T-Mobile Digibox Premium - Router

Digibox Premium - Router T-Mobile - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice T-Mobile Digibox Premium - page 7
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ProdukttypDSL-Router mit WLAN
ModellDigibox Premium
MarkeT-Mobile
Abmessungen (B x T x H)ca. 200 x 150 x 40 mm
Gewichtca. 500 g
Stromversorgung12 V DC, 1 A
Schnittstellen4x Gigabit Ethernet, 1x DSL (RJ11), 1x USB 2.0
WLAN-StandardIEEE 802.11ac, Dualband (2,4 GHz und 5 GHz)
WLAN-SicherheitWPA2, WPA3
FirewallSPI-Firewall, NAT
ManagementWebinterface (HTTP/HTTPS)
LieferumfangRouter, Netzteil, DSL-Kabel, LAN-Kabel, Kurzanleitung
ZertifikateCE, RoHS
Betriebstemperatur0 °C bis 40 °C
Lagertemperatur-20 °C bis 70 °C
Luftfeuchtigkeit10 % bis 85 % (nicht kondensierend)
ReinigungMit einem trockenen, weichen Tuch abwischen
ReparaturNur durch autorisiertes Fachpersonal

Häufig gestellte Fragen - Digibox Premium T-Mobile

Wie schließe ich die Digibox Premium an?
Verbinden Sie das DSL-Kabel mit der TAE-Dose und dem DSL-Anschluss des Routers. Schließen Sie dann das Netzteil an und stecken Sie es in eine Steckdose. Der Router startet automatisch.
Wie kann ich das WLAN-Passwort ändern?
Öffnen Sie einen Browser und geben Sie 192.168.1.1 ein. Melden Sie sich mit Ihrem Router-Passwort an (Standard: 'admin' / 'admin' oder auf dem Aufkleber). Gehen Sie zu 'WLAN-Einstellungen' und ändern Sie das Passwort.
Was ist die Standard-IP-Adresse des Routers?
Die Standard-IP-Adresse ist 192.168.1.1.
Wie setze ich den Router auf Werkseinstellungen zurück?
Drücken Sie die Reset-Taste an der Rückseite des Routers für etwa 10 Sekunden mit einem spitzen Gegenstand, bis die LEDs blinken. Der Router startet neu mit den Werkseinstellungen.
Welche WLAN-Sicherheit wird unterstützt?
Der Router unterstützt WPA2 und WPA3. Es wird empfohlen, WPA2 oder WPA3 zu verwenden.
Wie kann ich die Firmware aktualisieren?
Melden Sie sich im Webinterface an, gehen Sie zu 'System' > 'Firmware-Update' und laden Sie die neueste Firmware von der T-Mobile-Website herunter. Klicken Sie auf 'Durchsuchen' und wählen Sie die Datei aus, dann auf 'Aktualisieren'.
Wie viele Geräte können gleichzeitig verbunden werden?
Der Router unterstützt bis zu 32 gleichzeitige WLAN-Verbindungen.
Was tun, wenn das Internet nicht funktioniert?
Überprüfen Sie die DSL-Verbindung und ob alle Kabel richtig eingesteckt sind. Starten Sie den Router neu. Wenn das Problem bestehen bleibt, kontaktieren Sie Ihren Internetanbieter.
Kann ich einen Drucker über USB anschließen?
Ja, der Router hat einen USB-2.0-Anschluss, an den Sie einen USB-Drucker anschließen können. Im Webinterface können Sie die Druckerfreigabe aktivieren.
Wie kann ich die WLAN-Reichweite verbessern?
Platzieren Sie den Router zentral und frei von Hindernissen. Vermeiden Sie Nähe zu Metallgegenständen oder anderen elektronischen Geräten. Alternativ können Sie einen WLAN-Repeater verwenden.

Benutzerfragen zu Digibox Premium T-Mobile

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BEDIENUNGSANLEITUNG Digibox Premium T-Mobile

Digitalisierungsbox Premium

Betrieb mit Standardsoftware

Rechtlicher Hinweis

Gewährleistung

Änderungen in dieser Veröffentlichung sind vorbehalten.

bintec elmeg GmbH gibt keinerlei Gewährleistung auf die in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Informationen.bintec elmeg GmbH übernimmt keine Haftung für mittelbare, unmittelbare, Neben-, Folge- oder andere Schäden, die mit der Auslieferung, Bereitstellung oder Benutzung dieser Bedienungsanleitung im Zusammenhang stehen.

Copyright © bintec elmeg GmbH

Alle Rechte an den hier beinhalteten Daten - insbesondere Vervielfältigung und Weitergabe - sind bintec elmeg GmbH vorbehalten.

Open Source Software in diesem Produkt

Dieses Produkt enthält neben anderen Komponenten Open-Source-Software, die von Drittanbietern entwickelt wurde und unter einer Open-Source-Softwarelizenz lizenziert ist. Diese Open-Source-Softwaredateien unterliegen dem Copyright. Eine aktuelle Liste der in diesem Produkt enthaltenen Open-Source-Softwareprogramme und die Open-Source-Softwarelizenzen finden Sie unter www.bintec-elmeg.com.

GEMA

Dieses Produkt verwendet interne Wartemusik, für deren Verwendung eine Genehmigung durch die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) nicht erforderlich ist. Dies hat die GEMA mit Freistellungsbescheinigung bestätigt. Die Freistellungsbescheinigung kann unter folgender Internet-Adresse eingesehen werden: www.bintec-elmeg.com . Wartemelodien des Systems: elmeg Song, Hold the line.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

1.1 Digitalisierungsbox Premium 1
1.2 Reset 5
1.3 Voreinstellungen .... 5
1.4 Support-Information 7

Kapitel 2 Montage....8

2.1 Anschluss von Endgeräten. 8

2.2 Reset Taster 8

2.3 Wandmontage 8

2.4 Pin-Belegungen 9

Kapitel 3 Grundkonfiguration 12

3.1 Vorbereitungen. 12

3.2 Konfiguration des Systems....14

3.3 Internetverbindung einrichten. 15

3.4 Benutzerzugang 16

3.5 Softwareaktualisierung Digitalisierungsbox Premium 16

Kapitel 4 Zugang und Konfiguration 18

4.1 Zugang über LAN 18

4.2 Konfiguration.... 18

Kapitel 5 Assistenten 25

Kapitel 6 Systemverwaltung 26

6.1 Status 26

6.2 Globale Einstellungen 28

6.3 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen 35

6.4 Administrativer Zugriff 37

6.5 Remote Authentifizierung 38

6.6 Konfigurationszugriff 43

6.7 Zertifikate 48

Kapitel 7 Physikalische Schnittstellen 58

7.1 Ethernet-Ports 58

7.2 ISDN-Ports 60

7.3 DSL-Modem 62

Kapitel 8 LAN 64

8.1 IP-Konfiguration 64

8.2 VLAN 74

Kapitel 9 Wireless LAN 78

9.1 WLAN....78

9.2 Verwaltung 89

9.3 Konfiguration....90

Kapitel 10 Wireless LAN Controller 93

10.1 Wizard 93

10.2 Controller-Konfiguration 97

10.3 Slave-AP-Konfiguration 99

10.4 Monitoring 112

10.5 Umgebungs-Monitoring 117

10.6 Wartung.... 119

Kapitel 11 Netzwerk 122

11.1 Routen 122

11.2 Allgemeine IPv6-Präfixe 131

11.3 NAT. 132

11.4 Lastverteilung 140

11.5 QoS 148

11.6 Zugriffsregeln 158

Kapitel 12 Multicast. 166

12.1 Allgemein 167

12.2 IGMP 167

12.3 Weiterleiten 170

Kapitel 13 WAN....172

13.1 Internet + Einwählen 172

13.2 ATM 187

13.3 Real Time Jitter Control 196

Kapitel 14 VPN 198

14.1 IPSec....198

Kapitel 15 Firewall....227

15.1 Richtlinien 228

15.2 Schnittstellen....234

15.3 Adressen 236

15.4 Dienste 237

15.5 Konfiguration....240

Kapitel 16 VoIP 244

16.1 Application Level Gateway 244

16.2 Einstellungen 247

16.3 Media Gateway 262

16.4 RTSP 268

Kapitel 17 Lokale Dienste 270

17.1 DNS 270

17.2 HTTPS 278

17.3 DynDNS-Client 279

17.4 DHCP-Server 282

17.6 Überwachung 306

17.7 UPnP 310

Kapitel 18 Wartung 313

18.1 Diagnose 313

18.2 Software &Konfiguration.... 315

18.3 Neustart 318

Kapitel 19 Externe Berichterstellung. 320

19.1 Systemprotokoll 320

19.2 IP-Accounting 322

19.3 Benachrichtigungsdienst 323

Kapitel 20 Monitoring .... 328

20.1 Internes Protokoll 328

20.2 IPSec 328

20.3 ISDN/Modem 331

20.4 Schnittstellen....332

20.5 WLAN....334

20.6 Bridges 339

20.7 QoS 340

Index 341

Kapitel 1 Inbetriebnahme

1.1 Digitalisierungsbox Premium

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie Ihr Gerät aufstellen, anschließen und in Betrieb nehmen.

Der Weg zu einer weiterführenden Konfiguration wird Ihnen anschließend Schritt für Schritt erläutert. Tiefergehende Kenntnisse über Telefonanlagen und Router sind dabei nicht erforderlich. Ein detailliertes Online-Hilfe-System gibt Ihnen zusätzlich Hilfestellung.

1.1.1 Aufstellen und Anschließen

Die Digitalisierungsbox Premium wird an einem reinen IP-Anschluss betreiben. Sie telefonieren ausschließlich über VoIP, sind aber beim Anschluss Ihrer Endgeräte nicht eingeschränkt: Sie können SIP- und analoge Endgeräte, eine ISDN-Endgeräte oder eine ISDN-Telefonanlage sowie PCs anschließen.

T-Mobile Digibox Premium - Aufstellen und Anschließen - 1

flowchart
graph LR
    DSL["DSL"] -->|Wireless| LAN1["LAN1"]
    LAN1 --> LAN2["LAN2"]
    LAN2 --> LAN3["LAN3"]
    LAN3 --> LAN4["LAN4"]
    LAN4 --> LAN5["LAN5"]
    LAN5 --> ISDN1["ISDN1"]
    LAN5 --> ISDN2["ISDN2"]
    ISDN1 --> a/b1["a/b1"]
    ISDN2 --> a/b2["a/b2"]
    a/b1 --> a/b3["a/b3"]
    a/b2 --> a/b4["a/b4"]
    a/b3 --> Reset["Reset 1"]
    a/b4 --> Reset["Reset 2"]
    Reset -->|Control| Fax["Fax"]
    SSL["Telefondose"] --> SIP-Telefon["SIP-Telefon"]
    SIP-Telefon --> DECTAP["DECT AP"]
    DECTAP --> PC["PC"]
    PC --> ISDN-Telefon["ISDN-Telefon"]
    ISDN-Telefon --> Analog-Telefon["Analog-Telefon"]
    Analog-Telefon --> Fax["Fax"]

Abb. 1: Basisszenario Digitalisierungsbox Premium

T-Mobile Digibox Premium - Aufstellen und Anschließen - 2

Achtung

Vor Installation und Inbetriebnahme Ihres Geräts lesen Sie bitte aufmerksam die beiliegenden Sicherheitshinweise.

T-Mobile Digibox Premium - Achtung - 1

Achtung

Die Verwendung eines falschen Steckernetzgeräts kann zum Defekt Ihres Geräts führen! Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Steckernetzgerät!

Gehen Sie beim Aufstellen und Anschließen in der folgenden Reihenfolge vor:

(1) Montage

Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, sollte die Digitalisierungsbox Premium aufrecht an einer Wand oder gut belüftet in einem Netzwerkschrank montiert sein (lesen Sie bitte aufmerksam das Kapitel Montage auf Seite 8).

(2) Netzanschluss

Schließen Sie den Netzanschluss des Geräts mit dem mitgelieferten Steckernetzgerät an eine 230 V\~ Steckdose an.

(3) Antennen

Schrauben Sie die mitgelieferten Antennen auf die dafür vorgesehenen Anschlüsse.

(4) DSL

Verbinden Sie den Anschluss DSL über das graue Kabel an die TAE-Buchse der Telefondose an.

(5) ISDN-Endgeräte

Schließen Sie ein ISDN-Telefon an den internen ISDN-Anschluss der Digitalisierungsbox Premium an.

(6) Analoge Endgeräte

Verbinden Sie Ihre analogen Endgeräte an den analogen Anschlüssen (a/b1 - a/b4). Verwenden Sie dazu das dem Endgerät beigefügte Kabel.

(7) SIP-Telefone

Schliessen Sie Ihre SIP-Telefone an die 10/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstellen an. Einen letzten Schritt müssen Sie am PC ausführen.

(8) PC

Schließen Sie einen geeigneten PC über ein Ethernet-Kabel an eine der Ethernet-Schnittstellen der Digitalisierungsbox Premium an. Sollten Probleme bei der Verbindung zwischen PC und Digitalisierungsbox Premium auftreten, lesen Sie bitte die entsprechenden Kapitel zur Grundkonfiguration.

(9) VoIP

Für einen reinen IP-Anschluss ohne ISDN verwenden Sie die vom Provider bereitgestellte Anleitung.

T-Mobile Digibox Premium - VoIP - 1

Hinweis

Mit der "Automatischen Konfiguration" der Telekom wird Ihr Gerät automatisch eingerichtet (siehe Automatische Konfiguration auf Seite 12).

1.1.2 Anschlüsse

1 2 3 4 5 6

Abb. 2: Anschlüsse

1 DSL-Schnittstelle Annex B/J
210/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstellen (LAN 1 - LAN4)
3 Ethernet-WAN-Schnittstelle (LAN5)
4Schnittstelle für ISDN-Endgeräte (ISDN1, ISDN2)
5Interne Schnittstelle für analoge Endgeräte (a/b1 - a/b4)
6 Buchse für das Steckernetzteil

1.1.3 Anschlüsse (seitlich)

1 2

Abb. 3: Seitliche Anschlüsse

1 Antennenanschluss
2 Funktionstaste (ohne Funktion)

1.1.4 Montagewinkel

DLL LAN1 LAN2 LAN3 LAN4 LAN5 ISO1 ISO2 ab1 ab2 ab3 ab4 Reset 2

Abb. 4: Montagewinkel

Aufgrund der Platzierung der Geräte im Netzwerkschrank, empfiehlt es sich auf abgesetzte Antennen zurückzugreifen. Montieren Sie die Montagewinkel mit den im Set beiliegenden Schrauben am Gehäu-

se. Die Montagewinkel und die Schrauben sind als Zubehör erhältlich (Artikelnummer MN40285514).

T-Mobile Digibox Premium - Montagewinkel - 2

Hinweis

Bei Betrieb im Netzwerkschrank darf die Umgebungstemperatur 40 °C nicht übersteigen!

1.1.5 LEDs

Anhand der LEDs können Sie den Status Ihres Geräts ablesen.

Die LEDs der Digitalisierungsbox Premium sind folgendermaßen angeordnet:

Service Mem. WLAN DSL TEL ISDN1 ISDN2 Status Power

Abb. 5: LEDs

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED Farbe Status Information
Service Gelb an Automatische Wartung aktiv
aus Automatische Wartung inaktiv
Mem.ausSpeicher ist bereit für Lese-/Schreibzugriffe
Grün flackerndLese-/ Schreibzugriff
WLANausWLAN oder alle zugeordneten Drahtlosnetzwerk deaktiviert
Grün langsam blinkendDrahtlosnetzwerk ist aktiv, kein Client ist angemeldet
Grün schnell blinkendDrahtlosnetzwerk ist aktiv, mindestens ein Client ist angemeldet
GrünflackerndDrahtlosnetzwerk ist aktiv, mindestens ein Client ist angemeldet, es besteht Datenverkehr
DSLGrün an Verbindung hergestellt
Grün langsam blinkendSynchronisation läuft
aus Keine Synchronisation
Grün flackerndDatentransfer
TELGrünanTelefonie am IP-Anschluss (Voice over IP) bereit
aus Telefonie nicht eingerichtet
ISDN1 / ISDN 2GrünanISDN-Endgeräte angeschlossen
aus Ruhezustand oder außer Betrieb
StatusGrünanNach dem Einschalten: Gerät wird gestartet während des Betriebs: Fehler
Grün langsam blinkendGerät ist aktiv
PowerGrün an Stromversorgung ist angeschlossen
aus Keine Stromversorgung

Die LEDs der Ethernet-Buchsen LAN 1-4 (LAN) und LAN 5 (WAN) zeigen folgende Statusinformationen an:

Ethernet-LEDs

LED Farbe Status Information
LAN 1 bis 4 (Link/Act)GrünanEthernet -Verbindung hergestellt
LAN 1 bis 4 (Link/Act)GrünblinkendDatenübertragung über Ethernet
LAN 1 bis 4 (Link/Act)ausKeine Ethernet-Verbindung
LAN 1 bis 4 (Speed)Grünan1000 Mbit/s Übertragungsrate
LAN 1 bis 4 (Speed)Orangean100 Mbit/s Übertragungsrate
LAN 1 bis 4 (Speed)aus10 Mbit/s Übertragungsrate
LAN 5 (Link/Act)GrünanWAN- Ethernet -Verbindung hergestellt
LAN 5 (Link/Act)GrünblinkendDaten über ETH 5 senden/ empfangen
LAN 5 (Link/Act) aus Keine Ethernet-Verbindung
LAN 5 (Speed)Grünan1000 Mbit/s Übertragungsrate
LAN 5 (Speed)Orangean100 Mbit/s Übertragungsrate
LAN 5 (Speed)aus10 Mbit/s Übertragungsrate

1.1.6 Lieferumfang

Ihr Gerät wird zusammen mit folgenden Teilen ausgeliefert:

ProduktnameKabelsätze/SonstigesDokumentation
Digitalisierungsbox Premiumein Ethernet LAN-Kabel (gelb)Installationsposter
ein Ethernet WAN-Kabel (blau)Sicherheitshinweise
ein DSL-Kabel (grau)
zwei FSX-TAE-Adapter (schwarz)
ein Netzteil
zwei WiFi-Antennen

1.1.7 Allgemeine Produktmerkmale

Die allgemeinen Produktmerkmale umfassen die Leistungsmerkmale und die technischen Voraussetzungen für Installation und Betrieb Ihres Geräts.

Allgemeine Produktmerkmale Digitalisierungsbox Premium

Eigenschaft
Maße und Gewicht:
Gerätemaße ohne Kabel (B x H x T)328 x 193 x 44 mm
Gewichtca. 900 g
Transportgewicht (inkl. Dokumentation, Ka-bel, Verpackung)ca. 1800 g
Speicher128 MB SDRAM,
LEDs19 (8 x Funktion, 1 x Service, 5x2 Ethernet)
Leistungsaufnahme Gerätmax. 30 W 12 V DC
Spannungsversorgung12 V DC 2,5 A
Umweltanforderungen:
Lagertemperatur-20 °C bis +70 °C
Betriebstemperatur+5 °C bis +40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit max. 85 %
RaumklassifizierungNur in trockenen Räumen betreiben
Verfügbare Schnittstellen:
DSL-Schnittstelle Internes DSL-Modem
Ethernet IEEE 802.3 LAN (4-Port-Switch)Fest eingebaut (nur twisted-pair), 10/100/1000 MBit/s, autosensing, MDIX
ISDN-Schnittstellen2 interne ISDN-Schnittstellen, ISDN-Terminierung
FXS4 FXS-Schnittstellen (a/b1 - a/b4)
Vorhandene Buchsen:
WLAN Antennen R-SMA-Buchsen
Ethernet-Schnittstellen 1 - 4 (LAN)RJ45-Buchse
Ethernet-Schnittstelle 5 (WAN)RJ45-Buchse
ISDN-Schnittstelle (ISDN1, ISDN2)RJ45-Buchse
FXS-Schnittstelle (a/b1 bis a/b4)RJ12-Buchse
DSL-Schnittstelle RJ45-Buchse
Hohlsteckerbuchse für Stromversorgung

1.2 Reset

Der Reset wird über den Reset-Knopf an der Anschlussseite des Systems durchgeführt.

Bei einem kurzen Tastendruck (ca. eine Sekunde) wird das Gerät neu gestartet. Dieser Tastendruck entspricht einer Unterbrechung der Stromversorgung. Die gespeicherten Daten bleiben erhalten, aber alle Verbindungen werden unterbrochen.

Drücken Sie die Reset-Taste für ca. 30 bis 40 Sekunden, führt das Gerät einen Factory Reset durch. Dies bedeutet, dass das Gerät in den Auslieferungszustand zurückversetzt wird. Die Verbindungsdaten ein und ausgehender Anrufe werden dabei nicht gelöscht. Die Konfiguration wird gelöscht und alle Passwörter werden zurückgesetzt. Der Reset ist beendet, wenn nach 30 bis 40 Sekunden die Status-LED gleichmäßig blinkt.

1.3 Voreinstellungen

Wenn Sie Ihr Gerät das erste Mal in Betrieb nehmen, sind einige Einstellungen bereits vorkonfiguriert, damit Sie in wenigen Schritten nach dem Aufstellen und Anschließen Ihr Gerät in Betrieb nehmen können.

T-Mobile Digibox Premium - Voreinstellungen - 1

Hinweis

Prüfen Sie anhand der Bedienungsanleitung Ihrer vorhandenen Endgeräte, wie und mit welchen Einstellungen Leistungsmerkmale genutzt werden können.

Die Voreinstellungen können Sie entsprechend Ihren persönlichen Erfordernissen und Anschlussbedingungen verändern.

Konfigurationsoberfläche

Die Konfigurationsoberfläche Ihres Geräts ist im Auslieferungszustand über einen der LAN-Anschlüsse unter folgender Adresse erreichbar:

• IP-Adresse: 192.168.2.1
• Netzmaske: 255.255.255.0

Benutzen Sie im Auslieferungszustand folgende Zugangsdaten zur Konfiguration über die Konfigurationsoberfläche:

  • Benutzername: admin
  • Password: admin

T-Mobile Digibox Premium - Konfigurationsoberfläche - 1

Hinweis

Nach dem ersten Login in das Gerät werden Sie aufgefordert, ein sicheres Passwort einzugeben. Beachten Sie hierzu die angezeigten Vorgaben für ein sicheres Passwort! Drücken Sie am Ende des Konfigurationsvorgangs die Schaltfläche Konfiguration speichern! Ansonsten geht auch das neue sichere Passwort nach einem Neustart verloren.

Betriebsmodus wählen

Bei der Digitalisierungsbox Premium haben Sie die Möglichkeit zwischen den Betriebsmodus als Telefonanlage und den Betriebsmodus als Media Gateway zu wählen.

Fall 1: Wenn das Passwort noch nicht geändert worden ist, haben Sie nach dem Login die Möglichkeit den Betriebsmodus zu wählen.

Fall 2: Wenn das Passwort schon geändert ist, ist das Gerät ab Werk als Telefonanlage konfiguriert. Sie können im Menü Assistenten+Erste Schritte->Betriebsmodus den Betriebsmodus ändern. Beachten Sie, dass dann nicht mehr alle Leistungsmerkmale zur Verfügung stehen. Die Montage und die Grundkonfiguration sind identisch.

T-Mobile Digibox Premium - Betriebsmodus wählen - 1

Achtung

Beim Umschalten von Telefonanlage auf Media Gateway oder von Media Gateway auf Telefonanlage, führt das Gerät einen Factory Reset durch. Das bedeutet, dass das Gerät in den Auslieferungszustand versetzt wird. Die Konfiguration wird gelöscht und alle Passwörter werden zurückgesetzt.

Software-Update

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt.

Dank der "Automatischen Konfiguration" der Telekom wird die Systemsoftware Ihres Geräts auf dem neuesten Stand gehalten (siehe Automatische Konfiguration auf Seite 12).

Wie Sie den Softwarestand Ihres Geräts prüfen und ggf. eine Aktualisierung sellbst durchführen, wird im Handbuch-Kapitel „Wartung“ beschrieben.

Ergänzende Beratung zu Ihrer Digitalisierungsbox erhalten Sie während der üblichen Geschäftszeiten unter der kostenfreien Rufnummer 0800 330 1300 oder unter 0800 330 2870 (für Großkunden). Weitere Hinweise finden Sie auch im Internet unter http://hilfe.telekom.de. Vermuten Sie eine Störung Ihres Anschlusses, wenden Sie sich bitte unter der entsprechenden Nummer an den Technischen Kundendienst oder informieren Sie sich unter http://hilfe.telekom.de.

Kapitel 2 Montage

T-Mobile Digibox Premium - Kapitel 2 Montage - 1

Warnung

Zur Vermeidung eines Elektroschocks ist Vorsicht beim Anschließen von Telekommunikationsnetzen (TNV-Stromkreisen) geboten. LAN-Ports verwenden ebenfalls RJ-Steckverbinder.

T-Mobile Digibox Premium - Warnung - 1

Achtung

Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, sollte die Digitalisierungsbox Premium aufrecht an einer Wand oder gut belüftet in einem Netzwerkschrank montiert sein. Das Gerät darf keiner direkten Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt sein. Beachten Sie auch die einzuhaltenden Abstände (siehe Wandmontage auf Seite 8).

2.1 Anschluss von Endgeräten

2.1.1 Interner ISDN-Anschluss

Der interne ISDN-Anschluss der Digitalisierungsbox Premium stellt an jedem internen ISDN-Anschluss 2,5 Watt Speiseleistung für den Anschluss von maximal zwei ungespeisten ISDN-Endgeräten zur Verfügung. Der interne ISDN-Anschluss ist im Auslieferungszustand als "Kurzer passiver Bus" ("S0-Bus") eingerichtet. Es ist die einfache Bus-Verkabelung eines ISDN-Systems mit einer Länge von bis zu 120 m möglich.

2.1.2 Terminierung der ISDN-Schnittstellen

Die Schalter für die Terminierung der ISDN-Schnittstellen befinden sich im Boden/Unterschale des Geräts. Im Auslieferungszustand sind beide Schalter auf ON gestellt. Damit ist die Terminierung aktiv und das Gerät für alle gängigen Anwendungen vorkonfiguriert.

T-Mobile Digibox Premium - Terminierung der ISDN-Schnittstellen - 1
Abb. 6: Schalter für die Terminierung

2.2 Reset Taster

An der Anschlussseite des Geräts befindet sich der Reset-Taster, mit dem Sie einen Neustart des Geräts erzwingen oder den Auslieferungszustand wieder herstellen können (siehe Reset auf Seite 5).

2.3 Wandmontage

In diesem Abschnitt werden die Abläufe der Montage beschrieben. Halten Sie sich bitte an diesen Ablauf.

(1) Suchen Sie einen Montageort aus, der max. 1,5 Meter von einer 230 V \~ Netzsteckdose und 2,5 Meter vom Übergabepunkt des Netzbetreibers entfernt ist.
(2) Um eine gegenseitige Beeinträchtigung auszuschließen, montieren Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von elektronischen Geräten wie z. B. HiFi-Geräten, Bürogeräten oder Mikrowellengeräten. Vermeiden Sie auch einen Aufstellort in der Nähe von Wärmequellen, z. B. Heizkörpern oder in feuchten Räumen.

(3) Halten Sie die Abstände ein, die auf der Rückseite des Geräts eingeprägt sind.
(4) Markieren Sie die Bohrlöcher an der Wand.
(5) Überprüfen Sie die feste Auflage aller Befestigungspunkte der Digitalisierungsbox Premium an der Wand. Vergewissern Sie sich, dass im Bereich der markierten Bohrlöcher keine Versorgungsleitungen, Kabel o. ä. verlegt sind.
(6) Bohren Sie die Befestigungslöcher an den markierten Stellen (bei Montage mit den Dübeln verwenden Sie einen 5 mm Steinbohrer). Setzen Sie die Dübel ein.
(7) Schrauben Sie die beiden Schrauben so ein, dass zwischen Schraubenkopf und Wand noch ein Abstand von ca. 5 mm verbleibt.
(8) Hängen Sie die Digitalisierungsbox Premium mit den rückseitigen Halterungen von oben hinter den Schraubenköpfen ein.
(9) Installieren Sie, wenn erforderlich, die Anschlussdosen für die Endgeräte. Verbinden Sie die Installation der Anschlussdosen mit der des Geräts. Die Anschlussdosen dienen der festen Installation, beispielsweise im Flur. Wenn diese installiert sind, werden die Anschlusskabel mit den Anschlüssen des Geräts verbunden.
(10) Stecken Sie die Anschlüsse der Endgeräte in die Anschlussdosen.
(11) Verbinden Sie die Digitalisierungsbox Premium mit dem externen xDSL-Anschluss. Sie können dazu so verfahren, wie auf dem beigelegten Installationsposter beschrieben.
(12) Stecken Sie das Steckernetzgerät in die 230 V\~ Steckdose.
(13) Stecken Sie den Hohlstecker des Steckernetzgeräts in die entsprechende Buchse an Ihrem Gerät.
(14) Sie können das Gerät in Betrieb nehmen.

2.4 Pin-Belegungen

2.4.1 Ethernet-Schnittstellen

Die Geräte verfügen über eine Ethernet-Schnittstelle mit integriertem 4-Port Switch (LAN1 - LAN4) sowie über eine weitere Etheret-Schnittstelle für den Anschluss einer WAN-Verbindung oder eines Servers.

Der 4-Port Switch dient zur Anbindung einzelner PCs oder weiterer Switches. Der Anschluss erfolgt über RJ45-Buchsen.

1 ..... 8

T-Mobile Digibox Premium - Ethernet-Schnittstellen - 1
Abb. 7: Ethernet-10/100/1000 Base-T-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die Ethernet 10/100/1000 Base-T-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für Ethernet-Anschluss

Pin Funktion
1 Pair 0 +
2 Pair 0 -
3 Pair 1 +
4 Pair 2 +
5 Pair 2 -
6 Pair 1 -
7 Pair 3 +
8 Pair 3 -

2.4.2 ISDN-Schnittstelle

Der Anschluss erfolgt über eine RJ45-Buchse:

1 ..... 8

T-Mobile Digibox Premium - ISDN-Schnittstelle - 1

Abb. 8: ISDN-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die ISDN-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für ISDN-Anschluss

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 Senden (+)
4 Empfangen (+)
5 Empfangen (-)
6 Senden (-)
7 Nicht genutzt
8 Nicht genutzt

2.4.3 Analoge Schnittstellen (FXS / a/b)

Die Endgeräte werden an die a/b-Schnittstellen (RJ12-Buchse) mit einem RJ11-Stecker angeschlossen.

1....6

T-Mobile Digibox Premium - Analoge Schnittstellen (FXS / a/b) - 1

Abb. 9: a/b-Schnittstelle (RJ12)

Die Pin-Zuordnung für die a/b-Schnittstelle (RJ12-Buchse) ist wie folgt:

RJ12-Buchse für FXS-Anschluss

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 FXS
4 FXS
5 Nicht genutzt
6 Nicht genutzt

2.4.4 xDSL-Schnittstelle

Die Digitalisierungsbox Premium verfügt über eine xDSL-Schnittstelle. Die xDSL-Schnittstelle wird mittels eines RJ45-Steckers vergebunden.

Nur die inneren zwei Pins werden für die xDSL-Verbindung verwendet.

1 ..... 8

T-Mobile Digibox Premium - xDSL-Schnittstelle - 1
Abb. 10: xDSL-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die xDSL-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für xDSL-Anschluss

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 Nicht genutzt
4 Leitung 1a
5 Leitung 1b
6 Nicht genutzt
7 Nicht genutzt
8 Nicht genutzt

Kapitel 3 Grundkonfiguration

Der Weg zur Basiskonfiguration ohne eine Automatische Konfiguration wird Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt erläutert. Ein detailliertes Online-Hilfe-System gibt Ihnen zusätzlich Hilfestellung.

3.1 Vorbereitungen

Ihr Gerät ist werksseitig als DHCP-Server eingerichtet, es übermittelt also PCs in Ihrem LAN, die über keine IP-Konfiguration verfügen, alle für eine Verbindung notwendigen Einstellungen. Wie Sie den PC, mit dem Sie die Grundkonfiguration durchführen wollen, für den automatischen Bezug einer IP-Konfiguration einrichten, ist in PC einrichten auf Seite 14 beschrieben.

T-Mobile Digibox Premium - Vorbereitungen - 1

Hinweis

Sollten Sie in Ihrem LAN bereits einen DHCP-Server betreiben, empfiehlt sich die Konfiguration des Geräts an einem Einzel-PC, der nicht in Ihr LAN integriert ist. Schließen Sie diesen PC allein an Ihre Digitalisierungsbox Premium an, so dass zur Konfiguration ein eigenes Netz entsteht.

3.1.1 Automatische Konfiguration

Die Automatische Konfiguration ist ein Service für Kunden der Telekom, den Sie mit Ihrer Digitalisierungsbox Premium nutzen können.

Verbinden Sie die Digitalisierungsbox Premium mit dem Stromnetz. Schließen Sie die Kabel an die dafür vorgesehenen Dosen/Buchsen an. Warten Sie, bis die Service-LED nicht mehr leuchtet.

Starten Sie einen Internet-Browser, geben Sie www.telekom.de in die Adresszeile ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Sie werden auf die Autokonfigurationsseite der Telekom weitergeleitet.

Geben Sie Ihre Zugangskennung und Ihr Passwort ein und klicken Sie auf Konfiguration starten. Während der Konfiguration leuchtet die Service-LED. Warten Sie, bis Sie die Bestätigung angezeigt bekommen, dass die Konfiguration erfolgreich war. Die Service-LED ist nun aus.

3.1.2 Systemsoftware

Das Gerät wird mit der zum Zeitpunkt der Produktion aktuellen Systemsoftwareversion betrieben. Die Systemsoftware wird fortwährend weiterentwickelt, um die Sicherheit und Funktionsvielfalt des Geräts zu erhöhen. Dank der "Automatischen Konfiguration" der Telekom wird die Systemsoftware Ihres Gerätes auf dem neuesten Stand gehalten (siehe Automatische Konfiguration auf Seite 12).

Alternativ können Sie einen Software-Aktualisierung im Menü Wartung->Software

&Konfiguration->Optionen vornehmen. Eine Beschreibung der Vorgehensweise finden Sie in Software-reaktualisierung Digitalisierungsbox Premium auf Seite 16.

3.1.3 System-Voraussetzungen

Für die Konfiguration des Geräts müssen auf Ihrem PC folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:

  • geeignetes Betriebssystem (Windows, Linux, MAC OS)
  • ein Web-Broweser (internet Explorer, Firefox, Chrome) in der jeweils aktuellen Version
    • installierte Netzwerkkarte (Ethernet)
    • installiertes TCP/IP-Protokoll
  • hohe Farbanzeige für die korrekte Darstellung der Grafiken

3.1.4 Daten sammeln

Die wesentlichen Daten für die Konfiguration mit der Konfigurationsoberfläche haben Sie schnell gesammelt.

Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie die Daten für folgende Zwecke bereitlegen:

  • Netzwerkeinstellungen (nur falls Sie Ihr Gerät in eine bestehende Netzinfrastruktur integrieren wollen)
  • SIP-Provider
  • Internetzugang

In den folgenden Tabellen haben wir jeweils Beispiele für die Werte der benötigten Zugangsdaten angegeben. Unter der Rubrik "Ihre Werte" können Sie Ihre persönlichen Daten ergänzen. Dann haben Sie diese bei Bedarf griffbereit.

Grundkonfiguration

Für eine Grundkonfiguration Ihres Geräts benötigen Sie Informationen, die Ihre Netzwerkumgebung betreffen:

Netzwerkeinstellungen

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
IP-Adresse Ihres Gateways 192.168.2.1
Netzmaske Ihres Gateways 255.255.255.0

SIP-Provider

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
BeschreibungGeben Sie den Namen Ihres SIP-Providers an, z.B. Telekom.
Authentifizierungsname/BenutzernameGeben Sie Ihre ID ein, z.B. Ihre Email-Adresse
PasswortGeben Sie Ihr Passwort ein, das Sie vom SIP-Provider erhalten haben.
Registrar Geben Sie den entsprechen-den Registrar ein, z. B. tel.t-online.de.
Rufnummerz. B. 123456

Daten für den Internetzugang über xDSL

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Provider-NameGoInternet
ProtokollPPP over Ethernet (PPPoE)
EnkapsulierungLCC Bridged no FCS
VPI (Virtual Path Identifier)1
VCI (Virtual Circuit Identifier)32
Anschlusskennung (12-stellig)000123456789
T-Online-Nummer (meist 12-stellig)06112345678
Mitbenutzerkennung0001
Passwort TopSecret

3.1.5 PC einrichten

Um Ihr Gerät über das Netzwerk erreichen und eine Konfiguration vornehmen zu können, müssen auf dem PC, von dem aus die Konfiguration durchgeführt wird, einige Voraussetzungen erfüllt sein.

- Stellen Sie sicher, dass das TCP/IP-Protokoll auf dem PC installiert ist

TCP/IP-Protokoll prüfen

Um zu prüfen, ob Sie das Protokoll installiert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Klicken Sie z. B. bei Windows 7 im Startmenü auf Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> Adaptereinstellungen ändern.
(2) Klicken Sie auf LAN-Verbindung.
(3) Klicken Sie im Statusfenster auf Eigenschaften.
(4) Suchen Sie in der Liste der Netzwerkkomponenten den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP).

TCP/IP-Protokoll installieren

Wenn Sie den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) nicht finden, installieren Sie das TCP/IP-Protokoll wie folgt:

(1) Klicken Sie im Statusfenster der LAN-Verbindung zunächst auf Eigenschaften, dann auf Installieren.
(2) Wählen Sie den Eintrag Protokoll.
(3) Klicken Sie auf Hinzufügen.
(4) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf OK.
(5) Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm und starten Sie zum Schluss den Rechner neu.

Lassen Sie Ihrem PC wie folgt eine IP-Adresse zuweisen:

(1) Gehen Sie zunächst vor, wie oben beschrieben, um die Netzwerkeigenschaften anzuzeigen.
(2) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf Eigenschaften.
(3) Wählen Sie IP-Adresse automatisch beziehen.
(4) Wählen Sie ebenfalls DNS-Serveradresse automatisch beziehen.
(5) Schließen Sie alle Fenster mit OK.

Ihr PC sollte nun alle Voraussetzungen zur Konfiguration Ihres Geräts erfüllen.

T-Mobile Digibox Premium - TCP/IP-Protokoll installieren - 1

Hinweis

Zur Konfiguration können Sie nun die Konfigurationsoberfläche aufrufen, indem Sie in einem unterstützten Browser die vorkonfigurierte IP-Adresse Ihres Gerätes eingeben (192.168.2.1) und sich mit den voreingestellten Anmeldedaten (User: admin, Password: admin) anmelden.

3.2 Konfiguration des Systems

3.2.1 Systempasswort ändern

Alle Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Nach dem ersten Login werden Sie daher aufgefordert, ein sicheres Passwort einzugeben. Bitte beachten Sie folgende Regeln für sichere Passwörter:

  • Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.
  • Nehmen Sie Zeichen aus mindestens drei der folgenden vier Zeichengruppen:
  • Kleinbuchstaben [a-z]
  • Großbuchstaben [A-Z]
  • Zahlen [0-9]
  • Sonderzeichen.

T-Mobile Digibox Premium - Systempasswort ändern - 1

Hinweis

Drücken Sie am Ende des Konfigurationsvorgangs die Schaltfläche Konfiguration speichern! Ansonsten geht auch das neue sichere Passwort nach einem Neustart verloren.

3.2.2 Netzwerkeinstellung (LAN)

Falls Sie Ihr Gerät in eine bestehende Netzinfrastruktur integrieren wollen, wählen Sie für die Netzwerk-einstellungen das Menü Assistenten->Erste Schritte->Grundeinstellungen. Für die LAN-

IP-Konfiguration ist der Adressmodus standardmäßig auf Statisch gesetzt, da Ihr System werksseitig mit einer festen IP ausgeliefert wird. Geben Sie die gewünschte IP-Adresse Ihres Geräts in Ihrem LAN und die dazugehörige Netzmaske ein. Belassen Sie alle weiteren Einstellungen und klicken Sie OK.

Speichern Sie die Konfiguration mit der Schaltfläche Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

3.2.3 SIP-Provider eintragen

Sie haben optional die Möglichkeit, für Telefonverbindungen nach extern SIP-Provider einzutragen. Bitte beachten Sie dazu die Beschreibung in der Online-Hilfe für das Menü VoIP->Einstellungen->SIP-Provider->Neu.

3.3 Internetverbindung einrichten

Sie können mit Ihrem Gerät eine Internetverbindung aufbauen.

3.3.1 Internetverbindung über das interne VDSL-Modem

Zur einfachen Konfiguration eines VDSL-Internetzugangs verfügt die Konfigurationsoberfläche über einen Assistenten, mit dem Sie die Verbindung unkompliziert und schnell einrichten können.

(1) Gehen Sie in der Benutzeroberfläche in das Menü Assistenten->Internet.
(2) Legen Sie mit Neu einen neuen Eintrag an und übernehmen Sie den Verbindungstyp Internes VDSI-Modem.
(3) Folgen Sie den Schritten, die der Assistent vorgibt. Der Assistent verfügt über eine eigene Online-Hilfe, die Ihnen ggf. notwendige Informationen vermittelt.
(4) Nachdem Sie den Assistenten beendet haben, speichern Sie die Konfiguration mit der Schaltfläche Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

3.3.2 Andere Internetverbindungen

Neben einem VDSL-Anschluss über das interne VDSL-Modem können Sie Ihr Gerät noch über weitere Verbindungsarten mit dem Internet verbinden, so etwa über ein externes Gateway / Kabelmodem. Bei dieser Art der Konfiguration unterstützt Sie ebenfalls der Assistent Internet in der Konfigurationsoberfläche.

3.3.3 Konfiguration prüfen

Wenn Sie die Konfiguration Ihres Geräts abgeschlossen haben, können Sie die Verbindung in Ihrem LAN sowie zum Internet testen.

Führen Sie folgende Schritte aus, um Ihr Gerät zu testen:

(1) Testen Sie die Verbindung von einem beliebigen Gerät im lokalen Netzwerk zum Gerät. Klicken Sie im Windows-Startmenü auf Ausführen und geben Sie ping gefolgt von einem Leerzeichen und der IP-Adresse Ihres Geräts ein (z. B. 192.168.2.1). Es erscheint ein Fenster mit dem Hinweis "Antwortvon...".
(2) Testen Sie den Internetzugang, indem Sie im Internet Browser http://www.telekom.de eingeben.

T-Mobile Digibox Premium - Konfiguration prüfen - 1

Hinweis

Durch eine Fehlkonfiguration von Endgeräten kann es zu ungewollten Verbindungen und erhöhten Gebühren kommen! Kontrollieren Sie, ob das Gerät Verbindungen nur zu gewollten Zeiten aufbaut! Beobachten Sie die Leuchtanzeigen Ihres Geräts.

3.4 Benutzerzugang

Der Administrator des Systems kann jedem Benutzer einen individuellen Konfigurationszugang einrichten. So können die Benutzer ihre wichtigsten persönlichen Einstellungen einsehen und individuell anpassen.

T-Mobile Digibox Premium - Benutzerzugang - 1

Hinweis

Der Administrator hat Zugriff auf Einstellungen und Daten aller Benutzer. Lediglich das persönliche Telefonbuch (Benutzertelefonbuch), das der Benutzer sich individuell einrichten kann, kann nur mit den persönlichen Benutzer-Login-Daten verwaltet und eingesehen werden.

Um sich mit den Ihnen zugewiesenen Zugangsdaten an der Konfigurationsoberfläche anzumelden, geben Sie im Login-Fenster Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.

Der Administrator konfiguriert die Benutzerzugänge im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer.

Hilfe zu den verfügbaren Konfigurationsoptionen erhalten die Benutzer ebenfalls über das Online-Hilfe-System.

3.5 Softwareaktualisierung Digitalisierungsbox Premium

Die Funktionsvielfalt der Digitalisierungsbox Premium wird permanent erweitert. Dank der "Automatischen Konfiguration" der Telekom wird die Systemsoftware Ihres Gerätes auf dem neuesten Stand gehalten (siehe Automatische Konfiguration auf Seite 12).

Alternativ kann die Softwareaktualisierung über das GUI vorgenommen werden. Voraussetzung für ein automatisches Update ist eine bestehende Internetverbindung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Gehen Sie in das Menü Wartung->Software &Konfiguration->Optionen.
(2) Wählen Sie unter Aktion Systemsoftware aktualisieren und unter Quelle Aktuelle Software vom Update-Server.
(3) Bestätigen Sie mit Start.

Optionen

Aktuell Installierte Software BOSS V.10.1 Rev. 2 IPv6, IPSec, MGW from 2015/01/23 00:00:00 Systemlogik 1.4 Optionen zu Software und Konfiguration Aktion Systemsoftware aktualisieren Quelle Aktuelle Software vom Update-Server Start

Das Gerät verbindet sich nun mit dem Download-Server und überprüft, ob eine aktualisierte Version der Systemsoftware verfügbar ist. Ist dies der Fall, wird die Aktualisierung Ihres Geräts automatisch vorgenommen. Nach der Installation der neuen Software werden Sie zum Neustart des Geräts aufgefordert.

T-Mobile Digibox Premium - Optionen - 2

Achtung

Die Aktualisierung kann nach dem Bestätigen mit Start nicht abgebrochen werden. Sollte es zu einem Fehler bei der Aktualisierung kommen, starten Sie das Gerät nicht neu und wenden Sie sich an den Support.

Kapitel 4 Zugang und Konfiguration

4.1 Zugang über LAN

Der Zugang über eine der Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts ermöglicht es Ihnen, die Konfigurationsoberfläche in einem Web-Browser zu öffnen.

4.1.1 HTTP/HTTPS

Mit einem aktuellen Web-Browser können Sie die HTML-Oberfläche zur Konfiguration Ihres Geräts verwenden. Geben Sie dazu Folgendes in das Adressfeld Ihres Web-Browsers ein

- http://192.168.2.1

oder

https://192.168.2.1

4.2 Konfiguration

Die Konfiguration wird mit der HTML-Konfigurationsoberfläche durchgeführt.

4.2.1 Konfigurationsoberfläche

Die Konfigurationsoberfläche ist eine web-basierte grafische Benutzeroberfläche, die Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser über eine HTTP- oder HTTPS-Verbindung bedienen können.

Die Einstellungsänderungen, die Sie vornehmen, werden mit der OK- bzw. Übernehmen-Schaltfläche des jeweiligen Menüs übernommen, ohne dass das Gerät neu gestartet werden muss. Wenn Sie die Konfiguration abschließen und so speichern möchten, dass sie beim nächsten Neustart des Geräts als Start-Konfiguration geladen wird, speichern Sie diese, indem Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken.

Mit der Konfigurationsoberfläche können Sie ebenfalls die wichtigsten Funktionsparameter Ihres Geräts überwachen.

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Systeminformationen
Uptime0 Tag(e) 0 Stunde(n) 7 Minute(n)
SystemdatumMittwoch, 08 März 2000, 22:31:34
SeriennummerTO2CBA014450029
BOSS-VersionV.10.1 Rev. 2 IPv6, IPSec, MGW from 2015/01/23 00:00:00
Letzte gespeicherte KonfigurationMittwoch, 08 März 2000, 22:24:27
Ressourceninformationen
CPU-Nutzung0%
Arbeitsspeichernutzung35.6/127.9 MByte (27%)
Interner Speicher0.057/3.963 GByte (1%)
ISDN Verwendung Intern0 / 4 B-Kanäle
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)0
Aktive IPSec-Tunnel0 / 0
Module
DSP-ModulLANTIQ (0/5)
Physikalische Schnittstellen
SchnittstelleVerbindungsinformationLink
en1-4192.168.0.254 255.255.255.0
en1-0br0:10.0.0.164 255.0.0.0
WLAN1Access-Point / Verwendeter Kanal 6 / 0 Clients
bri-0Nicht konfiguriert
bri-1Nicht konfiguriert
fxs4-0Konfiguriert
fxs4-1Konfiguriert
fxs4-2Konfiguriert
fxs4-3Konfiguriert
VDSL0kbit/s Downstream
0kbit/s Upstream
WAN-Schnittstellen
BeschreibungVerbindungsinformationLink
Initial_Contact

Weiterführende Produkt- und Serviceinformationen finden Sie unter: http://hilfe.telekom.de

Abb. 11: Konfigurationsoberfläche Startseite

4.2.1.1 Die Konfigurationsoberfläche aufrufen

(1) Überprüfen Sie, ob das Gerät angeschlossen und eingeschaltet ist und alle nötigen Kabel richtig verbunden sind.
(2) Überprüfen Sie die Einstellungen des PCs, von dem aus Sie die Konfiguration Ihres Geräts durchführen möchten.
(3) Öffnen Sie einen Webbrowser.
(4) Geben Sie http://192.168.2.1 in das Adressfeld des Webbrowsers ein.
(5) Geben Sie in das Feld User admin und in das Feld Password admin ein und klicken Sie auf LOGIN.

Sie werden zur Änderung des Administrator-Passworts aufgefördert. Ändern Sie das Login-Passwort.

Sie befinden sich nun im Statusmenü der Konfigurationsoberfläche Ihres Geräts.

4.2.1.2 Bedienelemente

Fenster der Konfigurationsoberfläche

Das Fenster der Konfigurationsoberfläche ist in drei Bereiche geteilt:

• Die Kopfleiste
• Die Navigationsleiste
• Das Hauptkonfigurationsfenster

Kopfleiste Digitalisierungsbox Standard Sprache Deutsch Vollzugriff Online-Hilfe Ausloggen Configuration speichern Assistenten Systemvorwaltung Status Globale Finstellungen Schnittstollenmodus / Bridge-Gruppen Administrativer Zugriff Remote Aumentilizierung Konzifikationszugriff Zerifikante Physikalische Schnittstellen LAN Wireless LAN Wireless LAN Controller Netzwerk Multicast WAN VPN Firewall VoIP Lokale Dienste Wertung Externe Berichterstellung Monitoring System Password Datum und Uhrzeit Systemlizenzen Systempassword Systemadministrator-Password ****** Systemadministrator-Password bestätigen ****** SNMP Communities SNMP Read Community ****** SNMP Write Community ****** Global Passwordoptionen Passwörter und Schlüssel als Klartextanzeigen Anzeigen OK Abbrechen Hauptkonfigurationsfenster Navigationsleiste

Abb. 12: Bereiche der Konfigurationsoberfläche

Kopfleiste

Digitalisierungsbox Standard Sprache Deutsch Volzugriff Online-Hilfe Ausloggen Konfiguration speichern

Abb. 13: Konfigurationsoberfläche Kopfleiste

Konfigurationsoberfläche Kopfleiste

Menü Funktion
Sprache: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Sprache aus, in der die Konfigurationsoberfläche angezeigt werden soll. Hier können Sie die Sprache auswählen, in der Sie die Konfiguration durchführen möchten. Zur Auswahl stehen Deutsch und English. Der Standardwert ist English.
Ansicht: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus. Zur Auswahl steht Vollzugriff , Experte und Benutzer. Auch den Schnellstart können Sie von hier aus erneut aufrufen.
Online-Hilfe: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie zu dem gera- de aktiven Menü Hilfe benötigen. Die Beschreibung des Untermenüs, in dem Sie sich gerade befinden, wird angezeigt.
Ausloggen: Wenn Sie die Konfiguration beenden möchten, klicken Sie auf diese Schaltfläche, um sich von Ihrem Gerät abzumelden. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem Ihnen folgende Optionen angeboten werden: - mit der Konfiguration fortfahren, - die Konfiguration speichern und das Fenster schließen, - die Konfiguration ohne Speichern verlassen.

Konfiguration speichern

Abb. 14: Konfiguration speichern Schaltfläche
Assistenten Systemverwaltung Status Globale Einstellungen Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen Administrativer Zugriff Remote Authentilizierung Kontigurationszugriff Zertifikate Physikalische Schnittstellen LAN Wireless LAN Wireless LAN Controller Netzwerk Multicast WAN VPN Firewall VoIP Lokale Dienste Wartung Externe Berichterstellung Monitoring

Abb. 15: Menüs

Über der Navigationsleiste ist die Schaltfläche Konfiguration speichern zu finden. Wenn Sie eine aktuelle Konfiguration speichern, können Sie diese als Start-Konfiguration speichern oder Sie können zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration als Backup archivieren. Wenn Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken, erscheint die Frage: "Möchten Sie die aktuelle Konfiguration wirklich als Boot-Konfiguration speichern?"

Die Navigationsleiste enthält weiterhin die Hauptkonfigurationsmenüs und deren Untermenüs. Klicken Sie auf das gewünschte Hauptmenü. Es öffnet sich das jeweilige Untermenü. Wenn Sie auf das gewünschte Untermenü klicken, wird der gewählte Eintrag in roter Schrift angezeigt. Alle anderen Untermenüs werden geschlossen. So können Sie stets mit einem Blick erkennen, in welchem Untermenü Sie sich befinden.

Hauptkonfigurationsfenster

Die Untermenüs enthalten im Allgemeinen mehrere Registerkarten. Diese werden über die im Hauptfenster oben stehenden Reiter aufgerufen. Durch Klicken auf einen Reiter öffnet sich das Fenster mit den Basis-Parametern, welches durch Klicken auf die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen erweiterbar ist und dann Zusatzoptionen anzeigt.

Konfigurationselemente

Die verschiedenen Aktionen, die Sie bei der Konfiguration Ihres Geräts in der Konfigurationsoberfläche ausführen können, werden mithilfe folgender Schaltflächen ausgelöst:

Schaltflächen

Schaltfläche Funktion
ÜbernehmenAktualisiert die Ansicht.
AbbrechenWenn Sie einen neu konfigurierten Listeneintrag nicht sichern wollen, machen Sie diesen und die evtl. getätigten Einstellungen durch Abbre-chen rückgängig.
OKBestätigt die Einstellungen eines neuen Eintrags und die Parameteränderungen in einer Liste.
LosStartet die konfigurierte Aktion sofort.
NeuRuft das Untermenü zum Anlegen eines neuen Eintrags auf.
HinzufügenFügt einen Eintrag zu einer internen Liste hinzu.

Symbole

Symbol Funktion
Löscht den entsprechenden Listeneintrag.
Zeigt das Menü zur Änderung der Einstellungen eines Eintrags an.
Zeigt die Details eines Eintrags an.
Verschiebt einen Eintrag. Es öffnet sich eine Combobox, in der Sie auswählen können, vor / hinter welchen Listeneintrag der ausgewählte Eintrag verschoben werden soll.
Legt einen weiteren Listeneintrag vorher an und öffnet das Konfigurationsmenü.
Setzt den Status des Eintrags auf Inaktiv.
Setzt den Status des Eintrags auf Aktiv.
Kennzeichnet den Status "Ruhend" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Aktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Inaktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Blockiert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Wird aktiviert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet, dass der Datenverkehr verschlüsselt wird.
Löst einen WLAN-Bandscan aus.
Zeigt die nächste Seite einer Liste an.
Zeigt die vorherige Seite einer Liste an.

Listenoptionen

Menü Funktion
AktualisierungsintervallHier können Sie das Intervall einstellen, in dem die Ansicht aktualisiert werden soll.Geben Sie dazu einen Zeitraum in Sekunden in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie mit Übernehmen
FilterSie haben die Möglichkeit, die Einträge einer Liste nach bestimmten Kriterien filtern und entsprechend anzeigen zu lassen.Sie können die Anzahl der pro Seite angezeigten Einträge bestimmen, indem Sie in Ansicht x pro Seite die gewünschte Zahl eingeben.Mit den Tasten « und » blättern Sie eine Seite vor bzw. eine Seite zurück.Sie können nach bestimmten Stichwörtern innerhalb der Konfigurationsparameter filtern, indem Sie bei Filtern in x <Option> y die gewünschte Filterregel auswählen und das Suchwort in das Eingabefeld eingeben.Los startet den Filtervorgang.
KonfigurationselementeEinige Listen enthalten Konfigurationselemente.So können Sie direkt in der Liste die Konfiguration des entsprechenden Listeneintrags ändern.

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen

Abb. 16: Konfiguration des Aktualisierungsintervalls

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los

Abb. 17: Liste filtern

Struktur der Konfigurationsmenüs

Die Menüs enthalten folgende Grundstrukturen:

Menüstruktur

Menü Funktion
Basis-Konfigurationsmenü / ListeBei Auswahl eines Menüs der Navigationsleiste wird zunächst das Menü mit den Basisparametern angezeigt. Bei einem Untermenü mit mehreren Seiten wird jeweils das Menü mit den Basisparametern der ersten Seite angezeigt.Das Menü enthält entweder eine Liste aller konfigurierten Einträge oder die Grundeinstellungen für die jeweilige Funktion.
UntermenüT-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 1Die SchaltflächeNeuist in jedem Menü vorhanden, in dem eine Liste aller konfigurierten Einträgen angezeigt wird. Klicken Sie diese Schaltfläche, um das Konfigurationsmenü für das Anlegen eines neuen Listeneintrags aufzurufen.
Untermenü[IMAGE]Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um den bestehenden Listeneintrag zu bearbeiten. Sie gelangen in das Konfigurationsmenü.
MenüErweiterte EinstellungenKlicken Sie auf diesen Reiter, um erweiterte Konfigurationsoptionen anzuzeigen.

Für die Konfiguration stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Konfigurationselemente

Menü Funktion
Eingabefelder z. B. leeres Textfeld
Textfeld mit verdeckter Eingabe
Geben Sie entsprechende Daten ein.
Radiobuttons z. B.
IP-Adressmodus○ Statisch ◆ IP-Adresse abrufen
Wählen Sie die entsprechende Option aus.
Checkboxenz. B. Aktivieren durch Auswahl der CheckboxT-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 2Auswahl verschiedener möglicher Optionen
Verschlüsselungsalgorithmen3DES Blowfish AES-128 AES-256
Hashing-AlgorithmenMD5 SHA-1 RipeMD 160
Dropdown-Menüs z. B.T-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 3T-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 4T-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 5T-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 6Klicken Sie auf den Pfeil, um die Liste zu öffnen. Wählen Sie die gewünschte Option mit der Maus.
Interne Listen z. B.T-Mobile Digibox Premium - Struktur der Konfigurationsmenüs - 7Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. Ein neuer Listeneintrag wird angelegt. Geben Sie die entsprechenden Daten ein. Bleiben die Felder des Listeneintrags leer, wird dieser bei Bestätigen mit OK nicht gespeichert. Löschen Sie Einträge, indem Sie auf das Symbol klicken.

Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen

Optionen, die abhängig von der Wahl anderer Einstelloptionen nicht zur Verfügung stehen, sind grundsätzlich ausgeblendet. Falls die Nennung solcher Optionen bei der Konfigurationsentscheidung behilflich sein könnte, werden sie statt dessen grau dargestellt und sind nicht auswählbar.

T-Mobile Digibox Premium - Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen - 1

Wichtig

Bitte beachten Sie die eingeblendeten Hinweise in den Untermenüs! Diese geben Auskunft über eventuelle Fehlkonfigurationen.

4.2.1.3 Menüs

Die Konfigurationsoptionen Ihres Geräts sind in die Untermenüs gruppiert, die in der Navigationsleiste im linken Fensterbereich angezeigt werden.

T-Mobile Digibox Premium - Menüs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass nicht alle Geräte über den maximal möglichen Funktionsumfang verfügen. Prüfen Sie die Software-Ausstattung Ihres Geräts anhand Ihrer Produktspezifikation.

Kapitel 5 Assistenten

Das Menü Assistenten bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für folgende Grundkonfigurationsaufgaben:

  • Schnellstart
  • Erste Schritte
  • Internet
    • WLAN
    • VoIP PBX im LAN
  • Telefonie
    • VPN
    • SWYX

Wählen Sie die entsprechende Aufgabe aus der Navigation aus und folgen Sie den Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten.

Kapitel 6 Systemverwaltung

Das Menü Systemverwaltung enthält allgemeine System-Informationen und -Einstellungen.

Sie erhalten eine System-Status-Übersicht. Weiterhin werden globale Systemparameter wie z. B. Systemname, Datum / Zeit, Passwörter und Lizenzen verwaltet sowie die Zugangs- und Authentifizierungsmethoden konfiguriert.

6.1 Status

Wenn Sie sich in die Konfigurationsoberfläche einloggen, gelangen Sie auf die Status-Seite in der Ansicht Benutzer.

Auf der Status-Seite finden Sie Links zu den Konfigurations-Assistenten, die Ihnen eine einfache Konfiguration der wichtigsten Einstellungen ermöglichen.

Außerdem können Sie hier eine Systemsoftware-Aktualisierung durchführen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisierung, um den Vorgang zu starten.

T-Mobile Digibox Premium - Status - 1

Hinweis

Unterbrechen Sie weder die Internetverbindung noch die Stromversorgung.

Nach der Installation einer neuen Systemsoftware müssen Sie das System neu starten.

Auf der Status-Seite in der Ansicht Vollzugriff und Experte Ihres Geräts, werden die wichtigsten System-Informationen angezeigt.

Sie erhalten einen Überblick über folgende Daten:

  • System-Status
  • Aktivitäten Ihres Geräts: Ressourcenauslastung, aktive Sessions und Tunnel
  • Status und die Grundkonfiguration der LAN-, WAN-, ISDN- und ADSL-Schnittstellen
  • Informationen über gegebenenfalls gesteckte Zusatzmodule
    • die letzten zehn Systemmeldungen

Sie können das Aktualisierungsintervall der Status-Seite individuell anpassen, indem Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall den gewünschten Zeitraum in Sekunden angeben und auf die Übernehmen-Schaltfläche klicken.

T-Mobile Digibox Premium - Hinweis - 1

Achtung

Geben Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall keinen Wert unter 5 Sekunden ein, da sich der Bildschirm dann in zu kurzen Intervallen aktualisiert, um weitere Änderungen vornehmen zu können!

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Systeminformationen
Uptime0 Tag(e) 0 Stunde(n) 7 Minute(n)
SystemdatumMittwoch, 08 März 2000, 22:31:34
SeriennummerTO2CBA014450029
BOSS-VersionV.10.1 Rev. 2 IPv6, IPSec, MGW from 2015/01/23 00:00:00
Letzte gespeicherte KonfigurationMittwoch, 08 März 2000, 22:24:27
Ressourceninformationen
CPU-Nutzung0%
Arbeitsspeichernutzung35.6/127.9 MByte (27%)
Interner Speicher0.057/3.963 GByte (1%)
ISDN Verwendung Intern0 / 4 B-Kanäle
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)0
Aktive IPSec-Tunnel0 / 0
Module
DSP-ModulLANTIQ (0/5)
Physikalische Schnittstellen
SchnittstelleVerbindungsinformationLink
en1-4192.168.0.254 255.255.255.0
en1-0br0:10.0.0.164 255.0.0.0
WLAN1Access-Point / Verwendeter Kanal 6 / 0 Clients
bri-0Nicht konfiguriert
bri-1Nicht konfiguriert
fxs4-0Konfiguriert
fxs4-1Konfiguriert
fxs4-2Konfiguriert
fxs4-3Konfiguriert
VDSL0kbit/s Downstream
0kbit/s Upstream
WAN-Schnittstellen
BeschreibungVerbindungsinformationLink
Initial_Contact

Weiterführende Produkt- und Serviceinformationen finden Sie unter: http://hilfe.telekom.de

Abb. 18: Systemverwaltung->Status

Das Menü Systemverwaltung ->Status besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systeminformationen

Feld Wert
UptimeZeigt die Zeit an, die vergangen ist, seit das Gerät neu gestartet wurde.
SystemdatumZeigt das aktuelle Systemdatum und die Systemuhrzeit an.
SeriennummerZeigt die Geräte-Seriennummer an.
BOSS-VersionZeigt die aktuell geladene Version der Systemsoftware an.
Letzte gespeicherte KonfigurationZeigt Tag, Datum und Uhrzeit der letzten Konfigurationsspeicherung an.

Felder im Menü Ressourceninformationen

Feld Wert
CPU-NutzungZeigt die CPU-Auslastung in Prozent an.
ArbeitsspeichernutzungZeigt die Auslastung des Arbeitsspeichers in MByte relativ zum verfügba- ren Gesamtarbeitsspeicher in MByte an. Die Auslastung wird außerdem in Klammern in Prozent angezeigt.
Interner SpeicherZeigt den Status eines internen Speichers und die Speichergröße in GByte oder MByte an.
ISDN Verwendung InternZeigt die Anzahl der aktiven B-Kanäle und die maximale Anzahl an zur Verfügung stehenden B-Kanäle für interne Verbindungen.
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)Zeigt die Summe aller SIF, TDRC und IP-Lastverteilung Sessions an.
Aktive IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell aktiven IPSec-Verbindungen relativ zur Anzahl an konfigurierten IPSec-Verbindungen an.

Felder im Menü Module

Feld Wert
DSP-ModulZeigt den Typ des DSP-Moduls und die aktuell belegten DSP-Kanäle (belegt / vorhanden) an.

Felder im Menü Physikalische Schnittstellen

Feld Wert
Schnittstelle - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle physikalischen Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle angeschlossen bzw. aktiv ist.

Felder im Menü WAN-Schnittstellen

Feld Wert
Beschreibung - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle WAN-Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle aktiv ist.

6.2 Globale Einstellungen

Im Menü Globale Einstellungen werden grundlegende Systemparameter verwaltet.

6.2.1 System

Im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System werden die grundlegenden Systemdaten Ihres Systems eingetragen.

System Passwörter Datum und Uhrzeit Systemlizenzen

Grundeinstellungen Systemname Digitalisierungsbox Standort Kontakt Telekom Deutschland Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 50 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen Information Maximale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 20 LED-Modus Status OK Abbrechen

Abb. 19: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SystemnameGeben Sie den Systemnamen Ihres Geräts ein.Möglich ist eine Zeichenkette mit max. 255 Zeichen.Als Standardwert ist der Gerätetyp voreingestellt.
StandortGeben Sie an, wo sich Ihr Gerät befindet.
KontaktGeben Sie die zuständige Kontaktperson an. Hier kann z. B. die E-Mail-Adresse des Systemadministrators eingetragen werden.Möglich ist eine Zeichenkette mit max. 255 Zeichen.Der Standardwert ist Telekom Deutschland.
Maximale Anzahl der Sys-log-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Systemprotokoll-Nachrichten an, die auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 50. Sie können die gespeicherten Meldungen in Monitoring->Internes Protokoll anzeigen lassen.
Maximales Nachrichtenlevel von SystemprotokolleinträgenWählen Sie die Priorität der Systemmeldungen aus, ab der protokolliert werden soll.Nur Systemmeldungen mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass bei der Priorität Debug sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.Mögliche Werte:Notfall: Es werden nur Meldungen mit der Priorität Notfall aufgezeichnet.Alarm: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall und Alarm aufgezeichnet.Kritisch: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm und Kritisch aufgezeichnet.Fehler: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch und Fehler aufgezeichnet.Warnung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler und Warnung aufgezeichnet.Benachrichtigung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung und Benachrichtigung aufgezeichnet.Information (Standardwert): Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung und Informationen aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.
Maximale Anzahl der Accounting-Proto-kolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Einträgen an, die für Login-Vorgänge auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 20.
LED-ModusDiese Funktion wird nicht unterstützt.Wählen Sie das Leuchtverhalten der LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Blinkend: Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

6.2.2 Passwörter

Auch das Einstellen der Passwörter gehört zu den grundlegenden Systemeinstellungen.

SystemPasswörterDatum und UhrzeitSystemlizenzen
Systempassword
Systemadministrator-Password********
Systemadministrator-Password bestätigen********
SNMP-Communities
SNMP Read Community********
SNMP Write Community********
Globale Passwortoptionen
Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigenAnzeigen

Abb. 20: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Passwörter

T-Mobile Digibox Premium - Passwörter - 1

Hinweis

Alle Geräte werden mit gleichem Benutzernamen und Passwort und den gleichen PINs ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter bzw. PINs nicht geändert wurden.

Wenn Sie sich das erste Mal auf Ihrem Gerät einloggen, werden Sie aufgefordert, das Passwort zu ändern. Sie müssen das Systemadministrator-Passwort ändern, um Ihr Gerät konfigurieren zu können.

Ändern Sie unbedingt alle Passwörter und PINs, um unberechtigten Zugriff auf das Gerät zu verhindern.

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Passwörter besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systempasswort

Feld Wert
Systemadministrator-PasswortGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen admin an.Das Standard-Passwort ist admin.Dieses Passwort wird bei SNMPv3 auch für Authentifizierung (MD5) und Verschlüsselung (DES) verwendet.
Systemadministrator-Passwort bestätigenBestätigen Sie das Passwort, indem Sie es erneut eingeben.

Felder im Menü SNMP-Communities

Feld Wert
SNMP Read CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen read ein.Das Standard-Passwort ist admin.
SNMP Write CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen write ein.Das Standard-Passwort ist admin.

Feld im Menü Globale Passwortoptionen

Feld Wert
Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigenWählen Sie aus, ob die Passwörter im Klartext angezeigt werden sollen.Mit Anzeigen wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn Sie die Funktion aktivieren, werden alle Passwörter und Schlüssel in allen Menüs als Klartext angezeigt und können in Klartext bearbeitet werden.Eine Ausnahme bilden die IPSec-Schlüssel. Diese können nur im Klartext eingegeben werden. Nach Anklicken von OK oder erneutem Aufruf des Menüs werden sie als Sternchen angezeigt.

6.2.3 Datum und Uhrzeit

Die Systemzeit benötigen Sie u. a. für korrekte Zeitstempel bei Systemmeldungen oder Gebührenerfassung.

T-Mobile Digibox Premium - Datum und Uhrzeit - 1

Grundeinstellungen Zeitzone Europe/Berlin Aktuelle Ortszeit Freitag, 24 Apr 2015, 12:05:18 Manuelle Zeiteinstellung Datum einstellen Tag Monat Jahr Zeit einstellen Stunde Minute Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll) ISDN-Zeitserver Aktiviert Erster Zeitserver ntp1.t-online.de SNTP Zweiter Zeitserver ptbtime1.ptb.de SNTP Dritter Zeitserver SNTP Zeitaktualisierungsintervall 1440 Minute(n) Zeitaktualisierungsrichtlinie Normal System als Zeitserver Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 21: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit

Für die Ermittlung der Systemzeit (lokale Zeit) haben Sie folgende Möglichkeiten:

Manuell

Die Umschaltung der Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) erfolgt automatisch. Die Umschaltung erfolgt unabhängig von der Zeit der Vermittlungsstelle oder von einem ntp-Server. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März durch die Umschaltung von 2 Uhr auf 3 Uhr. Die in der feh-

lenden Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt. Die Winterzeit beginnt am letzten Sonntag im Oktober durch die Umschaltung von 3 Uhr auf 2 Uhr. Die in der zusätzlichen Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt.

Zeitserver

Sie können die Systemzeit auch automatisch über verschiedene Zeitserver beziehen. Um sicherzustellen, dass das Gerät die gewünschte aktuelle Zeit verwendet, sollten Sie einen oder mehrere Zeitserver konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - Zeitserver - 1

Hinweis

Wenn auf dem Gerät eine Methode zum automatischen Beziehen der Zeit festgelegt ist, haben die auf diese Weise erhaltenen Werte die höhere Priorität. Eine evtl. manuell eingegebene Systemzeit wird überschrieben.

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
ZeitzoneWählen Sie die Zeitzone aus, in der Ihr Gerät installiert ist.Möglich ist die Auswahl der Universal Time Coordinated (UTC) plus oder minus der Abweichung davon in Stunden oder ein vordefinierter Ort.Nur für Kompaktsysteme: Der Standardwert ist Europe/Berlin.
Aktuelle OrtszeitHier werden das aktuelle Datum und die aktuelle Systemzeit angezeigt. Der Eintrag kann nicht verändert werden.

Felder im Menü Manuelle Zeiteinstellung

Feld Beschreibung
Datum einstellenGeben Sie ein neues Datum ein.Format:Tag: ddMonat: mmJahr: yyyy
Zeit einstellenGeben Sie eine neue Uhrzeit ein.Format:Stunde: hhMinute: mm

Felder im Menü Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll)

Feld Beschreibung
Erster ZeitserverGeben Sie den ersten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:•SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.•Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.•Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.•Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeitabfrage benutzt.
Zweiter ZeitserverGeben Sie den zweiten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:•SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.•Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.•Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.•Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeitabfrage benutzt.
Dritter ZeitserverGeben Sie den dritten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:•SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.•Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.•Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.•Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeitabfrage benutzt.
Zeitaktualisierungsinter-vallGeben Sie das Zeitintervall in Minuten ein, in dem die automatische Zeitaktualisierung durchgeführt wird.Der Standardwert ist 1440.
Zeitaktualisierungsrichtli-nieGeben Sie an, in welchen Abständen nach einer gescheiterten Zeitaktualisierung versucht wird, den Zeitserver erneut zu erreichen.Mögliche Werte:•Normal(Standardwert): Es wird nach 1, 2, 4, 8 und 16 Minuten versucht, den Zeitserver zu erreichen.•Aggressiv: Zehn Minuten lang wird versucht, den Zeitserver zuerst nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.•Endlos: Es wird ohne zeitliche Begrenzung versucht, den Zeitserver nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Bei der Verwendung von Zertifikaten für die Verschlüsselung des Datenverkehrs in einem VPN ist es von zentraler Bedeutung, dass auf dem Gerät die korrekte Zeit eingestellt ist. Um dies sicherzustellen, wählen Sie für Zeitaktualisierungsrichtlinie den Wert Endlos.
System als ZeitserverWählen Sie aus, ob der interne Zeitserver verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Zeitanfragen eines Clients werden mit der aktuellen Systemzeit beantwortet. Diese wird als GMT ohne Offset angegeben.Standardmäßig ist die Funktion aktiv. Zeitanfragen der Clients im LAN werden beantwortet.

6.2.4 Systemlizenzen

In diesem Kapitel werden die im Auslieferungsstand aktivierten Software-Lizenzen angezeigt.

Die Optionen zum Bearbeiten, Neueintragen und Wiederherstellen werden in der Regel nicht benötigt.

Mögliche Werte für Status

Lizenz Bedeutung
OK Subsystem ist freigeschaltet.
Nicht OKSubsystem ist nicht freigeschaltet.
Nicht unterstütztSie haben eine Lizenz für ein Subsystem angegeben, das Ihr System nicht unterstützt.

Außerdem wird die Systemlizenz-ID oberhalb der Liste angezeigt.

6.2.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Lizenzen einzutragen.

System Passwörter Datum und Uhrzeit Systemlizenzen Grundeinstellungen Lizenzseriennummer Lizenzschlüssel OK Abbrechen

Abb. 22: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
LizenzseriennummerGeben Sie die Lizenzseriennummer ein, die Sie beim Kauf der Lizenz erhalten haben.
LizenzschlüsselGeben Sie den Lizenzschlüssel ein, den Sie per E-Mail erhalten haben.

6.3 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen

In diesem Menü legen Sie den Betriebsmodus der Schnittstellen Ihres Geräts fest.

Mit Bridging werden gleichartige Netze verbunden. Im Gegensatz zum Routern arbeiten Bridges auf Schicht 2 (Sicherungsschicht) des OSI-Modells, sind von höheren Protokollen unabhängig und übertragen Datenpakete anhand von MAC-Adressen. Die Datenübertragung ist transparent, d. h. die Informationen der Datenpakete werden nicht interpretiert.

Mit Routing werden unterschiedliche Netze auf Schicht 3 (Netzwerkschicht) des OSI-Modells verbunden und Informationen von einem Netz in das andere weitergeleitet (routen).

Konventionen für die Port-/Schnittstellennamen

Verfügt Ihr Gerät über einen Funk-Port, erhält dieser den Schnittstellennamen WLAN. Sind mehrere Funkmodule vorhanden, setzen sich die Namen der Funk-Ports in der Benutzeroberfläche Ihres Geräts aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) WLAN

(b) Nummer des physischen Ports (1 oder 2)

Beispiel: WLAN1

Der Name des Ethernet-Ports setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) ETH

(b) Nummer des Ports

Beispiel: ETH1

Der Name der Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht en für Ethernet

(b) Nummer des Ethernet-Ports

(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: en1-0 (erste Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

Der Name der Bridge-Gruppe setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht br für Bridge-Gruppe

(b) Nummer der Bridge-Gruppe

Beispiel: br0 (erste Bridge-Gruppe)

Der Name des Drahtlosnetzwerks (VSS) setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht vss für Drahtlosnetzwerk

(b) Nummer des Funkmoduls

(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: vss1-0 (erstes Drahtlosnetzwerk auf dem ersten Funkmodul)

Der Name der virtuellen Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp

(b) Nummer des Ethernet-Ports

(c) Nummer der Schnittstelle, die an den Ethernet-Port gebunden ist
(d) Nummer der virtuellen Schnittstelle

Beispiel: en1-0-1 (erste virtuelle Schnittstelle basierend auf der ersten Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

6.3.1 Schnittstellen

Sie definieren für jede Schnittstelle separat, ob diese im Routing- oder im Bridging-Modus arbeiten soll.

Wenn Sie den Bridging-Modus setzen wollen, können Sie zwischen bestehenden Bridge-Gruppen und dem Erstellen einer neuen Bridge-Gruppe wählen.

Schnittstellen

#SchnittstellenbeschreibungModus / Bridge-Gruppe
1en1-0br0 (192.168.2.1)▼
2en1-4Routing-Modus▼
3efm35-60Routing-Modus▼
4ethoa35-5Routing-Modus▼
5vss7-10br0 (192.168.2.1)▼
KonfigurationsschnittstelleEine auswählen▼
Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 23: Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstellenbeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Modus / Bridge-GruppeWählen Sie aus, ob Sie die Schnittstelle im Routing-Modus betreiben möchten oder ordnen Sie die Schnittstelle einer bestehenden (br0, br1 usw.) oder neuen Bridge-Gruppe ( Neue Bridge-Gruppe) zu. Bei Auswahl von Neue Bridge-Gruppe wird nach Anklicken des OK-Buttons automatisch eine neue Bridge-Gruppe erzeugt.
KonfigurationsschnittstelleWählen Sie aus, über welche Schnittstelle die Konfiguration durchgeführt wird.Mögliche Werte:Eine auswählen (Standardwert): Einstellung im Auslieferungszustand. Die richtige Konfigurationsschnittstelle muss aus den anderen Optionen ausgewählt werden.Nicht beachten: Keine Schnittstelle wird als Konfigurationsschnittstelle definiert:.Legen Sie die Schnittstelle fest, die zur Konfiguration benutzt wird. Wenn diese Schnittstelle Mitglied einer Bridge-Gruppe ist, übernimmt sie deren IP-Adresse, wenn sie aus der Bridge-Gruppe herausgenommen wird.

6.3.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche um den Modus von PPP-Schnittstellen zu bearbeiten.

Schnittstellen

Schnittstelle Eine auswählen ▼ OK Abbrechen

Abb. 24: Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Modus Sie verändern wollen.

6.4 Administrativer Zugriff

In diesem Menü können Sie den administrativen Zugang zum Gerät konfigurieren.

6.4.1 Zugriff

Im Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff wird eine Liste aller IP-fähigen Schnittstellen angezeigt.

Zugriff

Schnittstelle HTTP HTTPS Ping REFUSE en1-4 br0 sta7-90 Aktiviert Automatische Konfiguration (TR-069) Aktiviert Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 25: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff

Für eine Ethernet-Schnittstelle sind die Zugangsparameter HTTP, HTTPSund Ping auswählbar.

Nur für Telefonanlagen: Weiterhin können Sie Ihr Gerät für Wartungsarbeiten durch den Telekom-Kundenservice freischalten. Hierzu aktivieren Sie je nach angeforderter Service-Leistung die Option Service Call Ticket (SSH Web-Access) oder Automatische Konfiguration (TR-069) und wählen die Schaltfläche OK. Folgen Sie den Anweisungen des Telekom-Kundenservice!

Service Call Ticket (SSH Web-Access) ist standardmäßig nicht aktiv, Automatische Konfiguration (TR-069) ist standardmäßig aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Standardeinstellungen wiederherstellenErst wenn Sie Änderungen an der Konfiguration des administrativen Zugangs vornehmen, werden entsprechende Zugangsregeln eingerichtet und aktiviert. Mithilfe des Symbols können Sie die Standardeinstellungen wiederherstellen.

6.4.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, wenn Sie den administrativen Zugriff für weitere Schnittstellen konfigurieren wollen.

Zugriff

Schnittstelle Eine auswählen ▼ OK Abbrechen

Abb. 26: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff ->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->Zugriff->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Zugriff

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die der administrative Zugriff konfiguriert werden soll.

6.5 Remote Authentifizierung

In diesem Menü finden Sie die Einstellungen für die Benutzerauthentifizierung.

6.5.1 RADIUS

RADIUS (Remote Authentication Dial In User Service) ist ein Dienst, der es ermöglicht, Authentifizierungs- und Konfigurationsinformationen zwischen Ihrem Gerät und einem RADIUS-Server auszutauschen. Der RADIUS-Server verwaltet eine Datenbank mit Informationen zur Benutzerauthentifizierung, zur Konfiguration und für die statistische Erfassung von Verbindungsdaten.

RADIUS kann angewendet werden für:

  • Authentifizierung
    • Gebührenerfassung
    • Austausch von Konfigurationsdaten

Bei einer eingehenden Verbindung sendet Ihr Gerät eine Anforderung mit Benutzername und Passwort an den RADIUS-Server, woraufhin dieser seine Datenbank abfragt. Wenn der Benutzer gefunden wurde und authentifiziert werden kann, sendet der RADIUS-Server eine entsprechende Bestätigung zu Ihrem Gerät. Diese Bestätigung enthält auch Parameter (sog. RADIUS-Attribute), die Ihr Gerät als WAN-Verbindungsparameter verwendet.

Wenn der RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting-Meldung am Anfang der Verbindung und eine Meldung am Ende der Verbindung. Diese Anfangs- und Endmeldungen enthalten zudem statistische Informationen zur Verbindung (IP-Adresse, Benutzername, Durchsatz, Kosten).

RADIUS Pakete

Folgende Pakettypen werden zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät (Client) versendet:

Pakettypen

Feld Wert
ACCESS_REQUEST Client -> ServerWenn ein Verbindungs-Request auf Ihrem Gerät empfangen wird, wird
beim RADIUS-Server angefragt, falls in Ihrem Gerät kein entsprechender Verbindungspartner gefunden wurde.
ACCESS_ACCEPT Server -> ClientWenn der RADIUS-Server die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen authentifiziert hat, sendet er ein ACCESS_ACCEPT zu Ihrem Gerät mit den für den Verbindungsaufbau zu verwendenden Parametern.
ACCESS_REJECT Server -> ClientWenn die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen nicht den Informationen in der Benutzerdatenbank des RADIUS-Servers entsprechen, sendet er ein ACCESS_REJECT zur Ablehung der Verbindung.
ACCOUNTING_START Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting-Meldung am Anfang jeder Verbindung zum RADIUS-Server.
ACCOUNTING_STOP Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting-Meldung am Ende jeder Verbindung zum RADIUS-Server.

Im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS wird eine Liste aller eingetragenen RADIUS-Server angezeigt.

6.5.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere RADIUS-Server einzutragen.

RADIUS Optionen

Basisparameter Authentifizierungstyp PPP-Authentifizierung ▼ Server-IP-Adresse RADIUS-Passwort ****** Standard-Benutzerpasswort ****** Priorität 0 ▼ Eintrag aktiv Aktiviert Gruppenbeschreibung Standardgruppe 0 ▼ Erweiterte Einstellungen Richtlinie Verbindlich ▼ UDP-Port 1812 Server Timeout 1000 Millisekunden Erreichbarkeitsprüfung Aktiviert Wiederholungen 1 RADIUS-Dialout: Aktiviert Neulade-Intervall 0 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 27: Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->RADIUS->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Wert
AuthentifizierungstypWählen Sie aus, wofür der RADIUS-Server verwendet werden soll.Mögliche Werte:PPP-Authentifizierung (Standardwert, nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Netzwerk zu regeln.Accounting (nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird zur Erfassung statistischer Verbindungsdaten verwendet.Login-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zur SNMP Shell Ihres Geräts zu kontrollieren.IPSec-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um Konfigurationsdaten für IPSec-Peers an Ihr Gerät zu übermitteln.WLAN (802.1x): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk zu regeln.XAUTH: Der RADIUS-Server wird verwendet, um IPSec-Peers über XAuth zu authentisieren.
BetreibermodusNur für Authentifizierungstyp = AccountingIn Standardanwendungen belassen Sie den Wert bei Standard.Mögliche Werte:France Telecom: Für Anwendungen der France Telecom
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des RADIUS-Servers ein.
RADIUS-PasswortGeben Sie das für die Kommunikation zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät gemeinsam genutzte Passwort ein.
Standard-BenutzerpasswortEinige RADIUS-Server benötigen für jede RADIUS-Anfrage ein Benutzerpasswort. Geben Sie daher das Passwort hier ein, das Ihr Gerät als Standard-Benutzerpasswort in der Anfrage für die Dialout-Routen an den RADIUS-Server mitsendet.
PrioritätWenn mehrere RADIUS-Server-Einträge angelegt wurden, wird der Server mit der obersten Priorität als erstes verwendet. Wenn dieser Server nicht antwortet, wird der Server mit der nächstniedrigeren Priorität verwendet usw.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 7 (niedrigste Priorität).Der Standardwert ist 0.Siehe auch Richtlinie in den erweiterten Einstellungen.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob der in diesem Eintrag konfigurierte RADIUS-Server verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GruppenbeschreibungDefinieren Sie eine neue RADIUS-Gruppenbeschreibung bzw. weisen Sie den neuen RADIUS-Eintrag einer schon definierten Gruppe zu. Die konfigurierten RADIUS-Server einer Gruppe werden gemäß der Priorität und der Richtlinie abgefragt.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Tragen Sie in das Textfeld eine neue Gruppenbeschreibung ein.Standardgruppe 0: Wählen Sie diesen Eintrag für spezielle Anwendungen aus:. Wählen Sie aus der Liste eine schon definierte Gruppe aus.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
RichtlinieWählen Sie aus, wie Ihr Gerät reagieren soll, wenn eine negative Antwort auf eine Anfrage eingeht.Mögliche Werte:Verbindlich (Standardwert): Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert.Nicht verbindlich: Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird nicht akzeptiert. Der nächste RADIUS-Server wird angefragt, bis Ihr Gerät eine Antwort von einem als autoritativ konfigurierten Server erhält.
UDP-PortGeben Sie den zu verwendenden UDP-Port für RADIUS-Daten ein.Gemäß RFC 2138 sind die Standard-Ports 1812 für die Authentifizierung (1645 in älteren RFCs) und 1813 für Gebührenerfassung (1646 in älterne RFCs) vorgesehen. Der Dokumentation Ihres RADIUS-Servers könnenSie entnehmen, welcher Port zu verwenden ist.Der Standardwert ist 1812.
Server TimeoutGeben Sie die maximale Wartezeit zwischen ACCESS_REQUEST und Antwort in Millisekunden ein.Nach Ablauf dieser Zeit wird die Anfrage gemäßWiederholungen wiederholt bzw. der nächste konfigurierte RADIUS-Server angefragt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 50 und 50000.Der Standardwert ist 1000 (1 Sekunde).
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie eine Überprüfung der Erreichbarkeit eines RADIUS-Servers imStatusInaktiv.Es wird regelmäßig (alle 20 Sekunden) ein Alive-Check durchgeführt, in dem ein ACCESS_REQUEST an die IP-Adresse des RADIUS-Servers gesendet wird. Bei erneuter Erreichbarkeit wird derStatuswieder auf aktivgesetzt.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WiederholungenGeben Sie die Anzahl der Wiederholungen für den Fall ein, dass eine Anfrage nicht beantwortet wird. Falls nach diesen Versuchen dennoch keine Antwort erhalten wurde, wird derStatusauf inaktiv gesetzt. beiErreichbarkeitsprüfung= Aktiviert versucht Ihr Gerät alle 20 Sekunden, den Server zu erreichen. Wenn der Server antwortet, wirdStatuswieder auf aktivhzurückgesetzt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 10.Der Standardwert ist 1. Um zu verhindern, dassStatusauf inaktiv gesetzt wird, setzen Sie diesen Wert auf 0.
RADIUS-DialoutNur fürAuthentifizierungstyp= PPP-Authentifizierung und IP-Sec-Authentifizierung.Wählen Sie aus, ob Ihr Gerät vom RADIUS-Server Dialout-Routen abfragt. Auf diesem Weg können automatisch temporäre Schnittstellen angelegt werden und Ihr Gerät kann ausgehende Verbindungen initiieren, die nicht fest konfiguriert sind.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiv ist, können Sie folgende Optionen eingeben:Neulade-Intervall: Geben Sie den Zeitabstand zwischen den Aktualisierungsintervallen in Sekunden ein.Standardmäßig ist hier 0 eingetragen, d. h. ein automatischer Reload wird nicht durchgeführt.

6.5.2 Optionen

Aufgrund der hier möglichen Einstellung führt Ihr Gerät bei eingehenden Rufen eine Authentifizierungsverhandlung aus, wenn es die Calling Party Number nicht identifiziert (z. B. weil die Gegenstelle keine Calling Party Number signalisiert). Wenn die mit Hilfe des ausgeführten Authentifizierungsprotokolls erhaltenen Daten (Passwort, Partner PPP ID) mit den Daten einer eingetragenen Gegenstelle oder eines RADIUS-Benutzers übereinstimmen, akzeptiert Ihr Gerät den ankommenden Ruf.

RADIUS Optionen

Globale RADIUS-Optionen Authentifizierung für PPP-Einwahl ✓ Inband □ Outband (CLID) OK Abbrechen

Abb. 28: Systemverwaltung -> Remote Authentifizierung -> Optionen

Das Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Globale RADIUS-Optionen

Feld Beschreibung
Authentifizierung für PPP-EinwahlStandardmäßig wird folgende Reihenfolge bei der Authentisierung für eingehende Verbindungen unter Berücksichtigung von RADIUS ange-wendet: zunächst CLID, danach PPP und daraufhin PPP mit RADIUS.Optionen:Inband: Nur Inband-RADIUS-Anfragen (PAP, CHAP, MS-CHAP V1 & V2) (d. h. PPP-Anfragen ohne Rufnummernidentifizierung) werden zum inServer-IP-Adressedefinierten RADIUS-Server geschickt.Outband(CLID): Nur Outband-RADIUS-Anfragen (d. h. Anfragen zur Rufnummernidentifizierung) werden zum RADIUS-Server geschickt (CLID = Calling Line Identification).Standardmäßig istInband aktiviert,Outband(CLID)deaktiviert.

6.6 Konfigurationszugriff

Im Menü Konfigurationszugriff können Sie Benutzerprofile konfigurieren.

Sie legen dazu Zugriffsprofile und Benutzer an und weisen jedem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Ein Zugriffsprofil stellt denjenigen Teil des GUI zur Verfügung, den ein Benutzer für seine Aufgaben benötigt. Nicht benötigte Teile des GUI sind gesperrt.

6.6.1 Zugriffsprofile

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile wird eine Liste aller konfigurierten Zugriffsprofile angezeigt. Vorhandene Einträge können Sie mithilfe des Symbols 📋 löschen.

Standardmäßig sind die Zugriffsprofile EXPERT und USER bereits angelegt. Diese können Sie mithilfe des Symbols ändern sowie über das Symbol auf die Standardeinstellungen zurücksetzen.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Level Nr. Beschreibung 29 EXPERT 30 USER Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Neu Zurücksetzen

Abb. 29: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile

6.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zugriffsprofile anzulegen.

Um ein Zugriffsprofil zu erzeugen, können Sie alle Einträge in der Navigationsleiste des GUI sowie Konfiguration speichern verwenden. Sie können maximal 29 Zugriffsprofile anlegen.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Beschreibung Level Nr. 2 Schafflächen Konfiguration speichern □ Aktiviert Navigationseinträge Assistenten ▼ ✗ Betriebsart ▼ ✗ Erste Schritte ▼ ✗ Internetzugang ▼ ✗ VPN ▼ ✗ Wireless LAN ▼ ✗ SWYX ▼ ✗ VoIP PBX im LAN ▼ ✗ Telefonie ▼ ✗ Systemverwaltung ▼ ✗ Physikalische Schnittstellen ▼ ✗ LAN ▼ ✗ Wireless LAN ▼ ✗ Wireless LAN Controller ▼ ✗ Netzwerk ▼ ✗ Multicast ▼ ✗ WAN ▼ ✗ VPN ▼ ✗ Firewall ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Lokale Dienste ▼ ✗ Wartung ▼ ✗ Externe Berichterstellung ▼ ✗ Monitoring ▼ ✗ OK Abbrechen

Abb. 30: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile ->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zugriffsprofil ein.
Level Nr.Das System vergibt automatisch eine laufende Nummer an das Zugriffsprofil. Diese kann nicht editiert werden.

Felder im Menü Schaltflächen

Feld Beschreibung
Konfiguration speichernWenn Sie die Schaltfläche Konfiguration speichern aktivieren, darf der Benutzer Konfigurationen speichern.T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 2 HinweisBeachten Sie, dass die Passwörter in der gespeicherten Datei im Klartext eingesehen werden können.Aktivieren oder deaktivieren Sie Konfiguration speichern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Felder im Menü Navigationseinträge

Feld Beschreibung
MenüsSie sehen alle Menüs aus der Navigationsleiste des GUI. Menüs, die mindestens ein Untermenü enthalten, sind mit ▲ bzw. ▼ gekennzeichnet. Das Symbol kennzeichnet Seiten.Wenn Sie ein neues Zugriffsprofil anlegen, sind noch keine Elemente zu-gewiesen, d.h. alle verfügbaren Menüs, Untermenüs und Seiten sind mit dem Symbol gekennzeichnet.Jedes Element in der Navigationsleiste kann drei Werte annehmen. Kli-cken Sie in der gewünschten Zeile auf das Symbol ✗ um diese drei Werte anzeigen zu lassen.Mögliche Werte:Verweigern: Das Menü und alle untergeordeneten Menüs sind ge-sperrt.Zulassen: Das Menü ist freigegeben. Untergeordenete Menüs müs-sen gegebenenfalls gesondert freigegeben werden.Alle zulassen: Das Menü und alle untergeordneten Menüs sind freigegeben.Sie können in der entsprechenden Zeile Zulassen bzw. Alle zulas-sen wählen, um dem aktuellen Zugriffsprofil Elemente zuzuweisen.Elemente, die dem aktuellen Zugriffsprofil zugewiesen sind, sind mit dem Symbol gekennzeichnet.kennzeichnet ein Menü, das gesperrt ist, das aber mindestens über ein freigegebenes Untermenü verfügt.

6.6.2 Benutzer

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierten Benutzer angezeigt. Die vorhandenen Einträge können Sie mithilfe des Symbols 📋 löschen.

Es sind keine Benutzer vorkonfiguriert.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite Filter in Keiner gleich Los Name user1 Seite: 1, Objekte: 1 - 1 Neu

Abb. 31: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer

Durch Klicken auf die Schaltfläche 📋 werden die Details zum konfigurierten Benutzer angezeigt. Sie sehen, welche Felder und welche Menüs dem Benutzer zugewiesen sind.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer user1 Benutzer muss das Passwort ändern Deaktiviert Schaltflächen Konfiguration speichern Deaktiviert Zum SNMP Browser wechseln Deaktiviert Navigationseinträge Assistenten ▲ ⚙ ⚙ Betriebsart ▼ ⚙ ⚙ Erste Schritte ▼ ⚙ ⚙ Internetzugang ▼ ⚙ ⚙ VPN ▼ ⚙ ⚙ Wireless LAN ▼ ⚙ ⚙ SWYX ▼ ⚙ ⚙ VoIP PBX im LAN ▼ ⚙ ⚙ Telefonie ▼ ⚙ ⚙ Systemverwaltung ▼ ⚙ ⚙ Physikalische Schnittstellen ▼ ⚙ ⚙ LAN ▼ ⚙ ⚙ Wireless LAN ▼ ⚙ ⚙ Wireless LAN Controller ▼ ⚙ ⚙ Netzwerk ▼ ⚙ ⚙ Multicast ▼ ⚙ ⚙ WAN ▼ ⚙ ⚙ VPN ▼ ⚙ ⚙ Firewall ▼ ⚙ ⚙ VoIP ▼ ⚙ ⚙ Lokale Dienste ▼ ⚙ ⚙ Wartung ▼ ⚙ ⚙ Externe Berichterstellung ▼ ⚙ ⚙ Monitoring ▼ ⚙ ⚙ Abbrechen

Abb. 32: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->

Das Symbol 📞 bedeutet, dass Nur lesen erlaubt ist. Ist eine Zeile mit dem Symbol 📞 kennzeichnet, so sind die Informationen zum Lesen und Schreiben freigegeben. Das Symbol 📞 kennzeichnet

gesperrte Einträge.

6.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benutzer einzutragen.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer Password ...... Benutzer muss das Passwort ändern Aktiviert Zugangs-Level Zugangs-Level Nur lesen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 33: Systemverwaltung->Konfigurationszugriff->Benutzer->Neu

Das Menü Systemverwaltung->Konfigurationszugriff->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BenutzerGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Benutzer ein.
PasswortGeben Sie ein Passwort für den Benutzer ein.
Benutzer muss das Passwort ändernMit der Option Benutzer muss das Passwort ändern kann der Administrator bestimmen, dass der Benutzer beim ersten Login ein eigenes Passwort vergeben muss. Dazu muss die Option Konfiguration speichern im Menü Zugriffsprofile aktiv sein. Ist diese Option nicht aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt.Aktivieren oder deaktivieren Sie Benutzer muss das Passwort ändern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zugangs-LevelMit Hinzufügen weisen Sie dem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Mit der Auswahl von Nur lesen wird festgelegt, dass der Benutzer die Parameter des Zugriffsprofils ansehen, aber nicht ändern kann.Werden einem Benutzer sich überschneidende Zugriffsprofile zugeordnet, so hat Lesen und Schreiben eine höhere Priorität als Nur lesen.Schaltflächen können nicht auf die Einstellung Nur lesen gesetzt werden.

6.7 Zertifikate

Ein asymmetrisches Kryptosystem dient dazu, Daten, die in einem Netzwerk transportiert werden sollen, zu verschlüsseln, digitale Signaturen zu erzeugen oder zu prüfen und Benutzer zu authentifizieren oder zu authentisieren. Zur Ver- und Entschlüsselung der Daten wird ein Schlüsselpaar verwendet, das aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel besteht.

Für die Verschlüsselung benötigt der Sender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Der Empfänger entschlüsselt die Daten mit seinem privaten Schlüssel. Um sicherzustellen, dass der öffentliche Schlüssel der echte Schlüssel des Empfängers und keine Fälschung ist, wird ein Nachweis, ein soge-

nanntes digitales Zertifikat benötigt.

Ein digitales Zertifikat bestätigt u. a. die Echtheit und den Eigentümer eines öffentlichen Schlüssels. Es ist vergleichbar mit einem amtlichen Ausweis, in dem bestätigt wird, dass der Eigentümer des Ausweises bestimmte Merkmale aufweist, wie z. B. das angegebene Geschlecht und Alter, und dass die Unterschrift auf dem Ausweis echt ist. Da es für Zertifikate nicht nur eine einzige Ausgabestelle gibt, wie z. B. das Passamt für einen Ausweis, sondern Zertifikate von vielen verschiedenen Stellen und in unterschiedlicher Qualität ausgegeben werden, kommt der Vertrauenswürdigkeit der Ausgabestelle eine zentrale Bedeutung zu. Die Qualität eines Zertifikats regelt das deutsche Signaturgesetz bzw. die entsprechende EU-Richtlinie.

Die Zertifizierungsstellen, die sogenannte qualifizierte Zertifikate ausstellen, sind hierarchisch organisiert mit der Bundesnetzagentur als oberster Zertifizierungsinstanz. Struktur und Inhalt eines Zertifikats werden durch den verwendeten Standard vorgegeben. X.509 ist der wichtigste und am weitesten verbreitete Standard für digitale Zertifikate. Qualifizierte Zertifikate sind personenbezogen und besonders vertrauenswürdig.

Digitale Zertifikate sind Teil einer sogenannten Public Key Infrastruktur (PKI). Als PKI bezeichnet man ein System, das digitale Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.

Zertifikate werden für einen bestimmten Zeitraum, meist ein Jahr, ausgestellt, d.h. ihre Gültigkeitsdauer ist begrenzt.

Ihr Gerät ist für die Verwendung von Zertifikaten für VPN-Verbindungen und für Sprachverbindungen über Voice over IP ausgestattet.

6.7.1 Zertifikatsliste

Im Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste wird eine Liste aller vorhandenen Zertifikate angezeigt.

6.7.1.1 Bearbeiten

Klicken Sie auf das 📋-Symbol, um den Inhalt des gewählten Objekts (Schlüssel, Zertifikat oder Anforderung) einzusehen.

Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver

Parameter bearbeiten Beschreibung test Zertifikat ist ein CA-Zertifikat Wahr Überprüfung anhand einer Zertifikatsperrliste (CRL) Deaktiviert Immer Nur wenn ein Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunkt vorhanden ist Einstellungen des übergeordneten Zertifikates benutzen Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats erzwingen Wahr Details anzeigen Certificate = SerialNumber = 1 SubjectName = <MAILTO=mboehmer@bintec.de, CN=Windows XP, OU=Development, O=FEC, L=Nuernberg, ST=Bayern, C=DE> IssuerName = <MAILTO=mboehmer@bintec.de, CN=openssl ca, OU=Development, O=FEC, L=Nuernberg, ST=Bayern, C=DE> Signature algorithm = rsa-pkcs1-md5 Validity = NotBefore = 2005 Feb 4th, 09:50:11 GMT NotAfter = 2006 Feb 4th, 09:50:11 GMT PublicKeyInfo = Algorithm name (X.509) : rsaEncryption Modulus n (1024 bits) : 1049357175555193943755033604156717547796569837243619843433661910785954650 0873086401038448934139427553386997798691156631654067109218748316889198617 MD5-Fingerabdruck EE:AB:21:CB:4A:82:02:44:6C:A2:F6:5E:0D:0C:65:34 SHA1-Fingerabdruck 77:5A:14:BC:60:17:66:56:8C:F7:CC:90:C0:4E:25:19:3B:D3:7B:F7 Verwendet OK Abbrechen

Abb. 34: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->

Die Zertifikate und Schlüssel an sich können nicht verändert werden, jedoch können - je nach Typ des gewählten Eintrags - einige externe Attribute verändert werden.

Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Parameter bearbeiten

Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen des Zertifikats, des Schlüssels oder der Anforderung.
Zertifikat ist ein CA-ZertifikatMarkieren Sie das Zertifikat als Zertifikat einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA).Zertifikate, die von dieser CA ausgestellt wurden, werden bei der Authentifizierung akzeptiert.Mit Wahr wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Überprüfung anhand einer Zertifikatsperrliste (CRL)Nur für Zertifikat ist ein CA-Zertifikat = WahrLegen Sie hier fest, inwiefern Sperrlisten (CRLs) in die Validierung von Zertifikaten, die vom Besitzer dieses Zertifikats ausgestellt wurden, einbezogen werden sollen.Mögliche Einstellungen:Deaktiviert: keine Überprüfung von CRLs.Immer: CRLs werden grundsätzlich überprüft.Nur wenn ein Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunktvorhanden ist (Standardwert): Überprüfung nur dann, wenn ein CRL-Distribution-Point-Eintrag im Zertifikat enthalten ist, Dies kann im Inhalt des Zertifikats unter "Details anzeigen" nachgesehen werden.Einstellungen des übergeordneten Zertifikates benutzen: Es werden die Einstellungen des übergeordneten Zertifikates verwendet, falls eines vorhanden ist. Falls nicht, wird genauso verfahren, wie unter "Nur wenn ein Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunkt vorhanden ist" beschrieben.
Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats erzwingenLegen Sie fest, dass dieses Zertifikat ohne weitere Überprüfung bei der Authentifizierung als Benutzerzertifikat akzeptiert werden soll.Mit Wahr wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

T-Mobile Digibox Premium - Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver - 2

Achtung

Es ist von zentraler Wichtigkeit für die Sicherheit eines VPN, dass die Integrität aller manuell als vertrauenswürdig markierten Zertifikate (Zertifizierungsstellen- und Benutzerzertifikate), sichergestellt ist. Die angezeigten "Fingerprints" können zur Überprüfung dieser Integrität herangezogen werden: Vergleichen Sie die angezeigten Werte mit den Fingerprints, die der Aussteller des Zertifikats (z. B. im Internet) angegeben hat. Dabei reicht die Überprüfung eines der beiden Werte aus.

6.7.1.2 Zertifikatsanforderung

Registration-Authority-Zertifikate im SCEP

Bei der Verwendung von SCEP (Simple Certificate Enrollment Protocol) unterstützt Ihr Gerät auch separate Registration-Authority-Zertifikate.

Registration-Authority-Zertifikate werden von manchen Certificate Authorities (CAs) verwendet, um bestimmte Aufgaben (Signatur und Verschlüsselung) bei der SCEP Kommunikation mit separaten Schlüsseln abzuwickeln, und den Vorgang ggf. an separate Registration Authorities zu delegieren.

Beim automatischen Download eines Zertifikats, also wenn CA-Zertifikat = -- Download -- ausgewählt ist, werden alle für den Vorgang notwendigen Zertifikate automatisch geladen.

Sind alle notwendigen Zertifikate bereits auf dem System vorhanden, können diese auch manuell ausgewählt werden.

Wählen Sie die Schaltfläche Zertifikatsanforderung, um weitere Zertifikate zu beantragen oder zu importieren.

T-Mobile Digibox Premium - Registration-Authority-Zertifikate im SCEP - 1

Zertifikatsanforderung Zertifikatsanforderungsbeschreibung Modus Privaten Schlüssel generieren Subjektname Benutzerdefiniert Allgemeiner Name E-Mail Organisationseinheit Organisation Ort Staat/Provinz Land Aktiviert Erweiterte Einstellungen Subjekt-Alternativnamen #1 #2 #3 Optionen Autospeichermodus Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 35: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung

Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Zertifikatsanforderung

Feld Beschreibung
ZertifikatsanforderungsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
ModusWählen Sie aus, auf welche Art Sie das Zertifikat beantragen wollen.Zur Verfügung stehen:Manuell(Standardwert): Ihr Gerät erzeugt für den Schlüssel eine PK-CS#10-Datei, die direkt im Browser hochgeladen oder im Menü über das Feld Details anzeigen kopiert werden kann. Diese Datei muss der CA zugestellt und das erhaltene Zertifikat anschließend manuell auf Ihr Gerät importiert werden.SCEP: Der Schlüssel wird mittels des Simple Certificate Enrollment Protocols bei einer CA beantragt.
Privaten Schlüssel generierenNur für Modus= ManuellWählen Sie einen Algorithmus für die Schlüsselerstellung aus.Zur Verfügung stehen RSA (Standardwert) und DSA.Wählen Sie weiterhin die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus.Mögliche Werte: 512, 768, 1024, 1536, 2048, 4096.Beachten Sie, dass ein Schlüssel mit der Länge 512 Bit als unsicher ein-
gestuft werden könnte, während ein Schlüssel mit 4096 Bit nicht nur viel Zeit zur Erzeugung erfordert, sondern während der IPSec-Verarbeitung einen wesentlichen Teil der Ressourcen belegt. Ein Wert von 768 oder mehr wird jedoch empfohlen, als Standardwert ist 1024 Bit vorgegeben.
SCEP-URLNur für Modus = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.beispiel.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
CA-ZertifikatNur für Modus = SCEPWählen Sie das CA-Zertifikat aus.-- Download --: Geben Sie in CA-Name den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.Falls keine CA-Zertifikate zur Verfügung stehen, wird Ihr Gerät zuerst das CA-Zertifikat der betroffenen CA herunterladen. Es fährt dann mit dem Registrierungsprozess fort, sofern keine wesentlichen Parameter mehr fehlen. In diesem Fall kehrt es in das Menü Zertifikatsanforderung generieren zurück.Falls das CA-Zertifikat keine CRL-Verteilstelle (Certificate Revocation List, CRL) enthält und auf Ihrem Gerät kein Zertifikatsserver konfiguriert ist, werden Zertifikate von dieser CA nicht auf ihre Gültigkeit überprüft.: Sind alle notwendigen Zertifikate bereits auf dem System vorhanden, wählen Sie diese manuell aus.
RA-SignierungszertifikatNur für Modus = SCEPNur für CA-Zertifikat nicht = -- Download --Wählen Sie ein Zertifikat für die Signierung der SCEP-Kommunikation aus.Der Standardwert ist -- CA-Zertifikat verwenden --, d. h. es wird das CA-Zertifikat verwendet.
RA-VerschlüsselungszertifikatNur für Modus = SCEPNur wenn RA-Signierungszertifikat nicht = -- CA-Zertifikat verwenden --Wenn Sie ein eigenes Zertifikat zur Signierung der Kommunikation mit der RA verwenden, haben Sie hier die Möglichkeit, ein weiteres zur Verschlüsselung der Kommunikation auszuwählen.Der Standardwert ist -- RA-Signierungszertifikat verwenden --, d. h. es wird dasselbe Zertifikat wie zur Signierung verwendet.
PasswortNur für Modus = SCEPUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tragen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.

Felder im Menü Subjektname

Feld Beschreibung
BenutzerdefiniertWählen Sie aus, ob Sie die Namenskomponenten des Subjektnamenseinzeln laut Vorgabe durch die CA oder einen speziellen Subjektnamen eingeben wollen.Wenn Aktiviert ausgewählt ist, kann in Zusammenfassend ein Sub-jektname mit Attributen, die nicht in der Auflistung angeboten werden, an-gegeben werden. Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".Ist das Feld nicht markiert, geben Sie die Namenskomponenten in Allgemeiner Name, E-Mail, Organisationseinheit, Organisation, Ort, Staat/Provinz und Land ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZusammenfassendNur für Benutzerdefiniert = aktiviert.Geben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein, die nicht in der Auflis-tung angeboten werden.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".
Allgemeiner NameNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Namen laut CA ein.
E-MailNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die E-Mail-Adresse laut CA ein.
OrganisationseinheitNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisationseinheit laut CA ein.
OrganisationNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisation laut CA ein.
OrtNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Standort laut CA ein.
Staat/ProvinzNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Staat/das Bundesland laut CA ein.
LandNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie das Land laut CA ein.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Subjekt-Alternativnamen

Feld Beschreibung
#1, #2, #3Definieren Sie zu jedem Eintrag den Typ des Namens und geben Sie zusätzliche Subjektnamen ein.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein zusätzlicher Name eingegeben.
IP: Es wird eine IP-Adresse eingetragen.DNS: Es wird ein DNS-Name eingetragen.E-Mail: Es wird eine E-Mail-Adresse eingetragen.URI: Es wird ein Uniform Resource Identifier eingetragen.DN: Es wird ein Distinguished Name (DN) eingetragen.RID: Es wird eine Registered Identity (RID) eingetragen.

Feld im Menü Optionen

Feld Beschreibung
AutospeichermodusWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

6.7.1.3 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um Zertifikate zu importieren.

T-Mobile Digibox Premium - Importieren - 1

Importieren Externer Dateiname Datei auswählen Keine ausgewählt Lokale Zertifikatsbeschreibung Dateikodierung Auto Passwort OK Abbrechen

Abb. 36: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren

Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Importieren

Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen des Zertifikats ein, welches importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Datei auswählen über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät das Zertifikat dekodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung.Falls der Zertifikat-Download im Auto-Modus fehlschlägt, versuchenSie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort.Tragen Sie das Passwort hier ein.

6.7.2 CRLs

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs wird eine Liste aller CRLs (Certificate Revocation List) angezeigt.

Wenn ein Schlüssel nicht mehr verwendet werden darf, z. B. weil er in falsche Hände geraten oder verloren gegangen ist, wird das zugehörige Zertifikat für ungültig erklärt. Die Zertifizierungsstelle widerruft das Zertifikat, sie gibt Zertifikatsperrlisten, sogenannte CRLs, heraus. Nutzer von Zertifikaten sollten durch einen Abgleich mit diesen Listen stets prüfen, ob das verwendete Zertifikat aktuell gültig ist. Dieser Prüfvorgang kann über einen Browser automatisiert werden.

Das Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) unterstützt die Ausgabe und den Widerruf von Zertifikaten in Netzwerken.

6.7.2.1 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um CRLs zu importieren.

T-Mobile Digibox Premium - Importieren - 1

CRL-Import Externer Dateiname Datei auswählen Keine ausgewählt Lokale Zertifikatsbeschreibung Dateikodierung Auto Password OK Abbrechen

Abb. 37: Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren

Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü CRL-Import

Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen der CRL ein, welche importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Datei auswählen über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die CRL ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät die CRL decodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung.Falls der CRL-Download im Auto-Modus fehlschlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortGeben Sie das zum Importieren zu verwendende Passwort ein.

6.7.3 Zertifikatsserver

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver wird eine Liste aller Zertifikatsserver angezeigt.

Eine Zertifizierungsstelle (Zertifizierungsdiensteanbieter, Certificate Authority, CA) stellt ihre Zertifikate den Clients, die ein Zertifikat beantragen, über einen Zertifikatsserver zur Verfügung. Der Zertifikatsserver stellt auch die privaten Schlüssel aus und hält Zertifikatsperrlisten (CRL) bereit, die zur Prüfung von Zertifikaten entweder per LDAP oder HTTP vom Gerät abgefragt werden.

6.7.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um einen Zertifikatsserver einzurichten.

Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver

Basisparameter Beschreibung LDAP-URL-Pfad ldap:// OK Abbrechen

Abb. 38: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Zertifikatsserver ein.
LDAP-URL-PfadGeben Sie die LDAP-URL oder die HTTP-URL des Servers ein.

Kapitel 7 Physikalische Schnittstellen

7.1 Ethernet-Ports

Eine Ethernet-Schnittstelle ist eine physikalische Schnittstelle zur Anbindung an das lokale Netzwerk oder zu externen Netzwerken.

Die Ethernet-Ports LAN1 bis LAN4 sind im Auslieferungszustand einer einzigen logischen Ethernet-Schnittstelle zugeordnet. Die logische Ethernet-Schnittstelle en1-0 ist zugewiesen und mit IP-Adresse 192.168.2.1 und Netzmaske 255.255.255.0 vorkonfiguriert.

T-Mobile Digibox Premium - Ethernet-Ports - 1

Hinweis

Um die Erreichbarkeit Ihres Systems zu gewährleisten, achten Sie beim Aufteilen der Ports darauf, dass die Ethernet-Schnittstelle en1-0 mit der vorkonfigurierten IP-Adresse und Netzmaske einem Port zugewiesen wird, der per Ethernet erreichbar ist.

ETH1 - ETH4

Die Schnittstellen können separat genutzt werden. Sie werden voneinander logisch getrennt, indem jedem Port im Menü Portkonfiguration im Feld Ethernet-Schnittstellenauswahl die gewünschte logische Ethernet-Schnittstelle zugewiesen wird. Für jede zugewiesene Ethernet-Schnittstelle wird im Menü LAN->IP-Konfiguration eine weitere Schnittstelle in der Liste angezeigt und eine jeweils vollständig eigenständige Konfiguration der Schnittstelle ermöglicht.

VLANs für Routing-Schnittstellen

Konfigurieren Sie VLANs, um z. B. einzelne Netzwerksegmente voneinander zu trennen (z. B. einzelne Abteilungen einer Firma) oder um bei der Verwendung von Managed Switches mit QoS-Funktion eine Bandbreitenreservierung für einzelne VLANs vorzunehmen.

7.1.1 Portkonfiguration

Portseparation

Ihr Gerät bietet die Möglichkeit, die Switch Ports als eine Schnittstelle zu betreiben oder diese logisch voneinander zu trennen und als eigenständige Ethernet-Schnittstellen zu konfigurieren.

Bei der Konfiguration sollten Sie Folgendes beachten: Die Aufteilung der Switch Ports auf mehrere Ethernet-Schnittstellen trennt diese nur logisch voneinander. Die verfügbare Gesamtbandbreite von max. 1000 Mbit/s Full Duplex für alle entstandenen Schnittstellen bleibt unverändert. Wenn Sie also z. B. alle Switch Ports voneinander trennen, verfügt jede der entstehenden Schnittstellen nur über einen Teil der vollen Bandbreite. Wenn Sie mehrere Switch Ports zu einer Schnittstelle zusammenfassen, so stehen für alle Ports gemeinsam die volle Bandbreite von max. 1000 Mbit/s Full Duplex zur Verfügung.

Portkonfiguration

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Switch-Konfiguration Switch-Port Ethernet-Schnittstellenauswahl Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigurierter Modus Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller Modus Flusskontrolle 1=en1-0 ▼ Vollständige automatische Aushandlung ▼ 100 Mbit/s / Full Duplex Deaktiviert ▼ 2,en1-0 ▼ Vollständige automatische Aushandlung ▼ Inaktiv Deaktiviert ▼ 3,en1-0 ▼ Vollständige automatische Aushandlung ▼ Inaktiv Deaktiviert ▼ 4,en1-0 ▼ Vollständige automatische Aushandlung ▼ Inaktiv Deaktiviert ▼ 5,en1-4 ▼ Vollständige automatische Aushandlung ▼ Inaktiv Deaktiviert ▼ OK Abbrechen

Abb. 39: Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration

Das Menü Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Switch-Konfiguration

Feld Beschreibung
Switch-PortZeigt den jeweiligen Switch-Port an. Die Nummerierung entspricht der Nummerierung der Ethernet-Ports auf der Rückseite des Geräts.
Ethernet-SchnittstellenauswahlOrdnen Sie dem jeweiligen Switch-Port eine logische Ethernet-Schnittstelle zu.Zur Auswahl stehen vier Schnittstellen, en1-0 bis en1-3. In der Grund-einstellung ist Switch Port 1-4 die Schnittstelle en1-0 zugeordnet.
Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigurierter ModusWählen Sie den Modus aus, in dem die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vollständige automatische Aushandlung (Standardwert)Auto 1000 Mbit/s onlyAuto 100 Mbit/s onlyAuto 10 Mbit/s onlyAuto 100 Mbit/s / Full DuplexAuto 100 Mbit/s / Half DuplexAuto 10 Mbit/s / Full DuplexAuto 10 Mbit/s / Half DuplexFest 1000 Mbit/s / Full DuplexFest 100 Mbit/s / Full DuplexFest 100 Mbit/s / Half DuplexFest 10 Mbit/s / Full DuplexFest 10 Mbit/s / Half DuplexKeiner: Die Schnittstelle wird angelegt, bleibt aber inaktiv.
Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller ModusZeigt den tatsächlichen Modus und die tatsächliche Geschwindigkeit deadminr Schnittstelle an.Mögliche Werte:1000 Mbit/s / Full Duplex100 Mbit/s / Full Duplex100 Mbit/s / Half Duplex10 Mbit/s / Full Duplex10 Mbit/s / Half DuplexInaktiv
FlusskontrolleWählen Sie aus, ob auf der entsprechenden Schnittstelle eine Flusskontrolle vorgenommen werden soll.Mögliche Werte:Deaktiviert (Standardwert): Es wird keine Flusskontrolle vorgenommen.Aktiviert: Es wird eine Flusskontrolle durchgeführt.Auto: Es wird eine automatische Flusskontrolle durchgeführt.

7.2 ISDN-Ports

In diesem Menü konfigurieren Sie die ISDN-Schnittstelle Ihres Geräts. Um die ISDN-BRI-Schnittstelle zu konfigurieren, müssen Sie zwei Schritte durchführen:

  • Einstellungen Ihres ISDN-Anschlusses eintragen: Hier tragen Sie die wichtigsten Parameter Ihres ISDN-Anschlusses ein.
  • MSN-Konfiguration: Hier teilen Sie Ihrem Gerät mit, wie auf eingehende Rufe aus dem WAN reagiert werden soll.

7.2.1 ISDN-Konfiguration

T-Mobile Digibox Premium - ISDN-Konfiguration - 1

Hinweis

Wenn das ISDN-Protokoll nicht erkannt wird, müssen Sie es unter Port-Verwendung und ISDN-Konfigurationstyp manuell auswählen. Die automatische D-Kanal-Erkennung ist dann ausgeschaltet. Bei falsch eingestelltem ISDN-Protokoll kann kein ISDN-Verbindungsaufbau erfolgen!

Im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN-Konfiguration wird eine Liste aller ISDN-Ports und deren Konfiguration angezeigt.

7.2.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie die Schaltfläche , um die Konfiguration des jeweiligen ISDN-Ports zu bearbeiten.

ISDN-Konfiguration MSN-Konfiguration

Basisparameter Portname bri-0 (NT) Port-Verwendung Dialup (Euro-ISDN) ▼ ISDN-Konfigurationstyp ○Punkt-zu-Mehrpunkt ●Punkt-zu-Punkt Erweiterte Einstellungen X.31 (X.25 im D-Kanal) □Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 40: Physikalische Schnittstellen ->ISDN-Ports->ISDN-Konfiguration->

Das Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN-Konfiguration-> besteht aus folgen-

den Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
PortnameZeigt den Namen des ISDN-Ports an.
Port-VerwendungNur wenn Automatische Konfiguration beim Start deaktiviert ist.Wählen Sie das Protokoll aus, das für den ISDN-Port verwendet werden soll.Mögliche Werte:Nicht verwendet: Der ISDN-Anschluss wird nicht genutzt.Dialup (Euro-ISDN)Q-SIG
ISDN-KonfigurationstypNur wenn Automatische Konfiguration beim Start deaktiviert ist und für Port-Verwendung = Dialup (Euro-ISDN) gesetzt ist.Wählen Sie die ISDN-Anschlussart aus.Mögliche Werte:Punkt-zu-Mehrpunkth(Standardwert): Mehrgeräteanschluss.Punkt-zu-Punkt: Anlagenanschluss.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
X.31 (X.25 im D-Kanal)Wählen Sie aus, ob Sie X.31 (X.25 im D-Kanal) z. B. für CAPI-Applikationen nutzen wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
X.31 TEI-WertNur wenn X.31 (X.25 im D-Kanal) aktiviert istBei ISDN-Autokonfiguration wird der X.31-TEI automatisch erkannt. Hat die Autokonfiguration den TEI nicht erkannt, können Sie hier manuell den Wert eingeben, der von der Vermittlungsstelle zugewiesen wurde.Mögliche Werte sind 0 bis 63.Standardwert ist -1 (für automatische Erkennung).
X.31 TEI-DienstNur für X.31 (X.25 im D-Kanal) = aktiviertWählen Sie den Dienst, für den Sie den X.31-TEI nutzen wollen.Mögliche Werte:CAPICAPI-StandardPacket Switchh(Standardwert)CAPI und CAPI-Standard dienen zur Nutzung des X.31-TEI für CAPI-Applikationen. Bei CAPI wird der in der CAPI-Applikation eingestellte TEI-Wert benutzt, bei CAPI-Standard wird der Wert der CAPI-Applikation ignoriert und immer der hier eingestellte Standardwert benutzt.Packet Switch stellen Sie ein, wenn Sie den X.31-TEI für das X.25-Gerät nutzen möchten.

7.3 DSL-Modem

Das DSL-Modem eignet sich für den High-Speed Internetzugang und den Remote-Access-Einsatz in kleinen bis mittleren Unternehmen oder Remote-Offices.

7.3.1 DSL-Konfiguration

In diesem Menü nehmen Sie grundlegende Einstellungen Ihrer ADSL-Verbindung vor.

DSL-Konfiguration

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen DSL-Portstatus DSL-Chipsatz Lantiq VRX288 Physikalische Verbindung Unbekannt Aktuelle Leitungsgeschwindigkeit Downstream 0 Bit/s Upstream 0 Bit/s DSL Parameter DSL-Modus VDSL/ADSL Multimodus Transmit Shaping Standard (Leitungsgeschwindigkeit) Erweiterte Einstellungen ADSL-Leitungsprofil Deutsche Telekom OK Abbrechen

Abb. 41: Physikalische Schnittstellen->DSL-Modem->DSL-Konfiguration

Das Menü Physikalische Schnittstellen->DSL-Modem->DSL-Konfiguration besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü DSL-Portstatus

Feld Beschreibung
DSL-ChipsatzZeigt die Kennung des eingebauten Chipsatzes an.
Physikalische VerbindungZeigt den aktuellen DSL-Betriebsmodus an. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:Unbekannt: Der Link ist nicht aktiv.ADSL1: ADSL classic, G.DMT, ITU-T G.992.1ADSL2: G.DMT.Bis, ITU-T G.992.3ADSL2 Plus: ADSL2 Plus, ITU-T G.992.5ADSL2+ Annex J: ITU-T G.992.5VDSL2: ITU-T G.993.2

Felder im Menü Aktuelle Leitungsgeschwindigkeit

Feld Beschreibung
DownstreamZeigt die Datenrate in Empfangsrichtung (Richtung von CO/DSLAM zu CPE/Router) in Bits pro Sekunde an.Der Wert kann nicht verändert werden.
UpstreamZeigt die Datenrate in Senderichtung (Richtung CPE/Router zu CO/ DSLAM) in Bits pro Sekunde an.Der Wert kann nicht verändert werden.

Felder im Menü DSL Parameter

Feld Beschreibung
DSL-ModusZeigt den gewählten DSL-Betriebsmodus an.Mögliche Werte:Inaktiv: Der Link ist nicht aktiv.ETSI T1.413: ETSI T1.413ADSL1: ADSL classic, G.DMT, ITU-T G.992.1Automatischer Modus (ADSL) (Standardwert, wenn das Gerät als Telefonanlage betrieben wird): Automatische Erkennung des ADSL-Modus ADSL1, ADSL2 oder ADSL2 PlusADSL2: G.DMT.Bis, ITU-T G.992.3ADSL2 Plus: ADSL2 Plus, ITU-T G.992.5VDSL: VDSL2 (ITU-T G.993.2)VDSL/ADSL Multimodus (Standardwert, wenn das Gerät als Media Gateway betrieben wird): Automatische Erkennung des DSL-Modus ADSL1, ADSL2, ADSL2 Plus oder VDSL
Transmit ShapingWählen Sie aus, ob die Datenrate in Senderichtung reduziert werden soll. Dies ist nur in wenigen Fällen an speziellen DSLAMs notwendig.Mögliche Werte:Standard (Leitungsgeschwindigkeit) (Standardwert): Die Datenrate in Senderichtung wird nicht reduziert.128.000 Bit/s bis 2.048.000 Bit/s: Die Datenrate in Sende-richtung wird reduziert auf maximal 128.000 bit/s bis 2.048.000 bit/s in festgesetzten Schritten.Benutzerdefiniert: Die Datenrate wird reduziert auf den in Maxi-male Upstream-Bandbreite eingegebenen Wert.
Maximale Upstream-BandbreiteNur für Transmit Shaping = BenutzerdefiniertGeben Sie die maximale Datenrate in Senderichtung in Bits pro Sekunde ein.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
ADSL-LeitungsprofilWählen Sie den gewünschten Internet-Service-Provider und damit implizit den von diesem Provider verwendeten Modem-Parametersatz aus.Deutsche Telekom ist als Standardwert voreingestellt.Wenn Sie Ihren Provider in der Liste nicht finden, verwenden Sie die Einstellung Standard.

Kapitel 8 LAN

In diesem Menü konfigurieren Sie die Adressen in Ihrem LAN und haben die Möglichkeit ihr lokales Netzwerk durch VLANs zu strukturieren.

8.1 IP-Konfiguration

In diesem Menü kann die IP-Konfiguration der LAN und Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts bearbeitet werden.

8.1.1 Schnittstellen

In Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen werden die vorhandenen IP-Schnittstellen aufgelistet. Sie haben die Möglichkeit, die IP-Konfiguration der Schnittstellen zu bearbeiten oder virtuelle Schnittstellen für Spezialanwendungen anzulegen. Hier werden alle im Menü Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen konfigurierten Schnittstellen (logische Ethernet-Schnittstellen und solche in den Subsystemen erstellten) aufgelistet.

Über das Symbol 📋 bearbeiten Sie die Einstellungen einer vorhandenen Schnittstelle (Bridge-Gruppen, Ethernet-Schnittstellen im Routing-Modus).

Über die Schaltfläche Neu haben Sie die Möglichkeit, virtuelle Schnittstellen anzulegen. Dieses ist jedoch nur in Spezialanwendungen (BRRP u. a.) nötig.

Abhängig von der gewählten Option, stehen verschiedene Felder und Optionen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung aller Konfigurationsmöglichkeiten.

Durch Klicken auf die 📊-Schaltfläche oder der 🐘-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der Schnittstelle geändert.

Über die 📞-Schaltfläche können Sie die Details einer vorhandenen Schnittstelle anzeigen lassen.

T-Mobile Digibox Premium - Schnittstellen - 1

Hinweis

Beachten Sie bei IPv4:

Hat Ihr Gerät bei der Erstkonfiguration dynamisch von einem in Ihrem Netzwerk betriebenen DHCP-Server eine IP-Adresse erhalten, so wird die Standard-IP-Adresse automatisch gelöscht und Ihr Gerät ist darüber nicht mehr erreichbar.

Sollten Sie dagegen bei der Erstkonfiguration eine Verbindung zum Gerät über die Standard-IP-Adresse aufgebaut oder eine IP-Adresse mit dem Dime Manager vergeben haben, ist es nur noch über diese IP-Adresse erreichbar. Es kann nicht mehr dynamisch über DHCP eine IP-Konfiguration erhalten.

Beispiel Teilnetze

Falls Ihr Gerät an ein LAN angeschlossen ist, das aus zwei Teilnetzen besteht, sollten Sie für das zweite Teilnetz eine zweite IP-Adresse / Netzmaske eintragen.

Im ersten Teilnetz gibt es z. B. zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.42.1 und 192.168.42.2, im zweiten Teilnetz zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.46.1 und 192.168.46.2. Um mit dem ersten Teilnetz Datenpakete austauschen zu können, benutzt Ihr Gerät z. B. die IP-Adresse 192.168.42.3, für das zweite Teilnetz 192.168.46.3. Die Netzmasken für beide Teilnetze müssen ebenfalls angegeben werden.

IPv6-Adressen konfigurieren

Zusätzlich zu IPv4-Adressen können Sie IPv6-Adressen verwenden.

Im Folgenden sehen Sie ein Beispiel für eine IPv6-Adresse:

2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2c:0370:7347 Allgemeiner Präfix Subnetz-ID Host-Adresse Link-Präfix

Abb. 42: IPv6-Adresse (Beispiel)

Ihr Gerät kann auf einer Schnittstelle entweder als Router oder als Host agieren. In der Regel agiert es auf den LAN-Schnittstellen als Router und auf den WAN- sowie den PPP-Verbindungen als Host.

Wenn Ihr Gerät als Router agiert, so können seine eigenen IPv6-Adressen folgendermaßen gebildet werden: ein Link-Präfix kann von einem Allgemeinen Präfix abgeleitet werden oder Sie können einen statischen Wert eingeben. Eine Host-Adresse kann über Auto eui-64 erzeugt werden, für weitere Host-Adressen können Sie statische Werte eingeben.

Wenn Ihr Gerät als Router agiert, so verteilt es den konfigurierten Link-Präfix in der Regel per Router Advertisements an die Hosts. Über einen DHCP-Server werden Zusatzinformationen, wie z. B. die Adresse eines Zeitservers, an die Hosts übermittelt. Der Client kann sich seine Host-Adresse entweder über Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) erzeugen oder diese Adresse von einem DHCP-Server zugeteilt bekommen.

Verwenden Sie für den oben beschriebenen Router-Modus im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu die Einstellungen IPv6-Modus = Router, Router Advertisement übertragen Aktiviert DHCP-Server Aktiviert und IPv6-Adressen Hinzufügen.

Wenn Ihr Gerät als Host agiert, wird ihm ein Link-Präfix von einem anderen Router per Router Advertisement zugeteilt. Die Host- Adresse wird dann per SLAAC automatisch erzeugt. Zusatzinformationen, wie z. B. der Allgemeine Präfix vom Provider oder die Adresse eines Zeitservers können per DHCP bezogen werden. Verwenden Sie dazu im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu die Einstellungen IPv6-Modus = Client, Router Advertisement annehmen Aktiviert und DHCP-Client = Aktiviert.

8.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um virtuelle Schnittstellen zu erstellen.

Schnittstellen

(VLAN-ID3) Basisparameter Basierend auf Ethernet-Schnittstelle Eine auswählen Schnittstellenmodus Untagged Tagged (VLAN) VLAN-ID 1 MAC-Adresse 00:a0:f9 Voreingestellte verwenden Grundlegende IPv4-Parameter Sicherheitsrichtlinie Nicht Vertrauenswürdig Vertrauenswürdig Adressmodus Statisch DHCP IP-Adresse / Netzmaske IP-Adresse Netzmaske Hinzufügen Grundlegende IPv6-Parameter IPv6 Aktiviert Erweiterte Einstellungen Erweiterte IPv4-Einstellungen Proxy ARP Aktiviert TCP-MSS-Clamping Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 43: LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu

Das Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Basierend auf Ethernet-SchnittstelleDieses Feld wird nur angezeigt, wenn eine virtuelle Routing-Schnittstelle bearbeitet wird.Wählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, zu der die virtuelle Schnittstelle konfiguriert werden soll.
SchnittstellenmodusNur bei physikalischen Schnittstellen im Routing-Modus und bei virtuelle Schnittstellen.Wählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Untagged (Standardwert): Die Schnittstelle wird keinem speziellen Verwendungszweck zugeordnet.Tagged (VLAN): Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen.Mit dieser Option weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu. Dies geschieht über die VLAN-ID, die in diesem Modus angezeigt wird und konfiguriert werden kann. Die Definition einer MAC-Adresse in MAC-Adresse ist in diesem Modus optional.
VLAN-IDNur für Schnittstellenmodus = Tagged (VLAN)Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen. Weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu, indem Sie die VLAN-ID des entsprechenden VLANs eingeben.Mögliche Werte sind 1 (Standardwert) bis 4094.
MAC-AdresseGeben Sie die mit der Schnittstelle verbundene MAC-Adresse ein. Siekönnen für virtuelle Schnittstellen die MAC-Adresse der physikalischen Schnittstelle verwenden, unter der die virtuelle Schnittstelle erstellt wurde, wenn Sie Voreingestellte verwenden aktivieren. Die VLAN IDs müssen sich jedoch unterscheiden. Das Zuweisen einer virtuellen MAC-Adresse ist ebenfalls möglich. Die ersten 6 Zeichen der MAC-Adresse sind voreingestellt (sie können jedoch geändert werden).Wenn Voreingestellte verwenden aktiv ist, wird die voreingestellte MAC-Adresse der zugrunde liegenden physikalischen Schnittstelle verwendet.Standardmäßig ist Voreingestellte verwenden aktiv.

Felder im Menü Grundlegende IPv4-Parameter

Feld Beschreibung
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Nicht Vertrauenswürdig: Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
AdressmodusWählen Sie aus, auf welche Weise der Schnittstelle eine IP-Adresse zu-gewiesen wird.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Der Schnittstelle wird eine statische IP-Adresse in IP-Adresse / Netzmaske zugewiesen.DHCP: Die Schnittstelle erhält dynamisch per DHCP eine IP-Adresse.
IP-Adresse / NetzmaskeNur für Adressmodus = StatischFügen Sie mit Hinzufügen einen neuen Adresseintrag hinzu und geben Sie die IP-Adresse und die entsprechende Netzmaske der virtuellen Schnittstelle ein.

Felder im Menü Grundlegende IPv6-Parameter

Feld Beschreibung
IPv6Wählen Sie aus, ob die gewählte Schnittstelle das Internet Protocol Version 6 (IPv6) für die Datenübertragung verwenden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SicherheitsrichtlinieHier nur für IPv6 = AktiviertWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:• Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden alle IP-Paketedurchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 in Ihrem LAN verwenden wollen.Nicht Vertrauenswürdig: Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 außerhalb Ihres LANs verwenden wollen.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IPv6-ModusNur für IPv6 = AktiviertWählen Sie, ob die Schnittstelle im Host- oder im Router-Modus betrieben werden soll. Abhängig von der getroffenen Auswahl werden unterschiedliche Parameter angezeigt, die Sie konfigurieren müssen.Mögliche Werte:Router (Standardwert): Die Schnittstelle wird im Router-Modus betrieben.Host: Die Schnittstelle wird im Host-Modus betrieben.
Router Advertisement übertragenNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = RouterWählen Sie, ob Router Advertisements über die gewählte Schnittstelle gesendet werden sollen.Mithilfe der Router Advertisements wird z.B. die Präfix Liste übertragen und der Router propagiert sich als Standard-Gateway.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
DHCP-ServerNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = RouterLegen Sie fest, ob Ihr Gerät als DHCP-Server agieren soll, d.h ob es DHCP-Options versenden soll, um z. B. Informationen zu den DNS-Servern an die Clients weiterzuleiten.Aktivieren Sie diese Option, wenn Hosts IPv6-Adressen per SLAAC erzeugen sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
IPv6-AdressenNur für IPv6 = AktiviertSie können der gewählten Schnittstelle IPv6-Adressen zuordnen.Mit Hinzufügen können Sie einen oder mehrere Adresseinträge anlegen.Ein zusätzliches Fenster öffnet sich, in dem Sie eine IPv6-Adresse bestehend aus einem Link-Präfix und einem Host-Anteil festlegen können.Wenn Ihr Gerät im Host-Modus arbeitet (IPv6-Modus = Host, Router Advertisement annehmen Aktiviert und DHCP-Client Aktiviert), werden seine IPv6-Adressen per SLAAC festgelegt. Sie brauchen keine IPv6-Adressen manuell zu konfigurieren, können aber auf Wunsch zu-sätzliche Adressen eintippen.Wenn Ihr Gerät im Router-Modus arbeitet (IPv6-Modus = Router,Router Advertisement übertragen Aktiviert und DHCP-Server Akti-viert), so müssen Sie hier seine IPv6-Adressen konfigurieren.
Router Advertisement an-nehmenNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = HostWählen Sie, ob Router Advertisements über die gewählte Schnittstelle empfangen werden sollen. Mithilfe der Router Advertisements wird z. B. die Präfix-Liste erstellt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
DHCP-ClientNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = HostLegen Sie fest, ob Ihr Gerät als DHCP-Client agieren soll, d.h. ob es DHCP-Options empfangen soll, um z. B. Informationen zu den DNS-Servern zu erhalten.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Legen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen an.

Schnittstellen en1-4 Basisparameter Schnittstellenmodus Untagged Tagged (VLAN) MAC-Adresse Grundlegende IF Sicherheitsricht Adressmodus Basisparameter Ankündigen Aktiviert Link-Präfix Art der Einrichtung Von Allgemeinem Präfix Statisch Allgemeiner Präfix Eine auswählen Host-Adresse Erzeugungsmethode Auto eui-64 Statische Adressen Adresse Länge Hinzufügen Grundlegende IF IPv6 Sicherheitsricht IPv6-Modus Erweitert Router Advertis Übernehmen Schließen DHCP-Server Aktiviert IPv6-Adressen Link-Präfix Host-Adresse Ankündigen Hinzufügen Erweiterte Einstellungen OK Abbrechen

Abb. 44: LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu->Hinzufügen

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
AnkündigenNur für IPv6-Modus = RouterHier können Sie - bezogen auf den Link-Präfix, der im aktuellen Fenster definiert wird - festlegen, ob dieser Präfix per Router Advertisement über die gewählte Schnittstelle versendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Felder im Menü Link-Präfix

Feld Beschreibung
Art der EinrichtungWählen Sie, auf welche Weise der Link-Präfix festgelegt werden soll.Mögliche Werte:• Von Allgemeinem Präfix (Standardwert): Der Link-Präfix wird von einem allgemeinen Präfix abgeleitet.• Statisch: Sie können den Link-Präfix eingeben.
Allgemeiner PräfixNur für Art der Einrichtung = Von Allgemeinem PräfixWählen Sie den Allgemeinen Präfix, von dem der Link-Präfix abgeleitet werden soll. Sie können unter den Allgemeinen Präfixen wählen, die unter Netzwerk->Allgemeine IPv6-Präfixe->Konfiguration eines Allgemeinen Präfixes->Neu angelegt sind.
Automatische SubnetzerstellungNur wenn Art der Einrichtung = Von Allgemeinem Präfix und wenn ein Allgemeiner Präfix gewählt ist.Wählen Sie, ob das Subnetz automatisch erstellt werden soll. Bei der automatischen Subnetzerstellung wird für das erste Subnetz die ID 0 verwendet, für das zweite Subnetz die Subnetz-ID 1, usw.Mögliche Werte für die Subnetz-ID sind 0 bis 65535.Die Subnetz-ID beschreibt das vierte der vier 16-Bit-Felder eines Link-Präfix. Bei der Subnetzerstellung wird der dezimale ID-Wert in einen hexadezimalen Wert umgerechnet.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Wenn die Funktion nicht aktiv ist, so können Sie durch Eingabe der Subnetz-ID ein Subnetz definieren.
Subnetz-IDNur wenn Automatische Subnetzerstellung nicht aktiv ist.Geben Sie eine Subnetz-ID ein, um ein Subnetz zu definieren. Die Subnetz-ID beschreibt das vierte der vier 16-Bit-Felder eines Link-Präfix.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Bei der Subnetzerstellung wird der eingegebene dezimale Wert in einen hexadezimalen Wert umgerechnet.
Link-PräfixNur für Art der Einrichtung = StatischSie können den Link-Präfix einer IPv6-Adresse eingeben. Dieser Präfix muss mit : : enden. Seine Länge ist mit 64 vorgegeben.

Felder im Menü Host-Adresse

Feld Beschreibung
ErzeugungsmethodeLegen Sie fest, ob der Host-Anteil der IPv6-Adresse mittels EUI-64 automatisch aus der MAC-Adresse erzeugt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.EUI-64 setzt folgenden Prozess in Gang:Die hexadezimale 48-Bit MAC Adresse wird in 2 x 24 Bit geteilt.In die entstandene Lücke wird FFFE eingefügt, um 64 Bit zu erhalten.Die hexadezimale Schreibweise der 64 Bit wird in die duale Schreibweise umgewandelt.Im ersten 8-Bit-Feld wird Bit 7 auf 1 gesetzt.
Statische AdressenSie können, unabhängig von der automatischen Erzeugung, die unter Erzeugungsmethode festgelegt ist, mit Hinzufügen den Host-Anteil einer IPv6-Adresse oder mehrerer IPv6-Adressen manuell eingeben. Seine Länge ist mit 64 vorgegeben. Beginnen Sie die Eingabe mit : : .

Die Felder im Menü Erweitert sind Bestandteil der Präfix-Informationen, die im Router Advertisement gesendet werden, wenn Ankündigen aktiv ist. Das Menü Erweitert besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte IPv6-Einstellungen

Feld Beschreibung
On Link FlagWählen Sie, ob das On-Link Flag (L-Flag) gesetzt werden soll.Dadurch fügt der Host das Präfix der Präfixliste hinzu.Mit Auswahl von Wahr wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Autonomous FlagWählen Sie, ob das Autonomous Address Configuration Flag (A-Flag) gesetzt werden soll.Dadurch nutzt ein Host das Präfix und eine Schnittstellen-ID, um daraus seine Adresse abzuleiten.Mit Auswahl von Wahr wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Bevorzugte GültigkeitsdauerGeben Sie eine Zeitspanne in Sekunden ein. Während dieser Zeit werden die Adressen, die mit Hilfe des Präfix per SLAAC erzeugt wurden, bevorzugt verwendet.Der Standardwert ist 604800 Sekunden.
GültigkeitsdauerGeben Sie eine Zeitspanne in Sekunden an, für die das Präfix gültig ist.Der Standardwert ist 2592000 Sekunden.
[STWW] HinweisDer Wert für die Gültigkeitsdauer sollte niedriger sein als derjenige, der unter Erweiterte IPv6-Einstellungen für die Option Router-Gültigkeitsdauer konfiguriert ist.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte IPv4-Einstellungen

Feld Beschreibung
DHCP-MAC-AdresseNur für Adressmodus = DHCP Ist Voreingestellte verwenden aktiviert (Standardeinstellung) wird die Hardware-MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle verwendet. Bei physikalischen Schnittstellen ist die aktuelle MAC-Adresse standardmäßig eingetragen.Wenn Sie Voreingestellte verwenden deaktivieren, geben Sie eine MAC-Adresse für die virtuelle Schnittstelle ein, z. B.00:e1:f9:06:bf:03.Manche Provider verwenden hardware-unabhängige MAC-Adressen, um ihren Clients IP-Adressen dynamisch zuzuweisen. Sollte Ihnen Ihr Provider eine MAC-Adresse zugewiesen haben, so tragen Sie diese hier ein.
DHCP-HostnameNur für Adressmodus = DHCP Geben Sie den Hostnamen ein, der vom Provider gefordert wird. Die maximale Länge des Eintrags beträgt 45 Zeichen.
DHCP Broadcast FlagNur für Adressmodus = DHCP Wählen Sie aus, ob in den DHCP-Anfragen Ihres Gerätes das BROADCAST Bit gesetzt werden soll oder nicht. Einige DHCP-Server, die IP-Adressen mittels UNICAST vergeben, reagieren nicht auf DHCP-Anfragen mit gesetztem BROADCAST Bit. In diesem Falle ist es nötig, DHCP-Anfragen zu versenden, in denen dieses Bit nicht gesetzt ist. Deaktivieren Sie in diesem Fall diese Option.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für definierte Gegenstellen beantworten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-MSS-ClampingWählen Sie aus, ob Ihr Gerät das Verfahren MSS Clamping anwenden soll. Um die Fragmentierung von IP-Paketen zu verhindern, wird hierbei vom Gerät automatisch die MSS (Maximum Segment Size) auf den hier einstellbaren Wert verringert.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Bei Aktivierung ist im Eingabefeld der Standardwert 1350 eingetragen.

Felder im Menü Erweiterte IPv6-Einstellungen

Feld Beschreibung
Router-GültigkeitsdauerNur für IPv6 = Aktiviert, IPv6-Modus = Router und Router Advertisement übertragen = AktiviertGeben Sie eine Zeitspanne in Sekunden an. Für dieses Intervall verbleibt der Router in der Default Router List.Der Standardwert ist 600 Sekunden. Der Maximalwert ist 65520 Sekunden. Ein Wert von 0 besagt, dass der Router kein Standardrouterist und nicht in die Default Router List eingetragen werden soll.T-Mobile Digibox Premium - Schnittstellen - 3HinweisDer Wert für dieRouter-Gültigkeitsdauersollte höher sein als die kürzeste Link-Präfix-Gültigkeitsdauer, die im unter Grundlegende IPv6-Parameterfür die Schnittstelle konfiguriert ist.
Router-PräferenzNur für IPv6 = Aktiviert, IPv6-Modus = Router undRouter Advertisement übertragen = AktiviertWählen Sie die Präferenz Ihres Routers für die Wahl des Standardrouters. Dies ist in Fällen nützlich, in denen ein Knoten Advertisements von mehreren Routern erhält oder in Back-Up-Szenarien.Mögliche Werte:• Hoch• Mittelh(Standardwert)• Niedrig
DHCP-ModusNur für IPv6 = Aktiviert, IPv6-Modus = Router undRouter Advertisement übertragen = AktiviertWählen Sie die an den DHCP-Client weitergeleiteten Informationen aus.[IMAGE]Her Router muss nicht als DHCP-Server eingerichtet sein.Mit Auswahl vonAndere - DNS-Server, SIP-Server (Standardwert) werden nicht-adressbezogene Informationen, wie z. B. DNS, VoIP, usw. durchgeleitet.Aktivieren Sie diese Option, wenn die Hosts im Netzwerk ihre IP-Adresse über SLAAC automatisch bilden sollen. Der Router sendet in diesem Fall ausschließlich nicht-adressbezogene Daten über DHCP.Mit Auswahl vonVerwaltet - IPv6-Adressverwaltung werden sowohl die IPv6-Adressen als auch alle nicht adressbezogenen Daten vom Host per DHCP bezogen.
DNS-PropagationNur für IPv6-Modus = Router undRouter Advertisement übertragenAktiviertWählen Sie aus, ob DNS-Server-Adressen über Router Advertisements propagiert werden sollen und wenn ja, auf welche Weise. Es werden maximal zwei DNS-Server-Adressen propagiert.Mögliche Werte:• Aus:Es wird keine DNS-Server-Adresse propagiert.• Selbst:Die eigene IP-Adresse wird als DNS-Server-Adresse propagiert. Bei mehreren Adressen, werden die Adressen in folgender Reihenfolge propagiert:• Globale Adressen• ULA (Unique Local Addresses)• Link-Lokale-Adressen

Feld Beschreibung

- Sonstige: Die statisch konfigurierten und die dynamisch gelernten DNS-Server-Einträge werden gemäß ihrer Priorität propagiert. Sind keine Einträge vorhanden, werden keine Adressen propagiert.

8.2 VLAN

Durch die Implementierung der VLAN-Segmentierung nach 802.1Q ist die Konfiguration von VLANs auf Ihrem Gerät möglich. Insbesondere sind Funk-Ports eines Access Points in der Lage, das VLAN-Tag eines Frames, das zu den Clients gesendet wird, zu entfernen und empfangene Frames mit einer vorab festgelegten VLAN-ID zu taggen. Durch diese Funktionalität ist ein Access Point nichts anderes als eine VLAN-fähiger Switch mit der Erweiterung, Clients in VLAN-Gruppen zusammenzufassen. Generell ist die VLAN-Segmentierung mit allen Schnittstellen konfigurierbar.

T-Mobile Digibox Premium - VLAN - 1

flowchart
graph TD
    subgraph "Traditionelles LAN"
        Hub1["Hub"] --> Switch["Switch"]
        Hub1 --> VLAN1["VLAN Management"]
        Hub1 --> VLAN2["VLAN Development"]
        Hub1 --> VLAN3["VLAN Public"]
        Hub2["Hub"] --> Switch
        Hub2 --> VLAN2
        Hub2 --> VLAN3
        Hub3["Hub"] --> Switch
    end

    subgraph "VLAN Segmentierung"
        Switch --> VLAN4["VLAN Management"]
        Switch --> VLAN5["VLAN Development"]
        Switch --> VLAN6["VLAN Public"]
        Switch --> VLAN7["VLAN Development"]
    end

    subgraph "Wireless LAN 1"
        Switch --> TrunkLink["Trunk Link"]
        TrunkLink --> Switch
    end

    subgraph "Wireless LAN 2"
        Switch --> WirelessVLAN_Segmentierung["Wireless VLAN-Segmentierung"]
        WirelessVLAN_Segmentierung --> VLAN7["VLAN Management"]
        WirelessVLAN_Segmentierung --> VLAN8["VLAN Development"]
        WirelessVLAN_Segmentierung --> VLAN9["VLAN Public"]
    end

Abb. 45: VLAN-Segmentierung

VLAN für Bridging und VLAN für Routing

Im Menü LAN->VLAN werden VLANs (virtuelle LANs) mit Schnittstellen, die im Bridging-Modus arbeiten, konfiguriert. Über das Menü VLAN können Sie alle dafür notwendigen Einstellungen vornehmen und deren Status abfragen.

T-Mobile Digibox Premium - VLAN für Bridging und VLAN für Routing - 1

Achtung

Für Schnittstellen, die im Routing-Modus arbeiten, wird der jeweiligen Schnittstelle lediglich eine VLAN-ID zugewiesen. Dies definieren Sie über die Parameter Schnittstellenmodus = Tagged (VLAN) und das Feld VLAN-ID im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu.

8.2.1 VLANs

In diesem Menü können Sie sich alle bereits konfigurierten VLANs anzeigen lassen, Ihre Einstellungen bearbeiten und neue VLANs erstellen. Standardmäßig ist das VLAN Management mit VLAN Identifier = 1 vorhanden, dem alle Schnittstellen zugeordnet sind.

8.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere VLANs zu konfigurieren.

VLANs Portkonfiguration Verwaltung

VLAN konfigurieren VLAN Identifier 1 VLAN-Name Management VLAN-Mitglieder Schnittstelle Ausgehende Regel Löschen =en1-0 Untagged▼ OK Abbrechen

Abb. 46: LAN->VLAN->VLANs->Neu

Das Menü LAN->VLAN->VLANs->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü VLAN konfigurieren

Feld Beschreibung
VLAN IdentifierGeben Sie die Ziffer ein, die das VLAN identifiziert. Im Menü kann dieser Wert nicht mehr verändert werden.Mögliche Werte sind 1 (Standardwert) bis 4094
VLAN-NameGeben Sie einen eindeutigen Namen für das VLAN ein. Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 32 Zeichen.Der voreingestellt VLAN-Name ist Management.
VLAN-MitgliederWählen Sie die Ports aus, die zu diesem VLAN gehören sollen. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie weitere Mitglieder hinzufügen.Wählen Sie weiterhin zu jedem Eintrag aus, ob die Frames, die von diesem Port übertragen werden, Tagged (also mit VLAN-Information) oder Untagged (also ohne VLAN-Information) übertragen werden sollen.

8.2.2 Portkonfiguration

In diesem Menü können Sie Regeln für den Empfang von Frames an den Ports des VLANs festlegen und einsehen.

T-Mobile Digibox Premium - Portkonfiguration - 1

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Schnittstelle PVID Frames ohne Tag verwerfen Nicht-Mitglieder verwerfen en1-0 1 - Management □ Seite: 1, Objekte: 1 - 1 OK Abbrechen

Abb. 47: LAN->VLANs->Portkonfiguration

Das Menü LAN->VLANs->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Portkonfiguration

Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Port an, für den Sie die PVID definieren und Verarbeitungsregeln definieren.
PVIDWeisen Sie dem ausgewählten Port die gewünschte PVID (Port VLAN Identifier) zu.Wenn ein Paket ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird es mit dieser PVID versehen.
Frames ohne Tag verwerfenWenn die Option aktiviert ist, werden ungetaggte Frames verworfen. Ist die Option deaktiviert, werden ungetaggte Frames mit der in diesem Menü definierten PVID getaggt.
Nicht-Mitglieder verwerfenWenn die Option aktiviert ist, werden alle getaggten Frames verworfen, die mit einer VLAN-ID getaggt sind, in der der ausgewählte Port nicht Mitglied ist.

8.2.3 Verwaltung

In diesem Menü nehmen Sie allgemeine Einstellungen für ein VLAN vor. Die Optionen sind für jede Bridge-Gruppe separat zu konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - Verwaltung - 1

Bridge-Gruppe br0 \VLAN-Optionen VLAN aktivieren Aktiviert Verwaltungs-VID 1 - Management ▼ OK Abbrehen

Abb. 48: LAN->VLANs->Verwaltung

Das Menü LAN->VLANs->Verwaltung besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Bridge-Gruppe br VLAN-Optionen

Feld Beschreibung
VLAN aktivierenAktivieren oder deaktivieren Sie die spezifizierte Bridge-Gruppe für VLAN.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Verwaltungs-VIDWählen Sie die VLAN-ID des VLANs aus, in dem Ihr Gerät arbeiten soll.

Kapitel 9 Wireless LAN

Bei Funk-LAN oder Wireless LAN (WLAN = Wireless Local Area Network) handelt es sich um den Aufbau eines Netzwerkes mittels Funktechnik.

Netzwerkfunktionen

Ein WLAN ermöglicht genauso wie ein kabelgebundenes Netzwerk alle wesentlichen Netzwerkfunktionen. Somit steht der Zugriff auf Server, Dateien, Drucker und Mailsystem genauso zuverlässig zur Verfügung wie der firmenweite Internetzugang. Da keine Verkabelung der Geräte nötig ist, hat ein WLAN den großen Vorteil, dass nicht auf bauliche Einschränkungen geachtet werden muss (d. h. der Gerätestandort ist unabhängig von der Position und der Zahl der Anschlüsse).

Derzeit gültiger Standard: IEEE 802.11

Bei 802.11-WLANs sind alle Funktionen eines verkabelten Netzwerks möglich. WLAN sendet innerhalb und außerhalb von Gebäuden mit maximal 100 mW.

IEEE 802.11g ist der derzeit am weitesten verbreitete Standard für Funk-LANs und bietet eine maximale Datenübertragungsrate von 54 Mbit/s. Dieses Verfahren arbeitet im Funkfrequenzbereich von 2,4 GHz, der gewährleistet, dass Gebäudeteile möglichst gut und bei nur geringer, gesundheitlich unproblematischer Sendeleistung durchdrungen werden.

Ein zu 802.11g kompatibler Standard ist 802.11b, der im 2,4 GHz-Band (2400 MHz - 2485 MHz) arbeitet und eine maximale Datenübertragungsrate von 11 Mbit/s bietet. 802.11b- und 802.11g-WLAN Systeme sind anmelde- und gebührenfrei.

Mit 802.11a sind im Bereich 5150 GHz bis 5725 MHz Bandbreiten bis 54 Mbit/s nutzbar. Mit dem größeren Frequenzbereich stehen 19 nicht überlappende Frequenzen (in Deutschland) zur Verfügung. Auch dieser Frequenzbereich ist in Deutschland lizenzfrei nutzbar. In Europa werden mit 802.11h nicht nur 30 mW sondern 1000 mW Sendeleistung nutzbar, jedoch nur unter Einsatz von TPC (TX Power Control, Methode zur Regelung der Sendeleistung bei Funksystemen zur Reduktion von Interferenzen) und DFS (Dynamic Frequency Selection). TPC und DFS sollen sicherstellen, dass Satellitenverbindungen und Radargeräte nicht gestört werden.

Der Standard 802.11n (Draft 2.0) verwendet für die Datenübertragung die MIMO-Technik (Multiple Input Multiple Output), was Datentransfer über WLAN über größere Entfernungen oder mit höheren Datenraten ermöglicht. Mit einer Bandbreite von 20 oder 40 MHz werden so 150 bis 300 MBit/s Bruttodatenrate erreicht.

Durch eine Änderung im Telekommunikationsgesetz (TKG) wurde es möglich, das 5,8 GHz-Band (5755 MHz - 5875 MHz) für sogenannte BFWA-Anwendungen (Broadband Fixed Wireless Access) zu nutzen. Dazu ist allerdings eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur nötig. Jedoch ist auch hier der Einsatz von TPC und DFS verbindlich.

9.1 WLAN

Im Menü Wireless LAN->WLAN können Sie alle WLAN-Module Ihres Geräts konfigurieren.

Je nach Modellvariante sind ein oder zwei WLAN-Module, WLAN 1 und ggf. WLAN 2 verfügbar.

Konkrete Hinweise für die Konfiguration von Wireless LAN finden Sie am Ende des Kapitels unter WLAN - Konfigurationsbeispiel auf Seite 90.

9.1.1 Einstellungen Funkmodul

Im Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul wird eine Übersicht über alle Konfigurationsoptionen des WLAN-Moduls angezeigt.

Einstellungen Funkmodul

Einstellungen Funkmodul

MAC-AdresseBetriebsmodusFrequenzbandVerwendeter KanalSendeleistungStatus
00:a0:f9:ff:a4:fbAus2,4 GHz6Max.

Abb. 49: Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul

9.1.1.1 Einstellungen Funkmodul->

In diesem Menü ändern Sie die Einstellungen des Funkmoduls.

Wählen Sie das Symbol um die Konfiguration zu bearbeiten.

Einstellungen Funkmodul

WLAN-Einstellungen
BetriebsmodusAccess-Point ▼
Frequenzband2,4 GHz In/Outdoor ▼
KanalAuto ▼
Ausgewählter Kanal6
Anzahl der Spatial Streams2 ▼
SendeleistungMax. ▼
Performance-Einstellungen
Drahtloser Modus802.11b/g/n ▼
Airtime Fairness□ Aktiviert

Erweiterte Einstellungen

KanalplanAlle ▼
RTS ThresholdImmer inaktiv ▼
Short Guard Interval☑ Aktiviert
Fragmentation Threshold2346 Bytes

OK Abbrechen

Abb. 50: Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul->für Betriebsmodus Access-Point

Das Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü WLAN-Einstellungen

Feld Beschreibung
BetriebsmodusLegen Sie fest, in welchem Modus das Funkmodul Ihres Geräts betrieben werden soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Das Funkmodul ist nicht aktiv.Access-Point: Ihr Gerät dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.
FrequenzbandWählen Sie das Frequenzband und ggf. den Einsatzbereich des Funkmoduls aus.Für Betriebsmodus = Access-PointMögliche Werte:2,4 GHz In/Outdoor (Standardwert): Ihr Gerät wird mit 2.4 GHz(Mode 802.11b und Mode 802.11g) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Indoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h) innerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h) außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz In/Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.
KanalDie Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.Access-Point-Modus:Durch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access-Point-Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens 4 Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt.Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden Clients diese Kanäle auch unterstützen.Mögliche Werte:Für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorMögliche Werte sind 1 bis 13 und Auto (Standardwert).Für Frequenzband = 5 GHz IndoorMögliche Werte sind 36, 40, 44, 48 und Auto (Standardwert)Für Frequenzband = 5 GHz In/Outdoor und 5 GHz OutdoorHier ist nur die Option Auto möglich.
Ausgewählter KanalZeigt den verwendeten Kanal an.
BandbreiteNicht für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorWählen Sie aus, wie viele Kanäle verwendet werden sollen.Mögliche Werte:20 MHz (Standardwert): Ein Kanal mit 20 MHz Bandbreite wird verwendet.40 MHz: Zwei Kanäle mit je 20 MHz Bandbreite werden verwendet. Dabei dient ein Kanal als Kontroll-Kanal und der andere als Erweiterungs-Kanal.
Anzahl der Spatial StreamsNur für Drahtloser Modus = 802.11b/g/n, 802.11g/n und 802.11nWählen Sie aus, wie viele Datenströme parallel verwendet werden sollen.Mögliche Werte:2: Zwei Datenströme werden verwendet.1: Ein Datenstrom wird verwendet.
SendeleistungWählen Sie den Maximalwert der abgestrahlten Antennenleistung. Dietatsächlich abgestrahlte Antennenleistung kann abhängig von der übertragenen Datenrate auch niedriger liegen als der eingestellte Maximalwert. Der Maximalwert der verfügbaren Sendeleistung ist länderabhängig.Mögliche Werte:Max. (Standardwert): Die maximale Antennenleistung wird verwendet.5 dBm8 dBm11 dBm14 dBm16 dBm17 dBm

Felder im Menü Performance-Einstellungen

Feld Beschreibung
Drahtloser ModusWählen Sie die Wireless-Technologie aus, die der Access Point anwen-den soll.Für Betriebsmodus = Access-Point und Frequenzband = 2,4 GHz In/Outdoor.Mögliche Werte:802.11g: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11g.802.11b-Clients können nicht zugreifen.802.11b: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11b und zwingt alle Clients dazu, sich anzupassen.802.11 mixed (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Cli-ents an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g.802.11 mixed long (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Nur die Datenrate von 1 und 2 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates). Dieser Modus wird auch für Centrino Clients be-nötigt, falls Verbindungsprobleme aufgetreten sind.802.11 mixed short (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Für mixed-short gilt: Die Datenraten 5.5 und 11 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates).802.11b/g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11b, 802.11g oder 802.11n.802.11g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11g oder 802.11n.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.Für Betriebsmodus = Access-Point und Frequenzband = 5 GHz Indoor, 5 GHz Outdoor, 5 GHz In/Outdoor.Mögliche Werte:802.11a: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11a.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.802.11a/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11a oder 802.11n.
Airtime FairnessDiese Funktion ist nicht für alle Geräte verfügbar.Mit der Airtime Fairness -Funktion wird gewährleistet, dass Senderes-sourcen des Access Points intelligent auf die verbundenen Clients verteilt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass ein leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11n-Client) nur geringen Durchsatz erzielt, da ein weniger leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11a-Client) bei der Zuteilung gleich behandelt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Diese Funktion wirkt sich lediglich auf nicht priorisierte Frames der WMM-Klasse "Background" aus.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen für Betriebsmodus = Access-Point

Feld Beschreibung
KanalplanNur für Betriebsmodus = Access-Point und Kanal = AutoWählen Sie den gewünschten Kanalplan aus.Der Kanalplan trifft bei der Kanalwahl eine Vorauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine Kanäle überlappen, d. h. dass zwischen den verwendeten Kanälen ein Abstand von vier Kanälen eingehalten wird.Dies ist nützlich, wenn mehrere Access Points eingesetzt werden, deren Funkzellen sich überlappen.Mögliche Werte:Alle: Alle Kanäle können bei der Kanalwahl gewählt werden.Auto: Abhängig von der Region, vom Frequenzband, vom drahtlosen Modus und von der Bandbreite werden diejenigen Kanäle zur Verfügung gestellt, die vier Kanäle Abstand haben.Benutzerdefiniert: Wählen Sie die gewünschten Kanäle selbst aus.
Ausgewählte KanäleNur für Kanalplan = BenutzerdefiniertHier werden die aktuell gewählten Kanäle angezeigt.Mit Hinzufügen können Sie Kanäle hinzufügen. Wenn alle verfügbaren Kanäle angezeigt werden, können Sie keine Einträge hinzufügen.Mithilfe von Symbol können Sie Einträge löschen.
RTS ThresholdHier wählen Sie aus, wie der RTS/CTS-Mechanismus ein- bzw. ausgeschaltet werden soll.Wählen Sie Benutzerdefiniert aus, können Sie in das Eingabefeld den Schwellwert in Bytes (1 - 2346) angeben, ab welcher Datenpaketlänge der RTS/CTS-Mechanismus verwendet werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn an einem Access Point mehrere Clients betrieben werden, die sich gegenseitig nicht in Funkreichweite befinden. Der Mechanismus kann auch unabhängig von der Datenpaketlänge ein- bzw. ausgeschaltet werden, indem die Werte Immer aktiv bzw. Immer inaktiv (Standardwert) ausgewählt werden.
Short Guard IntervalAktivieren Sie diese Funktion, um das Guard Interval (= Zeit zwischen der Übertragung von zwei Datensymbolen) von 800 ns auf 400 ns zu verkürzen.
Fragmentation ThresholdGeben Sie die maximale Größe an, ab der Datenpakete fragmentiert (d.h. in kleinere Einheiten aufgeteilt) werden. Niedrige Werte in diesem Feld sind in Bereichen mit schlechtem Empfang und bei Funkstörungen empfehlenswert.Möglich Werte sind 256 bis 2346.Der Standardwert ist 2346 Bytes.

9.1.2 Drahtlosnetzwerke (VSS)

Wenn Sie Ihr Gerät im Access-Point-Modus betreiben (Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul->Betriebsmodus = Access-Point), können Sie im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu die gewünschten Drahtlosnetzwerke Bearbeiten oder neue einrichten.

T-Mobile Digibox Premium - Drahtlosnetzwerke (VSS) - 1

Hinweis

Das voreingestellte Drahtlosnetzwerk default verfügt im Auslieferungszustand über folgende Sicherheitseinstellungen:

  • Sicherheitsmodus = WPA-PSK
    • WPA-Modus = WPA und WPA 2
  • WPA Cipher sowie WPA2 Cipher = AES und TKIP
  • Der Preshared Key ist mit einem systeminternen Wert belegt, den Sie bei der Konfiguration abändern müssen.

Einstellen von Netzwerknamen

Im Gegensatz zu einem über Ethernet eingerichteten LAN verfügt ein Wireless LAN nicht über Kabelstränge, mit denen eine feste Verbindung zwischen Server und Clients hergestellt wird. Daher kann es bei unmittelbar benachbarten Funknetzen zu Störungen oder zu Zugriffsverletzungen kommen. Um dies zu verhindern, gibt es in jedem Funknetz einen Parameter, der das Netz eindeutig kennzeichnet und vergleichbar mit einem Domainnamen ist. Nur Clients, deren Netzwerk-Konfiguration mit der ihres Geräts übereinstimmt, können in diesem WLAN kommunizieren. Der entsprechende Parameter heißt Netzwerkname. Er wird im Netzwerkumfeld manchmal auch als SSID bezeichnet.

Absicherung von Funknetzwerken

Da im WLAN Daten über das Übertragungsmedium Luft gesendet werden, können diese theoretisch von jedem Angreifer, der über die entsprechenden Mittel verfügt, abgefangen und gelesen werden. Daher muss der Absicherung der Funkverbindung besondere Beachtung geschenkt werden.

Es gibt drei Sicherheitsstufen, WEP, WPA-PSK und WPA Enterprise. WPA Enterprise bietet die höchste Sicherheit, diese Sicherheitsstufe ist allerdings eher für Unternehmen interessant, da ein zentraler Authentisierungsserver benötigt wird. Privatanwender sollten WEP oder besser WPA-PSK mit erhöhter Sicherheit als Sicherheitsstufe auswählen.

WEP

802.11 definiert den Sicherheitsstandard WEP (Wired Equivalent Privacy = Verschlüsselung der Daten mit 40 Bit (Sicherheitsmodus = WEP 40) bzw. 104 Bit (Sicherheitsmodus = WEP 104). Das verbreitet genutzte WEP hat sich jedoch als anfällig herausgestellt. Ein höheres Maß an Sicherheit erreicht man jedoch nur durch zusätzlich zu konfigurierende, auf Hardware basierende Verschlüsselung (wie z. B. 3DES oder AES). Hierdurch können auch sensible Daten ohne Angst vor Datendiebstahl über die Funkstrecke übertragen werden.

IEEE 802.11i

Der Standard IEEE 802.11i für Wireless-Systeme beinhaltet grundsätzliche Sicherheitsspezifikationen für Funknetze, besonders im Hinblick auf Verschlüsselung. Er ersetzt das unsichere Verschlüsselungsverfahren WEP (Wired Equivalent Privacy) durch WPA (Wi-Fi Protected Zugriff). Zudem sieht er die Verwendung des Advanced Encryption Standard (AES) zur Verschlüsselung von Daten vor.

WPA

WPA (Wi-Fi Protected Access) bietet zusätzlichen Schutz durch dynamische Schlüssel, die auf dem Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) basieren, und bietet zur Authentifizierung von Nutzern PSK (Pre-Shared-Keys) oder Extensible Authentication Protocol (EAP) über 802.1x (z. B. RADIUS) an.

Die Authentifizierung über EAP wird meist in großen Wireless-LAN-Installationen genutzt, da hierfür eine Authentifizierungsinstanz in Form eines Servers (z. B. eines RADIUS-Servers) benötigt wird. In kleineren Netzwerken, wie sie im SoHo (Small Office, Home Office) häufig vorkommen, werden meist PSKs (Pre-Shared-Keys) genutzt. Der entsprechende PSK muss somit allen Teilnehmern des Wireless LAN bekannt sein, da mit seiner Hilfe der Sitzungsschlüssel generiert wird.

WPA 2

Die Erweiterung von WPA ist WPA 2. In WPA 2 wurde nicht nur der 802.11i-Standard erstmals vollständig umgesetzt, sondern es nutzt auch einen anderen Verschlüsselungsalgorithmus (AES, Advanced Encryption Standard).

Zugangskontrolle

Sie können kontrollieren, welche Clients über Ihr Gerät auf Ihr Wireless LAN zugreifen dürfen, indem Sie eine Access Control List anlegen (Zugriffskontrolle oder MAC-Filter). In der Access Control List tragen Sie die MAC-Adressen der Clients ein, die Zugriff auf Ihr Wireless LAN haben dürfen. Alle anderen Clients haben keinen Zugriff.

Sicherheitsmaßnahmen

Zur Absicherung der über das WLAN übertragenen Daten sollten Sie im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu gegebenenfalls folgende Konfigurationsschritte vornehmen:

  • Ändern Sie die Zugangspasswörter Ihres Geräts.
  • Ändern Sie die Standard-SSID, Netzwerkname (SSID) = default, Ihres Access Points. Setzen Sie Sichtbar = Aktiviert. Damit werden alle WLAN-Clients ausgeschlossen, die mit dem allgemeinen Wert für Netzwerkname (SSID) Beliebig einen Verbindungsaufbau versuchen und welche die eingestellten SSIDs nicht kennen.
  • Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Verschlüsselungsmethoden. Wählen Sie dazu Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104, WPA-PSK oder WPA-Enterprise und tragen Sie den entsprechenden Schlüssel im Access Point unter WEP-Schlüssel 1 - 4 bzw. Preshared Key sowie in den WLAN-Clients ein.
  • Der WEP-Schlüssel sollte regelmäßig geändert werden. Wechseln Sie dazu den Übertragungsschlüssel. Wählen Sie den längeren 104-Bit-WEP-Schlüssel.
  • Für die Übertragung von extrem sicherheitsrelevanten Informationen sollte der Sicherheitsmodus = WPA-Enterprise mit WPA-Modus = WPA 2 konfiguriert werden. Diese Methode beinhaltet eine hardwarebasierte Verschlüsselung und RADIUS-Authentifizierung des Clients. In Sonderfällen ist auch eine Kombination mit IPSec möglich.
  • Beschränken Sie den Zugriff im WLAN auf zugelassene Clients. Tragen Sie die MAC-Adressen der Funknetzwerkkarten dieser Clients in die Erlaubte Adressen-Liste im Menü MAC-Filter ein (siehe Felder im Menü MAC-Filter auf Seite 88).

Im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Liste aller WLAN-Netzwerke angezeigt.

9.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drahtlosnetzwerke zu konfigurieren.

Einstellungen Funkmodul Drahtlosnetzwerke (VSS)

Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt! Service Set Parameter Netzwerkname (SSID) default Sichtbar Intra-cell Repeating Aktiviert U-APSD Aktiviert Sicherheitseinstellungen Sicherheitsmodus WPA-PSK WPA-Modus WPA und WPA 2 WPA Cipher AES TKIP AES und TKIP WPA2 Cipher AES AES und TKIP Preshared Key ...... Client-Lastverteilung Max. Anzahl Clients - Hard Limit 32 Max. Anzahl Clients - Soft Limit 24 Auswahl des Client-Bands Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming MAC-Filter Zugriffskontrolle Aktiviert Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client Rx Shaping Keine Begrenzung Tx Shaping Keine Begrenzung Erweiterte Einstellungen Beacon Period 100 ms DTIM Period 2 ger(IGMP Snooping) Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 51: Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu

Das Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Service Set Parameter

Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Wireless Netzwerks (SSID) ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) übertragen werden soll.Mit Auswahl von Sichtbar wird der Netzwerkname sichtbar übertragen.Standardmäßig ist er sichtbar.
Intra-cell RepeatingWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen den WLAN-Clients innerhalb einer Funkzelle erlaubt sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WMMWählen Sie aus, ob für das Drahtlosnetzwerk Sprach- oder Videodaten-Priorisierung mittels WMM (Wireless Multimedia) aktiviert sein soll, um stets eine optimale Übertragungsqualität bei zeitkritischen Anwendungen zu erreichen. Es wird Datenpriorisierung nach DSCP (Differentiated Services Code Point) oder IEEE802.1d unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
U-APSDWählen Sie aus, ob der Stromsparmodus Unscheduled Automatic Power Save Delivery (U-APSD) aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Felder im Menü Sicherheitseinstellungen

Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared KeyWPA-Enterprise: 802.11i/TKIP
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 40 oder WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel <1 - 4> konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Der Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1-4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen, z. B. hallo für WEP 40, wepl für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob Sie WPA (mit TKIP-Verschlüsselung) oder WPA 2 (mit AES-Verschlüsselung) oder beides anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA und WPA 2 (Standardwert): WPA und WPA 2 können angewendet werden.WPA: Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA 2 wird angewendet.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA anwenden wollen.Mögliche Werte:• AES: AES wird angewendet.• TKIP: TKIP wird angewendet• AES und TKIP (Standardwert): AES oder TKIP werden angewendet.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA 2 und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA 2 anwenden wollen.Mögliche Werte:• AES: AES wird angewendet.• AES und TKIP (Standardwert): AES oder TKIP werden angewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.HinweisÄndern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Schlüssel nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!
EAP-VorabauthentifizierungNur für Sicherheitsmodus = WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Felder im Menü Client-Lastverteilung

Feld Beschreibung
Max. Anzahl Clients - Hard LimitGeben Sie die maximale Anzahl an Clients ein, die sich mit diesem Drahtlosnetzwerk (SSID) verbinden dürfen.Die Anzahl der Clients, die sich maximal an einem Funkmodul anmelden können, ist abhängig von der Spezifikation des jeweiligen WLAN-Moduls. Diese Anzahl verteilt sich auf alle auf diesem Radiomodul Drahtlosnetzwerke. Ist die maximale Anzahl an Clients erreicht, können keine neuen Drahtlosnetzwerke mehr angelegt werden und es erscheint ein Warnhinweis.Mögliche Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 254.Der Standardwert ist 32.
Max. Anzahl Clients - Soft LimitDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um eine vollständie Auslastung eines Radiomoduls zu vermeiden, können Sie hier eine "weiche" Begrenzung der Anzahl verbundener Clients vornehmen. Wird diese Anzahl erreicht, werden neue Verbindungsanfragen zunächst abgelehent. Findet der Client kein anderes Drahtlosnetzwerk und wiederholt daher seine Anfrage, wird die Verbindung akzeptiert. Erst bei Erreichen des Max. Anzahl Clients - Hard Limit werden Anfragen strikt abgelehnt.Der Wert der Max. Anzahl Clients - Soft Limit muss gleich oder kleiner sein als der Max. Anzahl Clients - Hard Limit.Der Standardwert ist 28.Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie Max. Anzahl Clients - Soft Limit und Max. Anzahl Clients - Hard Limit auf den gleichen Wert einstellen.
Auswahl des Client-BandsDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Diese Funktion erfordert eine Konfiguration mit zwei Radiomodulen, bei der das gleiche Drahtlosnetzwerk auf beiden Modulen, aber in unterschiedlichen Frequenzbändern konfiguriert ist.Die Option Auswahl des Client-Bands ermöglicht es, Clients von dem ursprünglich ausgewählten in ein weniger ausgelastetes Frequenzband zu verschieben, sofern dieses vom Client unterstützt wird. Dazu wird ein Verbindungsversuch des Clients ggf. zunächst abgelehnt, damit dieser sich in einem anderen Frequenzband erneut anzumelden versucht.Mögliche Werte:Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming (Standardwert):Die Funktion wird für dieses VSS nicht angewendet. Dies ist dann sinnvoll, wenn Clients zwischen unterschiedlichen Funkzellen möglichst verzögerungsfrei wechseln sollen, z. B. bei Voice over WLAN.2,4-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 2,4-GHz-Band akzeptiert.5-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 5-GHz-Band akzeptiert.

Felder im Menü MAC-Filter

Feld Beschreibung
ZugriffskontrolleWählen Sie aus, ob für dieses Wireless Netzwerk nur bestimmte Clients zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erlaubte AdressenNur bei Zugriffskontrolle = AktiviertLegen Sie Einträge mit Hinzufügen an und geben Sie die MAC-Adressen der Clients (MAC-Adresse) ein, die zugelassen werden sollen.

Felder im Menü Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client

Feld Beschreibung
Rx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Empfangsrichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.
Tx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Senderichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Beacon PeriodGeben Sie die Zeit in Millisekunden zwischen dem Senden zweier Beacons an.Dieser Wert wird in Beacon und Probe Response Frames übermittelt.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.Der Standardwert ist 100 ms.
DTIM PeriodGeben Sie das Intervall für die Delivery Traffic Indication Message (DTIM) an.Das DTIM-Feld ist ein Datenfeld in den ausgesendeten Beacons, das Clients über das Fenster zur nächsten Broadcast- oder Multicast-Übertragung informiert. Wenn Clients im Stromsparmodus arbeiten, wachen sie zum richtigen Zeitpunkt auf und empfangen die Daten.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 2.
IGMP SnoopingIGMP Snooping reduziert den Datenverkehr und damit die Netzlast, weil Multicast Pakete aus dem LAN nicht weitergeleitet werden. Es werden ausschließlich Multicast-Pakete weitergeleitet, die von den entsprechenden Clients angefordert werden. Wenn Sie IGMP Snooping aktivieren, gibt IGMP Snooping daher den Rahmen vor, in dem Multicast angewendet wird.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

9.2 Verwaltung

Das Menü Wireless LAN->Verwaltung enthält grundlegende Einstellungen, um Ihr Gateway als Access Point (AP) zu betreiben.

9.2.1 Grundeinstellungen

Grundeinstellungen

T-Mobile Digibox Premium - Grundeinstellungen - 1

Abb. 52: Wireless LAN->Verwaltung->Grundeinstellungen

Das Menü Wireless LAN->Verwaltung->Grundeinstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü WLAN Administration

Feld Beschreibung
RegionWählen Sie das Land, in welchem der Access Point betrieben werden soll.Mögliche Werte sind alle auf dem Wireless-Modul des Geräts vorkonfigurierten Länder.Der Bereich der auswählbaren Kanäle (Kanal im Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul) variiert je nach Ländereinstellung.Der Standardwert ist Germany.

9.3 Konfiguration

9.3.1 WLAN - Konfigurationsbeispiel

Voraussetzungen

  • Ihr LAN ist über die erste Ethernet-Schnittstelle (Port 1) Ihres Geräts angeschlossen
  • Ein Client mit geeignetem Betriebssystem und WLAN
  • Im LAN verteilt ein DHCP-Server IP-Adressen aus dem Netz 192.168.2.0/24 für Clients aus dem LAN und WLAN.
  • Eine z. B. mit dem Assistenten Schnellstart im Abschnitt Internet konfigurierte Verbindung zum WAN, z. B. WAN_VDSL_Telekom.

Beispielszenario

T-Mobile Digibox Premium - Beispielszenario - 1

flowchart
graph TD
    A["LAN 192.168.2.0/24"] --> B["Host Dynamische IP-Adresse"]
    B --> C["Host Dynamische IP-Adresse"]
    C --> D["Digitalisierungsbox"]
    D --> E["Client 1 Dynamische IP-Adresse"]
    D --> F["Client 2 Dynamische IP-Adresse"]
    E --> G["WLAN"]
    F --> H["WLAN"]
    G --> I["Bridge-Gruppe br0 192.168.2.1/24"]
    H --> I

Beispielszenario WLAN mit WPA-PSK

Konfigurationsziel

Konfiguration eines zusätzlichen WLANs (Gaeste-WLAN)

Konfigurationsschritte im Überblick

Gaeste-WLAN einrichten

Feld Menü Wert
Netzwerkname (SSID)Wireless LAN -> WLAN -> Drahtlosnetzwerke (VSS) -> Neuz. B. Gaeste-WLAN
SichtbarWireless LAN -> WLAN -> Drahtlosnetzwerke (VSS) -> NeuAktiviert
SicherheitsmodusWireless LAN -> WLAN -> Drahtlosnetzwerke (VSS) -> NeuWPA-PSK
WPA-ModusWireless LAN -> WLAN -> Drahtlosnetzwerke (VSS) -> NeuWPA2
Preshared KeyWireless LAN -> WLAN -> Drahtlosnetzwerke (VSS) -> Neuz. B. Super-Secret-2

Gaeste-WLAN aktivieren

Feld Menü Wert
AktionWireless LAN -> WLAN -> Drahtlosnetzwerke (VSS)

IP-Pool zuordnen

Feld Menü Wert
AdressmodusLAN -> IP-Konfiguration -> Schnittstellen -> vss7-11Statisch
IP-Adresse / NetzmaskeLAN-> IP-Konfiguration-> Schnittstellen-> vss7-11 -> Hinzufügenz. B. 192.168.0.10/255.255.255.0
IP-PoolnameLokale Dienste -> DHCP-Server-> IP-Pool-Konfiguration-> Neuz. B. Pool Gaeste
IP-AdressbereichLokale Dienste -> DHCP-Server -> IP-Pool-Konfiguration -> Neuz. B. 192.168.0.50-192.168.0.99
SchnittstelleLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Konfiguration -> Neuvss7-11
IP-PoolnameLokale Dienste -> DHCP-Server -> DH-CP-Konfiguration -> Neuz. B. Pool Gaeste

Firewall-Regeln einrichten

Feld Menü Wert
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuWLAN_VSS7-11
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neuz. B. WAN_VDSL_TELEKOM
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neuany
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuZugriff
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuWLAN_VSS7-11
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neuz. B. WAN
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neuany
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuVerweigern

Kapitel 10 Wireless LAN Controller

Mit dem Wireless LAN Controller können Sie eine WLAN-Infrastruktur mit mehreren Access Points (APs) aufbauen und verwalten. Der WLAN Controller verfügt über einen Wizard, der Sie bei der Konfiguration Ihrer Access Points unterstützt. Das System nutzt das CAPWAP-Protokoll (Control and Provisioning of Wireless Access Points Protocol) für die Kommunikation zwischen Master und Slaves.

Sobald der Controller alle APs in seinem System "gefunden" hat, bekommen diese nacheinander jeweils ein neues Passwort und eine neue Konfiguration, d.h. sie werden über den WLAN Controller verwaltet und sind nicht mehr von "außen" manipulierbar.

Mit dem WLAN Controller können Sie im einzelnen

  • Access Points (APs) automatisch erkennen und zu einem WLAN vernetzen
  • Eine Systemsoftware in die APs laden
  • Eine Konfiguration in die APs laden
  • APs überwachen und verwalten.

Die Anzahl der APs, die Sie mit dem Wireless LAN Controller Ihres Gateways verwalten können, sowie die Information über die notwendigen Lizenzen entnehmen Sie bitte dem Datenblatt Ihres Gateways.

10.1 Wizard

Das Menü Wizard bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Einrichten einer WLAN-Infrastruktur. Der Wizard führt Sie durch die Konfiguration.

Bei Aufruf des Wizard erhalten Sie Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten.

T-Mobile Digibox Premium - Wizard - 1

Hinweis

Wir empfehlen Ihnen, den Wizard auf jeden Fall bei der Erstkonfiguration Ihrer WLAN-Infrastruktur zu verwenden.

10.1.1 Grundeinstellungen

Sie können hier alle Einstellungen konfigurieren, die Sie für den eigentlichen Wireless LAN Controller benötigen.

Der Wireless LAN Controller verwendet folgende Einstellungen:

Region

Wählen Sie das Land, in welchem der Wireless Controller betrieben werden soll.

Hinweis: Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Ländereinstellung.

Schnittstelle

Wählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.

DHCP-Server

Wählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen.

Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen

APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System im Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen.

Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist.

Wenn Sie z. B. eine Digitalisierungsbox als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie im GUI Menü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu->Erweiterte Einstellungen im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hinzufügen. Wählen Sie als Option CAPWAP Controller und tragen Sie im Feld Wert die IP-Adresse des WLAN Controllers ein.

IP-Adressbereich

Wenn die IP-Adressen intern vergeben werden sollen, müssen Sie die Anfangs- und End-IP-Adresse des gewünschten Bereiches eingeben.

Hinweis: Wenn Sie auf Weiter klicken, erscheint eine Warnung, dass beim Fortfahren die Wireless-LAN-Controller-Konfiguration überschrieben wird. Mit Klicken auf OK sind Sie einverstanden und fahren mit der Konfiguration fort.

10.1.2 Funkmodulprofil

Wählen Sie aus, welches Frequenzband Ihr WLAN Controller verwenden soll.

Mit der Einstellung 2.4 GHz Radio Profile wird das 2.4-GHz-Frequenzband verwendet.

Mit der Einstellung 5 GHz Radio Profile wird das 5-GHz-Frequenzband verwendet.

Wenn das entsprechende Gerät zwei Funkmodule enthält, können Sie Zwei unabhängige Funkmodul-profile verwenden. Modul 1 wird dadurch das 2.4 GHz Radio Profile zugeordnet, Modul 2 das 5 GHz Radio Profile.

Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.

Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

10.1.3 Drahtlosnetzwerk

In der Liste werden alle konfigurierten Drahtlosnetzwerke (VSS) angezeigt. Es ist mindestens ein Drahtlosnetzwerk (VSS) angelegt. Dieser Eintrag kann nicht gelöscht werden.

Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📋.

Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen.

Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Für ein Funkmodul können Sie bis zu acht Drahtlosnetzwerke (VSS) anlegen.

T-Mobile Digibox Premium - Drahtlosnetzwerk - 1

Hinweis

Wenn Sie das standardmäßig angelegte Drahtlosnetzwerk verwenden wollen, müssen Sie mindestens den Parameter Preshared Key ändern. Andernfalls erscheint eine Aufforderung.

10.1.3.1 Drahtlosnetzwerke ändern oder hinzufügen

Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📋.

Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen.

Folgende Parameter stehen zur Verfügung

Netzwerkname (SSID)

Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein.

Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.

Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) Sichtbar übertragen werden soll.

Sicherheitsmodus

Wählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.

Hinweis: WPA-Enterprisehbedeutet 802.11x.

WPA-Modus

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK oder WPA-Enterprise aus, ob Sie WPA oder WPA 2 oder beides anwenden wollen.

Preshared Key

Geben Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK das WPA-Passwort ein.

Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.

T-Mobile Digibox Premium - Preshared Key - 1

Wichtig

Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!

RADIUS-Server

Sie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln.

Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen.

Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des gewünschten RADIUS-Servers ein.

EAP-Vorabauthentifizierung

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-Enterprise aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung Akti-viert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.

VLAN

Wählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll.

Wenn Sie VLAN-Segmentierung verwenden wollen, geben Sie in das Eingabefeld einen Zahlenwert zwischen 2 und 4094 ein, um das VLAN zu identifizieren (VLAN ID 1 ist nicht möglich!).

T-Mobile Digibox Premium - VLAN - 1

Hinweis

Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass alle Access Points, die der WLAN Controller verwalten soll, korrekt verkabelt und eingeschaltet sind.

10.1.4 Automatische Installation starten

Sie sehen eine Liste der gefundenen Access Points.

Wenn Sie die Einstellungen eines gefundenen APs ändern wollen, klicken Sie im entsprechenden Ein-

trag auf

Sie sehen die Einstellungen des gewählten Access Points. Sie können diese Einstellungen ändern.

Folgende Parameter stehen im Menü Access-Point-Einstellungen zur Verfügung:

Standort

Zeigt den angegebenen Standort des APs. Sie können einen anderen Standort eingeben.

Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)

Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke.

Folgende Parameter stehen im Menü Funkmodul 1 zur Verfügung:

(Wenn der AP über zwei Funkmodule verfügt, werden die Abschnitte Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt.)

Betriebsmodus

Wählen Sie den Betriebsmodus des Funkmoduls.

Mögliche Werte:

  • Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.
    • Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.

Aktives Funkmodulprofil

Zeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.

Kanal

Zeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen alternativen Kanal wählen.

Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.

T-Mobile Digibox Premium - Kanal - 1

Hinweis

Durch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access-Point-Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt.

Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle unterstützen.

Sendeleistung

Zeigt die Sendeleistung in dBm. Sie können eine andere Sendeleistung wählen.

Mit OK übernehmen Sie die Einstellungen.

Wählen Sie die Access Points, welche der WLAN Controller verwalten soll. Klicken Sie dazu in der Spalte Manage auf die gewünschten Einträge oder klicken Sie auf Alle auswählen, um alle Einträge auszuwählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. bei großen Listen).

Klicken Sie auf Start, um das WLAN zu installieren und die Frequenzen automatisch zuordnen zu lassen.

T-Mobile Digibox Premium - Sendeleistung - 1

Hinweis

Falls nicht genügend Lizenzen zur Verfügung stehen, erscheint die Meldung "Die maximale Anzahl der verwaltbaren Slave Access Points wird überschritten. Bitte überprüfen Sie Ihre Lizenzen!" Wenn diese Meldung angezeigt wird, sollten Sie gegebenenfalls zusätzliche Lizenzen erwerben.

Während der Installation des WLANs und der Zuordnung der Frequenzen sehen Sie an den angezeigten Meldungen, wie weit die Installation fortgeschritten ist. Die Anzeige wird laufend aktualisiert.

Sobald für alle Access Points überlappungsfreie Funkkanäle gefunden sind, wird die Konfiguration, die im Wizard festgelegt ist, an die Access Points übertragen.

Wenn die Installation abgeschlossen ist, sehen Sie eine Liste der Managed Access Points.

Klicken Sie unter Benachrichtigungsdienst für WLAN-Überwachung konfigurieren auf Start, um Ihre Managed APs überwachen zu lassen. Zur Konfiguration werden Sie in das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger mit der Voreinstellung Ereignis = Verwalteter AP offline geleitet. Sie können festlegen, dass Sie mittels E-Mail informiert werden, wenn das Ereignis Verwalteter AP offline eintritt.

Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

10.2 Controller-Konfiguration

In diesem Menü nehmen Sie die Grundeinstellungen für den Wireless LAN Controller vor.

10.2.1 Allgemein

Allgemein

Grundeinstellungen Region Germany Schnittstelle Eine auswählen DHCP-Server DHCP-Server mit aktivierter CAPWAP Option (138): ● Extern oder statisch ○ Intern Slave-AP-Standort ● Lokal (LAN) ○ Entfernt (WAN) Slave-AP-LED-Modus Status OK Abbrechen

Abb. 53: Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein

Das Menü Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
RegionWählen Sie das Land, in welchem der Wireless LAN Controller betrieben werden soll.Mögliche Werte sind alle auf dem Wirelessmodul des Geräts vorkonfigurierten Länder.Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Ländereinstellung.Der Standardwert ist Germany.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.
DHCP-ServerWählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen.Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist.Wenn Sie z. B. eine Digitalisierungsbox als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie im GUI Menü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu->Erweiterte Einstellungen im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hinzufügen.Wählen Sie als Option CAPWAP Controller und tragen Sie im Feld Wert die IP-Adresse des WLAN Controllers ein.Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System im Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen.Mögliche Werte:Extern oder statisch (Standardwert): Ein externer DHCP-Server mit aktiver CAPWAP Option 138 vergibt die IP-Adressen an die APs oder Sie vergeben statische IP-Adressen an die APs.Intern: Ihr Gerät, auf dem CAPWAP Option 138 aktiv ist, vergibt die IP-Adressen an die APs.
IP-AdressbereichNur für DHCP-Server = InternGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein. Diese IP-Adressen und Ihr Gerät müssen aus demselben Netz stammen.
Slave-AP-StandortWählen Sie aus, ob sich die APs, die der Wireless LAN Controller verwalten soll, im LAN oder im WAN befinden.Mögliche Werte:Lokal (LAN) h(Standardwert)Entfernt (WAN)Die Einstellung Entfernt (WAN) ist nützlich, wenn zum Beispiel ein Wireless LAN Controller in der Zentrale installiert ist und seine APs auf verschiedene Filialen verteilt sind. Wenn die APs über VPN angebunden sind, kann es vorkommen, dass eine Verbindung unterbrochen wird. In diesem Fall behält der entsprechende AP mit der Einstellung Entfernt (WAN) seine Konfiguration bis die Verbindung wieder hergestellt ist. Danach bootet er und anschließend synchronisieren sich Controller und AP erneut.
Slave-AP-LED-ModusWählen Sie das Leuchtverhalten der Slave-AP-LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Blinkend: Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

10.3 Slave-AP-Konfiguration

In diesem Menü finden Sie alle Einstellungen, die Sie zur Verwaltung der Slave Access Points benötigen.

10.3.1 Slave Access Points

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS)

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standort ▲ Name IP-Adresse LAN-MAC-Adresse Kanal Kanalsuche Status Aktion 1: W2003n-ext 10.0.0.231 00:a0:f9:0b:cf:d8 auto (Ch.1)/auto (Ch.0) Managed ↑↓ [ ] Seite: 1, Objekte: 1 - 1 Aktionen Neue Kanalfestlegung START

Abb. 54: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points

Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points wird eine Liste aller mit Hilfe des Wizards gefundenen APs angezeigt.

Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Standort, Name, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Kanalsuche, Status, Aktion). Durch Klicken auf die Schaltfläche oder der -Schaltfläche in der Spalte Aktion wählen Sie aus, ob der gewählte Access Point vom WLAN Controller verwaltet werden soll.

Sie können den Access Point vom WLAN Controller trennen und ihn somit aus Ihrer WLAN-Infrastruktur entfernen, indem Sie auf die ⏻-Schaltfläche klicken. Der Access Point bekommt dann den Status Gefunden, aber nicht mehr Managed.

Klicken Sie unter Neue Kanalfestlegung auf die Schaltfläche START, um die zugewiesenen Kanäle erneut zuzuweisen, z. B. wenn ein neuer Access Point hinzugekommen ist.

Mögliche Werte für Status

Status Bedeutung
GefundenDer AP hat sich beim Wireless LAN Controller gemeldet. Der Controller hat die Systemparameter vom AP abgefragt.
InitialisiereDer WLAN Controller und die APs "verständigen sich" über CAPWAP. Die Konfiguration wird an die APs übertragen und aktiviert.
ManagedDer AP ist auf den Status Managed gesetzt. Der Controller hat eine Konfiguration zum AP geschickt und diese aktiviert. Der AP wird vom Controller zentral verwaltet und kann nicht über das GUI konfiguriert werden.
Keine Lizenz vorhandenDer WLAN Controller verfügt über keine freie Lizenz für diesen AP.
AusDer AP ist entweder administrativ deaktiviert oder ausgeschaltet bzw. ohne Stromversorgung o.ä.

10.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten.

Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen. Wenn Sie APs gelöscht haben, werden diese erneut gefunden, jedoch ohne Konfiguration.

Slave Access PointsFunkmodulprofileDrahtlosnetzwerke (VSS)
Access-Point-Einstellungen
GerätW2003n-ext
Standort1:
NameW2003n-ext
Beschreibung
CAPWAP-VerschlüsselungAktiviert
Funkmodul1
BetriebsmodusEin Aus
Aktives Funkmodulprofil2.4 GHz Radio Profile ▼
KanalAuto ▼
Verwendeter Kanal1
SendeleistungMax. ▼
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)Profil MAC-Adressevss-2:default 00:a0:f9:0b:cf:e0
Funkmodul2
BetriebsmodusEin Aus
Aktives FunkmodulprofilEine auswählen ▼
KanalKein Profil ausgewählt!
Verwendeter Kanal0
SendeleistungMax. ▼
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)Profil MAC-Adressevss-2:default 00:a0:f9:0b:cf:e1

Abb. 55: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points-
T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten - 1

Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points-> werden die Daten für Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt, wenn der entsprechende Access Point über zwei Funkmodule verfügt. Bei Geräten, die mit einem einzigen Funkmodul bestückt sind, werden die Daten für Funkmodul 1 angezeigt.

Das Menü besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Access-Point-Einstellungen

Feld Beschreibung
GerätZeigt den Gerätetyp des APs.
StandortZeigt den Standort des APs. Wenn kein Standort angegeben ist, werden die Standorte nummeriert. Sie können einen anderen Standort eingeben.
NameZeigt den Namen des APs. Sie können den Namen ändern.
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den AP ein.
CAPWAP-Ver-schlüsselungWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen Master und Slaves ver-schlüsselt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Sie können die Verschlüsselung aufheben, um die Kommunikation zu Debug-Zwecken einzusehen.

Felder im Menü Funkmodul 1 oder im Menü Funkmodul 2

Feld Beschreibung
BetriebsmodusZeigt, in welchem Modus das Funkmodul betrieben werden soll. Sie können den Modus ändern.Mögliche Werte:Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.
Aktives FunkmodulprofilZeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.
KanalZeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen anderen Kanal wählen.Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.Access Point ModusDurch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access Point Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt.Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle auch unterstützen.Mögliche Werte (entsprechend dem gewählten Funkmodulprofil):Für Aktives Funkmodulprofil = 2,4 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 1 bis 13 und Auto (Standardwert).Für Aktives Funkmodulprofil = 5 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 36, 40, 44, 48 und Auto (Standardwert)
Verwendeter KanalNur für Managed APs.Zeigt den aktuell benutzten Kanal.
SendeleistungZeigt die Sendeleistung. Sie können eine andere Sendeleistung wählen.Mögliche Werte:Max. (Standardwert): Die maximale Antennenleistung wird verwendet.5 dBm8 dBm11 dBm14 dBm16 dBm17 dBm
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke.

10.3.2 Funkmodulprofile

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS)

FunkmodulprofileKonfigurierte FunkmoduleFrequenzbandDrahtloser Modus
2.4 GHz Radio Profile02,4 GHz In/Outdoor802.11b/g/n
5 GHz Radio Profile05 GHz Indoor802.11a/n

Abb. 56: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile

Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile wird eine Übersicht aller angelegten Funkmodulprofile angezeigt. Ein Profil mit 2.4 GHz und ein Profil mit 5 GHz sind standardmäßig angelegt, das 2.4-GHz-Profil kann nicht gelöscht werden.

Für jedes Funkmodulprofil sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Funkmodulprofile, Konfigurierte Funkmodule, Frequenzband, Drahtloser Modus).

10.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Funkmodulprofile anzulegen.

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS)

Funkmodulprofil-Konfiguration Beschreibung Betriebsmodus Aus Frequenzband 2,4 GHz In/Outdoor Anzahl der Spatial Streams 3 Performance-Einstellungen Drahtloser Modus 802.11b/g/n Max. Übertragungsrate Auto Burst-Mode Aktiviert Airtime Fairness Aktiviert Erweiterte Einstellungen Kanalplan Alle Beacon Period 100 ms DTIM Period 2 RTS Threshold 2347 Short Guard Interval Aktiviert Short Retry Limit 7 Long Retry Limit 4 Fragmentation Threshold 2346 Bytes Wiederkehrender Hintergrund-Scan Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 57: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile->Neu

Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Funkmodulprofil-Konfiguration

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung des Funkmodulprofils ein.
BetriebsmodusLegen Sie fest, in welchem Modus das Funkmodulpofil betrieben werden soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Das Funkmodulprofil ist nicht aktiv.Access-Point: Ihr Gerät dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.
FrequenzbandWählen Sie das Frequenzband des Funkmodulprofils aus.Mögliche Werte:2,4 GHz In/Outdoor (Standardwert): Ihr Gerät wird mit 2,4 GHz (Mode 802.11b, Mode 802.11g und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Indoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz In/Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5,8 GHz Outdoor: Nur für so genannte Broadband Fixed WirelessAccess (BFWA) Anwendungen. Die Frequenzen im Frequenzbereich von 5 755 MHz bis 5 875 MHz dürfen nur in Verbindung mit gewerblichen Angeboten für öffentliche Netzzugänge genutzt werden und bedürfen einer Anmeldung bei der Bundesnetzagentur.
BandbreiteNicht für Frequenzband = 2,4 GHz In/Outdoor Wählen Sie aus, wieviele Kanäle verwendet werden sollen.Mögliche Werte:20 MHz (Standardwert): Ein Kanal mit 20 MHz Bandbreite wird verwendet.40 MHz: Zwei Kanäle mit je 20 MHz Bandbreite werden verwendet. Dabei dient ein Kanal als Kontrollkanal und der andere als Erweiterungskanal.
Anzahl der Spatial StreamsWählen Sie aus, wieviele Datenströme parallel verwendet werden sollen.Mögliche Werte:3: Drei Datenströme werden verwendet.2: Zwei Datenströme werden verwendet.1: Ein Datenstrom wird verwendet.

Felder im Menü Performance-Einstellungen

Feld Beschreibung
Drahtloser ModusWählen Sie die Wireless-Technologie aus, die der Access-Point anwen-den soll.Für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorMögliche Werte:802.11g: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11g.802.11b-Clients können nicht zugreifen.802.11b: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11b und zwingt alle Clients dazu, sich anzupassen.802.11 mixed (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Cli-ents an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g.802.11 mixed long (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Nur die Datenrate von 1 und 2 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates). Dieser Modus wird auch für Centrino Clients be-nötigt, falls Verbindungsprobleme aufgetreten sind.802.11 mixed short (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Für mixed-short gilt: Die Datenraten 5.5 und 11 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates).802.11b/g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11b, 802.11g oder 802.11n.802.11g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11g oder 802.11n.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.Für Frequenzband = 5 GHz Indoor, 5 GHz Outdoor, 5 GHz In/Outdoorhoder 5,8 GHzhOutdoorMögliche Werte:802.11a: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11a.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.802.11a/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11a oder 802.11n.
Max. ÜbertragungsrateWählen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Die Übertragungsgeschwindigkeit wird automatisch ermittelt:.Je nach Einstellung für Frequenzband, Bandbreite, Anzahl der Spatial Streams und Drahtloser Modus stehen verschiedene feste Werte in MBit/s zur Auswahl.
Burst-ModeAktivieren Sie diese Funktion, um die Übertragungsgeschwindigkeit für 802.11g durch Frame Bursting zu erhöhen. Dabei werden mehrere Pakte nacheinander ohne Wartezeiten verschickt. Dies ist besonders effektiv im 11b/g Mischbetrieb.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Falls Probleme mit älterer WLAN-Hardware auftreten, sollte diese Funktion nicht aktiv sein.
Airtime FairnessDiese Funktion ist nicht für alle Geräte verfügbar.Mit der Airtime Fairness -Funktion wird gewährleistet, dass Senderessourcen des Access Points intelligent auf die verbundenen Clients verteilt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass ein leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11n-Client) nur geringen Durchsatz erzielt, da ein weniger leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11a-Client) bei der Zuteilung gleich behandelt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Diese Funktion wirkt sich lediglich auf nicht priorisierte Frames der WMM-Klasse "Background" aus.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
KanalplanWählen Sie den gewünschten Kanalplan aus.Der Kanalplan trifft bei der Kanalwahl eine Vorauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine Kanäle überlappen, d.h. dass zwischen den verwendeten Kanälen ein Abstand von vier Kanälen eingehalten wird. Dies ist nützlich, wenn mehrere Access Points eingesetzt werden, deren Funkzellen sich überlappen.Mögliche Werte:Alle: Alle Kanäle können bei der Kanalwahl gewählt werden.Auto: Abhängig von der Region, vom Frequenzband, vom drahtlosen Modus und von der Bandbreite werden diejenigen Kanäle zur Verfügung gestellt, die vier Kanäle Abstand haben.Benutzerdefiniert: Sie können die gewünschten Kanäle selbst auswählen.
Benutzerdefinierter KanalplanNur für Kanalplan = BenutzerdefiniertHier werden die aktuell gewählten Kanäle angezeigt.Mit Hinzufügen können Sie Kanäle hinzufügen. Wenn alle verfügbaren Kanäle angezeigt werden, können Sie keine Einträge hinzufügen.Mithilfe von Symbol können Sie Einträge löschen.
Beacon PeriodGeben Sie die Zeit in Millisekunden zwischen dem Senden zweier Beacons an.Dieser Wert wird in Beacon und Probe Response Frames übermittelt.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.Der Standardwert ist 100.
DTIM PeriodGeben Sie das Intervall für die Delivery Traffic Indication Message (DTIM) an.Das DTIM Feld ist ein Datenfeld in den ausgesendeten Beacons, das Clients über das Fenster zur nächsten Broadcast- oder Multicast-Übertragung informiert. Wenn Clients im Stromsparmodus arbeiten, wachen sie zum richtigen Zeitpunkt auf und empfangen die Daten.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 2.
RTS ThresholdSie können hier den Schwellwert in Bytes (1..2346) angeben, ab welcher Datenpaketlänge der RTS/CTS-Mechanismus verwendet werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn an einem Access Point mehrere Clients betrieben werden, die sich gegenseitig nicht in Funkreichweite befinden.
Short Guard IntervalAktivieren Sie diese Funktion, um den Guard Interval (= Zeit zwischen der Übertragung von zwei Datensymbolen) von 800 ns auf 400 ns zu verkürzen.
Short Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Frames ein, dessen Länge kürzer oder gleich dem in RTS Threshold definierten Wert ist. Nach dieser Anzahl an Fehlversuchen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 7.
Long Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Datenpakets ein, dessen Länge größer ist als der in RTS Threshold definierte Wert. Nach dieser Anzahl an Fehlversuchen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 4.
Fragmentation ThresholdGeben Sie die maximale Größe in Byte an, ab der Datenpakete fragmentiert (d.h. in kleinere Einheiten aufgeteilt) werden. Niedrige Werte in diesem Feld sind in Bereichen mit schlechtem Empfang und bei Funkstörungen empfehlenswert.Möglich Werte sind 256 bis 2346.Der Standardwert ist 2346.
Wiederkehrender Hintergrund-ScanDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um in regelmäßigen Abständen automatisch nach benachbarten oder Rogue Access Points im Netzwerk zu suchen, können Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan aktivieren. Diese Suche erfolgt ohne eine Beeinträchtigung der Funktion als Access Point.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.

10.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS)

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS)

VSS-Beschreibung Netzwerkname (SSID) Anzahl der zugeordneten Funkmodule Sicherheit Status Aktion vss-2 default 0 Inaktiv ↑ ↓ ↓ Nicht zugewiesenes VSS allen Funkmodulen zuweisen START Neu

Abb. 58: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)

Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht aller angelegten Drahtlosnetzwerke angezeigt. Ein Drahtlosnetzwerk ist standardmäßig angelegt.

Für jedes Drahtlosnetzwerk (VSS) sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (VSS-Beschreibung, Netzwerkname (SSID), Anzahl der zugeordneten Funkmodule, Sicherheit, Status, Aktion).

Klicken Sie unter Nicht zugewiesenes VSS allen Funkmodulen zuweisen auf die Schaltfläche Start, um ein neu angelegtes VSS allen Funkmodulen zuzuweisen.

10.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drahtlosnetzwerke zu konfigurieren.

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS)

Service Set Parameter Netzwerkname (SSID) Sichtbar Intra-cell Repeating Aktiviert ARP Processing Aktiviert WMM Aktiviert Sicherheitseinstellungen Sicherheitsmodus Inaktiv Client-Lastverteilung Max. Anzahl Clients - Hard Limit 32 Max. Anzahl Clients - Soft Limit 28 Auswahl des Client-Bands Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming MAC-Filter Zugriffskontrolle Aktiviert Dynamische Black List Aktiviert Fehlversuche per Zeitraum 10 /60 Sekunden Sperrzeit für Black List 500 Sekunden VLAN VLAN Aktiviert Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client Rx Shaping Keine Begrenzung Tx Shaping Keine Begrenzung OK Abbrechen

Abb. 59: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu

Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Service Set Parameter

Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) übertragen werden soll.Mit Auswahl von Sichtbar wird der Netzwerkname sichtbar übertragen.Standardmäßig ist er sichtbar.
Intra-cell RepeatingWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen den WLAN-Clients innerhalb einer Funkzelle erlaubt sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ARP ProcessingWählen Sie aus, ob die Funktion ARP Processing aktiv sein soll. Dabei wird das ARP-Datenaufkommen im Netzwerk reduziert, indem in ARP-Unicasts umgewandelte ARP-Broadcasts an die intern bekannten IP-Adressen weitergeleitet werden. Unicasts sind zudem schneller, und Cli-ents mit aktivierter Power-Save-Funktion werden nicht angesprochen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass ARP Processing nicht zusammen mit der Funktion MAC-Bridge angewendet werden kann.
WMMWählen Sie aus, ob für das Drahtslosnetzwerk Sprach- oder Videodaten-Priorisierung mittels WMM (Wireless Multimedia) aktiviert sein soll, um stets eine optimale Übertragungsqualität bei zeitkritischen Anwendungen zu erreichen. Es wird Datenpriorisierung nach DSCP (Differentiated Services Code Point) oder IEEE802.1d unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Felder im Menü Sicherheitseinstellungen

Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared KeyWPA-Enterprise: 802.11x
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 40 oder WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Der Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1-4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen, z. B. hallo für WEP 40, wep104 für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob Sie WPA (mit TKIP-Verschlüsselung) oder WPA 2 (mit AES-Verschlüsselung) oder beides anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA und WPA 2 (Standardwert): WPA und WPA 2 können angewendet werden.WPA: Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA2 wird angewendet.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA anwenden wollen.Mögliche Werte:TKIP(Standardwert): TKIP wird angewendet.AES:AES wird angewendet.AES und TKIP:AES oder TKIP wird angewendet.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus=WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus=WPA 2 und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA2 anwenden wollen.Mögliche Werte:AES(Standardwert): AES wird angewendet.TKIP: TKIP wird angewendet.AES und TKIP:AES oder TKIP wird angewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus=WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.Beachten Sie: Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!
RADIUS-ServerSie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln.Mit Hinzufügenkönnen Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des RADIUS-Servers ein.
EAP-VorabauthentifizierungNur für Sicherheitsmodus=WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Felder im Menü Client-Lastverteilung

Feld Beschreibung
Max. Anzahl Clients - Hard LimitGeben Sie die maximale Anzahl an Clients ein, die sich mit diesem Drahtlosnetzwerk (SSID) verbinden dürfen.Die Anzahl der Clients, die sich maximal an einem Funkmodul anmelden können, ist abhängig von der Spezifikation des jeweiligen WLAN-Moduls. Diese Anzahl verteilt sich auf alle auf diesem Radiomodul Drahtlosnetzwerke. Ist die maximale Anzahl an Clients erreicht, können keine neuen Drahtlosnetzwerke mehr angelegt werden und es erscheint ein Warnhinweis.Mögliche Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 254.Der Standardwert ist 32.
Max. Anzahl Clients - Soft LimitDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um eine vollständie Auslastung eines Radiomoduls zu vermeiden, können Sie hier eine "weiche" Begrenzung der Anzahl verbundener Clients vornehmen. Wird diese Anzahl erreicht, werden neue Verbindungsanfragen zunächst abgelehent. Findet der Client kein anderes Drahtlosnetzwerk und wiederholt daher seine Anfrage, wird die Verbindung akzeptiert.Erst bei Erreichen des Max. Anzahl Clients - Hard Limit werden Anfragen strikt abgelehnt.Der Wert der Max. Anzahl Clients - Soft Limit muss gleich oder kleiner sein als der Max. Anzahl Clients - Hard Limit.Der Standardwert ist 28.Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie Max. Anzahl Clients - Soft Limit und Max. Anzahl Clients - Hard Limit auf den gleichen Wert einstellen.
Auswahl des Client-BandsDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Diese Funktion erfordert eine Konfiguration mit zwei Radiomodulen, bei der das gleiche Drahtlosnetzwerk auf beiden Modulen, aber in unterschiedlichen Frequenzbändern konfiguriert ist.Die Option Auswahl des Client-Bands ermöglicht es, Clients von dem ursprünglich ausgewählten in ein weniger ausgelastetes Frequenzband zu verschieben, sofern dieses vom Client unterstützt wird. Dazu wird ein Verbindungsversuch des Clients ggf. zunächst abgelehnt, damit dieser sich in einem anderen Frequenzband erneut anzumelden versucht.Mögliche Werte:Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming (Standardwert):Die Funktion wird für dieses VSS nicht angewendet. Dies ist dann sinnvoll, wenn Clients zwischen unterschiedlichen Funkzellen möglichst verzögerungsfrei wechseln sollen, z. B. bei Voice over WLAN.2,4-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 2,4-GHz-Band akzeptiert.5-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 5-GHz-Band akzeptiert.

Felder im Menü MAC-Filter

Feld Beschreibung
ZugriffskontrolleWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk nur bestimmte Clients zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erlaubte AdressenLegen Sie Einträge mit Hinzufügen an und geben Sie die MAC-Adressen der Clients (MAC-Adresse) ein, die zugelassen werden sollen.
Dynamische Black ListMithilfe der Funktion Dynamische Black List ist es möglich, Clients, die sich möglicherweise unbefgut Zugriff auf das Netzwerk verschaffen wollen, zu erkennen und für einen bestimmten Zeitraum zu sperren. Ein Client wird dann gesperrt, wenn die Anzahl erfolgloser Anmeldeversuche innerhalb einer definierten Zeit eine bestimmte Anzahl überschreitet. DieseGrenzwerte ebenso wie die Dauer der Sperrung können konfiguriert werden. Ein gesperrten Client wird auf allen vom Wireless LAN Controller verwalteten APs für das betroffene VSS gesperrt, kann sich also auch nicht in einer anderen Funkzelle an diesem VSS anmelden. Soll ein Client permanent gesperrt bleiben, so kann dies im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients erfolgen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiviert.
Fehlversuche per ZeitraumGeben Sie hier die Anzahl der Fehlversuche ein, die innerhalb einer bestimmten Zeit von einer MAC-Adresse ausgehen müssen, damit ein Eintrag in der dynamischen Black List angelegt wird.Standardwerte sind 10 Fehlversuche in 60 Sekunden.
Sperrzeit für Black ListGeben Sie die Zeit ein, für die ein Eintrag in der dynamischen Black List gelten soll.Der Standardwert ist 500 Sekunden.

Felder im Menü VLAN

Feld Beschreibung
VLANWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VLAN-IDGeben Sie den Zahlenwert ein, der das VLAN identifiziert.Mögliche Werte sind 2 bis 4094.VLAN ID 1 ist nicht möglich, da sie bereits verwendet wird.

Felder im Menü Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client

Feld Beschreibung
Rx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Empfangsrichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.
Tx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Senderichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.

10.4 Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung Ihrer WLAN-Infrastruktur.

T-Mobile Digibox Premium - Monitoring - 1

Hinweis

Um ein korrektes Timing zwischen dem WLAN Controller und den Slave APs sicher zu stellen, sollte auf dem WLAN Controller der interne Zeitserver aktiviert werden.

10.4.1 WLAN Controller

WLAN ControllerSlave Access PointsAktive ClientsDrahtlosnetzwerke (VSS)Client-Verwaltung

Übersicht

AP gefunden0
AP offline0
AP verwaltet0

WLAN Controller: VSS-Durchsatz
T-Mobile Digibox Premium - WLAN Controller - 1

Speicherverbrauch [%]
T-Mobile Digibox Premium - WLAN Controller - 2

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->WLAN Controller wird eine Übersicht der wichtigsten Parameter des Wireless LAN Controllers angezeigt. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert.

Werte in der Liste Übersicht

Status Bedeutung
AP gefundenZeigt die Anzahl der gefundenen Access Points an.
AP offlineZeigt die Anzahl der Access Points an, die nicht mit dem Wireless LAN Controller verbunden sind.
AP verwaltetZeigt die Anzahl der verwalteten Access Points an.
WLAN Controller: VSS-DurchsatzZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr in Bytes pro Sekunde zeitabhängig an.
CPU-Last [%]Zeigt die CPU-Auslastung in Prozent zeitabhängig an.
Speicherverbrauch [%]Zeigt den Speicherverbrauch in Prozent zeitabhängig an.
Verbundene Clients/VSSZeigt die Anzahl der verbundenen Clients pro Drahtlosnetzwerk (VSS) zeitabhängig an.

10.4.2 Slave Access Points

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtiosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standort ▲ Name IP-Adresse LAN-MAC-Adresse Kanal Tx-Bytes Rx-Bytes 1: W2003n-ext 10.0.0.231 00:a0:f9:0b:cf:d8 auto (Ch.1)/auto (Ch.0) 0 0 Managed ⚪ Seite: 1, Objekte: 1 - 1

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points wird eine Übersicht aller erkannten Access Points angezeigt. Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Tx-Bytes und Rx-Bytes. Außerdem sehen Sie, ob die Access Points Managed oder Gefunden sind.

Über das Symbol öffnen Sie eine Übersicht mit weiteren Details zu den Slave Access Points.

10.4.2.1 Übersicht

Im Menü Übersicht werden zusätzliche Informationen zum gewählten Access Point angezeigt. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert.

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtiosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung

T-Mobile Digibox Premium - Übersicht - 1

Werte in der Liste Übersicht

Status Bedeutung
DurchsatzZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr pro Funkmodul zeitabhängig an.
Verbundene ClientsZeigt die Anzahl der angeschlossenen Clients pro Funkmodul zeitabhäng-gig an.

10.4.2.2 Funkmodul 1

Im Menü Funkmodul wird der empfangene und der gesendete Datenverkehr pro Client zeitabhängig angezeigt. Jeder Graph in der Darstellung ist über eine Farbe und eine MAC-Adresse eindeutig einem Client zugeordnet.

WLAN ControllerSlave Access PointsAktive ClientsDrahtlosnetzwerke (VSS)Client-Verwaltung

T-Mobile Digibox Premium - Funkmodul 1 - 1

Werte in der Liste Funkmodul

Status Bedeutung
Durchsatz/ClientZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr pro Client zeitabhängig an.

10.4.3 Aktive Clients

WLAN ControllerSlave Access PointsAktive ClientsDrahtlosnetzwerke (VSS)Client-Verwaltung

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite: Filtern in Keiner gleich Los Standort Name des Slave-APs VSS Client MAC Client-IP-Adresse Signal : Noise (dBm) Tx-Bytes Rx-Bytes Tx Discards Rx Discards Status Uptime 1: W2003n-ext default 98:d6:f7:61:06:48 10.0.0.233 -94:-105 32802 39201 0 0 0d 0h 7m 50s Seite: 1, Objekte: 1 - 1

Abb. 64: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients werden die aktuellen Werte aller aktiven Clients angezeigt.

Für jeden Client sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name des Slave-APs, VSS, Client MAC, Client-IP-Adresse, Signal : Noise (dBm), Tx-Bytes, Rx-Bytes, Tx Discards, Rx Discards, Status und Uptime.

Mögliche Werte für Status

Status Bedeutung
KeinerDer Client befindet sich in keinem gültigen Zustand.
AngemeldetDer Client meldet sich gerade beim WLAN an.
ZugeordnetDer Client ist beim WLAN angemeldet.
AuthentifizierenDer Client wird gerade authentifiziert.
AuthentifiziertDer Client ist authentifiziert.

Über das 📄-Symbol öffnen Sie eine Übersicht mit weiteren Details zu den Aktive Clients. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert.

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung

T-Mobile Digibox Premium - Aktive Clients - 3

line | Time | RX throughput (B/s) | TX throughput (B/s) | | ---------- | ------------------- | ------------------- | | 05:23:20 | ~0 | ~0 | | 05:31:40 | ~0 | ~0 | | 05:40:00 | ~0 | ~0 | | 05:49:20 | ~0 | ~0 | | 05:56:40 | ~0 | ~0 | | 06:05:00 | ~100 | ~150 | | 06:13:20 | ~50 | ~10 |

Abb. 65: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients->

Werte in der Liste WLAN Client

Status Bedeutung
DurchsatzZeigt den Datenverkehr getrennt nach empfangenen und gesendeten Daten für den gewählten WLAN Client zeitabhängig an.
SignalZeigt die Signalstärke für den gewählten WLAN Client zeitabhängig an.

10.4.4 Drahtlosnetzwerke (VSS)

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung

Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standort ▲ Name des Slave-APs VSS MAC-Adresse (VSS) Kanal Status 1: W2003n-ext default 00:a0:f9:0b:cf:e1 auto (Ch.48) 1: W2003n-ext default 00:a0:f9:0b:cf:e0 auto (Ch.1) Seite: 1, Objekte: 1 - 2

Abb. 66: Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht über die aktuell verwendeten AP angezeigt. Sie sehen, welches Funkmodul welchem Drahtlosnetzwerk zugeordnet ist. Für jedes Funkmodul wird ein Parametersatz angezeigt (Standort, Name des Slave-APs, VSS, MAC-Adresse (VSS), Kanal, Status).

10.4.5 Client-Verwaltung

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung

Ansicht 20 pro Seite <> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standort ▲ Name des Slave-APs VSS MAC-Adresse (VSS) Aktive Clients 2,4/5-GHz-Übergang Abgewiesene Clients soft/hard 1: W2003n-ext default 00:a0:f9:0b:cf:e1 0 0 0/0 1: W2003n-ext default 00:a0:f9:0b:cf:e0 1 0 0/0 Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Übernehmen

Abb. 67: Wireless LAN Controller->Monitoring+Client-Verwaltung

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Client-Verwaltung zeigt die Verwaltung der Clients durch die Access Points. Sie sehen u. a. die Anzahl der verbundenen Clients, die Anzahl der Clients, die vom 2,4/5-GHz-Übergang betroffen sind, sowie die Anzahl der abgewiesenen Clients.

Mithilfe des 📂-Symbols können Sie die Werte für den gewünschten Eintrag löschen.

10.5 Umgebungs-Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung entfernter Acces Points und Clients.

10.5.1 Benachbarte APs

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients

Ansicht20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los SSID MAC-Adresse Signal Kanal Sicherheit Zuletzt gesehen Stärktes Signal dBm empfangen von Erkennungen Bintec-Dev- Data 02:a0:f9:0b:cf:e8 -91 1 WPA and WPA 2 PSK 12.03.2000, 05:42:59 1:-W2003n-ext 1 Bintec-Dev- Voice 00:a0:f9:0b:cf:e8 -91 1 WPA and WPA 2 PSK 12.03.2000, 05:42:59 1:-W2003n-ext 1 Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Aktionen Benachbarte APs neu scannen START

Abb. 68: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Benachbarte APs

Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Benachbarte APs werden die benachbarten APs angezeigt, die während des Scannens gefunden wurden. Rogue APs, d.h. APs, die eine vom WLAN-Controller verwaltete SSID verwenden, aber nicht vom WLAN-Controller administriert werden, sind rot hinterlegt.

T-Mobile Digibox Premium - Benachbarte APs - 2

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen.

Jeder AP wird zwar mehrmals gefunden, aber nur einmal mit der größten Signalstärke angezeigt. Für jeden AP sehen Sie folgende Parameter SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Sicherheit, Zuletzt gesehen, Stärkstes Signal empfangen von , Summe der Erkennungen.

Die Einträge werden alphabetisch nach SSID sortiert angezeigt. Sicherheit zeigt die Sicherheitseinstel-

lungen des AP. Unter Stärkstes Signal empfangen von sehen Sie die Parameter Standort und Name desjenigen AP, über den der angezeigte AP gefunden wurde. Summe der Erkennungen zeigt an, wie oft der entsprechende AP während des Scannens gefunden wurde.

Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

10.5.2 Rogue APs

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients

Ansicht 20 pro Seite <> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los SSID ↑ MAC-Adresse Signal dBm Kanal Zuletzt gesehen Gefunden durch AP Angenommen Seite: 1 Aktionen Benachbarte APs neu scannen START OK

Abb. 69: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue APs

Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue APs werden die APs angezeigt, die eine SSID des eigenen Netzes verwenden, aber nicht vom Wireless LAN Controller verwaltet werden. Rogue APs, die neu gefunden wurden, sind rot hinterlegt.

Für jeden Rogue AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Zuletzt gesehen, Gefunden durch AP, Angenommen.

T-Mobile Digibox Premium - Rogue APs - 2

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten Rogue APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen.

Sie können einen Rogue AP als vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Angenommen aktivieren. Ein eventuell konfigurierter Alarm wird dadurch gelöscht und ab sofort nicht mehr gesendet. Der rote Hintergrund verschwindet.

Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

10.5.3 Rogue Clients

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los MAC-Adresse des Rogue Clients Netzwerkname (SSID) Angegriffener Access Point Signal dBm Art des Angriffs Zuerst gesehen Zuletzt gesehen Statische Black List Alle auswählen/Alle deaktivieren Löschen Alle auswählen/Alle deaktivieren Seite: 1 Neu Übernehmen

Abb. 70: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients

Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients werden die Clients an-

gezeigt, die versucht haben, unbefugten Zugang zum Netzwerk herzustellen und sich daher auf der Blacklist befinden. Die Konfiguration der Blacklist erfolgt für jedes VSS im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS). Sie können ebenfalls Einträge zur statischen Blacklist hinzufügen.

Mögliche Werte für Rogue Clients

Status Bedeutung
MAC-Adresse des Rogue ClientsZeigt die MAC-Adresse des Clients an, der sich auf der Blacklist befindet.
SSIDZeigt die beteiligten SSID an.
Angegriffener Access PointZeigt den betroffenen AP an.
Signal dBmZeigt die Signalstärke des Clients während des Zugriffsversuchs an.
Art des AngriffsHier wird die Art des möglichen Angriffs angezeigt, z. B. eine fehlerhafte Authentifizierung.
Zuerst gesehenZeigt die Zeit des ersten registrierten Zugriffsversuchs an.
Zuletzt gesehenZeigt die Zeit des letzten registrierten Zugriffsversuchs an.
Statische Black ListSie können einen Rogue Client als nicht vertrauenswürdig einstufen, in-dem Sie die Checkbox in der Spalte Statische Black List aktivieren. Die Sperrung des Clients endet dann nicht automatisch, sondern muss von Ihnen manuell wieder aufgehoben werden.
LöschenMithilfe des -Symbols können Sie Einträge löschen.

10.5.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge anzulegen.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Neuer Eintrag in die Blacklist MAC-Adresse des Rogue Clients Netzwerkname (SSID) Eine auswählen ▼ OK Abbrechen

Abb. 71: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients->Neu

Das Menü besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Neuer Eintrag in die Blacklist

FeldBeschreibung
MAC-Adresse des Rogue ClientsGeben Sle die MAC-Adresse des Clients ein, der der statischen Blacklist hinzugefügt werden soll.
Netzwerkname (SSID)Wählen Sie das Drahtlosnetzwerk aus, von dem der Rogue Client ausgeschlossen werden soll.

10.6 Wartung

Dieses Menü dient zur Wartung Ihrer managed Access Points.

10.6.1 Firmware-Wartung

Firmware-Wartung

Managed Access Points Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keine gleich Los Firmware aktualisieren Alle auswählen/ Alle deaktivieren Standort Gerät IP-Adresse LAN-MAC-Adresse Firmware-Version Status 1: W2003n-ext 10.0.0.231 00:a0:f9:0b:cf:d8 V.9.1 Rev. 10 (Patch 2) IPSec from 2014/08/29 00:00:00 Seite: 1, Objekte: 1 - 1 Aktion Systemsoftware aktualisieren Quelle HTTP-Server URL OK Abbrechen

Abb. 72: Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung

Im Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung wird eine Liste aller Managed Access Points angezeigt.

Für jeden managed AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Firmware aktualisieren, Standort, Gerät, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Firmware-Version, Status.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle auswählen, um alle Einträge für eine Aktualisierung der Firmware auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. wenn bei vielen Einträgen nur die Software einzelner APs aktualisiert werden soll).

Mögliche Werte für Status

Status Bedeutung
Image bereits vorhanden.Das Software Image ist bereits vorhanden, es ist kein Update nötig.
FehlerEs ist ein Fehler aufgetreten..
Wird ausgeführtDas Update wird gerade ausgeführt.
FertigDas Update ist beendet.

Das Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Firmware-Wartung

Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen wollen.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware initiieren.Konfiguration mit Statusinformationen sichern: Sie können eine Konfiguration sichern, welche Statusinformationen der APs enthält.
QuelleWählen Sie die Quelle für die Aktion aus.Mögliche Werte:HTTP-Server (Standardwert): Die Datei ist bzw. wird auf dem entfernten Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server. (Nur für Aktion = Systemsoftware aktualisieren)TFTP-Server: Die Datei ist bzw. wird auf dem TFTP-Server gespeichert, der in der URL angegeben wird.
URLNur für Quelle = HTTP-Server oder TFTP-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll bzw. auf dem die Konfigurationsdatei gespeichert werden soll.

Kapitel 11 Netzwerk

11.1 Routen

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Wenn Sie einen Zugang zum Internet einrichten, dann tragen Sie die Route zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) als Standard-Route ein. Wenn Sie z. B. eine Firmennetzanbindung durchführen, dann tragen Sie die Route zur Zentrale bzw. zur Filiale nur dann als Standard-Route ein, wenn Sie keinen Internetzugang über Ihr Gerät einrichten. Wenn Sie z. B. sowohl einen Zugang zum Internet, als auch eine Firmennetzanbindung einrichten, dann tragen Sie zum ISP eine Standard-Route und zur Firmenzentrale eine Netzwerk-Route ein. Sie können auf Ihrem Gerät mehrere Standard-Routen eintragen, nur eine einzige aber kann jeweils wirksam sein. Achten Sie daher auf unterschiedliche Werte für die Metrik, wenn Sie mehrere Standard-Routen eintragen.

11.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen

Im Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen wird eine Liste aller konfigurierten Routen angezeigt.

Im Auslieferungszustand wird ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Ziel-IP-Adresse = 192.168.2.0, Netzmaske = 255.255.255.0, Gateway = 192.168.2.1, Schnittstelle = LAN_EN1-0, Routentyp = Netzwerkroute via Schnittstelle angezeigt,

11.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Routen anzulegen.

Konfiguration von IPv4- Routen IPv6-Routenkonfiguration IPv4-Routing-Tabelle IPv6-Routingtabelle Optionen Basisparameter Routentyp Netzwerkroute via Schnittstelle Schnittstelle Keine Routenklasse Standard Erweitert Routenparameter Ziel-IP-Adresse/Netzmaske / Lokale IP-Adresse 0.0.0.0 Metrik 1 OK Abbrechen

Abb. 73: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Routenklasse = Standard.

Wird die Option Erweitert für die Routenklasse ausgewählt, öffnet sich ein weiterer Konfigurationsabschnitt.

Konfiguration von IPv4-RoutenIPv6-RoutenkonfigurationIPv4-Routing-TabelleIPv6-RoutingtabelleOptionen
Basisparameter
RoutentypNetzwerkroute via Schnittstelle ▼
SchnittstelleKeine ▼
RoutenklasseStandard Erweitert
Routenparameter
Ziel-IP-Adresse/Netzmaske
Lokale IP-Adresse0.0.0.0
Metrik1 ▼
Erweiterte Routenparameter
Beschreibung
QuellschnittstelleBellebig ▼
Quell-IP-Adresse/Netzmaske0.0.0.0 / 0.0.0.0
Layer 4-ProtokollBellebig ▼
Quell-PortBeliebig ▼ Port -1 bis Port -1
ZielportBeliebig ▼ Port -1 bis Port -1
DSCP-/TOS-WertNicht beachten ▼
ModusWählen und warten ▼

Abb. 74: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Routenklasse Erweitert = Ak-tiviert

Das Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
RoutentypWählen Sie die Art der Route aus.Mögliche Werte:Standardroute über Schnittstelle: Route über eine spezifische Schnittstelle, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Standardroute über Gateway: Route über ein spezifisches Gateway, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Host-Route über Schnittstelle: Route zu einem einzelnen Host über eine spezifische Schnittstelle.Host-Route via Gateway: Route zu einem einzelnen Host über ein spezifisches Gateway.Netzwerkroute via Schnittstelle (Standardwert): Route zu einem Netzwerk über eine spezifische Schnittstelle.Netzwerkroute via Gateway: Route zu einem Netzwerk über ein spzifisches Gateway.Nur für Schnittstellen, die im DHCP-Client-Modus betrieben werden:Auch wenn eine Schnittstelle für den DHCP-Client-Betrieb konfiguriert ist, ist es möglich, Routen für den Datenverkehr über diese Schnittstelle zu konfigurieren. Die vom DHCP-Server erhaltenen Einstellungen werden dann mit den hier konfigurierten gemeinsam in die aktive Routing-Tabelle übernommen. Dadurch ist es z. B. möglich, bei dynamisch wechselnden Gateway-Adressen bestimmte Routen aufrecht zu erhalten oder Routen mit unterschiedlicher Metrik (d. h. unterschiedlicher Priorität) festzulegen.Wenn der DHCP-Server allerdings statische Routen (sog. Classless Static Routes) übermittelt, werden die hier konfigurierten Einstellungen nicht ins Routing übernommen.Vorlage für Standardroute per DHCP: Die Information, welches Gateway verwendet werden soll, wird per DHCP empfangen und in die Route übernommen.Vorlage für Host-Route per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Host ergänzt.Vorlage für Netzwerkroute per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Netzwerk ergänzt.HinweisDurch dem Ablauf des DHCP Leases oder durch einen Neustart des Geräts werden die Routen, die aus der Kombination von DHCP- und hier vorgenommenen Einstellungen entstehen, zunächst wieder aus dem aktiven Routing gelöscht. Mit einer erneuten DHCP-Konfiguration werden sie dann neu generiert und wieder aktiviert.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, welche für diese Route verwendet werden soll.
RoutenklasseWählen Sie die Art der Routenklasse aus.Mögliche Werte:Standard(Standardwert): Definiert eine Route mit den Standardparametern.Erweitert: Wählen Sie aus, ob die Route mit erweiterten Parametern definiert werden soll. Ist die Funktion aktiv, wird eine Route mit erweiterten Routing-Parametern wie Quell-Schnittstelle und Quell-IP-Adresse sowie Protokoll, Quell- und Ziel-Port, Art des Dienstes (Type of Service, TOS) und der Status der Geräte-Schnittstelle angelegt.

Felder im Menü Routenparameter

Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Schnittstelle, Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie die eigene IP-Adresse des Routers auf der ausgewählten Schnittstelle ein.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Routentyp Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes ein.Bei Routentyp = Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie in das zweite Feld zusätzlich die entsprechende Netzmaske ein.
Gateway-IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Gateway, Host-Route via Gateway oder Netzwerkroute via GatewayGeben Sie die IP-Adresse des Gateways ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
MetrikWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15, der Standardwert ist 1.

Felder im Menü Erweiterte Routenparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die IP-Route ein.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die Datenpakete das Gerät erreichen sollen.Der Standardwert ist Keine.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adresse und Netzmaske des Quell-Hosts bzw. Quell-Netzwerks ein.
Layer 4-ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Mögliche Werte: AH, Beliebig,ESP, GRE,ICMP, IGMP, L2TP, OSPF, PIM, TCP, UDP.Der Standardwert ist Beliebig.
Quell-PortNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quellport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port- Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs in Port (einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. in bis Port (Endport) die entsprechenden Werte ein.
ZielportNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Zielport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port- Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. inbis Port(Endport) die entsprechenden Werte ein.
DSCP-/TOS-WertWählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3FGeben Siefür DSCP-Binärwert, DSCP-Dezimalwert, DSCP-Hexadezimalwert, TOS-Binärwert, TOS-Dezimalwert und TOS-Hexadezimalwert den entsprechenden Wert ein.
ModusWählen Sie aus, wann die inRoutenparameter->Schnittstelledefinierte Schnittstelle benutzt werden soll.Mögliche Werte:Wählen und warten (Standardwert): Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Verbindlich: Die Route ist immer benutzbar.Wählen und fortfahren: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und solange die Alternative Route benutzen (rerouting), bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Nie einwählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist.Immer wählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist. In diesem Fall wird über eine alternative Schnittstelle mit schlechterer Metrik geroutet, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.

11.1.2 IPv6-Routenkonfiguration

Im Menü Netzwerk->Routen->IPv6-Routenkonfiguration wird eine Liste aller konfigurierten IPv6-Routen angezeigt.

11.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Routen anzulegen.

Routen, die über kein 📄-Symbol verfügen, wurden vom Router automatisch erstellt und können nicht bearbeitet werden.

Konfiguration von IPv4- Routen IPv6-Routenkonfiguration IPv4-Routing-Tabelle IPv6-Routingtabelle Optionen Routenparameter Beschreibung Route aktiv Aktiviert Routentyp Netzwerkroute via Gateway Zielschnittstelle Eine auswählen Quelladresse/Länge /64 Zieladresse/Länge /64 Gateway-Adresse OK Abbrechen

Abb. 75: Netzwerk->Routen->IPv6-Routenkonfiguration->Neu

Das Menü Netzwerk->Routen->IPv6-Routenkonfiguration->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Routenparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die IPv6-Route an.
Route aktivWählen Sie, ob die Route aktiv oder inaktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Route auf den Status aktiv gesetzt.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
RoutentypWählen Sie die Art der Route aus.Mögliche Werte:• Standardroute über Schnittstelle : Route über eine spezifische Schnittstelle, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.• Standardroute über Gateway: Route über ein spezifisches Gateway, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfüg-bar ist.Host-Route über Schnittstelle: Route zu einem einzelnen Host über eine spezifische Schnittstelle.Host-Route via Gateway: Route zu einem einzelnen Host über ein spezifisches Gateway.Netzwerkroute via Schnittstelle: Route zu einem Netzwerk über eine spezifische Schnittstelle.Netzwerkroute via Gateway (Standardwert): Route zu einem Netzwerk über ein spzifisches Gateway.
ZielschnittstelleWählen Sie die IPv6-Schnittstelle aus, welche für diese Route verwendet werden soll.Sie können unter den Schnittstellen wählen, die unter LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu angelegt sind und für welche die Nutzung von IPv6 aktiviert ist.
Quelladresse/LängeGeben Sie die IPv6-Quelladresse mit der entsprechenden Präfixlänge ein.Die Eingabe : : beschreibt eine unspezifische Adresse.Standardmäßig ist eine Präfixlänge von 64 vorgegeben.
Zieladresse/LängeGeben Sie die IPv6-Zieladresse mit der entsprechenden Präfixlänge ein.Die Eingabe : : beschreibt eine unspezifische Adresse.Standardmäßig ist eine Präfixlänge von 64 vorgegeben.
Gateway-AdresseGeben Sie die IPv6-Adresse für den nächsten Hop ein.

11.1.3 IPv4-Routing-Tabelle

Im Menü Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle wird eine Liste aller im System aktiven IPv4-Routen angezeigt.

Im Auslieferungszustand wird ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Ziel-IP-Adresse = 192.168.2.0, Netzmaske = 255.255.255.0, Gateway = 192.168.2.1, Schnittstelle = LAN EN1-0, Routentyp = Netzwerkroute via Schnittstelle, Protokoll = Lokal angezeigt,

Konfiguration von IPv4-RoutenIPv6-RoutenkonfigurationIPv4-Routing-TabelleIPv6-RoutingtabelleOptionen
Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los
Ziel-IP-AdresseNetzmaskeGatewaySchnittstelleMetrikRoutentypErweiterte RouteProtokoll
0.0.0.00.0.0.00.0.0.0WAN_INITIAL_CONTACT1Standardroute über GatewayLokal
10.0.0.0255.0.0.010.0.0.165BRIDGE_BR00Netzwerkroute via SchnittstelleLokal
172.16.0.0255.255.0.0172.16.98.127LAN_EN1-40Netzwerkroute via SchnittstelleLokal
Seite: 1, Objekte: 1 - 3

Abb. 76: Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle

Felder im Menü IPv4-Routing-Tabelle

Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
NetzmaskeZeigt die Netzmaske des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
GatewayZeigt die Gateway IP-Adresse an. Im Falle von per DHCP erhaltenen Routen wird hier nichts angezeigt.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, welche für diese Route verwendet wird.
MetrikZeigt die Priorität der Route an.Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route.
RoutentypZeigt den Routentyp an.
Erweiterte RouteZeigt an, ob eine Route mit erweiterten Parametern konfiguriert worden ist.
ProtokollZeigt an, wie der Eintrag erzeugt wurde, z. B. manuell ( Lokal) oder über eins der verfügbaren Protokolle.
LöschenMithilfe des 📞-Symbols können Sie Einträge löschen.

11.1.4 IPv6-Routingtabelle

Im Menü Netzwerk->Routen->IPv6-Routingtabelle wird eine Liste aller im System aktiven IPv6-Routen angezeigt.

Konfiguration von IPv4- RoutenIPv6-RoutenkonfigurationIPv4-Routing-TabelleIPv6-RoutingtabelleOptionen

Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Route ▼ Schnittstelle Metrik Protokoll Seite: 1

Abb. 77: Netzwerk->Routen->IPv6-Routingtabelle

Felder im Menü IPv6-Routingtabelle

Feld Beschreibung
RouteZeigt die Quell- und die Zieladresse, die für diese Route verwendet wird an, sowie die Gateway IP-Adresse. Im Falle von per DHCP erhaltenen Routen wird hier nichts angezeigt.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, welche für diese Route verwendet wird.
MetrikZeigt die Priorität der Route an.Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route.
ProtokollZeigt an, wie der Eintrag erzeugt wurde, z. B. manuell ( Lokal) oder über eins der verfügbaren Protokolle.

11.1.5 Optionen

Überprüfung der Rückroute

Hinter dem Begriff "Überprüfung der Rückroute" (engl. "Back Route Verify") versteckt sich eine einfache, aber sehr leistungsfähige Funktion. Wenn die Überprüfung bei einer Schnittstelle aktiviert ist, werden

über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden. Dadurch können Sie - auch ohne Filter - die Akzeptanz von Paketen mit gefälschten IP-Adressen verhindern.

Konfiguration von IPv4- Routen IPv6-Routenkonfiguration IPv4-Routing-Tabelle IPv6-Routingtabelle Optionen Überprüfung der Rückroute Modus Für alle Schnittstellen aktivieren Für bestimmte Schnittstellen aktivieren Für alle Schnittstellen deaktivieren Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Nr. Schnittstelle Überprüfung der Rückroute 1 en1-4 Aktiviert 2 efm35-60 Aktiviert 3 ethoa35-5 Aktiviert 4 Initial_Contact Aktiviert 5 br0 Aktiviert Seite: 1, Objekte: 1 - 5 OK Abbrechen

Abb. 78: Netzwerk->Routen->Optionen

Im Auslieferungszustand werden mit der Standardeinstellung Für bestimmte Schnittstellen aktivieren die beiden Einträge en1-0 und ethoa35-5 angezeigt.

Das Menü Netzwerk->Routen->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Überprüfung der Rückroute

Feld Beschreibung
ModusWählen Sie hier aus, wie die Schnittstellen spezifiziert werden sollen, für die eine Überprüfung der Rückroute aktiviert wird.Mögliche Werte:Für alle Schnittstellen aktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen aktiviert.Für bestimmte Schnittstellen aktivieren (Standardwert): Eine Liste aller Schnittstellen wird angezeigt, in der Überprüfung der Rückroute nur für spezifische Schnittstellen aktiviert wird.Für alle Schnittstellen deaktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen deaktiviert.
Nr.Nur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt die laufende Nummer des Listeneintrags an.
SchnittstelleNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Überprüfung der RückrouteNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenWählen Sie aus, ob Überprüfung der Rückroute für diese Schnittstelle aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion für alle Schnittstellen deaktiviert.

11.2 Allgemeine IPv6-Präfixe

Allgemeine IPv6-Präfixe werden in der Regel von IPv6-Providern vergeben. Sie können statisch zugewiesen oder über DHCP bezogen werden. Meist handelt es sich um /48- oder /56-Netze. Aus diesen Allgemeinen Präfixen können Sie /64-Subnetze erzeugen und in Ihrem Netz weiterverteilen lassen.

Das Konzept der Allgemeinen Präfixe hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Zwischen Provider und Kunde genügt eine einzige Route.
  • Wenn der Provider einen neuen Allgemeinen Präfix per DHCP zuteilt oder einen statisch zugeteilten Allgemeinen Präfix ändern muss, haben Sie als Kunde keinen oder wenig Konfigurationsaufwand: Über DHCP erhalten Sie den neuen Allgemeinen Präfix automatisch. Im Falle des statisch zugeteilten Allgemeinen Präfixes müssen Sie diesen einmal in Ihr System eingeben. Alle aus diesem Allgemeinen Präfix abgeleiteten Subnetze und IPv6-Adressen ändern sich bei einem Update des Allgemeinen Präfixes automatisch.

Um IPv6 zu verwenden, müssen Sie konfigurieren, wie Sie Subnetze und IPv6-Adressen festlegen und verteilen lassen wollen (siehe "IPv6-Adressen konfigurieren unter Schnittstellen auf Seite 64 sowie die für IPv6 relevanten Parameter im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen.

11.2.1 Konfiguration eines Allgemeinen Präfixes

Im Menü Netzwerk->Allgemeine IPv6-Präfixe->Konfiguration eines Allgemeinen Präfixes wird eine Liste aller konfigurierten IPv6-Präfixe angezeigt.

11.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Präfixe zu konfigurieren.

Konfiguration eines Allgemeinen Präfixes

Basisparameter Aktiver Allgemeiner Präfix Aktiviert Name Typ Dynamisch Statisch Von Schnittstelle Eine auswählen OK Abbrechen

Abb. 79: Netzwerk->Allgemeine IPv6-Präfixe->Konfiguration eines Allgemeinen Präfixes ->Neu

Optionen im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Aktiver Allgemeiner PräfixWählen Sie, ob das Präfix aktiv oder inaktiv sein soll.Mit Aktiviert wird das Präfix auf den Status aktiv gesetzt.Standardmäßig ist das Präfix aktiv.
NameGeben Sie einen Namen für das Allgemeine Präfix ein.Ein sprechender Name dient dazu, das Allgemeine Präfix aus einer Präfixliste leichter auswählen zu können.
TypWählen Sie, wie der Adressraum zugewiesen werden soll.Mögliche Werte:• Dynamisch (Standardwert): Der Allgemeine Präfix wird dynamisch mittels einer DHCP-Übertragung festgesetzt, z. B. von einem Provider.• Statisch: Das Präfix wird fest vorgegeben, z. B. durch einen Provider.
Von SchnittstelleNur bei Typ = DynamischWählen Sie die IPv6-Schnittstelle aus, von welcher ein Allgemeiner Präfix bezogen werden soll.Sie können unter den Schnittstellen wählen, die unter LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu angelegt sind und die folgende Bedingungen erfüllen:• IPv6 ist Aktiviert.• IPv6-Modus = Host• DHCP-Client ist Aktiviert.
Benutzter Präfix/LängeNur bei Typ = StatischGeben Sie das Präfix ein, das verwendet werden soll. Geben Sie die zugehörige Länge ein. Dieser Präfix muss mit :: enden.Standardmäßig ist eine Länge von 48 vorgegeben.

11.3 NAT

Network Address Translation (NAT) ist eine Funktion Ihres Geräts, um Quell- und Zieladressen von IP-Paketen definiert umzusetzen. Mit aktiviertem NAT werden weiterhin IP-Verbindungen standardmäßig nur noch in einer Richtung, ausgehend (forward) zugelassen (=Schutzfunktion). Ausnahmeregeln können konfiguriert werden (in NAT-Konfiguration auf Seite 133).

Konkrete Hinweise für die Konfiguration von NAT finden Sie am Ende des Kapitels unter NAT - Konfigurationsbeispiel auf Seite 138.

11.3.1 NAT-Schnittstellen

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen wird eine Liste aller NAT-Schnittstellen angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - NAT-Schnittstellen - 1

Ansicht 20 pro Seite: Filtern in Keiner gleich Los Schnittstelle NAT aktiv Loopback aktiv Verwerfen ohne Rückmeldung PPTP-Passthrough Portweiterleitungen BRIDGE_BR0 LAN_EN1-0-1 LAN_EN1-4 WAN_EFM35-60 WLAN_STA7-90 Seite: 1, Objekte: 1 - 5 OK Abbrechen

Abb. 80: Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen

Für jede NAT-Schnittstelle sind die Optionen NAT aktiv, Loopback aktiv, Verwerfen ohne Rückmeldung und PPTP-Passthrough auswählbar.

Außerdem wird in Portweiterleitungen angezeigt, wie viele Portweiterleitungsregeln für diese Schnittstelle konfiguriert wurden.

Optionen im Menü NAT-Schnittstellen

Feld Beschreibung
NAT aktivWählen Sie aus, ob NAT für die Schnittstelle aktiviert werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Loopback aktivMithilfe der NAT-Loopback-Funktion ist Network Address Translation auch bei Anschlüssen möglich, auf denen NAT nicht aktiv ist. Dies wird verwendet, um Anfragen aus dem LAN so zu interpretieren, als ob sie aus dem WAN kämen. Sie können damit Server Services testen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Verwerfen ohne RückmeldungWählen Sie aus, ob IP-Pakete stillschweigend durch NAT abgelehnt werden sollen. Ist diese Funktion deaktiviert, wird der Absender der abgelehnten IP-Pakete mit einer entsprechenden ICMP- oder TCP-RST-Nachricht informiert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-PassthroughWählen Sie aus, ob auch bei aktiviertem NAT der Aufbau und Betrieb mehrerer gleichzeitiger ausgehender PPTP-Verbindungen von Hosts im Netzwerk erlaubt sein soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn PPTP-Passthrough aktiviert ist, darf Ihr Gerät selber nicht als Tunnel-Endpunkt konfiguriert werden.
PortweiterleitungenZeigt die Anzahl der in Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration konfigurierten Portweiterleitungsregeln an.

11.3.2 NAT-Konfiguration

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration können Sie neben dem Umsetzen von Adressen und Ports einfach und komfortabel Daten von NAT ausnehmen. Für ausgehenden Datenverkehr können Sie verschiedene NAT-Methoden konfigurieren, d. h. Sie können festlegen, wie ein externer Host eine Verbindung zu einem internen Host herstellen darf.

11.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um NAT einzurichten.

NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration

Basisparameter Beschreibung Schnittstelle Beliebig ▼ Art des Datenverkehrs eingehend (Ziel-NAT) ▼ Ursprünglichen Datenverkehr angeben Dienst Benutzerdefiniert ▼ Protokoll Beliebig ▼ Quell-IP-Adresse/Netzmaske Beliebig ▼ Original Ziel-IP-Adresse/Netzmaske Beliebig ▼ Substitutionswerte Neue Ziel-IP-Adresse/Netzmaske Host ▼ 0.0.0.0 OK Abbrechen

Abb. 81: Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu

Das Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Feld im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die NAT-Konfiguration ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, für die NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): NAT wird für alle Schnittstellen konfiguriert.: Wählen Sie eine der Schnittstellen aus der Liste aus.
Art des DatenverkehrsWählen Sie, für welche Art von Datenverkehr NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:eingehend (Ziel-NAT) (Standardwert): Der Datenverkehr, der von außen kommt.ausgehend (Quell-NAT): Der Datenverkehr, der nach außen geht.exklusiv (ohne NAT): Der Datenverkehr, der von NAT ausgenommen ist.
NAT-MethodeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Wählen Sie die NAT-Methode für ausgehenden Datenverkehr. Ausgangspunkt für die Wahl der NAT-Methode ist ein NAT-Szenario, bei dem ein "interner" Quell-Host über die NAT-Schnittstelle eine IP-Verbindung zu einem "externen" Ziel-Host initiiert hat und bei der eine intern gültige Quelladresse und ein intern gültiger Quellport auf eine extern gültige Quelladresse und einen extern gültigen Quellport umgesetzt werden.Mögliche Werte:full-cone (nur UDP): Jeder beliebige externe Host darf IP-Pakete über die externe Adresse und den externen Port an die initiiierende Quelladresse und den initialen Quellport senden.restricted-cone (nur UDP): Wie full-cone NAT; als externer Host ist jedoch ausschließlich der initiale "externe" Ziel-Host zugelassen.port-restricted-cone (nur UDP): Wie restricted-cone NAT; es sind jedoch ausschließlich Daten vom initialen Ziel-Port zugelassen.symmetrisch (Standardwert) Für beliebige Protokolle: In ausgehender Richtung werden eine extern gültige Quelladresse und ein extern gültiger Quell-Port administrativ festgelegt. In eingehender Richtung sind nur Antwortpakete innerhalb der bestehenden Verbindung zugelassen.

Im Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben können Sie konfigurieren, für welchen Datenverkehr NAT verwendet werden soll.

Felder im Menü Ursprünglichen Datenverkehr angeben

Feld Beschreibung
DienstNicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone.Wählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus.Mögliche Werte:Benutzerdefinierth(Standardwert)
AktionNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT)Wählen Sie, welche Datenpakete von NAT ausgenommen werden.Mögliche Werte:Ausschließen (Standardwert): Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.Nicht ausschließen: Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) nicht übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.
ProtokollNur für bestimmte Dienste.Nicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone. In diesem Fall wird UDP automatic festgelegt.Wählen Sie ein Protokoll aus. Je nach ausgewähltem Dienst stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung.Mögliche Werte:Beliebigh(Standardwert)AHChaosEGPESPGGPGREHMPICMPIGMPIGPIGRPIPPinIPIPv6IPX in IPISO-IPKryptolanL2TPOSPFPUPRDPRSVPSKITCPTLSPUDPVRRPXNS-IDP
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT) oder exklusiv (ohne NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Originale Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Quellport der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.Wenn Sie Port angeben wählen, können Sie einen einzelnen Port angeben, mit der Auswahl von Fortbereich angeben können Sie einen zusammenhängenden Bereich von Ports definieren, der als Filter für denausgehenden Datenverkehr verwendet wird.
Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Quell-Port bzw. den Quell-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT) bzw. ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDP oder Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.

Im Menü NAT-Konfiguration ->Substitutionswerte können Sie, abhängig davon, ob es sich um eingehenden oder ausgehenden Datenverkehr handelt, neue Adressen und Ports definieren, auf welche bestimmte Adressen und Ports aus dem Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben umgesetzt werden.

Felder im Menü Substitutionswerte

Feld Beschreibung
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie diejenige Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein, auf welche die ursprüngliche Ziel-IP-Adresse umgesetzt werden soll.
Neuer Ziel-PortNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPBelassen Sie den Ziel-Port oder geben Sie denjenigen Ziel-Port ein, auf den der ursprüngliche Ziel-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Ziel-Port.Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Ziel-Port eingeben.Standardmäßig ist Originalhaktiv.
Neue Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie diejenige Quell-IP-Adresse ein, auf welche die ursprüngliche Quell-IP-Adresse umgesetzt werden soll, gegebenenfalls mit zugehöriger Netzmaske.
Neuer Quell-PortNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert, Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDP und Original Quell-Port/Bereich= -Alle- oder Port angebenBelassen Sie den Quell-Port oder geben Sie einen neuen Quell-Port ein,auf den der ursprüngliche Quell-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Quell-Port.Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Quell-Port eingeben. Standardmäßig ist Original aktiv.Haben Sie für Original Quell-Port/Bereich Portbereich angeben gewählt, stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:Original Quell-Port/Bereich verwenden: Der in Original Quell-Port/Bereich angegebene Bereich wird nicht verändert, die Portnummern bleiben erhalten.Original Port/Bereich beginnt mit: Es erscheint ein Eingabefeld, in das Sie die Portnummer eingeben können, bei der der Portbereich beginnen soll, durch den der ursprüngliche Portbereich ersetzt wird. Die Anzahl der Ports bleibt dabei gleich.

11.3.3 NAT - Konfigurationsbeispiel

Voraussetzungen

• Grundkonfiguration des Gateways
- Die Konfiguration erfordert einen funktionsfähigen Internetzugang, hier als Beispiel Company Connect mit acht IP-Adressen.
• Die Ethernet-Schnittstelle ETH Ihres Geräts ist an den Zugangsrouter zum Internet (IP-Adresse 62.10.10.1/29) angeschlossen.
• Die IP-Adressen 62.10.10.2 bis 62.10.10.6 sind auf der Ethernet-Schnittstelle ETH eingetragen.

Beispielszenario

T-Mobile Digibox Premium - Beispielszenario - 1

flowchart
graph LR
    A["Terminalserver 192.168.2.2/24"] --> B["Port1 192.168.2.1/24"]
    C["Webserver 192.168.2.3/24"] --> B
    B --> D["Digitalisierungsbox Premium 62.10.10.2/29"]
    D --> E["Company Connect"]
    D --> F["ETH"]
    F --> G["Internet"]

Konfigurationsziel

  • Sie konfigurieren NAT-Freigaben, damit Sie per HTTP auf Ihr Gateway zugreifen können.
  • Sie wollen auf Ihren Terminalserver und auf den Firmen-Webserver über das Internet zugreifen können.

Konfigurationsschritte im Überblick

NAT einschalten

Feld Menü Wert
NAT aktivNetzwerk -> NAT -> NAT-SchnittstellenAktiviert für LAN_EN5-0
Verwerfen ohne RückmeldungNetzwerk -> NAT -> NAT-SchnittstellenAktiviert für LAN_EN5-0

NAT-Freigaben konfigurieren

Feld Menü Wert
BeschreibungNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neuz. B. GUI
SchnittstelleNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuLAN_EN5-0
Art des DatenverkehrsNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neueingehend (Ziel-NAT)
DienstNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuBenutzerdefiniert
ProtokollNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuTCP
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuHost, z. B. 62.10.10.2
Original Ziel-Port/BereichNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neu80
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neu127.0.0.1
Neuer Ziel-PortNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuOriginal deaktiviert, 80

Webserver

Feld Menü Wert
BeschreibungNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neuz. B. Webserver
SchnittstelleNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuLAN_EN5-0
Art des DatenverkehrsNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neueingehend (Ziel-NAT)
DienstNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neuhttp
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuHost, z. B. 62.10.10.3
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuHost, z. B. 192.168.0.3
Neuer Ziel-PortNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuOriginal

Terminal Server

Feld Menü Wert
BeschreibungNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration - > Neuz. B. Terminal-Server
SchnittstelleNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration - > NeuLAN_EN5-0
Art des DatenverkehrsNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration - > Neueingehend (Ziel-NAT)
DienstNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration - > NeuBenutzerdefiniert
ProtokollNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration - > NeuTCP
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neu96
Original Ziel-Port/BereichNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> Neu3389
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuHost, z. B. 192.168.2.2
Neuer Ziel-PortNetzwerk -> NAT -> NAT-Konfiguration -> NeuOriginal

11.4 Lastverteilung

Zunehmender Datenverkehr über das Internet erfordert die Möglichkeit, Daten über unterschiedliche Schnittstellen senden zu können, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen. IP-Lastverteilung ermöglicht die geregelte Verteilung von Datenverkehr innerhalb einer bestimmten Gruppe von Schnittstellen.

11.4.1 Lastverteilungsgruppen

Wenn Schnittstellen zu Gruppen zusammengefasst sind, wird der Datenverkehr innerhalb einer Gruppe nach folgenden Prinzipien aufgeteilt:

  • Im Unterschied zu Multilink-PPP-basierten Lösungen funktioniert die Lastverteilung auch mit Accounts zu unterschiedlichen Providern.
  • Session-based Load Balancing wird realisiert.
  • Zusammenhängende (abhängige) Sessions werden immer über dieselbe Schnittstelle geroutet.
  • Eine Distributionsentscheidung fällt nur bei ausgehenden Sessions.

Im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen wird eine Liste aller konfigurierten Lastverteilungsgruppen angezeigt. Mit einem Klick auf das 📋-Symbol neben einem Listeneintrag gelangen Sie zu einer Übersicht diese Gruppe betreffende Grundparameter.

T-Mobile Digibox Premium - Lastverteilungsgruppen - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die Schnittstellen, die zu einer Lastverteilungsgruppe zusammengefasst werden, Routen mit gleicher Metrik besitzen müssen. Gehen Sie ggf. in das Menü Netzwerk->Routen und überprüfen Sie dort die Einträge.

11.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Gruppen einzurichten.

Lastverteilungsgruppen Special Session Handling

Basisparameter Gruppenbeschreibung Verteilungsrichtlinie Sitzungs-Round-Robin Verteilungsmodus Immer Nur aktive Schnittstellen verwenden Schnittstellenauswahl für Verteilung Schnittstelle Verteilungsverhältnis Routenselektor IP-Adresse zur Nachverfolgung Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 82: Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Neu

Das Menü Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe ein.
VerteilungsrichtlinieWählen Sie aus, auf welche Art der Datenverkehr auf die für die Gruppe konfigurierten Schnittstellen verteilt werden soll.Mögliche Werte:Sitzungs-Round-Robin (Standardwert): Eine neu hinzukommende Session wird je nach prozentualer Belegung der Schnittstellen mit Sessions einer der Gruppen-Schnittstellen zugewiesen. Die Anzahl der Sessions ist maßgeblich.Lastabhängige Bandbreite: Eine neu hinzukommende Session wird je nach Anteil der Schnittstellen an der Gesamtdatenrate einer der Gruppen-Schnittstellen zugewiesen. Maßgeblich ist die aktuelle Datenrate, wobei der Datenverkehr sowohl in Sende- als auch in Empfangsrichtung berücksichtigt wird.
BerücksichtigenNur für Verteilungsrichtlinie = Lastabhängige BandbreiteWählen Sie aus, in welcher Richtung die aktuelle Datenrate berücksichtigt werden soll.Optionen:Download: Nur die Datenrate in Empfangsrichtung wird berücksichtigt.Upload: Nur die Datenrate in Senderichtung wird berücksichtigt.Standardmäßig sind die Optionen Download und Upload deaktiviert.
VerteilungsmodusWählen Sie aus, welchen Zustand die Schnittstellen der Gruppe haben dürfen, damit sie in die Lastverteilung einbezogen werden.Mögliche Werte:Immer (Standardwert): Auch Schnittstellen im Zustand ruhend werden einbezogen.Nur aktive Schnittstellen verwenden: Es werden nur Schnittstellen im Zustand aktiv berücksichtigt.

Im Bereich Schnittstelle fügen Sie Schnittstellen hinzu, die dem aktuellen Gruppenkontext entsprechen und konfigurieren diese. Sie können auch Schnittstellen löschen.

Legen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen an.

Lastverteilungsgruppen Special Session Handling Basisparameter Gruppenbeschreibung Verteilungsrichtlinie Sitzungs-Round-Robin Verteilungsmo Schnittstellenauf Schnittstelle Hinzufug Basisparameter Gruppenbeschreibung Verteilungsrichtlinie Sitzungs-Round-Robin Schnittstellenauswahl für Verteilung Schnittstelle Keiner Verteilungsverhältnis 0 % Erweiterte Einstellungen Routenselektor Keiner IP-Adresse zur Nachverfolgung Keiner Übernehmen Abbrechen

Abb. 83: Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Hinzufügen

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungZeigt die Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe an.
VerteilungsrichtlinieZeigt die gewählte Art des Datenverkehrs an.

Felder im Menü Schnittstellenauswahl für Verteilung

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie unter den zur Verfügung stehenden Schnittstellen diejenigen aus, die der Gruppe angehören sollen.
VerteilungsverhältnisGeben Sie an, welchen Prozentsatz des Datenverkehrs eine Schnittstelle übernehmen soll.Die Bedeutung unterscheidet sich je nach verwendetem Verteilungsverhältnis:Für Sitzungs-Round-Robin wird die Anzahl verteilter Sessions zugrunde gelegt.Für Lastabhängige Bandbreite ist die Datenrate maßgeblich.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
RoutenselektorDer Parameter Routenselektor ist ein zusätzliches Kriterium zur ge- naueren Definition einer Lastverteilungsgruppen. Der Schnittstellenein- trag innerhalb einer Lastverteilungsgruppen wird hierbei um eine Routin- ginformation erweitert. Der Routenselektor ist in bestimmten Anwen- dungsfällen notwendig, um die vom Router verwalteten IP Sessions ein- deutig je Loadbalancing -Gruppe bilanzieren zu können. Für die Anwen- dung des Parameters gelten folgende Regeln:Ist eine Schnittstelle nur einer Lastverteilungsgruppe zugewiesen, so ist die Konfiguration des Routenselektors nicht notwendig.Ist eine Schnittstelle mehreren Lastverteilungsgruppenn zugewiesen, so ist die Konfiguration des Routenselektors zwingend erforderlich.Innerhalb einer Lastverteilungsgruppe muss der Routenselektor aller Schnittstelleneinträge identisch konfiguriert sein.Wählen Sie die Ziel-IP-Adresse der gewünschten Route aus.Sie können unter allen Routen und allen erweiterten Routen wählen.
IP-Adresse zur NachverfolgungMit dem Parameter IP-Adresse zur Nachverfolgung können Sie eine bestimmte Route überwachen lassen.Mithilfe dieses Parameters kann der Lastverteilungsstatus der Schnittstelle bzw. Status der mit der Schnittstelle verbundenen Routen beeinflusst werden. Das bedeutet, dass Routen unabhängig vom Operation Status der Schnittstelle aktiviert bzw. deaktiviert werden können. Die Überwachung der Verbindung erfolgt hierbei über die Host-Überwachungsfunktion des Gateways. Zur Verwendung dieser Funktion ist somit die Konfiguration von Host-Überwachungseinträgen zwingend erforderlich. Konfiguriert werden kann dies im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts. Hierbei ist wichtig, dass im Lastverteilungskontext nur Host-Überwachungseinträge mit der Aktion Überwachen berücksichtigt werden. Über die Konfiguration der IP-Adresse zur Nachverfolgung im MenüLastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Erweiterte Einstellungen erfolgt die Verknüpfung zwischen der Lastverteilungsfunktion und der Host-Überwachungsfunktion. Der Lastverteilungsstatus der Schnittstelle wechselt nun in Abhängigkeit vom Status des zugewiesenen Host-Überwachungseintrages.Wählen Sie die IP-Adresse der Route, die überwacht werden soll.Sie können unter den IP-Adressen wählen, die Sie im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu unter Überwachte IP-Adresse eingegeben haben und die mit Hilfe des Feldes Auszuführende Aktion überwacht werden (Aktion = überwachen).

11.4.2 Special Session Handling

Special Session Handling ermöglicht Ihnen einen Teil des Datenverkehrs auf Ihrem Gerät über eine bestimmte Schnittstelle zu leiten. Dieser Datenverkehr wird von der Funktion Lastverteilung ausgenommen.

Die Funktion Special Session Handling können Sie zum Beispiel beim Online Banking verwenden, um sicherzustellen, dass der HTTPS-Datenverkehr auf einen bestimmten Link übertragen wird. Da beim Online Banking geprüft wird, ob der gesamte Datenverkehr aus derselben Quelle stammt, würde ohne Special Session Handling die Datenübertragung bei Verwendung von Lastverteilung unter Umständen abgebrochen.

Im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling wird eine Liste mit Einträgen angezeigt. Wenn Sie noch keine Einträge konfiguriert haben, ist die Liste leer.

Jeder Eintrag enthält u. a. Parameter, welche die Eigenschaften eines Datenpakets mehr oder weniger detailliert beschreiben. Das erste Datenpaket, auf das die hier konfigurierten Eigenschaften zutreffen, legt die Route für bestimmte nachfolgende Datenpakete fest.

Welche Datenpakete danach über diese Route geleitet werden, wird im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu->Erweiterte Einstellungen konfiguriert.

Wenn Sie zum Beispiel im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu den Parameter Dienst = http (SSL) wählen (und bei allen anderen Parametern die Standardwerte belassen), so legt das erste HTTPS-Paket die Zieladresse und den Zielport (d.h. Port 443 bei HTTPS) für später gesendete Datenpakete fest.

Wenn Sie unter Unveränderliche Parameter für die beide Parameter Zieladresse und Zielport die Standardeinstellung aktiviert belassen, so werden die HTTPS-Pakete mit derselben Quell-IP-Adresse wie das erste HTTPS-Paket über Port 443 zur selben Zieladresse über dieselbe Schnittstelle wie das erste HTTPS-Paket geroutet.

11.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge anzulegen.

Lastverteilungsgruppen Special Session Handling

Basisparameter Admin-Status ✓ Aktiviert Beschreibung Dienst Benutzerdefiniert ▼ Protokoll Beliebig ▼ Ziel-IP-Adresse/Netzmaske Beliebig ▼ Quellschnittstelle Beliebig ▼ Quell-IP-Adresse/Netzmaske Beliebig ▼ Special Handling Timer 900 Sekunden Erweiterte Einstellungen Unveränderliche Parameter ✓ Quell-IP-Adresse ✓ Zieladresse ✓ Zielport OK Abbrechen

Abb. 84: Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu

Das Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob Special Session Handling aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für den Eintrag ein.
DienstWählen Sie, falls gewünscht, einen der vorkonfigurierten Dienste aus.Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-gtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie, falls gewünscht, ein Protokoll aus. Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Ziel-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:Beliebigh(Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichGeben Sie, falls gewünscht, eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Zielport ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereich ein.
QuellschnittstelleWählen Sie, falls gewünscht, die Quellschnittstelle Ihres Geräts aus.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:Beliebigh(Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichGeben Sie, falls gewünscht, eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Quell-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Quell-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Quell-Port-Bereich ein.
Special Handling TimerGeben Sie ein, während welcher Zeitspanne die spezifizierten Datenpakete über den festgelegten Weg geroutet werden sollen.Der Standardwert ist 900 Sekunden.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Unveränderliche ParameterLegen Sie fest, ob die beiden Parameter Zieladresse und Zielport bei später gesendeten Datenpaketen denselben Wert haben müssen wie beim ersten Datenpaket, d. h. ob die nachfolgenden Datenpakete über denselben Zielport zur selben Zieladresse geroutet werden müssen.Standardmäßig sind die beiden Parameter Zieladresse und Zielport aktiv.Belassen Sie die Voreinstellung Aktiviert bei einem oder bei beiden Parametern, so muss der Wert des jeweiligen Parameters bei den später gesendeten Datenpaketen derselbe sein wie beim ersten Datenpaket.Sie können, falls gewünscht, einen oder beide Parameter deaktivieren.Der Parameter Quell-IP-Adresse muss bei später gesendeten Datenpaketen immer denselben Wert haben wie beim ersten Datenpaket. Er kann daher nicht deaktiviert werden.

11.4.3 Lastverteilung - Konfigurationsbeispiel

Voraussetzungen

• Gateway mit integriertem DSL-Modem
- Externes DSL-Modem
- Zwei unabhängige DSL-Internetverbindungen

Beispielszenario

T-Mobile Digibox Premium - Beispielszenario - 1

flowchart
graph LR
    LAN["LAN"] -->|Digitalisierung-box| xDSL1["xDSL"]
    xDSL1 -->|ETH| xDSL2["xDSL modem"]
    xDSL2 -->|xDSL| Internet["Internet"]
    xDSL1 -->|xDSL| xDSL3["xDSL"]

Konfigurationsziel

  • Der Datenverkehr wird auf Basis von IP-Sitzungen jeweils zur Hälfte auf die beiden DSL-Leitungen verteilt.
  • Wie Verbindungsabbrüche vermieden werden, welche durch die Verteilung auf verschiedene Internetzugänge auftreten können, zeigen wir Ihnen am Beispiel von verschlüsselten HTTP-Verbindungen (HTTPS).

T-Mobile Digibox Premium - Konfigurationsziel - 1

Hinweis

Beim Aufbau der DSL-Verbindungen bezieht das Gateway neben der öffentlichen IP-Adresse auch die IP-Adressen der DNS-Server zur Namensauflösung von dem konfigurierten Internet-Provider. Vor allem bei der Verwendung von unterschiedlichen Internet-Providern müssen die DNS-Server verbindungsspezifisch verwendet werden. Die Konfiguration der DNS-Server wird beim Anlegen der DSL-Verbindungen automatisch erstellt und kann im Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server eingesehen werden.

Konfigurationsschritte im Überblick

Erste Internetverbindung einrichten

Feld Menü Wert
VerbindungstypAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> NeuInternes DSL-Modem
BeschreibungAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. DSL-1
TypAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> WeiterBenutzerdefiniert über PPPoE (PPP über Ethernet)
BenutzernameAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. feste_ip@provider.de
PasswortAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. test12345

T-Mobile Digibox Premium - Konfigurationsschritte im Überblick - 1

Hinweis

Der Hinweis beim Anlegen der zweiten DSL-Verbindung kann ignoriert werden. Routing-konflikte aufgrund mehrerer Standardrouten werden durch IP-Lastverteilung verhindert.

Zweite Internetverbindung einrichten

Feld Menü Wert
VerbindungstypAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> NeuExternes Gateway/Kabelmodem
BeschreibungAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. DSL-2
Physischer Ethernet-PortAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. ETH5
TypAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> WeiterBenutzerdefiniert
BenutzernameAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. #0001@t-online.de
PasswortAssistenten -> Internet -> Internetverbindungen -> Neu -> Weiterz. B. test12345

Lastverteilungsgruppe anlegen

Feld Menü Wert
GruppenbeschreibungNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> Neuz. B. Internetzugang
VerteilungsrichtlinieNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> NeuSitzungs-Round-Robin
VerteilungsmodusNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> NeuImmer
SchnittstelleNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> Neu -> HinzufügenWAN_DSL-1
VerteilungsverhältnisNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> Neu -> Hinzufügen50
SchnittstelleNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> Neu -> HinzufügenWAN_DSL-2
VerteilungsverhältnisNetzwerk -> Lastverteilung -> Lastverteilungsgruppen -> Neu -> Hinzufügen50

Special Session Handling

Feld Menü Wert
BeschreibungNetzwerk -> Lastverteilung -> Special Sessi-on Handling -> Neuz. B. HTTPS
DienstNetzwerk -> Lastverteilung -> Special Session Handling -> Neuhttp (SSL)
Special Handling TimerNetzwerk -> Lastverteilung -> Special Session Handling -> Neu900hSekunden

11.5 QoS

QoS (Quality of Service) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt und Bandbreite für diese reserviert werden. Vor allem für zeitkritische Anwendungen wie z. B. Voice over IP ist das von Vorteil.

Die QoS-Konfiguration besteht aus drei Teilen:

  • IP-Filter anlegen
  • Daten klassifizieren
  • Daten priorisieren

11.5.1 IPv4/IPv6-Filter

Im Menü Netzwerk->QoS->IPv4/IPv6-Filter werden IP-Filter konfiguriert.

Die Liste zeigt ebenfalls alle ggf. konfigurierten Einträge aus Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten.

11.5.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Filter zu definieren.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Dienst any IPv4-Zieladresse/-netzmaske Bellebig IPv6-Zieladresse/-länge Bellebig IPv4-Quelladresse/-netzmaske Bellebig IPv6-Quelladresse/-länge Bellebig DSCP / Traffic Class Filter (Layer 3) Nicht beachten COS-Filter (802.1p/Layer 2) Nicht beachten OK Abbrechen

Abb. 85: Netzwerk->QoS->IPv4/IPv6-Filter->Neu

Das Menü Netzwerk->QoS->IPv4/IPv6-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

FeldBeschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstFeld BeschreibungWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:• activity• apple-qt
authchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist any.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Der Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
IPv4-Zieladresse/-netzmaskeGeben Sie die IPv4 Ziel-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Ziel-IP-Adresse/Netzmaske sind nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Ziel-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Ziel-Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
IPv6-Zieladresse/-längeGeben Sie die IPv6 Ziel-Adresse der Datenpakete und die Präfixlänge ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Ziel-IP-Adresse/Länge sind nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Ziel-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Ziel-Netzwerk-Adresse und die Präfixlänge ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP, UDP oder TCP/UDPGeben Sie eine Zielport-Nummer bzw. einen Bereich von Zielport-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Der Zielport ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Zielport ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
IPv4-Quelladresse/-netzmaskeGeben Sie die IPv4 Quell-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Quell-IP-Adresse/Netzmaske sind nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Quell-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Quell-Netzwerk-Adresse und die Präfixlänge ein.
IPv6-Quelladresse/-längeGeben Sie die IPv6 Quell-Adresse der Datenpakete und die Präfixlänge ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Quell-IP-Adresse/Länge ist nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Quell-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Quell-Netzwerk-Adresse und die Präfixlänge ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP, UDP oder TCP/UDPGeben Sie eine Quellport-Nummer bzw. einen Bereich von Quellport-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Der Quellport ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Quellport ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Quellport-Bereich ein.
DSCP / Traffic Class Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter (802.1p/Layer2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertebereich 0 bis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

11.5.2 QoS-Klassifizierung

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung wird der Datenverkehr klassifiziert, d. h. der Datenverkehr wird mittels Klassen-ID verschiedenen Klassen zugeordnet. Sie erstellen dazu Klassenpläne zur Klassifizierung von IP-Paketen anhand zuvor definierter IP-Filter. Jeder Klassenplan wird über seinen ersten Filter mindestens einer Schnittstelle zugeordnet.

11.5.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Datenklassen einzurichten.

IPv4/IPv6-Filter QoS-Klassifizierung QoS-Schnittstellen/Richtlinien

Basisparameter Klassenplan Neu ▼ Beschreibung Filter Eine auswählen ▼ Richtung Ausgehend ▼ High-Priority-Klasse Klassen-ID 1 ▼ DSCP/Traffic-Class-Filter setzen (Layer 3) Erhalten ▼ Setze COS Wert (802.1p/Layer 2) Erhalten ▼ Schnittstellen Schnittstelle Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 86: Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu

Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
KlassenplanWählen Sie den Klassenplan, den Sie anlegen oder bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu(Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie einen neuen Klassenplan an.:Zeigt einen bereits angelegten Klassenplan, den Sie auswählen und bearbeiten können. Sie können neue Filter hinzufügen.
BeschreibungNur für Klassenplan = NeuGeben Sie die Bezeichnung des Klassenplans ein.
FilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einem neuen Klassenplan wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle des Klassenplans gesetzt werden soll.Bei einem bestehenden Klassenplan wählen Sie das Filter, das an den Klassenplan angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filter im Menü Netzwerk->QoS->IPv4/IPv6-Filter konfiguriert sein.
RichtungWählen Sie die Richtung der Datenpakete, die klassifiziert werden sollen.Mögliche Werte:Eingehend: Eingehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Ausgehend (Standardwert): Ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Beide: Eingehende und ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.
High-Priority-KlasseAktivieren oder deaktivieren Sie die High-Priority-Klasse. Wenn die High-Priority-Klasse aktiv ist, werden die Datenpakete der Klasse mit der höchsten Priorität zugeordnet, die Priorität 0 wird automatisch gesetzt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Klassen-IDNur für High-Priority-Klasse nicht aktiv.Wählen Sie eine Zahl, welche die Datenpakete einer Klasse zuweist.T-Mobile Digibox Premium - Neu - 2 HinweisDie Klassen-ID ist ein Label, um Datenpakete bestimmten Klassen zuzuordnen. (Die Klassen-ID legt keine Priorität fest.)Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 254.
DSCP/Traffic-Class-Filter setzen (Layer 3)Hier können Sie den DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen bzw. ändern.Mögliche Werte:Erhalten (Standardwert): Der DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete bleibt unverändert.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
Setze COS Wert (802.1p/Layer 2)Im Header der Ethernet-Pakete, die vom ausgewählten Filter erfasst werden, können Sie hier die Serviceklasse (Layer-2-Priorität) setzen/ändern.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Der Standardwert ist Erhalten.
SchnittstellenNur für Klassenplan = NeuWählen Sie beim Anlegen eines neuen Klassenplans diejenigen Schnittstellen, an die Sie den Klassenplan binden wollen. Ein Klassenplan kann mehreren Schnittstellen zugeordnet werden.

11.5.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien legen Sie die Priorisierung der Daten fest.

T-Mobile Digibox Premium - QoS-Schnittstellen/Richtlinien - 1

Hinweis

Daten können nur ausgehend priorisiert werden.

Pakete der High-Priority-Klasse haben immer Vorrang vor Daten mit Klassen-ID 1 - 254.

Es ist möglich, jeder Queue und somit jeder Datenklasse einen bestimmten Anteil an der Gesamtbandbreite der Schnittstelle zuzuweisen bzw. zu garantieren. Darüber hinaus können Sie die Übertragung von Sprachdaten (Real-Time-Daten) optimieren.

Abhängig von der jeweiligen Schnittstelle wird für jede Klasse automatisch eine Queue (Warteschlange) angelegt, jedoch nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr. Den automatisch angelegten Queues wird hierbei eine Priorität zugeordnet. Der Wert der Priorität ist dabei gleich dem Wert der Klassen-ID. Sie können diese standardmäßig gesetzte Priorität einer Queue ändern. Wenn Sie neue Queues hinzufügen, können Sie über die Klassen-ID auch Klassen anderer Klassenpläne verwenden.

11.5.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Priorisierungen einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Schnittstelle en1-4 Priorisierungsalgorithmus Priority Queueing Traffic Shaping Aktiviert Queues/Richtlinien Durch das Erstellen einer QoS-Richtlinie wird automatisch ein Standardeintrag mit der niedrigsten Priorität erstellt. Beschreibung Typ Klassen-ID Priorität Bandbreite für Traffic Shaping Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 87: Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu

Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die QoS konfiguriert werden soll.
PriorisierungsalgorithmusWählen Sie den Algorithmus aus, nach dem die Abarbeitung der Queues erfolgen soll. Sie aktivieren bzw. deaktivieren damit QoS auf der ausgewählten Schnittstelle.Mögliche Werte:Priority Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird streng gemäß der Priorität der Queues verteilt.Weighted Round Robin: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird gemäß der Gewichtung (weight) der Queues verteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig behandelt.Weighted Fair Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird möglichst "fair" unter den (automatisch erkannten) Datenverbindungen (Traffic-Flows) innerhalb einer Queue aufgeteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig bedient.Deaktiviert (Standardwert): QoS wird auf der Schnittstelle deaktiviert. Die ggf. vorhandene Konfiguration wird nicht gelöscht und kann bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate in Senderichtung.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie für die ausgewählte Schnittstelle eine maximale Datenrate in kBit pro Sekunde in Senderichtung ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0, d. h. es erfolgt keine Begrenzung, die ausgewählte Schnittstelle kann ihre maximale Bandbreite belegen.
Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3Nur für Traffic Shaping = aktiviert.Wählen Sie den Schnittstellentyp, um die Größe des jeweiligen Overheads eines Datagramms in die Berechnung der Bandbreite einzubeziehen.Mögliche Werte:BenutzerdefinierthWert in Byte.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Undefiniert (Protocol Header Offset=0) (Standardwert)Nur für Ethernet-Schnittstellen auswählbarEthernetEthernet und VLANPPP over EthernetPPPoE und VLANNur für IPSec-Schnittstellen auswählbar:IPSec über EthernetIPSec über Ethernet und VLANIPSec via PPP over EthernetIPSec via PPPoE und VLAN
VerschlüsselungsmethodeNur wenn als Schnittstelle ein IPSec Peer gewählt ist, Traffic ShapingAktiviert ist und die Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 nicht Undefiniert (Protocol Header Offset=0) ist.Wählen Sie die Verschlüsselungsmethode, die für die IPSec-Verbindung genutzt wird. Der Verschlüsselungsalgorithmus bestimmt die Länge der Blockchiffre, die bei der Bandbreitenkalkulation berücksichtigt wird.Mögliche Werte:DES, 3DES, Blowfish, Cast - (Cipher-Blockgröße = 64 Bit)AES128, AES192, AES256, Twofish - (Cipher-Blockgröße = 128 Bit)
Real Time Jitter ControlNur für Traffic Shaping = aktiviertReal Time Jitter Control führt zu einer Optimierung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Real-Time-Datagrammen. Die Funktion sorgt für eine Fragmentierung großer Datenpakete in Abhängigkeit von der verfügbaren Upload-Bandbreite.Real Time Jitter Control ist nützlich bei geringen Upload-Bandbreiten (< 800 kBit/s).Aktivieren oder deaktivieren Sie Real Time Jitter Control.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
KontrollmodusNur für Real Time Jitter Control = aktiviert.Wählen Sie den Modus für die Optimierung der Sprachübertragung.Mögliche Werte:Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert. Die Funktion aktiviert den RTP-Stream-Detection-Mechanismus zum automatischen Erkennen von RTP-Streams. In diesem Modus wird der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus aktiv, sobald ein RTP-Stream erkannt wurde.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Nur kontrollierte RTP-Streams: Dieser Modus wird verwendet, wenn entweder das VoIP Application Layer Gateway (ALG) oder das VoIP Media Gateway (MGW) aktiv ist. Die Aktivierung des Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus erfolgt über die Kontrollinstanzen ALG oder MGW.Immer: Der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus ist immer aktiv, auch wenn keine Real-Time-Daten geroutet werden.
Queues/RichtlinienKonfigurieren Sie die gewünschten QoS-Queues.Für jede angelegte Klasse aus dem Klassenplan, die mit der gewählten Schnittstelle verbunden ist, wird automatisch eine Queue erzeugt und hier angezeigt (nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr).Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu. Das MenüQueue/Richtliniebearbeitenöffnet sich.Durch das Erstellen einer QoS-Richtlinie wird automatisch ein Standardeintrag DEFAULTmit der niedrigsten Priorität 255 erstellt.

Das Menü Queue/Richtlinie bearbeiten besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Queue/Richtlinie bearbeiten

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Queue/Richtlinie an.
Ausgehende SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS-Queues konfiguriert werden.
PriorisierungsqueueWählen Sie den Typ für die Priorisierung der Queue aus.Mögliche Werte:Klassenbasiert (Standardwert): Queue für "normal"-klassifizierte Daten.Hohe Priorität: Queue für "high-priority"- klassifizierte Daten.Standard: Queue für Daten, die nicht klassifiziert wurden bzw. für deren Klasse keine Queue angelegt worden ist.
Klassen-IDNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die QoS-Paketklasse, für die diese Queue gelten soll.Dazu muss vorher im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung mindestens eine Klassen-ID vergeben worden sein.
PrioritätNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die Priorität der Queue. Mögliche Werte sind 1 (hohe Priorität) bis 254 (niedrige Priorität).Der Standardwert ist 1.
GewichtungNur für Priorisierungsalgorithmus = Weighted Round Robin oder Weighted Fair QueueingWählen Sie die Gewichtung der Queue. Mögliche Werte sind 1 bis 254.Der Standardwert ist 1.
RTT-Modus(Realtime-Traffic-Modus)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Echtzeitübertragung der Daten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Der RTT-Modus sollte für QoS-Klassen aktiviert werden, in denen Realtime-Daten priorisiert werden. Dieser Modus führt zu einer Verbesserung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Realtime-Datagrammen.Es ist möglich, mehrere Queues mit aktiviertem RTT-Modus zu konfigurieren. Queues mit aktiviertem RTT-Modus müssen immer eine höherePriorität als Queues mit inaktivem RTT-Modus haben.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate (=Traffic Shaping) in Senderichtung.Die Begrenzung der Datenrate gilt für die gewählte Queue. (Es handelt sich dabei nicht um die Begrenzung, die an der Schnittstelle festgelegt werden kann.)Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie eine maximale Datenrate in kBit pro Sekunde für die ausgewählte Schnittstelle ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0, d. h. es erfolgt keine Begrenzung, die ausgewählte Schnittstelle kann ihre maximale Bandbreite belegen.
Überbuchen zugelassenNur für Traffic Shaping = aktiviert.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion. Die Funktion steuert das Bandbreitenbegrenzungsverhalten.Bei aktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Bandbreitenbegrenzung überschritten werden, die für die Queue eingestellt ist, sofern freie Bandbreite auf der Schnittstelle vorhanden ist.Bei deaktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Queue niemals Bandbreite über die eingestellte Bandbreitenbegrenzung hinaus belegen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Burst-GrößeNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie die maximale Anzahl an Bytes ein, die kurzfristig noch übertragen werden darf, wenn die für diese Queue erlaubte Datenrate bereits erreicht ist.Mögliche Werte sind 0 bis 64000.Der Standardwert ist 0.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Dropping-AlgorithmusWählen Sie das Verfahren, nach dem Pakete in der QoS-Queue verworfen werden, wenn die maximale Größe der Queue überschritten wird.Mögliche Werte:Tail Drop (Standardwert): Das neu hinzugekommene Paket wird verworfen.Head Drop: Das älteste Paket in der Queue wird verworfen.Random Drop: Ein zufällig ausgewähltes Paket aus der Queue wird verworfen.
Vermeidung von Daten-stau (RED)Aktivieren oder deaktivieren Sie das präventive Löschen von Datenpake-ten.Pakete, deren Datengröße zwischenMin. Queue-Größeund Max. Queue-Größe liegt, werden vorbeugend verworfen, um einen Queue-Überlauf zu verhindern (RED=Random Early Detection). Dieses Verfah-ren sorgt bei TCP-basiertem Datenverkehr für eine insgesamt kleinere Queue, sodass selbst Traffic-Bursts meist ohne größere Paketverluste übertragen werden können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Min. Queue-GrößeGeben Sie den unteren Schwellwert für das VerfahrenVermeidung von Datenstau (RED)in Byte ein.Mögliche Werte sind 0 bis 262143.Der Standardwert ist 0.
Max. Queue-GrößeGeben Sie den oberen Schwellwert für das VerfahrenVermeidung von Datenstau (RED)in Byte ein.Mögliche Werte sind 0 bis 262143.Der Standardwert ist 16384.

11.6 Zugriffsregeln

Mit Access-Listen werden Zugriffe auf Daten und Funktionen eingegrenzt (welcher Benutzer welche Dienste und Dateien nutzen darf).

Sie definieren Filter für IP-Pakete, um den Zugang von bzw. zu den verschiedenen Hosts in angeschlossenen Netzwerken zu erlauben oder zu sperren. So können Sie verhindern, dass über das Gateway unzulässige Verbindungen aufgebaut werden. Access-Listen definieren die Art des IP-Traffics, den das Gateway annehmen oder ablehnen soll. Die Zugangsentscheidung basiert auf Informationen, die in den IP-Paketen enthalten sind, z. B.:

  • Quell- und/oder Ziel IP-Adresse
  • Protokoll des Pakets
  • Quell- und/oder Ziel-Port (Portbereiche werden unterstützt)

Möchten z. B. Standorte, deren LANs über eine Digitalisierungsbox miteinander verbunden sind, alle eingehenden FTP-Anfragen ablehnen, oder Telnet-Sitzungen nur zwischen bestimmten Hosts zulassen, sind Access-Listen ein effektives Mittel.

Access-Filter auf dem Gateway basieren auf der Kombination von Filtern und Aktionen zu Filterregeln (= rules) und der Verknüpfung dieser Regeln zu sogenannten Regelketten. Sie wirken auf die eingehenden Datenpakete und können so bestimmten Daten den Zutritt zum Gateway erlauben oder verbieten.

Ein Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Datenverkehrs, basierend auf Quell- und/oder Ziel-IP-Adresse, Netzmaske, Protokoll, Quell- und/ oder Ziel-Port.

Mit den Regeln, die Sie in Access Lists organisieren, teilen Sie dem Gateway mit, wie es mit gefilterten Datenpaketen umgehen soll – ob es sie annehmen oder abweisen soll. Sie können auch mehrere Regeln definieren, die Sie in Form einer Kette organisieren und ihnen damit eine bestimmte Reihenfolge geben.

Für die Definition von Regeln bzw. Regelketten gibt es verschiedene Ansätze:

Nehme alle Pakete an, die nicht explizit verboten sind, d. h.:

  • Weise alle Pakete ab, auf die Filter 1 zutrifft.
  • Weise alle Pakete ab, auf die Filter 2 zutrifft.
    ...
    • Lass den Rest durch.

oder

Nehme nur Pakete an, die explizit erlaubt sind, d. h.:

  • Nehme alle Pakete an, auf die Filter 1 zutrifft.
  • Nehme alle Pakete an, auf die Filter 2 zutrifft.
    ...
  • Weise den Rest ab.

oder

Kombination aus den beiden oben beschriebenen Möglichkeiten.

Es können mehrere getrennte Regelketten angelegt werden. Eine gemeinsame Nutzung von Filtern in verschiedenen Regelketten ist dabei möglich.

Sie können jeder Schnittstelle individuell eine Regelkette zuweisen.

T-Mobile Digibox Premium - Zugriffsregeln - 1

Achtung

Achten Sie darauf, dass Sie sich beim Konfigurieren der Filter nicht selbst aussperren.

Greifen Sie zur Filter-Konfiguration möglichst über die serielle Konsolen-Schnittstelle (nicht für alle Geräte verfügbar) oder mit ISDN-Login auf Ihr Gateway zu.

11.6.1 Zugriffsfilter

In diesem Menü werden die Access-Filter konfiguriert. Jedes Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Traffic und definiert z. B. die IP-Adressen, das Protokoll, den Quell- oder Ziel-Port.

Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter wird eine Liste aller Access Filter angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - Zugriffsfilter - 1

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Index Beschreibung Quelle Ziel TOS-Dezimalwert Seite: 1 Neu

Abb. 88: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter

11.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Filter zu konfigurieren.

ZugriffsfilterRegelkettenSchnittstellenzuweisung
Basisparameter
Beschreibung
Dienstany ▼
IPv4-Zieladresse/-netzmaskeBeliebig ▼
IPv6-Zieladresse/-längeBeliebig ▼
IPv4-Quelladresse/-netzmaskeBeliebig ▼
IPv6-Quelladresse/-längeBeliebig ▼
DSCP / Traffic Class Filter (Layer 3)Nicht beachten ▼
COS-Filter (802.1p/Layer 2)Nicht beachten ▼

Abb. 89: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu
Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist any.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur bei Protokoll = ICMPMögliche Werte:BeliebigEcho replyDestination unreachableSource quenchRedirectEchoTime exceededTimestampTimestamp replyDer Standardwert ist Beliebig.Siehe RFC 792.
VerbindungsstatusNur bei Protokoll = TCPSie können ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindung berücksichtigt.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.
IPv4-Zieladresse/-netzmaskeGeben Sie die IPv4 Ziel-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Ziel-IP-Adresse/Netzmaske sind nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Ziel-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Ziel-Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
IPv6-Zieladresse/-längeGeben Sie die IPv6 Ziel-Adresse der Datenpakete und die Präfixlänge ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Ziel-IP-Adresse/Länge sind nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Ziel-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Ziel-Netzwerk-Adresse und die Präfixlänge ein.
Ziel-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein, auf den das Filter passt.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.
IPv4-Quelladresse/-netzmaskeGeben Sie die IPv4 Quell-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Quell-IP-Adresse/Netzmaske sind nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Quell-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Quell-Netzwerk-Adresse und die Präfixlänge ein.
IPv6-Quelladresse/-längeGeben Sie die IPv6 Quell-Adresse der Datenpakete und die Präfixlänge ein.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Quell-IP-Adresse/Länge ist nicht näher spezifiziert.Host: Geben Sie die Quell-IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Quell-Netzwerk-Adresse und die Präfixlänge ein.
Quell-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie die Quell-Port-Nummer bzw. den Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.
DSCP / Traffic Class Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter (802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

11.6.2 Regelketten

Im Menü Regelketten werden Regeln für IP-Filter konfiguriert. Diese können separat angelegt oder in Regelketten eingebunden werden.

Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten werden alle angelegten Filterregeln aufgelistet.

T-Mobile Digibox Premium - Regelketten - 1

Ansicht 20 pro Seite <> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Bestchreibung Filter Aktion Seite: 1 Neu

Abb. 90: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten

11.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Lists zu konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Regelkette Neu ▼ Beschreibung Zugriffsfilter Eines auswählen ▼ Aktion Zulassen, wenn Filter passt ▼ OK Abbrechen

Abb. 91: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu

Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.: Wählen Sie eine bereits angelegte Regelkette aus und fügen ihr somit eine weitere Regel hinzu.
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
ZugriffsfilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:Zulassen, wenn Filter passt (Standardwert): Paket annehmen, wenn das Filter passt.Zulassen, wenn Filter nicht passt: Paket annehmen, wenn das Filter nicht passt.Verweigern, wenn Filter passt: Paket abweisen, wenn das Fil-ter passt.Verweigern, wenn Filter nicht passt: Paket abweisen, wenn das Filter nicht passt.Nicht beachten: Nächste Regel anwenden.

Um die Regeln einer Regelkette in eine andere Reihenfolge zu bringen, wählen Sie im Listenmenü bei dem Eintrag, der verschoben werden soll, die Schaltfläche. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie unter Verschieben entscheiden können, ob der Eintrag unter (Standardwert) oder über eine andere Regel dieser Regelkette verschoben wird.

11.6.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten den einzelnen Schnittstellen zugeordnet und das Verhalten des Gateways beim Abweisen von IP-Paketen festgelegt.

Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt.

Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung Ansicht 20 pro Seite: Filtern in Keiner gleich Los Schnittstelle Regelkette Verwerfen ohne Rückmeldung Berichtsmethode Seite: 1 Neu

Abb. 92: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung

11.6.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zuordnungen zu konfigurieren.

Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung Basisparameter Schnittstelle Eine auswählen ▼ Regelkette Eine auswählen ▼ Verwerfen ohne Rückmeldung ✓ Aktiviert Berichtsmethode Info ▼ OK Abbrechen

Abb. 93: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu

Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regelkette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.
Verwerfen ohne RückmeldungLegen Sie fest, ob beim Abweisen eines IP-Paketes der Absender informiert werden soll.Aktiviert (Standardwert) : Der Absender wird nicht informiert.Deaktiviert: Der Absender erhält eine ICMP-Nachricht.
BerichtsmethodeLegen Sie fest, ob bei Abweisung eines IP-Paketes eine Syslog-Meldung erzeugt werden soll.Mögliche Werte:Kein Bericht: Keine Syslog-Meldung.Info (Standardwert): Eine Syslog-Meldung mit Angabe von Protokoll-nummer, Quell-IPAdresse und Quell-Port-Nummer wird generiert.Dump: Eine Syslog-Meldung mit dem Inhalt der ersten 64 Bytes des abgewiesenen Pakets wird generiert.

Kapitel 12 Multicast

Was ist Multicasting?

Viele jüngere Kommunikations-Technologien basieren auf der Kommunikation von einem Sender zu mehreren Empfängern. Daher liegt auf der Reduzierung des Datenverkehrs ein Hauptaugenmerk von modernen Telekommunikationssystemen wie Voice-over-IP oder Video- und Audio-Streaming (z. B. IPTV oder Webradio), z. B. im Rahmen von TriplePlay (Voice, Video, Daten). Multicast bietet eine kostengünstige Lösung zur effektiven Bandbreitennutzung, dadurch dass der Sender das Datenpaket, welches mehrere Empfänger empfangen können, nur einmal senden muss. Dabei wird an eine virtuelle Adresse gesendet, die als Multicast-Gruppe bezeichnet wird. Interessierte Empfänger melden sich bei diesen Gruppen an.

Weitere Anwendungsbereiche

Ein klassischer Einsatzbereich von Multicast sind Konferenzen (Audio/Video) mit mehreren Empfängern. Allen voran dürften die bekanntesten MBone Multimedia Audio Tool (VAT), Video Conferencing Tool (VIC) und das Whiteboard (WB) sein. Mit Hilfe von VAT können Audiokonferenzen durchgeführt werden. Hierzu werden alle Gesprächspartner in einem Fenster sichtbar gemacht und der/die Sprecher mit einem schwarzen Kasten gekennzeichnet. Andere Anwendungsgebiete sind vor allem für Firmen interessant. Hier bietet Multicasting die Möglichkeit, die Datenbanken mehrerer Server gleichzeitig zu synchronisieren, was für multinationale oder auch für Firmen mit nur wenigen Standorten lohnenswert ist.

Adressbereich für Multicast

Für IPv4 sind im Klasse-D-Netzwerk die IP-Adressen 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 (224.0.0.0/4) für Multicast reserviert. Eine IP-Adresse aus diesem Bereich repräsentiert eine Multicast-Gruppe, für die sich mehrere Empfänger anmelden können. Der Multicast-Router leitet dann gewünschte Pakete in alle Subnetze mit angemeldeten Empfängern weiter.

Multicast Grundlagen

Multicast ist verbindungslos, d. h. eine etwaige Fehlerkorrektur oder Flusskontrolle muss auf Applikationsebene gewährleistet werden.

Auf der Transportebene kommt fast ausschließlich UDP zum Einsatz, da es im Gegensatz zu TCP nicht an eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung angelehnt ist.

Der wesentliche Unterschied besteht somit auf IP-Ebene darin, dass die Zieladresse keinen dedizierten Host adressiert, sondern an eine Gruppe gerichtet ist, d. h. beim Routing von Multicast-Paketen ist allein entscheidend, ob sich in einem angeschlossenen Subnetz ein Empfänger befindet.

Im lokalen Netzwerk sind alle Hosts angehalten, alle Multicast-Pakete zu akzeptieren. Das basiert bei Ethernet oder FDD auf einem sogenannten MAC-Mapping, bei dem die jeweilige Gruppen-Adresse in die Ziel-MAC-Adresse kodiert wird. Für das Routing zwischen mehreren Netzen müssen sich bei den jeweiligen Routern vorerst alle potentiellen Empfänger im Subnetz bekannt machen. Dies geschieht durch sog. Membership-Management-Protokolle wie IGMP bei IPv4 und MLP bei IPv6.

IGMP (Internet Group Management Protocol) ist in IPv4 ein Protokoll, mit dem Hosts dem Router Multicast-Mitgliedsinformationen mitteilen können. Hierbei werden für die Adressierung IP-Adressen des Klasse-D-Adressraums verwendet. Eine IP-Adresse dieser Klasse repräsentiert eine Gruppe. Ein Sender (z. B. Internetradio) sendet an diese Gruppe. Die Adressen (IP) der verschiedenen Sender innerhalb einer Gruppe werden als Quell(-Adressen) bezeichnet. Es können somit mehrere Sender (mit unter-

schiedlichen IP-Adressen) an dieselbe Multicast-Gruppe senden. So kommt eine 1-zu-n-Beziehung zwischen Gruppen- und Quelladressen zustande. Diese Informationen werden an den Router über Reports weitergegeben. Ein Router kann bei eingehenden Multicast-Datenverkehr anhand dieser Informationen entscheiden, ob ein Host in seinem Subnetz diesen empfangen will oder nicht. Ihr Gerät unterstützt die aktuelle Version IGMP V3, welche abwärtskompatibel ist, d. h. es können sowohl V3- als auch V1- und V2-Hosts verwaltet werden.

Ihr Gerät unterstützt folgende Multicast-Mechanismen:

  • Forwarding (Weiterleiten): Dabei handelt es sich um statisches Forwarding, d.h. eingehender Datenverkehr für eine Gruppe wird auf jeden Fall weitergeleitet. Dies bietet sich an, wenn Multicast-Datenverkehr permanent weitergeleitet werden soll.
  • IGMP: Mittels IGMP werden Informationen über die potentiellen Empfänger in einem Subnetz gesammelt. Bei einem Hop kann dadurch eingehender Multicast-Datenverkehr ausgesondert werden.

Tipp

Bei Multicast liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ausschluss von Datenverkehr ungewünschter Multicast-Gruppen. Beachten Sie daher, dass bei einer etwaigen Kombination von Forwarding mit IGMP die Pakete an die im Forwarding angegebenen Gruppen auf jeden Fall weitergeleitet werden können.

12.1 Allgemein

12.1.1 Allgemein

Im Menü Multicast->Allgemein->Allgemein können Sie die Multicast-Funktionalität aus- bzw. einschalten.

Allgemein

Grundeinstellungen Multicast-Routing Aktiviert OK Abbrehen

Abb. 94: Multicast->Allgemein->Allgemein

Das Menü Multicast->Allgemein->Allgemein besteht aus den folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
Multicast-RoutingWählen Sie aus, ob Multicast-Routing verwendet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

12.2 IGMP

Mit IGMP (Internet Group Management Protocol, siehe RFC 3376) werden die Informationen über die Gruppen (zugehörigkeit) in einem Subnetz signalisiert. Somit gelangen nur diejenigen Pakete in das Subnetz, die explizit von einem Host gewünscht sind.

Spezielle Mechanismen sorgen für die Vereinigung der Wünsche der einzelnen Clients. Derzeit gibt es drei Versionen von IGMP (V1 - V3), wobei aktuelle Systeme meist V3, seltener V2, benutzen.

Bei IGMP spielen zwei Paketarten die zentrale Rolle: Queries und Reports.

Queries werden ausschließlich von einem Router versendet. Sollten mehrere IGMP-Router in einem Netzwerk existieren, so wird der Router mit der niedrigeren IP-Adresse der sogenannte Querier. Hierbei unterscheidet man das General Query (versendet an 224.0.0.1), die Group-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse) und die Group-and-Source-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse). Reports werden ausschließlich von Hosts versendet, um Queries zu beantworten.

12.2.1 IGMP

In diesem Menü konfigurieren Sie die Schnittstellen, auf denen IGMP aktiv sein soll.

12.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um IGMP auf weiteren Schnittstellen zu konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

IGMP-Einstellungen Schnittstelle Keiner ▼ Abfrage Intervall 125 Sekunden Maximale Antwortzeit 10,0 Sekunden Robustheit 2 ▼ Antwortintervall (Letztes Mitglied) 1,0 Sekunden Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 0 Meldungen pro Sekunde Modus Host ● Routing Erweiterte Einstellungen IGMP Proxy □ Aktiviert OK □ Abbrechen

Abb. 95: Multicast->IGMP->IGMP->Neu

Das Menü Multicast->IGMP->IGMP->Neu besteht aus den folgenden Feldern:

Felder im Menü IGMP-Einstellungen

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der IGMP aktiviert werden soll, d.h.Queries werden versendet und Antworten akzeptiert.
Abfrage IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, in dem IGMP Queries versendet werden sollen.Möglich Werte sind 0 bis 600.Der Standardwert ist 125.
Maximale AntwortzeitGeben Sie für das Senden von Queries an, in welchem Zeitintervall in Sekunden Hosts auf jeden Fall antworten müssen. Die Hosts wählen aus diesem Intervall zufällig eine Verzögerung, bis die Antwort gesendet wird.Damit können Sie bei Netzen mit vielen Hosts eine Streuung und somiteine Entlastung erreichen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 10,0.
RobustheitWählen Sie den Multiplikator zur Steuerung interner Timer-Werte aus. Mit einem höheren Wert kann z. B. in einem verlustreichen Netzwerk ein Paketverlust kompensiert werden. Durch einen zu hohen Wert kann sich aber auch die Zeit zwischen dem Abmelden und dem Stopp des eingehenden Datenverkehrs erhöhen (Leave Latency).Möglich Werte sind 2 bis 8.Der Standardwert ist 2.
Antwortintervall (Letztes Mitglied)Bestimmen Sie, wie lang der Router nach einer Query an eine Gruppe auf Antwort wartet.Wenn Sie den Wert verkleinern, wird schneller erkannt, ob das letzte Mitglied eine Gruppe verlassen hat und somit keine Pakete mehr für diese Gruppe an diese Schnittstelle weitergeleitet werden müssen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 1,0.
Maximale Anzahl der IGMP-StatusmeldungenLimitieren Sie die Anzahl der Reports/Queries pro Sekunde für die gewählte Schnittstelle.
ModusWählen Sie aus, ob die hier definierte Schnittstelle nur im Host-Modus oder auch im Routing Modus arbeitet.Mögliche Werte:Routing(Standardwert): Die Schnittstelle wird im Routing-Modus betrieben.Host: Die Schnittstelle wird nur im Host-Modus betrieben.

IGMP Proxy

Mit IGMP Proxy können mehrere lokal angeschlossene Schnittstellen als ein Subnetz zu einem benachbarten Router simuliert werden. Auf der IGMP-Proxy-Schnittstelle eingehende Queries werden in die lokalen Subnetze weitergeleitet. Lokale Reports werden auf der IPGM-Proxy-Schnittstelle weitergeleitet.

T-Mobile Digibox Premium - IGMP Proxy - 1

flowchart
graph LR
    A["Multicast-Sender"] --> B["Digitalisierungsbox"]
    B --> C["IGMP Proxy Schnittstelle"]
    C --> D["Digitalisierungsbox"]
    D --> E["Multicast-Empfänger"]
    D --> F["Multicast-Empfänger"]

Abb. 96: IGMP Proxy

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
IGMP ProxyWählen Sie aus, ob Ihr Gerät die IGMP-Meldungen der Hosts im Subnetz über seine definierteProxy-Schnittstelleweiterleiten soll.
Proxy-SchnittstelleNur fürIGMP Proxy= aktiviertWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, über die Queries ange-nommen und gesammelt werden sollen.

12.2.2 Optionen

In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit, IGMP auf Ihrem System zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Außerdem können Sie bestimmen, ob IGMP im Kompatibilitätsmodus verwendet werden soll oder nur IGMP V3-Hosts akzeptiert werden sollen.

T-Mobile Digibox Premium - Optionen - 1

Grundeinstellungen IGMP-Status Aktiv Inaktiv Auto Modus Kompatibilitätsmodus Nur Version 3 Maximale Gruppen 64 Maximale Quellen 64 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 0 Meldungen pro Sekunde OK Abbrechen

Abb. 97: Multicast->IGMP->Optionen

Das Menü Multicast->IGMP->Optionen besteht aus den folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
IGMP-StatusWählen Sie den IGMP-Status aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Multicast wird für Hosts automatisch eingeschaltet, wenn diese Anwendungen öffnen, die Multicast verwenden.Aktiv: Multicast ist immer aktiv.Inaktiv: Multicast ist immer inaktiv.
ModusNur für IGMP-Status = Aktiv oder AutoWählen Sie den Multicast-Modus aus.Mögliche Werte:Kompatibilitätsmodus (Standardwert): Der Router verwendet IGMP Version 3. Bemerkt er eine niedrigere Version im Netz, verwendet er die niedrigste Version, die er erkennen konnte.Nur Version 3: Nur IGMP Version 3 wird verwendet.
Maximale GruppenGeben Sie ein, wie viele Gruppen sowohl intern als auch in Reports maximal möglich sein sollen.Der Standardwert ist 64.
Maximale QuellenGeben Sie die maximale Anzahl der Quellen ein, die in den Reports der Version 3 spezifiziert sind, als auch die maximale Anzahl der intern verwalteten Quellen pro Gruppe.Der Standardwert ist 64.
Maximale Anzahl der IGMP-StatusmeldungenGeben Sie die maximale Anzahl der insgesamt möglichen eingehenden Queries bzw. Meldungen pro Sekunde ein.Der Standardwert ist 0, d. h. die Anzahl der IGMP-Statusmeldungen ist nicht begrenzt.

12.3 Weiterleiten

12.3.1 Weiterleiten

In diesem Menü legen Sie fest, welche Multicast-Gruppen zwischen den Schnittstellen Ihres Geräts immer weitergeleitet werden.

12.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Weiterleitungsregeln für neue Multicast-Gruppen zu erstellen.

Weiterleiten

Basisparameter Alle Multicast-Gruppen Aktiviert Multicast-Gruppen-Adresse Quellschnittstelle Keiner Zielschnittstelle Keiner OK Abbrechen

Abb. 98: Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu

Das Menü Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Alle Multicast-GruppenWählen Sie aus, ob alle Multicast-Gruppen, d. h. der komplette Multicast-Adressraum 224.0.0.0/4, von der definierten Quellschnittstelle an die definierte Zielschnittstelle weitergeleitet werden soll. Setzen Sie dazu den Haken für Aktiviert.Möchten Sie nur eine definierte Multicast-Gruppe an eine bestimmte Schnittstelle weiterleiten, deaktivieren Sie die Option.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.
Multicast-Gruppen-AdresseNur für Alle Multicast-Gruppen = nicht aktivGeben Sie hier die Adresse der Multicast-Gruppe ein, die Sie von einer definierten Quellschnittstelle an eine definierte Zielschnittstelle weiterleiten möchten.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, an dem die gewünschte Multicast-Gruppe eingeht.
ZielschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, zu der die gewünschte Multicast-Gruppe weitergeleitet werden soll.

Kapitel 13 WAN

Dieses Menü stellt Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Zugänge bzw. Verbindungen aus Ihrem LAN zum WAN zu konfigurieren. Außerdem können Sie hier die Sprachübertragung bei Telefongesprächen über das Internet optimieren.

13.1 Internet + Einwählen

In diesem Menü können Sie Internetzugänge oder Einwahl-Verbindungen einrichten.

Darüber hinaus können Sie Adress-Pools für die dynamische Vergabe von IP-Adressen anlegen.

Um mit Ihrem Gerät Verbindungen zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs herstellen zu können, müssen Sie die gewünschten Verbindungspartner auf Ihrem Gerät einrichten. Dies gilt sowohl für ausgehende Verbindungen (z. B. Ihr Gerät wählt sich bei einem entfernten Partner ein), als auch für eingehende Verbindungen (z. B. ein entfernter Partner wählt sich bei Ihrem Gerät ein).

Wenn Sie einen Internetzugang herstellen wollen, müssen Sie eine Verbindung zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) einrichten. Für Breitband-Internetzugänge stellt Ihr Gerät die Protokolle PPP-over-Ethernet (PPPoE), PPP-over-PPTP und PPP-over-ATM (PPPoA) zur Verfügung. Ein Internetzugang mittels ISDN ist ebenfalls konfigurierbar.

T-Mobile Digibox Premium - Internet + Einwählen - 1

Hinweis

Beachten Sie die Vorgaben Ihres Providers!

Einwahl-Verbindungen über ISDN dienen dazu, zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs eine Verbindung herzustellen.

Alle eingetragenen Verbindungen werden in der entsprechenden Liste angezeigt, welche die Beschreibung, den Benutzernamen, die Authentifizierung und den aktuellen Status enthält.

Das Feld Status kann folgende Werte annehmen:

Mögliche Werte für Status

Feld Beschreibung
verbunden
nicht verbunden (Wählverbindung); Verbindungsaufbau möglich
nicht verbunden (z. B. ist aufgrund eines Fehlers beim Aufbau einer ausgehenden Verbindung ein erneuter Versuch erst nach einer definierten Anzahl von Sekunden möglich)
administrativ auf inaktiv gesetzt (deaktiviert); Verbindungsaufbau nicht möglich

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Ein Zugang zum Internet sollte immer als Standard-Route zum Internet-Service-Provider (ISP) eingerichtet sein. Weitergehende Informationen zum möglichen Routentyp finden Sie unter Netzwerk->Routen.

NAT aktivieren

Mit Network Address Translation (NAT) verbergen Sie Ihr gesamtes Netzwerk nach außen hinter nur einer IP-Adresse. Für die Verbindung zum Internet Service Provider (ISP) sollten Sie dies auf jeden Fall tun.

Bei aktiviertem NAT sind zunächst nur ausgehende Sessions zugelassen. Um bestimmte Verbindungen von außen zu Hosts innerhalb des LANs zu erlauben, müssen diese explizit definiert und zugelassen werden.

Timeout bei Inaktivität festlegen

Der Timeout bei Inaktivität wird festgelegt, um die Verbindung bei Nichtbenutzen, d.h. wenn keine Nutzdaten mehr gesendet werden, automatisch zu trennen und somit ggf. Gebühren zu sparen.

Blockieren nach Verbindungsfehler

Mit dieser Funktion richten Sie eine Wartezeit für ausgehende Verbindungsversuche ein, nachdem ein Verbindungsversuch durch Ihr Gerät fehlgeschlagen ist.

Authentifizierung

Wenn bei ISDN-Verbindungen ein Ruf eingeht, wird über den ISDN-D-Kanal die Nummer des Anrufers mitgegeben. Anhand dieser Nummer kann Ihr Gerät den Anrufer identifizieren (CLID), wenn dieser auf Ihrem Gerät eingetragen ist. Nach der Identifizierung mit CLID kann Ihr Gerät zusätzlich eine PPP-Authentisierung mit dem Verbindungspartner durchführen, bevor der Ruf angenommen wird.

Für alle PPP-Verbindungen benötigt Ihr Gerät Vergleichsdaten, die Sie eintragen müssen. Legen Sie fest, welche Authentisierungsverhandlung ausgeführt werden soll und tragen Sie ein gemeinsames Passwort und zwei Kennungen ein. Diese Daten erhalten Sie z. B. von Ihrem Internet Service Provider oder dem Systemadministrator der Firmenzentrale. Stimmen die von Ihnen auf Ihrem Gerät eingetragenen Daten mit den Daten des Anrufers überein, wird der Ruf angenommen. Stimmen die Daten nicht überein, wird der Ruf abgewiesen.

Callback

Um zusätzliche Sicherheit bezüglich des Verbindungspartners zu erlangen oder die Kosten von Verbindungen eindeutig verteilen zu können, kann der Callback-Mechanismus für jede Verbindung über eine ISDN- oder über eine AUX-Schnittstelle verwendet werden. Damit kommt eine Verbindung erst durch einen Rückruf zustande, nachdem der Anrufer eindeutig identifiziert wurde. Ihr Gerät kann sowohl einen eingehenden Ruf mit einem Rückruf beantworten, also auch von einem Verbindungspartner einen Rückruf anfordern. Die Identifizierung kann aufgrund der Calling Party Number oder aufgrund der PAP/CHAP/MS-CHAP-Authentifizierung erfolgen. Im ersten Fall erfolgt die Identifikation ohne Rufannahme, da die Calling Party Number über den ISDN-D-Kanal übermittelt wird, im zweiten Fall mit Rufannahme.

Kanalbündelung

Ihr Gerät unterstützt dynamische und statische Kanalbündelung für Wählverbindungen. Kanalbündelung kann nur bei ISDN-Verbindungen für Bandbreitenerhöhung bzw. als Backup angewendet werden. Bei Aufbau einer Verbindung wird zunächst nur ein B-Kanal geöffnet.

Dynamisch

Dynamische Kanalbündelung bedeutet, dass Ihr Gerät bei Bedarf, also bei großen Datenraten, weitere ISDN-B-Kanäle für Verbindungen zuschaltet, um den Durchsatz zu erhöhen. Sinkt das Datenaufkommen, werden die zusätzlichen B-Kanäle wieder geschlossen.

Falls auf der Gegenstelle Geräte anderer Fabrikate verwendet werden, stellen Sie sicher, dass diese dynamische Kanalbündelung für Bandbreitenerhöhung bzw. als Backup unterstützen.

Statisch

Bei statischer Kanalbündelung legen Sie im Voraus fest, wie viele B-Kanäle Ihr Gerät für Verbindungen nutzen soll, unabhängig von der übertragenen Datenrate.

13.1.1 PPPoE

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE wird eine Liste aller PPPoE-Schnittstellen angezeigt.

PPP over Ethernet (PPPoE) ist die Verwendung des Netzwerkprotokolls Point-to-Point Protocol (PPP) über eine Ethernet-Verbindung. PPPoE wird heute bei ADSL-Anschlüssen in Deutschland verwendet. In Österreich wurde ursprünglich für ADSL-Zugänge das Point To Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Mittlerweile wird allerdings PPPoE auch dort von einigen Providern angeboten.

13.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPPoE Schnittstellen einzurichten.

PPPoE PPTP PPPoA IP Pools

Basisparameter Beschreibung PPPoE-Modus PPPoE-Ethernet-Schnittstelle Benutzername Password Immer aktiv Timeout bei Inaktivität 300 Sekunden IPv4-Einstellungen Sicherheitsrichtlinie IP-Adressmodus Standardroute NAT-Eintrag erstellen IPv6-Einstellungen IPv6 Standard Mehrfachverbindung Eine auswählen Aktiviert Nicht Vertrauenswürdig Vertrauenswürdig Statisch IP-Adresse abrufen Aktiviert Aktiviert Aktiviert

Erweiterte Einstellungen

Blockieren nach Verbindungsfehler für60Sekunden
Maximale Anzahl der erneuten Einwählversuche5
AuthentifizierungPAP/CHAP ▼
DNS-Aushandlung☑ Aktiviert
TCP-ACK-Pakete prioritisieren☐ Aktiviert
LCP-Erreichbarkeitsprüfung☑ Aktiviert
Erweiterte IPv4-Einstellungen
MTU☑ Automatisch

OK Abbrechen

Abb. 99: WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu

Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den PPPoE-Partner eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPPoE-ModusWählen Sie aus, ob Sie eine Standard-Internetverbindung über PPPoE (Standard) nutzen oder ob Ihr Internetzugang über mehrere Schnittstellen aufgebaut werden soll ( Mehrfachverbindung). Wählen Sie Mehr-fachverbindung, so können Sie mehrere DSL-Verbindungen eines Providers über PPP als statische Bündel koppeln, um mehr Bandbreite zu erhalten. Jede dieser DSL-Verbindungen sollte dafür eine separate Ethernet-Verbindung nutzen. Aktuell ist bei vielen Providern die Funktion PPPoE Multilink erst in Vorbereitung.Wir empfehlen Ihnen, für PPPoE Multilink den Ethernet Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus zu betreiben und für jede PPPoE-Verbindung eine eigene Ethernet-Schnittstelle zu benutzen, z. B. en1-1, en1-2.Wenn Sie für PPPoE Multilink zusätzlich ein externes Modem benutzen wollen, müssen Sie den Ethernet-Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus betreiben.
PPPoE-Ether-net-SchnittstelleNur für PPPoE-Modus = StandardWählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, die für eine Standard-PP-PoE-Verbindung vorgegeben wird.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die in WAN->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle aus.Wählen Sie den Wert Automatisch um den automatischen VDSL-/ADSL-Modus zu unterstützen. In diesem Modus wird die Schnittstelle für der Internetzugang automatisch gewählt. Achten Sie darauf, dass für einen ADSL-Zugang im Menü ATM eine Schnittstelle angelegt sein muss, für einen VDSL-Zugang ist dies nicht notwendig.
PPPoE-Schnittstelle für MehrfachlinkNur für PPPoE-Modus= MehrfachverbindungWählen Sie alle Schnittstellen aus, die Sie für Ihre Internetverbindung nutzen wollen. Klicken Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, um weitere Einträge anzulegen.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
VLANEinige Internet Service Provider erfordern eine VLAN-ID. Aktivieren Sie diese Funktion, um unter VLAN-ID einen Wert eingeben zu können.
VLAN-IDNur wenn VLAN aktiviert ist.Geben Sie die VLAN-ID ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für Statischen Short Hold ein. Mit Statischem Short Hold legen Sie fest, wieviele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindungvergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Shorthand.Der Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90hfür Internetverbindungen.

Felder im Menü IPv4-Einstellungen

Feld Beschreibung
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vertrauenswürdig: Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Nicht Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zugewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischGeben Sie die statische IP-Adresse des Verbindungspartners ein.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.• Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.

Felder im Menü IPv6-Einstellungen

Feld Beschreibung
IPv6Wählen Sie aus, ob die gewählte PPPoE- Schnittstelle das Internet Protocol Version 6 (IPv6) für die Datenübertragung verwenden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Nicht Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 außerhalb Ihres LAN verwenden wollen.Vertrauenswürdig: Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 in Ihrem LAN verwenden wollen.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IPv6-ModusNur für IPv6 = AktiviertDie gewählte PPPoE-Schnittstelle wird im Host-Modus betrieben.
Router Advertisement annehmenNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = HostWählen Sie, ob Router Advertisements über die Schnittstelle empfangen werden sollen. Mithilfe der Router Advertisements wird die Default Router List sowie die Präfix-Liste erstellt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
DHCP-ClientNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = HostLegen Sie fest, ob Ihr Gerät als DHCP-Client agieren soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungs-aufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen Verbindungspartner aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Felder im Menü Erweiterte IPv4-Einstellungen

Feld Beschreibung
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die Verbindung verwendet werden darf.Mit dem Standardwert Automatisch wird der Wert beim Verbindungs-aufbau durch das Link Control Protocol vorgegeben.Wenn Sie Automatisch deaktivieren, können Sie einen Wert eingeben.Mögliche Werte sind 1 bis 8192.Der Standardwert ist 0.

13.1.2 PPTP

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP wird eine Liste aller PPTP-Schnittstellen angezeigt.

In diesem Menü konfigurieren Sie eine Internet-Verbindung, die zum Verbindungsaufbau das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Dies ist z. B. in Österreich notwendig.

13.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPTP-Schnittstellen einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung PPTP-Ethernet-Schnittsteile Eine auswählen ▼ Benutzername Password ****** Immer aktiv Aktiviert Timeout bei Inaktivität 300 Sekunden IPv4-Einstellungen Sicherheitsrichtlinie Nicht Vertrauenswürdig Vertrauenswürdig IP-Adressmodus Statisch IP-Adresse abrufen Standardroute Aktiviert NAT-Eintrag erstellen Aktiviert

Erweiterte Einstellungen Blockieren nach Verbindungsfehler für 60 Sekunden Maximale Anzahl der erneuten Einwählversuche 5 Authentifizierung PAP ▼ DNS-Aushandlung ✓ Aktiviert TCP-ACK-Pakete priorisieren □ Aktiviert PPTP-Adressmodus Statisch Lokale PPTP-IP-Adresse 10.0.0.140 Entfernte PPTP-IP-Adresse 10.0.0.138 LCP-Erreichbarkeitsprüfung ✓ Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 100: WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu
Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um die Internetverbindung eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichenund Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-Ether-net-SchnittstelleWählen Sie die IP-Schnittstelle aus, über die Pakete zur PPTP-Ge-genstelle transportiert werden.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die in Phys-sikalische Schnittstellen->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle z. B. ethoa50-0, aus.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Fla-trate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90hfür Internetverbindungen.

Felder im Menü IPv4-Einstellungen

Feld Beschreibung
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vertrauenswürdig: Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Nicht Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zugewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine temporär gültige IP-Adresse vom Provider.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen PPTP-Partner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diese Internetverbindung aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen fürPrimärer DNS-Serverund Sekundärer DNS-Servervom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-AdressmodusZeigt den Adressmodus an. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:Statisch: Die Lokale PPTP-IP-Adressewird dem ausgewählten Ethernet-Port zugewiesen.
Lokale PPTP-IP-AdresseWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse zu, die als Quell-adresse verwendet wird.Der Standardwert ist10.0.0.140.
Entfernte PPTP-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.Der Standardwert ist10.0.0.138.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

13.1.3 PPPoA

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoA wird eine Liste aller PPPoA-Schnittstellen angezeigt.

In diesem Menü konfigurieren Sie eine xDSL-Verbindung, die zum Verbindungsaufbau PPPoA verwendet. Bei PPPoA wird die Verbindung so konfiguriert, dass ein PPP-Datenstrom direkt über ein ATM-Netzwerk transportiert wird (RFC 2364). Dieses ist bei manchen Providern erforderlich. Achten Sie bitte auf die Spezifikationen Ihres Providers!

Bei Verwendung des internen DSL-Modems, muss in WAN->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung eine PPPoA-Schnittstelle mit Client-Typ = Auf Anforderung konfiguriert werden.

13.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPPoA-Schnittstellen einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung ATM PVC Eine auswählen ▼ Benutzername Passwort ****** Immer aktiv Aktiviert Timeout bei Inaktivität 300 Sekunden IPv4-Einstellungen Sicherheitsrichtlinie Nicht Vertrauenswürdig Vertrauenswürdig IP-Adressmodus Statisch IP-Adresse abrufen Standardroute Aktiviert NAT-Eintrag erstellen Aktiviert IPv6-Einstellungen IPv6 Aktiviert Erweiterte Einstellungen Blockieren nach Verbindungsfehler für 60 Sekunden Maximale Anzahl der erneuten Einwählversuche 5 Authentifizierung PAP ▼ DNS-Aushandlung Aktiviert TCP-ACK-Pakete priorisieren Aktiviert LCP-Erreichbarkeitsprüfung Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 101: WAN->Internet + Einwählen->PPPoA->Neu

Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoA->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den Verbindungspartner eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
ATM PVCWählen Sie ein im Menü ATM->Profile angelegtes ATM-Profil, darge-stellt durch die vom Provider vorgegebenen globalen ID VPI und VCI.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort für die PPPoA-Verbindung ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Fla-trate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für den Statischen Short Hold ein. Mit dem Statischen Short Hold legen Sie fest, wieviele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen soll.Mögliche Werte sind 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Shorthand.Der Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90hfür Internetverbindungen.

Felder im Menü IPv4-Einstellungen

Feld Beschreibung
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vertrauenswürdig:Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Nicht Vertrauenswürdig(Standardwert):Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät eine statische IP-Adresse hat oder diese dynamisch erhält.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen(Standardwert):Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch:Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus= StatischTragen Sie hier die statische IP-Adresse ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus= StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.

Felder im Menü IPv6-Einstellungen

Feld Beschreibung
IPv6Wählen Sie aus, ob das gewählte ATM-Profil das Internet Protocol Version 6 (IPv6) für die Datenübertragung verwenden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung das gewählte ATM-Profil betrieben werden soll.Mögliche Werte:Nicht Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 außerhalb Ihres LAN verwenden wollen.Vertrauenswürdig: Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 in Ihrem LAN verwenden wollen.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IPv6-ModusNur für IPv6 = AktiviertDas gewählte ATM-Profil wird im Host-Modus betrieben.
Router Advertisement annehmenNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = HostWählen Sie, ob Router Advertisements über das ATM-Profil empfangen werden sollen. Mithilfe der Router Advertisements wird die Default Router List sowie die Präfix-Liste erstellt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
DHCP-ClientNur für IPv6 = Aktiviert und IPv6-Modus = HostLegen Sie fest, ob Ihr Gerät als DHCP-Client agieren soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diese Internetverbindung aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Diese ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

13.1.4 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools angezeigt.

Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden.

Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stunde wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen.

13.1.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol um vorhandene Einträge zu bearbeiten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 2

Basisparameter IP-Poolname IP-Adressbereich DNS-Server Primär Sekundär OK Abbrechen

Abb. 102: WAN->Internet + Einwählen->IP Pools->Neu

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

13.2 ATM

ATM (Asynchronous Transfer Mode) ist ein Datenübertragungsverfahren, das ursprünglich für Breitband-ISDN konzipiert wurde.

Aktuell wird ATM u.a. in Hochgeschwindigkeitsnetzen verwendet. Sie benötigen ATM z. B., wenn Sie über das integrierte ADSL- bzw. SHDSL-Modem einen Hochgeschwindigkeitszugang ins Internet realisieren wollen.

In einem ATM-Netz können unterschiedliche Anwendungen wie z. B. Sprache, Video und Daten nebeneinander im asynchronen Zeitmultiplexverfahren übertragen werden. Jedem Sender werden dabei Zeitabschnitte zum Übertragen seiner Daten zur Verfügung gestellt. Beim asynchronen Verfahren werden ungenutzte Zeitabschnitte eines Senders von einem anderen Sender verwendet.

Bei ATM handelt es sich um ein verbindungsorientiertes Paketvermittlungsverfahren. Für die Datenübertragung wird eine virtuelle Verbindung genutzt, die zwischen Sender und Empfänger ausgehandelt oder auf beiden Seiten konfiguriert wird. Es wird z. B. der Weg festgelegt, den die Daten nehmen sollen. Über eine einzige physikalische Schnittstelle können mehrere virtuelle Verbindungen eingerichtet werden.

Die Daten werden in sogenannten Zellen oder Slots konstanter Größe übermittelt. Jede Zelle besteht aus 48 Byte Nutzdaten und 5 Byte Steuerinformation. Die Steuerinformation enthält u.a. die ATM-Adresse vergleichbar der Internetadresse. Die ATM-Adresse setzt sich aus den Bestandteilen Virtual Path Identifier (VPI) und Virtual Connection Identifier (VCI) zusammen; sie identifiziert die virtuelle Verbindung.

Über ATM werden verschiedene Arten von Datenströmen transportiert. Um den unterschiedlichen Ansprüchen dieser Datenströme an das Netz, z. B. bezüglich Zellverlust und Verzögerungszeit, gerecht zu werden, können mit Hilfe der Dienstkategorien dafür geeignete Werte festgelegt werden. Für unkompri-mierte Videodaten werden z. B. andere Parameter benötigt als für zeitunkritische Daten.

In ATM-Netzen steht Quality of Service (QoS) zur Verfügung, d. h. die Größe verschiedener Netzparameter wie z. B. Bitrate, Delay und Jitter kann garantiert werden.

OAM (Operation, Administration and Maintenance) dient der Überwachung der Datenübertragung bei ATM. OAM umfasst Konfigurationsmanagement, Fehlermanagement und Leistungsmessung.

13.2.1 Profile

Im Menü WAN->ATM->Profile wird eine Liste aller ATM-Profile angezeigt.

Wenn die Verbindung für Ihren Internetzugang über das interne Modem aufgebaut wird, müssen dafür die ATM-Verbindungsparameter eingestellt werden. Ein ATM-Profil fasst einen Satz Parameter für einen bestimmten Provider zusammen.

Standardmäßig ist ein ATM-Profil mit der Beschreibung AUTO-CREATED vorkonfiguriert, dessen Werte (VPI 1 und VCI 32) z. B. für eine ATM-Verbindung der Telekom geeignet sind.

T-Mobile Digibox Premium - Profile - 1

Hinweis

Die ATM-Enkapsulierungen sind in den RFCs 1483 und 2684 beschrieben. Sie finden die RFCs auf den entsprechenden Seiten der IETF (www.ietf.org/rfc.html).

13.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere ATM-Profile einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

ATM-Profilparameter Provider -- Benutzerdefiniert -- Beschreibung Typ Ethernet über ATM Virtual Path Identifier (VPI) 8 Virtual Channel Identifier (VCI) 32 Enkapsulierung LLC Bridged no FCS Einstellungen für Ethernet über ATM Standard-Ethernet für PPPoE-Schnittstellen □ Aktiviert Adressmodus ● Statisch ○ DHCP IP-Adresse/Netzmaske IP-Adresse Netzmaske Hinzufügen MAC-Adresse ✓ Voreingestellte verwenden OK Abbrechen

Abb. 103: WAN->ATM->Profile->Neu

Das Menü WAN->ATM->Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü ATM-Profilparameter

Feld Beschreibung
ProviderWählen Sie eines der vorkonfigurierten ATM-Profile für Ihren Provider aus der Liste aus oder definieren Sie mit -- Benutzerdefiniert --hein Profil.
BeschreibungNur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Geben Sie eine beliebige Beschreibung für die Verbindung ein.
ATM-SchnittstelleNur, wenn mehrere ATM-Schnittstellen verfügbar sind, z. B. wenn bei Geräten mit SHDSL mehrere Schnittstellen separat konfiguriert sind.Wählen Sie die ATM-Schnittstelle, die Sie für die Verbindung verwenden wollen.
TypNur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Wählen Sie das Protokoll für die ATM-Verbindung aus.Mögliche Werte:Ethernet über ATM (Standardwert): Für die ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC) wird Ethernet über ATM (EthoA) verwendet.Geroutete Protokolle über ATM: Für die ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC) werden geroutete Protokolle über ATM (RPoA) verwendet.PPP über ATM: Für die ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC) wird PPP über ATM (PPPoA) verwendet.
Virtual Path Identifier (VPI)Nur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Geben Sie den VPI-Wert der ATM-Verbindung ein. Der VPI ist die Identifikationsnummer des zu verwendenden virtuellen Pfades. Verwenden Sie die Vorgaben Ihres Providers.Mögliche Werte sind 0 bis 255.Der Standardwert ist 8.
Virtual Channel Identifier (VCI)Nur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Geben Sie den VCI-Wert der ATM-Verbindung ein. Der VCI ist die Identifikationsnummer des virtuellen Kanals. Ein virtueller Kanal ist die logische Verbindung für den Transport von ATM-Zellen zwischen zwei oder mehreren Punkten. Verwenden Sie die Vorgaben Ihres Providers.Mögliche Werte sind 32 bis 65535.Der Standardwert ist 32.
EnkapsulierungNur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Wählen Sie die zu verwendende Enkapsulierung aus. Verwenden Sie die Vorgaben Ihres Providers.Mögliche Werte (nach RFC 2684):LLC Bridged no FCS (Standardwert für Ethernet über ATM): Wird nur für Typ = Ethernet über ATM angezeigt.Bridged Ethernet mit LLC/SNAP-Enkapsulierung ohne Frame Check Sequence (Prüfsummen).LLC Bridged FCS: Wird nur für Typ = Ethernet über ATMangezeigt.Bridged Ethernet mit LLC/SNAP-Enkapsulierung mit Frame Check Sequence (Prüfsummen).Nicht ISO (Standardwert für Geroutete Protokolle über ATM): Wird nur für Typ = Geroutete Protokolle über ATM angezeigt.Enkapsulierung mit LLC/SNAP-Header, geeignet für IP-Routing.LLC: Wird nur für Typ = PPP über ATM angezeigt.Enkapsulierung mit LLC-Header.VC-Multiplexing (Standardwert für PPP über ATM): Bridged Ethernet ohne zusätzliche Enkapsulierung (Null Einkapselung) mit Frame Check Sequence (Prüfsummen).

Felder im Menü Einstellungen für Ethernet über ATM (erscheint nur für Typ = Ethernet über ATM)

Feld Beschreibung
Standard-Ethernet für PP-PoE-SchnittstellenNur für Typ = Ethernet über ATMWählen Sie aus, ob diese Ethernet-over-ATM-Schnittstelle für alle PP-PoE-Verbindungen verwendet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
AdressmodusNur für Typ = Ethernet über ATMWählen Sie aus, auf welche Weise der Schnittstelle eine IP-Adresse zu-gewiesen werden soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Der Schnittstelle wird eine statische IP-Adresse in IP-Adresse / Netzmaske zugewiesen.DHCP: Die Schnittstelle erhält dynamisch per DHCP eine IP-Adresse.
IP-Adresse/NetzmaskeNur für Adressmodus = StatischGeben Sie die IP-Adressen (IP-Adresse) und die entsprechenden Netzmasken (Netzmaske) der ATM-Schnittstellen ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
MAC-AdresseGeben Sie der routerinternen Schnittstelle der ATM-Verbindung eine MAC-Adresse, z. B. 00:a0:f9:06:bf:03. Ein Eintrag wird nur in speziellen Fällen benötigt.Für Internetverbindungen ist es ausreichend, die Option Voreingestellte verwenden (Standardeinstellung) auszuwählen. Es wird eine Adresse verwendet, die von der MAC-Adresse des en1-0 abgeleitet ist.
DHCP-MAC-AdresseNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie die MAC-Adresse der routerinternen Schnittstelle der ATM-Verbindung ein, z. B. 00:e1:f9:06:bf:03.Sollte Ihnen Ihr Provider eine MAC-Adresse für DHCP zugewiesen haben, so tragen Sie diese hier ein.Sie haben auch die Möglichkeit, die Option Voreingestellte verwenden (Standardeinstellung) auszuwählen. Es wird eine Adresse verwendet, die von der MAC-Adresse des en1-0 abgeleitet ist.
DHCP-HostnameNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie ggf. den beim Provider registrierten Host-Namen an, der von Ihrem Gerät für DHCP-Anfragen verwendet werden soll.Die maximale Länge des Eintrags beträgt 45 Zeichen.

Felder im Menü Einstellungen für geroutete Protokolle über ATM (erscheint nur für Typ = Geroutete Protokolle über ATM)

Feld Beschreibung
IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adressen (IP-Adresse) und die entsprechenden Netzmasken (Netzmaske) der ATM-Schnittstelle ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Feld im Menü Einstellungen für PPP über ATM (erscheint nur für Typ = PPP über ATM)

Feld Beschreibung
Client-TypWählen Sie aus, ob die PPPoA-Verbindung permanent oder bei Bedarf aufgebaut werden soll.Mögliche Werte:Auf Anforderung (Standardwert): Die PPPoA wird nur bei Bedarfaufgebaut, z. B. für den Internetzugang.Zusätzliche Informationen zu PPP über ATM finden Sie unter PPPoA auf Seite 182.

13.2.2 Dienstkategorien

Im Menü WAN->ATM->Dienstkategorien wird eine Liste aller bereits konfigurierten ATM-Verbindungen (PVC, Permanent Virtual Circuit) angezeigt, denen spezifische Datenverkehrsparameter zugewiesen wurden.

Ihr Gerät unterstützt QoS (Quality of Service) für ATM-Schnittstellen.

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Achtung

ATM QoS ist nur anzuwenden, wenn Ihr Provider eine Liste an Datenverkehrsparametern (Traffic Contract) vorgibt.

Die Konfiguration von ATM QoS erfordert umfangreiches Wissen über die ATM-Technologie und die Funktionsweise der Digitalisierungsbox. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC.

13.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Kategorien einzurichten.

ProfileDienstkategorienOAM-Regelung
Basisparameter
Virtual Channel Connection (VCC)VP18, VCI32 ▼
ATM-DienstkategorieEine auswählen ▼
Peak Cell Rate (PCR)0 Bit/s
Sustained Cell Rate (SCR)0 Bit/s
Maximale Burst-Größe (MBS)0 Bit/s

Abb. 104: WAN->ATM->Dienstkategorien->Neu

Das Menü WAN->ATM->Dienstkategorien->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Virtual Channel Connection (VCC)Wählen Sie die bereits konfigurierte ATM-Verbindung (angezeigt durch die Kombination von VPI und VCI) aus, für welche die Dienstkategorie festgelegt werden soll.
ATM-DienstkategorieWählen Sie aus, auf welche Art der Datenverkehr der ATM-Verbindung geregelt werden soll.Durch die Auswahl der ATM-Dienstkategorie wird implizit eine Priorität zugeordnet: von CBR (höchste Priorität) über VBR.1 /VBR.3 bis VBR (niedrigste Priorität).Zur Verfügung stehen:Unspecified Bit Rate (UBR) (Standardwert): Der Verbindungwird keine bestimmte Datenrate garantiert. Die Peak Cell Rate (PCR) legt die Grenze fest, bei deren Überschreiten Daten verworfen werden. Diese Kategorie eignet sich für nicht-kritische Anwendungen.Constant Bit Rate (CBR): Der Verbindung wird eine garantierte Datenrate zugewiesen, die von der Peak Cell Rate (PCR) bestimmt wird. Diese Kategorie eignet sich für kritische Anwendungen (Real-Time), die eine garantierte Datenrate voraussetzen.Variable Bit Rate V.1 (VBR.1): Der Verbindung wird eine garantierte Datenrate zugewiesen - Sustained Cell Rate (SCR). Diese darf insgesamt um das in Maximale Burst-Größe (MBS) konfigurierte Volumen überschritten werden. Jeglicher weiterer ATM-Traffic wird verworfen. Die Peak Cell Rate (PCR) bildet dabei die maximal mögliche Datenrate. Die Kategorie eignet sich für nicht-kritische Anwendungen mit stoßweisem Datenaufkommen.Variable Bit Rate V.3 (VBR.3): Der Verbindung wird eine garantierte Datenrate zugewiesen - Sustained Cell Rate (SCR). Diese darf insgesamt um das in Maximale Burst-Größe (MBS) konfigurierte Volumen überschritten werden. Weiterer ATM-Traffic wird markiert und je nach Auslastung des Zielnetzes mit niedriger Priorität behandelt, d. h. wird bei Bedarf verworfen. Die Peak Cell Rate (PCR) bildet dabei die maximal mögliche Datenrate. Diese Kategorie eignet sich für kritische Anwendungen mit stoßweisem Datenaufkommen.
Peak Cell Rate (PCR)Geben Sie einen Wert für die maximale Datenrate in Bits pro Sekunde ein.Mögliche Werte: 0 bis 10000000.Der Standardwert ist 0.
Sustained Cell Rate (SCR)Nur für ATM-Dienstkategorie = Variable Bit Rate V.1 (VBR.1) oder Variable Bit Rate V.3 (VBR.3)Geben Sie einen Wert für die mindestens zur Verfügung stehende, garantierte Datenrate in Bits pro Sekunde ein.Mögliche Werte: 0 bis 10000000.Der Standardwert ist 0.
Maximale Burst-Größe (MBS)Nur für ATM-Dienstkategorie = Variable Bit Rate V.1 (VBR.1) oder Variable Bit Rate V.3 (VBR.3)Geben Sie hier einen Wert für die maximale Anzahl in Bits pro Sekunde ein, um welche die PCR kurzzeitig überschritten werden darf.Mögliche Werte: 0 bis 100000.Der Standardwert ist 0.

13.2.3 OAM-Regelung

OAM ist ein Dienst zur Überwachung von ATM-Verbindungen. In OAM sind insgesamt fünf Hierarchien (Flow Level F1 bis F5) für den Informationsfluss definiert. Für eine ATM-Verbindung sind die wichtigsten Informationsflüsse F4 und F5. Der F4-Informationsfluss betrifft den virtuellen Pfad (VP), der F5-Informationsfluss den virtuellen Kanal (VC). Der VP wird durch den VPI-Wert definiert, der VC durch VPI und VCI.

T-Mobile Digibox Premium - OAM-Regelung - 1

Hinweis

Im Allgemeinen geht die Überwachung nicht vom Endgerät aus, sondern wird seitens des ISP initiiert. Ihr Gerät muss dann lediglich korrekt auf die empfangenen Signale reagieren. Dies ist auch ohne eine spezifische OAM-Konfiguration sowohl auf den Flow Level 4 als auch dem Flow Level 5 gewährleistet.

Zur Überwachung der ATM-Verbindung stehen zwei Mechanismen zur Verfügung: Loopback-Tests und OAM Continuity Check (OAM CC). Sie können unabhängig voneinander konfiguriert werden.

T-Mobile Digibox Premium - Hinweis - 1

Achtung

Die Konfiguration von OAM erfordert umfangreiches Wissen über die ATM-Technologie und die Funktionsweise der Digitalisierungsbox. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC.

Im Menü WAN->ATM->OAM-Regelung wird eine Liste aller überwachten OAM-Fluss-Levels angezeigt.

13.2.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um die Überwachung weiterer Fluss-Levels einzurichten.

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OAM-Flusskonfiguration OAM-Fluss-Level F5 ▼ Virtual Channel Connection (VCC) VPI8, VCI32 ▼ Loopback Loopback Ende-zu-Ende □ Aktiviert Loopback-Segment □ Aktiviert CC-Aktivierung Continuity Check (CC) Ende-zu-Ende Passiv ▼ Richtung Beide ▼ Continuity Check (CC) Segment Passiv ▼ Richtung Beide ▼ OK Abbrechen

Abb. 105: WAN->ATM->OAM-Regelung->Neu

Das Menü WAN->ATM->OAM-Regelung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü OAM-Flusskonfiguration

Feld Beschreibung
OAM-Fluss-LevelWählen Sie den zu überwachenden OAM-Fluss-Level.Mögliche Werte: F5 : (Virtual Channel Level) Die OAM-Einstellungen werden auf den virtuellen Kanal angewendet (Standardwert). F4 : (Virtual Path Level) Die OAM-Einstellungen werden auf den virtuellen Pfad angewendet.
Virtual Channel Connection (VCC)Nur für OAM-Fluss-Level = F5 Wählen Sie die zu überwachende bereits konfigurierte ATM-Verbindung (angezeigt durch die Kombination von VPI und VCI) aus.
Virtual Path ConnectionNur für OAM-Fluss-Level = F4
(VPC)Wählen Sie die zu überwachende bereits konfigurierte Virtual Path Connection (angezeigt durch den VPI) aus.
Felder im Menü Loopback
Feld Beschreibung
Loopback Ende-zu-EndeWählen Sie aus, ob Sie den Loopback-Test für die Verbindung zwischen den Endpunkten der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ende-zu-Ende-SendeintervallNur wenn Loopback Ende-zu-Ende aktiviert ist.Geben Sie das Zeitintervall in Sekunden an, nach dem jeweils eine Loopback-Zelle gesendet werden soll.Mögliche Werte sind 0 bis 999.Der Standardwert ist 5.
Ausstehende Ende-zu-Ende-AnforderungenNur wenn Loopback Ende-zu-Ende aktiviert ist.Geben Sie ein, wie viele direkt aufeinanderfolgende Loopback-Zellen ausbleiben dürfen, bevor die Verbindung als unterbrochen ("inaktiv") angesehen wird. Mögliche Werte sind 1 bis 99.Der Standardwert ist 5.
Loopback-SegmentWählen Sie aus, ob Sie den Loopback-Test für die Segment-Verbindung (Segment = Verbindung des lokalen Endpunkts bis zum nächsten Verbindungspunkt) der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Segment-SendeintervallNur wenn Loopback-Segment aktiviert ist.Geben Sie das Zeitintervall in Sekunden an, nach dem jeweils eine Loopback-Zelle gesendet wird.Mögliche Werte sind 0 bis 999.Der Standardwert ist 5.
Ausstehende Segment-AnforderungenNur wenn Loopback-Segment aktiviert ist.Geben Sie ein, wie viele direkt aufeinanderfolgende Loopback-Zellen ausbleiben dürfen, bevor die Verbindung als unterbrochen ("inaktiv") angesehen wird.Mögliche Werte sind 1 bis 99.Der Standardwert ist 5.

Felder im Menü CC-Aktivierung

Feld Beschreibung
Continuity Check (CC) Ende-zu-EndeWählen Sie aus, ob Sie den OAM-CC-Test für die Verbindung zwischen den Endpunkten der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) beantwortet.Aktiv:OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet.Beide:OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet und beantwortet.Keine Aushandlung:Je nach Einstellung im FeldRichtungwerden OAM CC Requests entweder gesendet und/oder beantwortet. Es findet keine CC-Aushandlung statt.Passiv:Die Funktion ist nicht aktiv.Wählen Sie außerdem aus, ob die Testzellen des OAM CC gesendet bzw. empfangen werden sollen.Mögliche Werte:Beide(Standardwert):CC-Daten werden sowohl empfangen als auch generiert.Senke:CC-Daten werden empfangen.Quelle:CC-Daten werden generiert.
Continuity Check (CC) SegmentWählen Sie aus, ob Sie den OAM-CC-Test für die Segment-Verbindung (Segment=Verbindung des lokalen Endpunkts bis zum nächsten Verbindungspunkt) der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) beantwortet.Aktiv:OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet.Beide:OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet und beantwortet.Keine Aushandlung:Je nach Einstellung im FeldRichtungwerden OAM CC Requestsentweder gesendet und/oder beantwortet, es findet keine CC-Aushandlung statt.Keiner:Die Funktion ist nicht aktiv.Wählen Sie weiterhin aus, ob die Testzellen des OAM CC gesendet bzw. empfangen werden sollen.Zur Verfügung stehen:Beide(Standardwert):CC-Daten werden sowohl empfangen als auch generiert.Senke:CC-Daten werden empfangen.Quelle:CC-Daten werden generiert.

13.3 Real Time Jitter Control

Bei Telefongesprächen über das Internet haben Spachdaten-Pakete normalerweise höchste Priorität. Trotzdem können bei geringer Bandbreite der Upload Verbindung während eines Telefongesprächs merkbare Verzögerungen bei der Sprachübertragung auftreten, wenn gleichzeitig andere Datenpakete geroutet werden.

Die Funktion Real Time Jitter Control löst dieses Problem. Um die "Leitung" für die Sprachdaten-Pakete nicht zu lange zu blockieren, wird die Größe der übrigen Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf reduziert.

13.3.1 Regulierte Schnittstellen

Im Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen wird eine Liste der Schnittstellen angezeigt, für welche die Funktion Real Time Jitter Control konfiguriert ist.

13.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um für weitere Schnittstellen die Sprachübertragung zu optimieren.

Regulierte Schnittstellen

Grundeinstellungen Schnittsteile Keine Kontrollmodus Nur kontrollierte RTP-Streams Maximale Upload-Geschwindigkeit 0 Knit/s OK Abbrechen

Abb. 106: WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu

Das Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
SchnittstelleLegen Sie fest, für welche Schnittstellen die Sprachübertragung optimiert werden soll.
KontrollmodusWählen Sie den Modus für die Optimierung aus.Mögliche Werte:Nur kontrollierte RTP-Streams (Standardwert): Anhand der Daten, die über das Media Gateway geroutet werden, erkennt das System Sprachdaten-Verkehr und optimiert die Sprachübertragung.Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Immer: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird immer durchgeführt.
Maximale Upload-GeschwindigkeitGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Upload-Richtung in kbit/s für die gewählte Schnittstelle ein.

Kapitel 14 VPN

Als VPN (Virtual Private Network) wird eine Verbindung bezeichnet, die das Internet als "Transportmedium" nutzt, aber nicht öffentlich zugänglich ist. Nur berechtigte Benutzer haben Zugang zu einem solchen VPN, das anschaulich auch als VPN-Tunnel bezeichnet wird. Üblicherweise werden die über ein VPN transportierten Daten verschlüsselt.

Über ein VPN kann z. B. ein Außendienstmitarbeiter oder ein Mitarbeiter im Home Office auf die Daten im Firmennetz zugreifen. Filialen können ebenfalls über VPN an die Zentrale angebunden werden.

Zum Aufbau eines VPN-Tunnels stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung, wie z. B. IPSec oder PPTP.

Die Authentifizierung der Verbindungspartner erfolgt über ein Passwort, mithilfe von Preshared Keys oder über Zertifikate.

Bei IPSec wird die Verschlüsselung der Daten z. B. mit Hilfe von AES oder 3DES erledigt, bei PPTP kann MPPE benutzt werden.

14.1 IPSec

IPSec ermöglicht den Aufbau von gesicherten Verbindungen zwischen zwei Standorten (VPN). Hierdurch lassen sich sensible Unternehmensdaten auch über ein unsicheres Medium wie z. B. das Internet übertragen. Die eingesetzten Geräte agieren hierbei als Endpunkte des VPN Tunnels. Bei IPSec handelt es sich um eine Reihe von Internet-Engineering-Task-Force-(IETF)-Standards, die Mechanismen zum Schutz und zur Authentifizierung von IP-Paketen spezifizieren. IPSec bietet Mechanismen, um die in den IP-Paketen übermittelten Daten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. Darüber hinaus kann die IPSec Implementierung nahtlos in eine Public-Key-Umgebung (PKI, siehe Zertifikate auf Seite 48) integriert werden. Die IPSec-Implementierung erreicht dieses Ziel zum einen durch die Benutzung des Authentication-Header-(AH)-Protokolls und des Encapsulated-Security-Payload-(ESP)-Protokolls. Zum anderen werden kryptografische Schlüsselverwaltungsmechanismen wie das Internet-

Key-Exchange-(IKE)-Protokoll verwendet.

Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs

Digitalisierungsbox unterstützt zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IPSec-Verbindungen:

- eine Richtlinien-basierte Methode und

- eine Routing-basierte Methode.

Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich.

Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen.

Der Parameter Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll.

Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs, so wird es verworfen.

Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs, so startet

die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen.

T-Mobile Digibox Premium - Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs - 1

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr.

T-Mobile Digibox Premium - Hinweis - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss.

14.1.1 IPSec-Peers

Als Peer wird ein Endpunkt einer Kommunikation in einem Computernetzwerk bezeichnet. Jeder Peer bietet dabei seine Dienste an und nutzt die Dienste der anderen Peers.

Im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Peers nach Priorität sortiert angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - IPSec-Peers - 1

IKEv1 (Internet Key Exchange, Version 1) Ansicht 20 pro Seite <> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Prio Beschreibung Peer-Adresse Peer-ID Phase-1-Profil Phase-2-Profil Status Aktion Seite: 1 IKEv2 (Internet Key Exchange, Version 2) Ansicht 20 pro Seite <> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Prio Beschreibung Peer-Adresse Peer-ID Phase-1-Profil Phase-2-Profil Status Aktion Seite: 1 Neu

Abb. 107: VPN->IPSec->IPSec-Peers

Peer Überwachung

Das Überwachungsmenü eines Peers wird durch Auswahl der 📄-Schaltfläche beim entsprechenden Peer in der Peerliste aufgerufen. Siehe Werte in der Liste IPSec-Tunnel auf Seite 329.

14.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IPSec-Peers einzurichten.

IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen

Peer-Parameter Administrativer Status Aktiv Inaktiv Beschreibung Peer-1 Peer-Adresse IP-Version IPv4 bevorzugt Peer-ID Fully Qualified Domain Name (FQDN) Peer-1. IKE (Internet Key Exchange) IKEv1 Preshared Key IP-Version des Tunnelnetzwerks IPv4 IPv4-Schnittstellenrouten Sicherheitsrichtlinie Nicht Vertrauenswürdig Vertrauenswürdig IPv4-Adressvergabe Statisch Standardroute Aktiviert Lokale IP-Adresse Entfernte IP-Adresse Netzmaske Metrik Routeneinträge Hinzufügen Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs Beschreibung Protokoll Quell-IP/Maske:Port Ziel-IP/Maske:Port Hinzufügen

Erweiterte Einstellungen
Erweiterte IPSec-Optionen Phase-1-Profil Keines (Standardprofil verwenden) Phase-2-Profil Keines (Standardprofil verwenden) XAUTH-Profil Eines auswählen Anzahl erlaubter Verbindungen Ein Benutzer Mehrere Benutzer Startmodus Auf Anforderung Immer aktiv Erweiterte IP-Optionen Öffentliche Schnittstelle Vom Routing ausgewählt Öffentliche IPv4-Quelladresse Aktiviert Überprüfung der IPv4-Rückroute Aktiviert IPv4 Proxy ARP Inaktiv Aktiv oder Ruhend Nur aktiv IPv4 IPSec Callback Modus Inaktiv

T-Mobile Digibox Premium - IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen - 3
Abb. 108: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu

Das Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Peer-Parameter

Feld Beschreibung
Administrativer StatusWählen Sie den Zustand aus, in den Sie den Peer nach dem Speichern der Peer-Konfiguration versetzen wollen.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration sofort für den Aufbau eines Tunnels zur Verfügung.Inaktiv: Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration zunächst nicht zur Verfügung.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung des Peers ein, die diesen identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
Peer-AdresseWählen Sie die IP-Version aus. Sie können wählen, ob IPv4 oder IPv6 bevorzugt verwendet werden soll oder ob nur eine der beiden IP-Versionen erlaubt sein soll.[IMAGE]Diese Auswahl ist nur relevant, wenn ein Host-Name als Peer-Adresse eingegeben wird.Mögliche Werte:IPv4 bevorzugtIPv6 bevorzugtNur IPv4Nur IPv6Geben Sie die offizielle IP-Adresse des Peers bzw. seinen auflösbaren Host-Namen ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen, wobei Ihr Gerät dann keine IPSec-Verbindung initiieren kann.
Peer-IDWählen Sie den ID-Typ aus und geben Sie die ID des Peers ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN): Beliebige ZeichenketteE-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige ZeichenketteAuf dem Peer-Gerät entspricht diese ID dem Parameter Lokaler ID-Wert.
IKE (Internet Key Exchange)Wählen Sie die Version des Internet-Key-Exchange-Protokolls, die verwendet werden soll.Mögliche Werte:IKEv1 (Standardwert): Internet Key Exchange Protocol Version 1IKEv2: Internet Key Exchange Protocol Version 2
AuthentifizierungsmethodeNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys (Standardwert): Falls Sie für die Authentifizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Preshared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü IPSec-Peers konfigu-riert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.
Lokaler ID-TypNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige Zeichenkette
Lokale IDNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv2Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur oder RSA-Signatur wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden aktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektname des Zertifikats verwendet.Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nutzen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 48), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Gerät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.
Preshared KeyGeben Sie das mit dem Peer vereinbarte Passwort ein.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 50 Zeichen. Alle Zeichen sind möglich außer 0x am Anfang des Eintrags.
IP-Version des Tunnel-netzwerksWählen Sie aus, ob IPv4 oder IPv6 oder beide Versionen für den VPN-Tunnel verwendbar sein sollen.Mögliche Werte:IPv4IPv6IPv4 und IPv6

Felder im Menü IPv4-Schnittstellenrouten

Feld Beschreibung
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vertrauenswürdig (Standardwert): Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Nicht Vertrauenswürdig: Es werden nur diejenigen IP-Paketedurchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
IPv4-AdressvergabeWählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Geben Sie eine statische IP-Adresse ein.Client im IKE-Konfigurationsmodus: Nur für IKEv1 auswählbar. Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als IPSec-Client vom Server eine IP-Adresse erhalten soll.Server im IKE-Konfigurationsmodus: Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als Server sich verbindenden Clients eine IP-Adresse vergeben soll. Diese wird aus dem gewählten IP-Zuordnungspool entnommen.
KonfigurationsmodusNur bei IPv4-Adressvergabe = Server im IKE-Konfigurationsmodus oder Client im IKE-KonfigurationsmodusMögliche Werte:Pull (Standardwert): Der Client erfragt die IP-Adresse und das Gateway beantwortet die Anfrage.Push: Das Gateway schlägt dem Client eine IP-Adresse vor und der Client muss diese akzeptieren oder zurückweisen.Dieser Wert muss für beide Seiten des Tunnels identisch sein.
IP-ZuordnungspoolNur bei IPv4-Adressvergabe = Server im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie einen im Menü VPN->IPSec->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus. Falls hier noch kein IP-Pool konfiguriert wurde, erscheint in diesem Feld die Meldung Noch nicht definiert.
StandardrouteNur für IPv4-Adressvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie aus, ob die Route zu diesem IPSec-Peer als Standardroute festgelegt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IPv4-Adressvergabe = Statisch oder Server im IKE-KonfigurationsmodusGeben Sie die WAN IP-Adresse Ihrer IPSec-Verbindung an. Es kann die gleiche IP-Adresse sein, die als LAN IP-Adresse an Ihrem Router konfiguriert ist.
MetrikNur für IPv4-Adressvergabe = Statisch oder Client im IKE-Konfigurationsmodus und Standardroute = AktiviertWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15. der Standardwert ist 1.
RouteneinträgeNur für IPv4-Adressvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). der Standardwert ist 1.

Felder im Menü Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs

Feld Beschreibung
Zusätzlicher Filter des IPv4-DatenverkehrsNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv1Legen Sie mithilfe von Hinzufügen einen neuen Filter an.

Felder im Menü IPv6-Schnittstellenrouten

Feld Beschreibung
SicherheitsrichtlinieWählen Sie, mit welcher Sicherheitseinstellung die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Nicht Vertrauenswürdig:Es werden nur diejenigen IP-Pakete durchgelassen, die einer Verbindung zugeordnet werden können, die aus einer vertrauenwürdigen Zone aufgebaut wurde.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 außerhalb Ihres LAN verwenden wollen.Vertrauenswürdig(Standardwert): Es werden alle IP-Pakete durchgelassen, außer denen, die explizit verboten sind.Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung zu verwenden, wenn Sie IPv6 in Ihrem LAN verwenden wollen.Ausnahmen für die gewählte Einstellung können Sie im Menü Firewall auf Seite 227 konfigurieren.
Lokales IPv6-NetzwerkWählen Sie ein Netzwerk aus. Sie können unter den Link-Präfixen wählen, die unter LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu angelegt sind.Geben Sie die Lokale IPv6-Adresse mit der entsprechenden Präfixlänge ein. Dieser Präfix muss mit :: enden. Standardmäßig ist eine Präfixlänge von /64 vorgegeben.
Entferntes IPv6-NetzwerkFügen Sie mit Hinzufügen einen neuen Präfix hinzu. Geben Sie die Adresse der Tunnelgegenstelle ein. Standardmäßig ist eine Länge von 64 und eine Priorität von 1 vorgegeben. Je niederiger der Wert der Priorität ist, desto höhere Priorität besitzt die Route.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

Digitalisierungsbox unterstützt zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IPSec-Verbindungen:

  • eine Richtlinien-basierte Methode und
  • eine Routing-basierte Methode.

Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich.

Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen.

Der Parameter Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll.

Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs, so wird es verworfen.

Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen.

T-Mobile Digibox Premium - Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs - 1

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr.

T-Mobile Digibox Premium - Hinweis - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss.

Fügen Sie weitere Filter mit Hinzufügen hinzu.

IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen Peer-Parameter Administrativer Status Aktiv Inaktiv Beschreibung Peer-1 Peer-Adresse Basisparameter Beschreibung Protokoll Beliebig Quell-IP-Adresse/Netzmaske Netzwerk Ziel-IP-Adresse/Netzmaske Netzwerk IP-Version des Übernehmen Abbrechen IPv4-Schnittstellungen IPv4-Adressvergabe Statisch Standardroute Aktiviert Lokale IP-Adresse 0.0.0.0 Routeneinträge Entfernte IP-Adresse Netzmaske Metrik 0.0.0.0 0.0.0.0 1 Hinzufügen Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs Beschreibung Protokoll Quell-IP/Maske:Port Ziel-IP/Maske:Port Hinzufügen Erweiterte Einstellungen OK Abbrechen

Abb. 109: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu->Hinzufügen

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus. Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigHost: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk (Standardwert): Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quell-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske der Datenpakete ein.
Ziel-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Ziel-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung - Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte IPSec-Optionen

Feld Beschreibung
Phase-1-ProfileWählen Sie ein Profil für die Phase 1 aus. Neben den benutzerdefinierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das inVPN->IPSec->Phase-1-Profileals Standard markiert istMulti-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 1 die Proposals 3DES/MD5, AES/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü.:Verwendet ein Profil, das im MenüVPN->IPSec->Phase-1-Profilefür Phase 1 konfiguriert wurde.
Phase-2-ProfilWählen Sie ein Profil für die Phase 2 aus. Neben den benutzerdefinierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das inVPN->IPSec->Phase-2-Profileals Standard markiert ist*Multi-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 2 die Proposals 3DES/MD5, AES-128/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im MenüVPN->IPSec->Phase-2-Profile:Verwendet ein Profil, das im MenüVPN->IPSec->Phase-2-Profilefür Phase 2 konfiguriert wurde.
XAUTH-ProfilWählen Sie ein inVPN->IPSec->XAUTH-Profileangelegtes Profil aus, wenn Sie zur Authentifizierung dieses IPSec-Peers XAuth verwenden möchten.Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.
Anzahl erlaubter VerbindungenWählen Sie aus, wieviele Benutzer sich mit diesem Peer-Profil verbinden dürfen.Mögliche Werte:Ein Benutzer (Standardwert): Es kann sich nur ein Peer mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden.Mehrere Benutzer: Es können sich mehrere Peers mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden. Bei jeder Verbindungsanfrage mit den in diesem Profil definierten Daten, wird der Peer-Eintrag dupliziert.Die Konfiguration des dynamischen Peers darf keine Peer ID und keine Peer-IP-Adresse enthalten. Die CLients, die sich mit dem Gateway verbinden, müssen jedoch über eine Peer ID verfügen, da diese verwendet wird, um die durch dynamische Peers erstellten IPSec-Tunnel von einander zu trennen.Der resultierende Peer auf dem Gateway würde nun auf alle eingehenden Tunnel-Requests zutreffen. Daher ist es notwendig, ihn an das Ende der IPSec-Peer-Liste zu stellen. Andernfalls wären alle in der Listen folgenden Peers inaktiv.
StartmodusWählen Sie aus, wie der Peer in den aktiven Zustand versetzt werden soll.Mögliche Werte:Auf Anforderung (Standardwert): Der Peer wird durch einen Trigger in den aktiven Zustand versetzt.Immer aktiv: Der Peer ist immer aktiv.

Felder im Menü Erweiterte IP-Optionen

Feld Beschreibung
Öffentliche SchnittstelleLegen Sie diejenige öffentliche (oder WAN-) Schnittstelle fest, über die dieser Peer sich mit seinem VPN-Partner verbinden soll. Wenn Sie Vom Routing ausgewählt auswählen, wird die Entscheidung, über welche Schnittstelle der Datenverkehr geleitet wird, gemäß der aktuellen Routingabelle getroffen. Wenn Sie eine Schnittstelle auswählen, wird unter Beachtung der Einstellung unter Öffentlicher Schnittstellenmodus diese Schnittstelle verwendet.
Öffentlicher SchnittstellenmodusLegen Sie fest, wie strikt die Einstellung unter Öffentliche Schnittstelle gehandhabt wird. Mögliche Werte:Erzwingen: Unabhängig von den Prioritäten der aktuellen Routingabelle wird nur die ausgewählte Schnittstelle verwendet.Bevorzugt: Die Prioritäten der aktuellen Routingabelle werden verwendet. Nur wenn mehrere gleichwertige Routen zur Verfügung stehen, wird die Route über die gewählte Schnittstelle verwendet.
Öffentliche IPv4-QuelladresseWenn Sie mehrere Internetanschlüsse parallel betreiben, können Sie hier diejenige öffentliche IP-Adresse angeben, die für den Datenverkehr des Peers als Quelladresse verwendet werden soll. Wählen Sie aus, ob die Öffentliche IPv4-Quelladresse aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Geben Sie in das Eingabefeld die öffentliche IP-Adresse ein, die als Absendeadresse verwendet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Überprüfung der IPv4-RückrouteWählen Sie aus, ob für die Schnittstelle zum Verbindungspartner eine Überprüfung der Rückroute aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
MobilKENur für Peers mit IKEv2.MobilKE ermöglicht es, bei wechselnden öffentlichen IP-Adressen lediglich diese Adressen in den SAs zu aktualisieren, ohne die SAs selbst neu aushandeln zu müssen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Beachten Sie, dass MobilKE einen aktuellen IPSec Client voraussetzt, z. B. den aktuellen Windows-7- oder Windows-8-Client oder die neuste Version des bintec elmeg IPSec Clients.
IPv4 Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen Verbindungspartner beantworten soll.Mögliche Werte:

Feld Beschreibung

  • Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen IPSecPeer.
  • Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec Peer aktiv (aktiv) oder Ruhend (ruhend) ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.
  • Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec-Peer aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum IPSec Peer besteht.

IPSec-Callback

Um Hosts, die nicht über feste IP-Adressen verfügen, eine sichere Verbindung über das Internet zu ermöglichen, unterstützen Digitalisierungsbox-Geräte den DynDNS-Dienst. Dieser Dienst ermöglicht die Identifikation eines Peers anhand eines durch DNS auflösbaren Host-Namens. Die Konfiguration der IP-Adresse des Peers ist nicht notwendig.

Der DynDNS-Dienst signalisiert aber nicht, ob ein Peer wirklich online ist, und kann einen Peer nicht veranlassen, eine Internetverbindung aufzubauen, um einen IPSec-Tunnel über das Internet zu ermöglichen. Diese Möglichkeit wird mit IPSec-Callback geschaffen: Mithilfe eines direkten ISDN-Rufs bei einem Peer kann diesem signalisiert werden, dass man online ist und den Aufbau eines IPSec-Tunnels über das Internet erwartet. Sollte der gerufene Peer derzeit keine Verbindung zum Internet haben, wird er durch den ISDN-Ruf veranlasst, eine Verbindung aufzubauen. Dieser ISDN-Ruf verursacht (je nach Einsatzland) keine Kosten, da der ISDN-Ruf von Ihrem Gerät nicht angenommen werden muss. Die Identifikation des Anrufers durch dessen ISDN-Rufnummer genügt als Information, um einen Tunnelaufbau zu initiieren.

Um diesen Dienst einzurichten, muss zunächst auf der passiven Seite im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu eine Rufnummer für den IPSec-Callback konfiguriert werden. Dazu steht für das Feld Dienst der Wert IPSec zur Verfügung. Dieser Eintrag sorgt dafür, dass auf dieser Nummer eingehende Rufe an den IPSec-Dienst geleitet werden.

Bei aktivem Callback wird, sobald ein IPSec-Tunnel benötigt wird, der Peer durch einen ISDN-Ruf veranlasst, diesen zu initiieren. Bei passivem Callback wird immer dann ein Tunnelaufbau zum Peer initiiert, wenn ein ISDN-Ruf auf der entsprechenden Nummer (MSN im Menü Physikalische

Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu für Dienst IPSec) eingeht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass beide Peers erreichbar sind und die Verbindung über das Internet zustande kommen kann. Es wird lediglich dann kein Callback ausgeführt, wenn bereits SAs (Security Associations) vorhanden sind, der Tunnel zum Peer also bereits besteht.

T-Mobile Digibox Premium - IPSec-Callback - 1

Hinweis

Wenn ein Tunnel zu einem Peer aufgebaut werden soll, wird vom IPSec-Daemon zunächst die Schnittstelle aktiviert, über die der Tunnel realisiert werden soll. Sofern auf dem lokalen Gerät IPSec mit DynDNS konfiguriert ist, wird die eigene IP-Adresse propagiert und erst dann der ISDN-Ruf an das entfernte Gerät abgesetzt. Auf diese Art ist sichergestellt, dass das entfernte Gerät das lokale auch tatsächlich erreichen kann, wenn es den Tunnelaufbau initiiert.

Übermittlung der IP-Adresse über ISDN

Mittels der Übertragung der IP-Adresse eines Geräts über ISDN (im D-Kanal und/oder im B-Kanal) eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Konfiguration von IPSec-VPNs. Einschränkungen, die bei der IPSec-Konfiguration mit dynamischen IP-Adressen auftreten, können so umgangen werden.

T-Mobile Digibox Premium - Übermittlung der IP-Adresse über ISDN - 1

Hinweis

Um die Funktion IP-Adressübermittlung über ISDN nutzen zu können, müssen Sie eine kostenfreie Zusatzlizenz erwerben.

Die Lizenzdaten der Zusatzlizenzen erhalten Sie über die Online-Lizenzierungs-Seiten im Support-Bereich auf www.bintec-elmeg.com. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung.

Vor Systemsoftware Release 7.1.4 unterstützte der IPSec ISDN Callback einen Tunnelaufbau nur dann, wenn die aktuelle IP-Adresse des Auslösers auf indirektem Wege (z. B. über DynDNS) ermittelt werden konnte. DynDNS hat aber gravierende Nachteile, wie z. B. die Latenzzeit, bis die IP-Adresse in der Datenbank wirklich aktualisiert ist. Dadurch kann es dazu kommen, dass die über DynDNS propagierte IP-Adresse nicht korrekt ist. Dieses Problem wird durch die Übertragung der IP-Adresse über ISDN umgangen. Darüber hinaus ermöglicht es diese Art der Übermittlung dynamischer IP-Adressen, den sichereren ID-Protect-Modus (Haupt Modus) für den Tunnelaufbau zu verwenden.

Funktionsweise: Um die eigene IP-Adresse an den Peer übermitteln zu können, stehen unterschiedliche Modi zur Verfügung: Die Adresse kann im D-Kanal kostenfrei übertragen werden oder im B-Kanal, wobei der Ruf von der Gegenstelle angenommen werden muss und daher Kosten verursacht. Wenn ein Peer, dessen IP-Adresse dynamisch zugewiesen worden ist, einen anderen Peer zum Aufbau eines IP-Sec-Tunnels veranlassen will, so kann er seine eigene IP-Adresse gemäß der in Felder im Menü IPv4 IPSec Callback auf Seite 211 beschriebenen Einstellungen übertragen. Nicht alle Übertragungsmodi werden von allen Telefongesellschaften unterstützt. Sollte diesbezüglich Unsicherheit bestehen, kann mittels der automatischen Auswahl durch das Gerät sichergestellt werden, dass alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt werden.

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Hinweis

Damit Ihr Gerät die Informationen des gerufenen Peers über die IP-Adresse identifizieren kann, sollte die Callback-Konfiguration auf den beteiligten Geräten analog vorgenommen werden.

Folgende Rollenverteilungen sind möglich:

  • Eine Seite übernimmt die aktive, die andere die passive Rolle.
  • Beide Seiten können beide Rollen (Beide) übernehmen.

Die Übertragung der IP-Adresse und der Beginn der IKE-Phase-1-Aushandlung verlaufen in folgenden Schritten:

(1) Peer A (der Auslöser des Callbacks) stellt eine Verbindung zum Internet her, um eine dynamische IP-Adresse zugewiesen zu bekommen und um für Peer B über das Internet erreichbar zu sein.
(2) Ihr Gerät erstellt ein begrenzt gültiges Token und speichert es zusammen mit der aktuellen IP-Adresse im zu Peer B gehörenden MIB-Eintrag.
(3) Ihr Gerät setzt den initialen ISDN-Ruf an Peer B ab. Dabei werden die IP-Adresse von Peer A sowie das Token gemäß der Callback-Konfiguration übermittelt.
(4) Peer B extrahiert die IP-Adresse von Peer A sowie das Token aus dem ISDN-Ruf und ordnet sie Peer A aufgrund der konfigurierten Calling Party Number (der ISDN-Nummer, die Peer A verwendet, um den initialen Ruf an Peer B abzusetzen) zu.
(5) Der IPSec-Daemon auf Ihrem Gerät von Peer B kann die übermittelte IP-Adresse verwenden, um eine Phase-1-Aushandlung mit Peer A zu initiieren. Dabei wird der Token in einem Teil des Payload innerhalb der IKE-Aushandlung an Peer A zurückgesendet.
(6) Peer A ist nun in der Lage, das von Peer B zurückgesendete Token mit den Einträgen in der MIB zu vergleichen und so den Peer zu identifizieren, auch ohne dessen IP-Adresse zu kennen.

Da Peer A und Peer B sich wechselseitig identifizieren können, können auch unter Verwendung von Preshared Keys Aushandlungen im ID-Protect-Modus durchgeführt werden.

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Hinweis

In manchen Ländern (z. B. in der Schweiz) kann auch der Ruf im D-Kanal Kosten verursachen. Eine falsche Konfiguration der angerufenen Seite kann dazu führen, dass die angerufene Seite den B-Kanal öffnet und somit Kosten für die anrufende Seite verursacht werden.

Die folgenden Optionen sind nur auf Geräten mit ISDN-Anschluss verfügbar:

Felder im Menü IPv4 IPSec Callback

Feld Beschreibung
ModusWählen Sie den Callback-Modus aus.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):IPSec-Callback ist deaktiviert. Das lokale Gerät reagiert weder auf eingehende ISDN-Rufe noch initiiert es ISDN-Rufe zum entfernten Gerät.Passiv:Das lokale Gerät reagiert lediglich auf eingehende ISDN-Rufe und initiiert ggf. den Aufbau eines IPSec-Tunnels zum Peer. Es werden keine ISDN-Rufe an das entfernte Gerät abgesetzt, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen.Aktiv:Das lokale Gerät setzt einen ISDN-Ruf an das entfernte Gerät ab, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen. Auf eingehende ISDN-Rufe reagiert das Gerät nicht.Beide:Ihr Gerät kann auf eingehende ISDN-Rufe reagieren und ISDN-Rufe an das entfernte Gerät absetzen. Der Aufbau eines IPSec-Tunnels wird sowohl ausgeführt (nach einem eingehenden ISDN-Ruf) als auch veranlasst (durch einen ausgehenden ISDN-Ruf).
Ankommende RufnummerNur für Modus=Passiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Ausgehende RufnummerNur für Modus=Aktiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerät das entfernte Gerät ruft (Called Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragenWählen Sie aus, ob für den IPSec-Callback die IP-Adresse des eigenen Geräts über ISDN übertragen werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ÜbertragungsmodusNur für Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen = aktiviertWählen Sie aus, in welchem Modus Ihr Gerät versuchen soll, seine IP-Adresse an den Peer zu übertragen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung des besten Modus:Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten Modus. Dabei werden zunächst alle D-Kanal-Modi versucht, bevor der B-Kanal verwendet wird. (Die Verwendung des B-Kanals verursacht Kosten.)Nur D-Kanalmodi automatisch erkennen:Ihr Gerät bestimmtautomatisch den günstigsten D-Kanal-Modus. Der B-Kanal ist von der Verwendung ausgeschlossen.Spezifischen D-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Moduseingestellten Modus zu übertragen.Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehen: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Moduseingestellten Modus zu übertragen. Gelingt das nicht, wird die IP-Adresse im B-Kanal übetragen. (Dies verursacht Kosten.)Nur B-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät überträgt die IP-Adresse im B-Kanal. Dies verursacht Kosten.
Modus des D-KanalsNur für Übertragungsmodus = Spezifischen D-Kanalmodus verwenden oder Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehenWählen Sie aus, in welchem D-Kanal-Modus Ihr Gerät versuchen soll, die IP-Adresse zu übertragen.Mögliche Werte:LLC(Standardwert): Die IP-Adresse wird in den "LLC Information Elements" des D-Kanals übertragen.SUBADDR: Die IP-Adresse wird in den Subaddress "Information Elements" des D-Kanals übertragen.LLC und SUBADDR: Die IP-Adresse wird sowohl in den "LLC-" als auch in den "Subaddress Information Elements" übertragen.

14.1.2 Phase-1-Profile

Im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Phase-1-Profile angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - Phase-1-Profile - 1

IKEv1 (Internet Key Exchange, Version 1) Ansicht: 20 pro Seite ▶ Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standard Beschreibung Proposals Authentifizierung Modus DH-Gruppe Lebensdauer Multi-Proposal [AES/SHA1][AES/MD5][3DES/MD5] Preshared Keys Aggressiv 2 (1024 Bit) 0KB / 4h Seite: 1, Objekte: 1 - 1 Neues IKEv1-Profil erstellen Neu IKEv2 (Internet Key Exchange, Version 2) Ansicht: 20 pro Seite ▶ Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standard Beschreibung Proposals Lebensdauer Multiproposal [AES/SHA1][AES/MD5][3DES/SHA1][3DES/MD5] 4h Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Neues IKEv2-Profil erstellen Neu OK Abbrechen

Abb. 110: VPN->IPSec->Phase-1-Profile

In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standard-Profil verwendet werden soll.

14.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu (bei Neues IKEv1-Profil erstellen bzw. Neues IKEv2-Profil erstellen), um weitere Profile einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Phase-1-Parameter (IKE) Beschreibung IKE-1 Proposals Verschlüsselung Authentifizierung Aktiviert AES ▼ MD5 ▼ AES ▼ MD5 ▼ AES ▼ MD5 ▼ DH-Gruppe ○ 1 (768 Bit) ● 2 (1024 Bit) ○ 5 (1536 Bit) Lebensdauer 14400 Sekunden 0 kBytes Authentifizierungsmethode Preshared Keys ▼ Modus ○ Main Modus (ID Protect) ● Aggressiv □ Strikt Lokaler ID-Typ Fully Qualified Domain Name (FQDN) ▼ Lokaler ID-Wert octopus_f55 Erweiterte Einstellungen Erreichbarkeitsprüfung Automatische Erkennung ▼ Blockzeit 30 Sekunden NAT-Traversal Aktiviert ▼ OK Abbrechen

Abb. 111: VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu

Das Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Phase-1-Parameter (IKE) / Phase-1-Parameter (IKEv2)

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, welche die Art der Regel eindeutig identifiziert.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Nachrichten-Hash-Algorithmen für IKE Phase 1 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und vier Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 24 mögliche Werte in diesem Feld. Mindestens ein Proposal muss vorhanden sein. Daher kann die erste Zeile der Tabelle nicht deaktiviert werden.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit, was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird.Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer.Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish angesehen werden.CAST: CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES.DES: DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird.AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird dieAES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet.AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet.AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet.AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.
Hash-Algorithmen (Authentifizierung):MD5 (Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.SHA1: SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.RipeMD 160: RipeMD 160 ist ein 160 Bit Hash-Algorithmus. Er wird als sicherer Ersatz für MD5 und RipeMD angewandt.Tiger192: Tiger 192 ist ein relativ neuer und sehr schneller Algorithmus.
Beachten Sie, dass die Beschreibung der Verschlüsselung und Authentifizierung oder der Hash-Algorithmen auf dem Kenntnisstand und der Meinung des Autors zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Handbuchs basiert. Die Qualität der Algorithmen im besonderen unterliegt relativen Gesichtpunkten und kann sich aufgrund von mathematischen oder kryptographischen Weiterentwicklungen ändern.
DH-GruppeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Die Diffie-Hellmann-Gruppe definiert den Parametersatz, der für die Schlüsselberechnung während der Phase 1 zugrunde gelegt wird."MODP", wie es von Digitalisierungsbox unterstützt wird, steht für "modular exponentiation".Mögliche Werte:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel fest.Folgende Optionen stehen für die Definition der Lebensdauer zur Verfügung:Eingabe in Sekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 14400, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn vier Stunden abgelaufen sind.Eingabe in kBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in KBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0; das bedeutet, dass die Anzahl der gesendeten kBytes keine Rolle spielt.
AuthentifizierungsmethodeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys (Standardwert): Falls Sie für die Authentifizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Pre Shared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers konfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.DSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des DSA-Algorithmus authentifiziert.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.RSA-Verschlüsselung: Mit RSA-Verschlüsselung werden als erweiterte Sicherheit zusätzlich die ID-Nutzdaten verschlüsselt.
Lokales ZertifikatNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur,RSA-Signaturhoder RSA-VerschlüsselungDieses Feld ermöglicht Ihnen, eines Ihrer eigenen Zertifikate für die Authentifizierung zu wählen. Es zeigt die Indexnummer dieses Zertifikats und den Namen an, unter dem es gespeichert ist. Dieses Feld wird nur bei Authentifizierungseinstellungen auf Zertifikatbasis angezeigt und weist darauf hin, dass ein Zertifikat zwingend erforderlich ist.
ModusNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Phase-1-Modus aus.Mögliche Werte:Aggressiv (Standardwert): Der Aggressive Modus ist erforderlich, falls einer der Peers keine statische IP-Adresse hat und Preshared Keys für die Authentifizierung genutzt werden. Er erfordert nur drei Meldungen für die Einrichtung eines sicheren Kanals.Main Modus (ID Protect): Dieser Modus (auch als Main Mode bezeichnet) erfordert sechs Meldungen für eine Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung und damit für die Einrichtung eines sicheren Kanals, über den die IPSec-SAs ausgehandelt werden. Er setzt voraus, dass beide Peers statische IP-Adressen haben, falls für die Authentifizierung Preshared Keys genutzt werden.Wählen Sie weiterhin aus, ob der gewählte Modus ausschließlich verwendet werden darf (Strikt) oder der Peer auch einen anderen Modus vorschlagen kann.
Lokaler ID-TypNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche Werte:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)
Lokaler ID-WertNur für Phase-1-Parameter (IKE)Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-Verschlüsselung wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden aktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektname des Zertifikats verwendet.Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nutzen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 48), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Gerät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.

Erreichbarkeitsprüfung

In der Kommunikation zweier IPSec-Peers kann es dazu kommen, dass einer der beiden z. B. aufgrund von Routing-Problemen oder aufgrund eines Neustarts nicht erreichbar ist. Dies ist aber erst dann feststellbar, wenn das Ende der Lebensdauer der Sicherheitsverbindung erreicht ist. Bis zu diesem Zeitpunkt gehen die Datenpakete verloren. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Mechanismen einer Erreichbarkeitsprüfung. Im Feld Erreichbarkeitsprüfung wählen Sie aus, ob ein Mechanismus angewendet werden soll, um die Erreichbarkeit eines Peers zu überprüfen.

Hierbei stehen zwei Mechanismen zur Verfügung: Heartbeats und Dead Peer Detection.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
ErreichbarkeitsprüfungNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Methode aus, mit der die Funktionalität der IPSec-Verbindung überprüft werden soll.Neben dem Standardverfahren Dead Peer Detection (DPD) ist auch das (proprietäre) Heartbeat-Verfahren implementiert. Dieses sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen wirdMögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Ihr Gerät erkennt und verwendet den Modus, den die Gegenstelle unterstützt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat. Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.Dead Peer Detection: DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Erreichbarkeit des Peers nur überprüft, wenn tatsächlich Daten an ihn gesendet werden sollen.Dead Peer Detection (Idle): DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Überprüfung in bestimmten Intervallen unabhängig von anstehenden Datentransfers vorgenommen.Nur für Phase-1-Parameter (IKEv2)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Erreichbarkeitsprüfung.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BlockzeitLegen Sie fest, wie lange ein Peer für Tunnelaufbauten blockiert wird, nachdem ein Phase-1-Tunnelaufbau fehlgeschlagen ist. Dies betrifft nur lokal initiierte Aufbauversuche.Zur Verfügung stehen Werte von -1 bis 86400 (Sekunden), der Wert -1 bedeutet die Übernahme des Wertes im Standardprofil, der Wert 0, dass der Peer in keinem Fall blockiert wird.Der Standardwert ist 30.
NAT-TraversalNAT-Traversal (NAT-T) ermöglicht es, IPSec-Tunnel auch über ein oder mehrere Geräte zu öffnen, auf denen Network Address Translation (NAT) aktiviert ist.Ohne NAT-T kann es zwischen IPSec und NAT zu Inkompatibilitäten kommen (siehe RFC 3715, Abschnitt 2). Diese behindern vor allem den Aufbau eines IPSec-Tunnels von einem Host innerhalb eines LANs und hinter einem NAT-Gerät zu einem anderen Host bzw. Gerät. NAT-T ermöglicht derartige Tunnel ohne Konflikte mit NAT-Geräten, aktiviertes NAT wird vom IPSec-Daemon automatisch erkannt und NAT-T wird verwendet.Nur für IKEv1-ProfileMögliche Werte:Aktiviert (Standardwert): NAT-Traversal ist aktiv.Deaktiviert: NAT-Traversal ist deaktiviert.Erzwingen: Das Gerät verhält sich in jedem Fall so, als ob NAT eingesetzt würde.Nur für IKEv2-ProfileMit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CA-ZertifikateNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur,RSA-Signaturhoder RSA-VerschlüsselungWenn Sie die Option Folgenden CA-Zertifikaten vertrauen aktivieren,können Sie bis zu drei CA-Zertifikate auswählen, die für dieses Profil akzeptiert werden sollen.Die Option ist nur konfigurierbar, wenn Zertifikate geladen sind.

14.1.3 Phase-2-Profile

Ebenso wie für Phase 1 können Sie Profile für die Phase 2 des Tunnelaufbaus definieren.

Im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Phase-2-Profile angezeigt.

IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP_Pools Optionen

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Standard Beschreibung Proposals PFS-Gruppe Lebensdauer Seite: 1 Neu OK Abbrechen

Abb. 112: VPN->IPSec->Phase-2-Profile

In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standardprofil verwendet werden soll.

14.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten.

IP Sec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen

Phase-2-Parameter (IPSEC) Beschreibung IPSec-1 Proposals Verschlüsselung Authentifizierung Aktiviert AES ▼ MD5 ▼ AES ▼ MD5 ▼ AES ▼ MD5 ▼ PFS-Gruppe verwenden ✓ Aktiviert ○ 1 (768 Bit) ● 2 (1024 Bit) ○ 5 (1536 Bit) Lebensdauer 7200 Sekunden 0 kBytes Schlüssel erneut erstellen nach 80 % Lebensdauer Erweiterte Einstellungen IP-Komprimierung □ Aktiviert Erreichbarkeitsprüfung Automatische Erkennung ▼ PMTU propagieren ✓ Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 113: VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu

Das Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Phase-2-Parameter (IPSEC)

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, die das Profil eindeutig identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Message-Hash-Algorithmen für IKE Phase 2 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und zwei Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 12 mögliche Werte in diesem Feld.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit, was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet.AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet.AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet.AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer.Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish angesehen werden.CAST: CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES.DES: DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird.Hash-Algorithmen (Authentifizierung):MD5(Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.SHA1: SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.Beachten Sie, dass RipeMD 160 und Tiger 192 für Nachricht-Hashing inPhase 2 nicht zur Verfügung stehen.
PFS-Gruppe verwendenDa PFS (Perfect Forward Secrecy) eine weitere Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung erfordert, um neues Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen, müssen Sie die Merkmale der Exponentiation wählen.Wenn Sie PFS aktivieren (Aktiviert), sind die Optionen die gleichen, wie bei der Konfiguration von DH-Gruppe im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile. PFS wird genutzt, um die Schlüssel einer erneuerten Phase-2-SA zu schützen, auch wenn die Schlüssel der Phase-1-SA bekannt geworden sind.Das Feld hat folgende Optionen:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit) (Standardwert): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie fest, wie die Lebensdauer festgelegt wird, die ablaufen darf, bevor die Phase-2-SAs erneuert werden müssen.Die neuen SAs werden bereits kurz vor dem Ablauf der aktuellen SAs ausgehandelt. Der Standardwert beträgt gemäß RFC 2407 acht Stunden, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn acht Stunden abgelaufen sind.Folgende Optionen stehen für die Definition der Lebensdauer zur Verfügung:Eingabe in Sekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2-Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 7200.Eingabe in kBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in kBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0.Schlüssel erneut erstellen nach: Legen Sie fest, bei welchem Prozentsatz des Ablaufes der Lebensdauer die Schlüssel der Phase 2 neu erstellt werden.Die eingegebene Prozentzahl wird sowohl auf die Lebensdauer in Sekunden als auch auf die Lebensdauer in kBytes angewendet.Der Standardwert ist 80 %.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
IP-KomprimierungWählen Sie aus, ob eine Kompression vor der Datenverschlüsselung eingeschaltet wird. Das kann bei gut komprimierbaren Daten zu einer höheren Performance und geringerem zu übertragenden Datenvolumen führen. Bei schnellen Leitungen oder nicht komprimierbaren Daten wird von der Option abgeraten, da die Performance durch den erhöhten Aufwandbei der Kompression erheblich beeinträchtigt werden kann.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie, ob und in welcher Weise IPSec Heartbeats verwendet werden.Um feststellen zu können, ob eine Security Association (SA) noch gültig ist oder nicht, ist ein IPSec-Heartbeat implementiert worden. Dieser sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen werden sollen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Automatische Erkennung, ob die Gegenstelle eine Digitalisierungsbox ist. Wenn ja, wird Heartbeats (Senden &Erwarten) (bei Gegenstelle mit Digitalisierungsbox) oder Inaktiv (bei Gegenstelle ohne Digitalisierungsbox) gesetzt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat. Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.
PMTU propagierenWählen Sie aus, ob während der Phase 2 die PMTU (Path Maximum Transfer Unit) propagiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.1.4 XAUTH-Profile

Im Menü XAUTH-Profile wird eine Liste aller XAuth-Profile angezeigt.

Extended Authentication für IPSec (XAuth) ist eine zusätzliche Authentifizierungsmethode für Benutzer eines IPSec-Tunnels.

Das Gateway kann bei Nutzung von XAuth zwei verschiedene Rollen übernehmen, es kann als Server oder als Client dienen:

  • Das Gateway fordert als Server einen Berechtigungsnachweis an.
  • Das Gateway weist als Client seine Berechtigung nach.

Im Server-Modus können sich mehrere Benutzer über XAuth authentifizieren, z. B. Nutzer von Apple iPhones. Die Berechtigung wird entweder anhand einer Liste oder über einen RADIUS Server geprüft. Bei Verwendung eines Einmalpassworts (One Time Password, OTP) kann die Passwortüberprüfung von einem Token-Server übernommen werden (z. B. beim Produkt SecOVID von Kobil), der hinter dem RADIUS-Server installiert ist. Wenn über IPSec eine Firmenzentrale mit mehreren Filialen verbunden ist, können mehrere Peers konfiguriert werden. Je nach Zuordnung verschiedener Profile kann ein bestimmter Benutzer den IPSec-Tunnel über verschiedene Peers nutzen. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn ein Angestellter abwechselnd in verschiedenen Filialen arbeitet, jeder Peer eine Filiale repräsentiert und der Angestellte jeweils vor Ort Zugriff auf den Tunnel haben will.

Nachdem IPSec IKE (Phase 1) erfolgreich beendet ist und bevor IKE (Phase 2) beginnt, wird XAuth realisiert.

Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.

14.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Rolle Server ▼ Modus RADIUS ▼ RADIUS-Server Gruppen-ID Kein RADIUS-Server für XAUTH konfiguriert OK Abbrechen

Abb. 114: VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu

Das Menü VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für dieses XAuth-Profil ein.
RolleWählen Sie die Rolle des Gateways bei der XAuth-Authentifizierung aus.Mögliche Werte:Server (Standardwert): Das Gateway fordert einen Berechtigungsnachweis an.Client: Das Gateway weist seine Berechtigung nach.
ModusNur für Rolle = ServerWählen Sie aus, wie die Authentifizierung durchgeführt wird.Mögliche Werte:RADIUS (Standardwert): Die Authentifizierung wird über einen RADIUS-Server durchgeführt. Dieser wird im MenüSystemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfiguriert und im Feld RADIUS-Server Gruppen-ID ausgewählt.Lokal: Die Authentifizierung wird über eine lokal angelegte Liste durchgeführt.
NameNur für Rolle = ClientGeben Sie den Authentifizierungsnamen des Clients ein.
PasswortNur für Rolle = ClientGeben Sie das Authentifizierungspasswort ein.
RADIUS-Server Gruppen-IDNur für Rolle = ServerWählen Sie die gewünschte in Systemverwaltung->Remote Authentifi-zierung->RADIUS konfigurierte RADIUS-Gruppe aus.
BenutzerNur für Rolle = Server und Modus = LokalIst Ihr Gateway als XAuth-Server konfiguriert, können die Clients über eine lokal konfigurierte Benutzerliste authentifiziert werden. Definieren Sie hier die Mitglieder der Benutzergruppe dieses XAUTH-Profils, indem Sie den Authentifizierungsnamen des Clients (Name) und das Authentifizierungspasswort (Passwort) eingeben. Fügen Sie weitere Mitglieder mit Hinzufügen hinzu.

14.1.5 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für Ihre konfigurierten IPSec-Verbindungen angezeigt.

Wenn Sie bei einem IPSec-Peer für IPv4-Adressvergabe Server im

IKE-Konfigurationsmodus eingestellt haben, müssen Sie hier die IP-Pools, aus denen die IP-

Adressen vergeben werden, definieren.

14.1.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

um vorhandene Einträge zu bearbeiten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 2

Basisparameter IP-Poolname IP-Adressbereich DNS-Server Primär Sekundär OK Abbrechen

Abb. 115: VPN->IPSec->IP Pools->Neu

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

14.1.6 Optionen

T-Mobile Digibox Premium - Optionen - 1

Globale Optionen IPSec aktivieren Aktiviert Vollständige IPSec-Konfiguration löschen IPSec-Debug-Level Debug Erweiterte Einstellungen IPSec über TCP NCP Path Finder Technologie Initial Contact Message senden Aktiviert SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisieren Aktiviert Zero Cookies verwenden Aktiviert Dynamische RADIUS-Authentifizierung Aktiviert PKI-Verarbeitungsoptionen Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachten Aktiviert Zertifikatsanforderungs-Payloads senden Aktiviert Zertifikatsketten senden Aktiviert CRLs senden Aktiviert Key Hash Payloads senden Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 116: VPN->IPSec->Optionen

Das Menü VPN->IPSec->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Globale Optionen

Feld Beschreibung
IPSec aktivierenWählen Sie, ob Sie IPSec aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Sobald ein IPSec Peer konfiguriert wird, ist die Funktion aktiv.
Vollständige IPSec-Konfiguration löschenWenn Sie das Symbol klicken, löschen Sie die vollständige IPSec-Konfiguration Ihres Geräts.Dieses macht alle Einstellungen rückgängig, die während der IPSec-Konfiguration vorgenommen worden sind. Nachdem die Konfiguration gelöscht worden ist, können Sie mit einer komplett neuen IPSec-Konfiguration beginnen.Das Löschen der Konfiguration ist nur möglich mit IPSec aktivieren = nicht aktiviert.
IPSec-Debug-LevelWählen Sie die Priorität der intern aufzuzeichnenden Systemprotokoll-Nachrichten des IPSec Subsystems.Mögliche Werte:Notfallh(höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationDebug(Standardwert, niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass beim Syslog-Level "Debug" sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.

Im Menü Erweiterte Einstellungen können Sie bestimmte Funktionen und Merkmale an die besonderen Erfordernisse Ihrer Umgebung anpassen, d. h. größtenteils werden Interoperabilitäts-Flags gesetzt. Die Standardwerte sind global gültig und ermöglichen es, dass Ihr System einwandfrei mit anderen Digitalisierungsbox-Geräten zusammenarbeitet, so dass Sie diese Werte nur ändern müssen, wenn die Gegenseite ein Fremdprodukt ist oder Ihnen bekannt ist, dass sie besondere Einstellungen benötigt. Dies kann beispielsweise notwendig sein, wenn die entfernte Seite mit älteren IPSec-Implementierungen arbeitet.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
IPSec über TCPWählen Sie aus, ob IPSec über TCP verwendet werden soll.IPSec über TCP basiert auf der NCP-Path-Finder-Technologie. Diese Technologie sorgt dafür, dass der Datenverkehr (IKE, ESP, AH) zwischen den Peers in eine Pseudo-HTTPS-Session eingebettet wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Initial Contact Message sendenWählen Sie aus, ob bei IKE (Phase 1) IKE-Initial-Contact-Meldungen gesandt werden sollen, wenn keine SAs mit einem Peer bestehen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisierenWählen Sie aus, ob alle SAs gelöscht werden sollen, deren Datenverkehr über eine Schnittstelle geroutet wurde, an der sich der Status von Aktiv zu Inaktiv, Ruhend oder Blockiert geändert hat.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zero Cookies verwendenWählen Sie aus, ob auf Null gesetzte ISAKMP Cookies gesendet werden sollen.Diese sind dem SPI (Security Parameter Index) in IKE-Proposals äquivalent; da sie redundant sind, werden sie normalerweise auf den Wert der laufenden Aushandlung gesetzt. Alternativ kann Ihr Gerät Nullen für alle Werte des Cookies nutzen. Wählen Sie in diesem Fall Aktiviert.
Größe der Zero CookiesNur für Zero Cookies verwenden = aktiviert.Geben Sie die Länge der in IKE-Proposals benutzten und auf Null gesetzten SPI in Bytes ein.Der Standardwert ist 32.
Dynamische RADIUS-AuthentifizierungWählen Sie aus, ob die RADIUS-Authentifizierung über IPSec aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Felder im Menü PKI-Verarbeitungsoptionen

Feld Beschreibung
Zertifikatsanforderungs-Pay loads nicht beachtenWählen Sie aus, ob Zertifikatanforderungen, die während IKE (Phase 1) von der entfernten Seite empfangen wurden, ignoriert werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikatsanforderungs-Pay loads sendenWählen Sie aus, ob während der IKE (Phase 1) Zertifikatanforderungen gesendet werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Zertifikatsketten sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) komplette Zertifikatsketten gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Deaktivieren Sie diese Funktion, falls Sie nicht die Zertifikate aller Stufen (von Ihrem bis zu dem der CA) an den Peer senden möchten.
CRLs sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) CRLs gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Key Hash Payloads sen-denWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) Schlüssel-Hash-Nutzdaten gesandt werden sollen.Als Standard wird der Hash des Public Key (öffentlichen Schlüssels) der entfernten Seite zusammen mit den anderen Authentifizierungsdaten gesandt. Gilt nur für RSA-Verschlüsselung. Aktivieren Sie diese Funktion mit Aktiviert, um dieses Verhalten zu unterdrücken.

Kapitel 15 Firewall

Mit einer Stateful Inspection Firewall (SIF) verfügt die Digitalisierungsbox über eine leistungsfähige Sicherheitsfunktion.

Zusätzlich zur sogenannten statischen Paketfilterung hat eine SIF durch dynamische Paketfilterung einen entscheidenden Vorteil: Die Entscheidung, ob ein Paket weitergeleitet wird, kann nicht nur aufgrund von Quell- und Zieladressen oder Ports, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung zu einem Partner gefällt werden.

Es können also auch solche Pakete weitergeleitet werden, die zu einer bereits aktiven Verbindung gehören. Dabei akzeptiert die SIF auch Pakete, die zu einer "Tochterverbindung" gehören. Die Aushandlung einer FTP-Verbindung findet zum Beispiel über den Port 21 statt, der eigentliche Datenaustausch kann aber über einen völlig anderen Port erfolgen.

SIF und andere Sicherheitsfunktionen

Die Stateful Inspection Firewall fügt sich wegen ihrer einfachen Konfiguration gut in die bestehende Sicherheitsarchitektur der Digitalisierungsbox ein. Systemen wie Network Address Translation (NAT) und IP-Zugriffs-Listen (IPAL) gegenüber ist der Konfigurationsaufwand der SIF vergleichbar einfach.

Da SIF, NAT und IPAL gleichzeitig im System aktiv sind, muss man auf mögliche Wechselwirkungen achten: Wenn ein beliebiges Paket von einer der Sicherheitsinstanzen verworfen wird, so geschieht dies unmittelbar, d. h. es ist irrelevant, ob es von einer anderen Instanz zugelassen werden würde. Daher sollte man den eigenen Bedarf an Sicherheitsfunktionen genau analysieren.

Der wesentliche Unterschied zwischen SIF und NAT/IPAL besteht darin, dass die Regeln der SIF generell global angewendet werden, d. h. nicht auf eine Schnittstelle beschränkt sind.

Grundsätzlich werden aber dieselben Filterkriterien auf den Datenverkehr angewendet wie bei NAT und IPAL:

  • Quell- und Zieladresse des Pakets (mit einer zugehörigen Netzmaske)
  • Dienst (vorkonfiguriert, z. B. Echo, FTP, HTTP)
  • Protokoll
  • Portnummer(n)

Um die Unterschiede in der Paketfilterung zu verdeutlichen, folgt eine Aufstellung der einzelnen Sicherheitsinstanzen und ihrer Funktionsweise.

NAT

Eine der Grundfunktionen von NAT ist die Umsetzung lokaler IP-Adressen Ihres LANs in die globalen IP-Adressen, die Ihnen von Ihrem ISP zugewiesen werden, und umgekehrt. Dabei werden zunächst alle von außen initiierten Verbindungen abgeblockt, d. h. jedes Paket, welches Ihr Gerät nicht einer bereits bestehenden Verbindung zuordnen kann, wird abgewiesen. Auf diese Art kann eine Verbindung lediglich von innen nach außen aufgebaut werden. Ohne explizite Genehmigungen wehrt NAT jeden Zugriff aus dem WAN auf das LAN ab.

IP Access Listen

Hier werden Pakete ausschließlich aufgrund der oben aufgeführten Kriterien zugelassen oder abgewiesen, d. h. der Zustand der Verbindung wird nicht berücksichtigt (außer bei Dienste = TCP).

SIF

Die SIF sondert alle Pakete aus, die nicht explizit oder implizit zugelassen werden. Dabei gibt es sowohl

ein "Verweigern", bei dem keine Fehlermeldung an den Sender des zurückgewiesenen Pakets ausgegeben wird, als auch ein "Ablehnen", bei dem der Sender über die Ablehnung des Pakets informiert wird.

Die eingehenden Pakete werden folgendermaßen bearbeitet:

  • Zunächst überprüft die SIF, ob ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann. Ist dies der Fall, wird es weitergeleitet. Kann das Paket keiner bestehenden Verbindung zugeordnet werden, wird überprüft, ob eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden). Ist dies der Fall, wird das Paket ebenfalls akzeptiert.
  • Wenn das Paket keiner bestehenden und auch keiner zu erwartenden Verbindung zugeordnet werden kann, werden die SIF-Filterregeln angewendet: Trifft auf das Paket eine Deny-Regel zu, wird es abgewiesen, ohne dass eine Fehlermeldung an den Sender des Pakets geschickt wird; trifft eine Reject-Regel zu, wird das Paket abgewiesen und eine ICMPHost-Unreachable-Meldung an den Sender des Paktes ausgegeben. Nur wenn auf das Paket eine Accept-Regel zutrifft, wird es weitergeleitet.
  • Alle Pakete, auf die keine Regel zutrifft, werden nach Kontrolle aller vorhandenen Regeln ohne Fehlermeldung an den Sender abgewiesen (= Standardverhalten).

Konkrete Hinweise für die Konfiguration einer Stateful Inspection Firewall (SIF) finden Sie am Ende des Kapitels unter SIF - Konfigurationsbeispiel auf Seite 241.

15.1 Richtlinien

15.1.1 IPv4-Filterregeln

Das Standard-Verhalten mit der Aktion = Zugriff besteht aus zwei impliziten Filterregeln: wenn ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann und wenn eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden), wird das Paket zugelassen.

Die Abfolge der Filterregeln in der Liste ist relevant: Die Filterregeln werden der Reihe nach auf jedes Paket angewendet, bis eine Filterregel zutrifft. Kommt es zu Überschneidungen, d. h. trifft für ein Paket mehr als eine Filterregel zu, wird lediglich die erste Filterregel ausgeführt. Wenn also die erste Filterregel ein Paket zurückweist, während eine spätere Regel es zulässt, so wird es abgewiesen. Ebenso bleibt eine Verwerfen-Regel ohne Auswirkung, wenn ein entsprechendes Paket zuvor von einer anderen Filterregel zugelassen wird.

Dem Sicherheitskonzept liegt die Vorstellung zugrunde, dass die Infrastruktur aus vertrauenswürdigen und nicht vertrauenswürdigen Zonen besteht. Die beiden Sicherheitsrichtlinien Vertrauenswürdig bzw. Nicht Vertrauenswürdig beschreiben diese Vorstellung. Sie definieren die beiden Filterregeln Vertrauenswürdige Schnittstelle und Nicht vertrauenswürdige Schnittstellen, die standardmäßig angelegt sind und nicht gelöscht werden können.

Falls Sie die Sicherheitsrichtlinie Vertrauenswürdig verwenden, werden alle Datenpakete akzeptiert. Sie können nun zusätzliche Filterregeln definieren, die bestimmte Pakete verwerfen. Auf die gleiche Weise können Sie für die Einstellung Nicht Vertrauenswürdig ausgewählte Datenpakete freigeben.

Im Menü Firewall->Richtlinien->IPv4-Filterregeln wird eine Liste aller konfigurierten IPv4-Filterregeln angezeigt.

IPv4-Filterregeln IPv6-Filterregeln Optionen

Ansicht 20 pro Seite: Filtern in Keiner gleich Los Abfolge Quelle Ziel Dienst Aktion Priorität Richtlinie aktiv Seite: 1 Standardfilterregeln Abfolge Quelle Ziel Dienst Aktion Priorität Richtlinie aktiv n+1 Vertrauenswürdige Schnittstelle Beliebig beliebig Zugriff Keiner Aktiviert n+2 Nicht vertrauenswürdige Schnittstellen Beliebig beliebig Verweigern Keiner Aktiviert Neu OK Abbrechen

Abb. 117: Firewall->Richtlinien->IPv4-Filterregeln

Mit der Schaltfläche in der Zeile Vertrauenswürdige Schnittstelle können Sie festlegen, welche Schnittstellen Vertrauenswürdig sind. Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer Schnittstellenliste. Sie können die einzelnen Schnittstellen als vertrauenswürdig markieren.

Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag eine weitere Richtlinie einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen einer neuen Richtlinie.

Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position die Richtlinie verschoben werden soll.

15.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Parameter einzurichten.

IPv4-Filterregeln IPv6-Filterregeln Optionen

Basisparameter Quelle -- GROUPS -- Ziel -- GROUPS -- Dienst -- SERVICES -- Aktion Zugriff OK Abbrechen

Abb. 118: Firewall->Richtlinien->IPv4-Filterregeln->Neu

Das Menü Firewall->Richtlinien->IPv4-Filterregeln->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
QuelleWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für die Quelle des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Quell-Schnittstelle noch Quell-Adresse überprüft werden.
ZielWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für das Ziel des Paketsaus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Ziel-Schnittstelle noch Ziel-Adresse überprüft werden.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus, dem das zu filternde Paket zugeordnet sein muss.Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:ftptelnetsmtpdnshttpnntpInternetNetmeetingWeitere Dienste werden in Firewall->Dienste->Diensteliste angelegt.Außerdem stehen die in Firewall->Dienste->Gruppen konfigurierten Dienstegruppen zur Auswahl.
AktionWählen Sie die Aktion aus, die auf ein gefiltertes Paket angewendet werden soll.Möglichen Werte:Zugriff (Standardwert): Die Pakete werden entsprechend den Angaben weitergeleitet.Verweigern: Die Pakete werden abgewiesen.Zurückweisen: Die Pakete werden abgewiesen. Eine Fehlermeldung wird an den Sender des Pakets ausgegeben.

15.1.2 IPv6-Filterregeln

Das Standard-Verhalten mit der Aktion = Zugriff besteht aus zwei impliziten Filterregeln: wenn ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann und wenn eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden), wird das Paket zugelassen.

Die Abfolge der Filterregeln in der Liste ist relevant: Die Filterregeln werden der Reihe nach auf jedes Paket angewendet, bis eine Filterregel zutrifft. Kommt es zu Überschneidungen, d. h. trifft für ein Paket mehr als eine Filterregel zu, wird lediglich die erste Filterregel ausgeführt. Wenn also die erste Filterregel ein Paket zurückweist, während eine spätere Regel es zulässt, so wird es abgewiesen. Ebenso bleibt eine Verwerfen-Regel ohne Auswirkung, wenn ein entsprechendes Paket zuvor von einer anderen Filterregel zugelassen wird.

Dem Sicherheitskonzept liegt die Vorstellung zugrunde, dass die Infrastruktur aus vertrauenswürdigen und nicht vertrauenswürdigen Zonen besteht. Die beiden Sicherheitsrichtlinien Vertrauenswürdig bzw. Nicht Vertrauenswürdig beschreiben diese Vorstellung. Sie definieren die beiden Filterregeln Vertrauenswürdige Schnittstelle und Nicht vertrauenswürdige Schnittstellen, die standardmäßig angelegt sind und nicht gelöscht werden können.

Falls Sie die Sicherheitsrichtlinie Vertrauenswürdig verwenden, werden alle Datenpakete akzeptiert. Sie können nun zusätzliche Filterregeln definieren, die bestimmte Pakete verwerfen. Auf die gleiche Weise können Sie für die Einstellung Nicht Vertrauenswürdig ausgewählte Datenpakete freigeben.

Datenpakete, die das Neighbour Discovery Protocol verwenden, sind grundsätzlich erlaubt, auch für die Filterregel Nicht Vertrauenswürdig.

Im Menü Firewall->Richtlinien->IPv6-Filterregeln wird eine Liste aller konfigurierter IPv6-Filterregeln angezeigt.

IPv4-Filterregeln IPv6-Filterregeln Optionen

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Abfolge Quelle Ziel Dienst Aktion Richtlinie aktiv Seite: 1 Standardfilterregeln Abfolge Quelle Ziel Dienst Aktion Richtlinie aktiv n+1 Vertrauenswürdige Schnittstelle Beliebig beliebig Zugriff Aktiviert n+2 Nicht vertrauenswürdige Schnittstellen Beliebig beliebig Verweigern Aktiviert Neu OK Abbrechen

Abb. 119: Firewall->Richtlinien->IPv6-Filterregeln

Mit der Schaltfläche in der Zeile Vertrauenswürdige Schnittstelle können Sie festlegen, welche Schnittstellen Vertrauenswürdig sind. Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer Schnittstellenliste. Sie können die einzelnen Schnittstellen als vertrauenswürdig markieren.

T-Mobile Digibox Premium - IPv4-Filterregeln IPv6-Filterregeln Optionen - 2

Hinweis

Beachten Sie, dass die Schnittstellenliste für IPv6 leer ist, solange IPv6 für keine Schnittstelle aktiviert ist.

Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag eine weitere Richtlinie einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen einer neuen Richtlinie.

Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position die Richtlinie verschoben werden soll.

15.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Parameter einzurichten.

IPv4-Filterregeln IPv6-Filterregeln Optionen

Basisparameter Quelle --- GROUPS --- Ziel --- GROUPS --- Dienst --- SERVICES --- Aktion Zugriff OK Abbrechen

Abb. 120: Firewall->Richtlinien->IPv6-Filterregeln->Neu

Das Menü Firewall ->Richtlinien->IPv6-Filterregeln->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
QuelleWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für die Quelle des Pakets aus.In der Liste stehen alle WAN-/ LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->IPv6-Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl, für die IPv6 aktiviert ist.
ZielWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für das Ziel des Pakets aus.In der Liste stehen alle WAN-/ LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->IPv6-Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl, für die IPv6 aktiviert ist.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus, dem das zu filternde Paket zugeordnet sein muss.Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:ftptelnetsmtpdnshttpnntpWeitere Dienste werden in Firewall->Dienste->Diensteliste angelegt.Außerdem stehen die in Firewall->Dienste->Gruppen konfigurierten Dienstegruppen zur Auswahl.
AktionWählen Sie die Aktion aus, die auf ein gefiltertes Paket angewendet werden soll.Mögliche Werte:Zugriff (Standardwert): Die Pakete werden entsprechend den Angaben weitergeleitet.Verweigern: Die Pakete werden abgewiesen.Zurückweisen: Die Pakete werden abgewiesen. Eine Fehlermeldung wird an den Sender des Pakets ausgegeben.

15.1.3 Optionen

In diesem Menü können Sie die IPv4-Firewall aus- bzw. einschalten und Sie können ihre Aktivitäten protokollieren lassen. Darüber hinaus können Sie festlegen, nach wie vielen Sekunden Inaktivität eine Sitzung beendet werden soll.

T-Mobile Digibox Premium - Optionen - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die IPv6-Firewall immer eingeschaltet ist und nicht ausgeschaltet werden kann.

IPv4-Filterregeln IPv6-Filterregeln Optionen

Globale Firewall-Optionen Status der IPv4-Firewall Aktiviert Protokollierte Aktionen Alle Vollständige IPv4-Filterung Aktivieren Sitzungstimer UDP-Inaktivität 180 Sekunden TCP-Inaktivität 3600 Sekunden PPTP-Inaktivität 86400 Sekunden Andere Inaktivität 30 Sekunden Firewall auf Werkseinstellungen zurücksetzen Firewall auf Werkseinstellungen zurücksetzen Zurücksetzen OK Abbrechen

Abb. 121: Firewall->Richtlinien->Optionen

Das Menü Firewall->Richtlinien->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Globale Firewall-Optionen

Feld Beschreibung
Status der IPv4-FirewallAktivieren oder deaktivieren Sie die IPv4-Firewall-Funktion.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Protokollierte AktionenWählen Sie den Firewall-Syslog-Level aus.Die Ausgabe der Meldungen erfolgt zusammen mit den Meldungen der anderen Subsysteme.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Alle Firewall-Aktivitäten werden angezeigt.Verweigern: Nur Reject- und Deny-Ereignisse werden angezeigt, vgl. "Aktion".Annehmen: Nur Accept-Ereignisse werden angezeigt.Keiner: Systemprotokoll-Nachrichten werden nicht erzeugt.
Vollständige IPv4-FilterungBei TCP-Sessions überwacht die SIF im ersten Schritt, ob eine Session korrekt und vollständig aufgebaut wird. Im zweiten Schritt erfolgt die eigentliche Filterung. Für diesen "Normalfall" ist die Standardeinstellung Vollständige IPv4-Filterung Aktivieren vorgesehen.Wenn bei zweiseitiger Kommunikation eine Richtung des Datenverkehrs über den Router läuft, die Datenpakete der entgegengesetzten Richtung aber einen anderen Weg nehmen, wird der Datenverkehr vom Router nicht zugelassen, weil die Session aus Sicht der SIF unvollständig ist. Dies gilt auch, wenn es eine Regel gibt, die denselben Datenverkehr bei vollständiger Session durchlassen würde.Um den Datenverkehr bei solchen unvollständigen Sessions durchzulassen, müssen Sie Vollständige IPv4-Filterung deaktivieren.

Felder im Menü Sitzungstimer

Feld Beschreibung
UDP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine UDP -Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 180.
TCP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine TCP -Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 3600.
PPTP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine PPTP-Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 86400.
Andere InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine Session eines anderen Typs als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 30.

Felder im Menü Firewall auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Feld Beschreibung
Firewall auf Werkseinstellungen zurücksetzenKlicken Sie auf Zurücksetzen um die Firewall auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.

15.2 Schnittstellen

15.2.1 IPv4-Gruppen

Im Menü Firewall->Schnittstellen->IPv4-Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Schnittstellen-Gruppen angezeigt.

Sie können die Schnittstellen Ihres Geräts zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Schnittstellen-Gruppen einzurichten.

IPv4-Gruppen IPv6-Gruppen
Basisparameter Beschreibung Mitglieder Schnittstelle Auswahl LAN_LOCAL LAN_EN1-4 WAN_EFM35-60 LAN_EN1-0-1 BRIDGE_BR0 WLAN_STA7-90 WAN_ETHOA35-5 OK Abbrechen

Abb. 122: Firewall->Schnittstellen->IPv4-Gruppen->Neu

Das Menü Firewall->Schnittstellen->IPv4-Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Schnittstellen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

15.2.2 IPv6-Gruppen

Im Menü Firewall->Schnittstellen->IPv6-Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter IPv6-Schnittstellen-Gruppen angezeigt.

Sie können die Schnittstellen Ihres Geräts zu Gruppen zusammenfassen. Dies vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IPv6-Schnittstellen-Gruppen einzurichten.

IPv4-Gruppen IPv6-Gruppen
Basisparameter Beschreibung Mitglieder Schnittstelle Auswahl LOCAL OK Abbrechen

Abb. 123: Firewall->Schnittstellen->IPv6-Gruppen->Neu

Das Menü Firewall->Schnittstellen->IPv6-Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der IPv6-Schnittstellen-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Schnittstellen die Mitglie-der der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

15.3 Adressen

15.3.1 Adressliste

Im Menü Firewall->Adressen->Adressliste wird eine Liste aller konfigurierter Adressen angezeigt.

15.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressen einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung IPv4 Adresstyp Adresse/Subnetz Adresse/Subnetz IPv6 Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 124: Firewall->Adressen->Adressliste->Neu

Das Menü Firewall->Adressen->Adressliste->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adresse ein.
IPv4Erlaubt die Konfiguration von IPv4-Adresslisten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
AdresstypNur für IPv4 = AktiviertWählen Sie aus, welche Art von Adresse Sie angeben wollen.Mögliche Werte:• Adresse/Subnetz (Standardwert): Sie geben eine IP-Adresse mit Subnetzmaske ein.• Adressbereich: Sie geben einen IP-Adressbereich mit Anfangs- und Endadresse ein.
Adresse/SubnetzNur für IPv4 = Aktiviert und Adresstyp = Adresse/SubnetzGeben Sie die IP-Adresse des Hosts oder eine Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.Standardwert ist jeweils 0.0.0.0h.
AdressbereichNur für IPv4 = Aktiviert und Adresstyp = AdressbereichGeben Sie die Anfangs- und End-IP-Adresse des Bereiches ein.
IPv6Erlaubt die Konfiguration von IPv6-Adresslisten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Adresse/PräfixNur für IPv6 = AktiviertGeben Sie die IPv6-Adresse und das zugehörige Präfix ein.

15.3.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Adressen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Adressgruppen angezeigt.

Sie können Adressen zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressgruppen einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung IP-Version Applifier Adressen ANY Applifier Auswahl Abbrechen OK Abbrechen

Abb. 125: Firewall->Adressen->Gruppen->Neu

Das Menü Firewall->Adressen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adressgruppe ein.
IP-VersionWählen Sie die verwendete IP-Version aus.Mögliche Werte:IPv4IPv6Standardmäßig ist IPv4 ausgewählt.
AuswahlWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Adressen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

15.4 Dienste

15.4.1 Diensteliste

Im Menü Firewall->Dienste->Diensteliste wird eine Liste aller zur Verfügung stehender Dienste angezeigt.

15.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Dienste einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Protokoll Beliebig ▼ OK Abbrechen

Abb. 126: Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu

Das Menü Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Alias für den Dienst ein, den Sie konfigurieren wollen.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, auf dem der Dienst basieren soll. Es stehen die wichtigsten Protokolle zur Auswahl.
ZielportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den Ziel-Port an, über den der Dienst laufen soll.Soll ein Port-Nummern-Bereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Port-Bereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
QuellportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den ggf. zu überprüfenden Quell-Port an.Soll ein Portnummernbereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Portbereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
TypNur für Protokoll = ICMPDas Feld Typ gibt die Klasse der ICMP-Nachrichten an, das Feld Code spezifiziert die Art der Nachricht genauer.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)Echo ReplyDestination UnreachableSource QuenchRedirectEchoTime ExceededParameter ProblemTimestampTimestamp ReplyInformation RequestInformation ReplyAddress Mask RequestAddress Mask Reply
CodeNur für Typ = Destination Unreachable stehen Ihnen Auswahlmöglichkeiten für den ICMP Code zur Verfügung.Mögliche Werte:Beliebigh(Standardwert)Net UnreachableHost UnreachableProtocol UnreachablePort UnreachableFragmentation NeededCommunication with Destination Network is Administratively ProhibitedCommunication with Destination Host is Administratively Prohibited

15.4.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Dienste->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Service-Gruppen angezeigt.

Sie können Dienste in Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Service-Gruppen einzurichten.

Diensteliste Gruppen

Basisparameter
Beschreibung
MitgliederDienstAuswahl
activity
ah
any
apple-qt
auth
chargen
clients_1
clients_2
daytime
dhcp
discard
dns
echo
esp
exec
finger
ftp
gopher
http
t-online (XCEPT)
talk
telnet
terminal server
ttp
time
timed
trace
unix print
unpriv
ups
uucp-path
who
whois
wins
x400

Abb. 127: Firewall->Dienste->Gruppen->Neu

Das Menü Firewall->Dienste->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Service-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Service-Aliasen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

15.5 Konfiguration

15.5.1 SIF - Konfigurationsbeispiel

Voraussetzungen

• Verbindung zum Internet
- Ihr LAN muss mit dem Port 1, 2, 3 oder 4 Ihrer Digitalisierungsbox verbunden sein

Beispielszenario
T-Mobile Digibox Premium - Voraussetzungen - 1

flowchart
graph LR
    A["LAN 192.168.2.0/24"] --> B["Digitalisierungsbox mit integrierter Firewall"]
    C["Port1 192.168.2.1/24"] --> B
    D["xDSL Dynamische IP-Adresse"] --> B
    B --> E["Internet"]

Konfigurationsziel

  • Den Mitarbeitern eines Unternehmens sollen nur bestimmte Dienste im Internet zur Verfügung stehen (HTTP, HTTPS, FTP, DNS).
  • Die Digitalisierungsbox soll als DNS-Proxy arbeiten, das heißt, die Clients verwenden die Digitalisierungsbox als DNS-Server.
  • Nur der Systemadministrator und der Geschäftsführer sollen eine HTTP- und eine Telnetverbindung zur Digitalisierungsbox herstellen können.
  • Der Geschäftsführer soll alle Dienste im Internet nutzen können.
  • Jeglicher anderer Datenverkehr soll geblockt werden.

T-Mobile Digibox Premium - Konfigurationsziel - 1

Wichtig

Bei einer Fehlkonfiguration der Firewall kann die Funktionalität der Digitalisierungsbox bzw. der Verbindungen mitunter stark beeinträchtigt oder sogar unterbrochen werden.

Es gilt der bei Firewalls übliche Grundsatz: Was nicht explizit erlaubt ist, ist verboten.

Daher ist eine genaue Planung der Filterregeln und der Filterregelkette erforderlich um eine korrekte Arbeitsweise sicherzustellen.

Konfigurationsschritte im Überblick

Aliasnamen für IP-Adressen und Netzadressen

Feld Menü Wert
BeschreibungFirewall -> Adressen ->Adressliste -> Neuz. B. Administrator
AdresstypFirewall -> Adressen ->Adressliste -> NeuAdresse/Subnetz
Adresse/SubnetzFirewall -> Adressen ->Adressliste -> Neuz. B. 192.168.2.2mit 255.255.255.255
BeschreibungFirewall -> Adressen ->Adressliste -> Neuz. B. Geschäftsführer
AdresstypFirewall -> Adressen ->Adressliste -> NeuAdresse/Subnetz
Adresse/SubnetzFirewall -> Adressen -> Adressliste -> Neuz. B. 192.168.2.3mit 255.255.255.255
BeschreibungFirewall -> Adressen -> Adressliste -> Neuz. B. Digitalisierungsbox
AdresstypFirewall -> Adressen -> Adressliste -> NeuAdresse/Subnetz
Adresse/SubnetzFirewall -> Adressen -> Adressliste -> Neuz. B. 192.168.2.254mit 255.255.255.255
BeschreibungFirewall -> Adressen -> Adressliste -> Neuz. B. Netzwerk-Intern
AdresstypFirewall -> Adressen -> Adressliste -> NeuAdresse/Subnetz
Adresse/SubnetzFirewall -> Adressen -> Adressliste -> Neuz. B. 192.168.2.0mit 255.255.255.0

Adressgruppen

Feld Menü Wert
BeschreibungFirewall -> Adressen -> Gruppen -> Neuz. B. Digitalisierungsbox
IP-VersionFirewall -> Adressen -> Gruppen -> NeuIPv4
AuswahlFirewall -> Adressen -> Gruppen -> Neuz. B. Administrator und Geschäftsführer

Dienstgruppen

Feld Menü Wert
BeschreibungFirewall -> Dienste -> Gruppen -> Neuz. B. Internetports
MitgliederFirewall -> Dienste -> Gruppen -> Neuz. B. http, http (SSL) und ftp
BeschreibungFirewall -> Dienste -> Gruppen -> Neuz. B. Administrationsports
MitgliederFirewall -> Dienste -> Gruppen -> Neuz. B. http und telnet

Filterregel 1: Digitalisierungsbox verwalten (Systemadministrator)

Feld Menü Wert
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuDigitalisierungsbox
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuDigitalisierungsbox
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuAdministrationsports
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuZugriff

Filterregel 2: Digitalisierungsbox als DNS-Proxy verwenden

Feld Menü Wert
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuLOCAL
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuANY
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neudns
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuZugriff
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuNetzwerk_Intern
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuDigitalisierungsbox
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neudns
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuZugriff

Filterregel 3: Zugriff von außen auf die Digitalisierungsbox verweigern

Feld Menü Wert
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuANY
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuDigitalisierungsbox
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neuany
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuVerweigern

Filterregel 4: Zugriff auf alle Dienste im Internet erlauben (Geschäftsführer)

Feld Menü Wert
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuGeschäftsführer
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuANY
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> Neuany
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuZugriff

Filterregel 5: Zugriff auf das Internet erlauben (Mitarbeiter)

Feld Menü Wert
QuelleFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuNetzwerk_Intern
ZielFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuANY
DienstFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuInternetports
AktionFirewall -> Richtlinien -> IPv4-Filterregeln -> NeuZugriff

Kapitel 16 VoIP

Voice over IP (VoIP) nutzt das IP-Protokoll für Sprach- und Bildübertragung.

Der wesentliche Unterschied zur herkömmlichen Telefonie besteht darin, dass die Sprachinformationen nicht über eine geschaltete Verbindung in einem Telefonnetz übertragen werden, sondern durch das Internet-Protokoll in Datenpakete aufgeteilt, die auf nicht festgelegten Wegen in einem Netzwerk zum Ziel gelangen. Diese Technologie macht sich so für die Sprachübertragung die Infrastruktur eines bestehenden Netzwerks zu Nutze und teilt sich dieses mit anderen Kommunikationsdiensten.

Das Session Initiation Protocol (SIP) dient dabei zum Aufbau, zum Abbau und zur Steuerung einer Kommunikationssitzung.

16.1 Application Level Gateway

Um IP-Telefonen die Verbindung über SIP mit einem VoIP Provider zu ermöglichen, verfügt Ihr Gerät über ein Application Level Gateway (ALG), d.h. einen entsprechenden Proxy, der die notwendigen NAPT- und Firewall-Freigaben vornimmt.

T-Mobile Digibox Premium - Application Level Gateway - 1

Hinweis

Das Application Level Gateway muss immer dann genutzt werden, wenn auf der Schnittstelle, welche die Verbindung zum Internet herstellt, NAT aktiviert ist.

16.1.1 SIP-Proxys

Sie sehen hier eine Liste der bereits konfigurierten Application Level Gateway Einträge. Diese Einträge aktivieren das ALG. Jeder Eintrag definiert einen bestimmten TCP oder UDP Zielport, der vom ALG überwacht werden soll. Standardmäßig sind im Auslieferungszustand zwei Einträge für die SIP Ports TCP 5060 und UDP 5060 entsprechend der IANA Definition angelegt.

16.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol ☐, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Application Level Gateway Einträge zu erstellen.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Administrativer Status Aktiviert Protokoll UDP ▼ Zielport 0 Timeout der Sitzung 7200 Sekunden Low Latency Transmission Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 128: VoIP->Application Level Gateway->SIP-Proxys->Neu Das Menü VoIP->Application Level Gateway->SIP-Proxys->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Application Level Gateways ein.
Administrativer StatusWählen Sie aus, ob der SIP Proxy aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, welches verwendet werden soll.Mögliche Werte: UDP (Standardwert) oder TCP.Geben Sie als Zielport den Port ein, der vom Proxy überwacht werden soll.Pro Destination Port, zu dem sich VoIP Clients aus dem LAN verbinden können, müssen Sie einen Proxy anlegen.Die Ports können Provider-spezifisch sein.
Timeout der SitzungGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, welche eine Session bestehen bleiben soll, wenn keine Datenpakete gesendet oder empfangen werden.Dieser Wert muss größer sein als die SIP Expire Time des angeschlossenen SIP Clients (SIP Telefone, Terminaladapter usw.)Der Standardwert ist 1800.
Low Latency TransmissionWählen Sie aus, ob ein Mechanismus zur Minimierung der Laufzeit, die VoIP-Datenpakete für den "Weg" zwischen zwei Gesprächspartnern benötigen, verwendet werden soll. Das garantiert eine gute Sprachqualität bei hoher Leitungsauslastung.Beachten Sie, dass Low Latency Transmission nur für Rufe eingeschaltet werden muss, die nicht über die in VoIP->Media Gateway konfigurierten Verbindungen hergestellt werden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

16.1.2 SIP-Endpunkte

Hier wird eine Liste aller SIP-Sessions angezeigt, welche vom ALG verwaltet werden.

Dazu gehören statische Einträge, um interne SIP-Server/-Proxies (z. B. interne Asterisk-Server) vom WAN aus (Internet) durch NAPT hindurch erreichbar zu machen. Weiterhin können interne SIP-Clients ohne Registrierung durch einen statischen Eintrag erreichbar gemacht werden. Außerdem werden dynamisch alle aktiven SIP-Sitzungen erkannt, die von internen SIP-Terminals aus initiiert wurden, und hier aufgelistet. Diese werden nur für Monitoring und Administration angezeigt und können nicht bearbeitet werden.

T-Mobile Digibox Premium - SIP-Endpunkte - 1

Hinweis

Alle automatisch generierten Einträge, die länger als 24 Stunden nicht verwendet wurden, werden automatisch aus der Tabelle gelöscht.

16.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um statische Einträge für SIP-Terminals innerhalb des LAN hinzuzufügen, welche von Terminals aus dem WAN über die NAPT-Barriere erreichbar sein sollen. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene statische Einträge zu bearbeiten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Hinweis

Dynamisch erstellte Einträge aktiver Sitzungen können nicht bearbeitet werden. Diese Einträge können nur entfernt werden, mit der Folge, dass die entsprechende SIP-Verbindung sofort beendet wird.

T-Mobile Digibox Premium - Hinweis - 1

Basisparameter Endpunkttyp Client Server Protokoll UDP Interne IP-Adresse Entfernter Port 0 Externer Port 0 OK Abbrechen

Abb. 129: VoIP->Application Level Gateway->SIP-Endpunkte->Neu

Das Menü VoIP->Application Level Gateway->SIP-Endpunkte->Neu besteht aus folgenden

Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
EndpunkttypWählen Sie die Rolle des SIP-Endpunktes im LAN aus.Mögliche Werte:Client (Standardwert): Der interne SIP-Endpunkt ist ein SIP-Client (z. B. Telefone).Server: Der interne SIP-Endpunkt ist ein SIP-Server, an dem sich SIP-Endpunkt von extern anmelden können.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, welches für die Datenübertragung verwendet werden soll.Mögliche Werte:UDP (Standardwert)TCPWenn ein Protokoll automatisch erkannt wurde, sollte es nicht geändert werden.
Interne IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des internen SIP-Endpunktes im LAN an.
Entfernter PortNur für Endpunkttyp = ClientGeben Sie den Port des entfernten SIP-Terminals (im WAN) an.
Interner PortNur für Endpunkttyp = ServerGeben Sie den Port des internen SIP-Endpunktes im LAN an.
Externer PortGeben Sie den Port auf der WAN-Seite des Gateways an, der für den Zugang durch die NAPT-Barriere zu einem SIP-Endpunkt im LAN genutzt wird.Bei Clients wird der externe Port automatisch erkannt und sollte nicht ge-ändert werden.

16.2 Einstellungen

16.2.1 Teilnehmer

Hier können Sie die Rufnummern der Endgeräte (=Teilnehmer) konfigurieren, die an das Media Gateway angebunden sind, d.h. die Rufnummern der SIP-Endgeräte sowie der angeschalteten ISDN-Endgeräte abhängig von den verfügbaren Schnittstellen.

Im Menü VoIP->Einstellungen->Teilnehmer wird eine Liste aller vorhandenen Teilnehmer angezeigt.

16.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Teilnehmer hinzuzufügen.

TeilnehmerSIP-KontenStandorteISDN-TrunksOptionen

Basisparameter Beschreibung Teilnehmer / Benutzername Schnittstellentyp Registrierung Standort Gültigkeit Authentifizierungs-ID Passwort Protokoll Port

Erweiterte Einstellungen

Codec-Einstellungen
Codec-ReihenfolgeStandard Qualität Niedrigste Höchste
SortierreihenfolgeG.711 uLawG.711 aLawG.729G.726-40T.38 Fax
G.726-32G.726-24G.726-16RFC 2833SRTP
Daten (RFC 4040)SIP-Info
Sprachqualitätseinstellungen
EchounterdrückungAktiviert
Comfort Noise Generation (CNG)Aktiviert
Paketgröße20 ms

Abb. 130: VoIP ->Einstellungen->Teilnehmer->Neu

Das Menü VoIP ->Einstellungen->Teilnehmer ->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Teilnehmers ein.
Teilnehmer / Benutzerna-meISDN-Endgeräte: Geben Sie die Rufnummer des Teilnehmers.SIP-Endgeräte: Geben Sie den Benutzernamen ein.Maximal können 40 Zeichen eingegeben werden.
SchnittstellentypWählen Sie den Schnittstellentyp aus, welcher verwendet werden soll.Die Auswahl ist von den verfügbaren Schnittstellen abhängig.Mögliche Werte:SIP: Ein SIP-Endgerät wird für den Ruf verwendet.ISDN: Ein ISDN-Endgerät wird für den Ruf verwendet.Analog: Ein analoges Endgerät wird für den Ruf verwendet.
Analoge Schnittstelle auswählenNur fürSchnittstellentyp= AnalogWählen Sie eine analoge Schnittstelle aus.Mögliche Werte:fxs4-0 (Standardwert)fxs4-1fxs4-2fxs4-3
ISDN-Schnittstelle auswählenNur fürSchnittstellentyp= ISDNWählen Sie eine ISDN-Schnittstelle aus. Welche ISDN-Schnittstellen Sie auswählen können, hängt vom verwendeten Gerät ab.
RegistrierungNur fürSchnittstellentyp= SIPWählen Sie, ob der Registrierungsmechanismus per SIP REGISTER Meldung benutzt werden soll. Dazu meldet jeder SIP Client (Benutzer) seine aktuelle Position an einen REGISTRAR Server mittels einer REGISTER Meldung. Diese Information über den Benutzer und seine aktuelle Adresse wird vom REGISTRAR auf einem Server gespeichert, der von anderen Proxies benutzt wird, um den Benutzer zu finden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Abgesehen von diesem Standard-Vorgehen können die relevanten Daten auch an eine bestimmte IP-Adresse geschickt werden, die den Verbindungspartnern bereits bekannt ist. Dann entfallen Registrierung und Authentisierung, in diesem Fall muss die FunktionRegistrierungdeaktiviert sein. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist Microsoft Exchange SIP.
GültigkeitNur wennRegistrierungaktiviert ist.Geben Sie die Zeit in Sekunden ein, nach der die aktuelle Registrierung ungültig wird und daher eine neue Registrierungsanfrage geschickt wird.Bei Clients wird der externe Port automatisch erkannt und sollte nicht geändert werden.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 3600.Der Standardwert ist 60.
SIP-Endpunkt-IP-AdresseNur wennRegistrierungdeaktiviert ist.Für Konfigurationen, bei denen keine Registrierung vorgesehen ist (z. B. Anbindung an einen Microsoft Exchange Communication Server), kann die Verbindung als statischer Host eingerichtet werden. Hierzu ist es nötig, die statische IP-Adresse des Endgeräts anzugegeben.
Authentifizierungs-IDNur für Schnittstellentyp = SIPTragen Sie einen Namen ein, der zur Authentifizierung verwendet wird.Maximal können 20 Zeichen eingegeben werden.Den hier vergebenen Namen müssen Sie auch auf dem SIP-Telefon eingeben.Wenn Sie keinen Namen eingeben, wird der Name im Feld Teilnehmer / Benutzername verwendet.
PasswortNur für Schnittstellentyp = SIPGeben Sie hier ein Passwort ein.Maximal können 20 Zeichen eingegeben werden.Das hier vergebene Passwort müssen Sie auch auf dem SIP-Telefon eingeben.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, welches für die Datenübertragung verwendet werden soll.Mögliche Werte: UDP (Standardwert), TCP oder TLS.Wenn ein Protokoll automatisch erkannt wurde, sollte es nicht geändert werden.
PortGeben Sie die Nummer des UDP, TCP bzw. TLS Ports, der für die Verbindung zum Server bzw. Proxy benutzt werden soll.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Der Standardwert ist 5060.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Codec-Einstellungen

Feld Beschreibung
Codec-ReihenfolgeWählen Sie die Reihenfolge der Codecs, wie sie vom Media Gateway zur Benutzung vorgeschlagen werden. Kann der erste Codec nicht angewendet werden, wird versucht den zweiten zu benutzen usw.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Der Codec, welcher im Menü an erster Stelle steht, wird verwendet, wenn möglich.Qualität: Die Codecs werden nach Qualität sortiert. Der Codec mit der besten Qualität wird verwendet, wenn möglich.Niedrigste: Die Codecs werden nach benötigter Bandbreite sortiert. Der Codec, welcher die niedrigste Bandbreite benötigt, wird verwendet, wenn möglich.Höchste: Die Codecs werden nach benötigter Bandbreite sortiert. Der Codec, welcher die höchste Bandbreite benötigt, wird verwendet, wenn möglich.
SortierreihenfolgeWählen Sie die Codecs aus, die für die Verbindung vorgeschlagen wer-den sollen. Abhängig von der Einstellung im Feld Codec-Reihenfolge werden die hier ausgewählten Codecs in einer bestimmten Reihenfolge vorgeschlagen.Mögliche Werte:G.711 uLaw: ISDN Codec nach US KennlinieG.711 aLaw: ISDN Codec nach EU KennlinieG.729: Komprimiert von 31 auf 8 KBit/s; gute SprachqualitätG.726-40: Komprimiert von 63 auf 40 KBit/sG.726-32: Komprimiert von 55 auf 32 KBit/sG.726-24: Komprimiert von 47 auf 24 KBit/sG.726-16: Komprimiert von 39 auf 16 KBit/sT.38 Fax: Ermöglicht den Versand von Faxmitteilungen über Daten-netzwerke.SRTP: SRTP ist eine verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protokolls (RTP).Daten (RFC 4040): Ermöglicht den Transport eines 64-kbit/s-Datenstroms in RTP-Paketen.SIP-Info: Ermöglicht DTMF-Signalisierung über SIPStandardmäßig sind G.711 uLaw, G.711 aLaw und G.729 aktiviert.Die tatsächlich verwendeten Codecs sind die Schnittmenge der hier festgelegten und der vom Provider signalisierten Codecs. Von diesen Co-decs fallen bei ausgehenden Rufen noch diejenigen weg, welche mehr als die verfügbare Bandbreite benötigen würden.

Felder im Menü Sprachqualitätseinstellungen

Feld Beschreibung
EchounterdrückungWählen Sie aus, ob Echounterdrückung verwendet werden soll.Bei der Echounterdrückung handelt es sich um ein Verfahren, das bei Sprachkommunikation auf Voll-Duplex-Leitungen Echo-Rückkopplungen unterdrückt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Comfort Noise Generation (CNG)Wählen Sie aus, ob Comfort Noise Generation (CNG) verwendet werden soll.Bei digitaler Sprachübertragung sorgt dieses Verfahren durch das Erzeugen eines leichten Hintergrundrauschens dafür, dass während Gesprächspausen beim Gesprächspartner der Eindruck vermieden wird, die Verbindung sei unterbrochen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
PaketgrößeGeben Sie an, wieviel Millisekunden Sprache ein RTP-Datenpaket enthält.Zur Verfügung stehen Werte von 5 bis 500.Der Standardwert ist 20.

16.2.2 SIP-Konten

Wenn Sie Ihr Gerät an andere SIP-Server (z. B. Server von Internet SIP Service Providern) anbinden wollen, können Sie hier die notwendigen Einträge konfigurieren. In diesem Fall fungiert das Media Gateway als SIP-Client.

Außerdem können Sie hier die Einträge für SIP-Trunking-Szenarios konfigurieren. In diesem Fall fungiert das Media Gateway als SIP-Server für andere SIP-Server. Ein Beispiel hierfür ist die Anbindung einer SIP-PBX (z. B. Asterisk) an das Media Gateway.

Das bedeutet, dass sowohl alle SIP-Provider-Accounts hier konfiguriert werden als auch mit dem Media Gateway verbundene durchwahlfähige Telefonanlagen (Direct Dial-in).

T-Mobile Digibox Premium - SIP-Konten - 1

Hinweis

Verwenden Sie dieses Menü auf keinen Fall zur Konfiguration von SIP-Nebenstellen, d.h. für SIP-Clients oder PSTN-Clients wie z. B. SIP-Telefone, Terminal Adapter oder ISDN-Telefone!

SIP-Nebenstellen können Sie im Menü VoIP->Teilnehmer konfigurieren.

Im Menü VoIP->Einstellungen->SIP-Konten wird eine Liste aller vorhandenen SIP-Konten (SIP Client Modus und SIP Server Modus) angezeigt.

16.2.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue SIP-Konten hinzuzufügen. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. In diesem Menü werden sowohl SIP-Konten im SIP Client Modus als auch im SIP Server Modus konfiguriert.

Teilnehmer SIP-Konten Standorte ISDN-Trunks Optionen

Basisparameter Beschreibung Administrativer Status Aktiviert Trunk-Modus Aus Client Server gw-trunk Registrar Ausgehender Proxy Realm Protokoll UDP ▼ Port:5060 Benutzername Authentifizierungs-ID Password ****** Registrierung Aktiviert Gültigkeit 600 Sekunden Angerufene Adresse Auto

Erweiterte Einstellungen
Codec-Einstellungen Codec-Reihenfolge Standard Qualität Geringe Bandbreite Hohe Bandbreite Sortierreihenfolge G.711 uLaw G.711 aLaw G.729 G.726-40 T.38 Fax G.726-32 G.726-24 G.726-16 RFC 2833 SRTP Daten (RFC 4040) SIP-Info Sprachqualitätseinstellungen Echounterdrückung Aktiviert Comfort Noise Generation (CNG) Aktiviert Paketgröße 20 ms

OK Abbrechen

Abb. 131: VoIP->Einstellungen->SIP-Konten->Neu

Das Menü VoIP->Einstellungen->SIP-Konten->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des SIP-Kontos ein.
Administrativer StatusWählen Sie aus, ob das SIP-Konto aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Trunk-ModusWählen Sie aus, ob und in welchem Trunk-Modus das SIP-Konto betrieben werden soll.Durch den Trunk-Modus (DDI, Direct Dial In) wird ermöglicht, dass ein eingehender Ruf genau einem Endgerät zugeordnet werden kann (Durchwahl). Bei einem ausgehenden Ruf kann der Anrufer dem Angerufenen angezeigt werden.Welche Einstellung verwendet werden kann, hängt vom Provider ab.Mögliche Werte:Aus(Standardwert): Der Trunk-Modus wird nicht verwendet. Das SIP-Konto hat nur eine Nummer.Client: Das Media Gateway wird als DDI-Client betrieben. Es erhält eine Durchwahl.Server: Das Media Gateway wird als DDI-Server betrieben, so daß sich DDI-Clients verbinden können.gw-trunk: Das Media Gateway wird als DDI-Client betrieben, aber als Trunk verwendet. Diese Einstellung dient zum Anschluss einer softwaresbasierten IP-Telefonanlage von Swyx.
RegistrarNur für Trunk-Modus = Aus, Client und gw-trunk. Tragen Sie die IP-Adresse oder den Domänennamen (FQDN) des SIP Registrars ein. Maximale Zeichenzahl ist 40.Einträge mit Leerzeichen sind nicht erlaubt.
SIP-Endpunkt-IP-AdresseNur für Trunk-Modus = Server und Registrierung deaktiviertTragen Sie die IP-Adresse oder den Domänennamen (FQDN) des SIP Proxy Servers ein.
Ausgehender ProxyNur für Trunk-Modus = Aus, Client oder gw-trunkGeben Sie den Namen oder die IP-Adresse des SIP Outbound Proxy Servers ein.Maximal können 32 Zeichen eingegeben werden.Hier müssen Sie nur dann einen Eintrag vornehmen, wenn bei allen SIP Sessions die Kommunikation nicht direkt sondern über einen weiteren Proxy erfolgen soll.Im SIP Client Modus: Tragen Sie nur dann einen Namen oder eine IP-Adresse ein, wenn dies explizit vom Provider vorgegeben wird.
RealmTragen Sie einen weiteren Domänennamen oder eine weitere IP-Adresse des SIP Proxy Servers ein.Wenn Sie keine Angaben machen, wird der Eintrag im Feld Registrar verwendet.Im SIP Client Modus: Tragen Sie nur dann einen Namen oder eine IP-Adresse ein, wenn dieser explizit vom Provider vorgegeben wird.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, welches zum Datentransport verwendet werden soll.Mögliche Werte: UDP (Standardwert) oder TCPGeben Sie den Port ein, über den die Daten transportiert werden sollen.Der Standardwert ist 5060.Im SIP Client Modus: Die Ports können Provider-spezifisch sein.
BenutzernameIm SIP Client Modus: Tragen Sie hier den Benutzernamen für die Authentifizierung ein, wenn Ihnen Ihr VoIP-Provider einen solchen zugewiesen hat.Im SIP Server Modus: Sie müssen den Benutzernamen festlegen.Maximal können 40 Zeichen eingegeben werden.
Authentifizierungs-IDTragen Sie einen Namen ein, der zur Authentifizierung beim Outbound Proxy verwendet wird.Wenn Sie keinen Namen eingeben, wird der Name im Feld Benutzername verwendet.Im SIP Client Modus: Tragen Sie nur dann einen Namen ein, wenn dieser explizit vom Provider vorgegeben wird.
PasswortIm SIP Client Modus: Der VoIP-Provider weist Ihnen eine PIN bzw. Passwort für die Authentifizierung zu. Diesen Wert müssen Sie hier eingeben.Im SIP Server Modus: Legen Sie eine PIN bzw. ein Passwort fest.Maximal können 40 Zeichen eingegeben werden.
RegistrierungWählen Sie aus, ob der Registrierungsmechanismus per SIP REGISTER Meldung benutzt werden soll. Dazu meldet jeder SIP Client (Benutzer) seine aktuelle Position an einen REGISTRAR Server mittels einer REGISTER Meldung. Diese Information über den Benutzer und seine aktuelle Adresse wird vom REGISTRAR auf einem Server gespeichert, der von anderen Proxies benutzt wird, um den Benutzer zu finden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Abgesehen von diesem Standard-Vorgehen können die relevanten Daten auch an eine bestimmte IP-Adresse geschickt werden, die den Verbindungspartnern bereits bekannt ist. Dann entfallen Registrierung und Authentisierung, in diesem Fall muss die Funktion Registrierung deaktiviert sein. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist Microsoft Exchange SIP.
GültigkeitNur wenn Registrierung aktiviert ist.Geben Sie die Zeit in Sekunden ein, nach der die aktuelle Registrierung ungültig wird und daher eine neue Registrierungsanfrage geschickt wird.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 38400.Der Standardwert ist 600.Ein Server kann in seiner Antwort auf eine REGISTER Anfrage eine andere Gültigkeit festlegen, welche die hier festgelegte überschreibt.
Angerufene AdresseLegt fest, aus welchem Parameter der angerufenen Adresse die Rufnummer extrahiert wird.Die angerufene Adresse hat folgendes Format: Adresse = "Anzeige", z. B. "+49911987543"Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Extrahiert die Rufnummer aus dem ersten Teil der Adresse. Wenn dies fehlschlägt, wird die Rufnummer aus dem zweiten Teil der Adresse extrahiert.Benutzer: Extrahiert die Rufnummer aus dem zweiten Teil der Adresse, z. B. aus.Anzeige: Extrahiert die Rufnummer aus dem ersten Teil der Adresse, z. B. aus "+49911987543".

Felder im Menü Trunk-Einstellungen

Feld Beschreibung
SIP-Header-Feld(er) fürNur für Trunk-Modus = Client, Server oder gw-trunk
AnruferadresseWählen Sie für ausgehende Rufe die Position der Absender-ID (z.B. Ruf-nummer) im SIP-Header aus. (Bei eingehenden Rufen wird automatisch die Rufnummer aus dem SIP Header ermittelt.)Mögliche Werte:Deaktiviert (Standardwert): Die Absender-ID wird nicht übertragen.Anzeige und Benutzername: Die Absender-ID wird im SIP Header im Feld "Display" und im Feld "User" übertragen.Nur Anzeige: Die Absender-ID wird im SIP Header im Feld "Display" übertragen.Nur Benutzer: Die Absender-ID wird im SIP Header im Feld "User" übertragen.P-Preferred: Der SIP Header wird durch das sogenannte "p-preferred-identity" Feld erweitert, um dort die Absender-ID zu übertragen.P-Asserted: Der SIP Header wird durch das sogenannte "p-asserted-identity" Feld erweitert, um dort die Absender-ID zu übertragen.
RufnummerNur für Trunk-Modus = ServerSie können eine Nummer setzen, die bei ausgehenden Rufen der Absen-derrufnummer als Prefix vorangestellt wird und bei eingehenden Rufen von den führenden Stellen der Zielrufnummer abgeschnitten wird. Das entspricht der Rumpfnummer einer TK-Anlage.

Felder im Menü Codec-Einstellungen

Feld Beschreibung
Codec-ReihenfolgeWählen Sie die Reihenfolge der Codecs, wie sie vom Media Gateway zur Benutzung vorgeschlagen werden. Kann der erste Codec nicht angewendet werden, wird versucht den zweiten zu benutzen usw.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Der Codec, welcher im Menü an erster Stelle steht, wird verwendet, wenn möglich.Qualität: Die Codecs werden nach Qualität sortiert. Der Codec mit der besten Qualität wird verwendet, wenn möglich.Geringe Bandbreite: Die Codecs werden nach benötigter Bandbreite sortiert. Der Codec, welcher die niedrigste Bandbreite benötigt, wird verwendet, wenn möglich.Hohe Bandbreite: Die Codecs werden nach benötigter Bandbreite sortiert. Der Codec, welcher die höchste Bandbreite benötigt, wird verwendet, wenn möglich.
SortierreihenfolgeWählen sie die Codecs aus, die für die Verbindung vorgeschlagen werden sollen. Abhängig von der Einstellung im Feld Codec-Reihenfolge werden die hier ausgewählten Codecs in einer bestimmten Reihenfolge vorgeschlagen.Mögliche Werte:G.711 uLaw: ISDN Codec nach US KennlinieG.711 aLaw: ISDN Codec nach EU KennlinieG.729: Komprimiert von 31 auf 8 KBit/s; gute SprachqualitätG.726-40: Komprimiert von 63 auf 40 KBit/sG.726-32: Komprimiert von 55 auf 32 KBit/sG.726-24: Komprimiert von 47 auf 24 KBit/sG.726-16: Komprimiert von 39 auf 16 KBit/sT.38 Fax: Ermöglicht den Versand von Faxmitteilungen über Daten-netzwerke.RFC 2833: Ernöglicht DTMF-Signalisierung im SprachkanalSRTP: SRTP ist eine verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protokolls (RTP).Daten (RFC 4040): Ermöglicht den Transport eines 64-kbit/s-Datenstroms in RTP-Paketen.SIP-Info: Ermöglicht DTMF-Signalisierung über SIPStandardmäßig sind G.711 uLaw, G.711 aLaw und G.729 aktiviert.Die tatsächlich verwendeten Codecs sind die Schnittmenge der hier festgelegten und der vom Provider signalisierten Codecs. Von diesen Co-decs fallen bei ausgehenden Rufen noch diejenigen weg, welche mehr als die verfügbare Bandbreite benötigen würden.

Felder im Menü Sprachqualitätseinstellungen

Feld Beschreibung
EchounterdrückungWählen Sie aus, ob Echounterdrückung verwendet werden soll.Bei der Echounterdrückung handelt es sich um ein Verfahren, das bei Sprachkommunikation auf Voll-Duplex-Leitungen Echo-Rückkopplungen unterdrückt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Comfort Noise Generation (CNG)Wählen Sie aus, ob Comfort Noise Generation (CNG) verwendet werden soll.Bei digitaler Sprachübertragung sorgt dieses Verfahren durch das Erzeugen eines leichten Hintergrundrauschens dafür, dass während Gesprächspausen beim Gesprächspartner der Eindruck vermieden wird, die Verbindung sei unterbrochen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
PaketgrößeGeben Sie an, wieviel Millisekunden Sprache ein RTP-Datenpaket enthält.Zur Verfügung stehen Werte von 5 bis 500.Der Standardwert ist 20.

16.2.3 Standorte

Im Menü VoIP ->Einstellungen->Standorte konfigurieren Sie die Standorte der VoIP-Teilnehmer, die auf Ihrem System konfiguriert sind, und definieren das Bandbreitenmanagement für den VoIP-Traffic.

Zur Verwendung des Bandbreitenmanagements können einzelne Standorte eingerichtet werden. Ein Standort wird anhand seiner festen IP-Adresse bzw. DynDNS-Adresse oder mittels der Schnittstelle, an der das Gerät angeschlossen ist, identifiziert. Für jeden Standort kann die verfügbare VoIP-Bandbreite (Up- und Downstream) eingestellt werden.

Nur für Kompaktsysteme: Ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Beschreibung = LAN, Beinhalteter Standort (Parent) = Keiner, Typ = Schnittstellen, Schnittstellen = LAN_EN1-0 wird angezeigt.

Teilnehmer SIP-Konten Standorte ISDN-Trunks Optionen

Registrierungsverhalten für VoIP-Teilnehmer ohne definierten Standort Standardverhalten Keine Registrierung Registrierung nur in privaten Netzwerken Uneingeschränkte Registrierung Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keine gleich Los Beschreibung URLs/IP-Adressen /Schnittstellen Max. Upstream-Bandbreite Max. Downstream-Bandbreite LAN BRIDGE_BR0 - Seite: 1, Objekte: 1 - 1 OK Neu

Abb. 132: VoIP->Einstellungen->Standorte Felder im Menü Registrierungsverhalten für VoIP-Teilnehmer ohne definierten Standort

Feld Beschreibung
StandardverhaltenLegen Sie fest, wie das System bei der Registrierung von VoIP- Teilnehmern verfahren soll, für die kein Standort definiert wurde. Mögliche Werte: - Registrierung nur in privaten Netzwerken (Standardwert): Der VoIP-Teilnehmer wird nur registriert, wenn er sich innerhalb des privaten Netzwerks befindet. - Nicht erlaubt: Der VoIP-Teilnehmer wird nie registriert. - Uneingeschränkte Registrierung: Der VoIP-Teilnehmer wird immer registriert.

16.2.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen.

Teilnehmer SIP-Konten Standorte ISDN-Trunks Optionen

Grundeinstellungen Beschreibung Beinhalteter Standort (Parent) Keiner ▼ Typ Adressen Schnittstellen Adressen IP-Adresse/DNS-Name Netzmaske Hinzufügen Bandbreitenbegrenzung Upstream Aktiviert Bandbreitenbegrenzung Downstream Aktiviert Erweiterte Einstellungen DSCP-Einstellungen für RTP-Daten DSCP-Binärwert 101110 OK Abbrechen

Abb. 133: VoIP->Einstellungen->Standorte->Neu

Das Menü VoIP->Einstellungen->Standorte->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Beschreibung des Eintrags ein.
Beinhalteter Standort (Parent)Sie können die SIP-Standorte beliebig kaskadieren. Definieren Sie hier, welcher schon definierte SIP-Standort für den hier zu konfigurierenden SIP-Standort den übergeordneten Knoten bildet.
TypWählen Sie aus, ob der Standort mittels IP-Adressen/DNS-Namen oder Schnittstellen definiert werden soll.Mögliche Werte:Adressen (Standardwert): Der SIP-Standort wird über IP-Adressen bzw. DNS-Namen definiert.Schnittstellen: Der SIP-Standort wird über die verfügbaren Schnittstellen definiert.
AdressenNur für Typ = AdressenGeben Sie die IP-Adressen der Geräte an den SIP-Standorten ein.Klicken Sie auf Hinzufügen um neue Adressen zu konfigurieren.Geben Sie unter IP-Adresse/DNS-Name die gewünschte IP-Adresse bzw. den DNS-Namen ein.Geben Sie ebenfalls die erforderliche Netzmaske ein.
SchnittstellenNur für Typ = SchnittstellenGeben Sie die Schnittstellen an, an denen die Geräte eines SIP-Standorts angeschlossen sind.Klicken Sie auf Hinzufügen, um neue Schnittstelle auszuwählen.Wählen Sie unter Schnittstelle die gewünschte Schnittstelle aus.
Bandbreitenbegrenzung UpstreamLegen Sie fest, ob die Upstream-Bandbreite begrenzt werden soll.Mit Aktiviert wird die Bandbreite reduziert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upstream-BandbreiteGeben Sie die maximale Datenrate in Senderichtung in kBits pro Sekunde ein.
Bandbreitenbegrenzung DownstreamLegen Sie fest, ob die Downstream-Bandbreite begrenzt werden soll.Mit Aktiviert wird die Bandbreite reduziert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Downstream-BandbreiteGeben Sie die maximale Datenrate in Empfangsrichtung in kBits pro Sekunde ein.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
DSCP-Einstellungen für RTP-DatenWählen Sie die Art des Dienstes für RTP-Daten aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:DSCP-Binärwert (Standardwert): Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit). Der vorkonfigurierte Wert ist 101110DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.

16.2.4 ISDN-Trunks

Für die Konfiguration im Menü ISDN-Trunks muss Ihr Gerät über mindestens zwei ISDN-Anschlüsse im Punkt-zu-Punkt-Modus (BRI oder PRI) verfügen, die als TE (Sammelanschluss) oder NT konfiguriert sind.

T-Mobile Digibox Premium - ISDN-Trunks - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass bei BRI-Anschlüssen der Anschlussmodus (NT Mode oder TE Mode) per Jumper im Gerät umgeschaltet werden muss.

In diesem Menü werden ISDN-Sammelanschlüsse (Bundles) festgelegt.

16.2.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um einen neuen Sammelanschluss hinzuzufügen.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Beschreibung ISDN-Modus Trunk ▼ bri-1 OK Abbrechen

Abb. 134: VoIP->Einstellungen->ISDN-Trunks

Das Menü VoIP->Einstellungen->ISDN-Trunks besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Sammelanschlusses ein.Maximale Zeichenzahl ist 40.
ISDN-ModusWählen Sie den Modus aus, in welchem der Sammelanschluss betrieben wird.Mögliche Werte:Extern (Standardwert): Punkt-zu-Punkt TE-Anschluss (Telekom Sammelanschluss)Trunk: Punkt-zu-Punkt NT-Anschluss (für den Anschluss einer TK-Anlage).
MitgliederWählen Sie die gewünschten ISDN-Schnittstellen aus, die zu diesem Sammelanschluss gehören sollen.Sie können diejenigen ISDN-Schnittstellen auswählen, die im Punkt-zu-Punkt-Modus konfiguriert sind.

16.2.5 Optionen

Im Menü VoIP->Einstellungen->Optionen können Sie globale Einstellungen für das Media Gateway vornehmen.

Teilnehmer SIP-Konten Standorte ISDN-Trunks Optionen

Basisparameter Status des Media Gateways ✓ Aktiviert Session Border Controller Modus Auto ▼ Anrufkontrolle für lokale Nummern ✓ Aktiviert Media Stream Termination ✓ Aktiviert Standard-Abwurfnebenstelle Wahlpause 5 Sekunden Erweiterte Einstellungen Kurzwahl Abkürzung Ersetzen durch Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 135: VoIP->Einstellungen->Optionen

Das Menü VolP->Einstellungen->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Status des Media GatewaysWählen Sie aus, ob die Funktion Media Gateway aktiviert sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Session Border Controller ModusWählen Sie aus, wie sich das Media Gateway in Verbindung mit einem Session Border Controller verhalten soll.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Die Anrufkontrolle wird für alle Nebenstellen, die mit einem existierenden SIP-Konto exakt übereinstimmen, vom Session Border Controller durchgeführt, d.h. alle SIP-Meldungen, die für das entsprechende SIP-Konto konfiguriert sind, werden an den SessionBorder Controller weitergeleitet. Für alle anderen Nebenstellen wird die Anrufkontrolle vom Media Gateway entsprechend der unterAnrufkontrollekonfigurierten Einträge durchgeführt. Beachten Sie, dass das Routing vom Media Gateway durchgeführt wird, wenn der Provider nicht verfügbar ist (Backup).Aus: Die Anrufkontrolle wird ausschließlich vom Media Gateway entsprechend der unterAnrufkontrollekonfigurierten Einträge und der lokalen Nebenstellen durchgeführt. Für Rufe, die über einen bestimmten Provider (SIP-Konto) geroutet werden sollen, müssen Sie einen entsprechenden Anrufkontrolle-Eintrag konfigurieren. Interne Rufe (von interner Nebenstelle zu interner Nebenstelle), die nur lokal geroutet werden müssen, benötigen keinen zusätzlichen Anrufkontrolle-Eintrag.: Wählen Sie ein unterVoIP->Media Gateway->SIP-Kontenkonfiguriertes SIP Trunk Konto aus. Die Anrufkontrolle wird in diesem Fall für alle Nebenstellen vom Session Border Controller ausgeführt, alle SIP-Meldungen werden an den Session Border Controller weitergeleitet. Beachten Sie, dass das Routing vom Media Gateway durchgeführt wird, wenn der Provider nicht verfügbar ist (Backup).Hinweis: Einträge inAnrufkontrollehaben Vorrang vor der Session Border Controller Konfiguration!
Anrufkontrolle für lokale NummernLegen Sie fest, ob Routing-Einträge vor Durchwahlnummern favorisiert werden sollen.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Media Stream TerminationWählen Sie aus, wie RTP-Sessions vom System kontrolliert werden sollen.Wenn die Funktion aktiv ist, werden die RTP-Sessions auf dem Media Gateway terminiert, d.h. alle RTP Streams werden vom Media Gateway kontrolliert und über das Media Gateway geroutet. Die beteiligten Endgeräte (z. B. SIP-Telefone) sind nicht direkt miteinander verbunden. Beachten Sie, dass das Media Gateway bei VoIP-zu-VoIP-Verbindungen unterschiedliche Codecs der beteiligten VoIP-Endgeräte nicht übersetzt. Daher müssen die Codecs von Media Gateway und VoIP-Endgeräten übereinstimmen.Wenn die Funktion nicht aktiv ist, werden die RTP-Sessions nicht auf dem Media Gateway terminiert, d.h. alle RTP Streams werden ohne Terminierung vom Media Gateway geroutet. Die RTP-Datenpakete können in komplexen Netzen somit auch über andere Gateways gerouted werden.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Standard-Ab-wurfnebenstelleSie können eine Nebenstelle angeben, zu der eingehende Telefonate geleitet werden, die keiner Extension oder angeschlossenen TK-Anlage zugeordnet werden können.
WahlpauseGeben Sie die maximale Verzögerungszeit ein bis das System die eingegebene Telefonnummer als vollständig wertet und der SIP-Wählvorgang (Senden der SIP INVITE Message) startet. Diese Zeitspanne wird mit jedem Tastendruck zurückgesetzt.Mögliche Werte sind0 bis 15.Der Standardwert ist 5.Wenn Sie die Rufnummer mit # abschließen, wird sofort gewählt.

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
KurzwahlDefinieren Sie kurze Ziffernfolgen, die anstatt der kompletten Nummer gewählt werden können.Klicken Sie aufHinzufügenum neue Kurzwahlen zu konfigurieren.Geben Sie unterAbkürzungdie gewünschte Kurzwahl für den Benutzer ein, z. B. 123.Geben Sie unterErsetzendurchdie Rufnummer ein, welche anstelle der Kurzwahl gewählt werden soll, z. B. 09119673.Wenn in obigem Beispiel ein Benutzer *123 eintippt, wählt das Gerät 09119673.Möchte der Benutzer die Nebenstelle 111 erreichen, so tippt er *123111 ein. Das Gerät wählt 09119673111.Ein Punkt am Ende der Nummer zeigt eine komplette Nummer an. Diese wird nach dem Einsetzen sofort gewählt.

Wenn Sie eine Kurzwahl aus dieser Liste nutzen wollen, müssen Sie * und dann die Kurzwahl wählen.

16.3 Media Gateway

Ein Media Gateway dient als Übersetzungsinstanz zwischen verschiedenen Telekommunikationsnetzen wie z. B. zwischen dem herkömmlichen Telefonnetz und den Next Generation Networks (IP-Netzwerken).

Mit der Digitalisierungsbox Media Gateway kann ein Unternehmen, das mit einer durchwahlfähigen Telefonanlage an einem leitungsvermittelten Telefonnetz ausgestattet ist, mit einem SIP Trunking Service Provider im Internet verbunden werden und somit IP-Telefonie nutzen.

Die Digitalisierungsbox Media Gateway unterstützt die Anbindung mehrerer SIP Provider Accounts. Sie können mit diesem Gateway Nebenstellen einrichten, einen Rufnummernplan anlegen und Telefonanlagen-Funktionen konfigurieren sowie die Sprachdaten-Übertragung bei geringer Bandbreite der Upload-Verbindung optimieren.

T-Mobile Digibox Premium - Media Gateway - 1

Hinweis

Ihr Gerät muss mit einem DSP-Modul ausgestattet sein, um die Media Gateway Funktionen nutzen zu können. Informationen zum Einbau des DSP-Moduls finden Sie in der Einbauanleitung, die dem Modul beiliegt.

16.3.1 Anrufkontrolle

Hier können Sie die Bedingungen für das Weiterleiten von Anrufen (Routing) festlegen. Sie legen hier eine Liste mit Regeln oder Regelketten fest, die dazu dienen, die signalisierte Zielrufnummer zu manipulieren.

Im Menü VoIP->Media Gateway->Anrufkontrolle wird eine Liste aller vorhandenen Einträge angezeigt.

16.3.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen.

Anrufkontrolle CLID-Umwandlung Rufnummerntransformation

Basisparameter Beschreibung Administrativer Status Typ Anrufende Leitung Anrufende Adresse Angerufene Adresse Routing-Regeln Priorität Leitung Transformation der gerufenen Adresse Status Aktion 1 - + Hinzufügen Routing-Regel Priorität 1 Administrativer Status Aktivieren Leitung bri-1 Transformation der gerufenen Adresse Übernehmen OK Abbrechen

Abb. 136: VoIP->Media Gateway->Anrufkontrolle->Neu

Das Menü VoIP ->Media Gateway->Anrufkontrolle->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Eintrags ein.
Administrativer StatusWählen Sie aus, ob derEintrag aktiv sein soll.Mit Aktivieren wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TypWählen Sie aus, wie der Ruf weitergeleitet werden soll.Mögliche Werte:Erlauben: Für Rufe, die vom Media Gateway an eine Telefonanlage oder einen ISDN-TE-Anschluss oder einen SIP DDI Client weitergeleitet werden sollen. Dazu können verwendet werden: PRI-Schnittstellen im NT-Modus, BRI-Schnittstellen im NT-Modus, SIP-Konten im Trunk-Modus (Server Modus).Verweigern: Für Rufe, die nicht weitergeleitet (gesperrt) werden sollen.
Anrufende LeitungSie können die Anwendung des Eintrags auf die Leitung begrenzen, auf welcher der Ruf ankommt.Die Auswahl hängt von den verfügbaren Schnittstellen und den angelegten SIP-Konten ab.Mögliche Werte:fxs: Begrenzt den Eintrag auf die gewählte analoge Schnittstelle.bri: Begrenzt den Eintrag auf die gewählte BRI-Schnittstelle:.Begrenzt den Eintrag auf das gewählte SIP-Konto.Beliebig: Keine Begrenzung des Eintrags.
Anrufende AdresseSie können die Anwendung des Eintrags auf einen bestimmten Anrufer begrenzen. Dazu müssen Sie die Rufnummer exakt angeben (keine Wildcards).
Angerufene AdresseGeben Sie die angerufene Adresse ein, auf die die Regel angewendet werden soll.Dazu geben Sie eine Adresse numerisch (z. B. eine Rufnummer) oder alphanumerisch (z. B. für einen Trunk) ein, die mit der gewählten Adresse verglichen wird.Dabei können Sie folgende Wildcards verwenden:* bedeutet, dass am Ende einer Zeichenfolge beliebige weitere Zeichen folgen können.? dient als Platzhalter für ein beliebiges Zeichen.Wenn die konfigurierte Adresse mit der signalisierten Adresse übereinstimmt, wird der Eintrag angewandt.

Im Bereich Routing-Regeln definieren Sie Regeln, die bestimmen, wie die Rufnummer manipuliert wird, bevor sie für den Wahlvorgang verwendet wird.

Legen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen an.

Felder im Menü Routing-Regeln (Nur für Typ = Erlauben)

Feld Beschreibung
PrioritätGeben Sie eine ganze Zahl beginnend mit 1 in aufsteigender Reihenfolge ein, um die Reihenfolge der Filterregeln festzulegen.Die Regeln werden in der Liste in der angegebenen Reihenfolge "abgearbeitet".Ist eine Leitung bzw. ein SIP-Konto nicht verfügbar, wird automatisch die nächste Regel verwendet.
Administrativer StatusWählen Sie aus, ob die Regel aktiv sein soll.Mit Aktivieren wird die Regel aktiv.Standardmäßig ist die Regel aktiv.
LeitungWählen Sie die Leitung für den ausgehenden Ruf aus.
Transformation der gerufenen AdresseGeben Sie ein, wie die Rufnummer manipuliert werden soll, bevor sie für den Wahlvorgang verwendet wird.Notation:; d.h. a wird durch b ersetzt. Jede Regel muss durch einen Strichpunkt abgeschlossen sein. Mehrere Regeln können zu einer Regelkette zusammengefasst werden, indem die einzelnen Regeln durch Strichpunkte voneinander getrennt werden, z. B.;; Die Regelkette wird nach Bestätigung der Eingabe automatisch nach der"best match" Methode sortiert.Numerische und alphanumerische Werte sind zulässig.? dient als Platzhalter für ein beliebiges Zeichen.
Beispiel 16.1. Beispiel für eine RegelRegel: <:+49911>; gewählte Rufnummer: 96731234manipulierte Nummer: +4991196731234

16.3.2 CLID-Umwandlung

Hier legen Sie die Bearbeitung der Rufnummer des Anrufers (Calling Party Number) bei eingehenden Anrufen fest. Sie können z. B. zu einer empfangenen Telefonnummer einen Prefix hinzufügen, um entsprechende ausgehende Gespräche über ein bestimmtes SIP-Konto zu routen.

Im Menü VoIP->Media Gateway->CLID-Umwandlung wird eine Liste aller vorhandenen Einträge angezeigt, bei denen die empfangene Rufnummer bearbeitet wird.

16.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Einträge für CLID-Umwandlung hinzuzufügen.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Rufnummer Angerufene Leitung Angerufene Adresse Transformation der rufenden Adresse OK Abbrechen

Abb. 137: VoIP ->Media Gateway->CLID-Umwandlung->Neu

Das Menü VoIP->Media Gateway->CLID-Umwandlung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Eintrags ein.
RufnummerWählen Sie die ISDN-Leitung oder das SIP-Konto, von welcher bzw. von welchem der Anruf kommt.Die Auswahl hängt von den verfügbaren Schnittstellen und den angelegten SIP-Konten ab.Mögliche Werte:fxs: Begrenzt den Eintrag auf die gewählte analoge Schnittstelle.bri: Begrenzt den Eintrag auf die ge-wählte BRI-Schnittstelle.Begrenzt den Eintrag auf das gewählte SIP-Konto.Beliebig: Keine Begrenzung des Eintrags.
Angerufene LeitungSie können optional die Zielleitung des Anrufs angeben.Mögliche Werte:fxs: Begrenzt denEintrag auf die gewählte analoge Schnittstelle.bri: Begrenzt den Eintrag auf die gewählte BRI-Schnittstelle:. Begrenzt den Eintrag auf das gewählte SIP-Konto.Beliebig: Keine Begrenzung des Eintrags.Geben Sie entweder Angerufene Leitung oder Angerufene Adresse ein.Wird ein Wert gewählt, der nicht Beliebig ist, so sollte Angerufene Adresse nicht benutzt werden. Ist Angerufene Leitung = Beliebig gesetzt und wird Angerufene Adresse nicht benutzt, so werden alle Anrufe für Angerufene Leitung behandelt.
Angerufene AdresseSie können optional die Zieladresse des Anrufs angeben.Geben Sie entweder Angerufene Leitung oder Angerufene Adresse ein. Wird Angerufene Adresse benutzt, so sollte Angerufene Leitung = Beliebighgesetzt sein.
Transformation der rufen-den AdresseGeben Sie die Transformationsregel an, die auf die Rufnummer angewendet werden soll.Notation:; d.h. a wird durch b ersetzt. Jede Regel muss durch einen Strichpunkt abgeschlossen werden. Mehrere Regeln können zu einer Regelkette zusammengefaßt werden, indem die einzelnen Regeln durch Strichpunkte voneinander getrennt werden, z. B.;. Die Regelkette wird nach Bestätigung der Eingabe automatisch nach der "best match" Methode sortiert.? dient als Platzhalter für eine beliebige Ziffer.
Beispiel 16.2. Beispiel für eine RegelRegel: <:+49911>;gewählte Rufnummer: 96731234manipulierte Nummer: +4991196731234

16.3.3 Rufnummerntransformation

Hier können Sie eine Liste zum Umsetzen von Rufnummern erstellen, d.h. in dieser Liste werden externe und interne Nummern einander zugeordnet.

T-Mobile Digibox Premium - Rufnummerntransformation - 1

Hinweis

Welche Rufnummer (Called Party Number oder Calling Party Number) umgesetzt wird, hängt von der Richtung (eingehend oder ausgehend) des jeweiligen Rufs ab. Bei eingehenden Rufen wird die Called Party Number, bei ausgehenden Rufen die Calling Party Number umgesetzt.

Sie können z. B. die interne Rufnummer 340 nach außen als 09119673900 darstellen oder einen Ruf von außen, der an die Nummer 09119673200 gehen soll, intern an die Nummer 340 weiterleiten.

Im Menü VoIP ->Media Gateway->Rufnummerntransformation wird eine Liste vorhandenen Transformationen angezeigt.

16.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Einträge für Rufnummertransformation hinzuzufügen.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Richtung Beide Zugeordnete Leitung bri-1 Lokale Adresse Externe Adresse OK Abbrechen

Abb. 138: VoIP ->Media Gateway->Rufnummerntransformation->Neu

Das Menü VoIP ->Media Gateway->Rufnummerntransformation->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen der Rufnummertransformation ein.
RichtungWählen Sie die Rufrichtung für den Eintrag.Mögliche Werte:Beide (Standardwert): Für eingehende und ausgehende Rufe (bidirektional).Eingehend: Für eingehende Rufe.Ausgehend: Für ausgehende Rufe.
Zugeordnete LeitungWählen Sie die ISDN-Leitung oder das SIP-Konto, über die bzw. über das Rufe geleitet werden sollen.Mögliche Werte:fxs: Begrenzt den Ruf auf die gewählte analoge Schnittstelle.bri: Begrenzt den Ruf auf die gewählte BRI-Schnittstelle:.Begrenzt den Ruf auf das gewählte SIP-Konto.
Lokale AdresseGeben Sie die interne Rufnummer (z. B. Nummer einer Nebenstelle oder TK-Anlage) an. Bei eingehenden Rufen wird die signalisierte Called Party Number (entspricht im Menü dem Feld Externe Adresse) auf die Lokale Adresse umgesetzt. Bei ausgehenden Rufen wird die signalisierte Calling Party Number (entspricht im Menü dem Feld Lokale Adresse) auf die Externe Adresse umgesetzt.Numerische und alphanumerische Zeichen sind zulässig. ? dient als Platzhalter für eine beliebige Ziffer. Beachten Sie, dass Lokale Adresse und Externe Adresse dieselbe Anzahl von Wildcards enthalten müssen.
Externe AdresseGeben Sie die externe Rufnummer (z. B. ISDN MSN oder die Rufnummer des SIP-Kontos) an. Bei eingehenden Rufen wird die signalisierte Called Party Number (entspricht im Menü dem Feld Externe Adresse) auf die Lokale Adresse umgesetzt. Bei ausgehenden Rufen wird die signalisierte Calling Party Number (entspricht im Menü dem Feld Lokale Adresse) auf die Externe Adresse umgesetzt. Das Feld Externe Adresse ist nicht sichtbar, wenn das Feld Zugeordnete Leitung =gesetzt ist. Als Externe Adresse wird in diesem Fall wird der Benutzername des gewählten SIP-Kontos verwendet.

16.4 RTSP

In diesem Menü konfigurieren Sie die Verwendung des Real-Time Streaming Protokolls (RTSP).

RTSP ist ein Netzwerkprotokoll zur Steuerung von Multimedia-Datenströmen in IP-basierten Netzwerken. Mittels RTSP werden keine Nutzdaten übertragen. Vielmehr wird damit eine Multimedia-Session zwischen Sender und Empfänger gesteuert.

Wenn Sie RTSP nutzen möchten, müssen Firewall und NAT entsprechend konfiguriert werden. Im Menü VoIP->RTSP können Sie den RTSP-Proxy aktivieren, um bei Bedarf angefragte RTSP-Sessions über den definierten Port zu ermöglichen.

16.4.1 RTSP-Proxy

Im Menü VoIP ->RTSP->RTSP-Proxy konfigurieren Sie die Verwendung des Real-Time Streaming Protokolls.

RTSP-Proxy

Basisparameter RTSP-Proxy Aktiviert RTSP-Port 554 OK Abbrechen

Abb. 139: VoIP->RTSP->RTSP-Proxy

Das Menü VoIP->RTSP->RTSP-Proxy besteht aus den folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
RTSP-ProxyWählen Sie aus, ob Sie RTSP-Sessions zulassen möchten.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
RTSP-PortWählen Sie den Port aus, über den RTSP-Nachrichten ein- bzw. ausgehen sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Der Standardwert ist 554.

Kapitel 17 Lokale Dienste

Dieses Menü stellt Ihnen Dienste zu folgenden Themenkreisen zur Verfügung:

  • Namensauflösung (DNS)
  • Konfiguration über einen Web-Browser (HTTPS)
  • Auffinden dynamischer IP-Adressen mit Hilfe eines DynDNS-Providers
  • Konfiguration des Gateways als DHCP-Server (Vergabe von IP-Adressen)
  • Automatisieren von Aufgaben nach einem Zeitplan (Scheduling)
  • Erreichbarkeitsprüfungen von Hosts oder Schnittstellen, Ping-Test
    • Realtime-Video/Audiokonferenzen (Messenger-Dienste, Universal Plug and Play)

17.1 DNS

Jedes Gerät in einem TCP/IP-Netz wird normalerweise durch seine IP-Adresse angesprochen. Da in Netzwerken oft Host-Namen benutzt werden, um verschiedene Geräte anzusprechen, muss die zugehörige IP-Adresse bekanntgegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt z. B. ein DNS-Server. Er löst die Host-Namen in IP-Adressen auf. Eine Namensauflösung kann alternativ auch über die sogenannte HOSTS-Datei erfolgen, die auf jedem Rechner zur Verfügung steht.

Ihr Gerät bietet zur Namensauflösung folgende Möglichkeiten:

  • DNS-Proxy, um DNS-Anfragen, die an Ihr Gerät gestellt werden, an einen geeigneten DNS-Server weiterzuleiten. Dieses schließt auch spezifisches Forwarding definierter Domains (Domänenweiterleitung) ein.
  • DNS Cache, um die positiven und negativen Ergebnisse von DNS-Anfragen zu speichern.
  • Statische Einträge (Statische Hosts), um Zuordnungen von IP-Adressen zu Namen manuell festzulegen oder zu verhindern.
  • DNS-Monitoring (Statistik), um einen Überblick über DNS-Anfragen auf Ihrem Gerät zu ermöglichen.

Name-Server

Unter Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen->Basisparameter werden die IP-Adressen von Name-Servern eingetragen, die befragt werden, wenn Ihr Gerät Anfragen nicht selbst oder durch Forwarding-Einträge beantworten kann. Es können sowohl globale Name-Server eingetragen werden als auch Name-Server, die an eine Schnittstelle gebunden sind.

Die Adressen der globalen Name-Server kann Ihr Gerät auch dynamisch via PPP oder DHCP erhalten bzw. diese ggf. übermitteln.

Strategie zur Namensauflösung auf Ihrem Gerät

Eine DNS-Anfrage wird von Ihrem Gerät folgendermaßen behandelt:

(1) Falls möglich, wird die Anfrage aus dem statischen oder dynamischen Cache direkt mit IP-Adresse oder negativer Antwort beantwortet.
(2) Ansonsten wird, falls ein passender Forwarding-Eintrag vorhanden ist, der entsprechende DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt.
(3) Ansonsten werden, falls Name-Server eingetragen sind, unter Berücksichtigung der konfigurierten Priorität und wenn der entsprechende Schnittstellenstatus "up" ist, der primäre DNS-Server, da-nach der sekundäre DNS-Server befragt. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt.
(4) Ansonsten werden, falls eine Internet- oder Einwählverbindung als Standard-Schnittstelle ausgewählt ist, die dazugehörigen DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwähl-

verbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt.

(5) Ansonsten wird, falls im Menü WAN->Internet + Einwählen ein Eintrag angelegt wurde und das Überschreiben der Adressen der globalen Name-Server zulässig ist (Schnittstellenmodus = Dynamisch), eine Verbindung zur ersten Internet- bzw. Einwählverbindung ggf. kostenpflichtig aufgebaut, die so konfiguriert ist, dass DNS-Server-Adressen von DNS-Servern angefordert werden können (DNS-Aushandlung = Aktiviert) - soweit dies vorher noch nicht versucht wurde. Bei erfolgreicher Name-Server-Aushandlung stehen diese Name-Server somit für weitere Anfragen zur Verfügung.
(6) Ansonsten wird die initiale Anfrage mit Serverfehler beantwortet.

Wenn einer der DNS-Server mit non-existent domain antwortet, wird die initiale Anfrage sofort dementsprechend beantwortet und ein entsprechender Negativ-Eintrag in den DNS-Cache Ihres Geräts aufgenommen.

17.1.1 Globale Einstellungen

Globale Einstellungen | DNS-Server | Statische Hosts | Domänenweiterleitung | Cache | Statistik

Basisparameter Domänname WINS-Server Primär 0.0.0.0 Sekundär 0.0.0.0

Erweiterte Einstellungen

Positiver Cache✓ Aktiviert
Negativer Cache✓ Aktiviert
Cache-Größe100Einträge
Maximale TTL für positive Cacheeinträge86400Sekunden
Maximale TTL für negative Cacheeinträge300Sekunden
Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhaltenAutomatisch ▼
Für DNS-/WINS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse
Als DHCP-ServerKeiner Eigene IP-Adresse DNS-Einstellung
Als IPCP-ServerKeiner Eigene IP-Adresse DNS-Einstellung

Abb. 140: Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen

Das Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
DomänennameGeben Sie den Standard-Domain-Namen Ihres Geräts ein.
WINS-ServerGeben Sie die IP-Adresse des ersten und, falls erforderlich, des alternativen globalen Windows Internet Name Servers (=WINS) oder NetBIOS
PrimärName Servers (=NBNS) ein.
Sekundär

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Positiver CacheWählen Sie aus, ob der positive dynamische Cache aktiviert werden soll,d. h. ob erfolgreich aufgelöste Namen und IP-Adressen im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Negativer CacheWählen Sie aus, ob der negative dynamische Cache aktiviert werdensoll, d. h. ob angefragte Namen, zu denen ein DNS-Server eine negativeAntwort geschickt hat, als negative Einträge im Cache gespeichert wer-den sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Cache-GrößeGeben Sie die maximale Gesamtzahl der statischen und dynamischenEinträge ein.Wird dieser Wert erreicht, wird bei einem neu hinzukommenden Eintragderjenige dynamische Eintrag gelöscht, der am längsten nicht angefragtwurde. Wird Cache-Größe vom Benutzer heruntergesetzt, werden gegebenenfalls dynamische Einträge gelöscht. Statische Einträge werdennicht gelöscht. Cache-Größe kann nicht kleiner als die aktuell vorhandene Anzahl von statischen Einträgen gesetzt werden.Mögliche Werte: 0..1000.Der Standardwert ist 100.
Maximale TTL für positiveCacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL für einen positiven dynamischen DNS-Eintrag im Cache gesetzt werden soll, wenn dessen TTL0ist oder dessen TTL den Wert für Maximale TTL für positive Cache-einträge überschreitet.Der Standardwert ist 86400.
Maximale TTL für negativeCacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL bei einem negativen dynamischen Eintrag im Cache gesetzt werden soll.Der Standardwert ist 86400.
Alternative Schnittstelle,um DNS-Server zu erhaltenWählen Sie die Schnittstelle aus, zu der eine Verbindung zur Name-Server-Verhandlung aufgebaut wird, wenn andere Versuche zur Namensauflösung nicht erfolgreich waren.Der Standardwert ist Automatisch, d. h. es wird einmalig eine Verbindung zum ersten geeigneten Verbindungspartner aufgebaut, der im System konfiguriert ist.

Felder im Menü Für DNS-/WINS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse

Feld Beschreibung
Als DHCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen dem DHCP-Client übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als DHCP-Server genutzt wird.Mögliche Werte:Keiner: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse (Standardwert): Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung: Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.
Als IPCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen von Ihrem Gerät bei einer dynamischen Name-Server-Aushandlung übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als IPCP-Server für PPP-Verbindungen genutzt wird.Mögliche Werte:Keiner: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse: Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung (Standardwert): Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.

17.1.2 DNS-Server

Im Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server wird eine Liste aller konfigurierten DNS-Server angezeigt.

17.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DNS-Server einzurichten.

Sie können hier sowohl globale DNS-Server konfigurieren als auch DNS-Server, die einer bestimmten Schnittstelle zugewiesen werden sollen.

Einen DNS-Server für eine bestimmte Schnittstelle zu konfigurieren ist zum Beispiel nützlich, wenn Accounts zu verschiedenen Providern über unterschiedliche Schnittstellen eingerichtet sind und Lastverteilung verwendet wird.

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik

Basisparameter Admin-Status Aktiviert Beschreibung Priorität 6 Schnittstellenmodus Statisch Dynamisch Schnittstelle Keine IP-Version IPv4 IPv6 OK Abbrechen

Abb. 141: Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob der DNS-Server aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den DNS-Server ein.
PrioritätWeisen Sie dem DNS-Server eine Priorität zu.Sie können einer Schnittstelle (d.h. zum Beispiel einem Ethernet-Port oder einem PPPoE-WAN-Partner) mehrere Paare von DNS-Servern (Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server) zuweisen. Verwendet wird das Paar mit der höchsten Priorität, wenn die Schnittstelle im Zustand "up" ist.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 9 (niedrigste Priorität).Der Standardwert ist 5.
SchnittstellenmodusWählen Sie aus, ob die IP-Adressen von Name-Servern für die Namensauflösung von Internet-Adressen automatisch bezogen oder ob abhängig von der Priorität bis zu zwei feste DNS-Server-Adressen eingetragen werden sollen.Mögliche Werte:StatischDynamischh(Standardwert)
SchnittstelleWählen Sie diejenige Schnittstelle, welcher das DNS-Server-Paar zugewiesen werden soll.Bei Schnittstellenmodus = DynamischMit der Einstellung Keine wird ein globaler DNS-Server angelegt.Bei Schnittstellenmodus = StatischMit der Einstellung Beliebig wird ein DNS-Server für alle Schnittstellen konfiguriert.
IP-VersionWählen Sie die verwendete IP-Version aus.Mögliche Werte:IPv4IPv6Standardmäßig ist IPv4hausgewählt.
Primärer IPv4-DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie die IPv4-Adresse des ersten Name-Servers für die Namensauflösung von Internet-Adressen ein.
Sekundärer IPv4-DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie optional die IPv4-Adresse eines alternativen Name-Servers ein.
Primärer IPv6-DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie die IPv6-Adresse des ersten Name-Servers für die Namensauflösung von Internet-Adressen ein.
Sekundärer IPv6-DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie optional die IPv6-Adresse eines alternativen Name-Servers ein.

17.1.3 Statische Hosts

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts wird eine Liste aller konfigurierten statischen Hosts angezeigt.

17.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere statische Hosts einzurichten.

Globale Einstellungen | DNS-Server | Statische Hosts | Domänenweiterleitung | Cache | Statistik

Basisparameter Standarddomäne DNS-Hostname Antwort Positiv ▼ IPV4-Adresse 0.0.0.0 Hinzufügen IPv6-Adresse IPv6-Adresse Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 142: Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü BasisparameterStandarddomäne

Feld Beschreibung
DNS-HostnameGeben Sie den Host-Namen ein, dem die in diesem Menü definierte IP-Adresse zugeordnet werden soll, wenn eine DNS-Anfrage positiv beantwortet wird. Wenn eine DNS-Anfrage negativ beantwortet wird, wird keine Adresse mitgeteilt.Der Eintrag kann auch mit der Wildcard * beginnen, z. B.*.bintec-elmeg.com.Bei Eingabe eines Namens ohne Punkt wird nach Bestätigung mit OK " " ergänzt.Einträge mit Leerzeichen sind nicht erlaubt.
AntwortWählen Sie die Art der Antwort auf DNS-Anfragen zu diesem Eintrag aus.Mögliche Werte:Negativ: Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird negativ beantwortet.Positiv (Standardwert): Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird mit der dazugehörigen IP-Adresse beantwortet.Keine: Ein DNS-Request wird ignoriert, es wird keine Antwort gegeben.
IPV4-AdresseNur bei Antwort = PositivGeben Sie die IPv4-Adresse ein, die nach DNS-Hostname zugeordnet wird.
IPv6-AdresseNur beiAntwort= PositivGeben Sie die IPv6-Adresse ein, die nachDNS-Hostnamezugeordnet wird.

17.1.4 Domänenweiterleitung

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung wird eine Liste aller konfigurierter Weiterleitungen für definierte Domänen angezeigt.

17.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Weiterleitungen einzurichten.

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik

Weiterleitungsparameter Weiterleiten Host Host Weiterleiten an Schnittstelle Schnittstelle Host Host Domäne Schnittstelle DNS-Server Automatisch OK Abbrechen

Abb. 143: Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Weiterleitungsparameter

Feld Beschreibung
WeiterleitenWählen Sie aus, ob Anfragen bezüglich eines Hosts oder einer Domäne weitergeleitet werden soll.Mögliche Werte:Host (Standardwert)Domäne
HostNur für Weiterleiten = Hostund Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie den Namen des Hosts ein, für den Anfragen weitergeleitet werden sollen.Bei Eingabe eines Namens ohne "." wird nach Bestätigung mit OK der Eintrag mit dem im Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen unter Domänenname eingetragenen Namen ergänzt.
DomäneNur für Weiterleiten = Domäneund Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie den Namen der Domäne ein, für die Anfragen weitergeleitet werden sollen.Der Eintrag kann mit der Wildcard "*" beginnen, z. B. "*.mustermann.lan".Bei Eingabe eines Namens ohne führende Wildcard "*" wird nach Bestä-tigung mit OK automatisch eine führende Wildcard "" eingefügt.
Weiterleiten anWählen Sie aus, ob zutreffende DNS-Anfragen an den DNS-Server einer Schnittstelle oder an einen manuell konfigurierten DNS-Server weitergeleitet werden sollen.Mögliche Werte:·Schnittstelle (Standardwert): Anfragen werden an den DNS-Server entweder einer automatisch gewählten oder einer manuell konif-gurierten Schnittstelle weitergeleitet.·DNS-Server: Anfragen werden an den definierten DNS-Server weiter-geleitet.
SchnittstelleNur für Weiterleiten an = SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an deren DNS-Server Anfragen weiter-geleitet werden sollen.
IPv4-DNS-ServerNur für Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie IPv4-Adresse des primären und sekundären DNS-Servers ein.
IPv6-DNS-ServerNur für Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie IPv6-Adresse des primären und sekundären DNS-Servers ein.

17.1.5 Cache

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Cache wird eine Liste aller vorhandenen Cache-Einträge angezeigt.

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Beschreibung IPV4-Adresse TTL Antwort IPv6-Adresse TTL Antwort Alle auswählen/Alle deaktivieren Als statisch festlegen Seite: 1 OK Abbrechen

Abb. 144: Lokale Dienste->DNS->Cache

Sie können einzelne Einträge über das Kästchen in der jeweiligen Zeile oder alle gleichzeitig mit der Schaltfläche Alle auswählen markieren.

Durch Markieren eines Eintrags und Bestätigen mit Als statisch festlegen wird ein dynamischer Eintrag in einen statischen umgewandelt. Der entsprechende Eintrag verschwindet aus dieser Liste und wird in der Liste im Menü Statische Hosts angezeigt. Die TTL wird übernommen.

17.1.6 Statistik

T-Mobile Digibox Premium - Statistik - 1

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen DNS-Statistiken Empfangene DNS-Pakete 2201 Ungültige DNS-Pakete 0 DNS-Anfragen 2201 Cache-Treffer 0 Weitergeleitete Anfragen 2201 Cache-Trefferrate (%) 0 Erfolgreich beantwortete Anfragen 0 Serverfehler 2201

Abb. 145: Lokale Dienste->DNS->Statistik

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statistik werden folgende statistische Werte angezeigt:

Felder im Menü DNS-Statistiken

Feld Beschreibung
Empfangene DNS-PaketeZeigt die Anzahl der empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an, einschließlich der Antwortpakete auf weitergeleitete Anfragen.
Ungültige DNS-PaketeZeigt die Anzahl der ungültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an.
DNS-AnfragenZeigt die Anzahl der gültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Requests an.
Cache-TrefferZeigt die Anzahl der Anfragen an, die mittels der statischen Einträge oder der dynamischen Einträge aus dem Cache beantwortet werden konnten.
Weitergeleitete AnfragenZeigt die Anzahl der Anfragen an, die an andere Name-Server weitergeleitet wurden.
Cache-Trefferrate (%)Zeigt die Anzahl der Cache-Treffer pro DNS-Anfrage in Prozent an.
Erfolgreich beantwortete AnfragenZeigt die Anzahl der erfolgreich (positiv und negativ) beantworteten Anfragen an.
ServerfehlerZeigt die Anzahl der Anfragen an, die kein Name-Server (weder positiv noch negativ) beantworten konnte.

17.2 HTTPS

Die Benutzeroberfläche Ihres Geräts können Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser auch über eine HTTPS-Verbindung bedienen.

HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure) ist hierbei das Verfahren, um zwischen dem Browser, der zur Konfiguration verwendet wird, und dem Gerät eine verschlüsselte und authentifizierte Verbindung mittels SSL aufzubauen.

17.2.1 HTTPS-Server

Im Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server konfigurieren Sie die Parameter der gesicherten Konfigurationsverbindung über HTTPS.

HTTPS-Server

HTTPS-Parameter HTTPS-TCP-Port 443 Lokales Zertifikat Intern ▼ Übernehmen Abbrechen

Abb. 146: Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server

Das Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü HTTPS-Parameter

Feld Beschreibung
HTTPS-TCP-PortGeben Sie den Port ein, über den die HTTPS-Verbindung aufgebaut werden soll.Möglich sind Werte von 0 bis 65535.Der Standardwert ist 443.
Lokales ZertifikatWählen Sie ein Zertifikat aus, das für die HTTPS-Verbindung verwendet werden soll.Mögliche Werte:Intern (Standardwert): Wählen Sie diese Option, wenn Sie das auf dem Gerät voreingestellte Zertifikat verwenden möchten:.Wählen Sie ein unter Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste eingetragenes Zertifikat aus.

17.3 DynDNS-Client

Die Nutzung dynamischer IP-Adressen hat den Nachteil, dass ein Host im Netz nicht mehr aufgefunden werden kann, sobald sich seine IP-Adresse geändert hat. DynDNS sorgt dafür, dass Ihr Gerät auch nach einem Wechsel der IP-Adresse noch erreichbar ist.

Folgende Schritte sind zur Einrichtung notwendig:

  • Registrierung eines Hostnamens bei einem DynDNS-Provider
  • Konfiguration Ihres Geräts

Registrierung

Bei der Registrierung des Hostnamens legen Sie einen individuellen Benutzernamen für den DynDNS-Dienst fest, z. B. dyn_client. Dazu bieten die Service Provider unterschiedliche Domainnamen an, so dass sich ein eindeutiger Hostname für Ihr Gerät ergibt, z. B. dyn_client.provider.com. Der DynDNS-Provider übernimmt für Sie die Aufgabe, alle DNS-Anfragen bezüglich des Hosts dyn_client.provider.com mit der dynamischen IP-Adresse Ihres Geräts zu beantworten.

Damit der Provider stets über die aktuelle IP-Adresse Ihres Geräts informiert ist, kontaktiert Ihr Gerät beim Aufbau einer neuen Verbindung den Provider und propagiert seine derzeitige IP-Adresse.

17.3.1 DynDNS-Aktualisierung

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Registrierungen angezeigt, die aktualisiert werden sollen.

17.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere zu aktualisierende DynDNS-Registrierungen einzurichten.

DynDNS-Aktualisierung | DynDNS-Provider

Basisparameter Hostname Schnittstelle Eine auswählen ▼ Benutzername Passwort ---------------- Provider dyndns ▼ Aktualisierung aktivieren Aktiviert Erweiterte Einstellungen Mail-Exchanger (MX) Wildcard Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 147: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
HostnameGeben Sie den vollständigen Hostnamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
SchnittstelleWählen Sie die WAN-Schnittstelle aus, deren IP-Adresse über den DynDNS-Service propagiert werden soll (z. B. die Schnittstelle des Internet Service Providers).
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, wie es beim DynDNS-Provider registriert ist.
ProviderWählen Sie den DynDNS-Provider aus, bei dem oben genannte Daten registriert sind.Im unkonfigurierten Zustand stehen Ihnen bereits DynDNS-Provider zur Auswahl, deren Protokolle unterstützt werden.Weitere DynDNS-Provider können im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider konfiguriert werden.Der Standardwert ist DynDNS .
Aktualisierung aktivierenWählen Sie aus, ob der hier konfigurierte DynDNS-Eintrag aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Mail-Exchanger (MX)Geben Sie den vollständigen Hostnamen eines Mailservers ein, an den E-Mails weitergeleitet werden sollen, wenn der hier konfigurierte Host keine Mail empfangen soll.Erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider nach diesem Weiterleitungsdienst und stellen Sie sicher, dass E-Mails von dem als MX eingetragenen Host angenommen werden können.
WildcardWählen Sie aus, ob die Weiterleitung aller Unterdomänen von Hostname zur aktuellen IP-Adresse von Schnittstelle aktiviert werden soll (Erweiterte Namensauflösung).Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

17.3.2 DynDNS-Provider

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Provider angezeigt.

17.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DynDNS-Provider einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Providername Server Aktualisierungspfad Port 80 Protokoll DynDNS Aktualisierungsintervall 300 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 148: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
ProvidemameTragen Sie einen Namen für diesen Eintrag ein.
ServerGeben Sie den Host-Namen oder die IP-Adresse des Servers ein, auf dem der DynDNS-Service des Providers läuft.
AktualisierungspfadGeben Sie den Pfad auf dem Server des Providers ein, auf dem das Skript zur Verwaltung der IP-Adresse Ihres Geräts zu finden ist.Fragen Sie Ihren Provider nach dem zu verwendenden Pfad.
PortGeben Sie den Port ein, auf dem Ihr Gerät den Server Ihres Providers ansprechen soll.Erfragen Sie den entsprechenden Port bei Ihrem Provider.Der Standardwert ist 80.
ProtokollWählen Sie eines der implementierten Protokolle aus.Mögliche Werte:DynDNS (Standardwert)Static DynDNSODSHNDYNSGnuDIP-HTMLGnuDIP-TCCCustom DynDNSDnsExit
AktualisierungsintervallGeben Sie die Zeitdauer (in Sekunden) an, die Ihr Gerät mindestens war- ten muss, bevor es seine aktuelle IP-Adresse erneut beim DynDNS-Pro- vider propagieren darf.Der Standardwert ist 300 Sekunden.

17.4 DHCP-Server

Sie können Ihr Gerät als DHCP-Server (DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol) konfigurieren.

Jeder Rechner in Ihrem LAN benötigt, wie auch Ihr Gerät, eine eigene IP-Adresse. Eine Möglichkeit, IP-Adressen in Ihrem LAN zuzuweisen, bietet das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP). Wenn Sie Ihr Gerät als DHCP-Server einrichten, vergibt es anfragenden Rechnern im LAN automatisch IP-Adressen aus einem definierten IP-Adress-Pool.

Wenn ein Client erstmals eine IP-Adresse benötigt, schickt er eine DHCP-Anfrage (mit seiner MAC-Adresse) als Netzwerk-Broadcast an die verfügbaren DHCP-Server: Daraufhin erhält der Client (im Zuge einer kurzen Kommunikation) vom bintec elmeg seine IP-Adresse.

Sie müssen so den Rechnern keine festen IP-Adressen zuweisen, der Konfigurationsaufwand für Ihr Netzwerk verringert sich. Dazu richten Sie einen Pool an IP-Adressen ein, aus dem Ihr Gerät jeweils für einen definierten Zeitraum IP-Adressen an Hosts im LAN vergibt. Ein DHCP-Server übermittelt auch die Adressen des statisch oder per PPP-Aushandlung eingetragenen Domain-Name-Servers (DNS), des NetBIOS Name Servers (WINS) und des Standard-Gateways.

Konkrete Hinweise für die Konfiguration eines DHCP-Servers, eines DHCP-Clients oder eines DHCP-Relay-Servers (siehe auch DHCP-Relay-Einstellungen auf Seite 288) finden Sie am Ende des Kapitels unter DHCP - Konfigurationsbeispiel auf Seite 288.

17.4.1 IP-Pool-Konfiguration

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierten IP-Pools angezeigt. Diese Liste ist global und zeigt auch in anderen Menüs konfigurierte Pools an.

17.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol um vorhandene Einträge zu bearbeiten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

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Basisparameter IP-Poolname IP-Adressbereich DNS-Server Primär Sekundär OK Abbrechen

Abb. 149: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration->Neu

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

17.4.2 DHCP-Konfiguration

Um Ihr Gerät als DHCP-Server zu aktivieren, müssen Sie zunächst IP-Adress-Pools definieren, aus denen die IP-Adressen an die anfragenden Clients verteilt werden.

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierter DHCP-Pools angezeigt.

In der Liste haben Sie zu jedem Eintrag unter Status die Möglichkeit, die angelegten DHCP-Pools zu aktivieren bzw. deaktivieren.

T-Mobile Digibox Premium - DHCP-Konfiguration - 1

Hinweis

Im Auslieferungszustand ist der DHCP-Pool mit den IP-Adressen 192.168.2.100 bis 192.168.2.199 vorkonfiguriert, und wird verwendet, wenn kein anderer DHCP-Server im Netzwerk verfügbar ist.

17.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DHCP-Pools einzurichten. Wählen Sie das Symbol um vorhandene Einträge zu bearbeiten.

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Basisparameter Schnittstelle Eine auswählen ▼ IP-Poolname Noch nicht definiert ▼ Pool-Verwendung Lokal ▼ Erweiterte Einstellungen: Gateway Router als Gateway verwenden ▼ Lease Time 120 Minuten DHCP-Optionen Option Wert Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 150: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die in IP-Adressbereich definierten Adressen an anfragende DHCP-Clients vergeben werden.Wenn eine DHCP-Anfrage über diese Schnittstelle eingeht, wird eine der Adressen aus dem Adress-Pool zugeteilt.
IP-PoolnameWählen Sie einen im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration konfigurierten IP-Poolnamen aus.
Pool-VerwendungWählen Sie aus, ob der DHCP-Pool für Anfragen von DHCP-Clients in einem direkt an Schnittstelle angeschlossenen Ethernet verwendet werden soll oder für DHCP-Anfragen, die aus einem abgesetzt liegenden Ethernet stammen und über eine DHCP-Relaisstation an Ihr Gerät weitergeleitet wurden.In letzterem Fall ist es möglich, einen IP-Adresspool für ein entfernt liegendes Netz zu verwenden.Mögliche Werte:Lokal (Standardwert): Der DHCP-Pool wird nur für DHCP-Anfragen aus einem direkt an Schnittstelle angeschlossenen Ethernet verwendet.Relais: Der DHCP-Pool wird nur für weitergeleitete DHCP-Anfragen aus einem abgesetzt liegenden Ethernet verwendet.Lokal/Relais: Der DHCP-Pool kann für lokale und für weitergeleitete DHCP-Anfragen aus direkt angeschlossenen bzw. abgesetzt liegenden Ethernets verwendet werden.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
GatewayWählen Sie aus, welche IP-Adresse dem DHCP-Client als Gateway übermittelt werden soll.Mögliche Werte:Router als Gateway verwenden (Standardwert): Hier wird die für die Schnittstelle definierte IP-Adresse übertragen.Kein Gateway: Hier wird keine IP-Adresse übermittelt.Angeben: Geben Sie die entsprechende IP-Adresse ein.
Lease TimeGeben Sie ein, wie lange (in Minuten) eine Adresse aus dem Pool einem Host zugewiesen werden soll.Nachdem Lease Time abgelaufen ist, kann die Adresse durch den Server neu vergeben werden.Der Standardwert ist 120.
DHCP-OptionenGeben Sie an, welche zusätzlichen Daten dem DHCP Client weitergegeben werden sollen.Mögliche Werte für Option:Zeitserver (Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse des Zeitservers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Domänenname: Geben Sie die DNS Domain ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des WINS/NBNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBT Node Type: Wählen Sie den Typ des WINS/NBT Nodes, der dem Client übermittelt werden soll.TFTP-Server: Geben Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.CAPWAP Controller: Geben Sie die IP-Adresse des CAPWAP Controllers ein, die dem Client übermittelt werden soll.URL (Provisionierungsserver): Mit dieser Option können Sie einem Client eine beliebige URL übermitteln.Verwenden Sie diese Option, um anfragenden IP1x0-Telefonen die URL des Provisionierungsservers zu übermitteln, wenn eine automatische Provisionierung der Telefone vorgenommen werden soll. Die URL muss dann die Form http://eg_prov:haben.Herstellergruppe (Vendor Specific Information): Mit dieser Option können Sie dem Client in einem beliebigen Text-String ggf. hersteller-spezifische Informationen übermitteln.Vendor String: Mit dieser Option können die Konfigurationsparameter (z. B. PIN und Access Point Name (APN) der SIM-Karte) übertragen werden.Es sind mehrere Einträge möglich. Fügen Sie weitere Einträge mit der Schaltfläche Hinzufügen ein.

Herstellergruppe

Im Menü Lokale Dienste -> DHCP-Server ->DHCP-Konfiguration->Erweiterte Einstellungen können Sie einen Eintrag im Feld DHCP-Optionen bearbeiten, wenn Option = Herstellergruppe gewählt ist.

Wählen Sie das Symbol 📋, um einen vorhandenen Eintrag zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie herstellerspezifische Einstellungen im DHCP-Server zum Beispiel für bestimmte Telefone.

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Hersteller auswählenSie können hier auswählen, für welchen Hersteller spezifische Werte für den DHCP-Server übermittelt werden sollen.Mögliche Werte:• Siemens (Standardwert)• Sonstige
Provisioning-ServerNur für Hersteller auswählen = SiemensGeben Sie ein, welcher herstellerspezifische Wert übermittelt werden soll.Für die Einstellung Hersteller auswählen = Siemens wird der Standardwert sdlp angezeigt.Sie können die IP-Adresse des gewünschten Servers ergänzen.
HerstellerbeschreibungNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie den Namen des Herstellers ein, für den Sie spezifische Werte für den DHCP-Server übermitteln wollen.
Benutzerdefinierte DHCP-OptionenNur für Hersteller auswählen = SonstigeFügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.Sie können DHCP-Optionen hinzufügen.

Vendor String

Gehen Sie im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Erweiterte Einstellungen folgendermaßen vor, um die entsprechenden Parameter einzugeben:

Klicken Sie im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hinzufügen und wählen Sie Option = Vendor String. Klicken Sie auf die Schaltfläche 📄, um den Eintrag zu bearbeiten.

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Hersteller auswählenSie können hier auswählen, für welchen Hersteller spezifische Werte für den DHCP-Server übermittelt werden sollen.Mögliche Werte:Sonstige (Standardwert)-bintec-
APNNur für Hersteller auswählen = -bintec-Geben Sie den Access Point Namen (APN) der SIM-Karte ein.
PINNur für Hersteller auswählen = -bintec-Geben Sie die PIN der SIM-Karte ein.
HerstellerbeschreibungNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie den Namen des Herstellers ein, für den Sie spezifische Werte für den DHCP-Server übermitteln wollen.
Vendor Option StringNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie die Hersteller spezifischen Konfigurationsparameter ein.

17.4.3 IP/MAC-Bindung

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung wird eine Liste aller Clients angezeigt, die per DHCP eine IP-Adresse von Ihrem Gerät erhalten haben.

Sie haben die Möglichkeit, bestimmten MAC-Adressen eine gewünschte IP-Adresse aus einem definierten IP-Adress-Pool zuzuweisen. Dazu können Sie in der Liste die Option Statische Bindung wählen, um einen Listeneintrag als feste Bindung zu übernehmen, oder Sie legen manuell eine feste IP/MAC-Bindung an, indem Sie diese im Untermenü Neu konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - IP/MAC-Bindung - 1

Hinweis

Neue statische IP/MAC-Bindungen können erst angelegt werden, wenn in Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration IP-Adressbereiche konfiguriert wurden, und im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration ein gültiger IP-Pool zugewiesen ist.

17.4.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP/MAC-Bindungen einzurichten.

IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen

Basisparameter Beschreibung IP-Adresse MAC-Adresse OK Abbrechen

Abb. 151: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu

Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Hosts ein, an dessen MAC-Adresse die IP-Adresse gebunden wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 256 Zeichen.
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die der in MAC-Adresse angegebenen MAC-Adresse zugewiesen werden soll.
MAC-AdresseGeben Sie die MAC-Adresse ein, der die in IP-Adresse angegebene IP-Adresse zugewiesen werden soll.

17.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen

Wenn Ihr Gerät für das lokale Netz keine IP-Adressen per DHCP an die Clients verteilt, kann es dennoch die DHCP-Anforderungen aus dem lokalen Netzwerk stellvertretend an einen entfernten DHCP-Server weiterleiten. Der DHCP-Server vergibt Ihrem Gerät dann eine IP-Adresse aus seinem Pool, die dieser wiederum an den Client ins lokale Netzwerk schickt.

T-Mobile Digibox Premium - DHCP-Relay-Einstellungen - 1

Basisparameter Primärer DHCP-Server 0.0.0.0 Sekundärer DHCP-Server 0.0.0.0 OK Abbrechen

Abb. 152: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen

Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Primärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines Servers ein, an den BootP- oder DHCP-Anfragen weitergeleitet werden sollen.Der Standardwert ist 0.0.0.0.
Sekundärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines alternativen BootP- oder DHCP-Servers ein.Der Standardwert ist 0.0.0.0.

17.4.5 DHCP - Konfigurationsbeispiel

Voraussetzungen

- Optional ein DHCP-Server

Beispiel-Szenarien

T-Mobile Digibox Premium - DHCP - Konfigurationsbeispiel - 1

flowchart
graph TD
    A["Host Dynamische IP-Adresse"] --> B["Host Dynamische IP-Adresse"]
    B --> C["Host Dynamische IP-Adresse"]
    D["Digitalisierungsbox"] --> E["Port1 192.168.2.1"]
    E --> F["DHCP-Server ✓"]

Beispielszenario als DHCP-Server

T-Mobile Digibox Premium - DHCP - Konfigurationsbeispiel - 2

flowchart
graph TD
    A["Host Dynamische IP-Adresse"] --> B["Port1 Dynamische IP-Adresse"]
    C["Host Dynamische IP-Adresse"] --> B
    B --> D["Digitalisierungsbox"]
    D --> E["ETH 192.168.1.1/24"]
    E --> F["DHCP-Server 192.168.1.2/24"]

Beispielszenario als DHCP-Client

T-Mobile Digibox Premium - DHCP - Konfigurationsbeispiel - 3

flowchart
graph TD
    A["Host Dynamische IP-Adresse"] --> B["Host Dynamische IP-Adresse"]
    B --> C["Port1 192.168.2.1"]
    C --> D["Digitalisierungsbox"]
    D --> E["ETH 192.168.1.1/24"]
    E --> F["="]
    F --> G["DHCP-Server 192.168.1.2/24"]
    style D fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#ccf,stroke:#333

Beispielszenario als DHCP-Relay-Server

Konfigurationsziel

Sie können Ihr Gerät als DHCP-Server, als DHCP-Client oder als DHCP-Relay-Server einsetzen.

Konfigurationsschritte im Überblick

DHCP-Server

Feld Menü Wert
IP-PoolnameLokale Dienste -> DHCP-Server -> IP-Pool-Konfiguration -> Neuz. B. IP-Pool-1
IP-AdressbereichLokale Dienste -> DHCP-Server -> IP-Pool-Konfiguration -> Neuz. B. 192.168.2.2 und 192.168.2.10
SchnittstelleLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Konfiguration-> Neuz. B. enl-0
IP-PoolnameLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Konfiguration-> NeuIP-Pool-1
Pool-VerwendungLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP Pool -> NeuLokal
GatewayLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Konfiguration-> Neu -> Erweiterte EinstellungenRouter als Gateway verwenden
Lease TimeLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Konfiguration-> Neu -> Erweiterte Einstellungenz. B. 120
Für DNS-/WINS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse: Als DHCP-ServerLokale Dienste -> DNS -> Globale Einstellungen -> Erweiterte Einstellungenz. B. Eigene IP-Adresse

DHCP-Client

Feld Menü Wert
AdressmodusLAN -> IP-Konfiguration -> Schnittstellen ->DHCP
DHCP-MAC-Adresse (optional)LAN -> IP-Konfiguration -> Schnittstellen -> -> Erweiterte EinstellungenMAC-Adresse eines bestimmten DHCP-Servers

DHCP-Relay-Server

Feld Menü Wert
Primärer DHCP-ServerLokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Relay-Einstellungenz. B. 192.168.1.2
Sekundärer DHCP-Server (optional)Lokale Dienste -> DHCP-Server -> DHCP-Relay-Einstellungenfalls vorhanden

17.5 Scheduling

Ihr Gerät verfügt über einen Aufgabenplaner, mit dem bestimmte Standardaktionen (beispielsweise Aktivierung bzw. Deaktivierung von Schnittstellen) durchgeführt werden können. Außerdem ist jede vorhandene MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert konfigurierbar.

Sie legen die gewünschten Aktionen fest und definieren die Auslöser, die steuern, wann bzw. unter welchen Bedingungen die Aktionen durchgeführt werden sollen. Ein Auslöser kann ein einzelnes Ereignis sein oder eine Folge von Ereignissen, die in einer Ereignisliste zusammengefasst sind. Für ein einzelnes Ereignis legen Sie ebenfalls eine Ereignisliste an, die jedoch nur ein Element enthält.

Es ist möglich, zeitgesteuert Aktionen auszulösen. Außerdem kann der Status oder die Erreichbarkeit von Schnittstellen oder deren Datenverkehr zur Ausführung der konfigurierten Aktionen führen, oder aber auch die Gültigkeit von Lizenzen. Auch hier ist es möglich, jede beliebige MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert als Auslöser einzurichten.

Um den Aufgabenplaner in Betrieb zu nehmen, aktivieren Sie das Schedule-Intervall unter Optionen. Dieses Intervall gibt den Zeitabstand vor, in dem das System prüft, ob mindestens ein Ereignis eingetreten ist. Dieses Ereignis dient als Auslöser für eine konfigurierte Aktion.

Konkrete Hinweise für die Konfiguration des Aufgabenplaners finden Sie am Ende des Kapitels unter Konfigurationsbeispiel - Zeitgesteuerte Aufgaben (Scheduling) auf Seite 304.

T-Mobile Digibox Premium - Scheduling - 1

Achtung

Die Konfiguration der nicht voreingestellten Aktionen erfordert umfangreiches Wissen über die Funktionsweise der Digitalisierungsbox. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC.

T-Mobile Digibox Premium - Achtung - 1

Hinweis

Voraussetzung für den Betrieb des Aufgabenplaners ist ein auf Ihrem Gerät eingestelltes Datum ab dem 1.1.2000.

17.5.1 Auslöser

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser werden alle konfigurierten Ereignislisten angezeigt. Jede Ereignisliste enthält mindestens ein Ereignis, das als Auslöser für eine Aktion vorgesehen ist.

17.5.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Ereignislisten anzulegen.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Ereignisliste Neu Beschreibung Ereignistyp Zeit Zeitintervall auswählen Zeitbedingung Bedingungstyp Wochentag Perioden Tag des Monats Bedingungseinstellungen Montag Täglich 1 Startzeit Stunde Minute Stoppzeit Stunde Minute OK Abbrechen

Abb. 153: Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu

Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
EreignislisteMit Neu (Standardwert) können Sie eine neue Ereignisliste anlegen. Mit Beschreibung geben Sie dieser Liste einen Namen. Mit Hilfe der übrigen Parameter legen Sie das erste Ereignis in der Liste an.Wenn Sie eine bestehende Ereignisliste erweitern wollen, wählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus und fügen ihr mindestens ein Ereignis hinzu.Über Ereignislisten können auch komplexe Bedingungen für das Auslösen einer Aktion erstellt werden. Die Ereignisse werden in derseben Reihenfolge abgearbeitet wie sie in der Liste angelegt sind.
BeschreibungNur für Ereignisliste = NeuGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Ereignisliste ein.
EreignistypWählen Sie den Typ des Ereignisses aus.Mögliche Werte:Zeit (Standardwert): Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesene Aktionen werden zu bestimmten Zeitpunkten ausgelöst.MIB/SNMP: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten MIB-Variablen die angegebenen Werte annehmen.Schnittstellenstatus: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten Schnittstellen einen bestimmten Status annehmen.Schnittstellenverkehr: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenen Aktionen werden ausgelöst, wenn der Datenverkehr auf den angegebenen Schnittstellen den definierten Wert unter- oder überschreitet.Ping-Test: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die angegebene IP-Adresse erreichbar bzw. nicht erreichbar ist.Lebensdauer eines Zertifikats: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierteGültigkeitsdauer erreicht ist.Funktionstaste: (nicht für alle Geräte verfügbar): Mit der Option Funktionstaste legen Sie fest, dass das Drücken der Funktionstaste am Gerät als Auslöser für konfigurierte Aktionen dienen kann. Durch einen Druck von gut einer Sekunde (aber weniger als drei Sekunden) auf die Taste wird der Zustand der Taste auf Aktiv gesetzt, durch einen Druck von mehr als drei Sekunden wird er auf Inaktiv gesetzt. Aktionen, die vom Zustand der Taste abhängen, werden dann bei der nächsten zyklischen Abfrage gemäß dem Schedule-Intervall ausgelöst. Es kann also z. B. eine WLAN-Schnittstelle aktiviert werden, wenn die Funktionstaste eine Sekunde lang gedrückt wird. Bei einem Druck auf die Taste vom mehr als drei Sekunden wird die Schnittstelle wieder deaktiviert.
Überwachte VariableNur für Ereignistyp MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren definierter Wert als Auslöser konfiguriert werden soll. Wählen Sie zunächst das System aus, in dem die MIB-Variable gespeichert ist, dann die MIB-Tabelle und dann die MIB-Variable selber. Es werden nur die MIB-Tabellen und MIB-Variablen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
VergleichsbedingungNur für Ereignistyp MIB/SNMPWählen Sie aus, ob die MIB-Variable Größer (Standardwert), Gleich, Kleiner, Ungleich dem in Vergleichswert angegebenen Wert sein oder innerhalb von Bereich liegen muss, um die Aktion auszulösen.
VergleichswertNur für Ereignistyp MIB/SNMPGeben Sie den Wert der MIB-Variable ein.
IndexvariablenNur für Ereignistyp MIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Daten-satz in der MIB-Tabelle eindeutig zu kennzeichnen, z.B. ConnIfIndex. Aus der Kombination von Indexvariable (in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) und Indexwert ergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitere Indexvariablen mit Hinzufügen an.
Überwachte SchnittstelleNur für Ereignistyp Schnittstellenstatus und Schnittstellen-verkehrWählen Sie die Schnittstelle aus, deren definierter Status ein Ereignis auslösen soll.
SchnittstellenstatusNur für Ereignistyp SchnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, den die Schnittstelle einnehmen muss, um die gewünschte Aktion auszulösen.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Die Schnittstelle ist aktiv.Inaktiv: Die Schnittstelle ist inaktiv.
Richtung des Datenver-kehrsNur für Ereignistyp SchnittstellenverkehrWählen Sie die Richtung des Datenverkehrs aus, deren Werte für das Auslösen einer Aktion beobachtet werden sollen.Mögliche Werte:• RX (Standardwert): Der eingehende Datenverkehr wird überwacht.• TX: Der ausgehende Datenverkehr wird überwacht.
Bedingung des Schnitt-stellenverkehrsNur fürEreignistypSchnittstellenverkehrWählen Sie aus, ob der Wert für DatenverkehrGrößer (Standardwert) oder Kleiner dem in Übertragener Datenverkehr angegebenen Wert sein muss, um die Aktion auszulösen.
Übertragener Datenver-kehrNur fürEreignistypSchnittstellenverkehrGeben Sie den gewünschten Wert für den Datenverkehr, mit dem vergli-chen werden soll, inkBytesein.Der Standardwert ist 0.
Ziel-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:• Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse ein-getragen.• Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabe-feld ein.
StatusNur fürEreignistypPing-TestWählen Sie aus, ob Ziel-IP-AdresseErreichbar (Standardwert) oder Nicht erreichbar sein muss, um die Aktion auszulösen.
IntervallNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die Zeit inSekundenein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
VersucheNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bis Ziel-IP-Adresseals Nicht erreichbargilt.Der Standardwert ist 3.
Überwachtes ZertifikatNur fürEreignistypLebensdauer eines ZertifikatsWählen Sie das Zertifikat aus, dessen Gültigkeit überprüft werden soll.
Verbleibende Gültigkeits-dauerNur fürEreignistypLebensdauer eines ZertifikatsGeben Sie den gewünschten Wert für die noch verbleibende Gültigkeit des Zertifikats in Prozent ein.
Status der FunktionstasteNur für EreignistypFunktionstasteBeim Anlegen des Auslösers können Sie über die Auswahl des Status der Funktionstaste festlegen, bei welchem Zustand der Funktionstaste der Auslöser aktiv sein soll. Setzen Sie den Status auf An, so wird der Auslöser aktiv, wenn der Zustand der Funktionstaste Aktivist, und inaktiv, wenn der Zustand der Funktionstaste Inaktiv ist. Setzen Sie ihn auf Aus, so wird der Auslöser aktiv, wenn der Zustand der Funktionstaste Inaktiv ist, und inaktiv, wenn der Zustand der Funktionstaste Aktivist. Die Zustandsprüfung erfolgt zyklisch im Abstand des konfigurierten Schedule-Intervalls.

Felder im Menü Zeitintervall auswählen

Feld Beschreibung
ZeitbedingungNur fürEreignistyp ZeitWählen Sie zunächst die Art der Zeitangabe inBedingungstypaus.Mögliche Werte:Wochentag: Wählen Sie inBedingungseinstellungeneneinen Wochen-tag aus.Perioden (Standardwert): Wählen Sie inBedingungseinstellungeneinen bestimmten Turnus aus.Tag des Monats: Wählen Sie inBedingungseinstellungeneneinen bestimmten Tag im Monat aus.Mögliche Werte fürBedingungseinstellungen beiBedingungstyp= Wochentag:Montag (Standardwert) ... Sonntag.Mögliche Werte fürBedingungseinstellungen beiBedingungstyp= Perioden:Täglich: Der Auslöser wird täglich aktiv (Standardwert).Montag-Freitag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Freitag aktiv.Montag-Samstag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Samstag aktiv.Samstag-Sonntag: Der Auslöser wird Samstag und Sonntag aktiv.Mögliche Werte fürBedingungseinstellungen beiBedingungstyp= Tag des Monats:1... 31.
StartzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser aktiviert werden soll. Die Aktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall. Der Standardwert dieses Intervalls ist 55 Sekunden.
StoppzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser deaktiviert werden soll. Die Deaktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall.Wenn Sie keineStoppzeiteingeben oderStoppzeit= Startzeitsetzen, wird der Auslöser aktiviert und nach 10 Sekunden deaktiviert.

17.5.2 Aktionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen wird eine Liste aller Aktionen angezeigt, die durch die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser konfigurierten Ereignisse oder Ereignissketten ausgelöst werden sollen.

17.5.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Aktionen zu konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - Neu - 1

Basisparameter Beschreibung Befehlstyp Neustart Ereignisliste Eine auswählen Bedingung für Ereignisliste Alle Neustart des Geräts nach 60 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 154: Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu

Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Aktion ein.
BefehlstypWählen Sie die gewünschte Aktion aus.Mögliche Werte:Neustart (Standardwert): Ihr Gerät wird neu gestartet.MIB/SNMP: Für eine MIB-Variable wird der gewünschte Wert eingetragen.Schnittstellenstatus: Der Status einer Schnittstelle wird verändert.WLAN-Status: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Der Status einer WLAN-SSID wird verändert.Softwareaktualisierung: Es wird ein Software-Update initiiert.Konfigurationsmanagement: Eine Konfigurationsdatei wird in Ihr Gerät geladen oder von Ihrem Gerät gesichert.Ping-Test: Die Erreichbarkeit einer IP-Adresse wird überprüft.Zertifikatverwaltung: Ein Zertifikat soll erneuert, gelöscht oder eingetragen werden.5 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Ein Scan des 5-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.WLC: Neuer Neighbor-Scanvorgang: Nur für Geräte mit WLAN Controller. In einem durch den WLAN Controller kontrollierten WLAN-Netz wird ein Neighbor Scan ausgelöst.WLC: VSS-Status: Nur für Geräte mit WLAN Controller. Der Status eines Drahtlosnetzwerkes wird verändert.Betriebsmodus: Der Betriebsmosdus eines WLAN-Radiomoduls wird verändert.
EreignislisteWählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus, die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser angelegt ist.
Bedingung für EreignislisteWählen Sie für die gewählte Ereignisliste aus, wieviele der konfigurierten Ereignisse eintreten müssen, damit die Aktion ausgelöst wird.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Die Aktion wird ausgelöst, wenn alle Ereignisse eintreten.Eins: Die Aktion wird ausgelöst, wenn ein Ereignis eintritt.Keiner: Die Aktion wird ausgelöst, wenn keines der Ereignisse eintritt.Eins nicht: Die Aktion wird ausgelöst, wenn eines der Ereignisse nicht eintritt.
Neustart des Geräts nachNur bei Befehlstyp = NeustartGeben Sie die Zeitspanne in Sekunden an, die nach dem Eintreten des Ereignisses gewartet werden soll, bis das Gerät neu gestartet wird.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-VariableNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Tabelle aus, in der die MIB-Variable gespeichert ist, deren Wert verändert werden soll. Wählen Sie zunächst das System aus und dann die MIB-Tabelle. Es werden nur die MIB-Tabellen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
BefehlsmodusNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie aus, auf welche Weise der MIB-Eintrag manipuliert werden soll.Zur Verfügung stehen:Vorhandenen Eintrag ändern (Standardwert): Ein bestehender Eintrag soll verändert werden.Neuen MIB-Eintrag erstellen: Ein neuer Eintrag soll angelegt werden.
IndexvariablenNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Datensatz in MIB-Tabelle eindeutig zu kennzeichnen, z.B. ConnIfIndex. Aus der Kombination von Indexvariable (in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) und Indexwert ergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitere Indexvariablen mit Hinzufügen an.
Status des AuslösersNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie aus, welchen Status das Ereignis haben muss, um die MIB-Variable wie definiert zu verändern.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser aktiv ist.Inaktiv: Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser inaktiv ist.•Beide: Der Wert der MIB-Variable wird unterschiedlich verändert, wenn der Status des Auslösers sich ändert.
MIB-VariablenNur beiBefehlstyp= MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren Wert, abhängig vom Status des Auslösers, verändert werden soll.Ist der Auslöser aktiv (Status des Auslösers Aktiv), wird die MIB-Variable mit dem inAktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Ist der Auslöser inaktiv,Status des Auslösers Inaktiv), wird die MIB-Variable mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Soll die MIB-Variable verändert werden, je nachdem ob der Auslöser aktiv oder inaktiv ist (Status des Auslösers Beide), wird sie mit einem aktiven Auslöser mit dem inAktiver Wert eingetragenen Wert und mit einem inaktiven Auslöser mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Legen Sie weitere Einträge mitHinzufügenan.
SchnittstelleNur beiBefehlstyp=SchnittstellenstatusWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Status verändert werden soll.
Schnittstellenstatus festlegenNur beiBefehlstyp=SchnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, auf den die Schnittstelle gesetzt werden soll.Mögliche Werte:•Aktivh(Standardwert)•Inaktiv•Zurücksetzen
Lokale WLAN-SSIDNur beiBefehlstyp=WLAN-StatusWählen Sie das gewünschte Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Status festlegenNur beiBefehlstyp=WLAN-Status oder WLC: VSS-StatusWählen Sie den Status aus, den das Drahtlosnetzwerk erhalten soll.Mögliche Werte:•Aktivierenh(Standardwert)•Deaktivieren
QuelleNur beiBefehlstyp= SoftwareaktualisierungWählen Sie die gewünschte Quelle für die Software-Aktualisierung aus.Mögliche Werte:•Aktuelle Software vom Update-Server (Standardwert): Die aktuelle Software wird vom Update-Server geladen.•HTTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTP-Server geladen, den Sie über die Server-URL festlegen.•HTTPS-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTPS-Server geladen, den Sie über die Server-URL festlegen.•TFTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem TFTP-Server ge-laden, den Sie über die Server-URL festlegen.
Server-URLBei Befehlstyp = Softwareaktualisierung wenn Quelle nicht Aktuelle Software vom Update-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die gewünschte Softwareversion geholt werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement mit Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Konfigurationsdatei geholt oder auf den die Konfigurationsdatei gesichert werden soll.
DateinameBei Befehlstyp = SoftwareaktualisierungGeben Sie den Dateinamen der Softwareversion ein.Bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung mit Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie den Dateinamen der Zertifikatsdatei ein.
AktionBei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, welche Aktion auf eine Konfigurationsdatei angewendet werden soll.Mögliche Werte:Konfiguration importierenh(Standardwert)Konfiguration exportierenKonfiguration umbenennenKonfiguration löschenKonfiguration kopierenBei Befehlstyp = ZertifikatverwaltungWählen Sie aus, welche Aktion Sie auf eine Zertifikatsdatei anwenden möchten.Mögliche Werte:Zertifikat importierenh(Standardwert)Zertifikat löschenSCEP
ProtokollNur für Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Konfigurationsmanagement wenn Aktion = Konfiguration importierenWählen Sie das Protokoll für die Dateübertragung aus.Mögliche Werte:HTTPh(Standardwert)HTTPSTFTP
CSV-DateiformatNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Datei im CSV-Format übertragen werden soll.Das CSV-Format kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Dateiname auf ServerNur beiBefehlstyp= KonfigurationsmanagementFürAktion=Konfiguration importierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server, von dem sie geholt werden soll, gespeichert ist.FürAktion=Konfiguration exportierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server gespeichert werden soll.
Lokaler DateinameNur beiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration importieren, Konfiguration umbenennen oder Konfiguration kopierenGeben Sie beim Importieren, Umbenennen oder Kopieren einen Namen für die Konfigurationsdatei ein, unter dem sie lokal auf dem Gerät gespeichert werden soll.
Dateiname in FlashBeiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration exportierenWählen Sie die Datei aus, die exportiert werden soll.BeiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration umbenennenWählen Sie die Datei aus, die umbenannt werden soll.BeiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration löschenWählen Sie die Datei aus, die gelöscht werden soll.BeiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration kopierenWählen Sie die Datei aus, die kopiert werden soll.
Konfiguration enthält Zertifikate/SchlüsselNur beiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob in der Konfiguration enthaltene Zertifikate und Schlüssel importiert oder exportiert werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Konfiguration verschlüsselnNur beiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewähltenAktionverschlüsselt werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Nach Ausführung neu startenNur beiBefehlstyp= KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, ob Ihr Gerät nach der gewünschtenAktionneu gestar- tet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VersionsprüfungNur beiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement undAktion=Konfiguration importierenWählen Sie aus, ob beim Import einer Konfigurationsdatei überprüft wer- den soll, ob auf dem Server eine aktuellere Version der schon geladenen Konfiguration vorhanden ist. Wenn nicht, wird der Datei-Import abgebro- chen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ziel-IP-AdresseNur beiBefehlstyp= Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur beiBefehlstyp= Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse ein- getragen.Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabe- feld ein.
IntervallNur beiBefehlstyp= Ping-TestGeben Sie die Zeit inSekundenein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Der Standardwert ist 1 Sekunde.
VersucheNur beiBefehlstyp= Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bis Ziel-IP-Adresseals unerreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.
ServeradresseNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= Zerti- fikat importierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Zertifikatsdatei geholt werden soll.
Lokale Zertifikatsbeschrei- bungBeiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= Zertifikat importierenGeben Sie eine Beschreibung für das Zertifikat ein, unter der es im Gerät gespeichert werden soll.BeiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= ZertifikatlöschenWählen Sie das Zertifikat aus, das gelöscht werden soll.
Kennwort für geschütztes ZertifikatNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein geschütztes Zertifikat verwenden möchten, das ein Passwort benötigt, und geben Sie dieses in das Eingabefeld ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ähnliches Zertifikat über-schreibenNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein auf Ihrem Gerät schon vorhandenes Zertifikat mit dem neuen überschreiben wollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikat in Konfiguration schreibenNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie das Zertifikat in eine Konfigurationsdatei einbinden wollen, und wählen Sie die gewünschte Konfigurationsdatei aus.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikatsanforderungsbe-schreibungNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= SCEPGeben Sie eine Beschreibung ein, unter der das SCEP-Zertifikat auf Ihrem Gerät gespeichert werden soll.
SCEP-Server-URLNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.bintec-elmeg.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
SubjektnameNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= SCEPGeben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE"
CA-NameNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= SCEPGeben Sie den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
PasswortNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= SCEPUm Zertifikate zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tragen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
SchlüsselgrößeNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion= SCEPWählen Sie die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus. Mögliche Werte sind 1024 (Standardwert), 2048 und 4096.
AutospeichermodusNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion=SCEPWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CRL verwendenNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion=SCEPLegen Sie hier fest, inwiefern Sperrlisten (CRLs) in die Validierung von Zertifikaten, die vom Besitzer dieses Zertifikats ausgestellt wurden, einbezogen werden sollen.Mögliche Werte:Auto(Standardwert): Falls im CA-Zertifikat ein Eintrag für einen Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunkt (CDP, CRL Distribution Point) vorhanden ist, soll dieser zusätzlich zu den global im Gerät konfigurierten Sperrlisten ausgewertet werden.Ja: CRLs werden grundsätzlich überprüft.Nein: Keine Überprüfung von CRLs.
WLAN-Modul auswählenNur beiBefehlstyp= 5 GHz-WLAN-Bandscan undBetriebsmodusWählen Sie das WLAN-Modul aus, auf dem ein Scan des Frequenzbands durchgeführt werden soll.
WLC-SSIDNur beiBefehlstyp=WLC: VSS-StatusWählen Sie das über den WLAN Controller verwaltete Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Betriebsmodus (Aktiv)Nur beiBefehlstyp=BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Aktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.
Betriebsmodus (Inaktiv)Nur beiBefehlstyp=BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Inaktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.

17.5.3 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen konfigurieren Sie das Schedule-Intervall.

T-Mobile Digibox Premium - Optionen - 1

Scheduling-Optionen Schedule-Intervall Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 155: Lokale Dienste->Scheduling->Optionen

Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Scheduling-Optionen

Feld Beschreibung
Schedule-IntervallWählen Sie aus, ob das Schedule-Intervall aktiviert werden soll.Standardmäßig ist das Schedule-Intervall nicht aktiv.Geben Sie die Zeitspanne in Sekunden ein, nach der das System jeweils prüft, ob konfigurierte Ereignisse eingetreten sind.Möglich sind Werte zwischen 0 und 65535.Empfohlen wird der Wert 300 (5 Minuten Genauigkeit).

17.5.4 Konfigurationsbeispiel - Zeitgesteuerte Aufgaben (Scheduling)

Voraussetzungen

- Grundkonfiguration des Gateways

Beispielszenario

T-Mobile Digibox Premium - Beispielszenario - 1

flowchart
graph LR
    A["Rechner\n192.168.2.2/24"] --> B["Digitalisierungsbox"]
    C["Rechner\n192.168.2.3/24"] --> B
    B --> D["Internet"]
    style B fill:#f9f,stroke:#333

Beispielszenario Zeitgesteuerte Aufgaben

Konfigurationsziel

  • Das Gateway soll täglich während der Nacht neu starten.
  • Am Wochenende soll die WLAN-Schnittstelle abgeschaltet werden.
  • Einmal im Monat soll die Konfiguration automatisch auf einen TFTP-Server gesichert werden.

Konfigurationsschritte im Überblick

Täglicher Neustart

Feld Menü Wert
EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuNeu
BeschreibungLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> Neuz. B. Neustart auslösen
EreignistypLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuZeit
ZeitbedingungLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuBedingungstyp = Perioden, Bedingungseinstellungen = Täglich
StartzeitLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuStunde 02hMinute 00
BeschreibungLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> Neuz. B. Neustart des Geräts
BefehlstypLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuNeustart
EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuNeustart auslösen
Bedingung für EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuAlle
Neustart des Geräts nachLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> Neuz. B. 60hSekunden
Schedule-IntervallLokale Dienste -> Scheduling -> OptionenAktiviert, 55hsec

WLAN-Schnittstelle abschalten

Feld Menü Wert
EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuNeu
BeschreibungLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> Neuz. B. WLAN-Schnittstelle ab-schalten auslösen
EreignistypLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuZeit
ZeitbedingungLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuBedingungstyp = Perioden, Bedingungsein-stellungen = Samstag Sonntag
StartzeitLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuStunde 00hMinute 00
StoppzeitLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuStunde 23hMinute 59
BeschreibungLokale Dienste -> Scheduling -> Aktio-nen -> Neuz. B. WLAN-Schnittstelle ab-schalten
BefehlstypLokale Dienste -> Scheduling -> Aktio-nen -> NeuSchnittstellenstatus
EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Aktio-nen -> NeuWLAN-Schnittstelle abschalten auslösen
Bedingung für EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling ->Aktio-nen -> NeuAlle
SchnittstelleLokale Dienste -> Scheduling ->Aktio-nen -> Neuz. B. vssl-0
Schnittstellenstatus festle-gen nen -> NeuLokale Dienste -> Scheduling -> Aktio-Inaktiv
Schedule-IntervallLokale Dienste -> Scheduling -> OptionenAktiviert, 55hsec

Konfiguration monatlich sichern

Feld Menü Wert
EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuNeu
BeschreibungLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> Neuz. B. Konfigurationssicherung auslösen
EreignistypLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuZeit
ZeitbedingungLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuBedingungstyp = Tag des Monats, Bedingungseinstellungen = 1
StartzeitLokale Dienste -> Scheduling -> Auslöser -> NeuStunde 03hMinute 00
BeschreibungLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuKonfiguration sichern
BefehlstypLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuKonfigurationsmanagement
EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuKonfigurationssicherung auslösen
Bedingung für EreignislisteLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuAlle
AktionLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuKonfiguration exportieren
Server-URLLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> Neuz. B. tftp://192.168.2.5
CSV-DateiformatLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuAktiviert
Dateiname auf ServerLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> Neuz. B. monthly-backup.cf
Dateiname in FlashLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> Neuboot
Konfiguration enthält Zertifikate/SchlüsselLokale Dienste -> Scheduling -> Aktionen -> NeuAktiviert
Schedule-IntervallLokale Dienste -> Scheduling -> Opti-nenAktiviert, 55hsec

17.6 Überwachung

In diesem Menü können Sie eine automatische Erreichbarkeitsprüfung von Hosts oder Schnittstellen und automatische Ping-Tests konfigurieren.

T-Mobile Digibox Premium - Überwachung - 1

Hinweis

Diese Funktion kann auf Ihrem Gerät nicht für Verbindungen eingerichtet werden, die über einen RADIUS-Server authentifiziert werden.

17.6.1 Hosts

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts wird eine Liste aller überwachten Hosts angezeigt.

17.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Überwachungsaufgaben einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Hostparameter Gruppen-ID Neue ID ▼ Trigger Überwachte IP-Adresse Standard-Gateway ▼ Quell-IP-Adresse Automatisch ▼ Intervall 10 Sekunden Erfolgreiche Versuche 3 Fehligeschlagene Versuche 3 Auszuführende Aktion Aktion Schnittstelle Deaktivieren Eine auswählen ▼ Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 156: Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu

Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Feld im Menü Hostparameter

Feld Beschreibung
Gruppen-IDWenn die Erreichbarkeit einer Gruppe von Hosts bzw. des Standard-Gateways von Ihrem Gerät überwacht werden soll, wählen Sie eine ID für die Gruppe bzw. für das Standard-Gateway.Die Gruppen-IDs werden automatisch von 0 bis 255 angelegt. Ist noch kein Eintrag angelegt, wird durch die Option Neue ID eine neue Gruppe angelegt. Sind Einträge vorhanden, kann man aus den angelegten Gruppen auswählen.Jeder zu überwachende Host muss einer Gruppe zugeordnet werden.Die in Schnittstelle konfigurierte Aktion wird nur dann ausgeführt, wenn kein Gruppen-Mitglied erreichbar ist.

Felder im Menü Trigger

Feld Beschreibung
Überwachte IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, der überwacht werden soll.Mögliche Werte:Standard-Gateway (Standardwert): Das Standard-Gateway wird überwacht.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse des zu überwachenden Hosts ein.
Quell-IP-AdresseWählen Sie aus, wie die IP-Adresse ermittelt werden soll, die Ihr Gerätals Quelladresse des Pakets verwendet, das an den zu überwachenden Host gesendet wird.Mögliche Werte:• Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.• Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse ein.
IntervallGeben Sie das Zeitintervall (in Sekunden) ein, das zur Überprüfung der Erreichbarkeit des Hosts verwendet werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 10.Innerhalb einer Gruppe wird das kleinste Intervall der Gruppenmitglieder verwendet.
Erfolgreiche VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings beantwortet werden müssen, damit der Host als erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als wieder erreichbar gilt und statt eines Backup-Geräts erneut verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 3.
Fehlgeschlagene VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings unbeantwortet bleiben müssen, damit der Host als nicht erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als nicht erreichbar gilt und stattdessen ein Backup-Gerät verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 3.
Auszuführende AktionWählen Sie aus, welche Aktion ausgeführt werden soll. Für die meisten Aktionen wählen Sie eine Schnittstelle, auf die sich die Aktion bezieht.Auswählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen.Wählen Sie zu jeder Schnittstelle aus, ob sie aktiviert (Aktivieren), deaktiviert (Deaktivieren, Standardwert) oder zurückgesetzt (Zurücksetzen) werden soll oder ob die Verbindung erneut aufgebaut (Erneut wählen) werden soll.Mit Aktion = Überwachen können Sie die IP-Adresse überwachen, die unter Überwachte IP-Adresse angegeben ist.

17.6.2 Schnittstellen

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen wird eine Liste aller überwachten Schnittstellen angezeigt.

17.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um die Überwachung weiterer Schnittstellen einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Überwachte Schnittstelle Eine auswählen ▼ Trigger Schnittstelle wird aktiviert. ▼ Schnittstellenaktion Aktivieren ▼ Schnittstelle Eine auswählen ▼ OK Abbrechen

Abb. 157: Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu

Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Überwachte SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle auf Ihrem Gerät aus, die überwacht werden soll.
TriggerWählen Sie den Status bzw. Statusübergang von Überwachte Schnittstelle aus, der eine bestimmte Schnittstellenaktion auslösen soll.Mögliche Werte:• Schnittstelle wird aktiviert.h(Standardwert)• Schnittstelle wird deaktiviert.
SchnittstellenaktionWählen Sie die Aktion aus, welche dem in Trigger definierten Status bzw. Statusübergang folgen soll.Die Aktion wird auf die in Schnittstelle ausgewählte(n) Schnittstelle(n) angewendet.Mögliche Werte:• Aktivieren (Standardwert): Aktivierung der Schnittstelle(n)• Deaktivieren: Deaktivierung der Schnittstelle(n)
SchnittstelleWählen Sie aus, für welche Schnittstelle(n) die unter Schnittstelle festgelegte Aktion ausgeführt werden soll.Wählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen und die Optionen Alle PPP-Schnittstellen und Alle IPSec-Schnittstellen.

17.6.3 Ping-Generator

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator wird eine Liste aller konfigurierten Pings angezeigt, die automatisch generiert werden.

17.6.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Pings einzurichten.

T-Mobile Digibox Premium - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Ziel-IP-Adresse Quell-IP-Adresse Spezifisch ▼ Intervall 10 Sekunden Versuche 3 OK Abbrechen

Abb. 158: Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu

Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, an die ein Ping automatisch abgesetzt werden soll.
Quell-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der ausgehenden ICMP-Echoanfrage-Pakete ein.Mögliche Werte:• Automatisch: Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.• Spezifisch (Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse in das nebenstehende Eingabefeld ein, z. B. um eine bestimmte erweiterte Route zu testen.
IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, während dessen der Ping an die in Entfernte IP-Adresse angegebene Adresse abgesetzt werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 10.
VersucheGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden sollen, bis die Ziel-IP-Adresse als Nicht erreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.

17.7 UPnP

Universal Plug and Play (UPnP) ermöglicht die Nutzung aktueller Messenger-Dienste (z. B. Realtime-Video/Audiokonferenzen) als Peer-to-Peer Kommunikation, wobei einer der Peers hinter einem Gateway mit aktiver NAT-Funktion liegt.

UPnP befähigt (meist) Windows-basierte Betriebssysteme, die Kontrolle über andere Geräte im lokalen Netzwerk mit UPnP Funktionalität zu übernehmen und diese zu steuern. Dazu zählen u.a. Gateways, Access Points und Printserver. Es sind keine speziellen Gerätetreiber notwendig, da gemeinsame und bekannte Protokolle genutzt werden wie TCP/IP, HTTP und XML.

Ihr Gateway ermöglicht die Nutzung des Subsystems des Internet Gateway Devices (IGD) aus dem UP-nP-Funktionsspektrum.

In einem Netzwerk hinter einem Gateway mit aktiver NAT Funktion agieren die UPnP-konfigurierten Rechner als LAN UPnP Clients. Dazu muss die UPnP Funktion auf dem PC aktiviert sein.

Der auf dem Gateway voreingestellte Port, über den die UPnP-Kommunikation zwischen LAN UPnP Clients und dem Gateway läuft, ist 5678. Der LAN UPnP Client dient hierbei als sogenannter Service Control Point, d.h. er erkennt und kontrolliert die UPnP-Geräte im Netzwerk.

Die z. B. vom MSN Messenger dynamisch zugewesenen Ports liegen im Bereich von 5004 bis 65535. Die Ports werden gatewayintern bei Anforderung freigegeben, d.h. beim Start einer Audio-/Videoübertragung im Messenger. Nach Beenden der Anwendung werden die Ports sofort wieder geschlossen.

Die Peer-to-Peer-Kommunikation wird über öffentliche SIP Server initiiert, wobei lediglich die Informationen beider Clients weitergereicht werden. Anschließend kommunizieren die Clients direkt miteinander.

Weitere Informationen zu UPnP erhalten Sie auf www.upnp.org.

17.7.1 Schnittstellen

In diesem Menü konfigurieren Sie die UPnP-Einstellungen individuell für jede Schnittstelle auf Ihrem Gateway.

Sie können festlegen, ob UPnP-Anfragen von Clients über die jeweilige Schnittstelle angenommen werden (für Anfragen aus dem lokalen Netzwerk) und/oder ob die Schnittstelle über UPnP-Anfragen kontrolliert werden kann.

T-Mobile Digibox Premium - Schnittstellen - 1

Ansicht 20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Schnittstelle Auf Client-Anfrage antworten Schnittstelle ist UPnP-kontrolliert en1-4 Aktiviert Aktiviert efm35-60 Aktiviert Aktiviert en1-0-1 Aktiviert Aktiviert br0 Aktiviert Aktiviert sta7-90 Aktiviert Aktiviert ethoa35-5 Aktiviert Aktiviert Seite: 1, Objekte: 1 - 6 OK Abbrechen

Abb. 159: Lokale Dienste->UPnP->Schnittstellen

Das Menü Lokale Dienste->UPnP->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an, für welche die UPnP-Einstellungen vorgenommen werden. Der Eintrag kann nicht verändert werden.
Auf Client-Anfrage antwor- tenLegen Sie fest, ob UPnP-Anfragen von Clients über die jeweilige Schnitt- stelle (aus dem lokalen Netzwerk) beantwortet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Schnittstelle ist UPnP- kontrolliertLegen Sie fest, ob die NAT Konfiguration dieser Schnittstelle von UPnP kontrolliert wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

17.7.2 Allgemein

In diesem Menü nehmen Sie grundlegende UPnP-Einstellungen vor.

Schnittstellen Allgemein

Basisparameter UPnP-Status Aktiviert UPnP TCP Port 5678 OK Abbrechen

Abb. 160: Lokale Dienste->UPnP->Allgemein

Das Menü Lokale Dienste->UPnP->Allgemein besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Allgemein

Feld Beschreibung
UPnP-StatusEntscheiden Sie, wie das Gateway mit UPnP-Anfragen aus dem LAN verfährt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv. Das Gateway nimmt die UPnP-Freigaben gemäß der in der Anfrage des LAN UPnP Clients beinhalteten Parameter vor, unabhängig von der IP Adresse des anfragenden LAN UPnP Clients.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Das Gateway verwirft UPnP-Anfragen, NAT-Freigaben werden nicht vorgenommen.
UPnP TCP PortTragen Sie die Nummer des Ports ein, auf dem das Gateway auf UPnP-Anfragen lauscht.Mögliche Werte sind 1 bis 65535, der Standardwert ist 5678.

Kapitel 18 Wartung

Im diesem Menü werden Ihnen zahlreiche Funktionen zur Wartung Ihres Geräts zur Verfügung gestellt. So finden Sie zunächst eine Menü zum Testen der Erreichbarkeit innerhalb des Netzwerks. Sie haben die Möglichkeit Ihre Systemkonfigurationsdateien zu verwalten. Falls aktuellere Systemsoftware zur Verfügung steht, kann die Installation über dieses Menü vorgenommen werden. Falls Sie weitere Sprachen der Konfigurationsoberfläche benötigen, können Sie diese importieren. Auch ein System-Neustart kann in diesem Menü ausgelöst werden.

18.1 Diagnose

Im Menü Wartung->Diagnose können Sie die Erreichbarkeit von einzelnen Hosts, die Auflösung von Domain-Namen und bestimmte Routen testen.

18.1.1 Ping-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test Ping-Test Test-Ping-Modus IPv4 IPv6 Ping-Befehl testweise an Adresse senden Ausgabe Los

Abb. 161: Wartung->Diagnose->Ping-Test

Mit dem Ping-Test können Sie überprüfen, ob ein bestimmter Host im LAN oder eine Internetadresse erreichbar sind.

Felder im Menü Ping-Test

Feld Beschreibung
Test-Ping-ModusWählen Sie die für den Ping-Test verwendete IP-Version.Mögliche Werte:IPv4IPv6
Ping-Befehl testweise an Adresse sendenGeben Sie die zu testende IP-Adresse ein.
Zu verwendende SchnittstelleNur für Test-Ping-Modus = IPv6Wählen Sie für Link-Lokale-Adressen die Schnittstelle, die für den Ping-Test verwendet werden soll. Für globale Adressen kann Standard verwendet werden.

Durch Anklicken der Los-Schaltfläche wird der Ping-Test gestartet. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Ping-Tests an.

18.1.2 DNS-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test

DNS-Test DNS-Adresse Ausgabe Los

Abb. 162: Wartung->Diagnose->DNS-Test

Mit dem DNS-Test können Sie überprüfen, ob der Domänenname eines bestimmten Hosts richtig aufgelöst wird. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des DNS-Tests an. Durch Eingabe des Domänennamens, der getestet werden soll, in DNS-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der DNS-Test gestartet.

18.1.3 Traceroute-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test

Traceroute-Test Traceroute-Modus IPv4 IPv6 Traceroute-Adresse Ausgabe Los

Abb. 163: Wartung->Diagnose->Traceroute-Test

Mit dem Traceroute-Test können Sie die Route zu einer bestimmten Adresse (IP-Adresse oder Domänenname) anzeigen lassen, sofern diese erreichbar ist.

Felder im Menü Traceroute-Test

Feld Beschreibung
Traceroute-ModusWählen Sie die für den Traceroute-Test verwendete IP-Version.Mögliche Werte:IPv4IPv6
Traceroute-AdresseGeben Sie die zu testende IP-Adresse ein.

Durch Anklicken der Los-Schaltfläche wird der Traceroute-Test gestartet. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Traceroute-Tests an.

18.2 Software & Konfiguration

Über dieses Menü können Sie den Softwarestand Ihres Gerätes, Ihre Konfigurationsdateien sowie die Sprachversionen des GUIs verwalten.

18.2.1 Optionen

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Daher müssen Sie gegebenenfalls ein Software-Update durchführen.

Jede neue Systemsoftware beinhaltet neue Funktionen, bessere Leistung und bei Bedarf Fehlerkorrekturen der vorhergehenden Version. Die aktuelle Systemsoftware finden Sie unter www.bintec-elmeg.com. Hier finden Sie auch aktuelle Dokumentationen.

T-Mobile Digibox Premium - Optionen - 1

Wichtig

Wenn Sie ein Software-Update durchführen, beachten Sie unbedingt die dazugehörigen Release Notes. Hier sind alle Änderungen beschrieben, die mit der neuen Systemsoftware eingeführt werden.

Die Folge von unterbrochenen Update-Vorgängen (z. B. Stromausfall während des Updates) könnte sein, dass Ihr Gerät nicht mehr bootet. Schalten Sie Ihr Gerät nicht aus, während die Aktualisierung durchgeführt wird.

In seltenen Fällen ist zusätzlich eine Aktualisierung von BOOTmonitor und/oder Logic empfohlen. In diesem Fall wird ausdrücklich in den entsprechenden Release Notes darauf hingewiesen. Führen Sie bei BOOTmonitor oder Logic nur ein Update durch, wenn bintec elmeg GmbH eine explizite Empfehlung dazu ausspricht.

Flash

Ihr Gerät speichert seine Konfiguration in Konfigurationsdateien im Flash EEPROM (electrically erasable programmable read-only memory). Auch wenn Ihr Gerät ausgeschaltet ist, bleiben die Daten im Flash gespeichert.

RAM

Im Arbeitsspeicher (RAM) befindet sich die aktuelle Konfiguration und alle Änderungen, die Sie während des Betriebes auf Ihrem Gerät einstellen. Der Inhalt des RAM geht verloren, wenn Ihr Gerät ausgeschaltet wird. Wenn Sie Ihre Konfiguration ändern und diese Änderungen auch beim nächsten Start Ihres Geräts beibehalten wollen, müssen Sie die geänderte Konfiguration im Flash speichern: Schaltfläche Konfiguration speichern über dem Navigationsbereich des GUIs. Dadurch wird die Konfiguration in eine Datei mit dem Namen boot im Flash gespeichert. Beim Starten Ihres Geräts wird standardmäßig die Konfigurationsdatei boot verwendet.

Aktionen

Die Dateien im Flash-Speicher können kopiert, verschoben, gelöscht und neu angelegt werden. Es ist auch möglich, Konfigurationsdateien zwischen Ihrem Gerät und einem Host per HTTP zu transferieren.

Format von Konfigurationsdateien

Das Dateiformat der Konfigurationsdatei erlaubt eine Verschlüsselung und stellt die Kompatibilität beim Zurückspielen der Konfiguration auf das Gateway in unterschiedliche Versionen der Systemsoftware sicher. Es handelt sich um ein CSV-Format; es kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außer-

dem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen. Sicherungsdateien der Konfiguration können vom Administrator verschlüsselt abgelegt werden. Bei Versand der Konfiguration per E-Mail (z. B. für Supportzwecke) können vertrauliche Konfigurationsdaten bei Bedarf komplett geschützt werden. So können Sie mit den Aktionen "Konfiguration exportieren", "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" und "Konfiguration laden" Dateien sichern bzw. einspielen. Wenn Sie mit der Aktion "Konfiguration exportieren" oder "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" eine Konfigurationsdatei sichern wollen, können Sie bestimmen, ob die Konfigurationsdatei unverschlüsselt oder verschlüsselt gespeichert werden soll.

T-Mobile Digibox Premium - Format von Konfigurationsdateien - 1

Achtung

Sollten Sie über die SNMP-Shell mit dem Kommando put eine Konfigurationsdatei in einem alten Format gesichert haben, kann ein Wiedereinspielen auf das Gerät nicht garantiert werden. Daher wird das alte Format nicht mehr empfohlen.

Optionen

Aktuell Installierte Software BOSS V.10.1 Rev. 1 (Beta 9) IPv6, IPSec from 2014/11/25 00:00:00 Systemlogik 1.4 Optionen zu Software und Konfiguration Aktion Keine Aktion Start

Abb. 164: Wartung->Software &Konfiguration->Optionen

Das Menü Wartung->Software &Konfiguration->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Aktuell Installierte Software

Feld Beschreibung
BOSSZeigt die aktuelle Softwareversion an, die auf Ihrem Gerät geladen ist.
SystemlogikZeigt die aktuelle Systemlogik an, die auf Ihrem Gerät geladen ist.
ADSL-LogikZeigt die aktuelle Version der ADSL-Logik an, die auf Ihrem Gerät gela-den ist.

Felder im Menü Optionen zu Software und Konfiguration

Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen möchten.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Keine Aktion (Standardwert):Konfiguration exportieren: Die Konfigurationsdatei Aktueller Dateiname im Flash wird zu Ihrem lokalen Host transferiert. Wenn Sie die Los-Schaltfläche drücken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Datein-amen eingeben können.Konfiguration importieren: Wählen Sie in Dateiname eine Kon-figurationsdatei aus, die sie importieren wollen. Hinweis: Durch Klicken auf Los wird die Datei zunächst unter dem Namen boot in den Flash-Speicher des Geräts geladen. Zum Aktivieren müssen Sie das Gerät neu starten.Hinweis: Die Datei, die importiert werden soll, muss das CSV-Format haben!Konfiguration kopieren: Die Konfigurationsdatei im Feld Name der Quelldatei wird alsName der Zieldatei gespeichert.Konfiguration löschen: Die Konfiguration im Feld Dateiauswählen wird gelöscht.Konfiguration umbenennen: Die Konfigurationsdatei im Feld Dateiauswählen wird zuNeuer Dateinameumbenannt.Sicherung wiederherstellen:Nur, wenn unterKonfigurationspeichern mit der Einstellung Konfiguration speichern und vorhergehende Boot-Konfiguration sichern die aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration gespeichert und zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration archiviert wurde. Sie können die archivierte Boot-Konfiguration wieder einspielen.Software/Firmware löschen: Die Datei im Feld Dateiauswählen wird gelöscht.Sprache importieren: Sie können weitere Sprachversionen desGUIauf Ihr Gerät einspielen. Die Dateien können Sie aus dem Download-Bereich vonhttp://hilfe.telekom.deauf Ihren PC herunterladen und von dort aus in Ihr Gerät einspielen.Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware, der ADSL-Logik und des BOOTmonitors initiieren.Voice Mail Wave-Dateien importieren: Wählen Sie inDateinamedie Dateivms_wavfiles.zip aus, die Sie importieren wollen.Konfiguration mit Statusinformationen exportieren: Die aktive Konfiguration aus dem RAM wird auf Ihren lokalen Host übertragen. Wenn Sie auf dieLos-Schaltfläche klicken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.
Aktueller Dateiname im FlashFürAktion=Konfiguration exportierenWählen Sie die Konfigurationsdatei aus, die exportiert werden soll.
Zertifikate und Schlüssel einschließenFürAktion=Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die gewählteAktionauch für Zertifikate und Schlüssel gelten soll.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Verschlüsselung der KonfigurationNur fürAktion=Konfiguration exportieren, Konfiguration importieren, Konfiguration mit Statusinformationen exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewähltenAktionverschlüsselt werden sollen.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiviert ist, können Sie in das Textfeld dasPasswort eingeben.
DateinameNur fürAktion=Konfiguration importieren, Sprache impor-tieren, Systemsoftware aktualisierenGeben Sie den Dateipfad und Namen der Datei ein oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Name der QuelldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenWählen Sie die Quelldatei aus, die kopiert werden soll.
Name der ZieldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenGeben Sie den Namen der Kopie ein.
Datei auswählenNur für Aktion = Konfiguration löschen, Konfiguration umbenennhoder Software/Firmware löschenWählen Sie die Datei oder Konfiguration aus, die umbenannt bzw. gelöscht werden soll.
Neuer DateinameNur für Aktion = Konfiguration umbenennenGeben Sie den neuen Namen der Konfigurationsdatei ein.
QuelleNur für Aktion = Systemsoftware aktualisierenWählen Sie die Quelle der Aktualisierung aus.Mögliche Werte:• Lokale Datei (Standardwert): Die Systemsoftware-Datei ist lokal auf Ihrem PC gespeichert.• HTTP-Server: Die Datei ist auf dem entfernten Server gespeichert, der in der URL angegeben wird.• Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server.
URLNur für Aktion = Systemsoftware aktualisieren und Quelle = HTTP-ServerGeben Sie die URL des Update-Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll.

18.3 Neustart

18.3.1 Systemneustart

In diesem Menü können Sie einen sofortigen Neustart Ihres Geräts auslösen. Nachdem das System wieder hochgefahren ist, müssen Sie das GUI neu aufrufen und sich wieder anmelden.

Beobachten Sie dazu die LEDs an Ihrem Gerät. Für die Bedeutung der LEDs lesen Sie bitte in dem Handbuch-Kapitel Technische Daten.

T-Mobile Digibox Premium - Systemneustart - 1

Hinweis

Stellen Sie vor einem Neustart sicher, dass Sie Ihre Konfigurationsänderungen durch Klicken auf die Schaltfläche Konfiguration speichern bestätigen, so dass diese bei dem Neustart nicht verloren gehen.

Systemneustart

Möchten Sie das System jetzt wirklich neu starten? OK

Abb. 165: Wartung->Neustart->Systemneustart

Wenn Sie Ihr Gerät neu starten wollen, klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. Der Neustart wird ausgeführt.

Kapitel 19 Externe Berichterstellung

In diesem Menü legen Sie fest, welche Systemprotokoll-Nachrichten auf welchem Rechner gespeichert werden und ob der Systemadministrator bei bestimmten Ereignissen eine Email erhalten soll. Informationen über den IP-Datenverkehr können - bezogen auf die einzelnen Schnittstellen - ebenfalls gespeichert werden. Darüber hinaus können im Fehlerfall SNMP-Traps an bestimmte Hosts versandt werden.

19.1 Systemprotokoll

Ereignisse in den verschiedenen Subsystemen Ihres Geräts (z. B. PPP) werden in Form von System-protokoll-Nachrichten (Syslog) protokolliert. Je nach eingestelltem Level (acht Stufen von Notfall über Information bis Debug) werden dabei mehr oder weniger Meldungen sichtbar.

Zusätzlich zu den intern auf Ihrem Gerät protokollierten Daten können und sollten alle Informationen zur Speicherung und Weiterverarbeitung zusätzlich an einen oder mehrere externe Rechner weitergeleitet werden, z. B. an den Rechner des Systemadministrators. Auf Ihrem Gerät intern gespeicherte Systemprotokoll-Nachrichten gehen bei einem Neustart verloren.

T-Mobile Digibox Premium - Systemprotokoll - 1

Warnung

Achten Sie darauf, die Systemprotokoll-Nachrichten nur an einen sicheren Rechner weiterzuleiten. Kontrollieren Sie die Daten regelmäßig und achten Sie darauf, dass jederzeit ausreichend freie Kapazität auf der Festplatte des Rechners zur Verfügung steht.

19.1.1 Syslog-Server

Konfigurieren Sie Ihr Gerät als Syslog-Server, sodass die definierten Systemmeldungen an geeignete Hosts im LAN geschickt werden können.

In diesem Menü definieren Sie, welche Meldungen mit welchen Bedingungen zu welchem Host geschickt werden.

Im Menü Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server wird eine Liste aller konfigurierten Systemprotokoll-Server angezeigt.

19.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Systemprotokoll-Server einzurichten.

Syslog-Server

Basisparameter IP-Adresse Level Information Facility local0 Zeitstempel Keiner Zeit Datum & Uhrzeit Protokoll UDP TCP Nachrichtentyp System Accounting System & Accounting OK Abbrechen

Abb. 166: Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server->Neu

Das Menü Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, zu dem Systemprotokoll-Nachrichten weitergeleitet werden sollen.
LevelWählen Sie die Priorität der Systemprotokoll-Nachrichten aus, die zum Host geschickt werden sollen.Mögliche Werte:Notfallh(höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationh(Standardwert)Debug(niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden an den Host gesendet, d. h. dass beim Syslog-Level Debug sämtliche erzeugten Meldungen an den Host weitergeleitet werden.
FacilityGeben Sie die Syslog Facility auf dem Host an.Dieses ist nur erforderlich, wenn der Log Host ein Unix-Rechner ist.Mögliche Werte:local0 - 7 (Standardwert)local0.
ZeitstempelWählen Sie das Format des Zeitstempels im Systemprotokoll aus.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Keine Systemzeitangabe.Zeit: Systemzeit ohne Datum.Datum &Uhrzeit: Systemzeit mit Datum.
ProtokollWählen Sie das Protokoll für den Transfer der Systemprotokoll-Nachrichten aus. Beachten Sie, dass der Syslog Server das Protokoll unterstützen muss.Mögliche Werte:UDPh(Standardwert)TCP
NachrichtentypWählen Sie den Nachrichtentyp aus.Mögliche Werte:System &Accountingh(Standardwert)SystemAccounting

19.2 IP-Accounting

In modernen Netzwerken werden häufig aus kommerziellen Gründen Informationen über Art und Menge der Datenpakete gesammelt, die über die Netzwerkverbindungen übertragen und empfangen werden. Für Internet Service Provider, die ihre Kunden nach Datenvolumen abrechnen, ist das von entscheidender Bedeutung.

Aber auch nicht-kommerzielle Zwecke sprechen für ein detailliertes Netzwerk-Accounting. Wenn Sie z. B. einen Server verwalten, der verschiedene Arten von Netzwerkdiensten zur Verfügung stellt, ist es nützlich für Sie zu wissen, wieviel Daten von den einzelnen Diensten erzeugt werden.

Ihr Gerät enthält die Funktion IP-Accounting, die Ihnen die Sammlung vielerlei nützlicher Informationen über den IP-Netzwerkverkehr (jede einzelne IP-Session) ermöglicht.

19.2.1 Schnittstellen

In diesem Menü können Sie die Funktion IP-Accounting für jede Schnittstelle einzeln konfigurieren.

Schnittstellen Optionen

Ansicht:20 pro Seite << >> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Nr. Schnittstelle | IP-Accounting Alle auswählen|Alle deaktivieren 1 en1-4 2 efm35-60 3 en1-0-1 4 br0 5 sta7-90 6 ethoa35-5 Seite: 1, Objekte: 1 - 6 OK Abbrechen

Abb. 167: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen

Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen wird eine Liste aller auf Ihrem Gerät konfigurierten Schnittstellen angezeigt. Für jeden Eintrag kann durch Setzen eines Hakens die Funktion IP-Accounting aktiviert werden. In der Spalte IP-Accounting müssen Sie nicht jeden Eintrag einzeln anklicken. Über die Optionen Alle auswählen oder Alle deaktivieren können Sie die Funktion IP-Accounting für alle Schnittstellen gleichzeitig aktivieren bzw. deaktivieren.

19.2.2 Optionen

In diesem Menü konfigurieren Sie allgemeine Einstellungen für IP-Accounting.

Schnittstellen Optionen

Abb. 168: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen

Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen können Sie das Protokollformat der IP-Accounting-Meldungen festlegen. Die Meldungen können Zeichenketten in beliebiger Reihenfolge, durch umgekehrten Schrägstrich abgetrennte Sequenzen, z. B. \t oder \n oder definierte Tags enthalten.

Mögliche Format-Tags:

Format-Tags für IP-Accounting Meldungen

Feld Beschreibung
%dDatum des Sitzungsbeginns im Format DD.MM.YY
%tUhrzeit des Sitzungsbeginns im Format HH:MM:SS
%aDauer der Sitzung in Sekunden
%c Protokoll
%i Quell-IP-Adresse
%r Quellport
%f Quell-Schnittstellen-Index
%I Ziel-IP-Adresse
%R Zielport
%F Ziel-Schnittstellen-Index
%p Ausgegangene Pakete
%o Ausgegangene Oktetts
%P Eingegangene Pakete
%O Eingegangene Oktetts
%s Laufende Nummer der Gebührenerfassungsmeldung
%%%

Standardmäßig ist im Feld Protokollformat die folgende Formatanweisung eingetragen: INET:

%d%t%a%c%i:%r/%f -> %I:%R/%F%p%o%P%O[%s]

19.3 Benachrichtigungsdienst

Bisher war es schon möglich Syslog-Meldungen vom Router an einen beliebigen Syslog-Host übertragen zu lassen. Mit dem Benachrichtigungsdienst werden dem Administrator je nach Konfiguration E-Mails gesendet, sobald relevante Syslog-Meldungen auftreten.

19.3.1 Benachrichtigungsempfänger

Im Menü Benachrichtigungsempfänger wird eine Liste der Syslog-Meldungen angezeigt.

19.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benachrichtigungsempfänger anzulegen.

Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen

Benachrichtigungsempfänger hinzufügen/bearbeiten Benachrichtigungsdienst E-Mail Empfänger Nachrichtenkomprimierung ✓Aktiviert Betreff Ereignis Systemmeldung enthält Zeichenfolge ▼ Enthaltene Zeichenfolge (Wildcards zulässig) Schweregrad Notfall ▼ Überwachte Subsysteme Subsystem Hinzufügen Timeout für Nachrichten 60 Anzahl Nachrichten 1 OK Abbrechen

Abb. 169: Externe

Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger->Neu

Das Menü Externe

Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Benachrichtigungsempfänger hinzufügen/bearbeiten

Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstZeigt den Benachrichtigungsdienst an. Für Geräte mit UMTS können Sie den Benachrichtigungsdienst auswählen.Mögliche Werte:• E-Mail• SMS
EmpfängerGeben Sie die E-Mail-Adresse bzw. die Mobilfunknummer des Empfängers ein. Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
NachrichtenkomprimierungWählen Sie aus, ob der Text der Benachrichtigungsmail verkürzt werden soll. Die Mail enthält dann die Syslog-Meldung nur einmal und zusätzlich die Anzahl der entsprechenden Ereignisse.Aktivieren oder deaktivieren Sie das Feld.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BetreffSie können einen Betreff eingeben.
EreignisDiese Funktion ist nur bei Geräten mit Wireless LAN Controller verfügbar.Wählen Sie das Ereignis, das eine E-Mail-Benachrichtigung auslösen soll.Mögliche Werte:Systemmeldung enthält Zeichenfolge (Standardwert): Eine Syslog-Meldung enthält eine bestimmte Zeichenfolge.Neuer Neighbor-AP gefunden: Ein neuer benachbarter AP wurde gefunden.Neuer Rogue-AP gefunden: Ein neuer Rough AP wurde gefunden, d.h. ein AP, der eine SSID des eigenen Netzes verwendet, aber keinBestandteil dieses Netzes ist.Neuer Slave-AP (WTP) gefunden: Eine neuer unkonfigurierter AP hat sich beim WLAN Controller gemeldet.Verwalteter AP offline: Ein managed AP ist nicht mehr erreichbar.
Enthaltene ZeichenfolgeSie müssen eine "Enthaltene Zeichenfolge" eingeben. Ihr Vorkommen in einer Syslog Meldung ist die notwendige Bedingung für das Auslösen eines Alarms.Die Eingabe ist auf 55 Zeichen begrenzt. Bedenken Sie, dass ohne die Verwendung von Wildcards (z. B. "*") nur diejenigen Strings die Bedingung erfüllen, die exakt der Eingabe entsprechen. In der Regel wird die eingegebene "Enthaltene Zeichenfolge" also Wildcards enthalten. Um grundsätzlich über alle Syslog-Meldungen des gewählten Levels informiert zu werden, geben Sie lediglich "*" ein.
SchweregradWählen Sie den Schweregrad aus, auf dem der im Feld Enthaltene Zeichenfolge konfigurierte String vorkommen muss, damit eine E-Mail-Benachrichtigung ausgelöst wird.Mögliche Werte:Notfall (Standardwert), Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung, Information, Debug
Überwachte SubsystemeWählen Sie die Subsysteme aus, die überwacht werden sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Subsysteme hinzu.
Timeout für NachrichtenGeben Sie ein, wie lange der Router nach einem entsprechenden Ereignis maximal warten darf, bevor das Versenden der Benachrichtigungsmails erzwungen wird.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 86400. Ein Wert von 0 deaktiviert den Timeout. Der Standardwert ist 60.
Anzahl NachrichtenGeben Sie die Anzahl der Syslog-Meldungen ein, die erreicht sein muss, ehe eine Benachrichtigungsmail für diesen Fall gesendet werden kann. Wenn Timeout konfiguriert ist, wird die Mail bei dessen Ablauf gesendet, auch wenn die Anzahl an Meldungen noch nicht erreicht ist.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 99, der Standardwert ist 1.

19.3.2 Benachrichtigungseinstellungen

Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen

Basisparameter Benachrichtigungsdienst Aktiviert Maximale E-Mails pro Minute 6 E-Mail-Parameter E-Mail-Adresse des Senders SMTP-Server SMTP-Port 25 SSL SMTP-Authentifizierung Keiner ESMTP SMTP after POP OK Abbrechen

Abb. 170: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen

Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstWählen Sie aus, ob der Benachrichtigungsdienst aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Maximale E-Mails pro MinuteBegrenzen Sie die Anzahl der ausgehenden Mails pro Minute. Zur Verfügung stehen Werte von 1 bis 15, der Standardwert ist 6.

Felder im Menü E-Mail-Parameter

Feld Beschreibung
E-Mail-Adresse des SendersGeben Sie die Mailadresse ein, die in das Absenderfeld der E-Mail eingetragen werden soll.
SMTP-ServerGeben Sie die Adresse (IP-Adresse oder gültiger DNS-Name) des Mail-servers ein, der zum Versenden der Mails verwendet werden soll.Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
SMTP-PortVerschlüsselung von E-Mails (SSL/TLS).Das Feld SMTP-Port ist Standardmäßig auf 25 voreingestellt und SSL Encryption aktiviert.
SMTP-AuthentifizierungAuthentifizierung, die der SMTP-Server erwartet.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Der Server akzeptiert und versendet Mails ohne weitere Authentifizierung.ESMTP: Der Server akzeptiert Mails nur, wenn sich der Router mit einer richtigen Benutzer/Passwort-Kombination einloggt.SMTP after POP: Der Server verlangt, dass vor dem Versenden einer Mail Mails per POP3 von der sendenden IP aus mit dem richtigen POP3-Benutzernamen/Passwort abgerufen werden.
BenutzernameNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP after POPGeben Sie den Benutzernamen für den POP3 bzw. SMTP Server an.
PasswortNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP after POPGeben Sie das Passwort dieses Benutzers an.
POP3-ServerNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie die Adresse des Servers ein, von dem die Mails abgerufen werden sollen.
POP3-TimeoutNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie ein, wie lange der Router nach dem POP3-Abruf maximal warten darf, bevor das Versenden der Alert Mail erzwungen wird.Der Standardwert ist 600 Sekunden.

Kapitel 20 Monitoring

Dieses Menü enthält Informationen, die das Auffinden von Problemen in Ihrem Netzwerk und das Überwachen von Aktivitäten, z. B. an der WAN-Schnittstelle Ihres Geräts, ermöglichen.

20.1 Internes Protokoll

20.1.1 Systemmeldungen

Im Menü Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen wird eine Liste aller intern gespeicherter System-Meldungen angezeigt. Oberhalb der Tabelle finden Sie die konfigurierten Werte der Felder Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge und Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen. Diese Werte können im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System verändert werden.

Systemmeldungen

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 50 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen Information Ansicht:20 pro Seite <> Fittern in Keiner ▼ gleich ▼ Los Nr. Datum Zeit Level Subsystem Nachricht 1 2000-03-13 05:59:17 Fehler VoIP IWU: @1: send request 2 2000-03-13 05:59:17 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar 3 2000-03-13 05:59:17 Fehler VoIP IWU: no transport found 4 2000-03-13 05:59:10 Fehler VoIP IWU: @test@test: send request 5 2000-03-13 05:59:10 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar 6 2000-03-13 05:59:10 Fehler VoIP IWU: no transport found 7 2000-03-13 05:59:07 Fehler VoIP IWU: @test@tstt: send request 8 2000-03-13 05:59:07 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar 9 2000-03-13 05:59:07 Fehler VoIP IWU: no transport found 10 2000-03-13 05:58:47 Fehler VoIP IWU: @1: send request 11 2000-03-13 05:58:47 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar 12 2000-03-13 05:58:47 Fehler VoIP IWU: no transport found 13 2000-03-13 05:58:40 Fehler VoIP IWU: @test@test: send request 14 2000-03-13 05:58:40 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar 15 2000-03-13 05:58:40 Fehler VoIP IWU: no transport found 16 2000-03-13 05:58:37 Fehler VoIP IWU: @test@tstt: send request 17 2000-03-13 05:58:37 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar 18 2000-03-13 05:58:37 Fehler VoIP IWU: no transport found 19 2000-03-13 05:58:17 Fehler VoIP IWU: @1: send request 20 2000-03-13 05:58:17 Fehler VoIP IWU: no route to remote registrar Seite: 1, Objekte: 1 - 20, Summe der Objekte: 50

Abb. 171: Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen

Werte in der Liste Systemmeldungen

Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der System-Meldung an.
DatumZeigt das Datum der Aufzeichnung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit der Aufzeichnung an.
LevelZeigt die hierarchische Einstufung der Meldung an.
SubsystemZeigt an, welches Subsystem Ihres Geräts die Meldung generiert hat.
NachrichtZeigt den Meldungstext an.

20.2 IPSec

20.2.1 IPSec-Tunnel

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Tunnel angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - IPSec-Tunnel - 1

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite Filter in Keiner gleich Los Beschreibung Entfernte IP-Adresse Entfernte Netzwerke Sicherheitsalgorithmus Status Aktion 1 IPSec_Connection_1 - Seite: 1, Objekte: 1 - 1

Abb. 172: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel

Werte in der Liste IPSec-Tunnel

Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der IPSec-Verbindung an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des entfernten IPSec-Peers an.
Entfernte NetzwerkeZeigt die aktuell ausgehandelten Subnetze der Gegenstelle an.
SicherheitsalgorithmusZeigt den Verschlüsselungsalgorithmus der IPSec-Verbindung an.
StatusZeigt den Betriebszustand der IPSec-Verbindung an.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der IPSec-Verbindung wie angezeigt zu ändern.
DetailsÖffnet ein detailliertes Statistik-Fenster.

Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der IPSec-Verbindung geändert.

Durch Klicken auf die 📞-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zu der jeweiligen IPSec-Verbindung angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - IPSec-Tunnel - 3

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Allgemein Beschreibung Peer-1 Lokale IP-Adresse 0.0.0.0 Entfernte IP-Adresse 0.0.0.0 Lokale ID Entfernte ID Aushandlungsmodus Authentifizierungsmethode MTU 1418 Erreichbarkeitsprüfung Statistik Eingehend Ausgehend Pakete 0 0 Bytes 0 0 Fehler 0 0 Nachrichten ( 0)

Abb. 173: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel->

Werte in der Liste IPSec-Tunnel

Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des Peers an.
Lokale IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse des Verbindungspartners an.
Lokale IDZeigt die ID Ihres Geräts für diese IPSec-Verbindung an.
Entfernte IDZeigt die ID des Peers an.
AushandlungsmodusZeigt den Aushandlungsmodus an.
AuthentifizierungsmethodeZeigt die Authentifizierungsmethode an.
MTUZeigt die aktuelle MTU (Maximum Transfer Unit) an.
ErreichbarkeitsprüfungZeigt die Methode an, wie überprüft wird, dass der Peer erreichbar ist.
NAT-ErkennungZeigt die NAT-Erkennungsmethode an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port an.
Entfernter PortZeigt den entfernten Port an.
PaketeZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Pakete an.
BytesZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Bytes an.
FehlerZeigt die Anzahl der Fehler an.
IKE (Phase-1) SAs (x)Zeigt die Parameter der IKE (Phase 1) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
IPSec (Phase-2) SAs (x)Zeigt die Parameter der IPSec (Phase 2) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
NachrichtenZeigt die Systemmeldungen zu diesem IPSec-Tunnel an.

20.2.2 IPSec-Statistiken

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken werden statistische Werte zu allen IPSec-Verbindungen angezeigt.

IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Lizenzen In Verwendung Maximal IPSec-Tunnel 0 2 Peers Aktiv Aktivieren Blockiert Ruhend Konfiguriert Status 0 0 0 0 0 SAs Hergestellt Gesamt IKE (Phase-1) 0 0 IPSec (Phase-2) 0 0 Paketstatistiken Eingehend Ausgehend Gesamt 0 0 Weitergeleitet 0 0 Verworfen 0 0 Verschlüsselt 0 0 Fehler 0 0

Abb. 174: Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken

Das Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken besteht aus folgenden Feldern:

Feld im Menü Lizenzen

Feld Beschreibung
IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell genutzten IPSec-Lizenzen (In Verwendung) und die Anzahl der maximal verwendbaren Lizenzen (Maximal) an.

Feld im Menü Peers

Feld Beschreibung
StatusZeigt die Anzahl der IPSec-Verbindungen gezählt nach Ihrem aktuellen Status an.Aktiv: Aktuell aktive IPSec-Verbindungen.Aktivieren: IPSec-Verbindungen, die sich aktuell in der Tunnelaufbau-PI se befinden.Blockiert: IPSec-Verbindungen, die geblockt sind.Ruhend: Aktuell inaktive IPSec-Verbindungen.Konfiguriert: Konfigurierte IPSec-Verbindungen.

Felder im Menü SAs

Feld Beschreibung
IKE (Phase-1)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-1-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-1-SAs (Gesamt) an.
IPSec (Phase-2)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-2-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-2-SAs (Gesamt) an.

Felder im Menü Paketstatistiken

Feld Beschreibung
GesamtZeigt die Anzahl aller verarbeiteten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
WeitergeleitetZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, die im Klartext weitergeleitet wurden.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
VerschlüsseltZeigt die Anzahl der durch IPSec geschützten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
FehlerZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, bei deren Behandlung es zu Fehlern gekommen ist.

20.3 ISDN/Modem

20.3.1 Aktuelle Anrufe

Im Menü Monitoring->ISDN/Modem->Aktuelle Anrufe wird eine Liste der bestehenden ISDN-Verbindungen (eingehend und ausgehend) angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - Aktuelle Anrufe - 1

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Dienst Entfernte Nummer Schnittstelle Richtung Kosten Dauer Stack Kanal Status Seite: 1

Abb. 175: Monitoring->ISDN/Modem->Aktuelle Anrufe

Werte in der Liste Aktuelle Anrufe

Feld Beschreibung
DienstZeigt den Dienst an, zu bzw. von dem der Ruf verbunden ist: PPP, IPSec, X.25, POTS.
Entfernte NummerZeigt die Rufnummer, die gewählt wurde (bei ausgehenden Rufen) bzw. von der aus angerufen wurde (bei eingehenden Rufen).
SchnittstelleZeigt Zusatzinformationen für PPP-Verbindungen an.
RichtungZeigt die Senderichtung an: Eingehend, Ausgehend.
KostenZeigt die Kosten der laufenden Verbindung an.
DauerZeigt die Dauer der laufenden Verbindung an.
StackZeigt den zugehörigen ISDN-Port (STACK) an.
KanalZeigt die Nummer des ISDN-B-Kanals an.
StatusZeigt den Status der Verbindung an: null, c-initiated, ovl-send, oc-procd, c-deliverd, c-present, c-recvd, ic-procd, aktiv, discon-req, discon-ind, suspd-req, resum-req, ovl-recv.

20.3.2 Anrufliste

Im Menü Monitoring->ISDN/Modem->Anrufliste wird eine Liste der letzten 20 seit dem letzten Systemstart abgeschlossenen ISDN-Verbindungen (eingehend und ausgehend) angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - Anrufliste - 1

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite >> Filter in Keiner ▼ gleich ▼ Los Dienst Entfernte Nummer Schnittstelle Richtung Kosten Startzeit Dauer Seite: 1

Abb. 176: Monitoring->ISDN/Modem->Anrufliste

Werte in der Liste Anrufliste

Feld Beschreibung
DienstZeigt den Dienst an, zu bzw. von dem der Ruf verbunden war: PPP, IP-Sec, X.25, POTS.
Entfernte NummerZeigt die Rufnummer, die gewählt wurde (bei ausgehenden Rufen) bzw. von der aus angerufen wurde (bei eingehenden Rufen).
SchnittstelleZeigt Zusatzinformationen für PPP-Verbindungen an.
RichtungZeigt die Senderichtung an: Eingehend, Ausgehend.
KostenZeigt die Kosten der Verbindung an.
StartzeitZeigt die Uhrzeit an, zu welcher der Ruf aus- bzw. einging.
DauerZeigt die Dauer der Verbindung an.

20.4 Schnittstellen

20.4.1 Statistik

Im Menü Monitoring->Schnittstellen->Statistik werden die aktuellen Werte und Aktivitäten aller Geräte-Schnittstellen angezeigt.

Über die Filterleiste können Sie auswählen, ob Gesamttransfer oder Transferdurchsatz angezeigt werden soll. In der Anzeige Transferdurchsatz werden die Werte pro Sekunde angezeigt.

Statistik

Anzeigen Gesamttransfer Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Nr. Beschreibung Typ Tx-Pakete Tx-Bytes Tx-Fehler Rx-Pakete Rx-Bytes Rx-Fehler Status Nicht geändert seit Aktion 1 en1-4 Ethernet 0 0 0 0 0 0 0 1d 21h 42m 40s ↑↓ ↓ 2 efm35-60 Ethernet 0 0 0 0 0 0 0 1d 21h 42m 38s ↑↓ ↓ 3 en1-0-1 VLAN 0 0 0 0 0 0 1d 0h 45m 10s ↑↓ ↓ 4 br0 Ethernet 88.10K 21.65M 0 38.33K 7.95M 0 1d 0h 45m 10s ↑↓ ↓ 5 en1-0 Ethernet 88.10K 23.59M 0 39.01K 8.70M 0 1d 0h 45m 10s ↑↓ ↓ 6 sta7-90 802.11 0 0 0 0 0 0 1d 2h 49m 38s ↑↓ ↓ 7 ethoa35-5 Ethernet 0 0 0 0 0 0 0 0d 4h 9m 48s ↑↓ ↓ Seite: 1, Objekte: 1 - 7

Abb. 177: Monitoring->Schnittstellen->Statistik

Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der Schnittstelle geändert.

Werte in der Liste Statistik

Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der Schnittstelle an.
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
TypZeigt den Schnittstellentyp an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Tx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Fehler an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Rx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Fehler an.
StatusZeigt den Betriebszustand der gewählten Schnittstelle an.
Nicht geändert seitZeigt an, wie lang sich der Betriebszustand der Schnittstelle nicht geändert hat.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der Schnittstelle wie angezeigt zu ändern.

Über die 📄-Schaltfläche können Sie die statistischen Daten für die einzelnen Schnittstellen im Detail anzeigen lassen.

Statistik

Anzeigen Gesamttransfer ▼ Autometisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Beschreibung en1-4 MAC-Adresse 00:a0:f9:ff:a4:f6 IP-Adresse / Netzmaske NAT Nein Tx-Pakete 0 Tx-Bytes 0 Rx-Pakete 0 Rx-Bytes 0 TCP-Verbindungen Status Lokale Adresse Lokaler Port Remote-Adresse Entfernter Port

Abb. 178: Monitoring->Schnittstellen->Statistik->
T-Mobile Digibox Premium - Statistik - 3

Werte in der Liste Statistik

Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
MAC-AdresseZeigt den Schnittstellentyp an.
IP-Adresse/NetzmaskeZeigt die IP-Adresse und die Netzmaske an.
NATZeigt an, ob NAT für diese Schnittstelle aktiviert ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.

Feld im Menü TCP-Verbindungen

Feld Beschreibung
StatusZeigt den Status einer aktiven TCP-Verbindung an.
Lokale AdresseZeigt die lokale IP-Adresse der Schnittstelle für eine aktive TCP-Verbindung an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port der IP-Adresse für eine aktive TCP-Verbindung an.
Remote-AdresseZeigt die IP-Adresse an, zu der eine aktive TCP-Verbindung besteht.
Entfernter PortZeigt den Port an, zu dem eine aktive TCP-Verbindung besteht.

20.5 WLAN

20.5.1 WLAN1

Im Menü Monitoring->WLAN->WLAN werden die aktuellen Werte und Aktivitäten der WLAN-Schnittstelle angezeigt. Dabei werden die Werte für den Drahtlos-Modus 802.11n separat aufgeführt.

WLAN1VSSClient-VerwaltungClient Links
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
WLAN1 Statistik
Mbit/sTx-PaketeRx-Pakete
802.11a/b/g
5400
4800
3600
2400
1800
1200
1100
900
600
500
200
100
802.11n
144,400
13900
115,600
86,700
72,200
6500
57,800
43,300
28,900
21,700
14,400
7,200
Gesamt00

Abb. 179: Monitoring->WLAN->WLAN

Werte in der Liste WLAN

Feld Beschreibung
Mbit/sZeigt die möglichen Datenraten auf diesem Funkmodul an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete für die in Mbit/s angezeigte Datenrate an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete für die in Mbit/s angezeigte Datenrate an.

Über die Schaltfläche Erweitert gelangen Sie in eine Übersicht über weitere Details.

WLAN1VSSClient-VerwaltungClient Links
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
#BeschreibungWert
1Unicast MSDUs erfolgreich übertragen0
2Erfolgreich übertragene Multicast-MSDUs0
3Übertragene MPDUs0
4Erfolgreich empfangene Multicast-MSDUs0
5Unicast MPDUs erfolgreich erhalten0
6MSDUs, die nicht übertragen werden konnten0
7Doppelte empfangene MSDUs0
8CTS Frames als Antwort auf RTS empfangen0
9Nicht entschlüsselbare MPDUs erhalten0
10RTS Frames ohne CTS0
11Fehlerhafte Erhaltene Pakete3093684

Abb. 180: Monitoring->WLAN->WLAN->Erweitert

Werte in der Liste Erweitert

Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des angezeigten Werts an.
WertZeigt den entsprechenden statistischen Wert an.

Bedeutung der Listeneinträge

Beschreibung Bedeutung
Unicast MSDUs erfolgreich übertragenZeigt die Anzahl der erfolgreich an Unicast-Adressen versandten MSDUs seit dem letzten Reset an. Zu jedem dieser Pakete wurde ein Acknowledgement empfangen.
Erfolgreich übertragene Multicast-MSDUsZeigt die Anzahl der erfolgreich an Multicast-Adressen (inklusive der Broadcast MAC-Adresse) versandten MSDUs an.
Übertragene MPDUsZeigt die Anzahl der erfolgreich empfangenen MPDUs an.
Erfolgreich empfangene Multicast-MSDUsZeigt die Anzahl der erfolgreich empfangenen MSDUs an, die mit einer Multicast-Adresse versandt wurden.
Unicast MPDUs erfolgreich erhaltenZeigt die Anzahl der erfolgreich empfangenen MSDUs an, die mit einer Unicast-Adresse versandt wurden.
MSDUs, die nicht übertragen werden konntenZeigt die Anzahl der MSDUs an, die nicht gesendet werden konnten.
Doppelte empfangene MSDUsZeigt die Anzahl von doppelt empfangenen MSDUs an.
CTS Frames als Antwort auf RTS empfangenZeigt die Anzahl der empfangenen CTS (Clear to send)-Frames an, die als Antwort auf RTS (Request to send) empfangen wurden.
Nicht entschlüsselbare MPDUs erhaltenZeigt die Anzahl der empfangenen MPDUs an, die nicht entschlüsselt werden konnten. Ein Grund dafür könnte sein, dass kein passender Schlüssel eingetragen wurde.
RTS Frames ohne CTSZeigt die Anzahl der RTS-Frames an, für die kein CTS empfangen wurde.
Fehlerhafte Erhaltene PaketeZeigt die Anzahl der Frames an, die unvollständig oder fehlerhaft empfangen wurden.

20.5.2 VSS

Im Menü Monitoring->WLAN->VSS werden die aktuellen Werte und Aktivitäten der konfigurierten Drahtlosnetzwerke angezeigt.

T-Mobile Digibox Premium - VSS - 1

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen Client-Node-Tabelle MAC-Adresse IP- Uptime Tx- Rx- Signal dBm Rauschen Datenrate Rx Adresse Pakette (RSSI1, RSSI2, Pakete RSSI3) Mbit/s Discards Discards F55_intern (vss7-10 ) 98:d6:f7:61:06:48 0.0.0.0 0 Tag(e) 2 6 -95(-96,-104,-109) -109 2 0 0

Abb. 181: Monitoring->WLAN->VSS

Werte in der Liste VSS

Feld Beschreibung
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des assoziierten Clients.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Clients.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Client angemeldet ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der von diesem Client empfangenen Daten in Mbit/s an.Folgende Übertragungsraten sind möglich: IEEE 802.11b: 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s; IEEE 802.11g/a: 54,48,36,24,18,12,9,6 Mbit/s.Falls das 5-GHz-Frequenzband genutzt wird, wird die Anzeige von 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s bei IEEE 802.11b unterdrückt.
Rx DiscardsZeigt die Anzahl der empfangenen Datenpakete, die verworfen wurden, wenn im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->im Feld Rx Shaping die Bandbreite für eingehenden Datenverkehr begrenzt wurde.
Tx DiscardsZeigt die Anzahl der gesendeten Datenpakete, die verworfen wurden, wenn im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->im Feld Rx Shaping die Bandbreite für ausgehenden Datenverkehr begrenzt wurde.

VSS - Details für Verbundene Clients

Im Menü Monitoring->WLAN->VSS->> werden die aktuellen Werte und Aktivitäten eines verbundenen Clients angezeigt. Dabei werden die Werte für den Drahtlos-Modus 802.11n separat aufgeführt.

WLAN1VSSClient-VerwaltungClient Links
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Client-MAC-AdresseIP-AdresseUptimeSignal dBm(RSSI1, RSSI2, RSSI3)Rauschen dBmSNR dBDatenrate Mbit/sRx DiscardsTx Discards
98:d6:f7:61:06:480.0.0.00 Tag(e) 0:0:23-97(-97,-107,-109)-10912100
RateTx-PaketeRx-Pakete
802.11a/b/g
5400
4800
3600
2400
1800
1200
1100
900
600
500
201
128
802.11n
144,400
13900
115,600
86,700
72,200
6500
57,800
43,300
28,900
21,700
14,400
7,200
Gesamt29

Abb. 182: Monitoring->WLAN->VSS->->

Werte in der Liste

Feld Beschreibung
Client-MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des assoziierten Clients.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Clients.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Client angemeldet ist.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
SNR dBSignal to Noise Ratio (Signal-Rausch-Abstand) in dB stellt einen Indikator für die Qualität der Verbindung im Funk dar.Werte:> 25 dB exzellent15 – 25 dB gut2 – 15 dB grenzwertig0 – 2 dB schlecht.
Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der von diesem Client empfangenen Daten in Mbit/s an. Folgende Übertragungsraten sind möglich: IEEE 802.11b: 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s; IEEE 802.11g/a: 54,48,36,24,18,12,9,6 Mbit/s Falls das 5-GHz-Frequenzband genutzt wird, wird die Anzeige von 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s bei IEEE 802.11b unterdrückt.
RateZeigt die möglichen Datenraten auf dem Funkmodul an.
Rx DiscardsZeigt die Anzahl der erhaltenen Pakete für die jeweilige Datenrate an.
Tx DiscardsZeigt die Anzahl der gesendeten Pakete für die jeweilige Datenrate an.

20.5.3 Client-Verwaltung

Im Menü Monitoring->WLAN+Client-Verwaltung wird eine Übersicht des Client-Verwaltung angezeigt. Sie sehen für jedes VSS u. a. die Anzahl der verbundenen Clients, die Anzahl der Clients, die in vom 2,4/5-GHz-Übergang betroffen sind, sowie die Anzahl der abgewiesenen Clients.

T-Mobile Digibox Premium - Client-Verwaltung - 1

Ansicht 20 pro Seite <<>> Filtern in Keiner ▼ gleich ▼ Los VSS-Beschreibung ▲ Netzwerkname (SSID) MAC-Adresse Aktive 2,4/5-GHz-Übergang Abgewiesene Clients soft/hard vss7-10 default 00:a0:f9:ff:a4:fb 0 0 0 /0 Seite: 1, Objekte: 1 - 1

Abb. 183: Monitoring->WLAN+Client-Verwaltung

Werte in der Liste Client-Verwaltung

Feld Beschreibung
VSS-BeschreibungZeigt die eindeutige Beschreibung des Drahtlosnetzwerks (VSS) an.
Netzwerkname (SSID)Zeigt den Namen des Wireless Netzwerks (SSID) an.
MAC-AdresseZeigt die MAC Adresse, die für dieses VSS verwendet wird, an.
Aktive ClientsZeigt die Anzahl der aktiven Clients.
2,4/5-GHz-ÜbergangZeigt die Anzahl der Clients, die über die Funktion 2,4/5-GHz-Übergang in ein anderes Frequenzband verschoben worden sind.
Abgewiesene Clients soft/hardZeigt die Anzahl der abgewiesenen Clients, nachdem die absolute Anzahl an zulässigen Clients erreicht wurde.

20.6 Bridges

20.6.1 br

Im Menü Monitoring->Bridges->br werden die aktuellen Werte der konfigurierten Bridges angezeigt.

br0

Automatisches Aktualisierungsintervall 600 Sekunden Übernehmen MAC-Adresse Port

Abb. 184: Monitoring->Bridges

Werte in der Liste br

Feld Beschreibung
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adressen der assoziierten Bridges an.
PortZeigt den Port an, auf dem die Bridge aktiv ist.

20.7 QoS

Im Menü Monitoring->QoS werden Statistiken für die Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde.

20.7.1 QoS

Im Menü Monitoring->QoS->QoS wird eine Liste aller Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde.

QoS

QoS Schnittstelle QoS-Queue Senden Verworfen Queued

Abb. 185: Monitoring->QoS->QoS

Werte in der Liste QoS

Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS konfiguriert wurde.
QoS-QueueZeigt die QoS-Queue an, die für diese Schnittstelle konfiguriert wurde.
SendenZeigt die Anzahl der gesendeten Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse an.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.
QueuedZeigt die Anzahl der wartenden Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.

Index

Administrativer Status 244, 252, 263, 264

Adressen 257

Analoge Schnittstelle auswählen 247

Angerufene Adresse 252

Angerufene Adresse 263, 265

Angerufene Leitung 265

Ankommende Rufnummer 211

Anrufende Adresse 263

Anrufende Leitung 263

Ausgehende Rufnummer 211

Ausgehender Proxy 252

Authentifizierungs-ID 247, 252

Bandbreitenbegrenzung Downstream 257

Bandbreitenbegrenzung Upstream 257

Beinhalteter Standort (Parent) 257

Benutzer 48

Benutzer muss das Passwort ändern 48

Benutzerdefinierte DHCP-Optionen 286

Benutzername 252

Beschreibung 45, 244, 247, 252, 257, 259, 263, 265, 267

Codec-Reihenfolge 249, 255

Comfort Noise Generation (CNG) 250, 256

DSCP-Einstellungen für RTP-Daten 258

Echounterdrückung 250, 256

Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen 211

Endpunkttyp 246

Entfernter Port 246

Externe Adresse 267

Externer Port 246

Gültigkeit 247, 252

Herstellerbeschreibung 286, 286

Interne IP-Adresse 246

Interner Port 246

ISDN-Konfigurationstyp 61

ISDN-Modus 259

ISDN-Schnittstelle auswählen 247

Konfiguration speichern 45

Leitung 264

Level Nr. 45

Lizenzschlüssel 34

Lizenzseriennummer 34

Lokale Adresse 267

Maximale Downstream-Bandbreite 257

Maximale Upstream-Bandbreite 257

Menüs 46

Metrik 129

Mitglieder 259

Modus 211

Modus des D-Kanals 211

Paketgröße 250, 256

Passwort 48, 247, 252

Port 247

Port-Verwendung 61

Portname 61

Priorität 264

Protokoll 129, 244, 246, 247, 252

Realm 252

Registrar 252

Registrierung 247, 252

Richtung 267

Route 129

Rufnummer 254, 265

Schnittstelle 129

Schnittstellen 257

Schnittstellentyp 247

SIP-Endpunkt-IP-Adresse 247, 252

SIP-Header-Feld(er) für Anruferadresse 254

Sortierreihenfolge 249, 255

Teilnehmer / Benutzername 247

Timeout der Sitzung 244

Transformation der gerufenen Adresse 264

Transformation der rufenden Adresse 265

Trunk-Modus 252

Typ 257, 263

Übertragungsmodus 211

X.31 (X.25 im D-Kanal) 61

X.31 TEI-Dienst 61

X.31 TEI-Wert 61

Zugangs-Level 48

Zugeordnete Leitung 267

Aktuelle Ortszeit 32

Anrufkontrolle für lokale Nummern 260

Datum einstellen 32

Dauer 332, 332

Dienst 332, 332

Dritter Zeitserver 32

Entfernte Nummer 332, 332

Erster Zeitserver 32

Firewall auf Werkseinstellungen zurücksetzen 234

Kanal 332

Kontakt 28

Kosten 332, 332

Kurzwahl 262

LED-Modus 28

Maximale Anzahl der Accounting-Proto- kolleinträge 28

Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 28

Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen 28

Media Stream Termination 260

Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen 31

Richtung 332, 332

RTSP-Port 268

RTSP-Proxy 268

Schnittstelle 332, 332

Session Border Controller Modus 260

SNMP Read Community 30

Standard-Abwurfnebenstelle 260

Standardverhalten 257

Standort 28

Startzeit 332

Status 332

Status des Media Gateways 260

Systemadministrator-Passwort bestätigen 30

Systemname 28

Wahlpause 260

Zeit einstellen 32

Zeitaktualisierungsintervall 32

Zeitaktualisierungsrichtlinie 32

Zeitzone 32

Zweiter Zeitserver 32

Aktive IPSec-Tunnel 27

Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...) 27

Aktuelle Anrufe 331

Anrufkontrolle 262

Anrufliste 332

Arbeitsspeichernutzung 27

Benutzer 46

BOSS-Version 27

CLID-Umwandlung 265

CPU-Nutzung 27

Datum 31

DSP-Modul 28

Interner Speicher 27

ISDN Verwendung Intern 27

ISDN-Konfiguration 60

ISDN-Trunks 259

Letzte gespeicherte Konfiguration 27

Optionen 260

Passwörter 30

RTSP-Proxy 268

Rufnummerntransformation 266

Seriennummer 27

SIP-Endpunkte 245

SIP-Konten 251

SIP-Proxys 244

Standorte 256

Status Nachtbetrieb 27

System 28

Systemdatum 27

Systemlizenzen 34

Teilnehmer 247

Uptime 27

Zeit 31

Zugriffsprofile 43

Application Level Gateway 244

Globale Einstellungen 28

ISDN-Ports 60

ISDN/Modem 331

Konfigurationszugriff 43

Media Gateway 262

RTSP 268

Status 26

Assistenten 25

Monitoring 328

Physikalische Schnittstellen 58

Schnittstellen 58

Systemverwaltung 26

VoIP 244

Wartung 313

DHCP-Client (Konfigurationsbeispiel) 288

DHCP-Relay-Server (Konfigurationsbeispiel) 288

DHCP-Server (Konfigurationsbeispiel) 288

NAT (Konfigurationsbeispiel) 138

SIF (Konfigurationsbeispiel) 241

#

1 #2, #3 54

2

2,4/5-GHz-Übergang 339

A

Abfrage Intervall 168

Abgewiesene Clients soft/hard 339

ACCESS_ACCEPT 38

ACCESS_REJECT 38

ACCESS_REQUEST 38

ACCOUNTING_START 38

ACCOUNTING_STOP 38

Admin-Status 144

Administrativer Status 200, 273

Administrativer Zugriff 37

Adressbereich 236

Adresse/Präfix 236

Adresse/Subnetz 236

Adressen 236

Adressliste 236

Adressmodus 67, 190

Adresstyp 236

ADSL-Leitungsprofil 63

ADSL-Logik 316

Ähnliches Zertifikat überschreiben 296

Airtime Fairness 81, 104

Aktion 120, 135, 163, 229, 232, 296, 316, 329, 333

Aktionen 296

Aktive Clients 339

Aktive Clients 115

Aktiver Allgemeiner Präfix 131

Aktives Funkmodulprofil 101

Aktualisierung aktivieren 280

Aktualisierungsintervall 281

Aktualisierungspfad 281

Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller Modus 59

Aktueller Dateiname im Flash 316

Alle Multicast-Gruppen 171

Allgemein 97, 167, 312

Allgemeine IPv6-Präfixe 131

Allgemeiner Name 54

Allgemeiner Präfix 70

Als DHCP-Server 272

Als IPCP-Server 272

Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhalten 271

Andere Inaktivität 233

Angegriffener Access Point 119

Ankündigen 69

Antwort 275

Antwortintervall (Letztes Mitglied) 168

Anzahl Nachrichten 324

Anzahl der Spatial Streams 79,103

Anzahl erlaubter Verbindungen 207

AP gefunden 113

AP offline 113

AP verwaltet 113

APN 286

ARP Processing 108

Art der Einrichtung 70

Art des Datenverkehrs 134

Art des Angriffs 119

Assistent für Netzwerkeinstellung 15

ATM 187

ATM PVC 183

ATM-Dienstkategorie 192

ATM-Schnittstelle 189

Auf Client-Anfrage antworten 311

Ausgehende Schnittstelle 156

Ausgewählte Kanäle 82

Ausgewählter Kanal 79

Aushandlungsmodus 329

Auslöser 291

Ausstehende Ende-zu-Ende-Anforderungen 195

Ausstehende Segment-Anforderungen 195

Auswahl 237

Auswahl des Client-Bands 87, 110

Auszuführende Aktion 307

Authentifizierung 177, 181, 186

Authentifizierung für PPP-Einwahl 43

Authentifizierungsmethode 200, 213, 329

Authentifizierungstyp 40

Automatische Subnetzerstellung 70

Automatische Konfiguration 12

Autonomous Flag 71

Autospeichermodus 55, 296

B

Bandbreite 79, 103

Basierend auf Ethernet-Schnittstelle 66

Beacon Period 89, 105

Bedienelemente 19

Bedingung des Schnittstellenverkehrs 292

Bedingung für Ereignisliste 296

Befehlsmodus 296

Befehlstyp 296

Benachbarte APs 117

Benachrichtigungsdienst 323, 324, 326

Benachrichtigungseinstellungen 326

Benachrichtigungsempfänger 323

Benutzer 222

Benutzerdefiniert 54

Benutzerdefinierter Kanalplan 105

Benutzername 174, 179, 183, 280, 326

Benutzerzugang 16

Benutzter Präfix/Länge 131

Berichtsmethode 164

Berücksichtigen 141

Beschreibung 50, 57, 100, 103, 125, 127

, 134 , 144 , 148 , 151 , 156 , 160 , 163 ,

174, 179, 183, 189, 200, 206, 213,

Beschreibung - Verbindungsinformation - Link 28

Betreff 324

Betreibermodus 40

Betriebsmodus 79, 101, 103

Betriebsmodus (Aktiv) 296

Betriebsmodus (Inaktiv) 296

Bevorzugte Gültigkeitsdauer 71

Blockieren nach Verbindungsfehler für 177, 181, 186

Blockzeit 216

Bohrschablone 8

BOSS 316

Bridges 339

Burst-Größe 156

Burst-Mode 104

Bytes 329

C

CA-Name 296

CA-Zertifikat 52

CA-Zertifikate 216

Cache 277

Cache-Größe 271

Cache-Treffer 278

Cache-Trefferrate (%) 278

CAPWAP-Verschlüsselung 100

Client-MAC-Adresse 338

Client-Typ 191

Client-Verwaltung 117,339

Code 238

Continuity Check (CC) Ende-zu-Ende 195

CTS Frames als Antwort auf RTS empfangen 336

D

Datei auswählen 316

Dateikodierung 55, 56

Dateiname 296,316

Dateiname auf Server 296

Dateiname in Flash 296

Datenrate Mbit/s 337, 338

Datum 328

Details 329

DH-Gruppe 213

DHCP Broadcast Flag 72

DHCP-Client 67, 177, 185

DHCP-Hostname 72, 190

DHCP-Konfiguration 283

DHCP-MAC-Adresse 72, 190

DHCP-Modus 72

DHCP-Optionen 284

DHCP-Relay-Einstellungen 288

DHCP-Relay-Server 288

DHCP-Server 67, 97, 282

Diagnose 313

Dienst 135, 144, 148, 160, 229, 232

Dienste 237

Diensteliste 238

Dienstkategorien 192

DNS 270

DNS-Anfragen 278

DNS-Aushandlung 177, 181, 186

DNS-Hostname 275

DNS-Propagation 72

DNS-Server 187,223,273,283

DNS-Test 314

Domäne 276

Domänenname 271

Domänenweiterleitung 276

Doppelte empfangene MSDUs 336

Downstream 62

Drahtloser Modus 81, 104

Drahtlosnetzwerke (VSS) 83, 107, 116

Dropping-Algorithmus 157

Durchsatz/Client 115

Dynamische RADIUS-Authentifizierung 225

Dynamische Black List 111

DynDNS-Aktualisierung 279

DynDNS-Client 279

DynDNS-Provider 281

E

E-Mail 54

E-Mail-Adresse 326

EAP-Vorabauthentifizierung 86,109

Einstellungen Funkmodul 78

Eintrag aktiv 40

Empfangene DNS-Pakete 278

Empfänger 324

Ende-zu-Ende-Sendeintervall 195

Enkapsulierung 189

Entfernte PPTP-IP-Adresse 181

Entfernte IP-Adresse 329, 329

Entfernte Netzwerke 329

Entfernte ID 329

Entfernter Port 329, 334

Entferntes IPv6-Netzwerk 204

Enthaltene Zeichenfolge 324

Ereignis 324

Ereignisliste 292, 296

Ereignistyp 292

Erfolgreich empfangene Multicast-MSDUs 336

Erfolgreich übertragene Multicast-MSDUs 336

Erfolgreich beantwortete Anfragen 278

Erfolgreiche Versuche 307

Erlaubte Adressen 88, 111

Erreichbarkeitsprüfung 41,216,220,329

Erweiterte Route 128

Erzeugungsmethode 70

Ethernet-Ports 58

Ethernet-Schnittstellenauswahl 59

Externe Berichterstellung 320

Externer Dateiname 55, 56

F

Facility 321

Fehler 120,329,331

Fehlerhafte Erhaltene Pakete 336

Fehlgeschlagene Versuche 307

Fehlversuche per Zeitraum 111

Fertig 120

Filter 151

Firewall 227

Firmware-Wartung 120

Fragmentation Threshold 82, 105

Frames ohne Tag verwerfen 76

Frequenzband 79, 103

Funkmodul1 115

Funkmodulprofile 102

G

Gateway 128, 284

Gateway-Adresse 127

Gateway-IP-Adresse 124

Gerät 100

Gesamt 331

Gewichtung 156

Globale Einstellungen 271

Größe der Zero Cookies 225

Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 153

Grundeinstellungen bei Auslieferung 5

Grundkonfiguration 12

Gruppen 237, 239

Gruppen-ID 307

Gruppenbeschreibung 40, 141, 142

Gültigkeitsdauer 71

H

Hersteller auswählen 286, 286

High-Priority-Klasse 151

Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-Variable 296

Host 276

Hostname 280

Hosts 307

HTTP 37

HTTPS 37,278

HTTPS-Server 278

HTTPS-TCP-Port 279

|

IGMP 167

IGMP Proxy 169

IGMP Snooping 89

IGMP-Status 170

IKE (Phase-1) 331

IKE (Internet Key Exchange) 200

Image bereits vorhanden. 120

Immer aktiv 174, 179, 183

Importieren 55, 56

Indexvariablen 292, 296

Initial Contact Message senden 225

Interner ISDN-Anschluss 8

Internes Protokoll 328

Internet + Einwählen 172

Intervall 292, 296, 307, 310

IP-Adressbereich 97, 187, 223, 283

IP-Adresse 13, 190, 191, 287, 321, 337, 338

IP-Adresse / Netzmaske 67

IP-Adresse zur Nachverfolgung 142

IP-Adresse/Netzmaske 334

IP-Adressmodus 176, 180, 184

IP-Komprimierung 220

IP-Konfiguration 64

IP-Pool-Konfiguration 282

IP-Poolname 187,223,283,284

IP-Version 237, 273

IP-Version des Tunnelnetzwerks 200

IP-Zuordnungspool 202

IP/MAC-Bindung 287

IPSec 198,328

IPSec (Phase-2) 331

IPSec aktivieren 224

IPSec (Phase-2) SAs 329

IPSec über TCP 225

IPSec-Debug-Level 224

IPSec-Peers 199

IPSec-Statistiken 330

IPSec-Tunnel 329, 331

IPv4 236

IPv4 Proxy ARP 208

IPV4-Adresse 275

IPv4-Adressvergabe 202

IPv4-DNS-Server 276

IPv4-Filterregeln 228

IPv4-Gruppen 234

IPv4-Quelladresse/-netzmaske 148, 160

IPv4-Routing-Tabelle 128

IPv4-Zieladresse/-netzmaske 148, 160

IPv4/IPv6-Filter 148

IPv6 67,177,185,236

IPv6-Adresse 275

IPv6-Adressen 67

IPv6-DNS-Server 276

IPv6-Modus 67, 177, 185

IPv6-Quelladresse/-länge 148, 160

IPv6-Routenkonfiguration 127

IPv6-Routingtabelle 129

IPv6-Zieladresse/-länge 148, 160

ISDN-Login 37

K

Kanal 79, 101

Kanalplan 82, 105

Kennwort für geschütztes Zertifikat 296

Konfiguration eines Allgemeinen Präfixes 131

Konfiguration enthält Zertifikate/Schlüssel 296

Konfiguration von IPv4-Routen 122

Konfigurationsbeispiel - DHCP-Client 288

Konfigurationsbeispiel - DHCP-Relay-Server 288

Konfigurationsbeispiel - DHCP-Server 288

Konfigurationsbeispiel - Lastverteilung 146

Konfigurationsbeispiel - NAT 138

Konfigurationsbeispiel - Scheduling 304

Konfigurationsbeispiel - SIF 241

Konfigurationsbeispiel - WLAN 90

Konfigurationsbeispiel - Zeitgesteuerte Aufgaben 304

Konfigurationsdaten sammeln 13

Konfigurationsmodus 202

Konfigurationsoberfläche aufrufen 19

Konfigurationsschnittstelle 36

Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigurierter Modus 59

Kontrollmodus 153, 197

L

LAN 64

Land 54

Lastverteilung 140

Lastverteilung (Konfigurationsbeispiel ) 146

Lastverteilungsgruppen 140

Layer 4-Protokoll 125

LCP-Erreichbarkeitsprüfung 177, 181, 186

LDAP-URL-Pfad 57

Lease Time 284

Lebensdauer 213, 218

Level 321, 328

Link-Präfix 70

Lokale IP-Adresse 124, 176, 180, 184, 202

Lokale PPTP-IP-Adresse 181

Lokale WLAN-SSID 296

Lokale Zertifikatsbeschreibung 55, 56, 296

Lokale Adresse 334

Lokale IP-Adresse 329

Lokale Dienste 270

Lokale ID 200,329

Lokaler Dateiname 296

Lokaler ID-Typ 200, 213

Lokaler ID-Wert 213

Lokaler Port 329, 334

Lokales IPv6-Netzwerk 204

Lokales Zertifikat 213

Lokales Zertifikat 279

Long Retry Limit 105

Loopback Ende-zu-Ende 195

Loopback aktiv 133

Loopback-Segment 195

Löschen 119, 128

M

MAC-Adresse 66, 190, 287, 334, 337, 339, 339

MAC-Adresse des Rogue Clients 119

Mail-Exchanger (MX) 281

Max. Queue-Größe 157

Max. Übertragungsrate 104

Max. Anzahl Clients - Hard Limit 87,110

Max. Anzahl Clients - Soft Limit 87, 110

Maximale Antwortzeit 168

Maximale Anzahl der erneuten Einwählversuche 177, 181, 186

Maximale Upload-Geschwindigkeit 153, 156, 197

Maximale Gruppen 170

Maximale Quellen 170

Maximale Upstream-Bandbreite 63

Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 168

Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 170

Maximale Burst-Größe (MBS) 192

Maximale E-Mails pro Minute 326

Maximale TTL für negative Cacheeinträge 271

Maximale TTL für positive Cacheeinträge 271

Mbit/s 335

Metrik 124, 128, 202

MIB-Variablen 296

Min. Queue-Größe 157

Mitglieder 235, 235, 240

MobIKE 208

Modus / Bridge-Gruppe 36

Monitoring 112

MSDUs, die nicht übertragen werden konnten 336

MTU 178,329

Multicast 166

Multicast-Gruppen-Adresse 171

Nach Ausführung neu starten 296

Nachricht 328

Nachrichten 329

Nachrichtenkomprimierung 324

Nachrichtentyp 321

Name 100, 131, 222

Name der Quelldatei 316

Name der Zieldatei 316

NAT 132,334

NAT aktiv 133

NAT-Eintrag erstellen 176, 180, 184

NAT-Erkennung 329

NAT-Konfiguration 133

NAT-Methode 134

NAT-Schnittstellen 132

NAT-Traversal 216

Negativer Cache 271

Netzmaske 13, 128, 190, 191

Netzwerk 122

Netzwerkeinstellung 15

Netzwerkname (SSID) 85, 108

Netzwerkname (SSID) 339

Neue Quell-IP-Adresse/Netzmaske 137

Neue Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 137

Neuer Quell-Port 137

Neuer Ziel-Port 137

Neuer Dateiname 316

Neustart 318

Neustart des Geräts nach 296

Nicht entschlüsselbare MPDUs erhalten 336

Nicht geändert seit 333

Nicht-Mitglieder verwerfen 76

Nr. 130, 328, 333

Nutzungsbereich 79

0

OAM-Fluss-Level 194

OAM-Regelung 193

Öffentliche IPv4-Quelladresse 208

Öffentliche Schnittstelle 208

Öffentlicher Schnittstellenmodus 208

On Link Flag 71

Optionen 43, 129, 170, 224, 232, 303, 315, 322

Organisation 54

Organisationseinheit 54

Original Quell-Port/Bereich 135

Original Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 135

Original Ziel-Port/Bereich 135

Originale Quell-IP-Adresse/Netzmaske 135

Ort 54

P

Pakete 329

Passwort 52, 55, 56, 174, 179, 183, 222, 280, 296, 326

Passwort ändern 14

PC einrichten 14

Peak Cell Rate (PCR) 192

Peer-Adresse 200

Peer-ID 200

PFS-Gruppe verwenden 218

Phase-1-Profil 207

Phase-1-Profile 212

Phase-2-Profil 207

Phase-2-Profile 218

Physikalische Verbindung 62

PIN 286

Pin-Belegungen 9

Ping 37

Ping-Befehl testweise an Adresse senden 313

Ping-Generator 309

Ping-Test 313

PMTU propagieren 220

Pool-Verwendung 284

POP3-Server 326

POP3-Timeout 326

Port 281,339

Portkonfiguration 58, 75

Portweiterleitungen 133

Positiver Cache 271

PPPoA 182

PPPoE 174

PPPoE-Ethernet-Schnittstelle 174

PPPoE-Modus 174

PPPoE-Schnittstelle für Mehrfachlink 174

PPTP 179

PPTP-Adressmodus 181

PPTP-Ethernet-Schnittstelle 179

PPTP-Inaktivität 233

PPTP-Passthrough 133

Primärer IPv6-DNS-Server 273

Primärer DHCP-Server 288

Priorisierungsalgorithmus 153

Priorität 40, 156, 273

Priority Queueing 156

Privaten Schlüssel generieren 52

Profile 188

Proposals 213, 218

Protokoll 128, 135, 144, 148, 160, 206, 238, 281, 296, 321

Protokollformat 323

Protokollierte Aktionen 233

Provider 189,280

Providername 281

Provisioning-Server 286

Proxy ARP 72

Proxy-Schnittstelle 169

PVID 76

Q

QoS 148,340

QoS-Klassifizierung 151

QoS-Queue 340

QoS-Schnittstellen/Richtlinien 153

Quell-IP-Adresse 292, 296, 307, 310

Quell-IP-Adresse/Netzmaske 125, 135, 144, 206

Quell-Port 125, 206

Quell-Port/Bereich 135, 144, 148, 160

Quelladresse/Länge 127

Quelle 120,229,232,296,316

Quellportbereich 238

Quellschnittstelle 125, 144, 171

Queued 340

Queues/Richtlinien 153

R

RA-Signierungszertifikat 52

RA-Verschlüsselungszertifikat 52

RADIUS 38

RADIUS-Dialout 41

RADIUS-Password 40

RADIUS-Server 109

RADIUS-Server Gruppen-ID 222

Rate 338

Rauschen dBm 337, 338

Real Time Jitter Control 153

Real Time Jitter Control 196

Regelkette 163, 164

Regelketten 162

Region 90, 97

Regulierte Schnittstellen 197

Remote Authentifizierung 38

Remote-Adresse 334

Reset 5

Reset-Taster 8

Richtlinie 41

Richtlinien 228

Richtung 151

Richtung des Datenverkehrs 292

Robustheit 168

Rogue Clients 118

Rogue APs 118

Rolle 222

Route aktiv 127

Routen 122

Routeneinträge 176, 180, 184, 202

Routenklasse 123

Routenselektor 142

Routentyp 123, 127, 128

Router Advertisement annehmen 67, 177, 185

Router Advertisement übertragen 67

Router-Gültigkeitsdauer 72

Router-Präferenz 72

RTS Threshold 82, 105

RTS Frames ohne CTS 336

RTT-Modus (Realtime-Traffic-Modus) 156

Rx Shaping 88,112

Rx Discards 338

Rx-Bytes 333, 334

Rx-Fehler 333

Rx-Pakete 333, 334, 335, 337

S

SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisieren 225

SCEP-Server-URL 296

SCEP-URL 52

Schedule-Intervall 304

Scheduling 291

Scheduling (Konfigurationsbeispiel) 304

Schlüsselgröße 296

Schnittstelle 37, 38, 76, 97, 123, 128, 130, 134, 142, 153, 164, 168, 197, 273, 276, 280, 284, 296, 309, 311, 340

Schnittstelle ist UPnP-kontrolliert 311

Schnittstelle - Verbindungsinformation - Link 28

Schnittstellen 36, 64, 151, 234, 308, 311, 322, 332

Schnittstellenaktion 309

Schnittstellenbeschreibung 36

Schnittstellenmodus 66, 273

Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen 35

Schnittstellenstatus 292

Schnittstellenstatus festlegen 296

Schnittstellenzuweisung 164

Schweregrad 324

Segment-Sendeintervall 195

Sekundärer IPv4-DNS-Server 273

Sekundärer IPv6-DNS-Server 273

Sekundärer DHCP-Server 288

Sendeleistung 79,101

Senden 340

Server 281

Server Timeout 41

Server-IP-Adresse 40

Server-URL 296

Serveradresse 296

Serverfehler 278

Setze COS Wert (802.1p/Layer 2) 151

Sicherheitsalgorithmus 329

Sicherheitsmodus 86, 109

Sicherheitsrichtlinie 67, 67, 176, 177, 180, 184, 185, 202, 204

Signal 116

Signal dBm 119,337

Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3) 338

Slave Access Points 99, 114

Slave-AP-Konfiguration 99

Slave-AP-LED-Modus 97

Slave-AP-Standort 97

SMTP-Authentifizierung 326

SMTP-Port 326

SMTP-Server 326

SNR dB 338

Software &Konfiguration 315

Softwareaktualisierung 16

Special Handling Timer 144

Special Session Handling 143

Speicherverbrauch [%] 113

Sperrzeit für Black List 111

SSID 119

Staat/Provinz 54

Standard-Benutzerpasswort 40

Standard-Ethernet für PPPoE-Schnittstellen 190

Standardeinstellungen wiederherstellen 37

Standardroute 176, 180, 184, 202

Standort 100

Startmodus 207

Startzeit 295

Statische Adressen 70

Statische Hosts 275

Statische Black List 119

Statistik 278,332

Status der Funktionstaste 292

Status der IPv4-Firewall 233

Status des Auslösers 296

Stoppzeit 295

Subjektname 296

Subnetz-ID 70

Subsystem 328

Support 7

System-Voraussetzungen 12

Systemlogik 316

Systemmeldungen 328

Systemneustart 318

Systempasswort ändern 14

Systemprotokoll 320

Systemsoftware 12

T

TCP-ACK-Pakete priorisieren 177, 181, 186, 191

TCP-Inaktivität 233

TCP-MSS-Clamping 72

Terminierung 8

Test-Ping-Modus 313

Timeout bei Inaktivität 174, 179, 183

Timeout für Nachrichten 324

Traceroute-Adresse 314

Traceroute-Modus 314

Traceroute-Test 314

Überbuchen zugelassen 156

Überprüfung anhand einer Zertifikatsperrliste

(CRL) 50

Überprüfung der IPv4-Rückroute 208

Überprüfung der Rückroute 130

Übersicht 114

Übertragene MPDUs 336

Übertragener Datenverkehr 292

Übertragungsschlüssel 86,109

Überwachte IP-Adresse 307

Überwachte Schnittstelle 292,309

Überwachte Subsysteme 324

Überwachte Variable 292

Überwachtes Zertifikat 292

Überwachung 306

UDP-Inaktivität 233

UDP-Port 41

Umgebungs-Monitoring 117

Ungültige DNS-Pakete 278

Unicast MPDUs erfolgreich erhalten 336

Unicast MSDUs erfolgreich übertragen 336

Unveränderliche Parameter 145

UPnP 310

UPnP TCP Port 312

UPnP-Status 312

Upstream 62

Uptime 337, 338

URL 120,316

v

Vendor Option String 286

Verbindungsstatus 148, 160

Verbleibende Gültigkeitsdauer 292

Verbundene Clients 114

Verbundene Clients/VSS 113

Vergleichsbedingung 292

Vergleichswert 292

Vermeidung von Datenstau (RED) 157

Verschlüsselt 331

Verschlüsselung der Konfiguration 316

Verschlüsselungsmethode 153

Versionsprüfung 296

Versuche 292, 296, 310

Verteilungsmodus 141

Verteilungsrichtlinie 141, 142

Verteilungsverhältnis 142

Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats erzwingen 50

Verwaltung 76,89

Verwaltungs-VID 76

Verwendeter Kanal 101

Verwerfen ohne Rückmeldung 164

Verwerfen ohne Rückmeldung 133

Verworfen 331, 340

Virtual Channel Identifier (VCI) 189

Vollständige IPSec-Konfiguration löschen 224

Vollständige IPv4-Filterung 233

Von Schnittstelle 131

Vorbereitungen 12

VPN 198

VSS 336

VSS-Beschreibung 339

W

WAN 172

Wandmontage 8

Wartung 119

Weitergeleitet 331

Weitergeleitete Anfragen 278

Weiterleiten 171,276

Weiterleiten an 276

Wiederkehrender Hintergrund-Scan 105

Wildcard 281

WINS-Server 271

Wird ausgeführt 120

Wireless LAN 78

Wireless LAN Controller 93

Wizard 93

WLAN 78,334

WLAN Controller 113

WLAN (Konfigurationsbeispiel) 90

WLAN Controller: VSS-Durchsatz 113

WLAN-Modul auswählen 296

WLAN1 334

WLC-SSID 296

WMM 85,108

WPA Cipher 86,109

WPA-Modus 86,109

WPA2 Cipher 86, 109

X

XAUTH-Profil 207

XAUTH-Profile 221

Z

Zeit 328

Zeitbedingung 295

Zeitgesteuerte Aufgaben (Konfigurationsbeispiel) 304

Zeitstempel 321

Zero Cookies verwenden 225

Zertifikat in Konfiguration schreiben 296

Zertifikat ist ein CA-Zertifikat 50

Zertifikate 48

Zertifikate und Schlüssel einschließen 316

Zertifikatsanforderung 51

Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beach- ten 226

Zertifikatsanforderungs-Payloads senden

226
Zertifikatsanforderungsbeschreibung 52, 296
Zertifikatsketten senden 226
Zertifikatsliste 49
Zertifikatsserver 57
Ziel 229, 232
Ziel-IP-Adresse 128, 292, 296, 310
Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 124, 135, 144, 206
Ziel-Port/Bereich 135, 144, 148, 160
Zieladresse/Länge 127
Zielport 125, 206
Zielportbereich 238
Zielschnittstelle 127, 171
Zu verwendende Schnittstelle 313
Zuerst gesehen 119
Zugang über LAN 18
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS) 101
Zugriffsfilter 159, 163
Zugriffskontrolle 88, 111
Zugriffsregeln 158
Zuletzt gesehen 119
Zusammenfassend 54
Zusätzlicher Filter des IPv4-Datenverkehrs 204, 206

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Produktinformationen

Marke : T-Mobile

Modell : Digibox Premium

Kategorie : Router