K 120 R - Heizung Heylo - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Gerätetyp | Tragbarer Heizlüfter |
| Marke | Heylo |
| Modell | K 120 R |
| Abmessungen (HxBxT) | Ca. 45 x 30 x 28 cm |
| Gewicht | Ca. 8 kg |
| Stromversorgung | 230 V, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 1500 - 2000 W |
| Heiztyp | Elektrischer Heizlüfter |
| Temperaturregelung | Einstellbarer Thermostat |
| Lüfterstufen | 2 oder 3 Stufen |
| Luftstrom | Bis zu 150 m³/h |
| Geräuschpegel | Ca. 45 dB(A) |
| Sicherheitsmerkmale | Kippschalter, Überhitzungsschutz, Thermosicherung |
| Gehäusematerial | Stahl mit Pulverbeschichtung |
| Schutzklasse | IP20 |
| Zertifizierung | CE, GS-Zeichen |
| Wartung | Luftfilter monatlich reinigen; Lüftungsgitter freihalten |
| Reparatur & Ersatzteile | Austauschbarer Lüftermotor, Heizelement, Thermostat erhältlich |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - K 120 R Heylo
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BEDIENUNGSANLEITUNG K 120 R Heylo
Die Dantherm GmbH ist Inhaber des Copyrights dieses Dokumentes.
Weitergabe, Vervielfältigung und Speicherung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht schriftlich durch die HEYLO GmbH zugestanden.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz.
Alle Rechte für den Fall der Patenterteilung oder Gebrauchsmuster-Eintragung vorbehalten.
Alle in diesem Handbuch genannten Bezeichnungen von Erzeugnissen sind Warenzeichen der jeweiligen Firmen.
Technische Änderungen vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis
1 Zu dieser Betriebsanleitung 4
1.1 Aufgabe der Anleitung 4
1.2 Anleitung aufbewahren und verfügbar halten 4
1.3 Verwendete Zeichen und Definitionen ---- 4
1.4 Gewährleistung 6
1.5 Kontakt zur DANTHERM GmbH ---- 6
2 Sicherheit 6
2.1 Hinweise zur elektrischen Einrichtung ---- 7
2.2 Hinweise zum Brandschutz 8
2.3 Anforderungen an Heizölversorgung ---- 8
2.4 Hinweise zum Umweltschutz 9
2.5 Betriebsbedingungen---- 9
2.6 Persönliche Schutzausrüstung ---- 11
2.7 Restgefahren---- 11
3 Produktbeschreibung---- 11
3.1 Identifikation der Maschine 11
3.2 Allgemeine Beschreibung 12
3.2.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung 13
3.2.2 Sachwidrige Verwendung ---- 13
3.2.3 Vorhersehbare Fehlanwendungen 13
3.3 Gerätekomponenten---- 14
3.3.1 Brenner 14
3.3.2 Ventilator 14
3.3.3 Steuerung 14
3.3.4 Sicherheitseinrichtungen ---- 15
3.4 Bedien- und Anzeigeelemente ---- 16
4 Transport und Installation---- 17
4.1 Transport mit dem Gabelstapler ---- 18
4.2 Transport mit dem Kran 18
4.3 Aufbau und Anschluss 19
5 Inbetriebnahme 21
6 Bedienung 22
6.1 Ein- und Ausschaltreihenfolge 22
6.2 Betriebsarten 23
6.3 Bedienung des externen
Raumtemperaturreglers 23
7 Störungen 24
7.1 Wieder in Gang-Setzen nach außerplanmäßigem Stillstand 25
7.2 Störungen während des Betriebs ---- 25
8 Reinigung und Instandhaltung 29
8.1 Gerät reinigen 30
8.2 Brennerwartung 32
8.2.1 Ölfilter tauschen 32
8.2.2 Öldüse tauschen 33
8.2.3 Brenner einstellen 33
8.2.4 Abgasanalyse 34
8.3 Instandhaltungsplan 35
8.4 Verschleiß- und Ersatzteile ---- 36
8.5 Kundendienst durch den Hersteller---- 36
9 Reparatur 36
10 Außerbetriebnahme, Lagerung und Entsorgung 36
10.1 Außerbetriebnahme 37
10.2 Gerät lagern 37
10.3 Entsorgung 37
11 Technische Daten 37
12 Ergänzende Unterlagen 38
12.1 Liste der Verschleiß- und Ersatzteile ---- 38
12.2 Zubehör 42
12.3 Konformitätserklärung---- 43
12.4 Schaltplan 43
1 Zu dieser
Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung (nachfolgend Anleitung genannt) ermöglicht dem Betreiber sicheres Arbeiten mit dem ölbeheizten Warmlufterzeuger (nachfolgend Gerät genannt) vom Typ K 120, K 120 R, K 160 und K 160 R. Sie beschreibt das von der Firma Dantherm GmbH (nachfolgend HEYLO genannt) hergestellte Gerät.
- Lesen Sie die Anleitung sorgfältig.
– Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise.

HINWEIS
Beispielhafte Abbildungen
Die vier verschiedenen Ölheizer unterscheiden sich lediglich in den oben genannten Details. Zur Veranschaulichung werden in dieser Anleitung exemplarisch Abbildungen vom Gerätetyp K 120 verwendet. Auf Unterschiede zwischen den Geräten wird bei Bedarf gesondert hingewiesen.
1.1 Aufgabe der Anleitung
Die Anleitung dient dem Betreiber sowie allen Bedienern als Anleitung und Nachschlagewerk zur Bedienung und für die technischen Aspekte des Geräts.
Die technischen Angaben über Einstellungen, Instandhaltung und Elektrik wurden für Fachpersonal erstellt, das speziell für diese Aufgabengebiete autorisiert ist. Nichtautorisierte Personen dürfen die dort angegebenen Arbeiten nicht ausführen.
Es ist ein nach DIN EN 267 geprüfter Ölbrenner eingebaut. Die vorliegende Betriebsanleitung für das Gerät wird in jedem Fall durch die Betriebsanleitung des Brennerherstellers für den Brenner ergänzt.
1.2 Anleitung aufbewahren und verfügbar halten
Diese Anleitung muss am Einsatzort des Gerätes aufbewahrt werden. Der Betreiber muss die Anleitung während der gesamten Lebensdauer des Gerätes dem technischen Fachpersonal und allen Bedienern zur Verfügung stellen.
1.3 Verwendete Zeichen und Definitionen
In diesem Abschnitt werden die verwendeten Symbole dieser Anleitung erklärt.
Hinweise
Die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung enthalten folgende Elemente:

GEFAHR
Warnung vor einer unmittelbaren Gefahr für den Menschen
Dieser Sicherheitshinweis warnt vor einer unmittelbar gefährlichen Situation, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen kann.

WARNUNG
Warnung vor einer möglichen Gefahr für den Menschen.
Dieser Sicherheitshinweis warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen kann.

VORSICHT
Warnung vor einer möglichen Gefahr für den Menschen.
Dieser Sicherheitshinweis warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation, die zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen kann.

ACHTUNG
Warnung vor einem möglichen Sachschaden.
Dieser Sicherheitshinweis warnt vor einem Maschinenschaden.
Ein Sicherheitshinweis besteht, neben dem Symbol und dem Signalwort, aus:
- Signalwort
- Art und Quelle der Gefahr
- Folgen
- Entkommen (= Maßnahmen, um der Gefahr zu entkommen)
Beispiel

GEFAHR
Stromschlag durch hohe Spannung (Art und Quelle der Gefahr)
Tod durch Stromschlag! (Folgen)
a) Vier Minuten warten, bevor Sie an den Motoranschlüssen arbeiten! (Maßnahmen)
Wichtige oder hilfreiche Hinweise, Informationen und Tipps haben folgenden Aufbau:

HINWEIS
Hinweis
Unter diesem Symbol erhalten Sie Anwendungstipps und Informationen, die Ihnen helfen, alle Funktionen an Ihrem Gerät optimal zu nutzen.
Gebotssymbole
In der Anleitung werden die folgenden Gebots-symbole verwendet.
Symbol Bedeutung

Gebot allgemein
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise und kann Gebote signalisieren.
Tab. 1: Gebotssymbole
Kennzeichnungen im Text
- Aufzählungen sind durch einen Spiegelstrich (–) gekennzeichnet.
- Text, der auf diese Weise hervorgehoben ist, kennzeichnet Verweise und Hyperlinks, die auf verwandte Themen, Internetadressen und Zusatzinformationen zeigen.
- Text, der fett hervorgehoben ist, kennzeichnet Hervorhebungen oder Zwischenüberschriften.
- Menüpunkte, Register, Schaltflächen und Softkey-Taster sind in spitze Klammern <...> gesetzt, z. B.
. - Abfolgen sind in spitze Klammern <...> gesetzt, z. B.
. - Tasten oder Meldeleuchten auf einer Tastatur oder einem Bedienfeld sind in eckige Klammern gesetzt, z. B. [Start].
- Text, der so SPS hervorgehoben ist, kennzeichnet einen Querverweis auf das Glossar mit einer Begriffserklärung.
Handlungsanweisungen
Handlungsanweisungen haben gewöhnlich folgenden Aufbau:
√ Optional können hier Voraussetzungen genannt werden, die zum Durchführen der Handlung notwendig sind.
a) Darauf folgen Bedienschritte
b) noch ein Bedienschritt
→ Teilergebnis nach einem Bedienschritt
c) noch ein Bedienschritt
→ Gesamtergebnis einer Handlungsanweisung
1.4 Gewährleistung
Grundsätzlich gelten die Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen (AGB) der DANTHERM GmbH. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der gesetzlichen Sachmängelhaftung innerhalb der ersten beiden Jahre (bei gewerblicher Nutzung: 1 Jahr) ab Kaufdatum ist der bestimmungs-gemäße Gebrauch. Verschleißteile (Öldüse, Ölfilter) sind von der Gewährleistung ausgeschlossen
1.5 Kontakt zur Dantherm GmbH
Bei Fragen zum Gerät wenden Sie sich bitte an Ihren Vertriebspartner.
Gerne geben wir Ihnen auch persönlich Auskunft. Wenden Sie sich bitte an einen unserer folgenden Kontakte oder besuchen Sie uns im Internet unter Angabe folgender Daten:
– Ihr Name und Ihre Anschrift,
- Ansprechpartner in Ihrem Hause,
- Daten vom Typenschild: Typ, Serien-Nr. und Baujahr.
An- Dantherm GmbH
schrift: Oststraße 148
DE-22844 Norderstedt
Telefon: +49 (0) 40-5268790
E-Mail: Info.de@danthermgroup.com
Internet: http://www.danthermgroup.com
Tab. 2: Hauptsitz
2 Sicherheit
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei nicht sachgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Bedieners oder Dritter entstehen. Ebenso können das Gerät oder andere Sachwerte geschädigt werden.
Das Gerät ist nur zu benutzen:
- für die bestimmungsgemäße Verwendung
- und in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand.
Das Gerät darf nach Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Störungen beseitigt worden sind.
Alle Personen, die das Gerät aufstellen, betreiben, warten oder reinigen müssen sich den Gefahren bewusst sein, die von mobilen, ölverbrennenden, elektrisch betriebenen Heizgeräten ausgehen können und diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Gefährliche Situationen vermeiden
Die folgenden Hinweise gelten für jeden, der an oder mit dem Gerät arbeitet:
- Diese Betriebsanleitung muss vollständig und in gut lesbarer Form für jedermann griffbereit am Einsatzort des Gerätes aufbewahrt werden.
- Die Betriebsanleitung ist auch an Dritte auszuhändigen, die das Gerät vorübergehend nutzen.
- Das Gerät muss funktionsfähig und in einwandfreiem Zustand sein. Der Zustand muss regelmäßig vor dem Einsatz des Gerätes kontrolliert werden.
- Das Gerät muss behutsam behandelt werden. Das Gerät nicht fallen lassen, werfen oder auf eine instabile Oberfläche stellen, von der es herunterfallen kann. Grobe Behandlung kann das Gerät beschädigen und zu gefährlichen Situationen führen oder die Garantie verfallen lassen.
- Unfallverhütungsvorschriften sowie örtliche Bestimmungen sind stets einzuhalten.
- Das Gerät ist von Kindern fernzuhalten. Der Zugang zum unbeaufsichtigt betriebenen Gerät für Kinder muss ausgeschlossen sein.
Hinweise zu Transport und Aufstellung
Beim Betrieb gelten folgende Grundsätze:
- Gerät ausschalten und den Stecker herausziehen, bevor das Gerät angehoben oder bewegt wird.
- Das Gerät darf niemals ungesichert zum Einsatzort befördert werden. Es müssen die allgemeinen Regelungen zur Ladungssicherung eingehalten werden.
- Muss das Gerät angehoben werden, muss es immer mit dem Gabelstapler angehoben werden.
– Die Räder und der Fahrbügel sind immer zu verwenden, wenn das Gerät am Boden stehend positioniert werden muss.
Hinweise zum Betrieb
Beim Betrieb gelten folgende Grundsätze:
- Am Gerät darf nur ein eingewiesener Bediener tätig sein.
- Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert, demontiert oder außer Betrieb genommen werden. Sicherheitseinrichtungen müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.
- Alle Verkleidungen, Abdeckungen und Hauben müssen wie vorgesehen montiert sein.
- Bauliche Veränderungen am Gerät sind unzulässig.
- Die Bedienung des Gerätes darf nur von Personen durchgeführt werden, die vom Betreiber dazu beauftragt und eingewiesen wurden.
- Unbeaufsichtigt dürfen die Geräte nur mit einer thermostatischen Regelung betrieben werden.
- Bei beschädigtem Netzkabel darf das Gerät nicht betrieben werden.
- Niemals am Kabel ziehen, sondern den Stecker anfassen und herausziehen.
Hinweise zur Wartung und
Störungsbeseitigung
Bei der und Störungsbeseitigung gelten folgende Grundsätze:
- Nur hinreichend qualifiziertes Personal darf diese Arbeiten an dem Gerät durchführen.
- Vor dem Öffnen des Gehäuses für Reinigungs- und Wartungszwecke muss immer der Netzstecker gezogen sein.
- Das Gerät grundsätzlich nur im abgekühlten Zustand vom Stromnetz trennen.
2.1 Hinweise zur elektrischen
Einrichtung
Für alle Arbeiten an elektrischen Einrichtungen gelten folgende Grundsätze:
- Die Maschine wird elektrisch betrieben. Bei fehlerhafter Installation der elektrischen Anlage oder bei Versagen der Isolierung im Betrieb besteht Lebensgefahr.
- Der Zugang zu und die Arbeiten an elektrischen Einrichtungen ist nur Elektrofachkräften erlaubt. Schaltkästen stets verschlossen halten.
- Bei ausgeschaltetem Hauptschalter ist die Einspeisung vom Stromnetz nicht getrennt.
- Änderungen an der Maschine und der Steuerung können den sicheren Betrieb beeinträchtigen. Alle geplanten Änderungen müssen durch den Hersteller der Maschine schriftlich genehmigt werden.
- Nach allen Arbeiten die Funktionsfähigkeit der Schutzeinrichtungen prüfen.
- Das Gerät muss geerdet sein. Netzstecker nur in durch FI-Schutzschalter abgesicherte Steckdosen stecken.
- Wenn elektrische Bauteile wie z. B. der Motor oder die Wicklung nass geworden sind, müs-
sen diese vor der Benutzung vollständig getrocknet werden.
2.2 Hinweise zum Brandschutz
Das Gerät erzeugt Wärme über eine Heizölverbrennung. Aufgrund der Zündquelle (Brenner) und der hohen Temperaturen gelten erhöhte Vorsichtsmaßnahmen zu Verringerung der Feuergefahr.
- Lufteinlass und Schutzgitter frei von Verstopfungen und Schmutz halten. Ein reduzierter Luftstrom kann zu einer Überhitzung von Bauteilen oder des Gerätes führen. Nicht in der Nähe von Vorhängen oder anderen Dingen, die die Lufteinlassöffnung verstopfen können, benutzen.
- Nicht in der Nähe von offenem Feuer und Hitzequellen benutzen.
- Nicht in Bereichen benutzen oder lagern, wo brennbare Dämpfe von Benzin, Lösungsmittel oder Verdünner vorhanden sind.
- Nur geeignete und für den Verwendungszweck zugelassene Tanks anschließen.
- Ortsveränderliche Brennstoffbehälter dürfen nur nach Beachtung der Technischen Regeln zum Lagern von flüssigen und festen Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern, sowie Füll- und Entleerstellen für ortsbewegliche Behälter (TRGS 509) aufgestellt und betrieben werden.
- Die Geräte nicht in öl-, schwefel- oder salzhaltiger Atmosphäre aufstellen und betreiben.
2.3 Anforderungen an
Heizölversorgung
Die Versorgung des Geräts mit Heizöl unterliegt der Betreiberverantwortung. Bei der Versorgung und dem Umgang mit dem Betriebsstoff Heizöl gelten folgende allgemeine Anforderungen:
- Ölleitungen bzw. Öllagerbehälter müssen frostgeschützt installiert werden. Gegebenen-
falls müssen Sie gedämmt oder, sofern zulässig, beheizt werden, um das Heizöl gegen Frost zu schützen.
- Das Heizöl darf in den Ölleitungen eine Maximaltemperatur von 40 °C nicht überschreiten.
- Die Auslegung verwendeter Bauteile muss entsprechend dem maximal zulässigen Öldruck und entsprechend den Temperaturgrenzen erfolgen.
- Für abweichende Anforderungen an Ölfeuerungsanlagen müssen die örtlich geltenden spezifischen Rechtsvorschriften und Regelungen berücksichtigt werden.
- In Überschwemmungsgebieten dürfen Ölfeuerungsanlagen nur so eingesetzt, aufgestellt oder betrieben werden, dass sie nicht aufschwimmen oder anderweitig durch Hochwasser beschädigt werden können, und dass kein Heizöl aus den Ölfeuerungsanlagen austreten kann.
– Die Möglichkeit einer Beschädigung durch Treibgut muss ausgeschlossen sein. - Der Öltank muss eine entsprechende Aufstellungszulassung haben.
HINWEIS
Betriebssichere, oberirdische Ölleitungen und Tankanlagen
Die sichere Auslegung von oberirdischen Ölleitungen hängt vom Aufstellort und den dortigen Umgebungsbedingungen ab. Die Bauart des Gerätes kann die durch die Umgebung entstehenden Gefährdungen nicht beeinflussen. Zusätzliche technische oder organisatorische Maßnahmen wie z. B. die Installation von Ölwannen, Hebeventilen oder Warneinrichtungen können die Betriebssicherheit von oberirdischen Ölleitungen gewährleisten.
Anforderungen an Ölleitungen
- Gemäß der novellierten Muster-VAwS § 12 müssen oberirdische Ölleitungen eine der folgenden Anforderungen erfüllen:
- Nach Muster-VAwS Anhang zu § 4 Abs. 1 Abschnitt 2.3 oder
- Technische oder organisatorische Maßnahmen die eine gleichwertige Sicherheit gewährleisten oder
– Durchführung einer Gefährdungsabschätzung - Letztendlich sollte eine zusätzliche Schutzmaßnahme nach Aufstellort und Umgebungsbedingungen von Fall zu Fall entschieden werden, da die technischen Regeln, die der Bauart des Gerätes zu Grunde liegen, die unterschiedlichsten Gefährdungen am Aufstellort nicht berücksichtigen.
- Hier können Maßnahmen wie Ölwannen, Hebeventile oder Warneinrichtungen eine zusätzliche Sicherheit ergeben.
2.4 Hinweise zum Umweltschutz
Sicherheitsbewusstes und vorausschauendes Verhalten des Personals vermeidet umweltgefährdende Auswirkungen.
Für umweltbewusstes Handeln gelten die folgenden Grundsätze:
- Umweltgefährdende Stoffe dürfen nicht in den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
- Bestimmungen zu Vermeidung, Beseitigung und Verwertung von Abfall sind einzuhalten.
- Umweltgefährdende Stoffe sind in geeigneten Behältern aufzubewahren.
- Behälter mit umweltgefährdenden Stoffen sind eindeutig zu kennzeichnen.
2.5 Betriebsbedingungen
Unter unzulässigen Betriebsbedingungen kann die Betriebssicherheit und die Leistungsfähig-
keit des Gerätes nicht ausreichend gewährleistet werden. Unzulässige Betriebsbedingungen sind deshalb auf jeden Fall zu vermeiden. Bei
der Aufstellung von ortsveränderlichen ölbeheizten Warmlufterzeugern mit geschlossener Brennkammer sind grundsätzlich die jeweiligen örtlichen Bau-, Brandschutz- und Berufsgenossenschafts-Vorschriften einzuhalten.
Für die Handhabung mit dem Gerät gelten folgende Grundsätze:
- Das Gerät muss stets mit Sorgfalt behandelt werden. Das Gerät nie fallen lassen, werfen oder ungesichert transportieren.
- Es dürfen ausschließlich originale oder vom Hersteller zugelassene Ersatzteile verwendet werden.
Achten Sie darüber hinaus auf die Einhaltung der folgende Bedingungen und Sicherheitshinweise:
- Das Gerät muss standsicher und aufrecht aufgestellt sein.
- Das Gerät nur mit sauberem Ölfilter und intakter Öldüse betreiben.
- Die vorhandene Netzspannung muss den Angaben auf dem Typenschild entsprechen.
- Verlängerungskabel müssen entsprechend der Leistungsdaten auf dem Typenschild gewählt werden, um Überlast zu verhindern.
- Die genutzte Steckdose muss geerdet sein, bzw. mit einem Fehlerstromschutzschalter in der Hausinstallation abgesichert sein.
- Personen, die unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen, dürfen das Gerät nicht bedienen oder Instand halten.
Für den Aufstellort des Geräts gelten folgende Grundsätze:
- Das Gerät darf nicht in Räumen mit explosionsfähiger Atmosphäre eingesetzt werden.
-
Fußböden und Decken am Aufstellort müssen feuerhemmend sein.
-
Ansaug- und Ausblasstutzen des Geräts dürfen nicht verengt oder verdeckt werden. Sicherheitsabstände sind einzuhalten.
- Am Aufstellort darf weder Über- noch Unterdruck herrschen, da dies zu einer Fehlfunktion des Brenners führen würde.
- Das Gerät darf nur im Freien aufgestellt werden. In geschlossenen Räumen (z. B. in Lagerhallen muss eine Abgasführung (Schornstein) installiert sein.
Aufstellräume
Für die Aufstellung des Geräts in geschlossenen, gut durchlüfteten Räumen mit installiertem Schornsteinanschluss gilt:
- Die Mindestraumgröße muss einem mittleren Wärmebedarf des Aufstellraumes von 0,058 kW/m ^3 entsprechen.
- Die nötige Frischluftzufuhr zur Sicherung einer einwandfreien Verbrennung muss auf jeden Fall gewährleistet sein (Fenster, Türen oder sonstige Öffnungen).
Die folgende Tabelle stellt die benötigte Frischluftmenge in Anhängigkeit des Rauminhalts und der erzielten Heizleistung dar.
| Heizleistung [kW] | Rauminhalt [ m^3 ] | Erforderliche Frischluftmenge [ m^3/h ] |
| 25 500 50 | ||
| 50 1000 80 | ||
| 80 1400 130 | ||
| 110 1900 180 | ||
| 140 2500 220 | ||
| 160 2800 240 |
Für die Aufstellung des Geräts in geschlossenen, gut durchlüfteten Räumen ohne installiertem Schornsteinanschluss gilt:
- Die Mindestraumgröße muss einem mittleren Wärmebedarf des Aufstellraumes von 0,058 kW/m ^3 entsprechen.
- Eine natürliche Luftnerneuerung des 2,5-fachen des Rauminhalts / h ist grundsätzlich zu gewährleisten (für die Beseitigung der Verbrennungsgase und die Zufuhr von Frischluft).
Für diese Frisch- und Abluftmenge sind mindestens folgende Öffnungen erforderlich:
- Frischluft: 2,8 m ^2
- Abluft: 2,8 m ^2
Die folgende Tabelle stellt die benötigte natürliche Luftterneuerung in Anhängigkeit des Rauminhalts und der erzielten Heizleistung dar.
| Heizleistung [kW] | Rauminhalt [ m^3 ] | Natürliche Lufterneuerung [ m^3/h ] |
| 25 500 1250 | ||
| 50 1000 2500 | ||
| 80 1400 3500 | ||
| 110 1900 4750 | ||
| 140 2500 6250 | ||
| 160 2800 7000 |
Aufstellung des Geräts im Freien
Für die Aufstellung des Geräts im Freien gelten folgende Grundsätze:
- Durch den Betrieb des Geräts dürfen keine Gefahren oder unzumutbare Belästigungen für Personen und Tiere ausgehen.
- In Wohngebieten sind die örtlich maximal zulässigen Geräuschemissionen zu beachten.
- Unbefugte dürfen weder das Gerät noch die Versorgung des Geräts durch Energie und Öl (Brennstoff) manipulieren können.
- Hierzu muss der Standort sowie die Bedienung gegen Zugriff geschützt werden.
- Schmutz, Regen und Schnee kann vom Ventilator angesaugt werden. Aus diesem Grund ist
gegebenenfalls ein geeigneter Schutz vorzusehen.
Sicherheitsabstände
Für jeden Aufstellraum gelten die folgenden Mindestabstände:
| seitlich zu brennbaren teilen 60 cm | |
| seitlich zu Kraftstoffbehälter 100 cm | |
| Ausblasseite zu brennbaren Teilen 200 cm | |
| Ansaugleitung für freie Luftzufuhr 60 cm | |
| nach oben 300 cm |
2.6 Persönliche Schutzausrüstung
Persönliche Schutzausrüstung dient dazu, das Personal gegen Gefahren zu schützen, die dessen Sicherheit oder Gesundheit bei der Arbeit beeinträchtigen könnten.
Bei Transport und Aufstellung ist folgende
Schutzausrüstung anzulegen:
- Schutzhandschuhe zum Schutz vor Quetschen oder Klemmen und zum Schutz vor Hitze
- Sicherheitsschuhe zum Schutz vor Stoßen oder Umkippen
Bei der Reinigung und Wartung ist zusätzlich anzulegen:
- Atemschutz zum Schutz vor Einatmen von Rußpartikeln und Staub
2.7 Restgefahren
Die folgenden Restgefahren können nicht gänzlich beseitigt werden.
- Gefahr, dass nicht autorisierte und qualifizierte Personen die Maschine bedienen.
- Gefahr des Ölaustritts aufgrund von unsachgerechter Installation der Heizölversorgung.
- An der Abgasführung besteht Verbrennungsgefahr.
- Gefahr der Verpuffung bei Manipulation des Brenners.
Daher muss der Betreiber sicherstellen, dass nur autorisierte und qualifizierte Personen Zugang zur Maschine und deren Befehlseinrichtung haben.
3 Produktbeschreibung
Der Ölheizer von Heylo ist in vier Gerätevarianten erhältlich. Die Gerätevarianten unterscheiden sich jeweils in den Nennwärmebelastung und dem Ventilator-Typ:
- K 120 mit 120 kW Nennwärmebelastung und axialem Ventilator,
- K 120 R mit 120 kW Nennwärmebelastung und radialem Ventilatior,
- K 160 mit 156 kW Nennwärmebelastung und axialem Ventilator,
- K 160 R mit 161 kW Nennwärmebelastung und radialem Ventilatior.
Die Geräte mit axialem Ventilator verfügen über je zwei Rädern und zwei Gerätekufen, auf denen das Gerät auf ebenen Flächen gegen wegrollen gesichert abgestellt werden kann.
Die Geräte mit radialem Ventilator haben an Stelle der Gerätekufen zwei feststellbare Rollen.
3.1 Identifikation der Maschine
Das Gerät ist anhand des Typenschildes am Brennerkasten eindeutig zu identifizieren.
Typenschilder der Gerätetypen
Auf dem Typenschild sind folgende Angaben zum Gerät angebracht:
| - Modell- Typen-Nummer- Daten zum elektrischen Anschluss- Artikelnummer | - Baujahr- Seriennummer- Technische Daten |
Tab. 3: Typenschild
3.2 Allgemeine Beschreibung
Die Geräte der Typenreihe K sind kompakte, vielseitige verwendbare, gut transportable mobile Warmlufterzeuger für Beheizung und Trocknung. Sie arbeiteten mit und ohne Schornsteinanschluss gleich gut und sind kompakt, leicht und robust gebaut.
Durch seine innovative Brennertechnik und den hoch effizienten Wärmetauscher aus Edelstahl, gehört das Gerät zu den sparsamsten seiner Art. Die Geräte erfüllen die Anforderungen nach den gesetzlichen Bestimmungen (für Deutschland: BlmSchG, für die Schweiz: LRV und für Österreich: LHKG der Bundesländer) und können bei Bedarf vom Schornsteinfeger abgenommen werden.
Das Gerät ist nur einzusetzen:
- für die bestimmungsgemäße Verwendung, - und unter Beachtung aller im Kapitel Sicherheit [▶ 6] gegebenen Hinweise.
Aufbau, Lieferumfang und Zubehör

Abb. 1: K 120 Außenansicht
| 1 | Abgasstutzen 2 | Transportöse | |
| 3 | Bedienpanel 4 | Fahrbügel | |
| 5 | Lufteinlass 6 | Rad | |
| 7 | Standfuß oder Räder (Typ R) | 8 | Transportlaschen für Gabelstapler |
| 9 | Luftauslass 10 | Anschluss Ölleitung | |
| 11 | Sichtfenster 12 | Brennerkasten |
Im Lieferumfang enthalten sind:
- Warmlufterzeuger
- ein Strang Ölleitung inklusive Fussventil und Schnellkupplungsanschluss
- Fahrbügel
- Betriebsanleitung Brenner
- Betriebsanleitung
Als Zubehör ist erhältlich:
- Eine Konsole, mit deren Hilfe mehrere Geräte übereinander gestapelt gelagert werden können. Weiteres Zubehör, siehe Zubehör [▶ 42].
Funktionsweise
Beim Betrieb wird das Heizöl von der Brennerpumpe über die Saugleitung aus dem beigestellten Tank oder aus einer fest installierten Ölversorgung angesaugt. Die für die Heizleistung erforderliche Ölmenge wird der Brennerdüse über die Druckleitung zugeführt, in die Brennkammer gesprüht und dort gezündet. Es entsteht eine Flamme, die zusammen mit ihren Verbrennungsgasen die Brennkammer und den Wärmetauscher erwärmt. Von der Brennerpumpe gefördertes, überschüssiges Heizöl wird der Brennerpumpe erneut zugeführt.
Der einstufige integrierte System Komponenten-Brenner (ISK-Brenner) startet automatisch, sobald eine Wärmeanforderung vorliegt.
Nach einer kurzen Vorheizzeit schaltet die Temperaturregelung den Warmluft-Ventilator an. Der Ventilator bläst die angesaugte kalte Luft über die Brennkammer und den Wärmetauscher. Dadurch wird die Luft erwärmt. Die erwärmte Luft tritt auf der Gegenseite durch den Ausblasstutzen aus.
Die Verbrennungsabgase werden über die Abgasführung abgeleitet. Nach dem Ausschalten läuft der Ventilator noch so lange nach bis der Wärmetauscher abgekühlt ist.

HINWEIS
Abgasführung
Die Abgasführung kann betreiberseitig erfolgen. Das verwendete Abgasrohr muss dazu mindestens einen Meter lang sein und mit einer Regenhaube geschützt werden. Wir empfehlen die Verwendung von HEYLO-Original Zubehör- und Er-satzteilen (siehe Ergänzende Unterlagen [▶ 38]).
Betrieb mit Raumthermostaten
Bei Anschluss eines Raumthermostaten steuert dieser indirekt den Brenner und sorgt für gleichbleibende Temperaturen im zu beheizenden Raum. Wird das Gerät unbeobachtet in geschlossenen Räumen betrieben, muss ein Raumthermostat verwendet werden.
Sehen Sie dazu auch
Bestimmungsgemäße Verwendung [▶ 13]
3.2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät dient der Beheizung von Hallen, Räumen und Zelten, sowie der Punktbeheizung an Reparaturstellen im Freien und in geschlossenen Räumen, dem Auftauen und Anwärmen von Maschinen, von Vorrichtungen und Rohrleitungen, dem Trocknen von Räumen, Heu und Getreide sowie als Hilfsheizung in Notfällen.
Die Geräte können auch als stationäre Lösung für Hallen und Werkstätten eingesetzt werden.
Das Gerät darf ausschließlich gewerblich eingesetzt werden.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der Betriebsbedingungen (siehe Betriebsbedingungen [▶ 9]).
Jede andere Verwendung oder darüber hinausgehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Die nicht bestimmungsgemäße Verwendung
führt zum Erlöschen jeglicher Gewährleistungsansprüche.
Sehen Sie dazu auch
Technische Daten [▶ 37]
3.2.2 Sachwidrige Verwendung
Andere Anwendungen als die bestimmungsgemäße Verwendung sind verboten. Sachwidrige Verwendungen können Gefahren verursachen.
- Eine sachwidrige Verwendung liegt z. B. vor, wenn unbefugt in sicherheitsrelevante Bauteile eingegriffen wird. oder die vorgegebenen Betriebsbedingungen (z. B. Frischluftgrenzwerte) nicht eingehalten werden oder das Gerät unzureichend gewartet ist.
3.2.3 Vorhersehbare Fehlanwendungen
Folgende Fehlanwendungen sind vorhersehbar:
- Betrieb unter Missachtung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände
- Betrieb im Freien ohne Frost- und Regenschutz der Abgasführung
- Betrieb in Wohn- und Aufenthaltsräumen
- Unbeaufsichtigter Betrieb ohne installierten Raumthermostaten
- Betrieb unter Missachtung der geltenden Betriebsbedingungen
3.3 Gerätekomponenten
3.3.1 Brenner

Abb. 2: Bauteile Brenner
| 1 | Heizölentlüfter 2 | Ölabsperrventil | |
| 3 | Ölfilter 4 | Düsenstock mit Zündelektrode und Düse | |
| 5 | Fotozelle (Flamm- überwachung) | 6 | Thermostat für FPS |
| 7 | Heizölvorwärmung FPS | 8 | Ölpumpe |
| 9 | Brenner 10 | Steuergerät | |
| 11 | Brennerstecker |
Der ISK-Serienbrenner ist auf der Ausblasseite im Brennerraum untergebracht.
Im Brennerkasten ist eine HEYLO FPS (Flow-Secure Preheating-System) Heizölvorwärmung installiert.
Außerdem befinden sich hier auch der Ölfilter sowie der Heizölentlüfter für das Einstrangsystem.
Zu Wartungszwecken kann der Brenner über den Brennerstecker vom Brennerraum getrennt werden.
3.3.2 Ventilator
Je nach Gerätevariante ist der Ventilator radial oder axial ausgeführt. Der Ventilator saugt die Umgebungsluft an. Diese strömt am Wärmetau-
scher vorbei und wird am Ausblasstutzen abgegeben.
Geräte mit radialem Ventilator erreichen einen höheren Ausblasdruck. An diese Geräte können deshalb längere und verzweigte Warmluftschläuche angeschlossen werden.
Bei 400 V-Geräten muss beim Anschluss des Geräts auf die korrekte Drehrichtung des Ventilators geachtet werden. Deshalb muss das Gerät durch kurzes Einschalten geprüft werden.
HINWEIS! Bei falscher Drehrichtung leuchtet die Störmeldeleuchte des Ventilators.
Sehen Sie dazu auch
Aufbau und Anschluss [▶ 19]
3.3.3 Steuerung
Die Regelung der Temperaturen im Gerät wird über den HEYtronic Regler gesteuert.
Nach dem Einstecken des Netzsteckers zeigt der Regler die aktuelle Ausblastemperatur an. Außerdem blinkt die Anzeige AL solange, bis die Temperatur an der Ausblasseite über 40 ° C erreicht hat. Sollte die Temperatur jetzt nach Anlauf des Ventilators unter 30 ° C fallen, wiederholt sich dieser Prozess. Ab 40 ° C wird nur noch die Ausblastemperatur angezeigt.
Der Regler schaltet den Brenner ab, sobald die Temperatur an der Ausbasseite 85 ° C überschreitet. Dies kann der Fall sein, wenn die angeschlossenen Warmluftschläuche schlecht verlegt sind und einen zu hohen Luftwiderstand darstellen.
Sobald die Ausblastemperatur wieder unter 85 °C abgekühlt ist, startet der Brenner automatisch.
Die Statusleuchten zeigen die Ansteuerung von Brenner und Ventilator an.
Die Bedienelemente der HEYtronic Steuerung sind ohne Funktion und nur für Einstellung der Schaltwerte.
Die Programmierung darf nur von Servicetechni-
kern verändert werden. Wenn Sie hierfür Informationen benötigen, wenden Sie sich an den HEYLO Service.
3.3.4 Sicherheitseinrichtungen
Ohne ordnungsgemäß montierte und eingestellte Sicherheitseinrichtungen können sich Personen am Gerät lebensgefährlich verletzen. Die Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert, demon- tiert oder außer Betrieb genommen werden. Alle Sicherheitseinrichtungen müssen jederzeit frei zugänglich sein.
Machen Sie sich mit allen Sicherheitseinrichtungen vertraut, dadurch können Personenschäden und/oder Sachschäden verhindert bzw. minimiert werden.
Folgende Abbildung zeigt die Sicherheitseinrichtungen am Gerät.

Abb. 3: Sicherheitseinrichtungen
| 1 | Klemmkasten für Brenner | 2 | Ölabsperrventil |
| 3 | Entstörtaste Brenner | 4 | Fotozelle zur Flammüberwachung |
| 5 | Eingreifschutz 6 | Wärmeisoliertes |
| Gehäuse | |||
| 7 | Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) |
Das Gerät verfügt über folgende Sicherheitseinrichtungen:
- Fotozelle für Flammüberwachung
- Absperrventil
- Sicherheitstemperaturbegrenzer im Bedienpanel, zur Sicherheitsabschaltung des Geräts bei Überhitzung
Signaleinrichtungen
Am Bedienfeld sind Meldeleuchten angebracht, die den Betriebszustand des Gerätes signalisieren:
- Grüne Meldeleuchte: Spannung liegt an, das Gerät ist eingeschaltet und arbeitet im Heizbetrieb.
- Rote Meldeleuchte Übertemperatur: Störung. Der Sicherheitstemperaturbegrenzer hat ausgelöst, das Gerät ist überhitzt.
- Rote Meldeleuchte Brenner: Eine Störung des Brenners liegt vor. Nach Behebung der Störung wird der Brenneralarm am Brenner-Reset-Schalter zurückgesetzt.
- Rote Meldeleuchte Ventilator (nur bei Gerät mit radialem Ventilator): Eine Störung des Ventilators liegt vor (falsche Drehrichtung oder Netzanschluss). Gerät aus und wieder einschalten. Liegt die Störung weiterhin vor, Gerät still legen und Hersteller kontaktieren.
- Störmeldeleuchte am Ölfeuerungsautomaten: Bei Aufleuchten der Störmeldeleuchte muss der Brenner entstört werden. Dazu die Entstörtaste des Brenners für 2 Sekunden gedrückt halten. Wenn Störmeldeleuchte „Brenner“ am Bedienfeld und die Störmeldeleuchte am Ölfeuerungsautomaten erloschen sind, unternimmt der Brenner einen Startversuch.
WARNUNG! Der Brenner darf maximal 3 Mal
nacheinander entstört werden. Danach besteht Verpuffungsgefahr! Servicetechniker rufen.
Schutzeinrichtungen
Schutzeinrichtungen sichern gefährliche Bereiche am Gerät. Sie haben keinen Einfluss auf die Bewegungen der Maschine.
Trennenden Schutzeinrichtungen verhindern oder erschweren den direkten Zugang zu sich drehenden, bzw. sich bewegenden Teilen des Gerätes.
Sie dürfen nur für Rüst-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten entfernt werden und sind vor Wiederinbetriebnahme wieder zu montieren.
Das Gerät verfügt über folgende Schutzeinrichtungen:
– Eingreifschutz vor den Luftöffnungen
- Wärmeisoliertes Gehäuse
- Schutzverkleidung der elektrischen Komponenten
3.3.4.1 Not-Abschaltung
Bei einer Störung am Brenner oder bei Übertemperatur schaltet das Gerät ab und die zugehörige Störmeldeleuchte leuchtet.
Bei Stromausfall erfolgt keine Kühlung des Geräts. Dadurch kann es zum Auslösen des Sicherheitstemperaturbegrenzers kommen.
Nehmen Sie das Gerät erst wieder nach Behebung aller Störungen und Defekte erneut in Betrieb.
3.4 Bedien- und Anzeigeelemente
Das Gerät wird ausschließlich mit Hilfe des Geräteschalters auf dem Bedienfeld und dem optionalen Raumthermostaten bedient.
HINWEIS
Bedientafel R 120
Die unten dargestellte Bedientafel des Geräts R 120 kann beispielhaft auch für die Geräte mit axialem Ventilator betrachtet werden. Den Geräten mit axialem Ventilator fehlt die Störmeldeleuchte für eine Störung am Ventilator.

Abb. 4: Bedienelemente
| 1 | Betriebsleuchte Heizbetrieb | 2 | Störmeldeleuchte Temperatur |
| 3 | Störmeldeleuchte Brenner | 4 | Geräteschalter |
| 5 | Betriebsstundenzähler Brenner | 6 | Feinsicherung 6,3 A |
| 7 | Anschluss Raumthermostat | 8 | Netzkabel |
| 9 | Position Störmeldeleuchte Ventilator (bei radialem Venti-lator) | 10 | Sicherheitstempera-turbegrenzer (STB) |
| 11 | Temperaturanzeige |
Mit dem Geräteschalter wird das Gerät ein- und ausgeschaltet. Wird der Geräteschalter in Position [I] geschaltet, arbeitet das Gerät in der Betriebsart Heizen. Wird der Geräteschalter in die Position [II] geschaltet, wird der Ventilator eingeschaltet und das Gerät arbeitet in der Betriebsart Lüften.
Auf dem Bedienfeld und am Ölfeuerungsautomaten sind Störmeldeleuchten angebracht. Die Meldeleuchten zeigen den Betriebsstatus des Geräts
an (siehe Abschnitt Sicherheitseinrichtungen [▶ 15]).
Die Temperaturanzeige zeigt die aktuelle Temperatur der Luft am Ausblasstutzen an.
Im Display der digitalen Temperaturanzeige befinden sich die Statusleuchten der Gerätekomponenten Brenner und Ventilator. Die Statusleuchten leuchten auf, sobald die Gerätekomponente eingeschaltet hat.
Mit dem Reset-Knopf des Sicherheitstemperaturbegrenzers (STB) wird nach Behebung einer Störung, die zu einer Überhitzung des Geräts geführt hat, der STB zurückgesetzt.
Der Betriebsstundenzähler zeigt die Betriebsstunden des Brenners an.
Eine Störung des Brenners wird über den Reset-Knopf am Brenner (Geräterückseite) zurückgesetzt.
Raumthermostat
Mit dem optionalen Raumtemperaturregler kann das Gerät unbeaufsichtigt betrieben werden. Das Gerät läuft dann bis zum Erreichen der eingestellten Raumtemperatur in der Betriebsart Heizen im Dauerbetrieb.
4 Transport und Installation
Das Gerät wurde im Werk montiert, eingerichtet und getestet. Daher können sich noch Ölreste in den Leitungen befinden. In Stichproben werden auch längere Probeläufe durchgeführt, die Sie am Betriebsstundenzähler ablesen können. Um lebensgefährliche Verletzungen und Sachschäden beim Transport und bei der Installation auszuschließen, beachten Sie Folgendes:
- Der Transport und die Installation dürfen nur von qualifizierten und autorisierten Personen durchgeführt werden.
- Lastaufnahmemittel und Anschlagmittel müssen den Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
- Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Lastaufnahmemittel und Anschlagmittel das Gewicht der Komponenten und den jeweiligen Schwerpunkt (sieheTechnische Daten [▶ 37]).
- Transportwege müssen ausreichend dimensioniert sein. Tür- oder Tordurchgänge müssen mindestens 5 cm breiter und höher sein als die Transporteinheit inkl. Transportmittel.
- Sichern Sie den Transportweg durch eine dritte Person ab.
- Alle Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur von Elektrofachkräften ausgeführt werden.
Die beste und schnellste Installation ist gewährleistet, wenn der beschriebene Installationsablauf beachtet wird.
Die folgenden Kapitel geben eine Übersicht über die notwendigen Schritte beim Transport und zur Installation der Maschine.
- Diese Installationsanleitung ist kein Ersatz für die notwendige Schulung von Fachpersonal.

GEFAHR
Lebensgefahr durch Stromschlag
Die Berührung spannungsführender Teile kann zum Tod führen.
a) Schalten Sie das Gerät vor jedem Ortswechsel am Geräteschalter aus und ziehen Sie den Netzstecker.
b) Ziehen Sie das Gerät niemals am Netzstecker und bewegen Sie es stattdessen immer an dem vorgesehenen Fahrbügel.

VORSICHT
Vorsicht vor Hindernissen am Boden
Bei unachtsamer Vorgehensweise besteht Verletzungsgefahr durch Stolpern.
a) Achten Sie besonders auf Hindernisse am Boden.
b) Vermeiden Sie Stolperstellen beim Verlegen der Kabel, Schläuche und Rohrleitungen.
c) Verwenden Sie geeignete Kabelkanäle, Brücken usw..
a) Überprüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit.
Melden Sie Transportschäden oder die Unvollständigkeit der Lieferung umgehend ihrem Fachhändler.
b) Entsorgen Sie die Verpackung gemäß der geltenden örtlichen Bestimmungen.
c) Heben Sie bei Bedarf das Gerät entweder mit Hilfe der Laschen für den Gabelstapler oder an den Kranösen an und stellen Sie das Gerät am Boden ab.
d) Achten Sie auf die Einhaltung der Betriebsbedingungen [▶ 9].
4.1 Transport mit dem Gabelstapler

WARNUNG
Gefahr durch Absturz angehobener Lasten
Durch das plötzliche Absinken oder Abstürzen angehobener Lasten besteht Lebensgefahr.
a) Halten Sie sich nicht unter angehobenen Lasten auf!
b) Stellen Sie sicher, dass die Maschine während des Transports vollständig auf den Gabeln des Gabelstaplers steht.
c) Beachten Sie die Angabe des Schwerpunktes auf der Transportverpackung.
Befolgen Sie diese Anweisungen, um die Maschine sicher mit dem Gabelstapler zu transportieren:
a) Nutzen Sie ausschließlich Gabeln mit einer geeigneten Länge.
b) Heben Sie die Maschine an der dafür gekennzeichneten Seite an.
c) Legen Sie bei Bedarf für den Transport Holzbalken unter die Maschine.
d) Transportieren Sie die Maschine ausschließlich auf horizontal ausgerichteten Gabeln des Gabelstaplers.

Abb. 5: Transport mit dem Gabelstapler (schematisch)
| A | Abstand der Gabeln B | Gabeln länger als Transportgut |
| C | Holzbalken unterle-gen |
4.2 Transport mit dem Kran

WARNUNG
Gefahr durch Absturz angehobener Lasten
Durch das plötzliche Absinken oder Abstürzen angehobener Lasten besteht Lebensgefahr.
a) Halten Sie sich nicht unter angehobenen Lasten auf!
b) Achten Sie auf die Angaben auf der Transportverpackung, wo die Transportmittel anzuschlagen sind!
Befolgen Sie diese Anweisungen, um die Maschine/Maschinenkomponente sicher mit dem Kran zu transportieren:
a) Verwenden Sie Traversen, um die Maschine gesichert gegen eventuelles Verziehen zu transportieren.
b) Nutzen Sie die Fixierungsösen ausschließlich, um die Maschine/Maschinenkomponente während des Transports mit dem Kran in senkrechter Position zu halten.
c) Verwenden Sie immer alle Transportösen.
Verteilen Sie die Last immer auf alle vorgesehenen Transportösen, heben Sie das Gerät niemals nur an einer Transportöse an.
d) Heben Sie die Maschine ausschließlich senkrecht an.
4.3 Aufbau und Anschluss

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unsachgemäßen Anschluss
Beim Betrieb von mobilen ölbeheizten Warmlufterzeugern kann es zu Gefährdungen aufgrund von Ölaustritt oder fehlerhafter Abgasführung kommen.
a) Nur dafür qualifiziertes und geschultes Personal darf das Gerät anschließen, die Abgasführung installieren und die Ölversorgung herstellen.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Kippen oder Wegrollen
Wird das Gerät nicht standsicher aufgebaut, kann es wegrollen oder Kippen.
a) Sichern Sie das Gerät gegen Wegrollen oder Kippen, indem Sie es auf ebener Fläche aufstellen.
b) Stellen Sie das Gerät auf die Gerätekufen, bzw. bremsen Sie die feststellbaren Räder.

VORSICHT
Quetschgefahr bei der Installation der Schläuche und des Schornsteins
Bei der Installation der Ölversorgung und der Abgasführung können Sie sich an den Händen verletzen.
a) Tragen Sie Schutzhandschuhe.

ACHTUNG
Zerstörung und Verrußung des Wärmetauschers
Eine fehlerhafte Installation der Abgasführung kann zur Zerstörung des Wärmetauschers führen.
a) Installieren Sie bei einer verlängerten Abgasführung zusätzlich eine Kondensatfalle.
b) Installieren Sie die Abgasführung so, dass zu keiner Zeit ein Gegendruck in der Abgasführung entstehen kann.

HINWEIS
Geeignete Verlängerungskabel verwenden
Beachten Sie bei der Verwendung von Verlängerungskabeln den Spannungsabfall. Dieser darf nie mehr al 3% betragen.

HINWEIS
Feuerstättenprüfung bei Betrieb in Deutschland
Feuerstätten, die nach der Inbetriebnahme länger als 3 Monate betrieben werden, müssen vom Schornsteinfeger nach BlmSchV geprüft werden.
a) Montieren Sie den Fahrbügel mit einem Kreuzschlitzschraubendreher und den beiliegenden Schrauben am Gerät.
b) Positionieren Sie das Gerät mit Hilfe des Fahrbügels am Aufstellort.
c) Stecken Sie den Netzstecker in eine geeignete, mit Fehlerstromschutzschalter ausgerüstete Steckdose. Achten Sie bei 400 V-Geräten auf die angegebene Drehrichtung des Ventilators.
Abgasführung installieren
a) Bei der Aufstellung im Freien stecken Sie ein Original HEYLO Abgasrohr (siehe Zubehör [▶ 42]) auf den dafür vorgesehenen Stutzen auf dem Dach des Geräts.
b) Zum Schutz vor Regen oder Schnee installieren Sie eine Regenhaube. Achten Sie darauf, dass dadurch der Durchmesser des Abgasstutzens und des Abgasrohrs nicht reduziert wird.
c) Bei dem Anschluss an einen fest installierten Schornstein konsultieren Sie einen Schornsteinfeger. Der Mindestzug muss 0 PA betragen.
d) Wenn Sie die Abgasführung verlängern, installieren Sie eine zusätzliche Kondensatfalle in der das entstehende Kondensat gesammelt wird. Das entstehende Kondensat kann andernfalls den Wärmetauscher zerstören.
Kraftstofftank installieren
HINWEIS
Heizölversorgung ist Betreiberverantwortung
Die Versorgung des Geräts mit Heizöl ist nicht Lieferbestandteil des Geräts und erfolgt in Verantwortlichkeit des Betreibers.
Die Verbindung zwischen Heizgerät und Tank darf nur mit Original HEYLO Bauteilen oder entsprechend der Vorschriften aus der technischen Regel TRGS 509 hergestellt werden.
Der Tank muss gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt sein. In der Außenaufstellung muss eine Zulassung des Tanks für diesen Verwendungszweck vorliegen.
HEYLO empfiehlt Winterheizöl oder Heizöl mit Fliessverbesserern.
a) Stellen Sie sicher, dass der Öltank mit einem Sicherheitsabstand von mindestens 60 cm neben dem Heizgerät positioniert ist.
b) Stecken Sie die Schnellkupplung der mitgelieferten Ölversorgungsleitung auf den Hydraulikanschluss am Gerät. Achten Sie hierbei unbedingt auf einen ordnungsgemäßen Sitz der Anschlusskupplung!
c) Sollte das Gerät tiefer stehen als der Tank, muss ein Antiheberventil in der Ölleitung verbaut werden.
d) Prüfen Sie die Sauberkeit des Tanks und sorgen Sie für eine regelmäßige Reinigung um Störungen im Betrieb zu vermeiden.
Warmluftführung installieren

HINWEIS
Reduzierte Wärmeleistung
Die Warmluftführung muss korrekt verlegt werden. Eine schlechte Schlauchführung kann eine reduzierte Wärmeleistung oder das Auslösen des Sicherheitstempereaturbegrenzers zur Folge haben.
a) Achten Sie darauf, dass die Maximallänge der Warmluftschläuche nicht überschritten wird (siehe Technische Daten [▶ 37]).
b) Vermeiden Sie scharfe Bögen und unnötige Schlauchlängen.

Abb. 6: Im Freien aufgebautes Gerät
| 1 | Öltank 2 | Warmluftschlauch | |
| 3 | Ölleitung 4 | Ölbeheizter Warm-lufterzeuger | |
| 5 | Schornstein mit Wetterschutz |

HINWEIS
Werkseitige Berechnung der Warmluft- schlauchauslegung
In der werksseitigen Berechnung ist ein 90 Bogen eingeschlossen.
a) Schließen Sie die Warmluftschläuche nach Bedarf an. Geräte mit radialem Ventilator geben die erwärmte Luft mit einem höheren Druck ab, als die Geräte mit axialem Ventilator. Deshalb können an den Geräten mit radialem Ventilator längere oder sich verzweigende Warmluftschläuche angeschlossen werden.
⇒ Sie haben das Gerät aufgestellt und angeschlossen.
Die folgende Abbildung zeigt exemplarisch ein im Freien aufgebautes Gerät.
5 Inbetriebnahme

HINWEIS
Hinweis
Die Werkseinstellung des Brenners ist temperaturabhängig vorgenommen worden. Sollten die Umgebungsbedingungen (Temperatur/Luftdruck) stark abweichen, muss der Brenner nach der Inbetriebnahme nachjustiert werden.

HINWEIS
Hinweis
Die Werte der Abgasanalyse sollten bei Heizöl EL -12,5 % CO ^2 und -4 % Restsauerstoff betragen.
√ Das Gerät ist aufgestellt und angeschlossen, die Abgasführung ist installiert, die Ölversorgung sichergestellt.
√ Die Betriebsbedingungen [▶ 9] für den Aufstellort sind erfüllt.
a) Stellen Sie sicher, dass das Gerät nicht auf nassem Untergrund, und dass es aufrecht und sicher steht.
b) Stellen Sie sicher, dass das Netzkabel unbeschädigt ist.
Bei 400 V Geräten mit CEE-Stecker (Drehstrom) muss vor Inbetriebnahme die Drehrichtung geprüft werden:
a) Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. Beobachten Sie die Laufrichtung des Ventilators.
b) Starten Sie das Gerät kurz am Geräteschalter in Betriebsart Lüften. Prüfen Sie die Drehrichtung des Ventilators. Bei falscher Drehrichtung leuchtet die rote Störmeldeleuchte des Ventilators.

Abb. 7: Phasendreher
| 1 | Phasendreher |
c) Sollte die Laufrichtung falsch sein, drehen Sie bitte den Phasenwender im Stecker.
d) Öffnen Sie den Brennerkasten.
e) Stellen Sie sicher, dass das Absperrventil für die Heizölversorgung geöffnet ist.
f) Führen Sie eine Funktionsprüfung durch, nachdem Sie die Stromversorgung angeschlossen haben:
Gerät am Bedienpanel auf Heizbetrieb einstellen.
Alle ölführenden Leitungen und Verbinder sind auf Dichtheit zu prüfen (auch im Brennerraum).
Stellen Sie sicher, dass das Heizöl vorge- wärmt wird oder Additive (Fliessverbesserer)
enthält, die das Paraffinieren bei niedrigen Temperaturen verhindern.
g) Schließen Sie den Brennerkasten.
h) Dokumentieren Sie die Inbetriebnahme.
→ Sie haben das Gerät in Betrieb genommen.
Sehen Sie dazu auch
Sicherheit [▶ 6]
6 Bedienung
6.1 Ein- und Ausschaltreihenfolge
Das Gerät wird ausschließlich mit Hilfe des Geräteschalters auf dem Bedienfeld und dem optionalen Raumthermostaten bedient.
Gerät einschalten
√ Die Inbetriebnahme ist abgeschlossen.
HINWEIS
Prozessablauf
Das Gerät regelt nach dem Einschalten am Geräteschalter die Laufzeiten der Gerätekomponenten (Ventilator, Brenner) selbstständig. Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Betriebsarten [▶ 23].
a) Schalten Sie das Gerät mit dem Geräteschalter in die gewünschte Betriebsart.
⇒ Sie haben das Gerät eingeschaltet.
HINWEIS
Bei erstmaligem Einschalten
Bei erstmaligem Einschalten kann es sein, dass der Brenner sofort in „Störung“ geht, da das Leitungssystem noch nicht luftfrei ist. Stellen Sie eine blasenfreie Ölversorgung sicher. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Störungen während des Betriebs [▶ 25]“ und in der mitgelten- den Betriebsanleitung des Brennerherstellers.
Gerät ausschalten

ACHTUNG
Schäden am Wärmetauscher durch ziehen des Netzsteckers
Bei Abschalten durch Ziehen des Gerätesteckers kann das Gerät nicht nachkühlen und es kann zu Schäden an der Brennkammer, an der Flammüberwachung und am Ventilator führen. Der Sicherheitstemperaturbegrenzer kann unter Umständen abschalten und verriegeln. Das Gerät läuft dann erst nach Entriegeln des Sicherheitstemperaturbegrenzers wieder an.
a) Schalten Sie das Gerät immer mit dem Geräteschalter aus und warten Sie die Abkühlphase ab (Temperaturanzeige im Display zeigt ≤ 30 °C), bevor Sie das Gerät vom Stromnetz trennen.
a) Schalten Sie den Geräteschalter in Position [0].
VORSICHT! Nicht den Netzstecker ziehen, so lange die Temperaturanzeige mehr als 30 °C anzeigt und der Ventilator noch läuft!
⇒ Die Temperaturregelung schaltet den Ventilator zeitverzögert ab.
Wenn das Gerät vor Abschaltung in der Betriebsart Lüften betrieben wurde, schaltet der Ventilator sofort aus und das Gerät kann bei Bedarf vom Stromnetz getrennt werden.
⇒ Sie haben das Gerät ausgeschaltet.
6.2 Betriebsarten
Das Gerät kann die angesaugte Luft ohne Beheizung in den Raum abgeben (Lüften), oder bei laufendem Brenner aufgewärmte Luft abgeben (Heizen).
Heizen: Die Betriebsart wird durch das schalten des Geräteschalters in Position [I] aktiviert. Nach dem Einschalten:
– Leuchtet die Betriebsleuchte grün
- Die Statusleuchte „Brenner“ auf dem HEYtronic Display leuchtet
- Die Statusleuchte „Ventilator“ auf dem HEYtronic Display leuchtet bei einer Temperatur ab 40° C.
- Startet die Ölvorwärmung
- Nach Ablauf der Vorwärmzeit (ca. 45 Sekunden) startet der Brenner
- Sobald der Temperatursensor am Ausblasstutzen > 40 ° C misst, startet der Ventilator
VORSICHT! Das Gerät nie vom Stromnetz trennen, bevor es ausreichend abgekühlt ist!
Nach dem Ausschalten läuft der Ventilator so lange nach, bis die Temperaturanzeige ≤ 30 ° C anzeigt.
Lüften: Die Betriebsart wird durch das schalten des Geräteschalters in Position [II] aktiviert. Nach dem Einschalten:
- Schaltet der Ventilator an und fördert die angesaugte Umgebungsluft
6.3 Bedienung des externen
Raumtemperaturreglers
√ Ein Raumthermostat ist an der dafür vorgesehenen Raumthermostatsteckdose an der Gerätefront installiert.
√ Das Gerät ist betriebsbereit.
a) Stellen Sie das Raumthermostat auf die gewünschte Zieltemperatur ein.
b) Schalten Sie den Geräteschalter auf Position [1].
Das Gerät beginnt mit dem Heizbetrieb, wenn die Raumtemperatur niedriger, als die eingestellte Solltemperatur ist.
Sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, schaltet das Gerät ab. Der Ventilator läuft so lange weiter, bis die Temperatur am Ausblasstutzen ≤ 30 ° C beträgt. Sinkt die Temperatur wieder unterhalb die Zieltemperatur, startet das Gerät erneut den Heizbetrieb.
7 Störungen
Beachten Sie folgende Grundsätze, wenn Sie Störungsursachen suchen und Störungen beseitigen wollen:
Diese Arbeiten dürfen nur von dafür geschulten und autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
Innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist dürfen Eingriffe nur durch den Hersteller oder durch vom Hersteller autorisierte Personen vorgenommen werden.
a) Lassen Sie das Gerät abkühlen.
b) Tragen Sie geeignete Schutzbekleidung.
c) Ziehen Sie den Brennerstecker ab.
d) Schließen Sie das Ölabsperrventil.
e) Prüfen Sie alle Ölleitungen und ölführenden Bauteile auf Leckage.
f) Montieren Sie vor Wiederinbetriebnahme alle Sicherheitseinrichtungen wie werkseitig vorgesehen.
g) Stellen Sie nach Abschluss der Arbeiten die Verbindung zwischen Brenner und Brennerraum wieder her und Öffnen Sie das Ölabsperrventil.
h) Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Sicherheitseinrichtungen.
i) Entfernen Sie nach Abschluss der Arbeiten alle Werkzeuge und Gegenstände aus dem Arbeitsbereich des Gerätes.
Sicherheitshinweise zu Störungen
GEFAHR
Lebensgefahr durch Stromschlag
Die Berührung spannungsführender Teile kann zum Tod führen.
a) Schalten Sie das Gerät aus, warten Sie ggf. die Abkühlphase ab und ziehen Sie den Netzstecker.
! WARNING
Verpuffungsgefahr
Wird der Brenner zu häufig nacheinander entstört, ohne dass er ordnungsgemäß gestartet hat, besteht Verpuffungsgefahr!
a) Entstören Sie den Brenner niemals mehr als 3 Mal hintereinander.
b) Rufen Sie einen Servicetechniker.
VORSICHT
Gefahr durch fehlende Schutzabdeckungen
Fehlende Schutzabdeckungen können zu Verletzungen führen.
a) Montieren Sie alle Schutzabdeckungen, die eventuell zur Störungsbeseitigung entfernt wurden, vor dem Einschalten des Gerätes.
b) Überprüfen Sie alle Sicherheitseinrichtungen vor dem Einschalten des Geräts.
HINWEIS
Brennkammer reinigen und Abgaswerte prüfen
Nach einer Störung mit rußendem Brenner muss nach Behebung immer die Brennkammer gereinigt werden und eine Abgasanalyse durchgeführt werden. Diese Arbeiten dürfen nur von einer dafür ausgebildeten Fachkraft vorgenommen werden.
7.1 Wieder in Gang-Setzen nach außerplanmäßigem Stillstand
Stromausfall
Nach einem Stromausfall kann der Sicherheits-temperaturbegrenzer ausgelöst haben und / oder der Brenner auf „Störung“ gegangen sein.
a) Setzen Sie den STB (Reset-Knopf am Bedienfeld) und den Brenner (Reset-Knopf am Brennerkasten) zurück.
b) Starten Sie das Gerät.
→ Geht das Gerät erneut in Störung, hat es möglicherweise aufgrund des Stromausfalls einen Schaden durch Überhitzung erlitten. Legen Sie in diesem Fall das Gerät still und veranlassen Sie die Instandsetzung.
⇒ Sie haben das Gerät wieder in Gang gesetzt.
7.2 Störungen während des Betriebs
HINWEIS
Ist das Gerät durch das Netzkabel mit Strom versorgt, dürfen die Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von elektrischem Fachpersonal bzw. einer elektrisch unterwiesenen Person entsprechend DGUV Vorschrift 3 oder DIN VDE 0105-100 oder DIN VDE 0701-702 ausgeführt werden.
Lassen Sie Reparaturarbeiten der Elektro-Gas- und Ölanschlüsse für WLE nur vom HEYLO Service oder von Servicepartnern der Firma HEYLO durchführen.
HINWEIS
Beachten Sie unbedingt die mitgeltende Betriebsanleitung des Brenner-Herstellers. Betriebsstörungen dürfen nur von Fachkräften ermittelt und beseitigt werden.
Entstöreinheiten
Störungen können mit Hilfe der Entstöreinheiten zurückgesetzt werden.

Abb. 8: Entstörung
| 1 | Motorschutzschalter | 2 | Entstörtaste Brenner |
| 3 | Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) |
| Störung Mögliche Ursache | Behebung | |
| Störmel-deleuchte Sicher-heitstemperaturbegrenzer (STB) | STB hat auf-grund von Über-temperatur aus-gelöst | Ursache für Über-temperatur beseiti-gen |
| Schlauchführung nicht in Ordnung | Schlauchführung überprüfen | |
| Luftwege ver-engt | Luftwege frei räu-men | |
| Temperatur der Ansaugluft zu hoch | Temperatur der An-saugluft verringern | |
| Störmel-deleuchte Brenner | Heizöltank leer Heizölversorgung kontrollieren | |
| Ölversorgung unterbrochen | Heizölversorgung kontrollieren | |
| Brennerstörung Entstörtaste am Brenner betätigen (max. 3 mal) | ||
| Störmel-deleuchte Ventilator | Motorschutz des Ventilators hat ausgelöst | Netzzuleitung über-prüfen. Spannung am Gerät bei lau- |
| Störung Mögliche Ursa-che | Behebung | |
| Spannungsversorgung bricht ein | ||
| Drehrichtung des Ventilators nicht korrekt | ||
| Ventilatormotor blockiert | ||
Tab. 4: Störungstabelle Endanwender
| Störung Mögliche Ursache | Behebung | |
| Brenner läuft nicht | Kein Strom Netzkabel und Netzanschluss überprüfen | |
| aufsetzen | ||
| Raumthermostat (falls vorhanden) zu niedrig eingestellt | ||
| Raumthermostat defekt | ||
| Ölfeuerungsautomat zeigt Störung an (Störlampe leuchtet auf) | ||
| Störung Mögliche Ursa-che | Behebung | |
| mal 3 Mal entstört /resetet werden,danach Service-techniker rufen. | ||
| Sicherheitstemperaturbegrenzer hat ausgelöst: Ausblas-temperatur zu hoch, Luft kann nicht frei zirkulieren, Gerät konnte nach Abschaltung nicht abkühlen | Ursache der Über-hitzung beseitigen.Die schwarze Schutzkappe nach links drehen und abnehmen. Ent-störknopf des STB drücken. | |
| Brenner läuft an,geht dann aber auf Störung | Kein Öl Ölabsper | rhahn öff-nen |
| Ölstand im Tank überprüfen, ggf. nachfüllen | ||
| Ölleitung anschlie-ßen | ||
| Ölfilter ver-schmutzt | Düsenfilter, Pum-penfilter, Vorfilter reinigen, evtl. Düse auswechseln. | |
| Ölsaugleitung undicht, Pumpe saugt Luft | Ölsaugleitung prü-fen und abdichten | |
| Ölpumpe er-zeugt keinen Öldruck | Ölpumpe durch Fachkraft einstellen oder instand setzen lassen | |
| Brenner entstören | ||
| Brenner läuft an,zündet | Kein Zündfunke,Zündelektroden verkokt oder | Netzstecker heraus-ziehen oder Strom abschalten und Dü- |
| aber nicht und geht auf Stö-rung | verstellt senstock | kontrollie-ren. |
| Brennerdüse verstopft | Netzstecker herausziehen oder Strom abschalten:Brennerdüse her-ausschrauben. Aus-wechseln der Düse gegen eine neue. Düse immer erneu-ern, nie reinigen | |
| Flamme erlischt nach Brenner-zündung oder brennt unruhig | Fotozelle ver-schmutzt | Fotowiderstand herausziehen und mit einem sauberen Lappen abwischen. In sehr staubigen Umgebungen sollte diese Reinigung öfter vorgenommen werden |
| Ölfilter ver-schmutzt | Alle Ölfilter kontrol-lieren und reinigen: Vorfilter, Pumpenfil-ter, Düsenfilter. | |
| Ölsaugleitung undicht, Pumpe saugt Luft mit an: Luftblasen im Öl der Rück-laufleitung | Ölsaugleitung ab-dichten, alle Ver-schraubungen nach-ziehen. Öl aus Rück-laufleitung in Topf mit Öl fließen las-sen. Es muss bla-senfrei sein. | |
| Pumpendruck nach Werksangaben ein-stellen. | ||
| Brennerdüse verstopft | Netzstecker heraus-ziehen oder Strom | |
| Störung Mögliche Ursa-che | Behebung | |
| abschalten:Brennerdüse her-ausschrauben. Aus-wechseln der Düse gegen eine neue. Düse immer erneu-ern, nie reinigen | ||
| Verbrennungsluft nicht richtig eigestellt | Verbrennungsluft nach Werksangaben einstellen und an-schließend mit ei-nem Abgasanalyse-messgerät kontroll-lieren und feinjusti-teren. | |
| Brenner schaltet nicht ab | Raumthermostat an ungünstiger Stelle montiert. | Raumthermostat an einem anderen Ort anbringen. Für eine richtige Steuerung ist es wichtig, den Raumthermostat so in dem zu beheizen-den Raum anzubrin-gen, dass ihn kein Kaltluftstrom von Fenstern, Türen, usw. trifft. Im zutreffenden Fall Raum-thermostat verset-zen |
| Raumthermostat defekt | Raumthermostat von Fachkraft unter-suchen lassen, not-falls auswechseln. | |
| Störung Mögliche Ursache | Behebung | |
| Raum-thermostatschaltetBrennerab, ehe gewünschte Raumtemperatur erreicht ist | Raumthermostat an ungünstiger Stelle montiert. | Raumthermostat an einem anderen Ort anbringen. Für eine richtige Steuerung ist es wichtig, den Raumthermostat so in dem zu beheizen-den Raum anzubringen, dass ihn kein Warmluftstrom oder Wärmestrahlen z. B. durch Sonne, be-nachbarte Maschinen, Warmwasser-oder Dampfleitungen treffen. Im zu-treffenden Fall Raumthermostat versetzen |
| Ventilator läuft nicht an | Temperaturregler arbeitet nicht | Prüfen, ob der Temperaturregler arbeitet, ggf. ist dieser auszutauschen. |
| Keine Stromversorgung | Spannung am Ventilator mit zweipoligem Spannungsprüfer messen. | |
Tab. 5: Störungstabelle
Sehen Sie dazu auch
Brennerwartung [▶ 32]
8 Reinigung und
Instandhaltung
Bei Reinigung und Wartung des Gerätes gelten folgende Grundsätze:
Diese Arbeiten dürfen nur von dafür geschulten und autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
a) Schalten Sie das Gerät vor Arbeitsbeginn aus, warten Sie die Abkühlphase ab und ziehen Sie dann den Netzstecker.
b) Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung.
c) Ziehen Sie den Brennerstecker.
d) Schließen Sie das Ölabsperrventil.
e) Montieren Sie vor Wiederinbetriebnahme alle Sicherheitseinrichtungen wie werkseitig vorgesehen.
f) Stellen Sie nach Abschluss der Arbeiten die Verbindung zwischen Brenner und Brennerraum wieder her und Öffnen Sie das Ölabsperrventil.
g) Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Sicherheitseinrichtungen.
h) Entfernen Sie nach Abschluss der Arbeiten alle Werkzeuge und Gegenstände aus dem Arbeitsbereich des Gerätes.
i) Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile.
Instandhaltungen müssen dokumentiert werden.
Austausch von elektrischen Bauteilen müssen von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

GEFAHR
Lebensgefahr durch Stromschlag
Die Berührung spannungsführender Teile kann zum Tod führen.
a) Schalten Sie das Gerät aus und ziehen Sie den Netzstecker.

VORSICHT
Gefahr durch unbeabsichtigtes Anlaufen des Geräts
Das unkontrollierte Anlaufen des Brenners oder des Ventilators kann zu Verletzungen führen.
a) Schalten Sie das Gerät am Geräteschalter aus und ziehen Sie den Netzstecker.

VORSICHT
Gefahr durch fehlende Schutzabdeckungen
Fehlende Schutzabdeckungen können zu Verletzungen führen.
a) Montieren Sie alle Schutzabdeckungen, die eventuell zur Störungsbeseitigung entfernt wurden, vor dem Einschalten des Gerätes.
b) Überprüfen Sie alle Sicherheitseinrichtungen vor dem Einschalten des Gerätes.

VORSICHT
Verletzungsgefahr bei Nichtanlegen persönlicher Schutzausrüstung
Bei der Reinigung und Wartung des Gerätes können Sie sich an scharfen Kanten verletzen, oder durch Einatmen oder Kontakt mit Umweltgiften verletzt werden.
a) Tragen Sie Schutzhandschuhe.

ACHTUNG
Sachschäden durch unzureichende War- tung
Unzureichende Wartung führt zu höherem Verschleiß und Reparaturaufwand.
a) Führen Sie die notwendigen Wartungsarbeiten nach Herstellerangabe durch.
b) Beachten Sie die Herstellerangaben zur Wartung der mechanischen Bauteile.
c) Nehmen Sie das Gerät bei Schäden an den mechanischen Einrichtungen sofort außer Betrieb und veranlassen Sie eine fachgerechte Reparatur mit Originalersatzteilen.

HINWEIS
Regelmäßige Wartung durchführen
Die regelmäßige Wartung ist Teil der bestimmungsgemäßen Verwendung des Gerätes und unbedingte Voraussetzung für einen sicheren und effizienten Betrieb.
8.1 Gerät reinigen

HINWEIS
Geeignete Reinigungsmittel
Sie können geeignete Reinigungsmittel zur Reinigung Ihres Gerätes über Ihren Fachhändler oder direkt bei HEYLO beziehen.
Die Reinigungsintervalle für das Gerät hängen von den Einsatzbedingungen ab. Überprüfen und reinigen Sie daher das Gerät regelmäßig.
Die Reinigung kann mit Druckluft, einem Staubsauger oder durch Abwischen mit einem feuchten Tuch erfolgen. VORSICHT! Niemals einen
Schlauch- oder Hochdruckreiniger verwenden.
Das elektrische System muss regelmäßig auf Beschädigungen untersucht werden.
Um ordnungsgemäß und zuverlässig arbeiten zu können, müssen die Ölfilter des Geräts regelmäßig überprüft und gereinigt werden (siehe Ölfilter tauschen [▶ 32]).
Zur Reinigung und Zustandsprüfung des Gerätes gehen Sie wie folgt vor:
a) Schalten Sie das Gerät am Geräteschalter aus und warten Sie, bis die Temperatur am Ausblasstutzen auf ≤ 30 ° C gesunken ist.
b) Ziehen Sie den Netzstecker.
Gehäuse reinigen
a) Öffnen Sie die Schutzabdeckung.
b) Reinigen Sie die Schutzabdeckung und das Gehäuse mit einem feuchten, fusselfreien Tuch und mildem Reinigungsmittel. Den ursprünglichen Glanz können Sie mit Politur wiederherstellen.
c) Schließen Sie die Schutzabdeckung wie werkseitig vorgesehen.
→ Das Gehäuse ist gereinigt.
Wärmetauscher reinigen

Abb. 9: Wärmetauscher
| 1 | Wärmetauscher 2 | Ausbasseitige Reinigungsoffnung | |
| 3 | Reinigungsoffnung am Abgasstutzen |
Zur Reinigung des Wärmetauschers beim K 160 und K 120 sind zwei Öffnungen vorgesehen. Eine befindet sich am Abgasstutzen.
a) Lösen Sie die Verschraubung des Flansches und nehmen Sie das Haubenblech ab.
b) Öffnen Sie die erste Reinigungsoffnung des Wärmetauschers.
Die zweite Reinigungsöffnung des Wärmetauschers befindet sich ausblassseitig am Wärmetauscher.
a) Nehmen Sie die Wartungsdeckel ab und öffnen Sie die zweite Reinigungsöffnung des Wärmetauschers.
b) Reinigen Sie den Wärmetauscher mit einer Rohrbürste und saugen Sie den gelösten Ruß mit einem geeigneten Staubsauger ab.
c) Montieren Sie alle Schutzabdeckungen wie werkseitig vorgesehen.
⇒ Sie haben den Wärmetauscher gereinigt.
Inspektion des elektrischen Systems
GEFAHR
Die Berührung spannungsführender Teile kann zum Tod führen
In Folge unsachgemäßer oder unzureichender Inspektion und Wartung können im Betrieb Gerätekomponenten aufgrund eines Defekts spannungsführend werden.
a) Die Inspektion des elektrischen Systems nur durch eine Elektrofachkraft vornehmen lassen.
b) Nach Abschluss der Arbeiten alle Sicherheitseinrichtungen wie vorgesehen montieren und prüfen.
a) Prüfen Sie alle elektrischen Komponenten des Gerätes auf äußerlich sichtbare Beschädigungen, lockere Kontakte und Verunreinigungen. Entfernen Sie dazu die Schutzabdeckung, um auch die interne Verdrahtung inspizieren zu können. Beseitigen Sie äußerliche Verunreinigungen mit einem fusselfreien Tuch und ersetzen Sie defekte oder beschädigte Bauteile.
b) Bei gewerblichem Einsatz in Deutschland: Führen Sie jährlich eine DGUVV3-Prüfung gemäß Vorgaben der Berufsgenossenschaft durch und führen Sie darüber Protokoll.
⇒ Die Inspektion des elektrischen Systems des Gerätes ist abgeschlossen.
8.2 Brennerwartung

HINWEIS
Beachten Sie zusätzlich alle Hinweise zu Wartungsintervallen und zur Handhabung der Brennerbauteile in der mitgeltenden Betriebsanleitung des Brenner-Herstellers.
Die Brennerwartung muss regelmäßig durchgeführt werden (Hinweise in der Wartungstabelle und in der Betriebsanleitung des Brenner-Herstellers beachten) und umfasst folgende arbeiten:
- Ölfilter austauschen
- Öldüse austauschen
- Brennerkopf einstellen
- Verbrennungsluft einstellen
- Pumpendruck einstellen
- Abgasanalyse durchführen
Für alle Arbeiten der Brennerwartung gilt vor Arbeitsbeginn:
a) Lassen Sie das Gerät vor Beginn der Arbeiten ausreichend abkühlen und ziehen Sie dann den Netzstecker.
b) Trennen Sie den Brenner vom Brennerraum.
8.2.1 Ölfilter tauschen

Abb. 10: Austausch Ölfilter
| 1 | Überwurfmutter 2 | Filtertasse mit Fil-tereinsatz |
Der Ölfilter muss regelmäßig geprüft und bei Bedarf ersetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:
√ Ein saugfähiges Tuch zum Auffangen des aus dem Filter austretenden Heizöls liegt neben dem Arbeitsbereich bereit.
a) Lösen Sie die Überwurfmutter.
b) Halten Sie das Tuch unter die Filtereinheit und ziehen Sie die Filtertasse nach unten ab. Achten Sie darauf, dass das austretende Öl aufgefangen wird.
c) Entfernen Sie Ölreste und Schmutz aus dem Inneren des Brennerkastens.
d) Nehmen Sie den alten Filtereinsatz heraus und setzen Sie einen neuen Filter ein.
e) Befestigen Sie die Filtertasse und die Überwurfmutter.
f) Entsorgen Sie den alten Filtereinsatz und Ölreste fachgerecht.
⇒ Sie haben den Ölfilter ausgetauscht.
8.2.2 Öldüse tauschen

Abb. 11: Austausch Öldüse
| 1 | Ölleitung 2 | Fotozelle | |
| 3 | Befestigungsschraube Düsenstock | 4 | Düsenstock |
| 5 | Düsenstock (demontiert) | 6 | Öldüse |
Ist die Öldüse verstopft oder verschlissen, kann sie wie folgt ausgetauscht werden:
a) Lösen Sie die Ölleitung und die Zündleitung.
b) Demontieren Sie den Düsenstock.
c) Ersetzen Sie die Öldüse.
d) Montieren Sie alle zuvor demontierten oder gelösten Komponenten wieder wie werkseitig vorgesehen.
e) Prüfen Sie, ob die Ölleitungen dicht sind.
⇒ Sie haben die Öldüse ausgetauscht.
8.2.3 Brenner einstellen
HINWEIS
Beachten Sie die mitgeltende Betriebsanleitung des Brennerherstellers, sowie alle Angaben zum Brenner aus der Tabelle Störungen während des Betriebs [▶ 25].

Abb. 12: Brennereinstellungen
| 1 | Einstellschraube Brennerkopf | 2 | Einstellschraube Verbrennungsluft |
| 3 | Anschluss für Druck-Manometer | 4 | Einstellschraube Pumpendruck |
Brennerkopf einstellen
Überprüfen Sie regelmäßig die Brennerkopfeinstellung. Bei Bedarf kann der Brennerkopf über die Einstellschraube nachjustiert werden.
Verbrennungsluft einstellen
a) Lösen Sie die Kontermutter an der Einstellschraube der Verbrennungsluft.
b) Stellen Sie von unten mit einem Schraubendreher die Verbrennungsluft an der Einstellschraube ein.
c) Führen Sie eine Abgasanalyse [▶ 34] durch.
⇒ Sie haben die Verbrennungsluft eingestellt.
Pumpendruck einstellen
a) Schrauben Sie den Druck-Manometer (Artikel-Nr. 4000005) an den Anschluss an.
b) Stellen Sie mit Hilfe eines Schraubendrehers den Druck an der Einstellschraube für den Pumpendruck ein.
HINWEIS! Mit einer Rechtsdrehung steigt der Druck, mit einer Linksdrehung sinkt der Druck.
c) Führen Sie eine Abgasanalyse [▶ 34] durch.
⇒ Sie haben den Pumpendruck eingestellt.
Sehen Sie dazu auch
Instandhaltungsplan [▶ 35]
8.2.4 Abgasanalyse
a) Bohren Sie in Höhe von 400 mm ein Loch mit dem Durchmesser von 8 mm in die Abgasführung.

Abb. 13: Installiertes Gerät für Abgasanalyse
| 1 | Anschlussstelle in der Abgasführung | 2 | Messgerät für Ab-gasanalyse |
b) Schließen Sie das Messgerät für die Abgasanalyse (Artikel-Nr. 4000040) an das Gerät an.
c) Wählen Sie das Programm für die Abgasanalyse am Gerät und schalten Sie das Messgerät ein.
d) Starten Sie das Gerät.
⇒ Der Brenner startet.
e) Warten Sie die Kalibrierungsphase des Brenners (Dauer: 5 Minuten) ab.
f) Stecken Sie die Mess-Sonde durch die Boh-rung in das Abgasrohr.
g) Starten Sie die Messung am Messgerät.
⇒ Die Werte werden am Messgerät ausgegeben und können abgelesen werden.
h) Überprüfen Sie anhand nachstehender Tabelle, ob die Abgaswerte innerhalb der Grenzwerte liegen.
i) Stellen Sie bei Bedarf den Brenner ein.
j) Führen Sie mit Hilfe der Rußpumpe (Artikel-Nr. 4000000) eine Rußmessung durch.
⇒ Sie haben die Abgasanalyse beendet.
HINWEIS
Die Werte der Abgasanalyse sollten bei Heizöl EL -12,5 % CO ^2 und -4 % Restsauerstoff betragen.
HINWEIS
Werden die angegebenen Abgaswerte nicht erreicht, müssen die Brennereinstellungen nachjustiert werden.
Abgasgrenzwerte
Für Deutschland: Geregelt im BImSchG, Stand 26.01.2010 § 1 und § 8.
| Nennwärme-leistung in kW | Rußzahl Max. Abgasver-luste in % | |
| >4 <25 1 11 | ||
| >25 <50 1 10 | ||
| >50 1 9 | ||
Tab. 6: Zulässige Abgasgrenzwerte in Deutschland
Ausnahme: Die Messung muss 3 Monate nach der ersten Inbetriebnahme erfolgen.
Für Österreich: Geregelt in den regionalen Bestimmungen der LHKG 2008.
| Nennwärme-leistung in kW | Rußzahl Max. Abgasver-luste in % |
| >4 1 22 | |
| >4 <10 1 19 | |
| >10 1 16 |
Tab. 7: Zulässige Abgasgrenzwerte in Österreich
| Nennwärme-leistung in kW | Ruß-zahl | CO-Gehalt | NOx-Gehalt |
| >350 1 max. | 20 mg/MJ | 70 mg/MJ (max. 252,80 mg/kWh) |
Tab. 8: Zulässige Abgasgrenzwerte in Österreich (Burgenland), nach Nennwärmeleistung
Ausnahmen:
- Der NO _x -Grenzwert gilt nur für Holzfeuerungen (35 mg/MJ).
- Der NO_x -Grenzwert darf für Durchlauferhitzer (Durchlaufwasserheizer), Vorratswasserheizer und Einzelöfen um höchstens 100 % überschritten werden.
8.3 Instandhaltungsplan
| Komponente | Was ist zu tun* | Beschreibung der Arbeiten | Ausführender** |
| Gesamte Maschine | S Auf äußere Beschädigungen und Leckagen prüfen | KB | |
| *S = Sichtkontrolle, Pr = Prüfen, A = Austauschen, R = Reinigen | |||
| **KB = Kunde Bediener, KF = Kunde Fachkraft, H = Hersteller | |||
Tab. 9: Täglicher Instandhaltungsplan
| Komponente | Was ist zu tun* | Beschreibung der Arbeiten | Ausführender** |
| Ölfilter A | Filter erneuern, siehe Betriebsanleitung Brenner | KF | |
| Öldüse A | Düse erneuern, siehe Betriebsanleitung Brenner | KF | |
| Brenner R | Innenteile gründlich reinigen, sie Betriebsanleitung Brenner | KF | |
| *S = Sichtkontrolle, Pr = Prüfen, A = Austauschen, R = Reinigen | |||
| **KB = Kunde Bediener, KF = Kunde Fachkraft, H = Hersteller | |||
Tab. 10: Jährlicher Instandhaltungsplan
| Komponente | Was ist zu tun* | Beschreibung der Arbeiten | Ausführender** |
| Brennkammer | R Brenn | kammer reinigen und alle Dichtungen ersetzen,siehe Betriebsanleitung Brenner | KF |
Tab. 11: Alle 2 Jahre

HINWEIS
Abgaswerte prüfen
Alle Instandhaltungsarbeiten müssen durch eine Abgasanalyse geprüft und abgeschlossen werden. Diese Arbeiten dürfen nur von einer dafür ausgebildeten Fachkraft vorgenommen werden.
8.4 Verschleiß- und Ersatzteile
Ersatzteile müssen den von HEYLO festgelegten technischen Anforderungen entsprechen. HEY-LO-Originalersatzteile unterliegen strengen Auflagen und erfüllen diese Anforderungen.
Für Schäden, die durch den Einsatz von Ersatzteilen anderer Hersteller entstehen, übernimmt EY-LO keine Gewährleistung.
Anfragen und Bestellungen von Verschleiß- und Ersatzteilen richten Sie mit nachfolgenden Angaben an Ihren Fachhändler oder direkt an HEYLO:
- Gerätetyp,
- Seriennummer,
- Baujahr,
- Teilbezeichnung,
- Menge,
- Versandform.
Sehen Sie dazu auch
Kontakt zur DANTHERM GmbH [▶ 6]
8.5 Kundendienst durch den
Hersteller
HEYLO empfiehlt den Abschluss eines Wartungsvertrags mit dem HEYLO-Service-Partner.
Sehen Sie dazu auch
Kontakt zur DANTHERM GmbH [▶ 6]
9 Reparatur
In dem folgenden Abschnitt wird beschrieben, von wem und wie das Gerät repariert werden kann.

HINWEIS
Während der Gewährleistungsfrist des Gerätes dürfen Reparaturen ausschließlich durch vom Hersteller autorisiertes Personal durchgeführt werden.
Reparaturen durch den Betreiber
Nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung dürfen Reparaturen durch den Betreiber, bei entsprechender Fachkunde, durchgeführt werden. DANTHERM übernimmt für diese Reparaturen keine Gewährleistung.
Bei Fragen zu Reparaturen, wenden Sie sich an den DANTHERM-Service oder an Ihren Fachhändler.
Sehen Sie dazu auch
Kontakt zur DANTHERM GmbH [▶ 6]
10 Außerbetriebnahme, Lagerung und Entsorgung
Bei der Außerbetriebnahme, Lagerung und Entsorgung des Geräts gelten folgende Grundsätze:
Diese Arbeiten dürfen nur von dafür geschulten und autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.

GEFAHR
Lebensgefahr durch Stromschlag
Die Berührung spannungsführender Teile kann zum Tod führen.
a) Schalten Sie das Gerät aus und ziehen Sie den Netzstecker.
10.1 Außerbetriebnahme
Vorübergehende Außerbetriebnahme
a) Schalten Sie das Gerät am Geräteschalter aus und ziehen Sie den Netzstecker.
b) Reinigen Sie das Gerät (siehe Reinigung und Instandhaltung [▶ 29]).
→ Das Gerät ist vorübergehend außer Betrieb genommen.
Endgültige Außerbetriebnahme
√ Führen Sie alle Schritte zur vorübergehenden Außerbetriebnahme durch.
a) Trennen Sie alle zu- und abführenden Leitungen (Abfluss, Spannungsversorgung).
⇒ Sie haben das Gerät endgültig außer Betrieb genommen.
Sehen Sie dazu auch
Kontakt zur DANTHERM GmbH [▶ 6]
10.2 Gerät lagern
Lagern Sie das Gerät trocken.
Bevor Sie das Gerät einlagern, starten Sie den Heizbetrieb kurz mit Winterdiesel, um die Leitungen mit frostfestem Öl zu füllen.
Sehen Sie dazu auch
Technische Daten [▶ 37]
Betriebsbedingungen [▶ 9]
10.3 Entsorgung
Das Gerät ist im Wesentlichen aus wiederverwendbaren Materialien hergestellt. Es stellt bei sachgemäßem Umgang keine Gefahr für Bediener und Umwelt dar. Der Betrieb des Gerätes führt aber möglicherweise zur Entstehung von Abfällen und Abwasser, die gesundheitsschädliche und / oder umweltgefährdende Stoffe enthalten (Luftfilter, Kondensat). Diese Materialien müssen den Vorschriften entsprechend sachgerecht entsorgt werden.
Führen Sie einzelne Komponenten des Gerätes (z. B. Pumpen, Metallteile, etc.) einem qualifizierten Entsorgungs- und Verwertungsbetrieb zu. Beauftragen Sie einen qualifizierten Fachbetrieb mit der Entsorgung und dem Recycling des Gerätes.
Sehen Sie dazu auch
Kontakt zur DANTHERM GmbH [▶ 6]
11 Technische Daten
| Typ: K 120 | K 120 R | K 160 | K 160 R | |
| Artikel-Nr. 11016 | 35 | 1101636 | 1101637 | 1101638 |
| Nennwärmebe-lastung [kW] | 120 | 120 156 | 161 | |
| Nennheizleistung [kW] | 110 | 110 146 | 151 | |
| Warmluftvolumenstrom bei t [ m^3/h ] | 9420 | 10567 | 11156 | 12767 |
| Temperaturer-höhung t [K] | 42 | 47 40 45 | ||
| Max.verfügbare statische Pres-sung [Pa] | 300 | 550 290 | 680 | |
| VerfügbarePressung bei50 % Luftleistung | 170 | 250 150 | 450 | |
| Empf. Schlauchlängen à 7,6 m | 3 5 | 3 9 | ||
| Lautstärke in 5m Entfernung[dB(A)] | 63 6 | 3 66 61 | ||
| Stromanschluss[V/Hz] | 230/50 | 400/50 | 230/50 | 400/50 |
| Stromaufnahme[A] | 7,4 5,7 | 10,4 | 6,8 | |
| Leistungsaufnahme [kW] | 1,65 | 3,08 2 | 25 4,8 | |
| Schutzart [IP] 44 | 44 44 | 44 | ||
| Brennstoffverbrauch [kg/h]Heizöl EL | 10,1 | 10,1 1 | 3,1 13,9 | |
| Abgasverlust [%] | 9 9 | 9 9 | ||
| erforderlicherSchornsteinzug[Pa] | 0 0 | 0 0 | ||
| Abgasmassenstrom max.[kg/s] | 0,054 | 0,09 0 | 0,099 0.099 | |
| Geräteabmessungen: | ||||
| Länge [mm] 1900 | 2101 | 2075 | 2326 | |
| Breite [mm] | 880 | 880 880 | 880 | |
| Höhe [mm] | 1400 | 1400 | 1400 | 1400 |
| Gewicht mitBrenner (kg) | 290 | 320 330 | 350 | |
| ∅ Abgasrohr[mm] | 200 | 200 200 | 200 | |
| Typ: K 120 | K 120 R | K 160 | K 160 R | |
| ∅ Ausblasstutzen [mm] | 550 | 550 550 | 550 | |
| Ventilatorthermostat TR [° C](HEYtronic-Steuerung) | 85 | 85 85 85 | ||
| Temperaturwächter TW[° C] (HEYtronic-Steuerung) | 40 | 40 40 40 | ||
| Sicherheitstemperaturbegrenzer STB[° C] | 100°(fest) | 100°(fest) | 100°(fest) | 100°(fest) |

HINWEIS
Die Technischen Daten können im Zuge der Weiterentwicklung ohne Vorankündigung geändert werden. Bei einigen Werten handelt es sich um Ca.-Werte.
12 Ergänzende Unterlagen
12.1 Liste der Verschleiß- und Ersatzteile
Ersatzteilliste für K 120 (R) und K 160 (R)

Abb. 14: Ersatzteilzeichnung K 120/K 160

Abb. 15: Ersatzteilzeichnung K 120R/K 160R
| Nr. | Art.Nr. 1* | 2* | 3* | 4* | Beschreibung |
| 1 | 1230180 | ● | ● | ● | ● Brenner RG3 H |
| 2 | 1400100 | ● | ● | ● | ● Ausblasstutzen |
| 3 | 1400101 | ● | ● | Fuß komplett | |
| 4 | 1261209 | ● | ● Versteifung Lenk-rollen | ||
| 5 | 1400103 | ● | ● | ● | ● Fahrbügel kom-plett |
| 6 | 1400140 | ● | ● | Wärmetauscher komplett (120KW) | |
| 6 | 1400104 | ● | ● Wärmetauscher komplett (160KW) | ||
| 7 | 1400105 | ● | Ventilator FN-056-4EL | ||
| 7 | 1400106 | ● | Ventilator FN-063-4ED | ||
| 7 | 1400107 | ● | Radialventilator GR050 | ||
| 7 | 1400108 | ● | Radialventilator GR056N | ||
| 8 | 1400109 | ● | Kunststoffleiste 1400 mm lg. | ||
| 8 | 1400110 | ● | ● | Kunststoffleiste 1580 mm lg. | |
| 8 | 1400111 | ● | Kunststoffleiste 1830 mm lg. | ||
| 9 | 1261207 | ● | ● Lenkrolle mit Stop | ||
| 10 | 1261208 | ● | ● Lenkrolle ohne Stop | ||
| 11 | 1400112 | ● | ● | ● | ● Rad VPP 355/25G |
| 12 | 1400113 | ● | ● | ● | ● Stellring 25mm |
| 13 | 1400114 | ● | ● | ● | ● Heizöl-Entlüfter Toc-Uno-A |
| 14 | 1400115 | ● | ● | ● | ● Heizölfilter Einstrang 3/8" |
| 15 | 1630644 | ● | ● | ● | ● Ölfiltereinsatz für Einstrangölfilter |
| 16 | 1400116 | ● | ● | ● | ● Türschloss |
| 17 | 1400117 | ● | ● | ● | ● Kranösen M12 |
| 18 | 1630854 | ● | ● | ● | ● Ölanschlußnippel (Gerät) |
| 19 | 1630853 | ● | ● | ● | ● Ölanschlusskupp-lung (Fassarmatur) |
| 20 | 1400118 | ● | ● | ● | ● Temperaturregler TK24NF |
| 21 | 1400119 | ● | ● | ● | ● Spirale für Ölvor-wärmung |
| Nr. | Art.Nr. 1* | 2* | 3* | 4* | Beschreibung |
| 22 | 1400120 | ● | ● | ● | Heizpatrone |
| 23 | 1262200 | ● | ● | ● | Faßarmatur 3mtr. Einstrang |
| 24 | 1400141 | ● | ● | ● | Fussventil für Fassarmatur |
| 25 | 1240103-1 | ● | ● | ● | Digitalthermostat Heytronic |
| 26 | 1240103-4 | ● | ● | ● | Widerstandsfühler PT100 |
| 27 | 1400121 | ● | ● | ● | Signalleuchte Grün |
| 28 | 1400122 | ● | ● | ● | Signalleuchte Rot |
| 29 | 1400123 | ● | ● | ● | Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) |
| 30 | 1660150 | ● | ● | ● | Kappe für STB |
| 31 | 1660980 | ● | ● | ● | Wippschalter 1-0-2 |
| 32 | 1400124 | ● | ● | Relais | |
| 33 | 1400125 | ● | ● | ● | Sicherungshalter |
| 34 | 1400126 | ● | ● | ● | Steuer-Sicherung 6,3A träge |
| 35 | 1400127 | ● | Anschlussträger 3RU2916 | ||
| 36 | 1400128 | ● | Schütz 3RT2015-1AP01 | ||
| 36 | 1740138 | ● | Schütz 3RT2016-1AP01 | ||
| 37 | 1400129 | ● | Überstromrelais 4,5/6,3A | ||
| 38 | 1400130 | ● | Zuleitung 5x1,5x5000lg. | ||
| 38 | 1400131 | ● | ● | Zuleitung 3x1,5x5000lg. | |
| 39 | 1400132 | ● | ● | ● | Anbaugehäuse für |
| 40 | 1400133 | ● | ● | ● | ● Buchseneinsatz für RT |
| 41 | 1400134 | ● | ● | ● | ● Kappe für Raum- thermostat (RT) |
| 42 | 1400135 | ● | ● | ● | ● Dichtung Brenner-flansch |
| 43 | 1400136 | ● | ● | ● | ● Dichtung Reini-gungsdeckel (15 m Rolle) |
| 44 | 1400137 | ● | ● | ● | ● Stapellaschen (light) |
| 45 | 1440028 | ● | ● | ● | ● Betriebsstunden-zähler |
| 46 | 1400138 | ● | ● | ● | ● Achse |
| 47 | 1400139 | ● | ● | ● | ● Tür Schaltkasten |
*1: K 120; 2: K 120 R; 3: K 160; 4: K 160 R
Ersatzteilliste Ölbrenner RG3 H (für K 120 / K 160)

Abb. 16: Ersatzteilzeichnung Ölbrenner
| Nr. | HEYLOArt.Nr. | Beschreibung |
| 1 | 1630549 | R.B.L Pumpe |
| 2 | 1400612 | Magnetventil-Spule |
| 3 | 1655523 | Anschlusskabel Magnetventil |
| 4 | 1655043 | Druckrohr |
| 5 | 1560212 | O-Ring-Dichtung |
| 6 | 1630654 | Filtereinsatz Ölpumpe |
| 7 | 1400657 | Haltebügel mit Schraube |
| 8 | 1420016 | Steuergerät M0550 |
| 9 | 1655619 | Verbindungssystem |
| 10 | 1630431 | Düsenstock-Flansch |
| 11 | 1655003 | Verschlusstopfen |
| 12 | 1420124 | Fotowiderstand |
| 13 | 1650517 | Pumpenkupplung |
| 14 | 1630403 | Düsenstockhalterung |
| 15 | 1655006 | Luftleitblech |
| 16 | 1630420 | Stauscheibenhalterung |
| 17 | 1630422 | Stauscheibe |
| 18 | 1630422 | Kabel Zündelektroden |
| 19 | 1630340 | Elektrodenblock |
| 20 | 1630428 | Brennerflansch |
| 21 | 1655009 | Kesselflansch-Dichtung |
| 22 | 1655010 | Kesselflansch |
| 23 | 1655008 | Flammrohr |
| 24 | 1655519 | Luftregulierung |
| 25 | 1655518 | Luftklappe |
| 26 | 1630421 | Düsenstock |
| 27 | 1651748 | Gebläserad |
| 28 | 1400202 | Motor |
| 29 | 1400325 | Kondensator 6,3μF |
| 30 | 1655564 | Steckdose für Motor |
| 31 | 1655019 | Anschlussnippel |
| 32 | 1630424 | Ölschlauch |
| 34 | 1655576 | Magnetventil Körper |
| 35 | 1655020 | O-Ring-Dichtung |
| 36 | 1655562 | O-Ring-Dichtung |
| 37 | 1262353 | Druckregulierschraube |
| 38 | 1655560 | O-Ring-Dichtung |
| 39 | 1655563 | Dichtung Anschlussnippel |
| 40 | 1560213 | Dichtungseinsatz Antriebswelle |
| Nr. | HEYLOArt.Nr. | Beschreibung |
| 41 | 1560214 | O-Ring-Dichtung |
| 42 | 1630252 | Öldüse K120 + K120 R 2,5Gph60° B |
| 42 | 1630005 | Öldüse K160 + K160 R 3,25Gph60° B |
12.2 Zubehör
| Art.Nr. | Description |
| 1700502 | Abgasrohr 1 m |
| 1700523 | Regenhaube 200 mm |
| 1261200 | Umluftstutzen K 120, K 120R, K 160R |
| 1261205 | Umluftstutzen K 160 |
| 1250071 | Warmluftschlauch Typ A 550 mm |
| 1250084 | Warmluftschlauch Typ B 550 mm |
| 1250052 | Warmluftschlauch Typ C 550 mm (mit Transportbeutel) |
| 1200008 | Adapter von 1x550 auf 3x305 |
| 1240100 | Feuchtraumthermostat (analog) mit 10 m Kabel |
| 1240103 | Feuchtraumthermostat (digital) (Kabel 1900006 mitbestellen!) |
| 1900006 | 10 m Kabel für Feuchtraumthermostat (digital) |
| 1261206 | Radsatz für K 120 und K 160 |
| 1261202 | Schwere Containerkonsole |
| 1261203 | Stapelkonsole zum Stapeln von Geräten im Lager |
| 1261204 | Konsole zum Montieren von Schornstein und Zubehör auf dem Gerät |
| 1200130 | Tankheizung |
| 4000026 | Werkzeugsatz für Reparatur K-Geräte |
| 4000040 | Abgasanalysemessgerät für Brennerwartung |

HINWEIS
Heylo Kundenservice
Sollte Ihnen unklar sein, welches Zubehör sich für Ihr Gerät eignet, kontaktieren Sie Ihren Vertrags-händler oder den Heylo Kundenservice.
12.3 Konformitätserklärung
EG-Konformitätserklärung IIA Gemäß der EG-Richtlinie für Maschinen 2006/42/EG

Für Gerätebaureihe: Ölheizer
Typ: K120, K160,
K120-R,K160-R
Dantherm GmbH, Oststrasse 148, 22844 Norderstedt, erklärt, dass die genannten Maschinen in ihrer Konzeption und Bauart sowie in der von uns bereitgestellten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen nach Anhang I der EG-Richtlinie 2006/42/EG entsprechen.
Zutreffende EG-Richtlinien:
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
EMV – Richtlinie 2014/30/EU
ERP – Richtlinie 2009/125/EG
RoHS 2011/65/EU
Bei mit uns nicht abgestimmten Veränderungen der Maschinen verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Angewandte Normen:
DIN EN IEC 55014-1:2022-12
DIN EN IEC 55014-2:2022-10
DIN EN 60335-1: 2020-08
DIN EN 60335-2-102:2017-04
DIN EN 13842:2004-10
DIN EN 61000-3-2:2020-05
DIN EN 62233:2008-11
Name und Unterschrift des Bevollmächtigten der technischen Unterlagen:
Norderstedt,
24.08.2023
- fillie
Manfred Föhlisch
- Geschäftsführer -
12.4 Schaltplan

Address: Dantherm GmbH Oststraße 148 DE-22844 Norderstedt
Telepho- +49 (0) 40-5268790
ne:
E-mail: Info.de@danthermgroup.com
Internet: http://www.danthermgroup.com
DIN EN 60 335-1: 2020-08
DIN EN 60335-2-102:2017-04
DIN EN 13842:2004-10
DIN EN 61000-3-2:2020-05
DIN EN 62233:2008-11
E-Mail: service@heylo.de
Kaufmännische Beratung Commercial advice
Tel. +49 (0) 42 02 - 97 55 - 0
E-Mail: info@heylo.de
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