TT-R125E (2004) - Motorrad YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Geländemotorrad (Enduro) |
| Marke | Yamaha |
| Modell | TT-R125E (2004) |
| Motor | Einzylinder-Viertakt, luftgekühlt, 124 cm³ |
| Bohrung x Hub | 56,0 mm x 50,7 mm |
| Verdichtungsverhältnis | 10,0:1 |
| Zündung | CDI (Kondensatorentladungszündung) |
| Anlasser | Kickstarter (Fuß) |
| Getriebe | 5-Gang-Getriebe, Kettenantrieb |
| Vergaser | Mikuni VM20SS |
| Tankinhalt | 7,5 L (davon Reserve 1,8 L) |
| Empfohlenes Motoröl | SAE 10W-40 oder 20W-50 (API SE oder höher) |
| Ölkapazität | 1,1 L (Ablass), 1,2 L (mit Filter) |
| Bremsen | Vorne: einfache hydraulische Scheibenbremse; Hinten: mechanische Trommelbremse |
| Vorderradaufhängung | Teleskopgabel, Federweg 200 mm |
| Hinterradaufhängung | Schwinge mit Monoshock-Dämpfer, Federweg 180 mm |
| Reifen | Vorne: 80/100-19; Hinten: 100/100-16 |
| Abmessungen (L x B x H) | 1 880 x 770 x 1 115 mm |
| Sitzhöhe | 835 mm |
| Trockengewicht | 92 kg |
| Fahrbereites Gewicht | 95,5 kg |
| Zündkerze | NGK DPR8EA-9 (oder gleichwertig) |
| Ventilspiel (kalt) | Einlass: 0,10–0,15 mm; Auslass: 0,20–0,25 mm |
| Reifendruck (allein) | Vorne: 100 kPa; Hinten: 100 kPa |
| Garantie | Bitte die Yamaha-Garantieunterlagen konsultieren |
Häufig gestellte Fragen - TT-R125E (2004) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG TT-R125E (2004) YAMAHA
FAHRER- UND WARTUNGS-
HANDBUCH
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Verfielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise, ist
ohne schriftliche Genehmigung der
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW/TT-R125LWE, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedienen, inspizieren, warten und abstimmen. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
WARNING
- Diese Anleitung muß vor der Inbetriebnahme sorgfältig studiert werden, um eine sichere Verwendung des Fahrzeuges zu gewährleisten.
- Die Anwesenheit von erwachsenen Personen bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges ist unbedingt erforderlich.
- Das Gewicht des Fahrers soll nicht 68 kg (150 lb) überschreiten. (Nur TT-R125/TT-R125E)
- Beim Fahren sollte immer ein Helm und entsprechende Schutzkleidung getragen werden.
- Vorsicht vor sich bewegenden Teilen oder Bereichen, die große Wärme entwickeln.
- Vor Fahrtantritt muß die Routinekontrolle am Fahrzeug immer durchgeführt werden (siehe Seite 3-3).
- Dieses Fahrzeug ist nur für eine Person zugelassen; Zweipersonen-Betrieb ist nicht zulässig.
- Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für den Einsatz abseits öffentlicher Straßen vorgesehen. Der Gebrauch auf öffentlichen Straßen ist nicht gestattet.
IMPORTANT NOTICE
Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für den Gebrauch abseits öffentlicher Straßen durch junge Fahrer unter Beaufsichtigung von Erwachsenen vorgesehen. Der Einsatz dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Schnellstraßen ist nicht gestattet.
Der Einsatz abseits der Straßen auf öffentlichem Gelände kann verboten sein. Bitte vor Fahrtantritt die örtlichen Bestimmungen prüfen.
SICHERHEITSINFORMATION
1. Kraftstoff ist leicht entzündlich. Daher:
* Motor beim Auftanken immer abstellen.
* Beim Auftanken darauf achten, daß kein Kraftstoff auf Motor, Krümmer oder Schalldämpfer verschüttet wird.
* Beim Auftanken darauf achten, daß nicht geraucht wird und sich keine offenen Flammen in der Nähe befinden.
-
Falls Kraftstoff geschluckt wurde, große Mengen an Kraftstoffdampf eingeatmet wurden oder Kraftstoff in die Augen gelangt ist, muß unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Falls Kraftstoff auf Haut oder Kleidung gelangt, sofort mit Wasser und Seife abwaschen und die Kleidung wechseln.
-
Den Motor immer abstellen, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt ist. Beim Parken des Fahrzeuges folgende Punkte beachten:
* Motor und Auspuffanlage werden sehr heiß. Darum so parken, daß Fußgänger oder Kinder die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
* Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
SICHERHEITSINFORMATION
-
Das Fahrzeug nicht auf der Straße fahren.
-
Den Motor nicht in geschlossenen Räumen starten.
-
Dieses Fahrzeug ist nur für eine Person zugelassen. Zweipersonen-Betrieb ist nicht gestattet.
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Sicheres Fahren kann man lernen. Im Zweifelsfall die Eltern fragen.
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Beim Fahren immer einen Helm tragen.
① Helm
② Schutzbrille
③ Mundschutz
④ Motorrad-Handschuhe
⑤ Motorradstiefel
⑥ Motocross-Hose
⑦ Langärmeliges Trainingshemd
⑧ Brustschutz

-
When going for riding, be sure to be with your family. Never go alone.
-
Before riding the machine, ask your parents to check the machine very carefully.
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Do not touch the areas shown, or you will get burnt in the hand.
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Do not touch rotating or moving parts.
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Before starting the engine, be sure to shift the transmission into neutral.
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Ne jamais partir seul à moto. Toujours partir avec son instructeur.
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Beim Fahren sollte immer ein Elternteil anwesend sein. Niemals alleine fahren.
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Avant de rouler, bien veiller à ce qu'un instructeur ait contrôlé attentivement la machine.
-
Vor Fahrtantritt muß die Maschine von einem Elternteil sorgfältig überprüft werden.
-
Ne pas toucher les pièces illustrées, car il y a risque de brûlures.
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Die abgebildeten Fahrzeugbereiche nicht berühren, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann.
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Ne pas toucher les pièces mobiles ou tournantes.
-
Keine sich drehenden oder sich bewegen- den Teile berühren.
-
Avant de mettre le moteur en marche, bien veiller à être au point mort.
-
Vor dem Starten des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
TO THE NEW OWNER
WICHTIGER HINWEIS AN DEN EIGENTÜMER
Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung sorgfältig durch, auch wenn dies Ihre wertvolle Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie erfahren nicht nur, wie Sie Ihre Maschine am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tips der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrades. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
ANMERKUNG
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE

Das Ausrufezeichen bedeutet: "GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!"

WARNUNG
Ein Mißachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEIS:
Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen und Tips, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
INFORMATION AUFFINDEN
- Diese Anleitung umfaßt sechs Kapitel: 1. Allgemeine Angaben – 2. Technische Daten – 3. Regelmässige wartungs- und einstellarbeiten – 4. Motor – 5. Rahmen – 6. Elektrik.
- Dem ersten Kapitel geht ein Inhaltverzeichnis voran. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Aufbau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
EC083000
MANUAL FORMAT
Diese Anleitung wurde zusammengestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dargestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammenbau, Prüfung und Reparatur) detailliert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind.
Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Beispiel:
- Lager
Pitting/Beschädigung → Erneuern.
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu verdeutlichen, sind Explosionsdiagramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes dargestellt.
- Für die Ausbau- und Demontagearbeiten ist meistens ein übersichtliches Explosionsdiagramm ① dargestellt.
- Die Nummern ② in dem Explosionsdiagramm sind in der Reihenfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontageschritt.
- Eine Erläuterung der Arbeiten und Hinweise ist durch ablesefreundliche Symbolmarkierungen ③ gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmarkierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
- Eine Arbeitsanweisungstabelle ④ begleitet das Explosionsdiagramm und gibt die Arbeitsreihenfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
- Der Umfang des Ausbaus ⑤ ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderliche Ausbauarbeiten zu vermeiden.
- Für Arbeiten, für die weitere Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen ⑥ zusätzlich zu dem Explosionsdiagramm und der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt.
1![]() | 2![]() |
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ABGEBILDETEN SYMBOLS
Die unter ① bis ⑥ abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
①Allgemeine Angaben
②Technische Daten
③Regelmässige wartungs- und einstellarbeiten
④Motor
⑤Rahmen
⑥Elektrik
Die Symbole ⑦ bis ⑭ weisen auf wichtige Angaben im Text hin.
⑦Wartung mit montiertem Motor möglich
⑧Spezialwerkzeug
⑨Art und Menge einzufüllender Flüssigkeiten
⑩Schmiermittel
⑪Anzugsmoment
⑫Verschleißgrenzen, Toleranzen
⑬Motordrehzahl
⑭Elektrische Sollwerte
Die Symbole ⑮ bis ⑱ in den Explosionszeichnungen weisen auf die zu verwendenden Schmiermittel und die Schmierstellen hin.
⑮Motoröl
⑯Molybdändisulfidöl
⑰Leichtes Lithiumfett
⑱Molybdändisulfidfett
Die Symbole ⑲ bis ⑳ in den Explosionszeichnungen weisen darauf hin, wann Kleber ⑰ aufgetragen wird und neue Bauteile ⑱ verwendet werden.
⑲Klebemittel (LOCTITE®)
⑳Erneuern
INDEX
GENERAL INFORMATION
SPECIFICATIONS
REGULAR INSPECTION AND ADJUSTMENTS
ENGINE
CHASSIS
ELECTRICAL
INDEX
| RENSEIGNEMENTS GÉNÉRAUX |
| CARACTÉRISTI-QUES |
| CONTRÔLES ET RÉGLAGES PÉRIODIQUES |
| MOTEUR |
| PARTIE CYCLE |
| PARTIE ÉLECTRIQUE |
INDEX
| ALLGEMEINEANGABEN | ![]() | |
| GENINFO | 1 | |
| TECHNISCHE DATEN | ![]() | |
| SPEC | 2 | |
| REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN | ![]() | |
| INSPADJ | 3 | |
| MOTOR | ![]() | |
| ENG | 4 | |
| RAHMEN | ![]() | |
| CHAS | 5 | |
| ELEKTRIK | ![]() | |
| ELEC | [4AX6] | |
CHAPTER 1
GENERAL INFORMATION
DESCRIPTION 1-1
MACHINE IDENTIFICATION ....1-2
IMPORTANT INFORMATION ......1-3
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN
FAHRZEUGBESCHREIBUNG 1-1
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG ....1-2
WICHTIGE INFORMATIONEN 1-3
ANSCHLÜSSE PRÜFEN 1-5
SPEZIALWERKZEUGE 1-6
ARMATUREN UND DEREN
FUNKTION 1-9
KRAFTSTOFF 1-12
STARTEN UND EINFAHREN 1-13
ANZUGSMOMENTE
KONTROLLIEREN 1-16
TT-R125/TT-R125E 1-16
TT-R125LW/TT-R125LWE 1-17
REINIGUNG UND STILLEGUNG .....1-18
KAPITEL 2 TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN .....2-1
TT-R125/TT-R125E 2-1
TT-R125LW/TT-R125LWE 2-4
WARTUNGSDATEN 2-7
MOTOR 2-7
RAHMEN 2-15
TT-R125/TT-R125E 2-15
TT-R125LW/TT-R125LWE 2-19
ELEKTRISCHE ANLAGE 2-23
TT-R125/TT-R125LW 2-23
TT-R125E/TT-R125LWE 2-24
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE .....2-26
DEFINITION VON EINHEITEN ......2-26
KABELFÜHRUNG 2-27
TT-R125/TT-R125LW 2-27
TT-R125E/TT-R125LWE 2-30
CHAPTER 3
REGULAR INSPECTION
AND ADJUSTMENTS
MAINTENANCE INTERVALS 3-1
ET CACHES LATÉRAUX 4-1
POT D'ÉCHAPPEMENT 4-2
CARBURATEUR 4-3
CULASSE 4-12
ARBRE À CAMES ET CULBUTEURS ..... 4-20
SOUPAPES ET RESSORTS
DE SOUPAPE 4-24
CYLINDRE ET PISTON 4-32
EMBRAYAGE ET PIGNON MENÉ
PRIMAIRE 4-40
POMPE À HUILE 4-49
AXE DE KICK ET ARBRE
DE SÉLECTEUR 4-53
MAGNÉTO CDI
(TT-R125/TT-R125LW) 4-58
MAGNETO CDI ET ROCHET
DE DEMARRAGE
(TT-R125E/TT-R125LWE) 4-61
DÉPOSE DU MOTEUR 4-66
CARTER-MOTEUR, VILEBREQUIN
ET BALANCIER 4-70
BOÎTE DE VITESSES, TAMBOUR
ET FOURCHETTES DE SÉLECTION ..... 4-78
KAPITEL 3 REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE 3-1
INSPEKTION UND WARTUNG VOR
INBETRIEBNAHME 3-3
MOTOR 3-4
FAHRWERK 3-15
ELEKTRISCHE ANLAGE 3-34
KAPITEL 4 MOTOR
SITZ, KRAFTSTOFFTANK
UND SEITENDECKEL 4-1
SCHALLDÄMPFER 4-2
VERGASER 4-3
ZYLINDERKOPF 4-12
NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL .....4-20
VENTILE UND VENTILFEDERN ......4-24
ZYLINDER UND KOLBEN 4-32
KUPPLUNG UND
PRIMÄRABTRIEBSZAHNRAD 4-40
ÖLPUMPE 4-49
KICKSTARTERWELLE
UND SCHALTWELLE 4-53
CDI-MAGNETZÜNDER
(TT-R125/TT-R125LW) 4-58
CDI-MAGNETZÜNDER
UND STARTERKUPPLUNG
(TT-R125E/TT-R125LWE) 4-61
MOTOR AUSBAUEN 4-66
KURBELGEHÄUSE, KURBELWELLE
UND AUSGLEICHSWELLE 4-70
GETRIEBE, SCHALTNOCKE
UND SCHALTGABEL 4-78
CHAPTER 5 CHASSIS
ROUE ARRIÈRE ET FREIN
ARRIÈRE 5-24
FOURCHE AVANT 5-32
GUIDON 5-42
DIRECTION 5-52
BRAS OSCILLANT 5-58
COMBINÉ RESSORT-AMORTISSEUR
ARRIÈRE 5-65
KAPITEL 5 RAHMEN
VORDERRAD UND
VORDERRADBREMSE
(TT-R125/TT-R125E) 5-1
VORDERRAD
(TT-R125LW/TT-R125LWE) 5-8
VORDERRADBREMSE
(TT-R125LW/TT-R125LWE) 5-12
HINTERRAD
UND HINTERRADBREMSE 5-24
TELESKOPGABEL 5-32
LENKER 5-42
LENKUNG 5-52
SCHWINGE 5-58
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER .....5-65
CHAPITRE 6 PARTIE ÉLECTRIQUE
ET SCHÉMA DE CÂBLAGE 6-1
SYSTEME D'ALLUMAGE 6-3
SYSTEM DE DEMARRAGE
ELECTRIQUE
(TT-R125E/TT-R125LWE) 6-8
SYSTEME DE RECHARGE
(TT-R125E/TT-R125LWE) 6-18
KAPITEL 6 ELEKTRIK
ELEKTRISCHE ANLAGE
UND SCHALTPLAN 6-1
ZÜNDANLAGE 6-3
ELEKTROSTARTERSYSTEM
(TT-R125E/TT-R125LWE) 6-8
LADESYSTEM
(TT-R125E/TT-R125LWE) 6-18
EC100000
GENERAL INFORMATION
EC110000
DESCRIPTION
①Clutch lever
②Engine stop switch
③Main switch (TT-R125E/TT-R125LWE)
④Starter knob
⑤Start switch (TT-R125E/TT-R125LWE)
⑥Front brake lever
⑦Throttle grip
⑧Fuel tank cap
⑨Air filter
⑩Kickstarter crank
⑪Fuel tank
⑫Dipstick
⑬Rear brake pedal
⑭Fuel cock
⑮Drive chain
⑯Shift pedal
⑰Front fork
NOTE:
FAHRZEUGBESCHREIBUNG
①Kupplungshebel
②Motorstoppschalter
③Hauptschalter (TT-R125E/TT-R125LWE)
④Chokezung
⑤Startschalter (TT-R125E/TT-R125LWE)
⑥Handbremshebel
⑦Gasdrehgriff
⑧ Motoröl-Einfüllschraubverschluß/Tauchstab
⑨Kickstarterkurbel
⑩Kraftstofftank
⑪Ölmeßstab
⑫Fußbremshebel
⑬Kraftstoffhahn
⑭ Luftfilter
⑮Antriebskette
⑯Schalthebel
⑰Teleskopgabel
HINWEIS:
•Leichte Modell-Abweichungen möglich.
- Änderungen an Design und technischen Daten jederzeit vorbehalten.
Die Abbildung zeigt die TT-R125LWE.
EC120001
MACHINE IDENTIFICATION
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG
Diese Identifizierungsnummern werden in folgenden Fällen benötigt:
- bei der Bestellung von Ersatzteilen
- bei einer Diebstahlmeldung
SCHLÜSSEL-IDENTIFIKATIONSNUMMER (TT-R125E/TT-R125LWE)
Die Schlüssel-Identifikationsnummer ① ist auf den Schlüssel aufgestanzt, wie in der folgenden Abbildung gezeigt. Diese Nummer kann zur Bestellung eines neuen Schlüssels verwendet werden.
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ① ist auf der rechten Seite des Lenkkopfes eingeschlagen.
MOTOR-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Motor-Identifizierungsnummer ① ist oben auf der rechten Kurbelgehäuseseite eingeschlagen.
MODELLCODE-INFORMATION
Das Modellcode-Klebeschild ① ist an abgebildeter Stelle auf dem Rahmen angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteil-Bestellung benötigt.

WICHTIGE INFORMATIONEN VORBEREITUNG FÜR AUSBAU UND ZER- LEGUNG
- Vor dem Ausbau oder Zerlegen der Bauteile sämtlichen Schmutz, Schlamm, Staub sowie andere Fremdkörper entfernen. Wenn das Motorrad mit einem Hochdruckwascher gereinigt wird, sind folgende Teile sorgfältig abzudecken.
•Schalldämpferauslaß
- Nur Original-Ersatzteile von Yamaha verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmierstoffe verwenden. Fremdfabrikate erfüllen häufig nicht die gestellten Qualitätsanforderungen.
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
- Beim Überholen des Motors sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
- Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile und Lager ölen, alle Dichtlippen ein- fetten.
SICHERUNGSSCHEIBEN/ -BLECHE UND SPLINTE
- Sicherungsscheiben und -bleche ① sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen werden nach dem vorschriftsmäßigen Festziehen der Schraubverbindung gegen die Schlüsselfläche der Schraube oder Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
- Lager ① und Dichtringe ② so einbauen, daß die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt. Beim Einbau von Dichtringen die Dichtlippen dünn mit leichtem Lithiumfett bestreichen. Lager beim Einbau ggf. großzügig ölen.
ACHTUNG:
Lager nie mit Druckluft trockenblasen, da hierdurch die Lagerflächen beschädigt werden.
SICHERUNGSRINGE
- Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorgfältig überprüfen und bei Beschädigung oder Verformung erneuern. Kolbenbolzensicherungen müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Beim Einbau eines Sicherungsringes ① stets darauf achten, daß die scharfkantige Seite ② den Ring gegen die Druckrichtung ③ abstützt.
④Welle

Die Steckverbinder auf Oxidation, Rost, Feuchtigkeit usw. prüfen.
- Lösen:
- Steckverbinder
-
Die einzelnen Anschlußklemmen mit Druckluft trockenblasen.
-
Den Steckverbinder mehrmals aufstekken und wieder abziehen.
-
Die einzelnen Steckverbinderkabel auf Festsitz prüfen.
-
Wenn sich eine Anschlußklemme löst, die Blechlasche ① hochbiegen und die Klemme wieder einsetzen.
-
Anschließen:
- Steckverbinder
HINWEIS:
Die Steckverbinder müssen einrasten.
- Den Steckverbinder mit einem Taschen-Multimeter auf Durchgang prüfen.
HINWEIS:
- Ist der Durchgang nicht widerstandsfrei, die Anschlußklemmen reinigen.
- Bei der Überprüfung von Kabelbäumen stets die Schritte 1 bis 7 durchführen.
- Zur schnellen Abhilfe kann ein handelsübliches Kontaktspray verwendet werden.
•Die Steckverbinder wie abgebildet mit dem Meßgerät prüfen.
SPECIAL TOOLS
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerläßlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge können Beschädigungen vermieden werden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können.
Bei der Bestellung von Spezialwerkzeug sollten die im folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilenummern angegeben werden.
HINWEIS:
- Nur USA und CDN: Teilenummern, die mit "YM-", "YU-", "YS-" oder "ACC-" beginnen.
- Nicht USA und CDN: Teilenummern, die mit "90890-" beginnen.
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung | |||
| YU-1083-A90890-0108490890-01085 | Austreib-SetGewichtKipphebelwellen-AusbauwerkzeugZum Montieren oder Demontieren der Kipphebelwel- len. | YU-1083-A 90890-01084![]() | ![]() |
| YU-1135-A, 90890-01135 | Kurbelgehäuse-TrennwerkzeugZum Trennen der Kurbelgehäusehälften und Ausbau der Kurbelwelle. | YU-1135-A 90890-01135![]() | ![]() |
| YU-3097, 90890-01252YU-1256 | Meßuhr und ZubehörStänderZur Einstellung des Zündzeitpunktes. | YU-3097YU-125![]() | ![]() |
| YU-90050, 90890-01274YU-90050, 90890-01275YU-90063, 90890-01278YU-91044, 90890-04081 | Kurbelwellen-EinbauwerkzeugKurbelwellen-MontagehülseKurbelwellen-MontagewerkzeugAdapterDistanzhülse (Kurbelwellen-Montagesatz)Zum Einbau der Kurbelwelle. | YU-90050YU-91044YU-![]() | 90890-0127490890-0127590890-90890-![]() |
| YM-1326, 90890-01326YM-1300, 90890-01294 | T-GriffDämpferrohr-HalterZum Halten des Dämpferrohr-Halters beim Demon- tieren oder Montieren des Dämpferrohr-Halters. | YM-1326Y![]() | 90890-01326![]() |
| YU-1304, 90890-01304 Kolbenbolzen-AustreiberZum Ausbau des Kolbenbolzens. | YU-1304 90890-01304![]() | ![]() | |
| YM-8035, 90890-01311 VentileinstellwerkzeugZum Einstellen der Ventile. | YM-8035 90890-01311![]() | ![]() | |
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung | Abbildung | ||
| YM-1312-A, 90890-01312 KraftstoffstandmesserZum Messen des Kraftstoffstandes in der Schwimmerkammer. | YM-1312-A 90890-01312![]() | ![]() | |
| YU-33270-B, 90890-01362 Polrad-AbzieherZum Demontieren des Rotors. | YU-33270-B 90890-01362![]() | ![]() | |
| YM-33963, 90890-01367YM-33281, 90890-01400 | Gabeldichtring-TreiberGabeldichtring-FührungshülseZum Einbau der Gabeldichtringe. | YM-33963YM-33281![]() | 90890-0136790890-01400![]() |
| YU-33975, 90890-01403 HakenschlüsselZum Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter. | YU-33975 90890-01403![]() | ![]() | |
| YS-1880-A, 90890-01701 Kupplungskorb-HalterZum Halten des Kupplungskorbes. | YS-1880-A 90890-01701![]() | ![]() | |
| YU-3112-C, 90890-03112 Taschen-MultimeterZur Prüfung und Messung der elektrischen Systeme. | YU-3112-C 90890-03112[GSX5] | ![]() | |
| YU-8036-B90890-03113 | InduktivdrehzahlmesserDrehzahlmesserZur Ermittlung der Motordrehzahl. | YU-8036-B 90890-03113![]() | ![]() |
| YM-4019, 90890-04019 VentilfederspannerZum Aus- und Einbau der Ventile. | YM-4019 90890-04019![]() | ![]() | |
| YM-91042, 90890-04086 Universal-KupplungshalterZur Fixierung der Kupplung beim Aus- und Einbau der Kupplungsnabenmutter. | YM-91042 90890-04086![]() | ![]() | |
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung | |||
| YM-4097, 90890-04097YM-4098, 90890-04098YM-04099, 90890-04099 | Ventilführungs-AusbauwerkzeugVentilführungs-EinbauwerkzeugVentilführungs-ReibahleZum Aufreiben der neuen Ventilführungen. | YM-4097YM-4098![]() | 90890-0409790890-04098![]() |
| YM-3448790890-06754 | ZündfunkenstreckentesterZündprüferZur Überprüfung der Zündanlage. | YM-34487 90890-06754![]() | ![]() |
| ACC-QUICK-GS-KT90890-85505 | Quick gasket®YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215Zum Abdichten der Kurbelgehäuse-Paßflächen. | ACC-QUICK-GS-KT 90890-85505![]() | ![]() |
MEMO


Die Funktionen der einzelnen Schalterpositionen sind wie folgt:
ON: Der Motor kann nur in dieser Position gestartet werden.
OFF: Alle elektrischen Schaltkreise sind deaktiviert. Der Schlüssel kann in dieser Position abgezogen werden.
MOTORSTOPPSCHALTER "ENGINE STOP"
Der Motorstoppschalter "ENGINE STOP" ① befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Den Motorstoppschalter "ENGINE STOP" gedrückt halten, bis der Motor abstirbt.
COMMUTATEUR DE DEMARRAGE (TT-R125E/TT-R125LWE)
Der Startschalter ① befindet sich am rechten Lenkergriff. Diesen Schalter drücken, um den Motor mit dem Starter zu kurbeln.
LEVIER D'EMBRAYAGE
Der Kupplungshebel ① befindet sich auf der linken Seite des Lenkers und dient zum Ein- und Auskuppeln. Zum Ausrücken der Kupplung den Kupplungshebel zum Lenkgriff ziehen; zum Einrücken der Kupplung den Kupplungshebel wieder freigeben. Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig ziehen, beim Einkuppeln gefühlvoll loslassen, um ein weiches Einrücken der Kupplung zu gewährleisten.
FUSSSCHALTHEBEL
Erst das Getriebe erlaubt die Nutzung der Motorleistung in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen, so daß Anfahren, Bergauffahren und schnelles Beschleunigen möglich sind. Die Gänge dieses 5-Gang-Getriebes werden über den Fußschalthebel ① linksseitig des Motors bei ausgerückter Kupplung geschaltet.

Vor dem Anlassen des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
Zum Anlassen des Motors den Kickstarterhebel ① ausschwenken und langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; dann den Kickstarterhebel schwungvoll durchtreten.
GASDREHGRIFF
Der Gasdrehgriff ① befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zum Erhöhen der Motordrehzahl (Beschleunigung) den Gasdrehgriff in Gegenfahrtrichtung drehen, zum Reduzieren der Motordrehzahl den Gasdrehgriff in Fahrtrichtung drehen.
HANDBREMSHEBEL
Der Handbremshebel ① zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers.
FUSSBREMSHEBEL
Der Fußbremshebel ① zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der rechten Fahrzeugseite.

EC158010
FUEL COCK
Der Kraftstoffhahn leitet den Kraftstoff vom Tank zum Vergaser und filtert ihn gleichzeitig. Die einzelnen Kraftstoffhahnstellungen (vgl. Abb.) sind nachfolgend beschrieben:
OFF: Der Kraftstoffhahn ist geschlossen und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Den Kraftstoffhahn nach Abstellen des Motors auf "OFF" stellen.
ON: Diese Stellung ist für den Normalbetrieb: der laufende Motor wird mit Kraftstoff versorgt. Den Kraftstoffhahn vor Fahrtantritt auf "ON" stellen.
RES: Dies ist die Reservestellung. Falls beim Fahren der Kraftstoff ausgeht, muß der Hebel in diese Position gestellt werden. In diesem Fall so bald wie möglich auftanken. Der Hebel muß nach dem Auftanken wieder in die Position "ON" gestellt werden.
CHOKEHEBEL
Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch, das eine spezielle Kaltstarteinrichtung, der sog. Choke, liefert. Zum Aktivieren des Chokes (Kaltstartanreicherung des Gemischs) den Chokehebel ① bis zum Anschlag herausziehen. Zum Abschalten des Chokemechanismus (normaler Fahrbetrieb mit warmem Motor) den Hebel bis zum Anschlag zurückschieben.
TANKVERSCHLUSS
Den Tankverschluß ① zum Öffnen im Gegenuhrzeigersinn drehen.
WARNING
Den Tank niemals überfüllen. Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten.
SEITENSTÄNDER
Der Seitenständer ① ist nur zum Tragen des Maschinengewichts beim Abstellen oder Transportieren der Maschine ausgelegt.
WARNING
- Niemals den Seitenständer mit zusätzlichem Gewicht belasten.
•Vor dem Losfahren sicherstellen, daß der Seitenständer hochgeklappt ist.

Normalbenzin verwenden. Immer frischen Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters verwenden.
WARNING
Den Tank niemals überfüllen. Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten. Den Tank nicht über den unteren Rand des Einfüllstutzens ① hinaus befüllen (siehe Abbildung), da andernfalls durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluß austreten kann.
@Kraftstoffstand

Empfohlener Kraftstoff: Nur USA, AUS und NZ: Ausschließlich bleifreies Ben- zin Nur CDN und EUROPE: Ausschließlich bleifreies Nor- malbenzin Nur ZA: Bleifrei Normal Tankvolumen Gesamtinhalt: 6,6 L (1,45 Imp gal, 1,74 US gal) Davon Reserve 1,9 L (0,42 Imp gal, 0,5 US gal)
ACHTUNG:
Nur bleifreies Benzin verwenden. Bei Verwendung von verbleitem Benzin besteht die Gefahr von schweren Schäden an internen Motorbauteilen wie Ventilen, Kolbenringen, Auspuffsystem usw.
EC190000
STARTING AND BREAK-IN
CAUTION:
STARTEN UND EINFAHREN
ACHTUNG:
Vor dem Anfahren der Maschine, unbedingt die unter "Prüfungen vor Inbetriebnahme" aufgeführten Kontrollen ausführen.
WARNING
Niemals den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder betreiben. Die Abgase sind giftig und können in kürzester Zeit zu Bewußtlosigkeit bzw. zum Tode führen.
STARTEN DES KALTEN MOTORS
TT-R125/TT-R125LW
- Das Getriebe auf Neutral schalten.
- Den Kraftstofhahn öffnen (Position "ON") und den Chokezung (CHOKE) voll öffnen.
- Den Gasdrehgriff vollständig zudrehen und den Kickstarter kräftig durchtreten, um den Motor zu starten.
- Den Motor bei Leerlaufter Drehzahl) warmlaufen lassen; für das Warmlaufen werden normalerweise etwa eine bis zwei Minuten benötigt.
- Der Motor ist warmgelaufen, wenn er bei ausgeschaltetem Chokezung (CHOKE) normal auf das Gasgeben anspricht.
ACHTUNG:
Den Motor nicht für längere Zeit warmlaufen lassen.
TT-R125E/TT-R125LWE
HINWEIS:
Dieses Modell ist mit einem Zündunterbrechungssystem ausgestattet. Der Motor kann unter den folgenden Bedingungen gestartet werden:
- Wenn das Getriebe auf Leerlauf gestellt ist.
-
Wenn die Kupplung gelöst ist, egal, welcher Gang eingelegt ist. Es wird aber empfohlen, vor dem Starten des Motors auf Leerlauf zu schalten.
-
Das Getriebe auf Neutral schalten.
-
Den Kraftstofhahn öffnen (Position "ON") und den Chokezung (CHOKE) voll öffnen.
-
Den Hauptschalter auf "ON" stellen.
-
Den Gasdrehgriff vollständig zudrehen und starterknopf drücken bzw den Kickstarter kräftig durchtreten, um den Motor zu starten.
-
Run the engine at idle or slightly higher until it warms up: this usually takes about one or two minutes.
- The engine is warmed up when it responds normally to the throttle with the starter knob (CHOKE) turned off.
NOTE:
DÉMARRAGE ET RODAGE STARTEN UND EINFAHREN


- Den Motor bei Leerlaufter Drehzahl) warmlaufen lassen; für das Warmlaufen werden normalerweise etwa eine bis zwei Minuten benötigt.
- Der Motor ist warmgelaufen, wenn er bei ausgeschaltetem Chokezung (CHOKE) normal auf das Gasgeben anspricht.
HINWEIS:
Wenn der Motor beim Drücken des Startschalters nicht anspringt, den Schalter loslassen, einige Sekunden warten, und erneut drücken. Jeder Startversuch sollte so kurz wie möglich gehalten werden, um die Batterie zu schonen. Bei keinem Startversuch den Motor länger als 10 Sekunden lang kurbeln. Wenn der Motor sich mit dem Startermotor nicht starten läßt, verwenden Sie den Kickstarter.
ACHTUNG:
Den Motor nicht für längere Zeit warmlaufen lassen.
STARTEN DES WARMEN MOTORS
Den Kaltstarter (CHOKE) nicht bedienen. Den Gasdrehgriff etwas öffnen und den Kickstarter kräftig durchtreten, um den Motor zu starten.
ACHTUNG:
Während des anfänglichen Betriebes sind die folgenden Einfahrvorgänge einzuhalten, um optimales Leistungsvermögen sicherzustellen und Motorschäden zu vermeiden.
EINFAHREN
Das Einfahren des Fahrzeugs ist sehr wichtig, damit sich alle sich bewegenden Teile besser einlaufen können. Außerdem kann sich der Fahrer besser mit der Maschine vertraut machen.
Während der ersten 5 Fahrstunden mit einer neuen Maschine darf kein Vollgas gegeben werden.
Nach der Probefahrt Maschine auf lose Teile, Undichtigkeit und andere eventuell auftretende Probleme prüfen.
Alle Prüf- und Einstellarbeiten durchführen, und dabei insbesondere Kabelzüge, Antriebsketten-Durchhang und Speichenspannung prüfen.
ACHTUNG:
Nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen alle Fahrzeugteile und Schraubverbindungen auf festen Sitz prüfen und gegebenenfalls mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.
EINFAHREN NACH DEM AUSTAUSCHEN VON TEILEN
Wenn Fahrzeugteile durch Neuteile ersetzt worden sind, dann ist es notwendig, daß die neuen Teile wie bei einer neuen Maschine eingefahren werden. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn folgende Motorteile ersetzt werden.
•Zylinder
•Kolben
•Kolbenringe
- Ventile
•Nockenwelle
•Kurbelwelle
•Kupplung
•Getriebe-Zahnräder
•Schaltgabeln
* Vorschriften über das Warmfahren und Inspizieren der Maschine während der Einfahrzeit sind im Kapitel "ALLGEMEINE PRÜF- UND WARTUNGSARBEITEN" in KAPITEL 3 aufgeführt. Tritt ein Problem auf, ist der Motor sofort abzustellen und die Ursache herauszufinden.
TORQUE-CHECK POINTS
TT-R125/TT-R125E

flowchart
graph TD
A["Motoraufhängung"] --> B["Rahmen und Motor"]
A --> C["Rahmen und Motorhalterung"]
A --> D["Motoraufhängung zu Motor"]
E["Schalldämpfer"] --> F["Schalldämpfer und Zylinderkopf"]
E --> G["Schalldämpfer und Hinterradabdek-kungs-Halterung"]
E --> H["Schalldämpfer und Sitzstrebenröhre"]
I["Lenkung Lenkschaft"] --> J["und Lenker"]
K["Lenkschaft und obere Gabelbrücke"] --> L["Obere Gabelbrücke und Lenker"]

flowchart
graph TD
A["Radaufhängung Vorn Lenkkopf und"] --> B["Teleskopgabel"]
A --> C["Hinten (Schwinge mit Ge- lenkhebelabstützung)"]
A --> D["Hinten Stoßdämpfer- Montage"]
A --> E["Hinten Schwingen- Montage"]
B --> F["Teleskopgabel und obere Gabelbrücke"]
B --> G["Teleskopgabel und untere Gabelbrücke"]
C --> H["Übertragungs- und Umlenkhebel"]
C --> I["Übertragungshebel und Rahmen"]
C --> J["Umlenkhebel und Stoßdämpfer"]
C --> K["Umlenkhebel und Schwinge"]
D --> L["Stoßdämpfer und Rahmen"]
E --> M["Schwingenachse"]

flowchart
graph TD
A["Rad Rad-Montage Vorn"] --> B["Hinten"]
B --> C["Fester Sitz Radachse"]
B --> D["Fester Sitz Radachse\nRad und Kettenrad"]

flowchart
graph TD
A["Bremse Vorn"] --> B["Hinten"]
B --> C["Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnocke"]
B --> D["Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnocke"]
Kraftstoffsystem — Kraftstofftank und Kraftstoffhahn
HINWEIS:
Die Anzugsmomente werden im Abschnitt "WARTUNGSDATEN" im KAPITEL 2 aufgeführt.
TT-R125LW/TT-R125LWE

flowchart
graph TD
A["Motoraufhängung"] --> B["Rahmen und Motor"]
A --> C["Rahmen und Motorhalterung"]
A --> D["Motoraufhängung zu Motor"]
E["Schalldämpfer"] --> F["Schalldämpfer und Zylinderkopf"]
E --> G["Schalldämpfer und Hinterradabdek-kungs-Halterung"]
E --> H["Schalldämpfer und Sitzstrebenröhre"]
I["Lenkung Lenkschaft"] --> J["Lenkschaft und obere Gabelbrücke"]
I --> K["Obere Gabelbrücke und Lenker"]

flowchart
graph TD
A["Radaufhängung Vorn Lenkkopf und"] --> B["Teleskopgabel"]
A --> C["Hinten (Schwinge mit Ge- lenkhebelabstützung)"]
A --> D["Hinten Stoßdämpfer-Montage"]
A --> E["Hinten Schwingen-Montage"]
B --> F["Teleskopgabel und obere Gabelbrücke"]
B --> G["Teleskopgabel und untere Gabelbrücke"]
C --> H["Übertragungs- und Umlenkhebel"]
C --> I["Übertragungshebel und Rahmen"]
C --> J["Umlenkhebel und Stoßdämpfer"]
C --> K["Umlenkhebel und Schwinge"]
D --> L["Stoßdämpfer und Rahmen"]
E --> M["Schwingenachse"]

flowchart
graph TD
A["Rad Rad-Montage Vorn"] --> B["Fester Sitz Radachse"]
A --> C["Hinten"]
C --> D["Fester Sitz Radachse"]
C --> E["Rad und Kettenrad"]

flowchart
graph TD
A["Bremse Vorn"] --> B["Bremssattel und Teleskopgabel"]
A --> C["Bremsscheibe und Vorderrad"]
A --> D["Hohlschraube festziehen"]
A --> E["Hauptbremszylinder und Verbindungsstück"]
A --> F["Bremsschlauch und Verbindungsstück"]
A --> G["Hauptbremszylinder und Lenker"]
A --> H["Entlüftungsschraube festziehen"]
A --> I["Hinten"]
I --> J["Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnocken"]

HINWEIS: Die Anzugsmomente werden im Abschnitt "WARTUNGSDATEN" im KAPITEL 2 aufgeführt.
EC1B0000
REINIGUNG UND STILLEGUNG REINIGUNG
Eine regelmäßige, gründliche Wäsche sorgt nicht nur für gutes Aussehen, sondern verbessert auch das allgemeine Betriebsverhalten, reduziert Verschleiß und bewirkt somit eine längere Lebensdauer und besseren Werterhalt.
- Vor der Wäsche eine Plastiktüte über die Schalldämpferöffnung stülpen und mit einem Gummiband sichern, damit kein Wasser eindringen kann.
- Bei stark veröltem Motor mit einem Pinsel Kaltreiniger auftragen. Jedoch keinen Kaltreiniger auf Antriebskette, Kettenräder und Radachsen bringen.
- Schmutz und Kaltreiniger mit einem Wasserschlauch gründlich abspülen. Dabei den Wasserdruck möglichst gering halten.
ACHTUNG:
Durch zu hohen Wasserdruck können Wasser und Verunreinigungen in Radlager, Teleskopgabel, Schwingenlager, Bremsen, Getriebedichtungen und elektrische Komponenten eindringen. Viele teure Reparaturen sind die Folge falscher Anwendung von Hochdruckreinigern (Dampfstrahler), wie sie z. B. bei Münzwaschanlagen zu finden sind.
- Nach dem Abspülen des groben Schmutzes alle Oberflächen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. Schwer zugängliche Stellen lassen sich am besten mit einer alten Zahnbürste oder einer Flaschenbürste reinigen.
- Unmittelbar danach das Fahrzeug mit sauberem Wasser abspülen und mit einem Waschleder, sauberen Tuch oder weichen, saugfähigen Lappen abtrocknen.
- Die Kette trocknen und sofort schmieren, um Korrosion zu verhindern.
- Die Sitzbank mit einem Reiniger für Vinyl-polster abwischen, damit der Bezug geschmeidig und glänzend bleibt.
- Lack- und Chromflächen können mit Autowachs poliert werden. Kombinierte Reiniger und Polituren sind zu vermeiden, da sie oft Scheuermittel enthalten, die den Lack auf Tank und Verkleidungs- teilen beschädigen würden.
- Nach der Wäsche den Motor anlassen und warmlaufen lassen.
EC182001
STORAGE
Vor einer mehr als zweimonatigen Stillegung sollten einige Schutzvorkehrungen getroffen werden, um Schäden zu verhindern. Das Fahrzeug zuerst gründlich reinigen und dann folgendermaßen zur Stillegung vorbereiten:
- Kraftstofftank, Kraftstoffleitungen und Vergaser-Schwimmerkammer entleeren.
- Die Zündkerze herausschrauben, ungefähr einen Teelöffel Motoröl in die Kerzenbohrung geben und die Zündkerze wieder hineinschrauben. Bei gedrücktem Motorstoppschalter den Kickstarter mehrmals durchtreten, um das Öl in der Zylinderlaufbuchse zu verteilen.
- Die Antriebskette lösen, gründlich reinigen und dann schmieren. Die Kette wieder montieren oder in einem am Rahmen befestigten Plastikbeutel aufbewahren.
- Alle Seilzüge ölen.
- Das Fahrzeug ganz aufbocken, um beide Räder vom Boden abzuheben.
- Eine Plastiktüte über die Schalldämpferöffnung stülpen, um Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
- Bei Lagerung in extrem feuchter oder salzhaltiger Luft auf alle Metalloberflächen einen dünnen Ölfilm auftragen. Jedoch niemals Gummiteile oder den Sitzbankbezug einölen.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen vor der Stillegung ausführen.
EC200000
SPECIFICATIONS
EC211000
GENERAL SPECIFICATIONS
TT-R125/TT-R125E
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
TT-R125/TT-R125E
| Modellbezeichnung: | TT-R125T (USA, CDN, AUS, NZ)TT-R125 (EUROPE, ZA)TT-R125ET (USA, CDN, AUS, NZ)TT-R125E (EUROPE, ZA) | |
| Modellcode: TT-R125: | 1B21 (USA, AUS, NZ, EUROPE, ZA)1B22 (CDN)TT-R125E:1B25 (USA, AUS, NZ, EUROPE, ZA)1B26 (CDN) | |
| Abmessungen: USA, AUS, NZ,Gesamtlänge 1.830 mm (72,0 in) 1.865 mm (73,4 in)Gesamtbreite 785 mm (30,9 in) ←Gesamthöhe 1.055 mm (41,5 in) ←Sitzhöhe 775 mm (30,5 in) ←Radstand 1.250 mm (49,2 in) ←Bodenfreiheit 265 mm (10,4 in) ← | ZA, EUROPE | CDN |
| Gewicht fahrfertig:Mit Öl und vollgetankt (TT-R125) 83 kg (183 lb)(TT-R125E) 90 kg (198,4 lb) | ||
| Motor:Bauart Luftgekühlter 4-Takt-Motor (SOHC)Zylinderanordnung Einzylinder, in Fahrtrichtung geneigtHubraum 124 cmBohrung × HubVerdichtungsverhältnisStartvorrichtung (TT-R125)(TT-R125E) | ^3 (7,57 cu.in)54,0 × 54,0 mm (2,126 × 2,126 in)10,0:1KickstarterKickstarter und elektrischer Starter | |
| Schmiersystem: | Naßsumpfschmierung | |
Ölsorte und -qualität:Motoröl![]() ![]() | (Für USA und CDN)Bei -10 °C (10 °F) oder wärmerA Yamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30 SE MotorölBei 5 °C (40 °F) oder wärmerB Yamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40 SE Motoröl(Außer USA und CDN)API “SE” oder besser | |
| Füllmenge:MotorölRegelmäßiger Ölwechsel 1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt)Höchstmenge 1,2 L (1,06 Imp qt, 1,27 US qt) | ||
| Luftfilter: Naßfiltereinsatz | ||
| Kraftstoff:Kraftstoffsorte Ausschließlich bleifreies BenzinKraftstofftank-Fassungsvermögen 6,6 L (1,45 Imp gal, 1,74 US gal)Davon Reserve 1,9 L (0,42 Imp gal, 0,5 US gal) | (USA, AUS, NZ)Ausschließlich bleifreies Normalbenzin(CDN, EUROPE)Bleifrei Normal (ZA) | |
| Vergaser:Typ VM20SSHersteller MIKUNI | ||
| Zündkerze:Typ CR7HSA/U22FSR-UHersteller NGK/DENSOElektrodenabstand 0,6–0,7 mm (0,02–0,03 in) | ||
| Kupplungstyp: | Mehrscheinen-Ölbadkupplung | |
| Getriebe:Primärantrieb ZahnradPrimärübersetzung 68/19 (3,579)Sekundärantrieb KettenantriebSekundärübersetzung 49/13 (3,769)Getriebe Klauengeschaltetes 5-Gang-GetriebeBetätigung Fußschalthebel (links)Übersetzungsstufen 1. Gang 37/14 (2,643)2. Gang 32/18 (1,778)3. Gang 25/19 (1,316)4. Gang 23/22 (1,045)5. Gang 21/24 (0,875) | ||
| Rahmen:Bauart Unten offener ZentralrohrrahmenLenkkopfwinkel 28,7°Nachlauf 93 mm (3,66 in) | ||
| Reifen:Ausführung SchlauchreifenGröße (vorne) 70/100-17 40MGröße (hinten) 90/100-14 49MHersteller (vorne und hinten) CHENG SHINReifendruck (vorne und hinten) 100 kPa (1,00 kgf/cm ^2 , 15 psi) | ||
| Bremse:Vorderradbremse BauartVorderradbremse BetätigungHinterradbremse BauartHinterradbremse Betätigung | TrommelbremseHandbremshebel (rechts)TrommelbremseFußbremshebel (rechts) | |
| Radaufhängung:VorderradaufhängungHinterradaufhängung | TeleskopgabelSchwinge mit Umlenkhebelabstützung | |
| Stoßdämpfung:Federelemente vorneFederelemente hinten | Spiralfeder, hydraulisch gedämpftSpiralfeder, hydraulisch gedämpft, gasdruckunterstützt | |
| Radhub:vornehinten | 180 mm (7,09 in)160 mm (6,30 in) | |
| Elektrische Anlage:ZündsystemLichtmaschine (TT-R125E)Batterietyp (TT-R125E)Batteriespannung/-kapazität (TT-R125E)Spezifische Dichte (TT-R125E) | CDI-SchwungradmagnetzünderCDI-MagnetzünderGT4L-BS12 V/3,2 AH1,320 | |
TT-R125LW/TT-R125LWE
| Modellbezeichnung: | TT-R125LWT (USA, CDN, AUS, NZ)TT-R125LW (EUROPE, ZA)TT-R125LWET (USA, CDN, AUS, NZ)TT-R125LWE (EUROPE, ZA) | |
| Modellcode: TT-R125LW: | 1B23 (USA, AUS, NZ, EUROPE, ZA)1B24 (CDN)TT-R125LWE:1B27 (USA, AUS, NZ, EUROPE, ZA)1B28(CDN) | |
| Abmessungen: USA, AUS, NZ,Gesamtlänge 1.885 mm (74,2 in) 1.890 mm (74,4 in)Gesamtbreite 795 mm (31,3 in) ←Gesamthöhe 1.085 mm (42,7 in) ←Sitzhöhe 805 mm (31,7 in) ←Radstand 1.270 mm (50,0 in) ←Bodenfreiheit 295 mm (11,6 in) ← | ZA, EUROPE | CDN |
| Gewicht fahrfertig:Mit Öl und vollgetankt (TT-R125LW) 84 kg (185 lb)(TT-R125LWE) 90 kg (198,4 lb) | ||
| Motor:Bauart Luftgekühlter 4-Takt-Motor (SOHC)Zylinderanordnung Einzylinder, in Fahrtrichtung geneigtHubraum 124 cmBohrung × HubVerdichtungsverhältnisStartvorrichtung (TT-R125LW)(TT-R125LWE) | ^3 (7,57 cu.in)54,0 × 54,0 mm (2,126 × 2,126 in)10,0:1KickstarterKickstarter und elektrischer Starter | |
| Schmiersystem: | Naßsumpfschmierung | |
Ölsorte und-qualität:Motoröl![]() ![]() | (Für USA und CDN)Bei -10 °C (10 °F) oder wärmerAYamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30 SE MotorölBei 5 °C (40 °F) oder wärmerBYamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40 SE Motoröl(Außer USA und CDN)API “SE” oder besser | |
| Füllmenge:MotorölRegelmäßiger Ölwechsel 1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt)Höchstmenge 1,2 L (1,06 Imp qt, 1,27 US qt) | ||
| Luftfilter: Naßfiltereinsatz | ||
| Kraftstoff:Kraftstoffsorte Ausschließlich bleifreies BenzinKraftstofftank-Fassungsvermögen 6,6 L (1,45 Imp gal, 1,74 US gal)Davon Reserve 1,9 L (0,42 Imp gal, 0,5 US gal) | (USA, AUS, NZ)Ausschließlich bleifreies Normalbenzin(CDN, EUROPE)Bleifrei Normal (ZA) | |
| Vergaser:Typ VM20SSHersteller MIKUNI | ||
| Zündkerze:Typ CR7HSA/U22FSR-UHersteller NGK/DENSOElektrodenabstand 0,6–0,7 mm (0,02–0,03 in) | ||
| Kupplungstyp: | Mehrscheinen-Ölbadkupplung | |
| Getriebe:Primärantrieb ZahnradPrimärübersetzung 68/19 (3,579)Sekundärantrieb KettenantriebSekundärübersetzung 54/13 (4,154)Getriebe Klauengeschaltetes 5-Gang-GetriebeBetätigung Fußschalthebel (links)Übersetzungsstufen 1. Gang 37/14 (2,643)2. Gang 32/18 (1,778)3. Gang 25/19 (1,316)4. Gang 23/22 (1,045)5. Gang 21/24 (0,875) | ||
| Rahmen:Bauart Unten offener ZentralrohrrahmenLenkkopfwinkel 28,5°Nachlauf 107 mm (4,21 in) | ||
| Reifen:Ausführung SchlauchreifenGröße (vorne) 70/100-19 42MGröße (hinten) 90/100-16 52MHersteller (vorne und hinten)Reifendruck (vorne und hinten) 100 kPa (1,00 kgf/cm ^2 , 15 psi) | ||
| Bremse:Vorderradbremse BauartVorderradbremse BetätigungHinterradbremse BauartHinterradbremse Betätigung | Einfach-ScheibenbremseHandbremshebel (rechts)TrommelbremseFußbremshebel (rechts) | |
| Radaufhängung:VorderradaufhängungHinterradaufhängung | TeleskopgabelSchwinge mit Umlenkhebelabstützung | |
| Stoßdämpfung:Federelemente vorneFederelemente hinten | Spiralfeder, hydraulisch gedämpftSpiralfeder, hydraulisch gedämpft, gasdruckunterstützt | |
| Radhub:vornehinten | 180 mm (7,09 in)168 mm (6,61 in) | |
| Elektrische Anlage:ZündsystemLichtmaschine (TT-R125LWE)Batterietyp (TT-R125LWE)Batteriespannung/-kapazität (TT-R125LWE)Spezifische Dichte (TT-R125LWE) | CDI-SchwungradmagnetzünderCDI MagnetzünderGT4L-BS12 V/3,2 AH1,320 | |
WARTUNGSDATEN
MOTOR
| Bauteil Spezifikation | Grenzwert | ||
Zylinderkopf:Max. Verzug ---- 0,03 mm![]() | (0,0012 in) | ||
| Zylinder:Bohrung 54,000–54,019 mmMax. Ovalität ---- 0,05 mm | (2,1260–2,1267 in) | ----(0,0020 in) | |
Nockenwelle:Antrieb Kettenantrieb (links) ----Nockenwellen-Abmessungen![]() | |||
| Einlaß | “A” | 25,881–25,981 mm(1,0189–1,0229 in) | 25,851 mm(1,0178 in) |
| “B” 21,195–21,295 mm(0,8344–0,8384 in) | 21,165 mm(0,8333 in) | ||
| Auslaß | “A” | 25,841–25,941 mm(1,0174–1,0213 in) | 25,811 mm(1,0162 in) |
| “B” 21,050–21,150 mm(0,8287–0,8327 in) | 21,020 mm(0,8276 in) | ||
Max. Schlag ---- 0,03 mm![]() | (0,0012 in) | ||
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert | |
| Nockenwellenkette: Nockenwellenkettentyp/Anzahl Glieder DID25 Kettenspannung Automatisch ---- | |||
| Kipphebel/Kipphebelwelle: Wellen-Außendurchmesser 9,981–9,991 mm | (0,3930–0,3933 in) | 9,95 mm (0,3917 in) | |
| Kipphebel-Innendurchmesser 10,000–10,015 mm | (0,3937–0,3943 in) | 10,03 mm (0,3949 in) | |
| Ventile, Ventilsitze, Ventilführungen: Ventilspiel (kalt) EIN 0,08–0,12 mm | (0,0031–0,0047 in) | ---- | |
| AUS 0,10–0,14 mm | ---- | ||
| (0,0039–0,0055 in) | |||
| Ventil-Abmessungen: | |||
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ventilteller-Durchmesser | Ventilteller-Breite | Ventilsitz-Breite | Ventilteller-Stärke |
| “A” Ventilteller-Durchmesser EIN 25,9–26,1 mm | ---- | ||
| (1,0197–1,0276 in) | |||
| AUS 21,9–22,1 mm | |||
| “B” Ventilkegel-Breite EIN 1,1–3,0 mm | (0,8622–0,8701 in) | ---- | |
| (0,0433–0,1181 in) | |||
| AUS 1,7–2,8 mm | ---- | ||
| “C” Ventilsitz-Breite | EIN | (0,0669–0,1102 in) | 1,6 mm (0,0630 in) |
| 0,9–1,1 mm | 1,6 mm (0,0630 in) | ||
| (0,0354–0,0433 in) | |||
| AUS 0,9–1,1 mm | 1,6 mm (0,0630 in) | ||
| “D” Ventilteller-Stärke | EIN | (0,0354–0,0433 in) | ---- |
| 0,4–0,8 mm | ---- | ||
| (0,0157–0,0315 in) | |||
| AUS 0,8–1,2 mm | ---- | ||
| Ventilschaft-Außendurchmesser | EIN | (0,0315–0,0472 in) | 4,950 mm (0,1949 in) |
| 4,975–4,990 mm | 4,935 mm (0,1943 in) | ||
| (0,1959–0,1965 in) | |||
| AUS 4,960–4,975 mm | 5,042 mm (0,1985 in) | ||
| Ventilführungs-Innendurchmesser | EIN 5,000–5,012 mm | (0,1969–0,1973 in) | 5,042 mm (0,1985 in) |
| (0,1969–0,1973 in) | |||
| AUS 5,000–5,012 mm | 0,08 mm (0,0031 in) | ||
| Ventilschaftspiel | EIN 0,010–0,037 mm | (0,0004–0,0015 in) | 0,10 mm (0,0040 in) |
| (0,0004–0,0015 in) | |||
| AUS 0,025–0,052 mm | 0,10 mm (0,0040 in) | ||
| Bauteil Spezifikation | Grenzwert | |
Max. Ventilschaft-Schlag ---- 0,01 mm Ventilsitz-Breite EIN 0,9–1,1 mmAUS 0,9–1,1 mm(0,0354–0,0433 in)(0,0354–0,0433 in) | (0,0004 in)1,6 mm(0,0630 in)1,6 mm(0,0630 in) | |
Ventilfeder:Ungespannte Länge EIN 32,55 mm (1,28 in) 31,2 mmAUS 32,55 mm (1,28 in) 31,2 mmEinbaulänge (Ventil geschlossen)EIN 25,6 mm (1,01 in) ----AUS 25,6 mm (1,01 in) ----Federdruck bei Einbaulänge EIN 137,5–158,1 N(14,0–16,1 kg, 30,86–35,49 lb)AUS 137,5–158,1 N(14,0–16,1 kg, 30,86–35,49 lb)Federneigungswinkel-Grenzwert *EIN ---- 2,5°/1,4 mmAUS ---- 2,5°/1,4 mm Windungsrichtung(Draufsicht) EIN Im Uhrzeigersinn ----AUS Im Uhrzeigersinn ---- | (1,23 in)(1,23 in)--------(2,5°/0,06 in)(2,5°/0,06 in) | |
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert | |
| Kolben: | |||
| Kolbenlaufspiel 0,020–0,026 mm | (0,0008–0,0010 in) | 0,15 mm(0,0059 in) | |
| Kolbendurchmesser “D” 53,977–53,996 mm | (2,1251–2,1258 in) | ---- | |
![]() | |||
| Übermaß-Kolben (2. Übermaß)(4. Übermaß) | 54,5 mm (2,1457 in) | ---- | |
| 55,0 mm (2,1654 in) ---- | |||
| Meßpunkt “H” | 5 mm (0,20 in) | ---- | |
| Kolbenversatz 0,5 mm (0,0197 in) ---- | |||
| Kolbenbolzenbohrungs-Innendurchmesser 15 | 002–15,013 mm | 15,043 mm(0,5922 in) | |
| (0,5906–0,5911 in) | |||
| Kolbenbolzen-Außendurchmesser 14,991–15 | 000 mm | 14,971 mm(0,5894 in) | |
| (0,5902–0,5906 in) | |||
| Kolbenringe: | |||
| 1. Kompressionsring (Topring): | |||
![]() | |||
| Ausführung Abgerundet ---- | |||
| Abmessungen (B × T) | 1,0 × 2,1 mm (0,04 × 0,08 in) | ---- | |
| Ringstoß (eingebaut) 0,15–0,30 mm | (0,006–0,012 in) | 0,4 mm(0,016 in) | |
| Ringnutspiel (eingebaut) 0,035–0,090 mm | (0,0014–0,0035 in) | 0,12 mm(0,0047 in) | |
| 2. Kompressionsring | |||
![]() | |||
| Ausführung Konizität ---- | |||
| Abmessungen (B × T) | 1,0 × 2,1 mm (0,04 × 0,08 in) | ---- | |
| Ringstoß (eingebaut) 0,30–0,45 mm | (0,012–0,018 in) | 0,55 mm(0,022 in) | |
| Ringnutspiel (eingebaut) 0,020–0,060 mm | (0,0008–0,0024 in) | 0,12 mm(0,0047 in) | |
| Ölabstreifring | |||
![]() | |||
| Abmessungen (B × T) | 2,0 × 2,2 mm (0,08 × 0,09 in) | ---- | |
| Ringstoß (eingebaut) | 0,20–0,70 mm (0,01–0,03 in) | ---- | |
| Kurbelwelle: | |||
| Kröpfungsbreite “A” | 46,95–47,00 mm(1,848–1,850 in) | ---- | |
Max. Schlag “C” ---- 0,03 mm ![]() | (0,0012 in) | ||
| Pleuel-Axialspiel “D” 0,15–0,4 | (0,0059–0,0177 in) | 0,5 mm(0,02 in) | |
| Kupplung: | |||
| Reibscheibenstärke | 2,92–3,08 mm (0,115–0,121 in) | 2,8 mm(0,110 in) | |
| Anzahl 5 ---- | |||
| Kupplungsscheibenstärke | 1,05–1,35 mm (0,041–0,053 in) | ---- | |
| Anzahl 4 ---- | (0,008 in) | ||
| Verzugsgrenze ---- 0,2 mm | (1,22 in) | ||
| Kupplungsfederhöhe 33 mm (1,30 in) 31 mm | |||
| Anzahl 4 ---- | |||
| Auskupplungsmethode Innendruck, nockenbetätigt ---- | |||
| Druckstangen-Verbiegungsgrenze ---- 0,5 mm | (0,020 in) | ||
| Schaltung: | |||
| Bauart Nockenwalze und Druckstange ---- | |||
| Kickstarter: | |||
| Kickstarter-Bauart | Kick und Eingriff | ---- | |
| Kickstarterclip-Reibkraft | 6,4–13,2 N(0,65–1,35 kg, 1,4–3,0 lb) | ---- | |
| Vergaser: | |||
| Kennzeichnung | 5HP1 10 | ---- | |
| Hauptdüse (M.J) | Nr.105 | ---- | |
| Hauptdüsenstock (N.J) | N-6M | ---- | |
| Hauptluftdüse (M.A.J) | ø1,2 | ---- | |
| Düsennadelclip-Position (J.N) | 5HGM56-2 | ---- | |
| Abschrägung (C.A) | 2,5 | ---- | |
| Leerlaufluftdüse 1 (P.A.J.1) Nr.80 | |||
| Leerlaufluftdüse 2 (P.A.J.2) Nr.145 | |||
| Leerlaufbohrung (P.O) | ø1,05 ---- | ||
| Leerlaufdüse (P.J) Nr.15 | ---- | ||
| Luftregulierschraube (A.S) | (2 1/2–3 1/2 herausdrehen) | ---- | |
| Teillastbohrung (B.P) | ø1,0 | ---- | |
| Nadelventilsitz-Größe (V.S) | 1,8 | ---- | |
| Chokedüse Nr.1 (G.S.1) | Nr.22,5 | ---- | |
| Chokedüse Nr.2 (G.S.2) | Nr.1,2 | ---- | |
| Kraftstoffstand (F.L) | 6,0–7,0 mm (0,24–0,28 in) | ---- | |
| Leerlaufdrehzahl | 1.300–1.500 U/min | ---- | |
| Bauteil Spezifikation | Grenzwert | ||
| Schmiersystem:Ölfilter Drahtgeflecht ----Ölpumpe Rotorpumpe ----Spalt 0,15 mm | (0,0059 in) | 0,2 mm(0,0079 in) | |
| Spiel 0,06–0,10 mm | (0,0024–0,0039 in) | 0,15 mm(0,0059 in) | |
| Gehäuse und Rotor-Laufspiel 0,06–0,10 mm | (0,0024–0,0039 in) | 0,15 mm(0,0059 in) | |
| Festzuziehendes Bauteil | Gewinde-gröbe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m•kg ft•lb | |||||
| Zündkerze M10 × 1,0 1 13 1,3 9,4 | |||||
| Zylinderkopfschraube M8 × 1,25 4 22 2,2 16 | |||||
| Zylinderkopfschraube M6 × 1,0 2 10 1,0 7,2 | |||||
| Öldruck-Kontrollschraube M6 × 1,0 1 7 0,7 5,1 | |||||
| Zylinderkopf-Seitendeckel M6 × 1,0 2 10 1,0 7,2 | |||||
| Kipphebeldeckel M45 × 1,5 2 18 1,8 13 | |||||
| Steuerkettenführung M6 × 1,0 1 10 1,0 7,2 | |||||
| Einstellschraube (Ventil) und Kontermutter | M5 × 0,5 2 8 0,8 5,8 | ||||
| Nockenwellen-Kettenrad | M8 × 1,25 1 20 2,0 14 | ||||
| Lagerplattenabdeckung (Nockenwelle) | M6 × 1,0 1 10 1,0 7,2 | ||||
| Steuerkettenspanner-Klemmschraube | M6 × 1,0 1 8 0,8 5,8 | ||||
| Steuerkettenspanner | M6 × 1,0 2 10 1,0 7,2 | ||||
| Ölpumpe | M6 × 1,0 2 7 0,7 5,1 | ||||
| Ölpumpenabdeckung | M5 × 0,8 1 5 0,5 3,6 | ||||
| Motoröl-Ablaßschraube | M12 × 1,5 1 | 20 | 2,0 | 14 | |
| Vergasergelenk | M6 × 1,0 2 10 1,0 7,2 | ||||
| Vergasergelenk-Klemmhalterung | M4 × 0,7 1 2 0,2 1,4 | ||||
| Abdeckung Leerlaufgemischanreicherung | M4 × 0,7 2 2 0,2 1,4 | ||||
| Luftfiltergehäuse | M6 × 1,0 3 7 0,7 5,1 | ||||
| Krümmer | M6 × 1,0 2 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
| Krümmer | M10 × 1,25 1 | 60 | 6,0 | 43 | |
| Krümmer | M8 × 1,25 1 | 30 | 3,0 | 22 | |
| Krümmer-Schutzabdeckung | M6 × 1,0 7 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
| Funkenfänger | M6 × 1,0 3 10 1,0 7,2 | ||||
| Kurbelgehäuse | M6 × 1,0 10 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
| Kurbelgehäusedeckel (links) | M6 × 1,0 7 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
| Antriebsritzel-Deckel | M6 × 1,0 2 12 1,2 8,7 | ||||
| Kurbelgehäusedeckel (rechts) | M6 × 1,0 9 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
| Kabelführung (CDI-Magnetzünderleitung) | M6 × 1,0 1 | 7 | 0,7 | 5,1 | |
| Zündmarkierungs-Abdeckschraube | M14 × 1,5 1 | 7 | 0,7 | 5,1 | |
| Kurbelwellen-Abdeckschraube | M32 × 1,5 1 7 0,7 5,1 | ||||
| Kickstarterkurbel | M12 × 1,0 1 50 5,0 36 | ||||
| Starterkupplung (TT-R125E/TT-R125LWE) | M8 × 1,25 3 30 3,0 22 | ||||
| Scheibe (Starterleerlaufrad) | M6 × 1,0 2 7 0,7 5,1 | ||||
| (TT-R125E/TT-R125LWE) | |||||
| Primärantriebsritzel | M12 × 1,0 1 70 7,0 50 | ||||
| Kupplungsfeder | M5 × 0,8 4 6 0,6 4,3 | ||||
| Kupplungsnabe | M12 × 1,0 1 60 6,0 43 | ||||
| Einstellschraube (Druckstange) und Kontermutter | M6 × 1,0 1 | 8 | 0,8 | 5,8 | |
| Lagerplattenabdeckung (Hauptachse) | M6 × 1,0 2 7 0,7 5,1 | ||||
| Antriebsritzel | M5 × 0,8 2 6 0,6 4,3 | ||||
| Schaltarm | M6 × 1,0 1 10 1,0 7,2 | ||||
| Schaltgestänge und Schalthebel | M6 × 1,0 1 | 7 | 0,7 | 5,1 | |
| Festzuziehendes Bauteil | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m | kg ft | lb | |||
| Schaltgestänge und Schaltarm M6 × 1,0 1 7 0,7 5,1 Schalthebel M6 × 1,0 1 12 1,2 8,7 Lamelle M6 × 1,0 1 12 1,2 8,7 Anschlaghebel M6 × 1,0 1 10 1,0 7,2 | |||||
HINWEIS:
Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
Anzugsreihenfolge Zylinderkopfschrauben

| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Lenkung: Lenkkopflager (oben) Kugellager ----(unten) Kegelrollenlager ---- | ||
| Vorderradaufhängung: Federweg 180 mm (7,09 in) ----Gabelfeder, ungespannte Feder-längeStandard-Federrate K = 3,00 N/mmUmrüstmöglichkeit Kein ----Ölfüllmenge 159 cmÖlstandÖlsorteStandrohrdurchmesserTeleskopgabel-Oberkante | 327 mm (12,87 in) 322 mm (12,68 in)(0,310 kg/mm, 17,4 lb/in) ^3 (5,60 Imp oz, 5,38 US oz) ----122 mm (4,80 in) ----Gabelöl 10W oder gleichwertig ----30 mm (1,18 in) ----0 mm (0 in) | ---- |
| Hinterradaufhängung: StoßdämpferhubUngespannte Federlänge(TT-R125)(TT-R125E)EinbaulängeStandard-Federrate (TT-R125)(TT-R125E)UmrüstfederGasdämpferdruck | 65 mm (2,56 in)175 mm (6,89 in) ----178 mm (7,01 in) ----165 mm (6,50 in) ----K = 48,1 N/mm(4,9 kg/mm, 274 lb/in)K = 50,5 N/mm(5,1 kg/mm, 286 lb/in)Kein ----1.500 kPa (15 kg/cm ^2 , 213 psi) | ---- |
| Räder: Vorderrad SpeichenradHinterradFelgengröße/Felgen-Baustoff(vorne)Felgengröße/Felgen-Baustoff(hinten)Max. Höhenschlag ----Max. Seitenschlag | ----Speichenrad17 × 1,40/Stahl14 × 1,60/Stahl2,0 mm (0,08 in)---- | ---- |
| Antriebskette: Bauart/HerstellerAnzahl KettengliederAntriebsketten-DurchhangKettenlänge (10 Glieder) | DID428 HD/DAIDO116 Glieder35–50 mm (1,4–2,0 in)---- | ----121,4 mm (4,78 in) |
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Trommelbremsen:Trommelbremse Bauart (vorne) Simplex-Trommelbremse ----Trommelbremse Bauart (hinten) Simplex-Trommelbremse ----Bremstrommel-Innendurchmesser (vorne)Bremstrommel-Innendurchmesser (hinten)Belagstärke (vorne) 4,0 mm (0,16 in)Belagstärke (hinten) 4,0 mm (0,16 in)Bremsschuhfeder, ungespannte Länge (vorne)Bremsschuhfeder, ungespannte Länge (hinten) | 110 mm (4,33 in) 111 mm (4,37 in)110 mm (4,33 in) 111 mm (4,37 in)2,0 mm (0,08 in)2,0 mm (0,08 in)50,5 mm (1,99 in) ----50,5 mm (1,99 in) ---- | |
| Bremshebel und Bremspedal:Handbremshebelspiel (am Hebelende)Bremspedalhöhe (Vertikale Höhe unterhalb Fußrasten-Oberkante)Spiel am Bremspedal 20–30 mm (0,79–1,18 in) ----Kupplungshebelspiel (am Hebelende)Gasdrehgriff-Spiel 3–5 mm (0,12–0,20 in) ---- | 10–15 mm (0,39–0,59 in) ----1 mm (0,04 in) ----10–15 mm (0,39–0,59 in) ---- | |
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m•kg ft•lb | |||||
| Obere Gabelbrücke und Standrohr M8 × 1,25 2 | 25 2,5 18 | ||||
| Untere Gabelbrücke und Standrohr M10 × 1,25 | 2 60 6,0 43 | ||||
| Obere Gabelbrücke und Lenkschaft M22 × 1,0 | 1 110 11,0 80 | ||||
| Oberer Lenkerhalter und obere Gabelbrücke M8 × 1,25 4 23 | 2,3 17 | ||||
| Lenkkopfschaft und Ringmutter | M25 × 1,0 | 1 | Siehe HINWEIS. | ||
| Teleskopgabel und Verschlußschraube | M25 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Teleskopgabel und Dämpferrohr | M10 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Frontkabel und Bremsseilzughalter | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Startnummernplatte | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Chokezung | M11 × 1,25 | 1 | 1 | 0,1 | 0,7 |
| Chokezughalter | M6 × 1,0 | 2 10 | 1,0 7,2 | ||
| Griffschalen, Oberteil und Unterteil | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Gaszugkappe | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Handbremshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Handbremshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Handbremshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kupplungshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Vorderachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 45 4,5 32 | |||
| Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnockenwelle (vorne) | M6 × 1,0 | 1 10 | 1,0 7,2 | ||
| Hinterachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 | 60 | 6,0 | 43 |
| Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnockenwelle (hinten) | M6 × 1,0 | 1 10 | 1,0 7,2 | ||
| Bremspedalhalter | M10 × 1,25 | 1 30 3,0 22 | |||
| Bremspedal-Positionsmutter | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Vorderradnippel (Speiche) | — | 36 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Hinterradnippel (Speiche) | — | 36 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Antriebsritzel (Mutter) | M10 × 1,25 | 4 43 4,3 31 | |||
| Antriebsritzel (Stehbolzen) | M10 × 1,25 | 4 30 3,0 22 | |||
| Seitenständerhalter (Mutter) | M10 × 1,25 | 1 | 44 | 4,4 | 32 |
| Motorhalterungen: | |||||
| Motorhalterung (vorne) und Rahmen | M8 × 1,25 2 | 40 4,0 29 | |||
| Motorhalterung (vorne) und Motor | M8 × 1,25 2 | 40 4,0 29 | |||
| Motorhalterung (oben) und Rahmen | M8 × 1,25 2 | 40 4,0 29 | |||
| Motorhalterung (oben) und Zylinderkopf | M8 × 1,25 1 | 40 4,0 29 | |||
| Motor und Rahmen (hinten) | M8 × 1,25 2 | 40 4,0 29 | |||
| Hebelachse und Mutter | M12 × 1,25 1 | 53 5,3 38 | |||
| Umlenkhebel und Schwinge | M12 × 1,25 1 | 70 7,0 50 | |||
HINWEIS:
-
Zuerst die Ringmutter mit dem Ringschlüssel mit ca. 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb) festziehen und die Lenkung einige Male nach rechts und nach links drehen; dann die Ringmutter eine Umdrehung lösen.
-
Ringmutter mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) festziehen.
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-gröbe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m•kg ft•lb | |||||
| Umlenkhebel und Verbindungsgelenk M10 × 1,25 | 25 1 35 3,5 25 | ||||
| Verbindungsgelenk und Rahmen M10 × 1,25 1 | 35 3,5 25 | ||||
| Hinterradstoßdämpfer und Rahmen | M12 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Hinterradstoßdämpfer und Umlenkhebel | M10 × 1,25 | 1 | 35 | 3,5 | 25 |
| Hinterradstoßdämpfer und Sicherungsmutter (Vorspannung) | M46 × 1,5 1 | 42 4,2 30 | |||
| Antriebskettenspanner (oben) M8 × 1,25 1 23 2,3 17 | |||||
| Antriebskettenspanner (unten) M6 × 1,0 1 7 0,7 | 5,1 | ||||
| Antriebsketten-Stiite und Schwinge | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenführung und Schwinge | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenschutz-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kraftstofftank und Kraftstoffhahn | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kraftstofftank und Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Vorderradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Hinterradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Schmutzfang-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Seitendeckel-Befestigung (links) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Sitzbefestigung | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | 5,1 | ||
| Batterieabdeckung und Batteriekasten (TT-R125E) | M6 × 1,0 1 | 5 0,5 | 3,6 | ||
| Batteriekasten und Rahmen (TT-R125E) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
HINWEIS:
Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
TT-R125LW/TT-R125LWE
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Lenkung: Lenkkopflager (oben) Kugellager ----(unten) Kegelrollenlager ---- | ||
| Vorderradaufhängung: Federweg 180 mm (7,09 in) ----Gabelfeder, ungespannte Feder-länge (TT-R125LW)(TT-R125LWE) 453,6 mm (17,86 in) 448,6 mm | (13,15 in)(17,66 in)---- | |
| Standard-Federrate K = 3,20 N/mm | (0,330 kg/mm, 18,5 lb/in) | |
| Umrüstmöglichkeit Kein ----Ölfüllmenge (TT-R125LW)(TT-R125LWE) | 156 cm3(5,49 Imp oz, 5,27 US oz)158 cm3(5,56 Imp oz, 5,34 US oz) | ---- |
| Ölstand (TT-R125LW)(TT-R125LWE) | 130 mm (5,12 in) ----125 mm (4,92 in) ---- | ---- |
| Ölsorte | Gabelöl 10W oder gleichwertig | ---- |
| Standrohrdurchmesser | 30 mm (1,18 in) | ---- |
| Teleskopgabel-Oberkante | 0 mm (0 in) | ---- |
| Hinterradaufhängung:Stoßdämpferhub | 65 mm (2,56 in) | ---- |
| Ungespannte Federlänge(TT-R125LW)(TT-R125LWE) | 178 mm (7,01 in) ----170,5 mm (6,71 in) | ---- |
| Einbaulänge (TT-R125LW)(TT-R125LWE) 160,5 mm (6,32 in) | ---- | ---- |
| Standard-Federrate (TT-R125LW)(TT-R125LWE) | K = 58,9 N/mm(6,0 kg/mm, 336 lb/in)K = 61,8 N/mm(6,3 kg/mm, 352 lb/in) | ---- |
| Umrüstfeder | Kein | ---- |
| Gasdämpferdruck (TT-R125LW)(TT-R125LWE) | 1.500 kPa (15 kg/cm2, 213 psi)1.500 kPa (15 kg/cm2, 213 psi) | ---- |
| Räder:Vorderrad Speichenrad | ---- | |
| Hinterrad | Speichenrad | ---- |
| Felgengröße/Felgen-Baustoff(vorne) | 19 × 1,40/Stahl | ---- |
| Felgengröße/Felgen-Baustoff(hinten) | 16 × 1,60/Stahl | ---- |
| Max. Höhenschlag ---- | 2,0 mm (0,08 in) | |
| Max. Seitenschlag | ---- | 2,0 mm (0,08 in) |
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert |
| Antriebskette:Bauart/Hersteller DID428HD/DAIDO ----Anzahl Kettenglieder 122 Glieder ----Antriebsketten-Durchhang 35–50 mm (1,4–2,0 in) ----Kettenlänge (10 Glieder) ---- 121,4 mm (4,78 in) | ||
| Vorderradscheibenbremse:Außendurchmesser × DickeMax. Verzug ---- 0,15 mm (0,006 in)Bremsbelagstärake 4,0 mm (0,16 in) 0,8 mm (0,03 in)Hauptbremszylinder-InnendurchmesserBremssattelzylinder-InnendurchmesserBremsflüssigkeit DOT Nr.4 | 220 × 3,0 mm (8,66 × 0,12 in)22,22 mm (0,875 in) × 2 ---- | 220 × 2,5 mm(8,66 × 0,10 in) |
| Hintere Trommelbremse:Trommelbremse BauartBremstrommel-InnendurchmesserBelagstärkeBremsschuhfeder, ungespannte Länge | Simplex-Trommelbremse110 mm (4,33 in)4,0 mm (0,16 in) 2,0 mm (0,08 in)50,5 mm (1,99 in) | ----111 mm (4,37 in)---- |
| Bremshebel und Bremspedal:Handbremshebelspiel(am Hebelende)Bremspedalhöhe (Vertikale Höhe unterhalb Fußrasten-Oberkante)Spiel am BremspedalKupplungshebelspiel(am Hebelende)Gasdrehgriff-Spiel | 2–5 mm (0,08–0,20 in) ----1 mm (0,04 in)20–30 mm (0,79–1,18 in)10–15 mm (0,39–0,59 in)3–5 mm (0,12–0,20 in) | ------------ |
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m•kg ft•lb | |||||
| Obere Gabelbrücke und Standrohr M8 × 1,25 2 | 25 2,5 18 | ||||
| Untere Gabelbrücke und Standrohr M10 × 1,25 | 2 60 6,0 43 | ||||
| Obere Gabelbrücke und Lenkschaft M22 × 1,0 | 1 110 11,0 80 | ||||
| Oberer Lenkerhalter und obere Gabelbrücke M8 × 1,25 4 23 | 2,3 17 | ||||
| Lenkkopfschaft und Ringmutter M25 × 1,0 1 | Siehe | HINWEIS. | |||
| Teleskopgabel und Verschlußschraube | M25 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Teleskopgabel und Dämpferrohr | M10 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Teleskopgabel und Bremsschlauchhalterung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Startnummernplatte | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Chokezung | M11 × 1,25 | 1 | 1 | 0,1 | 0,7 |
| Chokezughalter | M6 × 1,0 | 2 10 | 1,0 7,2 | ||
| Griffschalen, Oberteil und Unterteil | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Gaszugkappe | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Hauptbremszylinder (Vorderradbremse) | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 | 6,5 |
| Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel (Vorder-radbremse) | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Handbremshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Handbremshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Handbremshebel-Einsteller und Kontermutter | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kupplungshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Hauptbremszylinder (Vorderradbremse) und Verbindungsstück | M10 × 1,25 | 1 26 2,6 | 19 | ||
| Bremsschlauch (Vorderradbremse) und Verbindungsstück | M10 × 1,25 | 1 14 1,4 | 10 | ||
| Bremsschlauch (Vorderradbremse) und Hohl-schraube | M10 × 1,25 | 1 26 2,6 | 19 | ||
| Hauptbremszylinder (Vorderradbremse) und Teleskopgabel | M8 × 1,25 | 2 30 3,0 | 22 | ||
| Bremssattel-Halteschraube | M8 × 1,25 | 1 22 2,2 | 16 | ||
| Bremssattel (Vorderradbremse) und Entlüftungsschraube | M7 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Vorderachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 45 4,5 | 32 | ||
| Vorderradbremsscheibe und Radnabe | M6 × 1,0 | 4 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Hinterachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 | 60 | 6,0 | 43 |
| Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnockenwelle (hinten) | M6 × 1,0 | 1 10 | 1,0 7,2 | ||
| Bremspedalhalter | M10 × 1,25 | 1 30 3,0 | 22 | ||
| Bremspedal-Positionsmutter | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Vorderradnippel (Speiche) | — | 36 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Hinterradnippel (Speiche) | — | 36 | 3 | 0,3 | 2,2 |
HINWEIS:
-
Zuerst die Ringmutter mit dem Ringschlüssel mit ca. 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb) festziehen und die Lenkung einige Male nach rechts und nach links drehen; dann die Ringmutter eine Umdrehung lösen.
-
Ringmutter mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) festziehen.
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m•kg ft•lb | |||||
| Reifenhalter M8 × 1,25 1 3 0,3 2,2 | |||||
| Antriebsritzel (Mutter) M10 × 1,25 4 43 4,3 31 | |||||
| Antriebsritzel (Stehbolzen) M10 × 1,25 4 30 3,0 22 | |||||
| Seitenständerhalter (Mutter) M10 × 1,25 1 44 4,4 32 | |||||
| Motorhalterungen: | |||||
| Motorhalterung (vorne) und Rahmen M8 × 1,25 2 40 4,0 29 | |||||
| Motorhalterung (vorne) und Motor M8 × 1,25 2 40 4,0 29 | |||||
| Motorhalterung (oben) und Rahmen M8 × 1,25 2 40 4,0 29 | |||||
| Motorhalterung (oben) und Zylinderkopf | M8 × 1,25 | 1 | 40 | 4,0 | 29 |
| Motor und Rahmen (hinten) | M8 × 1,25 | 2 | 40 | 4,0 | 29 |
| Hebelachse und Mutter | M12 × 1,25 | 1 53 5,3 38 | |||
| Umlenkhebel und Schwinge (TT-R125LW) | M12 × 1,25 | 1 | 70 | 7,0 | 50 |
| (TT-R125LWE) | M12 × 1,25 | 1 53 5,3 38 | |||
| Umlenkhebel und Verbindungsgelenk | M10 × 1,25 | 1 35 3,5 25 | |||
| Verbindungsgelenk und Rahmen | M10 × 1,25 | 1 35 3,5 25 | |||
| Hinterradstoßdämpfer und Rahmen | M12 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Hinterradstoßdämpfer und Umlenkhebel | M10 × 1,25 | 1 | 35 | 3,5 | 25 |
| Hinterradstoßdämpfer und Sicherungsmutter (Vorspannung) | M46 × 1,5 | 1 42 | 4,2 30 | ||
| Antriebskettenspanner (oben) | M8 × 1,25 | 1 | 23 | 2,3 | 17 |
| Antriebskettenspanner (unten) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Antriebsketten-Stiite und Schwinge | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenführung und Schwinge | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenschutz-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kraftstofftank und Kraftstoffhahn | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kraftstofftank und Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Vorderradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Hinterradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Schmutzfang-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Seitendeckel-Befestigung (links) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Sitzbefestigung | M6 × 1,0 | 2 7 0,7 5,1 | |||
| Batterieabdeckung und Batteriekasten (TT-R125LWE) | M6 × 1,0 | 1 5 0,5 3,6 | |||
| Batteriekasten und Rahmen (TT-R125LWE) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
HINWEIS:
Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
ELEKTRISCHE ANLAGE
TT-R125/TT-R125LW
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| CDI-Schwungradmagnetzünder:Typ/Hersteller 5HP-01/YAMAHA ----Ladespulen-Widerstand (Farbe)Impulsgeber-Widerstand (Farbe)CDI-Zündbox, Typ/Hersteller 5HP-00/YAMAHA ---- | 688–1.032 Ω bei 20 °C (68 °F)(grün-braun)248–372 Ω bei 20 °C (68 °F)(weiß-rot) | ---- |
| ---- | ||
| Zündspule:Typ/Hersteller 4KJ-10/YAMAHA ----Min. Zündfunkenstrecke 6 mm (0,24 in) ----Primärwicklungs-WiderstandSekundärwicklungs-Widerstand | 0,18–0,28 Ω bei 20 °C (68 °F)6,3–9,5 kΩ bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| ---- | ||
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | ||
| Nm m•kg ft•lb | |||||
| Aufnahmespule | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Blindstopfen (Leerlaufschalter) | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| Stator | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Rotor | M12 × 1,25 | 1 | 80 | 8,0 | 58 |
| Zündspule | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
TT-R125E/TT-R125LWE
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| CDI-Schwungradmagnetzünder:Typ/Hersteller 5HP-10/YAMAHA ----Widerstand (Farbe) der ErregerspuleImpulsgeber-Widerstand (Farbe)CDI-Zündbox, Typ/Hersteller 5HP-00/YAMAHA ---- | ||
| 688–1.032 Ω bei 20 °C (68 °F)(braun – grün)248–372 Ω bei 20 °C (68 °F)(rot – weiß)---- | ||
| Zündspule:Typ/Hersteller 4KJ-10/YAMAHA ----Min. Zündfunkenstrecke 6 mm (0,24 in) ----Primärwicklungs-WiderstandSekundärwicklungs-Widerstand | 0,18–0,28 Ω bei 20 °C (68 °F)6,3–9,5 kΩ bei 20 °C (68 °F)---- | |
| Zündkerzenstecker:Typ Kunstharz ----Widerstand | 10 kΩ bei 20 °C (68 °F)---- | |
| Ladesystem:SystemtypModell/HerstellerNormalausgangLadespulenwiderstand (Farbe)Lichtspulenwiderstand (Farbe) | CDI Magnetzünder5HP-10/YAMAHA ----14 V/100 W bei 5.000 U/min ----0,64–0,96 Ω bei 20 °C (68 °F)(weiß – schwarz)0,52–0,78 Ω bei 20 °C (68 °F)(gelb – schwarz)---- | |
| Gleichrichter/Regulierer:RegulierertypModell/HerstellerLastfreie RegelspannungGleichrichter-Kapazität | Halbleiter-KurzschlußSH620B-12/SHINDENGEN14,0–15,0 V8 A---- | |
| Elektrostartersystem:Typ SynchrongetriebeStartermotorModell/HerstellerBetriebsspannungAusgangAnkerspulenwiderstandBürstengesamtlängeBürstenzahlFederkraftKommutatordurchmesserGlimmerunterschneidung (Tiefe) | 5HP00/YAMAHA ----12 V0,25 kW0,017– 0,021 Ω bei 20 °C (68 °F)10 mm (0,40 in)2 Stk.5,52–8,28 N(560–840 g, 19,8–29,7 oz)22 mm (0,9 in) 21 mm1,5 mm (0,06 in)---- | |
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert |
| Starterrelais:Modell/Hersteller MS5F-751/JIDECO ----Stromstärke 180 A ----Spulenwicklungswiderstand | 4,2–4,6 Ω bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Starterkreis-Unterbrecherrelais:Modell/Hersteller ACM33221/MATSUSHITA ----Spulenwicklungswiderstand | 75,69–92,51 Ω bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Sicherung (Stärke × Anzahl):Hauptsicherung 10 A × 1 ----Reservesicherung 10 A × 1 ---- | ||
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |||
| Nm m• | kg ft•lb | |||||
| Aufnahmespule M6 × 1,0 2 10 | 1,0 | 7,2 | ||||
| Leerlaufschalter | M10 × 1,25 | 1 | 18 | 1,8 | 13 | |
| Stator | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
| Rotor | M12 × 1,25 | 1 | 80 | 8,0 | 58 | |
| Zündspule | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 | |
| Startermotor | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 | |
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
In dieser Tabelle sind die Anzugsmomente für Standard-Schrauben mit Standard ISO-Gewindesteigung aufgeführt. Anzugswerte für spezielle Bauteile oder Baugruppen sind in den jeweiligen Abschnitten in diesem Buch aufgeführt. Um Verzug zu vermeiden, müssen die Schrauben bei Baugruppen über Kreuz und schrittweise angezogen werden, bis das vorgeschriebene Anzugsmoment erreicht ist. Sofern nicht anders angegeben, gelten alle Anzugsmomente für saubere, trockene Gewinde. Die Bauteile sollten Raumtemperatur aufweisen.

A: Abstand zwischen den Flanken B: Gewinde-Außendurchmesser
| A(Mutter) | B(Schrau-be) | ANZUGSMOMENTE | ||
| Nm m•kg ft•lb | ||||
| 10 mm | 6 mm | 6 | 0,6 | 4,3 |
| 12 mm | 8 mm | 15 | 1,5 | 11 |
| 14 mm | 10 mm | 30 | 3,0 | 22 |
| 17 mm | 12 mm | 55 | 5,5 | 40 |
| 19 mm | 14 mm | 85 | 8,5 | 61 |
| 22 mm | 16 mm | 130 | 13 | 94 |
DEFINITION VON EINHEITEN
| Einheit Bedeutung Definition Maßeinheit | |||
| mmcm | MillimeterZentimeter | 10^-3 Meter 10^-2 Meter | LängeLänge |
| kg Kilogramm 10 | ^3 Gramm Gewicht | ||
| N Newton 1 kg × m/sek | ^2 | Kraft | |
| Nm m • kg | NewtonmeterMeterkilogramm | N × mm × kg | AnzugsmomentAnzugsmoment |
| Pa Pascal N/m | ^2 | Druck | |
| N/mm Newton pro Millimeter N/mm Federrate | |||
| L cm3 | Liter Kubikzentimeter | — — | Menge oder FassungsvermögenMenge oder Fassungsvermögen |
| U/min | Umdrehungen pro Minute | — Drehzahl | |
EC240000
CABLE ROUTING DIAGRAM
TT-R125/TT-R125LW
1 CDI-Einheit
2 Halteband CDI-Einheit
3 Klemmschelle
4 CDI-Magnetzünderleitung
5 Entlüftungsschlauch
6 Kabelbaum
7 Motorstoppschalter-Kabel
8 Kabelführung
9 Bremszug
(Bremsschlauchhalter für die TT-R125LW)
①⑩ Bremsseilzughalter
(Bremsschlauchhalter für die TT-R125LW)
A Halteband der CDI-Einheit bis zum Anschlag über die Halterung der CDI-Einheit schieben.
BZündspulenkabel befestigen.
©Kabelbaum-Steckverbinder befestigen.
☐CDI-Magnetzünderleitung, Gaszug und Chokezug befestigen.
E CDI-Magnetzünderleitung so befestigen, daß es den Kupplungs-Druckhebel nicht berührt.
F Entlüftungsschläuche zwischen Motor und Schwinge verlegen.
G Kabelbaum und Motorstoppschalter-Kabel befestigen.
H Den Bremsseilzug (Bremsschlauch für die TT-R125LW) in die Kabelführung führen.
☐Den Bremsschlauch zwischen den Farbmarkierungen festklammern.
J Bremsschlauch zwischen den farbigen Markierungen befestigen.
CABLE ROUTING DIAGRAM
SPEC

①Entlüftungsschlauch
②Zündkabel
③Starterkabel
④Gaszug
⑤Kupplungszug
⑥Klemme
⑦Kabelführung
⑧ Motorentlüftungsschlauch
⑨ Überlaufschlauch
①⑩ Kraftstofftank-Lüfterschlauch
①① Schlauchführung
A Nach der Befestigung den Chokezug gegen den Chokeschieber drücken.
B Ende des Entlüftungsschlauches in Hauptrohr leiten.
C Anschlußstecker (orange) der Primärspule an Zündspule befestigen.
D Erdungskabel zusammen mit der Zündspule befestigen.
EDen Starterseilzug so verlegen, dass er nicht verdreht ist.
F Den Starter-Choke festziehen, und darauf achten, nicht den Starterseilzug zu verdrehen.
G Kupplungszug innen an Gaszug und Chokezug entlang führen.
H Kupplungszug in der unteren Kabelführungsver-tiefung befestigen.
☐ Gaszug und Chokezug in die Kabelführung führen.
J Motorentlüftungsschlauch und Überlauf- schlauch zwischen rechter Hälfte der Schwinge und Rahmen entlangführen.
K Motorentlüftungsschlauch, Überlaufschlauch und Entlüftungsschlauch mit 2 Kabelbändern befestigen.
Den Kraftstofftank-Lüftungsschlauch durch die Schlauchführung führen.
①Motorstoppschalter-Kabel
② Kraftstofftank-Entlüftungsschlauch
③ Kabelband
④ Bremszug
(Bremsschlauch für die TT-R125LW)
⑤ Kupplungszug
⑥ Gaszug
A Motorstoppschalter-Kabel mittig über die Kupp-lungsgriff-Klemme leiten.
☐ Motorstoppschalter-Kabel mit 3 Kabelbändern am Lenker befestigen.
© Den Bremsseilzug (Bremsschlauch für die TT-R125LW) vor dem Nummernschild und durch die Kabelführung führen.
☐ Kupplungszug auf der Rückseite der Startnummernplatte verlegen.
E Gaszugeinsteller-Abdeckung so am Lenker befestigen, daß die Klemmenenden nach unten weisen.
TT-R125E/TT-R125LWE
①Masseleitung
②Primärspulenleitung
③Klammer
④Kabelbaum
⑤Starterrelaisleitung
⑥Gleichrichter/Regulierer-Leitung
⑦CDI-Magnetzünderleitung
⑧Lüftungsschlauch
⑨Leerlaufschalterleitung
⑩ Hintere Stoßdämpfer-Baugruppe Nebentank-Schlauch (nur TT-R125LWE)
⑪Starterkreis-Unterbrecherrelaisleitung
⑫CDI-Einheit-Leitung
⑬Wellflammrohr
⑭ Bremsschlauchhalter (Bremsseilzug-Halter für die TT-R125E)
⑮ Bremsschlauch (Bremsseilzug für die TT-R125E)
⑯Seilzugführung
⑰Hauptschalterleitung
⑱Motorstoppschalterleitung
⑲Kupplungsschalterleitung
⑳Startschalterleitung
②CDI-Einheit-Band
②CDI-Einheit
⑳Klemmenabdeckung
②Gummiabdeckung
⑲Starterseilzug
⑳Gasseilzug
⑳Gleichrichter/Regulierer
A Die Primärspulenleitung und Masseleitung befestigen.
B Den Kabelbaum an seinem Band befestigen.
C Den Kabelbaum und die CDI-Magnetzünderleitung vor dem hinteren Stoßdämpfer-Baugruppen-Bügel an der Schutzröhre für die CDI-Magnetzünderleitung befestigen.
CABLE ROUTING DIAGRAM

☐Nach dem Befestigen der Starterrelais-Leitung diese links vom Chassis verlegen.
E Die CDI-Magnetzünderleitung und Starterrelais-Leitung befestigen.
F Den Kabelbaum befestigen.
G Die Gleichrichter/Regulierer-Leitung zwischen Rahmen und Luftfiltergehäuse verlegen.
H Nicht erlauben, die CDI-Magnetzünderleitung durchhängen zu lassen, ausgenommen zwischen den beiden Plastiksperrbändern.
☐ Die CDI-Magnetzünderleitung über dem Motorbügel (hinten) befestigen.
☐Die CDI-Magnetzünderleitung befestigen.
K Die Lüftungsschläuche zwischen Motor und Schwinge verlegen.
☐Die Leerlaufschalterleitung in die Rille im Kurbelgehäusedeckel setzen.
M Die Starterkreis-Unterbrecherrelaisleitung unter dem Rahmen und rechts vom Chassis verlegen.
N Den hinteren Stoßdämpfer-Baugruppe Nebentank befestigen. (nur TT-R125LWE)
☐ Die CDI-Einheit-Leitung an der Außenseite der Hauptschalterleitung, Motorstoppschalterleitung, Kupplungsschalterleitung und Startschalterleitung verlegen.
P Nach dem Befestigen der Startschalterleitung, Kupplungsschalterleitung, Motorstoppschalterleitung und Hauptschalterleitung ihr Wellflammrohr gegen den CDI-Einheit-Stecker drücken.
☐Den Bremsschlauch zwischen den Farbmarkierungen befestigen.
☐ Den Bremsschlauch (Bremsseilzug für die TT-R125E) durch die Seilzugführung führen.
S Das CDI-Einheit-Band bis zum Anschlag über den CDI-Einheit-Bügel setzen.
T Den Bremsseilzug befestigen.
CABLE ROUTING DIAGRAM

U Nach dem Anschließen den Hauptschalterstekkers, Motorstoppschalter-Steckers, Kupplungsschalter-Steckers und Startschalter-Steckers eine Steckerabdeckung über die Stecker setzen und sie am Gummiabdeckungsende eindrücken.
☑ Den Kabelbaum an der Außenseite des Haupt-schalter-Steckers verlegen.
W Keinen Durchhang an der Primärspulenleitung erlauben, wo sie von der Schutzröhre getrennt ist.
☒Die CDI-Einheit-Leitung und Starterkreis-Unterbrecherrelaisleitung am Band der Hauptschalterleitung, Motorstoppschalterleitung, Kupplungsschalterleitung, Startschalterleitung mit einem Kabelbinder befestigen.
☑ Den Starterseilzug, Gasseilzug, CDI-Magnetzünderleitung, Kabelbaum und hinteren Stoßdämpfer-Baugruppe Nebentank-Schlauch, wie in der Abbildung gezeigt, positionieren (nur TT-R125LWE).
☑ Den Kabelbaum, Gasseilzug, Starterseilzug, CDI-Magnetzünderleitung und hinteren Stoßdämpfer-Baugruppe Nebentank-Schlauch (nur TT-R125LWE) an der Schutzöhre für die CDI-Magnetzünderleitung befestigen.
A A Die Gleichrichter/Regulierer-Leitung befestigen, wie in der Abbildung gezeigt.
A B Keinen Durchhang an CDI-Magnetzünderleitung zulassen.
A C Die Plastiksperrband-Enden positionieren, wie in der Abbildung gezeigt.
CABLE ROUTING DIAGRAM

④Kraftstofftank-Lüfterschlauch
⑤Schlauchführung
⑥Klammer
⑦Seilzugführung
⑧Starterkreis-Unterbrecherrelais
⑨Zündkerzenkabel
⑩Startermotorleitung
⑪Minus-Batteriekabel
⑫Motoröl-Lüftungsschlauch
⑬Plus-Batteriekabel
⑭Überlaufschlauch
⑮Lüftungsschlauch
⑯Primärspulenleitung
⑰Masseleitung
A Den Starter-Choke festziehen, und darauf achten, nicht den Starterseilzug zu verdrehen.
☐Den Kupplungsseilzug an der Innenseite von Gasseilzug und Starterseilzug verlegen.
©Den Starterseilzug so verlegen, dass er nicht verdreht ist.
D Den Kraftstofftank-Lüftungsschlauch durch die Schlauchführung führen.
CABLE ROUTING DIAGRAM

E Den Kupplungsseilzug mit der Farbe in der unteren Vertiefung der Seilzugführung befestigen.
F Den Gasseilzug und den Starterseilzug durch die Seilzugführung verlegen.
G Die Startermotorleitung befestigen.
H Den Motoröl-Lüftungsschlauch und Überlauf- schlauch zwischen der rechten Hälfte von Schwinge und Rahmen verlegen.
Das Minus-Batteriekabel an der Innenseite des Rahmens verlegen, wie in der Abbildung gezeigt.
☐ Den Motoröl-Lüftungsschlauch, Überlaufschlauch und die Lüftungsschläuche auf 2 Rasten festziehen.
K Nach dem Befestigen des Starterseilzugs dieses gegen den Starter-Plunger drücken.
☐ Die Spitze des Lüftungsschlauchs in den Rahmen setzen.
M Die Primärspulenklemme (orangefarben) an der Zündspule anbringen.
N Die Masseleitung zusammen mit der Zündspule befestigen.
CABLE ROUTING DIAGRAM

②Kupplungsschalterleitung
③Motorstoppschalterleitung
④ Bremsschlauch (Bremsseilzug für die TT-R125E)
⑤Kupplungsseilzug
⑥Gasseilzug
⑦Hauptschalterleitung
⑧Startschalterleitung
A Die Kupplungsschalterleitung und Motorstopp- schalterleitung auf 3 Rasten festziehen.
B Den Bremsschlauch (Bremsseilzug für die TT-R125E) vor dem Nummernschild und durch die Seilzugführung verlegen.
©Den Kupplungsseilzug hinter dem Nummernschild verlegen.
DBeginnend an der Vorderseite die Hauptschalterleitung, den Kupplungsseilzug und die Startschalterleitung in dieser Reihenfolge verlegen.
EDie Startschalterleitung hinter dem Starterseilzug verlegen.
F Die Hauptschalterleitung rechts von der Num- mernschild-Strebe verlegen.
G Die Gasseilzugeinsteller-Abdeckung und Startschalterleitung mit den Enden des Plastiksperrbands nach unten weisend befestigen.
H Die Starterschalterleitung auf 3 Rasten festziehen.
^1 Die Startschalterleitung in der Mitte des Brems-Hauptzylinderbügels verlegen. (nur TT-R125LWE)
☐Die Motorstoppschalterleitung in der Mitte des Kupplungschalters verlegen.
EC300000
REGULAR INSPECTION AND ADJUSTMENTS
MAINTENANCE INTERVALS
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN WARTUNGSINTERVALLE
Die folgende Wartungstabelle ist als allgemeine Richtlinie für Wartungsintervalle und Schmierdienst gedacht. Es muß beachtet werden, daß die erforderlichen Wartungs- und Schmierintervalle in Abhängigkeit von Faktoren wie Wetterbedingungen, Gelände, geographischer Lage und individueller Nutzung des Fahrzeugs abweichen können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Häufigkeit, mit der Wartungs- und Schmierarbeiten am Fahrzeug durchgeführt werden sollen, so ist ein Yamaha-Händler zu Rate zu ziehen.
| Hin-weis | Wartungspunkte Prüf- und Wartungsarbeiten | Erstinspek-tion | Alle | ||
| Nach 10 Betriebs-stunden (spätestens nach 1 Monat) | Nach 60 Betriebs-stunden (spätestens nach 6 Monaten) | Nach 120 Betriebs-stunden (spätestens nach 12 Monaten) | |||
| * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche und Unterdruckschlauch auf Risse und Beschädigung prüfen. Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | |
| Zündkerze | Zustand prüfen.Reinigen, Elektrodenabstand einstellen, gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | ||
| * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Gegebenenfalls einstellen. | ○ | ||
| Luftfilter | Luftfiltereinsatz gegebenenfalls reinigen oder erneuern. | ○ | ○ | ||
| * | Vergaser | Leerlaufdrehzahl und Choke-Funktion prüfen.Gegebenenfalls einstellen. | ○ | ○ | ○ |
| Auspuffanlage | Auf Undichtigkeit prüfen.Gegebenenfalls festziehen.Dichtung gegebenenfalls erneuern | ○ | ○ | ||
| Motoröl | Ölstand kontrollieren und Fahrzeug auf Undichtigkeiten prüfen.Gegebenenfalls korrigieren.Öl wechseln (Motor vor dem Ablassen warmlaufen lassen). | ○ | ○ | ○ | |
| Kupplung | Funktion prüfen.Einstellen oder Kabelzug erneuern. | ○ | ○ | ○ | |
| * | Vorderradbremse | Funktion prüfen.Handbremshebelspiel einstellen.Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren und Bremsan-lage auf Undichtigkeit prüfen.(Nur TT-R125LW/TT-R125LWE) | Vor jeder Fahrt | ||
| * | Hinterradbremse | Funktion prüfen.Bremspedalspiel einstellen und gegebenenfalls Bremsbeläge erneuern. | Vor jeder Fahrt | ||
| * | Räder | Auf Unwucht, Schlag, Speichenfestigkeit und Beschädigung prüfen.Speichen festziehen und auswuchten, gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | ○ |
| * | Reifen | Profittiefe kontrollieren und auf Beschädigung prü-fen.Gegebenenfalls erneuern.Luftdruck kontrollieren.Gegebenenfalls korrigieren. | ○ | ○ | |
| * | Radlager | Lager auf zu viel Spiel oder Beschädigung prüfen.Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | |
| * | Schwinge | Prüfen, ob Schwingenlager zu viel Spiel aufweisen. Gegebenenfalls korrigieren. Mit Molybdändisulfid-Fett schmieren. | ○ | ○ | ○ |
| Antriebskette | Antriebsketten-Durchhang kontrollieren. Gegebenenfalls einstellen. Prüfen, ob das Hinter-rad spurgenau läuft. Reinigen und schmieren. | Vor jeder Fahrt | |||
| * | Lenkkopflager | Lagerspiel kontrollieren und Lenkung auf Schwer-gängigkeit prüfen. Entsprechend korrigieren. Spätestens nach 120 Betriebsstunden mit Lithium-fett schmieren. | ○ | ○ | |
| Seitenständer | Funktion prüfen. Gegebenenfalls schmieren oder reparieren. | ○ | ○ | ||
| * | Funkenlöscher*1 | Reinigen. | ○ | ||
| * | Teleskopgabel | Funktion und auf Undichtigkeit prüfen. Gegebenenfalls korrigieren. | ○ | ○ | |
| * | Hinterradstoß-dämpfer | Funktion und Stoßdämpfer auf Undichtigkeit prü-fen. Gegebenenfalls Federbein komplett erneuern. | ○ | ○ | |
| * | Schraubverbindun-gen am Fahrwerk | Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen. Gegebenenfalls festziehen. | ○ | ○ | ○ |
| Batterie (Nur TT-R125E/TT-R125LWE) | Klemme auf Lockerheit und Korrosion prüfen. Festziehen oder reinigen wenn erforderlich. | ○ | |||
* :Diese Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten sowie technische Fertigkeiten und sollten daher vom Händler ausgeführt werden.
*1 :Nur USA
INSPEKTION UND WARTUNG VOR INBETRIEBNAHME
Vor der ersten Inbetriebnahme muß sich die Maschine in einem guten Zustand befinden.
Vor der Inbetriebnahme dieser Maschine müssen folgende Punkte kontrolliert werden.
ALLGEMEINE PRÜF- UND WARTUNGSARBEITEN
| Wartungspunkte Ausführung Seite | ||
| Kraftstoff | Prüfen, ob frischer Kraftstoff in den Kraftstofftank eingefüllt wurde. Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. | 1-12 |
| Motoröl | Ölstand kontrollieren. Kurbelgehäuse auf Undichtigkeit prüfen. | 3-7–10 |
| Gangschalthebel und Kupp-lung | Prüfen, ob sich das Getriebe korrekt schalten läßt und die Kupplung einwandfrei funktioniert. | 3-4 |
| Gasdrehgriff/Gehäuse | Prüfen, ob der Gasdrehgriff einwandfrei funktioniert und das Gasdrehgriff-Spiel korrekt eingestellt ist. Gasdrehgriff und Gehäuse gegebenenfalls schmieren. | 3-4–5 |
| Bremsen | Spiel in Vorder- und Hinterradbremse und Funktion der Brem-sen prüfen.Flüssigkeitsstand prüfen und auf Undichtigkeit achten.(Nur TT-R125LW/TT-R125LWE) | 3-15–20 |
| Antriebskette | Durchhang und Einstellung der Antriebskette prüfen. Kontrollie-ren, ob die Kette ausreichend geschmiert ist. | 3-21–22 |
| Räder | Auf übermäßigen Verschleiß prüfen und Reifendruck kontrollie-ren. Auf lose Speichen und übermäßiges Spiel prüfen. | 3-27–28 |
| Lenkung | Leichtgängigkeit der Lenkung kontrollieren. Lenkung auf über-mäßiges Spiel prüfen. | 3-28–32 |
| Teleskopgabel und Hinter-radstoßdämpfer | Auf einwandfreie Federung und Undichtigkeit prüfen. 3-23–26 | |
| Kabelzüge | Leichtgängigkeit von Kupplungs- und Gaszug prüfen. Kontrollie-ren, ob die Züge zu sehr gestrafft werden, wenn der Lenker hin und her bewegt oder die Teleskopgabel ein- und ausgefedert wird. | — |
| Schalldämpfer | Schalldämpfer auf feste Montage und Risse prüfen. | 4-2 |
| Zahnrad | Prüfen, ob die Sicherungsmutter des Antriebszahnrads fest sitzt. | 3-20 |
| Schmierung Leichtgängigkeit | prüfen. Gegebenenfalls schmieren. 3-33 | |
| Schrauben und Muttern Verschraubungen an Rahmen und Motor prüfen. — | ||
| Steckverbinder | Prüfen, ob Lichtmaschinenrotor, CDI-Einheit und Zündspule richtig angeschlossen sind. | 1-5 |
MEMO
•Kupplungshebelspiel ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Kupplungshebelspiel ⓐ:
10–15 mm (0,39–0,59 in)
2. Einstellen:
•Kupplungshebelspiel
Arbeitsschritte:
- Kontermutter ① lösen.
- Einsteller ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel ④ korrekt eingestellt ist.
- Kontermutter wieder festdrehen.
HINWEIS:
- Feineinstellung am Kupplungshebel vornehmen.
- Nach dem Einstellen die einwandfreie Funktion des Kupplungshebels prüfen.
RÉGLAGE DU CÂBLE DES GAZ
1. Contrôler:
GASZUGSPIEL EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Gasdrehgriff-Spiel @ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Gasdrehgriff-Spiel ⓐ:
3–5 mm (0,12–0,20 in)
2. Einstellen:
•Gasdrehgriff-Spiel
Arbeitsschritte:
- Kontermutter ① lösen.
- Einsteller ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel korrekt eingestellt ist.
- Kontermutter wieder festdrehen.

Vor dem Einstellen des Gasdrehgriff-Spiels sollte die Leerlaufdrehzahl eingestellt werden.

WARNUNG
Nach der Einstellung den Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag drehen. Dabei darf sich die Leerlaufdrehzahl nicht verändern.
GASDREHGRIFF SCHMIEREN
1. Demontieren:
•Gaszuggehäuseteil ① demontieren
2. Auftragen:
•Lithiumfett Auf Gaszugende ① und Rohrführung der Zugumlenkung ② auftragen.
3. Montieren:
•Gaszuggehäuseteil demontieren 2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb)
LUFTFILTER REINIGEN
HINWEIS:
Die korrekte Wartung des Luftfilters ist der wichtigste Punkt zur Verhinderung von vorzeitigem Motorverschleiß und Beschädigungen.
ACHTUNG:
Niemals den Motor laufen lassen, wenn der Luftfiltereinsatz nicht korrekt montiert ist. Andernfalls kann Schmutz und Staub in den Motor eindringen und raschen Verschleiß und möglicherweise Beschädigungen im Motor verursachen.

•Rechten Seitendeckel ①
HINWEIS:
Schnellverschluß ② öffnen und rechten Seitendeckel aus den Befestigungsbohrungen ⓐ herausziehen.
2. Déposer:
•Luftfilter-Einheit ①
-Flügelschraube ②
-Unterlegscheibe ③
•Luftfiltereinsatz ④
•Luftfilterführung ⑤
4. Nettoyer:
Zur Reinigung Lösungsmittel verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Reinigen das verbliebene Lösungsmittel aus dem Luftfiltereinsatz ausdrücken.
ACHTUNG:
Den Luftfiltereinsatz beim Ausdrücken nicht verdrehen.
5. Kontrollieren:
•Luftfiltereinsatz
Beschädigung → Erneuern.
- Apply:
- Den Filterschaumstoff mit Luftfilteröl oder Motoröl benetzen.
HINWEIS:
Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Luftfilter-einsatz sollte durchfeuchtet, jedoch nicht tropf-naß sein.
7. Montieren:
- Luftfiltereinsatz ① auf Luftfilterführung ②.
8. Auftragen:
- Lithiumfett auf Dichtfläche ⓐ auf dem Luftfiltereinsatz auftragen.
9. Montieren:
•Luftfiltereinsatz ①
-Unterlegscheibe ②
-Flügelmutter ③
CONTRÔLE DU NIVEAU D'HUILE DE MOTEUR
- Den Motor starten, einige Minuten warmlaufen lassen, danach fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf einem ebenen Untergrund mit Hilfe eines geeigneten Ständers abstellen.
3. Demontieren:
- Ölmeßstab ①

Der Motorölstand sollte sich zwischen der Maximum-Markierung ① und der Minimum-Markierung ② bewegen.
Motorölstand zu niedrig → Motoröl bis zur empfohlenen Höhe nachfüllen.
HINWEIS:
Beim Kontrollieren des Motorölstands den Meßstab nicht in den Öltank hineindrehen, sondern nur leicht aufliegen lassen.
(Nur USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte:
Bei -10 °C (10 °F) oder höher A:
Yamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30 SE Motoröl
Bei 5 °C (40 °F) oder höher B:
Yamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40 SE Motorö
ACHTUNG:
- Keine chemischen Additive hinzufügen. Durch das Motoröl wird auch die Kupplung geschmiert, und Additive könnten ein Durchrutschen der Kupplung bewirken.
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
(Außer USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte:
Siehe nebenstehende Tabelle für die Auswahl der richtigen Ölsorte, die für die entsprechenden Temperaturen geeignet ist.
Empfohlene Motoröl-Spezifikation: API-NORM:
API "SE" oder besser (vorzugsweise Motorradöl)
ACHTUNG:
- Öle mit einer Dieselspezifikation “.../CD” ① oder höherwertig nicht verwenden.
- Auch Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" ⑥ oder höherwertige Öle nicht verwenden. Keine Additive beimischen! Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können solche Zusätze zu Kupplungsrutschen führen.
-
Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse eindringen.
-
Install:
•Dipstick
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)

- Den Motor starten und einige Minuten warmlaufen lassen.
- Motor wieder ausschalten und Motorölstand erneut kontrollieren.
HINWEIS:
Einige Minuten warten, bis sich das Öl verteilt hat, bevor der Motorölstand kontrolliert wird.
MOTORÖL WECHSELN
- Den Motor starten, einige Minuten warmlaufen lassen, danach fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf einem ebenen Untergrund mit Hilfe eines geeigneten Ständers abstellen.
- Einen geeigneten Auffangbehälter unter das Kurbelgehäuse stellen.
-
Demontieren:
-
Ölablaßschraube ①
- Ölmeßstab ②
Motoröl ablassen.
- Montieren:
•Kupfer-Dichtscheibe
New
- Ölablaßschraube ①
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
- Remplir:
•Huile de moteur

Quantité d'huile:
Regelmäßiger Ölwechsel: 1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt)
- Kontrollieren:
•Dichtigkeit
- Kontrollieren:
- Motorölstand
- Montieren:
- Ölmeßstab ②
- Öldruck-Kontrollschraube ① etwas lösen.
- Motor starten und im Leerlauf laufen lassen, bis Öl an der Öldruck-Kontrollschraube austritt. Falls nach einer Minute noch kein Öl ausgetreten ist, Motor ausschalten, damit er nicht festfressen kann.
- Ölkanäle und Ölpumpe auf Beschädigung oder Undichtigkeit prüfen.
- Motor nach Beseitigung des Fehlers/der Fehler starten und Öldruck erneut kontrollieren.
- Öldruck-Kontrollschraube festziehen.

Öldruck-Kontrollschraube:
7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
LEERLAUFLUFT-REGULIERSCHRAUBE EINSTELLEN
- Einstellen:
•Leerlaufluft-Regulierschraube ①
Arbeitsschritte:
HINWEIS:
Zur Optimierung des Kraftstoff-Flusses bei einem nur geringfügig geöffneten Gasschieber wurde die Leerlaufluft-Regulierschraube jeder Maschine im Werk individuell eingestellt. Leerlaufluft-Regulierschraube vor dem Einstellen leicht bis zum Anschlag hineindrehen und die Anzahl der Umdrehungen zählen. Diese Zahl als werkseitige Anzahl der Umdrehungen notieren.
- Leerlaufluft-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag hineindrehen.
•Leerlaufluft-Regulierschraube um die angegebene Anzahl von Umdrehungen herausdrehen.

Leerlaufluft-Regulierschraube einstellen:
Um 2 1/2–3 1/2 Umdrehungen herausdrehen (Beispiel)
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN
- Motor starten und warmlaufen lassen.
- Anschließen:
•Drehzahlmesser
(am Zündkabel)
- Einstellen:
•Leerlaufdrehzahl

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DU JEU DE SOUPAPES VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

Étapes du réglage:
- Leerlaufluft-Regulierschraube einstellen. Siehe unter "LEERLAUFLUFT-REGULIERSCHRAUBE EINSTELLEN".
- Leerlaufeinstellschraube ① hinein- oder herausdrehen, bis die vorgeschriebene Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
Leerlaufdrehzahl erhöhen →
Leerlaufeinstellschraube ① hineindrehen ⓐ.
Leerlaufdrehzahl verringern →
Leerlaufeinstellschraube ① heraus-drehen ⑥.

Induktivdrehzahlmesser: YU-8036-B/90890-03113

Leerlaufdrehzahl: 1.300–1.500 U/min.
VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
HINWEIS:
- Das Ventilspiel sollte bei kaltem Motor eingestellt werden.
- Der Kolben muß sich im Verdichtungstakt im oberen Totpunkt befinden, um das Ventilspiel messen oder einstellen zu können.
1. Demontieren:
•Sitz
•Kraftstofftank
Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENDECKEL" in KAPITEL 4.
2. Demontieren:
•Zündkerze
•Ventildeckel (Einlaßseite) ①
•Ventildeckel (Auslaßseite) ②
•O-Ring
3. Demontieren:
• Zündeinstell-Verschlußschraube ①
•Kurbelwellen-Verschlußschraube ②
•O-Ring
4. Check:
-Valve clearance
CONTRÔLE ET RÉGLAGE DU JEU DE SOUPAPES VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

4. Contrôler:
- Jeu de soupapes
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Ventilspiel (kalt):
Einlaßventil:
0,08–0,12 mm
(0,0031-0,0047 in)
Auslaßventil:
0,10–0,14 mm
(0,0039–0,0055 in)
Arbeitsschritte:
•Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
•T.D.C.-Markierung ⓐ auf dem Rotor auf die feste Markierung ⓑ auf dem Kurbelgehäuse ausrichten, wenn sich der Kolben im Verdichtungstakt im oberen Totpunkt befindet.
- Ventilspiel mit Hilfe einer Fühlerlehre ① messen.
Nicht vorschriftsmäßig → Ventilspiel einstellen.
5. Régler:
- Jeu de soupapes
Étapes du réglage:
- Kontermutter ① lösen.
- Einstellschraube ③ mit Ventileinstell-Werkzeug ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Ventilspiel eingestellt ist.
Einstellschraube hineindrehen →
Ventilspiel kleiner.
Einstellschraube herausdrehen →
Ventilspiel größer.

Ventileinstellwerkzeug:
YM-8035/90890-01311
- Ventileinstell-Werkzeug festhalten, damit sich die Einstellschraube nicht mitdrehen kann, und Kontermutter festziehen.

Kontermutter:
8 Nm (0,8 m • kg, 5,8 ft • lb)

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DU JEU DE SOUPAPES VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

- Mesurer le jeu de soupapes.
-
Si le jeu est incorrect, répéter les étapes ci-dessus jusqu'à obtention du jeu correct.
-
Ventilspiel messen.
- Falls Spiel nicht korrekt eingestellt ist, obige Schritte wiederholen, bis das vorgeschriebene Spiel eingestellt ist.
6. Monter:
•O-Ringe ① New
•Kurbelwellen-Verschlußschraube ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
• Zündeinstell-Verschlußschraube ③
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
HINWEIS:
O-Ringe mit Lithiumfett bestreichen.
7. Montieren:
•O-Ringe ① New
•Ventildeckel (Auslaßseite) ②
18 Nm (1,8 m · kg, 13 ft · lb)
•Ventildeckel (Einlaßseite) ③
18 Nm (1,8 m · kg, 13 ft · lb)
HINWEIS:
O-Ringe mit Lithiumfett bestreichen.
8. Montieren:
•Zündkerze
13 Nm (1,3 m · kg, 9,4 ft · lb)
•Kraftstofftank
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
●Sitz 7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENDECKEL" in KAPITEL 4.
SPARK ARRESTER CLEANING (For USA)
WARNING
- Sicherstellen, daß Krümmer und Schalldämpfer abgekühlt sind, bevor der Funkenlöscher gereinigt wird.
- Motor beim Reinigen der Auspuffanlage nicht starten.
1. Demontieren:
•Schraube (Funkenlöscher) ①
2. Déposer:
- Funkenlöscher ① Funkenlöscher aus dem Schalldämpfer herausziehen.
3. Nettoyer:
- Funkenlöscher Funkenlöscher vorsichtig ausklopfen und anschließend mit einer Drahtbürste alle Kohleablagerungen beseitigen.
4. Montieren:
- Funkenlöscher Funkenlöscher in den Schalldämpfer hineinschieben und auf die Bohrungen für die Schrauben ausrichten. - Schraube (Funkenlöscher)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
EC360000
CHASSIS
EC361012
BRAKE SYSTEM AIR BLEEDING
(TT-R125LW/TT-R125LWE)

WARNING
Die Anlage muß entlüftet werden, wenn: • die Anlage zerlegt wurde, • ein Schlauch gelöst oder erneuert wurde, • der Flüssigkeitsstand sehr niedrig ist, • die Anlage nicht einwandfrei funktioniert. Eine nicht korrekt durchgeführte Entlüftung kann zur Verminderung der Bremsleistung führen.
- Demontieren:
•Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel
-Membran
- Entlüften:
•Bremsflüssigkeit
Arbeitsschritte:
a. Ausgleichsbehälter mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit befüllen. Darauf achten, daß keine Flüssigkeit verschüttet wird und der Ausgleichsbehälter nicht überläuft.
b. Membran einsetzen.
c. Durchsichtigen Kunststoffschlauch ② fest auf Entlüftungsschraube ① aufstekken.
d. Freies Schlauchende in Auffangbehälter führen.
e. Den Bremshebel mehrmals langsam betätigen.
f. Den Bremshebel ziehen und in dieser Stellung halten.
g. Die Entlüftungsschraube lockern und den Bremshebel bis zum Anschlag bewegen.
h. Die Entlüftungsschraube festziehen, danach den Handbremshebel loslassen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m • kg, 4,3 ft • lb)
i. Schritte (e) bis (h) solange wiederholen, bis sich keine Luftblasen mehr im Kunststoffschlauch befinden.
NOTE:
Kann die Anlage nicht zufriedenstellend entlüftet werden, sollte die Bremsflüssigkeit einige Stunden ruhen. Den Entlüftungsvorgang erst wiederholen, wenn die winzigen Luftblasen verschwunden sind.
j. Ausgleichsbehälter bis zur Markierung auffüllen.

WARNUNG
Nach dem Entlüften der Bremsanlage die Bremse auf einwandfreie Funktion prüfen.
3. Montieren:
-Membran
●Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel
VORDERRADBREMSE EINSTELLEN TT-R125/TT-R125E
1. Kontrollieren:
•Handbremshebelspiel ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Handbremshebelspiel ⓐ: 10–15 mm (0,39–0,59 in)
2. Einstellen:
●Handbremshebelspiel
Arbeitsschritte:
- Kontermuttern ① lösen.
- Kontermuttern drehen, bis sich das freie Spiel @ innerhalb des vorgeschriebenen Wertes befindet.
- Kontermuttern festziehen.
HINWEIS:
Zur Feineinstellung die Kontermutter ② am Handbremshebel lösen und Einstellung mit Hilfe des Einstellers ③ vornehmen.
ACHTUNG:
Nach dem Einstellen des freien Spiels am Handbremshebel darf die Bremse nicht schleifen.

- Handbremshebelspiel @ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Handbremshebelspiel ⓐ: 2–5 mm (0,08–0,20 in)
2. Einstellen:
●Handbremshebelspiel
Arbeitsschritte:
- Kontermuttern ① lösen.
- Einsteller ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel @ eingestellt ist.
- Kontermuttern festziehen.
ACHTUNG:
Nach dem Einstellen des freien Spiels am Handbremshebel darf die Bremse nicht schleifen.
RÉGLAGE DU FREIN ARRIÈRE
1. Contrôler:
HINTERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Bremspedalspiel ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Bremspedalspiel ⓐ: 20–30 mm (0,79–1,18 in)
2. Einstellen:
•Bremspedalspiel
Arbeitsschritt:
Einsteller ① hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel ② eingestellt ist.
ACHTUNG:
Nach dem Einstellen des freien Spiels am Bremspedal darf die Bremse nicht schleifen.

BREMSPEDAL-HÖHE EINSTELLEN
- Kontrollieren:
•Bremspedal-Höhe ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Bremspedal-Höhe ⓐ: 1 mm (0,04 in)
- Einstellen:
•Bremspedal-Höhe
Arbeitsschritte:
- Kontermutter ① lösen.
- Einstellschraube ② hinein- oder herausdrehen, bis die vorgeschriebene Pedalhöhe @ eingestellt ist.
- Kontermutter wieder festziehen.
VORDERRAD-BREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN (TT-R125LW/TT-R125LWE)
- Demontieren:
•Schraube
- Kontrollieren:
•Bremsbelagstärke ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Komplett erneuern.

Bremsbelagstärke ⓐ:
Standard
4,0 mm
(0,16 in)
0,8 mm
(0,03 in)
- Erneuern:
•Bremsbelagplatte
Schritte zum Austausch der Bremsbeläge:
•Bremssattel-Halteschraube ① demontieren.
- Bremssattel ② im Gegenuhrzeigersinn ④ nach oben drehen.
• Die Bremsbeläge ③ austauschen.

- Einen durchsichtigen Schlauch ④ an die Entlüftungsschraube ⑤ anschließen und das Ende in einen geeigneten Behälter führen.
- Entlüftungsschraube lösen und Bremssat-telkolben hineindrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wiederverwenden.
•Die Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m • kg, 4,3 ft • lb)
- Bremssattel ⑥ und Bremssattel-Halteschraube ⑦ montieren.
HINWEIS:
Bremssattel-Halteschraube vor dem Einbau mit Lithiumfett bestreichen.

Bremssattel-Halteschraube: 22 Nm (2,2 m • kg, 16 ft • lb)
4. Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS- STAND KONTROLLIEREN".
5. Kontrollieren:
- Funktion des Bremspedals Weich oder schwammig → Bremsanlage entlüften. Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN".
VORDERRAD-BREMSBELÄGE KONTROLLIEREN (TT-R125/TT-R125E)
1. Kontrollieren:
•Trommelbremsbelag-Stärke
Arbeitsschritte:
- Den Handbremshebel vollständig ziehen und gezogen halten.
- Kontrollieren, ob sich der Verschleißanzeiger ① innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs @ befindet.
Grenzwert überschritten → Bremsbelag erneuern.
Siehe unter "VORDERRAD UND VORDER-RADBREMSE" in KAPITEL 5.

•Trommelbremsbelag-Stärke
Arbeitsschritte:
- Bremspedal vollständig herunterdrücken und in dieser Stellung halten.
- Kontrollieren, ob sich der Verschleißanzeiger ① innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs @ befindet.
Grenzwert überschritten →
Bremsbelag erneuern.
Siehe unter "HINTERRAD UND HINTERRADBREMSE" in KAPITEL 5.
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN (TT-R125LW/TT-R125LWE)
- Hauptbremszylinder so drehen, daß sich die Oberseite in waagerechter Stellung befindet.
- Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Bremsflüssigkeit auffüllen.
@Minimalstand-Markierung

Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
WARNING
- Nur Bremsflüssigkeit der empfohlenen Spezifikation verwenden. Andere Produkte können zu verminderter Bremsleistung führen.
- Nur Bremsflüssigkeit der gleichen Sorte nachfüllen. Die Mischung unterschiedlicher Sorten kann die Bremsleistung vermindern.
- Beim Nachfüllen von Bremsflüssigkeit darauf achten, daß kein Wasser und keine Verunreinigungen in den Hauptbremszylinder gelangen.
- Darauf achten, daß keine Bremsflüssigkeit auf lackierte Flächen gelangt. Sollte dies dennoch geschehen, sofort abwischen.
KETTENRÄDER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Kettenradzähne ⓐ Übermäßiger Verschleiß → Erneuern.
HINWEIS:
Kettenräder und Antriebskette als Satz erneuern.

•Kettenschloß-Clip
•Kettenschloß ①
•Antriebskette ②
2. Reinigen:
- Antriebskette Antriebskette in Kerosin eintauchen und so viel Schmutz wie möglich abbürsten. Anschließend Antriebskette aus Kerosinbad entnehmen und trocknen lassen.
3. Messen:
- Antriebsketten-Länge (10 Glieder) ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Antriebsketten-Länge (10 Glieder):
4. Kontrollieren:
- Antriebsketten-Steifheit @ Antriebskette reinigen und einölen und gemäß Abbildung halten. Steifheit → Antriebskette erneuern.
5. Montieren:
•Antriebskette ①
•Kettenschloß ②
•Kettenschloß-Clip ③
New
ACHTUNG:
Kettenschloß-Clip unbedingt gemäß Abbildung montieren.
@Antriebsketten-Drehrichtung

Antriebsketten-Schmiermittel: SAE 10W-30 Motoröl oder geeignete Kettenschmiermittel
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG
- Geeigneten Ständer unter dem Motor plazieren, um Hinterrad anzuheben.
- Kontrollieren:
•Antriebsketten-Durchhang ⓐ
Durchhang in der Mitte zwischen Ausgangswelle und Hinterachse kontrollieren.
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Antriebsketten-Durchhang: 35–50 mm (1,4–2,0 in)
HINWEIS:
Vor dem Kontrollieren und/oder Einstellen des Antriebsketten-Durchhangs das Hinterrad mehrmals drehen und den Durchhang an mehreren Stellen kontrollieren, um den Punkt mit dem geringsten Durchhang zu finden. Antriebsketten-Durchhang kontrollieren und/oder einstellen, wenn sich die Antriebskette am Punkt mit dem geringsten Durchhang befindet.
- Einstellen:
•Antriebsketten-Durchhang
Arbeitsschritte:
●Hinterachsmutter ① lösen.
- Beide Kettenspanner ② um den gleichen Betrag ⓐ drehen und in der gleichen Position am Stopper ausrichten, bis der Antriebsketten-Durchhang innerhalb des vorgeschriebenen Wertes liegt.
ACHTUNG:
Ein zu geringer Antriebsketten-Durchhang belastet den Motor und andere wichtige Teile. Deshalb den Antriebsketten-Durchhang laut Vorschrift einstellen.
- Achsmutter bei heruntergedrückter Antriebskette festziehen.

Achsmutter: 60 Nm (6,0 m • kg, 43 ft • lb)
FRONT FORK INSPECTION/FRONT FORK SPRING PRELOAD ADJUSTMENT (TT-R125LWE)
INSP ADJ


- Leichtgängigkeit der Teleskopgabel Vorderradbremse betätigen und Tele-skopgabel eintauchen.
Schwergängigkeit/Undichtigkeit → Gabel reparieren oder erneuern.
EINSTELLUNG DER TELEGABEL- FEDERVORSPANNUNG (TT-R125LWE)
1. Einstellen:
•Federvorspannung
Durch Drehen des Einstellers ①.
Straffer ⓐ → Die Federvorspannung erhöhen.
(Durch Ein-Drehen des Ein- stellers ①.)
Weicher Ⓑ → Die Federvorspannung verringern.
(Durch Heraus-Drehen des Einstellers ①.)

Einstellbereich:
Maximum Minimum
Position 1 Position 4
•NORMALEINSTELLUNG:

Normaleinstellung: 4
HINWEIS:
Es sind Rillen zur Anzeige der Einstellposition vorhanden.
ACHTUNG:
Niemals die maximale oder minimale Einstellposition überschreiten.
WARNING
Immer jede Telegabel auf die gleiche Einstellung einstellen. Ungleichmäßige Einstellung kann zu schlechtem Handling und Stabilitätsverlust führen.

●Funktion der Hinterradschwinge
Anormale Geräusche/Schwergängigkeit → Drehpunkte schmieren oder reparieren.
Beschädigung/Undichtigkeit → Erneuern
HINTERRADSTOSSDÄMPFER- FEDERVORSPANNUNG EINSTELLEN
- Geeigneten Ständer unter dem Motor plazieren, um Hinterrad anzuheben.
- Demontieren:
•Linken Seitendeckel
- Lösen:
- Kontermutter ①
- Einstellen:
•Federvorspannung
(durch Drehen des Einstellers ②)
| Federung härter → | Federvorspannung erhöhen. (Einsteller 2 hineindrehen.) |
| Federung weicher → | Federvorspannung verringern. (Einstel- ler 2 herausdrehen.) |

Federlänge (Einbaulänge) ⓐ:
| Standardlänge Einstellbereich | |
| TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW:165 mm(6,50 in) | TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW:155–175 mm(6,10–6,89 in) |
| TT-R125LWE:160,5 mm(6,32 in) | TT-R125LWE:147,5–167,5 mm(5,81–6,59 in) |
HINWEIS:
- Vor dem Einstellen alle Verschmutzungen um die Kontermutter und den Einsteller herum beseitigen.
- Die Einbaulänge der Feder ändert sich bei jeder Umdrehung des Einstellers um 1,5 mm (0,06 in).
ACHTUNG:
Niemals versuchen, den Einsteller über die Maximum- oder Minimum-Einstellung hinaus zu drehen.
- Tighten:
- Locknut
42 Nm (4.2 m · kg, 30 ft · lb)
- Install:
- Left side cover
7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb)

•Linken Seitendeckel
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
REGLAGE DE LA FORCE
D'AMORTISSEMENT DE DETENTE DE
L'AMORTISSEUR ARRIERE (TT-R125LWE)
1. Régler:
FEDERBEIN-ZUGSTUFENDÄMPFUNG EINSTELLEN (TT-R125LWE)
1. Einstellen:
•Zugstufendämpfung
(die Einstellschraube ① verdrehen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Zugstufendämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Zugstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen:
Maximal Minimal
Vollständig hinein- gedreht
20 Rasten gelöst (nach vollständigem Hineindrehen)
•NORMALEINSTELLUNG:
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Rasten lösen.

Normaleinstellung:
Ungefähr 12 Rasten gelöst
ACHTUNG:
Niemals die maximale oder minimale Einstellposition überschreiten.
REAR SHOCK ABSORBER COMPRESSION DAMPING FORCE ADJUSTMENT (TT-R125LWE)
INSP ADJ


EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-
DRUCKSTUFENDÄMPFUNG (TT-R125LWE)
1. Einstellen:
- Druckstufen-Dämpfungskraft
(die Einstellschraube ① drehen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Druckstufendämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Druckstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen:
Maximal Minimal
Vollständig hinein- gedreht
12 Rasten gelöst (nach vollständigem Hineindrehen)
- POSITION STANDARD:
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube einmal vollständig hineindrehen und anschließend um die vorgeschriebene Anzahl an Rasterstufen wieder herausdrehen.

Normaleinstellung:
Ungefähr 9 Rasten gelöst
ACHTUNG:
Niemals die maximale oder minimale Einstellposition überschreiten.
TIRE PRESSURE CHECK/SPOKES INSPECTION AND TIGHTENING/WHEEL INSPECTION

- Reifendruck Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Standard-Reifendruck: 100 kPa (1,00 kgf/cm², 15 psi)
HINWEIS:
●Reifendruck bei kalten Reifen prüfen.
- Lockere Reifenhalter verursachen ein Durchrutschen der Reifen auf den Felgen bei niedrigem Reifendruck.
- Ein schrägstehendes Reifenventil zeigt an, daß sich der Reifen auf der Felge bewegt hat.
- Falls ein schrägstehendes Reifenventil anzeigt, daß sich der Reifen auf der Felge bewegt hat, muß die Reifenstellung korrigiert werden.
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND SPANNEN
- Kontrollieren:
- Speichen ① Verbiegung/Beschädigung → Erneuern. Lose Speichen → Spannen.
- Festziehen:
•Speichen
| Vorderrad 2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb) | |
| Hinterrad 3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb) |
HINWEIS:
Sicherstellen, daß die Speichen vor und nach der Einfahrperiode nachgespannt werden. Speichenspannung nach Probefahrt kontrollieren.
RÄDER KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Schlag Rad anheben und drehen. Übermäßiger Schlag → Erneuern.

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

2. Contrôler:
- Radlagerspiel Vorhandenes Spiel → Erneuern.
CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE
- Geeigneten Ständer unter dem Motor plazieren, um Vorderrad anzuheben.
- Kontrollieren:
- Lenkwelle Die Gleitrohre am unteren Ende umfassen und die Teleskopgabel hin und her bewegen. Spiel → Lenkkopf einstellen.
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit der Lenkung Lenker hin und her bewegen. Schwergängigkeit → Ringmutter ein- stellen.
4. Régler:
TT-R125/TT-R125LW
- Startnummernblech und Chokezung demontieren.
- Lenker und obere Gabelbrücke demontieren.
●Sicherungsscheibe ① demontieren.
-Obere Ringmutter ② und Gummischeibe ③ demontieren. - Untere Ringmutter ④ mit Hilfe des Haken- schlüssels ⑤ lockern.

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

- Untere Ringmutter ⑥ mit Hilfe des Haken- schlüssels ⑦ festziehen und Lenker mehrmals nach rechts und links einschla- gen.
HINWEIS:
Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüssel ansetzen.

Untere Ringmutter (erstes Festziehen): 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb)
- Untere Ringmutter eine Umdrehung lokkern.
- Untere Ringmutter mit Hilfe des Haken- schlüssels wieder festziehen.
WARNING
Ringmutter nicht übermäßig festziehen.

Ringmutter (endgültiges Festziehen): 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb)
- Lenkwelle durch Drehen von Anschlag zu Anschlag kontrollieren. Falls schwergängige Stellen vorhanden sind, Lenkwelle demontieren und Lenkkopflager kontrollieren.
- Gummischeibe ⑧, obere Ringmutter ⑨ und Sicherungsscheibe ⑩ montieren.
HINWEIS:
- Obere Ringmutter festziehen, bis sie die Gummischeibe berührt.
- Sicherstellen, daß die Zungen der Sicherungsscheibe in den Nuten sitzen. Falls die Nuten nicht aufeinander ausgerichtet sind, die obere Ringmutter festziehen, bis die Nuten fluchten.

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

- Obere Gabelbrücke ⑪, Lenkschaftmutter ⑫, Abdeckkappe ⑬, Lenker ⑭, Lenkerhalter (oben) ⑮, Chokezug-Befestigungsmutter ⑯ und Startnummernblech ⑰ montieren.
HINWEIS:
- Bei der Montage des oberen Lenkerhalters muß die Markierung ⓐ in Fahrtrichtung zeigen.
- Schlauchende des Kraftstoff- Entlüftungsschlauchs ⑱ in die Bohrung an der Chokezug-Halterung führen.
ACHTUNG:
Zuerst die Schrauben auf der Vorderseite des Lenkerhalters festziehen, und anschließend die Schrauben auf der Rückseite festziehen.

Klemmbolzen (obere Gabelbrücke): 25 Nm (2,5 m • kg, 18 ft • lb)
Lenkwellenmutter: 110 Nm (11,0 m • kg, 80 ft • lb)
Oberer Lenkerhalter: 23 Nm (2,3 m • kg, 17 ft • lb) Chokezug-Befestigungsmutter: 1 Nm (0,1 m • kg, 0,7 ft • lb)
Startnummernblech: 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
TT-R125E/TT-R125LWE
- Startnummernblech und Chokezung demontieren.
- Lenker, Hauptschalter und obere Gabelbrücke demontieren.
- Sicherungsscheibe ① demontieren.
- Obere Ringmutter ② und Gummischeibe ③ demontieren.
- Untere Ringmutter ④ mit Hilfe des Haken- schlüssels ⑤ lockern.

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

- Untere Ringmutter ⑥ mit Hilfe des Haken- schlüssels ⑦ festziehen und Lenker mehr- mals nach rechts und links einschlagen.
HINWEIS:
Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüssel ansetzen.

Untere Ringmutter (erstes Festziehen): 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb)
- Untere Ringmutter eine Umdrehung lokkern.
- Untere Ringmutter mit Hilfe des Haken- schlüssels wieder festziehen.
WARNING
Ringmutter nicht übermäßig festziehen.

Ringmutter (endgültiges Festziehen): 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb)
- Lenkwelle durch Drehen von Anschlag zu Anschlag kontrollieren. Falls schwergängige Stellen vorhanden sind, Lenkwelle demontieren und Lenkkopflager kontrollieren.
- Gummischeibe ⑧, obere Ringmutter ⑨ und Sicherungsscheibe ⑩ montieren.
HINWEIS:
-Obere Ringmutter festziehen, bis sie die Gummischeibe berührt.
- Sicherstellen, daß die Zungen der Sicherungsscheibe in den Nuten sitzen. Falls die Nuten nicht aufeinander ausgerichtet sind, die obere Ringmutter festziehen, bis die Nuten fluchten.
- Obere Gabelbrücke ⑪, Lenkschaftmutter ⑫, Abdeckkappe ⑬, Lenker ⑭, Lenkerhalter (oben) ⑮, Hauptschalter ⑯, Starterknopf-Befestigungsmutter ⑰ und Startnummernblech ⑱ montieren.
HINWEIS:
- Bei der Montage des oberen Lenkerhalters muß die Markierung ⓐ in Fahrtrichtung zeigen.
- Schlauchende des Kraftstoff- Entlüftungsschlauchs ⑲ in die Schlaucklammer führen.
CAUTION:
CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

ATTENTION:
1 Nm (0,1 m • kg, 0,7 ft • lb)
Plaque de numéro:
7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
ACHTUNG:
Zuerst die Schrauben auf der Vorderseite des Lenkerhalters festziehen, und anschließend die Schrauben auf der Rückseite festziehen.

Klemmbolzen (obere Gabelbrücke):
25 Nm (2,5 m • kg, 18 ft • lb)
Lenkwellenmutter:
110 Nm (11,0 m • kg, 80 ft • lb)
Oberer Lenkerhalter:
23 Nm (2,3 m • kg, 17 ft • lb)
Chokezug-Befestigungsmutter:
1 Nm (0,1 m • kg, 0,7 ft • lb)
Startnummernblech:
7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
LUBRICATION
Um eine einwandfreie Funktion aller Bauteile sicherzustellen, muß die Maschine während der Montage, nach der Einfahrperiode und nach jedem Rennen abgeschmiert werden.
①Alle Kabelzüge
②Brems- und Kupplungshebel-Drehzahpfen
③Schalthebelachse
④Fußrastenachse
⑤ Kontaktfläche zwischen Gasdrehgriff und Lenker
⑥Antriebskette
⑦Rohrführung der Gaszugumlenkung
⑧Gaszugende
⑨Brems- und Kupplungsseilzugenden (Nur Kupplungsseilzugende bei TT-R125LW/TT-R125LWE)
An allen gezeigten Stellen Yamaha Seilzug-Schmiermittel oder gleichwertiges Schmiermittel verwenden.
B SAE 10W-30 Motoröl oder geeignetes Ketten-schmiermittel verwenden.
☐Alle gezeigten Stellen mit einem qualitativ hochwertigen, leichten Lithiumfett abschmieren.

Abbrand/Beschädigung → Erneuern.
•Isolatorfuß-Farbe ②
Normale Färbung: mittleres bis helles rehbraun.
Abnormale Färbung → Motor kontrollieren.
HINWEIS:
Wenn der Motor mehrere Stunden lang bei niedriger Drehzahl läuft, wird der Isolatorfuß der Zündkerze rußig, auch wenn sich Motor und Vergaser in gutem Zustand befinden.
- Messen:
•Elektrodenabstand ⓐ
Drahtlehre oder Fühlerlehre verwenden.
Nicht im Sollbereich → Korrigieren.

Elektrodenabstand: 0,6–0,7 mm (0,02–0,03 in)
Standard-Zündkerze:
CR7HSA (NGK)
U22FSR-U (DENSO)
-
Zündkerze gegebenenfalls mit Zündkerzenreiniger reinigen.
-
Serrer:
•Bougie
- Vor der Montage der Zündkerze Dichtfläche und Oberfläche der Zündkerze reinigen.
- Zuerst Zündkerze per Hand hineindrehen ⓐ, und anschließend mit dem vorgeschriebenen Drehmoment ⓑ festziehen.
BATTERY INSPECTION AND CHARGING (TT-R125E/TT-R125LWE)
WARNING
Die in Batterien enthaltene Schwefelsäure ist giftig und stark ätzend. Außerdem entsteht beim Laden der Batterie explosives Wasserstoffgas.
Daher sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
- Beim Umgang mit Batterien eine Schutzbrille tragen.
- Batterien nur in gut durchlüfteten Räumen laden.
- Batterien von Feuer, Funken und offenen Flammen fernhalten (z. B. von Schweißgeräten und brennenden Zigaretten).
- Beim Umgang mit Batterien NICHT RAUCHEN.
•BATTERIEN UND BATTERIESAURE VON KINDERN FERNHALTEN. - Körperkontakt mit Batteriesäure vermeiden, da sie schwere Verätzungen und Augenschäden verursachen kann.
•Haut — mit Wasser spülen. - Augen — 15 Minuten mit klarem Wasser spülen und dann sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.
- Große Mengen Milch trinken. Sofort einen Arzt aufsuchen.
ERSTE HILFE BEI KÖRPERKONTAKT: AUSSERLICH
INNERLICH
ACHTUNG:
Ladespannung, -strom und -dauer einer wartungsfreien Batterie weichen von denen einer herkömmlichen Batterie ab. Die wartungsfreie Batterie sollte entsprechend den weiter unten beschriebenen Lademethoden geladen werden. Bei Überladung sinkt der Säurestand der Batterie beträchtlich ab. Es ist daher wichtig, daß die Batterie vorschriftsmäßig geladen wird.
BATTERY INSPECTION AND CHARGING (TT-R125E/TT-R125LWE)
INSP ADJ


Da die wartungsfreie Batterie dicht verschlossen ist, kann deren Ladezustand nicht durch Messung der Säuredichte kontrolliert werden. Der Ladezustand wird statt dessen durch Messen der Spannung an den Polklemmen ermittelt.
- Demontieren:
●Batterieabdeckung
- Lösen:
•Batteriekabel
(von den Batteriepolen)
ACHTUNG:
Stets zuerst das Massekabel ①, dann das Pluskbel ② abklemmen.
- Demontieren:
•Batterie
- Messen:
●Batteriespannung
Arbeitsschritte:
- Das Taschen-Multimeter ① an die Batteriepole anschließen.
Positive Prüfspitze → Batterie-Pluspol Negative Prüfspitze → Batterie-Minuspol
HINWEIS:
- Der Ladezustand der wartungsfreien Batterie kann durch Messung der sog. Ruhespannung (d. h. bei abgeklemmtem Pluskabel) kontrolliert werden.
- Kein Laden ist erforderlich, wenn die Ruhespannung mindestens 12,8 V beträgt.

line
| x | y | | ---- | ----- | | 0 | 13.0 | | 6.5 | 12.0 | | 12 | ~11.0 |
line
| Time (s) | Voltage (V) | | -------- | ----------- | | 0 | 17 | | 10 | 14 | | 20 | 13.5 | | 30 | 13.2 | | 40 | 13.1 | | 50 | 13.0 | | 60 | 13.0 |
line
| E (%) | V (V) | |---|---| | 100 | 14 | | 75 | 13.5 | | 50 | 12.8 | | 30 | 12.2 | | 25 | 11.8 | | 20 | 11.4 | | 0 | 11.2 |- Den Ladezustand der Batterie anhand der nebenstehenden Diagramme und des nachfolgenden Beispiels prüfen.
Beispiel
Ruhespannung = 12,0 V
Ladezeit = 6,5 Stunden
Ladezustand der Batterie = 20–30%
ABeziehung zwischen der Ruhespannung und der Ladezeit bei 20 °C (68 °F)
(Diese Werte verändern sich mit den Schwankungen in der Temperatur, dem Zustand der Batterieplatter und dem Säurestand.)
B Ruhespannung
©Ladezeit (Stunden)
DZeit (Minuten)
E Ladezustand der Batterie
FUmgebungstemperatur 20 °C (68 °F)
①Ladevorgang
⑥Die Ruhespannung kontrollieren.
5. Laden:
•Batterie
(Die treffende Lademethode wählen.
Siehe folgende Seiten.)

WARNUNG
Keine Schnellaufladung vornehmen.
ACHTUNG:
•Die Dichtkappen der wartungsfreien Batterie dürfen nicht entfernt werden.
- Kein Stoßladegerät verwenden. Die von solchen Geräten erzeugten Stromstöße können die Batterie überhitzen und die Batterieplatten beschädigen.
•Falls der Ladestrom am Ladegerät nicht einstellbar ist, darauf achten, daß die Batterie nicht überladen wird.
Zum Laden sollte die Batterie ausgebaut werden. (Wird die Batterie dennoch im eingebauten Zustand geladen, muß zuvor das Minuskabel abgeklemmt werden.)
- Um Funkenbildung zu vermeiden, das Ladegerät erst einschalten, nachdem die Anschlußklemmen des Ladegeräts an den Batteriepolen angeschlossen worden sind.
- Before removing the battery charger lead clips from the battery terminals, be sure to turn off the battery charger.
•Make sure the battery charger lead clips are in full contact with the battery terminal and that they are not shorted. A corroded battery charger lead clip may generate heat in the contact area and a weak clip spring may cause sparks. - If the battery becomes hot to the touch at any time during the charging process, disconnect the battery charger and let the battery cool before reconnecting it. Hot batteries can explode!
-
As shown in the following illustration, the open-circuit voltage of an MF battery stabilizes about 30 minutes after charging has been completed. Therefore, wait 30 minutes after charging is completed before measuring the open-circuit voltage.
-
Ne pas oublier de couper l'alimentation du chargeur avant de retirer les pinces du chargeur des bornes de la batterie.
- Veiller à assurer un excellent contact électrique entre les pinces du chargeur et les bornes de la batterie. Ne jamais laisser les pinces entrer en contact l'une avec l'autre. Une pince de chargeur corrodée risque de provoquer un échauffement de la batterie sur la zone de contact et des pinces lâches peuvent provoquer des étincelles.
- Si la batterie devient chaude au toucher pendant la charge, il faut débrancher le chargeur de batterie et laisser refroidir la batterie avant de la rebrancher. Une batterie chaude risque d'exploser!
-
Comme montré dans le schéma suivant, la tension en circuit ouvert d'une batterie “sans entretien” se stabilise environ 30 minutes après que la recharge est terminée. Par conséquent, pour vérifier l’état de la batterie après sa recharge, attendre 30 minutes avant de mesurer la tension en circuit ouvert.
-
Ebenso die Anschlußklemmen des Ladegeräts erst von den Batteriepolen abnehmen, nachdem das Ladegerät ausgeschaltet worden ist.
- Darauf achten, daß die Klemmen des Ladegeräts guten Kontakt zu den Batteriepolen haben und nicht kurzgeschlossen werden. Bei korrodierten Anschlußklemmen kann es zu einer Erhitzung der Kontaktstellen kommen, bei ausgeleierten Klemmfedern zu Abrißfunkenbildung.
- Falls die Batterie heiß wird, den Ladevorgang umgehend unterbrechen und die Batterie zunächst abkühlen lassen. Eine erhitzte Batterie stellt eine Explosionsgefahr dar.
- Aus nebenstehendem Diagramm wird ersichtlich, daß sich die Ruhespannung einer wartungsfreien Batterie erst ca. 30 Minuten nach Beendigung des Ladevorganges stabilisiert. Deshalb vor der Messung der Ruhespannung die frisch geladene Batterie zunächst eine halbe Stunde ruhen lassen.
Lademethode für ein Ladegerät mit konstanter Spannung

flowchart
graph TD
A["Ladegerät"] --> B["Amperemeter"]
B --> C{Die Spannung entsprechend regulieren, um eine normale Ladestromstärke zu erhalten.}
C --> D["Den Zeitmesser auf die von der Ruhespannung bestimmten Zeitspanne einstellen. Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN"."]
D --> E["Nimmt die benötigte Ladezeit über 5 Stunden in Anspruch, ist es ratsam, die Ladestromstärke nach 5 Stunden zu kontrollieren. Sind Veränderungen in der Stromstärke eingetreten, die Spannung neu einstellen, um die normale Ladestromstärke zu erhalten."]
E --> F["Vor dem Messen der Ruhespannung, die Batterie über 30 Minuten lang nicht benutzen."]
F --> G["Vor dem Messen der Ruhespannung die Batterie über 30 Minuten lang nicht benutzen."]
G --> H["Ein Ladegerät und Ampere-meter an die Batterie anschließen und mit dem Laden beginnen."]
H --> I["Ist die Amperezahl höher, als die auf der Batterie abgegeben normalen Ladestromstärke ?"]
I --> J["NEINJA"]
J --> K["Die Ladspannung auf 20–25 V stellen."]
K --> L["Die Stromstärke 3–5 Minuten lang überwachen. Wird die normale Ladestromstärke überschritten ?"]
L --> M["NEIN"]
M --> N["Übersteigt die Amperezahl nach 5 Minuten nicht die normale Ladestromstärke, muß die Batterie ersetzt werden."]
N --> O["Vor dem Messen der Ruhespannung, die Batterie über 30 Minuten lang nicht benutzen. 12,8 V → Der Ladevorgang ist abgeschlossen. 12,0–12,7 V → Die Batterie erneut laden. Unter 12,0 V → Die Batterie erneuern."]
P["HINWEIS: Vor dem Messen der Ruhespannung die Batterie über 30 Minuten lang nicht benutzen."] --> Q["HINWEIS: Die Ladspannung auf 16–17 V stellen. (Ist die Ladspannung niedriger, wird das Aufladen unzureichend sein, ist sie höher wird die Batterie überladen.)"]
Q --> R["JA"]
R --> S["Die Spannung entsprechend regulieren, um eine normale Ladestromstärke zu erhalten."]
Lademethode für ein Ladegerät mit konstanter Spannung

flowchart
graph TD
A["Vor dem Aufladen die Ruhespannung messen."] --> B["Ein Ladegerät und Amperemeter an die Batterie anschließen und mit dem Laden beginnen."]
B --> C["Ist die Amperezahl höher, als die auf der Batterie abgegeben normalen Ladestromstärke ?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Die Batterie laden, bis die Ladespannung bei 15 V liegt."]
C --> F["Mit diesem Ladegerättyp kann eine wartungsfreie Batterie nicht aufgeladen werden. Es wird ein einstellbares Ladegerät empfohlen."]
E --> G["HINWEIS: Die Ladezeit auf maximal 20 Stunden einstellen."]
G --> H["Vor dem Messen der Ruhespannung, die Batterie über 30 Minuten lang nicht benutzen.<br>12,8 V → Der Ladevorgang ist abgeschlossen.<br>12,0–12,7 V → Die Batterie erneut laden.<br>Unter 12,0 V → Die Batterie erneuern."]
H --> I["ACHTUNG: Ladegeräte mit konstanter Spannung sind für das Aufladen von wartungsfreien Batterien nicht geeignet."]
I --> J["Ladegerät Voltameter"]
J --> K["Amperemeter"]
K --> L["End"]

Verschmutzt → Mit einer Messing-Drahtbürste säubern.
Lose → Fest verbinden.
- Schmieren:
•Batteriepole

Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumfett
- Anschließen:
•Batteriekabel
(an die Batteriepole)
ACHTUNG:
Stets zuerst das Pluskabel ①, dann erst das Massekabel ② anklemmen.
- Montieren:
●Batterieabdeckung
SICHERUNGEN KONTROLLIEREN (TT-R125E/TT-R125LWE)
ACHTUNG:
Vor Überprüfung oder Austausch einer Sicherung immer das Zündschloß auf "OFF" stellen, um einen Kurzschluß zu vermeiden.
- Demontieren:
●Batterieabdeckung - Kontrollieren:
•Durchgang
Abeitsschritte:
•Die Sicherung ① entfernen.
- Das Taschen-Multimeter an die Sicherung anschließen und diese auf Durchgang prüfen.
HINWEIS:
Den Wahlschalter des Taschen-Multimeters auf "Ω × 1" stellen.

Taschen-Multimeter: YU-03112-C/90890-03112
- Falls das Multimeter “∞” anzeigt, die Sicherung erneuern.
②Sicherung umkehren

•Durchgebrannte Sicherung
| Arbeitsschritte:Das Zündschloß auf “OFF” stellen.Eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen.Die entsprechenden Schalter betätigen, um die Funktion der betroffenen Stromkreise zu prüfen.Brennt die Sicherung sofort wieder durch, den entsprechenden Stromkreis kontrollieren. | ||
| Sicherung Ampere Anzahl | ||
| Hauptsicherung 10 | A 1 | |
WARNING
Eine Sicherung niemals überbrücken oder durch eine Sicherung mit einer höheren als der empfohlenen Amperezahl ersetzen. Falsche Sicherungen und Behelfsbrücken können schwere Schäden und nicht selten Brände in der elektrischen Anlage verursachen sowie das Anlaßsystem und die Zündung beeinträchtigen.
4. Montieren:
●Batterieabdeckung
EC400000
ENGINE
EC4R0000
SEAT, FUEL TANK AND SIDE COVERS


Extent of removal:
① Seat removal
② Fuel tank removal
SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL

Demontage-Arbeiten:
① Sitz demontieren
③ Seitendeckel demontieren
② Kraftstofftank demontieren
④ Startnummernblech demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
| Vorbereitung für den Ausbau | SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL DEMONTIERENKraftstoffhahn in Stellung “OFF”drehen. | ||||
![]() | 1 Sitz 12 Lufthutze (links und rechts) 23 Kraftstoffleitung 1 An Kraftstofftank-Seite demontieren.4 Befestigungsband 15 Schraube (Kraftstofftank) 26 Kraftstofftank 17 Linker Seitendeckel 18 Rechter Seitendeckel 19 Startnummernblech | ||||
| 1 | |||||
MUFFLER


① Schalldämpfer demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHALLDÄMPFER DEMON-TIERENRechter Seitendeckel Siehe unter“SITZ, KRAFTSTOFFTANKUND SEITENDECKEL”. | |||
| 1 | 1 Schraube (Funkenlöscher) 32 Funkenlöscher 13 Mutter (Schalldämpfer) 24 Schraube (Schalldämpfer) 15 Schalldämpfer | 1 |
CARBURETOR


| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VERGASER DEMONTIERENKraftstofftankNummernschild | Siehe unter “SITZ, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENDECKEL”. | ||
| 1 | 1 | Kraftstoffleitung2 Überlaufschlauch3 Belüftungsschlauch 24 Chokeschieber/Starterknopf 15 Vergaserdeckel 1678 | 11111 | 1Schraube lockern (Luftfilter-Anschlußteil).Schrauben lockern (Vergaser-Anschlußteil). |
EC468000
CARBURETOR DISASSEMBLY

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 1234567891011121314151617181920 | VERGASER ZERLEGENGaszug 1Drosselventil 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.Düsennadel-Satz 1Vergaserdeckel 1Chokeschieber 1Schwimmerkammer 1Schwimmerachse 1Schwimmer 1Nadelventil 1Hauptdüsen-Dichtscheibe 1Nadelventilsitz-Halter 1NadelventilsitzHauptdüse 1Hauptdüsenstock 1LeerlaufdüseLeerlaufluftdüse 1Leerlaufluftdüse 2Leerlaufluft-RegulierschraubeLeerlaufeinstellschraubeLeerlaufanreicherung 1 | 1111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 |

In großen Höhenlagen ist der atmosphärische Druck niedriger. Dadurch kann das Kraftstoffgemisch zu fett werden, was zu Problemen wie verrußten Zündkerzen und schlechtem Ansprechverhalten bei hohen Motordrehzahlen führen kann. Eine spezielle Hauptdüse ① für große Höhenlagen (Nr.102,5, Teilenr. 620-1423A-71-A0) ist für diesen Einsatzbereich erhältlich.
DEMONTAGEPUNKTE
Drosselventil
1. Demontieren:
•Drosselventil ①
•Feder (Drosselventil) ②
•Vergaserdeckel ③
•Gaszug ④
HINWEIS:
Feder (Drosselventil) zusammendrücken und Gaszug demontieren.
Leerlaufluft-Regulierschraube
1. Demontieren:
•Leerlaufluft-Regulierschraube ①
HINWEIS:
Zur Optimierung des Kraftstoff-Flusses bei einem nur geringfügig geöffneten Gasschieber wurde die Leerlaufluft-Regulierschraube jeder Maschine im Werk individuell eingestellt. Leerlaufluft-Regulierschraube vor dem Demontieren leicht bis zum Anschlag hineindrehen und die Anzahl der Umdrehungen zählen. Diese Zahl als werkseitige Anzahl der Umdrehungen notieren.

•Vergaser Verschmutzung → Reinigen.
HINWEIS:
- Ein Lösungsmittel auf Kraftstoffbasis zum Reinigen verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
-
Niemals einen Draht verwenden.
-
Contrôler:
•Hauptdüse ①
•Hauptdüsenstock ②
•Leerlaufdüse ③
HINWEIS:
- Ein Lösungsmittel auf Kraftstoffbasis zum Reinigen verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Niemals einen Draht verwenden.
Nadelventil
- Kontrollieren:
•Nadelventil ①
•Nadelventilsitz ②
Rillenbildung ⓐ → Erneuern.
Staub ⓑ → Reinigen.
HINWEIS:
Nadelventil und Nadelventilsitz immer komplett erneuern.

- Freigängigkeit Stick → Reparieren oder erneuern.
HINWEIS:
Drosselventil ① in den Vergaser hineinschieben und auf Freigängigkeit prüfen.
Düsennadel
1. Kontrollieren:
•Düsennadel ①
Verbiegung/Verschleiß → Erneuern.
- Clip-Nut
Spiel/Verschleiß → Erneuern.
- Clip-Position

Standard-Clip-Position: Nut Nr.2
Kraftstoffstand
1. Messen:
- Kraftstoffstand ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Kraftstoffstand: 6,0–7,0 mm (0,24–0,28 in) Unterhalb der Schwimmerkammer-Dichtfläche
Arbeitsschritte:
- Kraftstoffstandmesser ① an die Schwimmerkammer anschließen.

Kraftstoffstandmesser: YM-1312-A/90890-01312
- Kraftstoffstandmesser senkrecht neben die Schwimmerkammer-Dichtfläche halten.
•Die Ablaßschraube lockern. - Kraftstoffstand mit dem Kraftstoffstandmesser messen.
HINWEIS:
Vergaser und Kraftstoffstandmesser müssen sich beim Messen des Kraftstoffstands in senkrechter Stellung befinden.
●Falls der Kraftstoffstand nicht korrekt ist, Nadelventilsitz und Nadelventil prüfen.
●Falls ein Bauteil verschlissen ist, beide Teile erneuern.
- Falls beide Bauteile in Ordnung sind, kann der Schwimmerstand durch leichtes Biegen des Schwimmerhabels ⑥ eingestellt werden.
•Kraftstoffstand erneut messen.

Beschädigung → Erneuern.
Leerlaufanreicherung
1. Kontrollieren:
-Membran ①
•Feder ②
- Deckel ③
Risse (Membran)/Beschädigung →
Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Carburateur
1. Monter:
•Diaphragme ①
•Ressort ②
- Cache ③
-Vis ④

•Leerlaufeinstellschraube ①
•Leerlaufluft-Regulierschraube ②
Folgende Montagepunkte beachten:
•Leerlaufluft-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag hineindrehen.
- Leerlaufluft-Regulierschraube um die Anzahl der Umdrehungen herausdrehen, die vor dem Demontieren notiert wurde.

Leerlaufluft-Regulierschraube:
2 1/2-3 1/2
(Beispiel)
3. Montieren:
•Leerlaufluftdüse 1 ①
•Leerlaufluftdüse 2 ②
CARBURETOR
ENG


CARBURATEUR VERGASER
ENG

4. Monter:
•Leerlaufdüse ①
•Hauptdüsenstock ②
•Hauptdüse ③
•Nadelventilsitz ④
●Nadelventilsitz-Halter ⑤
•Hauptdüsen-Dichtscheibe ⑥
5. Monter:
•Nadelventil ①
•Schwimmer ②
•Schwimmerachse ③
HINWEIS:
•Dichtung
●Schwimmerkammer ①
•Schraube (Schwimmerkammer) ②
7. Monter:
Die Nasen ⓐ auf dem Drosselventil auf die Nuten ⓑ im Nadelhalter ausrichten.
CARBURETOR
ENG


CARBURATEUR VERGASER
ENG

9. Monter:
Feder zusammendrücken und Gaszug anschließen.
Nase zwischen den Vergaser-Verbindungsschlitzen montieren.
2. Serrer:
• Schraube (Vergaser-Verbindungsteil) ①
●Schraube (Luftfilter-Anschlußteil) ②

•Vergaserdeckel ①
- Chokeschieber ②
- Belüftungsschlauch ③
- Überlaufschlauch ④
•Kraftstoffleitung ⑤
HINWEIS:
Schlitz ⓐ des Drosselventils auf den Dorn ⓑ des Vergasers ausrichten.
ACHTUNG:
Um den Starterseilzug von der Drehung freizugeben, den Starterknopf nach dem Festziehen der Mutter für den Starter-Plunger einbauen.
4. Régler:
•Leerlaufdrehzahl
Siehe unter "LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
CYLINDER HEAD
CYLINDER HEAD SIDE COVER AND TAPPET COVER


Demontage-Arbeiten: ① Zylinderkopfdeckel und Ventildeckel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDERKOPFDECKEL UND VENTILDECKEL DEMONTIERENSitz und Kraftstofftank Siehe unter SchalldämpferVergaser Siehe unter “VERGASER”.CDI-Einheit Vom Rahmen demontieren. | “SITZ, KRAFTSTOFFTANKUND SEITENDECKEL” section.Siehe unter “SCHALLDÄMPFER”. | ||
| 1 | Motorhalterung | 1 | ||
| 2 | Z ünderkeze | 1 | ||
| 3 | Zylinderkopfdeckel | 1 | ||
| 4 | Ventildeckel | 2 | ||
| 5 Kurbelwellen-Verschlußschraube 1 | ||||
| 6 | Zundeinstell-Verschlußschraube | 1 |
CYLINDER HEAD

Demontage-Arbeiten: ① Zylinderkopf demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| ZYLINDERKOPF DEMONTIE-REN | |||
| 1 Schraube (Nockenwellenkettenrad) 1 | |||
| 2 Schraube (Steuerkettenspanner-Deckel) | |||
| 3 | Steuerkettenspanner | 1 | |
| 4 | Dichtung | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |
| 5 | Nockenwellenrad | 1 | |
| 6 | Zylinderkopf | 1 | |
| 7 | P a hülse | 2 | |
| 8 | Dichtung | 1 | |

- "I"-Markierung (auf feste Markierung am Kurbelgehäuse)
Arbeitsschritte:
- Kurbelwelle gegen den Uhrzeigersinn mit einem Schraubenschlüssel drehen.
- "I"-Markierung Ⓐ auf dem Lichtmaschinenrotor auf die feste Markierung ⓑ am Kurbelgehäuse ausrichten. Wenn die "I"-Markierung auf die feste Markierung am Kurbelgehäuse ausgerichtet ist, befindet sich der Kolben im oberen Totpunkt (T.D.C.).
HINWEIS:
Um sicherzustellen, daß sich der Kolben im oberen Totpunkt befindet, muß die Markierung © auf dem Nockenwellen-Kettenrad auf die feste Markierung ⓐ auf dem Zylinderkopf gemäß Abbildung ausgerichtet werden.
- Desserrer:
•Nockenwellenrad-Schraube ①
HINWEIS:
Rotormutter mit einem Schraubenschlüssel halten und Schraube demontieren.
●Schraube (Steuerkettenspanner-Dekkel) ①
•Schraube (Steuerkettenspanner) ②
•Steuerkettenspanner ③

•Schraube (Nockenwellenrad) ①
•Nockenwellenrad ②
HINWEIS:
Steuerkette mit einem Draht ⓐ sichern, damit sie nicht ins Kurbelgehäuse fallen kann.
5. Demontieren:
•Schrauben (Zylinderkopf)
•Zylinderkopf
HINWEIS:
- Alle Schrauben nacheinander zuerst um 1/4 Umdrehung lösen und anschließend alle Schrauben entfernen.
- Beim Lösen der Schrauben mit Schraube Nummer eins beginnen.
PRÜFEN
Zylinderkopf
1. Entfernen:
- Kohleablagerungen (aus den Brennräumen) Einen abgerundeten Schaber verwenden.
HINWEIS:
Keine scharfkantigen Werkzeuge verwenden, um Beschädigungen oder Kratzer zu vermeiden:
•Zündkerzengewinde
•Ventilsitze
2. Kontrollieren:
•Zylinderkopf Kratzer/Beschädigung → Erneuern.
3. Kontrollieren:
•Zylinderkopf-Verzug Grenzwert überschritten → Planschleifen.
Arbeitsschritte:
•Lineal und Fühlerlehre auf den Zylinderkopf legen.
- Den Verzug messen.

Zylinderkopf-Verzugsgrenze: 0,03 mm (0,0012 in)
- Ist die Verzugsgrenze überschritten, den Zylinderkopf planschleifen.
- Zylinderkopf mit Naßschleifpapier der Körnung Nr.400–600 planschleifen; dabei nach Planschleifmuster vorgehen.
HINWEIS:
Den Zylinderkopf mehrmals drehen, um einen gleichmäßigen Abschliff zu gewährleisten.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Culasse
- Monter:
•Goujon ①
●Joint ②
New
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Zylinderkopf
- Montieren:
•Paßhülse ①
•Dichtung ②
New
- Monter:
•Culasse
•Zylinderkopf
•Kupferdichtung
●Schraube (Zylinderkopf)
| M8 | 22 Nm (2,2 m · kg, 16 ft · lb) | |
| M6 | 10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb) |
HINWEIS:
- YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 auf die Zylinderkopf-Schraubenenden auftragen, wie in der Abbildung gezeigt.
- Motoröl auf die Kontaktflächen der Schrauben (Zylinderkopf) und Kupferdichtungen auftragen.
- In der Abbildung gezeigte Anzugsreihenfolge beachten. Zylinderkopfschrauben schrittweise anziehen.

Quick gasket®: ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215: 90890-85505

•Steuerkette
•Nockenwellenrad
Arbeitsschritte:
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Markierung Ⓐ auf dem Lichtmaschinenrotor auf die feste Markierung ⓑ auf dem Kurbelgehäuse ausrichten.
- Markierung © auf dem Nockenwellenrad auf die feste Markierung ⓐ auf dem Zylinderkopf ausrichten.
- Steuerkette ① über das Nockenwellenrad ② legen und das Nockenwellenrad an der Nockenwelle montieren.
HINWEIS:
Bei der Montage des Nockenwellenrad muß die Steuerkette auf der Auslaßseite gestrafft werden.
ACHTUNG:
Die Stellung der Kurbelwelle darf bei der Montage der Nockenwelle nicht verändert werden, da es andernfalls zu Motorschäden oder einer ungenauen Ventilsteuerung kommt.
- Den Sicherungsdraht von der Steuerkette entfernen.
4. Montieren:
•Unterlegscheibe
●Schraube (Nockenwellenrad)
HINWEIS:
Die Schraube (Nockenwellenrad) vorläufig montieren.

•Steuerkettenspanner
Arbeitsschritte:
•Die Druckstange vorsichtig mit den Fingern hineinschieben; einen dünnen Schraubendreher verwenden und die Druckstange im Uhrzeigersinn vollständig vorspannen.
- Dichtung ① und Steuerkettenspanner ② bei vollständig vorgespannter Druckstange montieren und Schrauben ③ mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen.

Schraube (Steuerkettenspanner): 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
- Schraubendreher entfernen, prüfen, ob die Druckstange herauskommt und Dichtung ④ und Deckelschraube ⑤ mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.

Deckelschraube (Steuerkettenspanner): 8 Nm (0,8 m • kg, 5,8 ft • lb)
6. Drehen:
•Kurbelwelle Mehrere Umdrehungen gegen den Uhr- zeigersinn
7. Kontrollieren:
- Rotor-Markierung "I" Auf feste Markierung auf dem Kurbelgehäuse ausrichten.
- Nockenwellen-Markierung
Auf feste Markierung auf dem Zylinder-
kop ausrichten.
Fehlerhafte Ausrichtung → Einstellen.
8. Festziehen:
•Schraube ①
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
HINWEIS:
Rotormutter mit einem Schraubenschlüssel festhalten und Schraube festziehen.
9. Check:
-Valve clearance
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
9. Contrôler:
- Jeu de soupapes
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.
Siehe unter "VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
10. Appliquer:
•Huile de moteur
•Zylinderkopfdeckel ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
12. Monter:
• Zündeinstell-Verschlußschraube ①
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
•Kurbelwellen-Verschlußschraube ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
13. Monter:
ARBRE À CAMES ET CULBUTEURS
Demontage-Arbeiten: ① Nockenwelle demontieren ② Kipphebel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||||
| Vorbereitung für den Ausbau | NOCKENWELLE UND KIPPHE-BEL DEMONTIERENZylinderkopf | Siehe unter | ||||
![]() | 1 | Nockenwellenlager-Halter | 1 | |||
| 2 Kipphebelwelle (Einlaßseite) | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | ||||
| 3 | Kipphebelwelle (Auslaßseite) | 1 | ||||
| 4 | Nockenwelle | 1 | ||||
| 5 Kipphebel (Einlaßseite) 1 | ||||||
| 6 | Kipphebel (Auslaßseite) | 1 | ||||

Kipphebelwellen-Ausbauwerkzeug ① mit Gewicht ② verwenden, um die Kipphebelwellen zu demontieren.

Austreib-Set:
YU-1083-A
Kipphebelwellen-Ausbauwerkzeug:
90890-01085
Gewicht:
90890-01084
Arbre à cames
•Nockenwelle ①
•Nockenwellenlager ②
HINWEIS:
Eine M 8-Schraube ③ von passender Länge in das Gewinde am Ende der Nockenwelle hineindrehen und die Nockenwelle herausziehen.
PRÜFEN
Nockenwelle
- Kontrollieren:
•Nocken
Pitting-Bildung-Bildung/Riefen/Blaufärbung → Erneuern.
- Messen:
- Nockenhöhe ⓐ und ⓑ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Nockenhöhe-Grenzwert:
Einlaß:
① 25,851 mm (1,0178 in)
⑥ 21,165 mm (0,8333 in)
Auslaß:
① 25,811 mm (1,0162 in)
⑥ 21,020 mm (0,8276 in)

Kipphebel und Kipphebelwellen
1. Kontrollieren:
•Nocken-Oberfläche ⓐ
•Einstellschrauben-Oberfläche ①
Verschleiß/Pitting-Bildung-Bildung/Riefen/Blauverfärbung → Erneuern.
Arbeitsschritte:
- Innendurchmesser @ der Kipphebellager messen. Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Innendurchmesser (Kipphebel):
10,000–10,015 mm
(0,3937-0,3943 in)
(0,3949 in)
- Außendurchmesser ⑥ der Kipphebelwellen messen. Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Außendurchmesser
(Kipphebelwelle):
9,981–9,991 mm
(0,3930-0,3933 in)
(0,3917 in)
ASSEMBLAGE ET REPOSE
1. Appliquer:
- Molybdändisulfid (auf die Nocken der Nockenwelle und die Kipphebellager) - Motoröl (auf die Nockenwellenlager)
2. Montieren:
•Kipphebel •Nockenwelle ①
3. Auftragen:
- Motoröl (auf die Kipphebelwelle)
4. Montieren:
•Kipphebelwelle

•Nockenwellenlager-Halter ①
•Schraube ②


10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
VALVES AND VALVE SPRINGS


Demontage-Arbeiten: ① Ventile und Ventilfedern demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VENTILE UND VENTILFEDERN DEMONTIERENZylinderkopfNockenwelle und Kipphebel | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”.Siehe unter “NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL”. | ||
| 1 | 1 Ventilkeile 4234 Einlaßventil5 Auslaßventil 26 Ventilschaftdichtung 27 | VentilfedertellerVentilfeder1Ventilfedersitz | 22 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

Undichtigkeit am Ventilsitz → Ventilkegel, Ventilsitz und Ventilsitzbreite prüfen.
Arbeitsschritte:
- Ein Sauberes Lösungsmittel ① in die Einlaß- und Auslaßkanäle gießen.
- Prüfen, ob die Ventile richtig abdichten.
Am Ventilsitz ② sollte kein Lösungsmittel austreten.
2. Déposer:
Zum Ausbau der Ventilkeile einen Ventilfederspanner ② zwischen Ventilfederteller und Zylinderkopf ansetzen.

Ventilfederspanner: YM-4019/90890-04019
3. Déposer:
- Ventilfederteller ①
- Ventilfeder ②
•Ventil ③
•Ventilschaftdichtung ④
•Ventilfedersitz ⑤
HINWEIS:
Alle Teile sorgfältig markieren, damit sie wieder in ihrer ursprünglichen Lage montiert werden können.

Ventilführungs-Innendurchmesser ⓐ – Ventilschaftdurchmesser ⓑ
Nicht vorschriftsmäßig → Ventilführung erneuern.

Ventilschaftspiel:
Einlaß:
0,010–0,037 mm
(0,0004-0,0015 in)
Auslaß:
0,025–0,052 mm
(0,0010-0,0020 in)
- Erneuern:
•Ventilführung
Arbeitsschritte:
HINWEIS:
Zur leichteren Demontage und Montage und um einen korrekten Sitz zu gewährleisten, den Zylinderkopf in einem Ofen auf 100 °C (212 °F) erwärmen.
- Ventilführung mit einem Ventilführungs-Ausbauwerkzeug ① demontieren.
- Neue Ventilführung mit Hilfe des Ventilführungs-Ausbauwerkzeuges und eines Ventilführungs-Einbauwerkzeuges montieren.
- Ventilführung nach der Montage mit einer Reibahle ② aufreiben, um das korrekte Ventilschaftspiel zu erzielen.

Ventilführungs-Ausbauwerkzeug:
YM-4097/90890-04097
Ventilführungs-Einbauwerkzeug:
YM-4098/90890-04098
Ventilführungs-Reibahle:
YM-04099/90890-04099
HINWEIS:
Nach dem Auswechseln der Ventilführung den Ventilsitz nachschleifen.
3. Inspect:
-Valve face
•Ventilkegel
Pitting-Bildung/Verschleiß → Ventilkegel fräsen.
•Ventilschaftende
Verformung oder Durchmesser größer als restlicher Schaft → Erneuern.
4. Messen:
•Ventilteller-Stärke ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Ventilteller-Stärke:
Einlaß:
0,4–0,8 mm
(0,0157-0,0315 in)
Auslaß:
0,8–1,2 mm
(0,0315–0,0472 in)
5. Messen:
•Ventilschaft-Schlag
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Max. Ventilschaft-Schlag: 0,01 mm (0,0004 in)
HINWEIS:
- Bei der Montage eines neuen Ventils immer die Ventilführung erneuern.
- Bei der Demontage oder Erneuerung des Ventils immer die Ventilschaftdichtung erneuern.
6. Éliminer:
•Kohleablagerungen
(von Ventilkegel und Ventilsitz)
7. Kontrollieren:
•Ventilsitze
Pitting-Bildung/Verschleiß → Ventilsitz neu fräsen.


8. Measure:
- Valve seat width ⓐ
•Ventilsitz-Breite ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Ventilsitz neu fräsen.

Ventilsitz-Breite:
Einlaß:
0,9–1,1 mm (0,0354–0,0433 in)
(0,0630 in)
Auslaß:
0,9–1,1 mm (0,0354–0,0433 in)
(0,0630 in)
Arbeitsschritte:
- Preussisch Blau ⑥ auf Ventilkegel auftragen.
- Ventil im Zylinderkopf montieren.
- Ventil durch die Ventilführung schieben und auf den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erzielen.
- Ventilsitz-Breite messen. An den Kontaktstellen von Ventilsitz und Ventilkegel ist die blaue Farbe abgetragen.
- Falls der Ventilsitz zu breit, zu schmal oder nicht mittig ist, muß der Ventilsitz neu gefräst werden.
9. Roder:
•Ventilkegel
•Ventilsitz
HINWEIS:
Nach dem Neufräsen des Ventilsitzes oder der Erneuerung von Ventil und Ventilführung sollten Ventilsitz und Ventilkegel nachbearbeitet werden.
Arbeitsschritte:
- Grobe Einschleifpaste auf Ventilkegel auftragen.
ACHTUNG:
Die Einschleifpaste darf keinesfalls in den Spalt zwischen Ventilschaft und Ventilführung gelangen.
- Molybdändisulfid auf den Ventilschaft auftragen.

Die besten Einschleifergebnisse lassen sich erzielen, wenn das Ventil während des Drehens zwischen den Händen vorsichtig auf den Ventilsitz geklopft wird.
- Feine Einschleifpaste auf Ventilkegel auftragen und die oben genannten Arbeitsschritte wiederholen.
HINWEIS:
Nach jedem Einschleifvorgang sicherstellen, daß die gesamte Einschleifpaste von Ventilkegel und Ventilsitz beseitigt wird.
- Preussisch Blau auf Ventilkegel auftragen.
●Ventil im Zylinderkopf montieren. - Ventil durch die Ventilführung schieben und auf den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erzielen.
- Ventilsitz-Breite erneut messen. Falls die Ventilsitz-Breite nicht vorschriftsmäßig ist, Ventilsitz neu fräsen und Ventil erneut einschleifen.
Ressort de soupape
- Mesurer:
- Ventilfeder (ungespannte Länge) @ Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Ungespannte Länge (Ventilfeder)
Einlaß:
32,55 mm (1,28 in)
Auslaß:
32,55 mm (1,28 in)
(1,23 in)


2. Measure:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
Échappement:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
2. Messen:
●Federdruck bei Einbaulänge ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.
⑥Einbaulänge

Federdruck bei Einbaulänge:
Einlaß:
14,0–16,1 kg bei 25,6 mm
(30,86–35,49 lb bei 1,01 in)
Auslaß:
14,0–16,1 kg bei 25,6 mm
(30,86–35,49 lb bei 1,01 in)
3. Messen:
●Federneigungswinkel ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Federneigungswinkel-Grenzwert:
Einlaß:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
Auslaß:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Valve
1. Appliquer:
•Molybdändisulfidöl (auf Ventilschaft und Ventilschaftdichtung)
2. Montieren:
•Ventilfedersitze ①
•Ventilschaftdichtungen ②
- Ventile ③
- Ventilfedern ④
•Ventilfederteller ⑤
New
HINWEIS:
- Sicherstellen, daß jedes Ventil an seiner ursprünglichen Stelle montiert wird.
- Ventilfedern mit der größeren Federteilung @ nach oben montieren.
⑥Kleinere Federteilung

Ventilfeder mit Ventilfederspanner ② zusammendrücken und Ventilkeile montieren.

Ventilfederspanner: YM-4019/90890-04019
- Den sicheren Sitz der Ventilkeile auf dem Ventilschaft prüfen, indem mit einem Stück Holz leicht auf die Ventilschaftenden geklopft wird.
ACHTUNG:
Durch zu starkes Klopfen auf die Ventilschaftenden könnten die Ventile beschädigt werden.
CYLINDER AND PISTON


Demontage-Arbeiten: ① Zylinder demontieren ② Kolben demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDER UND KOLBEN DEMONTIERENZylinderkopf Siehe unter "ZYLINDERKOPF". | ||||
![]() | 1 | Steuerkettenführung (Auslaßseite) | 1 | ||
| 2 | Zylinder/O-Ring | 1/1 | |||
| 3 | P a hülse | 2 | |||
| 4 | Dichtung | 1 | |||
| 5 | Kolbenbolzensicherung | 2 | |||
| 6 | Kolbenbolzen | 1 | |||
| 7 | Kolben | Siehe unter "DEMONTAGEPUNKTE". | |||
| 8 | Kolbenring-Satz | 1 | |||

- Vor dem Ausbau der Kolbenbolzensicherung das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch oder Lappen abdecken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann.
- Vor der Demontage der Kolbenbolzen die Sicherungsring-Nuten und den Bereich um die Kolbenbolzenbohrung herum entgraten. Falls eine Kolbenbolzennut entgratet wurde, der Kolbenbolzen aber immer noch schwer zu demontieren ist, Kolbenbolzen-Ausbauwerkzeug ④ verwenden.

Kolbenbolzen-Austreiber: YU-1304/90890-01304
ACHTUNG:
Der Kolbenbolzen darf nicht mit einem Hammer ausgetrieben werden.
Kolben ring
- Demontieren:
•Kolbenringe
HINWEIS:
Die Kolbenringenden auseinanderspreizen und gleichzeitig den Kolbenring über den Kolbenboden heben (siehe Abbildung).
INSPECTION
Cylindre et piston
- Contrôler:
•Zylinder und Kolbenhemd Senkrechte Kratzer → Zylinder und Kolben erneuern.


2. Measure:
| Arbeitsschritte:Erster Schritt:Die Zylinderbohrung “C” mit einem Innen-mikrometer messen.HINWEIS: ____Die Zylinderbohrung “C” sowohl parallel als auch im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Anschließend den Durchschnitt der gemessenen Werte ermitteln. | |
| Zylinderbohrung“C” | 54,000–54,019 mm(2,126–2,127 in) |
| Konizität “T” 0,05 | mm (0,002 in) |
| Ovalität “R” 0,05 | mm (0,002 in) |
| “C” = Maximum aus D1–D6 | |
| “T” = Maximum aus D1 oder D2 –Maximum aus D5 oder D6 | |
| “R” = Maximum aus D1, D3 oder D5 –Minimum of D2, D4 oder D6 | |
| Werden die Grenzwerte überschritten, den Zylinder neu bohren oder erneuern und Kol-ben sowie Kolbenringe komplett erneuern.Zweiter Schritt:Mit einem Mikrometer den Durchmesser “P” des Kolbenhemds messen.@5 mm (0,02 in) oberhalb der Kolbenunterkante. | |
| Kolbenhemd-Durchmesser “P” | |
| Standard | 53,977–53,996 mm(2,1251–2,1258 in) |
| Werden die Grenzwerte überschritten, den Zylinder neu bohren oder erneuern und Kolben und Kolbenringe komplett erneuern.Dritter Schritt:Kolbenlaufspiel mittels folgender Formel ermitteln. | |
| Kolbenlaufspiel =Zylinderbohrung “C” –Kolbenhemd-Durchmesser “P” | |
| Kolbenlaufspiel:0,020–0,026 mm (0,0008–0,0010 in): 0,15 mm (0,006 in) | |
- Werden die Grenzwerte überschritten, den Zylinder neu bohren oder erneuern und Kolben und Kolbenringe komplett erneuern.
Axe de piston
1. Contrôler:
- Kolbenbolzen Blauverfärbung/Riefen → Erneuern und Schmiersystem prüfen.
2. Mesurer:
- Kolbenbolzen-Außendurchmesser messen @. Werden die Grenzwerte überschritten, den Kolbenbolzen erneuern

Außendurchmesser (Kolbenbolzen):
14,991–15,000 mm
(0,5902–0,5906 in)
- Kolbenbolzenaugen-Durchmesser messen ⑥. Werden die Grenzwerte überschritten, den Kolben erneuern.

Innendurchmesser (Kolbenbolzenauge):
15,002–15,013 mm
(0,5906–0,5911 in)

Fühlerlehre verwenden.
Nicht im Sollbereich → Kolben und Kolbenringe komplett erneuern.
HINWEIS:
Kohleablagerungen aus den Kolbenringnuten und von den Kolbenringen entfernen, bevor das Ringnutspiel gemessen wird.
![]() | Ringnutspiel: | |
| Standard | ||
| 1. Kom-pressi-onsring | 0,035–0,090 mm(0,0014–0,0035 in) | 0,12 mm(0,0047 in) |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,020–0,060 mm(0,0008–0,0024 in) | 0,12 mm(0,0047 in) |
2. Einsetzen:
•Kolbenring
(in den Zylinder)
HINWEIS:
Einen Kolbenring etwa 40 mm (1,57 in) tief in den Zylinder schieben. Den Kolbenring so mit dem Kolbenboden in den Zylinder schieben, daß sich der Ring im rechten Winkel zur Zylinderbohrung befindet.
Ⓐ40 mm (1,57 in)
3. Messen:
•Stoßspiel
Nicht im Sollbereich→ Erneuern.
HINWEIS:
Das Stoßspiel des Expanderrings des Ölabstreifrings kann nicht gemessen werden. Falls die Abstreifringe des Ölabstreifrings übermäßiges Stoßspiel aufweisen, müssen alle drei Ringe erneuert werden.
![]() | Ringnutspiel: | |
| Standard | ||
| 1. Kom-pressi-onsring | 0,15–0,30 mm(0,006–0,012 in) | 0,4 mm(0,016 in) |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,30–0,45 mm(0,012–0,018 in) | 0,55 mm(0,022 in) |
| Ölab-streifring | 0,20–0,70 mm(0,01–0,03 in) | — |

Kolben-/Zylinder-Kombinationen
1. Kontrollieren:
•Zylinder-Markierung ⓐ
- Kolben und Zylinder entsprechend der folgenden Tabelle kombinieren.
| Zylinder-Markierung | Kolbenmarkierung (Farbe) |
| A A (rot) | |
| B B (orange) | |
| C C (grün) | |
| D D (violett) | |
| E E (blau) |
HINWEIS:
Beim Kauf eines Zylinders kann dessen Größe nicht bestimmt werden. Der Kolben muß gemäß der obigen Tabelle ausgewählt werden.

Kolbenring und Kolben
- Montieren:
•Kolbenringe (auf dem Kolben)
HINWEIS:
●Sicherstellen, daß sich bei der Montage des
2. Kompressionsrings die Herstellerbeschriftung oder Kolbenringgröße auf der Oberseite des Rings befindet.
- Kolben und Kolbenringe reichlich mit Motoröl versehen.
2. Einsetzen:
•1. Kompressionsring
•2. Kompressionsring
-Ölabstreifring
Die Kolbenringstöße gemäß Abbildung versetzen.
①: 1. Kompressionsring-Stoß
⑥: 2. Kompressionsring-Stoß
©: Ölabstreifring-Stoß (oberer Ring)
(d): Ölabstreifring-Stoß (unterer Ring)
3. Monter:
- Motoröl auf Kolbenbolzen, Kolbenringe und Kolben auftragen.
- Die Pfeilmarkierung @ auf dem Kolben muß zur Auslaßseite des Motors weisen.
- Vor dem Einbau der Kolbenbolzensicherung das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann.
- Zum Demontieren der Kolbenbolzensicherungen einen kleinen Schraubendreher in Öffnung b einführen und die Sicherungen heraushebeln ⑥.
4. Schmieren:
•Kolben
•Kolbenringe
•Zylinderlauffläche
HINWEIS:
Reichlich Motoröl auftragen.


•Dichtung (Zylinder) ②
New
2. Monter:
●Joint torique
New
•Cylindre ①
•Steuerkettenführung (Auslaßseite)
ACHTUNG:
- Den Zylinder mit einer Hand einbauen, mit der anderen Hand die Kolbenringe zusammendrücken.
- Steuerkette durch den Steuerketten-
schacht im Zylinder führen.
•Die Steuerkettenführung darf bei der Montage nicht beschädigt werden.
HINWEIS:
Nach der Montage die Leichtgängigkeit des Kolbens prüfen.
EC490000
KUPPLUNG UND PRIMÄRABTRIEBSZAHNRAD

KUPPLUNGSSCHEIBE UND REIBSCHEIBE
Demontage-Arbeiten: ① Kupplungsscheibe und Reibscheibe demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | KUPPLUNGSSCHEIBE UND REIBSCHEIBE DEMONTIERENMotoröl ablassen.Ölwannenschutz Siehe unter “MOTOR AU$BAUEN”.Startermotor für die TT-R125E/TT-R125LWE | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.1 Siehe unter “ELEKTROSTARTERSY-STEM” in KAPITEL 6 für de TT-R125E/TT-R125LWE. | |
| 1 | 1 Kickstarterkurbel 12 Startermotorleitungshalter 2 TT-R125E/TT-R125LWE3 Minus-Batteriekabel 1 TT-R125E/TT-R125LWE4 Dichtung 15 P a ßhülse 26 Druckplatte 17 Kugel 18 Reibscheibe 59 Kupplungsscheibe10 Mutter/Unterlegscheibe11 Druckstange 112 Druckplatte 1 | 41/11 |
EC498100
PRIMARY DRIVEN GEAR

Extent of removal:
① Primärabtriebszahnrad demontieren
② Primärantriebszahnrad demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
![]() | 1 | PRIMÄRABTRIEBSZAHNRAD DEMONTIERENMutter (Kupplungsnabe) | 1Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |
| 2 | Sicherungsscheibe | 1 | ||
| 3 | Kupplungsnabe | 1 | ||
| 4 | Ausrückplatte | 1 | ||
| 5 | Primärabtriebszahnrad | 1 | ||
| 6 | Ausrückplatte | 1 | ||
| 7 | Konische Federscheibe | 1 | ||
| 8 | Mutter (Primärantriebszahnrad) | 1 | ||
| 9 | Primärantriebszahnrad | 1 | ||
| 10 | Einlegekeil | 1 | ||
PUSH LEVER

Demontage-Arbeiten: ① Ausrückhebel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| AUSRÜCKHEBEL DEMONTIE-REN | |||
| 1 Kupplungszug 12 Ausrückhebel 13 Feder 14 Sicherungsring 15 Dichtring | 1 |

●Mutter ①
•Sicherungsscheibe
•Kupplungsnabe ②
HINWEIS:
Lasche der Sicherungsscheibe geradebiegen und Kupplungshalter ③ verwenden, um die Kupplungsnabe festzuhalten.

Universal-Kupplungshalter: YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
BAußer USA und CDN
Primärantriebszahnrad
1. Demontieren:
●Mutter (Primärantriebszahnrad) ①
•Primärantriebszahnrad ②
HINWEIS:
- Einen zusammengefalteten Lappen oder eine Aluminumplatte zwischen die Zähne des Primärantriebszahnrades und des Primärabtriebszahnrades stecken.
• Die Zähne der Zahnräder nicht beschädigen.
PRÜFEN
Kupplungsgehäuse und Kupplungsnabe
1. Kontrollieren:
- Kupplungsgehäuse ①
Risse/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
•Kupplungsnabe ② Riefen/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Primärabtriebszahnrad
1. Kontrollieren:
- Umfangsspiel
Spiel vorhanden → Erneuern.
•Zandrad-Zähne ⓐ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

•Kupplungsfederhöhe ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Federn komplett erneuern.

Kupplungsfederhöhe:
33 mm (1,30 in)
Disque de friction
1. Mesurer:
- Reibscheibenstärke Nicht vorschriftsmäßig → Reibscheiben komplett erneuern. An allen vier Punkten messen.

Reibscheibenstärke:
2,92–3,08 mm (0,115–0,121 in)
Kupplungsscheibe
1. Messen:
- Kupplungsscheiben-Verzug Grenzwert überschritten → Kupplungsscheiben komplett erneuern. Eine Planscheibe ① und eine Fühlerlehre ② verwenden.

Verzugsgrenze:
0,2 mm (0,008 in)
Ausrückhebel
1. Kontrollieren:
●Ausrückhebel ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

Verschleiß/Beschädigung/Verbiegung → Erneuern.
Primärantriebszahnrad
1. Kontrollieren:
- Primärantriebszahnrad Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Levier de poussée
1. Monter:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ausrückhebel
1. Montieren:
•Ausrückhebel ①
HINWEIS:
•Lithiumfett auf Dichtlippe auftragen.
- Motoröl auf Ausrückhebel auftragen.
Primärantriebszahnrad
1. Montieren:
•Einlegekeil
•Primärantriebszahnrad ①
•Anlaufscheibe ②
●Mutter (Primärantriebszahnrad) ③
•Primärabtriebszahnrad ④
70 Nm (7,0 m · kg, 50 ft · lb)
HINWEIS:
- Primärabtriebszahnrad mit der Markierung @ nach außen montieren.
- Einen zusammengefalteten Lappen oder eine Aluminumplatte ⑤ zwischen die Zähne des Primärantriebszahnrades und des Primärabtriebszahnrades stecken.

•Konische Federscheibe ①
•Ausrückplatte ②
•Primärabtriebszahnrad ③
•Ausrückplatte ④
•Kupplungsnabe ⑤
2. Montieren:
•Sicherungsscheibe
New
●Mutter (Kupplungsnabe) ①
60 Nm (6,0 m · kg, 43 ft · lb)
HINWEIS:
Kupplungshalter ② verwenden, um die Kupplungsnabe festzuhalten.

Universal-Kupplungshalter: YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
BAußer USA und CDN
- Umbiegen:
●Sicherungsscheiben-Lasche
4. Montieren:
•Reibscheibe ①
•Kupplungsscheibe ②
HINWEIS:
- Kupplungsscheiben und Reibscheiben im Wechsel auf der Kupplungsnabe montieren, wobei die erste und letzte Scheibe jeweils eine Reibscheibe ist.
- Motoröl auf die Reibscheiben und die Kupp-lungsscheiben auftragen.
- Kupplungsscheiben-Nase @ mit einem Versatz von etwa 90° zur Nase der vorhergehenden Scheibe montieren. Im Uhrzeigersinn vorgehen, bis alle Kupplungsscheiben montiert sind.

Motoröl auf Kugel auftragen.
6. Monter:
-Druckstange 1 ①
-Druckplatte ②
•Anlaufscheibe ③
●Mutter (Druckstange 1) ④
7. Monter:
-Druckplatte ①
•Kupplungsfeder ②
•Schraube (Kupplungsfeder) ③
- Pfeilmarkierung ⓐ auf der Druckplatte auf die Stanzmarkierung ⓑ auf der Kupplungs-nabe ausrichten.
- Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
8. Contrôler:
- Ausrückhebel ausrichten Ausrückhebel in Pfeilrichtung drücken und sicherstellen, daß die Markierungen aufeinander ausgerichtet sind → Einstellen.
① Markierung auf dem Ausrückhebel
⑥ Markierung auf dem Kurbelgehäuse

•Ausrückhebel ausrichten
Arbeitsschritte:
●Sicherungsmutter ① lösen.
- Druckstange 1 ② im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Markierungen aufeinander ausgerichtet sind.
- Druckstange 1 gegen Mitdrehen sichern, und Sicherungsmutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.
●Sicherungsmutter ① festziehen.

Sicherungsmutter: 8 Nm (0,8 m • kg, 5,8 ft • lb)
10. Montieren:
•Paßhülsen
- Dichtung (rechter Kurbelgehäusedekkel) New
•Kurbelgehäusedeckel (rechts)
●Minus-Batteriekabel
(TT-R125E/TT-R125LWE) ①
●Leitungshalter
(TT-R125E/TT-R125LWE) ②
- Schrauben (rechter Kurbelgehäusedekkel) 10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
- YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 auf die Schrauben des rechten Kurbelgehäusedekkels auftragen, wie in der Abbildung gezeigt.
•Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.

Quick gasket®: ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215: 90890-85505
11. Montieren:
●Kickstarterkurbel ①
●Mutter (Kickstarterkurbel) ②
50 Nm (5,0 m · kg, 36 ft · lb)
HINWEIS:
Kickstarterkurbel so montieren, daß ein Abstand von 5–10 mm (0,2–0,4 in) @ zwischen der Kickstarterkurbel und dem rechten Kurbelgehäusedeckel besteht.
OIL PUMP


① Ölpumpe demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | ÖLPUMPE DEMONTIERENKupplung und Primärantriebs-zahnrad | Siehe unter “KUPPLUNG UND PRI-MÄRABTRIEBSZAHNRAD”. | ||
| 1 | Zentrifugalfilter | 1 | ||
| 2 | Ölpumpe-Antriebsrad | 1 | ||
| 3 | Unterlegscheibe | 1 | ||
| 4 | Ölpumpe komplett | 1 | ||
| 5 | Dichtung | 1 | ||
| 6 | Ölpumpensieb | 1 |
OIL PUMP DISASSEMBLY

Demontage-Arbeiten: ① Ölpumpe zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | ÖLPUMPE ZERLEGEN1Sicherungsring 12Ölpumpe-Abtriebszahnrad 13Konische Federscheibe 14Sicherungsring 15Unterlegscheibe 16Ölpumpen-Abdeckung 17Stift 28Ölpumpenwelle 19Stift 110Innenrotor 111Außenrotor 112Ölpumpengehäuse 1 |
INSPECTION
Oil pump
1. Inspect:
-Ölpumpe-Antriebsrad
-Ölpumpe-Abtriebszahnrad
-Ölpumpengehäuse
- Ölpumpen-Abdeckung
Risse/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
2. Messen:
•Radialspiel A
(zwischen dem Innenrotor ① und dem Außenrotor ②)
•Radialspiel B
(zwischen dem Außenrotor ② und dem Ölpumpengehäuse ③)
Grenzwert überschritten → Ölpumpe komplett erneuern.
•Rotor-Laufspiel C
(zwischen dem Pumpengehäuse ③ und den Rotors ① ②)
Grenzwert überschritten → Ölpumpe komplett erneuern.

Radialspiel zwischen dem Innenrotor und dem Außenrotor A: 0,15 mm (0,0059 in)
Radialspiel zwischen dem Außen- rotor und dem Ölpumpengehäuse B:
0,06–0,10 mm (0,0024–0,0039 in)
Rotor-Laufspiel C:
0,06–0,10 mm (0,0024–0,0039 in)
Zentrifugalfilter
1. Kontrollieren:
- Zentrifugalfilter Risse/Beschädigung → Erneuern.

5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
N.B.:
-Ölpumpensieb
Risse/Beschädigung → Erneuern.
Verschmutzung → Herausgelaufenes
Öl entfernen.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ölpumpe
1. Montieren:
- Ölpumpengehäuse ①
•Außenrotor ②
•Innenrotor ③
•Stift ④
-Ölpumpenwelle ⑤
•Stift ⑥
-Ölpumpen-Abdeckung ⑦
•Unterlegscheibe ⑧
●Sicherungsring ⑨ New
•Konische Federscheibe ⑩
-Ölpumpe-Abtriebszahnrad ⑪
●Sicherungsring ⑫ New
•Schrauben ⑬
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
HINWEIS:
- Motoröl auf Außenrotor, Innenrotor und Ölpumpenwelle auftragen.
•Die konische Federscheibe gemäß Abbildung montieren.
2. Montieren:
-Ölpumpensieb
•Dichtung New
-Ölpumpe komplett
●Schrauben (Ölpumpe komplett)
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
HINWEIS:
Kurbelwellen-Ölkanäle und komplette Ölpumpe mit Motoröl versorgen.
3. Montieren:
- Unterlegscheibe 1
- Ölpumpe-Abtriebsrad 2
- Zentrifugalfilter 3
HINWEIS:
- Bringen Sie die Unterligscheibe mit gestempeltem "H" für die Seite der Maschine an.
- Die Nut ⓐ des Ölpumpen-Antriebsrads muß bei der Montage zum Motor zeigen.
- Zentrifugalfilter mit der Nase ⑥ nach außen montieren.
- Nase des Zentrifugalfilters ⑥ auf die Nut ⑨ der Kurbelwelle ausrichten.
① Kickstarterwelle demontieren

② Schaltwelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KICKSTARTERWELLE UNDSCHALTWELLE DEMONTIERENSchalthebel-Gelenk Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”.Kupplung Siehe unter “KUPPLUNG UND PRI-MÄRABTRIEBSZAHNRAD”. | |||
| basel | 1 Kickstarterwelle komplett 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.2 Sicherungsring 13 Unterlegscheibe 14 Kickstartererritzel 15 Unterlegscheibe 16 Sicherungsring 17 Schaltwelle 18 Sicherungsring 19 R ückholfeder 110 Schraube (Kickstarter-Anschlag) 111 Kickstarter-Anschlag 12 Feder 13 Kickstarter-Zahnsegment 1 | |||

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

PIÈCES À DÉPOSER
Axe de kick
- Déposer:
Rückholfeder ② an der Bohrung im Kurbelgehäuse aushängen.
Kickstarter-Zahnsegment
- Demontieren:
●Schraube (Kickstarter-Zahnsegment)
●Kickstarter-Zahnsegment ①
HINWEIS:
Schraube mit Hilfe eines T30 Bits lösen.
PRÜFEN
Kickstarterwelle und Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit des Zahnrades des Kickstarter-Zahnsegments. Schwergängigkeit → Erneuern.
- Kontrollieren:
-Kickstarterwelle ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments und Kickstartererritzel
- Kontrollieren:
- Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments ① - Kickstarterritzel ② - Zähne @ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern
Kickstarterritzel-Clip
- Messen:
- Kickstarterritzel-Clip Friktionskraft (Rückholfeder) Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern. Dynamometer ① verwenden.

Kickstarterritzel-Clip Friktionskraft: 0,65–1,35 kg (1,4–3,0 lb)

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

Arbre de sélecteur
1. Contrôler:
•Schaltwelle ①
Verbiegung/Beschädigung → Erneuern.
•Feder ②
Bruch → Erneuern.
Kickstarter-Anschlag
1. Kontrollieren:
- Kickstarter-Anschlag ①
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
•Rückholfeder ②
Bruch → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Étoile de sélection
1. Monter:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kickstarter-Zahnsegment
1. Montieren:
- Kickstarter-Zahnsegment ①
●Schraube (Kickstarter-Zahnsegment) ②
12 Nm (1,2 m · kg, 8,7 ft · lb)

HINWEIS:
- Kerbe Ⓐ auf dem Kickstarter-Zahnsegment auf Stift ⓑ auf der Schaltnocke ausrichten.
●Schraube mit Hilfe eines T30 Bits festziehen.
Kickstarter-Anschlag
1. Montieren:
●Kickstarter-Anschlag ①
●Schraube (Kickstarter-Anschlag) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
•Rückholfeder ③

HINWEIS:
Kickstarter-Anschlag-Rolle auf den Schlitz im Kickstarter-Zahnsegment ausrichten.

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

Arbre de sélecteur
- Monter:
•Ressort de torsion ①
N.B.:
•Lithiumfett auf Dichtlippen am Schaltwellenende Clinke Kurbel gehäusehälfte auftragen.
•Federenden am Anschlag einhängen ②.
Kickstarterwelle komplett
- Montieren:
•Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments
①
-Unterlegscheibe ②
•Rückholfeder ③
(an Kickstarterwelle ④)
HINWEIS:
Sicherstellen, daß der Anschlag ⓐ der Rückholfeder in der Bohrung ⓑ auf der Kickstarterwelle befestigt ist.
- Montieren:
•Federführung ①
HINWEIS:
Federführung in die Kickstarterwelle führen. Sicherstellen, daß die Nut ⓐ in der Federführung auf dem Anschlag der Rückholfeder befestigt ist.
- Montieren:
●Kickstarterwelle komplett ①
HINWEIS:
- Motoröl auf Kickstarterwelle auftragen.
-
Komplette Kickstarterwelle in das Kurbelgehäuse schieben. Sicherstellen, daß sich Clip ② und Kickstarterwellen-Anschlag ⑥ in den richtigen Positionen ①, ⑤ befinden.
-
Einhaken:
•Rückholfeder ①
HINWEIS:
Rückholfeder im Uhrzeigersinn drehen und in die entsprechende Bohrung ⓐ im Kurbelgehäuse einhängen.

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

Pignon libre de kick
1. Monter:
- Circlip ①
New
•Rondelle ②
●Sicherungsring ①
-Unterlegscheibe ②
●Kickstarterritzel ③
-Unterlegscheibe ④
●Sicherungsring ⑤
HINWEIS:
- Motoröl auf das gesamte Kickstarterritzel auftragen.
- Kickstarterritzel mit der flachen Seite nach außen montieren.
EC4L0000
CDI MAGNETO (TT-R125/TT-R125LW)


Demontage-Arbeiten: ① CDI-Magnetzünderleitung demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | LICHTMASCHINENROTOR DEMONTIERENSitz und KraftstofftankMotoröl ablassenAntriebsritzel-Deckel | Siehe unter “SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL”.Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”. | |||
| 1 | CDI-Magnetzünderleitung | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | ||
| 2 | Kurbelgehäusedeckel (links) | 1 | |||
| 3 | Mutter (Rotor) | 1 | |||
| 4 | Rotor | 1 | |||
| 5 | Scheibenfeder | 1 | |||
| 6 | Aufnahmespule | 1 | |||
| 7 | Kabelführung | 1 | |||
| 8 | Stator | 1 | |||

●Mutter (Rotor) ①
•Unterlegscheibe ②
Schwungradabzieher ③ verwenden.

Kupplungskorb-Halter: YS-1880-A/90890-01701
- Demontieren:
•Rotor ①
Schwungradabzieher ② verwenden.

Schwungradabzieher: YU-33270-B/90890-01362
INSPECTION
Magnéto CDI
•Rotor-Innenfläche ⓐ
- Stator-Außenfläche ⑥
Beschädigung → Kurbelwellenschlag und Kurbelwellenlager kontrollieren.
CDI-Magnetzünder und/oder Stator gegebenenfalls erneuern.
Scheibenfeder
- Kontrollieren:
•Scheibenfeder ①
Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Magnéto CDI
•Schraube (Kabelführung) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
LT
●Aufnahmespule ③
●Schraube (Aufnahmespule)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)

- Kegelförmige Teile der Kurbelwelle und des Rotors reinigen.
- Bei der Montage der Scheibenfeder sicherstellen, daß sich ihre flache Seite ① parallel zur Kurbelwellen-Mittellinie ② befindet.
- Bei der Montage des Rotors die Nut des Rotors auf die Scheibenfeder ausrichten.
3. Installer:
●Rondelle plate ①
-Écrou (rotor) ②
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
-Unterlegscheibe ①
●Mutter (Rotor) ②
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
Rotorhalter ③ verwenden.

Kupplungskorb-Halter: YS-1880-A/90890-01701
4. Montieren:
•Paßhülse
•Dichtung New
•Kurbelgehäusedeckel (links)
•Schraube (linker Kurbelgehäusedeckel)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
5. Anschließen:
- CDI-Magnetzünderleitung Siehe unter "KABELFÜHRUNG" in KAPITEL 2.
CDI MAGNETO AND STARTER CLUTCH (TT-R125E/TT-R125LWE)


CDI-MAGNETZÜNDER UND STARTERKUPPLUNG (TT-R125E/TT-R125LWE)

Demontage-Arbeiten: ① Induktionswicklung/Stator demontieren
② Starterkupplung/Getrieberad-Ausbau
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | CDI-MAGNETZÜNDER UND STATOR DEMONTIEREN Kraftstofftank | ||
↓ | 1 CDI-Magnetzünderleitung 12 Leerlaufschalterleitung 13 Kurbelgehäusedeckel (links) 14 Mutter (Rotor) 15 Rotor 16 Starterkupplung 17 Scheibenfeder 18 Startergetrieberad 19 Unterlegscheibe 110 Scheibe (Starterleerlaufrad) 111 Starterleerlaufrad 112 Kabelführung13 Aufnehmerspule/Ständer-Bau-gruppe | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |
CDI MAGNETO AND STARTER CLUTCH (TT-R125E/TT-R125LWE)
ENG


●Mutter (Rotor) ①
-Unterlegscheibe ②
Schwungradabzieher ③ verwenden.

Kupplungskorb-Halter: YS-1880-A/90890-01701
- Demontieren:
•Rotor ①
Schwungradabzieher ② verwenden.

Schwungradabzieher: YU-33270-B/90890-01362
INSPECTION
Magnéto CDI
•Rotor-Innenfläche ⓐ
- Stator-Außenfläche ⑥
Beschädigung → Kurbelwellenschlag und Kurbelwellenlager kontrollieren.
CDI-Magnetzünder und/oder Stator gegebenenfalls erneuern.
Scheibenfeder
- Kontrollieren:
•Scheibenfeder ①
Beschädigung → Erneuern.
Rochet de démarrage
- Contrôler:
Schäden/Verschleiß → Erneuern.
- Kontrollieren:
•Leerlaufrad
•Starterkupplungsrad
Pitting/Grate/Kerben/Rauhigkeit/Ver- schleiß → Die defekten Teile erneuern.
CDI MAGNETO AND STARTER CLUTCH (TT-R125E/TT-R125LWE)
ENG


3. Check:
•Funktion der Starterkupplung
- Das Starterkupplungsantriebsrad ① auf der Starterkupplung ② einbauen und die Starterkupplung halten.
- Beim Drehen des Starterkupplung-Antriebsrads gegen den Uhrzeigersinn B sollen Starterkupplung und Starterkupplung Antriebsrad eingreifen. Wenn das Starterkupplung-Antriebsrad und die Starterkupplung nicht eingreifen, ist die Starterkupplung fehlerhaft und muß erneuert werden.
- Wenn das Starterkupplungsrad im Uhrzeigersinn A gedreht wird, soll es sich widerstandslos drehen.
Wenn das Starterkupplung-Antriebsrad nicht widerstandslos dreht, ist die Starterkupplung fehlerhaft und muß erneuert werden.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
CDI-Magnetzünder
1. Montieren:
•Stator ①
•Schraube (Stator)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
•Kabelführung
•Schraube (Kabelführung) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
- Aufnahmespule ③
●Schraube (Aufnahmespule)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)



2. Montieren:
•Starterleerlaufrad ①
•Scheibe ②
•Schraube ③
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
-Unterlegscheibe ④
HINWEIS:
Das Motoröl auf den Innenumfang des Starterleerlaufrads und auf den Außenumfang der Welle auftragen.
CDI MAGNETO AND STARTER CLUTCH (TT-R125E/TT-R125LWE)
ENG


- Die Starterkupplung ① auf dem Rotor ② anbringen.
HINWEIS:
•Die Starterkupplung mit dem flachen Teil ⓐ zum Rotor hin weisend einbauen.
- Den flachen Teil der Starterkupplung so einbauen, daß er bündig mit der Oberfläche des Kontakts ⑥ mit dem Rotor ist.
4. Festziehen:
•Schraube (Starterkupplung)
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
HINWEIS:
Das Ende der Starterkupplung-Halteschraube in der Nähe ihres Außendurchmessers verstemmen ⓐ, so daß es als Anschlag dient.
5. Montieren:
•Startergetrieberad ①
•Scheibenfeder ②
•Rotor ③
HINWEIS:
- Den Kegelteil von Kurbelwelle und Magnetzündernabe reinigen.
- Beim Montieren des Magnetzünderrotors sicherstellen, daß der Woodruffkeil sicher in der Führungsrille der Kurbelwelle eingesetzt ist.
- Das Motoröl auf den Innenumfang des Startergetrieberads auftragen.
6. Montieren:
-Unterlegscheibe ①
●Mutter (Magnetzünder) ②
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
HINWEIS:
Die Mutter (Magnetzünder) drehen, während der Magnetzünder mit einem Kupplungskorb-Halter ③ gehalten wird.

Kupplungskorb-Halter: YS-1880-A/90890-01701
CDI MAGNETO AND STARTER CLUTCH (TT-R125E/TT-R125LWE)
ENG


•Kurbelgehäusedeckel (links)
- Anschließen:
•Leerlaufschalter-Kabel ①
HINWEIS:
Die Leerlaufschalterleitung in die Kurbelgehäusedekkel-Rille legen, wie in der Abbildung gezeigt.
- Anschließen:
•CDI-Magnetzünderleitung
Siehe unter "KABELFÜHRUNG" in KAPITEL 2.
ENGINE REMOVAL

Demontage-Arbeiten: ① Motor ausbauen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | MOTOR AUSBAUENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Rahmen sicher abstellen.Sitz, Kraftstofftank und SeitendeckelVergaser Siehe unter “VERGASER”.SchalldämpferKupplungszug Von der Motorseite demontieren.ZündkerzensteckerCDI-Magnetzünderleitung abtrennen.Die Leerlaufschalterschalterleitung abtrennen für die TT-R125E/TTR125LWE.Startermotor für die TT-R125E/TTR125LWEMotoröl ablassen. | Siehe unter “SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL”.Siehe unter “SCHALLDÄMPFER”.Siehe unter “ELEKTROSTARTERSYSTEM” in KAPITEL 6 für die TT-R125E/TTR125LWE.Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3. |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 1 Antriebsritzel-Deckel 12 Schraube (Antriebsritzel) 24 Antriebsritzel 15 Schalthebel-Gelenk 16 Kurbelwellenentlüftungsschlauch 17 Motorhalterung (oben) 18 Ölwannenschutz 19 Motorhalterung (vorne) 110 Motorbefestigungsschraube (hinten) 211 Motor | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.3 Antriebsritzel-Ha Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
●Engine bracket (upper) ⑦
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
●Bolt (engine bracket) ⑨
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
PIÈCES À DÉPOSER
Pignon menant
1. Déposer:
•Schraube (Antriebsritzel)
•Antriebsritzel-Halter ①
•Antriebsritzel ②
•Antriebskette ③
HINWEIS:
Antriebsritzel und Antriebskette demontieren.
Dépose du moteur
1. Déposer:
- Motor ①
(An der linken Seite herausheben.)
HINWEIS:
Sicherstellen, daß alle Verbindungselemente, Schläuche und Kabel abgetrennt wurden.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
- Motor ①
An der linken Seite in den Rahmen heben. - Motorbefestigungsschraube (hinten) ②
40 Nm (4,0 m · kg, 29 ft · lb)
●Motorhalterung (vorne) ③
●Schraube (Motorhalterung) ④
40 Nm (4,0 m · kg, 29 ft · lb)
●Motorbefestigungsschraube (unten) ⑤
40 Nm (4,0 m · kg, 29 ft · lb)
●Motorbefestigungsschraube (vorne) ⑥
40 Nm (4,0 m · kg, 29 ft · lb)
●Motorhalterung (oben) ⑦
●Motorbefestigungsschraube (oben) ⑧
40 Nm (4,0 m · kg, 29 ft · lb)
•Schraube (Motorhalterung) ⑨
40 Nm (4,0 m · kg, 29 ft · lb)
NOTE:
- Lithiumfett auf die Gewinde der Motorbefestigungsschrauben (hinten) ② auftragen.
•Die Motorhalterschraube (oben) festziehen ⑧, und dann die Schrauben (Motorbügel) ⑨ festziehen.
Schalthebel-Gelenk
1. Montieren:
•Schalthebel-Gelenk ①
•Schraube (Schalthebel-Gelenk) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Mitte @ des vordersten Punktes des Schalthebels auf den höchsten Punkt der Fuß-raste ausrichten.
Antriebsritzel
1. Montieren:
•Antriebsritzel ①
•Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und Antriebskette montieren.
2. Montieren:
•Antriebsritzel-Halter ①
•Schraube (Antriebsritzel)
•Antriebsritzel-Deckel ①
●Schraube (Antriebsritzel-Deckel) ②
KURBELGEHÄUSE, KURBELWELLE UND AUSGLEICHSWELLE
Demontage-Arbeiten:
① Kurbelgehäuse teilen
③ Kurbelwelle demontieren
② Ausgleichswelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KURBELGEHÄUSE, KURBEL-WELLE UND AUSGLEICHSWELLE DEMONTIERENMotor Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”.KolbenPrimärantriebszahnrad Siehe unter“KUPPLUNG UND PRI-MÄRABTRIEBSZAHNRAD”.Kickstarterwelle komplettKickstarter-ZahnsegmentRotor für die TT-R125/TT-R125LW(Rotor und Starterkupplung für die TT-R125E/TT-R125LWE.) | Siehe unter “ZYLINDER UND KOLBEN”.Siehe unter “KICKSTARTERWELLEUND SCHALTWELLE”.Siehe unter “CDI-MAGNETZÜNDER” für die TT-R125/TT-R125LW.(Siehe unter “CDI-MAGNETZÜNDER UND STARTERKUPPLUNG” für die TT-R125E/TT-R125LWE.) |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 Steuerkettenführung (Einlaßseite) 12 Steuerkette 13 Schraube [45 mm (1,8 in)] 74 Schraube [55 mm (2,2 in)] 15 Schraube [30 mm (1,2 in)] 26 Kabelführung 17 Kupplungszug-Halter 18 Kurbelgehäuse (rechts) 19 Kurbelgehäuse (links) 110 Ausgleichswelle 111 Kurbelwelle 1 Spezialwerkzeug verwenden.12 Lager 3 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

•Schraube (Kurbelgehäuse)
•Kabelführung ①
•Kupplungszug-Halter ②
HINWEIS:
Alle Schrauben nacheinander um je 1/4 Umdrehung lösen; nachdem alle Schrauben gelöst sind, Schrauben entfernen.
2. Déposer:
•Kurbelgehäuse (rechts) ①
Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug verwenden ②.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug: YU-1135-A/90890-01135
HINWEIS:
- Die Schrauben des Kurbelgehäuse-Trennwerkzeugs vollständig festziehen; das Werkzeug muß parallel zum Kurbelgehäuse ausgerichtet werden. Gegebenenfalls eine Schraube wieder etwas lösen, um das Werkzeug auszurichten.
- Während des Festziehens der Trennschraube abwechselnd auf den vorderen Motorvorsprung und die Getriebewellen klopfen.
ACHTUNG:
Mit einem weichen Hammer auf die Gehäusehälfte klopfen. Nur auf verstärkte Bereiche des Kurbelgehäuses klopfen. Nicht auf Paßfläche klopfen. Bedachtsam und vorsichtig arbeiten. Sicherstellen, daß die Gehäusehälften gleichmäßig getrennt werden. Falls eine Kante "hängenbleibt", Druck von der Trennschraube wegnehmen, das Werkzeug neu ausrichten und fortfahren. Falls sich die Gehäusehälften nicht trennen lassen muß geprüft werden, ob eine Gehäuseschraube oder -befestigung vergessen wurde. Keinesfalls rohe Kraft anwenden.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug ② verwenden.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug: YU-1135-A/90890-01135
ACHTUNG:
Kurbelwelle nicht mit einem Hammer aus- treiben.
Roulement
1. Déposer:
- Roulement ①
N.B.:
- Lager aus dem Kurbelgehäuse demontieren, indem sein innerer Laufring hineingedrückt wird (siehe Abbildung).
- Demontiertes Lager nicht wiederverwenden.
INSPECTION
Steuerkette und Steuerkettenführung
1. Kontrollieren:
- Steuerkette Risse/Steifheit → Steuerkette und Nokkenwellen-Kettenrad komplett erneuern.
2. Kontrollieren:
- Steuerkettenführung Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

●Motorvorsprung ⓑ, Kurbelgehäuse
Risse/Beschädigung → Erneuern.
2. Kontrollieren:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/festgefressen → Erneuern.
Vilebrequin
1. Mesurer:
•Max. Schlag ⓐ
- Pleuel-Axialspiel ⓑ
•Kurbelbreite ©
Grenzwert überschritten → Erneuern.
Meßuhr und Fühlerlehre verwenden.

Meßuhr und Zubehör: YU-3097/90890-01252
![]() | Standard | |
| Max. Schlag | — | 0,03 mm (0,0012 in) |
| Axial-spiel | 0,15–0,45 mm (0,0059–0,0177 in) | 0,50 mm (0,02 in) |
| Kurbel-breite | 46,95–47,00 mm (1,848–1,850 in) | — |

Risse/Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Roulement
- Monter:
- Roulement ① New
(in Kurbelgehäuse (links und rechts))
HINWEIS:
Lager montieren, indem der äußere Lagerring gleichmäßig ins Kurbelgehäuse gepreßt wird.
Kurbelwelle
- Montieren:
•Kurbelwelle ①
Kurbelwellen-Einbauwerkzeug ②, ③, ④, ⑤ verwenden.

Kurbelwellen-Einbauwerkzeug:
Kurbelwellen-Montagehülse ②:
YU-90050/90890-01274
Kurbelwellen-Montagewerkzeug ③:
YU-90050/90890-01275
Adapter ④:
YU-90063/90890-01278
Distanzhülse ⑤:
YM-91044/90890-04081
A Nur USA und CDN
BAußer USA und CDN
HINWEIS:
- Pleuelstange mit einer Hand im oberen Totpunkt halten und die Mutter des Montagewerkzeugs mit der anderen Hand drehen. Montagewerkzeug verwenden, bis die Kurbelwelle auf dem Lager aufsitzt.
- Vor der Montage der Kurbelwelle Paßflächen des Kurbelgehäuses reinigen.
ACHTUNG:
Keinen Hammer verwenden, um die Kurbelwelle einzutreiben.

Markierung ① auf dem Ausgleichswellen-Antriebszahnrad auf die Markierung ② auf dem Ausgleichswellen-Abtriebszahnrad ausrichten.
Kurbelgehäuse
1. Auftragen:
•Dichtmasse (auf die rechte Kurbelgehäusehälfte ①)

Quick gasket®: ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215: 90890-85505
HINWEIS:
Paßflächen der Kurbelgehäusehälften (links und rechts) vor dem Auftragen der Dichtmasse reinigen.
2. Montieren:
- Paßhülse ① - Kurbelgehäuse (rechts) (auf Kurbelgehäuse (links))
HINWEIS:
- Rechte Kurbelgehäusehälfte auf die linke Kurbelgehäusehälfte aufsetzen. Vorsichtig mit einem weichen Hammer auf die Gehäusehälfte klopfen.
- Bei der Montage des Kurbelgehäuses sollte sich die Pleuelstange im oberen Totpunkt (TDC) befinden.

•Kabelführung ①
•Kupplungszug-Halter ②
•Schraube (Kurbelgehäuse) [45 mm] ③
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
●Schraube (Kurbelgehäuse) [55 mm] ④
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
•Schraube (Kurbelgehäuse) [30 mm] ⑤
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
- YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 auf die Kurbelgehäuse-Schrauben [45 mm (1,8 in)] ③ auftragen, wie in der Abbildung gezeigt.
- Kurbelgehäuse-Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.

Quick gasket®: ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215: 90890-85505
4. Contrôler:
- Kurbelwellen- und Getriebefunktion Schwergängigkeit → Reparieren.
5. Monter:
•Steuerkette ①
• Steuerkettenführung (Einlaßseite) ②
- Schraube (Steuerkettenführung, Einlaßseite)

10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
GETRIEBE, SCHALTNOCKE UND SCHALTGABEL
Demontage-Arbeiten: ① Schaltnocke und Schaltgabel demontieren
② Eingangswelle und Ausgangswelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | GETRIEBE, SCHALTNOCKE UND SCHALTGABEL DEMON-TIERENMotor Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”.Kurbelgehäuse teilen. | Siehe unter “KURBELGEHÄUSE, KUR-BELWELLE UND AUSGLEICHSWELLE”. | |
![]() | 1 Schaltgabel-Führungsstange 1 (kurz)2 Schaltgabel-Führungsstange 2 (lang)3 Schaltnocke 14 Schaltgabel 2 (C) 15 Schaltgabel 3 (R) 16 Schaltgabel 1 (L) 17 Eingangswelle 18 Ausgangswelle 19 Druckstange 2 110 Anlaufscheibe | 111111 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

•Eingangswelle ①
●Ausgangswelle ②
HINWEIS:
- Zum Demontieren vorsichtig mit einem weichen Hammer auf die Getriebe-Ausgangswelle klopfen.
- Komplette Getriebe-Ausgangswelle vorsichtig demontieren. Alle Teile sorgfältig markieren. Besondere Aufmerksamkeit muß der Lage und Richtung der Schaltgabeln gelten.
INSPECTION
Pignons
1. Contrôler:
•Paßstift ⓐ
•Zahnrad-Zähne ⓑ
•Schaltgabel-Nut ©
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
2. Contrôler:
- Leichtgängigkeit der Zahnräder Schwergängigkeit → Reparieren oder erneuern.
Tige de commande
1. Contrôler:
- Tige de commande 2 ① Usure/endommagement/déformations → Remplacer.
Druckstange
1. Kontrollieren:
- Druckstange 2 ① Verschleiß/Beschädigung/Verbiegung → Erneuern.

Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/festgefressen → Erneuern.
Schaltgabel und Schaltnocke
1. Kontrollieren:
•Schaltgabel ①
Verschleiß/Beschädigung/Kratzer → Erneuern.
2. Contrôler:
•Tambour ①
●Schaltgabel-Führungsstange ②
Verbiegung/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
3. Contrôler:
•Schaltgabel-Bewegung
Auf der Führungsstange.
Schwergängigkeit → Schaltgabel und/oder Führungsstange erneuern.
N.B.:
Im Falle einer defekten Schaltgabel muß nicht nur die Schaltgabel selbst, sondern auch die beiden Zahnräder erneuert werden, die sich neben der Schaltgabel befinden.

•Zahnrad 4. Gang (22Z.) ①
•Zahnrad 3. Gang (19Z.) ②
•Zahnrad 2. Gang (18Z.) ③
●Zahnrad 5. Gang (24Z.) ④
(auf der Eingangswelle ⑤)
HINWEIS:
- Molybdändisulfid auf den Innenring der Zahnräder auftragen.
- Das Zahnrad des 5. Ganges so montieren, daß die Messung ⓐ 83,25–83,45 mm (3,278–3,285 in) ergibt.
2. Monter:
-2e pignon mené (32T) ①
-5e pignon mené (21T) ②
-3e pignon mené (25T) ③
-4e pignon mené (23T) ④
- 1er pignon mené (37T) ⑤
Sur l'arbre secondaire ⑥.
N.B.:
•Zahnrad des 2. Ganges (32Z.) ①
•Zahnrad des 5. Ganges (21Z.) ②
•Zahnrad des 3. Ganges (25Z.) ③
•Zahnrad des 4. Ganges (23Z.) ④
•Zahnrad des 1. Ganges (37Z.) ⑤
(auf der Ausgangswelle ⑥)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf den Innenring der Zahn-räder auftragen.

•Anlaufscheibe ①
●Sicherungsring ②
[EMPTY]
- Beim Einbau des Sicherungsrings darauf achten, daß die scharfkantige Seite ⓐ nicht auf dem Anlaufscheibe und dem Zahnrad ⓑ anliegt.
- Darauf achten, daß der Sicherungsring © korrekt in der Wellennut ⓐ sitzt.
4. Monter:
•Tige de commande 2
- Druckstange 2 (auf der Eingangswelle)
HINWEIS:
Motoröl auf die Druckstange 2 auftragen.
5. Monter:
●Anlaufscheibe ① (auf der Ausgangswelle)
6. Monter:
- Eingangswelle - Ausgangswelle - Beide Wellen gleichzeitig in der linken Kurbelgehäusehälfte montieren.
HINWEIS:
•Lithiumfett auf die Dichtlippe auftragen.
- Bei der Montage der Ausgangswelle im Kurbelgehäuse muß besonders darauf geachtet werden, daß die Dichtlippe des Kurbelgehäuse-Dichtrings nicht beschädigt wird.

Schaltnocke und Schaltgabel
1. Montieren:
•Schaltgabel 1 (L) ①
•Schaltgabel 2 (C) ②
•Schaltgabel 3 (R) ③
HINWEIS:
- Schaltgabel Nr.1 (L) mit dem 2. Getriebezahnrad und Schaltgabel Nr.3 (R) mit dem 4. Getriebezahnrad auf der Ausgangswelle einspuren.
- Schaltgabel Nr.2 (C) mit dem 3. Getriebezahnrad auf der Eingangswelle einspuren.
2. Montieren:
•Schaltnocke ①
HINWEIS:
Motoröl auf Schaltnocke auftragen.
3. Monter:
• Schaltgabel-Führungsstange 1 (kurz) ①
• Schaltgabel-Führungsstange 2 (lang) ②
HINWEIS:
- Motoröl auf die Führungsstangen auftragen.
- Darauf achten, daß die lange Führungsstange in die Schaltgabeln Nr.1 und Nr.3 und die kurze Führungsstange in Schaltgabel Nr.2 geschoben wird.
4. Kontrollieren:
•Gangwechsel-Funktion
- Getriebefunktion
Schwergängigkeit → Reparieren.
EC500000
CHASSIS
Demontage-Arbeiten: ① Vorderrad demontieren ② Radlager demontieren
③ Bremsankerplatte demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRAD UND TROMMEL-BREMSEMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | ||
↓ | 1 Bremszughalter 12 Bremzug 1 Zug zuerst am Hebel demontieren.3 Achsmutter 14 Radachse 15 Vorderrad 16 Distanzhülse 17 Bremsankerplatte 18 Dichtring 19 Radlager 2 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.10 Distanzstück | 1 |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 3 | 11 Bremsbelag 212 Feder 213 Bremsnocken-Betätigungshebel 114 Verschleißanzeige 115 Bremsnocken 116 Bremsankerplatte 1 |
Radlager (falls erforderlich)
- Demontieren:
•Lager ①
HINWEIS:
Lager mit einem herkömmlichen Lageraustreiber ② demontieren.
PRÜFEN
Rad
- Messen:
•Max. Schlag
Unvorschriftsmäßig → Reparieren/erneuern.

Maximal zulässiger Schlag:
Max. Höhenschlag ①:
2,0 mm (0,08 in)
Max. Seitenschlag ②:
2,0 mm (0,08 in)
- Kontrollieren:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/Lager fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtring und Paßhülse satzweise erneuern.
Radachse
- Messen:
•Radachsenbiegung
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Maximal zulässige Achsbiegung: 0,5 mm (0,020 in)
HINWEIS:
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.

WARNUNG
Niemals versuchen, eine verbogene Achse zu richten.

- Bremsbelag-Oberfläche Glasige Oberfläche → Anschleifen. Grobes Sandpapier verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Anschleifen die Schleifpartikel mit einem Lappen abwischen.
2. Messen:
- Trommelbremsbelag-Stärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Trommelbremsbelag-Stärke: | ||
| Standard | Grenzwert> | |
| 40 mm(0,16 in) | 2,0 mm(0,08 in) | |
HINWEIS:
Bremsbeläge und Federn immer komplett erneuern, auch wenn nur ein Belag die Grenzwert erreicht hat.
3. Mesurer:
•Bremstrommel-Innendurchmesser ① Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Bremstrommel-Innendurchmes-ser: | ||
| Standard | > | |
| 110 mm(4,33 in) | 111 mm(4,37 in) | |
4. Kontrollieren:
•Bremstrommel-Oberfläche (innen) Öl/Kratzer → Entfernen.
| ÖI | Einen mit Verdünner oder einem Lösungsmittel getränkten Lappen verwenden. |
| Kratzer | Schmirgelleinen verwenden (vorsichtig und gleichmäßig polieren). |

Lithiumfett auf Bremsnocken auftragen.
- Kontrollieren:
- Bremsnocken-Betätigung Schwergängigkeit → Reparieren.
- Montieren:
•Verschleißanzeiger ①
HINWEIS:
Bei der Montage des Verschleißanzeigers auf der Bremsnockenwelle die Nase ⓐ des Verschleißanzeigers auf die Kerben ⓑ der Bremsnockenwelle ausrichten.
- Montieren:
- Bremsnocken-Betätigungshebel ① 10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Den Bremsnocken-Betätigungshebel in bezug auf die Stanzmarkierung @ montieren, wie in der Abbildung gezeigt.
- Montieren:
- Federn ① New - Bremsbacken ②
HINWEIS:
Lithiumfett auf Hebelachse auftragen.
WARNING
Niemals Fett auf die Bremsbeläge auftragen.



•Radlager ①
•Distanzstück ②
- Radlager ③
•Dichtring ④
New
HINWEIS:
- Bei der Montage Radlager und Dichtlippen mit Lithiumfett bestreichen.
- Radlager so montieren, daß die gekapselte Seite nach außen zeigt.
- Zum Eintreiben des Lagers eine Nuß entsprechender Größe verwenden.
- Linkes Radlager zuerst montieren.
- Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring des Lagers schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.
2. Montieren:
•Bremsankerplatte
•Distanzhülse ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Dichtlippen auftragen.
3. Montieren:
•Vorderrad
HINWEIS:
Bei der Montage muß die Nut ⓐ auf der Bremsankerplatte auf die Nase ⓑ auf dem Gabeltauchrohr eingesetzt werden.
4. Monter:
- Axe de roue ①
4. Montieren:
- Radachse ①
45 Nm (4.5 m · kg, 32 ft · lb)
6. Install:
-Brake cable
NOTE:
Bremszug zuerst im Bremsnocken-Betätigungshebel montieren.
7. Monter:
- Handbremshebelspiel Siehe unter "VORDERRADBREMSE EINSTELLEN" IN KAPITEL 3.
FRONT WHEEL (TT-R125LW/TT-R125LWE)

Demontage-Arbeiten: ① Vorderrad demontieren ② Radlager demontieren
③ Bremsscheibe demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRAD DEMONTIERENMaschine durch Anbringungeines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | |||
![]() | 1 Achsmutter 12 Unterlegscheibe 13 Radachse 14 Vorderrad 15 H ülse 26 Dichtring 27 Radlager 2 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.8 Distanztück 19 Bremsscheibe 1 | |||

Radlager (falls erforderlich)
- Demontieren:
•Lager ①
HINWEIS:
Lager mit einem herkömmlichen Lageraustreiber ② demontieren.
PRÜFEN
Rad
- Messen:
•Max. Schlag
Unvorschriftsmäßig → Reparieren/erneuern.

Maximal zulässiger Schlag:
Max. Höhenschlag ①:
2,0 mm (0,08 in)
Max. Seitenschlag ②:
2,0 mm (0,08 in)
- Kontrollieren:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/Lager fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtring und Paßhülse satzweise erneuern.
Radachse
- Messen:
•Radachsenbiegung
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Maximal zulässige Achsbiegung: 0,5 mm (0,020 in)
HINWEIS:
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.

WARNUNG
Niemals versuchen, eine verbogene Achse zu richten.

Brake disc
1. Measure:
- Bremsscheibenschlag Die Meßuhr ① verwenden. Unvorschriftsmäßig → Felgenschlag prüfen. Falls im Sollbereich, die Bremsscheibe erneuern.

Max. Bremsscheibenverzug: 0,15 mm (0,006 in)
2. Messen:
•Bremsscheibenstärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Bremsscheiben-Mindeststärke:
| Standard |
| 3,0 mm (0,12 in) 2,5 mm (0,10 in) |
REMONTAGE ET INSTALLATION
Roue avant
1. Monter:
- Radlager ①
•Distanzstück ② - Radlager ③
•Dichtring ④
New
HINWEIS:
- Bei der Montage Radlager und Dichtlippen mit Lithiumfett bestreichen.
- Radlager so montieren, daß die gekapselte Seite nach außen zeigt.
- Zum Eintreiben des Lagers eine Nuß entsprechender Größe verwenden.
- Linkes Radlager zuerst montieren.
- Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring des Lagers schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.
FRONT WHEEL (TT-R125LW/TT-R125LWE)



45 Nm (4.5 m · kg, 32 ft · lb)
2. Monter:
•Bremsscheibe ①
●Schraube (Bremsscheibe) ②

Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
3. Montieren:
•Hülse ①
HINWEIS:
•Die Dichtringlippen mit Lithiumfett bestreichen.
- Die längere Distanzhülse auf der Brems-scheibenseite ② montieren.
4. Montieren:
•Vorderrad
HINWEIS:
Die Bremsscheibe ① zwischen die Bremsbeläge ② führen.
5. Monter:
- Axe de roue ①
5. Montieren:
- Radachse ①
6. Monter:
-Unterlegscheibe ①
- Achsmutter ②
45 Nm (4,5 m · kg, 32 ft · lb)
FRONT BRAKE (TT-R125LW/TT-R125LWE)

① Bremsschlauch demontieren
③ Hauptbremszylinder demontieren
② Bremssattel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRADBREMSE DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Bremsflüssigkeit ablassen. | |||
| ⚠️WARNUNGDie Maschine muß sicher stehen, damit sie nicht umfallen kann.Siehe unter “AUSBAU”. | ||||
![]() | 1 Bremsschlauch-Halterung 22 Hohlschraube 13 Bremsschlauch 14 Verbindungsstück 15 Bremssattel-Halteschraube 16 Bremssattel 1 Siehe unter “AUSBAU”.7 Handbremshebel 18 Hauptbremszylinder-Halterung 19 Hauptbremszylinder 1 | |||
BREMSSATTEL UND HAUPTBREMSZYLINDER ZERLEGEN
Demontage-Arbeiten:
① Bremssattel zerlegen
② Hauptbremszylinder zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | BREMSSATTEL UND HAUPT-BREMSZYLINDER ZERLEGENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | ||
| 12 | 1Bremsbeläge 22Bremssattel-Halterung 13Bremssattelkolben 24Staubschutzring5Bremskolben-Dichtring 26Staubschutzmanschette (Führungsstift)7Staubschutzmanschette (Brems-sattel-Halteschraube)8Hauptbremszylinder-Verschluß-deckel9Membran 110Staubschutzkappe 111Sicherungsring 112Unterlegscheibe 113Hauptbremszylinder-Bauteile 1 | 21111 |

• Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel ①
HINWEIS:
Die Membran nicht entfernen.
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ② auf die Bremssattel-Entlüftungsschraube ① aufstecken und das freie Schlauchende in einen geeigneten Auffangbehälter führen.
- Die Entlüftungsschraube lockern und die Bremsflüssigkeit durch mehrmaliges langsa- mes Betätigen des Bremshebels ablassen.
ACHTUNG:
- Abgelassene Bremsflüssigkeit niemals wiederverwenden.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen.
Bremssattel
- Demontieren:
•Bremssattel ①
HINWEIS:
Bremssattel im Gegenuhrzeigersinn drehen und vom Führungsstift ② auf der Bremssattel-Halterung abziehen.
Bremssattelkolben
- Demontieren:
•Bremssattelkolben
Druckluft verwenden und sehr vorsichtig vorgehen.
WARNING
- Den Bremssattelkolben mit einem Lappen abdecken und beim Herauspressen des Kolbens aus dem Bremssattel mit besonderer Vorsicht vorgehen.
- Niemals versuchen, den Bremssattelkolben herauszuhebeln.
Bremssattelkolben demontieren:
- Den Bremssattelkolben mit einem Lappen abdecken.
- Den Bremssattelkolben vorsichtig mit Druckluft aus dem Bremssattel herauspressen.

Bremssattelkolben-Dichtsatz
1. Demontieren:
•Staubschutzring ①
•Bremskolben-Dichtring ②
HINWEIS:
Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe mit den Fingern herausnehmen.
ACHTUNG:
Niemals versuchen, Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe herauszuhebeln.

WARNUNG
Demontierte Dicht- und Staubschutzringe nicht wiederverwenden.
KONTROLLIEREN
Hauptbremszylinder
1. Kontrollieren:
●Hauptbremszylindergehäuse ⓐ
Verschleiß/Riefen → Hauptbremszylindergehäuse erneuern.
Verunreinigungen → Reinigen.

WARNUNG
Ausschließlich frische Bremsflüssigkeit verwenden.
2. Kontrollieren:
-Membran ①
Risse/Beschädigung → Erneuern.
3. Kontrollieren:
•Hauptbremszylinder-Kolben ①
•Staubschutzkappe ②
Verschleiß/Beschädigung/Riefen→
Hauptbremszylinder-Bauteile erneuern.

•Zylinderbohrung ⓐ
Riefen/Verschleiß → Bremssattel erneuern.
2. Kontrollieren:
•Bremssattelkolben ①
Riefen/Verschleiß → Bremssattelkolben erneuern.
WARNING
Demontierte Dicht- und Staubschutzringe ② nicht wiederverwenden.
3. Kontrollieren:
•Bremssattel-Halterung ①
Risse/Beschädigung → Bremssattel erneuern.
- Führungsstift ②
Rost/Beschädigung → Bremssattel erneuern.
•Staubschutzmanschette (Bremssattel-Halteschraube) ③
- Staubschutzmanschette (Führungsstift) ④ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
4. Kontrollieren:
•Bremssattel-Halteschraube ①
Riefen/Rost/Beschädigung → Erneuern.
Flexible de frein
1. Contrôler:
- Flexible de frein ① Craquelures/endommagement → Remplacer.
Bremsschlauch
1. Kontrollieren:
•Bremsschlauch ① Risse/Beschädigung → Erneuern.
•Alle inneren Bauteile der Bremsanlage ausschließlich mit frischer Bremsflüssigkeit reinigen.
•Alle inneren Bauteile der Bremsanlage nach der Montage mit frischer Bremsflüssigkeit schmieren.
- Demontierte Dicht- und Staubschutz-ringe nicht wiederverwenden.
Bremssattelkolben
- Reinigen:
•Bremssattel
•Bremskolben-Dichtring
•Staubschutzring
•Bremssattelkolben
Mit Bremsflüssigkeit reinigen.
- Montieren:
•Bremskolben-Dichtring ①
New
•Staubschutzring ② New
WARNING
Demontierte Dicht- und Staubschutzringe nicht wiederverwenden.
HINWEIS:
Die Dicht- und Staubschutzringe richtig in die Nuten des Bremssattels einsetzen.
- Montieren:
•Bremssattelkolben ①
HINWEIS:
Vor der Montage Bremsflüssigkeit auf die Außenfläche des Bremskolbens auftragen.
ACHTUNG:
- Bremssattelkolben so montieren, daß die flache Vertiefung ⓐ in Richtung Brems-sattel zeigt.
•Bremskolben nicht mit Gewalt einsetzen.
Bremssattel
- Montieren:
•Staubschutzmanschette (Bremssattel-Halteschraube) ①.
(Auf Bremssattel-Halterung ② aufsetzen)

•Staubschutzmanschette (Führungsstift) ① (Auf Bremssattel ②)
HINWEIS:
Innenseiten der Staubschutzmanschette vor dem Einbau mit Lithiumfett bestreichen.
3. Montieren:
•Bremssattel-Halterung ①
•Schraube (Bremssattel-Halterung) ②
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
•Bremsbeläge ③
4. Montieren:
•Bremssattel ①
HINWEIS:
- Führungsstift ② mit Lithiumfett bestreichen.
•Bremssattel auf den Führungsstift schieben und im Uhrzeigersinn drehen.
5. Montieren:
•Bremssattel-Halteschraube ①
Bremssattel-Halteschraube mit Lithiumfett bestreichen.
Hauptbremszylinder-Bauteile
1. Reinigen:
•Hauptbremszylinder
●Hauptbremszylinder-Bauteile
Mit Bremsflüssigkeit reinigen.

•Staubschutzkappe (vordere Kappe) ①
•Staubschutzkappe (hintere Kappe) ②
(Auf Hauptbremszylinder-Kolben ③)
HINWEIS:
Bremsflüssigkeit auf Schutzkappe auftragen.
WARNING
Nach der Montage der Bauteile muß die Schutzkappe in der gezeigten Richtung montiert werden. Eine fehlerhafte Montage kann zu mangelhafter Bremsleitung führen.
3. Montieren:
•Feder ①
(Auf Hauptbremszylinder-Kolben ②)
HINWEIS:
Feder auf der Seite mit dem kleineren Außen-durchmesser montieren.
4. Montieren:
●Hauptbremszylinder-Bauteile ①
•Unterlegscheibe ②
●Sicherungsring ③
•Staubschutzkappe ④
(Im Hauptbremszylinder ⑤)
HINWEIS:
- Bremsflüssigkeit auf Hauptbremszylinder-Bauteile auftragen.
- Bei der Montage des Sicherungsrings eine Zange mit langen Backen verwenden.

•Hauptbremszylinder ①
●Hauptbremszylinder-Halterung ②
- Schrauben (Hauptbremszylinder-Halterung) ③
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
HINWEIS:
- Hauptbremszylinder-Halterung mit der Pfeilmarkierung @ nach oben montieren.
- Zuerst die obere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung und anschließend die untere Schraube festziehen.
A TT-R125LW B TT-R125LWE
2. Montieren:
•Handbremshebel ①
•Feder ②
•Schraube (Handbremshebel) ③
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
●Mutter (Handbremshebel) ④
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
HINWEIS:
•Lithiumfett auf die Gleitflächen von Feder, Schraube und Handbremshebel auftragen.
- Molybdändisulfidöl auf die Kontaktfläche des Einstellers auftragen.
Bremsschlauch
1. Montieren:
•Dichtscheiben ① New
•Bremsschlauch ②
•Hohlschraube ③
26 Nm (2,6 m · kg, 19 ft · lb)

WARNUNG
Dichtscheiben immer erneuern.
ACHTUNG:
Bei der Befestigung des Bremsschlauchs darauf achten, daß der Metallstutzen ⓐ an der Nase Ⓑ des Bremssattels anliegt.
FRONT BRAKE (TT-R125LW/TT-R125LWE)


-
Faire passer le flexible de frein par le guide de câble ①.
-
Bremsschlauch durch die Kabelführung ① führen.
-
Monter:

WARNING
Dichtscheiben immer erneuern.
HINWEIS:
Bei der Befestigung des Verbindungsstücks am Bremsschlauch den Bremsschlauch so halten, daß er nicht verdreht wird.
- Monter:

- Montieren:


Brake fluid
1. Fill:
- Brake fluid
Bis zur Markierung "LOWER" ⓐ.

Empfohlene Bremsflüssigkeit DOT Nr.4
! WARNING
•Nur Bremsflüssigkeit der empfohlenen Spezifikation verwenden. Andere Produkte können die Gummidichtungen angreifen und so zu Undichtigkeiten und verminderter Bremsleistung führen.
- Nur Bremsflüssigkeit der gleichen Sorte nachfüllen. Die Mischung unterschiedlicher Sorten kann zu chemischen Reaktionen führen, die die Bremsleistung vermindern.
- Beim Nachfüllen darauf achten, daß kein Wasser in den Ausgleichsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab und kann infolge Dampfblasenbildung zum Blockieren der Bremse führen.
ACHTUNG:
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen.
2. Entlüften:
•Bremssystem
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN" in KAPITEL 3.
3. Kontrollieren:
•Bremsflüssigkeitsstand
Bremsflüssigkeitsstand unterhalb der Minimalstand-Markierung → Bremsflüssigkeit auffüllen.
Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS-STAND KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.

-Membran
●Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel
①
●Schrauben (Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel) ②
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb)
ACHTUNG:
Nach der Montage bei gezogenem Handbremshebel kontrollieren, ob an den Hohlschrauben, am Hauptbremszylinder oder am Bremssattel Bremsflüssigkeit austritt.
REAR WHEEL AND REAR BRAKE

Demontage-Arbeiten: ① Hinterrad demontieren ② Radlager demontieren
③ Bremsankerplatte demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRAD UND TROMMEL-BREMSEMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | |||
![]() | 1 Bremsgestänge 12 Achsmutter 13 Antriebskettenspanner (rechts) 14 Radachse 15 Antriebskettenspanner (links) 16 Antriebskette 17 Hinterrad 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.8 Distanzhülse (rechts) 19 Bremsankerplatte 110 Distanzhülse (links) | 1 | ||

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
![]() | 11 Mutter (kettenrad) 412 Kettenrad 113 Dichtring 114 Radlager 2 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.15 Distanztück 116 Bremsbelag 217 Feder 218 Bremsnocken-Betätigungshebel 119 Verschleißanzeiger 120 Bremsnocken 121 Bremsankerplatte 1 | |||

Rad nach vorne drehen und Antriebskette ② entfernen.
Radlager (falls erforderlich)
- Demontieren:
•Lager ①
HINWEIS:
Lager mit einem herkömmlichen Lageraustreiber ② demontieren.
PRÜFEN
Rad
- Messen:
•Max. Schlag
Unvorschriftsmäßig → Reparieren/erneuern.

Maximal zulässiger Schlag
Max. Höhenschlag ①:
2,0 mm (0,08 in)
Max. Seitenschlag ②:
2,0 mm (0,08 in)
- Kontrollieren:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/Lager fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtringe und Paßhülse (Radnabenseite) satzweise erneuern.
Radachse
- Messen:
•Radachsenbiegung
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Maximal zulässige Achsbiegung 0,5 mm (0,020 in)
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.

WARNUNG
Niemals versuchen, eine verbogene Achse zu richten.
Frein à tambour
1. Contrôler:
- Bremsbelag-Oberfläche Glasige Oberfläche → Anschleifen. Grobes Sandpapier verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Anschleifen die Schleifpartikel mit einem Lappen abwischen.
2. Messen:
- Trommelbremsbelag-Stärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Trommelbremsbelag-Stärke:
Standard
4,0 mm 2,0 mm (0,16 in) (0,08 in)
HINWEIS:
Bremsbeläge und Federn immer komplett erneuern, auch wenn nur ein Belag die Grenzwert erreicht hat.
3. Mesurer:
•Bremstrommel-Innendurchmesser ① Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Bremstrommel-Innendurchmesser:
Standard
110 mm 111 mm (4,33 in) (4,37 in)
- Inspect:
•Bremstrommel-Oberfläche (innen) Öl/Kratzer → Entfernen.
| ÖI | Einen mit Verdünner oder einem Lösungsmittel getränkten Lappen verwenden. |
| Kratzer | Schmirgelleinen verwenden (vorsichtig und gleichmäßig polieren). |
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Bremsankerplatte
- Montieren:
- Bremsnocken ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Bremsnocken auftragen.
- Kontrollieren:
- Bremsnocken-Betätigung Schwergängigkeit → Reparieren.
- Montieren:
•Verschleißanzeiger ①
HINWEIS:
Bei der Montage des Verschleißanzeigers auf der Bremsnockenwelle die Nase ⓐ des Verschleißanzeigers auf die Kerben ⓑ der Bremsnockenwelle ausrichten.
- Montieren:
•Bremsnocken-Betätigungshebel ①
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Den Bremsnocken-Betätigungshebel in bezug auf die Stanzmarkierung ⓐ montieren, wie in der Abbildung gezeigt.

•Lithiumfett auf Hebelachse auftragen.
- Bei der Montage der Federn und Bremsbeläge darauf achten, daß die Federn nicht beschädigt werden.
- Die Federn beim Erneuern der Bremsbeläge immer paarweise erneuern.
WARNING
Niemals Fett auf die Bremsbeläge auftragen.
Hinterrad
1. Montieren:
- Radlager ①
•Distanzstück ②
•Radlager ③
•Dichtring ④ New
HINWEIS:
- Bei der Montage Lithiumfett auf die Dichtlippe auftragen.
- Dichtring muß bei Montage des Lagers sichtbar bleiben.
- Zum Eintreiben des Lagers eine Nuß entsprechender Größe verwenden.
•Rechtes Radlager zuerst montieren. - Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring des Lagers schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.

43 Nm (4.3 m · kg, 31 ft · lb)
NOTE:
- Kettenrad ①
●Sicherungsbleche ②
New
●Mutter (kettenrad) ③
43 Nm (4,3 m · kg, 31 ft · lb)
HINWEIS:
- Muttern schrittweise über Kreuz festziehen.
•Laschen des Sicherungsblechs umbiegen.
3. Montieren:
•Distanzhülse (links)
•Bremsankerplatte
•Distanzhülse (rechts)
HINWEIS:
Lithiumfett auf Dichtlippen auftragen.
4. Montieren:
•Hinterrad
HINWEIS:
Bei der Montage muß die Nut ⓐ auf der Bremsankerplatte auf die Nase ⓑ auf der Hinterradschwinge eingesetzt werden.
5. Montieren:
•Antriebskette ①
HINWEIS:
Rad ② nach vorne drehen und Antriebskette montieren.
6. Montieren:
•Antriebskettenspanner (links) ①
-Unterlegscheibe ②
- Radachse ③
HINWEIS:
- Radachse mit Lithiumfett bestreichen.
- Radachse von der linken Seite aus montieren.

•Antriebskettenspanner (rechts) ①
-Unterlegscheibe ②
- Achsmutter ③
HINWEIS:
Achsmutter vorläufig festziehen.
8. Régler:
•Antriebsketten-Durchhang ⓐ

Antriebsketten-Durchhang: 35–50 mm (1,4–2,0 in)
Siehe unter "ANTRIEBSKETTEN-DURCH-HANG" in KAPITEL 3.
9. Serrer:
- Écrou d'axe ①
60 Nm (6,0 m · kg, 43 ft · lb)
9. Festziehen:
- Achsmutter ①
60 Nm (6,0 m · kg, 43 ft · lb)
10. Monter:
- Ressort ①
- Tringle de frein ②
•Goupille ③
-Écrou papillon ④
•Feder ①
•Bremsgestänge ②
- Bremswiderlager ③
-Flügelmutter ④
(Am Bremsnocken-Betätigungshebel ⑤)
11. Régler:
- Spiel am Bremspedal Siehe unter "HINTERRADBREMSE EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
EC550000
FRONT FORK

ATT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
BTT-R125LWE
Extent of removal: ① Front fork removal
Demontage-Arbeiten: ① Teleskopgabel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für Demontage | TELESKOPGABEL DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Vorderrad Siehe unter “VORDERRAD UND VOR-DERRADBREMSE” für die TT-R125/TT-R125E.(Siehe unter “VORDERRAD” für die TT-R125LW/TT-R125LWE.) | ⚠️WARNUNG ____Die Maschine muß sicher stehen, damit sie nicht umfallen kann.______VOR-DERRADBREMSE“ für die TT-R125/TT-R125E.(Siehe unter “VORDERRAD” für die TT-R125LW/TT-R125LWE.) | ||
| Lenker Siehe unter “LENKER”. | ||||
| local | 1 Schutzkappe 1 –2 Klemmschraube(obere Gabelbrücke)3 Verschlußschraube 1 1 Nur demontieren, wenn4 Klemmschraube(untere Gabelbrücke)5 Teleskopgabel 1 1 | A | B | |
| 1 1 | Nur lockern.Teleskopgabel zerlegt wird.lockern. | |||
EC558000
FRONT FORK DISASSEMBLY

ATT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
BTT-R125LWE
① Dichtring demontieren
② Dämpferrohr demontieren
![]() |
HANDLING NOTE
NOTE:
Beim Zerlegen der Teleskopgabel muß mit großer Sorgfalt vorgegangen werden. Es wird daher empfohlen, diese Arbeit von einem Yamaha-Händler durchführen zu lassen.
ACHTUNG:
Um ein versehentliches Entweichen der Luft zu verhindern, müssen folgende Anweisungen beachtet werden:
Die Teleskopgabel mit einer eingebauten Kolbenstange weist eine sehr empfindliche innere Konstruktion auf und muß insbesondere vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden.
Es muß unbedingt darauf geachtet werden, daß keine Fremdkörper beim Auswechseln des Gabelöls oder beim Zerlegen und Montieren der Teleskopgabel in den Mechanismus gelangen können.
DEMONTAGEPUNKTE
Verschlußschraube
- Demontieren:
•Verschlußschraube ①
(vom Standrohr demontieren)
HINWEIS:
Die Verschlußschrauben müssen vor der Demontage der Teleskopgabel von der Maschine gelöst werden.
ATT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
BTT-R125LWE
Standrohr
- Demontieren:
•Dichtring ①
●Sicherungsring ②
Schlitzschraubendreher verwenden.
ACHTUNG:
Das Standrohr nicht verkratzen.
- Demontieren:
•Schraube (dämpferrohr)
•Dämpferrohr
•Standrohr
•Dämpferrohrbuchse
•Metallhülse
HINWEIS:
Den Dämpferrohr-Halter ① und den T-Handgriff ② zum Lösen der Dämpferrohr-Schraube verwenden.

Damper rod holder: YM-1300/90890-01294
T-handle: YM-1326/90890-01326

•Dichtring ① Schlitzschraubendreher verwenden.
ACHTUNG:
Das Tauchrohr nicht verkratzen.
CONTRÔLE
Tige d'amortisseur
1. Contrôler:
•Dämpferrohr Verzug/Beschädigung → Dämpferrohr erneuern.
ACHTUNG:
Die Kolbenstange und der gesamte interne Teleskopgabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper.
Beim Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, daß keinerlei Fremdkörper in das Gabelöl gelangen.

- Ungespannte Federlänge ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Ungespannte Federlänge: | ||
| Standard | Grenzwert> | |
| TT-R125/TT-R125E:327 mm (12,9 in)TT-R125LW:339 mm (13,3 in)TT-R125LWE:453,6 mm (17,86 in) | TT-R125/TT-R125E:322 mm (12,7 in)TT-R125LW:334 mm (13,1 in)TT-R125LWE:448,6 mm (17,66 in) | |
Tube plongeur
1. Contrôler:
•Standrohr-Oberfläche @
Riefen → Reparieren oder erneuern.
Nr. 1.000 Naßschleifpapier verwenden.
Beschädigtes Dämpferrohrventil → Erneuern.
•Standrohr-Verzug
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Standrohr-Verzugsgrenze: 0,2 mm (0,008 in)
HINWEIS:
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.
WARNING
Niemals versuchen, ein verzogenes Standrohr zu richten, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.
2. Kontrollieren:
- Metallhülse ①
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

•Tauchrohr ①
•Gleitbuchse ②
Kratzer/Verschleiß/Beschädigung →
Tauchrohr komplett erneuern.
Boulon capuchon
- Contrôler:
•Verschlußschraube ①
•O-Ring ②
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
REMONTAGE ET INSTALLATION Fourche avant
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Zusammenbau der Teleskopgabel
- Alle Teile in einem sauberen Lösungsmittel reinigen.
-
Montieren:
-
Metallhülse ①
•Dämpferrohr ②
•Dämpferrohrbuchse ③
(am Standrohr ④)
ACHTUNG:
Bei der Montage des Dämpferrohres im Standrohr muß das Standrohr quer gehalten werden. Falls das Standrohr senkrecht gehalten wird, kann das Dämpferrohr hineinfallen und beschädigt werden.
- Montieren:
•Standrohr
(am Tauchrohr)

●Schraube (Dämpferrohr)

23 Nm (2,3 m · kg, 17 ft · lb)
HINWEIS:
Den Dämpferrohr-Halter ① und den T-Griff ② zum Befestigen der Dämpferrohr-Schraube verwenden.

Dämpferrohr-Halter:
YM-1300/90890-01294
T-Griff:
YM-01326/90890-01326
5. Monter:
•Gabelöl auf das Standrohr auftragen.
- Bei der Montage des Dichtrings mit Gabelöl bestrichene Vinyl-Montagehilfe @ verwenden, um Dichtlippe des Dichtrings zu schützen.
- Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
- Dichtring mit Gabeldichtring-Treibhülse (ø30) ② und Gabeldichtring-Treiber ③ im Tauchrohr montieren.

Gabeldichtring-Treiber:
YM-33963/90890-01367
Gabeldichtring-Führungshülse:
YM-33281/90890-01400
6. Montieren:
●Sicherungsring ①
HINWEIS:
Sicherungsring richtig in die Nut im Tauchrohr einpassen.


Lithiumfett auf Standrohr auftragen.
8. Contrôler:
- Leichtgängigkeit des Standrohrs Schwergängigkeit/Klemmen/Rauhigkeit → Schritte 2 bis 7 wiederholen.
9. Teleskopgabel vollständig eintauchen.
10. Befüllen:
•Gabelöl ①

Empfohlene Ölsorte:
Gabelöl 10W oder gleichwertig Füllmenge (pro Gabelbein):
TT-R125/TT-R125E:
159 cm³
(5,60 Imp oz, 5,38 US oz)
TT-R125LW:
156 cm ^3
(5,49 Imp oz, 5,27 US oz)
TT-R125LWE:
158 cm ^3
(5,56 Imp oz, 5,34 US oz)
ACHTUNG:
- Nur die empfohlene Ölsorte verwenden. Falls anderes Öl verwendet wird, kann die Funktionsweise der Telekopgabel erheblich beeinträchtigt werden.
-
Es dürfen keine Fremdkörper in die Tele- skopgabel gelangen.
-
Nach dem Befüllen muß die Gabel mehrmals (miadestens 10 Mol) langsam ein- und ausgefedert werden, damit sich das Gabelöl verteilt.



- Measure:
•Oil level ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Korrigieren.

Standard-Ölstand:
TT-R125/TT-R125E:
122 mm (4,80 in)
TT-R125LW:
130 mm (5,12 in)
TT-R125LWE:
125 mm (4,92 in)
Gemessen von der Oberkante des Standrohrs bei vollständig eingetauchtem Standrohr und ohne Gabelfeder.
13. Montieren:
•Gabelfeder
•Unterlegscheibe
•Distanzscheibe
(TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW)
•Verschlußschraube ①
•Staubmanschette
HINWEIS:
Verschlußschraube vorläufig festziehen.
ATT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
BTT-R125LWE
Installation
- Monter:
- Fourche avant
N.B.:
•Die Klemmschraube der unteren Gabelbrücke vorläufig festziehen.
•Die Klemmschraube der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
- Festziehen:
•Verschlußschraube ①
23 Nm (2,3 m · kg, 17 ft · lb)
- Einstellen:
•Teleskopgabel-Oberkante ⓐ

25 Nm (2,5 m · kg, 18 ft · lb)
- Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ①
60 Nm (6,0 m · kg, 43 ft · lb)
• Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ②
25 Nm (2,5 m · kg, 18 ft · lb)
●Schraube (Staubmanschette) ③
HINWEIS:
- Darauf achten, daß die Löcher @ in den Faltenbälgen nach außen zeigen.
- Schraube (Faltenbalg) festziehen, bis die Oberkante des Faltenbalges die untere Gabelbrücke berührt.
5. Monter:
TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
- Capuchon ①
5. Montieren:
TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
•Schutzkappe ①
EC5B0000
HANDLEBAR
TT-R125

Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKER DEMONTIERENStartnummernplatte | |||
| 1 | 1 Kupplungszug 12 Kupplungshebel 13 Motorstoppschalter 14 Bremszug (Vorderradbremse) 15 Handbremshebel (Vorderradbremse)6 Griffhalterung (Unterteil) 17 Griffhalterung (Oberteil) 18 Gaszug 19 Gasdrehgriff 110 Distanzscheibe 111 Lenkergriff (links) 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.12 Lenkerhalter 213 Lenker | 1 |
TT-R125E

Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKER DEMONTIERENStartnummernplatte | |||
| 1 | 1 Kupplungszug 12 Kupplungshebel 13 Motorstoppschalter 14 Bremszug (Vorderradbremse) 15 Startschalter 16 Handbremshebel (Vorderradbremse)7 Griffhalterung (Unterteil) 18 Griffhalterung (Oberteil) 19 Gaszug 110 Gasdrehgriff 111 Distanzhülse 112 Lenkergriff (links) 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.13 Zündschalter14 Lenkerhalter15 Lenker | 1 |
TT-R125LW

Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKER DEMONTIERENStartnummernplatte | |||
| 1 | 1 | Kupplungszug | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |
| 2 | Kupplungshebel | 1 | ||
| 3 | Motorstoppschalter | 1 | ||
| 4 | Hauptbremszylinder | 1 | ||
| 5 | Griffhalterung (Unterteil) | 1 | ||
| 6 | Griffhalterung (Oberteil) | 1 | ||
| 7 | Gaszug | 1 | ||
| 8 | Gasdrehgriff 1 | |||
| 9 | Distanzscheibe | 1 | ||
| 10 | Lenkergriff (links) | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |
| 11 | Lenkerhalter | 2 | ||
| 12 | Lenker | 1 |
TT-R125LWE

Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKER DEMONTIERENStartnummernplatte | |||
| 1 | 1 | Kupplungszug | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |
| 2 | Kupplungshebel | 1 | ||
| 3 | Motorstoppschalter | 1 | ||
| 4 | Hauptbremszylinder | 1 | ||
| 5 | Startschalter | 1 | ||
| 6 | Griffhalterung (Unterteil) | 1 | ||
| 7 | Griffhalterung (Oberteil) | 1 | ||
| 8 | Gaszug | 1 | ||
| 9 | Gasdrehgriff 1 | |||
| 10 | Lenkergriff (links) | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |
| 11 | Zündschalter | 1 | ||
| 12 | Lenkerhalter | 2 | ||
| 13 | Lenker | 1 |
THROTTLE GRIP ASSEMBLY DISASSEMBLY

GASDREHGRIFF ZERLEGEN
Demontage-Arbeiten: ① Gasdrehgriff zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 12Distanzscheibe 23Drehgriff 1 | GASDREHGRIFF ZERLEGENLenkergriff (rechts) | 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |



●Hauptbremszylinder-Halterung ①
●Hauptbremszylinder ②
ACHTUNG:
- Hauptbremszylinder nicht an den Brems-
schläuchen herunterhängen lassen.
•Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel waagerecht halten, damit keine Luft eintreten kann.
ATT-R125LW
BTT-R125LWE
Lenkergriff
1. Demontieren:
- Lenkergriff ①
HINWEIS:
Druckluft zwischen Lenker oder Drehgriff und Lenkergriff blasen. Dann den losen Lenkergriff entfernen.
PRÜFEN
Lenker
1. Kontrollieren:
- Lenker ①
Verbiegung/Kratzer/Beschädigung → Erneuern.

WARNUNG
Niemals versuchen, einen verbogenen Lenker zu richten, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.

•Distanzhülse ①
- Lenkergriff (rechts) ②
Klebemittel auf Drehgriff ③ auftragen.
HINWEIS:
Vor dem Auftragen des Klebemittels Fett oder Öl mit Verdünner von der Oberfläche ⑧ des Drehgriffs entfernen.
Guidon
1. Monter:
- Lenker ①
- Lenkerhalter ②
•Zündschalter (TT-R125E/TT-R125LWE) ③
●Hauptschalterhalter (TT-R125E/TT-R125LWE) ④
●Schraube (Lenkerhalter) ⑤ 23 Nm (2,3 m · kg, 17 ft · lb)
HINWEIS:
- Den Körnerpunkt @ auf dem Lenker auf die Oberfläche des Lenkerhalters auf der oberen Gabelbrücke ausrichten.
- Den Lenkerhalter so montieren, daß der Körnerpunkt ⑥ nach vorne weist.
- Zuerst die Schrauben auf der Vorderseite des Lenkerhalters festziehen, und dann die hinteren Schrauben festziehen.

- Lenkergriff (links) ①
Klebemittel auf Lenker ② auftragen.
HINWEIS:
Vor dem Auftragen des Klebemittels Fett oder Öl mit Verdünner von der Oberfläche ④ des Lenkers entfernen.
3. Montieren:
TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
•Distanzhülse ①
4. Montieren:
•Gasdrehgriff ①
●Griffhalterung (oberteil) ②
•Gaszug ③
(In Zugführungen ④)
HINWEIS:
Lithiumfett auf Gaszugenden und Zugführungen auftragen.
5. Montieren:
•Gaszuggehäuse-Deckel ①
●Schraube (Gaszuggehäuse-Deckel) ②
•Griffhalterung (Unterteil) ③
•Schraube (Griffhalterung) ④
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
●Schutzabdeckung (Griffhalterung) ⑤
WARNING
Nach dem Festziehen der Schrauben prüfen, ob sich der Gasdrehgriff ⑥ leichtgängig bewegen läßt. Andernfalls mit Hilfe der Schrauben Neueinstellung vornehmen.

●Handbremshebel-Halterung ①
●Schrauben (Handbremshebel-Halterung) ② 4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
•Bremszug (vorne) ③
•Klemme
HINWEIS:
Bremszugende mit Lithiumfett bestreichen.
TT-R125E
-Startschalter ①
●Schrauben (Startschalter) ②
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
•Bremszug (vorne) ③
•Klemme
HINWEIS:
Bremszugende mit Lithiumfett bestreichen.
TT-R125LW
•Hauptbremszylinder ①
●Hauptbremszylinder-Halterung ②
●Schrauben (Hauptbremszylinder-Halterung) ③
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
HINWEIS:
•Die Halterung so einbauen, daß die Pfeilmarkierung ⓐ nach oben weist.
- Zuerst die obere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung und anschließend die untere Schraube festziehen.
TT-R125LWE
-Startschalter ①
•Hauptbremszylinder ②
●Hauptbremszylinder-Halterung ③
●Schrauben (Hauptbremszylinder-Halterung) ④ 9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
HINWEIS:
•Die Halterung so einbauen, daß die Pfeilmarkierung ⓐ nach oben weist.
- Zuerst die obere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung und anschließend die untere Schraube festziehen.

- Motorstoppschalter ①
•Kupplungsgriff-Halter ②
●Schrauben (TT-R125/TT-R125LW) ③
●Schrauben (TT-R125E/TT-R125LWE)
③ 4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
HINWEIS:
- Motorstoppschalter und Kupplungsgriff-Halter gemäß Abbildung montieren.
- Motorstoppschalter-Kabel mittig über Kupp-lungsgriff-Halter leiten.
ATT-R125/TT-R125LW
BTT-R125E/TT-R125LWE
8. Montieren:
•Kupplungszug ①
•Schlauchschelle
HINWEIS:
Kupplungszugende mit Lithiumfett bestreichen.
9. Einstellen:
•Kupplungshebelspiel
Siehe unter "VORDERRADBREMSE EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Bremshebelspiel
Siehe unter "KUPPLUNG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
EC560000
STEERING

① Untere Gabelbrücke demontieren
② Lager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKUNG DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Teleskopgabel Siehe unter “TELESKOPGABEL”.Lenker Siehe unter “LENKER”.Vorderradschutzblech | ||
![]() | 1 Lenkschaftmutter 12 Obere Gabelbrücke 13 Sicherungsscheibe4 Ringmutter (oben) 15 Gummischeibe 16 Ringmutter (unten) 17 Untere Gabelbrücke 18 Lager-Schutzkappe 1 | 1Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |
REIHENFOLGE
●Ringmutter festziehen.
38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb)
●Ringmutter um eine Umdrehung lösen.
- Erneut festziehen.
20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb)

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 2 | 9 Innerer Lager-Laufring (oben) 110 Lager (oben) 111 Äußerer Lager-Laufring (oben) 112 Äußerer Lager-Laufring (unten)13 Lager (unten) 1 | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

Untere Gabelbrücke gegen Herunterfallen sichern.
Cage de roulement
1. Déposer:
Lager-Laufring mit dem langen Rohr ② und einem Hammer demontieren.
Das Lenkschaftgewinde darf nicht beschädigt werden.
CONTRÔLE
Colonne de direction
1. Contrôler:
- Colonne de direction ①
Déformation/endommagement → Remplacer.
PRÜFEN
Lenkschaft
1. Kontrollieren:
- Lenkschaft ①
Verbiegung/Beschädigung → Erneuern.
Lager und Lagerlaufring
- Die Lager und Lagerlaufringe mit einem Lösungsmittel reinigen.
- Kontrollieren:
•Lager
•Lager-Laufringe
Pitting/Beschädigung → Lager und Lagerlaufringe komplett erneuern.
Lager in den Lagerlaufringen montieren. Lager von Hand drehen. Falls die Lager klemmen oder sich nur schwergängig in den Lagerlaufringen drehen lassen, müssen Lager und Lagerlaufringe komplett erneuert werden.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Untere Gabelbrücke
- Montieren:
•Lager (unten) ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Dichtlippe des Staubschutzrings und Innenseite des Lagerlaufrings auftragen.
-
Montieren:
-
Äußerer Lager-Laufring (unten)
-
Äußerer Lager-Laufring (oben)
-
Monter:
•Lager (oben)
●Innerer Lager-Laufring ①
•Lager-Schutzkappe ②
HINWEIS:
Lithiumfett auf Lager und Dichtlippe der Lager-Schutzkappe auftragen.

20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
- Untere Gabelbrücke ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Lager auftragen.
5. Monter:
•Ringmutter (unten) ①
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
•Gummischeibe
•Ringmutter (oben)
●Sicherungsscheibe
Die Ringmutter mit dem Lenkmutternschlüssel ② festziehen.
HINWEIS:
Bei der Montage der unteren Ringmutter darauf achten, daß die Anfasung ⓐ nach unten weist.
Siehe unter "LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Den Lenkschaft zum Prüfen zwischen dem rechten und dem linken Anschlag hin und her bewegen. Falls an einer Stelle Widerstand spürbar ist, den Lenkschaft demon- tieren und die Kugellager kontrollieren.
7. Montieren:
•Obere Gabelbrücke ①
- Lenkschaftmutter ②
- Chokezughalter ③
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Lenkschaftmutter noch nicht festziehen.
8. Montieren:
-Teleskopgabel ①
HINWEIS:
•Die Klemmschrauben ② der unteren Gabelbrücke vorläufig festziehen.
•Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.

25 Nm (2,5 m · kg, 18 ft · lb)
9. Festziehen:
- Lenkschaftmutter ①
110 Nm (11,0 m · kg, 80 ft · lb)
10. Montieren:
•Schutzkappe ②
- Nach dem Festziehen der Mutter die Lenkung auf Leichtgängigkeit prüfen. Bei Schwergängigkeit die Ringmutter schrittweise lockern.
12. Einstellen:
•Teleskopgabel-Oberkante ⓐ

• Klemmschrauben (untere Gabelbrücke) ①
60 Nm (6,0 m · kg, 43 ft · lb)
• Klemmschrauben (obere Gabelbrücke) ②
25 Nm (2,5 m · kg, 18 ft · lb)
EC570000
SWINGARM

Demontage-Arbeiten: ① Schwinge demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHWINGE DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Hinterrad Siehe unter “HINTERRAD UND HINTERRADBREMSE”. | ||
| 1 Antriebskettenspanner (oben) 12 Antriebskettenspanner (unten)3 Schraube (Verbindungsgelenk-Rahmen)4 Schraube (Hinterradstoßdämpfer-Umlenkhebel)5 Hebelachse6 Schwinge | 11111 |
EC578000
SWINGARM DISASSEMBLY

Extent of removal:
① Swingarm disassembly
② Verbindungsgelenk demontieren und zerlegen
③ Umlenkhebel demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
↓ | SCHWINGE ZERLEGEN1Kettenschutz 12Antriebskettenstüfze 13Antriebskettenführung 14Staubschutz 45Distanzhülse 16Verbindungsgelenk 17Dichtring 28Distanzhülse 29Staubschutz 210Gleitbuchse 111Umlenkhebel 112Staubschutz 213Buchse 114Schwinge 1 |

Schwingenlagerbuchse
- Demontieren:
•Buchse ①
HINWEIS:
Lagerbuchse herauspressen.
CONTRÔLE
Lagerbuchsen, Distanzhülsen und Staubkappen in einem Lösungsmittel reinigen.
Schwinge
- Kontrollieren:
•Buchse ①
•Buchse ②
Beschädigung/Pittingbildung → Buchsen komplett erneuern.
- Kontrollieren:
•Staubschutz
Beschädigung → Erneuern.
- Kontrollieren:
•Schwinge
Beschädigung/Verbiegung/Kratzer → Erneuern.
Umlenkhebel
- Kontrollieren:
•Distanzhülse ①
•Buchse ②
Beschädigung/Pittingbildung →
Distanzhülse und Lagerbuchse komplett erneuern.
•Buchse ③
•Buchse ④
Beschädigung/Pittingbildung → Buchsen komplett erneuern.
•Distanzhülse ⑤
•Buchse ⑥
•Buchse ⑦
Beschädigung/Pittingbildung →
Distanzhülse und Lagerbuchse komplett erneuern.
- Kontrollieren:
•Dichtring ⑧
•Staubschutz ⑨
Beschädigung → Erneuern.
- Kontrollieren:
•Umlenkhebel ⑩
Beschädigung/Verbiegung/Kratzer → Erneuern.

Beschädigung/Pittingbildung →
Distanzhülse und Lagerbuchse komplett erneuern.
- Kontrollieren:
•Staubschutz ③
Beschädigung → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Verbindungsgelenk ④
Beschädigung/Verbiegung/Kratzer → Erneuern.
REMONTAGE ET INSTALLATION
Bague
- Monter:
•Bague
N.B.:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Buchse
- Montieren:
•Buchse
HINWEIS:
Die Buchse müssen so eingepreßt werden, daß sie eine Ebene bilden mit der Oberfläche des Verbindungsgelenks und des Umlenkhebels.
Schwinge zusammenbauen
- Montieren:
•Buchse ①
•Staubschutz ②
(an der Schwinge)
HINWEIS:
Lagerbuchsen und Dichtlippen der Staub- schutzabdeckungen mit Molybdändisulfid bestreichen.

•Dichtringe ①
•Distanzhülsen ②
•Buchse ③
•Staubschutzabdeckungen ④
•Staubschutzabdeckungen ⑤
•Gummimanschette ⑥ (am Umlenkhebel)
HINWEIS:
Lagerbuchsen, Distanzhülsen, Dichtlippen der Dichtringe und der Staubschutzabdeckungen mit Molybdändisulfid bestreichen.
3. Monter:
•Distanzhülse ①
•Staubschutzabdeckungen ② (am Verbindungsgelenk)
HINWEIS:
Distanzhülse und Dichtlippen der Staub- schutzabdeckungen mit Molybdändisulfid bestreichen.
4. Montieren:
•Umlenkhebel ①
•Schraube (Umlenkhebel)
-Unterlegscheibe
●Mutter (Umlenkhebel)
TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
70 Nm (7,0 m · kg, 50 ft · lb)
TT-R125LWE
53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
(an der Schwinge)
HINWEIS:
Schraube (Umlenkhebel) mit Molybdändisulfid bestreichen.

35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
sur le bras relais.
N.B.:
•Verbindungsgelenk ①
●Schraube (Verbindungsgelenk)
•Unterlegscheibe
●Mutter (Verbindungsgelenk)
35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
(am Umlenkhebel)
HINWEIS:
Schraube (Verbindungsgelenk) mit Molybdändisulfid bestreichen.
6. Montieren:
•Antriebskettenführung ①
•Distanzhülsen
●Schrauben (Antriebskettenführung) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
7. Monter:
•Antriebskettenstüfze ①
•Distanzhülsen
•Schrauben (Antriebskettenstüfze) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
•Kettenschutz ③
•Schrauben (Antriebskettenführung) ④
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
Installation
1. Monter:
•Schwinge
-Hebelachse ①
•Unterlegscheibe
●Mutter (Hebelachse)
53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
HINWEIS:
Hebelachse mit Molybdändisulfid bestreichen.
2. Kontrollieren:
•Schwingenlagerspiel @
Spiel vorhanden → Schwingenlager erneuern.
- Auf- und Ab-Bewegung der Schwinge ⑥ Schwergängigkeit/Klemmen/Rauhigkeit → Schwingenlager fetten oder erneuern.

35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
N.B.:
●Schraube (Hinterradstoßdämpfer - Umlenkhebel) ①
•Unterlegscheibe
- Mutter (Hinterradstoßdämpfer-Umlenkhebel) 35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkhebel) auftragen.
4. Montieren:
●Schraube (Verbindungsgelenk-Rahmen) ①
•Unterlegscheibe
●Mutter (Verbindungsgelenk-Rahmen)
35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Verbindungs- gelenk - Rahmen) auftragen.
5. Montieren:
•Antriebskettenspanner (Unten) ①
•Distanzhülse
•Schraube [Antriebskettenspanner
(Unten)]
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
6. Montieren:
•Buchse ①
•Antriebskettenspanner (Oben) ②
•Unterlegscheibe ③
●Schraube [Antriebskettenspanner (Oben)] ④
23 Nm (2,3 m · kg, 17 ft · lb)
HINWEIS:
Innenfläche der Lagerbuchse mit Lithiumfett bestreichen.
EC580000
REAR SHOCK ABSORBER ASSEMBLY

① Hinterrad-Stoßdämpfer demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRAD-STOßDÄMPFER DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Sitz und Seitendeckel Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL" in KAPITEL 4. | ||
| 1 Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm)2 Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen)3 Buchse 1 Siehe unter "DEMONTAGEPUNKTE".4 Hinterrad-Stoßdämpfer 1 | 1 Schwinge gegen Herunterfallen sichern.1 |
HANDLING NOTE
WARNING
Dieser Hinterradstoßdämpfer enthält Hochdruck-Stickstoffgas. Um die Gefahr einer Explosion zu vermeiden, müssen die folgenden Informationen vor der Arbeit am Hinterradstoßdämpfer sorgfältig gelesen werden.
Der Hersteller ist nicht verantwortlich für Schäden oder Verletzungen, die auf einen unsachgemäßen Umgang mit dem Dämpfer zurückzuführen sind.
- Niemals versuchen, den Hinterradstoßdämpfer zu öffnen.
- Niemals den Hinterradstoßdämpfer in eine offene Flamme oder eine andere Wärmequelle werfen. Der Hinterradstoßdämpfer kann als Folge der Ausdehnung des Stickstoffgases und/oder einer Beschädigung des Schlauches explodieren.
- Es dürfen keine Teile des Hinterradstoßdämpfers beschädigt werden. Ein beschädigter Hinterradstoßdämpfer beeinträchtigt die Dämpfung und kann zu Fehlfunktionen führen.
- Vorsichtig arbeiten, um keine Kratzer auf der Kolbenstange mit dem Zylinder zu verursachen. Andernfalls kann Öl austreten.
- Beim Entsorgen des Hinterradstoß-dämpfers müssen die Anweisungen für die Entsorgung befolgt werden.

ANWEISUNGEN FÜR DIE ENTSORGUNG (NUR YAMAHA-HÄNDLER)
Vor der Entsorgung eines Hinterradstoßdämpfers und eines Gaszylinders muß das Gas erst entweichen.
TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
Zu diesem Zweck muß in einem Abstand von ⓐ von der Unterkante des Gaszylinders ein Loch von 2–3 mm (0,08–0,12 in) gebohrt werden (siehe Abbildung).
WARNING
Augenschutz tragen, um Augenschäden durch austretendes Gas oder Metallspäne zu vermeiden.
TT-R125LWE
Zum Ablassen des Gasdrucks mit einem geeigneten Werkzeug auf die Gasventilnadel drücken, wie in der Abbildung gezeigt, bis das gesamte Gas abgelassen ist (der Zischton hört auf).
A TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW
BTT-R125LWE
DEMONTAGEPUNKTE
Lagerbuchse
- Demontieren:
•Buchse ①
HINWEIS:
Buchse herauspressen.
PRÜFEN
Hinterrad-Stoßdämpfer
- Kontrollieren:
•Dämpferstange ① Verbiegung/Beschädigung → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern
- Hinterradstoßdämpfer ② Undichtigkeit (Öl) → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern. Undichtigkeit (Gas) → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
- Feder ③ Beschädigung → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
Ermüdung → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
Feder auf und ab bewegen.

Buchse hineinpressen.
Installation
- Monter:
35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
N.B.:
●Hinterrad-Stoßdämpfer (am Rahmen)
HINWEIS:
Bei der Montage des Hinterrad-Stoßdämpfers darauf achten, daß der Aufkleber mit dem Warnhinweis @ zur linken Seite der Maschine zeigt (Nur TT-R125/TT-R125E/TT-R125LW).
- Montieren:
- Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen)
•Unterlegscheibe ①
●Mutter (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen) ② 53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen) auftragen.
- Montieren:
- Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm)
•Unterlegscheibe ①
- Mutter (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm) ②
35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm) auftragen.

- Hintere Stoßdämpfer-Baugruppe Nebentank ①
•Schraubenlampe ②
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
•Sperrband ③
HINWEIS:
- Den hinteren Stoßdämpfer-Baugruppen-Nebentank so einbauen, daß sein Unterteil liegt wie gezeigt und leicht den Vorsprung ^④ am Rahmen berührt.
- Den hinteren Stoßdämpfer-Baugruppen-Nebentank mit einem Abstand ⑥ zwischen Nebentank und Rahmen einbauen.
- Den Nebentank mit einem Plastiksperrband befestigen. Siehe Abschnitt "KABELFÜH-RUNG" in KAPITEL 2.
EC600000
ELECTRICAL
EC610000
ELECTRICAL COMPONENTS AND WIRING DIAGRAM
TT-R125/TT-R125LW
EC611000
ELECTRICAL COMPONENTS
ELEKTRIK ELEKTRISCHE ANLAGE UND SCHALTPLAN
TT-R125/TT-R125LW ELEKTRISCHE ANLAGE
①CDI-Einheit
②Motorstoppschalter
③Zündspule
④CDI-Magnetzünder
⑤Zündkerze
FARBCODE
B..... schwarz
Br...... braun
G ...... grün
O ...... orange
R.... rot
W......weiß
B/R ...... schwarz/rot
B/W ...... schwarz/weiß
G/L ...... grün/blau
G/W ...... grün/weiß
W/L...... weiß/blau
W/R ..... weiß/rot
Die Abbildung zeigt die TT-R125LW.
SCHALTPLAN
TT-R125E/TT-R125LWE
EC611000
ELECTRICAL COMPONENTS
①CDI unit
②Main switch
③Start switch
④Clutch switch
⑤Engine stop switch
⑥Starting circuit cut-off relay
⑦Ignition coil
⑧Battery
⑨Starter relay
⑩Fuse
⑪Rectifier/regulator
⑫Neutral switch
⑬CDI magneto
⑭Starter motor
⑮Spark plug
COLOR CODE
B .... Black
Br..... Brown
G.... Green
O..... Orange
R.... Red
Sb ...... Sky blue
W ...... White
Y ....Yellow
B/W..... Black/White
L/Y ...... Blue/Yellow
R/W ...... Red/White

ÉQUIPEMENT ÉLECTRIQUE ET SCHÉMA DE CÂBLAGE ELEKTRISCHE ANLAGE UND SCHALTPLAN

TT-R125E/TT-R125LWE COMPOSANTS ÉLECTRIQUES
①CDI-Einheit
②Zündschalter
③Startschalter
④Kupplungsschalter
⑤Motorstoppschalter
⑥Starterkreis-Unterbrecherrelais
⑦Zündspule
⑧Batterie
⑨Starterrelais
⑩Sicherung
⑪Gleichrichter/Regulierer
⑫Leerlaufschalter
⑬CDI-Magnetzünder
⑭Startermotor
⑮Zündkerze
FARBCODE
B..... schwarz
Br...... braun
G ...... grün
O ...... orange
R.... rot
Sb...... himmelblau
W......weiß
Y......gelb
B/W ...... schwarz/weiß
L/Y...... blau/gelb
R/W ...... rot/weiß
Die Abbildung zeigt die TT-R125LWE.
SCHALTPLAN
EC620000
IGNITION SYSTEM
INSPECTION STEPS
Folgendes Diagramm hilft zündanlagen- und zündkerzenbedingte Motorstörungen zu beheben.

flowchart
graph TD
A["Zündfunkenstrecke kontrollieren"] -->|Kein Zündfunke| B["Kabelanschlüsse der gesamten Zündenlage kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Zündschalter kontrollieren. (Nur TT-R125E/TT-R125LWE)"]
C -->|In Ordnung| D["Motorstoppschalter kontrollieren."]
D -->|In Ordnung| E["Zündspule kontrollieren. Primärspule Erneuern."]
E -->|In Ordnung| F["CDI-Magnetzünder kontrollieren."]
F -->|In Ordnung| G["CDI-Einheit erneuern."]
H["* Zündkerze reinigen oder erneuern."] --> A
I["Erneuern oder instand setzen."] --> B
J["Nicht in Ordnung"] --> C
K["Nicht in Ordnung"] --> D
L["Nicht in Ordnung"] --> E
M["Nicht in Ordnung"] --> F
N["Nicht in Ordnung"] --> G
O["Nicht in Ordnung"] --> P["Erneuern."]
Q["Nicht in Ordnung"] --> R["Erneuern."]
S["Nicht in Ordnung"] --> T["Erneuern."]
U["Nicht in Ordnung"] --> V["Erneuern."]
W["Nicht in Ordnung"] --> X["Erneuern."]
Y["Nicht in Ordnung"] --> Z["Erneuern."]
AA["Nicht in Ordnung"] --> AB["Erneuern."]
AC["Nicht in Ordnung"] --> AD["Erneuern."]
AE["Nicht in Ordnung"] --> AF["Erneuern."]
Mit * markiet: Nur wenn Zündungsprüfgerät verwendet wird.
HINWEIS:
•Die folgenden Teile vor Beginn der Störungsbeseitigung ausbauen.
1) Sitz
2) Kraftstofftank
•Folgendes Spezialwerkzeug verwenden.

Zündfunkenstreckentester: YM-34487
Zündprüfer: 90890-06754

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
MEMO


EC622001
SPARK GAP TEST
- Den Zündkerzenstecker von der Zünd- kerze abziehen.
- Den Zündfunkenstreckentester ① (bzw. ②) wie abgebildet anschließen.
•Zündkerzenstecker ③
•Zündkerze ④
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
- Den Motor mit dem Kickstarter durchdrehen.
- Die Zündfunkenstrecke kontrollieren.
- Den Motor anlassen und die Zündfunkenstrecke vergrößern, bis es zu Fehlzündungen kommt (nur USA und CDN).

Min. Zündfunkenstrecke: 6,0 mm (0,24 in)
STECKVERBINDER- UND KABEL-ANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rost/Staub/Lockerheit/Kurzschluß → Instand setzen oder erneuern.
HAUPTSCHALTER-INSPEKTION (TT-R125E/TT-R125LWE)
- Kontrollieren:
•Hauptschalter-Leitungsdurchgang Wie folgt auf Durchgang prüfen:
| Meßkabel (+) →Kabel rot 1Meßkabel (−) →Kabel braun 2 | Durchgang |
| Meßkabel (+) →Kabel schwarz/weiß 3Meßkabel (−) →Kabel schwarz 4 | Durchgang |
![]() |
Falscher Durchgang → Erneuern.

●Motorstoppschalter-Durchgang
| Meßkabel (+) → Kabel schwarz/weiß 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
| B/W1 | B2 | Prüfgerät-Position | ||
| HINEIN-DRÜC-KEN Ω | ×1 | |||
| LOS-LASSEN |
Kein Durchgang beim Drücken → Erneuern. Durchgang beim Loslassen → Erneuern.
TT-R125E/TT-R125LWE
1. Kontrollieren:
●Motorstoppschalter-auf Durchgang.
| Meßkabel (+) → Kabel schwarz 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
| B1 | B2 | Meßgerät-Einstellung | ||
| GE-DRÜCKT | × 1 | |||
| FREI |
Nicht Durchagang beim Eindrücken → Erneuern.
Durchagang beim Eindrücken → Erneuern.
ZÜNDSPULE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Primärspulen-Widerstand
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → Kabel orange 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
![]() |

- Sekundärspulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → Zündkabel 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel orange 2 |
![]() | Sekundärspulen-Widerstand | Meßgerät-Einstellung |
| 6,3–9,5 kΩbei 20 °C (68 °F) | kΩ × 1 |
HINWEIS:
Bei der Messung des Sekundärspulen-Widerstandes muß der Zündkerzenstecker abgezogen sein.
CONTROLE DE LA MAGNETO CDI
1. Contrôler:
- Impulsgeber-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → Kabel rot 1 |
| Meßkabel (-) → Kabel weiß 2 |
![]() | Impulsgeber-Widerstand | Meßgerät-Einstellung |
| 248–372 Ωbei 20 °C (68 °F) | Ω × 100 |
ATT-R125/TT-R125LW
BTT-R125E/TT-R125LWE

- Erregerspule-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → Kabel braun 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel grün 2 |
| Erregerspule-Widerstand | Meßgerät-Einstellung | |
| 688–1.032 Ωbei 20 °C (68 °F) | × 100 |
ATT-R125/TT-R125LW
BTT-R125E/TT-R125LWE

Wenn sich das Zündschloß in Stellung "ON" befindet, arbeitet der Starter trotzdem nur dann, wenn zusätzlich eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- Das Getriebe befindet sich in Leerlaufstellung (Leerlaufschalter geschlossen).
- Der Kupplungshebel ist gezogen (Kupplungsschalter geschlossen).
Ist keine der oben genannten Bedingungen erfüllt, ist das Anlaßsperrelais geöffnet und infolgedessen der Stromfluß zum Starter unterbrochen, was eine Betätigung des Starters verhindert. Ist eine der oben genannten Bedingungen erfüllt, ist das Starterkreis-Unterbrecherrelais geschlossen; der Starter kann über den Starterschalter betätigt werden.

GETRIEBE IN DER LEERLAUF-STELLUNG

KUPPLUNGSHEBEL GEZOGEN
①Batterie
②Hauptsicherung
③Zündschalter
④Starterschalter
⑤Starterkreis-Unterbrecherrelais
⑥Leerlaufschalter
⑦Kupplungsschalter
⑧Starterrelais
⑨Startermotor
ELECTRIC STARTING SYSTEM (TT-R125E/TT-R125LWE)

INSPECTION STEPS
Wenn der Startermotor nicht arbeitet, mit den folgenden Schritten überprüfen.

flowchart
graph TD
A["*1 Sicherung kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["*2 Batterie kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Alle Leitungsstecker und Kabelverbindungen kontrollieren."]
C -->|In Ordnung| D["*3 Zündschalter kontrollieren."]
D -->|In Ordnung| E["Startermotor kontrollieren."]
E -->|In Ordnung| F["Starterkreis-Unterbrecherrelais kontrollieren."]
F -->|In Ordnung| G["Starterrelais kontrollieren. Erneuern."]
G -->|In Ordnung| H["Leerlaufschalter kontrollieren."]
H -->|In Ordnung| I["Kupplungsschalter kontrollieren."]
I -->|In Ordnung| J["Startschalter kontrollieren. Erneuern."]
A -->|Nicht in Ordnung| K["Sicherung erneuern und Kabelbaum prüfen."]
B -->|Nicht in Ordnung| L["Neu aufladen oder erneuern."]
C -->|Nicht in Ordnung| M["Erneuern order instand setzen."]
D -->|Nicht in Ordnung| N["Erneuern."]
E -->|Nicht in Ordnung| O["Erneuern order instand setzen."]
F -->|Nicht in Ordnung| P["Erneuern."]
G -->|Nicht in Ordnung| Q["Erneuern."]
H -->|Nicht in Ordnung| R["Erneuern."]
I -->|Nicht in Ordnung| S["Erneuern."]
J -->|Nicht in Ordnung| T["Erneuern."]
Mit 1* markiert: Siehe unter "SICHERUNGEN KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
Mit 2* markiert: Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN" in KAPITEL 3.
Mit 3* markiert: Siehe unter "HAUPTSCHALTER-INSPEKTION".
HINWEIS:
•Vor der Kontrolle die folgenden Teile ausbauen.
1) Sitz
2) Hinteres Schutzblech
3) Kraftstofftank
- Bei dieser Kontrolle eine 12-V-Batterie verwenden.
- Bei dieser Kontrolle die folgenden Spezialwerkzeuge verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
MEMO
EC624000
COUPLERS AND LEADS CONNECTION INSPECTION
- Check:
KONTROLLE VON LEITUNGSSTECKERN UND LEITUNGSVERBINDUNGEN
1. Kontrollieren:
- Leitungsstecker und Leitungsverbindungen Rost/Staub/Lockerheit/Kurzschluß → Instand setzen oder erneuern.
STARTERMOTORBETRIEB
- Die positive Batterieklemme ① und die Startermotorleitung ② mit einem Überbrückungskabel ③ verbinden. Keine Funktion → Den Startermotor instand setzen oder erneuern.
WARNING
- Ein als Überbrückungskabel verwendetes Kabel muß mindestens die gleiche Kapazität wie die des Batteriekabels haben, andernfalls besteht die Gefahr des Durchbrennens.
- Bei dieser Prüfung können leicht Funken auftreten, deshalb unbedingt sicherstellen, daß kein entflammbares Material in der Nähe ist.
KONTROLLE DES STARTERKREIS- UNTERBRECHERRELAIS
1. Demontieren:
•Starterkreis-Unterbrecherrelais
2. Kontrollieren:
- Starterkreis-Unterbrecherrelais Durchgang 12-V-Batterie verwenden.
| Batterie Kabel (+) → Kabel hellblau 1Batterie Kabel (−) → Kabel rot/weiß 2 |
| Meßkabel (+) → Kabel rot/weiß 3Meßkabel (−) → Kabel rot/weiß 4 |
| R/W3 | R/W4 | Meßgerät-Einstellung | ||
| An Batterie angeschlossen | × 1 | |||
| Nicht an Batterie angeschlossen |
ELECTRIC STARTING SYSTEM (TT-R125E/TT-R125LWE)


- Starterrelais-Durchgang 12-V-Batterie verwenden.
| Batteriekabel (+) →Starterrelais-Klemme 1Batteriekabel (−) →Starterrelais-Klemme 2 |
| Meßkabel (+) → Starterrelais-Klemme 3Meßkabel (−) → Starterrelais-Klemme 4 |
| Klemme3 | Klemme4 | Meßgerät-Einstellung | ||
| An Batterie angeschlossen | × 1 | |||
| Nicht an Batterie angeschlossen |
Durchgang, wenn nicht an Batterie angeschlossen → Erneuern.
Kein Durchgang, wenn an Batterie angeschlossen → Erneuern.
INSPECTION DU COMMUTATEUR DE POINT MORT
- Contrôler:
•Leerlaufschalter-Durchgang
| Meßkabel (+) → Kabel hellblau 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
| Sb1 | B2 | Meßgerät-Einstellung | ||
| LEERLAUF | × 1 | |||
| GANG EIN-GELEGTS |
Kein Durchgang im Leerlauf → Erneuern. Durchgang wenn Gang eingelegt → Erneuern.
ELECTRIC STARTING SYSTEM (TT-R125E/TT-R125LWE)


•Leitungsdurchgang des Kupplungsschalters
| Meßkabel (+) → Kabel Schwarz 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel Schwarz 2 |
![]() |
Kein Durchgang wenn gezogen → Erneuern.
Durchgang wenn frei → Erneuern.
INSPECTION DU COMMUTATEUR DE DEMARRAGE
- Contrôler:
-Startschalter-Durchgang
| Meßkabel (+) → Kabel schwarz 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
| B1 | B2 | Meßgerät-Einstellung | ||
| GE-DRÜCKT | × 1 | |||
| FREI |
Kein Durchgang wenn eingedrückt → Erneuern.
Durchgang wenn frei → Erneuern.
STARTER MOTOR

Demontage-Arbeiten: ① Startermotor zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | STARTERMOTOR-DEMON-TAGEMotoröl ablassen.1 Startermotor | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL 3. | |
| STARTERMOTOR ZERLEGEN1Starterrotor-Frontabdeckung2Unterlegscheibe (Starterrotor-Frontabdekkung)3Unterlegscheibe4Sicherungsring5O-Ring | 11113 |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| 1 | 6Startermotorjoch 17Anker-Baugruppe 18Starterrotor-Rückabdeckung 19Bürste 210Bürstenfeder 2 |

Schmutz → Mit Sandpapier Feinheit 600 reinigen.
2. Messen:
•Kommutatordurchmesser ⓐ

Kommutatorverschleißgrenze: 21,0 mm (0,83 in)
Unvorschriftsmäßig → Den Startermotor erneuern.
3. Messen:
•Glimmerunterschneidung ⓐ

Glimmerunterschneidung: 1,5 mm (0,06 in)
Unvorschriftsmäßig → Den Glimmer auf den richtigen Wert abschaben (ein Sägeblatt kann passend zugeschliffen werden).
HINWEIS:
Die Glimmerisolierung des Kommutators muß unterschnitten werden, um richtige Funktion des Kommutators sicherzustellen.
4. Mesurer:
- Ankerbaugruppe-Widerstände (Kommutator und Isolierung) Unvorschriftsmäßig → Den Startermotor erneuern.
Arbeitsschritte:
- Messen der Ankerbaugruppen-Widerstände mit dem Taschen-Multimeter.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112

Ankerspule: Kommutatorwiderstand ① 0,017–0,021 Ω bei 20 °C (68 °F) Isolationswiderstand ② Über 1 MΩ bei 20 °C (68 °F)
- Wenn ein Widerstand unvorschriftsmäßig ist, den Startermotor erneuern.
ELECTRIC STARTING SYSTEM (TT-R125E/TT-R125LWE)


- Bürstenlänge ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Bürstenlängen-Verschleißgrenze: 3,5 mm (0,14 in)
6. Mesurer:
- Bürstenfederkraft Ermüdung/Unvorschriftsmäßig → Als Satz erneuern.

Bürstenfederkraft: 5,52–8,28 N (560–840 g, 19,8–29,7 oz)
ASSEMBLAGE
1. Monter:
- Anker-Baugruppe ① Montieren, während die Bürste mit einem dünnen Schraubenzieher eingedrückt wird.
ACHTUNG:
Darauf achten, nicht die Bürste beim Einbau zu beschädigen.
ELECTRIC STARTING SYSTEM (TT-R125E/TT-R125LWE)


Die Paßmarkierung ⓐ am Startermotorjoch mit der Paßmarkierung ⓑ an der Startermotor-Rückabdeckung ausrichten.
4. Montieren:
•O-Ring ① New
●Sicherungsring
-Unterlegscheibe ②
- Unterlegscheibe (Starterrotor-Frontabdeckung) ③
- Starterotor-Frontabdeckung ④
HINWEIS:
- Zum Einbau die Vorsprünge an der Unterlegscheibe mit den Schlitzen an der Frontabdeckung ausrichten.
- Die Paßmarkierung ⓐ am Startermotorjoch mit der Paßmarkierung ⓑ an der Startermotor-Frontabdekkung ausrichten.
5. Montieren:
•Schraube ①
•O-Ring ② New
HINWEIS:
Lithiumfett auf den O-Rinmg auftragen.
EC680000
CHARGING SYSTEM (TT-R125E/TT-R125LWE)
EC681001
INSPECTION STEPS
Wenn die Batterie nicht geladen wird, mit den folgenden Schritten überprüfen.

flowchart
graph TD
A["*1 Sicherung kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["*2 Batterie kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Alle Leitungsstecker und Kabelverbindungen kontrollieren."]
C -->|In Ordnung| D["Ladespannung kontrollieren."]
D -->|Nicht in Ordnung| E["CDI-Magnetzünder kontrollieren."]
E -->|In Ordnung| F["Gleichrichter/Regulierer erneuern."]
A -->|Nicht in Ordnung| G["Sicherung erneuern und Kabelbaum prüfen."]
B -->|Nicht in Ordnung| H["Neu aufladen oder erneuern."]
C -->|Nicht in Ordnung| I["Instand setzen oder erneuern."]
D -->|In Ordnung| J["Ladesystem it in Ordnung."]
E -->|Nicht in Ordnung| K["Ladespule Erneuern."]
F --> L["Nicht in Ordnung"]
Mit 1* markiert: Siehe unter "SICHERUNGEN KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
Mit 2* markiert: Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN" in KAPITEL 3.
HINWEIS:
- Vor der Kontrolle die folgenden Teile ausbauen.
1) Sitz
2) Hinteres Schutzblech
3) Kraftstofftank
- Bei dieser Kontrolle die folgenden Spezialwerkzeuge verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112

Induktivdrehzahlmesser: YU-8036-B Drehzahlmesser: 90890-03113
MEMO
EC624000 COUPLERS AND LEADS CONNECTION INSPECTION
1. Check:
KONTROLLE VON LEITUNGSSTECKERN UND LEITUNGSVERBINDUNGEN
1. Kontrollieren:
- Leitungsstecker und Leitungsverbindungen Rost/Staub/Lockerheit/Kurzschluß → Instand setzen oder erneuern.
INSPECTION DE LA TENSION DE CHARGE
Unvorschriftsmäßig → Wenn kein Fehler bei der Prüfung des Ladespulenwiderstands vorgefunden wird, den Gleichrichter/Regulierer erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel rot ① Meßkabel (−) → Kabel schwarz ②

Ladespannung
Meßgerät- Einstellung
•Ladespulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel weiß ① Meßkabel (−) → Kabel schwarz ②

Ladespulen-Widerstand
Meßgerät- Einstellung
0,64–0,96 Ω bei 20 °C (68 °F)
Ω × 1








































































Ventilsitz-Breite EIN 0,9–1,1 mmAUS 0,9–1,1 mm(0,0354–0,0433 in)(0,0354–0,0433 in)
Windungsrichtung(Draufsicht) EIN Im Uhrzeigersinn ----AUS Im Uhrzeigersinn ----










↓

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