STIGA Estate 5092 HW - Traktor

Estate 5092 HW - Traktor STIGA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Estate 5092 HW STIGA

DE Aufsitzmäher (Rasenmäher mit Fahrersitz mit sitzendem Benutzer) GEBRAUCHSANWEISUNG ACHTUNG: Vor Inbetriebnahme des Gerätes die Bedienungsanleitung aufmerksam lesen.

DEUTSCH - Übersetzung der Originalbetriebsanleitung ...... DE

Für den Motor und die Batterie wird auf die entsprechenden Bedienungsanleitungen verwiesen.

INHALT

1.SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ...... 1
2. DIE MASCHINE KENNENLERNEN ..... 5
3. AUSPACKEN UND ZUSAMMENBAU ..... 7
4.BEDIENUNGSEINRICHTUNGEN UND KONTROLLINSTRUMENTE 8
5.GEBRAUCHSANLEITUNG 10
5.1 Empfehlungen für die Sicherheit .....
5.2 Kriterien für das Auslösen der Sicherheitseinrichtungen 10
5.3 Vorbereitungen vor Arbeitsbeginn ... 11
5.4 Gebrauch der Maschine 12
5.5 Betrieb an Hängen 15
5.6 Einige Tipps für einen schönen Rasen 15
6. WARTUNG 16
6.1 Empfehlungen für die Sicherheit .....
6.2 Ordentliche Wartung 16
6.3 Eingriffe an der Maschine ....
7.ANLEITUNGZURSTÖRUNGSSUCHE .. 19
8. ANBAUGERÄTE 21

WIE IST DAS HANDBUCH ZU LESEN

Abschnitte mit besonders wichtigen Informationen zur Sicherheit und zum Betrieb sind im Text des Handbuchs nach folgenden Kriterien unterschiedlich hervorgehoben:

HINWEIS oder WICHTIG

Liefert erläuternde Hinweise oder andere Angaben über bereits an früherer Stelle gemachte Aussagen, in der Absicht, die Maschine nicht zu beschädigen bzw. Schäden zu vermeiden.

ACHTUNG! Im Falle der Nichtbeachtung besteht die Möglichkeit, sich selbst oder Dritte zu verletzen.

GEFAHR! Im Falle der Nichtbeachtung besteht die Möglichkeit, sich selbst oder Dritte schwer zu verletzen, mit Todesgefahr.

Im Handbuch sind verschiedene Ausführungen der Maschine beschrieben, die sich voneinander unterscheiden können, hauptsächlich durch:

- Antriebstyp: Mit mechanischem Getriebe oder mit stufenloser hydrostatischer Drehzah-

leinstellung. Die Modelle mit hydrostatischem Antrieb sind an der Aufschrift „HYDRO“ erkennbar, die auf dem Typenschild angebracht ist (siehe 2.2);

  • Bau- oder Zubehörteile, die in den verschiedenen Absatzgebieten nicht immer zur Verfügung stehen;
  • Besondere Ausrüstungen.

Das Symbol „hebt jeden Unterschied im Gebrauch hervor und wird gefolgt von der Angabe der Ausführung, auf die es sich bezieht.

10

HINWEIS Alle Angaben wie „vorne“, „hinten“, „rechts“ und „links“ beziehen sich auf den Bediener in sitzender Position (Abb. 1.1).

WICHTIG Für alle anderen Vorgänge, die sich auf Gebrauch und Wartung des Motors und der Batterie beziehen und die nicht in diesem Handbuch beschrieben sind, sind die den Motor und die Batterie betreffenden speziellen Bedienungsanleitungen zu Rate zu ziehen, die Bestandteil der mitgelieferten Dokumentation sind.

1. SICHERHEITSVORSCHRIFTEN zur strengsten Beachtung

A) ALLGEMEINE HINWEISE

1) ACHTUNG! Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme diese Gebrauchsanweisungen aufmerksam durch. Machen Sie sich mit den Bedienungsteilen und dem richtigen Gebrauch der Maschine vertraut. Lernen Sie, den Motor schnell abzustellen. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und der Anweisungen kann zu Unfällen bzw. schweren Verletzungen führen. Bewahren Sie alle Hinweise und die Anweisungen für zukünftiges Nachschlagen auf.
2) Erlauben Sie niemals Kindern oder Personen, die nicht über die erforderlichen Kenntnisse dieser Gebrauchsanweisung verfügen, die Maschine zu benutzen. Örtliche Bestimmungen können das Mindestalter des Benutzers festlegen.
3) Benutzen Sie die Maschine niemals, wenn sich Personen, besonders Kinder, oder Tiere in ihrer Nähe aufhalten.
4) Die Maschine niemals verwenden, wenn der Benutzer müde ist oder sich nicht wohl fühlt, oder wenn er Arzneimittel oder Drogen, Alkohol oder andere Stoffe zu sich genommen hat, die seine Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
5) Beachten Sie, dass der Benutzer für Unfälle

und Schäden verantwortlich ist, die anderen Personen oder deren Eigentum widerfahren können. Es gehört zum Verantwortungsbereich des Benutzers, potenzielle Risiken des Geländes, auf dem gearbeitet wird, einzuschätzen. Außerdem muss er alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen für seine eigene Sicherheit und die der andern ergreifen, insbesondere an Hängen, auf unebenem, rutschigem oder nicht festem Gelände.

6) Falls die Maschine an andere übergeben oder überlassen wird, muss sichergestellt werden, dass der Benutzer die Gebrauchsanweisungen in diesem Handbuch liest.
7) Keine Kinder oder andere Mitfahrer auf der Maschine befördern, denn sie könnten herunterfallen und sich schwer verletzen oder die sichere Fahrt beeinträchtigen.
8) Der Benutzer der Maschine muss die Anweisungen zu deren Führung strengstens beachten, insbesondere:

  • Sich während der Arbeit nicht ablenken lassen und die notwendige Konzentration beibehalten;
  • Daran denken, dass die Kontrolle über eine Maschine, die auf einem Hang abgleitet, nicht durch Bremsen wiedererlangt werden kann. Die wesentlichen Gründe für den Verlust der Kontrolle sind:

• Mangelnde Bodenhaftung der Räder;
• Zu schnelles Fahren;

• Unangemessenes Bremsen;
• Die Maschine ist für den Einsatz nicht geeignet;
- Mangelnde Kenntnisse über Wirkungen, die von den Bodenverhältnissen herrühren können, insbesondere am Hang;
• Falsche Verwendung als Zugfahrzeug.

9) Die Maschine verfügt über eine Reihe von Mikroschaltern und Sicherheitsvorrichtungen, die nie verändert oder entfernt werden dürfen, was den Verfall der Garantie und die Ablehnung jeder Haftung durch den Hersteller zur Folge hätte. Bevor Sie die Maschine benutzen, kontrollieren Sie immer, dass die Sicherheitsvorrichtungen funktionieren.

B) VORBEREITENDE MASSNAHMEN

1) Bei Benutzung der Maschine immer geschlossenes, rutschfestes Schuhwerk und lange Hosen tragen. Mähen Sie nicht barfüßig oder mit leichten Sandalen bekleidet. Tragen Sie keine Ketten, Armbänder Kleidung mit flatternden Teilen oder Bändern und keine Krawatten. Binden Sie langes Haar zusammen. Tragen Sie immer einen Gehörschutz.
2) Überprüfen Sie sorgfältig das ganze Gelände, auf dem die Maschine eingesetzt wird, und entfernen Sie alle Gegenstände, die von der

Maschine weggeschleudert werden oder das Schneidwerkzeug und den Motor beschädigen könnten (Steine, Äste, Eisendrähte, Knochen usw.).

3) ACHTUNG: GEFAHR! Benzin ist hochgradig entflammbar.

  • Den Kraftstoff in geeigneten Behältern aufbewahren;
  • Tanken Sie nur im Freien und benutzen Sie einen Trichter. Während des Tankens und immer wenn Sie Benzin handhaben nicht rauchen;
  • Benzin ist vor dem Starten des Motors einzufüllen. Während der Motor läuft oder bei heißer Maschine darf der Tankverschluss nicht geöffnet bzw. Benzin nachgefüllt werden;
  • Falls Benzin übergelaufen ist, darf kein Versuch unternommen werden, den Motor zu starten. Stattdessen ist die Maschine von der benzinverschmutzten Fläche zu entfernen. Bis das Benzin vollständig verdampft ist und die Benzindämpfe verflüchtigt sind, vermeiden Sie alles, was einen Brand verursachen könnte;
  • Tankverschluss und Verschluss des Benzinbehälters müssen immer gut zugeschraubt sein.
    4) Beschädigte Schalldämpfer auswechseln.
    5) Vor dem Gebrauch die ganze Maschine gründlich überprüfen, insbesondere: Eine Sichtkontrolle des Schneidwerkzeugs durchführen und kontrollieren, ob die Schrauben oder das Schneidwerkzeug abgenutzt oder beschädigt sind. Sind Schneidwerkzeug und Schrauben abgenutzt oder beschädigt, müssen diese en bloc ausgetauscht werden, damit die Auswuchtung erhalten bleibt. Eventuelle Reparaturen müssen bei einem Fachbetrieb ausgeführt werden.
    6) Regelmäßig den Zustand der Batterie überprüfen. Im Falle von Beschädigungen an ihrer Hülle, am Deckel oder an den Klemmen muss sie ersetzt werden.
    7) Bevor man mit der Arbeit beginnt, immer die Schutzeinrichtungen an der Auswurföffnung montieren (Grasfangeinrichtung, seitlicher Auswurfschutz oder hinterer Auswurfschutz).

C) HANDHABUNG

1) Der Motor darf nicht in geschlossenen Räumen laufen, in denen sich gefährliche Kohlenmonoxid-Gase ansammeln können. Das Anlassen hat im Freien oder an einem gut belüfteten Ort zu erfolgen. Immer daran denken, dass die Abgase giftig sind.
2) Nur bei Tageslicht oder bei guter künstlicher Beleuchtung und mit guten Sichtverhältnissen arbeiten. Personen, Kinder und Tiere vom Arbeitsbereich fern halten.

3) Vermeiden Sie, wenn möglich, nasses Gras zu mähen. Vermeiden Sie es, bei Regen und möglichem Gewitter zu arbeiten. Die Maschine nicht bei schlechtem Wetter verwenden, vor allem wenn Blitzgefahr besteht.
4) Vor dem Starten des Motors, die Schneidvorrichtung oder die Zapfwelle ausschalten und das Getriebe in den „Leerlauf“ stellen.
5) Geben Sie besonders Acht, wenn Sie sich Hindernissen annähern, die die Sicht behindert könnten.
6) Die Feststellbremse anziehen, wenn man die Maschine parkt.
7) Die Maschine darf nicht an Steigungen von mehr als 10° (17%) verwendet werden, unabhängig von der Arbeitsrichtung.
8) Beachten Sie, dass es keinen „sicheren“ Hang gibt. Das Fahren auf Rasen in Hanglagen erfordert besondere Aufmerksamkeit. Um zu vermeiden, dass die Maschine kippt oder man die Kontrolle verliert:

- Bei Bergauf- oder Bergabfahrten nicht ruckartig anhalten oder anfahren;

- Das Getriebe sanft einkuppeln und den Gang stets eingelegt lassen, besonders bei Bergabfahrten;

– Die Geschwindigkeit ist an Hängen und in en-gen Kurven zu vermindern;

- Auf Erhebungen, Vertiefungen und unsichtbare Gefahren achten;

- Niemals quer zum Hang mähen. An Hängen muss in Richtung des Gefälles aufwärts/ abwärts und nicht quer gefahren werden. Bei Richtungswechsel ist sehr darauf zu achten, dass die hangaufwärts gerichteten Räder nicht auf Hindernisse stoßen (Steine, Äste, Wurzeln usw.), die ein seitliches Abrutschen, Umstürzen oder den Verlust der Kontrolle über die Maschine verursachen könnten.

9) Vor jedem Richtungswechsel am Hang ist die Geschwindigkeit zu vermindern und, wenn man die Maschine abstellt und unbewacht lässt, ist immer die Feststellbremse anzuziehen.

10) In der Nähe von abschüssigen Stellen, Gräben oder Dämmen besonders vorsichtig sein. Die Maschine kann umstürzen, wenn ein Rad über einen Rand hinaus geht oder wenn der Rand abrutscht.

11) Besonders vorsichtig sein, wenn man im Rückwärtsgang fährt und arbeitet. Schauen Sie hinter sich, bevor Sie in den Rückwärtsgang schalten und während Sie zurücksetzen, um sicherzustellen, dass keine Hindernisse vorhanden sind.

12) Seien Sie vorsichtig beim Ziehen von Lasten oder wenn Sie schwere Ausrüstungen verwenden:

- Für die Zugstangen nur zugelassene Anhängevorrichtungen benutzen;

– Lasten auf diejenigen beschränken, die leicht

zu kontrollieren sind;

  • Nicht ruckartig lenken. Vorsicht beim Rückwärtsfahren;
  • Sofern im Handbuch empfohlen, Gegengewichte oder Gewichte an den Rädern benutzen.

13) Schalten Sie das Schneidwerkzeug oder die Zapfwelle aus und stellen Sie die Schneidwerkzeugbaugruppe in die höchste Position, wenn der Mäher über andere Flächen als Gras transportiert wird und wenn Sie den Rasenmäher zur Mähfläche hin- und wieder abtransportieren.

14) Wenn Sie die Maschine in der Nähe der Straße verwenden, achten Sie auf den Verkehr.

15) ACHTUNG! Die Maschine ist zum Fahren auf öffentlichen Straßen nicht zugelassen. Ihr Einsatz (im Sinne der Straßenverkehrsordnung) darf ausschließlich auf privatem Gelände erfolgen, das dem öffentlichen Verkehr nicht zugänglich ist.

16) Verwenden Sie die Maschine nie mit beschädigten Schutzeinrichtungen oder ohne die Grasfangeinrichtung, den seitlichen oder den hinteren Auswurfschutz.

17) Bringen Sie niemals Hände oder Füße in die Nähe von sich drehenden Teilen. Halten Sie sich immer entfernt von der Auswurföffnung.

18) Lassen Sie die Maschine nicht mit laufen- dem Motor im hohen Gras stehen, um Brandgefahr zu vermeiden.

19) Wenn Sie das Zubehör verwenden, richten Sie den Auswurf nie gegen Personen.

20) Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller der Maschine genehmigte Zubehörteile.

21) Die Maschine nicht verwenden, wenn das Zubehör/die Werkzeuge nicht in den vorgesehenen Punkten installiert sind.

22) Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Grasfangeinrichtungen und Anbauteile verwenden, die die Stabilität der Maschine beeinträchtigen können, vor allem an Hängen.

23) Ändern Sie nicht die Grundeinstellung des Motors und lassen Sie ihn nicht überdrehen.

24) Die Komponenten des Motors, die sich während des Gebrauchs erhitzen nicht berühren. Es besteht Verbrennungsgefahr.

25) Das Schneidwerkzeug oder die Zapfwelle ausschalten, in den Leerlauf gehen und die Feststellbremse ziehen, den Motor anhalten und den Schlüssel abziehen (sicherstellen, dass alle beweglichen Teile vollkommen stillstehen):

- Wenn Sie die Maschine unbewacht lassen, oder die Fahrerposition verlassen;

- Bevor Sie Verstopfungen beseitigen oder den Auswurfkanal reinigen;

- Bevor Sie die Maschine überprüfen, reinigen oder Arbeiten an ihr durchführen;

- Nachdem ein Fremdkörper getroffen wurde. Prüfen Sie, ob Schäden an der Maschine entstanden sind, und führen Sie die erforder-

lichen Reparaturen aus, bevor Sie die Maschine wieder benutzen.

26) Das Schneidwerkzeug oder die Zapfwelle ausschalten und den Motor anhalten (sicherstellen, dass alle beweglichen Teile vollkommen stillstehen):

– Bevor Sie nachtanken;
- Jedes Mal, wenn die Grasfangeinrichtung abgenommen oder wieder montiert wird;
- Jedes Mal, wenn der seitliche Auswurfdeflektor abgenommen oder wieder montiert wird.
- Bevor man die Schnitthöhe einstellt, falls dies nicht vom Fahrersitz aus erfolgen kann.

27) Das Schneidwerkzeug oder die Zapfwelle während des Transports und immer wenn sie nicht verwendet werden ausschalten.

28) Bevor Sie den Motor abstellen, nehmen Sie das Gas zurück. Nach Ende der Arbeit, schließen Sie die Benzinzufuhr, indem Sie die Anweisungen im Handbuch befolgen.

29) Auf die Schneidwerkzeugbaugruppe mit mehr als einem Schneidwerkzeug acht geben, da ein sich drehendes Schneidwerkzeug die Rotation der anderen bewirken kann.

30) ACHTUNG – Im Fall von Brüchen oder Unfällen während der Arbeit, sofort den Motor abstellen und die Maschine entfernen, damit sie keine weiteren Schäden anrichtet. Wenn bei einem Unfall man selbst oder Dritte verletzt werden, unverzüglich die der Situation angemessene erste Hilfe leisten und zur notwendigen Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen. Entfernen Sie sorgfältig alle eventuellen Rückstände, die – falls sie unbeaufsichtigt bleiben – Schäden oder Verletzungen an Personen oder Tieren verursachen könnten.

31) ACHTUNG – Die in dieser Anleitung angegebenen Geräusch- und Vibrationspegel sind Höchstwerte beim Betrieb der Maschine. Der Einsatz eines nicht ausgewuchteten Schneidwerkzeugs, die zu hohe Fahrgeschwindigkeit und die fehlende Wartung wirken sich signifikant auf die Geräuschemissionen und die Vibrationen aus. Demzufolge müssen vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, um mögliche Schäden durch zu hohen Lärm und Belastungen durch Vibrationen zu vermeiden; die Maschine warten, Gehörschutz tragen, während der Arbeit Pausen einlegen.

D) WARTUNG UND LAGERUNG

1) ACHTUNG! – Vor jedem Eingriff zur Reinigung oder Wartung den Schlüssel abziehen und die entsprechenden Anweisungen lesen. In allen Situationen, die Gefahren für die Hände mit sich bringen, geeignete Kleidung und Arbeitshandschuhe tragen.
2) ACHTUNG! – Die Maschine niemals mit abgenutzten oder beschädigten Teilen verwen-

den. Die schadhaften oder verschlissenen Teile sind zu ersetzen und dürfen niemals repariert werden. Nur Original-Ersatzteile verwenden: Die Verwendung von nicht Original-Ersatzteilen und/oder nicht korrekt montierten Ersatzteilen beeinträchtigt die Sicherheit der Maschine, kann Unfälle und Verletzungen an Personen verursachen und befreit den Hersteller von jeder Verpflichtung und Haftung.

3) Alle Einstell- und Wartungsarbeiten, die nicht in diesem Handbuch beschrieben sind, müssen von Ihrem Händler oder einem Fachbetrieb ausgeführt werden, die über das Wissen und die erforderlichen Werkzeuge für eine korrekte Arbeitsausführung verfügen, um das ursprüngliche Sicherheitsniveau der Maschine beizubehalten. Eingriffe, die nicht von einer Fachstelle oder von unqualifiziertem Personal ausgeführt werden, haben grundsätzlich den Verfall der Garantie und jeglicher Haftung oder Verantwortung des Herstellers zur Folge.

4) Nach jedem Gebrauch den Schlüssel abziehen und die Maschine auf eventuelle Schäden überprüfen.

5) Sorgen Sie dafür, dass alle Muttern und Schrauben fest angezogen sind, um sicher zu sein, dass die Maschine immer unter guten Bedingungen arbeitet. Eine regelmäßige Wartung ist unerlässlich für die Sicherheit und die Erhaltung der Leistungsfähigkeit.

6) Kontrollieren Sie regelmäßig, dass die Schrauben des Schneidwerkzeugs fest angezogen sind.

7) Arbeitshandschuhe tragen, um die Schneidwerkzeuge zu handhaben, sie abzunehmen oder wieder zu montieren.

8) Beim Schärfen der Schneidwerkzeuge ist auf deren Auswuchtung zu achten. Alle Arbeiten, die Schneidwerkzeuge betreffen (Ausbau, Schärfen, Auswuchten, Einbau und/oder Auswechseln), sind aufwändige Arbeiten, die außer der Verwendung spezieller Werkzeuge auch ein bestimmtes Fachkönnen erfordern. Aus Sicherheitsgründen müssen diese Arbeiten daher immer in einem Fachbetrieb ausgeführt werden.

9) Regelmäßig die Funktion der Bremsen kontrollieren. Die Wartung der Bremsen ist wichtig. Falls erforderlich müssen sie repariert werden.

10) Prüfen Sie regelmäßig den seitlichen bzw. den hinteren Auswurfschutz, die Grasfangeinrichtung und das Ansauggitter. Falls sie beschädigt sind, müssen sie ersetzt werden.

11) Beschädigte Warn- und Hinweisschilder müssen ausgewechselt werden.

12) Wenn Sie die Maschine parken oder unbewacht lassen, senken Sie die Schneidwerkzeugbaugruppe ab.

13) Stellen Sie die Maschine an einem für Kinder unzugänglichen Platz ab.

14) Bewahren Sie die Maschine mit Benzin im

Tank niemals in einem Raum auf, in dem Benzindämpfe mit offenem Feuer, einer Hitzequelle oder Funken in Berührung kommen könnten.

15) Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie die Maschine in einem Raum abstellen.
16) Um Brandgefahr zu vermeiden, halten Sie Motor und Auspufftopf, den Platz für die Batterie sowie den Platz, an dem Benzinkanister gelagert werden, frei von Gras, Blättern oder aus-tretendem Fett. Die Grasfangeinrichtung leeren und keine Behälter mit gemähtem Gras in einem geschlossenen Raum aufbewahren.
17) Um Brandgefahr zu vermeiden, kontrollieren Sie regelmäßig, dass keine Öl- und/oder Kraftstoffverluste auftreten.
18) Falls der Tank zu entleeren ist, muss dies im Freien und bei kaltem Motor erfolgen.
19) Lassen Sie die Schlüssel nie eingesteckt oder in Reichweite von Kindern oder nicht befähigten Personen. Vor Beginn aller Wartungseingriffe immer den Zündschlüssel abziehen.

E) TRANSPORT

1) ACHTUNG! - Wenn die Maschine auf einem Lastwagen oder Anhänger transportiert werden soll, müssen Auffahrrampen von geeigneter Tragkraft, Breite und Länge verwendet werden. Die Maschine darf ausschließlich mit ausgeschaltetem Motor, ohne Fahrer und indem sie von einer entsprechenden Zahl von Personen geschoben wird aufgeladen werden. Während des Transports den Benzinhahn (falls vorgesehen) schließen, das Schneidwerkzeug oder Zubehör absenken, die Feststellbremse anziehen und die Maschine auf dem Transportmittel mit Seilen oder Ketten auf geeignete Weise sichern.

F) UMWELTSCHUTZ

1) Der Umweltschutz muss ein wesentlicher und vorrangiger Aspekt bei der Verwendung der Maschine sein, zum Vorteil des zivilen Zusammenlebens und unserer Umgebung. Vermeiden Sie es, ein Störelement Ihrer Nachbarschaft darzustellen.
2) Halten Sie sich strikt an die örtlichen Vorschriften für die Entsorgung von Verpackungen, Öl, Benzin, Filter, beschädigten Teilen oder sämtlichen weiteren umweltschädlichen Stoffen. Diese Stoffe dürfen nicht zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt und zum Wertstoffhof gebracht werden, der für die Wiederverwendung der Materiale sorgt.
3) Halten Sie sich strikt an die örtlichen Vorschriften für die Entsorgung der Schneidreste.
4) Bei der Außerbetriebnahme darf die Maschine nicht einfach in der Umwelt abgestellt werden, sondern muss gemäß der örtlichen

Vorschriften an einen Wertstoffhof übergeben werden.

2. DIE MASCHINE KENNENLERNEN

2.1 BESCHREIBUNGDERMASCHINE UND EINSATZBEREICH

Diese Maschine ist ein Gartenbaugerät, genauer gesagt ein Aufsitzmäher.

Die Maschine verfügt über einen Motor, der das Schneidwerkzeug betätigt und durch ein Gehäuse geschützt ist, sowie über ein Antriebsaggregat, das für die Bewegung der Maschine sorgt.

Der Bediener kann die Maschine führen und die Hauptsteuerungen betätigen ohne den Fahrersitz zu verlassen.

Die an der Maschine montierten Vorrichtungen sehen das Anhalten des Motors und des Schneidwerkzeugs innerhalb weniger Sekunden vor, falls die Handlungen des Bedieners nicht mit den vorgesehenen Sicherheitsbedingungen übereinstimmen.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Diese Maschine ist zum Mähen von Gras geplant und gebaut.

Die Verwendung von speziellem Zubehör, das vom Hersteller als Original-Ausrüstung vorgesehen ist oder separat gekauft werden kann, ermöglicht es, diese Arbeit in verschiedenen Betriebsarten durchzuführen, die in diesem Handbuch oder in den Anleitungen zu den einzelnen Zubehörteilen beschrieben sind.

Ebenso kann die Möglichkeit, zusätzliche Anbaugeräte (falls vom Hersteller vorgesehen) anzubringen, den bestimmungsgemäßen Gebrauch auf andere Funktionen erweitern, innerhalb der Beschränkungen und zu den Bedingungen, die in den Anleitungen zu den einzelnen Anbaugeräten aufgeführt sind.

Benutzer

Diese Maschine ist für die Benutzung durch Verbraucher, also Laien bestimmt. Diese Maschine ist für den „Hobbygebrauch“ bestimmt.

Nicht bestimmungsgemäße Verwendung

Jede andere Verwendung, die von der oben genannten abweicht, kann sich als gefährlich erweisen und Personen- und/oder Sachschäden verursachen. Als nicht bestimmungsgemäße Verwendung gelten (beispielhaft):

- Transport von anderen Personen, Kindern oder Tieren auf der Maschine oder einem

Anhänger;

  • Ziehen oder Schieben von Lasten ohne Verwendung des entsprechenden, für den Zugbetrieb vorgesehenen Zubehörs;
  • Verwenden der Maschine für das Befahren von instabilem, rutschigem, vereistem, steinigem oder lockerem Untergrund, Pfützen oder stehendem Wasser, wo eine Beurteilung der Bodenbeschaffenheit nicht möglich ist;
  • Betätigen des Schneidwerkzeugs in graslosen Bereichen;
  • Verwenden der Maschine für das Sammeln von Laub oder Abfall.

Die nicht bestimmungsgemäße Verwendung der Maschine hat den Verfall der Garantie und die Ablehnung jeder Haftung seitens des Herstellers zur Folge. Dem Benutzer selbst dadurch entstandene oder Dritten zugefügte Schäden oder Verletzungen gehen zu Lasten des Benutzers.

2.2 TYPENSCHILDUND MASCHINENBAUTEILE (siehe Abbildungen auf Seite ii)

1.Schallleistungspegel
2. EG-Konformitätszeichen
3.Herstellungsjahr
4. Leistung und Betriebsgeschwindigkeit des Motors
5. Maschinentyp
6. Seriennummer
7. Gewicht in kg
8. Name und Anschrift des Herstellers
9. Antriebstyp (wenn angegeben)
10. Artikelnummer

Das Beispiel der Konformitätserklärung finden Sie auf der vorletzten Seite des Handbuchs.

STIGA Estate 5092 HW - TYPENSCHILDUND MASCHINENBAUTEILE (siehe Abbildungen auf Seite ii) - 1

Hier die Seriennummer Ihrer Maschine eintragen (6)

Tragen Sie sofort nach dem Kauf der Maschine die Kennnummern (3 - 5 - 6) in die entsprechenden Felder auf der letzten Seite des Handbuchs ein.

Die Maschine hat einige wesentliche Bauteile mit folgenden Funktionen:

  1. Schneidwerkzeugbaugruppe: ist das Gehäuse, das die rotierenden Schneidwerkzeuge umschließt.
  2. Schneidwerkzeuge: sind die zum Mähen des Grases bestimmten Bauteile. Die an

den Außenseiten angebrachten Flügel erleichtern die Zuführung des gemähten Grases zum Auswurfkanal.

  1. Auswurfkanal: ist das Verbindungselement zwischen Schneidwerkzeugbau-gruppe und Grasfangeinrichtung.
  2. Grasfangeinrichtung: außer der Funktion, das gemähte Gras einzusammeln, kommt der Grasfangeinrichtung eine Sicherheitsfunktion zu. Sie verhindert, dass eventuell durch die Schneidwerkzeuge aufgenommene Gegenstände weit von der Maschine weggeschleudert werden.
    15.HintererAuswurfschutz (auf Anfrage erhältlich): an Stelle der Grasfangeinrichtung montiert verhindert er, dass eventuell durch die Schneidwerkzeuge aufgenommene Gegenstände weit von der Maschine weggeschleudert werden.
  3. Motor: liefert den Antrieb sowohl für die Schneidwerkzeuge als auch für die Räder. Seine Eigenschaften und Gebrauchsvorschriften sind in einem besonderen Handbuch beschrieben.
  4. Batterie: liefert die Energie zum Anlassen des Motors. Ihre Eigenschaften und Gebrauchsvorschriften sind in einem besonderen Handbuch beschrieben.
  5. Fahrersitz: ist der Arbeitsplatz des Benutzers. Er ist mit einem Fühler ausgerüstet, der die Anwesenheit des Benutzers registriert und ggf. ein Auslösen der Sicherheitsvorrichtungen bewirkt.
  6. Aufkleber mit Vorschriften und Sicherheitshinweisen: enthalten die wichtigsten Vorschriften für eine sichere Arbeit.
  7. Inspektionsklappe: für den Zugriff auf die Batterie; sie ist mit einer Schraube befestigt und muss während des Betriebs der Maschine immer geschlossen bleiben.

2.3 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN

Ihre Maschine muss mit Vorsicht benutzt werden. Um Sie daran zu erinnern, haben wir auf der Maschine Aufkleber mit Symbolen angebracht, die Sie auf die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen beim Gebrauch hinweisen. Diese Aufkleber sind als wesentlicher Bestandteil der Maschine anzusehen. Wenn sich ein Aufkleber löst oder unleserlich wird, wenden Sie sich an Ihren Händler, um sie zu ersetzen. Die Bedeutung der Symbole ist nachstehend erklärt.

31.Achtung: Vor dem Gebrauch der Maschine die Gebrauchsanweisungen lesen.
32.Achtung: Den Zündschlüssel abziehen und die entsprechenden Anweisungen

lesen, bevor Sie Wartungs- oder Reparaturarbeiten ausführen.

  1. Gefahr! Auswurf von Gegenständen: Nicht arbeiten, wenn der hintere Auswurfschutz oder die Grasfangeinrichtung nicht montiert sind.
  2. Gefahr! Auswurf von Gegenständen: Personen fernhalten.
  3. Gefahr! Umstürzen der Maschine: Nicht an Hängen mit einer Neigung über 10° einsetzen.
  4. Gefahr! Körperverstümmelungen: Sich vergewissern, dass Kinder von der Maschine fern bleiben, wenn der Motor läuft.
  5. Schnittgefahr. Schneidwerkzeuge in Bewegung. Führen Sie nie Hände oder Füße in den Sitz der Schneidwerkzeuge ein.
    38.Achtung! Heißen Oberflächen fern bleiben.
  6. Nicht auf die Maschine steigen und auf die Schutzeinrichtungen der Schneidwerkzeugbaugruppe treten.

2.4 ANWEISUNGEN FÜR DEN ANHÄNGER

Auf Anfrage ist ein Kit zum Ziehen eines kleinen Anhängers erhältlich; dieses Zubehör muss gemäß den mitgelieferten Anleitungen montiert werden.
41. Beim Gebrauch die auf dem Aufkleber angegebenen Lastgrenzen nicht überschreiten und die Sicherheitsvorschriften beachten.

HINWEIS Die Bilder zu den Texten von Kapitel 3 ff. befinden sich auf Seite iii ff. dieses Handbuchs.

3. AUSPACKEN UND ZUSAMMENBAU

Aus Gründen der Lagerung und des Transports werden einige Bauteile der Maschine nicht in der Fabrik eingebaut, sondern müssen nach Entfernung der Verpackung nach den folgenden Anweisungen montiert werden.

WICHTIG Die Maschine wird ohne Motoröl und Benzin geliefert. Vor dem Anlassen des Motors ist Motoröl einzufüllen und Benzin zu tanken, wobei die Vorschriften des Motorhandbuchs zu beachten sind.

ACHTUNG! Das Auspacken und die Montage müssen auf einer ebenen und stabilen Oberfläche erfolgen. Es muss genügend Platz zur Bewegung der Maschine und der Verpackung sowie das geeignete Werkzeug zur Verfügung stehen.

3.1 AUSPACKEN

Beim Entfernen der Verpackung ist darauf zu achten, dass alle einzelnen Bauteile und mitgelieferten Zubehörteile nicht verloren gehen und dass die Schneidwerkzeugbaugruppe beim Abnehmen der Maschine von der Palette nicht beschädigt wird.

Die Verpackung enthält:

-dieMaschine;
- das Lenkrad;
-denSitz;
- die vordere Stoßstange (falls vorgesehen); -dieBatterie;
– die Grasfangeinrichtung (mit Anweisungen);
- einen Umschlag mit:

– den Gebrauchsanweisungen und Dokumenten,
– mitgelieferten Schrauben einschließlich dem Stift zum Verriegeln des Lenkrads,
- 2 Zündschlüsseln sowie einer Ersatzsicherung von 10 A.

HINWEIS Um eine Beschädigung der

Schneidwerkzeugbaugruppe zu vermeiden, ist diese in die oberste Position zu bringen und das Herunterfahren der Maschine von der Palette muss mit äußerster Sorgfalt erfolgen.

HydrostatischerAntrieb

  • Um das Herunterfahren von der Palette
    und das Versetzen der Maschine zu
    • erleichtern, den hinteren Hebel zum
    Entsperren des Antriebs in Pos. «B»
    (siehe 4.33) stellen.

Die Entsorgung der Verpackung muss gemäß den örtlichen Vorschriften erfolgen.

3.2 MONTAGE DES LENKRADS

- Lenkrad Typ "I" (Abb. 3.1)

Die Maschine auf einer ebenen Fläche abstellen und die Vorderräder gerade stellen.

Das Lenkrad (1) auf die herausragende Welle (2) aufsetzen und so stellen, dass die Speichen zum Sitz gerichtet sind.

Die Bohrung der Nabe des Lenkrads mit der Bohrung der Welle in Deckung bringen und den mitgelieferten Stift (3) mit Hilfe eines Hammers eintreiben, dabei dafür sorgen, dass er auf der gegenüberliegenden Seite vollkommen zum Vorschein kommt.

HINWEIS Um zu vermeiden, dass das Lenkrad mit dem Hammer beschädigt wird, wird empfohlen, ein Treibwerkzeug oder einen Schraubenzieher von passendem Durchmesser zu benutzen, um den Stift das letzte Stück einzutreiben.

- Lenkrad Typ "II" (Abb. 3.2)

Die Maschine auf einer ebenen Fläche abstellen und die Vorderräder gerade stellen.

Das Lenkrad (1) auf die herausragende Welle (2) aufsetzen, es so stellen, dass die Speichen korrekt ausgerichtet sind und es eindrücken bis die Nabe des Lenkrads an die herausragenden Enden des Stifts (3) gekoppelt ist.

Das Lenkrad mit der mitgelieferten Schraube (4) und der Tellerfeder (5) befestigen, dabei darauf achten, die Tellerfeder (5) mit dem konkaven Teil nach unten gerichtet zu montieren.

Die Schraube (4) mit einem Rohrschlüssel fest anziehen. Die Abdeckung des Lenkrads (1a) anbringen, indem man sie einrasten lässt.

3.3 MONTAGE DES SITZES (Abb. 3.3)

Den Sitz (1) mit den Schrauben (3) auf der Platte (2) montieren.

3.4 MONTAGE DER VORDEREN STOSSSTANGE (falls vorgesehen)

  • Stoßstange Typ "I" (Abb. 3.4)
  • Stoßstange Typ "II" (Abb. 3.5)

Die vordere Stoßstange (1) mit den vier Schrauben (3) am unteren Teil des Rahmens (2) montieren.

3.5 EINBAU UND ANSCHLUSS DER BATTERIE (Abb. 3.6 - 3.7)

Für den Zugriff auf die Batterie (1) muss die durch den Riegel (3) gesicherte Inspektionsklappe (2) abgenommen werden.

Zuerst das rote Kabel (4) an den Pluspol (+) und anschließend das schwarze Kabel (5) an den Minuspol (-) mit den mitgelieferten Schrauben wie angezeigt anschließen.

Die Klemmen mit Silikonfett bestreichen und auf die korrekte Positionierung der Schutzkappe des roten Kabels (4) achten.

Die Inspektionsklappe (2) wieder montieren und mit dem Riegel (3) sichern.

WICHTIG Stets für eine komplette Ladung der Batterie sorgen und dabei die Anweisungen im Handbuch der Batterie befolgen.

WICHTIG Um ein Auslösen der Schutzeinrichtung der elektronischen Steuerkarte zu vermeiden, darf der Motor keinesfalls angelassen werden, ehe die Batterie vollständig geladen ist!

4. BEDIENUNGSEINRICHTUNGEN UND KONTROLLINSTRUMENTE

4.1 LENKRAD (Abb. 4.1 Nr. 1)

Steuert die Lenkung der Vorderräder.

4.2 GASHEBEL (Abb. 4.1 Nr. 2)

Regelt die Drehzahl des Motors. Die auf dem Schild angezeigten Positionen entsprechen:

«CHOKE» Kaltstart

«LANGSAM» niedrigste Motordrehzahl

«SCHNELL» höchste Motordrehzahl

  • Die Position «CHOKE» bewirkt eine Anreicherung des Gemischs und darf nur während der zum Anlassen des kalten Motors notwendige Zeit benutzt werden.
  • Beim Fahren wählt man eine Position zwischen «LANGSAM» und «SCHNELL».
  • Während des Mähens ist den Hebel auf «SCHNELL» stellen.

4.2a CHOKEHEBEL (falls vorgesehen) (Abb. 4.1 Nr. 2a)

Bewirkt eine Anreicherung des Gemisches und darf nur während der zum Anlassen des kalten Motors notwendige Zeit benutzt werden.

4.3 SCHLÜSSELSCHALTER (Abb. 4.1 Nr. 3)

Dieser Schalter mit Schlüssel hat die folgenden drei Positionen:

«AUS» alles ausgeschaltet;

«EIN» alle Funktionen aktiviert;

«STARTEN» schaltet den Anlasser ein.

- Beim Loslassen des Zündschlüssels aus der Position «STARTEN» kehrt dieser automatisch in die Position «EIN» zurück.

4.4 FESTSTELLBREMSHEBEL

(Abb. 4.1 Nr. 4)

Die Feststellbremse verhindert, dass sich die Maschine in Parkstellung bewegt. Der Bremshebel hat zwei Positionen:

«A» = Bremse gelöst
«B» = Bremse angezogen

  • Um die Feststellbremse zu ziehen, das Pedal (4.21 oder 4.31) ganz durchdrücken und den Hebel in Position «B» stellen. Wenn man den Fuß vom Pedal nimmt, bleibt dieses in der unteren Stellung blockiert.
  • Um die Feststellbremse zu lösen, ist erneut das Pedal (4.21 oder 4.31) zu drücken und der Hebel geht in Position «A» zurück.

4.5 LICHTSCHALTER (falls vorgesehen)

(Abb. 4.1 Nr. 5)

Schalter zum Einschalten der Scheinwerfer, wenn sich der Zündschlüssel (4.3) in der Position «EIN» befindet.

4.6 KONTROLLLAMPEN UND AKUSTISCHE SIGNALEINRICHTUNG AM ARMATURENBRETT (Abb. 4.1 Nr. 6)

- Das akustische Signal weist darauf hin, dass die Grasfangeinrichtung voll ist (siehe 5.4.6).

STIGA Estate 5092 HW - KONTROLLLAMPEN UND AKUSTISCHE SIGNALEINRICHTUNG AM ARMATURENBRETT (Abb. 4.1 Nr. 6) - 1

Maschinen mit einer Kontrolllampe (Abb. 4.1 Nr. 6a)

Diese Kontrolllampe leuchtet, wenn sich der Schlüssel (4.3) in der Position «EIN» befindet und sie bleibt während des Betriebs ständig eingeschaltet.

- Wenn sie blinkt, zeigt dies an, dass eine Voraussetzung zum Anlassen des Motors fehlt (siehe 5.2).

STIGA Estate 5092 HW - Maschinen mit einer Kontrolllampe (Abb. 4.1 Nr. 6a) - 1

Maschinen mit 6 Kontrolllampen am Armaturenbrett (Abb. 4.1 Nr. 6b)

- Auf dem Armaturenbrett befindet sich ein Paneel mit einer Reihe von Leuchtanzeigen, die sich mit Zündschlüssel (4.3) in Position «EIN» aktivieren.

- Das Einschalten der Kontrolllampe bedeutet:

a) Feststellbremse angezogen;
b) Grasfangeinrichtung oder hinterer Auswurfschutz fehlt;
c) Schneidwerkzeug eingeschaltet;
d) Bediener abwesend;

e) Getriebe im „Leerlauf“; f) Anomalien bei der Batterieladung (bei laufendem Motor).

4.7 HEBEL ZUM EINSCHALTEN UND ABBREMSEN DER SCHNEIDWERKZEUGE (Abb. 4.1 Nr. 7)

Der Pilztaster ermöglicht das Einschalten der Schneidwerkzeuge über eine elektromagnetische Kupplung.

STIGA Estate 5092 HW - HEBEL ZUM EINSCHALTEN UND ABBREMSEN DER SCHNEIDWERKZEUGE (Abb. 4.1 Nr. 7) - 1

«A» Gedrückt = Schneidwerkzeuge ausgeschaltet

STIGA Estate 5092 HW - HEBEL ZUM EINSCHALTEN UND ABBREMSEN DER SCHNEIDWERKZEUGE (Abb. 4.1 Nr. 7) - 2

«B» Gezogen = Schneidwerkzeuge eingeschaltet

  • Wenn die Schneidwerkzeuge eingeschaltet werden, ohne dass die vorgesehenen Sicherheitsbedingungen erfüllt sind, schaltet sich der Motor aus und kann nicht angelassen werden (siehe 5.2).
  • Beim Ausschalten der Schneidwerkzeuge (Position «A») wird gleichzeitig ein Bremsvorgang ausgelöst, der ihre Drehung in wenigen Sekunden zum Stillstand bringt.

4.8 HEBEL ZUR EINSTELLUNG DER SCHNITTHÖHE (Abb. 4.1 Nr. 8)

Dieser Hebel hat sieben Stellungen, die auf einem Schild mit den Zahlen von «1» bis «7» angezeigt sind und ebenso vielen Schnitthöhen zwischen 3 und 8 cm entsprechen.
- Um von einer Position in eine andere zu wechseln, muss zum Entsperren der Druckknopf am Ende des Hebels gedrückt werden.

4.9 HEBEL ZUM KIPPEN DER GRASFANGEINRICHTUNG (falls vorgesehen) (Abb. 4.1 Nr. 9)

Dieser Hebel, der aus seinem Sitz herausgezogen werden kann, erlaubt es, die Grasfangeinrichtung zum Entleeren zu kippen und erleichtert somit die Arbeit des Benutzers.

4.10 FREIGABETASTE SCHNEIDEN IM RÜCKWÄRTSGANG (Abb. 4,1 Nr. 10)

Wenn man die Taste gedrückt hält, kann man mit eingeschalteten Schneidwerkzeugen rückwärts fahren, ohne dass der Motor anhält.

STIGA Estate 5092 HW - FREIGABETASTE SCHNEIDEN IM RÜCKWÄRTSGANG (Abb. 4,1 Nr. 10) - 1

MechanischerAntrieb

4.21 KUPPLUNGS-/BREMSPEDAL (Abb. 4.2 Nr. 21)

Dieses Pedal hat eine Doppelfunktion: Im ersten Teil des Pedalwegs wirkt es als Kupplung und schaltet den Antrieb der Räder ein oder aus, und im zweiten dient es als Bremse, die auf die Hinterräder wirkt.

WICHTIG Pedal zum Kuppeln nicht zu lange durchtreten, um eine Überhitzung und damit Beschädigung des Treibriemens zu vermeiden.

HINWEIS Während der Fahrt, den Fuß nicht auf dem Pedal abstützen.

4.22 GANGSCHALTHEBEL (Abb. 4.2 Nr. 22)

Dieser Hebel hat sieben Stellungen, fünf für Vorwärtsgänge, eine Stellung für den Leerlauf «N» und eine für den Rückwärtsgang «R».

Um von einem Gang in den anderen zu schalten, das Pedal (4.21) den halben Weg durchtreten und den Hebel nach den Angaben auf dem Etikett verstellen.

! ACHTUNG! Der Rückwärtsgang muss bei stehender Maschine eingelegt werden.

STIGA Estate 5092 HW - GANGSCHALTHEBEL (Abb. 4.2 Nr. 22) - 1

HydrostatischerAntrieb

4.31 BREMSPEDAL (Abb. 4.3 Nr. 21)

Dieses Pedal betätigt die Bremse der Hinterräder.

4.32 ANTRIEBSPEDAL (Abb. 4.3 Nr. 32)

Mit Hilfe dieses Pedals wird der Antrieb auf die Räder übertragen und die Geschwindigkeit der Maschine im Vorwärts- wie im Rückwärtsgang reguliert.

  • Um den Vorwärtsgang einzulegen, drückt man mit der Fußspitze in Richtung «F»; verstärkt man den Druck auf das Pedal, erhöht man progressiv die Geschwindigkeit der Maschine.
  • Um den Rückwärtsgang einzulegen, drückt man mit dem Absatz in Richtung «R».

- Lässt man das Pedal los, kehrt dieses automatisch in die Leerlaufposition «N» zurück.

ACHTUNG! Beim Einlegen des Rückwärtsganges muss man stehen.

HINWEIS Wenn das Antriebspedal im Vorwärts- wie im Rückwärtsgang bei angezogener Feststellbremse (4.4) betätigt wird, schaltet sich der Motor aus.

4.33 HEBEL ZUM ENTSPERREN DES HYDROSTATISCHEN ANTRIEBS (Abb. 4.3 Nr. 33)

Dieser Hebel hat zwei Positionen, die durch ein Schild gekennzeichnet sind:

«A» = Antrieb eingeschaltet: für alle Betriebszustände beim Fahren und während des Mähens;
«B» = Antrieb entsperrt: vermindert erheblich die Kraft, die erforderlich ist, um die Maschine bei ausgeschaltetem Motor von Hand zu schieben.

WICHTIG Um Schäden an der

Antriebsgruppe zu vermeiden, darf diese Operation nur bei stillstehendem Motor mit dem Pedal (4.32) in der Position «N» ausgeführt werden.

5. GEBRAUCHSANLEITUNG

5.1 EMPFEHLUNGENFÜR DIE SICHERHEIT

! ACHTUNG! Falls ein Einsatz überwiegend an Hanglagen (niemals über 10°) vorgesehen ist, ist es zweckmäßig, unter dem Querträger der Vorderräder Gegengewichte (Lieferung auf Wunsch, siehe 8.1) anzubringen, um die Stabilität vorne zu erhöhen und die Möglichkeit des Aufbäumens zu vermindern

WICHTIG Alle Bezüge auf die Positionen der Bedienteile sind im Kapitel 4 dargestellt.

5.2 KRITERIEN FÜR DAS AUSLÖSEN DER SICHERHEITSEINRICHTUNGEN

Die Sicherheitseinrichtungen lösen nach zwei Kriterien aus:

  • Sie verhindern des Anlassens des Motors, wenn nicht alle Voraussetzungen für die Sicherheit gegeben sind;
  • Sie schalten den Motor aus, wenn auch nur eine der Sicherheitsbedingungen ausfällt.

a) Um den Motor anzulassen, müssen in jedem Fall:

– die Gangschaltung im „Leerlauf“ stehen;
– die Schneidwerkzeuge ausgeschaltet sein;
- der Benutzer aufsitzen;

b) Der Motor wird ausgeschaltet, wenn:

– der Benutzer den Sitz verlässt;
- bei eingeschalteten Schneidwerkzeugen die Grasfangeinrichtung angehoben oder der hintere Auswurfschutz abgenommen wird;
- die Feststellbremse angezogen wird, ohne dass die Schneidwerkzeuge ausgeschaltet wurden;
- die Drehzahländerung bewirkt (siehe 4.22) oder das Antriebspedal (siehe 4.32) mit angezogener Feststellbremse betätigt wird.

5.3 VORBEREITUNGEN VOR ARBEITSBEGINN

Vor dem Beginn der Arbeit muss man eine Reihe von Kontrollen und Arbeiten durchführen, um sicherzustellen, dass die besten Ergebnisse erzielt und maximale Sicherheit erreicht wird.

5.3.1 Einstellung des Sitzes (Abb. 5.1)

Um die Position des Sitzes zu verändern, muss man die vier Befestigungsschrauben (1) lösen und den Sitz entlang der Ösen der Halterung verschieben.

Nachdem man die gewünschte Position gefunden hat, die vier Schrauben (1) festziehen.

5.3.2 Reifendruck (Abb. 5.2)

Der korrekte Reifendruck ist eine wesentliche Voraussetzung für die perfekte Ausrichtung der Schneidwerkzeugbaugruppe und folglich, um einen gleichmäßig gemähten Rasen zu bekommen.

Die Schutzkappen ausschrauben und die Ventile mit einem Druckluftanschluss verbinden, der mit einem Druckmesser versehen ist und den Druck auf die angegebenen Werte einstellen.

5.3.3 Tanken und Öl einfüllen

HINWEIS Die zu verwendenden Benzin- und Öltypen sind in der Gebrauchsanweisung des Motors angegeben.

Bei abgestelltem Motor den Stand des Motoröls prüfen: gemäß den genauen Angaben im Handbuch des Motors muss der Ölstand zwischen den Markierungen MIN und MAX des Messstabs liegen. (Abb. 5.3)

Zum Tanken einen Trichter verwenden und darauf achten, dass der Tank nicht ganz gefüllt wird. (Abb. 5.4)

GEFAHR! Das Tanken muss bei abgestelltem Motor im Freien und an einem gut belüfteten Ort erfolgen. Man muss sich stets bewusst sein, dass Benzindämpfe brennbar sind! KEINE FLAMMEN IN DIE NÄHE DER TANKÖFFNUNG BRINGEN, UM DEN TANKINHALT ZU PRÜFEN, UND WÄHREND DES TANKENS NICHT RAUCHEN.

WICHTIG Vermeiden Sie es, Benzin über den Kunststoffteilen zu verschütten, um diese nicht zu beschädigen; bei versehentlichem Verschütten sofort mit Wasser abspülen. Die Garantie deckt keine an den Kunststoffteilen der Karosserie oder des Motors durch Benzin verursachte Schäden.

5.3.4 Montage der Schutzeinrichtungen an der Auswurföffnung (Grasfang-einrichtung oder hinterer Auswurfschutz)

! ACHTUNG! Niemals die Maschine ohne montierten Auswurfschutz verwenden!

Die Grasfangeinrichtung (1) in die Halter (2) einhaken und in Bezug auf die hintere Platte so zentrieren, dass die zwei Bezugspunkte (3) übereinstimmen.

Die Zentrierung wird dadurch sichergestellt, dass man den rechten Halter als seitliche Stütze benutzt.

Sich vergewissern, dass sich das untere Rohr der Öffnung der Grasfangeinrichtung in den dafür bestimmten Haken der Feststellvorrichtung (4) einhakt. (Abb. 5.5)

Falls man ohne Grasfangeinrichtung arbeiten will, steht auf Wunsch ein Kit hinterer Auswurfschutz (siehe 8.1) zur Verfügung, der an der hinteren Platte zu befestigen ist, wie in den entsprechenden Anweisungen angegeben (Abb. 5.6).

5.3.5 Kontrolle der Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Maschine

  1. Prüfen, ob die Sicherheitseinrichtungen wie angegeben funktionieren (siehe 5.2).
  2. Sicherstellen, dass die Bremse korrekt funktioniert.
  3. Nicht mit dem Mähen beginnen, falls die Schneidwerkzeuge vibrieren oder Zweifel am Messerschliff bestehen, bedenken Sie immer:

– Ein schlecht geschärftes Schneidwerkzeug reißt das Gras und verursacht ein Vergilben des Rasens.
– Ein lockeres Schneidwerkzeug verursacht anomale Vibrationen und kann Gefahren hervorrufen.

ACHTUNG! Die Maschine nicht verwenden, wenn Sie Zweifel an deren Funktionsfähigkeit und Sicherheit haben. Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Händler für die erforderlichen Kontrollen oder Reparaturen in Verbindung.

5.4 GEBRAUCH DER MASCHINE

5.4.1 Anlassen

Um den Motor anzulassen (Abb. 5.7):

– den Benzinhahn (1) öffnen (falls vorgesehen);
- den Schalthebel in die Leerlaufstellung («N») bringen (siehe 4.22 oder 4.32);
– die Schneidwerkzeuge ausschalten (siehe 4.7);
– an Hängen die Feststellbremse anziehen;
– beim Kaltstart den Chokehebel betätigen (siehe 4.2 oder 4.2a);
- bei bereits warmem Motor genügt es, den Hebel zwischen «LANGSAM» und «SCHNELL» zu stellen;
- den Zündschlüssel in das Zündschloss stecken, in die Stellung «EIN» drehen, um den Stromkreis einzuschalten und schließlich in die Stellung «STARTEN» bringen, um den Motor anzulassen;
- den Zündschlüssel nach dem Anspringen des Motors loslassen.

Wenn der Motor läuft, den Gashebel in die Stellung «LANGSAM» bringen.

WICHTIG Der Choke muss ausgeschaltet werden, sobald sich der Motor normal dreht. Seine Betätigung bei bereits warmem Motor kann die Zündkerze verschmutzen und den unregelmäßigen Lauf des Motors zur Folge haben.

HINWEIS Falls beim Anlassen Schwierigkeiten auftreten sollten, den Anlasser nicht zu lange betätigen, um zu vermeiden, dass sich die Batterie entlädt und der Motor absäuft. Den Zündschlüssel in die Stellung «STOP» zurückstellen, einige Sekunden warten und dann den Vorgang wiederholen. Falls die Störung andauern sollte, verweisen wir auf Kapitel «7» des vorliegenden Handbuchs und auf die Gebrauchsanweisung des Motors.

WICHTIG Immer beachten, dass die Sicherheitseinrichtungen ein Anlassen des Motors ver-

hindern, falls die Sicherheitsbedingungen nicht eingehalten werden (siehe 5.2). In diesen Fällen muss man, nachdem die Voraussetzungen für das Anlassen geschaffen worden sind, den Zündschlüssel in die Stellung «STOP» zurückstellen, ehe man den Motor erneut anlässt.

5.4.2 Fahren der Maschine

Während des Fahrens:

– die Schneidwerkzeuge ausschalten;
- die Schneidwerkzeugbaugruppe in die oberste Stellung bringen (Position «7»);
- den Gashebel in eine Stellung zwischen «LANGSAM» und «SCHNELL» bringen.

MechanischerAntrieb

Das Pedal (siehe 4.21) ganz durchdrücken und den Schalthebel in die Stellung des 1. Gangs bringen (siehe 4.22).

Bei ganz durchgetretenem Pedal die Feststellbremse lösen; das Pedal langsam loslassen, wobei es von der Funktion «Bremsen» in die Funktion «Kuppeln» wechselt und die Hinterräder angetrieben werden (siehe 4.21).

! ACHTUNG! Das Loslassen des Pedals muss allmählich erfolgen, um zu vermeiden, dass ein zu ruckartiges Einkuppeln zum Aufbäumen der Maschine oder zum Verlust der Kontrolle führt.

Durch Betätigung des Gashebels und Wechseln der Gänge wird allmählich die gewünschte Geschwindigkeit erreicht. Um den Gang zu wechseln, muss das Kupplungspedal den halben Weg durchgetreten und der gewünschte Gang eingelegt werden (siehe 4.21).

HydrostatischerAntrieb

Die Feststellbremse lösen und das Bremspedal loslassen (siehe 4.31). Das Antriebspedal (siehe 4.32) in Richtung «F» betätigen und durch entsprechenden Druck des Pedals und Betätigung des Gashebels die gewünschte Geschwindigkeit erreichen.

! ACHTUNG! Die Betätigung des Pedals muss stufenweise erfolgen (siehe 4.32), um zu vermeiden, dass ein zu brüskes Einlegen des Antriebs auf die Räder

  • ein Aufbäumen und den Verlust der
  • Kontrolle über das Fahrzeug verursacht,
  • insbesondere an Hängen.

5.4.3 Bremsen

Zuerst durch Verminderung der Motordrehzahl die Geschwindigkeit der Maschine verlangsamen, dann das Bremspedal (siehe 4.21 oder 4.31) drücken, um die Geschwindigkeit weiter zu verlangsamen, bis die Maschine anhält.

STIGA Estate 5092 HW - Bremsen - 1

HydrostatischerAntrieb

Bereits beim Loslassen des Antriebspedals erzielt man bereits eine spürbare Verlangsamung der Maschine.

5.4.4 Rückwärtsgang

WICHTIG Der Rückwärtsgang darf nur bei stehender Maschine eingelegt werden.

WICHTIG Um mit eingeschalteten Schneidwerkzeugen rückwärts fahren zu können, muss die Freigabetaste gedrückt gehalten werden (siehe 4.7), damit der Motor nicht anhält.

STIGA Estate 5092 HW - Rückwärtsgang - 1

MechanischerAntrieb

Das Pedal solange betätigen, bis die Maschine anhält. Um den Rückwärtsgang einzulegen, den Schalthebel seitlich versetzen und in die Stellung «R» bringen (siehe 4.22). Das Pedal allmählich zurücknehmen, um einzukuppeln und die Fahrt rückwärts zu beginnen.

STIGA Estate 5092 HW - MechanischerAntrieb - 1

HydrostatischerAntrieb

Um nach dem Anhalten der Maschine den Rückwärtsgang einzulegen, das Antriebspedal in Richtung «R» drücken (siehe 4.32).

5.4.5 Gras mähen

STIGA Estate 5092 HW - Gras mähen - 1

Modell 102

(Abb. 5.8) Die Position der Schnittschutz-Rädchen (1) einstellen, deren Aufgabe es ist, Risse im Rasenteppich zu vermeiden, die verursacht werden, wenn der Rand der Schneidwerkzeugbaugruppe über unebene Böden streift.

Die vier Montagepositionen der Rädchen erlauben es, einen Sicherheitsabstand «A» zwischen dem Rand der Schneidwerkzeugbaugruppe und dem Boden beizubehalten. Um die Stellung zu ändern, den Stift (1) ausschrauben, herausziehen und das Rädchen (2) in die obere oder untere Bohrung der Reihe wieder einsetzen, die seinem Durchmesser entspricht.

STIGA Estate 5092 HW - Modell 102 - 1

ACHTUNG!

Dieser Arbeitsgang

ist immer BEI AUSGESCHALTETEM MOTOR UND AUSGESCHALTETEN SCHNEIDWERKZEUGEN an beiden Rädchen auszuführen, die in gleicher Höhe positioniert werden müssen.

Um mit dem Mähen zu beginnen:

  • den Gashebel in die Stellung «SCHNELL» bringen;
  • die Schneidwerkzeugbaugruppe in die oberste Stellung bringen;
  • die Schneidwerkzeuge (siehe 4.7) nur auf der Rasenfläche, nicht auf Kies oder in zu hohem Gras einschalten;
  • die Vorwärtsfahrt auf dem mit Gras bewachsenen Bereich allmählich und vorsichtig beginnen, wie zuvor bereits beschrieben;
  • die Fahrgeschwindigkeit und die Schnitthöhe (siehe 4.8) entsprechend dem Zustand des Rasens (Höhe, Dichte und Feuchtigkeit des Grases) einstellen.

STIGA Estate 5092 HW - ACHTUNG! - 1

ACHTUNG!

Beim Mähen an Hängen

muss man die Fahrgeschwindigkeit vermindern, um die Voraussetzungen für die Sicherheit zu erfüllen (siehe 1A-C7-8-9).

In jedem Fall muss man die Geschwindigkeit jedes Mal dann vermindern, wenn man ein Abfallen der Motordrehzahl feststellt. Man muss sich bewusst sein, dass man niemals einen guten Schnitt des Rasens erzielt, wenn die Fahrgeschwindigkeit in Bezug auf die Menge des zu mähenden Grases zu hoch ist.

Jedes Mal, wenn ein Hindernis überwunden werden soll, die Schneidwerkzeuge ausschalten und die Schneidwerkzeugbaugruppe in die oberste Stellung bringen.

STIGA Estate 5092 HW - ACHTUNG! - 1

Entleeren der Grasfangeinrichtung (Abb. 5.8)

HINWEIS Das Entleeren der Grasfangeinrichtung darf nur bei ausgeschalteten Schneidwerkzeugen durchgeführt werden, andernfalls würde der Motor abschalten.

Die Grasfangeinrichtung nicht zu voll werden lassen, um zu vermeiden, dass der Auswurfkanal verstopft wird.

Ein akustisches Signal zeigt an, wenn die Grasfangeinrichtung gefüllt ist. Daraufhin muss man:

– die Schneidwerkzeuge ausschalten (siehe 4.7), dann bricht das Signal ab;
– die Motordrehzahl vermindern;
- in die Leerlaufstellung (N) (siehe 4.22 Mechanischer Antrieb oder 4.32 Hydrostatischer Antrieb) stellen und die Maschine anhalten;
– an Hängen die Feststellbremse anziehen;
- den Hebel (1- falls vorhergesehen) herausziehen oder den hinteren Griff (1a) greifen und die Grasfangeinrichtung zum Entleeren umkippen;
- die Grasfangeinrichtung wieder so verschließen, dass sie in den Haken der Feststellvorrichtung (2) eingehakt bleibt.

5.4.7 Entleeren des Auswurfkanals

Das Mähen von sehr hohem oder nassem Gras kann in Verbindung mit einem zu schnellen Vorschub ein Verstopfen des Auswurfkanals verursachen. In diesem Fall muss man:

  • die Maschine anhalten, die Schneidwerkzeuge ausschalten und den Motor abstellen;
  • die Grasfangeinrichtung oder den hinteren Auswurfschutz abnehmen;
  • das angesammelte Gras von der Austrittsöffnung des Kanals aus entfernen.

! ACHTUNG! Diese Arbeit muss immer bei abgestelltem Motor erfolgen.

5.4.8 Beendigung des Mähens

Nach dem Mähen die Schneidwerkzeuge ausschalten, die Motordrehzahl vermindern und die Rückfahrt mit der Schneidwerkzeugbaugruppe in der höchstmöglichen Stellung zurücklegen.

5.4.9 Beendigung der Arbeit

Die Maschine abstellen, den Gashebel in die Position «LANGSAM» stellen und den Motor durch Drehen des Zündschlüssels in die Stellung »STOP» ausschalten.

Nach dem Ausschalten des Motors den Ben-zinhahn (1) (falls vorgesehen) schließen. (Abb. 5.10)

! ACHTUNG! Vor dem Ausschalten des Motors ist der Gashebel 20 Sekunden lang in die Stellung „LANGSAM“ zu bringen, um mögliche Zündungsrückschläge zu vermeiden.

WICHTIG Um die Ladung der Batterie zu erhalten, den Schlüssel nicht in Position «EIN» lassen wenn der Motor nicht läuft.

5.4.10 Reinigung der Maschine

Nach jedem Gebrauch die Maschine außen reinigen, die Grasfangeinrichtung leeren und ausschütteln, um sie von Gras- und Erdresten zu befreien.

Die Kunststoffteile der Karosserie mit einem mit Wasser und Reinigungsmittel getränkten Schwamm abreiben. Dabei ist darauf zu achten, dass der Motor, die Bauteile der elektrischen Anlage und die elektronische Steuerkarte unter dem Armaturenbrett nicht feucht werden.

WICHTIG Keine Druckdüsen oder aggressive Flüssigkeiten zum Waschen der Karosserie und des Motors benutzen

! ACHTUNG! Um eine optimale Wirkungsweise und Sicherheit der Maschine zu gewährleisten, dürfen sich auf der Oberseite der Schneidwerkzeugbaugruppe kein Schmutz oder trockenes Gras ansammeln.

Die Schneidwerkzeugbaugruppe muss nach jeder Verwendung sorgfältig gereinigt werden, um jegliche Grasreste oder Verschmutzungen zu entfernen.

! ACHTUNG! Während der Reinigung der Schneidwerkzeugbaugruppe ist eine Schutzbrille zu tragen und Personen oder Tiere müssen vom Arbeitsbereich fern gehalten werden.

a) Das Auswaschen der Schneidwerkzeugbaugruppe und des Auswurfkanals muss auf festem Boden durchgeführt werden, mit:

  • montierter Grasfangeinrichtung oder hinterem Auswurfschutz;
  • aufsitzendem Benutzer;
    – Schneidwerkzeugbaugruppe in Position «1»;
  • laufendem Motor;
    – Schaltung auf Leerlauf;
    – Schneidwerkzeugen eingeschaltet;

Einen Wasserschlauch an den dafür bestimmten Anschluss (1) anschließen und Wasser durchfließen lassen.

Das Schneidwerkzeug einschalten und es einige Minuten lang drehen lassen. (Abb. 5.11)

WICHTIG Um den einwandfreien Betrieb der Elektromagnetkupplung nicht zu beeinträchtigen:

- verhindern, dass die Kupplung mit Öl in Berührung kommt;

  • kein Wasser mit hohem Druck direkt auf die Kupplungsgruppe richten;
    – die Kupplung nicht mit Benzin reinigen.

Dann die Grasfangeinrichtung abnehmen, leeren, auswaschen und so abstellen, dass sie schnell trocknen kann.

b) Zur Reinigung des oberen Teils der Schneidwerkzeugbaugruppe:

  • die Schneidwerkzeugbaugruppe ganz absenken (Position «1»);
  • mit Druckluft die rechten und linken Öffnungen der Schutzabdeckungen ausblasen. (Abb. 5.12)

5.4.11 Einlagerung für längere Zeit

Wenn man eine längere Zeit der Stilllegung vorsieht (mehr als 1 Monat), muss man die Batteriekabel abklemmen und die Anweisungen in der Gebrauchsanweisung des Motors befolgen.

(Abb. 5.13) Den Kraftstofftank leeren. Dazu muss die Leitung (1) am Eintritt des Benzinfilters (2) abgetrennt und der Kraftstoff in einem geeigneten Behälter aufgefangen werden.

Die Leitung (1) erneut anschließen und darauf achten, die Schlauchschelle (3) wieder richtig anzubringen.

Die Maschine an einen trockenen, vor Witterungseinflüssen geschützten Ort abstellen und, wenn möglich, mit einer Plane abdecken (siehe 8.4).

WICHTIG Die Batterie muss an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Vor einer längeren Zeit der Stilllegung (mehr als 1 Monat) die Batterie immer aufladen und sie vor Wiederaufnahme der Arbeit nachladen (siehe 6.2.3).

Bei der Wiederaufnahme der Arbeit darauf achten, dass an den Leitungen, am Benzinhahn und dem Vergaser keine undichten Stellen auftreten.

5.4.12 Vorrichtung zum Schutz der elektronischen Steuerkarte

Die elektronische Steuerkarte ist mit einer Schutzvorrichtung mit automatischer Rückstellung versehen, die den Stromkreis bei Störungen der elektrischen Anlage unterbricht. Das Auslösen verursacht das Abstellen des Motors und wird durch das Ausschalten der Kontrolllampe (Maschinen mit einer Kontrolllampe) oder durch das vollständige Ausschalten des Armaturenbretts (Maschinen mit 6 Kontrolllampen am Armaturenbrett) angezeigt.

Nach einigen Sekunden baut sich der Stromkreis automatisch wieder auf; die Störungsursachen feststellen und beseitigen, um zu vermeiden, dass die Vorrichtung erneut anspricht.

WICHTIG Um das Ansprechen der Schutzvorrichtung zu vermeiden:

– die Polarität der Batterie nicht vertauschen;
- die Maschine nicht ohne Batterie in Betrieb nehmen, um keine Betriebsstörungen des Ladereglers zu verursachen;
- darauf achten, dass kein Kurzschluss verursacht wird.

5.5 GEBRAUCH AN HÄNGEN (Abb. 5.14)

Die angegebenen Grenzen beachten (max. 10° - 17%)

ACHTUNG! An Hängen mit besonderer Vorsicht anfahren, um ein Aufbäumen der Maschine zu vermeiden. Ehe man bergab fährt, die Fahrgeschwindigkeit verringern.

GEFAHR! Niemals den Rückwärtsgang einlegen, um beim Bergabfahren die Geschwindigkeit zu reduzieren: Dies könnte besonders bei rutschigem Untergrund zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle führen.

MechanischerAntrieb

GEFAHR! Bergab niemals mit dem Schalthebel in Leerlaufstellung oder ausgekuppelt fahren. Immer einen niedrigen Gang einlegen, wenn man die Maschine abstellt und unbewacht lässt.

HydrostatischerAntrieb

Bergabfahrten sind ohne Betätigung des Antriebspedals (siehe 4.32) durchzuführen, um die Bremswirkung des hydrostatischen Antriebs zu nutzen, wenn das Getriebe nicht eingeschaltet ist.

5.6 EINIGE TIPPS FÜR EINEN SCHÖNEN RASEN

  1. Damit der Rasen schön, grün und weich bleibt, muss man gleichmäßig mähen, ohne das Gras zu reißen. Der Rasen kann aus verschiedenen Grasarten bestehen. Bei häufigem Mähen wachsen Gräser, die viele Wurzeln bilden, mehr und es entsteht ein dichter Rasen; umgekehrt entwickeln sich bei unregelmäßigem Mähen hauptsächlich hohe Gräser und Unkraut (Kleeblatt, Gänseblüm-

chen usw.)

  1. Es ist immer empfehlenswert, das Gras zu mähen, wenn es trocken ist.
  2. Die Schneidwerkzeuge müssen in gutem Zustand und gut geschliffen sein, damit der Schnitt sauber wird, ohne Ausfransungen, die zu einem Vergilben der Spitzen führen würden.
  3. Der Motor muss mit maximaler Drehzahl laufen, um einen sauberen Schnitt des Rasens zu erzielen und um dem geschnittenen Gras einen wirkungsvollen Schub durch den Auswurfkanal zu verleihen.
  4. Die Mähfrequenz muss im Verhältnis zum Wachstum des Grases erfolgen, um zu vermeiden, dass das Gras zwischen einem Schnitt und dem andern zu stark wächst.
  5. In den warmen und trockenen Jahreszeiten ist es zweckmäßig, das Gras etwas höher wachsen zu lassen, um das Austrocknen des Bodens zu vermindern.
  6. Die optimale Höhe eines gepflegten Rasens beträgt ca. 4-5 cm, und bei jedem Mähen sollte dieser um nicht mehr als 1/3 der Gesamthöhe gekürzt werden. Wenn das Gras sehr hoch ist, ist es besser, in zwei Durchgängen in einem Abstand von einem Tag zu mähen, den ersten mit den Schneidwerkzeugen in maximaler Höhe und eventuell reduzierter Schnittbreite, den zweiten in der gewünschten Höhe. (Abb. 5.15)
  7. Das Aussehen des Rasens wird besser, wenn die Schnitte in wechselnden Richtungen ausgeführt werden. (Abb. 5.16)
  8. Wenn der Auswurfkanal mit Gras zu verstopfen droht, ist es angebracht, die Fahrgeschwindigkeit zu vermindern, denn sie kann im Hinblick auf den Zustand des Rasens zu

hoch sein. Wenn das Problem anhält, sind schlecht geschärfte Schneidwerkzeuge oder verformte Flügelprofile wahrscheinliche Ursachen.

  1. Besondere Vorsicht ist beim Mähen in der Nähe von Sträuchern und niedrigen Bordsteinen geboten, welche die waagrechte Ausrichtung der Schneidwerkzeugbaugruppe beeinträchtigen und deren Rand, sowie die Schneidwerkzeuge beschädigen könnten.

6. WARTUNG

6.1 EMPFEHLUNGEN FÜR DIE SICHERHEIT

! ACHTUNG! Setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Händler oder einem Fachbetrieb in Verbindung, falls Probleme beim Betrieb folgender Teile auftreten

-Bremse,

  • Einschalten und Anhalten der Schneidwerkzeuge,
  • Zuschalten des Antriebs für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt.

6.2 ORDENTLICHE WARTUNG

Die Tabelle soll Ihnen zu helfen, Ihre Maschine leistungsfähig und sicher zu erhalten. In ihr sind die wichtigsten Eingriffe und die jeweils vorgesehenen Intervalle angegeben.

In den seitlichen Feldern können Sie das Datum oder die Zahl der Betriebsstunden eintragen, zu denen der Eingriff vorgenommen wurde.

Maßnahme Std. Ausgeführt (Datum / Std.)
1. MÄSCHINE
1.1Kontrolle Befestigung und Schliff Schneidwerkzeuge 3)25
1.2Auswechseln Schneidwerkzeuge 3)100
1.3Kontrolle Antriebsriemen 3)25
1.4Auswechseln Antriebsriemen 2) 3)-
1.5Kontrolle Steuerriemen Schneidwerkzeuge 3)25
1.6Auswechseln Steuerriemen Schneidwerkzeuge 2) 3)-
1.7Kontrolle und Einstellung der Bremse 3)25
1.8Kontrolle und Einstellung des Antriebs 3)25
1.9Kontrolle Einschalten und Bremsen Schneidwerkzeuge 3)25
1.10Kontrolle aller Befestigungen 25
1.11Allgemeine Schmierung 4)25
2. MOTOR 1)
2.1Motorölwechsel ...
2.2Kontrolle und Reinigung des Luftfilters ...
2.3Auswechseln des Luftfilters ...
2.4Kontrolle des Benzinfilters ...
2.5Auswechseln des Benzinfilters ...
2.6Kontrolle und Reinigung der Kontakte der Zündkerze...
2.7Austausch der Zündkerze ...

1) Im Handbuch des Motors die komplette Liste und die zeitlichen Abstände für die Arbeiten einsehen.

2) Setzen Sie sich bei den ersten Anzeichen von Fehlfunktionen mit Ihrem Händler in Verbindung.

3) Diese Arbeit muss durch Ihren Händler oder einen Fachbetrieb ausgeführt werden.

4) Die allgemeine Schmierung aller Gelenke sollte außerdem vor jedem längeren Stillstand der Maschine ausgeführt werden.

6.2.1 Motor (Abb. 6.1)

WICHTIG Die in der Gebrauchsanweisung des Motors angegebenen Vorschriften befolgen.

Um Motoröl abzulassen, den Verlängerungsschlauch (1) festhalten und die Ablassschraube (2) lösen.

Beim erneuten Anbringen der Schraube (2) auf die Positionierung der inneren Dichtung (3) achten, den Verlängerungsschlauch (1) festhalten und die Schrauben fest anziehen.

6.2.2 Hinterachse

Sie besteht aus einer geschlossenen Einheit und bedarf keiner Wartung. Sie unterliegt einer Dauerschmierung, die nicht ausgewechselt oder nachgefüllt werden muss.

6.2.3 Batterie (Abb. 6.2)

Es ist äußerst wichtig, eine akkurate Wartung der Batterie vorzunehmen, um sicherzustellen, dass sie eine lange Lebensdauer hat.

Die Batterie Ihrer Maschine muss unbedingt geladen werden:

– bevor Sie die Maschine nach dem Kauf zum ersten Mal verwenden;
– vor jeder längeren Periode des Stillstands der

Maschine;

– vor der Inbetriebnahme nach einer längeren Periode des Stillstands.

Den Ladevorgang, der in dem der Batterie beiliegenden Handbuch beschrieben ist, genau befolgen. Geschieht dies nicht oder wird die Batterie nicht geladen, können die Elemente der Batterie dauerhafte Schäden erleiden.

Eine entladene Batterie muss so bald wie möglich geladen werden

WICHTIG Das Laden muss mit einem Gleichstromgerät durchgeführt werden. Andere Ladesysteme können der Batterie Schäden zufügen, die nicht zu beheben sind.

Die Maschine ist mit einem Ladeanschluss (1) ausgestattet, der an den entsprechenden Anschluss des geeigneten Batterieladegerätes anzuschließen ist, das mitgeliefert wird (falls vorgesehen) oder auf Anfrage verfügbar ist (siehe 8.5).

WICHTIG Dieser Ladeanschluss darf nur für die Verbindung mit dem vom Hersteller vorgesehenen Batterieladegerät verwendet werden. Für seine Verwendung:

- die Hinweise befolgen, die in den Anleitungen des Ladegeräts aufgeführt sind;

- die Hinweise befolgen, die im Handbuch der Batterie aufgeführt sind.

6.3 EINGRIFFE AN DER MASCHINE

6.3.1 Ausrichtung der Schneidwerkzeugbaugruppe (Abb. 6.3)

Eine gute Einstellung der Schneidwerkzeugbaugruppe ist wichtig, um einen gleichmäßig gemähten Rasen zu erhalten.

Im Falle des unregelmäßigen Schnittes den Reifendruck kontrollieren.

Falls dies nicht ausreichen sollte, um ein gleichmäßiges Mähergebnis zu erhalten, den Händler für notwendige Überprüfungen und für die Ausrichtung der Schneidwerkzeugbaugruppe kontaktieren.

6.3.2 Radwechsel (Abb. 6.4)

Bei eben abgestellter Maschine Unterlagen unter einem tragenden Element des Fahrgestells auf der Seite des zu wechselnden Rads anbringen.

Die Räder werden durch einen Sprengring (1) gehalten, der mit einem Schraubenzieher herausgenommen werden kann.

HINWEIS Im Falle des Wechselns eines oder beider Hinterräder muss man sich versichern, dass etwaige Differenzen des äußeren Durchmessers nicht größer als 8 bis 10 mm sind. Andernfalls sollte man, um unregelmäßige Schnittergebnisse zu vermeiden, die Schneidwerkzeugbaugruppe ausrichten.

WICHTIG Vor der erneuten Montage eines Rads muss die Achse mit Fett beschichtet werden. Den Sprengring (1) und die Unterlegscheibe (2) wieder sorgfältig einsetzen.

6.3.3 Reparatur oder Wechsel der Reifen

Die Reifen sind schlauchlos und deshalb muss jeder Ersatz bzw. jede Reparatur infolge eines Lochs von einem Reifenfachmann in der für diesen Reifentyp vorgesehenen Weise ausgeführt werden.

6.3.4 Auswechseln der Lampen (falls vorgesehen)

- Lampen Typ "I" (Glühlampen) (Abb. 6.5)

Die Lampen (18 W) sind mit einem Bajonettverschluss im Lampensockel befestigt. Dieser wird mit Hilfe einer Flachzange entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und dann herausgezogen.

- Lampen Typ "II" (LED) (Abb. 6.6)

Die Überwurfmutter (1) lösen und den Steckverbinder (2) abnehmen. Die mit den Schrauben (4) befestigte LED-Leuchte (3) abmontieren.

6.3.5 Auswechseln einer Sicherung (Abb. 6.7)

An der Maschine sind einige Sicherungen (1) von verschiedenen Stärken vorgesehen, deren Funktionen und Eigenschaften im Folgenden beschrieben werden:

  • Sicherung 10 A = Absicherung der allgemeinen Stromkreise und des Leistungskreises der Steuerkarte. Das Ansprechen der Sicherung verursacht den Stillstand der Maschine und das vollständige Ausschalten der Kontrolllampe des Armaturenbretts.
  • Sicherung 25 A = Absicherung des Ladestromkreises. Das Ansprechen der Sicherung zeigt sich durch zunehmende Abnahme der Batterieladung mit dementsprechenden Startschwierigkeiten.

Die Stärke ist jeweils auf der Sicherung angegeben.

WICHTIG Eine durchgebrannte Sicherung muss immer durch eine Sicherung des gleichen Typs und der gleichen Leistung ersetzt werden, niemals durch eine Sicherung mit anderer Leistung.

Falls sich die Ursachen nicht beseitigen lassen, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.

6.3.6 Ausbau, Ersatzund Wiedereinbau der Schneidwerkzeuge

! ACHTUNG! Bei Handhabung der Schneidwerkzeuge müssen immer Arbeitshandschuhe getragen werden.

! ACHTUNG! Beschädigte oder verbogene Schneidwerkzeuge sind immer auszuwechseln; niemals versuchen, sie zu reparieren! STETS ORIGINAL SCHNEID-WERKZEUGE VERWENDEN!

Auf dieser Maschine ist die Verwendung von Schneidwerkzeugen mit dem in der Tabelle auf Seite ii angegebenen Code vorgesehen.

Aufgrund der Weiterentwicklung des Produkts könnten die oben genannten Schneidwerk-

  1. ANLEITUNG ZUR STÖRUNGSSUCHE
STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE ABHILFE
1. Mit dem Zündschlüssel auf «EIN» bleibt die Kontrollampe oder das Armaturenbrett ausgeschaltetAuslösen des Schutzes der elektronischen Steuerkarte wegen:- Batterie falsch angeschlossen- Polarität der Batterie vertauscht- Batterie vollkommen entladen-Sicherungdurchgebrannt- Steuerkarte feuchtDen Zündschlüssel auf «STOP» stellen und die Ursachen der Störung suchen:- Anschlüsse prüfen (siehe 3.4)- Anschlüsse prüfen (siehe 3.4)- Batterie laden (siehe 6.2.3)- Sicherung (10 A) auswechseln (siehe 6.3.5)- Mit lauwarmer Luft trocknen
2. Mit dem Zündschlüssel auf «STARTEN» blinkt die Kontrollampe und der Anlasser funktioniert nicht- Fehlende Voraussetzung zum Starten- Prüfen, ob die Bedingungen der Zustimmung erfüllt sind (siehe 5.2.a)
3. Mit dem Zündschlüssel auf «STARTEN» leuchtet die Kontrollampe oder das Armaturenbrett auf, aber der Anlasser funktioniert nicht- Batterie nicht ausreichend geladen- Fehlfunktion des Starterrelais- Batterie laden (siehe 6.2.3)- Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung
4. Mit dem Zündschlüssel auf «STARTEN» schaltet der Anlasser ein, aber der Motor läuft nicht an- Batterie nicht ausreichend geladen- Mangelnder Zufluss von Benzin- Schaden an der Zündanlage- Batterie laden (siehe 6.2.3)- Benzinstand prüfen (siehe 5.3.3)- Den Hahn öffnen (falls vorgesehen) (siehe 5.4.1)- Benzinfilter überprüfen-Befestigungdes Zündkerzensteckers überprüfen- Sauberkeit und korrekten Elektrodenabstand überprüfen
5. Anlassen erschwert oder Betrieb des Motors unregelmäßig- Vergaserprobleme - Luftfilterreinigen oder auswechseln- Tank leeren und frisches Benzin einfüllen- Benzinfilter kontrollieren und ggf auswechseln
6. Absinken der Leistung des Motors während des Mähens- Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zur Schnitthöhe zu hoch- Fahrgeschwindigkeit vermindern und/oder Schnitthöhe anheben (siehe 5.4.5)
7. Der Motor geht während der Arbeit ausAuslösen des Schutzes der elektronischen Steuerkarte wegen:- Auslösen der SicherheitseinrichtungenDen Zündschlüssel auf «STOP» stellen und die Ursachen der Störung suchen:- prüfen, ob die Bedingungen der Zustimmung erfüllt sind (siehe 5.2.b)
8. Die Schneidwerkzeuge schalten sich nicht zu oder stoppen nicht schnell genug wenn sie ausgekuppelt werden- Probleme am Einschaltsystem- Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung
9. Schnitt ungleichmäßig und Grasaufnahme unzureichend- Schneidwerkzeugbaugruppe nicht parallel zum Boden- Schlechter Schnitt der Schneidwerkzeuge- Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zur Höhe des zu mähenden Grases hoch- Verstopfung des Auswurfkanals- Reifendruck prüfen (siehe 5.3.2)-Ausrichtungder Schneidwerkzeugbaugruppe zum Boden wiederherstellen (siehe 6.3.1)- Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung- Fahrgeschwindigkeit vermindern und/oder Schneidwerkzeugbaugruppe anheben (siehe 5.4.5)- Warten, bis der Rasen trocken ist-DieGrasfangeinrichtung abnehmen und den Kanal entleeren (siehe 5.4.7)
10. Nicht normale Vibrationen während des Betriebs- Die Schneidwerkzeugbaugruppe ist voller Gras- Die Schneidwerkzeuge sind nicht ausgewuchtet oder sind gelockert- Befestigungen gelockert- Die Schneidwerkzeugbaugruppe reinigen (siehe 5.4.10)- Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung-Befestigungsschraubendes Motors und des Fahrgestells überprüfen und festziehen
11. Bremsleistung unregelmäßig oder ungenügend- Bremse nicht korrekt eingestellt- Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung
12. Unregelmäßiger Vortrieb, schlechter Antrieb bergauf, oder Neigung der Maschine zum Aufbäumen- Probleme mit dem Antriebsriemen oder der Kupplungsvorrichtung- Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung
13. Wenn man bei laufendem Motor das Antriebspedal betätigt, bewegt sich die Maschine nicht (Bei Modellen mit hydrostatischem Antrieb)- Entriegelungshebel in Position «B»- Hebel in die Stellung «A» (siehe 4.33) bringen
14. Die Maschine beginnt, auf ungewöhnliche Weise zu vibrieren- Beschädigung oder lockere Teile- Halten Sie die Maschine an und ziehen Sie das Zündkerzenkabel ab- Prüfen Sie, ob eventuell Beschädigungen vorhanden sind;- Kontrollieren, ob Teile sich gelöst haben und diese festziehen;- Die Kontrollen, Auswechsel- und Reparaturarbeiten in einem Fachbetrieb durchführen lassen

Wenn die Störungen nach den oben beschriebenen Eingriffen anhalten, ist Ihren Händler zu kontaktieren.

STIGA Estate 5092 HW - Ausbau, Ersatzund Wiedereinbau der Schneidwerkzeuge - 1

ACHTUNG!

Versuchen Sie niemals, schwierige Reparaturen auszuführen, ohne dazu die Mittel und die erforderlichen technischen Kenntnisse zu haben. Jeder Eingriff führt automatisch zum Verfall der Garantie und zur Ablehnung jeder Haftung des Herstellers.

8. SONDERZUBEHÖR

8.1 KIT HINTERER AUSWURFSCHUTZ (Abb. 8.1 Nr. 33)

Anstelle der Grasfangeinrichtung zu verwenden, wenn das Gras nicht gesammelt wird.

8.2 ZUGVORRICHTUNG (Abb. 8.1 Nr. 34)

Dient zum Ankoppeln eines Anhängers.

8.3 ABDECKUNG (Abb. 8.1 Nr. 35)

Schützt die Maschine vor Staub, wenn sie nicht benutzt wird.

8.4 BATTERIELADEGERÄT (Abb. 8.1 Nr. 36)

Erlaubt die Erhaltung des optimalen Ladezustandes der Batterie während der Stilllegung der Maschine und verlängert dadurch die Lebensdauer der Batterie.

8.5 "MULCHING"-KIT (Abb. 8.1 Nr. 37)

Zerhackt das geschnittene Gras fein und lässt es auf dem Rasen, als Alternative zum Sammeln in der Grasfangeinrichtung.

8.6 SCHNEEKETTEN 18" (Abb. 8.1 Nr. 38)

Sie verbessern die Haftung der Hinterräder auf schneebedeckten Abschnitten und ermöglichen die Verwendung des Schneepflugs.

8.7 ANHÄNGER (Abb. 8.1 Nr. 39)

Für den Transport von Werkzeugen oder anderen Gegenständen, innerhalb der zulässigen Gewichtsgrenzen.

8.8 STREUER (Abb. 8.1 Nr. 40)

Zum Streuen von Salz oder Dünger.

8.9 RASENWALZE (Abb. 8.1 Nr. 41)

Um den Boden nach dem Säen zu verdichten oder das Gras platt zu drücken.

8.10 SCHNEEPFLUG (Abb. 8.1 Nr. 42)

Für das Verschieben und seitliche Ansammeln des entfernten Schnees.

8.11 M+S-RÄDER (MATSCH- UND SCHNEERÄDER) (Abb. 8.1 Nr. 43)

Die M+S-Räder wurden zur Verbesserung der Zugleistung auf Matsch und Schnee konzipiert.

8.12 FRONTKEHRER (Abb. 8.1 Nr. 44)

Für die Reinigung von Wegen und festen Untergründen von Laub und Schmutz und die Beseitigung von wenig Neuschnee.

8.13 ANBAUGERÄTEHALTER FÜR HUBGERÄTE (Abb. 8.1 Nr. 45)

Ermöglicht die Montage von zusätzlichem Frontzubehör, das keine Zapfwelle benötigt.

8.14 ZAPFWELLE (PTO) (Abb. 8.1 Nr. 46)

Ermöglicht die Kraftübertragung vom Motor auf das Anbaugerät. Benötigt den Anbaugerätehalter für Hubgeräte.

3. DÉBALLAGE ET MONTAGE

4.2 GASHENDEL (Afb. 4.1 n.2)

5. GEBRUIKSVOORSCHRIFTEN

5.1 VEILIGHEIDSADVIEZEN

7. RICHTLIJNEN OM PROBLEMEN VAST TE STELLEN

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Produktinformationen

Marke : STIGA

Modell : Estate 5092 HW

Kategorie : Traktor