B 300 R I D - Industrielle Kehrmaschine Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kombinierte Industrie-Kehrmaschine (Nassreinigung und Kehren) |
| Marke | Kärcher |
| Modell | B 300 R I D (Diesel) / B 300 R I LPG (Gas) |
| Abmessungen (L x B x H) | 2490 x 1570 x 1860 mm |
| Leergewicht | 1750 kg (Diesel) / 1775 kg (Gas) |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 2635 kg |
| Antrieb | Dieselmotor Kubota V1505 (18,5 kW) oder Gasmotor Kubota WG1605 (36 kW) |
| Batterie | 12 V / 80 Ah |
| Hauptfunktionen | Nassreinigung (Bürsten + Saugen) und Kehren (mit Staubbehälter) |
| Arbeitsbreite (ohne Seitenbesen) | 1045 mm |
| Arbeitsbreite (mit Seitenbesen) | 1350 mm (1400 mm mit Option) |
| Fassungsvermögen Frischwassertank | 271 Liter |
| Fassungsvermögen Schmutzwassertank | 270 Liter |
| Fassungsvermögen Staubbehälter | 180 Liter |
| Maximale Vorwärtsfahrgeschwindigkeit | 12 km/h |
| Maximale Arbeitsgeschwindigkeit | 10,7 km/h |
| Maximale Steigung im Betrieb | 12 % |
| Geeignete Böden | Industrieböden, Estrich, Beton, Asphalt, Pflaster |
| Wartung | Tägliche Entleerung der Behälter, Reinigung der Filter, Schmierung alle 150 h, Motorölwechsel alle 200 h |
| Sicherheit | Feststellbremse, Sitzkontaktsicherung, Schutzvorrichtungen gegen Verbrennungen und Quetschungen |
| Ersatzteile | Bürsten, Besen, Dichtlippen, Filter, Räder usw. bei Kärcher erhältlich |
| Reparierbarkeit | Wartung durch den Kunden für einfache Arbeiten, komplexere Eingriffe dem Kärcher-Kundendienst vorbehalten |
Häufig gestellte Fragen - B 300 R I D Kärcher
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BEDIENUNGSANLEITUNG B 300 R I D Kärcher
1 Inhaltsverzeichnis
2 Angaben zum Fahrzeug DE 2
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung DE 2
2.2 Allgemeine Hinweise DE 3
3 Sicherheitshinweise DE 4
3.1 Hinweise zum Abladen/Auspacken DE 4
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise DE 4
3.3 Arbeitskleidung DE 4
3.4 Sicherheitshinweise zur Bedienung DE 4
3.5 Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb DE 4
3.6 Sicherheitstechnische Richtlinien für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge (nur Gasmotor) DE 4
3.7 Sicherheitshinweise zum Verbrennungsmotor DE 6
3.8 Sicherheitshinweise zum Transport des Fahrzeuges DE 6
3.9 Sicherheitshinweise zu Pflege und Wartung DE 6
3.10 Sicherheitseinrichtungen DE 6
4 Geräteübersicht DE 7
4.1 Bedienelemente DE 8
4.2 Warn- / Kontrollanzeigen DE 8
4.3 Bedienhebel DE 9
4.4 Funktionsschalter DE 9
5 Inbetriebnahme DE 9
5.1 Gerät auspacken und abladen DE 9
5.2 Gerät schieben/abschleppen (ohne Eigenantrieb bewegen) DE 10
5.3 Allgemeine Hinweise DE 10
5.4 Gasflasche montieren/wechseln DE 11
5.5 Täglich vor Betriebsbeginn DE 12
5.6 Fahrersitz einstellen DE 12
5.7 Lenkradposition einstellen DE 13
5.8 Tanken (Diesel-Motor) DE 13
6 Betrieb DE 14
6.1 Fahrbetrieb DE 14
6.2 Nassreinigung DE 16
6.3 Kehren DE 19
6.4 Gerät abstellen DE 21
7 Transport DE 21
7.1 Fahrzeug verladen zum Transport DE 21
7.2 Fahrzeug abschleppen DE 22
8 Lagerung / Stilllegung DE 22
9 Pflege und Wartung DE 23
9.1 Allgemeine Hinweise DE 23
9.2 Verkleidungen DE 23
9.3 Batterie DE 23
9.4 Wartungsintervalle DE 24
9.5 Prüf- und Wartungsarbeiten DE 25
9.6 Bürsten wechseln DE 29
9.7 Seitenbesen wechseln DE 30
9.8 Reinigung DE 30
9.9 Austauscharbeiten DE 34
9.10 Zubehör DE 35
10 Störungshilfe DE 36
10.1 Störungen mit Anzeige DE 36
10.2 Störungen ohne Anzeige DE 36
11 Technische Daten DE 38
12 EU-Konformitätserklärung DE 40

Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Fahrzeuges diese Originalbetriebsanleitung, handeln Sie danach und bewahren Sie diese für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.

In dieser Betriebsanleitung werden gleichbedeutend die Begriffe Gerät, Fahrzeug und Maschine verwendet.
2 Angaben zum Fahrzeug
Bei der Übergabe des Fahrzeuges erkannte Mängel und Transportschäden bitte gleich ihrem Händler bzw. Verkaufshaus melden.
Die an dem Gerät angebrachten Warn- und Hinweisschilder geben wichtige Hinweise für den gefahrlosen Betrieb.
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die B 300 RI ist ein Kombinationsgerät zum Nassreinigen und Kehren ohne Umbau.
Dieses Gerät ist für den gewerblichen und industriellen Gebrauch geeignet, z.B. in Hotels, Schulen, Krankenhäusern, Fabriken, Läden, Büros und Vermietergeschäften.
Je nach Reinigungsaufgabe können unterschiedliche Bürsten verwendet werden und es kann zwischen Seitenbesendeck und Seitenschrubbdeck gewählt werden.
Diese Betriebsanleitung beschreibt die maximalen Anbauten, sowie die Motorvarianten Diesel und Gas. Ihr Gerät kann evtl. davon abweichen.
Bei ausreichender Belüftung kann die Gasvariante (LPG) in Innenbereichen (Hallen und Industriegebäuden) benutzt werden. Vor der Benutzung des Fahrzeuges die Betriebsanleitung sorgfältig durchlesen und sich mit den Bedienungseinrichtungen und der übrigen Ausrüstung vertraut machen.
Das Fahrzeug darf nur bestimmungsgemäß verwendet werden, wie in dieser Betriebsanleitung dargestellt und beschrieben.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartung.
Das Fahrzeug und die Anbaugeräte dürfen nur von Personen genutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die damit vertraut sind und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind.
Die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers müssen berücksichtigt werden. Sonstige gültige sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische und straßenverkehrsrechtliche Regeln sind einzuhalten.
Das Bedienpersonal muss:
- körperlich und geistig geeignet sein
- im Umgang mit dem Fahrzeug unterwiesen sein
– vor Arbeitsbeginn die Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben
– die Befähigung zum Führen des Fahrzeuges gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben
– vom Unternehmer zum Führen des Fahrzeuges bestimmt sein
Für den Betrieb auf öffentlichen Straßen muss das Fahrzeug den national gültigen Richtlinien entsprechen.
Das Gerät ist nur für die in der Betriebsanleitung ausgewiesenen Beläge geeignet.
2.1.1 Geeignete Böden zur Reinigung als Nassreinigungsgerät
■ Industrieboden
■ Estrich
■ Beton
2.1.2 Geeignete Beläge zur Reinigung als Kehrsaugmaschine
Asphalt
■ Industrieboden
■ Estrich
■ Beton
■ Pflastersteine
Neben den Hinweisen in der Betriebsanleitung müssen die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers berücksichtigt werden.
2.1.3 Funktion
- Nassreinigung
Das Gerät wird zur Nassreinigung von ebenen Böden eingesetzt. Es kann durch Einstellen eines Reinigungsprogramms und der Wassermenge leicht an die jeweilige Reinigungsaufgabe angepasst werden.
Das Seitenschrubbdeck befördert das Kehrgut in die Mitte wo es von gegenläufigen Bürsten aufgenommen wird.
Ein Sauggebläse erzeugt Unterdruck und saugt die Schmutzflotte in den Schmutzwassertank.
- Kehren
Soll das Gerät hauptsächlich zum Kehren genutzt werden empfiehlt sich der Einbau einer speziellen Kehrwalze und der Umbau zum Seitenbesendeck.
Hinweis: Den Umbau zum Seitenbesendeck vom Kärcher-Kundendienst ausführen lassen, da Parameter in der Steuerung verändert werden müssen.
Das Seitenbesendeck befördert das Kehrgut in die Mitte. Die beiden gegenläufigen Bürsten befördern das Kehrgut in den Kehrgutbehälter. Ein Sauggebläse verhindert, dass Staub austritt.
Ist der Kehrgutbehälter voll kann er vom Fahrersitz aus hydraulisch entleert werden.
2.1.4 Vorhersehbarer Fehlgebrauch
Jede Verwendung, die nicht wie oben beschrieben bestimmungsgemäß ist, ist unzulässig. Für Gefährdungen, die durch unzulässige Verwendung entsteht, haftet der Anwender.
Die Benutzung für andere Zwecke als in dieser Anleitung beschrieben, ist untersagt.
Das Befördern von Personen auf dem Gerät ist nicht erlaubt. Am Gerät dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Das Gerät nicht über 2000 m Höhe benutzen.
- Niemals explosive Flüssigkeiten, brennbare Gase sowie unverdünnte Säuren und Lösungsmittel aufkehren/ aufsaugen! Dazu zählen Benzin, Farbverdünner oder Heizöl, die durch Verwirbelung mit der Saugluft explosive Dämpfe oder Gemische bilden können, ferner Aceton, unverdünnte Säuren und Lösungsmittel, da sie die am Gerät verwendeten Materialien angreifen.
- Niemals reaktive Metallstäube (z.B. Aluminium, Magnesium, Zink) aufkehren/aufsaugen, sie bilden in Verbindung mit stark alkalischen oder sauren Reinigungsmitteln explosive Gase.
- Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände aufkehren/aufsaugen.
- Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist verboten. Der Betrieb in explosionsgefährdeten Räumen ist untersagt.
- Fahren mit angehobenem Kehrgutbehälter (Hopper) ist verboten.
- Das Gerät nicht ohne Schutzdach gegen herabfallende Gegenstände in Bereichen benutzen, wo die Möglichkeit besteht, dass die Bedienungsperson von herabfallenden Gegenständen getroffen werden kann.
- Nicht ohne eingesetzte Bürsten, Dichtlippen oder Sauglippen reinigen.
2.2 Allgemeine Hinweise
2.2.1 Zubehör und Ersatzteile
Nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile verwenden, sie bieten die Gewähr für einen sicheren und störungsfrei- en Betrieb des Gerätes.
Informationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com.
Um Gefährdungen zu vermeiden, dürfen Reparaturen und der Einbau von Ersatzteilen nur vom autorisierten Kunden-dienst durchgeführt werden.
2.2.2 Umweltschutz, REACH und Entsorgung des ausgedienten Fahrzeuges
2.2.2.1 Umweltschutz

Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Hausmüll, sondern führen Sie diese einer Wiederverwertung zu.

Batterien, Öl, Kraftstoffe und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Diese Stoffe bitte über geeignete Sammelsysteme entsorgen.
2.2.2.2 Inhaltsstoffe (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter: www.kaercher.de/REACH
2.2.2.3 Entsorgung des ausgedienten Fahrzeuges
Ausgediente Fahrzeuge enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführt werden sollten. Wir empfehlen bei der Entsorgung ihres Fahrzeuges die Zusammenarbeit mit einem Entsorgungsfachbetrieb.
2.2.3 Garantie
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebs-Gesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Störungen und Fehler an ihrem Fahrzeug beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte. Wenden Sie sich dazu bitte an ihren Kärcher-Händler oder an ein Kärcher-Verkaufshaus.
2.2.4 Symbole in der Betriebsanleitung
⚠ GEFAHR
Warnt vor einer unmittelbar drohenden Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.
⚠️WARNUNG
Warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen könnte.
⚠ VORSICHT
Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen oder zu Sachschäden führen kann.
ACHTUNG
Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu Sachschäden führen kann.
2.2.5 Symbole auf dem Fahrzeug
![]() | Gehörschutz tragen. |
![]() | Arbeiten am Gerät immer mit geeigneten Handschuhen durchführen. |
![]() | Quetschgefahr durch Einklemmen zwischen beweglichen Fahrzeugteilen |
![]() | Verletzungsgefahr durch bewegte Teile.Nicht hineinfassen. |
![]() | Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen! Vor Arbeiten am Gerät, Auspuffanlage ausreichend abkühlen lassen. |
![]() | Brandgefahr. Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände aufsaugen. |
![]() | Vergiftungsgefahr! Abgase nicht einatmen. |
![]() | In Fahrtrichtung Steigungen und Gefälle nur bis zu 12% befahren. |
![]() | Maximale Neigung des Untergrundes bei Fahrten mit gehobenem Kehrgutbehälter. |
![]() | Festzurrpunkt |
![]() | Aufnahmepunkte für Wagenheber / Unterstellböcke |
3 Sicherheitshinweise
3.1 Hinweise zum Abladen/Auspacken
GEFAHR
Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr!
→ Das Fahrzeug ist nicht für die Kranverladung zugelassen.
→ Keinen Gabelstapler zum Abladen/Verladen des Fahrzeuges verwenden.
→ Das Verpackungsmaterial (Plastikbeutel, Polystyrol, usw.) ist eine potenzielle Gefahrenquelle und darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
→ Gerät vorsichtig auspacken und dabei kein Werkzeug verwenden die das Gerät schädigen. Nach dem Auspacken prüfen ob das Gerät vollständig und funktionsfähig ist. Wenn nicht, Kundendienst kontaktieren.
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
- Das Fahrzeug mit den Arbeitseinrichtungen ist vor Benutzung auf den ordnungsgemäßen Zustand und die Betriebssicherheit zu prüfen. Falls der Zustand nicht einwandfrei ist, darf es nicht benutzt werden.
- Beim Einsatz des Fahrzeuges in Gefahrbereichen (z. B. Tankstellen) sind die entsprechenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Der Betrieb in explosionsgefährdeten Räumen ist untersagt.
- Zur Sicherung gegen unbeabsichtigte Inbetriebnahme, den Schlüsselschalter auf Stellung „0“ drehen und Schlüssel abziehen.
- Der Zündschlüssel des Fahrzeuges darf nur eingewiesenem Bedien-, Reinigungs- oder Wartungspersonal zur Verfügung gestellt werden.
3.3 Arbeitskleidung
– Arbeiten am Fahrzeug immer mit geeigneten Handschuhen durchführen.
– Auf eng anliegende Bekleidung der Bedienperson achten, Sicherheitsschuhe tragen.
- Geeignete Kopfbedeckung tragen, damit Zöpfe oder lange Haare nicht von rotierenden Teilen erfasst werden können.
- Bei der Arbeit keinen Schmuck, Ringe oder ähnliches tragen.
3.4 Sicherheitshinweise zur Bedienung
– Die Bedienperson hat das Fahrzeug bestimmungsgemäß zu verwenden. Die örtlichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen und beim Arbeiten ist auf Dritte, insbesondere Kinder zu achten.
- Das Fahrzeug niemals unbeaufsichtigt lassen solange der Motor läuft. Die Bedienperson darf das Fahrzeug erst verlassen, wenn der Motor abgestellt ist und das Fahrzeug gegen unbeabsichtigte Bewegungen gesichert ist. Gegebenenfalls Feststellbremse betätigen und Zündschlüssel abziehen.
– Gasventile nach jedem Betrieb schließen.
- Das Fahrzeug darf nur von Personen benutzt werden, die in der Handhabung unterwiesen sind oder ihre Fähigkeiten zum Bedienen nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Benutzung beauftragt sind.
– Das Fahrzeug darf nicht von Kindern oder nicht unterwiesenen Personen betrieben werden.
- Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden.
- Kinder sollen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Fahrzeug spielen.
- Haube oder Seitenverkleidungen nicht bei laufendem Motor öffnen.
3.5 Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb
⚠ GEFAHR
Kippgefahr!
→ In Fahrtrichtung Steigungen und Gefälle nur bis zu 12% befahren.
→ In Kurven langsam fahren.
→ Kippgefahr bei instabilem Untergrund.
→ Kippgefahr bei zu großer seitlicher Neigung.
→ Schleudergefahr auf nassen Böden.
- Es müssen grundsätzlich die Vorschriftsmaßnahmen, Regeln und Verordnungen beachtet werden, die für Kraftfahrzeuge gelten.
– Das Fahrzeug darf nicht von Kindern oder Jugendlichen betrieben werden.
- Um unbefugtes Benutzen des Fahrzeuges zu verhindern, ist der Zündschlüssel abzuziehen.
- Vor jeder Benutzung muss die Sicherheitsüberprüfung im Kapitel „Inbetriebnahme“ durchgeführt werden.
- Alle Bedienungshebel und Schalter müssen vor dem Anlassen des Motors in Neutralstellung stehen. Der Fahrer muss beim Starten auf dem Fahrersitz sitzen. Das Fahrpedal darf während des Startvorgangs nicht betätigt werden.
– Das Fahrzeug darf nur vom Sitz aus in Bewegung gesetzt werden.
– Nicht ohne eingesetzte Bürsten, Dichtlippen oder Sauglippen reinigen.
- Bei Störungen im Bremssystem, Fahrzeug abstellen und Kundendienst kontaktieren.
3.6 Sicherheitstechnische Richtlinien für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge (nur Gasmotor)
Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften e.V. (HVBG). Flüssiggase (Treibgase) sind Butan und Propan oder Butan/Propan-Gemische. Sie werden in besonderen Flaschen geliefert. Der Betriebsdruck dieser Gase ist abhängig von der Außentemperatur.
⚠ GEFAHR
Explosionsgefahr!
Flüssiggas nicht wie Benzin behandeln. Benzin verdampft langsam, Flüssiggas wird sofort gasförmig. Die Gefahr der Raumvergasung und der Entzündung ist also bei Flüssiggas größer als bei Benzin.
VORSICHT
Nur Flüssiggasflaschen mit Treibgasfüllung nach
DIN 51622 Qualität verwenden.
Die Verwendung von Haushaltsgas und Campinggas ist grundsätzlich verboten.
Flüssiggasgemische können für verschiedene Gasmotoren unterschiedlich sein. Die zugelassenen Flüssiggasgemische sind den Technischen Daten zu entnehmen.
3.6.1 Pflichten der Betriebsleitung und der Arbeitnehmer
- Sämtliche Personen, die mit Flüssiggas umzugehen haben, sind verpflichtet, sich die für die gefahrlose Durchführung des Betriebes erforderlichen Kenntnisse über die Eigenarten der Flüssiggase anzueignen. Die vorliegende Druckschrift ist ständig mitzuführen.
3.6.2 Wartung durch Sachkundigen
- Treibgasanlagen sind in regelmäßigen Zeitabständen, mindestens jedoch jährlich einmal, durch einen Sachkundigen auf Funktionsfähigkeit und Dichtheit zu prüfen (nach BGG 936).
– Die Prüfung muss schriftlich bescheinigt werden. Prüfungsgrundlagen sind § 33 und § 37 UVV "Verwendung von Flüssiggas" (BGV D34). - Als allgemeine Vorschriften gelten die Richtlinien für die Prüfung von Fahrzeugen, deren Motoren mit verflüssigten Gasen betrieben werden, des Bundesministeriums für Verkehr.
3.6.3 Inbetriebnahme/Betrieb
– Die Gasentnahme darf stets nur aus einer Flasche erfolgen. Die Gasentnahme aus mehreren Flaschen zugleich kann bewirken, dass das Flüssiggas aus einer Flasche in eine andere übertritt. Dadurch ist die überfüllte Flasche nach späterem Schließen des Flaschenventils (vgl. B. 1 dieser Richtlinien) einem unzulässigen Druckanstieg ausgesetzt.
- Beim Einbau der vollen Flasche ist der Vermerk für die richtige Lage der Flasche "unten" zu beachten (Anschlussverschraubung zeigt senkrecht nach unten).
Den Austausch der Gasflasche sorgfältig vornehmen. Beim Ein- und Ausbau muss der Gasaustrittstutzen des Flaschenventils durch eine mit einem Schlüssel fest angezogene Verschlussmutter abgedichtet sein.
- Undichte Gasflaschen dürfen nicht weiterverwendet werden. Sie sind unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen sofort im Freien durch Abblasen zu entleeren und dann als undicht zu kennzeichnen. Bei der Ablieferung oder Abholung beschädigter Gasflaschen ist dem Verleiher oder seinem Vertreter (Tankwart oder dergleichen) von dem bestehenden Schaden sofort schriftlich Mitteilung zu machen.
- Bevor die Gasflasche angeschlossen wird, ist ihr Anschlussstutzen auf ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen.
– Nach Anschluss der Flasche muss diese mittels schaumbildender Mittel auf Dichtheit geprüft werden.
– Die Ventile sind langsam zu öffnen. Das Öffnen und Schließen darf nicht unter Zuhilfenahme von Schlagwerkzeugen erfolgen.
- Bei Flüssiggasbränden nur Kohlensäuretrockenlöscher oder Kohlensäuregas-Löscher verwenden.
– Die gesamte Flüssiggasanlage muss laufend auf ihren betriebssicheren Zustand, besonders auf Dichtigkeit überwacht werden. Die Benutzung des Fahrzeuges bei undichter Gasanlage ist verboten.
- Vor dem Lösen der Rohr- beziehungsweise Schlauchverbindung ist das Flaschenventil zu schließen. Die Anschlussmutter an der Flasche ist langsam und zunächst nur wenig zu lösen, da sonst das noch in der Leitung befindliche unter Druck stehende Gas spontan austritt.
- Wird das Gas aus einem Großbehälter getankt, so sind die einschlägigen Vorschriften bei dem jeweiligen Flüssiggas-Großvertrieb zu erfragen.
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
- Flüssiggas in flüssiger Form erzeugt auf der bloßen Haut Frostwunden.
- Nach dem Ausbau muss die Verschlussmutter auf das Anschlussgewinde der Flasche fest aufgeschraubt werden.
- Zur Probe auf Dichtigkeit sind Seifenwasser, Nekal oder sonstige schaumbildende Mittel zu benutzen. Das Ableuchten der Flüssiggasanlage mit offener Flamme ist verboten.
- Beim Auswechseln einzelner Anlageteile sind die Einbauvorschriften der Hersteller zu beachten. Dabei sind Flaschen- und Hauptabsperrventile zu schließen.
- Der Zustand der elektrischen Anlage der Flüssiggas-Kraftfahrzeuge ist laufend zu überwachen. Funken können bei Undichtigkeiten der gasführenden Anlage-teile Explosionen verursachen.
- Nach längerem Stillstand eines Flüssiggas-Kraftfahrzeuges ist der Einstellraum vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges oder seiner elektrischen Anlagen gründlich zu lüften.
- Unfälle im Zusammenhang mit Gasflaschen oder der Flüssiggasanlage sind der Berufsgenossenschaft und dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt sofort zu melden. Beschädigte Teile sind bis zum Abschluss der Untersuchung aufzubewahren.
3.6.4 In den Einstell- und Lagerräumen sowie den Ausbesserungswerkstätten
- Die Lagerung von Treibgas- beziehungsweise Flüssiggasflaschen muss nach den Vorschriften TRF 1996 (Technische Regeln Flüssiggas, siehe DA zur BGV D34, Anhang 4) vorgenommen werden.
- Gasflaschen sind stehend aufzubewahren. Der Umgang mit offenem Feuer und das Rauchen am Aufstellungsort von Behältern und während der Reparatur ist nicht zulässig. Im Freien aufgestellte Flaschen müssen gegen Zugriff gesichert sein. Leere Flaschen müssen grundsätzlich verschlossen sein.
– Die Flaschen- und Hauptabsperrventile sind sofort nach dem Einstellen des Kraftfahrzeuges zu schließen. - Für die Lage und Beschaffenheit der Einstellräume für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge gelten die Bestimmungen der Reichsgaragenordnung und der jeweiligen Landes-Bauordnung.
- Die Gasflaschen sind in besonderen, von den Einstellräumen getrennten Räumen aufzubewahren (siehe DA zur BGV D34, Anhang 2).
– Die in den Räumen verwendeten elektrischen Handlampen müssen mit geschlossener, abgedichteter Überglocke und mit kräftigem Schutzkorb versehen sein. - Bei Arbeiten in Ausbesserungswerkstätten sind die Flaschen- und Hauptabsperrventile zu schließen und die Treibgasflaschen gegen Wärmeeinwirkung zu schützen.
- Vor Betriebspausen und vor Betriebsschluss ist durch eine verantwortliche Person nachzuprüfen, ob sämtliche Ventile, vor allem Flaschenventile, geschlossen sind. Feuerarbeiten, insbesondere Schweiß- und Schneidarbeiten, dürfen in der Nähe von Treibgasflaschen nicht ausgeführt werden. Treibgasflaschen, auch wenn sie leer sind, dürfen nicht in den Werkstätten aufbewahrt werden.
– Die Einstell- und Lagerräume sowie die Ausbesserungswerkstätten müssen gut belüftet sein. Dabei ist zu beachten, dass Flüssiggase schwerer als Luft sind. Sie sammeln sich am Boden, in Arbeitsgruben und sonstigen Bodenvertiefungen an und können hier explosive Gas-Luft-Gemische bilden.
3.7 Sicherheitshinweise zum Verbrennungsmotor
→ Vor Inbetriebnahme, Betriebsanleitung des Motorenherstellers lesen und insbesondere die Sicherheitshinweise beachten.
⚠ GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr!
→ Es darf nur der in der Betriebsanleitung angegebene Kraftstoff verwendet werden. Bei ungeeigneten Kraftstoffen besteht Explosionsgefahr. Siehe Kapitel „Technische Daten“.
→ Beim Betanken darauf achten, dass kein Kraftstoff auf heiße Oberflächen gelangt.
⚠GEFAHR
Vergiftungsgefahr!
→ B 300 RI LPG (Gasmotor)
Der Betrieb des Fahrzeuges in Innenräumen ist nur bei ausreichender Belüftung und bei Abführung der Abgase erlaubt.
→ B 300 RI D (Dieselmotor)
Der Betrieb des Fahrzeuges in Innenräumen ist verboten.
→ Abgase sind giftig und gesundheitsschädlich, sie dürfen nicht eingeatmet werden.
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Die Abgasöffnung des Verbrennungsmotors darf nicht verschlossen werden.
→ Der Motor benötigt ca. 3 Sekunden Nachlauf nach dem Abstellen. In dieser Zeitspanne unbedingt vom Antriebsbereich fernhalten.
→ Verletzungsgefahr durch ungeschütztes Gebläserad.
⚠ GEFAHR
Verbrennungsgefahr!
→ Heißen Verbrennungsmotor nicht berühren.
→ Vor dem Abnehmen der Verkleidungen Fahrzeug abkühlen lassen.
→ Nicht über die Abgasöffnung beugen oder hinfassen.
⚠GEFAHR
Verbrühungsgefahr!
→ Niemals den Verschlussdeckel am Kühler bei Betriebsstemperatur öffnen. Der Behälter steht unter Druck.
3.8 Sicherheitshinweise zum Transport des Fahrzeuges
→ Beim Transport des Fahrzeuges ist der Motor stillzusetzen und das Fahrzeug sicher an den Festzurrpunkten zu befestigen.
Siehe dazu im Kapitel „Transport“.
3.9 Sicherheitshinweise zu Pflege und Wartung
- Vor dem Reinigen und Warten des Fahrzeuges, dem Auswechseln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion ist das Fahrzeug auszuschalten und gegebenenfalls der Zündschlüssel abzuziehen.
- Instandsetzungen dürfen nur durch zugelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet, welche mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind, durchgeführt werden.
- Sicherheitsüberprüfung nach den örtlich geltenden Vorschriften für ortsveränderliche gewerblich genutzte Fahrzeugen beachten.
- Kühlerlamellen, Hydraulikschläuche und -ventile, Dichtungen, elektrische und elektronische Komponenten dürfen nicht mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden.
3.10 Sicherheitseinrichtungen
⚠ GEFAHR
Sicherheitseinrichtungen dienen dem Schutz des Benutzers und dürfen nicht verändert oder umgangen werden. Dieses Fahrzeug ist mit verschiedenen Sicherheitssystemen ausgestattet.
- Feststellbremse
- Sitzkontaktschalter am Fahrersitz.
4 Geräteübersicht

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KARCHER 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 HARCHER1 Linke Motorabdeckung
2 Motorhaube
3 Frischwassertank
4 Abdeckung, Elektronik
5 Rundumkennleuchte
6 Verkleidung
7 Hochentleerung
8 Sauggebläse, Kehren
9 Staubfilter, Kehren
10 Abweiser
11 Rollen
12 Kehrgutbehälter (von außen nicht sichtbar)
13 Saugbalken
14 Abweiser
15 Abstreiflippe
16 Hinterrad
17 Dichtleiste Nassreinigung
18 Ablassschlauch Frischwasser
1 Fahrersitz
2 Lenkrad
3 Rückspiegel
4 Scheinwerfer
5 Abweiser
6 Abschleppöse
7 Vorderradantrieb
8 Seitenbesendeck
9 Transportsicherung, Seitenbesendeck
10 Fahrpedal
11 Dichtleiste Nassreinigung
12 Gasvariante: Fach für Batterie und Gasflasche
Dieselvariante: Fach für Batterie und Kraftstofftank
13 Hinterrad
14 Ablassschlauch Schmutzwasser
15 Abdeckung, Flachfaltenfilter und Sauggebläse für Nasssaugen
4.1 Bedienelemente

6 Warn- / Kontrollanzeigen
7 Bedienhebel
8 Feststellbremse
9 Hebel Motordrehzahl (Dieselvariante) Potentiometer Motordrehzahl (Gasvariante)*
10 Anzeigelampe (Klappe Kehrgutbehälter)
11 Wasserzudosierung, Seitenschrubbdeck
12 Wasserzudosierung, Bürstenwalze
Hinweis
Alle Bedienelemente werden später noch näher beschrieben.
4.2 Warn- / Kontrollanzeigen

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9 10 11 12 8 7 6 5 4 3 8888 888888 13 14 15 16 17 18 2 1 22 21 20 19Hinweis
Beim Einschalten der Zündung leuchten kurzzeitig alle Warn- und Kontrollleuchten, dies dient zur Prüfung der Anzeigelampen.
1 Warnleuchte Kraftstoffreserve minimum (nur Diesel-motor)
2 Kontrollleuchte Kehrgutbehälter entleeren
3 Kontrollleuchte Blinker links
4 Warnleuchte Motorprobleme
5 Warnleuchte Motortemperatur
6 Füllstand Kraftstofftank (nur Dieselmotor)
7 Kontrollleuchte Sauggebläse ein
8 Vorglühkontrollleuchte (nur Dieselmotor)
9 Warnleuchte Motoröldruck
10 Positionslicht (nur bei Straßenzulassung)
11 Kontrollleuchte Abblendlicht
12 Warnleuchte Ladekontrolle Batterie
13 Kühlwassertemperatur Motor
14 Warnleuchte Lichtmaschine/Motorstörung
15 Kontrollleuchte Feststellbremse
16 Kontrollleuchte Kehrbetrieb
17 Kontrollleuchte Blinker rechts
18 Kontrollleuchte Schmutzwassertank gefüllt
19 Motordrehzahl
20 Kontrollleuchte Füllstand Frischwassertank minimum
21 Betriebsstundenzähler
22 Kontrolleuchte Gasflaschenfüllung minimum (nur Gasmotor)
4.3 Bedienhebel

1 Bürstenanpressdruck
2 Hebel Lenkradverstellung
3 Bürsten ein-/ausschalten
4 Seitenbesendeck heben/senken
5 Hochentleerung vom Kehrgutbehälter heben/senken
6 Klappe vom Kehrgutbehälter öffnen/schließen
4.4 Funktionsschalter

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1 2 3 4 5 6 7 8 91 Lenkrad
2 Multifunktionshebel
für Beleuchtung, Blinker und Hupe
3 Nicht belegt
4 Nicht belegt
5 Filterabreinigung für Staubfilter
6 Nicht belegt
7 Nicht belegt
8 Schalter Wasserpumpe
9 Schalter für Reinigungsart: Kehren oder Schrubben
Stellung vorne: Reinigungsart Schrubben, der Saugbalken senkt sich und die Saugturbine schaltet sich zu.
Stellung hinten: Reinigungsart Kehren, das Kehrgebläse schaltet sich zu. Der Saugbalken bleibt oben.
Stellung Mitte: ausgeschaltet
5 Inbetriebnahme
5.1 Gerät auspacken und abladen
⚠️GEFAHR
Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr!
→ Das Fahrzeug ist nicht für die Kranverladung zugelassen.
→ Keinen Gabelstapler zum Abladen/Verladen des Fahrzeuges verwenden.
→ Das Verpackungsmaterial (Plastikbeutel, Polystyrol, usw.) ist eine potenzielle Gefahrenquelle und darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
→ Gerät vorsichtig auspacken und dabei kein Werkzeug verwenden die das Gerät schädigen. Nach dem Auspacken prüfen ob das Gerät vollständig und funktionsfähig ist. Wenn nicht, Kundendienst kontaktieren.
→ Hinweise zum Schieben/Abschleppen des Gerätes in einem späteren Kapitel beachten.
→ Fahrzeuggewicht beim Verladen beachten!
Leergewicht (Transportgewicht) 1750 kg
5.2 Gerät schieben/abschleppen (ohne Eigenantrieb bewegen)

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close open 1 2
Zum Schieben /Abschleppen des Gerätes muss zuerst der Freilauf (Bypass) der Hydraulikpumpe geöffnet werden.
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Gerät vor dem Öffnen des Freilaufs gegen Wegrollen sichern.
Hinweis
Fahrantrieb ist außer Funktion.
Bremswirkung ist nicht mehr vorhanden.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr des hydrostatischen Achsantriebs!
→ Gerät ohne Eigenantrieb nicht über längere Strecken und nicht schneller als 5 km/h bewegen.
1 Hydraulikpumpe
2 Schraube für Freilauf (Bypass)
→ Motorabdeckung öffnen.
Freilauf (Bypass) öffnen
→ Schraube für Freilauf mindestens 1/2 Umdrehung öffnen (gegen den Uhrzeigersinn).
Freilauf (Bypass) schließen
→ Nach dem Verschieben/Abschleppen des Gerätes Schraube für Freilauf wieder bis Anschlag zurückdrehen (im Uhrzeigersinn).
1 Abschleppöse
→ Zum Abschleppen, Abschleppöse am Gerät vorne anbringen.
5.3 Allgemeine Hinweise
→ Vor Inbetriebnahme, Betriebsanleitung des Motorenherstellers lesen und insbesondere die Sicherheitshinweise beachten.
→ Gerät auf einer ebenen Fläche abstellen.
→ Zündschlüssel abziehen.
→ Feststellbremse arretieren.

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KARCHER Professional 1 2 3 4 5 6
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UN 796 Propan 11 1 2 3 4⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Sicherheitstechnische Richtlinien für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge beachten.
→ Vereisungen und schaumig-gelbe Ablagerungen an der Gasflasche deuten auf Undichtigkeit hin.
→ Der Flaschenwechsel darf nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden.
→ Treibgasflaschen dürfen nicht in Garagen und nicht in Räumen unter Erdreich ausgewechselt werden.
→ Beim Flaschenwechsel nicht rauchen und kein offenes Licht verwenden.
→ Beim Flaschenwechsel Absperrventil der Flüssiggasflasche fest verschließen und Schutzkappe sofort auf die leere Flasche aufsetzen.
⚠️WARNUNG
Zu verwenden sind nur Bauart geprüfte Wechselfaschen mit 11 kg Inhalt.
VORSICHT
Die Verwendung von Haushaltsgas und Campinggas ist grundsätzlich verboten.
Zugelassen sind Flüssiggasgemische aus Propan und Butan. Der Propananteil muss mindestens 90% betragen.
ACHTUNG
Gasentnahmeventil erst vor dem Starten des Gerätes (siehe Kapitel „Betrieb | Fahrbetrieb“) öffnen.
Gasentnahmeventil durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn öffnen.
Gasflasche leer - Gasflasche wechseln
1 Verkleidung
2 Verschluss
zum Öffnen nach unten drücken
3 Bügelverschluss
4 Gasflasche
5 Stütze
6 Abdeckung mit Fahrersitz
→ Abdeckung nach oben kippen und mit Stütze sichern.
→ Verschluss öffnen und Verkleidung nach außen schwenken.
→ Gasentnahmeventil durch Drehen im Uhrzeigersinn schließen.
→ Gasschlauch abschrauben (Schlüsselweite 30 mm).
→ Schutzkappe auf Anschlussventil der Gasflasche schrauben.
→ Bügelverschluss öffnen.
→ Leere Gasflasche herausnehmen.
Gasflasche austauschen.
1 Gasentnahmeventil
2 Schutzkappe
3 Gasschlauch mit Überwurfmutter
4 Gasflaschenaufnahme
→ Gasflasche in die Aufnahme legen.
Hinweis
Einbaulage der Gasflasche beachten! Anschluss bzw. Ringöffnung muss nach unten zeigen.
→ Bügelverschluss schließen.
→ Schutzkappe vom Anschlussventil der Gasflasche abschrauben.
→ Gasschlauch an Anschlussventil der Gasflasche schrauben (Schlüsselweite 30 mm).
5.5 Täglich vor Betriebsbeginn
→ Füllstand des Kraftstofftanks prüfen.
→ Motorölstand prüfen.
→ Kühlwasserstand am Ausgleichsbehälter prüfen.
→ Hydraulikölstand prüfen.
→ Luftfilter des Verbrennungsmotors prüfen / reinigen
→ Kehrgutbehälter leeren.
→ Schmutzwassertank entleeren.
→ Bei Bedarf Frischwassertank füllen.
→ Bürsten auf Verschleiß und Beschädigung prüfen.
→ Sauglippe vom Saugbalken auf Verschleiß und Beschädigung prüfen.
→ Wasser- und Saugsystem prüfen / reinigen.
→ Funktion aller Bedienelemente prüfen.
→ Gerät auf Beschädigungen untersuchen.
→ Staubfilter mit der Taste Filterabreinigung abreinigen.
Hinweis: Beschreibung siehe Kapitel Pflege und Wartung.
5.5.1 Frostschutz

2 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
→ Bei Frostgefahr prüfen, ob genügend Frostschutzmittel im Kühlmittel enthalten ist.
→ Diesel-Motor
Unter 6 °C Außentemperatur darf nur Winterdiesel verwendet werden, da es sonst durch Ausflockungen von Dieselbestandteilen zu Problemen bei der Inbetriebnahme kommt.
5.6 Fahrersitz einstellen

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1 2 3 4⚠ GEFAHR
Unfallgefahr!
→ Fahrersitz nicht während der Fahrt einstellen.
1 Sitzverstellung Längsrichtung
2 Abdeckung mit Fahrersitz
3 Neigungsverstellung Rückenlehne
4 Dämpfung / Fahrergewichteinstellung
5.7 Lenkradposition einstellen

5.8 Tanken (Diesel-Motor)

→ Lenkradposition nicht während der Fahrt einstellen. 1 Hebel, Lenkrad Neigungsverstellung
→ Hebel der Lenkradverstellung öffnen.
→ Lenkrad auf gewünschte Position stellen.
→ Hebel der Lenkradverstellung schließen.
⚠ GEFAHR
Explosionsgefahr!
→ Nicht in geschlossenen Räumen tanken.
→ Rauchen und offenes Feuer unbedingt vermeiden.
→ Darauf achten, dass kein Kraftstoff auf heiße Oberflächen gelangt.
1 Abdeckung mit Fahrersitz
2 Stütze
3 Tankverschluss
4 Kraftstofftank
→ Motor abstellen.
→ Abdeckung nach oben kippen und mit Stütze sichern.
→ Tankverschluss öffnen.
→ Diesel-Kraftstoff tanken.
→ Zapfpistole so weit wie möglich in den Einfüllstutzen einführen. Sobald die vorschriftsmäßig bediente Zapfpistole erstmalig abschaltet, nicht mehr weiter betanken.
→ Übergelaufenen Kraftstoff abwischen und Tankverschluss schließen.
5.8.1 Tanken mit dem Kanister
- Kraftstoffmenge vorher abschätzen, um ein Überlaufen zu verhindern.
6 Betrieb
GEFAHR
Verbrennungsgefahr, Quetschgefahr!
→ Fahrzeug nur benutzen wenn alle Verkleidungen angebracht sind.
⚠️WARNUNG
Beschädigungsgefahr durch überhitztes Hydrauliköl oder überhitzten Motor!
→ Bei zu hoher Hydrauliköltemperatur oder bei zu hoher Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl auf Leerlauf stellen (Motor nicht abstellen) und Maßnahmen im Kapitel „Störungen“ ausführen.
Beschädigungsgefahr durch fehlende Schmierung!
→ Beim Aufleuchten der Warnleuchte Öldruck während des Betriebes sofort den Motor ausschalten und die Störung beheben.
⚠ GEFAHR
Längere Benutzungsdauer des Gerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblutungsstörungen in den Händen führen.
Eine allgemein gültige Dauer für die Benutzung kann nicht festgelegt werden, weil diese von mehreren Einflussfaktoren abhängt:
- Persönliche Veranlagung zu schlechter Durchblutung (häufig kalte Finger, Fingerkribbeln).
– Niedrige Umgebungstemperatur. Warme Handschuhe zum Schutz der Hände tragen. - Festes Zugreifen behindert die Durchblutung.
- Ununterbrochener Betrieb ist schlechter als durch Pausen unterbrochener Betrieb.
Bei regelmäßiger, langandauernder Benutzung des Gerätes und bei wiederholtem Auftreten entsprechender Anzeichen (zum Beispiel Fingerkribbeln, kalte Finger) empfehlen wir eine ärztliche Untersuchung.
6.1 Fahrbetrieb

1 Fahrersitz
2 Bremspedal
3 Fahrpedal
4 Funktionsschalter
5 Lenkrad
6 Warn- / Kontrollanzeigen
7 Bedienhebel
8 Feststellbremse
9 Hebel Motordrehzahl (Dieselvariante)
Potentiometer Motordrehzahl (Gasvariante)*
10 Anzeigelampe (Klappe Kehrgutbehälter)
11 Wasserzudosierung, Seitenschrubbdeck
12 Wasserzudosierung, Bürstenwalze
6.1.1 Fahrpedal
Mit dem Fahrpedal kann vorwärts und rückwärts gefahren werden.
Wird das Fahrpedal losgelassen, verzögert bzw. stoppt der Hydrostatikantrieb das Fahrzeug.
6.1.2 Feststellbremse
Die Feststellbremse wirkt auf die Hinterräder und erfolgt mit einem Seilzug. Lässt die Bremsleistung nach kann sie am Hebel mit einer Einstellschraube nachgestellt werden. Der Austausch der Bremsbacken darf nur durch den Kundendienst erfolgen.
6.1.3 Bremspedal
Das Bremspedal aktiviert das Bremssystem der Hinterräder. Die korrekte Einstellung der Bremsen erfolgt automatisch, es sind keine Einstellarbeiten notwendig.
Die Betätigung erfolgt hydraulisch, deshalb immer darauf achten dass sich genügend Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter befindet.
ACHTUNG
Fahrp pedal immer vorsichtig und langsam drücken. Nicht ruckartig von Rückwärts- auf Vorwärtsfahrt wechseln, oder umgekehrt.
ACHTUNG
Von Zeit zu Zeit die Bremswirkung der Feststellbremse prüfen, die Bremswirkung ist in Ordnung wenn das Fahrzeug auf einem Gefälle von 16° zum Stoppen gebracht wird.
6.1.4 Gaszufuhr öffnen (Gas-Motor)

→ Sicherstellen dass die Bürsten angehoben sind.
→ Alle 4 Bedienhebel müssen in mittiger Position stehen.
→ Fahrpedal während des Startens nicht betätigen!
→ Auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
→ Feststellbremse betätigen.
→ Motordrehzahl auf ca. 75% der maximalen Drehzahl einstellen.
→ Zündschlüssel in das Zündschloss stecken.
→ Zündschlüssel auf Stellung I (Zündung ein) drehen.
1 Gasentnahmeventil
→ Gasentnahmeventil durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn öffnen.
Hinweis
Diesel-Motor: Die Vorglühkontrollleuchte leuchtet.
→ Erlischt die Vorglühkontrollleuchte, Zündschlüssel auf Stellung II (Motor starten) drehen und festhalten, bis der Motor gestartet ist (max. 10 Sekunden).
→ Zündschlüssel loslassen. Der Zündschlüssel dreht sich zurück in Stellung I.
→ Bei Umgebungstemperaturen unter 0°C: Bevor mit der Arbeit begonnen wird, Motor mit niedriger Motoren-drehzahl warmlaufen lassen.
Hinweis
Startet der Motor nicht, Startvorgang wiederholen.
6.1.6 Fahren
⚠ GEFAHR
Unfallgefahr, Verletzungsgefahr!
→ Im Betrieb mit drehendem Seitenbesen ist die Rundumkennleuchte einzuschalten.
⚠️GEFAHR
Unfallgefahr!
→ Fahren mit angehobenem Kehrgutbehälter ist verboten!
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr!
→ Vor dem Losfahren oder Belasten des Fahrzeuges den Motor ausreichend warmlaufen lassen.
→ Fahrpedal immer vorsichtig und langsam drücken. Nicht ruckartig von Rückwärts- auf Vorwärtsfahrt wechseln, oder umgekehrt.
→ Feststellbremse lösen.
→ Fahrpedal langsam drücken.
→ Fahrtrichtung mit dem Lenkrad steuern.
6.1.6.1 Vorwärts fahren
→ Fahrpedal „vorwärts“ langsam drücken.
6.1.6.2 Rückwärts fahren
⚠️ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Beim Rückwärtsfahren darf keine Gefahr für Dritte bestehen, gegebenenfalls einweisen lassen.
→ Fahrpedal „rückwärts“ langsam drücken.
6.1.6.3 Fahrverhalten
– Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrpedal stufenlos geregelt.
– Ruckartiges Betätigen des Fahrpedals vermeiden, da die Hydraulikanlage Schaden nehmen kann.
– Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrpedal stufenlos geregelt. – Ruckartiges Betätigen des Fahrpedals vermeiden, da die Hydraulikanlage Schaden nehmen kann.
6.1.6.4 Bremsen / Anhalten
→ Fahrpedal loslassen, das Gerät bremst selbsttätig und bleibt stehen.
→ Für stärkere Bremswirkung oder im Notfall Bremspedal betätigen.
6.1.6.5 Hindernisse überfahren
ACHTUNG
Gegenstände oder lose Hindernisse dürfen nicht überfahren oder geschoben werden.
→ Feststehende Hindernisse nur mit einer geeigneten Rampe überfahren.
6.2 Nassreinigung
⚠ VORSICHT
Beschädigungsgefahr!
→ Die eingesetzte Bürste muss zur Reinigung des Bodens geeignet ist.
→ Bürsten nicht auf der Stelle betreiben.
ACHTUNG
Um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen, Fahrgeschwindigkeit den Gegebenheiten angepassen.
Nassreinigung ist sehr einfach. Für diese Reinigungsaufgabe sind Walzenbürste und Seitenschrubbdeck zu verwenden (kein Seitenbesendeck oder Kehrwalze).
Man unterscheidet zwischen 2 Arten der Nassreinigung.
- Grundreinigung
- Unterhaltsreinigung
Grundreinigung
Die Grundreinigung besteht aus 2 Arbeitsgängen und wird bei stark verschmutztem oder hartnäckigem Schmutz angewandt.
→ Im ersten Arbeitsgang wird die Verschmutzung durch die gegenläufigen Reinigungsbürsten unter Zumischung von Reinigungslösung gelöst. Die Reinigungslösung bleibt anschließend auf dem Boden und kann in den Schmutz einwirken.
6.2.1 Frischwassertank füllen

6.2.2 Empfohlene Reinigungsmittel
⚠️WARNUNG
Beschädigungsgefahr!
→ Nur die vom Hersteller empfohlenen Reinigungsmittel verwenden, sowie Anwendungs-, Entsorgungs- und Warnhinweise der Reinigungsmittelhersteller beachten. Mehr Informationen zum Reinigungsmittel sind dem Datenblatt (erhältlich bei Kärcher) bzw. den Hinweisen auf dem Reinigungsmittelbehälter zu entnehmen.
→ Nur Reinigungsmittel verwenden, die frei von Lösungsmitteln, Salz- und Flusssäure sind.
ACHTUNG
Keine stark schäumenden Reinigungsmittel verwenden.
Hinweis
Saugturbine ist ausgeschaltet und der Saugbalken bleibt angehoben.
Die Klappe vom Kehrgutbehälter geschlossen halten.
→ Im zweiten und nächsten Arbeitsgang wird die Unterhaltsreinigung angewandt.
■ Unterhaltsreinigung
Die Unterhaltsreinigung wird bei der täglichen Reinigung angewandt.
→ Dabei wird in einem Arbeitsgang mit Reinigungsbürste, abgelassenem Saugbalken und eingeschaltetem Kehrgebläse gereinigt. Diese Reinigungsart hinterlässt einen trockenen Boden der anschließend begehbar ist.
Hinweis
Die Klappe vom Kehrgutbehälter geschlossen halten.
1 Frischwassertank
2 Deckel Frischwassertank
3 Füllstandsanzeige
→ Deckel des Frischwassertanks öffnen.
→ Frischwasser (maximal 50 °C) in Frischwassertank einfüllen.
→ Reinigungsmittel beigeben. Hinweise zur Dosierung beachten.
→ Deckel des Frischwassertanks schließen.
| Anwendung Reinigungs- | mittel |
| Unterhaltsreinigung aller wasserbeständigen Böden | RM 745 |
| RM 746 | |
| Unterhaltsreinigung von glänzenden Oberflächen (z. B. Granit) | RM 755 ES |
| Unterhaltsreinigung und Grundreinigung von Industriefußböden | RM 69 ASF |
| Unterhaltsreinigung und Grundreinigung von Feinsteinzeugfliesen | RM 753 |
| Unterhaltsreinigung von Fliesen im Sani-tärbereich | RM 751 |
| Entschichtung aller alkalibeständigen Böden (z. B. PVC) | RM 752 |
6.2.3 Klappe vom Kehrgutbehälter öffnen / schließen

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1 26.2.4 Nassreinigung beginnen

Beim Kehren wird empfohlen, die Klappe vom Kehrgutbehälter zu öffnen.
Bei der Nassreinigung wird empfohlen, die Klappe vom Kehrgutbehälter zu schließen.
1 Anzeigelampe (Klappe Kehrgutbehälter)
2 Klappe vom Kehrgutbehälter öffnen/schließen
Hinweis
Leuchtet die Anzeigelampe ist die Klappe geschlossen.
→ Leuchtet die Anzeigelampe, Hebel betätigen und Klappe öffnen.
ACHTUNG
Unfallgefahr, Verletzungsgefahr!
→ Unberechtigte Personen vom Reinigungsbereich fernhalten.
→ Entsprechendes Warnschild aufstellen.
1 Bürsten ein-/ausschalten
2 Seitenschrubbdeck heben/senken
3 Schalter für Reinigungsart: Kehren oder Schrubben
4 Schalter Wasserpumpe
5 Einstellung Motordrehzahl
6 Feststellbremse
7 Wasserzudosierung, Bürstenwalze
8 Wasserzudosierung, Seitenschrubbdeck
→ Motordrehzahl auf Max. stellen.
→ Klappe Kehrgutbehälter schließen
→ Hebel betätigen und Bürsten einschalten, die Bürsten senken sich ab.
→ Bei Bedarf, Bürstenanpressdruck einstellen, siehe Kapitel „Bürstenanpressdruck einstellen“.
→ Hebel betätigen und Seitenschrubbdeck absenken.
→ Wasserpumpe einschalten.
→ Wasserzudosierung für Seitenschrubbdeck und Bürsten wählen.
→ Schalter auf Reinigungsart Schrubben stellen (nach vorne). Hinweis
Der Saugbalken wird abgesenkt und die Saugturbine läuft an.
→ Feststellbremse lösen.
→ Mit der Nassreinigung beginnen.
Hinweis
Der aufgenommene Schmutz sammelt sich im Schmutzwassertank und ggf. im Kehrgutbehälter.
6.2.4.1 Bürstenanpressdruck einstellen
1 Bürstenanpressdruck (Drehpotentiometer)
→ Bürstenanpressdruck erhöhen - Potentiometer im Uhrzeigersinn drehen
→ Bürstenanpressdruck verringern - Potentiometer gegen den Uhrzeigersinn drehen
6.2.5 Nassreinigung beenden
→ Gerät anhalten.
→ Bürsten ausschalten.
Hinweis
Die Bürsten heben sich an.
→ Seitenschrubdeck anheben.
→ Wasserpumpe ausschalten.
→ Sauggebläse ausschalten.
Hinweis
Der Saugbalken hebt sich an.
6.2.6 Schmutzwassertank entleeren

■ Nach der Reinigung
→ Schmutzwassertank entleeren.
→ Kehrgutbehälter entleeren.
(siehe Kapitel „Kehren | Kehrgutbehälter entleeren“)
→ Gerät, Schmutzwassertank, Frischwassertank, Saugbalken und Sprühdüsen reinigen.
(siehe Kapitel „Reinigung“).
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
→ Bei angehobener Kippvorrichtung immer die Sicherungsstütze einsetzen und sichern.
⚠ VORSICHT
Örtliche Vorschriften zur Abwasserbehandlung beachten.
→ Schmutzwassertank nur über einer geeigneten Sammeleinrichtung entleeren.
ACHTUNG
Bei vollem Schmutzwassertank schaltet die Saugturbine ab und die Kontrollleuchte „Schmutzwassertank voll“ leuchtet.
1 Sicherungsstütze
2 Schmutzwassertank
3 Ablassschlauch Schmutzwasser
4 Reinigungsklappe
In Abhängigkeit von der Schmutzart ist die Reinigungsklappe regelmässig zu öffnen und der Tank zu spülen.
→ Kehrgutbehälter entleeren.
(siehe Kapitel „Kehren | Kehrgutbehälter entleeren“)
→ Kehrgutbehälter danach mit den Sicherungsstützen sichem.

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1 2 3 4 5Der Ablassschlauch vom Schmutzwassertank befindet sich auf der rechten Seite des Geräts.
1 Verschlussdeckel
2 Halterung
3 Dosiereinrichtung
4 Ablassschlauch Schmutzwasser
5 Aufnahme Ablassschlauch
→ Ablassschlauch aus der Halterung nehmen.
→ Verschluss vom Ablassschlauch abschrauben.
→ Der Wasserstrom kann durch Zusammendrücken der Dosiereinrichtung verringert werden.
→ Ablassschlauch nach dem Entleeren in die Halterung einhängen und anschließend in Aufnahme drücken.
6.2.7 Frischwassertank entleeren

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1 2 3 4 5Der Ablassschlauch vom Frischwassertank befindet sich auf der linken Seite des Geräts.
1 Verschlussdeckel
2 Halterung
3 Dosiereinrichtung
4 Aufnahme Ablassschlauch
5 Ablassschlauch Frischwasser
→ Ablassschlauch aus der Halterung nehmen.
→ Verschluss vom Ablassschlauch abschrauben.
→ Der Wasserstrom kann durch Zusammendrücken der Dosiereinrichtung verringert werden.
→ Ablassschlauch nach dem Entleeren in die Halterung einhängen und anschließend in Aufnahme drücken.
6.3 Kehren
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr!
→ Keine Packbänder, Drähte oder ähnliches einkehren, dies kann zur Verstopfung des Saugkanals führen.
→ Bürsten nicht auf der Stelle betreiben.
ACHTUNG
Um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen, Fahrgeschwindigkeit den Gegebenheiten angepassen.
Während des Betriebes muss der Kehrgutbehälter in regelmäßigen Abständen entleert werden.
6.3.1 Kehrbetrieb

Sicherstellen dass die Klappe vom Kehrgutbehälter geöffnet ist.
→ Klappe vom Kehrgutbehälter öffnen, siehe Kapitel „Klappe vom Kehrgutbehälter öffnen/schließen“.
1 Bürsten ein-/ausschalten
2 Seitenbesendeck heben/senken
3 Schalter für Reinigungsart: Kehren oder Schrubben
4 Schalter für Filterabreinigung
5 Einstellung Motordrehzahl
6 Feststellbremse
→ Motordrehzahl auf Max. stellen.
→ Hebel betätigen und Bürsten einschalten, die Bürsten senken sich ab.
→ Bei Bedarf, Bürstenanpressdruck einstellen, siehe Kapitel „Bürstenanpressdruck einstellen“.
→ Seitenbesen absenken.
→ Schalter auf Reinigungsart Kehren stellen (nach hinten).
→ Feststellbremse lösen.
→ Mit dem Kehren beginnen.
→ Zwischendurch: Staubfilter abreinigen.
6.3.1.1 Staubfilter abreinigen
Staubfilter täglich abreinigen. Bei Arbeiten in stärker verschmutzen Bereichen auch mehrmals täglich.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr!
→ Schalter der Filterabreinigung nie auf Dauerbetrieb stellen.
→ Sauggebläse vor der Abreinigung ausschalten.
→ Zur Abreinigung, Schalter Filterabreinigung 4 - 5 Mal für ca. 5 Sekunden betätigen (kein Dauerbetrieb!).
6.3.2 Kehren beenden
→ Gerät anhalten.
→ Bürsten ausschalten.
Hinweis
Die Bürsten heben sich an.
→ Seitenbesen anheben.
→ Sauggebläse ausschalten.
6.3.3 Kehrgutbehälter entleeren

6.3.2.1 Nach der Reinigung
→ Die Staubfilter mit dem Schalter Filterabreinigung abreinigen (siehe Kapitel „Reinigung | Staubfilter abreinigen“.
→ Kehrgutbehälter entleeren.
(siehe Kapitel „Kehren | Kehrgutbehälter entleeren“)
→ Gerät und Kehrgutbehälter täglich nach der Arbeit reinigen. (siehe Kapitel „Reinigung“).
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Während des gesamten Entleerungsvorganges darauf achten, dass sich keine Personen und Tiere in der Nähe (Kehrgutbehälter schwenkt aus) aufhalten.
⚠️ GEFAHR
Quetschgefahr!
→ Niemals in das Gestänge der Entleerungsmechanik fassen. Nicht unter dem angehobenen Behälter aufhalten.
⚠ GEFAHR
Kippgefahr!
→ Gerät während des Entleerungsvorganges auf einer ebenen Fläche abstellen.
⚠ GEFAHR
Kippgefahr!
→ Nicht über längere Strecken mit angehobenem Kehrgutbehälter fahren, langsam fahren!
HINWEIS
Das Auskippen des Behälters kann erst nach Erreichen einer bestimmten Mindesthöhe erfolgen.
Die Hochentleerung des Gerätes erlaubt es, das Kehrgut im Kehrgutbehälter direkt in einen Müllcontainer zu entleeren (maximale Entladehöhe siehe Kapitel „Technische Daten“).
1 Kehrgutbehälter
2 Klappe Kehrgutbehälter
3 Sicherungsstütze nur bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten einsetzen
4 Hochentleerung vom Kehrgutbehälter heben/senken
5 Klappe vom Kehrgutbehälter öffnen/schließen
→ Während des gesamten Entleerungsvorganges darauf achten, dass sich keine Personen und Tiere in der Nähe (Kehrgutbehälter schwenkt aus) aufhalten.
→ Gerät grob vor dem Sammelbehälter positionieren.
→ Klappe vom Kehrgutbehälter schließen (Anzeigelampe muss leuchten).
→ Hebel betätigen und Kehrgutbehälter anheben.
→ Mit angehobenem Kehrgutbehälter langsam über den Sammelbehälter fahren.
→ Klappe öffnen und Kehrgutbehälter leeren.
ACHTUNG
Während des kompletten Entleervorgangs ruhig sitzen bleiben (nicht vom Fahrersitz aufstehen), ansonsten besteht die Gefahr, dass der Sitzkontaktschalter während des Entleervorgangs das Gerät abschaltet.
6.4 Gerät abstellen
→ Gerät auf einer ebenen Fläche abstellen.
→ Gerät an geschütztem und trockenem Platz abstellen.
→ Zündschlüssel auf "0" drehen und Schlüssel abziehen. Hinweis
Bei der LPG-Geräten kann eine Abschaltverzögerung von wenigen Sekunden auftreten.
→ Feststellbremse betätigen.
→ Gasmotor: Gaszufuhr schließen.
→ Weitere Hinweise zum Abstellen des Gerätes dem Kapitel „Lagerung / Stilllegung“ entnehmen.
7 Transport
7.1 Fahrzeug verladen zum Transport
⚠ GEFAHR
Beschädigungsgefahr!
→ Das Gerät ist für Kranverladung nicht zugelassen.
→ Keinen Gabelstapler verwenden, das Gerät kann dabei beschädigt werden.
⚠️GEFAHR
Unfallgefahr, Verletzungsgefahr!
→ Beim Verladen des Gerätes muss Fahrantrieb und Feststellbremse betriebsbereit sein. Das Gerät muss bei Steigungen oder Gefälle immer mit Eigenantrieb bewegt werden.
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
→ Gewicht des Gerätes beim Verladen beachten!
Leergewicht (Transportgewicht) 1750 kg
→ Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit auf das Transportfahrzeug fahren.
→ Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit, das Kapitel „Fahrzeug abschleppen“ beachten.
7.1.1 Fahrzeug sichern
⚠️WARNUNG
Unfallgefahr!
→ Das Fahrzeug muss beim Transport gegen Verrutschen gesichert sein.
→ Gerät abstellen.
→ Gasmotor: Gaszufuhr schließen.

zur Sicherung vom Seitenbesendeck
→ Seitenbesendeck nach innen drücken und mit Bolzen sichern.

→ Gerät an den Rädern mit Keilen sichern.
→ Gerät mit Spanngurten oder Seilen sichern.
Hinweis: Markierungen für Befestigungsbereiche am Grundrahmen beachten (Kettensymbole). Abladen des Gerätes nur auf ebener Fläche.
→ Beim Transport in Fahrzeugen Gerät nach den jeweils gültigen Richtlinien gegen Rutschen und Kippen sichern.
7.2 Fahrzeug abschleppen

Beschädigungsgefahr!
→ Das Fahrzeug darf nicht über Schrittgeschwindigkeit abgeschleppt werden.
→ Fahrzeug nur langsam schieben oder ziehen.
1 Abschleppöse
→ Um das Fahrzeug abzuschleppen muss der Freilauf des hydraulischen Antriebs geöffnet werden (siehe Kapitel „Inbetriebnahme |Gerät ohne Eigenantrieb bewegen“.
→ Das Abschleppen des Fahrzeugs erfolgt vorne an der Abschleppöse. Die Abschleppöse ist kein fester Bestandteil des Rahmens, sondern muss bei Bedarf angebracht werden.
8 Lagerung / Stilllegung
⚠️GEFAHR
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
→ Gewicht des Gerätes bei der Lagerung beachten.
→ Gerät auf ebener Fläche in trockener, frostfreier Umgebung abstellen. Mit Abdeckmaterial gegen Staub schützen.
→ Die Bürsten anheben, um die Borsten nicht zu beschädigen.
→ Frischwassertank, Schmutzwassertank und Kehrgutbehälter entleeren und reinigen.
→ Zündschlüssel auf "0" drehen und Schlüssel abziehen.
→ Feststellbremse betätigen.
→ Gerät gegen Wegrollen sichern.
→ Gasmotor
Gaszufuhr schließen.
Achtung
Maschinen müssen sicher abgestellt werden!
Die Maschine muss in regelmäßigen Abständen durch eine qualifizierte Person, insgesondere der Flüssiggasbehälter und seine Verbindungen inspiziert werden, wie in den regionalen oder nationalen Richtlinien für den sicheren Betrieb gefordert.
Wird das Fahrzeug längere Zeit nicht genutzt, bitte folgende Punkte beachten:
→ Fahrzeug innen und außen reinigen.
→ Motoröl wechseln.
→ Gasmotor
Gasschlauch mit Überwurfmutter abschrauben (Schlüsselweite 30 mm).
Gasflasche mit Schutzkappe verschließen, und in geeigneten Räumen stehend aufbewahren (siehe dazu im Kapitel „Sicherheitshinweise“).
→ Minuspol der Batterie abklemmen wenn das Gerät länger als 4 Wochen nicht benutzt wird.
→ Batterie im Abstand von ca. 2 Monaten laden.
→ Batterie abdecken und gegen Kurzschluss schützen.
9 Pflege und Wartung
9.1 Allgemeine Hinweise
→ Vor dem Reinigen und Warten des Gerätes, dem Auswechseln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion ist das Gerät auszuschalten und gegebenenfalls der Zündschlüssel abzuziehen.
→ Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage muss die Batterie abgeklemmt werden.
→ Gasmotor: Gaszufuhr schließen.
→ Instandsetzungen dürfen nur durch zugelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet, welche mit allen relevanten
Sicherheitsvorschriften vertraut sind, durchgeführt werden.
9.2 Verkleidungen
⚠️WARNUNG
Verbrennungsgefahr!
→ Vor dem Abnehmen der Verkleidungen Fahrzeug ausreichend abkühlen lassen.
→ Für die Durchführung von verschiedenen Wartungsarbeiten müssen die Verkleidungen abgenommen bzw. geöffnet werden.
Zum Öffnen der Schrauben (Bajonett) wird ein Schlüssel mit SW13 mm benötigt.
9.3 Batterie
ACHTUNG
Die Verwendung von nichtwiederaufladbaren Batterien ist verboten.
Nur vom Hersteller empfohlenen Batterien und Ladegeräte verwenden.
Batterien nur durch den gleichen Batterietyp ersetzen. Vor der Entsorgung des Fahrzeuges sind die Batterien zu entnehmen und unter Beachtung der örtlichen Vorschriften zu entsorgen.
9.3.1 Sicherheitshinweise Batterien
ACHTUNG
Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN VDE 0510, VDE 0105 T.1 beachten.
Beachten Sie beim Umgang mit Batterien unbedingt folgende Warnhinweise:
| Hinweise in der Gebrauchsanweisung der Batterie und auf der Batterie, sowie in dieser Betriebsanleitung beachten! | ![]() | Verätzungsgefahr! | ||
| Augenschutz tragen! | E | ![]() | e! | |
| Kinder von Säure und Batterien fern halten! | ![]() | Warnvermerk! | ||
| Explosionsgefahr! Ents | ![]() | |||
| Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten! | ![]() | Batterie nicht in Mülltonne werfen! | ||
| Pb |
⚠ GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr!
→ Keine Werkzeuge oder ähnliches auf die Batterie legen. Kurzschluss und Explosionsgefahr.
→ Rauchen und offenes Feuer unbedingt vermeiden.
→ Räume in denen Batterien geladen werden, müssen gut durchlüftet sein, da beim Laden hochexplosives Gas entsteht.
Verätzungsgefahr!
→ Vorsicht bei undichter Batterie durch austretende Schwefelsäure.
Verletzungsgefahr!
→ Wunden niemals mit Blei in Berührung bringen. Nach der Arbeit an Batterien immer die Hände reinigen.
9.3.2 Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung von Batteriesäure
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und unter Beachtung der Gebrauchsanweisung geht von Bleibatterien keine Gefahr aus.
Zu beachten ist jedoch, dass Bleibatterien Schwefelsäure enthalten die starke Verätzungen verursachen können.
→ Verschüttete oder bei undichter Batterie austretende Säure mit Bindemittel, z.B Sand festsetzen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder Gewässer gelangen lassen.
→ Säure mit Kalk/Soda neutralisieren und unter Beachtung der örtlichen Vorschriften entsorgen.
→ Zur Entsorgung der defekten Batterie ein Entsorgungsfachbetrieb kontaktieren.
→ Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- beziehungsweise abspülen.
→ Danach unverzüglich Arzt aufsuchen.
→ Verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
→ Kleidung wechseln.
9.3.3 Batterie einbauen und anschließen

Der Einbau und Ausbau der Batterie darf nur durch einen qualifizierten Betreiber erfolgen.
1 Stütze
2 Haltewinkel
3 Batterie
4 Sitzkontaktschalter
5 Abdeckung mit Fahrersitz
→ Abdeckung nach oben kippen und mit Stütze sichern.
→ Batterie in die Batteriehalterung stellen.
→ Batterie mit Haltewinkel befestigen.
→ Polklemme (rotes Kabel) am Pluspol (+) anschließen.
→ Polklemme (schwarzes Kabel) am Minuspol (-) anschließen.
ACHTUNG
Beim Ausbau der Batterie ist darauf zu achten, dass zuerst die Minuspol-Leitung abgeklemmt wird. Die Batteriepole und Polklemmen auf ausreichenden Schutz durch Polschutzfett kontrollieren.
9.3.4 Batterie laden
⚠Gefahr
Verletzungsgefahr! Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien beachten. Gebrauchsanweisung des Ladegerätherstellers beachten.
⚠Gefahr
Batterie nur mit geeignetem Ladegerät laden.
ACHTUNG
Das Laden der Batterie darf nur durch einen qualifizierten Betreiber erfolgen.
ACHTUNG
Wenn die Batterie aufgeladen ist, Ladegerät zuerst vom Netz und dann von der Batterie trennen.
→ Anschlusskabel am Pluspol von der Batterie abklemmen.
→ Ladegerät an Batterie anschließen.
→ Netzstecker einstecken und Ladegerät einschalten.
→ Batterie mit möglichst kleinem Ladestrom laden.
9.4 Wartungsintervalle
Inspektionscheckliste beachten!
Der Betriebsstundenzähler gibt den Zeitpunkt der Wartungsintervalle an.
9.4.1 Wartung durch den Kunden
Hinweis: Alle Service- und Wartungsarbeiten bei Wartung durch den Kunden, müssen von einer qualifizierten Fachkraft ausgeführt werden. Bei Bedarf kann jederzeit ein Kärcher-Fachhändler hinzugezogen werden.
Hinweis: Beschreibung siehe Kapitel Wartungsarbeiten.
9.4.1.1 Täglich vor Betriebsbeginn
→ Füllstand des Kraftstofftanks prüfen.
→ Motorölstand prüfen.
→ Kühlwasserstand prüfen.
→ Luftfilter des Verbrennungsmotors prüfen / reinigen
→ Kehrgutbehälter entleeren.
→ Schmutzwassertank entleeren.
→ Bei Bedarf Frischwassertank füllen.
→ Bürsten auf Verschleiß und Beschädigung prüfen.
→ Sauglippe vom Saugbalken auf Verschleiß und Beschädigung prüfen.
→ Wasser- und Saugsystem prüfen / reinigen.
→ Funktion aller Bedienelemente prüfen.
→ Gerät auf Beschädigungen untersuchen.
→ Staubfilter mit der Taste Filterabreinigung abreinigen.
9.4.1.2 Wöchentlich
→ Kraftstoff- oder Gas-Leitungssystem auf Dichtheit überprüfen.
→ Flüssigkeitsstand der Batterie prüfen.
(nur bei wartungsarmer Batterie)
→ Wasserkühler reinigen.
→ Hydraulikölkühler reinigen.
→ Hydraulikanlage prüfen.
→ Hydraulikölstand prüfen.
→ Bremsflüssigkeitstand prüfen.
→ Dichtleisten auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf austauschen
→ Behälterklappe prüfen und schmieren.
→ Schmiernippel am Saugbalken mit der Fettpresse abschmieren.
9.4.1.3 Alle 150 Betriebsstunden
→ Schmiernippel am Kehrgutbehälter mit der Fettpresse abschmieren.
→ Schmiernippel am Aushub Bürstenkopf mit der Fettpresse abschmieren.
→ Schmiernippel am Lager vom Fahrmotor mit der Fettpresse abschmieren.
→ Bereich Radaufhängung, Räder, Lenkung und Verbrennungsmotor auf lose Schrauben kontrollieren, ggfs. nachziehen.
9.4.1.4 Alle 200 Betriebsstunden
→ Motoröl + Motorölfilter wechseln
→ Hydraulikanschlüsse auf Leckage überprüfen, ggfs. nachziehen.
9.4.1.5 Alle 1500 Betriebsstunden
→ Staubfilter auswechseln.
9.4.1.6 Nach Verschleiss
→ Dichtleisten wechseln.
→ Bürsten wechseln.
9.4.2 Wartung durch den Kundendienst
Hinweis: Um Garantieansprüche zu wahren, müssen während der Garantielaufzeit alle Service- und Wartungsarbeiten vom autorisierten Kärcher-Kundendienst gemäß Inspektionscheckliste durchgeführt werden.
→ Alle Service- und Wartungsarbeiten bei Wartung durch den Kundendienst müssen vom autorisierten Kärcher-Kundendienst gemäß Inspektionscheckliste (ICL) durchgeführt werden.
→ Gegebenenfalls Hydraulikanschlüsse nachziehen.
9.5 Prüf- und Wartungsarbeiten
9.5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠ GEFAHR
Lebensgefahr!
→ Vor Reparaturarbeiten Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs schieben, Warnkleidung tragen.
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
→ Verletzungsgefahr durch nachlaufenden Motor! Nach dem Abstellen des Motors 5 Sekunden warten. In dieser Zeitspanne unbedingt vom Arbeitsbereich fernhalten.
→ Vorsicht bei der Reinigung mit Hochdruckreiniger! Kühlerlamellen, Hydraulikschläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektronische Komponenten dürfen nicht mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden.
→ Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigt anlaufendes Fahrzeug. Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug Zündschlüssel abziehen und Batterie abklemmen.
→ Instandhaltungsarbeiten am Hydrauliksystem dürfen nur von besonders geschultem Personal durchgeführt werden.
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
→ Bei angehobener Kippvorrichtung immer die Sicherungsstütze einsetzen und sichern.
⚠ VORSICHT
Verbrennungsgefahr!
→ Vor sämtlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten, das Fahrzeug ausreichend abkühlen lassen.
→ Heiße Teile der Hydraulik, des hydrostatischen Antriebmotors, des Verbrennungsmotors und der Abgasanlage nicht berühren.
ACHTUNG
Flüssigkeiten wie Motorenöl, Hydrauliköl, Bremsflüssigkeit, Diesel oder Kühlmittel nicht in den Boden gelangen lassen. Bitte Umwelt schützen und die Flüssigkeiten umweltgerecht entsorgen.
9.5.2 Angehobenen Kehrgutbehälter sichern

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1 2 2 2⚠️GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Sicherungsstange bei angehobenem Kehrgutbehälter immer einsetzen.
→ Die Sicherung nur von außerhalb des Gefahrenbereichs vornehmen.
1 Kehrgutbehälter
2 Sicherungsstange
→ Kehrgutbehälter anheben und mit Zylinderstütze sichern.
→ Nach den Wartungsarbeiten, Zylinderstützen wieder herausziehen und oben in die Aufnahme klappen.
9.5.3 Motorölstand prüfen und Öl nachfüllen

→ Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
→ Ölmessstab herausziehen.
→ Ölmessstab abwischen und einschieben.
→ Ölmessstab herausziehen.
9.5.3.1 Motorölstand prüfen
→ Ölstand ablesen.
→ Ölmessstab wieder einschieben.
- Der Ölstand muss zwischen der „MIN“- und „MAX“- Markierung liegen.
- Liegt der Ölstand unterhalb der „MIN"-Markierung, Motoröl nachfüllen.
9.5.3.2 Motoröl nachfüllen
ACHTUNG
Ein zu hoher Ölstand führt zur Beschädigung des Motors. Übersteigt der Ölstand die „MAX“ Markierung, muss Öl abgelassen werden, bis der korrekte Ölstand erreicht ist.
→ Öleinfülldeckel abnehmen.
→ Motoröl einfüllen.
Ölsorte: siehe Kapitel „Technische Daten“.
→ Motor nicht über „MAX“-Markierung befüllen.
→ Öleinfülldeckel verschließen.
→ Mindestens 5 Minuten warten.
→ Motorölstand prüfen.
9.5.4 Motoröl und Motorölfilter wechseln

→ Zum Wechseln von Motorenöl und Motorenölfilter das Fahrzeug so lange abkühlen lassen bis keine Verbrennungsgefahr mehr besteht.
1 Öleinfülldeckel
2 Ölmessstab
3 Motorölfilter
Hinweis
Ein warmer Motor erleichtert das Ablassen des Motorenöls.
→ Auffangbehälter für mindestens 10 Liter Öl bereitstellen.
→ Motor abstellen.
→ Ölablassschraube herausschrauben.
→ Öleinfülldeckel abschrauben.
→ Öl ablassen.
→ Ölfilter abschrauben.
→ Aufnahme und Dichtflächen reinigen.
→ Dichtung des neuen Ölfilters vor dem Einbau mit Öl bestreichen.
→ Neuen Ölfilter einbauen und handfest anziehen.
→ Ölablassschraube mit neuer Dichtung einschrauben.
Anzugsdrehmoment: ...Nm
→ Motoröl einfüllen.
Ölsorte und Füllmenge siehe Kapitel Technische Daten.
→ Öleinfülldeckel verschließen.
→ Motor ca. 30 Sekunden laufen lassen.
→ Mindestens 5 Minuten warten.
→ Motorölstand prüfen.
→ Auf Dichtheit prüfen.
→ Altöl den dafür vorgesehenen Sammelstellen zuführen.
9.5.5 Bremsflüssigkeitsstand prüfen

9.5.6 Hydraulikölstand prüfen und Öl nachfüllen

9.5.7 Hydraulikölfilter austauschen

1 Hebel Lenkradverstellung
2 Bremsflüssigkeitsbehälter
3 Füllstand
→ Bei Bedarf, aktuell im Handel erhältliche DOT-Bremsflüssigkeit nachfüllen.
→ Bremsflüssigkeitswechsel laut Inspektionscheckliste (ICL) vom Kundendienst ausführen lassen.
ACHTUNG
Um Betriebsstörungen zu vermeiden ist äußerste Sauberkeit bei allen Kontroll- und Wartungsarbeiten wichtig.
Schon feinste Verunreinigungen im Hydrauliksystem können zu schweren Störungen führen, deshalb ist die Anlage mit einem Hydraulikölfilter ausgerüstet.
1 Hydrauliköltank
2 Schauglas Hydrauliköl
3 Hydrauliköleinfüllstutzen
→ Hydraulikölstand kontrollieren und wenn nötig, nachfüllen. Ölsorte: siehe Kapitel „Technische Daten“.
→ Der Ölstand muss sich innerhalb des Schauglases befinden.
⚠️WARNUNG
Verbrennungsgefahr!
→ Vor Arbeiten Hydrauliksystem abkühlen lassen.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr!
→ Arbeiten an der Hydraulikanlage vom autorisiertem Kundendienst ausführen lassen.
Den Austausch vom Hydraulikölfilter laut Inspektionscheckliste (ICL) vom Kundendienst ausführen lassen.
1 Absperrhahn
2 Hydraulikölfilter
→ Absperrhahn schließen.
→ Hydraulikölfilter mit geeignetem Werkzeug abschrauben.
→ Dichtung des neuen Ölfilters vor dem Einbau mit Öl bestreichen.
→ Neuen Ölfilter einbauen und handfest anziehen.
→ Absperrhahn öffnen.
→ Hydraulikölstand kontrollieren und wenn nötig, nachfüllen.
9.5.8 Kühlmittelstand prüfen und Kühlmittel nachfüllen
⚠️ WARNING
Verbrennungsgefahr!
→ Kühler oder Teile vom Kühlsystem nicht bei heißem Motor öffnen oder berühren.
⚠ VORSICHT
→ Kühlmittel nur bei kaltem Motor nachfüllen.
→ Zum Nachfüllen eine Wasser-Frostschutzmischung verwenden.
→ Kühlmittel siehe Kapitel „Technische Daten“.
→ Keine unterschiedlichen Frostschutzmittel mischen.
→ Nur enthärtetes Wasser für die Wasser-Frostschutzmischung verwenden.
1 Deckel
2 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
→ Füllstand bei kaltem Motor prüfen.
→ Füllstand im Kühlmittel-Ausgleichsbehälter prüfen. Hinweis
Der richtige Kühlmittelstand liegt in der Mitte des Ausgleichsbehälters.
9.5.8.1 Kühlmittel im Ausgleichsbehälter nachfüllen
→ Füllstand bei kaltem Motor prüfen.
→ Deckel abschrauben.
→ Ausgleichsbehälter auffüllen.
Hinweis
Der richtige Kühlmittelstand liegt in der Mitte des Ausgleichsbehälters.
→ Deckel des Ausgleichsbehälters schließen.
→ Motor starten und warmlaufen lassen.
→ Füllstand im Kühlmittel-Ausgleichsbehälter prüfen.
→ Bei zu geringem Kühlmittelstand den Motor abstellen und abkühlen lassen. Die fehlende Menge Kühlmittel in den Kühlmittel-Ausgleichsbehälter gießen.
Hinweis
Der richtige Kühlmittelstand liegt in der Mitte des Ausgleichsbehälters.

9.5.9 Luftfilter reinigen und wechseln

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1 2 1 4 31 Verriegelung
2 Luftfiltergehäuse
3 Filterkartusche
4 Sicherheitskartusche
→ Verriegelung öffnen.
→ Luftfiltergehäuse abnehmen.
→ Filterkartusche entnehmen.
→ Innenseite des Luftfiltergehäuses reinigen.
→ Sicherheitskartusche nur entnehmen wenn sie ersetzt wird.
→ Filtereinsatz reinigen: Auf einer harten Fläche den Staub ausklopfen, mit max. 30 psi (2 bar) von innen nach außen mit Druckluft ausblasen.
→ Dichtungsfläche und Filtereinsatz müssen zum Einbau sauber und unbeschädigt sind.
→ Gereinigten Filtereinsatz einsetzen.
Wichtig: Ein stark verschmutzter oder beschädigter Filtereinsatz muss ausgetauscht werden.
→ Wird der Filtereinsatz ersetzt, auch die Sicherheitskartusche ersetzen.
Wichtig: Beim Auswechseln von Filtereinsatz und Sicherheitskartusche darf auf keinen Fall Staub in die Ansaugöffnung gelangen.
9.5.10 Fahrzeug abschmieren
ACHTUNG
Gefahr von Funktionsstörungen. Keilriemen nicht mit Fett in Berührung bringen.
→ Schmiernippel gemäß der Wartungsintervalle mit der Fettpresse abschmieren.
→ Hochwertiges Mehrzweckfett verwenden und mit der Fettpresse abschmieren.
9.6 Bürsten wechseln
Im Gerät sind 2 Bürsten eingebaut, sind diese verschlissen, wechseln.
→ Eine Bürste wird von der linken Seite gewechselt, die zweite von der rechten Seite. Die Vorgehensweise ist dieselbe.
→ Vor dem Einsetzen der neuen Bürsten die Bürstenwalzenaufnahmen reinigen.
→ Das Einsetzen der Bürsten erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

9.6.1 Kehrspiegel (Bürstenanpressdruck) einstellen

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A 5-6 cm A 5-6 cm→ Der Kehrspiegel soll zwischen 5-6 cm betragen. Die Einstellung des Kehrspiegels (Bürstenanpressdruck) wird mit dem Drehpotentiometer im Bedienfeld eingestellt.
→ Potentiometer solange nach rechts drehen bis die absenkenden Bürsten den richtigen Kehrspiegel (Bürstenanpressdruck) aufweisen.
→ Ist der Kehrspiegel zu groß, Potentiometer zurückdrehen.
9.7 Seitenbesen wechseln

→ 4 Schrauben lösen und Seitenbesen abnehmen.
→ Neuen Seitenbesen einsetzen und mit 4 Schrauben befestigen.
9.7.1 Seitendeck umbauen
→ Der Umbau zum Seitenschrubbdeck oder Seitenbesendeck muss durch den Kundendienst erfolgen, nach dem Umbau müssen Kehrspiegel und Reinigungsparameter neu eingestellt werden müssen.
9.8 Reinigung
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten Zündschlüssel abziehen!
→ Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
→ Zündschlüssel auf Stellung „STOP“ drehen und Zündschlüssel abziehen.
→ Feststellbremse betätigen.
9.8.1 Staubfilterpatronen reinigen / wechseln
△VORSICHT
Gesundheitsgefahr!
→ Bei Arbeiten an der Filteranlage Staubschutzmaske tragen. Sicherheitsvorschriften über den Umgang mit Feinstäuben beachten.
→ Augenschutz tragen!
ACHTUNG
Keine harten Gegenstände zur Reinigung verwenden! Die Staubfilterpatronen haben die Aufgabe den von der Saugturbine aufgesaugten Staub beim Kehren zu filtern und zurückzuhalten.
- Täglich während und nach der Reinigung, Staubfilter mit dem Schalter Filterabreinigung abreinigen (siehe Kapitel „Kehren | Staubfilter abreinigen“.
-Von Zeit zu Zeit Staubfilter ausbauen und reinigen. - Alle 1500 Betriebsstunden komplett austauschen!

1 Sauggebläsedeckel
2 G r i f f
3 Schraube
→ Schraube öffnen und Sauggebläsedeckel nach hinten kippen.

9.8.2 Flachfaltenfilter reinigen / wechseln

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1 2 3 49.8.3 Fahrzeug reinigen
1 Muttern (4x)
2 Schiene Filterabreinigung
3 Staubfilterpatronen (5x)
→ 4 Muttern abschrauben.
→ Schiene Filterabreinigung abnehmen.
→ 5 Staubfilter und 5 Dichtringe herausnehmen.
→ Staubfilter mit Druckluft von außen nach innen reinigen.
→ Beim Einbau darauf achten dass alle Dichtringe richtig in den Führungen sitzen.
ACHTUNG
Keine harten Gegenstände zur Reinigung verwenden! Der Flachfaltenfilter hat die Aufgabe das Sauggebläse der Nassreinigung zu schützen.
- Bei Bedarf Flachfaltenfilter ausbauen und reinigen.
- Alle 100 Betriebsstunden austauschen!
1 Verschluss
2 Verschlussband
3 Abdeckung Sauggebläse
4 Flachfaltenfilter
→ Verschluss und Verschlussband öffnen.
→ Abdeckung abnehmen.
→ Flachfaltenfilter herausnehmen.
→ Unter fließend Wasser mit weicher Bürste reinigen, vor dem Einsetzen trocknen lassen.
→ Beim Einbau darauf achten dass der Flachfaltenfilter richtig in der Führung sitzt.
Fahrzeug täglich nach Arbeitsende reinigen.
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
→ Staubschutzmaske und Schutzbrille tragen.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr!
→ Vorsicht bei der Reinigung mit Hochdruckreiniger!
Kühlerlamellen, Hydraulikschläuche und -ventile, Dichtungen, elektrische und elektronische Komponenten dürfen nicht mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden.
→ Beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger sind die jeweiligen Sicherheitsvorschriften zu beachten.
→ Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden.
→ Zum Schutz des Luftfilters, Fahrzeug nur bei ausgeschaltetem Motor waschen.
→ Gerät mit einem feuchten, in milder Waschlauge getränktem Lappen reinigen.
→ Motor auf Verschmutzung prüfen, bei Bedarf mit Bürste, Druckluft oder geringem Wasserdruck reinigen.
9.8.4 Schmutzwassertank reinigen

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1 2 3 4 4 5
1 Ablassschlauch Schmutzwasser
2 Schmutzwassertank
3 Signalgeber
Schaltet bei gefülltem Schmutzwassertank die Saugturbine ab
4 Verschluss
5 Deckel Schmutzwassertank
→ Schmutzwassertank nach Arbeitsende reinigen.
→ Vor der Reinigung, Schmutzwassertank entleeren, siehe Kapitel „Nassreinigung | Schmutzwassertank entleeren“.
1 Sicherungsstütze
2 Schmutzwassertank
3 Ablassschlauch Schmutzwasser
4 Reinigungsklappe
zum Reinigen öffnen
→ Zur gründlichen Reinigung, Reinigungsklappe öffnen.
→ Das Innern des Schmutzwassertanks mit einem Wasserschlauch ausspritzen.
→ Nach der Reinigung Funktion des Signalgebers prüfen.
9.8.5 Frischwassertank reinigen

1 Frischwassertank
2 Deckel Frischwassertank
3 Füllstandsanzeige
4 Ablassschlauch Frischwasser
→ Frischwassertank nach Arbeitsende mit klarem Wasser ausspülen.
→ Restliches Wasser mit dem Ablassschlauch entleeren.
9.8.6 Dichtlippen, Saugbalken und Sprühdüsen reinigen

→ Saugbalken und Saugschlauch reinigen.
→ Seitliche Dichtleisten reinigen.
→ Sprühdüsen von Seitenschrubdeck und Bürstenwalze reinigen.
9.8.7 Kehrgutbehälter reinigen

9.8.8 Wasserfilter reinigen

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1 2 39.8.9 Hydraulikölkühler und Motorkühler reinigen

Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
→ Bei angehobener Kippvorrichtung immer die Sicherungsstütze einsetzen und sichern.
→ Keinen Hochdruckreiniger oder Wasserstrahl zur Reinigung verwenden (Staubfilterpatronen)!
ACHTUNG
Nass gewordene Staubfilterpatronen vor dem Weiterarbeiten trocknen lassen!
1 Kehrgutbehälter
2 Klappe Kehrgutbehälter
3 Sicherungsstütze
→ Kehrgutbehälter innen mit Druckluft und Bürste reinigen.
→ Bei hartnäckiger Verschmutzung: Kehrgutbehälter innen mit Wasser und Bürste reinigen, Kehrgutbehälter im offenen Zustand austrocknen lassen.
1 Wasserfilter
2 Wasserfiltergehäuse
3 Absperrhahn (Stellung offen)
→ Absperrhahn schließen.
→ Wasserfiltergehäuse abschrauben.
→ Wasserfiltereinsatz herausnehmen und reinigen oder auswechseln.
→ Nach dem Einbau Absperrhahn wieder öffnen.
1 Wasserkühler
2 Hydraulikölkühler
Ein verschmutzter Kühler führt leicht zu Überhitzung, deshalb täglich:
→ Kühler und Kühlergitter auf Verschmutzung prüfen.
→ Verschmutzungen mit einer weichen Bürste, Druckluft (max. 5 bar) oder geringem Wasserdruck beseitigen.
9.9 Austauscharbeiten
9.9.1 Sicherungen

Die gebräuchlichen Sicherungen befinden sich rechts unter dem Lenkrad.
1 Deckel Sicherungskasten
2 Verschluss Sicherungsdeckel
3 Sicherungskasten
4 Sicherungen
→ Sicherungen prüfen, ggf. durch neue Sicherung des gleichen Wertes ersetzen.
| A | Sicherungskasten 1 | |
| 1 | Sensor Tachometer + Diagnose 5 A | |
| 2 | Bremslicht 7.5 A | |
| 3 | Rundumleuchte 10 A | |
| 4 | Instrumente, Schalter 3 A | |
| 5 | Heizung 10 A | |
| 6 | AbblendlichtTimer Anhebung Bürstenwalze | 15 A |
| 7 | Optional 15 A | |
| 8 | Motorstopp 15 A |
| B | Sicherungskasten 2 | |
| 1 | Standlicht | 3 A |
| 2 | Abblendlicht | 3 A |
| 3 | Warnblinkanlage | 15 A |
| 4 | Warnblinkanlage | 10 A |
| 5 | WarnblinkanlageHupe | 7.5 A |
| 6 | Warnblinkanlage | 10 A |
| 7 | Magnetventil Kehrgutbehälter | 5 A |
| 8 | Instrumente, Schalter 10 A |
9.10 Zubehör
Ersatzteile und Zubehör erhalten Sie bei ihrem Händler oder bei ihrer KÄRCHER-Niederlassung.
| Benennung Bestell-Nr. Bemerkung | ||
| Walzenbürste, Standard | 6.680-368.0 | Zur allgemeinen Reinigung (im Lieferumfang mit dem Gerät) |
| Walzenbürste, hart 6.680-369.0 | Für hartnäckige Verschmutzungen und Grundreinigung (nur für har-te Oberflächen) | |
| Bürste Seitenschrubbdeck 6.680-338.0 Zur allgemeinen Reinigung | ||
| Bürste Seitenschrubbdeck, hart | 6.680-339.0 Für hartnäckige Verschmutzungen und Grundreinigung (nur für har-te Oberflächen) | |
| Seitenbesen 6.680-335.0 Zur allgemeinen Reinigung | ||
| Seitenbesen hart | 6.680-336.0 | Für hartnäckige Verschmutzungen und Grundreinigung (nur für har-te Oberflächen) |
| Abstreiflippe Saugbalken, Gummi | 6.680-372.0 | Zur allgemeinen Reinigung (im Lieferumfang mit dem Gerät) |
| Abstreiflippe Saugbalken, Polyurethan | 6.680-373.0 Ölresistent | |
| Rad 6.680-410.0 Standardzubehör | ||
| Rad, Super Traktion | 6.680-377.0 | Für rutschige Oberflächen und steile Anstiege |
| Spritzschutz Seiten-schrubbdeck | 6.680-371.0 | |
| Staubgummi, Hauptbürste hinten | 6.680-362.0 | |
| Spritzschutz Gummi, Haupt-bürste | 6.680-220.0 Standardzubehör | |
| Spritzschutz Polyurethan, Hauptbürste | 6.680-370.0 Ölresistent | |
| Staubschutz Gummi seitlich | 6.680-278.0 | |
| Staubschutz Dichtung seitlich | 6.680-276.0 | |
| Staubschutz Gummi seitlich | 6.680-361.0 | |
| Staufilterpatrone, Polyurethan | 6.680-374.0 Gerät benötigt 5 Stück | |
| Flachfaltenfilter, Polyurethan | 6.680-534.0 Für Schmutzwassertank | |
10 Störungshilfe
10.1 Störungen mit Anzeige
| Anzeige Ursache Behebung Durch wen | |||
| Warnleuchte Motortemperatur leuchtet | Motor überhitzt Motordrehzahl auf Leerlauf stellen. Bediener | ||
| Kühler reinigen (siehe Kapitel „Pflege und Wartung). | |||
| Stand der Kühflüssigkeit im Motor prüfen. | |||
| Warnleuchte Hydrauliköltemperatur leuchtet | Hydrauliköltemperatur zu hoch. | Motor im Standgas betreiben bis die Warn-leuchte erlischt. | Bediener |
| Kühler reinigen (siehe Kapitel „Pflege und Wartung). | |||
| Hydraulikölstand prüfen. | |||
| Warnleuchte Batterie leuchtet | Batterie wird nicht geladen | Kundendienst aufsuchen. Bediener | |
10.2 Störungen ohne Anzeige
| Störung Behebung | |
| Fahrzeug lässt sich nicht star-ten | Auf dem Fahrersitz Platz nehmen. |
| Batterie laden oder auswechseln | |
| Dieselmotor: Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüftenGasmotor: Absperrhahn der Gasflasche öffnen, leere Gasflasche tauschen | |
| Defekte Sicherung austauschen. | |
| Dieselmotor: Kraftstofffilter reinigen oder auswechselnGasmotor: Einbaulage der Gasflasche überprüfen, Anschluss muss nach unten zeigen | |
| Kraftstoff-Leitungssystem auf Dichtheit überprüfen. | |
| Autorisierten Kundendienst benachrichtigen | |
| Motor läuft unregelmäßig Luftfil-ter reinigen oder auswechseln | |
| Motor läuft, aber Fahrzeug fährt nur langsam oder gar nicht | Hydraulikölstand prüfen. |
| Feststellbremse lösen | |
| Schraube für Freilauf (Hydraulikpumpe) schließen | |
| Motordrehzahl erhöhen | |
| Absperrhahn am Hydraulikfilter öffnen bzw. verstopften Hydraulikfilter auswechseln | |
| Autorisierten Kundendienst benachrichtigen | |
| Fahrzeug bewegt sich trotz Fahrpedal-Neutralstellung | Einstellung des Fahrpedals vom Kundendienst überprüfen lassen. |
| Kehrgutbehälter hebt oder senkt sich nicht | Hydraulikölstand prüfen. |
| Überprüfen ob die Klappe vom Kehrgutbehälter geschlossen ist | |
| Absperrhahn am Hydraulikfilter öffnen bzw. verstopften Hydraulikfilter auswechseln | |
| Motordrehzahl erhöhen | |
| Kehrgutbehälter zu voll/schwer | |
| Autorisierten Kundendienst benachrichtigen | |
| Hoher Verschleiß der Bürsten Bürstenanpressdruck verringern. | |
| Bürsten drehen sich nicht oder langsam | Hydraulikölstand prüfen. |
| Absperrhahn am Hydraulikfilter öffnen bzw. verstopften Hydraulikfilter auswechseln | |
| Motordrehzahl erhöhen | |
| Schnüre und Bänder entfernen | |
| Autorisierten Kundendienst benachrichtigen | |
| Nassreinigung: Reinigungsergebnis ungenügend | Motordrehzahl richtig einstellen |
| Bürstenanpressdruck erhöhen. | |
| Arbeitsgeschwindigkeit reduzieren. | |
| Sauggebläse einschalten. | |
| Frischwassertank auffüllen. | |
| Wasserzudosierung überprüfen | |
| Schnüre und Bänder entfernen | |
| Bürsten abgenutzt, auswechseln | |
| Abstreiflippen reinigen/einstellen/auswechseln | |
| Saugkanal reinigen | |
| Nassreinigung: Reinigungsflüssigkeit auf Reinigungsfläche | Abgenutzte Saugbalkendichtungen erneuern |
| Sauggebläse einschalten. | |
| Schmutzwassertank leeren, Saugturbine wurde durch Signalgeber abgeschaltet | |
| Saugbalken reinigen | |
| Abstreiflippen reinigen/einstellen/auswechseln | |
| Saugkanal reinigen | |
| Verschmutzen Flachfaltenfilter reinigen/auswechseln | |
| Saugbalken richtig einstellen | |
| Nassreinigung: Keine Reinigungsflüssigkeit | Leitungen und Sprühdüsen reinigen |
| Frischwassertank auffüllen. | |
| Wasserpumpe einschalten | |
| Wasserzudosierungen öffnen | |
| Wasserfilter reinigen. | |
| Kehren: Reinigungsergebnis ungenügend | Motordrehzahl erhöhen |
| Bürstenanpressdruck erhöhen. | |
| Vollen Kehrgutbehälter leeren | |
| Klappe Kehrgutbehälter öffnen | |
| Arbeitsgeschwindigkeit reduzieren. | |
| Bürsten abgenutzt, auswechseln | |
| Verschmutzte Staubfilter mit Filterabreinigung abreinigen. | |
| Staubfilter verschmutzt oder defekt, reinigen bzw. austauschen | |
| Schnüre und Bänder entfernen | |
| Abstreiflippen reinigen/einstellen/auswechseln | |
| Autorisierten Kundendienst benachrichtigen | |
| Kehren: Staub und Schmutz kommt aus Kehrgutbehälter | Vollen Kehrgutbehälter leeren |
| Sauggebläse einschalten. | |
| Klappe Kehrgutbehälter schließen | |
| Defekte Dichtung an Klappe vom Kehrgutbehälter austauschen | |
| Bürste oder Saugbalken senkt/hebt sich nicht | Autorisierten Kundendienst benachrichtigen |
11 Technische Daten
| B 300 RID: Dieselmotor | B 300 RILPG: Gasmotor | ||
| Gerätedaten | |||
| Länge x Breite x Höhe mm 2490 x 1570 x 1860 2490 x 1570 x 1860 | |||
| Höhe mit Fahrerschutzdach klein mm 2020 2020 | |||
| Höhe mit Fahrerschutzdach groß mm 2120 2120 | |||
| Leergewicht (Transportgewicht) kg 1750 1775 | |||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2635 2635 | |||
| Fahrgeschwindigkeit, vorwärts km/h max. 12 max. 12 | |||
| Fahrgeschwindigkeit, rückwärts | km/h | max. 5 | max. 5 |
| Maximale Arbeitsgeschwindigkeit | km/h | 10,7 | 10,7 |
| Einsatzdauer bei vollem Tank | h | 5 | 5 |
| Steigfähigkeit (max.) | % | 12 | 12 |
| Wendekreis | mm 3150 | 3150 | |
| Theoretische Flächenleistung | mm | 16.550 | 16.550 |
| Arbeitsbreite ohne Seitendeck | mm 1045 | 1045 | |
| Arbeitsbreite mit Seitendeck | mm | 1350 (1400) | 1350 (1400) |
| Arbeitsbreite mit 2 Seitendecks (optional) | mm | 1655 (1755) | 1655 (1755) |
| Arbeitsbreite Saugbalken | mm 1440 | 1440 | |
| Volumen Schmutzwassertank | l | 270 | 270 |
| Volumen Frischwassertank | l | 271 | 271 |
| Volumen Kehrgutbehälter | l | 180 | 180 |
| Max. Entladehöhe | mm 1560 | 1560 | |
| Bürsten (Nassreinigung) | |||
| Bürstenwalze-Durchmesser | mm | 300 | 300 |
| Bürstenwalze-Breite | mm 1045 | 1045 | |
| Seitenbürste-Durchmesser | mm | 410 | 410 |
| Bürsten (Kehren) | |||
| Kehrwalze-Durchmesser | mm | 300 | 300 |
| Kehrwalze-Breite | mm 1045 | 1045 | |
| Seitenbesen-Durchmesser | mm | 600 | 600 |
| Motor | |||
| Typ | -- | Kubota V1505 (E4B) | Kubota WG1605-L-E3 |
| Bauart | -- | 4-Zylinder-Viertakt-Die-selmotor | 4-Zylinder Viertakt-Gasmotor |
| CO2Emission gemäß Messverfahren der EU-Verordnung 2016/1628 (Stufe V) | g/kWh | 1018,0 | 1030,6 |
| Kühlart | -- | Wasserkühlung | Wasserkühlung |
| Hubraum | cm3 | 1498 1537 | |
| Motorleistung | kW/PS | 18,5/24,82300 1/min | 36/482550 1/min |
| Elektrische Anlage | |||
| Batterie | V, Ah | 12, 80 Ah | 12, 80 Ah |
| Betriebsstoffe | |||
| Kraftstoffart | Diesel | LPG Zugelassen sind Flüssiggasgemische aus Propan und Butan. Der Propananteil muss mindestens 90% be-tragen. | |
| Inhalt Kraftstofftank | l | 30 | --- |
| Gasflasche | --- 11 kg bzw. | 20 Liter (Wechselflasche) | |
| Motoröl-Typ >25 °C SAE30, SAE10W-30, | SAE15W-40 | SAE30, SAE10W-30, SAE15W-40 | |
| 0 - 25 °C | SAE20, SAE10W-30 SAE20, SAE10W-30 | ||
| < 0 °C SAE | SAE10, SAE10W-30 SAE10, | SAE10W-30 | |
| Motoröl-Menge I 6 6 | |||
| Kühlmittel (SAE J814C) -- Stilmoil Antifrost Stilmoil Antifrost | |||
| Hydrauliköl nach DIN 51524, Teil 3 Agip Rotra ATF Agip Rotra ATF | |||
| Hydrauliköl-Menge I 30 30 | |||
| Schmierfette | |||
| Für manuell abzuschmierende Schmierstellen | -- | Mehrzweckfett | Mehrzweckfett |
| Bereifung | |||
| Vorderreifen | 1x | ø 452 mm (marangoni) | ø 452 mm (marangoni) |
| Hinterreifen | 2x | ø 457 mm (marangoni) | ø 457 mm (marangoni) |
| GeräuschemissionErmittelte Werte gemäß EN ISO 3744 | |||
| Schalldruckpegel L_pA | dB(A) | 92 87 | |
| Unsicherheit K_pA | dB(A) | 2 2 | |
| Schallleistungspegel L_WA | dB(A) | 103 | 104 |
| Unsicherheit K_WA | dB(A) | 3 3 | |
| GerätevibrationenErmittelte Werte gemäß EN 60335-2-72 | |||
| Hand-Arm Vibrationswert | m/s^2 | 0,43 | 0,91 |
| Unsicherheit K (Hand-Arm Vibration) | m/s^2 | 0,06 | 0,13 |
| Körper Vibrationswert | m/s^2 | 0,97 | 1,2 |
| Unsicherheit K (Körper Vibration) | m/s^2 | 0,11 | 0,13 |
| Beine Vibrationswert | m/s^2 | 0,84 | 1,1 |
| Unsicherheit K (Beine Vibration) | m/s^2 | 0,09 | 0,12 |
12 EU-Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Produkt: Scheuersaugmaschine
Typ: 2.004-xxx
Einschlägige EU-Richtlinien
2006/42/EG (+2009/127/EG)
2014/30/EU
2000/14/EG
2014/53/EU (TCU)
Angewandte harmonisierte Normen
EN 60335-1
EN 60335-2-72
EN 62233: 2008
EN 55012: 2007 + A1: 2009
EN 61000-6-2: 2005
EN 50581
(TCU)
EN 300 328 V2.1.1
EN 300 440 V2.1.1
EN 301 511 V12.5.1
EN 60950-1
Schallleistungspegel dB(A)
B 300 R I LPG
Gemessen: 104
Garantiert: 107
B 300 R I Diesel
Gemessen: 103
Garantiert: 106
Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Voll-macht des Vorstands.

H. Jenner
Dokumentationsbevollmächtigter:
S. Reiser
Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Straße 28-40
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Alfred-Kärcher-Straße 28-40
www.kaercher.de/REACH
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11 Technische gegevens NL 38
www.kaercher.de/REACH
Leeggewicht (transportgewicht) 1750 kg
5.5.1 Vorstbescherming

Leeggewicht (transportgewicht) 1750 kg
3 Vulopening hydraulische olie
3 Stoffilterpatronen (5x)
11 Technische gegevens
Alfred-Kärcher-Straße 28-40
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www.kaercher.de/REACH
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Alfred-Kärcher-Straße 28-40















