POWERMATE 600 - Aktives Mischpult DYNACORD - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG POWERMATE 600 DYNACORD

BEDIENUNGSPANLEITUNG

OWNER'S MANUAL

MODE D'EMPLOI

DYNACORD POWERMATE 600 - 1

PowerMate 600

Power Mixer

WICHTIGESICHERHEITSHINWEISE 3

WICHTIGESERVICEHINWEISE 3

BESCHREIBUNG 4

AUSPACKEN & GARANTIE 4

INSTALLATIONSHINWEISE 4

INPUT MONO 5

INPUT STEREO 8

FX 1/2 10

AUX/MONO 12

MASTER 14

RÜCKSEITE 16

AUFBAU EINER STANDARD PA 17

MASTER PATCHBAY 18

SPECIFICATIONS/TECHNISCHE DATEN 61

BLOCKDIAGRAM 62

DIMENSIONS/ABMESSAGENGEN 63

CONTENTS

WICHTIGESICHERHEITSHINWEISE

DYNACORD POWERMATE 600 - WICHTIGESICHERHEITSHINWEISE - 1

CAUTION

RISK OF ELECTRIC SHOCK DO NOT OPEN

DYNACORD POWERMATE 600 - CAUTION - 1

Das Blitzsymbol innerhalb eines gleichseitigen Dreiecks soll den Anwender auf nicht isolierte Leitungen und Kontakte im Geräteinneren hinweisen, an denen hohe Spannungen anliegen, die im Fall einer Berührung zu Lebensgefährlichen Stromschlagen führen können.

DYNACORD POWERMATE 600 - CAUTION - 2

Das Ausrufezeichen innerhalb eines gleichseitigen Dreiecks soll den Anwender auf wichtige Bedienungssowie Servicehinweise in der zum Gerät gehörenden Literatur aufmerksam machen.

  1. Lesen Sie diese Anweisungen.
  2. Bewahren Sie die Anleitung sorgsam auf.
  3. Beachen Sie sãmtliche Warnhinweise.
  4. Beachten Sie die Anweisungen.
  5. Betreiben Sie these Gerät nicht in der Näre von Wasser.
  6. Verwenden Sie zur Reinigung ausschließlich ein trockenes Tuch.
  7. Achten Sie darauf, dass die Belüftungsöffnungen nicht versperrt sind. Beachten Sie bei der Installation des Geräts die Anweisungen des Herstellers.
  8. Setzen Sie das Gerät nicht der unmittelbaren Einwirkung von Hitzequellen, wie etwa Heizkörpern, Speicheröfen, Herden oder anderen Wärme abstrahlenden Komponenten (inklusive Endstufen) aus.
  9. Setzen Sie die Sicherheit, die Ihnen ein Stecker mit eindeutig zugeordneter Polarität oder ein Schutzkontaktstecker bieten, nicht außer Kraft. Ein Stecker mit zugeordneter Polarität besitzt zwei Kontaktzungen, wobei die eine breiter ist als die andere. Ein Schutzkontaktstecker besitzt neben zwei Kontakten noch einen dritten Schutzkontaktstift (Erdung). Das Steckerdesign sowie der zusätzliche Kontakt dienen in erster Linie ihrer Sicherheit. Falls der im Lieferumfang befindliche Stecker nicht an der vorgesehenen Wandsteckdose angeschlossen werden kann, wenden Sie sichitte umgehend an einen Elektrofachmann.
  10. Schützen Sie das Netzkabel vor Belastungen durch Betreten und vermeiden Sie, speziell an den stecker- sowie geräteitigen Anschlüssen, das Kabel zu knicken oder einzukommen.
  11. Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller davon vorgesehenes Zubehor und Erweiterungen.
  12. Verwenden Sie zusammen mit dieser Komponente nur vom Hersteller dazu vorgesehene oder andere geeignete Lastkarren, Stative, Befestigungsklammern oder Tische, die Sie zusammen mit dem Gerät erworben haben. Achten Sie beim Transport mittels Lastkarrens darauf, dass das transportierte Equipment und der Karren nicht umfallen und möglicherweise Personenund/oder Sachschäden verursachen können.

DYNACORD POWERMATE 600 - CAUTION - 3

  1. Trennen Sie das Gerät bei Gewitter oder, wenn Sie es über einen längeren Zeitraum nicht verwenden, vom Stromnetz.
  2. Wenden Sie sich im Servicefall an einen qualifizierten Servicebetrieb. In folgenden Fällen sollenn Sie sich unbedingt umgehend an eine Servicewerkstatt wenden: das Gerät wurde in irgendeiner Art und Weise beschädigt (beispelsweise das Netzkabel oder der Netzstecker wurden beschädigt), Flüssigkeit oder ein Fremdkörper ist in das Geräteinnere eingedrungen, das Gerät wurde Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, es kann nicht „normal" betrieben werden oder es wurde fallen gelassen.
  3. Setzen Sie diese Komponente niemals Tropf- oder Spritzwasser aus und achten Sie stets darauf, dass keine mit Flüssigkeit gefüllten Objekte – wie etwa Vasen – auf dem Gerät platziert werden.
  4. Trennen Sie den Netzstecker von der Wandsteckdose, um das Gerät komplett vom Stromnetz zu trennen.
  5. Der Stecker des Netzkabels sollte stets leicht zugänglich sein und sich in einem einwandfrei betriebsbereiten Zustand befinden.

DYNACORD POWERMATE 600 - CAUTION - 4

Entsorgung von gebrauchten elektrischen und elektronischen Geräten (Anzuwenden in den Ländern der Europäischen Union und anderen europäischen Ländern mit einem separaten Sammelsystem für diese Geräte) Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist daraufhin, dass diesen Produkt nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern bei einem Telex Handler abgegeben werden muss

WICHTIGE SERVICEHINWEISE

ACHTUNG: These Servicehinweise sind ausschliesslich für qualifiziertes Servicepersonal vorgesehen.

Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, führen Sie keine Wartungsarbeiten durch, die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben sind, ausser Sie sind hierfür qualifiziert. Überlassen Sie samtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker.

  1. Bei Reparaturarbeiten im Gerät sind die Sicherheitsbestimmungen nach EN 60065 (VDE 0860) einzuhalten.
  2. Bei allen Arbeiten, bei denen das geöffnete Gerät mit Netzspannung verbunden ist und betrieben wird, ist ein Netz -trenntransformer zu verwenden.
  3. Vor einem Umbau mit Nachrustsätzen, Umschaltung der Netzspannung oder sonstigen Modifikationen ist das Gerästromlos zu schalten.
  4. Die Mindestabstände zwischen netzspannungsfuhrenden Teilen und berührbaren Metalteilen (Metallgehause) bzw. zwischen den Netzpolen betragen 3 mm und sind unbedingt einzhalten. Die Mindestabstände zwischen netzspannungsfuhrenden Teilen und Schaltungsteilen, die nicht mit dem Netz verbunden sind (sekundär), betragen 6 mm und sind unbedingt einzhalten.
  5. Spezielle Bauteile, die im Stromlaufplan mit dem Sicherheitssymbol gekennzeichnet sind (Note), * dürfen nur durch Originalteile ersetzt werden.
  6. Eigenmächtige Schaltungsänderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
  7. Die am Reparaturort gültigen Schutzbestimmungen der Berufsgenossenschaften sind einzuhalten. Hierzu gehört auch die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes.
  8. Die Vorschriften im Umgang mit MOS - Bauteilen sind zu beachten.

NOTE:

DYNACORD POWERMATE 600 - WICHTIGE SERVICEHINWEISE - 1

SAFETY COMPONENT ( MUST BE REPLACED BY ORIGINAL PART )

Wir möchten Ohnen zu allererst danken und Sie beglükwünschen, dass Sie sich für einen Power Mixer von DYNACORD entschieden haben.

Die PowerMate Kompaktanlagen basieren auf mehreren Jahrzehnten Erfahrung, Forschung und Kundennähe im professionellen Audiobereich. Mit dem PowerMate haben Sie einen Power Mixer erworben, der Ihnen eine große Anzahl von Funktionen in einer sehr kompakter Form bietet. Vergessen Sie einlich Anpassungs- und Verkabelungs-probleme von Mischpult, Verträger, Effektteilen und Equalizeren. Hier haben Sie ein Gerät in dem alles optimal aufeinander abgestimmt ist. Durch die ergonomische PUTFform und die übersichtlich, strukturierte Anordnung der Bedienteile haben Sie immer alles im Blick und konnen Schnell und problemlos auf jedem Detail zugreifen. Um schlechte Lichtverhältnisse im Einsatz auszugleichen, ist eine Buchse zum Anschluss einer Schwanenhalslampe vorgesehen. Auch beim Transport des PowerMate werden Sie bald seine Vorzüge zu schätzenissen. Griffe links und rechts im Teilteil sowie das relativ geringe Gewicht erlauben Ihnen einen problemlosen Transport des Gerätes, wobei alle empfindlichen Teile wie Knöpfe und Regler von einer stabilen Schutzhaube abgedeckt sind. Sollen Sie jedoch ihren PowerMate 600 lieber im Rack plazieren, kein Problem, die Kunststoffseiteile konnen sehr einfach durch Metall-Rackwinkel ersetzt werden. Mit seiner größten Anzahl von Funktionen, hohen Dynamik, rauscharmen Design, dem 24bit-Dual-Stereo-Effektteil und der starken Endstufe ist der PowerMate universell einsetzbar. Egal ob auf der Bühne, beim Homerecording oder in der Festinstallation, zeigt sich der PowerMate als idealer Partner und wird ihre hohen Ansprüche, die Sie natürlich an ein professionelles Audiogerät stellen, souverän und zuverlässig erfüllen. Nätürlich wollen Sie ihren PowerMate so Schnell wie möglich anschließen und ausprobieren. Aber nehmen Sie sichitte die Zeit um dies anhand der Bedienungsanleitung zu tun. Beginnend mit den Eingangskanälen, über den Effektund Masterbereich bis hin zur Leistungsendstufe werden Sie systematisch durch das Gerät geführt. Lesen Sie die einzelnen Punkte aufmerksam durch, Sie werden damit über die vielfältigen Funktionen des PowerMates informiert und an vielen Stellen nützliche Tips finden, die Sie unmittelbar in die Praxis umsetzen konnen. Zusätzlich finden Sie in dieser Bedienungsanleitung Einstellhinweise, die Sie unbedingt beachten sollenen, die Beschreibung eines typischen PA-Setups, Blockschaltbild, Technische Daten, Anschlußinweise .... Also es loht sich, lesen Sie weiter.

Auspacken und Garantie

Öffnen Sie die Verpackung und entnahmen Sie den PowerMate. Die Folie über dem Effekt-Anzeigeglas abziehen. Es liegt noch zusätzlich zu dieser Bedienungsanleitung ein Netzkabel und die Garantiekarte bei. Überprüfen Sieitte ob die Garantiekarte vollständig ausgefüllt ist, Denn nur so konnen Sie etwa Garantieansprüche gel-tend machen. Sie haben auf das Gerät 36 Monate Garantie, die ab dem Zeitpunkt der Aushändigung durch den Handler gilt. Bewahren Sie zur Garantiekarte auch den Kaufbeleg, der den Termin der Übergabe festlegt, auf.

Generell gilt, wenn Sie die Originalverpackung sowie alle Dokumente sorgfältig aufbewahren, können Sie später einen hohenen Wiederverkaufspreis für das Gerät erzielen.

Aufstellen und Anschlieben

Stellen Sie den PowerMate immer auf eine ebene Unterlage, damit eine ausreichende Luftzufuhr im Betrieb gewährleistet ist. Das Gerät verfügt über elektronisch geregelte Lüfter die in jedem Fall sicherstellen, dass der Leistungsblock nicht überhützt wird. Die Belüftungsrichtung ist darauf Front to Rear, das bedeutet, dass kühle Luft im vorderen, unteren Teil angesaugt wird und die erwärmte Luft hinten (an den Lüftungsschlitzen) austritt. Weder die vorderen noch die hinteren Lüftungsschlitze dürfen beim Betrieb des Gerätes abgedeckt sein, weil ansonsten der PowerMate durch thermische Überlastung in den Protect-Mode schaltet. Das Gerät nimmtzar dadurch keinen Schaden, aber die Darbietung wird bis zum Wiedereinschalten unterbrochen. Sollten Sie sich für einen vertikalen Rackeinbau entschieden haben, muss in jedem Fall direkt über dem Gerät mindesten 2 H.E. und unter dem Gerät mindestens 1.H.E. Freiraum bleiben. Die Leerräume konnen natürlich mit speziellen Leerblenden mit Lüftungsschlitzen abgedeckt werden. Vor dem Anschlieben ans Netz stellen Sieitte fest, ob die am Gerät im Bereich des Netzschalters aufedruckte Betriebsspannung ihrer Netzspannung entspricht. Beim Einschalten des PowerMate laufen die internen Lüfter mit voller Geschwindigkeit für ca. 2 Sekunden an. Dies soll ihren zumal eine akustische Information über die Betriebsbereitschaft des PowerMate geben und gleichzeitig werden lose Staubpartikel die sich im Gerät befinden, safer ausgeblasen. Die Lautsprecher-Ausgänge (SPEAKER OUTPUTS) auf der Rückseite des Gerätes sind mit professionellen SPEAKON-Hochlaststeckverbindungen ausgeführrt. Diese Anschlußart stellt eine absolut sichere Verbindung zu ihren Lautsprechem her. Die Belegung der Buchsen ist 1+ (hot) und 1- (cold).

DYNACORD POWERMATE 600 - Aufstellen und Anschlieben - 1

1. MIC

Elektronisch symmetrische XLR-Eingänge, (wie sie auch in große Studio- oder Livekonsolen verwendet werden) zum Anschluss niederohmiger Mikrofone.

Die Eingangsstufe ist extrem rausch- und brummarm, darüberhinaus weist sie einen äußert niedrigen Klirrfaktor (typ. < 0.002% ), auch bei hohen Frenzen auf. Sie konnen hier im Prinzip jedem Mikrofon anstecken, sofern Sie damit auf die Pin-Belegung entsprechend der Nebenstehenden Abbildung achtEN. Falls Sie Kondensator-Mikrofone an diesen

DYNACORD POWERMATE 600 - MIC - 1

Eingängen verwenden wollen, können Sie dies tun. Ihr Mikrofon wird dann vom Mischpult aus mit Betriebsspannung (+24V) versorgt, und das lassic Wechseln der Batterie im Mikrofon entfällt.

Generell können sowohl dynamische Mikrofone als auch Kondensatormikrofone gemisch an den Eingängen betrieben werden.itte beachten Sie aber dazu in jedem Fall die jeweilige Bedienungsanleitung des verwendeten Mikrofons. Der MIC-Eingang ist in der Lage Pegel von -60dBu ... + 11dBu in Abhängigkeit vom Gainregler zu verarbeiten. Durch die speziell auf Mikrofone abgestimmte niederohmige Auslegung und der Phantomspannungs-Aufschaltung, ist der XLR-Eingang nicht geeignet fur den Anschluss von weiteren Mischpulten, Effektgeräten, Keybords oder anderen elektronischen Geräten. Benutzen Sie hierfür die LINE-Eingänge.

2. LINE

Elektronisch symmetrische Eingänge für elektronische Instrumente wie Keyboard, Drum-Computer, Gitarre und Bass mit aktiver Elektronik sowie alle anderen hochpegeligen Signalquellen wie externe Mischpulte, Effektgerät, CD-Player usw. Der LINE-Eingang verarbeitet Signalpegel von -40dBu bis + 30dBu und kann sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch gespeist werden. Verwenden Sie dazu Mono-bzw. Stereoklinkenstecker wie sie in der Abbildung gezeigt sind. Wenn das anzuschließlich Gerät eine symmetrische Ausgangsstufe besitzt, ist in jedem Fall die symmetrische Signaführung mit Stereoklinkenkabel zu bevorzugen. Die Verbindung ist dann wesentlich unempfindlicher auf etwaige externe Brumm- und Hochfrequenzinstreuung.

DYNACORD POWERMATE 600 - LINE - 1

DYNACORD POWERMATE 600 - LINE - 2

Stecken Sieitte nie an der LINE und MIC Buchse gleichzeitige Signalquellen an. Eine gegenseitige Belastung der Signalquellen und damit verbundener Pegelabfall waren die Folge.

Noch ein Hinweis: Betreiben Sieitte wenn möglich keine E-Gitarre bzw. E-Bass mit passiver Elektronik und hochohmigen Ausgang direkt an einem Mischpult Line-Eingang. Diese Eingänge sind generell, auch bei allen andern Herstellern, für relative niedrige Quellimpedanzen, wie sie elektronische Geräte aufweisen, ausgelegt. Das Klangergebnis wird unbefriedigend sein und der Klangcharakteristik des Instruments nicht gerecht werden. Ausnahme ist hier natürlich, wenn Sie diesen Effekt wünschen. Benutzen Sie für derartige Instrumente wenn möglich einen speziellen Vorversteller mit sehr hoher Eingangsimpedanz. Instrumente mit aktiver Elektronik (Batterie) konnen ragegen ohne Bedenken direkt angeschlossen werden. Achten Sieitte daraufuf, dass vor dem Anschluss von Instrumenten die jeweiligen Kanalregler, mindestens jedoch die beiden Masterregler geschlossen sind, oder der STANDBY-Schalter gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihrem Publikum und Ihr Equipment unnötige Beanspruchungen durch Knackgeräusache.

DYNACORD POWERMATE 600 - LINE - 3

3. GAIN

Regler zum Abgleich der Eingangsempfindlichkeit des MIC-bzw. LINE-Eingangs, wobei die an-kommenden Signale optimal auf den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepasst werden. Durch eine gewissenhafte Einpegelung des Signals konnen Sie den Signal-Rauschabstand optimieren und die hervorragenden Audioeigenschaften des PowerMate im vollen Umfang nutzen. Bei Verwendung der XLR-Buchse wird bei Linksanschlag des Gainreglers um 10dB und im Rechtsanschlag um 60 dB verstärkt. Die hohe Verständlung ist speziell bei sehr geringen Eingangspegel von noten, wie dies bei Sprachaufnahme mit Mikrofon und Fernbesprechung der Fall ist. Bei Benutzung der LINE-Eingangsbuchse wird generell um 20 dB abgeschwacht, der Regelumfang von 50 dB bleibt jedoch erhalten. Unity Gain, also Durchgangsverständlung 0 dB, liegt für den LINE-Eingang bei der Markierung 20 dB. Im folgenden wollen wir nun eine kurze Einstellhilde geben, wie Sie bei der Einpegelung des Kanalzuges am besten vorgehen.

Einstellhinweis:

  1. Gainregler zudrehen und Kanalschieberegler schlieben.
  2. Schlieben Sie die gewünschte Quelle (Mikro, Instrument ... ) am MIC oder LINE-Eingang an.
  3. Spieler Sie das Signal mit der maximal zu erwartenden Lautstärke ein, bzw. Singen oder Sprechen Sie mit voller Lautstärke, wobei Sie so nahe wie möglich am Mikrofon stehen sollenn.
  4. Gleichen Sie damit mit dem Gainregler den Pegel so ab, dass auch bei sehr lauten Passagen die rote PEAK-LED jersey nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet. Sie haben nun die Grundeinstellung des Kanalzuges gefunden und der Headroom beträgt mindesten 6 dB D.h. Sie haben mindestens noch 6dB Aussteuerungsreserve bis das Signal hörbar verzerrt wird.

Falls Sie mittels der Klangregelung noch Korrekturen am Klangbild vornehmen, sollen den Sie nochinmal Punkt 3 und 4 ausführten, da auch diese Klangeinstellungen den Kanalpegel beeinflussen.

4. KLANGREGELUNG

Die Klangregelung erlaubt eine sehr umfangreiche und effektive Beeinflussung des Eingangssignals innerhalb unterschiedlicher Frequenzbereiche. Eine Drehung der Klangregler nach rechts bewirkt eine Anhebung / Verständung des entsprechenden Frequenzbereichs. Eine Drehung nach links bewirkt eine Absenkung / Abschwachung des entsprechenden Frequenzbereichs. Bei der Klangeinstellung sollen den Sie immer von der Neutralstellung ausgegeben, d.h. alle Regler

DYNACORD POWERMATE 600 - KLANGREGELUNG - 1

markierungen stehen oben in der Mitte (Raststellung). Drehen Sie die Klangregler möglichst nicht in extreme Positionen; normalerweise ist eine gingefügige Klangkorrektur ausreichend und bringt das Beste Klangergebnis. Orientieren Sie sich an der Nätürlichkeit der Wiedergabe und verlassen Sie sich bei der Klangbeurteilung auf Ihr musikalisch geschultes Ohr. Akustische Rückkopplungen vermeiden Sie wirksam durch besonders gefühlvolle Bedienung des Mittenreglers (MID). Vermeiden Sie starke Anhebungen gerade in thisem Frequenzbereich; ein mehr oder weniger leichtes Absenkem ermöglicht Ohnen eine weniger Rückkopplungsgefahrdete Verständung. Die Klangregelung ist so ausgelegt, dass der LO- und HI-Regler auf Linepegelige Instrumente und Geräte ebenso effektiv wirkt wie bei Mikrofonanwendungen.

Der MID-Regler arbeitet relativ breitbandig im Bereich um 2,4 kHz. Dieses Frequenzspektrum hat sich speziell bei Mikrofonanwendung als kritischer Bereich herausgestellt, und mit fast allen Mikrofonen können Sie mittels einer leichten Absenkung im Mittenbereich hervorragende Ergebnisse erzielen.

DYNACORD POWERMATE 600 - KLANGREGELUNG - 2

5.FX

Mit den FX-Regler können Sie das jeweilige Eingangssignal den eingebauten Digital-Efektgeräten FX1 und FX2 stufenlos zumischen. Das Original-Signal wird "post-fade" also nach dem Kanalschieberegler abgegriffen und ist somit von dessen Einstellung abhängig. Bei der Einstellung des Effektanteils gehen Sie immer von Regler in Mittelstellung aus und gleichen je nach gewünschter Intensität ab.itte achten Sie bei der Aussteuerung der Effektmodule auf die PEAK-LEDs in den Effektkanalen FX1/2. Die Anzeigearf nur bei hohen Dynamikspitzen aufleuchten. Leuchtet die LED dauernd, regeln Sieitte in den Eingangskanalen am FX-Regler zurück. Weiter Informationenfinden Sie auch in den Abschnitten EFFEKT 1/2.

6.AUX

Der AUX-Regler dient zur Erstellung einer Monitor Abmischung. Das Signal wird dazu "pre-fade" also vor dem Kanalfader über den AUX-Regler ausgespielt. Die damit entstehende Abmischung am AUX-Ausgang im Masterbereich ist demnach unabhängig von der Stellung der Kanalfader. Ein zuweit aufgedrehter AUX-Regler bei Mikrofonanwendungen kann über die Monitorboxen unangenehmes Rückkopplungspfeifen erzeugen. Gehen Sieitte bei der Monitorabmischung sehr vorsichtig vor.

7.PAN

Dieser Regler bestimmt die räumliche Position des Eingangssignals im Stereobild. In Mittelstellung wird das Signal zu gleichen Teilen auf die beiden Summen L und R aufgeitlt. Die PAN-Regler Stufe ist so ausgelegt, dass egal wo der PAN-Regler steht, die Lautstärke im Stereo Klangbild erhalten bleibt.

8. SIGNAL / PEAK- Anzeige

Die Signal-Peak Anzeige informiert Sie optisch über den aktuellen Pegel im jeweiligen Eingangskanal und hat damit auch eine Schlüsselfunktion bei der Einpegelung der Eingangskanäle. D.h Sie sehen bereits wenn Übersteuerungsgefahr besteht und müssen die Verzerrung nicht erst akustisch wahrnehmen, wie bei denen anderen Herstellern, deren Mixer entweder nur mit Peak- oder gleich ganz ohne Kanalanzeige arbeiten. Wie bereits in den Einstellhinweisen beschreiben, sollte die SIGNAL-LED rhythmisch dem eingespielten Signal folgen. Ist dies nicht der Fall, muss am Gainsteller nachgeregt werden. Leuchtet hingegen die PEAK-LED teilweise oder ständig auf, ist der Eingangskanal in akuter Übersteuerungsgefahr. Es muss in jedem Fall am Gainsteller die Verständung zurückgenommen werden. Die Signal-LED leuchtet ca. 30 dB, und die Peak-LED 6 dB unter der Übersteuerungsgrenze auf. Werfen Sieitte auch im Betrieb immer wieder einmal einen Blick auf die Anzeige, um etwaige Übersteuerung des Mischpultes durch hohe Eingangspegelrechtzeitig entgegenzuwirken.

9. VOLUME

Mit dem Kanalschieberegler wird die Lautstärkeeinstellung des Einzelkanals vorgenommen und die Lautstärkebalance der einzelnen Eingangskanäle unterinander eingestellt. Die Position des Kanalfaders solls sich im Bereich zwischen -5dB und 0dB befinden. Dies gibt Ohnen die Möglichkeit, auch relativ große Pegelunterschiede zwischen den unterscheidlichen Eingangskanälen mit einem ausreichend großen Regelweg genug genug einzustellen. Die Lautstärkeeinstellung der Gesamtanlage erfolgt danach mit den Master-Schiebereglern. Auch wenn Sie für jeder Eingangskanal eine zusätzliche Verständung von +10dB über den Kanalfader zur Verfugung haben, sollen den Sie die einzelnen Fader aber nur Ausnahmefällen über die +5 dB Markierung stellen. Wirde die Summenschiene im Mischpult von zuvielen Eingangskanälen mit derart hohen Pegeln beaufschlagt, kannriotz der speziellen negativen Verständungsstruktur im Summenversteller dieser zum Clippen gebracht werden. Sinnvoller ist es hier, alle Kanalschieberegler um 5 dB zurückzunehmen und damit am Masterfader dies aufzuholen. Die Abmischung und Lautstärke bleibt so erhalten, aber die Übersteuerungsgefahr ist gebannot.

DYNACORD POWERMATE 600 - VOLUME - 1

10. STEREO INPUT L / MONO R

Elektronisch symmetrische Eingänge speziell für Stereo Instrumente und Geräte. Sie konnen hier alle elektronische Instrumente wie Keyboard, Drum-Computer, Gitarre und Bass mit aktiver Elektronik sowie alle anderen hochpegeligen Stereo-Signalquellen wie zusätzliche Mischpulte, Effektgerät, CD-Player usw. anschließen. Der Stereo-LINE-Eingang verarbeitet Signalpegel von -20dBu bis + 30dBu und kann sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch gespeist werden. Verwenden Sie dazu Mono- bzw. Stereoklinkenstecker wie sie in der Abbildung gezeigt sind. Wenn das anzuschliebende Gerät symmetrische Ausgangsstufen besitzt, ist in jedem Fall die symmetrische Signaführung mit Stereoklinkenkabel zu favorzugen. Die Verbindung ist dann wesentlich unempfindlicher auf etwaige externe Brumm- und Hochfrequenzinstreuung.

DYNACORD POWERMATE 600 - STEREO INPUT L / MONO R - 1

DYNACORD POWERMATE 600 - STEREO INPUT L / MONO R - 2

Wenn Sie aber am Stereo-Input ein Mono-Instrument anschließen wollen, belegen Sie einfach nur den L/MONO Eingang. Das Signal wird dann intern mit auf den rechten Kanal gelegt.

11. LINE TRIM

Mit diesen Regler werden die Line-Eingänge im Stereokanal an den internen Arbeitspegel des Mischpultes angepasst. Der Regelbereich liegt bei 30 dB. Die Unity Gain Position, also 0 dB Durchgangsverständung, ist hier bei der Markierung 0 dB. Sie können mit diesen Regler das Signal um 10 dB abschwächen bzw. um 20 dB verständen. Der Regelbereich ist ausreichend um die meisten professionellen, semi-professionellen und HI-FI Quellen anzupassen. Zum Einstellen verfahren Sie genauso wie beim Gain-Regler im Monokanal.

Wenn Sie die Stereo-Eingangsgkanäle von einem Keyboard aus ansteuern, achten Sieitte darauf, dass ihre Tastatur damit nicht auf L und R gesplittet ist. Es erscheint sonst der Sound der auf dieunte Tasturhälfte gelegt ist nur am linken Kanal und der Sound auf der oberen Tastaturhälfte nur am rechten Kanal, bzw. umgekehrt. Verwenden Sie in thisem Fall zwei Monoeingangsgkanäle, Denn hier konnen Sie über die PAN-Regler die Anpassung im Stereoklangbild vornehmen.

12. KLANGREGELUNG

Die Klangregelung erlaubt eine sehr umfangreiche und effektive Beeinflussung des Eingangssignals innerhalb entsprechender Frequenzbereiche. Eine Drehung der Klangregler nach rechts bewirkt eine Anhebung / Verständigung des entsprichenden Frequenzbereichs. Eine Drehung nach links bewirkt eine Absenkung / Abschwachung des entsprichenden Frequenzbereichs. Bei der Klangeinstellung sollen den Sie immer von der Neutralstellung ausgehen, d.h. alle Reglermarkierungen stehen oben in der Mitte (Raststellung). Drehen Sie die Klangregler möglichst nicht in extreme Positionen; normalerweise ist eine geringfugige Klangkorrektur ausreichend und bringt das Beste Klangergebnis. Orientieren Sie sich an der Nattürlichkeit der Wiedergabe und verlassen Sie sich bei der Klangbeurteilung auf Ihr musikalisch geschultes Ohr.

DYNACORD POWERMATE 600 - KLANGREGELUNG - 1

13.FX

Mit diesen Regler wird das aus L und R summierte Signal "post-fade" auf die FX-Summenschienen ausgespielt. Die generelle Funktionseiste wurde bereits im INPUT/MONO erläutert.

14.AUX

Legt das aus L und R summierte Signal auf die AUX-Summenschiene (siehe auch INPUT/MONO).

15. BAL

Ähnlich wie beim Panorama-Regler im Monokanal wird hier das StereosignalPEGelmaßig an die Ausgänge angepasst. Drehen Sie z.B. diesen Regler nach rechts erscheint das rechte Signal an den rechten Ausgangen wobeil gleichzeitig das linke Signal komplett unterrückt wird. In Mittelstellung werden das L-und R-Signal mit gleicher Verständung an den Ausgangen zur Verfugung stehen. Bei Verwendung mit Stereo-Quellen sollenn Sie davon den BAL-Regler nur wenn nötig gingefüglich aus der Mittelposition verdrehen. Haben Sie eine Mono-Quelle angeschlossen Funktioniert der BAL-Regler genauso wie der Panorama-Regler im Monokanal.

16. SIGNAL / PEAK

Bei der Stereo SIGNAL / PEAK Schaltung werden der linke und rechte Kanal unabhängig voneinander ausgewertet, wobei immer der aktuell hochste Pegel zur Anzeige gebracht wird. Sie können also absolut safer sein, dass nicht bereits ein Kanal verzerrt ohne das dies angezeigt wird. Wie Sie am effektivsten mit dieser Anzeige arbeiten finden Sie in der Beschreibung im INPUT / MONO Kanal.

17. VOLUME

Stereo-Schieberegler zur Lautstärkeeinstellung des Stereokanals. Die Funktionswise ist identisch mit dem Mono-Kanalschieberegler, der bereits im INPUT / MONO ausfuhrlich behandelt wurde.

DYNACORD POWERMATE 600 - VOLUME - 1

FX1/FX2

Der PowerMate ist mit zwei unabhängig voininander regelbaren 24bit-Stereo-Effekteiten FX1 und FX2 ausgestattet. Die beiden Effektele sind vollig identisch aufgebaut. Es stehen je Effektsektion 99 Preset-Stereo-Effektprogramme zur Auswahl, die mit den UP/DOWN Tasten selektiert werden. Die 99 Preset-Programme sind in Sektionen entsprechend der Effektstruktur eingeteilt, wie Sie an der aufgedruckten Tabelle erkennen konnen. Die Programme sind damit so angeordnet, dass sie mit steigender Programmnummer innerhalb der jeweiligen Gruppe an Effekt-Intensität zunehmen. Auf den Plätzen 1-20 befinden sich High-Quality Reverss die sowohl auf der Bühne sowie im Studio und Homerecording optimal eingesetzt werden konnen. Mit den Programmnummern 21-40 stehen Echo/Reverb bzw. Chorus/Reverb Mischprogramme zur Auswahl. An den Positionen 41-60 finden Sie unterscheidliche Delays und die Programmnummern 61-99 sind für Programme wie Flanger, Chorus, und Doubling sowie spezielle Reverb und Delay-Programme reserviert. Die Effekteile werden im fabrikneuen Zustand, beim Einschalten des Gerätes immer mit der voreingestellenten Programmnummer 05 (Large Hall 3 Bright) für FX1 und 55 (Delay Mono 250ms) für FX2 starten. (Die Startprogramme 05/55 konnen beliebig verändert werden, siehe Umstellung der Effekt-Startprogramme.)

These Effekte sind auf der Bühne, beim Recording und auch beim gleichzeitigen Betrieb beider Effektele sehr gut zu verwenden. Beachten Sieitte beim Testen und bei der Auswahr der Effekte in jedem Fall das Beiblatt EFFEKT PRESETS. Hier sind alle Programme mit Name, Effektstruktur, Einsatzgebiet und Frenzcharakteristik aufgelistet. Nehmen Sie sich Zeit, probiert Sie die entsprechenden Programme aus und entscheiden dann welches Programm für ihre Anwendung am besten klingt. Mit der Programmnummer 0 wahlen Sie ein Slap Back Echo an, das hauptsächlich als Service und Testprogramm verwendet wird. Deswegen erscheint es auch nicht in der Effekttable auf der Frontblende. Beachten Sieitte auch die FOOTSWITCH-Buchse. Hier können Sie einen Fußschalter zur Fernsteuerung der EFFEKT ON/OFF Funktion anschließen. Verfügt Ihr Fußschalter über eine LED, z.B. FS11 aus dem DYNACORD Zubehörprogramm, dann wird diese bei EFFEKT ON leuchtens.

Umstellung der Effekt-Startprogramme

Die Effektsektion startet werkseitig mit den Programmen 05/55. Sollten Sie andere Programme bevorzugen, besteht die Möglichkeit diese im Programmiermodus festzulegen und abzuspeichern. Gehen Sie zum Umprogrammieren der Startprogramme wie folgt vor:

  1. Halten Sie während des Einschalten des Gerätes die beiden DOWN-Tasten von FX1 und FX2 gleichzeitig gedrückt.
  2. Im Display wird kurzzeitig „Prog" angezeigt. Das Gerät befindet sich nun im Programmiermodus. Softwarebedingt ist die Tastenreaktions-zeit etwas langsamer als gewohnt.
  3. Lassen Sie nun die beiden DOWN-Tasten los und stellen Sie die gewünschten Startprogramme ein.
  4. Durch Drücken der beiden UP-Tasten werden die in der Anzeige stehenden Programme, als Startprogramme gespeichert. Das Effektteil bestätigt das Beenden des Speichervorgangs durch kurzzeitiges aufleuchten von „Prog" im Display.
FX1/FX2
1.....1011.....2021.....3031.....4041.....5051.....6061.....99
REVERBREVERBECHOCHORUSDELAYDELAYSPECIAL
HALLSPLATESREVERBREVERBSTEREOMONOPROGRAMS

18. DISPLAY

Das Display zeigt immer die aktuell eingestellte Programmnummer des jeweiligen Effekteils an. Zum Schutz vor Verkratzen ist das Displayglas bei Auslieferung mit einer Folie abgedeckt. Ziehen Sie dieseitte ab.

19. UP/DOWN

Mit den UP/DOWN-Tasten werden die Effektprogramme angewählt. Wenn Sie länger auf eine dieser Tasten drücken, können Sie dadurch eine schellen Vor- bzw. Rücklauf der Programmnummern erzeugen.

20. FX ON

Durch Drücken des Schalter wird das interne Effektteil eingeschaltet, die grüne LED leuchtet. Beachten Sie auch, dass eine Bedienung über einen externen Fußschalter möglich ist. Die LED zeigt auch dann immer tatsächlich an, ob das Effektteil aktiviert ist oder nicht. Wenn Sie einen Fußschalter benutzen wollen, muss zuerst der FX ON Schalter gedrückt werden. Das entsprechende Effektteil ist dann aktiviert und Sie können über den Fußschalter ein- und ausschalten.

21. PEAK LED

Zeigt Übersteuerungsgefahr beim eingebauten Effektteil bzw. am AUX 1/2 SEND Ausgang an. Um einenumnftigen Signal/Rauschabstand zu erreichen gehen Sieitte bei der Einpegelung wie folgt vor.

Einstellhinweise:

  1. Mischpult "dry", also ohne Effekt auspegeln, wie in den vorangegangenen
    Einstellhinweisen beschreiben.
  2. Ziehen Sie den Effekt-Return Fader des jeweiligen Effektkanals auf die -5 dB Position.
  3. Selektieren Sie über die UP/DOWN Tasteen das gewünschte Effektprogramm.
  4. Drucken Sie den FX ON Schalter.
  5. Spieler Sie das gewünschte Signal über den jeweiligen Eingangsgkanal ein und drehen Sie damit den AUX/FX-Regler im Eingang sowie auf oder zu, bis die Lautstärke der Effektzumischung ihren Vorstellungen entspricht. Wiederholen Sie diesen Punkt für alle Eingangsgkanäle, die Sie mit einem Effektsignal beaufschlagen sollen.
  6. Stellen Sie nun sicher, dass die PEAK-LED nur bei sehr hohen Dynamikspitzen aufleuchtet. Bei Übersteuerung, drehen Sieitte die AUX/FX-Regler in den Kanalen etwas zurück.
  7. Nun konnen Sie über den FX to AUX-Regler das Effektsignal ihrer jeweiligen Monitor-Mix zumischen und bei Bedarf auch auf dem Hauptmix, über den FX-Fader, den Effektanteil verändern.

Führn Sie bei Bedarf die Punkte 2-7 auch für das zweite Effektteil durch. Halten Sie auch beim Betrieb der Anlage die Peak-Anzeigen im Auge, um bei Übersteuerungsgefahr eingreifen zu konnen.

22. EFFEKT RETURN

Stereo-Schieberegler zur Zumischung des Effektsignals zum Hauptmix. Falls Sie mit thisem Fader weiter als über die +5dB Markierung aufziehen müssen, prüfen Sieitte ob das Effektteil eingangsseitig mit genugend Pegel angesteuert wird, drehen Sie in thisem Fall den AUX/FX SEND Regler weiter auf.

DYNACORD POWERMATE 600 - EFFEKT RETURN - 1

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Der AUX-Kanalzug wird im wesentlichen zum Monitoring verwendet.

23. AUX SEND

Hier schreiben Sie entweder eine Monitorendstufe oder einen Aktivmonitor an. Der Pegel an dieser Buchse kann in einem weitem Bereich bis maximal +20 dBu über den AUX Fader geregelt werden. Die Ausgangsbeschaltung ist in Groundsensing-Technik ausgeführrt, um auch bei langen Leitungen einer etwaigen Brummeinstreuung entgegenzuwirken.

24. FX1/2 to AUX

Mit diesen Reglern kann das am entsprechenden Effektteil eingestellte Effektsignal dem AUX Kanal zugemisch werden. Wenn Sie die AUX-Schiene als Monitorweg benutzen, können Sie damit dem Monitorsignal das Effektsignal stufenlos zumischen. Die Erfahrung zeigt, dass auf der Monitorschiene mit einem geringeren Effektpegel gefahren wird als auf den Hauptausgängen, was durch die räumliche Höhe der Monitorboxen zu erklärren ist.

25. AUX VOLUME

Dieser Schieberegler regelt das AUX-Summensignal auf den AUX SEND-Ausgang und ist damit beim Monitoring der Lautstärkeregler für die Monitoranlage.

26. MONO OUTPUT

Der Mono-Ausgang führt das summierte "post-fade" Master L/R Signal, und kann für Monitoring, Sidefill, Nebenraumbeschallung, Mono-PA oder zum Anschluss einer Delay-Line verwendet werden.

Achtung: Das Signal an thisem Ausgang ist von der Stellung des MONO OUT Faders und der MASTER-Fader abhängig. Falls Sie den Mono-Ausgang unabhängig von den Master-Reglern wünschen, kann dies intern durch eine einfache Modifikation realisiert werden. Wenden Sie sich dazuitte an ihren Fachhändler.

27. STANDBY

Durch das Drücken der STANDBY Taste werden alle Ausgänge, an denen Leistungsversteller angeschlossen sein konnten, stumm geschalte. Da darauf auch der Signalfluß zwischen dem Mischerteil und MAIN OUTPUTS unterbrochen ist, wird auch die interne Endstufe nicht mehr mit Signalen aus dem Mischerteil versorgt. Die STANDBY LED leuchtet, und zeigt STANDBY Betrieb an d. h. dass alle von den EingangskanalienCOMMenden Signale in den Lautsprechnern nicht mehr hörbar sind. Sie können jedoch über 2Track Return weiterhin Signale einspeisen, was beispelsweise zur Einspielung von Pausenmusikalanders gut zu verwenden ist.

28. MONO OUT VOLUME

Dieser Schieberegler regelt das summierte Master L/R Signal auf den Monoausgang (MONO OUTPUT). Das Signal ist abhängig von der Stellung der Master-Schieberegler.

29. PHONES-Buchse

STEREO-Klinkenbuchse für Kopfhörer von 32 - 600 Ohm. Hier kann das "pre-fade" Mastersignal abgehört werden.

DYNACORD POWERMATE 600 - PHONES-Buchse - 1

30. PHONES-Regler

Mit thisem Regler wird die Lautstärke am Kopfhörer eingestellt. ACHTUNG: Drehen Sie den Regler immer ganz zurück, bevor Sie den Kopfhörer anschließen.

DYNACORD POWERMATE 600 - PHONES-Regler - 1

31. RECORD SEND L/R

An den Cinch Buchsen steht das "pre-fade" Master L/R-Signal. Das Ausgangssignal ist also unabhängig von der Stellung der Masterfader. Sie können hier ein Tonbandgerät, Cassetten-Deck oder einen DAT-Recorder zur Aufnahme anschließen. Der Nennpegel -10dBV these Ausgangs ist für professionell Anwendung und Homerecording ausgelegt. Ihr Aufnahmegerät sollte davon vorzugsweise einen Eingangsregler zur Pegelanpassung besitzen. ACHTUNG: Die meisten Tape-Decks spielen bei der Aufnahme gleichzeitig über den PLAYBACK-Weg das Signal wieder zurück. Sollten Sie nun zu den REC.SEND Buchsen auch die 2TRACK RETURN Buchsen angeschlossen haben, wird das Aufnahme-Signal bei geöffnetem 2TRACK to MASTER Regler wieder dem Hauptmix zugeführlt. Durch die entsprechenden Laufzeiten ergeben sich Auslöschungen oder Klangverfolgschungen. Im schlimmsten Fall kann es beim Drücken der RECORD Taste an Ihrem Aufnahmegerät, zu äußert unangenehmen Rückkopplungspfeifen kommt. Beugen Sie dem vor, indem Sie bei der Aufnahme den 2TRACK to MASTER- und 2TRACK to AUX3-Regler immer ganz nach links drehen.

32. 2TRACK RETURN L/R

Hier können Sie von einem Tape-Deck, CD-Player, Tonbandgerät oder SUB-Mixer Einspielungen vornehmen. Das Signal wird damit nach den Masterfadern und dem STANDBY-Schalter eingespeist. Diese Betriebsart ist sehr nutzlich wenn Sie während des Soundchecks mit Kopfhörer oder in Pausen Hintergrundmusik einspielen wollen. Sie drücken dazu einfach den STANDBY-Schalter und alle Eingangskanäle sind in Bezug auf den Hauptausgang und den Monitorweg stummgeschalten.

DYNACORD POWERMATE 600 - 2TRACK RETURN L/R - 1

33.2TRACK

ReturnMit thisem Regler wird das 2TRACK Signal dem MASTER-Kanal "post-fade" zugemischt. Achtung: Gehen Sie beim Einpegeln des am 2TRACK RETURN angegeschlossenen externen Gerätes wie z.B. CD-Player oder Tape-Deck immer vom Regler im Linksanschlag aus, da z.B. je nach Qualität der Aufnahme relativ schnell eine sehr hohe Endstufenausgangsleistung erzeugt werden kann.

34.2TRACK to AUX

Das über den 2TRACK RETURN eingespielte Signal wird summiert und kann dann über den 2TRACK to AUX Regler der Monitor- bzw. AUX- Schiene zugemischt werden. Die Summierung erfolgt darauf vor dem 2TRACK to MASTER Regler, das Signal am AUX-Ausgang ist also von dieser Stellung unabhängig.

DYNACORD POWERMATE 600 - 34.2TRACK to AUX - 1

35. MAIN OUTPUTS

These Ausgänge sind nach den Masterfader L/R und dem 7-Band Stereo EQ angeordnet und werden hauptsächlich zum Anschluss von zusätzlichen Leistungsverträkern benutzt. Hier können Sie auch aktive Frequenzweichen bzw. aktive SUB-Woofer zum Aufbau eines 2-Wege-Systems anschließen. Wenn Sie die internen Endstufen z.B. für den Hochtonkanal benutzen wollen schleifen Sie das Hochtonsignal von der aktiven Frequenzwichte über die Power Amp In Buchsen wieder zum internen Leistungsverträker zurück.

36. POWER AMP INPUTS

Elektronisch symmetrischen Eingang mit Unterbrechungsfunktion. Sobald Sie an dieser Buchse einen Klinkenstecker anschließen, wird der Signalpfad vom Master zu den internen Endstufen unterbrochen. Sie können nun die internen Endstufen über den POWER AMP INPUT bedieren.

37. FX1/2 FOOTSWITCH

Klinkenbuchse zum Anschluss eines Fußschalters FS11, der die eingebauten Effektgeräte ein- oder ausschaltet. Die Schalter FX1 bzw. FX2 müssen damit gedrückt sein um die Effektteile über Fußschalter ein- bzw. auszuschalten.

DYNACORD POWERMATE 600 - FX1/2 FOOTSWITCH - 1

DYNACORD POWERMATE 600 - FX1/2 FOOTSWITCH - 2

DYNACORD POWERMATE 600 - FX1/2 FOOTSWITCH - 3

DYNACORD POWERMATE 600 - FX1/2 FOOTSWITCH - 4

38. STATUS ANZEIGE

These Anzeigen informieren Sie über den aktuellen Zustand des Leistungsverträkers im PowerMate.

PROTECT leuchtet dann auf, wenn eine der umfangreichen Schutzschaltung wie Übertemperatur-, Hochfrequenz-, Gleichspannungs-, oder SOAR-Schutzschaltung im Leistungsverträger aktiv ist. Um die Leistungsverträger vor Zerstörung zu schützen, werden im Protect Mode die Laufsprecher abgeschalten und der Eingang der Endstufe kurzgeschlossen. Ist dies der Fall, überprüfen Sieitte zuerst ob nicht etwa die Zu- oder Abluftschlitze vorne und hinten am Gerät abgedeckt sind. Eventuell haben Sie auch mehr als drei 8 Ohm Boxen je Endstufenausgang angeschlossen. Überprüfen Sie auch die Verkabelung, ob nicht etwa ein Kurz-schluss am Lautsprecherausgang besteht. Entfernen Sie dazu die SPEAKON-Laatsprecherkabel vom Gerät. Beim Einschalten des Gerätes wird die PROTECT LED für ca. 2 Sekunden aufleuchten. Dies ist normal und zeigt Ichnen, dass alle Schutzmechanismen aktiviert sind.

LIMIT zeigt beim Aufleuchten an, dass sie aktuell im Grenzbereich des Leistungsvermörs fahren. Kurz-zeitiges Aufleuchten ist unkritisch, da der Limiter im Leistungsvermör Verzerrungen ausregelt. Dauerndes Aufleuchten konnte zu Klangeinbuses führen und sollen durch Reduzierung der Ausgangslautstärke vermieden werden.

POWER leuchtet immer wenn der PowerMate eingeschaltet ist. Sollte die LED nach dem Einschalten nicht leuchten, prüfen Sie zuerst ob das Netzkabel angesteckt ist. Wenn dies der Fall ist und die LED betrzdem nicht leuchtet, kontaktieren Sieitte ihren Fachhändler.

Der PM600 verfügbar über einen 7-Band Stereo Graphic Equalizer der fest im Masterweg L/R integriert ist. Sieben Frequenzbänder, mit je 10 dB Anhebung/ Absenkung die nachträgliche klangliche Bearbeitung der Abmischung, bzw. eine Anpassung des Klangereignisses an die jeweilige Raumakustik.

DYNACORD POWERMATE 600 - STATUS ANZEIGE - 1

DYNACORD POWERMATE 600 - STATUS ANZEIGE - 2

Die Frequenzbereiche und Regelcharakteristik der einzelnen EQ-Fader ist sehr praxisorientiert ausgelegt. Wollen Sie einen strahlenden, klaren Sound und z.B. den Schlagzeugbecken mehr Durchsetzungskraft verliehen, so haben Sie im Bereich von 12kHz - bzw. 6 kHz etwas an. Ist der Sound sehr nasal und mittenbetont, so senken Sie im Mittenfrequenzbereich liegt ab. Wollen Sie jedoch einen Bassreichen Sound und weitereicht die Bassdrum better hervorheben, dann bewegen Sie den 63Hz bzw. 125Hz Regler etwas nach oben. Erscheint der Sound hingegen zu basslastig oder wummrig, dannziehen Sie diese Fader etwas nach unten. Bedenken Sie aber immer, dass speziell beim Einsatz von Equalizer weniger oft mehr ist. Probieren Sie also erst ob Sie nicht ganz ohne EQ, durch sorgfähige Einstellung der Kanal-Klangregler, weitereicht ein besseres Ergebnis erzielen.

40. MASTER LED-DISPLAY

Die Aussteuerungsanzeige im PowerMate besteht aus zwei LED-Ketten für den rechten bzw. linken Kanal mit je 8 LEDs pro Kette. Der Anzeigebereich liegt bei 33 dB und stellt den Pegel in dBu am MAIN OUT bzw. am POWER AMP INPUT dar. D.h. zeigt die Anzeige 0 dB an, so sthen am POWER AMP INPUT aktuell 0 dBu. Steuern Sie noch weiter aus, wird bei +6 dBu der maximale Eingangspegel der internen Endstufe erreicht und die Endstufenblöcke liefern dann ca. 300 W an 4 Ohm. Höhe Pegel werden nicht mehr zur Anzeige gebracht, da der Prozessor im Leistungsverträger das Signal dann limitiert, was durch das Aufleuchten der LIMIT LED im Status-Display angezeigt wird.

41. MASTER L + R

Lautstärkeregler für den linken und rechten Hauptausgang (MASTER).

HINWEIS : Achten Sieitte darauf, dass vor dem Anschluss der Signalquellen an den Eingangen die jeweiligen Kanalschieberegler, mindestens jedoch die beiden Master-Schieberegler geschlossen sind, oder der STANDBY Schalter gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihrrem Publikum und Ihrrem Equipment unnötige Beanspruchungen durch Knackgeräuche oder Rückkopplungspfeifen.

DYNACORD POWERMATE 600 - MASTER L + R - 1

Der PowerMate 600 ist mit professionellen SPEAKON-Hochlaststeckverbindungen ausgestellt. Diese mechanismisch und elektrisch sichere Verbindung wird allen Sicherheitsanforderungen gerecht und erlaubt die Verwendung von Hochleistungslatsprecherkabeln von bis zu 4 x 2,5mm^2 Querschnitt.

Im DYNACORD-Zubehörprogramm finden Sie Einzelstecker und Kupplungen sowie Hochleistungslaufsprecherkabel.

DYNACORD POWERMATE 600 - MASTER L + R - 2

DYNACORD POWERMATE 600 - MASTER L + R - 3

DYNACORD POWERMATE 600 - MASTER L + R - 4

DYNACORD POWERMATE 600 - MASTER L + R - 5

POWER

Netzschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes.

Das Gerät ist betriebsbereit, wenn die POWER ON - LED aufleucht und die Leistungsrelais die Endstufen auf die Laatsprecherausgabe geschlossen haben.

Achten Sieitte daraufuf, dass beim Anschalten des Gerätes die beiden Master-Schieberegler geschlossen sind, oder die STANDBY-Taste gedrückt ist. Sie ersparen sich selbst, Ihr dem Publikum und Ihr dem Equipment unnottige Beanspruchungen durch ungewolte Signalverstärkung oder soccer Rückkopplungen.

Falls zusätzliche Leistungsveränder und andere elektronische Geräte wie z.B. Effektgeräte am PowerMate angeschlossen sind, verfahren Sieitte bei der Inbetriebnahme der Anlage wie folgt:

  1. Effektteile einschalten.
  2. PowerMate einschalten.
  3. Zusätzliche Leistungsverträger einschalten.

Beim Ausschalten der Anlage gehen Sie genau umgekehrt vor.

Verkabelung

Das Netzkabel haben Sie mit dem PowerMate erhalten. Für alle anderen Kabel sind Sie selbst verantwortlich und je sorgfältiger Sie bei der Auswahl der Kabel vorgehen, um so weniger Probleme sind später im Einsatz zu erwarten. Wir können hier nur einige Empfehlungen geben mit denen Sie einen störungsfreien Betrieb Ihres Aufbaus erreichen.

Laatsprecherkabel

Aus unserer Erfahrung, auch als Boxenhersteller, stellt eine flexible Gummischlauchleitung mit 2.5mm^2 Querschnitt je Ader in Verbindung mit SPEAKON Steckern und Buchsen die optimale Verkablungsart für Laatsprecher dar. Die SPEAKON-Stecker werden entsprechend dem Schaubild an der Rückseite des PowerMate angeschlossen, wobei Sie bereits aber gleich ein 4 adriges Kabel verwenden sollenn, an dem Sie auch 2+ und 2- durchverbinden, da diese Kabel dann auch in aktiv 2-Weg-Systemen verwendet werden konnen. Laatsprecherkabel mit SPEAKON Steckern konnen Sie über den Fachhandel aus dem DYNACORD-Zubehörprogramm beziehen. Auch alle anderen Kabel und Stecker sind Dort erhältlich.

NF-Verbindungskabel, symmetrisch oder unsymmetrisch?

Als NF-Verbindung, also alle Leitungen auf denen keine hohen Strome fließen, wahlen Sie am besten symmetrisch ausgelegte Kabel (2 Signaladern + Schirmgeflecht) mit XLR- oder Stereo-Klinkenstecker. Das Kabel sollte trittfest und in jedem Fall abgeschirmt sein. Wahlen Sie die Kabellänge entsprechend ihrer Anwendung, aber in jedem Fall nur so lange wie nötig. Sie vermeiden dadurch unnötigen "Kabelsalat" und verringn der Störanfälligkeit. Nätürlich können Sie alle Ein- und Ausgänge am PowerMate unsymmetrisch z.B. mit Mono-Klinkenstecker belegen und werden in den meisten Fällen, aufgrund des optimal ausgelegten Massesystems im PowerMate, keine Probleme mit Einstreuungen haben. Aber da bleibt immer noch das berüchtigte eine Prozent. Generell stellt ein symmetrisch ausgeführtes NF-Verbindungskabel die bessere Alternative zu einer unsymmetrischen Verbindung, wie es z.B. ein Mono-Klinkenkabel ist, dar. Die meisten Audiogeräte wie Endstufen, Equalizer, Effektgeräte, Mischpulte und auch einige Keyboards verfügen über symmetrisch, aufgebraute Eingänge bzw. Ausgänge. Der Schirm im Kabel verbindet bei symmetrischer Signaführung alle metallischen Gehäuse und verhindert dadurch lückenlos ein Einkoppeln von externen Störsignalen, im wesentlichen Brummen, auf den Audiosignalpfad. Ferner werden Resteinstreuungen durch die symmetrische Leitungsführung in Verbindung mit der Gleichtaktunterrückung der Eingangsstufe wirkungsvoll eleminiert. Im PowerMate sind alle Eingänge symmetrisch und mit hoher Gleichtaktunterrückung ausgeführlt. Die Ausgänge wie AUX, MAIN, usw., im Mischerteil des PowerMate sind generell in GND-SENSING Technik ausgelegt. Dies ist eine wichtandssymmetrische Beschaltung der Ausgangsbuchsen, die im wesentlichen die Vorteile der symmetrischen Ausgangsbeschaltung aufweist, aber auch ohne Probleme unsymmetrisch mit Monoklinken benutzt werden kann. Wenn Sie diese Ausgänge z.B. mit langen Leitungen verkabeln wollen, ist wiederum die symmetrische Signaführung mit Stereoklinken aus besagten Gründen von Vorteil. Nachfolgend finds Sie eine Kabelkonfigurationen, die Sie sinnvoll in Verbindung mit dem PowerMate einsetzen konnen.

DYNACORD POWERMATE 600 - NF-Verbindungskabel, symmetrisch oder unsymmetrisch? - 1

Im folgenden wollen wir erklären, wie Sie mit dem PowerMate ein passiv Standard-PA mit Monitorsystem aufbauen und einstellen. An PA-Equipment haben wir vorgesehen:

1 PowerMate600-2
1 Monitorendstufe z.B. 2x250W
2 Hochtonboxen z.B. 12" 3-Weg
2 Bassboxen z.B. 15"
2 Hochständer oder 2 Zwischenstangen
2 Monitorboxen
4 SPEAKON-Kabel 8m, 2 SPEAKON-Kabel 2m
1 NF-Kabel Stereoklinke-XLR Stecker

DYNACORD POWERMATE 600 - NF-Verbindungskabel, symmetrisch oder unsymmetrisch? - 2

Aufbau

  • Stellen Sie den PowerMate und die MonitordNSTufe so auf, dass Sie auch im Betrieb leichten Zugriff haben und schreiben Sie die Netzkabel an.
    Suchen Sie die gänstigste Position für ihre PA-Boxen. Die Bassboxen sollen damit immer unter am Boden stehen und die Hochtonboxen wenn möglich direkt darüber. Beachten Sie aber, dass die Unterkante der Hochtonboxen immer in Kopf/howe ihres Publikums oder darüber ist. Verwenden Sie entweder die Zwischenstangen, die Sie in die Bassbox schrauben oder, wenn dies nicht ausreichend ist bzw. keine Bassboxen bestehtigt werden, die Hochstände.
  • Stellen Sie die linke und rechte PA-Boxen-Kombination nur so welt auseinander wie nötig. Der Sound wird dadurch kompakter.
  • Verkabeln Sie die Bassboxen und Monitorboxen wie in der Abbildung gezeigt mit den SPEAKON-Kabeln zum PowerMate bzw. zu der Monitorendstufe. Achten Sie darauf, dass Sie damit links und rechts nicht vertauschen. Mit den kurzen SPEAKON-Kabeln können dann die Hochtonboxen zu den Bassboxen parallel geschlossen werden. Die beiden Monitorboxen werden an je einem Endstufenausgang der Monitorendstufe betrieben. Die Eingänge werden damit parallel bzw. auf Mono geschalten. Sie haben trotzdem noch die Möglichkeit die Lautstärke jeder Monitorbox über die Levelregler an der Monitorendstufe anzupassen.
  • Achten Sie darauf, dass die PA-Boxen der Haustanlage wenn möglich nicht hinter den Mikrofonen stehen, weil sonst bei höheren Lautstärken Rückkopplungspfeifen zu erwarten ist. Nachdem Sie die Mikrofonständer aufgebaut und ihre Mitmusiker alle einen Platz gefunden haben, positionieren Sie die Monitorboxen am besten vor den Musikern oder Interpreten. Achten Sie damit darauf, dass nicht eines der Mikrofone direkt auf die Monitore zielt. Beachten Sie auch die Charakteristik der verwendeten Mikrofone.
  • Verbinden Sie mit dem Stereoklinken-XLR-Kabel den AUX Ausgang mit dem Eingang der Monitorentendstufe.

Schlieben Sie nun alle Mikrofone bevorzugt an den Monokanalen, und die Instrumente usw. an den verbleibenden Kanalen des PowerMate an.
Ziehen Sie alle Fader nach unten und drücken die STANDBY-Taste am PowerMate. Sie verhindern dadurch etwaiges Rückkopplungspfeifen beim Einschalten.
Schalten Sie zuerst den PowerMate und dann die Monitorendstufe ein. Schalten Sie mit dem STANDBY-Schalter den PowerMate betriebsbereit.

Soundcheck

Zuerst werden die Mikrofone an den Monokanänen eingepegt. Gehen Sie damit wie folgt vor:

  1. Gain-Regler zudrehen und Kanalschieberegler schlieben.
  2. Sprechen oder singen Sie mit der maximal zu erwartenden Lautstärke auf das Mikrofon.
  3. Gleichen Sie damit mit dem Gain-Regler den Pegel so ab, dass auch bei sehr lauten Passagen die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet.

  4. Wenn Sie auch die Stereo-Eingangskanäle belegt haben,PEGeln Sie diese wie folgt ein.

  5. LINE-TRIM zudrehen und Kanalschieberegler schlieben.

  6. Spieler Sie mit dem jeweiligen Instrument mit der maximal zu erwartenden Lautstärke.
  7. Gleichen Sie damit mit dem LINE-TRIM den Pegel so ab, dass auch bei sehr lauten Passagen die rote PEAK-LED gerade nicht, aber die SIGNAL-LED sicher aufleuchtet.

Nun wird die Kanalklangregelung an den Eingangsgkanänen eingestellt:

  1. Ziehen Sie den Kanalfader und Masterfader etwas auf, Sie horen nun das Signal auf der Haupt-PA
  2. Stellen Sie die EQ-Regler auf Mittelstellung
  3. Spieler Sie das gewünschte Signal ein.
  4. Ausgehend von der Mittelstellung, können Sie nun die Klangcharakteristik entsprechend ihrer Vorstellung abgleichen. Beachten Sieitte, dass starke Abweichung aus der Mittelstellung dem Sound ether abtraglich sind. Speziell bei Klangregelungen gilt: weniger ist oft mehr
  5. Wiederholen Sie die Punkte 2-4 für alle belegten Kanäle.

  6. Falls Sie an den Monokänen Instrumente angeschlossen haben, verfahren Sie wie bei der Mikrofoneinstellung beschrieben

  7. Überprüfen Sie nun, ob bei allen nicht benotigten Eingangen die Kanalfader und die Gain- bzw. LINE-TRIM-Regler geschlossen sind. Sie vermeiden dadurchunnötgiges Rauschen auf den Ausgangen.

Hauptmix

  • Stellen Sie nun die Lautstärkeverhältnisse über die jeweiligen Kanalschieberegler so ein, dass die Abmischung der Klangquellen ihrer Vorstellung entspricht.
  • Der günstigte Bereich für die Kanalfader liegt zwischen -5dB und 0 dB. Dadurch steht genügend Regelbereich nach oben sowie nach unten zur Verfügung.
  • Stellen Sie mit den Masterschiebereglern die Lautstärke der Haupt-PA ein.
    Falls eine Effektzumischung gewünscht wird, verfahren Sie wie folgt:

  • Ziehen Sie den Effekt-Return Fader des FX1-Kanals auf die -5 dB Position.

  • Selektieren Sie über die UP/DOWN Tasten das gewünschte Effektprogramm.
  • Drucken Sie den FX ON Schalter.
  • Spieler Sie das gewünschte Signal über den jeweiligen Eingangskanal ein und drehen Sie damit den Fx-Regler sowieit auf, bis der Effektanteil ihren Vorstellungen entspricht. Wiederholen Sie diesen Punkt für alle Eingangskanäle, die Sie mit einem Effektsignal beaufschlagen wollen.
  • Beachen Sieitte, dass die PEAK-LED im Effektkanal nicht oder nur bei extremen Dynamikspizen aufleuchtet.

Monitormix

AUX-Fader im Masterbereich zusückziehen
Alle AUX-Regler in den belegten Eingangskanälen in Mittelstellung drehen.
AUX-Fader vorsichtig aufziehen.
Ziehen Sie den AUX-Fader nur soweit auf wie nötig, um auch bei ungünstiger Mikrofonposition noch genügd Reserve zur Koppelgrenze zu haben.
- Über die Regler FX to AUX kann nun das Effektsignal unabhängig vom Hauptmix zugemisch werden. Beachten Sie aber, dass auf dem Monitor generell weniger Effektsignal nötig ist als auf der Haupt-PA.

Spiel den Sie nun im komplett Setup und horen Sie die Haupt-PA aus entsprechenden Positionen ab. Falls Sie den Einduck gewinnen, dass noch Klangkorrekturen nötig sind, konnen Sie mit dem Master 7-band EQ den Sound optimal abgleichen. Bedeken Sie aber, dass sich das Klangbild, und hier vorallem die Raumhall- und Basskomponente bei besetztem Saal je nach baulicher Beschaffenheit, noch stark verändern kann. Wenn möglich sollen den Sound und die Lautstärke im Saal während der Darbietung nochinmal überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen vornehen.

Ansonsten konnen wir Ihnen nur noch viel Spaß und Erfolg mit ihrer neuen PowerMate wünschen.

OWNER'S MANUAL

DYNACORD POWERMATE 600 - Monitormix - 1

PowerMate 600

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Produktinformationen

Marke : DYNACORD

Modell : POWERMATE 600

Kategorie : Aktives Mischpult