Multitalent RC657 - Fahrrad TELEFUNKEN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Multitalent RC657 TELEFUNKEN
Handbuch für Pedelecs
- Mit dem Pedelec-Pass kann Ihr Pedelec im Falle eines Diebstahls gegenüber der Polizei oder der Versicherung beschrieben werden. Füllen Sie diesen daher umgehend nach dem Kauf vollständig aus und bewahren Sie ihn sicher auf. Die Sachmängelhaftung kann ausschließlich unter Vorlage des Kaufbelegs und dem ausgefüllten Pedelec-Pass geltend gemacht werden. Rahmen-Nr.: Marke: Modellbezeichnung: EAN: Schlüssel-Nr.: Kaufdatum: Kaufpreis: Typ: City Rahmenart: Herren Trekking Damen MTB Hardtail Unisex MTB Full Suspension Faltrad Motor: Frontmotor Mittelmotor Heckmotor Farbe Rahmen: Farbe Felge: Farbe Gabel: Reifengröße: Sonderausstattung: Eigentümer Verkäufer Name: Name: Vorname: Vorname: Straße: Straße: PLZ: PLZ: Ort: Ort: Telefon: Telefon: E-Mail: E-Mail:Inhaltsverzeichnis 4 | DE Pedelec-Pass p. 3
- Einleitung & wichtige Hinweise p. 5
- Aufbau eines Pedelecs p. 10
- Montage-Hinweise / Vor der ersten Fahrt p. 12
- Pedelec-Komponenten p. 14
- Pedelec-Komponenten - Akku p. 16
- Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit p. 19
- Hilfe zur Selbsthilfe p. 27
- Reinigung, Pege, Lagerung p. 29
- Wartung p. 30
- Inspektionsnachweise DE | 5 Einleitung & wichtige Hinweise p. 43
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Sie haben sich für ein Produkt aus unserem Hause entschieden. Wir bedanken uns für das entgegen- gebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Pedelec. Damit Ihre Fahrfreude möglichst lange anhält, haben wir in diesem Handbuch viel Wissenswertes rund um das Thema Pedelecs/E-Bikes zusammengefasst. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an die Verkaufsstelle Ihres Vertrauens oder kontaktieren Sie uns direkt per Telefon oder E-Mail. Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Karcher AG Gewerbestr. 19 75217 Birkenfeld Unser Service steht Ihnen wie folgt zur Verfügung: Telefon: +49 (0)7082 9254-20 Telefax: +49 (0)7082 9254-24 e-mail: service@karcher-products.de Nutzungshinweise: Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne unsere vorherige schriftli- che Zustimmung nicht zulässig. Technische Änderungen gegenüber den hier erwähnten Details und Abbildungen behalten wir uns jederzeit vor. Die hiermit veröentlichten Aussagen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch können sich Voraussetzungen je nach Verhandlungsstand des Gesetzgebers ändern. Bitte verfolgen Sie daher die Veröentlichungen behördlicher Stellen und beachten Sie diese vorrangig und ausschließlich. Wir übernehmen keine Haftung für aufgrund unserer Aussagen getätigter Vergehen. Hinweise zu diesem Handbuch Bitte lesen Sie dieses Handbuch äußerst sorgfältig durch und beachten Sie die von uns aufgeführten Hinweise. Diese dienen Ihrer Sicherheit und der Langlebigkeit Ihres Pedelecs. Dieses Handbuch beinhaltet Funktionsbeschreibungen und Ausstattungsvarianten für unterschiedliche Modelle. Nicht alle beschriebenen Komponenten oder Funktionen sind an Ihrem Pedelec vorhanden. Ein rechtlicher Anspruch auf solche Komponenten oder Funktionen ergibt sich hieraus nicht.Einleitung & wichtige Hinweise 6 | DE Bestimmungsgemäßer Gebrauch Benutzen Sie jedes Pedelec nur auf dem Gelände, für das es gebaut und zugelassen ist. Überbe- lasten Sie Ihr Rad niemals. Fahren auf geeignetem Gelände oder mit zu hoher Zuladung führt zu erhöhtem Verschleiß und kann zum Versagen von Bauteilen führen. Sturzgefahr! Pedelecs der Firma Karcher AG sind ausschließlich für den privaten Gebrauch ausgelegt. Wenn Sie einen Kindersitz auf dem Gepäckträger benutzen möchten, beachten Sie bitte das zulässige Gesamtgewicht des Gepäckträgers (Angabe am Gepäckträger) sowie das zulässige Gesamtgewicht des Kindersitzherstellers. Umhüllen Sie die Federringe unter dem Sattel sorgfältig, um ein Einklem- men der Finger des Kindes zu verhindern. Bei Montage von Kinderanhängern sowie Nachziehvorrich- tungen beachten Sie zur ordnungsgemäßen Montage die Betriebsanleitung des jeweiligen Herstellers sowie das zulässige Gesamtgewicht. Erwerben Sie ausschließlich geprüfte Kindersitze, Kinderanhänger und Nachziehvorrichtungen (z.B. DIN/GS-geprüft) und achten Sie in allen Fällen auf die korrekte Montage nach Anleitung des Herstel- lers. Im Zweifel befragen Sie Ihren Händler vor Ort. Wenn das maximal zulässige Gesamtgewicht des Gepäckträgers (Angabe am Gepäck- träger) weniger als 27 kg beträgt, so ist dieser nicht für die Montage eines Kindersitzes zulässig. Besondere Hinweise für Pedelecs Einsatzbereiche Pedelec
- Benutzen Sie das Pedelec nicht für Wettkämpfe.
- Vermeiden Sie größere Pfützen und fahren Sie nicht durch Wasserstellen. Das Pedelec ist dafür nicht bestimmt.
- Vermeiden Sie möglichst Fahrten bei extremen Witterungsbedingungen. Hinweise zu Akku und Ladegerät Antriebseinheit, Akku und Ladegerät sind aufeinander abgestimmt und ausschließlich zur Verwendung für Ihr Pedelec zugelassen. Benutzen sie weder den Akku noch das Ladegerät für andere Systeme. Verwenden Sie nur zugelassene Akkutypen. Die Ladezeit des Akkus beträgt je nach Akkukapazität zwischen ca. 5 - 6,5 h. Laden Sie den Akku maximal 1 h unbeaufsichtigt, danach sollten Sie immer wieder den Ladevorgang prüfen und ggf. das Ladegerät vom Netz bzw. dem Akku trennen. Hinweise zur Beleuchtung Wenn Ihr Pedelec mit einem akkubetriebenen Fahrlicht ausgestattet ist, muss der Akku bei Fahrten im Straßenverkehr immer eingesetzt sein. Damit wird gewährleistet, dass die Beleuchtung zu jeder Zeit funktionstüchtig ist. Hinweise zum Gesamtgewicht Die Angabe zum zulässigen Gesamtgewicht Ihres Pedelecs bendet sich auf dem Typenschild. Dieses nden Sie am Rahmen des Pedelecs. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Fachhändler. Hinweise zu Manipulationen des elektrischen Systems Das elektrische System des Pedelecs darf in keinster Weise manipuliert werden. Bedenken Sie auch die Möglichkeit, dass Ihr Pedelec in einem unbeaufsichtigten Moment von Dritten manipuliert werden könnte. Hinweise zur ersten Fahrt mit elektrischer Unterstützung Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit dem Pedelec vertraut. Denken Sie daran, dass Sie ggf. von anderen Verkehrsteilnehmern in der Geschwindigkeit falsch eingeschätzt werden könnten. Das Pe- delec unterstützt Sie nur solange wie Sie selbst in die Pedale treten, umso schneller Sie treten desto schneller wird das Pedelec. Bei Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich die Unter-DE | 7 Einleitung & wichtige Hinweise
stützung automatisch ab. Ebenso wird bei einem Bremsvorgang (Vorder- oder Hinterradbremse) die Unterstützung automatisch unterbrochen. Achten Sie darauf, dass die Anfahrtshilfe nicht aus Versehen im Stand z.B. an einer Ampel aktiviert wird. Ziehen Sie daher im besten Fall immer eine Bremse, um das versehentliche Anlaufen des Motors zu verhindern. Erfahrungsgemäß ist es von Vorteil, wenn Sie bei der ersten Benutzung die Unterstützung komplett ausgeschaltet lassen, um sich vorerst mit den Fahreigenschaften vertraut zu machen. Schalten Sie die Unterstützung ein und gewöhnen sich vorerst an die geringste Unterstützung. Diese können Sie nach und nach steigern. Bei Arbeiten am Pedelec sowie beim Reinigen empehlt es sich immer die Stromzufuhr zu unterbre- chen, so dass sich das System nicht versehentlich einschalten lässt. Reinigen Sie das Pedelec nur mittels eines angefeuchteten Tuchs, vermeiden Sie das Pedelec mit einem Dampfdruckstrahler zu reinigen. Hierdurch könnte Wasser unbeabsichtigt in die Elektronik eintreten und einen Kurzschluss verursachen. Benutzen Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, die den Lack bzw. die Kunststoteile angreifen könnten. Allgemeine Eckdaten zum Pedelec Nennleistung: 250 Watt Nennspannung: 36V DC Abschaltgeschwindigkeit: 25 km/h Leergewicht: ca. 25 kg Maximal zulässiges Gesamtgewicht: 150 kg (sofern nichts anderes am Typenschild angegeben ist) 120 kg (Faltrad) Die technischen Daten können je nach Modell und Ausstattung abweichen. Die Daten zu Ihrem Modell entnehmen Sie dem Typenschild („EPAC-Label“), das sich am Rahmen bendet. Das Pedelec wurde nach EN 15194 / EN ISO 4210-2 gefertigt. Der A-bewertete Emissionsschalldruckpegel an den Ohren des Fahrers ist kleiner als 70 dB(A). Sicherheitshinweise Bitte beachten Sie die nachfolgenden Sicherheitshinweise. Ein Nichtbeachten dieser kann zu Unfällen sowie Sach- und Personenschäden führen.
- Machen Sie sich zunächst mit den Funktionen und dem Fahrverhalten Ihres neuen Pedelecs ab- seits öentlicher Straßen vertraut. Aufgrund des höheren Eigengewichts des Pedelecs ist dessen Bremsweg länger, als bei einem Fahrrad. Üben Sie insbesondere das Anfahren, Bremsen und Fahren in engen Kurven.
- Befolgen Sie stets die Gesetze und Verkehrsregeln des jeweiligen Landes, in dem Sie das Pede- lec verwenden. In Deutschland sind diese Vorschriften in der StVZO und der StVO geregelt.
- Laut StVO hat sich jeder Teilnehmer des öentlichen Straßenverkehrs so zu verhalten, dass kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als den Umständen unvermeidbar belästigt bzw. behin- dert wird. Fahren Sie deshalb immer vorausschauend und umsichtig. Nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.
- Ihr Pedelec darf nur dann auf öentlichen Straßen und Wegen gefahren werden, wenn es mit der Ausrüstung ausgestattet ist, die im jeweiligen Land gesetzlich vorgeschrieben ist. Nach der StVZO muss ein Pedelec in Deutschland mit - zwei unabhängig voneinander funktionsfähigen Bremsen, - einer deutlich hörbaren Glocke, - einem funktionsfähigen Frontscheinwerfer und einer Schlussleuchte, - Speichenreektoren bzw. reektierenden Seitenstreifen auf der Felge oder Bereifung, - Pedalreektoren, - einem weißen, nach vorne wirkenden Rückstrahler (wenn nicht im Scheinwerfer integriert), - einem roten, nach hinten wirkenden Reektor (Großächen-Z-Reektor) ausgerüstet sein.Einleitung & wichtige Hinweise 8 | DE
- Bei schlechten Witterungsbedingungen, wie bei Nässe, Schnee oder Glatteis sollte besonders vorsichtig gefahren werden oder verschieben Sie die Fahrt auf einen späteren Zeitpunkt. Insbe- sondere die Bremsleistung kann bei widrigen Wetterumständen stark nachlassen.
- Bei Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen sollte immer die Beleuchtung eingeschaltet sein. Bei eingeschalteter Beleuchtung sehen Sie nicht nur besser, sondern Sie werden auch von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen.
- Wir empfehlen das Tragen eines Fahrradhelms, um das Risiko von Kopfverletzungen zu mindern.
- Tragen Sie auällige Kleidung mit hellen Farben und Reexionsstreifen, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser und schneller gesehen werden.
- Es benden sich drehende und bewegliche Teile an Ihrem Pedelec. Durch falsche Kleidung, unsachgemäße Handhabung oder Unaufmerksamkeit besteht Verletzungsgefahr. - Beinkleidung sollte enganliegend sein. Benutzen Sie ggf. Hosenklammern. - Kleidungsstücke (z. B. Schals, Röcke, Kordeln, etc.) sollten nicht herunterhängen, da diese in die Speichen gelangen könnten. - Schuhe sollten rutschfest sein und den Füßen genügend Halt geben.
- Das maximal zulässige Gesamtgewicht des Pedelecs darf den auf dem Typenschild (bendet sich am Pedelec-Rahmen) angegebenen Wert nicht übersteigen. Dieses maximal zulässige Gesamtgewicht beinhaltet neben dem Pedelec, den Fahrer sowie Zuladung jeglicher Art (z. B. Korb und Seitentaschen samt Inhalt, Kindersitz incl. Kind, Anhänger samt Anhängelast). Eine Überschreitung kann zu Beschädigungen und Unfällen mit Verletzungsgefahr führen.
- Technische Veränderungen dürfen nur gemäß der StVZO und der auf dem Typenschild ange- gebenen DIN EN ISO vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für sicherheitsrelevante Bauteile, wie z. B. Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattel, Sattelstütze, Gepäckträger, alle Bremskomponenten (speziell Bremshebel & Bremsbeläge), Beleuchtungseinrichtungen, Tretkur- bel, Laufräder, Anhängerkupplungen, Reifen und Schläuche. Wie es bei allen mechanischen Komponenten der Fall ist, wird ein Pedelec Verschleiß und hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Wird die Auslegungslebensdauer eines Bauteiles überschritten, so kann das Bauteil plötz- lich versagen und möglicherweise zu Verletzungen des Fahrers führen. Jede Art von Rissen, Kratzern oder Farbveränderungen an hochbeanspruchten Bereichen ist ein Hinweis darauf, dass die Lebensdauer des Bauteils erreicht wurde und dass das Teil ersetzt werden sollte. Sollten Sie unsicher sein in Bezug auf das Ersetzen von Bauteilen an Ihrem Pedelec, insbe- sondere von Brems- und Radelementen, so wenden Sie sich an einen Fahrrad-Fachbetrieb. Besondere Hinweise Der §1 der Straßenverkehrsordnung besagt, dass jeder Teilnehmer des öentlichen Straßenverkehrs sich so zu verhalten hat, dass kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird. Beachten Sie dies bei jeder Fahrt! Es gelten grundsätzlich die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung des Landes, in dem das Pedelec gefahren wird.
- Pedelecs mit Straßenausstattung sind auf Grund der Konzeption und Ausstattung - mit und ohne Federungssysteme - dazu bestimmt, auf öentlichen Straßen und befestigten Wegen eingesetzt zu werden. Die erforderliche sicherheitstechnische Ausstattung wurde vom Hersteller mitgeliefert und muss vom Benutzer regelmäßig überprüft und - falls erforderlich - instand gesetzt werden.
- Für jeden darüber hinaus gehenden Gebrauch bzw. die Nichteinhaltung der sicherheitstechni- schen Hinweise dieser Gebrauchsanweisung sowie die der Bauteilehersteller und für die daraus resultierenden Schäden haftet der Hersteller nicht. Dies gilt insbesondere bei: - Benutzung des Straßenfahrrades im Gelände, - Überladung sowie - nicht ordnungsgemäßer Beseitigung von Mängeln.DE | 9 Einleitung & wichtige Hinweise
Sachmängelhaftung/gesetzliche Gewährleistung Sie haben Anspruch auf eine gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten ab Erwerb dieses Pede- lecs. Innerhalb dieser Frist wird Ihnen unser Handelspartner gemäß Servicedeklaration zur Behebung der festgestellten Mängel im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung zur Verfügung stehen. In diesem Service sind Verschleißteile nicht eingeschlossen. Voraussetzung ist der bestimmungsgemäße Gebrauch des Pedelecs. Keine Sachmängelhaftung besteht bei:
- Manipulation des elektrischen Systems
- Schäden an Lack oder Chrom, die durch Wetter- Feuchtigkeits- oder Umwelteinüsse (insbeson- dere ammoniak- oder salzhaltige Luft) entstanden sind
- Unsachgemäßer Behandlung/Verwendung
- Bauliche Veränderungen gegenüber dem Lieferzustand des Pedelecs
- Nutzungsbedingter Verschleiß von zum Beispiel - Motor - Bereifung - Bremsteile - Ketten - Federungselemente - Lagerkomponenten - Kabel - Glühlampen - Batterien/ Akkus
- Bei grob fahrlässigen oder mutwilligen Beschädigungen
- Schäden durch Verwendung des Fahrrades/Pedelecs bei Wettkämpfen
- Schäden nach außergewöhnlichen Vorkommnissen, wie z. B. einem Unfall Bei Pedelec-Akkus gilt eine begrenzte Gewährleistung von 6 Monaten. Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten Dieses Symbol auf dem Produkt weist darauf hin, dass dieses nicht zusammen mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden darf. Für zu entsorgende Elektro- und Elektronikaltgeräte gibt es ein besonderes, kostenfreies Entsorgungssystem. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem lokalen Entsorgungsunternehmen oder von dem Händler, bei dem Sie dieses Produkt erworben haben. Mit der getrennten Entsorgung helfen Sie, die Umwelt und Gesundheit Ihrer Mitmenschen zu schützen.Aufbau eines Pedelecs 10 | DE Wir möchten Ihnen hier die im Fahrradbau verwendeten Begrie für einzelne Komponenten näher- bringen, damit Sie für den Fall, dass Sie ein technisches Problem haben, den Fehler möglichst genau beschreiben können. Die nachfolgenden Abbildungen dienen nur der vereinfachten Illustration. Die tatsächliche Ausstattung und Farbe Ihres Pedelecs kann hiervon abweichen. Mountainbike - Hardtail
4DE | 11 Aufbau eines Pedelecs
1. Sattel/Sattelstütze
2. Gepäckträger/Hinterbau
3. Akku & Akkuaufnahme
4. Bremssystem/Bremsscheibe/Bremssattel
7. Scheinwerfer (tlw. nicht abgebildet)
8. Rücklicht (tlw. nicht abgebildet)
10. Gabel/FedergabelMontage-Hinweise / Vor der ersten Fahrt
12 | DE Bitte nehmen Sie zunächst die folgenden Einstellungen auf Ihre persönlichen Anforderun- gen an Ihrem Pedelec vor. Sollten Sie sich hierbei nicht sicher sein, so lassen Sie Ihr Pedelec von einem qualizierten Mechaniker montieren und vorbereiten. Lenkervorbau/Lenker
1. Lösen Sie die Klemmschrauben unter der Gummikappe des
Vorbaus mit einem 4- bzw. 5-mm-Innensechskant-Schlüssel.
2. Richten Sie den Lenker gerade aus.
3. Ziehen Sie die Klemmschrauben wieder an (10 Nm).
4. Prüfen Sie alle Schrauben des Vorbaus auf festen Sitz
1. Lösen Sie die seitlichen Klemmschrauben des Vorbaus mit
einem 4 bzw. 5-mm-Innensechskant-Schlüssel.
2. Richten Sie den Lenker gerade aus.
3. Ziehen Sie die Klemmschrauben wieder an (10 Nm).
4. Ziehen Sie anschließend die vier Schrauben der Klemme fest.
Pedale montieren Achten Sie beim Montieren der Pedale bitte unbedingt auf die Kennzeichnung (L) links und (R) rechts. Die Kennzeichnung gilt in Fahrtrichtung. Die Pedale werden immer in Fahrtrichtung nach vorn fest- geschraubt und haben daher unterschiedliche Gewinde. Um Korrosion durch Schmutz und Wasser und daraus resultierenden Knarzgeräuschen vorzubeugen, empehlt es sich, die Gewinde mit einem Hauch Montagefett zu bestreichen. Nicht mit Gewalt festschrauben! Anzugsdrehmoment: 35 Nm Anzugsdrehmoment Pedalarme: 40 Nm - unbedingt nach 50 km nachziehen lassen! Sattel einstellen Zum Einstellen der optimalen Sitzhöhe sollten Sie sich auf Ihr Fahrrad setzen, einen Fuß mit der Fer- se auf das in unterster Position bendliche Pedal stellen. Jetzt sollte Ihr Bein durchgestreckt sein. Zur Errechnung der Mindesthöhe des Sattels multiplizieren Sie die Schrittlänge mit 0,885, dies ergibt die Mindestsattelhöhe. Die Neigung des Sattels lässt sich durch Lösen der Inbusschraube verstellen. Bitte rasten Sie den Sattel in der gewünschten Position ein und schrauben die Inbusschraube wieder fest. Beachten Sie unbedingt die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze! Auf der Sattelstütze bendet sich eine Markierung, bis zu welcher sich die Sattelstütze mindestens im Sitzrohr benden muss. Die Sattelstütze kann verrutschen oder brechen, wenn die Mindesteinstecktiefe nicht einge- halten wird! Außerdem darf die Sattelstütze nicht gekürzt werden. Unfall- und Verletzungs- gefahr! Schaltung/Bremsen Machen Sie sich mit der Schaltung und den Bremsen vertraut und beachten ggf. Sie die separat bei- gefügte Bedienungsanleitung. Weitere Hinweise zur Schaltung nden Sie auch im Kapitel „Wartung“. Sollten Sie unsicher sein, so üben Sie vor ihrer ersten Ausfahrt auf einer Fläche, wo dies erlaubt undDE | 13 Montage-Hinweise / Vor der ersten Fahrt
gefahrlos möglich ist. Mit dem Ziehen des linken Bremshebels bremsen Sie das Vorderrad ab, mit dem rechten Bremshebel bremsen Sie das Hinterrad. Bei Fahrrädern mit Rücktrittbremse können Sie zusätzlich das Hinterrad durch „zurücktreten“ abbremsen. Bremsen Sie immer gleichmäßig und möglichst gleichzeitig mit Vor- der- und Hinterradbremse. Beachten Sie, dass sich der Bremsweg auf nasser Straße oder rutschigem Untergrund (Straßenschmutz, Sand, Laub etc.) deutlich verlängert. Beleuchtung Überzeugen Sie sich davon, dass die Beleuchtung in einwandfreiem Zustand ist. Fahrrad mit kabelloser Beleuchtung: Vorderer und hinterer Scheinwerfer müssen separat eingeschaltet werden. Der vordere Scheinwerfer hat einen integrierten Akku, der mittels Micro-USB-Kabel geladen werden kann (Ladekabel nicht im Lieferumfang). Das Rücklicht wird mit normalen Batterien der Größe AA/LR6 betrieben. Fahrradbeleuchtung mit Kabel, betrieben über Fahrradakku: Die Beleuchtung wird hierbei über die Bedieneinheit ein- und ausgeschaltet. Siehe hierzu den Ab- schnitt „Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit“. Fester Sitz aller Schrauben Bitte prüfen Sie den festen Sitz aller Schrauben. Die Fahrräder werden größtenteils in Handarbeit zusammengebaut, am Ende der Montage kontrolliert und erst dann für den Transport verpackt. Unabhängig davon kontrollieren Sie bitte nochmals, ob alles in Ordnung ist, bevor Sie aufsteigen und losfahren. Bitte prüfen Sie vor jeder Fahrt immer den funktionstüchtigen Zustand Ihres Fahrrades und richten Sie besonderes Augenmerk auf die sicherheitsrelevanten Bauteile wie Bremsen, Beleuchtung, Schaltung und den festen Sitz aller Schrauben. Ein Fahrrad ist ein Fortbewegungsmittel, das besonderen Umwelteinüssen wie Nässe, Kälte und im Betrieb auch unbefestigten Wegen ausgesetzt ist. Dabei können sich Bauteile lösen und in Ihrer Funktion eingeschränkt sein. Als Fahrer des Fahrrades sind Sie für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich. Bitte halten Sie im eigenen Interesse des Werterhalts des Fahrrades und Ihrer Gesundheit das Fahrrad in einem einwandfreien Zustand. Faltrahmen Bei einem Pedelec mit Faltrahmen („Faltrad“) gibt es einige spezielle Punkte, die beachtet werden müssen:
- Stellen Sie vor jeder Fahrt sicher, dass der Hebel des Schließmechanismus vollständig und korrekt geschlossen ist und ggf. richtig eingerastet ist, so dass ein einklappen des Rahmens nicht möglich ist. Unfallgefahr!
- Stellen Sie beim ein- und ausklappen des Rahmen sicher, dass keine Kabel oder anderes zwischen den Rahmenteilen eingeklemmt werden. Unfallgefahr!Pedelec-Komponenten 14 | DE Ein Pedelec ist ein Fahrrad, das zusätzlich zu sämtlichen Fahrrad-spezischen Eigenschaften mit einem elektrisch unterstützenden System ausgestattet ist. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten:
- Bremshebel mit Notabschaltung Das elektrische System hat die Funktion, Sie als Fahrradfahrer zu unterstützen, so dass Sie Ihren persönlichen Aktionsradius erweitern können. Bei einem Pedelec handelt es sich um ein ausschließlich unterstützendes System, das mit Ausnahme einer ggf. vorhandenen Anfahrhilfe bis 6 km/h (Schrittgeschwindigkeit) nur dann in Funktion tritt, wenn Sie als Radfahrer in die Pedale treten. Sollte die Anfahrhilfe installiert sein, müssen Sie, wenn Sie nach dem 01.04.1965 geboren sind, zumindest Inhaber der Mofaprüfbescheinigung sein, oder einen hochwertigeren Führerschein wie z. B. Auto- oder Motorradführerschein besitzen. Pedelecs sind aufgrund der Tatsache, dass sie bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h unterstützend eingreifen, zulassungs- und versicherungsfrei. Bitte beachten Sie immer, dass die erzielbare Reichweite eines Pedelecs extrem stark von Ihnen als Fahrer abhängig ist. Neben den Umwelteinüssen wie Geländeprol, Windverhältnisse oder Tempera- tur sind Sie als Fahrer ein entscheidender Faktor. Zum einen ist das Gewicht, das bewegt wird, ein erheblicher Einussaktor, zum anderen ist die Kraft, die Sie ausüben können, entscheidend. Durch die Ausstattung unserer Pedelecs mit einem Trittfrequenzsensor misst das System lediglich die Trittfrequenz, nicht aber die Trittstärke, die Sie beitragen. Somit lässt sich die Unterstützung durch das System lediglich über den ECO-Modus beeinussen. Je nach Ausführung haben Sie bis zu einer 6-fachen Abstufung zur Verfügung. Je höher die Unterstüt- zung durch das System wird, desto geringer ist die erzielbare Reichweite. Die Varianz reicht hierbei von unter 20 km bis hin zu ca. 100 km. Unter 20 km erreichen Sie, wenn Sie dem System lediglich „vorgaukeln“, dass Sie mittreten, indem Sie den ersten Gang einschalten und sich nahezu komplett vom System „ziehen“ lassen. Wenn Sie sportlich in einem hohen Gang fahren und mit einer Geschwindigkeit von über 25 km/h un- terwegs sind, unterstützt das System Sie lediglich beim Anfahren und schaltet dann die Unterstützung ab 25 km/h komplett ab. Damit ist die Reichweite dann theoretisch unlimitiert und nur durch die Selbstentladung der Batterie innerhalb von 3 Monaten begrenzt. Wir erläutern diesen Punkt so ausführlich, um Ihnen klar zu machen, dass eine Reichweitenangabe immer nur eine ca.-Angabe unter angenommenen Rahmenbedingungen sein kann. Betrachten Sie ein Pedelec daher als „Trainingsgerät“ mit der Zielsetzung, die körperliche Fitness dahingehend zu steigern, dass Sie möglichst wenig Unterstützung durch das elektrische System brauchen.DE | 15 Pedelec-Komponenten
Sollten Sie einmal wider Erwarten eine Fehlfunktion feststellen, so versuchen Sie diese anhand der nachfolgenden Tabelle zu beheben: Fehlerbeschreibung Behebung Schalter eingeschaltet. Kapazitätsanzeige leuchtet nicht Hauptsicherung kontrollieren, ggf. austauschen. Akku nicht richtig im Rahmen Schalter eingeschaltet, letzte LED der Kapazitätsanzeige leuchtet Akku leer - laden Motor schaltet nicht zu Verbindungsstecker am linken Gabelschaft kontrollie- ren. Akku richtig im Rahmen eingeführt? Neu einsetzen Akku leer - laden Akku leer System vergessen auszuschalten? Akku laden Akku lässt sich nicht laden - LED am Lade- gerät leuchtet Funktioniert die Steckdose? Ladestecker richtig in Ladebuchse eingesteckt? Die angegebene Reichweite wird nicht erreicht Die Reichweite streut individuell je nach Gegebenhei- ten, wie Gewicht des Fahrers, Wind, Gelände, Grad der Untersetzungsrate nach unten oder oben. Eine geringere Reichweite ist kein Indiz auf einen defekten Akku.Pedelec-Komponenten - Akku 16 | DE Sicherheitshinweise Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise. Ein Nichtbeachten kann zu Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr sowie Verletzungen führen.
- Verwenden Sie für dieses Pedelec ausschließlich den mitgelieferten Akku und das mitgelieferte Ladegerät.
- Prüfen Sie den Akku regelmäßig auf etwaige Beschädigungen. Ein Akku mit beschädigtem Ge- häuse darf nicht mehr verwendet werden. Tauschen Sie den Akku aus.
- Halten Sie den Akku fern von Feuer und Hitze. Stellen Sie den Akku niemals in die Mikrowelle.
- Halten Sie den Akku fern von Wasser und Feuchtigkeit. Reinigen Sie ihn niemals mit einem Hochdruckreiniger oder anderem Wasserstrahl.
- Halten Sie jegliche metallischen Gegenstände (z. B. Nägel, Schrauben, Metallspäne, etc.) fern von den Akku- und Ladegerätkontakten.
- Vermeiden Sie ein Kurzschließen des Akkus.
- Setzen Sie den Akku keinen intensiven Stößen oder dauerhaften Vibrationen aus.
- Önen oder reparieren Sie niemals den Akku. Tauschen Sie bei einem Defekt stattdessen den Akku aus. Verwenden Sie hierzu ausschließlich Original-Zubehör und Original-Ersatzteile vom Hersteller.
- Nehmen Sie beim Transport des Pedelecs (z. B. Auto-Fahrradträger) den Akku ab. Setzen Sie den Akku beim Transport keinen intensiven Stößen oder dauerhaften Vibrationen aus. Achten Sie stets auf eine sichere Unterbringung. Wartung und Umgang mit dem Akku Bei der verwendeten Batterie handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Akku der neuesten Generation. Dieser hat keinen Memory-Eekt mehr, wie dieses noch vor wenigen Jahren bei NiCd-Zellen üblich war. Das bedeutet, Sie brauchen die Batterie vor dem Laden nicht mehr vollständig entleeren Sie können den Akku unabhängig vom Ladezustand jederzeit nachladen, ohne dass es zu einer Einbuße der Akkukapazität führt. Nach jeder Fahrt sollte die Batterie bis zum Abschalten des Ladegerätes geladen werden. Achten Sie darauf, dass bei Nichtbenutzung des Antriebes (auch bei Pausen) das System ausgeschal- tet wird. Sonst erfolgt eine Tiefenentladung des Akkus. Dies kann zur Schädigung des Akkus führen! Die Batterie unterliegt einer gewissen Selbstentladung. Um die gesamte Kapazität für Ihre Fahrt zu gewährleisten, sollten Sie die Batterie vor Fahrtantritt, unabhängig von der Kapazitätsanzeige nachla- den. Die Langlebigkeit Ihrer Batterie unterstützen Sie maßgeblich dadurch, dass Sie immer darauf achten, dass die Batterie sich nicht entlädt. Das heißt, dass auch während der Wintermonate immer wieder einmal zwischengeladen werden sollte, am besten in einem Rhythmus von 6 - 8 Wochen. Lagern Sie die Batterie keinesfalls in einem Raum mit hohen Temperaturschwankungen und Minusgraden. Am besten schützen Sie Ihre Batterie, wenn Sie sie bei Zimmertemperatur lagern. Die Batterie sollte niemals entleert gelagert werden! Beachten Sie bitte, dass die Batterie eines der hochentwickeltsten und wertvollsten Bauteile des Pe- delecs ist und gehen Sie im eigenen Interesse entsprechend schonend damit um. Beim Entnehmen und Einsetzen des Akkus müssen das elektrische System/der Motor ausgeschaltet sein.DE | 17 Pedelec-Komponenten - Akku
Bedienung Akkutyp Gepäckträgerakku Rahmenakku Rahmenakku semiintegriert Sitzrohrakku Ansicht Akku einset- zen Schieben Sie den Akku in die Halterung am Gepäckträger. Verriegeln Sie den Akku anhand des Schlüssels. Stecken Sie den Akku in die Halte- rung am Rah- men, bis dieser einrastet. Stecken Sie den Akku in die Halte- rung am Rah- men, bis dieser einrastet. Ziehen Sie das Sitzrohr aus dem Rahmen und schie- ben Sie den Akku in die Halterung am Sitzrohr. Einschal- ten Wenn es sich um ein System mit Hauptschal- ter handelt, stellen Sie diesen auf „I“. Drücken Sie die Ein-/ Ausschalttaste, bzw. halten diese 2 Sekunden lang gedrückt - je nach System -, um das Sys- tem einzuschalten. Drücken Sie die Ein-/Ausschalt- taste, bzw. halten diese 2 Sekunden lang gedrückt - je nach System -, um das System einzuschalten. Drücken Sie die Ein-/Ausschalt- taste, bzw. halten diese 2 Sekunden lang gedrückt - je nach System -, um das System einzuschalten. Drehen Sie den Schlüssel auf Positi- on „ON“ und halten Sie dann die Ein-/ Ausschalttaste an der Oberseite des Akkus 2 Sekunden lang gedrückt, um das System einzu- schalten. Aus- schalten Drücken Sie die Ein-/ Ausschalttaste, bzw. halten diese 2 Sekunden lang gedrückt - je nach System -, um das Sys- tem auszuschalten. Wenn es sich um ein System mit Hauptschal- ter handelt, stellen Sie diesen auf „0“. Drücken Sie die Ein-/Ausschalt- taste, bzw. halten diese 2 Sekunden lang gedrückt - je nach System -, um das System auszuschalten. Drücken Sie die Ein-/Ausschalt- taste, bzw. halten diese 2 Sekunden lang gedrückt - je nach System -, um das System auszuschalten. Drehen Sie den Schlüssel auf Positi- on „OFF“ Akku heraus- nehmen Lösen Sie die Verriege- lung anhand des Schlüs- sels und ziehen Sie den Akku aus der Halterung heraus. Lösen Sie die Ver- riegelung anhand des Schlüssels und ziehen Sie den Akku aus der Halterung heraus. Lösen Sie die Ver- riegelung anhand des Schlüssels und ziehen Sie gleichzeitig den Hebel an der linken Seite der Akkuhalterung, um den Akku herausnehmen zu können. Ziehen Sie das Sitzrohr aus dem Rahmen. Drücken Sie dann den Schlüssel leicht in das Schloss ein, um diesen auf die Position „UNLOCK“ zu stellen. Der Akku kann nun herausge- zogen werden.Pedelec-Komponenten - Akku 18 | DE Laden des Akkus
- Verwenden Sie zum Laden nur das Original-Ladegerät. Die Verwendung anderer Geräte führt zur Zerstörung der Batteriezellen.
- Bitte laden Sie den Akku bei erster Auadung für 24 Stunden auf. Zum Laden stecken Sie den Ladestecker des Ladegerätes in die Ladebuchse an der Batterie. Stecken Sie das Ladegerät in die Steckdose. Die ordnungsgemäße Ladefunktion wird durch die LED wie folgt angezeigt: Rot = Ladung erfolgt Grün = Ladung beendet Entsorgung Batterien und Akkus dürfen nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden. Jeder Verbraucher ist verpichtet, alte Batterien und Akkus bei einer Sammelstelle seiner Ge- meinde, seines Stadtteils oder im Handel abzugeben, so dass sie einer umweltscho- nenden Entsorgung zugeführt werden können. Lithiumbatterien und Akkupacks sollen nur im entladenen Zustand bei den Rücknahme- stellen abgegeben werden. Es muss Vorsorge gegen Kurzschlüsse getroen werden (z. B. durch das Isolieren der Pole mit Klebestreifen).DE | 19 Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit
Unsere Pedelecs sind je nach Modell mit unterschiedlichen LCD-Panels ausgestattet. Daher werden nachfolgend verschiedene Systeme erläutert.
- Achten Sie auf Ihre Sicherheit. Trennen Sie auf keinen Fall die Verbindung, während das Display eingeschaltet ist.
- Vermeiden Sie Stöße und Schläge.
- Setzen Sie das Display keiner Nässe oder Feuchtigkeit aus.
- Nutzen Sie das Display nicht, wenn es defekt ist.
KM529 Geschwindigkeit Geschwindigkeits- einheit Fehlercode Unterstützungsstufe Entfernungseinheit Set Batterie Entfernung Ein-/Ausschalten
- Um das System zu starten, halten Sie die Taste
für 2 Sekunden gedrückt.
- Um das System auszuschalten, halten Sie erneut die Taste
für 2 Sekunden gedrückt. Wird das Pedelec mehr als 10 Minuten lang nicht benutzt, schaltet sich das System automa- tisch ab. Auswahl der Unterstützungsstufe
- Drücken Sie die Taste , um die Unterstützungsstufe zu erhöhen.
- Drücken Sie die Taste , um die Unterstützungsstufe zu verringern.
- Die Stufen reichen von 1 bis 5 und werden auf der rechten Displayseite angezeigt.
- Level 1-5 sind wie folgt in der Höchstgeschwindigkeit abgestuft: 12 km/h, 16 km/h, 19 km/h, 22 km/h und 25 km/h.
- Beim Einschalten des E-Bikes ist automatisch Level 1 ausgewählt. Die Unterstützung nimmt beim pedalieren linear zu, so dass ein weiches anfahren ermöglicht wird. Dadurch wird dem Risiko eines Traktionsverlustes vorgebeugt. Geschwindigkeitsanzeigen Die Standardeinstellung nach dem Einschalten des Displays zeigt die aktuelle Geschwindigkeit an. Drücken Sie die Tasten
und gleichzeitig für etwa zwei Sekunden, um die angezeigten Informa- tionen in der folgenden Reihenfolge umzustellen: Aktuelle Geschwindigkeit (km/h) -> Durchschnittsgeschwindigkeit (km/h) -> Höchstgeschwindigkeit Entfernungsanzeigen Die Standardeinstellung nach dem Einschalten des Displays zeigt die aktuell zurückgelegte Ent-Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit 20 | DE fernung an („Trip“). Drücken Sie die Taste
, um die angezeigten Informationen in der folgenden Reihenfolge umzustellen: Aktuelle Entfernung („Trip“) -> Gesamte Entfernung („Odo“) Tageskilometer zurücksetzen Um die Tageskilometer zurückzusetzen, muss das Display auf „Trip“ stehen. Drücken Sie die Tasten
und gleichzeitig, um die Anzeige auf 0 zu setzen. Schiebehilfe Halten Sie die Taste gedrückt, um die Schiebehilfe zu starten. Das Display muss dazu eingeschal- tet sein. Beleuchtung ein-/ausschalten
- Drücken Sie die Taste für etwa zwei Sekunden, um die Beleuchtung des Displays einzuschal- ten. Der Scheinwerfer des Pedelecs wird zeitgleich eingeschaltet.
- Halten Sie den Knopf erneut für zwei Sekunden gedrückt, um die Beleuchtung wieder auszu- schalten. Dies gilt nur für Scheinwerfer, die mit dem Pedelecsystem gekoppelt sind, nicht für Pedelecs mit separat betriebenen (kabellosen) Scheinwerfern. Diese müssen separat ein-/ausgeschal- tet und mit einem Micro-USB-Kabel (nicht im Lieferumfang enthalten) aufgeladen werden. Das Rücklicht wird mit normalen Batterien der Größe AA LR6 betrieben. Display-Helligkeit einstellen Unter dem Menüpunkt „BL” können Sie die Beleuchtung des Displays regulieren.
- Drücken und halten Sie hierzu die Tasten und gleichzeitig gedrückt. Wählen Sie mit Hilfe der Tasten bzw. den gewünschten Wert zwischen 1 und 3 aus, wobei 1 die niedrigste und 3 die höchste Helligkeit bezeichnet.
- Die Werkseinstellung ist 1. “bL” Hintergrundbeleuchtung.
- Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Taste
, um das Einstellungsmenü abzuschließen.
KD21C Ein-/Ausschalten
- Um das System zu starten, halten Sie die „MODE“ Taste für 2 Sekunden gedrückt.
- Um das System auszuschalten, halten Sie erneut die „MODE“ Taste für 2 Sekunden gedrückt. Wird das Pedelec mehr als 10 Minuten lang nicht benutzt, schaltet sich das System automa- tisch ab. Display Interface Nach dem Einschalten Zeigt das Display die gefahrene Geschwindigkeit und gefahrene KM sowie Akkustand und Unterstützungslevel an. Um die Anzeige zu ändern, drücken Sie kurz die „MODE“ Taste wie unten aufgezeigt. Geschwindig- keit (Km/h)-> gefahrene Distanz (km) -> gefahrene Zeit (hour)-> maximale Geschwindigkeit (km/h) -> Durchschnittsgeschwindigkeit (km/h)-> Motorleistung (W) -> Aktuelle Geschwindigkeit (km/h)DE | 21 Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit
Schiebehilfe Um die Schiebehilfe zu aktivieren, drücken Sie die Minus-Taste. Das Pedelec treibt dann bis 6 km/h an, ohne zu treten. Licht ein/aus
- Um das Licht einzuschalten, drücken und halten Sie die Plus-Taste für 2 Sekunden.
- Um das Licht auszuschalten, gehen Sie gleichermaßen vor. Unterstützungsstufe ändern Um das Unterstützungslevel zu wählen, drücken Sie die Plus bzw. die Minus Taste am Display. Tageskilometer zurücksetzen Um die Tageskilometer zurückzusetzen, drücken Sie die Plus und Minus Taste gleichzeitig, um zwi- schen Y oder N zu wählen. Der Standardwert ist N. Wählen Sie Y und bestätigen Sie mit der „MODE“ Taste um die Tageskilometer auf 0 zu setzen. Einstellung km/Meilen U bedeutet Einstellung km oder mile, „U-1” bedeutet Meile, „U-2” bedeutet Kilometer. Die Standardeinstellung ist auf km (U-1) gesetzt. Um die Einstellung zu ändern, drücken und halten Sie die „MODE“ Taste. Wählen Sie anschließend mit Plus oder Minus zwischen den beiden Optionen. Bestätigen Sie wieder mit der „MODE“ Taste.Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit 22 | DE Unterstützungslevel-Tabelle
Hintergrundbeleuchtung
Controller-Überspannung
Empndlichkeit PAS Sensor
Geschwindigkeitssensor
Leistungsverzögerung
NeinDE | 23 Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit
Bafang Beschreibung der Anzeige Erklärung der Anzeigen A. Hinweis “Wartung”: Sollte eine Wartung notwendig sein, erscheint das Symbol “SERVICE” Es zeigt an, dass eine gewisse Laueistung erreicht bzw. überschritten wurde, oder wenn eine gewisse Anzahl an Batterieladungen erreicht wurde. B. Menu (Auswahltaste) C. Geschwindigkeitsanzeige km/h oder mph (Meilen) D. Anzeige für Durchschnittsgeschwindigkeit(AVG) bzw. höchste gefahrene Geschwindigkeit (MAXS) E. Anzeige Fehler im System. Es erscheint dieses Symbol Fachhändler aufsuchen. F. Distanzanzeige – zeigt die Reichweite in Abhängigkeit der gewählten Einstellungen an G. Anzeige des Unterstützungsgrades (1 bis 5) des Motors. Wenn keine Anzeige erscheint, unterstützt der Motor nicht. Wenn das Rad geschoben wird, erkennt das System dies und es er- scheint die Anzeige WALKH. Anzeige für Geh- bzw. Schiebeunterstützung
I. Anzeige entfällt bei Ihrem Fahrzeug
J. Anzeige für gefahrene Distanz: Tagesstreckenzähler und Gesamt-Laueitung K. Batterie-Information mit 10-Segment-Anzeige; die Voltzahl, die jedes Segment darstellt, kann indivi- duell angepasst werden
E. Auswahlknopf Ein-/Ausschalten Drücken und halten Sie für 2 Sekunden - Display wird aktiviert. Drücken und Halten Sie für 2 Sekunden - Display wird aktiviert. für 2 Sekunden - Display wird deaktiviert. Wird das Pedelec nicht be- nutzt, greift die Energiesparfunktion,und das System schaltet sich automatisch aus. Die Abschaltzeit ist einstellbar. Unterstützungsmodus Nach Aktivierung des Systems drücken Sie Plus oder Minus, um die gewünschte Motorunterstützung zu wählen. Das niedrigste Level ist 1 – das höchste 5. Wenn das System aktiviert ist, ist das Level “1” das Stan- dardlevel. Wenn keine Zahl angegeben ist, ist auch keine Motorunterstützung vorhanden.Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit 24 | DE Umschalten zwischen “Kilometerleistung / Fahrstrecke” und “Geschwindigkeit” Drücken Sie kurz Umschalten zwischen “Kilometerleistung / Fahrstrecke” und “Geschwindigkeit” , um zwischen den Anzeigemodi umzuschalten: Tageskilometerzähler, Gesamt- kilometerzähler, maximale Geschwindigkeit oder Durchschnittsgeschwindigkeit. Schiebehilfe Drücken Sie Minus für zwei Sekunden - das E-Bike geht in den “Schiebe” = WALK-Modus, wenn die Taste losgelassen wird, wird die Schiebefunktion beendet.
Ananda D13 Taste Taste + Taste - Akkuladestand Unterstützungsstufe Lichtsymbol (wird angezeigt, wenn das Licht eingeschaltet ist) Schiebehilfesymbol (wird bei aktiver Schie- behilfe angezeigt) Geschwindigkeitsan- zeige Anzeige der Fahrtin- formationen System ein-/ausschalten
- Um das System einzuschalten, Taste /M gedrückt halten.
- Um das System auszuschalten, Taste /M gedrückt halten. Hinweis: Bei Nichtverwendung schaltet sich das System nach 10 Minuten automatisch aus. Akkuladestand
- Wenn alle Balken der Akkuladestandanzeige angezeigt werden, ist der Akku voll geladen.
- Je weniger Balken angezeigt werden, desto geringer ist der Akkuladestand. Hinweis: Um den Akku zu schonen, sollte dieser nie komplett entladen werden. Laden Sie den Akku spätestens dann, wenn nur noch zwei Balken der Akkuladestandanzeige leuchten. Unterstützungsstufe einstellen Das System bietet 5 Unterstützungsstufen.
- Um eine höhere Unterstützungsstufe einzustellen, drücken Sie die Taste + einmal kurz.
- Um eine niedrigere Unterstützungsstufe einzustellen, drücken Sie die Taste - einmal kurz.
- Bei Einstellung „0“ ist die Unterstützung aus. Schiebehilfe
- Wenn Sie während des Schiebens die Taste - gedrückt halten, wird die Schiebehilfe aktviert.
- Sobald die Taste - losgelassen wird, schaltet sich die Schiebehilfe wieder aus. Scheinwerfer ein-/ausschalten Hinweis: Nur verfügbar, wenn Ihr Pedelec über einen mit dem Display gekoppelten ScheinwerferDE | 25 Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit
- Um den Scheinwerfer einzuschalten, Taste + gedrückt halten.
- Um den Scheinwerfer auszuschalten, Taste + gedrückt halten. Fahrtinformationen Drücken Sie bei eingeschaltetem System wiederholt kurz die Taste /M, um zwischen den folgenden Informationen zu wechseln:
- Gesamtkilometerstand (ODO)
- Höchstgeschwindigkeit (MAX SPEED)
- Durchschnittsgeschwindigkeit (AVG SPEED) Um die oben aufgeführten Werte zurückzusetzen (außer Gesamtkilometerstand), halten Sie die Tasten +/- gleichzeitig für etwa 5 Sekunden gedrückt.
Ananda D15 Taste Taste + Taste - Akkuladestand Unterstützungsstufe System ein-/ausschalten
- Um das System einzuschalten, Taste gedrückt halten.
- Um das System auszuschalten, Taste gedrückt halten. Hinweis: Bei Nichtverwendung schaltet sich das System nach 10 Minuten automatisch aus. Akkuladestand
- Wenn alle LEDs der Akkuladestandanzeige leuchten, ist der Akku voll geladen.
- Wenn die linke LED der Akkuladestandanzeige blinkt, dann ist der Akku leer und muss geladen werden. Hinweis: Um den Akku zu schonen, sollte dieser nie komplett entladen werden. Laden Sie den Akku spätestens dann, wenn nur noch zwei der LEDs der Akkuladestandanzeige leuchten. Unterstützungsstufe einstellen Das System bietet 5 Unterstützungsstufen.
- Um eine höhere Unterstützungsstufe einzustellen, drücken Sie die Taste + einmal kurz.
- Um eine niedrigere Unterstützungsstufe einzustellen, drücken Sie die Taste - einmal kurz.Pedelec-Komponenten - Bedieneinheit 26 | DE Schiebehilfe
- Wenn Sie während des Schiebens die Taste - gedrückt halten, wird die Schiebehilfe aktviert.
- Sobald die Taste - losgelassen wird, schaltet sich die Schiebehilfe wieder aus. Scheinwerfer ein-/ausschalten Hinweis: Nur verfügbar, wenn Ihr Pedelec über einen mit dem Display gekoppelten Scheinwerfer verfügt.
- Um den Scheinwerfer einzuschalten, Taste + gedrückt halten.
- Um den Scheinwerfer auszuschalten, Taste + gedrückt halten.
LED-Bedieneinheit Die nachfolgend dargestellte Bedieneinheit dient nur der Illustration. Die tatsächliche Bedie- neinheit am Pedelec kann ggf. anders aussehen. Ein-/Ausschalten Drücken Sie die Taste , um die Bedieneinheit und die Motorunterstützung ein-, bzw. auszuschal- ten. Batterieanzeige Bei voll geladenem Akku leuchten die vier LEDs der Batteriestandsanzeige. Wenn die linke LED der Batteriestandsanzeige blinkt, so bedeutet dies, dass der Akku geladen wer- den muss. Akku voll geladen Linke LED blinkt: Akku muss geladen werden Scheinwerfer ein-/ausschalten Drücken Sie die Licht-Taste, um den Scheinwerfer ein- und auszuschalten (nicht möglich, wenn der Scheinwerfer vom Pedelec-System separat ist). Scheinwerfer eingeschaltet Scheinwerfer ausgeschaltet Motorunterstützung Dieses Gerät bietet vier Stufen der Motoruntersützung. Drücken Sie die Taste , um zwischen den verfügbaren Stufen zu wechseln. Aus Keine Motorunterstützung. LOW Niedrigste Unterstützung und sparsamer Akkuverbrauch. MED Mittlere Unterstützung. HIGH Höchste Unterstützung aber auch hoher Akkuverbrauch.DE | 27 Hilfe zur Selbsthilfe
Problem Mögliche Abhilfe Knacken/ Knarzen im Bereich Tret- lager Prüfen Sie das Gewinde der Pedale; Prüfen Sie die Zentralschraube des Peda- larmes am Tretlager (40Nm). Schmieren Sie den Führungszapfen des Motors, der in den Rahmen ragt (Aus- sparung Rahmen/Führungszapfen). Dieser bendet sich auf der Tretlagerunter- seite. Stellen Sie dazu das Rad auf den Kopf. Beleuchtung funk- tioniert nicht Sitz und Kontakt der Kabelsteckverbindungen am Scheinwerfer, am Rücklicht und am Dynamo prüfen und ggf. neue Stecker anklemmen, Leuchtmittel kont- rollieren und ggf. ersetzen Seitenläufer-Dynamo prüfen: Kontakt zum Reifen ok? Ggf. Reifen tauschen, falls die Lauäche abgenutzt ist. Ggf. Dynamo mit Nachrüst-Reibrolle verse- hen. Bremsen quiet- schen/zu schwach Belagstärke der Bremsbeläge prüfen und ggf. ersetzen. Stellung der Bremsbeläge zur Felge prüfen, V-Stellung einstellen (siehe War- tung). Schaltung schaltet nicht korrekt Gerade bei Kettenschaltungen dehnen sich die Schaltzüge beim Gebrauch noch etwas. Über die Feinjustiermuttern direkt am Bremshebel nachstellen, indem Sie diese ca. 2 Umdrehungen herausdrehen. Dadurch wird die Zugspan- nung wieder erhöht. (siehe auch Wartung) Schaltung (Shima- no Nexus 7-Gang) macht Geräusche Die Justierung erfolgt über die Rändelmutter vor der Klickbox an der Hinterrad- nabe.
- Legen Sie den vierten Gang ein.
- Die gelb markierten Einstellungslinien der Schalteinheithalterung und der Rolle müssen aneinander ausgerichtet sein, anderenfalls können Störgeräusche beim Fahren oder Schaltprobleme entstehen. Aneinander ausgerichtet sein bedeutet, dass die Markierungen in einer Flucht stehen sollten. Möglicherweise müssen Sie Ihren Kettenschutz ein wenig zur Seite drücken, um die beiden Linien besser sehen zu können. Alternativ können Sie auch von unten am Kettenschutz vorbei schauen.
- Stehen die Einstellungslinien nicht gerade aneinander gehen Sie bitte wie folgt vor: Drehen Sie an der am Schaltgri bendlichen Zugeinstellschraube (schwarz) um die Einstellungslinien richtig auszurichten. Schalten Sie anschließend vom vierten in den ersten Gang und dann wieder zurück in den vierten Gang und überprüfen Sie danach erneut die Position der Einstellungslinien.
- Führen Sie eine schaltungsintensive Probefahrt durch. Falsche Einstellung Richtige EinstellungHilfe zur Selbsthilfe 28 | DE Elektroantrieb schaltet nicht zu Bitte prüfen Sie, ob der Trittfrequenzsensor am Tretlager noch mit einem Abstand von max 3 mm vor der Magnetscheibe sitzt. Bitte prüfen Sie, ob das System einwandfrei einschaltet und die Batteriekontrollleuchte leuchtet (an der Batterie/am Display) Prüfen Sie den festen Sitz der Batterie im Einschubfach Batterie des Pede- lecs lädt nicht Prüfen Sie alle Steckverbindungen. Prüfen Sie die Sicherung innerhalb der Batterie. Prüfen Sie, ob sich die Handbremshebel frei bewegen - diese sind mit einem Schalter versehen, so dass das System bei Bremsbetätigung sofort ausschaltet Prüfen Sie die Sicherung in der Batterie. Schalten Sie bei der Rahmenbatterie den Schlüssel auf Position 1. Die LED im Ladegerät leuchtet rot, wenn die Batterie lädt und grün, wenn die Ladung beendet ist. Laden und lagern Sie die Batterie am besten bei Zimmertemperatur, keinesfalls unter 0 °C.Reinigung, Pege, Lagerung DE | 29
Stromschlag- und Kurzschlussgefahr! Bei Pege-, Wartungs- und Reparaturarbeiten besteht Gefahr durch elektrischen Strom.
- Entnehmen und entfernen Sie den Akku vom Pedelec.
- Trennen Sie das Ladegerät vom Netz.
- Reinigen Sie die Komponenten nie mit ießendem Wasser oder anderen Flüssigkeiten.
- Verwenden Sie niemals Hochdruckreiniger oder Wassserstrahl. Reinigung & Pege Regelmäßige Pege erhält das Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit Ihres Pedelecs.
- Halten Sie alle Komponenten des elektrischen Antriebs sauber.
- Reinigen Sie die Komponenten mit einem leicht angefeuchteten Tuch.
- Verwenden Sie milde Reinigungsmittel und niemals lösungsmittelhaltige oder andere aggressive Reinigungsmittel.
- Achten Sie bei der Pege auf die elektrischen Verbindungen. Prüfen Sie, ob alle Leitungen, Ver- bindungen und Kontakte unbeschädigt und sauber sind (Sichtprüfung).
- Vermeiden Sie, dass Feuchtigkeit oder Schmutz an die Kontakte gelangt. Antriebseinheit pegen Die Antriebseinheit ist wartungsfrei. Pegen Sie das Gehäuse und die Anschlüsse wie oben beschrie- ben. Wenden Sie sich bei Problemen immer an Ihren Fachhändler. Lagerung Zur Lagerung IhresPedelecs bringen Sie bitte vor Einlagerung eine Konservierung in Form eines ge- eigneten Pegemittels auf, so dass Korrosionen nach Möglichkeit vermieden werden, bevor sie entste- hen. Achten Sie bitte darauf, Bremsgummis und Reifen nicht mit Öl in Kontakt zu bringen. Entnehmen Sie beim Pedelec bitte unbedingt die Batterie und sorgen Sie dafür, dass diese bei Zim- mertemperatur gelagert wird. Weiterhin laden Sie die Batterie alle 2 Monate einmal komplett nach, um einen größtmöglichen Werterhalt zu betreiben.Wartung 30 | DE
- Alle Wartungsarbeiten und Reparaturen sollten ausschließlich von einem qualizierten Fachmann durchgeführt werden.
- Entnehmen und entfernen Sie den Akku vom Pedelec.
- Trennen Sie das Ladegerät vom Netz. Schnellspanner Zur schnellen Verstellbarkeit bzw. Montage und Demontage sind an den meisten Fahrrädern/Pedelecs Schnellspanner angebracht. Alle Schnellspanner müssen vor jeder Benutzung des Fahrrades/Pede- lecs auf festen Sitz überprüft werden. Schnellspanner sollten mit äußerster Sorgfalt bedient werden, da Ihre eigene Sicherheit unmittelbar davon abhängt. Üben Sie die korrekte Bedienung von Schnellspannern, um Unfälle zu vermeiden. Der Schnellspanner besteht im Grunde aus zwei Bedienelementen:
1. Hebel auf einer Seite der Nabe: Er wandelt die Schließbewegung über einen Exzenter in die
2. Die Klemmutter auf der gegenüberliegenden Seite der Nabe: Mit ihr wird auf einer Gewindestan-
ge (der Schnellspannachse) die Vorspannung eingestellt. Önen Sie den Schnellspanner. Stellen Sie sicher, dass das zu befestigende Bauteil korrekt positio- niert ist. Bewegen Sie den Hebel in Richtung der Klemmposition, so dass darauf von außen „close“ zu lesen ist Zu Beginn der Schließbewegung bis zur Hälfte des Weges muss sich der Hebel sehr leicht bewegen lassen. Danach muss die Hebelkraft deutlich zunehmen, der Hebel darf sich am Ende nur schwer bewegen lassen. Benutzen Sie den Daumenballen und ziehen Sie zur Unterstützung mit den Fingern an einem festen Bauteil, z.B. an der Gabel oder Hinterbaustrebe, nicht jedoch an einer Bremsscheibe oder Speiche. In der Endstellung muss der Hebel rechtwinklig zur Schnellspannachse liegen. Er darf also keinesfalls seitlich abstehen. Der Hebel muss so am Rahmen bzw. an der Gabel anliegen, dass er sich nicht unbeabsichtigt önet. Er sollte aber auch gut zu greifen sein, um tatsäch- lich schnell bedienbar zu sein. Überprüfen Sie den Sitz, indem Sie auf das Ende des geschlossenen Hebels drücken und versuchen, ihn zu verdrehen. Bewegt er sich, müssen Sie ihn önen und die Vorspannung erhöhen. Drehen Sie die Klemmmutter auf der Gegenseite im Uhrzeigersinn um eine halbe Umdrehung. Schließen Sie den Schnellspanner und prüfen Sie den Sitz erneut. Rahmen Der Rahmen Ihres Fahrrades ist mit einer hochwertigen Lackierung versehen, die durch die Verwen- dung einer Nasslackierung eine besondere Brillanz der Farbe begründet und durch die Versiegelung mit einer kunststobasierten Klarlack-Pulverbeschichtung einen besonderen Schutz gegen Stöße bietet. Die Rahmennummer bendet sich je nach Modell am Steuerkopf oder an der Unterseite des Tretlagers. Bitte pegen Sie den Rahmen sowie alle Anbauteile mit einem handelsüblichen Fahrradpegeöl nach Anleitung des verwendeten Pegemittels. Denken Sie bitte immer daran, dass Umwelteinüsse Ihr Fahrrad einer besonderen Belastung aussetzen. Insbesondere salz- oder ammoniakhaltige Luft ma- chen eine häugere Pege und Schutz der Lackierung sowie aller Anbauteile erforderlich.DE | 31 Wartung
Gabel Je nach Ausführung ist Ihr Fahrrad mit einer der folgenden Gabeln ausgestattet: Starre Unicrown-Gabel Federgabel mit Elastomer/ Federdämpfung Einstellbare Federgabel mit Lock-Out (Sperre) und Justiermöglichkeit Federsattelstütze Justiermutter Sprengring Sollten Sie eine Federsattelstütze an Ihrem Fahrrad haben, lässt sich der Federungskomfort durch Verstellen der Justier- mutter einstellen. Für eine härtere Federung drehen Sie die Justiermutter bitte nach rechts, für eine weichere Federung nach links. Achten Sie bitte darauf, dass die Justiermutter auf jeden Fall mit dem kompletten Gewinde in der Federsattelstütze verbleibt. Diese ist gegen komplettes Herausdrehen mit einem Spreng- ring gesichert. Wenn Sie den Sprengring entfernen und die Justiermutter ganz herausdrehen, önen Sie die Stütze und haben somit Zugang zur Feder, was aber im Normalfall nicht erforderlich ist.Wartung 32 | DE Bremsen Wir verwenden folgende je nach Ausstattung und Fahrradtyp unterschiedliche Bremstypen: Handbremsen: Einstellschraube Schraube Am Handbremshebel bendet sich eine Einstellschraube, um Feinjustierungen der Bremszugspannung vornehmen zu können. Bei normal muskelbetriebenen Fahrrädern gibt es eine Schraube zur Verstellung des Nullpunktes des Hebels. Diese Einstellung dient zur Anpassung des Hebels, falls Sie be- sonders kleine Hände haben. So haben Sie den Bremshebel immer sicher im Gri. Zur Justierung lösen Sie den Bremszug am Bremskörper, drehen die Nullpunktschraube weiter herein, bis der Bremshe- bel in der gewünschten Position ist und xieren dann wieder den Zug am Bremskörper. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass der Bremshebel immer eine Wegreserve aufweist, auch bei einer Vollbremsung darf der Hebel nicht am Lenkergri anstoßen. Bei Pedelecs verwenden wir generell Handbremshebel mit einem Schalter, der die Unterstützung durch das elektrische System bei Betätigung des Handbremshebels sofort unter- bricht. Bremsen sind kritische Bauteile. Kontrollieren Sie die Bremsen vor jeder Fahrt und verwenden Sie Im Verschleißfall ausschließlich Bauteile gleicher Art und Güte. Wenden Sie sich in Zweifel immer an einen Fahrrad-Fachbetrieb! Der sichere Umgang mit den Bremsen ist für Ihre Sicherheit beim Fahren maßgeblich. Machen Sie sich deshalb vor Ihrer ersten Fahrt unbedingt mit den Bremsen Ihres E-Bikes vertraut. Unfallgefahr! Prüfen Sie vor jeder Fahrt die Bremsen auf ihre Funktion. Falsch eingestellte oder mangelhaft repa- rierte Bremsen können zu verminderter Bremsleistung oder gar zum völligen Versagen der Bremsen führen. Unfallgefahr! Die Bremsleistung ist von vielen Faktoren abhängig. Sie kann sich z.B. aufgrund der Bodenbeschaf- fenheit (Schotterwege, Rollsplitt, usw.), zusätzlicher Zuladung, Bergabfahrten oder widriger Wetterbe- dingungen teils erheblich verringern. Bei nassem Untergrund kann der Bremsweg um ca. 60% länger sein als bei trockenem Untergrund. Stellen Sie deshalb Ihr Fahrverhalten entsprechend darauf ein. Fahren Sie langsamer und besonders umsichtig. Unfallgefahr! Vermeiden Sie ruckartiges und starkes Bremsen, um ein mögliches Rutschen bzw. Blockieren der Laufräder zu vermeiden. Unfallgefahr! Austausch der Bremsschuhe Um an die Bremsbeläge zu kommen, müssen zunächst die Bremsarme ausgehängt werden. Bei V-Brakes drückt man hierfür die Bremsarme am oberen Ende zusammen. Das nimmt Spannung vom Bowdenzug und er lässt sich vom Querträger des Bremsarms lösen. Nun hängt der Bowdenzug nur noch an einem der zwei Bremsarme und die Bremse ist geönet. Bei Cantilever-Bremsen funktioniert es ähnlich: Der Querzug, der meist zum linken der beiden Bremsarme führt, muss aus der Aufhän- gung gelöst werden. Auch hierfür müssen die beiden Bremsarme oben zusammendrücken, um Span- nung vom Bowdenzug zu nehmen. Nun ist die Bremse oen. Bei bei V-Brakes und Cantilever-Bremsen hat man durch die geönete Bremse nun Zugri auf die Bremsschuhe, die mit Inbusschrauben an den Bremsarmen befestigt sind. Die Schrauben löst man mit einem handelsüblichen Inbusschlüssel. Bei vielen Bremsen sind verschiedene Unterlegscheiben amDE | 33 Wartung
Laufrad auszurichten. Um die Bremse später wieder passgenau montieren zu können, sollte man sich die Reihenfolge der verschiedenen Unterlegscheiben merken. Bei Scheibenbremsen entfernt man die Bremsbeläge durch Drehen an der Inbusschraube, mit der sie im Bremssattel befestigt sind. Anschließend können diese herausgezogen werden. Verwenden Sie nur Original Ersatzteile des Herstellers. Im Zweifel kontaktieren Sie Ihren Fachhändler vor Ort. Die Bremsschuhe mit dem neuen Bremsbelag setzt man nun wieder in den Bremsarm ein. Achten Sie darauf, dass die Unterlegscheiben in der dafür vorgesehenen Reihenfolge aufgesetzt sind. Anschließend ziehen Sie die Schraube so weit fest, dass der Bremsschuh sicher sitzt, sich aber noch leicht bewegen lässt. Danach wird die Bremse wieder eingehängt, um sie auszurichten. Halte Sie dabei folgende Vorgaben ein:
- Beide Bremsbeläge sollten das Laufrad beim Bremsen komplett berühren. Dabei sollte der vordere Teil des Bremsbelags beim Bremsen als Erstes Kontakt mit dem Laufrad haben, um ein Quietschen beim Bremsen zu vermeiden und die Bremswirkung zu optimieren.
- Der perfekte Abstand zwischen Bremsbelag und Laufrad beträgt zwischen 1,5 mm und 2 mm.
- Die Bremsbeläge sollten den Reifen nicht berühren, da dies den Reifen beschädigt. Bei Scheibenbremsen müssen die Bremsbeläge zusammengepresst werden und dabei passgenau in den Bremssattel liegen. Anschließend werden diese mit Hilfe der Inbusschraube wieder xiert per Bremszug Hier wird die Kraft per konventionellem Bremszug vom Handbremshebel auf die Scheibe übertragen. Die Bremsbeläge sind je nach Bremsverhalten für eine lange Lebensdauer ausgelegt. Da diese jedoch immer typspezisch sind, bestellen Sie Ihren Ersatz- bedarf bitte unter Angabe der Artikelnummer des von Ihnen gekauften Fahrrades. Arbeiten an den Bremsen sollten Sie von einem Fachbetrieb ausführen lassen. Nicht sachgemäße Montage kann zum Versagen der Bremsen führen. Sturzgefahr! per hydraulischer Leitung Hier wird die Kraft per Leitung über ein geschlossenes System mit Bremsüssigkeit übertragen. Am Bremshebel bendet sich ein Vorratsbehälter, aus dem per Druck auf den Hebel Bremsüssigkeit in den Bremszylin- der übertragen wird.Wartung 34 | DE An der Nabe des Laufrades ist die Bremsscheibe befestigt, über die die Bremsleistung aufgebaut wird. Aufgrund der Dichte der Flüssigkeit sind die Kraftverluste bei diesem System erheblich geringer als bei einem Seilzugsys- tem. Rücktrittbremse Die Rücktrittbremse ist je nach Ausführung in die Schaltungsnabe integriert und wird einfach über das Zurücktreten des Pedals aktiviert. Der Wirkungsgrad ist aufgrund der Witterungsunempndlichkeit sehr hoch. Laufräder Zur Herstellung unserer Laufräder verwenden wir normalerweise Aluminiumfelgen, je nach Ausführung Kasten- bzw. Doppelwand-Hohlkammerfelgen, verzinkte bzw. Nirospeichen, Aluminium-/Stahl Freil- aufnaben, Marken- Rücktrittbremsnaben, Marken-Motoren für Pedelecs, Bereifung mit typgerechter Prolierung, Reexring/Speichenreektoren. Sollten Sie Ersatzbereifung benötigen, achten Sie bitte unbedingt auf die Verwendung der korrekten Reifengröße. Diese ist seitlich auf dem Reifen aufgedruckt und hat folgende Bedeutung: 28“ x 1,75 (herkömmliche Zollgröße) entspricht 47-622 (47 ist die Angabe der Reifenbreite in mm, 622 ist der Durchmesser des Reifens in mm) Sollte bei Ihrem Pedelec ein Reifen mit Reexring verbaut sein, achten Sie bitte darauf wieder so einen zu verwenden, da Sie ansonsten zum Erhalt der StVZO Zulassung je 2 Speichenreektoren pro Laufrad verwenden müssten. Bitte achten sie darauf, beim Aufpumpen niemals den auf dem Reifen aufgedruckten Maximaldruck zu überschreiten. Die unterschiedlichen Ventile benötigen unterschiedliche Adapter für eine Luftpumpe. Autoventil Dunlop-Ventil Sclavender-Ventil Wenn Sie das Laufrad z. B. zum Reifen- oder Schlauchwechsel ausbauen müssen, lösen Sie zu- nächst die Achsmuttern. Dann drücken Sie die V-Bremskörper mit der Hand zusammen, so dass Sie den Bremszug aus der Gegenlage des rechten Bremskörpers aushängen können. Dann entnehmen Sie das Laufrad. Nach dem Reifenwechsel in umgekehrter Reihenfolge bitte wieder montieren. Beach- ten Sie die u. a. Anzugsdrehmomente.DE | 35 Wartung
Schaltungen Bei den Schaltungen unterscheidet man grundsätzlich zwischen 2 unterschiedlichen Systemen, den Kettenschaltungen und den Nabenschaltungen. Je nach Ausführung kann eine Nabenschaltung mit einer Rücktrittbremse kombiniert werden. eine Kettenschaltung ist immer ohne Rücktrittbremse ausge- stattet. Kettenschaltungen Eine Kettenschaltung erkennen Sie zunächst daran, dass Sie am hinteren Laufrad ein Ritzelpaket (Zahnkranz) mit 5-10 Zahnrädern, ein Schaltwerk und vorn an der Tretkurbel 1-3 Kettenblätter und einen Umwerfer an Ihrem Fahrrad sehen. Kettenblätter an der Tretkurbel (umso größer das Kettenrad desto höher der Widerstand), Ritzelpaket am Hinterrad (umso kleiner das Ritzel desto höher der Wi- derstand). Mit erhöhtem Widerstand ist eine Höhere Endgeschwindigkeit möglich. Achten Sie darauf einen geeigneten Gang zum Anfahren z.B. an Steigungen einzulegen. Zahnkranz hinten Schaltwerk hinten Kettenblatt vorn mit Umwerfer Die Anzahl der Gänge Ihres Fahrrades wissen Sie durch Multiplikation der Anzahl der vorderen Ket- tenblätter und der Anzahl der hinteren Ritzel, im Beispiel unten also 21 Gänge. Damit Sie schonend mit Ihrer Kettenschaltung umgehen, darf die Kette nicht zu schräg im Fahrrad laufen. Das erhöht den Verschleiß. Die nicht schaltbaren Kombinationen bedeuten keinen Verlust an Komfort, da theoretische Schaltmög- lichkeiten. Funktionsweise und Bedienung Eine Kettenschaltung funktioniert immer nach folgendem Prinzip: Großes Kettenblatt vorne = schwerer Gang, größere Übersetzung Kleines Kettenblatt vorne = leichter Gang, kleinere Übersetzung Großes Ritzel hinten = leichter Gang, kleinere Übersetzung Kleines Ritzel hinten = schwerer Gang, größere Übersetzung Üblicherweise sind die Schalter so montiert: Schalthebel rechts: hinteres Ritzel Schalthebel links: Vordere Kettenblätter Schlecht ist es, wenn die Kette vorne auf dem kleinsten Kettenblatt und gleichzeitig hinten auf den drei äußersten (kleinen) Ritzeln liegt oder wenn sie auf dem größten Kettenblatt vorne und auf den inneren (großen) Ritzeln des Hinterrades gefahren wird. Das Tretlager ist die Schnittstelle zwischen Tretkurbel und Rahmen. Es gibt unterschiedliche Bau-Wartung 36 | DE formen - mal gehört die Lagerwelle zum Tretlager, mal ist sie in die rechte Tretkurbel integriert. Die gedichteten Kugellager sind ab Werk wartungs- und spielfrei eingestellt. Der feste Sitz des Tretlagers im Rahmen muss regelmäßig überprüft werden. Überprüfen Sie auch regelmäßig, ob die Kurbel fest auf der Lagerwelle sitzen oder ob die Lagerung Spiel aufweist. Wenn Sie kräftig an der Tretkurbel wackeln, darf kein Spiel zu spüren sein. Ist dies dennoch der Fall, suchen Sie umgehend Ihren Fachhändler auf. Ein Schaltvorgang beginnt, abhängig vom verbauten Schaltsystem, mit dem Betätigen eines Schalt- hebels einer Brems-Schalthebel-Einheit oder einem kurzen Dreh des Handgelenks bei Drehgri- schaltern. Während des gesamten Schaltvorgangs muss pedaliert werden. Die Pedalkraft sollte aber spürbar reduziert werden. Wichtig und Grund für den Erwerb einer Kettenschaltung mit höherer Ganganzahl ist die in der Regel größere Spannbreite, d. h. je mehr Gänge, desto leichter ist der erste Gang zu fahren und umso höher ist die erreichbare Endgeschwindigkeit im höchsten Gang. Zahnkranz: Ritzel 1 2 3 4 5 6 7 1 2 3 Zahnkranz: Ritzel 1 2 3 4 5 6 7
Kettenrad vorn 3-fach Zahnkranz hinten 7-fach Kettenrad vorn 3-fach Zahnkranz hinten 7-fach Diese Schaltstellungen dürfen verwendet werden: Diese Schaltstellungen dürfen nicht verwendet werden:DE | 37 Wartung
Da es sich bei der Kettenschaltung um ein hochkomplexes, außenliegendes Schaltsystem handelt, empfehlen wir dringend die wöchentliche Reinigung und Behandlung mit einem Kettenießmittel. Eine Kettenschaltung kann sich insbesondere durch Dehnung der Schaltzüge sehr schnell verstellen. Das Nachjustieren ist jedoch recht einfach und kann mittels 2 Anschlagschrauben und einer Rändel- mutter erledigt werden. Einstellungen lassen sich grundsätzlich nur vornehmen, wenn Sie beim Schalten das System in Bewe- gung halten. Zunächst einmal muss die Freigängigkeit sowohl des hinteren Schaltwerkes als auch des vorderen Umwerfers gegeben sein. Gehen Sie hierzu wie folgt vor: Prüfen Sie die Freigängigkeit des vorderen Umwerfers. Bringen Sie hierzu das Schaltwerk hinten in eine mittlere Stellung (bsp. Ritzel Nr. 4), drehen Sie die Kettenradgarnitur am Kurbelarm und schalten Sie den linken Schalthebel in die Positionen 1 – 2 – 3. Rändelmutter zur Feineinstellung Position 1 = Kettenblatt 1 Position 2 = Kettenblatt 2 Position 3 = Kettenblatt 3 Sollte sich die Kette nicht auf alle 3 Kettenblätter bewegen lassen, muss die entsprechende Anschlag- schraube gelöst werden. Sollte die Kette überspringen, muss die entsprechende Schraube weiter hereingedreht werden. Anschlagschraube „High“ = für großes Kettenblatt Anschlagschraube „Low“ = für kleines Kettenblatt Zum Prüfen der Freigängigkeit stellen Sie den Schalthebel auf Position 1 und drücken den Umwerfer mit dem Daumen in Position 3, während Sie die Kettenradgarnitur mit dem Kurbelarm drehen. Funktioniert dann die Abstimmung nicht, bewegen Sie die Rändelmutter am Schalthebel nach rechts, um den Umwerfer weiter in Richtung des kleinen Kettenblattes 1 zu bewegen, und nach links, um den Umwerfer weiter in Richtung des großen Kettenblattes 3 zu bewegen. Dann schalten Sie den Schalthebel auf Position 2, damit die Ketten vorn auf dem mittleren Kettenblatt läuft und somit eine problemlose Einstellung des hinteren Schaltwerkes möglich ist. Die Einstellung des Schaltwerkes hinten nehmen Sie wie folgt vor: Zunächst prüfen Sie die Freigängigkeit des Schaltwerkes. Drehen Sie hierzu den Schaltgri auf das kleinste Ritzel, das gleichzeitig für den höchsten Gang zuständig ist. Dann versuchen Sie, das Schalt-Wartung 38 | DE werk mit der Hand während des Drehens des Kurbelarmes soweit hereinzudrücken, dass die Kette auf dem größten Ritzel Nr. 1 läuft. Sollte dies nicht funktionieren, müssen Sie die Anschlagschrauben lösen. Sollte die Kette „überspringen“, also vom Zahnkranz abspringen muss die betreende Schrau- be weiter eingeschraubt werden. Anschlagschraube „H“ für kleinstes Ritzel Anschlagschraube „L“ für größtes Ritzel Rändelmutter für Feineinstel- lung Ist die Freigängigkeit gegeben, folgt die Feineinstellung. Hierzu schalten Sie in den 1. Gang (also auf das größte Ritzel des Zahnkranzes) und drehen dann den Schaltgri auf Position 2 für den 2. Gang. Sollte die Kette dann nicht auf das 2. Ritzel springen, drehen Sie die Rändelmutter ½ bis 1 Umdrehung nach rechts, also hinein. Danach schalten Sie wieder den 1. Gang ein. Dann wiederholen Sie den Schaltvorgang auf den 2. Gang. Gleitet die Kette jetzt auf das 2. Ritzel, fahren Sie jetzt in gleicher Weise mit dem 3. bis zum letzten Gang fort. Dann schalten Sie vom letzten Gang wieder zurück, und zwar Gang für Gang, bis zum
1. Gang. Ggf. müssen Sie dabei die Rändelmutter wieder etwas
nach links drehen. Wichtig ist, dass Sie sich Gang für Gang vorarbeiten und somit die optimale Position der Rändelmutter einstellen. Die Einstellungen bei anderen Schaltgrien ist analog hierzu vorzunehmen. Egal, ob es Rapid Fire Hebel, Daumenschalter oder Drehgrie sind, die Technologie des Einstellens ist prinzipiell immer gleich. Nabenschaltungen Nabenschaltungen sind durch die integrierte Bauweise grundsätzlich unterschiedlich von Kettenschal- tungen, der Wartungsaufwand ist genau wie die Verstellmöglichkeiten erheblich geringer. Zu jeder Nabenschaltung gibt es eine separate Beschreibung des Nabenherstellers, im Grunde ist aber lediglich die Abstimmung der Positionsanzeige am Schaltgri mit der Stellung in der Nabe her- zustellen. Hierzu ist am Schaltgri ein Gang markiert, z. B. der 4. Gang. Hinten an der Nabe bendet sich dann an der Zugeinführung ebenfalls eine Markierung, die dann übereinander stimmen muss. Beispiele: SRAM S7 Gang Nabenschaltung: Die Justierung erfolgt über die Rändelmutter vor der Klickbox an der Hinterradnabe.DE | 39 Wartung
Schaltgri-Markierung 4. Gang Klickbox-Markierung 4. Gang Lichtanlage Wir unterscheiden bezüglich der Lichtanlagen grundsätzlich zwischen 3 verschiedenen Fahrradtypen. Fahrräder ohne Beleuchtung Fahrräder ohne Beleuchtung sind nicht für die Benutzung im öentlichen Straßenverkehr geeignet. Mit ihnen darf sein Fahrrad nicht im Bereich der StVZO fahren. Fahrräder mit Beleuchtung Die Fahrräder sind mit einer StVZO konformen Beleuchtung ausgestattet. Die Scheinwerfer verfügen dabei bei uns über eine Mindestleuchtstärke von 10 Lux, der Dynamo leistet 6 Volt und 3 Watt. Das Rücklicht ist in der Regel mit einer Standlichtautomatik ausgestattet, wobei es hierbei die Variante mit Batterie oder mit Kondensator gibt. Die Batterievariante hat den Vorteil, dass die Standlichtfunktion bereits nach der ersten kurzen Strom- versorgung durch den Dynamo zur Verfügung steht. Das Standlicht hinten leuchtet dann ca. 4 Minuten nach, so dass man beispielsweise an einer Ampel vom nachkommenden Verkehr immer sofort gese- hen wird. Allerdings muss die Batterie ersetzt werden, sobald sie nicht mehr genügend Spannung hat. Dies wird durch eine Kontrollleuchte angezeigt. Die Kondensatorvariante lädt sich während der Fahrt auf, und leuchtet nach einer Fahrstrecke von ca. 2-3 km ebenfalls ca. 4 Minuten nach. Weiterhin sind die erforderlichen Rückstrahler am Fahrrad verbaut (siehe auch (gesetzliche Anforderungen) Streben-/ Schutzblechrücklicht Gepäckträgerrücklicht Scheinwerfer mit Nabendynamo Als Stromquelle dient der moderne Nabendynamo. Er ist wetterunempndlich, nahezu verschleißfrei und wartungsarm.Wartung 40 | DE Das Beleuchtungssystem wird einfach durch einen zentralen Schalter an der Rückseite des Schein- werfers aktiviert. Kette & Kettenspannung Zum überprüfen des Kettenverschleißes verfügt Ihr Fachhändler über präzise Messgeräte. Der Aus- tausch der Kette gehört in fachkundige Hände, denn Sie benötigen spezielles Werkzeug und müssen eine Kette auswählen, die zur jeweiligen Schaltung passt. Um die Kette zu Spannen, lösen Sie den Schnellspanner am Hinterrad dann ziehen Sie das Rad et- was nach hinten, bis die optimale Kettenspannung erreicht ist. Die Kette sollte bei optimaler Spannung einen halben Zentimeter durchhängen. Sie muss sich aber ohne Kraftaufwand um ca. 3 cm nach oben und auch unten drücken lassen.Ziehen Sie nach Zentrierung des Rades den Schnellspanner wieder fest. Seitenständer (Gepäckstütze) Der Seitenständer soll ein Umfallen beim Abstellen des Pedelec verhindern. Es ist darauf zu achten das, dass Pedelec einen sicheren Stand aufweist. Hierzu ist ein stabiler Untergrund unabdingbar (z.B. Asphalt). Beim Abstellen auf unbefestigten Untergründen (Schotter, Kies, Rasen) ist ein sicherer Stand nicht gewährleistet. Anzugsmomente Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass die Schrauben am Fahrrad mit folgenden Drehmomenten angezo- gen sind, bevor Sie losfahren: Bauteil Verschraubung Drehmoment Achsmuttern Vorderrad-Hutmuttern 20 Nm Hinterrad-Hutmuttern 25 Nm Tretkurbel Befestigungsschrauben 30 Nm Bremsklotz Mutter 5 Nm Dynamobefestigung Mutter 10 Nm Sonstige Schrauben M4 2,1 Nm M5 4,2 Nm M6 7,3 Nm M8 17 Nm M10 34 NmDE | 41 Wartung
Wir empfehlen Ihnen dringend, Ihr Pedelec im Sinne der Werterhaltung zu pegen und zu warten und dafür Sorge zu tragen, dass verschlissene und defekte Komponenten sofort ersetzt werden. Im Rahmen einer Inspektion werden ggf. erforderliche Reparaturen frühzeitig erkannt. Lassen Sie diese daher von einem Fachmann vornehmen. Als Nachweis des peglichen Umgangs nutzen Sie bitte die Inspektionsnachweise in diesem Hand- buch und lassen Sie sich diese von einem Fachbetrieb bestätigen. Bei Schäden, die durch Nichteinhaltung des Wartungsplans und den entsprechenden War- tungsarbeiten entstehen, kann die Gewährleistung, bzw. Garantie verweigert werden. Wartungsplan Bauteil Tätigkeit Vor jeder Fahrt Bei jeder Inspektion Sonstige Beleuchtung Funktion prüfen x x Bereifung Luftdruck prüfen x x Bremsen (Fel- gen) Hebelweg, Be- lagstärke prüfen x x Bremsen (Hydraulische Felgen) Hebelweg, Be- lagstärke prüfen x x Bremsen (Trom- mel) Hebelweg, Bremsprobe im Stand x x Bremszüge Säubern x Bremsen (Scheiben) Sichtkontrolle x Federgabel Schrauben prü- fen nachziehen; Großer Service (Öl wechseln) x x Felgen (bei Fel- genbremsen) Wandstärke prüfen x Spätestens nach dem 2. Satz Bremsbeläge Gabel (starr) Prüfen ggf. aus- tauschen x mind. Alle 2 Jahre Innenlager Lagerspiel über- prüfen Demon- tieren und neu fetten
Kette Überprüfen bzw. schmieren x x Ab 1.000 km bzw. 50 Betriebsstunden Teleskop-Sattel- stütze Warten x Tretkurbel Überprüfen ggf. nachziehen
Lack/Eloxal/ Carbon Konservieren x Mind. HalbjährlichWartung 42 | DE Laufräder/Spei- chen Rundlauf und Spannung prüfen ggf. nachspan- nen x Bei Bedarf Lenker und Vorbau überprüfen ggf. austauschen x Spätestens alle 2 Jahre Lenkungslager Lagerspiel prü- fen; Neu fetten
Naben Lagerspiel prü- fen; Neu fetten
Pedale Lagerspiel prüfen
Schaltwerk/Um- werfer Reinigen / Schmieren
Schrauben/ Muttern Überprüfen bzw. nachziehen
Ventile Sitz überprüfen x x Züge/Schaltung/ Bremsen Prüfen ggf. erneuern
Verwenden Sie beim Schmieren und Fetten nur geeignete Fette: Lager: Lagerfett Kette: Kettenöl Bowdenzüge: Fahrradöl / Teon Schmiermittel Naben: Spezialfett Achten Sie darauf, dass die Schmiermittel keine ätzenden Stoe oder Alkohole enthalten.DE | 43 Inspektionsnachweise
Nach 3 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 18 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 36 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 6 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 24 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 42 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 12 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 30 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-Stempel
Nach 48 Monaten Ausgeführte Arbeiten / Bemerkungen: Verwendetes Material: Datum: Unterschrift: Händler-StempelEN | 3 Pedelec-Pass
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