevor eine weitere CAN-Nachricht empfangen wird, die zu dem entsprechenden Filter passt. Ist dieser Wert auf 0 gesetzt, wird jede Nachricht, die dem Filter entspricht, empfangen.

8.3.9 CAN - CAN-Brücke über Bluetooth

In diesem Modus wird eine kabellose Verbindung (CAN-Brücke) zwischen zwei CANwireless-Geräten über Bluetooth hergestellt. Die Geräte müssen dafür wie folgt konfiguriert werden:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 80: Ausschalten
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 81: Einschalten
Bluetooth Devicename0x30020x05Visible_stringEinen eindeutigen Namen eingeben
Bluetooth Discoverable0x30020x01Unsigned 81: Einschalten
Bluetooth Pairable0x30020x02Unsigned 81: Einschalten
Security mode Bluetooth 2.10x30020x03Unsigned 80: Ausschalten
Bluetooth PIN0x30020x06Visible_stringVierstellige PIN eingeben
Default: 0000
Server Enable0x30100x15Unsigned 82: Server einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 82: SPP (Default)

Tab. 8: Bluetooth-Server

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 80: Ausschalten
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 81: Einschalten
Bluetooth Devicename0x30020x05Visible_stringEinen eindeutigen Namen eingeben
Bluetooth Discoverable0x30020x01Unsigned 81: Einschalten
Bluetooth Pairable0x30020x02Unsigned 81: Einschalten
Security mode Bluetooth 2.10x30020x03Unsigned 80: Ausschalten
Bluetooth PIN0x30020x06Visible_stringVierstellige PIN eingeben
Default: 0000
Client Enable0x30100x15Unsigned 83: Client einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 82: SPP (Default)
Bluetooth SPP MAC0x30100x1aVisible_stringMaster MAC-Adresse eingeben

Tab. 9: Bluetooth-Client

8.3.10 CAN - Mobile Device / PC Interface P2P Bluetooth

In diesem Modus wird eine kabellose Verbindung zwischen einem CANwireless-Gerät und einem beliebigen anderen Bluetooth-Gerät über Bluetooth hergestellt. Das CANwireless-Gerät muss dafür wie folgt konfiguriert werden:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 80: Ausschalten
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 81: Einschalten
Bluetooth Devicename0x30020x05Visible_stringEinen eindeutigen Namen eingeben
Bluetooth Discoverable0x30020x01Unsigned 81: Einschalten
Bluetooth Pairable0x30020x02Unsigned 81: Einschalten
Security mode Bluetooth 2.10x30020x03Unsigned 80: Ausschalten
Bluetooth PIN0x30020x06Visible_stringVierstellige PIN eingeben
Default: 0000
Server Enable0x30100x15Unsigned 82: Server einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 82: SPP (Default)

8.3.11 CAN - CAN-Brücke über WLAN Mini Access Point (MiniAP) mode

In diesem Modus wird eine kabellose Verbindung (CAN-Brücke) zwischen zwei CANwireless-Geräten über WLAN hergestellt. Die Geräte müssen dafür wie folgt konfiguriert werden:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 80: Ausschalten
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 81: Einschalten
WLAN Operating Mode0x30000x01Unsigned 82: Mini Access Point (Default)
SSID0x30000x02Visible_stringEinen eindeutigen Namen für das WLAN-Netzwerk eingeben
Authentication Type0x30000x04Unsigned 87: WPA/WPA2 Mixed
Authentication Key0x30000x05Visible_StringEinen sicheren Authentifizierungs-schlüssel mit min. 8 Zeichen eingeben
DHCP0x30000x09Unsigned 82: Server (Default)(nur für WLAN MiniAP)
Hostname0x30050x01Visible_stringEinen eindeutigen Gerätenamen eingeben.
IP address0x30000x0aVisible_string192.168.82.34
Network mask0x30000x0bVisible_string255.255.255.0
Gateway address0x30000x0cVisible_string192.168.82.1
Primary DNS Server0x30000x0dVisible_string192.168.82.1
Secondary DNS Server0x30000x0eVisible_string192.168.82.2
Server Enable0x30100x15Unsigned 82: Server einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 81: Socket (TCP/UDP)
Server Type0x30100x18Unsigned 1630000 (Default)

Tab. 10: WLAN-Server (Mini Access Point)

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 80: Ausschalten
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 81: Einschalten
WLAN Operating Mode0x30000x01Unsigned 81: Infrastructure
SSID0x30000x02Visible_stringSSID des WLAN-Netzwerks eingeben
Authentication Type0x30000x04Unsigned 87: WPA/WPA2 Mixed
Authentication Key0x30000x05Visible_StringDen Authentifizierungsschlüssel des WLAN-Netzwerks eingeben
DHCP0x30000x09Unsigned 81: Client(nur für WLAN Infrastructure)
Hostname0x30050x01Visible_stringEinen eindeutigen Gerätenamen eingeben.
Client Enable0x30100x15Unsigned 83: Client einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 81: Socket (TCP/UDP)
Server Type0x30100x18Unsigned 1630000 (Default)
EEP URL Address/WLAN Client only 10x30100x17Visible_stringIP-Adresse des WLAN MiniAP eingeben

Tab. 11: WLAN-Client (Infrastruktur)

8.3.12 CAN - Mobile Device/ PC Interface P2P WLAN Mini Access Point

In diesem Modus wird eine kabellose Verbindung zwischen einem CANwireless-Gerät und einem beliebigen anderen WLAN-fähigen Gerät über WLAN hergestellt. Das CANwireless-Gerät muss dafür wie folgt konfiguriert werden:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 80: Ausschalten
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 81: Einschalten
WLAN Operating Mode0x30000x01Unsigned 82: Mini Access Point (Default)
SSID0x30000x02Visible_stringEinen eindeutigen Namen für das WLAN-Netzwerk eingeben
Authentication Type0x30000x04Unsigned 87: WPA/WPA2 Mixed
Authentication Key0x30000x05Visible_StringEinen sicheren Authentifizierungs-schlüssel mit min. 8 Zeichen eingeben
DHCP0x30000x09Unsigned 82: Server (Default)(nur für WLAN MiniAP)
Hostname0x30050x01Visible_stringEinen eindeutigen Gerätenamen eingeben.
IP address0x30000x0aVisible_string192.168.82.34
Network mask0x30000x0bVisible_string255.255.255.0
Gateway address0x30000x0cVisible_string192.168.82.1
Primary DNS Server0x30000x0dVisible_string192.168.82.1
Secondary DNS Server0x30000x0eVisible_string192.168.82.2
Server Enable0x30100x15Unsigned 82: Server einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 81: Socket (TCP/UDP)
Server Type0x30100x18Unsigned 1630000 (Default)

8.3.13 CAN - Mobile Device/ PC Interface P2P WLAN Infrastructure Mode

In diesem Modus wird eine kabellose Verbindung zwischen einem CANwireless-Gerät und einem beliebigen anderen WLAN-fähigen Gerät über WLAN hergestellt. Das CANwireless-Gerät muss dafür wie folgt konfiguriert werden:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
Bluetooth Enable0x30080x03Unsigned 80: Ausschalten
WLAN Enable0x30080x02Unsigned 81: Einschalten
WLAN Operating Mode0x30000x01Unsigned 81: Infrastructure
SSID0x30000x02Visible_stringSSID des WLAN-Netzwerks eingeben
Authentication Type0x30000x04Unsigned 87: WPA/WPA2 Mixed
Authentication Key0x30000x05Visible_StringDen Authentifizierungsschlüssel des WLAN-Netzwerks eingeben
DHCP0x30000x09Unsigned 81: Client(nur für WLAN Infrastructure)
Hostname0x30050x01Visible_stringEinen eindeutigen Gerätenamen eingeben.
Client Enable0x30100x15Unsigned 83: Client einschalten
Server Type0x30100x16Unsigned 81: Socket (TCP/UDP)
Server Type0x30100x18Unsigned 1630000 (Default)
EEP URL Address/WLAN Client only 10x30100x17Visible_stringIP-Adresse des WLAN MiniAP eingeben

8.3.14 Sleep-Modus

Das Gerät verfügt über einen Sleep-Modus, um im inaktiven Zustand Energie zu sparen.

Folgende Ereignisse können den Sleep-Modus auslösen:

  • keine Spannung über Klemme 15 innerhalb einer definierten Zeit
  • kein Empfang von CAN-Nachrichten innerhalb einer definierten Zeit

Der Sleep-Modus wird folgendermaßen konfiguriert:

ObjektIndexSubindexDatentypKonfiguration
PMM Shutdown Delay Time non-volatile0x33330x32Unsigned 16Zeit in Sekunden
Nach Abschalten von Klemme 15 arbeitet das Gerät die hier konfigurierte Zeit weiter und geht dann in den Sleep-Modus. Default: 60 sDiese Funktion ist nur aktiv, wenn bei „PMM Wakeup enable flags“ Bit 7 gesetzt ist.
PMM Wakeup enable flagsnon-volatile0x33330x37Unsigned 8Aktivierung des Sleep-Modus über Klemme 15 freischalten. Bits 0...6: reserviert → auf 0 setzen. Bit 7: 1 → Überwachung der Klemme 15 für Sleep-Modus aktiv
Default: 0
PMM Shutdown timeout non-volatile0x33330x40Unsigned 32Zeit in Millisekunden
Wenn die Voraussetzungen für den Sleep-Modus erfüllt sind, wird der Sleep-Modus nach Ablauf dieser Zeit erzwungen. Dies stellt die Umschaltung in den Sleep-Modus sicher, auch wenn die reguläre Einschaltung dieses Modus fehlschlagen sollte. Default: 60000
PMM Sleep on no CAN time non-volatile0x33330x41Unsigned 32Zeit in Millisekunden
Wenn das Gerät innerhalb dieser Zeit keine CAN-Nachrichten empfängt, schaltet es in den Sleep-Modus. Default: 0 (Funktion deaktiviert)

9 Wartung, Instandhaltung und Entsorgung

Das Gerät ist wartungsfrei.

▶ Bei Fehlfunktionen Kontakt mit ifm aufnehmen.
▶ Da innerhalb des Gerätes keine vom Anwender zu wartende Bauteile enthalten sind, das Gehäuse nicht öffnen. Die Instandsetzung des Gerätes darf nur durch den Hersteller erfolgen.
▶ Reinigung des Geräts mit einem trockenen Tuch.
▶ Das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen.

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : CR3132

Kategorie : Industrielle Kommunikationsgeräte