Monacor PA40120 - Empfänger

PA40120 - Empfänger Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG PA40120 Monacor

1.1 Vorderseite des PA-40120 . . . . . . . . .

1.2 Rückseite des PA-40120. . . . . . . . . .

1.2.1 Anschlussmodul für das Kommandomikrofon

2 Sicherheitshinweise . . . . . . . . . .

3 Einsatzmöglichkeiten undZubehör . . .

4 Aufstellen des Verstärkers . . . . . . .

4.1 Rackeinbau . . . . . . . . . . . . . . .

5 Anschlüsse herstellen . . . . . . . . .

5.1 Lautsprecher . . . . . . . . . . . . . .

5.3 Tonquellen mit Line-Pegel . . . . . . . . .

5.5.1 Anschlussmodul einbauen . . . . . . . .

5.5.2 Kommandomikrofone anschließen . . . . .

5.5.3 Geräte-Adressen einstellen . . . . . . . .

5.6 Aufnahmegerät, Monitorsystem. . . . . . .

5.7 Zusätzliche Verstärkeranlagen . . . . . . .

5.8 Taster für Gong-Auslösung, Schalter für Sirene

5.9 Gerät zur Auswertung einesGeräteausfalls . .

5.11 Notfallsprechstelle PA-4000FMP . . . . . .

5.12 Pflichtempfangsrelais . . . . . . . . . . .

5.13 Strom- und Notstromversorgung . . . . . .

6.1 Kontrolle der Ausgänge . . . . . . . . . .

6.5 Durchsage über den Eingang PAGING . . . .

7 Schutzschaltungen und Fehlersignalisierung . . . . . . . . . .

8 Technische Daten . . . . . . . . . . .

DeutschDeutsch SeiteInhalt Deutsch 1 Übersicht

1.1 Vorderseite des PA-40120

1 Klangregler BASS und TREBLE jeweils für die Eingangskanäle CH1 bis CH5 2 Schalter für die Zuordnung des Eingangs zu den Ausgängen Z1 bis Z4 jeweils für die Ein- gangskanäle CH1 bis CH5 3 Status-LEDs jeweils für die Ausgänge Z1 – Z4 EMER. / FAULT – leuchtet kurz beim Einschal- ten, wenn für diese Beschallungszone eine Notfallsprechstelle PA-4000FMP angeschlos- sen ist und wenn im Betrieb ein Fehler an der Notfallsprechstelle auftritt PROTECT – leuchtet kurz beim Einschalten und beim Ausfall eines Verstärkers z. B. durch Überlast oder Überhitzung CLIP – leuchtet, wenn der Verstärker über- steuert ist. In diesem Fall die Lautstärke dieses Ausgangs mit dem Regler (11) oder die Laut- stärke der Eingänge mit den Reglern LEVEL (9) reduzieren. 0 / −6 /−10 dB – zeigen den Ausgangspegel an PWR – zeigt die Betriebsspannung der zuge- hörigen Ausgangsverstärker an 4 Drehschalter RECORDING / MONITOR für die Wahl eines der Zonen-Ausgangssignale zur Ausgabe auf die Ausgänge REC (25) und MONITOR (26) sowie den eingebauten Laut- sprecher (7) 5 Schalter SPEAKER zum Ein- und Ausschalten des eingebauten Lautsprechers (7) 6 Lautstärkeregler für den eingebauten Laut- sprecher (7) [nicht für Warnsignale]

Lautsprecher zur Kontrolle der Ausgänge und für Warnsignale 8 LED SIG. leuchtet, wenn ein Signal am Ein- gang vorhanden ist (jeweils für die Eingangs- kanäle CH1 bis CH5)

Lautstärkeregler LEVEL jeweils für die Ein- gangskanäle CH1 bis CH5

Schalter mit Kontroll-LED zum Ein- und Ausschalten des Eingangs jeweils für die Eingangskanäle CH1 bis CH5

Regler für die Gesamtlautstärke jeweils für die Ausgänge Z1 bis Z4

Schalter ZONES SELECTOR zur Wahl eines Ausgangs für eine Durchsage über das Tischmikrofon PA-4000PTT oder über den Eingang PAGING (30)

Lautstärkeregler für eine Durchsage über das Tischmikrofon PA-4000PTT oder über den Eingang PAGING (30) 14 Betriebsanzeige 15 Netzschalter POWER Hinweis: Ist eine Notstromversorgung an den Klemmen 24 V⎓ (19) angeschlossen, lässt sich der Verstärker nicht ausschalten

1.2 Rückseite des PA-40120

16 Netzkabel zum Anschluss an eine Steckdose (230 V / 50 Hz)

Sicherung für die 24-V-Notstromversorgung Eine geschmolzene Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen!

Relais mit einem Umschaltkontakt zum Melden eines Geräteausfalls z. B. über einen optischen oder akustischen Signalgeber; An- schluss über Steck-Schraubklemmen

Schraubklemmen für eine Notstromversor- gung (⎓ 24 V)

Steck-Schraubklemmen für den Anschluss der Lautsprecher und eines 100-V-Reser- veverstärkers jeweils für die Ausgänge Z1 bis Z4; bei abgezogenen Klemmen wird eine Steckbrücke zur Wahl der Nennausgangs- spannung zugänglich (

Steck-Schraubklemmen 24 V⎓ EMER. OUT (jeweils für die Ausgänge Z1 bis Z4) liefern eine Schaltspannung, wenn über eine Not- fallsprechstelle PA-4000FMP eine Notsitua- tion gemeldet wurde; hier können Pflichtempfangsrelais von zwi- schengeschalteten Lautstärkestellern ange- schlossen werden

Steck-Schraubklemmen PRE OUT mit den Mischsignalen (Line-Pegel, symmetrisch) je- weils für die Zonen Z1 bis Z4, zur Weiterfüh- rung der Signale zu den Reserveverstärkern oder zusätzlichen Verstärkersystemen für die Beschallung größerer Bereiche

Eingang EMERGENCY IN als RJ45-Buchse zum Anschluss einer Notfallsprechstelle PA-4000FMP (jeweils für die Zonen der Aus- gänge Z1 bis Z4)

Cinch-Buchsen jeweils für die Eingangskanäle CH4 und CH5; die Buchsen sind für Stereo- Signalquellen als L (links) und R (rechts) vorhanden. Da der Verstärker monophon arbeitet, wird aus den Stereosignalen intern jeweils die Monosumme gebildet.

Cinch-Ausgänge REC zum Aufnehmen eines mit dem Wahlschalter RECORDING / MONI- TOR (4) gewählten Ausgangssignals; die Buchsen sind für Stereo-Aufnahmegeräte als L (links) und R (rechts) vorhanden. Da der Verstärker monophon arbeitet, sind die Signale an beiden Buchsen identisch.

Ausgang MONITOR als 2-polige 6,3-mm-Klin- kenbuchse für den Anschluss eines Moni- torsystems zur Kontrolle der Ausgänge; die Buchse erhält das gleiche Signal wie die Aus- gänge REC (25)

Schalter PHANTOM POWER jeweils für die Eingangskanäle CH1 bis CH3; bei eingeras- tetem Schalter liegt an den XLR-Kontakten der Eingangsbuchse (28) eine Spannung von ⎓15 V für phantomgespeiste Mikrofone an

Eingang als kombinierte XLR-/ Klinkenbuchse, symmetrisch beschaltet, jeweils für die Ein- gangskanäle CH1 bis CH3

Regler GAIN zur Anpassung der Ein- gangsempfindlichkeit an die Signalquelle (Mikrofon- bis Line-Pegel) jeweils für die Eingangskanäle CH1 bis CH3

Steck-Schraubklemmen PAGING zum An- schluss einer Signalquelle mit Line-Pegel- Aus gang, alternativ zum Tischmikrofon PA- 4000PTT, für Durchsagen mit höchster Priorität

Steck-Schraubklemmen für den Anschluss von Tastern zum Auslösen des Gongklan

ges jeweils für die Eingangskanäle CH1 bis CH3 sowie für den Anschluss eines Schalters zum Ein- und Ausschalten einer Sirene für alle Ausgänge

RJ45-Buchse für den Anschluss des Tisch- mikrofones PA-4000PTT ELA-Mischverstärker Diese Anleitung richtet sich an Installateure für Beschallungsanlagen (Kapitel 1– 8) und an Be- diener ohne besondere Fachkenntnisse (Kapi- tel1, 2 und 6). Bitte lesen Sie die Anleitung vor dem Betrieb gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf. Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschriebenen Bedienelemente und Anschlüsse.5 Deutsch

1.2.1 Anschlussmodul für das

Kommandomikrofon PA-4000RC (liegt dem PA-4000RC bei) RJ45-Eingangsbuchsen INPUT 1 und INPUT 2 für den Anschluss von bis zu 32 Kommando-mikrofonen PA-4000RC; beim Herstellen der Anschlüsse den korrekten Leitungsabschluss beachten ( Kapitel 5.5.2) Anzeige DATA für die bestehende Verbin-dung zu einem Kommandomikrofon PA-4000RC

1.3 Tischmikrofon PA-4000PTT

(separat erhältliches Zubehör)35 Mikrofonkapsel mit Windschutz36 Kontrollanzeige, leuchtet, wenn die Sprech-taste (37) gedrückt wird Sprechtaste TALK; für eine Durchsage die Taste gedrückt halten und ggf. den Gong abwarten38 Schalter für Vorrangschaltung und VorgongPRIORITY – für die Verwendung am PA-40120 diesen Schalter in der oberen Position belassen, da die Priorität für dieses Mikrofon im Verstärker festgelegt ist (für eine bessere Verständlichkeit einer Durchsage werden die anderen Eingangssignale ausgeblendet, so-bald gesprochen wird oder der Gong ertönt)CHIME – in der Position ON ertönt beim Drü-cken der Taste TALK (37) zunächst ein Gong Anschlussbuchse für die Verbindung zum Verstärker

1.4 Kommandomikrofon PA-4000RC

(separat erhältliches Zubehör) Anzeige POWER / CPU ERROR leuchtet, so-bald die Versorgungsspannung anliegt und blinkt bei einer Fehlfunktion des Mikropro-zessors im PA-4000RC Anzeige MIC FAULT / LOW VOLTAGE leuchtet bei einem Ausfall des Mikrofons und blinkt bei einer zu geringen Versorgungsspannung42 Anzeige SIGNAL leuchtet, wenn ein Mikro-fonsignal vorhanden ist 43 Buchse 24 V⎓ zur zusätzlichen Spannungs- versorgung über ein Netzgerät mit einem Kleinspannungsstecker 5,5 / 2,1 mm (Außen- / Innendurchmesser) und beliebiger Polung; das zusätzliche Netzgerät ist erforderlich, wenn die Versorgung über den Verstärker nicht ausreicht (z. B. beim Anschluss von mehr als 10 PA-4000RC oder bei einer Kabel-länge > 500 m)44 Schalter für die Adresse und den Leitungs-abschlussI.D – mit diesen 5 Schaltern müssen an allen PA-4000RC vor dem Anschluss an den Ver-stärker unterschiedliche Adressen eingestellt werden ( Kapitel 5.5.3)TERMINATION – beim letzten aller zu einer Kette verbundenen PA-4000RC für das Zu-schalten des Abschlusswiderstandes den Schalter in die Position ON stellen45 SchalterCHIME – in der Position ON ertönt beim Drü-cken der Taste TALK (52) zunächst ein GongPRIORITY – in der Position ON hat das PA-4000RC Vorrang vor den anderen, die diese Funktion nicht eingeschaltet haben und kann deren Durchsagen unterbrechenCOMPRESSION – in der Position ON wird die Dynamik des Mikrofonsignals reduziert um Verzerrungen bei lautem Sprechen zu verringern RJ45-Buchse INPUT zum Anschluss eines wei-teren PA-4000RC RJ45-Buchse LINK für die Verbindung mit einer Buchse INPUT (33) des Anschluss moduls am Verstärker oder der Buchse INPUT (46) eines anderen PA-4000RC Regler AUDIO LEVEL zum Einstellen der Durchsagelautstärke49 Mikrofonkapsel mit Windschutz Tasten zur Wahl der Durchsagezonen, jeweils mit den folgenden Statusanzeigen:BUSY – leuchtet, wenn die Zone für eine Durchsage angewählt ist; wird gerade über ein anderes PA-4000RC gesprochen, blinkt die LED für die betroffenen ZonenEMER. – leuchtet, wenn in der Zone eine Notsituation gemeldet wurde (über eine Notfallsprechstelle PA-4000FMP)51 Taste ALL CALL zum gleichzeitigen An- und Abwählen aller Zonen für eine Durchsage Sprechtaste TALK; für eine Durchsage die Taste gedrückt halten und ggf. den Gong abwarten Die Kontrollanzeige darüber leuchtet, wäh-rend die Taste gedrückt ist und die anderen Eingangssignale des Verstärkers (z. B. Musik) werden für eine bessere Verständlichkeit der Durchsage ausgeblendet. 2 Sicherheitshinweise Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und trägt deshalb das -Zeichen.WARNUNGDas Gerät wird mit lebensgefähr-licher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor undstecken Sie nichts durch die Lüftungsöffnun-gen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages. Das Gerät ist nur zur Verwendung im Innenbe-reich geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich 0 – 40 °C). Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Ge-fäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät. Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie darum die Lüftungsöffnungen nicht ab. Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und trennen Sie das Gerät sofort von der Strom-versorgung, wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind, wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,3. wenn Funktionsstörungen auftreten.Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Repa-ratur in eine Fachwerkstatt. Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an. Ein beschädigtes Netzkabel darf nur durch eine Fachwerkstatt ersetzt werden. Verwenden Sie für die Reinigung nur ein tro-ckenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder Chemikalien. Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht rich-tig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personen-schäden und keine Garantie für das Gerät übernommen werden.Soll das Gerät endgültig aus dem Be-trieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsor-gung einem örtlichen Recyclingbetrieb. 3 Einsatzmöglichkeiten undZubehör Dieser Verstärker, mit 4 unabhängigen Aus-gängen und einer Sinusausgangsleistung von je 120 W, ist speziell für den Einsatz in ELA-An-lagen konzipiert. Am Ausgang können entwe-der ELA-Lautsprecher (100 V oder 70 V) oder Niederohmlautsprecher (Impedanz min. 4 Ω) verwendet werden. Weitere Ausstattung:– 3 Eingangskanäle mit einstellbarer Empfind-lichkeit von Line- bis Mikrofonpegel, mit XLR-/ Klinken-Anschlüssen; Phantomspeisung (15 V) für jeden Kanal ein-zeln schaltbar– 2 Eingangskanäle für Signale mit Line-Pegel über Cinch-Anschlüsse– 1 Eingangskanal für Durchsagesignale mit Line-Pegel über Schraubklemmen (PAGING)– 1 Tischmikrofon PA-4000PTT mit Sprechtaste anschließbar (Zubehör)– 32 Kommandomikrofone PA-4000RC mit Zonenwahl und Statusanzeigen anschließbar (Zubehör)– Eingangssignale sind den 4 Ausgängen belie-big zuweisbar– 4 Notfallsprechstellen PA-4000FMP mit Mi-krofon und Durchsagerekorder anschließbar (Zubehör)– Schaltspannung für jede der 4 Zonen zur An-steuerung von Pflichtempfangsrelais im Notfall– 1 Monitorausgang zur Kontrolle der Ausgänge und zu Aufnahmezwecken– 1 Monitorlautsprecher intern– Signalgong über zusätzliche Taster auslösbar, z. B. zur Ankündigung einer Durchsage; Art des Gongs (2-Ton, 4-Ton, Sirene) intern wählbar– Sirenenklang zur Alarmierung über zusätzli-chen Schalter– 4 Reserveverstärker anschließbar; bei Ausfall eines Ausgangs wird automatisch auf den ent-sprechenden Reserveverstärker umgeschaltet (nur bei der Verwendung von 100 / 70-V-Laut-sprechern)– Eingang für eine 24-V-Notstromversorgung zum Betrieb bei NetzausfallEine Priorisierung der Eingänge erhöht die Ver-ständlichkeit wichtiger Durchsagen. Dabei wer-den die Signale eines Eingangs mit niedrigerem Rang automatisch ausgeblendet, wenn eine Durchsage über einen höherrangigen Eingang erfolgt. Die Hierarchie ist folgende:Rang Eingang1 (hoch) PA-4000FMP, PA-4000PTT, PAGING2 PA-4000RC (PRIORITY = ON)3 PA-4000RC (PRIORITY = OFF)4 CH1, CH2, CH35 (niedrig) CH4, CH5⑥ Priorisierung der Eingänge6 Deutsch 4 Aufstellen des Verstärkers Der Verstärker ist für den Einschub in ein Rack für Geräte mit einer Breite von 482 mm (19”) vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät ver- wendet werden. In jedem Fall muss Luft unge- hindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit eine ausreichende Kühlung des Verstärkers gewährleistet ist.

Für die Rackmontage werden 2 HE (Höhenein- heiten) = 89 mm benötigt. Damit das Rack nicht kopflastig wird, muss der Verstärker im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusätzlich muss das Gerät an der Rückseite befestigt oder über Seitenschienen oder eine Bodenplatte gehalten werden. Ober- und unterhalb des Verstärkers sollte jeweils eine Höheneinheit frei gelassen werden. Die vom Verstärker seitlich ausgeblasene, er- hitzte Luft muss aus dem Rack austreten kön- nen. Anderenfalls kommt es im Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der Verstärker, sondern auch andere Geräte im Rack beschädigt werden können. Bei unzureichendem Wärme- abfluss in das Rack eine Lüftereinheit einsetzen (z. B. DPVEN-04). 5 Anschlüsse herstellen Vor dem Anschließen von Geräten oder dem Ändern bestehender Anschlüsse den PA-40120 von der Spannungsversorgung trennen und die anzuschließenden Geräte ausschalten.

An jeden Ausgang des Verstärkers entweder 100-V-Lautsprecher an die Klemmen „100 V“ und „GND“ (20) anschließen (Abb. 3a) – der Ver- stärkerausgang darf mit maximal 120 W durch die Lautsprecher belastet werden, anderenfalls kann er beschädigt werden oder einen Lautsprecher oder eine Lautsprecher- gruppe mit einer Gesamtimpedanz von 4 Ω an die Klemmen „4 Ω“ und „GND“ (20) anschlie- ßen. Die Abbildungen 3b bis 3d zeigen verschie- dene Arten, die korrekte Impedanz zu erhalten. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten. Beim Anschluss der Lautsprecher immer auf die richtige Polarität achten (wie in den Abbildungen dargestellt).

5.1.1 70-V-Lautsprecher

Stehen für einen Ausgang nur 70-V-Lautspre- cher zur Verfügung, kann der Anschlusskontakt „100 V“ folgendermaßen auf eine Nennspan- nung von 70 V umgeschaltet werden:

Die Steck-Schraubklemmen für den Lautspre- cheranschluss (20) des gewünschten Aus- gangs vom Gerät abziehen. Die Steckbrücke für die Spannungswahl ist jetzt zugänglich

Steckbrücke für die Nennausgangsspannung

2) Die Brücke entsprechend der gewünschten

Spannung umstecken: 100V70V 100V 70V 70 V Nennausgangsspannung 100V 70V 100V70V 100 V Nennausgangsspannung

Mikrofone mit einem XLR- oder 6,3-mm-Klin- kenstecker können an die kombinierten XLR- / Klinkenbuchsen (28) der Eingänge CH1 – CH3 angeschlossen werden.

Den Regler für die Eingangsverstärkung GAIN (29) in Richtung „MIC“ drehen. Wenn erfor- derlich, die Einstellung während des Betriebs korrigieren. (Ist eine Durchsage über diesen Eingang zu leise, den Regler im Uhrzeigersinn drehen; klingt die Durchsage verzerrt, den Regler gegen den Uhrzeigersinn drehen.)

Benötigt ein Mikrofon Phantomspeisung, den Schalter PHANTOM POWER (27) hineindrü- cken. Die Phantomspannung liegt nur an den XLR-Kontakten der Buchse an. VORSICHT!

1. Den Schalter nur bei ausgeschaltetem Gerät

oder stummgeschaltetem Eingang betäti- gen (Schaltgeräusche).

2. Bei eingeschalteter Phantomspeisung (15 V)

darf kein Mikrofon mit asymmetrischer Be- schaltung angeschlossen sein, weil dieses beschädigt werden kann.

5.3 Tonquellen mit Line-Pegel

Geräte mit einem Mono-Ausgang an die kombinierten XLR-/ Klinkenbuchsen (28) der Eingänge CH1 – CH3 anschließen. Den Reg- ler für die Eingangsverstärkung GAIN (29) in Richtung „LINE“ drehen. Wenn erforderlich, die Einstellung während des Betriebs korri- gieren. (Ist das Signal über diesen Eingang zu leise, den Regler im Uhrzeigersinn drehen; klingt der Ton verzerrt, den Regler gegen den Uhrzeigersinn drehen.) Den Schalter PHANTOM POWER (27) aus- rasten, wenn die Tonquelle nicht ausdrücklich Phantomspeisung benötigt (Phantomspan- nung nur an den XLR-Kontakten der Buchse). Die Buchsen sind für symmetrische Sig- nale beschaltet. Tonquellen mit asymmetri- schen Signalen können über 2-polige Klin- kenstecker angeschlossen werden oder über einen XLR-Stecker, bei dem die Kontakte 1 und 3 verbunden sind. Natürlich können sie auch an eine der Cinch-Buchsen (24) der Ka- näle CH4 oder CH5 angeschlossen werden. Die Eingangskanäle CH1 bis CH3 haben eine mittlere Priorität, d. h. ihre Eingangssig- nale setzen sich gegenüber den Kanälen CH4 und CH5 durch, werden aber durch Ansagen über die Kommandomikrofone PA-4000RC, das Tischmikrofon PA-4000PTT oder eine Not- fallsprechstelle PA-4000FMP unterbrochen. Für Eingangssignale, die die höchste Pri- orität erfordern, den Eingang PAGING (30) mit Steck-Schraubklemmen verwenden (z. B. für ein Mikrofon mit Vorverstärker oder den Line-Pegel-Ausgang einer Telefonanlage).

Geräte mit einem Stereo-Ausgang (z. B. CD-Spieler) an die Cinch-Buchsen (24) der Eingänge CH4 oder CH5 anschließen. Im Verstärker werden die beiden Stereokanäle zu einem Monosignal gemischt. Diese Eingänge haben die geringste Pri- orität und werden durch ein Signal an einem höherrangigen Eingang automatisch ausge- blendet (

Mit diesem Tischmikrofon (separates Zubehör) können Durchsagen mit höchster Priorität durch- geführt werden. In welchen Beschallungszonen diese zu hören sein sollen, wird am Verstärker gewählt. Das PA-4000PTT, z. B. mit dem beiliegenden Kabel, an die RJ45-Buchse PTT (32) anschließen. Die Länge der Anschlussleitung darf maximal 30 m betragen.

5.5 Kommandomikrofon PA-4000RC

Mit diesem Kommandomikrofon (separates Zubehör) können Durchsagen mit hoher Prio- rität durchgeführt werden. Dabei kann am PA- 4000RC jeweils gewählt werden, in welcher Beschallungszone die Durchsage zu hören sein soll. An einen PA-40120 können bis zu 32 PA- 4000RC angeschlossen werden.

5.5.1 Anschlussmodul einbauen

Zunächst ist es erforderlich, das mit dem PA- 4000RC gelieferte Anschlussmodul in den Ver- stärker einzubauen. Die Abbildung 2 zeigt den Verstärker mit dem eingebauten Modul. Das Anschlussmodul besitzt zwei RJ45-Buchsen (33), an die je ein PA-4000RC angeschlossen wer- den kann. An jedes Kommandomikrofon kann wiederum ein weiteres angeschlossen werden, bis maximal 32 Kommandomikrofone und der Verstärker miteinander verbunden sind.

Die beiden Schrauben der Abdeckplatte (auf der Rückseite des Verstärkers ganz rechts) herausdrehen und die Platte entfernen.

Wird von den beiden Anschlussbuchsen (33) nur die Buchse INPUT 1 belegt, muss für einen korrekten Leitungsabschluss die Steckbrücke auf der Platine des Anschluss- moduls auf die Position ON gesteckt werden, bei der Nutzung beider Buchsen die Brücke auf die Position OFF stecken (

Abb. 8). ON OFF ⑧ Anschlussmodul für PA-4000RC mit Steckbrücke für den Abschlusswiderstand

Das Modul in die Öffnung auf der Verstärker- rückseite schieben. Dabei darauf achten, dass die Stiftleiste auf dem Modul richtig in den Stecksockel im Verstärker fasst. Das Modul mit den beiden Schrauben befestigen.

5.5.2 Kommandomikrofone anschließen

1) Eine Buchse des Anschlussmoduls, z. B. über

das beiliegende Kabel, mit der RJ45-Buchse LINK (47) des (ersten) PA-4000RC verbin- den. Bei Bedarf die Buchse INPUT (46) mit der Buchse LINK eines weiteren PA-4000RC verbinden, usw., bis alle Geräte verbunden sind. Die Gesamtlänge der Leitung darf maximal 1000 m betragen.7 Deutsch

Zur Vermeidung von Störungen bei der Signal übertragung für einen korrekten Ab- schluss der Leitung sorgen. Dazu bei dem letzten Gerät der Kette (bzw. bei beiden letzten Geräten, wenn INPUT 1 und INPUT2 am Modul belegt sind) den Schalter TERMI- NATION des DIP-Schalterblocks (44) in die untere Position (ON) stellen. Bei allen ande- ren Geräten muss der Schalter in der oberen Position bleiben.

Bei einer Gesamtleitungslänge über 500 m (je Eingang am Anschlussmodul) oder wenn ins- gesamt mehr als 10 PA-4000RC angeschlos- sen werden, reicht die Stromversorgung über den PA-40120 nicht aus. In diesem Fall ein zusätzliches Netzgerät mit ⎓ 24 V an das 11.PA-4000RC oder das Kommandomikro- fon, das mehr als 500 m Verbindungslänge zum Verstärker hat, anschließen. Das Netzgerät an die Buchse 24 V⎓ (43) anschließen. Die erforderlichen Maße des Kleinspannungssteckers sind 5,5 / 2,1 mm (Außen- / Innendurchmesser). Die Polung ist beliebig. Die Versorgungsspannung wird über die Buchse INPUT (46) auch an dort angeschlos- sene Kommandomikrofone weitergegeben, so dass diese kein eigenes Netzgerät be nötigen, wenn das erste ausreichend dimensioniert ist (Stromaufnahme pro PA-4000RC: 63 mA).

5.5.3 Geräte-Adressen einstellen

Damit die Kommunikation zwischen dem Ver- stärker und den Kommandomikrofonen funk- tionieren kann, müssen allen angeschlossenen PA-4000RC unterschiedliche Datenbus-Adressen zugewiesen werden. Dies geschieht mithilfe der ersten 5 Schalter des DIP-Schalterblocks (44) auf der Rückseite der Kommandomikrofone. Die Adressen der Geräte fortlaufend nach der Tabelle in Abbildung 9 einstellen. Hinweis: Die Adresseneinstellung immer bei ausge-schaltetem Verstärker vornehmen, da eine Adressen- änderung während des Betriebs nicht erkannt wird.Adresse Schalter Adresse Schalter

10 2611 2712 2813 2914 3015 3116 32⑨ Adresseneinstellung an den PA-4000RC

5.6 Aufnahmegerät, Monitorsystem

An die Cinch-Buchsen REC (25) oder an die 6,3-mm-Klinkenbuchse MONITOR (26) kann ein Aufnahmegerät oder ein weiteres Audiogerät mit Line-Eingang angeschlossen werden (z. B. ein Monitorsystem zur Kontrolle der Ausgänge). Die Cinch-Buchsen sind für Stereo-Aufnahmegeräte als L (links) und R (rechts) vorhanden. Da der Verstärker monophon arbeitet, sind die Signale an beiden Buchsen identisch. Welches Ausgangssignal hier ausgegeben wird, ist vom Wahlschalter RECORDING / MO- NITOR (4) auf der Gerätevorderseite abhängig.

5.7 Zusätzliche Verstärkeranlagen

An den Steck-Schraubklemmen PRE OUT (22) liegen die Mischsignale für die jeweilige Zone als symmetrische Signale mit Line-Pegel an. Hier können zusätzliche Verstärkeranlagen zur Beschallung eines größeren Bereichs angeschlos- sen werden.

5.8 Taster für Gong-Auslösung,

Schalter für Sirene Zu den Signalen der Eingänge CH1 bis CH3 kann jeweils durch einen Schließkontakt ein Gong- klang (CHIME) hinzugemischt werden. Es stehen drei verschiedene Klänge zur Auswahl (

Kapi- tel 5.8.1). Zum Auslösen des Gongklanges z. B. einen Taster an den entsprechenden Kontakt der Steck-Schraubklemmen CH1/ CH2 / CH3 (31) und den gemeinsamen Kontakt (2. Kontakt von oben) anschließen (

Abb. 10). Für einen lauten Sirenenklang in allen Zonen die oberen beiden Kontakte der Steck-Schraub- klemmen über einen Schalter verbinden. Im Ge- gensatz zu den Gongklängen, die nach kurzer Betätigung des jeweiligen Tasters ausklingen, ist die Sirene nur zu hören, solange der Schalter geschlossen ist. SIREN CHIME CH1 CH2 CH3 ⑩ Anschluss Gongtaster/ Sirenenschalter

5.8.1 Wahl des Gongklanges

Der Klang des Gongs kann im Innern des Verstär- kers eingestellt werden. Es stehen eine 2-Ton- Folge, eine 4-Ton-Folge und ein Sirenenklang zur Auswahl. Der Sirenenklang ist ein Notsignal nach DIN 33 404 / EN 457 und unabhängig von der Sirenenfunktion über den oben beschrie- benen Sirenenschaltkontakt.

1) Den Gehäusedeckel des Verstärkers entfer-

Im hinteren Bereich befindet sich parallel zur Geräterückseite eine Platine mit einer Steck- brücke in der Nähe der Eingänge für CH1 und PAGING. Die Steckbrücke auf die dem gewünschten Klang entsprechende Position stecken (Abb. 11). CH1 PAGING 2-TONE CHIMESELECTOR4-TONESIREN ⑪ Wahl des Gongklanges

Das Gehäuse wieder mit dem Deckel ver- schließen.

5.9 Gerät zur Auswertung

einesGeräteausfalls Fällt ein Verstärkerausgang aus oder tritt in einer der angeschlossenen Notfallsprechstellen ein Fehler auf, schaltet das Relais FAULT (18) um. Hier kann ein Gerät zur Auswertung des Fehlers, z. B. ein Signalgeber angeschlossen wer- den. Das Relais ist mit einem potentialfreien Um- schaltkontakt ausgestattet und mit 24 V/ 500 mA belastbar.

5.10 Reserveverstärker

Fällt der Leistungsverstärker eines Ausgangs aus, wird dies automatisch erkannt und ein Relais schaltet auf einen zusätzlichen Verstärker um. Dies ist nur möglich, wenn der 100 / 70-V-Aus- gang des PA-40120 genutzt wird.

1) Den Eingang des Reserveverstärkers an die

Steck-Schraubklemmen PRE OUT (22) des gewünschten Ausgangs anschließen.

2) Den 100/ 70-V-Ausgang des Reserveverstär-

kers an die Kontakte 100 V IN und GND der entsprechenden Steck-Schraubklemmen (20) anschließen.

5.11 Notfallsprechstelle PA-4000FMP

Mit diesem separat erhältlichen Zubehör kön- nen Notfalldurchsagen mit höchster Priorität durchgeführt werden. Zudem erlaubt die Not- fallsprechstelle die Aufzeichnung einer Durch- sage, die in einer Notsituation automatisch über die Verstärkeranlage wiedergegeben wird (für Details

Anleitung zur PA-4000FMP). Eine PA-4000FMP jeweils an die RJ45-Buchse EMERGENCY IN (23) für die entsprechende Beschallungszone anschließen. Die maximale Leitungslänge kann 1000 m betragen. Ab einer Leitungslänge von 500 m muss die PA-4000FMP über ein eigenes Netzgerät versorgt werden

5.12 Pflichtempfangsrelais

Pflichtempfangsrelais dienen dazu, zwischen den Verstärker und die Lautsprecher geschal- tetete Lautstärkesteller zu überbrücken, damit Notfalldurchsagen überall mit maximaler Laut- stärke übertragen werden. Am PA-40120 steht für jede Beschallungszone (Z1 – Z4) ein Ausgang 24 V⎓ EMER. OUT (21) für den Anschluss von Pflichtempfangsrelais zur Verfügung. Jeder Aus- gang ist mit 200 mA belastbar. Die Schaltspannung wird ausgegeben, wenn eine Notfallsprechstelle PA-4000FMP für diese Beschallungszone eine Notsituation meldet.8 Deutsch

5.13 Strom- und Notstromversorgung

Soll der Verstärker bei einem Netzausfall wei- terarbeiten, an die Klemmen 24 V⎓ (19) eine 24-V- Notstromeinheit (z. B. PA-24ESP von MONACOR) anschließen. Zum Schluss den Ste- cker des Netzanschlusskabels (16) in eine Steck- dose (230 V/ 50 Hz) stecken. Hinweise: 1. Bei anliegender 24-V-Spannung ist der Verstärker sofort in Betrieb und die Betriebsanzeige (14) und die LEDs PWR (3) der vier Ausgänge leuchten. Der Verstärker kann nicht mit dem Schalter POWER (15) ausgeschaltet werden. Der Schalter bewirkt lediglich ein Umschalten zwischen Netz- und Not-stromversorgung.2. Im Notstrombetrieb gibt der Verstärker eine gerin-gere Leistung als im Netzbetrieb ab. 6 Bedienung

1) Um eine zu hohe Lautstärke zu vermeiden,

vor dem ersten Einschalten die Ausgangsreg- ler Z1 – Z4 (11) auf „0“ drehen.

Erst die angeschlossenen Tonquellen ein- schalten, dann den PA-40120 mit dem Schal- ter POWER (15). Die Betriebsanzeige (14) und die LEDs PWR (3) der vier Ausgangsverstärker leuchten. Sind am PA-40120 zusätzliche Ver- stärkersysteme zur Beschallung angeschlos- sen, diese zuletzt einschalten. Nach dem Betrieb die Geräte in umge- kehrter Reihenfolge ausschalten:

1. die zusätzlichen Verstärkersysteme

3. die angeschlossenen Tonquellen

Der Verstärker verfügt über eine Einschalt- verzögerung, die die Lautsprecher ca. eine Sekunde nach dem Einschalten freischaltet. Für diese Zeit leuchten die LEDs PROTECT (3) der vier Ausgänge.

3) Zur Grundeinstellung vorerst alle Regler für

die Eingänge LEVEL (9) und PAGING / PTT (13) ganz nach links drehen und die Klangregler (1) in die mittlere Position stellen.

Die Regler für die verwendeten Ausgänge Z1 – Z4 (11) soweit aufdrehen, dass die nach- folgenden Einstellungen über die Lautspre- cher gut zu hören sind.

Die verwendeten Eingangskanäle jeweils mit dem Schalter CH ON (10) einschalten. Die Anzeige über dem Schalter leuchtet bei eingeschaltetem Kanal. Mit den Schaltern Z1 – Z4 (2) für jeden Eingang festlegen, an welche Ausgänge (d. h. in welche Beschal- lungszonen) sein Signal gegeben werden soll. Liegt ein ausreichend starkes Signal am Eingang an, leuchtet die LED SIG. (8). Leuch- tet die LED nicht, den Ausgangs pegel der Tonquellen erhöhen oder bei den Kanälen CH1 bis CH3 mit dem Regler GAIN (29) über der jeweiligen Eingangsbuchse die Eingangs

verstärkung korrigieren. Die Eingangssignale mit den entsprechen- den Lautstärkereglern LEVEL (9) mischen oder nach Bedarf ein- und ausblenden. Wird eine Tonquelle nicht verwendet, ihren Eingangskanal mit dem Schalter CH ON (10) ausschalten.

Mit den Ausgangsreglern Z1 – Z4 (11) die gewünschte Lautstärke für die jeweilige Be- schallungszone einstellen. VORSICHT Stellen Sie die Lautsprecher- Lautstärke nie sehr hoch ein. Hohe Lautstärken können auf Dauer das Gehör schädigen! Das Ohr gewöhnt sich an hohe Lautstär

ken und empfindet sie nach einiger Zeit als nicht mehr so hoch. Darum erhöhen Sie eine hohe Lautstärke nach der Gewöhnung nicht weiter. Um ein Rückkopplungspfeifen zu vermei- den, halten Sie ein Mikrofon nicht in Rich- tung eines Lautsprechers oder zu nah an ihn heran. Bei einer zu hoch eingestellten Lautstärke kann ebenfalls eine Rückkopp- lung auftreten. In diesem Fall mit dem ent- sprechenden Regler LEVEL eine niedrigere Mikrofonlautstärke einstellen. Der Pegel des jeweiligen Ausgangs wird mit den LEDs −10, −6, 0 dB und CLIP (3) an- gezeigt. Leuchtet die LED CLIP auf, ist der Verstärker übersteuert. In diesem Fall den Regler (11) für diesen Ausgang entsprechend zurückdrehen oder die Lautstärke des be- treffenden Eingangssignals mit dem Regler LEVEL (9) reduzieren.

Den Klang mit den Reglern (1) TREBLE für die Höhen und BASS für die Tiefen einstellen. Bei Bedarf anschließend die Lautstärkeein- stellung korrigieren.

6.1 Kontrolle der Ausgänge

Über den eingebauten Lautsprecher (7) oder ein an der Buchse MONITOR (26) angeschlos- senes Monitorsystem können die Signale der Ausgänge überprüft werden.

Mit dem Drehschalter RECORDING / MONI- TOR (4) den Ausgang wählen, der kontrol- liert werden soll. In der Position OFF ist kein Ausgang gewählt.

Mit dem Schalter SPEAKER (5) bestimmen, ob der interne Lautsprecher (7) genutzt werden soll (Taste hineingedrückt) oder nicht (Taste ausgerastet).

Mit dem Regler LEVEL (6) die gewünschte Lautstärke einstellen. Hinweise: 1. Die Ausgangsbuchsen REC (25) bekommen das-selbe Signal wie die Buchse MONITOR (26).2. Sollen über den Lautsprecher (7) keine Ausgänge kontrolliert werden, aber im Fehlerfall Warnsig-nale zu hören sein, den Lautsprecher nicht mit dem Schalter SPEAKER (5) ausschalten, sondern den Drehschalter RECORDING / MONITOR (4) in die Position OFF stellen oder die Lautstärke mit dem Regler LEVEL (6) zurückdrehen. Der Regler hat keinen Einfluss auf die Lautstärke der Warnsignale.

6.2 Auslösen des Gongs

Soll, z. B. zur Ankündigung einer Durchsage über einen der Eingänge CH1 – CH3, ein Gong- klang ertönen, den entsprechenden, an den Klemmen (31) angeschlossenen Taster kurz drücken (

Kapitel 5.8). Der Gongklang wird dem Eingangssignal zugemischt, ist aber in der Lautstärke nicht von dem Regler LEVEL (9) des Eingangskanals abhängig sondern nur von der Lautstärke-Einstellung des Ausgangs (11). Wie bei einer Durchsage über die Eingänge CH1 – CH3 werden, während der Gong erklingt, die Eingangssignale der Eingangskanäle nied- rigeren Ranges, CH4 und CH5 ausgeblendet.

Für einen lauten Sirenenklang in allen Beschal- lungszonen den an den Klemmen (31) ange- schlossenen Schalter betätigen (

Kapitel 5.8). Im Gegensatz zu den Gongklängen, die von selbst ausklingen, ist die Sirene bis zum Aus- schalten zu hören. Die Sirenenlautstärke ist unabhängig von den Lautstärkereglern für die Ausgänge (11) und lässt sich nicht verändern.

6.4 Tischmikrofon PA-4000PTT

Für Durchsagen mit diesem Tischmikrofon:

Mit den Schaltern ZONES SELECTOR (12) am Verstärker auswählen, in welchen Be- schallungszonen die Durchsage zu hören sein soll. Für die gewünschten Zonen die Schalter hineindrücken, die anderen ausrasten.

Den Regler für die Lautstärke LEVEL- PAGING / PTT (13) am Verstärker vor der ersten Durch- sage etwa zur Hälfte aufdrehen.

3) Am Mikrofon die Sprechtaste TALK (37) ge-

drückt halten und in die Mikrofonkapsel (35) sprechen. Die Kontrollanzeige (36) leuchtet. Mit dem Überschreiten einer bestimmten Sprechlautstärke werden die Eingangssig- nale niedrigeren Ranges am Verstärker auto- matisch ausgeblendet (

Tabelle Abb. 6 in Kapitel 3, Seite 5).

Wenn erforderlich, die Lautstärke der Durch- sage mit dem Regler LEVEL-PAGING / PTT korrigieren. Die Lautstärkeregler für die Ausgänge (11) haben hier keinen Einfluss.

6.4.1 Einstellungen am PA-4000PTT

Auf der Rückseite des Tischmikrofons befinden sich zwei kleine Schalter: PRIORITY – für die Verwendung am PA-40120 diesen Schalter in der oberen Position be- lassen, da die Priorität für dieses Mikrofon im Verstärker festgelegt ist (für eine bessere Verständlichkeit einer Durchsage werden die anderen Eingangssignale ausgeblendet, so- bald gesprochen wird oder der Gong ertönt) CHIME – in der Position ON ertönt beim Drü- cken der Taste TALK (37) zunächst ein Gong; der Klang des Gongs ist derselbe wie beim Auslösen über einen am Verstärker ange- schlossenen Taster und kann im Verstärker gewählt werden (

6.5 Durchsage über den Eingang

PAGING Für eine Durchsage über ein an dem Eingang PA- GING (30) angeschlossenes Gerät (z. B. Mikro fon mit Vorverstärker oder der Line-Pegel- Ausgang einer Telefonanlage) vorgehen, wie in Kapitel

6.4 beschrieben. Die Einstellungen gelten glei-

chermaßen für das Tischmikrofon PA-4000PTT und den Eingang PAGING. Ein Signal am Eingang PAGING führt ebenfalls zu Ausblendung der Ein- gangssignale niedrigeren Ranges und wird bei einer gleichzeitig durchgeführten Durchsage über das Tischmikrofon mit dessen Signal gemischt.

6.6 Kommandomikrofon PA-4000RC

Für Durchsagen mit einem PA-4000RC:

1) Den Lautstärkeregler AUDIO LEVEL (48) auf

der Rückseite des Kommandomikrofons vor der ersten Durchsage etwa zur Hälfte auf- drehen.

2) Mit den Tasten unter Z1 bis Z4 (50) die Be-

schallungszonen vorwählen, in denen die9 Deutsch Durchsage zu hören sein soll. Bei den aus

gewählten Zonen leuchtet die LED BUSY neben der Taste. Soll eine Zone wieder abgewählt werden, die entsprechende Taste erneut drücken, so- dass die LED BUSY erlischt. Zum An- oder Abwählen aller Zonen, die Taste ALL CALL (51) drücken. Blinken die BUSY-LEDs, so wird gerade in den entsprechenden Beschallungszonen eine Durchsage über ein anderes Kommandomik- rofon durchgeführt. Eine gleichzeitige Durch- sage über mehrere Kommandomikrofone ist nicht möglich (auch nicht, wenn unterschied- liche Zonen angesprochen werden sollen). Wird die laufende Durchsage über ein höherrangiges oder gleichrangiges Komman- domikrofon durchgeführt, muss das Ende dieser Durchsage abgewartet werden. Eine Unterbrechung der Durchsage ist nur durch ein Mikrofon mit höherer Priorität möglich (zur Einstellung der Priorität

Die Sprechtaste TALK (52) gedrückt halten und in die Mikrofonkapsel (49) sprechen. Die Kontrollanzeige über der Taste leuchtet. Mit dem Drücken der Taste werden die Eingangssi- gnale niedrigeren Ranges am Verstärker auto- matisch ausgeblendet (

Tabelle Abb. 6 in Kapitel 3, Seite 5).

Wenn erforderlich, die Lautstärke der Durch- sage mit dem Regler AUDIO LEVEL (48) korri- gieren. Die Lautstärkeregler für die Ausgänge (11) haben hier keinen Einfluss.

6.6.1 Statusanzeigen am PA-4000RC

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Anzeigen BUSY und TALK ist das Kommandomikrofon mit folgenden Statusanzeigen ausgestattet: POWER / CPU ERROR (40) – leuchtet, sobald die Versorgungsspannung anliegt und blinkt bei einer Fehlfunktion des Mikroprozessors im PA-4000RC MIC FAULT / LOW VOLTAGE (41) – leuchtet bei einem Ausfall des Mikrofons und blinkt bei einer zu geringen Versorgungsspannung; im Fall einer zu geringen Versorgungsspannung kann eventuell der Anschluss eines zusätzli- chen Netzgerätes abhelfen (

Kapitel 5.5.2, Punkt 3) SIGNAL (42) – leuchtet, wenn ein Mikrofonsignal vorhanden ist EMER. (50) – (je eine pro Beschallungszone) leuchten, wenn eine Notfallsprechstelle PA-4000FMP für die entsprechende Zone eine Notsituation meldet

6.6.2 Einstellungen am PA-4000RC

Der DIP-Schalterblock (45) mit den drei Schal- tern auf der Rückseite des Tischmikrofons bietet folgende Funktionen: CHIME – in der Position ON ertönt beim Drü- cken der Taste TALK (52) zunächst ein Gong; der Klang des Gongs ist derselbe wie beim Auslösen über einen am Verstärker ange- schlossenen Taster und kann im Verstärker gewählt werden (

Kapitel 5.8.1) PRIORITY – in der Position ON hat das PA- 4000RC Vorrang vor anderen, die diese Funktion nicht eingeschaltet haben und kann deren Durchsagen unterbrechen COMPRESSION – in der Position ON wird die Dynamik des Mikrofonsignals reduziert und damit werden Verzerrungen bei lautem Spre- chen verringert 7 Schutzschaltungen und Fehlersignalisierung Die Ausgangsverstärker des PA-40120 sind mit Schutzschaltungen gegen Überlastung und Überhitzung ausgestattet, die eine Beschä- digung der Lautsprecher und des Verstärkers verhindern sollen. Fällt ein Ausgangsverstärker auf diese Weise aus, werden die 100-V-Lautspre- cher per Relais auf einen angeschlossenen Re- serveverstärker umgeschaltet (

Kapitel 5.10). Es leuchtet die Protect-LED (3) des betroffenen Ausgangs und ein Warnsignal wird über den in- ternen Lautsprecher (7) ausgegeben. Zusätzlich schaltet das Fehlerrelais FAULT (18) um und kann dadurch z. B. eine externe Warneinrichtung steu- ern. Ein kurzes Aufleuchten aller PROTECT-LEDs beim Einschalten des Verstärkers ist normal und zeigt keinen Defekt an. Tritt an einer angeschlossenen Notfallsprech- stelle PA-4000FMP ein Fehler auf (z. B. am Hand- mikrofon der Sprechstelle), wird ebenfalls das Warnsignal über den internen Lautsprecher (7) ausgegeben und das Fehlerrelais FAULT (18) schaltet um. Zusätzlich leuchtet die LED EMER. FAULT (3) der Beschallungszone, der die Notfallsprechstelle zugeordnet ist. Damit das Warnsignal über den internen Lautsprecher (7) zu hören ist, muss dieser einge- schaltet sein [Schalter SPEAKER (5) eingerastet]. Der Regler LEVEL (6) hat auf die Lautstärke des Warnsignals keinen Einfluss. 8 Technische Daten

8.1 Verstärker PA-40120

  • Sinusausgangsleistung: p. 4
  • × 120 W Spitzenausgangsleistung: p. 4
  • × 170 W Frequenzbereich: – 20 000 Hz (−3 dB) Störabstand über LINE-Eingang: > 90 dB (A-Filter) über MIC-Eingang: > 70 dB (A-Filter) Klirrfaktor: p. 45
  • < 1 % (1 kHz) Eingänge CH 1 – CH 3 XLR / 6,3-mm-Klinke (Eingangsempfindlichkeit, Impedanz, Anschlussart) „MIC“: p. 2
  • ,5 mV, 5 kΩ, symmetrisch „LINE“: p. 245
  • mV, 15 kΩ, symmetrisch Eingänge CH 4 – CH 5 Cinch-Buchsen: p. 245
  • mV, 15 kΩ, asymmetrisch Eingang PAGING: p. 245
  • mV, 10 kΩ, symmetrisch Ausgang REC OUT: p. 775
  • mV, 3 kΩ, asymmetrisch Ausgang MONITOR: p. 775
  • mV, 200 Ω, asymmetrisch Ausgänge PRE OUT: mV, 200 Ω, symmetrisch Ausgang FAULT: Relais mit Umschaltkontakt (max. 24 V/ 500 mA) Ausgänge 24 V p. 775

EMER. OUT: 24 V/ 200 mA zum Schalten von Pflicht- empfangsrelais Klangregler BASS: . . . . . . . . . . . . . . . . . ± 10 dB / 100 Hz TREBLE: . . . . . . . . . . . . . . . ± 10 dB / 10 kHz Stromversorgung Netzbetrieb: . . . . . . . . . . . . 230 V/ 50 Hz Leistungsaufnahme: . . . . max. 1500 VA Notversorgung: . . . . . . . . . .

24 V Stromaufnahme: . . . . . . . max. 40 A Einsatztemperatur: . . . . . . . . 0 – 40 °C Abmessungen (B × H × T): . . 482 × 90 × 377 mm, 2 HE Gewicht: . . . . . . . . . . . . . . . . 22,1 kg Kontaktbelegung der Eingangsbuchsen CH 1 – CH 3 (28) XLR 1 = Masse 2 = Signal + (+15 V Phantomspeisung) 3 = Signal − (+15 V Phantomspeisung) 6,3-mm-Klinke T = Signal + R = Signal − S = Masse Kontaktbelegung der Buchse MONITOR (26) 6,3-mm-Klinke T = Signal S = Masse

8.2 Kommandomikrofon PA-4000RC

Stromversorgung: . . . . . . . . .

  • 24 V (16 – 35 V) über PA-40120 oder Netzgerät Stromaufnahme Betrieb: p. 63
  • mA Bereitschaft: p. 57
  • mA Audio-Ausgang Nennpegel: p. 245
  • mV Impedanz: Ω Anschlussart: symmetrisch Klirrfaktor: < 0,5 % Störabstand: p. 600
  • > 60 dB Frequenzbereich: p. 150
  • – 15 000 Hz (−3 dB) Abmessungen (B × H × T): p. 110
  • × 48 × 155 mm Gewicht: p. 900
  • g Anschluss: RJ 45 Max. Gerätezahl: Gesamtanschlusslänge: p. 32
  • max. 1000 m Hinweis: Bei einer Gesamtleitungslänge über 500 m oder wenn mehr als 10 PA-4000RC angeschlossen werden, ist für die Stromversorgung ein zusätzliches Netzgerät erforderlich. Änderungen vorbehalten. Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich für MONACOR INTERNATIONAL GmbH & Co. KG ge-schützt. Eine Reproduktion für eigene kommerzielle Zwecke – auch auszugsweise – ist untersagt.10 DeutschDeutsch SeiteInhaltFrançaisFrançais PageTable des matièresItalianoItaliano PaginaIndiceEspañolEspañol PáginaContenidosNederlandsNederlands PaginaInhoudPolskiPolski StronaSpis treści Block diagram PA Mixing Amplifier These instructions are intended for installers of PA systems (chapters 1– 8) and for users without any specific technical knowledge (chapters 1, 2 and 6). Please read the instructions carefully prior to operation and keep them for later ref- erence. All operating elements and connections de- scribed can be found on the fold-out page 3. 1 Overview p. 45
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Produktinformationen

Marke : Monacor

Modell : PA40120

Kategorie : Empfänger