Majesty400 (2008) - Roller YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Majesty400 (2008) YAMAHA als PDF.
Benutzerfragen zu Majesty400 (2008) YAMAHA
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Roller kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Majesty400 (2008) - YAMAHA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Majesty400 (2008) von der Marke YAMAHA.
BEDIENUNGSANLEITUNG Majesty400 (2008) YAMAHA
Date of issue: 1 Aug. 2002
Revision record
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir
Firma: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
Adresse: 1450-6, Mori, Mori-Machi, Shuchi-gun, Shizuoka-Ken, 437-0292 Japan
Erklären hiermit, dass das Produkt:
Art der technischen Ausstattung: WEGFAHRSPERRE
Typenbestimmung: 5SL-00
den folgenden Normen oder Dokumenten entspricht:
R&TTE Direktive(1999/5/EC)
EN300 330-2 v1.1.1(2001-6), EN60950-1(2001)
Direktive für Zwei- oder Dreirad Motorfahrzeuge (97/24/EC: Kapitel 8, EMC)
Ausstellungsort: Shizuoka, Japan
Ausstellungsdatum: 1. August 2002
Übersicht der Änderungen
| Nr. | Inhalt Datum | |
| 1 | Zum Wechseln des Ansprechpartners und Einordnen der Typenbestimmung. | 9. Juni 2005 |
| 2 | Version von Norm EN60950 bis EN60950-1 | 27. Februar 2006 |
| 3 | Zum Wechseln des Firmennamens | 1. März 2007 |
Generaldirektor des Qualitätssicherungsbereichs

GAU10110
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine YP400/YP400A, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser YP400/YP400A nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn diese Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie Ihren Motorroller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU34111
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
| Das Ausrufezeichen bedeutet GEFAHR! SEIEN SIE WACHSAM ES GEHT UM IHRE SICHER-HEIT! | |
| Ein Missachten dieser WARNUNG-Hinweise könnte Motorrollerfahrer, Mechaniker und andere Personen in ernsthafteVerletzungs- oder Lebensgefahr bringen. | |
| ACHTUNG: | Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, dass besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Motorrollers zu vermeiden. |
| HINWEIS: | Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen. |
HINWEIS:
- Die Anleitung ist ein permanenter Bestandteil des Motorrollers und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
- Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA12410
WARNING
DIESE ANLEITUNG UNBEDINGT VOR DER INBETRIEBNAHME DES MOTORROLLERS AUFMERKSAM UND VOLLSTÄNDIG DURCHLESEN.
*Produkt und technische Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10200
YP400/YP400A
BEDIENUNGSANLEITUNG
©2007 Yamaha Motor Co., Ltd.
- Auflage, August 2007
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Gedruckt in Japan.
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN .....1-1
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit .....1-4
FAHRZEUGBESCHREIBUNG .....2-1
Linke Seitenansicht 2-1
Rechte Seitenansicht....2-2
Bedienungselemente und Instrumente 2-3
ARMATUREN.
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION 3-1
System der Wegfahrsperre ....3-1
Zünd-/Lenkschloss ....3-2
Warn- und Kontrollleuchten .....3-3
Geschwindigkeitsmesser ....3-5
Drehzahlmesser 3-5
Multifunktionsanzeige ....3-5
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) ...3-9
Lenkerarmaturen 3-9
Handbremshebel (Vorderradbremse) 3-11
Bremshebel (Hinterradbremse) .....3-11
Feststellbremshebel (Hinterradbremse) ......3-11
ABS (für ABS-Modelle) ......3-12
Tankverschluss 3-13
Kraftstoff 3-14
Katalysatoren 3-14
Sitzbank 3-15
Fahrersitz einstellen 3-16
Ablagefächer 3-17
Federbeine einstellen 3-18
Seitenständer 3-19
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System ..... 3-19
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 4-1
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn .... 4-2
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE 5-1
Motor anlassen 5-1
Anfahren 5-2
Beschleunigen und Verlangsamen 5-2
Bremsen 5-2
Tipps zum Kraftstoffsparen 5-3
Einfahrvorschriften 5-4
Parken 5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
KLEINERE REPARATUREN.... 6-1
Bordwerkzeug 6-1
Wartungsintervalle und Schmierdienst 6-3
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren ..... 6-7
Zündkerze prüfen 6-11
Motoröl und Ölfiltereinsatz ......6-13
Achsgetriebeöl 6-16
Kühlflüssigkeit 6-17
Luftfiltereinsätze, Ablassschläuche und Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses 6-19
Gaszugspiel kontrollieren 6-21
Ventilspiel 6-22
Reifen 6-22
Gussräder 6-24
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) 6-25
Feststellbremshebelkabel (Hinterradbremse) einstellen ..... 6-25
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen 6-26
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-27
Bremsflüssigkeit wechseln 6-28
Bowdenzüge prüfen und schmieren 6-28
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ..... 6-28
Bremshebel vorn und hinten schmieren 6-29
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren 6-29
Teleskopgabel prüfen 6-30
Lenkung prüfen 6-30
Radlager prüfen 6-31
Batterie 6-31
Sicherungen wechseln 6-32
INHALT
Scheinwerferlampe auswechseln 6-34
Rücklicht/Bremslicht 6-35
Blinkerlampe vorn auswechseln ....6-35
Blinkerlampe hinten auswechseln 6-36
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln 6-37
Standlichtlampe auswechseln .....6-37
Fehlersuche 6-38
Fehlersuchdiagramme 6-39
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS ....7-1
Vorsicht bei Mattfarben .....7-1
Pflege 7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN 8-1
KUNDENINFORMATION .....9-1 Identifizierungsnummern .....9-1

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10261
MOTORROLLER SIND EINSPURIGE FAHRZEUGE. SICHERER EINSATZ UND BETRIEB HÄNGEN VON DEN RICHTI-GEN FAHRTECHNIKEN, SOWIE VON DER GESCHICKLICHKEIT DES FAHRERS AB. JEDER FAHRER SOLLTE DIE FOLGENDEN ERFORDERNISSE KENNEN, BEVOR ER DIESEN MOTORROLLER FÄHRT. ER ODER SIE SOLLTE:
- GRÜNDLICHE ANLEITUNG VON KOMPETENTER STELLE ÜBER ALLE ASPEKTE DES FAHRENS MIT EINEM MOTORROLLER ERHALTEN.
● DIE WARNUNGEN UND WAR-TUNGSERFORDERNISSE ENT-SPRECHEND DER BEDIENUNGSANLEITUNG BEACH-TEN. - QUALIFIZIERTE AUSBILDUNG IN SICHEREN UND RICHTIGEN FAHR-TECHNIKEN ERHALTEN.
● PROFESSIONELLE TECHNISCHE WARTUNG ENTSPRECHEND DEN HINWEISEN IN DER BEDIENUNGS-ANLEITUNG DURCHFÜHREN LASSEN UND/ODER FALLS DIES WEGEN MECHANISCHER UM-
STÄNDE ERFORDERLICH IST.
Sicheres Fahren
- Immer Überprüfungen vor der Fahrt durchführen. Sorgfältige Überprüfungen können dabei helfen, einen Unfall zu vermeiden.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
- Die vorwiegende Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist ein Versagen von Autofahrern Motorroller im Verkehr zu erkennen und mit einzubeziehen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu Erkennen zu geben scheint eine effektive Methode zu sein, diese Art von Unfällen zu reduzieren.
- Deshalb:
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-den Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder wenn Sie sie überqueren, besondere Vorsicht walten lassen, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, dass andere Autofahrer Sie sehen können. Vermei-
den Sie es im toten Winkel eines anderen Verkehrsteilnehmers zu fahren.
- In viele Unfälle sind unerfahrene Fahrer involviert. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Führerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, dass Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und dass Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen, einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in Bereichen üben, in denen kein Verkehr ist, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Kontrollvorrichtungen gründlich vertraut sind.
- Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es, in einer Biegung aufgrund ZU HOHER GESCHWINDIGKEIT zu weit auszuscheren oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im
Verhältnis zur Geschwindigkeit).
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen gerechtfertigt ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die Fahrbahnen wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
● Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
- Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf dem Trittbrett halten, um Kontrolle über den Motorroller aufrecht erhalten zu können.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten.
- Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich auf Straßenbenutzung ausgelegt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Ursache von Todesfällen. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen und so könnten Sie eine Gefahr verspätet erkennen.
- Eine Jacke, feste Schuhe, Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfangen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Den Motor oder die Auspuffanlage niemals während oder direkt nach dem Betrieb berühren. Sie werden sehr heiß und können Verbrennungen verursachen. Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße abdeckt.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Modifikationen
Modifikationen, die an diesem Motorroller vorgenommen und nicht von Yamaha genehmigt worden sind, oder die Entfernung von Originalausstattung, können den Motorroller zur Benutzung unsicher machen und ernsthafte Körperverletzung nach sich ziehen. Modifikationen können auch Ihren Motorroller zur Benutzung illegal machen.
Beladung und Zubehör
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck, kann die Stabilität und die Verhaltenscharakteristik Ihres Motorrollers beeinflussen, falls die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie mit Gepäck oder Zubehör, das Sie Ihrem Motorroller hinzufügen, äußerst vorsichtig um. Mit besonderer Umsicht fahren, wenn Ihr Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt ist. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen oder Hinzufügen von Zubehör an Ihren Motorroller:
Beladen
Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze nicht überschreiten.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
Max. Gesamtzuladung:
YP400 189 kg (417 lb)
YP400A 185 kg (408 lb)
Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist Folgendes zu beachten:
- Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Stellen Sie sicher, dass das Gewicht so gleichmäßig wie möglich auf beiden Seiten des Motorrollers verteilt wird, um Ungleichgewicht oder Instabilität auf ein Mindestmaß zu halten.
- Sich verlagernde Gewichte können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, dass Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt ist, bevor Sie losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der Vorderradabdeckung befestigen. Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
Zubehör
Original Yamaha-Zubehörteile wurden speziell zur Verwendung an diesem Motorroller
entwickelt. Da Yamaha nicht alles andere Zubehör, das erhältlich sein könnte, testen kann, sind Sie selbst verantwortlich für die richtige Auswahl, die Installation und Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha hergestellt worden ist. Bei der Auswahl und dem Einbau von Zubehör äußerste Vorsicht walten lassen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, dass es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder Lenkungsweg begrenzt, die Bedienung der Kontrollvorrichtungen behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen Instabilität schaffen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muss dieses so leicht
wie möglich sein und auf ein Minimum gehalten werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der Motorroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese inkorrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit und Kontrollfähigkeit des Fahrers; deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Wird die Kapazität der elektrischen Anlage des Motorrollers durch elektrische Zubehörteile überlastet, könnte der Strom ausfallen und dadurch eine gefährliche Situation entstehen.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
Benzin und Abgase
● BENZIN IST LEICHT ENTZÜNDLICH:
- Beim Auftanken immer den Motor abstellen.
- Darauf achten, dass beim Auftanken kein Benzin auf den Motor oder die Auspuffanlage tropft.
- Während des Rauchens oder in der Nähe von Flammen niemals auftanken.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Auspuffgase sind giftig, und wenn sie eingeatmet werden, können sie innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Lassen Sie den Motor ausschließlich in Bereichen mit ausreichender Belüftung laufen.
- Bevor Sie den Motorroller unbeaufsichtigt zurücklassen, immer den Motor abstellen und den Zündschlüssel vom Zündschloss abziehen. Beim Parken des Motorrollers Folgendes beachten:
- Der Motor und die Auspuffanlage könnten heiß sein; deshalb sollten Sie den Motorroller an einer Stelle parken, an der Fußgänger oder Kinder diese heißen Stellen nicht zufällig berühren können.
- Den Motorroller nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit er nicht umfallen kann.
- Den Motorroller nicht in der Nähe von Zündquellen (z. B. in der Nähe eines Petroleumheizers oder einer offenen Flamme) parken, da er sonst Feuer fangen könnte.
- Falls Sie Benzin schlucken, eine Menge an Benzindämpfen einatmen oder Benzin in Ihre Augen gelangt, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt. Spritzt Benzin auf Ihre Haut oder Kleidung, die betroffene Stelle sofort mit Seife und Wasser abwaschen und die Kleidung wechseln.
GAU10371
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit
- Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer nassen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer nassen Oberfläche angehalten werden muss.
- Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
- Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, dass ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnet, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.
- Die Bremsbeläge könnten nass werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Reinigung des
⚠ SICHERHEITSINFORMATIONEN
Motorrollers muss die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
- Nicht zu viel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil.
⚠ SICHERHEITSINFORMATIONEN

Linke Seitenansicht
GAU10410

text_image
1 2 3 4 5 6 7 11 10 9 8- Scheinwerfer (Seite 6-34)
- Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-13)
- Hinteres Ablagefach (Seite 3-17)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses (Seite 6-19)
- Bordwerkzeug (Seite 6-1)
- Sicherungen (Seite 6-32)
- Batterie (Seite 6-31)
-
Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-18)
-
Luftfiltereinsatz (links) (Seite 6-19)
- Ölfiltereinsatz (Seite 6-13)
- Seitenständer (Seite 3-19, 6-29)
Rechte Seitenansicht
GAU10420

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8- Haltegriff (Seite 5-2)
- Beifahrersitz (Seite 3-15)
- Fahrersitz (Seite 3-15)
- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälter (Seite 6-17)
- Kühler (Seite 6-17)
- Hauptständer (Seite 6-29)
- Luftfiltereinsatz (rechts) (Seite 6-19)
- Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-18)
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

text_image
1 2 3 4 5 6 9101112- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-11)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-9)
- Feststellbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-11)
- Geschwindigkeitsmesser (Seite 3-5)
- Multifunktionsanzeige (Seite 3-5)
- Drehzahlmesser (Seite 3-5)
- Rechte Lenkerschalter (Seite 3-9)
-
Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-11)
-
Gasdrehgriff (Seite 6-21)
- Vorderes Ablagefach B (Seite 3-17)
- Zündschloss/Lenkschloss (Seite 3-2)
- Vorderes Ablagefach A (Seite 3-17)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10974
System der Wegfahrsperre

text_image
1 2- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahr- sperren-System ausgestattet, wobei die Standardschlüssel mit Codes programmiert werden, um Diebstahl zu verhindern. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten.
- einem Schlüssel zur Code-Neuprogrammierung (mit rotem Bügel)
- zwei Standardschlüsseln (mit schwarzen Bügeln), die mit den neuen Codes programmiert werden können
-
einem Transponder (welcher im Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung eingebaut ist)
-
einer Wegfahrsperren-Einheit
- einer ECU (Elektronische Steuereinheit)
- einer Wegfahrsperren-Kontrollleuchte (Siehe Seite 3-3.)
Mit dem Hauptschlüssel (roter Bügel) können die Standardschlüssel (schwarzer Bügel) programmiert werden. Da die Programmierung ein schwieriges Verfahren ist, sind das Fahrzeug und alle drei Schlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zu bringen, um sie dort programmieren zu lassen. Den Hauptschlüssel (roter Bügel) nicht zum Fahren verwenden. Der Hauptschlüssel sollte nur zum Neuprogrammieren der Standardschlüssel verwendet werden. Zum Fahren immer einen Standardschlüssel benutzen.
GCA11821
ACHTUNG:
● DEN HAUPTSCHLÜSSEL ZUR NEU-
PROGRAMMIERUNG NICHT VERLIEREN! WURDE ER VERLOREN, WENDEN SIE SICH UNVERZÜG-LICH AN IHREN HÄNDLER! Wenn der Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung verloren wurde, können die Standardschlüssel nicht mehr programmiert werden. Zwar können die übrig gebliebenen Standardschlüssel noch zum Starten
des Fahrzeugs verwendet werden, wenn jedoch eine Neuprogrammierung erforderlich wird (z. B. ein neu- er Standardschlüssel wird gebraucht oder alle Schlüssel sind verloren gegangen), muss das gesamte Wegfahrsperren-System ersetzt werden. Deshalb ist es äußerst empfehlenswert immer einen der programmierten Standardschlüssel zum Fahren zu verwenden und den Hauptschlüssel an einem sicheren Ort aufzubewahren.
● Die Schlüssel nicht in Wasser tauchen.
● Die Schlüssel vor extrem hohen Temperaturen schützen.
- Die Schlüssel keinen starken Magnetfeldern aussetzen (dies beinhaltet, ist aber nicht begrenzt auf Produkte wie Lautsprecher, usw.).
- Die Schlüssel nicht in die Nähe von Gegenständen legen, die elektrische Signale übertragen.
- Keine schweren Gegenstände auf die Schlüssel legen.
● Die Schlüssel nicht nachschleifen oder sonst wie verändern.
● Den Kunststoffteil der Schlüssel
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
nicht zerlegen.
- Keine zwei Schlüssel eines Wegfahrsperrensystems auf dem selben Schlüsselring anbringen.
- Die Standardschlüssel, sowie Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme, vom Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung fern halten.
- Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme vom Zündschloss fern halten, da diese Signalstörungen verursachen können.
Zünd-/Lenkschloss

GAU10471
Das Zünd-/Lenkschloss verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus.
HINWEIS:
Stellen Sie sicher, dass Sie den Standardschlüssel (schwarzer Bügel) für die normale Benutzung des Fahrzeugs verwenden. Um das Risiko den Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung (roter Bügel) zu verlieren gering zu halten, sollten Sie diesen an einem sicheren Ort aufbewahren und nur für die Neuprogrammierung von Codes verwenden.
GAU34121
ON
Alle elektrischen Stromkreise werden mit
Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlichter vorn leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS:
Die Scheinwerfer leuchten automatisch auf, wenn der Motor angelassen wird und bleiben an, bis der Schlüssel auf "OFF" gedreht wird, oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10660
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
GAU10680
SCHLOSS
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Zündschlüssel von der Position "OFF" aus hineindrücken und auf
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
"LOCK" drehen, während er weiter eingedrückt wird.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Zündschlüssel hineindrücken und dann auf "OFF" drehen, während er weiter eingedrückt wird.
GWA10060
WARNING
Den Zündschlüssel niemals auf "OFF" oder "LOCK" stellen während das Fahrzeug in Bewegung ist, andernfalls wird das elektrische System ausgeschaltet und kann zu Kontrollverlust oder einem Unfall führen. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug steht, bevor Sie den Zündschlüssel auf "OFF" oder "LOCK" drehen.
GAU10941
Der Lenker ist verriegelt, das Rücklicht, die Kennzeichenbeleuchtung und das vordere Standlicht sind an. Die Warnblinkanlage und die Blinker können eingeschaltet werden, aber alle anderen elektrischen Anlagen sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Der Lenker muss verriegelt werden, bevor man den Zündschlüssel auf "p"drehen
kann.
GCA11020
ACHTUNG:
Die Parkposition nicht über einen längeren Zeitraum verwenden, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
GAU11003
Warn- und Kontrollleuchten

text_image
1 2 3 4 5- Blinker-Kontrollleuchten "und"
- Fernlicht-Kontrollleuchte "D
- Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
- Motorstörungs-Warnleuchte "
- Antiblockiersystem (ABS)-Warnleuchte "für ABS-Modelle)
GAU11030
Blinker-Kontrollleuchten “ ⇌” und “ ⇌” Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrollleuchte.
GAU11080
Fernlicht-Kontrollleuchte "≡D"
Diese Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11480
Motorstörungs-Warnleuchte "☐"
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn ein elektrischer Überwachungskreis des Motors defekt ist. Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-Prüfeinrichtung in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in die Stellung "ON" geprüft werden. Falls die Warnleuchte nicht einige Sekunden lang aufleuchtet und danach erlischt, den elektrischen Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU11551
ABS-Warnleuchte “(AB)” (für ABS-Modelle)
GCA10830
ACHTUNG:
Wenn die ABS-Warnleuchte während des Fahrens aufleuchtet, könnte das ABS defekt sein. In diesem Fall den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Für nähere Angaben zur Funktionsweise des Antiblockiersystems siehe Seite 3-12. Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann geprüft werden, indem der Motorstoppschalter auf "○", und Zündschlüssel auf "ON" gestellt wird. Die Warnleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen. Sollte die Warnleuchte jedoch nicht aufleuchten bzw. nicht erlöschen, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GWA11350
WARNING
Leuchtet die ABS-Warnleuchte auf, oder beginnt sie während der Fahrt zu blinken, wechselt das Bremssystem zum konventionellen Bremsvorgang. Deshalb darauf achten, dass das Rad während einer Notbremsung nicht blockiert.
HINWEIS:
Es kann vorkommen, dass die ABS-Warnleuchte, wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, beim Starten des Motors oder Hochdrehen des Motors aufleuchtet, was unter diesen Umständen normal ist.
GAU38620
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
Der elektrische Stromkreis der Anzeigeleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in die Stellung "ON" geprüft werden. Falls die Anzeigeleuchte nicht einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt, den elektrischen Stromkreis in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Wenn der Zündschlüssel auf "OFF" gestellt worden ist und 30 Sekunden verstrichen sind, beginnt die Anzeigeleuchte zu blinken, um anzuzeigen, dass das Wegfahrsperten-System aktiviert ist. Nach 24 Stunden hört die Anzeigeleuchte auf zu blinken. Das Wegfahrsperten-System ist jedoch immer noch aktiviert.
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für das Wegfahrsperren-System ausgestattet. (Siehe Seite 3-5 zu einer Beschreibung der Stromkreis-Prüfeinrichtung.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11601
Geschwindigkeitsmesser

text_image
1 0 SELECT OIL CHANGE RESET 140 160 180 20 60 80 100 120 km/h1. Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Geschwindigkeitsmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Geschwindigkeitsbereich und kehrt dann wieder zurück auf Null.
GAU11872
Drehzahlmesser

text_image
x1000r/min 1 2 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ED- Drehzahlmesser
- Roter Bereich des Drehzahlmessers
Der elektrische Drehzahlmesser ermöglicht die Überwachung der Motordrehzahl, um sie im optimalen Leistungsbereich zu halten.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Drehzahlmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Drehzahlbereich und kehrt danach wieder zurück auf Null.
GCA10031
ACHTUNG:
Den Motor nicht im roten Bereich des Drehzahlmessers betreiben.
Roter Bereich: 8250 U/min und darüber
GAU34136
GWA12311
Multifunktionsanzeige
WARNING
Bevor Veränderungen an den Einstellungen der Multifunktionsanzeige vorgenommen werden, muss das Fahrzeug im Stillstand sein.

text_image
80 100 120 km/h SELECT RESET CHANGE 1 2 3 4 5 6 140 160 180 AM 10:39 E C F Trip 8 12.1 Odo 13643- Uhr/Umgebungstemperatur-Anzeige
- Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- Kraftstoffmesser
- Kilometerzähler/Tageskilometerzähler
- "SELECT"-Taste
- "RESET"-Taste
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

text_image
1 2 AM 7:38 F H E c V-BELT Temp 302 1.0 L Olo 20 164 1 2 3 4 0 140 160° 180° RESET- Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
- Reserve-Warnanzeige "R"
- Kühflüssigkeitstemperatur-Warnanzeige "E"
- Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
● einen Kraftstoffmesser
- einen Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- einen Kilometerzähler (zeigt die insgesamt gefahrenen Kilometer an)
- zwei Tageskilometerzähler (zeigen die seit dem letzten Zurücksetzen auf Null gefahrenen Kilometer an)
- einen Reservekilometerzähler (der die zurückgelegte Strecke anzeigt, seitdem das untere Segment des Kraftstoffmessers und die
Reserve-Warnanzeige zu blinken begonnen haben)
● eine Stromkreis-Prüfeinrichtung
- eine Uhr
- einen Umgebungstemperatur-Anzeiger
● eine Ölwechsel-Intervallanzeige
● Anzeige für den Keilriemenwechsel
HINWEIS:
- Bitte beachten Sie, dass der Schlüssel zuerst in die Stellung "ON" gedreht werden muss, bevor Sie die Knöpfe "SELECT" und "RESET" benutzen können.
- Um den Stromkreis zu überprüfen werden beim Drehen des Schlüssels auf "ON" zunächst alle Display-Segmente der Multifunktionsanzeige der Reihe nach aufleuchten und dann wieder erlöschen.
Kilometerzähler-Betriebsarten
Mit dem Wahlknopf "SELECT" kann in folgender Reihenfolge zwischen der Kilometerzähler-Betriebsart "ODO" (Odometer) und den Tageskilometerzähler-Betriebsarten "TRIP" umgeschaltet werden:
$$ \begin{array}{l}\text {ODO} \rightarrow \text {TRIP (oben)} \rightarrow \text {TRIP (unten)} \rightarrow\\text {ODO}\end{array} $$
Wenn nur noch ca. 2.8 L (0.74 US gal) (0.62 Imp.gal) Kraftstoff im Kraftstofftank sind, beginnen das untere Segment des Kraftstoffmessers und die Reserve-Warnanzeige zu blinken und das Display wechselt automatisch in die Reservekilometerzähler-Betriebsart "TRIP F" und beginnt, die ab diesem Punkt zurückgelegte Strecke zu messen. Mit dem Wahlknopf "SELECT" kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden:
$$ \begin{array}{l}\text {TRIP F} \rightarrow \text {TRIP (oben)} \rightarrow \text {TRIP (unten)} \rightarrow\\text {ODO} \rightarrow \text {TRIP F}\end{array} $$

text_image
0 140 160 180 1892 Trip Trip F 10.7 AM 6:41 F H 1 2 3 1 0° RESET- Kraftstoffreserve-Kilometerzähler
Um einen Tageskilometerzähler zurückzu- stellen, muss der Wahlknopf "SELECT" so lange gedrückt werden, bis "TRIP" oder "TRIP F" zu blinken beginnen ("TRIP" oder "TRIP F" werden nur fünf Sekunden lang blinken). Während "TRIP" oder "TRIP F"
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
blinkt, den Rückstellknopf "RESET" mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
HINWEIS:
Die Anzeige kann, nachdem der Rückstellknopf "RESET" gedrückt worden ist, nicht wieder zurück auf "TRIP F" geschaltet werden.
Kraftstoffmesser
Wenn der Schlüssel in der Stellung "ON" steht, zeigt der Kraftstoffmesser die Kraftstoffmenge im Kraftstofftank an. Die Anzahl der Display-Segmente nimmt mit abnehmendem Kraftstoffvorrat in Richtung "E" (leer) ab. Wenn der Kraftstoffstand das untere Segment in der Nähe von "E" erreicht hat, blinken die Reserve-Warnanzeige und das untere Segment auf. Sobald wie möglich auftanken.
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
Mit dem Schlüssel in der "ON"-Stellung, zeigt der Kühlfüssigkeitstemperatur-Anzeiger die Temperatur der Kühlfüssigkeit an. Die Kühlfüssigkeitstemperatur des Motors ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Blinken das obere Segment und die Kühflüssigkeitstemperatur-Warnanzeige auf, das Fahrzeug anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe Seite 6-39.)

Den Motor bei Überhitzung nicht länger betreiben.
Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt, wenn das Motoröl gewechselt werden muss. Diese Anzeige blinkt nach den ersten 1000 km (600 mi) und nach 5000 km (3000 mi). Danach blinkt die Anzeige alle 5000 km (3000 mi).
Nach dem Ölwechsel muss die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückgestellt werden. (Siehe Seite 6-13.)
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. (Siehe Seite 6-13.)
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Motorstoppschalter auf "O" und den Zündschlüssel auf "ON" stellen.
- Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervallanzeige einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt.
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
HINWEIS:
Wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, kann es vorkommen, dass die Ölwechsel-Intervallanzeige beim Gasgeben blinkt, was unter diesen Umständen normal ist.
Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
Diese Anzeige blinkt alle 20000 km (12500 mi), wenn der Keilriemen ausgewechselt werden muss.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, dass der Motorstoppschalter auf "O" gestellt ist.
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Stromkreis-Prüfeinrichtung
Dieses Modell ist mit einer Stromkreis-Prüf-einrichtung für die Prüfung verschiedener Stromkreise ausgestattet.
Ist einer dieser Stromkreise defekt, wird die Multifunktionsanzeige einen zweistelligen Fehlercode anzeigen.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen solchen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
GCA11790
ACHTUNG:
Erscheint auf dem Anzeigefeld ein Fehlercode, sollte das Fahrzeug so bald wie möglich überprüft werden, um mögliche Beschädigungen des Motors zu vermeiden.
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für das Wegfahrsperren-System ausgestattet. Ist einer der Stromkreise des Wegfahrsperten-Systems defekt, leuchtet die Anzeige-
leuchte des Wegfahrsperren-Systems auf und die Multifunktionsanzeige zeigt einen zweistelligen Fehlercode an, wenn der Zündschlüssel auf "ON" gedreht ist.
HINWEIS:
Falls die Multifunktionsanzeige den Fehlercode 52 anzeigt, könnte dies durch eine Störbeeinflussung vom Transponder verursacht werden. Tritt diese Fehleranzeige auf, versuchen Sie das Folgende.
- Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-Registrierung, um den Motor zu starten.
HINWEIS:
Sicherstellen, dass keine anderen Wegfahrsperten-Schlüssel in der Nähe des Zündschlosses sind, und dass immer nur ein Wegfahrsperten-Schlüssel am selben Schlüsselring ist! Schlüssel des Wegfahrsperten-Systems können Signalüberlagerungen verursachen, wodurch der Motor möglicherweise nicht angelassen werden kann.
- Falls der Motor anspringt, stellen Sie ihn wieder aus und versuchen Sie dann ihn mit den Standardschlüsseln anzulassen.
- Falls der Motor nicht mit einem oder beiden Standardschlüsseln angelas-
sen werden kann, bringen Sie das Fahrzeug, den Schlüssel zur Re-Registrierung des Codes und beide Standardschlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt und lassen Sie die Standardschlüssel re-registrieren.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Uhranzeige
Zum Einstellen der Uhr:
- Den Wahlknopf "SELECT" und den Rückstellknopf "RESET" gleichzeitig mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die Stunden mit dem Rückstellknopf "RESET" einstellen.
- Den Wahlknopf "SELECT" drücken, woraufhin die Minutenanzeige blinken wird.
- Den Rückstellknopf "RESET" drücken, um die Minuten einzustellen.
- Den Wahlknopf "SELECT" drücken und freigeben, um die Uhr zu starten. Wird der Wahlknopf "SELECT" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt, wechselt die Uhranzeige zur Umge-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
bungstemperaturanzeige.
Umgebungstemperaturanzeige
Diese Anzeige zeigt die Umgebungstemperatur von -10 ^ bis 50 ^ in Abstufungen von 1 ^ an. Die angezeigte Temperatur kann von der Umgebungstemperatur abweichen. Wird der Wahlknopf "SELECT" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt, wechselt die Umgebungstemperaturanzeige zur Uhranzeige.
HINWEIS:
- Wenn die Umgebungstemperaturen unter -10 ^ fallen, werden diese Temperaturen unter -10 ^ nicht mehr angezeigt.
- Wenn die Umgebungstemperatur auf über 50 °C ansteigt, werden diese Temperaturen über 50 °C nicht mehr angezeigt.
- Langsames Fahren [bis ungefähr 20 km/h (12.5 mi/h)] oder Haltepunkte, wie zum Beispiel Verkehrsampeln, Bahnübergänge usw., können die Genauigkeit der Temperaturanzeige beeinträchtigen.
GAU12331
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)
Eine als Sonderzubehör erhältliche Diebstahlanlage kann von einer Yamaha-Fachwerkstatt installiert werden. Wenden Sie sich für mehr Informationen an einen Yamaha-Vertragshändler.
GAU12347
Lenkerarmaturen
Links

- Motorstoppschalter "∩"
- Warnblinkschalter "△"
- Starterschalter "☒"
GAU12360
Lichthupenschalter "PASS"
Drücken Sie diese Taste, um die Scheinwerfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12400
Abblendschalter "L"
Zum Einschalten des Fernlichts den Schalter auf "≡D", zum Einschalten des Abblend- lichts den Schalter auf "≡D" stellen.
GAU12460
Blinkerschalter "◀" →
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach "→" drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach "→" drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "▶"
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12660
Motorstoppschalter "☐" ✉
Diesen Schalter vor dem Anlassen des Motors auf "○" stellen. Diesen Schalter auf "×" stellen, um den Motor in einem Notfall, z. B. wenn das Fahrzeug stürzt oder wenn der Gaszug klemmt, zu stoppen.
GAU12720
Starterschalter “ ≡”
Bei hochgeklapptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
GCA10050
ACHTUNG:
Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
GAU42810
(für ABS-Modelle)
Die Motorstörungs-Warnleuchte und die ABS-Warnleuchte leuchten auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht und der Startknopf gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU12733
Warnblinkschalter " △"
Mit dem Zündschlüssel in der Stellung "ON" oder "p€", diesen Schalter benutzen, um die Warnblinkanlage einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf).
fDie Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, wenn man an einer gefährlichen Stelle anhalten muss.
GCA10061
ACHTUNG:
Das Warnblinklicht nicht über einen längeren Zeitraum bei ausgeschaltetem Motor blinken lassen, da sich die Batterie entladen könnte.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12900
GAU12950
GAU12962
Handbremshebel (Vorderradbremse)

text_image
1- Handbremshebel (Vorderradbremse)
Der Handbremshebel (Vorderradbremse) befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Bremshebel (Hinterradbremse)

text_image
1- Handbremshebel (Hinterradbremse)
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Feststellbremshebel (Hinterradbremse)

- Feststellbremshebel (Hinterradbremse)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Feststellbremshebel (Hinterradbremse) ausgestattet, damit sich das Hinterrad nicht bewegen kann, während es an Verkehrsampeln, Bahnübergängen usw. steht.
Hinterrad feststellen
Den Feststellbremshebel nach links drücken bis er einrastet.
Hinterrad entriegeln
Den Feststellbremshebel (Hinterradbremse) zurück in die ursprüngliche Position drücken.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12991
HINWEIS:
- Stellen Sie sicher, dass sich das Hinterrad nicht bewegt, wenn der Feststellbremshebel (Hinterradbremse) betätigt wird.
- Um das Hinterrad sicher festzustellen, muss zuerst der Handbremshebel (Hinterradbremse) betätigt werden, bevor der Feststellbremshebel nach links bewegt wird.
GWA12361
WARNING
Den Feststellbremshebel (Hinterrad) niemals nach links bewegen, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Andernfalls können Verlust über die Kontrolle des Fahrzeugs oder Unfall die Folge sein. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug stillsteht, bevor Sie den Feststellbremshebel (Hinterrad) nach links bewegen.
ABS (für ABS-Modelle)
Das Antiblockiersystem (ABS) von Yamaha ist elektronisch geregelt und weist einen getrennten Regelkreis für Vorder- und Hinterradbremse auf. Seine Aufgabe besteht darin, das Bremsvermögen bei einer Notbremsung oder bei wechselndem Fahrbahnzustand so zu dosieren, dass eine optimale Bremswirkung erzielt wird, ohne die Räder zu blockieren. Dadurch wird gefährliches Überbremsen vermieden und Fahrverhalten sowie Lenkfähigkeit des Fahrzeugs bleiben erhalten. Das elektronische ABS-Steuergerät ist mit zwei Mikroprozessoren bestückt. Sollte die Automatik aussetzen, reagieren die Bremsen völlig normal auf eine Betätigung der Bremshebel.
GWA10090
WARNING
- Das ABS vermag nur lange Bremswege zu verkürzen.
- Je nach Fahrbahnzustand kann sich der Bremsweg unter Einsatz des ABS sogar verlängern. Deshalb stets einen der Fahrgeschwindigkeit entsprechend ausreichenden Sicherheitsabstand wahren.
HINWEIS:
- Die Bremsen werden mit dem aktivierten Antiblockiersystem (ABS) in der üblichen Weise betätigt. An den Bremshebeln könnte ein Pulsieren wahrgenommen werden, was unter diesen Umständen normal ist.
- Dieses ABS ist mit einem Testmodus ausgestattet, mit welchem das Pulsieren an den Bremshebeln bei aktiviertem System vom Benutzer gespürt werden kann. Es wird jedoch Spezialwerkzeug dafür benötigt. Deshalb wenden Sie sich bitte an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt, wenn Sie diesen Test durchführen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU13162
Tankverschluss
Tankverschluss öffnen
- Den Tankverschluss-Deckel öffnen; dazu den Hebel nach vorn schieben und dann nach oben ziehen.

- Deckel
- Öffnungshebel
- Den Schlüssel in das Schloss stecken und im Uhrzeigersinn drehen. Der Tankverschluss kann nun abgenommen werden.

text_image
1- Kraftstofftank-Verschluss
Tankverschluss schließen
- Die Markierungen aufeinander ausrichten und dann den Tankverschluss aufsetzen und hineindrücken.

text_image
1- Passmarkierungen
- Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
gelungsstellung) drehen und dann abziehen.
- Den Deckel schließen.
GWA11120
WARNING
Vor einer Fahrt mit dem Motorroller sicherstellen, dass der Tankverschluss korrekt angebracht und verschlossen ist.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Kraftstoff
GAU13211

text_image
1 2- Kraftstofftank-Einfüllrohr
- Kraftstoffstand
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass genügend Kraftstoff vorhanden ist. Den Tank, wie in der Abbildung gezeigt, nur bis zur Unterkante des Einfüllstutzens auffüllen.
GWA10880
WARNING
- Den Tank niemals überfüllen, anderenfalls kann durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluss austreten.
- Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten.
GCA10070
ACHTUNG:
Kraftstoff greift Lack und Kunststoff an.
Deshalb verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Lappen abwischen.
GAU33520
Empfohlener Kraftstoff:
AUSSCHLIESSLICH BLEIFREIES NORMALBENZIN
Fassungsvermögen des Kraftstoff- tanks:
14.0 L (3.70 US gal) (3.08 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Normalbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 91 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftmarke oder tanken Sie Super bleifrei. Die Verwendung von bleifreiem Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
GAU13442
Katalysatoren
Dieses Fahrzeug ist mit Abgaskatalysato- ren in der Auspuffanlage ausgerüstet.
GWA10860
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Sicherstellen, dass die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen.
GCA10700
ACHTUNG:
Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden, um Feuergefahr oder andere Beschädigungen zu vermeiden.
- Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht unreparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
- Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel bei Gras oder anderen Stoffen, die leicht brennbar sind.
- Den Motor nicht über längere Zeit im Leerlauf betreiben.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU34140
Sitzbank

- Fahrersitz
- Beifahrersitz
Fahrersitz
Fahrersitz öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Schlüssel in das Schloss stecken und dann gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Den Schlüssel dabei nicht in das Schloss hineindrücken.

-
Den Fahrersitz aufklappen.
-
Fahrersitz
Fahrersitz schließen
- Den Fahrersitz zuklappen und dann herunterdrücken, sodass er einrastet.
- Den Schlüssel vom Zündschloss abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS:
Sicherstellen, dass der Fahrersitz vor Fahr- tantritt richtig montiert ist.
Beifahrersitz
Beifahrersitz abnehmen
- Den Fahrersitz öffnen.
- Die Schraube entfernen und dann den Beifahrersitz nach vorn ziehen.

- Beifahrersitz
- Schraube
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Beifahrersitz montieren
- Die Zungen, wie dargestellt, am Beifahrersitz in die Sitzhalterung stecken, den Sitz dann in die ursprüngliche Lage bringen und anschließend festschrauben.

- Beifahrersitz
- Sitzhalterung
- Den Fahrersitz schließen.
HINWEIS:
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass der Beifahrersitz richtig montiert ist.
GAU34150
Fahrersitz einstellen

Der Fahrersitz kann nach Bedarf folgendermaßen verstellt werden.
- Den Fahrersitz öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
- Die Schrauben entfernen.

-
Schraube
-
Den Fahrersitz vorwärts oder rückwärts in die gewünschte Stellung schieben.
- Die Schrauben anbringen und fest- schrauben.
- Den Fahrersitz schließen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU14492
Ablagefächer
Vorderes Ablagefach A
Zum Öffnen des Ablagefachs, wenn es abgeschlossen ist, den Schlüssel in das Schloss stecken und dann gegen den Uhrzeigersinn drehen; anschließend den Ablagefachdeckel mit eingedrücktem Knopf beim Griff aufklappen.
Zum Öffnen des aufgeschlossenen Ablagefachs den Deckel mit eingedrücktem Knopf am Griff aufklappen.

Zum Abschließen das Ablagefach zuklappen, den Deckel in seine Ausgangsposition drücken, den Schlüssel in das Schloss stekken, im Uhrzeigersinn drehen und dann ab-
ziehen.

Vorderes Ablagefach B
Zum Öffnen des Ablagefachs den Hebel nach oben schieben und dann daran ziehen.

- Öffnungshebel des Ablagefachs
- Deckel
Zum Schließen des Ablagefachs den Dekkel in die Ausgangsstellung drücken.
GWA11160
WARNING
Keine schweren Gegenstände in diesem Ablagefach mitführen.
Hinteres Ablagefach
Im Ablagefach unter der Sitzbank können zwei Helme verstaut werden. (Siehe Seite 3-15.)

Bei der Benutzung des Ablagefachs die folgenden Punkte beachten.
- Da sich unter Sonneneinwirkung Hitze im Ablagefach staut, am besten keine hitzeempfindlichen Ge-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
genstände darin aufbewahren.
- Feuchte Gegenstände nur in einer Plastiktüte verpackt im Ablagefach mitführen, damit die Feuchtigkeit sich nicht ausbreitet.
- Die im Ablagefach mitgeführten Gegenstände in einen Plastikbeutel verpacken, da sie nass werden könnten, wenn der Roller gewaschen wird.
- Keine zerbrechlichen oder wertvollen Gegenstände im Ablagefach mitführen bzw. belassen.
GCA11100
ACHTUNG:
Den Fahrersitz nicht allzu lange geöffnet lassen, da die eingeschaltete Ablagefach-Beleuchtung die Batterie entladen kann.
GWA11170
! WARNING
Folgende Zuladungsgrenzwerte nicht überschreiten:
● Vorderes Ablagefach A: 2 kg (4 lb)
● Hinteres Ablagefach: 5 kg (11 lb)
- Maximale Zuladung für das Fahrzeug: YP400 189 kg (417 lb)/YP400A 185 kg (408 lb)
Federbeine einstellen

text_image
(b) (a) 3 1 2 5 4 3 2 1- Einstellring der Federvorspannung
- Positionsanzeiger
- Einstellwerkzeug für die Federvorspannung
Jedes Federbein ist mit einem Einstellring für die Federvorspannung ausgerüstet.
GCA10100
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus unter keinen Umständen über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus verdrehen.
GWA10210
WARNING
Beide Federbeine gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt Fahrverhalten und Stabilität.
Bei der Einstellung der Federvorspannung wie folgt vorgehen.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) beide Federvorspannringe in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) beide Federvorspannringe in Richtung (b) drehen.
HINWEIS:
- Die jeweilige Kerbe im Federvorspannungs-Einstellring muss auf die Gegenmarkierung am Stoßdämpfer ausgerichtet werden.
- Für diese Einstellung das Federvorspannungs-Einstellwerkzeug aus dem Bordwerkzeug verwenden.
Einstellen der Federvorspannung:
Minimum (weich):
1
Normal:
2
Maximum (hart):
5
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU15301
Seitenständer
Der Seitenständer befindet sich auf der linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während das Fahrzeug in aufrechter Stellung gehalten wird.
HINWEIS:
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Zur Erklärung des Zündungsunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, siehe weiter unten im Text.)
GWA10240
! WARNING
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht richtig hochgeklapptem Seitenständer (oder einem der nicht oben bleibt) fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig wie nachfolgend erläutert.
Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
GAU45050
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlass-sperrschalter-System umfasst die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
GWA10250
WARNING
Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Startknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"]
B["NEIN JA"] --> C["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Startknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
E --> F["JA NEIN"]
F --> G["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
H["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."] --> I["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
I --> J["Der Bremsschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
J --> K["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15593
Jeder Besitzer ist für den Zustand seines Fahrzeuges selbst verantwortlich. Schon nach kurzer Standzeit können sich z. B. durch äußere Einflüsse wesentliche Eigenschaften Ihres Fahrzeugs verändern. Beschädigungen, plötzliche Lecks oder ein Druckverlust in den Reifen stellen unter Umständen eine große Gefahr dar. Deshalb ist es notwendig, vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte zu prüfen:
HINWEIS:
Routinekontrollen sollten vor jeder Fahrt mit dem Fahrzeug durchgeführt werden. Eine solche Kontrolle ist schnell durchgeführt und die dadurch erreichte zusätzliche Sicherheit ist den Zeitaufwand allemal wert.
GWA11150
WARNING
Falls im Verlauf der Routinekontrollen vor Fahrtbeginn irgendwelche Funktionsstörungen festgestellt werden, die Ursache unbedingt vor der Fahrt überprüfen und beheben lassen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
GAU15605
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Ggf. tanken.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. | 3-14 |
| Motoröl | Motorölstand im Motor überprüfen.Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-13 |
| Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-16 | |
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-17 |
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-25, 6-26, 6-27 |
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenenStand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-25, 6-26, 6-27 |
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Seilzugspiel kontrollieren.Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und desSeilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-21, 6-28 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-22, 6-24 |
| Bremshebel | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-29 |
| Hauptständer, Seitenständer | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-29 |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
| Instrumente, Lichter, Signaleund Schalter | Funktion prüfen.Korrigieren, falls nötig. | — |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollieren.Ist das System defekt, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen. | 3-19 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15980
GWA10870
GAU34460
WARNING
- Vor der Inbetriebnahme sollte der Fahrer sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Wenden Sie sich bezüglich Steuerungsvorrichtungen oder Funktionen, die Sie nicht gründlich verstehen, an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Auspuffgase sind giftig und wenn sie eingeatmet werden, können sie innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Stellen Sie zu jeder Zeit ausreichende Belüftung sicher.
- Aus Sicherheitsgründen den Motor nur mit ausgeklapptem Hauptständer starten.
Motor anlassen
GCA10250
ACHTUNG:
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
GWA10290
! WARNING
- Vor dem Starten die Funktion des Zündungsunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems entsprechend dem auf Seite 3-19 beschriebenen Verfahren kontrollieren.
-
Niemals mit ausgeklapptem Seitenständer fahren.
-
Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, dass der Motorstoppschalter auf "O" gestellt ist.
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
HINWEIS:
Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlassversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlassversuch nicht länger als 10 Sekunden durch.
GCA11040
ACHTUNG:
Zur Schonung des Motors niemals mit kaltem Motor stark beschleunigen!
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU45091
Anfahren
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Die Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Die Blinker ausschalten.
GAU16780
Beschleunigen und Verlangsamen

text_image
(b) (a)Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepasst. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
GAU16792
Bremsen
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.
Vorn

WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Hinten

- Vermeiden Sie es, plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schlittern oder stürzen.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
- Bedenken Sie immer, dass das Bremsen auf nassen Straßen viel schwieriger ist.
● Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann,
stets ein vernünftiges Tempo ein- halten.
GAU16820
Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflusst werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
- Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU16841
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU34320
0–1000 km (0–600 mi)
Dauerdrehzahlen über 4000 U/min vermeiden.
1000–1600 km (600–1000 mi)
Dauerdrehzahlen über 6000 U/min vermeiden.
GCA12930
ACHTUNG:
Nach 1000 km (600 mi) ist sicherzustellen, dass das Motoröl, das Getriebeöl und der Ölfiltereinsatz ausgewechselt werden.
Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
GCA10310
ACHTUNG:
- Drehzahlen im roten Bereich grundsätzlich vermeiden.
- Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17212
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10310
WARNING
- Motor und Auspuffrohre können sehr heiß werden. Deshalb so parken, dass Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
- Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
GCA10380
ACHTUNG:
Niemals in Bereichen parken, die eine Feuergefahr darstellen, wie etwa in der Nähe von Gas-/Benzinbehältern oder anderen entzündlichen Stoffen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU17280
Der Fahrzeughalter ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen angegeben und erläutert.
Die in der Tabelle empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. JE NACH WETTERBEDINGUNGEN, GELÄNDE, GEOGRAFISCHEM EINSATZORT UND PERSÖNLICHER FAHRWEISE MÜSSEN DIE WARTUNGSINTERVALLE MÖG-LICHERWEISE VERKÜRZT WERDEN.
GWA10320
WARNING
Sind Sie mit Wartungsarbeiten nicht vertraut, lassen Sie diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt durchführen.
GWA10330
WARNING
Dieser Motorroller ist ausschließlich für normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz muss der Luftfiltereinsatz des
Motorrollers öfter gereinigt oder ausgewechselt werden, um schnelles Verschleiben des Motors zu vermeiden. Ihre Yamaha-Fachwerkstatt berät Sie gerne über die angemessenen Wartungsintervalle.
GAU17501
Bordwerkzeug

text_image
1 2- Ablagefachmatte
- Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich im hinteren Ablagefach. (Siehe Seite 3-17.)
Die Matte des Ablagefachs nach oben ziehen und dann das Bordwerkzeug herausnehmen.
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen zur Wartung und das Bordwerkzeug sollen Ihnen bei der Durchführung von vorbeugenden Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen behilflich sein. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS:
Falls das für die Wartung notwendige Werk-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
zeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, die Wartungsarbeiten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen lassen.
GWA10350
WARNING
Von Yamaha nicht zugelassene Änderungen können Leistungsverluste und unsicheres Fahrverhalten zur Folge haben. Vor Änderungen am Fahrzeug unbedingt die Yamaha-Fachwerkstatt befragen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Wartungsintervalle und Schmierdienst
GAU1770A
HINWEIS:
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw. für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
- Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 2 | Zündkerze | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu einstellen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen. | √ | √ | |||||||
| 3 | * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | Alle 40000 km (24000 mi) | |||||
| 4 | Luftfiltereinsätze | Ersetzen. | √ | √ | |||||
| 5 | Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses | Reinigen. | √ | √ | √ | √ | |||
| 6 | * | Vorderradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 7 | * | Hinterradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsge-mäßen Betrieb, Flüssigkeits-stand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| Scheibenbremsbeläge erset-zen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 8 | Feststellen der Hin-terradbremse | Funktion prüfen.Einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 9 | * | Bremsschläuche | Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Ersetzen. Alle 4 Jahre | |||||||||
| 10 | * | Räder | Rundlauf prüfen und auf Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 11 | * | Reifen | Profitiefe prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 12 | * | Radlager | Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 13 | * | Lenkungslager | Das Spiel des Lagers kontrol-lieren und die Lenkung auf Schwergängigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Mit Lithiumseifenfett schmie-ren. | Alle 20000 km (12000 mi) | ||||||||
| 14 | * | Fahrgestellhalterun-gen | Sicherstellen, dass alle Mut-tern und Schrauben richtig festgezogen sind. | √ | √ | √ | √ | √ | |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 15 | Handbremshebelumlenkwelle (Vorderradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 16 | Handbremshebelumlenkwelle (Hinterradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 17 | Seitenständer, Hauptständer | Funktion prüfen.Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 18 | * | Seitenständerschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 19 | * | Teleskopgabel | Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 20 | * | Federbeine | Funktion prüfen und die Stoß-dämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 21 | * | Kraftstoff-Einspritzung | Leerlaufdrehzahl kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 22 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seiten 3-5 und 6-13.) | √ | Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt [alle 5000 km (3000 mi)] | |||||
| Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 5000 km (3000 mi) | √ | |||||||
| 23 | Ölfiltereinsatz | Ersetzen. | √ | √ | √ | ||||
| 24 | * | Kühlsystem | Den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Kühflüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 25 | Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | ||||
| Wechseln. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |||
| 26 | * | Keilriemen | Ersetzen. Wenn die Keilriemenwechsel-Anzeige blinkt [alle 20000 km (12000 mi)] | ||||||
| 27 | * | Vorderrad- und Hinterrad-Bremslichtschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 28 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 29 | * | Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug | Funktion und Spiel prüfen.Ggf. Gaszugspiel einstellen.Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 30 | * | Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
GAU34490
HINWEIS:
-
Die Luftfilter und Riementrieb-Filter müssen häufiger gewartet werden, wenn in ungewöhnlich feuchten oder staubigen Gebieten gefahren wird.
● Wartung der hydraulische Bremsanlage -
Regelmäßig den Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
- Alle zwei Jahre die inneren Bauteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rissbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU18712
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren
Die abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

text_image
1 2 3 4 6 5- Abdeckung A
- Verkleidungsteil C
- Verkleidungsteil A
- Verkleidungsteil B
- Abdeckung B
- Verkleidungsteil E

- Schnellverschluss
- Verkleidungsteil A
GAU34282
Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil abnehmen
- Den Fahrersitz öffnen. Seite 3-15.)
- Die Schnellverschlüsse im hinteren Ablagefach abnehmen und dann das Verkleidungsteil abziehen, wie dargestellt.
HINWEIS:
Zur Demontage des Schnellverschlusses die Mitte des Schnellverschlusses mit einem Schraubendreher eindrücken und dann den Schnellverschluss herausziehen.
Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann die Schnellverschlüsse anbringen.
HINWEIS:
Zur Montage des Schnellverschlusses den Stift an der Unterseite des Schnellverschlusses eindrücken, sodass er an der Oberseite herausragt, dann den Schnellverschluss einsetzen und anschließend den Stift mit einem Schraubendreher wieder eindrücken, sodass er mit dem Kopf des Schnellverschlusses fluchtet.
- Den Fahrersitz schließen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Verkleidungsteil B
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Schrauben lösen.

- Verkleidungsteil B
- Schraube
- Das Verkleidungsteil entfernen, wie dargestellt.

Verkleidungsteil montieren
Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
Verkleidungsteile C und D
Eines der Verkleidungsteile abnehmen
- Die Verkleidungsteile A und B ausbauen.
- Den Beifahrersitz abnehmen. (Siehe Seite 3-15.)
- Die Haltegriff-Schrauben und die Hülsen entfernen, um den Haltegriff abzunehmen.

- Haltegriff-Schraube
- Muffe
- Haltegriff
- Die Abdeckung des Schraubenzugriffs abziehen.

- Abdeckung des Schraubenzugriffs
- Die Schrauben entfernen und dann das Verkleidungsteil abziehen.

Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Die Abdeckung des Schraubenzugriffs in die ursprüngliche Position bringen.
- Den Haltegriff mit den Hülsen und Haltegriff-Schrauben befestigen.
Anzugsdrehmoment:
Haltegriff-Schraube:
23 Nm (2.3 m·kgf, 16.6 ft·lbf)
- Den Beifahrersitz montieren.
- Die Verkleidungsteile A und B anbringen.
Verkleidungsteil E
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Fußmatte links, wie in der Abbildung gezeigt, nach oben ziehen.

-
Linke Fußmatte
-
Das Verkleidungsteil losschrauben.

-
Schraube
-
Das Verkleidungsteil, wie in der Abbildung gezeigt, leicht nach unten und dann nach außen abziehen.

Verkleidungsteil montieren
- Die Haltenasen am Verkleidungsteil, wie in der Abbildung gezeigt, in die entsprechenden Aufnahmen stecken und dann das Verkleidungsteil festschrauben.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
- Die Fußmatten links in die ursprüngliche Position bringen.
GAU34290
Abdeckung A
Abdeckung abnehmen
- Die Schrauben entfernen.

- Schraube
- Abdeckung A
- Die Abdeckung abziehen, wie in der Abbildung dargestellt.

Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

Die Schrauben entfernen und dann die Abdeckung nach außen ziehen.

- Abdeckung B
- Schraube
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

- Schraube
- Abdeckung B
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU34172
Zündkerze prüfen
Die Zündkerze ist ein wichtiger Bestandteil des Motors und ist leicht zu überprüfen. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktionstüchtigkeit der Kerze im Laufe der Zeit vermindern, muss die Zündkerze in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerze erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Zündkerze ausbauen
- Den Fahrersitz öffnen. (Siehe Seite 3-15.)
- Die Matte des Ablagefachs nach oben ziehen und die Zündkerzen-Abdek-kung abschrauben.

- Ablagefachmatte
- Zündkerzen-Abdeckung
-
Schraube
-
Den Zündkerzenstecker abziehen.

text_image
1- Zündkerzenstecker
- Die Zündkerze mit dem Zünd- kerzenschlüssel (im Bordwerkzeug) herausschrauben, wie in der Abbil-
dung dargestellt.

- Die Verfärbung des Zündkerzen-Isolatorfußes prüfen. Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun.
HINWEIS:
Weist die Zündkerze eine stark abweichende Färbung auf, könnte es sein, dass der Motor nicht richtig läuft. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
- Die Zündkerze auf fortgeschrittenen Abbrand der Mittelelektrode und übermäßige Ölkohleablagerungen
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
prüfen und ggf. erneuern.
Empfohlene Zündkerze: NGK/CR7E
Zündkerze montieren
- Den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0.7–0.8 mm (0.028–0.031 in)
- Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
- Die Zündkerze mit dem Zünd- kerzenschlüssel festschrauben und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Zündkerze:
12.5 Nm (1.25 m·kgf, 9 ft·lbf)
HINWEIS:
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
- Den Zündkerzenstecker aufsetzen.
HINWEIS:
Es ist sicherzustellen, dass das Zündkerzenkabel am Sicherungsclip wie dargestellt befestigt wird.

- Zündkerzenstecker
- Sicherungssclip des Zündkerzenkabels
- Die Zündkerzen-Abdeckung fest- schrauben.
- Die Matte des Ablagefachs in die ursprüngliche Lage bringen.
- Den Fahrersitz schließen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU34183
Motoröl und Ölfiltereinsatz
Der Motorölstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss in den empfohlenen Abständen das Motoröl gewechselt und der Ölfiltereinsatz erneuert werden, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, und wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet.
Ölstand prüfen
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
HINWEIS:
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der Kontrolle des Ölstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warm laufen lassen und dann abstellen.
- Einige Minuten warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Einfüllschraubverschluss herausdrehen, den Messstab abwischen, in die Einfüllöffnung zurückstecken (ohne ihn hineinzuschrauben) und dann wieder herausziehen, um den Ölstand zu überprüfen.
HINWEIS:
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Motoröl-Einfüllschraubverschluss
- Messstab
- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
- Den Messstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
- Den Motor anlassen, einige Minuten
lang warm laufen lassen und dann abstellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluss und die Motoröl-Ablassschraube herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.

-
Motoröl-Ablassschraube
-
Die Unterlegscheibe auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Motoröl-Ablassschraube
- Unterlegscheibe
HINWEIS:
Die Schritte 5–7 nur ausführen, wenn der Ölfiltereinsatz erneuert wird.
- Den Ölfiltergehäusedeckel durch Abnehmen der Schrauben ausbauen.

- Schraube
- Ölfiltereinsatzabdeckung
- Den Ölfiltereinsatz und die O-Ringe herausnehmen und durch neue Teile ersetzen.

- Ölfiltereinsatzabdeckung
- O-Ring
- Druckfeder
- Ölfiltereinsatz
GCA12910
ACHTUNG:
Beim Ausbau des Ölfiltergehäusedekkels wird die Druckfeder herausfallen. Es ist sicherzustellen, dass die Druckfeder nicht verloren geht.
- Die Druckfeder und den Ölfiltergehäusedeckel festschrauben und dann die Schrauben vorschriftsmäßig festziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Anzugsdrehmoment:
Ölfiltergehäusedeckel-Schraube:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
HINWEIS:
Sicherstellen, dass die O-Ringe korrekt sitzen.
- Die Motoröl-Ablassschraube samt Unterlegscheibe montieren und die Ablassschraube anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Motoröl-Ablassschraube:
20 Nm (2.0 m·kgf, 14.5 ft·lbf)
HINWEIS:
Sicherstellen, dass die Unterlegscheibe korrekt sitzt.
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Empfohlene Ölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
Ölwechsel ohne Filterwechsel:
1.50 L (1.59 US qt) (1.32 Imp.qt)
Ölwechsel mit Filterwechsel:
1.70 L (1.80 US qt) (1.50 Imp.qt)
HINWEIS:
Verschüttetes Öl auf allen Motorteilen abwischen, nachdem der Motor und die Auspuffanlage abgekühlt sind.
GCA11670
ACHTUNG:
- Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als vorgeschrieben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
- Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.

text_image
API SERVICE SH/CD SAE 10W-40 ENERGY CONSERVING II 1 2- Spezifikation "CD"
- "ENERGY CONSERVING II"
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort abstellen und die Ursache feststellen.
- Die Ölwechsel-Intervallanzeige auf nachfolgende Weise zurückstellen.
Die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
- Den "OIL CHANGE"-Knopf zwei bis acht Sekunden lang gedrückt halten.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

text_image
80 100 120 60 140 40 160 20 180 0° SELECT RESET OIL CHANGE 1-
"OIL CHANGE"-Knopf
-
Den "OIL CHANGE"-Knopf freigeben und die Ölwechsel-Intervallanzeige wird verlöschen.
HINWEIS:
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Um die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückzustellen, bevor das Ölwechsel-Intervall fällig geworden ist, dem obigen Verfahren folgen. Darauf achten, dass die Kontrollleuchte 1.4 Sekunden lang aufleuchten wird, nachdem der "OIL CHANGE"-Knopf freigegeben worden ist. Andernfalls das Verfahren wiederholen.
GAU20061
Achsgetriebeöl
Das Achsantriebsgehäuse sollte vor Fahrtbeginn auf Öllecks geprüft werden. Treten Lecks auf, den Motorroller von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen. Außerdem muss in den vorgeschriebenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, das Achsgetriebeöl gewechselt werden.
-
Den Motor starten, das Achsgetriebeöl einige Minuten während der Fahrt warm werden lassen und dann den Motor abstellen.
-
Den Roller auf den Hauptständer stellen.
-
Ein Ölauffanggefäß unter das Achsantriebsgehäuse stellen, um das Altöl aufzufangen.
-
Den Einfüllschraubverschluss, sowie die Ablassschraube herausdrehen und das Öl aus dem Achsantriebsgehäuse ablassen.

-
Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss
-
Achsgetriebeöl-Ablassschraube
-
Die Achsgetriebeöl-Ablassschraube montieren und dann vorschriftsmäßig anziehen.
Anzugsdrehmoment:
Achsgetriebeöl-Ablassschraube: 20 Nm (2.0 m·kgf, 14.5 ft·lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Empfohlene Getriebeölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GWA11310
! WARNING
- Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Achsantriebsgehäuse eindringen.
-
Darauf achten, dass kein Öl auf Räder und Reifen gerät.
-
Das Achsantriebsgehäuse auf Öllecks prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, die Ursache feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss die Kühflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAU34192
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
HINWEIS:
- Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
-
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
-
Die Fußmatte rechts, wie in der Abbildung gezeigt, nach oben ziehen.

- Rechte Fußmatte
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung abschrauben.

text_image
1 2- Schraube
- Kühflüssigkeits- Ausgleichsbehälterabdeckung
- Den Stand der Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter überprüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
HINWEIS:
Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
- Befindet sich der Kühlfüssigkeitsstand an oder unterhalb der Minimalstand-Markierung, den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und Kühlfüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung einfüllen; anschließend den Behälterdeckel schließen.

- Minimalstand-Markierung
- Maximalstand-Markierung
- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
Fassungsvermögen des Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung):
- Ist keine Kühlflüssigkeit verfügbar, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser verwendet werden. Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich.
- Falls Wasser statt Kühflüssigkeit verwendet wurde, dieses so bald wie möglich durch Kühflüssigkeit
ersetzen, da das Kühlsystem sonst nicht gegen Frost- und Korrosionsschäden geschützt ist.
- Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit nachgefüllt wurde, so bald wie möglich den Frostschutzmittelgehalt der Kühlflüssigkeit von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da die Frostschutzwirkung verringert wird.
GWA10380
WARNING
Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor heiß ist.
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung festschrauben.
- Die rechte Fußmatte in die ursprüngliche Lage bringen.
HINWEIS:
- Der Kühlerlüfter schaltet sich je nach der Temperatur der Kühlflüssigkeit automatisch ein oder aus.
- Bei Überhitzung des Motors, siehe Seite 6-39 für weitere Anweisungen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU34204
Luftfiltereinsätze, Ablassschläuche und Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses
Die Luft- und Riementriebgehäuse-Filtereinsätze sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle gewartet werden. Bei übermäßig staubigem oder feuchtem Einsatz sind die Filter häufiger zu warten.
Luftfiltereinsätze ersetzen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
HINWEIS:
Für jeden der beiden Luftfilter folgendermaßen vorgehen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel durch Abnehmen der Gummikappe und Schrauben entfernen.
Links

- Schraube
- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Gummikappe
Rechts

- Schraube
- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Gummikappe
- Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
Links

-
Luftfiltereinsatz
-
Einen neuen Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
- Die Gummikappe wieder anbringen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GCA12922
ACHTUNG:
- Sicherstellen, dass jeder Filtereinsatz richtig in seinem Gehäuse sitzt.
- Beide Luftfiltereinsätze sind immer gleichzeitig auszutauschen, da andernfalls die Motorleistung beeinträchtigt oder der Motor beschädigt werden kann.
- Der Motor sollte niemals ohne die Filtereinsätze betrieben werden, andernfalls könnten der/die Kolben und/oder der/die Zylinder übermäßig verschleiben.
Die Luftfiltergehäuse-Ablassschläuche reinigen
- Den Schlauch am Boden beider Luftfiltergehäuse auf angesammelten Schmutz oder Wasser kontrollieren.
Links

- Prüfschlauch des Luftfilters
Rechts

-
Prüfschlauch des Luftfilters
-
Bei Ansammlung von Wasser oder Schmutz den Ablassschlauch entfernen, gründlich reinigen und dann wieder anschließen.
Den Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses reinigen
- Das Verkleidungsteil E abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Abdeckung B abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Den linken Luftfiltergehäusedeckel abnehmen.
- Den Riementrieb-Luftfiltergehäuse-deckel abschrauben.

- Schraube
- Riementrieb-Luftfiltergehäusedeckel
- Den Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses abschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Schraube
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
- Den Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses ausklopfen, um den größsten Schmutz und Staub zu entfernen; dann den feineren Staub mit Druckluft herausblasen, wie dargestellt.

- Den Riementrieb-Gehäusefiltereinsatz auf Beschädigung überprüfen
und, falls beschädigt, erneuern.
- Den Riementriebgehäuse-Luftfiltereinsatz festschrauben.
- Den Riementrieb-Luftfiltergehäuse-deckel festschrauben.
GCA12940
ACHTUNG:
Sicherstellen, dass der Riementrieb-Filtereinsatz richtig in seinem Gehäuse sitzt.
- Den linken Luftfiltergehäusedeckel montieren.
- Die Abdeckung montieren.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAU21382
Gaszugspiel kontrollieren

Das Gaszugspiel sollte am Gasdrehgriff 3.0–5.0 mm (0.12–0.20 in) betragen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU21401
GAU21871
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muss das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-tabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10500
WARNING
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifendruck muss entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vorn:
200 kPa (29 psi) (2.00 kgf/cm²)
Hinten:
250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm²)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA14660
WARNING
Da die Beladung das Fahr- sowie das Bremsverhalten und damit die Sicherheit ihres Fahrzeugs beeinflusst, sollten Sie stets die folgenden Punkte beachten.
- DAS FAHRZEUG NIEMALS ÜBER-LADEN! Überladen des Fahrzeugs beeinträchtigt nicht nur Fahrverhalten und Sicherheit, sondern kann auch Reifenschäden und Unfälle zur Folge haben. Sicherstellen,
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
dass das Gesamtgewicht aus Gepäck, Fahrer, Beifahrer und zulässigem Zubehör nicht die maximale Gesamtzuladung des Fahrzeugs überschreitet.
- Keinesfalls Gegenstände mitführen, die während der Fahrt verrutschen können.
- Schwere Lasten zum Fahrzeugmittelpunkt hin platzieren und das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Seiten verteilen.
- Fahrwerk und Reifenluftdruck müssen auf die Gesamtzuladung angepasst werden.
- Reifenzustand und -luftdruck vor Fahrtantritt prüfen.
Reifenkontrolle

text_image
1 2-
Reifenflanke
-
Profiltiefe
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten): 1.6 mm (0.06 in)
HINWEIS:
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt.
Vorderreifen:
Größe:
120/80-14M/C 58S
Hersteller/Modell:
IRC/MB67
DUNLOP/D305FL
Hinterreifen:
Größe:
150/70-13M/C 64S
Hersteller/Modell:
IRC/MB67
DUNLOP/D305L
GWA10470
WARNING
- Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, dass Sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
- Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage sowie Reifenwechsel grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt vor-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
nehmen lassen, die über das notwendige Werkzeug und fachliche Erfahrung verfügt.
GAU21992
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Vor Fahrtantritt die Reifen auf Risse, Schnitte u. ä., die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
- Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muss das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens.
- Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muss seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.
- Nach einer Reifenreparatur oder einem Reifenwechsel am Hinterrad die
Ventilschaft-Mutter und -Kontermutter vorschriftsmäßig anziehen.

text_image
1 2- Ventilschaft-Mutter
- Ventilschaft-Kontermutter
Anzugsdrehmomente:
Ventilschaft-Mutter:
2.0 Nm (0.2 m·kgf, 1.4 ft·lbf)
Ventilschaft-Kontermutter:
3.0 Nm (0.3 m·kgf, 2.2 ft·lbf)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU33453
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse)
Vorn

- Spiel des Handbremshebels (Vorderradbremse)
Hinten

text_image
1- Spiel des Handbremshebels (Hinterradbremse)
An den Enden des Bremshebels sollte kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhanden ist, einen Yamaha-Fachhändler die Bremsanlage überprüfen lassen.
GWA14211
WARNING
Ein weiches oder schwammiges Gefühl beim Betätigen des Bremshebels kann bedeuten, dass sich Luft im hydraulischen System befindet. Befindet sich Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie das System von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften, bevor Sie mit dem Fahrzeug fahren. Luft in der Bremsanlage verringert die Bremskraft und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
GAU33473
Feststellbremshebelkabel (Hinterradbremse) einstellen

text_image
(a) (b)- Einstellmutter
- Länge des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse)
Eine Einstellung des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) könnte erforderlich sein, wenn der Feststellbremshebel nicht richtig hält. Ist der Feststellbremshebel (Hinterradbremse) nicht in Benutzung, sollte die Länge des Feststellbremshebelkabels am Bremssattel (Hinterradbremse) 45 mm bis 47 mm (1.77 in bis 1.85 in) betragen. Das Spiel des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) in regelmäßigen Abständen kontrollieren und ggf. folgendermaßen einstellen.
Zum Erhöhen des Spiels des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) die
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Einstellmutter am hinteren Bremssattel in Richtung (a) drehen. Zum Verringern des Spiels des Feststellbremshebelkabels (Hinterradbremse) die Einstellmutter in Richtung (b) drehen.
GWA10650
WARNING
Lässt sich die Einstellung auf diese Weise nicht vornehmen, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22390
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muss in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-tabelle geprüft werden.
GAU22430
Scheibenbremsbeläge vorn

1. Verschleißanzeigerille
Die Vorderradbremse weist Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz schnellstmöglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
GAU34210
Scheibenbremsbeläge hinten
Beide hinteren Scheibenbremsbeläge von einer Yamaha-Fachwerkstatt auf Beschädigung überprüfen und die Bremsbelagstärke messen lassen. Sie müssen ggf. als Satz ersetzt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU22580
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse

text_image
1 LOWER- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

text_image
LOWER 1- Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und dessen
Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherstellen dass die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muss der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit waagerecht stehen.
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Lecks verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
-
Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
-
Darauf achten, dass beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Jedoch bei plötzlichem Absinken die Bremsanlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU22730
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß des HINWEISES nach der Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Zusätzlich sollten die Öldichtungen der Hauptbremszylinder und der Bremssättel, sowie die Bremsschläuche, in den unten aufgeführten Abständen gewechselt werden, oder wenn sie beschädigt oder undicht sind.
- Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneuern.
- Bremsschläuche: Alle vier Jahre erneuern.
GAU23100
Bowdenzüge prüfen und schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert werden und die Züge und deren Enden ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowdenzug beschädigt oder funktioniert er nicht reibungslos, muss er von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt werden.
Empfohlenes Schmiermittel: Motoröl
GWA10720
WARNING
Durch beschädigte Seilzughüllen können Seilzüge korrodieren und in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Aus Sicherheitsgründen beschädigte Seilzüge unverzüglich erneuern.
GAU23111
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23172
Bremshebel vorn und hinten schmieren

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel: Silikonfett
GAU23212
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert werden.
GWA10740
! WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23271
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
GWA10750
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
Die Standrohre auf Kratzer und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
- Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.

Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU23280
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkungslager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muss der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Den Motor so aufbocken, dass das Vorderrad frei in der Luft schwebt.
GWA10750
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
- Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung hin und her zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und instand setzen lassen.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23290
GAU34221
Radlager prüfen
Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Batterie

Die Batterie befindet sich hinter dem Verkleidungsteil A. (Siehe Seite 6-7.)
Dieses Modell ist mit einer versiegelten Batterie (MF) ausgestattet, die absolut wartungsfrei ist. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb.
GWA10760
! WARNING
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen. Im Falle,
dass Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HILFE-Maßnahmen durch.
- ÄÜBERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
- INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
- AUGEN: Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
- Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fern halten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
● DIES UND BATTERIEN VON KIN-DERN FERN HALTEN.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen. Beachten Sie, dass die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Batterie lagern
- Wird das Fahrzeug über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern.
- Bei einer Stilllegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
- Nach der Montage sicherstellen, dass die Batteriekabel richtig an die Batterieklemmen angeschlossen sind.
GCA10630
ACHTUNG:
- Die Batterie immer in geladenem Zustand halten. Das Lagern im entladenen Zustand fügt der Batterie bleibende Schäden zu.
- Zum Laden der wartungsfreien Batterie ist ein spezielles Ladegerät nötig (Konstantstromstärke und/oder -spannung). Konventionelle Ladegeräte können die Lebensdauer der wartungsfreien Batterie vermindern. Falls Sie keinen Zugang zu einem Ladegerät für die wartungsfreie Batterie haben, lassen Sie sie von Ihrer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen.
GAU42820
Sicherungen wechseln
Die Hauptsicherung und der Sicherungskasten, der die Sicherungen für die einzelnen Stromkreise enthält, befinden sich hinter dem Verkleidungsteil A. (Siehe Seite 6-7.) Eine durchgebrannte Sicherung folgendermaßen erneuern.
- Den Zündschlüssel auf "OFF" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen.
HINWEIS:
Ist die Hauptsicherung durchgebrannt, muss der Haltegriff ausgebaut werden, um an die Hauptsicherung heranzukommen. Nach dem Auswechseln der Hauptsicherung, den Haltegriff wieder anbringen. (Siehe Seite 6-7.)

- Zusätzliche Hauptsicherung
- Hauptsicherung
für Modelle ohne ABS)

- Sicherungskasten
- Sicherung der Warnblinkanlage
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
(für ABS-Modelle)

- Sicherungskasten
- Sicherung des ABS-Motors
- Sicherung der ABS-Kontrolleinheit
- Sicherung der Warnblinkanlage
(für Modelle ohne ABS)

text_image
1 2 3 4 5 6 7 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10- Zündungssicherung
- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Zusatzsicherung (für Tachometer und Uhr)
- Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
- Ersatzsicherung
(für ABS-Modelle)

text_image
1 2 3 4 5 6 7 10 10 10 10 10 10 25 25- Zündungssicherung
- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Zusatzsicherung (für Tachometer und Uhr)
- Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
- Ersatzsicherung
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
40.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Signalanlagensicherung:
10.0 A
Scheinwerfersicherung:
25.0 A
Warnblinkanlagensicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
10.0 A
Sicherung des Kraftstoffeinspritz-
Systems:
10.0 A
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit:
YP400A 10.0 A
Sicherung des ABS-Motors:
YP400A 30.0 A
Zusatzsicherung:
10.0 A
GCA10640
ACHTUNG:
Niemals Sicherungen mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden. Eine Sicherung mit falscher Amperezahl kann Schäden an elektrischen Komponenten und sogar einen Brand verursachen.
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen
und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob das elektrische System einwandfrei arbeitet.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU34240
Scheinwerferlampe auswechseln
Die Scheinwerfer dieses Modells sind mit Halogenlampen ausgestattet. Falls eine Scheinwerferlampe durchbrennt, lassen Sie sie von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen und ggf. den Scheinwerferlichtkegel einstellen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU24181
Rücklicht/Bremslicht
Dieses Modell ist mit LED-Rücklicht/Bremslicht ausgestattet.
Von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen falls das Rücklicht/Bremslicht nicht funktioniert.
GAU36122
Blinkerlampe vorn auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Windschutzscheibe abschrauben.

- Schraube
- Windschutzscheibe
- Die Blinker-Baugruppe vorn abschrauben.

- Schraube
- Blinker-Baugruppe vorn
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

- Blinkerlampenfassung
- Die defekte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
- Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Blinker-Baugruppe in die ursprüngliche Position bringen und festschrauben.

- Die Windschutzscheibe festschrauben.
- Die Abdeckung A anbringen.
GAU34260
Blinkerlampe hinten auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Um die linke Blinkerlampe auszuwechseln, das Verkleidungsteil C abnehmen oder, um die rechte Blinkerlampe auszuwechseln, das Verkleidungsteil D abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

-
Blinkerlampenfassung
-
Die defekte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
-
Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn festdrehen.
-
Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Das ausgebaute Verkleidungsteil anbringen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU34271
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Das Verkleidungsteil B abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung und die Kennzeichenbeleuchtungs-Streuscheibe abschrauben.

- Streuscheibe der
Kennzeichenbeleuchtung - Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung
- Schraube
- Die defekte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

-
Lampe
-
Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Kennzeichenbeleuchtungs-Streuscheibe und die Abdeckung der Kennzeichenbeleuchtung festschrauben.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAU42800
Standlichtlampe auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Windschutzscheibe abschrauben.

- Schraube
- Windschutzscheibe
- Die Blinker-Baugruppe vorn abschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

text_image
1 2- Schraube
- Blinker-Baugruppe vorn
- Die Fassung samt Standlichtlampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

text_image
1- Stecker der Standlichtlampe
- Die defekte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung ein-
setzen.
- Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Blinker-Baugruppe in ursprüngliche Position bringen und festschrauben.

- Die Windschutzscheibe festschrauben.
- Die Abdeckung A anbringen.
GAU25880
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlassproblemen und Leistungseinbußen führen. Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten an Ihrem Motorroller sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Fehlersuchdiagramme
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
GAU42700
WARNING
GWA10840
Während Kontrollen oder Arbeiten am Kraftstoffsystem nicht rauchen und offene Flammen fern halten.
1. Kraftstoff

flowchart
graph TD
A["Kraftstoffstand im Tank prüfen."] --> B["Es ist genügend Kraftstoff vorhanden."]
A --> C["Es ist kein Kraftstoff vorhanden."]
B --> D["Verdichtung prüfen."]
C --> E["Kraftstoff nachfüllen."]
E --> F["Der Motor startet nicht. Verdichtung prüfen."]
2. Verdichtung

flowchart
graph TD
A["E-Starter betätigen."] --> B["Verdichtung OK."]
A --> C["Keine Verdichtung."]
B --> D["Zündung prüfen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
3. Zündung

flowchart
graph TD
A["Zündkerzen herausnehmen und Elektroden prüfen."] --> B["Feucht"]
A --> C["Trocken"]
B --> D["Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerzen ersetzen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
D --> F["E-Starter betatigen."]
E --> G["Der Motor startet nicht. Batterie prüfen."]
4. Batterie

flowchart
graph LR
A["E-Starter betätigen."] --> B["Der Motor dreht sich zügig."]
A --> C["Der Motor dreht sich nur mühsam."]
B --> D["Der Batteriezustand ist gut."]
C --> E["Batterieanschlüsse prüfen. Batterie, falls nötig, laden."]
D --> F["Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
E --> F
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Motorüberhitzung
GWAT1040
! WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS:
Falls die vorgeschriebene Kühlfüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlfüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU37833
Vorsicht bei Mattfarben
GCA15192
ACHTUNG:
Einige Modelle sind mit mattfarbigen Bauteilen ausgestattet. Vor der Reinigung des Fahrzeugs sollten Sie einen Yamaha-Fachhändler bezüglich verwendbarer Reinigungsmittel zu Rate ziehen. Werden Bürsten, scharfe Chemikalien oder Reinigungsmittel zum Säubern dieser Bauteile benutzt, können diese verkratzt oder beschädigt werden. Auch Wachs sollte nicht auf mattfarbige Bauteile aufgetragen werden.
GAU26091
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, dass der Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, dass alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlussbuchsen, einschließlich des Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltrei-
niger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10781
ACHTUNG:
- Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
- Unsachgemäße Reinigung kann Plastikteile, wie Verkleidungsteile, Abdeckungen, Windschutzscheiben, Streuscheiben, Instrumentenbeleuchtung usw. beschädigen. Verwenden Sie nur einen weichen, sauberen Lappen oder Schwamm mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser um Plastikteile zu reinigen.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals fol-
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
gende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühflüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsickern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
- Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterlässt. Ist die
Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen, Küstennähe oder auf gestreuten Straßen folgende Schritte durch.
HINWEIS:
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem
milden Reinigungsmittel abwaschen.
GCA10790
ACHTUNG:
Kein warmes Wasser verwenden, da es das aggressive Verhalten von Salz verstärkt.
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metall-oberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metall-oberflächen.
Nach der Reinigung
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
- Verwenden Sie zur Pflege von verchromten, Aluminium- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. (Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.)
- Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt oder vernickelt sind.
- Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
- Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10940
WARNING
- Sicherstellen, dass sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern; Reifen mit Seifenlauge abwaschen.
- Vor einer Fahrt mit dem Motorroller die Bremsleistung und das Verhalten in Kurven testen.
GCA10800
ACHTUNG:
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuss abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
● Polituren nicht zu häufig einsetzen,
denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS:
Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
GAU36560
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA10820
ACHTUNG:
- Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Ammoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stilllegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stilllegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden:
- Befolgen Sie alle Anweisungen, die im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel angegeben sind.
- Füllen Sie den Kraftstofftank und
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
fügen Sie einen stabilisierenden Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz des Zylinders, der Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Den Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerze heraus- schrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrung einfüllen.
c. Den Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerze auf den Zylinderkopf legen, sodass die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl be- netzt.)
e. Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen, die Zündkerze einschrauben und den Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerze aufsetzen.
GWA10950
! WARNING
Um Verletzung oder Schäden durch Funken vorzubeugen, müssen die Elektroden der Zündkerzen geerdet werden, wenn der Motor durchgedreht wird.
-
Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
-
Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motorroller so aufbocken, dass beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
-
Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
-
Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über 30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-31.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen vor der Stilllegung ausführen.
TECHNISCHE DATEN
GAU2633M
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2230 mm (87.8 in)
Gesamtbreite:
780 mm (30.7 in)
Gesamthöhe:
1380 mm (54.3 in)
Sitzhöhe:
760 mm (29.9 in)
Radstand:
1565 mm (61.6 in)
Bodenfreiheit:
120 mm (4.72 in)
Mindest-Wendekreis:
2600 mm (102.4 in)
Gewicht:
Mit Öl und Kraftstoff:
YP400 219.0 kg (483 lb)
YP400A 223.0 kg (492 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, DOHC
Zylinderanordnung:
Einzylinder, nach vorn geneigt
Hubraum:
395.0 cm ^3
Bohrung × Hub:
83.0 × 73.0 mm (3.27 × 2.87 in)
Verdichtungsverhältnis:
10.60:1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Nasssumpfschmierung
Motoröl:
Sorte (Viskosität):
SAE 10W-30 oder SAE 10W-40 oder SAE
15W-40 oder SAE 20W-40 oder SAE
20W-50

text_image
-20 -10 0 10 20 30 40 50 °C SAE 10W-30 SAE 10W-40 SAE 10W-50 SAE 15W-40 SAE 20W-40 SAE 20W-50Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SG oder höher/JASO
MA
Motoröl-Füllmenge:
Ohne Wechsel des Ölfiltereinsatzes:
1.50 L (1.59 US qt) (1.32 Imp.qt)
Mit Wechsel des Ölfilterensatzes:
1.70 L (1.80 US qt) (1.50 Imp.qt)
Achsgetriebeöl:
Sorte:
SAE 10W-30 Sorte SE-Motoröl
Füllmenge:
Fassungsvermögen des Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung):
Fassungsvermögen des Kühlers (einschließ-
lich aller Kanäle):
1.57 L (1.66 US qt) (1.38 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Ölbeschichteter Papiereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Normalbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
14.0 L (3.70 US gal) (3.08 Imp.gal)
Kraftstoff-Einspritzung:
Drosselklappengehäuse:
Hersteller:
AISAN
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/CR7E
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Fliehkraft-Automatik-Trockenkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Primäruntersetzungsverhältnis:
31/14 (2.214)
TECHNISCHE DATEN
Sekundäruntersetzungsgetriebe: schrägverzahnter Zahnradsatz
Sekundäruntersetzungsverhältnis: 42/16 (2.625)
Getriebeart: Keilriemen-Automatik
Getriebebetätigung: Fliehkraft-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart: Alu-Druckguss mit Stahlrohrträger
Lenkkopfwinkel: 27.00 Grad
Nachlauf: 100.0 mm (3.94 in)
Vorderreifen:
Ausführung: Schlauchlos-Reifen
Dimension: 120/80-14M/C 58S
Hersteller/Typ: IRC/MB67 Hersteller/Typ: DUNLOP/D305FL
Hinterreifen:
Ausführung: Schlauchlos-Reifen
Dimension: 150/70-13M/C 64S
Hersteller/Typ: IRC/MB67
Hersteller/Typ: DUNLOP/D305L
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung: YP400 189 kg (417 lb) YP400A 185 kg (408 lb)
* (Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung: 0–90 kg (0–198 lb)
Vorn: 200 kPa (29 psi) (2.00 kgf/cm²)
Hinten: 250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm²)
Zuladungsbedingung: YP400 90–189 kg (198–417 lb) YP400A 90–185 kg (198–408 lb)
Vorn: 200 kPa (29 psi) (2.00 kgf/cm²)
Hinten: 250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm²)
Vorderrad:
Rad-Bauart: Gussrad
Felgengröße: 14M/C x MT3.00
Hinterrad:
Rad-Bauart: Gussrad
Felgengröße: 13M/C x MT4.00
Vorderradbremse:
Bauart: Doppelscheibenbremse
Betätigung: Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit: DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart: Einzelscheibenbremse
Betätigung: Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit: DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart: Teleskopgabel Feder/Stoßdämpfer-Bauart: Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg: 120.0 mm (4.72 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart: selbsttragende Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart: Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg: 104.0 mm (4.09 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem: Transistorzündung (digital)
Lichtmaschine: Drehstromgenerator mit Permanentmagnet
Batterie:
Typ: GT9B-4
TECHNISCHE DATEN
Spannung, Kapazität:
12 V, 8.0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung, Watt × Anzahl:
Scheinwerfer:
Rücklicht/Bremslicht:
LED
Blinklicht vorn:
12 V, 21.0 W × 2
Blinklicht hinten:
12 V, 21.0 W × 2
Standlicht vorn:
12 V, 5.0 W × 2
Kennzeichenbeleuchtung:
12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
12 V, 2.0 W × 3
Fernlicht-Kontrollleuchte:
12 V, 1.4 W × 1
Blinker-Kontrollleuchte:
12 V, 1.4 W × 2
Motorstörungs-Warnleuchte:
12 V, 1.4 W × 1
ABS-Warnleuchte:
YP400A 12 V, 1.4 W × 1
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sy-
stems:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
40.0 A
Scheinwerfersicherung:
25.0 A
Signalanlagensicherung:
10.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
10.0 A
Warnblinkanlagensicherung:
10.0 A
Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems:
10.0 A
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit:
YP400A 10.0 A
Sicherung des ABS-Motors:
YP400A 30.0 A
Zusatzsicherung:
10.0 A
GAU26351
GAU26381
GAU26410
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Schlüssel- und Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modellcode-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden.
SCHLÜSSEL-
IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUM-MER:

Schlüssel-Identifizierungsnummer

text_image
1 2 3- Schlüssel-Identifizierungsnummer
- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
Die Schlüssel-Identifizierungsnummer ist auf dem Schlüsselanhänger eingestanzt. Diese Nummer im entsprechenden Feld notieren, da sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels angegeben werden muss.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer

- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS:
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Motorrads, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
KUNDENINFORMATION
GAU26500
Modelcode-Plakette

text_image
11. Modellcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist an der Innenseite des hinteren Ablagefachs angebracht. (Siehe Seite 3-17.) Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
A
Abblendschalter....3-10
Ablagefächer 3-17
ABS (für ABS-Modelle)......3-12
Abstellen....7-3
ABS-Warnleuchte (für ABS-Modelle) .....3-4
Achsgetriebeöl....6-16
Anfahren 5-2
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems....3-4
B
Batterie 6-31
Beschleunigen und Verlangsamen......5-2
Bestandteilbestimmung 2-1
Blinker-Kontrollleuchten....3-3
Blinkerlampe hinten, auswechseln .....6-36
Blinkerlampe vorn, auswechseln ......6-35
Blinkerschalter 3-10
Bordwerkzeug....6-1
Bowdenzüge, prüfen und schmieren .....6-28
Bremsen 5-2
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen....6-27
Bremsflüssigkeit, wechseln 6-28
Bremshebel, schmieren....6-29
D
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)......3-9
Drehzahlmesser 3-5
E
Einfahrvorschriften....5-4
F
Fahrersitz, einstellen 3-16
Fahrzeug-Identifizierungsnummer......9-1
Federbeine, einstellen ....3-18
Fehlersuchdiagramme....6-39
Fehlersuche....6-38
Fernlicht-Kontrollleuchte....3-3
Feststellbremshebel (Hinterradbremse)....3-11
Feststellbremshebelkabel (Hinterradbremse), einstellen......6-25
G
Gasdrehgriff und Gaszug, kontrollieren und schmieren....6-28
Gaszugspiel, kontrollieren ....6-21
Geschwindigkeitsmesser....3-5
H
Handbremshebel, Hinterradbremse .....3-11
Handbremshebel, Vorderradbremse .....3-11
Haupt- und Seitenständer, prüfen und schmieren....6-29
Hupenschalter 3-10
|
Identifizierungsnummern 9-1
K
Katalysatoren 3-14
Kennzeichenleuchten-Lampe, auswechseln ....6-37
Kraftstoff 3-14
Kraftstoff, Tipps zum Sparen....5-3
Kühlflüssigkeit 6-17
L
Lenkerarmaturen 3-9
Lenkung, prüfen 6-30
Lichthupenschalter ....3-10
Luftfiltereinsätze, Ablassschläuche und Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses ....6-19
M
Modellcode-Plakette.... 9-2
Motor anlassen.... 5-1
Motoröl und Ölfiltereinsatz 6-13
Motorstoppschalter.... 3-10
Motorstörungs-Warnleuchte.... 3-4
Multifunktionsanzeige.... 3-5
P
Parken 5-4
Pflege 7-1
R
Räder 6-24
Radlager, prüfen 6-31
Reifen....6-22
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn...... 4-2
Rücklicht/Bremslicht.... 6-35
S
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads, prüfen 6-26
Scheinwerferlampe, auswechseln...... 6-34
Schlüssel-Identifizierungsnummer ...... 9-1
Seitenständer.... 3-19
Sicherheitsinformationen.... 1-1
Sicherungen, wechseln.... 6-32
Sitzbank 3-15
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse).... 6-25
Standlichtlampe, auswechseln.... 6-37
Starterschalter 3-10
System der Wegfahrsperre 3-1
T
Tankverschluss 3-13
Technische Daten 8-1
Teleskopgabel, prüfen.... 6-30
Index
Tipps zur Fahrsicherheit 1-4
v
Ventilspiel....6-22
Verkleidungsteile und Abdeckungen, abnehmen und montieren.... 6-7
Vorsicht bei Mattfarben.... 7-1
W
Warnblinkschalter 3-10
Warn- und Kontrollleuchten 3-3
Wartungsintervalle und Schmierdienst ..... 6-3
Z
Zündkerze, prüfen.... 6-11
Zünd-/Lenkschloss.... 3-2
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System...... 3-19

AUF RECYCLINGPAPIER GEDRUCKT
PRINTED IN JAPAN
2007.9-1.8×1
(G)