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bintec RXL12500 - Router Teldat - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Teldat bintec RXL12500 - page 14
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Produkttyp Router
Marke Teldat
Modell bintec RXL12500
Abmessungen (B x T x H) 44,2 cm x 30,5 cm x 4,4 cm
Gewicht 5,2 kg
Stromversorgung 100-240 V AC, 50-60 Hz, 150 W
Anzahl Ethernet-Ports 4 x 10/100/1000 Base-T
WLAN-Standard 802.11ac Wave 2 (Wi-Fi 5)
Maximale WLAN-Geschwindigkeit 1,73 Gbit/s (5 GHz) + 450 Mbit/s (2,4 GHz)
VPN-Unterstützung IPsec, OpenVPN, L2TP
Firewall-Funktionen Stateful Packet Inspection, NAT, ACL
QoS (Quality of Service) Ja, prioritätsbasiert
Management-Schnittstellen Web-GUI, CLI, SNMP, SSH
Lüfter 2x lüfterlos (passive Kühlung)
Betriebstemperatur 0 °C bis 40 °C
Lagertemperatur -20 °C bis 70 °C
Luftfeuchtigkeit (betrieb) 10 % bis 90 % (nicht kondensierend)
Reinigung Gehäuse mit trockenem Tuch abwischen; keine Flüssigkeiten verwenden
Sicherheitshinweise Nur mit beiliegendem Netzteil betreiben; Gerät nicht öffnen; von Wasser fernhalten
Ersatzteile und Reparatur Ersatzteile über autorisierte Fachhändler; Reparatur nur durch qualifiziertes Personal

Häufig gestellte Fragen - bintec RXL12500 Teldat

Wie setze ich den bintec RXL12500 auf die Werkseinstellungen zurück?
Drücken Sie die Reset-Taste auf der Rückseite für etwa 10 Sekunden, bis die Power-LED blinkt. Der Router startet neu und lädt die Werkseinstellungen.
Welche IP-Adresse hat der Router standardmäßig?
Die Standard-IP-Adresse ist 192.168.1.1. Der Benutzername lautet admin, das Passwort admin (oder leer, falls nicht geändert).
Wie kann ich die Firmware aktualisieren?
Laden Sie die neueste Firmware von der Teldat-Website herunter. Melden Sie sich im Web-Interface an, gehen Sie zu System > Firmware Update und laden Sie die Datei hoch.
Unterstützt der Router WLAN mit 5 GHz?
Ja, der Router unterstützt 802.11ac im 5-GHz-Band sowie 2,4 GHz. Sie können beide Bänder gleichzeitig nutzen.
Wie richte ich ein VPN auf dem bintec RXL12500 ein?
Gehen Sie im Menü zu VPN > IPsec oder OpenVPN. Konfigurieren Sie die Parameter wie Serveradresse, Verschlüsselung und Authentifizierung. Speichern Sie die Einstellungen.
Warum leuchtet die Internet-LED nicht?
Überprüfen Sie die Verbindung zum Modem. Stellen Sie sicher, dass das Ethernet-Kabel fest sitzt. Starten Sie Router und Modem neu. Die LED sollte grün leuchten, wenn eine Verbindung besteht.
Kann ich den Router an der Wand montieren?
Ja, der Router hat Montageösen für eine Wandhalterung. Verwenden Sie geeignete Schrauben und Dübel. Stellen Sie sicher, dass die Lüftungsschlitze frei bleiben.
Wie ändere ich das WLAN-Passwort?
Melden Sie sich im Web-Interface an, gehen Sie zu WLAN > Sicherheit. Geben Sie ein neues Passwort im Feld Pre-Shared Key ein und speichern Sie.
Was bedeuten die LEDs an der Vorderseite?
Die LEDs zeigen: Power (Strom), System (Betrieb), WLAN (Funk), Internet (WAN-Verbindung) und LAN (Ports). Blinkende LEDs signalisieren Aktivität.
Der Router wird sehr heiß - ist das normal?
Leichte Wärmeentwicklung ist normal. Stellen Sie sicher, dass der Router auf einer harten Oberfläche steht und die Lüftungsschlitze nicht blockiert sind. Bei Überhitzung schaltet sich das Gerät automatisch ab.

Benutzerfragen zu bintec RXL12500 Teldat

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BEDIENUNGSANLEITUNG bintec RXL12500 Teldat

Benutzerhandbuch bintec RXL-Serie und bintec PSU XL

Referenz

Copyright© Version 8.0, 2014 bintec elmeg GmbH

Rechtlicher Hinweis

Ziel und Zweck

Dieses Dokument ist Teil des Benutzerhandbuchs zur Installation und Konfiguration von bintec elmeg-Geräten. Für neueste Informationen und Hinweise zum aktuellen Software-Release sollten Sie in jedem Fall zusätzlich unsere Release Notes lesen – insbesondere, wenn Sie ein Software-Update zu einem höheren Release-Stand durchführen. Die aktuellsten Release Notes sind zu finden unter www.bintec-elmeg.com.

Haftung

Der Inhalt dieses Handbuchs wurde mit größter Sorgfalt erarbeitet. Die Angaben in diesem Handbuch gelten jedoch nicht als Zusicherung von Eigenschaften Ihres Produkts. bintec elmeg GmbH haftet nur im Umfang ihrer Verkaufs- und Lieferbedingungen und übernimmt keine Gewähr für technische Ungenauigkeiten und/oder Auslassungen.

Die Informationen in diesem Handbuch können ohne Ankündigung geändert werden. Zusätzliche Informationen sowie Release Notes für bintec elmeg-Gateways finden Sie unter www.bintec-elmeg.com.

bintec elmeg-Produkte bauen in Abhängigkeit von der Systemkonfiguration WAN-Verbindungen auf. Um ungewollte Gebühren zu vermeiden, sollten Sie das Produkt unbedingt überwachen. bintec elmeg GmbH übernimmt keine Verantwortung für Datenverlust, ungewollte Verbindungskosten und Schäden, die durch den unbeaufsichtigten Betrieb des Produkts entstanden sind.

Marken

bintec elmeg und das bintec elmeg-Logo, bintec und das bintec-Logo, elmeg und das elmeg-Logo sind eingetragene Warenzeichen der bintec elmeg GmbH.

Erwähnte Firmen- und Produktnamen sind in der Regel Warenzeichen der entsprechenden Firmen bzw. Hersteller.

Alle Rechte sind vorbehalten. Kein Teil dieses Handbuchs darf ohne schriftliche Genehmigung der Firma bintec elmeg GmbH in irgendeiner Form reproduziert oder weiterverwertet werden. Auch eine Bearbeitung, insbesondere eine Übersetzung der Dokumentation, ist ohne Genehmigung der Firma bintec elmeg GmbH nicht gestattet.

Richtlinien und Normen

Informationen zu Richtlinien und Normen finden Sie in den Konformitätserklärungen unter www.bintec-elmeg.com.

Wie Sie bintec elmeg GmbH erreichen

bintec elmeg GmbH, Südwestpark 94, D-90449 Nürnberg, Deutschland, Telefon: +49 911 9673 0, Fax: +49 911 688 07 25
Teldat France S.A.S., 6/8 Avenue de la Grande Lande, F-33174 Gradignan, Frankreich, Telefon: +33 5 57 35 63 00, Fax: +33 5 56 89 14 05
Internet: www.teldat.fr

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Einleitung .... 1

Kapitel 2 Zum Handbuch .... 3

Kapitel 3 Inbetriebnahme 6

3.1 Aufstellen und Anschließen 6

3.1.1 bintec PSU XL 8

3.2 Anschlüsse 9

3.3 LEDs 10

3.4 Lieferumfang ..... 12

3.5 Allgemeine Produktmerkmale 12

3.6 Reset 15

3.7 Reinigen....15

3.9.1 Serielle Schnittstelle 16

3.9.2 USB-Console-Schnittstelle 17

3.9.3 USB-Schnittstelle 17

3.9.4 Ethernet-Schnittstellen 18

3.9.5 ISDN-BRI-Schnittstelle ..... 19

3.9.6 XLR-Einbaubuchse am bintec RXL12x00 19

3.9.7 XLR-Einbaubuchsen am bintec PSU XL 20

3.10 WEEE-Information 22

Kapitel 4 Grundkonfiguration 23

4.1 Voreinstellungen 23
4.1.1 Vorkonfigurierte Daten 23
4.2 System-Voraussetzungen 23
4.3 Vorbereitung ..... 24
4.3.1 Daten sammeln 24
4.3.2 PC einrichten 26
4.3.3 Systempasswort ändern 28
4.4 Internetverbindung einrichten....28
4.4.1 Internetverbindung über UMTS/LTE. 29
4.4.2 Konfiguration prüfen 29
4.5 Softwareaktualisierung ..... 30

Kapitel 5 Zugang und Konfiguration ..... 31

5.1 Zugangsmöglichkeiten 31
5.1.1 Zugang über LAN. 31
5.1.2 Zugang über die serielle Schnittstelle 34
5.1.3 Zugang über ISDN 36
5.2 Anmelden 37
5.2.1 Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand ..... 37
5.2.2 Anmelden zur Konfiguration 38
5.3 Konfigurationsmöglichkeiten 39
5.3.1 GUI (Graphical User Interface) 39
5.3.2 SNMP Shell 49
5.4 BOOTmonitor 50

Kapitel 6 Assistenten 52

Kapitel 7 Systemverwaltung 53

7.1 Status 53
7.2 Globale Einstellungen....56
7.2.1 System 56
7.2.2 Passwörter 59
7.2.3 Datum und Uhrzeit 60
7.2.4 Systemlizenzen 66
7.3 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen ..... 68
7.3.1 Schnittstellen....70
7.4 Administrativer Zugriff 74
7.4.1 Zugriff 74
7.4.2 SSH 75
7.4.3 SNMP....79
7.5 Remote Authentifizierung ..... 81
7.5.1 RADIUS 81
7.5.2 TACACS+ 87
7.5.3 Optionen 91
7.6 Konfigurationszugriff 92
7.6.1 Zugriffsprofile 92
7.6.2 Benutzer 95
7.7 Zertifikate 99
7.7.1 Zertifikatsliste 100
7.7.2 CRLs 109
7.7.3 Zertifikatsserver 110

Kapitel 8 Physikalische Schnittstellen ..... 112

8.1 Ethernet-Ports 112

8.1.1 Portkonfiguration 113

8.2 ISDN-Ports 116

8.2.1 ISDN-Konfiguration 116

8.2.2 MSN-Konfiguration 120

8.3 UMTS/LTE....123

8.3.1 UMTS/LTE....123

Kapitel 9 LAN 134

9.1 IP-Konfiguration ..... 134

9.1.1 Schnittstellen ..... 134

9.2 VLAN 138

9.2.1 VLANs 140

9.2.2 Portkonfiguration 141

9.2.3 Verwaltung 142

Kapitel 10 Wireless LAN Controller 143

10.1 Wizard 143

10.1.1 Grundeinstellungen....144

10.1.2 Funkmodulprofil 145

10.1.3 Drahtlosnetzwerk 145

10.1.4 Automatische Installation starten 147

10.2 Controller-Konfiguration 149

10.2.1 Allgemein 150

10.3 Slave-AP-Konfiguration 152

10.3.1 Slave Access Points 152

10.3.2 Funkmodulprofile 157

10.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS) 164

10.4 Monitoring 172

10.4.1 WLAN Controller 173

10.4.2 Slave Access Points 174

10.4.3 Aktive Clients 176

10.4.4 Drahtlosnetzwerke (VSS) 178

10.4.5 Client-Verwaltung 178

10.5 Umgebungs-Monitoring 179
10.5.1 Benachbarte APs ..... 179
10.5.2 Rogue APs 180
10.5.3 Rogue Clients ..... 181
10.6 Wartung 182
10.6.1 Firmware-Wartung ..... 183

Kapitel 11 Netzwerk....185

11.1 Routen 185
11.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
11.1.2 IPv4-Routing-Tabelle ..... 192
11.1.3 Optionen 193
11.2 NAT....195
11.2.1 NAT-Schnittstellen ..... 195
11.2.2 NAT-Konfiguration 197
11.3 Lastverteilung 203
11.3.1 Lastverteilungsgruppen ..... 203
11.3.2 Special Session Handling 208
11.4 QoS 212
11.4.1 QoS-Filter 212
11.4.2 QoS-Klassifizierung 216
11.4.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien 219
11.5 Zugriffsregeln 227
11.5.1 Zugriffsfilter 228
11.5.2 Regelketten 232
11.5.3 Schnittstellenzuweisung 234
11.6 Drop-In 236
11.6.1 Drop-In-Gruppen 236

Kapitel 12 Routing-Protokolle ..... 239

12.1 RIP 239
12.1.1 RIP-Schnittstellen....239
12.1.2 RIP-Filter 242
12.1.3 RIP-Optionen 244
12.2 OSPF 247
12.2.1 Bereiche 248
12.2.2 Schnittstellen 250
12.2.3 Globale Einstellungen 253

Kapitel 13 Multicast....256

13.1 Allgemein 258
13.1.1 Allgemein 258
13.2 IGMP 258
13.2.1 IGMP 259
13.2.2 Optionen 262
13.3 Weiterleiten 263
13.3.1 Weiterleiten 263
13.4 PIM 265
13.4.1 PIM-Schnittstellen ..... 265
13.4.2 PIM-Rendezvous-Punkte 269
13.4.3 PIM-Optionen 271

Kapitel 14 WAN....272

14.1 Internet + Einwählen 272

14.1.1 PPPoE 275

14.1.2 PPTP 280

14.1.3 ISDN 285

14.1.4 UMTS/LTE....294
14.1.5 IP Pools 299
14.2 Standleitung .... 300
14.2.1 Schnittstellen 300
14.3 Real Time Jitter Control 306
14.3.1 Regulierte Schnittstellen ..... 307

Kapitel 15 VPN 309

15.1 IPSec 309
15.1.1 IPSec-Peers 310
15.1.2 Phase-1-Profile....328
15.1.3 Phase-2-Profile....336
15.1.4 XAUTH-Profile 342

15.1.5 IP Pools 344

15.1.6 Optionen 346

15.2 L2TP 350

15.2.1 Tunnelprofile 350

15.2.2 Benutzer 354

15.2.3 Optionen 360

15.3 PPTP 361

15.3.1 PPTP-Tunnel 361

15.3.2 Optionen 369

15.3.3 IP Pools 370

15.4 GRE 371

15.4.1 GRE-Tunnel 371

Kapitel 16 Firewall 374

16.1 Richtlinien 376

16.1.1 Filterregeln 376

16.1.2 QoS 379

16.1.3 Optionen 381
16.2 Schnittstellen....382
16.2.1 Gruppen....383
16.3 Adressen 383
16.3.1 Adressliste.... 384
16.3.2 Gruppen.... 385
16.4 Dienste 385
16.4.1 Diensteliste .... 386
16.4.2 Gruppen....388

Kapitel 17 VoIP 390

17.1 SIP 390
17.1.1 Optionen 390

Kapitel 18 Lokale Dienste 392

18.1 DNS 392
18.1.1 Globale Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394
18.1.2 DNS-Server 396
18.1.3 Statische Hosts....398
18.1.4 Domänenweiterleitung. 400
18.1.5 Cache....402
18.1.6 Statistik 403
18.2 HTTPS 404
18.2.1 HTTPS-Server 404
18.3 DynDNS-Client 405
18.3.1 DynDNS-Aktualisierung 405
18.3.2 DynDNS-Provider....407
18.4 DHCP-Server 409
18.4.1 IP-Pool-Konfiguration 409

18.4.2 DHCP-Konfiguration 411

18.4.3 IP/MAC-Bindung 415

18.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen 416

18.5 CAPI-Server 417

18.5.1 Benutzer 417

18.5.2 Optionen 418

18.6.1 Auslöser....420

18.6.2 Aktionen 426

18.6.3 Optionen 439

18.7 Überwachung 439

18.7.1 Hosts 440

18.7.2 Schnittstellen....442

18.7.3 Ping-Generator....444

18.8 ISDN-Diebstahlsicherung 445

18.8.1 Optionen 445

18.9 UPnP 447

18.9.1 Schnittstellen....448

18.9.2 Allgemein 449

18.10 Hotspot-Gateway 450

18.10.1 Hotspot-Gateway 452

18.10.2 Optionen 456

18.11 Wake-On-LAN 457

18.11.1 Wake-on-LAN-Filter 457

18.11.2 WOL-Regeln 460

18.11.3 Schnittstellenzuweisung 463

18.12 BRRP 463

18.12.1 Virtuelle Router 465

18.12.2 VR-Synchronisation 471

18.12.3 Optionen 472

Kapitel 19 Wartung .... 474

19.1 Diagnose 474
19.1.1 Ping-Test 474
19.1.2 DNS-Test 475
19.1.3 Traceroute-Test 475
19.2 Software &Konfiguration 476
19.2.1 Optionen 476
19.3 Neustart 481
19.3.1 Systemneustart....481

Kapitel 20 Externe Berichterstellung. 483

20.1 Systemprotokoll 483
20.1.1 Syslog-Server 483
20.2 IP-Accounting 486
20.2.1 Schnittstellen....486
20.2.2 Optionen 486
20.3 Benachrichtigungsdienst 488
20.3.1 Benachrichtigungsempfänger 488
20.3.2 Benachrichtigungseinstellungen ..... 491
20.4 SNMP....493
20.4.1 SNMP-Trap-Optionen 493
20.4.2 SNMP-Trap-Hosts 495

Kapitel 21 Monitoring....496

21.1 Internes Protokoll 496
21.1.1 Systemmeldungen 496
21.2 IPSec 497
21.2.1 IPSec-Tunnel 497

21.2.2 IPSec-Statistiken 500

21.3 ISDN/Modem 501

21.3.1 Aktuelle Anrufe 502

21.3.2 Anrufliste .... 502

21.4 Schnittstellen....503

21.4.1 Statistik 503

21.5 Bridges 506

21.5.1 br 506

21.6 Hotspot-Gateway 506

21.6.1 Hotspot-Gateway 506

21.7 QoS....507

21.7.1 QoS 507

21.8 OSPF 508

21.8.1 Status 508

21.8.2 Statistik 510

21.9 PIM 512

21.9.1 Allgemeine Statusangaben 512

21.9.2 Nicht-schnittstellen-spezifischer Status 513

21.9.3 Schnittstellenspezifische Zustände 516

Glossar 520

Index 551

Inhaltsverzeichnis bintec elmeg GmbH

Kapitel 1 Einleitung

bintec RXL12x00 ist ein Ethernet-basiertes System, das alle aktuellen Anforderungen des Marktes an ein leistungsfähiges und flexibles VPN-Gateway erfüllt.

bintec PSU XL dient als redundante Stromversorgung für ein oder zwei angeschlossene bintec RXL12x00. Es erkennt interne Stromversorgungsfehler angeschlossener Geräte automatisch und schaltet auf die alternative Stromzufuhr um.

Sicherheitshinweise

Was Sie im Umgang mit Ihrem bintec elmeg-Gateway beachten müssen, erfahren Sie in den Sicherheitshinweisen, die im Lieferumfang Ihres Gerätes enthalten ist.

Installation

Wie Sie Ihr Gerät anschließen, erfahren Sie in Aufstellen und Anschließen auf Seite 6. Dieses Kapitel sagt Ihnen auch, welche Vorbereitungen zur Konfiguration nötig sind.

Konfiguration

Konfigurationsgrundlagen erfahren Sie im Kapitel Grundkonfiguration auf Seite 23. Dort zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Gerät von einem Windows-PC aus in Betrieb nehmen und weitere nützliche Hilfsprogramme installieren.

Passwort

Wenn Sie bereits bintec elmeg-Geräte konfiguriert haben, Sie sich mit der Konfiguration gut auskennen und gleich beginnen möchten, fehlen Ihnen eigentlich nur noch der werkseitig eingestellte Benutzername und das Passwort.

Teldat bintec RXL12500 - Passwort - 1

Hinweis

Benutzername: admin

Passwort: admin

Teldat bintec RXL12500 - Passwort - 2

Hinweis

Denken Sie daran, das Passwort sofort zu ändern, wenn Sie sich das erste Mal auf Ihrem Gerät einloggen. Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichem Passwort ausgeliefert. Sie sind daher erst gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, wenn Sie das Passwort ändern. Die Vorgehensweise bei der Änderung von Passwörtern ist im Kapitel Systempasswort ändern auf Seite 28 beschrieben.

Workshops

Anwendungsbezogene Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu den wichtigsten Konfigurationsaufgaben finden Sie im separaten Handbuch Anwendungs-Workshops, das unter www.bintec-elmeg.com im Bereich Lösungen zum Download bereitsteht.

Dime Manager

Das Gerät ist außerdem für den Einsatz des Dime Manager vorbereitet. Das Management Tool Dime Manager findet Ihre bintec-Geräte im Netz schnell und unkompliziert. Die .NET-basierte Anwendung, die für bis zu 50 Geräte konzipiert ist, zeichnet sich durch einfache Bedienung und übersichtliche Darstellung der Geräte, ihrer Parameter und Dateien aus.

Mittels SNMP-Multicast werden alle Geräte im lokalen Netz unabhängig von ihrer aktuellen IP-Adresse und zusätzlich auch solche entfernte Geräte gefunden, die über SNMP erreichbar sind. Eine neue IP-Adresse und das gewünschte Passwort können neben anderen Parametern zugewiesen werden. Über HTTP oder TELNET kann anschließend eine Konfiguration angestoßen werden. Bei Verwendung von HTTP erledigt der Dime Manager das Einloggen auf den Geräten für Sie. Systemsoftware-Dateien und Konfigurationsdateien können auf Wunsch einzeln oder für gleichartige Geräte in logischen Gruppen verwaltet werden.

Sie finden den Dime Manager auf den beiliegenden Produkt-DVD.

Kapitel 2 Zum Handbuch

Dieses Dokument ist gültig für bintec elmeg-Geräte mit einer System-Software ab Software-Version 9.1.9.

Die Referenz, die Sie vor sich haben, enthält folgende Kapitel:

Benutzerhandbuch - Referenz

Kapitel Beschreibung
EinleitungSie erhalten einen Überblick über das Gerät.
Zum HandbuchWir erklären Ihnen, aus welchen Bestandteilen sich das Handbuch zusammensetzt und wie Sie damit umgehen.
InbetriebnahmeDiese enthält Anweisungen, wie Sie Ihr Gerät aufstellen und anschließen.
GrundkonfigurationHier finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu Grundfunktionen Ihres Geräts.
ResetHier erfahren Sie, wie Sie Ihr Gerät in den Auslieferungszustand zurücksetzen.
Technische DatenDieser Abschnitt enthält eine Beschreibung aller technischen Eigenschaften der Geräte.
Zugang und KonfigurationHier werden die verschiedenen Zugangs- und Konfigurationsmöglichkeiten erläutert.
AssistentenSystemverwaltungIn diesen Kapiteln werden alle Konfigurationsoptionen der GUI beschrieben. Die einzelnen Menüs werden in der Reihenfolge der Navigation beschrieben.
Physikalische SchnittstellenLANIn den einzelnen Kapiteln finden Sie auch weiterführende Erläuterungen zum jeweiligen Subsystem.
Wireless LAN ControllerNetzwerkRouting-ProtokolleMulticast
WAN
VPN
Firewall
VoIP
Lokale Dienste
Wartung
Externe Berichterstellung
Monitoring
GlossarDas Glossar enthält eine Referenz der wichtigsten technischen Begriffe der Netzwerktechnik.
IndexIm Index sind alle wichtigen Begriffe für die Bedienung des Geräts und sämtliche Konfigurationsoptionen gesammelt und über die Seitenangabe leicht wiederzufinden.

Damit Sie wichtige Informationen in diesem Handbuch besser finden, werden folgende Symbole verwendet:

Symbolübersicht

Symbol Verwendung
Teldat bintec RXL12500 - Kapitel 2 Zum Handbuch - 1Kennzeichnet praktische Informationen.
Kennzeichnet allgemeine wichtige Hinweise.
Teldat bintec RXL12500 - Kapitel 2 Zum Handbuch - 2Kennzeichnet Warnhinweise in der Gefahrenstufe Achtung (weist auf mögliche Gefahr hin, die bei Nichtbeachten Sachschäden zur Folge haben kann).
Teldat bintec RXL12500 - Kapitel 2 Zum Handbuch - 3Kennzeichnet Warnhinweise in der Gefahrenstufe Warnung (weist auf mögliche Gefahr hin, die bei Nichtbeachten Körperverletzung oder Tod zur Folge haben kann).

Die folgende Auszeichnungselemente sollen Ihnen helfen, die Informationen in diesem Handbuch besser einordnen und interpretieren zu können:

Auszeichnungselemente

Auszeichnung Verwendung
Kennzeichnet Listen.
Menü -> Untermenü Datei -> ÖffnenKennzeichnet Menüs und Untermenüs im GUI und in der Windows-Oberfläche.
nicht-proportional (Courier), z. B. ping 192.168.0.254Kennzeichnet Kommandos, die Sie wie dargestellt eingeben müssen.
fett, z. B. Windows-StartmenüKennzeichnet Tasten, Tastenkombinationen und Windows-Begriffe.
fett, z. B. LizenzschlüsselKennzeichnet Felder im GUI.
kursiv, z. B. keinerKennzeichnet Werte, die Sie eintragen bzw. die eingestellt werden können.
Online: blau und kursiv, z. B. www.bintec-elmeg.comKennzeichnet Hyperlinks.

Kapitel 3 Inbetriebnahme

Teldat bintec RXL12500 - Kapitel 3 Inbetriebnahme - 1

Achtung

Vor Installation und Inbetriebnahme Ihres Geräts lesen Sie bitte aufmerksam die Sicherheitshinweise. Diese sind im Lieferumfang enthalten.

3.1 Aufstellen und Anschließen

Teldat bintec RXL12500 - Aufstellen und Anschließen - 1

Hinweis

Für die Durchführung benötigen Sie keine weiteren Hilfsmittel als die mitgelieferten Kabel.

Teldat bintec RXL12500 - Hinweis - 1

Achtung

Bei falscher Verkabelung der ISDN- und ETH-Schnittstellen kann es zum Defekt Ihres Geräts kommen! Verbinden Sie immer nur die ETH-Schnittstelle des Geräts mit der LAN-Schnittstelle des Rechners/Switches oder eine ggf. vorhandenen ISDN-Schnittstelle des Geräts nur mit dem ISDN-Anschluss.

Teldat bintec RXL12500 - Achtung - 1

Hinweis

Wenn Sie ein unkonfiguriertes Gerät parallel zu einer Telefonanlage an einen ISDN-Anschluss anschließen, kann die Telefonanlage solange keine Rufe annehmen, bis auf dem Gerät eine ISDN-Nummer konfiguriert ist. Wenn kein Eintrag vorhanden ist, wird jeder über ISDN eingehende Ruf vom Dienst ISDN-Login angenommen.

bintec RXL12500 SIGNAL CONSEL EN/AT POWER RESET SERIELE Verbindung zum PC ISDN BRI- Anschluss PC Switch Server PC WAN SIP- Provider

Abb. 2: Anschlussmöglichkeiten bintec RXL12x00

Gehen Sie beim Aufstellen und Anschließen in der folgenden Reihenfolge vor:

(1) Befestigen Sie die mitgelieferten Gummifüßchen an den markierten Flächen an der Unterseite des Geräts.
(2) Stellen Sie Ihr Gerät auf eine feste, ebene Unterlage oder installieren Sie Ihr Gerät mit Hilfe der mitgelieferten Winkel in einem 19-Zoll-Schrank.

(3) LAN

Zur Standardkonfiguration Ihres Geräts über Ethernet verbinden Sie den ersten Switch-Port (ETH1) Ihres Geräts über das mitgelieferte Ethernet-Kabel mit Ihrem LAN. Das Gerät erkennt automatisch, ob es an einen Switch oder direkt an einen PC angeschlossen wird.

(4) Netzanschluss

Schließen Sie das Gerät an eine Steckdose an. Der Netzanschluss befindet sich auf der Geräterückseite.

Je nach Anforderung können Sie weitere Verbindungen einrichten:

• ISDN-BRI

Schließen Sie die ISDN-BRI-Schnittstelle (BRI1) des Geräts mit dem mitgelieferten ISDN-BRI-Kabel an Ihre ISDN-Dose an.

- Weitere LANs und WAN

Schließen Sie beliebige weitere Endgeräte in Ihrem Netzwerk an den verbleibenden Switch-Ports ETH2 bis ETH4 und Ihre WAN-Verbindung(en) an die Ports ETH5 bis ETH8 Ihres Geräts mittels weiterer Ethernet-Kabel an.

- Serielle Verbindung

Für alternative Konfigurationsmöglichkeiten verbinden Sie die serielle Schnittstelle Ihres PCs mit einer der seriellen Schnittstellen des Geräts (USB Console oder Serial Console). Beide Konsolenanschlüsse sind im Auslieferungszustand auf eine Geschwindigkeit

von 115200 Baud eingestellt. Standardmäßig ist die Konfiguration über die serielle Schnittstelle jedoch nicht vorgesehen.

Das Gerät ist nun für die Konfiguration mit dem GUI vorbereitet. Im Kapitel Grundkonfiguration auf Seite 23 finden Sie ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu den grundlegenden Funktionen Ihres Geräts.

3.1.1 bintec PSU XL

WARNING Gefährliche Spannung. Lebensgefahr! Das Gerät nicht öffnen.

Teldat bintec RXL12500 - bintec PSU XL - 1

Warnung

Um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, verwenden Sie nur die mitgelieferten Kabel.

Am bintec PSU XL stehen Ihnen zwei XLR-Einbaubuchsen für elektrische Steckverbindungen zur Verfügung.

230 V Phase 1 Phase 2 RXL 12500 RXL 12500 PSU XL

Abb. 3: Anschlussmöglichkeit bintec PSU XL an bintec RXL12x00

Siehe auch die Belegung der XLR-Einbaubuchsen XLR-Einbaubuchse am bintec RXL12x00 auf Seite 19 und XLR-Einbaubuchsen am bintec PSU XL auf Seite 20.

3.2 Anschlüsse

Der Netzanschluss, der Ein/Aus-Schalter und die XLR-Buchsen befinden sich auf der Geräterückseite.

Teldat bintec RXL12500 - Anschlüsse - 1

natural_image Two black electrical socket icons on a gray background, no text or symbols visible

Abb. 4: Netzanschluss und die XLR-Buchse (bintec RXL12x00)

Teldat bintec RXL12500 - Anschlüsse - 2

Abb. 5: Netzanschluss und die XLR-Buchsen (bintec PSU XL)

Alle anderen Anschlüsse befinden sich auf der Vorderseite des Geräts.

bintec RXL12x00 verfügt über einen 8-Port Ethernet Switch, eine serielle

R232-Schnittstelle, einen USB-Konsolenanschluss, eine ISDN-BRI-Schnittstelle sowie zwei SFP LAN-Anschlüsse und einen USB-Anschluss.

Die Anschlüsse sind folgendermaßen angeordnet:

bintec RXL12500 bintec RXL12500 STATUS USB USB USB1 BIP1 BIP2 STM1 STM2 STM3 STM4 STM5 STM6 STM7 STM8 TOTAL CENSULE POWER INSERT 1 2 3 4 5 6 7 7 8

Abb. 6: bintec RXL12x00 Vorderseite

bintec RXL12x00 Vorderseite

1SERIAL CONSOLESerielle Schnittstelle, Mini USB, keine USB-Signale
2POWER / STATUSLeuchtanzeige für Power und Statusanzeige
3 RESETSET Reset-Taste
4 BRISDN-BRI-Schnittstelle
5 USBUSB-Anschluss Typ A
6 USBCONSOLE USB-Anschluss Typ B
7SFPSFP Slot für 10/100/1000 Mbit/s Ethernet SFP Module
8ETH1 - ETH810/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle

3.3 LEDs

Die LEDs geben Aufschluss über Aktivitäten und Zustände des Geräts.

Der bintec PSU XL hat auf der Vorderseite zwei Status LEDs, Power 1 und Power 2.

Die LEDs Ihres bintec RXL12x00 sind folgendermaßen angeordnet:

Teldat bintec RXL12500 - LEDs - 1

Abb. 7: Anordnung der LEDs

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED Farbe Status Information
POWER grün an Stromversorgung ist angeschlossen.
aus Keine Stromversorgung.
STATUSgrünanNach dem Einschalten: Das Gerät wird gestartet. Während des Betriebs: Es ist ein Fehler aufgetreten.
grün blinkendDas Gerät ist aktiv.
grünausWährend des Betriebs: Es ist ein Fehler aufgetreten.
BRI orangean D-Kanal ist aktiv.
blinkendMindestens 1 B-Kanal ist aktiv.
2 x SFPgrünanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 1 Gbit/s.
grün blinkendDatenverkehr mit 1 Gbit/s.
orangeanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 100 Mbit/s.
orangeblinkendDatenverkehr mit 100 Mbit/s.
grün und orangeanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 10 Mbit/s.
grün und orangeblinkend Datenverkehr mit 10 Mbit/s.
ETH 1 bis 8LED Farbe Status InformationgrünanDas Gerät ist an das Ethernet ange-
schlossen mit 1 Gbit/s.
grün blinkend Datenverkehr mit 1 Gbit/s.
orangeanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 100 Mbit/s.
orange blinkend Datenverkehr mit 100 Mbit/s.
grün und orangeanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 10 Mbit/s.
grün und orangeblinkend Datenverkehr mit 10 Mbit/s.

Anhand der Status-LED können Sie feststellen, in welchem Zustand sich der Router bei BRRP-Betrieb befindet.

LED Farbe Status Information
STATUSgrünleuchtetDas Gerät agiert als Master-Router.
STATUSgrünausDas Gerät agiert als Backup-Router.
STATUS grün blinkend Das Gerät wird initialisiert.

3.4 Lieferumfang

Ihr Gerät wird zusammen mit folgenden Teilen ausgeliefert:

Lieferumfangbintec RXL12x00bintec PSU XL
Kabelsätze/SonstigesEthernet-Kabel (rot)ISDN-BRI-Kabel (schwarz)Serielles Kabel (grau)USB Console Kabel (grau)NetzkabelBlindstopfen für SFP19-Zoll-Montagesatz4x Gummifuß - selbstklebend2 x VerbindungskabelNetzkabel
Software Companion DVD, Dime Manager auf DVDCompanion DVD
Dokumentation Kurzanleitung und Sicherheitshinweise (gedruckt)Kurzanleitung und Sicherheitshinweise (gedruckt)
Online-DokumentationBenutzerhandbuch (auf DVD)WorkshopsRelease Notes, falls erforderlich-

3.5 Allgemeine Produktmerkmale

Die allgemeinen Produktmerkmale umfassen die Leistungsmerkmale und die technischen Voraussetzungen für Installation und Betrieb Ihres Geräts.

Allgemeine Produktmerkmale

Eigenschaftbintec RXL12x00bintec PSU XL
Maße und Gewicht:
Gerätemaße ohne Ka-bel (B x H x T)19" Gehäuse (482,6 mm x 220 mm x 45 mm, mit Winkeln)19" Gehäuse (482,6 mm x 220 mm x 45 mm, mit Winkeln)
Gewichtca. 2,7 kgca. 2,6 kg
Transportgewicht (inkl.ca. 4 kgca. 3 kg
Dokumentation, Kabel, Verpackung)
Speicher 1 GB RAM,128 MB Flash-ROM-
Flash Card Slotunterstützt SD-Flash-Karten bis zu 32 GB (SD 2.0)-
LEDs24 (1x Power, 1x Status, 1x2 BRI, 8x2 Ethernet, 2x2 SFP-Funktion)2 x Power (Power 1 und Power 2)
Leistungsaufnahme GerätLeerlauf 15 Watt, Last 30 Watt, max. 40 Wattmax. 2x 40 Watt, typ. 2x 15 Watt
Spannungsversorgung 1)KaltgeräteanschlussVoltage Range 85 ~ 264 V ACFrequency Range 47 ~ 63 HzEfficiency (Typ.) 79 %2) 12V-XLR-Anschluss (männlich) zum Anschluss an bintec PSU XL1) 1 x KaltgeräteanschlussVoltage Range 85 ~ 264 V ACFrequency Range 47 ~ 63 HzEfficiency (Typ.) 79 %
Umweltanforderungen:
Lagertemperatur-25 °C bis +70 °C-25 °C bis +70 °C
Betriebstemperatur0 °C bis +40 °C0 °C bis +40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit10 % bis 90 % nichtkondensierend im Betrieb,5 % bis 95 % nichtkondensierend bei Lagerung10 % bis 90 % nichtkondensierend im Betrieb,5 % bis 95 % nichtkondensierend bei Lagerung
RaumklassifizierungNur in trockenen Räumen betreiben.Nur in trockenen Räumen betreiben.
Verfügbare Schnittstellen:
Ethernet IEEE 802.3 LAN (8-Port-Switch)Fest eingebaut (nur twisted-pair), 10/100/1000 MBit/s, autosensing, MDIX-
ISDN-BRIEuro-ISDN (Mehrgeräte- und Anla-genanschluss, für In-Haus-Verkabelung)Nur TE-Modus-
SFP LAN PortSFP Slot für gängige optische 10/100/1000 Mbit/s Ethernet SFP Module, nicht hotswap-fähig-
Console/RS232Baudraten: 1200 - 115200 Baud, Standard: 115200 Baud-
USB Console (Type B)Baudraten: 1200 - 115200 Baud, Standard: 115200 Baud-
USB (Type A)Buchse zum Anschluss eines UMTS-Sticks.-
Vorhandene Buchsen:
Serielle Schnittstelle V.245-polige Mini-USB-Buchse -
USB Console Standard USB-Type-Buchse -
USB Standard USB-Type-A-Buchse -
Ethernet-Schnittstellen RJ45-Buchse -
ISDN-BRI-Schnittstelle RJ45-Buchse -
Spannungsversorgung1) 1x Kaltgeräteanschluss zur primären Stromversorgung2) 1 x XLR-Buchse (Eingang) zur redundanten Stromversorgung, 12V DC1) 1x Kaltgeräteanschluss zur primären Stromversorgung2) 2 x XLR-Buchse (Ausgang) zur redundanten Stromversorgung, 12V DC
Richtlinien & NormenR&TTE-Richtlinie 1999/5/EGCE-Zeichen für alle EU-LänderR&TTE-Richtlinie 1999/5/EGCE-Zeichen für alle EU-Länder

3.6 Reset

Ein Reset des Gerätes ermöglicht es Ihnen, Ihr Gerät wieder in einen definierten Ausgangszustand zu bringen. Dieses kann nötig sein, wenn unerwünschte Konfigurationen zurückgenommen werden sollen oder das Gerät neu programmiert werden soll.

Manueller Reset des Gerätes

Sie können das Gerät mit der RESET-Taste in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Die RESET-Taste führt, je nachdem, wie lange sie gedrückt wird, zwei unterschiedliche Funktionen aus:

  • Nach einmaligem kurzem Drücken führt das Gerät einen Neustart durch.
  • Halten Sie die RESET-Taste so lang gedrückt bis die STATUS -LED anfängt zu blinken. Das Gerät führt einen Factory Reset durch. Dies bedeutet, dass das Gerät in den Auslieferungszustand zurückversetzt wird. Die Boot-Konfiguration wird gelöscht und alle Passwörter werden zurückgesetzt.

3.7 Reinigen

Sie können Ihr Gerät problemlos reinigen. Verwenden Sie dazu ein leicht feuchtes Tuch oder ein Antistatiktuch.

Teldat bintec RXL12500 - Reinigen - 1

Achtung

Benutzen Sie keine Lösungsmittel! Verwenden Sie niemals ein trockenes Tuch; elektrostatische Aufladung könnte zu Defekten in der Elektronik führen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann und Ihr Gerät dadurch Schaden nimmt.

Wenn Sie zu Ihrem neuen Produkt Fragen haben oder zusätzliche Informationen wünschen, erreichen Sie das Support Center von bintec elmeg GmbH montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr. Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:

Internationale Supportkoordinati- Telefon: +49 911 9673 0

on

Fax: +49 911 688 0725

Endkunden-Hotline

0900 1 38 65 93 (1,10 €/min aus dem deutschen Festnetz)

Detaillierte Informationen zu unseren Support- und Serviceangeboten entnehmen Sie bitte unseren Webseiten unter www.bintec-elmeg.com.

3.9 Pin-Belegungen

3.9.1 Serielle Schnittstelle

Zum Anschluss einer Konsole verfügen die Geräte über eine serielle Schnittstelle. Diese unterstützt Baudraten von 1200 bis 115200 Bit/s.

Die Schnittstelle ist als 5-polige Mini-USB-Buchse ausgeführt.

1 ..... 5

Teldat bintec RXL12500 - Serielle Schnittstelle - 1
Abb. 8: 5-polige Mini-USB-Buchse

Die Pin-Belegung ist wie folgt:

Pin-Belegung der Mini-USB-Buchse

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 TxD
3 RxD
4 Nicht genutzt
5 GND

Sie benötigen einen Seriell-USB-Treiber für den Baustein CP210x. Diesen können Sie von www.bintec-elmeg.com herunterladen.

3.9.2 USB-Console-Schnittstelle

Zum Anschluss einer Konsole verfügen die Geräte über einen USB-Konsolenanschluss. Dieser unterstützt Baudraten von 1200 bis 115200 Bit/s.

Die Schnittstelle ist als Standard-USB-Type-B-Buchse ausgeführt.

Teldat bintec RXL12500 - USB-Console-Schnittstelle - 1
Abb. 9: USB-Type-B-Buchse

Die Pin-Belegung ist wie folgt:

Pin-Belegung der USB-Type-B-Buchse

Pin Funktion
1 Vbus
2D-
3D+
4 GND
Shell Shield

Teldat bintec RXL12500 - USB-Console-Schnittstelle - 2

Hinweis

Sie benötigen einen Seriell-USB-Treiber für den Baustein CP210x. Diesen können Sie von www.bintec-elmeg.com herunterladen.

3.9.3 USB-Schnittstelle

Zum Anschluss eines UMTS-Sticks verfügen die Geräte über einen USB-Anschluss.

Die Schnittstelle ist als Standard-USB-Type-A-Buchse ausgeführt.

Teldat bintec RXL12500 - USB-Schnittstelle - 1
Abb. 10: USB-Type-A-Buchse

Die Pin-Belegung ist wie folgt:

Pin-Belegung der USB-Type-A-Buchse

Pin Funktion
1 Vbus
2D-
3D+
4 GND
Shell Shield

3.9.4 Ethernet-Schnittstellen

Die Geräte verfügen über eine Ethernet-Schnittstelle mit integriertem 8-Port Switch (ETH1 - ETH8).

Der 8-Port Switch dient zur Anbindung einzelner PCs oder weiterer Switches. Der Anschluss erfolgt über RJ45-Buchsen.

Teldat bintec RXL12500 - Ethernet-Schnittstellen - 1
Abb. 11: Ethernet-10/100/1000 Base-T-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die Ethernet 10/100/1000 Base-T-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für Ethernet-Anschluss

Pin Funktion
1 Pair 0 +
2 Pair 0 -
3 Pair 1 +
4 Pair 2 +
5 Pair 2 -
6 Pair 1 -
7 Pair 3 +
8 Pair 3 -

3.9.5 ISDN-BRI-Schnittstelle

Der bintec RXL12x00 verfügt über eine ISDN-BRI-Schnittstelle, die z. B. zur Fernwartung genutzt werden kann.

Das Gerät können ausschließlich im TE-Modus betrieben werden, die Schnittstelle verfügt nicht über eine 100-Ohm-Terminierung.

Der Anschluss erfolgt über eine RJ45-Buchse:

1 ..... 8

Teldat bintec RXL12500 - ISDN-BRI-Schnittstelle - 1
Abb. 12: ISDN-BRI-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die ISDN-BRI-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist im TE-Modus wie folgt:

RJ45-Buchse für ISDN-Anschluss im TE-Modus

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 Senden (+)
4 Empfangen (+)
5 Empfangen (-)
6 Senden (-)
7 Nicht genutzt
8 Nicht genutzt

3.9.6 XLR-Einbaubuchse am bintec RXL12x00

Der bintec RXL12x00 verfügt über eine XLR-Einbaubuchse (männlich) für eine redundante Stromversorgung.

Teldat bintec RXL12500 - XLR-Einbaubuchse am bintec RXL12x00 - 1
Abb. 13: XLR-Einbaubuchse

Die Pin-Belegung der Neutrik-Buchse /Stecker-Kombination ist wie folgt:

Dreipolige XLR-Buchse (männlich)

Pin Funktion
1 +12 V
2 -12 V
3 nicht genutzt

• Eingang zweite/redundante Stromversorgung
• 11,5 V DC 3 A
• Toleranzbereich +/-2 %
- Es dürfen nur die hierfür vorgesehenen bintec elmeg-Stromversorgungsgeräte angeschlossen werden!
- Es dürfen nur die hierfür vorgesehenen Kabel verwendet werden!

3.9.7 XLR-Einbaubuchsen am bintec PSU XL

Der bintec PSU XL verfügt über zwei XLR-Einbaubuchsen für elektrische Steckverbindungen.

Teldat bintec RXL12500 - XLR-Einbaubuchsen am bintec PSU XL - 1
Abb. 14: XLR-Einbaubuchse

Die Pin-Belegung der Neutrik-Buchse /Stecker-Kombination ist wie folgt:

Dreipolige XLR-Buchse (weiblich)

Pin Funktion
1 +12 V
2 -12 V

Pin Funktion

3 nicht genutzt

  • Zwei unabhängige Ausgänge zur redundanten Stromversorgung
    • 11,5 V DC 3 A +/-2 %, je 5 A
  • Kurzschlußfest
  • Es dürfen nur die hierfür vorgesehenen bintec elmeg-Geräte angeschlossen werden!
  • Es dürfen nur die hierfür vorgesehenen Kabel verwendet werden!

3.10 WEEE-Information

Das auf dem Gerät befindliche Symbol mit dem durchgekreuzten Müllcontainer bedeutet, dass das Gerät am Ende der Nutzungsdauer bei den hierfür vorgesehenen Entsorgungsstellen getrennt vom normalen Hausmüll zu entsorgen ist.

Kapitel 4 Grundkonfiguration

Die Konfiguration Ihres Geräts wird mit dem GUI (Graphical User Interface) durchgeführt.

Der Weg zur Basiskonfiguration wird Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt erläutert. Tiefergehende Netzwerkkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Ein detailliertes Online-Hilfe-System gibt Ihnen zusätzlich Hilfestellung.

Die mitgelieferte Companion DVD enthält alle Tools, die Sie für Konfiguration und Management Ihres Geräts benötigen.

4.1 Voreinstellungen

4.1.1 Vorkonfigurierte Daten

Ihr Gerät wird mit einer vordefinierten IP-Konfiguration ausgeliefert:

• IP-Adresse: 192.168.0.254
• Netzmaske: 255.255.255.0

Benutzen Sie im Auslieferungszustand folgende Zugangsdaten zur Konfiguration Ihres Geräts:

  • Benutzername: admin
  • Password: admin

Teldat bintec RXL12500 - Vorkonfigurierte Daten - 1

Hinweis

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert werden. Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät zu verhindern!

Die Vorgehensweise bei der Änderung von Passwörtern finden Sie unter Systempasswort ändern auf Seite 28.

4.2 System-Voraussetzungen

Ihr bintec elmeg Gateway bietet eine umfangreiche Ausstattung für den verschlüsselten Datentransfer und den Zugang zum Internet für den Unternehmenseinsatz.

Für die Konfiguration des Geräts müssen auf Ihrem PC folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:

  • Betriebssystem Microsoft Windows ab Windows XP
  • Internet Explorer 8 oder 9, Mozilla Firefox ab Version 3.
    • Installierte Netzwerkkarte (Ethernet)
  • DVD-Laufwerk
    • Installiertes TCP/IP-Protokoll (siehe PC einrichten auf Seite 26)

4.3 Vorbereitung

Zur Vorbereitung der Konfiguration sollten Sie...

  • die benötigten Daten für die Grundkonfiguration und den Internet-Anschluss bereitlegen
  • überprüfen, ob der PC, von dem aus Sie die Konfiguration vornehmen wollen, die notwendigen Voraussetzungen erfüllt.

Darüber hinaus können Sie ...

- die Dime Manager-Software installieren, die Ihnen weitere Werkzeuge zur Arbeit mit Ihrem Gerät zur Verfügung stellt. Die Installation ist optional und für die Konfiguration oder den Betrieb des Geräts nicht zwingend erforderlich.

4.3.1 Daten sammeln

Die wesentlichen Daten für die Konfiguration mit dem GUI haben Sie schnell gesammelt, denn es sind keine Informationen erforderlich, die vertiefte Netzwerkkenntnisse voraussetzen.

Gegebenenfalls können Sie die Beispielwerte übernehmen.

Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie die Daten für folgende Zwecke bereitlegen:

  • Grundkonfiguration (sofern sich Ihr Gerät im Auslieferungszustand befindet)
  • Internetzugang (optional)

In den folgenden Tabellen haben wir jeweils Beispiele für die Werte der benötigten Zugangsdaten angegeben. Unter der Rubrik "Ihre Werte" können Sie Ihre persönlichen Daten ergänzen. Dann haben Sie diese bei Bedarf griffbereit.

Sollten Sie ein neues Netzwerk einrichten, dann können Sie die angegebenen Beispielwerte für IP-Adressen und Netzmasken übernehmen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren System-

Administrator.

Grundkonfiguration

Für eine Grundkonfiguration Ihres Geräts benötigen Sie Informationen, die Ihre Netzwerkumgebung betreffen:

Basisinformationen

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
IP-Adresse Ihres Gateways 192.168.0.254
Netzmaske Ihres Gateways 255.255.255.0

Internetzugang über ADSL

Wenn Sie einen Internetzugang einrichten wollen, brauchen Sie einen Internet-Service-Provider (kurz ISP). Von Ihrem ISP bekommen Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten mitgeteilt. Die Bezeichnungen der benötigten Zugangsdaten können unter Umständen von ISP zu ISP variieren. Grundsätzlich jedoch handelt es sich um die gleiche Art von Information, die Sie zur Einwahl benötigen.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Zugangsdaten zusammengestellt, die Ihr Gerät für eine DSL-Internet-Verbindung benötigt:

Daten für den Internetzugang über ADSL

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Provider-Name GoInternet
Protokoll PPP over Ethernet(PPPoE)
Ihr Benutzername MyName
Passwort TopSecret

Einige ISPs, wie z. B. T-Online, benötigen zusätzlich Informationen:

Zusätzliche Informationen für T-Online

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Anschlusskennung (12stellig) 000123456789
T-Online-Nummer (meist 12stellig)06112345678
Mitbenutzerkennung 0001

Teldat bintec RXL12500 - Internetzugang über ADSL - 1

Hinweis

Geben Sie bei der Konfiguration eines T-Online-Internetzugangs in das Feld Benutzername nacheinander und ohne Leerzeichen folgende Nummern ein:

Anschlusskennung (12-stellig) + T-Online Nummer (meist 12-stellig) + Mitbenutzer-nummer (für den Hauptnutzer immer 0001)

Sollte Ihre T-Online Nummer weniger als 12 Stellen enthalten, muss zwischen der T-Online Nummer und der Mitbenutzernummer das Zeichen "#" stehen.

Wenn Sie T-DSL nutzen, müssen Sie dieser Zahlenfolge noch die Endung "@t-online.de" hinzufügen.

Ihr Benutzername könnte dann so aussehen:

00012345678906112345678#0001@t-online.d

Daten für den Internetzugang über UMTS/LTE

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
UMTS/LTE PINvom Anbieter erhalten
Zugriffspunkt (APN) UMTS/LTE
Benutzername MyName
Passwort TopSecret

4.3.2 PC einrichten

Um Ihr Gerät über das Netzwerk erreichen und eine Konfiguration mittels des GUI vornehmen zu können, müssen auf dem PC, von dem aus die Konfiguration durchgeführt wird, einige Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Stellen Sie sicher, dass das TCP/IP-Protokoll auf dem PC installiert ist.
  • Weisen Sie Ihrem PC eine feste IP-Adresse zu.

TCP/IP-Protokoll prüfen

Um zu prüfen, ob Sie das Protokoll installiert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Klicken Sie im Startmenü auf Einstellungen -> Systemsteuerung -> Netzwerkverbindungen (Windows XP) bzw. Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> Adaptereinstellungen ändern (Windows 7).

(2) Klicken Sie auf LAN-Verbindung.
(3) Klicken Sie im Statusfenster auf Eigenschaften.
(4) Suchen Sie in der Liste der Netzwerkkomponenten den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP).

TCP/IP-Protokoll installieren

Wenn Sie den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) nicht finden, installieren Sie das TCP/IP-Protokoll wie folgt:

(1) Klicken Sie im Statusfenster der LAN-Verbindung zunächst auf Eigenschaften, dann auf Installieren.
(2) Wählen Sie den Eintrag Protokoll.
(3) Klicken Sie auf Hinzufügen.
(4) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf OK.
(5) Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm und starten Sie zum Schluss den Rechner neu.

PC IP-Adresse zuweisen

Weisen Sie Ihrem PC wie folgt eine IP-Adresse zu:

(1) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf Eigenschaften.
(2) Wählen Sie Folgende IP-Adresse verwenden und geben Sie eine geeignete IP-Adresse ein.

Gateway IP-Adresse im PC eintragen

Fahren Sie dann fort, indem Sie wie folgt die IP-Adresse des Gateways in die Konfiguration Ihres PCs eintragen:

(1) Geben Sie in Internetprotokoll (TCP/IP) -> Eigenschaften unter Standardgateway die IP-Adresse Ihres Gateways ein.
(2) Tragen Sie unter Folgende DNS-Serveradressen verwenden die IP-Adresse Ihres Geräts ein.
(3) Klicken Sie auf OK.
(4) Schließen Sie das Statusfenster mit OK.
Der Rechner verfügt nun über eine IP-Konfiguration.

Teldat bintec RXL12500 - Gateway IP-Adresse im PC eintragen - 1

Hinweis

Zur Konfiguration können Sie nun das GUI aufrufen, indem Sie in einem unterstützten Browser (Internet Explorer ab Version 8, Mozilla Firefox ab Version 3) die IP-Adresse Ihres Gerätes eingeben (192.168.0.254) und sich mit den voreingestellten Anmeldedaten (User: admin, Password: admin) anmelden.

4.3.3 Systempasswort ändern

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert werden. Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät zu verhindern!

Gehen Sie dazu vor wie folgt:

(a) Gehen Sie in das Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Passwörter.
(b) Geben Sie für Systemadministrator-Passwort ein neues Passwort ein.
(c) Geben Sie das neue Passwort noch einmal unter Systemadministrator-Passwort bestätigen ein.
(d) Klicken Sie auf OK.
(e) Speichern Sie die Konfiguration mit der Schaltfläche Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

Beachten Sie folgende Regeln zum Passwortgebrauch:

  • Das Passwort darf nicht leicht zu erraten sein. Namen, Kfz-Kennzeichen, Geburtsdatum usw. sollten deshalb nicht als Passwörter gewählt werden.
  • Innerhalb des Passwortes sollte mindestens ein Zeichen verwendet werden, das kein Buchstabe ist (Sonderzeichen oder Zahl).
    • Das Passwort sollte mindestens 8 Zeichen lang sein.
  • Wechseln Sie regelmäßig das Passwort, z. B. alle 90 Tage.

4.4 Internetverbindung einrichten

Sie können Ihr Gerät über ein externes Modem mit dem Internet verbinden (z. B. ein Kabelmodem) oder hierfür ein externes Gateway verwenden. Bei dieser Art von Konfigurationen unterstützt Sie der entsprechende Assistent des GUI. Sie finden den Internet-Assistenten neben weiteren Assistenten zur vereinfachten Konfiguration unterschiedlicher Anwendungen an oberster Stelle des Menübaums unter Assistenten.

4.4.1 Internetverbindung über UMTS/LTE

Der Aufbau einer Internetverbindung über UMTS/LTE erfordert eine aktivierte SIM-Karte Ihres UMTS/LTE-Anbieters.

(1) Gehen Sie im GUI in das Menü Assistenten->Internetzugang.
(2) Legen Sie mit Neu einen neuen Eintrag an und wählen Sie als Verbindungstyp UMTS/LTE.
(3) Folgen Sie den Schritten, die der Assistent vorgibt. Der Assistent verfügt über eine eigene Online-Hilfe, die Ihnen ggf. notwendige Informationen vermittelt.
(4) Nachdem Sie den Assistenten beendet haben, speichern Sie die Konfiguration mit dem Button Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

4.4.2 Konfiguration prüfen

Wenn Sie die Konfiguration Ihres Geräts abgeschlossen haben, können Sie die Verbindung in Ihrem LAN sowie zum Internet testen.

Führen Sie folgende Schritte aus, um Ihr Gerät zu testen:

(1) Testen Sie die Verbindung zum Gerät. Klicken Sie im Startmenü auf Ausführen und geben Sie ping gefolgt von einem Leerzeichen und der IP-Adresse Ihrer Anlage ein (z. B. 192.168.0.254). Es erscheint ein Fenster mit dem Hinweis "Antwort von...".
(2) Testen Sie den Internetzugang, indem Sie im Internet Browser www.bintec-elmeg.com eingeben. Auf den Internet-Seiten der bintec elmeg GmbH finden Sie Neuigkeiten, Updates und weiterführende Dokumentation.

Teldat bintec RXL12500 - Konfiguration prüfen - 1

Hinweis

Durch eine Fehlkonfiguration der Geräte im LAN kann es zu ungewollten Verbindungen und erhöhten Gebühren kommen! Kontrollieren Sie, ob das Gerät Verbindungen nur zu gewollten Zeiten aufbaut! Beobachten Sie die Leuchtanzeigen Ihres Geräts (Leuchtanzeige ISDN und die Ethernet-Schnittstellen, an denen Sie ein oder mehrere WANs angeschlossen haben).

4.5 Softwareaktualisierung

Die Funktionsvielfalt von bintec elmeg-Geräten wird permanent erweitert. Diese Erweiterungen stellt Ihnen bintec elmeg GmbH kostenlos zur Verfügung. Die Überprüfung auf neue Software-Versionen und die Aktualisierung können einfach über das GUI vorgenommen werden. Voraussetzung für ein automatisches Update ist eine bestehende Internetverbindung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Gehen Sie in das Menü Wartung->Software &Konfiguration.
(2) Wählen Sie unter Aktion Systemsoftware aktualisieren und unter Quelle Aktuelle Software vom Update-Server
(3) Bestätigen Sie mit Los.

Optionen

Aktuell Installierte Software BOSS V.9.1 Rev.7 IPSec from 2013/08/01 00:00:00 System log ik 0,0 Optionen zu Software und Konfiguration Aktion Systemsoftware aktuellisieren Quelle Aktuelle Software vom Update-Server Los

Das Gerät verbindet sich nun mit dem Download-Server der bintec elmeg GmbH und überprüft, ob eine aktualisierte Version der Systemsoftware verfügbar ist. Ist dies der Fall, wird die Aktualisierung Ihres Geräts automatisch vorgenommen. Nach der Installation der neuen Software werden Sie zum Neustart des Geräts aufgefordert.

Teldat bintec RXL12500 - Softwareaktualisierung - 2

Achtung

Die Aktualisierung kann nach dem Bestätigen mit LOS nicht abgebrochen werden. Sollte es zu einem Fehler bei der Aktualisierung kommen, starten Sie das Gerät nicht neu und wenden Sie sich an den Support.

Kapitel 5 Zugang und Konfiguration

Im diesem Kapitel werden alle Zugangs- und Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben.

5.1 Zugangsmöglichkeiten

Im Folgenden werden die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten vorgestellt. Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse geeignete Vorgehen.

Für den Zugriff auf Ihr Gerät zur Konfiguration gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Über Ihr LAN
  • Über die serielle Schnittstelle
  • Über eine ISDN-Verbindung

5.1.1 Zugang über LAN

Der Zugang über eine der Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts ermöglicht es Ihnen, zur Konfiguration das GUI in einem Web-Browser zu öffnen und über Telnet oder SSH auf Ihr Gerät zuzugreifen.

Teldat bintec RXL12500 - Zugang über LAN - 1

Achtung

Falls Sie die initiale Konfiguration mit dem GUI vornehmen, kann es zu Inkonsistenzen oder Fehlfunktionen führen, sobald Sie weitere Einstellungen über andere Konfigurationsmöglichkeiten vornehmen. Daher wird empfohlen, die Konfiguration mit dem GUI fortzuführen. Sollten Sie SNMP-Shell-Kommandos verwenden, behalten Sie auch diese Konfigurationsmethode bei.

5.1.1.1 HTTP/HTTPS

Mit einem aktuellen Web-Browser können Sie die HTML-Oberflächen zur Konfiguration Ihres Geräts verwenden. Geben Sie dazu Folgendes in das Adressfeld Ihres Web-Browsers ein:

- http://192.168.0.254

oder

Abgesehen von der Konfiguration über einen Web-Browser können Sie mit einer Telnet-Verbindung auf die SNMP-Shell zugreifen und weitere Konfigurationsmöglichkeiten nutzen.

Um eine Telnet-Verbindung zu Ihrem Gerät aufzubauen, benötigen Sie keine zusätzliche Software auf Ihrem PC: Telnet steht auf allen Betriebssystemen zur Verfügung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

Windows

(1) Klicken Sie im Windows-Startmenü auf Ausführen....
(2) Geben Sie telnet ein.
(3) Klicken Sie auf OK.
Es öffnet sich ein Fenster mit dem Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts.
(4) Fahren Sie fort mit Anmelden zur Konfiguration auf Seite 38.

Unix

Auch unter UNIX und Linux können Sie ohne weiteres eine Telnet-Verbindung herstellen:

(1) Geben Sie telnet in ein Terminal ein. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts.

(2) Fahren Sie fort mit Anmelden zur Konfiguration auf Seite 38.

5.1.1.3 SSH

Zusätzlich zur unverschlüsselten und potentiell einsehbaren Telnet-Session können Sie sich auch über eine SSH-Verbindung mit Ihrem Gerät verbinden. Diese ist verschlüsselt und ermöglicht es, alle Optionen der Fernwartung sicher auszuführen.

Um sich über SSH mit dem Gerät zu verbinden, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Auf dem Gerät müssen für den Vorgang benötigte Verschlüsselungsschlüssel vorhanden sein.
  • Auf Ihrem PC muss ein SSH Client installiert sein.

Schlüssel zur Verschlüsselung

Stellen Sie zunächst sicher, dass die Schlüssel zur Verschlüsselung der Verbindung auf Ihrem Gerät vorhanden sind:

(1) Loggen Sie sich auf eine der bereits verfügbaren Arten auf Ihrem Gerät ein (z. B. über Telnet - zum Login siehe Anmelden auf Seite 37).
(2) Am Eingabe-Prompt geben Sie update -i ein. Sie befinden sich auf der Flash Management Shell.
(3) Rufen Sie eine Liste aller auf dem Gerät gespeicherten Dateien auf: ls -al.

Wenn Sie eine Anzeige wie die Folgende sehen, sind die notwendigen Schlüssel bereits vorhanden, und Sie können sich über SSH mit dem Gerät verbinden:

Flash-Sh > ls -al
Flags Version Length Date Name ...
Vr-xpbc-B 7.1.04 2994754 2004/09/02 14:11:48 box150_srel.ppc860
Vrw-pl--f 0.0 350 2004/09/07 10:44:14 sshd_host_rsa_key.pub
Vrw-pl--f 0.0 1011 2004/09/07 10:44:12 sshd_host_rsa_key
Vrw-pl--f 0.0.01 730 2004/09/07 10:42:17 sshd_host_dsa_key.pub
Vrw-pl--f 0.0.01 796 2004/09/07 10:42:16 sshd_host_dsa_key
Flash-Sh > 

Teldat bintec RXL12500 - Schlüssel zur Verschlüsselung - 1

Hinweis

Das Gerät erstellt für jeden der sog. Algorithmen (RSA und DSA) ein Schlüsselpaar, d. h. es müssen je Algorithmus zwei Dateien im Flash gespeichert sein (siehe Abbildung oben).

Sollten keine Schlüssel vorhanden sein, müssen Sie diese zunächst erstellen. Gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Verlassen Sie die Flash Management Shell mit exit.
(2) Rufen Sie das GUI auf und melden Sie sich an Ihrem Gerät an (siehe Das GUI aufrufen auf Seite 41.
(3) Stellen Sie sicher, dass als Sprache Deutsch gewählt ist.
(4) Kontrollieren Sie den Schlüsselstatus im Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->SSH. Wenn beide Schlüssel verfügbar sind, sehen Sie in den beiden Feldern RSA-Schlüsselstatus und DSA-Schlüsselstatus den Wert Generiert.
(5) Wenn Sie in einem der beiden Felder oder in beiden Feldern den Wert Nicht generiert sehen, so müssen Sie den entsprechenden Schlüssel erzeugen lassen. Um die Schlüssel vom Gerät erzeugen zu lassen, klicken Sie auf Generieren. Das Gerät erzeugt den entsprechenden Schlüssel und speichert ihn im FlashROM.

Generiert zeigt die erfolgreiche Generierung an.

(6) Stellen Sie sicher, dass beide Schlüssel erfolgreich erzeugt worden sind. Wiederholen Sie dazu gegebenenfalls die oben beschriebene Prozedur.

Login über SSH

Um sich auf dem Gerät über SSH einzuloggen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Wenn Sie sichergestellt haben, dass alle benötigten Schlüssel auf dem Gerät vorhanden sind, sollten Sie feststellen, ob ein SSH Client auf Ihrem PC installiert ist. Die meisten UN-IX- und Linux-Distributionen installieren standardmäßig einen SSH Client, auf einem Windows PC muss in der Regel zusätzliche Software installiert werden, z. B. PuTTY.

Um sich über SSH auf Ihrem Gerät einzuloggen, gehen Sie folgendermaßen vor:

UNIX

(1) Geben Sie ssh in einem Terminal ein. Das Login-Prompt-Fenster wird angezeigt, sie befinden sich auf der SNMP Shell des Geräts.
(2) Fahren Sie mit Anmelden auf Seite 37 fort.

Windows

(1) Wie eine SSH-Verbindung aufgebaut wird, hängt stark von der verwendeten Software ab. Beachten Sie die Dokumentation des von Ihnen verwendeten Programms. Sobald Sie sich mit dem Gerät verbunden haben, wird das Login-Prompt-Fenster angezeigt. Sie befinden sich auf der SNMP Shell des Geräts.
(2) Fahren Sie mit Anmelden auf Seite 37 fort.

Teldat bintec RXL12500 - Windows - 1

Hinweis

PuTTY benötigt für eine Verbindung mit einem bintec elmeg-Gerät ggf. bestimmte Einstellungen. Auf den Support-Seiten von http://www.bintec-elmeg.com finden Sie eine FAQ, welche die notwendigen Einstellungen ausführt.

5.1.2 Zugang über die serielle Schnittstelle

Jedes bintec elmeg-Gateway verfügt über eine serielle Schnittstelle, mit der eine direkte Verbindung von einem PC aus möglich ist. Das folgende Kapitel beschreibt, was beim Aufbau einer seriellen Verbindung zu beachten ist und wie Sie vorgehen können, um Ihr Gerät auf diesem Weg zu konfigurieren.

Der Zugang über die serielle Schnittstelle ist gut geeignet, wenn Sie bei Ihrem Gerät eine

Erstkonfiguration durchführen und ein LAN-Zugang über die vorkonfigurierte IP-Adresse (192.168.0.254/255.255.255.0) nicht möglich ist.

Windows

Wenn Sie einen Windows-PC benutzen, benötigen Sie für die serielle Verbindung ein Terminal-Programm, z. B. HyperTerminal. Stellen Sie sicher, dass HyperTerminal bei der Windows-Installation auf dem PC mitinstalliert wurde. Sie können allerdings auch ein beliebiges anderes Terminal-Programm verwenden, das sich auf die entsprechenden Parameter (siehe unten) einstellen lässt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um über die serielle Schnittstelle auf Ihr Gerät zuzugreifen:

(1) Klicken Sie im Windows-Startmenü auf Programme -> Zubehör -> Kommunikation -> HyperTerminal -> Gerät an COM1 (bzw. Gerät an COM2, wenn Sie die COM2-Schnittstelle des Rechners benutzen), um HyperTerminal zu starten.
(2) Drücken Sie die Eingabetaste (evtl. mehrmals), wenn sich das HyperTerminal-Fens-ter geöffnet hat.

Es öffnet sich ein Fenster mit dem Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts. Sie können sich nun auf Ihrem Gerät einloggen und mit der Konfiguration beginnen.

Überprüfen

Falls der Login-Prompt auch nach mehrmaligem Betätigen der Eingabetaste nicht erscheint, konnte die Verbindung zu Ihrem Gerät nicht hergestellt werden.

Überprüfen Sie daher die Einstellungen von COM1 bzw. COM2 Ihres Rechners:

(1) Klicken Sie auf Datei -> Eigenschaften.
(2) Klicken Sie im Register Verbinden mit auf Konfigurieren Folgende Einstellungen sind erforderlich:
- Bits pro Sekunde: 9600
- Datenbits: 8
- Parität: Keiner
- Stopbits: 1
- Flusssteuerung: Keiner

(3) Tragen Sie die Werte ein und klicken Sie auf OK.

(4) Stellen Sie im Register Einstellungen ein:

- Emulation: VT100

(5) Klicken Sie auf OK.

Damit Änderungen an den Terminal-Programmeinstellungen wirksam werden, müssen Sie die Verbindung zu Ihrem Gerät trennen und wieder neu herstellen.

Wenn Sie HyperTerminal verwenden, kann es zu Problemen mit der Darstellung von Umlauten und anderen Sonderzeichen kommen. Stellen Sie daher HyperTerminal ggf. auf Automatische Erkennung anstatt auf VT 100.

Unix

Sie benötigen ein Terminal-Programm wie z. B. cu (unter System V), tip (unter BSD) oder minicom (unter Linux). Die Einstellungen für diese Programme entsprechen den oben aufgelisteten.

Beispiel für eine Befehlszeile, um cu zu nutzen: cu -s 9600 -c/dev/ttyS1

Beispiel für eine Befehlszeile, um tip zu nutzen: tip -9600 /dev/ttyS1

5.1.3 Zugang über ISDN

Alle Geräte, die über eine ISDN-Schnittstelle verfügen, können von einem anderen Gerät aus mittels eines ISDN-Rufs erreicht und konfiguriert werden.

Der Zugang über ISDN mit ISDN-Login empfiehlt sich vor allem dann, wenn Ihr Gerät aus der Ferne konfiguriert oder gewartet werden soll. Dies ist auch dann möglich, wenn Ihr Gerät sich noch im Auslieferungszustand befindet. Der Zugang erfolgt dann mit Hilfe eines bereits konfigurierten Geräts oder eines Rechners mit ISDN-Karte im Remote-LAN. Das zu konfigurierende Gerät im eigenen LAN wird über eine Rufnummer des ISDN-Anschlusses (z. B. 1234) erreicht. So kann z. B. der Administrator im Remote-LAN Ihr Gerät konfigurieren, ohne vor Ort zu sein.

Teldat bintec RXL12500 - Zugang über ISDN - 1

Hinweis

Wenn Sie ein unkonfiguriertes Gerät parallel zu einer Telefonanlage an einen ISDN-Anschluss anschließen, kann die Telefonanlage solange keine Rufe annehmen, bis auf dem Gerät eine ISDN-Nummer konfiguriert ist.

Der Zugang über ISDN verursacht Kosten. Wenn Ihr Gerät und Ihr Rechner im gleichen LAN sind, ist es günstiger, auf Ihr Gerät über das LAN oder über die serielle Schnittstelle zuzugreifen.

Ihr Gerät in Ihrem LAN muss lediglich mit dem ISDN-Anschluss verbunden und eingeschaltet sein.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Ihr Gerät über ISDN-Login zu erreichen:

(1) Schließen Sie Ihr Gerät an das ISDN an.
(2) Loggen Sie sich wie gewohnt als Administrator auf dem Gerät im Remote-LAN ein.
(3) Geben Sie in der SNMP-Shell isdnlogin ein, z. B. isdnlogin 1234.
(4) Es erscheint der Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts.

Fahren Sie fort mit Anmelden zur Konfiguration auf Seite 38.

5.2 Anmelden

Mittels bestimmter Zugangsdaten können Sie sich auf Ihrem Gerät anmelden und unterschiedliche Aktionen ausführen. Dabei hängt der Umfang der verfügbaren Aktionen von den Berechtigungen des entsprechenden Benutzers ab.

Unabhängig davon, über welchen Weg Sie auf Ihr Gerät zugreifen, erscheint zunächst ein Login-Prompt. Ohne Authentifizierung können Sie auf dem Gerät keinerlei Informationen einsehen und die Konfiguration nicht ändern.

5.2.1 Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand

Im Auslieferungszustand ist Ihr Gerät mit folgenden Benutzernamen und Passwörtern versehen:

Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand

Benutzer-namePasswort Befugnisse
adminadminSystemvariablen lesen und ändern, Konfigurationen speichern;GUI benutzen.
writepublicSystemvariablen (außer Passwörter) lesen und schreiben (Änderungen gehen bei Ausschalten Ihres Geräts verloren).
readpublicSystemvariablen (außer Passwörter) lesen.

Um Konfigurationsänderungen vorzunehmen und zu speichern, müssen Sie sich mit dem Benutzernamen admin einloggen. Auch die Zugangsdaten (Benutzernamen und Passwörter) können geändert werden, wenn sich der Benutzer mit dem Benutzernamen admin einloggt. Aus Sicherheitsgründen sind Passwörter nicht im Klartext, sondern nur als Sternchen am Bildschirm sichtbar. Die Benutzernamen erscheinen hingegen im Klartext.

Ein Sicherheitskonzept Ihres Geräts besteht darin, dass Sie mit dem Benutzernamen read alle anderen Konfigurationseinstellungen lesen können, nicht aber die Zugangsdaten. Es

ist also nicht möglich, sich mit read einzuloggen, das Passwort des Benutzers admin auszulesen und sich dann anschließend mit admin einzuloggen, um Konfigurationsänderungen vorzunehmen.

Teldat bintec RXL12500 - Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand - 1

Achtung

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert werden. Die Vorgehensweise bei der Änderung von Passwörtern ist unter Passwörter auf Seite 59 beschrieben.

Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät zu verhindern!

Haben Sie Ihr Passwort vergessen, dann müssen Sie Ihr Gerät in den Auslieferungszustand zurückversetzen und Ihre Konfiguration geht verloren!

5.2.2 Anmelden zur Konfiguration

Stellen Sie eine Verbindung mit dem Gerät her. Die Zugangsmöglichkeiten sind in Zugangsmöglichkeiten auf Seite 31 beschrieben.

So loggen Sie sich über die HTML-Oberfläche ein:

(1) Geben Sie Ihren Benutzernamen in das Feld User des Eingabefensters ein.
(2) Geben Sie Ihr Passwort in das Feld Password des Eingabefensters ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste oder klicken Sie auf die Login Schaltfläche.

Im Browser öffnet sich die Status-Seite des GUI.

SNMP-Shell

So loggen Sie sich auf der SNMP-Shell ein:

(1) Geben Sie Ihren Benutzernamen ein, z. B. admin, und bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
(2) Geben Sie Ihr Passwort ein, z. B. admin, und bestätigen Sie mit der Eingabetaste.

Ihr Gerät meldet sich mit dem Eingabeprompt, z. B. RXL12500:>. Das Einloggen war erfolgreich. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell.

Um die SNMP-Shell nach Beenden der Konfiguration zu verlassen, geben Sie exit ein und bestätigen mit der Eingabetaste.

5.3 Konfigurationsmöglichkeiten

Dieses Kapitel bietet zunächst eine Übersicht über die verschiedenen Tools, die Sie zur Konfiguration Ihres Geräts verwenden können.

Sie haben folgende Möglichkeiten, Ihr Gerät zu konfigurieren:

• GUI
- Assistent
• SNMP-Shell-Kommandos

Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationsmöglichkeiten - 1

Hinweis

Das ausführliche Hilfesystem des Assistenten hilft Ihnen, offene Fragen zu klären. Deshalb wird auf den Assistenten in diesem Dokument nicht näher eingegangen.

Welche Konfigurationsmöglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, hängt von der Art der Verbindung zu Ihrem Gerät ab:

Verbindungs- und Konfigurationsarten

Verbindungsart Mögliche Konfigurationsarten

LAN Assistent, GUI, Shell-Kommandos

Serielle Verbindung Shell-Kommandos

Im Folgenden wird die Konfiguration anhand des GUI beschrieben.

Teldat bintec RXL12500 - Verbindungsart Mögliche Konfigurationsarten - 1

Hinweis

Um die Konfiguration des Geräts zu ändern, müssen Sie sich mit dem Benutzernamen admin einloggen! Wenn Sie das entsprechende Passwort nicht kennen, können Sie keine Konfiguration vornehmen. Dies gilt für alle Konfigurationsarten.

5.3.1 GUI (Graphical User Interface)

Das GUI ist eine web-basierte grafische Benutzeroberfläche, die Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser über eine HTTP- oder HTTPS-Verbindung bedienen können.

Mit dem GUI können Sie alle Konfigurationsaufgaben einfach und komfortabel durchführen.

Es ist in Ihr Gerät integriert und steht in Englisch zur Verfügung. Weitere Sprachen können, falls erwünscht, im Download-Bereich Software & Konfiguration auf Seite 476 auf www.bintec-elmeg.com heruntergeladen und auf dem Gerät installiert werden. Gehen Sie hierzu vor wie in Optionen auf Seite 476 beschrieben.

Die Einstellungsänderungen, die Sie mit dem GUI vornehmen, werden mit der OK bzw. Übernehmen-Schaltfläche des jeweiligen Menüs übernommen, ohne dass das Gerät neu gestartet werden muss.

Wenn Sie die Konfiguration abschließen und so speichern möchten, dass sie beim nächsten Neustart des Geräts als Boot-Konfiguration geladen wird, speichern Sie diese, indem Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken.

Mit dem GUI können Sie ebenfalls die wichtigsten Funktionsparameter Ihres Geräts überwachen.

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Warning: Systempasswort nicht geändert! Systeminformationen Uptime 10 Tag(e) 22 Stunde(n) 42 Minute(n) Systemdatum Donnerstag, 13 Apr 2000, 05:21:41 Seriannummer SR6AAA009400008 BOSS-Version V.9.1 Rev. 7 IPSec from 2013.08/01 00:00:00 Letzte gespeicherte Konfiguration Samstag, 26 Feb 2000, 03:52:50 Ressourceninformationen CPU-Nutzung 0% Arbeitsspeichernutzung 23.1/63.9 MByte (36%) ISDN Verwendung Extem 0/2 B-Kanäle Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...) 3 Aktive IPSec-Tunnel 0/2 Physikalische Schrittstellen Schnittstelle Yerbindungsinformation Link en1-0 192.108.0.254 / 255.255.255.0 en1-4 Nicht konfiguriert/ Nicht konfiguriert WLAN1 Access-Point/ Verwendeter Kanal - / 0 Clients / FW: 2.0.0.0 bri-0 Nicht konfiguriert ADSL 0 kbit/s Downstream 0 kbit/s Upstream WAN-Schnittstellen Beschreibung Yerbindungsinformation Link PPPcE1 Branch_Peer-1 Branch_Peer-2

Abb. 16: GUI Startseite

5.3.1.1 Das GUI aufrufen

(1) Überprüfen Sie, ob das Gerät angeschlossen und eingeschaltet ist und alle nötigen Kabel richtig verbunden sind (siehe Aufstellen und Anschließen auf Seite 6).
(2) Überprüfen Sie die Einstellungen des PCs, von dem aus Sie die Konfiguration Ihres Geräts durchführen möchten (siehe PC einrichten auf Seite 26).
(3) Öffnen Sie einen Webbrowser.
(4) Geben Sie http://192.168.0.254 in das Adressfeld des Webbrowsers ein.
(5) Geben Sie in das Feld User admin und in das Feld Password admin ein und klicken Sie auf LOGIN.

Sie befinden sich nun im Statusmenü des GUI Ihres Geräts (siehe Status auf Seite 53).

5.3.1.2 Bedienelemente

GUI Fenster

Das GUI Fenster ist in drei Bereiche geteilt:

• Die Kopfleiste
• Die Navigationsleiste
• Das Hauptkonfigurationsfenster

Bintec RXL12500 Kopfleiste Navigationsleiste Hauptkonfigurationsfenster Konfiguration speichens Assisterten Systemverwaltung Status Global Einstellungen Schnaffteilssmoden / Enträge-Gruppen Administrativer Zugriff Remote Authenrichtierung Zertifikate Physikalische Schmittelten LAN Wireless LAN Controller Network Routing-Protocolie Multicast WAN VSM Firewall VoIP Linkale Dienste Wartung Extreme Berichtersleitung Monitoring Sprache Deutsch Ansicht Standard Online-Hife Ausstoggen Inlet eines System Passwerten Datum und Uhrzeit Systemlizenzen Gundeneistungen Systemname px12500 Standort Kontakt binlac einig Maximale Anzahl der System-Protocolienträge 50 Maximale Nachrichtsänkeln Systemprotocolienträge Informalien Maximale Anzahl der Accounting-Protocolienträge 20 OK Abbrevchen

Abb. 17: Bereiche des GUI

Kopfleiste

Http://192.168 0.254 bintec RXL12500 Sprache Deutsch Ansicht Standard Online-Hille Ausloggen koufiguration speichern

Abb. 18: GUI Kopfleiste

GUI Kopfleiste

Menü Funktion
SpracheDeutschSprachauswahl: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Sprache aus, in der dasGUIangezeigt werden soll. Hier können Sie die Sprache auswählen, in der Sie die Konfiguration durchführen möchten. Zur Auswahl stehen Deutsch und Englisch.
AnsichtStandardAnsicht: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus. Zur Auswahl steht Standard und SNMP-Browser.
Online-HilfeOnline-Hilfe: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie zu dem gerade aktiven Menü Hilfe benötigen. Die Beschreibung des Untermenüs, in dem Sie sich gerade befinden, wird angezeigt.
AusloggenAusloggen: Wenn Sie die Konfiguration beenden möchten, klicken Sie auf diese Schaltfläche, um sich von Ihrem Gerät abzumelden. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem Ihnen folgende Optionen angeboten werden:Konfiguration speichern, vorherige Boot-Konfiguration si-chern, dann verlassen.Konfiguration speichern, dann verlassen.Ohne zu speichern verlassen.

Teldat bintec RXL12500 - Navigationsleiste - 1
Abb. 19: Konfiguration speichern Schaltfläche

Assistenten Systemverwaltung Status Globale Einstellungen Kennziffern Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen Administrativer Zugriff Remote Authentifizierung Zertifikate Physikalische Schnittstellen VoIP Nummerierung Endgeräte Anrufkontrolle Anwendungen LAN Wireless LAN Controller Netzwerk Multicast WAN VPN Firewall Lokale Dienste Wartung Externe Berichterstellung Monitoring

Abb. 20: Menüs

Über der Navigationsleiste ist die Schaltfläche Konfiguration speichern zu finden.

Wenn Sie eine aktuelle Konfiguration speichern, können Sie diese als Boot-Konfiguration speichern oder Sie können zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration als Backup archivieren.

Wenn Sie im GUI auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken, erscheint die Frage "Möchten Sie die aktuelle Konfiguration wirklich als Boot-Konfiguration speichern?"

Sie haben folgende zwei Wahlmöglichkeiten:

  • Konfiguration speichern, d.h. aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration speichern
  • Konfiguration speichern und vorhergehende Boot-Konfiguration sichern, d.h. aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration speichern und zusätzlich vorhergehende Boot-Konfiguration als Backup archivieren.

Wenn Sie die archivierte Boot-Konfiguration in Ihr Gerät laden wollen, gehen Sie in das Menü Wartung->Software &Konfiguration und wählen Sie Aktion = Konfiguration importieren. Das archivierte Backup wird als aktuelle Boot-Konfiguration verwendet.

Die Navigationsleiste enthält weiterhin die Hauptkonfigurationsmenüs und deren Untermenüs.

Klicken Sie auf das gewünschte Hauptmenü. Es öffnet sich das jeweilige Untermenü.

Wenn Sie auf das gewünschte Untermenü klicken, wird der gewählte Eintrag in roter Schrift angezeigt. Alle anderen Untermenüs werden geschlossen. So können Sie stets mit einem Blick erkennen, in welchem Untermenü Sie sich befinden.

Statusseite

Wenn Sie das GUI aufrufen, erscheint nach der Anmeldung zunächst die Statusseite Ihres Geräts. Auf dieser werden die wichtigsten Daten Ihres Gerätes auf einen Blick sichtbar.

Hauptkonfigurationsfenster

Die Untermenüs enthalten im Allgemeinen mehrere Seiten. Diese werden über die im Hauptfenster oben stehenden Schalter aufgerufen. Durch Klicken auf einen Schalter öffnet sich das Fenster mit den Basis-Parametern, welches durch Klicken auf den Reiter Erweiterte Einstellungen erweiterbar ist und dann Zusatzoptionen anzeigt.

Konfigurationselemente

Die verschiedenen Aktionen, die Sie bei der Konfiguration Ihres Geräts im GUI ausführen können, werden mit Hilfe folgender Schaltflächen ausgelöst:

GUI Schaltflächen

Schaltfläche Funktion
ÜbernehmenAktualisiert die Ansicht.
AbbrechenWenn Sie einen neu konfigurierten Listeneintrag nicht sichern wollen, machen Sie diesen und die evtl. getätigten Einstellungen durch Abbrechen rückgängig.
OKBestätigt die Einstellungen eines neuen Eintrags und die Parameteränderungen in einer Liste.
LosStartet die konfigurierte Aktion sofort.
NeuRuft das Untermenü zum Anlegen eines neuen Eintrags auf.
HinzufügenFügt einen Eintrag zu einer internen Liste hinzu.

GUI Schaltflächen für spezielle Funktionen

Schaltfläche Funktion
ImportierenIm Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste und im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs werden mit dieser Schaltfläche die Untermenüs für die Konfiguration des Zertifikate- bzw. CRL-Imports aufgerufen.
AnforderungIm Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste wird mit dieser Schaltfläche das Untermenü für die Konfiguration der Zertifikatsanforderung aufgerufen.
Verb. beendenIm Menü Monitoring->ISDN/Modem->Aktuelle Anrufe werden durch Drücken dieser Schaltfläche die in der Spalte ausgewählten aktiven Rufe beendet.

Verschiedene Symbole weisen auf folgende mögliche Aktionen oder Zustände hin:

GUI Symbole

Symbol Funktion
Löscht den entsprechenden Listeneintrag.
Zeigt das Menü zur Änderung der Einstellungen eines Eintrags an.
Zeigt die Details eines Eintrags an.
Verschiebt einen Eintrag. Es öffnet sich eine Combobox, in der Sie auswählen können, vor/hinter welchen Listeneintrag der ausgewählte Eintrag verschoben werden soll.
Legt einen weiteren Listeneintrag vorher an und öffnet das Konfigurationsmenü.
Setzt den Status des Eintrags auf Inaktiv.
Setzt den Status des Eintrags auf Aktiv.
Kennzeichnet den Status "Ruhend" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 1Kennzeichnet den Status "Aktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 2Kennzeichnet den Status "Inaktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 3Kennzeichnet den Status "Blockiert" einer Schnittstelle oder ei-ner Verbindung.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 4Kennzeichnet den Status "Wird aktiviert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 5Kennzeichnet, dass der Datenverkehr verschlüsselt wird.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 6Löst einen WLAN-Bandscan aus.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 7Zeigt die nächste Seite einer Liste an.
[HCHS]Zeigt die vorherige Seite einer Liste an.

In der Listenansicht haben Sie folgende Bedienfunktionen zur Auswahl:

GUI Listenoptionen

Menü Funktion
AktualisierungsintervallHier können Sie das Intervall einstellen, in dem die Ansicht aktualisiert werden soll.Geben Sie dazu einen Zeitraum in Sekunden in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie mit Übernehmen .
FilterSie haben die Möglichkeit, die Einträge einer Liste nach bestimmten Kriterien filtern und entsprechend anzeigen zu lassen.Sie können die Anzahl der pro Seite angezeigten Einträge bestimmen, indem Sie in Ansicht x pro Seite die gewünschte Zahl eingeben.Mit den Tasten « und » blättern Sie eine Seite vor bzw. eine Seite zurück.Sie können nach bestimmten Stichwörtern innerhalb der Konfigurationsparameter filtern, indem Sie bei Filtern in xy die gewünschte Filterregel auswählen und das Suchwort in das Eingabefeld eingeben. Los startet den Filtervorgang.
KonfigurationselementeEinige Listen enthalten Konfigurationselemente.
So können Sie direkt in der Liste die Konfiguration des entsprechenden Listeneintrags ändern.

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen

Abb. 21: Konfiguration des Aktualisierungsintervalls

Ansicht20pro Seite<>Filter inKeinergleichLos

Abb. 22: Liste filtern

Struktur der GUI Konfigurationsmenüs

Die Menüs des GUI enthalten folgende Grundstrukturen:

GUI Menüstruktur

Menü Funktion
Basis-Konfigurationsmenü/ListeBei Auswahl eines Menüs der Navigationsleiste wird zunächst das Menü mit den Basisparametern angezeigt. Bei einem Untermenü mit mehreren Seiten wird jeweils das Menü mit den Basisparametern der ersten Seite angezeigt.Das Menü enthält entweder eine Liste aller konfigurierten Einträge oder die Grundeinstellungen für die jeweilige Funktion.
UntermenüTeldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 8Die SchaltflächeNeuist in jedem Menü vorhanden, in dem eine Liste aller konfigurierten Einträgen angezeigt wird. Klicken Sie diese Schaltfläche, um das Konfigurationsmenü für das Anlegen eines neuen Listeneintrags aufzurufen.
UntermenüKlicken Sie auf diese Schaltfläche, um den bestehenden Listen-eintrag zu bearbeiten. Sie gelangen in das Konfigurationsmenü.
MenüErweiterte EinstellungenKlicken Sie auf diesen Reiter, um erweiterte Konfigurationsoptionen anzuzeigen.

Für die Konfiguration stehen folgende Optionen zur Verfügung:

GUI Konfigurationselemente

Menü Funktion
Eingabefelder z. B. leeresTextfeld
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 9Textfeld mit verdeckter EingabeTeldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 10Geben Sie entsprechende Daten ein.
Radiobuttons z. B.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 11Statisch IP-Adresse abrufen
Wählen Sie die entsprechende Option aus.
CheckboxenTeldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 12Aktivierthl der Checkbox
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 13licher Optionen
Verschlüsselungsalgorithmen3DES Blowfish AES-128 AES-256
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 14MD5 SHA-1 RipeMD160
Dropdown-Menüs z. B.
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 15Vollständige automatiche AusrandlungVollständige automatiche Ausrandlungdie Liste zu öffnen. Wählen Sie die gewunschte Option mit der Maus.
Interne Listen z. B.Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 16Hinzufügen. Ein neuer Lis-
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 17Hinzufügen. Ein neuer Lis-
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 18Sie die entsprechenden Daten
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 19eneintrags leer, wird dieser bei
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 20chert. Löschen Sie Einträge, in-
Teldat bintec RXL12500 - Konfigurationselemente - 21cken.

Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen

Optionen, die abhängig von der Wahl anderer Einstelloptionen nicht zur Verfügung stehen, sind grundsätzlich ausgeblendet. Falls die Nennung solcher Optionen bei der Konfigurationsentscheidung behilflich sein könnte, werden sie stattdessen grau dargestellt und sind nicht auswählbar.

Teldat bintec RXL12500 - Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen - 1

Wichtig

Bitte beachten Sie die eingeblendeten Hinweise in den Untermenüs! Diese geben Auskunft über eventuelle Fehlkonfigurationen.

Warnsymbole

Symbol Bedeutung

Teldat bintec RXL12500 - Symbol Bedeutung - 1

Dieses Symbol erscheint in Meldungen, die Sie auf Einstellungen hinweisen, die mit dem Setup Tool vorgenommen wurden.

Teldat bintec RXL12500 - Symbol Bedeutung - 2

Dieses Symbol erscheint in Meldungen, die Sie darauf hinweisen, dass Werte falsch eingegeben bzw. ausgewählt wurden.

Achten Sie besonders auf folgenden Hinweis:

"Warnung: Nicht unterstützte Änderungen durch das Setup-Tool!". Falls Sie sie mit dem GUI verändern, kann dies Inkonsistenzen oder Fehlfunktionen verursachen. Daher wird empfohlen, die Konfiguration mit dem Setup Tool fortzuführen.

5.3.1.3 GUI Menüs

Die Konfigurationsoptionen Ihres Geräts sind in die Untermenüs gruppiert, die in der Navigationsleiste im linken Fensterbereich angezeigt werden.

Teldat bintec RXL12500 - GUI Menüs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass nicht alle Geräte über den maximal möglichen Funktionsumfang verfügen. Prüfen Sie die Software-Ausstattung Ihres Geräts auf der jeweiligen Produktseite unter www.bintec-elmeg.com.

5.3.2 SNMP Shell

SNMP (Simple Network Management) ist ein Protokoll, über das definiert wird, wie Sie auf die Konfigurationseinstellungen zugreifen können.

Alle Konfigurationseinstellungen sind in der sog. MIB (Management Information Base) in Form von MIB-Tabellen und MIB-Variablen hinterlegt. Auf diese können Sie mittels SNMP-Kommandos direkt von der SNMP-Shell zugreifen. Diese Art der Konfiguration erfordert ein vertieftes Verständnis unserer Geräte.

5.4 BOOTmonitor

Der BOOTmonitor ist nur über eine serielle Verbindung zum Gerät verfügbar.

Folgende Funktionen stellt der BOOTmonitor zur Verfügung, die Sie durch Eingabe der entsprechenden Ziffer auswählen:

(1) Boot System (Neustart des Systems): Das Gerät lädt die komprimierte Boot-Datei vom Flash-Speicher in den Arbeitsspeicher. Dies wird beim Hochfahren automatisch ausgeführt.
(2) Software Update via TFTP (Softwareaktualisierung über TFTP): Das Gerät führt ein Software-Update über einen TFTP-Server aus.
(3) Software Update via XMODEM (Softwareaktualisierung über XMODEM): Das Gerät führt ein Software-Update über eine serielle Schnittstelle mit XMODEM aus.
(4) Delete configuration (Konfiguration löschen): Das Gerät wird in den Auslieferungszustand zurückversetzt. Alle Konfigurationsdateien werden gelöscht, die BOOTmonitor-Einstellungen werden auf die Standardwerte gesetzt.
(5) Default BOOTmonitor Parameters (Standardeinstellungen des BOOTmonitors): Sie können die Standard-Einstellungen des BOOTmonitors des Geräts verändern, z. B. die Baudrate für serielle Verbindungen.
(6) Show System Information (Systeminformationen anzeigen): Zeigt nützliche Informationen des Geräts, wie z. B. Seriennummer, MAC-Adresse und Software-Versionen.

Der BOOTmonitor wird wie folgt gestartet.

Beim Hochfahren durchläuft das Gerät verschiedene Funktionszustände:

  • Start-Modus
  • BOOTmonitor-Modus
    • Normaler Betriebsmodus

Nachdem im Start-Modus einige Selbsttests erfolgreich ausgeführt wurden, erreicht Ihr Gerät den BOOTmonitor-Modus. Der BOOTmonitor-Prompt wird angezeigt, falls Sie seriell mit Ihrem Gerät verbunden sind.

Betätigen Sie nach Anzeige des BOOTmonitor-Prompts innerhalb von vier Sekunden die Leertaste, um die Funktionen des BOOTmonitors zu nutzen. Wenn Sie keine Eingabe machen, wechselt das Gerät nach Ablauf der vier Sekunden in den normalen Betriebs-Modus.

Teldat bintec RXL12500 - BOOTmonitor - 1

Hinweis

Wenn Sie die Baudrate verändern (voreingestellt ist 9600 Baud), achten Sie darauf, dass das verwendete Terminalprogramm diese Baudrate verwendet. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie keine serielle Verbindung zum Gerät herstellen!

Kapitel 6 Assistenten

Das Menü Assistenten bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für folgende Grundkonfigurationsaufgaben:

  • Erste Schritte
  • Internetzugang
    • VPN
    • VoIP PBX im LAN

Wählen Sie die entsprechende Aufgabe aus der Navigation aus und folgen Sie den Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten.

Kapitel 7 Systemverwaltung

Das Menü Systemverwaltung enthält allgemeine System-Informationen und -Einstellungen.

Sie erhalten eine System-Status-Übersicht. Weiterhin werden globale Systemparameter wie z. B. Systemname, Datum/Zeit, Passwörter und Lizenzen verwaltet sowie die Zugangs- und Authentifizierungsmethoden konfiguriert.

7.1 Status

Wenn Sie sich in das GUI einloggen, erscheint die Status-Seite Ihres Geräts, auf der die wichtigsten System-Informationen angezeigt werden.

Sie erhalten einen Überblick über folgende Daten:

  • System-Status
  • Aktivitäten Ihres Geräts: Ressourcenauslastung, aktive Sessions und Tunnel
  • Status und die Grundkonfiguration der LAN-, WAN-, ISDN- und ADSL-Schnittstellen
  • Informationen über gegebenenfalls gesteckte Zusatzmodule

Sie können das Aktualisierungsintervall der Status-Seite individuell anpassen, indem Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall den gewünschten Zeitraum in Sekunden angeben und auf die Übernehmen-Schaltfläche klicken.

Teldat bintec RXL12500 - Status - 1

Achtung

Geben Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall keinen Wert unter 5 Sekunden ein, da sich der Bildschirm dann in zu kurzen Intervallen aktualisiert, um weitere Änderungen vornehmen zu können!

Automatisches Aktualserungsinterval 60Sekunden Übernehmen
1 Warnung Systempasswort nicht geändert!
Systeminformationen
Uptime0 Tag(e) 0 Stunde(n) 35 Minute(n)
SystemdatumSamstag, 07 Feb 2004, 23:36:26
SerlennummerRNB060011DF0309
BOSS-VersionV.9.1 Rev. 2 IPSec from 2012/08/31 00:00:00
Back-up der Konfiguration auf SD KarteNicht verfügbar
Letzie gespeicherte KonfigurationSamstag, 07 Feb 2004, 21:46:44
Fressourceninformationen
CPU-Nutzung0%
Arbeitspeischemutzung32.5/1023.9 MByte (3%)
Speicherkarte0.324/987.738 MByte (0%)
ISDN Verwendung Extern0 / 2 B-Kanäle
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)0
Aktive IPSec-Tunnel0 / 0
Physikalische Schittstellen
SchnittstelleVerbindungsinformationLink
en1-0172.16.105.140 / 255.255.255.224
en1-5Nicht konfiguriert / Nicht konfiguriert
LTE-6-0-113 dBm
bri-0Nicht konfiguriert
WAN-Schnittstellen
BeschreibungVerbindungsinformationLink
LTE172.22.129.38 Abgerufen vom Server

Abb. 24: Systemverwaltung ->Status

Das Menü Systemverwaltung ->Status besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systeminformationen

Feld Wert
UptimeZeigt die Zeit an, die vergangen ist, seit das Gerät neu gestartet wurde.
SystemdatumZeigt das aktuelle Systemdatum und die Systemuhrzeit an.
SeriennummerZeigt die Geräte-Seriennummer an.
BOSS-VersionZeigt die aktuell geladene Version der Systemsoftware an.
Back-up der Konfiguration auf SD KarteNur bei gesteckter SD-Karte sichtbar.Zeigt an, ob ein Back-up der Konfiguration auf der SD-Karte verfügbar ist oder nicht.
Letzte gespeicherte KonfigurationZeigt Tag, Datum und Uhrzeit der letzten Konfigurationsspeicherung (Boot-Konfiguration im Flash) an.

Felder im Menü Ressourceninformationen

Feld Wert
CPU-NutzungZeigt die CPU-Auslastung in Prozent an.
ArbeitsspeichernutzungZeigt die Auslastung des Arbeitsspeichers in MByte relativ zum verfügbaren Gesamtarbeitsspeicher in MByte an. Die Auslastung wird außerdem in Klammern in Prozent angezeigt.
SpeicherkarteZeigt den Status einer gegebenenfalls gesteckten optionalen externen Speicherkarte und die Speichergröße in GByte oder MByte an.
ISDN Verwendung ExternZeigt die Anzahl der aktiven B-Kanäle und die maximale Anzahl der zur Verfügung stehenden B-Kanäle für ausgehende Verbindungen an.
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)Zeigt die Summe aller SIF-, TDRC- und IP-Lastverteilung-Sessions an.
Aktive IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell aktiven IPSec-Verbindungen relativ zur Anzahl an konfigurierten IPSec-Verbindungen an.

Felder im Menü Physikalische Schnittstellen

Feld Wert
Schnittstelle - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle physikalischen Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle angeschlossen bzw. aktiv ist.Schnittstellendetails für Ethernet-Schnittstellen:IP-AdresseNetzmaskeNicht konfiguriertschnittstellendetails für ISDN-Schnittstellen:KonfiguriertNicht konfiguriertschnittstellendetails für xDSL-Schnittstellen:Leitungsgeschwindigkeit Downstream/UpstreamSchnittstellendetails für LTE-Verbindung:Aktuelle Qualität der UMTS/LTE-Verbindung

Felder im Menü WAN-Schnittstellen

Feld Wert
Beschreibung - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle WAN-Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle aktiv ist.

7.2 Globale Einstellungen

Im Menü Globale Einstellungen werden grundlegende Systemparameter verwaltet.

7.2.1 System

Im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System werden die grundlegenden Systemdaten Ihres Geräts eingetragen.

Teldat bintec RXL12500 - System - 1

Grundenstellungen Systemname Produktname Standort Kontakt bintecelmeg Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 50 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen Informationen Maximale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 20 Manuelle IP-Adresse des V/LAN-Controller LED-Modus Status Energieinstellungen Zeit bis zum Abschalten 900 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 25: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SystemnameGeben Sie den Systemnamen Ihres Geräts ein. Dieser wirdauch als PPP-Host-Name benutzt.Möglich ist eine Zeichenkette mit maximal 255 Zeichen.Als Standardwert ist der Gerätetyp voreingestellt.
StandortGeben Sie an, wo sich Ihr Gerät befindet.
KontaktGeben Sie die zuständige Kontaktperson an. Hier kann z. B. die E-Mail-Adresse des Systemadministrators eingetragen werden.Möglich ist eine Zeichenkette mit maximal 255 Zeichen.
Maximale Anzahl der Syslog-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Systemprotokoll-Nachrichten an, die auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 50.Sie können die gespeicherten Meldungen in Monitoring->Internes Protokoll anzeigen lassen.
Maximales Nachrichtenlevel von SystemprotokolleinträgenWählen Sie die Priorität der Systemmeldungen aus, ab der protokolliert werden soll.Nur Systemmeldungen mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass bei der Priorität Debug sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.Mögliche Werte:Notfall: Es werden nur Meldungen mit der Priorität Notfall aufgezeichnet.Alarm: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall und Alarm aufgezeichnet.Kritisch: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm und Kritisch aufgezeichnet.Fehler: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch und Fehler aufgezeichnet.Warnung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler und Warnung aufgezeichnet.Benachrichtigung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung und Benachrichtigung aufgezeichnet.Information (Standardwert): Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung und Informationen aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.
Maximale Anzahl der Accounting-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Einträgen an, die für Login-Vorgänge auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 20 .
Manuelle IP-Adresse des WLAN-ControllerDiese Funktion ist nur bei Geräten mit Wireless LAN Controller verfügbar.Geben Sie die IP-Adresse des WLAN-Controllers an.Der Wert kann nur verändert werden, wenn die WLAN-Controller-Funktion aktiviert ist.
LED-ModusDiese Funktion ist nur für bintec W1003n, bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n verfügbar.Wählen Sie das Leuchtverhalten der LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Blinkend: Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

Felder im Menü Energieeinstellungen (nur für Geräte mit GPS)

Feld Wert
Zeit bis zum AbschaltenGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, wie lange das Gerät nach dem Abschalten des Motors noch eingeschaltet bleiben soll.Der Standardwert ist 900 Sekunden.

7.2.2 Passwörter

Auch das Einstellen der Passwörter gehört zu den grundlegenden Systemeinstellungen.

System Passwörter Datum und Uhrzeit Systemlizenzen

Systempassword Systemadministrator-Password Systemadministrator-Password bestätigen SNMP-Communities SNMP Read Community SNMP Write Community Global Passwordoptionen Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen Anzeigen OK Abbrechen

Abb. 26: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Passwörter

Teldat bintec RXL12500 - Passwörter - 2

Hinweis

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichem Benutzernamen und Passwort ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert wurden.

Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf das Gerät zu verhindern.

Solange das Passwort nicht verändert wird, erscheint unter Systemverwaltung->Status der Warnhinweis: "Systempasswort nicht geändert!".

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Passwörter besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systempasswort

Feld Wert
Systemadministrator-Pa wortGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen admin an. Dieses Passwort wird bei SNMPv3 auch für Authentifizierung (MD5) und Verschlüsselung (DES) verwendet.
Systemadministrator-Pa wort bestätigenBestätigen Sie das Passwort, indem Sie es erneut eingeben.

Felder im Menü SNMP-Communities

Feld Wert
SNMP Read CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen read ein.
SNMP Write CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen write ein.

Feld im Menü Globale Passwortoptionen

Feld Wert
Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigenWählen Sie aus, ob die Passwörter im Klartext angezeigt werden sollen.Mit Anzeigen wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn Sie die Funktion aktivieren, werden alle Passwörter und Schlüssel in allen Menüs als Klartext angezeigt und können in Klartext bearbeitet werden.Eine Ausnahme bilden die IPSec-Schlüssel. Diese können nur im Klartext eingegeben werden. Bei Drücken von OK oder erneutem Aufruf des Menüs werden sie als Sternchen angezeigt.

7.2.3 Datum und Uhrzeit

Die Systemzeit benötigen Sie u. a. für korrekte Zeitstempel bei Systemmeldungen, Gebührenerfassung oder IPSec-Zertifikaten.

Teldat bintec RXL12500 - Datum und Uhrzeit - 1

Grundeinstellungen Zeitzone Europe/Berlin Aktuelle Ortszeit Dienstag, 22 Okt 2013, 13:29:50 Manuele Zeiteinstellung Datum einstellen Tag Monat Jahr Zeit einstellen Stunde Minute Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll) Erster Zeitserver SNTP Zweiter Zeitserver SNTP Dritter Zeitserver SNTP Zeitaktualisierungsintervall 1440 Minute(n) Zeitaktualisierungsrichtlinie Normal System als Zeitserver Aktiviert Zetenstellungen (GPS) Zeitaktualisierungsintervall Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 27: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit

Für die Ermittlung der Systemzeit (lokale Zeit) haben Sie folgende Möglichkeiten:

ISDN/Manuell

Die Systemzeit kann bei Geräten mit ISDN-Schnittstelle über ISDN aktualisiert werden, d. h. beim ersten ausgehenden Ruf werden Datum und Uhrzeit aus dem ISDN entnommen. Alternativ kann die Zeit auch manuell auf dem Gerät eingestellt werden.

Wenn für die Zeitzone der korrekt Standort des Geräts (Land/Stadt) eingestellt ist, erfolgt die Umschaltung der Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) automatisch. Die Umschaltung erfolgt unabhängig von der Zeit der Vermittlungsstelle oder von einem ntp-Server. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März durch die Umschaltung von 2 Uhr auf 3 Uhr. Die in der fehlenden Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt. Die Winterzeit beginnt am letzten Sonntag im Oktober durch die Umschaltung von 3 Uhr auf 2 Uhr. Die in der zusätzlichen Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt.

Wenn für die Zeitzone ein Wert abweichend von der Universal Time Coordinated (UTC), also die Option UTC+ -x , gewählt wurde, muss die Sommer-Winterzeitumstellung entsprechend den Anforderungen manuell durchgeführt werden.

Zeitserver

Sie können die Systemzeit auch automatisch über verschiedene Zeitserver beziehen. Um sicherzustellen, dass das Gerät die gewünschte aktuelle Zeit verwendet, sollten Sie einen oder mehrere Zeitserver konfigurieren. Die Umschaltung der auf diese Weise bezogenen Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) muss manuell durchgeführt werden, indem der Wert im Feld Zeitzone mit einer Option UTC+ oder UTC- entsprechend angepasst wird.

Teldat bintec RXL12500 - Zeitserver - 1

Hinweis

Wenn auf dem Gerät eine Methode zum automatischen Beziehen der Zeit festgelegt ist, haben die auf diese Weise erhaltenen Werte die höhere Priorität. Eine evtl. manuell eingegebene Systemzeit wird überschrieben.

Das Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
ZeitzoneWählen Sie die Zeitzone aus, in der Ihr Gerät installiert ist.Möglich ist die Auswahl der Universal Time Coordinated (UTC) plus oder minus der Abweichung davon in Stunden oder ein vordefinierter Ort, z. B. Europe/Berlin.
Aktuelle OrtszeitHier werden das aktuelle Datum und die aktuelle Systemzeit angezeigt. Der Eintrag kann nicht verändert werden.

Felder im Menü Manuelle Zeiteinstellung

Feld Beschreibung
Datum einstellenGeben Sie ein neues Datum ein.Format:Tag: ddMonat: mmJahr: yyyy
Zeit einstellenGeben Sie eine neue Uhrzeit ein.Format:Stunde: hhMinute: mm

Felder im Menü Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll)

Feld Beschreibung
ISDN-ZeitserverNur für Geräte mit ISDN-Schnittstelle.Legen Sie fest, ob die Systemzeit über ISDN aktualisiert werden soll.Falls ein Zeitserver konfiguriert ist, wird die Zeit nur solange über ISDN ermittelt, bis ein erfolgreiches Update von diesem Zeitserver empfangen wurde. Für den Zeitraum, in dem die Zeit über einen Zeitserver ermittelt wird, wird die Aktualisierung über ISDN außer Kraft gesetzt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erster ZeitserverGeben Sie den ersten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Zweiter ZeitserverGeben Sie den zweiten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Dritter ZeitserverGeben Sie den dritten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wirdomentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Zeitaktualisierungsin-tervallGeben Sie das Zeitintervall in Minuten ein, in dem die automatische Zeitaktualisierung durchgeführt wird.Der Standardwert ist 1440.
Zeitaktualisierungs-richtlinieGeben Sie an, in welchen Abständen nach einer gescheiterten Zeitaktualisierung versucht wird, den Zeitserver erneut zu erreichen.Mögliche Werte:Normal(Standardwert): Es wird nach 1, 2, 4, 8 und 16 Minu-ten versucht, den Zeitserver zu erreichen.Aggressiv: Zehn Minuten lang wird versucht, den Zeitserver nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Endlos: Es wird ohne zeitliche Begrenzung versucht, den Zeitserver zuerst nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Bei der Verwendung von Zertifikaten für die Verschlüsselung des Datenverkehrs in einem VPN ist es von zentraler Bedeutung, dass auf dem Gerät die korrekte Zeit eingestellt ist. Um dies sicherzustellen, wählen Sie für Zeitaktualisierungsrichtlinie den Wert Endlos.
System als ZeitserverWählen Sie aus, ob der interne Zeitserver verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Zeitanfragen eines Clients werden mit der aktuellen Systemzeit beantwortet. Diese wird als GMT ohne Offset angegeben.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Zeitanfragen eines Clients werden nicht beantwortet.

Felder im Menü Zeiteinstellungen (GPS) (nur für Geräte mit GPS)

Feld Beschreibung
Zeitaktualisierungsin-tervallWählen Sie aus, ob das Gerät die Systemzeit über GPS emp-fangen soll.Geben Sie ggf. die Zeit (in Sekunden) für die Aktualisierung der Systemzeit über GPS ein.Der Wert 0 (Standardwert) bedeutet, dass die Systemzeit bei je-dem GPS Fix aktualisiert wird.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

7.2.4 Systemlizenzen

In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Funktionen einer gegebenenfalls erworbenen Software-Lizenz freischalten.

Es sind generell folgende Lizenztypen zu unterscheiden:

  • Lizenzen, die im Auslieferungszustand des Geräts bereits vorhanden sind
  • kostenfreie Zusatzlizenzen
  • kostenpflichtige Zusatzlizenzen

Welche Lizenzen im Auslieferungszustand zur Verfügung stehen und welche zusätzlich kostenlos bzw. kostenpflichtig für Ihr Gerät erworben werden können, erfahren Sie auf dem Datenblatt zu Ihrem Gerät, das Sie unter www.bintec-elmeg.com abrufen können.

Lizenzdaten eintragen

Die Lizenzdaten der Zusatzlizenzen erhalten Sie über die Online-Lizenzierungs-Seiten im Support-Bereich auf www.bintec-elmeg.com. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. (Bei kostenpflichtigen Lizenzen beachten Sie bitte auch die Hinweise auf dem Lizenzblatt.) Daraufhin erhalten Sie eine E-Mail mit folgenden Daten:

  • Lizenzschlüssel und
    • Lizenzseriennummer.

Diese Daten tragen Sie im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemli-zenzen->Neu ein.

Im Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu wird eine Liste aller eingetragenen Lizenzen angezeigt (Beschreibung, Lizenztyp, Lizenzseriennummer, Status).

Mögliche Werte für Status

Lizenz Bedeutung
OK Subsystem ist freigeschaltet.
Nicht OKSubsystem ist nicht freigeschaltet.
Nicht unterstütztSie haben eine Lizenz für ein Subsystem angegeben, das Ihr Gerät nicht unterstützt.

Außerdem wird die zur Online-Lizenzierung notwendige Systemlizenz-ID oberhalb der Liste angezeigt.

Teldat bintec RXL12500 - Lizenzdaten eintragen - 1

Hinweis

Um die Standardlizenzen eines Geräts wiederherstellen zu können, klicken Sie die Schaltfläche Stdrd. Lizenzen (Standardlizenzen).

7.2.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Lizenzen einzutragen.

Teldat bintec RXL12500 - Bearbeiten oder Neu - 1

Grundeinstellungen Lizenzseriennummer Lizenzschlüssel OK Abbrechen

Abb. 28: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu

Freischalten von Zusatzlizenzen

Die entsprechenden Zusatzlizenzen schalten Sie frei, indem Sie die erhaltenen Lizenzinformationen im Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu hinzufügen.

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
LizenzseriennummerGeben Sie die Lizenzseriennummer ein, die Sie beim Kauf der Lizenz erhalten haben.
LizenzschlüsselGeben Sie den Lizenzschlüssel ein, den Sie per E-Mail erhalten haben.

Teldat bintec RXL12500 - Freischalten von Zusatzlizenzen - 1

Hinweis

Wenn als Status Nicht OK angezeigt wird:

- Geben Sie die Lizenzdaten erneut ein.

- Überprüfen Sie gegebenenfalls Ihre Hardware-Seriennummer.

Wenn der Lizenzstatus Nicht unterstützt angezeigt wird, haben Sie eine Lizenz für ein Subsystem angegeben, das Ihr Gerät nicht unterstützt. Sie werden die Funktionen dieser Lizenz nicht nutzen können.

Lizenz ausschalten

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Lizenz auszuschalten:

(1) Gehen Sie zu Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu.
(2) Betätigen Sie das Symbol in der Zeile, in der die zu löscheide Lizenz steht.
(3) Bestätigen Sie mit OK.

Die Lizenz ist ausgeschaltet. Sie können Ihre Zusatzlizenz jederzeit durch Eingabe des gültigen Lizenzschlüssels und der Lizenzseriennummer wieder aktivieren.

7.3 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen

In diesem Menü legen Sie den Betriebsmodus der Schnittstellen Ihres Geräts fest.

Mit Bridging werden gleichartige Netze verbunden. Im Gegensatz zum Routern arbeiten Bridges auf Schicht 2 (Sicherungsschicht) des OSI-Modells, sind von höheren Protokollen unabhängig und übertragen Datenpakete anhand von MAC-Adressen. Die Datenübertragung ist transparent, d. h. die Informationen der Datenpakete werden nicht interpretiert.

Mit Routing werden unterschiedliche Netze auf Schicht 3 (Netzwerkschicht) des OSI-Modells verbunden und Informationen von einem Netz in das andere weitergeleitet (routen).

Konventionen für die Port-/Schnittstellennamen

Verfügt Ihr Gerät über einen Funk-Port, erhält dieser den Schnittstellennamen WLAN. Sind mehrere Funkmodule vorhanden, setzen sich die Namen der Funk-Ports in der Benutzeroberfläche Ihres Geräts aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) WLAN
(b) Nummer des physischen Ports (1 oder 2)

Beispiel: WLAN1

Der Name des Ethernet-Ports setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) ETH
(b) Nummer des Ports

Beispiel: ETH1

Der Name der Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht en für Ethernet
(b) Nummer des Ethernet-Ports
(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: en1-0 (erste Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

Der Name der Bridge-Gruppe setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht br für Bridge-Gruppe
(b) Nummer der Bridge-Gruppe

Beispiel: br0 (erste Bridge-Gruppe)

Der Name des Drahtlosnetzwerks (VSS) setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht vss für Drahtlosnetzwerk
(b) Nummer des Funkmoduls
(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: vss1-0 (erstes Drahtlosnetzwerk auf dem ersten Funkmodul)

Der Name des WDS-Links bzw. Bridge-Links setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Funkmoduls, auf dem der WDS-Link bzw. Bridge-Link konfiguriert ist
(c) Nummer des WDS-Links bzw. Bridge-Link

Beispiel: wds1-0 (erster WDS-Link bzw. Bridge-Link auf dem ersten Funkmodul)

Der Name des Client-Links setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Funkmoduls, auf dem der Client-Link konfiguriert ist
(c) Nummer des Client-Links

Beispiel: sta1-0 (erster Client-Link auf dem ersten Funkmodul)

Der Name der virtuellen Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Ethernet-Ports
(c) Nummer der Schnittstelle, die an den Ethernet-Port gebunden ist
(d) Nummer der virtuellen Schnittstelle

Beispiel: en1-0-1 (erste virtuelle Schnittstelle basierend auf der ersten Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

7.3.1 Schnittstellen

Sie definieren für jede Schnittstelle separat, ob diese im Routing- oder im Bridging-Modus arbeiten soll.

Wenn Sie den Bridging-Modus setzen wollen, können Sie zwischen bestehenden Bridge-Gruppen und dem Erstellen einer neuen Bridge-Gruppe wählen.

Standardmäßig sind alle bestehenden Schnittstellen im Routing-Modus. Bei Auswahl der Option Neue Bridge-Gruppe für Modus / Bridge-Gruppe, wird automatisch eine Bridge-Gruppe, also br0, br1 usw., angelegt und die Schnittstelle im Bridging-Modus betrieben.

Schnittstellen Schnittstellenbeschreibung Modus / Bridge-Cruppe 1 en1-0 Routing-Modus 2 en1-4 Routing-Modus Konfigurationsschnittstelle Eine auswählen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 29: Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen ->Schnittstellen

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung

Schnittstellenbeschrei- Zeigt den Namen der Schnittstelle an.

Feld Beschreibung
bung
Modus / Bridge-GruppeWählen Sie aus, ob Sie die Schnittstelle imRouting-Modusbetreiben möchten oder ordnen Sie die Schnittstelle einer bestehenden (br0, br1 usw.) oder neuen Bridge-Gruppe (Neue Bridge-Gruppe) zu. Bei Auswahl von Neue Bridge-Gruppe wird nach Anklicken desOK-Buttons automatisch eine neue Bridge-Gruppe erzeugt.
KonfigurationsschnittstelleWählen Sie aus, über welche Schnittstelle die Konfiguration durchgeführt wird.Mögliche Werte:Eine auswählen(Standardwert):Einstellung im Auslieferungszustand. Die richtige Konfigurationsschnittstelle muss aus den anderen Optionen ausgewählt werden.Nicht beachten:Keine Schnittstelle wird als Konfigurationsschnittstelle definiert:.Legen Sie die Schnittstelle fest, die zur Konfiguration benutzt wird. Wenn diese Schnittstelle Mitglied einer Bridge-Gruppe ist, übernimmt sie deren IP-Adresse, wenn sie aus der Bridge-Gruppe herausgenommen wird.

7.3.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche um den Modus von PPP-Schnittstellen zu bearbeiten.

Schnittstellen Schnittstelle Eine auswählen OK Abbrechen

Abb. 30: Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus /
Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen
Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus /
Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Modus Sie verändern wollen.

Bearbeiten für Geräte der WIxxxxn und RS-Serie

Für WLAN-Clients im Bridge-Modus (sog. MAC-Bridge) können sie über das Symbol weitere Einstellungen bearbeiten.

Teldat bintec RXL12500 - Hinzufügen - 2

Schnittstellen

Layer 2.5-Optionen Schnittstelle sta1-0 Wildcard-Mocus lette OK Abbrechen

Abb. 31: Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen->

Teldat bintec RXL12500 - Hinzufügen - 4

Sie können mit der Funktion MAC-Bridge Bridging für Geräte hinter Access Clients realisieren. Zusätzlich kann in einem Wildcard-Modus festgelegt werden, wie Unicast nicht-IP-Frames bzw. nicht-ARP Frames verarbeitet werden sollen. Um die Funktion MAC-Bridge zu nutzen, müssen Sie Konfigurationsschritte in mehreren Menüs vornehmen.

(1) Wählen Sie das GUI Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul und klicken Sie auf das Symbol zur Änderung eines Eintrags.
(2) Wählen Sie Betriebsmodus = Access Client und speichern Sie die Einstellungen mit OK.
(3) Wählen Sie das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen. Die zusätzliche Schnittstelle sta1-0 wird angezeigt.
(4) Wählen Sie für die Schnittstelle sta1-0 Modus / Bridge-Gruppe = br0 () sowie Konfigurationsschnittstelle = en1-0 und speichern Sie die Einstellungen mit OK.
(5) Klicken Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern, um alle Konfigurationseinstellungen zu speichern. Sie können die MAC-Bridge verwenden.

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus /

Bridge-Gruppen->Schnittstellen-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Layer 2.5-Optionen

Feld Wert
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, die gerade bearbeitet wird.
Wildcard-ModusWählen Sie aus, welchen Wilrdcard-Modus Sie auf der Schnittstelle nutzen wollen.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein Wildcard-Modus verwendet.statisch: Mit dieser Einstellung müssen Sie bei Wildcard-MAC-Adresse die MAC-Adresse eines Geräts eingeben, das über IP angebunden ist. Jedes Paket ohne IP und ohne ARP wird an dieses Gerät weitergereicht. Dieses Vorgehen wird auch dann beibehalten, wenn das entsprechende Gerät nicht mehr angeschlossen ist.zuerst: Mit dieser Einstellung wird die MAC-Adresse des ersten Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame, der an irgendeiner der Ethernet-Schnittstellen ankommt, als Wildcard-MAC-Adresse benutzt. Diese Wildcard-MAC-Adresse kann nur durch einen Neustart des Geräts oder die Auswahl eines anderen Wildcard-Modus zurückgesetzt werden.letzte: Mit dieser Einstellung wird die eigene WLAN-MAC-Adresse benutzt, um die Verbindung zum Access Point herzustellen. Sobald ein Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame auftaucht, wird er an diejenige MAC-Adresse weitergeleitet, von welcher der letzte Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame bei einer Ethernet-Schnittstelle des Geräts eingetroffen ist. Diese Wildcard-MAC-Adresse wird mit jedem Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame erneuert.
Wildcard-MAC-AdresseNur für Wildcard-Modus = statischGeben Sie die MAC-Adresse eines Geräts eingeben, das über IP angebunden ist.
Transparente MAC-AdresseNur für Wildcard-Modus = statisch, zuerstWählen Sie aus, ob die Wildcard-MAC-Adresse zusätzlich als WLAN-MAC-Adresse benutzt werden, um damit die Verbindungzum Access Point herzustellen.
Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.
Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

7.4 Administrativer Zugriff

In diesem Menü können Sie den administrativen Zugang zum Gerät konfigurieren.

7.4.1 Zugriff

Im Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->Zugriff wird eine Liste aller IP-fähigen Schnittstellen angezeigt.

Teldat bintec RXL12500 - Zugriff - 1

Der administrative Zugang ist zur Zeit nicht eingeschränkt. Die angezeigte Konfiguration wurde noch nicht aktiviert. Schnittsteile Telnet SSH HTTP HTTPS Ping SNMP ISDN-Login en1-0 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ □ en1-4 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ □ brl-0 □ □ □ □ □ ✓ Erweiterte Einstellungen Standardeinstellungen wiederherstellen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 32: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff

Für eine Ethernet-Schnittstelle sind die Zugangsparameter Telnet, SSH, HTTP, HTTPS, Ping, SNMP und für die ISDN-Schnittstellen ISDN-Login auswählbar.

Nur für Telefonanlagen: Weiterhin können Sie Ihr Gerät für Wartungsarbeiten durch den bintec elmeg-Kundenservice freischalten. Hierzu aktivieren Sie je nach angeforderter Service-Leistung die Option Service Login (ISDN Web-Access) oder Service Call Ticket (SSH Web-Access) und wählen die Schaltfläche OK. Folgen Sie den Anweisungen des bintec elmeg-Kundenservice!

Service Login (ISDN Web-Access) ist standardmäßig nicht aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Standardeinstellungen wiederherstellenErst wenn Sie Änderungen an der Konfiguration des administrativen Zugangs vornehmen, werden entsprechende Zugangsregeln eingerichtet und aktiviert. Mithilfe des Symbols können Sie die Standardeinstellungen wiederherstellen.

7.4.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, wenn Sie den administrativen Zugriff für weitere Schnittstellen konfigurieren wollen.

Zugriff SSH SNMP

Schnittstelle Eine auswählen OK Abbrechen

Abb. 33: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff ->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Zugriff

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die der administrative Zugriff konfiguriert werden soll.

7.4.2 SSH

Ihr Gerät bietet einen verschlüsselten Zugang zur Shell. Diesen Zugang können Sie im Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH aktivieren (Aktiviert, Standardwert) oder deaktivieren. Ferner können Sie auf die Optionen zur Konfiguration des SSH-Login zugreifen.

Zugriff SSH SNMP

SSH-Parameter (Secure Shell) SSH-Dienst aktiv SSH-Port Maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen Authentilizierungs- und Verschlüsselungsparameter Verschlüsselungsalgorithmen Hashing-Algorithmen Schlüsselstatus RSA-Schlüsselstatus DSA-Schlüsselstatus Erweiterte Einstellungen Toleranzzelt beim Login 600 Sekunden Komprimierung Aktiviert TCP-Keepalives Aktiviert Protokoliarungslovel Informationen OK Abbrechen

Abb. 34: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH

Um den SSH Daemon ansprechen zu können, wird eine SSH-Client-Anwendung, z. B. PuTTY, benötigt.

Wenn Sie SSH Login zusammen mit dem PuTTY-Client verwenden wollen, müssen Sie u. U. einige Besonderheiten bei der Konfiguration beachten. Wir haben diesbezüglich eine FAQ erstellt. Sie finden diese im Bereich Dienste/Support auf www.bintec-elmeg.com.

Um die Shell Ihres Geräts über einen SSH Client erreichen zu können, stellen Sie sicher, dass die Einstellungen beim SSH Daemon und dem SSH Client übereinstimmen.

Teldat bintec RXL12500 - SSH - 2

Hinweis

Sollte nach der Konfiguration eine SSH-Verbindung nicht möglich sein, starten Sie das Gerät neu, um den SSH Daemon korrekt zu initialisieren.

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü SSH-Parameter (Secure Shell)

Feld Wert
SSH-Dienst aktivWählen Sie aus, ob der SSH-Daemon aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SSH-PortHier können Sie den Port eingeben, über den die SSH-Verbindung aufgebaut werden soll.Der Standardwert ist 22.
Maximale Anzahl gleichzeitiger VerbindungenTragen Sie die maximale Anzahl gleichzeitig aktiver SSH-Verbindungen ein.Der Standardwert ist 1.

Felder im Menü Authentifizierungs- und Verschlüsselungsparameter

Feld Wert
Verschlüsselungsalgo- rithmenWählen Sie die Algorithmen, die für die Verschlüsselung der SSH-Verbindung verwendet werden sollen.Mögliche Optionen:3DESBlowfishAES-128AES-256Standardmäßig sind 3DES, Blowfish und AES-128 aktiv.
Hashing-AlgorithmenWählen Sie die Algorithmen, die zur Message-Authentisierung der SSH-Verbindung verwendet werden sollen.Mögliche Optionen:MD5SHA-1RipeMD 160Standardmäßig sind MD5, SHA-1 und RipeMD 160 aktiv.

Felder im Menü Schlüsselstatus

Feld Wert
RSA-SchlüsselstatusZeigt den Status des RSA-Schlüssels an.Wenn bisher kein RSA-Schlüssel generiert wurde, wird in roter Schrift Nicht generiert und ein Link Generieren angezeigt. Wird der Link angeklickt, wird der Prozess für die Generierung angestoßen und die Ansicht aktualisiert. Nun wird der Status wird generiert in grüner Schrift angezeigt.Wenn die Generierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ändert sich der Status von Wird generiert auf Generiert. Sollte bei der Generierung ein Fehler aufgetreten sein, wird erneutNicht generiert mit Link Generieren angezeigt. Sie können die Generierung wiederholen.Wird der Status Unbekannt angezeigt, ist die Generierung eines Schlüssels nicht möglich, z. B. wegen fehlendem Speicherplatz im FlashROM.Standardmäßig ist der Status Nicht generiert.
DSA-SchlüsselstatusZeigt den Status des DSA-Schlüssels an.Wenn bisher kein DSA-Schlüssel generiert wurde, wird in roter Schrift Nicht generiert und ein Link Generieren angezeigt. Wird der Link angeklickt, wird der Prozess für die Generierung angestoßen und die Ansicht aktualisiert. Nun wird der Status wird generiert in grüner Schrift angezeigt.Wenn die Generierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ändert sich der Status von Wird generiert auf Generiert. Sollte bei derGenerierung ein Fehler aufgetreten sein, wird erneutNicht generiert mit Link Generieren angezeigt. Sie können die Generierung wiederholen.Wird der Status Unbekannt angezeigt, ist die Generierung eines Schlüssels nicht möglich, z. B. wegen fehlendem Speicherplatz im FlashROM.Standardmäßig ist der Status Nicht generiert.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
Toleranzzeit beim LoginGeben Sie die Zeit (in Sekunden) ein, die für den Verbindungs-aufbau zur Verfügung steht. Wenn ein Client innerhalb dieser Zeit nicht erfolgreich authentifiziert werden kann, wird die Verbindung getrennt.Der Standardwert ist 600 Sekunden.
KomprimierungWählen Sie aus, ob Datenkompression verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-KeepalivesWählen Sie aus, ob das Gerät Keepalive-Pakete senden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ProtokollierungslevelWählen Sie den Syslog-Level für die vom SSH Daemon generierten Syslog-Messages aus.Zur Verfügung stehen:Information (Standardwert): Es werden schwerwiegende Fehler, einfache Fehler des SSH Daemon und Infomeldungen aufgezeichnet.Fatal: Es werden nur schwerwiegende Fehler des SSH Daemon aufgezeichnet.Fehler: Es werden schwerwiegende Fehler und einfache Fehler des SSH Daemon aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.

7.4.3 SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mittels dessen Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwacht und gesteuert werden können. SNMP regelt die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der Überwachungsstation. Das Protokoll beschreibt den Aufbau der Datenpakete, die gesendet werden können, und den Kommunikationsablauf.

Die Datenobjekte, die per SNMP abgefragt werden können, sind in Tabellen und Variablen strukturiert und in der sogenannten MIB (Management Information Base) definiert. Sie ent-

hält alle Konfigurations- und Statusvariablen des Geräts.

Mit SNMP können folgende Aufgaben des Netzwerkmanagements erfüllt werden:

  • Überwachung von Netzwerkkomponenten
  • Fernsteuerung und Fernkonfiguration von Netzwerkkomponenten
  • Fehlererkennung und Fehlerbenachrichtigung.

In diesem Menü konfigurieren Sie die Verwendung von SNMP.

Teldat bintec RXL12500 - SNMP - 1

Grundeinstellungen SNMP-Version v1 v2c v3 SNMP-Listen-UDP-Port 161 SNMP-Multicast Discovery Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 35: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SNMP

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SNMP besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SNMP-VersionWählen Sie aus, welche SNMP-Version Ihr Gerät für externe SNMP-Zugriffe verwenden soll.Mögliche Werte:• v1: SNMP-Version 1• v2c: Community-Based SNMP-Version 2• v3: SNMP-Version 3Standardmäßig sind v1, v2c und v3 aktiv.Ist keine Option ausgewählt, ist die Funktion nicht aktiv.
SNMP-Listen-UDP-PortZeigt den UDP-Port (161) an, an dem das Gerät SNMP-Requests annimmt.Der Wert kann nicht verändert werden.
SNMP multicast discoveryAktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion SNMP multicast discovery.
Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.
Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Teldat bintec RXL12500 - SNMP - 3

Tipp

Wenn Ihr SNMP-Manager SNMPv3 unterstützt, sollten Sie nach Möglichkeit diese Version verwenden, da ältere Versionen alle Daten unverschlüsselt übertragen.

7.5 Remote Authentifizierung

In diesem Menü finden Sie die Einstellungen für die Benutzerauthentifizierung.

7.5.1 RADIUS

RADIUS (Remote Authentication Dial In User Service) ist ein Dienst, der es ermöglicht, Authentifizierungs- und Konfigurationsinformationen zwischen Ihrem Gerät und einem RADIUS-Server auszutauschen. Der RADIUS-Server verwaltet eine Datenbank mit Informationen zur Benutzerauthentifizierung, zur Konfiguration und für die statistische Erfassung von Verbindungsdaten.

RADIUS kann angewendet werden für:

  • Authentifizierung
    • Gebührenerfassung
    • Austausch von Konfigurationsdaten

Bei einer eingehenden Verbindung sendet Ihr Gerät eine Anforderung mit Benutzername und Passwort an den RADIUS-Server, woraufhin dieser seine Datenbank abfragt. Wenn der Benutzer gefunden wurde und authentifiziert werden kann, sendet der RADIUS-Server eine entsprechende Bestätigung zu Ihrem Gerät. Diese Bestätigung enthält auch Parameter (sog. RADIUS-Attribute), die Ihr Gerät als WAN-Verbindungsparameter verwendet.

Wenn der RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting-Meldung am Anfang der Verbindung und eine Meldung am Ende der Verbindung. Diese Anfangs- und Endmeldungen enthalten zudem statistische Informationen zur Verbindung (IP-Adresse, Benutzername, Durchsatz, Kosten).

RADIUS Pakete

Folgende Pakettypen werden zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät (Client) versendet:

Pakettypen

Feld Wert
ACCESS_REQUEST Client -> ServerWenn ein Verbindungs-Request auf Ihrem Gerät empfangen wird, wird beim RADIUS-Server angefragt, falls in Ihrem Gerät kein entsprechender Verbindungspartner gefunden wurde.
ACCESS_ACCEPT Server -> ClientWenn der RADIUS-Server die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen authentifiziert hat, sendet er ein ACCESS_ACCEPT zu Ihrem Gerät mit den für den Verbindungsaufbau zu verwendenden Parametern.
ACCESS_REJECT Server -> ClientWenn die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen nicht den Informationen in der Benutzerdatenbank des RADIUS-Servers entsprechen, sendet er ein ACCESS_REJECT zur Ablehung der Verbindung.
ACCOUNTING_START Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting- Meldung am Anfang jeder Verbindung zum RADIUS-Server.
ACCOUNTING_STOP Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting- Meldung am Ende jeder Verbindung zum RADIUS-Server.

Im Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->RADIUS wird eine Liste aller eingetragenen RADIUS-Server angezeigt.

7.5.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere RADIUS-Server einzutragen.

Teldat bintec RXL12500 - Bearbeiten oder Neu - 1

Dasisparameter Authentifizierungstyp PPP-Authentifizierung Server-IP-Adresse RADIUS-Passwort Standard-Benutzerpasswort Priorität Eintrag aktiv Gruppenbeschreibung Aktiviert Default Group 0 Erweiterte Einstellungen Richtlinie Verbindlich UDP-Port 1812 Server Timeout 1000 Millisekunden Erreichbarkeitsprüfung Aktiviert Wiederholungen 1 RADIUS-Dialout Aktiviert Neulade-Intervall 0 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 36: Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->RADIUS->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Wert
AuthentifizierungstypWählen Sie aus, wofür der RADIUS-Server verwendet werden soll.Mögliche Werte:PPP-Authentifizierung (Standardwert, nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Netzwerk zu regeln.Accounting (nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird zur Erfassung statistischer Verbindungsdaten verwendet.Login-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zur SNMP Shell Ihres Geräts zu kontrollieren.IPSec-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um Konfigurationsdaten für IPSec-Peers an Ihr Gerät zu übermitteln.WLAN (802.1x): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk zu regeln.XAUTH: Der RADIUS-Server wird verwendet, um IPSec-Peers über XAuth zu authentisieren.
BetreibermodusNur für Authentifizierungstyp = AccountingWählen Sie in Hotspot-Anwendungen den Modus aus, der vom Anbieter definiert ist.In Standardanwendungen belassen Sie den Wert bei Standard.Mögliche Werte für Hotspot-Anwendungen:France Telecom: Für Hotspot-Anwendungen der France Telecom.bintec HotSpot Server: Für Hotspot-Anwendungen.
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des RADIUS-Servers ein.
RADIUS-PasswordGeben Sie das für die Kommunikation zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät gemeinsam genutzte Passwort ein.
Standard-BenutzerpasswortEinige RADIUS-Server benötigen für jede RADIUS-Anfrage ein Benutzerpasswort. Geben Sie daher das Passwort hier ein, das Ihr Gerät als Standard-Benutzerpasswort in der Anfrage für die Dialout-Routen an den RADIUS-Server mitsendet.
PrioritätWenn mehrere RADIUS-Server-Einträge angelegt wurden, wird der Server mit der obersten Priorität als erstes verwendet.Wenn dieser Server nicht antwortet, wird der Server mit der nächstniedrigeren Priorität verwendet usw.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 7 (niedrigste Priorität).Der Standardwert ist 0.Siehe auch Richtlinie in den erweiterten Einstellungen.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob der in diesem Eintrag konfigurierte RADIUS-Server verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GruppenbeschreibungDefinieren Sie eine neue RADIUS-Gruppenbeschreibung bzw. weisen Sie den neuen RADIUS-Eintrag einer schon definierten Gruppe zu. Die konfigurierten RADIUS-Server einer Gruppe werden gemäß der Priorität und der Richtlinie abgefragt.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Tragen Sie in das Textfeld eine neue Gruppenbeschreibung ein.Standardgruppe 0: Wählen Sie diesen Eintrag für spezielle Anwendungen, wie z. B. Hotspot-Server-Konfiguration, aus.: Wählen Sie aus der Liste eine schon definierte Gruppe aus.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
RichtlinieWählen Sie aus, wie Ihr Gerät reagieren soll, wenn eine negative Antwort auf eine Anfrage eingeht.Mögliche Werte:Verbindlich (Standardwert): Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert.Nicht verbindlich: Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird nicht akzeptiert. Der nächste RADIUS-Server wird angefragt, bis Ihr Gerät eine Antwort von einem als autoritativ konfigurierten Server erhält.
UDP-PortGeben Sie den zu verwendenden UDP-Port für RADIUS-Daten ein.Gemäß RFC 2138 sind die Standard-Ports 1812 für die Authentifizierung (1645 in älteren RFCs) und 1813 für Gebührenerfassung (1646 in älterne RFCs) vorgesehen. Der Dokumentation Ihres RADIUS-Servers können Sie entnehmen, welcher Port zu verwenden ist.Der Standardwert ist 1812.
Server TimeoutGeben Sie die maximale Wartezeit zwischen ACCESS_REQUEST und Antwort in Millisekunden ein.Nach Ablauf dieser Zeit wird die Anfrage gemäß Wiederholungen wiederholt bzw. der nächste konfigurierte RADIUS-Server angefragt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 50 und 50000.Der Standardwert ist 1000 (1 Sekunde).
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie eine Überprüfung der Erreichbarkeit eines RADIUS-Servers im Status Inaktiv.Es wird regelmäßig (alle 20 Sekunden) ein Alive-Check durchgeführt, in dem ein ACCESS_REQUEST an die IP-Adresse des RADIUS-Servers gesendet wird. Bei erneuter Erreichbarkeit wird der Status wieder auf aktiv gesetzt. Wenn der RADIUS-Server nur über eine Wählverbindung erreichbar ist, können ungewollte Kosten entstehen, wenn dieser Server längere Zeit inaktiv ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WiederholungenGeben Sie die Anzahl der Wiederholungen für den Fall ein, dass eine Anfrage nicht beantwortet wird. Falls nach diesen Versuchen dennoch keine Antwort erhalten wurde, wird der Status auf inaktiv gesetzt. bei Erreichbarkeitsprüfung = Aktiviert versucht Ihr Gerät alle 20 Sekunden, den Server zu erreichen. Wenn der Server antwortet, wird Status wieder auf aktiv zurückgesetzt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 10.Der Standardwert ist 1. Um zu verhindern, dassStatusauf in- aktiv gesetzt wird, setzen Sie diesen Wert auf 0.
RADIUS-DialoutNur fürAuthentifizierungstyp =PPP-Authentifizierung und IPSec-Au- thentifizierung.Wählen Sie aus, ob Ihr Gerät vom RADIUS-Server Dialout-Rou- ten abfragt. Auf diesem Weg können automatisch temporäre Schnittstellen angelegt werden und Ihr Gerät kann ausgehende Verbindungen initiieren, die nicht fest konfiguriert sind.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiv ist, können Sie folgende Optionen ein- geben:Neulade-Intervall: Geben Sie den Zeitabstand zwischen den Aktualisierungsintervallen in Sekunden ein.Standardmäßig ist hier 0 eingetragen, d. h. ein automatischer Reload wird nicht durchgeführt.

7.5.2 TACACS+

TACACS+ ermöglicht die Zugriffssteuerung von Ihrem Gerät, Netzzugangsservern (NAS) und anderen Netzwerkkomponenten über einen oder mehrere zentrale Server.

TACACS+ ist wie RADIUS ein AAA-Protokoll und bietet Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Abrechnungsdienste (TACACS+-Gebührenerfassung wird derzeit von bintec elmeg-Geräten nicht unterstützt).

Folgende TACACS+-Funktionen sind auf Ihrem Gerät verfügbar:

  • Authentifizierung für Login Shell
  • Kommando-Autorisierung auf der Shell (z. B. telnet, show)

TACACS+ verwendet TCP Port 49 und stellt eine gesicherte und verschlüsselte Verbindung her.

Im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->TACACS+ wird eine Liste al-

ler eingetragenen TACACS+-Server angezeigt.

7.5.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere TACACS+-Server einzutragen.

RADIUS TACACS+ Optionen

Bosisparameter Authentifizierungstyp Login-Aufenthifizierung Server-IP-Adresse TACACS+Password Pricritical 0 Eintrag aktiv Aktiviert Erweiterte Einstellungen Richtlinie Nicht verbindlich TCP-Port 49 Timeout 3 Sekunden Blockzeit 60 Sekunden Verschlüsselung Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 37: Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->TACACS+ ->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung->TACACS+ ->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
AuthentifizierungstypZeigt an, welche TACACS+-Funktion genutzt werden soll. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:Login-Authentifizierung: Hier können Sie festlegen, ob der aktuelle TACACS+-Server für die Login-Authentifizierung zu Ihrem Gerät benutzt werden soll.
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des TACACS+-Servers ein, der für eine Login-Authentifizierung abgefragt werden soll.
TACACS+-PasswortGeben Sie das Passwort ein, welches benutzt werden soll, um den Datenaustausch zwischen dem TACACS+-Server und dem Netzzugangsserver (Ihrem Gerät) zu authentifizieren und (falls zutreffend) zu verschlüsseln. Die maximale Länge des Eintrags ist 32 Zeichen.
PrioritätWeisen Sie dem aktuellen TACACS+-Server eine Priorität zu. Der Server mit dem niedrigsten Wert ist der erste, der für die TACACS+-Login-Authentifizierung benutzt wird. Falls er keine Antwort liefert oder der Zugriff verweigert wurde (nur für Richtlinie = Nicht verbindlich), wird der Eintrag mit der nächst-niedrigeren Priorität genutzt.Verfügbare Werte sind 0 bis 9, der Standardwert ist 0.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob dieser Server für die Login-Authentifizierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
RichtlinieWählen Sie die Interpretation der TACACS+-Antwort aus.Mögliche Werte:Nicht verbindlich (Standardwert): Die TACACS+-Server werden gemäß ihrer Priorität (siehe Priorität) abgefragt, bis eine positive Antwort oder von einem authoritativen Server eine negative Antwort empfangen wurde.Verbindlich:Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert, d. h. es wird kein weiterer TACACS+-Server abgefragt.Die Geräte-interne Benutzerverwaltung wird durch TACACS+ nicht ausgeschaltet. Sie wird geprüft, nachdem alle TA-CACS+Server abgefragt wurden.
TCP-PortZeigt den für das TACACS+-Protokoll verwendeten Standard-TCP-Port (49) an. Der Wert kann nicht verändert werden.
TimeoutGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, die der NAS auf eine Antwort von TACACS+ warten soll.Falls während der Wartezeit keine Antwort empfangen wird, wird der als nächster konfigurierte TACACS+-Server abgefragt (nur fürRichtlinie=Nicht verbindlich) und der aktuelle Server in einen blockiert-Status versetzt.Mögliche Werte sind 1 bis 60, der Standardwert ist 3.
BlockzeitGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, die der aktuelle Server in einem blockierten Status verbleiben soll.Nach Ende der Blockierung wird der Server in den Status versetzt, der im FeldEintrag aktivangegeben ist.Mögliche Werte sind 0 bis 3600, der Standardwert ist 60. Der Wert 0 bedeutet, dass der Server nie in einen blockiert-Status versetzt wird und somit keine weiteren Server angefragt werden.
VerschlüsselungWählen Sie aus, ob der Datenaustausch zwischen dem TA-CACS+-Server und dem NAS mit MD5 verschlüsselt werden soll.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Ist die Funktion nicht aktiv, werden die Pakete und damit alle dazugehörigen Informationen unverschlüsselt übertragen. Eine unverschlüsselte Übertragung wird nicht als Standardeinstellung sondern nur für Debug-Zwecke empfohlen.

7.5.3 Optionen

Aufgrund der hier möglichen Einstellung führt Ihr Gerät bei eingehenden Rufen eine Authentifizierungsverhandlung aus, wenn es die Calling Party Number nicht identifiziert (z. B. weil die Gegenstelle keine Calling Party Number signalisiert). Wenn die mit Hilfe des ausgeführten Authentifizierungsprotokolls erhaltenen Daten (Passwort, Partner PPP ID) mit den Daten einer eingetragenen Gegenstelle oder eines RADIUS-Benutzers übereinstimmen, akzeptiert Ihr Gerät den ankommenden Ruf.

Teldat bintec RXL12500 - Optionen - 1

Globale RADUS-Optionen Authentifizierung für PPP-Einwahl Inband Outband (CLID) OK Abbrechen

Abb. 38: Systemverwaltung -> Remote Authentifizierung -> Optionen

Das Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Globale RADIUS-Optionen

Feld Beschreibung
Authentifizierung für PPP-EinwahlStandardmäßig wird folgende Reihenfolge bei der Authentisierung für eingehende Verbindungen unter Berücksichtigung von RADIUS angewendet: zunächst CLID, danach PPP und daraufhin PPP mit RADIUS.Optionen:Inband: Nur Inband-RADIUS-Anfragen (PAP, CHAP, MS-CHAP V1 & V2) (d. h. PPP-Anfragen ohne Rufnummernidentifizierung) werden zum inServer-IP-Adressedefinierten RADIUS-Server geschickt.Outband(CLID): Nur Outband-RADIUS-Anfragen (d. h. Anfragen zur Rufnummernidentifizierung) werden zum RADIUS-Server geschickt (CLID = Calling Line Identification).Standardmäßig istInband aktiviert, Outband(CLID) deaktiviert.

7.6 Konfigurationszugriff

Im Menü Konfigurationszugriff können Sie Benutzerprofile konfigurieren.

Sie legen dazu Zugriffsprofile und Benutzer an und weisen jedem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Ein Zugriffsprofil stellt denjenigen Teil des GUI zur Verfügung, den ein Benutzer für seine Aufgaben benötigt. Nicht benötigte Teile des GUI sind gesperrt.

7.6.1 Zugriffsprofile

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile wird eine Liste aller konfigurierten Zugriffsprofile angezeigt. Vorhandene Einträge können Sie mithilfe des Symbols löschen.

Für Telefonanlagen sind standardmäßig die Zugriffsprofile TCC_ADMIN, HOTEL, CHARGES, PHONEBOOK, PBX_USER_ACCESSbereits angelegt. Diese können Sie mithilfe des Symbols ändern sowie über das Symbol auf die Standardeinstellungen zurücksetzen.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite Filterin Keiner gleich Los Level Nr. Beschreibung 2 TCC_ADMIN 3 HOTEL 4 CHARGES 5 PHONEBOOK 6 PBX_USER_ACCESS Seite: 1, Objekte: 1 - 5 Neu Zurücksetzen

Abb. 39: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile

7.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zugriffsprofile anzulegen.

Um ein Zugriffsprofil zu erzeugen, können Sie alle Einträge in der Navigationsleiste des GUI sowie Konfiguration speichern und Zum SNMP Browser wechseln verwenden. Sie können maximal 29 Zugriffsprofile anlegen.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundenstellungen Beschreibung Level Nr. 7 Schaftlichen Konfiguration speichern □ AktMert Zum GNMP Browser wechseln □ Aktiviert Navigationsenträge Assistenten ▼ ✗ Erste Schritte ▼ ✗ PBX ▼ ✗ Systemverwaltung ▼ ✗ Physikalische Schnittstellen ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Nummerierung ▼ ✗ Endgeräte ▼ ✗ Antrufkontrolle ▼ ✗ Anwendungen ▼ ✗ LAN ▼ ✗ Netzwerk ▼ ✗ Firewall ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Lokale Dienste ▼ ✗ Wartung ▼ ✗ Externe Berichterstellung ▼ ✗ Monitoring ▼ ✗ Benutzerzugang ▼ ✗ OK Abbrechen

Abb. 40: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zugriffsprofil ein.
Level Nr.Das System vergibt automatisch eine laufende Nummer an dasZugriffsprofil. Diese kann nicht editiert werden.
Felder im Menü Schaltflächen
Feld Beschreibung
Konfiguration speichernWenn Sie die Schaltfläche Konfiguration speichern aktivieren, darf der Benutzer Konfigurationen speichern.
Teldat bintec RXL12500 - Bearbeiten oder Neu - 2HinweisBeachten Sie, dass die Passwörter in der gespeicherten Datei im Klartext eingesehen werden können.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Konfiguration speichern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zum SNMP Browser wechselnWenn Sie die Schaltfläche Zum SNMP Browser wechseln aktivieren, kann der Benutzer zur SNMP-Browser-Ansicht wechseln, auf die Parameter zugreifen und alle dort angezeigten Einstellungen ändern.
Teldat bintec RXL12500 - Bearbeiten oder Neu - 3AchtungBeachten Sie, dass die Berechtigung für Zum SNMP Browser wechseln bedeutet, dass der Benutzer auf die gesamte MIB zugreifen kann, da in dieser Ansicht kein individuelles Zugangsprofil angelegt werden kann. Mit der Berechtigung für Konfiguration speichern kann er die geänderte MIB speichern.Mit der Berechtigung für Zum SNMP Browser wechselnheben Sie die konfigurierten GUI- Einschränkungen auf der MIB-Ebene wieder auf.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Zum SNMP Browser wechseln.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Felder im Menü Navigationseinträge

Feld Beschreibung
MenüsSie sehen alle Menüs aus der Navigationsleiste des GUI. Menüs, die mindestens ein Untermenü enthalten, sind mit ▲ bzw. ▼ gekennzeichnet. Das Symbol □ kennzeichnet Seiten.Wenn Sie ein neues Zugriffsprofil anlegen, sind noch keine Ele-mente zugewiesen, d.h. alle verfügbaren Menüs, Untermenüs und Seiten sind mit dem Symbol ✗ gekennzeichnet.Jedes Element in der Navigationsleiste kann drei Werte anneh-men. Klicken Sie in der gewünschten Zeile auf das Symbol ✗ um diese drei Werte anzeigen zu lassen.Mögliche Werte:Verweigern: Das Menü und alle untergeordeneten Menüs sind gesperrt.Zulassen: Das Menü ist freigegeben. Untergeordenete Menüs müssen gegebenenfalls gesondert freigegeben wer-den.Alle zulassen: Das Menü und alle untergeordneten Menüs sind freigegeben.Sie können in der entsprechenden Zeile Zulassen bzw. Alle zulassen wählen, um dem aktuellen Zugriffsprofil Elemente zuzuweisen.Elemente, die dem aktuellen Zugriffsprofil zugewiesen sind, sind mit dem Symbol gekennzeichnet.kennzeichnet ein Menü, das gesperrt ist, das aber mindestens über ein freigegebenes Untermenü verfügt.

7.6.2 Benutzer

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierten Benutzer angezeigt. Die vorhandenen Einträge können Sie mithilfe des Symbols

Teldat bintec RXL12500 - Benutzer - 1

Es sind keine Benutzer vorkonfiguriert.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Name user1 user2 Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Neu

Abb. 41: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer

Durch Klicken auf die Schaltfläche 📋 werden die Details zum konfigurierten Benutzer angezeigt. Sie sehen, welche Felder und welche Menüs dem Benutzer zugewiesen sind.

Zugriffsprofile

Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer user 1 Benutzer muss das Passwort ändern Deaktiviert Schatrlächen Konfiguration speichern Deaktiviert Zum SNMP Browser wechseln Deaktiviert Navigationseinträge Assistenten ▲ ▲ ▲ Erste Schritte ▼ ▲ ▲ PBX ▼ ▲ ▲ Systemverwaltung ▼ ▲ ▲ Physikalische Schnittstellen ▼ ▲ ▲ VoIP ▼ ▲ ▲ Nummerierung ▼ ▲ ▲ Endgeräte ▼ ▲ ▲ Anaufkontrolle ▼ ▲ ▲ Anwendungen ▼ ▲ ▲ LAN ▼ ▲ ▲ Netzwerk ▼ ▲ ▲ Firewall ▼ ▲ ▲ VoIP ▼ ▲ ▲ Lokale Dienste ▼ ▲ ▲ Wartung ▼ ▲ ▲ Externe Berichterstellung ▼ ▲ ▲ Monitoring ▼ ▲ ▲ Benutzerzugang ▼ ▲ ▲ Abbrechen

Abb. 42: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer
Teldat bintec RXL12500 - Benutzer - 4

Das Symbol 📋 bedeutet, dass Nur lesen erlaubt ist. Ist eine Zeile mit dem Symbol kennzeichnet, so sind die Informationen zum Lesen und Schreiben freigegeben. Das Symbol kennzeichnet gesperrte Einträge.

7.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benutzer einzutragen.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer Password Benutzer muss das Password ändern Aktivort Zugangs-Level Zugangs-Level Nur lesen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 43: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BenutzerGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Benutzer ein.
PasswortGeben Sie ein Passwort für den Benutzer ein.
Benutzer muss das Passwort ändernMit der Option Benutzer muss das Passwort ändern kann der Administrator bestimmen, dass der Benutzer beim ersten Login ein eigenes Passwort vergeben muss. Dazu muss die Option Konfiguration speichern im Menü Zugriffsprofile aktiv sein. Ist diese Option nicht aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt.Aktivieren oder deaktivieren Sie Benutzer muss das Passwort ändern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zugangs-LevelMit Hinzufügen weisen Sie dem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Mit der Auswahl von Nur lesen wird festgelegt, dass der Benutzer die Parameter des Zugriffsprofils ansehen, aber nicht ändern kann. Die Auswahl Nur lesen ist nur möglich, wenn die Option Zum SNMP Browser wechseln im Menü Zugriffsprofile nicht aktiv ist.Ist die Option Zum SNMP Browser wechseln aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt, weil der Benutzer zur SNMP-Browser-Ansicht wechseln, auf die Parameter zugreifen und beliebi-

Feld Beschreibung

ge Änderungen vornehmen kann. Die Option Nur lesen ist in der SNMP-Browser-Ansicht nicht verfügbar.

Werden einem Benutzer sich überschneidende Zugriffsprofile zugeordnet, so hat Lesen und Schreiben eine höhere Priorität als Nur lesen. Schaltflächen können nicht auf die Einstellung Nur lesen gesetzt werden.

7.7 Zertifikate

Ein asymmetrisches Kryptosystem dient dazu, Daten, die in einem Netzwerk transportiert werden sollen, zu verschlüsseln, digitale Signaturen zu erzeugen oder zu prüfen und Benutzer zu authentifizieren oder zu authentisieren. Zur Ver- und Entschlüsselung der Daten wird ein Schlüsselpaar verwendet, das aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel besteht.

Für die Verschlüsselung benötigt der Sender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Der Empfänger entschlüsselt die Daten mit seinem privaten Schlüssel. Um sicherzustellen, dass der öffentliche Schlüssel der echte Schlüssel des Empfängers und keine Fälschung ist, wird ein Nachweis, ein sogenanntes digitales Zertifikat benötigt.

Ein digitales Zertifikat bestätigt u. a. die Echtheit und den Eigentümer eines öffentlichen Schlüssels. Es ist vergleichbar mit einem amtlichen Ausweis, in dem bestätigt wird, dass der Eigentümer des Ausweises bestimmte Merkmale aufweist, wie z. B. das angegebene Geschlecht und Alter, und dass die Unterschrift auf dem Ausweis echt ist. Da es für Zertifikate nicht nur eine einzige Ausgabestelle gibt, wie z. B. das Passamt für einen Ausweis, sondern Zertifikate von vielen verschiedenen Stellen und in unterschiedlicher Qualität ausgegeben werden, kommt der Vertrauenswürdigkeit der Ausgabestelle eine zentrale Bedeutung zu. Die Qualität eines Zertifikats regelt das deutsche Signaturgesetz bzw. die entsprechende EU-Richtlinie.

Die Zertifizierungsstellen, die sogenannte qualifizierte Zertifikate ausstellen, sind hierarchisch organisiert mit der Bundesnetzagentur als oberster Zertifizierungsinstanz. Struktur und Inhalt eines Zertifikats werden durch den verwendeten Standard vorgegeben. X.509 ist der wichtigste und am weitesten verbreitete Standard für digitale Zertifikate. Qualifizierte Zertifikate sind personenbezogen und besonders vertrauenswürdig.

Digitale Zertifikate sind Teil einer sogenannten Public Key Infrastruktur (PKI). Als PKI bezeichnet man ein System, das digitale Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.

Zertifikate werden für einen bestimmten Zeitraum, meist ein Jahr, ausgestellt, d.h. ihre Gültigkeitsdauer ist begrenzt.

Ihr Gerät ist für die Verwendung von Zertifikaten für VPN-Verbindungen und für Sprachver-

bindungen über Voice over IP ausgestattet.

7.7.1 Zertifikatsliste

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste wird eine Liste aller vorhandenen Zertifikate angezeigt.

7.7.1.1 Bearbeiten

Klicken Sie auf das 📄-Symbol, um den Inhalt des gewählten Objekts (Schlüssel, Zertifikat oder Anforderung) einzusehen.

Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver

Parameter bearboiten Beschreibung xp pfx Zertifikat ist ein CA-Zertifikat Wahr Überprüfung anhand einer Zertifikatsperliste (CRL) Deaktiviert Immer Nur wenn ein Zertifikatsperlisten-Verteilungspunkt vorhanden ist Einstellungen des übergeordneten Zertifikates benutzen Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats erzwingen Wahr Details anzeigen Certificate = SerialNumber = 11 SubjectName =

![](images/0d99ef3f10f3c12935f2b311c5c9ada7b20bb32c9b091a8695512f4767d05102.jpg) Abb. 45: Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Zertifikatsanforderung
Feld Beschreibung
ZertifikatsanforderungsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
ModusWählen Sie aus, auf welche Art Sie das Zertifikat beantragen wollen.Zur Verfügung stehen:Manuell (Standardwert): Ihr Gerät erzeugt für den Schlüssel eine PKCS#10-Datei, die direkt im Browser hochgeladen oderim Menü über das Feld Details anzeigen kopiert werden kann. Diese Datei muss der CA zugestellt und das erhaltene Zertifikat anschließend manuell auf Ihr Gerät importiert werden.SCEP: Der Schlüssel wird mittels des Simple Certificate Enrollment Protocols bei einer CA beantragt.
Privaten Schlüssel ge-nerierenNur für Modus = ManuellWählen Sie einen Algorithmus für die Schlüsselerstellung aus.Zur Verfügung stehen RSA (Standardwert) und DSA.Wählen Sie weiterhin die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus.Mögliche Werte: 512, 768, 1024, 1536, 2048, 4096.Beachten Sie, dass ein Schlüssel mit der Länge 512 Bit als unsicher eingestuft werden könnte, während ein Schlüssel mit 4096 Bit nicht nur viel Zeit zur Erzeugung erfordert, sondern während der IPSec-Verarbeitung einen wesentlichen Teil der Ressourcen belegt. Ein Wert von 768 oder mehr wird jedoch empfohlen, als Standardwert ist 1024 Bit vorgegeben.
SCEP-URLNur für Modus = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.beispiel.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
CA-ZertifikatNur für Modus = SCEPWählen Sie das CA-Zertifikat aus.-- Download --: Geben Sie in CA-Name den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.Falls keine CA-Zertifikate zur Verfügung stehen, wird Ihr Gerät zuerst das CA-Zertifikat der betroffenen CA herunterladen.Es fährt dann mit dem Registrierungsprozess fort, sofern keine wesentlichen Parameter mehr fehlen. In diesem Fall kehrt es in das Menü Zertifikatsanforderung generieren zurück.Falls das CA-Zertifikat keine CRL-Verteilstelle (Certificate Revocation List, CRL) enthält und auf Ihrem Gerät kein Zertifikatsserver konfiguriert ist, werden Zertifikate von dieser CA nicht auf ihre Gültigkeit überprüft.: Sind alle notwendigen Zertifikate bereits auf dem System vorhanden, wählen Sie diese manuell aus.
RA-SignierungszertifikatNur für Modus = SCEPNur für CA-Zertifikat nicht = -- Download --Wählen Sie ein Zertifikat für die Signierung der SCEP-Kommunikation aus.Der Standardwert ist -- CA-Zertifikat verwenden --, d. h. es wird das CA-Zertifikat verwendet.
RA-VerschlüsselungszertifikatNur für Modus = SCEPNur wenn RA-Signierungszertifikat nicht = -- CA-Zertifikat verwenden --Wenn Sie ein eigenes Zertifikat zur Signierung der Kommunikation mit der RA verwenden, haben Sie hier die Möglichkeit, ein weiteres zur Verschlüsselung der Kommunikation auszuwählen.Der Standardwert ist -- RA-Signierungszertifikat verwenden --, d. h. es wird dasselbe Zertifikat wie zur Signierung verwendet.
PasswortNur für Modus = SCEPUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tra-gen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
BenutzerdefiniertWählen Sie aus, ob Sie die Namenskomponenten des Subjektnamens einzeln laut Vorgabe durch die CA oder einen speziellen Subjektnamen eingeben wollen.Wenn Aktiviert ausgewählt ist, kann in Zusammenfassendein Subjektname mit Attributen, die nicht in der Auflistung angeboten werden, angegeben werden. Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".Ist das Feld nicht markiert, geben Sie die Namenskomponenten in Allgemeiner Name, E-Mail, Organisationseinheit, Organisation, Ort, Staat/Provinz und Land ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZusammenfassendNur für Benutzerdefiniert = aktiviert.Geben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein, die nicht in der Auflistung angeboten werden.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".
Allgemeiner NameNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Namen laut CA ein.
E-MailNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die E-Mail-Adresse laut CA ein.
OrganisationseinheitNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisationseinheit laut CA ein.
OrganisationNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisation laut CA ein.
OrtNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Standort laut CA ein.
Staat/ProvinzNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Staat/das Bundesland laut CA ein.
LandNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie das Land laut CA ein.
Felder im Menü Subjektname Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Subjekt-Alternativnamen
Feld Beschreibung
#1, #2, #3Definieren Sie zu jedem Eintrag den Typ des Namens und geben Sie zusätzliche Subjektnamen ein.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein zusätzlicher Name eingegeben.IP: Es wird eine IP-Adresse eingetragen.DNS: Es wird ein DNS-Name eingetragen.E-Mail: Es wird eine E-Mail-Adresse eingetragen.URI: Es wird ein Uniform Resource Identifier eingetragen.DN: Es wird ein Distinguished Name (DN) eingetragen.RID: Es wird eine Registered Identity (RID) eingetragen.
Feld im Menü Optionen
Feld Beschreibung
AutospeichermodusWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

7.7.1.3 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um Zertifikate zu importieren. ![](images/24bec4cf74c04f92f42b2b6ade3c2d880edf1b4dc3a579358652170e7bbb410a.jpg) ![](images/c62d70535a0925157e430e5e3dd65c0f40440b6bc9adac462facfa00150c4c24.jpg) Abb. 46: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Importieren
Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen des Zertifikats ein, welches importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät das Zertifikat dekodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung. Falls der Zertifikat-Download im Auto-Modus fehl-schlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort.Tragen Sie das Passwort hier ein.

7.7.2 CRLs

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs wird eine Liste aller CRLs (Certificate Revocation List) angezeigt. Wenn ein Schlüssel nicht mehr verwendet werden darf, z. B. weil er in falsche Hände geraten oder verloren gegangen ist, wird das zugehörige Zertifikat für ungültig erklärt. Die Zertifizierungsstelle widerruft das Zertifikat, sie gibt Zertifikatsperrlisten, sogenannte CRLs, heraus. Nutzer von Zertifikaten sollten durch einen Abgleich mit diesen Listen stets prüfen, ob das verwendete Zertifikat aktuell gültig ist. Dieser Prüfvorgang kann über einen Browser automatisiert werden. Das Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) unterstützt die Ausgabe und den Widerruf von Zertifikaten in Netzwerken.

7.7.2.1 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um CRLs zu importieren. ![](images/720fc9a28681335a480340e119fc23214df5a71c6a58ae91046886f1f9662ec1.jpg) ![](images/7ab2d0c87ad53b534ef7ebe46c2656177cf8d0929b2a6f8ab927b5aed0e21580.jpg) Abb. 47: Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü CRL-Import
Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen der CRL ein, welche importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die CRL ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät die CRL decodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung. Falls der CRL-Download im Auto-Modus fehlschlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortGeben Sie das zum Importieren zu verwendende Passwort ein.

7.7.3 Zertifikatsserver

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver wird eine Liste aller Zertifikatsserver angezeigt. Eine Zertifizierungsstelle (Zertifizierungsdiensteanbieter, Certificate Authority, CA) stellt ihre Zertifikate den Clients, die ein Zertifikat beantragen, über einen Zertifikatsserver zur Verfügung. Der Zertifikatsserver stellt auch die privaten Schlüssel aus und hält Zertifikatsperrlisten (CRL) bereit, die zur Prüfung von Zertifikaten entweder per LDAP oder HTTP vom Gerät abgefragt werden.

7.7.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um einen Zertifikatsserver einzurichten. Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver ![](images/097f1ad9fbb1e7d034912e48c36f3e881ebc777e6d0db1586b70ea51869c89c7.jpg) Abb. 48: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Zertifikatsserver ein.
LDAP-URL-PfadGeben Sie die LDAP-URL oder die HTTP-URL des Servers ein.

Kapitel 8 Physikalische Schnittstellen

In diesem Menü konfigurieren Sie die physikalischen Schnittstellen, die Sie beim Anschließen Ihres Gateways verwendet haben. Die Konfigurationsoberfläche zeigt ausschließlich diejenigen Schnittstellen an, die auf Ihrem Gerät zur Verfügung stehen. Sie sehen im Menü Systemverwaltung->Status eine Liste aller physikalischen Schnittstellen und Informationen darüber, ob die Schnittstellen angeschlossen bzw. aktiv sind und ob sie bereits konfiguriert sind.

8.1 Ethernet-Ports

Eine Ethernet-Schnittstelle ist eine physikalische Schnittstelle zur Anbindung an das lokale Netzwerk oder zu externen Netzwerken. Die Ethernet-Ports ETH1 bis ETH8 sind im Auslieferungszustand einer einzigen logischen Ethernet-Schnittstelle zugeordnet. Die logische Ethernet-Schnittstelle en1-0 ist zugewiesen und mit IP-Adresse 192.168.0.254 und Netzmaske 255.255.255.0 vorkonfiguriert. Die Ports ETH9 und ETH10 (mit Anschlussmöglichkeit zweier SFP-Moduls) sind der logischen Ethernet-Schnittstelle en1-4 zugewiesen und nicht vorkonfiguriert. ![](images/e22a7a9954a27c658d862b49ad70af978622d1e40d2151622b6d4700cec7b92f.jpg)

Hinweis

Um die Erreichbarkeit Ihres Geräts zu gewährleisten, achten Sie beim Aufteilen der Ports darauf, dass die Ethernet-Schnittstelle en1-0 mit der vorkonfigurierten IP-Adresse und Netzmaske einem Port zugewiesen wird, der per Ethernet erreichbar ist. Führen Sie im Zweifelsfall die Konfiguration per serieller Verbindung über die Console-Schnittstelle durch.

ETH1 - ETH8

Die Schnittstellen können separat genutzt werden. Sie werden voneinander logisch getrennt, indem jedem Port im Menü Portkonfiguration im Feld Ethernet- Schnittstellenauswahl die gewünschte logische Ethernet-Schnittstelle zugewiesen wird. Für jede zugewiesene Ethernet-Schnittstelle wird im Menü LAN->IP-Konfiguration eine weitere Schnittstelle in der Liste angezeigt und eine jeweils vollständig eigenständige Konfiguration der Schnittstelle ermöglicht.

ETH9 und ETH10 (mit Anschlussmöglichkeit zweier SFP-Moduls)

Standardmäßig ist den Ports ETH9 und ETH10 die logische Ethernet-Schnittstelle en1-4 zugewiesen. Die Konfigurationsoptionen sind identisch mit denen der Ports ETH1 - ETH8. ![](images/5c778b70f8b468d755d14acf7e2cc8c02201af09b86340dc62008771aad94c07.jpg)

Hinweis

Wenn Sie den ETH-Port mit einem SFP-Modul betreiben wollen, muss dieses vor dem Systemstart gesteckt sein! Im laufenden Betrieb ist in diesem Fall kein Wechsel auf den Betrieb des ETH-Port ohne SFP-Modul möglich. Soll der ETH-Port nach Einsatz eines SFP-Moduls verwendet werden, muss das Gerät neu gestartet werden. Die wechselnde Nutzung des ETH-Ports im laufenden Betrieb ohne vorherigen Einsatz mit SFP-Modul ist jedoch möglich. Unterstützt werden folgende SFP-Module mit SERDES-Interface für FTTH-Verbindungen: - AT-SPBD10-13: 1000LX Single Mode BiDi SFP (1310 Tx, 1490 Rx) 10 km - AT-SPBD10-14: 1000LX Single Mode BiDi SFP (1490 Tx, 1310 Rx) 10 km • AT-SPLX40: 1000LX (LC) SFP, 40 km

VLANs für Routing-Schnittstellen

Konfigurieren Sie VLANs, um z. B. einzelne Netzwerksegmente voneinander zu trennen (z. B. einzelne Abteilungen einer Firma) oder um bei der Verwendung von Managed Switches mit QoS-Funktion eine Bandbreitenreservierung für einzelne VLANs vorzunehmen.

8.1.1 Portkonfiguration

Portseparation

Ihr Gerät bietet die Möglichkeit, die Switch Ports als eine Schnittstelle zu betreiben oder diese logisch voneinander zu trennen und als eigenständige Ethernet-Schnittstellen zu konfigurieren. Bei der Konfiguration sollten Sie Folgendes beachten: Die Aufteilung der Switch Ports auf mehrere Ethernet-Schnittstellen trennt diese nur logisch voneinander. Die verfügbare Ge- samtbandbreite von max. 1000 Mbit/s Full Duplex für alle entstandenen Schnittstellen bleibt unverändert. Wenn Sie also z. B. alle Switch Ports voneinander trennen, verfügt jede der entstehenden Schnittstellen nur über einen Teil der vollen Bandbreite. Wenn Sie mehrere Switch Ports zu einer Schnittstelle zusammenfassen, so stehen für alle Ports gemeinsam die volle Bandbreite von max. 1000 Mbit/s Full Duplex zur Verfügung.

Portkonfiguration

![](images/8a4f4ca8716a78f2108bd7a50f3c0e5e41c6d2188f8b0c14dab55e405fbead45.jpg) Abb. 49: Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration Das Menü Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Switch-Konfiguration
Feld Beschreibung
Switch-PortZeigt den jeweiligen Switch-Port an. Die Nummerierung entspricht der Nummerierung der Ethernet-Ports auf der Rückseite des Geräts.
Ethernet-SchnittstellenauswahlOrdnen Sie dem jeweiligen Switch-Port eine logische Ethernet-Schnittstelle zu.Zur Auswahl stehen die Schnittstellen en1-0 bis en1-9. In der Grundeinstellung ist Switch Port 1-4 die Schnittstelle en1-0, Switch Port 5-10 die Schnittstelle en1-5 zugeordnet.
Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigu-rierter ModusWählen Sie den Modus aus, in dem die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vollständige automatische Aushandlung (Standardwert)
• Auto 1000 Mbit/s only• Auto 100 Mbit/s only• Auto 10 Mbit/s only• Auto 100 Mbit/s / Full Duplex• Auto 100 Mbit/s / Half Duplex• Auto 10 Mbit/s / Full Duplex• Auto 10 Mbit/s / Half Duplex• Fest 1000 Mbit/s / Full Duplex• Fest 100 Mbit/s / Full Duplex• Fest 100 Mbit/s / Half Duplex• Fest 10 Mbit/s / Full Duplex• Fest 10 Mbit/s / Half Duplex• Keiner: Die Schnittstelle wird angelegt, bleibt aber inaktiv.
Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller ModusZeigt den tatsächlichen Modus und die tatsächliche Geschwindigkeit der Schnittstelle an.Mögliche Werte:• 1000 Mbit/s / Full Duplex• 100 Mbit/s / Full Duplex• 100 Mbit/s / Half Duplex• 10 Mbit/s / Full Duplex• 10 Mbit/s / Half Duplex• Inaktiv
FlusskontrolleWählen Sie aus, ob auf der entsprechenden Schnittstelle eine Flusskontrolle vorgenommen werden soll.Mögliche Werte:• Deaktiviert (Standardwert): Es wird keine Flusskontrolle vorgenommen.• Aktiviert: Es wird eine Flusskontrolle durchgeführt.• Auto: Es wird eine automatische Flusskontrolle durchgeführt.

8.2 ISDN-Ports

In diesem Menü konfigurieren Sie die ISDN-Schnittstellen Ihres Geräts. Hier tragen Sie z. B. ein, an welcher Art von ISDN-Anschluss Ihr Gateway angeschlossen ist. Die ISDN-Schnittstellen Ihres Gateways können Sie für verschiedene Nutzungstypen einsetzen. Um die ISDN-Schnittstellen zu konfigurieren, müssen Sie zwei Schritte durchführen: - Einstellungen der ISDN-Anschlüsse eintragen: Hier tragen Sie die wichtigsten Parameter der ISDN-Anschlüsse ein. - MSN-Konfiguration: Hier teilen Sie Ihrem Gerät mit, wie auf eingehende Rufe aus dem WAN reagiert werden soll.

8.2.1 ISDN-Konfiguration

![](images/a8a1ef9f535080c01c04b1fa38dfb584cc2a37b5c99ac472fde0a0c113bdb3b2.jpg)

Hinweis

Wenn das ISDN-Protokoll nicht erkannt wird, müssen Sie es unter Port-Verwendung und ISDN-Konfigurationstyp manuell auswählen. Die automatische D-Kanal-Erkennung ist dann ausgeschaltet. Bei falsch eingestelltem ISDN-Protokoll kann kein ISDN-Verbindungsaufbau erfolgen! Im Menü Physikalische Schnittstellen ->ISDN-Ports->ISDN-Konfiguration wird eine Liste aller ISDN-Ports und deren Konfiguration angezeigt.

8.2.1.1 Bearbeiten mit

![](images/067787805a4aa1e29066e7e664cf71860a61d4326a6e9ecb799d9aa01a16f1e3.jpg) Wählen Sie die Schaltfläche 📋, um die Konfiguration des jeweiligen ISDN-Ports zu bearbeiten.

ISDN-BRI-Schnittstelle

Die ISDN-BRI-Schnittstellen Ihres Gateways können Sie sowohl für Wähl- als auch für Festverbindungen über ISDN nutzen. ISDN-Konfiguration MSN-Konfiguration ![](images/0ee8e676bab7472c7e7d276168ed153b16f088c1413c7d8f8debf9e4d15dbc23.jpg) Abb. 50: Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN-Konfiguration-> ![](images/9985cc3443e2804291eb42087812b6b4176c699b1c08961db492739bc64bb5ab.jpg) Das Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN-Konfiguration->besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
PortnameZeigt den Namen des ISDN-Ports an.
Automatische Konfiguration beim StartWählen Sie aus, ob der ISDN Switch Typ (D-Kanalerkennung für Wählverbindungen) automatisch erkannt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Ergebnis der automatischen KonfigurationZeigt den Status der ISDN-Autokonfiguration an.Die automatische D-Kanal-Erkennung läuft, bis eine Einstellung gefunden wird bzw. bis das ISDN-Protokoll unter Port-Verwendung manuell ausgewählt ist. Das Feld kann nicht editiert werden. Angezeigt wird das Ergebnis der automatischen Konfiguration für die Port-Verwendung und den ISDN-Konfigurationstyp.Mögliche Werte:Alle möglichen Werte für die Port-Verwendung und den ISDN-Konfigurationstyp.Wird ausgeführt: Erkennung läuft noch.
Port-VerwendungNur wenn Automatische Konfiguration beim Start deaktiviert ist.Wählen Sie das Protokoll aus, das für den ISDN-Port verwendet werden soll.Mögliche Werte:Nicht verwendet: Der ISDN-Anschluss wird nicht genutzt.Dialup (Euro-ISDN)Standleitung
ISDN-KonfigurationstypNur wenn Automatische Konfiguration beim Start deaktiviert ist und für Port-Verwendung = Dialup (Euro-ISDN)Wählen Sie die ISDN-Anschlussart aus.Mögliche Werte:Punkt-zu-MehrpunktM(Standardwert): Mehrgeräteanschluss.Punkt-zu-Punkt: Anlagenanschluss.
ISDN-Switch-TypNur für Port-Verwendung = StandleitungWählen Sie das ISDN-Protokoll, das Ihnen Ihr Provider zur Verfügung stellt:Mögliche Werte:Standleitung B1 64S: Festverbindung über B-Kanal 1 (64 kbit/s)Standleitung B1+B2 64S2: Festverbindung über beide B-Kanäle (128 kbit/s)Standleitung D+B1+B2 TS02: Festverbindung über D-Kanal und beide B-Kanäle (144 kbit/s)Standleitung B1+B2 Unterschiedliche Endpunkte: Festverbindung zu zwei verschiedenen Endpunkten.Standleitung B1+D TS01: Festverbindung über B-Kanal 1 und D-Kanal (80 kbit/s)Standleitung B2+D TS01: Festverbindung über B-Kanal 2 und D-Kanal (80 kbit/s)Standleitung B2 64S: Festverbindung über B-Kanal 2 (64kbit/s)
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
X.31 (X.25 im D-Kanal)Wählen Sie aus, ob Sie X.31 (X.25 im D-Kanal) z. B. für CAPI-Applikationen nutzen wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
X.31 TEI-WertNur wenn X.31 (X.25 im D-Kanal) aktiviert ist.Bei ISDN-Autokonfiguration wird der X.31-TEI automatisch erkannt. Hat die Autokonfiguration den TEI nicht erkannt, können Sie hier manuell den Wert eingeben, der von der Vermittlungsstelle zugewiesen wurde.Mögliche Werte sind 0 bis 63.Standardwert ist -1 (für automatische Erkennung).
X.31 TEI-DienstNur für X.31 (X.25 im D-Kanal) = aktiviertWählen Sie den Dienst, für den Sie den X.31-TEI nutzen wollen.Mögliche Werte:CAPICAPI-StandardPacket Switch (Standardwert)CAPI und CAPI-Standard dienen zur Nutzung des X.31-TEI für CAPI-Applikationen. Bei CAPI wird der in der CAPI-Applikation eingestellte TEI-Wert benutzt, bei CAPI-Standard wird der Wert der CAPI-Applikation ignoriert und immer der hier eingestellte Standardwert benutzt.Packet Switch stellen Sie ein, wenn Sie den X.31-TEI für das X.25-Gerät nutzen möchten.

8.2.2 MSN-Konfiguration

In diesem Menü teilen Sie die zur Verfügung stehenden ISDN-Rufnummern den gewünschten Diensten (z. B. PPP-Routing, ISDN-Login) zu. Falls Sie die ISDN-Schnittstelle für aus- und eingehende Wählverbindungen verwenden, sind in diesem Menü die eigenen Rufnummern für diese Schnittstelle einzutragen (für Festverbindungen sind diese Einstellungen nicht möglich). Entsprechend den Einstellungen in diesem Menü verteilt Ihr Gerät die eingehenden Rufe auf die internen Dienste. Ausgehenden Rufen wird die eigene Rufnummer als Nummer des Anrufers (Calling Party Number) mitgegeben. Das Gerät unterstützt die Dienste: - PPP (Routing): Der Dienst PPP (Routing) ist der allgemeine Routing-Dienst Ihres Geräts. Damit werden u. a. ISDN-Gegenstellen Datenverbindungen mit Ihrem LAN ermöglicht. So können Sie es Partnern außerhalb Ihres lokalen Netzwerkes ermöglichen, auf Hosts in Ihrem LAN zuzugreifen. Genauso ist es möglich, ausgehende Datenverbindungen zu ISDN-Gegenstellen aufzubauen. - ISDN-Login: Der Dienst ISDN-Login ermöglicht sowohl eingehende Datenverbindungen mit Zugang zur SNMP-Shell Ihres Geräts, als auch ausgehende Datenverbindungen zu anderen bintec elmeg-Geräten. So kann Ihr Gerät aus der Ferne konfiguriert und gewartet werden. - IPSec: Um Hosts, die nicht über feste IP-Adressen verfügen, dennoch eine sichere Verbindung über das Internet zu ermöglichen, unterstützen bintec elmeg-Geräte den DynDNS-Dienst. Durch die Funktion IPSec Callback kann mit Hilfe eines direkten ISDN-Rufs bei einem IPSec Peer mit dynamischer IP-Adresse diesem signalisiert werden, dass man online ist und den Aufbau eines IPSec-Tunnels über das Internet erwartet. Sollte der gerufene Peer derzeit keine Verbindung zum Internet haben, wird er durch den ISDN-Ruf veranlasst, eine Verbindung aufzubauen. Die Identifikation des Anrufers durch dessen ISDN-Rufnummer genügt als Information, um einen Tunnelaufbau zu initiieren. - X.25 PAD: Mit X.25 PAD wird ein Protokollkonverter zur Verfügung gestellt, der nicht-paketorientierte Protokolle in paketorientierte Kommunikationsprotokolle und umgekehrt konvertiert. Datenendeinrichtungen, die ihre Daten nicht datenpaketorientiert senden bzw. empfangen, können so an Datex-P (öffentliches Datenpaketnetz nach dem Prinzip der Datenpaketvermittlung) angepasst werden. Wenn ein Ruf eingeht, überprüft Ihr Gerät zunächst anhand der Einträge in diesem Menü die Art des Anrufs (Daten- oder Sprachruf) und die Called Party Number, wobei nur der Teil der Called Party Number das Gerät erreicht, der von der Ortsvermittlung bzw., falls vorhanden, von der TK-Anlage weitergeleitet wird. Anschließend wird der Ruf dem passenden Dienst zugewiesen. ![](images/ce60cb53e8ae09a6a23ced6020f37cff73afeaa8e2d2b249d68e9fccadd7a39a.jpg)

Hinweis

Wenn kein Eintrag vorhanden ist (Auslieferungszustand) wird jeder über ISDN eingehende Ruf vom Dienst ISDN-Login angenommen. Um dies zu vermeiden, machen Sie hier auf jeden Fall die erforderlichen Eintragungen. Sobald ein Eintrag vorhanden ist, werden eingehende Rufe, die keinem Eintrag zugeordnet werden können, an den Dienst CAPI weitergeleitet. Im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration wird eine Liste aller MSNs angezeigt.

8.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um eine neue MSN einzurichten. ISDN-Konfiguration MSN-Konfiguration ![](images/3f643e88861ab9a03f00f755767b4c5511bc418f6f4fcba3b5db73a3fee8a4f0.jpg) Abb. 51: Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu Das Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
ISDN-PortWählen Sie den ISDN-Port aus, für den die MSN konfiguriert werden soll.
DienstWählen Sie den Dienst aus, dem ein Ruf auf die untenstehende MSN zugewiesen werden soll.Mögliche Werte:• ISDN-Login (Standardwert): Ermöglicht Einloggen mitISDN-Login.PPP (Routing): Standardeinstellung für PPP-Routing. Enthält die automatische Erkennung der unten genannten PPP-Verbindungen außer PPP DOVB .IPSec: Ermöglicht die Festlegung einer Rufnummer für IP-Sec-Callback.Andere (PPP): Weitere Dienste können ausgewählt werden: PPP 64k (Ermöglicht 64 kBit/s PPP-Datenverbindungen), PPP 56k (Ermöglicht 56 kBit/s PPP-Datenverbindungen), PPP V.110(9600) PPPV.110(14400), PPP V.110(19200), PPP V.110(38400)(Ermöglicht PPP-Verbindungen mit V.110 und mit Bit-Raten von 9600 Bit/s, 14400 Bit/s, 19200 Bit/s, 38400 Bit/s), PPPV.120 (Ermöglicht eingehende PPP-Verbindungen mit V.120).
MSNGeben Sie die Rufnummer ein, die zur Überprüfung der Called Party Number verwendet wird, wobei zur Rufannahme eine Übereinstimmung einzelner Ziffern im Eintrag unter Berücksichtigung der Konfiguration in MSN-Erkennung genügt.
MSN-ErkennungWählen Sie den Modus aus, mit dem Ihr Gerät den Ziffernvergleich von MSN mit der "Called Party Number" des eingehenden Rufes durchführt.Mögliche Werte:Rechts nach Links (Standardwert)Links nach Rechts (DDI): Immer auswählen, wenn Ihr Gerät mit einem Point-to-Point-Anschluss (Anlagenanschluss) verbunden ist.
DienstemerkmalWählen Sie die Art des eingehenden Rufes (Diensterkennung) aus.Mögliche Werte:Daten + Sprache (Standardwert): Sowohl Daten- als auch Sprachruf.Daten: DatenrufSprache: Sprachruf (Modem, Sprache, analoges Fax)

8.3 UMTS/LTE

8.3.1 UMTS/LTE

Im Menü UMTS/LTE konfigurieren Sie die Anbindung eines optional steckbaren UMTS/LTE-USB-Sticks. Ihr Gerät unterstützt USB-Sticks ab USB 2.0. Eine Liste der unterstützten UMTS/LTE-USB-Sticks finden Sie unter www.bintec-elmeg.com im Bereich Produkte. ![](images/41399b1110a170111404e9f486b6856b8c9d67c9d422edea11872ac9a66f3870.jpg)

Hinweis

Wenn Sie einen Internetzugang über UMTS einrichten und den SMS-Benachrichtigungsdienst verwenden, wird die Verbindung kurz unterbrochen, sobald eine SMS versendet wird. ![](images/9a8d539fc060e50c23ee579e79e25ebdfb59c7eff89e898b9bfae2764873c646.jpg)

Hinweis

LTE kann aktuell nicht für eingehende Verbindungen über ISDN-Login verwendet werden. LTE kann aktuell nicht zusammen mit dem SMS-Benachrichtigungsdienst verwendet werden.

8.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um den jeweiligen Eintrag für das gesteckten UMTS/LTE-USB-Stick zu bearbeiten. ![](images/e1bdec804c2c527efdd0c6c6ab2cf4d3ba14bf9deb8f40b4fb52d8408442e538.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die verwendete Technologie nicht nur von der Verfügbarkeit und von der Einstellung im Feld Bevorzugter Netzwerktyp abhängt sondern auch von der Signalstärke und von der Signalqualität.

UMTS/LTE

![](images/b42aeaec34d414432b55b32084f1b7db117786468e733eaca6bcde6133bd1f07.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/b20be97ac12b3cd2bc60dac09fd3d98a2d3c7000ea8e3b0b867f82078e248f52.jpg) OK Abbrechen Abb. 52: Physikalische Schnittstellen->UMTS/LTE->UMTS/LTE-> ![](images/17fe26ef660216ffb9be050156330eaf1ac29d98f65f1e043084948e47afa88f.jpg) Das Menü Physikalische Schnittstellen->UMTS/LTE->UMTS/LTE-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
UMTS/LTE-StatusWählen Sie aus, ob das gewählte UMTS/LTE-Modem aktiviert werden soll oder nicht.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Modem-StatusNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertZeigt den Status des UMTS/LTE-Modems an.Mögliche Werte:AktivInaktivInitGerufenRufendVerbindenSIM Einlegen erforderlichPIN Eingabe erforderlichFehlerNicht verbunden
Aktuelles NetzwerkNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertZeigt das aktuelle Netzwerk an, z. B. GSM oder UMTS.
Mobilfunk-AnbieterNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertWird nur angezeigt, wenn sich das Modem im Zustand "up" befindet.Zeigt den aktuell verbundenen Mobilfunk-Anbieter an.
NetzwerkqualitätNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertZeigt die aktuelle Qualität der UMTS/LTE-Verbindung an. Der Wert kann nicht verändert werden.
Bevorzugter Netzwerk-typNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertWählen Sie aus, welcher Netzwerktyp bevorzugt verwendet werden soll.Mögliche Werte:Automatisch (Standardwert): Für die Verbindung wird automatisch GPRS, UMTS oder LTE gewählt, je nachdem welcher Netzwerktyp örtlich zur Verfügung steht.Nur GPRS: Nur GPRS wird verwendet, sollte GPRS nicht verfügbar sein, kommt keine Verbindung zustande.
Feld Beschreibung
• Nur UMTS: Nur UMTS wird verwendet, sollte UMTS nicht verfügbar sein, kommt keine Verbindung zustande.
• Bevorzugt GPRS: Es wird bevorzugt GPRS verwendet, sollte GPRS nicht verfügbar sein, wird UMTS verwendet.
• Bevorzugt UMTS: Es wird bevorzugt UMTS verwendet, sollte UMTS nicht verfügbar sein, wird GPRS verwendet.
• Nur LTE: Nur LTE wird verwendet, sollte LTE nicht verfügbar sein, kommt keine Verbindung zustande
• LTE preferred (Priorität 4G/3G/2G): Es wird bevorzugt LTE verwendet, sollte LTE nicht verfügbar sein, wird UMTS verwendet, sollte UMTS nicht verfügbar sein, wird GPRS verwendet
• LTE/UMTS (Priorität 4G/3G): LTE wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von LTE wird UMTS verwendet.
• LTE/GPRS (Priorität 4G/2G): LTE wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von LTE wird GPRS verwendet.
• LTE/GPRS/UMTS (Priorität 4G/2G/3G): LTE wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von LTE wird GPRS verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von GPRS wird UMTS verwendet.
• UMTS/LTE (Priorität 3G/4G): UMTS wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von UMTS wird LTE verwendet.
• UMTS/GPRS (Priorität 3G/2G): UMTS wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von UMTS wird GPRS verwendet.
• UMTS/LTE/GPRS (Priorität 3G/4G/2G): UMTS wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von UMTS wird LTE verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von LTE wird GPRS verwendet..
• GPRS/LTE (Priorität 2G/4G): GPRS wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von GPRS wird LTE verwendet.
• GPRS/UMTS (Priorität 2G/3G): GPRS wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von
Feld Beschreibung ![](images/ee323f15a8c78692471a3f575db8cb75983b1ce803b4994ca4335e9af51c9a78.jpg) GPRS wird UMTS verwendet. \- GPRS/LTE/UMTS (Priorität 2G/4G/3G): GPRS wird verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von GPRS wird LTE verwendet, bei nicht ausreichender Signalstärke und Signalqualität von LTE wird UMTS verwendet. Ein eingehender Datenruf (PPP-Einwahl oder ISDN-Login über V.110) kann in der Regel nur über GSM aufgebaut werden. Für UMTS/LTE ist ein Aufbau nur möglich, wenn der Provider diese Funktionalität auf Antrag freigeschaltet hat. Wenn sich ein Modem im Zustand "up" befindet und Bevorzugter Netzwerktyp nicht Nur UMTS ist, registriert sich das Modem normalerweise im GSM-Netz, damit eingehende Daten-Rufe signalisiert werden können. Wird danach eine Verbindung zum Internet hergestellt, wird in das UMTS-Netz umgeschaltet, sofern UMTS aktuell verfügbar ist. Eingehender Diensttyp Nur für UMTS/LTE-Status = Aktiviert Wählen Sie aus, welchem Subsystem des Gateways ein über das Modem eingehender Ruf zugewiesen werden soll. Mögliche Werte: - Deaktiviert: Es erfolgt keine Rufannahme (Standardwert für LTE-Verbindungen). - ISDN-Login: Der Ruf wird dem ISDN-Login-Subsystem zu gewiesen (Standardwert für UMTS-Verbindungen). - PPP-Einwahl: Der Ruf wird dem PPP-Subsystem zugewiesen. - IPSec: Der Ruf erfolgt über IPSec. Beachten Sie für die Einstellung Eingehender Diensttyp IP-SecMFolgendes: IPSec-Callback wird dazu verwendet, einen IPSec-Peer zu veranlassen, eine Internetverbindung aufzubauen, um so einen IP-
Feld Beschreibung
Sec-Tunnel über das Internet zu ermöglichen. Mit Hilfe eines direkten Anrufs über das UMTS/LTE-Mobilfunknetz kann dem Peer signalisiert werden, dass man online ist und den Aufbau eines IPSec-Tunnels über das Internet erwartet. Sollte der gerufene Peer derzeit keine Verbindung zum Internet haben, wird er durch den Anruf über Mobilfunk veranlasst, eine Verbindung aufzubauen.Im MenüVPN->IPSec->IPSec-Peers->→Erweiterte Einstellungen können Sie unter Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragenzudem auswählen, ob die IP-Adresse zum IPSec-Tunnelaufbau in dem Callback-UMTS/LTE-Ruf mitgesendet werden soll. Dieses verkürzt und erleichtert unter Umständen den Tunnelaufbau.
PUKWird nur angezeigt, wenn das Gerät dreimal vergeblich versucht hat, eine Verbindung aufzubauen, z. B. wenn die PIN der SIM-Karte (siehe das FeldSIM-Karte verwendet PIN) dreimal falsch eingegeben wurde.Geben Sie den PUK (Personal Unblocking Key) Ihrer SIM-Karte ein, um die SIM-Karte zu entsperren.
SIM-Karte verwendet PINNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertGeben Sie die PIN Ihrer UMTS/LTE-Modemkarte ein.
Teldat bintec RXL12500 - UMTS/LTE - 1HinweisDie Eingabe einer falschen PIN unterbindet die Kommunikation bis der Eintrag korrigiert wird.
Teldat bintec RXL12500 - UMTS/LTE - 2HinweisWenn das Gerät dreimal vergeblich versucht hat eine Verbindung aufzubauen, z. B. weil dreimal die falsche PIN eingegeben wurde, so müssen Sie zum Entsperren der SIM-Karte denPUKEingeben.
Fallback-NummerNur für UMTS/LTE-Status = AktiviertTragen Sie die Rufnummer für die Funktion GSM Fallback ein.Wenn ein Sprachruf auf diese Nummer eingeht, wird eine ggf. aktive Verbindung sofort getrennt und der Betriebsmodus des Modems auf GSM zurückgesetzt, in welchem das Modem so lange bleibt, bis wieder ein Datenruf (PPP, ISDN-Login, IPSec-Callback) erfolgt. Ist für die WAN-Verbindung der Flatrate-Modus aktiviert (Option Immer aktiv aktiviert in WAN->Internet + Einwählen->UMTS/LTE->), führt dies zu sofortigem Verbindungswiederaufbau.
Teldat bintec RXL12500 - UMTS/LTE - 3HinweisBeachten Sie, dass die SIM-Karte diese Funktion unterstützen muss und nicht alle Mobilfunk-Anbieter Sprachrufe auf Daten-SIM-Karten weiterleiten.
APN (Access Point Na-me)Nur für UMTS/LTE-Status = AktiviertWenn GPRS/UMTS/LTE benutzt werden soll, müssen Sie hier den sogenannten Access Point Name eintragen, den Sie von Ihrem Provider erhalten haben. Maximal können 80 Zeichen eingegeben werden.Wird hier nichts oder ein falscher APN angegeben, so funktioniert eine konfigurierte GPRS/UMTS/LTE-Verbindung nicht.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Roaming/PLNM-Auswahl
Feld Beschreibung
Roaming-ModusWählen Sie aus, ob Sie Roaming verwenden wollen.Mögliche Werte:Deaktiviert (Standardeinstellung): Roaming ist ausgeschaltet. Das Home PLMN (Public Land Mobile Network) wird verwendet, d.h. der Anbieter, bei dem die SIM-Karte registriert ist.Auto: Verwenden Sie diesen Modus, wenn weder Roaming-Modus = Deaktiviert noch Roaming-Modus = Festeingestellt Ihren Anforderungen entspricht. Beachten Sie, dass bei diesem Modus zuerst ein Scan über alle APNs durchgeführt wird.Uneingeschränkt: Dieser Modus ist für spezielle Anforderungen vorgesehen. Beachten Sie, dass bei diesem Modus zuerst ein Scan über alle APNs durchgeführt wird.International: Dieser Modus ist für spezielle Anforderungen vorgesehen. Beachten Sie, dass bei diesem Modus zuerst ein Scan über alle APNs durchgeführt wird.National: Dieser Modus ist in vielen Ländern, z. B. in Deutschland, nicht verfügbar. Beachten Sie, dass bei diesem Modus zuerst ein Scan über alle APNs durchgeführt wird.Fest eingestellt:Wenn das Feld Lokale Umgebung nicht Aktiviert ist, können Sie mit Roaming-Modus = Fest eingestellt eine Region und ein Land innerhalb dieser Region auswählen. Innerhalb dieses Landes können Sie einen Mobilnetzbetreiber festlegen.Wenn das Feld Lokale Umgebung Aktiviert ist, können Sie mit Roaming-Modus = Fest eingestellt einen Mobilnetzbetreiber in Ihrer Nähe auswählen.
Lokale UmgebungNur für Roaming-Modus = Fest eingestelltLegen Sie fest, ob Sie einen Mobilnetzbetreiber in Ihrer Nähe auswählen wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
MobilnetzbetreiberNur für Roaming-Modus = Fest eingestelltWählen Sie einen Mobilnetzbetreiber aus der Liste aus.Mit Lokale Umgebung Aktiviert können Sie einen einen Mobilnetzbetreiber in Ihrer Umgebung wählen.Außerhalb Ihrer Umgebung wählen Sie zuerst eine Region aus, danach ein Land und zuletzt einen Mobilnetzbetreiber, der dort zur Verfügung steht.
RegionNur für Roaming-Modus = Fest eingestellt und Lokale Umgebung nicht AktiviertWählen Sie die gewünschte Region aus der Liste aus.
LandNur für Roaming-Modus = Fest eingestellt und Lokale Umgebung nicht AktiviertWählen Sie abhängig von der gewählten Region das gewünschte Land aus der Liste aus.
Felder im Menü Geschlossene Benutzergruppe
Feld Beschreibung
Authentifizierungs-APNTragen Sie hier den Authentifizierungs Access Point Namen für die Geschlossene Benutzergruppe ein, den Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
AuthentifizierungsmethodeWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für die Geschlosse-ne Benutzergruppe aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung.Wählen Sie in dem Fall diese Option.pap: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) aus-führen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.chap: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird ver-schlüsselt übertragen.pap-chap(Standardwert): Vorrangig CHAP, sonst PAP aus-führen.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, den Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, das Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Feste IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Durch Klicken auf die 📄-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zu der jeweiligen UMTS/LTE-Verbindung angezeigt. UMTS/LTE
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Status des Mobigerätes
Gerät/dev/usbTTY0
ModemmodellMC7710
IMEI355060020096827
Oper StatusVorbindon
ICC ID89490200000750575097
Rutnummer
Adresse des Service-Centers+491710760000
Home PLNM26201 Telekom.de
Ausgewähltes PLNM26201
Aktuelles NetzwerkGSM
Netzwerkqualität-
Funkzellen Code4427
Cell ID00001EA7
Letzer BefehlAT+CSQ
Letzte Antwort22,99
Netzbetreiber
PLNMNameZugangstypStatus
26201Telekom.doGSMAktuell
Abb. 53: Physikalische Schnittstellen->UMTS/LTE-> Werte in der Liste Status des Mobilgerätes
Feld Beschreibung
GerätZeigt die Bezeichnung des internen Modemanschlusses an.
ModemmodellZeigt die Bezeichnung des Modems an.
IMEIDie IMEI (International Mobile Station Equipment Identity) zeigt die 15-stellige Sereinnummer des Modems an.
Oper StatusZeigt den Betriebszustand des Modems an.
ICC IDZeigt die Karten-ID an, die auf der SIM-Karte hinterlegt ist.
RufnummerZeigt die Rufnummer an, die auf der SIM-Karte hinterlegt ist.
Adresse des Service-CentersZeigt die Adresse des Provider Service-Centers an, die auf der SIM-Karte hinterlegt ist.
Home PLNMZeigt das Home PLMN (Public Land Mobile Network) an, d.h. den Anbieter, bei dem die SIM-Karte registriert ist.
Ausgewähltes PLNMZeigt ein eventuell ausgewähltes PLMN an. Falls kein PLMN ausgewählt wurde, wird das Home PLNM angezeigt.
Aktuelles NetzwerkZeigt an, welches Netz aktuell verwendet wird (z. B. UMTS oder GSM).
NetzwerkqualitätZeigt die aktuelle Qualität der Verbindung an.
Funkzellen CodeZeigt den Funkzellen Code der Funkzelle an, in der das Modem aktuell registriert ist.
Cell IDZeigt die Cell ID der Funkzelle an, in der das Modem aktuell registriert ist.
Letzer BefehlZeigt den letzten Befehl an, der vom System an das Modem geschickt wurde.
Letzte AntwortZeigt die letzte Antwort an, die vom Modem gegeben wurde.
Werte in der Liste Netzbetreiber
Feld Beschreibung
PLNMZeigt das PLMN des Netzbetreibers an.
NameZeigt den Namen des Netzbetreibers an.
ZugangstypZeigt das aktuell verfügbare Netzwerk an (z. B. UMTS oder GSM).
StatusZeigt den Registrierungsstatus an.

Kapitel 9 LAN

In diesem Menü konfigurieren Sie die Adressen in Ihrem LAN und haben die Möglichkeit ihr lokales Netzwerk durch VLANs zu strukturieren.

9.1 IP-Konfiguration

In diesem Menü kann die IP-Konfiguration der LAN und Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts bearbeitet werden.

9.1.1 Schnittstellen

In Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen werden die vorhandenen IP-Schnittstellen aufgelistet. Sie haben die Möglichkeit, die IP-Konfiguration der Schnittstellen zu Bearbeiten oder virtuelle Schnittstellen für Spezialanwendungen anzulegen. Hier werden alle im Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen konfigurierten Schnittstellen (logische Ethernet-Schnittstellen und solche in den Subsystemen erstellten) aufgelistet. Über das Symbol 📋 bearbeiten Sie die Einstellungen einer vorhandenen Schnittstelle (Bridge-Gruppen, Ethernet-Schnittstellen im Routing-Modus). Über die Schaltfläche Neu haben Sie die Möglichkeit, virtuelle Schnittstellen anzulegen. Dieses ist jedoch nur in Spezialanwendungen (BRRP u. a.) nötig. Abhängig von der gewählten Option, stehen verschiedene Felder und Optionen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung aller Konfigurationsmöglichkeiten. ![](images/f5722965b8b6121a896e430cdb6825cd9567a6c68e714e9c3a278d9dac761640.jpg)

Hinweis

Beachten Sie bitte: Hat Ihr Gerät bei der Erstkonfiguration dynamisch von einem in Ihrem Netzwerk betriebenen DHCP-Server eine IP-Adresse erhalten, wird die Standard-IP-Adresse automatisch gelöscht und Ihr Gerät ist darüber nicht mehr erreichbar. Sollten sie dagegen bei der Erstkonfiguration eine Verbindung zum Gerät über die Standard-IP-Adresse aufgebaut oder eine IP-Adresse mit dem Dime Manager vergeben haben, ist es nur noch über diese IP-Adresse erreichbar. Es kann nicht mehr dynamisch über DHCP eine IP-Konfiguration erhalten.

Beispiel Teilnetze

Falls Ihr Gerät an ein LAN angeschlossen ist, das aus zwei Teilnetzen besteht, sollten Sie für das zweite Teilnetz eine zweite IP-Adresse / Netzmaske eintragen. Im ersten Teilnetz gibt es z. B. zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.42.1 und 192.168.42.2, im zweiten Teilnetz zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.46.1 und 192.168.46.2. Um mit dem ersten Teilnetz Datenpakete austauschen zu können, benutzt Ihr Gerät z. B. die IP-Adresse 192.168.42.3, für das zweite Teilnetz 192.168.46.3. Die Netzmasken für beide Teilnetze müssen ebenfalls angegeben werden.

9.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um virtuelle Schnittstellen zu erstellen. Schnittstellen ![](images/64cf9e2274d68d9ef43be5a10808ac5aa57351d5ce4feb619a4c2e1298b59bed.jpg) Abb. 54: LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu Das Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Basierend auf Ethernet-SchnittstelleDieses Feld wird nur angezeigt, wenn eine virtuelle Routing-Schnittstelle bearbeitet wird.Wählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, zu der die virtuelle Schnittstelle konfiguriert werden soll.
AdressmodusWählen Sie aus, auf welche Weise der Schnittstelle eine IP-Adresse zugewiesen wird.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Der Schnittstelle wird eine statische IP-Adresse in IP-Adresse / Netzmaske zugewiesen.DHCP: Die Schnittstelle erhält dynamisch per DHCP eine IP-Adresse.
IP-Adresse / NetzmaskeNur für Adressmodus = StatischFügen Sie mit Hinzufügen einen neuen Adresseintrag hinzu und geben Sie die IP-Adresse und die entsprechende Netzmaske der virtuellen Schnittstelle ein.
SchnittstellenmodusNur bei physikalischen Schnittstellen im Routing-Modus und bei virtuelle Schnittstellen.Wählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Untagged (Standardwert): Die Schnittstelle wird keinem speziellen Verwendungszweck zugeordnet.Tagged (VLAN): Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen.Mit dieser Option weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu. Dies geschieht über die VLAN-ID, die in diesem Modus angezeigt wird und konfiguriert werden kann. Die Definition einer MAC-Adresse in MAC-Adresse ist in diesem Modus optional.
MAC-AdresseGeben Sie die mit der Schnittstelle verbundene MAC-Adresse ein. Sie können für virtuelle Schnittstellen die MAC-Adresse der physikalischen Schnittstelle verwenden, unter der die virtuelle Schnittstelle erstellt wurde, wenn Sie Voreingestellte verwenden aktivieren. Die VLAN IDs müssen sich jedoch unterscheiden. Das Zuweisen einer virtuellen MAC-Adresse ist ebenfalls möglich. Die ersten 6 Zeichen der MAC-Adresse sind voreingestellt (sie können jedoch geändert werden).WennVoreingestellte verwendenaktiv ist, wird die voreingestellte MAC-Adresse der zugrunde liegenden physikalischen Schnittstelle verwendet.Standardmäßig istVoreingestellte verwendenaktiv.
VLAN-IDNur fürSchnittstellenmodus= Tagged (VLAN)Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen. Weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu, indem Sie die VLAN-ID des entsprechenden VLANs eingeben.Mögliche Werte sind1(Standardwert) bis4094.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
DHCP-MAC-AdresseNur für Adressmodus = DHCPIst Voreingestellte verwenden aktiviert (Standardeinstellung) wird die Hardware-MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle verwendet. Bei physikalischen Schnittstellen ist die aktuelle MAC-Adresse standardmäßig eingetragen.Wenn Sie Voreingestellte verwenden deaktivieren, geben Sie eine MAC-Adresse für die virtuelle Schnittstelle ein, z. B.00:e1:f9:06:bf:03.Manche Provider verwenden hardware-unabhängige MAC-Adressen, um ihren Clients IP-Adressen dynamisch zuzuwei-sen. Sollte Ihnen Ihr Provider eine MAC-Adresse zugewiesen haben, so tragen Sie diese hier ein.
DHCP-HostnameNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie den Hostnamen ein, der vom Provider gefordert wird. Die maximale Länge des Eintrags beträgt 45 Zeichen.
DHCP Broadcast FlagNur für Adressmodus = DHCPWählen Sie aus, ob in den DHCP-Anfragen Ihres Gerätes das BROADCAST Bit gesetzt werden soll oder nicht. Einige DHCP-Server, die IP-Adressen mittels UNICAST vergeben, reagieren nicht auf DHCP-Anfragen mit gesetztem BROADCAST Bit. In diesem Falle ist es nötig, DHCP-Anfragen zu versenden, in denen dieses Bit nicht gesetzt ist. Deaktivieren Sie in diesem Fall diese Option.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für definierte Gegenstellen beantworten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-MSS-ClampingWählen Sie aus, ob Ihr Gerät das Verfahren MSS Clamping anwenden soll. Um die Fragmentierung von IP-Paketen zu verhindern, wird hierbei vom Gerät automatisch die MSS (Maximum Segment Size) auf den hier einstellbaren Wert verringert.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Bei Aktivierung ist im Eingabefeld der Standardwert 1350 eingetragen.

9.2 VLAN

Durch die Implementierung der VLAN-Segmentierung nach 802.1Q ist die Konfiguration von VLANs auf Ihrem Gerät möglich. Insbesondere sind Funk-Ports eines Access Points in der Lage, das VLAN-Tag eines Frames, das zu den Clients gesendet wird, zu entfernen und empfangene Frames mit einer vorab festgelegten VLAN-ID zu taggen. Durch diese Funktionalität ist ein Access Point nichts anderes als eine VLAN-fähiger Switch mit der Erweiterung, Clients in VLAN-Gruppen zusammenzufassen. Generell ist die VLAN-Segmentierung mit allen Schnittstellen konfigurierbar. ![](images/89255770af97b443ca952e87d6807de8adc79a17932b64933db589136d40aeb9.jpg)
flowchart
graph TD
    A["Hub"] --> B["Traditionelles LAN"]
    B --> C["Client 1"]
    B --> D["Client 2"]
    B --> E["Client 3"]
    B --> F["Client 4"]
    B --> G["Client 5"]
    B --> H["Client 6"]
    B --> I["Client 7"]
    B --> J["Client 8"]
    B --> K["Client 9"]
    B --> L["Client 10"]
    B --> M["Client 11"]
    B --> N["Client 12"]
    B --> O["Client 13"]
    B --> P["Client 14"]
    B --> Q["Client 15"]
    B --> R["Client 16"]
    B --> S["Client 17"]
    B --> T["Client 18"]
    B --> U["Client 19"]
    B --> V["Client 20"]
    B --> W["Client 21"]
    B --> X["Client 22"]
    B --> Y["Client 23"]
    B --> Z["Client 24"]
    B --> AA["Client 25"]
    B --> AB["Client 26"]
    B --> AC["Client 27"]
    B --> AD["Client 28"]
    B --> AE["Client 29"]
    B --> AF["Client 30"]
    B --> AG["Client 31"]
    B --> AH["Client 32"]
    B --> AI["Client 33"]
    B --> AJ["Client 34"]
    B --> AK["Client 35"]
    B --> AL["Client 36"]
    B --> AM["Client 37"]
    B --> AN["Client 38"]
    B --> AO["Client 39"]
    B --> AP["Client 40"]
    B --> AQ["Client 41"]
    B --> AR["Client 42"]
    B --> AS["Client 43"]
    B --> AT["Client 44"]
    B --> AU["Client 45"]
    B --> AV["Client 46"]
    B --> AW["Client 47"]
    B --> AX["Client 48"]
    B --> AY["Client 49"]
    B --> AZ["Client 50"]
![](images/0f02470e50ec6f3cbf25dbb3066674d6fea9eea50c055de2bcfe1b041c1a099c.jpg)
flowchart
graph TD
    A["Switch"] --> B["VLAN Management"]
    A --> C["VLAN Development"]
    A --> D["VLAN Public"]
    B --> E["Wireless VLAN-Segmentierung"]
    C --> E
    D --> E
    F["Trunk Link"] --> E
    G["VLAN Management"] --> E
    H["VLAN Development"] --> E
    I["VLAN Public"] --> E
    J["VLAN Management"] -.-> E
    K["VLAN Development"] -.-> E
    L["VLAN Public"] -.-> E
Abb. 55: VLAN-Segmentierung

VLAN für Bridging und VLAN für Routing

Im Menü LAN->VLAN werden VLANs (virtuelle LANs) mit Schnittstellen, die im Bridging-Modus arbeiten, konfiguriert. Über das Menü VLAN können Sie alle dafür notwendigen Einstellungen vornehmen und deren Status abfragen. ![](images/cb78ed6654fc7770ac480e9090fadaf967e82e3738b6862b26a8e46d6e47315c.jpg)

Achtung

Für Schnittstellen, die im Routing-Modus arbeiten, wird der jeweiligen Schnittstelle lediglich eine VLAN-ID zugewiesen. Dies definieren Sie über die Parameter Schnittstellenmodus = Tagged (VLAN) und das Feld VLAN-ID im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu.

9.2.1 VLANs

In diesem Menü können Sie sich alle bereits konfigurierten VLANs anzeigen lassen, Ihre Einstellungen bearbeiten und neue VLANs erstellen. Standardmäßig ist das VLAN Management mit VLAN Identifier = 1 vorhanden, dem alle Schnittstellen zugeordnet sind.

9.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere VLANs zu konfigurieren. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/77ff6272d402b6a765ef2461026fdd313ce8181591d2198bab71f346aed79ee6.jpg) Abb. 56: LAN->VLAN->VLANs->Neu Das Menü LAN->VLAN->VLANs->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü VLAN konfigurieren
Feld Beschreibung
VLAN IdentifierGeben Sie die Ziffer ein, die das VLAN identifiziert. Im Menü kann dieser Wert nicht mehr verändert werden.Mögliche Werte sind 1 (Standardwert) bis 4094
VLAN-NameGeben Sie einen eindeutigen Namen für das VLAN ein. Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 32 Zeichen.Der voreingestellt VLAN-Name ist Management.
VLAN-MitgliederWählen Sie die Ports aus, die zu diesem VLAN gehören sollen. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie weitere Mitglieder hinzufügen.Wählen Sie weiterhin zu jedem Eintrag aus, ob die Frames, dievon diesem Port übertragen werden, Tagged (also mit VLAN-Information) oder Untagged (also ohne VLAN-Information) übertragen werden sollen.

9.2.2 Portkonfiguration

In diesem Menü können Sie Regeln für den Empfang von Frames an den Ports des VLANs festlegen und einsehen. ![](images/ff13b29bf009d928541c9693a529734f43575980a71ba32e6a6961da237ce46d.jpg) ![](images/be02163a49d0bbb680df2f3f87b0e9c08edcda046ba9f31efceebdedcd5a3609.jpg) Abb. 57: LAN->VLANs->Portkonfiguration Das Menü LAN->VLANs->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Portkonfiguration
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Port an, für den Sie die PVID definieren und Verarbeitungsregeln definieren.
PVIDWeisen Sie dem ausgewählten Port die gewünschte PVID (Port VLAN Identifier) zu.Wenn ein Paket ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird es mit dieser PVID versehen.
Frames ohne Tag ver-werfenWenn die Option aktiviert ist, werden ungetaggte Frames ver-worfen. Ist die Option deaktiviert, werden ungetaggte Frames mit der in diesem Menü definierten PVID getaggt.
Nicht-Mitglieder ver-werfenWenn die Option aktiviert ist, werden alle getaggten Frames verworfen, die mit einer VLAN-ID getaggt sind, in der der aus-gewählte Port nicht Mitglied ist.

9.2.3 Verwaltung

In diesem Menü nehmen Sie allgemeine Einstellungen für ein VLAN vor. Die Optionen sind für jede Bridge-Gruppe separat zu konfigurieren. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/2ced962288c3d60e892d47dcd43213d9bfee959bf6bf518675174b8411b0a31a.jpg) Abb. 58: LAN->VLANs->Verwaltung Das Menü LAN->VLANs->Verwaltung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Bridge-Gruppe br VLAN-Optionen
Feld Beschreibung
VLAN aktivierenAktivieren oder deaktivieren Sie die spezifizierte Bridge-Gruppe für VLAN.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Verwaltungs-VIDWählen Sie die VLAN-ID des VLANs aus, in dem Ihr Gerät arbeiten soll.

Kapitel 10 Wireless LAN Controller

Mit dem Wireless LAN Controller können Sie eine WLAN-Infrastruktur mit mehreren Access Points (APs) aufbauen und verwalten. Der WLAN Controller verfügt über einen Wizard, der Sie bei der Konfiguration Ihrer Access Points unterstützt. Das System nutzt das CAPWAP-Protokoll (Control and Provisioning of Wireless Access Points Protocol) für die Kommunikation zwischen Master und Slaves. In kleineren WLAN-Infrastrukturen mit bis zu sechs APs übernimmt ein AP die Master-Funktion und verwaltet die anderen APs und sich selbst. In größeren WLAN-Netzen übernimmt ein Gateway, z. B. ein R1202, die Master-Funktion und verwaltet die APs. Sobald der Controller alle APs in seinem System "gefunden" hat, bekommen diese nacheinander jeweils ein neues Passwort und eine neue Konfiguration, d.h. sie werden über den WLAN Controller verwaltet und sind nicht mehr von "außen" manipulierbar. Mit dem WLAN Controller können Sie im einzelnen - Access Points (APs) automatisch erkennen und zu einem WLAN vernetzen - Eine Systemsoftware in die APs laden - Eine Konfiguration in die APs laden - APs überwachen und verwalten. Die Anzahl der APs, die Sie mit dem Wireless LAN Controller Ihres Gateways verwalten können, sowie die Information über die notwendigen Lizenzen entnehmen Sie bitte dem Datenblatt Ihres Gateways.

10.1 Wizard

Das Menü Wizard bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Einrichten einer WLAN-Infrastruktur. Der Wizard führt Sie durch die Konfiguration. Bei Aufruf des Wizard erhalten Sie Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten. ![](images/982c315bab9a8b677c5f3a88eca466e0b5f3f181a29cad5130cd1bba46a40bc4.jpg)

Hinweis

Wir empfehlen Ihnen, den Wizard auf jeden Fall bei der Erstkonfiguration Ihrer WLAN-Infrastruktur zu verwenden.

10.1.1 Grundeinstellungen

Sie können hier alle Einstellungen konfigurieren, die Sie für den eigentlichen Wireless LAN Controller benötigen. Der Wireless LAN Controller verwendet folgende Einstellungen:

Region

Wählen Sie das Land, in welchem der Wireless Controller betrieben werden soll. Hinweis: Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Ländereinstellung.

Schnittstelle

Wählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.

DHCP-Server

Wählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen. Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System im Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen. Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist. Wenn Sie z. B. ein bintec elmeg Gateway als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie im GUI Menü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP Pool->Neu->Erweiterte Einstellungen im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hin-zufügen. Wählen Sie als Option CAPWAP Controller und tragen Sie im Feld Wert die IP-Adresse des WLAN Controllers ein.

IP-Adressbereich

Wenn die IP-Adressen intern vergeben werden sollen, müssen Sie die Anfangs- und End-IP-Adresse des gewünschten Bereiches eingeben. Hinweis: Wenn Sie auf Weiter klicken, erscheint eine Warnung, dass beim Fortfahren die Wireless-LAN-Controller-Konfiguration überschrieben wird. Mit Klicken auf OK sind Sie einverstanden und fahren mit der Konfiguration fort.

10.1.2 Funkmodulprofil

Wählen Sie aus, welches Frequenzband Ihr WLAN Controller verwenden soll. Mit der Einstellung 2.4 GHz Radio Profile wird das 2.4-GHz-Frequenzband verwendet. Mit der Einstellung 5 GHz Radio Profile wird das 5-GHz-Frequenzband verwendet. Wenn das entsprechende Gerät zwei Funkmodule enthält, können Sie Zwei unabhängige Funkmodulprofile verwenden. Modul 1 wird dadurch das 2.4 GHz Radio Profile zugeordnet, Modul 2 das 5 GHz Radio Profile. Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

10.1.3 Drahtlosnetzwerk

In der Liste werden alle konfigurierten Drahtlosnetzwerke (VSS) angezeigt. Es ist mindestens ein Drahtlosnetzwerk (VSS) angelegt. Dieser Eintrag kann nicht gelöscht werden. Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📄. Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Für ein Funkmodul können Sie bis zu acht Drahtlosnetzwerke (VSS) anlegen. ![](images/b9625e1c13214c6f0bbcc710cf6dc417480800481ff03f0c54972d2b69f653d3.jpg)

Hinweis

Wenn Sie das standardmäßig angelegte Drahtlosnetzwerk verwenden wollen, müssen Sie mindestens den Parameter Preshared Key ändern. Andernfalls erscheint eine Aufforderung.

10.1.3.1 Drahtlosnetzwerke ändern oder hinzufügen

Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📄. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Folgende Parameter stehen zur Verfügung

Netzwerkname (SSID)

Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein. Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein. Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) Sichtbar übertragen werden soll.

Sicherheitsmodus

Wählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus. Hinweis: WPA-Enterprise bedeutet 802.11x.

WPA-Modus

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK oder WPA-Enterprise aus, ob Sie WPA oder WPA 2 oder beides anwenden wollen.

Preshared Key

Geben Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK das WPA-Passwort ein. Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein. ![](images/804ce35556c8e7f5509d64edbc8bd4cacc84cc386acddf74e722942c0038eaf6.jpg)

Wichtig

Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!

RADIUS-Server

Sie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des gewünschten RADIUS-Servers ein.

EAP-Vorabauthentifizierung

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-Enterprise aus, ob EAP- Vorabauthentifizierung Aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.

VLAN

Wählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll. Wenn Sie VLAN-Segmentierung verwenden wollen, geben Sie in das Eingabefeld einen Zahlenwert zwischen 2 und 4094 ein, um das VLAN zu identifizieren (VLAN ID 1 ist nicht möglich!). ![](images/dbfb375d880ccda089b0803071d8876f3908cccacd5ba2c269452a7a417abef8.jpg)

Hinweis

Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass alle Access Points, die der WLAN Controller verwalten soll, korrekt verkabelt und eingeschaltet sind.

10.1.4 Automatische Installation starten

Sie sehen eine Liste der gefundenen Access Points. Wenn Sie die Einstellungen eines gefundenen APs ändern wollen, klicken Sie im entsprechenden Eintrag auf 📋 Sie sehen die Einstellungen des gewählten Access Points. Sie können diese Einstellungen ändern. Folgende Parameter stehen im Menü Access-Point-Einstellungen zur Verfügung:

Standort

Zeigt den angegebenen Standort des APs. Sie können einen anderen Standort eingeben.

Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)

Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke. Folgende Parameter stehen im Menü Funkmodul 1 zur Verfügung: (Wenn der AP über zwei Funkmodule verfügt, werden die Abschnitte Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt.)

Betriebsmodus

Wählen Sie den Betriebsmodus des Funkmoduls. Mögliche Werte: \- Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk. • Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.

Aktives Funkmodulprofil

Zeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.

Kanal

Zeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen alternativen Kanal wählen. Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate. ![](images/a2c28ddea1e7b6201fbd30b32582765e3e78aea3783758f679253b6c2f0e4840.jpg)

Hinweis

Durch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access-Point-Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt. Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle unterstützen.

Sendeleistung

Zeigt die Sendeleistung in dBm. Sie können eine andere Sendeleistung wählen. Mit OK übernehmen Sie die Einstellungen. Wählen Sie die Access Points, welche der WLAN Controller verwalten soll. Klicken Sie dazu in der Spalte Manage auf die gewünschten Einträge oder klicken Sie auf Alle auswählen, um alle Einträge auszuwählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. bei großen Listen). Klicken Sie auf Start, um das WLAN zu installieren und die Frequenzen automatisch zuordnen zu lassen. ![](images/3a0bd77da9897c25393fd599bea7f86600d2dbecdf582a7058b08524e3819abb.jpg)

Hinweis

Falls nicht genügend Lizenzen zur Verfügung stehen, erscheint die Meldung "Die maximale Anzahl der verwaltbaren Slave Access Points wird überschritten. Bitte überprüfen Sie Ihre Lizenzen!" Wenn diese Meldung angezeigt wird, sollten Sie gegebenenfalls zusätzliche Lizenzen erwerben. Während der Installation des WLANs und der Zuordnung der Frequenzen sehen Sie an den angezeigten Meldungen, wie weit die Installation fortgeschritten ist. Die Anzeige wird laufend aktualisiert. Sobald für alle Access Points überlappungsfreie Funkkanäle gefunden sind, wird die Konfiguration, die im Wizard festgelegt ist, an die Access Points übertragen. Wenn die Installation abgeschlossen ist, sehen Sie eine Liste der Managed Access Points. Klicken Sie unter Benachrichtigungsdienst für WLAN-Überwachung konfigurieren auf Start, um Ihre Managed APs überwachen zu lassen. Zur Konfiguration werden Sie in das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger mit der Voreinstellung Ereignis = Verwalteter AP offline geleitet. Sie können festlegen, dass Sie mittels E-Mail informiert werden, wenn das Ereignis Verwalteter AP offline eintritt. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

10.2 Controller-Konfiguration

In diesem Menü nehmen Sie die Grundeinstellungen für den Wireless LAN Controller vor.

10.2.1 Allgemein

Allgemein ![](images/8ba012b724f7c5bcdf067b603b8093710cfc2d10f5a9a123ab3db272134624c6.jpg) Abb. 59: Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein Das Menü Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
RegionWählen Sie das Land, in welchem der Wireless LAN Controller betrieben werden soll.Mögliche Werte sind alle auf dem Wirelessmodul des Geräts vorkonfigurierten Länder.Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Länder-einstellung.Der Standardwert ist Germany.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.
DHCP-ServerWählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen.Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist.Wenn Sie z. B. ein bintec elmeg Gateway als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie imGUIMenü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP Pool->Neu->Erweiterte Einstellungenim Feld DHCP-Optionenauf die Schaltfläche Hinzufügen. Wählen Sie alsOptionCAPWAP Controller und tragen Sie im FeldWertdie IP-Adresse des WLAN Controllers ein.Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im MenüSystemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemim Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen.Mögliche Werte:Extern oder statisch (Standardwert): Ein externer DHCP-Server mit aktiver CAPWAP Option 138 vergibt die IP-Adressen an die APs oder Sie vergeben statische IP-Adressen an die APs.Intern:Ihr Gerät, auf dem CAPWAP Option 138 aktiv ist, vergibt die IP-Adressen an die APs.
IP-AdressbereichNur für DHCP-Server= InternGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein. Diese IP-Adressen und Ihr Gerät müssen aus demselben Netz stammen.
Slave-AP-StandortWählen Sie aus, ob sich die APs, die der Wireless LAN Controller verwalten soll, im LAN oder im WAN befinden.Mögliche Werte:Lokal (LAN) (Standardwert)Entfernt (WAN)Die Einstellung Entfernt (WAN) ist nützlich, wenn zum Beispiel ein Wireless LAN Controller in der Zentrale installiert ist und seine APs auf verschiedene Filialen verteilt sind. Wenn dieAPs über VPN angebunden sind, kann es vorkommen, dass eine Verbindung unterbrochen wird. In diesem Fall behält der entsprechende AP mit der Einstellung Entfernt (WAN) seine Konfiguration bis die Verbindung wieder hergestellt ist. Danach bootet er und anschließend synchronisieren sich Controller und AP erneut.
Slave-AP-LED-ModusWählen Sie das Leuchtverhalten der Slave-AP-LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Blinkend: Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

10.3 Slave-AP-Konfiguration

In diesem Menü finden Sie alle Einstellungen, die Sie zur Verwaltung der Slave Access Points benötigen.

10.3.1 Slave Access Points

![](images/6cc227d2caf6820c8f0fa89aa537943dbb0d91419450fa01622b152e0d355a35.jpg) ![](images/54d847bd603d87f52bb652f985dec671d19e8426a11bd895a598b7ac27af4079.jpg) Abb. 60: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points wird eine Liste aller mit Hilfe des Wizards gefundenen APs angezeigt. Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Standort, Na- me, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Kanalsuche, Status, Aktion). Durch Klicken auf die ↑-Schaltfläche oder der ↓-Schaltfläche in der Spalte Aktion wählen Sie aus, ob der gewählte Access Point vom WLAN Controller verwaltet werden soll. Sie können den Access Point vom WLAN Controller trennen und ihn somit aus Ihrer WLAN-Infrastruktur entfernen, indem Sie auf die 🐘-Schaltfläche klicken. Der Access Point bekommt dann den Status Gefunden, aber nicht mehr Managed. Klicken Sie unter Neue Kanalfestlegung auf die Schaltfläche START, um die zugewiesenen Kanäle erneut zuzuweisen, z. B. wenn ein neuer Access Point hinzugekommen ist. Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
GefundenDer AP hat sich beim Wireless LAN Controller gemeldet. Der Controller hat die Systemparameter vom AP abgefragt.
InitialisiereDer WLAN Controller und die APs "verständigen sich" über CAPWAP. Die Konfiguration wird an die APs übertragen und aktiviert.
ManagedDer AP ist auf den Status Managed gesetzt. Der Controller hat eine Konfiguration zum AP geschickt und diese aktiviert. Der AP wird vom Controller zentral verwaltet und kann nicht über das GUI konfiguriert werden.
Keine Lizenz vorhandenDer WLAN Controller verfügt über keine freie Lizenz für diesen AP.
AusDer AP ist entweder administrativ deaktiviert oder ausgeschaltet bzw. ohne Stromversorgung o.ä.

10.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen. Wenn Sie APs gelöscht haben, werden diese erneut gefunden, jedoch ohne Konfiguration. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/634fb139de058153cb83a090091a74587b57303e7963d1187f32933c72754705.jpg) Abb. 61: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points- ![](images/794ed382e73d921eef7517af5a627d3e1a1616ebfc9fa01b37edb45c5a47e3e7.jpg) Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points-> werden die Daten für Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt, wenn der entsprechende Access Point über zwei Funkmodule verfügt. Bei Geräten, die mit einem einzigen Funkmodul bestückt sind, werden die Daten für Funkmodul 1 angezeigt. Das Menü besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Access-Point-Einstellungen
Feld Beschreibung
GerätZeigt den Gerätetyp des APs.
StandortZeigt den Standort des APs. Wenn kein Standort angegeben ist, werden die Standorte nummeriert. Sie können einen anderen Standort eingeben.
NameZeigt den Namen des APs. Sie können den Namen ändern.
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den AP ein.
CAPWAP-Ver-schlüsselungWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen Master und Slaves verschlüsselt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Sie können die Verschlüsselung aufheben, um die Kommunikation zu Debug-Zwecken einzusehen.
Felder im Menü Funkmodul 1 oder im Menü Funkmodul 2
Feld Beschreibung
BetriebsmodusZeigt, in welchem Modus das Funkmodul betrieben werden soll. Sie können den Modus ändern.Mögliche Werte:Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.
Aktives FunkmodulprofilZeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.
KanalZeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen anderen Kanal wählen.Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.Access Point ModusDurch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access Point Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt.Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle auch unter-stützen.Mögliche Werte (entsprechend dem gewählten Funkmodulprofil):Für Aktives Funkmodulprofil = 2,4 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 1 bis 13 und Auto (Standardwert).Für Aktives Funkmodulprofil = 5 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 36, 40, 44, 48 und Auto(Standardwert)
Verwendeter KanalNur für Managed APs.Zeigt den aktuell benutzten Kanal.
SendeleistungZeigt die Sendeleistung. Sie können eine andere Sendeleistung wählen.Mögliche Werte:Max. (Standardwert): Die maximale Antennenleistung wird verwendet.5 dBm8 dBm11 dBm14 dBm16 dBm17 dBm
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke.

10.3.2 Funkmodulprofile

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/c01c43d2df80847883c979f5f78a0bea8dc836ccd6a441ab20eccb314275b85e.jpg) Abb. 62: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile wird eine Übersicht aller angelegten Funkmodulprofile angezeigt. Ein Profil mit 2.4 GHz und ein Profil mit 5 GHz sind standardmäßig angelegt, das 2.4-GHz-Profil kann nicht gelöscht werden. Für jedes Funkmodulprofil sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Funkmodulprofile, Konfigurierte Funkmodule, Frequenzband, Drahtloser Modus).

10.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Funkmodulprofile anzulegen. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/e5a7539e93a441f98a3a9dd63593660e8b47dff767f8aef9d3b37ce730055c19.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/035e131de58304a04cb628f4f0674115cf38b4d4c131f2afca075548b750db89.jpg) OK Abbrechen Abb. 63: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile->Neu Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile-> / Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Funkmodulprofil-Konfiguration
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung des Funkmodulprofils ein.
BetriebsmodusLegen Sie fest, in welchem Modus das Funkmodulpofil betrieben werden soll.Mögliche Werte:Aus(Standardwert): Das Funkmodulprofil ist nicht aktiv.Access-Point:Ihr Gerät dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.
FrequenzbandWählen Sie das Frequenzband des Funkmodulprofils aus.Mögliche Werte:2,4 GHz In/Outdoor(Standardwert): Ihr Gerät wird mit 2,4 GHz (Mode 802.11b, Mode 802.11g und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Indoor:Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Outdoor:Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz In/Outdoor:Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5,8 GHz Outdoor:Nur für so genannte Broadband Fixed Wireless Access (BFWA) Anwendungen. Die Frequenzen im Frequenzbereich von 5 755 MHz bis 5 875 MHz dürfen nur in Verbindung mit gewerblichen Angeboten für öffentliche Netzzugänge genutzt werden und bedürfen einer Anmeldung bei der Bundesnetzagentur.
BandbreiteNicht für Frequenzband=2,4 GHz In/OutdoorWählen Sie aus, wieviele Kanäle verwendet werden sollen.Mögliche Werte:20 MHz(Standardwert): Ein Kanal mit 20 MHz Bandbreite wird verwendet.40 MHz:Zwei Kanäle mit je 20 MHz Bandbreite werden verwendet. Dabei dient ein Kanal als Kontrollkanal und der andere als Erweiterungskanal.
Anzahl der Spatial StreamsWählen Sie aus, wieviele Datenströme parallel verwendet werden sollen.Mögliche Werte:3:Drei Datenströme werden verwendet.
Feld Beschreibung
• 2: Zwei Datenströme werden verwendet.
• 1: Ein Datenstrom wird verwendet.
Felder im Menü Performance-Einstellungen
Feld Beschreibung
Drahtloser ModusWählen Sie die Wireless-Technologie aus, die der Access-Point anwenden soll.Für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorMögliche Werte:802.11g: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11g.802.11b-Clients können nicht zugreifen.802.11b: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11b und zwingt alle Clients dazu, sich anzupassen.802.11 mixed (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g.802.11 mixed long (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Nur die Datenrate von 1 und 2 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates). Dieser Modus wird auch für Centrino Clients benötigt, falls Verbindungsprobleme aufgetreten sind.802.11 mixed short (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Für mixed-short gilt: Die Datenrate 5.5 und 11 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates).802.11b/g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11b, 802.11g oder 802.11n.802.11g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11g oder 802.11n.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.Für Frequenzband = 5 GHz Indoor, 5 GHz Outdoor, 5 GHz In/Outdoor oder 5,8 GHz OutdoorMögliche Werte:802.11a: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11a.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.802.11a/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11a oder 802.11n.
Max. ÜbertragungsrateWählen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Die Übertragungsgeschwindigkeit wird automatisch ermittelt:.Je nach Einstellung für Frequenzband, Bandbreite, Anzahl der Spatial Streams und Drahtloser Modus stehen verschiedene feste Werte in MBit/s zur Auswahl.
Burst-ModeAktivieren Sie diese Funktion, um die Übertragungsgeschwindigkeit für 802.11g durch Frame Bursting zu erhöhen. Dabei werden mehrere Pakete nacheinander ohne Wartezeiten verschickt. Dies ist besonders effektiv im 11b/g Mischbetrieb.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Falls Probleme mit älterer WLAN-Hardware auftreten, sollte diese Funktion nicht aktiv sein.
Airtime FairnessDiese Funktion ist nicht für alle Geräte verfügbar.Mit der Airtime Fairness -Funktion wird gewährleistet, dass Senderessourcen des Access Points intelligent auf die verbundenen Clients verteilt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass ein leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11n-Client) nur geringen Durchsatz erzielt, da ein weniger leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11a-Client) bei der Zuteilung gleich behandelt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Diese Funktion wirkt sich lediglich auf nicht priorisierte Frames der WMM-Klasse "Background" aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
KanalplanWählen Sie den gewünschten Kanalplan aus.Der Kanalplan trifft bei der Kanalwahl eine Vorauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine Kanäle überlappen,d.h. dass zwischen den verwendeten Kanälen ein Abstand von vier Kanälen eingehalten wird. Dies ist nützlich, wenn mehrere Access Points eingesetzt werden, deren Funkzellen sich überlappen.Mögliche Werte:Alle: Alle Kanäle können bei der Kanalwahl gewählt werden.Auto: Abhängig von der Region, vom Frequenzband, vom drahtlosen Modus und von der Bandbreite werden diejenigen Kanäle zur Verfügung gestellt, die vier Kanäle Abstand haben.Benutzerdefiniert: Sie können die gewünschten Kanäle selbst auswählen.
Benutzerdefinierter KanalplanNur für Kanalplan = BenutzerdefiniertHier werden die aktuell gewählten Kanäle angezeigt.Mit Hinzufügen können Sie Kanäle hinzufügen. Wenn alle verfügbaren Kanäle angezeigt werden, können Sie keine Einträge hinzufügen.Mithilfe von Symbol können Sie Einträge löschen.
Beacon PeriodGeben Sie die Zeit in Millisekunden zwischen dem Senden zweier Beacons an.Dieser Wert wird in Beacon und Probe Response Frames übermittelt.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.Der Standardwert ist 100.
DTIM PeriodGeben Sie das Intervall für die Delivery Traffic Indication Message (DTIM) an.Das DTIM Feld ist ein Datenfeld in den ausgesendeten Beacons, das Clients über das Fenster zur nächsten Broadcast- oder Multicast-Übertragung informiert. Wenn Clients im Strom-sparmodus arbeiten, wachen sie zum richtigen Zeitpunkt auf und empfangen die Daten.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 2.
RTS ThresholdSie können hier den Schwellwert in Bytes (1..2346) angeben, ab welcher Datenpaketlänge der RTS/CTS-Mechanismus ver-wendet werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn an einem Access Point mehrere Clients betrieben werden, die sich gegenseitig nicht in Funkreichweite befinden.
Short Guard IntervalAktivieren Sie diese Funktion, um den Guard Interval (= Zeit zwischen der Übertragung von zwei Datensymbolen) von 800 ns auf 400 ns zu verkürzen.
Short Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Frames ein, dessen Länge kürzer oder gleich dem inRTSThresholddefinierten Wert ist. Nach dieser Anzahl an Fehlver-suchen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 7.
Long Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Datenpakets ein, dessen Länge größer ist als der inRTSThresholddefinierte Wert. Nach dieser Anzahl an Fehlversu-chen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 4.
Fragmentation Thres-holdGeben Sie die maximale Größe in Byte an, ab der Datenpakete fragmentiert (d.h. in kleinere Einheiten aufgeteilt) werden. Nied-rige Werte in diesem Feld sind in Bereichen mit schlechtem Empfang und bei Funkstörungen empfehlenswert.Möglich Werte sind 256 bis 2346.Der Standardwert ist 2346.
Wiederkehrender Hintergrund-ScanDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um in regelmäßigen Abständen automatisch nach benachbarten oder Rogue Access Points im Netzwerk zu suchen, können Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan aktivieren. Diese Suche erfolgt ohne eine Beeinträchtigung der Funktion als Access Point.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.

10.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS)

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/34bb26fc78e4c1de20e8df6532240ee4ecaf5fe8b0be9b6e4b92161a718b1404.jpg) Abb. 64: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht aller angelegten Drahtlosnetzwerke angezeigt. Ein Drahtlosnetzwerk ist standardmäßig angelegt. Für jedes Drahtlosnetzwerk (VSS) sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (VSS-Beschreibung, Netzwerkname (SSID), Anzahl der zugeordneten Funkmodule, Sicherheit, Status, Aktion). Klicken Sie unter Nicht zugewiesenes VSS allen Funkmodulen zuweisen auf die Schaltfläche Start, um ein neu angelegtes VSS allen Funkmodulen zuzuweisen.

10.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drahtlosnetzwerke zu konfigurieren. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/f32aca086b200cb5ba6850b5db7801037a8fb73f92338f47ea3379411bdcc288.jpg) Abb. 65: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Service Set Parameter
Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) über-tragen werden soll.Mit Auswahl von Sichtbar wird der Netzwerkname sichtbar übertragen.Standardmäßig ist er sichtbar.
Intra-cell RepeatingWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen den WLAN-Clients innerhalb einer Funkzelle erlaubt sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ARP ProcessingWählen Sie aus, ob die Funktion ARP Processing aktiv sein soll. Dabei wird das ARP-Datenaufkommen im Netzwerk reduziert, indem in ARP-Unicasts umgewandelte ARP-Broadcasts an die intern bekannten IP-Adressen weitergeleitet werden. Unicasts sind zudem schneller, und Clients mit aktivierter Power-Save-Funktion werden nicht angesprochen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass ARP Processing nicht zusammen mit der Funktion MAC-Bridge angewendet werden kann.
WMMWählen Sie aus, ob für das Drahtslosnetzwerk Sprach- oder Videodaten- Priorisierung mittels WMM (Wireless Multimedia) aktiviert sein soll, um stets eine optimale Übertragungsqualität bei zeitkritischen Anwendungen zu erreichen. Es wird Datenpriorisierung nach DSCP (Differentiated Services Code Point) oder IEEE802.1d unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Sicherheitseinstellungen
Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared KeyWPA-Enterprise: 802.11x
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 40 oder WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Der Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1-4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen, z. B. hallo für WEP 40, wep104 für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob Sie WPA (mit TKIP-Verschlüsselung) oder WPA 2 (mit AES-Verschlüsselung) oder beides anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA und WPA 2 (Standardwert): WPA und WPA 2 können angewendet werden.WPA: Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA2 wird angewendet.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA anwen-den wollen.Mögliche Werte:TKIP (Standardwert): TKIP wird angewendet.AES: AES wird angewendet.AES und TKIP: AES oder TKIP wird angewendet.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK undWPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA 2 und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA2 an-wenden wollen.Mögliche Werte:AES (Standardwert): AES wird angewendet.TKIP: TKIP wird angewendet.AES und TKIP: AES oder TKIP wird angewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.Beachten Sie: Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!
RADIUS-ServerSie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln.Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des RADIUS-Servers ein.
EAP-VorabauthentifizierungNur für Sicherheitsmodus = WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. SolcheWLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Client-Lastverteilung
Feld Beschreibung
Max. Anzahl Clients - Hard LimitGeben Sie die maximale Anzahl an Clients ein, die sich mit diesem Drahtlosnetzwerk (SSID) verbinden dürfen.Die Anzahl der Clients, die sich maximal an einem Funkmodul anmelden können, ist abhängig von der Spezifikation des jeweiligen WLAN-Moduls. Diese Anzahl verteilt sich auf alle auf diesem Radiomodul Drahtlosnetzwerke. Ist die maximale Anzahl an Clients erreicht, können keine neuen Drahtlosnetzwerke mehr angelegt werden und es erscheint ein Warnhinweis.Mögliche Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 254.Der Standardwert ist 32.
Max. Anzahl Clients - Soft LimitDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um eine vollständie Auslastung eines Radiomoduls zu vermeiden, können Sie hier eine "weiche" Begrenzung der Anzahl verbundener Clients vornehmen. Wird diese Anzahl erreicht, werden neue Verbindungsanfragen zunächst abgelehent. Findet der Client kein anderes Drahtlosnetzwerk und wiederholt daher seine Anfrage, wird die Verbindung akzeptiert. Erst bei Erreichen des Max. Anzahl Clients - Hard Limit werden Anfragen strikt abgelehnt.Der Wert der Max. Anzahl Clients - Soft Limit muss gleich oder kleiner sein als der Max. Anzahl Clients - Hard Limit.Der Standardwert ist 28.Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie Max. Anzahl Clients - Soft Limit und Max. Anzahl Clients - Hard Limit auf den gleichen Wert einstellen.
Auswahl des Client-BandsDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt. Diese Funktion erfordert eine Konfiguration mit zwei Radiomodulen, bei der das gleiche Drahtlosnetzwerk auf beiden Modulen, aber in unterschiedlichen Frequenzbändern konfiguriert ist.Die Option Auswahl des Client-Bands ermöglicht es, Clients von dem ursprünglich ausgewählten in ein weniger ausgelastetes Frequenzband zu verschieben, sofern dieses vom Client unterstützt wird. Dazu wird ein Verbindungsversuch des Clients ggf. zunächst abgelehnt, damit dieser sich in einem anderen Frequenzband erneut anzumelden versucht.Mögliche Werte:Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming(Standardwert): Die Funktion wird für dieses VSS nicht angewendet. Dies ist dann sinnvoll, wenn Clients zwischen unterschiedlichen Funkzellen möglichst verzögerungsfrei wechseln sollen, z. B. bei Voice over WLAN.2,4-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 2,4-GHz-Band akzeptiert.5-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 5-GHz-Band akzeptiert.
Felder im Menü MAC-Filter
Feld Beschreibung
ZugriffskontrolleWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk nur bestimmte Clients zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erlaubte AdressenLegen Sie Einträge mit Hinzufügen an und geben Sie die MAC-Adressen der Clients (MAC-Adresse) ein, die zugelassen werden sollen.
Dynamische Black ListMithilfe der Funktion Dynamische Black List ist es möglich, Clients, die sich möglicherweise unbefgut Zugriff auf das Netzwerk verschaffen wollen, zu erkennen und für einen bestimmten Zeitraum zu sperren. Ein Client wird dann gesperrt, wenn dieAnzahl erfolgloser Anmeldeversuche innerhalb einer definierten Zeit eine bestimmte Anzahl überschreitet. Diese Grenzwerte ebenso wie die Dauer der Sperrung können konfiguriert werden. Ein gesperrten Client wird auf allen vom Wireless LAN Controller verwalteten APs für das betroffene VSS gesperrt, kann sich also auch nicht in einer anderen Funkzelle an diesem VSS anmelden. Soll ein Client permanent gesperrt bleiben, so kann dies im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients erfolgen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiviert.
Fehlversuche per ZeitraumGeben Sie hier die Anzahl der Fehlversuche ein, die innerhalb einer bestimmten Zeit von einer MAC-Adresse ausgehen müssen, damit ein Eintrag in der dynamischen Black List angelegt wird.Standardwerte sind 10 Fehlversuche in 60 Sekunden.
Sperrzeit für Black ListGeben Sie die Zeit ein, für die ein Eintrag in der dynamischen Black List gelten soll.Der Standardwert ist 500 Sekunden.
Felder im Menü VLAN
Feld Beschreibung
VLANWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VLAN-IDGeben Sie den Zahlenwert ein, der das VLAN identifiziert.Mögliche Werte sind 2 bis 4094.VLAN ID 1 ist nicht möglich, da sie bereits verwendet wird.
Felder im Menü Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client
Feld Beschreibung
Rx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Empfangsrichtung.Mögliche Werte sindKeine BegrenzungM(Standardwert)0,25 Mbit/s, 0,5 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/sMund 50 Mbit/s.
Tx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Senderichtung.Mögliche Werte sindKeine BegrenzungM(Standardwert)0,25 Mbit/s, 0,5 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/sMund 50 Mbit/s.

10.4 Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung Ihrer WLAN-Infrastruktur. ![](images/8a200ead91e23f959ca502a6f6e51d4ca68362257899c5c6d2e69a5ee315c165.jpg)

Hinweis

Um ein korrektes Timing zwischen dem WLAN Controller und den Slave APs sicher zu stellen, sollte auf dem WLAN Controller der interne Zeitserver aktiviert werden.

10.4.1 WLAN Controller

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/6c9e09164e75f8f1f7caf5e7468c920642073d9f62ce6ef59d49f3bc76d82c2a.jpg)
Übersicht
AP gefunden1
AP offline0
AP verwaltet2
Abb. 66: Wireless LAN Controller->Monitoring->WLAN Controller Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->WLAN Controller wird eine Übersicht der wichtigsten Parameter des Wireless LAN Controllers angezeigt. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert. Werte in der Liste Übersicht
Status Bedeutung
AP gefundenZeigt die Anzahl der gefundenen Access Points an.
AP offlineZeigt die Anzahl der Access Points an, die nicht mit dem Wireless LAN Controller verbunden sind.
AP verwaltetZeigt die Anzahl der verwalteten Access Points an.
WLAN Controller: VSS-DurchsatzZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr in Bytes pro Sekunde zeitabhängig an.
CPU-Last [%]Zeigt die CPU-Auslastung in Prozent zeitabhängig an.
Speicherverbrauch [%]Zeigt den Speicherverbrauch in Prozent zeitabhängig an.
Verbundene Clients/VSSZeigt die Anzahl der verbundenen Clients pro Drahtlosnetzwerk (VSS) zeitabhängig an.

10.4.2 Slave Access Points

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/05a11b97ecc50d9c760b997dce55d071c499a148222aa05a4620595b93a73c66.jpg)

Abb. 67: Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points wird eine Übersicht aller erkannten Access Points angezeigt. Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Tx-Bytes und Rx-Bytes. Außerdem sehen Sie, ob die Access Points Managed oder GefundenMsind. Über das 📋-Symbol öffnen Sie eine Übersicht mit weiteren Details zu den Slave Access Points.

10.4.2.1 Übersicht

Im Menü Übersicht werden zusätzliche Informationen zum gewählten Access Point angezeigt. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert. WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung Access-Point (Gerät: W12040n / Name: W12040n / Standort: NY) Übersicht Funkmodul 1 Funkmodul 2 ![](images/591e403f07860bed12a1cce47c60927fcad0b1d7d3b8d8050043b21fcda6f453.jpg)
line | Time | Funkmodul 1 | Funkmodul 2 | | ---------- | ----------- | ----------- | | 23:10:00 | ~20 B/s | ~0 B/s | | 23:16:20 | ~25 B/s | ~0 B/s | | 23:26:40 | ~30 B/s | ~0 B/s | | 23:35:00 | ~25 B/s | ~0 B/s | | 23:43:20 | ~35 B/s | ~0 B/s | | 23:51:40 | ~20 B/s | ~0 B/s | | 00:00:00 | ~15 B/s | ~0 B/s | | 00:08:20 | ~50 B/s | ~0 B/s |
![](images/2cdf1923b6fdc233a88e0e07a4ca15c3c59b5a1e0bf6434767e1c0b6bc6cbe4c.jpg)
line | Time | Funkmodul 1 | Funkmodul 2 | | ---------- | ----------- | ----------- | | 23:10:00 | 1.00 | 0.00 | | 23:18:20 | 1.00 | 0.00 | | 23:26:40 | 1.00 | 0.00 | | 23:35:00 | 1.00 | 0.00 | | 23:43:20 | 1.00 | 0.00 | | 23:51:40 | 1.00 | 0.00 | | 00:00:00 | 1.00 | 0.00 | | 00:08:20 | 1.00 | 0.00 |
![](images/879a417f0851c083880d7e2ed517d61a2db3ca5da28dcba253c643f4f4a442f0.jpg) Abb. 68: Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points->Übersicht Werte in der Liste Übersicht
Status Bedeutung
DurchsatzZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr pro Funkmodul zeitabhängig an.
Verbundene ClientsZeigt die Anzahl der angeschlossenen Clients pro Funkmodul zeitabhängig an.

10.4.2.2 Funkmodul 1

Im Menü Funkmodul wird der empfangene und der gesendete Datenverkehr pro Client zeitabhängig angezeigt. Jeder Graph in der Darstellung ist über eine Farbe und eine MAC-Adresse eindeutig einem Client zugeordnet. WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/8e55ce3424d95d4f70bbbf4af8a47c83a13c86b2e0d1464cfaf8146b3768e583.jpg)
line | Time | Value | | ---------- | --------- | | 23:18:20 | 0 B/s | | 23:26:40 | 0 B/s | | 23:35:00 | 0 B/s | | 23:43:20 | 50 B/s | | 23:51:40 | 0 B/s | | 00:00:00 | 0 B/s | | 00:08:20 | 75 B/s |
Abb. 69: Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points->Funkmodul Werte in der Liste Funkmodul
Status Bedeutung
Durchsatz/ClientZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr pro Client zeitabhängig an.

10.4.3 Aktive Clients

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/bbbbc8671cbace9e949cc8d54de24eb9d5ab482fb486e28bb9dfdaec692a8190.jpg) Abb. 70: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients werden die aktuellen Werte aller aktiven Clients angezeigt. Für jeden Client sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name des Slave-APs, VSS, Client MAC, Client-IP-Adresse, Signal : Noise (dBm) , Tx-Bytes, Rx-Bytes, Tx Discards, Rx Discards, Status und Uptime. Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
KeinerDer Client befindet sich in keinem gültigen Zustand.
AnmeldungDer Client meldet sich gerade beim WLAN an.
ZugeordnetDer Client ist beim WLAN angemeldet.
AuthentifizierenDer Client wird gerade authentifiziert.
AuthentifiziertDer Client ist authentifiziert.
Über das 📋-Symbol öffnen Sie eine Übersicht mit weiteren Details zu den Aktive Clients. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert. WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/89f86eeb69156c76a645e3a99f424974cdd2f69bb302534104292830116787b7.jpg)
line | Time | RX throughput (B/s) | TX throughput (B/s) | Signal (dBm) | | ---------- | ------------------- | ------------------- | ------------ | | 23:18:20 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 23:25:40 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 23:35:00 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 23:43:20 | ~50 | ~45 | ~-95 | | 23:51:40 | ~15 | ~10 | ~-95 | | 00:00:00 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 00:08:20 | ~70 | ~55 | ~-95 |
Abb. 71: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients-> Werte in der Liste WLAN Client
Status Bedeutung
DurchsatzZeigt den Datenverkehr getrennt nach empfangenen und ge-sendeten Daten für den gewählten WLAN Client zeitabhängig an.
SignalZeigt die Signalstärke für den gewählten WLAN Client zeitabhängig an.

10.4.4 Drahtlosnetzwerke (VSS)

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung
StandortName des Slave-APsVSSMAC-Adresse (VSS)KanalStatus
INYWI2040nKefig02:6f:83:69:08:90auto (Ch.6)
INYWI2040nKefig02:6f:83:69:0c:58man.(Ch.1)
WNYbirtec WI1002nKefig02:6f:83:3a:af98auto (Ch.1)
Seite: 1, Objekte: 1 - 3
Abb. 72: Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht über die aktuell verwendeten AP angezeigt. Sie sehen, welches Funkmodul welchem Drahtlosnetzwerk zugeordnet ist. Für jedes Funkmodul wird ein Parametersatz angezeigt (Standort, Name des Slave-APs, VSS, MAC-Adresse (VSS), Kanal, Status).

10.4.5 Client-Verwaltung

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung
Ansicht 20 pro Seite <<>> Filtern in Kainer ▼ gleich ▼ Los
Standort ▲Name des Slave-APsVSSMAC-Adresse (VSS)Aktive Clients2,4/5-GHz-UbergangAbgewiesene Clients soft/hard
INYW12040nKafig02:6f.83:69:08:90100/0
INYW12040nKafig02:6f.83:69:0c:58000/0
WNYbintsc W1002nKafig02:6f.83:3a:af:98000/0
Seite: 1, Objekte: 1 - 3

Abb. 73: Wireless LAN Controller->Monitoring+Client-Verwaltung

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Client-Verwaltung zeigt die Verwaltung der Clients durch die Access Points. Sie sehen u. a. die Anzahl der verbundenen Clients, die Anzahl der Clients, die vom 2,4/5-GHz-Übergang betroffen sind, sowie die Anzahl der abgewiesenen Clients. Mithilfe des 📄-Symbols können Sie die Werte für den gewünschten Eintrag löschen.

10.5 Umgebungs-Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung entfernter Acces Points und Clients.

10.5.1 Benachbarte APs

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/28d03c1b10e122c5d2f72b49d38a7a1356b2538e03b97665d86b6e812c564e48.jpg) Abb. 74: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Benachbarte APs Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Benachbarte APs werden die benachbarten APs angezeigt, die während des Scannens gefunden wurden. Rogue APs, d.h. APs, die eine vom WLAN-Controller verwaltete SSID verwenden, aber nicht vom WLAN-Controller administriert werden, sind rot hinterlegt. ![](images/f8c10e77e2731069dd8ed7ece4e0538d2cadfac8457063ddd7a34152745b8b5a.jpg)

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen. Jeder AP wird zwar mehrmals gefunden, aber nur einmal mit der größten Signalstärke angezeigt. Für jeden AP sehen Sie folgende Parameter SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Sicherheit, Zuletzt gesehen, Stärkstes Signal empfangen von , Summe der Erkennungen. Die Einträge werden alphabetisch nach SSID sortiert angezeigt. Sicherheit zeigt die Sicherheitseinstellungen des AP. Unter Stärkstes Signal empfangen von sehen Sie die Parameter Standort und Name desjenigen AP, über den der angezeigte AP gefunden wurde. Summe der Erkennungen zeigt an, wie oft der entsprechende AP während des Scannens gefunden wurde. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

10.5.2 Rogue APs

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/f41cd89d354173ac3079b7c26f68ad78ee3dabbe3b66e44c9671547fd3092a91.jpg) Abb. 75: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue APs Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue APs werden die APs angezeigt, die eine SSID des eigenen Netzes verwenden, aber nicht vom Wireless LAN Controller verwaltet werden. Rogue APs, die neu gefunden wurden, sind rot hinterlegt. Für jeden Rogue AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Zuletzt gesehen, Gefunden durch AP, Angenommen. ![](images/23b41fca8b5fee9101d736b3e04cf986d53282074dec0b4fe507b8616ebf7e15.jpg)

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten Rogue APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen. Sie können einen Rogue AP als vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Angenommen aktivieren. Ein eventuell konfigurierter Alarm wird dadurch gelöscht und ab sofort nicht mehr gesendet. Der rote Hintergrund verschwindet. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

10.5.3 Rogue Clients

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/e8dca54992c53b4bf2a320652bf09f0a37528fee977a0198b6420c7e476aab49.jpg) Abb. 76: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients werden die Clients angezeigt, die versucht haben, unbefugten Zugang zum Netzwerk herzustellen und sich daher auf der Blacklist befinden. Die Konfiguration der Blacklist erfolgt für jedes VSS im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS). Sie können ebenfalls Einträge zur statischen Blacklist hinzufügen. Mögliche Werte für Rogue Clients
Status Bedeutung
MAC-Adresse des Rogue ClientsZeigt die MAC-Adresse des Clients an, der sich auf der Blacklist befindet.
SSIDZeigt die beteiligten SSID an.
Angegriffener Access PointZeigt den betroffenen AP an.
Signal dBmZeigt die Signalstärke des Clients während des Zugriffsversuchs an.
Art des AngriffsHier wird die Art des möglichen Angriffs angezeigt, z. B. eine fehlerhafte Authentifizierung.
Zuerst gesehenZeigt die Zeit des ersten registrierten Zugriffsversuchs an.
Zuletzt gesehenZeigt die Zeit des letzten registrierten Zugriffsversuchs an.
Statische Black ListSie können einen Rogue Client als nicht vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Statische Black List aktivieren. Die Sperrung des Clients endet dann nicht automatisch, sondern muss von Ihnen manuell wieder aufgehoben werden.
LöschenMithilfe des Symbols können Sie Einträge löschen.

10.5.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge anzulegen. ![](images/136db30e232071a5c6406035fce3583a0bc6ae4c5b805edd23cea73de5f351ef.jpg) ![](images/401c52d370ec9dcfbf6f888efb61bba2228b38db54f5e95a7e4ea88c2edcc018.jpg) Abb. 77: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients->Neu Das Menü besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Neuer Eintrag in die Blacklist
Feld Beschreibung
MAC-Adresse des Rogue ClientsGeben Sie die MAC-Adresse des Clients ein, der der statischen Blacklist hinzugefügt werden soll.
Netzwerkname (SSID)Wählen Sie das Drahtlosnetzwerk aus, von dem der Rogue Client ausgeschlossen werden soll.

10.6 Wartung

Dieses Menü dient zur Wartung Ihrer managed Access Points.

10.6.1 Firmware-Wartung

Firmware-Wartung ![](images/e2c0e61f8e792f0b6ab66326efa3d1bfeee66df6b33b5348630e5517e41ef0fc.jpg) Abb. 78: Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung Im Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung wird eine Liste aller Managed Access Points angezeigt. Für jeden managed AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Firmware aktualisieren, Standort, Gerät, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Firmware-Version, Status. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle auswählen, um alle Einträge für eine Aktualisierung der Firmware auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. wenn bei vielen Einträgen nur die Software einzelner APs aktualisiert werden soll). Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
Image bereits vorhanden.Das Software Image ist bereits vorhanden, es ist kein Update nötig.
FehlerEs ist ein Fehler aufgetreten..
Wird ausgeführtDas Update wird gerade ausgeführt.
FertigDas Update ist beendet.
Das Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Firmware-Wartung
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen wollen.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware initiieren.Konfiguration mit Statusinformationen sichern: Sie können eine Konfiguration sichern, welche Statusinformationen der APs enthält.
QuelleWählen Sie die Quelle für die Aktion aus.Mögliche Werte:HTTP-Server (Standardwert): Die Datei ist bzw. wird auf dem entfernten Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server. (Nur fürAktion = Systemsoftware aktualisieren)TFTP-Server: Die Datei ist bzw. wird auf dem TFTP-Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.
URLNur fürQuelle= HTTP-Server oder TFTP-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll bzw. auf dem die Konfigurationsdatei gespeichert werden soll.

Kapitel 11 Netzwerk

11.1 Routen

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Wenn Sie einen Zugang zum Internet einrichten, dann tragen Sie die Route zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) als Standard-Route ein. Wenn Sie z. B. eine Firmennetzanbindung durchführen, dann tragen Sie die Route zur Zentrale bzw. zur Filiale nur dann als Standard-Route ein, wenn Sie keinen Internetzugang über Ihr Gerät einrichten. Wenn Sie z. B. sowohl einen Zugang zum Internet, als auch eine Firmennetzanbindung einrichten, dann tragen Sie zum ISP eine Standard-Route und zur Firmenzentrale eine Netzwerk-Route ein. Sie können auf Ihrem Gerät mehrere Standard-Routen eintragen, nur eine einzige aber kann jeweils wirksam sein. Achten Sie daher auf unterschiedliche Werte für die Metrik, wenn Sie mehrere Standard-Routen eintragen.

11.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen

Im Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen wird eine Liste aller konfigurierten Routen angezeigt. Im Auslieferungszustand wird ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Ziel-IP-Adresse = 192.168.0.0, Netzmaske = 255.255.255.0, Gateway = 192.168.0.250, Schnittstelle = LAN\_EN1-0, Routentyp = Netzwerkroute via Schnittstelle angezeigt,

11.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Routen anzulegen. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/61672075f9b51579d9eb3accb7635760c157f1b559e46b97c0469d18bc16590e.jpg) Abb. 79: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Erweiterte Route = Standard. Wird die Option Erweitert für die Routenklasse ausgewählt, öffnet sich ein weiterer Konfigurationsabschnitt. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/dc324276666706af232cb0ef5c49712b0cf2a206c7e3b6b8a0ddbf4e41766a2a.jpg) Abb. 80: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Erweitert = Ak-tiviert Das Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
RoutentypWählen Sie die Art der Route aus.Mögliche Werte:Standardroute über Schnittstelle: Route über eine spezifische Schnittstelle, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Standardroute über Gateway: Route über ein spezifisches Gateway, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Host-Route über Schnittstelle: Route zu einem einzelnen Host über eine spezifische Schnittstelle.Host-Route via Gateway: Route zu einem einzelnen Host über ein spezifisches Gateway.Netzwerkroute via Schnittstelle (Standardwert): Route zu einem Netzwerk über eine spezifische Schnittstelle.Netzwerkroute via Gateway: Route zu einem Netzwerk über ein spzifisches Gateway.Nur für Schnittstellen, die im DHCP-Client-Modus betrieben werden:Auch wenn eine Schnittstelle für den DHCP-Client-Betrieb konfiguriert ist, ist es möglich, Routen für den Datenverkehr über diese Schnittstelle zu konfigurieren. Die vom DHCP-Server erhaltenen Einstellungen werden dann mit den hier konfigurierten gemeinsam in die aktive Routing-Tabelle übernommen. Dadurch ist es z. B. möglich, bei dynamisch wechselnden Gateway-Adressen bestimmte Routen aufrecht zu erhalten oder Routen mit unterschiedlicher Metrik (d. h. unterschiedlicher Priorität) festzulegen. Wenn der DHCP-Server allerdings statische Routen (sog. Classless Static Routes) übermittelt, werden die hier konfigurierten Einstellungen nicht ins Routing übernommen.Vorlage für Standardroute per DHCP: Die Routing-Informationen werden vollständig vom DHCP-Server übernommen. Lediglich erweiterte Parameter können zusätzlich konfiguriert werden. Diese Route bleibt von weiteren für dieseSchnittstelle angelegten Routen unverändert und wird parallel mit diesen in die Routing-Tabelle übernommen.Vorlage für Host-Route per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Host ergänzt.Vorlage für Netzwerkroute per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Netzwerk ergänzt.
HinweisDurch dem Ablauf des DHCP Leases oder durch einen Neustart des Geräts werden die Routen, die aus der Kombination von DHCP- und hier vorgenommenen Einstellungen entstehen, zunächst wieder aus dem aktiven Routing gelöscht. Mit einer erneuten DHCP-Konfiguration werden sie dann neu generiert und wieder aktiviert.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, welche für diese Route verwendet werden soll.
RoutenklasseWählen Sie die Art der Routenklasse aus.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Definiert eine Route mit den Standardparametern.Erweitert: Wählen Sie aus, ob die Route mit erweiterten Parametern definiert werden soll. Ist die Funktion aktiv, wird eine Route mit erweiterten Routing-Parametern wie Quell-Schnittstelle und Quell-IP-Adresse sowie Protokoll, Quell- und Ziel-Port, Art des Dienstes (Type of Service, TOS) und der Status der Geräte-Schnittstelle angelegt.
Felder im Menü Routenparameter
Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Schnittstelle, Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerk-route via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Routentyp Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes ein.Bei Routentyp = Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie in das zweite Feld zusätzlich die entsprechende Netzmaske ein.
Gateway-IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Gateway, Host-Route via Gateway oder Netzwerkroute via GatewayGeben Sie die IP-Adresse des Gateways ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
MetrikWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15, der Standardwert ist 1.
Felder im Menü Erweiterte Routenparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die IP-Route ein.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die Datenpakete das Gerät erreichen sollen.Der Standardwert ist Keine.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adresse und Netzmaske des Quell-Hosts bzw. Quell-Netzwerks ein.
Layer 4-ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Mögliche Werte: ICMP, IGMP, TCP, UDP, GRE, ESP, AH, OSPF, PIM, L2TP, Beliebig.Der Standardwert ist Beliebig.
Quell-PortNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quellport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. inbis Port(Endport) die entsprechenden Werte ein.
ZielportNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Zielport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. in bis Port(Endport) die entsprechenden Werte ein.
DSCP-/TOS-WertWählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.Geben Sie für DSCP-Binärwert, DSCP-Dezimalwert, DSCP-Hexadezimalwert, TOS-Binärwert, TOS-Dezimalwert und TOS-Hexadezimalwert den entsprechen-den Wert ein.
ModusWählen Sie aus, wann die in Routenparameter->Schnittstelle definierte Schnittstelle benutzt werden soll.Mögliche Werte:Wählen und warten (Standardwert): Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Verbindlich: Die Route ist immer benutzbar.Wählen und fortfahren: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und solange die Alternative Route benutzen (rerouting), bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Nie einwählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist.Immer wählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist. In diesem Fall wird über eine alternative Schnittstelle mit schlechterer Metrik ge-routet, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.

11.1.2 IPv4-Routing-Tabelle

Im Menü Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle wird eine Liste aller IPv4-Routen angezeigt. Die Routen müssen nicht alle aktiv sein, können aber durch entsprechenden Datenverkehr jederzeit aktiviert werden. Im Auslieferungszustand wird ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Ziel- IP-Adresse = 192.168.0.0, Netzmaske = 255.255.255.0, Gateway = 192.168.0.250, Schnittstelle = LAN EN1-0, Routentyp = Netzwerkroute via Schnittstelle, Protokoll = Lokal angezeigt,
Konfiguration von IPv4-RoutenIPv4-Routing-TabelleOptionen
Ansicht: 20 pro Seite Fittern in Keiner gleich Los
Ziel-IP-AdresseNetzmaskeGatewaySchnittstelleMetritRoutentypErweiterte RouteProtokoll
0.0.0.00.0.0.010.0.0.232BRIDGE_BR01Standardroute über GatewayLokal
10.0.0.0255.255.255.010.0.0.1BRIDGE_BR00Netzverkroute via SchnittsleileLokal
Seite: 1, Objekte: 1 - 2
Abb. 81: Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle Felder im Menü IPv4-Routing-Tabelle
Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
NetzmaskeZeigt die Netzmaske des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
GatewayZeigt die Gateway IP-Adresse an. Im Falle von per DHCP erhaltenen Routen wird hier nichts angezeigt.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, welche für diese Route verwendet wird.
MetrikZeigt die Priorität der Route an.Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route.
RoutentypZeigt den Routentyp an.
Erweiterte RouteZeigt an, ob eine Route mit erweiterten Parametern konfiguriert worden ist.
ProtokollZeigt an, wie der Eintrag erzeugt wurde, z. B. manuell ( Lokal) oder über eins der verfügbaren Protokolle.
LöschenMithilfe des Symbols können Sie Einträge löschen.

11.1.3 Optionen

Überprüfung der Rückroute Hinter dem Begriff "Überprüfung der Rückroute" (engl. "Back Route Verify") versteckt sich eine einfache, aber sehr leistungsfähige Funktion. Wenn die Überprüfung bei einer Schnittstelle aktiviert ist, werden über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden. Dadurch können Sie - auch ohne Filter - die Akzeptanz von Paketen mit gefälschten IP-Adressen verhindern. Konfiguration von IPv4-Routen | IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/238aafd072fdc4c61458d2b92d7164c1089fdb63f43ce1d16f2aff00922f1b0e.jpg) Abb. 82: Netzwerk->Routen->Optionen Im Auslieferungszustand werden mit der Standardeinstellung Für bestimmte Schnittstellen aktivieren die beiden Einträge en1-0 und ethoa35-5 angezeigt. Das Menü Netzwerk->Routen->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Überprüfung der Rückroute
Feld Beschreibung
ModusWählen Sie hier aus, wie die Schnittstellen spezifiziert werden sollen, für die eine Überprüfung der Rückroute aktiviert wird.Mögliche Werte:Für alle Schnittstellen aktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen aktiviert.Für bestimmte Schnittstellen aktivieren (Standardwert): Eine Liste aller Schnittstellen wird angezeigt, in der Überprüfung der Rückroute nur für spezifische Schnittstellen aktiviert wird.Für alle Schnittstellen deaktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen deaktiviert.
Nr.Nur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt die laufende Nummer des Listeneintrags an.
SchnittstelleNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Überprüfung der RückrouteNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenWählen Sie aus, ob Überprüfung der Rückroute für diese Schnittstelle aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion für alle Schnittstellen deaktiviert.

11.2 NAT

Network Address Translation (NAT) ist eine Funktion Ihres Geräts, um Quell- und Ziel-adressen von IP-Paketen definiert umzusetzen. Mit aktiviertem NAT werden weiterhin IP-Verbindungen standardmäßig nur noch in einer Richtung, ausgehend (forward) zugelassen (=Schutzfunktion). Ausnahmeregeln können konfiguriert werden (in NAT-Konfiguration auf Seite 197).

11.2.1 NAT-Schnittstellen

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen wird eine Liste aller NAT-Schnittstellen angezeigt. NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration ![](images/53f218d3e7f7b8d5543b155f254286c9c1c128e58e106bf7b98228375b5174a5.jpg) Abb. 83: Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen Für jede NAT-Schnittstelle sind die Optionen NAT aktiv, Loopback aktiv, Verwerfen ohne Rückmeldung und PPTP-Passthrough auswählbar. Außerdem wird in Portweiterleitungen angezeigt, wie viele Portweiterleitungsregeln für diese Schnittstelle konfiguriert wurden. Optionen im Menü NAT-Schnittstellen
Feld Beschreibung
NAT aktivWählen Sie aus, ob NAT für die Schnittstelle aktiviert werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Loopback aktivMithilfe der NAT-Loopback-Funktion ist Network Address Translation auch bei Anschlüssen möglich, auf denen NAT nicht aktiv ist. Dies wird verwendet, um Anfragen aus dem LAN so zu interpretieren, als ob sie aus dem WAN kämen. Sie können damit Server Services testen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Verwerfen ohne RückmeldungWählen Sie aus, ob IP-Pakete stillschweigend durch NAT abgelehnt werden sollen. Ist diese Funktion deaktiviert, wird der Absender der abgelehnten IP-Pakete mit einer entsprechenden ICMP- oder TCP-RST-Nachricht informiert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-PassthroughWählen Sie aus, ob auch bei aktiviertem NAT der Aufbau und Betrieb mehrerer gleichzeitiger ausgehender PPTP-Verbindungen von Hosts im Netzwerk erlaubt sein soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn PPTP-Passthrough aktiviert ist, darf Ihr Gerät selber nicht als Tunnel-Endpunkt konfiguriert werden.
PortweiterleitungenZeigt die Anzahl der in Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration konfigurierten Portweiterleitungsregeln an.

11.2.2 NAT-Konfiguration

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration können Sie neben dem Umsetzen von Adressen und Ports einfach und komfortabel Daten von NAT ausnehmen. Für ausgehenden Datenverkehr können Sie verschiedene NAT-Methoden konfigurieren, d. h. Sie können festlegen, wie ein externer Host eine Verbindung zu einem internen Host herstellen darf.

11.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um NAT einzurichten. NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration ![](images/0310184cd466cdaa2c00be7a6e9696861099a9c85c316cddca9b26a84301be03.jpg) Abb. 84: Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu Das Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die NAT-Konfiguration ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, für die NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): NAT wird für alle Schnittstellen konfiguriert.: Wählen Sie eine der Schnittstel-len aus der Liste aus.
Art des DatenverkehrsWählen Sie, für welche Art von Datenverkehr NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:eingehend (Ziel-NAT) (Standardwert): Der Datenverkehr, der von außen kommt.ausgehend (Quell-NAT): Der Datenverkehr, der nach außen geht.exklusiv (ohne NAT): Der Datenverkehr, der von NAT ausgenommen ist.
NAT-MethodeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Wählen Sie die NAT-Methode für ausgehenden Datenverkehr.Ausgangspunkt für die Wahl der NAT-Methode ist ein NAT-Szenario, bei dem ein "interner" Quell-Host über die NAT-Schnittstelle eine IP-Verbindung zu einem "externen" Ziel-Host initiiert hat und bei der eine intern gültige Quelladresse und ein intern gültiger Quellport auf eine extern gültige Quelladresse und einen extern gültigen Quellport umgesetzt werden.Mögliche Werte:full-cone (nur UDP): Jeder beliebige externe Host darf IP-Pakete über die externe Adresse und den externen Port an die initiiierende Quelladresse und den initialen Quellport senden.restricted-cone (nur UDP): Wie full-cone NAT; als externer Host ist jedoch ausschließlich der initiale "externe" Ziel-Host zugelassen.port-restricted-cone (nur UDP): Wie restricted-cone NAT; es sind jedoch ausschließlich Daten vom initialen Ziel-Port zugelassen.symmetrisch (Standardwert) Für beliebige Protokolle: In ausgehender Richtung werden eine extern gültige Quelladresse und ein extern gültiger Quell-Port administrativ festgelegt. In eingehender Richtung sind nur Antwortpakete innerhalb der bestehenden Verbindung zugelassen.
Im Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben können Sie konfigurieren, für welchen Datenverkehr NAT verwendet werden soll. Felder im Menü Ursprünglichen Datenverkehr angeben
Feld Beschreibung
DienstNicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone.Wählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus.Mögliche Werte:Benutzerdefiniert (Standardwert)
AktionNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT)Wählen Sie, welche Datenpakete von NAT ausgenommen werden.Mögliche Werte:Ausschließen (Standardwert): Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.Nicht ausschließen: Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) nicht übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.
ProtokollNur für bestimmte Dienste.Nicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone. In diesem Fall wird UDP automatic festgelegt.Wählen Sie ein Protokoll aus. Je nach ausgewähltem Dienst stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)AHChaosEGPESPGGPGREHMPICMPIGMPIGPIPinIPIPv6IPX in IPISO-IPKryptolanL2TPOSPFPUPRDPRSVPSKIPTCPTLSPUDPVRRPXNS-IDP
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT) oder exklusiv (ohne NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung-Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Originale Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT),NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Quellport der ursprünglichen Datenpakete ein.Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.Wenn Sie Port angeben wählen, können Sie einen einzelnen Port angeben, mit der Auswahl von Portbereich angeben können Sie einen zusammenhängenden Bereich von Ports defi-nieren, der als Filter für den ausgehenden Datenverkehr verwendet wird.
Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPGeben Sie den Quell-Port bzw. den Quell-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung-Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT) bzw. ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDP oder Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Im Menü NAT-Konfiguration ->Substitutionswerte können Sie, abhängig davon, ob es sich um eingehenden oder ausgehenden Datenverkehr handelt, neue Adressen und Ports definieren, auf welche bestimmte Adressen und Ports aus dem Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben umgesetzt werden. Felder im Menü Substitutionswerte
Feld Beschreibung
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie diejenige Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein, auf welche die ursprüngliche Ziel-IP-Adresse umgesetzt werden soll.
Neuer Ziel-PortNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPBelassen Sie den Ziel-Port oder geben Sie denjenigen Ziel-Port ein, auf den der ursprüngliche Ziel-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Ziel-Port. Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Ziel-Port eingeben.Standardmäßig ist Original aktiv.
Neue Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend(Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie diejenige Quell-IP-Adresse ein, auf welche die ur-sprüngliche Quell-IP-Adresse umgesetzt werden soll, gegebenenfalls mit zugehöriger Netzmaske.
Neuer Quell-PortNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPBelassen Sie den Quell-Port oder geben Sie einen neuen Quell-Port ein, auf den der ursprüngliche Quell-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Quell-Port. Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Quell-Port eingeben. Standardmäßig ist Original aktiv.Haben Sie für Original Quell-Port/Bereich Portbereich angeben gewählt, stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:Original Quell-Port/Bereich verwenden: Der in Original Quell-Port/Bereich angegebene Bereich wird nicht verändert, die Portnummern bleiben erhalten.Verwende Port/Bereich beginnend bei: Es erscheintein Eingabefeld, in das Sie die Portnummer eingeben können, bei der der Portbereich beginnen soll, durch den der ursprügliche Portbereich ersetzt wird. Die Anzahl der Ports bleibt dabei gleich.

11.3 Lastverteilung

Zunehmender Datenverkehr über das Internet erfordert die Möglichkeit, Daten über unterschiedliche Schnittstellen senden zu können, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen. IP-Lastverteilung ermöglicht die geregelte Verteilung von Datenverkehr innerhalb einer bestimmten Gruppe von Schnittstellen.

11.3.1 Lastverteilungsgruppen

Wenn Schnittstellen zu Gruppen zusammengefasst sind, wird der Datenverkehr innerhalb einer Gruppe nach folgenden Prinzipien aufgeteilt: \- Im Unterschied zu Multilink-PPP-basierten Lösungen funktioniert die Lastverteilung auch mit Accounts zu unterschiedlichen Providern. - Session-based Load Balancing wird realisiert. - Zusammenhängende (abhängige) Sessions werden immer über dieselbe Schnittstelle geroutet. - Eine Distributionsentscheidung fällt nur bei ausgehenden Sessions. Im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen wird eine Liste aller konfigurierten Lastverteilungsgruppen angezeigt. Mit einem Klick auf das 📷-Symbol neben einem Listeneintrag gelangen Sie zu einer Übersicht diese Gruppe betreffende Grundparameter. ![](images/f100ec01673aaf81d348486275df1a083e5a432f01d036fe2889118b91bea02f.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Schnittstellen, die zu einer Lastverteilungsgruppe zusammengefasst werden, Routen mit gleicher Metrik besitzen müssen. Gehen Sie ggf. in das Menü Netzwerk->Routen und überprüfen Sie dort die Einträge.

11.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Gruppen einzurichten. Lastverteilungsgruppen Special Session Handling ![](images/029ca0b7ab59c89bdbcafcf40ef73c3728ed0dc1faba699ebd3978e6a7ce4795.jpg) Abb. 85: Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Neu Das Menü Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe ein.
VerteilungsrichtlinieWählen Sie aus, auf welche Art der Datenverkehr auf die für die Gruppe konfigurierten Schnittstellen verteilt werden soll.Mögliche Werte:Sitzungs-Round-Robin (Standardwert): Eine neu hinzukommende Session wird je nach prozentualer Belegung der Schnittstellen mit Sessions einer der Gruppen-Schnittstellen zugewiesen. Die Anzahl der Sessions ist maßgeblich.Lastabhängige Bandbreite: Eine neu hinzukommende Session wird je nach Anteil der Schnittstellen an der Gesamtdatenrate einer der Gruppen-Schnittstellen zugewiesen. Maßgeblich ist die aktuelle Datenrate, wobei der Datenverkehr sowohl in Sende- als auch in Empfangsrichtung berücksichtigt wird.
BerücksichtigenNur für Verteilungsrichtlinie = Lastabhängige BandbreiteWählen Sie aus, in welcher Richtung die aktuelle Datenrate berücksichtigt werden soll.Optionen:Download: Nur die Datenrate in Empfangsrichtung wird berücksichtigt.Upload: Nur die Datenrate in Senderichtung wird berücksichtigt.Standardmäßig sind die Optionen Download und Upload deaktiviert.
VerteilungsmodusWählen Sie aus, welchen Zustand die Schnittstellen der Gruppe haben dürfen, damit sie in die Lastverteilung einbezogen werden.Mögliche Werte:Immer (Standardwert): Auch Schnittstellen im Zustand ru-hend werden einbezogen.Nur aktive Schnittstellen verwenden: Es werden nur Schnittstellen im Zustand aktiv berücksichtigt.
Im Bereich Schnittstelle fügen Sie Schnittstellen hinzu, die dem aktuellen Gruppenkontext entsprechen und konfigurieren diese. Sie können auch Schnittstellen löschen. Legen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen an. ![](images/380133e60e69846b8846904d0799ba8332926060cbe8f21e8957e3f7621892a8.jpg) Abb. 86: Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Hinzufügen Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungZeigt die Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe an.
VerteilungsrichtlinieZeigt die gewählte Art des Datenverkehrs an.
Felder im Menü Schnittstellenauswahl für Verteilung
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie unter den zur Verfügung stehenden Schnittstellen diejenigen aus, die der Gruppe angehören sollen.
VerteilungsverhältnisGeben Sie an, welchen Prozentsatz des Datenverkehrs eine Schnittstelle übernehmen soll.Die Bedeutung unterscheidet sich je nach verwendetem Verteilungsverhältnis:Für Sitzungs-Round-Robin wird die Anzahl verteilter Sessions zugrunde gelegt.Für Lastabhängige Bandbreite ist die Datenrate maßgeblich.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
RoutenselektorDer Parameter Routenselektor ist ein zusätzliches Kriterium zur genaueren Definition einer Lastverteilungsgruppen. Der Schnittstelleneintrag innerhalb einer Lastverteilungsgruppen wird hierbei um eine Routinginformation erweitert. Der Routenselektor ist in bestimmten Anwendungsfällen notwendig, um die vom Router verwalteten IP Sessions eindeutig je Loadbalancing-Gruppe bilanzieren zu können. Für die Anwendung des Parameters gelten folgende Regeln:Ist eine Schnittstelle nur einer Lastverteilungsgruppe zugewiesen, so ist die Konfiguration des Routenselektors nicht notwendig.Ist eine Schnittstelle mehreren Lastverteilungsgruppen zugewiesen, so ist die Konfiguration des Routenselektors zwingend erforderlich.Innerhalb einer Lastverteilungsgruppe muss der Routenselektor aller Schnittstelleneinträge identisch konfiguriert sein.Wählen Sie die Ziel-IP-Adresse der gewünschten Route aus.Sie können unter allen Routen und allen erweiterten Routen wählen.
IP-Adresse zur NachverfolgungMit dem Parameter IP-Adresse zur Nachverfolgung können Sie eine bestimmte Route überwachen lassen.Mithilfe dieses Parameters kann der Lastverteilungsstatus der Schnittstelle bzw. Status der mit der Schnittstelle verbundenen Routen beeinflusst werden. Das bedeutet, dass Routen unabhängig vom Operation Status der Schnittstelle aktiviert bzw. deaktiviert werden können. Die Überwachung der Verbindung erfolgt hierbei über die Host-Überwachungsfunktion des Gateways. Zur Verwendung dieser Funktion ist somit die Konfiguration von Host-Überwachungseinträgen zwingend erforderlich.Konfiguriert werden kann dies im Menü Lokale Dienste->Über-wachung->Hosts. Hierbei ist wichtig, dass im Lastverteilungskontext nur Host-Überwachungseinträge mit der Aktion Überwachung berücksichtigt werden. Über die Konfiguration der IP-Adresse zur Nachverfolgung im Menü Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Erweiterte Einstellungen erfolgt die Verknüpfung zwischen der Lastverteilungsfunktion und der Host-Überwachungsfunktion. Der Lastverteilungsstatus der Schnittstelle wechselt nun in Abhängigkeit zum Status des zu-gewiesenen Host-Überwachungseintrages.Wählen Sie die IP-Adresse der Route, die überwacht werden soll.Sie können unter den IP-Adressen wählen, die Sie im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu unter Überwachte IP-Adresse eingegeben haben und die mit Hilfe des Feldes Auszuführende Aktion überwacht werden (Aktion = Überwachen).

11.3.2 Special Session Handling

Special Session Handling ermöglicht Ihnen einen Teil des Datenverkehrs auf Ihrem Gerät über eine bestimmte Schnittstelle zu leiten. Dieser Datenverkehr wird von der Funktion Lastverteilung ausgenommen. Die Funktion Special Session Handling können Sie zum Beispiel beim Online Banking verwenden, um sicherzustellen, dass der HTTPS-Datenverkehr auf einen bestimmten Link übertragen wird. Da beim Online Banking geprüft wird, ob der gesamte Datenverkehr aus derselben Quelle stammt, würde ohne Special Session Handling die Datenübertragung bei Verwendung von Lastverteilung unter Umständen abgebrochen. Im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling wird eine Liste mit Einträgen angezeigt. Wenn Sie noch keine Einträge konfiguriert haben, ist die Liste leer. Jeder Eintrag enthält u. a. Parameter, welche die Eigenschaften eines Datenpakets mehr oder weniger detailliert beschreiben. Das erste Datenpaket, auf das die hier konfigurierten Eigenschaften zutreffen, legt die Route für bestimmte nachfolgende Datenpakete fest. Welche Datenpakete danach über diese Route geleitet werden, wird im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu->Erweiterte Einstellungen konfiguriert. Wenn Sie zum Beispiel im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu den Parameter Dienst = http (SSL) wählen (und bei allen anderen Parametern die Standardwerte belassen), so legt das erste HTTPS-Paket die Zieladresse und den Zielport (d.h. Port 443 bei HTTPS) für später gesendete Datenpakete fest. Wenn Sie unter Unveränderliche Parameter für die beide Parameter Zieladresse und Zielport die Standardeinstellung aktiviert belassen, so werden die HTTPS-Pakete mit derselben Quell-IP-Adresse wie das erste HTTPS-Paket über Port 443 zur selben Zieladresse über dieselbe Schnittstelle wie das erste HTTPS-Paket geroutet.

11.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge anzulegen. Lastverteilungsgruppen Special Session Handling ![](images/0f1046ed68b9ad150a1f01ae8445df00b1d2c182c8062d81ad27ad6fa7b4e519.jpg) ![](images/971c1dcd2b4e8d848ceed466192cf2fb6090b2684c7f5473674c1244c0f45866.jpg) Abb. 87: Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu Das Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob Special Session Handling aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für den Eintrag ein.
DienstWählen Sie, falls gewünscht, einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie, falls gewünscht, ein Protokoll aus. Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Ziel-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichGeben Sie, falls gewünscht, eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Zielport ist nicht näher spezifiziert.• Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.• Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereich ein.
QuellschnittstelleWählen Sie, falls gewünscht, die Quellschnittstelle Ihres Geräts aus.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:• Beliebig (Standardwert)• Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.• Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichGeben Sie, falls gewünscht, eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Quell-Port ist nicht näher spezi-fiziert.Port angeben: Geben Sie einen Quell-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Quell-Port-Bereich ein.
Special Handling TimerGeben Sie ein, während welcher Zeitspanne die spezifizierten Datenpakete über den festgelegten Weg geroutet werden sollen.Der Standardwert ist 900 Sekunden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Unveränderliche ParameterLegen Sie fest, ob die beiden Parameter Zieladresse und Zielport bei später gesendeten Datenpaketen denselben Wert haben müssen wie beim ersten Datenpaket, d. h. ob die nachfolgenden Datenpakete über denselben Zielport zur selben Ziel-adresse geroutet werden müssen.Standardmäßig sind die beiden Parameter Zieladresse und Zielport aktiv.Belassen Sie die Voreinstellung Aktiviert bei einem oder bei beiden Parametern, so muss der Wert des jeweiligen Parameters bei den später gesendeten Datenpaketen derselbe sein wie beim ersten Datenpaket.Sie können, falls gewünscht, einen oder beide Parameter deaktivieren.Der Parameter Quell-IP-Adresse muss bei später gesendeten Datenpaketen immer denselben Wert haben wie beim ersten Datenpaket. Er kann daher nicht deaktiviert werden.

11.4 QoS

QoS (Quality of Service) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt und Bandbreite für diese reserviert werden. Vor allem für zeitkritische Anwendungen wie z. B. Voice over IP ist das von Vorteil. Die QoS-Konfiguration besteht aus drei Teilen: - IP-Filter anlegen - Daten klassifizieren - Daten priorisieren

11.4.1 QoS-Filter

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Filter werden IP-Filter konfiguriert. Die Liste zeigt ebenfalls alle ggf. konfigurierten Einträge aus Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten.

11.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Filter zu definieren. QoS-Filter QoS-Klassifizierung QoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/703c82f5e9d493542bf1a8a836c764e0fc45d8c338473183ae591a0d184a81ef.jpg) Abb. 88: Netzwerk->QoS->QoS-Filter->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Der Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich vonQuell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereichein.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter (802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertbereich 0 bis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

11.4.2 QoS-Klassifizierung

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung wird der Datenverkehr klassifiziert, d. h. der Datenverkehr wird mittels Klassen-ID verschiedenen Klassen zugeordnet. Sie erstellen dazu Klassenpläne zur Klassifizierung von IP-Paketen anhand zuvor definierter IP-Filter. Jeder Klassenplan wird über seinen ersten Filter mindestens einer Schnittstelle zugeordnet.

11.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Datenklassen einzurichten. OoS-Filter OoS-Klassifizierung OoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/512cfde18cf5921c168b659fcbe77dddcaf704f1cf15135d7d295acaf6021caf.jpg) Abb. 89: Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
KlassenplanWählen Sie den Klassenplan, den Sie anlegen oder bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie einen neuen Klassenplan an.:Zeigt einen bereits angeleg-ten Klassenplan, den Sie auswählen und bearbeiten können. Sie können neue Filter hinzufügen.
BeschreibungNur fürKlassenplan=NeuGeben Sie die Bezeichnung des Klassenplans ein.
FilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einem neuen Klassenplan wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle des Klassenplans gesetzt werden soll.Bei einem bestehenden Klassenplan wählen Sie das Filter, das an den Klassenplan angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filter im MenüNetzwerk->QoS->QoS-Filterkonfiguriert sein.
RichtungWählen Sie die Richtung der Datenpakete, die klassifiziert werden sollen.Mögliche Werte:Eingehend:Eingehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Ausgehend(Standardwert):Ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Beide:Eingehende und ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.
High-Priority-KlasseAktivieren oder deaktivieren Sie die High-Priority-Klasse. Wenn die High-Priority-Klasse aktiv ist, werden die Datenpakete der Klasse mit der höchsten Priorität zugeordnet, die Priorität 0 wird automatisch gesetzt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Klassen-IDNur fürHigh-Priority-Klassenicht aktiv.Wählen Sie eine Zahl, welche die Datenpakete einer Klasse zu-weist.
Teldat bintec RXL12500 - Neu - 1HinweisDie Klassen-ID ist ein Label, um Datenpakete bestimmten Klassen zuzuordnen. (Die Klassen-ID legt keine Priorität fest.)
Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 254.
Setze DSCP/TOS Wert (Layer 3)Hier können Sie den DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen bzw. ändern.Mögliche Werte:Erhalten (Standardwert): Der DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete bleibt unverändert.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
Setze COS Wert (802.1p/Layer 2)Hier können Sie die Serviceklasse (Layer-2-Priorität) im VLAN Ethernet Header der IP-Pakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen/ändern.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Der Standardwert ist Erhalten.
SchnittstellenNur für Klassenplan = NeuWählen Sie beim Anlegen eines neuen Klassenplans diejenigen Schnittstellen, an die Sie den Klassenplan binden wollen. Ein Klassenplan kann mehreren Schnittstellen zugeordnet werden.

11.4.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien legen Sie die Priorisierung der Daten fest. ![](images/1b4867daca6f58c3efb5e6cb4a80715c3f768e50161cdd1bbd938e4606d93a10.jpg)

Hinweis

Daten können nur ausgehend priorisiert werden. Pakete der High-Priority-Klasse haben immer Vorrang vor Daten mit Klassen-ID 1 - 254. Es ist möglich, jeder Queue und somit jeder Datenklasse einen bestimmten Anteil an der Gesamtbandbreite der Schnittstelle zuzuweisen bzw. zu garantieren. Darüber hinaus können Sie die Übertragung von Sprachdaten (Real-Time-Daten) optimieren. Abhängig von der jeweiligen Schnittstelle wird für jede Klasse automatisch eine Queue (Warteschlange) angelegt, jedoch nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr. Den automatisch angelegten Queues wird hierbei eine Priorität zugeordnet. Der Wert der Priorität ist dabei gleich dem Wert der Klassen-ID. Sie können diese standardmäßig gesetzte Priorität einer Queue ändern. Wenn Sie neue Queues hinzufügen, können Sie über die Klassen-ID auch Klassen anderer Klassenpläne verwenden.

11.4.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Priorisierungen einzurichten. QoS-Filter QoS-Klassifizierung QoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/a1c52a247be9eaec110d62adaffc8f372c407d53e1030e681fddc6d280296777.jpg) Abb. 90: Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die QoS konfiguriert werden soll.
PriorisierungsalgorithmusWählen Sie den Algorithmus aus, nach dem die Abarbeitung der Queues erfolgen soll. Sie aktivieren bzw. deaktivieren damit QoS auf der ausgewählten Schnittstelle.Mögliche Werte:Priority Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird streng gemäß der Priorität der Queues verteilt.Weighted Round Robin: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird gemäß der Gewichtung (weight) der Queues verteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig behandelt.Weighted Fair Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird möglichst "fair" unter den (automatisch erkannten) Datenverbindungen (Traffic-Flows) innerhalb einer Queue aufgeteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig bedient.Deaktiviert (Standardwert): QoS wird auf der Schnittstelle deaktiviert. Die ggf. vorhandene Konfiguration wird nicht gelöscht und kann bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate in Senderichtung.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie für die Queue eine maximale Datenrate in kBits pro Sekunde in Senderichtung ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0, d. h. es erfolgt keine Begrenzung, die Queue kann die maximale Bandbreite belegen.
Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3Nur für Traffic Shaping = aktiviert.Wählen Sie den Schnittstellentyp, um die Größe des jeweiligen Overheads eines Datagramms in die Berechnung der Bandbreite einzubeziehen.Mögliche Werte:Benutzerdefiniert Wert in Byte.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Undefiniert (Protocol Header Offset=0) (Standardwert)Nur für Ethernet-Schnittstellen auswählbarEthernetEthernet und VLANPPP over EthernetPPPoE und VLANNur für IPSec-Schnittstellen auswählbar:IPSec über EthernetIPSec über Ethernet und VLANIPSec via PPP over EthernetIPSec via PPPoE und VLAN
VerschlüsselungsmethodeNur wenn als Schnittstelle ein IPSec Peer gewählt ist, Traffic Shaping Aktiviert ist und die Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 nicht Undefiniert (Protocol Header Offset=0) ist.Wählen Sie die Verschlüsselungsmethode, die für die IPSec-Verbindung genutzt wird. Der Verschlüsselungsalgorithmus bestimmt die Länge der Blockchiffre, die bei der Bandbreitenkalkulation berücksichtigt wird.Mögliche Werte:DES, 3DES, Blowfish, Cast -(Cipher-Blockgröße = 64 Bit)AES128, AES192, AES256, Twofish -(Cipher-Blockgröße = 128 Bit)
Real Time Jitter ControlNur für Traffic Shaping = aktiviertReal Time Jitter Control führt zu einer Optimierung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Real-Time-Datagrammen. Die Funktion sorgt für eine Fragmentierung großer Datenpakete in Abhängigkeit von der verfügbaren Upload-Bandbreite.Real Time Jitter Control ist nützlich bei geringen Upload-Bandbreiten (< 800 kBit/s).Aktivieren oder deaktivieren Sie Real Time Jitter Control.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
KontrollmodusNur für Real Time Jitter Control = aktiviert.Wählen Sie den Modus für die Optimierung der Sprachübertragung.Mögliche Werte:Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert. Die Funktion aktiviert den RTP-Stream-Detection-Mechanismus zum automatischen Erkennen von RTP-Streams. In diesem Modus wird der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus aktiv, sobald ein RTP-Streamerkannt wurde.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Nur kontrollierte RTP-Streams: Dieser Modus wird verwendet, wenn entweder das VoIP Application Layer Gateway (ALG) oder das VoIP Media Gateway (MGW) aktiv ist. Die Aktivierung des Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus erfolgt über die Kontrollinstanzen ALG oder MGW.Immer: Der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus ist immer aktiv, auch wenn keine Real-Time-Daten geroutet werden.
Queues/RichtlinienKonfigurieren Sie die gewünschten QoS-Queues.Für jede angelegte Klasse aus dem Klassenplan, die mit der gewählten Schnittstelle verbunden ist, wird automatisch eine Queue erzeugt und hier angezeigt (nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr).Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu. Das Menü Queue/Richtlinie bearbeitenöffnet sich.Durch das Erstellen einer QoS-Richtlinie wird automatisch ein Standardeintrag DEFAULT mit der niedrigsten Priorität 255 erstellt.
Das Menü Queue/Richtlinie bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Queue/Richtlinie bearbeiten
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Queue/Richtlinie an.
Ausgehende SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS-Queues konfiguriert werden.
PriorisierungsqueueWählen Sie den Typ für die Priorisierung der Queue aus.Mögliche Werte:Klassenbasiert (Standardwert): Queue für "normal"-klassifizierte Daten.Hohe Priorität: Queue für "high-priority"- klassifizierteDaten.Standard: Queue für Daten, die nicht klassifiziert wurden bzw. für deren Klasse keine Queue angelegt worden ist.
Klassen-IDNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die QoS-Paketklasse, für die diese Queue gelten soll.Dazu muss vorher im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung mindestens eine Klassen-ID vergeben worden sein.
PrioritätNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die Priorität der Queue. Mögliche Werte sind 1 (hohe Priorität) bis 254 (niedrige Priorität).Der Standardwert ist 1.
GewichtungNur für Priorisierungsalgorithmus = Weighted Round Robin oder Weighted Fair QueueingWählen Sie die Gewichtung der Queue. Mögliche Werte sind 1 bis 254.Der Standardwert ist 1.
RTT-Modus(Realtime-Traffic-Modus)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Echtzeitübertragung der Daten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Der RTT-Modus sollte für QoS-Klassen aktiviert werden, in denen Realtime-Daten priorisiert werden. Dieser Modus führt zu einer Verbesserung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Realtime-Datagrammen.Es ist möglich, mehrere Queues mit aktiviertem RTT-Modus zu konfigurieren. Queues mit aktiviertem RTT-Modus müssen immer eine höhere Priorität als Queues mit inaktivem RTT-Modus haben.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate (=Traffic Shaping) in Senderichtung.Die Begrenzung der Datenrate gilt für die gewählte Queue. (Es handelt sich dabei nicht um die Begrenzung, die an der Schnittstelle festgelegt werden kann.)Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie eine maximale Datenrate in kBit pro Sekunde für die Queue ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0.
Überbuchen zugelassenNur für Traffic Shaping = aktiviert.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion. Die Funktion steuert das Bandbreitenbegrenzungsverhalten.Bei aktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Bandbreitenbegrenzung überschritten werden, die für die Queue eingestellt ist, sofern freie Bandbreite auf der Schnittstelle vorhanden ist.Bei deaktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Queue niemals Bandbreite über die eingestellte Bandbreitenbegrenzung hinaus belegen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Burst-GrößeNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie die maximale Anzahl an Bytes ein, die kurzfristig noch übertragen werden darf, wenn die für diese Queue erlaubte Datenrate bereits erreicht ist.Mögliche Werte sind 0 bis 64000.Der Standardwert ist 0.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Dropping-AlgorithmusWählen Sie das Verfahren, nach dem Pakete in der QoS-Queue verworfen werden, wenn die maximale Größe der Queue überschritten wird.Mögliche Werte:Tail Drop (Standardwert): Das neu hinzugekommene Paket wird verworfen.Head Drop: Das älteste Paket in der Queue wird verworfen.Random Drop: Ein zufällig ausgewähltes Paket aus der Queue wird verworfen.
Vermeidung von Datenstau (RED)Aktivieren oder deaktivieren Sie das präventive Löschen von Datenpaketen.Pakete, deren Datengröße zwischenMin. Queue-Größeund Max. Queue-Gröbeliegt, werden vorbeugend verworfen, um einen Queue-Überlauf zu verhindern (RED=Random Early Detection). Dieses Verfahren sorgt bei TCP-basiertem Datenverkehr für eine insgesamt kleinere Queue, sodass selbst Traffic-Bursts meist ohne größere Paketverluste übertragen werden können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Min. Queue-GrößeGeben Sie den unteren Schwellwert für das VerfahrenVermeidung von Datenstau (RED)in Byte ein.Mögliche Werte sind0 bis 262143.Der Standardwert ist0.
Max. Queue-GrößeGeben Sie den oberen Schwellwert für das VerfahrenVermeidung von Datenstau (RED)in Byte ein.Mögliche Werte sind0 bis 262143.Der Standardwert ist16384.

11.5 Zugriffsregeln

Mit Access-Listen werden Zugriffe auf Daten und Funktionen eingegrenzt (welcher Benutzer welche Dienste und Dateien nutzen darf). Sie definieren Filter für IP-Pakete, um den Zugang von bzw. zu den verschiedenen Hosts in angeschlossenen Netzwerken zu erlauben oder zu sperren. So können Sie verhindern, dass über das Gateway unzulässige Verbindungen aufgebaut werden. Access-Listen definieren die Art des IP-Traffics, den das Gateway annehmen oder ablehnen soll. Die Zugangsentscheidung basiert auf Informationen, die in den IP-Paketen enthalten sind, z. B.: • Quell- und/oder Ziel IP-Adresse - Protokoll des Pakets - Quell- und/oder Ziel-Port (Portbereiche werden unterstützt) Möchten z. B. Standorte, deren LANs über ein bintec elmeg-Gateway miteinander verbunden sind, alle eingehenden FTP-Anfragen ablehnen, oder Telnet-Sitzungen nur zwischen bestimmten Hosts zulassen, sind Access-Listen ein effektives Mittel. Access-Filter auf dem Gateway basieren auf der Kombination von Filtern und Aktionen zu Filterregeln (= rules) und der Verknüpfung dieser Regeln zu sogenannten Regelketten. Sie wirken auf die eingehenden Datenpakete und können so bestimmten Daten den Zutritt zum Gateway erlauben oder verbieten. Ein Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Datenverkehrs, basierend auf Quell- und/oder Ziel-IP-Adresse, Netzmaske, Protokoll, Quell- und/ oder Ziel-Port. Mit den Regeln, die Sie in Access Lists organisieren, teilen Sie dem Gateway mit, wie es mit gefilterten Datenpaketen umgehen soll – ob es sie annehmen oder abweisen soll. Sie können auch mehrere Regeln definieren, die Sie in Form einer Kette organisieren und ihnen damit eine bestimmte Reihenfolge geben. Für die Definition von Regeln bzw. Regelketten gibt es verschiedene Ansätze: Nehme alle Pakete an, die nicht explizit verboten sind, d. h.: - Weise alle Pakete ab, auf die Filter 1 zutrifft. - Weise alle Pakete ab, auf die Filter 2 zutrifft. • ... - Lass den Rest durch. oder Nehme nur Pakete an, die explizit erlaubt sind, d. h.: - Nehme alle Pakete an, auf die Filter 1 zutrifft. - Nehme alle Pakete an, auf die Filter 2 zutrifft. ... - Weise den Rest ab. oder Kombination aus den beiden oben beschriebenen Möglichkeiten. Es können mehrere getrennte Regelketten angelegt werden. Eine gemeinsame Nutzung von Filtern in verschiedenen Regelketten ist dabei möglich. Sie können jeder Schnittstelle individuell eine Regelkette zuweisen. ![](images/e0be093d32f70674f89d9f702483c4a499e5ef2398daedc4170e990678d768d6.jpg)

Achtung

Achten Sie darauf, dass Sie sich beim Konfigurieren der Filter nicht selbst aussperren: Greifen Sie zur Filter-Konfiguration möglichst über die serielle Konsolen-Schnittstelle oder mit ISDN-Login auf Ihr Gateway zu.

11.5.1 Zugriffsfilter

In diesem Menü werden die Access-Filter konfiguriert. Jedes Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Traffic und definiert z. B. die IP-Adressen, das Protokoll, den Quell- oder Ziel-Port. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter wird eine Liste aller Access Filter angezeigt. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/d39f9cef1a9007b192354269b3ea6815479a2051c46356caac850a3c8a93985b.jpg) Abb. 91: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter

11.5.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Filter zu konfigurieren. ![](images/4ec9ce0b372ffba6b317cf9d5ed3202de1179528d9404215a3bdfe60f0abcb54.jpg) ![](images/0f81b8676ee722e41a40889a18fbb335b7cc1db26adcf6b145cd39ab9e353b55.jpg) Abb. 92: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur bei Protokoll = ICMPMögliche Werte:BeliebigEcho replyDestination unreachableSource quenchRedirectEchoTime exceededTimestampTimestamp replyDer Standardwert ist Beliebig.Siehe RFC 792.
VerbindungsstatusNur bei Protokoll = TCCPSie können ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindung berücksichtigt.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie die Ziel-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigM(Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein, auf den das Filter passt.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Berei-ches von Port-Nummern.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Daten-pakete ein.
Quell-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie die Quell-Port-Nummer bzw. den Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Berei-ches von Port-Nummern.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter(802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

11.5.2 Regelketten

Im Menü Regelketten werden Regeln für IP-Filter konfiguriert. Diese können separat angelegt oder in Regelketten eingebunden werden. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten werden alle angelegten Filterregeln aufgelistet. ![](images/8707284419f66a16c8df756c88680a5b08a261eb767b7665a533043355a27691.jpg) ![](images/e102e046fe8e90edf2489e0ddecfc98ab3598ef0c70c31770eab314b02fdd371.jpg) Abb. 93: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten

11.5.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Lists zu konfigurieren. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/f4320a3abede5056c9265ad9c01c5b3a7dde2f0c52fca0a9408705d8a0509e4c.jpg) Abb. 94: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.: Wählen Sie eine bereits angelegte Regelkette aus und fügen ihr somit eine weitere Regel hinzu.
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
ZugriffsfilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:Zulassen, wenn Filter passt (Standardwert): Paket annehmen, wenn das Filter passt.Zulassen, wenn Filter nicht passt: Paket anneh-men, wenn das Filter nicht passt.Verweigern, wenn Filter passt: Paket abweisen, wenn das Filter passt.Verweigern, wenn Filter nicht zutrifft: Paket abweisen, wenn das Filter nicht passt.Nicht beachten: Nächste Regel anwenden.
Um die Regeln einer Regelkette in eine andere Reihenfolge zu bringen, wählen Sie im Listenmenü bei dem Eintrag, der verschoben werden soll, die Schaltfläche 📄. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie unter Verschieben entscheiden können, ob der Eintrag unter (Standardwert) oder über eine andere Regel dieser Regelkette verschoben wird.

11.5.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten den einzelnen Schnittstellen zugeordnet und das Verhalten des Gateways beim Abweisen von IP-Paketen festgelegt. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt. ![](images/8e526a42c0970e0a6d3fe91fb1285eca5619bacfa7dfdb894de79d1c5aa73165.jpg) Abb. 95: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung

11.5.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zuordnungen zu konfigurieren. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/033af2b14783978a898b4619af8b2def31c7160918085e390ed734dbe237cbf0.jpg) Abb. 96: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regelkette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.
Verwerfen ohne RückmeldungLegen Sie fest, ob beim Abweisen eines IP-Paketes der Absender informiert werden soll.Aktiviert (Standardwert) : Der Absender wird nicht informiert.Deaktiviert: Der Absender erhält eine ICMP-Nachricht.
BerichtsmethodeLegen Sie fest, ob bei Abweisung eines IP-Paketes eine Syslog-Meldung erzeugt werden soll.Mögliche Werte:Kein Bericht: Keine Syslog-Meldung.Info (Standardwert): Eine Syslog-Meldung mit Angabe von Protokollnummer, Quell-IPAdresse und Quell-Port-Nummer wird generiert.Dump: Eine Syslog-Meldung mit dem Inhalt der ersten 64 Bytes des abgewiesenen Pakets wird generiert.

11.6 Drop-In

Mit dem Drop-In-Modus können Sie ein Netzwerk in mehrere Segmente aufteilen, ohne das IP-Netzwerk in Subnetze teilen zu müssen. Dazu können mehrere Schnittstellen in einer Drop-In-Gruppe zusammengefasst und einem Netzwerk zugeordnet werden. Alle Schnittstellen sind dann mit der gleichen IP-Adresse konfiguriert. Die Netzwerkkomponenten eines Segments, die an einem Anschluss angeschlossen sind, können dann gemeinsam z. B. mit einer Firewall geschützt werden. Der Datenverkehr von Netzwerkkomponenten zwischen einzelnen Segmenten, die unterschiedlichen Ports zugeordnet sind, wird dann entsprechend der konfigurierten Firewall-Regeln kontrolliert.

11.6.1 Drop-In-Gruppen

Im Menü Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen wird eine Liste aller konfigurierten Drop-In-Gruppen angezeigt. Eine Drop-In-Gruppe repräsentiert jeweils ein Netzwerk.

11.6.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drop-In-Gruppen einzurichten. Drop-In-Gruppen ![](images/6630d6625563d91b201947909216ba527520283e7e7fbbd8ba6b063f1ed0ee96.jpg) Abb. 97: Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen->Neu Das Menü Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die Drop-In-Gruppe ein.
ModusWählen Sie, welcher Modus für die Übermittlung der MAC-Adressen von Netzwerkkomponenten verwendet werden soll.Mögliche Werte:Transparent (Standardwert): ARP-Pakete und dem Drop-In-Netzwerk zugehörige IP-Pakete werden transparent (unverändert) weitergeleitet.Proxy: ARP-Pakete und dem Drop-In-Netzwerk zugehörige IP-Pakete werden mit der MAC-Adresse der entsprechenden Schnittstelle weitergeleitet.
Vom NAT ausnehmen (DMZ)Hier können Sie Datenverkehr von NAT ausnehmen.Verwenden Sie diese Funktion, um zum Beispiel die Erreichbarkeit bestimmter Web-Server in einer DMZ sicherzustellen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NetzwerkkonfigurationWählen Sie aus, auf welche Weise dem Drop-In-Netzwerk eine IP-Adresse/Netzmaske zugewiesen wird.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert)DHCP
NetzwerkadresseNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die Netzwerkadresse des Drop-In-Netzwerks ein.
NetzmaskeNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die zugehörige Netzmaske ein.
Lokale IP-AdresseNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die lokale IP-Adresse ein. Diese IP-Adresse mussfür alle Ethernet-Ports eines Netzwerks identisch sein.
DHCP Client an SchnittstelleNur für Netzwerkkonfiguration = DHCPHier können Sie eine Ethernet-Schnittstelle Ihres Routers wählen, die als DHCP-Client agieren soll.Diese Einstellung benötigen Sie zum Beispiel, wenn der Router Ihres Providers als DHCP-Server dient.Sie können unter den Schnittstellen wählen, welche Ihr Gerät zur Verfügung stellt, die Schnittstelle muss jedoch Mitglied der Drop-In-Gruppe sein.
ARP LifetimeLegt die Zeitspanne fest, während derer ARP-Einträge im Cache gehalten werden.Der Standardwert ist 3600 Sekunden.
DNS-Zuweisung über DHCPDas Gateway kann DHCP-Pakete, die die Drop-In-Gruppe durchlaufen, modifizieren und sich selbst als angebotenen DNS-Server eintragen.Mögliche Werte:Unverändert (Standardwert)Eigene IP-Adresse
SchnittstellenauswahlWählen Sie alle Ports aus, die in der Drop-In-Gruppe (im Netzwerk) enthalten sein sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.

Kapitel 12 Routing-Protokolle

12.1 RIP

Die Einträge in der Routing-Tabelle können entweder statisch festgelegt werden oder es erfolgt eine laufende Aktualisierung der Routing-Tabelle durch dynamischen Austausch der Routing-Informationen zwischen mehreren Geräten. Diesen Austausch regelt ein sogenanntes Routing-Protokoll, z. B. RIP (Routing Information Protocol). Standardmäßig ungefähr alle 30 Sekunden (dieser Wert kann in Aktualisierungstimer verändert werden) sendet ein Gerät Meldungen zu entfernten Netzwerken, wobei es Informationen aus seiner eigenen aktuellen Routing-Tabelle verwendet. Dabei wird immer die gesamte Routing-Tabelle ausgetauscht. Mit Triggered RIP findet nur ein Austausch statt, wenn sich Routing Informationen geändert haben. In diesem Fall werden nur die geänderten Informationen versendet. Durch Beobachtung der Informationen, die von anderen Geräten verschickt werden, werden neue Routen und kürzere Wege für bestehende Routen in der Routing-Tabelle gespeichert. Da Routen zwischen Netzwerken unerreichbar werden können, entfernt RIP Routen, die älter als 5 Minuten sind (d. h Routen, die in den letzten 300 Sekunden - Garbage Collection Timer + Routentimeout - nicht verifiziert wurden). Mit Triggered RIP gelernte Routen werden jedoch nicht gelöscht. Ihr Gerät unterstützt sowohl Version 1 als auch Version 2 von RIP, wahlweise einzeln oder gemeinsam.

12.1.1 RIP-Schnittstellen

Im Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Schnittstellen wird eine Liste aller RIP-Schnittstellen angezeigt. RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen ![](images/4f3e4a8a2ac7948cf5d2d647d39a260b18718b1fa1dcd7dc46b6077e7cb7fff3.jpg) Abb. 98: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Schnittstellen

12.1.1.1 Bearbeiten

Für jede RIP-Schnittstelle sind über das -Menü die Optionen Version in Sende-richtung, Version in Empfangsrichtung und Routenankündigung auswählbar. ![](images/08565962a4ca9c738f2f4d1bbc1b9156d4a55eb0f255c1b339731f83cfa3d343.jpg) ![](images/4ef28bbd4088c1a0af89189ebbe160713cd86e610df357d322b88184d6fd06fe.jpg) Abb. 99: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Schnittstellen-> Das Menü Netzwerk->RIP->RIP-Schnittstellen-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü RIP-Parameter für
Feld Beschreibung
Version in Senderich-tungEntscheiden Sie, ob über RIP Routen propagiert werden sollen, und wenn ja, wählen Sie die RIP-Version für das Senden von RIP-Paketen über die Schnittstelle in Senderichtung aus.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): RIP ist nicht aktiv.RIP V1: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 1.RIP V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 2.RIP V1/V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen sowohl von RIP-Paketen der Version 1 als auch der Version 2.RIP V2 Multicast: Ermöglicht das Senden von RIP-V2-Nachrichten über die Multicast-Adresse 224.0.0.9.RIP V1 Triggered: RIP-V1-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet (Triggered RIP).RIP V2 Triggered: RIP-V2-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet(Triggered RIP).
Version in EmpfangsrichtungEntscheiden Sie, ob über RIP Routen importiert werden sollen und wenn ja, wählen Sie die RIP-Version für das Empfangen von RIP-Paketen über die Schnittstelle in Empfangsrichtung aus.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): RIP ist nicht aktiv.RIP V1: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 1.RIP V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 2.RIP V1/V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen sowohl von RIP-Paketen der Version 1 als auch der Version 2.RIP V1 Triggered: RIP-V1-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet (Triggered RIP).RIP V2 Triggered: RIP-V2-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet (Triggered RIP).
RoutenankündigungWählen Sie aus, wann ggf. aktivierte Routing-Protokolle (z. B. RIP) die für diese Schnittstelle definierten IP-Routen propagieren sollen.Beachten Sie: Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf die oben erwähnte Schnittstellen-spezifische RIP-Konfiguration.Mögliche Werte:Aktiv oder Ruhend (nicht für LAN-Schnittstellen, Schnittstellen im Bridge-Modus und Schnittstellen für Standleitungen): Routen werden propagiert, wenn der Status der Schnittstelle auf aktiv oder bereit steht.Nur aktiv (Standardwert): Routen werden nur propagiert, wenn der Status der Schnittstelle auf aktiv steht.Immer: Routen werden immer propagiert unabhängig vom Betriebsstatus.

12.1.2 RIP-Filter

Im diesem Menü können Sie exakt festlegen, welche Routen exportiert oder importiert werden sollen oder nicht. Hierbei können Sie nach folgenden Strategien vorgehen: - Sie deaktivieren das Importieren bzw. Exportieren bestimmter Routen explizit. Der Import bzw. Export aller anderen Routen, die nicht aufgeführt werden, bleibt erlaubt. - Sie aktivieren das Importieren bzw. Exportieren bestimmter Routen explizit. Dann müssen Sie den Import bzw. Export aller anderen Routen auch explizit deaktivieren. Dieses erreichen Sie mittels eines Filters für IP-Adresse/Netzmaske = kein Eintrag (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0 mit der Netzmaske 0.0.0.0). Damit dieses Filter als letztes angewendet wird, muss es an der niedrigsten Position eingeordnet werden. Ein Filter für eine Standard-Route konfigurieren Sie mit folgenden Werten: \- IP-Adresse/Netzmaske = für IP-Adresse keine Eintrag (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0), für Netzmaske = 255.255.255.255 Im Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter wird eine Liste aller RIP-Filter angezeigt. RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen ![](images/4647c2af95a2260e5b0b74caa4a371cf1372148f8f294b185d3bba0fd21befd1.jpg) Abb. 100: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag ein weiteres Filter einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen eines neuen Filters. Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position das Filter verschoben werden soll.

12.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere RIP-Filter einzurichten. RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen ![](images/e093f85d93e0f233b385d97990cfc556be083a46697057f3f1481d5e7359200a.jpg) Abb. 101: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter->Neu Das Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie aus, für welche Schnittstelle die zu konfigurierende Regel gilt.
IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adresse und Netzmaske ein, auf welche die Regel angewendet werden soll. Die Adresse kann sowohl im LAN als auch im WAN liegen.Die Regeln für eingehende und ausgehende RIP-Pakete (Importieren oder Exportieren) müssen für dieselbe IP-Adresse getrennt konfiguriert werden.Sie können einzelne Host-Adressen ebenso angeben wie Netz-adressen.
RichtungWählen Sie aus, ob das Filter für das Exportieren oder das Importieren von Routen gilt.Mögliche Werte:Importieren (Standardwert)Exportieren
Metrik-Offset für Aktive SchnittstellenWählen Sie den Wert aus, der der Metrik der Route beim Import hinzugefügt werden soll, wenn der Status der Schnittstelle "Aktiv" ist. Beim Export wird der Wert der exportierten Metrik hinzugefügt, wenn der Status der Schnittstelle "Aktiv" ist.Mögliche Werte sind -16 bis 16.Der Standardwert ist 0.
Metrik-Offset für Inaktive SchnittstellenWählen Sie den Wert aus, der der Metrik der Route beim Import hinzugefügt werden soll, wenn der Status der Schnittstelle "Ruhend" ist. Beim Export wird der Wert der exportierten Metrik hinzugefügt, wenn der Status der Schnittstelle "Ruhend" ist.Mögliche Werte sind -16 bis 16.Der Standardwert ist 0.

12.1.3 RIP-Optionen

RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen
Globals RIP-Parameter
RIP-UDP-Port520
Standardmäßige RoutenverteilungAktiviert
Poisoned ReverseAktiviert
RFC 2453-Variableer TimerAktiviert
RFC 2091-Variableer TimerAktiviert
Timer für RP V2 (RFC 2453)
Aktualsierungstimer30 Sekunden
Routentimeout180 Sekunden
Garbage Collection Timer120 Sekunden
Abb. 102: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Optionen Das Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale RIP-Parameter
Feld Beschreibung
RIP-UDP-PortDie Einstellungsmöglichkeit des UDP-Ports, der für das Senden und Empfangen von RIP-Updates verwendet wird, ist lediglich für Testzwecke von Bedeutung. Eine Veränderung der Einstellung kann dazu führen, dass Ihr Gerät auf einem Port sendet und lauscht, den keine weiteren Geräte benutzen. Der Stan-dardwert 520 sollte eingestellt bleiben.
Standardmäßige RoutenverteilungWählen Sie aus, ob die Standard-Route Ihres Geräts über RIP-Updates propagiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Poisoned ReverseWählen Sie das Verfahren zur Verhinderung von Routing-Schleifen.Bei Standard RIP werden die gelernten Routen über alle Schnittstellen mit aktiviertem RIP SENDEN propagiert. BeiPois-soned Reversepropagiert Ihr Gerät jedoch über die Schnitt-stelle, über die es die Routen gelernt hat, diese mit der Metrik (Next Hop Count) 16 (= "Netz ist nicht erreichbar").Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
RFC 2453-Variabler TimerWählen Sie aus, ob für die in RFC 2453 beschriebenen Timer diejenigen Werte verwendet werden sollen, die Sie im MenüTimer für RIP V2 (RFC 2453) konfigurieren können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Wenn Sie die Funktion deaktivieren, werden für die Timeouts die im RFC vorgesehenen Zeiträume eingehalten.
RFC 2091-Variabler TimerWählen Sie aus, ob für die in RFC 2091 beschriebenen Timer diejenigen Werte verwendet werden sollen, die Sie im MenüTimer für Triggered RIP (RFC 2091) konfigurieren können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion nicht aktiv ist, werden für die Timeouts die im RFC vorgesehenen Zeiträume eingehalten.
Felder im Menü Timer für RIP V2 (RFC 2453)
Feld Beschreibung
AktualisierungstimerNur für RFC 2453-Variabler Timer = AktiviertNach Ablauf dieses Zeitraums wird eine RIP-Aktualisierung ge-sendet.Der Standardwert ist 30 (Sekunden).
RoutentimeoutNur für RFC 2453-Variabler Timer = AktiviertNach der letzten Aktualisierung einer Route wird der Routenti-meout aktiv.Nach dessen Ablauf wird die Route deaktiviert und der Garbage Collection Timer gestartet.Der Standardwert ist 180 (Sekunden).
Garbage Collection Ti-merNur für RFC 2453-Variabler Timer = AktiviertDer Garbage Collection Timer wird gestartet, sobald der Routentimeout abgelaufen ist.Nach Ablauf dieses Zeitraums wird die ungültige Route aus der IPROUTETABLE gelöscht, sofern keine Aktualisierung für die Route erfolgt.Der Standardwert ist 120 (Sekunden).
Felder im Menü Timer für Triggered RIP (RFC 2091)
Feld Beschreibung
Hold Down TimerNur für RFC 2091-Variabler Timer = AktiviertDer Hold Down Timer wird aktiv, sobald Ihr Gerät eine unerreichbare Route (Metric 16) erhält. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird die Route ggf. gelöscht.Der Standardwert ist 120 (in Sekunden).
Retransmission TimerNur für RFC 2091-Variabler Timer = AktiviertNach Ablauf dieses Zeitraums werden Update-Request- bzw. Update-Response-Pakete erneut versendet, bis ein Update-Flush- bzw. Update-Acknowledge-Paket eintrifft.

Feld Beschreibung

Der Standardwert ist 5 (in Sekunden).

12.2 OSPF

Open Shortest Path First (OSPF) ist ein dynamisches Routing-Protokoll, das häufig in größeren Netzwerken als Alternative zu RIP angewendet wird. Es wurde ursprünglich dazu entwickelt, einige Einschränkungen des RIP zu umgehen (wenn es in größeren Netzwerken verwendet wird). Einige Probleme (mit RIP), die OSPF umgeht sind: - Verringerte Netzwerklast: Nach einer kurzen Initialisierungsphase werden Routing Informationen nicht wie mit RIP periodisch übertragen, sondern nur geänderte Routing Informationen. - Authentifizierung: Zur Erhöhung der Sicherheit beim Austausch von Routing Informationen kann eine Gateway-Authentifizierung konfiguriert werden. - Routing Traffic Kontrolle: Um den Traffic, der durch Austausch von Routing Informationen entsteht, zu begrenzen, können Gateways zu Areas zusammengefasst werden. - Verbindungskosten: Im Unterschied zu RIP wird für die Kalkulation der Verbindungskosten nicht die Anzahl der Next Hops berücksichtigt, sondern die Bandbreite des jeweiligen Transportmediums. - Keine Einschränkung der Hop-Anzahl: Die Einschränkung der maximalen Hop-Anzahl 16 bei RIP besteht für OSPF nicht. Obwohl das OSPF-Protokoll wesentlich komplexer ist als RIP, ist das Grundkonzept dasselbe, d.h. auch OSPF ermittelt zur Weiterleitung der Pakete den jeweils besten Weg. OSPF ist ein Interior Gateway Protocol, das verwendet wird um Routing Informationen innerhalb eines autonomen Systems (Autonomous System, AS) zu verteilen. Durch Fluten werden Link State Updates zwischen den Gateways ausgetauscht. Jede Änderung der Routing Informationen wird an alle Gateways im Netzwerk weitergegeben. OSPF-Bereiche (Areas) werden definiert, um die Anzahl an Link State Updates einzugrenzen. Alle Gateways einer Area haben eine übereinstimmende Link State Datenbank. Eine Area ist interface-spezifisch. Gateways, deren Interfaces zu mehreren Areas gehören und diese an den Backbone anbinden werden Area Border Router (ABR) genannt. ABRs enthalten daher die Informationen der Backbone Area und aller angebunden Areas. Ein Gateway, dessen Interfaces alle in einer Area eingebunden sind, werden Internal Router (IR) genannt. Man unterscheidet vier Arten von Link State Paketen: Router Links geben den Status der Interfaces eines Gateways an, die zu einer bestimmt Area gehören. Summary Links werden vom ABR generiert und definiert, wie die Informationen zur Erreichbarkeit im Netzwerk zwischen Areas ausgetauscht werden. In der Regel werden alle Informationen in die Backbone-Area gesendet, welche dann die Informationen an die anderen Areas weiterleitet. Network Links werden vom Designated Router (DS) innerhalb eines Segments verschickt und propagieren alle Gateways, die an ein bestimmtes Multi-Access Segment wie Ethernet, Token Ring und FDDI (auch NBMA) angebunden sind. External Links weisen auf Netzwerke ausserhalb des AS. Diese Netzwerke werden in das OSPF mittels Redistribution eingebunden. Ein Autonomous System Border Router (ASBR) hat in diesem Falle die Aufgabe, diese externen Routen in das AS einzubinden. Zur Erhöhung der Sicherheit ist es möglich, die OSPF Pakete authentifizieren zu lassen, so dass die Gateways mittels vorgegebener Passwörter an Routing Domänen teilnehmen können. In grösseren Netzwerken wird empfohlen, mehrere Areas zu definieren. Wenn mehr als eine Area angelegt wird, muss eine dieser Areas die Area ID 0.0.0.0 besitzen, die die Backbone Area definiert. Diese muss zentraler Punkt aller Areas sein, d.h. alle Areas müssen physikalisch mit der Backbone Area verbunden sein. In seltenen Fällen können Gateways nicht direkt physikalisch an die Backbone Area angebunden werden. Dann müssen virtuelle Links eingerichtet werden. Der Verwendungszweck von Virtuellen Links ist die Anbindung von Areas, bei denen keine physikalische Anbindung an den Backbone möglich ist und das Aufrechterhalten der Verbindung des Backbone im Falle eines Ausfalls der 0.0.0.0 Area. Summarizing wird die Konsolidierung verschiedener Routen zu einem einzigen Advertisement (Summary Link) genannt. Dieses geschieht in der Regel an den Area-Grenzen durch den ABR. Im OSPF können bestimmte Areas als sogenannte Stub Areas definiert werden. Dadurch wird verhindert, dass externe Netzwerke, wie z.B. solche, die aus anderen Protokollen durch Redistribution in OSPF propagiert werden, in die Stub Area hinein propagiert werden. Das Routing solcher Areas nach aussen hin wird mit einer Default Route propagiert. Die Konfiguration einer Stub Area reduziert die Datenbankgrösse innerhalb der Area und verringert die Grösse an benötigtem Speicherplatz auf den Gateways, die in die Area eingebunden sind.

12.2.1 Bereiche

Bevor die Gateway-Schnittstelle einem Bereich zugeordnet werden kann, müssen zunächst OSPF-Bereiche definiert werden. Im Menü Routing-Protokolle->OSPF->Bereiche wird eine Liste aller konfigurierten OSPF-Bereiche angezeigt. Bereiche Schnittstellen Globale Einstellungen ![](images/dd57cc16a3837e599b093c28663efe6bbc42d7686328849bc7873c1dba3b6cd0.jpg) Abb. 103: Routing-Protokolle->OSPF->Bereiche

12.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Bereiche zu erstellen. Bereiche Schnittstellen Globale Einstellungen ![](images/1331db6f2a4f38525451f3d3923cbae86bb5e70e5ec8f2fe744d54d3637bbe30.jpg) Abb. 104: Routing-Protokolle->OSPF->Bereiche->Neu Das Menü Routing-Protokolle->OSPF->Bereiche->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Bereichs-IDGeben Sie die ID ein, die den OSPF-Bereich identifiziert. Der Backbone-Bereich ist 0.0.0.0.
Externe Routen importierenSpezifizieren Sie, ob das Gateway Routing-Informationen, welche aus externen autonomen Systemen (nicht Areas) generiert wurden, importieren soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiviert.
Importiere Summary-RoutenNur für Externe Routen importieren = DeaktiviertDefinieren Sie, ob Summary LSAs (vom Area Border Gateway generierte Routing-Informationen) in die Stub Area gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Aktiviert (Standardwert): Aktiviert den Import.Deaktiviert: Deaktiviert den Import.
Standardroute für Bereich eintragen (nur ABR)Nur für Externe Routen importieren = DeaktiviertWählen Sie aus, ob das Area Border Gateway keine LSAs in die Stub Area senden, sondern nur eine Default Route propagieren soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiviert.
Felder im Menü Route Aggregation
Feld Beschreibung
IP-AdresseDefinieren Sie den OSPF-Bereich.IP-Adresse: Geben Sie hier die IP-Adresse des Bereichs ein, der zusammengefasst werden soll.Netzmaske: Geben Sie hier die Netzmaske ein.Ankündigen: Subnetze, die zu Bereichen zusammengefasst sind, lösen entweder das Propagieren des angegebenen Verbunds aus ( Ja, Standardwert), oder führen dazu, dass das Subnetz gar nicht außerhalb des Bereichs propagiert wird (Nein), d.h. weder die eigentlichen Subnetze noch das zusammengefasste Gesamtsubnetz werden propagiert.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.

12.2.2 Schnittstellen

Im Menü Routing-Protokolle->OSPF->Schnittstellen wird eine Liste aller Schnittstellen angezeigt. Bereiche Schnittstellen Globale Einstellungen ![](images/53de1dc36bc3fcf901cd85f5fa7b2842dcb2b55073eaeb23b9ffb735ac58c168.jpg) Abb. 105: Routing-Protokolle->OSPF->Schnittstellen ![](images/98e5408cdd52a83b324ee5fec0c95df1bc7fd418d4f94efa40736a03a461fbb7.jpg)

Achtung

Wenn Ihre Schnittstelle nicht nur der Backbone Area 0.0.0.0 zugewiesen werden sollen, müssen Sie im Menü Routing-Protokolle->OSPF->Bereiche zunächst OSPF-Bereiche (Areas) definieren.

12.2.2.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um die OSPF-Einstellungen für die Schnittstellen zu verändern. Bereiche Schnittstellen Globale Einstellungen ![](images/178eb2de1e837fa208828cb093486f7f417b9312ab66e69738862a9d7e31f6d6.jpg) Abb. 106: Routing-Protokolle->OSPF->Schnittstellen-> Das Menü Routing-Protokolle->OSPF->Schnittstellen-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü OSPF-Schnittstellenkonfiguration
Feld Beschreibung
Admin-StatusDer Status einer OSPF-Schnittstelle definiert, ob über die Schnittstelle Routen propagiert und/oder OSPF-Proto-koll-Pakete gesendet werden. Wenn OSPF noch nicht aktiviert wurde, wird nur das Admin-Status-Feld angezeigt (in diesem Fall sind Änderungen irrelevant).Mögliche Werte:Aktiv: OSPF ist für diese Schnittstelle aktiviert, d.h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Passiv: OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d.h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing-Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstelle propagiert.Inaktiv: OSPF ist für diese Schnittstelle komplett deaktiviert.
Bereichs-IDWählen Sie die ID des Bereichs aus, dem diese Schnittstelle zugeordnet werden soll.Wenn Ihre Schnittstelle nicht nur der Backbone Area 0.0.0.0 zu-gewiesen werden sollen, müssen Sie im MenüRouting-Protokolle->OSPF->Bereichezunächst OSPF-Bereiche definieren.
MetrikbestimmungLegen Sie fest, wie die Metrik dieser Schnittstelle berechnet wird.Mögliche Werte:Auto(Schnittstellengeschwindigkeit) (Standardwert):Die Metrik wir anhand der Geschwindigkeit der Schnittstelle automatisch festgelegt.Fest eingestellt: Geben Sie eine festen Wert inMetrik(Direkte Routen) ein.
Metrik (Direkte Routen)Geben Sie den Basismetrikwert an. Die tatsächlich für eine Route verwendete Metrik beruht auf einem Base Metric Value, der sich aus der Bandbreite der Schnittstelle errechnet: BMV = 100.000.000 / Bandbreite in bps. FürMetrikbestimmungAuto(Schnittstellengeschwindigkeit) wird hier der automatisch ermittelte Wert angezeigt und kann nicht verändert werden.Der Basismetrikwert ist für Bandbreiten >= 100.000.000 bps im-mer 1. Der Basismetrikwert von Gigabit-Schnittstellen und 100-MBit-Schnittstellen ist somit identisch. Um dies zu ändern müssen Sie einen festen Wert in Metrikbestimmung einstellen.
AuthentifizierungstypWählen Sie die Art der Authentifizierung aus, die angewendet wird, wenn OSPF-Pakete über diese OSPF-Schnittstelle verschickt (oder eingehende geprüft) werden. Diese legt fest, wie der Schlüssel im Feld Schlüssel zur Authentisierung verwendet wird.Standardmäßig ist der Wert auf Keiner gesetzt. Bei Klartext wird der Schlüssel als Textfolge in jedem Paket verschickt. Bei MD5 wird der Schlüssel verwendet, um einen Hash zu erstellen, der in jedem Paket mitgeschickt wird.
Schlüssel zur AuthentisierungGeben Sie eine Textfolge ein, die in Verbindung mit dem definierten Authentifizierungstyp verwendet wird.
Indirekte, statische Routen exportierenWenn dieser Wert auf Deaktiviert (Standardwert) gesetzt ist, werden nur direkte Routen (d.h. Routen zu direkt über diese Schnittstelle erreichbaren Netzen) über aktive OSPF-Schnittstellen propagiert (siehe Admin-Status). Wenn der Wert auf Aktiviert gesetzt ist, werden auch indirekte statische Routen über aktive Schnittstellen propagiert.
Demand Circuit OptionsLegen Sie fest, ob auf dieser Schnittstelle Demand OSPF Prozeduren (Hello Unterdrückung an FULL Neighbors und das Setzen des DoNotAge Flags auf der propagierten LSA) durchgeführt werden sollen (Aktiviert, Standardwert) oder nicht (Deaktiviert). Diese Option sollte insbesondere bei Verbindungen deren Kosten zeitabhängig berechnet werden (z.B. ISDN-Wählverbindungen, Internetverbindungen ohne Flatrate) aktiviert werden.

12.2.3 Globale Einstellungen

Das Menü Routing-Protokolle->OSPF->Globale Einstellungen beinhaltet globale OSPF-Parameter. Hier wird u.a. OSPF auf dem Gateway aktiviert. Bereiche Schnittstellen Globale Einstellungen ![](images/6c41d11b6982fa6ada197331989ecb9899e215a8400d49ba5d6cf8785db19bd7.jpg) Abb. 107: Routing-Protokolle->OSPF->Globale Einstellungen Das Menü Routing-Protokolle->OSPF->Globale Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale OSPF-Einstellungen
Feld Beschreibung
OSPF-StatusAktivieren oder deaktivieren Sie OSPF.
Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Standardroute für AS eintragenWenn diese Option aktiviert ist, propagiert das Gateway eine Default Route über alle aktiven OSPF Schnittstellen.
Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Auf Discard/Refuse-Schnittstelle gebundene Routen propagierenDie logischen Schnittstellen REFUSE und IGNORE haben folgende Bedeutung:
REFUSE bedeutet (wenn eine Route darauf existiert), dass Pakete von dieser Schnittstelle verworfen werden und ein ICMP Unreachable Reply generiert wird.
IGNORE bedeutet (wenn eine Route darauf existiert), dass Pakete von dieser Schnittstelle kommentarlos verworfen werden.
Wenn die Option aktiviert ist, werden Routen, die an die beiden discard/refuse Schnittstellen gebunden sind, vom OSPF in seine Datenbank übernommen. Ist die Option deaktiviert werden diese Routen ignoriert.
Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Dynamic LS Update CompressionNur für RXL1250 / RXL12100Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Kapitel 13 Multicast

Was ist Multicasting?

Viele jüngere Kommunikations-Technologien basieren auf der Kommunikation von einem Sender zu mehreren Empfängern. Daher liegt auf der Reduzierung des Datenverkehrs ein Hauptaugenmerk von modernen Telekommunikationssystemen wie Voice-over-IP oder Video- und Audio-Streaming (z. B. IPTV oder Webradio), z. B. im Rahmen von TriplePlay (Voice, Video, Daten). Multicast bietet eine kostengünstige Lösung zur effektiven Bandbreitennutzung, dadurch dass der Sender das Datenpaket, welches mehrere Empfänger empfangen können, nur einmal senden muss. Dabei wird an eine virtuelle Adresse gesendet, die als Multicast-Gruppe bezeichnet wird. Interessierte Empfänger melden sich bei diesen Gruppen an.

Weitere Anwendungsbereiche

Ein klassischer Einsatzbereich von Multicast sind Konferenzen (Audio/Video) mit mehreren Empfängern. Allen voran dürften die bekanntesten MBone Multimedia Audio Tool (VAT), Video Conferencing Tool (VIC) und das Whiteboard (WB) sein. Mit Hilfe von VAT können Audiokonferenzen durchgeführt werden. Hierzu werden alle Gesprächspartner in einem Fenster sichtbar gemacht und der/die Sprecher mit einem schwarzen Kasten gekennzeichnet. Andere Anwendungsgebiete sind vor allem für Firmen interessant. Hier bietet Multicasting die Möglichkeit, die Datenbanken mehrerer Server gleichzeitig zu synchronisieren, was für multinationale oder auch für Firmen mit nur wenigen Standorten lohnenswert ist.

Adressbereich für Multicast

Für IPv4 sind im Klasse-D-Netzwerk die IP-Adressen 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 (224.0.0.0/4) für Multicast reserviert. Eine IP-Adresse aus diesem Bereich repräsentiert eine Multicast-Gruppe, für die sich mehrere Empfänger anmelden können. Der Multicast-Router leitet dann gewünschte Pakete in alle Subnetze mit angemeldeten Empfängern weiter.

Multicast Grundlagen

Multicast ist verbindungslos, d. h. eine etwaige Fehlerkorrektur oder Flusskontrolle muss auf Applikationsebene gewährleistet werden. Auf der Transportebene kommt fast ausschließlich UDP zum Einsatz, da es im Gegensatz zu TCP nicht an eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung angelehnt ist. Der wesentliche Unterschied besteht somit auf IP-Ebene darin, dass die Zieladresse keinen dedizierten Host adressiert, sondern an eine Gruppe gerichtet ist, d. h. beim Routing von Multicast-Paketen ist allein entscheidend, ob sich in einem angeschlossenen Subnetz ein Empfänger befindet. Im lokalen Netzwerk sind alle Hosts angehalten, alle Multicast-Pakete zu akzeptieren. Das basiert bei Ethernet oder FDD auf einem sogenannten MAC-Mapping, bei dem die jeweilige Gruppen-Adresse in die Ziel-MAC-Adresse kodiert wird. Für das Routing zwischen mehreren Netzen müssen sich bei den jeweiligen Routern vorerst alle potentiellen Empfänger im Subnetz bekannt machen. Dies geschieht durch sog. Membership-Management-Protokolle wie IGMP bei IPv4 und MLP bei IPv6.

Membership-Management-Protokoll

IGMP (Internet Group Management Protocol) ist in IPv4 ein Protokoll, mit dem Hosts dem Router Multicast-Mitgliedsinformationen mitteilen können. Hierbei werden für die Adressierung IP-Adressen des Klasse-D-Adressraums verwendet. Eine IP-Adresse dieser Klasse repräsentiert eine Gruppe. Ein Sender (z. B. Internetradio) sendet an diese Gruppe. Die Adressen (IP) der verschiedenen Sender innerhalb einer Gruppe werden als Quell(-Adressen) bezeichnet. Es können somit mehrere Sender (mit unterschiedlichen IP-Adressen) an dieselbe Multicast-Gruppe senden. So kommt eine 1-zu-n-Beziehung zwischen Gruppen- und Quelladressen zustande. Diese Informationen werden an den Router über Reports weitergegeben. Ein Router kann bei eingehenden Multicast-Datenverkehr anhand dieser Informationen entscheiden, ob ein Host in seinem Subnetz diesen empfangen will oder nicht. Ihr Gerät unterstützt die aktuelle Version IGMP V3, welche abwärtskompatibel ist, d. h. es können sowohl V3- als auch V1- und V2-Hosts verwaltet werden. Ihr Gerät unterstützt folgende Multicast-Mechanismen: - Forwarding (Weiterleiten): Dabei handelt es sich um statisches Forwarding, d.h. eingehender Datenverkehr für eine Gruppe wird auf jeden Fall weitergeleitet. Dies bietet sich an, wenn Multicast-Datenverkehr permanent weitergeleitet werden soll. - IGMP: Mittels IGMP werden Informationen über die potentiellen Empfänger in einem Subnetz gesammelt. Bei einem Hop kann dadurch eingehender Multicast-Datenverkehr ausgesondert werden. ![](images/b698cc47d31704fc620aef72e502d8eaf929c129bd9a3a5a899f10a2a20b1b03.jpg)

Tipp

Bei Multicast liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ausschluss von Datenverkehr ungewünschter Multicast-Gruppen. Beachten Sie daher, dass bei einer etwaigen Kombination von Forwarding mit IGMP die Pakete an die im Forwarding angegebenen Gruppen auf jeden Fall weitergeleitet werden können.

13.1 Allgemein

13.1.1 Allgemein

Im Menü Multicast->Allgemein->Allgemein können Sie die Multicast-Funktionalität aus- bzw. einschalten. Allgemein ![](images/ae5d7d32e247270db307577567d69700a0b54a0ae9d497da9921b866b50f7b17.jpg) Abb. 108: Multicast->Allgemein->Allgemein Das Menü Multicast->Allgemein->Allgemein besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Multicast-RoutingWählen Sie aus, ob Multicast-Routing verwendet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

13.2 IGMP

Mit IGMP (Internet Group Management Protocol, siehe RFC 3376) werden die Informationen über die Gruppen (zugehörigkeit) in einem Subnetz signalisiert. Somit gelangen nur diejenigen Pakete in das Subnetz, die explizit von einem Host gewünscht sind. Spezielle Mechanismen sorgen für die Vereinigung der Wünsche der einzelnen Clients. Derzeit gibt es drei Versionen von IGMP (V1 - V3), wobei aktuelle Systeme meist V3, seltener V2, benutzen. Bei IGMP spielen zwei Paketarten die zentrale Rolle: Queries und Reports. Queries werden ausschließlich von einem Router versendet. Sollten mehrere IGMP-Router in einem Netzwerk existieren, so wird der Router mit der niedrigeren IP-Adresse der sogenannte Querier. Hierbei unterscheidet man das General Query (versendet an 224.0.0.1), die Group-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse) und die Group-and-Source-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse). Reports werden ausschließlich von Hosts versendet, um Queries zu beantworten.

13.2.1 IGMP

In diesem Menü konfigurieren Sie die Schnittstellen, auf denen IGMP aktiv sein soll.

13.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um IGMP auf weiteren Schnittstellen zu konfigurieren. ![](images/105099ad687b50223d95861eeb99ca2843eec462042e4a54c79d2cc1411b1b4c.jpg) ![](images/a476ea5f92e7d3461eddfe1201baa0ce7678ede9f08370f550a66be78ec3b05b.jpg) Abb. 109: Multicast->IGMP->IGMP->Neu Das Menü Multicast->IGMP->IGMP->Neu besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü IGMP-Einstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der IGMP aktiviert werden soll, d.h. Queries werden versendet und Antworten akzeptiert.
Abfrage IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, in dem IGMP Queries versendet werden sollen.Möglich Werte sind 0 bis 600.Der Standardwert ist 125.
Maximale AntwortzeitGeben Sie für das Senden von Queries an, in welchem Zeitintervall in Sekunden Hosts auf jeden Fall antworten müssen. Die Hosts wählen aus diesem Intervall zufällig eine Verzögerung, bis die Antwort gesendet wird. Damit können Sie bei Netzen mit vielen Hosts eine Streuung und somit eine Entlastung erreichen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 10,0.
RobustheitWählen Sie den Multiplikator zur Steuerung interner Timer-Werte aus. Mit einem höheren Wert kann z. B. in einem verlustreichen Netzwerk ein Paketverlust kompensiert werden. Durch einen zu hohen Wert kann sich aber auch die Zeit zwischen dem Abmelden und dem Stopp des eingehenden Datenverkehrs erhöhen (Leave Latency).Möglich Werte sind 2 bis 8.Der Standardwert ist 2.
Antwortintervall (Letztes Mitglied)Bestimmen Sie, wie lang der Router nach einer Query an eine Gruppe auf Antwort wartet.Wenn Sie den Wert verkleinern, wird schneller erkannt, ob das letzte Mitglied eine Gruppe verlassen hat und somit keine Pakte mehr für diese Gruppe an diese Schnittstelle weitergeleitet werden müssen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 1,0.
Maximale Anzahl der IGMP-Sta-tusmeldungenLimitieren Sie die Anzahl der Reports/Queries pro Sekunde für die gewählte Schnittstelle.
ModusWählen Sie aus, ob die hier definierte Schnittstelle nur im Host-Modus oder auch im Routing Modus arbeitet.Mögliche Werte:Routing (Standardwert): Die Schnittstelle wird im Routing-Modus betrieben.Host: Die Schnittstelle wird nur im Host-Modus betrieben.

IGMP Proxy

Mit IGMP Proxy können mehrere lokal angeschlossene Schnittstellen als ein Subnetz zu einem benachbarten Router simuliert werden. Auf der IGMP-Proxy-Schnittstelle eingehende Queries werden in die lokalen Subnetze weitergeleitet. Lokale Reports werden auf der IPGM-Proxy-Schnittstelle weitergeleitet. ![](images/ee5efd6d68594f79d79925ae700589c124b7936cc665b91d333b4e12b937410e.jpg)
flowchart
graph LR
    A["Multicast-Sender"] --> B["bintec Gateway z. B. RXL12500"]
    B --> C["IGMP Proxy Schnittstelle"]
    C --> D["bintec Gateway z. B. RXL12500"]
    D --> E["Multicast-Empfänger"]
    D --> F["Multicast-Empfänger"]
Abb. 110: IGMP Proxy Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IGMP ProxyWählen Sie aus, ob Ihr Gerät die IGMP-Meldungen der Hosts im Subnetz über seine definierteProxy-Schnittstelleweiterleiten soll.
Proxy-SchnittstelleNur für IGMP Proxy= aktiviertWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, über die Queries angenommen und gesammelt werden sollen.

13.2.2 Optionen

In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit, IGMP auf Ihrem System zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Außerdem können Sie bestimmen, ob IGMP im Kompatibilitätsmodus verwendet werden soll oder nur IGMP V3-Hosts akzeptiert werden sollen. IGMP Optionen ![](images/68d4cc2805e5c5907ba2bf2dd0b87963b4a823f99e2847a7e8542f2ee8738677.jpg) Abb. 111: Multicast->IGMP->Optionen Das Menü Multicast->IGMP->Optionen besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
IGMP-StatusWählen Sie den IGMP-Status aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Multicast wird für Hosts automatischeingeschaltet, wenn diese Anwendungen öffnen, die Multicast verwenden.Aktiv: Multicast ist immer aktiv.Inaktiv: Multicast ist immer inaktiv.
ModusNur für IGMP-Status = Aktiv oder AutoWählen Sie den Multicast-Modus aus.Mögliche Werte:Kompatibilitätsmodus (Standardwert): Der Router verwendet IGMP Version 3. Bemerkt er eine niedrigere Version im Netz, verwendet er die niedrigste Version, die er erkennenkonnte.Nur Version 3: Nur IGMP Version 3 wird verwendet.
Maximale GruppenGeben Sie ein, wie viele Gruppen sowohl intern als auch in Reports maximal möglich sein sollen.Der Standardwert ist 64.
Maximale QuellenGeben Sie die maximale Anzahl der Quellen ein, die in den Reports der Version 3 spezifiziert sind, als auch die maximale Anzahl der intern verwalteten Quellen pro Gruppe.Der Standardwert ist 64.
Maximale Anzahl der IGMP-StatusmeldungenGeben Sie die maximale Anzahl der insgesamt möglichen eingehenden Queries bzw. Meldungen pro Sekunde ein.Der Standardwert ist 0, d. h. die Anzahl der IGMP-Statusmeldungen ist nicht begrenzt.

13.3 Weiterleiten

13.3.1 Weiterleiten

In diesem Menü legen Sie fest, welche Multicast-Gruppen zwischen den Schnittstellen Ihres Geräts immer weitergeleitet werden.

13.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Weiterleitungsregeln für neue Multicast-Gruppen zu erstellen. Weiterleiten ![](images/0196ed27db14d5012b166933927e567195e9239d9db13853eaf4bee8d7c4b1d9.jpg) Abb. 112: Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu Das Menü Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Alle Multicast-GruppenWählen Sie aus, ob alle Multicast-Gruppen, d. h. der komplette Multicast-Adressraum 224.0.0.0/4, von der definierten Quellschnittstelle an die definierte Zielschnittstelle weitergeleitet werden soll. Setzen Sie dazu den Haken für Aktiviert.Möchten Sie nur eine definierte Multicast-Gruppe an eine bestimmte Schnittstelle weiterleiten, deaktivieren Sie die Option.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.
Multicast-Gruppen-AdresseNur für Alle Multicast-Gruppen = nicht aktivGeben Sie hier die Adresse der Multicast-Gruppe ein, die Sie von einer definierten Quellschnittstelle an eine definierte Zielschnittstelle weiterleiten möchten.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, an dem die gewünschte Multicast-Gruppe eingeht.
ZielschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, zu der die gewünschte Multicast-Gruppe weitergeleitet werden soll.

13.4 PIM

Protocol Independent Multicast (PIM) ist ein Multicast-Routingverfahren, das dynamisches Routing von Multicast-Paketen ermöglicht. Bei PIM wird die Informationsverteilung über einen zentralen Punkt geregelt, der als Rendezvous Point bezeichnet wird. Dorthin werden die Datenpakete initial geleitet und auf Anfrage anderer Router den Empfängern zur Verfügung gestellt. Bei Multicast-Routing-Protokollen unterscheidet man grundsätzlich zwischen Sparse Mode und Dense Mode. Beim Dense Mode werden alle Pakete weitergeleitet und nur die Pakete an Gruppen verworfen, die explizit abbestellt wurden. Beim Sparse Mode werden nur Pakete an Gruppen weitergeleitet, die von diesen bestellt wurden. Ihr Gerät verwendet PIM im Sparse Mode.

13.4.1 PIM-Schnittstellen

Im Menü Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen wird eine Liste aller PIM-Schnittstellen angezeigt. ![](images/4c353ba133f4bb31e96c1d05258945c4ecfe30b61a3a3a7cf99aee3b33345d6e.jpg) Abb. 113: Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen

13.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um PIM-Schnittstellen zu konfigurieren. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/746853e65ff2cad535ba50bdde0790688011de6a59903029dbd2f39a065f63a3.jpg) Abb. 114: Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen->Neu Das Menü Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü PIM-Schnittstelleneinstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, die für PIM benutzt werden soll, d.h. über die Multicast Routing betrieben werden soll.
PIM-ModusZeigt den Modus an, der für PIM benutzt wird. Ihr Gerät verwendet den PIM Sparse Mode. Der Eintrag kann nicht verändert werden.
Stub Interface ModeBestimmen Sie, ob die Schnittstelle für PIM-Datenpakete genutzt werden soll. Mit diesem Parameter können Sie z. B. eine Schnittstelle für IGMP benutzen, aber vor (gefälschten) PIM-Nachrichten schützen.Ist diese Funktion deaktiviert (Standardwert), werden die PIM-Datenpakete für diese Schnittstelle blockiert.Wenn die Funktion aktiv ist, ist die Schnittstelle für die PIM-Datenpakete freigegeben.
Designated-Router-PrioritätBestimmen Sie den Wert der Designated Router Priority, der indie Option Designated-Router-Priorität eingefügt wird.Je höher dieser Wert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der entsprechende Router als Designated Router verwendet wird.Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Hello-IntervallBestimmen Sie, in welchen Zeitabständen (in Sekunden) PIM Hello Messages über diese Schnittstelle gesendet werden.Der Wert 0 bedeutet, dass auf dieser Schnittstelle keine PIM Hello Mesages gesendet werden.Wertebereich: 0 bis 18000 Sekunden.Der Standardwert ist 30.
Triggered-Hello-IntervallBestimmen Sie, wie lange maximal gewartet werden darf, bis eine PIM Hello Message nach einem Sytemstart oder nach einem Neustart eines Nachbarn gesendet wird.Der Wert 0 bedeutet, dass PIM Hello Mesages immer sofort gesendet werden.Wertebereich: 0 bis 60 Sekunden.Der Standardwert ist 5.
Hello Hold TimeBestimmen Sie den Wert des Holdtime Feldes in einer PIM Hello Message.Daraus ergibt sich, wie lange ein PIM-Router als verfügbar gilt. Sobald die Hello Hold Time abgelaufen ist und und keine weitere Hello Message empfangen wurde, wird dieser PIM-Router als nicht erreichbar betrachtet.Wertebereich: 0 bis 65535 Sekunden.Der Standardwert ist 105.
Join/Prune-IntervallBestimmen Sie die Häufigkeit, mit der PIM Join/Prune Messa-ges auf der Schnittstelle gesendet werden sollen.Der Wert 0 bedeutet, dass auf dieser Schnittstelle keine periodi-schen PIM Join/Prune Mesages gesendet werden.Wertebereich: 0 bis 18000 Sekunden.Der Standardwert ist 60.
Join/Prune Hold TimeBestimmen Sie den Wert, der in das Holdtime Feld einer PIM Join/Prune Message eingefügt wird.Dies ist die Zeitspanne, die ein Empfänger den Join/Prune State halten muss.Wertebereich: 0 bis 65535 Sekunden.Der Standardwert ist 210.
Propagation DelayBestimmen Sie den Wert, der in das Propagation Delay Feld eingefügt wird. Dieses Feld ist ein Bestandteil der LAN Prune Delay Option in den PIM Hello Messages, die auf dieser Schnittstelle gesendet werden.Propagation Delay und Override Interval stellen die sogenann-ten LAN-Prune-Delay-Einstellungen dar. Sie bewirken eine verzögerte Verarbeitung von Prune-Messages bei Upstream Rou-tern.Wenn Propagation Delay zu klein ist, kann es zum Abbruch der Übertragung von Multicast-Paketen kommen, bevor ein Downstream Router eine Prune Override Message geschickt hat.Wertebereich: 0 bis 32 Sekunden.Der Standardwert ist 1.
Override IntervalBestimmen Sie den Wert, den das Gateway in das Feld Overri-de Interval der LAN Prune Delay Option einfügt.Override Interval bestimmt, wie lange ein Downstream Router höchstens warten darf, bis er eine Prune Override Message schickt.Wertebereich: 0 bis 65 Sekunden.Der Standardwert ist 3.

13.4.2 PIM-Rendezvous-Punkte

Im Menü Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte können Sie festlegen, welcher Rendezvous Point für welche Gruppen zuständig sein soll. Es wird eine Liste aller PIM Rendezvous Points angezeigt. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/6eccc7aee3adba906534bacab9c53cfd721a9cd85d176c095c1d6f512e6b95b7.jpg) Abb. 115: Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte

13.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um PIM Rendezvous Points zu konfigurieren. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/d769641b21c5917bb74593b2b9345229923e2301e01c5fcbe501f57596977529.jpg) Abb. 116: Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte->Neu Das Menü Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Einstellungen für PIM-Rendezvous-Punkt
Feld Beschreibung
Multicast-GruppenbereichWählen Sie die Multicast-Gruppen für den PIM Rendezvous Point aus. Sie könnenAlle Gruppen (Standardwert) angeben oder mit Auswahl vonBestimmter Bereich ein Multicast-Netzwerksegment spezifizieren.
Multicast-Gruppen-AdresseNur bei Multicast-Gruppenbereich = Bestimmter BereichGeben Sie hier die IP-Adresse des Multicast-Netzwerksegments ein.
Präfixlänge der Multicast-GruppeNur bei Multicast-Gruppenbereich = Bestimmter BereichGeben Sie hier die Netzmaskenlänge des Multicast-Netzwerksegments ein.224.0.0.0/4 bezeichnet das komplette Multicast Class D Segment.Wertebereich: 4 (Standardwert) bis 32.
Rendezvous Point IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Rendezvous Points ein.
VorrangGeben Sie den Wert für pimGroupMappingPrecedence ein, der für statische RP Konfigurationen verwendet werden soll. Dieses erlaubt die genaue Kontrolle darüber, welche Konfiguration durch diese statische Konfiguration ersetzt werden soll.Wenn die Funktion aktiviert ist, wird pimStaticRPOverrideDynamic ignoriert. Die absoluten Werte dieses Objekts haben nur Bedeutung auf dem lokalen Router und müssen nicht mit anderen Routern abgestimmt werden.Die Funktion ist mit dem Standardwert 0 deaktiviert. Wenn die Funktion durch Setzen eines Wertes nicht 0 aktiviert wird, kann das verschiedene Auswirkungen auf andere Router haben. Verwenden Sie daher diese Funktion nicht, wenn eine genaue Kontrolle des Verhaltens des statischen RP nicht benötigt wird.

13.4.3 PIM-Optionen

PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/fc9652910af6d206cd3304cdd0808fe24c69ea735457d366b4d461f1bbe28bfe.jpg) Abb. 117: Multicast->PIM->PIM-Optionen Das Menü Multicast->PIM->PIM-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
PIM-StatusWählen Sie aus ob PIM aktiviert werden soll. Mit Auswahl von Aktivieren wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Keepalive-PeriodeGeben Sie die Zeitspanne in Sekunden ein, in der eine Keepali-ve Nachricht gesendet werden muss.Mögliche Werte: 0 bis 65535.Der Standardwert ist 210.
Register Suppression TimerGeben Sie die Zeit in Sekunden an, nach der ein PIM Designa-ted Router (DR) keine register-encapsulated Daten mehr zum Rendezouz Point (RP) schicken soll, nachdem die Register-Stop-Nachricht empfangen wurde. Dieses Objekt wird verwen-det, um sowohl am DR als auch am RP Timer zu nutzen. Dieser Zeitraum wird in der PIM-SM Spezifikation Regis-ter_Suppression_Time genannt.Mögliche Werte: 0 bis 65535.Der Standardwert ist 60.

Kapitel 14 WAN

Dieses Menü stellt Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Zugänge bzw. Verbindungen aus Ihrem LAN zum WAN zu konfigurieren. Außerdem können Sie hier die Sprachübertragung bei Telefongesprächen über das Internet optimieren.

14.1 Internet + Einwählen

In diesem Menü können Sie Internetzugänge oder Einwahl-Verbindungen einrichten. Darüber hinaus können Sie Adress-Pools für die dynamische Vergabe von IP-Adressen anlegen. Um mit Ihrem Gerät Verbindungen zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs herstellen zu können, müssen Sie die gewünschten Verbindungspartner auf Ihrem Gerät einrichten. Dies gilt sowohl für ausgehende Verbindungen (z. B. Ihr Gerät wählt sich bei einem entfernten Partner ein), als auch für eingehende Verbindungen (z. B. ein entfernter Partner wählt sich bei Ihrem Gerät ein). Wenn Sie einen Internetzugang herstellen wollen, müssen Sie eine Verbindung zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) einrichten. Für Breitband-Internetzugänge stellt Ihr Gerät die Protokolle PPP-over-Ethernet (PPPoE), PPP-over-PPTP und PPP-over-ATM (PPPoA) zur Verfügung. Ein Internetzugang mittels ISDN ist ebenfalls konfigurierbar. ![](images/295f2a79957b0f805e0e909ae640e70d951163939a80f0ec54915d4d35083eb9.jpg)

Hinweis

Beachten Sie die Vorgaben Ihres Providers! Einwahl-Verbindungen über ISDN dienen dazu, zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs eine Verbindung herzustellen. Alle eingetragenen Verbindungen werden in der entsprechenden Liste angezeigt, welche die Beschreibung, den Benutzernamen, die Authentifizierung und den aktuellen Status enthält. Das Feld Status kann folgende Werte annehmen: Mögliche Werte für Status
Feld Beschreibung
verbunden
nicht verbunden (Wählverbindung); Verbindungsaufbau möglich
nicht verbunden (z. B. ist aufgrund eines Fehlers beim Aufbau einer ausgehenden Verbindung ein erneuter Versuch erst nach einer definierten Anzahl von Sekunden möglich)
administrativ auf inaktiv gesetzt (deaktiviert); Verbindungsaufbau nicht möglich

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Ein Zugang zum Internet sollte immer als Standard-Route zum Internet-Service-Provider (ISP) eingerichtet sein. Weitergehende Informationen zum möglichen Routentyp finden Sie unter Netzwerk->Routen.

NAT aktivieren

Mit Network Address Translation (NAT) verbergen Sie Ihr gesamtes Netzwerk nach außen hinter nur einer IP-Adresse. Für die Verbindung zum Internet Service Provider (ISP) sollten Sie dies auf jeden Fall tun. Bei aktiviertem NAT sind zunächst nur ausgehende Sessions zugelassen. Um bestimmte Verbindungen von außen zu Hosts innerhalb des LANs zu erlauben, müssen diese explizit definiert und zugelassen werden.

Timeout bei Inaktivität festlegen

Der Timeout bei Inaktivität wird festgelegt, um die Verbindung bei Nichtbenutzen, d. h. wenn keine Nutzdaten mehr gesendet werden, automatisch zu trennen und somit ggf. Gebühren zu sparen.

Blockieren nach Verbindungsfehler

Mit dieser Funktion richten Sie eine Wartezeit für ausgehende Verbindungsversuche ein, nachdem ein Verbindungsversuch durch Ihr Gerät fehlgeschlagen ist.

Authentifizierung

Wenn bei ISDN-Verbindungen ein Ruf eingeht, wird über den ISDN-D-Kanal die Nummer des Anrufers mitgegeben. Anhand dieser Nummer kann Ihr Gerät den Anrufer identifizieren (CLID), wenn dieser auf Ihrem Gerät eingetragen ist. Nach der Identifizierung mit CLID kann Ihr Gerät zusätzlich eine PPP-Authentisierung mit dem Verbindungspartner durchfüh- ren, bevor der Ruf angenommen wird. Für alle PPP-Verbindungen benötigt Ihr Gerät Vergleichsdaten, die Sie eintragen müssen. Legen Sie fest, welche Authentisierungsverhandlung ausgeführt werden soll und tragen Sie ein gemeinsames Passwort und zwei Kennungen ein. Diese Daten erhalten Sie z. B. von Ihrem Internet Service Provider oder dem Systemadministrator der Firmenzentrale. Stimmen die von Ihnen auf Ihrem Gerät eingetragenen Daten mit den Daten des Anrufers überein, wird der Ruf angenommen. Stimmen die Daten nicht überein, wird der Ruf abgewiesen.

Callback

Um zusätzliche Sicherheit bezüglich des Verbindungspartners zu erlangen oder die Kosten von Verbindungen eindeutig verteilen zu können, kann der Callback-Mechanismus für jede Verbindung über eine ISDN- oder über eine AUX-Schnittstelle verwendet werden. Damit kommt eine Verbindung erst durch einen Rückruf zustande, nachdem der Anrufer eindeutig identifiziert wurde. Ihr Gerät kann sowohl einen eingehenden Ruf mit einem Rückruf beantworten, also auch von einem Verbindungspartner einen Rückruf anfordern. Die Identifizierung kann aufgrund der Calling Party Number oder aufgrund der PAP/ CHAP/MS-CHAP-Authentifizierung erfolgen. Im ersten Fall erfolgt die Identifikation ohne Rufannahme, da die Calling Party Number über den ISDN-D-Kanal übermittelt wird, im zweiten Fall mit Rufannahme.

Kanalbündelung

Ihr Gerät unterstützt dynamische und statische Kanalbündelung für Wählverbindungen. Kanalbündelung kann nur bei ISDN-Verbindungen für Bandbreitenerhöhung bzw. als Backup angewendet werden. Bei Aufbau einer Verbindung wird zunächst nur ein B-Kanal geöffnet. Dynamisch Dynamische Kanalbündelung bedeutet, dass Ihr Gerät bei Bedarf, also bei großen Daten-raten, weitere ISDN-B-Kanäle für Verbindungen zuschaltet, um den Durchsatz zu erhöhen. Sinkt das Datenaufkommen, werden die zusätzlichen B-Kanäle wieder geschlossen. Falls auf der Gegenstelle Geräte anderer Fabrikate verwendet werden, stellen Sie sicher, dass diese dynamische Kanalbündelung für Bandbreitenerhöhung bzw. als Backup unterstützen. Statisch Bei statischer Kanalbündelung legen Sie im Voraus fest, wie viele B-Kanäle Ihr Gerät für Verbindungen nutzen soll, unabhängig von der übertragenen Datenrate.

14.1.1 PPPoE

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE wird eine Liste aller PPPoE-Schnittstellen angezeigt. PPP over Ethernet (PPPoE) ist die Verwendung des Netzwerkprotokolls Point-to-Point Protocol (PPP) über eine Ethernet-Verbindung. PPPoE wird heute bei ADSL-Anschlüssen in Deutschland verwendet. In Österreich wurde ursprünglich für ADSL-Zugänge das Point To Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Mittlerweile wird allerdings PPPoE auch dort von einigen Providern angeboten.

14.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPPoE Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN AUX IP Pools ![](images/cb618b3d0addd170f1d515f402861aaac830e55f5c5237a0fc6fc1d0559d1ced.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/b3436e66475af218e39bc1e46d8442aa33c8aaff058e7cff26b4167ae7bce7f3.jpg) OK Abbrechen Abb. 118: WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den PPPoE-Partner eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPPoE-ModusWählen Sie aus, ob Sie eine Standard-Internetverbindung über PPPoE (Standard) nutzen oder ob Ihr Internetzugang über mehrere Schnittstellen aufgebaut werden soll (Mehrfachverbindung). Wählen Sie Mehrfachverbindung, so können Sie mehrere DSL-Verbindungen eines Providers über PPP als statische Bündel koppeln, um mehr Bandbreite zu erhalten. Jede dieser DSL-Verbindungen sollte dafür eine separate Ethernet-Verbindung nutzen. Aktuell ist bei vielen Providern die Funktion PPPoE Multilink erst in Vorbereitung.Wir empfehlen Ihnen, für PPPoE Multilink den Ethernet Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus zu betreiben und für jede PP-PoE-Verbindung eine eigene Ethernet-Schnittstelle zu benutzen, z. B. en1-1, en1-2.Wenn Sie für PPPoE Multilink zusätzlich ein externes Modem benutzen wollen, müssen Sie den Ethernet-Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus betreiben.
PPPoE-Ether-net-SchnittstelleNur für PPPoE-Modus = StandardWählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, die für eine Standard-PPPoE-Verbindung vorgegeben wird.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die in WAN->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle aus.
PPPoE-Schnittstelle für MehrfachlinkNur für PPPoE-Modus= MehrfachverbindungWählen Sie alle Schnittstellen aus, die Sie für Ihre Internetverbindung nutzen wollen. Klicken Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, um weitere Einträge anzulegen.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
VLANEinige Internet Service Provider erfordern eine VLAN-ID. Aktivieren Sie diese Funktion, um unter VLAN-ID einen Wert eingeben zu können.
VLAN-IDNur wenn VLAN aktiviert ist.Geben Sie die VLAN-ID ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für Statischen Short Hold ein. Mit Statischem Short Hold legen Sie fest, wieviele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Shorthand.Der Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90 für Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischGeben Sie die statische IP-Adresse des Verbindungspartners ein.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen Verbindungspartner aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP (Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die Verbindung verwendet werden darf.Mit dem Standardwert Automatisch wird der Wert beim Verbindungsaufbau durch das Link Control Protocol vorgegeben.Wenn Sie Automatisch deaktivieren, können Sie einen Wert eingeben.Mögliche Werte sind 1 bis 8192.Der Standardwert ist 0.

14.1.2 PPTP

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP wird eine Liste aller PPTP-Schnittstellen angezeigt. In diesem Menü konfigurieren Sie eine Internet-Verbindung, die zum Verbindungsaufbau das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Dies ist z. B. in Österreich notwendig.

14.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPTP-Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN IP Pools ![](images/52d06b3194624741c0ff35b63f94e63f51b573bed95a8a1fb5549455b2ba50fe.jpg) Erweiterte Einstellungen
Blockieren nach Verbindungsfehler für60 Sekunden
Maximale Anzahl der erneuten Einwählersuche5
AuthentifizierungPAP
DNS-AushandlungAktiviert
TCP-ACK-Pakete prioritierenAktiviert
PPTP-AdressmodusStatisch
Lokale PPTP-IP-Adresse10.0.0.140
Ertfernte PPTP-IP-Adresse10.0.0.139
LCP-ErreichbarkeitsprüfungAktiviert
OK Abbrechen Abb. 119: WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um die Internetverbindung eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-Ether-net-SchnittstelleWählen Sie die IP-Schnittstelle aus, über die Pakete zur PPTP-Gegenstelle transportiert werden.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die inPhysikalische Schnittstellen->ATM->Profile->Neufür diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle z. B.ethoa50-0, aus.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wennImmer aktivdeaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte sind 0 bis3600(Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist300.Bsp.10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90 für Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine temporär gültige IP-Adresse vom Provider.• Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen PPTP-Partner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät un-ternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diese Internetverbindung aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete prio-risierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell fürasymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-AdressmodusZeigt den Adressmodus an. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:• Statisch: Die Lokale PPTP-IP-Adresse wird dem ausgewählten Ethernet-Port zugewiesen.
Lokale PPTP-IP-AdresseWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse zu, die als Quelladresse verwendet wird.Der Standardwert ist 10.0.0.140.
Entfernte PPTP-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.Der Standardwert ist 10.0.0.138.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.1.3 ISDN

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->ISDN wird eine Liste aller ISDN-Schnittstellen angezeigt. In diesem Menü konfigurieren Sie folgende ISDN-Verbindungen: - Internetzugang über ISDN • LAN-zu-LAN-Kopplung über ISDN - Remote (Mobile) Dial-in - Nutzung der Funktion ISDN Callback

14.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere ISDN-Schnittstellen einzurichten. ![](images/9d7cf2319e07df1f65631ad1466e7da588532b694b0b350b2afff23e87c2dc56.jpg) ![](images/4551097efeab7e328d7e1a97cad9cd625a5350a95155d9542366f0e3e973f608.jpg) ![](images/5ec078b7b914cc1e174769ebc40d8b120f2b8476d97e40058c21c5a6bf0111ad.jpg) Abb. 120: WAN->Internet + Einwählen->ISDN->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->ISDN->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den Verbindungs-partner eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonder-zeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
VerbindungstypWählen Sie aus, welches Layer-1-Protokoll Ihr Gerät nutzen soll.Diese Einstellung gilt für ausgehende Verbindungen zum Verbindungspartner und nur für eingehende Verbindungen vom Verbindungspartner, wenn sie anhand der Calling Party Number identifiziert werden konnten.Mögliche Werte:ISDN 64 kbit/s: Für ISDN-Datenverbindungen mit 64 kbit/sISDN 56 kbit/s: Für ISDN-Datenverbindungen mit 56 kbit/s
BenutzernameGeben Sie die Kennung Ihres Geräts (lokaler PPP-Benutzername) ein.
Entfernter Benutzer(nur Einwahl)Geben Sie die Kennung der Gegenstelle (entfernter PPP-Benutzername) ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legenSie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist 20.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen: Ihr Gerät vergibt der Gegen-stelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen: Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
StandardrouteNur bei IP-Adressmodus = Statisch und IP-Adresse ab-rufenWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NAT-Eintrag erstellenNur bei IP-Adressmodus = Statisch und IP-Adresse ab-rufenWenn eine ISDN-Internetverbindung konfiguriert wird, wählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der ISDN-Schnittstelle die IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
IP-ZuordnungspoolNur bei IP-Adressmodus = IP-Adresse bereitstellen Wählen Sie einen im Menü WAN->Internet + Einwählen->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus. Falls hier noch kein IP-Pool konfiguriert wurde, erscheint in diesem Feld die Meldung Noch nicht definiert.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
NutzungsartWählen Sie ggf. eine spezielle Nutzung der Schnittstelle.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Kein spezieller Typ ist ausgewählt.Nur Einwahl: Die Schnittstelle wird für eingehende Wählverbindungen und für von außen initiierten Callback verwendet.Mehrfacheinwahl (Nur Einwahl): Die Schnittstelle wird als Multi-User-Verbindungspartner definiert, d. h. mehrere Clients wählen sich mit gleichem Benutzernamen und Passwort ein.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen PPTP Partner aus.Mögliche Werte:PAP (Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungNur für Authentifizierung = MS-CHAPv2Wählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll. Dies ist nur möglich, wenn keine Komprimierung mit STAC bzw.MS-STAC für die Verbindung aktiv ist. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird nach RFC 3078 angewendet.Windows-kompatibel: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
Callback-ModusWählen Sie die Funktion Callback-Modus.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Ihr Gerät führt keinen Rückruf aus.Aktiv: Wählen Sie eine der folgenden Optionen:Keine PPP-Aushandlung: Ihr Gerät ruft den Verbindungspartner an, um einen Rückruf anzufordern.Windows-Clientmodus: Ihr Gerät ruft den Verbindungspartner an, um über CBCP (Callback Control Protocol) einen Rückruf anzufordern. Wird für Windows Clients benötigt.Passiv: Wählen Sie eine der folgenden Optionen:PPP-Aushandlung oder CLID: Ihr Gerät ruft sofort zurück, wenn Ihr Gerät vom Verbindungspartner dazu aufgefordert wird.Windows-Servermodus: Ihr Gerät ruft nach einer vom Microsoft Client vorgeschlagenen Zeit (NT: 10 Sekunden, neuere Systeme: 12 Sekunden) zurück. Es verwendet die Rufnummer (Einträge->Rufnummer) mit dem Modus Ausgehend oder Beide, die für den Verbindungspartner eingetragen ist. Wenn keine Nummer eingetragen ist, kann die erforderliche Nummer vom Anrufer in einer PPP-Aushandlung mitgeteilt werden. Diese Einstellung ist aus Sicherheitsgründen möglichst nicht zu verwenden. Bei der Anbindung von mobilen Microsoft-Clients über ein DFÜ-Netzwerk ist dies derzeit nicht vermeidbar.Verzögert, nur CLID: Ihr Gerät ruft nach ca. vier Se-kunden zurück, wenn Ihr Gerät vom Verbindungspartner dazu aufgefordert worden ist. Nur sinnvoll bei CLID.Windows-Servermodus, Rückruf optional: Wie Windows-Servermodus mit Abbruchoption. Diese Einstellung ist aus Sicherheitsgründen zu vermeiden. Der Microsoft-Client hat hier zusätzlich die Möglichkeit, den Callback abzubrechen und die initiale Verbindung zu Ihrem Gerät ohne Callback aufrechtzuerhalten. Dieses gilt nur, wenn keine feste ausgehende Rufnummer für den Verbindungspartner konfiguriert ist. Dies wird erreicht, indem das erscheinende Dialogfenster mitAbbrechengeschlossen wird.
Felder im Menü Optionen für Bandbreite auf Anforderung
Feld Beschreibung
KanalbündelungWählen Sie aus, ob Kanalbündelung bzw. welche Art von Kanalbündelung für ISDN-Verbindungen mit dem Verbindungs-partner genutzt werden soll.Ihr Gerät unterstützt dynamische und statische Kanalbündelung für Wählverbindungen. Bei Aufbau einer Verbindung wird zunächst nur ein B-Kanal geöffnet. Dynamische Kanalbündelung bedeutet, dass Ihr Gerät bei Bedarf, also bei großen Datenraten, weitere ISDN-B-Kanäle zuschaltet, um den Durchsatz zu erhöhen. Sinkt das Datenaufkommen, werden die zusätzlichen B-Kanäle wieder geschlossen. Bei statischer Kanalbündelung legen Sie im Voraus fest, wie viele B-Kanäle Ihr Gerät nutzen soll, unabhängig von der übertragenen Datenrate.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Keine Kanalbündelung, für Verbindungen steht immer nur ein B-Kanal zur Verfügung.Statisch: Statische Kanalbündelung.Dynamisch: Dynamische Kanalbündelung.
Feld im Menü Wahlnummern
Feld Beschreibung
EinträgeFügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
Felder im Menü Konfiguration der Wahlnummern (erscheint nur für Einträge = Hinzu- fügen)
Feld Beschreibung
ModusNur wenn Einträge = HinzufügenDie Calling Party Number des Rufes wird mit der unter Ruf-nummer eingetragenen Nummer verglichen. Wählen Sie aus,ob Rufnummer für eingehende oder für ausgehende Rufe oder für beides verwendet werden soll. Mögliche Werte:Beide (Standardwert): Für eingehende und ausgehende Ru-fe.Eingehend: Für eingehende Rufe, wenn der Verbindungspartner sich bei Ihrem Gerät einwählen soll.Ausgehend: Für ausgehende Rufe, wenn Sie sich beim Verbindungspartner einwählen wollen.Die Nummer des Anrufers eines eingehenden Rufs (Calling Party Number) wird mit der unter Rufnummer eingetragenen Nummer verglichen.
RufnummerGeben Sie die Rufnummern des Verbindungspartners ein.
Anzahl Verwendeter PortsWählen Sie aus, welcher Port zu verwenden ist.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellen Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob und wie ARP-Requests aus dem eigenenLAN stellvertretend für den spezifischen Verbindungspartner beantwortet werden.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen Verbindungspartner.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv oder Ruhend ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv ist, wenn also bereits eine Verbindung zum Verbindungspartner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server und WINS-Server Primär und Sekundärmom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.1.4 UMTS/LTE

![](images/66b261c511e9ff05cd5a07bd5403b5c2d210fa6ad303a3be22133f82bb1ce68e.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass das Menü UMTS/LTE nur bei Geräten mit integriertem UMTS/HSDPA-Modem bzw. bei Geräten mit Unterstützung für die Verwendung eines UMTS/HSDPA/LTE-USB-Sticks verfügbar ist! Im Menü WAN->Internet + Einwählen->UMTS/LTE wird eine Liste aller konfigurierten GPRS/UMTS/LTE-Verbindungen angezeigt. Mit den Mobilfunkstandards GPRS, UMTS und LTE kann eine Internet-Verbindung über das Mobilfunknetz aufgebaut werden.

14.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Verbindungen einzurichten. PPPoE PPTP UMTS/LTE IP Pools ![](images/e0f97b6c3be98b6a17eab3983bb5f064f6912c2a49cced5a7094b02a8d15c72b.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/8af34d516f974b53fe6028b218cd5734d241398cc6b235480815d89c8c5edddd.jpg) OK Abbrechen Abb. 121: WAN->Internet + Einwählen->UMTS/LTE->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->UMTS/LTE->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um die Internet-Verbindung eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
UMTS/LTE-SchnittstelleWählen Sie die UMTS/LTE-Schnittstelle aus. Für RS120wu ist das integrierte Modem mit Slot 6 Einheit 0 UMTS vorausgewählt, für Geräte mit optional gestecktem UMTS/LTE-Stick derUSB-Port des Geräts.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für Statischen Short Hold ein. Mit Statischem Short Hold legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Short-Hold.Der Standardwert ist 300.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischGeben Sie die statische IP-Adresse des Verbindungspartners ein.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte von 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen Verbindungspartner aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ih-rem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP(PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP(PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für DNS-Server Primär und DNS-Server Sekundär vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.1.5 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools angezeigt. Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden. Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stunde wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen.

14.1.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. ![](images/c4f563192f0538f4df7a924939a4a259106c6db8ab34cc9dd73d5e2574f0bf0c.jpg) Abb. 122: WAN->Internet + Einwählen->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

14.2 Standleitung

Eine Standleitung ist eine permanente (stehende) Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetzwerk. Im Gegensatz zu einer Wählleitung steht der gesamte Übertragungsweg immer zur Verfügung. Die Standleitung kann nicht vom Teilnehmer über ein Wählverfahren aufgebaut werden und hat daher keine Rufnummer. Die Verbindung muss vom Netzbetreiber hergestellt werden.

14.2.1 Schnittstellen

Im Menü WAN->Standleitung->Schnittstellen wird eine Liste aller automatisch generierten Standleitungsverbindungen angezeigt. Zur automatischen Generierung ist die Konfiguration der entsprechenden ISDN-Schnittstelle nötig. Schnittstellen ![](images/1103a9ce971d0d7b075e46a9526e6ac5dc566c8bb3e7c48137ede7fa14279f9b.jpg) Abb. 123: WAN->Standleitung->Schnittstellen

14.2.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie die Schaltfläche um die Konfiguration der entsprechenden Standleitung für eine BRI-Schnittstelle zu bearbeiten. Schnittstellen ![](images/f5bbb47e2d848667b9e9bb9291a5a429e1a7dafc58355b2975808992695a5b88.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/40fa76633a64ffa0038db1cccff564710103924893b27911794b13fe708f7e2a.jpg) OK Abbrechen Abb. 124: WAN->Standleitung->Schnittstellen->Automatisch generiert von BRI (ISDN-S0)-> Das Menü WAN->Standleitung->Schnittstellen->Automatisch generiert von BRI (ISDN-S0)-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung für die Verbindung ein.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseTragen Sie hier die IP-Adresse ein, die Sie von Ihrem Netzbetreiber erhalten haben.
RouteneinträgeDefinieren Sie weitere Routeneinträge für diesen Verbindungs-parten.Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle überprüft werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
KomprimierungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll.Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird keine Verschlüsselung angewendet.STACMS-STACMPPC: Microsoft Point-to-Point Compression
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus ob über die Schnittstelle OSPF-Proto-koll-Pakete gesendet werden.Mögliche Werte:Passiv (Standardwert): OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden keine OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv: OSPF ist für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden OSPFProtokoll- Pakete gesendet.Inaktiv: OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob und wie die ARP-Requests für diesen spe-zifischen Verbindungspartner beantwortet werden.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen Verbindungspartner.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv oder Ruhend ist. Bei ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv ist, wenn also bereits eine Verbindung zum Verbindungspartner besteht.
Wählen Sie die Schaltfläche um die Konfiguration der entsprechenden Standleitung für eine PRI-Schnittstelle zu bearbeiten. Schnittstellen ![](images/ed83fdcd372273c9b456aad4dce589e05898e40aeab4ee1751e1de1564b758f9.jpg) Abb. 125: WAN->Standleitung->Schnittstellen->Automatisch generiert von PRI (ISDN-S2M)-> Das Menü WAN->Standleitung->Schnittstellen->Automatisch generiert von PRI (ISDN-S2M)-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung für die Verbindung ein.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseTragen Sie hier die IP-Adresse ein, die Sie von Ihrem Netzbetreiber erhalten haben.
RouteneinträgeDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbin-dungsparten.Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle überprüft werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
KomprimierungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll.Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird keine Verschlüsselung angewendet.STACMS-STACMPPC: Microsoft Point-to-Point Compression
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus ob über die Schnittstelle OSPF-Proto-koll-Pakete gesendet werden.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden keine OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden OSPFProtokoll- Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob und wie die ARP-Requests für diesen spezifischen Verbindungspartner beantwortet werden.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):Deaktiviert Proxy-ARP für diesen Verbindungspartner.Aktiv oder Ruhend:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv oder Ruhendist. Bei ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktivist, wenn also bereits eine Verbindung zum Verbindungspartner besteht.

14.3 Real Time Jitter Control

Bei Telefongesprächen über das Internet haben Spachdaten-Pakete normalerweise höchste Priorität. Trotzdem können bei geringer Bandbreite der Upload Verbindung während eines Telefongesprächs merkbare Verzögerungen bei der Sprachübertragung auftreten, wenn gleichzeitig andere Datenpakete geroutet werden. Die Funktion Real Time Jitter Control löst dieses Problem. Um die "Leitung" für die Sprachdaten-Pakete nicht zu lange zu blockieren, wird die Größe der übrigen Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf reduziert.

14.3.1 Regulierte Schnittstellen

Im Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen wird eine Liste der Schnittstellen angezeigt, für welche die Funktion Real Time Jitter Control konfiguriert ist.

14.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um für weitere Schnittstellen die Sprachübertragung zu optimieren. Regulierte Schnittstellen ![](images/48c5ecbcf6139a9d384fe8e44a6da91c5560aba4b18e4fb33873bf8e9be3633f.jpg) Abb. 126: WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu Das Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleLegen Sie fest, für welche Schnittstellen die Sprachübertragung optimiert werden soll.
KontrollmodusWählen Sie den Modus für die Optimierung aus.Mögliche Werte:Nur kontrollierte RTP-Streams (Standardwert): Anhand der Daten, die über das Media Gateway geroutet werden, erkennt das System Sprachdaten-Verkehr und optimiert die Sprachübertragung.Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Immer: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdatenwird immer durchgeführt.
Maximale Upload-GeschwindigkeitGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Upload-Richtung in kbit/s für die gewählte Schnittstelle ein.

Kapitel 15 VPN

Als VPN (Virtual Private Network) wird eine Verbindung bezeichnet, die das Internet als "Transportmedium" nutzt, aber nicht öffentlich zugänglich ist. Nur berechtigte Benutzer haben Zugang zu einem solchen VPN, das anschaulich auch als VPN-Tunnel bezeichnet wird. Üblicherweise werden die über ein VPN transportierten Daten verschlüsselt. Über ein VPN kann z. B. ein Außendienstmitarbeiter oder ein Mitarbeiter im Home Office auf die Daten im Firmennetz zugreifen. Filialen können ebenfalls über VPN an die Zentrale angebunden werden. Zum Aufbau eines VPN-Tunnels stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung, wie z. B. IPSec oder PPTP. Die Authentifizierung der Verbindungspartner erfolgt über ein Passwort, mithilfe von Preshared Keys oder über Zertifikate. Bei IPSec wird die Verschlüsselung der Daten z. B. mit Hilfe von AES oder 3DES erledigt, bei PPTP kann MPPE benutzt werden.

15.1 IPSec

IPSec ermöglicht den Aufbau von gesicherten Verbindungen zwischen zwei Standorten (VPN). Hierdurch lassen sich sensible Unternehmensdaten auch über ein unsicheres Medium wie z. B. das Internet übertragen. Die eingesetzten Geräte agieren hierbei als Endpunkte des VPN Tunnels. Bei IPSec handelt es sich um eine Reihe von Internet-Engineering-Task-Force-(IETF)-Standards, die Mechanismen zum Schutz und zur Authentifizierung von IP-Paketen spezifizieren. IPSec bietet Mechanismen, um die in den IP-Paketen übermittelten Daten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. Darüber hinaus kann die IPSec Implementierung nahtlos in eine Public-Key-Umgebung (PKI, siehe Zertifikate auf Seite 99) integriert werden. Die IPSec-Implementierung erreicht dieses Ziel zum einen durch die Benutzung des Authentication-Header-(AH)-Protokolls und des Encapsulated-Security-Payload-(ESP)-Protokolls. Zum anderen werden kryptografische Schlüsselverwaltungsmechanismen wie das Internet-Key-Exchange-(IKE)-Protokoll verwendet.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

bintec elmeg Gateways unterstützen zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IP-Sec-Verbindungen: - eine Richtlinien-basierte Methode und - eine Routing-basierte Methode. Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich. Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen. Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll. Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so wird es verworfen. Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen. ![](images/f9c1cdff3234bcdf586c3b9b616d6d45d25e58f66e08ebbaf8ba1981994413cb.jpg)

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr. ![](images/b8f61b56e183094f2f6feb86ca9d182e3f2fd66264bd93fd4cd5cbc046696057.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss.

15.1.1 IPSec-Peers

Als Peer wird ein Endpunkt einer Kommunikation in einem Computernetzwerk bezeichnet. Jeder Peer bietet dabei seine Dienste an und nutzt die Dienste der anderen Peers. Im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Peers ange- zeigt. ![](images/f8e508badc1655846f8f69a0288d8aacb60a546d9f622617036857e8d6a25a17.jpg) ![](images/fef8fec6036ed0afa6594427c5de045627a02abab7c10720741a2f7c347ddf60.jpg) Abb. 127: VPN->IPSec->IPSec-Peers

Peer Überwachung

Das Überwachungsmenü eines Peers wird durch Auswahl der 📄-Schaltfläche beim entsprechenden Peer in der Peerliste aufgerufen. Siehe Werte in der Liste IPSec-Tunnel auf Seite 499.

15.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IPSec-Peers einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/5e90f749a54493a74060344bca5edd2db257b525058f6ecf6a9fa6e5e9af6fcc.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/5f6444b7700e7efbc0106b39712a923fe65e59b89190039a207bcc863623f7b3.jpg) OK Abbrechen Abb. 128: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu Das Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Peer-Parameter
Feld Beschreibung
Administrativer StatusWählen Sie den Zustand aus, in den Sie den Peer nach dem Speichern der Peer-Konfiguration versetzen wollen.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration sofort für den Aufbau eines Tunnels zur Verfügung.Inaktiv: Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration zunächst nicht zur Verfügung.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung des Peers ein, die diesen identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
Peer-AdresseGeben Sie die offizielle IP-Adresse des Peers bzw. seinen auflösbaren Host-Namen ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen, wobei Ihr Gerät dann keine IPSec-Verbindung initiieren kann.
Peer-IDWählen Sie den ID-Typ aus und geben Sie die ID des Peers ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN): Beliebige ZeichenketteE-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige ZeichenketteAuf dem Peer-Gerät entspricht diese ID dem Parameter Lokaler ID-Wert.
IKE (Internet Key Exchange)Für Geräte der WIxxxxn-Serie nicht verfügbar. Diese Geräte unterstützen nur IKEv1.Wählen Sie die Version des Internet-Key-Exchange-Protokolls, die verwendet werden soll.Mögliche Werte:IKEv1(Standardwert): Internet Key Exchange Protocol Version 1IKEv2: Internet Key Exchange Protocol Version 2
Authentifizierungsme-thodeNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys(Standardwert): Falls Sie für die Authenti-fizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Preshared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü IPSec-Peerskonfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.
Lokaler ID-TypNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN(Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige Zeichenkette
Lokale IDNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur oder RSA-Signatur wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwendenaktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektna-me des Zertifikats verwendet.
Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nut-zen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 99), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Ge-rät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.
Preshared KeyGeben Sie das mit dem Peer vereinbarte Passwort ein.
Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 50 Zeichen. Alle Zeichen sind möglich außer 0x am Anfang des Eintrags.
Felder im Menü Schnittstellenrouten
Feld Beschreibung
IP-AdressenvergabeWählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Geben Sie eine statische IP-Adresse ein.Client im IKE-Konfigurationsmodus: Nur für IKEv1 auswählbar. Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als IPSec-Client vom Server eine IP-Adresse erhalten soll.Server im IKE-Konfigurationsmodus: Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als Server sich verbindenden Clients eine IP-Adresse vergeben soll. Diese wird aus dem gewählten IP-Zuordnungspool entnommen.
KonfigurationsmodusNur bei IP-Adressenvergabe = Server im IKE-Konfigurationsmodus oder Client im IKE-KonfigurationsmodusMögliche Werte:Pull (Standardwert): Der Client erfragt die IP-Adresse und das Gateway beantwortet die Anfrage.Push: Das Gateway schlägt dem Client eine IP-Adresse vor und der Client muss diese akzeptieren oder zurückweisen.Dieser Wert muss für beide Seiten des Tunnels identisch sein.
IP-ZuordnungspoolNur bei IP-Adressenvergabe = Server im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie einen im Menü VPN->IPSec->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus. Falls hier noch kein IP-Pool konfiguriert wurde, erscheint in diesem Feld die Meldung Noch nicht definiert.
StandardrouteNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie aus, ob die Route zu diesem IPSec-Peer als Standardroute festgelegt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Server im IKE-KonfigurationsmodusGeben Sie die WAN IP-Adresse Ihrer IPSec-Verbindung an. Es kann die gleiche IP-Adresse sein, die als LAN IP-Adresse an Ihrem Router konfiguriert ist.
MetrikNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-Konfigurationsmodus und Standardroute = AktiviertWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15. der Standardwert ist 1.
RouteneinträgeNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). der Standardwert ist 1.
Felder im Menü Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs
Feld Beschreibung
Zusätzlicher Filter des DatenverkehrsNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv1Legen Sie mithilfe von Hinzufügen einen neuen Filter an.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

bintec elmeg Gateways unterstützen zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IP-Sec-Verbindungen: - eine Richtlinien-basierte Methode und - eine Routing-basierte Methode. Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich. Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen. Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll. Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so wird es verworfen. Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen. ![](images/cabf48bed66947fcb4bf24867d49c3a53a3c915a6214c0a249a67e117cfce253.jpg)

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr. ![](images/0abbd149bda8ea5bc76c031054c9682cc4a567e57ead0f2a55a07065d58288e7.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss. Fügen Sie weitere Filter mit Hinzufügen hinzu. ![](images/9e45f7cca1974be9dc65b21668efe7e954710e07bbde1911d33ac97bb194cb91.jpg) Abb. 129: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu->Hinzufügen Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus. Die OptionBeliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigHost: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk (Standardwert): Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quell-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske der Datenpakete ein.
Ziel-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Ziel-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte IPSec-Optionen
Feld Beschreibung
Phase-1-ProfilWählen Sie ein Profil für die Phase 1 aus. Neben den benutzer-definierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das in VPN->IPSec->Phase-1-Profile als Standard markiert istMulti-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 1 die Proposals 3DES/MD5, AES/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile.Verwendet ein Profil, das im Menü VPN->IP-Sec->Phase-1-Profile für Phase 1 konfiguriert wurde.
Phase-2-ProfilWählen Sie ein Profil für die Phase 2 aus. Neben den benutzer-definierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das in VPN->IPSec->Phase-2-Profile als Standard markiert ist*Multi-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 2 die Proposals 3DES/MD5, AES-128/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile.Verwendet ein Profil, das im Menü VPN->IP-Sec->Phase-2-Profile für Phase 2 konfiguriert wurde.
XAUTH-ProfilWählen Sie ein in VPN->IPSec->XAUTH-Profile angelegtes Profil aus, wenn Sie zur Authentifizierung dieses IPSec-Peers XAuth verwenden möchten.Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.
Anzahl erlaubter VerbindungenWählen Sie aus, wieviele Benutzer sich mit diesem Peer-Profil verbinden dürfen.Mögliche Werte:Ein Benutzer (Standardwert): Es kann sich nur ein Peer mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden.Mehrere Benutzer: Es können sich mehrere Peers mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden. Bei jeder Verbindungsanfrage mit den in diesem Profil definierten Daten, wird der Peer-Eintrag dupliziert.Die Konfiguration des dynamischen Peers darf keine Peer ID und keine Peer-IP-Adresse enthalten. Die CLients, die sich mit dem Gateway verbinden, müssen jedoch über eine PeerID verfügen, da diese verwendet wird, um die durch dynamische Peers erstellten IPSec-Tunnel voneinander zu trennen.Der resultierende Peer auf dem Gateway würde nun auf alle eingehenden Tunnel-Requests zutreffen. Daher ist es notwendig, ihn an das Ende der IPSec-Peer-Liste zu stellen. Andernfalls wären alle in der Listen folgenden Peers inaktiv.
StartmodusWählen Sie aus, wie der Peer in den aktiven Zustand versetzt werden soll.Mögliche Werte:Auf Anforderung (Standardwert): Der Peer wird durch einen Trigger in den aktiven Zustand versetzt.Immer aktiv: Der Peer ist immer aktiv.
Felder im Menü Erweiterte IP-Optionen
Feld Beschreibung
Öffentliche SchnittstelleLegen Sie diejenige öffentliche (oder WAN-) Schnittstelle fest, über die dieser Peer sich mit seinem VPN-Partner verbinden soll. Wenn Sie Vom Routing ausgewählt auswählen, wird die Entscheidung, über welche Schnittstelle der Datenverkehr geleitet wird, gemäß der aktuellen Routingabelle getroffen.Wenn Sie eine Schnittstelle auswählen, wird unter Beachtung der Einstellung unter Öffentlicher Schnittstellenmodus diese Schnittstelle verwendet.
Öffentlicher SchnittstellenmodusLegen Sie fest, wie strikt die Einstellung unter Öffentliche Schnittstelle gehandhabt wird. Mögliche Werte:Erzwingen: Unabhängig von den Prioritäten der aktuellen Routingabelle wird nur die ausgewählte Schnittstelle verwendet.Bevorzugt: In Abhängigkeit der Prioritäten der aktuellen Routingabelle wird die ausgewählte Schnittstelle dann verwendet, wenn keine günstigere Route über eine andere Schnittstelle vorhanden ist.
Öffentliche Quell-IP-AdresseWenn Sie mehrere Internetanschlüsse parallel betreiben, können Sie hier diejenige öffentliche IP-Adresse angeben, die für den Datenverkehr des Peers als Quelladresse verwendet werden soll. Wählen Sie aus, ob die Öffentliche Quell-IP-Adresseaktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Geben Sie in das Eingabefeld die öffentliche IP-Adresse ein, die als Absendeadresse verwendet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Überprüfung der Rück-routeWählen Sie aus, ob für die Schnittstelle zum Verbindungspartner eine Überprüfung der Rückroute aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
MobIKENur für Peers mit IKEv2.MobIKE ermöglicht es, bei wechselnden öffentlichen IP-Adressen lediglich diese Adressen in den SAs zu aktualisieren, ohne die SAs selbst neu aushandeln zu müssen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Beachten Sie, dass MobIKE einen aktuellen IPSec Client voraussetzt, z. B. den aktuellen Windows-7- oder Windows-8-Client oder die neuste Version des bintec elmeg IPSec Clients.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen Verbindungspartner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen IPSec-Peer.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec Peer aktiv (aktiv) oder Ruhend (ruhend) ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec-Peer(aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum IPSec Peer besteht.

IPSec-Callback

Um Hosts, die nicht über feste IP-Adressen verfügen, eine sichere Verbindung über das Internet zu ermöglichen, unterstützen bintec elmeg-Geräte den DynDNS-Dienst. Dieser Dienst ermöglicht die Identifikation eines Peers anhand eines durch DNS auflösbaren Host-Namens. Die Konfiguration der IP-Adresse des Peers ist nicht notwendig. Der DynDNS-Dienst signalisiert aber nicht, ob ein Peer wirklich online ist, und kann einen Peer nicht veranlassen, eine Internetverbindung aufzubauen, um einen IPSec-Tunnel über das Internet zu ermöglichen. Diese Möglichkeit wird mit IPSec-Callback geschaffen: Mithilfe eines direkten ISDN-Rufs bei einem Peer kann diesem signalisiert werden, dass man online ist und den Aufbau eines IPSec-Tunnels über das Internet erwartet. Sollte der gerufene Peer derzeit keine Verbindung zum Internet haben, wird er durch den ISDN-Ruf veranlasst, eine Verbindung aufzubauen. Dieser ISDN-Ruf verursacht (je nach Einsatzland) keine Kosten, da der ISDN-Ruf von Ihrem Gerät nicht angenommen werden muss. Die Identifikation des Anrufers durch dessen ISDN-Rufnummer genügt als Information, um einen Tunnelaufbau zu initiieren. Um diesen Dienst einzurichten, muss zunächst auf der passiven Seite im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu eine Rufnummer für den IPSec-Callback konfiguriert werden. Dazu steht für das Feld Dienst der Wert IPSec zur Verfügung. Dieser Eintrag sorgt dafür, dass auf dieser Nummer eingehende Rufe an den IPSec-Dienst geleitet werden. Bei aktivem Callback wird, sobald ein IPSec-Tunnel benötigt wird, der Peer durch einen ISDN-Ruf veranlasst, diesen zu initiieren. Bei passivem Callback wird immer dann ein Tunnelaufbau zum Peer initiiert, wenn ein ISDN-Ruf auf der entsprechenden Nummer (MSN im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu für Dienst IPSec) eingeht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass beide Peers erreichbar sind und die Verbindung über das Internet zustande kommen kann. Es wird lediglich dann kein Callback ausgeführt, wenn bereits SAs (Security Associations) vorhanden sind, der Tunnel zum Peer also bereits besteht. ![](images/9f79cdb39405a7e903e4d1d4b190db976219d5629e2dfa536c648882360c0859.jpg)

Hinweis

Wenn ein Tunnel zu einem Peer aufgebaut werden soll, wird vom IPSec-Daemon zunächst die Schnittstelle aktiviert, über die der Tunnel realisiert werden soll. Sofern auf dem lokalen Gerät IPSec mit DynDNS konfiguriert ist, wird die eigene IP-Adresse propagiert und erst dann der ISDN-Ruf an das entfernte Gerät abgesetzt. Auf diese Art ist sichergestellt, dass das entfernte Gerät das lokale auch tatsächlich erreichen kann, wenn es den Tunnelaufbau initiiert.

Übermittlung der IP-Adresse über ISDN

Mittels der Übertragung der IP-Adresse eines Geräts über ISDN (im D-Kanal und/oder im B-Kanal) eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Konfiguration von IPSec-VPNs. Einschränkungen, die bei der IPSec-Konfiguration mit dynamischen IP-Adressen auftreten, können so umgangen werden. ![](images/16a34eb95d2e92a9cf0c871b8742f365e4320d7358bdb2ce41831e6ac884d42a.jpg)

Hinweis

Um die Funktion IP-Adressübermittlung über ISDN nutzen zu können, müssen Sie eine kostenfreie Zusatzlizenz erwerben. Die Lizenzdaten der Zusatzlizenzen erhalten Sie über die Online-Lizenzierungs-Seiten im Support-Bereich auf www.bintec-elmeg.com. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. Vor Systemsoftware Release 7.1.4 unterstützte der IPSec ISDN Callback einen Tunnelaufbau nur dann, wenn die aktuelle IP-Adresse des Auslösers auf indirektem Wege (z. B. über DynDNS) ermittelt werden konnte. DynDNS hat aber gravierende Nachteile, wie z. B. die Latenzzeit, bis die IP-Adresse in der Datenbank wirklich aktualisiert ist. Dadurch kann es dazu kommen, dass die über DynDNS propagierte IP-Adresse nicht korrekt ist. Dieses Problem wird durch die Übertragung der IP-Adresse über ISDN umgangen. Darüber hinaus ermöglicht es diese Art der Übermittlung dynamischer IP-Adressen, den sichereren ID-Protect-Modus (Haupt Modus) für den Tunnelaufbau zu verwenden. Funktionsweise: Um die eigene IP-Adresse an den Peer übermitteln zu können, stehen unterschiedliche Modi zur Verfügung: Die Adresse kann im D-Kanal kostenfrei übertragen werden oder im B-Kanal, wobei der Ruf von der Gegenstelle angenommen werden muss und daher Kosten verursacht. Wenn ein Peer, dessen IP-Adresse dynamisch zugewiesen worden ist, einen anderen Peer zum Aufbau eines IPSec-Tunnels veranlassen will, so kann er seine eigene IP-Adresse gemäß der in Felder im Menü IPSec-Callback auf Seite 326 beschriebenen Einstellungen übertragen. Nicht alle Übertragungsmodi werden von allen Telefongesellschaften unterstützt. Sollte diesbezüglich Unsicherheit bestehen, kann mittels der automatischen Auswahl durch das Gerät sichergestellt werden, dass alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt werden. ![](images/5fd0d19ab4ac89149cc5e262ac8031b92708cc4f9025a1465236903fdae48d45.jpg)

Hinweis

Damit Ihr Gerät die Informationen des gerufenen Peers über die IP-Adresse identifizieren kann, sollte die Callback-Konfiguration auf den beteiligten Geräten analog vorgenommen werden. Folgende Rollenverteilungen sind möglich: - Eine Seite übernimmt die aktive, die andere die passive Rolle. - Beide Seiten können beide Rollen (Beide) übernehmen. Die Übertragung der IP-Adresse und der Beginn der IKE-Phase-1-Aushandlung verlaufen in folgenden Schritten: (1) Peer A (der Auslöser des Callbacks) stellt eine Verbindung zum Internet her, um eine dynamische IP-Adresse zugewiesen zu bekommen und um für Peer B über das Internet erreichbar zu sein. (2) Ihr Gerät erstellt ein begrenzt gültiges Token und speichert es zusammen mit der aktuellen IP-Adresse im zu Peer B gehörenden MIB-Eintrag. (3) Ihr Gerät setzt den initialen ISDN-Ruf an Peer B ab. Dabei werden die IP-Adresse von Peer A sowie das Token gemäß der Callback-Konfiguration übermittelt. (4) Peer B extrahiert die IP-Adresse von Peer A sowie das Token aus dem ISDN-Ruf und ordnet sie Peer A aufgrund der konfigurierten Calling Party Number (der ISDN-Nummer, die Peer A verwendet, um den initialen Ruf an Peer B abzusetzen) zu. (5) Der IPSec-Daemon auf Ihrem Gerät von Peer B kann die übermittelte IP-Adresse verwenden, um eine Phase-1-Aushandlung mit Peer A zu initiieren. Dabei wird der Token in einem Teil des Payload innerhalb der IKE-Aushandlung an Peer A zurückgesendet. (6) Peer A ist nun in der Lage, das von Peer B zurückgesendete Token mit den Einträgen in der MIB zu vergleichen und so den Peer zu identifizieren, auch ohne dessen IP-Adresse zu kennen. Da Peer A und Peer B sich wechselseitig identifizieren können, können auch unter Verwendung von Preshared Keys Aushandlungen im ID-Protect-Modus durchgeführt werden. ![](images/ed23b7d8f458ebe6460c9e15377166269faa08382bd189c79da5196597bdde73.jpg)

Hinweis

In manchen Ländern (z. B. in der Schweiz) kann auch der Ruf im D-Kanal Kosten verursachen. Eine falsche Konfiguration der angerufenen Seite kann dazu führen, dass die angerufene Seite den B-Kanal öffnet und somit Kosten für die anrufende Seite verursacht werden. Die folgenden Optionen sind nur auf Geräten mit ISDN-Anschluss verfügbar: Felder im Menü IPSec-Callback
Feld Beschreibung
ModusWählen Sie den Callback-Modus aus.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):IPSec-Callback ist deaktiviert. Das lokale Gerät reagiert weder auf eingehende ISDN-Rufe noch initiiert es ISDN-Rufe zum entfernten Gerät.Passiv:Das lokale Gerät reagiert lediglich auf eingehende ISDN-Rufe und initiiert ggf. den Aufbau eines IPSec-Tunnels zum Peer. Es werden keine ISDN-Rufe an das entfernte Gerät abgesetzt, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen.Aktiv:Das lokale Gerät setzt einen ISDN-Ruf an das entfernte Gerät ab, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen. Auf eingehende ISDN-Rufe reagiert das Gerät nicht.Beide:Ihr Gerät kann auf eingehende ISDN-Rufe reagieren und ISDN-Rufe an das entfernte Gerät absetzen. Der Aufbau eines IPSec-Tunnels wird sowohl ausgeführt (nach einem eingehenden ISDN-Ruf) als auch veranlasst (durch einen ausgehenden ISDN-Ruf).
Ankommende RufnummerNur für Modus=Passiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Ausgehende RufnummerNur für Modus=Aktiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerätdas entfernte Gerät ruft (Called Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragenWählen Sie aus, ob für den IPSec-Callback die IP-Adresse des eigenen Geräts über ISDN übertragen werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ÜbertragungsmodusNur für Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen = aktiviertWählen Sie aus, in welchem Modus Ihr Gerät versuchen soll, seine IP-Adresse an den Peer zu übertragen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung des besten Modus: Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten Modus. Dabei werden zunächst alle D-Kanal-Modi versucht, bevor der B-Kanal verwendet wird. (Die Verwendung des B-Kanals verursacht Kosten.)Nur D-Kanalmodi automatisch erkennen: Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten D-Kanal-Modus. Der B-Kanal ist von der Verwendung ausgeschlossen.Spezifischen D-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Modus eingestellten Modus zu übertragen.Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehen: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Modus eingestellten Modus zu übertragen. Gelingt das nicht, wird die IP-Adresse im B-Kanal übetragen. (Dies verursacht Kosten.)Nur B-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät überträgt die IP-Adresse im B-Kanal. Dies verursacht Kosten.
Modus des D-KanalsNur für Übertragungsmodus = Spezifischen D-Kanalmodus verwenden oder Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehenWählen Sie aus, in welchem D-Kanal-Modus Ihr Gerät versuchen soll, die IP-Adresse zu übertragen.Mögliche Werte:LLC(Standardwert): Die IP-Adresse wird in den "LLC Information Elements" des D-Kanals übertragen.SUBADDR:Die IP-Adresse wird in den Subaddress "Information Elements" des D-Kanals übertragen.LLC und SUBADDR:Die IP-Adresse wird sowohl in den "LLC-" als auch in den "Subaddress Information Elements" übertragen.

15.1.2 Phase-1-Profile

Im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Phase-1-Profile angezeigt. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/f56b58fcc9509730679400187d3365e168df12365ff3c35b35897a6552d3ba01.jpg) Abb. 130: VPN->IPSec->Phase-1-Profile In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standard-Profil verwendet werden soll.

15.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu (bei Neues IKEv1-Profil erstellen bzw. Neues IKEv2-Profil erstellen), um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/ea6287f97b5f52286b7362340856e0184dbabce296483924e1f0f4abfea2f0a1.jpg) Abb. 131: VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Phase-1-Parameter (IKE) / Phase-1-Parameter (IKEv2)
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, welche die Art der Regel eindeutig identifiziert.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Nachrichten-Hash-Algorithmen für IKE Phase 1 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und vier Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 24 mögliche Werte in diesem Feld. Mindestens ein Proposal muss vorhanden sein. Daher kann die erste Zeile der Tabelle nicht deaktiviert werden.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit,

Feld Beschreibung

was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird. - Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer. - Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish angesehen werden. - CAST: CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES. - DES: DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird. - AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet. - AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet. - AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet. - AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.

Hash-Algorithmen (Authentifizierung):

\- MD5 (Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.
Feld Beschreibung
SHA1: SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IP-Sec verwendet.RipeMD 160: RipeMD 160 ist ein 160 Bit Hash-Algorithmus. Er wird als sicherer Ersatz für MD5 und RipeMD angewandt.Tiger192: Tiger 192 ist ein relativ neuer und sehr schneller Algorithmus.Beachten Sie, dass die Beschreibung der Verschlüsselung und Authentifizierung oder der Hash-Algorithmen auf dem Kenntnisstand und der Meinung des Autors zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Handbuchs basiert. Die Qualität der Algorithmen im besonderen unterliegt relativen Gesichtpunkten und kann sich aufgrund von mathematischen oder kryptographischen Weiterentwicklungen ändern.
DH-GruppeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Die Diffie-Hellmann-Gruppe definiert den Parametersatz, der für die Schlüsselberechnung während der Phase 1 zugrunde gelegt wird. "MODP", wie es von bintec elmeg-Geräten unterstützt wird, steht für "modular exponentiation".Mögliche Werte:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel fest.Folgende Optionen stehen für die Definition der Lebensdauerzur Verfügung:Eingabe in Sekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1- Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganz-zahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 14400, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn vier Stunden abgelaufen sind.Eingabe in kBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in KBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0; das bedeutet, dass die Anzahl der gesendeten kBytes keine Rolle spielt.
Authentifizierungsme-thodeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys (Standardwert): Falls Sie für die Authenti-fizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Pre Shared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers konfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.DSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des DSA-Algorithmus authentifiziert.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.RSA-Verschlüsselung: Mit RSA-Verschlüsselung werden als erweiterte Sicherheit zusätzlich die ID-Nutzdaten ver-schlüsselt.
Lokales ZertifikatNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-VerschlüsselungDieses Feld ermöglicht Ihnen, eines Ihrer eigenen Zertifikate für die Authentifizierung zu wählen. Es zeigt die Indexnummer dieses Zertifikats und den Namen an, unter dem es gespeichert ist. Dieses Feld wird nur bei Authentifizierungseinstellungen auf Zertifikatbasis angezeigt und weist darauf hin, dass ein Zertifikat zwingend erforderlich ist.
ModusNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Phase-1-Modus aus.Mögliche Werte:Aggressiv (Standardwert): Der Aggressive Modus ist erforderlich, falls einer der Peers keine statische IP-Adresse hat und Preshared Keys für die Authentifizierung genutzt werden. Er erfordert nur drei Meldungen für die Einrichtung eines sicheren Kanals.Main Modus (ID Protect): Dieser Modus (auch als Main Mode bezeichnet) erfordert sechs Meldungen für eine Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung und damit für die Einrichtung eines sicheren Kanals, über den die IPSec-SAs ausgehandelt werden. Er setzt voraus, dass beide Peers statische IP-Adressen haben, falls für die Authentifizierung Preshared Keys genutzt werden.Wählen Sie weiterhin aus, ob der gewählte Modus ausschließlich verwendet werden darf (Strikt) oder der Peer auch einen anderen Modus vorschlagen kann.
Lokaler ID-TypNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche Werte:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)
Lokaler ID-WertNur für Phase-1-Parameter (IKE)Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-Verschlüsselung wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden aktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektna-me des Zertifikats verwendet.
Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nut-zen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 99), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Ge-rät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.

Erreichbarkeitsprüfung

In der Kommunikation zweier IPSec-Peers kann es dazu kommen, dass einer der beiden z. B. aufgrund von Routing-Problemen oder aufgrund eines Neustarts nicht erreichbar ist. Dies ist aber erst dann feststellbar, wenn das Ende der Lebensdauer der Sicherheitsverbindung erreicht ist. Bis zu diesem Zeitpunkt gehen die Datenpakete verloren. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Mechanismen einer Erreichbarkeitsprüfung. Im Feld Erreichbarkeitsprüfung wählen Sie aus, ob ein Mechanismus angewendet werden soll, um die Erreichbarkeit eines Peers zu überprüfen. Hierbei stehen zwei Mechanismen zur Verfügung: Heartbeats und Dead Peer Detection. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
ErreichbarkeitsprüfungNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Methode aus, mit der die Funktionalität der IP-Sec-Verbindung überprüft werden soll.Neben dem Standardverfahren Dead Peer Detection (DPD) ist auch das (proprietäre) Heartbeat-Verfahren implementiert. Dieses sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen wirdMögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Ihr Gerät erkennt und verwendet den Modus, den die Gegenstelle unterstützt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat.Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.Dead Peer Detection: DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Erreichbarkeit des Peers nur überprüft, wenn tatsächlich Daten an ihn gesendet werden sollen.Dead Peer Detection (Idle): DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Überprüfung in bestimmten Intervallen unabhängig von anstehenden Datentransfers vorgenommen.Nur für Phase-1-Parameter (IKEv2)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Erreichbarkeitsprüfung.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BlockzeitLegen Sie fest, wie lange ein Peer für Tunnelaufbauten blockiert wird, nachdem ein Phase-1-Tunnelaufbau fehlgeschlagen ist. Dies betrifft nur lokal initiierte Aufbauversuche.Zur Verfügung stehen Werte von -1 bis 86400 (Sekunden), der Wert -1 bedeutet die Übernahme des Wertes im Standardprofil, der Wert 0, dass der Peer in keinem Fall blockiert wird.Der Standardwert ist 30.
NAT-TraversalNAT-Traversal (NAT-T) ermöglicht es, IPSec-Tunnel auch über ein oder mehrere Geräte zu öffnen, auf denen Network Address Translation (NAT) aktiviert ist.Ohne NAT-T kann es zwischen IPSec und NAT zu Inkompatibilitäten kommen (siehe RFC 3715, Abschnitt 2). Diese behindern vor allem den Aufbau eines IPSec-Tunnels von einem Host innerhalb eines LANs und hinter einem NAT-Gerät zu einem anderen Host bzw. Gerät. NAT-T ermöglicht derartige Tunnel ohne Konflikte mit NAT-Geräten, aktiviertes NAT wird vom IPSec-Daemon automatisch erkannt und NAT-T wird verwendet.Nur für IKEv1-ProfileMögliche Werte:Aktiviert (Standardwert): NAT-Traversal ist aktiv.Deaktiviert: NAT-Traversal ist deaktiviert.Erzwingen: Das Gerät verhält sich in jedem Fall so, als ob NAT eingesetzt würde.Nur für IKEv2-ProfileMit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CA-ZertifikateNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-VerschlüsselungWenn Sie die Option Folgenden CA-Zertifikaten vertrauen aktivieren, können Sie bis zu drei CA-Zertifikate auswählen, die für dieses Profil akzeptiert werden sollen.Die Option ist nur konfigurierbar, wenn Zertifikate geladen sind.

15.1.3 Phase-2-Profile

Ebenso wie für Phase 1 können Sie Profile für die Phase 2 des Tunnelaufbaus definieren. Im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Phase-2-Profile angezeigt. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/37afad584fce4d9614851674e712e3da5cbc028483799dcd6f420d6a92382e54.jpg)

Abb. 132: VPN->IPSec->Phase-2-Profile

In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standardprofil verwendet werden soll.

15.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/56361c313ef2aeb23eb89011c1df2e97e947750fac99b79d8acc223de150bf5c.jpg) Abb. 133: VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Phase-2-Parameter (IPSEC)
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, die das Profil eindeutig identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Message-Hash-Algorithmen für IKE Phase 2 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und zwei Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 12 mögliche Werte in diesem Feld.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit, was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet.AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet.AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet.AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer.Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish an-gesehen werden.CAST:CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES.DES:DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird.Hash-Algorithmen (Authentifizierung):MD5(Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.--ALLE--: Alle Optionen können verwendet werden.SHA1:SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IP-Sec verwendet.Beachten Sie, dass RipeMD 160 und Tiger 192 für Nachricht-Hashing in Phase 2 nicht zur Verfügung stehen.
PFS-Gruppe verwendenDa PFS (Perfect Forward Secrecy) eine weitere Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung erfordert, um neues Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen, müssen Sie die Merkmale der Exponentiation wählen. Wenn Sie PFS aktivieren (Aktiviert), sind die Optionen die gleichen, wie bei der Konfiguration von DH-Gruppe im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile. PFS wird genutzt, um die Schlüssel einer erneuerten Phase-2-SA zu schützen, auch wenn die Schlüssel der Phase-1-SA bekannt geworden sind.Das Feld hat folgende Optionen:1(768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2(1024 Bit)(Standardwert): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie fest, wie die Lebensdauer festgelegt wird, die ablau-fen darf, bevor die Phase-2-SAs erneuert werden müssen.Die neuen SAs werden bereits kurz vor dem Ablauf der aktuel-len SAs ausgehandelt. Der Standardwert beträgt gemäß RFC 2407 acht Stunden, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn acht Stunden abgelaufen sind.Folgende Optionen stehen für die Definition derLebensdauerzur Verfügung:Eingabe inSekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2- Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganz-zahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 7200.Eingabe inkBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in kBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0.Schlüssel erneut erstellen nach: Legen Sie fest, bei welchem Prozentsatz des Ablaufes der Lebensdauer die Schlüssel der Phase 2 neu erstellt werden.Die eingegebene Prozentzahl wird sowohl auf die Lebensdauer in Sekunden als auch auf die Lebensdauer in kBytes angewendet.Der Standardwert ist 80 %.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IP-KomprimierungWählen Sie aus, ob eine Kompression vor der Datenverschlüsselung eingeschaltet wird. Das kann bei gut komprimierbaren Daten zu einer höheren Performance und geringerem zu übertragenden Datenvolumen führen. Bei schnellen Leitungen odernicht komprimierbaren Daten wird von der Option abgeraten, da die Performance durch den erhöhten Aufwand bei der Kompression erheblich beeinträchtigt werden kann.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie, ob und in welcher Weise IPSec Heartbeats verwendet werden.Um feststellen zu können, ob eine Security Association (SA) noch gültig ist oder nicht, ist ein bintec elmeg IPSec-Heartbeat implementiert worden. Dieser sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen werden sollen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Automatische Erkennung, ob die Gegenstelle ein bintec elmeg-Gerät ist.Wenn ja, wird Heartbeats (Senden &Erwarten) (bei Gegenstelle mit bintec elmeg) oder Inaktiv (bei Gegenstelle ohne bintec elmeg) gesetzt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat.Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.
PMTU propagierenWählen Sie aus, ob während der Phase 2 die PMTU (Path Maximum Transfer Unit) propagiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

15.1.4 XAUTH-Profile

Im Menü XAUTH-Profile wird eine Liste aller XAuth-Profile angezeigt. Extended Authentication für IPSec (XAuth) ist eine zusätzliche Authentifizierungsmethode für Benutzer eines IPSec-Tunnels. Das Gateway kann bei Nutzung von XAuth zwei verschiedene Rollen übernehmen, es kann als Server oder als Client dienen: - Das Gateway fordert als Server einen Berechtigungsnachweis an. - Das Gateway weist als Client seine Berechtigung nach. Im Server-Modus können sich mehrere Benutzer über XAuth authentifizieren, z. B. Nutzer von Apple iPhones. Die Berechtigung wird entweder anhand einer Liste oder über einen RADIUS Server geprüft. Bei Verwendung eines Einmalpassworts (One Time Password, OTP) kann die Passwortüberprüfung von einem Token-Server übernommen werden (z. B. beim Produkt SecOVID von Kobil), der hinter dem RADIUS-Server installiert ist. Wenn über IPSec eine Firmenzentrale mit mehreren Filialen verbunden ist, können mehrere Peers konfiguriert werden. Je nach Zuordnung verschiedener Profile kann ein bestimmter Benutzer den IPSec-Tunnel über verschiedene Peers nutzen. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn ein Angestellter abwechselnd in verschiedenen Filialen arbeitet, jeder Peer eine Filiale repräsentiert und der Angestellte jeweils vor Ort Zugriff auf den Tunnel haben will. Nachdem IPSec IKE (Phase 1) erfolgreich beendet ist und bevor IKE (Phase 2) beginnt, wird XAuth realisiert. Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.

15.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/729dd501bc0101818b3a23236024ba2ff78717dae8ea4e24e8dd557c14059adc.jpg) Abb. 134: VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für dieses XAuth-Profil ein.
RolleWählen Sie die Rolle des Gateways bei der XAuth-Authentifizierung aus.Mögliche Werte:Server (Standardwert): Das Gateway fordert einen Berechtigungsnachweis an.Client: Das Gateway weist seine Berechtigung nach.
ModusNur für Rolle = ServerWählen Sie aus, wie die Authentifizierung durchgeführt wird.Mögliche Werte:RADIUS (Standardwert): Die Authentifizierung wird über einen RADIUS-Server durchgeführt. Dieser wird im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfiguriert und im Feld RADIUS-Server Gruppen-ID ausgewählt.Lokal: Die Authentifizierung wird über eine lokal angelegte Liste durchgeführt.
NameNur für Rolle = ClientGeben Sie den Authentifizierungsnamen des Clients ein.
PasswortNur für Rolle = ClientGeben Sie das Authentifizierungspasswort ein.
RADIUS-Server Gruppen-IDNur für Rolle = ServerWählen Sie die gewünschte in Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfigurierte RADIUS-Gruppe aus.
BenutzerNur für Rolle = Server und Modus = LokalIst Ihr Gateway als XAuth-Server konfiguriert, können die Clients über eine lokal konfigurierte Benutzerliste authentifiziert werden. Definieren Sie hier die Mitglieder der Benutzergruppe dieses XAUTH-Profils, indem Sie den Authentifizierungsnamen des Clients (Name) und das Authentifizierungspasswort (Passwort) eingeben. Fügen Sie weitere Mitglieder mit Hinzufügen hinzu.

15.1.5 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für Ihre konfigurierten IPSec-Verbindungen angezeigt. Wenn Sie bei einem IPSec-Peer für IP-Adressenvergabe Server im IKE-Konfigurationsmodus eingestellt haben, müssen Sie hier die IP-Pools, aus denen die IP-Adressen vergeben werden, definieren.

15.1.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/361d82c829845f02a1648127efee8c670a5878da409846eb050d379302a90e0d.jpg) Abb. 135: VPN->IPSec->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

15.1.6 Optionen

IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/0f2c57ecd7af22949c4772b9d2e9ee00b60d8426aeba757e0bee5f8fabcc2ccd.jpg) Erweiterte Einstellungen
IPSec über TCP☐ NCPPath Finder Technologie
Initial Contact Message senden☑ Aktiviert
SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisieren☐ Aktiviert
Zero Cookies verwenden☑ Aktiviert
Größe der Zero Cookies32 Bit
Dynamische RADIUS-Authentifizierung☐ Aktiviert
PKI-Verarbeitungsoptionen
Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachten☐ Aktiviert
Zertifikatsanforderungs-Payloads senden☑ Aktiviert
Zertifikatskaten senden☑ Aktiviert
CRLs senden☐ Aktiviert
Key Hash Payloads senden☑ Aktiviert
OK Abbrechen Abb. 136: VPN->IPSec->Optionen Das Menü VPN->IPSec->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
IPSec aktivierenWählen Sie, ob Sie IPSec aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Sobald ein IPSec Peer konfiguriert wird, ist die Funktion aktiv.
Vollständige IPSec-Konfiguration löschenWenn Sie das Symbol klicken, löschen Sie die vollständige IPSec-Konfiguration Ihres Geräts.Dieses macht alle Einstellungen rückgängig, die während der IPSec-Konfiguration vorgenommen worden sind. Nachdem dieKonfiguration gelöscht worden ist, können Sie mit einer komplett neuen IPSec-Konfiguration beginnen.Das Löschen der Konfiguration ist nur möglich mit IPSec aktivieren = nicht aktiviert.
IPSec-Debug-LevelWählen Sie die Priorität der intern aufzuzeichnenden Systemprotokoll-Nachrichten des IPSec Subsystems.Mögliche Werte:Notfall (höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationenDebug (Standardwert, niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass beim Syslog-Level "Debug" sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.
Im Menü Erweiterte Einstellungen können Sie bestimmte Funktionen und Merkmale an die besonderen Erfordernisse Ihrer Umgebung anpassen, d. h. größtenteils werden Interoperabilitäts-Flags gesetzt. Die Standardwerte sind global gültig und ermöglichen es, dass Ihr System einwandfrei mit anderen bintec elmeg-Geräten zusammenarbeitet, so dass Sie diese Werte nur ändern müssen, wenn die Gegenseite ein Fremdprodukt ist oder Ihnen bekannt ist, dass sie besondere Einstellungen benötigt. Dies kann beispielsweise notwendig sein, wenn die entfernte Seite mit älteren IPSec-Implementierungen arbeitet. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IPSec über TCPWählen Sie aus, ob IPSec über TCP verwendet werden soll.
IPSec über TCP basiert auf der NCP-Path-Finder-Technologie.
Diese Technologie sorgt dafür, dass der Datenverkehr (IKE,ESP, AH) zwischen den Peers in eine Pseudo-HTTPS-Session eingebettet wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Initial Contact Messa-ge sendenWählen Sie aus, ob bei IKE (Phase 1) IKE-Initi-al-Contact-Meldungen gesandt werden sollen, wenn keine SAs mit einem Peer bestehen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisierenWählen Sie aus, ob alle SAs gelöscht werden sollen, deren Da-tenverkehr über eine Schnittstelle geroutet wurde, an der sich der Status von aktiv zu inaktiv, ruhend oder blockiert geändert hat.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zero Cookies verwen-denWählen Sie aus, ob auf Null gesetzte ISAKMP Cookies gesen-det werden sollen.Diese sind dem SPI (Security Parameter Index) in IKE-Proposals äquivalent; da sie redundant sind, werden sie normalerweise auf den Wert der laufenden Aushandlung gesetzt. Al-ternativ kann Ihr Gerät Nullen für alle Werte des Cookies nut-zen. Wählen Sie in diesem Fall Aktiviert.
Größe der Zero Coo-kiesNur für Zero Cookies verwenden = aktiviert.Geben Sie die Länge der in IKE-Proposals benutzten und auf Null gesetzten SPI in Bytes ein.Der Standardwert ist 32.
Dynamische RADIUS-AuthentifizierungWählen Sie aus, ob die RADIUS-Authentifizierung über IPSec aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü PKI-Verarbeitungsoptionen
Feld Beschreibung
Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachtenWählen Sie aus, ob Zertifikatanforderungen, die während IKE (Phase 1) von der entfernten Seite empfangen wurden, ignoriert werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikatsanforderungs-Payloads sendenWählen Sie aus, ob während der IKE (Phase 1) Zertifikatanforderungen gesendet werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Zertifikatsketten sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) komplette Zertifikatsketten gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Deaktivieren Sie diese Funktion, falls Sie nicht die Zertifikate aller Stufen (von Ihrem bis zu dem der CA) an den Peer senden möchten.
CRLs sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) CRLs gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Key Hash Payloads sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) Schlüssel-Hash-Nutzdaten gesandt werden sollen.Als Standard wird der Hash des Public Key (öffentlichen Schlüssels) der entfernten Seite zusammen mit den anderen Authentifizierungsdaten gesandt. Gilt nur für RSA-Verschlüsselung. Aktivieren Sie diese Funktion mit Aktiviert, um dieses Verhaltenzu unterdrücken.

15.2 L2TP

Das Layer-2-Tunnelprotokoll (L2TP) ermöglicht das Tunneling von PPP-Verbindungen über eine UDP-Verbindung. Ihr bintec elmeg-Gerät unterstützt die folgenden zwei Modi: • L2TP-LNS-Modus (L2TP Network Server): nur für eingehende Verbindungen - L2TP-LAC-Modus (L2TP Access Concentrator): nur für ausgehende Verbindungen. Folgendes ist bei der Konfiguration von Server und Client zu beachten: Auf beiden Seiten (LAC und LNS) muss jeweils ein L2TP-Tunnelprofil angelegt werden. Auf der Auslöserseite (LAC) wird das entsprechende L2TP-Tunnelprofil für den Verbindungsaufbau verwendet. Auf der Responderseite (LNS) wird das L2TP-Tunnelprofil für die Verbindungsannahme benötigt.

15.2.1 Tunnelprofile

Im Menü VPN->L2TP->Tunnelprofile wird eine Liste aller konfigurierter Tunnelprofile angezeigt.

15.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Tunnelprofile einzurichten. Tunnelprofile Benutzer Optionen
Basisparameter
BeschreibungL2TP1
Lokaler Hostname
Entfernter Hostname
Password●●●●●●●
Parameter des LAC-Modus
Entfernte IP-Adresse
UDP-Quellport□ Fest eingestellt
UDP-Zielport1701
Erweiterte Einstellungen
Lokale IP-Adresse
Hello-Intervall30 Sekunden
Minimale Zeit zwischen Versuchen1 Sekunden
Maximale Zeit zwischen Versuchen16 Sekunden
Maximale Anzahl Wiederholungen5
Sequanznummern der Datenpakele□ Aktiviert
![](images/bf4ec6abcb5145f8a37fc9850a9bf0a2d1965eede1762b834f96e9f98e1fa9f9.jpg) Abb. 137: VPN->L2TP->Tunnelprofile->Neu Das Menü VPN->L2TP->Tunnelprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das aktuelle Profil ein.Ihr Gerät benennt die Profile automatisch mit L2TP und nummeriert diese, der Wert kann jedoch geändert werden.
Lokaler HostnameGeben Sie den Hostnamen für LNS bzw. LAC ein.LAC: Der lokale Hostname wird in abgehenden Tunnelaufbau-meldungen zur Identifizierung dieses Geräts aufgenommen und wird dem entfernten Hostnamen eines der am LNS konfigurierten Tunnelprofile zugeordnet. Bei diesen Tunnelaufbau-meldungen handelt es sich um die vom LAC ausgesandten SCCRQs (Start Control Connection Request) und die vom LNS ausgesandten SCCRPs (Start Control Connection Reply).LNS: Entspricht dem Wert für Entfernter Hostname der eingehenden Tunnelaufbaumeldung vom LAC.
Entfernter HostnameGeben Sie den Hostnamen des LNS bzw. LAC ein:LAC: Definiert den Wert für Lokaler Hostname des LNS (enthalten in den vom LNS empfangene SCCRQs und vom LAC empfangene SCCRPs). Ein im LAC konfigurierter Lokaler Hostname muss zu Entfernter Hostnamen passen, der für das vorgesehene Profil im LNS konfiguriert wurde und umgekehrt.LNS: Definiert den Lokaler Hostnamen des LAC. Falls das Feld Entfernter Hostname auf dem LNS leer bleibt, wird das dazugehörige Profil als Standardeintrag qualifiziert, der für alle ankommenden Rufe benutzt wird, für die kein Profil mit passendem entfernten Hostnamen gefunden werden kann.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, welches für die Tunnel-Authentifizierung benutzt wird. Die Authentifizierung zwischen LAC und LNS erfolgt in beiden Richtungen, d. h. der LNS prüft den Lokaler Hostnamen und das Passwort, die in der SCCRQ des LAC enthalten sind und vergleicht sie mit denen, die im relevanten Profil angegeben sind. Der LAC macht das Gleiche mit den jeweiligen Feldern der SCCRP des LNS.Falls dieses Feld leer gelassen wird, werden Authentifizierungs-daten in den Tunnelaufbaumeldungen weder gesandt noch berücksichtigt.
Felder im Menü Parameter des LAC-Modus
Feld Beschreibung
Entfernte IP-AdresseGeben Sie die feste IP-Adresse des LNS ein, die als Zieladresse für Verbindungen genutzt wird, die auf diesem Profil aufbauen.Das Ziel muss ein Gerät sein, welches sich wie ein LNS verhalten kann.
UDP-QuellportGeben Sie an, wie die Portnummer ermittelt werden soll, die als Quellport für alle abgehenden L2TP-Verbindungen genutzt werden soll, die auf diesem Profil aufbauen.Standardmäßig ist die Option Fest eingestellt deaktiviert, wasbedeutet, dass den Verbindungen, die dieses Profil nutzen, Ports dynamisch zugeordnet werden.Wenn Sie einen fixen Port eingeben möchten, aktivieren Sie die Option Fest eingestellt. Wenn Sie Probleme mit der Fire-wall bzw. NAT feststellen, wählen Sie diese Option.Verfügbare Werte sind dann 0 bis 65535.
UDP-ZielportGeben Sie die Zielportnummer ein, die für alle Rufe genutzt wird, die auf diesem Profil aufbauen. Der entfernte LNS, der den Ruf empfängt, muss diesen Port auf L2TP-Verbindungen überwachen.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Der Standardwert ist 1701 (RFC 2661).
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Quelladresse für alle L2TP-Verbindungen genutzt werden soll, die auf diesem Profil aufbauen.Falls dieses Feld frei gelassen wird, nutzt Ihr Gerät die IP-Adresse der Schnittstelle, über das der L2TP-Tunnel die entfernte IP-Adresse erreicht.
Hello-IntervallGeben Sie den Zeitabstand (in Sekunden) zwischen dem Sen-den von zwei L2TP-HELLO-Meldungen ein. Diese Meldungen dienen dazu, den Tunnel offen zu halten.Verfügbare Werte sind 0 bis 255, der Standardwert ist 30. Der Wert 0 bedeutet, dass keine L2TP-HELLO-Meldungen gesandt werden.
Minimale Zeit zwischen VersuchenGeben Sie die Mindestzeit (in Sekunden) ein, die Ihr Gerät war-ten soll, bevor es ein L2TP-Steuerpaket erneut aussendet, auf das es keine Antwort erhalten hat.Die Wartezeit wird dynamisch verlängert, bis sie die Maximale Zeit zwischen Versuchen erreicht hat. Verfügbare Werte sind1 bis 255, der Standardwert ist 1.
Maximale Zeit zwischen VersuchenGeben Sie die maximale Zeit (in Sekunden) ein, die Ihr Gerät warten soll, bevor es ein L2TP-Steuerpaket erneut aussendet, auf das es keine Antwort erhalten hat.Verfügbare Werte sind 8 bis 255, der Standardwert ist 16.
Maximale Anzahl WiederholungenGeben Sie ein, wie oft Ihr Gerät maximal versuchen soll, das L2TP-Steuerpaket, auf das es keine Antwort erhalten hat, erneut auszusenden.Verfügbare Werte sind 8 bis 255, der Standardwert ist 5.
Sequenznummern der DatenpaketeWählen Sie aus, ob Ihr Gerät für Datenpakete, die durch einen Tunnel auf Grundlage dieses Profils gesandt werden, Folge-nummern benutzen soll oder nicht.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

15.2.2 Benutzer

Im Menü VPN->L2TP->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierter L2TP-Partner angezeigt.

15.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere L2TP-Partner einzurichten. Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/d5a8a92a4b13a636c0189ebb8fc7f4b33306e2569d9a82941d985663bfef84fc.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/f9348c0e722ee7ceb666b0a52287466162493b82f270b0833e816182ccbc7052.jpg) OK Abbrechen Abb. 138: VPN->L2TP->Benutzer->Neu Das Menü VPN->L2TP->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den L2TP-Partner eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden. Die Länge des Eintrags ist auf maximal 25 Zeichen beschränkt.
VerbindungstypWählen Sie aus, ob der L2TP-Partner die Rolle des L2TP-Netzwerkservers (LNS) oder die Funktionen eines L2TP Access Concentrator Clients (LAC Client) übernehmen soll.Mögliche Werte:·LNS(Standardwert): Bei Auswahl dieser Option wird der L2TP-Partner so konfiguriert, dass er L2TP-Tunnels akzeptiert und den verkapselten PPP-Datenstrom wieder herstellt.·LAC: Bei Auswahl dieser Option wird der L2TP-Partner so konfiguriert, dass er einen PPP-Datenstrom in L2TP verkapselt und einen L2TP-Tunnel zu einem entfernten LNS einrichtet.
TunnelprofilNur für Verbindungstyp = LACWählen Sie ein im Menü Tunnelprofil erstelltes Profil für die Verbindung zu diesem L2TP-Partner aus.
BenutzernameGeben Sie die Kennung Ihres Geräts ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert istGeben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für den Statischen Short Hold ein. Mit dem Statischen Short Hold legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 3600 (Sekunden).0 deaktiviert den Short Hold. Der Standardwert ist 300.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen:Nur für Verbindungstyp = LNS. Ihr Gerät vergibt der Gegenstelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen:Nur für Verbindungstyp = LAC. Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
IP-Zuordnungspool (IPCP)Nur für IP-Adressmodus= IP-Adresse bereitstellenWählen Sie einen im Menü WAN->Internet + Einwählen->IP Pools konfigurierten IP Pool aus.
StandardrouteNur für IP-Adressmodus= IP-Adresse abrufen und StatischWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv .
NAT-Eintrag erstellenNur für IP-Adressmodus= IP-Adresse abrufen und StatischWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) für diese Verbindung aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus= StatischGeben Sie die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts ein.
RouteneinträgeNur für IP-Adressmodus= StatischGeben Sie Entfernte IP-Adresse und Netzmaske des LANs des L2TP-Partners und die dazugehörige Metrik ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach einem fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen L2TP-Partner aus.Mögliche Werte:PAP/CHAP/MS-CHAP (Standardwert): Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom PPTP Partner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)PAP: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keine: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem L2TP-Partner angewendet werden soll. Dies ist nur möglich, wenn keine Komprimierung mit STAC bzw. MS-STAC für die Verbindung aktiviert ist. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keine: Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert (Standardwert): Die MPP-Verschlüsselung V2mit 128 Bit wird nach RFC 3078 angewendet. Windows-kompatibel: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 Bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Dies ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellerouten propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPFist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing-Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPFist für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPFist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen L2TP-Partner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen L2TP-Partner.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum L2TP-Partner aktiv (aktiv) oder ruhend (ruhend) ist. Bei ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum L2TP-Partner aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum L2TP-Partner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server und WINS-Server Primär und Sekundär vom L2TP-Partner erhalten soll oder diese zum L2TP-Partner schicken soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

15.2.3 Optionen

Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/53ca239d60d7265623987b85c5e3dea59069d4568047606c0d8c45303c907afa.jpg) Abb. 139: VPN->L2TP->Optionen Das Menü VPN->L2TP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
UDP-ZielportGeben Sie den Port ein, der vom LNS auf ankommende L2TP-Tunnelverbindungen überwacht werden soll.Verfügbare Werte sind alle ganzen Zahlen von 1 bis 65535, der Standardwert ist 1701, wie es in RFC 2661 vorgegeben ist.
UDP-QuellportauswahlWählen Sie aus, ob der LNS nur den überwachten Port (UDP-Zielport) als lokalen Quellport für die L2TP-Verbindung nutzen soll.Mit Fest eingestellt wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

15.3 PPTP

Zur Absicherung des Datenverkehrs über eine vorhandene IP-Verbindung kann mittels Point-to-Point-Tunneling-Protokoll (=PPTP) ein verschlüsselter PPTP-Tunnel aufgebaut werden. Zunächst wird an beiden Standorten eine Verbindung zu einem ISP (=Internet Service Provider) aufgebaut. Wenn diese Verbindungen stehen, wird über das Internet ein Tunnel zum PPTP Partner, hier dann mit PPTP, aufgebaut. Für diesen Vorgang baut das PPTP-Subsystem eine Kontrollverbindung zwischen den Tunnelendpunkten auf. Diese übermittelt Steuerungsdaten, welche die Verbindung zwischen den zwei PPTP-Tunnelendpunkten aufbauen, aufrechterhalten und beenden. Sobald diese Kontrollverbindung aufgebaut ist, überträgt das PPTP die in GRE-Pakete (GRE = Generic Routing Encapsulation) eingepackten Nutzdaten.

15.3.1 PPTP-Tunnel

Im Menü PPTP-Tunnel wird eine Liste aller PPTP-Tunnels angezeigt.

15.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu um weitere PPTP-Partner einzurichten. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/1c641e092a19eb58067876b134c67a4ce0c170b3eb74279650d2c02253f59d36.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/6d866702b8dcfc3e1fec21045df35a2c5262aa51e09966bf2dc14f5d59c170ef.jpg) OK Abbrechen Abb. 140: VPN->PPTP->PPTP-Tunnel->Neu Das Menü VPN->PPTP->PPTP-Tunnel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü PPTP Partner Parameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Namen ein, um den Tunnel eindeutig zu be-nennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonder-zeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-ModusGeben Sie die Rollenverteilung der PPTP-Schnittstelle an.Mögliche Werte:PNS(Standardwert):Hiermit weisen Sie der PPTP-Schnittstelle die Rolle des PPTP-Servers zu.Windows-Client-Modus:Hiermit weisen Sie der PPTP-Schnittstelle die Rolle des PPTP-Clients zu.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist 300.Beispiel:10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90M für Internetverbindungen.
Entfernte PPTP-IP-AdresseNur für PPTP-Modus = PNSGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.
Entfernte PPTP-IP-Adresse / HostnameNur für PPTP-Modus = Windows-Client-ModusGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen: Nur für PPTP-Modus = PNS. Ihr Gerät vergibt der Gegenstelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen: Nur für PPTP-Modus = Windows-Client-Modus. Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
StandardrouteNur bei IP-Adressmodus = StatischWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NAT-Eintrag erstellenNur bei IP-Adressmodus = StatischWenn eine PPTP-Verbindung konfiguriert wird, wählen Sie aus,ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle die IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur für IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). Der Standardwert ist 1.
IP-Zuordnungspool (IPCP)Nur bei PPTP-Modus = PNS, IP-Adressmodus = IP-Adresse bereitstellenWählen Sie hier einen im Menü VPN->PPTP->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen PPTP-Partner aus.Mögliche Werte:PAP: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom PPTP-Partner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2 (Standardwert): Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll.WennVerschlüsselunggesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keine:Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert(Standardwert):Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird nach RFC 3078 angewendet.Windows-kompatibel:Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
KomprimierungWählen Sie ggf. die Art der Komprimierung aus, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner(Standardwert):Es wird keine Verschlüsselung angewendet.STACMS-STACMPPC:Microsoft Point-to-Point Compression
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Dies ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.MitAktiviertwird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellerouten propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen PPTP-Partner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):Deaktiviert Proxy-ARP für diesen PPTP-Partner.Aktiv oder Ruhend:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum PPTP-Partner aktiv (aktiv) oder ruhend (ruhend) ist. Bei ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum PPTP-Partner aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum PPTP-Partner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom PPTP-Partner erhalten soll oder diese zum PPTP-Partner schicken soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü PPTP-Callback
Feld Beschreibung
CallbackErmöglicht den Aufbau eines PPTP-Tunnels über das Internet mit einem PPTP-Partner, selbst wenn dieser momentan nicht online ist. In der Regel wird mittels ISDN-Ruf der PPTP-Partner aufgefordert, online zu gehen und eine PPTP-Verbindung aufzubauen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass Sie die entsprechende Option auf den Gateways beider Partner aktivieren müssen. Für diese Funktion wird in der Regel ein ISDN-Anschluss benötigt. Ohne ISDN ist Callback nur in Spezialanwendungen zu aktivieren.
Eingehende ISDN-NummerNur wenn Callback aktiviert ist.Geben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number).
Ausgehende ISDN-NummerNur wenn Callback aktiviert ist.Geben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerät das entfernte Gerät ruft (Called Party Number).
Felder im Menü Auswahl des Wählports (nur wenn Callback = aktiviert)
Feld Beschreibung
Ausgewählte PortsGeben Sie die ISDN-Ports an, über die der Callback ausgeführt werden soll.Mögliche Werte:Alle Ports: Der Callback wird über einen der verfügbaren ISDN-Ports ausgeführt.Port angeben: In Spezifische Portskönnen Sie die gewünschten ISDN-Ports auswählen.
Spezifische PortsNur für Ausgewählte Ports = Port angebenn können Sie mit Hinzufügen weitere Ports auswählen.

15.3.2 Optionen

In diesem Menü können Sie allgemeine Einstellungen des globalen PPTP Profils vornehmen. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/1dfe7ca2e060097e88fe4b3dc30adb1eed1c73912225e4a312453785e93757c5.jpg) Abb. 141: VPN->PPTP->Optionen Das Menü VPN->PPTP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
GRE-Window-AnpassungWählen Sie, ob Sie GRE Window Adaption aktivieren wollen. Diese Anpassung ist erst notwendig, wenn Sie unter Microsoft Windows XP das Service Pack 1 installiert haben. Da Microsoft mit dem SP1 den Bestätigungalgorithmus innerhalb des GRE-Protokolls geändert hat, muss bei bintec elmeg-Geräten die automatische Window-Anpassung für GRE abgeschaltet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GRE-Window-GrößeGeben Sie die maximale Anzahl an GRE-Paketen ein, die ohne Bestätigung geschickt werden kann.Windows verwendet seit der Version XP ein höheres initiales Empfangs-Window im GRE, weshalb die maximale Sende-Window-Größe über den Wert GRE-Window-Größe angepasst werden sollte. Mögliche Werte sind 0 bis 256.Der Standardwert ist 0.
Max. eingehende Kontrollverbindungen überGeben Sie die maximale Anzahl der Kontrollverbindungen ein.

Feld Beschreibung

entfernte IP-Adresse

15.3.3 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für PPTP-Verbindungen angezeigt. Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPTP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden. Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stunde wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um weitere IP Pools einzurichten.

15.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/d4ee2a627bd9ffacd4680f5570ca71ab4fa03a395772213d4293e21326df16d9.jpg) Abb. 142: VPN->PPTP->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

15.4 GRE

Das Generic Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzwerkprotokoll, das dazu dient, andere Protokolle einzukapseln und so in Form von IP-Tunneln zu den spezifizierten Empfänger zu transportieren. Die Spezifikation des GRE-Protokolls liegt in zwei Versionen vor: - GRE V.1 zur Verwendung in PPTP-Verbindungen (RFC 2637, Konfiguration im Menü PPTP) • GRE V.0 (RFC 2784) zur allgemeinen Enkapsulierung mittels GRE Im diesem Menü können Sie ein virtuelles Interface zur Nutzung von GRE V.0 konfigurieren. Der Datenverkehr, der über dieses Interface geroutet wird, wird dann mittels GRE en-kapsuliert und an den spezifizierten Empfänger gesendet.

15.4.1 GRE-Tunnel

Im Menü VPN->GRE->GRE-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten GRE-Tunnel angezeigt.

15.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere GRE-Tunnel einzurichten. GRE-Tunnel ![](images/0cb0421673b647657891d01370088e18cdb1278bd2a1eade4133aff7dd27a7dc.jpg) Abb. 143: VPN->GRE->GRE-Tunnel->Neu Das Menü VPN->GRE->GRE-Tunnel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für den GRE-Tunnel ein.
Lokale GRE-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der GRE-Pakete zum GRE-Partner ein.Wird keine IP-Adresse (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0) angegeben, wird die Quell-IP-Adresse der GRE-Pakete automatisch aus einer der Adressen der Schnittstellen ausgewählt, über die der GRE-Partner erreicht wird.
Entfernte GRE-IP-AdresseGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der GRE-Pakete zum GRE-Partner ein.
StandardrouteWenn Sie die Standardroute aktivieren, werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseGeben Sie hier die (LAN-seitige) IP-Adresse ein, die als Quell-adresse Ihre Gerätes für eigene Pakete durch den GRE-Tunnel verwendet werden soll.
RouteneinträgeDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zuEntfernte IP-Adresse.Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standard-Netzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0...15). Der Standardwert ist 1.
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die GRE-Verbindung zwischen den Partnern verwendet werden darf.Mögliche Werte sind 1 bis8192.Der Standardwert ist 1500.
Schlüssel verwendenAktivieren Sie die Eingabe einer Kennung für die GRE-Verbindung, welche die Unterscheidung mehrerer parallel laufender GRE-Verbindungen zwischen zwei GRE-Partnern ermöglicht (siehe RFC 1701).Mit Aktiviert wird die Kennung aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SchlüsselwertNur wennSchlüssel verwendenaktiviert ist.Geben Sie die GRE-Verbindungskennung ein.Mögliche Werte sind 0 bis2147483647.Der Standardwert ist 0.

Kapitel 16 Firewall

Mit einer Stateful Inspection Firewall (SIF) verfügen bintec elmeg Gateways über eine leistungsfähige Sicherheitsfunktion. Zusätzlich zur sogenannten statischen Paketfilterung hat eine SIF durch dynamische Paketfilterung einen entscheidenden Vorteil: Die Entscheidung, ob ein Paket weitergeleitet wird, kann nicht nur aufgrund von Quell- und Zieladressen oder Ports, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung zu einem Partner gefällt werden. Es können also auch solche Pakete weitergeleitet werden, die zu einer bereits aktiven Verbindung gehören. Dabei akzeptiert die SIF auch Pakete, die zu einer "Tochterverbindung" gehören. Die Aushandlung einer FTP-Verbindung findet zum Beispiel über den Port 21 statt, der eigentliche Datenaustausch kann aber über einen völlig anderen Port erfolgen.

SIF und andere Sicherheitsfunktionen

Die Stateful Inspection Firewall fügt sich wegen ihrer einfachen Konfiguration gut in die bestehende Sicherheitsarchitektur der bintec elmeg-Geräte ein. Systemen wie Network Address Translation (NAT) und IP-Zugriffs-Listen (IPAL) gegenüber ist der Konfigurationsaufwand der SIF vergleichbar einfach. Da SIF, NAT und IPAL gleichzeitig im System aktiv sind, muss man auf mögliche Wechselwirkungen achten: Wenn ein beliebiges Paket von einer der Sicherheitsinstanzen verworfen wird, so geschieht dies unmittelbar, d. h. es ist irrelevant, ob es von einer anderen In- stanz zugelassen werden würde. Daher sollte man den eigenen Bedarf an Sicherheitsfunktionen genau analysieren. Der wesentliche Unterschied zwischen SIF und NAT/IPAL besteht darin, dass die Regeln der SIF generell global angewendet werden, d. h. nicht auf eine Schnittstelle beschränkt sind. Grundsätzlich werden aber dieselben Filterkriterien auf den Datenverkehr angewendet wie bei NAT und IPAL: - Quell- und Zieladresse des Pakets (mit einer zugehörigen Netzmaske) - Dienst (vorkonfiguriert, z. B. Echo, FTP, HTTP) - Protokoll - Portnummer(n) Um die Unterschiede in der Paketfilterung zu verdeutlichen, folgt eine Aufstellung der ein- zelnen Sicherheitsinstanzen und ihrer Funktionsweise.

NAT

Eine der Grundfunktionen von NAT ist die Umsetzung lokaler IP-Adressen Ihres LANs in die globalen IP-Adressen, die Ihnen von Ihrem ISP zugewiesen werden, und umgekehrt. Dabei werden zunächst alle von außen initiierten Verbindungen abgeblockt, d. h. jedes Paket, welches Ihr Gerät nicht einer bereits bestehenden Verbindung zuordnen kann, wird abgewiesen. Auf diese Art kann eine Verbindung lediglich von innen nach außen aufgebaut werden. Ohne explizite Genehmigungen wehrt NAT jeden Zugriff aus dem WAN auf das LAN ab.

IP Access Listen

Hier werden Pakete ausschließlich aufgrund der oben aufgeführten Kriterien zugelassen oder abgewiesen, d. h. der Zustand der Verbindung wird nicht berücksichtigt (außer bei Dienste = TCP).

SIF

Die SIF sondert alle Pakete aus, die nicht explizit oder implizit zugelassen werden. Dabei gibt es sowohl ein "Verweigern", bei dem keine Fehlermeldung an den Sender des zurückgewiesenen Pakets ausgegeben wird, als auch ein "Ablehnen", bei dem der Sender über die Ablehnung des Pakets informiert wird. Die eingehenden Pakete werden folgendermaßen bearbeitet: - Zunächst überprüft die SIF, ob ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann. Ist dies der Fall, wird es weitergeleitet. Kann das Paket keiner bestehenden Verbindung zugeordnet werden, wird überprüft, ob eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden). Ist dies der Fall, wird das Paket ebenfalls akzeptiert. - Wenn das Paket keiner bestehenden und auch keiner zu erwartenden Verbindung zugeordnet werden kann, werden die SIF-Filterregeln angewendet: Trifft auf das Paket eine Deny-Regel zu, wird es abgewiesen, ohne dass eine Fehlermeldung an den Sender des Pakets geschickt wird; trifft eine Reject-Regel zu, wird das Paket abgewiesen und eine ICMPHost-Unreachable-Meldung an den Sender des Paktes ausgegeben. Nur wenn auf das Paket eine Accept-Regel zutrifft, wird es weitergeleitet. - Alle Pakete, auf die keine Regel zutrifft, werden nach Kontrolle aller vorhandenen Regeln ohne Fehlermeldung an den Sender abgewiesen (= Standardverhalten).

16.1 Richtlinien

16.1.1 Filterregeln

Das Standard-Verhalten mit der Aktion = Zugriff besteht aus zwei impliziten Filterregeln: wenn ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann und wenn eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden), wird das Paket zugelassen. Die Abfolge der Filterregeln in der Liste ist relevant: Die Filterregeln werden der Reihe nach auf jedes Paket angewendet, bis eine Filterregel zutrifft. Kommt es zu Überschneidungen, d. h. trifft für ein Paket mehr als eine Filterregel zu, wird lediglich die erste Filterregel ausgeführt. Wenn also die erste Filterregel ein Paket zurückweist, während eine spätere Regel es zulässt, so wird es abgewiesen. Ebenso bleibt eine Deny-Regel ohne Auswirkung, wenn ein entsprechendes Paket zuvor von einer anderen Filterregel zugelassen wird. Im Menü Firewall->Richtlinien->Filterregeln wird eine Liste aller konfigurierten Filterregeln angezeigt. Filterregeln QoS Optionen ![](images/18e4b8d841e1ad4262fc9569917dc16cec849576a0dc4e3a905315661814db10.jpg) Abb. 144: Firewall->Richtlinien->Filterregeln Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag eine weitere Richtlinie einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen einer neuen Richtlinie. Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position die Richtlinie verschoben werden soll.

16.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Parameter einzurichten. ![](images/3e9aa0f15e9fdc0497a4a0272b8efd7b36fd8452fe8f6eff6284e7b6c0bb529f.jpg) ![](images/9392a75e3bc9d394db6a597173f57db1da0d8e1cf6c20e4a246d49a97e931c97.jpg) Abb. 145: Firewall->Richtlinien->Filterregeln->Neu Das Menü Firewall->Richtlinien->Filterregeln->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
QuelleWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für die Quelle des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Quell-Schnittstelle noch Quell-Adresse überprüft werden.
ZielWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für das Ziel des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Ziel-Schnittstelle noch Ziel-Adresse überprüft werden.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus, dem das zu filternde Paket zugeordnet sein muss.Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfi-guriert, unter anderem:ftptelnetsmtpdnshttpnntpInternetNetmeetingWeitere Dienste werden inFirewall->Dienste->Diensteliste angelegt.Außerdem stehen die inFirewall->Dienste->Gruppenkonfigurierten Dienstegruppen zur Auswahl.
AktionWählen Sie die Aktion aus, die auf ein gefiltertes Paket angewendet werden soll.Möglichen Werte:Zugriff(Standardwert): Die Pakete werden entsprechend den Angaben weitergeleitet.Verweigern:Die Pakete werden abgewiesen.Zurückweisen:Die Pakete werden abgewiesen. Eine Fehlermeldung wird an den Sender des Pakets ausgegeben.
QoS anwendenNur fürAktion= ZugriffWählen Sie aus, ob Sie QoS für diese Richtlinie mit der inPrioritätausgewählten Priorität aktivieren möchten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.Wenn QoS für diese Richtlinie nicht aktiv ist, beachten Sie, dass auch sendeseitig keine Priorisierung der Daten erfolgen kann.Eine Richtlinie, für die QoS aktiviert wurde, ist auch für die Firewall eingestellt. Beachten Sie daher, dass Datenverkehr, dernicht ausdrücklich zugelassen wurde, von der Firewall geblockt wird!
PrioritätNur für Aktion = Zugriff und QoS anwenden = AktiviertWählen Sie aus, mit welcher Priorität die von der Richtlinie spezifizierten Daten sendeseitig behandelt werden.Mögliche Werte:KeineM(Standardwert): Keine Priorität.Low Latency: Low Latency Transmission (LLT), d. h. Behandlung der Daten mit der geringstmöglichen Latenz, z. B. geeignet für VoIP-Daten.HochMittelNiedrig

16.1.2 QoS

Immer mehr Anwendungen benötigen immer größere Bandbreiten. Nicht immer stehen diese zur Verfügung. Quality of Service (QoS) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt werden und es kann Bandbreite für diese reserviert werden. Im Menü Firewall->Richtlinien->QoS wird eine Liste aller QoS-Regeln angezeigt.

16.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere QoS-Regeln einzurichten. ![](images/64477e72c50de8e50a5087b8549ea0676bc48d711d7a5322703eb635447986b0.jpg) ![](images/07eb59e479d20a951012b262e3d1406ab5790485e80c19a61831191dac33f252.jpg) Abb. 146: Firewall->Richtlinien->QoS->Neu Das Menü Firewall->Richtlinien->QoS->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü QoS-Schnittstelle konfigurieren
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der das Bandbreitenmanagement erfolgen soll.
Traffic ShapingWählen Sie aus, ob Sie für die gewählte Schnittstelle das Bandbreitenmanagement aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Bandbreite angebenNur für Traffic Shaping = AktiviertGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in kBit/s für die gewählte Schnittstelle ein.
FilterregelnDieses Feld enthält eine Liste aller konfigurierten Firewall-Richtlinien, für die QoS aktiviert wurde (QoS anwenden = Aktiviert). Für jeden Listeneintrag stehen folgende Optionen zur Verfügung:Verwenden: Wählen Sie aus, ob dieser Eintrag der QoS-Schnittstelle zugeordnet werden soll. Standardmäßig ist diese Option nicht aktiv.Bandbreite: Geben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Bit/s für den unter Dienst genannten Dienst ein. Standardmäßig ist 0 eingetragen.Fest: Wählen Sie aus, ob eine längerfristige Überschreitung der in Bandbreite definierten Bandbreite zulässig ist. Die Aktivierung dieses Feldes schließt eine solche Überschreitung aus. Ist die Option deaktiviert, ist die Überschreitung zulässig und die übersteigende Datenrate wird gemäß der in der entsprechenden Firewall-Richtlinie definierten Priorität behandelt. Standardmäßig ist diese Option nicht aktiv.

16.1.3 Optionen

In diesem Menü können Sie die Firewall aus- bzw. einschalten und Sie können ihre Aktivitäten protokollieren lassen. Darüber hinaus können Sie festlegen, nach wie vielen Sekunden Inaktivität eine Sitzung beendet werden soll. Filterregeln QoS Optionen ![](images/caddb17ebc1767f99b629e77329d3eacaa61d8b8d0074843ab27e1f0b0a7f216.jpg) Abb. 147: Firewall->Richtlinien->Optionen Das Menü Firewall->Richtlinien->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Firewall-Optionen
Feld Beschreibung
Firewall StatusAktivieren oder deaktivieren Sie die Firewall-Funktion.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Protokollierte AktionenWählen Sie den Firewall-Syslog-Level aus.Die Ausgabe der Meldungen erfolgt zusammen mit den Meldungen der anderen Subsysteme.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Alle Firewall-Aktivitäten werden angezeigt.Verweigern: Nur Reject- und Deny-Ereignisse werden angezeigt, vgl. "Aktion".Annehmen: Nur Accept-Ereignisse werden angezeigt.Keine: Systemprotokoll-Nachrichten werden nicht erzeugt.
Vollständige FilterungHier legen Sie fest, ob nur Pakete gefiltert werden sollen, die an eine andere Schnittstelle gesendet werden als die, welche die Verbindung erzeugt hat.Mit Aktivieren werden alle Pakete gefiltert (Standardwert).
Felder im Menü Sitzungstimer
Feld Beschreibung
UDP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine UDP - Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 180.
TCP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine TCP - Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 3600.
PPTP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine PPTP- Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 86400.
Andere InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine Session ei- nes anderen Typs als abgelaufen betrachtet werden soll (in Se- kunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 30.

16.2 Schnittstellen

16.2.1 Gruppen

Im Menü Firewall->Schnittstellen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Schnittstellen-Gruppen angezeigt. Sie können die Schnittstellen Ihres Geräts zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

16.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Schnittstellen-Gruppen einzurichten. Gruppen ![](images/fbb3518657c0ecb1ceda275f42b77b268db57d32f56ad0d7684eec29498372bc.jpg) Abb. 148: Firewall->Schnittstellen->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Schnittstellen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Schnittstellen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

16.3 Adressen

16.3.1 Adressliste

Im Menü Firewall->Adressen->Adressliste wird eine Liste aller konfigurierter Adressen angezeigt.

16.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressen einzurichten. Adressliste Gruppen ![](images/2eddb470bab1c081dbd9512ff75ba63c7d7fad5912c278797acc362cfff2a9aa.jpg) Abb. 149: Firewall->Adressen->Adressliste->Neu Das Menü Firewall->Adressen->Adressliste->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adresse ein.
AdresstypWählen Sie aus, welche Art von Adresse Sie angeben wollen.Mögliche Werte:• Adresse/Subnetz (Standardwert): Sie geben eine IP-Adresse mit Subnetzmaske ein.• Adressbereich: Sie geben einen IP-Adressbereich mit Anfangs- und Endadresse ein.
Adresse/SubnetzNur für Adresstyp = Adresse/Subnetz Geben Sie die IP-Adresse des Hosts oder eine Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.Der Standardwert ist jeweils 0.0.0.0.
AdressbereichNur für Adresstyp = AdressbereichGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein.

16.3.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Adressen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Adressgruppen angezeigt. Sie können Adressen zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

16.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressgruppen einzurichten. ![](images/1097a13c5274baf59efd6b2b0afef80df65840b97fc019da033bc1e3c4cd2662.jpg) Abb. 150: Firewall->Adressen->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Adressen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adressgruppe ein.
AuswahlWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Adressen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

16.4 Dienste

16.4.1 Diensteliste

Im Menü Firewall->Dienste->Diensteliste wird eine Liste aller zur Verfügung stehender Dienste angezeigt.

16.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Dienste einzurichten. Diensteliste Gruppen ![](images/3de12b51ee4b375ebafb7f18e6d776730c38733545be6f26f2c4eb8d3c956a40.jpg) Abb. 151: Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu Das Menü Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Alias für den Dienst ein, den Sie konfigurieren wollen.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, auf dem der Dienst basieren soll. Es stehen die wichtigsten Protokolle zur Auswahl.
ZielportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den Ziel-Port an, über den der Dienst laufen soll.Soll ein Port-Nummern-Bereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Port-Bereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
QuellportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den ggf. zu überprüfenden Quell-Port an.Soll ein Portnummernbereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Portbereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
TypNur für Protokoll = ICMPDas Feld Typ gibt die Klasse der ICMP-Nachrichten an, das Feld Code spezifiziert die Art der Nachricht genauer.Mögliche Werte:BeliebigM(Standardwert)Echo ReplyDestination UnreachableSource QuenchRedirectEchoTime ExceededParameter ProblemTimestampTimestamp ReplyInformation RequestInformation ReplyAddress Mask RequestAddress Mask Reply
CodeNur für Typ = Destination Unreachable stehen Ihnen Auswahlmöglichkeiten für den ICMP Code zur Verfügung.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)Net UnreachableHost UnreachableProtocol UnreachablePort UnreachableFragmentation NeededCommunication with Destination Network is Administratively ProhibitedCommunication with Destination Host is Administratively Prohibited

16.4.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Dienste->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Service-Gruppen angezeigt. Sie können Dienste in Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

16.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Service-Gruppen einzurichten. Diensteliste Gruppen ![](images/ef45e2d7cb89c4395edc88edbf44b3a3ae73965ece22e2052856460370b52cf1.jpg) Abb. 152: Firewall->Dienste->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Dienste->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Service-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Service-Aliasen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

Kapitel 17 VoIP

Voice over IP (VoIP) nutzt das IP-Protokoll für Sprach- und Bildübertragung. Der wesentliche Unterschied zur herkömmlichen Telefonie besteht darin, dass die Sprachinformationen nicht über eine geschaltete Verbindung in einem Telefonnetz übertragen werden, sondern durch das Internet-Protokoll in Datenpakete aufgeteilt, die auf nicht festgelegten Wegen in einem Netzwerk zum Ziel gelangen. Diese Technologie macht sich so für die Sprachübertragung die Infrastruktur eines bestehenden Netzwerks zu Nutze und teilt sich dieses mit anderen Kommunikationsdiensten.

17.1 SIP

SIP dient als Übersetzungsinstanz zwischen verschiedenen Telekommunikationsnetzen wie z. B. zwischen dem herkömmlichen Telefonnetz und den Next Generation Networks (IP-Netzwerken).

17.1.1 Optionen

Im Menü VoIP->SIP->Optionen können Sie globale Einstellungen für das SIP vornehmen. Optionen ![](images/0aa838c4007b02d0a2bc58384b8ade7626b2d2171f89357b7ec22b2a2b3f10a0.jpg) Abb. 153: VoIP->SIP->Optionen Das Menü VoIP->SIP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SIP-ProxyWählen Sie, ob Sie den SIP-Proxy aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SIP PortGeben Sie den Port ein, der vom Proxy überwacht werden soll.Pro Ziel-Port, zu dem sich VoIP Clients aus dem LAN verbinden können, müssen Sie einen Proxy anlegen. Wenn Sie mehrere Ports eingeben (z. B. 5060; 5061) wird eine Fehlermeldung angezeigt.Die Ports können Provider-spezifisch sein.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Der Standardwert ist 5060.
SIP-Aufrufe priorisierenWählen Sie, ob Sie SIP-Aufrufe priorisieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Kapitel 18 Lokale Dienste

Dieses Menü stellt Ihnen Dienste zu folgenden Themenkreisen zur Verfügung: - Namensauflösung (DNS) - Konfiguration über einen Web-Browser (HTTPS) - Auffinden dynamischer IP-Adressen mit Hilfe eines DynDNS-Providers - Konfiguration des Gateways als DHCP-Server (Vergabe von IP-Adressen) - Zugriffsbeschränkung auf das Internet (Web-Filter) - Zuordnung von eingehenden und ausgehenden Daten- und Sprachrufen zu authorisierten Benutzern (CAPI-Server) - Automatisieren von Aufgaben nach einem Zeitplan (Scheduling) - Erreichbarkeitsprüfungen von Hosts oder Schnittstellen, Ping-Test • Schutz des Benutzer-LAN (Diebstahlsicherung) • Realtime-Video/Audiokonferenzen (Messenger-Dienste, Universal Plug and Play) - Bereitstellung öffentlicher Internetzugänge (Hotspot). - Wake on LAN, um Netzwerkgeräte zu aktivieren, die aktuell ausgeschaltet sind.

18.1 DNS

Jedes Gerät in einem TCP/IP-Netz wird normalerweise durch seine IP-Adresse angesprochen. Da in Netzwerken oft Host-Namen benutzt werden, um verschiedene Geräte anzusprechen, muss die zugehörige IP-Adresse bekanntgegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt z. B. ein DNS-Server. Er löst die Host-Namen in IP-Adressen auf. Eine Namensauflösung kann alternativ auch über die sogenannte HOSTS-Datei erfolgen, die auf jedem Rechner zur Verfügung steht. Ihr Gerät bietet zur Namensauflösung folgende Möglichkeiten: - DNS-Proxy, um DNS-Anfragen, die an Ihr Gerät gestellt werden, an einen geeigneten DNS-Server weiterzuleiten. Dieses schließt auch spezifisches Forwarding definierter Domains (Domänenweiterleitung) ein. - DNS Cache, um die positiven und negativen Ergebnisse von DNS-Anfragen zu speichern. - Statische Einträge (Statische Hosts), um Zuordnungen von IP-Adressen zu Namen manuell festzulegen oder zu verhindern. - DNS-Monitoring (Statistik), um einen Überblick über DNS-Anfragen auf Ihrem Gerät zu ermöglichen.

Name-Server

Unter Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen->Basisparameter werden die IP-Adressen von Name-Servern eingetragen, die befragt werden, wenn Ihr Gerät Anfragen nicht selbst oder durch Forwarding-Einträge beantworten kann. Es können sowohl globale Name-Server eingetragen werden als auch Name-Server, die an eine Schnittstelle gebunden sind. Die Adressen der globalen Name-Server kann Ihr Gerät auch dynamisch via PPP oder DH-CP erhalten bzw. diese ggf. übermitteln.

Strategie zur Namensauflösung auf Ihrem Gerät

Eine DNS-Anfrage wird von Ihrem Gerät folgendermaßen behandelt: (1) Falls möglich, wird die Anfrage aus dem statischen oder dynamischen Cache direkt mit IP-Adresse oder negativer Antwort beantwortet. (2) Ansonsten wird, falls ein passender Forwarding-Eintrag vorhanden ist, der entsprechende DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (3) Ansonsten werden, falls Name-Server eingetragen sind, unter Berücksichtigung der konfigurierten Priorität und wenn der entsprechende Schnittstellenstatus "up" ist, der primäre DNS-Server, danach der sekundäre DNS-Server befragt. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (4) Ansonsten werden, falls eine Internet- oder Einwählverbindung als Standard-Schnittstelle ausgewählt ist, die dazugehörigen DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (5) Ansonsten wird, falls im Menü WAN->Internet + Einwählen ein Eintrag angelegt wurde und das Überschreiben der Adressen der globalen Name-Server zulässig ist (Schnittstellenmodus = Dynamisch), eine Verbindung zur ersten Internet- bzw. Einwahlverbindung ggf. kostenpflichtig aufgebaut, die so konfiguriert ist, dass DNS-Server-Adressen von DNS-Servern angefordert werden können (DNS-Aushandlung = Aktiviert) - soweit dies vorher noch nicht versucht wurde. Bei erfolgreicher Name-Server-Aushandlung stehen diese Name-Server somit für weitere Anfragen zur Verfügung. (6) Ansonsten wird die initiale Anfrage mit Serverfehler beantwortet. Wenn einer der DNS-Server mit non-existent domain antwortet, wird die initiale Anfrage sofort dementsprechend beantwortet und ein entsprechender Negativ-Eintrag in den DNS-Cache Ihres Geräts aufgenommen.

18.1.1 Globale Einstellungen

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/ca07ef6c93160604c7cc7624973510c6718a4ba6919c803000a5fb482846174e.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/b476c697a6939eac4d5959b9748c00d69b4f1f61cb8f142e00e0648595170d13.jpg) OK Abbrechen Abb. 154: Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen Das Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
DomänennameGeben Sie den Standard-Domain-Namen Ihres Geräts ein.
WINS-ServerGeben Sie die IP-Adresse des ersten und, falls erforderlich, des alternativen globalen Windows Internet Name Servers (=WINS) oder NetBIOS Name Servers (=NBNS) ein.
Primär
Sekundär
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Positiver CacheWählen Sie aus, ob der positive dynamische Cache aktiviert werden soll, d. h. ob erfolgreich aufgelöste Namen und IP-Adressen im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Negativer CacheWählen Sie aus, ob der negative dynamische Cache aktiviert werden soll, d. h. ob angefragte Namen, zu denen ein DNS-Server eine negative Antwort geschickt hat, als negative Einträge im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Cache-GrößeGeben Sie die maximale Gesamtzahl der statischen und dynamischen Einträge ein.Wird dieser Wert erreicht, wird bei einem neu hinzukommenden Eintrag derjenige dynamische Eintrag gelöscht, der am längsten nicht angefragt wurde. Wird Cache-Größe vom Benutzer heruntergesetzt, werden gegebenenfalls dynamische Einträge gelöscht. Statische Einträge werden nicht gelöscht. Cache-Größe kann nicht kleiner als die aktuell vorhandene Anzahl von statischen Einträgen gesetzt werden.Mögliche Werte: 0.. 1000.Der Standardwert ist 100.
Maximale TTL für positive CacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL für einen positiven dynamischen DNS-Eintrag im Cache gesetzt werden soll, wenn dessen TTL 0 ist oder dessen TTL den Wert für Maximale TTL für positive Cacheeinträge überschreitet.Der Standardwert ist 86400.
Maximale TTL für negative CacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL bei einem negativen dynamischen Eintrag im Cache gesetzt werden soll.Der Standardwert ist 86400.
Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhaltenWählen Sie die Schnittstelle aus, zu der eine Verbindung zur Name-Server-Verhandlung aufgebaut wird, wenn andere Versuche zur Namensauflösung nicht erfolgreich waren.Der Standardwert ist Automatisch, d. h. es wird einmalig eine Verbindung zum ersten geeigneten Verbindungspartner aufgebaut, der im System konfiguriert ist.
Felder im Menü Für DNS-/WINS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse
Feld Beschreibung
Als DHCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen dem DHCP-Cli-ent übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als DHCP-Server genutzt wird.Mögliche Werte:Keine: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse (Standardwert): Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung: Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.
Als IPCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen von Ihrem Gerät bei einer dynamischen Name-Server-Aushandlung übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als IPCP-Server für PPP-Verbindungen genutzt wird.Mögliche Werte:Keine: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse: Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung (Standardwert): Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.

18.1.2 DNS-Server

Im Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server wird eine Liste aller konfigurierten DNS-Server angezeigt.

18.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DNS-Server einzurichten. Sie können hier sowohl globale DNS-Server konfigurieren als auch DNS-Server, die einer bestimmten Schnittstelle zugewiesen werden sollen. Einen DNS-Server für eine bestimmte Schnittstelle zu konfigurieren ist zum Beispiel nützlich, wenn Accounts zu verschiedenen Providern über unterschiedliche Schnittstellen eingerichtet sind und Lastverteilung verwendet wird. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/c517bde2f8e043eb263dae0244bc8b0923f06ed9535727b0d6c703fb6c7acf92.jpg) Abb. 155: Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob der DNS-Server aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den DNS-Server ein.
PrioritätWeisen Sie dem DNS-Server eine Priorität zu.Sie können einer Schnittstelle (d.h. zum Beispiel einem Ethernet-Port oder einem PPPoE-WAN-Partner) mehrere Paare von DNS-Servern (Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server) zuweisen. Verwendet wird das Paar mit der höchstenPriorität, wenn die Schnittstelle im Zustand "up" ist.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 9 (niedrigste Priorität).Der Standardwert ist 5.
SchnittstellenmodusWählen Sie aus, ob die IP-Adressen von Name-Servern für die Namensauflösung von Internet-Adressen automatisch bezogen oder ob abhängig von der Priorität bis zu zwei feste DNS-Server-Adressen eingetragen werden sollen.Mögliche Werte:StatischDynamisch (Standardwert)
SchnittstelleWählen Sie diejenige Schnittstelle, welcher das DNS-Server-Paar zugewiesen werden soll.Bei Schnittstellenmodus = DynamischMit der Einstellung Keine wird ein globaler DNS-Server angelegt.Bei Schnittstellenmodus = StatischMit der Einstellung Beliebig wird ein DNS-Server für alle Schnittstellen konfiguriert.
Primärer DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie die IP-Adresse des ersten Name-Servers für die Na-mensauflösung von Internet-Adressen ein.
Sekundärer DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie optional die IP-Adresse eines alternativen Name-Servers ein.

18.1.3 Statische Hosts

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts wird eine Liste aller konfigurierten statischen Hosts angezeigt.

18.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere statische Hosts einzurichten. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/3a731631279e9d44a0804668864e922cdce791899bdd66978c12b03d9c4ce398.jpg) Abb. 156: Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
DNS-HostnameGeben Sie den Host-Namen ein, dem die in diesem Menü definierte IP-Adresse zugeordnet werden soll, wenn eine DNS-Anfrage positiv beantwortet wird. Wenn eine DNS-Anfrage negativ beantwortet wird, wird keine Adresse mitgeteilt.Der Eintrag kann auch mit der Wildcard * beginnen, z. B.*.bintec-elmeg.com.Bei Eingabe eines Namens ohne Punkt wird nach Bestätigung mit OK "" ergänzt.Einträge mit Leerzeichen sind nicht erlaubt.
AntwortWählen Sie die Art der Antwort auf DNS-Anfragen zu diesem Eintrag aus.Mögliche Werte:Negativ: Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird negativ beantwortet.Positiv (Standardwert): Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird mit der dazugehörigen IP-Adresse beantwortet.Keine: Ein DNS-Request wird ignoriert, es wird keine Antwort gegeben.
IP-AdresseNur beiAntwort= PositivGeben Sie die IP-Adresse ein, die nachDNS-Hostnamezugeordnet wird.
TTLGeben Sie die Gültigkeitsdauer der Zuordnung vonDNS-Hostnamezu IP-Adressein Sekunden ein (nur relevant beiAntwort= Positiv), die anfragenden Hosts übermittelt wird.Der Standardwert ist 86400 (= 24 h).

18.1.4 Domänenweiterleitung

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung wird eine Liste aller konfigurierter Weiterleitungen für definierte Domänen angezeigt.

18.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Weiterleitungen einzurichten. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/1aac5f1a34bea6a5fcfc2757eb1a8529569906d6c907bfec6bcd797814b94896.jpg) Abb. 157: Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Weiterleitungsparameter
Feld Beschreibung
WeiterleitenWählen Sie aus, ob Anfragen bezüglich eines Hosts oder einerDomäne weitergeleitet werden soll.Mögliche Werte:Host (Standardwert)Domäne
HostNur für Weiterleiten = HostGeben Sie den Namen des Hosts ein, für den Anfragen weitergeleitet werden sollen.Bei Eingabe eines Namens ohne "." wird nach Bestätigung mit OK der Eintrag mit dem im Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen unter Domänenname eingetragenen Namen ergänzt.
DomäneNur für Weiterleiten = DomäneGeben Sie den Namen der Domäne ein, für die Anfragen weitergeleitet werden sollen.Der Eintrag kann mit der Wildcard "*" beginnen, z. B."*.bintec-elmeg.com".Bei Eingabe eines Namens ohne führende Wildcard "*" wird nach Bestätigung mit OK automatisch eine führende Wildcard "*" eingefügt.
Weiterleiten anWählen Sie aus, ob zutreffende DNS-Anfragen an den DNS-Server einer Schnittstelle oder an einen manuell konfigurierten DNS-Server weitergeleitet werden sollen.Mögliche Werte:Schnittstelle (Standardwert): Anfragen werden an den DNS-Server entweder einer automatisch gewählten oder einer manuell konifgurierten Schnittstelle weitergeleitet.DNS-Server: Anfragen werden an den definierten DNS-Server weitergeleitet.
SchnittstelleNur für Weiterleiten an = SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an deren DNS-Server Anfra-gen weitergeleitet werden sollen.
DNS-ServerNur für Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie IP-Adresse des primären und sekundären DNS-Servers ein.

18.1.5 Cache

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Cache wird eine Liste aller vorhandenen Cache-Einträge angezeigt. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/fa86ea63ff1b7b2ece2be7565be8f4f772b4ce275bcb0fee0cc024db7e099492.jpg) Abb. 158: Lokale Dienste->DNS->Cache Sie können einzelne Einträge über das Kästchen in der jeweiligen Zeile oder alle gleichzeitig mit der Schaltfläche Alle auswählen markieren. Durch Markieren eines Eintrags und Bestätigen mit Als statisch festlegen wird ein dynamischer Eintrag in einen statischen umgewandelt. Der entsprechende Eintrag verschwindet aus dieser Liste und wird in der Liste im Menü Statische Hosts angezeigt. Die TTL wird übernommen.

18.1.6 Statistik

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik
Automatisches Aktualsierungsinterval 00Selunden Übernehmen
DNS-Statistiken
Empfangene DNS-Pakete0
Ungültige DNS-Pakete0
DNS-Anfragen0
Cache-Trefler0
Weitergelaftete Anfragen0
Cache-Treflerrate (%)0
Erfolgreich beantwortete Anfragen0
Serverfehler0
Abb. 159: Lokale Dienste->DNS->Statistik Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statistik werden folgende statistische Werte angezeigt: Felder im Menü DNS-Statistiken
Feld Beschreibung
Empfangene DNS-PaketeZeigt die Anzahl der empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an, einschließlich der Antwortpakete auf weitergeleitete Anfragen.
Ungültige DNS-PaketeZeigt die Anzahl der ungültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an.
DNS-AnfragenZeigt die Anzahl der gültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Requests an.
Cache-TrefferZeigt die Anzahl der Anfragen an, die mittels der statischen Einträge oder der dynamischen Einträge aus dem Cache beantwortet werden konnten.
Weitergeleitete AnfragenZeigt die Anzahl der Anfragen an, die an andere Name-Server weitergeleitet wurden.
Cache-Trefferrate (%)Zeigt die Anzahl der Cache-Treffer pro DNS-Anfrage in Prozent an.
Erfolgreich beantwortete AnfragenZeigt die Anzahl der erfolgreich (positiv und negativ) beantworteten Anfragen an.
ServerfehlerZeigt die Anzahl der Anfragen an, die kein Name-Server (weder positiv noch negativ) beantworten konnte.

18.2 HTTPS

Die Benutzeroberfläche Ihres Geräts können Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser auch über eine HTTPS-Verbindung bedienen. HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure) ist hierbei das Verfahren, um zwischen dem Browser, der zur Konfiguration verwendet wird, und dem Gerät eine verschlüsselte und authentifizierte Verbindung mittels SSL aufzubauen.

18.2.1 HTTPS-Server

Im Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server konfigurieren Sie die Parameter der gesicherten Konfigurationsverbindung über HTTPS. HTTPS-Server ![](images/b47f127913017f5993269baec98fbd3fa28dc0953e89a7a1df6a6cd1d5301574.jpg) Abb. 160: Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server Das Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü HTTPS-Parameter
Feld Beschreibung
HTTPS-TCP-PortGeben Sie den Port ein, über den die HTTPS-Verbindung aufgebaut werden soll.Möglich sind Werte von 0 bis 65535.Der Standardwert ist 443.
Lokales ZertifikatWählen Sie ein Zertifikat aus, das für die HTTPS-Verbindung verwendet werden soll.Mögliche Werte:Intern (Standardwert): Wählen Sie diese Option, wenn Sie das auf dem Gerät voreingestellte Zertifikat verwenden möch-ten.•: Wählen Sie ein unter Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste eingetragenes Zertifikat aus.

18.3 DynDNS-Client

Die Nutzung dynamischer IP-Adressen hat den Nachteil, dass ein Host im Netz nicht mehr aufgefunden werden kann, sobald sich seine IP-Adresse geändert hat. DynDNS sorgt dafür, dass Ihr Gerät auch nach einem Wechsel der IP-Adresse noch erreichbar ist. Folgende Schritte sind zur Einrichtung notwendig: - Registrierung eines Hostnamens bei einem DynDNS-Provider - Konfiguration Ihres Geräts

Registrierung

Bei der Registrierung des Hostnamens legen Sie einen individuellen Benutzernamen für den DynDNS-Dienst fest, z. B. dyn\_client. Dazu bieten die Service Provider unterschiedliche Domainnamen an, so dass sich ein eindeutiger Hostname für Ihr Gerät ergibt, z. B. dyn\_client.provider.com. Der DynDNS-Provider übernimmt für Sie die Aufgabe, alle DNS-Anfragen bezüglich des Hosts dyn\_client.provider.com mit der dynamischen IP-Adresse Ihres Geräts zu beantworten. Damit der Provider stets über die aktuelle IP-Adresse Ihres Geräts informiert ist, kontaktiert Ihr Gerät beim Aufbau einer neuen Verbindung den Provider und propagiert seine derzeitige IP-Adresse.

18.3.1 DynDNS-Aktualisierung

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Registrierungen angezeigt, die aktualisiert werden sollen.

18.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere zu aktualisierende DynDNS-Registrierungen einzurichten. DynDNS-Aktualisierung DynDNS-Provider ![](images/ce13b63fdc9b7bb6091fed1f036691bed42386b9aaea27b5b5ecf8cc0ac745e5.jpg) Abb. 161: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
HostnameGeben Sie den vollständigen Hostnamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
SchnittstelleWählen Sie die WAN-Schnittstelle aus, deren IP-Adresse über den DynDNS-Service propagiert werden soll (z. B. die Schnittstelle des Internet Service Providers).
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, wie es beim DynDNS-Provider registriert ist.
ProviderWählen Sie den DynDNS-Provider aus, bei dem oben genannte Daten registriert sind.Im unkonfigurierten Zustand stehen Ihnen bereits DynDNS-Provider zur Auswahl, deren Protokolle unterstützt werden.Weitere DynDNS-Provider können im Menü LokaleDynDNS-Client->DynDNS-Provider konfiguriert werden.Der Standardwert ist DynDNS.
Aktualisierung aktivierenWählen Sie aus, ob der hier konfigurierte DynDNS-Eintrag aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Mail-Exchanger (MX)Geben Sie den vollständigen Hostnamen eines Mailservers ein, an den E-Mails weitergeleitet werden sollen, wenn der hier konfigurierte Host keine Mail empfangen soll.Erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider nach diesem Weiterleitungsdienst und stellen Sie sicher, dass E-Mails von dem als MX eingetragenen Host angenommen werden können.
WildcardWählen Sie aus, ob die Weiterleitung aller Untertomänen von Hostname zur aktuellen IP-Adresse von Schnittstelle aktiviert werden soll (Erweiterte Namensauflösung).Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

18.3.2 DynDNS-Provider

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Provider angezeigt.

18.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DynDNS-Provider einzurichten. DynDNS-Aktualisierung DynDNS-Provider ![](images/c0e0b82699b27b5e539b8d6fa42eafd47a801689be9687be47a5cae36d8986cf.jpg) Abb. 162: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
ProvidernameTragen Sie einen Namen für diesen Eintrag ein.
ServerGeben Sie den Host-Namen oder die IP-Adresse des Servers ein, auf dem der DynDNS-Service des Providers läuft.
AktualisierungspfadGeben Sie den Pfad auf dem Server des Providers ein, auf dem das Skript zur Verwaltung der IP-Adresse Ihres Geräts zu finden ist.Fragen Sie Ihren Provider nach dem zu verwendenden Pfad.
PortGeben Sie den Port ein, auf dem Ihr Gerät den Server Ihres Providers ansprechen soll.Erfragen Sie den entsprechenden Port bei Ihrem Provider.Der Standardwert ist 80.
ProtokollWählen Sie eines der implementierten Protokolle aus.Mögliche Werte:DynDNS (Standardwert)Static DynDNSODSHN DYNS GnuDIP-HTML GnuDIP-TCP Custom DynDNS DnsExit
Aktualisierungsinter-vallGeben Sie die Zeitdauer (in Sekunden) an, die Ihr Gerät mindestens warten muss, bevor es seine aktuelle IP-Adresse erneut beim DynDNS-Provider propagieren darf.Der Standardwert ist 300 Sekunden.

18.4 DHCP-Server

Sie können Ihr Gerät als DHCP-Server (DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol) konfigurieren. Jeder Rechner in Ihrem LAN benötigt, wie auch Ihr Gerät, eine eigene IP-Adresse. Eine Möglichkeit, IP-Adressen in Ihrem LAN zuzuweisen, bietet das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP). Wenn Sie Ihr Gerät als DHCP-Server einrichten, vergibt es anfragenden Rechnern im LAN automatisch IP-Adressen aus einem definierten IP-Adress-Pool. Wenn ein Client erstmals eine IP-Adresse benötigt, schickt er eine DHCP-Anfrage (mit seiner MAC-Adresse) als Netzwerk-Broadcast an die verfügbaren DHCP-Server:“ Daraufhin erhält der Client (im Zuge einer kurzen Kommunikation) vom bintec elmeg seine IP-Adresse. Sie müssen so den Rechnern keine festen IP-Adressen zuweisen, der Konfigurationsaufwand für Ihr Netzwerk verringert sich. Dazu richten Sie einen Pool an IP-Adressen ein, aus dem Ihr Gerät jeweils für einen definierten Zeitraum IP-Adressen an Hosts im LAN vergibt. Ein DHCP-Server übermittelt auch die Adressen des statisch oder per PPP-Aushandlung eingetragenen Domain-Name-Servers (DNS), des NetBIOS Name Servers (WINS) und des Standard-Gateways.

18.4.1 IP-Pool-Konfiguration

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierten IP-Pools angezeigt. Diese Liste ist global und zeigt auch in anderen Menüs konfigurerte Pools an.

18.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/8659ecdcd9b05bc65a22c9b87832a9e4aa0b32cfd8fb08412304eef9a098d58c.jpg) Abb. 163: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

18.4.2 DHCP-Konfiguration

Um Ihr Gerät als DHCP-Server zu aktivieren, müssen Sie zunächst IP-Adress-Pools definieren, aus denen die IP-Adressen an die anfragenden Clients verteilt werden. Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierter IP-Adresspools angezeigt. In der Liste haben Sie zu jedem Eintrag unter Status die Möglichkeit, die angelegten DHCP-Pools zu aktivieren bzw. deaktivieren. ![](images/bdcf4c53d43e1a8225b32e04e628a56ee341737c0a5518c69ed43ad4e6c4855c.jpg)

Hinweis

Im Auslieferungszustand ist der DHCP-Pool mit den IP-Adressen 192.168.0.10 bis 192.168.0.49 vorkonfiguriert, und wird verwendet, wenn kein anderer DHCP-Server im Netzwerk verfügbar ist.

18.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/24e20145def119f6c67a17c497dd7de82a5edcb51ebcc661a738e82f1f39eacb.jpg) Abb. 164: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die in IP-Adressbereich definierten Adressen an anfragende DHCP-Clients vergeben werden.Wenn eine DHCP-Anfrage über diese Schnittstelle eingeht, wird eine der Adressen aus dem Adress-Pool zugeteilt.
IP-PoolnameWählen Sie einen im Menü LokaleDienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration konfigurierten IP-Poolnamen aus.
Pool-VerwendungWählen Sie aus, ob der IP-Pool für DHCP-Anfragen im gleichen Subnetz verwendet werden soll oder für DHCP-Anfragen, die aus einem anderen Subnetz zu Ihrem Gerät weitergeleitet wurden. In diesem Fall ist es möglich, IP-Adressen aus einem anderen Netz zu definieren.Mögliche Werte:• Lokal (Standardwert): Der DHCP-Pool wird nur für DHCP-Anfragen im selben Subnetz verwendet.• Relais: Der DHCP-Pool wird nur für weitergeleitete DHCP-Anfragen aus anderen Subnetz verwendet.• Lokal/Relais: Der DHCP-Pool wird für DHCP-Anfragen im selben Subnetz und aus anderen Subnetzen verwendet.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
GatewayWählen Sie aus, welche IP-Adresse dem DHCP-Client als Gateway übermittelt werden soll.Mögliche Werte:Router als Gateway verwenden (Standardwert): Hier wird die für dieSchnittstelledefinierte IP-Adresse übertragen.Kein Gateway: Hier wird keine IP-Adresse übermittelt.Angeben: Geben Sie die entsprechende IP-Adresse ein.
Lease TimeGeben Sie ein, wie lange (in Minuten) eine Adresse aus dem Pool einem Host zugewiesen werden soll.NachdemLease Timeabgelaufen ist, kann die Adresse durch den Server neu vergeben werden.Der Standardwert ist 120.
DHCP-OptionenGeben Sie an, welche zusätzlichen Daten dem DHCP Client weitergegeben werden sollen.Mögliche Werte fürOption:Zeitserver(Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse des Zeitservers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Domänename: Geben Sie die DNS Domain ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des WINS/NBNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBT Node Type: Wählen Sie den Typ des WINS/NBT Nodes, der dem Client übermittelt werden soll.TFTP-Server: Geben Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.CAPWAP Controller: Geben Sie die IP-Adresse des CAP-WAP Controllers ein, die dem Client übermittelt werden soll.URL(Provisionierungsserver): Mit dieser Option können Sie einem Client eine beliebige URL übermitteln.Verwenden Sie diese Option, um anfragendenIP1x0-Telefonen die URL des Provisionierungsservers zu übermitteln, wenn eine automatische Provisionierung der Telefone vorgenommen werden soll. Die URL muss dann die Formhttp:///eg_prov haben.Herstellergruppe (Vendor Specific Information): Mit dieser Option können Sie dem Client in einem beliebigen Text-String ggf. herstellerspezifische Informationen übermittlen.Es sind mehrere Einträge möglich. Fügen Sie weitere Einträgemit der SchaltflächeHinzufügenein.

Bearbeiten

Im Menü Lokale Dienste -> DHCP-Server ->DHCP-Konfiguration->Erweiterte Einstellungen können Sie einen Eintrag im Feld DHCP-Optionen bearbeiten, wenn Option = Herstellergruppe gewählt ist. Wählen Sie das Symbol 📋, um einen vorhandenen Eintrag zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie herstellerspezifische Einstellungen im DHCP-Server zum Beispiel für bestimmte Telefone. Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Hersteller auswählenSie können hier auswählen, für welchen Hersteller spezifische Werte für den DHCP-Server übermittelt werden sollen.Mögliche Werte:Siemens (Standardwert)Sonstige
Provisioning-ServerNur für Hersteller auswählen = SiemensGeben Sie ein, welcher herstellerspezifische Wert übermittelt werden soll.Für die Einstellung Hersteller auswählen = Siemens wird der Standardwert sdlp angezeigt.Sie können die IP-Adresse des gewünschten Servers ergänzen.
HerstellerbeschreibungNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie den Namen des Herstellers ein, für den Sie spezifische Werte für den DHCP-Server übermitteln wollen.
Benutzerdefinierte DHCP-OptionenNur für Hersteller auswählen = SonstigeFügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.Sie können DHCP-Optionen hinzufügen.

18.4.3 IP/MAC-Bindung

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung wird eine Liste aller Clients angezeigt, die per DHCP eine IP-Adresse von Ihrem Gerät erhalten haben. Sie haben die Möglichkeit, bestimmten MAC-Adressen eine gewünschte IP-Adresse aus einem definierten IP-Adress-Pool zuzuweisen. Dazu können Sie in der Liste die Option Statische Bindung wählen, um einen Listeneintrag als feste Bindung zu übernehmen, oder Sie legen manuell eine feste IP/MAC-Bindung an, indem Sie diese im Untermenü Neu konfigurieren. ![](images/9a32635c354b458c9d70dd05630cef451f15f2b96b997594f19480aac4ea281e.jpg)

Hinweis

Neue statische IP/MAC-Bindungen können erst angelegt werden, wenn in Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration IP-Adressbereiche konfiguriert wurden, und im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration ein gültiger IP-Pool zugewiesen ist.

18.4.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP/MAC-Bindungen einzurichten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/0ec5a27d33cf3917bbb92cff3bc69e08453cbfd44c22d05abecf1f2a52943048.jpg) Abb. 165: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Hosts ein, an dessen MAC-Adresse die IP-Adresse gebunden wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 256 Zeichen.
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die der in MAC-Adresse angegebenen MAC-Adresse zugewiesen werden soll.
MAC-AdresseGeben Sie die MAC-Adresse ein, der die in IP-Adresse angegebene IP-Adresse zugewiesen werden soll.

18.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen

Wenn Ihr Gerät für das lokale Netz keine IP-Adressen per DHCP an die Clients verteilt, kann es dennoch die DHCP-Anforderungen aus dem lokalen Netzwerk stellvertretend an einen entfernten DHCP-Server weiterleiten. Der DHCP-Server vergibt Ihrem Gerät dann eine IP-Adresse aus seinem Pool, die dieser wiederum an den Client ins lokale Netzwerk schickt. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/8e6887ba138b20a8705c4c08e2603a4cb6170a7b9144bdf85255eaf4134e8854.jpg) Abb. 166: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Primärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines Servers ein, an den BootP-oder DHCP-Anfragen weitergeleitet werden sollen.Der Standardwert ist 0.0.0.0.
Sekundärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines alternativen BootP- oder DHCP-Servers ein.Der Standardwert ist 0.0.0.0.

18.5 CAPI-Server

Mit der Funktion CAPI-Server können Sie an Nutzer der CAPI-Anwendungen Ihres Geräts Benutzernamen und Passwörter vergeben. So stellen Sie sicher, dass nur authorisierte Nutzer eingehende Rufe empfangen und ausgehende Verbindungen über CAPI aufbauen können. Der Dienst CAPI ermöglicht eingehenden und ausgehenden Daten- und Sprachrufen die Verbindung mit Kommunikationsanwendungen auf Hosts im LAN, die auf die Entfernte CAPI-Schnittstelle Ihres Geräts zugreifen. So können beispielsweise mit Ihrem Gerät verbundene Hosts Faxe empfangen und senden. ![](images/5d35292853d65227b080abcc533292548ad805e691f54cebe2af0ab6644f4748.jpg)

Hinweis

Alle eingehenden Rufe an die CAPI werden allen registrierten und "lauschenden" CAPI-Applikationen im LAN angeboten. Im Auslieferungszustand ist für das Subsystem CAPI ein Benutzer mit dem Benutzernamen default ohne Passwort eingetragen. Wenn Sie Ihre gewünschten Benutzer mit Passwort angelegt haben, sollten Sie den Benutzer default ohne Passwort löschen.

18.5.1 Benutzer

Im Menü Lokale Dienste->CAPI-Server->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierter CAPI Benutzer angezeigt.

18.5.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere CAPI-Benutzer einzurichten. Benutzer Optionen ![](images/a37207bc92c5a7bb9901a8b96b8259a7170160f56c08e29c93b7334e3fa7c9a3.jpg) Abb. 167: Lokale Dienste->CAPI-Server->Benutzer->Neu Das Menü Lokale Dienste->CAPI-Server->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, für den der Zugriff auf den CAPI-Dienst erlaubt bzw. gesperrt werden soll.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, mit dem sich der Benutzer Benutzername identifizieren muss, um Zugang zum CAPI Dienst zu erhalten.
ZugriffWählen Sie aus, ob der Zugriff auf den CAPI-Dienst für den Benutzer erlaubt oder gesperrt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

18.5.2 Optionen

Benutzer Optionen ![](images/89e1599b00bc10f58195a681faadd6154e55d3e2d345024e141ac5a64b14f1a2.jpg) Abb. 168: Lokale Dienste->CAPI-Server->Optionen Das Menü Lokale Dienste->CAPI-Server->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Server aktivierenWählen Sie aus, ob Ihr Gerät als CAPI-Server aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
FaxkopfzeileNur für Geräte der RTxxx2-SerieWählen Sie aus, ob am oberen Seitenrand von ausgehenden Faxen die Faxkopfzeile gedruckt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-Port des CAPI-ServersDas Feld ist nur editierbar, wenn Server aktivieren aktiviert ist.Geben Sie die TCP-Port-Nummer für Remote-CA-PI-Verbindungen ein.Der Standardwert ist 2662.

18.6 Scheduling

Ihr Gerät verfügt über einen Aufgabenplaner, mit dem bestimmte Standardaktionen (beispielsweise Aktivierung bzw. Deaktivierung von Schnittstellen) durchgeführt werden können. Außerdem ist jede vorhandene MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert konfigurierbar. Sie legen die gewünschten Aktionen fest und definieren die Auslöser, die steuern, wann bzw. unter welchen Bedingungen die Aktionen durchgeführt werden sollen. Ein Auslöser kann ein einzelnes Ereignis sein oder eine Folge von Ereignissen, die in einer Ereignisliste zusammengefasst sind. Für ein einzelnes Ereignis legen Sie ebenfalls eine Ereignisliste an, die jedoch nur ein Element enthält. Es ist möglich, zeitgesteuert Aktionen auszulösen. Außerdem kann der Status oder die Erreichbarkeit von Schnittstellen oder deren Datenverkehr zur Ausführung der konfigurierten Aktionen führen, oder aber auch die Gültigkeit von Lizenzen. Auch hier ist es möglich, jede beliebige MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert als Auslöser einzurichten. Um den Aufgabenplaner in Betrieb zu nehmen, aktivieren Sie das Schedule-Intervall unter Optionen. Dieses Intervall gibt den Zeitabstand vor, in dem das System prüft, ob mindestens ein Ereignis eingetreten ist. Dieses Ereignis dient als Auslöser für eine konfigurierte Aktion. ![](images/37f7fdfddb67f6c3bd66540c1dc23e14058cea0814c17d88ab30990e49b4e1ca.jpg)

Achtung

Die Konfiguration der nicht voreingestellten Aktionen erfordert umfangreiches Wissen über die Funktionsweise der bintec elmeg Gateways. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC. ![](images/597d192fe34151d8f38b3c620a3ec42772a4e8662b51aa7efd14b9ce111b46af.jpg)

Hinweis

Voraussetzung für den Betrieb des Aufgabenplaners ist ein auf Ihrem Gerät eingestelltes Datum ab dem 1.1.2000.

18.6.1 Auslöser

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser werden alle konfigurierten Ereignislisten angezeigt. Jede Ereignisliste enthält mindestens ein Ereignis, das als Auslöser für eine Aktion vorgesehen ist.

18.6.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Ereignislisten anzulegen. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/65d098381b80532cbc1bce3955dd147e1879f464dd5b0bcb8a4082570997210a.jpg) Abb. 169: Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
EreignislisteMit Neu (Standardwert) können Sie eine neue Ereignisliste anlegen. Mit Beschreibung geben Sie dieser Liste einen Namen. Mit Hilfe der übrigen Parameter legen Sie das erste Ereignis in der Liste an.Wenn Sie eine bestehende Ereignisliste erweitern wollen, wählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus und fügen ihr mindestens ein Ereignis hinzu.Über Ereignislisten können auch komplexe Bedingungen für das Auslösen einer Aktion erstellt werden. Die Ereingnisse werden in derseben Reihenfolge abgearbeitet wie sie in der Liste angelegt sind.
BeschreibungNur für Ereignisliste = NeuGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Ereignisliste ein.
EreignistypWählen Sie den Typ des Ereignisses aus.Mögliche Werte:Zeit (Standardwert): Die in Aktionen konfigurierten und zu-gewiesenene Aktionen werden zu bestimmten Zeitpunkten ausgelöst.MIB/SNMP: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesene- ne Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten MIB- Variablen die angegebenen Werte annehmen.Schnittstellenstatus: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten Schnittstellen einen bestimmten Status annehmen.Schnittstellenverkehr: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenen Aktionen werden ausgelöst, wenn der Datenverkehr auf den angegebenen Schnittstellen den definierten Wert unter- oder überschreitet.Ping-Test: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiese- nene Aktionen werden ausgelöst, wenn die angegebene IP- Adresse erreichbar bzw. nicht erreichbar ist.Lebensdauer eines Zertifikats: Die in Aktionen kon- figurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierte Gültigkeitsdauer erreicht ist.Status der GEO-Zone :Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten GEO-Zonen einen bestimmten Status annehmen.
Überwachte GEO-ZoneNur für Ereignistyp Status der GEO-ZoneWählen Sie eine konfigurierte GEO-Zone aus.
GEO Zone StatusNur für Ereignistyp Status der GEO-ZoneWählen Sie den GEO Zone Status aus.Mögliche Werte:Wahr: Die aktuelle Position liegt innerhalb der definierten Zo- ne.Falsch: Die aktuelle Position liegt außerhalb der definierten Zone.
Überwachte VariableNur für Ereignistyp MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren definierter Wert als Auslöser konfiguriert werden soll. Wählen Sie zunächst dasSystem aus, in dem die MIB-Variable gespeichert ist, dann die MIB-Tabelle und dann die MIB-Variable selber. Es werden nur die MIB-Tabellen und MIB-Variablen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
VergleichsbedingungNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie aus, ob die MIB-Variable Größer (Standardwert), Gleich, Kleiner, Ungleich dem in Vergleichswert angegebenen Wert sein oder innerhalb von Bereich liegen muss, um die Aktion auszulösen.
VergleichswertNur fürEreignistypMIB/SNMPGeben Sie den Wert der MIB-Variable ein.
IndexvariablenNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Datensatz in derMIB-Tabelle eindeutig zu kennzeichnen, z.B. ConnIfIndex. Aus der Kombination vonIndexvariable(in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) undIndexwertergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitereIndexvariablen mitHinzufügenan.
Überwachte SchnittstelleNur fürEreignistypschnittstellenstatus undSchnittstellenverkehrWählen Sie die Schnittstelle aus, deren definierter Status ein Ereignis auslösen soll.
SchnittstellenstatusNur fürEreignistypschnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, den die Schnittstelle einnehmen muss, um die gewünschte Aktion auszulösen.Mögliche Werte:Aktiv(Standardwert): Die Schnittstelle ist aktiv.Inaktiv: Die Schnittstelle ist inaktiv.
Richtung des DatenverkehrsNur fürEreignistypschnittstellenverkehrWählen Sie die Richtung des Datenverkehrs aus, deren Werte für das Auslösen einer Aktion beobachtet werden sollen.Mögliche Werte:RX(Standardwert): Der eingehende Datenverkehr wird überwacht.TX: Der ausgehende Datenverkehr wird überwacht.
Bedingung des SchnittstellenverkehrsNur fürEreignistypschnittstellenverkehrWählen Sie aus, ob der Wert für DatenverkehrGrößer (Standardwert) oder Kleiner dem in Übertragener Datenverkehr angegebenen Wert sein muss, um die Aktion auszulösen.
Übertragener DatenverkehrNur fürEreignistypschnittstellenverkehrGeben Sie den gewünschten Wert für den Datenverkehr, mit dem verglichen werden soll, inkBytesein.Der Standardwert ist0.
Ziel-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:Automatisch(Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse eingetragen.Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabefeld ein.
StatusNur fürEreignistypPing-TestWählen Sie aus, ob Ziel-IP-AdresseErreichbar(Standardwert) oder Nicht erreichbar sein muss, um die Aktion auszulösen.
IntervallNur fürEreignistyp Ping-TestGeben Sie die Zeit inSekundenein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
VersucheNur fürEreignistyp Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bisZiel-IP-Adresseals Nicht erreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.
Überwachtes ZertifikatNur fürEreignistyp Lebensdauer eines ZertifikatsWählen Sie das Zertifikat aus, dessen Gültigkeit überprüft werden soll.
Verbleibende GültigkeitsdauerNur fürEreignistyp Lebensdauer eines ZertifikatsGeben Sie den gewünschten Wert für die noch verbleibende Gültigkeit des Zertifikats in Prozent ein.
Felder im Menü Zeitintervall auswählen
Feld Beschreibung
ZeitbedingungNur für Ereignistyp ZeitWählen Sie zunächst die Art der Zeitangabe in Bedingungstyp aus.Mögliche Werte:Wochentag: Wählen Sie in Bedingungseinstellungen einen Wochentag aus.Perioden (Standardwert): Wählen Sie in Bedingungseinstellungen einen bestimmten Turnus aus.Tag des Monats: Wählen Sie in Bedingungseinstellungen einen bestimmten Tag im Monat aus.Mögliche Werte für Bedingungseinstellungen bei Bedin-gungstyp = Wochentag:Montag (Standardwert) ... Sonntag.Mögliche Werte für Bedingungseinstellungen bei Bedingungstyp = Perioden:Täglich: Der Auslöser wird täglich aktiv (Standardwert).Montag-Freitag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Freitag aktiv.Montag-Samstag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Samstag aktiv.Samstag-Sonntag: Der Auslöser wird Samstag und Sonntag aktiv.Mögliche Werte für Bedingungseinstellungen bei Bedingungstyp = Tag des Monats:1... 31.
StartzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser aktiviert werden soll. Die Aktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall. Der Standardwert dieses Intervalls ist 55 Sekunden.
StoppzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser deaktiviert werden soll. Die Deaktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall. Wenn Sie keine Stoppzeit eingeben oder Stoppzeit = Startzeit setzen, wird der Auslöser aktiviert und nach 10 Sekunden deaktiviert.

18.6.2 Aktionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen wird eine Liste aller Aktionen angezeigt, die durch die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser konfigurierten Ereignisse oder Ereignissketten ausgelöst werden sollen.

18.6.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Aktionen zu konfigurieren. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/ec650c598d994b9f9e59ef3b97b933c92de1f246cad7cbeb09a87f4a72bd1320.jpg) Abb. 170: Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Aktion ein.
BefehlstypWählen Sie die gewünschte Aktion aus.Mögliche Werte:Neustart (Standardwert): Ihr Gerät wird neu gestartet.MIB/SNMP: Für eine MIB-Variable wird der gewünschte Wert eingetragen.Schnittstellenstatus: Der Status einer Schnittstelle wird verändert.WLAN-Status: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Der Status einer WLAN-SSID wird verändert.Softwareaktualisierung: Es wird ein Software-Update initiiert.Konfigurationsmanagement: Eine Konfigurationsdatei wird in Ihr Gerät geladen oder von Ihrem Gerät gesichert.Ping-Test: Die Erreichbarkeit einer IP-Adresse wird überprüft.Zertifikatverwaltung: Ein Zertifikat soll erneuert, gelöscht oder eingetragen werden.5 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Ein Scan des 5-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.5,8 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit WirelessLAN. Ein Scan des 5,8-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.WLC: Neuer Neighbor-Scanvorgang: Nur für Geräte mit WLAN Controller. In einem durch den WLAN Controller kontrollierten WLAN-Netz wird ein Neighbor Scan ausgelöst.WLC: VSS-Status: Nur für Geräte mit WLAN Controller. Der Status eines Drahtlosnetzwerkes wird verändert.Betriebsmodus: Der Betriebsmosdus eines WLAN-Radiomoduls wird verändert.
EreignislisteWählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus, die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser angelegt ist.
Bedingung für EreignislisteWählen Sie für die gewählte Ereignisliste aus, wieviele der konfigurierten Ereignisse eintreten müssen, damit die Aktion ausgelöst wird.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Die Aktion wird ausgelöst, wenn alle Ereignisse eintreten.Eins: Die Aktion wird ausgelöst, wenn ein Ereignis eintritt.Keiner: Die Aktion wird ausgelöst, wenn keines der Ereignisse eintritt.Eins nicht: Die Aktion wird ausgelöst, wenn eines der Ereignisse nicht eintritt.
Neustart des Geräts nachNur bei Befehlstyp = NeustartGeben Sie die Zeitspanne in Sekunden an, die nach dem Eintreten des Ereignisses gewartet werden soll, bis das Gerät neu gestartet wird.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-VariableNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Tabelle aus, in der die MIB-Variable gespeichert ist, deren Wert verändert werden soll. Wählen Sie zunächst das System aus und dann die MIB-Tabelle. Es werden nur die MIB-Tabellen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
BefehlsmodusNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie aus, auf welche Weise der MIB-Eintrag manipuliert werden soll.Zur Verfügung stehen:Vorhandenen Eintrag ändern (Standardwert): Ein bestehender Eintrag soll verändert werden.Neuen MIB-Eintrag erstellen: Ein neuer Eintrag soll angelegt werden.
IndexvariablenNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Datensatz in MIB-Tabelle eindeutig zu kennzeichnen, z.B. ConnIfIndex. Aus der Kombination von Indexvariable (in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) und Indexwert ergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitere Indexvariablen mit Hinzufügen an.
Status des AuslösersNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie aus, welchen Status das Ereignis haben muss, um die MIB-Variable wie definiert zu verändern.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser aktiv ist.Inaktiv: Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser inaktiv ist.Beide: Der Wert der MIB-Variable wird unterschiedlich verändert, wenn der Status des Auslösers sich ändert.
MIB-VariablenNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren Wert, abhängig vom Status des Auslösers, verändert werden soll.Ist der Auslöser aktiv (Status des Auslösers Aktiv), wird die MIB-Variable mit dem in Aktiver Wert eingetragenen Wert be-schrieben.Ist der Auslöser inaktiv,Status des Auslösers Inaktiv), wird die MIB-Variable mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Soll die MIB-Variable verändert werden, je nachdem ob der Auslöser aktiv oder inaktiv ist (Status des Auslösers Beide), wird sie mit einem aktiven Auslöser mit dem inAktiver Wert eingetragenen Wert und mit einem inaktiven Auslöser mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Legen Sie weitere Einträge mitHinzufügenan.
SchnittstelleNur beiBefehlstyp = SchnittstellenstatusWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Status verändert werden soll.
Schnittstellenstatus festlegenNur beiBefehlstyp = SchnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, auf den die Schnittstelle gesetzt werden soll.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert)InaktivZurücksetzen
Lokale WLAN-SSIDNur beiBefehlstyp = WLAN-StatusWählen Sie das gewünschte Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Status festlegenNur beiBefehlstyp = WLAN-Status oder WLC: VSS-StatusWählen Sie den Status aus, den das Drahtlosnetzwerk erhalten soll.Mögliche Werte:Aktivieren (Standardwert)Deaktivieren
QuelleNur beiBefehlstyp=SoftwareaktualisierungWählen Sie die gewünschte Quelle für die Software-Aktualisierung aus.Mögliche Werte:Aktuelle Software vomUpdate-Server (Standardwert): Die aktuelle Software wird vom Update-Server geladen.HTTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTP-Server geladen, den Sie über dieServer-URLfestlegen.HTTPS-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTPS-Server geladen, den Sie über dieServer-URLfestlegen.TFTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem TFTP-Server geladen, den Sie über dieServer-URLfestlegen.
Server-URLBeiBefehlstyp=Softwareaktualisierung wenn Quellenicht Aktuelle Software vom Update-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die gewünschte Softwareversion geholt werden soll.BeiBefehlstyp=KonfigurationsmanagementmitAktion=Konfiguration importierenoderKonfiguration exportierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Konfigurationsdatei geholt oder auf den die Konfigurationsdatei gesichert werden soll.
DateinameBeiBefehlstyp=SoftwareaktualisierungGeben Sie den Dateinamen der Softwareversion ein.BeiBefehlstyp=ZertifikatverwaltungmitAktion=Zertifikat importierenGeben Sie den Dateinamen der Zertifikatsdatei ein.
AktionBeiBefehlstyp=KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, welche Aktion auf eine Konfigurationsdatei angewendet werden soll.Mögliche Werte:Konfiguration importieren (Standardwert)Konfiguration exportierenKonfiguration umbenennenKonfiguration löschenKonfiguration kopierenBei Befehlstyp= ZertifikatverwaltungWählen Sie aus, welche Aktion Sie auf eine Zertifikatsdatei an-wenden möchten.Mögliche Werte:Zertifikat importieren (Standardwert)Zertifikat löschenSCEP
ProtokollNur für Befehlstyp= Zertifikatverwaltung und Konfi-gurationsmanagement wenn Aktion= KonfigurationimportierenWählen Sie das Protokoll für die Dateübertragung aus.Mögliche Werte:HTTP (Standardwert)HTTPSTFTP
CSV-DateiformatNur bei Befehlstyp= Konfigurationsmanagement und Aktion= Konfiguration importieren oder KonfigurationexportierenWählen Sie aus, ob die Dateim CSV-Format übertragen wer-den soll.Das CSV-Format kann problemlos gelesen und modifiziert wer-den. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Exceldie entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Dateiname auf ServerNur bei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementFür Aktion = Konfiguration importierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server, von dem sie geholt werden soll, gespeichert ist.Für Aktion = Konfiguration exportierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server gespeichert werden soll.
Lokaler DateinameNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren, Konfiguration umbenennen oder Konfiguration kopierenGeben Sie beim Importieren, Umbenennen oder Kopieren einen Namen für die Konfigurationsdatei ein, unter dem sie lokal auf dem Gerät gespeichert werden soll.
Dateiname in FlashBei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie die Datei aus, die exportiert werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration umbenennenWählen Sie die Datei aus, die umbenannt werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration löschenWählen Sie die Datei aus, die gelöscht werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration kopierenWählen Sie die Datei aus, die kopiert werden soll.
Konfiguration enthält Zertifikate/SchlüsselNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob in der Konfiguration enthaltene Zertifikate und Schlüssel importiert oder exportiert werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Konfiguration ver-schlüsselnNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewählten Aktion verschlüsselt werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Nach Ausführung neu startenNur bei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, ob Ihr Gerät nach der gewünschten Aktion neu gestartet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VersionsprüfungNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importierenWählen Sie aus, ob beim Import einer Konfigurationsdatei überprüft werden soll, ob auf dem Server eine aktuellere Version der schon geladenen Konfiguration vorhanden ist. Wenn nicht, wird der Datei-Import abgebrochen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ziel-IP-AdresseNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:• Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse eingetragen.• Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabefeld ein.
IntervallNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Der Standardwert ist 1 Sekunde.
VersucheNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bis Ziel-IP-Adresse als unerreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.
ServeradresseNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Zertifikats-datei geholt werden soll.
Lokale ZertifikatsbeschreibungBei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie eine Beschreibung für das Zertifikat ein, unter der es im Gerät gespeichert werden soll.Bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat löschenWählen Sie das Zertifikat aus, das gelöscht werden soll.
Kennwort für geschütztes ZertifikatNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein geschütztes Zertifikat verwenden möchten, das ein Passwort benötigt, und geben Sie dieses in das Eingabefeld ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ähnliches Zertifikat überschreibenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein auf Ihrem Gerät schon vorhandenes Zertifikat mit dem neuen überschreiben wollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikat in Konfiguration schreibenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie das Zertifikat in eine Konfigurationsdatei einbinden wollen, und wählen Sie die gewünschte Konfigurationsdatei aus.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZertifikatsanforderungsbeschreibungNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie eine Beschreibung ein, unter der das SCEP-Zertifikat auf Ihrem Gerät gespeichert werden soll.
SCEP-Server-URLNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.bintec-elmeg.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
SubjektnameNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com,c=DE"
CA-NameNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
PasswortNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPUm Zertifikate zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tragen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
SchlüsselgrößeNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPWählen Sie die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus.Mögliche Werte sind 1024 (Standardwert), 2048 und 4096.
AutospeichermodusNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CRL verwendenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPLegen Sie hier fest, inwiefern Sperrlisten (CRLs) in die Validierung von Zertifikaten, die vom Besitzer dieses Zertifikats ausgestellt wurden, einbezogen werden sollen.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Falls im CA-Zertifikat ein Eintrag für einen Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunkt (CDP, CRL Distribution Point) vorhanden ist, soll dieser zusätzlich zu den global im Gerät konfigurierten Sperrlisten ausgewertet werden.Ja: CRLs werden grundsätzlich überprüft.Nein: Keine Überprüfung von CRLs.
WLAN-Modul auswählenNur bei Befehlstyp = 5 GHz-WLAN-Bandscan, 5,8 GHz-WLAN-Bandscan undBetriebsmodusWählen Sie das WLAN-Modul aus, auf dem ein Scan des Frequenzbands durchgeführt werden soll.
WLC-SSIDNur beiBefehlstyp= WLC: VSS-StatusWählen Sie das über den WLAN Controller verwaltete Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Betriebsmodus (Aktiv)Nur beiBefehlstyp=BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Aktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.
)Nur beiBefehlstyp=BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Inaktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.

18.6.3 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen konfigurieren Sie das Schedule-Intervall. ![](images/d32e176e18c31012669f1d1eb4ca244c4ff50e47e49678e19dbf0fee2b6c1678.jpg) ![](images/dde086a64571fcff52e5f82b45d289e9551dcdc5477ea5666a9d1a93d8b86277.jpg) Abb. 171: Lokale Dienste->Scheduling->Optionen Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Scheduling-Optionen
Feld Beschreibung
Schedule-IntervallWählen Sie aus, ob das Schedule-Intervall aktiviert werden soll.Standardmäßig ist das Schedule-Intervall nicht aktiv.Geben Sie die Zeitspanne in Sekunden ein, nach der das System jeweils prüft, ob konfigurierte Ereignisse eingetreten sind.Möglich sind Werte zwischen 0 und 65535.Empfohlen wird der Wert 300 (5 Minuten Genauigkeit).

18.7 Überwachung

In diesem Menü können Sie eine automatische Erreichbarkeitsprüfung von Hosts oder Schnittstellen und automatische Ping-Tests konfigurieren. Bei Geräten der bintec WI-Serie können Sie die Temperatur überwachen lassen. ![](images/b16ca9b04c17d4a33086b71510f1854a687eee592b6039faf7cef1f484638847.jpg)

Hinweis

Diese Funktion kann auf Ihrem Gerät nicht für Verbindungen eingerichtet werden, die über einen RADIUS-Server authentifiziert werden.

18.7.1 Hosts

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts wird eine Liste aller überwachten Hosts angezeigt.

18.7.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Überwachungsaufgaben einzurichten. Hosts Schnittstellen Ping-Generator ![](images/b82a05767a58b5081e43074eeb6d8a9ba1fdc8eb537fad1cde9d00c51a6bd67f.jpg) Abb. 172: Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Hostparameter
Feld Beschreibung
Gruppen-IDWenn die Erreichbarkeit einer Gruppe von Hosts bzw. des Standard-Gateways von Ihrem Gerät überwacht werden soll, wählen Sie eine ID für die Gruppe bzw. für das Standard-Gateway.Die Gruppen-IDs werden automatisch von 0 bis 255 angelegt.Ist noch kein Eintrag angelegt, wird durch die Option Neue ID eine neue Gruppe angelegt. Sind Einträge vorhanden, kann man aus den angelegten Gruppen auswählen.Jeder zu überwachende Host muss einer Gruppe zugeordnet werden.Die in Schnittstelle konfigurierte Aktion wird nur dann ausgeführt, wenn kein Gruppen-Mitglied erreichbar ist.
Felder im Menü Trigger
Feld Beschreibung
Überwachte IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, der überwacht werden soll.Mögliche Werte:Standard-Gateway (Standardwert): Das Standard-Gateway wird überwacht.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse des zu überwachenden Hosts ein.
Quell-IP-AdresseWählen Sie aus, wie die IP-Adresse ermittelt werden soll, die Ihr Gerät als Quelladresse des Pakets verwendet, das an den zu überwachenden Host gesendet wird.Mögliche Werte:Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse ein.
IntervallGeben Sie das Zeitintervall (in Sekunden) ein, das zur Überprüfung der Erreichbarkeit des Hosts verwendet werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 10.Innerhalb einer Gruppe wird das kleinste Intervall der Gruppenmitglieder verwendet.
Erfolgreiche VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings beantwortet werden müssen, da-mit der Host als erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als wieder erreichbar gilt und statt eines Backup-Geräts erneut verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 3.
Fehlgeschlagene VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings unbeantwortet bleiben müssen, damit der Host als nicht erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als nicht erreichbar gilt und stattdessen ein Backup-Gerät verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 3.
Auszuführende AktionWählen Sie aus, welcheAktionausgeführt werden soll. Für die meisten Aktionen wählen Sie eineSchnittstelle, auf die sich dieAktionbezieht.Auswählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen.Wählen Sie zu jeder Schnittstelle aus, ob sie aktiviert (Aktivieren), deaktiviert (Deaktivieren, Standardwert) oder zurückgesetzt (Zurücksetzen) werden soll oder ob die Verbindung erneut aufgebaut (Erneut wählen) werden soll.MitAktion= Überwachen können Sie die IP-Adresse überwachen, die unter Überwachte IP-Adresseangegeben ist. Diese Information kann für andere Funktionen, wie dieIP-Adresse zur Nachverfolgung, genutzt werden.

18.7.2 Schnittstellen

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen wird eine Liste aller überwachten Schnittstellen angezeigt.

18.7.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um die Überwachung weiterer Schnittstellen einzurichten. ![](images/b2496f2d28ea0a86e035f63a6303ec3247ec8c86425c2ba5fedadc41aa33d3de.jpg) ![](images/894e8ddde0a6db467215d29226761310bd14146b5e2fb5068513d53769864f5e.jpg) Abb. 173: Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Überwachte SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle auf Ihrem Gerät aus, die überwacht werden soll.
TriggerWählen Sie den Status bzw. Statusübergang von Überwachte Schnittstelle aus, der eine bestimmte Schnittstellenaktion auslösen soll.Mögliche Werte:• Schnittstelle wird aktiviert. (Standardwert)• Schnittstelle wird deaktiviert.
SchnittstellenaktionWählen Sie die Aktion aus, welche dem in Trigger definierten Status bzw. Statusübergang folgen soll.Die Aktion wird auf die in Schnittstelle ausgewählte(n) Schnittstelle(n) angewendet.Mögliche Werte:• Aktivieren (Standardwert): Aktivierung der Schnittstelle(n)• Deaktivieren: Deaktivierung der Schnittstelle(n)
SchnittstelleWählen Sie aus, für welche Schnittstelle(n) die unter Schnittstelle festgelegte Aktion ausgeführt werden soll.Wählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen und die Optionen Alle PPP-Schnittstellen und Alle IPSec-Schnittstellen.

18.7.3 Ping-Generator

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator wird eine Liste aller konfigurierten Pings angezeigt, die automatisch generiert werden.

18.7.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Pings einzurichten. ![](images/ebc714409f9dfcabf22a034a84c130fcfdd50bd96cfb8eed62fcf2059b08c477.jpg) ![](images/030b572459daeb6b57150f50f5856d27915f8f161618749531b7c2c386c533d8.jpg) Abb. 174: Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, an die ein Ping automatisch abgesetzt werden soll.
Quell-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der ausgehenden ICMP-Echoanfrage-Pakete ein.Mögliche Werte:• Automatisch: Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.• Spezifisch (Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse in das nebenstehende Eingabefeld ein, z. B. um eine bestimmte erweiterte Route zu testen.
IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, während dessen der Ping an die inEntfernte IP-Adresseangegebene Adresse abgesetzt werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 10.
VersucheGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden sollen, bis die Ziel-IP-Adresse als Nicht erreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.

18.8 ISDN-Diebstahlsicherung

Mit der Funktion ISDN-Diebstahlsicherung können Sie verhindern, dass sich ein Dieb, der ein Gateway gestohlen hat, Zutritt zum LAN des Gateway-Besitzers verschafft. (Ohne Diebstahlsicherung könnte er sich über ISDN in das LAN einwählen, wenn unter WAN->Internet + Einwählen->ISDN-> das Feld Immer aktivaktiviert ist.)

18.8.1 Optionen

Alle Schnittstellen, für welche die Diebstahlsicherung aktiv ist, werden beim Booten des Gateways administrativ auf "down" gesetzt. Anschließend ruft sich das Gateway über ISDN selbst an und überprüft seinen Standort. Wenn die konfigurierten ISDN Rufnummern von den gewählten Rufnummern abweichen, bleiben die Schnittstellen deaktiviert. Stimmen die Nummern überein, geht das Gerät davon aus, dass es sich am ursprünglichen Standort befindet, und die Schnittstellen werden administrativ auf "up" gesetzt. Um Kosten zu sparen, nutzt die Funktion den ISDN D-Kanal. ![](images/df1871a712634a825ea3211acad7c7725a6133eabde9cbed1af56a92589d0fc2.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Funktion ISDN-Diebstahlsicherung für Ethernet-Schnittstellen nicht zur Verfügung steht. Optionen ![](images/cfa5a307dd1685540c5bc0c4d9099e9e50f01840b1db8f52880c5c88f3329c29.jpg) Abb. 175: Lokale Dienste->ISDN-Diebstahlsicherung->Optionen Das Menü Lokale Dienste->ISDN-Diebstahlsicherung->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
ISDN-DiebstahlsicherungsdienstAktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion ISDN-Diebstahlsicherung.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
WählnummerNur wenn ISDN-Diebstahlsicherungsdienst aktiviert ist.Geben Sie die Rufnummer ein, die das Gateway wählt, wenn es sich selbst anruft.
Eingehende NummerNur wenn ISDN-Diebstahlsicherungsdienst aktiviert ist.Geben Sie die Rufnummer ein, die mit der aktuellen Calling Party Number verglichen werden soll.
Ausgehende NummerNur wenn ISDN-Diebstahlsicherungsdienst aktiviert ist.Geben Sie die Rufnummer ein, die als Calling Party Number gesetzt wird.
Überwachte SchnittstellenNur wenn ISDN-Diebstahlsicherungsdienst aktiviert ist.Fügen Sie mit Hinzufügen eine neue Schnittstelle hinzu.Wählen Sie unter den zur Verfügung stehenden Schnittstellen diejenigen aus, auf welche die Funktion ISDN-Diebstahlsicherung angewendet werden soll.
Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Anzahl der WählversucheGeben Sie die Anzahl der Wählversuche ein, die das Gateway unternehmen soll, um sich nach einem Neustart über ISDN selbst anzurufen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 3.
TimeoutGeben Sie die Zeitspanne ein, die das Gateway warten soll, bis es sich nach einem erfolglosen Versuch erneut selbst anruft.Mögliche Werte sind 2 bis 20.Der Standardwert ist 5.

18.9 UPnP

Universal Plug and Play (UPnP) ermöglicht die Nutzung aktueller Messenger-Dienste (z. B. Realtime-Video/Audiokonferenzen) als Peer-to-Peer Kommunikation, wobei einer der Peers hinter einem Gateway mit aktiver NAT-Funktion liegt. UPnP befähigt (meist) Windows-basierte Betriebssysteme, die Kontrolle über andere Geräte im lokalen Netzwerk mit UPnP Funktionalität zu übernehmen und diese zu steuern. Dazu zählen u.a. Gateways, Access Points und Printserver. Es sind keine speziellen Geräte- treiber notwendig, da gemeinsame und bekannte Protokolle genutzt werden wie TCP/IP, HTTP und XML. Ihr Gateway ermöglicht die Nutzung des Subsystems des Internet Gateway Devices (IGD) aus dem UPnP-Funktionsspektrum. In einem Netzwerk hinter einem Gateway mit aktiver NAT Funktion agieren die UPnP-konfigurierten Rechner als LAN UPnP Clients. Dazu muss die UPnP Funktion auf dem PC aktiviert sein. Der auf dem Gateway voreingestellte Port, über den die UPnP-Kommunikation zwischen LAN UPnP Clients und dem Gateway läuft, ist 5678. Der LAN UPnP Client dient hierbei als sogenannter Service Control Point, d.h. er erkennt und kontrolliert die UPnP-Geräte im Netzwerk. Die z. B. vom MSN Messenger dynamisch zugewesenen Ports liegen im Bereich von 5004 bis 65535. Die Ports werden gatewayintern bei Anforderung freigegeben, d.h. beim Start einer Audio-/Videoübertragung im Messenger. Nach Beenden der Anwendung werden die Ports sofort wieder geschlossen. Die Peer-to-Peer-Kommunikation wird über öffentliche SIP Server initiiert, wobei lediglich die Informationen beider Clients weitergereicht werden. Anschließend kommunizieren die Clients direkt miteinander. Weitere Informationen zu UPnP erhalten Sie auf www.upnp.org.

18.9.1 Schnittstellen

In diesem Menü konfigurieren Sie die UPnP-Einstellungen individuell für jede Schnittstelle auf Ihrem Gateway. Sie können festlegen, ob UPnP-Anfragen von Clients über die jeweilige Schnittstelle angenommen werden (für Anfragen aus dem lokalen Netzwerk) und/oder ob die Schnittstelle über UPnP-Anfragen kontrolliert werden kann. Schnittstellen Allgemein ![](images/ea2573f180fe999df2af6053dabd3a0be10e472865071608919db02aa507543a.jpg) Abb. 176: Lokale Dienste->UPnP->Schnittstellen Das Menü Lokale Dienste->UPnP->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Schnittstellen
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an, für welche die UPnP-Einstellungen vorgenommen werden. Der Eintrag kann nicht verändert werden.
Auf Client-Anfrage antwortenLegen Sie fest, ob UPnP-Anfragen von Clients über die jeweilige Schnittstelle (aus dem lokalen Netzwerk) beantwortet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Schnittstelle ist UPnP-kontrolliertLegen Sie fest, ob die NAT Konfiguration dieser Schnittstelle von UPnP kontrolliert wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

18.9.2 Allgemein

In diesem Menü nehmen Sie grundlegende UPnP-Einstellungen vor. Schnittstellen Allgemein ![](images/44822a42ba41845c66e97794720bf49570bc958ae7c281346c1fb586f70bc4fa.jpg) Abb. 177: Lokale Dienste->UPnP->Allgemein Das Menü Lokale Dienste->UPnP->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Allgemein
Feld Beschreibung
UPnP-StatusEntscheiden Sie, wie das Gateway mit UPnP-Anfragen aus demLAN verfährt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv. Das Gateway nimmt die UPnP-Freigaben gemäß der in der Anfrage des LAN UPnP Clients beinhalteten Parameter vor, unabhängig von der IP Adresse des anfragenden LAN UPnP Clients.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Das Gateway verwirft UPnP-Anfragen, NAT-Freigaben werden nicht vorgenommen.
UPnP TCP PortTragen Sie die Nummer des Ports ein, auf dem das Gateway auf UPnP-Anfragen lauscht.Mögliche Werte sind 1 bis 65535, der Standardwert ist 5678.

18.10 Hotspot-Gateway

Die Hotspot Solution ermöglicht die Bereitstellung von öffentlichen Internetzugängen (mittels WLAN oder kabelgebundenem Ethernet). Die Lösung ist geeignet zum Aufbau kleinerer und größerer Hotspot-Lösungen für Cafes, Hotels, Unternehmen, Wohnheime, Campingplätze usw. Die Hotspot Solution besteht aus einem vor Ort installierten bintec elmeg Gateway (mit eigenem WLAN Access Point oder zusätzlich angeschlossenem WLAN-Gerät oder kabelgebundenem LAN) und aus dem Hotspot Server, der zentral in einem Rechenzentrum steht. Über ein Administrations-Terminal (z. B. dem Rezeptions-PC im Hotel) wird das Betreiber-Konto auf dem Server verwaltet, wie z. B. Erfassung von Registrierungen, Erzeugung von Tickets, statistische Auswertung usw.

Ablauf der Anmeldeprozedur am Hotspot Server

- Wenn sich ein neuer Benutzer mit dem Hotspot verbindet, bekommt er über DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen. - Sobald er versucht, eine beliebige Internetseite mit seinem Browser zu öffnen, wird der Benutzer auf die Start/Login-Seite umgeleitet. - Nachdem der Benutzer die Anmeldedaten (Benutzer/Passwort) eingegeben hat, werden diese als RADIUS-Anmeldung an den zentralen RADIUS-Server (Hotspot Server) geschickt. - Nach erfolgreicher Anmeldung gibt das Gateway den Internetzugang frei. - Das Gateway sendet für jeden Benutzer regelmäßig Zusatzinformationen an den RADIUS-Server, um Accounting-Daten zu erfassen. - Nach Ablauf des Tickets wird der Benutzer automatisch abgemeldet und wieder auf die Start/Login-Seite umgeleitet.

Voraussetzungen

Um einen Hotspot betreiben zu können, benötigt der Kunde: - ein bintec elmeg Gerät als Hotspot-Gateway mit einem aktiven Internetzugang und konfigurierten Hotspot Server Einträgen für Login und Accounting (siehe Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu mit Gruppenbeschreibung Standardgruppe 0) - bintec elmeg Hotspot Hosting (Artikelnummer 5510000198 bzw. 5510000197) - Zugangsdaten - Dokumentation - Software-Lizenzierung Beachten Sie bitte, dass Sie die Lizenz zuerst freischalten müssen. - Gehen Sie auf www.bintec-elmeg.com zu Service/Support -> Services -> Online Services. - Tragen Sie die erforderlichen Daten ein (beachten Sie dazu die Erläuterung auf dem Lizenzblatt) und folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. - Sie erhalten daraufhin die Login-Daten des Hotspot Servers. ![](images/045eec34a65bb7ae050e1c343c43ae5008e16616d8ac2aca442752e0feea4f00.jpg)

Hinweis

Die Freischaltung kann etwa 2-3 Werktage in Anspruch nehmen. Zugangsdaten zur Konfiguration des Gateways
RADIUS Server IP 62.245.165.180
RADIUS Server PasswordWird von bintec elmeg GmbH festgelegt
DomainWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Walled Garden NetworkWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Walled Garden Server URLWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändlerfestgelegt
Terms & Condition URLWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt

Zugangsdaten zur Konfiguration des Hotspot Servers

Admin URL https://hotspot.bintec-elmeg.com/
UsernameWird durch bintec elmeg individuell festgelegt
PasswordWird durch bintec elmeg individuell festgelegt
![](images/ae148895ccafaae1bde7027381d2e280f8e6825aaf0e7b47fafdd360fbb2de82.jpg)

Hinweis

Beachten Sie auch den WLAN Hotspot Workshop der Ihnen auf www.bintec-elmeg.com zum Download zur Verfügung steht.

18.10.1 Hotspot-Gateway

Im Menü Hotspot-Gateway konfigurieren Sie das vor Ort installierte bintec elmeg Gateway für die Hotspot Solution. Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway wird eine Liste aller konfigurierter Hotspot Netzwerke angezeigt. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/6476119806de1b69d638b04e97f302aaedb4fd6ff5ee5e31e5e00421fc200c84.jpg) Abb. 178: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway Mit der Option Aktiviert können Sie den entsprechenden Eintrag aktivieren oder deaktieren.

18.10.1.1 Bearbeiten oder Neu

Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> konfigurien Sie die Hotspot Netzwerke. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Hotspot Netzwerke einzurichten.

Hotspot-Gateway Optionen

![](images/94c674df4645f533b5bdbd512c32ae11e98ef6043a2d176b8bf6fed03bd8cc41.jpg) Abb. 179: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> Das Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an der das Hotspot LAN oder WLAN angeschlossen ist. Bei Betrieb über LAN tragen Sie hier die Ethernet-Schnittstelle ein (z. B. die en1-0). Bei Betrieb über WLAN muss die WLAN-Schnittstelle ausgewählt werden, an der der Access Point angeschlossen ist.
Teldat bintec RXL12500 - Felder im Menü Basisparameter - 1AchtungDie Konfiguration Ihres Gerätes ist aus Sicherheitsgründen nicht über eine Schnittstelle möglich, die für den Hotspot konfiguriert ist. Wählen Sie hier daher sorgfältig die Schnittstelle aus, die Sie für den Hotspot nutzen wollen!Wenn Sie hier die Schnittstelle auswählen, über die aktuelle Konfigurationssitzung stattfindet, geht die aktuelle Verbindung verloren. Sie müssen sich dann über eine er-reichbare, nicht für den Hotspot konfigurierte Schnittstelle zur weiteren Konfiguration Ihres Geräts erneut anmelden.
Domäne am Hotspot-ServerGeben Sie den Domänennamen ein, der bei der Einrichtung des Hotspot Servers für diesen Kunden verwendet wurde. Ein Domänenname wird benötigt, damit der Hotspot Server die verschiedenen Mandanten (Kunden) unterscheiden kann.
Walled GardenAktivieren Sie diese Funktion, wenn Sie einen abgegrenzten und kostenfreien Bereich von Webseiten (Intranet) definieren wollen.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Walled Network / Netz-maskeNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Geben Sie die Netzadresse des Walled Network und die entsprechende Netzmaske des Intranet-Servers ein.Für den aus Walled Network / Netzmaske resultierenden Adressraum benötigen die Clients keine Authentifizierung.Beispiel: Geben Sie 192.168.0.0 / 255.255.255.0 ein, sind alle IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 19.168.0.255 frei. Geben Sie 192.168.0.1 / 255.255.255.255 ein, ist nur die IP-Adresse 192.168.0.1 frei.
Walled Garden URLNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Geben Sie die Walled Garden URL des Intranet-Servers ein. Frei zugängliche Webseiten müssen über diese Adresse erreichbar sein.
GeschäftsbedingungenNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Tragen Sie in das Eingabefeld Geschäftsbedingungen die Adresse der AGB’s auf dem Intranet-Server bzw. auf einem öffentlichen Server ein, z. B. http://www.webserver.de/agb.htm. Die Seite muss im Adressraum des Walled Garden-Networks liegen.
Zusätzliche, frei zu-gängliche Domänenna-menNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Fügen Sie mitHinzufügenweitere URLs oder IP-Adressen hinzu. Die Webseiten sind über diese zusätzlichen frei zugänglichen Adressen erreichbar.
Aufzurufende Seite nach LoginHier können Sie eine URL angeben, zu der ein Benutzer umgeleitet wrd, wenn er sich bei der Hotspot-Lösung angemeldet hat.
Sprache für AnmeldefensterHier können Sie die Sprache für die Start/Login-Seite auswählen.Folgende Sprachen werden unterstützt:English, Deutsch, Italiano, Français, Español, Português und Nederlands.Die Sprache kann auf der Start/Login-Seite selbst jederzeit umgeschaltet werden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
TickettypWählen Sie den Tickettyp aus.Mögliche Werte:Voucher:Nur der Benutzername muss eingegeben werden. Definieren Sie im Eingabefeld ein Standardpasswort.Benutzername/Passwort(Standardwert):Benutzername und Passwort müssen eingegeben werden.
Zulässiger Hotspot-ClientHier legen Sie fest, welche Art von Benutzern sich am Hotspot anmelden dürfen.Mögliche Werte:Alle:Alle Clients werden zugelassen.DHCP-Client:Verhindert die Anmeldung von Benutzern, die keine IP-Adresse mittels DHCP erhalten haben.
AnmeldefensterAktivieren oder deaktivieren Sie das Anmeldefenster.Das Anmeldefenster auf der HTML-Startseite besteht aus zwei Frames.Wenn die Funktion aktiviert ist, wird auf der linken Seite das Anmelde-Formular angezeigt.Wenn die Funktion deaktiviert ist, wird nur die Webseite mit Informationen, Werbung und/oder Links zu frei zugänglichen Webseiten angezeigt.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Pop-Up-Fenster für StatusanzeigeLegen Sie fest, ob das Gerät Pop-Up-Fenster zur Statusanzeige verwendet.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Standard-Timeout bei InaktivitätAktivieren oder deaktivieren Sie den Standard-Timeout bei Inaktivität Wenn ein Hotspot-Benutzer für einen einstellbaren Zeitraum keinen Datenverkehr verursacht, wird er vom Hotspot abgemeldet.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Der Standardwert ist 600 Sekunden.

18.10.2 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen werden allgemeine Einstellungen für den Hotspot vorgenommen. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/477d186d7c9dda80c5564898cf6cfd58741fc7a59c4d14d72148f55378a26c13.jpg) Abb. 180: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen Das Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Host für mehrereWenn für einen Kunden auf dem Hotspot Server mehrere
StandorteStandorte (Filialen) eingerichtet wurden, geben Sie hier den Wert des NAS-Identifiers (RADIUS-Server Parameter) ein, der für diesen Standort auf dem Hotspot Server eingetragen wurde.

18.11 Wake-On-LAN

Mit der Funktion Wake-On-LAN können Sie ausgeschaltete Netzwerkgeräte über eine eingebaute Netzwerkkarte starten. Die Netzwerkkarte muss weiterhin mit Strom versorgt werden, auch wenn der Computer ausgeschaltet ist. Sie können die Bedingungen, die zum Versenden des sog. Magic Packets erfüllt sein müssen, über Filter und Regelketten definieren sowie diejenigen Schnittstellen auswählen, die auf die definierten Regelketten hin überwacht werden sollen. Die Konfiguration der Filter und Regelketten entspricht weitgehend der Konfiguration von Filtern und Regelketten im Menü Zugriffsregeln.

18.11.1 Wake-on-LAN-Filter

Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter wird eine Liste aller konfigurierten WOL-Filter angezeigt.

18.11.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Filter einzutragen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/09884977439dac8162e8c0871cfba23d13255437f391a8dcde7299f27d707c06.jpg) Abb. 181: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Beliebig.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Der Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereich ein.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Paketeverwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter(802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertebereich 0 bis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

18.11.2 WOL-Regeln

Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln wird eine Liste aller konfigurierten WOL-Regeln angezeigt.

18.11.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Regeln einzutragen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/ff626d02099cac403db13f588be60d223722a98e3013c76075dc2f322bf32efe.jpg) Abb. 182: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Wake-On-LAN-RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.:Zeigt eine bereits angelegte Regelkette, die Sie auswählen und bearbeiten können.
BeschreibungNur für Wake-On-LAN-Regelkette = NeuGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
Wake-on-LAN-FilterWählen Sie ein WOL-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filterim Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln konfiguriert sein.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft: WOL ausführen, wenn der Filter zutrifft.Aufrufen, wenn Filter nicht zutrifft: WOL ausführen, wenn der Filter nicht zutrifft.WOL verweigern, wenn Filter zutrifft: WOL nicht ausführen, wenn der Filter zutrifft.WOL verweigern, wenn Filter nicht zutrifft: WOL nicht ausführen, wenn der Filter nicht zutrifft.Regel ignorieren und zu nächster Regel springen: Diese Regel wird ignoriert und die in der Kette folgende wird überprüft.
TypWählen Sie aus, ob das Wake on LAN Magic Packet als UDP-Paket oder als Ethernet Frame über die Schnittstelle gesendet werden soll, die in Sende WOL-Paket über Schnittstelle festgelegt wird.
Sende WOL-Paket über SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über die das Wake on LAN Magic Packet gesendet werden soll.
Ziel-MAC-AdresseNur für Aktion = WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft und Aufrufen, wenn Filter nicht zu-trifftGeben Sie die MAC-Adresse desjenigen Netzwerkgerätes ein, das mittels WOL aktiviert werden soll.
PasswortNur für Aktion = WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft und Aufrufen, wenn Filter nicht zu-trifftWenn das Netzwerkgerät, das aktiveirt werden soll, die Funktion "SecureOn" unterstützt, geben Sie hier das entsprechende Passwort dieses Gerätes ein. Nur wenn MAC-Adresse und Passwort korrekt sind, wird das Gerät aktiviert.

18.11.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten einzelnen Schnittstellen zugeordnet, die auf diese Regelketten hin überwacht werden. Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt.

18.11.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge zu erstellen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/325589b3678a543249f315f025f623d252953fbe3fe4d81f37cee7ba732946e9.jpg) Abb. 183: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regelkette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.

18.12 BRRP

Im Menü BRRP können Sie eine Redundanz für Ihr Gateway konfigurieren. ![](images/c6f4f28c4bae50d1f5b0a04be49d37d3706c9a2e2c48399afb257d4336c0b03c.jpg)

Hinweis

Für Geräte der R23x-Serie und der RS-Serie benötigen Sie eine Lizenz. BRRP (Bintec Router Redundancy Protocol) ist eine bintec elmeg-spezifische Implementierung des VRRP (Virtual Router Redundancy Protocol). Ein Router-Redundanzverfahren dient hauptsächlich dazu, die Verfügbarkeit eines physikalischen Gateways im LAN oder WAN sicherzustellen.

Begriffe und Definitionen

Zur Beschreibung der Funktion werden einige spezielle Begriffe verwendet. Folgende Begriffe werden im entsprechenden RFC und im Internet-Entwurf definiert. BRRP Begriffe
Feld Beschreibung
VRRP-Router"Ein Router, der das Virtual Router Redundancy Protocol be-nutzt. Er kann in einen oder in mehrere "virtuelle Router" integriert sein."
Virtueller Router"Ein abstraktes, von VRRP gesteuertes Objekt, das als Standard-Router für Hosts eines LAN verwendet wird. Es besteht aus einem Virtual Router Identifier (ID des virtuellen Routers) und einer IP-Adresse bzw. einer Gruppe zugehöriger IP-Adressen innerhalb eines gemeinsamen LAN. Ein VRRP-Rou-ter kann den Datenverkehr eines einzelnen virtuellen Routers oder mehrerer virtueller Router absichern."
IP Address Owner"Der VRRP-Router, der die IP-Adresse(n) des virtuellen Routers als echte Schnittstellen- Adresse(n) besitzt. Es handelt sich um den Router, der, wenn er aktiv ist, auf Pakete für ICMP-Pings, TCP-Verbindungen etc. an eine dieser IP-Adressen antwortet."
Primary IP Address"Eine IP-Adresse, die aus der Gruppe der echten Schnittstellen-adressen gewählt wird. Eine mögliche Algorithmusoption ist die Auswahl der ersten Adresse. VRRP Advertisements werden immer mit der Primary IP-Adresse als Quelle des IP-Pakets ver-schickt."
VRRP AdvertisementEin Keepalive, das der Master zu den Backup-Gatewaysschickt, um seine Erreichbarkeit zu signalisieren.
Virtual Router Master"Der VRRP-Router, der das Weiterleiten der Pakete übernimmt, die an die mit dem "virtuellen Router" verbundenen IP-Adressen geschickt wurden, und der für die Beantwortung von ARP (Address Resolution Protocol) Requests an diese IP-Adressen zuständig ist."
Virtual Router Backup"Die Gruppe der VRRP-Router, welche die Verantwortung für das Weiterleiten übernehmen, falls der Master ausfallen sollte." Im Backup-Status sind diese VRRP-Router inaktiv, d.h. beantworten keine ARP-Requests."

18.12.1 Virtuelle Router

Bei der Verwendung eines Router-Redundanzprotokolls werden mehrere Router zu einer logischen Einheit zusammengefasst. Das Router-Redundanzprotokoll BRRP verwaltet die beteiligten Router und organisiert im einzelnen Folgendes: Es stellt sicher, dass jeweils nur ein Router innerhalb des logischen Verbunds aktiv ist. Es gewährleistet, dass bei Ausfall des aktiven Routers ein anderer Router die Funktion des ausgefallenen Geräts übernimmt. Wann welcher Router aktiv ist, wird über eine dem Router zugeordnete Priorität bestimmt. Nehmen wir als Beispiel ein einfaches Szenario, in dem Gateway A den Internetzugang der Hosts in einem LAN ermöglicht. Wenn dieses Gateway ausfällt, haben alle Hosts keinen Zugang zum Internet, deren Routen statisch konfiguriert sind. Um den Hosts weiterhin Zugang zum Internet zu ermöglichen, bietet Gateway B allen Hosts im LAN den Dienst an, den vorher Gateway A durchgeführt hat. Alle Aufgaben eines virtuellen Routers und das Umschalten von Diensten von einem Gateway auf das andere werden von dem BRRP-Redundanzprotokoll gesteuert. Das BRRP folgt den Spezifikationen in RFC 2338 und dem entsprechenden Internet- Entwurf (siehe www.ietf.org). Die Konfiguration des Router-Redundanzverfahrens wird in folgenden Schritten durchgeführt: \- Konfiguration der Schnittstelle, über welche die BRRP-Advertisement-Datenpakete geschickt werden. ![](images/f7dc8ff70345b7ee2901558aa56f3a6d4f645227dbb59f4c49cae93e64a20edc.jpg)

Hinweis

Diese Schnittstelle wird zur Übertragung der BRRP-Advertisement-Datenpakete sowie eventuell zur Übertragung von Keepalive-Monitoring-Datenpaketen verwendet. Zur Übertragung der Nutzdaten muss eine andere Schnittstelle im nächsten Schritt konfiguriert werden. Die Konfiguration der Advertisement-Schnittstelle wird im Menü Lokale Dienste->BRRP- >Virtueller Router->Neu unter BRRP Advertisement-Schnittstelle vorgenommen. Nur der aktive Router des Routerverbunds sendet Advertisement-Datenpakete. Die IPv4-Multicast-Adresse 224.0.0.18 dient als Zieladresse für alle Router, die Bestandteil des Routerverbundes sind. Alle passiven Router des Verbundes müssen diese Adresse überwachen, damit sie bei Ausbleiben der Advertisement-Datenpakete entsprechend ihrer Priorität und der sonstigen BRRP-Konfiguration reagieren können. \- Konfiguration der Schnittstelle zur Übertragung von Nutzdaten (Konfiguration der virtuellen Schnittstelle). Eine virtuelle Schnittstelle wird über die Zuweisung zu einem virtuellen Router über das BRRP-Router-Redundanzprotokoll aktiviert bzw. deaktiviert. Die Konfiguration wird im Menü Lokale Dienste->BRRP->Virtueller Router->Neu->Ethernet-Schnittstelle vorgenommen. In diesem Schritt konfigurieren Sie die IP-Adresseinstellungen und ordnen die Schnittstelle einem virtuellen Router zu. Darüber hinaus werden die Eigenschaften des virtuellen Routers (z. B. die Priorität) festgelegt. ![](images/fc59949a1d7cb21de3928b3a346aa6b90fd5da2b357e1164949c323a3811ee07.jpg)

Hinweis

Das System vergibt die MAC-Adresse der virtuellen Schnittstelle nach folgendem Schema automatisch: 00:00:5E:00:01:. Die ID des virtuellen Routers bestimmt somit die MAC-Adresse der Schnittstelle, die zur Übertragung der Nutzdaten verwendet wird. Die Konfiguration der virtuellen Schnittstelle (MAC-Adresse, IP-Adresse) sowie die Konfiguration des virtuellen Routers (Sendeintervall für Advertisements, Master down trials) muss innerhalb des logischen Verbundes auf allen Routern mit derselben Virtual Router ID identisch sein. Sie müssen IP-Adressen aus unterschiedlichen Subnetzen für die Advertisement-Schnittstelle und für die virtuelle Schnittstelle verwenden. Alle virtuellen Schnittstellen auf einem physikalischen Router sollten normalerweise dieselbe Priorität haben. \- Konfiguration der Synchronisation zwischen den virtuellen Routern, sowie Konfiguration der Ereignisse, die zu einem Umschalten des Betriebszustandes der virtuellen Router führen. Über die Steuerung des Betriebszustandes eines virtuellen Routers wird implizit auch der Betriebszustand der Schnittstelle gesteuert, die mit dem virtuellen Router verknüpft ist. Da im Fehlerfall alle Schnittstellen eines Geräts deaktiviert werden müssen, muss der Betriebszustand aller Schnittstellen eines Geräts synchronisiert werden. Die Synchronisation ist notwendig, wenn mehrere Schnittstellen auf einem Gerät überwacht werden. Diese Konfiguration wird im Menü Lokale Dienste->BRRP->VR-Synchronisation->Neu vorgenommen. \- Einschalten des Redundanzverfahrens. Diese Konfiguration wird im Menü Lokale Dienste->BRRP->Optionen vorgenommen. Im Menü Lokale Dienste->BRRP->Virtueller Router->Neu konfigurieren Sie die Advertisement-Schnittstelle und die virtuelle(n) Schnittstelle(n). Sie müssen auf allen physikalischen Routern, die am Redundanzverfahren teilnehmen, dieselben virtuellen Router mit denselben Schnittstellen konfigurieren. (Die virtuellen Router haben jedoch auf den verschiedenen physikalischen Routern unterschiedliche Priorität.)

18.12.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu um weitere Virtuelle Router zu konfigurieren. Virtuelle Router VR-Synchronisation Optionen ![](images/824bc778b592837bf633bc05dea9d2110355b5f66a486ff90a0f3b54907c328c.jpg) Abb. 184: Lokale Dienste->BRRP->Virtuelle Router->Neu Das Menü Lokale Dienste->BRRP->Virtuelle Router->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü BRRP Advertisement-Schnittstelle
Feld Beschreibung
Ethernet-SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über die BRRP-Advertisement-Pakete versendet und erwartet werden.Wenn Sie einen virtuellen Router bearbeiten, wird die Ethernet-Schnittstelle angezeigt und kann nicht verändert werden.Hinweis: Die Ethernet-Schnittstelle zur Versendung der Advertisements ist immer up and running und kann daher nicht als Schnittstelle des virtuellen Routers verwendet werden.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse(n) der Schnittstelle an, über die BRRP-Advertisement-Pakete versendet und erwartet werden.
Felder im Menü BRRP Überwachte Schnittstelle
Feld Beschreibung
Schnittstelle des virtuellen RoutersZeigt an, auf welcher physikalischen Schnittstelle die virtuelle Schnittstelle basiert, wenn eine neue virtuelle Schnittstelle angelegt wird. Die Bezeichnung der virtuellen Schnittstelle wird beim Anlegen automatisch vergeben. Zeigt die Bezeichnung der virtuellen Schnittstelle an, wenn eine bereits angelegte virtuelle Schnittstelle bearbeitet wird.
IP-Adresse des virtuellen RoutersGeben Sie die IP-Adresse und die Netzmaske des virtuellen Routers ein. Hier geben Sie die IP-Adresse ein, die Sie im lokalen Netz als eigentliche Gateway-IP-Adresse verwenden wollen.
Teldat bintec RXL12500 - Neu - 1HinweisUm Probleme im LAN zu vermeiden, dürfen die IP-Adresse für Advertisements und die IP-Adresse des virtuellen Routers nicht aus demselben Subnetz stammen.
ID des virtuellen RoutersWählen Sie die ID des virtuellen Routers.Diese ID identifiziert den "virtuellen Router" innerhalb des LAN und ist Bestandteil jedes BRRP-Advertisement-Pakets, das vom aktuellen Master gesendet wird.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 255.
Priorität der virtuellen SchnittstelleSetzen Sie die gesendete BRRP-Priorität der Schnittstelle für den virtuellen Router fest. Höhere Prioritäten bestimmen die Schnittstellen des Masters in der Initialisierungs-Phase und bei aktivem Pre-Empt-Modus.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 100.Eine Priorität von 255 wird für Router genutzt, deren IP-Adresse mit der IP-Adresse des virtuellen Routers übereinstimmt.
Im Menü Erweiterte Einstellungen müssen Sie alle Parameter für alle virtuellen Router auf allen Geräten, die am Routerverbund teilnehmen, identisch konfigurieren. Wir empfehlen Ihnen, die Voreinstellungen zu belassen. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Sendeintervall für AdvertisementsLegen Sie fest, wie oft ein BRRP-Advertisement-Paket gesendet wird, wenn der virtuelle Router als Master definiert ist. Nur der aktuelle Master sendet über Multicast BRRP-Advertisements, welche auch die ID und die Priorität des Masters enthalten.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 255. Der Wert wird in Sekunden angegeben, der Standardwert ist 1.Basierend auf diesem Sendeintervall für Advertisements läuft routerintern ein Advertisement Timer, nach dessen Ablauf ein Advertisement-Paket gesendet wird.
Master down trialsLegen Sie die Anzahl von BRRP Advertisements fest, die fehlschlagen darf, bevor der Backup Router mit der jeweils niedrigeren Priorität annimmt, dass der Master inaktiv ist und er die Rolle des Masters übernimmt.Basierend auf dem Parameter Master down trials läuft routerintern ein Master Down Timer, nach dessen Ablauf vom Backup Router angenommen wird, dass der Master nicht erreichbar ist, falls kein Advertisement empfangen wurde.Das effektive Master Down Intervall entspricht der Zeit errech-net aus der Anzahl erwarteter, aber ausgelassener BRRP Advertisements, dem Advertisement Interval und der sogenannten Skew Time, welche einen minimalen Zeitraum abhängig von der Priorität hinzufügt. Je höher die Priorität, desto kürzer ist die hinzugefügte Zeit, so dass ein Backup-Router mit höherer Priorität früher reagiert als einer mit niedrigerer Priorität).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 255, der Standardwert ist 10.
Pre-Empt-Modus (zurück in Master-Status)Legen Sie fest, ob ein Backup-Router mit höherer Priorität Vorrang hat vor einem Master-Router mit niedriger Priorität.Der Pre-Empt-Modus dient dazu, unnötige Umschaltvorgänge zu verhindern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv. Der Router mit der höheren Priorität hat immer Vorrang. Das heißt, bei Wiedererreichbarkeit des eigentlichen Master-Routers wird dieser auch immer aktiv. Wenn die Funktion nicht aktiv ist, bleibt der aktuell aktive Backup-Router auch nach Wiedererreichbarkeit des eigentlichen Master-Routers weiterhin aktiv, obwohl die Priorität des Master-Routers höher ist als die Priorität des derzeitig aktiven Backup-Routers.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Beachten Sie eine Ausnahme: Wird als Priorität der virtuellen Schnittstelle 255 ausgewählt, erhält das Gateway mit dieser Priorität auf jeden Fall die Masterrolle, d.h. die Einstellung in Pre-Empt-Modus (zurück in Master-Status) wird nicht berücksichtigt. Wählen Sie daher zur Nutzung von Pre-Empt-Modus eine Priorität der virtuellen Schnittstelle kleiner 255.
Authentisierung aktivierenAktivieren oder deaktivieren Sie die Authentisierung.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Wenn die Funktion aktiv ist, wird ein Eingabefeld angezeigt. Hier geben Sie den Authentisierungsschlüssel ein.Hinweis: Beachten Sie, dass der Authentisierungsschlüssel für alle am Routerverbund teilnehmenden virtuellen Router gleich sein muss.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

18.12.2 VR-Synchronisation

Im Menü Lokale Dienste->BRRP->VR-Synchronisation wird der Watchdog Daemon konfiguriert, d. h. Sie legen fest, wie Statusänderungen gehandhabt werden. Nach Öffnen des Menüs Lokale Dienste->BRRP->VR-Synchronisation wird eine Liste aller Synchronisationen angezeigt. Sie können entweder virtuelle Router untereinander synchronisieren oder Schnittstellen. Neue Synchronisationen können im Menü Neu hinzugefügt werden. Sie können z. B. die beiden virtuellen Router R1 und R2 über BRRP synchronisieren. Dazu müssen Sie zwei Einträge anlegen. Für den ersten Eintrag müssen Sie als Monitoring-VR/Schnittstelle R1 und als Synchronisations-VR/Schnittstelle R2 verwenden. Für den zweiten Eintrag müssen Sie als Monitoring-VR/Schnittstelle R2 und als Synchronisations-VR/Schnittstelle R1 konfigurieren.

18.12.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu um neue Synchronisationen hinzuzufügen. ![](images/4284fd72ef8c07e260c0a16c56c0b1beb34a3ab5b4d1dd3450fd70e1b75e0c99.jpg) Abb. 185: Lokale Dienste->BRRP->VR-Synchronisation->Neu Das Menü Lokale Dienste->BRRP->VR-Synchronisation->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Monitoring-VR/Schnittstelle
Feld Beschreibung
Monitoring-ModusZeigt an, welcher Mechanismus für die Überwachung eines virtuellen Routers angewendet wird.Mögliche Werte:•BRRP: Die BRRP-spezifischen Status-Advertisements werden zur Statusermittlung des Masters verwendet. (Der Master sendet Advertisements gemäß seiner Konfiguration im Menü Lokale Dienste->BRRP->Virtuelle Router->Neu->Erweiter-te Einstellungen.)
ID des virtuellen RoutersWählen Sie einen virtuellen Router über die ID des virtuellen Routers und legen Sie durch die Auswahl fest, welche Schnittstelle kontrolliert werden soll. Wählbar sind die vorher definierten IDs (siehe ID des virtuellen Routers im Menü Lokale Dienste->BRRP->Virtueller Router->Neu im Bereich BRRP Überwachte Schnittstelle). Der Watchdog Daemon fragt die in Virtuelle Router festgelegten Detailinformationen ab.
Felder im Menü Synchronisations-VR/Schnittstelle
Feld Beschreibung
SynchronisationsmodusZeigt an, mit welchem Mechanismus virtuelle Router bzw. Schnittstellen synchronisiert werden:Mögliche Werte: BRRP : BRRP wird für die Synchronisierung der virtuellen Router verwendet.
ID des virtuellen RoutersWählen Sie die ID des virtuellen Routers, der synchronisiert werden soll. Über die Synchronisation des virtuellen Routers wird implizit die mit dem virtuellen Router verbundene virtuelle Schnittstelle synchronisiert.

18.12.3 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->BRRP->Optionen können Sie die Funktion BRRP ein- oder ausschalten. Virtuelle Router VR-Synchronisation Optionen ![](images/b752af94349c824cff2eb70fe565f5274ff46c08d6124312f85b664e72f91816.jpg) Abb. 186: Lokale Dienste->BRRP->Optionen Das Menü Lokale Dienste->BRRP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BRRP aktivierenAktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion BRRP.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Kapitel 19 Wartung

Im diesem Menü werden Ihnen zahlreiche Funktionen zur Wartung Ihres Geräts zur Verfügung gestellt. So finden Sie zunächst eine Menü zum Testen der Erreichbarkeit innerhalb des Netzwerks. Sie haben die Möglichkeit Ihre Systemkonfigurationsdateien zu verwalten. Falls aktuellere Systemsoftware zur Verfügung steht, kann die Installation über dieses Menü vorgenommen werden. Falls Sie weitere Sprachen der Konfigurationsoberfläche benötigen, können Sie diese importieren. Auch ein System-Neustart kann in diesem Menü ausgelöst werden.

19.1 Diagnose

Im Menü Wartung->Diagnose können Sie die Erreichbarkeit von einzelnen Hosts, die Auflösung von Domain-Namen und bestimmte Routen testen.

19.1.1 Ping-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/ae6bfe1d54b76a24c5615eeb87a019f7b6cc11d19fcb4c820f1d35f96e860853.jpg) Abb. 187: Wartung->Diagnose->Ping-Test Mit dem Ping-Test können Sie überprüfen, ob ein bestimmter Host im LAN oder eine Internetadresse erreichbar sind. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Ping-Tests an. Durch Eingabe der IP-Adresse, die getestet werden soll, in Ping-Befehl testweise an Adresse senden und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der Ping-Test gestartet.

19.1.2 DNS-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/50e79da2f6d44d00f18f038d7f8d9e22b07578c2b3f67e8fdda91992dc11ff7f.jpg) Abb. 188: Wartung->Diagnose->DNS-Test Mit dem DNS-Test können Sie überprüfen, ob der Domänenname eines bestimmten Hosts richtig aufgelöst wird. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des DNS-Tests an. Durch Eingabe des Domänennamens, der getestet werden soll, in DNS-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der DNS-Test gestartet.

19.1.3 Traceroute-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/41ecb61efd3a97a2bcf748025ceb17ddc302992f82c13968f2a5149cdd718214.jpg) Abb. 189: Wartung->Diagnose->Traceroute-Test Mit dem Traceroute-Test können Sie die Route zu einer bestimmten Adresse (IP-Adresse oder Domänenname) anzeigen lassen, sofern diese erreichbar ist. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Traceroute-Tests an. Durch Eingabe der Adresse, die getestet werden soll, in Traceroute-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der Trace-route-Test gestartet.

19.2 Software & Konfiguration

Über dieses Menü können Sie den Softwarestand Ihres Gerätes, Ihre Konfigurationsdateien sowie die Sprachversionen des GUIs verwalten.

19.2.1 Optionen

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Daher müssen Sie gegebenenfalls ein Software-Update durchführen. Jede neue Systemsoftware beinhaltet neue Funktionen, bessere Leistung und bei Bedarf Fehlerkorrekturen der vorhergehenden Version. Die aktuelle Systemsoftware finden Sie unter www.bintec-elmeg.com. Hier finden Sie auch aktuelle Dokumentationen. ![](images/81ce86dc72a637328ab32d25296bbd50151cff39f050bef963c7a03c3b0da66e.jpg)

Wichtig

Wenn Sie ein Software-Update durchführen, beachten Sie unbedingt die dazugehörigen Release Notes. Hier sind alle Änderungen beschrieben, die mit der neuen Systemsoftware eingeführt werden. Die Folge von unterbrochenen Update-Vorgängen (z. B. Stromausfall während des Updates) könnte sein, dass Ihr Gerät nicht mehr bootet. Schalten Sie Ihr Gerät nicht aus, während die Aktualisierung durchgeführt wird. In seltenen Fällen ist zusätzlich eine Aktualisierung von BOOTmonitor und/oder Logic empfohlen. In diesem Fall wird ausdrücklich in den entsprechenden Release Notes darauf hingewiesen. Führen Sie bei BOOTmonitor oder Logic nur ein Update durch, wenn bintec elmeg GmbH eine explizite Empfehlung dazu ausspricht.

Flash

Ihr Gerät speichert seine Konfiguration in Konfigurationsdateien im Flash EEPROM (electrically erasable programmable read-only memory). Auch wenn Ihr Gerät ausgeschaltet ist, bleiben die Daten im Flash gespeichert.

RAM

Im Arbeitsspeicher (RAM) befindet sich die aktuelle Konfiguration und alle Änderungen, die Sie während des Betriebes auf Ihrem Gerät einstellen. Der Inhalt des RAM geht verloren, wenn Ihr Gerät ausgeschaltet wird. Wenn Sie Ihre Konfiguration ändern und diese Änderungen auch beim nächsten Start Ihres Geräts beibehalten wollen, müssen Sie die geänderte Konfiguration im Flash speichern: Schaltfläche Konfiguration speichern über dem Navigationsbereich des GUIs. Dadurch wird die Konfiguration in eine Datei mit dem Namen boot im Flash gespeichert. Beim Starten Ihres Geräts wird standardmäßig die Konfigurationsdatei boot verwendet.

Aktionen

Die Dateien im Flash-Speicher können kopiert, verschoben, gelöscht und neu angelegt werden. Es ist auch möglich, Konfigurationsdateien zwischen Ihrem Gerät und einem Host per HTTP zu transferieren.

Format von Konfigurationsdateien

Das Dateiformat der Konfigurationsdatei erlaubt eine Verschlüsselung und stellt die Kompatibilität beim Zurückspielen der Konfiguration auf das Gateway in unterschiedliche Versionen der Systemsoftware sicher. Es handelt sich um ein CSV-Format; es kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen. Sicherungsdateien der Konfiguration können vom Administrator verschlüsselt abgelegt werden. Bei Versand der Konfiguration per E-Mail (z. B. für Supportzwecke) können vertrauliche Konfigurationsdaten bei Bedarf komplett geschützt werden. So können Sie mit den Aktionen "Konfiguration exportieren", "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" und "Konfiguration laden" Dateien sichern bzw. einspielen. Wenn Sie mit der Aktion "Konfiguration exportieren" oder "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" eine Konfigurationsdatei sichern wollen, können Sie bestimmen, ob die Konfigurationsdatei unverschlüsselt oder verschlüsselt gespeichert werden soll. ![](images/067f35733ca767789d52069d8e73a350648745b352c12793085f6b2aec23efde.jpg)

Achtung

Sollten Sie über die SNMP-Shell mit dem Kommando put eine Konfigurationsdatei in einem alten Format gesichert haben, kann ein Wiedereinspielen auf das Gerät nicht garantiert werden. Daher wird das alte Format nicht mehr empfohlen. Optionen ![](images/4b8c56c433b2af1f12e34093aa15aaa28d380750544194a044b68f8fda5ee85e.jpg) Abb. 190: Wartung->Software &Konfiguration->Optionen Das Menü Wartung->Software &Konfiguration ->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Aktuell Installierte Software
Feld Beschreibung
BOSSZeigt die aktuelle Softwareversion an, die auf Ihrem Gerät gela-den ist.
SystemlogikZeigt die aktuelle Systemlogik an, die auf Ihrem Gerät geladenist.
ADSL-LogikZeigt die aktuelle Version der ADSL-Logik an, die auf Ihrem Ge-rät geladen ist.
Felder im Menü Optionen zu Software und Konfiguration
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen möchten.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Keine Aktion (Standardwert):Konfiguration exportieren: Die Konfigurationsdatei Aktueller Dateiname im Flash wird zu Ihrem lokalen Host transferiert. Wenn Sie die Los-Schaltfläche drücken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.

Feld Beschreibung

\- Konfiguration importieren: Wählen Sie in Dateiname eine Konfigurationsdatei aus, die sie importieren wollen. Hinweis: Durch Klicken auf Los wird die Datei zunächst unter dem Namen boot in den Flash-Speicher des Geräts geladen. Zum Aktivieren müssen Sie das Gerät neu starten. Hinweis: Die Datei, die importiert werden soll, muss das CSV-Format haben! \- Konfiguration kopieren: Die Konfigurationsdatei im Feld Name der Quelldatei wird als Name der Zieldatei gespeichert. \- Konfiguration löschen: Die Konfiguration im Feld Datei auswählen wird gelöscht. \- Konfiguration umbenennen: Die Konfigurationsdatei im Feld Datei auswählen wird zu Neuer Dateiname umbenannt. \- Sicherung wiederherstellen: Nur, wenn unter Konfiguration speichern mit der Einstellung Konfiguration speichern und vorhergehende Boot-Konfiguration sichern die aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration gespeichert und zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration archiviert wurde. Sie können die archivierte Boot-Konfiguration wieder einspielen. \- Software/Firmware löschen: Die Datei im Feld Datei auswählen wird gelöscht. \- Sprache importieren: Sie können weitere Sprachversionen des GUI auf Ihr Gerät einspielen. Die Dateien können Sie aus dem Download-Bereich von www.bintec-elmeg.com auf Ihren PC herunterladen und von dort aus in Ihr Gerät einspielen. \- Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware, der ADSL-Logik und des BOOTmonitors initiieren. \- Voice Mail Wave-Dateien importieren (Wird nur angezeigt, wenn eine SD-Karte gesteckt ist.): Wählen Sie in Dateiname die Datei vms\_wavfiles.zip aus, die Sie importieren wollen. \- Konfiguration mit Statusinformationen exportieren: Die aktive Konfiguration aus dem RAM wird auf Ihren lokalen Host übertragen. Wenn Sie auf die Los-Schaltfläche klicken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den
Feld Beschreibung
Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.
Aktueller Dateiname im FlashFür Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie die Konfigurationsdatei aus, die exportiert werden soll.
Zertifikate und Schlüssel einschließenFür Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die gewählte Aktion auch für Zertifikate und Schlüssel gelten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Verschlüsselung der KonfigurationNur für Aktion = Konfiguration exportieren, Konfiguration importieren, Konfiguration mit Statusinformationen exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewählten Aktion verschlüsselt werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiviert ist, können Sie in das Textfeld das Passwort eingeben.
DateinameNur für Aktion = Konfiguration importieren, Sprache importieren, Systemsoftware aktualisierenGeben Sie den Dateipfad und Namen der Datei ein oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Name der QuelldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenWählen Sie die Quelldatei aus, die kopiert werden soll.
Name der ZieldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenGeben Sie den Namen der Kopie ein.
Datei auswählenNur für Aktion = Konfiguration löschen, Konfiguration umbenennen oder Software/Firmware löschenWählen Sie die Datei oder Konfiguration aus, die umbenannt bzw. gelöscht werden soll.
Neuer DateinameNur für Aktion = Konfiguration umbenennenGeben Sie den neuen Namen der Konfigurationsdatei ein.
QuelleNur für Aktion = Systemsoftware aktualisierenWählen Sie die Quelle der Aktualisierung aus.Mögliche Werte:• Lokale Datei (Standardwert): Die Systemsoftware-Datei ist lokal auf Ihrem PC gespeichert.• HTTP-Server: Die Datei ist auf dem entfernten Server gespeichert, der in der URL angegeben wird.• Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server.
URLNur für Aktion = Systemsoftware aktualisieren und Quelle = HTTP-ServerGeben Sie die URL des Update-Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll.

19.3 Neustart

19.3.1 Systemneustart

In diesem Menü können Sie einen sofortigen Neustart Ihres Geräts auslösen. Nachdem das System wieder hochgefahren ist, müssen Sie das GUI neu aufrufen und sich wieder anmelden. Beobachten Sie dazu die LEDs an Ihrem Gerät. Für die Bedeutung der LEDs lesen Sie bitte in dem Handbuch-Kapitel Technische Daten. ![](images/6df7977271cddecc3b8c95520a7f5389575c8928f432aadcef0c0ecee98b9194.jpg)

Hinweis

Stellen Sie vor einem Neustart sicher, dass Sie Ihre Konfigurationsänderungen durch Klicken auf die Schaltfläche Konfiguration speichern bestätigen, so dass diese bei dem Neustart nicht verloren gehen. Systemneustart Möchten Sie das System jetzt wirklich neu starten? OK

Abb. 191: Wartung->Neustart->Systemneustart

Wenn Sie Ihr Gerät neu starten wollen, klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. Der Neustart wird ausgeführt.

Kapitel 20 Externe Berichterstellung

In diesem Menü legen Sie fest, welche Systemprotokoll-Nachrichten auf welchem Rechner gespeichert werden und ob der Systemadministrator bei bestimmten Ereignissen eine Email erhalten soll. Informationen über den IP-Datenverkehr können - bezogen auf die einzelnen Schnittstellen - ebenfalls gespeichert werden. Darüber hinaus können im Fehlerfall SNMP-Traps an bestimmte Hosts versandt werden.

20.1 Systemprotokoll

Ereignisse in den verschiedenen Subsystemen Ihres Geräts (z. B. PPP) werden in Form von Systemprotokoll-Nachrichten (Syslog) protokolliert. Je nach eingestelltem Level (acht Stufen von Notfall über Informationen bis Debug) werden dabei mehr oder weniger Meldungen sichtbar. Zusätzlich zu den intern auf Ihrem Gerät protokollierten Daten können und sollten alle Informationen zur Speicherung und Weiterverarbeitung zusätzlich an einen oder mehrere externe Rechner weitergeleitet werden, z. B. an den Rechner des Systemadministrators. Auf Ihrem Gerät intern gespeicherte Systemprotokoll-Nachrichten gehen bei einem Neustart verloren. ![](images/685fec2b3994fe6d7824528da9df3cc0215d1c47a7b827556e6526c8707c022a.jpg)

Warnung

Achten Sie darauf, die Systemprotokoll-Nachrichten nur an einen sicheren Rechner weiterzuleiten. Kontrollieren Sie die Daten regelmäßig und achten Sie darauf, dass jederzeit ausreichend freie Kapazität auf der Festplatte des Rechners zur Verfügung steht.

Syslog-Daemon

Die Erfassung der Systemprotokoll-Nachrichten wird von allen Unix-Betriebssystemen unterstützt. Für Windows-Rechner ist in den DIME Tools ein Syslog-Daemon enthalten, der die Daten aufzeichnen und je nach Inhalt auf verschiedene Dateien verteilen kann (abrufbar im Download-Bereich unter www.bintec-elmeg.com).

20.1.1 Syslog-Server

Konfigurieren Sie Ihr Gerät als Syslog-Server, sodass die definierten Systemmeldungen an geeignete Hosts im LAN geschickt werden können. In diesem Menü definieren Sie, welche Meldungen mit welchen Bedingungen zu welchem Host geschickt werden. Im Menü Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server wird eine Liste aller konfigurierten Systemprotokoll-Server angezeigt.

20.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Systemprotokoll-Server einzurichten. Syslog-Server ![](images/bd95ab766ec7af8c845d46019c19fe279eee99a09e46addc268713c2dc9a2a7c.jpg) Abb. 192: Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server->Neu Das Menü Externe Berichterstellung ->Systemprotokoll ->Syslog-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, zu dem Systemproto-koll-Nachrichten weitergeleitet werden sollen.
LevelWählen Sie die Priorität der Systemprotokoll-Nachrichten aus, die zum Host geschickt werden sollen.Mögliche Werte:Notfall (höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationen (Standardwert)Debug (niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden an den Host gesendet, d. h. dass beim Syslog-Level Debug sämtliche erzeugten Meldungen an den Host weitergeleitet werden.
FacilityGeben Sie die Syslog Facility auf dem Host an.Dieses ist nur erforderlich, wenn der Log Host ein Unix-Rechner ist.Mögliche Werte: local0 - 7 (Standardwert)local0.
ZeitstempelWählen Sie das Format des Zeitstempels im Systemprotokoll aus.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Keine Systemzeitangabe.Zeit: Systemzeit ohne Datum.Datum &Uhrzeit: Systemzeit mit Datum.
ProtokollWählen Sie das Protokoll für den Transfer der Systemprotokoll-Nachrichten aus. Beachten Sie, dass der Syslog Server das Protokoll unterstützen muss.Mögliche Werte:UDP (Standardwert)TCP
NachrichtentypWählen Sie den Nachrichtentyp aus.Mögliche Werte:System &Accounting (Standardwert)SystemAccounting

20.2 IP-Accounting

In modernen Netzwerken werden häufig aus kommerziellen Gründen Informationen über Art und Menge der Datenpakete gesammelt, die über die Netzwerkverbindungen übertragen und empfangen werden. Für Internet Service Provider, die ihre Kunden nach Datenvolumen abrechnen, ist das von entscheidender Bedeutung. Aber auch nicht-kommerzielle Zwecke sprechen für ein detailiertes Netzwerk-Accounting. Wenn Sie z. B. einen Server verwalten, der verschiedene Arten von Netzwerkdiensten zur Verfügung stellt, ist es nützlich für Sie zu wissen, wieviel Daten von den einzelnen Diensten erzeugt werden. Ihr Gerät enthält die Funktion IP-Accounting, die Ihnen die Sammlung vielerlei nützlicher Informationen über den IP-Netzwerkverkehr (jede einzelne IP-Session) ermöglicht.

20.2.1 Schnittstellen

In diesem Menü können Sie die Funktion IP-Accounting für jede Schnittstelle einzeln konfigurieren. Schnittstellen Optionen ![](images/83bf65797416a89e43a5a7b802b34bcb58a8dc3288252431c6f3bac0db35c601.jpg) Abb. 193: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen wird eine Liste aller auf Ihrem Gerät konfigurierten Schnittstellen angezeigt. Für jeden Eintrag kann durch Setzen eines Hakens die Funktion IP-Accounting aktiviert werden. In der Spalte IP- Accounting müssen Sie nicht jeden Eintrag einzeln anklicken. Über die Optionen Alle auswählen oder Alle deaktivieren können Sie die Funktion IP-Accounting für alle Schnittstellen gleichzeitig aktivieren bzw. deaktivieren.

20.2.2 Optionen

In diesem Menü konfigurieren Sie allgemeine Einstellungen für IP-Accounting. Schnittstellen Optionen ![](images/9016d21556e8b619204eb5176b8f6f4d19fbd155f8ff15366575017757296b29.jpg) Abb. 194: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen können Sie das Protokollformat der IP-Accounting-Meldungen festlegen. Die Meldungen können Zeichenketten in beliebiger Reihenfolge, durch umgekehrten Schrägstrich abgetrennte Sequenzen, z. B. \t oder \n oder definierte Tags enthalten. Mögliche Format-Tags: Format-Tags für IP-Accounting Meldungen
Feld Beschreibung
%dDatum des Sitzungsbeginns im Format DD.MM.YY
%tUhrzeit des Sitzungsbeginns im Format HH:MM:SS
%aDauer der Sitzung in Sekunden
%c Protokoll
%i Quell-IP-Adresse
%r Quellport
%f Quell-Schnittstellen-Index
%I Ziel-IP-Adresse
%R Zielport
%F Ziel-Schnittstellen-Index
%p Ausgegangene Pakete
%o Ausgegangene Oktetts
%P Eingegangene Pakete
%OEingegangene Oktetts
%s Laufende Nummer der Gebührenerfassungsmeldung
%%%
Standardmäßig ist im Feld Protokollformat die folgende Formatanweisung eingetragen: INET: %d%t%a%c%i:%r/%f -> %I:%R/%F%p%o%P%O[%s]

20.3 Benachrichtigungsdienst

Bisher war es schon möglich Syslog-Meldungen vom Router an einen beliebigen Syslog-Host übertragen zu lassen. Mit dem Benachrichtigungsdienst werden dem Administrator je nach Konfiguration E-Mails gesendet, sobald relevante Syslog-Meldungen auftreten.

20.3.1 Benachrichtigungsempfänger

Im Menü Benachrichtigungsempfänger wird eine Liste der Syslog-Meldungen angezeigt.

20.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benachrichtigungsempfänger anzulegen. Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen ![](images/ce6ea1c6af20ceb9e4c2703a8c0ef94e010fe157040f1ba7c19ce48d27c71700.jpg) Abb. 195: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungs- empfänger->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Benachrichtigungsempfänger hinzufügen/bearbeiten
Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstZeigt den Benachrichtigungsdienst an. Für Geräte mit UMTS können Sie den Benachrichtigungsdienst auswählen.Mögliche Werte:• E-Mail• SMS
EmpfängerGeben Sie die E-Mail-Adresse bzw. die Mobilfunknummer des Empfängers ein. Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
Nachrichtenkompri-mierungWählen Sie aus, ob der Text der Benachrichtigungsmail ver-kürzt werden soll. Die Mail enthält dann die Syslog-Meldung nur einmal und zusätzlich die Anzahl der entsprechenden Ereignis-se.Aktivieren oder deaktivieren Sie das Feld.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BetreffSie können einen Betreff eingeben.
EreignisDiese Funktion ist nur bei Geräten mit Wireless LAN Controller verfügbar.Wählen Sie das Ereignis, das eine E-Mail-Benachrichtigung auslösen soll.Mögliche Werte:• Systemmeldung enthält Zeichenfolge (Standardwert): Eine Syslog-Meldung enthält eine bestimmte Zeichenfolge.• Neuer Neighbor-AP gefunden: Ein neuer benachbarter AP wurde gefunden.• Neuer Rogue-AP gefunden: Ein neuer Rough AP wurde gefunden, d.h. ein AP, der eine SSID des eigenen Netzes ver-wendet, aber kein Bestandteil dieses Netzes ist.• Neuer Slave-AP (WTP) gefunden: Eine neuer unkonfi-gurierter AP hat sich beim WLAN Controller gemeldet.• Verwalteter AP offline: Ein managed AP ist nicht mehr erreichbar.
Enthaltene Zeichenfol-geSie müssen eine "Enthaltene Zeichenfolge" eingeben. Ihr Vorkommen in einer Syslog Meldung ist die notwendige Bedingung für das Auslösen eines Alarms.Die Eingabe ist auf 55 Zeichen begrenzt. Bedenken Sie, dass ohne die Verwendung von Wildcards (z. B. "*") nur diejenigen Strings die Bedingung erfüllen, die exakt der Eingabe entsprechen. In der Regel wird die eingegebene "Enthaltene Zeichenfolge" also Wildcards enthalten. Um grundsätzlich über alle Syslog-Meldungen des gewählten Levels informiert zu werden, geben Sie lediglich "*" ein.
SchweregradWählen Sie den Schweregrad aus, auf dem der im Feld Enthal-tene Zeichenfolge konfigurierte String vorkommen muss, damit eine E-Mail-Benachrichtigung ausgelöst wird.Mögliche Werte:Notfall (Standardwert), Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung, Informationen, Debug
Überwachte SubsystemeWählen Sie die Subsysteme aus, die überwacht werden sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Subsysteme hinzu.
Timeout für NachrichtenGeben Sie ein, wie lange der Router nach einem entsprechenden Ereignis maximal warten darf, bevor das Versenden der Benachrichtigungsmails erzwungen wird.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 86400. Ein Wert von 0 deaktiviert den Timeout. Der Standardwert ist 60.
Anzahl NachrichtenGeben Sie die Anzahl der Syslog-Meldungen ein, die erreicht sein muss, ehe eine Benachrichtigungsmail für diesen Fall ge-sendet werden kann. Wenn Timeout konfiguriert ist, wird die Mail bei dessen Ablauf gesendet, auch wenn die Anzahl an Meldungen noch nicht erreicht ist.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 99, der Standardwert ist 1.

20.3.2 Benachrichtigungseinstellungen

Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen ![](images/0125394ed9253329c3de183cc5dfdc7db8d16d4fc4ba7f0d2bacec95009dcc08.jpg) Abb. 196: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstWählen Sie aus, ob der Benachrichtigungsdienst aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Maximale E-Mails pro MinuteBegrenzen Sie die Anzahl der ausgehenden Mails pro Minute.Zur Verfügung stehen Werte von 1 bis 15, der Standardwert ist 6.
Felder im Menü E-Mail-Parameter
Feld Beschreibung
E-Mail-Adresse des SendersGeben Sie die Mailadresse ein, die in das Absenderfeld der E-Mail eingetragen werden soll.
SMTP-ServerGeben Sie die Adresse (IP-Adresse oder gültiger DNS-Name) des Mailservers ein, der zum Versenden der Mails verwendet werden soll.Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
SMTP-Au- thentifizierungAuthentifizierung, die der SMTP-Server erwartet.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Der Server akzeptiert und versendet Mails ohne weitere Authentifizierung.ESMTP: Der Server akzeptiert Mails nur, wenn sich der Router mit einer richtigen Benutzer/Passwort-Kombination einloggt.SMTP after POP: Der Server verlangt, dass vor dem Ver- senden einer Mail Mails per POP3 von der sendenden IP aus mit dem richtigen POP3-Benutzernamen/Passwort abgerufen werden.
BenutzernameNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP af- ter POPGeben Sie den Benutzernamen für den POP3 bzw. SMTP Ser- ver an.
PasswortNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP af- ter POPGeben Sie das Passwort dieses Benutzers an.
POP3-ServerNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie die Adresse des Servers ein, von dem die Mails ab- gerufen werden sollen.
POP3-TimeoutNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie ein, wie lange der Router nach dem POP3-Abruf maximal warten darf, bevor das Versenden der Alert Mail er- zwungen wird.Der Standardwert ist 600 Sekunden.
Felder im Menü SMS Parameter (nur für Geräte mit UMTS)
Feld Beschreibung
SMS-GerätSie können sich über Systemmeldungen per SMS informierenlassen. Wählen Sie das Gerät aus, das zum Versenden der SMS verwendet werden soll.
Maximale SMS pro TagBegrenzen Sie hier die Anzahl der an einem Tag versendeten SMS.Die Aktivierung vonUneingeschränkterlaubt eine beliebige Anzahl an versendeten SMS.Der Standardwert beträgt 10 SMS pro Tag.Hinweis: Die Eingabe des Wertes 0 ist gleichbedeutend mit der Aktivierung vonUneingeschränkt.

20.4 SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Protokoll in der IP-Protokollfamilie für den Transport von Managementinformationen über Netzwerkkomponenten. Zu den Bestandteilen eines jeden SNMP-Managementsystems zählt u. a. eine MIB. Über SNMP sind verschiedene Netzwerkkomponenten von einem System aus zu konfigurieren, zu kontrollieren und zu überwachen. Mit Ihrem Gerät haben Sie ein solches SNMP-Werkzeug erhalten, den Konfigurationsmanager. Da SNMP ein genormtes Protokoll ist, können Sie aber auch beliebige andere SNMP-Manager wie z. B. HPOpenView verwenden. Weitergehende Informationen zu den SNMP-Versionen finden Sie in den entsprechenden RFCs und Drafts: • SNMP V. 1: RFC 1157 • SNMP V. 2c: RFC 1901 - 1908 • SNMP V. 3: RFC 3410 - 3418

20.4.1 SNMP-Trap-Optionen

Zur Überwachung des Systems wird im Fehlerfall unaufgefordert eine Nachricht gesendet, ein sogenanntes Trap-Paket. Im Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen können Sie das Senden von Traps konfigurieren. SNMP-Trap-Optionen SNMP-Trap-Hosts ![](images/b625bab8d35860bf10619ffb38579743aae50fa2f8cfe7b064cd799e71487b99.jpg) Abb. 197: Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen Das Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SNMP Trap BroadcastingWählen Sie aus, ob die Übertragung von SNMP-Traps aktiviert werden soll.Ihr Gerät sendet SNMP-Traps dann an die Broadcast-Adresse des LANs.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SNMP-Trap-UDP-PortNur wenn SNMP Trap Broadcasting aktiviert ist.Geben Sie die Nummer des UDP-Ports ein, zu dem Ihr Gerät SNMP-Traps senden soll.Möglich ist jeder ganzzahlige Wert.Der Standardwert ist 162.
SNMP-Trap-CommunityNur wenn SNMP Trap Broadcasting aktiviert ist.Geben Sie eine SNMP-Kennung ein. Diese muss vom SNMP-Manager mit jeder SNMP-Anforderung übergeben werden, damit sie von Ihrem Gerät akzeptiert wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit 0 bis 255 Zeichen.Der Standardwert ist SNMP-Trap.

20.4.2 SNMP-Trap-Hosts

In diesem Menü geben Sie an, an welche IP-Adressen Ihr Gerät die SNMP-Traps schicken soll. Im Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts wird eine Liste aller konfigurierten SNMP-Trap-Hosts angezeigt.

20.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere SNMP-Trap-Hosts einzurichten. SNMP-Trap-Optionen SNMP-Trap-Hosts ![](images/5be699bee282af8696974fd5160fcdbdd19ac716de125b8eacdc84fcd4358a1d.jpg) Abb. 198: Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des SNMP-Trap-Hosts ein.

Kapitel 21 Monitoring

Dieses Menü enthält Informationen, die das Auffinden von Problemen in Ihrem Netzwerk und das Überwachen von Aktivitäten, z. B. an der WAN-Schnittstelle Ihres Geräts, ermöglichen.

21.1 Internes Protokoll

21.1.1 Systemmeldungen

Im Menü Monitoring->Internes Protokoll ->Systemmeldungen wird eine Liste aller intern gespeicherter System-Meldungen angezeigt. Oberhalb der Tabelle finden Sie die konfigurierten Werte der Felder Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge und Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen. Diese Werte können im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System verändert werden.

Systemmeldungen

Automatisches Aktualisierungsintervall 60| Sekunden Übernehmen
Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge50
Maximales Nachrichtenlevel von SystemprotokolleinträgenInformationen
Anicht 20 pro Seite ▶ Fittern in Kiner gloich Los
Nr.DatumZetLevelSubsystemNachricht
12005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
22005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
32005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
42005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
52005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
62005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas5Ghz
72005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanVSBTable
82005-10-0720:35:21AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanITable
92005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
102005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
112005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
122005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
132005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
142005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas5Ghz
152005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanVSBTable
162005-10-0720:06:23AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanITable
172005-10-0720:04:58AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
182005-10-0720:04:58AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
192005-10-0720:04:58AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
202005-10-0720:04:58AlarmKonfigurationNCIAIert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
Abb. 199: Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen Werte in der Liste Systemmeldungen
Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der System-Meldung an.
DatumZeigt das Datum der Aufzeichung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit der Aufzeichnung an.
LevelZeigt die hierarchische Einstufung der Meldung an.
SubsystemZeigt an, welches Subsystem Ihres Geräts die Meldung generiert hat.
NachrichtZeigt den Meldungstext an.

21.2 IPSec

21.2.1 IPSec-Tunnel

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Tunnel angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken ![](images/952933de54c9ebd3bb1f1c33b04db58c18d6376f16314bf7e0f8f3fcf40e297a.jpg) Abb. 200: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel Werte in der Liste IPSec-Tunnel
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der IPSec-Verbindung an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des entfernten IPSec-Peers an.
Entfernte NetzwerkeZeigt die aktuell ausgehandelten Subnetze der Gegenstelle an.
SicherheitsalgorithmusZeigt den Verschlüsselungsalgorithmus der IPSec-Verbindung an.
StatusZeigt den Betriebszustand der IPSec-Verbindung an.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der IPSec-Verbindung wie angezeigt zu ändern.
DetailsÖffnet ein detailliertes Statistik-Fenster.
Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der IPSec-Verbindung geändert. Durch Klicken auf die 📄-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zu der jeweiligen IP-Sec-Verbindung angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Allgemein
BeschreibungPeer-1
Lokale IP-Adresse0.0.0.0
Entfernte IP-Adresse0.0.0.0
Lokale ID
Entfernte ID
Aushandlungsmodus
Authentifizierungsmethode
MTU1418
Ereichbarkeitsprüfung
StatistikEingehendAusgehend
Pakete00
Bytes00
Fehler00
Nachrichten (0)
Abb. 201: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel-> Werte in der Liste IPSec-Tunnel
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des Peers an.
Lokale IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse des Verbindungspartners an.
Lokale IDZeigt die ID Ihres Geräts für diese IPSec-Verbindung an.
Entfernte IDZeigt die ID des Peers an.
AushandlungsmodusZeigt den Aushandlungsmodus an.
AuthentifizierungsmethodeZeigt die Authentifizierungsmethode an.
MTUZeigt die aktuelle MTU (Maximum Transfer Unit) an.
ErreichbarkeitsprüfungZeigt die Methode an, wie überprüft wird, dass der Peer erreichbar ist.
NAT-ErkennungZeigt die NAT-Erkennungsmethode an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port an.
Entfernter PortZeigt den entfernten Port an.
PaketeZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Pakete an.
BytesZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Bytes an.
FehlerZeigt die Anzahl der Fehler an.
IKE (Phase-1) SAs (x)Zeigt die Parameter der IKE (Phase 1) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
IPSec (Phase-2) SAs (x)Zeigt die Parameter der IPSec (Phase 2) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
NachrichtenZeigt die Systemmeldungen zu diesem IPSec-Tunnel an.

21.2.2 IPSec-Statistiken

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken werden statistische Werte zu allen IP-Sec-Verbindungen angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken
Automatisches Aktualisierungsintervall60Sekunden Übernehmen
LizenzenIn VerwendungMaximal
IPSec-Tunnel0110
PeersAktivAktivierenBlockiertRuhendKorliguriert
Status00011
SAsHergestelltGesamt
IKE (Phase-1)00
IPSec (Phase-2)00
PaketstatistikenEingehendAusgehend
Gesamt59136
Weitergeleitet59136
Vorworfen00
Verschlüsselt00
Fehler00
Abb. 202: Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken Das Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Lizenzen
Feld Beschreibung
IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell genutzten IPSec-Lizenzen (In Verwendung) und die Anzahl der maximal verwendbaren Lizenzen(Maximal) an.
Feld im Menü Peers
Feld Beschreibung
StatusZeigt die Anzahl der IPSec-Verbindungen gezählt nach Ihrem aktuellen Status an.Aktiv: Aktuell aktive IPSec-Verbindungen.Aktivieren: IPSec-Verbindungen, die sich aktuell in der Tunnelaufbau-Phase befinden.Blockiert: IPSec-Verbindungen, die geblockt sind.Ruhend: Aktuell inaktive IPSec-Verbindungen.Konfigurierte IPSec-Verbindungen.
Felder im Menü SAs
Feld Beschreibung
IKE (Phase-1)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-1-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-1-SAs (Gesamt) an.
IPSec (Phase-2)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-2-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-2-SAs (Gesamt) an.
Felder im Menü Paketstatistiken
Feld Beschreibung
GesamtZeigt die Anzahl aller verarbeiteten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
WeitergeleitetZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, die im Klartext weitergeleitet wurden.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
VerschlüsseltZeigt die Anzahl der durch IPSec geschützten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
FehlerZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, bei deren Behandlung es zu Fehlern gekommen ist.

21.3 ISDN/Modem

21.3.1 Aktuelle Anrufe

Im Menü Monitoring->ISDN/Modem->Aktuelle Anrufe wird eine Liste der bestehenden ISDN-Verbindungen (eingehend und ausgehend) angezeigt. ![](images/31e3606335db5732dcb195d5ae4e8552bff92de0a1efdf375760a7181dcf3fb2.jpg) ![](images/f37de676b739aab49c559bf3a65042a7c3216fc4337b385fa9e9d7bcfb5f9964.jpg) Abb. 203: Monitoring->ISDN/Modem->Aktuelle Anrufe Werte in der Liste Aktuelle Anrufe
Feld Beschreibung
DienstZeigt den Dienst an, zu bzw. von dem der Ruf verbunden ist: PPP, IPSec, X.25, POTS.
Entfernte NummerZeigt die Rufnummer, die gewählt wurde (bei ausgehenden Rufen) bzw. von der aus angerufen wurde (bei eingehenden Rufen).
SchnittstelleZeigt Zusatzinformationen für PPP-Verbindungen an.
RichtungZeigt die Senderichtung an: Eingehend, Ausgehend.
KostenZeigt die Kosten der laufenden Verbindung an.
DauerZeigt die Dauer der laufenden Verbindung an.
StackZeigt den zugehörigen ISDN-Port (STACK) an.
KanalZeigt die Nummer des ISDN-B-Kanals an.
StatusZeigt den Status der Verbindung an: null, c-initiated, ovl-send, oc-procd, c-deliverd, c-present, c-recvd, ic-procd, aktiv, discon-req, discon-ind, suspd-req, resum-req, ovl-recv.

21.3.2 Anrufliste

Im Menü Monitoring->ISDN/Modem->Anrufliste wird eine Liste der letzten 20 seit dem letzten Systemstart abgeschlossenen ISDN-Verbindungen (eingehend und ausgehend) angezeigt. Aktuelle Anrufe Anrufliste ![](images/6b2c95c7a3c3f15fb0ba3d7bc8242395834c5c61099099401cea9bf9adb376af.jpg) Abb. 204: Monitoring->ISDN/Modem->Anrufliste Werte in der Liste Anrufliste
Feld Beschreibung
DienstZeigt den Dienst an, zu bzw. von dem der Ruf verbunden war: PPP, IPSec, X.25, POTS.
Entfernte NummerZeigt die Rufnummer, die gewählt wurde (bei ausgehenden Rufen) bzw. von der aus angerufen wurde (bei eingehenden Rufen).
SchnittstelleZeigt Zusatzinformationen für PPP-Verbindungen an.
RichtungZeigt die Senderichtung an: Eingehend, Ausgehend.
KostenZeigt die Kosten der Verbindung an.
StartzeitZeigt die Uhrzeit an, zu welcher der Ruf aus- bzw. einging.
DauerZeigt die Dauer der Verbindung an.

21.4 Schnittstellen

21.4.1 Statistik

Im Menü Monitoring->Schnittstellen->Statistik werden die aktuellen Werte und Aktivitäten aller Geräte-Schnittstellen angezeigt. Über die Filterleiste können Sie auswählen, ob Gesamttransfer oder Transferdurchsatz angezeigt werden soll. In der Anzeige Transferdurchsatz werden die Werte pro Sekunde angezeigt. Statistik ![](images/c1ac1bdd277a10e66e607f25f423326b914d09d129ee9eb6eb1b3cc8df7289ff.jpg) Abb. 205: Monitoring->Schnittstellen->Statistik Durch Klicken auf die 📊-Schaltfläche oder der 🐘-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der Schnittstelle geändert. Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der Schnittstelle an.
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
TypZeigt den Schnittstellentyp an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Tx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Fehler an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Rx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Fehler an.
StatusZeigt den Betriebszustand der gewählten Schnittstelle an.
Nicht geändert seitZeigt an, wie lang sich der Betriebszustand der Schnittstelle nicht geändert hat.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der Schnittstelle wie angezeigt zu ändern.
Über die 📄-Schaltfläche können Sie die statistischen Daten für die einzelnen Schnittstellen im Detail anzeigen lassen. Statistik
Anzeigen Gesamttransfer Automatisches Aktualsierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen
Beschreibungon1.0
MAC-Adresse00:a0:f9:2 t:ef:16
IP-Adresse / Netzmaske0.0.0.0 / 0.0.0.0
NATDeaktiviert
Tx-Pakete5.658
Tx-Bytes5.840.808
Rx-Pakete252.517
Rx-Bytes147.957.968
TCP-verbindungen
StatusLokale AdresseLokaler PortRemote-AdresseEntfernter Port
Abb. 206: Monitoring->Schnittstellen->Statistik-> Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
MAC-AdresseZeigt den Schnittstellentyp an.
IP-Adresse/NetzmaskeZeigt die IP-Adresse und die Netzmaske an.
NATZeigt an, ob NAT für diese Schnittstelle aktiviert ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Feld im Menü TCP-Verbindungen
Feld Beschreibung
StatusZeigt den Status einer aktiven TCP-Verbindung an.
Lokale AdresseZeigt die lokale IP-Adresse der Schnittstelle für eine aktive TCP-Verbindung an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port der IP-Adresse für eine aktive TCP-Verbindung an.
Remote-AdresseZeigt die IP-Adresse an, zu der eine aktive TCP-Verbindung besteht.
Entfernter PortZeigt den Port an, zu dem eine aktive TCP-Verbindung besteht.

21.5 Bridges

21.5.1 br

Im Menü Monitoring->Bridges->br werden die aktuellen Werte der konfigurierten Bridges angezeigt. bro ![](images/b1e94729ef11b728f0de806e272ac51c27b9b9eebc6d82ff307416f807c15207.jpg) Abb. 207: Monitoring->Bridges Werte in der Liste br
Feld Beschreibung
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adressen der assoziierten Bridges an.
PortZeigt den Port an, auf dem die Bridge aktiv ist.

21.6 Hotspot-Gateway

21.6.1 Hotspot-Gateway

Im Menü Monitoring->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway wird eine Liste aller verbundenen Hotspot-Benutzer angezeigt. Hotspot-Gateway ![](images/470c593eca67ee00408497e8a1446b93a0000f91d61111d46b74ba1935cb2bd2.jpg) Abb. 208: Monitoring->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway Werte in der Liste Hotspot-Gateway
Feld Beschreibung
BenutzernameZeigt den Namen des Benutzers an.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Benutzers an.
Physische AdresseZeigt die Physische Adresse des Benutzers an.
AnmeldungZeigt den Zeitpunkt der Anmeldung an.
SchnittstelleZeigt die verwendete Schnittstelle an.

21.7 QoS

Im Menü Monitoring->QoS werden Statistiken für die Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde.

21.7.1 QoS

Im Menü Monitoring->QoS->QoS wird eine Liste aller Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde. QoS ![](images/1e934f8309e5766efb952e217504b7509964d2b5b43a24547b9eeb8eb9e0d8d5.jpg) Abb. 209: Monitoring->QoS->QoS Werte in der Liste QoS
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS konfiguriert wurde.
QoS-QueueZeigt die QoS-Queue an, die für diese Schnittstelle konfiguriert wurde.
SendenZeigt die Anzahl der gesendeten Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse an.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.
QueuedZeigt die Anzahl der wartenden Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.

21.8 OSPF

Im Menü Monitoring->OSPF werden Informationen zu OSPF überwacht. Der OSPF-Monitor ist horizontal in drei Bereiche gegliedert und zeigt Informationen zu OSPF-Schnittstellen, den erkannten Nachbarn sowie die Link State Database Einträge.

21.8.1 Status

Im Menü Monitoring->OSPF->Status wird eine Liste aller Schnittstellen angezeigt, für die OSPF konfiguriert wurde. Status Statistik ![](images/0f2bb9b8b397acc05ded23ff37824cab7e2b5a74a9a12fcae710ece1c1133b7c.jpg) Abb. 210: Monitoring->OSPF->Status Werte in der Liste Status
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, OSPF-Schnittstellen, OSPF-Nachbarn und OSPF Link State Database
Im Bereich OSPF-Schnittstellen sind alle aktivierten OSPF-Interfaces aufgelistet: Werte in der Liste OSPF-Schnittstellen
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die OSPF konfiguriert wurde.
Designated Router (DR)Zeigt die IP-Adresse des Designated Routers an.Der Designated Router generiert Network Links und verteilt diese an alle Gateways innerhalb des BMA-Netzwerkes (BMA = Broadcast Multi Access Network, z.B. Ethernet, FDDI, Token-ring).Ein Designated Router wird bei None BMA-Netzwerken, z.B. X.25, Frame Relay, ATM, nicht angezeigt.
Backup Designated Router (BDR)Zeigt die IP-Adresse des Backup Designated Routers an.
Admin-StatusZeigt den OSPF-Admin-Status (Aktiviert oder Deaktiviert) der Schnittstelle an.
StatusDer hier angezeigte OSPF-Status der Schnittstelle kann folgende Werte annehmen:Inaktiv: OSPF läuft nicht auf dieser Schnittstelle.Wartend: Die Initialphase des OSPF, in der DR und BDR bestimmt werden.Punkt-zu-Punkt: Die Schnittstelle ist eine Point-To-Point-Schnittstelle. DR oder BDR werden nicht angezeigt.Designated Router: Das Gateway ist der Designated Router innerhalb des BMA-Netzwerkes.Designated Router Backup: Das Gateway ist der Backup Designated Router innerhalb des BMA-Netzwerkes.Anderer Designated Router: Ein anderes Gateway ist Designated Router oder Backup Designated Router innerhalb des BMA-Netzwerkes.
Im Bereich Nachbar werden die Nachbar-Gateways aufgelistet, die über das HELLO Protokoll identifiziert wurden: Werte in der Liste OSPF-Nachbarn
Feld Beschreibung
NachbarZeigt die IP-Adresse des Nachbar-Gateways an.
Router-IDZeigt die systemweite Router-ID des Nachbar-Gateways an.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über das dieses Nachbar-Gateway identifiziert wurde.
StatusDer OSPF-Status mit diesem Nachbar-Gateway kann folgende Werte annehmen:Inaktiv: Die Verbindung zu diesem OSPF-Nachbarn ist inaktiv.Init: Die Initialphase. Ein HELLO Paket wird vom Nachbarn empfangen.Bidirectional: Bidirektionale Kommunikation mit dem Nachbarn. Die übermittelten HELLO Pakete sind vom Nachbar-Gateway angenommen worden (mit korrekten Parame-tern).Austausch starten: Der Austausch von Database Des-cription Paketen zwischen den Gateways hat begonnen.Austausch: Aktiver Austausch von Database Description Pa-keten mit dem Nachbarn.Laden: Das Gateway tauscht nun Link State Advertisements mit dem Nachbarn aus.Fertig: Die Link State Datenbanken des Gateways und sei-nes Nachbarn sind nun synchronisiert.
Im Bereich für die Link State Database werden die Header aller Link State Advertisements (LSA) aufgelistet. Werte in der Liste OSPF Link State Database
Feld Beschreibung
BereichZeigt die Bereichsdatenbank an, der das LSA zugeordnet ist.
TypZeigt den LSA-Typ an. Es gibt fünf LSA-Typen: Router Link, Network Link, Summary Link, Summary ASBR, und AS External.
Link-Status-IDZeigt die Link State ID des LSA an. Die Bedeutung der Link State ID hängt vom Typ des Advertisments ab.
Router-IDIdentifiziert das Gateway, das dieses LSA generiert hat.
Sequence AgeZeigt das Alter des LSA (in Sekunden) an.

21.8.2 Statistik

Im Menü Monitoring->OSPF->Statistik werden die aktuellen Werte und Aktivitäten angezeigt. Status Statistik
Empfangene Hello Nachrichten0
Gesendete Hello Nachrichten0
Empfangene Database Description Pakets0
Gesendete Database Description Pakets0
Empfangene Link State Acknowledge Pakets0
Gesendete Link State Acknowledge Pakets0
Empfangene Link State Request Pakets0
Gesendete Link State Request Pakets0
Empfangene Link State Update Pakets0
Gesendete Link State Update Pakets0
Aktualisierung der Routing-Tabelle aufgrund von Summary Link Advertisements0
Updates der Routing-Tabelle aufgrund von External Advertisements0
Abb. 211: Monitoring->OSPF->Statistik Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
Empfangene Hello NachrichtenZeigt die Anzahl der empfangenen Hello-Pakete an.
Gesendete Hello NachrichtenZeigt die Anzahl der gesendeten Hello-Pakete an.
Empfangene Database Description PaketsZeigt die Anzahl der empfangenen Datenbankeinträge.
Gesendete Database Description PaketsZeigt die Anzahl der gesendeten Datenbankeinträge.
Empfangene Link State Acknowledge PaketsZeigt die Anzahl der empfangenen Link State Acknowledge Pakete.
Gesendete Link State Acknowledge PaketsZeigt die Anzahl der gesendeten Link State Acknowledge Pakete.
Empfangene Link State Request PaketsZeigt die Anzahl der empfangenen Link State Request Pakete.
Gesendete Link State Request PaketsZeigt die Anzahl der gesendeten Link State Request Pakete.
Empfangene Link State Update PaketsZeigt die Anzahl der empfangenen Link State Update Pakete.
Gesendete Link State Update PaketsZeigt die Anzahl der gesendeten Link State Update Pakete.
Aktualisierung der Routing-Tabelle aufgrund von Summary Link AdvertisementsZeigt die Anzahl der inkrementellen Routing-Tabellen-Updates an, die durchgeführt wurden, wenn neue Summary Link Advertisements empfangen wurden.
Updates der Routing-Tabelle aufgrund von External AdvertisementsZeigt die Anzahl der inkrementellen Routing-Tabellen-Updates an, die durchgeführt wurden, wenn neue externe Advertisements empfangen wurden.

21.9 PIM

21.9.1 Allgemeine Statusangaben

Im Menü Monitoring->PIM->Allgemeine Statusangaben wird der Status aller konfigurierten PIM Komponenten angezeigt. Allgemeine Statusangaben Nicht-schnittstellen-spezifischer Status Schnittstellenspezifische Zustände ![](images/c18769a53e2f7330a2963ca5ee37ef4a113d944bea21bb79d4ad15decbe2e3dd.jpg) Abb. 212: Monitoring->PIM->Allgemeine Statusangaben Werte in der Liste Allgemeine Statusangaben
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, PIM-Schnittstellen, PIM-Nachbarn und Zuordnung Multicast-Gruppen zu RPs
Werte in der Liste PIM-Schnittstellen
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Namen der PIM-Schnittstelle an.
IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse der PIM-Schnittstelle an.
Designated Router (DR)Zeigt die primäre IP-Adresse des Designated Routers auf dieser PIM-Schnittstelle an.
Werte in der Liste PIM-Nachbarn
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über die der PIM Neighbor erreicht wird.
Generation IDZeigt die ID des Nachbar-Gateways an.
IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse des PIM Neighbors an.
UptimeZeigt an, wie lange der letzte PIM Neighbor ein Nachbar des lokalen Routers ist.
Expiry TimerZeigt an, wann der PIM Neighbor nicht mehr als Nachbar eingetragen ist. Wird der Wert angezeigt, bleibt der PIM Neighbor immer als Nachbar eingetragen.
Werte in der Liste Zuordnung Multicast-Gruppen zu RPs
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse an.
Präfixlänge der Multicast-GruppeZeigt die dazugehörige Netzmaske an.
IP-Adresse des Rendezvous PointsZeigt die IP-Adresse des Rendevous Points an.

21.9.2 Nicht-schnittstellen-spezifischer Status

Das Menü Monitoring->PIM->Nicht-schnittstellen-spezifischer Status enthält Status-Angaben für alle PIM-Schnittstellen. ![](images/d192adb201da4a2c62e62bb0f22fc0bd0c766b3f108771d564ba0b94c0ac4ad5.jpg) ![](images/26693e5894d784eb63e1cb7c00ecb7660f12440be0a90aeba7d2bfca9a41d0f0.jpg) Abb. 213: Monitoring->PIM->Nicht-schnittstellen-spezifischer Status Werte in der Liste Nicht-schnittstellen-spezifischer Status
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, (*,*,RP) Status, (*,G) Status, (S,G) Status und (S,G,RPT) Status
Werte in der Liste (\*,\*,RP) Status
Feld Beschreibung
IP-Adresse des Ren-dezvous PointZeigt die IP-Adresse des Rendezvous Point (RP) der Gruppe an.
Upstream Join StateDer Upstream (*,*,RP) Join/Prune Status gibt den Status der Upstream (*,*,RP) State Machine in der PIM-SM Spezifikation wieder.
Upstream Nachbar-IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse des Upstream Neighbors, oder unknown(0), wenn die Upstream Neighbor IP-Adresse nicht bekannt ist oder es sich nicht um einen PIM Neighbor handelt.
UptimeZeigt den Zeitraum an, wie lange der RP besteht.
Upstream Join TimerDer Join/Prune Timer wird verwendet, um periodischJoin(*,*,RP) Nachrichten zu senden, und um Prune(*,*,RP) Nachrichten von Peers auf einer Upstream LAN Schnittstelle zu korrigieren.
Werte in der Liste (\*,G) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse an.
Upstream Nachbar-IP-AdresseZeit die primäre IP-Adresse des Neighbors auf pimStarGRPFIf-Index an, zu der der lokale Router periodisch (*,G) Join Nachrichten schickt. Der InetAddressTyp ist durch das Objekt pim-StarGUpstreamNeighborType definiert. Diese Adresse wird in der PIM-SM Spezifikation RPF'(*,G) genannt.
Reverse-Path-Forwarding (RPF)Zeigt den Adresstyp des RPF Next Hop zum RP an, oder unknown(0), wenn der Next Hop nicht bekannt ist.
Upstream Join StateZeigt an, ob der lokale Router dem RP Tree der Gruppe beitreten soll. Dieses entspricht dem Status der Upstream (*,G) State Machine in der PIM-SM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Upstream Join TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der lokale Router die nächste periodische (*,G) Join Nachricht auf pimStarGRPFIfIndex sendet. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (*,G) Upsstream Join Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.
Werte in der Liste (S,G) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse dieses Eintrags an. InetAddressType wird im Objekt pimSGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird im Objekt pimSGAddressType definiert.
Upstream Nachbar-IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse des Neighbors auf pimSGRPFIfIndex an, zu dem der Router periodisch (S,G) Join Nachrichten schickt. Der Wert ist 0, wenn der RPF Next Hop nicht bekannt oder kein PIM Neighbor ist. InetAddressType wird im Objekt pimSGAddressType definiert. Diese Adresse wird in der PIM-SM Spezifikation RPF'(S,G) genannt.
Upstream Join StateZeigt an, ob der lokale Router den Shortest-Path-Tree für dieQuelle und die Gruppe, die durch diesen Eintrag dargestellt wird, beitreten soll. Dieses entspricht dem Status der Upstream (S,G) State Machine in der PIM-SM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Upstream Join TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der lokale Router die nächste periodische (S,G) Join Nachricht auf pimSGRPFIfIndex sendet. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G) Upstream Join Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.
Shortest Path TreeZeigt an, ob das Shortest Path Tree Bit gesetzt ist, d.h. ob das Forwarding über den Shortest Path Tree stattfinden soll.
Werte in der Liste (S,G,RPT) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse dieses Eintrags an. InetAddressType wird im Objekt pimStarGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird im Objekt pimStarGAddressType definiert.
Reverse-Path-Forwarding (RPF)Zeigt den Adresstyp des RPF Next Hop zum RP an, oder unknown(0), wenn der RPF Next Hop nicht bekannt ist.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Upstream Override TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der lokale Router die nächste Triggered (S,G,rpt) Join Nachricht auf pimStarGRPFlIndex sendet. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G,rpt) Upstream Override Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.

21.9.3 Schnittstellenspezifische Zustände

Das Menü Monitoring->PIM->Schnittstellenspezifische Zustände enthält schnittstellen-spezifische Status-Angaben. Allgemeine Statusangaben Nicht-schnittstellen-spezifischer Status Schnittstellenspezifische Zustände ![](images/6e0f2f34350d51a6cd5d3932c49101e53483bb884ff2746e98ce28720eeebb06.jpg) Abb. 214: Monitoring->PIM->Schnittstellenspezifische Zustände Werte in der Liste Schnittstellenspezifische Zustände
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, (*,G,I) Status, (S,G,I)Status und (S,G,RPT) Status
Werte in der Liste (\*,G,I) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse dieses Eintrags an. InetAddressType wird im Objekt pimStarGAddressType definiert.
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Join/Prune-StatusZeigt den Status an, der sich aus den (*,G) Join/Prune Nachrichten ergibt, die auf dieser Schnittstelle empfangen wurden. Dieses entspricht dem Status der Downstream Per-Interface (*,G) State Machine in the PIM-SM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Expiry TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der (*,G) Join State für diese Schnittstelle ungültig wird. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (*,G) Join Expiry Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist. Der Wert 'FFFFFFF'h steht für unendlich.
Assert-StatusZeigt den (*,G) Assert State für diese Schnittstelle. Dieser entspricht dem Status der Per-Interface (*,G) Assert State Machine in der PIM-SM Spezifikation. Wenn pimStarGPimMode 'bidir' ist, muss dieses Objekt 'noInfo' lauten.
IP-Adresse des Assert WinnerZeigt die Adresse des Assert Winner an, wenn pimStarGIAssertState 'iAmAssertLoser' lautet. InetAddressType wird durch das Objekt pimStarGIAssertWinnerAddressType definiert.
Werte in der Liste (S,G) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGAddressType definiert.
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Join/Prune-StatusZeigt den Status an, der sich aus den (S,G) Join/Prune Nachrichten ergibt, die auf dieser Schnittstelle empfangen wurden. Dieser entspricht dem Status der Downstream Per-Interface (S,G) State Machine in der PIM-SM und PIM-DM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeit an, die verbleibt, bevor der lokale Router auf eine (S,G) Prune Nachricht reagiert, die auf dieser Schnittstelle empfangen wird. Der Router wartet diese Zeit, um zu prüfen, ob ein anderer Downstream Router die Prune Nachricht korrigiert. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G) Prune-Pending Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.
Expiry TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der (S,G) Join State für diese Schnittstelle ungültig wird. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G) Join Expiry Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist. Der Wert 'FFFFFFF'h steht für unendlich. Dieser Timer wird in der PIM-DM Spezifikation(S,G) Prune Timer genannt.
Assert-StatusZeigt den (S,G) Assert State für diese Schnittstelle an. Dieser entspricht dem Status der Per-Interface (S,G) Assert State Machine in der PIM-SM Spezifikation Siehe "I-D.ietf-pim-sm-v2-new section 4.6.1"
IP-Adresse des Assert WinnerZeigt die Adresse des Assert Winner, wenn pimSGIAssertState 'iAmAssertLoser lautet. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGIAssertWinnerAddressType definiert.
Werte in der Liste (S,G,RPT) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimStarGAddressType definiert.
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Join/Prune-StatusZeigt an, ob der lokale Router die Quelle des RP Tree abschneiden soll. Dieses entspricht in der PIM-SM Spezifikation dem Status der Upstream (S,G,rpt) State Machine für Triggered Messages.
Expiry TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der (S,G,rpt) Prune State für diese Schnittstelle ungültig wird. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G,rpt) Prune Expiry Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist. Der Wert 'FFFFFFF'h steht für unendlich. Dieser Timer wird in der PIM-DM Spezifikation(S,G) Prune Timer genannt.

Glossar

2G Siehe GSM. 3DES Siehe DES. 3G Siehe UMTS. 4G Siehe LTE. 802.11 Die Norm 802.11 beschreibt Wireless LAN (WLAN). Es existieren verschiedene Erweiterungen: 802.11a: Brutto-Datentransferrate: 54 Mbit/s, Frequenzband: 5 GHz, 802.11b: Brutto-Datentransferrate: 11 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz, 802.11g: Brutto-Datentransferrate: 54 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz, 802.11n: Brutto-Datentransferrate: 600 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz (optional: 5 GHz) Access Client Der Client Mode ist eine Betriebsart eines Wireless Access Points (AP), bei dem sich dieser gegenüber dem übergeordneten AP wie ein Wireless Adapter verhält. Mit einem im Client Mode betriebenen AP können einzelne Rechner oder ganze Subnetze an übergeordnete Netze angebunden werden. Access Point Ein Access Point (AP) ist ein Gerät zur drahtlosen Verbindung von Clients (Computern). Der AP dient somit zum Aufbau eines Funknetzwerks (WLAN) sowie der Verbindung dieses WLANs mit einem kabelgebundenen Ethernet-Netzwerk (Bridging). Accounting Beim Accounting werden Verbindungsdaten aufgezeichnet, wie z. B. Datum, Uhrzeit, Verbindungsdauer, Gebühreninformation und Anzahl der übertragenen Datenpakete. Activity Monitor Mithilfe des Activity Monitors kann der Status physikalischer und virtueller Geräteschnittstellen überwacht werden. Ad-Hoc-Netzwerk In einem Ad-Hoc-Netzwerk verbinden sich einzelne Clients über einen Wireless Adapter zu einem unabhängiges Wireless LAN. Ad-Hoc-Netze arbeiten unabhängig, ohne Access Point auf einer Peer-to-Peer-Basis. Der Ad-Hoc-Modus wird auch als IBSS-Modus (Independent Basic Service Set) bezeichnet und ist in kleinsten Netzen sinnvoll, z. B. bei der Vernetzung zweier Notebooks ohne Access Point. ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line. Siehe DSL.

AES

Advanced Encryption Standard (AES, Rijndael) ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). AES verwendet eine feste Blocklänge von 128 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 128, 192 oder 256 Bit. AES ist ein sehr schneller und sicherer Algorithmus.

Aggressive Mode

Beim Aufbau einer IPSec-Verbindung wird der Aggressive Mode zur Realisierung eines Phase-1-Austausches verwendet. Der Aggressive Mode bietet keinen Schutz der Identität für aushandelnde Knoten, da sie ihre Identitäten übertragen müssen, bevor sie einen sicheren Kanal aufbauen können. Siehe auch Main Mode.

AH

Der Authentication Header (AH) wird bei IPSec verwendet, um die Authentizität und Integrität der übertragenen Pakete sicherzustellen sowie den Sender zu authentisieren.

Anlagenanschluss

Beim Anlagenanschluss handelt es sich um einen ISDN-Anschluss, der auch als Point-to-Point-Anschluss (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss einer TK-Anlage. Man erhält eine Anlagenanschluss-Rufnummer und einen Rufnummernblock. Die einzelnen Rufnummern im Rufnummernblock werden als Durchwahlausnahmen bezeichnet. (Beispiel: Anlagenanschluss-Rufnummer: 1234, Rufnummerblock: 1 - 99, Rufnummern der einzelnen Teilnehmer: 1234-1, 1234-2, 1234-3, ...) Siehe auch Mehrgeräteanschluss.

Anlagenanschluss- Rufnummer

Siehe Anlagenanschluss.

Annex A

Annex A ist eine DSL-Variante, die in Verbindung mit analogen Telefonanschlüssen (POTS) auftritt, z. B. in Frankreich.

Annex B

Annex B ist eine DSL-Variante, die in Verbindung mit ISDN auftritt, z. B. in Deutschland.

Annex J

Annex J ist eine DSL-Variante zur reinen Datenübertragung, ohne Sprachinformationen (entbündelter Anschluss). Annex J ist eine Ergänzung zur Spezifikation G.992. Diese DSL-Anschlüsse benötigen keinen Splitter und haben eine höhere Reichweite und eine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit.

Annex L

Annex L ist eine Erweiterung von Annex A. Die Reichweite ist zulasten der Datenübertragungsrate vergrößert.

Annex M

Annex M ist eine Erweiterung von Annex A. Der Upstream ist zulasten des Downstreams vergrößert.
ANSI T1.413ANSI T1.413 ist eine ADSL-Variante.
ARPDas Address Resolution Protocol (ARP) liefert zu IPv4-Adressen die zugehörigen MAC-Adressen. Die notwendigen Informationen werden zwischen den Netzwerkknoten ausgetauscht, im Cache des Geräts gespeichert und nach Ablauf der ARP Lifetime wieder gelöscht. Für IPv6 wird diese Funktionalität durch das Neighbor Discovery Protocol (NDP) bereitgestellt.
ATMAsynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technik der Datenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete – Zellen oder Slots genannt – mit fester Länge kodiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird.
AuthentifikationÜberprüfung der Identität des Nutzers (Authentisierung).
AutorisierungAuf Basis seiner Identität (Authentication) kann der Nutzer auf bestimmte Dienste und Ressourcen zugreifen.
AUXAUX ist ein Signaleingang für externe Geräte, z. B. Analog- oder GSM-Modems.
B-KanalSiehe Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
Backbone AreaAls Backbone wird der Kernbereich eines Netzwerks bezeichnet, der alle Teilnetze (Areas) miteinander verbindet.
BasisanschlussDer Basisanschluss ist ein Netzanschluss an das ISDN. Eine andere Bezeichnung für diese Anschlussart ist Basic Rate Interface (BRI). Ein Basisanschluss bietet zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kbit/s. Für den Basisanschluss existieren zwei Betriebsarten: Anlagenanschluss und Mehrgeräteanschluss. Für größere Installationen wird der Primärmultiplexanschluss verwendet.
BeaconZum Aufbau eines Wireless LAN im Infrastruktur-Modus versendet der zentrale Access Point Beacons. Diese Mitteilungen enthalten den Netzwerknamen (SSID), eine Liste der unterstützten Übertragungsraten und die Art der Verschlüsselung.
BitEin Binary Digit (Bit) ist die kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Signale werden in den logischen Zuständen "0" und "1" dargestellt.
Black / White ListEinträge in der Black List werden blockiert, Einträge in der White List werden durchgelassen. (Beispiel: Alle Telefonnummern, die mit 01234 beginnen, werden in der Black List blockiert. Die Telefonnum-mer 01234987 kann trotzdem in der White List freigegeben werden.)
BlowfishBlowfish ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). Blowfish verwendet eine feste Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüsselänge kann zwischen 32 und 448 Bit gewählt werden.
BootPDas Bootstrap Protocol (BootP) dient zur automatischen Vergabe einer IP-Adresse.
BpsBits pro Sekunde. Ein Maßstab für die Übertragungsrate.
BRI Siehe Basisanschluss.
BridgeEine Bridge ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden gleichartiger Netze auf Schicht 2 des OSI-Modells. Datenpakete werden anhand von MAC-Adressen übertragen. Durch Bridges wird das Netzwerk aufgeteilt und entlastet.
BroadcastBei einem Broadcast werden Datenpakete von einem Punkt an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen, z. B. falls der Empfänger noch unbekannt ist. Ein Beispiel dafür sind die Protokolle ARP und DHCP. Die Kommunikation erfolgt über Broadcast-Adressen: MAC-Netzwerke: FF:FF:FF:FF:FF:FF, IPv4-Netzwerke: 255.255.255.255, IPv6-Netzwerke: ff00::/8
BRRPBRRP ist eine Implementierung des Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP). Ziel des Verfahrens ist es den Ausfall des Standard-gateways zu kompensieren. Mehrere Router werden zu einem virtuellen Router zusammengefasst. Fällt einer dieser Router aus, können die Restlichen diesen ersetzen.
CACertificate Authority. Siehe Zertifikat.
CacheInformationen zur Namensauflösung werden vom Gerät im sogenannten Cache zwischengespeichert. Siehe auch ARP.
Called Party's NumberRufnummer des angerufenen Teilnehmers.
Calling Party's NumberRufNummer des Anrufers.
CAPIDas Common ISDN Application Programming Interface (CAPI) ist eine Programmierschnittstelle für ISDN. Diese ermöglicht es Anwendungsprogrammen, von einem PC aus auf ISDN-Hardware zuzu-greifen. Siehe auch TAPI.

CAPWAP

Das Control And Provisioning of Wireless Access Points Protocol (CAPWAP) dient zur Überwachung von Wireless Access Points (Slaves) durch einen WLAN-Controller (Master). Es verwendet die UDP-Ports 5246 zur Kontrolle und 5247 zur Datenübertragung.

CAST

CAST ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). CAST verwendet eine fixe Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge kann zwischen 40 und 128 Bit gewählt werden. Alternative Bezeichnungen sind CAST-128 oder CAST5.

CHAP

Das Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP) ist ein Authentifizierungsprotokoll für PPP-Verbindungen. Neben dem Standard-CHAP existieren noch die Varianten MS-CHAPv1 und MS-CHAPv2 der Firma Microsoft. Man wählt sich über PPP in ein Netzwerk ein und authentifiziert sich mit Benutzername und Passwort. Benutzername und Passwort werden verschlüsselt übertragen. Siehe auch PAP.

Cipher

Eine Blockchiffre (Block Cipher) ist ein Verschlüsselungsalgorithmus. In diesem Verschlüsselungsverfahren wird ein Datenblock mit fester Größe (normalerweise 64 Bit) mithilfe eines sogenannten Schlüssels zu einem Block derselben Größe umgeschrieben. Je länger der Schlüssel ist, umso sicherer ist der Algorithmus.

Client

Ein Client nutzt die von einem Server angebotenen Dienste. Clients sind in der Regel Arbeitsplatzrechner.

CoS

Der Begriff Class of Service (CoS) hat je nach Anwendungsgebiet verschiedene Bedeutungen. In der Telekommunikation wird unter CoS die dem Benutzer zugeteilte Berechtigungsklasse verstanden. Die Berechtigungsklasse legt die Rechte des Benutzers fest, wie z. B. Amtsberechtigung, nutzbare Leistungsmerkmale, Zugriff auf Anwendungen, ... In der Netzwerktechnologie versteht man unter CoS die Klassifizierung bestimmter Dienste gemäß IEEE 802.1p. CoS ermöglicht eine gezielte Priorisierung, während mit Quality of Service (QoS) explizite Bandbreitengarantien oder -beschränkungen eingerichtet werden. Die Einteilung der Datenpakete erfolgt mittels eines DSCP-Werts (Differentiated Services Code Point).

CRC

Cyclic Redundancy Check (CRC) ist ein Verfahren, um Fehler in der Datenübertragung zu erkennen. CRL Siehe Zertifikat.

D-Kanal

Siehe Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
DaemonAls Daemon bezeichnet man ein Programm, das im Hintergrund abläuft und bestimmte Dienste zur Verfügung stellt.
DatagrammEin Datagram ist eine in sich geschlossene Dateneinheit mit Nutz- und Steuerdaten. Es steht allgemein für die Begriffe Datenframe, Datenpaket und Datensegment.
DatenkompressionDie Datenkompression ist ein Verfahren, um die übertragene Datenmenge zu verringern. Siehe STAC und MPPC.
Dead Peer DetectionIn IPSec werden mithilfe der Dead Peer Detection nicht mehr erreichbare IKE-Peers aufgespürt.
Default GatewayAn das Default Gateway (Standardrouter) wird sämtlicher Datenverkehr gesendet, der nicht für das eigene Netzwerk bestimmt ist.
Default RouteSiehe Standardroute.
Deffie-HellmanDiffie-Hellman ist ein Public-Key-Algorithmus zur Aushandlung und Etablierung von Schlüsseln. Da Daten weder verschlüsselt noch signiert werden, ist das Verfahren nur sicher, falls sich die Verbindungspartner über andere Mechanismen, wie RSA oder DSA, authentifizieren.
Denial-Of-Service AttackBei einem Denial-of-Service-Angriff (DoS) wird eine Netzwerkkomponente mit Anfragen überflutet, sodass diese völlig überlastet wird. Das System oder ein bestimmter Dienst ist in Folge dessen nicht mehr funktionsfähig.
DESData Encryption Standard (DES) ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). DES verwendet eine feste Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 56 Bit. Triple-DES oder 3DES basiert auf der dreimaligen Anwendung von DES (drei verschiedene unabhängige Schlüssel).
DFÜDFÜ steht für Datenfernübertragung.
DHCPDas Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen. Ein DHCP-Server vergibt an jeden Client im Netzwerk eine IP-Adresse aus einem definierten Adress-Pool. Die Clients müssen dazu entsprechend konfiguriert sein.
DIMEDesktop Internetworking Management Environment (DIME) wird zur Konfiguration und Überwachung von Gateways verwendet.
DNSMithilfe des Domain Name System (DNS) wird der Domänename(z. B. www.example.org) in eine IP-Adresse konvertiert (Namensauflösung).
DomäneEin Domäne ist ein zusammenhängender Teilbereich des DNS (z. B. example.org).
DownstreamDas Gateway erhält die Daten von einem übergeordneten Netz und reicht sie an sein angeschlossenes Netzwerk weiter.
DSAMithilfe des Digital Signature Algorithm (DSA) werden digitale Signaturen erstellt und Datenpakete verschlüsselt. Über Signaturen können Veränderungen an den Informationen des Datenpakets nachgewiesen werden. DSA wird für Public-Key-Kryptographie (IPSec) verwendet. Siehe auch RSA. DSA ist schneller in der Schlüsselerzeugung aber langsamer in der Schlüsselverarbeitung als RSA.
DSCPDatenpakete können mit einem Differentiated Services Codepoint (DSCP) ausgezeichnet werden. DSCP-Werte teilen Datenpakete in Klassen ein, sodass wichtige Pakete schneller durch das Netzwerk geleitet werden können. Siehe auch QoS.
DSL-ModemSiehe Modem.
DSS1Digital Subscriber Signalling System No. 1 (DSS1) ist ein Signalisierungsprotokoll für den D-Kanal des ISDN. Es ist auch bekannt als Euro-ISDN.
DTIMEine Delivery Traffic Indication Message informiert die Clients über auf dem Access Point vorhandene Multicast- bzw. Broadcast-Daten
Durchwahl (VoIP)Beim Durchwahl-Anschluss handelt es sich um einen VoIP-Anschluss, der auch als Point-to-Point-Anschluss (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss einer IP-TK-Anlage. Man erhält eine Basisrufnummer und einen Rufnummernblock. Die einzelnen Rufnummern im Rufnummernblock werden als Durchwahlausnahmen bezeichnet. (Beispiel: Basisrufnummer: 1234, Rufnummerblock: 1 - 99, Rufnummern der einzelnen Teilnehmer: 1234-1, 1234-2, 1234-3, ...)
DurchwahlausnahmeSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
DurchwahlbereichSiehe Rufnummernblock bei Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
DurchwahlnummerSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
Dynamische IP-AdresseIm Gegensatz zu einer statischen IP-Adresse wird die dynamische IP-Adresse temporär per DHCP zugeordnet. Netzwerkkomponenten wie Web-Server oder Drucker besitzen in der Regel statische IP-Adressen, Clients wie Notebooks oder Workstations erhalten meist dynamische IP-Adressen.
DynDNSMithilfe eines DynDNS-Providers kann ein Domänenname auch mit einer dynamisch wechselnden IP-Adresse verknüpft werden.
Einzelrufnummer (VoIP)Beim Einzelrufnummer-Anschluss handelt es sich um einen VoIP-Anschluss, der auch als Point-to-Multipoint-Anschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss von VoIP-Endgeräten. Man erhält Einzelrufnummern (MSNs). Siehe auch Durchwahl (VoIP).
EncapsulationEnkapsulierung (Einschließen) von Datenpaketen in ein bestimmtes Protokoll, um die Datenpakete in einem Netzwerk zu übertragen. Siehe auch VPN.
EncryptionEncryption bezeichnet die Verschlüsselung von Daten, z. B. mithilfe von MPPE.
ESPEncapsulating Security Payload (ESP) ist ein Protokoll für IPSec. Es verwendet die Protokollnummer 50 und unterstützt Datenverschlüsselung sowie Authentifizierung.
EthernetEthernet ist eine Spezifikation für kabelgebundene Datennetze. Ethernet arbeitet auf der ersten und zweiten Schicht des OSI-Modells.
Euro-ISDNIn Europa standardisiertes ISDN, basierend auf dem Signalisierungsprotokoll DSS1.
Eurofile-TransferEuroFile Transfer (EFT) ist ein Protokoll für den Austausch von Dateien über ISDN.
FilterEin Filter besteht aus einer Anzahl von Kriterien (z. B. Protokoll, Port-Nummer, Quell- und Zieladresse). Treffen diese Kriterien für ein Datenpaket zu, kann das Datenpaket einer bestimmten Aktion (weiterleiten, ablehnen, ...) unterworfen werden. Dadurch entsteht eine Filterregel.
FilterregelEine Regel, die definiert, welche Datenpakete vom Gateway übertragen bzw. nicht übertragen werden sollen.
FirmwareDie Firmware (Systemsoftware) ist ein fest ins Gerät eingebetteter Programmcode. Mit dessen Hilfe werden die Funktionen des Gerätsbereitgestellt.
FragmentierungFalls die Gesamtlänge des Datenpakets größer als die Maximum Transmission Unit (MTU) der Netzwerkschnittstelle ist, muss das Datenpaket durch IP-Fragmentierung auf mehrere physikalische Datenblöcke aufgeteilt werden. Der umgekehrte Prozess wird Reassembly genannt.
FrameEin Datenframe ist eine Informationseinheit (Protocol Data Unit) auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells
Frame RelayFrame Relay ist eine Datenübertragungstechnik und Weiterentwicklung von X.25 (kleinere Pakete, weniger Fehlerprüfung). Frame Relay wird überwiegend für GSM-Netze verwendet.
FTPDas File Transfer Protocol (FTP) regelt die Dateiübertragung in IP-Netzwerken. Es regelt den Austausch zwischen FTP-Server und Client.
Full-DuplexDaten können bei Full-Duplex über eine Leitung gleichzeitig gesendet und empfangen werden.
G.991.1 Datenübertragungsempfehlung für HDSL.
G.991.2Datenübertragungsempfehlung für SHDSL.
G.992.1Datenübertragungsempfehlung für ADSL (G.DMT). Es existieren zwei länderspezifische Ausprägungen G.992.1 Annex A und G.992.1 Annex B. Datentransferraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,3 Mbit/s (Upstream)
G.992.2Datenübertragungsempfehlung für ADSL (G.LITE / ADSL-Lite). Es existieren zwei Varianten G.992.2 Annex A und G.992.2 Annex B. Datentransferraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,3 Mbit/s (Upstream)
G.992.3Datenübertragungsempfehlung für xDSL2. Es existieren drei Varianten: G.992.3 Annex A/B (G.DMT bis ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 12 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream, G.992.3 Annex L (RE-ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 5 Mbit/s im Downstream und 0,8 Mbit/s im Upstream und G.992.3 Annex M (ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 12 Mbit/s im Downstream und 2,5 Mbit/s im Upstream.
G.992.4Datenübertragungsempfehlung für ADSL2 mit Annex A/B. Datenübertragungsraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,0 Mbit/s (Upstream)
G.992.5Datenübertragungsempfehlung für xDSL2+. Es existieren drei Vari-anten: G.992.5 Annex A/B (ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream, G.992.5 Annex L (RE-ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream und G.992.5 Annex M (ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 3,5 Mbit/s im Upstream.
G.993.1Datenübertragungsempfehlung für VDSL. Datenübertragungsraten: 52 Mbit/s (Downstream), 16 Mbit/s (Upstream)
G.993.2Datenübertragungsempfehlung für VDSL2. Datenübertragungsra- ten: 200 Mbit/s (Downstream), 200 Mbit/s (Upstream)
G.DMT Siehe F.992.1.
G.Lite Siehe F.992.2.
G.SHDSL Siehe G.991.2.
GatewayDas Gateway ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden ver- schiedenartiger Netze.
GPRSGeneral Packet Radio Service (GPRS) ist die Bezeichnung für den paketorientierten Dienst zur Datenübertragung in GSM-Netzen.
GREGeneric Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. GRE ver-wendet die Protokollnummer 47.
GSMDas Global System for Mobile Communications (GSM), auch als 2G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard. Dieser erreicht zusammen mi GPRS eine spezifizierte max. Datenübertragungsrate von 171,2 kbit/s.
Half-DuplexDaten können bei Half-Duplex über eine Leitung nur nacheinander gesendet und empfangen werden.
HashZur Sicherstellung der Datenintegrität muss die Information vor un-autorisierter Manipulation während der Übertragung geschützt wer-den. Um dies zu gewährleisten, muss jede empfangene Kommuni-kation mit der ursprünglich gesendeten Information übereinstimmen. Deshalb werden mathematische Streuwertfunktionen (Hashfunktionen) zur Berechnung von Prüfsummen (Hashwerten) verwendet. Diese werden verschlüsselt und mit der Nachricht als digitale Signatur versendet. Der Empfänger prüft wiederum die Signa-tur, bevor er das Paket öffnet. Falls sich die Signatur und damit derInhalt des Datenpakets geändert hat, wird das Paket verworfen. Die am häufigsten verwendeten Hash-Algorithmen sind Message Digest Version 5 (MD5) und Secure Hash Algorithm (SHA1).
HDSLHigh Data Rate Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
HeartbeatMithilfe von Heartbeat-Meldungen signalisieren die Teilnehmer eines Netzwerks ihre Empfangsbereitschaft.
HopAls Hop bezeichnet man die Verbindung von einem Netzwerknoten zum nächsten.
HostEin Host ist ein Rechnersystem, das seine Dienste im Netzwerk zur Verfügung stellt.
Host-NameDomänename eines Host. Siehe DNS.
HostrouteEine Hostroute bezeichnet die Route zu einem einzelnen Host.
HotspotEin Hotspot ist ein öffentlicher Internetzugangspunkt über WLAN oder kabelgebundenes Ethernet.
HSDPAHigh Speed Downlink Packet Access (HSDPA, 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobil-funkstandards UMTS.
HTTPDas HyperText Transfer Protocol (HTTP) ist ein Protokoll zur Übertragung von HTML-Seiten (Web-Seiten) zwischen Server und Client. Es verwendet standardmäßig den Port 80.
HTTPSDas HyperText Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist ein Protokoll zur abhörsicheren Übertragung von HTML-Seiten (Web-Seiten) zwischen Server und Client. HTTPS ist schematisch identisch zu HTTP. Für die zusätzliche Verschlüsselung der Daten wird SSL / TLS verwendet. Der Standard-Port für HTTPS-Verbindungen ist 443.
HyperchannelBeim Hyperchannel haben mehrere Teilnehmer Zugriff auf das Übertragungsmedium. Ein Teilnehmer kann seine Informationen nur übertragen, wenn kein anderer Teilnehmer das Medium belegt. Ein Hyperchannel-Netzwerk dient hauptsächlich für Kurzstreckenbetrieb mit höchsten Datenraten.
ICMPDas Internet Control Message Protocol (ICMP) dient dem Austausch von Informations- und Fehlermeldungen über IPv4. Für IPv6 existiert die Version ICMPv6.
IGMP Das Internet Group Management Protocol (IGMP) dient in IPv4-Netzen zur Organisation von Multicast-Gruppen. IKE Das Internet-Key-Exchange-Protokoll (IKE) dient der automatischen Schlüsselverwaltung bei IPSec-Verbindungen. Der IKE-Prozess verläuft in zwei Phasen. Während Phase 1 authentifizieren sich die IKE-Teilnehmer gegenseitig und etablieren einen sicheren Kanal. In Phase 2 handeln die beiden IPSec-Teilnehmer die SAs aus. Es existieren zwei Versionen des IKE-Mechanismus. Infrastruktur-Netzwerk In einem Infrastruktur-Netz bilden die einzelnen Endgeräte (Clients) über einen zentralen Knotenpunkt (Access Point) ein Wireless LAN. Dieser zentrale Access Point kann dabei auch ein Vermittler in weitere Netze sein. IP Das Internet Protocol (IP) ist ein Netzwerkprotokoll und stellt die Grundlage des Internets dar. Es arbeitet auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. Auf IP bauen die Protokolle TCP und UDP auf. Es existieren zwei Versionen Internet Protocol Version 4 (IPv4) und Internet Protocol Version 6 (IPv6). IP-Adresse IP-Adressen werden zur Navigation in einem IP-Netzwerk verwendet, um Quelle und Ziel eindeutig zu bestimmen. IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, IPv6-Adressen aus 128 Bits. Damit sind bei IPv4 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar, bei IPv6 2128 = 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 Adressen. Für IPv4 wird die Dezimaldarstellung (dotted decimal notation) verwendet, z. B. 192.168.0.250. Für IPv6 wird die Hexadezimaldarstellung verwendet, z. B. 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344. Siehe auch Netzmaske. IPCP Das Internet Protocol Control Protocol (IPCP) dient, analog zu DHCP, zur Konfiguration eines Host mit IP-Adresse, Gateway und DNS-Server, falls eine PPP-Netzwerkverbindung verwendet wird. Mithilfe der Erweiterung Robust Header Compression over PPP kann der Header für eine schnellere Datenübertragung komprimiert werden. Analog wird in IPv6-Netzwerken die Funktionalität durch das Internet-Protocol-Version-6-Control-Protokoll (IPV6CP) bereitgestellt. IPSec IPSec (Internet Protocol Security) ist ein Netzprotokoll zur Einkapse-lung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. Die Protokollnummer für IPSec ist dabei vom verwendeten Protokoll abhängig. Der Authentication-Header (AH) verwendet die Protokollnummer 51, das Encapsulating-Security-Payload (ESP) die Nummer 50. IPv6 Siehe IP.
ISDNIntegrated Services Digital Network (ISDN) ist ein Datenübertragungsstandard, der Telefonie, Telefax und Datenübertragung umfasst. Es existieren zwei ISDN-Anschluss-Varianten: Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
ISDN-AdresseDie ISDN-Adresse eines ISDN-Geräts setzt sich zusammen aus einer ISDN-Nummer gefolgt von weiteren Ziffern, die sich auf das spezifische Endgerät beziehen.
ISDN-LoginÜber ISDN-Login ist das Gerät über SNMP fernkonfigurierbar. Es muss dazu einen konfigurierten ISDN- oder Mobilfunk-Anschluss besitzen.
ISDN-NummerDie ISDN-Nummer ist die Netzwerkadresse der ISDN-Schnittstelle.
ISDN-Router Siehe Router.
ISPInternet Service Provider (ISP) sind Anbieter technischer Leistungen zur Nutzung des Internets.
ITUDie International Telecommunication Union (ITU) koordiniert den Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsnetzen und Diensten.
KanalEin Funkkanal ist ein für Wireless LAN genutztes Frequenzband. Geräte, die auf benachbarten Kanälen senden, stören sich gegenseitig.
KanalbündelungBei der Kanalbündelung werden die B-Kanäle einer ISDN-Verbindung zusammengefasst, um den Datendurchsatz zu erhöhen.
KeepaliveMit Keepalive-Paketen wird die Erreichbarkeit des Kommunikationspartners überprüft.
KeepaliveKeepalive ist ein Mechanismus zur Aufrechterhaltung der Netzwerkverbindung und zur Überprüfung der Erreichbarkeit der Kommunikationspartner. Dazu werden in der Regel spezifische Pakete ins Netzwerk gesendet.
KonfigurationAlle Einstellungen des Geräts werden als Konfiguration bezeichnet. Diese Konfiguration ist intern in MIB-Tabellen gespeichert. Diese Informationen können extern gesichert, von extern geladen oder gelöscht werden. Bearbeitet wird die Konfiguration über die HTTP(S)-Benutzeroberfläche, einen SNMP-Client oder angeschlossene Telefone.

L2TP

Das Layer 2 Tunneling Protocol (L2TP) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über verschiedene Protokolle zu transportieren. L2TP verwendet standardmäßig die Protokollnummer 1701. Die Architektur eines L2TP-Netzwerks besteht aus einem L2TP-Access-Concentrator (LAC), der auch fest in den Client integriert sein kann, und dem L2TP-Network-Server (LNS). Der LAC stellt die Verbindungen zum LNS her und verwaltet diese. Die Autorisierung wird über einen Network-Access-Server (NAS), der im LAC oder LNS implementiert sein kann, geregelt. Der LNS ist für das Routing und die Kontrolle der vom LAC empfangenen Pakete zuständig. Die eigentlichen Nutzdaten werden unverschlüsselt ausgetauscht, während Kontrollnachrichten zu Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit der Tunnelendpunkte abgesichert übertragen werden.

LAC Siehe L2TP.

LAN

Ein Local Area Network (LAN) bezeichnet ein räumlich eng begrenztes Netzwerk und umspannt meist ein Gebäude oder einen Firmensitz.

Lastverteilung

Bei der Lastverteilung werden Daten über unterschiedliche Schnittstellen gesendet, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen. Im Unterschied zu Multilink funktioniert die Lastverteilung auch mit Accounts zu unterschiedlichen Providern.

Layer

Ein Layer bezeichnet eine Schicht im OSI-Modell.

LCP

Das Link Control Protocol (LCP) wird in PPP-Verbindungen verwendet, um die Enkapsulierung automatisch auszuhandeln, Grenzen für variierende Paketgrößen zu verarbeiten, den Verbindungspartner zu authentifizieren, einen defekten Link zu bestimmen, Verbindungsfehler zu erkennen und die Verbindung zu beenden.

LDAP

Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) regelt die Kommunikation zwischen einem Client und dem Directory-Server. LDAP wird für den Austausch und die Aktualisierung von Verzeichnissen, z. B. ein Telefonbuch, verwendet.

Lease Time

Die Lease Time bezeichnet die Gültigkeitsdauer einer dynamischen IP-Adresse, die ein Client von einem DHCP-Server erhalten hat.

Leased Line Siehe Standleitung.

LLC

Die Link Layer Control (LLC) regelt die Medienzuteilung auf MAC-Ebene. LNS Siehe L2TP.
LoopbackBei einer Loopback-Schaltung sind Sender und Empfänger identisch.
LTELong Term Evolution (LTE), auch als 4G bezeichnet, ist ein Mobil-funkstandard mit einer standardisierten max. Datenübertragungsrate von 300 Mbit/s.
MAC-AdresseDie Media-Access-Control-Adresse (MAC-Adresse) ist die Hardware-Adresse des Netzwerkadapters und dient zur Identifizierung des Geräts auf Hardware-Ebene.
Main ModeBeim Aufbau einer IPSec-Verbindung wird der Main Mode zur Realisierung eines Phase-1-Austausches verwendet, indem ein sicherer Kanal eingerichtet wird. Siehe auch Aggressive Mode.
Man-in-the-Middle AttackIm Man-in-the-middle-Angriff befindet sich der Angreifer physikalisch oder logisch zwischen den beiden Kommunikationspartnern und kann somit den Datenverkehr einsehen und sogar manipulieren.
MD5Message-Digest Algorithm 5 (MD5) ist eine Hashfunktion, die einen 128-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
Media GatewayEin Media Gateway wandelt den Netzwerktyp von digitalen Sprach-, Audio- oder Bildinformationen um. Beispielsweise können die Signale eines ISDN-Netzwerks auf ein IP-Netzwerk umgesetzt werden.
Mehrfachrufnummer (MSN)MSNs (Multiple Subscriber Number) sind die einzelnen Rufnummern des ISDN-Mehrgeräteanschlusses.
MehrgeräteanschlussBeim Mehrgeräteanschluss handelt es sich um einen ISDN-Anschluss, der auch als Point-to-Multipoint-Anschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss von ISDN-Endgeräten. Man erhält Einzelrufnummern (MSNs). Siehe auch Anlagenanschluss.
MetrikDie Metrik ist eine Maß für die Güte der Route. Die schnellste Route weist dabei die geringste Metrik (costs, »Kosten«) auf. Vereinfacht ist dies die Verbindung mit der kleinsten Anzahl an Knotenpunkten (Routern).
MIBDie Management Information Base (MIB) beschreibt die Informationen, die über ein Netzwerk-Management-Protokoll (z. B. SNMP) abgefragt oder modifiziert werden können. Die MIB ist eine Datenbank, die alle Geräte und Funktionen im Netzwerk beschreibt.
MLPDas Multicast Listener Discovery (MLD) dient in IPv6-Netzen zur Organisation von Multicast-Gruppen.
ModemEin Modem ist ein elektronisches Gerät, das digitale Signale in Frequenzsignale umwandelt, um Daten in einem Kabel- oder Mobilfunknetz zu verbreiten.
MPDUDie MAC Protocol Data Unit (MPDU) bezeichnet ein per Funkmedium ausgetauschtes Informationspaket, inklusive Management-Frames und fragmentierten MSDUs.
MPPCMicrosoft Point-to-Point Compression (MPPC) ist ein Datenkompressionsverfahren.
MPPEMicrosoft Point-To-Point Encryption (MPPE) wird zur Verschlüsselung von Daten, die über PPP übertragen werden, eingesetzt. Es wurde von Microsoft und Cisco entwickelt und als RFC 3078 spezifiziert.
MS-CHAPDas Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol (MS-CHAP) ist ein Authentisierungsverfahren. MS-CHAPv1 ist für die Authentifizierung von DFÜ-Verbindungen gedacht und entspricht in weiten Teilen dem standardmäßigen CHAP. MS-CHAPv2 ist ein Authentisierungsverfahren für PPTP-Verbindungen (VPN).
MSDUEine MAC Service Data Unit (MSDU) ist ein Datenpaket, das auf LLC-Ebene ausgetauscht wird.
MSN Siehe Mehrfachrufnummer.
MSSDie Maximum Segment Size (MSS) definiert die maximale Anzahl an Bytes, die als Nutzdaten in einem TCP-Segment versendet werden können. Die MSS muss kleiner als die Maximum Transmission Unit (MTU) sein, um eine Fragmentierung der IP-Pakete zu vermeiden.
MSS ClampingBei MSS Clamping wird die Maximum Segment Size (MSS) reduziert, um Netzwerke mit verschiedenen Maximum Transmission Units (MTU) zu verbinden.
MTUDie Maximum Transmission Unit (MTU) ist die größtmögliche über eine physikalische Leitung übertragbare Dateneinheit.
MulticastBei einem Multicast werden Datenpakete von einem Punkt an bestimmte Teilnehmer eines Netzes übertragen. In IPv4 wird dies über den Adress-Bereich 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 und das Protokoll IGMP gesteuert, in IPv6 über ff00::/8-Adressen und ICMPv6.
MultilinkBei Multilink werden mehrere Schnittstellen (PPP, PPPoE, ...) zu einer einzigen virtuellen Verbindung zusammengefasst, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen.
NAPTNetwork Address Port Translation (NAPT) ist eine andere Bezeichnung für PAT. Siehe PAT.
NATMithilfe von Network Address Translation (NAT) werden die Quell- und Ziel-IP-Adressen eines Datenpakets durch andere ersetzt. Dadurch können unterschiedliche Netze miteinander verbunden werden. Siehe auch PAT.
NBNSNetBIOS Name Service (NBSN) dient wie DNS der zentralen Namensauflösung. Siehe auch WINS und DNS.
NetzabschlussDer Netzabschluss (Network Termination, NT) bezeichnet einen Anschluss bzw. eine Betriebsart. Am NT-Anschluss (Anschlussdose) wird einem Endgerät der Zugang zu einem Kommunikationsnetz bereitgestellt. Beim analogen Anschluss wird die Steckdose TAE genannt, beim ISDN-Basisanschluss NTBA und beim ISDN-Primärmultiplexanschluss NTPMGF. Im NT-Betrieb wird das Gateway am externen S0 der Telefonanlage angeschlossen und stellt für diese einen externen Amtsanschluss dar. Siehe auch TE.
NetzmaskeDie Netzmaske, auch Netzwerkmaske oder Subnetzmaske, definiert bei IPv4 in Verbindung mit der IP-Adresse das Netzwerk, indem sie die IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräteanteil aufteilt und somit bestimmt, welche Adressen geroutet werden müssen. Beispiel einer Netzmaske: 255.255.255.0. Bei IPv6 spricht man von der Präfixlänge.
NetzwerkadresseEine Netzadresse (Präfix) bezeichnet die Adresse des gesamten Netzwerks. Die Netzwerkmaske bzw. Präfixlänge unterteilt die IP-Adresse in die Netzadresse und Host-Adresse (Geräteadresse). Beispiel für eine Netzadresse: 192.168.0.250/24
NetzwerkrouteDie Netzwerkroute bezeichnet die Route zu einem bestimmten Netzwerk.
NT Siehe Netzabschluss.
NTPDas Network Time Protocol (NTP) dient zur Synchronisation der Uhrzeit.
OAMOAM ist ein Dienst zur Überwachung von ATM-Verbindungen.
OSI-ModellDas OSI-Modell gliedert den Ablauf der Kommunikation zwischenphysikalischem Medium und Anwenderebene in Schichten. Die Anforderungen jeder Schicht werden durch entsprechende Protokolle erfüllt.
OSPFOSPF ist ein dynamisches Routing-Protokoll das meist in größeren Netzwerk-Installationen als eine Alternative zu RIP verwendet wird.
PAPDas Password Authentication Protocol (PAP) ist ein Authentisierungsverfahren für Verbindungen über PPP. Im Gegensatz zu CHAP werden Benutzername und Passwort nicht verschlüsselt übertragen.
PATMithilfe von Port and Address Translation (PAT) werden die Quell- und Ziel-IP-Adressen sowie die Quell- und Ziel-Ports eines Datenpakets durch andere ersetzt. Dadurch können unterschiedliche Netze miteinander verbunden werden. Siehe auch NAT.
PeerEin Peer ist der Endpunkt einer Kommunikation im Netzwerk.
Phase-1/2 Siehe IKE.
PIMDas Protocol Independent Multicast (PIM) ermöglicht dynamisches Routing von Multicast-Paketen im Internet.
PingPing ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist. Daneben wird die Zeitspanne zwischen dem Aussenden eines Datenpakets (ICMP(v6)-Echo-Request-Paket) und dem Empfangen eines daraufhin unmittelbar zurückgeschickten Antwortpakets gemessen. Dadurch kann die Qualität der Verbindung ermittelt werden.
PKCSDie Public-Key Cryptography Standards (PKCS) beinhalten Standards für Public-Key-Kryptografie. Die PKCS sind konzipiert für bi-näre und ASCII-Daten und sind kompatibel mit dem X.509-Standard. Die veröffentlichten Standards sind PKCS #1, #3, #5, #7, #8, #9, #10, #11, #12, und #15. PKCS #10 beschreibt die Syntax für Zertifizierungsanfragen.
PKIMithilfe einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) werden digitale Zertifikate für ein Verschlüsselungsverfahren ausgestellt, verteilt und ge-prüft.
PMTUDie Path MTU (PMTU) beschreibt die maximale Paketgröße, die entlang der gesamten Verbindungsstrecke übertragen werden kann, ohne einer Fragmentierung zu unterliegen.
Point-to-MultipointSiehe Mehrgeräteanschluss und Einzelrufnummer (VoIP).
Point-to-PointSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
PoolEin Address-Pool ist eine Ansammlung von IP-Adressen, die den angeschlossenen Clients z. B. per DHCP zugewiesen werden können.
POP3Das Post Office Protocol Version 3 (POP3) ist ein Übertragungsprotokoll, um den E-Mail-Abruf von einem E-Mail-Server durch einen Client zu steuern.
PortAnhand der Port-Nummer wird entschieden, an welchen Dienst (Telnet, FTP, ...) ein ankommendes Datenpaket weitergeleitet wird.
PPPDas Point-to-Point Protocol (PPP) ist eine standardisierte Technologie, um eine direkte Verbindung zwischen den Netzwerkknoten über Wählleitungen einzurichten.
PPPoADas Point-to-Point-over-ATM Protocol (PPPoA) ermöglicht, PPP-Datenpakete direkt über ein ATM-Netzwerk zu transportieren.
PPPoEDas Point-to-Point-over-Ethernet Protocol (PPPoE) ermöglicht, PPP-Datenpakete direkt über ein Ethernet-Netzwerk zu transportieren.
PPTPDas Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. PPTP verwendet die Protokollnummer 1723. Die PPTP-Architektur teilt sich in zwei logische Systeme. Den PPTP-Access-Concentrator (PAC) und den PPTP-Network-Server (PNS). Der PAC ist üblicherweise in den Windows Client integriert. Er stellt die Verbindung zum PNS her und verwaltet diese. Der PNS ist für das Routing und die Kontrolle der vom PNS empfangenen Pakete zuständig.
Präfix Siehe Netzwerkadresse.
PräfixdelegationIn IPv6-Netzwerken wird die Präfixdelegation zur Zuteilung der Netzwerkadresse (Präfix) an den Router verwendet.
PräfixlängeSiehe Netzmaske.
Preshared KeyEin Preshared Key (PSK) ist ein Schlüssel für ein Verschlüsselungsverfahren. Der Schlüsselwert wurde zwischen den Teilnehmern vorher anderweitig ausgetauscht.
PRISiehe Primärmultiplexanschluss.
PrimärmultiplexanschlussDer Primärmultiplexanschluss ist ein Netzanschluss an das ISDN. Eine andere Bezeichnung für diese Anschlussart ist Primary Rate Interface (PRI) oder S2M-Anschluss. Ein Primärmultiplexanschluss bietet in Europa 30 und in den USA 23 Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s, einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 64 kbit/s und einen Syn- chronisationskanal mit 64 kbit/s in Europa und 8 kbit/s in den USA. Siehe auch Basisanschluss.
ProposalBeim Aufbau einer IPSec-Verbindung werden vom Initiator der Verbindung Vorschläge (Proposals) bezüglich der zu verwendenden Authentifizierungs- und Verschlüsselungsverfahren.
ProtokollProtokolle regeln den Ablauf einer Datenkommunikation auf ver- schiedenen Ebenen des OSI-Modells. Protokolle steuern Adressie- rung, Codierung, Authentifizierung, Formatierung, usw. Beispiele: Ethernet, IP, TCP, HTTP
ProxyEin Proxy ist eine Netzwerkkomponente. Der Proxy ist ein Vermitt- ler. Er leitet eine Anfrage der Quelle mit seiner eigenen IP-Adresse an das Ziel weiter.
PVIDDer Port VLAN Identifier (PVID) ist die Standard-VLAN-ID des jewei- ligen Ports. Ein Paket, das ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird mit dieser ID versehen.
Q-SIGQ-Interface Signalling Protocol (Q-SIG) ist ein ISDN-basiertes Si- ginalisierungsprotokoll für die Vernetzung von Telefonanlagen.
QoSQuality of Service (QoS) beschreibt die Qualität (Güte) des Kommu- nikationsdienstes. Diese wird anhand von Bandbreite, Verzögerung, Paketverlusten und Jitter definiert. Um zeitkritische Datenpakete für VoIP oder Videostreaming möglichst schnell zu übertragen, werden alle Datenpakete bei QoS in Gruppen sortiert und entsprechend ih- rer Priorität im Netzwerk schneller oder langsamer weitergeleitet.
QueueIn einer Warteschlange (Queue) laufen die Datenpakete auf, bevor sie versendet werden.
RADIUSRemote Authentication Dial-In User Service (RADIUS) ist ein Client- Server-Protokoll zur Authentifizierung, Autorisierung und Accounting von Benutzern bei Einwahlverbindungen. Der RADIUS-Server au- thentifiziert den Client z. B. mittels der Überprüfung von Benutzerna- me und Kennwort. Siehe auch TACACS+.
RE-ADSL2 Siehe G.992.5.
Real Time Jitter ControlÜber die Real Time Jitter Control werden Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf in der Größe reduziert, damit Sprachpakete nicht blockiert werden.
RegelketteIn einer Regelkette sind unterschiedliche Filterregeln zusammengefasst. Eine Filterregel wählt einen Teil des Datenverkehrs aufgrund bestimmter Merkmale, z. B. der Quell-IP-Adresse, aus und wendet auf diese Teilmenge eine Aktion an, z. B. blockieren.
RegistrarDer SIP-Server (Registrar) muss eingesetzt werden, falls die Teilnehmer eines VoIP-Gesprächs keine statischen IP-Adressen verwenden. Der SIP-Server registriert die IP-Adressen der Clients und sendet diese Informationen an den SIP-Proxy, der die Anrufe vermittelt. Meistens sind SIP-Proxy und SIP-Registrar identisch.
RepeaterEin Repeater ist ein Gerät, das elektrische oder optische Signale verstärkt und somit die Reichweite des Netzwerks erhöht.
ResetEin Reset setzt das Gerät in einen unkonfigurierten Zustand zurück
RFCEin Request For Comments (RFC) ist ein Dokument, das Standards und Richtlinien für das Internet beschreibt.
Rijndael Siehe AES.
RIPDas Routing Information Protocol (RIP) ist ein Routing-Protokoll. Es ist auf kleine Netzwerke begrenzt. Siehe auch OSPF.
RipeMD 160RACE Integrity Primitives Evaluation Message Digest (RipeMD 160 ist eine Hashfunktion, die einen 160-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
RJ45RJ45 bezeichnet einen Stecker bzw. eine Buchse mit maximal acht Adern zum Anschluss digitaler Endgeräte.
RoamingBeim Roaming bewegt sich ein Client durch ein WLAN und meldet sich dabei an verschiedenen Access Points des gleichen Netzes an und wieder ab.
RouterEin Router ist eine Netzwerkomponente zum Verbinden verschiedenartiger Netze auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. Datenpakete werden anhand von IP-Adressen übertragen. Über Routing-Tabellen werden die besten Wege (Routen) durch das Netzwerk festgelegt. Um die Routing-Tabellen auf dem Laufenden zu halten, tauschen die Router untereinander Informationen über Routing-Protokolle, z. B. OSPF oder RIP, aus.
Router AdvertisementRouter Advertisements sind Nachrichten, die der Router ins Netzwerk sendet. Diese verkünden die Anwesenheit des Routers im Netz. Ferner werden mithilfe von Router Advertisments Präfixe verteilt, die Autokonfiguration organisiert und der Standardrouter festgelegt.
RoutingRouting bezeichnet das Festlegen von Wegen für die Nachrichtenübermittlung.
RSAMithilfe des RSA-Algorithmus (benannt nach seinen Erfindern Rivest, Shamir, Adleman) werden digitale Signaturen erstellt und Datenpakete verschlüsselt. Über die Signatur können Veränderungen an den Informationen des Datenpakets nachgewiesen werden. RSA wird für Public-Key-Kryptographie (IPSec) verwendet. Siehe auch DSA. RSA ist langsamer in der Schlüsselerzeugung aber schneller in der Schlüsselverarbeitung als DSA.
RTPMit dem Real-Time Transport Protocol (RTP) werden Audio- und Video-Daten (Streams) über IP-basierte Netzwerke übertragen.
RTS ThresholdSobald die Anzahl der Frames im Datenpaket über der RTS-Schwelle (RTS Threshold) liegt, wird vor dem Senden eines Datenpakets eine Verbindungsüberprüfung (RTS/CTS-Handshake) durchgeführt.
RTSPDas Real-Time Streaming Protocol (RTSP) steuert die Übertragung von Audio- und Videodaten (Streams) über IP-basierte Netzwerke. Während das Real-Time Transport Protocol (RTP) zur Übertragung der Nutzdaten dient, besteht die Funktion von RTSP hauptsächlich in der Steuerung der Datenströme.
S2M-AnschlussSiehe Primärmultiplexanschluss.
SAEine sogenannte Sicherheitsverbindungen (Security Associations, SA) enthält Informationen über die Maßnahmen zur Sicherung der Kommunikationsverbindung. Mindestens eine SA ist die Voraussetzung für den Aufbau einer gesicherten Verbindung. Eine SA enthält die IP-Adresse des Teilnehmers, das verwendete Authentifizierungsprotokoll, den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus, den Sicherheits-Parameter-Index (SPI), den Selektor und die Gültigkeits dauer.
SADAlle Parameter, die während der Konfiguration von IPSec festgesetzt werden, sind in Form von Datenbanken im Router abgelegt. Dies sind die Security-Policy-Datenbank (SPD) sowie die Security-Association-Datenbank (SAD). Die SAD enthält Informationen überjede Sicherheitsverbindung. Also welche Verschlüsselungsalgorithmen, Schlüssel, Protokolle, Sitzungsnummern oder Gültigkeits-zeiträumen verwendet werden sollen. Für eine ausgehende Verbindung zeigt ein Eintrag der SPD auf einen Eintrag der SAD. Dadurch kann die SPD festlegen, welcher SA für ein bestimmtes Paket verwendet wird. Bei einer eingehende Verbindung wird die SAD angesprochen, um festzulegen, wie das Paket verarbeitet wird.
SCEPDas Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) dient zur Verwaltung digitaler Zertifikate.
SchedulingUnter Scheduling versteht man einen Aufgabenplan. Bestimmte Aktionen (z. B. Deaktivierung einer Schnittstelle) werden durch Ereignisse (z. B. Zeit oder Änderung einer MIB-Variablen) ausgelöst.
Serielle SchnittstelleDie serielle Schnittstelle dient dem Datenaustausch zwischen Computern und Peripheriegeräten. Sie kann zur Konfiguration des Geräts oder zur Datenübertragung über eine IP-Infrastruktur verwendet werden (Serial over IP).
ServerEin Server bietet Dienste an, die von Clients in Anspruch genommen werden.
SFPSmall Form-factor Pluggable (SFP) ist eine Steckverbindung, die für extrem schnelles Ethernet entwickelt wurde.
SHA1Secure-Hash-Algorithm Version 1 (SHA1) ist eine Hashfunktion, die einen 160-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
SHDSLSymmetrical High-bit-rate Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
ShellDie Shell ist eine Eingabeschnittstelle (z. B. Kommandozeile oder grafische Benutzerschnittstelle) zwischen Computer und Benutzer.
ShorthandDer Shorthand bezeichnet die definierte Zeit, nach der eine Netzwerkverbindung automatisch abgebaut wird, falls keine Daten mehr übertragen werden.
SIFBei einer Stateful Inspection Firewall (SIF) wird die Weiterleitung eines Datenpakets nicht nur durch Quell- und Zieladressen oder Port bestimmt, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung.
SIPDas Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird für IP-Telefonie (VoIP) verwendet.

SIP-Provider

Ein SIP-Provider übernimmt die Vermittlung zwischen einem SIP-Anschluss und anderen analogen, ISDN- und VoIP-Anschlüssen.

SNMP

Mithilfe des Simple Network Management Protocol (SNMP) werden verschiedene Netzwerkkomponenten (z. B. Router, Server, usw.) von einem zentralen System aus konfiguriert, kontrolliert und überwacht. Die änderbaren Einstellungen der Netzwerkkomponenten sind dabei in einer Datenbank gespeichert – der Management Information Base (MIB). SNMP verwendet UDP. Die Netzwerkkomponente empfängt dabei Anfragen (Requests) auf Port 161, während das verwaltende System Bestätigungsmeldungen (TRAPs) auf Port 162 entgegennimmt.

Spatial Streams

Spatial Streams sind Datenströme, die im Wireless LAN zur gleichen Zeit auf der gleichen Frequenz ausgesendet werden. Dies führt zu einer Vervielfachung der Übertragungsrate.

SPD

Alle Parameter, die während der Konfiguration von IPSec festgesetzt werden, sind in Form von Datenbanken im Router abgelegt. Dies sind die Security-Policy-Datenbank (SPD) sowie die Security-Association-Datenbank (SAD). Die Security-Policy-Datenbank führt die Formen des Datenverkehrs auf, die gesichert werden sollen. Dazu werden Faktoren wie Quell- und Zieladresse des Datenpakets verwendet.

SRTP

Bei dem Secure Real-Time Transport Protocol (SRTP) handelt es sich um die mithilfe von AES verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protocol (RTP).

SSH

Secure Shell (SSH) ist ein Netzwerkprotokoll mit dem man eine verschlüsselte Verbindung zur Shell eines Geräts herstellen kann.

SSID

Der Service Set Identifier (SSID) definiert ein Funknetzwerk, das auf IEEE 802.11 basiert. Der SSID ist der Netzwerkname des Wireless LAN. Alle Access Points und Clients, die zum gleichen Netzwerk gehören, verwenden denselben SSID. Die SSID-Zeichenfolge kann bis zu 32 Zeichen lang sein und wird allen Paketen unverschlüsselt vorangestellt. Mithilfe der SSID ANY kontaktiert ein Client alle erreichbaren Access Points. Dem Anwender werden daraufhin alle verfügbaren WLANs angezeigt und er kann das passende Netz auswählen. Wenn ein Access Point für verschiedene Netze verwendet wird, erhält jedes Funknetzwerk eine eigene MSSID (Multi Service Set Identifier).

SSL

Secure Sockets Layer (SSL) ist ein Protokoll zur Datenverschlüsselung. Seit Version 3.1 wird die neue Bezeichnung Transport Layer
Security (TLS) verwendet. SSL wird hauptsächlich für HTTPS verwendet, um die Datenübertragung zwischen Web-Server und Web-Browser zu verschlüsseln.
STACMithilfe von STAC wird die übertragene Datenmenge verringert (Datenkompression).
StandardrouteDie Standardroute (Default Route) wird verwendet, falls keine andere passende Route vorhanden ist.
Standardrouter Siehe Default Gateway.
StandleitungEine Standleitung (Leased Line) ist eine permanente Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetz.
Statische IP-AdresseIm Gegensatz zu einer dynamischen IP-Adresse wird die statische IP-Adresse fest vom Anwender zugeordnet. Netzwerkkomponenten wie Web-Server oder Drucker besitzen in der Regel statische IP-Adressen, Clients wie Notebooks oder Workstations erhalten meist dynamische IP-Adressen.
STUN-ServerSimple Traversal of User Datagram Protocol (UDP) Through Network Address Translators (NATs). Ein STUN-Server ermöglicht VoIP-Geräten hinter einem aktivierten NAT den Zugang zum Netzwerk.
SubadressierungNeben der ISDN-Telefonnummer kann eine Subadresse beim Verbindungsaufbau übertragen werden. Diese Subadresse überträgt eine beliebige Zusatzinformation. Diese kann genutzt werden, um z. B. mehrere unter einer Telefonnummer erreichbare ISDN-Endgeräte gezielt anzusprechen oder bestimmte Programme auf einem PC aufzurufen.
SubnetzEin Teilnetz eines IP-Netzes wird als Subnetz bezeichnet. Ein Teilnetz wird wie ein normales Netzwerk über IP-Adresse und (Sub-)Netzmaske (IPv4) bzw. Präfixlänge (IPv6) definiert. Beispiel: 192.168.1.250/24 (192.168.1.250/255.255.255.0, 256 mögliche IP-Adressen) ist ein Subnetz von 192.168.1.250/16 (192.168.1.250/255.255.0.0, 65536 mögliche IP-Adressen).
SwitchEin Switch ist eine Netzwerkkomponente, die einzelne Netzwerksegmente miteinander verbindet. Ein Switch kann einerseits als Bridge auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells betrieben werden. Ein Switch besitzt aber im Gegensatz zur Bridge mehrere Ein- und Ausgänge. Andererseits kann der Switch als Gateway auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells berieben werden. Das demSwitch vergleichbare Gerät der Bitübertragungsschicht wird als Hub bezeichnet.
SWYXSwyxWare ist eine softwarebasierte Kommunikationslösung für VoIP.
SyslogDas Syslog-Protokoll wird zur Übermittlung von Status-Meldungen in einem IP-Netzwerk verwendet. Verschiedene Netzwerkkomponenten können somit von einem zentralen System aus überwacht werden. Syslog-Meldungen werden als unverschlüsselte Textnachricht über den UDP-Port 514 gesendet.
T.38T.38 oder Fax over IP (FoIP) bezeichnet die Faxübertragung über ein IP-Netzwerk.
TACACS+Das Terminal Access Controller Access Control System Plus (TACACS+) ist ein Client-Server-Protokoll zur Authentifizierung, Autorisierung und Accounting von Benutzern. Der TACACS+-Server authentifiziert den Client mittels der Überprüfung von z. B. Benutzername und Kennwort. Im Gegensatz zum UDP-basierten RADIUS-Protokoll verwendet TACACS+ TCP auf Port 49 und überträgt die gesamte Kommunikation verschlüsselt.
TAPITelephony Applications Programming Interface (TAPI) ist eine Programmierschnittstelle für ISDN. Diese ermöglicht es Anwendungsprogrammen, von einem PC aus auf ISDN-Hardware zuzugreifen. Siehe auch CAPI.
TCPBeim Transmission Control Protocol (TCP) handelt es sich um ein verbindungsorientiertes Protokoll. Es operiert auf der Transportschicht des OSI-Modells. Bei einem verbindungsorientierten Protokoll wird vor der Übertragung eine logische Verbindung aufgebaut und aufrechterhalten. Dies ermöglicht eine zuverlässige Übertragung der Daten. Allerdings werden ständig Kontrollinformationen neben dem eigentlichen Datenpaketen übertragen. Dies führt zu einem Anstieg des übertragenen Datenvolumens. Siehe auch UDP.
TCP-ACK-PaketEin ACK-Signal (Acknowledgement = Bestätigung) wird bei einer Datenübertragung verwendet, um den Erhalt oder die Verarbeitung von Daten oder Befehlen zu bestätigen. TCP verwendet ACK-Signale zur Kommunikation.
TEDer Endgeräteanschluss (Terminal Equipment, TE) bezeichnet einen Anschluss bzw. eine Betriebsart. Der TE-Anschluss ist der Anschluss eines Endgeräts. Im TE-Betrieb wird das Gateway am internen S0 der Telefonanlage angeschlossen und stellt damit einISDN-Endgerät dar. Siehe auch NT.
TelnetTelecommunication Network (Telnet) ist ein Netzwerkprotokoll. Es ermöglicht die Kommunikation mit einem anderen entfernten Gerät im Netzwerk, z. B. PCs, Routern, usw.
TFTPDas Trivial File Transfer Protocol (TFTP) regelt die Übertragung von Dateien. Im Vergleich zu FTP fehlen eine Möglichkeit zur Dateianzeige, eine Rechtevergabe und eine Benutzerauthentifizierung.
Tiger 192Tiger 192 ist eine Hashfunktion, die einen 192-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
TLS Siehe SSL.
TOSType of Service (TOS) ist eine Feld im Header von IP-Datenpaketen. Es legt die Priorität des Datenpakets fest. Siehe auch QoS.
TracerouteMithilfe von Traceroute wird ermittelt, über welche Router Datenpakete bis zum abgefragten Ziel-Host vermittelt werden.
TriggerUnter Trigger versteht man einen Auslöseimpuls.
Triple DES Siehe DES.
TTLDie Time to live (TTL) ist die konfigurierte Gültigkeitsdauer eines Datenpakets. Beim Internet Protocol (IP) legt die TTL fest, wie viele Hops ein Datenpaket passieren darf. Der Maximalwert beträgt 255 Hops. Mit jedem Hop wird die TTL um 1 reduziert. Falls ein Datenpaket nach Ablauf seiner TTL noch nicht sein Ziel erreicht hat, wird es verworfen.
TwofishTwofish ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). Twofish verwendet eine fixe Blocklänge von 128 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 128,192 oder 256 Bit.
U-ADSLUniversal Asymmetric Digital Subscriber Line (UADSL) ist eine DSL-Variante. Sie wurde als ANSI T1.413 entwickelt und als G.992.2 standardisiert. U-ADSL erlaubt die parallele Nutzung verschiedener Kommunikationstechniken, z. B. ISDN und POTS, und benötigt keinen Splitter.
Überprüfung der RückrouteFalls bei einer Schnittstelle "Überprüfung der Rückroute" (Back Route Verify) aktiviert ist, werden über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden.
UDPBeim User Datagram Protocol (UDP) handelt es sich um ein verbindungsloses Protokoll. Es operiert auf der Transportschicht des OSI-Modells. Bei einem verbindungslosen Protokoll ist keine Kontrolle für die Auslieferung des Pakets integriert. Die Kontrolle muss in der Anwendungsschicht erfolgen. Im Gegenzug ist UDP schneller als verbindungsorientierte Protokolle.
ULAUnique Local Addresses (ULA) sind IPv6-Adressen, die nicht geroutet werden. Sie können in privaten Netzen (z. B. einem LAN) verwendet werden. ULAs beginnen mit dem Präfix fd.
UMTSDas Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), auch als 3G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard mit einer spezifizierten max. Datenübertragungsrate von 384 kbit/s bzw. 21 Mbit/s in Verbindung mit HSPA+.
UnicastBei Unicast werden Datenpakete von einem Sender zu einem einzigen Empfänger übertagen.
UPnPUniversal Plug and Play (UPnP) dient zur herstellerübergreifenden Ansteuerung von Geräten (Audio-Geräte, Router, Drucker, usw.) über ein IP-basiertes Netzwerk.
UpstreamDas Gateway leitet die Daten des eigenen Netzwerks weiter.
URLEin Uniform Resource Locator (URL) identifiziert den Speicherort einer Datei. Beispiel: http://www.example.org/index.htp (Web-Seite im Internet)
V.110V.110 beschreibt ein Verfahren zur Anpassung von Bitströmen mit 0,6, 1,2, 2,4, 2,8, 7,2, 9,6, 12, 14,4, 19,2 und 38,4 kbit/s in den ISDN-Bitstrom von 64 kbit/s.
VDSLVery High Speed Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
VID Siehe VLAN.
VLANEin Netzwerk kann in eines oder mehrere logische Teilnetze – sogenannte Virtual-Local-Area-Networks (VLAN) – aufgespalten werden, indem die Netzwerkkomponenten das Datenpaket eines definieren Teilnetzes nicht mehr in andere Teilnetze weiterleiten. Jedem VLAN wird eine eindeutige Nummer zugeordnet. Diese Nummer wird VLAN ID (VID) genannt und den Datenpaketen im VLAN-Tag zugeordnet.
VoIPVoice over IP (VoIP), auch IP-Telefonie genannt, bezeichnet die Übertragung von Sprache über ein IP-Netzwerk. Der Auf- und Ab-bau der Telefonverbindung erfolgt dabei über Signalisierungsprotokolle, wie z. B. SIP.
VPNMithilfe eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) werden private Datenpakete durch ein öffentliches Netzwerk transportiert. Die Informationen werden dabei durch Einkapselung in neue Protokolle von den öffentlich zugänglichen Daten getrennt, um sie an den vorgesehenen Empfänger zu leiten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Tunnel, der zwischen den privaten Netzen der beiden Verbindungsteilnehmer aufgebaut wird. VPN-Protokolle sind IP-Sec, PPTP, L2TP und GRE.
VSSDas Virtual Service Set (VSS) bezeichnet ein Präfix von Wireless-LAN-Schnittstellen.
WählverbindungEine Wählverbindung wird bei Bedarf durch die Wahl einer Rufnummer aufgebaut, im Gegensatz zu einer Festverbindung (siehe Standleitung), die permanent aktiv ist.
Walled GardenBei Hotspots bezeichnet Walled Garden den Bereich des Internetangebots, der für die Benutzer unentgeltlich und ohne Anmeldung zur Verfügung steht.
WANEin Wide Area Network (WAN) bezeichnet ein räumlich weit ausge-dehntes Netzwerk. Die globalen WAN-Netze gewähren Zugriff auf das Internet.
WDSMithilfe des Wireless Distribution System (WDS) wird eine drahtlose Verbindung zwischen mehreren Access Points aufgebaut.
Web-ServerEin Web-Server bietet HTML-Dokumente (Web-Seiten) an.
WEPWired Equivalent Privacy (WEP) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. Die Schlüssellänge beträgt 40 oder 104 Bit.
WINSDer Windows Internet Name Service (WINS) ist eine Umsetzung des Netzwerkprotokolls NetBIOS over TCP/IP durch Microsoft. Wie DNS dient WINS der zentralen Namensauflösung. Siehe auch DNS.
WLANWireless Local Area Network (Wireless LAN, WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetz, das auf dem Standard 802.11 basiert.
WMMWi-Fi Multimedia (WMM) priorisiert die Datenpakete unterschiedlicher Anwendungen und verbessert damit die Übertragung von Sprach-, Musik- und Videodaten in WLAN-Netzwerken. Dazu stellt WMM Quality-of-Service-Merkmale (QoS) für IEEE 802.11-basierte Netzwerke bereit.
WPAWi-Fi-Protected Access (WPA) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. WPA verwendet dynamische Schlüssel, die auf dem Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) basieren.
WPA - EnterpriseWPA - Enterprise bietet bei WPA 1 / 2 eine Authentifizierung der Teilnehmer durch das Extensible Authentication Protocol (EAP). Nach erfolgreicher Authentisierung übermittelt der Server dem Client und dem Access Point einen gemeinsamen Schlüssel für die Datenübertragung im WLAN.
WPA - PSKWPA - PSK bietet bei WPA 1 / 2 eine Authentifizierung der Teilnehmern über Preshared Keys. Dabei nutzen Access Point und Client die gleiche Zeichenfolge für die Schlüsselberechnung im WLAN. Diese Zeichenfolge muss von den Anwendern konfiguriert werden.
WPA 2Wi-Fi Protected Access 2 (WPA 2) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. WPA 2 verwendet AES.
X.25X.25 ist eine standardisierte Protokollfamilie für großräumige Netzwerke (WANs) über das Telefonnetz.
X.31Der X.31-Standard beschreibt die Verbindung von ISDN- und X.25-Systemen. Es ist ein Standard zum Anbinden von Kartenterminals.
X.500Der X.500-Standard beschreibt den Aufbau eines Verzeichnisdienstes. Siehe auch LDAP.
X.509Der X.509-Standard beschreibt die Erstellung der Zertifikate für eine Public-Key-Infrastruktur (PKI).
X.75X.75 ist eine standardisierte Protokollfamilie für ISDN-Netzwerke mit einer Übertragungsrate von 64 kbit/s.
XAuthMithilfe von XAUTH (Extended Authentication) wird IKE um weitere Authentifizierungsmechanismen ergänzt. Nach einer erfolgreichen IKE-Phase-1-Authentifizierung kann der Benutzer noch einmal separat identifiziert werden. Die Identifizierung erfolgt über Benutzername und Passwort, PAP, CHAP oder Hardware-basierte Systeme.
ZeitschlitzEin Zeitschlitz ist ein fest zugeordneter Zeitabschnitt innerhalb eines Übertragungsrahmens und entspricht meist einem Übertragungskanal.
ZertifikatEin Zertifikat identifiziert eine Person, eine Institution, ein Gerät oder eine Anwendung. Ein Public-Key-Zertifikat ist ein digitales Zertifikat und stellt eine Verbindung zwischen der Identität und einem öffentii-
chen Schlüssel her. Zertifikate mit öffentlichem Schlüsseln werden von einer Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) ausgestellt. Nicht mehr vertrauenswürdige Zertifikate können über Zertifikatsperrlisten (Certificate Revocation List, CRL) deaktiviert werden.

Index

131 Benutzerdefinierte DHCP-Optionen 414 Herstellerbeschreibung 414 ISDN-Zeitserver 63 Systemadministrator-Passwort 59 Zeit bis zum Abschalten 58 \# #1 #2, #3 107 A Abfrage Intervall 259 ACCESS\_ACCEPT 82 ACCESS\_REJECT 82 ACCESS\_REQUEST 82 ACCOUNTING\_START 82 ACCOUNTING\_STOP 82 Admin-Status 209, 251, 508 Administrativer Status 312, 397 Administrativer Zugriff 74 Adressbereich 384 Adresse des Service-Centers 132 Adresse/Subnetz 384 Adressen 383 Adressliste 384 Adressmodus 135 Adresstyp 384 ADSL-Logik 478 Ähnliches Zertifikat überschreiben 427 Airtime Fairness 160 Aktion 183, 199, 233, 377, 427, 461, 478, 498, 504 Aktionen 426 aktiv 272 Aktive Clients 176 Aktive IPSec-Tunnel 55 Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...) 55 Aktives Funkmodulprofil 155 Aktiviert 372 Aktualisierung aktivieren 406 Aktualisierung der Routing-Tabelle aufgrund von Summary Link Advertisements 511 Aktualisierungsintervall 408 Aktualisierungspfad 408 Aktualisierungstimer 245 Aktuelle Ortszeit 62 Aktuelle Anrufe 502 Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller Modus 114 Aktueller Dateiname im Flash 478 Aktuelles Netzwerk 124, 132 Alle Multicast-Gruppen 264 Allgemein 150, 258, 449 Allgemeine Statusangaben 512 Allgemeiner Name 105 Als DHCP-Server 396 Als IPCP-Server 396 Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhalten 395 Andere Inaktivität 382 Angegriffener Access Point 181 Ankommende Rufnummer 326 Anmeldefenster 455 Anmeldung 506 Anrufliste 502 Ansicht 508, 512, 514, 517 Antwort 399 Antwortintervall (Letztes Mitglied) 259 Anzahl Nachrichten 488 Anzahl der Spatial Streams 158 Anzahl der Wählversuche 447 Anzahl erlaubter Verbindungen 319 Anzahl Verwendeter Ports 293 AP gefunden 173 AP offline 173 AP verwaltet 173 APN (Access Point Name) 124 Arbeitsspeichernutzung 55 ARP Lifetime 237 ARP Processing 165 Art des Datenverkehrs 197 Art des Angriffs 181 Assert-Status 517, 518 Assistenten 52 Auf Client-Anfrage antworten 449 Auf Discard/Refuse-Schnittstelle gebundene Routen propagieren 254 Aufzurufende Seite nach Login 453 Ausgehende ISDN-Nummer 367 Ausgehende Rufnummer 326 Ausgehende Schnittstelle 223 Ausgehende Nummer 446 Ausgewählte Ports 368 Ausgewähltes PLNM 132 Aushandlungsmodus 499 Auslöser 420 Auswahl 385 Auswahl des Client-Bands 169 Auszuführende Aktion 441 Authentifizierung 278, 283, 289, 297, 358, 365 Authentifizierung für PPP-Einwahl 91 Authentifizierungsmethode 131, 312, 329, 499 Authentifizierungstyp 83,88,251 Authentisierung aktivieren 469 Automatische Konfiguration beim Start 117 Autospeichermodus 107, 427

B

Back-up der Konfiguration auf SD Karte 54 Backup Designated Router (BDR) 508 Bandbreite 158 Bandbreite angeben 380 Basierend auf Ethernet-Schnittstelle 135 Beacon Period 162 Bedingung des Schnittstellenverkehrs 421 Bedingung für Ereignisliste 427 Befehlsmodus 427 Befehlstyp 427 Benachbarte APs 179 Benachrichtigungsdienst 488, 488, 491 Benachrichtigungseinstellungen 491 Benachrichtigungsempfänger 488 Benutzer 95, 98, 343, 354, 417 Benutzer muss das Passwort ändern 98 Benutzerdefiniert 105 Benutzerdefinierter Kanalplan 162 Benutzername 131, 276, 281, 287, 295, 355, 362, 406, 418, 491, 506 Bereich 510 Bereiche 248 Bereichs-ID 249, 251 Berichtsmethode 235 Berücksichtigen 204 Beschreibung 93, 101, 111, 154, 158, 189, 197, 209, 213, 216, 223, 229, 233, 276, 281, 287, 295, 301, 304, 312, 318, 329, 337, 343, 351, 355, 362, 372, 383, 384, 385, 386, 389, 397, 415, 421, 427, 458, 461, 498, 499, 504, 505 Beschreibung - Verbindungsinformation - Link 56 Betreff 488 Betreibermodus 83 Betriebsmodus 155, 158 Betriebsmodus (Aktiv) 427 Betriebsmodus (Inaktiv) 427 Bevorzugter Netzwerktyp 124 Blockieren nach Verbindungsfehler für 278, 283, 289, 297, 358, 365 blockiert 272 Blockzeit 89,334 BOSS 478 BOSS-Version 54 Bridges 506 BRRP 463 BRRP aktivieren 473 Burst-Größe 223 Burst-Mode 160 Bytes 499

C

CA-Name 427 CA-Zertifikat 103 CA-Zertifikate 334 Cache 402 Cache-Größe 395 Cache-Treffer 403 Cache-Trefferrate (%) 403 Callback 367 Callback-Modus 289 CAPI-Server 417 CAPWAP-Verschlüsselung 154 Cell ID 132 Client-Verwaltung 178 Code 386 Controller-Konfiguration 149 COS-Filter (802.1p/Layer 2) 213, 229, 458 CPU-Last [%] 173 CPU-Nutzung 55 CRL verwenden 427 CRLs 109 CRLs senden 349 CSV-Dateiformat 427

D

Datei auswählen 478 Dateikodierung 108, 109 Dateiname 427, 478 Dateiname auf Server 427 Dateiname in Flash 427 Datum 497 Datum einstellen 62 Datum und Uhrzeit 60 Dauer 502, 503 Demand Circuit Options 251 Designated Router (DR) 508, 513 Designated-Router-Priorität 266 Details 498 DH-Gruppe 329 DHCP Broadcast Flag 137 DHCP Client an Schnittstelle 237 DHCP-Hostname 137 DHCP-Konfiguration 411 DHCP-MAC-Adresse 137 DHCP-Optionen 412 DHCP-Relay-Einstellungen 416 DHCP-Server 150,409 Diagnose 474 Dienst 121, 199, 209, 213, 229, 377, 458, 502, 503 Dienste 385 Diensteliste 386 Dienstemerkmal 121 DNS 392 DNS-Anfragen 403 DNS-Aushandlung 278, 283, 293, 297, 359, 366 DNS-Hostname 399 DNS-Server 299,345,370,396,400,410 DNS-Test 475 DNS-Zuweisung über DHCP 237 Domäne 400 Domäne am Hotspot-Server 453 Domänenname 394 Domänenweiterleitung 400 Drahtloser Modus 160 Drahtlosnetzwerke (VSS) 164, 178 Dritter Zeitserver 63 Drop-In 236 Drop-In-Gruppen 236 Dropping-Algorithmus 226 DSA-Schlüsselstatus 77 DSCP-/TOS-Wert 189 DSCP/TOS-Filter (Layer 3) 213, 229, 458 DTIM Period 162 Durchsatz 175, 177 Durchsatz/Client 176 Dynamic LS Update Compression 254 Dynamische RADIUS-Authentifizierung 347 Dynamische Black List 170 DynDNS-Aktualisierung 405 DynDNS-Client 405 DynDNS-Provider 407

E

E-Mail 105 E-Mail-Adresse 491 EAP-Vorabauthentifizierung 166 Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen 326 Eingehende ISDN-Nummer 367 Eingehende Nummer 446 Eingehender Diensttyp 124 Eintrag aktiv 83, 88 Einträge 292 Empfangene DNS-Pakete 403 Empfangene Database Description Pa-kets 511 Empfangene Hello Nachrichten 511 Empfangene Link State Acknowledge Pakets 511 Empfangene Link State Request Pakets 511 Empfangene Link State Update Pakets 511 Empfänger 488 Entfernte GRE-IP-Adresse 372 Entfernte IP-Adresse 352 Entfernte PPTP-IP-Adresse 283, 362 Entfernte PPTP-IP-AdresseHostname 362 Entfernte IP-Adresse 498, 499 Entfernte Netzwerke 498 Entfernte Nummer 502, 503 Entfernte ID 499 Entfernter Hostname 351 Entfernter Port 499, 505 Entfernter Benutzer (nur Einwahl) 287 Enthaltene Zeichenfolge 488 Ereignis 488 Ereignisliste 421, 427 Ereignistyp 421 Erfolgreich beantwortete Anfragen 403 Erfolgreiche Versuche 441 Ergebnis der automatischen Konfiguration 117 Erlaubte Adressen 170 Erreichbarkeitsprüfung 85,334,340,499 Erster Zeitserver 63 Erweiterte Route 193 Ethernet-Ports 112 Ethernet-Schnittstelle 468 Ethernet-Schnittstellenauswahl 114 Expiry Timer 513,517,518,519 Externe Berichterstellung 483 Externe Routen importieren 249 Externer Dateiname 108, 109

F

Facility 484 Fallback-Nummer 124 Faxkopfzeile 419 Fehler 183, 499, 501 Fehlgeschlagene Versuche 441 Fehlversuche per Zeitraum 170 Fertig 183 Feste IP-Adresse 131 Filter 216 Filterregeln 376, 380 Firewall 374 Firewall Status 381 Firmware-Wartung 183 Fragmentation Threshold 162 Frames ohne Tag verwerfen 141 Frequenzband 158 Funkmodul1 175 Funkmodulprofile 157 Funkzellen Code 132

G

Garbage Collection Timer 245 Gateway 193, 412 Gateway-IP-Adresse 188 Generation ID 513 GEO Zone Status 421 Gerät 132, 154 Gesamt 501 Geschäftsbedingungen 453 Gesendete Database Description Pa-kets 511 Gesendete Hello Nachrichten 511 Gesendete Link State Acknowledge Pa-kets 511 Gesendete Link State Request Pakets 511 Gesendete Link State Update Pakets 511 Gewichtung 223 Globale Einstellungen 253, 394 Globale Einstellungen 56 GRE 371 GRE-Tunnel 371 GRE-Window-Anpassung 369 GRE-Window-Größe 369 Größe der Zero Cookies 347 Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 220 Gruppen 383, 385, 388 Gruppen-ID 440 Gruppenbeschreibung 83,204,206, 237

H

Hashing-Algorithm 77 Hello Hold Time 267 Hello-Intervall 267,353 Hersteller auswählen 414 High-Priority-Klasse 216 Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-Variable 427 Hold Down Timer 246 Home PLNM 132 Host 400 Host für mehrere Standorte 456 Hostname 406 Hosts 440 Hotspot-Gateway 450, 452, 506 HTTP 74 HTTPS 74, 404 HTTPS-Server 404 HTTPS-TCP-Port 404

|

ICC ID 132 ID des virtuellen Routers 468, 471, 472 IGMP 258 IGMP Proxy 261 IGMP-Status 262 IKE (Phase-1) 501 IKE (Internet Key Exchange) 312 IKE (Phase-1) SAs 499 Image bereits vorhanden. 183 IMEI 132 Immer aktiv 276, 281, 287, 295, 355, 362 Importiere Summary-Routen 249 Importieren 108, 109 inaktiv 272 Indexvariablen 421, 427 Indirekte, statische Routen exportieren 251 Initial Contact Message senden 347 Internes Protokoll 496 Internet + Einwählen 272 Intervall 421, 427, 441, 444 Intra-cell Repeating 165 IP Address Owner 464 IP Pools 299,344,370 IP-Accounting 486 IP-Adressbereich 150, 299, 345, 370, 410 IP-Adresse 250, 399, 415, 468, 484, 495, 506, 513, 513 IP-Adresse / Netzmaske 135 IP-Adresse des Rendezvous Point 514 IP-Adresse des Rendezvous Points 513 IP-Adresse des Assert Winner 517, 518 IP-Adresse des virtuellen Routers 468 IP-Adresse zur Nachverfolgung 207 IP-Adresse/Netzmaske 243, 505 IP-Adressenvergabe 315 IP-Adressmodus 277, 282, 288, 296, 356, 364 IP-Komprimierung 340 IP-Konfiguration 134 IP-Pool-Konfiguration 410 IP-Poolname 299,345,370,410, 412 IP-Zuordnungspool 288, 315 IP-Zuordnungspool (IPCP) 356, 364 IP/MAC-Bindung 415 IPSec 309, 497 IPSec (Phase-2) 501 IPSec aktivieren 346 IPSec (Phase-2) SAs 499 IPSec über TCP 347 IPSec-Debug-Level 346 IPSec-Peers 310 IPSec-Statistiken 500 IPSec-Tunnel 498,500 IPv4-Routing-Tabelle 192 ISDN 285 ISDN Verwendung Extern 55 ISDN-Diebstahlsicherung 445 ISDN-Diebstahlsicherungsdienst 446 ISDN-Konfiguration 116 ISDN-Konfigurationstyp 117 ISDN-Login 74 ISDN-Port 121 ISDN-Ports 116 ISDN-Switch-Typ 117 ISDN/Modem 501

J

Join/Prune Hold Time 267 Join/Prune-Intervall 267 Join/Prune-Status 517, 518, 519

K

Kanal 155, 502 Kanalbündelung 292 Kanalplan 162 Keepalive-Periode 271 Kennwort für geschütztes Zertifikat 427 Key Hash Payloads senden 349 Klassen-ID 216, 223 Klassenplan 216 Komprimierung 78,302,305,365 Konfiguration speichern 94 Konfiguration verschlüsseln 427 Konfiguration enthält Zertifikate/Schlüssel 427 Konfiguration von IPv4-Routen 185 Konfigurationsmodus 315 Konfigurationsschnittstelle 70 Konfigurationszugriff 92 Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigurierter Modus 114 Kontakt 56 Kontrollmodus 220, 307 Kosten 502, 503

L

L2TP 350 LAN 134 Land 105, 129 Lastverteilung 203 Lastverteilungsgruppen 203 Layer 4-Protokoll 189 LCP-Erreichbarkeitsprüfung 278, 283, 297, 302, 305, 358, 365 LDAP-URL-Pfad 111 Lease Time 412 Lebensdauer 329, 337 LED-Modus 56 Letzer Befehl 132 Letzte Antwort 132 Letzte gespeicherte Konfiguration 54 Level 484, 497 Level Nr. 93 Link-Status-ID 510 Lizenzschlüssel 67 Lizenzseriennummer 67 Lokale GRE-IP-Adresse 372 Lokale IP-Adresse 188, 237, 277, 282, 288, 296, 301, 304, 315, 353, 356, 364, 372 Lokale PPTP-IP-Adresse 283 Lokale Umgebung 129 Lokale WLAN-SSID 427 Lokale Zertifikatsbeschreibung 108, 109, 427 Lokale Adresse 505 Lokale IP-Adresse 499 Lokale Dienste 392 Lokale ID 312,499 Lokaler Dateiname 427 Lokaler Hostname 351 Lokaler ID-Typ 312, 329 Lokaler ID-Wert 329 Lokaler Port 499, 505 Lokales Zertifikat 329 Lokales Zertifikat 404 Long Retry Limit 162 Loopback aktiv 196 Löschen 181, 193

M

MAC-Adresse 135,415,505,506 MAC-Adresse des Rogue Clients 181 Mail-Exchanger (MX) 407 Manuelle IP-Adresse des WLAN- Controller 56 Master down trials 469 Max. Queue-Größe 226 Max. Übertragungsrate 160 Max. Anzahl Clients - Hard Limit 169 Max. Anzahl Clients - Soft Limit 169 Max. eingehende Kontrollverbindungen über entfernte IP-Adresse 369 Maximale Antwortzeit 259 Maximale Anzahl der erneuten Einwählversuche 278, 283, 289, 297 Maximale Upload-Geschwindigkeit 220, 223, 307 Maximale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 56 Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 56 Maximale Gruppen 262 Maximale Quellen 262 Maximale Anzahl Wiederholungen 353 Maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen 76 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 259 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 262 Maximale E-Mails pro Minute 491 Maximale SMS pro Tag 492 Maximale TTL für negative Cacheeinträge 395 Maximale TTL für positive Cacheeinträge 395 Maximale Zeit zwischen Versuchen 353 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen 56 Menüs 95 Metrik 188, 193, 315 Metrik (Direkte Routen) 251 Metrik-Offset für Inaktive Schnittstellen 243 Metrik-Offset für Aktive Schnittstellen 243 Metrikbestimmung 251 MIB-Variablen 427 Min. Queue-Größe 226 Minimale Zeit zwischen Versuchen 353 Mitglieder 383, 389 MobilKE 321 Mobilfunk-Anbieter 124 Mobilnetzbetreiber 129 Modem-Status 124 Modemmodell 132 Modus 103, 189, 194, 237, 259, 262, 293, 326, 329, 343 Modus / Bridge-Gruppe 70 Modus des D-Kanals 326 Monitored GEO Zone 421 Monitoring 172,496 Monitoring-Modus 471 MSN 121 MSN-Erkennung 121 MSN-Konfiguration 120 MTU 278,372,499 Multicast 256 Multicast-Gruppen-Adresse 264, 270, 513, 515, 515, 516, 517, 518, 519 Multicast-Gruppenbereich 270 Multicast-Routing 258

N

Nach Ausführung neu starten 427 Nachbar 509 Nachricht 497 Nachrichten 499 Nachrichtenkomprimierung 488 Nachrichtentyp 484 Name 133, 154, 343 Name der Quelldatei 478 Name der Zieldatei 478 NAT 195,505 NAT aktiv 196 NAT-Eintrag erstellen 277, 282, 288, 296, 356, 364 NAT-Erkennung 499 NAT-Konfiguration 197 NAT-Methode 197 NAT-Schnittstellen 195 NAT-Traversal 334 Negativer Cache 395 Netzmaske 193,237 Netzwerk 185 Netzwerkadresse 237 Netzwerkkonfiguration 237 Netzwerkname (SSID) 165 Netzwerkqualität 124, 132 Neue Quell-IP-Adresse/Netzmaske 202 Neue Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 202 Neuer Quell-Port 202 Neuer Ziel-Port 202 Neuer Dateiname 478 Neustart 481 Neustart des Geräts nach 427 Nicht geändert seit 504 Nicht-Mitglieder verwerfen 141 Nicht-schnittstellen-spezifischer Status 513 Nr. 194, 497, 504 Nutzungsart 289

0

Öffentliche Quell-IP-Adresse 321 Öffentliche Schnittstelle 321 Öffentlicher Schnittstellenmodus 321 Oper Status 132 Optionen 91, 193, 262, 346, 360, 369, 381, 390, 418, 439, 445, 456, 472, 476, 486 Organisation 105 Organisationseinheit 105 Original Quell-Port/Bereich 199 Original Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 199 Original Ziel-Port/Bereich 199 Originale Quell-IP-Adresse/Netzmaske 199 Ort 105 OSPF 247,508 OSPF-Modus 293, 302, 305, 359, 366 OSPF-Status 254 Override Interval 267

P

Pakete 499 Passwort 98, 103, 108, 109, 131, 276, 281, 287, 295, 343, 351, 355, 362, 406, 418, 427, 461, 491 Passwörter 59 Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen 60 Peer-Adresse 312 Peer-ID 312 PFS-Gruppe verwenden 337 Phase-1-Profil 319 Phase-1-Profile 328 Phase-2-Profil 319 Phase-2-Profile 336 Physikalische Schnittstellen 112 Physische Adresse 506 PIM 265,512 PIM-Modus 266 PIM-Optionen 271 PIM-Rendezvous-Punkte 269 PIM-Schnittstellen 265 PIM-Status 271 Ping 74 Ping-Generator 444 Ping-Test 474 PLNM 133 PMTU propagieren 340 Poisoned Reverse 244 Pool-Verwendung 412 Pop-Up-Fenster für Statusanzeige 455 POP3-Server 491 POP3-Timeout 491 Port 408,506 Port-Verwendung 117 Portkonfiguration 113, 141 Portname 117 Portweiterleitungen 196 Positiver Cache 395 PPPoE 275 PPPoE-Ethernet-Schnittstelle 276 PPPoE-Modus 276 PPPoE-Schnittstelle für Mehrfachlink 276 PPTP 280,361 PPTP-Adressmodus 283 PPTP-Ethernet-Schnittstelle 281 PPTP-Inaktivität 382 PPTP-Modus 362 PPTP-Passthrough 196 PPTP-Tunnel 361 Präfixlänge der Multicast-Gruppe 270 Präfixlänge der Multicast-Gruppe 513 Pre-Empt-Modus (zurück in Master-Status) 469 Preshared Key 166, 312 Primärer DNS-Server 397 Primärer DHCP-Server 416 Primary IP Address 464 Priorisierungsalgorithmus 220 Priorität 83, 88, 223, 377, 397 Priorität der virtuellen Schnittstelle 468 Priority Queueing 223 Privaten Schlüssel generieren 103 Propagation Delay 267 Proposals 329, 337 Protokoll 193, 199, 209, 213, 229, 318, 386, 408, 427, 458, 484 Protokollformat 487 Protokollierte Aktionen 381 Protokollierungslevel 78 Provider 406 Providername 408 Provisioning-Server 414 Proxy ARP 137, 321 Proxy-ARP-Modus 293, 302, 305, 359, 366 Proxy-Schnittstelle 261 PUK 124 PVID 141

Q

QoS 212,379,507 QoS anwenden 377 QoS-Filter 212 QoS-Klassifizierung 216 QoS-Queue 507 QoS-Schnittstellen/Richtlinien 219 Quell-IP-Adresse 421, 427, 441, 444, 515, 516, 518, 519 Quell-IP-Adresse/Netzmaske 189, 199, 209, 213, 229, 318, 458 Quell-Port 189, 318 Quell-Port/Bereich 199, 209, 213, 229, 458 Quelle 183,377,427,478 Quellportbereich 386 Quellschnittstelle 189, 209, 264 Queued 507 Queues/Richtlinien 220

R

RA-Signierungszertifikat 103 RA-Verschlüsselungszertifikat 103 RADIUS 81 RADIUS-Dialout 85 RADIUS-Password 83 RADIUS-Server 166 RADIUS-Server Gruppen-ID 343 Real Time Jitter Control 220 Real Time Jitter Control 306 Regelkette 233, 235, 463 Regelketten 232 Region 129, 150 Register Suppression Timer 271 Regulierte Schnittstellen 307 Remote Authentifizierung 81 Remote-Adresse 505 Rendezvous Point IP-Adresse 270 Retransmission Timer 246 Reverse-Path-Forwarding (RPF) 515, 516 RFC 2091-Variabler Timer 244 RFC 2453-Variabler Timer 244 Richtlinie 85, 89 Richtlinien 376 Richtung 216,243,502,503 Richtung des Datenverkehrs 421 RIP 239 RIP-Filter 242 RIP-Optionen 244 RIP-Schnittstellen 239 RIP-UDP-Port 244 Roaming-Modus 129 Robustheit 259 Rogue Clients 181 Rogue APs 180 Rolle 343 Routen 185 Routenankündigung 240 Routeneinträge 277, 282, 288, 296, 301, 304, 315, 356, 364, 372 Routenklasse 187 Routenselektor 207 Routentimeout 245 Routentyp 187, 193 Router-ID 509, 510 Routing-Protokolle 239 RSA-Schlüsselstatus 77 RTS Threshold 162 RTT-Modus (Realtime-Traffic-Modus) 223 Rufnummer 132, 293 ruhend 272 Rx Shaping 171 Rx-Bytes 504, 505 Rx-Fehler 504 Rx-Pakete 504, 505

S

SAs mit dem Status der ISP- Schnittstelle synchronisieren 347 SCEP-Server-URL 427 SCEP-URL 103 Schedule-Intervall 439 Scheduling 419 Schlüssel zur Authentisierung 251 Schlüsselgröße 427 Schlüsselwert 372 Schnittstelle 72, 73, 75, 141, 150, 187, 193, 194, 197, 206, 220, 235, 243, 259, 266, 307, 380, 397, 400, 406, 412, 427, 443, 449, 453, 463, 502, 503, 506, 507, 508, 509, 513, 513, 517, 518, 519 Schnittstelle des virtuellen Routers 468 Schnittstelle ist UPnP-kontrolliert 449 Schnittstelle - Verbindungsinformation - Link 55 Schnittstellen 70, 134, 216, 250, 300, 382, 442, 448, 486, 503 Schnittstellenaktion 443 Schnittstellenauswahl 237 Schnittstellenbeschreibung 70 Schnittstellenmodus 135, 397 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen 68 Schnittstellenspezifische Zustände 516 Schnittstellenstatus 421 Schnittstellenstatus festlegen 427 Schnittstellenzuweisung 234, 463 Schweregrad 488 Sekundärer DNS-Server 397 Sekundärer DHCP-Server 416 Sende WOL-Paket über Schnittstelle 461 Sendeintervall für Advertisements 469 Sendeleistung 155 Senden 507 Sequence Age 510 Sequenznummern der Datenpakete 353 Seriell-USB-Treiber 16, 17 Seriennummer 54 Server 408 Server Timeout 85 Server aktivieren 419 Server-IP-Adresse 83, 88 Server-URL 427 Serveradresse 427 Serverfehler 403 Setze COS Wert (802.1p/Layer 2) 216 Setze DSCP/TOS Wert (Layer 3) 216 Short Guard Interval 162 Short Retry Limit 162 Shortest Path Tree 515 Sicherheitsalgorithmus 498 Sicherheitsmodus 166 Signal 177 Signal dBm 181 SIM-Karte verwendet PIN 124 SIP 390 SIP Port 390 SIP-Aufrufe priorisieren 390 SIP-Proxy 390 Slave Access Points 152, 174 Slave-AP-Konfiguration 152 Slave-AP-LED-Modus 150 Slave-AP-Standort 150 SMS-Gerät 492 SMTP-Authentifizierung 491 SMTP-Server 491 SNMP 74, 79, 493 SNMP multicast discovery 80 SNMP Read Community 60 SNMP Trap Broadcasting 494 SNMP Write Community 60 SNMP-Listen-UDP-Port 80 SNMP-Trap-Community 494 SNMP-Trap-Hosts 495 SNMP-Trap-Optionen 493 SNMP-Trap-UDP-Port 494 SNMP-Version 80 Software &Konfiguration 476 Special Handling Timer 209 Special Session Handling 208 Speicherkarte 55 Speicherverbrauch [%] 173 Sperrzeit für Black List 170 Spezifische Ports 368 Sprache für Anmeldefenster 453 SSH 74, 75 SSH-Dienst aktiv 76 SSH-Port 76 SSID 181 Staat/Provinz 105 Stack 502 Standard-Benutzerpasswort 83 Standard-Timeout bei Inaktivität 455 Standardeinstellungen wiederherstellen 74 Standardmäßige Routenverteilung 244 Standardroute 277, 282, 288, 296, 301, 304, 315, 356, 364, 372 Standardroute für Bereich eintragen (nur ABR) 249 Standardroute für AS eintragen 254 Standleitung 300 Standort 56, 154 Startmodus 319 Startzeit 425, 503 Statische Hosts 398 Statische Black List 181 Statistik 403,503,510 Status 53, 133, 421, 498, 501, 502, 504, 505, 508, 508, 509 Status festlegen 427 Status des Auslösers 427 Stoppzeit 425 Stub Interface Mode 266 Subjektname 427 Subsystem 497 Switch-Port 114 Synchronisationsmodus 472 Syslog-Server 483 System 56 System als Zeitserver 63 Systemadministrator-Passwort bestätigen 59 Systemdatum 54 Systemlizenzen 66 Systemlogik 478 Systemmeldungen 496 Systemname 56 Systemneustart 481 Systemprotokoll 483 Systemverwaltung 53

T

TACACS+ 87 TACACS+-Passwort 88 TCP-ACK-Pakete priorisieren 278, 283, 297, 302, 305, 358 TCP-Inaktivität 382 TCP-Keepalives 78 TCP-MSS-Clamping 137 TCP-Port 89 TCP-Port des CAPI-Servers 419 Telnet 74 Tickettyp 455 Timeout 89,447 Timeout bei Inaktivität 276, 281, 287, 295, 355, 362 Timeout für Nachrichten 488 Toleranzzeit beim Login 78 Traceroute-Test 475 Traffic Shaping 220, 223, 380 Transparente MAC-Adresse 73 Trigger 443 Triggered-Hello-Intervall 267 TTL 399 Tunnelprofil 355 Tunnelprofile 350 Tx Shaping 171 Tx-Bytes 504,505 Tx-Fehler 504 Tx-Pakete 504, 505 Typ 213, 229, 386, 458, 461, 504, 510

U

Überbuchen zugelassen 223 Überprüfung anhand einer Zertifikatsperrliste (CRL) 101 Überprüfung der Rückroute 321 Überprüfung der Rückroute 194 Übersicht 174 Übertragener Datenverkehr 421 Übertragungsmodus 326 Übertragungsschlüssel 166 Überwachte IP-Adresse 441 Überwachte Schnittstelle 421, 443 Überwachte Subsysteme 488 Überwachte Variable 421 Überwachte Schnittstellen 446 Überwachtes Zertifikat 421 Überwachung 439 UDP-Inaktivität 382 UDP-Port 85 UDP-Quellport 352 UDP-Quellportauswahl 360 UDP-Zielport 352, 360 Umgebungs-Monitoring 179 UMTS/LTE 123, 294 UMTS/LTE-Schnittstelle 295 UMTS/LTE-Status 124 Ungültige DNS-Pakete 403 Unveränderliche Parameter 211 Updates der Routing-Tabelle aufgrund von External Advertisements 511 UPnP 447 UPnP TCP Port 449 UPnP-Status 449 Upstream Nachbar-IP-Adresse 514, 515, 515 Upstream Join State 514, 515, 515 Upstream Join Timer 514, 515, 515 Upstream Override Timer 516 Uptime 54, 513, 514, 515, 515, 516, 517, 518, 519 URL 183,478

V

Verbindungsstatus 213, 229, 458 Verbindungstyp 287, 355 Verbleibende Gültigkeitsdauer 421 Verbundene Clients 175 Verbundene Clients/VSS 173 Vergleichsbedingung 421 Vergleichswert 421 Vermeidung von Datenstau (RED) 226 Verschlüsselt 501 Verschlüsselung 89,289,358,365 Verschlüsselung der Konfiguration 478 Verschlüsselungsalgorithmen 77 Verschlüsselungsmethode 220 Version in Empfangsrichtung 240 Version in Senderichtung 240 Versionsprüfung 427 Versuche 421, 427, 444 Verteilungsmodus 204 Verteilungsrichtlinie 204, 206 Verteilungsverhältnis 206 Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats er- zwingen 101 Verwaltung 142 Verwaltungs-VID 142 Verwendeter Kanal 155 Verwerfen ohne Rückmeldung 235 Verwerfen ohne Rückmeldung 196 Verworfen 501, 507 Virtual Router Backup 464 Virtual Router Master 464 Virtuelle Router 465 Virtueller Router 464 VLAN 138, 171, 276 VLAN Identifier 140 VLAN aktivieren 142 VLAN-ID 135, 171, 276 VLAN-Mitglieder 140 VLAN-Name 140 VLANs 140 VoIP 390 Vollständige Filterung 381 Vollständige IPSec-Konfiguration lö- schen 346 Vom NAT ausnehmen (DMZ) 237 Vorrang 270 VPN 309 VR-Synchronisation 471 VRRP Advertisement 464 VRRP-Router 464

w

Wählnummer 446 Wake-On-LAN 457 Wake-on-LAN-Filter 457, 461 Wake-On-LAN-Regelkette 461 Walled Garden 453 Walled Garden URL 453 Walled Network / Netzmaske 453 WAN 272 Wartung 182,474 Weitergeleitet 501 Weitergeleitete Anfragen 403 Weiterleiten 263,400 Weiterleiten an 400 WEP-Schlüssel 1-4 166 Wiederholungen 85 Wiederkehrender Hintergrund-Scan 162 Wildcard 407 Wildcard-MAC-Adresse 73 Wildcard-Modus 73 WINS-Server 394 Wird ausgeführt 183 Wireless LAN Controller 143 Wizard 143 WLAN Controller 173 WLAN Controller: VSS-Durchsatz 173 WLAN-Modul auswählen 427 WLC-SSID 427 WMM 165 WOL-Regeln 460 WPA Cipher 166 WPA-Modus 166 WPA2 Cipher 166

x

X.31 TEI-Dienst 119 X.31 TEI-Wert 119 X.31 (X.25 im D-Kanal) 119 XAUTH-Profil 319 XAUTH-Profile 342

Z

Zeit 497 Zeit einstellen 62 Zeitaktualisierungsintervall 63, 65 Zeitaktualisierungsrichtlinie 63 Zeitbedingung 425 Zeitstempel 484 Zeitzone 62 Zero Cookies verwenden 347 Zertifikat in Konfiguration schreiben 427 Zertifikat ist ein CA-Zertifikat 101 Zertifikate 99 Zertifikate und Schlüssel einschließen 478 Zertifikatsanforderung 102 Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachten 349 Zertifikatsanforderungs-Payloads sen- den 349 Zertifikatsanforderungsbeschreibung 103, 427 Zertifikatsketten senden 349 Zertifikatsliste 100 Zertifikatsserver 110 Ziel 377 Ziel-IP-Adresse 193,421,427,444 Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 188, 199, 209, 213, 229, 318, 458 Ziel-MAC-Adresse 461 Ziel-Port/Bereich 199, 209, 213, 229, 458 Zielport 189,318 Zielportbereich 386 Zielschnittstelle 264 Zuerst gesehen 181 Zugangs-Level 98 Zugangstyp 133 Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS) 155 Zugriff 418 Zugriffsfilter 228, 233 Zugriffskontrolle 170 Zugriffsprofile 92 Zugriffsregeln 227 Zulässiger Hotspot-Client 455 Zuletzt gesehen 181 Zum SNMP Browser wechseln 94 Zusammenfassend 105 Zusätzliche, frei zugängliche Domänennamen 453 Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs 317, 318 Zweiter Zeitserver 63
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Produktinformationen

Marke : Teldat

Modell : bintec RXL12500

Kategorie : Router