Gas 310 Eco - Zentralheizkessel Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Marke | Remeha |
| Modell | Gas 310 Eco |
| Kategorie | Heizkessel für Zentralheizung |
| Maximale Leistung | 310 kW (modulierend) |
| Energieversorgung | Erdgas (G20/G25) |
| Maximale Vorlauftemperatur | 90 °C |
| Minimaler Wasserdruck | 0,8 bar |
| Wärmetauscher | Aluminium-Silizium-Guss |
| Zündung | Zünd-/Ionisationselektrode |
| Regelung | Mikroprozessor Comfort Master |
| Hauptfunktionen | Automatische Modulation, Nachlaufpumpe, Flammenüberwachung |
| Wartung | Jährlich durch Installateur |
| Sicherheit | Sicherheitsabschaltung, Flammenerkennung, Luftdruckwächter |
| Ersatzteile | Beim Installateur erhältlich |
| Gasanschluss | G 1" (nicht bestätigt) |
| Abgasführung | Konzentrische oder getrennte Abgasleitung |
| Gewicht | Ca. 200 kg |
| Abmessungen (H x B x T) | Ca. 1000 x 600 x 800 mm |
| Garantie | 2 Jahre (Standard) |
Häufig gestellte Fragen - Gas 310 Eco Remeha
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BEDIENUNGSANLEITUNG Gas 310 Eco Remeha
Aufbau des Kesselschaltfeldes 18
So nehmen Sie den Kessel in betrieb 19
So nehmen Sie den Kessel ausser betrieb 19
So entlüften Sie Ihre Heizungsanlage 19
Was ist bei Störungen zu tun? 19
ALGEMEEN
Diese technische Unterlage enthält zweckmässige und wichtige Informationen zum Betrieb und zur Wartung der Gas-Brennwertkessel Remeha Gas 310/610 ECO. Sie enthält wichtige Hinweise für eine einwandfreie und störungsfreie Betriebsweise des Kessels. Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Kessels diese Anleitung gewissenhaft durch, machen Sie sich mit dem Betrieb und der Bedienung des Kessels vertraut und beachten Sie die Hinweise genau.
Ihr Installateur liefert oft eine Bedienungsanleitung für die ganze Installation. Falls diese zur Verfügung steht, bitte zuerst ihren Anweisungen folgen. Bemerkung: Es ist dem Benutzer nicht erlaubt Änderungen am Kessel vorzunehmen.
ARBEITSPRINZIP \*
An der Eingangsseite des Verbrennungsluftgebläses (7) befindet sich die Mischkammer/Venturi (6). Bei Wärmeanforderung spült das Gebläse vor. Das Verbrennungsluftgebläse fördert die Verbrennungsluft über die Verbrennungsluftzuführung (1) wobei die Gas im venturi und weiter in Gebläse optimal mit dem Gas aus dem Gaskombinationsventil (10) gemischt wird. Das homogene Gas-/Luftgemisch wird durch das Gebläse zum Brenner gefördert. Abhängig von Einstellungen und herrschende Wasser-temperaturen, mit Temperatursensoren gemessen, wird die Leistung des Kessels geregelt. Das Gas-/Luftgemisch wird mittels der kombinierten Zünd- und Ionisationselektrode (8) gezündet, die Flamme entsteht. Die Verbrennungsabgase strömen nun über den Wärmetauscher aus Aluguss (11), geben ihre Wärme
an das Heizungswasser ab und werden auf eine Temperatur abgekühlt, die nur wenige Grade über der Rücklaufwassertemperatur liegt. Bei Abgastemperaturen unter ca. 55°C beginnt die Kondensation des im Verbrennungsabgas vorhandenen Wasserdampfes, im unteren Teil des Wärmetauschers. Die beim Kondensationsprozess freigesetzte Wärme (die sogenannte latente oder Kondensationswärme) wird auf das Heizungswasser übertragen. Das anfallende Kondenswasser wird über einen Siphon (17) abgeführt. Die Verbrennungsabgase kehren im Kondensatsammler (16) und strömen zum Abgassystem (2).
* Zutreffend für jede Kesseleinheit des Remeha Gas 610 ECO Kessels.

Bild 01 Querschnitt Remeha Gas 310 ECO 00.31H.79.00002

Bild 02 Hinteransicht Remeha Gas 610 ECO
00.61H.00002
1 Manometer
2 Montagegestelle Vorlauffühler für externe Regelung
3 Vorlauf
4 Anschlusspunkt Niedertemperatuurrücklauf
5 Rücklauf
6 Füll-/Entleerungshahn
7 Kondensatsammler
8 Abgassensor
9 Kondenswasserablauf
10 Messpunkt O 2 /CO 2
11 Laufrad
12 Stellbolzen
13 Kondenswasserablaufschlauch
14 Abgasanschluss
15 Inspektionsdeckel
16 Reduziermuffe ∅ 250/ ∅ 200 (Option)
17 Wärmetauscher
18 Vorlaufsensor
19 Verbrennungsluftzuführ
20 Verbrennungsluftzuführrost
21 Reduziermuffe ∅ 200/ ∅ 250 (Option)
Die intelligente Kesselsteuerung der Remeha Gas 310/610 ECO, 'Comfort Master', sorgt für eine verlässliche Wärmelieferung und kontrolliert anlagenseitige Einflüsse wie unregelmässige Wasserdurchströmung des Kessels, Lufttransportschwankungen u.s.w. Es erfolgt keine Störabschaltung. Der Kessel wird bei derartigen Störungen zunächst auf die minimale Leistung zurückmodulieren und g.g.f. eine Regelabschaltung
22 Gasanschluss
23 Schauglas
24 Zünd-/lonisationselektrode
25 Rücklaufsensor
26 Wärmetauschersensor
27 Rahmen
28 Schwenkrad
29 Gebläse
30 Venturi
31 Gasmultiblock
32 Rückschlagklappe
33 Gasfilter
34 Luft-Differenzdruckwächter
35 Luftkasten
36 Kesselschaltfeld
37 Bedienungstasten
38 Auslesefenster
39 Einbau witterungsgeführte Kesselregelung rematic®
40 Hauptschalter
41 Abgashosenstück
42 Abgasklappe
auslösen. Nach einer Wartezeit erfolgt ein erneuter Startversuch. Nur bei Eintritt einer gefährlichen Betriebssituation erfolgt eine Störabschaltung mit Verriegelung.
* Der Gas Remeha 610 ECO wird pro Kesseleinheit mit eingebauter Kesselsteuerung geliefert.
AUFBAU DES KESSELSCHALTFELDES

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a. code b. 80 reset c. 2. O O O₀ Oₕ Δ d. e. f. + g. - h. 3. 1. 1 0Bild 03 Kesselschaltfeld
00.31H.79.00010
Der Remeha Gas 310/610 ECO wird mit Kessel- schaltfeld geliefert. Der Remeha Gas 610 ECO verfügt pro Modul über ein eigenes Kesselschaltfeld. Es enthält pro Kesseleinheit sowohl den Gasfeuerungsautomaten, die intelligente Kesselsteuerung „Comfort Master“ für den Programmablauf, wie auch die Eingabe- und Auslesemöglichkeiten jeglicher Betriebssituationen. Mit Hilfe von Einstelltasten können über ein Auslesefenster verschiedene Betriebswerte dargestellt werden. Das Kesselschaltfeld ist aus folgenden Komponenten aufgebaut:
- Hauptschalter.
- PC-Anschluss.
- Einbaumöglichkeit witterungsgeführte Kesselregelung rematic®.
A. Kodefenster, Darstellung von Betriebs-, Einstell-, Auslese-, Blockierungs-, Test- und Störcodes.
B. ⚠-Fenster, Darstellung von Temperaturen, Einstellungen und Blockierungs- und Störcodes.
C. Reset-Taste, Entriegeln nach Störung.
D. -Taste, Wähltaste für den gewünschten Modus (Modus-Taste).
E. ▷▶▶-Taste, Wähltaste für das gewünschte Programm innerhalb eines Modus (Schritt-Taste).
F. ←-Taste, Speicherung der eingegebenen Betriebswerte (Datenspeicher-Taste).
G. [+] -Taste, Erhöhung der eingegebenen Betriebswerte.
H. [-]-Taste, Reduzierung der eingegebenen Betriebswerte / Schaltfunktion: Handbetrieb 📂 oder Automatik.
In der Betriebsebene können verschiedene Einstellungen nach Erfordernis geändert werden, dazu ist die △-Taste zu betätigen, bis auf dem Code-Fenster ⚡ mit einem stetig leuchtenden Punkt erscheint. Durch auf die ▶▶▶-Taste zu drucken kann man den gewünschten Code wählen (siehe folgender Textblock). Durch Betätigung der Einstelltasten [+] und [-] können die Einstellungen geändert werden. Nach erfolgter Änderung ist die ←-Taste zu betätigen. Das ⚡-Fenster blinkt zweimal als Bestätigung für die Speicherung. Die Serviceebene ist mit Hilfe eines Servicecodes zugänglich.
Die Kesselregelung hat folgende Werkseinstellung:
Vorlauftemperatur : 90°C
2. Pumpennachlaufzeit : 3 Minuten
R. Kesselregelung : 31 - Modulierend auf
Vorlauftemperatur ohne Boosterfunktion.
Die Werkseinstellungen sollten nur geändert werden nach Rückfrage mit ihrem Installateur (oder im Notfall), siehe Abs. „Einstellmodus für den Betreiber“ in der Installationsanleitung.
Codemeldungen in Kodefenster
I - nur Ziffer oder Buchstabe; Betriebsmodus
☐ - Ziffer oder Buchstabe mit Punkt; Einstellmodus
- Ziffer oder Buchstabe mit blinkendem Punkt; Aus-
lesemodus
b - Buchstabe b; Blockierungsmodus (zeitlich, keine Störung)
☐ - Blinkende Ziffer; Kesselstörung
Betriebsmodus (X □□)
Während des Betriebs zeigt das Kodefenster den Status (Betriebsablauf) der Kessel an, während das ⏻- Fenster die gemessene Vorlaufwassertemperatur anzeigt.
| Kode | Beschreibung |
| 0 | Standby; keine Wärmeanforderung |
| 1 | Lüften (Vorspülzeit 12 sec, Nachspülzeit 3 sec) |
| 2 | Zünden |
| 3 | Der Kessel brennt (Flammenüberwachung) |
| 5 | Wartestellung; Kontrolle auf ausreichenden Lufttransport mittels Gebläse und Luft-Differenzdruckwächter (LDS) |
| 6 | Regelabschaltung (Brenner aus + Nachlüften) |
| 7 | Nachlaufen von Pumpe und Gebläse |
| 8 | Abschaltmodus |
| 9 | Gasleckkontrolle |
SO NEHMEN SIE DEN KESSEL IN BETRIEB
- Bitte zuerst die Anlageanleitung Ihres Installateurs konsultieren. Wenn diese nicht vorhanden sein sollte, bitte nachfolgende Anweisungen einhalten.
- Überprüfen Sie den Wasserdruck in der Anlage (mindestens 0,8 bar). Wenn nötig Wasser nachfüllen.
- Öffnen Sie den Gashaupthahn.
- Sorgen Sie dafür, dass die Kesselregelung auf Wärmebedarf eingestellt ist.
- Schalten Sie die Umwälzpumpe ein.
- Schalten Sie die Stromversorgung des Kessels und den Hauptschalter im Kesselschaltfeld ein.
- Folgender Betriebsverlauf erscheint über dem Kodefenster:
5 = Wartezeit: Kontrolle Verbrennungsluft, das Gebläse läuft und der Kessel wartet auf ausreichenden Lufttransport (Öffnen oder Schliessen des Luftdruckwächters).
$$ \begin{array}{l} \boxed {I} = \text { Vorspülen. } \ \begin{array}{l l} \framebox {2} & = \text {Zündung des Gas - / Luftgemisches.} \ \framebox {3} & = \text {Heizbetrieb.} \end{array} \ \end{array} $$
Der Kessel ist nun in Betrieb.
Sollte der Kessel nicht in Betrieb gehen, dann kann dieser auf Handbedienung eingestellt werden (siehe Kapitel "Bedienung" in der Installationsanleitung). Dann Vorlaufsollwert einstellen und schliesslich sollten Sie sich mit Ihrem Installateur in Verbindung setzen, damit dieses Problem behoben werden kann.
SO NEHMEN SIE DEN KESSEL AUSSER BETRIEB
- Bitte zuerst die Anlageanleitung Ihres Installateurs konsultieren. Wenn diese nicht vorhanden sein sollte, bitte nachfolgende Anweisungen einhalten.
- Schalten Sie die Kesselregelung aus.
- Schliessen Sie den Gashaupthahn in der Gasleitung.
- Schalten Sie die Stromversorgung des Kessels ab.
Achtung! Kein Frostschutz.
Bei Frostgefahr empfehlen wir den Kessel auf niedriger Temperaturstufe weiter zu betreiben und alle Heizkörperventile zu öffnen.
SO ENTLÜFTEN SIE IHRE HEIZUNGSANLAGE
- Stellen Sie die Regelung auf Wärmeanforderung ein.
- Öffnen Sie alle Heizkörperventile.
- Heizen Sie die Anlage bis auf ca. 70°C auf.
- Schalten Sie die Kesselstromversorgung aus.
- Warten Sie ca. 10 Minuten.
- Entlüften Sie die Anlage an allen Entlüftungshähnen (Kessel, Radiatoren usw.).
- Kontrollieren Sie den Wasserdruck und füllen Sie erforderlichenfalls bis ca. 1,5 bar auf; füllen Sie den
Füllschlauch vollständig mit Wasser, bevor dieser an die Anlage angeschlossen wird.
- Setzen Sie den Kessel wieder in Betrieb.
Gegebenenfalls diesen Entlüftungsvorgang wiederholen.
Achtung!
Eine nicht ordnungsgemäss entlüftete Anlage kann zu Wasserumlaufstörungen und störenden Geräuschen im Kessel, in den Leitungen und in den Heizkörpern führen.
WAS IST BEI STÖRUNGEN ZU TUN?
Bevor Sie sich an die Heizungsfirma wenden, prüfen Sie bitte:
- ob der Gashahn geöffnet ist.
- die Kesselregelung richtig eingestellt wurde.
- ob die Stromversorgung eingeschaltet ist.
- ob der Wasserdurchlauf durch den Kessel vorhanden ist.
- ob die Anlage ausreichend gefüllt worden ist (Mindestwasserdruck = 0,8 bar).
Bei Störungen immer den kompletten Störungscode notieren (3 Ziffern, Punkt und blinkende Anzeige), bevor die Reset-Taste gedrückt wird. Nennen Sie dem Kundendienst diesen Code, wenn Sie Hilfe benötigen. Danach Reset-Taste drücken um Störung zu beheben. Sollte erneut eine Störabschaltung erfolgen, notieren Sie die Störungsursache und benachrichtigen Sie ihrem Kundendienst.
Achtung!
Wir empfehlen eine regelmässige Kesselwartung, die mindestens einmal pro Heizperiode durchgeführt werden soll.
Bei Gasgeruch: Gashaupthahn schliessen und Gasfirma oder Heizungsfirma verständigen.