329863 - Router SILVERLINE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Tauchfräse |
| Marke | Silverline |
| Modell | 329863 |
| Leistung | 1020 W |
| Versorgungsspannung | 230 - 240 V~, 50 Hz |
| Leerlaufdrehzahl | 11 500 - 34 000 min⁻¹ |
| Maximale Schnitttiefe | 36 mm |
| Tauchhub | 0 - 40 mm |
| Maximaler Fräserdurchmesser | 32 mm |
| Revolveranschlag | 3 höhenverstellbare Positionen |
| Spannzangengröße | 8 mm |
| Form der Grundplatte | Kombiniert rund und flach |
| Kopierführung | ∅ 16 mm innen, ∅ 18 mm außen |
| Staubabsauganschluss | ∅ 34 mm innen, ∅ 40 mm außen |
| Betriebsart | S1 (Dauerbetrieb) |
| Schutzklasse | II (Doppelisolierung) |
| Schutzart | IP20 |
| Netzkabellänge | 2,5 m |
| Abmessungen (L x B x H) | 250 x 110 x 250 mm |
| Gewicht | 2,9 kg |
| Schalldruckpegel | 92 dB(A) |
| Schallleistungspegel | 103 dB(A) |
| Vibrationen (bewerteter Wert) | 5,59 m/s² |
| Garantie | 3 Jahre (vorbehaltlich Registrierung) |
| Hauptfunktionen | Nutenfräsen, Profilieren, Kreisschnitte mit Zirkel, Kopieren nach Schablone, Nutzung auf dem Frästisch |
| Wartung und Reinigung | Regelmäßige Reinigung der Lüftungsschlitze; Austausch der Kohlebürsten paarweise; keine Schmierung erforderlich |
| Sicherheit | Doppelisolierung; Spindelarretierung; Not-Aus; Notwendigkeit von Gehör-, Augen- und Atemschutz |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Kohlebürsten, Spannzangen, Führungen erhältlich bei Silverline oder auf toolsparesonline.com |
Häufig gestellte Fragen - 329863 SILVERLINE
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BEDIENUNGSANLEITUNG 329863 SILVERLINE
Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Silverline Werkzeug entschieden haben. Diese Anleitung enthält wichtige Informationen für das sichere und effektive Arbeiten mit diesem Produkt. Selbst wenn Sie bereits mit ähnlichen Produkten vertraut sind, lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch, um den größtmöglichen Nutzen aus diesem Werkzeug ziehen zu können. Bewahren Sie diese Anleitung griffbereit auf und sorgen Sie dafür, dass alle Benutzer dieses Geräts sie gelesen und verstanden haben.
Symbolerklärung
Auf dem Typenschild des Werkzeugs sind möglicherweise Symbole abgebildet. Sie vermitteln wichtige Informationen über das Produkt oder dienen als Gebrauchsanweisung.

Gehörschutz tragen
Augenschutz tragen
Atemschutz tragen
Kopfschutz tragen

Schutzhandschuhe tragen

Bedienungsanleitung sorgfältig lesen

Achtung, Gefahr!

Vor Einstellungsänderungen, Zubehörwechseln, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie bei Nichtgebrauch stets von der Spannungsversorgung trennen!

Giftige Dämpfe oder Gase!

WARNUNG! Scharfe Sägeblätter/ zähne!

WARNUNG! Risiko von Quetsch- und Schnittverletzungen durch bewegliche Teile!

Schutzklasse II (doppelt isoliert)

Umweltschutz
Elektroaltgeräte dürfen nicht über den Haushaltsmüll entsorgt werden. Nach Möglichkeit bitte über entsprechende Einrichtungen entsorgen. Lassen Sie sich bezüglich der sachgemäßen Entsorgung von Elektrowerkzeugen von der zuständigen Behörde oder dem Händler beraten.

Erfüllt die einschlägigen Rechtsvorschriften und Sicherheitsnormen
Verzeichnis der technischen Symbole und Abkürzungen
| V Volt Hz | Hertz | ||
| ~, AC | Wechselstrom | —, DC | Gleichstrom |
| A, mA | Ampere, Milliampere | W, kW | Watt, Kilowatt |
| nb | Leerlaufdrehzahl /min o | min ^-1 | Umdrehungen pro Minute |
| ° Grad dθ(A) | Schallpegel in Dezibel (A-bewertet) | ||
| ∅ | Durchmesser m/s | ^2 | Quadratmeter pro Sekunde (Schwingungsstärke) |
Technische Daten
Spannung: 230-240 V\~, 50 Hz
Leistung: 1020 W
Leerlaufdrehzahl: 11.500–34.000 min ^1
Frästiefe: max. 36 mm
Revolveranschlag: 3 Stufen mit Höhenverstellung
Grundplattenform:....Kombination aus geraden und gerundeten Kanten
Kopierhülse: 0 16 mm (ID), 0 18 mm (AD)
Absauganschluss: 0 34 mm (ID), 0 40 mm (AD)
Einschaltdauer: S1 (Dauerbetrieb)
Schutzart: IP 20
Schutzklasse:
Netzkabel: 2,5 m
Abmessungen (L x H x B): 250 x 250 x 110 mm
Gerätegewicht: 2,9 kg
Aufgrund der fortlaufenden Weiterentwicklung unserer Produkte können sich die technischen Daten von Silverline-Produkten ohne vorherige Ankündigung ändern.
Geräusch- und Vibrationsinformationen:
Schalldruckpegel L 92 dB(A)
Schallleistungspegel L 103 dB(A)
Unsicherheit K: 3 dB(A)
Hand Arm Vibration a 5,59 m/s ^2
Unsicherheit K: 1,5 m/s
Der Schallintensitätspegel kann für den Bediener 85 dB(A) übersteigen und Lärmschutzmaßnahmen sind notwendig.
WARNUNG! Tragen Sie in Bereichen, in denen der Lärmpegel 85 dB(A) überschreitet, unbedingt angemessenen Gehörschutz und begrenzen Sie nach Möglichkeit die Belastungsdauer. Sollte trotz Gehörschutz Unbehagen irgendeiner Art auftreten, beenden Sie die Arbeit unverzüglich und überprüfen Sie den Gehörschutz auf korrekten Sitz und Funktion und stellen Sie sicher, dass dieser einen angemessenen Schutz für den Lärmpegel bietet, der von den verwendeten Werkzeugen ausgeht.
WARNUNG! Bei der Benutzung mancher Werkzeuge wird der Benutzer Vibrationen ausgesetzt, welche zum Verlust des Tastsinns, zu Taubheitsgefühl, Kribbeln und zu einer Verminderung der Handgreifkraft führen können. Langfristige Belastung kann zu chronischen Beschwerden führen. Begrenzen Sie, falls nötig, die Exposition zu Vibrationen und tragen Sie vibrationsmindernde Handschuhe. Verwenden Sie dieses Werkzeug nicht mit kalten Händen, da Vibrationen bei Temperaturen unter dem individuellen Komfortbereich eine stärkere Wirkung zeigen. Beurteilen Sie die Vibrationsbelastung unter Zuhillenahme der Technischen Daten des jeweiligen Werkzeuges und bestimmen Sie die zulässige Belastungsdauer und -häufigkeit.
Die in den Technischen Daten angegebenen Geräusch- und Vibrationsinformationen werden nach EN 60745 bzw. vergleichbaren internationalen Standards bestimmt. Die angegebenen Werte beziehen sich auf eine normale Benutzung des Werkzeuges unter normalen Arbeitsbedingungen.
Schlecht gewartete, inkorrekt montierte und unsachgemäß verwendete Werkzeuge können erhöhte Schallpegel und Vibrationswerte aufweisen. Weitere Informationen zur EU-Vibrationsrichtlinie und zu Schall- sowie Vibrationsbelastungen, die auch für Heimanwender relevant sein können, finden Sie auf den Seiten der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: www.osha.europa.eu.
Allgemeine Sicherheitshinweise
WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
WARNUNG! Dieses Gerät darf nicht von Personen (wie z.B. Kindern) mit eingeschränkten körperlichen oder geistigen Fähigkeiten oder von Personen ohne Erfahrung im Umgang mit einem solchen Gerät betrieben werden, außer wenn sie von einer für ihre persönliche Sicherheit verantwortlichen Person in der Benutzung untenwiesen worden sind und dabei beaufsichtigt werden. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie das Gerät nicht als Spielzeug verwenden.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
1) Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkezuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine unnatürliche Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Auf diese Weise lässt sich das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissem Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
4) Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie den Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
5) Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt.
Zusätzliche Sicherheitshinweise für Fräsen
- Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Grifflächen, da die Messerwelle das eigene Netzkabel treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
- Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es instabil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann.
- Falls das Netzkabel ersetzt werden muss, darf dies nur durch den Hersteller oder seinen Vertreter erfolgen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
- Es wird dringend empfohlen, dieses Gerät nur unter Verwendung einer Fehlerstromschutzeinrichtung (FI-Schalter) mit einem Bemessungsfehlerstrom von höchstens 30 mA an die Spannungsversorgung anzuschließen.
a) Verwenden Sie Sicherheitsausrüstung einschließlich Schutzbrille oder Gesichtsschutz, Gehörschutz und Staubschutzmaske sowie Schutzkleidung einschließlich Schutzhandschuhen.
b) Lappen, Tücher, Kabel, Bindfäden, Seile u.ä. dürfen niemals im Arbeitsbereich liegengelassen werden.
c) Stellen Sie vor Arbeitsbeginn sicher, dass die Netzspannung der auf dem Typenschild des Gerätes angegebenen Spannung entspricht.
d) Stellen Sie bei Verwendung eines Verlängerungskabels sicher, dass sein Amperewert für das Elektrowerkzeug zulässig ist und sich in einem elektrisch sicheren Zustand befindet.
e) Wickeln Sie Verlängerungskabel vollständig von der Kabeltrommel ab, um ein mögliches Überhitzen zu verhindern.
f) Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen.
g) Vergewissern Sie sich, dass sämtliche Fremdkörper wie Nägel und Schrauben aus dem Werkstück entfernt wurden, bevor Sie die Arbeit aufnehmen.
h) Lassen Sie Vorsicht im Umgang mit Fräsern walten, denn sie können äußerst scharf sein.
i) Überprüfen Sie den Fräser vor dem Gebrauch sorgfältig auf Schäden und Risse. Ersetzen Sie beschädigte und rissige Fräser umgehend.
j) Achten Sie darauf, dass die verwendeten Fräser scharf sind und sachgemäß gepflegt werden. Stumpfe Schneidkanten sind oft Ursache eines Kontrollverlusts über das Gerät, der sich z.B. durch Blockieren und übermäßige Wärmebildung zeigt und zu Verletzungen führen kann.
k) Halten Sie die Oberfräse stets mit beiden Händen und stellen Sie sicher, dass sie fest in Ihren Händen liegt, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
I) Halten Sie die Handgriffe und Grifflächen trocken, sauber und öl- und fettfrei, damit das Gerät während des Gebrauchs sicher und fest gehalten werden kann.
m) Schalten Sie das Gerät ein und lassen Sie es eine Weile laufen, bevor Sie einen Schnitt vornehmen. Achten Sie dabei auf mögliche Vibrationen, die auf einen unsachgemäß eingesetzten Fräser hinweisen können.
n) Seien Sie sich der Drehrichtung des Fräser und der Vorschubrichtung bewusst.
o) Halten Sie die Hände vom Schnittbereich und dem Fräser fern. Halten Sie mit einer Hand den Hauptgriff und mit der anderen Hand den Zusatzgriff oder eine der isolierten Grillflächen.
p) Schalten Sie die Oberfräse niemals ein, wenn der Fräser das Werkstück berührt.
q) Sorgen Sie dafür, dass die Eintauchfeder stets montiert ist, wenn das Gerät zum handgeführten Fräsen verwendet wird.
r) Vergewissern Sie sich, dass der Fräser zum völligen Stillstand gekommen ist, bevor die Spannzange arretiert wird.
s) Die zulässige Drehzahl des Fräsers muss mindestens so hoch sein wie die Höchstdrehzahl des Elektrowerkzeugs.
t) Nach dem Einsatz können Teile des Fräsers heiß sein. Berühren Sie ihn daher zum Schutz vor Verbrennungen nicht unmittelbar nach dem Gebrauch.
u) Verhindern Sie, dass Geräteteile mit brennbaren Materialien in Berührung kommen können.
v) Der Fräserschaft muss der Spannzangengroße der Oberfräse genau entsprechen. Nicht ordnungsgemäß eingesetzte Fräser lauten unrund und vibrieren übermäßig, so dass es zu einem Kontrollverlust kommen kann.
w) Betätigen Sie die Spindelarretierung nicht und stellen Sie das Gerät nicht auf Fräserwechselmodus, während die Oberfräse läuft.
x) Halten Sie den ausgeübten Druck während des Fräsvorgangs konstant und lassen Sie den Fräser die Schnittgeschwindigkeit vorgeben. Wenden Sie keinen übermäßigen Druck an, da dies den Motor überlasten würde.
y) Sorgen Sie dafür, dass Typenschilder und Sicherheitshinweise am Gerät immer gut lesbar sind. Unkenntliche und beschädigte Schilder müssen ersetzt werden.
z) Beim Betrieb der Oberfräse sollten Sie stets auf ein mögliches Blockieren des Fräsers im Werkstück und einen dadurch hervorgerufenen Verlust der Kontrolle über das Gerät vorbereitet sein. Halten Sie die Oberfräse daher stets gut fest und lassen Sie den Ein-Ausschalter in einem derartigen Fall sofort los.
- Überprüfen Sie nach dem Einschalten der Oberfräse, dass der Fräser rund läuft (d.h. nicht „eiert“) und dass keine zusätzliche Vibration aufgrund fehlerhafter Montage des Fräsers auftritt. Beim Betrieb einer Oberfräse mit inkorrekt eingesetztem Fräser drohen schwere Verletzungen infolge eines Kontrollverlusts über das Gerät.
- Achten Sie unbedingt darauf, den Motor nicht zu überlasten, wenn Sie Fräser mit einem Durchmesser über 50 mm (2 Zoll) einsetzen. Sorgen Sie für eine sehr niedrige Vorschubgeschwindigkeit und/oder nehmen Sie mehrere Fräsdurchgänge mit jeweils geringer Spanabnahme vor, um eine Überlastung des Motors zu vermeiden.
- Schalten Sie das Gerät nach Beendigung des Arbeitsdurchgangs aus und warten Sie stets, bis der Fräser zum völligen Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Gerät vom Werkstück abheben.
- Trennen Sie das Gerät stets vom Stromnetz, bevor Sie Einstellungen, Wartungsarbeiten u.ä. durchführen.
WARNUNG! Bei der Arbeit mit Elektrowerkzeugen kann Giftstaub erzeugt werden. Werkstücke können chemisch behandelt worden sein und eine Gesundheitsgefahr darstellen. Natürliche und Verbundmaterialien können giftige Substanzen enthalten. Ältere Farben und Lacke enthalten mitunter Blei oder andere Schadstoffe. Setzen Sie sich durch die Arbeit mit einer Oberfräse erzeugtem Staub nicht über längere Zeiträume aus. Vermeiden Sie Haut- und Augenkontakt mit dem entstehenden Staub und nehmen Sie ihn keinesfalls mit dem Mund auf, um die Aufnahme gesundheitsschädlicher Stoffe zu verhindern. Arbeiten Sie nach Möglichkeit in gut belüfteter Umgebung. Verwenden Sie eine geeignete Staubschutzmaske und möglichst auch eine Entstaubungsanlage. Bei häufigerer Exposition ist es umso wichtiger, dass sämtliche Schutzmaßnahmen eingehalten und Schutzausrüstung mit höherem Schutzniveau verwendet wird.
Geräteübersicht
1 Bintauchhebel
2 Tefenskala
3 Drehzahlregler
4 Lüftungsschlitze
5 Ein-/Ausschalter
6 Rechter Handgriff
7 Richtungspfeil
8 Führungsstangenarretierung
9 Spindelarretierung
10 Absaugeinheit
11 Tiefenanschlagsarretierung
12 Revolveranschlag
13 Revolveranschlagsstift
14ührungsstangenaufnahme
15 führungsstange
16 Parallelanschlag
17 Tiefenanschlag
18 Gewinde für Führungsstangenarretierung
19 Tiefenanschlagsanzeiger
20 Linker Handgriff
21 lügelmutter für Fräszirkel
22 räszirkel
23 Absaugstutzen
24 Iräszirkelschraube
25 Unterlegscheibe für Fräszirkel
26 Spannzange
27 Gabelschlüssel
28 Kopierhülse
29 Iräserschaft
30 räser
31 Anlauflager
32 Spannzangenmutter
33 Ieder
Bestimmungsgemäße Verwendung
Tragbare und handgeführte, netzbetriebene 8-mm-Oberfräse zum Profilieren und Anfertigen von Nuten, Kanten und Langlöchern in Naturholz und Holzverbundmaterial. Mit Kopierhülsen und Frässchablonen/-lehren zum Anfertigen von Formen und Ausfräsen von Mustern kompatibel. Lässt sich unter Verwendung eines mit dem Gerät kompatiblen Frästisches auch stationär montieren.
Auspacken des Gerätes
- Packen Sie Ihr Gerät vorsichtig aus und überprüfen Sie es. Machen Sie sich vollständig mit all seinen Eigenschaften und Funktionen vertraut.
- Vergewissern Sie sich, dass sämtliche Teile des Gerätes vorhanden und in einwandfreiem Zustand sind. Sollten Teile fehlen oder beschädigt sein, lassen Sie diese ersetzen, bevor Sie das Gerät verwenden.
Vor Inbetriebnahme
WARNUNG! Trennen Sie das Gerät stets vom Stromnetz, bevor Sie Zubehörwechsel oder Einstellungsänderungen vornehmen.
Staubabsaugung anschließen
ACHTUNG! Bei der Bearbeitung bestimmter Materialien entsteht Giftstaub. Schließen Sie vor dem Gebrauch der Fräse eine Absauganlage oder einen Staubsauger an den Absaugstutzen (23) an und tragen Sie einen angemessenen Atemschutz. Wenn keine Absauganlage zur Verfügung steht oder ein Anschluss an eine Absauganlage aus anderen Gründen nicht möglich ist, säubern Sie den Arbeitsbereich regelmäßig, um eine Ansammlung von Staub und Spänen zu verhindern.
Montage
- Montieren Sie den linken (20) und den rechten Handgriff (6) am Gerätekörper. Schrauben Sie sie ein, bis diese sicher, aber nicht zu fest sitzen.
Fräser einsetzen oder Spannzange wechseln
WARNUNG! Tragen Sie während des Fräserwechsels zum Schutz vor scharfen Schneidkanten Schutzhandschuhe.
Fräser wechseln
- Vergewissern Sie sich, dass die montierte Spannzange (26) die richtige Größe für den Fräserschaft (29) aufweist und ihre Abmessungen mit der Oberfräse kompatibel sind (siehe „Technische Daten“).
- Stellen Sie die Fräse umgekehrt auf einer Gummimatte o.ä. auf.
- Halten Sie die Spindelarretierung (9) gedrückt, so dass der Arretiermechanismus greift, wenn die Spannzangenmutter (32) mit dem mitgelieferten Gabelschlüssel (27) gelöst wird.
- Die Spannzangenmutter darf dabei jedoch nicht vollständig gelöst werden (siehe Abb. A), damit sich der Fräserschaft noch mühelos herausziehen lässt.
- Vergewissern Sie sich, dass der Eintauchhebel (1) freigegeben und der Tiefenanschlag (17) auf volle Höhe eingestellt ist. Tauchen Sie die Fräse anschließend bis zum Anschlag ab und arretieren Sie diese Einstellung über den Eintauchhebel.
- Falls ein Fräser eingesetzt ist, nehmen Sie ihn heraus und setzen Sie den gewünschten Fräser in die Spannzange ein. Achten Sie dabei darauf, dass der Fräserschaft zur Hälfte bzw. zu mindestens 20 mm (je nachdem, welcher Wert größer ist) in die Spannzange eingesetzt ist.
- Üben Sie kontrollierten Druck nach unten auf die Fräse aus, geben Sie den Eintauchhebel frei und lassen Sie die Fräse langsam wieder auf volle Höhe zurückgleiten. Ziehen Sie die Spannzangenmutter an, während Sie die Spindelarretierung gedrückt halten. Stellen Sie die Fräse anschließend wieder richtig herum auf.
Spannzange wechseln
- Drücken Sie die Spindelarretierung (9) und drehen Sie die Spindel, bis die Arretierung einrastet.
- Lösen Sie die Spannzangenmutter (27) mit dem mitgelieferten Gabelschlüssel (27), bis sie fast vollständig losgedreht ist (siehe Abb. A).
- Vergewissern Sie sich, dass der Eintauchhebel (1) freigegeben und der Tiefenanschlag (17) auf volle Höhe eingestellt ist. Tauchen Sie die Fräse anschließend bis zum Anschlag ab und arretieren Sie diese Einstellung über den Eintauchhebel. Stellen Sie die Fräse umgekehrt herum auf.
- Falls ein Fräser eingesetzt ist, nehmen Sie ihn heraus und entfernen Sie dann die Spannzangenmutter, da sich unter der Spannzange (26) eine Feder (33) befindet.
- Ersetzen Sie die montierte Spannzange gegen eine Spannzange in der benötigten Größe. Setzen Sie die Spannzangenmutter wieder ein und montieren Sie dann den gewünschten Fräser. Achten Sie dabei darauf, dass die Feder nicht verrutscht.
- Die Spannzangenmutter kann nun angezogen werden.
WARNUNG! Überdrehen Sie die Spannzange nicht, da dadurch die Spannzange und/oder der Spindelarretiermechanismus beschädigt werden könnten.
Hinweis: Messen Sie bei Bedarf die Spannzangenöffnung, um sicherzustellen, dass die richtige Größe verwendet wird. Einige zöllige Spannzangen sind metrischen Spannzangen in der Größe zwar sehr ähnlich, sollten jedoch niemals statt dieser verwendet werden. Verwenden Sie vielmehr zöllige Spannzangen für Fräser mit zölligen Schäften und metrische Spannzangen für Fräser mit metrischen Schälten.
Hinweis: Ziehen Sie die Spannzange nur bei montiertem Fräser an. Andernfalls kann sich die Spannzange verbiegen und beschädigt werden. Lassen Sie die Spannzange teilweise eingeschraubt, bis der Fräser montiert ist.
Parallelanschlag montieren
Beim Nuten oder Anfasen hilft Ihnen der Parallelanschlag (16), präzise Schnitte auszuführen.
- Fixieren Sie den Parallelanschlag gemäß der Abbildung mit den mitgelieferten Befestigungsmitteln an den Führungsstangen (15).
- Führen Sie die Führungsstangen an der gewünschten Seite in die Führungsstangenaufnahmen (14) ein.
- Lockem Sie die Führungsstangenarretierungen (8) und schieben Sie den Parallelanschlag an die in Bezug auf den Fräser benötigte Stelle (bei Bedarf nachmessen). Ziehen Sie die Führungsstangenarretierungen anschließend wieder an.
- Halten Sie die senkrechte Kante des Parallelanschlags während des Fräsvorgangs gegen die Werkstückkante gedrückt (siehe Abb. I).
Fräszirkel montieren
Beim bogenförmigen Nuten oder Anfasen hilft Ihnen der Fräszirkel (22), präzise, kreisrunde Frässchnitte auszuführen.
- Setzen Sie die Führungsstange (15) in die hintere Führungsstangenaufnahme (14) ein.
- Setzen Sie den Fräszirkel gemäß der Abbildung auf das Ende der Führungsstange.
- Bringen Sie die Führungsstange in die benötigte Länge und ziehen Sie die Führungsstangenarretierung (8) auf der flachen Seite der Führungsstange fest. Setzen Sie die Führungsstangenarretierung von der anderen Seite in das Gewinde (18) und ziehen Sie sie ebenfalls an.
- Passen Sie die Fräszirkelschraube (24) und die Flügelmutter (21) am Fräszirkel nach Bedarf an, je nachdem, wie der Fräszirkel befestigt werden soll. Mittels der Flügelmutter kann der Fräszirkel auf die gewünschte Höhe für das Werkstück gebracht werden oder unter dem Werkstück platziert und am Gewindeende an diesem befestigt werden.
- Sorgen Sie dafür, dass die Fräszirkeleinheit fest auf der Führungsstange sitzt, indem Sie den Schraubenkopf oder die Flügelmutter anziehen, so dass die Fräszirkeleinheit stramm an der Führungsstange anliegt.
- Passen Sie die Führungsstangenposition in den Stangenaufnahmen vom Befestigungspunkt aus zur Mitte des Fräsers auf die gewünschte Länge (d.h. den gewünschten Radius) an.
- Vergewissern Sie sich, dass der Fräszirkel fest sitzt. Halten Sie die Fräse gut mit beiden Händen fest und nehmen Sie den Borgenschnitt vor (siehe Abb. II).
ACHTUNG! Beachten Sie die in Abb. II angegebene Fräsrichtung. Der Frässchnitt muss wie dargestellt im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt herum erfolgen.
Kopierhülsenplatte verwenden
Beim Fräsen mit Frässchablonen oder Fräslehren kann eine Kopierhülse verwendet werden. Eine Kopierhülsenplatte (18 mm Außendurchmesser, 16 mm Innendurchmesser) ist im Lieferumfang enthalten.
Eine Frässchablone oder Fräslehre kann auf einem Werkstück eingespannt werden, um Muster, Ziffern oder Buchstaben, z.B. für Beschilderungen (siehe Abb. IV), an der Werkstückoberfläche exakt auszufräsen. Auf gleiche Weise können auch Aussparungen gefräst werden, um z.B. Waschbecken, Wasserhähne u.ä. in Holzoberflächen einzubauen.
- Setzen Sie die Kopierhülse (28) in die Aussparung in der Grundplatte der Fräse. Dazu müssen die beiden Schrauben (siehe Abb. C) entfernt werden, während die Absaugeinheit (10) festgehalten wird.
- Setzen Sie die Kopierhülse ein und bringen Sie die Schrauben wieder an (siehe Abb. D).
Hinweis: Der Bohrungsdurchmesser der Kopierhülse muss die richtige Größe für den am Gerät montierten Fräser haben.
Hinweis: Setzen Sie die Kopierhülsenschrauben nach Entfernen der Kopierhülsenplatte stets wieder ein, um die Absaugeinheit zu fixieren.
Eintauchtiefe einstellen
- Falls die Fräse nicht auf volle Höhe eingestellt ist, stellen Sie sie auf flachem Untergrund auf und halten Sie sie gut mit beiden Händen fest. Üben Sie kontrollierten Druck nach unten auf die Fräse aus, geben Sie den Eintauchhebel (1) frei und lassen Sie die Fräse wieder in ihre Ausgangsstellung, d.h. volle Höhe, gleiten.
-
Passen Sie den Tiefenanschlag (17) an, indem Sie die Tiefenanschlagsarretierung (11) lockern und auf volle Höhe einstellen.
-
Stellen Sie den Revolveranschlag (12) auf die niedrigste Höheneinstellung unter dem Tiefenanschlag.
- Senken Sie die Fräse ab, bis der Fräser die Arbeitsfläche berührt, und arretieren Sie den Eintauchhebel in dieser Höhe.
- Berechnen Sie mithilfe der Tiefenskala (2) und des Tiefenanschlagsanzeigers (19) die für den Frässchnitt zusätzlich benötigte Tiefe.
- Ziehen Sie die Tiefenanschlagsarretierung in der für den auszuführenden Frässchnitt richtigen Höhe wieder an, damit der Fräser beim Absenken der Fräse das Werkstück in der gewünschten Tiefe bearbeitet.
Hinweis: Die Frästiefenskalen und -anzeiger lassen sich zum Überprüfen der Tiefeneinstellungen verwenden. Die tatsächliche Frästiefe wird jedoch am besten anhand eines Probefräsgangs auf Verschnittmaterial gemessen.
Revolveranschlag verwenden
Am Revolveranschlag (12) können drei verschiedene Eintauchtiefen voreingestellt werden, um schnelle Frästiefenwechsel während der Anwendung zu ermöglichen. Dadurch wird der Arbeitsfortschritt entscheidend beschleunigt; die Funktion lässt sich jedoch auch nutzen, um die gewünschte Frästiefe in mehreren Fräsdurchgängen zu erreichen. Dies bietet sich besonders dann an, wenn sich das Werkstück nur mühsam bearbeiten lässt (z.B. bei härteren Holzarten) oder wenn ein besonders hochwertiges Fräsergebnis erzielt werden soll.
- Stellen Sie die drei Revolveranschlagsstifte (13) auf die drei Höheneinstellungen ein, indem Sie die Mutter am Stift lösen und die Höhe mit einem Schlitzschraubendreher ändern. Ziehen Sie die Mutter anschließend wieder an.
- Drehen Sie den Revolveranschlag einfach auf die gewünschte Höhe. Drehen Sie ihn für mehrstufige Frässchnitte auf die höchste benötigte Position und führen Sie den Schnitt durch. Stellen Sie den Revolver anschließend auf die nächste darunterliegende Einstellung und fahren Sie mit tieferen Frässchnitten fort, bis die benötigte Frästiele erreicht ist.
Hinweis: Falls sich der Revolveranschlag lockert, ziehen Sie die Kreuzschlitzschraube in der Mitte wieder fest.
Frästiefe einstellen
- Um die Fräse bei Gebrauch in einer bestimmten Frästiefe zu arretieren, ohne sie jedoch abzusenken, stellen Sie die Eintauchtiefe gemäß „Eintauchtiefe einstellen“ ein.
- Geben Sie den Eintauchhebel (1) frei und senken Sie den Fräskopf auf die eingestellte Position des Tiefenanschlags (17) ab.
- Arretieren Sie den Eintauchhebel, wenn der Tiefenanschlag den Revolveranschlag berührt.
ACHTUNG! Es ist gefährlicher, die Fräse anlaufen zu lassen, wenn der Fräser bereits unter der Grundplatte heraussteht. Lassen Sie in diesem Fall besondere Vorsicht walten.
Verwendung im Frästisch
Diese Fräse verfügt über einen Sicherheitsschalter, der sich nicht arretieren lässt.
Zur Verwendung in einem Frästisch mit Hauptschalter muss die Fräse so verändert werden, dass der Ein-/Ausschalter (5) in der Ein-Position fixiert ist (siehe Abb. VI).
Zum Arretieren des Ein-/Ausschalters in der Ein-Position kann eine entsprechend geeignete
C-Schraubzwinge oder Euro-Schraubzwinge verwendet werden (siehe Abb. VII und VIII).
Silverline bietet ein Sortiment an Schraubzwingen an, die sich zum Arretieren des Ein-/Ausschalters in der Ein-Position eignen.
ACHTUNG! Achten Sie darauf, dass der Druck auf den Ein-/Ausschalter nicht übermäßig stark ist. Andernfalls könnte der Schalter beschädigt werden.
ACHTUNG! Blockieren Sie keinesfalls die Lüftungsschlitze der Fräse.
Bedienung
WARNUNG! Tragen Sie bei der Arbeit mit diesem Gerät stets angemessenen Augen-, Atem- und Gehörschutz. Bei Verwendung von Schutzhandschuhen sind geltende Arbeitsschutzrichtlinien zu beachten.
ACHTUNG! Halten Sie die Lüftungsschlitze (4) und andere Öffnungen am Gerätegehäuse stets sauber. Reinigen Sie die Öffnungen mit einem Staubsauger und bei Bedarf mit Druckluft.
Ein- und Ausschalten
- Vergewissern Sie sich, dass der Fräser fest in der Spannzange sitzt und er das Werkstück oder einen anderen Gegenstand nicht berührt.
- Schalten Sie den Motor ein, indem Sie den Ein-/Ausschalter (5) betätigen.
- Schalten Sie den Motor aus, indem Sie den Ein-/Ausschalter wieder freigeben.
Drehzahlsteuerung
Die Arbeitsgeschwindigkeit der Fräse wird am Drehzahlregler (3) eingestellt. Höhere Ziffern stehen dabei für höhere Motordrehzahlen.
ACHTUNG! Überschreiten Sie niemals die maximale Fräserdrehzahl.
Hinweis: Die Wahl der für den Fräser und den Werkstoff richtigen Drehzahl führt zu hochwertigeren Ergebnissen und verlängert die Lebensdauer der Fräser.
Fräsvorgang
Hinweis: Betreiben Sie die Fräse niemals ohne Führung im Freihandbetrieb. Als Führung können Fräser mit Anlauflager (Anlauflager (31)), Kopierhülsen (siehe Abb. IV), Parallelanschläge (siehe Abb. I), Fräszirkel (siehe Abb. II), Kreisführungen (siehe Abb. III) und Richtscheite verwendet werden.
- Halten Sie die Fräse stets mit beiden Händen an den Handgriffen. Verwenden Sie bei Bedarf eine Spannvorrichtung, damit sich das Werkstück nicht verschieben kann.
- Schalten Sie die Fräse ein und warten Sie, bis der Motor die eingestellte Betriebsdrehzahl erreicht hat.
-
Senken Sie das Fräswerkzeug in das Werkstück ab, während Sie die Fräse langsam bewegen. Halten Sie dabei die Grundplatte stets flach auf dem Werkstück.
-
Halten Sie die Fräse beim Fräsen von Kanten in Bezug auf die Fräsrichtung von links an das Werkstück (siehe Abb. I und V). Üben Sie konstanten Druck auf das Gerät aus und achten Sie darauf, dass sich der Fräser gleichmäßig durch das Material arbeitet. Beachten Sie, dass Astknoten und andere Unregelmäßigkeiten den Arbeitsfortschritt verlangsamen.
Hinweis: Um ein „Rattern“ des Fräsers zu verhindern, führen Sie Außenschnitte entgegen dem Uhrzeigersinn und Innenschnitte im Uhrzeigersinn aus.
Hinweis: Zu rascher Vorschub der Fräse kann zu minderwertigen Fräsergebnissen und zur Überlastung des Motors führen. Zu langsames Vorschieben der Fräse kann Überhitzung des Werkstücks verursachen.
Hinweis: Die Fräse muss vor dem Abtauchen immer eingeschaltet werden.
Grundplatte
- Die Fräse ist mit einer Grundplatte mit einer Kombination aus geraden und gerundeten Kanten ausgestattet. Mit den abgerundeten Kanten lassen sich mühelos Konturen nachfräsen und die geraden Kanten dienen zum Fräsen gerader Schnitte, bei denen sich der Parallelanschlag (16) nicht verwenden lässt. Darüber hinaus kann die Grundplatte mit Kopierhülsen verwendet werden und eignet sich auch, wenn die Grundplattenkante näher am Fräser liegen muss, wie dies z.B. bei Gebrauch von Schwalbenschwanzschablonen usw. der Fall ist.
- Vergessen Sie nicht, mit welcher Grundplattenkante Sie gearbeitet haben, da sich der Abstand zum Fräser von Kante zu Kante unterscheidet.
ACHTUNG! Wenn der Fräser auf hartes Material wie z.B. Metall trifft, wird er dadurch zerstört und die Tauchfräse möglicherweise beschädigt.
Zubehör
- Ein umfangreiches Zubehörsortiment für dieses Gerät einschließlich diverser Fräser, persönlicher Schutzausrüstung (PPA) und anderen Zubehörs ist über Ihren Silverline-Fachhändler erhältlich. Ersatzteile wie z.B. Kohlebürsten, Kopierhülsen und Spannzangen können ebenfalls über Ihren Silverline-Fachhändler oder unter toolsparesonline.com bezogen werden.
Wartung und Pflege
WARNUNG! Trennen Sie das Gerät stets vom Stromnetz, bevor Sie Inspektions-, Wartungs- oder Reinigungsarbeiten durchführen.
Allgemeine Überprüfung
- Überprüfen Sie alle Befestigungsschrauben in regelmäßigen Abständen auf festen Sitz.
- Untersuchen Sie den Kraftstofftank und die Kraftstoffleitungen des Gerätes vor jedem Gebrauch auf Schäden und Abnutzung. Gegebenenfalls notwendige Reparaturen dürfen nur durch zugelassene Silverline-Kundendienste durchgeführt werden. Dies gilt auch für mit dem Gerät verwendete Verlängerungsleitungen.
Reinigung
- Halten Sie Ihr Gerät stets sauber. Durch Schmutz und Staub verschleiben die inneren Teile schnell und die Lebensdauer des Gerätes wird verkürzt. Reinigen Sie das Gerät mit einer weichen Bürste oder einem trockenen Tuch. Die Entlüftungsöffnungen mit sauberer, trockener Druckluft reinigen, sofern verfügbar.
- Säubern Sie das Gerätegehäuse mit einem feuchten, weichen Lappen und einem milden Reinigungsmittel. Verwenden Sie keinesfalls benzin- oder alkoholhaltige oder andere scharfe Reinigungsmittel.
- Reinigen Sie Kunststoffteile niemals mit Ätzmitteln.
Schmierung
- Alle Lager in diesem Gerät sind mit einer bei normalem Betrieb für die Lebensdauer des Gerätes ausreichenden Menge hochwertigen Schmiermittels versehen. Eine zusätzliche Schmierung ist daher nicht erforderlich.
Kohlebürsten
- Mit der Zeit unterliegen die Kohlebürsten des Motors dem Verschleiß.
- Wenn der Verschleiß der Bürsten fortgeschritten ist, kann dadurch die Motorleistung abnehmen, die Maschine kurzzeitig ausfallen oder es kann zu sichtbarer Funkenbildung kommen.
- Gehen Sie zum Wechseln der Kohlebüsten wie folgt vor:
- Stellen Sie die Fräse richtig herum auf sicherem, flachem Untergrund auf, senken Sie sie ab und arretieren Sie sie in der niedrigsten Einstellung.
- Entfernen Sie die beiden Schrauben an den Lüftungsschlitzen (4) und nehmen Sie die Motorabdeckung ab.
-
Ziehen Sie die Kohlebürstenhalterung mit einem kleinen Hakenwerkzeug aus der Kontaktklemmenöffnung (rechts auf Abb. E). Entfernen Sie bei Bedarf die Kontaktklemme durch Drehen um 90° gemäß dem gekrümmten Pfeil. Dadurch steht mehr Platz zum Einsetzen eines Hakenwerkzeugs zur Verfügung. Die Kohlebürstenhalterung steht unter Federspannung, was ihre Entfernung erschweren kann.
-
Nehmen Sie die Kohlebürste vorsichtig heraus, indem Sie sie so abwinkeln, dass die Kohlebürstennut am Haltstift des Kohlebürstenrahmens vorbeigeführt werden kann (siehe Pfeile auf Abb. E).
- Setzen Sie die Kontaktklemme bei Bedarf abgewinkelt wieder ein, bevor Sie sie richtig herum drehen, so dass sie flach zur Kohlebürstenhalterung liegt. Setzen Sie die Kohlebürste wieder in einem Winkel am Haltestift vorbei ein.
- Setzen Sie die Kohlebürste und ihre Halterung vorsichtig wieder in den Steckplatz ein. Prüfen Sie anhand der anderen Seite, dass alles richtig an Ort und Stelle sitzt.
- Stattdessen können Sie Ihr Gerät auch von einem zugelassenen Kundendienst warten lassen.
Hinweis: Wechseln Sie die Kohlebürsten stets paarweise. Frisch gewechselte Kohlebürsten benötigen eine gewisse Zeit, bis sie sich eingeschliffen haben.
Lagerung
- Gerät an einem sicheren, trockenen Ort außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Entsorgung
Beachten Sie bei der Entsorgung von defekten und nicht mehr reparablen Elektrowerkzeugen die geltenden Vorschriften und Gesetze.
- Elektrowerkzeuge und andere elektrische und elektronische Altgeräte nicht über den Hausmüll entsorgen.
- Lassen Sie sich von der zuständigen Behörde bezüglich der ordnungsgemäßen Entsorgung von Elektrowerkzeugen beraten.
Fehlerbehebung
| Störung Mögliche Ursache Empfohlene Abhilfe | ||
| Fräse läuft nicht | Keine Stromversorgung Netzanschluss zum Gerät überprüfen | |
| Kohlebürsten verschlossen oder schleifen Kohlebürsten ersetzen | ||
| Betriebsschalter defekt Gerät von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst reparieren lassen | ||
| Motorteile defekt oder kurzgeschlossen Gerät von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst reparieren lassen | ||
| Fräse läuft bzw. arbeitet nur langsam | Stumpfer oder beschädigter Fräser Fräser schärfen oder ersetzen | |
| Drehzahl zu niedrig eingestellt Drehzahl erhöhen | ||
| Motor überlastet Weniger Druck auf Fräse ausüben | ||
| Auftreten unerwarteter Geräusche | Mechanisches Hindernis Gerät von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst warten lassen | |
| Kurzschluss im Anker Gerät von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst warten lassen | ||
| Übermäßige Vibration | Nicht ordnungsgemäß montierter bzw. locker sitzender Fräser | Fräser ordnungsgemäß einsetzen bzw. festziehen |
| Fräser verbogen oder anderweitig beschädigt Fräser ersetzen | ||
| Starke Funkenbildung im Motorgehäuse | Kohlebürsten laufen nicht frei | Kohlebürsten von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst überprüfen und ersetzen lassen |
| Kurzschluss oder Unterbrechung im Anker Gerät von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst warten lassen | ||
| Kommutator verschmutzt Gerät von einem zugelassenen Silverline-Kundendienst warten lassen | ||
Silverline-Tools-Garantie
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Verwendung des Artikels innerhalb der EU.
Durch die Garantie nicht abgedeckt ist:
Silverline Tools garantiert keine Reparaturen, die durch Folgendes erforderlich geworden sind:
Normale Verschleißerscheinungen, die trotz Verwendung entsprechend der Bedienungsanleitung entstehen, z.B. an Messern, Bürsten, Riemen, Glühbirnen, Batterien usw.
Ersatz von mitgeliefertem Zubehör wie etwa Bohrspitzen, Klingen, Schleifblättern, Schneidscheiben und anderen zugehörigen Teilen.
Unfallschäden und Fehler, die durch unsachgemäße Verwendung oder Wartung, Missbrauch, Nachlässigkeit oder fahrlässige Bedienung oder Handhabung des Artikels entstanden sind.
Verwendung des Artikels für andere als normale Haushaltszwecke.
Jegliche Veränderungen oder Modifikationen des Artikels.
Die Verwendung von Teilen oder Zubehör, die keine Originalkomponenten von Silverline Tools sind.
Fehlerhafte Montage (außer, wenn von Silverline Tools vorgenommen).
Reparaturen oder Änderungen, die von anderen als Silverline Tools oder seinen autorisierten Reparaturwerkstätten durchgeführt wurden.
Ansprüche, die über die Rechte zur Behebung von Mängeln an dem in diesen Garantiebedingungen genannten Werkzeug hinausgehen.
EG-Konformitätserklärung
Name des Unterzeichners: Mr. Darrell Morris
Bevollmächtigt durch: Silverline
Erklärt hiermit Folgendes: Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Erklärung trägt der Hersteller. Der Gegenstand der Erklärung erfüllt die einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft.
Produktkennung: 329863
Produktbezeichnung: Oberfräse, 1020 W
Entspricht den folgenden Richtlinien und Normen:
• Maschinenrichtlinie 2006/42/EC
• EMV-Richtlinie 2014/30/EU
• RoHS-Richtlinie 2011/65/EU
• EN 60745-1:2009+A11:2010
• EN 60745-2-17:2010
• EN 55014-1:2006+A1:2009+A2:2011
• EN 55014-2:1997+A1:2001+A2:2008
• EN 61000-3-2:2014
• EN 61000-3-3:2013
Benannte Stelle: Intertek
Techn. Unterlagen bei: Silverline
Datum: 08.06.2018
Unterzeichnet von:

Mr. Darrell Morris,
Geschäftsführender Direktor
Name und Anschrift des Herstellers:
Powerbox International Limited, Handelsregisternummer 06897059.
Eingetragene Anschrift: Powerbox, Boundary Way, Lufton Trading Estate, Yeovil, Somerset,
BA22 8HZ, Großbritannien
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