MF 3 - Heizung Jøtul - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Jøtul MF 3 - page 34

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BEDIENUNGSANLEITUNG MF 3 Jøtul

DE - Montage- und Bedienungsanleitung 34

Monterings- og bruksanvisningen må oppbevares under hele produktets levetid. These instructions must be kept for future references. Wir empfehlen Ihnen, die Montage- und Bedienungsanleitung für spätere Zwecke sorgfältig aufzubewahren. Ce document doit être conservé pendant toute la vie de l'appareil.

NORGE/DANMARK

Innhold

1.0 Behördliche Auflagen 34
2.0 Technische Daten 34
3.0 Sicherheitsmaßnahmen 35
4.0 Aufstellung 35
5.0 Verwendung 36
6.o Pflege ....38
7.0 Instandhaltung ......39
8.o Zusatzausstattung ....39
9.0 Ursachen von Betriebsstörungen

- Fehlersuche 40

Figuren....48

1.0 Behördliche Auflagen

Die Aufstellung muss gemäß den behördlichen Auflagen und Bestimmungen des jeweiligen Landes erfolgen.

Alle lokalen Bestimmungen, einschließlich solche im Bezug auf nationale und europäische Normen, müssen bei der Aufstellung des Produkts eingehalten werden.

Anleitungen für Montage bzw. Aufstellung und zum Betrieb des Ofens sind dem Produkt beigelegt. Das Produkt muss vor Inbetriebnahme durch eine qualifizierte Stelle genehmigt werden.

Eine Plakette mit Produktinformationen aus hitzebeständigem Material befindet sich auf dem Hitzeschild an der Rückseite des Produkts. Sie enthält Informationen über Kennzeichnung und Dokumentation des Produkts.

2.0 Technische Daten

Material: Gusseisen

Anstrich: Schwarzer oder grauer Lack

Heizmaterial: Holz

Max. Holzscheitlänge: 30 cm

Abzugsöffnung: Oben, hinten

Durchmesser des Abzugsrohres: ∅150 mm, 177 cm² Querschnitt

Gewicht, ca.: 124 kg

Sonderausstattung:

Dekorative

Bodenschutzplatte im

blauschwarze Emaille, Kurze

Beine *(8.o), Rückseitige

Hitzeschild

Abmessungen, Abstände:

Siehe Abb. 1.

Die technischen Daten entsprechen EN 13240

HolzBriketts
Nennwärmeleistung:6,5 kW4,0 kW
Rauchgasmassenstrom:4,8 g/s6,7 g/s
Empfohlener Kaminzug:12 Pa12 Pa
Wirkungsgrat:79%@7,4kW70%@3,9 kW
CO-Emission (13% O_2 ):0,30%0,63%
Rauchgastemperatur:330°C228°C
Gebrauchtstyp:PeriodischPeriodisch

3.0 Sicherheitsmaßnahmen

3.1 Brandschutzmaßnahmen

Die Benutzung des Ofens kann mit einer gewissen Gefahr verbunden sein. Deshalb sollten die folgenden Anweisungen unbedingt beachtet werden:

  • Es ist darauf zu achten, dass Möbel und andere brennbare Gegenstände nicht zu nahe an der Feuerstelle stehen.
  • Lassen Sie das Feuer ausgehen. Niemals mit Wasser löschen.
  • Der Ofen wird heiß und kann bei Berührung Verletzungen hervorrufen.
  • Die Asche muss draußen an einem Ort entsorgt werden, an dem keine Feuergefahr besteht.

3.2 Luftzufuhr

Vorsicht!Stellen Sie eine ausreichende Frischluftzufuhr in dem Raum sicher, wo der Ofen aufgestellt werden soll.

Eine unzureichende Belüftung kann dazu führen, dass sich Rauchgas im Raum ansammelt. Das ist äußerst gefährlich! Anzeichen dafür sind Rauchgeruch, Benommenheit, Übelkeit und Unwohlsein.

Sorgen Sie dafür, dass die Entlüftungen in dem Raum, wo der Ofen steht, nicht blockiert sind!

In Räumen mit einem Ofen sollten keine Lüftungseinrichtungen mit mechanischem Gebläse verwendet werden. Dies führt ggf. zu einem Unterdruck, wodurch giftige Abgase in den Raum gelangen.

Wenn die Entlüftung an den Ofen angeschlossen wird, beeinträchtigt die Verwendung einer Lüftungseinrichtung mit mechanischem Gebläse die Verwendung des Ofens nicht.

4.0 Aufstellung

Hinweis: Vor dem Aufstellen ist der Ofen auf Beschädigungen zu untersuchen.

Der Ofen ist schwer! Um den Ofen aufzustellen und in die richtige Position zu bringen, ist eine zweite Person erforderlich.

4.1 Zusammenbau vor der Aufstellung

  1. Nach dem Auspacken des Ofens – Entnehmen Sie die beigepackten Teile. Bei diesen Teilen handelt es sich um eine Aschenlippe und eine Plastiktüte mit Schrauben für den Zusammenbau.
  2. Ofendeckel abnehmen. Auf diese Weise lässt sich der Ofen leichter bewegen. Darüber hinaus wird die sichere Installation des Rauchabzugrohrs erleichtert.
  3. Aschenlippe an der Front unter der Tür anhängen. (Abb. 2C).
  4. Türknauf an den Türriegel schrauben. (Abb. 2D).

Montieren des Rauchrohranschluß

Vom Werk wird der Ofen mit dem Rauchrohranschluß auf der Rückseite geliefert.

- Befestigen Sie des Rauchrohranschluß (Abb. 3) von der Innenseite aus mit drei Schrauben. (Abb. 4A).

  • Wenn Sie den Rauchrohranschluß nach oben installieren möchten, lösen Sie die Traverse (Abb. 5A) und nehmen Sie die obere Abdeckplatte ab.
  • Befestigen Sie die Abdeckung auf der Rückseite und bringen Sie sie Deckelplatte wieder an.

4.2 Boden

Fundament

Achten Sie darauf, dass der Boden stabil genug für den Ofen ist. Informationen über Gewichte erhalten Sie unter «2.0 Technische Daten».

Holzbodenschutz

Soll der Ofen auf einem entflammbaren Boden aufgestellt werden, muss ein Hitzeschild an der Rückseite des Ofens angebracht werden, um den Boden vor Strahlungswärme zu schützen (Zubehör). Siehe Punkt «8.0 Zusatzausstattung».

Zusätzlich muss der Boden unter und vor dem Ofen mit einer Platte aus Metall oder einem anderen unbrennbarem Material abgedeckt werden. Die empfohlene Mindestdicke beträgt 0,9 mm.

Brennbare Bodenbeläge – z. B. Linoleum, Teppiche usw. – unter der Brandschutzplatte müssen entfernt werden.

Erforderliche Schutzmaßnahmen für brennbare Böden vor dem Ofen:

Die Frontplatte muss den nationalen Gesetzen und Bestimmungen entsprechen.

Bei der örtlichen Baubehörde erhalten Sie Informationen zu Einschränkungen und Auflagen bei der Aufstellung.

4.3 Wände

Abstand zu einer Wand aus brennbaren Materialien – siehe Abb. 1.

Sie können den Ofen mit einem unisolierten Abzugsrohr betreiben, wenn die Abstände zu den Wänden aus brennbarem Material wie in Abb. 1. gezeigt sind.

Abstände zu Feuerschutzwänden

Bei der örtlichen Baubehörde erhalten Sie Informationen zu Einschränkungen und Auflagen bei der Aufstellung.

Anforderungen an die Feuerschutzwand

Die Feuerschutzwand muss mindestens 100 mm dick sein und aus Ziegelstein, Beton oder Leichtbeton bestehen. Auch andere Werkstoffe und Konstruktionen mit hinreichender Produktdokumentation sind zulässig.

Abstände zu nicht brennbaren Wänden – siehe Abb. 1.

Unter einer nicht brennbaren Wand versteht man eine nicht tragende Ziegelstein-/Betonwand.

Bei der örtlichen Baubehörde erhalten Sie Informationen zu Einschränkungen und Auflagen bei der Aufstellung.

DEUTSCH

4.4 Decke

Über dem Ofen muss ein Abstand von mindestens 1200 mm zu einer brennbaren Decke vorhanden sein.

4.5 Schornsteine und Abzugsrohre

  • Der Ofen kann an Schornsteine und Abzugsrohre angeschlossen werden, die für Festbrennstofföfen freigegeben und deren Rauchgastemperaturen unter «2.0 Technische Daten spezifiziert sind.
  • Der Durchmesser des Schornsteins muss mindestens dem des Abzugsrohres entsprechen. Zur Berechnung des korrekten Schornsteinquerschnitts siehe «2.0 Technische Daten».
  • Keine mehrere Öfen sollen an diesen Schornstein angeschlossen werden. Bei der örtlichen Baubehörde erhalten Sie Informationen zu Einschränkungen und Auflagen bei der Aufstellung.
  • Der Anschluss an den Schornstein muss gemäß den Montageanweisungen des Schornsteinherstellers erfolgen.
  • Bevor Sie ein Loch in den Schornstein schlagen, sollte der Ofen probeweise aufgestellt werden, um die genaue Position des Ofens und des Lochs im Schornstein zu markieren. Mindestabmessungen sind in Abb. 1 aufgeführt.
  • Sorgen Sie dafür, dass das Abzugsrohr auf dem Weg zum Schornstein hin geneigt ist.
  • Verwenden Sie eine Abzugsrohrbiegung mit Reinigungsöffnung, durch die die Rohrbiegung gefegt werden kann.

Es ist besonders darauf zu achten, dass die Verbindungen eine gewisse Flexibilität aufweisen, um Bewegungen in der Installation zu vermeiden, die zu Rissen führen können.

Hinweis: Eine ordnungsgemäße und dichte Verbindung ist für eine einwandfreie Funktion des Ofens äußerst wichtig.

Der Lufteinzug am Schornstein darf während des Ofenbetriebs 2,5 mm H _2 O (25 Pa) nicht übersteigen. Wenn der Lufteinzug zu stark ist, können Sie zu dessen Regelung einen Schieber einbauen und verwenden.

Im Falle eines Feuers im Schornstein:

  • Alle Luken und Lüftungen schließen.
    • Brennkammertür geschlossen halten.
  • Dachboden und Keller auf Rauchentwicklung prüfen.
    • Rufen Sie die Feuerwehr.
  • Vor der Inbetriebnahme nach einem Feuer muss der Ofen von einem Fachmann geprüft werden, um sicherzustellen, dass er vollständig funktionsfähig ist.

4.6 Überprüfen der Funktionen (Abb. 2)

Bei der Aufstellung des Kamins müssen die Steuerungsfunktionen stets überprüft werden. Diese müssen leichtgängig sein und einwandfrei funktionieren.

Der Jøtul MF 3 ist mit den folgenden Steuerungsfunktionen ausgerüstet:

Entlüftung (Aschentür) Abb. 2A

Entlüftung (oben) Abb. 2B

5.0 Verwendung

5.1 Brennstoff

Verwenden Sie immer Qualitätsholz oder Briketts (Siehe Punkte 5.6). Damit erreichen Sie optimale Ergebnisse. Jeder andere Brennstoff würde den Ofen beschädigen.

5.2 Jøtuls Definition von Qualitätsbrennstoff

Brennholz guter Qualität sind beispielsweise Scheite aus Birken-, Buchen- und Kiefernholz.

Brennholz guter Qualität muss getrocknet sein, d.h. einen Wasseranteil von ca. 20% aufweisen.

Um diese Qualität zu erreichen, sollte das Holz spätestens zum Ende des Winters oder zu Beginn des Frühlings geschlagen werden. Es sollte zersägt und so gestapelt werden, dass Luft durch den Holzstapel zirkulieren kann. Die Holzstapel sollten abgedeckt werden, um die übermäßige Aufnahme von Regenwasser zu vermeiden. Im Herbst sollten die Holzscheite drinnen gelagert werden, um dann im Winter verfeuert zu werden.

Die Energieausbeute von 1 kg Brennholz schwankt nur wenig. Das spezifische Gewicht der verschiedenen Holzarten unterscheidet sich dagegen erheblich. Ein bestimmtes Volumen Birkenholz liefert z.B. weniger Energie (kWh) als das gleiche Volumen Eichenholz, das über ein höheres spezifisches Gewicht verfügt.

Die Energieausbeute von 1 kg Qualitätsholz liegt bei etwa 3,8 kWh. 1 kg absolut trockenes Holz (0% Feuchtigkeit) liefert ca. 5 kWh, während Holz mit 60 % Feuchtigkeitsgehalt dagegen nur etwa 1,5 kWh/kg liefert.

Diese Folgen können bei der Verwendung von feuchtem Holz auftreten:

  • Ruß- oder Teerablagerungen auf dem Sichtfenster, im Ofen und im Schornstein
    • Geringe Wärmeabgabe des Ofens
  • Risikoeines Kaminbrands durch zunehmende Rußablagerungen im Ofen, im Abzugsrohr und im Schornstein
    • Das Feuer kann ausgehen.

Verwenden Sie niemals folgende Materialien zum Entzünden eines Feuers:

• Hausmüll, Plastiktüten, usw.
- Lackiertes oder imprägniertes Holz (hochgiftig)
- Spanplatten oder Laminatbretter
- Treibholz
Diese Materialien können den Ofen beschädigen und belasten die Umwelt, insbesondere die Luft.

Hinweis Entfachen Sie ein Feuer niemals mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten wie z.B. Benzin, Kerosin, Brennspiritus o. ä. Es besteht Verletzungsgefahr, außerdem kann der Ofen beschädigt werden.

5.3 Länge und Umfang der Holzscheite

Die maximale Scheitlänge beträgt 40 cm. Legen Sie das Holz parallel zur Brennkammerrückwand ein. Der Jøtul MF 3 erzeugt dank seines hohen Wirkungsgrads eine Nennleistung von 6,5 kW. Die Wärmeabgabe entspricht einem berechneten Verbrauch von 2,1 kg Qualitätsholz pro Stunde.

Ein wichtiger Faktor für die ordnungsgemäße Verbrennung des Holzes ist die passende Größe der Holzscheite. Die Scheite sollten folgende Maße haben:

Anzündholz:

Länge: 20 -30 cm

Menge pro Feuer: 6 -8 Stück

Nachlegen von Holz: Ca. alle 45 - 50 Minuten

Größe des Feuers: 1,7 kg

Menge pro Füllung: 2 Scheite

5.4 Erstmaliger Gebrauch

- Zünden Sie das Feuer wie unter «5.5 Täglicher Gebrauch» beschrieben an.

- Lassen Sie das Feuer ein paar Stunden brennen und lüften Sie den Raum, denn der Ofen kann Gerüche und/oder Rauch entwickeln.

• Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals.

Hinweis: Wenn Sie den Ofen das erste Mal benutzen, kann es zu Geruchsbildung kommen

Öfen mit Farbanstrich: Wenn der Ofen zum ersten Mal verwendet wird, können sich Reizgase bilden, und es kann ein unangenehmer Geruch entstehen. Das Gas ist ungiftig, der Raum sollte jedoch gut belüftet werden. Lassen Sie das Feuer bei starkem Luftzug brennen, bis die letzten Spuren von Dämpfen verschwunden und auch kein Rauch und keine Gerüche mehr vorhanden sind.

Emaillierte Öfen: An der Außenfläche des Ofens kann sich beim ersten Betrieb Kondenswasser bilden. Das muss in jedem Fall entfernt werden, um die Bildung bleibender Wasserflecken bei Erwärmung der Oberfläche zu vermeiden.

5.5 Täglicher Gebrauch

Dieses Produkt ist für eine periodische Verbrennung konstruiert. Mit periodischer Verbrennung ist die normale Verwendung eines Ofens gemeint, bei der das Holz zu glimmender Asche verbrennt, bevor neues Brennholz nachgelegt wird.

  • Öffnen Sie die beiden Entlüftungen vollständig, indem Sie sie ganz nach rechts schieben (Abb. 2A-B). (Verwenden Sie z.B. einen Handschuh, denn der Handgriff kann heiß werden).
  • Legen Sie zwei mittelgroße Holzscheite auf jede Seite der Feuerstelle.
  • Schieben Sie etwas zusammen gedrehtes Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zwischen die Scheite. Legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf, und zünden Sie das Zeitungspapier an «5.3». Verwenden Sie schrittweise immer größere Holzscheite.
  • Lassen Sie die Tür leicht offen, bis die Holzscheite richtig brennen. Schließen Sie die Tür und die Luftventil im Asche Tür (Abb. 2A), sobald das Feuerholz entfacht ist und das Feuer gut brennt.
  • Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie die obere Luftventil entsprechend einstellen (Abb. 2B).

Die Nennwärmeleistung wird erreicht, wenn die obere Luftventil um ca. 40% geöffnet ist (Abb. 2B) und die Ventil in der AscheTür geschlossen ist.

Nachlegen von Brennholz

  1. Lassen Sie das Feuer solange brennen, bis nur noch glimmende Asche vorhanden ist, bevor Sie neues Brennholz nachlegen. Öffnen Sie die Tür zunächst nur leicht, damit der Unterdruck ausgeglichen werden kann.
  2. Legen Sie Holz nach, und stellen Sie sicher, dass die Luftreinigungszufuhr für ein paar Minuten vollständig geöffnet ist, bis das Holz Feuer gefangen hat.
  3. Die Luftreinigungszufuhr kann abgeschaltet werden, sobald sich das Holz entzündet hat und gut brennt.

Hinweis: Überhitzungsgefahr Der Ofen darf auf keinen Fall in einer Weise betrieben werden, die zu einer Überhitzung führt.

Zu einer Überhitzung kommt es, wenn zuviel Holz und/oder Luft vorhanden sind und somit zuviel Hitze erzeugt wird. Ein sicheres Anzeichen für eine Überhitzung sind rot glühende Teile des Ofens. In diesem Fall müssen Sie sofort die Luftzufuhr verringern.

Wenn der Verdacht auf zu starken oder zu geringen Luftzug im Schornstein besteht, muss professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen finden Sie unter «2.0 Technische Daten» und «4.5 Schornstein und Abzugsrohr».

5.6 Jøtuls Definition von Briketts

Als Briketts bezeichnen wir Kohle, die den Spezifikationen in EN 13240 Tabelle B.2 (Briketts für Anwendungen in geschlossenen Räumen) entspricht. Zum Beispiel Phurnacit.

5.7 Erste Inbetriebnahme

- Zünden Sie das Feuer wie unter «5.4 Erste Inbetriebnahme» beschrieben an.

Nachlegen von Briketts : Ca. 145 Minuten Menge pro Füllung: 1,45 kg

5.8 Täglicher Gebrauch

Um Kohle wirtschaftlich zu verbrennen, muss Luft durch das Rost strömen.

  • Öffnen Sie die Belüftung in der Aschentür vollständig (Abb. 2A). (Verwenden Sie ein Werkzeug, z.B. einen Handschuh, denn der Handgriff kann heiß werden).
  • Öffnen Sie die Belüftung (Abb. 2)
  • Drehen Sie etwas Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zusammen und legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf (siehe Punkt 5.3). Legen Sie Kohle darüber und zünden Sie die Zeitung an.
  • Lassen Sie die Tür leicht offen, bis das Anzündholz richtig brennt.
  • Wenn das Feuer von selbst weiter brennt, kann die Belüftung schrittweise geschlossen werden (Abb. 2A).
  • Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie die Belüftung in der Aschentür entsprechend einstellen (Abb. 6A).

Nachlegen von Brennstoff

Wenn mehr Brennstoff benötigt wird, müssen Sie die vorhandene Glut schüren, damit die Asche in den Aschenkasten fällt. Geben Sie dann mehr Brennstoff hinzu. Achten Sie darauf, dass der Holzfang nicht überfüllt wird.

DEUTSCH

Nach der Zugabe von neuem Brennstoff wird empfohlen, die Belüftung der Aschentür zu öffnen, damit das Feuer die erforderliche Temperatur erreicht. Wenn das der Fall ist, regeln Sie die Belüftungen wie zuvor.

Entfernen der Asche, «6.2»

Lassen Sie die Asche nicht bis zum Feuerrost auftürmen, da das Feuerrost dadurch überhitzen und sich verziehen kann.

5.9 Thermometer

Bei Verbrennung von Kohle empfehlen wir die Verwendung eines Ofenthermometers. Das Thermometer ist im guten Fachhandel zu erwerben und muss auf den Ofen gelegt werden.

Ein permanentes Überhitzen des Ofens (Temperaturen von 280°C oder mehr) bedingt einen vermehrten Bedarf an Ersatzteilen, die von der Garantie ausgeschlossen sind.

5.10 Betreiben des Ofens in der Übergangszeit vom Winter zum Frühling

In der Übergangszeit mit plötzlichen Temperaturschwankungen, negativem Rauchabzug oder bei schwierigen Windbedingungen kann es zu Störungen des Schornsteinzugs kommen, so dass die Rauchgase nicht richtig abziehen.

In diesem Fall sollte weniger Feuerholz verwendet werden und die Luftzufuhren weiter geöffnet sein, so dass das Holz schneller verbrennt. Auf diese Weise wir der Zug im Schornstein aufrecht erhalten.

Um Ascheanhäufungen zu vermeiden, sollte diese öfters als normal entfernt werden. Siehe «6.2 Entfernen der Asche».

6.0 Pflege

6.1 Reinigung des Sichtfensters

Der Jøtul MF 3 ist mit einer Luftreinigung für das Sichtfenster ausgestattet. Durch die Luftzufuhröffnung wird Luft oberhalb der Feuerstelle angesaugt und an der Innenseite des Sichtfensters entlang nach unten geführt.

Dennoch verbleibt je nach den örtlichen Luftzugverhältnissen und der Einstellung der Luftreinigungsöffnung immer noch etwas Ruß am Sichtfenster. Normalerweise verbrennt der Großteil der Rußschicht bei vollständig geöffneter Luftreinigungsöffnung, und das Feuer brennt mit lebhafter Flamme.

Nützlicher Hinweis!Verwenden Sie zur einfachen Reinigung des Sichtfensters ein mit warmem Wasser angefeuchtetes Papiertuch, und fügen Sie etwas Asche aus der Brennkammer hinzu. Reiben Sie mit dem Papiertuch über das Sichtfenster, und waschen Sie es anschließend mit klarem Wasser. Gut abtrocknen. Falls das Sichtfenster sorgfältiger gereinigt werden muss, wird ein Glasreiniger empfohlen (beachten Sie die Gebrauchsanweisung auf der Flasche).

6.2 Entfernen der Asche

Die Aschehandhabung beim Jøtul MF 3 ist problemlos.

  • Kehren Sie die Asche durch den Rost in der Ofenplatte in den Aschkasten (Abb. 7).
  • Nehmen Sie den Griff des Aschkastens mit einem Handschuh oder ähnlichem in die Hand, und tragen Sie die Asche hinaus.
  • Achten Sie darauf, daß der Aschkasten nicht so hoch gefüllt wird, daß keine Asche mehr durch den Rost nach unten in den Kasten fallen kann.
  • Die Tür zum Aschkasten muß während des Ofenbetriebs fest geschlossen sein.

Asche sollte in einen Metall-behälter mit einem dicht schließenden Deckel gefüllt werden.

Beachten Sie auch die weiter unten aufgeführten Hinweise zum Umgang mit der Asche: «3.0 Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen».

6.3 Reinigung und Rußentfernung

An den Innenflächen des Ofens können sich während des Betriebs Rußablagerungen bilden. Ruß ist ein guter Isolator und verringert die Wärmeabgabe des Ofens. Haben sich die Rußablagerungen stark angehäuft, lassen sich diese mit einem Rußentferner leicht entfernen.

Um die Bildung von Wasser-/Teerablagerungen im Ofen zu vermeiden, sollten Sie das Feuer regelmäßig so heiß werden lassen, dass die Ablagerungen verbrennen. Einmal jährlich sollte das Kamininnere gereinigt werden, um die größtmögliche Wärmenutzung zu erhalten. Dabei ist es sinnvoll, Schornstein und Abzugsrohre gleich mit auszufegen.

6.4 Fegen der Abzugsrohre, die zum Schornstein führen

  • Bei an der Ofenrückseite angebrachtem Abzugsrohr öffnen Sie die Deckelplatte und reinigen das Abzugsrohr durch die entstandene Öffnung.
  • Bei oben montierten Abzugsrohren kann der Ofen durch die Reinigungsöffnung im Abzugsrohr oder über die Ablenkplatte gereinigt werden, wobei die Ablenkplatte herausgenommen werden muss. Eine nähere Erläuterung dazu finden Sie unter Punkt 7.1.

6.5 Inspektion des Ofens

Jøtul empfiehlt, dass Sie persönlich eine sorgfältige Inspektion des Ofens durchführen, nachdem er ausgefegt bzw. gereinigt wurde. Prüfen Sie alle sichtbaren Oberflächen auf Risse.

Prüfen Sie auch, ob alle Verbindungen abgedichtet sind und die Tür- und Deckelplattendichtungen richtig sitzen. Verschlissene oder verformte Dichtungen müssen ersetzt werden.

Reinigen Sie die Dichtnuten sorgfältig, tragen Sie Spezialkleber (erhältlich bei Ihrem Jøtul-Vertragshändler) auf, und pressen Sie die Dichtung in ihren Sitz. Die Verbindungen trocknen schnell.

6.6 Pflege der Außenflächen

Bei lackierten Öfen kann sich der Farbton nach mehrjährigem Gebrauch ändern. Bevor Sie einen neuen Jøtul-Ofenlack aufbringen, müssen Sie die Oberflächen sauber wischen und von losen Partikeln befreien.

Emaillierte Öfen dürfen nur mit einem trockenen Tuch abgewischt werden. Kein Seifenwasser verwenden. Jegliche Flecken lassen sich mit Reinigungsmitteln (z. B. Ofenreiniger) entfernen.

7.0 Instandhaltung

Vorsicht! Alle nicht autorisierten Veränderungen am Ofen sind unzulässig.

Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile.

7.1 Austauschen von Ablenkplatte - Brennerplatten - Ascherost - innenboden (Abb. 7B)

  • Entfernen Sie den Aschenkasten (Abb. 7C).
  • Heben Sie die Ablenkplatte nach vorne und seitlich an, und nehmen Sie sie durch die Tür heraus.
  • Entfernen Sie die Brennerplatten (Abb. 2E).
  • Ascherost entfernen und dann Bodenplatte anheben und herausnehmen (Abb. 7A + 7B).

Geben Sie zum Zusammenbauen nach den gleichen Schritten in umgekehrter Reigenfolge vor.

8.0 Zusatzausstattung

Farblich passende Bodenschutzplatten

Eine dekorative Bodenplatte für den Jøtul MF 3 ist in blauschwarzem Email lieferbar. Maße: 632 x 772 x 17 mm.

Kurze Beine - Höhe 155 mm

Schwarze Farbe - Kat.Nr. 350173 (*nur bei unbrennbarem Boden zu verwenden). «2.0 Technische Daten»

Rückseitige Hitzeschild Kat. Nr. 350319

Eine Montageanleitung ist beigefügt.

DEUTSCH

9.0 Ursachen von Betriebsstörungen - Fehlersuche

Geringer Zug

  • Prüfen Sie die Länge des Schornsteins, ob sie den nationalen Auflagen und Bestimmungen entspricht. Weitere Informationen finden Sie unter «2.0 Technische Daten» und «4.5 Schornstein und Abzugsrohr».
  • Stellen Sie sicher, dass der Mindestquerschnitt des Schornsteins den Angaben unter «2.0 Technische Daten» entspricht.
  • Stellen Sie sicher, dass der Rauchaustritt aus dem Schornstein nicht behindert wird, beispielsweise durch: Äste, Bäume usw.

Das Feuer erlischt nach kurzer Zeit

  • Stellen Sie sicher, dass das Holz ausreichend trocken ist.
  • Wenn im Haus Unterdruck herrscht, schalten Sie mechanische Ventilatoren ab, und öffnen Sie ein Fenster in der Nähe des Ofens.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Luftzufuhr geöffnet ist.
  • Überprüfen Sie, ob die Abzugsöffnung mit Ruß verstopft ist.

Ungewöhnlich starke Rußablagerungen auf dem Sichtfenster

Leichte Rußablagerungen auf dem Sichtfenster sind unvermeidbar, die Stärke der Ablagerungen ist jedoch von folgenden Faktoren abhängig:

• Feuchtigkeit des Holzes

- Örtliche Luftzugverhältnisse

• Einstellung der Luftzufuhr

Normalerweise verbrennt der Großteil des Rußes, wenn die Luftzufuhr vollständig geöffnet ist und das Feuer mit starker Flammenbildung brennt. Siehe auch «6.1 Reinigung des Sichtfensters – nützlicher Hinweis»

NEDERLANDS

Inhoud

2.0 Technische gegevens

Jøtul bemüht sich ständig um die Verbesserung seiner Produkte, deshalb können Spezifikationen, Farben und Zubehör von den Abbildungen und den Beschreibungen in der Broschüre abweichen.

Jøtul AS hat ein Qualitätssicherungssystem, das sich bei Entwicklung, Produktion und Verkauf von Öfen und Kaminen nach NS-EN ISO 9001 richtet. Diese Qualitätspolitik vermittelt unseren Kunden ein Gefühl von Sicherheit und Qualität, für das Jøtul mit seiner langjährigen Erfahrung seit der Firmengründung im Jahre 1853 steht.

Quality

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Produktinformationen

Marke : Jøtul

Modell : MF 3

Kategorie : Heizung