POWERMATE 1000 - Aktives Mischpult DYNACORD - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts POWERMATE 1000 DYNACORD als PDF.
Benutzerfragen zu POWERMATE 1000 DYNACORD
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Aktives Mischpult kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch POWERMATE 1000 - DYNACORD und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. POWERMATE 1000 von der Marke DYNACORD.
BEDIENUNGSANLEITUNG POWERMATE 1000 DYNACORD
| WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE | 3 |
| WICHTIGE SERVICEHINWEISE | 3 |
| BESCHREIBUNG | 4 |
| AUSPACKEN & GARANTIE | 4 |
| INSTALLATIONSHINWEISE | 4 |
| INPUT MONO | 5 |
| INPUT STEREO | 10 |
| EFFEKT 1/2 | 13 |
| AUX3/4 | 15 |
| MASTER | 16 |
| RÜCKSEITE | 21 |
| AUFBAU ENER STANDARD PA | 22 |
| MASTER PATCHBAY | 26 |
| SPECIFICATIONS / TECHNISCHE DATEN | 84 |
| BLOCK DIAGRAM | 85 |
| DIMENSIONS / ABMESSAGENGEN | 86 |
CONTENTS
| IMPORTANT SAFETY INSTRUCTIONS | 31 |
| IMPORTANT SERVICE INSTRUCTIONS | 31 |
| DESCRIPTION | 32 |
| UNPACKING AND WARRANTY | 32 |
| INSTALLATION | 32 |
| INPUT MONO | 33 |
| INPUT STEREO | 38 |
| EFFECT 1/2 | 41 |
| AUX 3/4 | 43 |
| MASTER | 44 |
| REAR PANEL | 49 |
| SETTING UP A STANDARD PA-SYSTEM | 50 |
| MASTER PATCHBAY | 54 |
| SPECIFICATIONS / TECHNISCHE DATEN | 84 |
| BLOCK DIAGRAM | 85 |
| DIMENSIONS / ABMESSAGEGEN | 86 |
TABLE DES MATIÈRES
| INSTRUCTIONS DE SECURITÉ IMPORTANTES | 59 |
| INSTRUCTIONS DE RÉPARATION IMPORTANTES | 59 |
| INTRODUCTION | 60 |
| AUSPACKEN & GARANTIE | 60 |
| INSTALLATIONSSHINWEISE | 60 |
| INPUT MONO | 61 |
| INPUT STEREO | 66 |
| EFFETS 1/2 | 69 |
| AUX3/4 | 71 |
| MASTER | 72 |
| PANNEAU ARRÈRE | 77 |
| INSTALLATION SONORISATION STANDARD | 78 |
| MASTER PATCHBAY | 82 |
| SPECIFICATIONS | 84 |
| BLOCK DIAGRAM | 85 |
| DIMENSIONS | 86 |

FOR RECYCLING INFORMATION CONTACT YOUR DISTRIBUTOR OR VISIT OUR WEBSITE
WWW.EVIAUDIO.COM
Hinweise zur Entsorgung/Wiederverwendung gemäß WEEE
Das auf unserem Produkt und im Handbuch abgedruckte Mülltonnensymbol weist daraufhin, dass these Product nicht gemeinsam mit dem Haushaltsmull entsorgt werden damit. Für die korrekte Entsorgung der Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) am Ende ihrer Nutzungsdauer ist in unserer Kategorie der Hersteller verantwortlich. Aufgrund entsprechender Regelungen zur WEEE-Umsetzung in den einzelnen EU-Staaten bitten wir Sie, sich an ihren örtlichen Handler zu wenden. Wir haben ein eigenes System zur Verarbeitung elektronischer Abfälle und gewährleisten die kostenfreie Entgegenannahme aller Produkte der EVI Audio GmbH: Telex, Dynacord, Electro-Voice, Midas Consoles, KlarkTeknik und RTS. Wir haben mit dem Handler, bei dem Sie Ihr Produkt gekauft haben, eine Vereinbarung getroffen, dass alle nicht mehr verwendbaren Geräte zur umweltgerechten Entsorgung kostenfrei an das Werk in Straubing zusammen wurden.
WICHTIGESICHERHEITSHINWEISE


Das Blitzsymbol innerhalb eines gleichseitigen Dreiecks soll den Anwender auf nicht isolierte Leitungen und Kontakte im Geräteinneren hinweisen, an denen hohe Spannungen anliegen, die im Fall einer Berührung zu lebensgefährlichen Stromschlagen führen können.

Das Ausrufezeichen innerhalb eines gleichseitigen Driecks soll den Anwender auf wichtige Bedienungs- sowie Servicehinweise in der zum Gerät gehörenden Literatur aufmerksam machen.
- Lesen Sie diese Hinweise.
- Heben Sie diese Hinweise auf.
- Beachten Sie alle Warnungen.
- Richten Sie sich nach den Anweisungen.
- Betreiben Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Höhe von Wasser.
- Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes ausschließlich ein trockenes Tuch.
- Verdecken Sie keine Lufungsschlitze. Beachten Sie bei der Installation des Gerätes stets die entsprechenden Hinweise des Herstellers.
- Vermeiden Sie die Installation des Gerätes in der Höhe von Heizkorpern, Wärmespeichern, Öfen oder anderer Wärmequellen.
- Achtung: Gerät nur an Netzsteckdose mit Schutzleiteranschluss betreiben. Setzen Sie die Funktion des Schutzleiteranschlusses des mitgelieferten Netzanschlusskabels nicht außer Kraft. Sollte der Stecker des mitgelieferten Kabels nicht in ihre Netzsteckdose passen, setzen Sie sich mit Ihr Elektriker in Verbindung.
- Sorgen Sie damit, dass das Netzkabel nicht betreten wird. Schützen Sie das Netzkabel vor Quetschungen insbesondere am Gerästecker und am Netzstecker.
- Verwenden Sie mit dem Gerät ausschließlich Zubehör/Erweiterungen, die vom Hersteller hierzu vorgesehen sind.
- Verwenden Sie zusammen mit dieser Komponente nur vom Hersteller dazu vorgesehene oder andere geeignete Lastkarren, Stative, Befestigungsklammern oder Tische, die Sie zusammen mit dem Gerät erworben haben. Achten Sie beim Transport mittels Lastkarren darauf, dass das transportierte Equipment und der Karren nicht umfallen und möglicherweise Personen- und/oder Sachschäden verursachen können.
- Ziehen Sie bei Blitzschlaggefahr oder bei längerem Nichtgebrauch den Netzstecker.
- Überlassen Sie s amliche Servicearbeiten und Reparatur einen ausgebildeten Kundendiensttechniker. Servicearbeiten sind notwendig, sobald das Gerat auf igendeine Weise beschadigt wurde, wie z.B. eine Beschadigung des Netzkabels oder des Netzsteckers, wenn eine Flüssigkeit in das Gerat geschutt wurde oder ein Gegenstand in das Gerat gefallen ist, wenn das Gerat Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, oder wenn es nicht normal arbeitet oder fallengelassen wurde.
- Stellen Sieitte sicher, dass kein Tropf- oder Spritzwasser ins Gerateinnere eindringen kann. Platzieren Si keine mit Flussigkeiten gefullten Objekte, wie Vasen oder Trinkgefalle, auf dem Gerat.
- Um das Gerät kompletts spannungsfrei zu schalten, muss der Netzstecker gezogen werden.
- Beim Einbau des Gerätes ist zu beachten, dass der Netzstecker liegt zugänglich bleibt.
- Stellen Sie keine offenen Brandquellen, wie z.B. brennende Kerzen auf das Gerät.
- Dieses SCHUTZKLASSE I Gerät muss an eine NETZ-Steckdose mit Schutzleiter-Anschluss angeschlossen werden.
WICHTIGESERVICEHINWEISE
ACHTUNG: These Servicehinweise sind ausschließlich zur Verwendung durch qualifiziertes Servicepersonal. Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, führen Sie keine Wartungsarbeiten durch, die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben sind, außer Sie sind hierfür qualifiziert. Überlassen Sie samtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker.
- Bei Reparaturarbeiten im Gerät sind die Sicherheitsbestimmungen nach EN 60065 (VDE 0860) einzuhalten.
- Bei allen Arbeiten, bei denen das geöffnete Gerät mit Netzspannung verbunden ist und betrieben wird, ist ein Netz-Trenntransformator zu verwenden.
- Vor einem Umbau mit Nachrustsätzen, Umschaltung der Netzspannung oder sonstigen Modifikationen ist das Gerästromlos zu schalten.
- Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Teilen und berührbaren Metalteilen (Metalgahse) bzw. zwischen den Netzpolen betragen 3 mm und sind unbedingt einzuhalten.
- Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Teilen und Schaltungsteilen, die nicht mit dem Netz verbunden sind (sekundär), betragen 6 mm und sind unbedingt einzuhalten.
- Spezielle Bauteile, die im Stromlaufplan mit dem Sicherheitssymbol gekennzeichnet sind, (Note) dürfen nur durch Originalte ersetzt werden.
- Eigenmächtige Schaltungsänderungen)durfen nicht vorgenommen werden.
- Die am Reparaturort gultigen Schutzbestimmungen der Berufsgenossenschaften sind einzahalten. Hierzu gehört auch die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes.
- Die Vorschriften im Umgang mit MOS-Bauteilen sind zu beachten.
NOTE:

Hinweise zur Entsorgung/Wiederverwendung gemäß WEEE
Das auf unserem Produkt und im Handbuch abgedruckte Milltonnensymbol weist daraufh, dass these Product nicht gemeinsam mit dem Haushaltsmull entsorgt werden dar. Für die korrekte Entsorgung der Elektron- und Elektronik-Altgerate (WEEE) am Ende ihrer Nutzungsdauer ist in unserer Kategorie der Hersteller verantwortlich. Aufgrund undersichtlicher Regelungen zur WEEE-Umsetzung in den einzelnen EU-Staaten bitten wir Sie, sich an Ihren ortlichen Handler zu wenden. Wir haben ein eigenes System zur Verarbeitung elektronischer Abfälle und gewährleisten die kostenfreie Entgegenannahme aller Produkte der EVI Audio GmbH: Telex, DYNACORD, Electro-Voice und RTS. Wir haben mit dem Handler, bei dem Sie Ihr Produkt gkauft haben, eine Vereinbarung getroffen, dass alle nicht mehr verwenbaren Geräte zur umweltgerechten Entsorgung kostenfrei an das Werk in Straubing zureckgeschickt werden.
Bitte kontaktieren Sie vor dem Anschluss an die Spanningsversorgung Ihr Energieversorgungsunternehmen bezüglich Oberwellen.
Wir möchten Ohnen zu allererst danken und Sie beglückwünschen, dass Sie sich für einen Power Mixer von DYNACORD entschieden haben.
Die PowerMate Kompaktanlagen basieren auf mehreren Jahrzehnten Erfahrung, Forschung und Kundennähe im professionellen Audiobereich. Mit dem PowerMate haben Sie einen leistungsfähigen Power Mixer erworben, der Ihnen eine große Anzahl von Funktionen in einer sehr kompakten Form, und davon kompromisslitten Audioqualität bietet. Vergessen Sie einfach Anpassungs- und Verkabelungsprobleme von Mischpult, Verstärke, Effektteilen und Equalizeren. Hier haben Sie ein Gerät in dem alles optimal aufeinander abgestimm ist. Durch die ergonomische PUTFform und die übersichtlich, strukturierte Anordnung der Bedienteile haben Sie immer alles im Blick und konnen schnell und problemlos auf jedem Bedienelement zugreifen. Um schlechte Lichtverhältnisse im Einsatz auszugleichen, ist eine Buchse zum Anschluß einer Schwanenhalslampe vorgesehen. Auch beim Transport des PowerMate werden Sie bald seine Vorzüge zu schätzen wissen. Griffe links und rechts im Seitenteil sowie das relativ geringe Gewicht erlauben Ihnen einen problemlsten Transport des Gerätes, wobei alle empfindlichen Teile wie Knöpfle und Regler von einer stabilen Schutzhaube abgedeckt sind. Sollten Sie jedoch ihren PowerMate lieber im Rack oder Einbautisch platzieren, kein Problem, die Kunststoffseiteile konnen einzaff durch Metall-Rackwinkel ersetzt werden. Mit seiner größten Anzahl von Funktionen, hohen Dynamik, rauscharmen Design, dem 24bit-Dual-Stereo-Effektteil und der hocheffizienten Leistungsendstufe im Class H-Design, ist der PowerMate universell einsetzbar. Egal ob auf der Bühne, bei den vielfältigen mobilen Beschallungsanwendungen, oder in der Festinstallation, zeigt sich der PowerMate als idealer Partner und wird ihre hohen Ansprüche, die Sie natürlich an ein professionelles Audiogerät stellen, souverän und zuverlässig erfüllen. Nätürlich wollen Sie ihren PowerMate so schnell wie möglich anschreiben und ausprobieren. Nehmen Sie sichitte die Zeit um this anhand der Bedienungsanleitung zu tun. Beginnnd mit den Eingangskanälen, über den Effekt- und Masterbereich bis hin zur Leistungsendstufe werden Sie systematisch durch das Gerät geführt. Lesen Sie die einzelnen Punkte aufmerksam durch, Sie werden damit über die vielfältigen Funktionen des PowerMates informiert und an vielen Stellen nützliche Tipps finden, die Sie unmittelbar in die Praxis umsetzen konnen. Zusätzlich finding Sie in dieser Bedienungsanleitung Einstellhinweise, die Sie unbedingt beachten sollenen, die Beschreibung eines typischen PA-Setup, Blockschaltbild, Technische Daten, Anschlußinweise .... . Also es loht sich, lesen Sie weiter.
Auspacken und Garantie
Öffnen Sie die Verpackung und entnahmen Sie den PowerMate. Die Schutzfolie über dem Effekt-Anzeigglas zieren Sieitte ab. Es liegt noch zusätzlich zu dieser Bedienungsanleitung ein Netzkabel und die Garantiekarte bei. Überprüfen Sieitte ob die Garantiekarte vollständig ausgefüllt ist, Denn nur so konnen Sie etwa Garantieansprüche geltend machen. Sie haben auf das Gerät 36 Monate Garantie, die ab dem Zeitpunkt der Aushändigung durch den Handler gilt. Bewahren Sie zur Garantiekarte auch den Kaufbeleg, der den Termit der Übergabe festlegt, auf.
Generell gilt, wenn Sie die Originalverpackung sowie alle Dokumente sorgfältig aufbewahren, können Sie später unter Umständen einen higheren Wiederverkaufspreis für das Gerät erzielen.
Aufstellen und Anschlieben
Stellen Sie den PowerMate immer auf eine ebene Unterlage, damit die Luftungsschlitze im Geräteboden frei liegen und dadurch eine ausreichende Luftzufuhr im Betrieb gewährleistet ist. Das Gerät verfügt über elektronisch geregelte Lüfter die sicherstellen, dass der Leistungsblock nicht überhützt wird. Die Belüftungsrichtung ist bzw „Front to Rear", das bedeutet, dass kühle Luft im vorderen, unteren Teil angesaugt wird und die erwärmte Luft hinter (an den Luftungsschlitzen) austritt. Weder die vorderen noch die hinteren Luftungsschlitze dürfen beim Betrieb des Gerätes abgedeckt sein, weil ansonsten der PowerMate durch thermische Überlastung in den Protect-Mode schaltet. Das Gerät nimmt darüber dadurch keinen Schaden, aber die Darbietung wird bis zum Wiedereinschalten unterbrochen. Sollen Sie sich für einen vertikalen Rackeinbau entschieden haben, muß in jedem Fall direkt über dem Gerät mindesten 2 H.E. und unter dem Gerät mindestens 1.H.E. Freiraum bleiben. Die Leerräume können natürlich mit speziellen Leerblenden mit Luftungsschlitzen abgedeckt werden. Vor dem Anschlieben ans Netz stellen Sieitte fest, ob die am Gerät im Bereich des Netzschalters aufgedruckte Betriebsspannung ihrer Netzspannung entspricht. Beim Einsatz den PowerMate laufen die internen Lüfter mit voller Geschwindigkeit für ca. 2 Sekunden an. Dies ist ein akustisches Signal für die Betriebsbereitschaft des PowerMate undleichzeitig werden lose Staubpartikel, die sich im Gerät befinden, safer ausgeblasen. Die Laatsprecher-Ausgabe ( SPEAKER OUTPUTS ) auf der Rückseite des Gerätes sind mit professionellen SPEAKON-Hochlaststeckverbindungen ausgeführrt. Diese Anschlußart stellt eine absolut sichere Verbindung zu ihren Laatsprechem her. Die Belegung der Buchsen ist 1+ (hot) und 1- (cold).

1. MIC
Elektronisch symmetrische XLR-Eingänge zum Anschluß niederohmiger Mikrofone, wie sie auch in großen Studio- oder Livekonsolen verwendet werden. Diese Art der Eingangsstufe ist extrem rausch- und brummarm, darüberhinaus weist sie einen äußert sindrigen Klirrfaktor (typ.<0.002%), auch bei hohen Frenzen auf. Sie konnen hier im Prinzip jedem Mikrofon anstecken, sofern Sie bereits auf die Pin-Belegung entsprechend der unterstehender Abbildung achen. Falls Sie Kondensator-Mikrofone an diesen Eingängen verwenden wollen, konnen Sie dazu die Taste PHANTOM POWER im Eingangsbereich drücken. Ihr Mikrofon wird dann vom Mischpult aus mit Betriebsspannung (+48V) versorgt, und dasLastige Wechseln der Batterie im Mikrofon entfällt.


ACKTUNG: Stecken Sie immer zuerst ihre Mikrofone am Mischpult an, bevor Sie die Phantom-power aktivieren oder das Gerät mit aktivierter Phantompower einschalten. Nur so konnen Sie sichervermeiden, daß Ihr Mikrofon Schaden nimmt. Drücken Sie zuvor aber immer die STANDBY-Taste im Masterbereich um Sie und ihre Umwelt vor eventuell auftretenden Knackgeräuschen zu bewahren. Generell konnen sowohl dynamische Mikrofone als auch Kondensatormikrofone gemisch an den Eingängen mit aktivierter Phantomspannung betrieben werden.itte beachten Sie aber dazu in jedem Fall die jeweilige Bedienungsanleitung des verwendeten Mikrofons. Der MIC-Eingang ist in der Lage Pegel von -60dBu ... +21dBu in Abhängigkeit vom Gainregler zu verarbeiten. Durch die speziell auf Mikrofone abgestimmte niederohmige Auslegung und die Möglichkeit der Phantomspannungs-Aufschaltung, ist der XLR-Eingang wesentlich für Mikrofonanwendungen ausgelegt. Er ist aber ebenso geeignet für den Anschluß von weiteren Mischpulten, Effektgeräten, Keybords oder anderen elektronischen Geräten. Wegen der besseren Pegel-und Impedanzanpassung ist aber der LINE-Input für derartige Anwendungen vorzuziehen.
2. LINE
Elektronisch symmetrische Eingänge für elektronische Instrumente wie Keyboard, Drum-Computer, Gitarren und Basse mit aktiver Elektronik sowie alle anderen hochpegeligen Signalquellen wie zusätzliche Mischpulte, Effektgerät, CD-Player usw.. Der LINE-Eingang verarbeitet Signalpegel von -40dBu .... + 41dBu und kann sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch gespeist werden. Verwenden Sie dazu Mono- bzw. Stereoklinkenstecker wie sie in der Abbildung gezeigt sind. Wenn das anzuschließlich Gerät eine symmetrische Ausgangsstufe besitzt, ist in jedem Fall die symmetrische Signaführung mit Stereoklinkenkabel zu bevorzugen. Die Verbindung ist dann unempfindlicher auf etwaige externe Brumm- und Hochfrequenzeinstreuung.


Stecken Sieitte nie an der LINE und MIC Buchse gleichzeitige Signalquellen an. Eine gegenseitige Belastung der Signalquellen und damit verbundener Pegelabfall waren die Folge.
Noch ein Hinweis: Betreiben Sieittekeine E-Gitarre bzw. E-Bass mit passiver Elektronik und hochohmigen Ausgang direkt an einem Mischpult Line-Eingang. These Eingänge sind generell, auch bei allen andern Herstellern, fur relativ niedrige Quellimpedanzen wie sie elektronische Geräte aufweisen ausgelegt. Das Klangergebnis wird unbefriedigend sein und der Klangcharakteristik der Instrumente nicht gerecht werden. Benutzen Sie fur derartige Instrumente wenn möglich einen speziellen Vorversteller mit sehr hoher Eingangsimpedanz. Instrumente mit aktiver Elektronik (Batterie) konnen dagegen ohne Bedenken direkt angeschlossen werden.

Achten Sieitte darauf, daß vor dem Anschluß von Signalquellen die jeweiligen Kanalregler, mindestens jedoch die beiden Masterregler, geschlossen sind, oder der STANDBY-Schalter gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihr Publikum und Ihr Equipment unnötige Beanspruchungen durch Knackgeräusahe.
3. INSERT
Stereo-Klinkenbuchse mit Unterbrechungs-Funktion, die mit einem niederohmigen Ausgang (Send) an der Spitze (Tip) und einem hochohmigen Eingang (Return) am Ring belegt ist. Diese Buchse erhögt das Einschleifen von externen Effektgeräten wie Kompressor, Limiter, EQ, De-Esser, usw. in den jeweiligen Kanal. Der Einschleifpunkt liegt schaltungstechnisch nach der Gain-, LO-Cut- und Voicing Stufe, also noch vor der Klangregelung und dem Kanalschieberegler. Als Insert-Stecker muß ein Stereo-Klinkenstecker (Y-Kabel) entsprechend der nebenstehen Abbildung verwendet werden.

Wird die Insert-Buchse als DIRECT OUT (Pre EQ) benutzt, muß Spitze und Ring des Stereo- Klinkensteckers miteinander verbunden werden. Das Signal wird bei dieser Betriebsart nicht unterbrochen. Wird ein Monoklinkenstecker an dieser Stelle verwendet kann das Signal davon ausgespielt werden, unterbricht aber den Signalfuß im Canal, was einem DIRECT OUT mit Break-Funktion entspricht.

4. GAIN
Regler zum Abgleich der Eingangsempfindlichkeit der MIC-und LINE-Eingänge, wobei die ankommenden Signale optimal auf den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepaft werden. Durch eine gewissenhafte Einpegelung des Signals konnen Sie den Signal-Rauschabstand optimieren und die hervorragenden Audioeigenschaften des PowerMate im vollen Umfang nutzen. Unter Verwendung der XLR-Buchse wird bei Linksanschlag um 0dB und im Rechtsanschlag um 60 dB verstärkt. Die hohe Verstärkung ist speziell bei sehr geringen Eingangspegel von noten, wie dies z.B. bei Sprachaufnahme mit Mikrofon und Fernbesprechung der Fall ist. Bei Benutzung der LINE-Eingangsbuchse wird generell um 20 dB abgeschwacht, der Regelumfang von 60 dB bleibt jedoch erhalten. Unity Gain, also Durchgangsverträckung 0 dB, liegt für den LINE-Eingang bei der Markierung 20 dB. Im folgenden wollen wir nun eine kurze Einstellhilfe geben, wie Sie bei der Einpegelung des Kanalzuges am besten vorgehen sollenen.
Einstellhinweis:
- Gain-Regler zudrehen und Kanalschieberegler schlieben.
- Schlieben Sie die gewünschte Quelle (Mikro, Instrument ... ) am MIC oder LINE-Eingang an.
- Spieler Sie das Signal mit der maximal zu erwartenden Lautstärke ein, bzw. singen oder sprechen Sie mit voller Lautstärke, wobei Sie so nahe wie möglich am Mikrofon stehen sollenn.
- Gleichen Sie damit mit dem Regler den Pegel so ab, daß auch bei sehr lauten Passagen die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED safer aufleuchtet. Sie haben nun die Grundeinstellung des Kanalzuges gefunden und der Headroom beträgt mindestens 6 dB. D.h. Sie haben noch mindestens 6 dB Aussteuerungs-reserve, bis das Signal hörbar verzerrt wird. Falls Sie mit Hilfe der Klangregelung noch Korrekturen am Klangbild vornehmen, sollen den Sie noch einmal Punkt 3 und 4 ausführten, da auch diese Klangeinstellungen den Kanalpegel beeinflussen.
5. LO CUT 80 Hz
Mit dem LO CUT Schalter konnen Baßfrequenzen unterhalb 80 Hz mit einer Flankensteilheit von 18 dB pro Oktave unterrückt werden. Sinnvoll ist die Benutzung des LO CUT-Filters vorallem bei allen Mikrofonanwendungen, wobei hier die Abnahme von Bassdrum oder Bass gesondert zu betrachten ist. Mit diesen Filter werdenethods vorgungsvoll alle Rumpel- oder Poppgeräusche als auch tieffrequente Feedbacksignale unterrückt. Das LO CUT Filter kann auch sinnvoll zur Klangbildung in Kombination mit dem Voicing-Filter eingesetzt werden und z. B. der Stimme

Volumen und Druck geben, ohne damit tieffrequente Störgeräutsche zu übertragen. In Verbindung mit dem LO-CUT kann der Bassregler in der Klangregelung angehoben werden, ohne damit den Sound "tiebfasslastig" oder "wummrig" erschieren zu halten. Ein weiterer nützlicher Nebeneffekt ist, dass der Leistungsveränderungen und die Laufsprecher nicht mit tieffrequenten Störsignalen beaufschlagen werden, die nur die Anlage "dicht machen", und an denen weder Sie noch ihr Publikum interessiert sind. Ihr Laufsprecherboxen werden Ohnen die Verwendung des LO-CUT Filters mit einem transparenten und druckvollen Sound danken.
6. VOICE FILTER
These Taste schaltet ein spezielles, asymmetrisches Filter für Mikrofone zusätzlich zur Klangregelung in den Signalweg. Es verstärkt die Grundwelle und den oberen Bereich der menschlichen Stimme wobei der Mittenbereich etwas abgesenkt wird. Dadurch wird die Stimme druckvoll aus dem Mix hervorgehoben. Mit einem normalen Terz- oder Oktavequalizer kann diese “Pre-Shaping” nicht nachvollzogen werden. Die Anwendung des Filters ist nicht nur auf die Vocals begrenzt, auch mit Blasinstrumenten und anderen Akustikinstrumenten können hervorragende Ergebnis.

nisse erzielt werden. Experimentieren Sie ruhig mit dem VOICIE-Filter in verschiedene Einsatzfällen. Probleme mit Rückkopplungen brauchen Sie darauf normalerweise nicht zu befürchten.
7. KLANGREGELUNG
Die Klangregelung erlaubt eine sehr umfangreiche und effektive Beeinflussung des Eingangssignals innerhalb entsprechlicher Frequenzbereiche. Eine Drehung der Klangregler nach rechts bewirkt eine Anhebung / Verständlung des entsprechenden Frequenzbereichs. Eine Drehung nach links bewirkt eine Absenkung / Abschwächung des entsprechenden Frequenzbereichs. Bei der Klangeinstellung sollen Sie immer von der Neutralstellung ausgehen, d.h. alle Reglermarkierungen stehen oben in der Mitte (Raststellung). Drehen Sie die Klangregler möglichst nicht in extreme Positionen; normalerweise ist eine gingefügige Klangkorrektur ausreichend und bringt das Beste Klangergebnis. Orientieren Sie sich an der Nätürlichkeit der Wiedergabe und verlassen Sie sich bei der Klangbeurteilung auf Ihr musikalisch geschultes Ohr. Akustische Rückkopplungen vermindern Sie wirksam durch besonders gefühlvolle Bedienung des Mittenreglers (MID). Vermeiden Sie starke Anhebungen gerade in thisem Frequenzbereich; ein mehr oder weniger leichtes Absenken ermöglichtlichen eine weniger rückkopplungsgeführtere Verständung. Stellen Sie den LO - Regler nach ihrem persönlichen Geschmack ein, um etwa eine Bassdrum oder Stimme voluminöser klingen zu halten. Verfahren sie ebenso beim HI-Regler um etwa ein Schlagzeugbecken, oder den Gesang hohenreicher und transpa-renter zu gestallten. Im mittleren Frequenzbereich stehtlichen ein parametrischer EQ mit Pegel (MID)- und Frequenzregler (kHz) mit einem Regelbereich von 100Hz bis 8kHz zur Verfügung.



LOW-HI EQ

MID EQ
Im Mittenbereich konnen Sie am effektivsten Einfluss auf das Klangbild erhmen, wobei sich aber das Auffunden der optimalen Arbeitsfrequenz mit dem Frequenzsteller nicht immer ganz einfach gestellt. Darum hier eine Möglichkeit ( unter denen ) wie Sie schnell eine für ihre Anwendung passende Einstellung des parametrischen EQs finden.
Einstellhinweis:
- Ziehen Sie den Kanalfader etwas zu, um etwaige Rückkopplungen zu vermeiden.
- Stellen Sie den MID-Regler nach rechts auf 9dB....15dB.
- Spieler Sie das gewünschte Signal ein, bzw. sprechen Sie ins Mikrofon.
- Drehen Sie damit den Frequenzsteller (kHz) langsam von links nach rechts.
- Sie werden sicherechn den Frequenzbereich heraushoren, der bei ihrer Anwendung am unangenehmsten klingt, oder wo erhöhte Rückkopplungsgefahr besteht.
- Lassen Sie den Frequenzsteller in dieser Position und drehen Sie am MID Regler soweit zurück, bis das Klangergebnis natürlich klingt bzw. ihren Vorstellungen entspricht.
8. AUX / FX 1/2
Mit den AUX/FX-Reglern konnen Sie das jeweilige Eingangssignal den eingebauten Digital-Effektgeräten FX1 oder FX2 stufenlos zumischen. Das Signal wird nach dem Kanalschieberegler abgegriffen und ist somit von dessen Einstellung abhängig, was mit POST-FADER bezeichnet wird. Sie konnen damit spezielle Effekte für die jeweilige Instrumentierung oder Gesang zuweisen. Zum Beispiel kann dem Lead-Sänger über FX1 ein kurzer Nachhall und dem Background-Chor über FX2 ein Mischprogramm mit Echo, Hall und Chorus zugemisch werden. Bei der Einstellung des Effektanteils gehen Sie immer von Regler in Mittelstellung aus und gleichen je nach gewünschter Intensität ab.itte achten Sie bei der Aussteuerung der Effektmodule auf die PEAK-LEDs in den Effektkanalen FX1/2. Die Anzeigearfur nere bei hohen Dynamikspitzen aufleuchten. Leuchtet die LED dauernd, regeln Sieitte in den Eingangskanalen am jeweiligen AUX/FX-Regler zurück. Weiter Informationen finden Sie in den Abschnitten EFFEKT 1/2. (Wenn Sie die eingebauten Effekte nicht, bzw. zusätzliche externe Effektgeräte benutzten wollen, steht das jeweilige AUX/FX-Summensignal auch im Masterbereich an den AUX1/2 Send Buchsen zur Verfugung).
9.AUX 3/4
Die AUX3- bzw. AUX4 Regler sind wesentlich zur Erstellung zweier unabhängiger MonitorAbmischungen vorgesehen. Mit den AUX PRE/POST Schaltern im Masterbereich des Mischpultes kann die bevorzugte Betriebsart Pre-Fader bzw. Post-Fader gewählt werden.
PRE-FADER: Das Signal am AUX Regler wird vor dem Kanalschieberegler ausgespielt und ist unabhängig von dessen Einstellung. Diese Betriebsart wird hauptsächlich für die vielfälligen Monitoranwendungen gewählt. Pre-Fader Monitoring ist weitere sinnvoll wenn ein zur Hauptabmischung sehr unterschiedlicher Monitor-Mix besteht wird, wobe einzeln Instrumente oder Stimmen weitere hervorgehoben bzw. unterrückt werden. Meist ist das Mischpult bei dieser Anwendung im Saal (FOH) platziert und wird von einem Tontechniker bedient.
POST-FADER: Das Signal am AUX Regler ist abhängig von der am Kanalschieberegler eingestillten Lautstärke. Diese Betriebsart wird wesentlich für die Ansteuerung von Effektgeräten oder für spezielle Monitorabmischungen benutzt. Müssen Sie beispelsweise ohne Tontechniker am Mischpult arbeiten, oder von der Bühne aus mischen, kann die POST-Fader Abmischung

sinnvoller sein. Indem Sie alle AUX3 oder AUX4 Regler in Mittelstellung bringen, wird praktisch die Hauptabmischung auf den Monitormix übernommen und die Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Kanäle zueinander konnen bequem auch von der Bühne aus kontrolliert werden. Die Monitorlautstärke wird über den AUX3/AUX4 Fader im Master eingestellt. Beachten Sie aber, dass ein Aufziehen eines Kanalfaders sich auf den Monitormix auswirkt und bei unbedachter Bedienung eine erhebliche Rückkopplungsgefahr besteht.
Sie haben bei dieser Art des Monitoring natürlich die Möglichkeit über die jeweiligen AUX-Regler im Kanal, bestimmte Kanäle z.B. Bass-Drum oder Snare, die naturgemäß sowie so sehr laut auf der Bühne vorhanden sind, einfach leiser zudrehen.
10.PAN
Dieser Regler bestimmte die räumliche Position des Eingangssignals im Stereobild. In Mittelstellung wird das Signal zu gleichen Teilen auf die beiden Summen L und R aufgeilt. Die PAN-Regler Stufe ist so ausgelegt, dass egal wo Sie den PAN-Regler hindreten, die Gesamt-lautstärke im Stereo Klangbild erhalten bleibt.
11. MUTE
Die MUTE-Taste schaltet das Eingangssignal ab dem Kanalschieberegler, einschließlich aller AUX-Sends stumm. PFL und Signal/Peak Funktionieren weiterhin.
12. PFL
Durch Drücken der Taste PFL geben Sie das Signal auf die Kopfhörersumme, von wo es zum Kopfhörerausgang weitergeleitet wird. Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt damit den Pegel (in dBu) im aktuellen angewählten Kanal an und erlaubt ein optimales Einpegeln der Signalquelle. Die Lautstärke am Kopfhörerausgang ist damit unabhängig vom jeweiligen Kanalschieberegler (PRE FADER LISTEN). Sie konnen das Signal bei geschlossenem Fader abhören oder klanglich bearbeiten, ohne es auf den Hauptmix legen zu müssen.
13. SIGNAL / PEAK-Anzeige
Die Signal-Peak Anzeige hat eine Schlüsselfunktion bei der Pegelkontrolle im Betrieb. Durch Aufleuchten der PK (Peak) LED setzen Sie bereits wenn Übersteuerungsgefahr besteht und müssen die Verzerrung nicht erst akustisch wahrnehmen. Wie bereits in den Einstellhinweisen beschreiben, sollte die Signal-LED rhythmisch dem eingespielen Signal folgen. Ist dies nicht der Fall, dann muß am Gainsteller nachgeregt werden. Leuchtet hingegen die PEAK-LED teilweise oder ständig auf, ist der Eingangskanal in akuter Übersteuerungsgefahr. Es muß in jedem Fall am Gainsteller die Verstärkung zurückgenommen werden. Die Signal-LED leuchtet bereits ca. 30 dB, und die Peak-LED 6 dB unter der Übersteuerungsgrenze auf. Werfen Sieitte auch im Betrieb immer wieder einmal einen Blick auf die Anzeige, da z.B. durch sehr dynamisch spielende Musiker, oder durch entsprechliche Keyboard-Setup's ein Eingangskanal im „Clippen" sein kann, was zu unschönen Verzerrungen führt und dem Gesamtsound natürlich nicht zträglich ist.
14. VOLUME
Mit dem Kanalschieberegler wird die Lautstärkeeinstellung des Einzelkanals vorgenommen und die Lautstärkebalance der einzelnen Eingangsgkanäle unterinander eingestellt. Die Position des Kanalfaders solls sich im Bereich zwischen -5dB und 0dB befinden. Dies gibt Ohnen die Möglichkeit, auch relativ große Pegelunterschiede zwischen den unterscheidlichen Eingangsgkanälen mit einem ausreichend großen Regelweg tatsäch genug einzustellen. Die Lautstärkeeinstellung der Gesamtanlage erfolgt danach mit den Master-Schiebereglern. Auch wenn Sie für jeder Eingangsgkanal eine zusätzliche Verständung von +10dB über den Kanalfader zur Ver用户提供ng haben, sollenn Sie die einzelnen Fader aber nur Ausnahmefallen über die +5 dB Markierung stellen. Wirde die Summenschiene im Mischpult von zuvielen Eingangsgkanälen mit derart hohen Pegeln beaufschlagt, kann troz der speziellen Verständungsstruktur im Summenverträker dieser zum Clippen gebracht werden. Sinnvoller ist es hier, alle Kanalschieberegler um 5 dB zurückzunehmen und damit am Masterfader dies aufzuholen. Die Abmischung und Lautstärke bleibt so erhalten, aber die Übersteuerungsgefahr ist minimiert.

Wir wollen Sie hier bei der Beschreibung des STEREO-INPUTS nicht langweilen, weitere Funktionsgruppen wie AUX-Regler, Eingänge, Kanalfader im STEREO INPUT sind identisch zum MONO INPUT aufgebaut und wurden Dort bereits ausfuhrlich erklärrt. Wir wollen hier nur die wesentlichen Unterschiede herausarbeiten. Ansonsten dürfen wir Sie auf das jeweilige Kapitel beim MONO-INPUT verweisen.
15.MIC
Auch die Stereo Kanalzüge enthalten einen elektronisch symmetrischen XLR Eingang für niederohmige Mikrofone, der ähnlich aufwendig wie im Mono-Input aufgebaut ist. Sie haben somit immer die volle Anzahl von Eingangskanänen zur Verfügung, egal ob Sie mikrofonorientiert oder mehr linepegelorientiert arbeiten.
Der hochwertige MIC Eingang im Stereo-Kanalzug ist in der Lage je nach Reglereinstellung Pegel von -60dBu .... +11dBu sinnvoll zu verarbeiten. Durch die speziell auf Mikrofone abgestimmte niederohmige Auslegung und durch die Möglichkeit der Phantomspannungs-Aufschaltung (+48V) ist der XLR-Eingang nicht unbedingt geeignet für den Anschluß von linepegeligen Geräten wie, Mischpulten, Effektgeräten, usw.. Benutzen Sie hierfüritte die vorgesehenen LINE-Eingänge. Die generelle Funktionseiste oder Verwendung eines MIC-Inputs haben Sie bereits im Monokanal kennengelernt.


16. STEREO INPUT L/MONO R
Elektronisch symmetrische Eingänge speziell für Stereo Instrumente und -Geräte. Sie können hier alle elektronische Instrumente wie Keyboard, Drum-Computer, Gitarren und Bässe mit aktiver Elektronik sowie alle anderen hochpegeligen Stereo-Signalquellen wie zusätzliche Mischpulte, Effektgeräte, CD-Player usw. anschließen. Der Stereo-LINE-Eingang verarbeitet Signalpegel von -20dBu .... +30dBu und kann sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch gespeist werden. Verwenden Sie dazu Mono- bzw. Stereoklinkenstecker wie sie in der Abbildung gezeigt sind. Wenn das anzuschließlich Gerät symmetrische Ausgangsstufen besitzt, ist in jedem Fall die symmetrische Signaführung mit Stereoklinkenkabel zu bevorzugen. Die Verbindung ist dann unempfindlicher auf etwaige externe Brumm- und Hochfrequenzinstreuung.


Wenn Sie am Stereo-Input ein Mono-Instrument anschließen wollen, belegen Sie einfach nur den L/MONO Eingang. Das Signal wird dann intern automatisch mit auf den rechten Kanal gelegt.
17. GAIN MIC
Regler zum Abgleich der Eingangsempfindlichkeit der MIC-Eingänge im Stereokanal, wodurch die ankommenden Signale optimal auf den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepaßt werden konnen. Der Gain MIC-Regler bedient im Stereokanal nur den XLR-Eingang. Informationen über Einstellung und Aufbau finden Sie im Kapitel GAIN des Mono-Inputs.
ACHTUNG: Nicht belegte Mikrofoneingangsgkanäe immer über den GAIN MIC-Regler ganz abdrehen. Ansonsten wird zum Nutzsignal am Line-Eingang das Rauschen des nichtbelegten Mikrofoneingangs zugemischt, das unter Umständen an den Hauptausgängen und da speziell in Pausen, hörbar wird.

18. LINE TRIM
Mit diesen Regler wird das Signal an den Line-Eingängen im Stereokanal an den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepaßt. Der Regelbereich liegt bei 30 dB. Die Unity Gain Position, also 0 dB Durchgangsverständigung, ist hier bei der Markierung 0 dB. Sie können mit diesen Regler das Signal um10 dB abschwächen bzw. um 20 dB verstärken. Der Regelbereich ist ausreichend um die meisten professionellen, semi-professionellen und HI-FI Quellen anzupassen. Zum Einstellungen verfahren Sieitte genauso wie beim Gain-Regler im Monokanal.
Wenn Sie die Stereo-Eingangsgkanäe von einem Keyboard aus ansteuern, achten Sieitte daraufuf, daß ihre Tastatur damit nicht auf L und R gesplittet ist. Es erscheint sonst der Sound der auf die untere Tastaturhälfte gelegt ist nur am linken Kanal und der Sound auf der oberen Tastaturhälfte nur am rechten Kanal, bzw. umgekehrt. Verwenden Sie in thisem Fall zwei Monoeingangsgkanäe, wo Sie über die PAN-Regler die Anpassung im Stereoklangbild vornehmen können.
Hier noch ein Hinweis; für den Fall, dass Sie dringend einen zusätzlichen Eingang benöttigen, aber schon alle Kanäle am PowerMate belegt sind. Der Mikrofoneingang und die Klinkeneingänge sind elektrisch vollig unabhängig voneinander aufgebaut. jeder Eingang besitzt seinen eigenen Gain- bzw. Trim-Regler. Sie können also bei diesen Eingangskanal zusammen zum Mikrofon eine LINE Quelle anschließen. Beide Quellen nutzen dann aber alle weiteren Funktionen gemeinsam und sind nicht mehr getrennt regelbar. Sie sollenn also diese Behelfs-losung nur verwenden, wenn wirklich Not am Mann ist.
19. KLANGREGELUNG
Die Klangregelung erlaubt eine sehr umfangreiche und effektive Beeinflussung des Eingangssignals innerhalb entsprechender Frenzbereiche. Eine Drehung der Klangregler nach rechts bewirkt eine Anhebung / Verständlung des entsprechenden Frenzbereichs. Eine Drehung nach links bewirkt eine Absenkung /Abschwachung des entsprechenden Frenzbereichs. Bei der Klanginstellung sollen Sie immer von der Neutralstellung ausgegeben, d.h. alle Reglermarkierungen stehen oben in der Mitte (Raststellung). Drehen Sie die Klangregler möglichst nicht in extreme Positionen; normalerweise ist eine gingefugige Klangkorrektur ausreichend und bringt das Beste Klangergebnis. Orientieren Sie sich an der Nätürlichkeit der Wiedergabe und verlassen Sie sich bei der Klangbeurteilung auf Ihr musikalisch geschultes Ohr. Akustische Rückkopplungen vermeiden Sie wirksam durch besonders gefühlvolle Bedienung des Mittenreglers (MID). Vermeiden Sie starke Anhebungen jersey in dieserem Frenzbereich; ein mehr oder weniger leichtes Abskenken ermöglicht Ohnen eine weniger ruckkopplungsgefahrdete Verständlung.

Die Klangregelung im STEREO-Kanal ist so ausgelegt, daß der LO- und HI-Regler auf Linepegelige Instrumente und Geräte ebenso effektiv wirkt wie bei Mikrofonanwendungen. Der MID-Regler arbeitet relativ breitbandig im Bereich um 2,4 kHz. Dieses Frequenzspektrum hat sich speziell bei Mikrofonanwendung als kritischer Bereich Herausgestellt. Mit fast allen Mikrofonen konnen Sie mittels einer leichten Absenkung im Mittenbereich hervorragende Ergebnisse erzielen.

20.AUX/FX
Mit diesen Reglern wird das aus L und R summierte Signal POST-FADE auf die AUX/FX-Summenschienen ausgespielt. Die Funktionseweise wurde bereits im INPUT/MONO erläutert.
21.AUX3/4
Legt das aus L und R summierte Signal auf die AUX3- bzw. AUX4 Summenschiene. Dies kann entweder POST-FADER oder PRE-FADER geschehen und wird wie im Monokanal über den AUX PRE/ POST Schalter im Masterbereich ausgewählt. Die Funktionseiste wurde bereits im Monokanal erlautert.
22. BAL
Ähnlich wie beim Panorama-Regler im Monokanal, wird hier die Balance des Signals im Stereobild angepaßt. Drehen Sie z.B. diesen Regler nach rechts erscheint das rechte Signal an den rechten Ausgängen wobei gleichzeitig das linke Signal komplett unterrückt wird. In Mittelstellung werden das L-und R-Signal mit gleicher Verständung an den Ausgängen zur Verfugung stehen. Bei Verwendung mit Stereo-Quellen sollen den Sie daher den BAL-Regler nur wenn notig gingefugig aus der Mittelposition verdrehen. Haben Sie ein Mikrofon oder eine Mono-Quelle angeschlossen Funktioniert der BAL-Regler genauso wie der Panorama-Regler im Monokanal.
23. MUTE
Die MUTE-Taste schaltet das Eingangssignal ab dem Kanalschieberegler, einschließlich aller AUX-Sends stumm. PFL und Signal/Peak Funktionieren weiterhin.
24. PFL
These Taste gibt das Stereo-Signal summiert als Monosignal auf die Kopfhörersumme. Sie können damit das Eingangssignal am Kopfhörerausgang abhoren. Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt darauf den Pegel (in dBu) im aktuellen angewählten Kanal an und erlaubt ein optimales Einpegeln der Signalquelle.
Es können beliebig viele Kanäle gleichzeitig auf die Kopfhörersumme geschaltet werden. Die Lautstärke am Kopfhörerausgang ist darauf unabhängig vom jeweiligen Kanalschieberegler (PRE FADER LISTEN). Sie können somit das Signal bei zugezogenem Kanalfader, oder gedrückter MUTE Taste, einpegeln oder klanglich bearbeiten, ohne es auf den Hauptmix zu legen.
25. SIGNAL/PEAK
Bei der Stereo SIGNAL/PEAK Schaltung werden der linke und rechte Kanal unabhängig voneinander ausgewertet, wobei immer der aktuell hochste Pegel zur Anzeige gebracht wird. Sie konnen also absolut safer sein, daß nicht bereits ein Kanal verzerrt ohne das dies angezeigt wird. Wie Sie am effektivsten mit dieser Anzeige arbeiten finden Sie in der Beschreibung im Monokanal.
26. VOLUME
Stereo-Schieberegler zur Lautstärkeeinstellung des Stereokanals. Die Funktionseiste ist identisch mit dem Mono-Kanalschieberegler, der bereits im INPUT/MONO ausfuhrlich behandelt wurde.

FX1/FX2
Der PowerMate ist mit zwei unabhängig voneinander regelbaren 24bit-Stereo-Effektteilen FX1 und FX2 ausgestattet. Die beiden Effekteteile sind vollig identisch aufgebaut. Es stehen je Effektsekction 99 Preset-Stereo-Effektprogramme zur Auswahl, die mit den UP/DOWN Tasten selektiert werden. Die 99 Preset-Programme sind in Sektionen entsprechend der Effektstrukture eingeteilt, wie Sie an der aufgedruckten Tabelle erkennen können. Die Programme sind damit so angeordnet, daß sie mit steigender Programmnummer innerhalb der jeweiligen Gruppe an Effekt-Intensität zunehmen. Auf den Plätzen 1-20 befinden sich High-Quality Reverbs die sowohl auf der Bühne sowie im Studio und Homerecording sehr gute Ergebnisse bringen. Mit den Programmnummern 21-40 stehen Echo/Reverb bzw. Chorus/Reverb Mischprogramme zur Auswahl. An den Positionen 41-60 finden Sie unterscheidliche Delays und die Programmnummern 61-99 sind für Programme wie Flanger, Chorus, und Doubling sowie spezielle Reverb und Delay-Programme reserviert. Die Effektele werden im fabrikneuen Zustand, beim Einschalten des Gerätes immer mit der voreingestelltten Programmnummer 05 (Large Hall 3 Bright) für FX1 und 55 (Delay Mono 250ms) für FX2 starten. Diese Effekte sind auf der Bühne, beim Recording und auch beim gleichzeitigen Betrieb beider Effekteteile sehr gut zu verwenden. Die Startprogramme konnen allerdings beliebig verändert werden, siehe Umstellung der Effekt-Startprogramme.
Beachten Sieitte beim Testen und bei der Auswahld der Effekte in jedem Fall das Beiblatt EFFEKT PRESETS. Hier sind alle Programme mit Name, Effektstruktur, Einsatzgebiet und Frequenzcharakteristik aufgelistet. Nehmen Sie sich Zeit, probieren Sie die underschiedlichen Programme aus und entscheiden dann welches Programm fur ihre Anwendung am besten klingt. Mit der Programmnummer 0 wahlen Sie ein Slap Back Echo an, das hauptsächlich als Service und Testprogramm verwendet wird. Deswegen erscheint es auch nicht in der Effekttable auf der Frontblende. Beachachten Sieitte auch die FOOTSWITCH-Buchsen. Hier konnen Sie Fußschalter zur Fernsteuerung der EFFEKT ON/OFF Funktion anschreiben. Verfügt Ihr Fußschalter über eine LED z.B. FS11 aus dem DYNACORD Zubehorprogramm, dann wird diese bei EFFEKT ON leuchten.
Umstellung der Effekt-Startprogramme
Die Effektsektion startet werkseite mit den Programmen 5/55. Sollten Sie andere Programme bevorzugen, besteht die Möglichkeit diese im Programmiermodus festzulegen und abzuspeichern. Gehen Sie zum Umprogrammieren der Startprogramme wie folgt vor:
- Halten Sie während des Einschalten des Gerätes die beiden DOWN-Tasten von FX1 und FX2 gleichzeitig gedrückt.
- Im Display wird kurzzeitig „Prog" angezeigt. Das Gerät befindet sich nun im Programmiermodus. Softwarebedingt ist die Tastenreaktionszeit etwas langsamer als gewohnt.
- Lassen Sie nun die beiden DOWN-Tasten los und stellen Sie die gewünschten Startprogramme ein.
- Durch Drücken der beiden UP-Tasten werden die in der Anzeige stehenden Programme, als Startprogramme gespeichert. Durch kurzzeitiges aufleuchten von „Prog" im Display wird das Beenden des Speichervorgangs bestätigt.
| FX1/FX2 | ||||||
| 1.....10 | 11.....20 | 21.....30 | 31.....40 | 41.....50 | 51.....60 | 61.....99 |
| REVERB | REVERB | ECHO | CHORUS | DELAY | DELAY | SPECIAL |
| HALLS | PLATES | REVERB | REVERB | STEREO | MONO | PROGRAMS |
27/28. AUX1/2 SEND
An dieser Buchse steht die Abmischung, die Sie über die jeweilige AUX/FX-Schiene erstellt haben, parallel zum Effektteil zur Verfügung. Mit dem AUX/FX-SEND-Regler kann der Pegel an dieser Buchse beeinflübt werden. Sie können hier z.B. ein externes Effektgerät anschließen. Das extern erzeugte Effektsignal kann dann über einen Stereo-Input zugruckgebung werden.

29. DISPLAY
Das Display zeigt immer die aktuell eingestellte Programmnummer des jeweiligen Effekt-teils an. Zum Schutz vor Verkratzen ist das Displayglas bei Auslieferung mit einer Folie abgedeckt. Ziehen Sie dieseitte ab.
30. UP/DOWN
Mit den UP/DOWN-Tasten werden die Effektprogramme angewählt. Wenn Sie länger auf eine dieser Tasten drücken, können Sie dadurch einen schllen Vor- bzw. Rücklauf der Programmnummern erzeugen.
Mit diesen Reglern kann das am entsprechenden Effektteil FX1 oder FX2 eingestellte Effektsignal dem Monitorkanal zugemisch werden. Die Erfahrung zeigt, dass auf der Monitorschiene mit einem geringeren Effektpegel gefahren wird als auf den Hauptausgängen, was hahutsächlich durch die räumliche Höhe der Monitorboxen zu erklärten ist.
33. FX ON
Durch Drücken des Schalters wird das interne Effektteil eingeschelt, die grüne LED leuchtet. Beachten Sie auch, dass eine Bedienung der ON-Funktion, über einen externen Fußschalter möglich ist. Die LED zeigt auch dann immer tatsächlich an, ob das Effektteil aktiviert ist oder nicht. Wenn Sie einen Fußschalter benutzen wollen, muß zuerst der FX ON Schalter gedrückt werden. Das entsprechende Effektteil ist dann aktiviert und Sie konnen über den Fußschalter ein- und ausschalten.
34. PFL
Durch Drücken der Taste PFL geben Sie das Signal auf die Kopfhörersumme, von wo es zum Kopfhörerausgang weitergeleitet wird. Die Lautstärke am Kopfhörerausgang ist damit unabhängig vom jeweiligen FX-Fader (PRE FADER LISTEN).
35. PEAK LED
Zeigt Übersteuerungsgefahr beim eingebauten Effektteil bzw. am AUX 1/2 SEND Ausgang an. Um einen gute Signal/Rauschabstand zu erreichen gehen Sieitte bei der Einpegelung wie folgt vor.
Einstellhinweise:
- Mischpult "dry", also ohne Effekt auspegeln, wie in den vorangegangenen Einstellhinweisen beschrieben.
- Ziehen Sie den Effekt-Return Fader des jeweiligen Effektkanals auf die -5 dB Position.
- Selektieren Sie über die UP/DOWN Tasten das gewünschte Effektprogramm.
- Drucken Sie den FX ON Schalter.
- Spieler Sie das gewünschte Signal über den jeweiligen Eingangskanal ein und drehen Sie damit den AUX/FX-Regler im Eingang sowie auf oder zu, bis die Lautstärke der Effektzumischung ihren Vorstellungen entspricht. Wiederholen Sie diesen Punkt für alle Eingangskanäle, die Sie mit einem Effektsignal beaufschlagen wollen.
- Stellen Sie nun sicher, dass die PEAK-LED nur bei sehr hohen Dynamikspitzen aufleuchtet. Bei Übersteuerung, drehen Sieitte die AUX/FX-Regler in den Kanalen etwas zurück.
- Nun können Sie über den FX to AUX-Regler das Effektsignal ihrer jeweiligen Monitor-Mix zumischen.
Führer Sie bei Bedarf die Punkte 2-8 auch für das zweite Effektteil durch. Halten Sie auch beim Betrieb der Anlage die Peak-Anzeigen im Auge, um bei Übersteuerungsgefahr ein-greifen zu konnen.
36. EFFEKT RETURN
Stereo-Schieberegler zur Zumischung des Effektsignals zum Hauptmix. Falls Sie mit thisem Fader weiter als über die +5dB Markierung aufziehen müssen, prüfen Sieitte ob das Effektteil eingangsseitig mit genügd Pegel angesteuert wird, drehen Sie in thissem Fall den AUX/FX Regler weiter auf.
Der endgültige Effektanteil im Hauptmix wird dann noch über die FX-Fader justiert,

Der AUX3/4-Kanalzug wird im wesentlichen zum Monitoring verwendet. Über die AUX3/4 POST Taste, ist es aber auch möglich hier einen zusätzliches externes Effekt gerät zu betrieben.
37. AUX3/4 SEND
Hier schreiben Sie entweder ein Effektgerät oder im Monitorbetrieb eine Monitorenstandufe bzw. einen Aktivmonitor an. Der Pegel an dieser Buchse kann in einem weitem Bereich bis maximal +20 dBu über den AUX3/4 Fader geregelt werden. Die Ausgangsbeschaltung ist Impedanzsymmetrisch ausgeführ, um auch bei langen Leitungen einer etwaigen Brummeinstreuung entgegenzu-wirken. Verwenden Sie möglich symmetrische Kabel zum Anschluß von externen Komponenten.
38. AUX3/4 POST
Wie bereits vorher beschrieben, wahren Sie mit thisem Schalter aus, ob der AUX3/4-Kanal mit einem Pre- oder Post-Fader Signal aus den Eingangskanänen bedient wird. Ist der Schalter gedruckt und die gelbe LED leuchtet, dann sind alle AUX3/4-Regler in den Eingangskanänen nach den Kanalfadern angeordnet (Post-Fader).
39. FEEDBACK FILTER
Das Feedback-Filter ist ein spezielles Notch-Filter zur schmalbandigen Unterrückung eines rückkopplungsempfindlichen Frequenzbereiches. Der entsprechende Frequenzbereich kann über den Regler FEEDBACK-Filter eingestellt werden. Das Filter ist aktiv, wenn die Taste gedrückt ist. Wie empfindlich oder unempfindlich ihre Anlage in Bezug auf akustische Rückkopplungen ist hangt von vielen Faktoren ab. Wir wollen Ohnen hier die wichtigsten Punkte aufführen, die Sie beachten sollenen, bevor Sie mit dem Feedback-Filter operieren.
- Stellen Sie die Hauptlautsprecher wenn möglich nie hinter den Mikrofonen auf.
- Schalten Sie generell alle unbenutzten Mikrofone ab.
- Beachten Sie die Mikrofoncharakteristik und stellen Sie die Monitorboxen entsprechend auf.
- Stellen Sie die Lautstärke Ihrer Monitoranlage nichthigher als nötig ein.
- Vermeiden Sie Anhebungen von Frequenzbereichen über Equalizer, die Sie unter Umständen in den Monitorweg einschleifen.
- Beachen Sie, daß sich das Mikrofon anders verhält, wenn Sie unmittelbar davon stehen.
- Stellen Sie das Mikrofon so auf, daß es so nahe wie möglich an der Schallquelle sitzt.

Wenn Sie alle diese Punkte beachtet haben, und trotzem noch das Gefühl haben, daß die Lautstärke der Monitoranlage nicht ausreicht, konnen Sie mit dem FEEDBACK-Filter arbeiten und die Frequenz bedämpfen, die am stärksten zum Koppeln neigt. Gehen Sie damit folgendermaßen vor:
Als ersten erhöhen Sie vorsichtig die AUX3/4 (Monitor)Lautstärke bis an die Rückkopplungsgrenze. Es beginn ist sich ein leicht schwebender Ton auszuprägen, den die Anlage selbst erzeugt. Nun schalten Sie das Feedbackfilter ein und drehen den Regler durch, bis der "Ton" verschwindet. Durch Ein-und Ausschalten des Filters konnen Sie leicht überprüfen, ob Sie den Regler richtig eingestellt haben. Das Feedbackfilter senkt den Pegel des Tones um etwa 9 dB ab; dies geschieht sehr schmalbandig, so daß sich dies im Sound der Monitoranlage practisch nicht bemerkbar macht.
Achtung: Operieren Sie sehr vorsichtig, wenn Sie bis zur Rükkopplungsgrenze aussteuern. Durch unbedachtes Handeln können Sie Rückkopplungspfeifen mit hoher Lautstärke erzeugen, dass die Boxen und vor allem Ihr Gehör schädigt.
40. MUTE
Die MUTE-Taste schaltet das Aux-Send Ausgangssignal stumm. Das PFL Signal wird davon nicht beeinfluft.
41. PFL
These Taste gibt das Signal, das vor dem AUX3/4-Fader stehen, auf die Kopfhörersumme. Sie können dann das AUX3/4-Signal am Kopfhörerausgang abhören. Die Lautstärke am Kopfhörerausgang ist damit unabhängig vom AUX3/4-Fader (PRE FADER LISTEN). Gleichzeitig bewirkt das Drücken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt damit den Pegel (in dBu) im actually angewählten Kanal an und erlaubt ein optimales Einpegeln der Signalquelle, ohne es auf den AUX3/4 SEND Ausgang zu legen.
42. AUX3/4 VOLUME
Dieser Schieberegler regelt das AUX3/4-Summensignal auf den AUX3/4 SEND-Ausgang und ist somit beim Monitoring der Lautstärkeregler für die Monitoranlage.
43.7-BAND EQUALIZER
Im linken sowie rechten Masterkanal kann je ein 7-band Equalizer über die EQ ON Taste eingeschaltet werden. Der EQ liegt dann schaltungstechnisch nach den Master-Schiebereglern und vor der Leistungsendstufe. Wird die EQ ON Taste nicht gedrückt, ist der EQ nicht aktiv, also im Bypass Mode. Sieben Frenzbänder, mit je 10 dB Anhebung/Absenkung und einer Güte von Q = 2 , erlauben die nachträgliche klangliche Bearbeitung der Abmischung, bzw. eine Anpassung des Klangereignisses an die jeweilige Raumakustik.


Die Frenzbereiche und Regelcharakteristik der einzelnen EQ-Fader ist sehr praxisorientiert ausgelegt. Wollen Sie einen strahlenden, klaren Sound und z.B. den Schlagzeugbecken mehr Durchsetzungskraft verleihen, so haben Sie im Bereich von 12kHz bzw. 6kHz etwas an. Ist der Sound sehr nasal und mittenbetont, so senken Sie im Mittenfrequenzbereich liegt ab. Wollen Sie jedoch einen bassreichen Sound und weitereicht die Bassdrum better hervorheben, dann bewegen Sie den 63Hz bzw. 125Hz Regler etwas nach oben. Erscheint der Sound hingegen zu basslastig oder wummrig, dannziehen Sie diese Fader etwas nach unten. Bedenken Sie aber immer, daß speziell beim Einsatz von Equalizer weniger oft mehr ist. Probieren Sie also erst ob Sie nicht ganzt ohne EQ, durch sorgfältige Einstellung der Kanal-Klangregler, weitereicht ein besesseres Ergebnis erzielen. Sie konnen dann den Equalizer für die AUX3/4-bzw. MONO-Schiene verwenden, wo er oft beim Monitoring Sinnvoller einzusetzen ist. Wie Sie die Equalizer an diesen Stellen einschleifen, finden Sie nachfolgend in der Beschreibung MASTER-PATCHBAY.
44. STATUS ANZEIGE
These Anzeigen informieren Sie über den aktuellen Zustand des Leistungsverstärkers im PowerMate.
POWER leuchtet immer wenn der PowerMate eingeschaltet ist. Sollte die LED nach dem Einsatzen nicht leuchten, prüfen Sie zuerst ob das Netzkabel angesteckt ist. Wenn dies der Fall ist und die LEDriotzdem nicht leuchtet, kontaktieren Sieitte ihren Fachhändler.
LIMIT zeigt beim Aufleuchten an, daß sie aktuell im Grenzbereich des Leistungsverstärkers fahren. Kurzzeitiges Aufleuchten ist unkritisch, da der Limiter im Leistungsversteller Verzerrungen ausregelt. Dauerndes Aufleuchten konnte zu Klangebinbusen führen und sollen durch Reduzierung der Ausgangslautstärke vermieden werden.

PROTECT leuchtet dann auf, wenn eine der umfangreichen Schutzschaltung wie Übertemperatur-, Hochfrequenz-,Gleichspannungs-, oder SOAR-Schutzschaltung im Leistungsvermörker aktiv ist. Um die Leistungsvermörker vor Zerstörung zu schützen werden im Protect Mode die Laufsprecher abgeschalten und der Eingang der Endstufe deaktiviert. Ist dies der Fall, überprüfen Sieitte zuerst ob nicht etwa die Zuoder Abluftschlitze vorne und halten am Gerät abgedeckt sind. Eventuell haben Sie auch mehr als drei 8 Ohm Boxen je Endstufenausgang angeschlossen. Überprüfen Sie auch die Verkabelung, ob nicht etwa ein Kurzschluß am Laufsprecherausgang besteht. Entfern den Sie dazu die SPEAKON-Laufsprecherkabel vom Gerät.
Beim Einschalten des Gerätes wird die PROTECT LED für ca. 2 Sekunden aufleuchten, und die Lüfter kurzzeitig auf Höchststufe anlaufen. Dies ist normal und zeigt Ohnen, dass alle Schutzmechanismen aktiviert sind.
45. MASTER LED-DISPLAY
Die Aussteuerungsanzeige im PowerMate besteht aus zwei LED-Ketten für den rechten bzw. linken Kanal mit je 12 LEDs pro Kette. Der Anzeigebereich liegt bei 40 dB und stellt den Pegel in dBu an den Main Outputs dar. D.h. zeigt die Anzeige 0 dB an, so stehen am Mischpultausgang aktuell 0 dBu. Steuern Sie noch weiter aus, wird bei +6 dB der maximale Eingangspegel der internen Endstufe erreicht und die Endstufenblöcke liefern dann je 700 W an 4 Ohm. Höhere Pegel werdenzar zur Anzeige gebracht, aber der Prozessor im Leistungsverträger limitiert bereits das Signal, was durch das Aufleuchten der LIMIT LED im Status-Display angezeigt wird.
Beachten Sieitte, dass das Signal fur die Masteranzeige vor dem Equalizer abgenommen wird.
46. STANDBY
Durch das Drucken der STANDBY Taste werden die Ausgänge MAIN OUTPUTS, EQ OUTPUTS, MONO OUTPUT stumm geschalten.
Achtung: Die Monitorausgabe AUX 3/4 bleiben weiterhin in Betrieb. Da darauf der Signalfluß zwischen MAIN INSERTRS und MAIN OUTPUTS unterbrochen ist, wird sinnvollerweise auch die interne Endstufe nicht mehr mit Signal versorgt. Die STANDBY LED leuchtet, und zeigt STANDBY Betrieb an Damit sind alle von den Eingangskanalen kommt den Signale in den Laufsprechern nicht mehr hörbar. Sie können jedem über 2Track Return weiterhin Signale einspeisen, was beiselsweise zur Einspielung von Pausenmusik"&ensponders gut zu verwenden ist.
47. PFL MASTER
Beim Drücken der Master PFL-Taste legen Sie das PRE-FADER Monosummierte-Mastersignal auf die Kopfhörersummenschiene. Das Mastersignal kann dann am Kopfhörerausgang abgehört werden. Die Lautstärke am Kopfhörerausgang ist damit unabhängig vom MASTER-Schieberegler. Gleichzeitig bewirkt das Drucken des PFL-Schalters ein Umschalten der Aussteuerungsanzeigen im Master. Die linke LED-Kette zeigt damit den Pegel (in dBu) des summierten L/R Mastersignals pre-fader an. Das ist practisch der Pegel am Masterbus. Die rechte LED Kette zeigt den Pegel des summierten Masterausgangs post-fader an.
48. MASTER L + R
Lautstärkeregler für den linken und rechten Hauptausgang (MASTER). Achten Sieitte daraufuf, daß vor dem Anschluß von Signalquellen die jeweiligen Kanalschieberegler, mindestens jedoch die beiden Master-Schieberegler geschlossen sind, oder der STANDBY Schalter gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihr dem Publikum und ihrer Equipmentunnötige BeanspruchungendurchlauteKnackgeräusahe.



49. MONO OUTPUT
Der Mono-Ausgang führ das summierte Master L/R Signal, und kann für Monitoring, Sidefill, Nebenraumbeschallung, Mono-PA und zum Anschluß einer Delay-Line oder Subwoofer verwendet werden.
50. MONO OUT
Für weitere Anwendungen wie Subwooferbetrieb, Nebenraumbeschallung, Monitoring oder Delay Line ist es vorteilhaft einen pre/post schaltbaren Mono-Ausgang zur Verfügung zu haben.
PRE-FADER: Der Monoausgang wird vor den Masterfaden summiert und ausgespielt. Der Pegel am Mono Out ist unabhängig von der Einstellung der Masterfader.
POST-FADER: Der Monoausgang wird nach den Masterfaden summiert und ausgespielt. Der Pegel am Mono Out ist abhängig von der Einstellung der Masterfader
Für den Anschluß eines aktiven Mono-Subwoofer ist es safer sinnvoll, die Lautstärke des SUBs mit den Masterfaden mitzuführren. Bei einer Monitoring-Anwendung, z.B. Sidefill auf der Bühne, ist die Pre-Fader Einstellung zielführend.
51.PHONES
STEREO-Klinkenbuchse für Kopfhörer von 32 - 600 Ohm. Hier kann das PFL-Signal abgehört werden, wenn eine entsprechende PFL-Taste gedrückt ist. Ist keine PFL Taste gedrückt, führt der Phonoausgang das Master L/R Signal.
52. PHONES
Mit diesen Regler wird die Lautstärke am Kopfhörer eingestellt.
ACHTUNG: Drehen Sie den Regler immer ganz zurück, bevor Sie den Kopfhörer anschließen.
53. RECORD SEND L/R
An den Cinch Buchsen steht das PRE-FADER Master L/R-Signal. Das Ausgangssignal ist also unabhängig von der Stellung der Masterfader. Sie können hier ein Tonbandgerät, Cassetten-Deck oder einen DAT-Recorder zur Aufnahme anschließen. Der Nennpegel -10dBV these Ausgangs ist für professionell Anwendung und Homerecording ausgelegt. Ihr Aufnahmegerät soll dennoch vorzugsweise einen Eingangsregler zur Pegelanpassung besitzen.
ACHTUNG: Viele Tape-Decks如果玩家 bei der Aufnahme gleichzeitig über den PLAYBACK-Weg das Signal wieder zurück. Sollten Sie nun zu den REC.SEND Buchsen auch die 2TRACK RETURN Buchsen angeschlossen haben, wird das Aufnahme-Signal bei geöffnetem 2TRACK to MASTER Regler wieder dem Hauptmix zugeführrt. Durch die entsprechlichen Laufzeiten ergebnis sich Auslösungen oder Klangverfüllsungen. Im schlimmsten Fall kann es beim Drücken der RECORD Taste an Ihr Aufnahmegerät, zu äußert unangenehmen Rückkopplungspfeifen kommt. Beugen Sie dem vor, indem Sie bei der Aufnahme den 2TRACK to MASTER- und 2TRACK to AUX3/4-Regler immer ganz nach links drehen.
54.2TRACK RETURN L/R
Hier können Sie von einem Tape-Deck, CD-Player, Tonbandgerät oder SUB-Mixer Einspielungen vornehmen. Das Signal wird damit nach den Masterfadenn und dem STANDBY-Schalter eingespeist. Diese Betriebsart ist sehr nützlich, wenn Sie während des Soundchecks mit Kopfhörer oder in Pausen Hintergrund-musik einspielen wollen. Sie drücken dazu einfach den STANDBY-Schalter und alle Eingangskanäe sind in Bezug auf den Hauptausgang stummgeschalten, aber das 2TRACK RETURN Signal kann trotzem ungehindert passieren.

55.2TRACK to MASTER
Mit diesen Regler wird das 2TRACK Signal dem MASTER-Kanal POST-FADER zuge-misch. Achtung: Gehen Sie beim Einpegeln des am 2TRACK RETURN angeschlossen externen Gerätes wie z.B. CD-Player oder Tape-Deck immer vom Regler im Linksanschlag aus, da z.B. je nach Qualität der Aufnahme relativ schnell eine sehr hohe Endstufenausgangsleistung erzeugt werden kann.
56. 2TRACK to AUX 3/4
Das über den 2TRACK RETURN eingespielte Stereo-Signal wird summiert und kann dann über den 2TRACK to AUX3/4 Regler den Monitorschienen zugemischtet werden.

57. MAIN INSERTS
Stereo-Klinkenbuchsen für den linken und rechten Kanal mit Unterbrechungs-Funktion, die jeweils mit einem niederohmigen Ausgang (Send) an der Spitze (Tip) und einem hochohmigen Eingang (Return) am Ring belegt sind. Diese Buchsen ermöglich das Einsatzleifen von externen Geräten wie Terz- oder Oktavequalizer, Kompressor, Limiter, De-Esser, usw. in den Masterkanal. Der Einsatzleifpunkt liegt schaltungstechnisch vor den Masterschiebereglern. Hier sind, wie auch bei den Inserts in den Monokanälen, verschiedene DIRECT OUT Funktionen möglich. Vergleichen Sie dazu auch das entsprechende Kapitel beim MONO INPUT.
58. MAIN OUTPUTS
These Ausgänge sind nach den Masterfader L/R angeordnet und werden hauptsächlich zum Anschluß von zusätzlichen oder alternative Leistungsverträkern benutzt. Hier können Sie auch aktive Frequenzweichen bzw. aktive SUB-Wofoer zum Aufbau eines 2-Wege-Systems anschließen. Wenn Sie die internen Endstufen z.B. für den Hochtonkanal benutzen wollen schleifen Sie das Hochtonsignal von der aktiven Frequenzweiche über die Power Amp In Buchsen wieder zum internen Leistungsverträkern zurück.

59. EQ INPUTS / OUTPUTS
Beim EQ INPUT handelt es sich um einen elektronisch symmetrischen Eingang mit Unterbrechungsfunktion. Sobald Sie an dieser Buchse einen Klinkenstecker anschließen, wird der Signalpfad vom Master zu den internen Endstufen unterbrochen. Sie können dann die internen Endstufen über den EQ INPUT bedieren. Die EQ OUTPUTS sind nach den Masterfader L/R und den eingebauten 7-Band Equalizern angeordnet und konnen wie die MAIN OUTPUTS zum Anschluß von zusätzlichen Leistungsverständern verwendet werden.

60. POWER AMP INPUTS
Hier haben Sie wiederum einen elektronisch symmetrischen Eingang mit Unterberechnungsfunktion. Sobald Sie an dieser Buchse einen Klinkenstecker anschließen, wird der Signalpfad vom Master zu den internen Endstufen unterbrochen. Sie konnen nun die internen Endstufen über den POWER AMP INPUT bedieren. Auf die Mochglichkeiten der "MASTER-PATCHBAY" also dem MASTER-Steckfeld bestehend aus MAIN INSERTS, MAIN OUTPUTS, EQ IN-und OUTPUTS sowie den POWERAMP INPUTS werden wir später genauer eingehen.

61. FOOTSWITCH
Klinkenbuchsen zum Anschluß eines Fußschalters FS11 (110 693) aus dem DYNACORD Zubehörprogramm. Die eingebauten Effektteile können damit ein- und ausgeschaltet werden. Zur Fernsteuerung mittels Fußschalter müssen die Effektgeräte über die FX1 bzw. FX2 ON Schalter im Effektkanal aktiviert sein.
Zur Fernsteuerung mit nur einem Fußschalter muss der FS11 and der Buchse FX1/GLOBAL angeschlossen werden. Beide Effektteile werden bei Betätigungsleichzeitig ein- bzw. ausgeschaltet. Das ist sinnvoll z.B. beim Wechsel von Gesang auf Ansage oder Ansprüche.
Bei der Fernsteuerung mit zwei Fußschaltern muss ein FS11 an der Buchse FX1/ GLOBAL und ein weiterer an FX2 angeschlossen werden. Die Effektele können unabhängig voneinander kontrolliert werden. Das ist sinnvoll um während einer Darbietung unterscheidliche Effekte zu nutzen.

62. LAMP XLR
Buchse mit 12V Gleichspannung und maximal 5W Belastung zum Anschluß einer Schwanenhalsleuche.itte beachten Sie die Leistungsangabe und Pinbelegung der verwendeten Schwanenhalsleuche. Eine Überlastung oder Kurzschluß kann zu einem Ausfall des Ausgangsführen. Verwenden Sie möglichst nur die SchwanenhalsLampe (112700) aus dem DYNACORD Zubehör Programm. Fragen Sie bei ihrem Fachhändler nach.
LAMP
12V/5W
PIN1:N.C.
PIN2:+12VDC
PIN3:0VDC

STEREO-LEISTUNGSVERSTÄRKER
Der PROCESSED COMPACT PRECISION Stereo-Leistungsverträger im PowerMate ist diskret in Bipolartechnik aufgebaut und hat ein Nennleistung von 700W pro Kanal an 4 Ohm Laufsprechersystemen. Die minimale Lastimpedanz beträgt 2.7 Ohm, dadurch ist ein Betrieb mit maximal drei parallelgeschalteten 8 Ohm-Laufsprecherboxen je Kanal möglich. Die Übertragungseigenschaften der Endstufe sind hervorragend. Die Endstufe im PowerMate, mit ihren besondern niedrigen Klirrfaktor- und Intermodulationswerten, brauchen den Vergleich mit professionellen Audio-Leistungsverträger der Extraklasse nicht zu scheuen. Die Übertragungseigenschaften der PowerMate Endstufen sind hervorragend. Durch optimierte Netzeleith mit streuarmen Ringkerntransformatoren und die konsequente Anwendung der Class H Endstufentechnologie wird ein großer Headroom welt oberhalb der ausgewiesen den Nennleistung erzielt und gleichzeitig eine deutliche Reduzierung der Verlustleistung sowie eine nicht unerhebliche Gewichtsreduktion erreicht.
Das Merkmal der Class H Endstufentechnologie im PowerMate ist eine extrem schnelle, signalabhängige Umschaltung der Betriebsspannung, die im Bedarfsfall eine Verdopplung der normalen Versorgungsspannung bewirkt. Im Vergleich zu Class AB Endstufen wird bei Endstufen mit Class H Technik erheblich weniger Verlustleistung bei gleicher Ausgangsleistung erzeugt. Weniger Verlustleistung ist gleichbedeutend mit weniger Abwärme oder better gesagt mit einer besseren Effizienz bzw. Energiebilanz des Gerätes. Endstufen in Class H Technik halten sich daher mit einer entsprechend hohenen Packungsdichte im Gehäuse verbauen.
Die Endstufe im PowerMate erfüllt selbst die extremen Anforderungen harten Tour-Betriebs. Sie ist gegen Überhitzung, Überlast, Kurzschluss, Leerlauf sowie Hochfrequenz oder Gleichspannung am Ausgang geschützt. Eine Beschädigung der Leistungsblöcke durch Rückeinspeisung elektrischer Energie, wird zusätzlich durch eine spezielle Schutzschaltung (BACK-EMF) verhindert. Beim Einsatzalten des Gerätes werden die Leistungsausgänge über Relais verzogert zugeschalten, die internen Lüfter laufen kurz hoch und signalisieren dadurch, dass der PowerMate einsatzbereit ist. Eine Einschaltstrombegrenzung (Softstart) verhindert damit das Ansprechen der Netzsicherung beim Einsatzalten des Gerätes. Die thermische Stabilität wird durch zwei 3-Stufen Lüfter (off/slow/ fast) mit sehr niedrigem Gerauschpegel gewährleistet. Die Front-to-Rear Luftführung, erlaubt den Betrieb auch in große und schmalen Racks.
Komparatorschaltungen vergleichen ständig das Eingangs- und Ausgangssignal der PowerMate Endstufe und steuern beim Auftreten von nichtlinearen Betriebszuständen die eingebauten Limiter. Die angeschlossenen Laufsprecher werden damit zuverlüssig gegen Überlast durch Endstufenclipping geschützt. Verzerrungen sind auch im Übersteuerungsfall nicht zu horen. Die Endstufen des PowerMate sind mit LPN-Filtern ausgestattet. Diese Tiefpassperrfilter in Kombination mit dem integrierten 12dB High-Pass-Filter eliminieren Fehler im Einsatzverhalten typischer PA-Boxen und verleihen ihrer Anlage eine besonderss prazise und druckvolle Basswiedergabe.
Der PowerMate ist mit professionellen SPEAKON-Hochlast- stackverbindungen ausgestattet. These mechanism und elektrisch sichere Verbindung wird allen Sicherheitsanforderungen gerecht und erlaubt die Verwendung von Hochleistungslautsprecherkabeln von bis zu 4× 2,5mm^2 Querschnitt.
Im DYNACORD-Zubehörprogramm finden Sie Einzelstecker und Kupplungen sowie Hochleistungslautsprecherkabel.
Warning: Das Symbol “ ”, das die Laufsprecheranschluss markiert, zeigt an, daß hier Spannungen anliegen, die dem Anwender bei Berührung gesundheitlichen Schaden zufugen konnen.
Befolgen Sie dazu zum Anschluß von Laufsprechern stets die entspruchenden Hinweise in der Bedienungsanleitung.


POWER

MAINS FUSE



POWER
Netzschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes.
Das Gerät ist betriebsbereit, wenn die POWER ON - LED aufleuchtet und die Leistungsrelais die Endstufen auf die Lautsprecherausgänge geschählt haben.
Achten Sieitte daraufuf, daß beim Anschalten des Gerätes die beiden Master-Schieberegler geschlossen sind, oder die STANDBY-Taste gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihr Publikum und Ihr Equipment unnötgige Beanspruchungen durch ungewolte Signalverstärkung oder)sagar Rückkopplungen.
Falls zusätzliche Leistungsveränder und andere elektronische Geräte wie z.B. Effektgeräte am PowerMate angeschlossen sind, verfahren Sieitte bei der Inbetriebnahme der Anlage wie folgt:
- Effekteile einschalten.
- PowerMate einschalten.
- Zusätzliche Leistungsverträger einschalten.
Beim Ausschalten der Anlage gehen Sie genau umgekehrt vor.
Verkabelung
Das Netzkabel haben Sie mit dem PowerMate erhalten. Für alle anderen Kabel sind Sie selbst verantwortlich und je sorgfältiger Sie bei der Auswahl der Kabel vorgehen, um so weniger Probleme sind später im Einsatz zu erwarten. Wir können hier nur eine Empfehlungen geben mit denen Sie einen störungsfreien Betrieb Ihr's Aufbau erreichen.
Laatsprecherkabel
Aus unserer Erfahrung, auch als Boxenhersteller, stellt eine Gummischlauchleitung mit 2.5mm^2 Querschnitt je Ader in Verbindung mit SPEAKON Steckern und Buchsen die optimale Verkablungsart für Laufsprecher dar. Die SPEAKON-Stecker werden entsprechend dem Schaubild an der Rückseite des PowerMate angeschlossen, wo bei Sie bereits aber gleich ein 4 adriges Kabel verwenden sollenn, an dem Sie auch 2+ und 2- durchverbinden, da diese Kabel dann auch in aktiv 2-Weg-Systemen verwendet werden konnen. Laufsprecherkabel mit SPEAKON Steckern konnen Sie über den Fachhandel aus dem DYNACORD-Zubehörprogramm beziehen. Auch alle anderen Kabel und Stecker sind Dort erhältlich.
NF-Verbindungskabel, symmetrisch oder unsymmetrisch?
Als NF-Verbindung, also alle Leitungen auf denen keine hohen Strome fließen, wahren Sie am besten symmetrisch ausgelegte Kabel (2 Signaladern + Schirmgeflecht) mit XLR- oder Stereo-Klinkenstecker. Das Kabel sollt trittfest und in jedem Fall abgeschirmt sein. Wahlen Sie die Kabellänge entsprechend ihrer Anwendung, aber in jedem Fall nur so lange wie nötig. Sie vermeiden dadurch unnötigen "Kabelsalat" und verringern die Störanfälligkeit. Nätürlich können Sie alle Ein- und Ausgänge am PowerMate unsymmetrisch z.B. mit Mono-Klinkenstecker belege und werden in den meisten Fällen, aufgrund des optimal ausgelegten Massesystems im PowerMate, keine Probleme mit Einstreuungen haben. Generell stellt ein symmetrisch ausgeführtes NF-Verbindungskabel allerdings die bessere Alternative zu einer unsymmetrischen Verbindung, wie es z.B. ein Mono-Klinkenkabel ist, dar. Die meisten Audi-gerate wie Endstufen, Equalizer, Effektgeräte, Mischpulte und auch eineige Keyboards verfügen über symmetrisch, aufgebaute Eingänge bzw. Ausgänge. Der Schirm im Kabel verbindet bei symmetrischer Signaführung alle metallischen Gehäuse und verhindert dadurch lückenlos ein Einkoppeln von externen Störsignalen, im wesentlichen Brummen, auf den Audiosignalpfad. Ferner werden Resteinstreuungen durch die symmetrische Leitungsführung in Verbindung mit der Gleichtaktunterrückung der Eingangsstufe wirkungsvoll eleminiert. Im PowerMate sind alle Eingänge symmetrisch und mit hoher Gleichtaktunterrückung ausgeführrt. Die Ausgänge wie AUX, MAIN, EQ usw., im Mischerteil des PowerMate sind generell in GND-SENSING Technik ausgelegt. Dies ist eine spezielle Beschaltung der Ausgangsbuchsen, die im wesentlichen die Vorteile der symmetrischen Ausgangsbeschaltung aufweist, aber auch ohne Probleme unsymmetrisch mit Monoklinken benutzt werden kann. Wenn Sie diese Ausgänge z.B. mit langen Leitungen verkabeln wollen, ist wiederum die symmetrische Signaführung mit Stereoklinken aus besagten Gründen von Vorteil. Nachfolgend finds Sie eineige Kabelkonfigurationen, die Sie sinnvoll in Verbindung mit dem PowerMate einsetzen können.
MIC INPUT
Alle Klinken Einund Ausgänge amPowerMate
Kanal Insert Main Insert
Alle Klinken Einund Ausgänge amPowerMate
Kanal Insert Main Insert







Mikrofonesymmetrisch
Unsymmetrisch
Externe Geräte
mit XLR Ein- und Ausgangsbuchsen
Symmetrisch
Direct OUT über den INSERT ohne Signalunterbrechung
Unsymmetrisch
Externe Geräte mit
Klinken Ein- und Ausgangsbuchsen
Symmetrisch
Y-Kabel furexterne Effektgeräte und Signalprozessor mit Klinkenbuchsen
Im folgenden wollen wir erklärern, wie Sie mit dem PowerMate ein passiv Standard-PA mit Monitorsystem aufbauen und einstellen. An PA-Equipment haben wir vorgesehen:
1 PowerMate1000
1 Endstufe z.B. 2x400W
2 Hochtonboxen z.B. 12" 3-Weg
2 Bassboxen z.B. 15"
2 Hochständer oder 2 Zwischenstangen
2 Monitorboxen
4 SPEAKON-Kabel 8m, 2 SPEAKON-Kabel 2m
1 NF-Kabel Stereoklinke-XLR Stecker

Aufbau
- Stellen Sie den PowerMate und die Monitordstufe so auf, daß Sie auch im Betrieb leichten Zugriff haben und schließen Sie die Netzkabel an.
Suchen Sie die gänstigste Position für ihre PA-Boxen. Die Bassboxen sollen damit immer unter am Boden stehen und die Hochtonboxen wenn möglich direkt darüber. Beachten Sie aber, daß die Unterkante der Hochtonboxen immer in Kopf/howe ihres Publikums oder darüber ist. Verwenden Sie entweder die Zwischenstangen, die Sie in die Bassbox schrauben oder, wenn dies nicht ausreichend ist bzw. keine Bassboxen bestehtigt werden, die Hochstände. - Stellen Sie die linke und rechte PA-Boxen-Kombination nur so welt auseinander wie nötig. Der Sound wird dadurch kompakter.
- Achten Sie darauf, daß die PA-Boxen der Hauptanlage wenn möglich nicht direkt hinter den Mikrofonen stehen, weil sonst bei hohenen Lautstärken Rückkopplungspfeifen zu erwarten ist.
Nachdem Sie die Mikrofonständer aufgebaut und ihre Mitmusiker alle einen Platz gefunden haben, positionieren Sie die Monitorboxen am besten vor den Musikern oder Interpreten. Achten Sie damit darauf, daß nicht eines der Mikrofone direkt auf die Monitore zielt. Beachten Sie auch die Charakteristik der verwendeten Mikrofone. -
Verkabeln Sie die Bassboxen und Monitorboxen wie in der Abbildung gezeigt mit den SPEAKON-Kabeln zum PowerMate bzw. zu der Monitorendstufe. Achten Sie daraufuf, daß Sie damit links und rechts nicht vertauschen. Mit den kurzen SPEAKON-Kabeln können dann die Hochtonboxen zu den Bassboxen parallel geschlossen werden. Die beiden Monitorboxen werden an je einem Endstufenausgang der Monitorendstufe betrieben.
-
Verbinden Sie mit dem Stereoklinken-XLR-Kabel die AUX3/4-SEND Ausgabe mit den Eingängen der Monitorentrendstufen.
Schlieben Sie nun alle Mikrofone bevorzugt an den Monokanalen, und die Instrumente usw. an den verbleibenden Kanalen des PowerMate an.
Ziehen Sie alle Fader nach unten und drücken die STANDBY-Taste am PowerMate. Sie verhindern dadurch etwaiges Rückkopplungspfeifen beim Einschalten.
Schalten Sie zuerst den PowerMate und dann die Monitorendstufe ein. - Wenn Sie Kondensator-Mikrofone mit Phantom Power betreiben sollen, drücken Sie nun die Taste PHANTOM POWER
Schalten Sie mit dem STANDBY-Schalter den PowerMate betriebsbereit.
Soundcheck
Zuerst werden die Mikrofone an den Monokanänen bzw. Stereokanänen eingepegt. Gehen Sie darüber wie folgt vor:
- Gain-Regler zudrehen und Kanalschieberegler schlieben.
- Sprechen oder singen Sie mit der maximal zu erwartenden Lautstärke auf das Mikrofon.
- Gleichen Sie damit mit dem Gain-Regler den Pegel so ab, daß auch bei sehr lauten Passagen die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet.
Nun wird die Kanalklangregelung im Monoeingang eingestellt:
- Ziehen Sie den Kanalfader und die Masterfader etwas auf, Sie können nun das Signal auf den Haupt-PA horen.
- Stellen Sie den MID-Regler vorsichtig auf Rechtsanschlag (+15dB). Esarf sich damit noch kein Rückkopplungspfeifen ausbilden.
- Spieler Sie das gewünschte Signal ein bzw. sprechen Sie ins Mikrofon
- Drehen Sie damit den Frequenzsteller (kHz) langsam von links nach rechts.
- Sie werden sicheren Schnell den Frequenzbereich Heraushören, der bei ihrer Anwendung am unangenehmsten klingt, oder wo erhöhte Rückkopplungsgefahr besteht.
- Lassen Sie den Frequenzsteller in dieser Position und drehen Sie am MID Regler sowieit zurück, bis das Klangergebnis natürlich klingt bzw. ihren Vorstellungen entspricht.
- Stellen Sie, wenn nötig, den HI und LOW-Regler ausgehend von der Mittelstellung nach ihrer persönlichen Geschmack ein.
-
Wiederholen Sie die Punkte 1-7 für alle belegten Monokanäe.
-
Wenn Sie auch die Stereo-Eingangsgkanä belegt haben, pegeln Sie diese wie folgt ein.
-
LINE-TRIM und MIC-Gain zudrehen und Kanalschieberegler schlieben.
- Spieler Sie mit dem jeweiligen Instrument mit der maximal zu erwartenden Lautstärke.
- Gleichen Sie damit mit dem LINE-TRIM den Pegel so ab, daß auch bei sehr lauten Passagen die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet.
Nun wird die Kanalklangregelung an den Stereokanänen eingestellt:
- Ziehen Sie den Kanalfader und Masterfader etwas auf, Sie horen nun das Signal auf der Haupt-PA
- Stellen Sie die EQ-Regler auf Mittelstellung
- Spieler Sie das gewünschte Signal ein.
- Ausgehend von der Mittelstellung, können Sie nun die Klangcharakteristik entsprechend ihrer Vorstellung abgleichen. Beachten Sieitte, daß starke Abweichung aus der Mittelstellung dem Sound ether abtraglich sind. Speziell bei Klangregelungen gilt: weniger ist oft mehr
-
Wiederholen Sie die Punkte 1-4 für alle belegten Stereokanäe.
-
Falls Sie an den Monokänen Instrumente angeschlossen haben, verfahren Sie wie bei der Mikrofineinstellung beschrieben
- Überprüfen Sie nun, ob bei allen nicht benotigten Eingängen die Kanalfader und die Gain- bzw. LINE-TRIM-Regler geschlossen sind. Sie vermeiden dadurchunnötgiges Rauschen auf den Ausgängen.
Hauptmix
Dazu werden die Masterschieberegler auf ca. -30 ... -20 dB hochgezogen.
- Stellen Sie nun die Lautstärkeverhältnisse über die jeweiligen Kanalschieberegler so ein, dass die Abmischung der Klangquellen ihrer Vorstellung entspricht.
Der gänstige Bereich für die Kanalfader liegt zwischen -5dB und 0 dB. Dadurch steht genügend Regelbereich nach oben sowie nach unten zur Verfügung. -
Stellen Sie mit den Masterschiebereglern die Lautstärke der Haupt-PA ein.
Falls eine Effektzumischung gewünscht wird, verfahren Sie wie folgt: -
Stellen Sie die AUX1/FX1 Send Regler im Effektkanal auf Mittelstellung.
- Ziehen Sie den Effekt-Return Fader des FX1-Kanals auf die -5 dB Position.
- Selektieren Sie über die UP/DOWN Tasten das gewünschte Effektprogramm.
- Drucken Sie den FX ON Schalter.
- Spieler Sie das gewünschte Signal über den jeweiligen Eingangskanal ein und drehen Sie darauf den FX Regler sowieit auf, bis der Effektanteil ihren Vorstellungen entspricht. Wiederholen Sie diesen Punkt für alle Eingangskanäle, die Sie mit einem Effektsignal beaufschlagen wollen.
- Stellen Sie nun den AUX1/FX1 SEND-Regler im Effektkanal so ein, daß die PEAK-LED nur bei sehr hohen Dynamikspitzen aufleuchtet.
Führn Sie bei Bedarf die Punkte 1-6 auch für das zweite Effektteil FX2 durch.
Monitormix
Wir wollen davon ausgehen, daß Sie ohne Saalmixer arbeiten, und dazu die Kontrolle der Lautstärke der Einzelkanäle auf der Bühne vornehmen. Die Vorgehensweise ist für AUX3 gezeigt, und ist natürlich für AUX4 identisch.
AUX3-Fader im Masterbereich zurückziehen
AUX3-POST Taste im Master drucken
Alle AUX3-Regler in den belegten Eingangskanälen in Mittelstellung drehen. Dadurch wird die Hauptabmischung auf den Monitormix übernommen.
AUX3-Fader vorsichtig soweit aufziehen, bis sich gerade ein leichtes Rückkopplungspfeifen aufbaut.
Nun schalten Sie das FEEDBACK-FILTER ein und gleichen mit dem Regler so ab, daß das Rückkoppungspfeifen verschwindet.
- Nehmen Sie den AUX3-Fader um ca.6dB zurück um auch bei ungpunstiger Mikrofonposition noch genugend Reserve zur Koppelgrenze zu haben.
- Über die Regler FX to AUX3 kann nun das Effektsignal unabhängig vom Hauptmix zugemisch werden. Beachten Sie aber das auf dem Monitor generell weniger Effektsignal nötig ist als auf der Haupt-PA.
Spiel den Einduck gewinnen, daß noch Klangkorrekturen nötig sind, aktivieren Sie den Master 7-band EQ und gleichen damit den Sound optimal an. Bedenken Sie aber, daß sich das Klangbild, und hier vorallem die Raumhall- und Basskomponente bei besettem Saal je nach baulicher Beschaffenheit, noch stark verändern kann. Wenn möglich sollen den Sound und die Lautstärke im Saal während der Darbietung nocheinmal überprüfen und gegeben falls Korrekturen vornehmen.
Ansonsten konnen wir Ihnen nur noch viel Spaß und Erfolg mit ihrer neuen PowerMate wünschen.
Das Buchsenfeld im Masterbereich oben wird als MASTER PATCHBAY bezeichnet
Alle Linepegel-Ausgänge des Mischpultes sowie Return und INSERT-Anschlüsse sind Dort angeordnet. Um Ihnen alle Eingriffs- und Anschlußmöglichkeiten zu bieten, sind MASTER INSERTS, MAIN OUTPUTS, EQ IN- und OUTPUTS, POWERAMP INPUTS sowie AUX- und Returnwege frei zugänglich und unterinander sowie mit externen Geräten kombinierbar. Im Normalzustand, kein Stecker an einem MASTER INPUT angesteckt, sind die Verbindungen intern hergestellt und das Signal wird zur Endstufe geleitet. Stecken Sie nun an einem INSERT, EQ INPUT oder POWERAMP INPUT an, so wird der interne Signalpfad unterbrochen und Sie konnen andere Signale extern einspielen. Wie man mit der PATCHBAY arbeitet, wollen wir Ihnen an einigen typischen Beispielen erläu-tern.
1. Anschluß eines externen Leistungsverträkers:
Wenn Sie z.B. mehr Laatsprecher benötigen als der PowerMate treiben kann,*Müssen Sie eine externe Endstufe verwenden. Über Klinkenkabel konnen Sie entweder an den MAIN OUTPUTS also vor dem Equalizer, oder nach dem Equalizer an den EQ OUTPUTS anstecken. Die interne Endstufe wird auch weiterhin mit dem Signal versorgt und die beiden Leistungsverträker werden sozusagen parallel angesteuert.
Aufgrund der verwendeten Endstufentechnologie konnen die Ausgabe natürlich auch im Leerlauf, also auch ohne angeschlossenen Lautsprechern bedenkenlos betrieben werden.

2. Verwendung der internen Endstufen für Monitore
Beim Betrieb des PowerMates mit externen Leistungsverständern bieten sich die internen Endstufen regelrecht für Monitoranwendungen an. Dazu wird einfach der AUX3 bzw. AUX4 Ausgang auf die EQ Inputs „gepatched" (siehe Bild). Die internen Endstufen führen dadurch das Monitorsignal und stehen zum Anschluß von passiven Monitorboxen bereit.


3. Maximale Ausbaustufe, Passivbetrieb
Sie können an den PowerMate maximal 3 Boxen mit einer Impedanz von je 8 Ohm pro Endstufenausgang anschreiben. D.h. die interne Endstufe kann insgesamt 2x3 Boxen mit 8 Ohm treiben. Hier ein Beispiel wie die maxi-male Ausbaustufe ausgehen kann.

Da bei der Verwendung eines PowerMixers üblicherweise kein Rack zum Einbau von Monitorendstufen vorhanden ist, stellen aktive Monitore wie z.B. AM12 aus dem DYNACORD Programm eine bequeme Alternative dar.
4. Aktiv Stereo 2-Weg System
Hier wird die Endstufe im PowerMate als Hoch-Mittenton Verstärke verwendet. Über die MAIN OUTPUTS oder EQ OUTPUTS wird das Fullrange-Signal auf eine aktive Frequenzwerte (X-OVER) geleitet. Von Dort werden die tieffrequenten Signalanteile zu einer externen Endstufe geführt, die die Basslautsprecher versorgt. Die hoch- und mittenfrequenten Signalanteile werden über die Power Amp INPUTS wieder in die PowerMate Endstufe eingespeist, die dann die MID-HIGH Boxen versorgt. Im Vergleich zu einem passiven System wird bei dieser Aufbau der Gesamtsound transparenter. Es konnen generell höhere Lautstärken gefahren werden, da die MID-HIGH Boxen nicht wie im Passivbetrieb mit dem Baßsignal belastet werden.
