HARVIA Vega Pro BC165 HCB165400S - Heizung

Vega Pro BC165 HCB165400S - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice HARVIA Vega Pro BC165 HCB165400S - page 18
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Marke Harvia
Modell Vega Pro BC165 HCB165400S
Produkttyp Elektrischer Saunaofen
Verwendung Saunaheizung
Stromversorgung Halbstarre Verbindung, Kabel H07RN-F
Kompatibles Steuergerät CH90, C150, Fenix, Griffin
Temperatursensor Ja, im Lieferumfang des Steuergeräts enthalten
Überhitzungsschutz Ja
Empfohlene Steine Durchmesser 4–8 cm, Saunasteine von Marken, keine porösen Keramik- oder Specksteine
Mindestabstände (BC165) A: 100–200 mm, B: 100 mm, C: 1450 mm, D: 50 mm
Empfohlene Deckenhöhe 2100–2300 mm, mindestens 1900 mm
Empfohlene Saunatemperatur 65 °C bis 80 °C
Empfohlenes Saunavolumen Bestimmt durch die Ofenleistung (siehe Korrespondenztabelle)
Wasserqualität für Dampf Hauswasser, Humus < 12 mg/L, Eisen < 0,2 mg/L, Mangan < 0,05 mg/L, Calcium < 100 mg/L
Wöchentliche Pflege Boden saugen/fegen, mit feuchtem Mopp wischen
Halbjährliche Pflege Gründliche Reinigung: Wände, Bänke und Boden mit Saunadesinfektionsmittel bürsten
Ofenreinigung Feuchtes Tuch zum Entfernen von Staub und Schmutz
Sicherheit Nicht abdecken, nicht zu viel Wasser aufgießen (max. 0,2 L pro Kelle), Kinder fernhalten
Garantie 2 Jahre bei privater Nutzung, 1 Jahr bei Eigentumswohnungen, 3 Monate bei Gemeinschaftsanlagen
Ersatzteile Nur Herstellerteile verwenden
Normen CE-Kennzeichnung
Installation Durch professionellen Elektriker, Sicherheitsabstände einhalten

Häufig gestellte Fragen - Vega Pro BC165 HCB165400S HARVIA

Welche Steine für meinen Harvia Vega Pro BC165 Ofen verwenden?
Verwenden Sie Saunasteine mit einem Durchmesser von 4 bis 8 cm, von bekannter Marke und massiv. Vermeiden Sie poröse Keramiksteine und Specksteine (zu weich). Waschen Sie die Steine vor dem ersten Gebrauch.
Wie installiere ich das Steuergerät?
Das Steuergerät muss außerhalb der Sauna an einem trockenen Ort in etwa 170 cm Höhe installiert werden. Der Temperatursensor und der Überhitzungsschutz werden über dem Ofen platziert. Befolgen Sie die mit dem Steuergerät gelieferten Anweisungen.
Welche Leistung ist für meine Sauna geeignet?
Die Ofenleistung muss anhand des Saunavolumens gewählt werden. Eine gut isolierte Sauna heizt in etwa einer Stunde auf. Konsultieren Sie die Korrespondenztabelle in der Anleitung, um die geeignete Leistung auszuwählen.
Wie pflege ich die Ofensteine?
Die Steine bröckeln mit der Zeit. Setzen Sie sie mindestens einmal im Jahr neu ein, bei intensiver Nutzung häufiger. Entfernen Sie Ablagerungen am Boden des Ofens und ersetzen Sie zerbrochene Steine. Drücken Sie die Steine nicht zu fest, um die Luftzirkulation zu ermöglichen.
Welche Sicherheitsabstände sind einzuhalten?
Für das Modell BC165 betragen die Mindestabstände zu brennbaren Materialien: A 100 bis 200 mm, B 100 mm, C 1450 mm, D 50 mm. Siehe Abbildung 3 der Anleitung.
Kann ich parfümiertes Wasser für den Dampf verwenden?
Ja, aber nur speziell für die Sauna bestimmte Essenzen. Befolgen Sie die angegebenen Dosierungen. Verwenden Sie kein Meerwasser oder Wasser mit Chlor oder Humus.
Was tun, wenn der Ofen nicht heizt?
Überprüfen Sie, ob der Ofen über das Steuergerät mit Strom versorgt wird, ob der Thermostat über der Raumtemperatur eingestellt ist und ob die Sicherungen nicht durchgebrannt sind.
Wie reinige ich die Sauna und den Ofen?
Jede Woche: Saugen oder fegen Sie den Boden und wischen Sie mit einem feuchten Mopp. Alle sechs Monate: Gründliche Reinigung durch Bürsten von Wänden, Bänken und Boden mit einem Saunadesinfektionsmittel. Für den Ofen verwenden Sie ein feuchtes Tuch.
Wie lange ist die Garantiezeit?
Die Garantie beträgt 2 Jahre bei privater Nutzung, 1 Jahr bei Eigentumswohnungen und 3 Monate bei Gemeinschaftsanlagen. Sie deckt keine Mängel durch nicht konforme Steine ab.
Kann ich den Ofen selbst installieren?
Die elektrische Installation muss von einem Fachmann (Elektriker) gemäß den geltenden Vorschriften durchgeführt werden. Der Ofen muss unter Einhaltung der Sicherheitsabstände am Boden befestigt werden.

Benutzerfragen zu Vega Pro BC165 HCB165400S HARVIA

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BEDIENUNGSANLEITUNG Vega Pro BC165 HCB165400S HARVIA

Verwendungszweck des Saunaofens:

Die BC-Saunaöfen sind zur Beheizung von grosse Saunen auf Aufgußtemperatur bestimmt. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten.

Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre. Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in Gemeinschaftsaunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr. Die Garantiezeit für in öffentlichen Saunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt drei (3) Monate.

Lesen Sie vor Inbetriebnahme die Anleitung für den Benutzer sorgfältig durch.

ACHTUNG!

Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständi gen Elektromonteur.

Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben.

Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Saunaofenwahl!

CONTENTS

  1. BEDIENUNGSANLEITUNG....18

1.1. Aufschichten der Saunaofensteine....18
1.2. Erhitzen der Saunakabine 19
1.3. Steuergerät des Saunaofens 19
1.4. Aufguss....19
1.4.1. Aufgußwasser....20
1.4.2. Temperatur und Feuchtigkeit in der Saunakabine 20
1.5. Anleitungen zum Saunen....20
1.6. Warnungen....21
1.7. Störungen 21

  1. SAUNAKABINE 22

2.1. Isolation der Saunakabine und Wandmaterialien ..22 2.1.1. Verfärbung der Saunawände ....22
2.2. Fußboden der Saunakabine 23
2.3. Leistung des Saunaofens....23
2.4. Ventilation in der Saunakabine 23
2.5. Hygiene in der Saunakabine....24

  1. INSTALLATIONSANLEITUNG ......25

3.1. Vor der Montage 25
3.2. Montage des Saunaofens am Boden .....26
3.3. Schutzgeländer 26
3.4. Installation des Steuergeräts und des Fühlers.....26
3.5. Elektroanschlüsse....27
3.6. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens......27

  1. ERSATZTEILE 74

FR

ES

Bild 2. Ventilation i bastu

1. BEDIENUNGSANLEITUNG

1.1. Aufschichten der Saunaofensteine

Die passenden Steine für einen Elektrosaunaofen haben einen Durchmesser von 4–8 cm. Als Saunaofensteine sollten speziell für Saunaöfen gedachte, bekannte, massive Bruchsteine verwendet werden. Die Verwendung leichter, poröser und gleichgroßer keramischer Steine ist verboten, da durch sie die Widerstände überhitzt und beschädigt werden können. Als Saunaofensteine dürfen auch keine weichen Topfsteine verwendet werden.

Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Stein-staub befreit werden. Die Steine werden auf den Rost in den Saunaofen in die Zwischenräume der Heizelemente so gesetzt, daß die Steine einander tragen. Das Gewicht der Steine darf nicht von den Heizelementen getragen werden.

Die Steine dürfen nicht zu dicht gesetzt werden, damit die Luftzirkulation nicht behindert wird. Siehe Abb. 1. Auch dürfen die Steine nicht eng zwischen den Heizelementen verkeilt werden, die Steine sollten locker gesetzt werden. Sehr kleine Steine sollen nicht in den Saunaofen gelegt werden.

Die Steine sollen die Heizelemente vollständig bedecken, sie dürfen aber nicht hoch über den Saunaofen herausragen.

Während des Gebrauchs werden die Steine spröde. Aus diesem Grund sollten die Steine mindestens einmal jährlich neu auf geschichtet werden, bei starkem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegen heit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und erneuern beschädigte Steine.

Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Sau naofensteine entstehen.

Die Garantie kommt auch nicht für Schäden des Saunaofens auf, die durch Verstop fung der Luftzirkulation durch bei Gebrauch sprö de gewordene Steine oder zu kleine Steine entstehen.

In der Steinkammer oder in der Nähe des Saunaofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern, und somit eine Überhitzung der Widerstände sowie Brandgefahr der Wandflächen verursachen!

1.2. Erhitzen der Saunakabine

Bevor Sie den Ofen anschalten, bitte überprüfen, dass keine Gegenstände auf dem Ofen oder in der

HARVIA Vega Pro BC165 HCB165400S - Erhitzen der Saunakabine - 1

Figure 1. Piling of the sauna stones Abbildung 1. Aufschichtung der Saunaofensteine

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Beim ersten Erwärmen sondern sich von Sauna ofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu entfernen, muß die Saunakabine gründlich gelüftet werden.

Die Funktion des Saunaofens ist es, die Saunakabine und die Ofensteine auf die Aufguß temperatur zu bringen. Wenn die Leistung des Saunaofens an die Größe der Saunakabine angepaßt ist, erwärmt sich eine gut wärmeisolierte Sauna auf Aufgußtempe ratur in etwa einer Stunde. Siehe Kapitel 2.1. "Isolation der Saunakabine und Wandmaterialien". Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa +65 °C bis +80 °C.

Die Saunaofensteine erwärmen sich auch Aufgußtemperatur gewöhnlich in derselben Zeit wie die Sauna kabine. Ein zu leistungsstarker Saunaofen erwärmt die Saunaluft schnell, aber die Steine bleiben untererhitzt und lassen so das Aufguß wasser durchfließen. Wenn andererseits die Sauna ofen leistung in Bezug auf die Größe der Saunakabine gering ist, erwärmt sich die Saunakabine langsam und der Saunabader wird versuchen, die Sauna temperatur durch einen Aufguß (durch Gießen von Wasser auf den Saunaofen) zu erhöhen. Das Auf guß wasser kühlt aber nur die Saunaofensteine schnell ab und nach einer Weile reicht die Tempe ratur in der Sauna nicht mehr für einen Aufguß aus.

Damit Sie beim Saunen die Aufgüsse genießen können, sollten Sie die Leistung des Saunaofens in Bezug auf die Saunakabine anhand der Broschüreninformationen sorgfältig auswählen. Siehe Kapitel 2.3. "Leistung des Saunaofens".

1.3. Steuergerät des Saunaofens

Die BC-Saunaofenmodelle benötigen ein separates Steuergerät, mit dessen Hilfe der Saunaofen bedient wird. Das Steuergerät muß außerhalb der Saunakabine an einem trockenen Ort in etwa 170 cm Höhe angebracht werden. Am Steuergerät muß ein Fühler angeschlossen werden, der die Temperatur in der Saunakabine fühlt und mit dessen Hilfe das Steuergerät die eingestellte Tempe ratur in der Saunakabine aufrechterhält. Der Temperatur fühler und der Überhitzungsschutz be finden sich in einem Fühlergehäuse über dem Sauna ofen. Das Fühlergehäuse muß gemäß der Anleitung des entsprechenden Steuergerätemodells angebracht werden.

Die BC-Saunaofenmodelle können mit folgenden Steuergeräten bedient werden:

  • CH90
    • C150
  • Fenix
  • Griffin

Beachten Sie die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Steuerung.

1.4. Aufguss

Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luft feuchtigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden.

Mit der Wassermenge wird die für angenehm emp-fundene Aufgußfeuchtigkeit reguliert. Wenn die Luftfeuchtigkeit passend ist, schwitzt die Haut des Badenden und das Atmen in der Sauna fällt leicht. Es empfiehlt sich, zunächst nur kleine Mengen Wasser auf die Steine zu gießen, damit die Wirkung

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der Feuchtigkeit auf die Haut erprobt werden kann. Zu hohe Temperaturen und Feuchtigkeitsprozente fühlen sich unangenehm an.

Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.

Die Kapazität der Saunakelle sollte höchstens 0,2 l betragen. Auf die Steine sollten keine größeren Wassermengen auf einmal gegossen werden, da beim Verdampfen sonst kochend heißes Wasser auf die Badenden spritzen könnte.

Achten Sie auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.

1.4.1. Aufgußwasser

Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt. Wichtige Faktoren für die Wasserqualität sind:

  • Humusgehalt (Farbe, Geschmack, Ablagerungen); Empfehlung unter 12 mg/l.
  • Eisengehalt (Farbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen); Empfehlung unter 0,2 mg/l.
  • Härtegrad; die wichtigsten Stoffe sind Mangan (Mn) und Kalzium (Ca) oder Kalk; Empfehlung für Mangan unter 0,05 mg/l und für Kalzium unter 100 mg/l.

Bei Verwendung kalkhaltigen Wassers verbleibt auf den Steinen und Metalloberflächen des Sauna ofens eine helle, cremeartige Schicht. Die Verkalkung der Steine schwächt die Aufgußeigen schaften ab.

Bei Verwendung eisenhaltigen Wassers verbleibt auf der Ofenoberfläche und den Widerständen eine rostige Schicht, die Korrosion verursacht.

Die Verwendung von humus- und chlorhaltigem Wasser sowie von Meerwasser ist verboten.

Im Aufgußwasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung.

1.4.2. Temperatur und Feuchtigkeit in der Saunakabine

Zur Messung der Temperatur und Feuchtigkeit gibt es Meßgeräte, die für den Gebrauch in einer Sauna geeignet sind. Es ist allerdings unmöglich, allgemeingültig und genau die zum Saunen geeigneten Temperaturen oder Feuchtigkeits prozente zu nennen, da jeder Mensch die Wirkung des Aufgusses in der Sauna anders empfindet. Das eigene Empfinden ist das beste Thermometer des Badenden!

Eine sachgemäße Ventilation in der Sauna ist wichtig, denn die Saunaluft muß sauerstoffreich und leicht zu atmen sein. Siehe Kapitel 2.4. "Ventilation in der Saunakabine".

Menschen empfinden das Saunen als gesund und erfrischend. Das Saunen säubert, erwärmt, entspannt, beruhigt, lindert psychische Bedrücktheit und bietet als ruhiger Ort die Möglichkeit zum Nachdenken.

1.5. Anleitungen zum Saunen

  • Waschen Sie sich vor dem Saunen. Eine Dusche dürfte genügen.
  • Bleiben Sie dann in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
  • Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rücksicht auf die anderen Badenden nehmen, indem

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in a loud voice.

Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.

  • Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
  • Vergessen Sie jeglichen Streß, und entspannen Sie sich.
  • Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen.
  • Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
  • Waschen Sie sich nach dem Saunen. Nehmen
  • Sie zur Rückgewinnung der verlorenen Flüssigkeit ein erfrischendes Getränk zu sich.
  • Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen und ziehen Sie sich an.

1.6. Warnungen

  • Meer- und feuchtes Klima können die
  • Metalloberflächen des Saunaofens rosten lassen.
  • Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.
  • Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
  • Auf die Steine darf nicht zuviel Wasser auf einmal gegossen werden, da das auf den heißen Steinen verdampfende Wasser die Haut verbrennen kann.
  • Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
  • Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
  • Eltern dürfen ihre Kinder nicht in die Nähe des Saunaofens lassen.
  • Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.

  • Alter?

  • Saunatemperatur?
  • Saunadauer?

  • Bewegen Sie sich in der Sauna mit besonderer Vor sicht, da die Bänke und der Fußboden glatt sein können.

  • Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.

1.6.1. Symbol Beschreibung.

HARVIA Vega Pro BC165 HCB165400S - Symbol Beschreibung. - 1

Benutzerhandbuch lesen.

HARVIA Vega Pro BC165 HCB165400S - Symbol Beschreibung. - 2

Nicht bedecken.

1.7. Störungen

Falls sich der Saunaofen nicht erwärmt, überprüfen Sie folgende Punkte:

  • Der Strom vom Steuergerät ist am Saunaofen angeschlossen.
  • Das Thermostat ist auf eine höhere als in der Sauna herrschende Temperatur eingestellt.
    • Die Sicherungen des Saunaofens sind heil.

2. THE SAUNA ROOM 2. SAUNAKABINE

2.1. Isolation der Saunakabine und Wandmaterialien

In einer elektrisch beheizten Sauna müssen alle massiven Wandflächen, die viel Wärme speichern (Ziegel, Glasziegel, Mörtel o.ä.) ausreichend isoliert werden, um mit einer relativ geringen Leistung des Saunaofens auszukommen.

Für gut isoliert kann man eine solche Sauna halten, die mit folgender Wand- und Deckenstruktur ausgestattet ist:

  • Die Dicke der sorgfältig gelegten Isolierwolle beträgt auch im Hausinneren 100 mm (min. 50 mm).
  • Als Feuchtigkeitssperre wird z.B. Aluminiumpapier verwendet, dessen Ränder sorgfältig dicht gefaltet werden und das so angebracht wird, daß die glänzende Seite zum Inneren der Sauna zeigt.
  • Zwischen Feuchtigkeitssperre und Paneelen befindet sich (empfehlenswert) ein 10 mm großer Entlüftungsspalt.
  • Als Innenbeschichtung werden leichtgewichtige Paneelbretter verwendet, die eine Dicke von etwa 12–16 mm haben.
  • Über der Wandverkleidung an der Grenze zu den Deckenpaneelbrettern wird ein Entlüftungsspalt von einigen mm gelassen.

Um eine angemessene Saunaofenleistung zu erreichen, kann es erforderlich werden, die Sauna decke weiter nach unten abzusenken (norm. 2100–2300 mm, min. Saunahöhe 1900 mm), so daß der Rauminhalt der Sauna kleiner wird und eventuell eine geringere Saunaofenleistung gewählt werden kann. Die Absenkung der Decke wird durchgeführt, indem man das Gebälk auf passender Höhe anbringt. Die Balkenzwischenräume werden isoliert (Isolation mindestens 100 mm) und wird wie oben beschrieben von innen verkleidet.

Da Wärme nach oben steigt, wird als Abstand zwischen Saunabank und Decke höchstens 1100–1200 mm empfohlen.

ACHTUNG! Zusammen mit einem Brandschutzbeamten muß festgestellt werden, welche Teile der Brandmauer isoliert werden dürfen. Sich in Benutzung befindliche Abzüge dürfen nicht isoliert werden!

ACHTUNG! Der Schutz von Wänden oder der Decke mit leichten Abdeckungen, z.B. Mineralplatten, die direkt an den Wand- oder Deckenflächen befestigt werden, kann einen gefährlichen Temperaturanstieg in den Wand- und Deckenmaterialien verursachen.

2.1.1. Verfärbung der Saunawände

Die Holzmaterialien in der Sauna, wie z.B. die Holzverkleidungen, verfärben sich mit der Zeit dunkel. Dieser Prozess wird durch das Sonnenlicht und die Hitze des Saunaofens beschleunigt. Wurden die Wandverkleidungen mit einem speziellen Schutzmittel behandelt, kann die Verfärbung der Wand über dem Ofen je nach verwendetem Schutzmittel relativ schnell beobachtet werden. Diese Verfärbungen entstehen dadurch, dass die Schutzmittel eine geringere Hitzebeständigkeit aufweisen als unbehandeltes Holz. Dies hat sich in Praxistests herausgestellt. Die Mikromineralstoffe, die sich von den Steinen auf dem Ofen ablösen, können die Wandoberfläche in

Wenn Sie bei der Installation des Saunaofens die vom Hersteller empfohlenen Richtlinien einhalten, erhitzt sich der Saunaofen nur so weit, dass keine Gefahr für die brennbaren Materialien der Saunakabine besteht. Die zulässige Höchsttemperatur für die Wand- und Deckenoberflächen der Saunakabine beträgt +140 Grad Celsius.

Saunaöfen, die über ein CE-Symbol verfügen, erfüllen alle Bestimmungen für Saunaanlagen. Die entsprechenden Behörden kontrollieren, ob diese Bestimmungen eingehalten werden.

2.2. Fußboden der Saunakabine

Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig.

Steinsplitter und feine Gesteinsmaterialien werden mit dem Aufgußwasser auf den Saunafußboden gespült. Heiße Steinsplitter können Fußbodenbeläge unter dem Saunaofen und in dessen unmittelbarer Nähe beschädigen.

Unreinheiten der Saunasteine und des Aufgußwassers (z.B. Eisengehalt) können von hellen Fugenmaterialien gekachelter Fußböden aufgesogen werden.

Um die Entstehung ästhetischer Mängel (aus oben genannten Gründen) zu verhindern, sollten unter dem Saunaofen und in dessen unmittelbarer Nähe steinhaltige Fußbodenbeschichtungen und dunkle Fugenmaterialien verwendet werden.

2.3. Leistung des Saunaofens

Wenn die Wände und die Decke getäfelt sind und die Wärmeisolation hinter den Paneels ausreic hend ist, um das Entweic hen der Wärme in die Wandmaterialien zu verhindern, hängt die erforderliche Leistung des Ofens von der Größe des Innenraumes Ihrer Sauna ab (siehe Tabelle 1).

Falls in der Sauna unisolierte Wandflächen wie Ziegel-, Glasziegel-, Glas-, Beton- oder Kachel flächen sichtbar sind, sollte für jeden Quadratmeter dieser Flächen 1,2 m³ zum Rauminhalt addiert, und aufgrund dieser Summe die entsprechende Ofenleis tung aus der Tabelle bestimmt werden.

Saunas mit Blockbohlenwänden erwärmen sich langsam, so daß man bei der Bestimmung der Ofenleis tung den Rauminhalt dieser Saunas mit 1,5 multiplizieren sollte.

2.4. Ventilation in der Saunakabine

Besonders wichtig für das Saunen ist eine gute Ventilation. Die Luft in der Saunakabine sollte in der Stunde sechsmal wechseln. Das Frischluftrohr sollte über dem Saunaofen in mindestens 500 mm Höhe angebracht werden. Der Durchmesser des Rohres sollte ca. 50–100 mm betragen.

Die Abluft der Saunakabine sollte möglichst weit entfernt vom Saunaofen aber so nahe wie möglich am Fußboden abgeführt werden. Die Querschnittsfläche des Abzugsrohres sollte zweimal größer als die des Frischluftrohres sein.

Die Abluft sollte direkt in einen Abzug oder durch ein knapp über dem Saunaboden beginnendes Abzugsrohr zu einem Ventil im oberen Teil der Sauna geleitet werden. Die Abluft kann auch unter der Tür hindurch nach außen geleitet werden, wenn sich unter der Tür, die zum Waschraum mit Abluftventil führt, ein etwa 100–150 mm breiter Spalt befindet.

ENDE

Die oben erwähnte Ventilation funktioniert, wenn sie maschinell verwirklicht wird.

Falls der Saunaofen in eine Fertigsauna eingebaut wird, müssen die Ventilationsanweisungen des Saunaherstellers befolgt werden.

In der Abbildungsserie sind Beispiele für Ventilationsstrukturen dargestellt. Siehe Abb. 2.

Mechanical ventilation Maschinelle Ventilation
min 500 mm 1 2 3 4

  1. Empfohlener Platz für Zuluft.
  2. Abluftöffnung.
  3. Mögliches Trocknungsventil, das während der Erwärmung und des Saunens geschlossen ist. Die Sauna kann auch getrocknet werden, indem die Tür nach dem Saunen offengelassen wird.
  4. Falls nur im Waschraum eine Abluftöffnung vorhanden ist, sollte der Schwellenspalt der Saunatür mindestens 100 mm breit sein. Eine maschinelle Luftabfuhr ist dann unerläßlich.

Figure 2. Ventilation of the sauna room Abbildung 2. Ventilation in der Saunakabine

2.5. Hygiene in der Saunakabine

Damit das Saunen angenehm ist, muß für die Hygiene in der Saunakabine gesorgt werden.

Wir empfehlen in der Sauna auf Saunatüchern zu sitzen, damit der Schweiß nicht auf die Bänke läuft. Nach Gebrauch sollten die Saunatücher gewaschen werden. Für Gäste sollten Sie eigene Saunatücher bereithalten.

In Verbindung mit der Reinigung der Sauna sollte der Fußboden der Saunakabine gesaugt / gefegt und mit einem feuchten Lappen gewischt werden.

Mindestens jedes halbe Jahr sollte die Sauna gründlich geputzt werden. Die Wände, Bänke und der Fußboden der Saunakabine sollten mit einer Bürste und mit Saunareinigungsmittel abgewaschen werden.

Vom Saunaofen werden Staub und Schmutz mit einem feuchten Tuch abgewischt.

3. INSTALLATIONSANLEITUNG3. INSTRU

3.1. Vor der Montage

Bevor Sie den Saunaofen installieren, lesen Sie die Montageanleitung und überprüfen Sie folgende Dinge:

- Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine?

Die Rauminhaltswerte in Tabelle 1 dürfen weder übernoch unterschritten werden.

  • Sind genug Saunaofensteine von guter Qualität vorhanden?
  • Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?
  • Der Montageort des Ofens erfüllt die in Abb. 3 und Tabelle 1 angegebenen Sicherheitsmindestabstände.

Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da ein Abweichen Brandgefahr verursacht.

  • In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert werden.
  • Der Saunaofen muß so installiert werden, daß die Warnanweisungen nach der Montage auf dem Deckel des Schaltergehäuses leicht lesbar sind.
  • Die BC-Saunaöfen sind nicht zur Installation in Wand- oder Bodenvertiefungen zugelassen.
Heater/OfenModel and dimensions/ Modell und MaßeOutput LeistungSaunaroom SaunakabineMinimum distancesMin. Abstand des OfenCablesKabelFuse Sicherung
Cubic vol. RauminhaltHeight HöheA min.A max.B min.C min.to floor zum BodenTo control unit zum SteuergerätTo sensor zum FühlerConnecting cable to heater Anschlußkabel zum Ofen
Width/Breite 435 mmDepth/Tiefe 470 mmHeight/Höhe 640 mmWeight/Gewicht 18 kgStones/Steine 40–50 kgkWSee item 2.3.Siehe Kap. 2.3.min mmSee fig. 3.Siehe Abb. 3.ML/MK/MMJ 2 SSJ HO mm2 7RN-FSee fig. 4. The measurements apply to the connection cable only!Siehe Abb. 4.Die Messungen beziehen sich ausschließlich auf das Anschlusskabel!mm 2 A
min m3 max m3 min mmmm mmmm mmmm mm
BC10510.5915190050150501250305 x 2.54 x 0.255 x 2.53 x 16
BC13513.51120210080180801450305 x 4.04 x 0.255 x 2.53 x 20
BC16516.5163021001002001001450305 x 6.04 x 0.255 x 2.53 x 25

Table 1. Installation details
Tabell 1. Montageinformationen

Der Saunaofen wird mit zwei Füßen am Boden montiert, an den Befestigungsstellen der Füße.

Vor der Montage des Saunaofens müssen die Mindestsicherheitsabstände zu brennbaren Materialien beachtet werden. Siehe Tabelle 1 sowie Abbildung 3.

3.3. Schutzgeländer

Falls um den Saunaofen ein Schutzgeländer gebaut wird, muß dies unter Berücksichtigung der in Tabell 1 angegebenen Mindestsicherheitsabstände geschehen.

max. 600 mm B C D A 100 mm C A B D max. 600 mm

B C D A 100 mm max. 600 mm B C D D max. 600 mm

min. 100 max. 200 B C D B D max. 600 mm

B C D B D max. 600 mm

Model ModellA min. mmA max. mmB min. mmC min. mmD min. mm
BC10550 150 501250 50
BC13580 180 801450 50
BC165100 200 100 1450 50

max. 500 mm Connection cable Anschlusskabel

Figure 3. The heater's safety distances
Abbildung 3. Sicherheitsabstände des Saunaofens
Figure 4. Connections of the heater
Abbildung 4. Anschluß des Saunaofens

3.4. Installation des Steuergeräts und des Fühlers

Genaue Informationen zur Installation des Steuerge-

3.5. Electrical Connections

räts und des Fühlers werden mit dem Steuergerät geliefert.

3.5. Elektroanschlüsse

Der Anschluß des Saunaofens ans Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektromonteur unter Beachtung der gültigen Vorschriften ausgeführt werden.

Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose an der Saunawand befestigt. Als Anschlußkabel wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet.

ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebestän digkeit nicht als Anschluß kabel des Saunaofens verwendet werden. Die Klemm dose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 50 cm über dem Fußboden angebracht werden. Siehe Abb. 4.

Falls der Anschluß oder die Montagekabel in die Sauna oder die Saunawände in einer Höhe über 100 cm über dem Boden münden, müssen sie belastet min des tens eine Temperatur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 100 cm vom Sauna boden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zuge- lassen sein (Vermerk T125).

Die Schaltbilder befinden sich in der Installationsanleitung des Steuergeräts.

Genauere Anweisungen zu abweichenden Mon-

Group I Gruppe Group II Gruppe

Figure 6. The heater's electrical connections in two groups Abbildung 6. Elektroanschlüsse des Saunaofens in zwei Gruppen

tagen erhalten sie von den für Elektroinstalla tionen verantwortlichen lokalen Behörden.

3.6. Isolationswiderstand des Elektrosauna- ofens

Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein "Leck" auftreten, was darauf zurückzuführen ist, daß Feuchtigkeit aus der Luft in das Isolations material der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen.

Schalten Sie den Netzstrom des Elektro sauna ofens nicht über den Fehlerstromschalter ein!

1. MODE D'UTILISATION

2.5. Hygiena v saune

Es dürfen ausschließlich die Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.

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Produktinformationen

Marke : HARVIA

Modell : Vega Pro BC165 HCB165400S

Kategorie : Heizung