XP500 (2004) - Roller YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG XP500 (2004) YAMAHA
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir
Firma: MORIC CO., LTD.
Adresse: 1450-6 Mori Mori-Machi Shuchi-gun Shizuoka 437-0292 Japan
Erklären hiermit, daß das Produkt:
Art der technischen Ausstattung: WEGFAHRSPERRE
Typenbestimmung:
5SL-00, 5VS-00, 5VX-00, 3HT-00, 5UX-00, 5UX-10, 5KS-00 und 5KS-10
den folgenden Normen oder Dokumenten entspricht:
R&TTE Direktive (1999/5/EC)
EN300 330-2 v1.1.1 (2001-6), EN60950 (2000)
Direktive für Zwei- oder Dreirad Motorfahrzeuge (97/24/EC: Kapitel 8, EMC)
Ausstellungsort: Shizuoka, Japan
Ausstellungsdatum: 1. Aug. 2002
Kazuji Kawai
A. Kawai
Name und Unterschrift des Repräsentanten
GAU10110
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine XP500, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser XP500 nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn diese Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie den Roller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tips der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10150
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
| Das Ausrufezeichen bedeutet GEFAHR! SEIEN SIE WACHSAM ES GEHT UM IHRE SICHERHEIT! | ||
![]() | Ein Mißachten dieser WARNHINWEISE könnte Verletzungs- oder Lebensgefahr für den Fahrer, einen Umstehenden oder eine Person, welche das Motorroller inspiziert oder repariert, bedeuten. | |
| ACHTUNG: | Das Zeichen VORSICHT bedeutet, daß besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Motorrollers zu vermeiden. | |
| HINWEIS: | Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen. | |
HINWEIS:
- Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
- Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA10030
! WARNING
DIESE ANLEITUNG UNBEDINGT VÖR DER INBETRIEBNAHME AUFMERKSAM UND VÖLLSTÄNDIG DURCHLESEN!
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XP500
Bedienungsanleitung
©2003 Yamaha Motor Co., Ltd.
- Auflage, August 2003
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Printed in Japan.
INHALT
SICHERHEITS-
INFORMATIONEN 1-1
Weitere Tips zur Fahrsicherheit ....1-5
FAHRZEUGBESCHREIBUNG .....2-1
Linke Seitenansicht ......2-1
Rechte Seitenansicht ......2-2
Bedienungselemente und Instrumente 2-3
ARMATUREN.
BEDIENUNGSELEMMENTE UND
DEREN FUNKTION 3-1
System der Wegfahrsperre .....3-1
Zünd-/Lenkschloß 3-2
Warn- und Kontrolleuchten .....3-4
Geschwindigkeitsmesser .....3-5
Drehzahlmesser 3-5
Multifunktionsanzeige ....3-6
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) ....3-10
Lenkerarmaturen 3-10
Handbremshebel (Vorderradbremse) ......3-11
Handbremshebel (Hinterradbremse) ......3-12
Feststellbremse ....3-12
Tankverschluß 3-13
Kraftstoff 3-13
Katalysator 3-14
Sitzbank 3-15
Fahrer-Rückenlehne einstellen ....3-16
Helmhalter 3-16
Ablagefächer 3-17
Stoßdämpfer 3-18
Seitenständer 3-18
Zündunterbrechungs- u. Anlaßsperrschalter-System ...3-19
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 4-1
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn 4-2
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE......5-1
Motor anlassen 5-1
Anfahren 5-2
Beschleunigen und Verlangsamen 5-3
Bremsen 5-3
Tips zum Kraftstoffsparen .....5-4
Einfahrvorschriften 5-4
Parken 5-5
REGELMÄSSIGE WARTUNG
UND KLEINERE
REPARATUREN 6-1
Bordwerkzeug 6-1
Wartungsintervalle und Schmierdienst 6-3
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren 6-6
Zündkerzen prüfen 6-9
Motoröl und Ölfilterpatrone .....6-11
Kettenantriebsöl 6-14
Kühlflüssigkeit 6-15
Luftfiltereinsatz reinigen .....6-17
Leerlaufdrehzahl einstellen .....6-18
Gaszugspiel einstellen .....6-19
Ventilspiel einstellen 6-19
Reifen 6-20
Gußräder 6-22
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) ......6-22
Feststellbremshebelkabel einstellen ....6-23
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen 6-24
Bremsflüssigkeitsstand
prüfen 6-25
Bremsflüssigkeit wechseln .....6-26
Gasdrehgriff und Gaszug
kontrollieren und
schmieren 6-26
Bremshebel vorn und hinten
schmieren 6-27
Haupt- und Seitenständer
prüfen und schmieren .....6-27
Teleskopgabel prüfen ......6-28
Lenkung prüfen 6-28
Radlager prüfen 6-29
Batterie 6-29
Sicherungen wechseln ......6-31
Scheinwerferlampe
auswechseln 6-33
Fehlersuche 6-34
Fehlersuchdiagramme ......6-35
KUNDENINFORMATION......9-1
Identifizierungsnummern .....9-1
PFLEGE UND STILLEGUNG DES
MOTORROLLERS 7-1
Pflege 7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN 8-1

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10260
MOTORROLLER SIND EINSPURIGE FAHRZEUGE. SICHERER EINSATZ UND BETRIEB HÄNGEN VON DEN RICHTIGEN FAHRTECHNIKEN, SO-WIE VON DER GESCHICKLICHKEIT DES FAHRERS AB. JEDER FAHRER SOLLTE DIE FOLGENDEN ERFORDERNISSE KENNEN, BEVOR ER DIESEN MOTORROLLER FÄHRT. ER ODER SIE SOLLTE:
- GRÜNDLICHE ANLEITUNG VON KOMPETENTER STELLE ÜBER ALLE ASPEKTE DES FAHRENS MIT EINEM MOTORROLLER ERHALTEN.
- DIE WARNUNGEN UND WAR-TUNGSERFORDERNISSE ENTSPRECHEND DEM BENUTZERHANDBUCH BEACH-TEN.
- QUALIFIZIERTE AUSBILDUNG IN SICHEREN UND RICHTIGEN FAHRTECHNIKEN ERHALTEN.
● PROFESSIONELLE TECHNISCHE WARTUNG DURCHFÜHREN LASSEN, ENTSPRECHEND
DEN HINWEISEN IN DER BEDIENUNGSANLEITUNG UND/ODER FALLS DIES WEGEN MECHANISCHER UMSTÄNDE ERFORDERLICH IST.
Sicheres Fahren
- Immer Überprüfungen vor der Fahrt durchführen. Sorgfältige Überprüfungen können dabei helfen einen Unfall zu vermeiden.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
- Die vorwiegende Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist ein Versagen von Autofahrern Motorroller im Verkehr zu erkennen und mit einzubeziehen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu Erkennen zu geben scheint eine effektive Methode zu sein, diese Art von Unfällen zu reduzieren.
- Deshalb:
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallenden Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder wenn Sie sie überqueren, besondere Vorsicht walten lassen, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, daß andere Autofahrer Sie sehen können. Vermeiden Sie es im toten Winkel eines Autofahrers zu fahren.
- In vielen Unfällen sind unerfahrene Fahrer involviert. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Motorradführerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, daß Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und daß Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie inner-

SICHERHEITSINFORMATIONEN
halb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, daß Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in Bereichen üben, in denen kein Verkehr ist, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Kontrollvorrichtungen gründlich vertraut sind.
- Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es in einer Biegung auf grund ZU HOHER GESCHWINDIGKEIT zu weit auszuscheren oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit).
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen gerechtfertigt ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die
Fahrbahnen wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, daß andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
- Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
- Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf dem Tritt-brett halten, um Kontrolle über den Motorroller aufrecht erhalten zu können.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten.
- Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter dem Einfluß von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich auf Straßenbenutzung ausgelegt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Ursache von Todesfällen. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen und so könnten Sie eine Gefahr verspätet erkennen.
- Eine Jacke, feste Schuhe, Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfan-

SICHERHEITSINFORMATIONEN
gen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Den Motor oder die Auspuffanlage niemals während oder direkt nach dem Betrieb berühren. Sie werden sehr heiß und können Verbrennungen verursachen. Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße abdeckt.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Modifikationen
Modifikationen, die an diesem Motorroller vorgenommen und nicht von Yamaha genehmigt worden sind, oder die Entfernung von Originalausstattung, können den Motorroller zur Benutzung unsicher machen und ernsthafte Körperverletzung nach sich ziehen. Modifikationen können auch Ihren Motorroller zur Benutzung illegal machen.
Beladung und Zubehör
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck, kann die Stabilität und die Verhaltenscharakteristik Ihres Motorrollers beeinflussen, falls die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie mit Gepäck oder Zubehör, das Sie Ihrem Motorroller hinzufügen, äußerst vorsichtig um. Mit besonderer Umsicht fahren, wenn Ihr Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt ist. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen oder Hinzufügen von Zubehör an Ihren Motorroller: Beladen
Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze von 190 kg (419 lb) nicht überschreiten. Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist Folgendes zu beachten:
- Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Stellen Sie sicher, daß das Gewicht so gleichmäßig wie möglich auf beiden Seiten des Motorrollers verteilt wird, um Un-
gleichgewicht oder Instabilität auf ein Mindestmaß zu halten.
- Sich verlagernde Gewichte, können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, daß Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt ist, bevor Sie losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der Vorderradabdeckung befestigen. Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
Zubehör
Original Yamaha-Zubehörteile wurden speziell zur Verwendung an diesem Motorroller entwickelt. Da Yamaha nicht alles andere Zubehör, das erhältlich sein könnte, testen kann, sind Sie selbst verantwortlich für die richtige Auswahl, die Installation und Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha hergestellt

SICHERHEITSINFORMATIONEN
worden ist. Bei der Auswahl und dem Einbau von Zubehör äußerste Vorsicht walten lassen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör, oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, daß es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder Lenkungsweg begrenzt, die Bedienung der Kontrollvorrichtungen behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann Instabilität schaffen, aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen.
Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muß dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum gehalten werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der Motorroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese inkorrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit und Kontrollfähigkeit des Fahrers, deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Übersteigen elektrische Zubehörteile die Kapazität des elektrischen Systems des Motorrollers, könnte es zu einem Stromausfall kommen und eine gefährliche Situation entstehen, dadurch daß die Lichter oder der Motor ausfallen.
Benzin und Abgase
● BENZIN IST LEICHT ENTZÜND-LICH:
- Beim Auftanken immer den Motor abstellen.
- Darauf achten, daß beim Auftanken kein Benzin auf den Motor oder die Auspuffanlage tropft.
- Während des Rauchens oder in der Nähe von Flammen niemals auftanken.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Auspuffgase sind giftig und wenn sie
⚠ SICHERHEITSINFORMATIONEN
eingeatmet werden, können sie innerhalb kürzester Zeit zu Bewußtlosigkeit und zum Tod führen. Lassen Sie den Motor ausschließlich in Bereichen mit ausreichender Belüftung laufen.
- Bevor Sie den Motorroller unbeaufsichtigt zurücklassen, immer den Motor abstellen und den Zündschlüssel vom Zündschloß abziehen. Beim Parken des Motorrollers folgendes beachten:
- Der Motor und die Auspuffanlage könnten heiß sein, deshalb sollten Sie den Motorroller an einer Stelle parken, an der Fußgänger oder Kinder diese heißen Stellen nicht zufällig berühren können.
- Den Motorroller nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit er nicht umfallen kann.
- Den Motorroller nicht in der Nähe von Zündquellen (z. B. in der Nähe eines Petroleumhei-
zers, oder einer offenen Flamme) parken, da er sonst Feuer fangen könnte.
- Falls Sie Benzin schlucken, eine Menge an Benzindämpfen einatmen oder Benzin in Ihre Augen gelangt, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt. Spritzt Benzin auf Ihre Haut oder Kleidung, die betroffene Stelle sofort mit Seife und Wasser abwaschen und die Kleidung wechseln.
GAU10370
Weitere
Tips
zur
Fahrsicherheit
- Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer naßen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer naßen Oberfläche angehalten werden muß.
- Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
- Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, daß ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnen, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem

SICHERHEITSINFORMATIONEN
Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.
- Die Bremsbeläge könnten naß werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Fahrzeugreinigung muß die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
- Nicht zuviel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil.
Linke Seitenansicht
GAU10410

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10- Tankverschluß (Seite 3-13)
- Hinteres Ablagefach (Seite 3-17)
- Helmhalterung (Seite 3-16)
- Haltegriff (Seite 5-2)
- Einfüllschraubverschluß des Kettenantriebsöls (Seite 6-14)
- Motoröl-Einfüllschraubverschluß (Seite 6-11)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemens (links)
-
Motoröl-Ablaßschraube (Seite 6-11)
-
Prüffenster für den Motorölstand (Seite 6-11)
- Ölfilterpatrone (Seite 6-11)
Rechte Seitenansicht
GAU10420

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1 3 4 2 6 9 8 7 1 0 1 1- Batterie (Seite 6-29)
- Sicherungen (Seite 6-31)
- Bordwerkzeug (Seite 6-1)
- Vorderes Ablagefach (Seite 3-17)
- Windschutzscheibe
- Luftfiltereinsatz (Seite 6-17)
- Kühler
-
Prüffenster für den Kühflüssigkeitsstand (Seite 6-15)
-
Luftfiltereinsatz des Keilriemens (rechts)
- Hauptständer (Seite 6-27)
- Beifahrer-Fußraste
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

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542 3 6 7 81 9 10- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-12)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-10)
- Feststellbremshebel (Seite 3-12)
- Geschwindigkeitsmesser (Seite 3-5)
- Multifunktionsanzeige (Seite 3-6)
- Drehzahlmesser (Seite 3-5)
- Rechte Lenkerschalter (Seite 3-10)
-
Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-11)
-
Gasdrehgriff (Seite 6-19)
- Zündschloß/Lenkschloß (Seite 3-2)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10972
System der Wegfahrsperre

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1 2- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes(rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummante-lung)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahrsperren-System ausgestattet, wobei die Standardschlüssel mit Codes re-registriert werden, um Diebstahl zu verhindern. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten.
- einem Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (mit einer roten Ummantelung)
- zwei Standardschlüsseln (mit einer schwarzen Ummantelung), die mit den neuen Codes re-registriert
werden können
- einem Transponder (welcher im Schlüssel für Re-Registrierung eingebaut ist)
- einer Wegfahrsperren-Einheit
- ein ECU
- einer Anzeigeleuchte des Wegfahrsperrensystems (Siehe Seite 3-4.)
Der Schlüssel mit der roten Ummantellung wird verwendet, um Codes in jedem Standardschlüssel zu registrieren. Da die Re-Registrierung ein schwieriges Verfahren ist, sind das Fahrzeug und alle drei Schlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zu bringen, um sie dort re-registrieren zu lassen. Den Schlüssel mit der roten Ummantelung nicht zum Fahren benutzen. Er ist ausschließlich für die Re-Registrierung der Standardschlüssel gedacht. Zum Fahren immer einen Standardschlüssel benutzen.
GCA11820
ACHTUNG:
● DEN SCHLÜSSEL ZUR RE-REGISTRERUNG DES CODES
NICHT VERLIEREN! WENDEN SIE SICH UNVERZÜGLICH AN IHRE FACHWERKSTATT FALLS ER VERLOREN GEGANGEN IST! Falls der Schlüssel zur Re-Registrierung verloren gegangen ist, können die Standardschlüssel nicht mit neuen Codes registriert werden. Die Standardschlüssel können immer noch benutzt werden, um das Fahrzeug zu starten. Sollte jedoch eine Re-Registrierung nötig werden (wenn z.B. ein neuer Standardschlüssel angefertigt wird oder wenn alle Schlüssel verloren gegangen sind), muß das gesamte Wegfahrsperren-System ersetzt werden. Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert einen der Standardschlüssel zu benutzen und den Schlüssel zur Re-Registrierung der Codes an einem sicheren Ort aufzubewahren.
● Die Schlüssel nicht in Wasser
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
tauchen.
● Die Schlüssel nicht extrem hohen Temperaturen aussetzen.
- Die Schlüssel nicht in der Nähe von Magneten ablegen (dies schließt Gegenstände wie Lautsprecher usw. mit ein, ist aber nicht auf diese begrenzt).
- Keine schweren Gegenstände auf die Schlüssel legen.
● Die Schlüssel nicht abschleifen oder ihre Form verändern.
● Die Kunststoffteile der Schlüssel nicht demontieren.
- Niemals zwei Schlüssel eines Wegfahrsperren-Systems am selben Schlüsselring anbringen.
- Die Standardschlüssel, sowie Schlüssel eines jeden anderen Wegfahrsperren-Systems, vom Schlüssel zur Re-Registrierung des Codes für dieses Fahrzeug fern halten.
- Schlüssel anderer Wegfahr-
sperren-Systeme vom
Zündschloß fernhalten, da diese Signalstörungen verursachen können.
Zünd-/Lenkschloß
GAU10471

Das Zünd-/Lenkschloß verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus.
HINWEIS:
Es ist sicherzustellen, daß für den normalen Fahrbetrieb der Standardschlüssel (schwarze Ummantelung) verwendet wird. Damit der Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung) nicht verloren geht, ist er an einem sicheren Ort aufzubewahren und nur zur Re-Registrierung des Codes zu verwenden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10560
ON
Alle elektrischen Stromkreise werden mit Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlicht leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS:
Der Scheinwerfer geht nach dem Anlassen des Motors automatisch an und bleibt an, bis der Schlüssel auf "OFF" gedreht oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10660
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position abziehen.
GAU10680
SCHLOSS
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Zündschlüssel in Position "OFF" hineindrücken und auf "LOCK" drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Zündschlüssel hineindrücken und dann auf "OFF" drehen, während er weiterhin eingedrückt bleibt.
GWA10060
WARNING
Den Zündschlüssel niemals auf "OFF" oder "LOCK" stellen, während das Fahrzeug in Bewegung ist, andernfalls wird das elektrische System ausgeschaltet und kann zu Kontrollverlust oder einem Unfall führen. Stellen Sie sicher, daß das Fahrzeug steht, before Sie den Zündschlüssel auf "OFF" oder "LOCK" drehen.
GAU33490
P ≤ (Parken)
Der Lenker ist verriegelt und die Rücklichter und die Standlichter vorn
sind an. Die Warnblinkanlage und die Blinker können eingeschaltet werden, aber alle anderen elektrischen Anlagen sind ausgeschaltet. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position abziehen.
Der Lenker muß verriegelt werden, bevor man den Zündschlüssel auf "päs drehen kann.
GCA11020
ACHTUNG:
Die Parkposition nicht über einen längeren Zeitraum verwenden, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11001
Warn- und Kontrolleuchten

text_image
1 2 3 4 10:12 603+/-- Blinker-Kontrolleuchten "und"
- Fernlicht-Kontrolleuchte "D
- Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems "
- Motorstörungs-Warnleuchte "
GAU11030
Blinker-Kontrolleuchten “ ⇌” und “ ➞ ”
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrolleuchte.
GAU11080
Fernlicht-Kontrolleuchte "ID"
Diese Kontrolleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
GAU11480
Motorstörungs-Warnleuchte "☐"
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn ein elektrischer Überwachungskreis des Motors defekt ist. Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-Prüfeinrichtung in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in die Stellung "ON" geprüft werden. Falls die Warnleuchte nicht einige Sekunden lang aufleuchtet und danach erlischt, den elektrischen Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU26871
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems "♀"
Der elektrische Stromkreis der Anzeigeleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in die Stellung "ON" geprüft werden.
Falls die Anzeigeleuchte nicht einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt, den elektrischen Stromkreis in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprü-
fen lassen.
Wenn der Zündschlüssel auf "OFF" gestellt worden ist und 30 Sekunden verstrichen sind, beginnt die Anzeigeleuchte zu blinken, um anzuzeigen, daß das Wegfahrsperten-System aktiviert ist. Nach 24 Stunden hört die Anzeigeleuchte auf zu blinken. Das Wegfahrsperten-System ist jedoch immer noch aktiviert.
HINWEIS:
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für das Wegfahrsperren-System ausgestattet. Ist das Wegfahrsperren-System defekt, wird die Anzeigeleuchte zu blinken beginnen und der Multifunktionsmesser wird einen Fehlercode anzeigen, wenn der Schlüssel auf "ON" gestellt ist. (Siehe "Stromkreis-Prüfeinrichtung" auf Seite 3-6 für Einzelheiten.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11601
Geschwindigkeitsmesser

text_image
1 km/h 40 20 0 SELECT RESET ON CHANGE AM PM 18:80 E C Top Top Top 0.00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001. Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Geschwindigkeitsmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Geschwindigkeitsbereich und kehrt dann wieder zurück auf Null.
GAU11872
Drehzahlmesser

text_image
18 F H 180 239 x1000r/min 1 2 9 1 2 0- Drehzahlmesser
- Roter Bereich des Drehzahlmessers
Der elektrische Drehzahlmesser ermöglicht die Überwachung der Motordrehzahl, um sie im optimalen Leistungsbereich zu halten.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Drehzahlmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Drehzahlbereich und kehrt danach wieder zurück auf Null.
GCA10031
ACHTUNG:
Den Motor nicht im roten Bereich des Drehzahlmessers betreiben.
Roter Bereich: 8250 U/min und darüber
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Multifunktionsanzeige
GAU33512
GWA12311
! WARNING
Bevor Veränderungen an den Einstellungen der Multifunktionsanzeige vorgenommen werden, muß das Fahrzeug im Stillstand sein.

text_image
km/h 1 2 3 4 5 6 180 SELECT RESET OIL PM 10:12 F H F Trip 735 Ode 8034- Uhr
- Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- Kraftstoffmesser
- Kilometerzähler/Tageskilometerzähler
- "SELECT"-Taste
- "RESET"-Taste

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1 2 AM 7:26 F H E C H-BELT 7 COIL 1398 140 160 180 3 4 1 0- Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
- Kraftstoffstand-Warnleuchte "
- Symbol für die Kühflüssigkeitstemperatur “”
- Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
- einen Kraftstoffmesser
- einen Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- einen Kilometerzähler (zeigt die insgesamt gefahrenen Kilometer an)
-
zwei Tageskilometerzähler (zeigen die seit dem letzten Zurücksetzen auf Null gefahrenen Kilometer an)
-
einen Reservekilometerzähler (der die zurückgelegte Strecke anzeigt, seitdem das untere Segment des Kraftstoffmessers und des Kraftstoffstand-Warnsymbols zu blinken begonnen hat)
● eine Stromkreis-Prüfeinrichtung - eine Uhr
● eine Ölwechsel-Intervallanzeige - Anzeige für den Keilriemenwechsel
HINWEIS:
- Bitte beachten Sie, daß der Schlüssel zuerst in die Stellung "ON" gedreht werden muß, bevor Sie die Knöpfe "SELECT" und "RESET" benutzen können.
- Um den Stromkreis zu überprüfen werden beim Drehen des Schlüssels auf "ON" zunächst alle Display-Segmente der Multifunktionsanzeige der Reihe nach aufleuchten und dann wieder erlöschen.
Kilometerzähler-Betriebsarten
Mit dem Wahlknopf "SELECT" kann in
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
folgender Reihenfolge zwischen der Kilometerzähler-Betriebsart "ODO" (Odometer) und den
Tageskilometerzähler-Betriebsarten "TRIP" umgeschaltet werden:
ODO → TRIP (oben) → TRIP (unten) → ODO
Wenn nur noch ca. 2.8 L (0.74 US gal) (0.62 Imp.gal) Kraftstoff im Kraftstofftank sind, beginnen das untere Segment des Kraftstoffmessers und das Kraftstoffstand-Warnsymbol zu blinken und das Display wechselt automatisch in die Reservekilometerzähler-Betriebsart "TRIP F" und beginnt, die ab dem Punkt zurückgelegte Strecke zu messen. Mit dem Wahlknopf "SELECT" kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden:
TRIP F → TRIP (oben) → TRIP (unten) → ODO → TRIP F

text_image
140 160 1 AM 9:23 F H 98 Trip Trip F 30 3 2 1 0- Kraftstoffreserve-Kilometerzähler
Zum Zurückstellen eines Tageskilometerzählers auf Null, den Wahlknopf "SELECT" drücken und dann den Rückstellknopf "RESET" mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
Kraftstoffmesser
Wenn der Schlüssel in der Stellung "ON" steht, zeigt der Kraftstoffmesser die Kraftstoffmenge im Kraftstofftank an. Die Anzahl der Display-Segmente nimmt mit abnehmendem Kraftstoffvor-
rat in Richtung "E" (Empty = leer) ab. Wenn der Kraftstoffstand das untere Segment in der Nähe des "E" erreicht, blinken das Kraftstoffstand-Warnsymbol und das untere Segment. Refuel as soon as possible.
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
Mit dem Schlüssel in der "ON"-Stellung, zeigt der Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger die Temperatur der Kühflüssigkeit an. Die Kühflüssigkeitstemperatur des Motors ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Wenn das obere Segment und das Symbol für die Kühflüssigkeitstemperatur blinken, das Fahrzeug anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe Seite 6-35.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

Den Motor bei Überhitzung nicht länger betreiben.
Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL" Die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt, wenn das Motoröl gewechselt werden muß. Diese Anzeige blinkt nach den ersten 1000 km (600 mi) und nach 5000 km (3000 mi). Danach blinkt die Anzeige alle 5000 km (3000 mi). Nach dem Ölwechsel muß die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückgestellt werden. (Siehe Seite 6-11.) Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muß die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. (Siehe Seite 6-11.) Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Motorstoppschalter auf "() und den Zündschlüssel auf "ON" stellen.
- Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervall-anzeige einige Sekunden lang auf-leuchtet und dann erlischt.
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
HINWEIS:
Wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, kann es vorkommen, daß die Ölwechsel-Intervallanzeige beim Gasgeben blinkt, was unter diesen Umständen normal ist.
Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
Diese Anzeige blinkt alle 20000 km (12000 mi), wenn der Keilriemen ausgewechselt werden muß.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, daß der Motorstoppschalter auf "○ gestellt ist.
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Stromkreis-Prüfeinrichtung
Dieses Modell ist mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für die Prüfung verschiedener Stromkreise ausgestattet.
Ist einer dieser Stromkreise defekt, wird die Multifunktionsanzeige einen zweistelligen Fehlercode (z. B., 12, 13, 14) anzeigen.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen solchen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GCA11790
ACHTUNG:
Erscheint auf der Multifunktionsanzeige ein Fehlercode, sollte das Fahrzeug so bald wie möglich überprüft werden, um mögliche Beschädigungen des Motors zu vermeiden.
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für das Wegfahrsperren-System ausgestattet. Ist einer der Stromkreise des Wegfahr-sperren-Systems defekt, leuchtet die Anzeigeleuchte des Systems auf und die Multifunktionsanzeige zeigt einen zweistelligen Fehlercode an (z.B. 51, 52, 53), wenn der Zündschlüssel auf "ON" gedreht ist.
HINWEIS:
Falls die Multifunktionsanzeige den Fehlercode 52 anzeigt, könnte dies durch eine Störbeeinflussung vom Transponder verursacht werden. Tritt diese Fehleranzeige auf, versuchen Sie das Folgende.
- Benutzen Sie den Schlüssel zur
Re-Registrierung, um den Motor zu starten.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß keine anderen Wegfahrsperren-Schlüssel in der Nähe des Zündschlosses sind, und daß immer nur ein Wegfahrsperten-Schlüssel am selben Schlüsseling ist! Schlüssel des Wegfahrsperten-Systems können Signalüberlagerungen verursachen, wodurch der Motor möglicherweise nicht angelassen werden kann.
- Falls der Motor anspringt, stellen Sie ihn wieder aus und versuchen Sie dann ihn mit den Standard-schlüsseln anzulassen.
- Falls der Motor nicht mit einem oder beiden Standardschlüsseln angelassen werden kann, bringen Sie das Fahrzeug, den Schlüssel zur Re-Registrierung des Codes und beide Standardschlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt und lassen Sie die Standardschlüssel re-registrieren.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen
Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Uhranzeige
Zum Einstellen der Uhr:
- Den Wahlknopf "SELECT" und den Rückstellknopf "RESET" gleichzeitig mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die Stunden mit dem Rückstellknopf "RESET" einstellen.
- Den Wahlknopf "SELECT" drücken, woraufhin die Minutenanzeige blinken wird.
- Den Rückstellknopf "RESET" drücken, um die Minuten einzustellen.
- Den Wahlknopf "SELECT" drücken und freigeben, um die Uhr zu starten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12330
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)
Eine für dieses Modell als Sonderzubehör erhältliche Diebstahlanlage kann von einer Yamaha-Fachwerkstatt installiert werden. Wenden Sie sich für mehr Informationen an einen Yamaha-Vertragshändler.
GAU12342
Lenkerarmaturen
Links

text_image
1 2 3 4- Lichthupenschalter "ID
- Abblendschalter "ED"
- Blinkerschalter "
- Hupenschalter "
Rechts

text_image
1 2 3- Motorstoppschalter "() ✉
- Warnblinkschalter "Δ"
- Starterschalter "€"
GAU12360
Lichthupenschalter "PASS"
Drücken Sie diese Taste, um die Scheinwerfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12400
Abblendschalter "EÖ"
Zum Einschalten des Fernlichts den Schalter auf " zum Einschalten des Abblendlichts den Schalter auf " stellen.
GAU12460
Blinkerschalter "K"
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
nach “drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach “drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "▶"
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12660
Motorstoppschalter "f"
Diesen Schalter vor dem Anlassen des Motors auf "stellen. In einem Notfall, z.B. wenn das Fahrzeug überschlägt oder wenn der Gaszug klemmt, stellen Sie diesen Schalter in die Position, um den Motor auszuschalten.
GAU12720
Starterschalter “ ≡”
Bei hochgeklapptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken,
um den Motor anzulassen.
GCA10050
ACHTUNG:
Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
GAU12731
Warnblinkschalter “△”
Mit dem Zündschlüssel in der Stellung "ON" oder "P: diesen Schalter benutzen, um das Warnblinklicht einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf).
Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, oder um andere Verkehrsteilnehmer wegen eines Stopps des eigenen Fahrzeugs an einer verkehrsungünstigen Stelle über eine mögliche Gefahr zu warnen.
GCA10060
ACHTUNG:
Die Warnblinkanlage nicht über einen längeren Zeitraum einsetzen, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
GAU12900
Handbremshebel (Vorderradbremse)

1. Handbremshebel (Vorderradbremse)
Der Handbremshebel (Vorderradbremse) befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12950
Handbremshebel (Hinterradbremse)

text_image
1 3- Handbremshebel (Hinterradbremse)
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
GAU12961
Feststellbremse

Dieses Fahrzeug ist mit einer Feststellbremse ausgestattet, um das Hinterrad zu verriegeln, wenn das Fahrzeug geparkt wird.
Feststellbremse verriegeln
Den Feststellbremshebel nach links drücken bis er einrastet.
Feststellbremse entriegeln
Den Feststellbremshebel zurück in die Ausgangsstellung drücken.
HINWEIS:
Das Hinterrad sollte nicht bewegen wenn die Feststellbremse betätigt
wird.
GWA12360
WARNING
Den Feststellbremshebel niemals nach links bewegen, wenn den Motorroller in Bewegung ist. Andernfalls können Fahrzeugkontrolle oder Unfall die Folge sein. Stellen Sie sicher, dass der Motorroller völlig stillsteht, bevor Sie den Feststellbremshebel nach links bewegen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU13171
Tankverschluß Tankverschluß öffnen

-
Deckel
-
Den Deckel öffnen; dazu den Hebel nach oben ziehen.
- Den Schlüssel in das Schloß stekken und im Uhrzeigersinn drehen. Der Tankverschluß kann nun abgenommen werden.
Tankverschluß schließen

-
Passmarkierungen
-
Die Markierungen aufeinander ausrichten und dann den Tankverschluß aufsetzen und hineindrücken.
- Den Schlüssel im Gegenuhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verriegelungsstellung) drehen und dann abziehen.
- Den Deckel schließen.
GWA11260
WARNING
Vor einer Fahrt mit dem Motorroller sicherstellen, daß der Tankverschluß korrekt angebracht und verschlossen ist.
GAU13210
Kraftstoff

- Kraftstofftank-Einfüllrohr
- Kraftstoffstand
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß genügend Kraftstoff vorhanden ist. Den Tank, wie in der Abbildung gezeigt, nur bis zur Unterkante des Einfüllstutzens auffüllen.
GWA10880
! WARNING
- Den Tank niemals überfüllen, anderenfalls kann durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluß austreten.
- Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor ver-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
schütten.
GCA10070
ACHTUNG:
Kraftstoff greift Lack und Kunststoff an. Deshalb verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Lappen abwischen.
GAU33520
Empfohlener Kraftstoff: AUSSCHLIESSLICH BLEI- FREIES NORMALBENZIN Fassungsvermögen des Kraft- stofftanks: 14.0 L (3.70 US gal) (3.08 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Normalbenzin mit einer Re-
search-Oktanzahl von 91 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftmarke oder tanken Sie Super bleifrei. Die Verwendung von bleifreiem Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
GAU13440
Katalysator
Dieses Fahrzeug ist mit einem im Schalldämpfer befindlichen Abgaskatalysator ausgestattet.
GWA10860
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Sicherstellen, daß die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen.
GCA10700
ACHTUNG:
Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden, um Feuergefahr oder andere Beschädigungen zu vermeiden.
- Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht unreparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
- Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel bei Gras oder anderen Stoffen, die
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
leicht brennbar sind.
- Den Motor nicht über längere Zeit im Leerlauf betreiben.
GAU13931
Sitzbank
Sitzbank öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Schlüssel in das Schloß stekken und dann im Gegenuhrzeigersinn drehen.

text_image
1 OFF ON ON OFF ON OFF ON- Offen.
HINWEIS:
Den Schlüssel dabei nicht in das Schloß hineindrücken.
- Die Sitzbank aufklappen.

- Die Sitzbank zuklappen und dann herunterdrücken, sodaß sie einrastet.
- Den Schlüssel vom Zündschloß abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS:
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß die Sitzbank richtig montiert ist.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU14270
Fahrer-Rückenlehne einstellen
Die Fahrer-Rückenlehne kann gemäß Abbildung auf drei verfügbare Positionen verstellt werden.

Zum Einstellen der Rückenlehne:
-
Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
-
Die Rückenlehne losschrauben.

- Rückenstütze
- Schraube
- Die Rückenlehne vorwärts oder rückwärts in die gewünschte Stellung schieben.
- Die Rückenlehne festschrauben.
- Die Sitzbank schließen.
GAU14340
Helmhalter

Der Helmhalter befindet sich unter der Sitzbank. Beim Bordwerkzeug befindet sich ein Drahtseil zum Sichern eines Sturzhelmes am Helmhalter.
Helm am Helmhalter sichern
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
- Das Drahtseil, wie in der Abbildung gezeigt, durch die Öse des Helmriemens führen und dann am Helmhalter einhaken.
- Die Sitzbank sorgfältig schließen.
GWA10160

WARNUNG
Niemals mit einem am Helmhalter
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
angehängten Helm fahren, denn der Helm kann sich an Hindernissen verfangen oder irgendwo anschlagen und auf diese Weise einen Sturz oder Unfall verursachen.
Helm vom Helmhalter lösen
Die Sitzbank öffnen, dann das Drahtseil aushaken und aus der Helmriemenöse lösen; anschließend die Sitzbank wieder schließen.
GAU14500
Ablagefächer
Vorderes Ablagefach

- Vorderes Ablagefach
- Deckel
- Offen.
Zum Öffnen des vorderen Ablagefachs den Hebel nach oben schieben und dann daran ziehen, um den Deckel aufzuklappen.
Zum Schließen des Ablagefachs den Deckel in die Ausgangsstellung drücken.
GWA11160
! WARNING
Keine schweren Gegenstände in diesem Ablagefach mitführen.
Hinteres Ablagefach
Im Ablagefach unter der Sitzbank kann ein Helm verstaut werden. (Siehe Seite 3-15.)
GCA11270
ACHTUNG:
Den Sitz nicht über einen längeren Zeitraum geöffnet lassen, da die eingeschaltete Ablagefach-Beleuchtung die Batterie entladen kann.
GWA11240
WARNING
- Den Zuladungsgrenzwert von 5 kg (11 lb) für das hintere Ablagefach nicht überschreiten.
- Den Zuladungsgrenzwert von 190 kg (419 lb) für das Fahrzeug nicht überschreiten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU15090
Stoßdämpfer
GWA10220
WARNING
Dieser Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter hohem Druck. Vor Arbeiten am Stoßdämpfer die folgenden Erläuterungen sorgfältig durchlesen und die gegebenen Vorsichtsmaßnahmen befolgen. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Verletzungen oder Schäden, die auf eine unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind.
- Den Stoßdämpfer unter keinen Umständen öffnen oder manipulieren.
- Den Stoßdämpfer vor Hitze und offenen Flammen schützen. Der hitzebedingte Druckanstieg kann eine Explosion des Stoßdämpfers bewirken.
- Den Gaszylinder vor Verformung und Beschädigung schützen. Ein deformierter Gaszylinder vermindert die
Dämpfwirkung.
- Arbeiten am Stoßdämpfer sollten ausschließlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
GAU15300
Seitenständer
Der Seitenständer befindet sich auf linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während Sie das Fahrzeug in aufrechter Stellung halten.
HINWEIS:
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Zur Erklärung des Zündungsunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems, siehe weiter unten im Text.)
GWA10240
! WARNING
Niemals mit ausgeklapptem Seitenständer fahren. Auch nicht, wenn der Seitenständer sich nicht richtig hochklappen läßt oder nicht in hochgeklappter Position bleibt. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig wie nachfolgend erläutert. Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
GAU15371
Zündunterbrechungs- u. Anlaßsperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System umfaßt die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
GWA10250
WARNING
Falls eine Fehlfunktion auftritt, das Fahrzeug vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, daß der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlaßstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Startknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"] --> B["NEIN JA"]
B --> C["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Startknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
E --> F["JA NEIN"]
F --> G["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
H["HINWEIS: Diese Prüfung ist am verläßlichsten, wenn sie bei warmem Motor durchgeführt wird."] --> I["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
I --> J["Der Bremsschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
J --> K["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15591
Gemäß der Straßenverkehrsordnung ist jeder Fahrer für den Zustand seines Fahrzeuges selbst verantwortlich. Schon nach kurzer Standzeit können sich z. B. durch äußere Einflüsse wesentliche Eigenschaften Ihres Motorrades verändern. Beschädigungen, plötzliche Undichtigkeiten oder ein Druckverlust in den Reifen stellen unter Umständen eine große Gefahr dar. Deshalb ist es notwendig, vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte zu prüfen:
HINWEIS:
Routinekontrollen sollten vor jeder Fahrt mit dem Fahrzeug durchgeführt werden. Eine solche Kontrolle ist schnell durchgeführt und die dadurch erreichte zusätzliche Sicherheit ist den Zeitaufwand allemal wert.
GWA11150

WARNUNG
Falls im Verlauf der "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" irgendwelche Funktionsstörungen festgestellt werden, die Ursache unbedingt vor der Inbetriebnahme des Fahrzeugs feststellen und beheben lassen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
GAU15602
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Ggf. tanken.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. | 3-13 |
| Motoröl | Motorölstand im Motor überprüfen.Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-11 |
| Kettenantriebsöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-14 | |
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlfüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-15 |
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-24, 6-25 |
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenenStand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-24, 6-25 |
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, daß er reibungslos funktioniert.Seilzugspiel kontrollieren.Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-19, 6-26 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-20, 6-22 |
| Bremshebel | Sicherstellen, daß er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-27 |
| Hauptständer, Seitenständer | Sicherstellen, daß er reibungslos funktioniert.Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-27 |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, daß alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
| Instrumente, Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Korrigieren, falls nötig. | — |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschaltersystems kontrollieren.Ist das System defekt, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen. | 3-18 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15970
GWA11250
WARNING
- Vor der Inbetriebnahme sollte der Fahrer sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Wenden Sie sich bezüglich Steuerungsvorrichtungen oder Funktionen, die Sie nicht gründlich verstehen, an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Auspuffgase sind giftig und wenn sie eingeatmet werden, können sie innerhalb kürzester Zeit zu Bewußtlosigkeit und zum Tod führen. Stellen Sie zu jeder Zeit ausreichende Belüftung sicher.
- Aus Sicherheitsgründen den Motor nur mit ausgeklapptem Hauptständer starten.
- Steht das Motorrad auf dem Hauptständer, während der Mo-
tor im Leerlauf läuft, Hände und Füße vom Hinterrad fernhalten.
GAU27060
GCA10250
ACHTUNG:
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
GWA10290
WARNING
- Vor dem Starten die Funktion des Zündungsunterbrechungs- und Anlaßsperrschaltersystems entsprechend dem auf Seite 3-19 beschriebenen Verfahren kontrollieren.
-
Niemals mit ausgeklappten Seitenständer fahren.
-
Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, daß der Motorstoppschalter auf "○ gestellt ist.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinter-radbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
HINWEIS:
Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlaßversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlaßversuch nicht länger als 10 Sekunden durch. Falls der Motor nicht anspringt, beim nächsten Versuch den Gasdrehgriff 1/8 öffnen.
GCA11040
ACHTUNG:
Zur Schonung des Motors niemals mit kaltem Motor stark beschleunigen!
GAU16760
Anfahren
HINWEIS:
Lassen Sie den Motor vor dem Anfahren warmlaufen.
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
-
Den Blinker ausschalten.
-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Den Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Beschleunigen Verlangsamen
GAU16780
und

text_image
(a) (b)Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepaßt. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
GAU16791
Bremsen
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.
Vorn

- Vermeiden Sie es plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schlittern oder stürzen.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
● Bedenken Sie immer, daß das
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Bremsen auf naßen Straßen viel schwieriger ist.
- Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten.
GAU16820
Tips zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflußt werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
- Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
GAU16841
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU17021
0–1000 km (0–600 mi)
Längeren Betrieb mit mehr als 1/3 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden.
1000–1600 km (600–1000 mi)
Längeren Betrieb mit mehr als 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden.
GCA11281
ACHTUNG:
Nach den ersten 1000 km (600 mi)
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
muß das Motoröl gewechselt und die/der Ölfilterpatrone/-einsatz ersetzt werden.
1600 km (1000 mi) und darüber Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
GCA10270
ACHTUNG:
Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17211
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10310
WARNING
- Motor und Auspuffrohre können sehr heiß werden. Deshalb so parken, daß Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
- Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
GCA10380
ACHTUNG:
Das warmgefahrene Fahrzeug niemals an Orten abstellen, wo Feuergefahr herrscht, wie z. B. in der Nähe von Gras oder anderen leicht entzündbaren Stoffen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU17280
Der Fahrzeughalter ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen angegeben und erläutert.
Die in der Tabelle empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. JE NACH WETTERBEDINGUNGEN, GELÄNDE, GEOGRAFISCHEM EINSATZORT UND PERSÖNLICHER FAHRWEISE MÜSSEN DIE WARTUNGSINTERVALLE MÖG-LICHERWEISE VERKÜRZT WERDEN.
GWA10320
WARNING
Sind Sie mit Wartungsarbeiten nicht vertaut, lassen Sie sie von einer Yamaha-Fachwerkstatt durch-
führen.
GWA10330
WARNING
Dieser Motorroller ist ausschließlich für normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz muß der Luftfriereinsatz öfter gereinigt oder ausgewechselt werden, um schnelles Verschleiben des Motors zu vermeiden. Ihre Yamaha-Fachwerkstatt berät Sie gerne über die angemessenen Wartungsintervalle.
GAU17390
Bordwerkzeug

- Helmhalte-Drahtseil
- Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich unter dem Sitz. (Siehe Seite 3-15.)
Einige in der Anleitung aufgeführten Wartungsarbeiten und Reparaturen können vom sachverständigen Fahrer selbst ausgeführt werden. Das Bordwerkzeug erlaubt das Durchführen der meisten Wartungsarbeiten. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS:
Falls das für die Wartung notwendige Werkzeug nicht zur Verfügung steht
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, die Wartungsarbeiten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen lassen.
GWA10350
WARNING
Von Yamaha nicht zugelassene Änderungen können Leistungsverluste und unsicheres Fahrverhalten zur Folge haben. Vor Änderungen am Fahrzeug unbedingt die Yamaha-Fachwerkstatt befragen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Wartungsintervalle und Schmierdienst
GAU17702
HINWEIS:
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern, durchgeführt wird.
- Ab 50000 km sind die Wartungsintervalle alle 10000 km zu wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
| NR. | PRÜFPUNKT KONTROLLE | ODER WARTUNGSARBEIT | STAND DES KILOMETERZÄHLERS (x 1000 km) | JAHRES KONTROLLE | |||||
| 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | |||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 2 | * | Kraftstofffilter | Zustand kontrollieren. | √ | √ | ||||
| 3 | Zündkerzen | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu einstellen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen. | √ | √ | |||||||
| 4 | * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | Alle 40000 km | |||||
| 5 | Luftfiltereinsatz | Reinigen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen. | √ | √ | |||||||
| 6 | * | Luftfiltereinsätze des Keilriemengehäuses | Reinigen. | √ | √ | ||||
| Ersetzen. | √ | √ | |||||||
| 7 | * | Vorderradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | |||||||||
| 8 | * | Hinterradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | |||||||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT KONTROLLE | ODER WARTUNGSARBEIT | STAND DES KILOMETERZÄHLERS (×1000 km) | JAHRES KONTROLLE | |||||
| 1 | 1 0 | 2 | 0 | ||||||
| 9 | Feststellbremse | Funktion prüfen.Einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 10 | * | Bremsschläuche | Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Ersetzen. Alle 4 Jahre | |||||||||
| 11 | * | Räder | Rundlauf prüfen und auf Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 12 | * | Reifen | Profiltiefe prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 13 | * | Radlager | Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 14 | * | Lenkungslager | Das Spiel des Lagers kontrollieren und die Lenkung auf Schwergängigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 20000 km | |||||||||
| 15 | * | Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, daß alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 16 | Seitenständer, Hauptständer | Funktion prüfen.Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 17 | * | Seitenständerschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 18 | * | Teleskopgabel | Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 19 | * | Federbein | Funktion prüfen und Stoßdämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 20 | * | Elektronische Kraftstoffeinspritzung | Motor-Leerlaufdrehzahl und Synchronisierung einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 21 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seiten 3-6 und 6-11.) | √ | Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt (alle 5000 km) | |||||
| Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 5000 km | √ | |||||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT KONTROLLE | ODER WARTUNGSARBEIT | STAND DES KILOMETERZÄHLERS (× 1000 km) | JAHRES KONTROLLE | |||||
| 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | |||||
| 22 | Ölfilterpatrone | Ersetzen. | √ | √ | √ | ||||
| 23 | * | Kühlsystem | Den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Kühflüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
| 24 | Kettenantriebsöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren.Wechseln. | √ | √ | √ | √ | |||
| 25 | * | Keilriemen | Ersetzen. | Wenn die Keilriemenwechsel-Anzeige blinkt (alle 20000 km) | |||||
| 26 | * | Vorderrad- und Hinter-rad-Bremslichtschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 27 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 28 | * | Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug | Funktion und Spiel prüfen.Ggf. Gaszugspiel einstellen.Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 29 | * | Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
GAU18670
HINWEIS:
-
Der Luftfiltereinsatz muß bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz häufiger gereinigt bzw. erneuert werden.
● Wartung der hydraulische Bremsanlage -
Regelmäßig den Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
- Alle zwei Jahre die inneren Bauteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rißbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU18711
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren
Die abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

- Abdeckung A
- Abdeckung B
- Abdeckung C
- Verkleidungsteil A

- Abdeckung D
- Verkleidungsteil B
- Abdeckung E
- Verkleidungsteil C
- Abdeckung F
GAU33422
Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Rückspiegel abschrauben.

text_image
1 2 2(×4) 2- Schraube
- Mutter
- Das Verkleidungsteil losschrauben.
Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
- Die Rückspiegel festschrauben.
Verkleidungsteil B
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Abdeckungen C und E abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

-
Schraube
-
Schraube
-
Die Schrauben und Muttern des Verkleidungsteils lösen.
-
Das Verkleidungsteil aus der Halterung an der Unterseite aushaken.
-
Das Verkleidungsteil an der Vorderseite nach oben aushaken und dann nach außen abziehen.
Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

- Die Abdeckungen C und E einbauen.
Verkleidungsteil C
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Batterie-Abdeckung abschrauben.

-
Schraube
-
Schraube
-
Die Befestigungsschrauben des Verkleidungsteils lösen und das Verkleidungsteil abziehen.
Verkleidungsteil montieren
-
Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
-
Die Batterie-Abdeckung fest- schrauben.
GAU33431
Abdeckungen A und D
Eine der Abdeckungen abnehmen
- Abdeckung C (rechts) oder Abdek- kung E (links) abnehmen.

text_image
1(x6) 1-
Schraube
-
Die Abdeckung losschrauben.
-
Die Abdeckung am vorderen Teil nach außen ziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

Die Abdeckungsschrauben entfernen und dann die in der Abbildung gezeigten Stellen nach außen abziehen.

Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
Abdeckungen C und E
Eine der Abdeckungen abnehmen
Die Fußmatte abziehen und dann die Abdeckung losschrauben.

text_image
1(×4)- Schraube
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und festschrauben. Dann die Fußmatte anbringen.
Abdeckung F
Abdeckung abnehmen
Die Abdeckung losschrauben.

Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU19592
Zündkerzen prüfen
Die Zündkerzen sind wichtige Bestandteile des Motors und sind leicht zu überprüfen. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktionstüchtigkeit der Kerzen im Laufe der Zeit vermindern, müssen die Zündkerzen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerzen erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Zündkerze ausbauen
- Das Verkleidungsteil B abnehmen. (Siehe Seite 6-6.)
- Die Zündkerzen-Abdeckung, wie in der Abbildung gezeigt, herausziehen.

text_image
1-
Zündkerzen-Abdeckung
-
Den Zündkerzenstecker abziehen.

- Zündkerzenstecker
- Die Zündkerze, wie in der Abbildung dargestellt, mit dem Zündkerzenschlüssel (Bordwerkzeug) herausschrauben.

- Die Verfärbung des Zündkerzen-Isolatorfußes prüfen. Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun.
- Prüfen, ob sämtliche Zündkerzen des Motors die gleiche Verfärbung aufweisen.
HINWEIS:
Weisen einzelne oder sämtliche Zündkerzen eine stark abweichende Färbung auf, könnte der Motor defekt sein. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
- Die Zündkerzen auf fortgeschrittenen Abbrand der Mittelelektroden und übermäßige Ölkohleablagerungen prüfen und ggf. erneuern.
Empfohlene Zündkerze: NGK/CR7E
Zündkerze montieren
- Den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0.7–0.8 mm (0.028–0.031 in)
-
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
-
Die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel festschrauben und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Zündkerze:
12.5 Nm (1.25 m·kgf, 9 ft·lbf)
HINWEIS:
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, läßt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
- Den Zündkerzenstecker aufsetzen.
- Die Zündkerzen-Abdeckung, wie
in der Abbildung gezeigt, in die ursprüngliche Lage bringen und dann das Verkleidungsteil montieren.

- Zündkerzen-Abdeckung
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU19852
Motoröl und Ölfilterpatrone
Der Motorölstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle das Motoröl und die Ölfilterpatrone gewechselt werden.
Ölstand prüfen
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
GCA11290
ACHTUNG:
Um ein korrektes Meßergebnis zu erlangen, muß der Motorölstand bei kaltem Motor geprüft werden.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß das Fahrzeug bei der Kontrolle des Ölstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Meßergebnis führen.
- Den Motor anlassen, zwei Minuten lang warmlaufen lassen und dann abstellen.
- Zwei Minuten lang warten, damit
sich das Öl setzen kann. Dann den Ölstand durch das Schauglas links unten am Kurbelgehäuse ablesen.
HINWEIS:
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Prüffenster für den Motorölstand
- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann abstellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluß und die Ablaßschraube herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.

text_image
1- Motoröl-Einfüllschraubverschluß
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Motoröl-Ablaßschraube
HINWEIS:
Die Schritte 4–6 nur ausführen, wenn die Ölfilterpatrone erneuert wird.
- Die Ölfilterpatrone mit einem Ölfilter- erschlüssel abschrauben.

Ölfilterschlüssel sind beim Yamaha-Händler erhältlich.
- Den O-Ring der neuen Ölfilterpatrone mit Motoröl benetzen.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß der O-Ring korrekt sitzt.
- Die neue Ölfilterpatrone einbauen und mit einem Drehmoment-schlüssel auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen.

- Die Motoröl-Ablaßschraube montieren und anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Motoröl-Ablaßschraube:
43 Nm (4.3 m·kgf, 31.1 ft·lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Empfohlene Ölsorte:
SAE 10W-30 oder SAE
10W-40(API SE, SF, SG oder höher)
Füllmenge:
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone:
2.80 L (2.96 US qt)
(2.46 Imp.qt)
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone:
2.90 L (3.07 US qt)
(2.55 Imp.qt)
GCA11620
ACHTUNG:
- Um ein Durchrutschen der Kupplung zu vermeiden (da das Motoröl auch die Kupplung schmiert), mischen Sie keine chemischen Zusätze bei. Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als angegeben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
● Darauf achten, daß keine
Fremdkörper in das Kurbelgehäuse eindringen.
-
Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort abstellen und die Ursache feststellen.
-
Den Motor abstellen, den Ölstand erneut prüfen und ggf. Öl nachfüllen.
Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
- Den Rückstellknopf 2 bis 8 Sekunden gedrückt halten.

text_image
0 40 20 180 140 km/h SELECT RESET OIL CHANGE 1- Rückstellknopf "OIL CHANGE"
3. Den Rückstellknopf loslassen, woraufhin die Anzeige erlischt.
HINWEIS:
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muß die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Um die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückzustellen, bevor das Ölwechsel-Intervall fällig geworden ist, dem obigen Verfahren folgen. Darauf achten, daß die Kontrolleuchte 1.4 Sekunden lang aufleuchten wird, nachdem der Rückstellknopf freigegeben worden ist. Andernfalls das Verfahren wiederholen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU19992
Kettenantriebsöl

- Einfüllschraubverschluß des Kettenantriebsöls
- Ablaßschraube des Kettenantriebsöls
Das Kettenantriebsöl sollte wie folgt in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle gewechselt werden.
- Die Abdeckung F abnehmen. (Siehe Seite 6-6.)
- Ein Ölauffanggefäß unter das Kettenantriebsgehäuse stellen, um das Altöl aufzufangen.
-
Den Einfüllschraubverschluß, sowie die Ablaßschraube herausdrehen und das Öl aus dem Kettenantriebsgehäuse ablassen.
-
Die Kettenantriebsöl-Ablaßschraube montieren und anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Ablaßschraube des Kettenantriebsöls: 20 Nm (2.0 m·kgf, 14.5 ft·lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls nachfüllen.
Empfohlenes Kettenantriebsöl: Siehe Seite 8-1.
- Den Meßstab sauber wischen, in die Einfüllöffnung zurückstecken (ohne ihn hineinzuschrauben) und dann herausziehen, um den Ölstand zu prüfen.

- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
HINWEIS:
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
- Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
- Den Meßstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
GCA11260
ACHTUNG:
Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Antriebskettengehäuse
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
eindringen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muß die Kühflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAU20122
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gera- der Stellung halten.
HINWEIS:
- Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
- Sicherstellen, daß das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Meßergebnis führen.

-
Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälterabdeckung
-
Schraube
-
Den Stand der Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter überprüfen.
HINWEIS:
Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
- Die Ausgleichsbehälter-Abdek- kung abschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

text_image
F0 Lo 1 2- Maximalstand-Markierung
-
Minimalstand-Markierung
-
Befindet sich Kühflüssigkeitsstand an oder unterhalb der Minimalstand-Markierung, den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und Kühflüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung einfüllen; anschließend den Behälterdeckel schließen.

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1- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
der Fassungsvermögen des Kühflüssigkeit-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung): 0.35 L (0.37 US qt) (0.31 Imp.qt)
GCA10470
ACHTUNG:
- Ist keine Kühflüssigkeit verfügbar, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser verwendet werden. Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich.
● Falls Wasser statt
Kühlflüssigkeit verwendet wurde, dieses so bald wie möglich durch Kühlflüssigkeit ersetzen, da der Motor sonst nicht gegen Überhitzungs-, Frost- und Korrosionsschäden geschützt ist.
- Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit nachgefüllt wurde, so bald wie möglich den Frostschutzmittelgehalt der Kühlflüssigkeit von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da die Frostschutzwirkung verringert wird.
GWA10380
WARNING
Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor heiß ist.
- Die Ausgleichsbehälter-Abdek- kung festschrauben.
HINWEIS:
- Der Kühlerlüfter schaltet sich je nach der Temperatur der Kühlfüssigkeit automatisch ein
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
oder aus.
- Bei Überhitzung des Motors, siehe Seite 6-35 für weitere Anweisungen.
GAU21120
Luftfiltereinsatz reinigen
Der Luftfiltereinsatz sollte in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle gereinigt werden. Bei Einsatz in sehr staubiger oder feuchter Umgebung ist der Filter häufiger zu reinigen.
- Das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-6.)
- Die Windschutzscheibe abschrauben.

text_image
1 1(×5)-
Schraube
-
Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben und dann den Luftfilter-einsatz herausnehmen.

text_image
1 2 2- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Schraube

text_image
1-
Luftfiltereinsatz
-
Den Filtereinsatz ausklopfen, um den gröbsten Schmutz und Staub zu entfernen; dann mit Druckluft, wie in der Abbildung gezeigt, den feineren Staub herausblasen. Den
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Luftfiltereinsatz, falls beschädigt, erneuern.

- Den Filtereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
GCA10480
ACHTUNG:
- Es ist sicherzustellen, daß der Luftfiltereinsatz richtig im Luftfiltergehäuse sitzt.
-
Der Motor sollte niemals ohne den Luftfiltereinsatz betrieben werden, andernfalls könnten der/die Kolben und/oder der/die Zylinder übermäßig verschleiißen.
-
Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
-
Die Windschutzscheibe und das Verkleidungsteil montieren.
GAU33481
Leerlaufdrehzahl einstellen
Die Leerlaufdrehzahl muß in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle folgendermaßen geprüft und ggf. eingestellt werden.
Der Motor sollte warmgelaufen sein, bevor Sie diese Einstellung vornehmen.
HINWEIS:
Der Motor ist ausreichend warmgelaufen, wenn er spontan auf Gasgeben anspricht.
- Die Abdeckung B abnehmen. (Siehe Seite 6-6.)
- Prüfen Sie die Leerlaufdrehzahl des Motors und stellen Sie sie, falls erforderlich, durch Drehen der Leerlaufeinstellschraube auf den vorgeschriebenen Wert ein. Zum Erhöhen der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

text_image
(a)(b) 1- Leerlaufeinstellschraube
Leerlaufdrehzahl: 1150–1250 U/min
HINWEIS:
Falls sich die Leerlaufdrehzahl nicht wie oben beschrieben einstellen läßt, den Motor von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
- Die Abdeckung montieren.
GAU21380
Gaszugspiel einstellen

Das Gaszugspiel sollte am Gasdrehgriff 3.0–5.0 mm (0.12–0.20 in) betragen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
GAU21400
Ventilspiel einstellen
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muß das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU33600
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10500
WARNING
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifendruck muß entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb) : Vorn: 225 kPa (33 psi) (2.25 kgf/cm²)
Hinten: 250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm²) 90–190 kg (198–419 lb):
Vorn: 225 kPa (33 psi) (2.25 kgf/cm ^4 )
Hinten: 280 kPa (41 psi) (2.80 kgf/cm²) Maximale Zuladung*: 190 kg (419 lb)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA11200
WARNING
Da die Beladung das Fahr- sowie das Bremsverhalten und damit die Sicherheit des Fahrzeugs beeinflußt, stets folgende Punkte beachten.
- DAS FAHRZEUG NIEMALS ÜBERLADEN! Überladen des Motorrads beeinträchtigt nicht
nur Fahrverhalten und Sicherheit, sondern kann auch Reifenschäden und Unfälle zur Folge haben. Sicherstellen, daß das Gesamtgewicht aus Gepäck, Fahrer, Beifahrer und zulässigem Zubehör nicht die maximale Gesamtzuladung überschreitet.
- Keinesfalls Gegenstände mitführen, die während der Fahrt verrutschen können.
- Schwere Lasten zum Fahrzeugmittelpunkt hin plazieren und das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Seiten verteilen.
- Der Reifenluftdruck muß auf die Gesamtzuladung angepaßt werden.
- Reifenzustand und -luftdruck vor Fahrtantritt prüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Reifenkontrolle

text_image
1 2- Reifenflanke
- Profiltiefe
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten):
1.6 mm (0.06 in)
HINWEIS:
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt.
Vorderreifen:
Größe:
120/70R-14M/C 55H
Hersteller/Modell:
DUNLOP/D252F
BRIDGESTONE/TH01F
Hinterreifen:
Größe:
160/60R-15M/C 67H
Hersteller/Modell:
DUNLOP/D252
BRIDGESTONE/TH01R
GWA10470
WARNING
- Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, daß sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können
zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen.
- Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage, sowie den Reifenwechsel, grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt vornehmen lassen, die über das notwendige Werkzeug und fachliche Erfahrung verfügt.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU21960
Gußräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Räder und Reifen vor jeder Fahrt auf Risse, Schnitte u. ä. untersuchen, die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
- Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muß das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens.
- Nach dem Reifenwechsel zu-
nächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muß seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.
GAU33451
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse)
Vorn

An den Enden des Bremshebels sollte kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhanden ist, einen
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Yamaha-Fachhändler die Bremsanlage überprüfen lassen.
GAU33472
Feststellbremshebelkabel einstellen

text_image
2 1 (b) (a)- Einstellmutter
- Länge des Feststellbremshebelkabels
Wenn die Wirkung der Feststellbremse nachläßt, muß die Feststellbremse möglicherweise nachgestellt werden. Im nicht betätigten Zustand der Feststellbremse, muß das Feststellbremshebelkabel am hinteren Bremssattel 46 mm bis 48 mm (1.81 in bis 1.89 in) messen. Das Spiel des Feststellbremshebelkabels in regelmäßigen Abständen kontrollieren und ggf. folgendermaßen einstellen.
Zum Erhöhen des Spiels des Fest-
stellbremshebelkabels die Einstellmutter am hinteren Bremssattel in Richtung (a) drehen. Zum Verringern des Spiels des Feststellbremshebelkabels die Einstellmutter in Richtung (b) drehen.
GWA10650
WARNING
Läßt sich die Einstellung auf diese Weise nicht vornehmen, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU22390
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muß in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
GAU22430
Scheibenbremsbeläge vorn

1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
Die Vorderradbremse weist Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz schnellstmöglich
von einer Yamaha-Fachwerkstatt aus- tauschen lassen.
GAU22492
Scheibenbremsbeläge hinten
- Den Hinterrad-Bremssattel abschrauben.

-
Schraube
-
Bremsbelagstärke
-
Jeden der hinteren Scheibenbremsbeläge auf Beschädigungen untersuchen und die Dicke des Bremsbelags messen. Beträgt die Stärke eines Bremsbelags weniger als 0.8 mm (0.03 in), oder ist ein Bremsbelag beschädigt, die Bremsbeläge im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
-
Den Hinterrad-Bremssattel festschrauben und dann die Schrauben vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Bremssattel-Befestigungsschraube:
40 Nm (4.0 m·kgf, 28.9 ft·lbf)
GCA12821
ACHTUNG:
Nach dem Ausbau des Bremssattels die Hinterradbremse oder Feststellbremse nicht betätigen, da sonst der Bremssattelkolben herausgedrückt wird.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU22580
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse

text_image
1 LOWER- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

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LOWER 1- Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und
dessen Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, daß Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, daß die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherstellen daß die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muß der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit waagerecht stehen.
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Undichtigkeit verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Darauf achten, daß beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Jedoch bei plötzlichem Absinken die Brems-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22730
GAU23110
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß des HINWEISES nach der Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Zusätzlich sollten die Öldichtungen der Hauptbremszylinder und der Bremssättel, sowie die Bremsschläuche, in den unten aufgeführten Abständen gewechselt werden, oder wenn sie beschädigt oder undicht sind.
- Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneuern.
- Bremsschläuche: Alle vier Jahre erneuern.
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gasdrehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert oder ersetzt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23170
Bremshebel vorn und hinten schmieren

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett (Universal-schmierfett)
GAU23210
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert
werden.
GWA10740
WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett (Universal-schmierfett)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23271
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
GWA10750
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
Die Standrohre auf Riefen und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gera- der Stellung halten.
- Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.

Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU23280
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkungs-lager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muß der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Das Motorrad so aufbocken, daß das Vorderrad frei in der Luft schwebt.
GWA10750
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
- Die unteren Enden der Teleskop-gabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung hin und her zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und instand setzen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zuviel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU23411
Batterie
Dieses Modell ist mit einer versiegelten Batterie (MF) ausgestattet, die absolut wartungsfrei ist. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destiliiertem Wasser entfallen deshalb.
Batterie zugänglich machen
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
- Die Batterie-Abdeckung abschrauben.

- Schraube
- Batterieabdeckung
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen. Beachten Sie, daß die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
GWA10760
WARNING
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut
und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen. Im Falle, daß Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HILFE-Maßnahmen durch.
- ÄÜBERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
• INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
- AUGEN: Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
- Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fernhalten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
● DIES UND BATTERIEN VON
KINDERN FERNHALTEN.
Batterie lagern
- Wird das Fahrzeug über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern.
- Bei einer Stillegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
- Nach der Montage sicherstellen, daß die Batteriekabel richtig an die Batterieklemmen angeschlossen sind.
GCA10630
ACHTUNG:
- Die Batterie immer in geladenem Zustand halten. Das Lagern im entladenen Zustand fügt der Batterie bleibende Schäden zu.
- Zum Laden der wartungsfreien Batterie ist ein spezielles Lade-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
gerät nötig (Konstantstromstärke und/oder -spannung). Konventionelle Ladegeräte können die Lebensdauer der wartungsfreien Batterie vermindern. Falls Sie keinen Zugang zu einem Ladegerät für die wartungsfreie Batterie haben, lassen Sie sie von Ihrer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen.
GAU23513
Sicherungen wechseln
Der Hauptsicherungskasten befindet sich neben der Batterie. Zugang kann wie folgt erhalten werden:
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
- Batterie-Abdeckung abnehmen. (Siehe Seite 6-29.)
- Das Minuskabel der Batterie abklemmen und dann die Batterie wie dargestellt anheben.

- Hauptsicherung
- Zusätzliche Hauptsicherung
- Minuspol-Batteriekabel
- Sicherungskasten
- Parkbeleuchtungssicherung
Der Sicherungskasten mit den Siche-
rungen für die einzelnen Schaltkreise befindet sich unter der Batterieabdekung. Zugang kann wie folgt erhalten werden:
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
- Batterie-Abdeckung abnehmen.
Eine durchgebrannte Sicherung folgendermaßen erneuern.
- Den Zündschlüssel auf "OFF" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

text_image
1 2 3 4 5 6 7 10 15 10 15 10 10- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Zündungssicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Sicherung der elektronischen Kraftstoffeinspritzung
- Zusatzsicherung (für Tachometer und Uhr)
- Ersatzsicherung
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
30.0 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Signalanlagensicherung:
20.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Parkleuchten-Sicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
15.0 A
Kraftstoffeinspritzung:
10.0 A
Zusatzsicherung:
10.0 A
Sicherung der Elektronischen
GCA10640
ACHTUNG:
Niemals Sicherungen mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden. Eine Sicherung mit falscher Amperezahl kann Schäden an elektrischen Komponenten und sogar einen Brand verursachen.
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob das elektrische System einwandfrei arbeitet.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23760
Scheinwerferlampe auswechseln
Der Scheinwerfer dieses Modells ist mit einer Halogenlampe ausgestattet. Eine durchgebrannte Scheinwerferlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden.
- Den Scheinwerfer-Steckverbinder lösen und dann die Lampenschutzkappe abnehmen.

- Scheinwerfer-Steckverbinder
- Abdeckung der Scheinwerferlampe
- Den Lampenhalter aushängen und dann die defekte Lampe herausnehmen.

- Halterung der Scheinwerferlampe
- Aushaken.
GWA10790
WARNING
Scheinwerferlampen werden sehr schnell heiß. Deshalb entflammbares Material vom Lampenhalter fernhalten und die Lampe niemals berühren, bevor sie ausreichend abgekühlt ist.
- Die neue Scheinwerferlampe einsetzen und mit dem Lampenhalter sichern.
GCA10660
ACHTUNG:
Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leuchtkraft
und Lebensdauer der Lampe. Deshalb den Glaskolben der Scheinwerferlampe nicht mit den Fingern berühren. Verunreinigungen der Scheinwerferlampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.

-
Den Glasteil der Lampe nicht berühren.
-
Die Lampenschutzkappe aufsetzen und dann den Steckverbinder einstecken.
- Den Scheinwerfer ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU25880
zur Folge hat.
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlaßproblemen und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Fehlersuchdiagramme
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
GAU25911
WARNING
GWA10840
Bei Prüf- und Reparaturarbeiten am Kraftstoffsystem Funken und offene Flammen fernhalten und auf keinen Fall rauchen.
1. Kraftstoff

flowchart
graph TD
A["Kraftstoffstand im Tank prüfen."] --> B["Es ist genügend Kraftstoff vorhanden."]
A --> C["Es ist kein Kraftstoff vorhanden."]
B --> D["Verdichtung prüfen."]
C --> E["Kraftstoff nachfüllen."]
E --> F["Der Motor startet nicht. Verdichtung prüfen."]
2. Verdichtung

flowchart
graph TD
A["E-Starter betätigen."] --> B["Verdichtung vorhanden."]
A --> C["Keine Verdichtung."]
B --> D["Zündung prüfen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
3. Zündung

flowchart
graph TD
A["Zündkerzen herausnehmen und Elektroden prüfen."] --> B["Feucht"]
A --> C["Trocken"]
B --> D["Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerzen ersetzen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
D --> F["Gas halb einen und E-Starter betaligen."]
E --> G["Der Motor startet nicht. Batterie prüfen."]
4. Batterie

flowchart
graph LR
A["E-Starter betätigen."] --> B["Der Motor dreht sich zügig."]
A --> C["Der Motor dreht sich nur mühsam."]
B --> D["Der Batteriezustand ist gut."]
C --> E["Batterieanschlüsse prüfen. Batterie, falls nötig, laden."]
D --> F["Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
6-35
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Motorüberhitzung
GWA10400
! WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Nachdem die Kühlerverschlußdeckel-Arretierschraube losgedreht wurde, einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlußdeckel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS:
Falls die vorgeschriebene Kühlflüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlflüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU26100
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, daß das Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, daß alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlußbuchsen, einschließlich des
Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltreiniger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10780
ACHTUNG:
- Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
- Unsachgemäße Reinigung kann den Windschutz, die Verklei-
dungsteile und andere Plastikteile beschädigen. Ausschließlich weiche, saubere Tücher oder Schwämme mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser verwenden, um Plastikteile zu reinigen.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühflüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsikkern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
- Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterläßt. Ist die Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäkkiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird. Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen, Küstennähe oder auf gestreuten Straßen folgende Schritte durch.
HINWEIS:
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel ab-
waschen.
GCA10790
ACHTUNG:
Kein warmes Wasser verwenden, da es das aggressive Verhalten von Salz verstärkt.
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metalloberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metalloberflächen.
Nach der Reinigung
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
- Verwenden Sie zur Pflege von verchromten, Aluminum- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.
- Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
wenn sie verchromt, vernickelt, eloxiert oder auf eine andere Art oberflächenvergütet sind.
- Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
- Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10940
WARNING
- Sicherstellen, daß sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern, Reifen mit Seifenlauge abwaschen.
● Vor einer Fahrt mit dem Motor-
roller, die Bremsleistung und das Verhalten in Kurven testen.
GCA10800
ACHTUNG:
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuß abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS:
Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
GAU26310
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA10820
ACHTUNG:
- Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Amoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stillegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stillegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden: 1. Befolgen Sie alle Anweisungen,
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
die im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel angegeben sind.
- Die Vergaser-Schwimmerkammern durch Aufdrehen der Ablaßschrauben entleeren, um einer Verharzung vorzubeugen. Das abgelassene Benzin in den Kraftstofftank einfüllen.
- Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz der Zylinder, Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Die Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerzen herausschrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrungen einfüllen.
c. Die Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerzen auf den
Zylinderkopf legen, so daß die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl benetzt.)
e. Die Zündkerzenstecker von den Zündkerzen abziehen, die Zündkerzen einschrauben und die Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerzen aufsetzen.
GWA10950
! WARNING
Um Verletzung oder Schäden durch Funken vorzubeugen, müssen die Elektroden der Zündkerzen geerdet werden, wenn der Motor durchgedreht wird.
- Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
- Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motoroller so
aufbocken, daß beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
- Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, daß keine Feuchtigkeit eindringen kann.
- Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort (unter 0 °C [30 °F] oder über 30 °C [90 °F]) lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-29.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen vor der Stillegung ausführen.
GAU26333
Abmessungen:
Gesamtlänge: 2235 mm (88.0 in)
Gesamtbreite: 775 mm (30.5 in)
Gesamthöhe: 1410 mm (55.5 in)
Sitzhöhe: 795 mm (31.3 in)
Radstand: 1575 mm (62.0 in)
Bodenfreiheit: 130 mm (5.12 in) Mindest-Wendekreis: 2800 mm (110.2 in)
Gewicht:
Mit Öl und Kraftstoff: 225.0 kg (496 lb)
Motor:
Bauart: Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, DOHC
Zylinderanordnung: 2-Zylinder-Reihe, nach vorn geneigt
Hubraum: 499.0 cm ^3 (30.45 cu.in)
Bohrung × Hub: 66.0 × 73.0 mm (2.60 × 2.87 in)
Verdichtungsverhältnis: 11.00 :1
Startsystem: Elektrostarter
Schmiersystem: Trockensumpfschmierung
Motoröl:
Sorte (Viskosität): SAE10W30 or SAE10W40 Empfohlene Motorölqualität: API Service, Sorte SE, SF, SG oder höher
Motoröl-Füllmenge:
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone: 2.80 L (2.96 US qt) (2.46 Imp.qt) Mit Wechsel der Ölfilterpatrone: 2.90 L (3.07 US qt) (2.55 Imp.qt)
Kettenantriebsöl:
Sorte: SAE80 API GL-4 Hypoid-Getriebeöl Füllmenge: 0.6–0.7 L (0.63–0.74 US qt) (0.53–0.62 Imp.qt)
Kühlsystem:
Fassungsvermögen des Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalst: 0.35 L (0.37 US qt) (0.31 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlers (einschließlich aller Kanäle): 1.50 L (1.59 US qt) (1.32 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz: Trockenfiltereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff: Ausschließlich bleifreies Normalbenzin Tankvolumen (Gesamtinhalt): 14.0 L (3.70 US gal) (3.08 Imp.gal)
Elektronische Kraftstoffeinsprit-
zung:
Hersteller: AISAN Modell: 1100-87B60/1100-87B70
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell: NGK/CR7E Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0.7–0.8 mm (0.028–0.031 in)
Kupplung:
Kupplungsbauart: Mehrscheiben-Automatik-Ölbadkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsgetriebe: Stirnräder / schrägverzahnter Zahnradsatz
Primäruntersetzungsverhältnis: 52/32 × 36/22 (2.659)
Sekundäruntersetzungsgetriebe: Kette
Sekundäruntersetzungsverhältnis: 41/25 × 40/29 (2.262)
Getriebeart:
Keilriemen-Automatik
Getriebebetätigung:
Fliehkraft-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart:
unten offener Zentralrohrrahmen
Lenkkopfwinkel:
28.0°
Nachlauf:
95.0 mm (3.74 in)
Vorderreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
120/70R-14M/C 55H
Hersteller/Typ:
DUNLOP/D252F
Hersteller/Typ:
BRIDGESTONE/TH01F
Hinterreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
160/60R-15M/C 67H
Hersteller/Typ:
DUNLOP/D252
Hersteller/Typ:
BRIDGESTONE/TH01R
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung:
190 kg (419 lb)
* (Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung:
0–90 kg (0–198 lb)
Vorn:
225 kPa (33 psi) (2.25 kgf/cm²)
Hinten:
250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm²)
Zuladungsbedingung:
Doppelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart:
Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
120.0 mm (4.72 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart:
Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft, gas-
druckunterstützt
Federweg:
117.0 mm (4.61 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem:
Transistorzündung (digital)
Lichtmaschine:
Drehstromgenerator mit Permanentma-
gnet
Batterie:
Typ:
GT9B-4
Spannung, Kapazität:
12 V, 8.0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung (Watt × Anzahl):
Scheinwerfer:
Rücklicht/Bremslicht:
12 V, 5.0/21.0 W × 2
Vorderes BlinklichtP/arkleuchte:
12 V, 21 W/5.0 W × 2
Blinklicht hinten:
12 V, 21.0 W × 2
Standlicht vorn:
12 V, 5.0 W × 2
Kennzeichenbeleuchtung:
12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
14 V, 2.0 W × 3
Fernlicht-Kontrolleuchte:
14 V, 1.4 W × 1
Blinker-Kontrolleuchte:
14 V, 1.4 W × 1
Motorstörungs-Warnleuchte:
14 V, 1.4 W × 1
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sy-
stems:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
30.0 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Signalanlagensicherung:
20.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Parkleuchten-Sicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
15.0 A
Sicherung der Elektronischen Kraftstoffein-
spritzung:
10.0 A
Zusatzsicherung:
10.0 A
KUNDENINFORMATION
GAU26351
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Schlüssel- und Fahrgestellnummern sowie die Modell-code-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden.
SCHLÜSSEL-IDENTIFIZIERUNGS- NUMMER:

Schlüssel-Identifizierungsnummer

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1 2 3- Schlüssel-Identifizierungsnummer
- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes(rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
Die Schlüssel-Identifizierungsnummer ist auf dem Schlüsselanhänger eingestanzt. Diese Nummer im entsprechenden Feld notieren, da sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels angegeben werden muß.
GAU26410
Fahrgestellnummer

Die Fahrgestellnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS:
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Fahrzeugs, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
GAU26500
Modellcode-Plakette

1. Modellcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist an der Innenseite des hinteren Ablagefachs angebracht. (Siehe Seite 3-17.)
Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.

YAMAHA
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
GEDRUCKT AUF RECYCLING-PAPIER
PRINTED IN JAPAN
2003.10-0.1×1
(G)
