ThermoSystem - Zentralheizkessel BULEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Marke | Bulex |
| Modell | ThermoSystem (TS 80/3, TS 120/3, TS 160/3, TS 200/3, TS 240/3, TS 280/3) |
| Kategorie | Heizkessel für Zentralheizung |
| Energieversorgung | Gas (Typ gemäß Typenschild) |
| Empfohlener Fülldruck | 0,23 bis 0,25 MPa (2,3 bis 2,5 bar) kalt |
| Anzeige | Multifunktionsanzeige (Vorlauftemperatur, Druck, Status-/Fehlercodes) |
| Bedienelemente | Hauptschalter, Tasten +/-, Informationstaste (I), Reset-Taste |
| Leuchtanzeigen | Grün (Warmwasserbereitung), Gelb (Brenner in Betrieb), Rot (Störung) |
| Hauptfunktionen | Heizbetrieb, Warmwasserbereitung (mit Speicher), Frostschutz, Sommerbetrieb |
| Frostschutz | Integrierte Funktion: automatischer Start bei Vorlauftemperatur < 5°C |
| Störungsbehebung | Angezeigte Fehlercodes (F.22, F.28, F.29, F.32); Reset über Reset-Taste |
| Sicherheit | Drucksensor, Abschalteinrichtungen, Gasleckageschutz, Brennerverriegelung |
| Wartung | Jährlich durch zugelassenen Installateur; Überprüfung der Kondensatleitung |
| Garantie | Entspricht den gesetzlichen Vorschriften; Installation durch Fachmann erforderlich |
| Bestimmungsland | Belgien (Adresse: Chaussée de Mons 1425, 1070 Brüssel) |
| Ersatzteile | Wenden Sie sich an einen zugelassenen Installateur oder den Bulex-Kundendienst |
| Recycling | Gerät und Verpackung recyclingfähig; nicht mit dem Hausmüll entsorgen |
Häufig gestellte Fragen - ThermoSystem BULEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG ThermoSystem BULEX
Thermostatien nicht afdekken
4.8.1 Storingen wegens watergebrek
1 Hinweise zur Dokumentation 3
1.1 Aufbewährung der Unterlagen 3
1.2 Verwendete Symbole 3
1.3 Gültigkeit der Anleitung 3
1.4 Typenschild 3
1.5 CE-Kennzeichnung 3
2 Sicherheit 4
2.1 Sicherheits- und Warnhinweise 4
2.1.1 Klassifizierung der handlungsbezogenen Warnhinweise. 4
2.1.2 Aufbau von Warnhinweisen 4
2.2 Bestimmungsgemäbe Verwendung 4
2.3 Allgemeine Sicherheitshinweise 4
3 Hinweise zum Betrieb. 6
3.1 Anforderungen an den Aufstellort 6
3.2 Verkleidung reinigen 6
3.3 Recycling und Entsorgung 6
3.4 Energiespartipps.. 6
4 Bedienung 8
4.1 Übersicht über die Bedienelemente. 8
4.2 Multifunktionsanzeige.. 8
4.3 Maßnahmen vor Inbetriebnahme 9
4.3.1 Absperreinrichtungen offen 9
4.3.2 Anlagendruck kontrollieren.. 9
4.4 Inbetriebnahme 9
4.5 Warmwasserbereitung 10
4.5.1 Warmwasser zapfen 10
4.6 AuBerbetriebnahme 10
4.7 Statusanzeigen 11
4.8 Störungsbehebung 11
4.8.1 Störungen wegen Wassermangel 11
4.8.2 Störungen beim Zündvorgang. 12
4.8.3 Störungen im Luft-/Abgasweg 12
4.9 Gerat/Heizungsanlage fullen 12
4.10 Frostschutz 12
4.10.1 Frostschutzfunktion 13
4.10.2 Frostschutz durch Entleeren 13
4.11 Schornsteinfeger-Messung 13
5 Wartung und Kundendienst 14
6 Herstellergarantie 15
5.1 Wartung. 14
5.2 Rufnummern Kundendienst 14
1 Hinweise zur Dokumentation
Die Bulex ThermoSystem-Geräte sind Gas-Brennwertkessel.
Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch und befolgen Sie sie für den sicheren und effizienten Einsatz des Geräts.
Lesen Sie vor der Anwendung des Gerätesitte unbedingt die Kapitel "Sicherheit" und "Garantie" durch, die wichtige Informationen fur ihren Schutz und ihre Sicherheit enthalten.
Bei Schäden, die auf eine Missachtung der in dieser Anleitung aufgeführten Anweisungen zusückgeführt werden konnen, wird vom Geräthersteller keine Haftung übernommen.
Mitgeltende Unterlagen beachten
Beachen Sie unbedingt alle Betriebsanleitungen, die anderen Komponenten ihrer Anlage beiliegen.
1.1 Aufbewährung der Unterlagen
These Anleitungen bilden einen festen Bestandteil des Gerätes und müssen dem Endbenutzer nach erfolgter Installation gemäß den derzeit geltenden Vorschriften ausgehändigt werden.
Bewahren Sie die vorliegende Betriebsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen in der Naze des Geräts gut auf, damit sie bei Bedarf Ihnen und jedem folgenden Betreiber zur Verfugung stehen.
Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch und befolgen Sie sie für den sicheren und effizienten Einsatz des Geräts.
1.2 Verwendete Symbole
Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole erläutert.

Symbol für einen nützlichen Hinweis und Informationen
Symbol für eine erforderliche Aktivität
1.3 Gültigkeit der Anleitung
These Betriebsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Antikelumnern:
| Geräteotyp Artikelnummer | |
| TS 80/3 0010014394 | |
| TS 120/3 0010014395 | |
| TS 160/3 0010014396 | |
| TS 200/3 0010014397 | |
| TS 240/3 0010014398 | |
| TS 280/3 | 0010014399 |
1.1 Typbezeilchnungen und Artikelnummern
Die 10-stellige Artikelnummer des Gerätes entnehmen Sie dem Typenschild (→Kap. 1.4).
1.4 Typenschild
Das Typenschild des Bulex ThermoSystem ist auf der Rück-nde se de Kessels angebracht.
Das Typenschild enthalt folgende Angaben:
Fabrikations-Nr.
- Typenbezeichnung
Zugelassene Abgasabführung
- Bestimmungsländer, zugelassene Gaskategorie
- Technische Daten des Gerätes
- CE-Kennzeichnung
Die siebe bis 16. Ziffer der Fabrikations-Nr. auf dem Typenschild bilden die Artikelnummer.
1.5 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die Geräte gemäß der Typenübersicht die grundlegenden Anforderungen der einschädigten Richtlinien erfüllen.
2 Sicherheit
2.1 Sicherheits- und Warnhinweise
Beachten Sie bei der Installation die allgemeinen Sicherheits hinweise und die Warn hinweise, die jeder Handlung vorangestellt sind.
2.1.1 Klassifizierung der handlungsbezogenen Warnhinweise
Die handlungsbezogenen Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und Signal wörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen Gefahr abgestuft:
| Warnzelichen Signalwort Erläuterung | ||
| ! | Gefahr! | unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr schwerer Personen-schäden |
| 5 | Gefahr! | Lebensgefahr durch Strom-schlag |
| ! | Warning! | Gefahr weniger Personen-schäden |
| ! | Vorsicht! | Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt |
2.1.2 Aufbau von Warnhinweisen
Warnhinweise erkennen Sie an einer oberen und einer unteren Trennlinie. Sie sind nach folgendem Grund prinzip aufgebaut:

Signalwort!
Art und Quelle der Gefahr!
Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr
Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr
2.2 Bestimmungsgemäne Verwendung
Der Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten Sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch konnen bei unsachgemäß oder nicht bestimmungsgemäß Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte entstehen.
Dieses Gerät ist nicht darauf bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschrankten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei dann, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
Kinder mussen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät speilen.
Das Gerät ist ein Wärmeerzeuger für geschlossene Zentralheizungsanlagen.
Eine andere Verwendung als die in der vorliegenden Anleitung beschriebene oder eine Verwendung, die über die hier beschriebene hinausgeht, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist auch jeder unmittelbare kommerzielle und industrielle Verwendung. Für Schäden aus bestimmungswidriger Verwendung haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risikoträgt allein der Anwender. Die bestimmungsgemäß Verwendung beinhaltet:
-das Beachen der beigefugten Betriebs-, Installations und Wartungsanleitungen des Bulex Produktes sowie anderer Bauteile und Komponenten der Anlage
- die Installation und Montage entsprechend der Geräte und Systemzulassung
- die Einhaltung aller in den Anleitungen aufgeführten Inspektions- und Wartungsbedingungen.

Achtung!
Jede missbrauchliche Verwendung ist undersagt.
2.3 Allgemeine Sicherheitshinweise
Installation, Inspektion, Wartung und Instandsetzung des Gerats sowie Änderungen der eingestellen Gasmengearf nur ein anerkannter Fachhandwerker durch führen. Dabei muss er die bestehenden Vorschriften, Regeln und Richtlinien beachten.
Verhalten bei Gasgeruch in Gebäuden
Meiden Sie Räume mit Gasgeruch.
- Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster welt und sorgen Sie für Durchzug.
Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug, Streichholz).
Rauchen Sie nicht.
Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefon und andere Sprechanlagen im Haus.
Schlieben Sie die Gaszahler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung.
- Wenn möglich, schreiben Sie den Gasabsperrhahn am Gerät.
Warnen Sie andere Hausbewohner durch Rufen oder Klopfen.
Verlassen Sie das Gebäude.
Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das Betreten durch Dritte.
Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes.
- Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gasversorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses.
Explosive und leicht entflammbare Stoffe
- Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Papier, Farben) im Aufstellraum des Geräts.
Korrosionsschaden durch ungeeignete Verbrennungs- und Raumluft
Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen u. Ä. können unter umgünstigen Umständen zu Korrosion am Wärmeerzeuger und in der Luft-/Abgasführung führen.
- Sorgen Sie davon, dass die Verbrennungsluftzufuhr stets frei von chemischen Stoffen ist.
- Verwenden und lagern Sie am Aufstellort des Wärmeer-zeugers keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltigen Reinigungs mittel, Farben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen u. Ä.
Schrankartige Verkleidung
- Falls Sie eine schrankkartige Verkleidung für Ihr Gerät wünschen, wenden Sie sich an ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Verkleiden Sie auf keinen Fall eigemächtig Ihr Gerät.
Eine schrankartige Verkleidung des Geräts unterliegt entsprechenden Ausfuhrungsvorschriften.
Wasserstand kontrollieren
- Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Wasserstand der Anlage (→ Kap. 4.3.2.)
Frostschaden vermeiden
Bei einem Ausfall der Stromversorgung oder bei zu niedriger Einstellung der Raumtemperatur in einzelnen Räumen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden.
- Stellen Sie sicher, dass bei ihrer Abwesenheit während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.
- Beachen Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz in Kap. 4.10.
Auch wenn Räume oder dieGPCe Wohnpung zeitweise nicht genutzt werden, muss die Hezung in Betrieb bleiben!
Vorsicht!
Frostschutz und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn das Gerät mit Strom versorgt wird. Der Netzschalter des Geräts muss auf Stellung „I" stehen. Das Gerät muss an die Stromversorgung angeschlossen sein.
Vorsicht!
- Reichern Sie das Heizwasser auf keinen Fall mit Frostschutzmitteln (oder anderen Zusatzstoffen, z. B. Dichtmitteln, Korrosionsschutzmitteln usw.) an!
Andernfalls konnen Schäden an Dichtungen und Membranen sowie Geräusahe im Heizbetrieb auftreten. Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden übernimmt Bulex keine Haftung.
Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät vollständig entleert werden. - Ziehen Sie hierfür ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.
Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes
An folgenden Dingen dürfen Sie keine Veränderungen vornehmen:
- am Heizgerat
- an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom
- an der Abgasleitung
- an der Kondensatablaufleitung
- am Sicherheitsventil für das Heizungswasser
- an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebs-sicherheit des Geräts haben können
Achten Sie daraufuf, dass z. B. Abdeckungen der Öffnungen im Zusammenhang mit Arbeiten an der Außenfassade wieder entfernt werden.
Notstromaggregat
Ihr Fachhandwerker hat Ihr Heizgerät bei der Installation an das Stromnetz angeschlossen.
Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem Notstromaggregat betriebsbereit halten wollen, muss diese in seinen technischen Werten (Frequenz, Spannung, Erdung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmen und mindestens der Leistungsaufnahme Ihr's Gerätes entsprechen. Ziehen Sie hierzu ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.
3 Hinweise zum Betrieb
3.1 Anforderungen an den Aufstellort
Die Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem mussen in einem Heizraum installiert werden.
Fragen Sie Ihr den Fach handwerker, welche aktuell gultigen nationalen Vor schriften zu beachten sind.
Der Aufstellort sollte durchgangig frostsicher sein. Wenn Sie dies nicht sicherstellen konnen, beachten Sie die in
Kap. 2 aufgeführten Frostschutzmaßnahmen.

Ein Abstand des Gerätes zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen bzw. zu brennbaren Bestandteilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärme-leistung des Gerätes an der Gehäuseoberfläche eine niedrigere Temperatur auftritt als die max. zulässige von 85 °C.
Aus Gründen der Zugänglichkeit bei Wartungsarbeiten sollen die in der Installations- und Wartungsanleitung empfohlen Mindestabstände bei der Aufstellung beachtet werden.
3.2 Verkleidung reinigen
Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Geräts mit einem feuchten Tuch und etwas Seite. Verwenden Sie keine Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Verkleidung, die Armaturen oder die Bedienelemente aus Kunststoff beschädigten können.
3.3 Recycling und Entsorgung
Sowohl Ihr Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem als auch die zugehörige Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Roh stoffen.
Gerät
Ihr Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem wie auch alle Zubehöre gehoren nicht in die allgemeine Müllentsorgung. Sorgen Sie davon, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemänen Entsorgung zugeführten werden.
Verpackung
Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.

Beachten Sie die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften.
3.4 Energiespartipps
Einbau einer witterungsgeführten Heizungsregelung
Witterungsgeführte Heizungsregelungen regeln in Ab-hängigkeit von der jeweiligen AuBentemperatur die Heizungs-Vorlauftemperatur. Es wird nicht mehr Wärme erzeugt, als momentan benötigt wird. Hierzu muss am witterungsgeführten Regler die der jeweiligen AuBentemperatur zugeordnete Heizungs-Vorlauftemperatur eingestellt werden. These Einstellung sollte nicht hoher sein, als es die Auslegung der Heizungsanlage erfordert. Normalerweise wird die richtige Einstellung durch ihren Fachhandwerksbetrieb vorgenommen. Durch integrierte Zeitprogramme werden gewüncchte Heiz- und Absenk-phasen (z. B. nachts) automatisch ein- und ausgeschaltet. Witterungsgeführte Heizungsregelungen stellen in Verbindung mit Thermostatventilen die wirtschaftlichste Form der Heizungsregelung dar.
Absenkbetrieb der Heizungsanlage
Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten ihrer Nachtruhe und Abwesenheit ab. Dies lasst sich am ein-fachsten und zuverlüssigsten durch Regelgeräte mit in-dividuell wahlbaren Zeitprogrammen realisieren. Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raumtemperatur ca.
5^ niedriger ein als während der Vollheizzeiten. Ein Absenken um mehr als 5^ bringt keine weitere Energieersparnis, da dann fur die jeweils nachste Vollheizperiode erhöhte Aufheizleistungen erforderlich waren. Nur bei längerer Abwesenheit, z. B. Urlaub, loht es sich, die Temperaturer weiter abzuseken. Achten Sie aber im Winter daraufuf, dass ein ausreichender Frostschutz gewährleistet bleibt.
Raumtemperatur
Stellen Sie die Raumtemperatur nur so hoch ein, dass diese für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht. Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch von etwa 6% . Passen Sie auch die Raumtemperatur dem jeweiligen Nutzungszweck des Raumes an. Zum Beispiel ist es normalerweise nicht erforderlich, Schlafzimmer oder Selten benutztze Räume auf 20^ zu heizen.
Einstellen der Betriebsart
In der wärmeren Jahreszeit, wenn die Wohnung nicht beheizt werden muss, empfehlen wir Ihnen, die Heizung auf Sommerbetrieb zu schalten. Der Heizbetrieb ist dann ausgeschaltet, jedoch bleibt das Gerät bzw. die Anlage betriebsbereit für die Warmwasserbereitung.
Gleichmäßiges Heizen
Häufig wird in einer Wohnung mit Zentralheziehung lediglich ein einziger Raum beheizt. Über die Umschließungsflächen these Raumes, also Wände, Turen, Fenster, Decke, Fußboden, werden die unbezieften Nachbarräume unkontrolliert mitbeheizt, d. h., es Goes ungewollt Wärmenergie verloren. Die Leistung des Heizköpers these einen bezieften Raumes ist für eine solche Betriebsweise natürlich nicht mehr ausreichend. Die Folge ist, dass sich der Raum nicht mehr genugend erwärmen{lsst, und ein unbehagliches Kältegeführ entsteht (ubrigens entstehd derselbe Effekt, wenn Turen zwischen bezieften und nicht- oder eingeschränkt bezieften Räumen geöffnet bleiben). Das ist falsches Spa-ren: Die Hezung ist in Betrieb und trotzdem ist das Raumklima nicht behaglich warm. Ein großerer Heizkomfort und eine sinnvollere Betriebsweise werden erreicht, wenn alle Räume einer Wohnung gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. Übrigens kann auch die Baussubstanz leiden, wenn Gebäudefeteile nicht oder nur unzureichend beheizt werden.
Thermostatventile und Raumtemperaturregler
Es sollte heute selbstverständlich sein, an allen Heizkörpern Thermostatventile anbringen zu halten. Sie halten die einzelmal eingestellte Raumtemperatur exakt ein. Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit einem Raumtemperaturregler (oder einem witterungsgeführten Regler) konnen Sie die Raumtemperatur ihren individuellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche Betriebsweise ihrer Heizungsanlage. Lassen Sie in dem Zimmer, in dem sich Ihr Raumtemperaturregler befindet, stets alle Heizkörperventile voll geöffnet, da sie sich die beiden Regeleinrichtungen sonst gegenseitig beeinflussen und die Regel Qualität beeinträchtigt werden kann. Übrigens ist früig folgenden Benutzerverhalten zu beobachten: Sobald es im Raum vermeintlich zu warm wird, Goes der Benutzer hin und dreht das Thermostatventil zu (oder stellt den Raumtemperaturregler auf eine gingere Temperatur ein). Wird es ihm nach einer Weile dann wieder zu kalt, dreht er das Thermostatventil wieder auf. Ein solches Verhalten ist nicht nur unkompfortabel, sondern auch vollig unnötig, Denn ein richtig Funktionierendes Thermostatventil tut das von ganz alleine: Steigt die Raumtemperatur über den am Fühlerkopf eingestellen Wort, schliebt das Thermostatventil automatisch, bei Unterschieden des eingestellen Wertes öffnet es wieder.
Regelgeräte nicht verdecken
Verdecken Sie Ihr Regel gerät nicht durch Möbel, Vorhänge oder andere Gegenstände. Es muss die zirkulierende Raumluft ungehindert erfassen können. Verdeckte Thermostatventile können mit Fernfuhlern ausgestattet werden und bleiben dadurch weiter funktionsfähig.
Angemessene Warmwassertemperature
Wer sich unter warmem Wasser die Hände waschen will, möchte sich nicht die Finger verbrennen. Sowohl für Heizgeräte mit integrierten Warmwasserbereitung als auch für Heizgeräte mit angeschlossenem Warmwasser-speicher gilt: Das warme Wasser sollene nur soweit aufge-heizt werden, wie es für den Gebrauch notwendig ist.Jede weitere Erwärung führt zuunnötgem Energieverbrauch, Warmwassertemperaturen von mehr als 60^ außer dem zu verstärktem Kalkausfall.
Bewusster Umgang mit Wasser
Ein bewusster Umgang mit Wasser kann ebenfalls die Verbrauchskosten erheblich senken. Z. B. Duschen staat Wannenbad: Wahrend für ein Wannenbad ca. 150 Liter Wasser gebraucht werden, bereits eine mit modernen, wasserspa-renden Armaturen ausgestattete Dusche le-diglich etwas ein Drittel dieser Wassermenge. Übriges: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspulung bis zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Tagegen kosten eine neue Dichtung jeweils nur weniger EURO-Cent.
Zirkulationspumpen nur bei Bedarf laufen{lassen
Zirkulationspumpen sorgen für einen ständigen Umlauf von Warmwasser im Rohrleitungssystem, so dass auch bei welt entfernten Zapfstellen(sofort warmes Wasser zur Verpfugung steht. Sie steigern zweifellos den Komfort bei der Warmwasserbereitung. Aber sie verbrauchen auch Strom. Und umlaufendes Warmwasser, das nicht genutzt wird, kuhl ist sich auf seinem Weg durch die Rohrleitungen ab und muss dann wieder nachgeheit werden. Zirkulationspumpen sollendaher nur dann betrieben werden, wenn tatsächlich Warmwasser generell im Haushalt bereitsigt wird. Mit Hilfe von Schaltuhren, mit denen die meisten Zirkulationspumpenausgestattet bzw. nachgerustet werden konnen, konnen individuelle Zeitprogramme eingestellt werden. Oft bieten auch witterungsgeführte Regler über Zusatzfunktionen die Mochlichkeit, Zirkulationspumpen zeitlich zu steuern. Fragen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb.
Lüften der Wohnräume
Öffnen Sie während der Heizperiode die Fenster nur zum Luften und nicht zur Temperaturregelung. Eine kurze Stöß-luftung ist wirkungsvoller und energiesparender als lange offen stehende Kippfenster. Wir empfehlen dazu, die Fenster kurzzeitig voll zu öffnen. Während des Luftens schlieben Sie alle im Raum befindlich Thermostatventile bzw. stellen Sie einen vorhandenen Raumtemperaturregler auf Minimal-temperatur ein. Durch diese Maßnahmen ist ein ausreichen der Luftwechsel gewährleistet, ohne unnottige Auskühlung und Energieverlust (z. B. durch ungewolte Heizungseinschaltung während des Luftens).
4 Bedienung
4 Bedienung
4.1 Übersicht über die Bedienelemente

4.1 Bedienelemente ThermoSystem
Die Bedienelemente haben folgende Funktionen (siehe Abb. 4.1):
1 Display zur Anzeige der aktuellen Heizungs-Vorlauftemperatur oder bestimmter Zusammenhangen.
2 Taste „i" zum Abrufen von Informationen
3 Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes
4 Taste ^ 一 + ^ 一 zum Weiterblättern der Displayanzeige
5 Taste „-“ zum Zurückblättern der Displayanzeige
6 Taste „Entstörung" zum Rücksetzen bestimmter Störungen
4.2 Multifunktionsanzeige

4.2 Multifunktionsanzelge ThermoSystem
Die ThermoSystem-Geräte sind mit einer Multifunktions anzeige ausgestattet. Wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist und das Gerät normal Funktioniert, zeigt die Anzeige die aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur an (im Beispiel 45 °C).
1 Anzeige der aktuellen Heizungs-Vorlauftempera-tur, des Fülldrucks der Heizungsanlage oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes
2 Grüne Anzeigeleuche Warmwasserbereitung (nur mit Warmwasserspeicher) permanent an: Speicherladung ist freigeschaltet aus: kein Speicherladebedarf blinkt: Speicherladung Brenner an
3 Gelbe Anzeigeleuche permanent an: Brenner an
4 Rote Anzeigeleuche permanent an: es liegt eine Störung vor, ein Fehl ercode wird angezeigt
4.3 Maßnahmen vor Inbetriebnahme
4.3.1 Absper Reinrichtungen öffnen

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Lieferumfang Ihres Gerätes enthalten. Sie werden bauseitig durch ihren Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Handhabung dieser Bauteile erklärren.
4.3.2 Anlagendruck kontrollieren

4.3 Füldruck der Helzungsanlage kontrolleren
Kontrollieren Sie bei der Inbetriebnahme den Fülldruck der Anlage. Dazu drücken sie die Taste, _-^ (2). Für ca. 5 s wirdstatt der aktuellen Vorlauftemperatur der Anlagendruck angezeigt.
Für einen einwandfrei Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Füldruck zwischen 0,23 und 0,25 MPa (2,3 und 2,5 bar) liegen. Ist der Druck niedriger, muss vor der Inbetrieb nahme Wasser nachgefüllt werden (siehe Abschnitt 4.8.1).

Wenn das Gerät in Betrieb ist, können Sie sich den genauen Druck wert im Display anzeigen las- ten. Aktivieren Sie die Druckanzeige durch Betätiger den Taste „(2). Das Display wechseln nach 5 Sekunden wieder zurück zur Vorlauftempe raturanzeige. Sie konnen auch dauer-haft zwischen Temperatur- oder Druckanzeige im Display umschalten, indem Sie die „-Taste ca. 5 Sekunden gedrück halten.

Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügbar Ihr Gerät über einen Drucksensor. Diese signalisiert ihren beim Unterschieden von 0,06 MPa (0,6 bar) den Druckmangel, indem im Display der Druck wert blinkend dargestellt wird. Bei Unterschiedung eines Druckes von 0,03 MPa (0,3 bar) erscheint die Fehlermeldung F.22 (Wassermangel) und der Brenner wird gespert. Bei OMPa (Obar) bzw. Überschreiben von 0,45 MPa (4,5 bar) (=Fuhler defekt) wird das Notlaufprogramm aktiviert. Die Leistung und die maximal mögliche Vorlauftemperatur werden begrenzt. Es wird der Status 40 abwechselnd mit F.22 (Wassermangel) angezeigt.itte halten Sie in thisem Fall die Anlage durch ihren Fachhandwer ker wieder befullen.
Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so kann ein higherer Füldruck der Anlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu ihren Fachhandwerker.
4.4 Inbetriebnahme

4.4 Gerä einschalten
- Mit dem Hauptschalter (1) schalten Sie das Gerät ein und aus.
1: EIN
0: "AUS"
Wenn Sie das Gerät einschalten, erscheint im Display (2) die aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur.
Zur Einstellung des Gerätes entsprechend ihren Bedürfnissenlesen Sie die Kap.4.4 und 4.5, in denen die Einstellmöglichkeiten für die Warmwasser bereitung und den Heizbetrieb beschrieben sind.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden!
Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt.
Trennen Sie niemals das Gerät vom Stromnetz.
Stellen Sie den Hauptschalter des Geräts auf Stellung „I".
Damit these Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, sollenn Sie ihren Gas-Brennwertkessel über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Betriebsanleitung).
Wie Sie Ihr Gas-Brennwertkessel ganz außer Betrieb führen können, finden Sie in Kap.4.6.

Unmittelbar nach dem Einsatzen entscheid im Display die Anzeige „Funktionsmenu" Das Funktionsmenu erlaubt dem Fachmann die Funktionskontrolle einzeln der Aktoren durchzuführen. Nach ca. 5 s Wartezeit oder Drücken der „-“ Taste schaltet die Geräteelektronik in den Normalbetrieb.
4.5 Warmwasserbereitung
Für die Warmwasserbereitung muss ein Warmwasserspeicher an das Heizgerät angeschlossen sein.
4.5.1 Warmwasser zapfen
Beim Offnen eines Warmwasserhahns an einer Zapf stelle (Waschbecken, Dusche, Badewanne etc.) wird Warmwasser aus dem angeschlossenen Speicher gezapft.
Bei Unterschieden der eingestellten Speichertemperatur geh das Gerät selbsttätig in Betrieb und heizt den Speicher nach. Bei Erreichen der Speicher-Solltempera tur schaltet das Gerät selbsttätig ab. Die Pumpe lauft kurze Zeit nach.
4.6 Außerbetriebnahme

4.5 Gerä ausschalten
Um ihren Gas-Brennwertkessel ganz außer Betrieb zunehmen, schalten Sie den Hauptschalter (1) in Stellung „0".

Vorsicht!
Sachbeschädigung durch Frostschäden!
Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt.
Trennen Sie niemals das Gerät vom Stromnetz.
Stellen Sie den Hauptschalter des Gerätes aufstellung „I".
Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, sollen den Sie ihren Gas-Brennwertkessel im normalen Betrieb nur über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finding Sie in der entsprechenden Be Dienungs anleitung).

Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollen den Sie zusätzlich den Gasabsperrhahn schlieben.
Beachten Sie in thisem Zusammenhang auch die Hinweise zum Frostschutz im Kap.4.10.

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Lieferumfang Ihres Geräts enthalten. Sie werden bauseitig durch ihren Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Handhabung dieser Bauteile erklärren.
4.7 Statusanzeigen

4.6 Statusanzelgen
Die Statusanzeigen liefern Informationen über den Betriebszustand des Gerätes.
Aktivieren Sie die Statusanzeigen durch Betätigkeiten der Taste „i" (2).
Im Display (1) erfolgt nun die Anzeige des jeweiligen Statuscodes, z. B. „S. 4" für Brennerbetrieb. Die Bedeutung der wichtigsten Statuscodes konnen Sie aus der unter stehenden Tabelle entnahmen.
In Umschaltphasen, z. B. bei Wiederanlauf durch Aus bleibenden Flamme, wird kurzzeitig die Statusmeldung „S.” angezeigt.
Schalten Sie das Display durch nochmaliges Drucken der Taste „i" (2) wieder in den Normalmodus darüber.
4.1 Statuscodes und ihre Bedeutung (Auswahl)
| Anzeige | Bedeutung |
| Anzeigen im Heizbetrieb | |
| S. 0 Heizu | ng kein Wärmebedarf |
| S. 1 Heizbet | trieb Geblüseanlauf |
| S. 2 Heizu | trieb Pumpenvorlauf |
| S. 3 Heizu | trieb Zündung |
| S. 4 Heizu | trieb Brenner an |
| S. 6 Heizu | trieb Geblüsenachlauf |
| S. 7 Heizu | trieb Pumpennachlauf |
| S. 8 Heizu | ng Restsperrzeit xx min |
| S.31 kein Wärmebedarf Sommerbetrieb | |
| S.34 Heizu | trieb Frostschutz |
| Anzelgen im Speicherladebetrieb | |
| S.20 Warm | wasser Anforderung |
| S.22 Warm | wasserbetrieb Pumpenvorlauf |
| S.24 Warm | wasserbetrieb Brenner an |
4.8 Störungsbehebung
Sollten sich beim Betrieb Ihres Gas-Brennwertkessels Probleme ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst überprüfen:
Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Gerät geht nicht in Betrieb:
Sind der gebädeseitige Gasabspersrhahn in der Zuleitung und der Gasabspersrhahn am Gerät geöffnet ( Kap.4.3.1)?
Ist die gebädeseitige Stromversorgung eingeschaltet?
Ist der Hauptschalter am Gas-Brennwertkessel eingeschaltet (Kap.4.4)?
Ist der Fülldruck der Heizungsanlage ausreichend (→Kap.4.3.2)
Ist Luft in der Heizungsanlage?
Liegt eine Störung beim Zündvorgang vor (-Kap.4.8.2)?
Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geh nicht in Betrieb:
- Liegt eine Wärmeanforderung durch die externen Regler vor?

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäß Veränderungen!
Wenn der Gas-Brennwertkessel nach der Überprüfung der oben genannten Punkte nicht einwandfrei arbeitet, beachten Sie fol-gendes:
Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen am Gas-Brennwertkessel durchzufuhren.
Ziehen Sie ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.
4.8.1 Störungen wegen Wassermangel
Sobald der Anlagendruck unter einen Grenzwert sinkt,
erscheint im Display eine Fehlermeldung. Sofern der Fachhandwerker ausreichend Wasser nachgewulflt hat, erlischt die Anzeige nach 20 Sekunden selbsttätig/automatisch. Bei Unterschreitung eines Druckes von 0,03 MPa (0,3 bar) schal-tet der Brenner ab. Im Display erscheint die Fehlermeldung „F.22". Um das Gerät wieder in Normalbetrieb zunehmen, muss der Fachhandwerker zunachst Wasser in die Anlage nachfüllen. Bei einem Defekt des Sensors, das einen Heizbetrieb mit geringer Leistung und niedriger Maximaltemperatur ermöglich (Anzeige „S40" im Wechsel mit „F73" oder „F74") wird das Notlaufprogramm aktiviert.
Beihäufigerem Druckabfall muss die Ursache für den Heizwasserverlust ermittelt und beseitigt werden. Verständigen Sie hierzu einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
4.8.2 Störungen beim Zündvorgang

4.7 Entstörung
Wenn der Brenner nach f芮 Zündversuchen nicht gezun det hat, geht das Gerät nicht in Betrieb und schaltet auf „Stö-rung". Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes „F.28" oder „F.29" im Display angezeigt.
Zusätzlich leuchtet die rote Anzeigeleuche auf (1).
Eine erneute automatische Zündung erfolgt erst nach einer manuellen Entstörung.
- Drücken Sie in thisem Fall den Entstörknopf (2) und halten Sie ihn ca. eine Sekunde lang gedrückt.

Vorsicht!
Beschädigungsgefahr durch unsachgemäß Veränderungen!
Wenn der Gas-Brennwertkessel nach dem dritten Entstörversuch immer noch nicht in Betrieb gehen, beachten Sie folgenden:
Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen am Gas-Brennwertkessel durchzufuhren.
Ziehen Sie ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.
4.8.3 Störungen im Luft-/Abgasweg
Die Geräte sind mit einem Geblase ausgestattet. Bei nicht ordnungsgemäßer Funktion des Geblases schaltet das Gerät ab.
Im Display erscheinen dann die Fehlermeldung „F.32".

Vorsicht!
Beschädigungsgefahr durch unsachgemäß Veränderungen!
Be der Fehlermeldung „F.32" beachten Sie folgenden:
Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen am Gas-Brennwertkessel durchzufuhren.
Ziehen Sie ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.
4.9 Gerät/Heizungsanlage fullen
Für einen einwandfrei Betrieb der Heizungsanlage soll der Fülldruck bei kalter Anlage zwischen 0,23 und 0,25 MPa (2,3 und 2,5 bar) betragen ( Kap.4.3.2). Ist er kleiner,lassen Sie durch Ihren Fachhandwerker Wasser nachfüllen. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so kann einHigherer Fülldruck der Anlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu ihren Fachhandwerks betrieb.

Vorsicht!
Beschädigungsgefahr durch unsachgemäß Veränderungen!
Bei der Fehlermeldung „F.32" beachten Sie folgenden:
Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen am Gas-Brennwertkessel durchzufuhren.
Ziehen Sie ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.
4.10 Frostschutz
Die Heizungsanlage und die Wasserleitungen sind ausreichend gegen Frost geschlossen, wenn die Heizungsanlage während einer Frostperiode auch bei ihrer Abwesenheit in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.

Vorsicht!
Sachbeschädigung durch Frostschäden!
Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt.
Trennen Sie niemals das Gerät vom Stromnetz.
Stellen Sie den Hauptschalter des Gerätes aufstellung „I".

Vorsicht!
Sachbeschädigung durch Frostschutzmittel im Primärheizkreis!
Eine Anreicherung des Heizungswassers mit Frostschutzmitteln können zu Veränderungen an Dichtungen und Membranen sowie Gerauschen im Heizbetrieb führen.
Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden übernimmt Bulex keine Haftung.
Reichern Sie das Heizungswasser niemals mit Frostschutzmitteln an.
4.10.1 Frostschutzfunktion
Das Gas-Brennwertkessel ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet:
Wenn die Heizungs-Vorlauftemperatur bei eingeschalteten
Hauptschalter unter 5^ absinkt, dann Goes das Gerät in Betrieb und heizt den Wärmeerzeugerkreis auf ca. 30^ auf.

Vorsicht!
Gefahr des Einfrierens von Teilen der gesamten Anlage!
Die Durchströmung der gesamten Heizungsanlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden.
Beachen Sie die Frostschutzfunktion des Regelgerats.
4.10.2 Frostschutz durch Entleeren
Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät vollständig entleert werden.
Alle Kalt- und Warmwasserleitungen im Haus und im Gerät müssen ebenfalls entleert werden.
Ziehen Sie hierfür ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.
4.11 Schornsteinfeger-Messung

Die in this Abschnitt beschrieben Kontrollarbeiten werden nur von Ihrem Schornsteinfeger durchgefuhrt.

4.8 Schornsteinfeger-Betrieb einschalten
Zur Durchführung der Messungen gehen Sie folgendermaßen vor):
Aktivieren Sie den Schornsteinfeger-Betrieb, indem Sie gleichzeitig die Tasten ^+ und ^- des DIA-Systems drucken.
Nehmen Sie die Messungen frühestens nach 2 Minuten Betriebsdauer des Gerätes vor.
Schrauben Sie die Verschlusskappen von den Prüföffnungen ab.
Nehmen Sie Messungen im Abgasweg und Luftweg am Prüfstutzen vor.
Durch gleichzeitiges Drucken der Tasten „+“ und „-“ konnen Sie den Messbetrieb wieder verlassen.
Der Messbetrieb wird auch beendet, wenn 15 Minuten lang keine Taste betätig wird.
Schrauben Sie die Verschlusskappen wieder auf die Prüf-öffnungen.
5 Wartung und Kundendienst
5.1 Wartung
Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit, Zuverlösigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Gerätes durch einen Fachhandwerker oder den Bulex service.

Gefahr!
Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäß Wartung und Reparatur!
Unterlassene oder unsachgemäß Wartung kann die Betriebssicherheit der Geräte beeinträchtigen.
Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen am Heizgerät durchzuführen.
Beauftragen Sie damit einen anerkannten Fachhandwerker. Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages.
Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen Wirkungsgrad und somit für einen wirtschaftlicheren Betrieb Ihres Gas-Brennwertkessels.
Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen
Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter müssen stets durchfällig sein.
Kontrollieren Sie regelmäßig Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter auf Mängel, insb. auf Verstopfungen. In Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter dürfen keine Hindernisse zu sehen oder zu fühlen sein.
Falls Sie Mängel feststellen, setzen Sie sie von einem anerkannten Fachhandwerker beheben.
5.2 Rufnummern Kundendienst
Brussel
Tel 02 555 13 33 - Fax 02 555 13 34
Antwerpen
Tel. 03 237 56 39 - Fax 03 237 22 72
Gent
Tel 09 231 12 92 - Fax 09 232 20 67
Hasselt
Tel 011 22 33 55 - Fax 011 23 11 20
Luik
Tel 043658000-Fax 043655608
Namen
Tel 081 22 43 12 - Fax 081 22 43 41
Roeselare
Tel 051228055-Fax 051246533
6 Herstellergarantie
Gewährleistung entsprechend den jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen.
Die zuvor erörterte Gerätegarantie ist ausschließlich unter
Voraussetzung der nachfolgenden Bedingungen anwendbar:
- Das Gerät ist von einem kompetenten Fachmann bzw. Techniker gemäß den mit dem Gerät gefelferten Installationsanleitungen installiert worden.
- Das Gerät wird für den normalen Gebrauch eines Privathaushaltes gemäß den Betriebs- und Wartungsanleitungen des Geräteherstellers verwendet.
Die erforderlichen Instandhaltungs-, Wartungs-, Reparatur-, Ausbau- oder Änderungsarbeiten, die am Gerät während der Garantiezeit ausgeführrt werden müssen, darüber ausschließlich von einem kompetenten Fachmann bzw. Techniker ausgeführrt werden. - Durch während der Garantiedauer anfallende Reparaturarbeiten oder durch den Austausch von Geräteilen wird die Garantiedauer nicht verlangert.
Der Hersteller kann nicht für Schäden oder Störungen haftbar gemacht werden, die auf die nachfolgenden Punkte zurückgeführrt werden können:
- Beliebige Defekte oder Schäden, die aus einer unsachgemäßen oder mangelhaffen Installation, unsachgemäßen Wartungsarbeiten oder falschen Einstellungen für Gas oder Wasser resultieren.
-Beliebige Defekte des Systems, an das das Gerat ange-schlossen worden ist.
-Beliebige Defekte, die auf einen unsachgemessen Frostschutz zurückgeführrt werden können. - Beliebige Beschädigungen oder falsche Einstellungen, die aufgrund von Änderungen der Art oder des Druckwertes des Gases oder des Wassers oder auf eine Änderung der technischen Daten der elektrischen Netzspannung darübergeführrt werden können.
Für weitere Informationen beziehen Sie sichitte auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Achtung!
Dieses Gerätarf ausschließlich in den auf dem Typenschild angegeben Ländern installiert werden.
Bulex