DAC 8 DSD - Digital-Analog-Wandler T+A - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DAC 8 DSD T+A
Wir freuen uns, dass Sie sich für ein T+A-Produkt entschieden haben. Mit Ihrem neuen DAC 8 DSD haben Sie ein HiFi-Gerät der Spitzenklasse erworben, bei dessen Konzeption und Entwicklung den Wünschen des anspruchsvollen Musikliebhabers oberste Priorität eingeräumt wurde.
Die innovativen Problemlösungen, die solide, durchdachte Konstruktion und die verwendeten hochwertigen Materialien werden dazu beitragen, dass dieses Gerät höchsten Anforderungen und Ansprüchen über viele Jahre genügen wird.
Eine genaue Qualitätsprüfung aller Materialien, die sorgfältige Produktion durch hochqualifizierte Fachkräfte und eine rechnergesteuerte, vollautomatisierte Endkontrolle gewährleisten die hohe Produktqualität und die Einhaltung aller Spezifikationen.
In unserer Geräteproduktion wird der Einsatz aller umwelt- und gesundheitsgefährdenden Stoffe, wie z. B. chlorhaltige Lösungsmittel und FCKWs, vermieden.
Darüber hinaus verzichten wir wo irgend möglich auf Kunststoffe (insbesondere auf PVC) als Konstruktionselement. Stattdessen wird auf Metalle oder andere unbedenkliche Materialien zurückgegriffen, die einerseits gut recyclebar sind und andererseits eine sehr gute elektrische Abschirmung ergeben.
Durch unsere massiven Ganzmetallgehäuse wird eine Beeinträchtigung der Wiedergabequalität durch äußere Störquellen ausgeschlossen. Zudem wird sichergestellt, dass die von den Geräten ausgehende elektromagnetische Strahlung (Elektrosmog) gut abgeschirmt und auf ein absolutes Minimum reduziert wird.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen viel Freude und Hörvergnügen mit Ihrem DAC 8 DSD.
T+A elektroakustik GmbH & Co KG

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie bitte unbedingt diese Betriebsanleitung vollständig lesen und insbesondere die Aufstellungs-, Betriebs- und Sicherheitshinweise genau befolgen. Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Gerätes. Geben Sie sie bei einem späteren Weiterverkauf zur Verhinderung von Fehlbedienungen und zur Vermeidung von Gefahren an den Käufer weiter.

Alle verwendeten Bauteile entsprechen den geltenden deutschen und europäischen Sicherheitsnormen und –standards. Dieses Produkt entspricht den EU-Richtlinien. Die Konformitätserklärung kann bei Bedarf unter www.ta-hifi.com/DoC eingesehen werden.
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines 6
Bedienung
Bedienelemente der Frontseite 8
Fernbedienung 12
Grundfunktionen des DAC 8 DSD 13
Quellenumschaltung 13
Vorverstärkerfunktion 13
Automatik-Abschaltung 14
Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen 15
Systemeinstellungen 17
Balanceeinstellung 17
Anzeige Helligkeit 17
Display Mode 18
Lautstärkeanzeige 18
Grundeinstellungen, Installation, Inbetriebnahme
Anschlusselemente 20
Aufstellung und Verkabelung 23
Sicherheitshinweise 25
USB DAC Betrieb 28
Sonstiges
Technische Beschreibung - Oversampling / Abtastratenerhöhung 29
Betriebsstörungen 32
Anhang
Anschluss-Schema 63
Technische Daten 66
Über diese Anleitung
Alle Funktionen des DAC 8 DSD, die häufiger genutzt werden, sind im ersten Teil dieser Bedienungsanleitung beschrieben.
Der zweite Teil „Grundeinstellungen, Installation, Inbetriebnahme“ beschreibt Anschlusselemente und Einstellungen, die sehr selten von Interesse sind und in der Regel nur bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes gebraucht werden.
In der Anleitung verwendete Symbole

Achtung!
Mit diesem Symbol gekennzeichnete Textstellen enthalten wichtige Hinweise, die für einen problemlosen und sicheren Betrieb des Gerätes unbedingt beachtet werden müssen.

Dieses Symbol markiert Textpassagen, die Ihnen zusätzliche Hinweise und Hintergrundinformation geben und das Verständnis erleichtern sollen.
Allgemeines
PCM und DSD
Mit PCM und DSD stehen zwei konkurrierende Formate zur Verfügung, die die Speicherung von Audiosignalen mit höchster Auflösung und in höchster Qualität ermöglichen. Jedes dieser Formate hat seine spezifischen Vorteile. Die Diskussion über die Frage, welches der Formate nun das bessere ist, füllt mittlerweile Bände und wir wollen uns an dieser teilweise wenig objektiv geführten Diskussion nicht beteiligen. Wir sehen unsere Aufgabe vielmehr darin, Geräte zu entwickeln, die beide Formate optimal wiedergeben und die die Stärken des jeweiligen Systems voll zur Geltung bringen.
Unsere jahrelangen Erfahrungen mit beiden Systemen haben für uns klar gezeigt, dass PCM und DSD nicht über einen Kamm geschoren werden können. Es ist notwendig jedes Format getrennt und entsprechend seinen spezifischen Anforderungen zu behandeln. Dies gilt auf der digitalen wie auch auf der analogen Ebene.
Im DAC 8 DSD kommen daher zwei getrennte Digitalteile mit zwei D/A-Wandlersektionen zum Einsatz - jedes optimiert für das jeweilige Format.
DAC 8 DSD und DSD
Das DSD Format bringt prinzipbedingt oberhalb des menschlichen Hörfrequenzbereiches einen mit steigender Frequenz ansteigenden Rauschteppich mit sich. Dieser Rauschteppich ist zwar nicht direkt hörbar, er belastet aber die Hochtöner der Lautsprecherboxen. Auch könnte das hochfrequente Rauschen bei manchen Verstärkern mit geringer Bandbreite zu Verzerrungen führen.
Das Rauschen ist umso stärker, je niedriger die DSD Abtastrate ist. Vor allem beim 2,8 MHz (1-fach / DSD64) Format, wie es auf der SACD verwendet wird, ist es nicht zu vernachlässigen. Mit steigender DSD Abtastrate wird das hochfrequente Rauschen immer weniger relevant. Bei 11,2 MHz (4-fach / DSD256) spielt es praktisch keine Rolle mehr. Bisher war es Standard das DSD Rauschen durch digitale und analoge Filterungen zu reduzieren. Leider bleiben Filterungen niemals ganz ohne Auswirkungen auf den Klang. Beim DAC 8 DSD bieten wir zwei spezielle Techniken an, um klangliche Nachteile zu eliminieren:
- T+A True-DSD Technik bestehend aus einem direkten digitalen Signalpfad ohne Filterungen und Noise-Shaping plus unserem True-1Bit DSD D/A-Wandler
- Analoge Rekonstruktionsfilter mit anpassbarer Bandreite
DAC 8 DSD und PCM
Beim PCM Verfahren stehen die Abtastwerte in extrem hoher Auflösung von bis zu 32 Bit zur Verfügung. Allerdings liegt bei PCM die Abtastrate deutlich niedriger als bei DSD und die Abtastwerte liegen zeitlich weiter voneinander entfernt.
Bei PCM ist es daher äußerst wichtig die hohe Auflösung auch wirklich mit höchster Präzision in Analogsignale umzusetzen. Hierfür haben wir unseren T+A Quadrupel-D/A Wandler entwickelt, der die Genauigkeit herkömmlicher Wandler um den Faktor 4 verbessert. Sehr wichtig bei der PCM Wiedergabe ist es auch den Kurvenverlauf des originalen Analogsignals zwischen den im Vergleich zu DSD wesentlich weiter auseinanderliegenden Abtastpunkten exakt zu rekonstruieren. Hierzu setzen wir im DAC 8 DSD ein bei T+A entwickeltes Polynom-interpolationsverfahren (Bezier-Spline Interpolation) ein, das mathematisch gesprochen die glatteste Kurve durch eine gegebene Anzahl von Stützstellen (Abtastpunkten) liefert. Das per Bezier Interpolation gewonnene Ausgangssignal weist einen sehr „natürlichen“ Verlauf auf ohne die bei den Standard-Oversamplingverfahren üblichen digitalen Artefakte wie Vor- und Nachschwinger. Details hierzu finden sich im Kapitel „Technische Beschreibung Oversampling / Abtastratenerhöhung“.
Bedienelemente der Frontseite

Mit den Tasten an der Gerätefront können alle wichtigen Funktionen des DAC 8 DSD bedient werden. Für alle grundlegenden Funktionen wie Quellenwahl, D/A - Wandler Einstellungen und Lautstärkeeinstellung stehen direkte Bedientasten zur Verfügung.
Sämtliche Informationen zum Gerätezustand werden auf dem Display und durch die Status LEDs angezeigt. Im Folgenden werden die Funktionen der Gerätetasten und das Display näher erläutert.
① Ein- / Ausschalter

(Ein- und Ausschalter)
Kurzes Antippen der ON-Taste schaltet das Gerät ein und aus.

Achtung!
Die Netztaste ist kein Netztrenner. Auch wenn das Display abgeschaltet und dunkel ist, sind Teile des Gerätes mit der Netzspannung verbunden. Soll das Gerät längere Zeit nicht benutzt werden, ist es vorteilhaft, das Gerät vom Netz zu trennen. Dazu muss der Netzstecker gezogen werden.
② Quellenwahl

Wählt die Digital-Eingänge S/P DIF 1 (LED blau) und 2 (LED rot) des DAC 8 DSD. Zum Umschalten zwischen 1 und 2 die Taste nochmals drücken.

Wählt die Digital-Eingänge S/P DIF 3 (LED blau) und 4 (LED rot) des DAC 8 DSD. Zum Umschalten zwischen 3 und 4 die Taste nochmals drücken.
| OPT / BNC | Wählt die Digital-Eingänge OPT (LED blau) und BNC (LED rot)des DAC 8 DSD. Zum Umschalten zwischen OPT und BNC dieTaste nochmals drücken. |
| AES / USB | Wählt die Digital-Eingänge USB (LED blau) und AES / EBU(LED rot) des DAC 8 DSD. Zum Umschalten zwischen USB undAES / EBU die Taste nochmals drücken. |
| 3 Einstellungen | |
| INVERTSYS | Ein kurzer Druck auf diese Taste schaltet zwischen normalerund invertierter Phasenlage des Signals hin und her.Der Inversbetrieb wird durch die rot leuchtende LED angezeigt.(siehe Kap. „Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen“) |
| FIR OVS | Beim Antippen dieser Taste wird auf FIR Oversamplingumgeschaltet. Zum Umschalten zwischen FIR 1 (LED blau) undFIR 2 (LED rot) Oversampling die Taste nochmals drücken. |
| BEZIER OVS | Beim Antippen dieser Taste wird auf Bezier Oversamplingumgeschaltet. Zum Umschalten zwischen BEZ 1 (LED blau) undBEZ 2 (LED rot) Oversampling die Taste nochmals drücken. |
| WIDEMODE | Durch kurzes Antippen dieser Taste kann das analogeAusgangsfilter von 60 kHz ('CLEAN'-Mode) auf 120 kHzBandbreite ('WIDE'-Betrieb) umgeschaltet werden. Der 'WIDE'-Betrieb wird durch die blau leuchtende LED angezeigt.Ein langer Druck auf diese Taste öffnet das Menü fürSystemeinstellungen. (siehe Kap. 'Systemeinstellungen')i Bei der Wiedergabe von DSD Dateien mit 2,8 / 3,1 MHz(DSD64) ist die Umschaltung auf den 'WIDE'-Betrieb nichtmöglich.(siehe Kap. „Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen“) |
| Nähere Erläuterungen zu den oben beschrienen Einstellungenfinden Sie in den Kapiteln 'D/A Wandler-Einstellungen' und'Technische Beschreibung Oversampling / Abtastraten-erhöhung'. | |
| 4 Volume | |
| VOL + /VOL - | Lautstärke erhöhen / verringern |
| Die Lautstärkeregelung kann falls gewünscht, deaktiviert undper Goldkontaktrelais überbrückt werden. Dazu muss auf derRückseite des DAC 8 DSD der Schalter auf 'LINE' stehen. DieLautstärke des Kopfhörers kann weiterhin geregelt werden.Wird bei abgeschalteter Lautstärkeregelung eine der Volume-Tasten betätigt, so erscheint im Display der Hinweis 'LINE'. | |
| Bei angeschlossenem Kopfhörer sind die analogen Ausgängestumm geschaltet und die Lautstärkeregelung ist eingeschaltet. | |
⑤ Kopfhörer

Anschlussbuchse für einen Stereo-Kopfhörer mit einer Impedanz von mindestens 32 Ω.

Hinweis zum Betrieb mit Kopfhörern:
Sehr lautes dauerhaftes Hören von Programmmaterial über Ohr- oder Kopfhörer kann zum dauerhaften Verlust des Hörvermögens führen. Beugen Sie Gesundheitsschäden vor und vermeiden Sie dauerhaftes Hören mit hoher Lautstärke über Kopf- oder Ohrhörer.
⑥ Anzeigeelemente / Fernbedienungsempfänger
Fern- bedienungs- empfänger
(im Displayfenster)

Bitte richten Sie bei der Bedienung per Fernbedienung den Fernbedienungsgeber der FM8 in Richtung des Empfängers.
Die Sichtlinie zwischen FM8 und dem Fernbedienungsempfänger im DAC 8 DSD darf nicht durch Hindernisse unterbrochen sein. Auch bei der Aufstellung des DAC 8 DSD hinter Glastüren von Schränken kann die Funktion der Fernbedienung beeinträchtigt sein.
Unbedingt sollte der direkte Einfall von Störlicht (z.B. von Leuchtstoff- und Energiesparlampen) in den Empfänger vermieden werden, da ansonsten die Reichweite der Fernbedienung erheblich reduziert werden kann.
Display
Der DAC 8 DSD verfügt über ein Display, das über den Betriebszustand des Gerätes informiert. Außerdem können auf dem Display Zusatzinformationen durch Leuchtsymbole dargestellt werden.

Aufteilung des Displays:
- ① Displayfeld. Hier wird permanent die Abtastfrequenz, die Signalart und die eingestellte Lautstärke-/Balanceeinstellung (Balkenanzeige) angezeigt. Nur bei der Änderung einer Einstellung wird diese kurzeitig eingeblendet, z.B. bei der Auswahl einer Quelle.
- Im Anzeigefeld ② zeigen acht Leuchtsymbole Zusatzinformationen zum aktuellen Betriebszustand an.
Die Bedeutungen der einzelnen Symbole sind in der Tabelle auf der nächsten Seite zusammengefasst.
- ③ Hier ist der Fernbedienungsempfänger angeordnet.
Displaysymbole und ihre Bedeutung
| Symbol | Bedeutung | |||
| Leuchtet sobald eine Verbindung erkannt wurde und die erste Stufe der Taktresynchronisation eingerastet (locked) ist. | ||||
| Als 2. Stufe nach dem das Symbol aufleuchtet, versucht der DAC 8 DSD auf seinen internen Präzisions-Taktoszillator (local oscillator) umzuschalten. Dies bewirkt eine Eliminierung des Jitters, ist jedoch nur dann möglich, wenn die Qualität (des Taktes) des angeschlossenen Signals ausreichend ist.Ist die Umschaltung erfolgt, leuchtet zusätzlich das Symbol.In Umschalten auf den internen Oszillator ist bei 32 kHz Sampling Frequenz nicht möglich. | ||||
| Leuchtet sobald die USB Datenübertragung asynchron erfolgt. | ||||
| Leuchtet dauerhaft wenn die „ANALOG OUT“ Ausgänge oder der Kopfhörerausgang eingeschaltet sind.Das Symbol erlischt, sobald die Ausgänge manuell über die -Taste der FM8 stumm geschaltet werden.Blinkt wenn die Ausgänge vom DAC 8 DSD stummgeschaltet sind, weil kein Signal erkannt wird. | ||||
| Leuchtet wenn die Datenübertragung fehlerhaft ist oder ein „nicht Audio Signal“ vorliegt (z.B. DTS oder Dolby Digital). | ||||
| Zeigt an, dass das Gerät exklusiv über die CTRL-Buchse (RS232) gesteuert wird.Wenn dieses Symbol leuchtet, sind die Tasten am Gerät gesperrt. Der DAC 8 DSD reagiert dann nicht mehr auf die Betätigung der Tasten. | ||||
| Leuchtet sobald ein Signal mit Deemphasis erkannt wird. | ||||
| Leuchtet wenn die Lautstärkeregelung über den Schalter auf der Rückseite des Gerätes eingeschaltet ist, oder die Lautstärkeregelung durch Anschließen eines Kopfhörers eingeschaltet wurde.(siehe Kapitel „Grundeinstellungen, Installation, Inbetriebnahme“) | ||||
| Je nach abgespielter DSD Audiodatei, wird die Abtastfrequenz wie folgt angezeigt:Basistakt | ||||
| 2M8 DSD* | 2,8 MHz* | DSD64* | 1-fach DSD* | 44,1 kHz |
| 3M1 DSD | 3,1 MHz | DSD64 | 1-fach DSD | 48 kHz |
| 5M6 DSD | 5,6 MHz | DSD128 | 2-fach DSD | 44,1 kHz |
| 6M1 DSD | 6,1 MHz | DSD128 | 2-fach DSD | 48 kHz |
| 11M2 DSD | 11,2 MHz | DSD256 | 4-fach DSD | 44,1 kHz |
| 12M3 DSD | 12,3 MHz | DSD256 | 4-fach DSD | 48 kHz |
| 22M6 DSD | 22,6 MHz | DSD512 | 8-fach DSD | 44,1 kHz |
| 24M6 DSD | 24,6 MHz | DSD512 | 8-fach DSD | 48 kHz*SACD Auflösung |
Fernbedienung
Allgemeines
Die Tasten der Fernbedienung haben im Allgemeinen die gleiche Funktion wie die entsprechenden Tasten am Gerät.
Der Infrarotsensor für die Fernbedienung befindet sich im Displayfeld des DAC 8 DSD. Zwischen der FM8 und dem Display muss freier Sichtkontakt bestehen.
Die folgende Tabelle zeigt die Fernbedienungstasten und deren Funktion bei der Bedienung des Gerätes.

| Kurzes Antippen schaltet den DAC 8 DSD ein.Zum Ausschalten die Taste lange drücken.Kurzes Antippen im Betrieb schaltet die Ausgänge aus und ein (Muting). | |
| Tasten zur Quellenwahl | |
| Schaltet zwischen den Koax-Eingängen S/P-DIF 1 und S/P-DIF 2 um. | |
| Schaltet zwischen den Koax-Eingängen S/P-DIF 3 und S/P-DIF 4 um. | |
| Schaltet zwischen dem optischen Eingang OPT und dem Koax-Eingang BNC um. | |
| Schaltet zwischen dem USB und dem symmetrischen AES/EBU Eingang um. | |
| - + | Lautstärke verringern / erhöhen(nur möglich, wenn der Schalter auf der Rückseite des DAC 8 DSD auf 'VRBL' steht.) |
| Navigation | |
| Auswahl des nächsten Punktes innerhalb einer Liste / Auswahltaste. | |
| Auswahl des vorhergehenden Punktes innerhalb einer Liste / Auswahltaste Bestätigungstaste | |
| Zurück zum vorhergehenden Punkt / Veränderungstaste. | |
| Bestätigung der Eingabe / Veränderungstaste | |
| Bestätigungstaste | |
| Kurz Antippen:Öffnet das Menü für Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen.Langes Drücken:Öffnet das Menü für Systemeinstellungen |
Fernbedienung aufladen
Die FM8 hat eine interne aufladbare Batterie (Li-Ionen Akku), die vom Benutzer nicht entfernt oder ausgetauscht werden kann.
Gemäß dem Willen der EU zur Vermeidung von Elektroschrott und der EU-Richtlinie 2014/53/EU ist die Fernbedienung FM8 für die Verwendung an universellen Ladegeräten mit USB-Buchse ausgelegt. Es kann jedes vorhandene universelle USB Ladegerät oder jeder Computer mit USB-Anschluss mit 5V Ausgangspannung und mindestens 500 mA (0,5A) Ausgangsstrom zum Aufladen verwendet werden.
Schließen Sie die FM8 zum Aufladen mit dem im Lieferumfang enthaltenen Kabel an ein universelles USB-Ladegerät an.
Der Ladevorgang wird durch die rot blinkende LED auf der Fernbedienung signalisiert. Sobald der Akku vollständig geladen ist, leuchtet die LED dauerhaft rot.
Während des Ladevorgangs kann die FM8 nicht zur Bedienung des DAC 8 DSD benutzt werden.
Grundfunktionen des DAC 8 DSD
Die in diesem Kapitel beschriebenen Grundfunktionen des DAC 8 DSD, stehen Ihnen unabhängig von der gewählten Quelle immer zur Verfügung.
Quellenumschaltung
Die Quellentasten sind jeweils doppelt belegt. Die LED über der entsprechenden Taste zeigt dabei an welche Quelle ausgewählt ist.
Leuchtet z.B. die LED über der OPT/BNC Taste blau, ist der optische Eingang 'OPT' eingestellt, leuchtet die LED rot ist der BNC Eingang aktiv.
Wählen Sie durch ggf. zweimaliges Antippen der Quellentasten 8/P-DIF 1/2, 8/P-DIF 3/4, OPT/BNC und AES/USB am Gerät bzw. mit der 1/2, 3/4, 5/6 oder 7/8 Taste der Fernbedienung den
Digitaleingang, an den Sie das wiederzugebende Quellgerät angeschlossen haben.
Sobald das Quellgerät digitale Musikdaten liefert, stellt sich der DAC 8 DSD automatisch auf das Format und die Abtastrate des Signals ein und das Musiksignal wird hörbar.
Vorverstärkerfunktion
Der DAC 8 DSD kann auch ohne einen Vorverstärker z. B. mit direkt angeschlossenen Aktivboxen oder Endstufen betrieben werden. Für diesen 'Stand-Alone' Betrieb ist das Gerät mit einer vollwertigen Lautstärkeregelung ausgestattet.
Falls nicht benötigt, kann diese per Goldkontaktrelais komplett überbrückt und vollständig aus dem Signalweg entfernt werden.

Um die Lautstärkeregelung zu deaktivieren, muss der Schalter auf der Rückseite des DAC 8 DSD auf 'LINE' gestellt werden.
Lautstärke- regelung (abschaltbar)
Die Lautstärke des DAC 8 DSD kann mit den - + Tasten in feinen Stufen (1,25 dB Schritte) eingestellt werden. Kurzes Antippen der Volume-Tasten erhöht bzw. verringert die Lautstärke um einen Schritt. Durch gedrückt halten einer der Volume-Tasten kann die Lautstärke kontinuierlich verändert werden. Der aktuell eingestellte Lautstärkewert wird im Display durch den Bargraphen angezeigt.

Die Laustärke wird für die analogen Ausgänge und den Kopfhörerausgang separat eingestellt. Nach dem Einschalten des Gerätes ist die Lautstärke auf den Lautstärkewert 50 begrenzt.

Um einen möglichen Verlust des Hörvermögens zu verhindern, vermeiden Sie das Hören bei großem Lautstärkepegel über längere Zeiträume.
Betrieb mit Aktivboxen oder Endstufen
Beim Betrieb mit Aktivboxen oder Endstufen kann die Lautstärke über die eingebaute Lautstärkeregelung des DAC 8 DSD geregelt werden. Stellen Sie dazu den Schalter auf der Rückseite des Gerätes auf 'VRBL' (variabel).
Betrieb mit Vor- und Vollverstärkern
Für eine höchstmögliche Wiedergabequalität, in Verbindung mit einem Vollverstärker, empfehlen wir die Lautstärkeregelung des DAC 8 DSD zu überbrücken. Stellen Sie hierzu den Schalter auf der Rückseite des DAC 8 DSD auf 'LINE'. Lautstärke- und Klangregelung werden vom angeschlossenen Vollverstärker übernommen.
Balance- einstellung
Um eine ungünstige Hörposition ausgleichen zu können, verfügt der DAC 8 DSD über die Möglichkeit der Anpassung der Pegelbalance zwischen dem linken und rechten Kanal. Die Balanceeinstellung erfolgt über das Systemeinstellungsmenü (siehe auch Kapitel „Systemeinstellungen“ auf S.17) oder über das Menü für Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen (siehe auch Kapitel „Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen“ auf S.15)
Automatik-Abschaltung
Das Gerät verfügt über eine automatische Abschaltfunktion (Auto Power Down). Wird länger als 90 Minuten kein angeschlossenes Quellgerät erkannt (z.B. ausgeschaltetes Quellgerät), schaltet der DAC 8 DSD automatisch in den Standbybetrieb.
Der DAC 8 DSD entspricht den neuesten Richtlinien zum sparsamen Verbrauch von Energie (EuP Richtlinie). Dazu trägt das moderne Netzteildesign maßgeblich bei.
Klang- und D/A-Wandler-Einstellungen
Bedienung des Menüs
- Zum Aufrufen des Menüs, die F1 Taste auf der Fernbedienung FM8 kurz antippen.
- Wählen Sie mit den Tasten ▲ / ▼ einen Punkt des Menüs aus.
- Verändern Sie ihn den ausgewählten Menüpunkt mit den Tasten.
- Um die Einstellung zu übernehmen, drücken Sie nach der Veränderung die OK Taste.
BAL (Balance)
Dieser Menüpunkt ermöglicht eine Veränderung der Pegelbalance zwischen den Lautsprechern links und rechts, um eine ungünstige Hörposition auszugleichen. Die Pegelbalance kann in 16 Schritten (1,25 dB pro Schritt) für den linken (Anzeige „L“) oder rechten (Anzeige „R“) Kanal verändert werden. Der aktuelle Wert wird jeweils angezeigt.

Dieser Menüpunkt ist nur bei eingeschalter Lautstärkeregelung verfügbar. Dazu muss der Schalter auf der Rückseite des DAC 8 DSD auf 'VRBL' stehen.

Die folgenden Einstellungen können alternativ über die Bedientasten direkt am Gerät vorgenommen werden. (siehe Kapitel „Bedienelemente der Frontseite“)
PHASE
Das menschliche Ohr ist bei bestimmten Instrumenten oder Stimmen durchaus in der Lage, die absolut richtige Phasenlage zu erkennen. Da jedoch bei einigen Aufnahmen die Absolutphase nicht korrekt aufgezeichnet ist, kann sie durch die Einstellung „INVERT“ invertiert (d. h. um 180° gedreht) werden.

Die Korrektur erfolgt auf digitaler Ebene und führt daher zu keinerlei Klangbeeinträchtigung!
OVS (Oversampling)

Die folgenden Einstellungen sind ausschließlich bei der Wiedergabe von PCM kodiertem Audio verfügbar.
Dem DAC 8 DSD stehen vier verschiedene Oversamplingtypen mit unterschiedlichen Klangcharakteren zur Verfügung.
- FIR 1 (LED blau) ist ein klassisches FIR-Filter mit extrem linearem Frequenzgang.
-
FIR 2 (LED rot) ist ein FIR Filter mit verbesserter Impulsantwort.
-
BEZ 1 (LED blau) ist ein Bezier-Interpolator mit einem IIR-Filter kombiniert. Dieses Verfahren produziert ein sehr "analoges" Systemverhalten.
- BEZ 2 (LED rot) ist ein reiner Bezier-Interpolator – perfekt in „Timing“ und Dynamik.

Erläuterungen zu den verschiedenen Filtertypen sind im Kapitel 'Technische Beschreibung Oversampling / Abtastratenerhöhung'.
FILTER (Bandbreite)
Unter diesem Menüpunkt kann das analoge Ausgangsfilter von 60 kHz („CLEAN“-Betrieb) auf 120 kHz Bandbreite („WIDE“-Betrieb) umgeschaltet werden. Der Wide-Betrieb ermöglicht eine räumlichere Musikreproduktion.

DSD Signale weisen einen hochfrequenten, im Ultraschallbereich liegenden, Rauschteppich auf. Dieses Rauschen ist prinzipbedingt und bereits in der Aufnahme vorhanden. Grundsätzlich ist das hochfrequente Rauschen niedriger, je höher die Abtastrate ist. Bei 2,8 MHz (DSD64) ist dieses Rauschen keineswegs vernachlässigbar und kann ein Problem für Verstärker und angeschlossene Lautsprecher darstellen. Aus diesem Grund kann die Bandbreite bei der Wiedergabe von 2,8 MHz (DSD64) nicht auf den „WIDE“-Betrieb umgeschaltet werden.

Nähere Erläuterungen zur Betriebsart „Wide“ finden Sie im Kapitel 'Technische Beschreibung Oversampling / Abtastratenerhöhung'.
Systemeinstellungen
Bedienung des Menüs
Bedienung direkt am DAC 8 DSD:
- Zum Aufrufen des Menüs, die Ⓞ WIDE MENU Taste lange drücken.
- Nach dem Öffnen des Menüs kann durch erneutes kurzes, ggf. mehrfaches Antippen der WIDE MENO Taste ein Punkt des Menüs ausgewählt werden.
- Mit den Lautstärketasten - 📁 + kann der ausgewählte Menüpunkt verändert werden.
- Ist die gewünschte Wert eingestellt, drücken Sie zum Schließen des Menüs nochmals lange auf die WIDE MENU Taste
Bedienung über die Fernbedienung FM8:
- Zum Aufrufen des Menüs, die F1 Taste lange drücken.
- Wählen Sie mit den Tasten ▲ / ▼ einen Punkt des Menüs aus.
- Verändern Sie ihn den ausgewählten Menüpunkt mit den / -Tasten.
- Um die Einstellung zu übernehmen, drücken Sie nach der Veränderung die OK-Taste.
Menüpunkt BAL (Balance)
Dieser Menüpunkt ermöglicht eine Veränderung der Pegelbalance zwischen den Lautsprechern links und rechts, um eine ungünstige Hörposition auszugleichen. Die Pegelbalance kann in 16 Schritten (1,25 dB pro Schritt) für den linken (Anzeige „L“) oder rechten (Anzeige „R“) Kanal verändert werden. Der aktuelle Wert wird jeweils angezeigt.
Dieser Menüpunkt ist nur bei eingeschalter Lautstärkeregelung verfügbar. Dazu muss der Schalter auf der Rückseite des DAC 8 DSD auf 'VRBL' stehen.
Dieser Menüpunkt erscheint nur, wenn das Menü über die Taste auf der Front des DAC 8 DSD geöffnet wird.
Menüpunkt BRGT (Helligkeit)
Die Helligkeit der Anzeige kann den persönlichen Wünschen in 8 Stufen angepasst werden. Wahlweise kann die Anzeige auch ganz ausgeschaltet werden. Die Änderung der Helligkeit erfolgt gleichzeitig für das Display, die Leuchtsymbole und alle Quellen - und Status - LEDs. Um den Betriebszustand des Gerätes auch in der Stufe 'ganz aus' anzeigen zu können wird die 'ON' – LED nicht ganz ausgeschaltet.
Menüpunkt D.MOD (Display Mode)
Unter diesem Menüpunkt kann die bevorzugte Anzeigeart für die DSD Wiedergabe eingestellt werden.
Display Mode 1 (D.MOD 1): Anzeige der Abtastfrequenz in MHz (z.B. 2,8 MHz)
Display Mode 2 (D.MOD 2): Anzeige der DSD Rate (z.B. DSD 64)
Menüpunkt VOL (Volume-Anzeige)
In diesem Menüpunkt legen Sie die Anzeigeart des eingestellten Lautstärkewertes fest. Die Lautstärkeanzeige kann entweder Schritte („VOL STP“) von 0 bis 64 oder die Dämpfung („VOL DB“) in 1,25 dB Schritten von -80...0 dB anzeigen.
Grundeinstellungen, Installation, Inbetriebnahme
In diesem Kapitel werden alle Dinge von grundsätzlicher Bedeutung für die Aufstellung und Inbetriebnahme beschrieben, die nicht für den täglichen Umgang mit dem Gerät relevant sind, die aber trotzdem vor dem ersten Gebrauch gelesen und beachtet werden sollten.
Anschlusselemente

ANALOG OUT
| XLR | Symmetrischer Analogausgang mit festem oder variablem Pegel. |
| i Die Einstellung, ob der Ausgang einen festen oder geregelten Pegel hat, erfolgt durch den Schiebeschalter VRBL / LINE (siehe unten). | |
| RCA (Cinch) | i Unsymmetrischer Analogausgang mit festem oder variablem Pegel. |
| i Die Einstellung, ob der Ausgang einen festen oder geregelten Pegel hat, erfolgt durch den Schiebeschalter VRBL / LINE (siehe unten). | |
| Schalter(VRBL / LINE) | Der Schiebeschalter legt fest, ob die analogen Ausgänge (ANALOG OUT) einen festen (Stellung 'LINE'), oder einen über die Volume Tasten des DAC 8 DSD einstellbaren (Stellung 'VRBL') Ausgangspegel haben. |
| i Ist die Lautstärkeregelung eingeschaltet, wird dies im Display durch das leuchtende ▲-Symbol angezeigt. |
DIGITAL OUT
| Digital Out | An dieser Buchse stehen die Signale der gewählten Quelle zur Verfügung. Sie können an ein anderes Gerät wie z.B. Surround-Decoder oder weitere DACs z.B. für Multiroombetrieb weiter geleitet werden. |
| Eine digitale Ausgabe des USB Eingangssignals ist auf Grund von eventuell vorhandenen Urheberrechten nicht möglich. |
DIGITAL IN
| S/P DIF 1 ... 4 | Eingänge für digitale Quellgeräte mit koaxialem Digitalausgang.Der DAC 8 DSD akzeptiert an diesen Eingängen digitale Stereosignale nach S/P-DIF Norm mit Abtastraten von 32 - 192 kHz. |
| BNC | Eingang für digitale Quellgeräte mit koaxialem BNC Digitalausgang.Der DAC 8 DSD akzeptiert an diesem Eingang digitale Stereosignale nach S/P-DIF Norm mit Abtastraten von 32 - 192 kHz. |
| OPT | Eingang für digitale Quellgeräte mit optischem TOSLINK Digitalausgang.Der DAC 8 DSD akzeptiert an diesem Eingang digitale Stereosignale nach S/P-DIF Norm mit Abtastraten von 32 - 96 kHz. |
| AES / EBU | Eingang für digitale Quellgeräte mit symmetrischem XLR Digitalausgang.Der DAC 8 DSD akzeptiert an diesem Eingang digitale Stereosignale nach AES / EBU Norm mit Abtastraten von 32 - 192 kHz. |
| USB | Anschlussbuchse für einen PC oder MAC Computer.Der DAC 8 DSD akzeptiert an diesem Eingang digitale PCM Stereosignale mit Abtastraten von 44,1 - 384 kHz und digitale DSD Stereosignale von 2,8/3,1 MHz (DSD64) bis 22,6 / 24,6 MHz (DSD512)* * 11,2 / 12,3 MHz (DSD256) und 22,6 / 24,6 MHz (DSD512) nur von einem Windows PC. |
| Soll der DAC 8 DSD von einem angeschlossenen Windows PC Audiodateien wandeln, müssen auf dem Computer zuerst die passenden Treiber installiert werden. Bei der Wiedergabe mit MAC Computern sind keine Treiber erforderlich (siehe Kap. 'Details zum USB DAC Betrieb') | |
| SYS IN | |
Schnittstelle für den Anschluss des MP 8.
CONTROL
CTRL
RS 232 Schnittstelle zur rechnergesteuerten Bedienung von Gerätefunktionen. Dadurch wird eine Fernsteuerung des DAC 8 DSD über Home-Automations-Systeme wie z. B. CRESTRON, AMX, usw. ermöglicht.
Detaillierte Informationen zur RS 232 Schnittstelle, zum Protokoll und Befehlslisten finden Sie im Supportbereich auf der T+A Website http://www.ta-hifi.com.

Das zur Steuerung erforderliche Anschlusskabel ist im T+A Zubehör erhältlich.
NETZEINGANG
In diese Buchse wird das Netzkabel eingesteckt.
Zum korrekten Netzanschluss beachten Sie bitte die Hinweise in den Kapiteln 'Aufstellung und Verkabelung' und 'Sicherheitshinweise'.
Aufstellung und Verkabelung
Packen Sie das Gerät vorsichtig aus und heben Sie die Originalverpackung sorgfältig auf. Der Karton und das Verpackungsmaterial sind speziell für dieses Gerät konzipiert und bei späteren Transporten ein sicherer Behälter. Transportieren oder versenden Sie Gerät ausschließlich in der originalen Verpackung um Gerätedefekte zu vermeiden.
War das Gerät größerer Kälte ausgesetzt (z. B. beim Transport), so ist mit der Inbetriebnahme zu warten, bis sich das Gerät auf Raumtemperatur aufgewärmt hat und das Kondenswasser restlos verdunstet ist.
War das Gerät eingelagert oder längere Zeit nicht in Betrieb (> 2 Jahre) so sollte unbedingt vor Wiederinbetriebnahme eine Kontrolle in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.
Vor der Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Lack- oder Holzoberflächen sollte an einer nicht sichtbaren Stelle die Verträglichkeit mit den Gerätefüßen überprüft werden und ggf. eine geeignete Unterlage verwendet werden. Wir empfehlen eine Standfläche aus Stein, Glas, Metall o.Ä.
Das Gerät ist waagerecht auf einer festen stabilen, ebenen Unterlage aufzustellen (siehe Kapitel „Sicherheitshinweise“). Bei Aufstellung auf Resonanzdämpfern oder Entkopplungsgliedern ist darauf zu achten, dass die Standsicherheit des Gerätes nicht beeinträchtigt wird.
Die Aufstellung darf nur an einem gut belüfteten, trockenen Ort erfolgen, wobei direkte Sonneneinstrahlung und die Nähe von Heizkörpern zu vermeiden sind.
Das Gerät darf nicht in der Nähe von wärmeproduzierenden, wärmeempfindlichen oder leicht brennbaren Gegenständen bzw. Geräten aufgestellt werden.
Hinweise zum Anschluss:
Das Anschlussschema des Gerätes ist im 'Anhang A' dargestellt.
- Das Gerät ist für den Betrieb an einer Schutzleitersteckdose vorgesehen. Schließen Sie es bitte mit dem beiliegendem Netzkabel an eine entsprechende, vorschriftsmäßig geerdete Steckdose an.
- Zur Erreichung des maximalen Störabstandes sollte der Netzstecker so in die Netzsteckdose gesteckt werden, dass die Phase an dem Kontakt der Netzingangsbuchse angeschlossen wird, der mit einem Punkt (●) gekennzeichnet ist. Die Phase der Netzsteckdose kann mit einem dafür geeigneten Messgerät ermittelt werden. Wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
- Stecken Sie alle Stecker fest in die Buchsen ein. Lockere Steckverbindungen können Brummen oder andere Störgeräusche verursachen.
- Verbinden Sie die Anschlussbuchsen des DAC 8 DSD mit den gleichnamigen Buchsen der angeschlossenen Geräte, also z.B. 'R' mit 'R' und 'L' mit 'L'. Bei umgekehrtem Anschluss sind die Stereokanäle vertauscht.
Falls bei der Inbetriebnahme des Gerätes Probleme auftreten sollten, haben diese oftmals einfache Ursachen, die leicht zu beheben sind. Lesen Sie dazu das Kapitel "Betriebsstörungen" dieser Betriebsanleitung.
| Lautsprecher- und Signalkabel | Die verwendeten Lautsprecher- und Signalkabel haben einen nicht zu unter-schätzenden Einfluss auf die Wiedergabequalität der Gesamtanlage. T+A empfiehlt daher die Verwendung hochwertiger Kabel und Steckverbinder.In unserem Zubehörprogramm finden Sie eine Reihe exzellenter Kabel und Stecker, die in ihren Eigenschaften auf unsere Lautsprecher und Elektronik-komponenten abgestimmt sind und hervorragend mit diesen harmonieren.Für schwierige und beengte Aufstellungsbedingungen finden Sie im T+A Zubehör auch Kabel in Sonderlängen und Sonderstecker (z. B. in abgewinkelter Form), mit deren Hilfe sich fast jedes Anschluss- und Aufstellungsproblem lösen lässt. |
| Batterie-wechsel | Die FM8 hat eine aufladbare interne Batterie (Li-Ionen Akku), die vom Benutzer nicht entfernt oder ausgetauscht werden kann. Sollte die Batterie eines Tages nur noch eine geringe Kapazität haben und die Nutzungsdauer der FM8 stark zurückgehen, so wenden Sie sich zwecks Batterieaustausch bitte an Ihren T+A Fachhändler.⚠️ Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Auswechseln der Batterie. Ersatz nur durch denselben oder einen gleichwertigen Typ.Batterien dürfen nicht übermäßiger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder dergleichen ausgesetzt werden.➊ Hinweis zur Entsorgung der gebrauchten Batterien: Gebrauchte Batterien dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden! Sie sind gemäß Batterieverordnung (BattVO) an den Verkäufer (Fachhandel) oder an die Stadt zurückzugeben, um sie einer schadlosen Verwertung oder Beseitigung zuzuführen. Die Städte stellen hierfür Sammelbehälter zur Verfügung und/oder nehmen Altbatterien an Sammelfahrzeugen an. |
| Pflege des Gerätes | Vor Reinigungsarbeiten am Gerät ist der Netzstecker zu ziehen. Die Oberflächen des Gerätes sollten zur Reinigung nur mit einem weichen, trockenen Tuch abgewischt werden.Verwenden Sie keine scharfen Reinigungs- oder Lösungsmittel! Vor der Wiederinbetriebnahme muss sichergestellt sein, dass keine Kurzschlüsse an den Anschlussstellen bestehen und dass alle Anschlüsse ordnungsgemäß sind. |
| Lagerung | Lagerung des Gerätes in der Originalverpackung an einem trockenen frostfreien Ort. Lagertemperatur 0...40 °C. |
Sicherheitshinweise
Aufstellung
Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie bitte unbedingt diese Betriebsanleitung vollständig lesen und insbesondere die Aufstellungs-, Betriebs- und Sicherheitshinweise genau befolgen.
Beachten Sie das Gewicht des Gerätes. Stellen Sie das Gerät niemals auf einen instabilen Platz. Das Gerät kann herunterfallen und dabei ernsthafte Verletzungen oder Todesfälle verursachen. Viele Verletzungen, vor allem bei Kindern können bei Beachtung folgender einfacher Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden: Benutzen Sie nur Möbel, welche das Gerät sicher tragen können.
- Stellen Sie sicher, dass das Gerät nicht über die Ränder des tragenden Möbelstücks hinausragt.
- Platzieren Sie das Gerät nicht auf hohen Möbeln (z.B. Bücherregale) ohne beides, Möbel und Gerät, sicher zu verankern.
- Klären Sie Kinder über die Gefahren auf, die beim Klettern auf Möbel zum Erreichen des Gerätes oder seiner Bedienelemente entstehen.
Sorgen Sie beim Einbau in Regale oder Schränke unbedingt für ausreichende Luftzufuhr und sorgen Sie dafür, dass die Wärme des Gerätes abgeführt werden kann. Ein Wärmestau beeinträchtigt die Lebensdauer des Gerätes und ist eine Gefahrenquelle. Um das Gerät herum muss ein Freiraum von mindestens 10 cm zur Wärmeabfuhr bleiben.
Es dürfen keine wärmeisolierenden Gegenstände (z. B. Decken oder andere Geräte mit ebener Bodenplatte ohne Standfüße) direkt auf das Gehäuse gestellt werden.
Das Gerät ist so aufzustellen, dass eine Berührung sämtlicher Geräteanschlüsse (insbesondere durch Kinder) ausgeschlossen ist. Die Hinweise und Angaben im Kapitel „Aufstellung und Verkabelung“ sind unbedingt zu beachten.
Strom- versorgung
Das Gerät ist für den Betrieb an einer Schutzleitersteckdose vorgesehen. Schließen Sie es bitte mit dem beiliegendem Netzkabel an eine entsprechende, vorschriftsmäßig geerdete Steckdose an.
Die für das Gerät erforderliche Stromversorgung ist dem Aufdruck an der Netzgerätebuchse zu entnehmen. An andere Stromversorgungen darf das Gerät nicht angeschlossen werden. Bei längerer Nichtbenutzung sollte der Netzstecker des Gerätes aus der Steckdose gezogen werden.
Netzkabel / Netzstecker
Netzkabel müssen so verlegt werden, dass keine Gefahr der Beschädigung (z. B. durch Trittbelastung oder durch Möbelstücke) besteht. Besondere Vorsicht ist dabei an den Steckern, Verteilern und an den Anschlussstellen des Gerätes geboten. Auf den Netzstecker darf keine übermäßige Krafteinwirkung ausgeübt werden.
Abziehen des Netzsteckers trennt das Gerät bei Wartung oder Servicearbeiten vom Netz. Bitte achten Sie darauf, dass der Stecker ohne Schwierigkeiten zugänglich und benutzbar ist.
| Geräte-öffnungen | Durch die Geräteöffnungen dürfen keine Flüssigkeiten oder Fremdkörper in das Gerät gelangen. Im Inneren führt das Gerät Netzspannung, es besteht die Gefahr eines tödlichen elektrischen Schlages.Schützen Sie das Gerät vor Tropf- und Spritzwasser und stellen Sie keine Blumenvasen oder andere Gefäße mit Flüssigkeiten auf das Gerät. Stellen Sie auch keine offenen Flammen, wie z. B. Kerzen auf das Gerät. |
| Aufsichtspflicht | Wie alle Elektrogeräte sollte auch dieses Gerät nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Es ist darauf zu achten, dass es für kleine Kinder unerreichbar ist. |
| Reparatur und Beschädigung | Das Gerät darf nur vom qualifizierten Fachmann geöffnet werden. Reparaturen und das Auswechseln von Sicherungen sind von einer autorisierten T+A Fachwerkstatt durchzuführen. Außer den in der Betriebsanleitung beschriebenen Handgriffen dürfen vom Benutzer keinerlei Arbeiten am Gerät vorgenommen werden.Bei Beschädigungen oder bei Verdacht auf eine nicht ordnungsgemäße Funktion des Gerätes sollte sofort der Netzstecker gezogen und das Gerät zur Überprüfung in eine autorisierte T+A Fachwerkstatt gegeben werden. |
| Bestimmungs-gemäßer Gebrauch | Das Gerät ist ausgelegt für den Betrieb in gemäßigtem Klima und in Höhen bis zu 2000 m ü.NHN. Zulässiger Betriebstemperaturbereich +10 ... +35. CDas Gerät ist ausschließlich zur Ton- und/oder Bildwiedergabe im Heimbereich in trockenen Räumen unter Berücksichtigung aller in dieser Anleitung gemachten Angaben bestimmt. Bei allen anderen Einsatzzwecken, insbesondere in medizinischen oder sicherheitsrelevanten Bereichen, ist vorher die Zulassung und Eignung des Gerätes für diesen Einsatz mit dem Hersteller abzuklären und schriftlich genehmigen zu lassen. |
| Überspannung | Überspannungen im Stromversorgungsnetz, dem Kabelnetz oder auf Antennenanlagen, wie sie z. B. bei Gewittern (Blitzschlag) oder statischen Entladungen auftreten können, stellen eine Gefährdung für das Gerät dar.Spezielle Vorschaltgeräte wie Überspannungsprotektoren oder die T+A Power Bar Netzanschlussleiste bieten einen gewissen Schutz vor Gerätebeschädigungen aus o. g. Gründen.Eine absolute Sicherheit vor Beschädigung durch Überspannungen kann aber nur eine vollständige Trennung des Gerätes vom Netz und den Antennenanlagen gewährleisten.Ziehen Sie zur Trennung sämtliche Netz- und Antennenstecker Ihrer HiFi Anlage bei Überspannungsgefahr (z. B. bei heraufziehenden Gewittern) aus den Steckdosen.Sämtliche Netzversorgungs- und Antennenanlagen, an die das Gerät angeschlossen wird, müssen den geltenden Bestimmungen entsprechen und fachgerecht von einem zugelassenen Installationsbetrieb ausgeführt sein. |
Geräte- zulassung und Konformität mit EG- Richtlinien
Das Gerät entspricht im Originalzustand allen derzeit gültigen deutschen und europäischen Vorschriften. Es ist zum bestimmungsgemäßen Gebrauch in der EG zugelassen.
Durch das am Gerät befindliche CE Zeichen erklärt T+A die Konformität mit den EG-Richtlinien und den daraus abgeleiteten nationalen Gesetzen. Die Konformitätserklärung kann bei Bedarf unter www.ta-hifi.com/DoC eingesehen werden.
Die unveränderte, unverfälschte Werksseriennummer muss außen am Gerät vorhanden und gut lesbar sein! Die Seriennummer ist Bestandteil unserer Konformitätserklärung und damit der Betriebszulassung des Gerätes! Seriennummern am Gerät und in den original T+A Begleitpapieren (insbesondere den Kontroll- und Garantiezertifikaten) dürfen nicht entfernt oder verändert werden und müssen übereinstimmen.
Bei Verstoß gegen diese Bestimmungen gilt die Konformitätszusage von T+A als widerrufen und ein Betrieb des Gerätes innerhalb der EG ist untersagt und aufgrund geltender EG und nationaler Gesetze unter Strafandrohung verboten.
Durch Umbauten am Gerät oder durch Reparaturen oder sonstige Eingriffe von nicht von T+A autorisierten Werkstätten oder sonstigen Dritten verliert das Gerät seine Zulassung und Betriebserlaubnis.
An das Gerät dürfen nur original T+A Zubehörteile oder solche Zusatzgeräte angeschlossen werden, die ihrerseits zugelassen sind und allen geltenden gesetzlichen Vorschriften genügen.
Auch mit Zusatzgeräten oder als Teil einer Anlage darf das Gerät nur zu den im Abschnitt „Bestimmungsgemäßer Gebrauch“ genannten Anwendungen eingesetzt werden.
Entsorgung des Gerätes

Für die spätere Entsorgung dieses Produkts stehen örtliche Sammelstellen für Elektroschrott zur Verfügung.
Die FM8 enthält einen Li-Ionen Akku. Wie jedes Elektrogerät darf die FM8 nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern muss bei den dafür vorgesehenen Elektroschrott Sammelstellen abgegeben werden.
USB DAC Betrieb
| System-anforderung | min. Intel Core i3 oder vergleichbarer AMD Prozessor.4 GB RAMUSB 2.0 SchnittstelleMicrosoft Windows XP, Microsoft Windows Vista, Microsoft Windows 7 / 8 / 10oder MAC OS X 10.6.+ | |
| i Die Systemanforderungen beziehen sich auf die Wiedergabe von Audiofiles bis zur maximal möglichen Samplingfrequenz. Prozessor-anforderungen sind für niedrigere Samplingfrequenzen entsprechend geringer. | ||
| USB Betriebsarten | Der DAC 8 DSD kann an den aufgeführten MAC Betriebssystemen ohne installierte Treiber betrieben werden. Bei MAC Betriebssystemen ist die Wiedergabe von DSD Streams bis zu 5,6 / 6,1 MHz (DSD128) und PCM Streams bis zu 384 kHz möglich.Bei Betrieb an einem der genannten Windows Betriebssystemen ist die Installation eines dedizierten Treibers erforderlich. Bei installiertem Treiber ist die Wiedergabe von DSD Streams bis zu 22,6 / 24,6 MHz (DSD512) und PCM Streams bis zu 384 kHz möglich. | |
| i Die erforderlichen Treiber, und eine detaillierte Installations-anleitung mit Informationen zur Audiowiedergabe über USB, stehen auf unserer Homepage unter http://www.ta-hifi.com/support zum Download bereit. | ||
| Einstellungen | Um den DAC 8 DSD an ihrem Computer betreiben zu können, müssen einige Systemeinstellungen geändert werden. Diese Einstellungen müssen unabhängig vom Betriebssystem vorgenommen werden. Wie und wo die Einstellungen zu machen sind, ist in der Installationsanleitung detailliert beschrieben. | |
| Hinweise zur Software | i Um Fehlfunktionen und Abstürze des PC Betriebssystems und des Mediaplayers zu vermeiden beachten Sie bitte Folgendes:Bei Windows Betriebssystemen: Treiber vor der Inbetriebnahme installieren.Verwenden Sie nur Treiber, Streamingarten (ASIO, WASAPI, usw.) und Playersoftware, die mit Ihrem Betriebssystem und jeweils untereinander kompatibel sind.Die USB Verbindung niemals im laufenden Betrieb trennen oder anschließen. | |
| Hinweise zur Aufstellung | i Um Störeinstrahlungen in den DAC 8 DSD durch den angeschlossenen Computer zu vermeiden, stellen Sie diesen nicht auf oder dicht neben das Gerät. |
Technische Beschreibung Oversampling / Abtastratenerhöhung
Oversampling
Digitale Audiodaten einer CD z.B sind mit einer Abtastrate von 44.1 kHz gespeichert – d. h. für jede Sekunde Musik stehen 44100 Abtastwerte pro Kanal zur Verfügung. Im DAC 8 DSD werden die Audiodaten, bevor sie im D/A Wandler in analoge Musiksignale zurück verwandelt werden, zunächst auf eine höhere Abtastrate (352,8 kHz) „hochgerechnet“. Durch dieses Verfahren wird dem Wandler ein sehr viel besseres, feiner abgestuftes Signal zur Verfügung gestellt, das dann auch entsprechend genauer gewandelt werden kann. Die Abtastratenerhöhung ist ein rechnerischer Prozess, für den es eine ganze Reihe unterschiedlicher mathematischer Verfahren gibt. In fast allen digitalen Audiogeräten, die die Vorteile der digitalen Abtasratenerhöhung (oftmals als „Oversampling“ oder auch „Upsampling“ bezeichnet) nutzen, wird zu diesem Zwecke das sogenannte FIR-Filterverfahren eingesetzt. Bei T+A wird seit nun über zwanzig Jahren daran geforscht, den Prozess der Abtastratenerhöhung weiter zu verbessern, denn das FIR Standardverfahren hat neben seinen unbestreitbaren Vorteilen auch einen Nachteil: es fügt impulsartigen Musiksignalen kleine Vor- und Nachschwinger hinzu. Bei T+A wurden nun mathematische Verfahren entwickelt (sogenannte Bezier-Polynom-Interpolatoren), die diese Nachteile nicht haben. Sie klingen daher nochmals besser und natürlicher als das gebräuchliche Standardverfahren. Da die von uns eingesetzten Rechenverfahren wesentlich aufwändiger und komplexer sind als das Standardverfahren, kommt im DAC 8 DSD ein leistungsfähiger digitaler Signalprozessor (DSP) zum Einsatz, der mit höchster Präzision (56 Bit) und nach speziellen T+A Rechenalgorithmen die Abtastratenerhöhung vornimmt. Der von uns eingesetzte frei programmierbare DSP ist in der Lage, die Abtastratenerhöhung nach beliebigen Rechenverfahren durchzuführen. Wir haben daher im DAC 8 DSD neben dem reinen Bezierverfahren (Oversampling 4) noch ein etwas abgewandeltes Bezier-Verfahren (Oversampling 3) sowie eine Variante des Standardverfahrens (Oversampling 2) realisiert. Nähere Erläuterungen zu den vier verschiedenen Verfahren finden Sie im nachfolgenden Abschnitt. Sie können zwischen den unterschiedlichen umschalten und selbst entscheiden, welchem der Ansätze Sie den Vorzug geben.
Oversampling 1 (Standard FIR Filter)
Das lange FIR Filter ist das Standard Oversamplingverfahren der Digitaltechnik mit extrem linearem Frequenzgang, sehr hoher Sperrdämpfung, linearer Phase und konstanter Gruppenlaufzeit. Nachteilig sind die dem Signal hinzugefügten Vor- und Nachschwinger. Durch diese „Zeitbereichsfehler“ verliert das Musiksignal an Natürlichkeit, Dynamik und Präzision. Die räumliche Ortbarkeit nimmt ab.


Frequenzgang und Einschwingverhalten des langen FIR-Filters
Oversampling 2 (Impulsoptimiertes FIR Filter)
Durch Kürzung der Filterlänge (geringere Koeffizientenzahl) werden die Zeitbereichsfehler verringert und die Impulsantwort verbessert (weniger Vor- und Nachschwinger). Allerdings nimmt auch die Linearität des Frequenzgangs etwas ab und die Sperrdämpfung sinkt.


Frequenzgang und Einschwingverhalten des kurzen FIR-Filters
Oversampling 3 (Bezier-Interpolator plus IIR-Filter)
Bei diesem Verfahren wird ein idealer Bezier-Interpolator mit einem sogenannten IIR Filter kombiniert. Die problematischen Vorschwinger des FIR Verfahrens werden eliminiert. Dieses Verfahren produziert ein sehr „analoges“ Systemverhalten. Es gleicht klanglich und messtechnisch guten analogen Plattenspielern.


Frequenzgang und Einschwingverhalten des Bezier-Interpolators plus IIR-Filter
Oversampling 4 (reiner Bezier-Interpolator)
Dieses Verfahren liefert eine perfekte Rekonstruktion des ursprünglichen Musiksignals. Es weist keinerlei Vor- oder Nachschwinger auf und ist frei von jeglichen Verfälschungen des zeitlichen Verlaufs des Originalsignals. Klanglich überzeugt dieses Verfahren durch Natürlichkeit, hohe Dynamik und Präzision.

Frequenzgang und Einschwingverhalten des Bezier-Interpolators
Bandbreite des analogen Ausgangsfilters
'CLEAN'-Betrieb bis 60 kHz und 'WIDE'-Betrieb bis 120 kHz
Die Einstellung "WIDE" ergibt mit hochwertigen Verstärkern, die hohe Signalfrequenzen bis 300 kHz verzerrungsfrei verarbeiten können die besten Klangergebnisse.
Ob Ihr Verstärker für solche hohen Signalfrequenzen geeignet ist, erfragen Sie im Zweifelsfall bitte beim jeweiligen Hersteller.
Alternativ können Sie auch die Wiedergabequalität in der Stellung 'WIDE' gehörmäßig überprüfen. Wenn es zu keinen Störungen kommt und das Klangbild besser ist als in der 'CLEAN' Stellung, so belassen Sie den Schalter in der 'WIDE' Stellung.

Frequenzbandbreiten des analogen Rekonstruktionsfilters
Bei allen T+A Verstärkern kann die 'WIDE' - Einstellung ohne Einschränkung genutzt werden.
Betriebsstörungen
Viele Betriebsstörungen haben eine einfache Ursache, die sich leicht beheben lässt. Im folgenden Abschnitt sind einige mögliche Störungen sowie Maßnahmen zu deren Behebung aufgeführt. Sollte sich eine aufgetretene Störung durch diese Hinweise nicht beheben lassen, so ziehen Sie bitte umgehend den Netzstecker und wenden sich an eine T+A-Fachwerkstatt.
| Gerät schaltet nicht ein | Ursache 1:Netzkabel nicht richtig angeschlossen.Abhilfe:Überprüfen und fest einstecken. |
| Gerät lässt sich nicht fernbedienen. | Ursache 1:Der integrierte Akku der Fernbedienung ist entladen.Abhilfe:Laden Sie den Akku auf. |
| Ursache 2:Kein Sichtkontakt zwischen Fernbedienungssender und Fernbedienungsempfänger der Anlage.Abhilfe:Direkten Sichtkontakt zum Fernbedienungssender herstellen.Maximaler Abstand zwischen Fernbedienungssender und -empfänger ca. 8 Meter.Den Empfänger so positionieren, dass er weder direktem Sonnenlicht noch zu heller Beleuchtung ausgesetzt ist.Leuchtstofflampen und Energiesparlampen wirken sich besonders störend aus. | |
| Betriebssystem reagiert nicht mehr | Ursache :Der DAC 8 DSD wurde während der Wiedergabe ausgeschaltet.Abhilfe:Beenden Sie die Wiedergabe und schließen Sie den Medienplayer bevor Sie den DAC 8 DSD ausschalten. |
| Gerät lässt sich nicht bedienen | Ursache :Der DAC 8 DSD wird über den Control Anschluss (RS 232) gesteuert und ist u.U. für die Bedienung am Gerät gesperrt.Abhilfe:Stellen Sie Ihre Steuersoftware so ein, dass eine Bedienung möglich ist, oder entfernen Sie die Steuerleitung. |
English
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T+A elektroakustik GmbH & Co KG

Anschluss-Schema / Wiring diagram

*1 Um bei Anschluss an den AMP 8, die im DAC 8 DSD integrierte Lautstärkeregelung einzuschalten, muss der Schiebeschalter in die Position 'VRBL' gestellt werden.
*2 Anstelle der symmetrischen XLR-Verbindung kann alternativ die unsymmetrische Cinchverbindung (RCA) benutzt werden.
Anschluss-Schema / Wiring diagram

*1 Um bei Anschluss an einen Vollverstärker mit eigener Lautstärkeregelung, die im DAC 8 DSD integrierte Lautstärkeregelung zu deaktivieren, muss der Schiebeschalter in die Position 'LINE' gestellt werden.
Anschluss-Schema / Wiring diagram

*1 Um bei Anschluss an Aktivlautsprecher, die im DAC 8 DSD integrierte Lautstärkeregelung einzuschalten, muss der Schiebeschalter in die Position 'VRBL' gestellt werden.
*1 When the unit is connected to active loudspeakers, the slide switch must be set to the 'VRBL' position in order to switch on the DAC 8 DSD's integral volume control.
Anhang B / Appendix B
Technische Daten / Specification
| D/A-WandlerD/A-Converter | PCM | Doppel-Differential-Quadruple-Converter mit 4 D/A-Wandlern pro Kanal, 32-Bit Sigma Delta, 352,8 kHz / 384 kHz.Double-Differential-Quadruple-Converter with 4 D/A converters per channel, 32-Bit Sigma Delta, 352,8 kHz / 384 kHz. | |
| DSD | T+A-True-1Bit DSD D/A-Wandler /T+A-True-1Bit DSD D/A-Converter | ||
| Upsampling | frei programmierbarer Signalprozessor mit 4 wählbaren Oversamplingalgorithmen. FIR kurz, FIR lang, Bezier/IIR, BezierProgrammable Digital Signal Processor with 4 selectable oversampling algorithms: FIR short, FIR long, Bezier/IIR, Bezier | ||
| AnalogfilterAnalogue filter | Phasenlineares Besselfilter 3. Ordnung mit 60...120 kHz Grenzfrequenz. (je nach Samplingrate)Phase-linear Bessel filter 3rd order, switchable 60...120 kHz (according to sample rate) | ||
| FrequenzgangFrequency response | PCM 44.1 kHz: 2 Hz - 20 kHzPCM 48 kHz: 2 Hz - 22 kHzPCM 96 kHz: 2 Hz - 40 kHzPCM 192 kHz: 2 Hz - 80 kHzPCM 384 kHz: 2 Hz - 100 kHz | DSD 2,8 MHz: 2 Hz - 44 kHzDSD 5,6 MHz: 2 Hz - 60 kHzDSD 11,2 MHz: 2 Hz - 80 kHzDSD 22,6 MHz: 2 Hz - 100 kHz | |
| KlirrfaktorTotal harm. distortion | < 0.001 % | ||
| KanaltrennungChannel separation | 110 dB | ||
| Fremd-/Geräuschspannungs-abstandSignal / noise ratio: | 116 dB | ||
| analog Ausgänge / analogue Outputs | Coaxial (cinch): 2,5 Veff / 22 Ω fest. oder 0...2,5 Veff variabelSymmetisch (XLR): 5,0 Veff / 22 Ω fest oder 0...5,0 Veff variabel | Co-axial (RCA): 2,5 Veff / 22 Ω fixed. or 0...2,5 Veff variableBalanced (XLR): 5,0 Veff / 22 Ω fixed or 0...5,0 Veff variable | |
| Digitalausgang / digital output | 1x coax, IEC 60958 (CDDA/LPCM) | ||
| Eingänge digital /digital inputs | SP/DIF (16 - 24 Bit):4 x coax bis zu 192 kHz / 24 bit,1 x BNC bis zu 192 kHz / 24 bit,1 x AES/EBU bis zu 192 kHz / 24 bit1 x TOS-Link bis zu 96 kHz /24 bit1x USB: Device-Mode mit max.384 kHz / 32 bit (PCM) und DSD22,6 / 24,6 MHz (DSD512)*,unterstützt asynchroneDatenübertragung.* DSD 11,2 /12,3 MHz (DSD256)und DSD 22,6 / 24,6 MHz(DSD512) nur von einem WindowsPC mit entsprechendem Treiber. | SP/DIF (16 - 24 Bit):4 x co-ax up to 192 kHz / 24 bit,1 x BNC up to 192 kHz / 24 bit,1 x AES/EBU up to 192 kHz / 24 bit1 x TOS-Link up to 96 kHz / 24 bit1x USB: Device-Mode - up to 384kHz / 32 bit (LPCM) and DSD 22,6/ 24,6 MHz (DSD512)*, supportsasynchronous data transfer.* DSD 11,2 /12,3 MHz (DSD256)and DSD 22,6 / 24,6 MHz(DSD512) only with a Windows PCwith appropriate driver installed. |
| Netzanschluss /Power requirement | 230 V,50 – 60 Hz | |
| Leistungsaufnahme/Pwr consumption | max. 15 WStandby 0,3 W | |
| AutomatischeAbschlaltfunktion /Automatic power offfunction | Ja (Nach 90 Minuten ohne Audiosignal) /Yes (after 90 minutes without audio signal) | |
| AbmessungenBxHxT /Dimensions WxHxD | 27 x 9 x 27 cm | |
| Gewicht / Weight | 4 kg | |
| Zubehör /Accessories | Fernbedienung FM8, Netzkabel,Cinchkabel, 2x USB-Kabel,Bedienungsanleitung | Remote control handset FM8,Power cord, RCA cable, 2x USB-Cable, User manual |
Technisch begründete Änderungen vorbehalten. / We reserve the right to alter specifications.
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D - 32052 Herford
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