BHP454 - Schrauber MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BHP454 MAKITA
D Akku-Schlagbohrschrauber Betriebsanleitung
DEUTSCH (Originalanweisungen)
Erklärung der Gesamtdarstellung
| 1. Roter Bereich | 11. Pfeil | 23. Schraube |
| 2. Taste | 12. Stahlband | 24. Ausblasvorrichtung |
| 3. Akkublock | 13. Grifffläche | 25. Grenzmarkierung |
| 4. Auslöseschaltung | 14. Seitengriff | 26. Hintere Abdeckung |
| 5. Lampe | 15. Vorsprung | 27. Schrauben |
| 6. Umschalthebel | 16. Rille | 28. Arm |
| 7. Hebel zur Änderung der Geschwindigkeit | 17. Kranz | 29. Feder |
| 18. Werkzeughalter | 30. Abgestufter Bereich | |
| 8. Hebel zum Wechseln der Betriebsart | 19. Einsatz | 31. Kohlebürstenkappe |
| 20. Tiefenanschlag | 32. Loch | |
| 9. Justierungsring | 21. Klemmschraube | |
| 10. Einteilung | 22. Haken |
TECHNISCHE ANGABEN
| Modell BHP444 BHP454 | |||
| Kapazität | Beton 14 mm 16 mm | ||
| Stahl 13 mm 13 mm | |||
| Holz 50 mm 65 mm | |||
| Holzschraube 6 mm x 75 mm 10 mm x 89 mm | |||
| Maschinenschraube 6 mm | |||
| Leerlaufgeschwindigkeit (min ^-1 ) | Hoch (2) | 0 - 1.700 | |
| Niedrig (1) | 0 - 400 | ||
| Schläge pro Minute (min ^-1 ) | Hoch (2) | 0 - 25.500 | |
| Niedrig (1) | 0 - 6.000 | ||
| Gesamtlänge | 243 mm | ||
| Nettogewicht | 2,3 kg | 2,4 kg | |
| Nennspannung | Gleichspannung 14,4 V | Gleichspannung 18 V | |
- Aufgrund unserer fortschreitenden Forschungen und Entwicklungen sind Änderungen an den hier wiedergegebenen Angaben ohne Vorankündigung vorbehalten.
• Die Angaben können sich je nach Land unterscheiden.
• Gewicht, mit Akkublock, ermittelt gemäß EPTA-Verfahren 01/2003
Verwendungszweck
ENE039-1
Das Werkzeug wurde für das Schlagbohren in Ziegel, Beton und Stein sowie für schlagloses Bohren in Holz, Metall, Keramik und Plastik entwickelt.
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge GEA010-1

WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen sorgfältig durch. Wenn die Hinweise und Anweisungen nicht beachtet werden, besteht die Gefahr eines Stromschlags, Brands und/oder das Risiko von ernsthaften Verletzungen.
Bewahren Sie alle Hinweise und Anweisungen zur späteren Referenz gut auf.
BESONDERE
SICHERHEITSREGELN
GEB003-4
Lassen Sie sich NIE durch Bequemlichkeit oder (aus fortwährendem Gebrauch gewonnener) Vertrautheit mit dem Gerät dazu verleiten, die Sicherheitsregeln für die Schlagbohrmaschine zu missachten. Ein fahrlässiger oder nicht ordnungsgemäßer Umgang mit diesem Elektrowerkzeug kann zu schweren Verletzungen führen.
- Tragen Sie beim Gebrauch von Schlagbohrern einen Gehörschutz. Lärm ausgesetzt zu sein, kann zu Gehörverlust führen.
- Verwenden Sie die mit dem Werkzeug gelieferten Zusatzgriffe. Ein Verlust der Kontrolle über das Werkzeug kann zu Verletzungen führen.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie unter Bedingungen arbeiten, bei denen das Schneidwerkzeug verborgene Verkabelung oder das eigene Kabel berühren kann. Bei Kontakt des Trennwerkzeugs mit einem Strom führenden Kabel wird der Strom an die Metallteile des Elektrowerkzeugs und dadurch an den
Bediener weitergeleitet, und der Bediener erleidet einen Stromschlag.
- Achten Sie jederzeit auf sicheren und festen Stand.
Achten Sie bei Verwendung des Werkzeugs an erhöhten Standorten darauf, dass sich keine Personen unter dem Standort aufhalten.
- Halten Sie das Werkzeug mit beiden Händen fest.
- Halten Sie Ihre Hände von beweglichen Teilen fern.
- Lassen Sie das Werkzeug nicht unbeaufsichtigt eingeschaltet. Das Werkzeug darf nur dann eingeschaltet werden, wenn es festgehalten wird.
- Berühren Sie kurz nach dem Betrieb nicht den Bit-Einsatz oder das Werkstück. Diese können extrem heiß sein und zu Verbrennungen führen.
- In einigen Materialien sind möglicherweise giftige Chemikalien enthalten. Vermeiden Sie das Einatmen von Staub und den Hautkontakt mit diesen Materialien. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise des Materialherstellers.
BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN SORGFÄLTIG AUF.
WARNUNG:
MISSBRAUCH oder Missachtung der in diesem Handbuch enthaltenen Sicherheitshinweise können zu schweren Personenschäden führen.
WICHTIGE SICHERHEITSREGELN
ENC007-4
FÜR AKKUBLOCK
- Lesen Sie vor der Verwendung des Akkublocks alle Anweisungen und Sicherheitshinweise für (1) das Akkuladegerät, (2) den Akku und (3) das Produkt, für das der Akku verwendet wird.
- Der Akkublock darf nicht zerlegt werden.
- Falls die Betriebsdauer erheblich kürzer wird, beenden Sie den Betrieb umgehend. Andernfalls besteht die Gefahr einer Überhitzung sowie das Risiko möglicher Verbrennungen und sogar einer Explosion.
- Wenn Elektrolyt in Ihre Augen gerät, waschen Sie diese mit klarem Wasser aus, und suchen Sie sofort einen Arzt auf. Andernfalls können Sie Ihre Sehfähigkeit verlieren.
- Vermeiden Sie einen Kurzschluss des Akkublocks:
(1) Die Kontakte dürfen nicht mit leitendem Material in Berührung kommen.
(2) Der Akkublock darf nicht in einem Behälter aufbewahrt werden, in dem sich andere metallische Gegenstände wie beispielsweise Nägel, Münzen usw. befinden.
(3) Der Akkublock darf weder Feuchtigkeit noch Regen ausgesetzt werden. Ein Kurzschluss des Akkus kann zu hohem Kriechstrom, Überhitzung, möglichen Verbrennungen und sogar zu einer Zerstörung des Geräts führen.
- Werkzeug und Akkublock dürfen nicht an Orten aufbewahrt werden, an denen Temperatur von 50°C oder höher erreicht werden.
- Selbst wenn der Akkublock schwer beschädigt oder völlig verbraucht ist, darf er nicht angezündet werden. Der Akkublock kann in den Flammen explodieren.
- Lassen Sie den Akku nicht fallen, und vermeiden Sie Schläge gegen den Akku.
- Verwenden Sie heruntergefallene Akkus oder Akkus, die Stößen ausgesetzt waren, nicht mehr.
BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN SORGFÄLTIG AUF.
Tipps für den Erhalt der maximalen Akku-Nutzungsdauer
- Laden Sie den Akkublock auf, bevor er ganz entladen ist. Beenden Sie stets den Betrieb des Werkzeugs, und laden Sie den Akkublock auf, sobald Sie eine verringerte Werkzeugleistung bemerken.
- Ein voll aufgeladener Akkublock darf niemals erneut geladen werden. Durch Überladungen wird die Lebensdauer des Akkus verkürzt.
- Laden Sie den Akkublock bei einer Zimmertemperatur von 10°C - 40°C auf. Lassen Sie einen heißen Akkublock vor dem Aufladen abkühlen.
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
ACHTUNG:
- Schalten Sie das Werkzeug stets aus und entfernen Sie den Akkublock, bevor Sie Einstellungen oder eine Funktionsprüfung des Werkzeugs vornehmen.
Montage und Demontage des Akkublocks (Abb. 1)
- Schalten Sie das Werkzeug stets aus, bevor Sie den Akkublock einsetzen oder entfernen.
- Zum Entfernen des Akkublocks müssen Sie diesen aus dem Gerät herausziehen, während Sie die Taste auf der Vorderseite des Blocks schieben.
- Zum Einsetzen des Akkublocks müssen Sie die Zunge des Akkublocks an der Rille im Gehäuse ausrichten und in die gewünschte Position schieben. Setzen Sie den Block immer ganz ein, bis er mit einem Klick einrastet. Wenn Sie den roten Bereich oben auf der Taste sehen können, ist der Block nicht ganz eingerastet. Setzen Sie ihn ganz ein, bis der rote Bereich nicht mehr zu sehen ist. Andernfalls kann der Block versehentlich aus dem Werkzeug fallen und Sie oder Personen in Ihrem Umfeld verletzen.
- Wenden Sie beim Einsetzen des Akkublocks keine Gewalt an. Wenn der Block nicht leicht hineingleitet, wird er nicht richtig eingesetzt.
Bedienung des Schalters (Abb. 2)
ACHTUNG:
- Achten Sie vor dem Einsetzen des Akkublocks in das Werkzeug darauf, dass sich der Auslöseschalter korrekt bedienen lässt und beim Loslassen auf die Position „OFF“ zurückkehrt.
Betätigen Sie zum Starten des Werkzeugs einfach den Auslöseschalter. Die Geschwindigkeit des Werkzeugs wird durch erhöhten Druck auf den Auslöseschalter gesteigert. Lassen Sie die Auslöseschaltung los, um das Werkzeug auszuschalten.
Einschalten der Frontlampe (Abb. 3)
ACHTUNG:
- Schauen Sie nicht direkt in das Licht oder in die Lichtquelle.
Ziehen Sie zum Einschalten der Lampe die Auslöseschaltung. Die Lampe leuchtet so lange, wie die Auslöseschaltung gezogen ist. Nach dem Loslassen des Auslösers erlischt die Lampe nach 10 bis 15 Sekunden.
HINWEIS:
- Wischen Sie Schmutz auf der Lampenlinse mit einem trockenen Tuch ab. Achten Sie darauf, die Lampenlinse nicht zu zerkratzen, da dies die Beleuchtungsstärke mindern kann.
Bedienung des Umschalters (Abb. 4)
Dieses Werkzeug verfügt über einen Umschalter, mit dem die Drehrichtung geändert werden kann. Für eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn muss der Umschalthebel von der Seite „A“ nach unten gedrückt werden, und für eine Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn von der Seite „B“. Wenn sich der Umschalthebel in der neutralen Position befindet, kann der Auslöser nicht gezogen werden.
ACHTUNG:
- Überprüfen Sie vor jedem Betrieb immer die Drehrichtung.
- Der Umschalter darf nur betätigt werden, wenn das Werkzeug ganz angehalten wurde. Wenn Sie die Drehrichtung ändern, solange das Werkzeug noch läuft, kann es beschädigt werden.
- Ist das Werkzeug nicht in Gebrauch, muss der Umschalthebel immer auf die neutrale Position gestellt werden.
Änderung der Drehzahl (Abb. 5)
Schalten Sie zum Ändern der Drehzahl zunächst das Werkzeug aus, und schieben Sie dann den Hebel zur Änderung der Drehzahl auf „2“ (hohe Drehzahl) oder „1“ (niedrige Drehzahl). Überprüfen Sie vor dem Betrieb des Werkzeugs, ob sich der Hebel zur Änderung der Geschwindigkeit in der richtigen Position befindet. Verwenden Sie die für Ihre Arbeit geeignete Geschwindigkeit.
ACHTUNG:
- Stellen Sie den Hebel zur Änderung der Geschwindigkeit immer ganz in die richtige Position. Wenn Sie das Werkzeug betreiben und sich dieser Hebel zwischen der Einstellung „1“ und „2“ befindet, kann das Werkzeug beschädigt werden.
- Der Hebel zur Änderung der Geschwindigkeit darf nicht betätigt werden, solange das Werkzeug läuft. Andernfalls kann das Werkzeug beschädigt werden.
Auswahl der Betriebsart (Abb. 6)
Dieses Werkzeug verfügt über einen Hebel zum Wechsel der Betriebsart. Mit Hilfe dieses Hebels können Sie die Betriebsart auswählen, die sich für Ihre Arbeitsanforderungen am besten eignet. Es stehen drei Betriebsarten zur Auswahl.
Für eine reine Drehbewegung müssen Sie den Hebel so schieben, dass der Pfeil auf dem Werkzeugkörper auf die Markierung zeigt. Für eine Schlag-Drehbewegung müssen Sie den Hebel so schieben, dass der Pfeil auf dem Werkzeugkörper auf die Markierung zeigt. Für eine Drehbewegung mit Drehmomentkupplung müssen Sie den Hebel so schieben, dass der Pfeil auf dem Werkzeugkörper auf die Markierung zeigt.
HINWEIS:
- Wenn Sie die Position von „“ auf „“ ändern, kann unter Umständen das Schieben des Hebels etwas erschwert sein. Schalten Sie in diesem Fall das Werkzeug für eine Sekunde in Position „ ein, schalten Sie es anschließend aus und schieben Sie dann den Hebel in die gewünschte Position.
ACHTUNG:
- Stellen Sie den Hebel immer richtig auf die gewünschte Betriebsartmarkierung. Wenn Sie das Werkzeug betreiben und sich der Hebel zwischen den einzelnen Betriebsartmarkierungen befindet, kann das Werkzeug beschädigt werden.
Einstellen des Anzugsdrehmoments (Abb. 7)
Das Anzugsdrehmoment kann in 16 Stufen eingestellt werden, indem der Justierungsring so gedreht wird, dass seine Einteilungsschritte am Pfeil auf dem Werkzeugkörper ausgerichtet sind. Das Anzugsdrehmoment ist minimal eingestellt, wenn die Zahl 1 am Pfeil ausgerichtet ist, und maximal, wenn die Zahl 16 am Pfeil ausgerichtet ist. Schrauben Sie vor dem eigentlichen Betrieb eine Probeschraube in Ihr Material bzw. in ein Materialduplikat, um zu ermitteln, welche Drehmomentstufe für eine bestimmte Anwendung erforderlich ist.
MONTAGE
ACHTUNG:
- Schalten Sie das Werkzeug stets aus und entfernen Sie den Akkublock, bevor Sie Arbeiten am Werkzeug ausführen.
Einsetzen des Seitengriffs (Zusatzgriff) (Abb. 8)
Verwenden Sie stets den Seitengriff, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Legen Sie den Seitengriff so ein, dass die Vorsprünge an der Grifffläche und dem Stahlband zwischen die Rillen an der Werkzeughülse passen. Ziehen Sie anschließend den Griff fest, indem Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen.
Einsetzen oder Entfernen des Dreh- oder Bohreinsatzes (Abb. 9)
Drehen Sie den Kranz gegen den Uhrzeigersinn, um die Spannfutterbacken zu öffnen. Schieben Sie den Einsatz so weit wie möglich in das Spannfutter. Drehen Sie den Kranz im Uhrzeigersinn, um das Spannfutter anzuziehen. Wenn Sie den Einsatz entfernen möchten, müssen Sie den Kranz gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Einsetzen des Werkzeughalters (Abb. 10)
Setzen Sie den Werkzeughalter in den Vorsprung an der linken oder rechten Seite des Werkzeugfußes ein, und befestigen Sie ihn mit einer Schraube.
Wenn Sie den Dreheinsatz nicht verwenden, bewahren Sie ihn in den Werkzeughaltern auf.
Einsätze bis zu einer Länge von 45 mm können dort aufbewahrt werden.
Verstellbarer Tiefenanschlag (Abb. 11)
Der verstellbare Tiefenanschlag wird verwendet, um Löcher mit einheitlicher Tiefe zu bohren. Lösen Sie die Klemmschraube, stellen Sie sie in die gewünschte Position und ziehen Sie die Klemmschraube wieder fest.
Haken (Abb. 12)
Der Haken ist nützlich, wenn Sie das Werkzeug vorübergehend aufhängen möchten.
Er kann an jeder Seite des Werkzeugs befestigt werden. Setzen Sie den Haken zur Montage in eine Rille am Werkzeuggehäuse (die Seite ist beliebig), und befestigen Sie diesen mit einer Schraube.
Zur Entfernung müssen Sie nur die Schraube lockern und den Haken herausnehmen.
BETRIEB
Schlagbohrbetrieb (Abb. 13)
ACHTUNG:
- Beim Lochdurchschlag, wenn das Loch durch Holzspäne und -partikel verstopft ist oder wenn das Werkzeug auf Verstärkungsstangen im Beton trifft, wirken enorme und abrupte Drehkräfte auf das Werkzeug bzw. den Einsatz. Verwenden Sie stets den Seitengriff (Zusatzgriff) und halten Sie während der Arbeit das Werkzeug am Seitengriff und am Schaltergriff fest. Andernfalls können Sie die Kontrolle über das Werkzeug verlieren und sich schwer verletzen.
Schieben Sie den Hebel zum Wechsel der Betriebsart zunächst so, dass er auf die Markierung zeigt. Für diesen Vorgang kann der Justierungsring an jeder beliebigen Drehmomentstufe ausgerichtet sein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Einsatz mit einer Hartmetallspitze verwenden. Setzen Sie den Einsatz auf die gewünschte Position des Lochs, und ziehen Sie dann den Auslöseschalter. Verwenden Sie das Werkzeug nicht mit Gewalt. Wenn Sie nur leichten Druck ausüben, erzielen Sie die besten Ergebnisse. Halten Sie das Werkzeug in Position und achten Sie darauf, dass es nicht vom Loch abrutscht. Verstärken Sie den Druck nicht, wenn das Loch durch Holzspäne oder -partikel verstopft ist. Führen Sie stattdessen das Werkzeug im Leerlauf aus, und entfernen Sie dann den Einsatz teilweise aus
dem Loch. Wenn Sie diesen Vorgang mehrmals wiederholen, wird das Loch gesäubert, und Sie können die normale Bohrung fortsetzen.
Ausblasvorrichtung (optionales Zubehör) (Abb. 14)
Wenn Sie das Loch gebohrt haben, entfernen Sie mit Hilfe der Ausblasvorrichtung den Staub aus dem Loch.
Schraubendreherbetrieb
Schieben Sie den Hebel zum Wechsel der Betriebsart zunächst so, dass er auf die Markierung zeigt. Stellen Sie den Justierungsring auf die für Ihre Arbeit geeignete Drehmomentstufe. Gehen Sie anschließend wie folgt vor. Setzen Sie die Spitze des Dreheinsatzes in den Schraubenkopf, und üben Sie Druck auf das Werkzeug aus. Starten Sie das Werkzeug langsam, und erhöhen Sie nach und nach die Geschwindigkeit. Lassen Sie die Auslöseschaltung los, sobald die Kupplung greift.
HINWEIS:
- Vergewissern Sie sich, dass der Dreheinsatz gerade im Schraubenkopf sitzt. Andernfalls kann die Schraube und/oder der Einsatz beschädigt werden.
- Bohren Sie beim Drehen von Holzschrauben Löcher für die Schrauben vor, damit das Drehen vereinfacht wird und das Werkstück nicht splittert. Siehe Tabelle.
| Nenndurchmesser der Holzschraube (mm) | Empfohlene Größe des vorgebohrten Lochs (mm) |
| 3,1 2,0 - 2,2 | |
| 3,5 2,2 - 2,5 | |
| 3,8 2,5 - 2,8 | |
| 4,5 2,9 - 3,2 | |
| 4,8 3,1 - 3,4 | |
| 5,1 3,3 - 3,6 | |
| 5,5 3,6 - 3,9 | |
| 5,8 4,0 - 4,2 | |
| 6,1 4,2 - 4,4 |
HINWEIS:
- Wenn das Werkzeug bis zur vollständigen Entladung des Akkus betrieben wurde, lassen Sie es 15 Minuten liegen, bevor Sie mit einem neuen Akku fortfahren.
Bohrbetrieb
ACHTUNG:
- Der Bohrvorgang kann durch übermäßigen Druck auf das Werkzeug nicht beschleunigt werden. Dieser übermäßige Druck beschädigt im Gegenteil die Spitze Ihres Einsatzes, vermindert die Leistung des Werkzeugs und verkürzt die Lebensdauer des Werkzeugs.
- Beim Lochdurchschlag wirken enorme Kräfte auf das Werkzeug/den Einsatz. Halten Sie das Werkzeug fest, und seien Sie vorsichtig, wenn der Einsatz das Werkstück durchbricht.
-
Ein festsitzender Einsatz kann einfach wieder herausgezogen werden, indem die Drehrichtung mit dem Umschalter geändert wird. Es kann jedoch zu einem abrupten Rückschlag des Werkzeugs kommen, wenn Sie es nicht ganz fest halten.
-
Befestigen Sie kleine Werkstücke immer in einem Schraubstock oder einer ähnlichen Haltevorrichtung.
- Wenn das Werkzeug bis zur vollständigen Entladung des Akkus betrieben wurde, lassen Sie es 15 Minuten liegen, bevor Sie mit einem neuen Akku fortfahren.
Schieben Sie den Hebel zum Wechsel der Betriebsart zunächst so, dass er auf die Markierung zeigt. Für diesen Vorgang kann der Justierungsring an jeder beliebigen Drehmomentstufe ausgerichtet sein. Gehen Sie anschließend wie folgt vor.
Bohren in Holz
Beim Bohren in Holz werden die besten Ergebnisse mit Holzbohrern erzielt, die mit einer Leitspindel ausgestattet sind. Die Leitspindel vereinfacht den Bohrprozess, indem sie den Einsatz in das Werkstück zieht.
Bohren in Metall
Damit der Bohrer beim Beginn einer Lochbohrung nicht abrutscht, machen Sie mit einem Körner eine Einkerbung, und hämmern Sie auf den Punkt, an dem gebohrt werden soll. Setzen Sie die Spitze des Einsatzes in die Einkerbung, und starten Sie den Bohrvorgang.
Verwenden Sie beim Bohren in Metall einen Schneideschmierstoff. Ausgenommen hiervon sind Eisen und Messing; diese Metalle sollten trocken gebohrt werden.
WARTUNG
ACHTUNG:
- Schalten Sie das Werkzeug stets aus und entfernen Sie den Akkublock, bevor Sie Inspektionen oder Wartungsarbeiten am Werkzeug vornehmen.
Ersetzen der Kohlebürsten (Abb. 15)
Ersetzen Sie diese, wenn sie bis zur Grenzmarkierung abgenutzt sind. Halten Sie die Kohlebürsten sauber und sorgen Sie dafür, dass sie locker in den Halterungen liegen.
Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig ersetzt werden. Verwenden Sie nur identische Kohlebürsten.
Entfernen Sie die beiden Schrauben mit einem Schraubendreher, und entfernen Sie dann die hintere Abdeckung. (Abb. 16)
Heben Sie den Federarm, und setzen Sie diesen dann mit der schlanken Spitze eines Schlitzschraubendrehers oder einem ähnlichen Gegenstand in den abgestuften Bereich des Gehäuses. (Abb. 17)
Entfernen Sie die Kohlebürstenkappen der Kohlebürsten mit einer Zange. Entnehmen Sie die verbrauchten Kohlebürsten, legen Sie die neuen ein und bringen Sie die Kohlebürstenkappen in umgekehrter Reihenfolge wieder an. (Abb. 18)
Vergewissern Sie sich, dass die Kohlebürstenkappen fest in den Öffnungen der Bürstenhalter sitzen. (Abb. 19) Setzen Sie die hintere Abdeckung wieder ein, und ziehen Sie die beiden Schrauben fest an. Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT des Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen, Wartungsarbeiten und Einstellungen nur durch von Makita autorisierte Service Center durchgeführt und immer Makita-Ersatzteile verwendet werden.
ZUBEHÖR
ACHTUNG:
- Die folgenden Zubehör- und Zusatzteile werden für das in diesem Handbuch beschriebene Makita-Werkzeug empfohlen. Die Verwendung anderer Zubehör- und Zusatzteile kann zu Personenschäden führen. Verwenden Sie Zubehör- und Zusatzteile nur für den vorgesehenen Zweck.
Informationen zu diesem Zubehör erhalten Sie bei einem Makita-Servicecenter in Ihrer Nähe.
- Bohreinsätze
- Schlagbohreinsätze
• Schraubendrehereinsätze - Ausblasvorrichtung
- Sicherheitsgläser
- Verschiedene Arten von Makita-Originalakkus und Ladegeräten
- Griff-Set
- Tiefenanschlag
- Haken
• Gummipolster-Set
• Wollhaube
- Polierschwamm
Für Modell BHP444
ENG102-2
Nur für europäische Länder Geräuschpegel
Typischer A-bewerteter Schallpegel nach EN60745:
Schalldruckpegel ( L_pA ): 85 dB (A)
Schallleistungspegel (LWA): 96 dB (A)
Abweichung (K): 3 dB (A)
Tragen Sie Gehörschutz.
Schwingung
ENG203-1
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Achsen) nach EN60745-2-1:
Arbeitsmodus: Schlagbohren in Beton
Schwingungsbelastung ( a_h,ID ): 9 m/s ^2
Abweichung (K): 2 m/s²
ENG302-2
Arbeitsmodus: Bohren in Metall
Schwingungsbelastung ( a_h,D ): 2,5 m/s ^2 oder weniger
Abweichung (K): 1,5 m/s²
Für Modell BHP454
Nur für europäische Länder
Schallpegel
ENG102-2
Typischer A-bewerteter Schallpegel nach EN60745:
Schalldruckpegel ( L_pA ): 86 dB (A)
Schallleistungspegel (LWA): 97 dB (A)
Abweichung (K): 3 dB (A)
Tragen Sie Gehörschutz.
Schwingung
ENG203-1
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Achsen) nach EN60745-2-1:
Arbeitsmodus: Schlagbohren in Beton
Schwingungsbelastung (a _h,ID ): 7,5 m/s ^2
Abweichung (K): 1,5 m/s²
ENG302-2
Arbeitsmodus: Bohren in Metall
Schwingungsbelastung ( a_h,D ): 2,5 m/s ^2 oder weniger Abweichung (K): 1,5 m/s ^2
ENG901-1
- Der hier angegebene Wert für die erzeugten Schwingungen wurde gemäß dem genormten Testverfahren ermittelt und kann als Vergleich zu anderen Werkzeugen herangezogen werden.
- Der angegebene Wert für die erzeugten Schwingungen ist außerdem für eine vorbeugende Bewertung der Belastung zu verwenden.

WARNUNG:
- Die Schwingungsbelastung kann bei tatsächlichem Gebrauch des Elektrowerkzeugs in Abhängigkeit von der Handhabung des Elektrowerkzeugs von dem hier aufgeführten Wert abweichen.
- Stellen Sie sicher, dass Schutzmaßnahmen für den Bediener getroffen werden, die auf den unter den tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu erwartenden Belastungen beruhen (beziehen Sie alle Bestandteile des Arbeitsablaufs ein, also zusätzlich zu den Arbeitszeiten auch Zeiten, in denen das Werkzeug ausgeschaltet ist oder ohne Last läuft).
EU-Konformitätserklärung
ENH101-12
Wir, Makita Corporation als verantwortlicher
Hersteller, erklären, dass die folgenden Geräte der Marke Makita:
Bezeichnung des Geräts: Akku-Schlagbohrschrauber
Nummer / Typ des Modells: BHP444, BHP454
in Serienfertigung hergestellt werden und
den folgenden Richtlinien der Europäischen Union
genügen:
98/37/EC bis 28. Dezember 2009 und 2006/42/EC ab dem 29. Dezember 2009
Außerdem werden die Geräte gemäß den folgenden
Standards oder Normen gefertigt: EN60745
Die technische Dokumentation erfolgt durch unseren
Bevollmächtigten in Europa: