PAC127033.1 - Klimaanlage Emerio - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PAC127033.1 - Emerio und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PAC127033.1 von der Marke Emerio.
BEDIENUNGSANLEITUNG PAC127033.1 Emerio
1. Lesen und bewahren Sie diese Anleitungen auf. Achtung:
Die Bilder in der Bedienungsanleitung dienen nur zur Veranschaulichung.
2. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von
Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ohne Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn diese durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt werden oder von ihr Anweisungen erhielten, wie das Gerät sicher zu benutzen ist und sie auf die Risiken aufmerksam gemacht wurden.
3. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
4. Kinder sollten dieses Gerät nicht unbeaufsichtigt reinigen
5. Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt
wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
6. Nur in geschlossenen Räumen verwenden.
7. Das Gerät nicht in der Nähe von Zündquellen oder dort
verwenden, wo Ö lspritzer entstehen können. Vor- 26 - direktem Sonnenlicht und Spritzwasser schützen und nicht in der Nähe eines Bades, eines Wäscheraums, einer Dusche oder eines Schwimmbads aufstellen.
8. Die Finger nicht in den Luftauslass stecken. Kinder
besonders auf diese Gefahren hinweisen.
9. Während des Transports und beim Aufbewahren das
Gerät aufrecht abstellen, damit der Kompressor in korrekter Position bleibt.
10. Das Gerät vor dem Reinigen oder Verstellen immer
ausschalten und vom Netz trennen.
11. Um Brände zu vermeiden, darf das Gerät nicht zugedeckt
12. Alle für das Klimagerät verwendeten Steckdosen müssen
die örtlichen Sicherheitsbestimmungen für Elektrogeräte erfüllen. Ggf. die Voraussetzungen hierfür überprüfen.
13. Bei der Geräteinstallation müssen die nationalen
Vorschriften für die Elektroverdrahtung beachtet werden.
14. Im Falle einer Reparatur oder Wartung am Gerät einen
Vertragskundendienst kontaktieren.
15. Nicht am Netzkabel ziehen, das Kabel verändern oder in
Wasser tauchen. Durch das Ziehen oder Zweckentfremden des Netzkabels können Geräteschäden und Stromschläge hervorgerufen werden.
16. Die nationalen Vorschriften für Gasverbraucher müssen
17. Reparaturen dürfen nur gemäß Empfehlungen des
Herstellers vorgenommen werden. Reparatur- und Wartungsarbeiten, für die anderes Fachpersonal erforderlich ist, müssen unter Beaufsichtigung einer Person durchgeführt werden, die sich mit dem Einsatz zündfähiger Kühlmittel auskennt.
18. Zum Unterbrechen oder Abstellen des Geräts nicht den
Netzstecker ziehen. Das kann Stromschläge oder Brände aufgrund der Wärmefreisetzung hervorrufen.
19. Netzstecker ziehen, falls seltsame Geräusche, Gerüche
oder Rauch aus dem Gerät aufsteigen.
20. Zum Anschließen des Geräts immer eine geerdete
Steckdose verwenden.- 27 -
21. Im Falle einer Beschädigung das Gerät ausschalten, vom
Netz trennen und zwecks Reparatur einen Vertragskundendienst kontaktieren.
22. Bis auf die vom Hersteller empfohlenen Hilfsmittel keine
anderen Mittel einsetzen, um den Abtauvorgang zu beschleunigen oder das Gerät zu reinigen.
23. Verwenden Sie kein Verlängerungskabel oder einen
24. Berühren Sie nicht die Aluminiumlamellen hinter dem
25. Der Abluftschlauch muss vor mechanischen
Beschädigungen geschützt werden und darf nicht an einer unbelüfteten Stelle installiert werden, wenn dieser Raum kleiner als 13 m² ist.
26. Das Gerät muss in einem Raum aufbewahrt werden, in
dem sich keine dauerhaft funktionierenden Zündquellen befinden (z. B. offene Flammen, ein in Betrieb befindliches gasbetriebenes Gerät oder eine in Betrieb befindliche Elektroheizung).
27. Nicht hineinstechen oder verbrennen.
28. Wir weisen darauf hin, dass Kältemittel unter Umständen
29. Dieses Gerät enthält gasförmiges Kältemittel vom Typ
R290. R290 ist Kältemittel in Gasform, dass den europäischen Umweltrichtlinien entspricht. Der Kältemittelkreislauf darf an keiner Stelle durchstoßen werden.
30. Wird das Gerät in einem unbelüfteten Bereich installiert,
betrieben oder aufbewahrt, muss der Raum so konzipiert sein, dass sich kein ausgelaufenes Kältemittel sammeln und zu einer Brand- oder Explosionsgefahr werden kann, falls das Kältemittel durch eine Elektroheizung, Ofen oder eine andere Zündquelle gezündet wird.
31. Das Gerät muss so gelagert werden, dass keine
mechanischen Defekte auftreten können.
32. Die Person, die arbeiten am Kältemittelkreislauf ausführt
oder diesen betreibt, muss ein entsprechendes Zertifikat vorlegen können, das von einem akkreditierten Institut- 28 - ausgestellt wurde und nachweist, dass die Person über die Fachkompetenzen zur industriekonformen Handhabung von Kältemitteln verfügt.
33. Bei der Ausführung von Reparaturen müssen die
Empfehlungen des Herstellers zugrunde gelegt werden. Wartungs- und Reparaturarbeiten, für die weiteres Fachpersonal erforderlich ist, müssen unter der Aufsicht einer Person durchgeführt werden, die sich mit der Verwendung zündfähiger Kältemittel auskennt.
34. Die folgenden Absätze bei der Reparatur von Geräten mit
R290 Kältemittel beachten.
35. Nach dem Transport an einen anderen Ort muss das
Gerät immer mindestens 2 Stunden ruhen. Warnung: Brandgefahr / zündfähiges Material. Anleitungen lesen. Bedienungsanleitung; Betriebsanleitung. Symbol für Reparatur/Wartung; technische Anleitung lesen. Warnung: Belüftungsöffnungen von Blockaden frei halten. Warnung: Das Gerät muss in einem gut belüfteten Raum stehen, dessen Größe mit den Raumangaben in den technischen Daten übereinstimmt. Ein Mindestabstand von 50 cm sollte um das Gerät herum eingehalten werden. Das Gerät muss in einem Raum installiert, betrieben und aufbewahrt werden, dessen Bodenfläche größer ist als 13
BEZEICHNUNG DER EINZELTEILE
2. Luftauslass mit verstellbarer Jalousie
5. Lufteinlass (mit Filterdeckel)
7. Obere Ablassöffnung (mit Stopfen verschlossen)
8. Untere Ablassöffnung (mit Stopfen verschlossen)
9. Netzkabelaufbewahrung
10. Ablaufschlauch nur für oberen Ablassöffnung
11. Schlauchanschluss
14. Fensterdurchführung
15. Schraube für Fensterdurchführung / Unterlegscheibe / Flügelmutter
16. Fernbedienung- 30 -
3. Schlafmodus-Taste
8. Taste Ventilatorstufe
A. Betriebsanzeige B. Anzeigeleuchte Kühlmodus C. Anzeigeleuchte Trockenmodus D. Anzeigeleuchte Ventilatormodus E. Anzeigeleuchte Heizmodus F. Anzeigeleuchte Schlafmodus G. Schwenkanzeigeleuchte H. Anzeigeleuchte hohe Lüfterstufe
I. Anzeigeleuchte mittlere Lüfterstufe
J. Anzeigeleuchte schwacher Ventilatorbetrieb K. WLAN-Anzeigeleuchte L. Anzeigeleuchte für Zeitschaltuhr Fernbedienung Dieses Gerät verfügt über eine Fernbedienung. Schieben Sie an der Rückseite der Fernbedienung den Deckel des Batteriefachs ab, legen Sie zwei 1,5 V AAA-Batterien ein (achten Sie dabei auf die Ausrichtung der Pole) und verschließen Sie das Fach erneut. Falls die Fernbedienung längere Zeit nicht genutzt wird, nehmen Sie die Batterien aus der Fernbedienung. Die Batterien aus der Reichweite von Kindern fern halten. Im Folgenden werden die Funktionen der Fernbedienungstasten aufgeführt.
j. Schwenkfunktion k. Ventilatorgeschwindigkeit
4. Taste Ventilatorstufe
6. Schlafmodus-Taste
10. Taste Trockenmodus
INBETRIEBNAHME Das Gerät muss über eine Abluftleitung nach außen entlüftet werden, damit die Abluft, , die Abwärme und Feuchtigkeit enthält, aus dem Raum entweichen kann. Der Abluftschlauch darf nicht ausgetauscht oder verlängert werden. Andernfalls sinkt dadurch die Abluftleistung oder das Gerät schaltet sich schlimmstenfalls aufgrund des geringen Gegendrucks ab. Stellen Sie das Gerät auf einer ebenen Fläche auf. Der Luftauslass darf nicht verdeckt sein. Um das Gerät herum sollte ein Mindestabstand von 50 cm eingehalten werden, um für eine ausreichende Luftumwälzung zu sorgen. Das Gerät darf nicht in einem Wäscheraum aufgestellt werden. Verbinden Sie den Schlauchanschluss mit einem Ende des Abluftschlauchs. Setzen Sie den Fensteraufsatz auf das andere Ende des Abluftschlauchs. Montage des Fensteranschlusses: Platine B unter Platine A schieben. Dann die mitgelieferte Schraube durch das kleine Loch an Platine A führen, wobei die flache Seite der Schraube in der mittleren Nut von Platine B steckt. Passen Sie die Platinen auf die gewünschte Länge ein, die für Ihr Fenster benötigt wird. Schrauben Sie zur Fixierung der Platinen nun die Unterlegscheibe ein und danach oben die Schmetterlingsmutter. Verbinden Sie den Abluftschlauch mit dem Fensteranschluss, indem Sie den Fensteraufsatz an der dafür vorgesehenen Stelle in Platine A einstecken.- 32 - Schließen Sie Ihr Fenster, um den Fensteranschluss zu befestigen. Für einen höchstmöglichen Wirkungsgrad empfiehlt es sich, den Spalt zwischen dem Fensteranschluss und dem Fensterrahmen abzudichten. Stecken Sie den Anschluss für den Abluftschlauch am Luftauslass in der Geräterückseite ein. Passen Sie die Länge des Abluftschlauchs an und achten Sie dabei darauf, den Schlauch nicht zu knicken. Stellen Sie das Gerät in der Nähe einer geeigneten Netzsteckdose auf.
BETRIEB *Wenn der Aufstellort des Geräts verändert wurde, lassen Sie das Gerät mindestens 2 Stunden lang ruhen. Vergewissern Sie sich vor der Nutzung des Geräts, ob der Abluftschlauch korrekt angeschlossen wurde. Das Gerät an eine Steckdose anschließen.
Drücken Sie zum Einschalten die Betriebstaste. Das Gerät nimmt nun den Betrieb auf. Die Betriebstaste erneut drücken, um das Gerät auszuschalten.
- Bedienfeldtasten: Die Taste Mode drücken, um zwischen Kühlen, Trocknen, Ventilator und Heizen umzuschalten. Nach Auswahl des Betriebsmodus leuchtet die entsprechende Anzeigeleuchte auf. - Fernbedientasten: Zur Auswahl der gewünschten Betriebsart direkt die Tasten auf der Fernbedienung drücken. Nach Auswahl des Betriebsmodus leuchtet die entsprechende Anzeigeleuchte auf. Hinweis: Das Symbol “ ”/” ” leuchtet auf dem Front-Display, um den gewählten Kühl- bzw. Heizen anzuzeigen. Kein Symbol für Trocknungs- oder Lüfterbetrieb.- 33 -
Der Kompressor wird zugeschaltet, sobald die Raumtemperatur höher als die Solltemperatur ist. Ist die Raumtemperatur niedriger als die Solltemperatur, schaltet sich der Kompressor aus, während der Ventilator in der gewählten Stufe läuft. Hinweis: Während des Kompressorbetriebs vibriert das Gerät leicht. Dies ist normal und harmlos.
Der Ventilator läuft auf niedriger Stufe. Die Ventilatorstufe und -temperatur können nicht verstellt werden. Der Kompressor wird je nach Raumtemperatur wie folgt angesteuert: > 25°C Der Kompressor schaltet sich nach 15 Minuten Betrieb ab und läuft nach 3 Minuten wieder an. 20°C ≤ Raumtemperatur ≤ 25°C Der Kompressor hält nach 10 Minuten Betrieb an und schaltet sich nach 3 Minuten wieder an. 15°C < Raumtemperatur < 20°C Der Kompressor hält nach 6 Minuten Betrieb an und schaltet sich nach 3 Minuten wieder an. Raumtemperatur ≤ 15°C Der Kompressor hält an und startet wieder, sobald die Raumtemperatur ≥ 17°C beträgt.
Die Funktion zur Temperaturregulierung kann im Ventilatormodus nicht genutzt werden. Im Ventilatormodus wird die Raumluft umgewälzt, aber nicht gekühlt.
Wenn die Zimmertemperatur höher als die eingestellte Temperatur ist, hört das Gerät auf zu heizen. Wenn die Zimmertemperatur niedriger als die eingestellte Temperatur ist, aktiviert das Gerät die Heizfunktion.
3. Schlafmodus-Taste (kann nur im Kühl- und Heizmodus angewählt werden)
Drücken Sie die Schlafmodus-Taste, um den Schlafmodus zu aktivieren. Die Schlafmodus-Anzeigeleuchte leuchtet auf. Im Schlafmodus läuft das Gerät automatisch bei niedriger Ventilatorstufe. Die Stufe kann nicht manuell verstellt werden. - Im Kühlmodus: Die eingestellte Temperatur erhöht sich in den ersten beiden Stunden um 1°C pro Stunde und bleibt dann unverändert. - Im Heizmodus: Die eingestellte Temperatur sinkt in den ersten beiden Stunden um 1°C pro Stunde und bleibt dann unverändert. Nach 12 Stunden im Ruhemodus schaltet sich das Gerät automatisch aus.
4. Tasten zur Hochsetzung der Temperatur/des Timers & zur Herabsetzung der Temperatur/des Timers
Die Temperaturregulierung ist nur im Kühl- und Heizmodus möglich. Drücken Sie die Taste „ “/„ “, um die gewünschte Raumtemperatur zwischen 16°C und 32°C einzustellen. Die Tasten dienen auch zur Einstellung des Timers. Mit jedem Tastendruck erhöht/verringert sich der entsprechende Wert um 1 °C bzw. 1 Stunde. Hinweis: Im Kühl- oder Heizmodus wird die eingestellte Temperatur auf dem Digitaldisplay angezeigt; im Lüfter- oder Trockenmodus wird die Raumtemperatur auf dem Digitaldisplay angezeigt.- 34 -
Die Taste für die Schwenkbewegung drücken, um die Schwenkfunktion zu aktivieren. Die Abdeckung über dem Luftauslass bewegt sich langsam. Um die Schwenkbewegung zu stoppen, einfach die Taste noch einmal drücken.
6. Taste Ventilatorstufe
Drücken Sie die Ventilatorstufentaste, um zwischen niedriger, mittlerer und hoher Stufe umzuschalten. Die Anzeigeleuchte für die gewählte Stufe schaltet sich ein. Auf der Fernbedienung kann auch auf „AUTO“ gestellt werden. Das Gerät passt die Ventilatorgeschwindigkeit dabei automatisch an die Raumtemperatur an. Hinweis: Im Trockenmodus kann die Ventilatorstufe nicht selbst ausgewählt werden. Im Heizmodus wird die Ventilatorgeschwindigkeit je nach Temperatur um den Luftauslass herum automatisch zwischen einer niedrigen und hohen Stufe geregelt.
Einschaltautomatik einstellen - Die Timer-Taste drücken, während das Gerät ausgeschaltet ist („OFF“); auf dem Digital-Display blinkt „00“ auf. - Drücken Sie die Taste zur Hoch- oder Herabsetzung des Timers, um eine gewünschte Einschaltzeit zwischen 1 und 24 Stunden auszuwählen. Das Digital-Display blinkt einige Sekunden lang, dann wird die Timer-Einstellung bestätigt. Die „Timer ON“-Anzeigeleuchte leuchtet auf. - Sobald die eingestellte Zeit erreicht ist, schaltet sich das Gerät automatisch ein. Ausschaltautomatik einstellen - Die Timer-Taste drücken, während das Gerät eingeschaltet ist („ON“); auf das Digital-Display blinkt „00“ auf. - Drücken Sie die Taste zur Hoch- oder Herabsetzung des Timers, um eine gewünschte Ausschaltzeit zwischen 1 und 24 Stunden auszuwählen. Das Digital-Display blinkt einige Sekunden lang, dann wird die Timer-Einstellung bestätigt. Die „Timer ON“-Anzeigeleuchte leuchtet auf. Das Digitaldisplay zeigt erneut die Temperatur an. - Sobald die eingestellte Zeit erreicht ist, schaltet sich das Gerät automatisch aus. Um die Timer-Einstellung zu ändern, drücken Sie zuerst die Timer-Taste und danach die „ “-/„ “-Taste, um die Sollzeit zu ändern. Wird der Timer auf 0 („00“) eingestellt, wird die Timer-Funktion deaktiviert und die Anzeigeleuchte „Timer ON“ erlischt. Hinweis: Um zwischen der Temperatureinheit (Celsius oder Fahrenheit) zu wechseln, halten Sie die Modus-Taste des eingeschalteten Gerätes 3 Sekunden lang gedrückt oder drücken Sie einfach die °C/°F-Umstelltaste auf der Fernbedienung. Alle Bilder dienen nur zur Veranschaulichung. Genaue Angaben finden Sie am jeweils gelieferten Gerät. ABTAU-AUTOMATIK Bei niedrigen Raumtemperaturen kann es im Betrieb zu Frostbildung am Verdampfer kommen. Das Gerät beginnt automatisch mit dem Abtauen und die Kontrollleuchte des Netzschalters blinkt. Die Abtaufunktion wird folgendermaßen gesteuert: Wenn das Gerät im Kühl-, Heiz- oder Trockenmodus arbeitet und die Verdampferrohr-Temperatur niedriger ist als -1°C, schaltet sich der Kompressor 10 Minuten lang ab, bis die Rohrtemperatur auf 7 °C gestiegen ist. Das Gerät schaltet sich dann wieder ein.- 35 - ÜBERSPANNUNGSCHUTZ Bei einem Stromausfall dauert es bis zum erneuten Start des Kompressors 3 Minuten, damit der Kompressor geschont wird. WASSER ABLASSEN Manuelle Entwässerung: Im Geräteinneren wird Kondenswasser rückgewonnen. Dieser Vorgang ist nicht sichtbar. Das Kondenswasser wird zwischen dem Kondensator und der Wasserschale im Inneren des Geräts zum Teil permanent zurückgeführt. Steigt der Wasserstand bis zur oberen Marke, wird im Digital-Display der Fehlercode „Ft“ für einen hohen Wasserstand angezeigt, um Sie daran zu erinnern, Wasser abzulassen. Ziehen Sie den Netzstecker des Geräts und schieben Sie das Gerät an einen geeigneten Ort. Ziehen Sie den Stopfen von der unteren Ablassöffnung ab, um das Wasser vollständig ablaufen zu lassen. Stecken Sie den Stopfen nach dem Entleeren wieder auf die Ablassöffnung. Andernfalls tritt Wasser aus dem Gerät aus und der Raum wird feucht. Dauerablauf: Um mit dem Gerät im Dauerbetrieb zu trocknen, zu heißen oder zu kühlen, muss das Wasser über den mitgelieferten Ablaufschlauch permanent abgeführt werden. Ziehen Sie den Gerätestecker aus der Steckdose und ziehen Sie den Stopfen an der oberen Ablauföffnung heraus. Schließen Sie den mitgelieferten Ablaufschlauch an die obere Ablauföffnung an und lassen Sie das Wasser in einen Eimer ab. Stellen Sie sicher, dass sich der Auslauf des Schlauchs über dem Eimer befindet und das Wasser ungehindert aus dem Gerät strömen kann. WLAN-VERBINDUNGSANLEITUNG (Die APP-Anleitung wird unter Umständen nicht regelmäßig aktualisiert. Grund dafür kann eine Aktualisierung der Software-Version oder eine andere Ursache sein. Diese Anleitung dient nur als Leitfaden. Das nachfolgende Beispiel zeigt die englische Version der Mobilfunk-App für iOS.):
1. Stellen Sie das Gerät innerhalb von 5 Metern von Ihrem Router auf.
2. Suchen Sie im App Store (für iOS) oder Google Play (für Android) nach „Smart Life — Smart Living“ oder
scannen Sie einfach den unten abgebildeten QR-Code, um die „Smart Life“-App herunterzuladen.
3. Registrieren Sie sich oder melden Sie sich in Ihrem App-Konto an. Tippen Sie oben rechts auf das „+“ oder
auf die Schaltfläche „Gerät hinzufügen“, um Ihr Gerät hinzuzufügen.
4. Suchen Sie nach „Large Home Appliances“ und tippen Sie auf das Symbol „Portable Air Conditioner
(Wi-Fi)“.- 36 - In einer Meldung werden Sie aufgefordert, ein 2,4 GHz WLAN zu verwenden. 5 GHz WLANs werden von dieser Anwendung nicht unterstützt. Geben Sie Ihr WLAN-Passwort ein, um sich mit dem WLAN zu verbinden. Abb.1. wird angezeigt.
5. Prüfen Sie nun, ob die WLAN-Anzeigeleuchte blinkt. Ist dies nicht der Fall, halten Sie die Timer-Taste auf
dem Bedienfeld 5 Sekunden lang gedrückt, bis die WLAN-Anzeigeleuchte („Wi-Fi“) blinkt.
6. Tippen Sie in Abb. 1 auf „Weiter“. Abb. 2 wird angezeigt. Stellen Sie nun das Verhalten der
Kontrollleuchte fest. Wenn die Wi-Fi-Anzeige schnell blinkt, tippen Sie auf „Blink Quickly“. Warten Sie, bis Abb. 4 erscheint. Tippen Sie dann oben rechts auf „Done“. Nun können Sie Ihr Gerät mit der Bedienoberfläche in Abb.5 bedienen. Tippen Sie auf die Schaltflächen, um Ihr Gerät einzustellen. Wenn die Wi-Fi-Anzeige langsam blinkt, tippen Sie auf „Blink Slowly“. Tippen Sie in Abb. 3 weiter auf „Go to Connect“, um Ihr Mobiltelefon mit dem Hotspot des Geräts „SmartLife-XXXX“ zu verbinden. Rufen Sie die App. wieder auf, wenn der Hotspot verbunden ist. Warten Sie, bis Abb. 4 erscheint. Tippen Sie dann oben rechts auf „Done“. Nun können Sie Ihr Gerät mit der Bedienoberfläche in Abb.5 bedienen. Tippen Sie auf die Schaltflächen, um Ihr Gerät einzustellen.
Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3- 37 - Abb. 4 Abb. 5 Mehr Funktionen: Tippen Sie auf die Schaltfläche „More“, um einen Timer, einen Ruhemodus, eine Schwenkfunktion und die Umschaltung zwischen °C und °F einzustellen.
Zum Einstellen eines Timers müssen Sie einen Zeitplan hinzufügen. Speichern Sie den Zeitplan nach dem Einstellen, indem Sie oben rechts auf „Save“ tippen. Um die Timer-Einstellung zu löschen, wischen Sie die entsprechende Zeile nach links und tippen Sie auf „Delete“.- 38 -
Hinweis: Falls sich die Netzwerkumgebung für das Gerät geändert hat, muss es erneut konfiguriert werden. Sobald die WLAN-Anzeigeleuchte blinkt, wartet das Gerät auf die Kopplung. Wenn die WLAN-Anzeigeleuchte weiterhin leuchtet, wurde die WLAN-Verbindung hergestellt. Wenn die Wi-Fi-Anzeigeleuchte erlischt, wurde das WLAN ausgeschaltet.
REINIGUNG UND WARTUNG
Vor dem Reinigen oder falls Sie Komponenten entfernen möchten, ziehen Sie unbedingt den Gerätestecker aus der Steckdose. Zum Reinigen des Geräts kein Benzin oder sonstige Chemikalien verwenden. Das Gerät nicht direkt abwaschen. Luftfilter reinigen (alle zwei Wochen) An den Filtern sammelt sich Staub an, der den Luftstrom beeinträchtigt. Der eingeschränkte Luftstrom verringert die Effizienz des Systems und wenn der Filter verstopft ist, kann das Gerät beschädigt werden. Die Luftfilter müssen regelmäßig gereinigt werden. Zur einfachen Reinigung sind sie abnehmbar. Betreiben Sie das Gerät nicht ohne Luftfilter, da sonst der Verdampfer (hinter dem Luftfilter) verunreinigt werden kann.
1. Entfernen Sie die Luftfilter A und B mit einem Schraubendreher auf der Rückseite des Geräts.
2. Saugen Sie den Staub mit einem Staubsauger von den Filtern ab.
3. Wenden Sie die Filter und spülen Sie sie unter fließendem Wasser aus. Das Wasser muss in
entgegengesetzter Luftstromrichtung durch die Filter fließen.
4. Legen Sie die Filter beiseite und lassen Sie sie vollständig an der Luft trocknen, bevor Sie sie wieder
einsetzen. Vorsicht! Berühren Sie die Verdampferoberfläche nicht mit bloßer Hand, da Sie sich hierbei an den Fingern verletzten könnten.- 39 - Flächen reinigen Die Flächen zunächst mit einem Neutralreiniger und einem feuchten Lappen abwischen, danach mit einem trocknen Tuch abwischen. AUFBEWAHRUNG Langzeitlagerung: Wenn Sie das Gerät über einen längeren Zeitraum (mehr als einige Wochen) nicht benutzen, reinigen Sie es am besten und trocknen Sie es vollständig. Bitte lagern Sie das Gerät gemäß den folgenden Schritten:
1. Ziehen Sie den Gerätestecker und montieren Sie den Abluftschlauch und die Fensterdurchführung ab.
Heben Sie die Teile zusammen mit dem Gerät auf.
2. Lassen Sie das restliche Wasser aus dem Gerät ab.
3. Reinigen Sie die Filter und lassen Sie die Filter in einem schattigen Bereich vollständig trocknen.
4. Setzen Sie die Filter wieder ein.
5. Das Gerät muss bei der Lagerung aufrecht stehen bleiben.
6. Stellen Sie das Gerät in einem belüfteten, trockenen Innenraum sicher ab, der frei von korrosiven Gasen
ist. Achtung: Der Verdampfer im Inneren des Geräts muss vor dem Verpacken des Gerätes getrocknet werden, um Beschädigungen der Bauteile und Schimmelbildung zu vermeiden. Trennen Sie das Gerät vom Netz und stellen Sie es tagelang an einen trockenen, offenen Ort, um es trocknen zu lassen. Eine andere Möglichkeit zum Trocknen besteht darin, das Gerät einzuschalten, auf eine niedrige Ventilatorstufe zu stellen und solange laufen zu lassen, bis die Ablaufleitung trocken ist. Das Geräteinnere ist dann trocken und eine Bildung von Schimmelpilzen wird verhindert. PROBLEMBEHEBUNG Probleme Mögliche Ursachen Lösungen Das Gerät geht nicht in Betrieb. Prüfen Sie, ob eine sichere Stromversorgung besteht. Verbinden Sie das Gerät sicher mit dem Stromnetz. Prüfen Sie, ob der Wasserstand-Fehlercode „Ft“ angezeigt wird. Lassen Sie das angesammelte Wasser ablaufen. Für einen regulären Betrieb muss die Umgebungstemperatur zwischen 5 °C und 35 °C liegen. Prüfen Sie die Raumtemperatur. Sobald die Raumtemperatur wieder in diesem Bereich (5 °C – 35 °C) liegt, kann das Gerät regulär in Betrieb genommen werden. Unzureichende Kühlung im Kühlmodus Die Türen oder Fenster sind nicht geschlossen. Stellen Sie sicher, dass alle Fenster und Türen geschlossen sind. Im Raum befinden sich Wärmequellen. Die Wärmequellen nach Möglichkeit entfernen. Der Abluftschlauch ist nicht angeschlossen oder versperrt. Den Abluftschlauch anschließen bzw. freimachen. Die Temperatureinstellung ist zu hoch. Die Temperatur zurückstellen. Der Luftein- oder -auslass ist blockiert. Luftein- oder -auslass reinigen. Laut im Betrieb Der Untergrund ist nicht eben oder nicht flach genug. Gerät nach Möglichkeit auf einer ebenen Fläche aufstellen. Prüfen Sie, ob Geräteteile locker sind und vibrieren. Lockere Teile sichern und festziehen.- 40 - Das Geräusch wird durch das umgewälzte Kältemittel erzeugt. Das ist normal. Im Digital-Display wird der Code „E0“ angezeigt Kommunikationsfehler zwischen der Hauptplatine und dem Digital-Display. Überprüfen Sie den Kabelbaum dem Digital-Display. Wenden Sie sich zur Reparatur an einen zugelassenen Techniker. Im Digital-Display wird der Code „E1“ angezeigt Raumtemperatursensor ist defekt. Den Raumtemperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Der Code „E2“ wird im Digital-Display angezeigt Verdampfer-Temperatursensor defekt. Den Verdampfer-Temperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Im Digital-Display wird der Code „Ft“ angezeigt Warnmeldung „Wasser voll“ Das Wasser ablaufen lassen.
TECHNISCHE DATEN Für das Gerät gelten folgende Anschlusswerte Modell PAC-127033.1 Nennspannung 220-240 V Nennfrequenz 50 Hz Nenneingangsleistung/-strom für den Kühlmodus 1560W/6.9A Nenneingangsleistung/-strom für den Heizmodus 1300W/5.8A Kühlleistung 4100W Heizleistung 3220W Trocknungsleistung (l/h)
Luftvolumen 410 m³/h Max. Übertragungsleistung 20 dBm Frequenzbereich 2412 - 2472MHz
Wert Handelsmarke Emerio Modellbezeichnung PAC-127033.1 Schallleistung (Kühlbetrieb) 65 dB(A) Schallleistung (Heizen) 65 dB(A) Bezeichnung des Kältemittels R290 Nenneingangsleistung für den Kühlmodus (kW)
Nenneingangsleistung für den Heizmodus (kW)
Bemessene Energieeffizienz
Energieeffizienzklasse
Energieverbrauch bei Geräten mit Zweikreissystemen (kWh/h) K.A Energieverbrauch bei Geräten mit Einkreissystemen (Kühlbetrieb) (kWh/h)
Energieverbrauch bei Geräten mit Einkreissystemen (Heizen) (kWh/h) 1.30- 41 - Leistungsverbrauch bei ausgeschaltetem Thermostat (W) K.A Leistungsverbrauch im Standby (W)
Kühlleistung 4100W Heizleistung 3220W Kältemittellecks tragen zum Klimawandel bei. Ein Kältemittel mit geringerem Treibhauspotenzial (GWP, Global Warming Potential) trägt in geringerem Maße zur globalen Erwärmung bei als ein Kältemittel mit höherem Treibhauspotenzial, wenn es in die Atmosphäre entweicht. Dieses Gerät enthält eine flüssiges Kältemittel mit einem GWP-Wert von 3. Das bedeutet: Wenn 1 kg dieses flüssigen Kältemittels in die Atmosphäre gelangen würde, wäre die Auswirkung auf die globale Erwärmung über einen Zeitraum von 100 Jahren dreimal höher als bei 1 kg CO2. Versuchen Sie niemals, selbst in den Kältemittelkreislauf einzugreifen oder das Produkt zu zerlegen. Beauftragen Sie immer eine Fachkraft. #Bei 60-minütigem Gebrauch unter Standardtestbedingungen beträgt der Energieverbrauch 1.56 kWh (Kühlbetrieb) & 1.30 kWh (Heizen) für Modell PAC-127033.1. Der tatsächliche Energieverbrauch hängt davon ab, wie und wo das Gerät benutzt wird. Um weitere Informationen zu erhalten, kontaktieren Sie bitte: Emerio Switzerland AG Oberneuhofstrasse 1 6340 Baar Switzerland
Vor der Lieferung werden unsere Geräte einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Wenn, trotz aller Sorgfalt, während der Produktion oder dem Transport Beschädigungen aufgetreten sind, senden Sie das Gerät zurück an den Händler. Zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten hat der Käufer die Option, gemäß den folgenden Bedingungen Gewährleistung zu fordern: Wir bieten eine 2-Jahres-Gewährleistung für das erworbene Gerät, beginnend am Tag des Verkaufs. Wenn Sie ein defektes Produkt haben, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Verkäufer auf. Defekte, die aufgrund von unangemessenem Umgang mit dem Gerät entstehen und Störungen aufgrund von Eingriffen und Reparaturen Dritter oder das Montieren von nicht-Originalteilen, werden nicht von dieser Garantie abgedeckt. Die Quittung immer aufbewahren, ohne Quittung wird jegliche Garantie ausgeschlossen. Bei Schäden durch Nichteinhalten der Bedienungsanleitung erlischt die Garantie, Wir sind für daraus resultierende Folgeschäden nicht haftbar. Für Materialschäden oder Verletzungen aufgrund falscher Anwendung oder Nichtbefolgen der Sicherheitshinweise sind wir nicht haftbar. Schäden an den Zubehörteilen bedeutet nicht, dass das gesamte Gerät kostenlos ausgetauscht wird. In diesem Fall kontaktieren Sie unseren Kundendienst. Zerbrochenes Glas oder Kunststoffteile sind immer kostenpflichtig. Schäden an Verbrauchsmaterialien oder Verschleißteilen, sowie Reinigung, Wartung, Austausch oder Kosten für Versand/Transport zum Reparaturort und zurück, der besagten Teile werden durch die Garantie nicht abgedeckt und sind deshalb kostenpflichtig. UMWELTGERECHTE ENTSORGUNG Wiederverwertung – Europäischen Richtlinie 2012/19/EG Dieses Symbol zeigt an, dass das Produkt nicht zusammen mit Haushaltsabfällen entsorgt werden darf. Um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch unkontrollierte Abfallentsorgung zu verhindern, bitte verantwortungsbewusst entsorgen, um die nachhaltige Wiederverwertung von Ressourcen zu fördern. Nutzen Sie zur Rückgabe Ihres Altgeräts bitte die Rückgabe- und Sammelsysteme oder wenden Sie sich an den Händler bei dem Sie dieses Gerät erworben haben. Dieser kann das Gerät umweltschonend entsorgen.- 42 - BATTERIEN MÜSSEN WIEDERVERWERTET ODER KORREKT ENTSORGT WERDEN. NICHT Ö FFNEN. NICHT WEGWERFEN, IN FEUER WERFEN ODER KURZSCHLIESSEN. Emerio Switzerland AG Oberneuhofstrasse 1 6340 Baar Switzerland- 43 - ANWEISUNGEN FÜR DIE REPARATUR VON GERÄTEN, DIE R290 ENTHALTEN
1) Prüfung des Bereichs
Vor Arbeiten an Systemen, die zündfähige Kältemittel enthalten, sind Sicherheitskontrollen erforderlich, um für eine Minimierung des Zündrisikos zu sorgen. Zur Reparatur von Kälteanlagen müssen die folgenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, bevor Arbeiten an den Anlagen durchgeführt werden.
Die Arbeiten müssen unter kontrollierten Bedingungen ausgeführt werden, um das Risiko so gering wie möglich zu halten, dass während der Arbeiten zündfähige Gase oder Dämpfe vorhanden sind.
3) Allgemeines zum Arbeitsbereich
Das gesamte Wartungspersonal sowie andere, die in dem Arbeitsbereich tätig sind, müssen in die Art der auszuführenden Arbeiten eingewiesen werden. Arbeiten bei mangelndem Platzangebot sind zu vermeiden. Die Zone um den Arbeitsbereich herum muss abgesperrt werden. Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen innerhalb der Zone durch eine Kontrolle des zündfähigen Materials sicher gemacht wurden.
4) Prüfung auf Kältemittel
Mit einem geeigneten Kältemittel-Detektor muss der Bereich vor Beginn und während der Arbeiten auf das Vorhandensein eines Kältemittels überprüft werden, damit das technische Personal über eine potenziell zündfähige Atmosphäre informiert ist. Das verwendete Lecksuchgerät muss für die Erkennung von zündfähigen Kältemitteln geeignet sein, d. h. es darf keine Funken bilden und es muss angemessen versiegelt bzw. eigensicher sein.
5) Prüfung auf Feuerlöschgeräte
Falls Heißarbeiten an Kälteanlagen oder dazu gehörigen Komponenten durchzuführen sind, muss eine geeignete Feuerlöscheinrichtung griffbereit sein. Neben dem Einlaufbereich sollte ein Feuerlöschgerät mit Trockenpulver oder CO₂ bereit stehen.
6) Keine Zündquellen
Personen, die Arbeiten an einer Kälteanlage ausführen, bei denen Rohrleitungen freigelegt werden, in denen zündfähige Kältemittel geleitet werden oder wurden, dürfen Zündquellen keinesfalls auf eine Weise benutzen, die zu einer Brand- oder Explosionsgefahr führen kann. Alle möglichen Zündquellen wie etwa das Rauchen von Zigaretten sollten in genügend sicherem Abstand von dem Ort der Installation, Reparatur, Verlegung und Entsorgung fern gehalten werden, bei der unter Umständen zündfähiges Kältemittel an die Umgebung freigesetzt wird. Vor der Ausführung von Arbeiten muss der Bereich um die Anlage herum auf gefährliche Zündquellen oder Brandgefährdungen untersucht werden. „Rauchen verboten“ Schilder müssen aufgestellt werden.
7) Belüfteter Bereich
Der Arbeitsbereich muss sich im Freien befinden oder ausreichend belüftet werden, bevor die Anlage geöffnet wird oder Heißarbeiten durchgeführt werden. Für den gesamten Zeitraum der Arbeitsausführung muss ein gewisser Grad an Belüftung aufrechterhalten bleiben. Die Belüftung muss das freigesetzte Kältemittel sicher verteilen und vorzugsweise nach außen an die Atmosphäre befördern können.
8) Überprüfung der Kälteanlage
Sofern Elektrokomponenten auszuwechseln sind, müssen diese für den jeweiligen Zweck geeignet sein und die richtigen technischen Eigenschaften besitzen. Die Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften des Herstellers müssen stets befolgt werden. Im Zweifelsfall bei der technischen Abteilung des Herstellers rückfragen. Folgende Kontrollen müssen bei Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln durchgeführt werden: – Die Einfüllmenge muss der Größe des Raums entsprechen, in dem die Kältemittel enthaltenden Teile installiert werden;- 44 - – Die Belüftungsmaschinen und Auslässe funktionieren einwandfrei und werden nicht blockiert; – Bei Einsatz eines indirekten Kältemittelkreislaufs muss der sekundäre Kreislauf auf Kältemittelaustritte geprüft werden; – Die Kennzeichnungen an der Anlage sind deutlich sichtbar und leserlich. Nicht lesbare Kennzeichnungen und Schilder müssen korrigiert werden; – Kühlrohrleitungen oder Komponenten sind in Positionen installiert, in denen eine Gefährdung durch andere Stoffe, die Kältemittel enthaltende Komponenten angreifen können, unwahrscheinlich ist, es sei denn, die Komponenten bestehen aus Materialien, die stoffbedingt korrosionsresistent sind oder sie werden auf geeignete Weise vor Korrosion geschützt.
9) Prüfung elektrischer Geräte
Zu Reparatur- und Wartungsarbeiten an Elektroteilen gehören auch Sicherheits-Erstprüfungen sowie Arbeitsschritte zur Komponentenprüfung. Liegt ein Defekt vor, der die Sicherheit gefährden könnte, darf solange keine elektrische Versorgung an den Verbraucher angeschlossen werden, bis der Defekt zufriedenstellend behoben wurde. Sollte sich der Defekt nicht unmittelbar beheben lassen, jedoch der Betrieb fortgesetzt werden muss, muss auf eine angemessene Behelfslösung verwendet werden. Diese sollte dem Eigentümer der Anlage mitgeteilt werden, sodass alle Beteiligten informiert sind. Zu den Sicherheits-Erstprüfungen gehören folgende: Kondensatoren müssen entladen werden. Dies muss auf sichere Art und Weise geschehen, um eine Funkenbildung zu vermeiden; Beim Befüllen, Nachfüllen oder Spülen der Anlage dürfen keine stromführenden Komponenten und Leitungen frei liegen; Es muss eine durchgängige Verbindung zur Schutzerde vorhanden sein.
2. Reparaturen an versiegelten Komponenten
1) Bei Reparaturen an versiegelten Komponenten müssen alle elektrischen Versorgungseinrichtungen von
der Anlage getrennt werden, an der Arbeiten ausgeführt werden, bevor versiegelte Schutzvorrichtungen o. ä. entfernt werden. Falls eine elektrische Versorgung der Anlage während der Wartungsarbeiten unvermeidlich ist, muss eine permanent arbeitende Leckerkennung an den kritischsten Stellen vorgesehen werden, um vor eventuellen Gefahrensituationen zu warnen.
2) Besondere Aufmerksamkeit sollte den nachfolgenden Punkten geschenkt werden, um sicher zu stellen,
dass durch Arbeiten an den elektrischen Komponenten nicht die Umhausung soweit verändert wird, dass der Schutzgrad dadurch eingeschränkt wird. Dazu gehören unter anderem Kabelschäden, eine überhöhte Anzahl an Anschlüssen, Anschlüsse, die nicht nach Herstellerspezifikationen hergestellt werden, Schäden an Versiegelungen, eine falsche Montage von Kabeldurchführungen etc. Sicher stellen, dass das Gerät fest aufgestellt ist. Sicher stellen, dass weder Versiegelungen noch Dichtstoffe so sehr gealtert sind, dass sie ein Eindringen zündfähiger Atmosphären nicht mehr verhindern und somit ihren Zweck nicht mehr erfüllen können. Ersatzteile müssen den Spezifikationen des Herstellers entsprechen. HINWEIS: Die Verwendung von Silikondichtmitteln kann die Wirksamkeit mancher Leckdetektorgeräte beeinträchtigen. Eigensichere Komponenten müssen nicht elektrisch getrennt werden, bevor an ihnen gearbeitet wird.
3. Reparaturen an eigensicheren Komponenten
Keine permanenten induktiven oder kapazitiven Verbraucher an die Schaltung anlegen, wenn nicht dafür gesorgt ist, dass Spannung und Strom die zulässigen Grenzen für den Betrieb der Anlage überschreiten. Eigensichere Komponenten sind die einzigen Teile, an denen bei anliegendem Strom und zündfähiger Atmosphäre gearbeitet werden kann. Das Prüfinstrument muss die korrekten Bemessungswerte vorweisen. Komponenten nur durch Teile ersetzen, die vom Hersteller angegeben sind. Fremdteile können in der Atmosphäre einer Leckage zu einer Zündung des Kältemittels führen.- 45 -
4. Kabelverbindungen
Kabelverbindungen auf Verschleiß, Korrosion, zu hohem Druck, Vibrationen, scharfe Kanten oder andere schädliche Umgebungsauswirkungen überprüfen. Bei der Prüfung sollten auch die Folgen von Alterung oder dauernden Vibrationen aufgrund von Kompressoren oder Lüftern berücksichtigt werden.
5. Erkennung zündfähiger Kältemittel
Unter keinen Umständen dürfen potenzielle Zündquellen dafür benutzt werden, um Kältemittel-Leckagen zu lokalisieren oder zu detektieren. Ein Halogen-Lecksucher (oder jeder andere Detektor, der eine offene Flamme einsetzt) darf nicht benutzt werden.
6. Verfahren der Leckerkennung
Folgende Leckdetektor-Verfahren gelten als zulässig für Anlagen, die zündfähige Kältemittel enthalten. Elektronische Leckdetektoren müssen für die Erkennung zündfähiger Kältemittel eingesetzt werden, jedoch ist die Empfindlichkeit unter Umständen nicht ausreichend oder sie müssen neu kalibriert werden. (Detektorgeräte müssen in einem Kältemittel freien Bereich kalibriert werden.) Sicher stellen, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle für das verwendete Kältemittel darstellt. Das Leckdetektorgerät muss auf einen Prozentsatz des LFL des Kältemittels eingestellt werden und es muss für das eingesetzte Kältemittel kalibriert werden. Die entsprechende Menge Gas (maximal 25 %) ist zu bestätigen. Flüssige Leckdetektoren eignen sich für die meisten Kältemittel, jedoch müssen chlorhaltige Detektoren vermieden werden, da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren und Kupferrohrleitungen angreifen kann. Falls ein Leckverdacht besteht, sollten alle offenen Flammen entfernt bzw. gelöscht werden. Wenn ein Kältemittelleck gefunden wird und Hartlötarbeiten erforderlich sind, muss das gesamte Kältemittel aus der Anlage aufgefangen oder (durch Absperrschieber) in einen Teil der Anlage abgeschieden werden, der von der Leckstelle weit entfernt ist. Sauerstofffreier Stickstoff (OFN) muss anschließend zum Spülen der Anlage vor sowie während der Hartlötarbeiten eingesetzt werden.
7. Entfernen und Evakuierung
Wenn der Kältemittelkreis für Reparaturarbeiten oder für andere Zwecke unterbrochen wird, müssen herkömmliche Methoden verwendet werden. Es sollte dabei jedoch immer eine in der Praxis bewährte Vorgehensweise benutzt werden, da die Zündfähigkeit ein kritischer Punkt ist. Nach folgender Vorgehensweise richten:
- Kältemittel entfernen;
- Den Kreislauf mit einem Edelgas spülen;
- Nochmals mit Edelgas spülen;
- Den Kreislauf durch Trennschneiden oder Hartlöten öffnen. Das vorhandene Kältemittel in geeigneten Behältern auffangen. Um die Anlage sicher zu machen, mit sauerstofffreiem Stickstoff „spülen“. Der Vorgang muss eventuell mehrmals wiederholt werden. Für diese Aufgabe darf weder Druckluft noch Sauerstoff verwendet werden. Zum Spülen wird der Unterdruck in der Anlage mit sauerstofffreiem Stickstoff aufgehoben und weiter gefüllt, bis der Betriebsdruck erreicht ist. Danach wird der Stoff in die Atmosphäre entlüftet und der Unterdruck wieder hergestellt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis sich kein Kältemittel mehr in der Anlage befindet. Nach dem letzten Stickstoff-Spülgang wird die Anlage bis auf Atmosphärendruck entlüftet, damit die Arbeiten ausgeführt werden können. Dieser Vorgang ist ein absolutes Muss, wenn Hartlötarbeiten an den Rohrleitungen auszuführen sind. Dafür sorgen, dass der Auslauf der Unterdruckpumpe nicht in der Nähe von Zündquellen liegt und dass eine Belüftung verfügbar ist.
8. Vorgehensweise beim Befüllen
Abgesehen von den herkömmlichen Befüllungsarbeiten müssen die folgenden Anweisungen befolgt werden.- 46 - – Bei Einsatz der Einfüllgeräte dafür sorgen, dass keine Verunreinigung durch verschiedene Kältemittel stattfindet. Schläuche oder Leitungen müssen so kurz wie möglich sein, um die Menge des darin enthaltenen Kältemittels zu minimieren. – Behälter müssen aufrecht gestellt werden. – Dafür sorgen, dass die Kälteanlage geerdet wird, bevor das Kältemittel eingefüllt wird. – Nach Abschluss der Befüllung muss die Anlage gekennzeichnet werden (sofern nicht schon geschehen). – Es muss besonders darauf geachtet werden, dass die Kälteanlage nicht überfüllt wird. Vor dem Auffüllen der Anlage sollte diese mittels sauerstofffreiem Stickstoff druckgeprüft werden. Nach Abschluss der Befüllung und vor der Inbetriebnahme muss die Anlage auf Dichtheit geprüft werden. Vor dem Verlassen des Ortes muss ein anschließender Lecktest durchgeführt werden.
9. Außerbetriebnahme
Vor diesen Arbeiten ist es unerlässlich, dass sich der Techniker mit der Anlage und allen zugehörigen Details auskennt. Es gilt als gute Vorgehensweise, sämtliches Kältemittel sicher aufzufangen. Vor Ausführung der Arbeiten muss eine Ö l- und Kältemittelprobe genommen werden, falls vor der Wiederverwertung des Kältemittels eine Analyse durchgeführt werden muss. Bevor die Arbeit aufgenommen wird, muss unbedingt elektrischer Strom vorhanden sein. a) Die Anlage und ihre Funktionsweise müssen bekannt sein. b) Anlage elektrisch trennen. c) Vor den Arbeiten folgende Punkte sicher stellen:
- Mechanische Transportanlage steht zur Verfügung, sofern diese für den Umgang mit den Kältemittelbehältern notwendig werden;
- Die gesamte persönliche Schutzausrüstung steht zur Verfügung und wird korrekt eingesetzt;
- Die Rückgewinnung wird von einer fachkundigen Person stets überwacht;
- Die Anlagen und Behälter für die Rückgewinnung entsprechen den jeweiligen Standards. d) Falls möglich, die Kältemittelanlage entlüften. e) Sollte der Unterdruck nicht möglich sein, einen Verteiler vorsehen, damit das Kältemittel an verschiedenen Stellen der Anlage entnommen werden kann. f) Daran denken, den Behälter auf eine Waage zu stellen, bevor die Rückgewinnung stattfindet. g) Die Rückgewinnungsanlage starten und nach Anweisungen des Herstellers einsetzen. h) Die Behälter nicht überfüllen. (Nicht mehr als 80 % des flüssigen Füllvolumens).
i) Den maximalen Betriebsdruck des Behälters nicht überschreiten, auch nicht vorübergehend.
j) Wenn die Behälter korrekt befüllt wurden und der Vorgang abgeschlossen ist, müssen die Behälter und die Anlage möglichst bald vom Standort entfernt werden. Alle Absperrventile an der Anlage müssen verriegelt sein. k) Das aufgefangene Kältemittel darf nicht in eine andere Kälteanlage gefüllt werden, es sei denn, diese wurde gereinigt und überprüft.
An der Anlage muss eine Kennzeichnung angebracht werden, die auf die Außerbetriebnahme und Entleerung des Kältemittels hinweist. Die Kennzeichnung muss datiert und unterzeichnet werden. Darauf achten, dass Schilder an der Anlage auf das enthaltene zündfähige Kältemittel aufmerksam machen.
11. Wiederverwertung
Beim Entfernen von Kältemittel aus einer Anlage zwecks Wartung oder Außerbetriebnahme wird es als gute praktische Vorgehensweise empfohlen, sämtliches Kältemittel sicher zu entfernen. Beim Umfüllen von Kältemittel in Behälter ist sicher zu stellen, dass nur für die Wiederverwertung geeignete Behälter eingesetzt werden. Dafür sorgen, dass genügend Behälter zur Aufnahme der gesamten Anlagenbefüllung zur Verfügung- 47 - stehen. Alle zu benutzenden Behälter sind für das wiederverwendete Kältemittel gekennzeichnet und beschriftet (z. B. Spezialbehälter für Kältemittelverwertung). Die Behälter müssen mit Überdruckventilen und geeigneten Absperrventilen in gutem Betriebszustand ausgestattet sein. Leere Wiederverwertungsbehälter werden entfernt und, sofern möglich, gekühlt, bevor die Wiederverwertung stattfindet. Die Wiederverwertungsvorrichtung muss sich in einem guten Betriebszustand befinden. Die vollständigen Unterlagen zu der Anlage müssen griffbereit sein und die Anlage muss für die Wiederverwertung zündfähiger Kältemittel geeignet sein. Außerdem müssen mehrere Waagen zur Verfügung stehen und in gutem Zustand sein. Schläuche müssen vollständig mit dichten Kupplungsstücken zur Verfügung stehen und in gutem Zustand sein. Vor der Benutzung der Wiederverwertungsvorrichtung kontrollieren, ob sich diese in gutem Betriebszustand befindet, ordnungsgemäß instandgehalten wurde und ob alle zugehörigen elektrischen Komponenten versiegelt sind, um einen Zündvorgang zu verhindern, falls Kältemittel austritt. Im Zweifelsfall den Hersteller kontaktieren. Das abgefüllte Kältemittel muss im richtigen Auffangbehälter an den Kältemittel-Lieferanten zurückgeliefert werden. Dazu muss ein entsprechendes Altlasten-Transportavis ausgestellt sein. Kältemittel in Auffangbehältern und besonders in Fässern nicht vertauschen. Falls Kompressoren oder Kompressoröle entfernt werden müssen, ist dafür zu sorgen, dass diese bis zu einem geeigneten Maß aus der Anlage entfernt wurden, um sicher zu stellen, dass kein zündfähiges Kältemittel beim Schmierstoff verbleibt. Die Beseitigung muss ausgeführt werden, bevor der Kompressor an den Lieferanten zurückgesendet wird. Nur eine Elektroheizung am Kompressorgehäuse darf eingesetzt werden, um diesen Vorgang zu beschleunigen. Wenn Ö l aus der Anlage abgelassen wird, muss dies sicher durchgeführt werden. Fachkenntnisse des Wartungspersonals Allgemeines Eine besondere Schulung ist neben der üblichen Einweisung in die herkömmlichen Reparaturschritte für Kälteanlagen erforderlich, wenn es sich um Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln handelt. In vielen Ländern wird diese Schulung von nationalen Fortbildungsinstituten durchgeführt, die für die Unterweisung nach den einschlägigen nationalen und vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Fachstandards akkreditiert sind. Die erlangte Fachkompetenz muss durch ein Zertifikat nachgewiesen sein. Schulung Zum Schulungsumfang sollten folgende Themen gehören: Informationen über das Explosionspotenzial zündfähiger Kältemittel, um deutlich zu machen, dass zündfähige Stoffe bei unachtsamer Handhabung gefährlich werden können. Informationen über potenzielle Zündquellen, insbesondere solche, die nicht offensichtlich sind wie etwa Anzünder, Lichtschalter, Staubsauger, Elektroheizungen. Informationen über die verschiedenen Sicherheitskonzepte: Unbelüftet – Die Sicherheit einer Anlage hängt nicht von der Belüftung des Gehäuses ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit nicht erheblich. Es ist dennoch möglich, dass sich ausgetretenes Kältemittel im Gehäuse abgesetzt hat und dass beim Öffnen des Gehäuses eine zündfähige Atmosphäre freigesetzt wird. Belüftetes Gehäuse – Die Sicherheit der Anlage hängt von der Belüftung des Gehäuses ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit erheblich. Auf eine ausreichende Belüftung sollte zuvor besonders geachtet werden. Belüfteter Raum – Die Sicherheit der Anlage hängt von der Raumbelüftung ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit nicht erheblich. Die Belüftung des Raums darf während der Reparaturarbeiten nicht abgeschaltet werden. Informationen über das Konzept versiegelter Komponenten und Gehäuse gemäß IEC 60079-15:2010. Informationen über die richtigen Arbeitsmethoden:- 48 - a) Inbetriebnahme
- Sicher stellen, dass der Werkstattbereich für die Kältemittelfüllung ausreicht oder dass die Belüftungsleitung korrekt montiert wurde.
- Die Leitungen anschließen und einen Lecktest durchführen, bevor das Kältemittel eingefüllt wird.
- Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. b) Wartung
- Tragbare Geräte müssen im Freien oder in einer Werkstatt repariert werden, die für die Reparatur von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln besonders ausgestattet ist.
- Am Ort der Reparatur auf eine ausreichende Belüftung achten.
- Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
- Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen. Bei der Standardmethode für das Entladen an den Kondensatoranschlüssen entstehen in der Regel Funken.
- Versiegelte Gehäuse müssen präzise wieder zusammengebaut werden. Verschlissene Dichtungen austauschen.
- Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. c) Reparatur
- Tragbare Geräte müssen im Freien oder in einer Werkstatt repariert werden, die für die Reparatur von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln besonders ausgestattet ist.
- Am Ort der Reparatur auf eine ausreichende Belüftung achten.
- Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
- Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen.
- Falls Hartlöten notwendig ist, müssen die folgenden Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden: – Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt. – Den Kältemittelkreislauf entleeren. – Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen. – Danach erneut entleeren. – Auszutauschende Teile herausschneiden, ohne Flamme. – Die Hartlötstelle während des Lötvorgangs mit Stickstoff spülen. – Vor dem Einfüllen des Kältemittels einen Lecktest durchführen.
- Versiegelte Gehäuse müssen präzise wieder zusammengebaut werden. Verschlissene Dichtungen austauschen.
- Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. d) Außerbetriebnahme
- Wenn die Sicherheit bei der Außerbetriebnahme der Anlage beeinträchtigt ist, muss die Kältemittelbefüllung vor der Außerbetriebnahme entfernt werden.
- Für ausreichende Belüftung am Anlagenstandort sorgen.
- Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
- Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen.
- Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt.- 49 -
- Den Kältemittelkreislauf entleeren.
- Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen.
- Danach erneut entleeren.
- Bis zum Atmosphärendruck mit Stickstoff befüllen.
- An der Anlage ein Schild anbringen, das auf das entfernte Kältemittel hinweist. e) Entsorgung
- Am Arbeitsort auf eine ausreichende Belüftung achten.
- Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt.
- Den Kältemittelkreislauf entleeren.
- Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen.
- Danach erneut entleeren.
- Den Kompressor herausschneiden und das Öl ablassen. Transport, Kennzeichnung und Aufbewahrung von Anlagen, die zündfähige Kältemittel verwenden Transport von Anlagen, die zündfähiges Kältemittel enthalten Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass zusätzliche Transportvorschriften für Anlagen mit zündfähigen Gasen vorhanden sein können. Die Höchstanzahl an Anlagenteilen oder die Konfiguration der Anlage, die zusammen transportiert werden dürfen, wird von den jeweils geltenden Transportvorschriften bestimmt. Kennzeichnung der Anlage mittels Schildern Schilder für ähnliche Anlagen, die generell in einem Arbeitsbereich eingesetzt werden, werden von örtlichen Vorschriften geregelt und legen die Mindestanforderungen an die Sicherheit und/oder an das Vorsehen von Warnschildern an einem Arbeitsort fest. Alle vorgeschriebenen Schilder müssen instandgehalten werden. Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass die Mitarbeiter geeignete und ausreichende Anweisungen und Unterweisungen über die Bedeutung der jeweiligen Sicherheitsschilder und über die Maßnahmen erhalten, die in Verbindung mit diesen Schildern zu ergreifen sind. Die Wirkung der Schilder darf nicht durch ein Übermaß an Beschilderungen beeinträchtigt werden, die gemeinsam verwendet werden. Alle verwendeten Piktogramme sollten so einfach wie möglich gehalten werden nur die wichtigsten Angaben enthalten. Entsorgung von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln Dazu wird auf die nationalen Vorschriften verwiesen. Aufbewahrung von Anlagen/Geräten Die Anlagen sollten den Herstelleranweisungen entsprechend aufbewahrt werden. Aufbewahrung verpackter (nicht verkaufter) Anlagen Der Schutz für verpackte Ware beim Einlagern sollte so konstruiert sein, dass mechanische Schäden an der Anlage in der Verpackung nicht zu einem Austreten von Kältemittel führen. Die Höchstanzahl der Anlagen, die zusammen eingelagert werden dürfen, ist in den örtlichen Vorschriften vorgeschrieben.- 50 - Mode d’emploi – Français
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