VC523 - Multimeter VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts VC523 VOLTCRAFT als PDF.
Häufig gestellte Fragen - VC523 VOLTCRAFT
Laden Sie die Anleitung für Ihr Multimeter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch VC523 - VOLTCRAFT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. VC523 von der Marke VOLTCRAFT.
BEDIENUNGSANLEITUNG VC523 VOLTCRAFT
Sehr geehrter Kunde, mit diesem Voltcraft
-Produkt haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen, für die wir Ihnen danken möchten. Sie haben ein überdurchschnittliches Qualitätsprodukt aus einer Marken-Familie erworben, die sich auf dem Gebiet der Mess-, Lade- und Netztechnik durch besondere Kompetenz und permanente Innovation auszeichnet. Mit Voltcraft
werden Sie als anspruchsvoller Bastler ebenso wie als professioneller Anwender auch schwierigen Aufgaben gerecht. Voltcraft
bietet Ihnen zuverlässige Technologie zu einem außergewöhnlich günstigen Preis-Leis- tungs-Verhältnis. Wir sind uns sicher: Ihr Start mit Voltcraft ist zugleich der Beginn einer langen und guten Zusammenarbeit. Viel Spaß mit Ihrem neuen Voltcraft
-Produkt! Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Deutschland: www.conrad.de Österreich: www.conrad.at Schweiz: www.conrad.ch4
EinineinemDreieckbendlichesAusrufezeichenweistaufwichtigeHinweiseindieserBedienungsanlei- tung hin, die unbedingt zu beachten sind. Ein Blitzsymbol im Dreieck warnt vor einem elektrischen Schlag oder der Beeinträchtigung der elektrischen Sicherheit des Geräts. Ein Blitzsymbol im Quadrat erlaubt die Strommessung an unisolierten, gefährlich-aktiven Stromleitern und warnt vor den möglichen Gefahren. Die persönliche Schutzausrüstung ist anzuwenden. Das„Pfeil“-Symbolistzunden,wennIhnenbesondereTipps und Hinweise zur Bedienung gegeben werden sollen. Dieses Gerät ist CE-konform und erfüllt die erforderlichen europäischen Richtlinien Schutzklasse 2 (doppelte oder verstärkte Isolierung, Schutzisoliert) CAT I Messkategorie I für Messungen an elektrischen und elektronischen Geräten, welche nicht direkt mit Netz- spannung versorgt werden (z.B. batteriebetriebene Geräte, Schutzkleinspannung, Signal- und Steuer- spannungen etc.) CAT II Messkategorie II für Messungen an elektrischen und elektronischen Geräten, welche über einen Netzste- cker direkt mit Netzspannung versorgt werden. Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT I zur Messung von Signal- und Steuerspannungen). CAT III Messkategorie III für Messungen in der Gebäudeinstallation (z.B. Steckdosen oder Unterverteilungen). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT II zur Messung an Elektrogeräten). Der Messbetrieb in CAT III ist nur mit Messspitzen mit einer maximalen freien Kontaktlänge von 4 mm bzw. mit Abdeckkappen über den Messspitzen zulässig. CAT IV Messkategorie IV für Messungen an der Quelle der Niederspannungsinstallation (z.B. Hauptverteilung, Haus-Übergabepunkte der Energieversorger etc.) und im Freien (z.B. Arbeiten an Erdkabel, Freileitung etc.). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien. Der Messbetrieb in CAT IV ist nur mit Mess- spitzen mit einer maximalen freien Kontaktlänge von 4 mm bzw. mit Abdeckkappen über den Messspitzen zulässig. Erdpotential5
3. Bestimmungsgemäße Verwendung
- Messen und Anzeigen der elektrischen Größen im Bereich der Messkategorie CAT III bis max. 600 V gegen Erdpo- tential, gemäß EN 61010-1 sowie alle niedrigeren Messkategorien. Das Messgerät darf nicht in der Messkategorie CAT IV eingesetzt werden.
- Messen von Wechselstrom bis max. 400 A (AC-TrueRMS)
- Messen von Gleichstrom bis max. 400 A (nur VC-523/VC-523 SE)
- Messen von Gleich- und Wechselspannung bis max. 600 V (AC-TrueRMS)
- Frequenzmessung bis 10 kHz
- Temperaturmessung von -20 bis +760 °C
- MessenvonWiderständenbis40MΩ
- Messen von Kapazitäten bis 1000 µF
- Durchgangsprüfung(<50Ωakustisch)
- BerührungsloseWechselspannungsprüfung(NCV)≥230V/ACund≤50mmAbstand Die Messfunktionen werden über den Drehschalter angewählt. Die Messbereichswahl erfolgt in vielen Messfunktio- nen automatisch und kann auch manuell voreingestellt werden. Im AC-Spannungs- und AC-Strommessbereich werden Echt-Effektiv-Messwerte (True RMS) angezeigt. Die Polarität wird bei negativem Messwert automatisch mit Vorzeichen (-) dargestellt. Die Strommessung erfolgt berührungslos über die aufklappbare Stromzange. Der Stromkreis braucht zur Messung nicht aufgetrennt werden. Die Stromzange ist auch zur Messung an unisolierten, aktiv gefährlichen Stromleitern vorgesehen und zugelassen. Die Spannung im Strommesskreis darf 600 V in CAT III nicht überschreiten. Die Anwen- dung einer persönlichen Schutzausrüstung ist für Messungen in CAT III Umgebung empfehlenswert. Betrieben wird das Multimeter mit drei handelsüblichen 1,5 V Micro-Batterien (Typ AAA, LR03). Der Betrieb ist nur mit dem angegebenen Batterietyp zulässig. Akkus mit einer Zellenspannung von 1,2 V dürfen nicht verwendet werden. Eine automatische Abschaltung verhindert die vorzeitige Entlehrung der Batterien. Die automatische Abschaltung kann deaktiviert werden. Das Multimeter darf im geöffneten Zustand, mit geöffnetem Batteriefach oder fehlendem Batteriefachdeckel nicht betrieben werden. Messungen in explosionsgefährdeten Bereichen (Ex) oder Feuchträumen bzw. unter widrigen Umgebungsbedin- gungen sind nicht zulässig. Widrige Umgebungsbedingungen sind: Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel sowie Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw. VerwendenSiezumMessennurMessleitungenbzw.Messzubehör,welcheaufdieSpezikationendesMultimeters abgestimmt sind. Das Messgerät darf nur von Personen bedient werden, welche mit den erforderlichen Vorschriften für die Messung und den möglichen Gefahren vertraut ist. Die Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung wird empfohlen. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sen- sorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen selbstständig benutzt zu werden. Der Umgang mit Messgeräten ist durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.6 Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, führt zur Beschädigung dieses Produktes, außerdem ist dies mit Gefahren wie z.B. Kurzschluss, Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf nicht geändert bzw. umgebaut werden! Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, und bewahren Sie diese für späteres Nachschlagen auf. Die Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten!
- 2x CAT III-Sicherheitsmessleitungen
- Typ-K Thermofühler (-20 bis +250 °C)
- Sicherheitsanweisungen
- Bedienungsanleitung Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite.7
5. Sicherheitshinweise
Lesen Sie bitte vor Inbetriebnahme die komplette Anleitung durch, sie enthält wichtige Hinweise zum korrekten Betrieb. Bei Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie! Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
- Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand verlassen.
- Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Sicherheitshinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser Gebrauchsanweisung enthalten sind.
- Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen ist das eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Ge- rätes nicht gestattet.
- Wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Gerätes haben.
- Messgeräte und Zubehör sind kein Spielzeug und gehören nicht in Kinderhände!
- In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
- In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist der Umgang mit Mess- geräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
- Stellen Sie vor jeder Spannungsmessung sicher, dass sich das Messgerät nicht in einem anderen Mess- bereichbendet.
- Bei Verwendung der Messleitungen ohne Abdeckkappen dürfen Messungen zwischen Messgerät und Erdpotential nicht oberhalb der Messkategorie CAT II durchgeführt werden.
- Bei Messungen in der Messkategorie CAT III müssen die Abdeckkappen auf die Messspitzen gesteckt werden, um versehentliche Kurzschlüsse während der Messung zu vermeiden.
- Stecken Sie die Abdeckkappen auf die Messspitzen, bis diese Einrasten. Zum Entfernen ziehen Sie die Kappen mit etwas Kraft von den Spitzen.
- Vor jedem Wechsel des Messbereiches sind die Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen.
- Die Spannung zwischen den Anschlusspunkten des Messgeräts und Erdpotential darf 600 V in CAT III nicht überschreiten.
- Seien Sie besonders Vorsichtig beim Umgang mit Spannungen >33 V Wechsel- (AC) bzw. >70 V Gleich- spannung (DC)! Bereits bei diesen Spannungen können Sie bei Berührung elektrischer Leiter einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
- Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Sie die zu messenden Anschlüsse/ Messpunkte während der Messung nicht, auch nicht indirekt, berühren. Über die fühlbaren Griffbereichs- markierungen an den Messspitzen und am Messgerät darf während des Messens nicht gegriffen werden.8
- Überprüfen Sie vor jeder Messung Ihr Messgerät und deren Messleitungen auf Beschädigung(en). Füh- ren Sie auf keinen Fall Messungen durch, wenn die schützende Isolierung beschädigt (eingerissen, ab- gerissen usw.) ist. Die beiliegenden Messkabel haben einen Verschleißindikator. Bei einer Beschädigung wird eine zweite, andersfarbige Isolierschicht sichtbar. Das Messzubehör darf nicht mehr verwendet werden und muss ausgetauscht werden.
- Verwenden Sie das Multimeter nicht kurz vor, während oder kurz nach einem Gewitter (Blitzschlag! / energiereiche Überspannungen!). Achten Sie darauf, dass ihre Hände, Schuhe, Kleidung, der Boden, Schaltungen und Schaltungsteile usw. unbedingt trocken sind.
- Vermeiden Sie den Betrieb in unmittelbarer Nähe von: - starken magnetischen oder elektromagnetischen Feldern - Sendeantennen oder HF-Generatoren. Dadurch kann der Messwert verfälscht werden.
- Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Be- trieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, wenn: - das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist, - das Gerät nicht mehr arbeitet und - nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen oder - nach schweren Transportbeanspruchungen.
- Schalten Sie das Messgerät niemals gleich dann ein, wenn dieses von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei entstandene Kondenswasser kann unter Umständen Ihr Gerät zerstö- ren. Lassen Sie das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperatur kommen.
- Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen; dieses könnte für Kinder zu einem gefährli- chen Spielzeug werden.
- Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise in den einzelnen Kapiteln.9
A Kabelseparator mit integriertem NCV-Sensor B Stromzange C Fühlbare Griffbereichsmarkierung D NCV-Signalanzeige E Stromzangen-Öffnungshebel F Drehschalter zur Messfunktionswahl G Messanzeige (Display) H Funktionstasten MODE-Taste zur Funktionsumschaltung bei mehrfach belegten Bereichen RANGE-Taste zur manuellen Messbereichswahl REL-Taste zur Bezugswertmessung10 I COM-Messbuchse (Bezugspotenzial, „Minuspotenzial“) J Multifunktions-Gewinde (1/4“ UNC, Stativgewinde) für optionales Zubehör K VΩ-Messbuchse(beiGleichspannung„Pluspotenzial“) L HOLD-Funktionstaste zum Festhalten der Messanzeige und für LED-Arbeitsleuchte M Batteriefach N LED-Arbeitsleuchte
7. Produktbeschreibung
Die Messwerte werden am Multimeter (im folgendem DMM genannt) in einem invers beleuchteten LC-Display dar- gestellt. Die Messwertanzeige des DMM umfasst 4000 Counts (Count = kleinster Anzeigewert). Die Anzeige reicht von 0 bis 3999. Das VC-522 ist für Wechsel-Strommessungen bis 400 A geeignet Das VC-523/VC-523 SE ist für Gleich- und Wechselstrommessungen bis 400 A geeignet. Eine automatische Abschaltung schaltet das Gerät automatisch ab, wenn es längere Zeit nicht bedient wird. Die Bat- terien werden geschont und ermöglicht so eine längere Betriebszeit. Die automatische Abschaltung kann deaktiviert werden. Das Messgerät ist sowohl im Hobby- als auch im professionellen Bereich bis Messkategorie CAT III einsetzbar. IndenabgewinkeltenSteckernderbeiliegendenMessleitungenkönnensichTransportschutzkappenbenden.Ent- fernen Sie diese, bevor Sie die Stecker in die Messgeräte-Buchsen stecken. Drehschalter (F) Die einzelnen Messfunktionen werden über einen Drehschalter angewählt. Die automatische Bereichswahl „AUTO“ ist in einigen Messfunktionen aktiv. Hierbei wird immer der jeweils passende Messbereich eingestellt. Das Multimeter ist in der Schalterposition „OFF“ ausgeschaltet. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus.11
8. Display-Angaben und Symbole
Folgende Symbole und Angaben sind am Gerät oder im Display vorhanden. 1 Automatische Abschaltung ist aktiv 2 Automatische Messbereichswahl ist aktiv 3 Symbol für den Diodentest 4 Symbol für Durchgangsprüfer 5 Symbol für aktive Data-Hold-Funktion 6 Symbol für Frequenzmessung und Pulsdauerverhältniss in % 7 Aktive Relativwertmessung 8 Batteriewechselanzeige 9 Einheit der Temperatur (°Celsius = europäisch, °Fahrenheit = empirisch) 10 V = Volt (Einheit der elektrischen Spannung), mV = Milli-Volt (exp.-3) A = Ampere (Einheit der elektrischen Stromstärke) 11 Messwertanzeige 12 Symbol für Wechselstrom-Betrieb 13 Vorzeichen bei negativen Messwerten 14 Symbol für Gleichstrom-Betrieb 15 nF = Nano-Farad (exp.-9; Einheit der elektrischen Kapazität) µF = Mikro-Farad (exp.-6) 16 Ω=Ohm(EinheitdeselektrischenWiderstandes), kΩ=Kilo-Ohm(exp.3), MΩ=Mega-Ohm(exp.6) OFF Schalterstellung „Aus“ NCV Berührungslose Wechselspannungserkennung (nur V-AC) True RMS Echt-Effektivwertmessung HOLD Data-Hold-Funktion aufrufen/abschalten REL Relativwertmessung aufrufen und Bezugswert setzen (nicht möglich bei Durchgangsprüfung, Diodentest, Frequenz und NCV) RANGE Taste für manuelle Messbereichseinstellung MODE Taste zur Funktionsumschaltung bei mehrfach belegten Messfunktionen OL Überlauf-Anzeige; der Messbereich wurde überschritten Symbol für die verwendeten Batteriedaten Messfunktion Diodentest Messfunktion akustischer Durchgangsprüfer AC Symbol für Wechselstrom12 DC Symbol für Gleichstrom COM Messanschluss Bezugspotenzial V Messfunktion Spannungsmessung, Volt (Einheit der elektrischen Spannung) A Messfunktion Strommessung, Ampere (Einheit der elektrischen Stromstärke) Hz% Messfunktion Frequenz, Hertz (Einheit der Frequenz) und Pulsdauerverhältniss in % Ω MessfunktionWiderstand,Ohm(EinheitdeselektrischenWiderstandes) CAP Messfunktion Kapazitätsmessung TEMP Messfunktion Temperaturmessung Positionsmarkierung für den Stromleiter für korrekte Strommessung Taste zur Ein- und Ausschaltung der Messstellenbeleuchtung
Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schal- tungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V/ACrms oder 70 V/DC anlie- gen können! Lebensgefahr! Kontrollieren Sie vor Messbeginn die angeschlossenen Messleitungen auf Beschädigungen wie z.B. Schnitte, Risse oder Quetschungen. Defekte Messleitungen dürfen nicht mehr benutzt werden! Lebensgefahr! Bevor Sie mit dem Multimeter arbeiten, überprüfen Sie für die jeweilige Messung die ordnungsge- mäße Messfunktion. Führen Sie immer zuerst eine Messung an einer bekannten Messquelle durch und kontrollieren die ordnungsgemäße Anzeige. Eine Fehlfunktion des Multimeters kann eine le- bensgefährliche Situation für den Anwender herbeiführen. Im Falle einer Fehlanzeige kontrollieren Sie das Multimeter und wenden Sie sich ggf. an eine Fachkraft zur Überprüfung des Gerätes. Über die fühlbaren Griffbereichsmarkierungen an den Messspitzen und am Messgerät darf wäh- rend des Messens nicht gegriffen werden. Es dürfen immer nur die zwei Messleitungen am Messgerät angeschlossen sein, welche zum Mess- betrieb benötigt werden. Entfernen Sie aus Sicherheitsgründen alle nicht benötigten Messleitun- gen vom Messgerät, wenn Sie eine Strommessung durchführen. Messungen in Stromkreisen >33 V/AC und >70 V/DC dürfen nur von Fachkräften und eingewiese- nen Personen durchgeführt werden, die mit den einschlägigen Vorschriften und den daraus resul- tierenden Gefahren vertraut sind. Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten. a) Multimeter einschalten Das Multimeter wird über den Drehschalter ein- und ausgeschaltet. Drehen Sie den Drehschalter (F) in die entspre- chende Messfunktion. Zum Ausschalten bringen Sie den Drehschalter in Position „OFF“. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus.13 Nach dem Einschalten erfolgt ein kurzer Funktionstest. Während des Funktionstests werden alle Displaysegmente zur Kontrolle angezeigt. Bevor Sie mit dem Messgerät arbeiten können, müssen erst die beiliegenden Batterien eingesetzt werden. Das Einsetzen und Wechseln der Batterien ist im Kapitel „Reinigung und Wartung“ beschrieben. b) Strommessung „A“ Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schal- tungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V/Acrms oder 70 V/DC anlie- gen können! Lebensgefahr! Die max. zulässige Spannung im Strommesskreis gegen Erdpotential darf 600 V in CAT III nicht überschreiten. Beachten Sie die erforderlichen Sicherheitshinweise, Vorschriften und Schutzmaßnahmen zur Eigensicherung. Die Strommessung erfolgt berührungslos über die aufklappbare Stromzange (B). Die Sensoren in der Stromzange erfassendasMagnetfeld,dasvonstromdurchossenenStromleiternumgebenist.EineMessungistsowohlanisolier- ten als auch an unisolierten Stromleitern und Stromschienen zulässig. Achten Sie darauf, dass der Stromleiter immer zentriert durch die Stromzange verläuft (Pfeil-Hilfsmarkierungen beachten) und die Zange immer geschlossen ist. AnderZangenspitzebendetsicheinKabelseparator(A),mitdemgebündelteKabeleinfachauseinandersortiert werden können. Das erleichtert das Aufnehmen des gewünschten Leiters. Umgreifen Sie mit der Stromzange immer nur einen Stromleiter. Werden Hin- und Rückleiter (z.B. L und N) erfasst, heben sich die Ströme gegenseitig auf und Sie erhalten kein Messergebnis. Werden mehrere Au- ßenleiter erfasst (z.B. L1 und L2), addieren sich die Ströme. Bei geringen Strömen kann der Stromleiter mehrfach um einen Schenkel der Stromzange gewickelt werden, um den Gesamt-Messstrom zu erhöhen. Teilen Sie danach den gemessenen Stromwert durch die Anzahl der Wicklungen um die Stromzange. Sie erhalten dann den korrekten Stromwert. Zur Messung von Wechselströmen (A ) gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM am Drehschalter (F) ein und wählen die Messfunkti- on „A “ und den voraussichtlichen Messbereich (40 A / 400 A). Im Display erscheint „A“ und das Symbol AC für Wechselstrom.
- Die Anzeige wird bei geschlossener Stromzange im Wechselstrom-Messbe- reich automatisch auf Null gesetzt. Sollte durch ein starkes Magnetfeld in der UmgebungdieAnzeigebeeinusstwerden,kanndieserunerwünschteAn- zeigewert mit der Funktion „REL“ (Relativwertmessung) unterdrückt werden.
- Drücken Sie den Stromzangen-Öffnungshebel (E) und öffnen so die Strom- zange.
- Umgreifen Sie den einzelnen Stromleiter der gemessen werden soll und schließen Sie die Stromzange wieder. Positionieren Sie den Stromleiter mit- tig zwischen den beiden Dreiecks-Positionssymbole an der Zange.
- Der gemessene Wechselstrom wird im Display angezeigt.
- Entfernen Sie nach Messende die Stromzange vom Messobjekt und schal- ten Sie das Gerät aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position „OFF“.14 Zur Messung von Gleichströmen (A ) gehen Sie wie folgt vor (nur VC-523/VC-523 SE):
- Schalten Sie das DMM am Drehschalter (F) ein und wählen die Messfunkti- on „A “ und den voraussichtlichen Messbereich (40 A / 400 A). Im Display erscheint „A“ und das Symbol AC für Wechselstrom.
- Drücken Sie die Taste „MODE“ um in die DC-Messfunktion umzuschalten. Im Display erscheint „DC“.
- Die Anzeige wird bei geschlossener Stromzange im Gleichstrom-Messbe- reich automatisch auf Null gesetzt. Sollte durch ein starkes Magnetfeld in der UmgebungdieAnzeigebeeinusstwerden,kanndieserunerwünschteAn- zeigewert mit der Funktion „REL“ (Relativwertmessung) unterdrückt werden.
- Drücken Sie den Stromzangen-Öffnungshebel (E) und öffnen so die Strom- zange.
- Umgreifen Sie den einzelnen Stromleiter der gemessen werden soll und schließen Sie die Stromzange wieder. Positionieren Sie den Stromleiter mit- tig zwischen den beiden Dreiecks-Positionssymbole an der Zange. Achten Sie auf die Stromrichtung. Der Plus-Leiter muss von der Stromquelle kom- mend von vorne nach hinten verlaufen.
- Der gemessene Gleichstrom wird im Display angezeigt.
- WirdeinnegativerStromangezeigt,istdiePolaritätdesLeitersvertauschtoderderStromusserfolgtinumgekehr- ter Richtung (z.B. im Solarstrom- oder Ladebetrieb).
- Entfernen Sie nach Messende die Stromzange vom Messobjekt und schalten Sie das Gerät aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position „OFF“. c) Spannungsmessung „V“ Zur Messung von Wechselspannungen „AC“ (V ) gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „V
- Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen parallel mit dem Messobjekt (Gene- rator, Netzspannung usw.). Der Spannungsbereich „V DC/AC“ weist einen Eingangswider- stand von >10 MOhm auf.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.15 Zur Messung von Gleichspannungen „DC“ (V ) gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „V
- Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen parallel mit dem Messobjekt (Bat- terie, Schaltung usw.). Die rote Messspitze entspricht dem Pluspol, die schwarze Messspitze dem Minuspol.
- Der aktuelle Messwert wird zusammen mit der jeweiligen Polarität im Dis- play angezeigt. Sobald bei der Gleichspannung ein Minus „-“ vor dem Messwert erscheint, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Messlei- tungen sind vertauscht). Der Spannungsbereich „V DC/AC“ weist einen Eingangswider- stand von >10 MOhm auf.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus. d) Frequenzmessung und Pulsdauer Das DMM kann die Frequenz einer Signalspannung von 5 Hz – 10 kHz mes- sen und anzeigen. Bitte beachten Sie die Eingangsgrößen in den techni- schen Daten. Zur Messung von Frequenzen gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „Hz“. Im Display erscheint „V
- Drücken Sie 1x die Taste „MODE“. Im Display erscheint „Hz“
- Stecken Sie die rote Messleitung in die Hz-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Signalgene- rator, Schaltung usw.).
- Die Frequenz wird mit der entsprechenden Einheit im Display angezeigt.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus. Messung der Pulsdauer in % Das DMM kann das Verhältnis der Pulsdauer der positiven Halbwelle eines Wechselspannungssignals in Prozent zur gesamten Periodendauer anzei- gen.16 Zur Messung der Pulsdauer in % gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „%“. Im Display er- scheint „V
- Drücken Sie 2x die Taste „MODE“. Im Display erscheint „%“.
- Stecken Sie die rote Messleitung in die Hz-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Signalgenerator, Schaltung usw.).
- Die Pulsdauer der positiven Halbwelle wird als Prozentwert angezeigt. Bei einem symmetrischen Signal wird 50% angezeigt.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus. e) Temperaturmessung Während der Temperaturmessung darf nur der Temperaturfühler der zu messenden Temperatur ausgesetzt werden. Die Arbeitstemperatur des Messgerätes darf nicht über oder unterschritten werden, da es sonst zu Messfehlern kommen kann. DerKontakt-TemperaturfühlerdarfnuranspannungsfreienOberächenverwendetwerden. Dem Messgerät liegt ein Drahtfühler bei, der bis zu einer Temperatur von -20 bis +250 °C messen kann. Um den vollen Messbereich (-20 bis +760 °C) des Multimeters nutzen zu können sind optionale Typ K-Thermofühler erhältlich. Zum Anschluss von Typ-K-Fühlern mit Miniatursteckern wird der beiliegende Messadapter benötigt. Zur Temperaturmessung können alle Typ K-Thermofühler verwendet werden. Die Temperaturen können in °C oder °F angezeigt werden. Zur Temperatur-Messung gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „TEMP“. Im Dis- play erscheint °C.
- Die Temperatureinheit kann durch Drücken der Taste „MODE“ umgeschal- tet werden.
- Stecken Sie den Temperaturfühler polungsrichtig in den beiliegenden Tem- peratur-Messadapter. Der Thermoelement-Stecker passt nur polungsrichtig in den Messadapter. Wenden Sie keine Gewalt beim Einstecken an.
- Verbinden Sie den Messadapter polungsrichtig mit dem Pluspol in die Temp-Messbuchse (K) und mit dem Minuspol in die COM-Messbuchse (I).
- Im Display erscheint der Temperaturwert.
- Sobald „OL“ im Display erscheint, wurde der Messbereich überschritten oder der Fühler ist unterbrochen.
- Entfernen Sie nach Messende den Fühler und schalten Sie das DMM aus. Wird kein Temperaturfühler angeschlossen, kann die Umgebungs- temperatur des DMM durch eine Kurzschlussbrücke über die bei- den Messbuchsen „COM“ und „Temp“ angezeigt werden. Da sich derFühleriminnerendesGehäusesbendet,reagiertdieAnzeige sehr träge auf Temperaturschwankungen. Diese Funktion hilft ihnen die korrekte Betriebstemperatur nach einer Lagerung zu kontrollieren. Für schnelle Messungen muss ein externer Fühler eingesetzt werden.17 f) Widerstandsmessung Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbedingt spannungslos und entladen sind. Zur Widerstandsmessung gehen Sie wie folgt vor:
- SchaltenSiedasDMMeinundwählendieMessfunktion„Ω“.
- SteckenSiedieroteMessleitungindieΩ-Messbuchse(K),dieschwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen verbinden. Daraufhin muss sich ein Widerstandswert von ca.
0 - 0,5 Ohm einstellen (Eigenwiderstand der Messleitungen).
- Bei niederohmigen Messungen (<400 Ohm) drücken Sie die Taste „REL“, um den Eigenwiderstand der Messleitungen nicht in die folgende Wider- standsmessungeinießenzulassen.ImDisplayerscheint„REL“unddie Hauptanzeige zeigt 0 Ohm. Die automatische Bereichswahl (AUTO) ist deaktiviert. Bei allen anderen Messungen ist der Eigenwiderstand der Messleitung vernachlässigbar. Deaktivieren Sie durch erneutes Drücken der Taste „REL“ die Bezugswertmessung. Die Autorange-Funktion ist wie- der aktiv
- Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt. Der Messwert wird, sofern das Messobjekt nicht hochohmig oder unterbrochen ist, im Display angezeigt. Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert hat. Bei Widerständen >1 MOhm kann dies einige Sekunden dauern.
- Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus. Wenn Sie eine Widerstandsmessung durchführen, achten Sie darauf, dass die Messpunkte, welche Sie mit den Messspitzen zum Messen berühren, frei von Schmutz, Öl, Lötlack oder ähnlichem sind. Solche Umstände können das Messergebnis verfälschen.18 g) Durchgangsprüfung Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungs- teile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messob- jekte unbedingt spannungslos und entladen sind.
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion . Im Display erscheint das Symbol für Durchgangsprüfung und die Einheit „Ohm“. Eine erneute Betätigung schaltet in die nächste Messfunktion usw.
- Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Als Durchgang wird ein Messwert <50 Ohm erkannt und es ertönt ein Piep- ton. Der Messbereich reicht bis 400 Ohm.
- Sobald „OL.“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus. h) Diodentest Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungs- teile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messob- jekte unbedingt spannungslos und entladen sind.
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion . Drücken Sie 1x die Taste „MODE“ um die Messfunktion umzuschalten. Im Display erscheint das Symbol für Diodentest und die Einheit „V“. Eine erneute Be- tätigung schaltet in die nächste Messfunktion usw.
- Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
- Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen verbinden. Daraufhin muss sich ein Wert von ca. 0,000 V einstellen.
- Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Diode).
- Im Display wird die Durchlassspannung „UF“ in Volt (V) angezeigt. Ist „.OL“ ersichtlich, so wird die Diode in Sperrrichtung (UR) gemessen oder die Di- ode ist defekt (Unterbrechung). Führen Sie zur Kontrolle eine gegenpolige Messung durch.
- Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.19
i) Kapazitätsmessung
Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungs- teile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messob- jekte unbedingt spannungslos und entladen sind. Beachten Sie bei Elektrolyt-Kondensatoren unbedingt die Polarität.
- Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „CAP“.
- Drücken Sie 2x die Taste „MODE“ um die Messfunktion umzuschalten. Im Display erscheint die Einheit „nF“. Eine erneute Betätigung schaltet in die nächste Messfunktion usw.
- Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I). Aufgrund des empndlichen Messeingangs kann es bei „offe- nen“ Messleitungen zu einer geringen Wertanzeige im Display kommen. Durch Drücken der Taste „REL“ wird die Anzeige auf „0“ gesetzt. Die REL-Funktion ist nur bei kleinen Kapazitätswerten sinnvoll.
- Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen (rot = Pluspol/schwarz = Mi- nuspol) mit dem Messobjekt (Kondensator). Im Display wird nach einer kurzen Zeit die Kapazität angezeigt. Warten Sie, bis sich die Anzeige sta- bilisiert hat. Bei Kapazitäten >40 µF kann dies einige Sekunden dauern.
1. Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten.
2. Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.
j) Berührungslose Wechselspannungsdetektion „NCV“ Der Spannungsdetektor dient nur zu schnel- len Tests und ersetzt keinesfalls eine kon- taktierte, zweipolige Spannungsprüfung. Zur Prüfung der Spannungsfreiheit, um Arbeiten auszuführen, ist diese Methode nicht zuläs- sig. Durch die NCV-Funktion (Non-Contact-Voltage-Detektion) wird berührungslos das Vorhandensein von Wechselspan- nung an elektrischen Leitern detektiert. Der NCV-Sensor (A) ist an der Spitze der Stromzange angebracht.
- Schalten Sie das DMM ein. Die „NCV“-Funktion ist aktiv, sobald das DMM eingeschaltet ist.
- Führen Sie den NCV-Sensor so nah wie möglich an einen elektrischen Leiter.
- Wird Wechselspannung detektiert, leuchtet die rote NCV- LED (D).
- Durch den hochempndlichen NCV-Sensor, kann die LeuchtdiodeauchbeistatischenAuadungenaueuch- ten. Dies ist normal und keine Fehlfunktion.20 Testen Sie die die NCV-Funktion immer zuerst an einer bekannten AC-Spannungsquelle um Fehldetek- tionen zu vermeiden. Bei Fehldetektion besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages. Bei vielen Kabeln sind die Innenleiter verdrillt. Bewegen Sie deshalb den Sensor einige Zentimeter am Kabel entlang um alle Positionen der Innenleiter zu erfassen.
10. Zusatzfunktionen
Mit den folgenden Zusatzfunktionen können Mess-Sonderfunktionen verwendet werden. a) Automatische Abschaltung Das DMM schaltet nach ca. 15 Minuten automatisch ab, wenn keine Taste betätigt oder der Drehschalter nicht bedient wurde. Diese Funktion schützt und schont die Batterien und verlängert die Betriebszeit. Ca. eine Minute vor der Abschaltung wird fünfmal ein Piepton ausgegeben. Durch drücken einer beliebigen Taste kann die Abschaltung für weitere 15 Minuten verzögert werden. Erfolgt kein Tastendruck, so schaltet das Gerät mit einem langen Signalton ab. Um das DMM nach einer automatischen Abschaltung wieder einzuschalten, drücken Sie eine beliebige Taste. Eine Betätigung des Drehschalter über die Position „OFF“ reaktiviert das Messgerät ebenfalls. Die Wiedereinschaltung erfolgt nach ca. 1 - 2 Sekunden. Die aktive automatische Abschaltung wir im Display mit diesem Symbol „ “ angezeigt. Automatische Abschaltung deaktivieren Für Dauermessungen ist es notwendig, die automatische Abschaltung zu deaktivieren. Zum Deaktivieren schalten Sie das Messgerät aus. Halten Sie die Taste „MODE“ gedrückt und schalten das Messgerät über den Drehschalter ein. Beim Einschalten ertönt drei mal ein Warnton und das Symbol für die automatische Abschaltung wird nicht mehr angezeigt. Das Messgerät bleibt solange eingeschaltet bis es manuell ausgeschaltet wird bzw. die Batterien leer sind. Nach dem Ausschalten ist die automatische Abschaltung wieder aktiviert. b) HOLD-Funktion Die HOLD-Funktion hält den momentan dargestellten Messwert in der Anzeige fest, um diesen in Ruhe ablesen oder protokollieren zu können. Stellen Sie bei der Überprüfung von spannungsführenden Leitern sicher, dass diese Funktion bei Testbeginn deaktiviert ist. Es wird sonst ein falsches Messergebnis vorgetäuscht! Zum Einschalten der HOLD-Funktion drücken Sie die seitliche Taste „HOLD“ (L); ein Signalton bestätigt diese Aktion und es wird „HOLD“ im Display angezeigt. Um die HOLD-Funktion abzuschalten, drücken Sie die Taste „HOLD“ erneut oder wechseln Sie die Messfunktion.21 c) RANGE-Funktion Die RANGE-Taste ermöglich die Umschaltung von der voreingestellten automatischen Bereichswahl (AUTO) in die manuelleBereichswahl.Diesistnotwendig,wenndieautomatischeBereichswahlnichtdiegewünschteAuösung darstelltbzw.imMessbereichhäugzwischenzweiMesswertauösungenhinundherschaltet. Jedes Drücken schaltet einen Messbereich höher und beginnt am Ende wieder mit dem kleinsten Messbereich. Die manuelle Bereichswahl kann durch ein langes Drücken (ca. >1s) der Taste „RANGE“ deaktiviert werden. Auto Range (AUTO) ist wieder aktiv. Die manuelle Bereichswahl ist aktiv, wenn das Symbol „AUTO“ nicht angezeigt wird. d) REL-Funktion Die REL-Funktion ermöglicht eine Bezugswertmessung um evtl. Leitungsverluste wie z.B. bei Widerstandsmessun- gen zu vermeiden. Hierzu wird der momentane Anzeigewert auf Null gesetzt. Ein neuer Bezugswert wurde eingestellt. Durch Drücken der „REL“-Taste wird diese Messfunktion aktiviert und der Bezugswert gespeichert. Im Display er- scheint das Symbol „REL“. Die Anzeige wird auf Null gesetzt und die automatische Messbereichswahl wird dabei deaktiviert. Um diese Funktion abzuschalten, drücken Sie die Taste „REL“ erneut oder wechseln Sie über den Drehschalter die Messfunktion. Die REL-Funktion ist nicht aktiv in den Messbereichen Durchgangsprüfung, Diodentest, Frequenz und Pulsverhältnis. e) LED-Arbeitsleuchte Bei eingeschaltetem DMM kann über die seitliche Beleuchtungs-Taste (L) die LED-Arbeitsleuchte ein und ausge- schaltet werden. Zum Ein- und Ausschalten halten Sie die Taste für ca. 2 Sekunden gedrückt. Die Beleuchtung bleibt solange eingeschaltet, bis die Funktion über die Beleuchtungs-Taste (L), den Drehschalter (Position „OFF“) oder die automatische Abschaltung deaktiviert wird.22
11. Reinigung und Wartung
a) Allgemein Um die Genauigkeit des Multimeters über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, sollte es jährlich einmal kalibriert werden. Das Messgerät ist bis auf eine gelegentliche Reinigung und dem Batteriewechsel absolut wartungsfrei. DenBatteriewechselndenSieimAnschluss. Überprüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit des Gerätes und der Messleitungen z.B. auf Beschädigung des Gehäuses oder Quetschung usw. b) Reinigung Bevor Sie das Gerät reinigen beachten Sie unbedingt folgende Sicherheitshinweise: Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können spannungsführende Teile freigelegt werden. Vor einer Reinigung oder Instandsetzung müssen die angeschlossenen Leitungen vom Messgerät und von allen Messobjekten getrennt werden. Schalten Sie das DMM aus. Verwenden Sie zur Reinigung keine scheuernden Reinigungsmittel, Benzine, Alkohole oder ähnliches. Dadurch wird dieOberächedesMessgerätesangegriffen.AußerdemsinddieDämpfegesundheitsschädlichundexplosiv.Ver- wenden Sie zur Reinigung auch keine scharfkantigen Werkzeuge, Schraubendreher oder Metallbürsten o.ä. Zur Reinigung des Gerätes bzw. des Displays und der Messleitungen nehmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistati- sches und leicht feuchtes Reinigungstuch. Lassen Sie das Gerät komplett abtrocknen, bevor Sie es für den nächsten Messeinsatz verwenden. c) Einsetzen und Wechseln der Batterien Zum Betrieb des Messgerätes werden drei 1,5 Volt Micro-Batterien (z.B. AAA oder LR03) benötigt. Bei Erstinbetriebnahme oder wenn das Batterie-Wechsel- symbol im Display erscheint, müssen drei neue, volle Batterien eingesetzt werden. Zum Einsetzen/Wechseln gehen Sie wie folgt vor:
- Trennen Sie die angeschlossenen Messleitungen vom Messkreis und von Ih- rem Messgerät. Trennen Sie das Messgerät von allen Messobjekten. Schalten Sie das DMM aus.
- Lösen Sie die rückseitige Schraube am Batteriefachdeckel (M) mit einem pas- senden Kreuzschlitz-Schraubendreher. Die Schraube lässt sich nicht komplett entfernen. Entnehmen Sie den Batteriefachdeckel vom Gerät.
- Ersetzen Sie alle verbrauchten Batterien gegen neue des selben Typs. Setzen Sie die neuen Batterien polungsrichtig in das Batteriefach. Achten Sie auf die polaritätsangaben im Batteriefach.
- Verschließen Sie das Gehäuse wieder sorgfältig.23 Betreiben Sie das Messgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand. !LEBENSGEFAHR! Lassen Sie keine verbrauchten Batterien im Messgerät, da selbst auslaufgeschützte Batterien korrodieren können und dadurch Chemikalien freigesetzt werden können, welche Ihrer Gesundheit schaden bzw. das Gerät zerstören. Lassen Sie keine Batterien achtlos herumliegen. Diese könnten von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie im Falle eines Verschluckens sofort einen Arzt auf. Entfernen Sie die Batterien bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät, um ein Auslaufen zu verhindern. Ausgelaufene oder beschädigte Batterien können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen. Benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe. Achten Sie darauf, dass Batterien nicht kurzgeschlossen werden. Werfen Sie keine Batterien ins Feuer. Batterien dürfen nicht aufgeladen oder zerlegt werden. Es besteht Brand- oder Explosionsgefahr. Passende Alkaline Batterien erhalten Sie unter folgender Bestellnummer: Best.-Nr. 65 22 78 (3 Stück, bitte 1x bestellen). Verwenden Sie nur Alkaline Batterien, da diese leistungsstark und langlebig sind.
Elektronische Altgeräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Entnehmen Sie die eingelegten Batterien und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt. Entsorgung von gebrauchten Batterien! Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpichtet;eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt! Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit nebenstehenden Symbolen gekennzeichnet, die auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweisen. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwer- metall sind: Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei. Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Bat- terien/Akkus verkauft werden! SieerfüllendamitdiegesetzlichenVerpichtungenundleistenIhrenBeitragzumUmweltschutz!24
13. Behebung von Störungen
Mit dem DMM haben Sie ein Produkt erworben, welches nach dem neuesten Stand der Technik gebaut wurde und betriebssicher ist. Dennoch kann es zu Problemen oder Störungen kommen. Deshalb möchten wir Ihnen hier beschreiben, wie Sie mögliche Störungen leicht selbst beheben können: Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise! Fehler Mögliche Ursache Mögliche Abhilfe Das Multimeter funktioniert nicht Sind die Batterien verbraucht? Kontrollieren Sie den Zustand. Batterie- wechsel. Keine Messwertänderung Ist eine falsche Messfunktion aktiv (AC/DC)? Kontrollieren Sie die Anzeige (AC/DC) und schalten die Funktion ggf. um. Stecken die Messleitungen zuverlässig in den Messbuchsen? Kontrollieren Sie den Sitz der Messleitungen Ist die HOLD-Funktion aktiviert (Anzeige „HOLD“) Drücken Sie die Taste „HOLD“ um diese Funktion zu deaktivieren. Es wird ein Gleichstrom-Verbraucher gemessen. Die Stromzange VC-522 ist nur für Wechselströme einsetzbar. Andere Reparaturen als zuvor beschrieben sind ausschließlich durch eine autorisierte Fachkraft durchzuführen. Sollten Sie Fragen zum Umgang des Messgerätes haben, steht Ihnen unser Techn. Support zur Verfügung.25
14. Technische Daten
Anzeige .............................................................4000 Counts (Zeichen) Messrate ...........................................................ca. 3 Messungen/Sekunde Messverfahren V/AC, A/AC ..............................TrueRMS (Echt-Effektivwerterfassung) Messleitungslänge ............................................je ca. 90 cm Messimpedanz .................................................>10MΩ(V-Bereich) Stromzangen-Öffnung ......................................max. 32 mm Messbuchsen-Abstand .....................................19 mm Automatische Abschaltung ...............................15 Minuten, deaktivierbar Spannungsversorgung .....................................3 Micro-Batterien (1,5 V, AAA oder LR03) Stromaufnahme ................................................ Nominal ca. 30 mA, Max. 70 mA (Durchgangsprüfung/LED-Arbeitsleuchte) Standby (Automatische Abschaltung) ca. 5 µA Arbeitsbedingungen .......................................... +5 bis +31 °C (<80%rF) >+31 bis +40 °C (80%rF linear sinkend bis <50%rF) Betriebshöhe ....................................................max. 2000 m Lagerbedingungen ............................................-20 °C bis +60 °C, max. 80%rF Gewicht .............................................................ca. 270 g Abmessungen (LxBxH) .....................................209 x 70 x 35 (mm) Messkategorie ..................................................CAT III 600 V Verschmutzungsgrad .......................................2 Sicherheit gemäß .............................................EN61010-1, EN61010-2-032, EN61010-2-033 Messtoleranzen Angabe der Genauigkeit in ± (% der Ablesung + Anzeigefehler in Counts (= Anzahl der kleinsten Stellen)). Die Genau- igkeit gilt ein Jahr lang bei einer Temperatur von +23 °C (± 5 °C), bei einer rel. Luftfeuchtigkeit von kleiner als 75%, nichtkondensierend.Temperaturkoefzient:+0,1x(spezizierteGenauigkeit)/1°C. Die Messung kann beeinträchtigt werden wenn das Gerät innerhalb einer hochfrequenten, elektromagnetischen Feld- stärke betrieben wird.26 Wechselstrom Bereich Auösung Genauigkeit* 40,00 A 0,01 A ±(2% + 17) 400,0 A 0,1 A ±(2,8% + 8) Frequenzbereich 50 - 60 Hz; Überlastschutz 600 V, 400 A *Messpositions-Fehler: Genauigkeits-Abweichung bei nicht zentrierter Messlage: ±1% TrueRMS Scheitelfaktor (Crest Factor (CF)) für Nicht-Sinusförmige Signale : max. 3,0 CF >1,4 - 2,0 + 1% CF >2,0 - 2,5 + 2,5% CF >2,5 - 3,0 + 4% Gleichstrom (nur VC-523/VC-523 SE) Bereich Auösung Genauigkeit* 40,00 A 0,01 A ±(2,8% + 12) 400,0 A 0,1 A ±(2,8% + 8) Überlastschutz 600 V, 400 A *Messpositions-Fehler: Genauigkeits-Abweichung bei nicht zentrierter Messlage: ±1% Wechselspannung Bereich Auösung Genauigkeit* 4,000 V 0,001 V ±(1,5% + 7) 40,00 V 0,01 V 400,0 V 0,1 V 600 V 1 V Frequenzbereich50-100Hz;Überlastschutz600V;Impedanz:10MΩ TrueRMS Scheitelfaktor (Crest Factor (CF)) für Nicht-Sinusförmige Signale: max. 3,0 CF >1,4 - 2,0 + 1% CF >2,0 - 2,5 + 2,5% CF >2,5 - 3,0 + 4%27 Gleichspannung Bereich Auösung Genauigkeit* 400,0 mV 0,1 mV ±(0,8% + 6) 4,000 V 0,001 V ±(1,2% + 4)40,00 V 0,01 V 400,0 V 0,1 V 600 V 1 V ±(1,5% + 3) Überlastschutz600V;Impedanz:10MΩ Temperatur Bereich Auösung Genauigkeit* -20,0 bis +760,0 °C 0,1 °C ±(4% + 4 °C) -4,0 bis +1400,0 °F 0,1 °F ±(4% + 7 °F) *ohne Fühlertoleranz Widerstand Bereich Auösung Genauigkeit* 400,0Ω 0,1Ω ±(1,5% + 6) 4,000kΩ 0,001kΩ ±(1,8% + 3)40,00kΩ 0,01kΩ 400,0kΩ 0,1kΩ 4,000MΩ 0,001MΩ ±(2,8% + 7) 40,00MΩ 0,01MΩ ±(2,8% + 14) Überlastschutz 600 V; Messspannung: ca. 0,5 V28 Kapazität Bereich Auösung Genauigkeit* 400,0 nF 0,1 nF ±(4% + 8) 4,000 µF 0,001 µF 40,00 µF 0,01 µF 400,0 µF 0,1 µF 4000 µF 1 µF ±(6% + 8) Überlastschutz 600 V Frequenz „Hz“ Bereich Auösung Genauigkeit*
Notice-Facile