DIEGO W+ - Holzofen JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts DIEGO W+ JUSTUS als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Holzofen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DIEGO W+ - JUSTUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DIEGO W+ von der Marke JUSTUS.
BEDIENUNGSANLEITUNG DIEGO W+ JUSTUS
HD GD ED Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen
JUSTUS Inhaltsverzeichnis D /AT/CH BegrüRung 3 Eine Bitte. 3 Entsorgung der Verpackung 3 1. Beschreibung 5 2. Allgemeines 5 2.4 Externe Verbrennungsluftversorgung 5 2.2 Bauart 6 3. Rauchrohranschluss und
Aufstellung des Kaminofens 6 3.1 Rauchrohranschluss 6 3.2 Aufstellung des Kaminofens 7 4. Technische Daten 8 5. Betrieb des Kaminofens 9 5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 9 5.2 Luftregelung 9 5.3 Geeignete Brennstoffe 10 5.4 Inbetriebnahme 10 5.5 Heizen mit Braunkohlebriketts 11 5.6 Heizen in der Übergangszeit 11 5.7 Maximale Aufgabemenge und Luftein-
stellung bei NWL 11 5.8 Ascheentleerung 11 5.9 Reinigung und Pflege 12 5.10 Schornsteinbrand 12 6. Raumheizvermôgen (DIN 18893) 12 JUSTUS-Werksgarantie 13 CE-Kennzeichnung 27 Geräte-Kenndaten* Umschlagseite hinten
#Bitte beachten Sie:
Bitte geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer die Modellnummer für Ihre Geräte-Variante mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Ausführung lhres neuen Kaminofens im dafür vorbereite- ten Kreisfeld in der Tabelle auf der Seite mit den ,Geräte-Kenndaten“.
JUSTUS ED GD ED Sehr geehrter Kunde,
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf eines JUSTUS- Kaminofens!
JUSTUS-Kaminôfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und anspre- chendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitäts- kontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man lhnen gerne behilflich sein:
Kundenservice / Ersatzteile eMail kundendienst@justus.de Telefon +49 (0) 64 62 / 9 23-360 Telefax +49 (0) 64 62 / 9 23-369
Alle Dienste sind erreichbar Mo - Do 7.30 - 17.00 Uhr Fr 7.30 - 15.00 Uhr
AuRerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per eMail oder Telefax mit.
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Niederlassung Ôsterreich Dürrnberger Stra$e 5 : 4020 Linz
Telefon +43 (0) 7 32 / 66 01 88 Telefax +43 (0) 7 32 / 66 02 23 eMail sales@oranier.at
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Niederlassung Schweiz GroRbruggerweg 3 + 7000 Chur
Telefon + 41 (0) 812 5370 71 Telefax + 41 (0) 812 5373 31 E-Mail: swiss@oranier.com
Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbereiten und die benôtigten Ersatzteile bereit- stellen kann, benôtigen wir folgende Informationen:
1. Ihre genaue Anschrift 2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer 3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen ?
4. Gerätekenndaten auf der Rückseite dieser Anleitung.
5. Alle auf dem Geräteschild enthaltenen Angaben 6. Kaufdatum / Kaufbeleg
7. Genaue Beschreibung des Problems oder Ihres Service — Wunsches.
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transport- schäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechni- schen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recy- clebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus un- behandeltem, trockenem Nadelholz und eignet sich daher ganz hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen, den Holzverschlag dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Verpackungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materi- alkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfal- laufkommen. Ihr Fachhändler nimmt diese Verpa- ckungteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wert- stoff- und Recycling-Centers!
JUSTUS HD AD CD Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anwei- sungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!
Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschä- den an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kunden- service in Verbindung!
Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperi- ode wieder über die richtige Bedienung informieren kônnen.
Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
DIN EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
Wärme- und strômungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW/- Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte) 1. BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen FeuVo Feuerungsverordnung Heizraumrichtlinien Landesbauordnung Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE
CE Typgeprüft nach DIN EN 13240 Wirkungsgrad und Emissions- $ 15a B- VG Ôsterreich werte entnehmen Sie bitte der
Bauart 1 in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.
Der Kaminofen besteht aus einer geschweiR- ten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuer- raum. Unter einem stabilen Gussrost befindet sich der Aschekasten. Darunter befindet sich ein, mit einer Tür versehenes, Holzlagerfach.
Über der Feuerung sind bereits spezielle Wär- mespeicher eingebaut, die die Wärmeabgabe des Ofens zwischenspeichern, somit stablili- sieren und damit wesentlich verlängern.
Kaminôfen dieser Bauart arbeiten im Konvek- tionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektions- schächten angesaugt, stark erwärmt und wie- der an den Wohnraum abgegeben.
Die Aufstellung lhres Kaminofens muss unter strikter Berücksichtigung der jeweiligen Lan- desbauordnung und in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen.
Dieser prüft nach erfolgter Montage auch den ordnungsgemäkRen Anschluss der Feuerstätte.
Eine Feuerstelle entzieht dem Aufstellungs- raum im Betrieb Sauerstoff. Daher ist es zwingend notwendig, für eine ausreichende Frischluftzufuhr im Aufstellungsraum Sorge zu tragen.
Bei Aufstellung in Räumen mit besonders dicht schlieRenden Fenstern und Türen sind Funkti- onsstôrungen nicht ausgeschlossen.
Ob im vorgesehenen Aufstellungsraum aus- reichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfügung steht, darüber kann lhnen im Zwei- felsfall Ihr zuständiger Schornsteinfegermeis- ter Auskunft geben.
2-1 Externe Verbrennungsluftversorgung
Im Bedarfsfall kann der Kaminofen mit ei- nem Anschluss für eine externe Verbren- nungsluftversorgung ausgerüstet werden (siehe Abb. 1):
Rauchrohrôffnung Abb. 1 Kaminofen | 3 Anschlüsse Î für externe
Verbrennungsluftversorgung (hinten links, hinten rechts, unten)
Für besonders dichte Räume kann hier eine Luftversorgung von auRen angeschlossen werden. Ein dafür erforderlicher Anschluss- stutzen ist als Zubehôür erhältlich.
Achten Sie bei einer externen Verbren- nungsluftversorgung auf dichte Rohrfüh- rung! Die gestreckte Rohrlänge darf nicht län- ger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen!
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber ge- schlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine müg- liche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.
Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feue- rungsanlage überwinden kônnen.
Die in dieser Anleitung beschriebene Kamin- ofen-Serie enspricht der der ,Bauart 1“. Kaminôfen dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbst- schlieRende Türen und sind ausschlieflich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Kaminôfen dieser Bauart dür- fen an mehrfach belegte Schornsteine ange- schlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zuläRt.
Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die SchlieRfedern der Tür ent- fernt werden!
Die Tür muk sich nach der Brennstoffaufga- be selbständig schlieRen kônnen, damit eine Beeinflussung des Zugs (Fôürderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträch- tigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt makgeblich zur einwandfreien Funktion des Kaminofens bei.
Lassen Sie in jedem Fall die Eignung des zum Anschluss vorgesehenen Schorn- steins von einem Fachmann prüfen!
Dieser Kaminofen ist nach DIN EN 13240 ge- prüft.
3. Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens
3.1 Rauchrohranschluss
Ihr Kaminofen wird nach oben angeschlossen. Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech ver- wendet werden.
Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, daR das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schorn- steins hineinragt.
Wir empfehlen die Verwendung eines Mauer- futters.
Das Rauchrohr muR zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht ver- laufen.
Die für einen rauchgasseitigen Anschluss erforderlichen Ver- bindungsstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Bei zu niedrigem, aber auch bei zu hohem Fürderdruck kann es zu Funktionsstô- rungen kommen!
Liegen die Abweichungen gegenüber dem notwendigen Fürderdruck (Pkt. 4) über
25 %, müssen entsprechende MaRnahmen am Schornstein vorgenommen werden.
3.2 Aufstellung des Kaminofens
Bei der Aufstellung müssen die Brandschutz- regeln nach FeuVo (Mindestabstände; siehe Abb. 2) eingehalten werden.
FeuVo (.Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung", kurz: Feuerungsver- ordnung) ist die rechtliche Grundlage für das Aufstellen und Betreiben von Feuerungsanla- gen.
Nicht zu unterschreitende Minimalabstände:
Achtunqgl! Beachten Sie in jedem Fall
zu lhrer eigenen Sicherheit die erforderlichen Mindest-
abstände zu Aufstellwänden brennbaren Einrichtungsge-
genständen und zum Schutz des FuRbodens!
A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe
B: 20 cm Wandabstand hinten
C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Füllôffnung
D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllôffnung
Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehôürteile aus dem Feuerraum und dem Aschekasten.
Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sicht- scheibe.
Kaminofen Typ: Bauart: Nennwärmeleistung:
Wärme- leistungsbereich:
Raumheizvermügen DIN 18893 max.
Hôhe mit Abdeckplatte:
Feuerraum H /B/T: Füllôffnung H /B: Max. Scheitholzlänge: Gewicht:
Für Dauerbetrieb geeignet:
Geprüft und zuge- lassen nach Norm:
1. BimSchV- Stufe 1 / Stufe 2:
Regensburger Norm: Münchner Norm:
Ext. Verbrennungs- luftversorgung:
CO (Holz / BB7): Staub (Holz / BB7):
Wirkungsgrad (Holz / BB7):
Abgasmassenstrom: Fôrderdruck bei NWL:
Abgastemperatur am Stutzen:
Zugelassene Brennstoffe:
Abgang oben (Boden - OK Stutzen):
(HK - Mitte Stutzen): Abgang hinten (Boden - UK Stutzen): Sicherheitsabstand hinten:
im Strahlungsbereich der Sichtscheibe: Feuerraumauskleidung: Flachrost:
Verriegelung der Brennraumtür:
Primärluft-Regelung:
Sekundärluft-Regelung Scheibenspülung:
© Stutzen externe Verbrennungsluft- versorgung:
5. Betrieb des Kaminofens
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Der Kaminofen darf nur gemäR dieser Bedie- nungsanleitung betrieben werden. Stets Be- dienhandschuhe verwenden!
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brenn- baren Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger)!
Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffauf- gabe geôffnet werden!
Nur empfohlenes Brennmaterial verwenden!
Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Frischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbren- nungsluftverbund).
Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden! Achten Sie darauf, daR Kin- der nie allein beim Ofen verweilen und lassen Sie einen in Betrieb befindlichen Kaminofen
niemals längere Zeit ohne Aufsicht!
Achtung! Durch den Ab- brand__von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die
zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feuerraum-
türen, Bediengriffen, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel__ (Bedienhandschuh _ verwen- den!) ist während des Heizbetriebes zu unterlassen. VERBRENNUNGSGEFAHR!
Die Luftregler werden nach ôffnen der Tür zum Holzlagerfach zugänglich.
Primärluftregler (Vollständig eingeschoben = offen; Vollständig herausgezogen = geschlossen)
Sekundärluftregler (Vollständig eingeschoben = offen; Vollständig herausgezogen = geschlossen)
5.3 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist zur Verbrennung von na- turbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den hôchsten Heizwert und verbrennen sauber, sofern sie trocken ge- lagert wurden.
Nicht verbrannt werden dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Papier und Pappe (auRer zum Anzünden) - Rinden oder Spanplattenabfälle
- Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten und 12 - 18 Monate regengeschützt im Freien vorgelagert werden.
Nach dem Bundes-Immissionsschutzge- setz darf Brennholz nur max. 20% Rest- feuchte aufweisen!
- Primär- und Sekundärluftregler maximal ôffnen! Achten Sie darauf, dass eine evil. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geüffnet ist.
- Legen Sie 2-3 Anzündwürfel mittig auf den Rost, schichten Sie darauf Reisig und kleine Holzspäne.
- Entzünden Sie die Anzündwürfel und lehnen Sie die Feuertür vorerst nur an (nicht vollstän- dig schlieRen!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der noch kal- ten Sichtscheibe kondensieren kônnen.
- Ôffnen Sie nach etwa 5-10 Min., wenn sich das Feuer gut entwickelt hat, die Feuertür vor- sichtig und legen Sie 1 bis 2 etwa armdicke Holzscheite nach. SchlieRen nun die Feuertür ganz.
- Wenn die nachgelegte Holzmenge gut ange- brannt ist und der Ofen Betriebstemperatur er- reicht hat, reduzieren Sie die Primärluftzufuhr stufenweise soweit, bis gerade noch Flammen sichtbar sind. Bei optimalem Schornsteinzug und Brennmaterialqualität kann die Primärluft môglicherweise vollständig geschlossen wer- den.
- Ôffnen Sie die Feuertür erst dann wieder vorsichtig, wenn das aufgelegte Brennmaterial heruntergebrannt ist und Sie neues Brennma- terial nachlegen wollen.
- Es wird empfohlen, den Sekundärluftreg- ler max. offen zu halten, damit môgjlichst viel ,Scheibenspülluft* ein ,Beschlagen“ der Sicht- scheibe mit RuRpartikeln verhindert.
- Regeln Sie daher den Wärmebedarf lhres Raumes mit der Aufgabemenge des Brenn- materials. Zu starker Drosselbetrieb führt zu unnôtiger Umweltbelastung, VerruRung des Feuerraums, der Sichtscheibe sowie der Rauchgasrohre.
VAN Bei gedrosselten Betrieb steigen die rauchgasseitigen Emissionen an! Zudem wird die Reinhaltung der Sichtscheibe beeinträchtigt.
5.5 Heizen mit Braunkohlebriketts
- Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut mit Hoiz.
- Legen Sie dann 2-3 Braunkohlebriketts quer in den Feuerraum. Der dritte Brikett darf oben- auf liegen. Lassen Sie dabei etwas Raum zwi- schen den Briketts.
5.6 Heizen in der Übergangszeit
Der Schornsteinzug ist der ,Motor“ eines Ka- minofens. Er entsteht durch die Differenz zwi- schen der AuRentemperatur und der Raum- temperatur: Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft, hierdurch entsteht ein Auftrieb. Durch den dadurch entstehenden Unterdruck wird neue Luft angesogen.
Bei AuRentemperaturen über 16°C kann es zu Funktionsstôrungen wegen mangelndem Schornsteinzug (Fôrderdruck) kommen.
In diesem Fall weniger Brennmaterial auf- legen und den Primärluftregler weiter ôff- nen.
- Der Feuerraum sollte beim
Anheizen eines noch kalten
Ofens behutsam bestückt und
mit relativ kleiner Flamme ge- heizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewüh- nen kôünnen. Sie verhindern damit Risse in den Schamottsteinen, Lackschäden und Ma- terialverzug.
Während der ersten Heizvor- gänge kann es durch Nach- trocknung der Beschichtung zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Ôffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsrau- mes zum Lüften.
5.7 Maximale Aufgabemengen und Luftein- stellung bei Nennwärmeleistung (NWL)
Für Brennstoff Holz:
Brennstoffmenge: 2 Scheite (ca. 1,7 kg)
Primärlufteinstellung: 1/4 offen
Für Brennstoff Braunkohlebriketts:
Brennstoffmenge: 3 Briketts (ca. 1,7 kg)
Primärlufteinstellung: offen
einstellung: 1/4 - 1/2 offen
Achten Sie darauf, da der Aschekasten recht- zeitig geleert wird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost heranwächst.
Es besteht sonst die Gefahr, dal der Rost un- genügend gekühlt und dadurch zerstôrt wird.
Prüfen Sie vor einer Ascheentleerung stets auf Restglut in der Asche! Auch wenn die Asche auRen bereits erkaltet ist, kônnen sich im In- neren noch Glutreste befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen kônnen!
5.9 Reinigung und Pflege
Der Kaminofen darf nur im vollständig _erkalteten Zu- stand gereinigt werden!
Hinweis: Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit Scharfen“ Putzmitteln ge- reinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch häufiger, sollten die RuR- und Ascheabla- gerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Rauchgaswegen, entfernt werden. Dazu eignet sich hervorragend ein Staub- bzw. Aschesauger.
Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie mit einem handelsüblichen Fensterglasrei- niger.
5.10 Schornsteinbrand
Wird ungeeigneter oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerun- gen im Schornstein zu einem Schornstein- brand kommen!
Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand ent- steht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruk entzündet, der durch unvollständige Ver- brennung entstanden ist.
Hinweis: Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit NWL ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Ober- flâächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu
Achtung Schornsteinbrand! Verschliessen Sie _sofort
alle Luftôffnungen am Ka- minofen und alarmieren Sie die Feuerwehr!
Anschliessend muss von ei- nem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesam- ten Abgasanlage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstan- den sind.
6. Raumheïzvermôgen (nach DIN 18893)
Günstig: 124 m° Weniger günstig: 73 rm Ungünstig: 48 m°
(Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung ent- sprechen. Für Räume, die der zur Zeit gelten- den Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich.)
JUSTUS ED GD ED JUSTUS-Werksgarantie
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in je- dem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufver- trag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachste- henden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS-Garantie erstreckt sich auf die unentgelt- liche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstan- deten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Übernommen werden dabei sämitliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Man- gels anfallen.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
1. Die JUSTUS-Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
2. Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktions- fehler, die trotz vorschriftsmäfRigem Anschluss, sach- gemäRer Behandlung und Beachtung der gültigen JUSTUS-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zu- rückzuführen sind, durch unseren Kundendienst be- seitigt. Emaille und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS-Gerätes unse- rem Kundendienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transpor- teur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Ein- regulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchs- einrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
3. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlän- gert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
4. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Re- paratur oder über einen Austausch des Gerätes ent- scheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kunden- dienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgeführt. Zur Repara- tur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Môbeln, Bodenbelag etc. entstehen kônnen.
5. Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
6. Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
- ÂuRere chemische oder physikalische Einwirkungen
bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, über- laufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
- Falsche Grôüfenwahl.
- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedie- nungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und ôrtlichen Vorschriften der zuständigen Behôürden, Gas- und Elektrizitätsversorgungsunterneh- men.
Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornstein- Zug) sowie unsachgemäk ausgeführte Instandhaltungs- arbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
- Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizôl gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbe- schaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasge- râten; ungewôhnlichen Spannungsschwankungen ge- genüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachter Überhitzung der Geräte, unsachgemäker Behandlung, ungenügender Pflege, unzureichender Reinigung der Geräte oder ihrer Teile;
Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedie- nungsanleitung).
- VerschleiR der den Flammen unmittelbar ausgesetz- ten Teilen aus Eisen und Schamotte (z.B. Stahl-Guss- oder Schamotteauskleidungen).
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schä- den, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehôren auch Raumverschmutzungen, die durch Zer- setzungsprodukte organischer Staubanteile hervor- gerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Môbeln, Textilien und Ofen- teilen niederschlagen kônnen.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
JUSTUS GmbH Weidenhäuser Str. 1-7 35075 Gladenbach
JUSTUS CE- Kennzeichnung (CE Declaration) (Marquage CE)
Der Hersteller JUSTUS GmbH
(The manufacturer) Werk 10
konform ist mit den Bestimmungen der (is in confirmity with the requirements of ) (est conforme aux dispositions de)
Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011) la directive CE sur les produits de construction (EU) Nr. 305/2011)
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt: {and with the following European harmonised standards): (et qu'il satisfait aux normes harmonisées suivantes) :
EN 13240:2001, EN 13240:2001/A2:2004, EN 13240:2001/AC:2006, EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007
Eine Prüfung des ,Raumheizers für feste Brennstoffe“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle: {Test for “ Room- heater fired by solid fuel” according with Standard requirements carried out by the notified body): (La conformité de l' «appareil de chautfage utilisant du combustible solide » avec les exigences de la norme a été contrôlée auprès de l'organisme de contrôle agréé):
Schweiz,switzerland, suisse: VKF - Nr.
JUSTUS Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und
eventuellen Servicefällen immer ange-
Im Servicefall teilen Sie uns bitte nur die Ihre Variante mit.
en Sie am besten gleich jetzt die
jeweilige Ausführung Ihres neuen Kami-
nofens in der nachfolgenden Tabelle im
dafür vorbereiteten Kreisfeld.
Appliance Characteristics Always required for ordering spareparts or in case you need to call for service. Please tell us only the identification-
Notice-Facile