PAC125336.2 - Klimaanlage Emerio - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PAC125336.2 - Emerio und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PAC125336.2 von der Marke Emerio.
BEDIENUNGSANLEITUNG PAC125336.2 Emerio
1. Lesen und bewahren Sie diese Anleitungen auf. Achtung:
Die Bilder in der Bedienungsanleitung dienen nur zur Veranschaulichung.
2. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von
Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ohne Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn diese durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt werden oder von ihr Anweisungen erhielten, wie das Gerät sicher zu benutzen ist und sie auf die Risiken aufmerksam gemacht wurden.
3. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
4. Kinder sollten dieses Gerät nicht unbeaufsichtigt reinigen
5. Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt
wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
6. Nur in geschlossenen Räumen verwenden.
7. Das Gerät nicht in der Nähe von Zündquellen oder dort
verwenden, wo Ö lspritzer entstehen können. Vor direktem Sonnenlicht und Spritzwasser schützen und nicht in der Nähe eines Bades, eines Wäscheraums, einer Dusche oder eines Schwimmbads aufstellen.
8. Die Finger nicht in den Luftauslass stecken. Kinder
besonders auf diese Gefahren hinweisen.- 21 -
9. Während des Transports und beim Aufbewahren das
Gerät aufrecht abstellen, damit der Kompressor in korrekter Position bleibt.
10. Das Gerät vor dem Reinigen oder Verstellen immer
ausschalten und vom Netz trennen.
11. Um Brände zu vermeiden, darf das Gerät nicht zugedeckt
12. Alle für das Klimagerät verwendeten Steckdosen müssen
die örtlichen Sicherheitsbestimmungen für Elektrogeräte erfüllen. Ggf. die Voraussetzungen hierfür überprüfen.
13. Bei der Geräteinstallation müssen die nationalen
Vorschriften für die Elektroverdrahtung beachtet werden.
14. Angaben zu den Sicherungen: T, 250 VAC, 3,15 A.
15. Im Falle einer Reparatur oder Wartung am Gerät einen
Vertragskundendienst kontaktieren.
16. Nicht am Netzkabel ziehen, das Kabel verändern oder in
Wasser tauchen. Durch das Ziehen oder Zweckentfremden des Netzkabels können Geräteschäden und Stromschläge hervorgerufen werden.
17. Die nationalen Vorschriften für Gasverbraucher müssen
18. Reparaturen dürfen nur gemäß Empfehlungen des
Herstellers vorgenommen werden. Reparatur- und Wartungsarbeiten, für die anderes Fachpersonal erforderlich ist, müssen unter Beaufsichtigung einer Person durchgeführt werden, die sich mit dem Einsatz zündfähiger Kühlmittel auskennt.
19. Zum Unterbrechen oder Abstellen des Geräts nicht den
Netzstecker ziehen. Das kann Stromschläge oder Brände aufgrund der Wärmefreisetzung hervorrufen.
20. Netzstecker ziehen, falls seltsame Geräusche, Gerüche
oder Rauch aus dem Gerät aufsteigen.
21. Zum Anschließen des Geräts immer eine geerdete
Steckdose verwenden.
22. Im Falle einer Beschädigung das Gerät ausschalten, vom
Netz trennen und zwecks Reparatur einen- 22 - Vertragskundendienst kontaktieren.
23. Bis auf die vom Hersteller empfohlenen Hilfsmittel keine
anderen Mittel einsetzen, um den Abtauvorgang zu beschleunigen oder das Gerät zu reinigen.
24. Das Gerät muss in einem Raum aufbewahrt werden, in
dem sich keine dauerhaft funktionierenden Zündquellen befinden (z. B. offene Flammen, ein in Betrieb befindliches gasbetriebenes Gerät oder eine in Betrieb befindliche Elektroheizung).
25. Nicht hineinstechen oder verbrennen.
26. Wir weisen darauf hin, dass Kältemittel unter Umständen
27. Dieses Gerät enthält gasförmiges Kältemittel vom Typ
R290. R290 ist Kältemittel in Gasform, dass den europäischen Umweltrichtlinien entspricht. Der Kältemittelkreislauf darf an keiner Stelle durchstoßen werden.
28. Wird das Gerät in einem unbelüfteten Bereich installiert,
betrieben oder aufbewahrt, muss der Raum so konzipiert sein, dass sich kein ausgelaufenes Kältemittel sammeln und zu einer Brand- oder Explosionsgefahr werden kann, falls das Kältemittel durch eine Elektroheizung, Ofen oder eine andere Zündquelle gezündet wird.
29. Das Gerät muss so gelagert werden, dass keine
mechanischen Defekte auftreten können.
30. Die Person, die arbeiten am Kältemittelkreislauf ausführt
oder diesen betreibt, muss ein entsprechendes Zertifikat vorlegen können, das von einem akkreditierten Institut ausgestellt wurde und nachweist, dass die Person über die Fachkompetenzen zur industriekonformen Handhabung von Kältemitteln verfügt.
31. Bei der Ausführung von Reparaturen müssen die
Empfehlungen des Herstellers zugrunde gelegt werden. Wartungs- und Reparaturarbeiten, für die weiteres Fachpersonal erforderlich ist, müssen unter der Aufsicht einer Person durchgeführt werden, die sich mit der Verwendung zündfähiger Kältemittel auskennt.- 23 -
32. Die folgenden Absätze bei der Reparatur von Geräten mit
R290 Kältemittel beachten.
33. Nach dem Transport an einen anderen Ort muss das
Gerät immer mindestens 2 Stunden ruhen.
Warnung: Brandgefahr / zündfähiges Material. Anleitungen lesen. Bedienungsanleitung; Betriebsanleitung. Symbol für Reparatur/Wartung; technische Anleitung lesen. Warnung: Belüftungsöffnungen von Blockaden frei halten. Warnung: Das Gerät muss in einem gut belüfteten Raum stehen, dessen Größe mit den Raumangaben in den technischen Daten übereinstimmt. Ein Mindestabstand von 30 cm sollte um das Gerät herum eingehalten werden. Das Gerät muss in einem Raum installiert, betrieben und aufbewahrt werden, dessen Bodenfläche größer ist als
BEZEICHNUNG DER EINZELTEILE
2. Luftauslass (mit Abdeckung)
Zimmertemperatur/Signalempfänger
8. Ablauföffnung (mit Stopfen verschlossen)
11. Kabelaufwicklung
Fernbedienung Dieses Gerät hat eine Fernbedienung. Für die Fernbedienung wird eine CR2025 Batterie mitgeliefert. Vor der Benutzung der Fernbedienung muss der Kunststoffschutz von der Batterie entfernt werden. Zum Wechseln der Batterie bitte die Anweisungen hinten auf der Fernbedienung befolgen. Wird die Fernbedienung längere Zeit nicht genutzt, nehmen Sie die Batterie heraus. Knopfzellenbatterien sind außer Reichweite von kleinen Kindern zu halten. Die Tasten auf der Fernbedienung haben die gleichen Funktionen wie die Tasten auf dem Bedienfeld am Gerät. Bedienfeld- 25 -
5. Lüfterstufenschalter
8. Taste für die Schwenkbewegung
9. Anzeigeleuchte „Auto“
10. Anzeigeleuchte Kühlbetrieb
11. Anzeigeleuchte Trocknungsbetrieb
12. Anzeigeleuchte Lüfterbetrieb
13. Anzeigeleuchte niedrige Lüfterstufe
14. Anzeigeleuchte mittlere Lüfterstufe
15. Anzeigeleuchte hohe Lüfterstufe
17. Anzeigeleuchte Auto-EIN
18. Anzeigeleuchte Auto-AUS
19. Anzeigeleuchte Energie sparen
21. Anzeigeleuchte „Wasserbehälter voll“ 22. Anzeigeleuchte Schwenkbewegung
MONTAGE Das Gerät muss auf einer ebenen Fläche aufgestellt werden, auf der der Luftauslass nicht blockiert wird. Ein Mindestabstand von 30 cm sollte um das Gerät herum eingehalten werden. Das Gerät darf nicht in einem Wäscheraum aufgestellt werden. Zum Verlängern des Abluftschlauchs ziehen Sie an beiden Schlauchenden.
Den Abluftschlauch in den Fensteradapter schrauben.
Das andere Ende des Abluftschlauchs auf den Abluftauslass an der Rückseite des Geräts schrauben.- 26 -
BETRIEB *Nach dem Transport an einen anderen Ort muss das Gerät immer mindestens 2 Stunden ruhen. Vor dem Gebrauch prüfen, ob der Abluftschlauch auch korrekt angebracht ist. Gerät an eine Steckdose anschließen.
Ein-/Aus-Taste zum Einschalten des Geräts drücken. Die Zimmertemperatur wird auf dem Display angezeigt. Das Gerät beginnt zu laufen. Die Betriebsleuchte leuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Taste erneut drücken, um das Gerät auszuschalten.
2. Tasten Temperatur/Timer plus & minus
Mit der Taste “ ”/” ” die gewünschte Raumtemperatur zwischen 15 und 31 °C einstellen. Die Tasten dienen beim Einstellen eines Timers auch zur Zeitverstellung. Mit jedem Tastendruck erhöht/verringert sich der Wert um 1 (°C bzw. Stunde).
3. Lüfterstufenschalter
Den Lüfterstufenschalter drücken, um zwischen niedriger, mittlerer und hoher Lüfterstufe umzuschalten. Die entsprechende Lampe zeigt dann „LOW“ „MID“ bzw. „HIGH“ an.
Die Modus-Taste drücken, um zwischen AUTOMATISCH, Kühlen, Trocknen und Lüften umzuschalten. Die entsprechende Anzeigeleuchte schaltet sich nach Auswahl der Betriebsart ein.
- Auto-Modus Im AUTO-Modus wird der Innentemperatursensor eingesetzt, um die gewünschte Betriebsart beim Kühlen oder Lüften automatisch einzustellen: Wenn die Raumtemperatur mindestens 24 °C beträgt, wählt das Gerät automatisch den Kühlmodus. Liegt die Raumtemperatur bei weniger als 24 °C, wählt das Gerät automatisch den Lüfterbetrieb.
- Trocknungsmodus Der Lüfter arbeitet auf niedriger Stufe. Die Lüfterdrehzahl und die Temperatur können nicht geändert werden. Der Kompressor hält nach 8 Minuten Betrieb an und schaltet sich anschließend nach 6 Minuten Pause wieder zu.
- Kühlbetrieb Der Kompressor wird zugeschaltet, sobald die Raumtemperatur höher als die Solltemperatur ist. Wenn die Raumtemperatur niedriger als die Solltemperatur ist, hält der Kompressor an und der Lüfter- 27 - dreht sich mit der ursprünglichen Solldrehzahl. Hinweis: Während des Kompressorbetriebs vibriert das Gerät leicht. Dies ist normal und harmlos.
- Lüfterbetrieb Wenn der Lüfter mit der eingestellten Drehzahl läuft, ist der Kompressor aus. Die Einstellung der Temperatur hat im Lüfterbetrieb keine Auswirkungen auf die Gerätefunktion.
Auto-EIN (automatische Einschaltung) einstellen - Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, die Timer-Taste drücken. Die Anzeigeleuchte Auto-EIN beginnt zu blinken. - Die Taste zum Erhöhen oder Verringern des Timer-Wertes drücken, um die gewünschte Auto-EIN-Zeit von 1 bis 24 Stunden auszuwählen. Das digitale Display und die Anzeigeleuchte Auto-EIN blinken für einige Sekunden. Die Timer-Einstellung ist dann bestätigt und die Anzeigeleuchte Auto-EIN bleibt eingeschaltet. - Nach Ablauf der eingestellten Zeit schaltet sich das Gerät automatisch ein. Auto-AUS (automatische Ausschaltung) einstellen - Wenn das Gerät eingeschaltet ist, die Timer-Taste drücken. Die Anzeigeleuchte Auto-AUS beginnt zu blinken. - Die Taste zum Erhöhen oder Verringern des Timer-Wertes drücken, um die gewünschte Auto-AUS-Zeit von 1 bis 24 Stunden auszuwählen. Das digitale Display und die Anzeigeleuchte Auto-AUS blinken für einige Sekunden. Die Timer-Einstellung ist dann bestätigt und die Anzeigeleuchte Auto-AUS bleibt eingeschaltet. - Das Gerät schaltet sich automatisch aus, wenn die ausgewählte Zeit abgelaufen ist. Um den Timer zu deaktivieren, die Zeit auf 0 Stunden stellen, oder auf die Timer-Einstellung drücken und wenn das digitale Display blinkt, noch einmal die Timer-Taste drücken. Die Anzeigeleuchte Auto-EIN bzw. Auto-AUS schaltet sich dann aus.
6. Energiespartaste (nur im Kühlbetrieb aktiv)
Drücken Sie die Energiespartaste, um den Energiesparmodus zu aktivieren. Die Energiespar-Anzeige leuchtet auf. Im Energiesparmodus schaltet der Ventilator automatisch auf niedrige Stufe um. Die Solltemperatur erhöht sich nach einer Stunde um 1°C und nach zwei Stunden um 2°C. Nach sechs Stunden stellt das Gerät seinen automatischen Betrieb ein.
Die Taste für die Schwenkbewegung drücken, um die Schwenkfunktion zu aktivieren. Die Abdeckung über dem Luftauslass bewegt sich langsam. Um die Schwenkbewegung zu stoppen, einfach die Taste noch einmal drücken. HINWEIS: Wenn die unten aufgeführten Bedingungen zutreffen, löst unter Umständen die Sicherung aus und das Gerät hält an. Kühlen Raumtemperatur übersteigt 43 °C. Raumtemperatur liegt unter 15 °C. Trocknen Raumtemperatur liegt unter 15 °C. Falls das Gerät im Kühl- oder Trockenbetrieb läuft und eine Tür oder ein Fenster länger geöffnet ist und die relative Luftfeuchte höher als 80 % ist, kann aus dem Luftauslass Tauwasser tropfen.- 28 - Um die Temperatureinheit zwischen Celsius und Fahrenheit umzuschalten, drücken Sie bei eingeschaltetem Gerät gleichzeitig lange auf die Temperatur-/Timererhöhungs- und verringerungstasten (" " und " "). Wasser ablaufen lassen
1) Besonderer Hinweis: Im Geräteinneren wird Kondenswasser rückgewonnen. Dieser Vorgang ist nicht
sichtbar. Das Kondenswasser wurd zum Teil zwischen dem Kondensator und der Auffangwanne zurückgewonnen. Steigt der Wasserstand bis zur oberen Füllmarke, wird der Wasserstand-Fehler “E4” im Digital-Display angezeigt, um an das Ablassen des Wassers zu erinnern. Die Anzeigeleuchte „Wasserbehälter voll“ schaltet sich auch ein.
2) Ziehen Sie den Netzstecker des Geräts, fahren Sie es an einen geeigneten Ort und ziehen Sie den Stopfen,
um das Wasser über den Geräteablauf vollständig ablaufen zu lassen. Falls es die Umstände erlauben, können Sie auch den Ablaufschlauch an die Ablauföffnung anschließen und das Wasser ablaufen lassen.
3) Bringen Sie den Stopfen nach dem Entleeren des Geräts wieder an der Ablauföffnung an. Andernfalls
läuft Wasser aus dem Gerät aus und der Raum wird nass.
REINIGUNG UND WARTUNG
Vor dem Reinigen den Gerätestecker aus der Steckdose ziehen. Zum Reinigen des Geräts kein Benzin oder sonstige Chemikalien verwenden. Das Gerät nicht direkt abwaschen. Wenn das Gerät beschädigt ist, bitte den Händler oder eine Werkstatt kontaktieren. Luftfilter Wenn die Luftfilter durch Staub/Schmutz verstopft sind, sollten sie einmal monatlich gereinigt werden. - Die Luftfilter an ihren Zuglaschen herausziehen. - Luftfilter mit einem neutralen Reinigungsmittel in lauwarmem Wasser (< 40℃) waschen und im Schatten trocknen lassen. - Luftfilter wiedereinsetzen. Flächen reinigen Die Flächen zunächst mit einem Neutralreiniger und einem feuchten Lappen abwischen, danach mit einem trocknen Tuch abwischen.
PROBLEMBEHEBUNG Probleme Mögliche Ursachen Lösungen Nicht kühl genug Die Türen oder Fenster sind nicht geschlossen. Alle Fenster und Türen schließen. Im Raum befinden sich Wärmequellen. Die Wärmequellen nach Möglichkeit entfernen. Der Abluftschlauch ist nicht angeschlossen oder blockiert. Den Abluftschlauch anschließen bzw. freimachen. Die Temperatureinstellung ist zu hoch. Die Temperatur zurückstellen. Lufteinlass oder -auslass ist blockiert. Lufteinlass oder -auslass reinigen.- 29 - Laut im Betrieb Der Untergrund ist nicht eben oder nicht flach genug. Gerät auf nach Möglichkeit auf eine ebene Fläche stellen. Das Geräusch kommt von dem strömenden Kältemittel im Gerät. Das ist normal. Im Digital-Display wird der Code „E2“ angezeigt Raumtemperatursensor ist defekt. Den Raumtemperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Der Code „E3“ wird im Digital-Display angezeigt Verdampfer-Temperatursensor defekt. Den Verdampfer-Temperatursensor auswechseln. Zur Reparatur eine Vertragswerkstatt kontaktieren. Im Digital-Display wird der Code „E4“ angezeigt Warnmeldung „Wasser voll“ Das Wasser ablaufen lassen.
TECHNISCHE DATEN Für das Gerät gelten folgende Anschlusswerte Modell PAC-125336.2 Nennspannung 220-240 V Nennfrequenz 50 Hz Nenneingangsleistung 1300 W Nennstrom 6,0 A Kühlleistung 3500 W Trocknungsleistung (l/h) 1,5 Luftvolumen 468 m³/h
Wert Handelsmarke Emerio Modellbezeichnung PAC-125336.2 Schallleistung (Kühlbetrieb) 64,2 dB(A) Bezeichnung des Kältemittels R290 Nenneingangsleistung im Kühlbetrieb (kW) 1,3 Bemessene Energieeffizienz 2,90 GWP (kgCO
Energieeffizienzklasse
Energieverbrauch bei Geräten mit Zweikreissystemen (kWh/h) K.A Energieverbrauch bei Geräten mit Einkreissystemen (kWh/h) 1,3 Leistungsverbrauch bei ausgeschaltetem Thermostat (W) K.A Leistungsverbrauch im Standby (W) 0,40 W Kühlleistung 3500 W Kältemittellecks tragen zum Klimawandel bei. Ein Kältemittel mit geringerem Treibhauspotenzial (GWP, Global Warming Potential) trägt in geringerem Maße zur globalen Erwärmung bei als ein Kältemittel mit höherem Treibhauspotenzial, wenn es in die Atmosphäre entweicht. Dieses Gerät enthält eine flüssiges Kältemittel mit einem GWP-Wert von 3. Das bedeutet: Wenn 1 kg dieses flüssigen Kältemittels in die Atmosphäre gelangen würde, wäre die Auswirkung auf die globale Erwärmung über einen Zeitraum von 100 Jahren dreimal höher als bei 1 kg CO2. Versuchen Sie niemals, selbst in den Kältemittelkreislauf- 30 - einzugreifen oder das Produkt zu zerlegen. Beauftragen Sie immer eine Fachkraft. #Bei 60-minütigem Gebrauch unter Standardtestbedingungen beträgt der Energieverbrauch 1,3 kWh für Modell PAC-125336.2. Der tatsächliche Energieverbrauch hängt davon ab, wie und wo das Gerät benutzt wird. Um weitere Informationen zu erhalten, kontaktieren Sie bitte: Hersteller: Emerio Deutschland GmbH Lerchenweg 3, 40789 Monheim am Rhein, Deutschland
Vor der Lieferung werden unsere Geräte einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Wenn, trotz aller Sorgfalt, während der Produktion oder dem Transport Beschädigungen aufgetreten sind, senden Sie das Gerät zurück an den Händler. Zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten hat der Käufer die Option, gemäß den folgenden Bedingungen Garantie zu fordern: Wir bieten eine 2-Jahres-Garantie für das erworbene Gerät, beginnend am Tag des Verkaufs. Defekte, die aufgrund von unangemessenem Umgang mit dem Gerät entstehen und Störungen aufgrund von Eingriffen und Reparaturen Dritter oder das Montieren von nicht-Originalteilen werden nicht von dieser Garantie abgedeckt. Die Quittung immer aufbewahren, ohne Quittung wird jegliche Garantie ausgeschlossen. Bei Schäden durch Nichteinhalten der Bedienungsanleitung erlischt die Garantie, Wir sind für daraus resultierende Folgeschäden nicht haftbar. Für Materialschäden oder Verletzungen aufgrund falscher Anwendung oder Nichtbefolgen der Sicherheitshinweise sind wir nicht haftbar. Schäden an den Zubehörteilen bedeutet nicht, dass das gesamte Gerät kostenlos ausgetauscht wird. In diesem Fall kontaktieren Sie unseren Kundendienst. Zerbrochenes Glas oder Kunststoffteile sind immer kostenpflichtig. Schäden an Verbrauchsmaterialien oder Verschleißteilen, sowie Reinigung, Wartung oder Austausch der besagten Teile werden durch die Garantie nicht abgedeckt und sind deshalb kostenpflichtig. UMWELTGERECHTE ENTSORGUNG Wiederverwertung – Europäischen Richtlinie 2012/19/EG Dieses Symbol zeigt an, dass das Produkt nicht zusammen mit Haushaltsabfällen entsorgt werden darf. Um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch unkontrollierte Abfallentsorgung zu verhindern, bitte verantwortungsbewusst entsorgen, um die nachhaltige Wiederverwertung von Ressourcen zu fördern. Nutzen Sie zur Rückgabe Ihres Altgeräts bitte die Rückgabe- und Sammelsysteme oder wenden Sie sich an den Händler bei dem Sie dieses Gerät erworben haben. Dieser kann das Gerät umweltschonend entsorgen. BATTERIEN MÜSSEN WIEDERVERWERTET ODER KORREKT ENTSORGT WERDEN. NICHT Ö FFNEN. NICHT WEGWERFEN, IN FEUER WERFEN ODER KURZSCHLIESSEN. Hersteller: Emerio Deutschland GmbH Lerchenweg 3, 40789 Monheim am Rhein, Deutschland- 31 - ANWEISUNGEN FÜR DIE REPARATUR VON GERÄTEN, DIE R290 ENTHALTEN
1) Prüfung des Bereichs
Vor Arbeiten an Systemen, die zündfähige Kältemittel enthalten, sind Sicherheitskontrollen erforderlich, um für eine Minimierung des Zündrisikos zu sorgen. Zur Reparatur von Kälteanlagen müssen die folgenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, bevor Arbeiten an den Anlagen durchgeführt werden.
Die Arbeiten müssen unter kontrollierten Bedingungen ausgeführt werden, um das Risiko so gering wie möglich zu halten, dass während der Arbeiten zündfähige Gase oder Dämpfe vorhanden sind.
3) Allgemeines zum Arbeitsbereich
Das gesamte Wartungspersonal sowie andere, die in dem Arbeitsbereich tätig sind, müssen in die Art der auszuführenden Arbeiten eingewiesen werden. Arbeiten bei mangelndem Platzangebot sind zu vermeiden. Die Zone um den Arbeitsbereich herum muss abgesperrt werden. Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen innerhalb der Zone durch eine Kontrolle des zündfähigen Materials sicher gemacht wurden.
4) Prüfung auf Kältemittel
Mit einem geeigneten Kältemittel-Detektor muss der Bereich vor Beginn und während der Arbeiten auf das Vorhandensein eines Kältemittels überprüft werden, damit das technische Personal über eine potenziell zündfähige Atmosphäre informiert ist. Das verwendete Lecksuchgerät muss für die Erkennung von zündfähigen Kältemitteln geeignet sein, d. h. es darf keine Funken bilden und es muss angemessen versiegelt bzw. eigensicher sein.
5) Prüfung auf Feuerlöschgeräte
Falls Heißarbeiten an Kälteanlagen oder dazu gehörigen Komponenten durchzuführen sind, muss eine geeignete Feuerlöscheinrichtung griffbereit sein. Neben dem Einlaufbereich sollte ein Feuerlöschgerät mit Trockenpulver oder CO₂ bereit stehen.
6) Keine Zündquellen
Personen, die Arbeiten an einer Kälteanlage ausführen, bei denen Rohrleitungen freigelegt werden, in denen zündfähige Kältemittel geleitet werden oder wurden, dürfen Zündquellen keinesfalls auf eine Weise benutzen, die zu einer Brand- oder Explosionsgefahr führen kann. Alle möglichen Zündquellen wie etwa das Rauchen von Zigaretten sollten in genügend sicherem Abstand von dem Ort der Installation, Reparatur, Verlegung und Entsorgung fern gehalten werden, bei der unter Umständen zündfähiges Kältemittel an die Umgebung freigesetzt wird. Vor der Ausführung von Arbeiten muss der Bereich um die Anlage herum auf gefährliche Zündquellen oder Brandgefährdungen untersucht werden. „Rauchen verboten“ Schilder müssen aufgestellt werden.
7) Belüfteter Bereich
Der Arbeitsbereich muss sich im Freien befinden oder ausreichend belüftet werden, bevor die Anlage geöffnet wird oder Heißarbeiten durchgeführt werden. Für den gesamten Zeitraum der Arbeitsausführung muss ein gewisser Grad an Belüftung aufrechterhalten bleiben. Die Belüftung muss das freigesetzte Kältemittel sicher verteilen und vorzugsweise nach außen an die Atmosphäre befördern können.
8) Überprüfung der Kälteanlage
Sofern Elektrokomponenten auszuwechseln sind, müssen diese für den jeweiligen Zweck geeignet sein und die richtigen technischen Eigenschaften besitzen. Die Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften des Herstellers müssen stets befolgt werden. Im Zweifelsfall bei der technischen Abteilung des Herstellers rückfragen. Folgende Kontrollen müssen bei Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln durchgeführt werden:- 32 - – Die Einfüllmenge muss der Größe des Raums entsprechen, in dem die Kältemittel enthaltenden Teile installiert werden; – Die Belüftungsmaschinen und Auslässe funktionieren einwandfrei und werden nicht blockiert; – Bei Einsatz eines indirekten Kältemittelkreislaufs muss der sekundäre Kreislauf auf Kältemittelaustritte geprüft werden; – Die Kennzeichnungen an der Anlage sind deutlich sichtbar und leserlich. Nicht lesbare Kennzeichnungen und Schilder müssen korrigiert werden; – Kühlrohrleitungen oder Komponenten sind in Positionen installiert, in denen eine Gefährdung durch andere Stoffe, die Kältemittel enthaltende Komponenten angreifen können, unwahrscheinlich ist, es sei denn, die Komponenten bestehen aus Materialien, die stoffbedingt korrosionsresistent sind oder sie werden auf geeignete Weise vor Korrosion geschützt.
9) Prüfung elektrischer Geräte
Zu Reparatur- und Wartungsarbeiten an Elektroteilen gehören auch Sicherheits-Erstprüfungen sowie Arbeitsschritte zur Komponentenprüfung. Liegt ein Defekt vor, der die Sicherheit gefährden könnte, darf solange keine elektrische Versorgung an den Verbraucher angeschlossen werden, bis der Defekt zufriedenstellend behoben wurde. Sollte sich der Defekt nicht unmittelbar beheben lassen, jedoch der Betrieb fortgesetzt werden muss, muss auf eine angemessene Behelfslösung verwendet werden. Diese sollte dem Eigentümer der Anlage mitgeteilt werden, sodass alle Beteiligten informiert sind. Zu den Sicherheits-Erstprüfungen gehören folgende: Kondensatoren müssen entladen werden. Dies muss auf sichere Art und Weise geschehen, um eine Funkenbildung zu vermeiden; Beim Befüllen, Nachfüllen oder Spülen der Anlage dürfen keine stromführenden Komponenten und Leitungen frei liegen; Es muss eine durchgängige Verbindung zur Schutzerde vorhanden sein.
2. Reparaturen an versiegelten Komponenten
1) Bei Reparaturen an versiegelten Komponenten müssen alle elektrischen Versorgungseinrichtungen von
der Anlage getrennt werden, an der Arbeiten ausgeführt werden, bevor versiegelte Schutzvorrichtungen o. ä. entfernt werden. Falls eine elektrische Versorgung der Anlage während der Wartungsarbeiten unvermeidlich ist, muss eine permanent arbeitende Leckerkennung an den kritischsten Stellen vorgesehen werden, um vor eventuellen Gefahrensituationen zu warnen.
2) Besondere Aufmerksamkeit sollte den nachfolgenden Punkten geschenkt werden, um sicher zu stellen,
dass durch Arbeiten an den elektrischen Komponenten nicht die Umhausung soweit verändert wird, dass der Schutzgrad dadurch eingeschränkt wird. Dazu gehören unter anderem Kabelschäden, eine überhöhte Anzahl an Anschlüssen, Anschlüsse, die nicht nach Herstellerspezifikationen hergestellt werden, Schäden an Versiegelungen, eine falsche Montage von Kabeldurchführungen etc. Sicher stellen, dass das Gerät fest aufgestellt ist. Sicher stellen, dass weder Versiegelungen noch Dichtstoffe so sehr gealtert sind, dass sie ein Eindringen zündfähiger Atmosphären nicht mehr verhindern und somit ihren Zweck nicht mehr erfüllen können. Ersatzteile müssen den Spezifikationen des Herstellers entsprechen. HINWEIS: Die Verwendung von Silikondichtmitteln kann die Wirksamkeit mancher Leckdetektorgeräte beeinträchtigen. Eigensichere Komponenten müssen nicht elektrisch getrennt werden, bevor an ihnen gearbeitet wird.
3. Reparaturen an eigensicheren Komponenten
Keine permanenten induktiven oder kapazitiven Verbraucher an die Schaltung anlegen, wenn nicht dafür gesorgt ist, dass Spannung und Strom die zulässigen Grenzen für den Betrieb der Anlage überschreiten. Eigensichere Komponenten sind die einzigen Teile, an denen bei anliegendem Strom und zündfähiger Atmosphäre gearbeitet werden kann. Das Prüfinstrument muss die korrekten Bemessungswerte vorweisen.- 33 - Komponenten nur durch Teile ersetzen, die vom Hersteller angegeben sind. Fremdteile können in der Atmosphäre einer Leckage zu einer Zündung des Kältemittels führen.
4. Kabelverbindungen
Kabelverbindungen auf Verschleiß, Korrosion, zu hohem Druck, Vibrationen, scharfe Kanten oder andere schädliche Umgebungsauswirkungen überprüfen. Bei der Prüfung sollten auch die Folgen von Alterung oder dauernden Vibrationen aufgrund von Kompressoren oder Lüftern berücksichtigt werden.
5. Erkennung zündfähiger Kältemittel
Unter keinen Umständen dürfen potenzielle Zündquellen dafür benutzt werden, um Kältemittel-Leckagen zu lokalisieren oder zu detektieren. Ein Halogen-Lecksucher (oder jeder andere Detektor, der eine offene Flamme einsetzt) darf nicht benutzt werden.
6. Verfahren der Leckerkennung
Folgende Leckdetektor-Verfahren gelten als zulässig für Anlagen, die zündfähige Kältemittel enthalten. Elektronische Leckdetektoren müssen für die Erkennung zündfähiger Kältemittel eingesetzt werden, jedoch ist die Empfindlichkeit unter Umständen nicht ausreichend oder sie müssen neu kalibriert werden. (Detektorgeräte müssen in einem Kältemittel freien Bereich kalibriert werden.) Sicher stellen, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle für das verwendete Kältemittel darstellt. Das Leckdetektorgerät muss auf einen Prozentsatz des LFL des Kältemittels eingestellt werden und es muss für das eingesetzte Kältemittel kalibriert werden. Die entsprechende Menge Gas (maximal 25 %) ist zu bestätigen. Flüssige Leckdetektoren eignen sich für die meisten Kältemittel, jedoch müssen chlorhaltige Detektoren vermieden werden, da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren und Kupferrohrleitungen angreifen kann. Falls ein Leckverdacht besteht, sollten alle offenen Flammen entfernt bzw. gelöscht werden. Wenn ein Kältemittelleck gefunden wird und Hartlötarbeiten erforderlich sind, muss das gesamte Kältemittel aus der Anlage aufgefangen oder (durch Absperrschieber) in einen Teil der Anlage abgeschieden werden, der von der Leckstelle weit entfernt ist. Sauerstofffreier Stickstoff (OFN) muss anschließend zum Spülen der Anlage vor sowie während der Hartlötarbeiten eingesetzt werden.
7. Entfernen und Evakuierung
Wenn der Kältemittelkreis für Reparaturarbeiten oder für andere Zwecke unterbrochen wird, müssen herkömmliche Methoden verwendet werden. Es sollte dabei jedoch immer eine in der Praxis bewährte Vorgehensweise benutzt werden, da die Zündfähigkeit ein kritischer Punkt ist. Nach folgender Vorgehensweise richten:
- Kältemittel entfernen;
- Den Kreislauf mit einem Edelgas spülen;
- Nochmals mit Edelgas spülen;
- Den Kreislauf durch Trennschneiden oder Hartlöten öffnen. Das vorhandene Kältemittel in geeigneten Behältern auffangen. Um die Anlage sicher zu machen, mit sauerstofffreiem Stickstoff „spülen“. Der Vorgang muss eventuell mehrmals wiederholt werden. Für diese Aufgabe darf weder Druckluft noch Sauerstoff verwendet werden. Zum Spülen wird der Unterdruck in der Anlage mit sauerstofffreiem Stickstoff aufgehoben und weiter gefüllt, bis der Betriebsdruck erreicht ist. Danach wird der Stoff in die Atmosphäre entlüftet und der Unterdruck wieder hergestellt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis sich kein Kältemittel mehr in der Anlage befindet. Nach dem letzten Stickstoff-Spülgang wird die Anlage bis auf Atmosphärendruck entlüftet, damit die Arbeiten ausgeführt werden können. Dieser Vorgang ist ein absolutes Muss, wenn Hartlötarbeiten an den Rohrleitungen auszuführen sind. Dafür sorgen, dass der Auslauf der Unterdruckpumpe nicht in der Nähe von Zündquellen liegt und dass eine Belüftung verfügbar ist.- 34 -
8. Vorgehensweise beim Befüllen
Abgesehen von den herkömmlichen Befüllungsarbeiten müssen die folgenden Anweisungen befolgt werden. – Bei Einsatz der Einfüllgeräte dafür sorgen, dass keine Verunreinigung durch verschiedene Kältemittel stattfindet. Schläuche oder Leitungen müssen so kurz wie möglich sein, um die Menge des darin enthaltenen Kältemittels zu minimieren. – Behälter müssen aufrecht gestellt werden. – Dafür sorgen, dass die Kälteanlage geerdet wird, bevor das Kältemittel eingefüllt wird. – Nach Abschluss der Befüllung muss die Anlage gekennzeichnet werden (sofern nicht schon geschehen). – Es muss besonders darauf geachtet werden, dass die Kälteanlage nicht überfüllt wird. Vor dem Auffüllen der Anlage sollte diese mittels sauerstofffreiem Stickstoff druckgeprüft werden. Nach Abschluss der Befüllung und vor der Inbetriebnahme muss die Anlage auf Dichtheit geprüft werden. Vor dem Verlassen des Ortes muss ein anschließender Lecktest durchgeführt werden.
9. Außerbetriebnahme
Vor diesen Arbeiten ist es unerlässlich, dass sich der Techniker mit der Anlage und allen zugehörigen Details auskennt. Es gilt als gute Vorgehensweise, sämtliches Kältemittel sicher aufzufangen. Vor Ausführung der Arbeiten muss eine Ö l- und Kältemittelprobe genommen werden, falls vor der Wiederverwertung des Kältemittels eine Analyse durchgeführt werden muss. Bevor die Arbeit aufgenommen wird, muss unbedingt elektrischer Strom vorhanden sein. a) Die Anlage und ihre Funktionsweise müssen bekannt sein. b) Anlage elektrisch trennen. c) Vor den Arbeiten folgende Punkte sicher stellen:
- Mechanische Transportanlage steht zur Verfügung, sofern diese für den Umgang mit den Kältemittelbehältern notwendig werden;
- Die gesamte persönliche Schutzausrüstung steht zur Verfügung und wird korrekt eingesetzt;
- Die Rückgewinnung wird von einer fachkundigen Person stets überwacht;
- Die Anlagen und Behälter für die Rückgewinnung entsprechen den jeweiligen Standards. d) Falls möglich, die Kältemittelanlage entlüften. e) Sollte der Unterdruck nicht möglich sein, einen Verteiler vorsehen, damit das Kältemittel an verschiedenen Stellen der Anlage entnommen werden kann. f) Daran denken, den Behälter auf eine Waage zu stellen, bevor die Rückgewinnung stattfindet. g) Die Rückgewinnungsanlage starten und nach Anweisungen des Herstellers einsetzen. h) Die Behälter nicht überfüllen. (Nicht mehr als 80 % des flüssigen Füllvolumens).
i) Den maximalen Betriebsdruck des Behälters nicht überschreiten, auch nicht vorübergehend.
j) Wenn die Behälter korrekt befüllt wurden und der Vorgang abgeschlossen ist, müssen die Behälter und die Anlage möglichst bald vom Standort entfernt werden. Alle Absperrventile an der Anlage müssen verriegelt sein. k) Das aufgefangene Kältemittel darf nicht in eine andere Kälteanlage gefüllt werden, es sei denn, diese wurde gereinigt und überprüft.
An der Anlage muss eine Kennzeichnung angebracht werden, die auf die Außerbetriebnahme und Entleerung des Kältemittels hinweist. Die Kennzeichnung muss datiert und unterzeichnet werden. Darauf achten, dass Schilder an der Anlage auf das enthaltene zündfähige Kältemittel aufmerksam machen.
11. Wiederverwertung
Beim Entfernen von Kältemittel aus einer Anlage zwecks Wartung oder Außerbetriebnahme wird es als gute praktische Vorgehensweise empfohlen, sämtliches Kältemittel sicher zu entfernen. Beim Umfüllen von- 35 - Kältemittel in Behälter ist sicher zu stellen, dass nur für die Wiederverwertung geeignete Behälter eingesetzt werden. Dafür sorgen, dass genügend Behälter zur Aufnahme der gesamten Anlagenbefüllung zur Verfügung stehen. Alle zu benutzenden Behälter sind für das wiederverwendete Kältemittel gekennzeichnet und beschriftet (z. B. Spezialbehälter für Kältemittelverwertung). Die Behälter müssen mit Überdruckventilen und geeigneten Absperrventilen in gutem Betriebszustand ausgestattet sein. Leere Wiederverwertungsbehälter werden entfernt und, sofern möglich, gekühlt, bevor die Wiederverwertung stattfindet. Die Wiederverwertungsvorrichtung muss sich in einem guten Betriebszustand befinden. Die vollständigen Unterlagen zu der Anlage müssen griffbereit sein und die Anlage muss für die Wiederverwertung zündfähiger Kältemittel geeignet sein. Außerdem müssen mehrere Waagen zur Verfügung stehen und in gutem Zustand sein. Schläuche müssen vollständig mit dichten Kupplungsstücken zur Verfügung stehen und in gutem Zustand sein. Vor der Benutzung der Wiederverwertungsvorrichtung kontrollieren, ob sich diese in gutem Betriebszustand befindet, ordnungsgemäß instandgehalten wurde und ob alle zugehörigen elektrischen Komponenten versiegelt sind, um einen Zündvorgang zu verhindern, falls Kältemittel austritt. Im Zweifelsfall den Hersteller kontaktieren. Das abgefüllte Kältemittel muss im richtigen Auffangbehälter an den Kältemittel-Lieferanten zurückgeliefert werden. Dazu muss ein entsprechendes Altlasten-Transportavis ausgestellt sein. Kältemittel in Auffangbehältern und besonders in Fässern nicht vertauschen. Falls Kompressoren oder Kompressoröle entfernt werden müssen, ist dafür zu sorgen, dass diese bis zu einem geeigneten Maß aus der Anlage entfernt wurden, um sicher zu stellen, dass kein zündfähiges Kältemittel beim Schmierstoff verbleibt. Die Beseitigung muss ausgeführt werden, bevor der Kompressor an den Lieferanten zurückgesendet wird. Nur eine Elektroheizung am Kompressorgehäuse darf eingesetzt werden, um diesen Vorgang zu beschleunigen. Wenn Öl aus der Anlage abgelassen wird, muss dies sicher durchgeführt werden. Fachkenntnisse des Wartungspersonals Allgemeines Eine besondere Schulung ist neben der üblichen Einweisung in die herkömmlichen Reparaturschritte für Kälteanlagen erforderlich, wenn es sich um Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln handelt. In vielen Ländern wird diese Schulung von nationalen Fortbildungsinstituten durchgeführt, die für die Unterweisung nach den einschlägigen nationalen und vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Fachstandards akkreditiert sind. Die erlangte Fachkompetenz muss durch ein Zertifikat nachgewiesen sein. Schulung Zum Schulungsumfang sollten folgende Themen gehören: Informationen über das Explosionspotenzial zündfähiger Kältemittel, um deutlich zu machen, dass zündfähige Stoffe bei unachtsamer Handhabung gefährlich werden können. Informationen über potenzielle Zündquellen, insbesondere solche, die nicht offensichtlich sind wie etwa Anzünder, Lichtschalter, Staubsauger, Elektroheizungen. Informationen über die verschiedenen Sicherheitskonzepte: Unbelüftet – Die Sicherheit einer Anlage hängt nicht von der Belüftung des Gehäuses ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit nicht erheblich. Es ist dennoch möglich, dass sich ausgetretenes Kältemittel im Gehäuse abgesetzt hat und dass beim Ö ffnen des Gehäuses eine zündfähige Atmosphäre freigesetzt wird. Belüftetes Gehäuse – Die Sicherheit der Anlage hängt von der Belüftung des Gehäuses ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit erheblich. Auf eine ausreichende Belüftung sollte zuvor besonders geachtet werden. Belüfteter Raum – Die Sicherheit der Anlage hängt von der Raumbelüftung ab. Das Abschalten des Geräts oder das Ö ffnen des Gehäuses beeinträchtigt die Sicherheit nicht erheblich. Die Belüftung des Raums darf während der Reparaturarbeiten nicht abgeschaltet werden.- 36 - Informationen über das Konzept versiegelter Komponenten und Gehäuse gemäß IEC 60079-15:2010. Informationen über die richtigen Arbeitsmethoden: a) Inbetriebnahme
- Sicher stellen, dass der Werkstattbereich für die Kältemittelfüllung ausreicht oder dass die Belüftungsleitung korrekt montiert wurde.
- Die Leitungen anschließen und einen Lecktest durchführen, bevor das Kältemittel eingefüllt wird.
- Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. b) Wartung
- Tragbare Geräte müssen im Freien oder in einer Werkstatt repariert werden, die für die Reparatur von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln besonders ausgestattet ist.
- Am Ort der Reparatur auf eine ausreichende Belüftung achten.
- Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
- Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen. Bei der Standardmethode für das Entladen an den Kondensatoranschlüssen entstehen in der Regel Funken.
- Versiegelte Gehäuse müssen präzise wieder zusammengebaut werden. Verschlissene Dichtungen austauschen.
- Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. c) Reparatur
- Tragbare Geräte müssen im Freien oder in einer Werkstatt repariert werden, die für die Reparatur von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln besonders ausgestattet ist.
- Am Ort der Reparatur auf eine ausreichende Belüftung achten.
- Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
- Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen.
- Falls Hartlöten notwendig ist, müssen die folgenden Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden: – Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt. – Den Kältemittelkreislauf entleeren. – Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen. – Danach erneut entleeren. – Auszutauschende Teile herausschneiden, ohne Flamme. – Die Hartlötstelle während des Lötvorgangs mit Stickstoff spülen. – Vor dem Einfüllen des Kältemittels einen Lecktest durchführen.
- Versiegelte Gehäuse müssen präzise wieder zusammengebaut werden. Verschlissene Dichtungen austauschen.
- Vor der Inbetriebnahme die Sicherheitsausrüstung prüfen. d) Außerbetriebnahme
- Wenn die Sicherheit bei der Außerbetriebnahme der Anlage beeinträchtigt ist, muss die Kältemittelbefüllung vor der Außerbetriebnahme entfernt werden.
- Für ausreichende Belüftung am Anlagenstandort sorgen.
- Daran denken, dass eine Störung der Anlage durch Kältemittelverlust verursacht sein kann und dass ein Kältemittelleck möglich ist.
- Kondensatoren so entladen, dass sie keine Funken erzeugen.
- Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins- 37 - Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt.
- Den Kältemittelkreislauf entleeren.
- Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen.
- Danach erneut entleeren.
- Bis zum Atmosphärendruck mit Stickstoff befüllen.
- An der Anlage ein Schild anbringen, das auf das entfernte Kältemittel hinweist. e) Entsorgung
- Am Arbeitsort auf eine ausreichende Belüftung achten.
- Kältemittel entfernen. Falls eine Wiederverwertung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, das Kältemittel ins Freie ablassen. Dafür sorgen, dass das abgelassene Kältemittel keine Gefahren verursacht. Im Zweifelsfall sollte eine Person den Auslauf überwachen. Besonders darauf achten, dass abgelassenes Kältemittel nicht wieder in das Gebäude zurückströmt.
- Den Kältemittelkreislauf entleeren.
- Den Kältemittelkreislauf 5 Minuten lang mit Stickstoff spülen.
- Danach erneut entleeren.
- Den Kompressor herausschneiden und das Ö l ablassen. Transport, Kennzeichnung und Aufbewahrung von Anlagen, die zündfähige Kältemittel verwenden Transport von Anlagen, die zündfähiges Kältemittel enthalten Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass zusätzliche Transportvorschriften für Anlagen mit zündfähigen Gasen vorhanden sein können. Die Höchstanzahl an Anlagenteilen oder die Konfiguration der Anlage, die zusammen transportiert werden dürfen, wird von den jeweils geltenden Transportvorschriften bestimmt. Kennzeichnung der Anlage mittels Schildern Schilder für ähnliche Anlagen, die generell in einem Arbeitsbereich eingesetzt werden, werden von örtlichen Vorschriften geregelt und legen die Mindestanforderungen an die Sicherheit und/oder an das Vorsehen von Warnschildern an einem Arbeitsort fest. Alle vorgeschriebenen Schilder müssen instandgehalten werden. Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass die Mitarbeiter geeignete und ausreichende Anweisungen und Unterweisungen über die Bedeutung der jeweiligen Sicherheitsschilder und über die Maßnahmen erhalten, die in Verbindung mit diesen Schildern zu ergreifen sind. Die Wirkung der Schilder darf nicht durch ein Übermaß an Beschilderungen beeinträchtigt werden, die gemeinsam verwendet werden. Alle verwendeten Piktogramme sollten so einfach wie möglich gehalten werden nur die wichtigsten Angaben enthalten. Entsorgung von Anlagen mit zündfähigen Kältemitteln Dazu wird auf die nationalen Vorschriften verwiesen. Aufbewahrung von Anlagen/Geräten Die Anlagen sollten den Herstelleranweisungen entsprechend aufbewahrt werden. Aufbewahrung verpackter (nicht verkaufter) Anlagen Der Schutz für verpackte Ware beim Einlagern sollte so konstruiert sein, dass mechanische Schäden an der Anlage in der Verpackung nicht zu einem Austreten von Kältemittel führen. Die Höchstanzahl der Anlagen, die zusammen eingelagert werden dürfen, ist in den örtlichen Vorschriften vorgeschrieben.- 38 - Mode d'emploi – French Merci beaucoup d’avoir acheté nos produits. Afin de garantir un bon fonctionnement, merci de lire attentivement ce manuel et les instructions avant l'utilisation. INSTRUCTIONS IMPORTANTES: Lors de l’utilisation d’appareils électriques, des précautions élémentaires doivent toujours être prises afin de réduire le risque d’incendie, d’électrocution, de brûlures et autres blessures.
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