GOF 900 CE Professional - Aufschnittmaschine BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts GOF 900 CE Professional BOSCH als PDF.
| Produkttyp | Oberfräse (Router) |
| Modell | GOF 900 CE Professional |
| Marke | Bosch |
| Abmessungen (L x B x H) | 300 x 200 x 250 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
| Stromversorgung | 900 W, 230 V Wechselstrom |
| Hauptfunktionen | Fräsen, Kantenprofilieren, Nuten schneiden, Rillen |
| Elektronische Drehzahlregelung | Constant Electronic (CE) für konstante Drehzahl unter Last |
| Sanftanlauf | Ja, für sanften Start |
| Sicherheitsmerkmale | Wiederanlaufschutz, elektronische Sicherheitskupplung |
| Wartung | Mit trockenem Tuch reinigen; Kohlebürsten regelmäßig prüfen |
| Staubabsaugadapter | Im Lieferumfang für Anschluss an Sauger |
| Spindelarretierung | Für einfachen Fräserwechsel |
| Spannzangen | 6 mm, 8 mm (1/4", 5/16") im Lieferumfang |
| Mitgeliefertes Zubehör | Parallelanschlag, Staubabsaugadapter, Schlüssel, Spannzangen |
| Verfügbarkeit von Ersatzteilen | Erhältlich bei Bosch-Servicezentren |
| Geräteklasse | Professional (Blaue Linie) |
Häufig gestellte Fragen - GOF 900 CE Professional BOSCH
Benutzerfragen zu GOF 900 CE Professional BOSCH
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Aufschnittmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GOF 900 CE Professional - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GOF 900 CE Professional von der Marke BOSCH.
BEDIENUNGSANLEITUNG GOF 900 CE Professional BOSCH
Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge
D-70745 Leinfelden-Echterdingen
Germany
www.bosch-pt.com
1 609 929 N93 (2008.09) O / 298 UNI
GOF Professional
900 CE | 1300 CE

BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
fr Notice originale
es Manual original
pt Manual original
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
WARNING
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Ver-
säumnisse bei der Einhaltung der Sicherheits-hinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
1) Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
8 | Deutsch
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schulzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
4) Verwendung und Behandlung des Elektro-werkzeuges
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie den Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
Deutsch | 9
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
5) Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt.
Sicherheitshinweise für Fräsen
Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerkzeuges muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerstört werden.
Fräser oder anderes Zubehör müssen genau in die Werkzeugaufnahme (Spannzange) Ihres Elektrowerkzeuges passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau in die Werkzeugaufnahme des Elektrowerkzeugs passen, drehen sich ungleichmäßig, vibrieren sehr stark und können zum Verlust der Kontrolle führen.
▶ Führen Sie das Elektrowerkzeug nur eingeschaltet gegen das Werkstück. Es besteht sonst die Gefahr eines Rückschlages, wenn sich das Einsatzwerkzeug im Werkstück verhakt.
- Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Fräsbereich und an den Fräser. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff.
Wenn beide Hände die Fräse halten, können diese nicht vom Fräser verletzt werden.
Fräsen Sie nie über Metallgegenstände, Nägel oder Schrauben. Der Fräser kann beschädigt werden und zu erhöhten Vibrationen führen.
Fassen Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Grifflächen an, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch Metallteile des Elektrowerkzeuges unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
▶ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung.
▶ Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Fräser. Stumpfe oder beschädigte Fräser verursachen eine erhöhte Reibung, können eingeklemmt werden und führen zu Unwucht.
▶ Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten fest mit beiden Händen und sorgen Sie für einen sicheren Stand. Das Elektrowerkzeug wird mit zwei Händen sicherer geführt.
Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand.
▶ Halten Sie Ihren Arbeitsplatz sauber. Materialmischungen sind besonders gefährlich. Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren.
Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerkzeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht mit beschädigtem Kabel. Berühren Sie das beschädigte Kabel nicht und ziehen Sie den Netzstecker, wenn das Kabel während des Arbeitens beschädigt wird. Beschädigte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
10 | Deutsch
Funktionsbeschreibung

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand
und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bitte klappen Sie die Aufklappseite mit der Darstellung des Elektrowerkzeugs auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Betriebsanleitung lesen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Elektrowerkzeug ist bestimmt, bei fester Auflage in Holz, Kunststoff und Leichtbaustoffen Nuten, Kanten, Profile und Langlöcher zu fräsen sowie zum Kopierfräsen.
Bei reduzierter Drehzahl und mit entsprechenden Fräsern können auch NE-Metalle bearbeitet werden.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Grafikseite.
1 Handgriff rechts
2 Feststelltaste für Ein-/Ausschalter
3 Stellrad Drehzahlvorwahl
4 Spindelarretierhebel
5 Flügelschraube für Parallelanschlag-Führungsstangen (2x)*
6 Spanschutz
7 Fräser*
8 Aufnahme für Parallelanschlag-Führungs- stangen
9 Gleitplatte
10 Stufenanschlag
11 Justierschrauben Stufenanschlag
12 Grundplatte
13 Schutzmanschette
14 Flügelschraube für Tiefenanschlageinstellung
15 Tiefenanschlag
16 Schieber mit Indexmarke
17 Handgriff links
18 Skala Frästiefeneinstellung
19 Skala Frästiefen-Feineinstellung
20 Drehknopf für Frästiefen-Feineinstellung
21 Markierung für Nullpunktabgleich
22 Entriegelungshebel
23 Überwurfmutter mit Spannzange
24 Ein-/Ausschalter
25 Gabelschlüssel Schlüsselweite 24 mm*
26 Absaugschlauch (∅ 35 mm)*
27 Absaugadapter*
28 Rändelschraube für Absaugadapter (2x)*
29 Parallelanschlag*
30 Führungsstange für Parallelanschlag (2x)*
31 Flügelschraube für Parallelanschlag-Feineinstellung (2x)*
32 Flügelschraube für Parallelanschlag-Grobeinstellung (2x)*
33 Drehknopf für Parallelanschlag-Feineinstellung*
34 Anschlagleiste für Parallelanschlag*
35 Absaugadapter für Parallelanschlag*
36 Fräszirkel/Führungsschienenadapter*
37 Griff für Fräszirkel*
38 Flügelschraube für Fräszirkel-Grobeinstellung (2x)*
39 Flügelschraube für Fräszirkel-Feineinstellung (1x)*
40 Drehknopf für Fräszirkel-Feineinstellung*
41 Zentrierschraube*
42 Distanzplatte (im Set „Fräszirkel“ enthalten)*
43 Führungsschiene*
44 Kopierhülsenadapter
45 Befestigungsschraube für Kopierhülsenadapter (2x)
46 Entriegelungshebel für Kopierhülsenadapter
47 Kopierhülse
48 Zylinderschraube für Gleitplatte
49 Senkkopfschraube für Gleitplatte
50 Zentrierdorn
*Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.
Deutsch | 11
Technische Daten
| Oberfräse GOF 900 CE | Professional | GOF 1300 CE Professional | |
| Sachnummer | 0 601 614 6.. | 0 601 613 6.. | |
| Nennaufnahmeleistung | W 900 1300 | ||
| Leerlaufdrehzahl | min-1 | 12000 – 24000 | 12000 – 24000 |
| Drehzahlvorwahl | ● | ● | |
| Konstantelektronik | ● | ● | |
| Anschluss für Staubabsaugung | ● | ● | |
| Werkzeugaufnahme | mm | 6–8 | 6–12,7 |
| inch | 1/4 | 1/4-1/2 | |
| Fräskorbhub | mm 50 58 | ||
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | kg 3,5 4,8 | ||
| Schutzklasse | ☐/II /II | ☐ | |
Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren.
Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Elektrowerkzeugs. Die Handelsbezeichnungen einzelner Elektrowerkzeuge können variieren.
Geräusch-/Vibrationsinformation
Messwerte ermittelt entsprechend EN 60745 (Spanplatte).
Der A-bewertete Geräuschpegel des Elektro-werkzeugs beträgt typischerweise: Schalldruck-pegel 89 dB(A); Schallleistungspegel 100 dB(A). Unsicherheit K=3 dB.
Gehörschutz tragen!
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745: Schwingungsemissionswert ah=5,5\ m/s2 , Unsicherheit K=2,5\ m/s2 .
Der in diesen Anweisungen angegebene Schwingungspegel ist entsprechend einem in EN 60745 genormten Messverfahren gemessen worden und kann für den Vergleich von Elektrowerkzeugen miteinander verwendet werden. Er eignet sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Schwingungsbelastung.
Der angegebene Schwingungspegel repräsentiert die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abwei-
chenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, kann der Schwingungspegel abweichen. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen.
Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelastung sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren.
Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwingungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Arbeitsabläufe.
12 | Deutsch
Konformitätserklärung CE
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 60745 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 2004/108/EG, 98/37/EG (bis 28.12.2009), 2006/42/EG (ab 29.12.2009).
Technische Unterlagen bei: Robert Bosch GmbH, PT/ESC, D-70745 Leinfelden-Echterdingen
Fräser einsetzen (siehe Bild A)
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose.
- Zum Einsetzen und Wechseln von Fräsern wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen.
Je nach Einsatzzweck sind Fräser in den verschiedensten Ausführungen und Qualitäten verfügbar.
Fräser aus Hochleistungs-Schnellschnittstahl (HSS) sind zur Bearbeitung weicher Werkstoffe wie z. B. Weichholz und Kunststoff geeignet.
Fräser mit Hartmetallschneiden (HM) sind speziell für harte und abrasive Werkstoffe wie z. B. Hartholz und Aluminium geeignet.
Original-Fräser aus dem umfangreichen Bosch-Zubehörprogramm erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
Setzen Sie nur einwandfreie und saubere Fräser ein.
- Klappen Sie den Spanschutz 6 herunter.
- Schwenken Sie den Spindelarretierhebel 4 im Uhrzeigersinn und halten Sie ihn in dieser Position (0). Drehen Sie ggf. die Motorspindel von Hand, bis sie arretiert wird.
- Lösen Sie die Überwurfmutter 23 mit dem Gabelschlüssel 25 (Schlüsselweite 24 mm) durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn (②).
- Schieben Sie den Fräser in die Spannzange. Der Fräserschaft muss mindestens 20 mm in die Spannzange eingeschoben sein.
- Ziehen Sie die Überwurfmutter 23 mit dem Gabelschlüssel 25 (Schlüsselweite 24 mm) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest. Lassen Sie den Spindelarretierhebel 4 los.
- Klappen Sie den Spanschutz 6 nach oben.
▶ Setzen Sie ohne montierte Kopierhülse keine Fräser mit einem Durchmesser größer als 50 mm ein. Diese Fräser passen nicht durch die Grundplatte.
Ziehen Sie die Spannzange mit der Überwurfmutter keinesfalls fest, solange kein Fräser montiert ist. Die Spannzange kann sonst beschädigt werden.
Staub-/Späneabsaugung (siehe Bild B)
Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich, einigen Holzarten, Mineralien und Metall können gesundheitsschädlich sein. Berühren oder Einatmen der Stäube können allergische Reaktionen und/oder Atemwegserkrankungen des Benutzers oder in der Nähe befindlicher Personen hervorrufen. Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub gelten als krebserzeugend, besonders in Verbindung mit Zusatzstoffen zur Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthaltiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden.
- Benutzen Sie möglichst eine Staubabsaugung.
- Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
- Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filterklasse P2 zu tragen.
Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien.
Deutsch | 13
Absaugadapter montieren
Der Absaugadapter 27 kann mit dem Schlauchanschluss nach vorn oder nach hinten montiert werden. Bei eingesetztem Kopierhülsenadapter 44 müssen Sie eventuell den Kopierhülsenadapter um 180° gedreht montieren, damit der Absaugadapter 27 den Entriegelungshebel 46 nicht berührt. Bei der Montage mit Schlauchanschluss vorn muss zuvor der Spanschutz 6 abgenommen werden. Befestigen Sie den Absaugadapter 27 mit den 2 Rändelschrauben 28 an der Grundplatte 12.
Staubabsaugung anschließen
Stecken Sie einen Absaugschlauch (Ø 35 mm) 26 (Zubehör) auf den montierten Absaugadapter. Verbinden Sie den Absaugschlauch 26 mit einem Staubsauger (Zubehör).
Das Elektrowerkzeug kann direkt an die Steck-dose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrichtung angeschlossen werden. Dieser wird beim Einschalten des Elektrowerk-zeuges automatisch gestartet.
Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein.
Verwenden Sie beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährdenden, krebserzeugenden oder trockenen Stäuben einen Spezialsauger.
In Deutschland werden für Holzstäube auf Grund TRGS 553 geprüfte Absaugeinrichtungen gefordert, die interne Absaugvorrichtung darf im gewerblichen Bereich nicht verwendet werden. Für andere Materialien muss der gewerbliche Betreiber die speziellen Anforderungen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft klären.
Spanschutz montieren (siehe Bild C)
Setzen Sie den Spanschutz 6 von vorn so in die Führung ein, dass er einrastet. Zum Abnehmen fassen Sie den Spanschutz seitlich und ziehen Sie ihn nach vorn ab.
Betrieb
Inbetriebnahme
Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Elektrowerkzeuges übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Elektrowerkzeuge können auch an 220 V betrieben werden.
Drehzahl vorwählen
Mit dem Stellrad Drehzahlvorwahl 3 können Sie die benötigte Drehzahl auch während des Betriebes vorwählen.
1 – 2 niedrige Drehzahl
3 - 4 mittlere Drehzahl
5 – 6 hohe Drehzahl
Die in der Tabelle dargestellten Werte sind Richtwerte. Die erforderliche Drehzahl ist vom Werkstoff und den Arbeitsbedingungen abhängig und kann durch praktischen Versuch ermittelt werden.
| Werkstoff Fräserdurchmesser (mm) | PositionStellrad 3 | |
| Hartholz (Buche) | 4-10 | 5-6 |
| 12-20 | 3-4 | |
| 22-40 | 1-2 | |
| Weichholz (Kiefer) | 4-10 | 5-6 |
| 12-20 | 3-6 | |
| 22-40 | 1-3 | |
| Spanplatten | 4-10 | 3-6 |
| 12-20 | 2-4 | |
| 22-40 | 1-3 | |
| Kunststoffe | 4-15 | 2-3 |
| 16-40 | 1-2 | |
| Aluminium | 4-15 | 1-2 |
| 16-40 | 1 | |
Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl sollten Sie das Elektrowerkzeug zur Abkühlung ca. 3 Minuten lang bei maximaler Drehzahl im Leerlauf drehen lassen.
14 | Deutsch
Ein-/Ausschalten
Stellen Sie vor dem Ein-/Ausschalten die Frästiefe ein, siehe Abschnitt „Frästiefe einstellen“.
Drücken Sie zur Inbetriebnahme des Elektrowerkzeuges den Ein-/Ausschalter 24 und halten Sie ihn gedrückt.
Zum Feststellen des gedrückten Ein-/Ausschalters 24 drücken Sie die Feststelltaste 2.
Um das Elektrowerkzeug auszuschalten lassen Sie den Ein-/Ausschalter 24 los bzw. wenn er mit der Feststelltaste 2 arretiert ist, drücken Sie den Ein-/Ausschalter 24 kurz und lassen ihn dann los.
Konstantelektronik
Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewährleistet eine gleichmäßige Arbeitsleistung.
Sanftanlauf
Der elektronische Sanftanlauf begrenzt das Drehmoment beim Einschalten und erhöht die Lebensdauer des Motors.
Frästiefe einstellen (siehe Bild D)
▶ Die Einstellung der Frästiefe darf nur bei ausgeschaltetem Elektrowerkzeug erfolgen.
Zur Grobeinstellung der Frästiefe gehen Sie wie folgt vor:
- Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück.
- Stellen Sie den Feineinstellweg mit dem Drehknopf 20 mittig. Drehen Sie dazu den Drehknopf 20, bis die Markierungen 21 wie im Bild gezeigt übereinstimmen. Drehen Sie anschließend die Skala 19 auf „0“.

- Stellen Sie den Stufenanschlag 10 auf die niedrigste Stufe; der Stufenanschlag rastet spürbar ein.
- Lösen Sie die Flügelschraube am Tiefenanschlag 14, so dass der Tiefenanschlag 15 frei beweglich ist.
- Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis der Fräser 7 die Werkstückoberfläche berührt. Lassen Sie den Entriegelungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren.
- Drücken Sie den Tiefenanschlag 15 nach unten, bis er auf dem Stufenanschlag 10 aufsitzt. Stellen Sie den Schieber mit der Indexmarke 16 auf die Position „0“ an der Frästiefenskala 18.
- Stellen Sie den Tiefenanschlag 15 auf die gewünschte Frästiefe und ziehen Sie die Flügelschraube am Tiefenanschlag 14 fest. Achten Sie darauf, dass Sie den Schieber mit der Indexmarke 16 nicht mehr verstellen.
- Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position.
Bei größeren Frästiefen sollten Sie mehrere Bearbeitungsgänge mit jeweils geringer Spanabnahme vornehmen. Mit Hilfe des Stufenanschlags 10 können Sie den Fräsvorgang auf mehrere Stufen aufteilen. Stellen Sie dazu die gewünschte Frästiefe mit der niedrigsten Stufe des Stufenanschlags ein und wählen Sie für die ersten Bearbeitungsgänge zunächst die höheren Stufen. Der Abstand der Stufen kann durch das Verdrehen der Justierschrauben 11 verändert werden.
Nach einem Probefräsgang können Sie durch Drehen des Drehknopfes 20 die Frästiefe exakt auf das gewünschte Maß einstellen; drehen Sie im Uhrzeigersinn zur Vergrößerung der Frästiefe, drehen Sie entgegen dem Uhrzeigersinn zur Verringerung der Frästiefe. Die Skala 19 dient dabei zur Orientierung. Eine Umdrehung entspricht einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am oberen Rand der Skala 19 entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1 mm. Der maximale Verstellweg beträgt ±8 mm.
Beispiel: Die gewünschte Frästiefe soll 10,0 mm sein, die Probefräzung ergab eine Frästiefe von 9,6 mm.
- Heben Sie die Oberfräse an und legen Sie z. B. etwas Restholz unter die Gleitplatte 9, so dass der Fräser 7 beim Absenken das Werkstück nicht berührt. Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis der Tiefenanschlag 15 auf dem Stufenanschlag 10 aufsitzt.
– Drehen Sie die Skala 19 auf „0“ und lösen Sie die Flügelschraube 14. - Drehen Sie den Drehknopf 20 um 0,4 mm/4 Teilstriche (Differenz aus Soll- und Istwert) im Uhrzeigersinn und ziehen Sie die Flügelschraube 14 fest.
- Überprüfen Sie die gewählte Frästiefe durch einen weiteren Probefräsgang.
Verändern Sie nach dem Einstellen der Frästiefe die Position des Schiebers 16 auf dem Tiefenanschlag 15 nicht mehr, damit Sie immer die momentane Frästiefe auf der Skala 18 ablesen können.
Arbeitshinweise
▶ Schützen Sie Fräser vor Stoß und Schlag.
Fräsrichtung und Fräsvorgang (siehe Bild E)
Der Fräsvorgang muss stets gegen die Umlaufrichtung des Fräsers 7 erfolgen (Gegenlauf). Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleichlauf) kann Ihnen das Elektrowerkzeug aus der Hand gerissen werden.
- Stellen Sie die gewünschte Frästiefe ein, siehe Abschnitt „Frästiefe einstellen“.
- Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück und schalten Sie das Elektrowerkzeug ein.
- Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis die eingestellte Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den Entriegelungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren.
- Führen Sie den Fräsvorgang mit gleichmäßigem Vorschub aus.
- Führen Sie nach Beendigung des Fräsvorgangs die Oberfräse in die oberste Position zurück.
- Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus.
Fräsen mit Hilfsanschlag (siehe Bild F)
Zur Bearbeitung großer Werkstücke bspw. beim Nutenfräsen können Sie ein Brett oder eine Leiste als Hilfsanschlag am Werkstück befestigen und die Oberfräse am Hilfsanschlag entlangführen. Führen Sie die Oberfräse an der abgeflachten Seite der Gleitplatte entlang am Hilfsanschlag.
Kanten- oder Formfräsen
Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelanschlag muss der Fräser mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein.
- Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug von der Seite an das Werkstück heran, bis der Führungszapfen oder das Kugellager des Fräsers an der zu bearbeitenden Werkstückkante anliegt.
- Führen Sie das Elektrowerkzeug mit beiden Händen an der Werkstückkante entlang. Achten Sie dabei auf eine winkelgerechte Auflage. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstücks beschädigen.
Fräsen mit Parallelanschlag (siehe Bild G)
Schieben Sie den Parallelanschlag 29 mit den Führungsstangen 30 in die Grundplatte 12 ein und ziehen Sie ihn mit den Flügelschrauben 5 entsprechend dem erforderlichen Maß fest. Mit den Flügelschrauben 31 und 32 können Sie den Parallelanschlag zusätzlich der Länge nach einstellen.
Mit dem Drehknopf 33 können Sie nach dem Lösen beider Flügelschrauben 31 die Länge feineinstellen. Eine Umdrehung entspricht dabei einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am Drehknopf 33 entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1 mm.
Mittels der Anschlagleiste 34 können Sie die wirksame Anlagefläche des Parallelanschlags verändern.
Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit gleichmäßigem Vorschub und seitlichem Druck auf den Parallelanschlag an der Werkstückkante entlang.
16 | Deutsch
Beim Fräsen mit dem Parallelanschlag 29 sollte die Staub-/Späneabsaugung über den speziellen Absaugadapter 35 erfolgen. Der Absaugadapter 27 kann montiert bleiben.
Fräsen mit Fräszirkel (siehe Bild H)
Für kreisrunde Fräsarbeiten können Sie den Fräszirkel/Führungsschienenadapter 36 verwenden. Montieren Sie den Fräszirkel wie im Bild gezeigt.
Schrauben Sie die Zentrierschraube 41 in das Gewinde im Fräszirkel ein. Setzen Sie die Schraubenspitze in den Mittelpunkt des zu fräsenden Kreisbogens ein, achten Sie dabei darauf, dass die Schraubenspitze in die Werkstoffo-berfläche eingreift.
Stellen Sie den gewünschten Radius durch Verschieben des Fräszirkels grob ein und drehen Sie die Flügelschrauben 38 und 39 fest.
Mit dem Drehknopf 40 können Sie nach dem Lösen der Flügelschraube 39 die Länge feineinstellen. Eine Umdrehung entspricht dabei einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am Drehknopf 40 entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1 mm.
Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit dem rechten Handgriff 1 und dem Griff für den Fräszirkel 37 über das Werkstück.
Fräsen mit Führungsschiene (siehe Bild I)
Mit Hilfe der Führungsschiene 43 können Sie geradlinig verlaufende Arbeitsvorgänge durchführen.
Zum Ausgleich des Höhenunterschieds müssen Sie die Distanzplatte 42 montieren.
Montieren Sie den Fräszirkel/Führungsschienenadapter 36 wie im Bild gezeigt.
Befestigen Sie die Führungsschiene 43 mit geeigneten Spannvorrichtungen, z. B. Schraubzwingen, auf dem Werkstück. Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Führungsschienenadapter 36 auf die Führungsschiene auf.
Fräsen mit Kopierhülse (siehe Bilder K-N)
Mit Hilfe der Kopierhülse 47 können Sie Konturen von Vorlagen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen.
Zur Verwendung der Kopierhülse 47 muss zuvor der Kopierhülsenadapter 44 in die Gleitplatte 9 eingesetzt werden.
Setzen Sie den Kopierhülsenadapter 44 von oben auf die Gleitplatte 9 und schrauben Sie ihn mit den 2 Befestigungsschrauben 45 fest. Achten Sie darauf, dass der Entriegelungshebel für den Kopierhülsenadapter 46 frei beweglich ist.
Wählen Sie je nach Dicke der Schablone bzw. Vorlage die geeignete Kopierhülse. Wegen der überstehenden Höhe der Kopierhülse muss die Schablone eine Mindeststärke von 8 mm besitzen.
Betätigen Sie den Entriegelungshebel 46 und setzen Sie die Kopierhülse 47 von unten in den Kopierhülsenadapter 44 ein. Die Codiernocken müssen dabei spürbar in die Aussparungen der Kopierhülse einrasten.
Wählen Sie den Durchmesser des Fräsers kleiner als den Innendurchmesser der Kopierhülse.
Damit der Abstand von Fräsermitte und Kopierhülsenrand überall gleich ist, können Kopierhülse und Gleitplatte, falls erforderlich, zueinander zentriert werden.
- Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse bis zum Anschlag in Richtung Grundplatte 12. Lassen Sie den Entriegelungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren.
- Drehen Sie die Senkkopfschrauben 49 heraus. Drehen Sie die Zylinderschrauben 48 in die dafür vorgesehenen Bohrungen ein, so dass die Gleitplatte 9 frei beweglich ist.
- Setzen Sie den Zentrierdorn 50 wie im Bild gezeigt in die Werkzeugaufnahme ein. Ziehen Sie die Überwurfmutter von Hand fest, so dass der Zentrierdorn noch frei beweglich ist.
- Richten Sie den Zentrierdorn 50 und die Kopierhülse 47 durch leichtes Verschieben der Gleitplatte 9 zueinander aus.
- Ziehen Sie die Zylinderschrauben 48 fest.
- Entfernen Sie den Zentrierdorn 50 aus der Werkzeugaufnahme.
- Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position.
Zum Fräsen mit der Kopierhülse 47 gehen Sie wie folgt vor:
- Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit der Kopierhülse an die Schablone heran.
- Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis die eingestellte Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den Entriegelungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren.
- Führen Sie das Elektrowerkzeug mit überstehender Kopierhülse mit seitlichem Druck an der Schablone entlang.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose.
▶ Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüftungsschlitze sauber, um gut und sicher zu arbeiten.
Bei extremen Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Elektrowerkzeugs absetzen. Die Schutzisolierung des Elektrowerkzeugs kann beeinträchtigt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen die Verwendung einer stationären Absauganlage, häufiges Ausblasen der Lüftungsschlitze und das Vorschalten eines Fehlerstrom-(FI-) Schutzschalters.
Sollte das Elektrowerkzeug trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Elektrowerkzeuges an.
Kundendienst und Kundenberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter:
www.bosch-pt.com
Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Einstellung von Produkten und Zubehören.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker.
www.ewbc.de, der Informations-Pool für Handwerk und Ausbildung.
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10
Fax: +49 (1805) 70 74 11
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99
Fax: +49 (711) 7 58 19 30
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Österreich
ABE Service GmbH
Jochen-Rindt-Straße 1
1232 Wien
Tel. Service: +43 (01) 61 03 80
Fax: +43 (01) 61 03 84 91
Tel. Kundenberater: +43 (01) 7 97 22 30 66
E-Mail: abe@abe-service.co.at
Schweiz
Tel.: +41 (044) 8 47 15 11
Fax: +41 (044) 8 47 15 51
Luxemburg
Tel.: +32 (070) 22 55 65
Fax: +32 (070) 22 55 75
E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com
18 | Deutsch
Entsorgung
Elektrowerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Nur für EU-Länder:

Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß der Europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müs-
sen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Änderungen vorbehalten.
Safety Notes
E-Mail: SPT-Technical.de@de.bosch.com
Ireland
Origo Ltd.
Unit 23 Magna Drive
Magna Business Park
City West
Dublin 24
Tel. Service: +353 (01) 4 66 67 00
Fax: +353 (01) 4 66 68 88
E-Mail: asboschz@EUnet.yu
Uklanjanje djubreta
Električni pribori, pribor i pakovanja treba da se odvoze regeneraciji koja odgovara zaštiti čovekove sredine.
Samo za EU-zemlje:

Tâlr.: + 371 67 14 62 62
Telefakss: + 371 67 14 62 63
E-pasts: service-pt@lv.bosch.com