PAC127068.1 - Klimaanlage Emerio - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Emerio PAC127068.1 - page 19

Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PAC127068.1 - Emerio und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PAC127068.1 von der Marke Emerio.

BEDIENUNGSANLEITUNG PAC127068.1 Emerio

1. Lesen und bewahren Sie diese Anleitungen auf. Achtung:

Die Bilder in der Bedienungsanleitung dienen nur zur Veranschaulichung.

2. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von

Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ohne Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn diese durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt werden oder von ihr Anweisungen erhielten, wie das Gerät sicher zu benutzen ist und sie auf die Risiken aufmerksam gemacht wurden.

3. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.

4. Kinder sollten dieses Gerät nicht unbeaufsichtigt reinigen

5. Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt

wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.

6. Nur in geschlossenen Räumen verwenden.- 19 -

7. Das Gerät nicht in der Nähe von Zündquellen oder dort

verwenden, wo Ö lspritzer entstehen können. Vor direktem Sonnenlicht und Spritzwasser schützen und nicht in der Nähe eines Bades, eines Wäscheraums, einer Dusche oder eines Schwimmbads aufstellen.

8. Die Finger nicht in den Luftauslass stecken. Kinder

besonders auf diese Gefahren hinweisen.

9. Während des Transports und beim Aufbewahren das

Gerät aufrecht abstellen, damit der Kompressor in korrekter Position bleibt.

10. Das Gerät vor dem Reinigen oder Verstellen immer

ausschalten und vom Netz trennen.

11. Um Brände zu vermeiden, darf das Gerät nicht zugedeckt

12. Alle für das Klimagerät verwendeten Steckdosen müssen

die örtlichen Sicherheitsbestimmungen für Elektrogeräte erfüllen. Ggf. die Voraussetzungen hierfür überprüfen.

13. Bei der Geräteinstallation müssen die nationalen

Vorschriften für die Elektroverdrahtung beachtet werden.

14. Angaben zu den Sicherungen: Träge, 250 V AC, 2 A oder

15. Im Falle einer Reparatur oder Wartung am Gerät einen

Vertragskundendienst kontaktieren.

16. Nicht am Netzkabel ziehen, das Kabel verändern oder in

Wasser tauchen. Durch das Ziehen oder Zweckentfremden des Netzkabels können Geräteschäden und Stromschläge hervorgerufen werden.

17. Die nationalen Vorschriften für Gasverbraucher müssen

18. Reparaturen dürfen nur gemäß Empfehlungen des

Herstellers vorgenommen werden. Reparatur- und Wartungsarbeiten, für die anderes Fachpersonal erforderlich ist, müssen unter Beaufsichtigung einer Person durchgeführt werden, die sich mit dem Einsatz zündfähiger Kühlmittel auskennt.- 20 -

19. Zum Unterbrechen oder Abstellen des Geräts nicht den

Netzstecker ziehen. Das kann Stromschläge oder Brände aufgrund der Wärmefreisetzung hervorrufen.

20. Netzstecker ziehen, falls seltsame Geräusche, Gerüche

oder Rauch aus dem Gerät aufsteigen.

21. Zum Anschließen des Geräts immer eine geerdete

Steckdose verwenden.

22. Im Falle einer Beschädigung das Gerät ausschalten, vom

Netz trennen und zwecks Reparatur einen Vertragskundendienst kontaktieren.

23. Bis auf die vom Hersteller empfohlenen Hilfsmittel keine

anderen Mittel einsetzen, um den Abtauvorgang zu beschleunigen oder das Gerät zu reinigen.

24. Das Gerät muss in einem Raum aufbewahrt werden, in

dem sich keine dauerhaft funktionierenden Zündquellen befinden (z. B. offene Flammen, ein in Betrieb befindliches gasbetriebenes Gerät oder eine in Betrieb befindliche Elektroheizung).

25. Nicht hineinstechen oder verbrennen.

26. Wir weisen darauf hin, dass Kältemittel unter Umständen

27. Dieses Gerät enthält gasförmiges Kältemittel vom Typ

R290. R290 ist Kältemittel in Gasform, dass den europäischen Umweltrichtlinien entspricht. Der Kältemittelkreislauf darf an keiner Stelle durchstoßen werden.

28. Wird das Gerät in einem unbelüfteten Bereich installiert,

betrieben oder aufbewahrt, muss der Raum so konzipiert sein, dass sich kein ausgelaufenes Kältemittel sammeln und zu einer Brand- oder Explosionsgefahr werden kann, falls das Kältemittel durch eine Elektroheizung, Ofen oder eine andere Zündquelle gezündet wird.

29. Das Gerät muss so gelagert werden, dass keine

mechanischen Defekte auftreten können.- 21 -

30. Die Person, die arbeiten am Kältemittelkreislauf ausführt

oder diesen betreibt, muss ein entsprechendes Zertifikat vorlegen können, das von einem akkreditierten Institut ausgestellt wurde und nachweist, dass die Person über die Fachkompetenzen zur industriekonformen Handhabung von Kältemitteln verfügt.

31. Bei der Ausführung von Reparaturen müssen die

Empfehlungen des Herstellers zugrunde gelegt werden. Wartungs- und Reparaturarbeiten, für die weiteres Fachpersonal erforderlich ist, müssen unter der Aufsicht einer Person durchgeführt werden, die sich mit der Verwendung zündfähiger Kältemittel auskennt.

32. Nach dem Transport an einen anderen Ort muss das Gerät

immer mindestens 2 Stunden ruhen.

33. Die folgenden Absätze bei der Reparatur von Geräten mit

R290 Kältemittel beachten. Warnung: Brandgefahr / zündfähiges Material. Anleitungen lesen. Bedienungsanleitung; Betriebsanleitung. Symbol für Reparatur/Wartung; technische Anleitung lesen. Warnung: Belüftungsöffnungen von Blockaden frei halten. Warnung: Das Gerät muss in einem gut belüfteten Raum stehen, dessen Größe mit den Raumangaben in den technischen Daten übereinstimmt.- 22 - Alle Arbeitsverfahren, die sich auf Sicherheitsvorrichtungen auswirken, dürfen nur von sachkundigen Personen durchgeführt werden. Ein Mindestabstand von 30 cm sollte um das Gerät herum eingehalten werden. Das Gerät muss in einem Raum installiert, betrieben und aufbewahrt werden, dessen Bodenfläche größer ist als X

BESCHREIBUNG DER TEILE

4. Lamellen zum Umlenken der Windrichtung nach

8. Netzkabelaufbewahrung

10. Halterung für Schlauchanschluss

16. Schlauchanschluss (Klimageräteseite)

17. Schlauchanschluss (Ö ffnungsseite)

Fernbedienung Dieses Gerät hat eine Fernbedienung. Dazu müssen 2 AAA-Batterien mit 1,5 V eingesetzt werden. Die Funktionen der Fernbedienungstasten entsprechen der Tastenbelegung des Bedienfelds. Bedienfeld- 24 -

4. Fernbedienungs-Empfangsfenster

6. Lüfterstufenschalter

7. Timer ein/aus Taste

8. Anzeigeleuchte Wasserbehälter voll

9. Anzeigeleuchte hohe Lüfterstufe

10. Anzeigeleuchte niedrige Lüfterstufe

11. Timer-Anzeigeleuchte

12. Digitales Display

13. Anzeigeleuchte Kühlbetrieb

14. Anzeigeleuchte Entfeuchtungsbetrieb

15. Anzeigeleuchte Lüfterbetrieb

INSTALLATION (Die folgenden Abbildungen dienen als Installationsanleitung des Geräts. Das Aussehen des Geräts kann von dem jeweils gekauften Modell abweichen.) Das Gerät muss auf einer ebenen Fläche aufgestellt werden, auf der der Luftauslass nicht blockiert wird. Ein Mindestabstand von 30 cm sollte um das Gerät herum eingehalten werden. (Abb.1) Das Gerät darf nicht in einem Wäscheraum aufgestellt werden. Beide Schlauchanschlüsse auf den Abluftschlauch aufschrauben. (Abb. 2) Den Schlauchanschluss (Klimageräteseite) in die Haltevorrichtung auf der Rückseite des Geräts einführen. (Abb. 3) Das andere Ende des Abluftschlauchs zur nächsten Fensterbank verlegen. (Abb. 4)

BETRIEB Nach dem Transport an einen anderen Ort muss das Gerät immer mindestens 2 Stunden ruhen. Vor dem Gebrauch prüfen, ob der Abluftschlauch auch korrekt angebracht ist. Gerät an eine Steckdose anschließen.

Die Taste „POWER“ drücken, um das Gerät einzuschalten. Das Gerät schaltet sich im Kühlbetrieb mit niedriger Lüfterstufe ein. Die Taste erneut drücken, um das Gerät auszuschalten. Abb.1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4- 25 -

2. Tasten Temperatur (Timer) plus & minus

Mit der Taste “TEMP+”/”TEMP-” die gewünschte Raumtemperatur zwischen 16 und 31 °C einstellen. Die Tasten dienen bei der Timer-Einstellung auch zum Festlegen einer Laufzeit zwischen 1 und 24 Stunden . Mit jedem Tastendruck erhöht/verringert sich der Wert um 1°C (bzw. Stunde). Zum schnelleren Einstellen die Taste länger gedrückt halten. Bitte beachten: Sobald die Raumtemperatur den Sollwert erreicht, schaltet das Gerät den Kompressor (für den Kühlbetrieb) automatisch ab. Steigt die Raumtemperatur wieder über den Sollwert an, wird der Kompressor automatisch wieder zugeschaltet. Der eingebaute Lüfter arbeitet während des gesamten Vorgangs weiter. Während des Kompressorbetriebs vibriert das Gerät leicht. Dies ist normal und harmlos.

3. Lüfterstufenschalter

Die Taste „SPEED“ drücken, um zwischen niedriger und hoher Lüfterstufe umzuschalten. Die entsprechende Lampe zeigt dann „LOW“ bzw. „HIGH“ an.

Die Taste „MODE“ drücken, um zwischen Kühlen, Entfeuchten und Lüfter umzuschalten. - Bei aktivem Kühlbetrieb zeigt die entsprechende Lampe „COOL“ an. Zum Einstellen der gewünschten Raumtemperatur die Taste „TEMP+/TEMP-“ drücken. Zum Einstellen der Lüfterstufe die Taste „SPEED“ drücken. - Bei aktivem Entfeuchtungsbetrieb zeigt die entsprechende Lampe „DEHUM“ an. Das Gerät legt die Betriebstemperatur (2 °C unter der aktuellen Raumtemperatur) automatisch fest und stellt die niedrige Lüfterstufe ein. Die Temperatur und die Lüfterstufe können nicht von Hand geändert werden. - Bei aktivem Lüfterbetrieb zeigt die entsprechende Lampe „FAN“ an. Die Taste „SPEED“ drücken, um zwischen niedriger und hoher Lüfterstufe umzuschalten. Bitte beachten: In dieser Betriebsart ist die Temperaturfunktion deaktiviert. Das digitale Display zeigt einen Wert, der jedoch keine Bedeutung hat.

5. Timer ein/aus Taste

Einstellen des Einschalt-Timers: - Bei ausgeschaltetem Gerät die Taste „TIMER“ drücken. Die jeweilige „TIMER“ Lampe leuchtet auf. - Die Taste „TEMP+“/“TEMP-“ drücken, um eine Einschaltzeit zwischen 1 und 24 Stunden einzustellen. Im Display blinkt „Preset ON Time“ (voreingestellte Einschaltzeit). Die Taste „TIMER“ erneut drücken (solange die Anzeige noch blinkt). Die Einstellung wird dann übernommen. - Sobald die voreingestellte Einschaltzeit eingetreten ist, schaltet sich das Gerät automatisch ein. Einstellen des Ausschalt-Timers - Bei eingeschaltetem Gerät die Taste „TIMER“ drücken. Die jeweilige „TIMER“ Lampe leuchtet auf. - Die Taste „TEMP+“/“TEMP-“ drücken, um eine Ausschaltzeit zwischen 1 und 24 Stunden einzustellen. Im Display blinkt „Preset OFF Time“ (voreingestellte Ausschaltzeit). Die Taste „TIMER“ erneut drücken (solange die Anzeige noch blinkt). Die Einstellung wird dann übernommen. - Sobald die voreingestellte Ausschaltzeit eingetreten ist, schaltet sich das Gerät automatisch aus. Hinweis: Nach dem Einstellen des Timers wird im Display die abgelaufene Anzahl der Stunden angezeigt. Die Taste „TIMER“ erneut drücken, um die Timer-Funktion abzubrechen. HINWEIS: Das Gerät setzt den Betrieb nach dem Einschalten in der zuvor eingestellten Betriebsart fort, sofern es nicht vom Netz getrennt wurde. Falls das Gerät vorher vom Netz getrennt wurde, startet es nach dem Einschalten wieder im Kühlbetrieb bei niedriger Lüfterstufe. WARNHINWEISE für den Kühl- und Entfeuchtungsbetrieb: - Bei Verwendung der Kühl- und Entfeuchtungsfunktionen immer jeweils 3 Minuten zwischen jedem Ein- und Ausschalten abwarten. - Die Stromversorgung muss die Voraussetzungen erfüllen. - Die Steckdose ist für den Wechselstrombetrieb geeignet. - Die Steckdose nicht für andere Geräte mitbenutzen. - Die Stromversorgung liefert 220 - 240 V AC (50 Hz).- 26 - Warnmeldung „Wasserbehälter voll“ Bei normalem Gebrauch kann das Gerät das kondensierte Wasser automatisch verdampfen, und es sammelt sich wenig Wasser im Wasserbehälter im Gerät an. Sobald das Kondenswasser, das sich im Wasserbehälter im Gerät ansammelt, eine bestimmte Höhe erreicht, wird eine „Wasserbehälter voll“ Warnmeldung ausgelöst: Die Anzeigeleuchte „Wasserbehälter voll“ leuchtet auf und die Digitalanzeige zeigt ca. 5 Minuten später den Code „E2“ an. Wenn also die „Wasserbehälter voll“ Warnmeldung ausgelöst wird, lassen Sie bitte das Wasser im Wasserbehälter ab. Entfernen Sie die Gummimanschette und dann den Gummiverschluss aus dem Ablauf an der Unterseite des Geräts und lassen Sie das Wasser ab. Kontinuierliche Entwässerung Eine kontinuierliche Entwässerung kann verwendet werden, um eine Störung durch einen vollen Wasserbehälter zu vermeiden. Bereiten Sie einen Ablaufschlauch vor. Schließen Sie ihn an den Ablauf in der Mitte des Geräts an und lassen Sie Wasser in einen Eimer oder Bodenabfluss ab. Das Gerät kann problemlos weiter arbeiten. - Wenn Sie dieses Gerät voraussichtlich längere Zeit nicht benutzen werden, verwenden Sie bitte beide Abläufe, um das Wasser abzulassen. - Wenn sich das Kondenswasser schnell ansammelt und innerhalb kurzer Zeit zu „Wasserbehälter voll“ Warnmeldungen führt, kann der Spritzmotor in der Maschine beschädigt werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unseren Kundendienst unter www.emerio.eu/service

REINIGUNG UND WARTUNG

Vor dem Reinigen den Gerätestecker aus der Steckdose ziehen. Zum Reinigen des Geräts kein Benzin oder sonstige Chemikalien verwenden. Das Gerät nicht direkt abwaschen. Luftfilter Falls der Luftfilter durch Staub oder Schmutz blockiert ist, sollte dieser alle zwei Wochen gereinigt werden. - Den Luftfilter von der Unterseite herausziehen, um ihn aus dem Gerät zu entfernen. - Den Luftfilter in lauwarmem Wasser (40 °C) und Neutralreiniger auswaschen und im Schatten an der Luft trocknen lassen. - Den Luftfilter wieder einsetzen. Flächen reinigen Die Flächen zunächst mit einem Neutralreiniger und einem feuchten Lappen abwischen, danach mit einem trocknen Tuch abwischen. PROBLEMBEHEBUNG Probleme Mögliche Ursachen Lösungen Nach dem Drücken der Einschalttaste startet das Gerät nicht Die Anzeigeleuchte „Wasserbehälter voll“ blinkt und der Wasserbehälter ist voll. Den Gummiverschluss abnehmen, um das Wasser über den Ablauf entweichen zu lassen. Raumtemperatur liegt unter der eingestellten Solltemperatur. Die Temperatur zurückstellen. Nicht kühl genug Die Türen oder Fenster sind nicht geschlossen. Alle Fenster und Türen schließen.- 27 - Im Raum befinden sich Wärmequellen. Die Wärmequellen nach Möglichkeit entfernen. Der Abluftschlauch ist nicht angeschlossen oder blockiert. Den Abluftschlauch anschließen bzw. freimachen. Die Temperatureinstellung ist zu hoch. Die Temperatur zurückstellen. Der Lufteinlass ist blockiert. Lufteinlass reinigen. Laut im Betrieb Der Untergrund ist nicht eben oder nicht flach genug. Gerät auf nach Möglichkeit auf eine ebene Fläche stellen. Das Geräusch kommt von dem strömenden Kältemittel im Gerät. Das ist normal. Fehlercode E0 Raumtemperatursensor ist defekt. Den Raumtemperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Fehlercode E1 Kondensator-Temperatursensor defekt. Kondensator-Temperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Fehlercode E2 Wasserbehälter ist während des Kühlbetriebs voll. Den Gummiverschluss abziehen und das Wasser entleeren. Fehlercode E3 Verdampfer-Temperatursensor defekt. Den Verdampfer-Temperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Das Gerät stoppt die Kühlung nach einem Betriebszyklus von 50 Minuten. Wenn die Raumtemperatur im Kühlmodus für 50 Minuten lang auf 21 ⁰C oder darunter fällt, wird das Gerät vom Standardprogramm für 5 Minuten gestoppt. Keine Aktion erforderlich. Dies soll verhindern, dass die internen Kupferkühlrohre einfrieren. Das Gerät wird nach 5 Minuten den Betrieb fortsetzen. Dieser Vorgang wird kontinuierlich wiederholt.

TECHNISCHE DATEN Hinweis: Temperaturbereich im Betrieb:

Maximale Kühlleistung Minimale Kühlleistung Trockentemperatur / Feuchttemperatur (°C) 35/24 18/12

Für das Gerät gelten folgende Anschlusswerte Modell PAC-127068.1 Nennspannung 220-240V Nennfrequenz 50Hz Nenneingangsleistung 1345W Nennstrom 6.0A Kühlleistung 3500W (12000Btu/h) Trocknungsleistung (l/h)

Wert Handelsmarke Emerio Modellbezeichnung PAC-127068.1 Schallleistung (Kühlbetrieb) ≦65 dB(A) Bezeichnung des Kältemittels R290 (0,215 kg) Nenneingangsleistung im Kühlbetrieb (kW) 1,345 Bemessene Energieeffizienz 2,6 GWP (kgCO

Energieeffizienzklasse

Energieverbrauch bei Geräten mit Zweikreissystemen (kWh/h) K.A Energieverbrauch bei Geräten mit Einkreissystemen (kWh/h) 1,345 Leistungsverbrauch bei ausgeschaltetem Thermostat (W) K.A Leistungsverbrauch im Standby (W) 0,5 W Kühlleistung 3500 W Kältemittelleckagen verstärken den Klimawandel. Kältemittel mit geringerem globalem Erwärmungspotenzial verstärkt die globale Erderwärmung weniger als ein Kältemittel mit höherem Erwärmungspotenzial, wenn es in die Atmosphäre gelangt. Dieses Gerät enthält ein Kältemittel mit einem globalen Erderwärmungspotenzial von 3. Das hat folgende Bedeutung: Gelangt 1 kg dieses Kältemittels in die Atmosphäre, ist die Gefährdung durch die globale Erderwärmung über einen Zeitraum von 100 Jahren 3 Mal höher als bei CO2. Nie versuchen, den Kältekreislauf selbst zu unterbrechen oder das Produkt auf eigene Faust zu zerlegen, sondern stets einen Fachmann fragen. Energieverbrauch 1,345 kWh bei Modell PAC-127068.1 innerhalb von 60 Minuten bei Einsatz unter Standard-Prüfbedingungen. Der tatsächliche Energieverbrauch hängt davon ab, wie und wo das Gerät eingesetzt wird. Weitere Informationen erteilt: Emerio B.V. Customer service: Kundeninformation: Klantenservice: Oudeweg 115 T: +31 (0) 23 3034369 T: +49 (0) 3222 1097 600 T: +31 (0) 23 3034369 2031 CC Haarlem www.emerio.eu/service www.emerio.eu/service www.emerio.eu/service The Netherlands

Vor der Lieferung werden unsere Geräte einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Wenn, trotz aller Sorgfalt, während der Produktion oder dem Transport Beschädigungen aufgetreten sind, senden Sie das Gerät zurück an den Händler. Zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten hat der Käufer die Option, gemäß den folgenden Bedingungen Garantie zu fordern: Wir bieten eine 2-Jahres-Garantie für das erworbene Gerät, beginnend am Tag des Verkaufs. Wenn Sie ein defektes Produkt haben, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Verkäufer auf. Defekte, die aufgrund von unangemessenem Umgang mit dem Gerät entstehen und Störungen aufgrund von Eingriffen und Reparaturen Dritter oder das Montieren von nicht-Originalteilen werden nicht von dieser Garantie abgedeckt. Die Quittung immer aufbewahren, ohne Quittung wird jegliche Garantie ausgeschlossen. Bei Schäden durch Nichteinhalten der Bedienungsanleitung erlischt die Garantie, Wir sind für daraus resultierende Folgeschäden nicht haftbar. Für Materialschäden oder Verletzungen aufgrund falscher Anwendung oder Nichtbefolgen der Sicherheitshinweise sind wir nicht haftbar. Schäden an den Zubehörteilen bedeutet nicht, dass das gesamte Gerät kostenlos ausgetauscht wird. In diesem Fall kontaktieren Sie unseren Kundendienst. Zerbrochenes Glas oder Kunststoffteile sind immer kostenpflichtig. Schäden an Verbrauchsmaterialien oder Verschleißteilen, sowie Reinigung, Wartung oder Austausch der besagten Teile werden durch die Garantie nicht abgedeckt und sind deshalb kostenpflichtig.- 29 - UMWELTGERECHTE ENTSORGUNG Wiederverwertung – Europäischen Richtlinie 2012/19/EG Dieses Symbol zeigt an, dass das Produkt nicht zusammen mit Haushaltsabfällen entsorgt werden darf. Um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch unkontrollierte Abfallentsorgung zu verhindern, bitte verantwortungsbewusst entsorgen, um die nachhaltige Wiederverwertung von Ressourcen zu fördern. Nutzen Sie zur Rückgabe Ihres Altgeräts bitte die Rückgabe- und Sammelsysteme oder wenden Sie sich an den Händler bei dem Sie dieses Gerät erworben haben. Dieser kann das Gerät umweltschonend entsorgen. BATTERIEN MÜSSEN WIEDERVERWERTET ODER KORREKT ENTSORGT WERDEN. NICHT Ö FFNEN. NICHT WEGWERFEN, IN FEUER WERFEN ODER KURZSCHLIESSEN. Emerio B.V. Customer service: Kundeninformation: Klantenservice: Oudeweg 115 T: +31 (0) 23 3034369 T: +49 (0) 3222 1097 600 T: +31 (0) 23 3034369 2031 CC Haarlem www.emerio.eu/service www.emerio.eu/service www.emerio.eu/service The Netherlands Looking for spare parts? Have a look at www.spareparts.emerio.eu Sie brauchen Ersatzteile? Besuchen Sie www.ersatzteile.emerio.eu Onderdelen nodig? Kijk op www.onderdelen.emerio.eu- 30 - ANWEISUNGEN FÜ R DIE REPARATUR VON GERÄTEN, DIE R290 ENTHALTEN

1) Prüfung des Bereichs

Vor Arbeiten an Systemen, die zündfähige Kältemittel enthalten, sind Sicherheitskontrollen erforderlich, um für eine Minimierung des Zündrisikos zu sorgen. Zur Reparatur von Kälteanlagen müssen die folgenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, bevor Arbeiten an den Anlagen durchgeführt werden.

Die Arbeiten müssen unter kontrollierten Bedingungen ausgeführt werden, um das Risiko so gering wie möglich zu halten, dass während der Arbeiten zündfähige Gase oder Dämpfe vorhanden sind.

3) Allgemeines zum Arbeitsbereich

Das gesamte Wartungspersonal sowie andere, die in dem Arbeitsbereich tätig sind, müssen in die Art der auszuführenden Arbeiten eingewiesen werden. Arbeiten bei mangelndem Platzangebot sind zu vermeiden. Die Zone um den Arbeitsbereich herum muss abgesperrt werden. Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen innerhalb der Zone durch eine Kontrolle des zündfähigen Materials sicher gemacht wurden.

4) Prüfung auf Kältemittel

Mit einem geeigneten Kältemittel-Detektor muss der Bereich vor Beginn und während der Arbeiten auf das Vorhandensein eines Kältemittels überprüft werden, damit das technische Personal über eine potenziell zündfähige Atmosphäre informiert ist. Das verwendete Lecksuchgerät muss für die Erkennung von zündfähigen Kältemitteln geeignet sein, d. h. es darf keine Funken bilden und es muss angemessen versiegelt bzw. eigensicher sein.

5) Prüfung auf Feuerlöschgeräte

Falls Heißarbeiten an Kälteanlagen oder dazu gehörigen Komponenten durchzuführen sind, muss eine geeignete Feuerlöscheinrichtung griffbereit sein. Neben dem Einlaufbereich sollte ein Feuerlöschgerät mit Trockenpulver oder CO₂ bereit stehen.

6) Keine Zündquellen

Personen, die Arbeiten an einer Kälteanlage ausführen, bei denen Rohrleitungen freigelegt werden, in denen zündfähige Kältemittel geleitet werden oder wurden, dürfen Zündquellen keinesfalls auf eine Weise benutzen, die zu einer Brand- oder Explosionsgefahr führen kann. Alle möglichen Zündquellen wie etwa das Rauchen von Zigaretten sollten in genügend sicherem Abstand von dem Ort der Installation, Reparatur, Verlegung und Entsorgung fern gehalten werden, bei der unter Umständen zündfähiges Kältemittel an die Umgebung freigesetzt wird. Vor der Ausführung von Arbeiten muss der Bereich um die Anlage herum auf gefährliche Zündquellen oder Brandgefährdungen untersucht werden. „Rauchen verboten“ Schilder müssen aufgestellt werden.

7) Belüfteter Bereich

Der Arbeitsbereich muss sich im Freien befinden oder ausreichend belüftet werden, bevor die Anlage geöffnet wird oder Heißarbeiten durchgeführt werden. Für den gesamten Zeitraum der Arbeitsausführung muss ein gewisser Grad an Belüftung aufrechterhalten bleiben. Die Belüftung muss das freigesetzte Kältemittel sicher verteilen und vorzugsweise nach außen an die Atmosphäre befördern können.

8) Überprüfung der Kälteanlage

Sofern Elektrokomponenten auszuwechseln sind, müssen diese für den jeweiligen Zweck geeignet sein und die richtigen technischen Eigenschaften besitzen. Die Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften des Herstellers müssen stets befolgt werden. Im Zweifelsfall bei der technischen Abteilung des Herstellers rückfragen. Folgende Kontrollen müssen bei Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln durchgeführt werden: – Die Einfüllmenge muss der Größe des Raums entsprechen, in dem die Kältemittel enthaltenden Teile installiert werden; – Die Belüftungsmaschinen und Auslässe funktionieren einwandfrei und werden nicht blockiert; – Bei Einsatz eines indirekten Kältemittelkreislaufs muss der sekundäre Kreislauf auf Kältemittelaustritte geprüft werden;- 31 - – Die Kennzeichnungen an der Anlage sind deutlich sichtbar und leserlich. Nicht lesbare Kennzeichnungen und Schilder müssen korrigiert werden; – Kühlrohrleitungen oder Komponenten sind in Positionen installiert, in denen eine Gefährdung durch andere Stoffe, die Kältemittel enthaltende Komponenten angreifen können, unwahrscheinlich ist, es sei denn, die Komponenten bestehen aus Materialien, die stoffbedingt korrosionsresistent sind oder sie werden auf geeignete Weise vor Korrosion geschützt.

9) Prüfung elektrischer Geräte

Zu Reparatur- und Wartungsarbeiten an Elektroteilen gehören auch Sicherheits-Erstprüfungen sowie Arbeitsschritte zur Komponentenprüfung. Liegt ein Defekt vor, der die Sicherheit gefährden könnte, darf solange keine elektrische Versorgung an den Verbraucher angeschlossen werden, bis der Defekt zufriedenstellend behoben wurde. Sollte sich der Defekt nicht unmittelbar beheben lassen, jedoch der Betrieb fortgesetzt werden muss, muss auf eine angemessene Behelfslösung verwendet werden. Diese sollte dem Eigentümer der Anlage mitgeteilt werden, sodass alle Beteiligten informiert sind. Zu den Sicherheits-Erstprüfungen gehören folgende: Kondensatoren müssen entladen werden. Dies muss auf sichere Art und Weise geschehen, um eine Funkenbildung zu vermeiden; Beim Befüllen, Nachfüllen oder Spülen der Anlage dürfen keine stromführenden Komponenten und Leitungen frei liegen; Es muss eine durchgängige Verbindung zur Schutzerde vorhanden sein.

2. Reparaturen an versiegelten Komponenten

1) Bei Reparaturen an versiegelten Komponenten müssen alle elektrischen Versorgungseinrichtungen von

der Anlage getrennt werden, an der Arbeiten ausgeführt werden, bevor versiegelte Schutzvorrichtungen o. ä. entfernt werden. Falls eine elektrische Versorgung der Anlage während der Wartungsarbeiten unvermeidlich ist, muss eine permanent arbeitende Leckerkennung an den kritischsten Stellen vorgesehen werden, um vor eventuellen Gefahrensituationen zu warnen.

2) Besondere Aufmerksamkeit sollte den nachfolgenden Punkten geschenkt werden, um sicher zu stellen,

dass durch Arbeiten an den elektrischen Komponenten nicht die Umhausung soweit verändert wird, dass der Schutzgrad dadurch eingeschränkt wird. Dazu gehören unter anderem Kabelschäden, eine überhöhte Anzahl an Anschlüssen, Anschlüsse, die nicht nach Herstellerspezifikationen hergestellt werden, Schäden an Versiegelungen, eine falsche Montage von Kabeldurchführungen etc. Sicher stellen, dass das Gerät fest aufgestellt ist. Sicher stellen, dass weder Versiegelungen noch Dichtstoffe so sehr gealtert sind, dass sie ein Eindringen zündfähiger Atmosphären nicht mehr verhindern und somit ihren Zweck nicht mehr erfüllen können. Ersatzteile müssen den Spezifikationen des Herstellers entsprechen. HINWEIS: Die Verwendung von Silikondichtmitteln kann die Wirksamkeit mancher Leckdetektorgeräte beeinträchtigen. Eigensichere Komponenten müssen nicht elektrisch getrennt werden, bevor an ihnen gearbeitet wird.

3. Reparaturen an eigensicheren Komponenten

Keine permanenten induktiven oder kapazitiven Verbraucher an die Schaltung anlegen, wenn nicht dafür gesorgt ist, dass Spannung und Strom die zulässigen Grenzen für den Betrieb der Anlage überschreiten. Eigensichere Komponenten sind die einzigen Teile, an denen bei anliegendem Strom und zündfähiger Atmosphäre gearbeitet werden kann. Das Prüfinstrument muss die korrekten Bemessungswerte vorweisen. Komponenten nur durch Teile ersetzen, die vom Hersteller angegeben sind. Fremdteile können in der Atmosphäre einer Leckage zu einer Zündung des Kältemittels führen.

4. Kabelverbindungen

Kabelverbindungen auf Verschleiß, Korrosion, zu hohem Druck, Vibrationen, scharfe Kanten oder andere schädliche Umgebungsauswirkungen überprüfen. Bei der Prüfung sollten auch die Folgen von Alterung oder dauernden Vibrationen aufgrund von Kompressoren oder Lüftern berücksichtigt werden.- 32 -

5. Erkennung zündfähiger Kältemittel

Unter keinen Umständen dürfen potenzielle Zündquellen dafür benutzt werden, um Kältemittel-Leckagen zu lokalisieren oder zu detektieren. Ein Halogen-Lecksucher (oder jeder andere Detektor, der eine offene Flamme einsetzt) darf nicht benutzt werden.

6. Verfahren der Leckerkennung

Folgende Leckdetektor-Verfahren gelten als zulässig für Anlagen, die zündfähige Kältemittel enthalten. Elektronische Leckdetektoren müssen für die Erkennung zündfähiger Kältemittel eingesetzt werden, jedoch ist die Empfindlichkeit unter Umständen nicht ausreichend oder sie müssen neu kalibriert werden. (Detektorgeräte müssen in einem Kältemittel freien Bereich kalibriert werden.) Sicher stellen, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle für das verwendete Kältemittel darstellt. Das Leckdetektorgerät muss auf einen Prozentsatz des LFL des Kältemittels eingestellt werden und es muss für das eingesetzte Kältemittel kalibriert werden. Die entsprechende Menge Gas (maximal 25 %) ist zu bestätigen. Flüssige Leckdetektoren eignen sich für die meisten Kältemittel, jedoch müssen chlorhaltige Detektoren vermieden werden, da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren und Kupferrohrleitungen angreifen kann. Falls ein Leckverdacht besteht, sollten alle offenen Flammen entfernt bzw. gelöscht werden. Wenn ein Kältemittelleck gefunden wird und Hartlötarbeiten erforderlich sind, muss das gesamte Kältemittel aus der Anlage aufgefangen oder (durch Absperrschieber) in einen Teil der Anlage abgeschieden werden, der von der Leckstelle weit entfernt ist. Sauerstofffreier Stickstoff (OFN) muss anschließend zum Spülen der Anlage vor sowie während der Hartlötarbeiten eingesetzt werden.

7. Entfernen und Evakuierung

Wenn der Kältemittelkreis für Reparaturarbeiten oder für andere Zwecke unterbrochen wird, müssen herkömmliche Methoden verwendet werden. Es sollte dabei jedoch immer eine in der Praxis bewährte Vorgehensweise benutzt werden, da die Zündfähigkeit ein kritischer Punkt ist. Nach folgender Vorgehensweise richten:

  • Kältemittel entfernen;
  • Den Kreislauf mit einem Edelgas spülen;
  • Nochmals mit Edelgas spülen;
  • Den Kreislauf durch Trennschneiden oder Hartlöten öffnen. Das vorhandene Kältemittel in geeigneten Behältern auffangen. Um die Anlage sicher zu machen, mit sauerstofffreiem Stickstoff „spülen“. Der Vorgang muss eventuell mehrmals wiederholt werden. Für diese Aufgabe darf weder Druckluft noch Sauerstoff verwendet werden. Zum Spülen wird der Unterdruck in der Anlage mit sauerstofffreiem Stickstoff aufgehoben und weiter gefüllt, bis der Betriebsdruck erreicht ist. Danach wird der Stoff in die Atmosphäre entlüftet und der Unterdruck wieder hergestellt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis sich kein Kältemittel mehr in der Anlage befindet. Nach dem letzten Stickstoff-Spülgang wird die Anlage bis auf Atmosphärendruck entlüftet, damit die Arbeiten ausgeführt werden können. Dieser Vorgang ist ein absolutes Muss, wenn Hartlötarbeiten an den Rohrleitungen auszuführen sind. Dafür sorgen, dass der Auslauf der Unterdruckpumpe nicht in der Nähe von Zündquellen liegt und dass eine Belüftung verfügbar ist.

8. Vorgehensweise beim Befüllen

Abgesehen von den herkömmlichen Befüllungsarbeiten müssen die folgenden Anweisungen befolgt werden. – Bei Einsatz der Einfüllgeräte dafür sorgen, dass keine Verunreinigung durch verschiedene Kältemittel stattfindet. Schläuche oder Leitungen müssen so kurz wie möglich sein, um die Menge des darin enthaltenen Kältemittels zu minimieren. – Behälter müssen aufrecht gestellt werden. – Dafür sorgen, dass die Kälteanlage geerdet wird, bevor das Kältemittel eingefüllt wird.- 33 - – Nach Abschluss der Befüllung muss die Anlage gekennzeichnet werden (sofern nicht schon geschehen). – Es muss besonders darauf geachtet werden, dass die Kälteanlage nicht überfüllt wird. Vor dem Auffüllen der Anlage sollte diese mittels sauerstofffreiem Stickstoff druckgeprüft werden. Nach Abschluss der Befüllung und vor der Inbetriebnahme muss die Anlage auf Dichtheit geprüft werden. Vor dem Verlassen des Ortes muss ein anschließender Lecktest durchgeführt werden.

9. Außerbetriebnahme

Vor diesen Arbeiten ist es unerlässlich, dass sich der Techniker mit der Anlage und allen zugehörigen Details auskennt. Es gilt als gute Vorgehensweise, sämtliches Kältemittel sicher aufzufangen. Vor Ausführung der Arbeiten muss eine Ö l- und Kältemittelprobe genommen werden, falls vor der Wiederverwertung des Kältemittels eine Analyse durchgeführt werden muss. Bevor die Arbeit aufgenommen wird, muss unbedingt elektrischer Strom vorhanden sein. a) Die Anlage und ihre Funktionsweise müssen bekannt sein. b) Anlage elektrisch trennen. c) Vor den Arbeiten folgende Punkte sicher stellen:

  • Mechanische Transportanlage steht zur Verfügung, sofern diese für den Umgang mit den Kältemittelbehältern notwendig werden;
  • Die gesamte persönliche Schutzausrüstung steht zur Verfügung und wird korrekt eingesetzt;
  • Die Rückgewinnung wird von einer fachkundigen Person stets überwacht;
  • Die Anlagen und Behälter für die Rückgewinnung entsprechen den jeweiligen Standards. d) Falls möglich, die Kältemittelanlage entlüften. e) Sollte der Unterdruck nicht möglich sein, einen Verteiler vorsehen, damit das Kältemittel an verschiedenen Stellen der Anlage entnommen werden kann. f) Daran denken, den Behälter auf eine Waage zu stellen, bevor die Rückgewinnung stattfindet. g) Die Rückgewinnungsanlage starten und nach Anweisungen des Herstellers einsetzen. h) Die Behälter nicht überfüllen. (Nicht mehr als 80 % des flüssigen Füllvolumens).

i) Den maximalen Betriebsdruck des Behälters nicht überschreiten, auch nicht vorübergehend.

j) Wenn die Behälter korrekt befüllt wurden und der Vorgang abgeschlossen ist, müssen die Behälter und die Anlage möglichst bald vom Standort entfernt werden. Alle Absperrventile an der Anlage müssen verriegelt sein. k) Das aufgefangene Kältemittel darf nicht in eine andere Kälteanlage gefüllt werden, es sei denn, diese wurde gereinigt und überprüft.

An der Anlage muss eine Kennzeichnung angebracht werden, die auf die Außerbetriebnahme und Entleerung des Kältemittels hinweist. Die Kennzeichnung muss datiert und unterzeichnet werden. Darauf achten, dass Schilder an der Anlage auf das enthaltene zündfähige Kältemittel aufmerksam machen.

11. Wiederverwertung

Beim Entfernen von Kältemittel aus einer Anlage zwecks Wartung oder Außerbetriebnahme wird es als gute praktische Vorgehensweise empfohlen, sämtliches Kältemittel sicher zu entfernen. Beim Umfüllen von Kältemittel in Behälter ist sicher zu stellen, dass nur für die Wiederverwertung geeignete Behälter eingesetzt werden. Dafür sorgen, dass genügend Behälter zur Aufnahme der gesamten Anlagenbefüllung zur Verfügung stehen. Alle zu benutzenden Behälter sind für das wiederverwendete Kältemittel gekennzeichnet und beschriftet (z. B. Spezialbehälter für Kältemittelverwertung). Die Behälter müssen mit Überdruckventilen und geeigneten Absperrventilen in gutem Betriebszustand ausgestattet sein. Leere Wiederverwertungsbehälter werden entfernt und, sofern möglich, gekühlt, bevor die Wiederverwertung stattfindet. Die Wiederverwertungsvorrichtung muss sich in einem guten Betriebszustand befinden. Die vollständigen Unterlagen zu der Anlage müssen griffbereit sein und die Anlage muss für die Wiederverwertung zündfähiger- 34 - Kältemittel geeignet sein. Außerdem müssen mehrere Waagen zur Verfügung stehen und in gutem Zustand sein. Schläuche müssen vollständig mit dichten Kupplungsstücken zur Verfügung stehen und in gutem Zustand sein. Vor der Benutzung der Wiederverwertungsvorrichtung kontrollieren, ob sich diese in gutem Betriebszustand befindet, ordnungsgemäß instandgehalten wurde und ob alle zugehörigen elektrischen Komponenten versiegelt sind, um einen Zündvorgang zu verhindern, falls Kältemittel austritt. Im Zweifelsfall den Hersteller kontaktieren. Das abgefüllte Kältemittel muss im richtigen Auffangbehälter an den Kältemittel-Lieferanten zurückgeliefert werden. Dazu muss ein entsprechendes Altlasten-Transportavis ausgestellt sein. Kältemittel in Auffangbehältern und besonders in Fässern nicht vertauschen. Falls Kompressoren oder Kompressoröle entfernt werden müssen, ist dafür zu sorgen, dass diese bis zu einem geeigneten Maß aus der Anlage entfernt wurden, um sicher zu stellen, dass kein zündfähiges Kältemittel beim Schmierstoff verbleibt. Die Beseitigung muss ausgeführt werden, bevor der Kompressor an den Lieferanten zurückgesendet wird. Nur eine Elektroheizung am Kompressorgehäuse darf eingesetzt werden, um diesen Vorgang zu beschleunigen. Wenn Öl aus der Anlage abgelassen wird, muss dies sicher durchgeführt werden. Fachkenntnisse des Wartungspersonals Allgemeines Eine besondere Schulung ist neben der üblichen Einweisung in die herkömmlichen Reparaturschritte für Kälteanlagen erforderlich, wenn es sich um Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln handelt. In vielen Ländern wird diese Schulung von nationalen Fortbildungsinstituten durchgeführt, die für die Unterweisung nach den einschlägigen nationalen und vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Fachstandards akkreditiert sind. Die erlangte Fachkompetenz muss durch ein Zertifikat nachgewiesen sein. Schulung Zum Schulungsumfang sollten folgende Themen gehören: Informationen über das Explosionspotenzial zündfähiger Kältemittel, um deutlich zu machen, dass zündfähige Stoffe bei unachtsamer Handhabung gefährlich werden können. Informationen über potenzielle Zündquellen, insbesondere solche, die nicht offensichtlich sind wie etwa Anzünder, Lichtschalter, Staubsauger, Elektroheizungen. Informationen über die verschiedenen Sicherheitskonzepte: Unbelüftet – Die Sicherheit einer Anlage hängt nicht von der Belüftung des Gehäuses ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit nicht erheblich. Es ist dennoch möglich, dass sich ausgetretenes Kältemittel im Gehäuse abgesetzt hat und dass beim Öffnen des Gehäuses eine zündfähige Atmosphäre freigesetzt wird. Belüftetes Gehäuse – Die Sicherheit der Anlage hängt von der Belüftung des Gehäuses ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit erheblich. Auf eine ausreichende Belüftung sollte zuvor besonders geachtet werden. Belüfteter Raum – Die Sicherheit der Anlage hängt von der Raumbelüftung ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit nicht erheblich. Die Belüftung des Raums darf während der Reparaturarbeiten nicht abgeschaltet werden. Informationen über das Konzept versiegelter Komponenten und Gehäuse gemäß IEC 60079-15:2010. Informationen über die richtigen Arbeitsmethoden: a) Inbetriebnahme

  • Sicher stellen, dass der Werkstattbereich für die Kältemittelfüllung ausreicht oder dass die Belüftungsleitung korrekt montiert wurde.
  • Die Leitungen anschließen und einen Lecktest durchführen, bevor das Kältemittel eingefüllt wird.
  • Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. b) Wartung
  • Tragbare Geräte müssen im Freien oder in einer Werkstatt repariert werden, die für die Reparatur von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln besonders ausgestattet ist.
  • Am Ort der Reparatur auf eine ausreichende Belüftung achten.- 35 -
  • Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
  • Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen. Bei der Standardmethode für das Entladen an den Kondensatoranschlüssen entstehen in der Regel Funken.
  • Versiegelte Gehäuse müssen präzise wieder zusammengebaut werden. Verschlissene Dichtungen austauschen.
  • Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. c) Reparatur
  • Tragbare Geräte müssen im Freien oder in einer Werkstatt repariert werden, die für die Reparatur von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln besonders ausgestattet ist.
  • Am Ort der Reparatur auf eine ausreichende Belüftung achten.
  • Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
  • Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen.
  • Falls Hartlöten notwendig ist, müssen die folgenden Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden: – Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt. – Den Kältemittelkreislauf entleeren. – Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen. – Danach erneut entleeren. – Auszutauschende Teile herausschneiden, ohne Flamme. – Die Hartlötstelle während des Lötvorgangs mit Stickstoff spülen. – Vor dem Einfüllen des Kältemittels einen Lecktest durchführen.
  • Versiegelte Gehäuse müssen präzise wieder zusammengebaut werden. Verschlissene Dichtungen austauschen.
  • Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. d) Außerbetriebnahme
  • Wenn die Sicherheit bei der Außerbetriebnahme der Anlage beeinträchtigt ist, muss die Kältemittelbefüllung vor der Außerbetriebnahme entfernt werden.
  • Für ausreichende Belüftung am Anlagenstandort sorgen.
  • Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
  • Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen.
  • Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt.
  • Den Kältemittelkreislauf entleeren.
  • Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen.
  • Danach erneut entleeren.
  • Bis zum Atmosphärendruck mit Stickstoff befüllen.
  • An der Anlage ein Schild anbringen, das auf das entfernte Kältemittel hinweist. e) Entsorgung
  • Am Arbeitsort auf eine ausreichende Belüftung achten.
  • Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt.- 36 -
  • Den Kältemittelkreislauf entleeren.
  • Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen.
  • Danach erneut entleeren.
  • Den Kompressor herausschneiden und das Öl ablassen. Transport, Kennzeichnung und Aufbewahrung von Anlagen, die zündfähige Kältemittel verwenden Transport von Anlagen, die zündfähiges Kältemittel enthalten Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass zusätzliche Transportvorschriften für Anlagen mit zündfähigen Gasen vorhanden sein können. Die Höchstanzahl an Anlagenteilen oder die Konfiguration der Anlage, die zusammen transportiert werden dürfen, wird von den jeweils geltenden Transportvorschriften bestimmt. Kennzeichnung der Anlage mittels Schildern Schilder für ähnliche Anlagen, die generell in einem Arbeitsbereich eingesetzt werden, werden von örtlichen Vorschriften geregelt und legen die Mindestanforderungen an die Sicherheit und/oder an das Vorsehen von Warnschildern an einem Arbeitsort fest. Alle vorgeschriebenen Schilder müssen instandgehalten werden. Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass die Mitarbeiter geeignete und ausreichende Anweisungen und Unterweisungen über die Bedeutung der jeweiligen Sicherheitsschilder und über die Maßnahmen erhalten, die in Verbindung mit diesen Schildern zu ergreifen sind. Die Wirkung der Schilder darf nicht durch ein Übermaß an Beschilderungen beeinträchtigt werden, die gemeinsam verwendet werden. Alle verwendeten Piktogramme sollten so einfach wie möglich gehalten werden nur die wichtigsten Angaben enthalten. Entsorgung von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln Dazu wird auf die nationalen Vorschriften verwiesen. Aufbewahrung von Anlagen/Geräten Die Anlagen sollten den Herstelleranweisungen entsprechend aufbewahrt werden. Aufbewahrung verpackter (nicht verkaufter) Anlagen Der Schutz für verpackte Ware beim Einlagern sollte so konstruiert sein, dass mechanische Schäden an der Anlage in der Verpackung nicht zu einem Austreten von Kältemittel führen. Die Höchstanzahl der Anlagen, die zusammen eingelagert werden dürfen, ist in den örtlichen Vorschriften vorgeschrieben.- 37 - Mode d'emploi – French

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Produktinformationen

Marke : Emerio

Modell : PAC127068.1

Kategorie : Klimaanlage