Majesty400 (2010) - Roller YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Majesty400 (2010) YAMAHA
! Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen.
BEDIENUNGSANLEITUNG
Myety
YP400
YP400A
34B-28199-G2
⚠️ Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Diese Bedienungsanleitung muss, wenn das Fahrzeug verkauft wird, beim Fahrzeug verbleiben.
YAMAHA
YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shinoka-ken, 437-0292 Japan
Date of issue: 1 Aug. 2002
Revision record
| No. | ContactDate | Date |
| 1 | To change contact person and integrate type-designation. 9 | Jun. 2005 |
| 2 | Version up the norm of EN60950 to EN60950-1 | 27 Feb. 2006 |
| 3 | To change company name | 1 Mar. 2007 |
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir
Firma: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
Adresse: 1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan
Erklären hiermit, dass das Produkt:
Art der technischen Ausstattung: WEGFAHRSPERRE
Typenbestimmung: 5SL-00
den folgenden Normen oder Dokumenten entspricht:
R&TTE-Richtlinie(1999/5/EG)
EN300 330-2 v1.1.1(2001-6), EN60950-1(2001)
Richtlinie über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder
dreirädrigen Kraftfahrzeugen (97/24/EG: Kapitel 8, EMV)
Ausstellungsort: Shizuoka, Japan
Ausstellungsdatum: 1. August 2002
Übersicht der Änderungen
| Nr. | Inhalt Datum | |
| 1 | Zum Wechseln des Ansprechpartners und Einordnen der Typenbestimmung, | 9. Juni 2005 |
| 2 | Version von Norm EN60950 bis EN60950-1 | 27. Februar 2006 |
| 3 | Zum Wechseln des Firmennamens | 1. März 2007 |
Generaldirektor des Qualitätssicherungsbereichs

GAU10113
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine YP400/YP400A, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser YP400/YP400A nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn die Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie Ihren Motorroller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Wenn Sie Fragen zu dieser Anleitung haben, wenden Sie sich bitte an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA12411

Diese Anleitung aufmerksam und vollständig vor der Inbetriebnahme des Motorrollers durchlesen.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
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Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
| Dies ist das Sicherheits-Warnsymbol. Es warnt Sie vor potenziellen Verletzungsgefahren. Befolgen Sie alle Sicherheitsanweisungen, die diesem Symbol folgen, um mögliche schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden. | |
| Das Zeichen WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann. | |
| Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, dass spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs oder anderen Eigentums zu vermeiden. | |
| HINWEIS | Das Zeichen HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen oder zu klären. |
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10200
YP400/YP400A
BEDIENUNGSANLEITUNG
©2009 Yamaha Motor Co., Ltd.
- Auflage, August 2009
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Gedruckt in Japan.
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN .... 1-1
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit .... 1-5
BESCHREIBUNG 2-1
Linke Seitenansicht 2-1
Rechte Seitenansicht.... 2-2
Bedienungselemente und Instrumente 2-3
ARMATUREN,
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION 3-1
System der Wegfahrsperre .... 3-1
Zünd-/Lenkschloss 3-2
Warn- und Kontrollleuchten 3-3
Geschwindigkeitsmesser 3-5
Drehzahlmesser 3-5
Multifunktionsanzeige 3-5
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) 3-9
Lenkerarmaturen 3-10
Handbremshebel (Vorderradbremse) 3-11
Handbremshebel (Hinterradbremse) 3-12
Feststellbremshebel (Hinterradbremse) 3-12
ABS (für ABS-Modelle) 3-13
Tankverschluss 3-14
Kraftstoff 3-15
Katalysatoren 3-16
Sitzbank 3-17
Fahrersitz einstellen 3-18
Ablagefächer 3-19
Federbeine einstellen 3-20
Seitenständer 3-21
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System ..... 3-22
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE 5-1
Motor anlassen 5-1
Anfahren 5-2
Beschleunigen und Verlangsamen 5-2
Bremsen 5-3
Tipps zum Kraftstoffsparen 5-3
Einfahrvorschriften 5-4
Parken 5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
EINSTELLUNG 6-1
Bordwerkzeug 6-1
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ..... 6-3
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle 6-4
Verkleidungsteile und
Abdeckungen abnehmen und montieren 6-8
Zündkerze prüfen 6-11
Motoröl und Ölfiltereinsatz 6-13
Achsgetriebeöl 6-16
Kühlflüssigkeit 6-17
Luftfiltereinsätze,
Ablassschläuche und Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses 6-19
Gaszugspiel kontrollieren 6-21
Ventilspiel 6-21
Reifen 6-22
Gussräder 6-23
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) ......
Feststellbremshebelkabel (Hinterradbremse) einstellen .... 6-25
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen 6-25
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-26
Bremsflüssigkeit wechseln 6-27
Bowdenzüge prüfen und schmieren 6-27
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ..... 6-28
Bremshebel vorn und hinten schmieren 6-28
INHALT
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren ...... 6-29
Teleskopgabel prüfen 6-29
Lenkung prüfen 6-30
Radlager prüfen 6-30
Batterie 6-31
Sicherungen wechseln 6-32
Scheinwerferlampe auswechseln 6-35
Rücklicht/Bremslicht 6-35
Vorderer Blinker 6-35
Blinkerlampe hinten auswechseln 6-36
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln 6-36
Standlichtlampe 6-37
Fehlersuche 6-37
Fehlersuchdiagramme 6-39
PFLEGE UND STILLLEGUNG
DES MOTORROLLERS 7-1
Vorsicht bei Mattfarben 7-1
Pflege 7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN 8-1
KUNDENINFORMATION 9-1
Identifizierungsnummern 9-1

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10264
Seien Sie ein verantwortungsbewusster Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich für den sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb Ihres Motorrollers.
Motorroller sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von den richtigen Fahrtechniken und von der Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder Fahrer sollte die folgenden Voraussetzungen kennen, bevor er diesen Motorroller fährt.
Er oder sie sollte:
- Gründliche Anleitung von kompetenter Stelle über alle Aspekte des Fahrens mit einem Motorroller erhalten.
- Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Warnungen und Wartungserfordernisse beachten.
● Qualifizierte Ausbildung in sicheren und richtigen Fahrtechniken erhalten. - Professionelle technische Wartung gemäß dieser Bedienungsanleitung und/oder wenn die mechanischen Zustände dies erfordern.
Sicheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren
Betriebszustand überprüfen. Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor jeder Fahrt durchzuführenden Kontrollen finden Sie auf Seite 4-1.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
- Die häufigste Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist, dass Autofahrer die Motorroller im Verkehr nicht (oder zu spät) erkennen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu erkennen zu geben ist daher eine sehr effektive Methode, Unfälle dieser Art zu reduzieren.
Deshalb:
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-den Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder eine Kreuzung überqueren, besonders aufmerksam sein, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, dass andere Autofahrer Sie sehen können. Vermeiden Sie es, im toten Winkel eines
anderen Verkehrsteilnehmers zu fahren.
- An vielen Unfällen sind unerfahrene Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Führerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, dass Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und dass Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen, einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in verkehrsfreien Bereichen üben, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Bedienungselementen gründlich vertraut sind.
-
Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es, in einer Kurve wegen zu hoher Geschwindigkeit zu weit heraus getragen zu werden oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit).
-
Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen vertretbar ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die Fahrspur wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
● Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig. - Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf den Fußrasten haben, um stets die Kontrolle über den Motorroller zu haben.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten. Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich für das Fahren auf Straßen ausgelegt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Todesursache. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen, und Sie könnten deshalb eine Gefahr verspätet erkennen.
- Eine Jacke, feste Schuhe, lange Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfangen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße bedeckt. Der Motor und die Auspuffanlage sind im und auch nach dem Betrieb sehr heiß, so dass es zu Verbrennungen kommen kann.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Vermeiden Sie Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung. Das Einatmen von Kohlenmonoxid verursacht zunächst Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit, Übelkeit, Verwirrtheit und führt schließlich zum Tod. Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruch- und geschmackloses Gas, das vorhanden sein kann, auch wenn Sie Auspuffgase weder sehen noch riechen. Eine tödliche Kohlenmonoxid-Konzentration kann sich sehr schnell ansammeln und Sie können binnen kurzer Zeit bewusstlos und damit unfähig werden, sich selbst zu helfen. Tödliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen können sich auch stunden- oder sogar tagelang in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen halten. Wenn Sie irgendein Symptom einer Kohlenmonoxid-Vergiftung an sich verspüren, verlassen Sie den Bereich sofort, atmen Sie frische Luft ein und SUCHEN SIE SOFORT ÄRZTLICHE HILFE.
- Lassen Sie Motoren nicht in geschlossenen Räumen laufen. Auch wenn Sie versuchen, die Motorabgase mit Hilfe von Ventilatoren, geöffneten Fenstern und Türen abzuführen, kann die Kohlenmonoxid-Konzentration trotzdem sehr schnell einen gefährlichen Pegel erreichen.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
- Lassen Sie den Motor nicht in schlecht belüfteten oder teilweise geschlossenen Bereichen wie Schuppen, Garagen oder Carports laufen.
- Lassen Sie den Motor im Freien nicht an Stellen laufen, von wo aus die Abgase durch Öffnungen wie Fenster oder Türen in ein Gebäude gelangen können.
Beladung
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck kann die Stabilität und das Fahrverhalten Ihres Motorrollers beeinträchtigen, wenn die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie beim Hinzufügen von Gepäck oder Zubehör zu Ihrem Motorroller äußerst vorsichtig vor. Fahren Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihren Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt haben. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen Ihres Motorrollers sowie Informationen über Zubehör:
Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze nicht überschreiten. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Max. Gesamtzuladung: YP400 188 kg (414 lb) YP400A 185 kg (408 lb)
Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist beim Beladen folgendes zu beachten:
- Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Packen Sie die schwersten Teile so nah wie möglich am Fahrzeugschwerpunkt und stellen Sie im Interesse eines optimalen Gleichgewichts und maximaler Stabilität sicher, dass die Zuladung so gleichmäßig wie möglich auf beide Seiten des Motorrollers verteilt ist.
- Sich verlagernde Gewichte können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, dass Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt ist, bevor Sie losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
- Die Federung entsprechend Ihrer Zuladung einstellen (nur für Modelle mit einstellbarer Federung), und Reifendruck und -zustand prüfen.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der
Vorderradabdeckung befestigen. Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
- Dieses Fahrzeug ist nicht für das Ziehen eins Anhängers oder den Anbau eines Beiwagens ausgelegt.
Yamaha-Originalzubehör
Die Auswahl von Zubehör für Ihr Fahrzeug ist eine wichtige Entscheidung. Yamaha-Originalzubehör, das Sie nur bei Ihrem Yamaha-Händler erhalten, wurde von Yamaha für die Verwendung an Ihrem Fahrzeug ausgelegt, getestet und zugelassen.
Viele Anbieter, die in keiner Beziehung zu Yamaha stehen, stellen Teile und Zubehör für Yamaha-Fahrzeuge her oder bieten die Modifikation von Yamaha-Fahrzeugen an. Yamaha ist außerstande, die für diesen Zubehörmarkt hergestellten Produkte zu testen. Aus diesem Grunde kann Yamaha die Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha verkauft wird oder die Durchführung von Modifikationen, die nicht speziell von Yamaha empfohlen wurden, weder gutheißen noch empfehlen, auch dann nicht, wenn das Produkt oder die Modifikation von einer Yamaha-Fachwerkstatt verkauft bzw. eingebaut wurde.
Teile, Zubehör und Modifikationen vom freien Zubehörmarkt
Es mag Produkte auf dem freien Zubehörmarkt geben, deren Auslegung und Qualität dem Niveau von Yamaha-Originalzubehör entspricht, bedenken Sie jedoch, dass einige Zubehörteile und Modifikationen des freien Zubehörmarktes nicht geeignet sind wegen potenzieller Sicherheitsrisiken für Sie und andere. Der Einbau von Produkten des freien Zubehörmarktes oder die Durchführung von Modifikationen an Ihrem Fahrzeug, die dessen Konstruktionsmerkmale oder Betriebsverhalten verändern, kann Sie und andere einer höheren Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen aussetzen. Sie sind selbst verantwortlich für Verletzungen, die mit Änderungen an Ihrem Fahrzeug in Verbindung stehen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, dass es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder
Lenkausschlag begrenzt, die Handhabung der Bedienungselemente behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen zu Instabilität führen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muss dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum beschränkt werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der Motorroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese in-korrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit des Fahrers
und kann die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigen; deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Wird die elektrische Anlage des Motorrollers durch elektrische Zubehörteile überlastet, kann die elektrische Anlage ausfallen, was zu einem gefährlichen Ausfall der Beleuchtung oder der Motors führen kann.
Reifen und Felgen vom freien Zubehörmarkt
Die ab Werk an Ihrem Motorroller montierten Reifen und Felgen entsprechen genau seinen Leistungsdaten und bieten die beste Kombination aus Handhabung, Bremsverhalten und Komfort. Andere Reifen, Felgen, Größen und Kombinationen sind möglicherweise ungeeignet. Reifendaten und weitere Informationen zum Reifenwechsel siehe Seite 6-22.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10372
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit
- Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer nassen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer nassen Oberfläche angehalten werden muss.
- Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
- Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, dass ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnet, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.
- Die Bremsbeläge könnten nass werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Reinigung des
Motorrollers muss die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
- Nicht zu viel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil. Das Gepäck mit einer starken Schnur am Gepäckträger (falls vorhanden) befestigen. Überladung und loses Gepäck beeinträchtigen die Stabilität des Motorrollers. Loses Gepäck kann außerdem den Fahrer ablenken. (Siehe Seite 1-1.)
Linke Seitenansicht
GAU10410

text_image
1 2 3 4 5 6 7 11 10 9 8- Scheinwerfer (Seite 6-35)
- Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-14)
- Hinteres Ablagefach (Seite 3-19)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses (Seite 6-19)
- Bordwerkzeug (Seite 6-1)
- Sicherungen (Seite 6-32)
-
Batterie (Seite 6-31)
-
Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-20)
- Luftfiltereinsatz (links) (Seite 6-19)
10.Ölfiltereinsatz (Seite 6-13)
11.Seitenständer (Seite 3-21)
Rechte Seitenansicht
GAU10420

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8- Haltegriff (Seite 5-2)
- Beifahrersitz (Seite 3-17)
- Fahrersitz (Seite 3-17)
- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälter (Seite 6-17)
- Kühler
- Hauptständer (Seite 6-29)
-
Luftfiltereinsatz (rechts) (Seite 6-19)
-
Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-20)
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

text_image
213467 5 8 9101112- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-12)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-10)
- Feststellbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-12)
- Geschwindigkeitsmesser (Seite 3-5)
- Multifunktionsanzeige (Seite 3-5)
- Drehzahlmesser (Seite 3-5)
-
Rechte Lenkerschalter (Seite 3-10)
-
Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-11)
- Gasdrehgriff (Seite 6-21)
- Vorderes Ablagefach B (Seite 3-19)
11.Zündschloss/Lenkschloss (Seite 3-2) - Vorderes Ablagefach A (Seite 3-19)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
System der Wegfahrsperre
GAU10976

- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahr- sperren-System ausgestattet, wobei die Standardschlüssel mit Codes programmiert werden, um Diebstahl zu verhindern. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten:
- einem Schlüssel zur Code-Neuprogrammierung (mit rotem Bügel)
- zwei Standardschlüsseln (mit schwarzen Bügeln), die mit den neuen Codes programmiert werden können
-
einem Transponder (welcher im Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung eingebaut ist)
-
einer Wegfahrsperren-Einheit
- ein ECU
- einer Wegfahrsperren-Kontrollleuchte (Siehe Seite 3-3.)
Mit dem Hauptschlüssel (roter Bügel) können die Standardschlüssel (schwarzer Bügel) programmiert werden. Da die Programmierung ein schwieriges Verfahren ist, sind das Fahrzeug und alle drei Schlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zu bringen, um sie dort programmieren zu lassen. Den Hauptschlüssel (roter Bügel) nicht zum Fahren verwenden. Der Hauptschlüssel sollte nur zum Neprogrammieren der Standardschlüssel verwendet werden. Zum Fahren immer einen Standardschlüssel benutzen.
GCA11821
ACHTUNG
- DEN HAUPTSCHLÜSSEL ZUR NEUPROGRAMMIERUNG NICHT VERLIEREN! WURDE ER VERLOREN, WENDEN SIE SICH UNVERZÜG-LICH AN IHREN HÄNDLER! Wenn der Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung verloren wurde, können die Standardschlüssel nicht mehr programmiert werden. Zwar können die übrig gebliebenen Standardschlüssel noch zum Starten des Fahrzeugs verwendet werden,
wenn jedoch eine Neuprogrammierung erforderlich wird (z. B. ein neu- er Standardschlüssel wird gebraucht oder alle Schlüssel sind verloren gegangen), muss das gesamte Wegfahrsperren-System ersetzt werden. Deshalb ist es äußerst empfehlenswert immer einen der programmierten Standardschlüssel zum Fahren zu verwenden und den Hauptschlüssel an einem sicheren Ort aufzubewahren.
● Die Schlüssel nicht in Wasser tauchen.
● Die Schlüssel vor extrem hohen Temperaturen schützen.
- Die Schlüssel keinen starken Magnetfeldern aussetzen (dies beinhaltet, ist aber nicht begrenzt auf Produkte wie Lautsprecher, usw.).
- Die Schlüssel nicht in die Nähe von Gegenständen legen, die elektrische Signale übertragen.
- Keine schweren Gegenstände auf die Schlüssel legen.
● Die Schlüssel nicht nachschleifen oder sonst wie verändern.
- Den Kunststoffteil der Schlüssel nicht zerlegen.
- Keine zwei Schlüssel eines Weg-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
fahrsperrensystems auf dem sel- ben Schlüsselring anbringen.
- Die Standardschlüssel, sowie Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme, vom Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung fern halten.
- Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme vom Zündschloss fern halten, da diese Signalstörungen verursachen können.
Zünd-/Lenkschloss

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OFF ON OFF ON NOLLING LOCK PDas Zünd-/Lenkschloss verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus. Die einzelnen Schlüsselstellungen sind nachfolgend beschrieben.
HINWEIS
Stellen Sie sicher, dass Sie den Standardschlüssel (schwarzer Bügel) für die normale Benutzung des Fahrzeugs verwenden. Um das Risiko den Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung (roter Bügel) zu verlieren gering zu halten, sollten Sie diesen an einem sicheren Ort aufbewahren und nur für die Neuprogrammierung von Codes verwenden.
GAU10472
GAU34121
ON
Alle elektrischen Stromkreise werden mit Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlichter vorn leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS
Die Scheinwerfer leuchten automatisch auf, wenn der Motor angelassen wird und bleiben an, bis der Schlüssel auf "OFF" gedreht wird, oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10661
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
GWA10061

WARNUNG
Den Schlüssel während der Fahrt niemals auf "OFF" oder "LOCK" drehen. Anderenfalls wird die elektrische Anlage ausgeschaltet, wodurch es zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Unfällen kommen kann.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10683
GCA11020
LOCK (Schloss)
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Schlüssel in Stellung "OFF" hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "LOCK" drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Schlüssel hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "OFF" drehen.
GAU10941
p≤ (Parken)
Der Lenker ist verriegelt, das Rücklicht, die Kennzeichenbeleuchtung und das vordere Standlicht sind an. Die Warnblinkanlage und die Blinker können eingeschaltet werden, aber alle anderen elektrischen Anlagen sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Der Lenker muss verriegelt werden, bevor man den Zündschlüssel auf "p"drehen kann.
ACHTUNG
Die Parkposition nicht über einen längeren Zeitraum verwenden, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
GAU11004
Warn- und Kontrollleuchten

text_image
1 2 3 4 5- Blinker-Kontrollleuchten "und"
- Fernlicht-Kontrollleuchte " "
- Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
- Motorstörungs-Warnleuchte " "
- Antiblockiersystem (ABS)-Warnleuchte "für ABS-Modelle)
GAU11030
Blinker-Kontrollleuchten "⇐" und "⇨"
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrollleuchte.
GAU11060
Fernlicht-Kontrollleuchte "≡D"
Diese Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU43023
Motorstörungs-Warnleuchte "☐"
Diese Warnleuchte leuchtet auf oder blinkt, wenn ein elektrischer Überwachungskreis des Motors nicht korrekt arbeitet. Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-Prüfeinrichtung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "ON" geprüft werden. Die Warnleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
HINWEIS
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht und der Starterschalter gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU43032
ABS-Warnleuchte “(\_)” (für ABS-Modelle)
GCA10831
ACHTUNG
Wenn die ABS-Warnleuchte während
des Fahrens aufleuchtet oder zu blinken beginnt, arbeitet das ABS möglicherweise nicht korrekt. In diesem Fall den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Für nähere Angaben zur Funktionsweise des Antiblockiersystems siehe Seite 3-13. Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann geprüft werden, indem der Motorstoppschalter auf "O", und Zündschlüssel auf "ON" gestellt wird. Die Warnleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
GWA11350
WARNING
Leuchtet die ABS-Warnleuchte auf, oder beginnt sie während der Fahrt zu blinken, wechselt das Bremssystem zum konventionellen Bremsvorgang. Deshalb darauf achten, dass das Rad während einer Notbremsung nicht blockiert.
HINWEIS
Es kann vorkommen, dass die ABS-Warnleuchte aufleuchtet wenn der Roller auf dem Hauptständer steht und der Motor
hochgedreht wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU38623
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
Der elektrische Stromkreis der Anzeigeleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "ON" geprüft werden. Die Anzeirgeleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Anzeigeleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
Wenn der Zündschlüssel auf "OFF" gestellt worden ist und 30 Sekunden verstrichen sind, beginnt die Anzeigeleuchte zu blinken, um anzuzeigen, dass das Wegfahrsperten-System aktiviert ist. Nach 24 Stunden hört die Anzeigeleuchte auf zu blinken. Das Wegfahrsperten-System ist jedoch immer noch aktiviert.
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für das Wegfahrsperten-System ausgestattet. (Beschreibung der Stromkreis-Prüfeinrichtung siehe Seite 3-8.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11601
Geschwindigkeitsmesser

text_image
1 0 SELECT RESET OIL CHANGE1. Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Geschwindigkeitsmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Geschwindigkeitsbereich und kehrt dann wieder zurück auf Null.
GAU11872
Drehzahlmesser

text_image
x1000r/min 1 2 9 1 2D- Drehzahlmesser
- Roter Bereich des Drehzahlmessers
Der elektrische Drehzahlmesser ermöglicht die Überwachung der Motordrehzahl, um sie im optimalen Leistungsbereich zu halten.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Drehzahlmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Drehzahlbereich und kehrt danach wieder zurück auf Null.
GCA10031
ACHTUNG
Den Motor nicht im roten Bereich des Drehzahlmessers betreiben.
Roter Bereich: 8250 U/min und darüber
GAU3413A
GWA12312
Multifunktionsanzeige
! WARNING
Bevor Veränderungen an den Einstellungen der Multifunktionsanzeige vorgenommen werden, muss das Fahrzeug im Stillstand sein. Werden Einstellungen während der Fahrt vorgenommen, kann dies den Fahrer ablenken und die Unfallgefahr erhöhen.

text_image
80 100 120 km/h SELECT RESET CHANGE 1 2 3 4 5 6 140 160 180 10:39 AM H F C Trip 8 12.7 Odo 13643- Uhr/Umgebungstemperatur-Anzeige
- Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- Kraftstoffmesser
- Kilometerzähler/Tageskilometerzähler
- Wahlknopf "SELECT"
- Rückstellknopf "RESET"
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

text_image
1 2 AM 7:38 F H E C F-BELT mp 30Ω 1.0kL Odo 20 164 1 2 3 4 5 IRESET- Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
- Reserve-Warnanzeige "
- Kühlfüssigkeitstemperatur-Warnanzeige "上"
- Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
● einen Kraftstoffmesser
- einen Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
● einen Kilometerzähler
- zwei Tageskilometerzähler (zeigen die seit dem letzten Zurücksetzen auf Null gefahrenen Kilometer an)
- einen Reservekilometerzähler (der die zurückgelegte Strecke anzeigt, seitdem das untere Segment des Kraftstoffmessers und die Reserve-Warnanzeige zu blinken begonnen haben)
● eine Stromkreis-Prüfeinrichtung
- eine Uhr
- einen Umgebungstemperatur-Anzeiger
● eine Ölwechsel-Intervallanzeige
● Anzeige für den Keilriemenwechsel
HINWEIS
- Vergewissern Sie sich, dass der Schlüssel auf "ON" steht, bevor Sie den Wahlknopf "SELECT" und den Rückstellknopf "RESET" verwenden.
- Um die Stromkreise zu überprüfen, werden beim Drehen des Schlüssels auf "ON" zunächst alle Display-Segmente der Multifunktionsanzeige der Reihe nach aufleuchten und dann wieder erlöschen.
Kilometerzähler-Betriebsarten
Den Wahlknopf "SELECT" drücken, um in folgender Reihenfolge zwischen dem Kilometerzähler "Odo" und den Tageskilometerzähler-Betriebsarten "Trip" umzuschalten:
Odo → Trip (oben) → Trip (unten) → Odo Wenn nur noch ca. 2.8 L (0.74 US gal, 0.62 Imp.gal) Kraftstoff im Kraftstofftank sind, beginnen das untere Segment des Kraftstoffmessers und die Reserve-Warn- anzeige zu blinken und das Display wechselt automatisch in die Reservekilometerzähler-Betriebsart "Trip F" und beginnt, die ab diesem Punkt zurückgelegte Strecke zu messen. Mit dem Wahlknopf "SELECT" kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden:
Trip F → Trip (oben) → Trip (unten) → Odo → Trip F

text_image
AM 6:41 0 140 160 180 190 200 210 220 230 240 250 260 270 280 290 300 310 320 330 340 350 360 370 380 390 400 410 420 430 440 450 460 470 480 490 500 510 520 530 540 550 560 570 580 590 600 610 620 630 640 650 660 670 680 690 700 710 720 730 740 750 760 770 780 790 800 810 820 830 840 850 860 870 880 890 900 910 920 930 940 950 960 970 980 990 1000 Trip Trip F 1892 1.1ESET- Kraftstoffreserve-Kilometerzähler
Um einen Tageskilometerzähler zurückzu- stellen, muss der Wahlknopf "SELECT" so lange gedrückt werden, bis "Trip" oder "Trip F" zu blinken beginnen ("Trip" oder "Trip F" werden nur fünf Sekunden lang blinken). Während "Trip" oder "Trip F" blinkt, den Rückstellknopf "RESET" mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
HINWEIS
Die Anzeige kann, nachdem Sie den Rückstellknopf "RESET" gedrückt haben, nicht wieder zurück auf "Trip F" geschaltet werden.
3
Kraftstoffmesser
Wenn der Schlüssel in der Stellung "ON" steht, zeigt der Kraftstoffmesser die Kraftstoffmenge im Kraftstofftank an. Die Anzahl der Display-Segmente nimmt mit abnehmendem Kraftstoffvorrat in Richtung "E" (leer) ab. Wenn der Kraftstoffstand das untere Segment in der Nähe von "E" erreicht hat, blinken die Reserve-Warnanzeige und das untere Segment auf. Sobald wie möglich auftanken.
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
Mit dem Schlüssel in Stellung "ON" zeigt die Kühlfüssigkeitstemperatur-Anzeige die Temperatur der Kühlfüssigkeit an. Die Kühlfüssigkeitstemperatur des Motors ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Blinken das obere Segment und die Kühlfüssigkeitstemperatur-Warnanzeige auf, das Fahrzeug anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe Seite 6-39.)

Den Motor bei Überhitzung nicht weiter laufen lassen.
Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt, wenn das Motoröl gewechselt werden muss. Diese Anzeige blinkt nach den ersten 1000 km (600 mi) und nach 5000 km (3000 mi). Danach blinkt die Anzeige alle 5000 km (3000 mi).
Nach dem Ölwechsel muss die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückgestellt werden. (Siehe Seite 6-13.)
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. (Siehe Seite 6-13.)
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Motorstoppschalter auf "○" und den Zündschlüssel auf "ON" stellen.
- Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervallanzeige einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt.
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
HINWEIS
Wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, kann es vorkommen, dass die Ölwechsel-Intervallanzeige beim Gasgeben blinkt, was unter diesen Umständen normal ist.
Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
Diese Anzeige blinkt alle 20000 km (12500 mi), wenn der Keilriemen ausgewechselt werden muss.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, dass der Motorstoppschalter auf "O" gestellt ist.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Stromkreis-Prüfeinrichtung
Dieses Modell ist mit einer Stromkreis-Prüf-einrichtung für die Prüfung verschiedener Stromkreise ausgestattet.
Falls in einem dieser Stromkreise ein Problem detektiert wird, zeigt die Multifunktionsanzeige einen Fehlercode an.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
GCA11790
ACHTUNG
Erscheint auf dem Anzeigefeld ein Fehlercode, sollte das Fahrzeug so bald wie möglich überprüft werden, um mögliche Beschädigungen des Motors zu vermeiden.
Die Stromkreis-Prüfeinrichtung detektiert auch Probleme in den Stromkreisen des Wegfahrsperren-Systems.
Falls in den Stromkreisen des Wegfahr- sperren-Systems ein Problem detektiert wird, beginnt die Anzeigeleuchte des Weg- fahrsperren-Systems zu blinken und die Multifunktionsanzeige zeigt einen Fehlercode an, wenn der Zündschlüssel auf "ON" steht.
HINWEIS
Falls die Multifunktionsanzeige den Fehlercode 52 anzeigt, könnte dies durch eine Störbeeinflussung vom Transponder verursacht werden. Tritt diese Fehleranzeige auf, versuchen Sie das Folgende.

text_image
AM 7:38 F H E C Trip 302 140 160 1 2 3 1 0-
Fehlercode-Anzeige
-
Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-Registrierung, um den Motor zu starten.
HINWEIS
Sicherstellen, dass keine anderen Wegfahrsperren-Schlüssel in der Nähe des Zündschlosses sind, und dass immer nur ein Wegfahrssperren-Schlüssel am selben Schlüsselring ist! Schlüssel des Wegfahrsperren-Systems können Signalüberlagerungen verursachen, wodurch der Motor möglicherweise nicht angelassen werden kann.
- Falls der Motor anspringt, stellen Sie ihn wieder aus und versuchen Sie dann ihn mit den Standardschlüsseln anzulassen.
- Falls der Motor nicht mit einem oder beiden Standardschlüsseln angelassen werden kann, bringen Sie das Fahrzeug, den Schlüssel zur Re-Registrierung des Codes und beide Standardschlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt und lassen Sie die Standardschlüssel re-registrieren.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Uhranzeige
Zum Einstellen der Uhr:
- Den Wahlknopf "SELECT" und den Rückstellknopf "RESET" gleichzeitig mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Stunden mit dem Rückstellknopf "RESET" einstellen.
- Den Wahlknopf "SELECT" drücken, woraufhin die Minutenanzeige zu blinken beginnt.
- Den Rückstellknopf "RESET" drücken, um die Minuten einzustellen.
-
Den Wahlknopf "SELECT" drücken und loslassen, um die Uhr zu starten. Wird der Wahlknopf "SELECT" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt, wechselt die Uhranzeige zur Umgebungstemperaturanzeige.
-
Langsames Fahren [bis ungefähr 20 km/h (12.5 mi/h)] oder Haltepunkte, wie zum Beispiel Verkehrsampeln, Bahnübergänge usw., können die Genauigkeit der Temperaturanzeige beeinträchtigen.
GAU12331
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)
Eine als Sonderzubehör erhältliche Diebstahlanlage kann von einer Yamaha-Fachwerkstatt installiert werden. Wenden Sie sich für mehr Informationen an einen Yamaha-Vertragshändler.
Umgebungstemperaturanzeige
Diese Anzeige zeigt die Außentemperatur im Bereich von -10 ^ bis 50 ^ in Schritten von 1 ^ an. Die angezeigte Temperatur kann von der Umgebungstemperatur abweichen. Wird der Wahlknopf "SELECT" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt, wechselt die Umgebungstemperaturanzeige zur Uhranzeige.
HINWEIS
- Wenn die Umgebungstemperatur auf unter -10 ^ fällt, wird eine niedrigere Temperatur als -10 ^ nicht angezeigt.
- Wenn die Umgebungstemperatur auf über 50 °C steigt, wird eine höhere Temperatur als 50 °C nicht angezeigt.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12348
Lenkerarmaturen
Links

- Lichthupenschalter "PASS"
- Abblendschalter " /" D
- Blinkerschalter " /
- Hupenschalter "▶"
Rechts

Drücken Sie diese Taste, um die Scheinwerfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12400
Abblendschalter "E" 30
Zum Einschalten des Fernlichts den Schalter auf "≡O", zum Einschalten des Abblendlichts den Schalter auf "≡O" stellen.
GAU12460
Blinkerschalter "◀"
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach "→" drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach "↔" drücken. Sobald
der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "▶"
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12660
Motorstoppschalter "N"
Diesen Schalter vor dem Anlassen des Motors auf "○" stellen. Diesen Schalter auf "×" stellen, um den Motor in einem Notfall, z. B. wenn das Fahrzeug stürzt oder wenn der Gaszug klemmt, zu stoppen.
GAU12721
Starterschalter “ ⊗”
Bei hochgeklapptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen. Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
GAU44710
Die Motorstörungs-Warnleuchte und die ABS-Warnleuchte (nur für ABS-Modell)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
leuchten auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht und der Starterschalter gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU12733
Warnblinkschalter "△"
Mit dem Zündschlüssel in der Stellung "ON" oder "p ≤slant ", diesen Schalter benutzen, um die Warnblinkanlage einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf).
Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, wenn man an einer gefährlichen Stelle anhalten muss.
GCA10061
ACHTUNG
Das Warnblinklicht nicht über einen längeren Zeitraum bei ausgeschaltetem Motor blinken lassen, da sich die Batterie entladen könnte.
Handbremshebel (Vorderradbremse)
GAU44910

- Handbremshebel (Vorderradbremse)
- Einstellrad der Handbremshebelposition
- “△” Markierung
- Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff
Der Handbremshebel zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Der Handbremshebel (Vorderrad) ist mit einem Einstellrad für die Position ausgestattet. Um den Abstand zwischen dem Handbremshebel (Vorderrad) und dem Lenkergriff einzustellen, das Einstellrad drehen, während Sie den Hebel vom Lenkergriff weggedrückt halten. Die geeignete
Einstellung auf dem Einstellrad muss mit der “△” -Markierung auf dem Handbremshebel (Vorderrad) fluchten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Handbremshebel (Hinterradbremse)
GAU44921
lung auf dem Einstellrad muss mit der "△" -Markierung auf dem Handbremshebel (Hinterrad) fluchten.
GAU12962

- Handbremshebel (Hinterradbremse)
- Einstellrad der Handbremshebelposition
- "△" Markierung
- Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Der Handbremshebel (Hinterrad) ist mit einem Einstellrad für die Position ausgestattet. Um den Abstand zwischen dem Handbremshebel (Hinterrad) und dem Lenkergriff einzustellen, das Einstellrad drehen, während Sie den Hebel vom Lenkergriff weggedrückt halten. Die geeignete Einstel-
(No text)
Feststellbremshebel (Hinterradbremse)

- Feststellbremshebel (Hinterradbremse)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Feststellbremshebel (Hinterradbremse) ausgestattet, damit sich das Hinterrad nicht bewegen kann, während es an Verkehrsampeln, Bahnübergängen usw. steht.
Hinterrad feststellen
Den Feststellbremshebel nach links drücken bis er einrastet.
Hinterrad entriegeln
Den Feststellbremshebel (Hinterradbremse) zurück in die ursprüngliche Position drücken.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
HINWEIS
- Stellen Sie sicher, dass sich das Hinterrad nicht bewegt, wenn der Feststellbremshebel (Hinterradbremse) betätigt wird.
- Um das Hinterrad sicher festzustellen, muss zuerst der Handbremshebel (Hinterradbremse) betätigt werden, bevor der Feststellbremshebel nach links bewegt wird.
GWA12361
WARNING
Den Feststellbremshebel (Hinterrad) niemals nach links bewegen, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Andernfalls können Verlust über die Kontrolle des Fahrzeugs oder Unfall die Folge sein. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug stillsteht, bevor Sie den Feststellbremshebel (Hinterrad) nach links bewegen.
GAU12995
ABS (für ABS-Modelle)
Das Antiblockiersystem (ABS) von Yamaha ist elektronisch geregelt und weist einen getrennten Regelkreis für Vorder- und Hinterradbremse auf. Seine Aufgabe besteht darin, das Bremsvermögen bei einer Notbremsung oder bei wechselndem Fahrbahnzustand so zu dosieren, dass eine optimale Bremswirkung erzielt wird, ohne die Räder zu blockieren. Dadurch wird gefährliches Überbremsen vermieden und Fahrverhalten sowie Lenkfähigkeit des Fahrzeugs bleiben erhalten. Das ABS wird durch ein elektronisches Steuergerät (ECU) überwacht. Wenn eine Störung auftritt, reagieren die Bremsen völlig normal auf manuelle Betätigung der Bremshebel.
GWA10090
WARNING
- Das ABS vermag nur lange Bremswege zu verkürzen.
- Je nach Fahrbahnzustand kann sich der Bremsweg unter Einsatz des ABS sogar verlängern. Deshalb stets einen der Fahrgeschwindigkeit entsprechend ausreichenden Sicherheitsabstand wahren.
HINWEIS
● Das ABS führt jedes Mal nachdem der
Schlüssel auf "ON" gedreht wurde einen Selbsttest durch, der einige Sekunden dauert. Während dieses Tests ist an der Frontpartie des Fahrzeugs ein "Klicken" zu hören und selbst bei leichtem Ziehen an einem der Bremshebel ist außerdem eine leichte Vibration am Hebel zu spüren, was jedoch kein Anzeichen für eine Störung ist.
- Die Bremsen werden mit dem aktivierten ABS in der üblichen Weise betätigt. An den Bremshebeln könnte ein Pulsieren wahrgenommen werden, was unter diesen Umständen normal ist.
- Dieses ABS ist mit einem Testmodus ausgestattet, mit welchem das Pulsieren an den Bremshebeln bei aktiviertem System vom Benutzer gespürt werden kann. Es wird jedoch Spezialwerkzeug dafür benötigt. Deshalb wenden Sie sich bitte an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt, wenn Sie diesen Test durchführen.
GCA16120
ACHTUNG
Magnete jeder Art (einschließlich magnetischer Werkzeuge, magnetischer Schraubendreher, etc.) von der Vorder- und Hinterradnabe fern halten. Sonst
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
können die in den Radnaben befindlichen magnetischen Rotoren beschädigt werden, was zu einer Fehlfunktion des ABS-Systems führen kann.

Tankverschluss öffnen
- Den Tankverschluss-Deckel öffnen; dazu den Hebel nach vorn schieben und dann nach oben ziehen.

text_image
1 2-
Deckel
-
Öffnungshebel
-
Den Schlüssel in das Schloss stecken und im Uhrzeigersinn drehen. Die Verriegelung wird geöffnet und der Tankverschluss kann abgenommen werden.

text_image
1- Kraftstofftank-Verschluss
Tankverschluss schließen
- Die Markierungen aufeinander ausrichten und dann den Tankverschluss aufsetzen und hineindrücken.

text_image
1-
Passmarkierungen
-
Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
gelungsstellung) drehen und dann abziehen.
- Den Deckel schließen.
GWA11121
! WARNING
Vor einer Fahrt mit dem Motorroller sicherstellen, dass der Tankverschluss korrekt angebracht und verschlossen ist. Austretender Kraftstoff ist eine Brandgefahr.
GAU13221
Kraftstoff
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass ausreichend Benzin im Tank ist.
GWA10881
WARNING
Benzin und Benzindämpfe sind extrem leicht entzündlich. Befolgen Sie diese Anweisungen, um Brand- und Explosionsgefahr zu vermeiden und die Verletzungsgefahr beim Betanken zu verringern.
- Vor dem Tanken den Motor ausschalten und sicherstellen, dass niemand auf dem Fahrzeug sitzt. Während des Tankens niemals rauchen und darauf achten, dass sich keine Funkenquellen, offenes Feuer oder andere Zündquellen in der Nähe befinden, einschließlich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Wäschetrockner.
- Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Beim Tanken sicherstellen, dass die Zapfpistole in die Einfüllöffnung des Kraftstofftanks gesteckt ist. Mit dem Betanken aufhören, wenn der Kraftstoff den unteren Rand des Einfüllstutzens erreicht hat. Da sich der Kraftstoff bei Erwärmung ausdehnt, kann bei heißem Motor oder starker
Sonneneinstrahlung Kraftstoff aus dem Tank austreten.

- Kraftstofftank-Einfüllrohr
- Maximaler Kraftstoffstand
- Verschütteten Kraftstoff immer sofort aufwischen. ACHTUNG: Verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Tuch abwischen, da Kraftstoff lackierte Oberflächen und Kunststoffteile angreift. (GCA10071)
- Sicherstellen, dass der Tankverschluss fest zugedreht ist.
GWA15151
! WARNING
Benzin ist giftig und kann schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Gehen Sie mit Benzin vorsichtig um. Saugen Sie Benzin niemals mit dem Mund an. Falls Sie etwas Benzin verschluckt,
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
eine größere Menge an Benzindämpfen eingeatmet oder etwas Benzin in Ihre Augen bekommen haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Gelangt Benzin auf Ihre Haut, betroffene Stellen mit Wasser und Seife waschen. Gelangt Benzin auf Ihre Kleidung, betroffene Kleidungsstücke wechseln.
GAU33520
Empfohlener Kraftstoff: AUSSCHLIESSLICH BLEIFREIES NORMALBENZIN
Fassungsvermögen des Kraftstofftanks:
14.0 L (3.70 US gal, 3.08 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Normalbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 91 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftmarke oder tanken Sie Super bleifrei. Die Verwendung von bleifrei-
em Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
GAU13445
Katalysatoren
Dieses Fahrzeug ist mit Abgaskatalysato- ren in der Auspuffanlage ausgerüstet.
GWA10862
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Zur Verhinderung von Brandgefahr und Verbrennungen:
- Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen.
- Das Fahrzeug nach Möglichkeit so parken, dass Fußgänger oder Kinder nicht mit dem heißen Auspuff in Berührung kommen können.
- Sicherstellen, dass die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen.
- Den Motor nicht länger als einige Minuten im Leerlauf laufen lassen. Bei langem Leerlaufbetrieb kann sich der Motor stark erwärmen.
GCA10701
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken. Der Gebrauch verbleiten Benzins verursacht nicht reparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU34140
Sitzbank

- Fahrersitz
- Beifahrersitz
Fahrersitz
Fahrersitz öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Schlüssel in das Schloss stecken und dann gegen den Uhrzeigersinn drehen.

text_image
1 OFF ON NOILLING OFF ON P.E.- Offen.
HINWEIS
Den Schlüssel dabei nicht in das Schloss hineindrücken.
- Den Fahrersitz aufklappen.

Fahrersitz schließen
- Den Fahrersitz zuklappen und dann herunterdrücken, sodass er einrastet.
- Den Schlüssel vom Zündschloss abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS
Sicherstellen, dass der Fahrersitz vor Fahrtantritt richtig montiert ist.
Beifahrersitz
Beifahrersitz abnehmen
- Den Fahrersitz öffnen.
- Die Schraube entfernen und dann den Beifahrersitz nach vorn ziehen.

- Beifahrersitz
- Schraube
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Beifahrersitz montieren
- Die Zungen, wie dargestellt, am Beifahrersitz in die Sitzhalterung stecken, den Sitz dann in die ursprüngliche Lage bringen und anschließend festschrauben.

-
Beifahrersitz
-
Sitzhalterung
-
Den Fahrersitz schließen.
HINWEIS
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass der Beifahrersitz richtig montiert ist.
GAU34150
Fahrersitz einstellen

Der Fahrersitz kann nach Bedarf folgendermaßen verstellt werden.
-
Den Fahrersitz öffnen. (Siehe Seite 3-17.)
-
Die Schrauben entfernen.

-
Schraube
-
Den Fahrersitz vorwärts oder rückwärts in die gewünschte Stellung schieben.
-
Die Schrauben anbringen und fest- schrauben.
-
Den Fahrersitz schließen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Ablagefächer
GAU14494
Vorderes Ablagefach A
Zum Öffnen des Ablagefachs, wenn es abgeschlossen ist, den Schlüssel in das Schloss stecken und dann gegen den Uhrzeigersinn drehen; anschließend den Ablagefachdeckel mit eingedrücktem Knopf beim Griff aufklappen.
Zum Öffnen des aufgeschlossenen Ablagefachs den Deckel mit eingedrücktem Knopf am Griff aufklappen.

Zum Abschließen das Ablagefach zuklappen, den Deckel in seine Ausgangsposition drücken, den Schlüssel in das Schloss stecken, im Uhrzeigersinn drehen und
dann abziehen.

Vorderes Ablagefach B
Zum Öffnen des Ablagefachs den Hebel nach oben schieben und dann daran ziehen.

- Öffnungshebel des Ablagefachs
- Deckel
Zum Schließen des Ablagefachs den Deckel in die Ausgangsstellung drücken. WARNUNG! In diesem Fach keine schweren Gegenstände aufbewahren.[GWA11161]
Hinteres Ablagefach
Im Ablagefach unter der Sitzbank können zwei Helme verstaut werden. (Siehe Seite 3-17.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

Bei der Benutzung des Ablagefachs die folgenden Punkte beachten.
- Da sich unter Sonneneinwirkung Hitze im Ablagefach staut, am besten keine hitzeempfindlichen Gegenstände darin aufbewahren.
- Feuchte Gegenstände nur in einer Plastiktüte verpackt im Ablagefach mitführen, damit die Feuchtigkeit sich nicht ausbreitet.
- Die im Ablagefach mitgeführten Gegenstände in einen Plastikbeutel verpacken, da sie nass werden könnten, wenn der Roller gewaschen wird.
- Keine zerbrechlichen oder wertvollen Gegenstände im Ablagefach
mitführen bzw. belassen.
GCA11100
ACHTUNG
Den Fahrersitz nicht allzu lange geöffnet lassen, da die eingeschaltete Ablagefach-Beleuchtung die Batterie entladen kann.
GWA11171
WARNING
Folgende Zuladungsgrenzwerte nicht überschreiten:
● Vorderes Ablagefach A: 2 kg (4 lb)
● Hinteres Ablagefach: 5 kg (11 lb)
- Maximale Zuladung für das Fahrzeug: YP400 188 kg (414 lb)
YP400A 185 kg (408 lb)
GAU14892
GWA10210
Federbeine einstellen
WARNING
Beide Federbeine gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt Fahrverhalten und Stabilität.
Jedes Federbein ist mit einem Einstellring für die Federvorspannung ausgerüstet.
GCA10101
ACHTUNG
Um eine Beschädigung der Einstellvorrichtung zu vermeiden, darf nicht über die Maximal- oder Minimaleinstellungen gedreht werden.
Bei der Einstellung der Federvorspannung wie folgt vorgehen.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) beide Federvorspannringe in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) beide Federvorspannringe in Richtung (b) drehen.
- Die jeweilige Kerbe im Federvorspannungs-Einstellring muss auf die Gegenmarkierung am Stoßdämpfer ausgerichtet werden.
- Für diese Einstellung das Federvorspannungs-Einstellwerkzeug aus dem
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Bordwerkzeug verwenden.

text_image
(b) (a) 3 1 2 5 4 3 2 1- Einstellring der Federvorspannung
- Positionsanzeiger
- Einstellwerkzeug für die Federvorspannung
Einstellen der Federvorspannung:
Minimal (weich):
1
Standard:
2
Maximal (hart):
5
GAU15303
Seitenständer
Der Seitenständer befindet sich auf der linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während das Fahrzeug in aufrechter Stellung gehalten wird.
HINWEIS
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Zur Erklärung des Zündungsunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, siehe Seite 3-22.)
GWA10240
! WARNING
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht richtig hochgeklapptem Seitenständer (oder einem der nicht oben bleibt) fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig wie nachfolgend erläutert.
Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU45051
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlass-sperrschalter-System umfasst die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"] --> B["NEIN JA"]
B --> C["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
E --> F["JA NEIN"]
F --> G["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
H["Warning"] --> I["Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen."]
I --> J["Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
J --> K["Der Bremsschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
K --> L["Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15596
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere Fahrzustand des Fahrzeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
GWA11151
WARNING
Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Benutzen Sie das Fahrzeug nicht, wenn irgendein Problem vorliegt. Wenn ein Problem nicht mit den in diesem Handbuch angegebenen Verfahren behoben werden kann, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Ggf. tanken.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. | 3-15 |
| Motoröl | Motorölstand im Motor überprüfen.Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-13 |
| Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-16 | |
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-17 |
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-24, 6-25, 6-26 |
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-24, 6-25, 6-26 |
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Seilzugspiel kontrollieren.Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-21, 6-28 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-22, 6-23 |
| Bremshebel | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-28 |
| Hauptständer, Seitenständer | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-29 |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
| Instrumente, Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Korrigieren, falls nötig. | — |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollieren.Arbeitet das System nicht korrekt, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. | 3-21 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15951
GAU48020
GAU36512
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, um sich mit allen Bedienungselementen vertraut zu machen. Falls Sie ein Bedienungselement oder eine Funktion nicht verstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
GWA10271
WARNING
Wenn Sie sich nicht mit den Bedienungselementen vertraut machen, kann es zum Verlust der Kontrolle kommen und zu Unfällen oder Verletzungen in Folge davon.
HINWEIS
Dieses Modell ist zum Ausschalten des Motors bei einem Überschlag mit einem Neigungswinkelsensor ausgestattet. In diesem Fall zeigt die Multifunktionsanzeige den Fehlercode 30 an, dies ist jedoch keine Fehlfunktion. Den Schlüssel auf "OFF" und danach auf "ON" drehen, um den Fehlercode zu löschen. Anderenfalls startet der Motor nicht, selbst wenn der Motor bei Drücken des Starterschalters angelassen wird.
Motor anlassen
GCA10250
ACHTUNG
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
Weitere Informationen siehe Seite 3-22.
-
Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, dass der Motorstoppschalter auf "O" gestellt ist. Die folgenden Warn- und Anzeige-leuchten und Anzeigen sollten einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
-
Motorstörungs-Warnleuchte
● ABS-Warnleuchte (für ABS-Modelle)
● Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems - Keilriemenwechsel-Anzeige
- Ölwechsel-Intervallanzeige
GCA15022
ACHTUNG
Falls eine Warnleuchte, Anzeigeleuchte oder Anzeige nicht erlischt, siehe Seite
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
3-3, 3-7, 3-8 oder 3-5 zur Stromkreiskontrolle der entsprechenden Warn- und Anzeigeleuchten und Anzeiger.
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
ACHTUNG: Um eine maximale Lebensdauer des Motors zu gewährleisten, sollte bei kaltem Motor niemals zu stark beschleunigt werden! [GCA11041]
Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlassversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlassversuch nicht länger als 10 Sekunden durch.
GAU45091
Anfahren
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Die Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Die Blinker ausschalten.
GAU16780
Beschleunigen und Verlangsamen

text_image
(a) (b)Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepasst. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Bremsen
GAU16793
GWA10300
WARNING
- Vermeiden Sie es, plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schlittern oder stürzen.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
- Bedenken Sie immer, dass das Bremsen auf nassen Straßen viel schwieriger ist.
- Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten.
Vorn

Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflusst werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
-
Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
-
Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU16841
GCA10310
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU34321
0–1000 km (0–600 mi)
Dauerdrehzahlen über 4000 U/min vermeiden. ACHTUNG: Nach 1000 km (600 mi) sicherstellen, dass das Motoröl, das Achsgetriebeöl und der Ölfiltereinsatz gewechselt wird. [GCA12931]
1000–1600 km (600–1000 mi)
Dauerdrehzahlen über 6000 U/min vermeiden.
Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
ACHTUNG
- Drehzahlen im roten Bereich grundsätzlich vermeiden.
- Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17213
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10311
WARNING
- Motor und Auspuffanlage können sehr heiß werden. Deshalb so parken, dass Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren und sich verbrennen können.
- Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann. Sonst besteht durch austretenden Kraftstoff erhöhte Brandgefahr.
- Nicht in der Nähe von Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen parken, die in Brand geraten können.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU17241
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughalter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen des Fahrzeugs angegeben und erläutert.
Die in der Tabelle empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Gelände, geographischem Einsatzort und persönlicher Fahrweise müssen die Wartungsintervalle möglicherweise verkürzt werden.
GWA10321
WARNING
Ohne die richtige Wartung des Fahrzeugs oder durch falsch ausgeführte Wartungsarbeiten erhöht sich die Gefahr von Verletzungen, auch mit Todesfolge, während der Wartung und der Benutzung des Fahrzeugs. Wenn Sie nicht mit der Fahrzeugwartung vertraut sind, beauftragen Sie einen Yamaha-Händler mit der Wartung.
GWA15121
WARNING
Schalten Sie, wenn keine anderslautenden Anweisungen angegeben sind, den Motor zur Durchführung von Wartungsarbeiten aus.
- Ein laufender Motor hat bewegliche Teile, die Körperteile oder Kleidung erfassen und mitreißen können oder elektrische Teile, die Stromschläge oder Brand verursachen können.
- Ein während Wartungsarbeiten laufender Motor kann Augenverletzungen, Verbrennungen, Feuer oder Kohlenmonoxid-Vergiftungen verursachen – möglicherweise mit Todesfolge. Weitere Informationen zu Kohlenmonoxid siehe Seite 1-1.
Bordwerkzeug

- Ablagefachmatte
- Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich im hinteren Ablagefach. (Siehe Seite 3-19.)
Die Matte des Ablagefachs nach oben ziehen und dann das Bordwerkzeug herausnehmen.
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen zur Wartung und das Bordwerkzeug sollen Ihnen bei der Durchführung von vorbeugenden Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen behilflich sein. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS
Falls das für die Wartung notwendige Werk-
GAU17502
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
zeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, lassen Sie die Wartungsarbeiten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU46861
HINWEIS
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw. für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
- Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems
GAU46910
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 2 | Zündkerze | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu einstellen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen. | √ | √ | |||||||
| 3 | * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | Alle 40000 km (24000 mi) | |||||
| 4 | * | Kraftstoff-Einspritzung | Leerlaufdrehzahl kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 5 | * | Luftansaugsystem | Das Luftunterbrechungsventil, das Zungenventil und den Schlauch auf Beschädigung kontrollieren.Ggf. beschädigte Teile ersetzen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle
GAU1770C
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 1 | Luftfiltereinsätze | Ersetzen. | √ | √ | |||||
| 2 | Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses | Reinigen. | √ | √ | √ | √ | |||
| 3 | * | Vorderradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 4 | * | Hinterradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 5 | * | Bremsschläuche | Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Ersetzen. Alle 4 Jahre | |||||||||
| 6 | Feststellen der Hinterradbremse | Funktion prüfen.Einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 7 | * | Räder | Rundlauf prüfen und auf Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 8 | * | Reifen | Profitiefe prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 9 | * | Radlager | Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 10 | * | Lenkungslager | Das Spiel des Lagers kontrollieren und die Lenkung auf Schwergängigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 20000 km (12000 mi) | |||||||||
| 11 | * | Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 12 | Handbremshebelum lenkwelle (Vorderradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 13 | Handbremshebelum lenkwelle (Hinterradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 14 | Seitenständer, Hauptständer | Funktion prüfen.Mit Lithiumseifenfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 15 | * | Seitenständerschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 16 | * | Teleskopgabel | Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 17 | * | Federbeine | Funktion prüfen und die Stoßdämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 18 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seiten 3-5 und 6-13.) | √ | Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt | |||||
| Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 5000 km (3000 mi) | √ | |||||||
| 19 | Ölfiltereinsatz | Ersetzen. | √ | √ | √ | ||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 20 | * | Kühlsystem | Den Kühlfüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Kühlfüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
| 21 | Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Ölleckskontrollieren. | √ | √ | √ | ||||
| Wechseln. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |||
| 22 | * | Keilriemen | Ersetzen. Wenn die Keilriemenwechsel-Anzeige blinkt [alle 20000 km (12000 mi)] | ||||||
| 23 | * | Vorderrad- und Hinterrad-Bremslichtschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 24 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 25 | * | Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug | Funktion und Spiel prüfen.Ggf. Gaszugspiel einstellen.Gasdrehgriffgehäuse undSeilzug schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 26 | * | Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
GAU34491
HINWEIS
● Motor-Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter
- Die Motor-Luftfilter dieses Modells besitzen ölbeschichtete Einweg-Papierelemente, die nicht mit Druckluft gereinigt werden dürfen, um Beschädigungen zu vermeiden.
- Die Motor-Luftfilterelemente müssen häufiger erneuert und der Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses muss häufiger gewartet werden, wenn in sehr feuchter oder staubiger Umgebung gefahren wird.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
● Wartung der hydraulische Bremsanlage
- Regelmäßig den Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
- Alle zwei Jahre die inneren Bauteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rissbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU18712
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren
Die abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

text_image
1 2 3 5 4- Verkleidungsteil C
- Verkleidungsteil A
- Verkleidungsteil B
- Abdeckung A
- Verkleidungsteil E

- Schnellverschluss
- Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil abnehmen
- Den Fahrersitz öffnen. (Siehe Seite 3-17.)
- Die Schnellverschlüsse im hinteren Ablagefach abnehmen und dann das Verkleidungsteil abziehen, wie dargestellt.
HINWEIS
Zur Demontage des Schnellverschlusses die Mitte des Schnellverschlusses mit einem Schraubendreher eindrücken und dann den Schnellverschluss herausziehen.
Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann die Schnellverschlüsse anbringen.
HINWEIS
Zur Montage des Schnellverschlusses den Stift an der Unterseite des Schnellverschlusses eindrücken, sodass er an der Oberseite herausragt, dann den Schnellverschluss einsetzen und anschließend den Stift mit einem Schraubendreher wieder eindrücken, sodass er mit dem Kopf des Schnellverschlusses fluchtet.
- Den Fahrersitz schließen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Verkleidungsteil B
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Schrauben lösen.

- Verkleidungsteil B
- Schraube
- Das Verkleidungsteil entfernen, wie dargestellt.

Verkleidungsteil montieren
Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
Verkleidungsteile C und D
Eines der Verkleidungsteile abnehmen
- Die Verkleidungsteile A und B ausbauen.
- Den Beifahrersitz abnehmen. (Siehe Seite 3-17.)
- Die Haltegriff-Schrauben und die Hülsen entfernen, um den Haltegriff abzunehmen.

- Haltegriff-Schraube
- Muffe
- Haltegriff
- Die Abdeckung des Schraubenzugriffs abziehen.

- Abdeckung des Schraubenzugriffs
- Die Schrauben entfernen und dann das Verkleidungsteil abziehen.

Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Die Abdeckung des Schraubenzugriffs in die ursprüngliche Position bringen.
- Den Haltegriff mit den Hülsen und Haltegriff-Schrauben befestigen.
Anzugsdrehmoment:
Haltegriff-Schraube:
23 Nm (2.3 m·kgf, 16.6 ft·lbf)
- Den Beifahrersitz montieren.
- Die Verkleidungsteile A und B anbringen.
Verkleidungsteil E
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Fußmatte links, wie in der Abbildung gezeigt, nach oben ziehen.

- Linke Fußmatte
- Das Verkleidungsteil losschrauben.

-
Schraube
-
Das Verkleidungsteil, wie in der Abbildung gezeigt, leicht nach unten und dann nach außen abziehen.

Verkleidungsteil montieren
- Die Haltenasen am Verkleidungsteil, wie in der Abbildung gezeigt, in die entsprechenden Aufnahmen stecken und dann das Verkleidungsteil festschrauben.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Die Fußmatten links in die ursprüngliche Position bringen.
GAU47890
Abdeckung A
Abdeckung abnehmen
Die Schrauben entfernen und dann die Abdeckung nach außen ziehen.

- Abdeckung A
- Schraube

- Schraube
- Abdeckung A
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU34172
Zündkerze prüfen
Die Zündkerze ist ein wichtiger Bestandteil des Motors und ist leicht zu überprüfen. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktionstüchtigkeit der Kerze im Laufe der Zeit vermindern, muss die Zündkerze in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerze erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Zündkerze ausbauen
- Den Fahrersitz öffnen. (Siehe Seite 3-17.)
- Die Matte des Ablagefachs nach oben ziehen und die Zündkerzen-Abdeckung abschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Ablagefachmatte
- Zündkerzen-Abdeckung
- Schraube
- Den Zündkerzenstecker abziehen.

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1- Zündkerzenstecker
- Die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel (im Bordwerkzeug) herausschrauben, wie in der Abbildung dargestellt.

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1- Zündkerzenschlüssel
Zündkerze prüfen
- Die Verfärbung des Zündkerzen-Isolatorfußes prüfen. Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun.
HINWEIS
Weist die Zündkerze eine stark abweichende Färbung auf, könnte es sein, dass der Motor nicht richtig läuft. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
- Die Zündkerze auf fortgeschrittenen Abbrand der Mittelelektrode und übermäßige Ölkohleablagerungen prüfen und ggf. erneuern.
Empfohlene Zündkerze: NGK/CR7E
Zündkerze montieren
- Den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0.7–0.8 mm (0.028–0.031 in)
- Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
- Die Zündkerze mit dem Zünd- kerzenschlüssel festschrauben und dann vorschriftsmäßig festziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Anzugsdrehmoment:
Zündkerze:
12.5 Nm (1.25 m·kgf, 9 ft·lbf)
HINWEIS
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
- Den Zündkerzenstecker aufsetzen.
HINWEIS
Es ist sicherzustellen, dass das Zündkerzenkabel am Sicherungsclip wie dargestellt befestigt wird.

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1 2- Zündkerzenstecker
- Sicherungssclip des Zündkerzenkabels
- Die Zündkerzen-Abdeckung fest- schrauben.
- Die Matte des Ablagefachs in die ursprüngliche Lage bringen.
- Den Fahrersitz schließen.
GAU34187
Motoröl und Ölfiltereinsatz
Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt geprüft werden. Außerdem muss in den empfohlenen Abständen das Motoröl gewechselt und der Ölfiltereinsatz erneuert werden, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, und wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet.
Ölstand prüfen
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
- Einige Minuten warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Einfüllschraubverschluss herausdrehen, den Messstab abwischen, in die Einfüllöffnung zurückstecken (ohne ihn hineinzuschrauben) und dann wieder herausziehen, um den Ölstand zu überprüfen.
HINWEIS
Der Motorölstand sollte sich zwischen der Spitze des Messstabs und der Maximalstand-Markierung befinden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Motoröl-Einfüllschraubverschluss
- Messstab
- Maximalstand-Markierung
-
Spitze des Motoröl-Messstabs
-
Wenn sich der Motorölstand nicht zwischen der Spitze des Messstabs und der Maximalstand-Markierung befindet, ausreichend Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
-
Den Messstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
-
Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
-
Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluss und die Motoröl-Ablassschraube mit ihrer Dichtung herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.

- Motoröl-Ablassschraube
- Dichtung
HINWEIS
Die Schritte 5–7 nur ausführen, wenn der Ölfiltereinsatz erneuert wird.
- Den Ölfiltergehäusedeckel durch Abnehmen der Schrauben ausbauen. ACHTUNG: Beim Ausbau der Ölfiltereinsatz-Abdeckung fällt die Druckfeder heraus. Darauf achten, dass die Druckfeder nicht verloren geht.[GCA12911]

- Schraube
- Ölfiltereinsatzabdeckung
- Den Ölfiltereinsatz und die O-Ringe herausnehmen und durch Neuteile ersetzen.

- Ölfiltereinsatzabdeckung
- O-Ring
- Druckfeder
- Ölfiltereinsatz
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Die Druckfeder und den Ölfiltergehäusedeckel festschrauben und dann die Schrauben vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Ölfiltergehäusedeckel-Schraube: 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
HINWEIS
Sicherstellen, dass die O-Ringe korrekt sitzen.
- Die Motoröl-Ablassschraube mit einer neuen Dichtung einschrauben und anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Motoröl-Ablassschraube: 20 Nm (2.0 m·kgf, 14.5 ft·lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls nachfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Empfohlene Ölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
Ohne Ölfilterwechsel: 1.50 L (1.59 US qt, 1.32 Imp.qt) Mit Ölfilterwechsel: 1.70 L (1.80 US qt, 1.50 Imp.qt)
HINWEIS
Verschüttetes Öl auf allen Motorteilen abwischen, nachdem der Motor und die Auspuffanlage abgekühlt sind.
GCA11670
ACHTUNG
- Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als vorgeschrieben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
-
Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
-
Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort ausschalten und die Ursache feststellen.
-
Die Ölwechsel-Intervallanzeige auf nachfolgende Weise zurückstellen.
Die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
- Den Knopf "OIL CHANGE" zwei bis acht Sekunden lang gedrückt halten.

text_image
80 100 120 60 40 20 0° SELECT RESET OIL CHANGE 1-
"OIL CHANGE"-Knopf
-
Den Knopf "OIL CHANGE" freigeben, und die Ölwechsel-Intervallanzeige erlischt.
HINWEIS
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Um die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückzustellen, bevor das Ölwechsel-Intervall fällig geworden ist, dem obigen Ver-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
fahren folgen. Darauf achten, dass die Kontrollleuchte 1.4 Sekunden lang aufleuchtet wird, nachdem der Knopf "OIL CHANGE" freigegeben worden ist. Andernfalls das Verfahren wiederholen.
GAU20065
Achsgetriebeöl
Das Achsantriebsgehäuse sollte vor jeder Fahrt auf Öllecks geprüft werden. Treten Lecks auf, den Motorroller von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen. Außerdem muss in den vorgeschriebenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, das Achsgetriebeöl gewechselt werden.
- Den Motor starten, das Achsgetriebeöl einige Minuten während der Fahrt warm werden lassen und dann den Motor ausschalten.
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter das Achsantriebsgehäuse stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss mit seinem O-Ring aus dem Achsantriebsgehäuse herausdrehen.
- Die Achsgetriebeöl-Ablassschraube mit ihrer Dichtung herausdrehen und das Achsgetriebeöl ablassen.

- Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss
- O-Ring
- Achsgetriebeöl-Ablassschraube
- Dichtung
- Die Achsgetriebeöl-Ablassschraube mit einer neuen Dichtung einschrauben und anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Achsgetriebeöl-Ablassschraube: 20 Nm (2.0 m·kgf, 14.5 ft·lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Achsgetriebeöls nachfüllen. WARNUNG! Darauf achten, dass keine Fremdstoffe ins Getriebegehäuse eindringen. Sicherstellen, dass kein Öl auf den Reifen oder das Rad gelangt.[GWA11311]
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Empfohlene Getriebeölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
0.25 L (0.26 US qt, 0.22 Imp.qt)
- Den Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss mit einem neuen O-Ring einschrauben und vorschriftsmäßig festziehen.
- Das Achsantriebsgehäuse auf Öllecks prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, die Ursache feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühlflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss die Kühlflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAU34193
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
HINWEIS
- Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
-
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
-
Die Fußmatte rechts, wie in der Abbildung gezeigt, nach oben ziehen.

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1- Rechte Fußmatte
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung abschrauben.

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1 2- Schraube
- Kühflüssigkeits- Ausgleichsbehälterabdeckung
- Den Stand der Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter überprüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
HINWEIS
Der Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
- Befindet sich der Kühlflüssigkeitsstand
an oder unterhalb der Minimalstand-Markierung, den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und
Kühlflüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung einfüllen; anschließend den Behälterdeckel schließen.
WARNUNG! Nur den Kühflüssigkeits-Aus-
gleichsbehälterdeckel öffnen. Niemals versuchen, den
Kühler-Verschlussdeckel bei heißem Motor abzunehmen.[GWA15161]
ACHTUNG: Wenn keine
Kühlflüssigkeit zur Verfügung steht, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswas-
ser benutzt werden. Kein hartes Wasser oder Salzwasser verwenden, da dies dem Motor schadet.
Wenn Wasser anstelle von Kühflüssigkeit verwendet wurde, tauschen Sie es so schnell wie möglich durch Kühflüssigkeit aus, da sonst das Kühlsystem nicht gegen Frost und Korrosion geschützt
ist. Wenn der Kühlfüssigkeit Wasser hinzugefügt wurde, den Frostschutzmittelgehalt der Kühlfüssigkeit so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da sonst die Wirksamkeit des Kühlmittels reduziert wird. [GCA10472]

- Minimalstand-Markierung
- Maximalstand-Markierung
- Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
Fassungsvermögen des Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung):
0.32 L (0.34 US qt, 0.28 Imp.qt)
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung festschrauben.
- Die rechte Fußmatte in die
ursprüngliche Lage bringen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU34206
Luftfiltereinsätze, Ablassschläuche und Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses
Die Luft- und Riementriebgehäuse-Filtereinsätze sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle gewartet werden. Bei übermäßig staubigem oder feuchtem Einsatz sind die Filter häufiger zu warten.
Luftfiltereinsätze ersetzen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
HINWEIS
Für jeden der beiden Luftfilter folgendermaßen vorgehen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel durch Abnehmen der Gummikappen und Schrauben entfernen.
Links

- Schraube
- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Gummikappe
Rechts

- Schraube
- Luftfiltergehäuseabdeckung
-
Gummikappe
-
Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
Links

-
Luftfiltereinsatz
-
Einen neuen Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben. ACHTUNG: Sicherstei- len, dass jeder Filtereinsatz korrekt
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
in seinem Gehäuse eingesetzt ist. Immer beide Filtereinsätze gleichzeitig wechseln, da sonst die Motorleistung verringert oder der Motor beschädigt werden kann. Der Motor sollte niemals ohne eingebaute Luftfiltereinsätze betrieben werden, da sonst der (die) Kolben und/oder Zylinder stärkerem Verschleiß unterliegen.[GCA12923]
- Die Gummikappe wieder anbringen.
Die Luftfiltergehäuse-Ablassschläuche reinigen
- Den Schlauch am Boden beider Luftfiltergehäuse auf angesammelten Schmutz oder Wasser kontrollieren.
Links

- Prüfschlauch des Luftfilters
Rechts

-
Prüfschlauch des Luftfilters
-
Bei Ansammlung von Wasser oder Schmutz den Ablassschlauch entfernen, gründlich reinigen und dann wieder anschließen.
Den Filtereinsatz des Riementriebgehäuse-Luftfilters reinigen
- Das Verkleidungsteil E abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Den linken Luftfiltergehäusedeckel abnehmen.
- Den Riementrieb-Luftfiltergehäusedeckel abschrauben.

- Schraube
- Riementrieb-Luftfiltergehäusedeckel
- Den Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses abschrauben.

- Schraube
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
- Den Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses ausklopfen, um den gröbs-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
ten Schmutz und Staub zu entfernen; dann den feineren Staub mit Druckluft herausblasen, wie dargestellt.

- Den Filtereinsatz des Riementriebgehäuse-Luftfilters auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
- Den Riementriebgehäuse-Luftfiltereinsatz festschrauben. ACHTUNG: Sicherstellen, dass der Riementrieb-Filtereinsatz korrekt in seinem Gehäuse eingesetzt ist.[GCA12941]
- Den Riementrieb-Luftfiltergehäusedeckel festschrauben.
- Den linken Luftfiltergehäusedeckel montieren.
- Die Abdeckung montieren.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAU21382
Gaszugspiel kontrollieren

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1- Spiel des Gaszugs
Das Gaszugspiel sollte am Gasdrehgriff 3.0–5.0 mm (0.12–0.20 in) betragen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muss das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU21873
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor jeder Fahrt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10501
WARNING
Bei Fahren des Fahrzeugs mit falschem Reifendruck besteht Verletzungs- oder Lebensgefahr durch einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug.
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifendruck muss entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vorn:
200 kPa (2.00 kgf/cm², 29 psi)
Hinten:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA10511
WARNING
Niemals das Fahrzeug überladen. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Reifenkontrolle

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1 2-
Reifenflanke
-
Profiltiefe
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten):
1.6 mm (0.06 in)
HINWEIS
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt.
Ausschließlich die nachfolgenden Reifen sind nach zahlreichen Tests von der Yamaha Motor Co., Ltd. freigegeben worden.
Vorderreifen:
Größe:
120/80-14M/C 58S
Hersteller/Modell:
IRC/MB67
DUNLOP/D305FL
Hinterreifen:
Größe:
150/70-13M/C 64S
Hersteller/Modell:
IRC/MB67
DUNLOP/D305L
GWA10470
WARNING
- Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, dass Sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
- Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage sowie Reifenwechsel grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt vornehmen lassen, die über das notwendige Werkzeug und fachliche Erfahrung verfügt.
GAU21992
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Vor Fahrtantritt die Reifen auf Risse, Schnitte u. ä., die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
- Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muss das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens.
- Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muss seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.
- Nach einer Reifenreparatur oder einem Reifenwechsel am Hinterrad die
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Ventilschaft-Mutter und -Kontermutter vorschriftsmäßig anziehen.

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1 2- Ventilschaft-Mutter
- Ventilschaft-Kontermutter
Anzugsdrehmomente:
Ventilschaft-Mutter:
2.0 Nm (0.2 m·kgf, 1.4 ft·lbf)
Ventilschaft-Kontermutter:
3.0 Nm (0.3 m·kgf, 2.2 ft·lbf)
GAU33453
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse)
Vorn

text_image
1 两- Handbremshebelspiel
Hinten

An den Enden des Bremshebels sollte kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhanden ist, einen Yamaha-Fachhändler die Bremsanlage überprüfen lassen.
GWA14211
WARNING
Ein weiches oder schwammiges Gefühl beim Betätigen des Bremshebels kann bedeuten, dass sich Luft im hydraulischen System befindet. Befindet sich Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie das System von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften, bevor Sie mit dem Fahrzeug fahren. Luft in der Bremsanlage verringert die Bremskraft und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU33473
Feststellbremshebelkabel (Hinterradbremse) einstellen

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(a) (b)- Einstellmutter
- Länge des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse)
Eine Einstellung des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) könnte erforderlich sein, wenn der Feststellbremshebel nicht richtig hält. Ist der Feststellbremshebel (Hinterradbremse) nicht in Benutzung, sollte die Länge des Feststellbremshebelkabels am Bremssattel (Hinterradbremse) 45 mm bis 47 mm (1.77 in bis 1.85 in) betragen. Das Spiel des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) in regelmäßigen Abständen kontrollieren und ggf. folgendermaßen einstellen.
Zum Erhöhen des Spiels des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) die
Einstellmutter am hinteren Bremssattel in Richtung (a) drehen. Zum Verringern des Spiels des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) die Einstellmutter in Richtung (b) drehen.
GWA10650
! WARNING
Lässt sich die Einstellung auf diese Weise nicht vornehmen, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22392
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muss in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-tabelle geprüft werden.
GAU22430
Scheibenbremsbeläge vorn

1. Verschleißanzeigerille
Die Vorderradbremse weist Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz schnellstmöglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU34210
Scheibenbremsbeläge hinten
Beide hinteren Scheibenbremsbeläge von einer Yamaha-Fachwerkstatt auf Beschädigung überprüfen und die Bremsbelagstärke messen lassen. Sie müssen ggf. als Satz ersetzt werden.
GAU40260
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse

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1 LOWER- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

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LOWER 1- Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und deren Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherstellen dass die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüft wird. Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muss der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit waagerecht stehen.
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Lecks verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Darauf achten, dass beim Nachfüllen kein Wasser oder Staub in den Vor-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
ratsbehälter gelangt. Wasser wird den Siedepunkt der Flüssigkeit bedeutend herabsetzen und könnte Dampfblasenbildung zur Folge haben, und Verschmutzungen könnten die Ventile des ABS-Hydrauliksystems verstopfen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Jedoch bei plötzlichem Absinken die Bremsanlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22731
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß dem HINWEIS nach der Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Zusätzlich sollten die Öldichtungen der Hauptbremszylinder und der Bremssättel, sowie die Bremsschläuche, in den unten aufgeführten Abständen gewechselt werden, oder wenn sie beschädigt oder undicht sind.
- Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneuern.
- Bremsschläuche: Alle vier Jahre erneuern.
[Non-Text]
GAU23101
Bowdenzüge prüfen und schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert werden und die Züge und deren Enden ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowdenzug beschädigt oder funktioniert er nicht reibungslos, muss er von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt werden. WARNUNG! Beschädigungen der Seilzugummantelung können die Seilzugbewegung behindern und zu innerer Korrosion führen. Einen beschädigten Seilzug aus Sicherheitsgründen unverzüglich erneuern.[GWA10721]
Empfohlenes Schmiermittel: Motoröl
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23112
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug in einer Yamaha-Fachwerkstatt gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert werden.
GAU23172
Bremshebel vorn und hinten schmieren
Handbremshebel (Vorderradbremse)

Empfohlenes Schmiermittel: Silikonfett
Handbremshebel (Hinterradbremse)

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23213
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert werden.
GWA10741
WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen. Andernfalls könnte der Haupt- oder Seitenständer den Boden berühren und den Fahrer ablenken, was zu einem möglichen Kontrollverlust führen kann.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
GAU23272
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
Die Standrohre auf Kratzer und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann [GWA10751]
- Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU45511
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkkopflager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muss der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. (GWA10751)
- Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung vor und zurück zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen.

Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU34224
Batterie

Die Batterie befindet sich hinter dem Verkleidungsteil A. (Siehe Seite 6-8.)
Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb. Die Anschlüsse der Batteriekabel müssen jedoch kontrolliert und ggf. festgezogen werden.
GWA10760
! WARNING
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen ge-
eigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen. Im Falle, dass Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HIL-FE-Maßnahmen durch.
- ÄUßERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
- INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
- AUGEN: Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
- Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fern halten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
● DIES UND BATTERIEN VON KINDERN FERN HALTEN.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufla-
den lassen. Beachten Sie, dass die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
GCA16520
ACHTUNG
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ist ein spezielles Konstantspannungs-Ladegerät nötig. Bei Verwendung eines herkömmlichen Ladegeräts nimmt die Batterie Schaden. Wenn Ihnen kein Konstantspannungs-Batterieladegerät zur Verfügung steht, lassen Sie die Batterie in einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen.
Batterie lagern
- Wird das Fahrzeug über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern. ACHTUNG: Beim Ausbau der Batterie darauf achten, dass der Schlüssel auf "OFF" gedreht wurde, dann zuerst das Minuskabel und anschließend das Pluskabel abnehmen. ^[GCA16302]
- Bei einer Stilllegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
- Nach der Montage sicherstellen, dass die Batteriekabel richtig an die Batterieklemmen angeschlossen sind.
GCA16530
ACHTUNG
Die Batterie immer in aufgeladenem Zustand halten. Die Lagerung einer entladenen Batterie kann die Batterie dauerhaft beschädigen.
GAU48670
Sicherungen wechseln
Die Hauptsicherung und der Sicherungskasten, der die Sicherungen für die einzelnen Stromkreise enthält, befinden sich hinter dem Verkleidungsteil A. (Siehe Seite 6-8.)
Eine durchgebrannte Sicherung folgendermaßen erneuern.
- Den Zündschlüssel auf "OFF" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen. WARNUNG! Keine Sicherung mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden, um Schäden an elektrischen Komponenten und einen möglichen Brand zu vermeiden. [OWA15131]
Für YP400

- Zusätzliche Hauptsicherung
- Hauptsicherung
- Sicherung der Warnblinkanlage
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Für YP400A

text_image
13 2456- Zusätzliche Hauptsicherung
- Hauptsicherung
- Sicherung der Warnblinkanlage
- Sicherung der ABS-Kontrolleinheit
- ABS-Magnetventilsicherung
- Sicherung des ABS-Motors
Für YP400

Für YP400A Für YP400

- Zündungssicherung
- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Zusatzsicherung (für Uhr und Licht des hinteren Ablagefachs)
- Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
- Ersatzsicherung
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Für YP400A

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1 2 3 4 5 6 7 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10- Zündungssicherung
- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Zusatzsicherung (für Uhr und Licht des hinteren Ablagefachs)
- Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
- Ersatzsicherung
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
40.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Signalanlagensicherung:
10.0 A
Scheinwerfersicherung:
20.0 A
Warnblinkanlagensicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
10.0 A
Sicherung des Kraftstoffein-
spritz-Systems:
10.0 Å
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit:
YP400A 10.0 A
Sicherung des ABS-Motors:
YP400A 30.0 A
ABS-Magnetventilsicherung:
YP400A 20.0 A
Zusatzsicherung:
10.0 A
-
Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob die von diesem Kreis versorgten Verbraucher funktionieren.
-
Falls die neue Sicherung sofort wieder
durchbrennt, die elektrische Anlage
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU34240
Scheinwerferlampe auswechseln
Die Scheinwerfer dieses Modells sind mit Halogenlampen ausgestattet. Falls eine Scheinwerferlampe durchbrennt, lassen Sie sie von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen und ggf. den Scheinwerferlichtkegel einstellen.
GAU24181
Rücklicht/Bremslicht
Dieses Modell ist mit LED-Rücklicht/Bremslicht ausgestattet.
Von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen falls das Rücklicht/Bremslicht nicht funktioniert.
GAU39880
Vorderer Blinker
Falls ein vorderer Blinker nicht aufleuchtet, dessen Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen oder die Lampe auswechseln.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU34263
Blinkerlampe hinten auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Um die linke Blinkerlampe auszuwechseln, das Verkleidungsteil C abnehmen oder, um die rechte Blinkerlampe auszuwechseln, das Verkleidungsteil D abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

-
Blinkerlampenfassung
-
Die durchgebrannte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
- Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.

- Blinkerlampe
-
Blinkerlampenfassung
-
Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Das ausgebaute Verkleidungsteil anbringen.
GAU47900
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Das Verkleidungsteil B abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Die Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung und die Kennzeichenbeleuchtungs-Streuscheibe abschrauben.

- Streuscheibe der Kennzeichenbeleuchtung
- Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung
- Schraube
- Die durchgebrannte Lampe herausziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Lampe der Kennzeichenbeleuchtung
- Eine neue Lampe in die Fassung einsetzen.
- Die Kennzeichenbeleuchtungs-Streuscheibe und die Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung festschrauben.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAU39020
Standlichtlampe
Falls das Standlicht nicht aufleuchtet, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen oder die Lampe auswechseln.
Fehlersuche
GAU25881
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlassproblemen und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten an Ihrem Motorroller sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
GWA15141

WARNUNG
Bei Überprüfung des Kraftstoffsystems nicht rauchen und sicherstellen, dass sich kein offenes Feuer oder Funkenquellen in der Nähe befinden,
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
einschließlich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Öfen. Benzin oder Benzindämpfe können sich leicht entzünden oder explodieren und dadurch schwere Augenverletzungen oder Beschädigungen verursachen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Fehlersuchdiagramme
GAU42701
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
1. Kraftstoff

flowchart
graph TD
A["Kraftstoffstand im Tank prüfen."] --> B["Es ist genügend Kraftstoff vorhanden."]
A --> C["Es ist kein Kraftstoff vorhanden."]
B --> D["Verdichtung prüfen."]
C --> E["Kraftstoff nachfüllen."]
E --> F["Der Motor startet nicht. Verdichtung prüfen."]
2. Verdichtung

flowchart
graph TD
A["E-Starter betätigen."] --> B["Verdichtung OK."]
A --> C["Keine Verdichtung."]
B --> D["Zündung prüfen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
3. Zündung

flowchart
graph TD
A["Zündkerzen herausnehmen und Elektroden prüfen."] --> B["Feucht"]
A --> C["Trocken"]
B --> D["Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerzen ersetzen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
D --> F["E-Starter betaligen."]
E --> G["Der Motor startet nicht. Batterie prüfen."]
4. Batterie

flowchart
graph LR
A["E-Starter betätigen."] --> B["Der Motor dreht sich zügig."]
A --> C["Der Motor dreht sich nur mühsam."]
B --> D["Der Batteriezustand ist gut."]
C --> E["Batterieanschlüsse prüfen. Batterie, falls nötig, laden."]
D --> F["Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
E --> F
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Motorüberhitzung
GWAT1040
WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS
Falls die vorgeschriebene Kühlfüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlfüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU37833
Vorsicht bei Mattfarben
GCA15192
ACHTUNG
Einige Modelle sind mit mattfarbigen Bauteilen ausgestattet. Vor der Reinigung des Fahrzeugs sollten Sie einen Yamaha-Fachhändler bezüglich verwendbarer Reinigungsmittel zu Rate ziehen. Werden Bürsten, scharfe Chemikalien oder Reinigungsmittel zum Säubern dieser Bauteile benutzt, können diese verkratzt oder beschädigt werden. Auch Wachs sollte nicht auf mattfarbige Bauteile aufgetragen werden.
GAU26094
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, dass der Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilien beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, dass alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlussbuchsen, einschließlich des Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltrei-
niger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10783
ACHTUNG
- Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
- Unsachgemäße Reinigung kann Plastikteile (wie Verkleidungsteile, Abdeckungen, Windschutzscheiben, Streuscheiben, Instrumentenbeleuchtung usw.) und die Schalldämpfer beschädigen. Ausschließlich weiche, saubere Tücher oder Schwämme mit Wasser verwenden, um Plastikteile zu reinigen. Wenn sich die Plastikteile mit Wasser allein nicht gründlich genug reinigen lassen, kann ein ver-
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
dünntes, mildes Reinigungsmittel zusammen mit Wasser verwendet werden. Da Reinigungsmittel Plastikteile angreifen können, müssen alle Reste des Reinigungsmittels mit sehr viel Wasser abgespült werden.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühlfüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsickern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
- Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten
Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterlässt. Ist die Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen,
Küstennähe oder auf gestreuten Straßen folgende Schritte durch.
HINWEIS
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. ACHTUNG: Kein warmes Wasser verwenden, da es die Korrosionsaktivität des Salzes erhöht.[GCA10791]
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metalloberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metalloberflächen.
Nach der Reinigung
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
- Verwenden Sie zur Pflege von verchromten, Aluminium- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. (Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.)
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
- Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt oder vernickelt sind.
- Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
- Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10942
WARNING
Verunreinigungen auf den Bremsen oder Reifen kann zu Kontrollverlust führen.
- Sicherstellen, dass sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern; Reifen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen.
- Vor einer Fahrt mit dem Motorroller die Bremsleistung und das Verhal-
ten in Kurven testen.
GCA10800
ACHTUNG
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuss abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS
- Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
- Die Scheinwerfer-Streuscheiben können beim Waschen, in regnerischem Wetter oder bei feuchten Klimabedingungen beschlagen. Durch kurzzeitiges Einschalten der Scheinwerfer kann die Feuchtigkeit von der Streuscheibe entfernt werden.
GAU36561
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA10820
ACHTUNG
- Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Ammoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stilllegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stilllegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden:
- Folgen Sie allen Anweisungen im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel.
- Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden Zu-
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
satz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz des Zylinders, der Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Den Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerze heraus-schrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrung einfüllen.
c. Den Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerze auf den Zylinderkopf legen, sodass die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl benetzt.)
e. Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen, die Zündkerze einschrauben und den Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerze aufsetzen.
WARNUNG! Um Beschädigungen und Verletzungen durch Funken zu vermeiden,
beim Durchdrehen des Motors sicherstellen, dass die Zündkerzenelektroden geerdet sind. [GWA10951]
- Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
- Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motorroller so aufbocken, dass beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
- Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
- Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über 30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-31.
HINWEIS
Anfallende Reparaturen vor der Stilllegung ausführen.
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2230 mm (87.8 in)
Gesamtbreite:
780 mm (30.7 in)
Gesamthöhe:
1380 mm (54.3 in)
Sitzhöhe:
760 mm (29.9 in)
Radstand:
1565 mm (61.6 in)
Bodenfreiheit:
120 mm (4.72 in)
Mindest-Wendekreis:
2600 mm (102.4 in)
Gewicht:
Mit Öl und Kraftstoff:
YP400 220.0 kg (485 lb)
YP400A 223.0 kg (492 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, DOHC
Zylinderanordnung:
Einzylinder, nach vorn geneigt
Hubraum:
395 cm ^3
Bohrung × Hub:
83.0×73.0 mm (3.27×2.87 in)
Verdichtungsverhältnis:
10.60:1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Nasssumpfschmierung
Motoröl:
Empfohlene Marke:
YAMALUBE
Sorte (Viskosität):
SAE 10W-30, 10W-40, 10W-50, 15W-40,
20W-40 oder 20W-50

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-20 -10 0 10 20 30 40 50 °C SAE 10W-30 SAE 10W-40 SAE 10W-50 SAE 15W-40 SAE 20W-40 SAE 20W-50Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SG oder höher/JASO
MA
Motoröl-Füllmenge:
Ohne Wechsel des Ölfiltereinsatzes:
1.50 L (1.59 US qt, 1.32 Imp.qt)
Mit Wechsel des Ölfilterensatzes:
1.70 L (1.80 US qt, 1.50 Imp.qt)
Achsgetriebeöl:
Sorte:
YAMALUBE 4 (10W-30) oder SAE 10W-30
Sorte SE-Motoröl
Füllmenge:
0.25 L (0.26 US qt, 0.22 Imp.qt)
Kühlsystem:
Fassungsvermögen des Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung):
0.32 L (0.34 US qt, 0.28 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlers (einschließ-
lich aller Kanäle):
1.57 L (1.66 US qt, 1.38 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Ölbeschichteter Papiereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Normalbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
14.0 L (3.70 US gal, 3.08 Imp.gal)
Kraftstoff-Einspritzung:
Drosselklappengehäuse:
Kennzeichnung:
5RUG 20
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/CR7E
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Fliehkraft-Automatik-Trockenkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Primäruntersetzungsverhältnis:
31/14 (2.214)
TECHNISCHE DATEN
Sekundäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Sekundäruntersetzungsverhältnis:
42/14 (3.000)
Getriebeart:
Keilriemen-Automatik
Getriebebetätigung:
Fliehkraft-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart:
Alu-Druckguss mit Stahlrohrträger
Lenkkopfwinkel:
27.00 Grad
Nachlauf:
100.0 mm (3.94 in)
Vorderreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
120/80-14M/C 58S
Hersteller/Typ:
IRC/MB67
Hersteller/Typ:
DUNLOP/D305FL
Hinterreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
150/70-13M/C 64S
Hersteller/Typ:
IRC/MB67
Hersteller/Typ:
DUNLOP/D305L
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung:
YP400 188 kg (414 lb)
YP400A 185 kg (408 lb)
* (Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung:
0–90 kg (0–198 lb)
Vorn:
200 kPa (2.00 kgf/cm², 29 psi)
Hinten:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
Zuladungsbedingung:
Doppelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart:
Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
120.0 mm (4.72 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart:
selbsttragende Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
104.0 mm (4.09 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem:
TCI (digital)
Lichtmaschine:
Drehstromgenerator mit Permanentmag-
net
Batterie:
Typ:
GT9B-4
Spannung, Kapazität:
12 V, 8.0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung, Watt × Anzahl:
Scheinwerfer:
12 V, 60 W/55 W × 1
Scheinwerfer:
12 V, 55 W × 1
Rücklicht/Bremslicht:
LED
Blinklicht vorn:
12 V, 21.0 W × 2
Blinklicht hinten:
12 V, 21.0 W × 2
Standlicht vorn:
12 V, 5.0 W × 2
Kennzeichenbeleuchtung:
12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
12 V, 2.0 W × 3
Fernlicht-Kontrollleuchte:
12 V, 1.4 W × 1
Blinker-Kontrollleuchte:
12 V, 1.4 W × 2
Motorstörungs-Warnleuchte:
12 V, 1.4 W × 1
ABS-Warnleuchte:
YP400A 12 V, 1.4 W × 1
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sys-
tems:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
40.0 A
Scheinwerfersicherung:
20.0 A
Signalanlagensicherung:
10.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
10.0 A
Warnblinkanlagensicherung:
10.0 A
Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems:
10.0 A
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit:
YP400A 10.0 A
Sicherung des ABS-Motors:
YP400A 30.0 A
ABS-Magnetventilsicherung:
YP400A 20.0 A
Zusatzsicherung:
10.0 A
KUNDENINFORMATION
GAU48610
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modellcode-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln bei Yamaha-Händlern sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden.
FAHRZEUG-
IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:

Fahrzeug-Identifizierungsnummer

- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Fahrzeugs, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
GAU26500
Modellcode-Plakette

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1- Modelcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist an der Innenseite des hinteren Ablagefachs angebracht. (Siehe Seite 3-19.) Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
INDEX
A
Abblendschalter....3-10
Ablagefächer 3-19
ABS (für ABS-Modelle)......3-13
Abstellen....7-3
ABS-Warnleuchte (für ABS-Modelle) .....3-4
Achsgetriebeöl....6-16
Anfahren 5-2
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems....3-4
B
Batterie 6-31
Beschleunigen und Verlangsamen......5-2
Blinker-Kontrollleuchten....3-3
Blinkerlampe hinten, auswechseln .....6-36
Blinkerschalter 3-10
Bordwerkzeug....6-1
Bowdenzüge, prüfen und schmieren .....6-27
Bremsen 5-3
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen....6-26
Bremsflüssigkeit, wechseln 6-27
Bremshebel, schmieren....6-28
D
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)......3-9
Drehzahlmesser 3-5
E
Einfahrvorschriften....5-4
F
Fahrersitz, einstellen ....3-18
Fahrzeug-Identifizierungsnummer......9-1
Federbeine, einstellen ....3-20
Fehlersuchdiagramme....6-39
Fehlersuche....6-37
Fernlicht-Kontrollleuchte....3-3
Feststellbremshebel
(Hinterradbremse).... 3-12
Feststellbremshebelkabel
(Hinterradbremse), einstellen.... 6-25
G
Gasdrehgriff und Gaszug,
kontrollieren und schmieren.... 6-28
Gaszugspiel, kontrollieren.... 6-21
Geschwindigkeitsmesser.... 3-5
H
Handbremshebel, Hinterradbremse ..... 3-12
Handbremshebel, Vorderradbremse..... 3-11
Haupt- und Seitenständer,
prüfen und schmieren 6-29
Hupenschalter 3-10
|
Identifizierungsnummern.... 9-1
K
Katalysatoren 3-16
Kennzeichenleuchten-Lampe,
auswechseln 6-36
Kraftstoff.... 3-15
Kraftstoff, Tipps zum Sparen.... 5-3
Kühlflüssigkeit 6-17
L
Lage der Teile 2-1
Lenkerarmaturen.... 3-10
Lenkung, prüfen 6-30
Lichthupenschalter 3-10
Luftfiltereinsätze, Ablassschläuche
und Luftfiltereinsatz des
Riementriebgehäuses 6-19
M
Modellicode-Plakette.... 9-1
Motor anlassen 5-1
Motoröl und Ölfiltereinsatz 6-13
Motorstoppschalter 3-10
Motorstörungs-Warnleuchte.... 3-4
Multifunktionsanzeige 3-5
P
Parken.... 5-4
Pflege....7-1
R
Räder 6-23
Radlager, prüfen 6-30
Reifen.... 6-22
Rücklicht/Bremslicht.... 6-35
S
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads, prüfen...... 6-25
Scheinwerferlampe, auswechseln ..... 6-35
Seitenständer.... 3-21
Sicherheitsinformationen 1-1
Sicherungen, wechseln.... 6-32
Sitzbank 3-17
Spiel des Handbremshebels
(Vorderrad- und Hinterradbremse) ..... 6-24
Standlichtlampe 6-37
Starterschalter.... 3-10
System der Wegfahrsperre 3-1
T
Tankverschluss 3-14
Technische Daten.... 8-1
Teleskopgabel, prüfen 6-29
Tipps zur Fahrsicherheit 1-5
V
Ventilspiel.... 6-21
INDEX
Verkleidungsteile und Abdeckungen, abnehmen und montieren.... 6-8
Vorderer Blinker 6-35
Vorsicht bei Mattfarben.... 7-1
W
Warnblinkschalter 3-11
Warn- und Kontrollleuchten 3-3
Wartung, Abgas-Kontrollsystem 6-3
Wartung und Schmierung, regelmäßig.... 6-4
Z
Zündkerze, prüfen.... 6-11
Zünd-/Lenkschloss.... 3-2
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System.... 3-22

YAMAHA
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
AUF RECYCLINGPAPIER GEDRUCKT
PRINTED IN JAPAN
2009.09-1.3×1
(G)