ThermoSystem - Zentralheizkessel BULEX - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BULEX ThermoSystem - page 37
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Zentralheizkessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ThermoSystem - BULEX und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ThermoSystem von der Marke BULEX.

BEDIENUNGSANLEITUNG ThermoSystem BULEX

1.1 Aufbewahrung der Unterlagen .....................................3

2.1.1 Klassifizierung der handlungsbezogenen

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung .............................4

4.1 Übersicht über die Bedienelemente ............................8

4.2 Multifunktionsanzeige.....................................................8

4.3 Maßnahmen vor Inbetriebnahme .................................9

4.3.1 Absperreinrichtungen öffnen .......................................9

4.6 Außerbetriebnahme ...................................................... 10

4.8.2 Störungen beim Zündvorgang .....................................12

4.8.3 Störungen im Luft-/Abgasweg .....................................12

1 Hinweise zur Dokumentation Die Bulex ThermoSystem-Geräte sind Gas-Brennwertkessel.> Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch und befolgenSie sie für den sicheren und effizienten Einsatz desGeräts.Lesen Sie vor der Anwendung des Gerätes bitte unbe-dingt die Kapitel “Sicherheit” und “Garantie” durch, diewichtige Informationen für Ihren Schutz und Ihre Sicher-heit enthalten.Bei Schäden, die auf eine Missachtung der in dieser Anlei-tung aufgeführten Anweisungen zurückgeführt werden kön-nen, wird vom Gerätehersteller keine Haftung übernommen. Mitgeltende Unterlagen beachten > Beachten Sie unbedingt alle Betriebsanleitungen, dieanderen Komponenten Ihrer Anlage beiliegen.

1.1 Aufbewahrung der Unterlagen

Diese Anleitungen bilden einen festen Bestandteil des Gerä-tes und müssen dem Endbenutzer nach erfolgter Installa-tion gemäß den derzeit geltenden Vorschriften ausgehän-digt werden.> Bewahren Sie die vorliegende Betriebsanleitung sowiealle mitgeltenden Unterlagen in der Nähe des Geräts gutauf, damit sie bei Bedarf Ihnen und jedem folgendenBetreiber zur Verfügung stehen.> Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch und befolgenSie sie für den sicheren und effizienten Einsatz desGeräts.

1.2 Verwendete Symbole

Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole erläutert. Symbol für einen nützlichen Hinweis und Informationen> Symbol für eine erforderliche Aktivität

1.3 Gültigkeit der Anleitung

Diese Betriebsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:Gerätetyp ArtikelnummerTS 80/3 0010014394TS 120/3 0010014395TS 160/3 0010014396TS 200/3 0010014397TS 240/3 0010014398TS 280/3 00100143991.1 Typbezeichnungen und Artikelnummern> Die 10-stellige Artikelnummer des Gerätes entnehmen Sie dem Typenschild (¬Kap. 1.4).

Das Typenschild des Bulex ThermoSystem ist auf der Rück-seite des Kessels angebracht.Das Typenschild enthält folgende Angaben:– Fabrikations-Nr.– Typenbezeichnung– Zugelassene Abgasabführung– Bestimmungsländer, zugelassene Gaskategorie– Technische Daten des Gerätes– CE-Kennzeichnung Die siebte bis 16. Ziffer der Fabrikations-Nr. auf dem Typen- schild bilden die Artikelnummer.

1.5 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumen- tiert, dass die Geräte gemäß der Typenüber- sicht die grundlegenden Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllen.4 Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

2 Sicherheit2.1 Sicherheits- und WarnhinweiseBeachten Sie bei der Installation die allgemeinen Sicherheits hinweise und die Warn hinweise, die jeder Hand-lung vorangestellt sind. 2.1.1 Klassifizierung der handlungsbezogenen WarnhinweiseDie handlungsbezogenen Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und Signal wörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen Gefahr abgestuft:Warnzeichen Signalwort Erläuterung Gefahr!unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr schwerer Personen-schäden Gefahr!Lebensgefahr durch Strom-schlag Warnung!Gefahr leichter Personen-schäden Vorsicht!Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt2.1.2 Aufbau von WarnhinweisenWarnhinweise erkennen Sie an einer oberen und einer unte-ren Trennlinie. Sie sind nach folgendem Grund prinzip aufge-baut: Signalwort!Art und Quelle der Gefahr!Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr> Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr2.2 Bestimmungsgemäße VerwendungDer Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits-technischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachge-mäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sach-werte entstehen. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (ein- schließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensori-schen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.Das Gerät ist ein Wärmeerzeuger für geschlossene Zentral-heizungsanlagen.Eine andere Verwendung als die in der vorliegenden Anlei-tung beschriebene oder eine Verwendung, die über die hier beschriebene hinausgeht, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kom-merzielle und industrielle Verwendung. Für Schäden aus bestimmungswidriger Verwendung haftet der Hersteller/ Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet:– das Beachten der beigefügten Betriebs-, Installations undWartungsanleitungen des Bulex Produktes sowie andererBauteile und Komponenten der Anlage– die Installation und Montage entsprechend der Geräteund Systemzulassung– die Einhaltung aller in den Anleitungen aufgeführten Ins-pektions- und Wartungsbedingungen. Achtung!Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt.2.3 Allgemeine SicherheitshinweiseInstallation, Inspektion, Wartung und Instandsetzung des Geräts sowie Änderungen der eingestellten Gasmenge darf nur ein anerkannter Fachhandwerker durch führen. Dabei muss er die bestehenden Vorschriften, Regeln und Richtli-nien beachten.BEDE Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_015

Verhalten bei Gasgeruch in Gebäuden > Meiden Sie Räume mit Gasgeruch. > Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug. > Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug, Streich- holz). > Rauchen Sie nicht. > Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzste- cker, keine Klingeln, keine Telefone und andere Sprech- anlagen im Haus. > Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung. > Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am Gerät. > Warnen Sie andere Hausbewohner durch Rufen oder Klopfen. > Verlassen Sie das Gebäude. > > Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas unver- züglich das Gebäude und verhindern Sie das Betreten durch Dritte. > Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes. > Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gasver- sorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses. Explosive und leicht entflammbare Stoffe – Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Papier, Farben) im Aufstellraum des Geräts. Korrosionsschaden durch ungeeignete Verbren- nungs- und Raumluft Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Far- ben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen u. Ä. können unter ungünstigen Umständen zu Korrosion am Wärmeerzeuger und in der Luft-/Abgasführung führen. – Sorgen Sie dafür, dass die Verbrennungsluftzufuhr stets frei von chemischen Stoffen ist. – Verwenden und lagern Sie am Aufstellort des Wärmeer- zeugers keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltigen Reini- gungs mittel, Farben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen u. Ä. Schrankartige Verkleidung – Falls Sie eine schrankartige Verkleidung für Ihr Gerät wünschen, wenden Sie sich an Ihren anerkannten Fach- handwerksbetrieb. Verkleiden Sie auf keinen Fall eigen- mächtig Ihr Gerät. Eine schrankartige Verkleidung des Geräts unterliegt ent- sprechenden Ausführungsvorschriften. Wasserstand kontrollieren – Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Was- serstand der Anlage ( ¬ Kap. 4.3.2.) Frostschäden vermeiden Bei einem Ausfall der Stromversorgung oder bei zu niedri- ger Einstellung der Raumtemperatur in einzelnen Räumen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden. – Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Abwesenheit während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden. – Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz in ¬ Kap. 4.10. Auch wenn Räume oder die ganze Wohnung zeitweise nicht genutzt werden, muss die Heizung in Betrieb bleiben! Vorsicht! Frostschutz und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn das Gerät mit Strom versorgt wird. Der Netzschalter des Geräts muss auf Stellung „I“ stehen. Das Gerät muss an die Stromversorgung angeschlossen sein. Vorsicht! – Reichern Sie das Heizwasser auf keinen Fall mit Frost- schutzmitteln (oder anderen Zusatzstoffen, z. B. Dicht- mitteln, Korrosionsschutzmitteln usw.) an! Andernfalls können Schäden an Dichtungen und Membra- nen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten. Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden übernimmt Bulex keine Haftung. Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät voll- ständig entleert werden. – Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate. Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes An folgenden Dingen dürfen Sie keine Veränderungen vor- nehmen: – am Heizgerät – an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom – an der Abgasleitung – an der Kondensatablaufleitung – am Sicherheitsventil für das Heizungswasser – an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebs sicherheit des Geräts haben können Achten Sie darauf, dass z. B. Abdeckungen der Öffnungen im Zusammenhang mit Arbeiten an der Außenfassade wie- der entfernt werden. Notstromaggregat Ihr Fachhandwerker hat Ihr Heizgerät bei der Installation an das Stromnetz angeschlossen. Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem Notstromag- gregat betriebsbereit halten wollen, muss dieses in seinen technischen Werten (Frequenz, Spannung, Erdung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmen und mindestens der Leistungsaufnahme Ihres Gerätes entsprechen. Ziehen Sie hierzu Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.Hinweise zum Betrieb 6 Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

3 Hinweise zum Betrieb

3.1 Anforderungen an den Aufstellort

Die Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem müssen in einem Heizraum installiert werden. Fragen Sie Ihren Fach handwerker, welche aktuell gültigen nationalen Vor schriften zu beachten sind. Der Aufstellort sollte durchgängig frostsicher sein. Wenn Sie dies nicht sicherstellen können, beachten Sie die in ¬Kap.2 aufgeführten Frostschutzmaßnahmen.

Ein Abstand des Gerätes zu Bauteilen aus brenn- baren Baustoffen bzw. zu brennbaren Bestand- teilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärme- leistung des Gerätes an der Gehäuseoberfläche eine niedrigere Temperatur auftritt als die max. zulässige von 85 °C. Aus Gründen der Zugänglichkeit bei Wartungsarbeiten soll- ten die in der Installations- und Wartungsanleitung empfoh- lenen Mindestabstände bei der Aufstellung beachtet wer- den.

3.2 Verkleidung reinigen

> Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Geräts mit einem feuchten Tuch und etwas Seife. Verwenden Sie keine Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Verkleidung, die Armaturen oder die Bedienelemente aus Kunststoff beschädigen könnten.

3.3 Recycling und Entsorgung

Sowohl Ihr Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem als auch die zugehörige Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Roh stoffen. Gerät Ihr Bulex Gas-Brennwertkessel ThermoSystem wie auch alle Zubehöre gehören nicht in die allgemeine Müllentsorgung. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden. Verpackung Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.

Beachten Sie die geltenden nationalen gesetzli- chen Vorschriften.

3.4 Energiespartipps

Einbau einer witterungsgeführten Heizungsrege- lung Witterungsgeführte Heizungsregelungen regeln in Ab-hän- gigkeit von der jeweiligen Außentemperatur die Heizungs- Vorlauftemperatur. Es wird nicht mehr Wärme erzeugt, als momentan benötigt wird. Hierzu muss am witterungsge- führten Regler die der jeweiligen Außentemperatur zuge- ordnete Heizungs-Vorlauftemperatur eingestellt werden. Diese Einstellung sollte nicht höher sein, als es die Ausle- gung der Heizungsanlage erfordert. Normalerweise wird die richtige Einstellung durch Ihren Fachhandwerksbetrieb vor- genommen. Durch integrierte Zeitprogramme werden gewünschte Heiz- und Absenk-phasen (z. B. nachts) automa- tisch ein- und ausgeschaltet. Witterungsgeführte Heizungs- regelungen stellen in Verbindung mit Thermostatventilen die wirtschaftlichste Form der Heizungsregelung dar. Absenkbetrieb der Heizungsanlage Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten Ihrer Nacht- ruhe und Abwesenheit ab. Dies lässt sich am ein-fachsten und zuverlässigsten durch Regelgeräte mit in-dividuell wähl- baren Zeitprogrammen realisieren. Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raumtemperatur ca. 5 °C niedriger ein als während der Vollheizzeiten. Ein Absenken um mehr als 5 °C bringt keine weitere Energieer- sparnis, da dann für die jeweils nächste Vollheizperiode erhöhte Aufheizleistungen erforderlich wären. Nur bei län- gerer Abwesenheit, z. B. Urlaub, lohnt es sich, die Tempera- turen weiter abzusenken. Achten Sie aber im Winter darauf, dass ein ausreichender Frostschutz gewährleistet bleibt. Raumtemperatur Stellen Sie die Raumtemperatur nur so hoch ein, dass diese für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht. Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten Energiever- brauch von etwa 6 %. Passen Sie auch die Raumtemperatur dem jeweiligen Nutzungszweck des Raumes an. Zum Bei- spiel ist es normalerweise nicht erforderlich, Schlafzimmer oder selten benutzte Räume auf 20 °C zu heizen. Einstellen der Betriebsart In der wärmeren Jahreszeit, wenn die Wohnung nicht beheizt werden muss, empfehlen wir Ihnen, die Heizung auf Sommerbetrieb zu schalten. Der Heizbetrieb ist dann aus- geschaltet, jedoch bleibt das Gerät bzw. die Anlage betriebsbereit für die Warmwasserbereitung.BEDE Hinweise zum Betrieb

Gleichmäßiges Heizen Häufig wird in einer Wohnung mit Zentralheizung lediglich ein einziger Raum beheizt. Über die Umschließungsflächen dieses Raumes, also Wände, Türen, Fenster, Decke, Fußbo- den, werden die unbeheizten Nachbarräume unkontrolliert mitbeheizt, d. h., es geht ungewollt Wärmeenergie verloren. Die Leistung des Heizköpers dieses einen beheizten Raumes ist für eine solche Betriebsweise natürlich nicht mehr aus- reichend. Die Folge ist, dass sich der Raum nicht mehr genügend erwärmen lässt, und ein unbehagliches Kältege- fühl entsteht (übrigens entsteht derselbe Effekt, wenn Türen zwischen beheizten und nicht- oder eingeschränkt beheizten Räumen geöffnet bleiben). Das ist falsches Spa- ren: Die Heizung ist in Betrieb und trotzdem ist das Raum- klima nicht behaglich warm. Ein größerer Heizkomfort und eine sinnvollere Betriebsweise werden erreicht, wenn alle Räume einer Wohnung gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. Übrigens kann auch die Bausubs- tanz leiden, wenn Gebäudeteile nicht oder nur unzurei- chend beheizt werden. Thermostatventile und Raumtemperaturregler Es sollte heute selbstverständlich sein, an allen Heizkör- pern Thermostatventile anbringen zu lassen. Sie halten die einmal eingestellte Raumtemperatur exakt ein. Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit einem Raumtempera- turregler (oder einem witterungsgeführten Regler) können Sie die Raumtemperatur Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage. Lassen Sie in dem Zimmer, in dem sich Ihr Raumtemperaturregler befindet, stets alle Heizkör- perventile voll geöffnet, da sie sich die beiden Regeleinrich- tungen sonst gegenseitig beeinflussen und die Regelquali- tät beeinträchtigt werden kann. Übrigens ist häufig folgen- des Benutzerverhalten zu beobachten: Sobald es im Raum vermeintlich zu warm wird, geht der Benutzer hin und dreht das Thermostatventil zu (oder stellt den Raumtemperatur- regler auf eine geringere Temperatur ein). Wird es ihm nach einer Weile dann wieder zu kalt, dreht er das Thermostat- ventil wieder auf. Ein solches Verhalten ist nicht nur unkom- fortabel, sondern auch völlig unnötig, denn ein richtig funk- tionierendes Thermostatventil tut das von ganz alleine: Steigt die Raumtemperatur über den am Fühlerkopf einge- stellten Wert, schließt das Thermostatventil automatisch, bei Unterschreiten des eingestellten Wertes öffnet es wie- der. Regelgeräte nicht verdecken Verdecken Sie Ihr Regelgerät nicht durch Möbel, Vorhänge oder andere Gegenstände. Es muss die zirkulierende Raum- luft ungehindert erfassen können. Verdeckte Thermostat- ventile können mit Fernfühlern ausgestattet werden und bleiben dadurch weiter funktionsfähig. Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01 Angemessene Warmwassertemperatur Wer sich unter warmem Wasser die Hände waschen will, möchte sich nicht die Finger verbrennen. Sowohl für Heiz- geräte mit integrierter Warmwasserbereitung als auch für Heizgeräte mit angeschlossenem Warmwasser-speicher gilt: Das warme Wasser sollte nur soweit aufge-heizt werden, wie es für den Gebrauch notwendig ist.Jede weitere Erwär- mung führt zu unnötigem Energieverbrauch, Warmwasser- temperaturen von mehr als 60 °C außerdem zu verstärktem Kalkausfall. Bewusster Umgang mit Wasser Ein bewusster Umgang mit Wasser kann ebenfalls die Ver- brauchskosten erheblich senken. Z. B. Duschen statt Wan- nenbad: Während für ein Wannenbad ca. 150 Liter Wasser gebraucht werden, benötigt eine mit modernen, wasserspa- renden Armaturen ausgestattete Dusche le-diglich etwa ein Drittel dieser Wassermenge. Übrigens: Ein tropfender Was- serhahn verschwendet bis zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspülung bis zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Dagegen kostet eine neue Dichtung jeweils nur wenige EURO-Cent. Zirkulationspumpen nur bei Bedarf laufen lassen Zirkulationspumpen sorgen für einen ständigen Umlauf von Warmwasser im Rohrleitungssystem, so dass auch bei weit entfernten Zapfstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Sie steigern zweifellos den Komfort bei der Warmwas- serbereitung. Aber sie verbrauchen auch Strom. Und umlaufendes Warmwasser, das nicht genutzt wird, kühlt sich auf seinem Weg durch die Rohrleitungen ab und muss dann wieder nachgeheizt werden. Zirkulationspumpen sollten daher nur dann betrieben werden, wenn tatsächlich Warm- wasser generell im Haushalt benötigt wird. Mit Hilfe von Schaltuhren, mit denen die meisten Zirkulationspumpen ausgestattet bzw. nachgerüstet werden können, können individuelle Zeitprogramme eingestellt werden. Oft bieten auch witterungsgeführte Regler über Zusatzfunktionen die Möglichkeit, Zirkulationspumpen zeitlich zu steuern. Fragen Sie Ihren Fachhandwerksbetrieb. Lüften der Wohnräume Öffnen Sie während der Heizperiode die Fenster nur zum Lüften und nicht zur Temperaturregelung. Eine kurze Stoß- lüftung ist wirkungsvoller und energiesparender als lange offen stehende Kippfenster. Wir empfehlen daher, die Fens- ter kurzzeitig voll zu öffnen. Während des Lüftens schließen Sie alle im Raum befindlich Thermostatventile bzw. stellen Sie einen vorhandenen Raumtemperaturregler auf Minimal- temperatur ein. Durch diese Maßnahmen ist ein ausreichen- der Luftwechsel gewährleistet, ohne unnötige Auskühlung und Energieverlust (z. B. durch ungewollte Heizungsein- schaltung während des Lüftens).Bedienung 8 Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

4.1 Übersicht über die Bedienelemente

Die Bedienelemente haben folgende Funktionen (siehe Abb. 4.1): 1 Display zur Anzeige der aktuellen Heizungs-Vorlauf- temperatur oder bestimmter Zusatzinforma tionen 2 Taste „i“ zum Abrufen von Informationen 3 Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerä- tes 4 Taste „+“ zum Weiterblättern der Displayanzeige 5 Taste „–“ zum Zurückblättern der Displayanzeige 6 Taste „Entstörung“ zum Rücksetzen bestimmter Störungen

4.2 Multifunktionsanzeige

4.2 Multifunktionsanzeige ThermoSystem

Die ThermoSystem-Geräte sind mit einer Multifunktions anzeige ausgestattet. Wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist und das Gerät normal funktioniert, zeigt die Anzeige die aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur an (im Beispiel 45 °C). 1 Anzeige der aktuellen Heizungs-Vorlauftempera-tur, des Fülldrucks der Heizungsanlage oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes 2 Grüne Anzeigeleuchte Warmwasserbereitung (nur mit Warmwasserspeicher) permanent an: Speicherladung ist freigeschaltet aus: kein Speicherladebedarf blinkt: Speicherladung Brenner

3 Gelbe Anzeigeleuchte permanent an: Brenner an 4 Rote Anzeigeleuchte permanent an: es liegt eine Störung vor, ein Feh- lercode wird angezeigtBEDE Bedienung Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_019

4.3 Maßnahmen vor Inbetriebnahme

4.3.1 Absperreinrichtungen öffnen

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Liefer- umfang Ihres Gerätes enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Hand- habung dieser Bauteile erklären.

4.3.2 Anlagendruck kontrollieren

4.3 Fülldruck der Heizungsanlage kontrollieren

> Kontrollieren Sie bei der Inbetriebnahme den Fülldruck der Anlage. Dazu drücken sie die Taste „-“ (2). Für ca. 5 s wird statt der aktuellen Vorlauftemperatur der Anlagendruck angezeigt. Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Fülldruck zwischen 0,23 und 0,25MPa (2,3 und 2,5 bar) liegen. Ist der Druck niedriger, muss vor der Inbetrieb nahme Wasser nachgefüllt werden (siehe Abschnitt 4.8.1).

Wenn das Gerät in Betrieb ist, können Sie sich den genauen Druck wert im Display anzeigen las- sen. Aktivieren Sie die Druckanzeige durch Betä- tigen der Taste „-” (2). Das Display wechselt nach 5 Sekunden wieder zurück zur Vor- lauftempe raturanzeige. Sie können auch dauer- haft zwischen Temperatur- oder Druckanzeige im Display umschalten, indem Sie die „-“ -Taste ca. 5 Sekunden gedrückt halten.

Um den Betrieb der Anlage mit einer zu gerin- gen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt Ihr Gerät über einen Drucksensor. Dieser signali- siert Ihnen beim Unterschreiten von 0,06MPa (0,6 bar) den Druckmangel, indem im Display der Druck wert blinkend dargestellt wird. Bei Unterschreitung eines Druckes von 0,03MPa (0,3 bar) erscheint die Fehlermeldung F. 22 (Was- sermangel) und der Brenner wird gesperrt. Bei 0MPa (0bar) bzw. Überschreiten von 0,45MPa (4,5 bar) (=Fühler defekt) wird das Notlaufpro- gramm aktiviert. Die Leistung und die maximal mögliche Vorlauftemperatur werden begrenzt. Es wird der Status 40 abwechselnd mit F.22 (Wassermangel) angezeigt. Bitte lassen Sie in diesem Fall die Anlage durch Ihren Fachhandwer- ker wieder befüllen. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stock- werke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erforder- lich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.

4.4 Gerät einschalten

> Mit dem Hauptschalter (1) schalten Sie das Gerät ein und aus. 1: „EIN“ 0: „AUS“ Wenn Sie das Gerät einschalten, erscheint im Display (2) die aktuelle Heizungs-Vorlauf tempe ra tur. Zur Einstellung des Gerätes entsprechend Ihren Bedürf- nissen lesen Sie die¬Kap.4.4 und 4.5, in denen die Ein- stellmöglichkeiten für die Warmwasser bereitung und den Heizbetrieb beschrieben sind.Bedienung 10 Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden! Frostschutz- und Überwachungseinrichtun- gen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. > Trennen Sie niemals das Gerät vom Stromnetz. > Stellen Sie den Hauptschalter des Geräts auf Stellung „I”. Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihren Gas-Brennwertkessel über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der ent- sprechenden Betriebsanleitung). Wie Sie Ihr Gas-Brennwertkessel ganz außer Betrieb neh- men können, finden Sie in ¬Kap.4.6.

Unmittelbar nach dem Einschalten erscheint im Display die Anzeige „Funktionsmenü“ Das Funk- tionsmenü erlaubt dem Fachmann die Funktions- kontrolle einzelner Aktoren durchzuführen. Nach ca. 5 s Wartezeit oder Drücken der „-“ Taste schaltet die Geräteelektronik in den Normalbe- trieb.

4.5 Warmwasserbereitung

Für die Warmwasserbereitung muss ein Warmwasserspei- cher an das Heizgerät angeschlossen sein.

4.5.1 Warmwasser zapfen

Beim Öffnen eines Warmwasserhahns an einer Zapf stelle (Waschbecken, Dusche, Badewanne etc.) wird Warmwasser aus dem angeschlossenen Speicher gezapft. Bei Unterschreiten der eingestellten Speichertemperatur geht das Gerät selbsttätig in Betrieb und heizt den Speicher nach. Bei Erreichen der Speicher-Solltempera tur schaltet das Gerät selbsttätig ab. Die Pumpe läuft kurze Zeit nach.

4.6 Außerbetriebnahme

4.5 Gerät ausschalten

> Um Ihren Gas-Brennwertkessel ganz außer Betrieb zu nehmen, schalten Sie den Hauptschalter (1) in Stellung „0”.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden! Frostschutz- und Überwachungseinrichtun- gen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. > Trennen Sie niemals das Gerät vom Stromnetz. > Stellen Sie den Hauptschalter des Gerä- tes auf Stellung „I”. Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihren Gas-Brennwertkessel im normalen Betrieb nur über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Be dienungs anlei- tung).

Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollten Sie zusätzlich den Gasabsperrhahn schließen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zum Frostschutz im ¬Kap.4.10.

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Liefer- umfang Ihres Geräts enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Hand- habung dieser Bauteile erklären.BEDE Bedienung Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_0111

Die Statusanzeigen liefern Informationen über den Betriebs- zustand des Gerätes. > Aktivieren Sie die Statusanzeigen durch Betätigen der Taste „i” (2). Im Display (1) erfolgt nun die Anzeige des jeweiligen Status- codes, z. B. „S. 4“ für Brennerbetrieb. Die Bedeutung der wichtigsten Statuscodes können Sie aus der unten stehen- den Tabelle entnehmen. In Umschaltphasen, z. B. bei Wiederanlauf durch Aus bleiben der Flamme, wird kurzzeitig die Statusmeldung „S.” ange- zeigt. > Schalten Sie das Display durch nochmaliges Drücken der Taste „i” (2) wieder in den Normalmodus zurück. Anzeige BedeutungAnzeigen im HeizbetriebS. 0 Heizung kein Wärmebedarf S. 1 Heizbetrieb Gebläseanlauf S. 2 Heizbetrieb Pumpenvorlauf S. 3 Heizbetrieb Zündung S. 4 Heizbetrieb Brenner an S. 6 Heizbetrieb Gebläsenachlauf S. 7 Heizbetrieb Pumpennachlauf S. 8 Heizung Restsperrzeit xx minS.31 kein Wärmebedarf SommerbetriebS.34 Heizbetrieb FrostschutzAnzeigen im SpeicherladebetriebS.20 Warmwasser Anforderung S.22 Warmwasserbetrieb PumpenvorlaufS.24 Warmwasserbetrieb Brenner an 4.1 Statuscodes und ihre Bedeutung (Auswahl)

4.8 Störungsbehebung

Sollten sich beim Betrieb Ihres Gas-Brennwertkessels Prob- leme ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst über- prüfen: Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Gerät geht nicht in Betrieb: > Sind der gebäudeseitige Gasabsperrhahn in der Zulei- tung und der Gasabsperrhahn am Gerät geöffnet (¬Kap.4.3.1)? > Ist die gebäudeseitige Stromversorgung eingeschaltet? > Ist der Hauptschalter am Gas-Brennwertkessel einge- schaltet (¬Kap.4.4)? > Ist der Fülldruck der Heizungsanlage ausreichend (¬Kap.4.3.2) > Ist Luft in der Heizungsanlage? > Liegt eine Störung beim Zündvorgang vor (¬Kap.4.8.2)? Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb: > Liegt eine Wärmeanforderung durch die externen Regler vor?

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachge- mäße Veränderungen! Wenn der Gas-Brennwertkessel nach der Überprüfung der oben genannten Punkte nicht einwandfrei arbeitet, beachten Sie fol- gendes: > Versuchen Sie niemals, selbst Reparatu- ren am Gas-Brennwertkessel durchzufüh- ren. > Ziehen Sie Ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.

4.8.1 Störungen wegen Wassermangel

Sobald der Anlagendruck unter einen Grenzwert sinkt, erscheint im Display eine Fehlermeldung. Sofern der Fach- handwerker ausreichend Wasser nachgefüllt hat, erlischt die Anzeige nach 20 Sekunden selbsttätig/automatisch. Bei Unterschreitung eines Druckes von 0,03MPa (0,3bar) schal- tet der Brenner ab. Im Display erscheint die Fehlermeldung „F. 22 “. Um das Gerät wieder in Normalbetrieb zu nehmen, muss der Fachhandwerker zunächst Wasser in die Anlage nachfüllen. Bei einem Defekt des Sensors, das einen Heizbe- trieb mit geringerer Leistung und niedriger Maximaltempe- ratur ermöglicht (Anzeige „S40“ im Wechsel mit „F73“ oder „F74“) wird das Notlaufprogramm aktiviert. Bei häufigerem Druckabfall muss die Ursache für den Heiz- wasserverlust ermittelt und beseitigt werden. Verständigen Sie hierzu einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.Bedienung 12 Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

4.8.2 Störungen beim Zündvorgang

Wenn der Brenner nach fünf Zündversuchen nicht gezün det hat, geht das Gerät nicht in Betrieb und schaltet auf „Stö- rung”. Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes „F. 28 ” oder „F. 29 ” im Display angezeigt. Zusätzlich leuchtet die rote Anzeigeleuchte auf (1). Eine erneute automatische Zündung erfolgt erst nach einer manuellen Entstörung. > Drücken Sie in diesem Fall den Entstörknopf (2) und hal- ten Sie ihn ca. eine Sekunde lang gedrückt.

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachge- mäße Veränderungen! Wenn der Gas-Brennwertkessel nach dem dritten Entstörversuch immer noch nicht in Betrieb geht, beachten Sie folgendes: > Versuchen Sie niemals, selbst Reparatu- ren am Gas-Brennwertkessel durchzufüh- ren. > Ziehen Sie Ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.

4.8.3 Störungen im Luft-/Abgasweg

Die Geräte sind mit einem Gebläse ausgestattet. Bei nicht ordnungsgemäßer Funktion des Gebläses schaltet das Gerät ab. Im Display erscheinen dann die Fehlermeldung „F. 32 ”.

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachge- mäße Veränderungen! Bei der Fehlermeldung „F. 32 “ beachten Sie folgendes: > Versuchen Sie niemals, selbst Reparatu- ren am Gas-Brennwertkessel durchzufüh- ren. > Ziehen Sie Ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.

4.9 Gerät/Heizungsanlage füllen

Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll der Fülldruck bei kalter Anlage zwischen 0,23 und 0,25MPa (2,3 und 2,5 bar) betragen (¬Kap.4.3.2). Ist er kleiner, las- sen Sie durch Ihren Fachhandwerker Wasser nachfüllen. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stock- werke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erforder- lich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerks betrieb.

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachge- mäße Veränderungen! Bei der Fehlermeldung „F. 32 “ beachten Sie folgendes: > Versuchen Sie niemals, selbst Reparatu- ren am Gas-Brennwertkessel durchzufüh- ren. > Ziehen Sie Ihren Fachhandwerker zwecks Überprüfung zu Rate.

Die Heizungsanlage und die Wasserleitungen sind ausrei- chend gegen Frost geschützt, wenn die Heizungsanlage während einer Frostperiode auch bei Ihrer Abwesenheit in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert wer- den.BEDE Bedienung

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden! Frostschutz- und Überwachungseinrichtun- gen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. > Trennen Sie niemals das Gerät vom Stromnetz. > Stellen Sie den Hauptschalter des Gerä- tes auf Stellung „I”.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschutzmit- tel im Primärheizkreis! Eine Anreicherung des Heizungswassers mit Frostschutzmitteln können zu Verände- rungen an Dichtungen und Membranen sowie Geräuschen im Heizbetrieb führen. Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden übernimmt Bulex keine Haftung. > Reichern Sie das Heizungswasser nie- mals mit Frostschutzmitteln an.

4.10.1 Frostschutzfunktion

Das Gas-Brennwertkessel ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet:Wenn die Heizungs-Vorlauftemperatur bei eingeschaltetem Hauptschalter unter 5 °C absinkt, dann geht das Gerät in Betrieb und heizt den Wärmeerzeugerkreis auf ca. 30 °C auf.

Vorsicht! Gefahr des Einfrierens von Teilen der gesamten Anlage! Die Durchströmung der gesamten Hei- zungsanlage kann mit der Frostschutzfunk- tion nicht gewährleistet werden. > Beachten Sie die Frostschutzfunktion des Regelgeräts.

4.10.2 Frostschutz durch Entleeren

Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät voll-ständig entleert werden.Alle Kalt- und Warmwasserleitungen im Haus und im Gerät müssen ebenfalls entleert werden.Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

4.11 Schornsteinfeger-Messung

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Kontroll-arbeiten werden nur von Ihrem Schornsteinfeger durchgeführt. 4.8 Schornsteinfeger-Betrieb einschaltenZur Durchführung der Messungen gehen Sie folgenderma-ßen vor):> Aktivieren Sie den Schornsteinfeger-Betrieb, indem Sie gleichzeitig die Tasten „+” und „-” des DIA-Systems drü- cken.> Nehmen Sie die Messungen frühestens nach 2 MinutenBetriebsdauer des Gerätes vor.> Schrauben Sie die Verschlusskappen von den Prüföffnun-gen ab.> Nehmen Sie Messungen im Abgasweg und Luftweg amPrüfstutzen vor. > Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „+” und „-” kön- nen Sie den Messbetrieb wieder verlassen.Der Messbetrieb wird auch beendet, wenn 15 Minutenlang keine Taste betätigt wird.> Schrauben Sie die Verschlusskappen wieder auf die Prüf-öffnungen.Wartung und Kundendienst 14 Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_01

5 Wartung und Kundendienst

Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Gerätes durch einen Fachhandwerker oder den Bulex service.

Gefahr! Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäße Wartung und Repa- ratur! Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit der Geräte beeinträchtigen. > Versuchen Sie niemals, selbst Wartungs- arbeiten oder Reparaturen am Heizgerät durchzuführen. > Beauftragen Sie damit einen anerkann- ten Fachhandwerker. Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen Wirkungs- grad und somit für einen wirtschaftlicheren Betrieb Ihres Gas-Brennwertkessels. Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter prüfen Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter müssen stets durchlässig sein. > Kontrollieren Sie regelmäßig Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter auf Mängel, insb. auf Verstopfungen. In Kondensatablaufleitung und Ablauftrichter dürfen keine Hindernisse zu sehen oder zu fühlen sein. > Falls Sie Mängel feststellen, lassen Sie sie von einem anerkannten Fachhandwerker beheben.

5.2 Rufnummern Kundendienst

Brussel Tel 02 555 13 33 - Fax 02 555 13 34 Antwerpen Tel. 03 237 56 39 - Fax 03 237 22 72 Gent Tel 09 231 12 92 - Fax 09 232 20 67 Hasselt Tel 011 22 33 55 - Fax 011 23 11 20 Luik Tel 04 365 80 00 - Fax 04 365 56 08 Namen Tel 081 22 43 12 - Fax 081 22 43 41 Roeselare Tel 051 22 80 55 - Fax 051 24 65 33BEDE Herstellergarantie Betriebsanleitung ThermoSystem HR TS 0020149579_0115

6 Herstellergarantie Gewährleistung entsprechend den jeweils gültigen gesetzli-chen Regelungen.Die zuvor erörterte Gerätegarantie ist ausschließlich unter Voraussetzung der nachfolgenden Bedingungen anwendbar:– Das Gerät ist von einem kompetenten Fachmann bzw.Techniker gemäß den mit dem Gerät gelieferten Installa-tionsanleitungen installiert worden.– Das Gerät wird für den normalen Gebrauch eines Privat-haushaltes gemäß den Betriebs- und Wartungsanleitun-gen des Geräteherstellers verwendet.– Die erforderlichen Instandhaltungs-, Wartungs-, Repara-tur-, Ausbau- oder Änderungsarbeiten, die am Gerätwährend der Garantiezeit ausgeführt werden müssen,dürfen ausschließlich von einem kompetenten Fachmannbzw. Techniker ausgeführt werden.– Durch während der Garantiedauer anfallende Reparatur-arbeiten oder durch den Austausch von Geräteteilen wirddie Garantiedauer nicht verlängert.Der Hersteller kann nicht für Schäden oder Störungen haft-bar gemacht werden, die auf die nachfolgenden Punkte zurückgeführt werden können:– Beliebige Defekte oder Schäden, die aus einer unsachge-mäßen oder mangelhaften Installation, unsachgemäßenWartungsarbeiten oder falschen Einstellungen für Gasoder Wasser resultieren.– Beliebige Defekte des Systems, an das das Gerät ange-schlossen worden ist.– Beliebige Defekte, die auf einen unsachgemäßen Frost-schutz zurückgeführt werden können.– Beliebige Beschädigungen oder falsche Einstellungen, dieaufgrund von Änderungen der Art oder des Druckwertesdes Gases oder des Wassers oder auf eine Änderung dertechnischen Daten der elektrischen Netzspannungzurückgeführt werden können.Für weitere Informationen beziehen Sie sich bitte auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Achtung! Dieses Gerät darf ausschließlich in den auf dem Typenschild angegeben Ländern instal- liert werden.0020149579_01 BEfrnlde - 08/17 Sous réserve de modifi cations techniques; Onder voorbehoud van technische wijzigingen; Vorbehaltlich von technischen Änderungen Bulex Chaussée de Mons, 1425 Bergensesteenweg, 1425 1070 Bruxelles - Brussel Téléphone: 02 555 13 13 Télécopie: 02 555 13 14 Site Internet : www.bulex.be

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Produktinformationen

Marke : BULEX

Modell : ThermoSystem

Kategorie : Zentralheizkessel