POWERMATE 1000 - Aktives Mischpult DYNACORD - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : DYNACORD

Modell : POWERMATE 1000

Kategorie : Aktives Mischpult

Laden Sie die Anleitung für Ihr Aktives Mischpult kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch POWERMATE 1000 - DYNACORD und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. POWERMATE 1000 von der Marke DYNACORD.

BEDIENUNGSANLEITUNG POWERMATE 1000 DYNACORD

INHALT CONTENTS WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE WICHTIGE SERVICEHINWEISE BESCHREIBUNG AUSPACKEN & GARANTIE INSTALLATIONSHINWEISE INPUT MONO INPUT STEREO EFFEKT 1/2 AUX3/4 MASTER RÜCKSEITE

MASTER PATCHBAY Hinweise zur Entsorgung/Wiederverwendung gemäR WEEE Das auf unserem Produkt und im Handbuch abgedruckte Mülltonnensymbol weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht gemeinsam mit dem Haushaltsmüll entsorgt mm VISIT OUR WEBSITE werden darf. Für die korrekte Entsorgung der Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE)

am Ende ihrer Nutzungsdauer ist in unserer Kategorie der Hersteller verantwortlich. Aufgrund unterschiedlicher Regelungen zur WEEE-Umsetzung in den einzelnen EU-Staaten bitten wir Sie, sich an Ihren ôrtlichen Händler zu wenden. Wir haben ein eigenes System zur Verarbeitung elektronischer Abfälle und gewährleisten die kostenfreie Entgegennahme aller Produkte der EVI Audio GmbH: Telex, Dynacord, Electro-Voice, Midas Consoles, KlarkTeknik und RTS. Wir haben mit dem Händler, bei dem Sie Ihr Produkt gekauft haben, eine Vereinbarung getroffen, dass alle nicht mehr verwendbaren Geräte zur umweltgerechten Entsorgung kostenfrei an das Werk in Straubing zurückgeschickt werden.

WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE Das Blitzsymbol innerhalb eines gleichseitigen Dreiecks soll den Anwender auf nicht isolierte Lei- H\ sk or acecrme aocx ( tungen und Kontakte im Geräteinneren hinweisen, DORE DRE L an denen hohe Spannungen anliegen, die im Fall einer Berührung zu lebensgefährichen Strom-

CAUSE UNDESIRED OPERATION. WWW.EVIAUDIO.COM

Lesen Sie diese Hinweïse. Heben Sie diese Hinweise auf. Beachten Sie alle Wamungen. Richten Sie sich nach den Anweisungen Betreiben Sie das Gerët nicht in unmittelbarer Nähe von Wasser. Verwenden Sie zum Reinigen des Gerètes ausschlieBlich ein trockenes Tuch. Verdecken Sie keine Lüftungsschitze. Beachten Sie bei der Installation des Gerâtes stets die entsprechenden Hinweïse des Herstellers. Vermeiden Sie die Installation des Gerètes in der Nèhe von Heizkôrpem, Wärmespeichem, Ofen oder anderer Wärmequellen. Achtung: Gerét nur an Netzsteckdose mit Schutzleiteranschluss betreiben. Setzen Sie die Funktion des Schutzlelteranschiusses des mitgelieferten Netzanschlusskabels nicht auBer Kraft. Sollte der Stecker des mitgelieferten Kabels nichtin Ihre Netzsteckdose passen, setzen Sie sich mit Irem Elektiker in Verbindung. 10. Sorgen Sie dar, dass das Netzkabel nicht betrten wird. Schützen Sie das Netzkabel vor Quetschungen insbesondere am Gerétestecker und am Netzstecker.

11. Venvenden Sie mit dem Gerätausschlielich Zubehôr/Erweiterungen, die vom Hersteller hierzu vorgesehen sind

12. Venenden Sie zusammen mit dieser Komponente nur vom Hersteller dazu vorgesehene oder andere geeignete Lastkarren,

State, Befestigungsklammemn oder Tische, die Sie zusammen mit dem Gerät erworben haben. Achten Sie beim Transport mittels Lastkarren darauf, dass das transportierte É quipment und der Karren nicht umfallen und môglichenweise Personen- und/oder Sachschäden verursachen kônnen.

13. Ziehen Sie bei Blitzschlaggefahr oder bei längerem Nichtgebrauch den Netzstecker.

14. Überlassen Sie sämtiche Servicearbeiten und Reparturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker. Servicearbeiten sind notwendig, sobald das Gerätaufirgendeine Weise beschädigt wurde, ie z.B. eine Beschädigung des Netzkabels oder des Netzsteckers, wenn eine FlUsSigkei in das Gerat geschütiet wurde oder ein Gegenstand in das Geratgefallen 8€ wenn das Gerat Regen oder Feuchüigkelt ausgesetzt wurde, oder wenn es nicht normal arbeitet oder fallengelassen wurde LEUR WIRE 15. Stellen Sie bitte sicher, dass kein Tropf- oder Sprizwasser ins Geräteinnere eindringen kann. Platzieren Sie keine mit Flüssigkeiten gefülten Objekte, wie Vasen oder TrinkgefäBe, auf dem Gerèt.

16. Um das Gerèt komplett spannungsfrei zu schalten, muss der Netzstecker gezogen werden

17. BeimEinbau des Gerätes istzu beachten, dass der Netzstecker leicht zugänglich bleibt

18. Stellen Sie keine offenen Brandguellen, wie z.B. brennende Kerzen auf das Gert

19. Dieses SCHUTZKLASSE | Gerät muss an eine NETZ-Steckdose mit Schutzleiter-Anschluss angeschlossen werden.

WICHTIGE SERVICEHINWEISE ACHTUNG: Diese Servicehinweise sind ausschlieRlich zur Verwendung durch qualifiziertes Servicepersonal. Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, führen keine Wartungsarbeiten durch, die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben sind, auBer Sie sind hierfür qualifiziert. Überlassen Sie sämtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker. 1 Bei Reparaturarbeiten im Gerät sind die Sicherheitsbestimmungen nach EN 60065 (VDE 0860) einzuhalten. 2. Bei arr Arbeiten, bei denen das geôffnete Gerêt mit Netzspannung verbunden ist und betrieben wird, ist ein Netz-Trenntransformator zu venvenden. 3. Vor einem Umbau mit Nachrüstsätzen, Umschaltung der Netzspannung oder sonstigen Modifikationen ist das Gerät stromlos zu schalten. 4. Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Tellen und berührbaren Metaleilen (Metallgehäuse) bzw. zwischen den Netzpolen betragen 3 mm und sind unbedingt einzuhalten 5. Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Tellen und Schatungsteilen, die nicht mit dem Netz verbunden sind (sekundär), betragen 6 mm und sind unbedingt einzuhatten. : . | 6. Spezielle Bautelle, die im Stromlaufplan mit dem Sicherheitssymbol gekennzeichnet sind, (Note) dürfen nur durch Originalteile ersetzt werden.

7. Eigenmächüige Schaltungsänderungen dürfen nicht vorgenommen werden.

Die am Reparauror güligen Schuzhestimmungen der Berufsgenossenschafn ind enzuhalen, Hier gehô auch die Beschafenhet des Arbeitsplatzes

9. Die Vorschriften im Umgang mit MOS-Bauteilen sind zu beachten.

NOTE: 2 SAFETY COMPONENT (MUST BE REPLACED BY ORIGINAL PART) Hinweise zur Entsorgung/Wiederverwendung gemäf WEEE Das auf unserem Produkt und im Handbuch abgedruckte Mülltonnensymbol weist daraufhin, dass dieses Produkt nicht gemeinsam mit dem Haushaltsmüll entsorgt werden darf. Für die korrekte Entsorgung der Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) am Ende ihrer Nutzungsdauer ist in unserer Kategorie der Hersteller verantwortlich. Aufgrund unterschiedlicher Regelungen zur WEEE-Umsetzung in den einzelnen EU-Staaten bitten wir Sie, sich an Ihren ôrtlichen Händler zu wenden. \ir haben ein eigenes System zur Verarbeitung elektronischer Abfälle und gewährieisten die kostenfreie Entgegennahme aller Produkte der EVI Audio GmbH: Telex, DYNACORD, Electro-Voice und RTS. Wir haben mit dem Händler, bei dem Sie Ihr Produkt gekauft haben, eine Vereinbarung getroffen, dass alle nicht mehr verwenbaren Geräte zur umweltgerechten Entsorgung kostenfreian das Werk in Straubing zurückgeschickt werden Bitte kontaktieren Sie vor dem Anschluss an die Spannungsversorgung Ihr Energieversorgungsunternehmen bezüglich Oberwellen.

BESCHREIBUNG Wir môchten Ihnen zu allererst danken und Sie beglückwünschen, dass Sie sich für einen Power Mixer von DYNACORD entschieden haben. Die PowerMate Kompaktanlagen basieren auf mehreren Jahrzehnten Erfahrung, Forschung und Kundennähe im professionellen Audiobereich. Mit dem PowerMate haben Sie einen leistungsfähigen Power Mixer erworben, der lhnen eine grofe Anzahl von Funktionen in einer sehr kompakten Form, und dennoch kompromissiosen Audioqualität bietet. Vergessen Sie einfach Anpassungs- und Verkabelungsprobleme von Mischpult, Verstärker, Effektteilen und Equalizeren. Hier haben Sie ein Gerät in dem alles optimal aufeinander abgestimmit ist. Durch die ergonomische Pultform und die übersichtlich, strukturierte Anordnung der Bedienteile haben Sie immer alles im Blick und kônnen schnell und problemlos auf jedes Bedienelement zugreifen. Um schlechte Lichtverhältnis- se im Einsatz auszugleichen, ist eine Buchse zum AnschluR einer Schwanenhalsiampe vorgesehen. Auch beim Transport des PowerMate werden Sie bald seine Vorzüge zu schätzen wissen. Griffe links und rechts im Seitenteil sowie das relativ geringe Gewicht erlauben lhnen einen problemlosen Transport des Gerätes, wobei alle emp- findlichen Teile wie Knôpfe und Regler von einer stabilen Schutzhaube abgedeckt sind. Sollten Sie jedoch Ihren PowerMate lieber im Rack oder Einbautisch platzieren, kein Problem, die Kunststoffseitenteile kônnen einfach durch Metall-Rackwinkel ersetzt werden. Mit seiner groRen Anzahl von Funktionen, hohen Dynamik, rauscharmen Design, dem 24bit-Dual-Stereo-Effektteil und der hocheffizienten Leistungsendstufe im Class H-Design, ist der PowerMate universell einsetzbar. Egal ob auf der Bühne, bei den vielfältigen mobilen Beschallungsanwendun- gen, oder in der Festinstallation, zeigt sich der PowerMate als idealer Partner und wird Ihre hohen Ansprüche, die Sie natürlich an ein professionelles Audiogerät stellen, souverän und zuverlässig erfüllen. Natürlich wollen Sie ihren PowerMate so schnell wie môglich anschlieRen und ausprobieren. Nehmen Sie sich bitte die Zeit um dies anhand der Bedienungsanleitung zu tun. Beginnend mit den Eingangskanälen, über den Effekt- und Masterbe- reich bis hin zur Leistungsendstufe werden Sie systematisch durch das Gerät geführt. Lesen Sie die einzelnen Punkte aufmerksam durch, Sie werden dabei über die vielfältigen Funktionen des PowerMates informiert und an vielen Stellen nützliche Tipps finden, die Sie unmittelbar in die Praxis umsetzen kônnen. Zusätzlich finden Sie in dieser Bedienungsanleitung Einstellhinweise, die Sie unbedingt beachten sollten, die Beschreibung eines typi- schen PA-Setups, Blockschaltbild, Technische Daten, AnschluRhinweise ….. . Also es lohnt sich, lesen Sie weiter. Auspacken und Garantie Ôffnen Sie die Verpackung und entnehmen Sie den PowerMate. Die Schutzfolie über dem Effekt-Anzeigeglas zie- hen Sie bitte ab. Es liegt noch zusätzlich zu dieser Bedienungsanleitung ein Netzkabel und die Garantiekarte bei. Überprüfen Sie bitte ob die Garantiekarte vollständig ausgefüllt ist, denn nur so kônnen Sie etwaige Garantieansprü- che geltend machen. Sie haben auf das Gerät 36 Monate Garantie, die ab dem Zeitpunkt der Aushändigung durch den Händler gilt. Bewahren Sie zur Garantiekarte auch den Kaufbeleg, der den Termin der Übergabe festlegt, auf. Generell gilt, wenn Sie die Originalverpackung sowie alle Dokumente sorgfältig aufbewahren, kônnen Sie spâäter unter Umständen einen hôheren Wiederverkaufspreis für das Gerät erzielen. Aufstellen und AnschlieBen Stellen Sie den PowerMate immer auf eine ebene Unterlage, damit die Lüftungsschlitze im Geräteboden frei liegen und dadurch eine ausreichende Luftzufuhr im Betrieb gewährieistet ist. Das Gerät verfügt über elektronisch gere- gelte Lüfter die sicherstellen, dass der Leistungsblock nicht überhitzt wird. Die Belüftungsrichtung ist dabei ,Front to Rear“, das bedeutet, dass kühle Luft im vorderen, unteren Teil angesaugt wird und die erwärmte Luft hinten ( an den Lüftungsschlitzen ) austritt. Weder die vorderen noch die hinteren Lüftungsschlitze dürfen beim Betrieb des Gerätes abgedeckt sein, weil ansonsten der PowerMate durch thermische Überlastung in den Protect-Mode schaltet. Das Gerät nimmt zwar dadurch keinen Schaden, aber die Darbietung wird bis zum Wiedereinschalten unterbrochen. Soliten Sie sich für einen vertikalen Rackeinbau entschieden haben, muR in jedem Fall direkt über dem Gerät min- desten 2 H.E. und unter dem Gerät mindestens 1.H.E. Freiraum bleiben. Die Leerräume kônnen natürlich mit spezi- ellen Leerblenden mit Lüftungsschlitzen abgedeckt werden. Vor dem AnschlieRen ans Netz stellen Sie bitte fest, ob die am Gerät im Bereich des Netzschalters aufgedruckte Betriebsspannung lhrer Netzspannung entspricht. Beim Einschalten des PowerMate laufen die internen Lüfter mit voller Geschwindigkeit für ca. 2 Sekunden an. Dies ist ein akustisches Signal für die Betriebsbereitschaft des PowerMate und gleichzeitig werden lose Staubpartikel, die sich im Gerät befinden, sicher ausgeblasen. Die Lautsprecher-Ausgänge ( SPEAKER OUTPUTS ) auf der Rückseite des Gerätes sind mit professionellen SPEAKON-Hochlaststeckverbindungen ausgeführt. Diese AnschluRart stellt eine absolut sichere Verbindung zu Ihren Lautsprechern her. Die Belegung der Buchsen ist 1+ (hot) und 1- (cold).

Elektronisch symmetrische XLR-Eingänge zum AnschluR niederohmiger Mikrofone, wie sie auch in groRen Studio- oder Livekonsolen verwendet werden. Diese Art der Eingangsstufe ist extrem rausch- und brummarm, darüberhinaus weist sie einen äuRerst niedrigen Klirrfaktor (typ.<0.002%), auch bei hohen Frequenzen auf. Sie kônnen hier im Prinzip jedes Mikrofon anstecken, sofern Sie dabei auf die Pin-Belegung entsprechend der untenstehender Abbildung achten. Falls Sie Kondensator-Mikrofone an diesen Eingängen verwenden wollen, kônnen Sie dazu die Taste PHANTOM POWER im Eingangsbereich drücken. Ihr Mikrofon wird dann vom Mischpult aus mit Betriebsspannung (+48V) versorgt, und das lästige Wechseln der Batterie im Mikrofon entfällt. me2 Mes Mes Mes

. D: PIN 2: a, + PHANTOM POWER — (@) ® — Mic 1-6 KeY PIN 3: b, - N IA o.© Zu] 2 ACHTUNG: Stecken Sie immer zuerst Ihre Mikrofone am Mischpult an, bevor Sie die Phantom- power aktivieren oder das Gerät mit aktivierter Phantompower einschalten. Nur so kônnen Sie sicher vermeiden, daf Ihr Mikrofon Schaden nimmt. Drücken Sie zuvor aberimmer die STANDBY- Taste im Masterbereich um Sie und Ihre Umwelt vor eventuell auftretenden Knackgeräuschen zu bewahren. Generell Kônnen sowohl dynamische Mikrofone als auch Kondensatormikrofone gemischt an den Eingängen mit aktivierter Phantomspannung betrieben werden. Bitte beach- ten Sie aber dazu in jedem Fall die jeweilige Bedienungsanleitung des verwendeten Mikrofons. Der MIC-Eingang ist in der Lage Pegel von -60dBu … +21dBu in Abhängigkeit vom Gainregler zu verarbeiten. Durch die speziell auf Mikrofone abgestimmte niederohmige Auslegung und die Môglichkeit der Phantomspannungs-Aufschaltung, ist der XLR-Eingang wesentlich für Mikro- fonanwendungen ausgelegt. Er ist aber ebenso geeignet für den AnschluR von weiteren Misch- pulten, Effektgeräten, Keybords oder anderen elektronischen Geräten. Wegen der besseren Pe- gel-und Impedanzanpassung ist aber der LINE-Input für derartige Anwendungen vorzuziehen.

Elektronisch symmetrische Eingänge für elektronische Instrumente wie Keyboard, Drum-Com- puter, Gitarren und Bässe mit aktiver Elektronik sowie alle anderen hochpegeligen Signalquel- len wie zusätzliche Mischpulte, Effektgerät, CD-Player usw.. Der LINE-Eingang verarbeitet Si- gnalpegel von -40dBu …. + 41dBu und kann sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch ge- speist werden. Verwenden Sie dazu Mono- bzw. Stereoklinkenstecker wie sie in der Abbildung gezeigt sind. Wenn das anzuschlieRende Gerät eine symmetrische Ausgangsstufe besitzt, ist in jedem Fall die symmetrische Signalführung mit Stereoklinkenkabel zu bevorzugen. Die Ver- bindung ist dann unempfindlicher auf etwaige externe Brumm- und Hochfrequenzeinstreuung. UNBALANCED BALANCED

SHIELD SHIELD SIGNAL

+ SIGNAL + SIGNAL Stecken Sie bitte nie an der LINE und MIC Buchse gleichzeitige Signalquellen an. Eine ge- genseitige Belastung der Signalquellen und damit verbundener Pegelabfall wären die Folge. Noch ein Hinweis: Betreiben Sie bitte keine E-Gitarre bzw. E-Bass mit passiver Elektronik und hochohmigen Ausgang direkt an einem Mischpult Line-Eingang. Diese Eingänge sind generell, auch bei allen andern Herstellern, für relativ niedrige Quellimpedanzen wie sie elektronische Geräte aufweisen ausgelegt. Das Klangergebnis wird unbefriedigend sein und der Klangcha- rakteristik der Instrumente nicht gerecht werden. Benutzen Sie für derartige Instrumente wenn môglich einen speziellen Vorverstärker mit sehr hoher Eingangsimpedanz. Instrumente mit aktiver Elektronik (Batterie) kônnen dagegen ohne Bedenken direkt angeschlossen werden.

Achten Sie bitte darauf, da& vor dem Anschlu& von Signalquellen die jeweiligen Kanal- regler, mindestens jedoch die beiden Masterregler, geschlossen sind, oder der STANDBY- Schalter gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihrem Publikum und lhrem Equipment unnôtige Beanspruchungen durch Knackgeräusche.

Stereo-Klinkenbuchse mit Unterbrechungs-Funktion, die mit einem niederohmigen Ausgang (Send) an der Spitze (Tip) und einem hochohmigen Eingang (Return) am Ring belegt ist. Diese Buchse ermôgjlicht das Einschleifen von externen Effektgeräten wie Kompressor, Limiter, EQ, De-Esser, usw. in den jeweiligen Kanal. Der Einschleifpunkt liegt schaltungstechnisch nach der Gain-, LO-Cut- und Voicing Stufe, also noch vor der Klangregelung und dem Kanalschiebereg- ler. Als Insert-Stecker mu ein Stereo-Klinkenstecker (Y-Kabel) entsprechend der nebenstehen- den Abbildung verwendet werden. INSERT W'ird die Insert-Buchse als DIRECT OUT (Pre EQ)benutzt, muR Spitze und Ring des Stereo-Klinken- steckers miteinander verbunden werden. Das Signal wird bei dieser Betriebsart nicht unterbrochen. Wird ein Monoklinkenstecker an dieser Stelle verwendet kann das Signal zwar ausgespielt werden, unterbricht aber den SignalfluR im Kanal, was einem DIRECT OUT mit Break-Funktion entspricht. DIRECT OUT ot Es ET ro)

Regler zum Abgjleich der Eingangsempfindlichkeit der MIC-und LINE-Eingänge, wobei die an- kommenden Signale optimal auf den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepañt werden. Durch eine gewissenhafte Einpegelung des Signals kônnen Sie den Signal-Rauschabstand op- timieren und die hervorragenden Audioeigenschaften des PowerMate im vollen Umfang nutzen. Unter Verwendung der XLR-Buchse wird bei Linksanschlag um OdB und im Rechtsanschlag um 60 dB verstärkt. Die hohe Verstärkung ist speziell bei sehr geringen Eingangspegel von nôten, wie dies z.B. bei Sprachaufnahme mit Mikrofon und Fernbesprechung der Fall ist. Bei Benutzung der LINE-Eingangsbuchse wird generell um 20 dB abgeschwächt, der Regelumfang von 60 dB bleibt jedoch erhalten. Unity Gain, also Durchgangsverstärkung 0 dB, liegt für den LINE-Eingang bei der Markierung 20 dB. Im folgenden wollen wir nun eine kurze Einstellhilfe geben, wie Sie bei der Einpegelung des Kanalzuges am besten vorgehen sollten. Einstellhinweis:

1. Gain-Regler zudrehen und Kanalschieberegler schlieRen.

2. SchlieRen Sie die gewünschte Quelle (Mikro, Instrument … ) am MIC oder LINE-

3. Spielen Sie das Signal mit der maximal zu erwartenden Lautstärke ein, bzw.

singen oder sprechen Sie mit voller Lautstärke, wobei Sie so nahe wie môglich am Mikrofon stehen soliten.

4. Gleichen Sie dabei mit dem Regler den Pegel so ab, daR auch bei sehr lauten

Passagen die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet. Sie haben nun die Grundeinstellung des Kanalzuges gefunden und der Headroom beträgt mindestens 6 dB. D.h. Sie haben noch mindestens 6 dB Aussteuerungs- reserve, bis das Signal hôrbar verzerrt wird. Falls Sie mit Hilfe der Klangregelung noch Korrekturen am Klangbild vornehmen, sollten Sie noch einmal Punkt 3 und 4 ausführen, da auch diese Klangeinstellungen den Kanalpegel beeinflussen.

Mit dem LO CUT Schalter kônnen BaRfrequenzen p) unterhalb 80 Hz mit einer Flankensteilheit von 18 * dB pro Oktave unterdrückt werden. Sinnvoll ist die Benutzung des LO CUT-Filters vorallem bei allen Mikrofonanwendungen, wobei hier die Abnahme von Bassdrum oder Bass gesondert zu betrachten ist. Mit diesem Filter werden wirkungsvoll alle Rumpel- oder Poppgeräusche als auch tieffrequente Feedback- signale unterdrückt. Das LO CUT Filter kann auch sinnvoll zur Klangbildung in Kombination mit dem 7 Fe F Voicing-Filter eingesetzt werden und z. B. der Stimme Volumen und Druck geben, ohne dabei tieffrequente Stôrgeräusche zu übertragen. In Verbin- dung mit dem LO-CUT kann der Bassregler in der Klangregelung angehoben werden, ohne dabei den Sound “tiefbasslastig” oder “wummrig” erscheinen zu lassen. Ein weiterer nützlicher Nebeneffekt ist, dass der Leistungsverstärker und die Lautsprecher nicht mit tieffrequenten Stôrsignalen beaufschlagt werden, die nur die Anlage “dicht machen”, und an denen weder Sie noch ihr Publikum interessiert sind. Ihre Lautsprecherboxen werden Ihnen die Verwendung des LO-CUT Filters mit einem transparenten und druckvollen Sound danken.

Diese Taste schaltet ein spezielles, asymmetrisches FF] Filter für Mikrofone zusätzlich zur Klangregelung in | den Signalweg. Es verstärkt die Grundwelle und den | oberen Bereich der menschlichen Stimme wobei der Mittenbereich etwas abgesenkt wird. Dadurch wird . 1 die Stimme druckvoll aus dem Mix hervorgehoben. Mit einem normalen Terz- oder Oktavequalizer kann dieses “Pre-Shaping” nicht nachvollzogen werden. Die Anwendung des Filters ist nicht nur auf die Vocals begrenzt, auch mit Blasinstrumenten und anderen 7 7 7 7 nt 7 Akustikinstrumenten kônnen hervorragende Ergeb- nisse erzielt werden. Experimentieren Sie ruhig mit dem VOICIE-Filter in verschiedenen Einsatz- fällen. Probleme mit Rückkopplungen brauchen Sie dabei normalerweise nicht zu befürchten.

Die Klangregelung erlaubt eine sehr umfangreiche und effektive Beeinflussung des Eingangs- signals innerhalb unterschiedlicher Frequenzbereiche. Eine Drehung der Klangregler nach rechts bewirkt eine Anhebung / Verstärkung des entsprechenden Frequenzbereichs. Eine Drehung nach links bewirkt eine Absenkung / Abschwächung des entsprechenden Frequenz- bereichs. Bei der Klangeinstellung sollten Sie immer von der Neutralstellung ausgehen, d.h. alle Reglermarkierungen stehen oben in der Mitte (Raststellung). Drehen Sie die Klangregler môglichst nicht in extreme Positionen; normalerweise ist eine geringfügige Klangkorrektur aus- reichend und bringt das beste Klangergebnis. Orientieren Sie sich an der Natürlichkeit der Wie- dergabe und verlassen Sie sich bei der Klangbeurteilung auf Ihr musikalisch geschultes Ohr. Akustische Rückkopplungen vermindern Sie wirksam durch besonders gefühivolle Bedienung des Mittenreglers (MID). Vermeiden Sie starke Anhebungen gerade in diesem Frequenzbe- reich; ein mehr oder weniger leichtes Absenken ermôgjlicht Ihnen eine wenig rückkopplungs- gefährdete Verstärkung. Stellen Sie den LO - Regler nach Ihrem persônlichen Geschmack ein, um etwa eine Bassdrum oder Stimme voluminôser klingen zu lassen. Verfahren sie ebenso beim HI-Regler um etwa ein Schlagzeugbecken, oder den Gesang hôhenreicher und transpa- renter zu gestallten. Im mittleren Frequenzbereich steht Ihnen ein parametrischer EQ mit Pegel (MID)- und Frequenzregler (KHz) mit einem Regelbereich von 100Hz bis 8kHz zur Verfügung.

Im Mittenbereich kônnen Sie am effektivsten EinfluR auf das Klangbild nehmen, wobei sich aber das Auffinden der optimalen Arbeitsfrequenz mit dem Frequenzsteller nicht immer ganz einfach gestalltet. Darum hier eine Môgjlichkeit ( unter vielen ) wie Sie schnell eine für Ihre An- wendung passende Einstellung des parametrischen EQs finden. Einstellhinwei: Ziehen Sie den Kanalfader etwas zu, um etwaige Rückkopplungen zu vermeiden. Stellen Sie den MID-Regjler nach rechts auf 9dB....15dB. Spielen Sie das gewünschte Signal ein, bzw. sprechen Sie ins Mikrofon. Drehen Sie dabei den Frequenzsteller (KHz) langsam von links nach rechts. Sie werden sicher schnell den Frequenzbereich heraushôren, der bei Ihrer Anwendung am unangenehmsten klingt, oder wo erhôhte Rückkopplungsgefahr besteht. Lassen Sie den Frequenzsteller in dieser Position und drehen Sie am MID Regler soweit zurück, bis das Klangergebnis natürlich klingt bzw. Ihren Vorstellungen entspricht. HW =

Mit den AUX/FX-Reglern kônnen Sie das jeweilige Eingangssignal den eingebauten Digital-Ef- fektgeräten FX1 oder FX2 stufenlos zumischen. Das Signal wird nach dem Kanalschieberegler abgegriffen und ist somit von dessen Einstellung abhängig, was mit POST-FADER bezeichnet wird. Sie kônnen damit spezielle Effekte für die jeweilige Instrumentierung oder Gesang zuwei- sen. Zum Beispiel kann dem Lead-Sänger über FX1 ein kurzer Nachhall und dem Background- Chor über FX2 ein Mischprogramm mit Echo, Hall und Chorus zugemischt werden. Bei der Einstellung des Effektanteils gehen Sie immer von Regjler in Mittelstellung aus und gleichen je nach gewünschter Intensität ab. Bitte achten Sie bei der Aussteuerung der Effektmodule auf die PEAK-LEDs in den Effektkanälen FX1/2. Die Anzeige darf nur bei hohen Dynamikspitzen aufleuchten. Leuchtet die LED dauernd, regeln Sie bitte in den Eingangskanälen am jeweili- gen AUX/FX-Regjler zurück. Weiter Informationen finden Sie in den Abschnitten EFFEKT 1/2. (Wenn Sie die eingebauten Effekteile nicht, bzw. zusätzliche externe Effektgeräte benutzen wollen, steht das jeweilige AUX/FX-Summensignal auch im Masterbereich an den AUX1/2 Send Buchsen zur Verfügung).

Die AUX3- bzw. AUX4 Regler sind wesentlich zur Erstellung zweier unabhängiger Monitor- Abmischungen vorgesehen. Mit den AUX PRE/POST Schaltern im Masterbereich des Mischpultes kann die bevorzugte Betriebsart Pre-Fader bzw. Post-Fader gewähit werden. PRE-FADER: Das Signal am AUX Regler wird vor dem Kanalschieberegler ausgespielt und ist unabhängig von dessen Einstellung. Diese Betriebsart wird hauptsächlich für die vielfältigen Monitoranwendungen gewählt. Pre-Fader Monitoring ist besonders sinnvoll wenn ein zur Hauptabmischung sehr unterschiedlicher Monitor-Mix benôûtigt wird, wobei einzelne Instrumente oder Stimmen besonders hervorgehoben bzw. unterdrückt werden. Meist ist das Mischpult bei dieser Anwendung im Saal (FOH) platziert und wird von einem Tontechniker bedient. POST-FADER: Das Signal am AUX Regjler ist abhängig von der am Kanalschieberegler eingestellten Lautstärke. Diese Betriebsart wird wesentlich für die Ansteuerung von Effektgeräten oder für spezielle Monitorabmischungen benutzt. Müssen Sie beispielsweise ohne Tontechniker am Mischpult arbeiten, oder von der Bühne aus mischen, kann die POST-Fader Abmischung

sinnvoller sein. Indem Sie alle AUX3 oder AUX4 Regjler in Mittelstellung bringen, wird praktisch die Hauptabmischung auf den Monitormix übernommen und die Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Kanäle zueinander kônnen bequem auch von der Bühne aus kontrolliert werden. Die Monitorlautstärke wird über den AUX3/AUX4 Fader im Master eingestellt. Beachten Sie aber, dass ein Aufziehen eines Kanalfaders sich auf den Monitormix auswirkt und bei unbedachter Bedienung eine erhebliche Rückkopplungsgefahr bestenht. Sie haben bei dieser Art des Monitoring natürlich die Môglichkeit über die jeweiligen AUX- Regler im Kanal, bestimmte Kanäle z.B. Bass-Drum oder Snare, die naturgemäR sowieso sehr laut auf der Bühne vorhanden sind, einfach leiser zudrehen.

Dieser Regler bestimmt die räumliche Position des Eingangssignals im Stereobild. In Mittel- stellung wird das Signal zu gleichen Teilen auf die beiden Summen L und R aufgeteilt. Die PAN-Regler Stufe ist so ausgelegt, dass egal wo Sie den PAN-Regler hindrehen, die Gesamt- lautstärke im Stereo Klangbild erhalten bleibt.

Die MUTE-Taste schaltet das Eingangssignal ab dem Kanalschieberegler , einschlieRlich aller AUX-Sends stumm. PFL und Signal/Peak funktionieren weiterhin.

Durch Drücken der Taste PFL geben Sie das Signal auf die Kopfhôrersumme, von wo es zum Kopfhôrerausgang weitergeleitet wird. Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schal- ters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt dabei den Pegel (in dBu) im aktuell angewählten Kanal an und erlaubt ein optimales Einpegeln der Signalquelle. Die Lautstärke am Kopfhôrerausgang ist dabei unabhängig vom jeweili- gen Kanalschieberegler (PRE FADER LISTEN). Sie kônnen das Signal bei geschlossenem Fader abhôren oder klanglich bearbeiten, ohne es auf den Hauptmix legen zu müssen.

13. SIGNAL / PEAK- Anzeige

Die Signal-Peak Anzeige hat eine Schlüsselfunktion bei der Pegelkontrolle im Betrieb. Durch Aufleuchten der PK (Peak) LED sehen Sie bereits wenn Übersteuerungsgefahr besteht und müssen die Verzerrung nicht erst akustisch wahrnehmen. Wie bereits in den Einstellhinweisen beschrieben, sollte die Signal-LED rhythmisch dem eingespielten Signal folgen. Ist dies nicht der Fall, dann mu am Gainsteller nachgeregelt werden. Leuchtet hingegen die PEAK-LED teilweise oder ständig auf, ist der Eingangskanal in akuter Übersteuerungsgefahr. Es muR in jedem Fall am Gainsteller die Verstärkung zurückgenommen werden. Die Signal-LED leuchtet bereits ca. 30 dB, und die Peak-LED 6 dB unter der Übersteuerungsgrenze auf. Werfen Sie bitte auch im Betrieb immer wieder einmal einen Blick auf die Anzeige, da z.B. durch sehr dy- namisch spielende Musiker, oder durch unterschiedliche Keyboard-Setups ein Eingangskanal im ,Clippen“ sein kann, was zu unschônen Verzerrungen führt und dem Gesamtsound natür- lich nicht zuträglich ist.

Mit dem Kanalschieberegler wird die Lautstärkeeinstellung des Einzelkanals vorgenommen und die Lautstärkebalance der einzelnen Eingangskanäle untereinander eingestellt. Die Position des Kanalfaders sollte sich im Bereich zwischen -5dB und OdB befinden. Dies gibt lhnen die Môglichkeit, auch relativ groRe Pegelunterschiede zwischen den unterschiedlichen Eingangskanälen mit einem ausreichend groRen Regelweg genau genug einzustellen. Die Lautstärkeeinstellung der Gesamtanlage erfolgt danach mit den Master-Schiebereglern. Auch wenn Sie für jeden Eingangskanal eine zusätzliche Verstärkung von +10dB über den Kanal- fader zur Verfügung haben, sollten Sie die einzelnen Fader aber nur Ausnahmefällen über die +5 dB Markierung stellen. Wird die Summenschiene im Mischpult von zuvielen Eingangska- nälen mit derart hohen Pegeln beaufschlagt, kann trotz der speziellen Verstärkungsstruktur im Summenverstärker dieser zum Clippen gebracht werden. Sinnvoller ist es hier, alle Ka- nalschieberegler um 5 dB zurückzunehmen und dafür am Masterfader dies aufzuholen. Die Abmischung und Lautstärke bleibt so erhalten, aber die Übersteuerungsgefahr ist minimiert.

INPUT STEREO Wir wollen Sie hier bei der Beschreibung des STEREO-INPUTS nicht langweilen, viele Funk- tionsgruppen wie AUX-Regjler, Eingänge, Kanalfader im STEREO INPUT sind identisch zum MONO INPUT aufgebaut und wurden dort bereits ausführlich erklärt. Wir wollen hier nur die wesentlichen Unterschiede herausarbeiten. Ansonsten dürfen wir Sie auf das jeweilige Kapi- tel beim MONO-INPUT verweisen. 15.MIC Auch die Stereo Kanalzüge enthalten einen elektronisch symmetrischen XLR Eingang für nie- derohmige Mikrofone, der ähnlich aufwendig wie im Mono-Input aufgebaut ist. Sie haben somit immer die volle Anzahl von Eingangskanälen zur Verfügung, egal ob Sie mikrofonorientiert oder eher linepegelorientiert arbeiten. Der hochwertige MIC Eingang im Stereo-Kanalzug ist in der Lage je nach Regjlereinstellung Pegel von -60dBu … +11dBu sinnvoll zu verarbeiten. Durch die speziell auf Mikrofone abgestimmte niederohmige Auslegung und durch die Môglichkeit der Phantomspannungs- Aufschaltung (+48V) ist der XLR-Eingang nicht unbedingt geeignet für den AnschluR von linepegeligen Geräten wie, Mischpulten, Effektgeräten, usw.. Benutzen Sie hierfür bitte die vorgesehenen LINE-Eingänge. Die generelle Funktionsweise oder Verwendung eines MIC- Inputs haben Sie bereits im Monokanal kennengelernt.

Elektronisch symmetrische Eingänge speziell für Stereo Instrumente und -Geräte. Sie kônnen hier alle elektronische Instrumente wie Keyboard, Drum-Computer, Gitarren und Bässe mit aktiver Elektronik sowie alle anderen hochpegeligen Stereo-Signalquellen wie zusätzliche Mischpulte, Effektgeräte, CD-Player usw. anschlieRen. Der Stereo-LINE-Eingang verarbeitet Signalpegel von -20dBu ….+30dBu und kann sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch ge- speist werden. Verwenden Sie dazu Mono- bzw. Stereoklinkenstecker wie sie in der Abbildung gezeigt sind. Wenn das anzuschlieRende Gerät symmetrische Ausgangsstufen besitzt, ist in jedem Fall die symmetrische Signalführung mit Stereoklinkenkabel zu bevorzugen. Die Ver- bindung ist dann unempfindlicher auf etwaige externe Brumm- und Hochfrequenzeinstreuung. UNBALANCED BALANCED

SHIELD SHIELD: SIGNAL

+ SIGNAL + SIGNAL Wenn Sie am Stereo-Input ein Mono-Instrument anschlieRen wollen, belegen Sie einfach nur den L/MONO Eingang. Das Signal wird dann intern automatisch mit auf den rechten Kanal gelegt.

Regler zum Abgjleich der Eingangsempfindlichkeit der MIC-Eingänge im Stereokanal, wodurch die ankommenden Signale optimal auf den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepañt werden kônnen. Der Gain MIC-Regler bedient im Stereokanal nur den XLR-Eingang. Informationen über Einstellung und Aufbau finden Sie im Kapitel GAIN des Mono-Inputs. ACHTUNG: Nicht belegte Mikrofoneingangskanäle immer über den GAIN MIC-Regjler ganz abdrehen. Ansonsten wird zum Nutzsignal am Line-Eingang das Rauschen des nichtbelegten Mikrofoneingangs zugemischt, das unter Umständen an den Hauptausgängen und da spezi- ell in Pausen, hôrbar wird.

Mit diesem Regler wird das Signal an den Line-Eingängen im Stereokanal an den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepañt. Der Regelbereich liegt bei 30 dB. Die Unity Gain Posi- tion, also 0 dB Durchgangsverstärkung, ist hier bei der Markierung 0 dB. Sie kônnen mit diesem Regler das Signal um10 dB abschwächen bzw. um 20 dB verstärken. Der Regelbereich ist aus- reichend um die meisten professionellen, semi-professionellen und HI-FI Quellen anzupassen. Zum Einstellen verfahren Sie bitte genauso wie beim Gain-Regler im Monokanal. Wenn Sie die Stereo-Eingangskanäle von einem Keyboard aus ansteuern, achten Sie bitte darauf, da8 Ihre Tastatur dabei nicht auf Lund R gesplittet ist. Es erscheint sonst der Sound der auf die untere Tastaturhälfte gelegt ist nur am linken Kanal und der Sound auf der oberen Tastaturhälfte nur am rechten Kanal, bzw. umgekehrt. Verwenden Sie in diesem Fall zwei Mo- noeingangskanäle, wo Sie über die PAN-Regler die Anpassung im Stereoklangbild vornehmen kônnen. Hier noch ein Hinweis; für den Fall, dass Sie dringend einen zusätzlichen Eingang benôtigen, aber schon alle Kanäle am PowerMate belegt sind. Der Mikrofoneingang und die Klinkenein- gänge sind elektrisch vôllig unabhängig voneinander aufgebaut. Jeder Eingang besitzt seinen eigenen Gain- bzw. Trim-Regjler. Sie kônnen also bei diesem Eingangskanal zusätzlich zum Mikrofon eine LINE Quelle anschlieRen. Beide Quellen nutzen dann aber alle weiteren Funktionen gemeinsam und sind nicht mehr getrennt regelbar. Sie sollten also diese Behelfs- lôsung nur verwenden, wenn wirklich Not am Mann ist.

Die Klangregelung erlaubt eine sehr umfangreiche und effektive Beeinflussung des Eingangssi- gnals innerhalb unterschiedlicher Frequenzbereiche. Eine Drehung der Klangregler nach rechts bewirkt eine Anhebung / Verstärkung des entsprechenden Frequenzbereichs. Eine Drehung nach links bewirkt eine Absenkung /Abschwächung des entsprechenden Frequenzbereichs. Bei der Klangeinstellung sollten Sie immer von der Neutralstellung ausgehen, d.h. alle Reglermar- kierungen stehen oben in der Mitte (Raststellung). Drehen Sie die Klangregler môglichst nicht in extreme Positionen; normalerweise ist eine geringfügige Klangkorrektur ausreichend und bringt das beste Klangergebnis. Orientieren Sie sich an der Natürlichkeit der Wiedergabe und ver- lassen Sie sich bei der Klangbeurteilung auf Ihr musikalisch geschultes Ohr. Akustische Rück- kopplungen vermeiden Sie wirksam durch besonders gefühilvolle Bedienung des Mittenreglers (MID). Vermeiden Sie starke Anhebungen gerade in diesem Frequenzbereich; ein mehr oder weniger leichtes Absenken ermôglicht Ihnen eine wenig rückkopplungsgefährdete Verstärkung. Ab] Die Klangregelung im STEREO-Kanal ist so ausgelegt, daR der LO- und HI-Regjler auf Linepege- lige Instrumente und Geräte ebenso effektiv wirkt wie bei Mikrofonanwendungen. Der MID-Reg- ler arbeitet relativ breitbandig im Bereich um 2,4 kHz. Dieses Frequenzspektrum hat sich spezi- ell bei Mikrofonanwendung als kritischer Bereich herausgestellt. Mit fast allen Mikrofonen kôn- nen Sie mittels einer leichten Absenkung im Mittenbereich hervorragende Ergebnisse erzielen.

Mit diesen Reglern wird das aus L und R summierte Signal POST-FADE auf die AUX/FX- Summenschienen ausgespielt. Die Funktionsweise wurde bereits im INPUT/MONO erläutert.

Legt das aus L und R summierte Signal auf die AUX3- bzw. AUX4 Summenschiene. Dies kann entweder POST-FADER oder PRE-FADER geschehen und wird wie im Monokanal über den AUX PRE/ POST Schalter im Masterbereich ausgewählt. Die Funktionsweise wurde bereits im Monokanal erläutert.

Âhnlich wie beim Panorama-Regler im Monokanal, wird hier die Balance des Signals im Stereobild angepañt. Drehen Sie z.B. diesen Regler nach rechts erscheint das rechte Signal an den rechten Ausgängen wobei gleichzeitig das linke Signal komplett unterdrückt wird. In Mittelstellung werden das L-und R-Signal mit gleicher Verstärkung an den Ausgängen zur Verfügung stehen. Bei Verwendung mit Stereo-Quellen sollten Sie daher den BAL-Regler nur wenn nôtig geringfügig aus der Mittelposition verdrehen. Haben Sie ein Mikrofon oder eine Mono-Quelle angeschlossen funktioniert der BAL-Regler genauso wie der Panorama-Regler im Monokanal.

Die MUTE-Taste schaltet das Eingangssignal ab dem Kanalschieberegler, einschlieRlich aller AUX-Sends stumm. PFL und Signal/Peak funktionieren weiterhin.

Diese Taste gibt das Stereo-Signal summiert als Monosignal auf die Kopfhôrersumme. Sie kônnen damit das Eingangssignal am Kopfhôrerausgang abhôren. Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt dabei den Pegel (in dBu) im aktuell angewählten Kanal an und erlaubt ein optimales Einpegeln der Signalquelle. Es kônnen beliebig viele Kanäle gleichzeitig auf die Kopfhôrersumme geschaltet werden. Die Lautstärke am Kopfhôrerausgang ist dabei unabhängig vom jeweiligen Kanalschieberegler (PRE FADER LISTEN). Sie kônnen somit das Signal bei zugezogenem Kanalfader, oder gedrückter MUTE Taste, einpegeln oder klanglich bearbeiten, ohne es auf den Hauptmix zu legen.

Bei der Stereo SIGNAL/PEAK Schaltung werden der linke und rechte Kanal unabhängig von- einander ausgewertet, wobei immer der aktuell hôchste Pegel zur Anzeige gebracht wird. Sie kônnen also absolut sicher sein, daf nicht bereits ein Kanal verzerrt ohne das dies angezeigt wird. Wie Sie am effektivsten mit dieser Anzeige arbeiten finden Sie in der Beschreibung im Monokanal.

Stereo-Schieberegler zur Lautstärkeeinstellung des Stereokanals. Die Funktionsweise ist identisch mit dem Mono-Kanalschieberegler, der bereits im INPUT/ MONO ausführlich be- handelt wurde.

EFFEKT 1/2 AUX 1 SEND AUX 2 SEND FX1/FX2 Der PowerMate ist mit zwei unabhängig voneinander regelbaren 24bit-Stereo-Ef- fektteilen FX1 und FX2 ausgestattet. Die beiden Effektteile sind vôllig identisch auf- gebaut. Es stehen je Effektsektion 99 Preset-Stereo-Effektprogramme zur Auswahl, die mit den UP/DOWN Tasten selektiert werden. Die 99 Preset-Programme sind in Sektionen entsprechend der Effektstruktur eingeteilt, wie Sie an der aufgedruckten Tabelle erkennen kônnen. Die Programme sind dabei so angeordnet, daR sie mit steigender Programmnummer innerhalb der jeweiligen Gruppe an Effekt-Intensität zunehmen. Auf den Plätzen 1-20 befinden sich High-Quality Reverbs die sowohl auf der Bühne sowie im Studio und Homerecording sehr gute Ergebnisse bringen. Mit den Programmnummern 21-40 stehen Echo/Reverb bzw. Chorus/Reverb Mischpro- gramme zur Auswahl. An den Positionen 41-60 finden Sie unterschiedliche Delays und die Programmnummern 61-99 sind für Programme wie Flanger, Chorus, und Doubling sowie spezielle Reverb und Delay-Programme reserviert. Die Effekttei- le werden im fabrikneuen Zustand, beim Einschalten des Gerätes immer mit der voreingestellten Programmnummer 05 (Large Hall 3 Bright) für FX1 und 55 (Delay Mono 250ms) für FX2 starten. Diese Effekte sind auf der Bühne, beim Recording und auch beim gleichzeitigen Betrieb beider Effektteile sehr gut zu verwenden. Die Startprogramme kônnen allerdings beliebig verändert werden, siehe Umstellung der Effekt-Startprogramme. Beachten Sie bitte beim Testen und bei der Auswahl der Effekte in jedem Fall das Beiblatt EFFEKT PRESETS. Hier sind alle Programme mit Namen, Effektstruktur, Einsatzgebiet und Frequenzcharakteristik aufgelistet. Nehmen Sie sich Zeit, pro- bieren Sie die unterschiedlichen Programme aus und entscheiden dann welches Programm für Ihre Anwendung am besten klingt. Mit der Programmnummer 0 wäh- len Sie ein Slap Back Echo an, das hauptsächlich als Service und Testprogramm verwendet wird. Deswegen erscheint es auch nicht in der Effekttabelle auf der Frontblende. Beachten Sie bitte auch die FOOTSWITCH-Buchsen. Hier kônnen Sie FuRschalter zur Fernsteuerung der EFFEKT ON/OFF Funktion anschlieRen. Verfügt Ihr FuRschalter über eine LED z.B. FS11 aus dem DYNACORD Zubehôürprogramm, dann wird diese bei EFFEKT ON leuchten. Umstellung der Effekt-Startprogramme Die Effektsektion startet werkseitig mit den Programmen 5/55. Sollten Sie andere Programme bevorzugen, besteht die Môglichkeit diese im Programmiermodus fest- zulegen und abzuspeichern. Gehen Sie zum Umprogrammieren der Startprogram- me wie folgt vor:

1. Halten Sie während des Einschalten des Gerätes die beiden DOWN-Tasten

von FX1 und FX2 gleichzeitig gedrückt.

2. Im Display wird kurzzeitig ,Prog* angezeigt. Das Gerät befindet sich nun im

Programmiermodus. Softwarebedingt ist die Tastenreaktionszeit etwas langsamer als gewohnt.

3. Lassen Sie nun die beiden DOWN-Tasten los und stellen Sie die gewünschten

4. Durch Drücken der beiden UP-Tasten werden die in der Anzeige stehenden

Programme, als Startprogramme gespeichert. Durch kurzzeitiges aufleuchten von ,Prog“ im Display wird das Beenden des Speichervorgangs bestätigt. FX1/FX2

1.10 11.20 | 21.30 | 31.40 | 41.50 | 51.60 61.99

REVERB | REVERB ECHO CHORUS DELAY DELAY SPECIAL HALLS PLATES | REVERB | REVERB | STEREO MONO PROGRAMS 27/28. AUX1/2 SEND An dieser Buchse steht die Abmischung, die Sie über die jeweilige AUX/FX- Schiene erstellt haben, parallel zum Effektteil zur Verfügung. Mit dem AUX/FX- SEND-Regler kann der Pegel an dieser Buchse beeinfluRt werden. Sie kônnen hier z.B. ein externes Effektgerät anschlieRen. Das extern erzeugte Effektsignal kann dann über einen Stereo-Input zurückgeführt werden.

Das Display zeigt immer die aktuell eingestellte Programmnummer des jeweiligen Effekt- teils an. Zum Schutz vor Verkratzen ist das Displayglas bei Auslieferung mit einer Folie abgedeckt. Ziehen Sie diese bitte ab.

Mit den UP/DOWN-Tasten werden die Effektprogramme angewähit. Wenn Sie länger auf eine dieser Tasten drücken, kônnen Sie dadurch einen schnellen Vor- bzw. Rücklauf der Programmnummern erzeugen. 31/32. FX1/2 to AUX3/4 Mit diesen Reglern kann das am entsprechenden Effektteil FX1 oder FX2 eingestellte Ef- fektsignal dem Monitorkanal zugemischt werden. Die Erfahrung zeigt, dass auf der Moni- torschiene mit einem geringeren Effektpegel gefahren wird als auf den Hauptausgängen, was hauptsächlich durch die räumliche Nähe der Monitorboxen zu erklären ist.

Durch Drücken des Schalters wird das interne Effektteil eingeschaltet, die grüne LED leuchtet. Beachten Sie auch, dass eine Bedienung der ON-Funktion, über einen externen FuRschalter môglich ist. Die LED zeigt auch dann immer tatsächlich an, ob das Effektteil aktiviert ist oder nicht. Wenn Sie einen FuRschalter benutzen wollen, muR zuerst der FX ON Schalter gedrückt werden. Das entsprechende Effektteil ist dann aktiviert und Sie kônnen über den FuRschalter ein- und ausschalten.

Durch Drücken der Taste PFL geben Sie das Signal auf die Kopfhôrersumme, von wo es zum Kopfhôrerausgang weitergeleitet wird. Die Lautstärke am Kopfhôrerausgang ist dabei unabhängig vom jeweiligen FX-Fader (PRE FADER LISTEN).

Zeigt Übersteuerungsgefahr beim eingebauten Effektteil bzw. am AUX 1/2 SEND Aus- gang an. Um einen guten Signal/Rauschabstand zu erreichen gehen Sie bitte bei der Einpegelung wie folgt vor. Einstellhinweise:

1. Mischpult “dry”, also ohne Effekt auspegeln, wie in den vorangegangenen

Einstellhinweisen beschrieben. Ziehen Sie den Effekt-Return Fader des jeweiligen Effektkanals auf die -5 dB Position. Selektieren Sie über die UP/DOWN Tasten das gewünschte Effektprogramm. Drücken Sie den FX ON Schalter. Spielen Sie das gewünschte Signal über den jeweiligen Eingangskanal ein und drehen Sie dabei den AUX/FX-Regjler im Eingang soweit auf oder zu, bis die Lautstärke der Effektzumischung Ihren Vorstellungen entspricht. Wiederholen Sie diesen Punkt für alle Eingangskanäle, die Sie mit einem Effektsignal beaufschlagen wollen.

6. Stellen Sie nun sicher, dass die PEAK-LED nur bei sehr hohen Dynamikspitzen

aufleuchtet. Bei Übersteuerung, drehen Sie bitte die AUX/FX-Regler in den Kanälen etwas zurück.

7. Nun kônnen Sie über den FX to AUX-Regler das Effektsignal inrem jeweiligen

Monitor-Mix zumischen. Führen Sie bei Bedarf die Punkte 2-8 auch für das zweite Effektteil durch. Halten Sie auch beim Betrieb der Anlage die Peak-Anzeigen im Auge, um bei Übersteuerungsgefahr ein- greifen zu kônnen. nswN

Stereo-Schieberegler zur Zumischung des Effektsignals zum Hauptmix. Falls Sie mit die- sem Fader weiter als über die +5dB Markierung aufziehen müssen, prüfen Sie bitte ob das Effektteil eingangsseitig mit genügend Pegel angesteuert wird, drehen Sie in diesem Fall den AUX/FX Regjler weiter auf. Der endgültige Effektanteil im Hauptmix wird dann noch über die FX-Fader justiert,

Aux 3 POST FEEDS. FLTER | h--38 CL] Der AUX3/4-Kanalzug wird im wesentlichen zum Monitoring verwendet. Über die AUX3/4 POST Taste, ist es aber auch môglich hier einen zusätzliches externes Effektgerät zu betreiben.

Hier schlieRen Sie entweder ein Effektgerät oder im Monitorbetrieb eine Monitorendstufe bzw. einen Aktivmonitor an. Der Pegel an dieser Buchse kann in einem weitem Bereich bis maximal +20 dBu über den AUX3/4 Fader geregelt werden. Die Ausgangsbeschaltung ist Impedanzsymme- trisch ausgeführt, um auch bei langen Leitungen einer etwaigen Brummeinstreuung entgegenzu- wirken. Verwenden Sie môglichst symmetrische Kabel zum AnschluR von externen Komponenten.

Wie bereits vorher beschrieben, wählen Sie mit diesem Schalter aus, ob der AUX3/4-Kanal mit einem Pre- oder Post-Fader Signal aus den Eingangskanälen bedient wird. Ist der Schalter ge- drückt und die gelbe LED leuchtet, dann sind alle AUX3/4-Regler in den Eingangskanälen nach den Kanalfadern angeordnet (Post-Fader).

Das Feedback-Filter ist ein spezielles Notch-Filter zur schmalbandigen Unterdrückung eines rückkopplungsempfindlichen Frequenzbereiches. Der entsprechende Frequenzbereich kann über den Regler FEEDBACK-Filter eingestellt werden. Das Filter ist aktiv, wenn die Taste gedrückt ist. Wie empfindlich oder unempfindlich Ihre Anlage in Bezug auf akustische Rückkopplungen ist hängt von vielen Faktoren ab. Wir wollen Ihnen hier die wichtigsten Punkte aufführen, die Sie beachten sollten, bevor Sie mit dem Feedback-Filter operieren. Stellen Sie die Hauptlautsprecher wenn môglich nie hinter den Mikrofonen auf. Schalten Sie generell alle unbenutzten Mikrofone ab. Beachten Sie die Mikrofoncharakteristik und stellen Sie die Monitorboxen entsprechend auf. Stellen Sie die Lautstärke Ihrer Monitoranlage nicht hôher als nôtig ein. Vermeiden Sie Anhebungen von Frequenzbereichen über Equalizer, die Sie unter Umständen in den Monitorweg einschleifen.

6. Beachten Sie, daf sich das Mikrofon anders verhält, wenn Sie unmittelbar davor stehen.

7. Stellen Sie das Mikrofon so auf, daR es so nahe wie môglich an der Schallquelle sitzt.

new nR Wenn Sie alle diese Punkte beachtet haben, und trotzdem noch das Gefühl haben, daf die Laut- stärke der Monitoranlage nicht ausreicht, kônnen Sie mit dem FEEDBACK-Filter arbeiten und die Frequenz bedämpfen, die am stärksten zum Koppeln neigt. Gehen Sie dabei folgendermaRen vor: Als erstes erhôhen Sie vorsichtig die AUX3/4 (Monitor)Lautstärke bis an die Rückkopplungsgren- ze. Es beginnt sich ein leicht schwebender Ton auszuprägen, den die Anlage selbst erzeugt. Nun schalten Sie das Feedbackfilter ein und drehen den Regjler durch, bis der “Ton” verschwindet. Durch Ein-und Ausschalten des Filters kônnen Sie leicht überprüfen, ob Sie den Regjler richtig eingestellt haben. Das Feedbackfilter senkt den Pegel des Tones um etwa 9 dB ab; dies ge- schieht sehr schmalbandig, so daf sich dies im Sound der Monitoranlage praktisch nicht bemerk- bar macht. Achtung: Operieren Sie sehr vorsichtig, wenn Sie bis zur Rükkopplungsgrenze aussteuern. Durch unbedachtes Handeln kônnen Sie Rückkopplungspfeifen mit hoher Lautstärke erzeugen, dass die Boxen und vor allem Ihr Gehôür schädigt.

Die MUTE-Taste schaltet das Aux-Send Ausgangssignal stumm. Das PFL Signal wird davon nicht beeinfluRt.

Diese Taste gibt das Signal, das vor dem AUX3/4-Fader steht, auf die Kopfhôrersumme. Sie kônnen dann das AUX3/4-Signal am Kopfhôrerausgang abhôren. Die Lautstärke am Kopfhôrer- ausgang ist dabei unabhängig vom AUX3/4-Fader (PRE FADER LISTEN). Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt dabei den Pegel (in dBu) im aktuell angewähiten Kanal an und erlaubt ein opti- males Einpegeln der Signalquelle, ohne es auf den AUX3/4 SEND Ausgang zu legen.

Dieser Schieberegler regelt das AUX3/4-Summensignal auf den AUX3/ 4 SEND-Ausgang und ist somit beim Monitoring der Lautstärkeregler für die Monitoranlage.

43. 7-BAND EQUALIZER

Im linken sowie rechten Masterkanal kann je ein 7-band Equalizer über die EQ ON Taste eingeschaltet werden. Der EQ liegt dann schaltungstechnisch nach den Master-Schiebereglern und vor der Leistungsendstufe. Wird die EQ ON Taste nicht gedrückt, ist der EQ nicht aktiv, also im Bypass Mode. Sieben Frequenzbänder, mit je 10 dB Anhebung/Absenkung und einer Güte von Q=2, erlauben die nächträgliche klangliche Bearbeitung der Abmischung, bzw. eine Anpassung des Klangereignisses an die jeweilige Raumakustik. Ab]

DL = RTL Die Frequenzbereiche und Regelcharakteristik der einzelnen EQ-Fader ist sehr praxisorientiert ausgelegt. Wollen Sie einen strahlenden, klaren Sound und z.B. den Schlagzeugbecken mehr Durchsetzungskraft ver- leihen, so heben Sie im Bereich von 12kHz bzw. 6kHz etwas an. Ist der Sound sehr nasal und mittenbetont, so senken Sie im Mittenfrequenz- bereich leicht ab. Wollen Sie jedoch einen bassreichen Sound und viel- leicht die Bassdrum besser hervorheben, dann bewegen Sie den 63Hz bzw. 125Hz Regler etwas nach oben. Erscheint der Sound hingegen zu basslastig oder wummrig, dann ziehen Sie diese Fader etwas nach un- ten. Bedenken Sie aber immer, daR speziell beim Einsatz von Equalizer weniger oft mehr ist. Probieren Sie also erst ob Sie nicht ganz ohne EQ, durch sorgfältige Einstellung der Kanal-Klangregjler, vielleicht ein besse- res Ergebnis erzielen. Sie kônnen dann den Equalizer für die AUX3/4- bzw. MONO-Schiene verwenden, wo er oft beim Monitoring sinnvoller einzusetzen ist. Wie Sie die Equalizer an diesen Stellen einschleifen, finden Sie nachfolgend in der Beschreibung MASTER-PATCHBAY.

Diese Anzeigen informieren Sie über den aktuellen Zustand des Leis- tungsverstärkers im PowerMate. POWER leuchtet immer wenn der PowerMate eingeschaltet ist. Sollte die LED nach dem Einschalten nicht leuchten, prüfen Sie zuerst ob das Netzkabel angesteckt ist. Wenn dies der Fall ist und die LED trotzdem nicht leuchtet, kontaktieren Sie bitte Ihren Fachhändler. LIMIT zeigt beim Aufleuchten an, daR sie aktuell im Grenzbereich des Leistungsverstärkers fahren. Kurzzeitiges Aufleuchten ist unkritisch, da der Limiter im Leistungsverstärker Verzerrungen ausregelt. Dauerndes Aufleuchten kônnte zu Klangeinbusen führen und sollte durch Reduzie- rung der Ausgangslautstärke vermieden werden.

PROTECT leuchtet dann auf, wenn eine der umfangreichen Schutz- schaltung wie Übertemperatur-, Hochfrequenz-,Gleichspannungs-, oder SOAR-Schutzschaltung im Leistungsverstärker aktiv ist. Um die Leis- tungsverstärker vor Zerstôrung zu schützen werden im Protect Mode die Lautsprecher abgeschalten und der Eingang der Endstufe deakti- viert. st dies der Fall, überprüfen Sie bitte zuerst ob nicht etwa die Zu- oder Abluftschlitze vorne und hinten am Gerät abgedeckt sind. Eventuell haben Sie auch mehr als drei 8 Ohm Boxen je Endstufenausgang an- geschlossen. Überprüfen Sie auch die Verkabelung, ob nicht etwa ein KurzschluR am Lautsprecherausgang besteht. Entfernen Sie dazu die SPEAKON-Lautsprecherkabel vom Gerät. Beim Einschalten des Gerätes wird die PROTECT LED für ca. 2 Se- kunden aufleuchten, und die Lüfter kurzzeitig auf Hôchststufe anlaufen. Dies ist normal und zeigt Ihnen, dass alle Schutzmechanismen aktiviert sind.

45. MASTER LED-DISPLAY

Die Aussteuerungsanzeige im PowerMate besteht aus zwei LED-Ketten für den rechten bzw. linken Kanal mit je 12 LEDs pro Kette. Der Anzeige- bereich liegt bei 40 dB und stellt den Pegel in dBu an den Main Outputs dar. D.h. zeigt die Anzeige O dB an, so stehen am Mischpultausgang aktuell 0 dBu. Steuern Sie noch weiter aus, wird bei +6 dB der maximale Eingangspegel der internen Endstufe erreicht und die Endstufenblôcke liefern dann je 700 W an 4 Ohm. Hôhere Pegel werden zwar zur Anzeige gebracht, aber der Prozessor im Leistungsverstärker limitert bereits das Signal, was durch das Aufleuchten der LIMIT LED im Status-Display an- gezeigt wird. Beachten Sie bitte, dass das Signal für die Masteranzeige vor dem Equalizer abgenommen wird.

Durch das Drücken der STANDBY Taste werden die Ausgänge MAIN OUTPUTS, EQ OUTPUTS, MONO OUTPUT stumm geschalten. Achtung: Die Monitorausgänge AUX 3/4 bleiben weiterhin in Betrieb. Da dabei der SignalfluR zwischen MAIN INSERTS und MAIN OUT- PUTS unterbrochen ist, wird sinnvollerweise auch die interne Endstufe nicht mehr mit Signal versorgt. Die STANDBY LED leuchtet, und zeigt STANDBY Betrieb an Damit sind alle von den Eingangskanälen kommen- den Signale in den Lautsprechern nicht mehr hôrbar. Sie kônnen jedoch über 2Track Return weiterhin Signale einspeisen, was beispielsweise zur Einspielung von Pausenmusik besonders gut zu verwenden ist.

Beim Drücken der Master PFL-Taste legen Sie das PRE-FADER Mo- nosummierte-Mastersignal auf die Kopfhôrersummenschiene. Das Mastersignal kann dann am Kopfhôürerausgang abgehôrt werden. Die Lautstärke am Kopfhôrerausgang ist dabei unabhängig vom MASTER- Schieberegler. Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt dabei den Pegel (in dBu) des summierten L/R Mastersignals pre-fa- der an. Das ist praktisch der Pegel am Masterbus. Die rechte LED Kette zeigt den Pegel des summierten Masterausgangs post-fader an.

Lautstärkeregler für den linken und rechten Hauptausgang (MASTER). Achten Sie bitte darauf, daR vor dem Anschluf von Signalquellen die jeweiligen Kanalschieberegler, mindestens jedoch die beiden Master-Schieberegler geschlossen sind, oder der STANDBY Schal- ter gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihrem Publikum und Ihrem Equipmentunnôtige Beanspruchungen durchlauteKnackgeräusche.

49, MONO OUTPUT Der Mono-Ausgang führt das summierte Master L/R Signal, und kann für Moni- toring, Sidefil, Nebenraumbeschallung, Mono-PA und zum AnschluR einer De- lay-Line oder Subwoofer verwendet werden.

Für viele Anwendungen wie Subwooferbetrieb, Nebenraumbeschallung, Monitoring oder Delay Line ist es vorteilhaft einen pre/post schaltbaren Mono- Ausgang zur Verfügung zu haben. PRE-FADER: Der Monoausgang wird vor den Masterfadern summiert und ausgespielt. Der Pegel am Mono Out ist unabhängig von der Einstellung der Masterfader. POST-FADER: Der Monoausgang wird nach den Masterfadern summiert und ausgespielt. Der Pegel am Mono Outist abhängig von der Einstellung der Masterfader Für den Anschlu8 eines aktiven Mono-Subwoofers ist es sicher sinnvoll, die Lautstärke des SUBs mit den Masterfadern mitzuführen. Bei einer Monitoring- Anwendung, z.B. Sidefil auf der Bühne, ist die Pre-Fader Einstellung zielführend. 5L. PHONES STEREO-Klinkenbuchse für Kopfhôrer von 32 - 600 Ohm. Hier kann das PFL- Signal abgehôrt werden, wenn eine entsprechende PFL-Taste gedrückt ist. Ist keine PFL Taste gedrückt, führt der Phonoausgang das Master L/R Signal.

Mit diesem Regler wird die Lautstärke am Kopfhôrer eingestellt. ACHTUNG: Drehen Sie den Regler immer ganz zurück, bevor Sie den Kopfhôrer anschlieRen

An den Cinch Buchsen steht das PRE-FADER Master L/R-Signal. Das Ausgangs- signal ist also unabhängig von der Stellung der Masterfader. Sie kônnen hier ein Tonbandgerät, Cassetten-Deck oder einen DAT-Recorder zur Aufnahme anschlie- Ren. Der Nennpegel -10dBV dieses Ausgangs ist für professionell Anwendung und Homerecording ausgelegt. Ihr Aufnahmegerät sollte dennoch vorzugsweise einen Eingangsregler zur Pegelanpassung besitzen. ACHTUNG: Viele Tape-Decks spielen bei der Aufnahme gleichzeitig über den PLAYBACK-Weg das Signal wieder zurück. Sollten Sie nun zu den REC.SEND Buchsen auch die 2TRACK RETURN Buchsen angeschlossen haben, wird das Aufnahme-Signal bei geôffnetem 2TRACK to MASTER Regler wieder dem Hauptmix zugeführt. Durch die unterschiedlichen Laufzeiten ergeben sich Auslô- schungen oder Klangverfälschungen. Im schlimmsten Fall kann es beim Drücken der RECORD Taste an Ihrem Aufnahmegerät, zu äuRerst unangenehmen Rück- kopplungspfeifen kommen. Beugen Sie dem vor, indem Sie bei der Aufnahme den 2TRACK to MASTER- und 2TRACK to AUX 3/4-R egler immer ganz nach links drehen.

54. 2TRACK RETURN L/R

Hier kônnen Sie von einem Tape-Deck, CD-P layer, Tonbandgerät oder SUB-Mi- xer Einspielungen vornehmen. Das Signal wird dabei nach den Masterfadern und dem STANDBY-Schalter eingespeist. Diese Betriebsart ist sehr nützlich, wenn Sie während des Soundchecks mit Kopfhôrer oder in Pausen Hintergrund- musik einspielen wollen. Sie drücken dazu einfach den STANDBY-S chalter und alle Eingangskanäle sind in Bezug auf den Hauptausgang stummgeschalten, aber das 2TRACK RETURN Signal kann trotzdem ungehindert passieren.

Mit diesem Regler wird das 2TRACK Signal dem MASTER-Kanal POST-FADER zuge- mischt. Achtung: Gehen Sie beim Einpegeln des am 2TRACK RETURN angeschlos- senen externen Gerätes wie z.B. CD-Player oder Tape-Deck immer vom Regler im Linksanschlag aus, da z.B. je nach Qualität der Aufnahme relativ schnell eine sehr hohe Endstufenausgangsleistung erzeugt werden kann.

56. 2TRACK to AUX 3/4

Das über den 2TRACK RETURN eingespielte Stereo-Signal wird summiert und kann dann über den 2TRACK to AUX3/4 Regler den Monitorschienen zugemischt werden.

Stereo-Klinkenbuchsen für den linken und rechten Kanal mit Unterbrechungs-Funktion, die jeweils mit einem niederohmigen Ausgang (Send) an der Spitze (Tip) und einem hochohmigen Eingang (Return) am Ring belegt sind. Diese Buchsen ermôglichen das Einschleifen von externen Geräten wie Terz- oder Oktavequalizer, Kompressor, Limiter, De-Esser, usw. in den Masterkanal. Der Einschleifpunkt liegt schaltungstechnisch vor den Masterschiebereglern. Hier sind, wie auch bei den Inserts in den Monokanälen, verschiedene DIRECT OUT Funktionen môglich. Vergleichen Sie dazu auch das ent- sprechende Kapitel beim MONO INPUT.

Diese Ausgänge sind nach den Masterfader L/R angeordnet und werden hauptsäch- lich zum AnschluR von zusätzlichen oder alternativen Leistungsverstärkern benutzt. Hier kônnen Sie auch aktive Frequenzweichen bzw. aktive SUB-Woofer zum Aufbau eines 2-Wege-Systems anschlieRen. Wenn Sie die internen Endstufen z.B. für den Hochtonkanal benutzen wollen schleifen Sie das Hochtonsignal von der aktiven Fre- quenzweiche über die Power Amp In Buchsen wieder zum internen Leistungsverstärker zurück.

59. EQ INPUTS / OUTPUTS

Beim EQ INPUT handelt es sich um einen elektronisch symmetrischen Eingang mit Un- terbrechungsfunktion. Sobald Sie an dieser Buchse einen Klinkenstecker anschlieRen, wird der Signalpfad vom Master zu den internen Endstufen unterbrochen. Sie kônnen dann die internen Endstufen über den EQ INPUT bedienen. Die EQ OUTPUTS sind nach den Masterfader L/R und den eingebauten 7-Band Equalizern angeordnet und kônnen wie die MAIN OUTPUTS zum AnschluR von zusätzlichen Leistungsverstärkern verwendet werden.

60. POWER AMP INPUTS

Hier haben Sie wiederum einen elektronisch symmetrischen Eingang mit Unterbre- chungsfunktion. Sobald Sie an dieser Buchse einen Klinkenstecker anschlieRen, wird der Signalpfad vom Master zu den internen Endstufen unterbrochen. Sie kônnen nun die internen Endstufen über den POWER AMP INPUT bedienen. Auf die Môglichkei- ten der “MASTER-PATCHBAY" also dem MASTER-Steckfeld bestehend aus MAIN INSERTS, MAIN OUTPUTS, EQ IN-und OUTPUTS sowie den POWERAMP INPUTS werden wir später genauer eingehen.

Klinkenbuchsen zum AnschluR eines Fufschalters FS11 (110 693) aus dem GiOBAL bn DYNACORD Zubehôrprogramm. Die eingebauten Effektteile kônnen damit ein- und AD A ausgeschaltet werden. Zur Fernsteuerung mittels FuRschalter müssen die Effektge- e) Ô rte über die FX1 bzw. FX2 ON Schalter im Effektkanal aktiviert sein. D. cé Zur Fernsteuerung mit nur einem Fufschalter muss der FS11 and der Buchse | FX1/GLOBAL angeschlossen werden. Beide Effektteile werden bei Betätigung gleichzeitig ein- bzw. ausgeschaltet. Das ist sinnvoll z.B. beim Wechsel von Gesang auf Ansage oder Ansprache. Bei der Fernsteuerung mit zwei FuRschaltern muss ein FS11 an der Buchse FX1/ GLOBAL und ein weiterer an FX2 angeschlossen werden. Die Effektteile kônnen unabhängig voneinander kontrolliert werden. Das ist sinnvoll um während einer Darbietung unterschiedliche Effekte zu nutzen.

LAMP ONLY 12Vi Buchse mit 12V Gleichspannung und maximal 5W Be- ” lastung zum AnschluR einer Schwanenhalsleuchte. Bitte LAMP beachten Sie die Leistungsangabe und Pinbelegung der 12V/5W verwendeten Schwanenhalsleuchte. Eine Überlastung EN Jipde oder KurzschluR kann zu einem Ausfall des Ausgangs PIN3: O0 VDC führen. Verwenden Sie môglichst nur die Schwanenhals- Lampe (112700) aus dem DYNACORD Zubehôr Pro- gramm. Fragen Sie bei Ihrem Fachhändler nach. STEREO-LEISTUNGSVERSTÂRKER Der PROCESSED COMPACT PRECISION Stereo-Leistungsverstärker im PowerMate ist diskret in Bipolartechnik aufgebaut und hat ein Nennleistung von 700W pro Kanal an 4 Ohm Lautsprechersystemen. Die minimale Lastim- pedanz beträgt 2.7 Ohm, dadurch ist ein Betrieb mit maximal drei parallelgeschalteten 8 Ohm-Lautsprecherboxen je Kanal môglich. Die Übertragungseigenschaften der Endstufe sind hervorragend. Die Endstufe im PowerMate, mit ihren besonders niedrigen Klirrfaktor- und Intermodulationswerten, brauchen den Vergleich mit professionellen Audio- Leistungsverstärker der Extraklasse nicht zu scheuen. Die Übertragungseigenschaften der PowerMate Endstufen sind hervorragend. Durch optimierte Netzteile mit streuarmen Ringkerntransformatoren und die konse- quente Anwendung der Class H Endstufentechnologie wird ein groRer Headroom weit oberhalb der ausgewiese- nen Nennleistung erzielt und gleichzeitig eine deutliche Reduzierung der Verlustleistung sowie eine nicht unerheb- liche Gewichtsreduktion erreicht. Das Merkmal der Class H Endstufentechnologie im PowerMate ist eine extrem schnelle, signalabhängige Um- schaltung der Betriebsspannung, die im Bedarfsfall eine Verdopplung der normalen Versorgungsspannung be- wirkt. Im Vergleich zu Class AB Endstufen wird bei Endstufen mit Class H Technik erheblich weniger Verlustleis- tung bei gleicher Ausgangsleistung erzeugt. Weniger Verlustleistung ist gleichbedeutend mit weniger Abwärme oder besser gesagt mit einer besseren Effizienz bzw. Energiebilanz des Gerätes. Endstufen in Class H Technik lassen sich daher mit einer entsprechend hôheren Packungsdichte im Gehäuse verbauen. Die Endstufe im PowerMate erfüllt selbst die extremen Anforderungen harten Tour-Betriebs. Sie ist gegen Überhitzung, Überlast, Kurzschluss, Leerlauf sowie Hochfrequenz oder Gleichspannung am Ausgang geschützt. Eine Beschädigung der Leistungsblôcke durch Rückeinspeisung elektrischer Energie, wird zusätzlich durch eine spezielle Schutzschaltung (BACK-EMF) verhindert. Beim Einschalten des Gerätes werden die Leistungsausgänge über Relais verzôgert zugeschalten, die internen Lüfter laufen kurz hoch und signalisieren dadurch, dass der PowerMate einsatzbereit ist. Eine Einschaltstrombegrenzung (Softstart) verhindert dabei das Ansprechen der Netzsicherung beim Einschalten des Gerätes. Die thermische Stabilität wird durch zwei 3-Stufen Lüfter (off/slow/ fast) mit sehr niedrigem Geräuschpegel gewährleistet. Die Front-to-Rear Luftführung, erlaubt den Betrieb auch in groRen und schmalen Racks. Komparatorschaltungen vergleichen ständig das Eingangs- und Ausgangssignal der PowerMate Endstufe und steuern beim Auftreten von nichtlinearen Betriebszuständen die eingebauten Limiter. Die angeschlossenen Lautsprecher werden dabei zuverlässig gegen Überlast durch Endstufenclipping geschützt. Verzerrungen sind auch im Übersteuerungsfall nicht zu hôren. Die Endstufen des PowerMate sind mit LPN-Filtern ausgestattet. Diese Tiefpassperrfilter in Kombination mit dem integrierten 12dB High-Pass-Filter eliminieren Fehler im Einschwingverhalten typischer PA-Boxen und verleihen ihrer Anlage eine besonders präzise und druckvolle Basswiedergabe.

RÜCKSEITE AN OUT GT ourruruErr $

Der PowerMate ist mit professionellen SPEAKON-Hochlast- steckverbindungen ausgestattet. Diese mechanisch und elek- trisch sichere Verbindung wird allen Sicherheitsanforderungen gerecht und erlaubt die Verwendung von Hochleistungslaut- sprecherkabeln von bis zu 4 x 2,5mm?° Querschnitt. Im DYNACORD-Zubehôrprogramm finden Sie Einzelstecker und Kupplungen sowie Hochleistungslautsprecherkabel. Warnung: Das Symbol “4, das die Lautsprecheranschlüsse markiert, zeigt an, daR hier Spannungen anliegen, die dem Anwender bei Berührung gesundheitlichen Schaden zufügen kônnen. Befolgen Sie daher zum AnschluR von Lautsprechern stets die entsprechenden Hinweise in der Bedienungsanleitung. POWER Netzschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes. Das Gerät ist betriebsbereit, wenn die POWER ON - LED aufleuchtet und die Leistungsrelais die Endstufen auf die Laut- sprecherausgänge geschaltet haben. Achten Sie bitte darauf, da beim Anschalten des Gerätes die beiden Master-Schieberegler geschlossen sind, oder die STANDBY-Taste gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihrem Publikum und Ihrem Equipment unnôtige Beanspruchungen durch ungewollte Signalverstärkung oder sogar Rückkopplun- gen. Falls zusätzliche Leistungsverstärker und andere elektronische Geräte wie z.B. Effektgeräte am PowerMate angeschlossen sind, verfahren Sie bitte bei der Inbetriebnahme der Anlage wie folgt:

1. Effektteile einschalten.

2. PowerMate einschalten.

3. Zusätzliche Leistungsverstärker einschalten.

Beim Ausschalten der Anlage gehen Sie genau umgekehrt vor.

Verkabelung Das Netzkabel haben Sie mit dem PowerMate erhalten. Für alle anderen Kabel sind Sie selbst verantwortlich und je sorgfältiger Sie bei der Auswahl der Kabel vorgehen, um so weniger Probleme sind später im Einsatz zu erwarten. Wir kônnen hier nur einige Empfehlungen geben mit denen Sie einen stôrungsfreien Betrieb Ihres Aufbaus erreichen. Lautsprecherkabel Aus unserer Erfahrung, auch als Boxenhersteller, stellt eine Gummischlauchleitung mit 2.5mm? Querschnitt je Ader in Verbindung mit SPEAKON Steckern und Buchsen die optimale Verkablungsart für Lautsprecher dar. Die SPEAKON-Stecker werden entsprechend dem Schaubild an der Rückseite des PowerMate angeschlossen, wo- bei Sie dabei aber gleich ein 4 adriges Kabel verwenden sollten, an dem Sie auch 2+ und 2- durchverbinden, da diese Kabel dann auch in aktiv 2-Weg-Systemen verwendet werden kônnen. Lautsprecherkabel mit SPEAKON Steckern kônnen Sie über den Fachhandel aus dem DYNACORD-Zubehôürprogramm beziehen. Auch alle ande- ren Kabel und Stecker sind dort erhältlich. NF-Verbindungskabel, symmetrisch oder unsymmetrisch ? Als NF-Verbindung, also alle Leitungen auf denen keine hohen Strôme flieRen, wählen Sie am besten symmetrisch ausgelegte Kabel ( 2 Signaladern + Schirmgeflecht ) mit XLR- oder Stereo-Klinkenstecker. Das Kabel sollte trittfest und in jedem Fall abgeschirmt sein. Wählen Sie die Kabellänge entsprechend lhrer Anwendung, aber in jedem Fall nur so lange wie nôtig. Sie vermeiden dadurch unnôtigen “Kabelsalat” und verringern die Stôranfälligkeit. Natürlich kônnen Sie alle Ein- und Ausgänge am PowerMate unsymmetrisch z.B. mit Mono-Klinkenstecker belegen und wer- den in den meisten Fällen, aufgrund des optimal ausgelegten Massesystems im PowerMate, keine Probleme mit Einstreuungen haben. Generell stellt ein symmetrisch ausgeführtes NF-Verbindungskabel allerdings die bessere Alternative zu einer unsymmetrischen Verbindung, wie es z.B. ein Mono-Klinkenkabel ist, dar. Die meisten Audio- geräte wie Endstufen, Equalizer, Effektgeräte, Mischpulte und auch einige Keyboards verfügen über symmetrisch, aufgebaute Eingänge bzw. Ausgänge. Der Schirm im Kabel verbindet bei symmetrischer Signalführung alle me- tallischen Gehäuse und verhindert dadurch lückenlos ein Einkoppeln von externen Stôrsignalen, im wesentlichen Brummen, auf den Audiosignalpfad. Ferner werden Resteinstreuungen durch die symmetrische Leitungsführung in Verbindung mit der Gleichtaktunterdrückung der Eingangsstufe wirkungsvoll eleminiert. Im PowerMate sind alle Eingänge symmetrisch und mit hoher Gleichtaktunterdrückung ausgeführt. Die Ausgänge wie AUX, MAIN, EQ usw., im Mischerteil des PowerMate sind generell in GND-SENSING Technik ausgelegt. Dies ist eine spezielle Be- schaltung der Ausgangsbuchsen, die im wesentlichen die Vorteile der symmetrischen Ausgangsbeschaltung auf- weist, aber auch ohne Probleme unsymmetrisch mit Monoklinken benutzt werden kann. Wenn Sie diese Ausgänge z.B. mit langen Leitungen verkabeln wollen, ist wiederum die symmetrische Signalführung mit Stereoklinken aus besagten Gründen von Vorteil. Nachfolgend finden Sie einige Kabelkonfigurationen, die Sie sinnvoll in Verbindung mit dem PowerMate einsetzen kônnen. Œ A ra _+ — è Mikrofone MIC INPUT y js + + > symmetrisch i in- TE Ê in ? Unsymmetrisch Alle Klinken Ein a] D 3 Externe Gerâte und Ausgänge am mit XLR Ein- und PowerMate mu pe # a en I D Ausgangsbuchsen QE << Symmetrisch : a + : Direct OUT über den Kanal Insert QE INSERT ohne Signal- Main Insert LUE unterbrechung Alle Kiinken Ein- CT Externe Geräte mit und Ausgänge am Klinken Ein- und PowerMate A CES RE. Ausgangsbuchsen QU QE I 0 Symmetrisch CT — Y-Kabel fürexterne Kanal Insert a RETURN Effektgeräte und Main Insert ee ñn Signalprozessor mit Y ? Klinkenbuchsen SEND

Im folgenden wollen wir erklären, wie Sie mit dem PowerMate ein passiv Standard-PA mit Monitorsystem aufbau- en und einstellen. An PA-Equipment haben wir vorgesehen:

PowerMate1000 Endstufe z.B. 2x400W Hochtonboxen z.B. 12“ 3-Weg Bassboxen z.B. 15° Hochständer oder 2 Zwischenstangen Monitorboxen SPEAKON-Kabel 8m, 2 SPEAKON-Kabel 2m NF-Kabel Stereoklinke-XLR Stecker LEFT RIGHT. E12 Fe] }

aux a Aufbau Stellen Sie den PowerMate und die Monitorendstufe so auf, da Sie auch im Betrieb leichten Zugriff haben und schlieRen Sie die Netzkabel an. Suchen Sie die günstigste Position für Ihre PA-Boxen. Die Bassboxen sollen dabei immer unten am Boden stehen und die Hochtonboxen wenn môgjlich direkt darüber. Beachten Sie aber, daR die Unterkante der Hochtonboxen immer in Kopfhôhe ihres Publikums oder darüber ist. Verwenden Sie entweder die Zwischenstangen, die Sie in die Bassbox schrauben oder, wenn dies nicht ausreichend ist bzw. keine Bassboxen benûtigt werden, die Hochständer. Stellen Sie die linke und rechte PA-Boxen-Kombination nur so weit auseinander wie nôtig. Der Sound wird dadurch kompakter. Achten Sie darauf, daf die PA-Boxen der Hauptanlage wenn môgjlich nicht direkt hinter den Mikrofonen steht, weil sonst bei hôüheren Lautstärken Rückkopplungspfeifen zu erwarten ist. Nachdem Sie die Mikrofonständer aufgebaut und Ihre Mitmusiker alle einen Platz gefunden haben, positionieren Sie die Monitorboxen am besten vor den Musikern oder Interpreten. Achten Sie dabei darauf, daR nicht eines der Mikrofone direkt auf die Monitore zielt. Beachten Sie auch die Charakteristik der verwendeten Mikrofone. Verkabeln Sie die Bassboxen und Monitorboxen wie in der Abbildung gezeigt mit den SPEAKON- Kabeln zum PowerMate bzw. zu der Monitorendstufe. Achten Sie darauf, da Sie dabei links und rechts nicht vertauschen. Mit den kurzen SPEAKON-Kabeln kônnen dann die Hochtonboxen zu den Bassboxen parallel geschlossen werden. Die beiden Monitorboxen werden an je einem Endstufenausgang der Monitorendstufe betrieben.

Verbinden Sie mit dem Stereoklinken-XLR-Kabel die AUX3/4-SEND Ausgänge mit den Eingängen der Monitorendstufen. SchlieRen Sie nun alle Mikrofone bevorzugt an den Monokanälen, und die Instrumente usw. an den verbleibenden Kanälen des PowerMate an. Ziehen Sie alle Fader nach unten und drücken die STANDBY-Taste am PowerMate. Sie verhindern dadurch etwaiges Rückkopplungspfeifen beim Einschalten. Schalten Sie zuerst den PowerMate und dann die Monitorendstufe ein. Wenn Sie Kondensator-Mikrofone mit Phantom Power betreiben wollen, drücken Sie nun die Taste PHANTOM POWER Schalten Sie mit dem STANDBY-Schalter den PowerMate betriebsbereit. Soundcheck Zuerst werden die Mikrofone an den Monokanälen bzw. Stereokanälen eingepegelt. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

1. Gain-Regler zudrehen und Kanalschieberegler schlieRen.

2. Sprechen oder singen Sie mit der maximal zu erwartenden Lautstärke auf das Mikrofon.

3. Gleichen Sie dabei mit dem Gain-Regler den Pegel so ab, daR auch bei sehr lauten Passagen

die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet. Nun wird die Kanalklangregelung im Monoeingang eingestellt:

1. Ziehen Sie den Kanalfader und die Masterfader etwas auf, Sie Kônnen nun das Signal auf der

2. Stellen Sie den MID-Regler vorsichtig auf Rechtsanschlag (+15dB). Es darf sich dabei noch

kein Rückkopplungspfeifen ausbilden.

3. Spielen Sie das gewünschte Signal ein bzw. sprechen Sie ins Mikrofon

4. Drehen Sie dabei den Frequenzsteller (kHz) langsam von links nach rechts.

5. Sie werden sicher schnell den Frequenzbereich heraushôren, der bei Ihrer Anwendung am

unangenehmsten klingt, oder wo erhôhte Rückkopplungsgefahr besteht.

6. Lassen Sie den Frequenzsteller in dieser Position und drehen Sie am MID Regjler soweit

zurück, bis das Klangergebnis natürlich klingt bzw. Ihren Vorstellungen entspricht.

7. Stellen Sie, wenn nôtig, den HI und LOW-Regler ausgehend von der Mittelstellung nach Ihrem

persônlichen Geschmack ein.

8. Wiederholen Sie die Punkte 1-7 für alle belegten Monokanäle.

Wenn Sie auch die Stereo-Eingangskanäle belegt haben, pegeln Sie diese wie folgt ein.

1. LINE-TRIM und MIC-Gain zudrehen und Kanalschieberegler schlieRen.

2. Spielen Sie mit dem jeweiligen Instrument mit der maximal zu erwartenden Lautstärke.

3. Gleichen Sie dabei mit dem LINE-TRIM den Pegel so ab, daf auch bei sehr lauten Passagen

die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet. Nun wird die Kanalklangregelung an den Stereokanälen eingestellt:

1. Ziehen Sie den Kanalfader und Masterfader etwas auf, Sie hôren nun das Signal auf der

2. Stellen Sie die EQ-Regler auf Mittelstellung

3. Spielen Sie das gewünschte Signal ein.

4. Ausgehend von der Mittelstellung, kônnen Sie nun die Klangcharakteristik entsprechend Ihrer

Vorstellung abgleichen. Beachten Sie bitte, daR starke Abweichung aus der Mittelstellung dem Sound eher abträglich sind. Speziell bei Klangregelungen gilt: weniger ist oft mehr

5. Wiederholen Sie die Punkte 1-4 für alle belegten Stereokanäle.

Falls Sie an den Monokanälen Instrumente angeschlossen haben, verfahren Sie wie bei der Mikrofoneinstellung beschrieben Überprüfen Sie nun, ob bei allen nicht benôtigten Eingängen die Kanalfader und die Gain- bzw. LINE- TRIM-Regjler geschlossen sind. Sie vermeiden dadurch unnôtiges Rauschen auf den Ausgängen.

Hauptmix Dazu werden die Masterschieberegler auf ca. -30 … -20 dB hochgezogen. . Stellen Sie nun die Lautstärkeverhältnisse über die jeweiligen Kanalschieberegler so ein, dass die Abmischung der Klangquellen Ihrer Vorstellung entspricht. . Der günstigste Bereich für die Kanalfader liegt zwischen -5dB und 0 dB. Dadurch steht genügend Regelbereich nach oben sowie nach unten zur Verfügung. . Stellen Sie mit den Masterschiebereglern die Lautstärke der Haupt-PA ein. . Falls eine Effektzumischung gewünscht wird, verfahren Sie wie folgt: Stellen Sie die AUX1/FX1 Send Regjler im Effektkanal auf Mittelstellung. Ziehen Sie den Effekt-Return Fader des FX1-Kanals auf die -5 dB Position. Selektieren Sie über die UP/DOWN Tasten das gewünschte Effektprogramm. Drücken Sie den FX ON Schalter. Spielen Sie das gewünschte Signal über den jeweiligen Eingangskanal ein und drehen Sie dabei den FX Regler soweit auf, bis der Effektanteil Ihren Vorstellungen entspricht. Wiederholen Sie diesen Punkt für alle Eingangskanäle, die Sie mit einem Effektsignal beaufschlagen wollen.

6. Stellen Sie nun den AUX1/FX1 SEND-Regjler im Effektkanal so ein, daR die PEAK-LED nur bei

sehr hohen Dynamikspitzen aufleuchtet. CES Führen Sie bei Bedarf die Punkte 1-6 auch für das zweite Effektteil FX2 durch. Monitormix Wir wollen davon ausgehen, daf Sie ohne Saalmixer arbeiten, und daher die Kontrolle der Lautstärke der Einzel- kanäle auf der Bühne vornehmen. Die Vorgehensweise ist für AUX3 gezeigt, und ist natürlich für AUX4 identisch. . AUX3-Fader im Masterbereich zurückziehen . AUX3-POST Taste im Master drücken . Alle AUX3-Regjler in den belegten Eingangskanälen in Mittelstellung drehen. Dadurch wird die Hauptabmischung auf den Monitormix übernommen. . AUX3-Fader vorsichtig soweit aufziehen, bis sich gerade ein leichtes Rückkopplungspfeifen aufbaut. . Nun schalten Sie das FEEDBACK-FILTER ein und gleichen mit dem Regler so ab, daR das Rückkopp- lungspfeifen verschwindet. . Nehmen Sie den AUX3-Fader um ca.6dB zurück um auch bei ungünstiger Mikrofonposition noch genügend Reserve zur Koppelgrenze zu haben. . Über die Regler FX to AUX3 kann nun das Effektsignal unabhängig vom Hauptmix zugemischt werden. Beachten Sie aber das auf dem Monitor generell weniger Effeksignal nôtig ist als auf der Haupt-PA. Spielen Sie nun im komplett Setup und hôren Sie die Haupt-PA aus verschiedenen Entfernungen ab. Falls Sie den Einduck gewinnen, daf noch Klangkorrekturen nôtig sind, aktivieren Sie den Master 7-band EQ und gleichen damit den Sound optimal an. Bedenken Sie aber, daf sich das Klangbild, und hier vorallem die Raumhall- und Basskomponente bei besetztem Saal je nach baulicher Beschaffenheit, noch stark verändern kann. Wenn môgjlich sollten Sie den Sound und die Lautstärke im Saal während der Darbietung nocheinmal überprüfen und gegebe- nenfalls Korrekturen vornehmen. Ansonsten kônnen wir Ihnen nur noch viel SpaR und Erfolg mit Inrem neuen PowerMate wünschen.

Das Buchsenfeld im Masterbereich oben wird als MASTER PATCHBAY bezeichnet Alle Linepegel-Ausgänge des Mischpultes sowie Return und INSERT-Anschlüsse sind dort angeordnet. Um Ih- nen alle Eingriffs- und AnschluRmôglichkeiten zu bieten, sind MASTER INSERTS, MAIN OUTPUTS, EQ IN- und OUTPUTS, POWERAMP INPUTS sowie AUX- und Returnwege frei zugänglich und untereinander sowie mit externen Geräten kombinierbar. Im Normalzustand, kein Stecker an einem MASTER INPUT angesteckt, sind die Verbindungen intern hergestellt und das Signal wird zur Endstufe geleitet. Stecken Sie nun an einem INSERT, EQ INPUT oder POWERAMP INPUT an, so wird der interne Signalpfad unterbrochen und Sie kônnen andere Signale extern einspielen. Wie man mit der PATCHBAY arbeitet, wollen wir Ihnen an einigen typischen Beispielen erläu- tern.

1. Anschluf eines externen Leistungsverstärkers:

Wenn Sie z.B. mehr Lautsprecher benôtigen als der PowerMate treiben kann, müssen Sie eine externe Endstufe verwenden. Über Klinkenkabel kônnen Sie entweder an den MAIN OUTPUTS also vor dem Equalizer, oder nach dem Equalizer an den EQ OUTPUTS anstecken. Die interne Endstufe wird auch weiterhin mit dem Signal ver- sorgt und die beiden Leistungsverstärker werden sozusagen parallel angesteuert. Aufgrund der verwendeten Endstufentechnologie kônnen die Ausgänge natürlich auch im Leerlauf, also auch ohne angeschlossenen Lautsprechern bedenkenlos betrieben werden. aUxT | AUX? | mecs: KRET | Ci F2 LAMPONY tv Senn | Sen GLOBAL ® 34 KZ | KZ — Poor — © ux jan fQ FPOWERAMP Mono Et NSERTS ouTRUTS … "INAUIS OUTPUT

2. Verwendung der internen Endstufen für Monitore

Beim Betrieb des PowerMates mit externen Leistungsverstärkern bieten sich die internen Endstufen regelrecht für Monitoranwendungen an. Dazu wird einfach der AUX3 bzw. AUX4 Ausgang auf die EQ Inputs ,gepatched* (siehe Bild). Die internen Endstufen führen dadurch das Monitorsignal und stehen zum AnschluR von passiven Monitorboxen bereit . MONITOR MONITOR peu £a. Fowmaur Mono

3. Maximale Ausbaustufe, Passivbetrieb

Sie kônnen an den PowerMate maximal 3 Boxen mit einer Impedanz von je 8 Ohm pro Endstufenausgang an- schlieRen. D.h. die interne Endstufe kann insgesamt 2x3 Boxen mit 8 Ohm treiben. Hier ein Beispiel wie die maxi- male Ausbaustufe aussehen kann. MONITOR MONITOR

Li A Da bei der Verwendung eines PowerMixers üblicherweise kein Rack zum Einbau von Monitorendstufen vorhanden ist, stellen aktive Monitore wie z.B. AM12 aus dem DYNACORD Programm eine bequeme Alternative dar.

4. Aktiv Stereo 2-Weg System

Hier wird die Endstufe im PowerMate als Hoch-Mittenton Verstärker verwendet. Über die MAIN OUTPUTS oder EQ OUTPUTS wird das Fullrange-Signal auf eine aktive Frequenzweiche (X-OVER) geleitet. Von dort werden die tieffrequenten Signalanteile zu einer externen Endstufe geführt, die die Basslautsprecher versorgt. Die hoch- und mittenfrequenten Signalanteile werden über die Power Amp INPUTS wieder in die PowerMate Endstufe einge- speist, die dann die MID-HIGH Boxen versorgt. Im Vergleich zu einem passiven System wird bei diesem Aufbau der Gesamtsound transparenter. Es kônnen generell hôhere Lautstärken gefahren werden, da die MID-HIGH Boxen nicht wie im Passivbetrieb mit dem BaRsignal belastet werden.