130B (2002) - Außenbordmotor YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Außenbordmotor |
| Marke | Yamaha |
| Modell | 130B (2002) |
| Motorart | Viertakt |
| Zylinderanzahl | 4 |
| Hubraum | 1.698 cm³ |
| Leistung | 130 PS (95,6 kW) |
| Kraftstoffsystem | Vergaser |
| Zündung | CDI |
| Kühlung | Wassergekühlt |
| Getriebe | Vorwärts/Neutral/Rückwärts |
| Untersetzungsverhältnis | 2,00:1 |
| Propellerwelle | Standard |
| Abmessungen (L x B x H) | Etwa 130 x 50 x 120 cm |
| Gewicht | Etwa 180 kg |
| Kraftstofftank | Extern (separater Tank) |
| Empfohlenes Öl | Yamalube 4-Takt-Motoröl |
| Zündkerzentyp | NGK BPR6ES |
| Wartungsintervall | Alle 100 Betriebsstunden |
| Schutzsystem | Überhitzungs- und Öldruckschutz |
Häufig gestellte Fragen - 130B (2002) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG 130B (2002) YAMAHA
Zunächst einmal vielen Dank für Ihr in Yamaha gezeigtes Vertrauen. Das anschließende Benutzerhandbuch soll Sie mit allem, was mit Betrieb, Wartung und Pflege des Außenbordmotors zu tun hat, vertraut machen. Die hier gegebenen Einblicke werden somit sicherlich dafür sorgen, daß Sie mit Yamaha viel Spaß haben werden.
Bei etwaigen Fragen zu Betrieb und Instandhaltung des Motors wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
Die einzelnen Hinweise sind durch das gesamte Handbuch hindurch folgendermaßen gekennzeichnet:

Das Achtungszeichen fordert Sie zu HÖCHSTER AUFMERKSAMKEIT AUF. BEGEHEN SIE KEINE UNACHTSAM-KEIT! ES GEHT UM IHRE SICHERHEIT!
WARNING
Bei Nichtbefolgung der WARNHINWEISE kann es zu ernsten Verletzungen bzw. gar zum Tod des Fahrers, von Zuschauern oder einer mit der Inspektion bzw. Wartung des Motors beschäftigten Person kommen.
ACHTUNG:
Unter der Überschrift VORSICHT ergehen Hinweise, deren Befolgung Ihnen hilft, den Motor vor Beschädigungen und Schäden zu schützen.
HINWEIS:
Die HINWEISE enthalten Anleitungen und Tips, die die beschriebenen Verfahren und Vorgehensweisen einfacher und klarer gestalten sollen.
* Bei Yamaha ist man ständig um die Verbesserung von Produktauslegung und -qualität bemüht. So kann es vorkommen, daß zwischen Produkt und Handbuch geringfügige Abweichungen festzustellen sind. Im allgemeinen befinden sich die im Anschluß gemachten Angaben jedoch auf dem neuesten Stand. Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
HINWEIS:
Der 115CETO, 150AET und ihr Standardzubehör dienen als Bezugsgrundlage für die Erläuterungen und Abbildungen in diesem Handbuch. Infolgedessen gelten einige Hinweise möglicherweise nicht für jedes einzelne Modell.
GMU01447
115C/130B/L130B/150A/150F L150F/175D/200F/L200F/225D BENUTZERHANDBUCH ©2001 Yamaha Motor Co., Ltd. 1. Ausgabe, März 2001 Sämtliche Rechte vorbehalten. Die drucktechnische Wiedergabe und unberechtigte Verwendung ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung seitens der Yamaha Motor Co., Ltd., nicht gestattet. Druck in Japan
DMU01449
AAN DE EIGENAAR
VOR VERWENDUNG DES AUSSENBORDMOTORS ZUNÄCHST UNBEDINGT DIE FOLGENDEN ANLEI- TUNGEN AUSFÜHRLICH DURCHLESEN.
INHOUD

SOMMARIO

ALGEMENE INFORMATIE
SICHERHEITSHINWEISE 1-2
TANKANWEISUNGEN....1-4
Benzin....1-4
Motoröl....1-5
BATTERIEDATEN 1-6
AUSWAHL DES PROPELLERS....1-6
ANLASSERSPERRE 1-7
DMB00010
Die Seriennummer des Außenbordmotors befindet sich auf dem Aufkleber auf der Steuerbordseite der Spannklemme.
Tragen Sie die Nummer in die dafür vorgesehenen Felder ein, so daß Sie diese bei der Bestellung von Ersatzteilen bei Ihrem Yamaha-Händler bzw. für die nötige Angabe bei Diebstahl des Motors schnell zur Hand haben.
① Seriennummer Außenbordmotor
GMU00008
SCHLÜSSELNUMMER

Verfügt der Motor über einen Hauptschlüsselschalter, ist die Schlüsselnummer unmittelbar am Schlüssel aufgeprägt, wie in der Abbildung gezeigt. Tragen Sie diese Nummer in das dazu vorgesehene Feld für den Fall ein, daß Sie einen neuen Schlüssel benötigen.
① Schlüsselnummer

DMU00005
IDENTIFICATIENUMMERS DOCUMENT
DMU00007
SERIENUMMER BUITENBOORDMOTOR

- Lesen Sie vor Montage und Inbetriebnahme Ihres Außenbordmotors zunächst das gesamte Handbuch sorgfältig durch, so daß Sie die Grundlagen von Motor und Betrieb verstehen.
- Vor der ersten Fahrt mit dem Boot sollten Sie sämtliche Anweisungen und Hinweise sowie alle vorhandenen Aufkleber sorgfältig durchlesen. Ein grundlegendes Verständnis aller Faktoren ist Voraussetzung für den sicheren Betrieb des Fahrzeugs.
- Achten Sie darauf, daß Sie mit dem Außenbordmotor auf keinen Fall die Leistungsgrenze des Bootes überschreiten, da Sie ansonsten leicht die Herrschaft hierüber verlieren könnten. Die Nennleistung des Motors sollte auf keinen Fall über der genormten PS-Leistung des Bootes liegen. Sollte diese Ihnen nicht bekannt sein, wenden Sie sich an Ihren Händler bzw. an den Hersteller.
- Nehmen Sie an dem Außenbordmotor keinerlei Veränderungen vor, da diese die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit desselben beeinträchtigen können.
- Sie sollten beim Fahren des Bootes weder unter Alkohol- noch Medikamenteneinfluß stehen. Die Hälfte aller Bootsunfälle geht auf diese beiden Ursachen zurück.
- Für alle Personen an Bord muß eine amtlich zugelassene Schwimmhilfe vorhanden sein. Überhaupt empfiehlt sich das Tragen einer solchen bei allen Fahrten mit dem Boot. Dies gilt besonders für Kinder und Nichtschwimmer sowie bei Umständen, die besondere Gefahrenquellen in sich bergen.
- Bei Benzin handelt es sich um einen hochentzündlichen Kraftstoff, dessen Dämpfe entflammen und explosiv reagieren können. Seien Sie bei Umgang und Lagerung von Benzin äußerst vorsichtig. Überzeugen Sie sich vor Anlassen des Motors, daß keinerlei Benzindämpfe oder auslaufendes Benzin vorhanden sind.
DMU00918

VEILIGHEIDS- INFORMATIE
- Dieses Produkt gibt Abgase ab, die Kohlenmonoxid, ein farbloses und geruchloses Gas, das beim Einatmen Gehirnschäden verursacht oder sogar zum Tode führen kann, enthalten. Symptome sind unter anderem Brechreiz, Schwindel und Müdigkeit. Führerstand und Kabinen immer gut gelüftet halten. Abgasausgänge niemals verstopfen.
- Überprüfen Sie vor Anlassen des Motors unbedingt die Funktionstüchtigkeit von Gas, Gangschaltung und Lenkung.
- Befestigen Sie für den Betrieb des Fahrzeug die Motornotstoppleine sicher an Ihrer Kleidung, einem Arm oder einem Bein. Bei Verlassen der Ruderanlage wird so die Leine abgezogen und der Motor hält an.
- Beachten Sie stets die gültigen Verkehrsregeln und Seefahrtsbestimmungen. Denken Sie daran, daß in verschiedenen Ländern unterschiedliche Regelungen gelten können. Informieren Sie sich rechtzeitig.
- Informieren Sie sich vor einer Fahrt stets über die herrschenden Wetterverhältnisse und beachten Sie den Wetterbericht. Unternehmen Sie keine Fahrten bei unsicheren Witterungsbedingungen.
- Untericht Sie jemanden über Ihre Fahrt und hinterlassen Sie einen Routenplan. Vergessen Sie nicht, entsprechende Mitteilung bei Ihrer Rückkehr zu machen.
- Lassen Sie sich stets vom gesunden Menschenverstand und Ihrem Einfühlungsvermögen leiten. Überschätzen Sie nicht Ihre Fähigkeiten und Ihr Können. Es ist unbedingt wichtig, daß Sie das Verhalten des Bootes unter allen Bedingungen kennen. Denken Sie an Ihre persönlichen Grenzen und an diejenigen des Bootes. Fahren Sie nicht bei gefährlich hohen Geschwindigkeiten und achten Sie auf Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmer.
- Halten Sie stets Ausschau nach Schwimmern. Besonders in unmittelbarer Nähe zum Außenbordmotor.
- Meiden Sie Orte, an denen sich hauptsächlich Schwimmer aufhalten.
- Sollte sich ein Schwimmer in unmittelbarer Nähe aufhalten, ist in den Leerlauf zu schalten und der Motor anzuhalten.
- Beim Auftanken ist Rauchen strikt untersagt! Achten Sie auf Funkenflug, offenes Feuer und sonstige Zündherde.
- Tanken Sie erst, nachdem Sie den Motor abgeschaltet haben.
- Wählen Sie für das Auftanken einen gut durch- und belüfteten Ort. Ersatzkanister dürfen nicht auf dem Boot aufgefüllt werden.
- Achten Sie darauf, daß Sie kein Benzin verschütten. Versehentlich verschüttetes Benzin ist unverzüglich mit einem trockenen Lappen aufzuwischen.
- Achten Sie darauf, daß Sie den Tank nicht bis zum Überlaufen füllen.
- Vergessen Sie nicht, den Tankverschluß nach dem Tanken wieder gut festzudrehen.
- Bei versehentlichem Schlucken von Benzin, langem Einatmen der Benzindämpfe bzw. unmittelbarem Augenkontakt ist unmittelbar der Arzt aufzusuchen.
- Benzin auf der Haut ist unverzüglich mit Wasser und Seife abzuwaschen. Mit Benzin verunreinigte Kleidung ist zu wechseln.
- Legen Sie den Einfüllstutzen an die Tanköffnung bzw. den Einlaßtrichter. Sie verhindern damit, daß es zu elektrostatischen Entladungen kommt.
BENZIN
Empfohlener Kraftstoff: Normalbenzin
DMB51310
INSTRUCTIES VOOR HET TANKEN
⚠ WAARSCHUWING
BENZINE EN BENZINEDAMPEN ZIJN UITERST ONTVLAMBAAR EN EXPLO- SIEF !
Bei Klopfgeräuschen und Motorklingeln sollten Sie die Marke wechseln oder Superkraftstoff fahren.
ACHTUNG:
Achten Sie darauf, daß Sie stets frisches und unverschmutztes Benzin - Tankbehälter müssen stets sauber sein - tanken, frei von Wasser und jeglichen Fremdkörpern.
GMU01356
MOTORÖL
Empfohlenes Öl: YAMALUBE, SPEZIALZWEITAKTMOTORÖL FÜR WASSERFAHRZEUGE.
Sollte das empfohlene Motoröl nicht verfügbar sein, kann auch ein anderes Zweitaktmotoröl verwendet werden, sofern dieses das NMMA-Zertifikat TC-W3 besitzt.
Die Batterie muß folgenden Spezifikationen entsprechen.
Leistung:
115\~200PS
12V, 70\~100AH (252\~360kc)
225PS
12V, 100\~120AH (360\~432kc)
ACHTUNG:
Verwenden Sie auf keinen Fall Batterien mit höherer bzw. schwächerer Leistung, da ansonsten die Elektroanlage überladen wird - mit der Folge von beträchtlichen Schäden an der Elektrik - bzw. keine genügende Leistung erbringt.
GMU01395
AUSWAHL DES PROPELLERS
Die Leistung Ihres Außenbordmotors hängt in entscheidendem Maße davon ab, welchen Propeller Sie verwenden, da eine falsche Propellerwahl zu erheblichen Leistungsbeeinträchtigungen und auch zu ernsten Motorschäden führen kann. Die Motordrehzahl steht in direktem Zusammenhang mit Propellergröße und Bootslast. Bei zu hohen bzw. zu niedrigen Drehzahlen für eine ordnungsgemäte Motorleistung wirkt sich dies negativ auf den Motor aus.
Außenbordmotoren von Yamaha sind mit Propellern ausgerüstet, die sich hervorragend für unterschiedliche Verwendungszwecke eignen. Doch in bestimmten Situationen kann ein Propeller mit anderer Flügelsteigung sich als vorteilhafter erweisen. Für eine größere Betriebslast z.B. eignet sich eher ein Propeller mit niedriger Steigung, weil damit die richtige Motordrehzahl besser aufrechterhalten werden kann. Mehr Steigung eignet sich dagegen eher für geringere Lasten.
DMB70110
ACCUVEREISTEN
Yamaha-Händler haben stets ein umfangreiches Sortiment unterschiedlicher Propeller auf Lager und helfen Ihnen gerne, den für den betreffenden Verwendungszweck bestgeeigneten ausfindig zu machen.
HINWEIS:
Bei Vollgas und mit maximaler Last sollte der Motor im mittleren bis oberen Leistungsbereich drehen, entsprechend der Angabe unter "SPEZIFIKATIONEN" auf Seite 4-1. Wählen Sie einen Propeller, der dieser Anforderung entspricht.
Bei Betriebsbedingungen, die einen Anstieg der Motordrehzahl über den maximal zulässigen Bereich hinaus ermöglichen (z.B. bei leichter Bootslast), nimmt man das Gas zurück um die Drehzahl im richtigen Betriebsbereich zu halten.

① Propellerdurchmesser (Zollangabe)
② Propellersteigung (Zollangabe)
③ Propellertyp (Kennmarke)
Siehe Abschnitt "ÜBERPRÜFUNG DES PROPELLERS" für Anweisungen zum Aus- und Einbau des Propellers.

GMU01208
ANLASSERSPERRE
Yamaha-Außenbordmotoren mit dem abgebildeten Etikett ① oder von Yamaha zugelassene Fernsteuerungen sind mit Motoranlaßsperre(n) ausgestattet. Demzufolge kann der Motor nur im Leerlauf gestartet werden. Vor dem Anlassen des Motors stets Leerlauf einstellen.
STEUERUNG UND SONSTIGE
FUNKTIONEN 2-2
Fernschaltung....2-2
Anlasserknopf....2-8
Trimmdorn....2-9
Elektro- Trimm-/Kippschalter....2-10
Digitaler Drehzahlmesser....2-11
Digitaler Geschwindigkeitsmesser......2-13
Kippstützenhebel....2-16
Sperrhebel Deckelverkleidung......2-17
Freigabehebel Deckelverkleidung......2-17
WARNSYSTEM 2-19
Temperaturwarn 2-19
Olstandswarn/Verstopfungswarn
für Ölfilter....2-20
DMC00010
Hoofdstuk 2
BASISCOMPONENTEN
IMC00010
Capitolo 2
COMPONENTI DI BASE
HOOFDCOMPONENTEN....2-1
WERKING VAN
BEDIENINGSELEMENTEN
ENANDERE FUNCTIES 2-2
Afstandsbediening 2-2
Chokeknop....2-8
Trimvlak....2-9
Trim-en
① Elektro-Trimm-/Kippschalter
② Kippstützhebel
③ Kavitationsplatte
④ Trimmdorn (Anode)
*⑤ Propeller
⑥ Kühlwassereinlaß
⑦ Anode
⑧ Klemmhalterung
⑨ Elektro-Trimm-/-Kippanlage
*1⑩ Motorhaubenentrie-gelungshebel
*2⑪ Gehäusesperrhebel
⑫ Drosselknopf
⑬ Deckelgehäuse
⑭ Kontrolloch
*⑮ Fernschaltkasten (Seitlich montierbar)
*⑯ Fernschaltkasten (Kompaßgehäuse montier)
*3⑰ Schalttafel (mit ⑯)
*3⑱ Digitaler Tachometer
*⑲ Digitaler Geschwindigkeitsmesser
*⑳ Reserveöltank
*1. Motortyp mit 4V
*2. Motortyp mit 6V
*3. Gegendrehmodell
* Entspricht möglicherweise nicht genau der Abbildung; gehört gegebenenfalls auch nicht bei allen Modellen zur Standardausrüstung.
DMU01206
HOOFDCOMPONENTEN
① Trim-en kantelbekrachtigingsschakellaar
② Kantelsteunhendel
STEUERUNG UND SONSTIGE FUNKTIONEN
GMU01273
FERNSCHALTUNG
Gangschaltung und Gas werden über den Fernschalthebel bedient. Außerdem sind die Elektroschalter am Fernschaltgehäuse angebaut.
A Seitliche Befestigung für Fernschaltkasten
B Kompaßhausbefestigung für Fernschaltkasten
C Schalttafel (zur Verwendung mit B)
① Fernschalthebel
② Leerlaufsperrauslöser
③ Leerlaufhebel
④ Freibeschleunigungsknopf
⑤ Hauptschalter
⑥ Motornotstoppschalter
⑦ Elektro-Trimm-/Kippschalter
⑧ Einstellschraube Drosselreibung
DMC20010
WERKING VAN BEDIENINGS- ELEMENTEN EN ANDERE FUNCTIES
DMU01273
AFSTANDSBEDIENING
Durch Drücken des Hebels aus der Leerlaufstellung nach vorne wird in den Vorwärtsgang, durch Drücken nach hinten in den Rückwärtsgang geschaltet. Der Motor läuft bis zu einer Hebelumstellung von ca. 35° im Leerlaufbetrieb (spürbare Arretierung). Bei fortgesetzter Hebelbewegung öffnet sich die Drosselklappe und der Motor läuft schneller.
① Leerlauf
② Vorwärts
③ Rückwärts
④ Gangschaltung
⑤ Ohne Beschleunigung
⑥ Gasbereich
⑦ Vollgas
GMC50110
Leerlaufsperrauslöser
Für das Verlassen der Leerlaufstellung ist am Fernschalthebel zunächst der Leerlaufsperrauslöser zu ziehen.
GMC50210
Leerlaufhebel
Für die Drosselklappenöffnung ohne Umschalten in den Vorwärts- bzw. Rückwärtsgang ist der Fernschalthebel in die Leerlaufstellung zu bringen und der Leerlaufhebel nach oben umzulegen.
HINWEIS:
Der Leerlaufhebel läßt sich nur dann umlegen, wenn der Fernschalthebel sich in Leerlaufstellung befindet. Der Fernschalthebel funktioniert nur dann, wenn der Leerlaufhebel sich in geschlossener Stellung befindet.
① Vollständig geöffnet
② Vollständig geschlossen
DMC50010
Afstandsbedieningshendel
① Volledig open
② Volledig gesloten
Über den Hauptschalter wird die Zündanlage gesteuert. Die Beschreibung der Anlage finden Sie im Anschluß.
- OFF (AUS)
Die Elektroschaltkreise sind deaktiviert (der Schlüssel kann jetzt abgezogen werden).
• ON (EIN)
Die Elektroschaltkreise sind aktiviert (der Schlüssel läßt sich nicht abziehen).
- START
Der Anlassermotor läuft an und startet den Motor (bei Loslassen des Schlüssels geht dieser automatisch in die Stellung für „Ein“ (ON) zurück).
GMC50310
Anlasserschalter
Bei in die Stellung „ON“ bzw. „START“ gedrücktem Hauptschalter schaltet sich das Starterklappensystem ein und sorgt für das für das Anlassen des Motors nötige reiche Gemisch (bei Loslassen des Schalters schaltet sich das System automatisch wieder ab).
DMC48110
Hoofdschakelaar
Der Motor läuft nur dann, wenn die Sperrgabel an der Abzugsleine am Motornotstoppschalter befestigt wurde. Das andere Ende der Abzugsleine ist am Arm oder Bein bzw. einer geeigneten Stelle der Fahrerkleidung anzubringen, an der sie sich nicht lösen kann. Bei einem Überbordgehen des Fahrers bzw. dessen Verlassen der Ruderanlage wird so die Sperrgabel abgezogen und der Motor kommt zum Stillstand. Ein Weiterfahren des Bootes mit laufendem Motor wird somit verhindert.
WARNING
- Befestigen Sie die Motornotstoppleine bei Fahrten an Ihrem Arm oder Bein bzw. einer Stelle an Ihrer Kleidung, von der sie sich nicht lösen kann.
- Befestigen Sie die Leine nicht an Teilen Ihrer Kleidung, die reißen bzw. sich lösen könnten. Achten Sie darauf, daß die Leine sich nicht verheddern kann und dadurch nutzlos wird.
- Achten Sie darauf, daß Sie im Normalbetrieb die Leine nicht versehentlich abziehen. Durch den fehlenden Motorantrieb verlieren Sie auch die Kontrolle über die Steuerung. Hinzu kommt, daß das Boot in diesem Fall abrupt abbremst, so daß Fahrer und Mitfahrer sowie Gegenstände nach vorne geschleudert werden können.

HINWEIS:
Der Motor läßt sich ohne Sperrgabel nicht starten.

① Sperrgabel
② Abzugsleine
DMC28210
Motorstop-snoerschakelaar
Elektro-Trimm-/Kippschalter
Über die Elektro-Trimm-/Kippanlage wird der Motorwinkel im Verhältnis zum Heckspiegel eingestellt. Der Schalter für diese Anlage befindet sich Fernschalthebelgriff. Auf der Kontrollabdeckung befinden sich ferner Schalter nach Motoren getrennt. Drückt man den Schalter nach UP (OBEN), wird der Motor zuerst hochgetrimmt und dann hochgekippt. Drückt man den Schalter nach DN (UNTEN), wird der Motor zuerst abgekippt und dann abgetrimmt. Bei Freigabe des Schalterknopfes wird der Motor in der eingenommenen Stellung arretiert.
HINWEIS:
- Bei der Steuerung für beide Motoren werden durch den Schalter auf dem Fernschaltgriff beide Motoren gleichzeitig gesteuert.
- Siehe Abschnitt „Einstellung des Trimmwinkels“, und Abschnitt „Hoch- und Abkippen“ unter Kapitel 3 für entsprechende Anweisungen.
DMU01112
Freibeschleunigungsknopf
Zum Öffnen der Drosselklappe ohne Schalten in den Vor- bzw. Rückwärtsgang ist der Freibeschleunigungsknopf zu drücken und der Fernschalthebel zu drehen.
HINWEIS:
- Der Freibeschleunigungsknopf läßt sich nur dann bedienen, wenn sich der Fernschalthebel in der Leerlaufstellung befindet.
- Nach Drücken des Knopfes ist der Fernschalthebel um mindestens 35° zu drehen, bevor die Drosselklappe sich zu öffnen beginnt.
- Nach Verwendung des Freibeschleunigungsknopfs ist der Fernschalthebel wieder in die Leerlaufstellung zu bringen. Der Knopf geht automatisch in die ursprüngliche Stellung zurück. Über die Fernschaltung wird nun der Vor- bzw. Rückwärtsgang ganz gewöhnlich geschaltet.
① Vollgas
② Ohne Beschleunigung
③ Freibeschleunigungsknopf

DMC81110
Vrije acceleratorknop
Einstellschraube Drosselreibung
Eine entsprechende Vorrichtung im Fernschaltkasten sorgt für einen gewissen Bewegungswiderstand bei der Bedienung des Fernschalthebels. Der Widerstand ist je nach persönlichem Bedarf einstellbar. Die betreffende Einstellschraube befindet sich vorne am Schaltkasten.
| Widerstand Schraube |
| Zunahme Nach rechts drehen |
| Abnahme Nach links drehen |
WARNING
Achten Sie darauf, daß Sie die Schraube nicht zu fest anziehen. Bei zu großem Widerstand läßt sich der Fernschalthebel nur noch mit großer Kraftanstrengung bedienen. Hierdurch entsteht erhöhte Unfallgefahr.
GMC42010
ANLASSERKNOPF
Durch Herausziehen dieses Knopfes auf ON (EIN) wird der Motor für den Anspringvorgang mit einem reichen Gemisch versorgt.
HINWEIS:
Der Anlasserknopf beim Modell mit Fernschaltung erfüllt dieselbe Funktion wie der Anlasserschalter auf dem Fernschaltkasten.
DMC87011
Der Trimmdorn ist so einzustellen, daß die Steuerung nach links und rechts denselben Kraftaufwand erfordert.
WARNING
Bei falsch eingestelltem Trimmdorn kann es zu Schwierigkeiten bei der Steuerung kommen. Nach Neuanbringen bzw. Austausch des Trimmdorns sollte zur Überprüfung aus diesem Grund stets ein Testlauf durchgeführt werden. Vergessen Sie nicht, nach der Einstellung die Schraube wieder anzuziehen.


① Trimmdorn
② Schraube
③ Kappe
A. Das Boot zieht nach links (Backbord): Hinteres Ende des Trimmdorns nach links (Backbord) drehen...... ......In der Abbildung „A“
B. Das Boot zieht nach rechts (Steuerbord): Hinteres Ende des Trimmdorns nach rechts (Steuerbord) drehen ...... ......In der Abbildung „B“
ACHTUNG:
Der Trimmdorn dient gleichzeitig als Anode zum Schutz des Motors gegen die elektrochemische Korrosion. Aus diesem Grunde darf dieser niemals angestrichen oder lackiert werden.
DMD04010
TRIMVLAK
Mit der Elektro-Trimm-/Kippanlage wird der Motorwinkel im Verhältnis zum Transom eingestellt. Der Schalter der Elektro-Trimm-/Kippanlage befindet sich an der Unterseite des Motorgehäuses. Drückt man den Schalter nach UP (OBEN), wird der Motor zuerst hochgetrimmt und dann hochgekippt. Drückt man den Schalter nach DN (UNTEN), wird der Motor zuerst abgekippt und dann abgetrimmt. Beim Freigeben des Schalterknopfes wird. der Motor in der dann eingenommenen Stellung arretiert.
WARNING
Elektro-Trimm-/Kippschalter an der Unterseite des Motorgehäuses nur benutzen wenn da Boot vollkommen still liegt und der Motor ausgeschaltet ist. Der Versuch, den Elektro-Trimm-/Kippschalter bei fahrendem Boot zu benutzen, könnte dazu führen, daß jemand über Bord geht oder der Benutzer abgelenkt wird und einen Unfall verursacht, weil er andere Boot oder Hindernisse übersehen hat.
HINWEIS:
Siehe Abschnitte „Einstellung des Trimmwinkels“ und „Hoch- und Abkippen“ für Benutzungsanweisungen.
DMU01125
TRIM- EN KANTELBKRACHTI- GINGSSCHAKELAAR
DIGITALER DREHZAHLMESSER
Dieses Messgerät umfasst den Drehzahlmesser, den Trimmesser, den Betriebsstundenzähler, die Ölstandswarnanzeige und die Temperaturwarnanzeige.
① Drehzahlmesser
② Trimmesser
③ Betriebsstundenzähler
④ Ölstandswarnanzeige
⑤ Temperaturwarnanzeige
⑥ SET-Knopf
⑦ MODE-Knopf
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten sämtliche Segmente der Anzeige kurz auf und kehren dann in den Normalzustand zurück.
GMU00136
Drehzahlmesser
Angabe der Motordrehzahl.
GMU01109
Trimmesser
Angabe des Trimmwinkels für Außenbordmotor.
HINWEIS:
- Merken Sie sich die Trimmwinkel, die für das Boot unter den unterschiedlichen Bedingungen am günstigsten sind. Stellen Sie den betreffenden Winkel über den Elektro-Trimm-/Kippschalter ein.
- Überschreitet der Trimmwinkel Ihres Motors den vorgeschriebenen Trimmbetriebsbereich, beginnt das obere Segment an der Trimmanzeige zu blinken.
DMU01614
DIGITALE TOERENTELLER
Betriebsstundenzähler
Dieser Zähler zeigt die effektiven Betriebsstunden des Motors an. Man kann ihn so einstellen, dass er die Gesamtzahl der Betriebsstunden oder die jeweiligen Fahrtstunden anzeigt. Die Anzeige kann auch ein- und ausgeschaltet werden.
- Ändern des Anzeigeformats.
Drückt man den MODE-Knopf, ändert das Anzeigeformat in der nachstehenden Reihenfolge:
Gesamtbetriebsstundenzahl - Fahrtstundenzahl - Anzeige aus - Nullrückstellung der Fahrtstundenzahl. Hält man die SET- und MODE-Knöpfe gleichzeitig mehr als 1 Sekunde lang gedrückt während die Fahrtstunden angezeigt werden, dann erfolgt die Rückstellung des Fahrtstundenzählers auf 0 (Null).
HINWEIS:
Für die Gesamtzahl der Betriebsstunden des Motors kann keine Rückstellung auf Null erfolgen.

GMU00138
Ölstandswarnanzeige
Diese Anzeige gibt den Ölstand im Motor an. Sinkt dieser unter die untere Grenze, beginnt die Warnanzeige zu blinken. Vgl. Abschnitte „ÖL EINFÜLLEN“ und „ÖLSTANDSWARNUNG“ für weitere Einzelheiten.
① Ölstandswarnanzeige
ACHTUNG:
Motor auf keinen Fall ohne Öl betreiben. Es besteht ernsthafte Beschädigungsgefahr.
DMU01620
Urenmeter
Temperaturwarnanzeige
Wird die Motortemperatur zu hoch, beginnt die Warnanzeige zu blinken. Einzelheiten sind dem Abschnitt "TEMPERATURWARN" zu entnehmen.
① Temperaturwarnanzeige
ACHTUNG:
Bei Aktivierung einer Warnanzeige Motor nicht mehr weiterbetreiben. Gegebenenfalls im Abschnitt „PROBLEMLÖSUNGEN“ in vorliegendem Handbuch nachschlagen. Kann das Problem dennoch nicht ermittelt bzw. behoben werden, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.

GMU00140
DIGITALER GESCHWINDIGKEITSMESSER
Geschwindigkeitsmesser, Kraftstoffmesser mit Warnvorrichtung, Kilometerzähler, Uhr und Spannungsmesser mit Warnvorrichtung.
① Geschwindigkeitsmesser
② Kraftstoffmesser
③ Kilometerzähler/Uhr/Spannungsmesser
④ Warnanzeige
HINWEIS:
Beim Ersteinschalten des Hauptschalters werden zur Überprüfung sämtliche Segmente des Digitalmessers aktiviert. Nach wenigen Sekunden gehen die Anzeigen zum Normalbetrieb über. Beobachten Sie beim Einschalten des Hauptschalters, ob auch alle Segmente vorschriftsmäßig arbeiten.

RIP TIME BATT
DMU01553
Oververhittingsverklikker
Geschwindigkeitsmesser
Das Meßgerät zeigt die Bootsgeschwindigkeit an.
HINWEIS:
Je nach Einstellung erfolgt die Angabe des Geschwindigkeitsmessers in Kilometern bzw. Meilen pro Stunde oder in Knoten. Die Einstellung erfolgt über den Wahlschalter auf der Rückseite des Messers. Vgl. Zeichnung.
① Abdeckkappe
② Wahlschalter (für Geschwindigkeit)
③ Wahlschalter (für Kraftstoff)
GMU01274
Kilometerzähler
Dieses Meßgerät zeigt die Entfernung an, die das Boot seit der letzten Nullrückstellung des Meßgerätes zurückgelegt hat. Modustaste "mode" wiederholt drücken und loslassen, bis die Anzeige vorne am Meßgerät auf "TRIP" zeigt. Nullrückstellung des Trip-Meßgerätes durch gleichzeitiges Drücken der Tasten "set" und "mode".
HINWEIS:
- Je nach der für den Geschwindigkeitsmesser gewählten Einstellung erfolgt die Anzeige der zurückgelegten Entfernung in Kilometern oder Meilen.
- Die Speicherung der zurückgelegten Entfernung erfolgt durch Batteriespeisung. Bei Abschließen der Batterie gehen die Daten verloren.
DMU00141
Snelheidsmeter
Dieses Meßgerät gibt die Zeit an. Modustaste "Mode" wiederholt drücken und loslassen, bis die Anzeige vorne am Meßgerät auf "TIME" zeigt. Zum Stellen der Uhr muß das Meßgerät sich im TIME-Modus befinden. Beim Drücken der "Set"-Taste beginnt die Stundenanzeige zu blinken. "Mode"-Taste drücken bis die gewünschte Stunde angezeigt wird. Beim erneuten Drücken der "Set"-Taste beginnt jetzt die Minutenanzeige zu blinken. "Mode"-Taste drücken bis die gewünschte Minute angezeigt wird. Beim erneuten Drücken der "Set"-Taste beginnt die Uhr zu laufen.
HINWEIS:
Die Zeitanzeige wird durch Batteriestrom gespeist.
Bei Abschließen der Batterie wird die Uhr unterbrochen. Bei erneutem Anschließen der Batterie ist diese neu einzustellen.

GMU00144
Kraftstoffmesser
Die noch vorhandene Kraftstoffmenge wird anhand von acht Segmenten angegeben. Sind alle Segmente sichtbar, ist der Tank voll.
ACHTUNG:
Der Kraftstoffsensor von Yamaha arbeitet nicht wie die herkömmlichen Sensoren. Die falsche Einstellung des Wahlschalters am Messer führt zu falschen Werten. Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler.
HINWEIS:
Die Kraftstoffwerte werden unter Umständen von der Sensorposition im Tank und der Boot-lage im Wasser beeinflußt. Beim Betrieb mit Trimming für hochgerichteten Bug bzw. beständigem Fahren im Kreis können leicht falsche Werte auftreten.
DMU01275
Klok
Bei Sinken des Kraftstoffvorrats auf ein Segment ① blinkt die entsprechende Warnanzeige.
- Batteriespannung
Bei sinkender Batteriespannung wird die Anzeige ② automatisch aktiviert und beginnt zu blinken.
ACHTUNG:
Bei Aktivierung einer Warnanzeige Motor nicht mehr weiterbetreiben. Gegebenenfalls im Abschnitt PROBLEMLÖSUNGEN in vorliegendem Handbuch nachschlagen. Kann das Problem dennoch nicht ermittelt bzw. behoben werden, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
GMD60010
KIPPSTÜTZENHEBEL
Durch Verriegeln des Hebels mit der Spannklemme wird der Motor in der hochgekippten Stellung gehalten.
DMU00145
Verklikkers
- Brandstof
SPERRHEBEL DECKELVERKLEIDUNG Motortyp mit 6V
Zum Abnehmen des oberen Verkleidungsteils vom Motor Sperrhebel hinten und vorne nach oben drücken. Die Verkleidung kann nun abgehoben werden. Beim Wiederaufsetzen ist darauf zu achten, daß diese genau in die Gummidichtung faßt. Durch Niederdrücken der Hebel wird die Verkleidung wieder verriegelt.

FREIGABEHEBEL DECKELVERKLEIDUNG Motortyp mit 4V
Der obere Verkleidungsteil des Motors läßt sich mit Hilfe des hierfür bestimmten Freigabehebels abnehmen.
Durch Ziehen am Hebel vorne wird die Verkleidung entriegelt.
Wiederaufsetzen der Verkleidung:
1) Setzen Sie die Verkleidung wieder gerade auf den Motor. Achten Sie dabei darauf, daß sie sich nicht mit Zündkerzenkabeln und sonstigen Leitungen verfängt.
2) Richten Sie die drei Haken an der Verkleidung mit den entsprechenden Aufnahmen in der Bodenverkleidung aus.
3) Drücken Sie den Verkleidungsteil vorne und beidseitig hinten nach unten, bis die Hakenschlösser einschnappen.
4) Überprüfen Sie den festen Sitz der Verkleidung, indem Sie von jeder Seite gegen diese drücken. Wenn sie sich anheben läßt, ist Schritt 3 zu wiederholen.

DMD63210
BOVENKAP- VERGRENDELHENDELS
typ met V6-motor
Überprüfen Sie vor dem Wiederaufsetzen des oberen Verkleidungsteils zunächst, ob das Verbindungskabel für das Verkleidungsschloß funktioniert.
- Bei Bedienen des Freigabehebels müssen sich die Haken hinten und vorne gleichzeitig lösen. Ansonsten ist die Kabelregulierung für die hinteren Klemmen einzustellen.
- Das Kabel muß glatt laufen und darf keine Rostspuren aufweisen.
- Sehen Sie nach, ob das Kabel sicher in der Halterung sitzt.
- Achten Sie beim Wiederaufsetzen der Verkleidung darauf, daß sowohl die Schlösser hinten als auch vorne entsprechend funktionieren.
Wenn nicht alle Hakenschlösser entsprechend eingeschnappt sind, kann es durch die bei laufendem Motor vibrierende Verkleidung zu Beschädigungen kommen.

Verkleidung läßt sich nicht entriegeln
Läßt sich die Verkleidung durch Bedienen des Freigabehebels nicht entriegeln, liegt entweder eine Beschädigung am Kabel vor oder dieses ist nicht richtig eingestellt.
1) Ziehen Sie am Freigabehebel ① und entriegeln Sie so die Sperre vorne.
2) Ziehen Sie am Notfreigabekabel ② im Loch neben der Kontrollöffnung in der Bodenverkleidung, um das Schloß an der Backbordseite hinten zu entriegeln.
3) Heben Sie die Backbordseite der Bodenverkleidung an, um das Notfreigabekabel ③ der Backbordseite aus dem Bodengehäuse zu ziehen.
4) Ziehen Sie am Notfreigabekabel ③ und entriegeln Sie so das Schloß hinten auf der Steuerbordseite.
ACHTUNG:
Vor dem Wiederaufsetzen der Verkleidung ist unbedingt das Problem mit den Sperrschlössern zu beheben.
OPGELET:
Bei aktivierter Warnvorrichtung Motor nicht mehr weiterbetreiben. Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler, wenn sich das Problem nicht feststellen bzw. beheben läßt.

GMD82310
TEMPERATURWARN
Der Motor verfügt über eine Temperaturwarnvorrichtung.
Die Vorrichtung wird bei anomal hoher Motortemperatur aktiviert.
- Zum Schutz des Motors wird dessen Drehzahl auf ca. 2000 U/min. reduziert.
- Gleichzeitig ertönt der Warnsummer am Fernschaltkasten bzw. an der Schalttafel.
HINWEIS:
Bei Zwillingsmotorantrieb: Bei Überheizwarnung für einen Motor wird dieser langsamer, und gleichzeitig ertönt der Warnsummer. Bei dem anderen Motor geschieht nun das gleiche. Dessen Warnsystem kann durch Umlegen des Fernschalthebels in Leerlaufstellung deaktiviert werden.

Bei aktiviertem Warnsystem ist der Motor anzuhalten. Sehen Sie nach, ob der Wassereinlaß verstopft ist.

Der Motor verfügt über ein Ölstandswarnsystem.
Die Vorrichtung wird bei Sinken des Ölstands unterhalb des Mindeststands aktiviert.
- Zum Schutz des Motors wird automatisch die Motordrehzahl herabgesetzt.
- Gleichzeitig beginnt die Anzeigenleuchte am Bodengehäuse bzw. am Instrument zu leuchten. Bei Modellen mit Fernschaltung ertönt ferner der Warnsummer.
Bei aktiviertem Warnsystem ist der Motor anzuhalten. Ermitteln Sie die Ursache.
HINWEIS:
Die Warnung für einen verstopften Ölfilter entspricht in etwa denjenigen für niedrigen Ölstand und übermäßig hohe Temperatur. Sie sollten zunächst den Motor auf Überhitzung und anschließend den Ölstand prüfen. Zum Schluß erfolgt die Prüfung auf einen verstopften Ölfilter.
① Ölfilter
DMD84310
OLIEPEILWAARSCHUWINGS/OLIE FILTERVERSTOPPING-WAAR-SCHUWINGS
Die verschiedenen Funktionen der Ölstandanzeige lauten wie folgt:
| Ölstandanzeiger (Digitaler Drehzahlmesser) | Ölstandanzeiger (Analoger Drehzahlmesser) | Motoröltank Anderer Öltank Anmerkungen | ||
![]() | Grün![]() | Über 300 cm3[WCKW] | Über 1.500 cm3![]() | • Kein Nachfüllen erforderlich. |
. | Gelb![]() | Über 300 cm3[CWVA] | 1.500 cm3 und darunter![]() | • Öm auffüllen und dazu die Anleitung zum Einfüllen des Öls beachten. |
![]() | Rot Grün![]() | 300 cm3 und darunter[RWHX] | Über 1.500 cm3![]() | • Prüfen ob der Ölfilter verstopft ist.• Anschluß des Batteriekabels prüfen.• Warnsummer ertönt.Motordrehzahl wird automatisch auf ca. 2.000 U/min. herabgesetzt. |
. | Rot[ZSTH] | 300 cm3 und darunter[HEXT] | 1.500 cm3 und darunter![]() | • Kein öl wurde aufgefüllt.• Warnsummer ertönt.Motordrehzahl wird automatisch auf ca. 2.000 U/min. herabgesetzt.• Vgl. folgende Seite. |
DMU00200**
Oliepeilmeter
Ölstandsanzeige mit rotem Segment
Bei einem Absinken des Ölstands auf einen zu niedrigen Pegel geschieht folgendes: Auf der Ölstandsanzeige erscheint das rote Segment, der Warnsummer ertönt und die Motordrehzahl wird auf ca. 2000 U/min. gesenkt. In diesem Fall läßt sich aus dem anderen Öltank eine Notreserve Öl in den Öltank pumpen.
WARNING
Zuvor ist auf jeden Fall der Motor anzuhalten.

1) Nehmen Sie die Deckelverkleidung ab.
2) Drehen Sie den Hauptschalter in die Ein-Position auf „ON“.
3) Heben Sie den Notschalter an und pumpen Sie so die Notreserve aus dem anderen Öltank in den Motoröltank.
HINWEIS:
Die Reservemenge beträgt höchstens 1500 cm ^3 .

4) Schalten Sie nach Benutzen des Notschalters den Hauptschalter aus und wieder ein. Hierdurch wird das Warnsystem auf Normalbetrieb rückgestellt. In der Ölstandsanzeige erscheint das gelbe Segment.
5) Lassen Sie den Motor an und fahren Sie den nächsten Hafen an, um dort Öl nachzufüllen.

① Hauptölbehälter
② Ersatzöltank
- Bei zu langem Hochhalten des Notschalters wird zuviel Öl in den Motoröltank gepumpt, und dieser läuft über. Lassen Sie den Schalter deshalb los, sobald das Öl am Tank die Markierungslinie für die Obergrenze erreicht hat.
- Bei einer Motorneigung über 35° funktioniert die Ölpumpe nicht. Der Motor muß deshalb vor Verwendung des Notschalters in Hänge-position gebracht werden.
- Verwenden Sie dieses Notverfahren nur bei angebrachten und funktionstüchtigen Ölstandswarnleuchten.
OPGELET:
Aufsetzen des Außenbordmotors......3-2
BETANKUNG UND NACHFÜLLEN VON
MOTORÖL....3-4
Auftankvorgang....3-4
Öleinfüllvorgang 3-4
Benzin/Öl-gemisch 3-6
VORBEREITENDE MASSNAHMEN....3-8
Betrieb nach langer Einlagerung......3-9
EINFAHREN DES MOTORS....3-10
ANLASSEN DES MOTORS ....3-13
WARMLAUFEN DES MOTORS....3-17
GANGSCHALTUNG....3-18
Vorwärts....3-18
Rückwärts....3-18
ANHALTEN DES MOTORS ....3-19
TRIMMEN DES AUSSENBORDMOTORS.....3-20
Einstellung des Trimmwinkels ....3-21
MONTAGE VON ZWILLINGSMOTOREN/
BETRIEB MIT EINEM MOTOR....3-23
HOCH- UND ABKIPPEN....3-24
FAHRBETRIEB UNTER BESONDEREN
BEDINGUNGEN....3-26
Fahrbetrieb in Meeresgewässern......3-26
Fahrbetrieb in Sumpfgewässern......3-26
DMF00010
IMF00010
Bei falscher Anbringungshöhe für den Motor bzw. behindertem Wasserdurchlauf (z.B. Bootsauslegung bzw. -zustand oder bestimmtem Zubehör wie Transomstufen/Tiefenlottransducer) kann es während der Fahrt zu Sprühwasserbildung kommen.
Bei anhaltendem Betrieb unter solchen Bedingungen kann der Motor ernsthaft Schaden nehmen.
HINWEIS:
Prüfen Sie beim Test im Wasser den Auftrieb des Bootes bei Vollast im Stillstand. Überprüfen Sie, ob der statische Wasserstand am Auspuffgehäuse niedrig genug ist, so daß bei Wellengang und nichtlaufendem Motor kein Wasser in den Kraftkopf gelangen kann.
DMF10010
INSTALLATIE
OPGELET:
Falsche bzw. fehlerhafte Montage des Außen- bordmotors kann zu gefährlichen Situationen führen, als da wären mangelhafte Kontrolle und Steuerung sowie Feuergefahr. Achten Sie besonders auf folgende Punkte:
- Die im Anschluß ergehenden Angaben dienen nur als Anhaltspunkt. Vollständige Anweisungen für jede mögliche Kombination von Boot und Motor sind nicht möglich. Die korrekte Montage hängt stark von der persönlichen Erfahrung und der genannten Kombination aus Boot und Motor ab.
- Überlassen Sie die Montage Ihrem Händler bzw. einer anderen damit vertrauten Person. Bei der Selbstmontage sollten Sie sich zunächst von einer erfahrenen Person einweisen lassen [Festmontage].
- Lassen Sie sich von Ihrem Händler bzw. einer anderen damit vertrauten Person zeigen, wie der Motor montiert wird [portabler Motor].
Montieren Sie den Außenbordmotor an der Mittelline (Kiellinie) des Bootes. Achten Sie dabei darauf, daß dieses entsprechend ausbalanciert ist, da sich ansonsten Schwierigkeiten bei der Steuerung ergeben. Bei Booten ohne Kiel bzw. assymmetrischer Auslegung wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
① Mittellinie (Kiellinie)

DMF12210
DE BUITENBOORDMOTOR MONTEREN
WAARSCHUWING
Beim Betrieb des Bootes mit zu hoher Leistung leidet die Stabilität in gefährlichem Maße. Montieren Sie auf keinen Fall einen Motor, dessen PS-Leistung über dem Höchstwert unter der Leistungsangabe (s. Plakette) des Bootes liegt. Wenden Sie sich bei fehlender Plakette an den Hersteller.
GMU01299
Montagehöhe
Nur bei möglichst niedrigem Wasserwiderstand von Boot und Motor kann das Boot die optimale Leistung erbringen. Der Wasserwiderstand wiederum ist größtenteils von der Montagehöhe des Motors abhängig. Übermäßige Höhe führt zu Kavitation und im Endeffekt zu mangelnder Antriebsleistung. Beim Drehen der Propellerspitzen in der Luft steigt außerdem die Motordrehzahl anomal hoch und der Motor wird überhitzt. Bei zu tief angebrachtem Motor steigt der Wasserwiderstand und beeinträchtigt die Motorleistung. Bringen Sie den Motor so an, daß die Kavitationsplatte mit dem Bootsboden ausgerichtet ist.
HINWEIS:
- Die optimale Montagehöhe ergibt sich aus der Kombination von Boot und Motor. Die optimale Höhe läßt sich in Testläufen mit in unterschiedlicher Höhe angebrachtem Motor herausfinden.
- Für Anweisungen zum Einstellen des Trimmwinkels des Außenbordmotors bezieht man sich auf den Abschnitt "TRIMMEN DES AUSSENBORDMOTORS".
⚠ WAARSCHUWING
BETANKUNG UND NACHFÜLLEN VON MOTORÖL
GMU01031
AUFTANKVORGANG
1) Nehmen Sie den Tankverschluß ab.
2) Tanken Sie vorsichtig auf.
3) Bringen Sie anschließend wieder den Tankverschluß gut an. Wischen Sie übergelaufenes Benzin sorgfältig ab.
GMF33210
ÖLEINFÜLLVORGANG
(Modell mit automatischer Schmiervorrichtung)
Der erworbene Motor verfügt über eine AUTOMATISCHE SCHMIERVORRICHTUNG VON YAMAHA. Hierdurch wird für optimale Schmierung unter allen Betriebsbedingungen gesorgt. Die Kraftstoffvormischung entfällt, mit Ausnahme der Einfahrperiode! Sie müssen nur noch Benzin in den Kraftstofftank und Öl in den Öltank füllen.
Die segmentierte Ölstandsanzeige hält Sie stets über die noch vorhandene Ölmenge auf dem laufenden (vgl. Ölstandswarnsystem).
Gehen Sie beim Auffüllen mit Motoröl folgendermaßen vor:
WARNING
Geben Sie auf keinen Fall Benzin in den Öltank. Es besteht Feuer- und Explosionsgefahr.
Tankinhalt Motoröl: vgl., „TECHNISCHE DATEN.“, S. 4-1.
DMU00186
BRANDSTOF EN MOTOROLIE BIJVULLEN
DMU01031
BRANDSTOF BIJTANKEN
Bei Verwendung des anderen Öltanks:
Füllen Sie das Öl in den anderen Tank und drehen Sie den Hauptschalter auf "ON". Durch die AUTOMATISCHE SCHMIERVORRICHTUNG VON YAMAHA wird nun automatisch das Öl von diesem Tank dem Motoröltank im Deckelgehäuse zugeführt.
Drehen Sie nach dem Auffüllen den Haupt- schalter wieder auf "OFF". Lassen Sie den Motor nun an, da durch das Ölstandwarnsyst- stem ansonsten eventuell verhindert wird, daß der Motor auf Touren kommt.
ACHTUNG:
Bei Erstbetrieb des Motors bzw. langer Einlagerungszeit sollten sich mindestens 5 Liter Öl im anderen Öltank befinden, da sich sonst die Pumpenkammer für die Ölzufuhr nicht füllt und somit auch keinerlei Ölversorgung erfolgt.
Modell mit Vormischung
| Motoröl : Benzin | |
| Einfahrperiode 1 : 25 | |
| Nach dem Einfahren 1 : 50 | |
1) Füllen Sie zunächst das Öl und anschließend das Benzin in den Kraftstofftank.
① Motoröl
② Benzin
2) Schütteln Sie das Gemisch nun für die gleichmäßige Verteilung gut durch.
3) Achten Sie darauf, daß Benzin und Öl gut miteinander vermischt sind.
ACHTUNG:
- Verwenden Sie ausschließlich Öl des angegebenen Typs.
- Achten Sie unbedingt auf die gute Durchmischung von Öl und Benzin.
- Bei ungleichmäßiger Durchmischung bzw. falschem Mischverhältnis kann es zu folgenden Schwierigkeiten kommen:
- Zu wenig Öl:
Bei zu wenig Öl können schwere Motorprobleme auftreten, z.B. Kolbenfraß.
- Zu viel Öl:
Zu viel Öl kann zu schmierigen Zündkerzen, qualmendem Auspuff und schweren Kohlenstoffablagerungen führen.
DMU00201
MENGSEL VAN BENZINE EN OLIE Pre-mix model
| Motorolie : benzine | |
| Inloopperiode 1 : | 25 |
| Na de inloopperiode | 1 : 50 |
1) Giet olie en benzine in de brandstoftank, in dieä volgorde.
Bei festinstalliertem Tank ist das Öl beim Nachtanken gleichmäßig mit dem Benzin einzufüllen.
| Mengverhouding | 25:1 | |||
| Benzine | 1 L 12 | L 14 L 24 L | ||
| Motorolie | 0,04 L 0 | 48 L 0,56 L | 0,96 L | |
VORBEREITENDE MASSNAHMEN
WARNING
Sollte sich bei der Betriebsvorprüfung herausstellen, daß ein bestimmtes Teil nicht ordnungsgemäß arbeitet bzw. der Reparatur bedarf, ist dies vor Einsatz des Außenbordmotors zu erledigen, da ansonsten erhöhte Unfallgefahr besteht.
Kraftstoff
Sehen Sie nach, ob Sie für die geplante Fahrt in ausreichendem Maße Kraftstoff zur Verfügung haben. Achten Sie darauf, daß der Kraftstoff nirgends ausläuft und keine Benzindämpfe austreten.
Achten Sie darauf, daß die Kraftstoffleitung nicht durch irgendwelche Gegenstände belastet oder geknickt wird. Es dürfen sich keinerlei scharfe Gegenstände in ihrer Nähe befinden.
Öl
Sehen Sie nach, ob Sie für die geplante Fahrt in ausreichendem Maße Öl zur Verfügung haben.
Steuerkontrollen
Überprüfen Sie vor Anlassen des Motors, ob Gas, Gangschaltung und Steuerung ordnungsgemäß funktionieren.
Die Bedienung dieser Elemente muß leicht von der Hand gehen, nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht mit zu großem Spiel. Sehen Sie nach, ob alle Verbindungen fest und unbeschädigt sind.
Überprüfen Sie mit dem Außenbordmotor im Wasser die Funktion von Anlasser- und Stopp- schalter.
Motor
Überprüfen Sie Motor und Motorhalterung. Sehen Sie nach, ob alle Befestigungen in Ordnung sind. Achten Sie auf Propellerschäden.
ACHTUNG:
Den Motor ausschließlich im Wasser anlassen. So vermeiden Sie Überhitzen und ernsthafte Motorschäden.
DMF40110
PROCEDURE VOORAFGAAND AAN DE INGEBRUIKNAME
WAARSCHUWING
BETRIEB NACH LANGER EINLAGERUNG (Modell mit automatischem Schmiersystem)
Gehen Sie beim Neubetrieb des Motors nach langer Einlagerungszeit (1 Jahr) folgendermaßen vor:


1) Verwenden Sie zum Anlassen ein Benzin/Öl-Gemisch im Verhältnis 50 : 1.
2) Lassen Sie den Motor an.
Lassen Sie ihn im Leerlauf laufen.
WARNING
- Während des Anlassens und Betriebs keinerlei elektrische Teile berühren oder herausnehmen.
- Bei laufendem Motor darauf achten, daß Sie nicht mit Händen, Haar und Kleidungsstücken in die Nähe des Schwungrads sowie von anderen sich drehenden Teilen kommen.
3) Beobachten Sie den Ölfluß in den Ölversorgungsleitungen. Nachdem sich keine Luft mehr in den Ölleitungen befindet, sollte die Versorgung mit dem AUTOMATISCHEN SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA normal verlaufen. Sollte auch nach 10 Minuten im Leerlauf noch kein Öl fließen, wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
ACHTUNG:
Beachten Sie nach längerer Einlagerung beim Anlassen des Motors unbedingt die oben aufgeführten Schritte, um ein Festfressen des Motors zu vermeiden.
DMF45010
GEBRUIK NA EEN LANGE OPSLAGPERIODE
Für einen neuen Motor ist eine gewisse Einfahrzeit vonnöten, so daß die zugehörigen Oberflächen von beweglichen Teilen gleichmäßig aufeinander eingeschliffen werden. Durch ein korrektes Einfahrverhalten sichern Sie sich optimale Leistung und längere Lebensdauer für den Motor.
ACHTUNG:
- Falsches bzw. völlig unberücksichtigtes Einfahren führt zu reduzierter Lebensdauer des Motors oder gar schweren Motorschäden.
- Zusätzlich zum Öl im AUTOMATISCHEN SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA ist während der Einfahrphase ein Kraftstoffvorgemisch zu verwenden.
Einfahrdauer: 10 Stunden
Vormischungsverhältnis während dieser Dauer (Modell mit Vormischung): Benzin : Motoröl = 25 : 1 Vgl. „Benzin/Öl-Gemisch“.
Vormischungsverhältnis während dieser Dauer (Modell mit automatischem Schmiersystem): Benzin : Motoröl = 50 : 1
GMU00225
Benzin/Motoröl-Mischungstabelle
| Mischverhältnis | 50 :1 | |||
| Benzin | 1 L 12 | L 14 L 24 | L | |
| Motoröl | 0,02 L 0, | 24 L 0,28 | L 0,48 L | |
DMU00223
DE MOTOR INLOPEN
Benzin und Öl müssen gründlich miteinander vermischt werden, weil sonst der Außenbordmotor beschädigt werden kann.
GMU00230
Motor unter folgenden Lastzuständen (mit eingelegtem Gang und eingebautem Propeller) laufen lassen.
1) Die ersten 10 Minuten:
Motor bei kleinstmöglicher Drehzahl laufen lassen. Eine schnelle Leerlaufdrehzahl ohne Einlegen eines Gangs ist am günstigsten.
2) Die folgenden 50 Minuten:
Gehen Sie nicht über die Halbgasgeschwindigkeit (ca. 3000 U/min.) hinaus. Ändern Sie die Drehzahl gelegentlich. Bei einem leichtgängigen Boot sollten Sie bei Gleitfahrt bis auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigen und unmittelbar darauf auf mindestens 3000 U/min. zurückgehen.
3) 2. Stunde:
Beschleunigen Sie bei Gleitfahrt auf Vollgas und gehen Sie anschließend auf drei Viertel der Geschwindigkeit (ca. 4000 U/min.) zurück. Ändern Sie die Drehzahl gelegentlich. Fahren Sie eine Minute lang bei Höchstgeschwindigkeit und gehen Sie dann für ca. 10 Minuten auf mindestens drei Viertel der Geschwindigkeit zurück, um den Motor abkühlen zu lassen.
4) 3. - 10. Stunde:
Lassen Sie den Motor nicht länger als 5 Minuten am Stück bei Höchstgeschwindigkeit laufen. Lassen Sie den Motor darüber hinaus dazwischen stets ausreichend abkühlen. Ändern Sie die Drehzahl gelegentlich.
OPGELET:
Modell mit Vormischung
5) Betreiben Sie den Motor nach diesen ersten zehn Stunden im Normalbetrieb. Verwenden Sie ab jetzt das übliche Benzin/Öl-Vorgemisch (vgl. „Benzin/Öl-Gemisch“).
Modell mit automatischem Schmiersystem
5) Betreiben Sie den Motor nach diesen ersten zehn Stunden im Normalbetrieb. In den Kraftstofftank gehört Normalbenzin. Für die entsprechende Schmierung bei Normalbetrieb sorgt das AUTOMATISCHE SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA.
Voormengmodel
- Achten Sie vor dem Anlassen des Motors darauf, daß das Boot fest vertäut ist und sich in der näheren Bootsumgebung keine Hindernisse bzw. Schwimmer befinden.
- Beim Lösen der Entlüftungsschraube treten Benzindämpfe aus. Benzin ist hochentzündlich, die Dämpfe sind feuergefährlich und können explodieren. Beim Lösen der Entlüftungsschraube auf keinen Fall rauchen sowie sich von Funken und offenen Flammen fernhalten.
- Dieses Produkt gibt Abgase ab, die Kohlenmonoxid, ein farbloses und geruchloses Gas, das beim Einatmen Gehirnschäden verursacht oder sogar zum Tode führen kann, enthalten. Symptome sind unter anderem Brechreiz, Schwindel und Müdigkeit. Führerstand und Kabinen immer gut gelüftet halten. Abgasausgänge niemals verstopfen.

1) Wenn der Kraftstofftankverschluß mit einer Entlüftungsschraube versehen ist, löst man diese um 2 oder 3 Drehungen.
2) Befindet sich ein Kraftstoffanschluß oder ein Kraftstoffhahn am Boot, ist die Kraftstoffleitung sicher am Anschluß zu befestigen oder der Kraftstoffhahn zu öffnen.
3) Drücken Sie das Einspritzventil mit dem Auslaß nach oben solange, bis dieses fest wird.

VORGEHENSWEISE FÜR MODELL MIT FERNSCHALTUNG
4) Schalten Sie den Fernschalthebel in den Leerlauf.
HINWEIS:
Durch die Anlassersperre bedingt läßt sich der Motor lediglich in Leerlaufstellung starten.


5) Befestigen Sie die Abzugsleine vom Motornotstoppschalter an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung bzw. an Arm oder Bein. Klemmen Sie nun die Sperrgabel am anderen Ende der Leine an den Motornotstoppschalter.
WARNING
- Befestigen Sie die Motornotstoppleine bei Fahrten an Ihrem Arm oder Bein bzw. einer Stelle an Ihrer Kleidung, von der sie sich nicht lösen kann.
- Befestigen Sie die Leine nicht an Teilen Ihrer Kleidung, die reißen bzw. sich lösen könnten. Achten Sie darauf, daß die Leine sich nicht verheddern kann und dadurch nutzlos wird.
- Achten Sie darauf, daß Sie im Normalbetrieb die Leine nicht versehentlich abziehen. Durch den fehlenden Motorantrieb verlieren Sie auch die Kontrolle über die Steuerung. Hinzu kommt, daß das Boot in diesem Fall abrupt abbremst, so daß Fahrer und Mitfahrer sowie Gegenstände nach vorne geschleudert werden können.

DMU00248
PROCEDURE VOOR MODEL MET AFSTANDSBEDIENING
6) Drehen Sie den Hauptschalter auf „ON“.
HINWEIS:
Wenn der Hauptschalter bei doppelmotorigem Betrieb eingeschaltet ist, läuft der Summer während einigen Sekunden und verstummt automatisch. Sollte einer der beiden Motoren abgewürgt werden, ertönt der Summer.


GMU00252
Modell mit elektrischem Anlasser
7) Drücken Sie den Gashebel leicht nach oben, ohne dabei mit dem Leerlaufhebel oder mit dem Freibeschleunigungshebel zu schalten. Nach dem Anspringen des Motors Gashebel in die ursprüngliche Stellung zurücksetzen.
HINWEIS:
Der Drehwinkel des Leerlaufhebels oder reibeschleunigungshebels sollte in Abhängigkeit von der Motortemperatur gewählt werden (bei kaltem Motor ist der Hebel etwas weiter zu drehen).

8) Drücken Sie den Hauptschalter ein und halten Sie ihn für den Betrieb des Fernanlassersystems gedrückt. (Der Fernanlasserschalter kehrt in die Ausgangsstellung zurück, sobald Sie diesen loslassen. Halten Sie deshalb den Schalter gedrückt).
HINWEIS:
- Bei bereits warmem Motor ist der Anlasserschalter nicht erforderlich.
- Das Fernanlassersystem funktioniert nur, wenn der Anlasserknopf sich in der Ausgangsposition befindet.
9) Drehen Sie den Hauptschalter für höchstens 5 Sekunden auf „START“.
10) Lassen Sie den Schalter los, sobald der Motor anspringt. Er kehrt automatisch auf „ON“ zurück.
ACHTUNG:
- Drehen Sie den Hauptschalter nicht bei laufendem Motor auf „START“.
- Lassen Sie den Anlassermotor mit dem Hauptschalter auf „START“ auf keinen Fall länger als 5 Sekunden laufen. Springt der Motor innerhalb dieser 5 Sekunden nicht an, drehen Sie den Hauptschalter zurück auf „ON“ und warten 10 Sekunden vor einem Neuversuch (wird der Anlassermotor beständig über 5 Sekunden betrieben, kann der Anlasser beschädigt werden. Ferner erschöpft sich die Batterie und ein Starten des Motors ist nur noch schwer möglich).
- Vor der tatsächlichen Beanspruchung sollte der Motor drei Minuten lang im Leerlauf warmlaufen (hierdurch verlängern Sie beträchlich die Lebensdauer Ihres Motors).
- Sehen Sie nach, ob aus dem Kontrolloch für das Kühlwasser beständig Wasser läuft.
ACHTUNG:
Der beständige Wasseraustritt aus dem Kontrolloch ist das Anzeichen dafür, daß durch die Wasserpumpe Wasser durch den Kühldurchlauf gepumpt wird. Läuft dieses Wasser bei laufendem Motor nicht beständig, ist der Motor abzuschalten. Im gegenteiligen Fall sind Überhitzung und Motorschäden die Folge. Halten Sie deshalb den Motor an und sehen Sie nach, ob im unteren Verkleidungsteil der Wassereinlaß verstopft bzw. behindert ist. Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler, wenn Sie das Problem nicht finden bzw. selbst beheben können.
DMG00010
DE MOTOR LATEN WARMDRAAIEN
Vor dem Schalten ist darauf zu achten, daß sich in unmittelbarer Bootsumgebung keine Schwimmer oder Hindernisse befinden.
ACHTUNG:
Vor Ändern der Fahrrichtung bzw. dem Schalten vom Vor- in den Rückwärtsgang und umgekehrt ist das Gas wegzunehmen, so daß der Motor sich im Leerlauf befindet bzw. nur noch mit minimaler Drehzahl läuft.
VORWÄRTS:
Ziehen Sie den Leerlaufsperrauslöser (sofern vorhanden) nach oben und bringen Sie den Fernschalthebel schnell und vollkommen vom Leerlauf in den Vorwärtsgang.
RÜCKWÄRTS:
Ziehen Sie den Leerlaufsperrauslöser (sofern vorhanden) nach oben und bringen Sie den Fernschalthebel schnell und vollkommen vom Leerlauf in den Rückwärtsgang.
WARNING
Fahren Sie im Rückwärtsgang entsprechend langsam. Geben Sie höchstens Halbgas. Im gegenteiligen Fall verliert das Boot leicht an Stabilität und Sie verlieren die Herrschaft über dieses. Die Folge sind Unfälle.
DMG20310*
SCHAKELEN
WAARSCHUWING
Lassen Sie den Motor zunächst im Leerlauf oder bei niedriger Drehzahl etwas abkühlen. Der Motor sollte nicht unmittelbar nach einem Betreiben bei hoher Drehzahl angehalten werden.

GMG41510
1) Hauptschalter auf OFF ausschalten.
HINWEIS:
Der Motor läßt sich auch durch Abziehen der Abzugsleine vom Motornotstoppschalter anhalten (anschließendes Schalten des Hauptschalters auf OFF).

2) Ist die Entlüftungschraube auf dem Tankverschluß nach Auslaufen des Motors wieder zuzudrehen sofern vorhanden.
3) Bei Zurücklassen des Bootes ohne Aufsicht ist der Schlüssel zu ziehen.
DMG38010
DE MOTOR UITZETTEN
Der Trimmwinkel des Außenbordmotors ist mitbestimmend für die Buglage des Bootes im Wasser. Bei entsprechendem Trimmwinkel lassen sich Leistung und Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitiger Motorbeanspruchung steigern. Der korrekte Trimmwinkel ergibt sich aus einer Kombination von Boot, Motor und Propeller. Hinzu kommen Bootsladung, Gewässerverhältnisse und Betriebsgeschwindigkeit.
WARNING
Ein für die jeweiligen Betriebsbedingungen übermäßiges Trimmen (aufwärts oder abwärts) kann die Stabilität des Boots beeinträchtigen und das Steuern erschweren. Dadurch wird das Unfallrisiko größer. Bei den ersten Anzeichen einer solchen Beeinträchtigung der Stabilität oder beim Erschweren des Steuerns soll man die Fahrtgeschwindigkeit verringern und/oder den Trimmwinkel neu einstellen.
HINWEIS:
Siehe Abschnitt "EINSTELLUNG DES TRIMM-WINKELS" für entsprechende Anweisungen.
DMU01412
DE BUITENBOORDMOTOR TRIMMEN
EINSTELLUNG DES TRIMMWINKELS
GMU01401
Modell mit Elektro-Trimm-/Kippanlage
WARNING
- Vergewissern Sie sich bei der Einstellung des Trimm/Kippwinkels, daß sich niemand in der Nähe des Außenbordmotors befindet bzw. keine Körperteile zwischen Antrieb und Spannklemme gequetscht werden könnten.
- Seien Sie bei der erstmaligen Einstellung besonders vorsichtig. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit nur stufenweise und achten Sie auf jedes Anzeichen von Stabilitätsmangel oder Steuerungsproblemen.
- Elektro-Trimm-/Kippschalter unten am Motorgehäuse (falls vorhanden) erst dann betätigen, wenn das Boot zum Stillstand gekommen und der Motor abgeschaltet ist.
Der Trimmwinkel des Außenbordmotors kann mit Hilfe des Elektro-Trimm- und Kippschalters ① eingestellt werden.
Zum Anheben des Bugs („Austrimmen“) drückt man den Schalter nach UP (OBEN).
Zum Absenken des Bugs („Eintrimmen“) drückt man den Schalter nach DN (UNTEN)
Der bestgeeignete Winkel für das Boot und die einzelnen Betriebsbedingungen lassen sich am besten durch Testläufe mit verschiedenen Winkeleinstellungen herausfinden.
HINWEIS:
Zum Einstellen des Trimmwinkels bei fahrendem Boot betätigt man den je nach Ausstattung an der Fernschaltung oder am Handgriff befindlichen Schalter der Elektro-Trimm/Kippanlage, falls vorhanden.
DE TRIMHOEK AANPASSEN
DMU01401
In Gleitlage führt ein aufwärts getrimmter Bug zu weniger Widerstand, besserer Leistung und Stabilität. Dies gilt im allgemeinen für eine Kiellinie von 3 bis 5 Grad in Aufwärtstrimmung. Bei hochgetrimmtem Bug läßt das Boot mitunter eine Tendenz zu einseitiger Steuerung spürbar werden. Dies ist beim Steuern zu beachten. Abhilfe schafft hier auch die Regulierung des Trimmdorns.

Bei übermäßigem Aufwärtstrimmen ragt der Bug zu weit aus dem Wasser. Aufgrund des Wasserwiderstands am Rumpf sowie des höheren Luftwiderstands wird die Leistung herabgesetzt und mehr Kraftstoff verbraucht.
Die übermäßige Aufwärtstrimmung führt ferner zum Ventilieren des Propellers sowie zu einer weiteren Beeinträchtigung der Leistung. Hinzu kommt bei übermäßigem Aufwärtstrimmen das Hüpfen des Bootes im Wasser und damit die erhöhte Gefahr, daß Fahrer bzw. Passagiere über Bord geschleudert werden.

Bei abwärts getrimmtem Bug ist die Beschleunigung von Null auf Gleitfahrt einfacher.
Bei übermäßigem Abwärtstrimm "pflügt" das Boot durch das Wasser. Hierdurch wird mehr Kraftstoff verbraucht und die Geschwindigkeit läßt sich nicht mehr so leicht erhöhen.
Hinzu kommt die zunehmende Instabilität bei hohen Geschwindigkeiten, wenn der Bug übermäßig nach unten geneigt ist. Der Widerstand am Bug nimmt erheblich zu, damit auch die Gefahr des "Bugsteuerns". Der Betrieb gestaltet sich schwieriger und nicht ohne Risiko.

① Aufwärtstrimmung
② Abwärtstrimmung
③ Optimaler Winkel
DMU00282
Boeg omhoog
Acten Sie bei Verewendung nur eines Motors im Notfall darauf, daß der andere Motor hochgekippt ist. Der laufende Motor darf nur mit niedriger Drehzahl betrieben werden.
ACHTUNG:
Bleibt der nicht betriebene Motor beim Bootsbetrieb im Wasser, besteht die Gefahr, daß durch den Wellengang bedingt Wasser in das Auspuffrohr gelangt und so Motorprobleme entstehen.
HINWEIS:
Bei Manövern mit niedriger Geschwindigkeit - wie z.B. bei der Fahrt in Docknähe - sollten beide Motoren laufen, der eine davon im Leerlauf.
Sollte der betriebene Motor dann aussetzen, können Sie sofort auf den anderen umschalten.
DMH40011
TWEE- MOTORENINSTALLATIE/ EEN-MOTORBEDRIJF
Zum Schutz des Propellers sowie der Verkleidung vor Beschädigung durch Stöße und andere Einwirkungen sowie vor Salzfraß sollte der Motor bei längerer Nichtverwendung bzw. beim Anlegen in seichtem Gewässer hochgekippt werden.
ACHTUNG:
Befolgen Sie zunächst die Anweisungen unter „ANHALTEN DES MOTORS“. Niemals Motor in Betrieb hochkippen, da hier die Gefahr von ernsthaften Beschädigungen aufgrund von Überhitzung besteht.
WARNING
Achten Sie bei Einstellen des Trimmwinkels darauf, daß sich niemand in unmittelbarer Nähe des Motors befindet und daß Sie sich nicht zwischen Antriebseinheit und Motoraufhängung klemmen.

WARNING
Bei auslaufendem Benzin besteht höchste Feuergefahr. Kraftstoffanschluß lösen bzw. Kraftstoffhahn schließen, wenn der Motor länger als wenige Minuten gekippt bleibt. Sonst besteht die Gefahr, daß Kraftstoff ausläuft (wenn der Kraftanschluß sich am Motor befindet).

GMU01201
HOCHKIPPVERFAHREN
Modell mit elektrischer Trimm -und
Ankippwinkeleinstellung
1) Am Boot vorhandenen Kraftstoffanschluß oder Kraftstoffhahn lösen bzw. schließen.
DMU01200
OMHOOG/ OMLAAGKANTELEN
2) Elektro-Trimm-/-Kippschalter nach oben auf „UP“ drücken, bis der Motor vollständig hochgekippt ist.
3) Kippsperrhebel zu sich drehen, so daß der Motor darauf ruhen kann.
WARNING
Nach dem Hochkippen ist der Motor unbedingt durch den Kippsperrhebel zu sichern, da dieser ansonsten eventuell plötzlich nach unten fällt, wenn das Öl in der Elektroanlage an Druck verliert.
4) Nach dem Verriegeln des Motors mit dem Kippsperrhebel ist der Elektro-Trimm-/Kippschalter zum Einziehen des Trimmgestänges nach unten (DOWN) zu drücken.
ACHTUNG:
Achten Sie darauf, daß beim Vertäuen das Trimmgestänge wirklich vollständig eingezogen sind. Hierdurch wird das Gestänge vor Algenbewuchs und ähnlichem sowie Korrosion und die Elektro-Trimm-/-Kippanlage vor Schäden geschützt.

Modell mit elektrischer Trimm -und Ankipp- winkeleinstellung
1) Elektro-Trimm-/-Kippschalter nach oben („UP“) drücken, bis der Motor auf dem Kippgestänge ruht.
2) Nun Kippsperrhebel freigeben.
3) Anschließend Elektro- Trimm-/Kippschalter nach unten („DN“) drücken, bis sich der Motor in der gewünschten Stellung befindet.
FAHRBETRIEB UNTER BESONDEREN BEDINGUNGEN
FAHRBETRIEB IN MEERESGEWÄSSERN
Nach Fahrten in salzigen Meeresgewässern ist der Kühlwasserdurchlauf mit klarem Wasser durchzuspülen, um zu verhindern, daß sich hier Salzablagerungen absetzen.
HINWEIS:
Vgl. Spülanweisungen im Kapitel TRANSPORT UND LAGERUNG DES MOTORS.
FAHRBETRIEB IN SUMPFGEWÄSSERN
Bei Betreiben des Außenbordmotors in sumpfigem Gewässer wird dringend zur Anbringung der chrombeschichteten Wasserpumpenausrüstung (Sonderzubehör) angeraten.
DMH60010
ANDERE VAAROMSTANDIGHEDEN
VAREN IN ZOUT WATER
TECHNISCHE DATEN 4-1
TRANSPORT UND LAGERUNG DES
MOTORS 4-7
Schlepptransport des Motors......4-7
Einlagerung des Motors......4-8
Wartung und Einstellungen....4-11
Reinigungs- und Inspektionsdiagramm ...4-11
Ersatzteile....4-12
Reinigung und Einstellung der
Zündkerze......4-12
Überprüfung des Kraftstoffsystems......4-14
Reinigung des Kraftstoffilters ....4-15
Regulierung der Leerlaufdrehzahl......4-16
Überprüfung des Wasserabscheiders
unter dem Motoröltank 4-17
Austausch der Sicherung......4-18
Verkabelungs- und Anschlussprüfung .....4-18
Auspuffleck 4-18
Wasseraustritt 4-18
Schmierung 4-19
Überprüfung der Elektro- Trimm-/
Kippanlage....4-20
Propellerprüfung....4-21
Getriebeölwechsel 4-23
Überprüfung und Austausch der
Anoden....4-24
Batterieprüfung 4-25
Kontrolle der Schrauben und Muttern .....4-29
Motoräußeres....4-29
Anstrich der Bootsunterseite 4-29
DMK00010
IMK00010
TECHNISCHE GEGEVENS....4-1
DE BUITENBOORDMOTOR TRANSPORTEREN EN OPBERGEN .....4-7
| Element\Modell | Einheit 115CETO | |
| AUSMASSE | ||
| ●Gesamtlänge mm●Gesamthöhe L/X mm●Gesamtbreite mm●Heckspiegelhöhe L/X mm●Gewicht L/X kg | 8081.472/1.599582516/642167/177 | |
| LEISTUNG | ||
| ●Betriebsbereich Vollgas Rckw./min.●Höchstleistung kW●Leerlaufdrehzahl Rckw./min. | 4.500 ~ 5.50084,6 bei 5.500 U/min.700~800 | |
| MOTOR | ||
| ●TypZylinderzahlHubraum cmBohrung u. Hub mm●Zündsystem●Zündkerze NGKElektrodenabstand●Kontrollsystem●Startersystem●Batterieleistung●Lichtmaschinenleistung●Startervergasersystem | 3mmV-AH (kc)V-A (W) | 2-Takt, 90°V41.73090,0 · 68,0C.D.I. SystemBR8HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-20Anlassersystem mit Drosselventil |
| ANTRIEBSEINHEIT | ||
| ●SchaltstellungenUntersetzungsverhältnis●Trimm-/-Kippsystem●Propellermarkierung | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts2,00 (26/13)Servo-Trim-/-KippvorrichtungK | |
| KRAFTSTOFF UND ÖL | ||
| ●KraftstoffFassungsvermögen Tank●Empfohlenes MotorölFassungsvermögen ÖltankKraftstoff/Öl-Mischverhältnis●Empfohlenes GetriebekastenölGetriebeölkapazität | LLcm3 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendesTC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)760 |
| ANZUGSMOMENTE | ||
| ●Zündkerze N·m (kgf·m)●Propellermutter | N·m (kgf·m) | 25 (2,5)55 (5,5) |
| 130BETO L130BETO 150AET | ||
| 8081.472/1.599582516/642167/171 | 808— /1.599582— /642— /171 | 8281.577/1.703600516/642178/182 |
| 5.000 ~ 6.00095,6 bei 5.500 U/min.700~800 | 4.500 ~ 5.50095,6 bei 5.500 U/min.700~800 | 4.500 ~ 5.500110,3 bei 5.000 U/min.675~725 |
| 2-Takt, 90°V41.73090,0 · 68,0C.D.I. SystemBR9HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-20Anlassersystem mit Drosselventil | 2-Takt, 90°V41.73090,0 · 68,0C.D.I. SystemBR9HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-20Anlassersystem mit Drosselventil | 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR7HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-25Anlassersystem mit Drosselventil |
| Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts2,00 (26/13)Servo-Trim-/-KippvorrichtungK | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts2,00 (26/13)Servo-Trim-/-KippvorrichtungKL | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim-/-KippvorrichtungM |
| Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendes TC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)760 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendes TC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)715 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendes TC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer —Motor: 0,950 : 1Hypoidgetriebeöl (SAE 90)980 |
| 25 (2,5)55 (5,5) | 25 (2,5)55 (5,5) | 25 (2,5)55 (5,5) |

TECHNISCHE DATEN
| Element\Modell | Einheit 150FETO | |
| AUSMASSE | ||
| ●Gesamtlänge mm●Gesamthöhe L/X mm●Gesamtbreite mm●Heckspiegelhöhe L/X mm●Gewicht L/X kg | 8231.615/1.742577516/642194/198 | |
| LEISTUNG | ||
| ●Betriebsbereich Vollgas Rckw./min.●Höchstleistung kW●Leerlaufdrehzahl Rckw./min. | 4.500 ~ 5.500110,3 bei 5.000 U/min.675~725 | |
| MOTOR | ||
| ●TypZylinderzahlHubraum cmBohrung u. Hub mm●Zündsystem●Zündkerze NGKElektrodenabstand●Kontrollsystem●Startersystem●Batterieleistung●Lichtmaschinenleistung●Startervergasersystem | 3mmV-AH (kc)V-A (W) | 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR7HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-25Anlassersystem mit Drosselventil |
| ANTRIEBSEINHEIT | ||
| ●SchaltstellungenUntersetzungsverhältnis●Trimm-/-Kippsystem●Propellermarkierung | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim-/-KippvorrichtungM | |
| KRAFTSTOFF UND ÖL | ||
| ●KraftstoffFassungsvermögen Tank●Empfohlenes MotorölFassungsvermögen ÖltankKraftstoff/Öl-Mischverhältnis●Empfohlenes GetriebekastenölGetriebeölkapazität | LLcm3 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendesTC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)980 |
| ANZUGSMOMENTE | ||
| ●Zündkerze N·m (kgf·m)●Propellermutter | N·m (kgf·m) | 25 (2,5)55 (5,5) |
| L150FETO 175DETO 200FETO | ||
| 8231.615/1.742577516/642196/200 | 8231.615/1.742577516/642194/198 | 8231.615/1.742577516/642194/198 |
| 4.500 ~ 5.500110,3 bei 5.000 U/min.675~725 | 4.500 ~ 5.500128,7 bei 5.000 U/min.675~725 | 4.500 ~ 5.500147,1 bei 5.000 U/min.675~725 |
| 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR7HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-25Anlassersystem mit Drosselventil | 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR8HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-25Anlassersystem mit Drosselventil | 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR8HS-100.9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-25Anlassersystem mit Drosselventil |
| Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim/-KippvorrichtungML | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim/-KippvorrichtungM | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim/-KippvorrichtungM |
| Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendes TC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)870 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendes TC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)980 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendes TC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)980 |
| 25 (2,5)55 (5,5) | 25 (2,5)55 (5,5) | 25 (2,5)55 (5,5) |

TECHNISCHE DATEN
| Element\Modell | Einheit L200FETO | |
| AUSMASSE | ||
| ●Gesamtlänge mm●Gesamthöhe L/X mm●Gesamtbreite mm●Heckspiegelhöhe L/X mm●Gewicht L/X kg | 8231.615 /1.742577516/642196/200 | |
| LEISTUNG | ||
| ●Betriebsbereich Vollgas Rckw./min.●Höchstleistung kW●Leerlaufdrehzahl Rckw./min. | 5.000 ~ 6.000147,1 bei 5.000 U/min.675~725 | |
| MOTOR | ||
| ●TypZylinderzahlHubraum cmBohrung u. Hub mm●Zündsystem●Zündkerze NGKElektrodenabstand●Kontrollsystem●Startersystem●Batterieleistung●Lichtmaschinenleistung●Startervergasersystem | 3mmV-AH (kc)V-A (W) | 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR8HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-70 (252)~100 (360)12-25Anlassersystem mit Drosselventil |
| ANTRIEBSEINHEIT | ||
| ●SchaltstellungenUntersetzungsverhältnis●Trimm-/-Kippsystem●Propellermarkierung | Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim-/-KippvorrichtungML | |
| KRAFTSTOFF UND ÖL | ||
| ●KraftstoffFassungsvermögen Tank●Empfohlenes MotorölFassungsvermögen ÖltankKraftstoff/Öl-Mischverhältnis●Empfohlenes GetriebekastenölGetriebeölkapazität | LLcm3 | Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendesTC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)870 |
| ANZUGSMOMENTE | ||
| ●Zündkerze N·m (kgf·m)●Propellermutter | N·m (kgf·m) | 25 (2,5)55 (5,5) |
| 225DETO — — | ||
| 8231.615/1.742577516/642194/198 | ||
| 5.000 ~ 6.000165,5 bei 5.500 U/min.675~725 | ||
| 2-Takt, 90°V62.59690,0 · 68,0C.D.I. System (Mikrocomputer)BR8HS-100,9~1,0FernschaltungElektroanlasser12-100 (360)~120 (432)12-25Anlassersystem mit Drosselventil | ||
| Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts1,86 (26/14)Servo-Trim-/KippvorrichtungM | ||
| Normalbenzin—YAMALUBE, ZWEITAKT-MOTORÖL FÜRWASSERFAHRZEUGE, oder ein entsprechendesTC-W3-Außenbordmotoröl mit ZertifikatAnderer Tank: 10,5Motor: 0,9AUTOMATISCHES SCHMIERSYSTEM VON YAMAHA Hypoidgetriebeöl (SAE 90)980 | ||
| 25 (2,5)55 (5,5) | ||
TECHNISCHE GEGEVENS
TRANSPORT UND LAGERUNG DES MOTORS
SCHLEPPTRANSPORT DES MOTORS
Für den Schlepptransport und die Lagerung des Motors empfiehlt sich die übliche Betriebsstellung. Bei zu geringem Abstand zwischen Straße und Motor in dieser Stellung ist dieser mit einer Motorsicherungsvorrichtung (z.B. Transomschutzstange) in der Kippstellung zu arretieren.
ACHTUNG:
Für den Transport des Motors niemals Kipps-perrhebel bzw. -knopf benutzen, da sich der Motor durch die auftretenden Erschütterungen davon lösen und herabfallen könnte. Ist der Transport nicht in der normalen Betriebsstellung möglich, ist dieser in der Kippstellung durch eine entsprechende Sperrvorrichtung zu sichern.
WARNING
- Begeben Sie sich niemals unter den hochgekippten Motor, auch nicht bei eingesetzter Motorsperrstange. Bei einem Herunterfallen des Motors besteht ernste Verletzungsgefahr.
- Beim Transport des Kraftstofftankes per Boot oder Kraftfahrzeug ÄUSSERSTE VORSICHT WALTEN LASSEN.
Behälter NIEMALS bis zur vollen Höhe füllen. Bei Wärme dehnt sich Benzin beträchtlich aus und es entsteht erheblicher Druck in dem Behälter. Hierzu kann es zum Auslaufen des Kraftstoffs und zu Feuergefahr kommen.
DMK20010
DE BUITENBOORDMOTOR TRANSPORTEREN EN OPBERGEN
DE BUITENBOORDMOTOR VERVOEREN
EINLAGERUNG DES MOTORS
Der Motor ist folgendermaßen einzulagern:
1) Zunächst ist mit klarem Wasser der Kühlwasserdurchlauf durchzuspülen (vgl. "Spülen des Kühlsystems") und der Motor abzuwaschen (vgl. "MOTORAUSSENSEITE").
2) Sofern vorhanden, Kraftstoffanschlüsse vom Motor trennen.
3) Lassen Sie nun den Motor im Leerlauf laufen, bis der Vergaser völlig entleert ist.
4) Wasser aus dem Außenbordmotor ablassen und diesen gründlich reinigen.
5) Zündkerze abnehmen, einen Kaffeelöffel voll sauberen Motoröls in den Zylinder füllen und Zündkerze wieder aufsetzen.
ACHTUNG:
- Motor nicht auf die Seite legen, bevor das Kühlwasser vollständig abgelaufen ist, da ansonsten durch den Auspuffanschluß Wasser in den Zylinder eindringen und dort Schwierigkeiten verursachen könnte.
- Motor an einem trockenen und gut durchlüfteten Ort lagern. Vor direktem Sonnenlicht schützen.
DMK23110
DE BUITENBOORDMOTOR OPBERGEN
Spülen des Kühlsystems
WARNING
- Beim Anlassen bzw. während des Laufens Elektroteile niemals berühren bzw. herauszunehmen versuchen.
- Achten Sie darauf, daß Sie bei laufendem Motor nicht mit Haaren, Kleidung und Händen in unmittelbare Nähe von Schwungrad und sonstigen drehenden Teilen kommen.

Spülansatz (Sonderzubehör) entsprechend am Gehäuseunterteil anbringen. Die Gumminoppen müssen sich dabei über der Wassereinlaßöffnung befinden. Bringen Sie den Ansatz von der Vorderseite des Gehäuseunterteils aus an. Verbinden Sie den Ansatz über einen Schlauch mit einem Wasserhahn. Schalten Sie nun in den LEERLAUF (NEUTRAL) und lassen Sie den Motor an. Führen Sie ständig Wasser zu und lassen Sie den Motor bei niedriger Drehzahl für mehrere Minuten laufen.
ACHTUNG:
Motor auf keinen Fall ohne zulaufendes Kühlwasser - auch nicht für einen kleinen Augenblick - laufen lassen, da dies Schäden für die Wasserpumpe nach sich zieht bzw. die Gefahr birgt, daß der Motor überhitzt wird. Vor Anlassen des Motors unbedingt Spülansatz anbringen und für Wasserzufluß sorgen.
⚠️WARNUNG
Vor Anbringen des Spülansatzes Propeller abnehmen. Halten Sie sich und andere von der unmittelbaren Umgebung der Propellerwelle entfernt.
Das Elektrolyt in Batterien ist hochgiftig und gefährlich. Es kann zu schweren Verätzungen und ähnlichen Verletzungen führen. Ein Bestandteil ist Schwefelsäure. Haut, Augen und Kleidung vor jeglichem Kontakt mit der Substanz schützen.
Gegenmaßnahmen:
Bei ÄUSSERLICHEM Kontakt: Sofort mit kla- rem Wasser abspülen.
Bei INNERLICHEM Kontakt: Reichlich Wasser oder Milch trinken. Anschließend Magnesiummilch, geschlagene Eier oder Pflanzenöl. Sofort den Arzt benachrichtigen.
AUGEN: 15 Minuten lang mit klarem Wasser ausspülen und anschließend unverzüglich Arzt aufsuchen.
Batterien führen zu explosiven Gasen: Vor Funken und offener Flamme schützen. Nicht rauchen. Beim Aufladen bzw. bei der Verwendung in geschlossenen Räumen für entsprechende Belüftung sorgen. Niemals ohne Sichtschutz in der unmittelbaren Umgebung von Batterien arbeiten.
VON KINDERN ENTFERNT HALTEN!
HINWEIS:
Batterien unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Das im folgenden dargestellte Verfahren trifft deshalb eventuell nicht auf alle Fälle zu. Fragen Sie den Hersteller Ihrer Batterie.
1) Lösen Sie die Batterieanschlüsse und nehmen Sie die Batterie aus dem Boot. Zur Vermeidung eines möglichen Kurzschlusses ist als erstes der schwarze Negativpol zu lösen.
2) Batteriegehäuse und -anschlüsse reinigen. Alle Batteriezellen bis zum Maximalpegel mit destilliertem Wasser füllen.
3) Batterie absolut waagerecht an einem schattigen, trockenen und gut durchlüfteten Ort lagern. Vor direktem Sonnenlicht schützen.
4) Einmal im Monat spezifische Dichte des Elektrolyts kontrollieren und eventuell entsprechend aufladen. Sie verlängern so das Leben Ihrer Batterie!
DMK29010
Accu-onderhoud
⚠ WAARSCHUWING
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
WARNING
Sofern nicht anders angegeben, ist vor Wartungsarbeiten stets der Motor abzuschalten.
Sollten Sie mit den entsprechenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nicht vertraut sein, wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler bzw. einen anderen Fachmann.
REINIGUNGS- UND INSPEKTIONSDIAGRAMM
Das anschließende Diagramm dient als allgemeine Richtlinie. Je nach Betriebsbedingungen lassen sich bei der Wartungshäufigkeit Änderungen vornehmen.
Durch Sie selbst durchführbare Kontrollen sind durch einen schwarzen Punkt (●) gekennzeichnet. Die mit einem weißen Punkt (○) gekennzeichneten Arbeiten sind von Ihrem Yamaha-Händler durchzuführen.
| KontrollabstandPrüfgegenstand | Anfangsphase Danach | Vgl. S. | ||||
| 10 Std. | 50 Std.(3 Monate) | 100 Std.(6 Monate) | 200 Std.(1 Jahr) | |||
| Vergaser | Reinigen | ○ | ○ | ○ | — | |
| Kraftstofftanks | Reinigen | ● | — | |||
| Kraftstofffilter | Reinigen | ● | ● | ● | 4-15 | |
| Kraftstoffanlage | Inspektion | ● | ● | ○ | 4-14 | |
| Gsagestände | Inspektion/Einstellung | ○ | — | |||
| Kühlwasserdurchlauf | Reinigen | ● | ● | 4-9 | ||
| Leerlaufdrehzahl | Kontrolle/Einstellung | ● | ● | 4-16 | ||
| Zündkerze | Reinigen/Einstellung/Austausch | ● | ● | ● | 4-12 | |
| Öltankwasserablaß | Reinigen | ● | ● | ● | 4-17 | |
| Ölpumpe | Inspektion/Reguli erung | ○ | — | |||
| Elektro-Trimm-/Kippvsystem *1 | Inspektion | ● | ● | ● | 4-20 | |
| Kabel und Anschlüsse | Prüfung/Neuanschluß | ● | ● | ● | 4-18 | |
| Abgasaustritt | Kontrolle | ● | ● | ● | 4-18 | |
| Wasseraustritt | Kontrolle | ● | ● | ● | 4-18 | |
| Schmierstellen | Schmieren | ● | 4-19 | |||
| Getriebeöl | Ölwechsel | ● | ● | 4-23 | ||
| Schrauben und Muttern | Nachziehen | ● | ● | ● | 4-29 | |
| Gehäuseklemme | Inspektion | ● | — | |||
| Anode | Kontrolle | ● | ● | 4-24 | ||
| Propeller | Inspektion | ● | ● | ● | 4-21 | |
| Motoräußeres | Inspektion | ● | ● | ● | 4-29 | |
| Batterie | Kontrolle | ●(einmal im Monat) | 4-25 | |||
*1....Modell mit Elektro-Trim / Modell mit Kippanlage
HINWEIS:
Kühlwasserdurchlauf:
Nach Fahrten in Salz- bzw. trübem, sumpfigem Gewässer sollte der Motor jedesmal mit klarem Wasser gespült werden.
ONDERHOUD EN BIJREGELING
⚠ WAARSCHUWING
Verwenden Sie ausschließlich Originalteile von Yamaha bzw. Teile, die diesen in Typ, Haltbarkeit und Materialbeschaffenheit genau entsprechen. Teile minderer Qualität führen zu Funktionsstörungen und können im Endeffekt bei Verlust der Herrschaft über das Fahrzeug zu erheblichen Risiken für Fahrer und Passagiere führen.
Yamaha-Originalersatz- und- zubehörteile erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
GMU01202
REINIGUNG UND EINSTELLUNG DER ZÜNDKERZE
WARNING
Achten Sie bei der Herausnahme bzw. beim Eindrehen der Zündkerze darauf, daß Sie nicht die Isolation beschädigen, da es sonst zu externer Funkenbildung und somit zu Explosions- und Feuergefahr kommen kann.
Die Zündkerze bildet einen extrem wichtigen Bestandteil des Motors, läßt sich jedoch leicht überprüfen. Ihr Zustand gibt wichtige Hinweise auf den allgemeinen Zustand des Motors. Ist z.B. die Mitte des Elektroden-Keramikteils besonders weiß, weist dies unter Umständen auf ein Problem bei der Luftansaugung bzw. beim Vergaser im jeweiligen Zylinder hin. Überlassen Sie die Diagnose stets Ihrem Yamaha-Händler. Die Zündkerze ist in regelmäßigen Abständen herauszunehmen und zu überprüfen, da Hitze und Ablagerungen zur langsamen Abnutzung und Erosion der Zündkerze führen können. Bei übermäßiger Erosion der Elektrode bzw. zu starken Ablagerungen (Kohlenstaub- und sonstige Ablagerungen) ist die Kerze auszutauschen. Achten Sie darauf, daß Sie stets denselben Typ verwenden.
DMK33011
WISSELSTUKKEN
Vgl. "TECHNISCHE DATEN", S. 4-1.
Vor dem Einsetzen der Kerze ist der Elektrodenabschnitt mit einer Stärkenmeßlehre zu messen und gegebenenfalls entsprechend den Angaben zu ändern.
Elektrodenabstand:
Vgl. "TECHNISCHE DATEN", S. 4-1.
Beim Einsetzen der Kerze stets neue Dichtung verwenden und Dichtungsoberfläche reinigen. Schmutzspuren vom Gewinde entfernen und Zündkerze entsprechend dem korrekten Anzugsmoment eindrehen.
Anzugsmoment Zündkerze:
Vgl. "TECHNISCHE DATEN", S. 4-1.
HINWEIS:
Sollten Sie keinen Drehmomentschlüssel zur Verfügung haben, gilt im allgemeinen eine viertel bis halbe Drehung über dem Anziehen mit der Hand. Das Anziehen auf das korrekte Moment mit einem Drehmomentschlüssel ist so schnell wie möglich nachzuholen.

| Anfangsbuchstabe der Zündkerzenkennmarke | Schlüsselgröße |
| B 21 mm | |
| C/BK 16 mm | |
| D 18,3 mm |
① Elektrodenabstand
② Zündkerzenkennung (NGK)
Standaard bougie : Zie “TECHNISCHE GEGEVENS”, pag. 4-1.
Benzin und Benzindämpfe sind extrem feuer- gefährlich und hochexplosiv. Von Funken, Zigaretten, offener Flamme und anderen Zünd- quellen entfernt halten.
Kraftstoffleitung auf Risse, Auslaufstellen und sonstige Störungen untersuchen. Etwaige Fehler sind sofort durch den Yamaha-Händler bzw. einen anderen Fachmann reparieren bzw. beheben zu lassen.
Prüfpunkte
- Undichte Teile des Kraftstoffsystems
- Undichtigkeit des Kraftstoffschlauchanschlusses
- Risse und sonstige Beschädigungen in bzw. am Kraftstoffschlauch
• Undichter Kraftstoffanschluß
WARNING
Austretender Kraftstoff birgt Feuer- und Explosionsgefahr.
- Sehen Sie regelmäßig nach, ob irgendwo Kraftstoff austritt.
- Bei austretendem Kraftstoff ist das System von einem Fachmann zu reparieren.
Bei unsachgemäßer Reparatur ist der Betrieb des Außenbordmotors nicht mehr sicher.
DMK38010
BRANDSTOFSYSTEEM CONTROLEREN
WAARSCHUWING
Benzin und Benzindämpfe sind extrem feuergeführlich und hochexplosiv.
- Wenden Sie sich bei etwaigen Fragen zum Vorgang an Ihren Yamaha-Händler.
- Reinigung nicht bei heißem bzw. laufendem Motor vornehmen. Motor zunächst entsprechend abkühlen lassen.
- Im Filter befinden sich noch Kraftstoffreste. Von Funken, Zigaretten, offener Flamme und anderen Zündquellen entfernt halten.
- Bei der Reinigung läßt sich nicht vermeiden, daß etwas Kraftstoff verschüttet wird. Einen Lappen unterlegen und sofort aufwischen.
- Der Filter ist wieder richtig zusammenzusetzen. Achten Sie darauf, daß sich O-Ringe, Filtereinsatz und Schläuche an Ort und Stelle befinden. Bei falschem Zusammenbau führt dies zu undichten Stellen und somit zu Feuer- und Explosionsgefahr.
Reinigung des Kraftstoffilters
1) Mutter von Kraftstofffiltergruppe lösen (sofern vorhanden).
2) Filtereinsatz herausschrauben. Für herauslaufenden Kraftstoff Lappen unterlegen.
3) Filterelement herausnehmen und in Lösungsmittel spülen.
Trocknen lassen und Element sowie O-Ringe auf einwandfreien Zustand untersuchen. Gegebenenfalls austauschen.
4) Filterelement wieder in Filtereinsatz setzen. Vergessen Sie nicht die O-Ringe. Einsatz wieder fest in Filtergehäuse schrauben.

5) Filtergruppe an Klammer befestigen, mit der die Kraftstoffschläuche an der Gruppe angebracht sind.
6) Motor laufen lassen und Filter auf undichte Stellen überprüfen.
① Filterelement
② O-Ring
③ Filtereinsatz
④ Filtergehäuse
GMK54110
REGULIERUNG DER LEERLAUFDREHZAHL
WARNING
- Beim Anlassen bzw. während des Laufens Elektroteile niemals berühren bzw. herauszunehmen versuchen.
- Achten Sie darauf, daß Sie bei laufendem Motor nicht mit Haaren, Kleidung und Händen in unmittelbare Nähe von Schwungrad und sonstigen drehenden Teilen kommen.
ACHTUNG:
Bei der Drehzahlregulierung im Leerlauf muß sich der Motor im Wasser befinden. Es besteht die Verwendungsmöglichkeit eines Spülzusatzes bzw. Testtanks.
Vorgehensweise
HINWEIS:
Es sollte ein Drehzahlmesser für Diagnosezwecke verwendet werden.
1) Motor anlassen und im Leerlauf soweit warmlaufen lassen, bis er vollkommen gleichmäßig läuft. Wenn der Motor sich bei dieser Regulierung an einem Boot befindet, ist sicherzustellen, daß dieses fest vertäut ist.
2) Einstellung der Leerlaufdrehzahl auf den angegebenen Wert mit der Gasanschlagsschraube (vgl. „TECHNISCHE DATEN“). Drehen nach rechts zur Erhöhung der Drehzahl, Drehen nach links zur Minderung.
HINWEIS:
Die korrekte Einstellung ist nur bei vollständig warmgelaufenen Motor möglich. Im anderen Fall ist die Drehzahl wahrscheinlich zu hoch. Wenden Sie sich bei Schwierigkeiten an Ihren Yamaha-Händler bzw. einen Fachmann.
① Gasanschlagsschraube

GMK56010
ÜBERPRÜFUNG DES
WASSERABSCHEIDERS UNTER DEM MOTORÖLTANK
Am Boden des Motoröltanks befindet sich ein Wasserabscheider. Befinden sich in diesem Abscheider Fremdkörper bzw. Wasser, sollten Sie sich an Ihren Yamaha-Händler wenden.
① Wasserabscheider
② Motoröltank
AUSTAUSCH DER SICHERUNG
Wenn beim Modell mit elektrischem Anlasser die Sicherung durchgebrannt ist, öffnet man den Sicherungshalter und ersetzt die Sicherung durch eine neue mit der entsprechenden Amperezahl.
WARNING
Ausschließlich den angegebenen Sicherungstyp verwenden. Eine unrichtige Sicherung bzw. ein Stück Draht können zu Überstrom und damit zur Beschädigung der Elektroanlage und zu einer Feuergefahr führen.
HINWEIS:
Sollte die neue Sicherung ebenfalls sofort wieder blockieren, wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
① Sicherungshalter
② Sicherung (20 A/ 30A)
GMK78010
VERKABELUNGS- UND
ANSCHLUSSPRÜFUNG
1) Überprüfen Sie alle Massekabel auf den entsprechenden Anschluß.
2) Achten Sie darauf, daß alle Anschlüsse fest sitzen.
AUSPUFFLECK
Lassen Sie den Motor an und sehen Sie nach, ob aus aus den Verbindungsstücken zwischen Auspuffverkleidung, Zylinderkopf und Kurbelgehäuse keine Auspuffgase austreten.
WASSERAUSTRITT
Lassen Sie den Motor an und sehen Sie nach, ob aus aus den Verbindungsstücken zwischen Auspuffverkleidung, Zylinderkopf und Kurbelgehäuse kein Wasser austritt.
DMU01329
EEN ZEKERING VERVANGEN
Yamaha-Schmierfett A (Wasserbeständiges Schmierfett)
Yamaha-Schmierfett D (Korrosionsbeständiges Fett) *1
DMU00909
SMEREN

Yamaha-smeervet A (Waterbestendig smeervet)
Yahama-smeervet D (Roestwerend smeervet) *1
HMU00909
INGRASSAGGIO

Yamaha-Schmierfett A (Wasserbeständiges Schmierfett)
Yamaha-Schmierfett D (Korrosionsbeständiges Fett) *1
DMU00909
SMEREN

Yamaha-smeervet A (Waterbestendig smeervet)
Yahama-smeervet D (Roestwerend smeervet) *1
HMU00909
INGRASSAGGIO

ÜBERPRÜFUNG DER ELEKTRO-TRIMM-/KIPPANLAGE
WARNING
- Begeben Sie sich niemals unter einen angekippten Motor, auch nicht bei verriegeltem Kippsperrhebel. Bei überraschendem Herunterfallen des Motors können Sie sich schwer verletzen.
- Vergewissern Sie sich vor Beginn der Überprüfung, daß sich niemand unter dem Außenbordmotor befindet.

1) Untersuchen Sie die Anlage auf undichte Stellen, an denen Öl austritt.
2) Prüfen Sie die Schalterfunktion durch Bedienen aller Trimm- und Kippschalter auf der Fernschaltung und dem Motorbodengehäuse (sofern dies zutrifft).
3) Kippen Sie den Motor an und sehen Sie nach, ob Kipp- und Trimmstange vollständig ausgefahren sind.
4) Verriegeln Sie den Motor in der hochgekippten Stellung (UP) mit Hilfe des Kippsperrhebels. Bedienen Sie kurz den Schalter zum Abkippen, so daß der Motor auf dem Kippsperrhebel ruht.
5) Untersuchen Sie Kipp- und Trimmstange auf Rostspuren und sonstige Mängel.
6) Betätigen Sie den Schalter zum Abkippen solange, bis die Trimmstangen vollständig in die Zylinder eingefahren sind.
7) Betätigen Sie den Schalter zum Hochtrimmen solange, bis die Kippstange vollständig ausgefahren ist. Entriegeln Sie den Kippsperrhebel.
8) Lassen Sie den Motor zum Abkippen laufen. Kontrollieren Sie, ob Kipp- und Trimmstange störungsfrei funktionieren.
DML02011
HET TRIM- EN KANTELB EKRACHTIGINGSSYSTE EM CONTROLEREN
⚠ WAARSCHUWING
Bei anomalem Betrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
Empfohlene Flüssigkeit: Yamaha Kipp- und Trimmflüssigkeit oder ATF (DEXRON-II).

Wenn Sie sich in unmittelbarer Nähe des Propellers aufhalten und der Motor beginnt plötzlich zu laufen, kann dies zu ernsten Verletzungen führen.
- Vor Inspektion, Herausnahme bzw. Anbringen des Propellers sind die Zündkerzenkappen von den Zündkerzen zu nehmen. Ferner ist in den Leerlauf (Neutral) zu schalten, der Hauptschalter auszuschalten (OFF-Stellung) sowie Schlüssel und Abzugsleine vom Notstoppschalter abzuziehen. Bei vorhandenem Batterieunterbrechungsschalter ist dieser auszuschalten.
- Beim Lösen bzw. Anziehen der Propellermutter Propeller nicht mit der Hand halten. Klemmen Sie zwischen Kavitationsplatte und Propeller einen Holzkeil, damit dieser sich nicht drehen kann.
1) Propellerblätter auf Verschleiß, Erosionspuren durch Kavitation bzw. Ventilation und sonstige Schäden untersuchen.
2) Keile auf Verschleiß und Beschädigungen untersuchen.
3) Sehen Sie nach, ob sich um die Propellerwelle eventuell Angelschnur gewickelt hat. Öldichtung auf Schäden prüfen.
OPMERKING:
1) Splint mit der mitgelieferten Zange zusammenbiegen und herausziehen.
2) Propellermutter abnehmen.
3) Propeller abnehmen.
① Druckscheibe ④ Unterlegscheibe
② Propeller ⑤ Propellermutter
③ Abstandsstück ⑥ Splint
[Aufsetzen des Propellers]
1) Propellerwelle mit Yamaha-Schmiermittel A für Wasserfahrzeuge (wasserfest) schmieren.
2) Propeller auf Propellerwelle schieben.
ACHTUNG:
Vergessen Sie nicht die Druckscheibe vor dem Propeller, da ansonsten der untere Gehäuseteil und die Propellernabe beschädigt werden könnten.
3) Propellermutter auf angegebenes Anzugsmoment festziehen.
Anzugsmoment:
Vgl. „TECHNISCHE DATEN“, Seit 4-1.
4) Propellermutter mit Loch in Propellerwelle ausrichten. Neuen Splint in Loch einführen und Enden umbiegen.
HINWEIS:
Ist die Propellermutter nach dem Anziehen auf das genannteAnzugsmoment nicht mit dem Loch in der Propellerwelleausgerichtet, ist die Mutter solange anzuziehen, bis Loch undMutter miteinander ausgerichtet sind.

Unbedingt neuen Splint verwenden und Enden gut umbiegen, da sich ansonsten der Propeller lösen und verlorengehen könnte.
Begeben Sie sich niemals unter einen angekippten Motor, auch nicht bei verriegeltem Kippsperrhebel. Bei überraschendem Herunterfallen des Motors können Sie sich schwer verletzen.
1) Außenbordmotor in senkrechte Stellung bringen (ohne Kippneigung).
WARNING
Achten Sie darauf, daß der Motor gut am Heckspiegel bzw. einer stabilen Auflage gesichert ist. Durch einen plötzlich herabfallenden Motor können Sie sich schwerste Verletzungen zuziehen.
2) Geeigneten Behälter unter Getriebekasten stellen.
3) Ölablaßschraube herausnehmen.
HINWEIS:
Es handelt sich hier um eine Magnetschraube. Vor dem Wiedereindrehen sämtliche Metallpartikel von der Schraube entfernen.
4) Ölstandsschraube herausnehmen, so daß das Öl vollständig ablaufen kann.
① Ölstandsschraube
② Ölablaßschraube
ACHTUNG:
Sehen Sie sich das abgelassene Öl genau an. Bei milchiger Flüssigkeit ist dies ein Anzeichen darauf, daß Wasser in den Getriebekasten gelangt. Hierdurch kann das Getriebe geschädigt werden. Wenden Sie sich für die Reparatur der entsprechenden Abdichtungen an Ihren Yamaha-Händler.
HINWEIS:
Fragen Sie Ihren Yamaha-Händler, wie das Öl zu entsorgen ist.

5) Bei aufrechtem Motor mit biegsamer bzw. Druckfüllvorrichtung Getriebeöl durch das Schraubloch der Ablafsschraube einfüllen.
Fassungsvermögen: Vgl. „TECHNISCHE DATEN“, S. 4-1.
6) Sobald Öl aus dem Schraubloch der Öls- tandsschraube auszutreten beginnt, diese einsetzen und festdrehen.
7) Ölablaßschraube einschrauben und festziehen.

ÜBERPRÜFUNG UND AUSTAUSCH DER ANODEN
Der Yamaha-Außenbordmotor verfügt über einen Korrosionsschutz in Form von Opferanoden.
Kontrollieren Sie die Anoden in regelmäßigen Abständen. Schuppige Ablagerungen von der Oberfläche entfernen.
Fragen Sie zum Austausch der Anoden Ihren Yamaha-Händler.
ACHTUNG:
Anoden niemals lackieren, da hierdurch der Korrosionsschutz nicht mehr gewährleistet ist.

(Modell mit Elektrostarter)
WARNING
Die Elektrolytflüssigkeit in Batterien ist äußerst gefährlich. Ein Bestandteil ist Schwefelsäure. Sie ist somit hochgiftig und ätzend. Beachten Sie bitte stets folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Die Elektrolytflüssigkeit kann zu schweren Verätzungen und dauerhaften Augenschäden führen. Jeglichen Kontakt mit dem Körper unbedingt vermeiden.
- Bei der Arbeit in der Umgebung von Batterien bzw. an diesen selbst ist auf jeden Fall ein entsprechender Sichtschutz zu tragen. Gegenmaßnahmen (ÄUSSERLICHER KONTAKT):
• HAUT - Sofort mit klarmen Wasser abspülen. - AUGEN - 15 Minuten lang mit klarem Wasser ausspülen und anschließend unverzüglich Arzt aufsuchen.
Gegenmaßnahmen (INNERLICHER KON- TAKT): - Reichlich Wasser oder Milch trinken. Anschließend Magnesiummilch, geschlagene Eier oder Pflanzenöl. Sofort den Arzt benachrichtigen. Batterien führen ferner zu explosiven Wasserstoffgasen. Es gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Nur in gut durchlüfteten Örtlichkeiten laden.
- Batterien vor Feuer, Funken und offener Flamme (z.B. Schweißgeräten, angezündeten Zigaretten, usw.) schützen.
- Beim Aufladen bzw. Umgang mit den Batterien AUF KEINEN FALL RAUCHEN.
- BATTERIEN UND ELEKTROLYTFLÜSSIGKEIT STETS VON KINDERN ENTFERNT HALTEN!
DML26010
DE ACCU CONTROLEREN
Bei nicht entsprechender Instandhaltung lassen Batterien schnell in ihrer Leistung nach.
1) Elektrolytstand mindestens einmal im Monat überprüfen. Gegebenenfalls auf das vom Hersteller empfohlene Niveau auffüllen. Ausschließlich destilliertes Wasser bzw. reines entionisiertes Spezialwasser für Batterien verwenden.
ACHTUNG:
In normalem Leitungswasser finden sich Mineralien, die der Batterie schaden. Sie sollten deshalb kein normales Leitungswasser verwenden.
2) Batterien stets gut geladen halten. Bei der Kontrolle hilft ein Spannungsmesser. Bei Nichtverwendung des Bootes für mindestens einen Monat ist die Batterie herauszunehmen und an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern. Vor dem erneuten Einsatz Batterie wieder voll aufladen.
3) Bei einer Lagerung der Batterie für über einen Monat ist die spezifische Dichte der Batterieflüssigkeit mindestens einmal im Monat zu prüfen. Bei zu niedriger Dichte entsprechend aufladen.
OPGELET:
Anschluß der Batterie
WARNING
Batteriehalterung an einer trockenen und gut durchlüfteten Stelle im Boot befestigen, die frei von Erschütterungen ist. Vollständig geladene Batterie in die Halterung setzen.

ACHTUNG:
- Sich vergewissern, daß der Hauptschalter (bei entsprechenden Modellen) auf "OFF" steht, ehe man an der Batterie arbeitet.
- Ein Umkehren der Batterieleiter beschädigt den Gleichrichter.
- ROTEN Leiter zuerst anschließen, wenn man die Batterie einbaut und ROTEN Leiter zuletzt lösen, wenn man sie ausbaut. Anderenfalls kann die elektrische Anlage beschädigt werden.
- Die elektrischen Kontakte der Batterie und die Kabel müssen sauber und ordnungsgemäß angeschlossen sein, weil die Batterie den Motor sonst nicht startet.

Zuerst ROTEN Pol mit POSITIVEN (+) Anschluß verbinden.
Anschließend SCHWARZEN Pol mit NEGATIVEM (−) Anschluß verbinden.
• Verwendung einer einzigen Batterie
Die beiden roten Kabel ① u. ② mit positivem (+) Anschluß verbinden.
WARNING
Nicht vergessen, auch Kabel ② anzuschließen. Bei versehentlichem Kontakt mit dem NEGATIVEN (−) Anschluß der Batterie kommt es zum Kurzschluß mit Beschädigung der Elektroanlage und möglicher Feuergefahr.
DMU01304
De accu aansluiten
⚠ WAARSCHUWING
• Verwendung einer Zusatzbatterie
Verbinden Sie die negativen (–) Anschlüsse der Starter- und Zusatzbatterie mit einem Anschlußkabel (vgl. Schaltplan der Anschlüsse).
Das Kabel muß dem Starterbatteriekabel ③ entsprechen.
WARNING
Bei kleinerem Kabel entsteht Feuergefahr.
① Starterbatterie
② Zusatzbatterie
③ Großer roter Pol für Starterbatterie
④ Kleiner roter Pol für das Laden der Zusatzbatterie
⑤ Großer schwarzer Pol
⑥ Negatives Anschlußkabel
HINWEIS:
Fragen Sie bei einem eventuell anzubringenden Batteriewahlschalter Ihren YAMAHA-Händler nach dem korrekten Anschlußverfahren.
GMU01280
Lösen der Batterie
Zunächst SCHWARZEN Pol vom NEGATIVEN (−) Anschluß lösen. Anschließend ROTEN Pol vom POSITIVEN (+) Anschluß lösen.
1) Überprüfen Sie die Befestigungsschrauben von Zylinderkopf und Motor sowie die Sicherungsmutter des Schwungrades auf die spezifischen Anzugsmomente.
2) Überprüfen Sie ferner die Anzugsmomente der anderen Schrauben und Muttern.

Reinigung des Außenbordmotors
Spülen Sie nach dem Einsatz den Außenbordmotor an der Außenseite mit klarem Wasser ab. Spülen Sie auch das Kühlsystem mit klarem Wasser.
Reinigung des Kühlwasserdurchlaufs
HINWEIS:
Vgl. Spülanweisungen TRANSPORT unter UND LAGERUNG DES MOTORS.
Lackprüfung am Motor
Sehen Sie nach, ob der Motor Kratzer oder Schrammen aufweist, bzw. ob der Lack absplittert. Bei Lackschäden besteht erhöhte Rostgefahr.
Gegebenenfalls betreffende Stellen reinigen und nachlackieren.
Ihr Yamaha-Händler berät Sie gerne bei der Auswahl des Lacks für Nachbesserungen.
GML44010
ANSTRICH DER BOOTSUNTERSEITE
Ein entsprechend glatter Bootsrumpf fördert die Leistung.
Der Unterwasserteil sollte daher stets von Ablagerungen aus dem Wasser freigehalten werden.
Eventuell kann der Unterwasserteil mit einer bei Ihnen zulässigen Antibelagsfarbe gestrichen werden, die solche Ablagerungen und Bewuchs verhindert.
Verwenden Sie keine Farben und Lacke mit Kupfer- und Graphitgehalt, da hierdurch der Motorrost gefördert wird.

Elektro-Trimm-/-Kippanlage arbeitet nicht ..5-5
Starter funktioniert nicht ....5-6
Motor läuft nicht....5-8
Verfahren bei Motor unter Wasser .....5-9
DMN00010
IMN00010
Ein Problem in der Kraftstoff-, Verdichtungs- oder Zündanlage kann ein mangelhaftes Starten, eine Leistungseinbuße oder sonstige Schwierigkeiten bewirken. Die Problemlösungstabelle beschreibt grundsätzliche Überprüfungen und mögliche Pannenbehebungen. (Die betreffende Tabelle gilt für alle Yamaha-Außenbordmotoren. Infolgedessen treffen einige Angaben möglicherweise nicht auf Ihr spezifische Modell zu).
Ist an Ihrem Außenbordmotor eine Instandsetzung erfordert sollten Sie sich an Ihren Yamaha-Fachhändler wenden.
| Störung Mögliche | Ursache Behebungsmaßnahme | |
| A. Starter funktioniert nicht. | 1. Batterie schwach.2. Batterieanschlüsse lose bzw. verrostet.3. Sicherung für elektrischen Starterkreislauf durchgebrannt.4. Starterbestandteile defekt.5. Abzugsleine befindet sich nicht am Motornotstoppschalter.6. Schalthebel in Schaltstellung. | 1. Batterieprüfung. Ausschließlich Batterie mit empfohlener Leistung verwenden.2. Batteriekabel festklemmen und Anschlüsse reinigen.3. Ursachenermittlung für Überlastung und Behebung. Neue Sicherung einsetzen. Achten Sie auf die korrekte Amperezahl.4. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.5. Abzugsleine anbringen.6. In Leerlauf schalten. |
| B. Motor springt nicht an. (Starter funktioniert jedoch). | 1. Tank leer.2. Kraftstoff verunreinigt bzw. abgestanden.3. Kraftstofffilter verstopft.4. Falscher Startvorgang.5. Kraftstoffpumpe gestört.6. Zündkerzen verschmutzt bzw. falsch.7. Zündkerzenkappen nicht richtig aufgesetzt.8. Schlechte Anschlüsse bzw. beschädigte Zündkabel. | 1. Mit sauberem und neuem Kraftstoff auffüllen.2. Mit sauberem und neuem Kraftstoff auffüllen.3. Reinigen bzw. austauschen.4. Lesen Sie im Handbuch nach.5. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.6. Zündkerzenprüfung. Reinigen und mit empfohlenem Typ ersetzen.7. Prüfung und Neuaufsetzen.8. Kabel auf Verschleiß und Brüche untersuchen. Lose Anschlüsse anziehen. Verschliessene und gebrochene Kabel austauschen. |
| B. Motor springt nicht an. (Starter funktioniert jedoch). | 9. Zündungsbestandteile defekt.10. Abzugsleine befindet sich nicht an Notstoppschalter.11. Schalthebel in Schaltstellung.12. Interne Bestandteile des Motors beschädigt. | 9. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.10. Abzugsleine anbringen.11. In Leerlauf schalten.12. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst. |
| C. Motor läuft im Leerlauf unregelmäßig bzw. stottert. | 1. Zündkerzen verschmutzt bzw. falsch.2. Kraftstoffsystem blockiert.3. Kraftstoff verunreinigt bzw. abgestanden.4. Kraftstofffilter verstopft.5. Fehlerhafte Zündungsbestandteile.6. Aktiviertes Warnsystem.7. Falscher Elektrodenabstand.8. Schlechte Anschlüsse bzw. beschädigte Zündschaltung.9. Falsches Motoröl.10. Thermostat defekt bzw. verstopft.11. Falsche Vergasereinstellungen.12. Kraftstoffpumpe beschädigt.13. Entlüftungsschraube geschlossen.14. Entlüftungsschraube auf kraftstofftank geschlossen.15. Übermäßiger Motorwinkel.16. Vergaser verstopft.17. Kraftstoffanschlußverbindung falsch.18. Drosselventil mit Fehleinstellung19. Batterieanschluß fehlt | 1. Zündkerzenprüfung. Reinigen bzw. durch empfohlenen Typ ersetzen.2. Sehen Sie nach, ob die Kraftstoffleitung eingeklemmt bzw. geknickt ist bzw. ob das System anderweitig blockiert ist.3. Tank mit sauberem und neuem Benzin füllen.4. Reinigen bzw. Filter austauschen.5. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.6. Ursache ermitteln und beheben.7. Kontrolle und entsprechendes Nachstellen.8. Kabel auf Verschleiß und Brüche untersuchen. Lose Anschlüsse festziehen.9. Überprüfen und entsprechend aus-tauschen.10. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.11. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.12. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.13. Entlüftungsschraube öffnen.14. In Ausgangsstellung bringen.15. In normale Betriebsstellung bringen.16. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.17. Anschluß entsprechend ändern.18. Wartung durch Yamaha-Händler19. Fest anschließen |
| D. Warnsummer ertönt bzw. Anzeigenleuchte aktiviert. | 1. Kühlsystem verstopft.2. Niedriger Motorölstand.3. Wärmebereich der Zündkerze falsch.4. Falsches Motoröl.5. Motoröl verschmutzt bzw. nicht mehr brauchbar.6. Ölfilter verstopft.7. Ölzufuhr-/Einspritzpumpe mit Fehlfunktion.8. Bootsladung ungleichmäßig verteilt.9. Wasserpumpe bzw. Thermostat defekt.10. Übermäßig Wasser im Kraftstofffiltereinsatz. | 1. Wassereinlaß auf Verstopfung untersuchen.2. Öltank mit angegebenem Öl füllen.3. Zündkerzenprüfung und entsprechender Austausch.4. Überprüfung und Ersatz mit angegebenem Öl.5. Neues Öl des angegebenen Typs einfüllen.6. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.7. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.8. Ladung entsprechend verteilen.9. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.10. Filtereinsatz entleeren. |
| E. Leistungsverlust des Motors. | 1. Propeller beschädigt.2. Propellersteigung bzw. -durchmesser falsch.3. Falscher Trimmwinkel.4. Motor in flascher Heckspiegelhöhe befestigt.5. Warnsystem aktiviert.6. Unterwasserteil mit Ablagerungen.7. Zündkerzen verschmutzt bzw. vom falschen Typ.8. Algen bzw. Fremdkörper in Getriebegehäuse verfangen.9. Kraftstoffsystem blockiert.10. Kraftstofffilter verstopft.11. Kraftstoff verunreinigt bzw. abgestanden.12. Elektrodenabstand falsch. | 1. Propeller reparieren bzw. austauschen lassen.2. Entsprechenden Propeller für Außenbordmotorbetrieb im empfohlenen Drehzahlbereich anbringen lassen.3. Trimmwinkel für wirkungsvollsten Betrieb einstellen.4. Motor in entsprechender Höhe anbringen.5. Ursache ermitteln und beheben.6. Unterwasserteil reinigen.7. Zündkerzenprüfung. Reinigen bzw. durch entsprechenden Typen ersetzen.8. Entfernen und Unterwasserteil reinigen.9. Sehen Sie nach, ob die Kraftstoffleitung eingeklemmt bzw. geknickt ist bzw. ob das System anderweitig blockiert ist.10. Filter reinigen bzw. austauschen.11. Tank mit sauberem und neuem Kraftstoff auffüllen.12. Inspektion und entsprechende Nachregulierung. |
| E. Leistungsverlust des Motors | 13. Schlechte Anschlüsse bzw. beschädigte Zündschaltung.14. Fehlerhafte Zündungsbestandteile.15. Falsches Motoröl.16. Thermostat defekt bzw. verstopft.17. Entlüftungsschraube geschlossen.18. Kraftstoffpumpe beschädigt.19. Kraftstoffanschlußverbindung falsch.20. Wärmebereich der Zündkerze falsch.21. Motor reagiert nicht richtig auf Schalthebelstellung. | 13. Kabel auf Verschleiß und Brüche untersuchen. Lose Anschlüsse anziehen. Verschliessene und gebrochene Kabel austauschen.14. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.15. Überprüfung und entsprechender Austausch.16. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.17. Entlüftungsschraube öffnen.18. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.19. Anschluß korrigieren.20. Zündkerzenprüfung und entsprechender Austausch.21. Service von Yamaha-Händler verrichten lassen. |
| F. Übermäßige Motorvibrationen | 1. Propeller beschädigt.2. Propellerwelle beschädigt.3. Algen bzw. Fremdkörper in Getriebegehäuse verfangen.4. Motorhalterungsschraube lose.5. Lenkzapfen lose bzw. beschädigt. | 1. Propeller reparieren bzw. austauschen lassen.2. Wenden Sie sich an den Yamaha-Kundendienst.3. Propeller abnehmen und reinigen.4. Schraube anziehen.5. Anziehen bzw. sich an Yamaha-Kundendienst wenden. |
PROBLEMEN VERHELPEN
Bei einem Zusammenstoß im Fahrt- bzw. Schleppbetrieb kann der Motor ernsthaft beschädigt werden, so daß dieser nicht mehr sicher ist.

Gehen Sie bei einem Zusammenstoß des Motors mit einem Gegenstand im Wasser folgendermaßen vor:
1) Halten Sie den Motor unmittelbar an.
2) Sehen Sie nach, ob Steueranlage und sonstige Bestandteile beschädigt sind. Untersuchen Sie auch das Boot auf Beschädigungen.
3) Fahren Sie langsam und vorsichtig zum nächstgelegenen Hafen.
4) Lassen Sie den Motor vor dem erneuten Betrieb von einem Yamaha-Händler kontrollieren.

GMG65110
ELEKTRO-TRIMM-/-KIPPANLAGE FUNKTIONIERT NICHT
Ist das elektronische Kippen aufgrund einer leeren Batterie bzw. einem Versagen der Elektroanlage nicht möglich, kann der Motor auch manuell gekippt werden. Drehen Sie dazu die Handventilschraube bis zum Anschlag nach links. Bringen Sie den Motor in die gewünschte Stellung und drehen Sie die Schraube wieder nach rechts.
① Handventilschraube
DMN20010
TIJDELIJKE ACTIE IN NOODGEVAL
DMH80010
IMPACTSCHADE
⚠ WAARSCHUWING
Bei funktionsuntüchtigem Starter (Motor läßt sich nicht ankurbeln) kann der Motor auch über das Notstarterseil zum Anspringen gebracht werden.
WARNING
- Verwenden Sie dieses Verfahren ausnahmslos in Notfällen und für die Rückkehr in den Hafen zu Reparaturzwecken.
- Bei Verwendung des Notstarterseils zum Anlassen des Motors arbeitet die Anlassersperre nicht. Achten Sie darauf, daß sich der Schalthebel in Leerlaufstellung befindet. Ansonsten kann es zu plötzlichen Bootsbewegungen und erhöhter Unfallgefahr kommen.
- Achten Sie beim Ziehen des Starterseils darauf, daß niemand hinter Ihnen steht. Das zurückschnellende Seil könnte leicht jemanden verletzen.
- Bei abgenommenem Verkleidungsschutz stellt das Schwungrad eine erhebliche Gefahrenquelle dar. Achten Sie darauf, daß sich keine losen Kleidungsstücke und sonstigen Gegenstände beim Anlaßversuch darin verfangen. Startermechanismus und Deckelgehäuse nicht bei laufendem Motor anbringen.
- Berühren Sie auf keinen Fall Zündspule, Hochspannungskabel, Zündkerzenkappe und sonstige elektrische Bestandteile, wenn Sie den Motor anlassen bzw. laufen lassen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
DMN30210
STARTER WIL NIET WERKEN
1) Deckelgehäuse abnehmen.
2) Schrauben von Schwungradabdeckung lösen und diese abnehmen.
3) Motor startklar machen. Vgl. hierzu ANLASSEN DES MOTORS. Achten Sie darauf, daß die Gangschaltung sich in Leerlaufstellung (Neutral) und die Abzugsleine sich am Notstoppschalter befindet. Der Hauptschalter muß eingeschaltet sein.
HINWEIS:
- In diesem Fall arbeitet der Anlasserschalter nicht. Ziehen Sie den Anlasserknopf heraus, wenn der Motor kalt ist.
- Wenn der Hauptschalter nicht auf ON eingeschaltet ist, läßt sich der Motor nicht starten.

4) Für das Anlassen mit dem Notstarterseil ist das Ende mit dem Knoten in die Kerbe im Schwungradrotor einzuklemmen und das Seil mehrmals rechtsherum zu wickeln. Ziehen Sie zum Anlassen des Motors das Seil nun kräftig und gerade zurück. Gegebenenfalls ist der Vorgang zu wiederholen.
WARNING
Deckelgehäuse auf keinen Fall anbringen, wenn der Motor läuft.
Procedure
Bei niedriger Batteriespannung bzw. bei dem unwahrscheinlichen Eintreten einer Fehlfunktion der Zündanlage kann es zu ungleichmäßigen Motordrehzahlen kommen bzw. der Motor läuft überhaupt nicht mehr. Lösen Sie in diesem Fall den Anschluß am gelben Kabel (Notschaltkreis), um zum Hafen zurückzukehren.
WARNING
Bei gelöstem Anschluß liegen Leerlauf- und niedrige Drehzahlen geringfügig über den Normalwerten. Seien Sie deshalb beim Anfahren und Abbremsen besonders vorsichtig.
① CDI-Einheit
② Gelbes Kabel
ACHTUNG:
Dieses Verfahren eignet sich nur für den Notfall und die Rückfahrt bis in den nächsten Hafen.
DMN32110
MOTOR WIL NIET STARTEN
type met V6-motor
Bei einem Absinken des Motors unter Wasser ist dieser schnellstmöglich zu einem Yamaha-Händler zu bringen, da es unmittelbar zu Rostbildung kommen kann. Ist dies nicht möglich, halten Sie sich an die nachstehend beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen, um die Schäden möglichst niedrig zu halten.
1) Entfernen Sie Schlamm, Schmutz, Salz, Algen, usw. mit klarem Wasser.
2) Nehmen Sie die Zündkerzen heraus und drehen Sie diese mit den Einsatzlöchern nach unten, so daß Schlamm und Schmutzstoffe herauslaufen können.
3) Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Vergaser.
4) Betätigen Sie den Handstarter und das Notstarterseil, während Sie über den Vergaser und durch die Einsatzlöcher für die Zündkerzen Ölnebel bzw. Motoröl zuführen.
5) Bringen Sie den Motor schnellstmöglich zu einem Yamaha-Händler.
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht laufen, bevor dieser vollständig überprüft wurde.
DMN50011
BEHANDELING VAN ONDERGEDOMPELDE MOTOR
Abschließen der Batterie....4-28
Abwärtstrimmung....3-22
Anhalten des Motors ....3-19
Anlassen des Motors....3-13
Anlasserknopf....2-8
Anlasserschalter....2-4
Anlassersperre 1-7
Anschluß der Batterie....4-27
Anstrich der Bootsunterseite....4-29
Aufsetzen des AußenbordMotors......3-2
Auftankvorgang....3-4
Aufwärtstrimmung 3-22
Auspuffleck 4-18
Austausch der Sicherung....4-18
Auswahl des Propellers....1-6
B
Batteriedaten 1-6
Batteriepflege 4-10
Batterieprüfung 4-25
Benzin....1-4
Benzin/Motoröl-Mischungstabelle ....3-10
Benzin/Öl-Gemisch 3-6
Betankung und Nachfüllen von Motoröl......3-4
Betrieb nach langer Einlagerung......3-9
Betriebsstundenzähler....2-12
D
Digitaler Drehzahlmesser....2-11
Digitaler Geschwindigkeitsmesser......2-13
Drehzahlmesser 2-11
E
Einfahren des Motors ....3-10
Einlagerung des Motors....4-8
Einstellschraube Drosselreibung......2-8
Einstellung des Trimmwinkels ....3-21
Elektro-Trimm-/-Kippanlage funktioniert nicht....5-5
Elektro- Trimm-/Kippschalter....2-10
Elektro- Trimm-/Kippschalter....2-6
Ersatzteile....4-12
F
Fahrbetrieb in Meeresgewässern....3-26
Fahrbetrieb in Sumpfgewässern....3-26
Fahrbetrieb unter besonderen
Bedingungen 3-26
Fernschalthebel....2-3
Fernschaltung....2-2
Freibeschleunigungsknopf....2-7
Freigabehebel Deckelverkleidung......2-17
G
Gangschaltung ....3-18
Geschwindigkeitsmesser 2-14
Getriebeölwechsel 4-23
H
Hauptbestandteile....2-1
Hauptschalter 2-4
Hoch- und Abkippen....3-24
|
Index....6-1
K
Kennummerneintrag 1-1
Kilometerzähler 2-14
Kippstützenhebel....2-16
Kontrolle der Schrauben und Muttern .....4-29
Kraftstoffmesser....2-15
L
Lackprüfung am Motor....4-29
Leerlaufhebel....2-3
Leerlaufsperrauslöser....2-3
M
Montage....3-1
Montage von Zwillingsmotoren / betrieb mit einem Motor....3-23
Montagehöhe 3-3
Motor springt nicht an....5-8
Motornotstoppschalter....2-5
Motoräußeres....4-29
Motoröl....1-5
N
Notfallmaßnahmen....5-5
0
Öleinfüllvorgang 3-4
Ölstandswarnleuchte....2-13
Ölstandswarnleuchte....3-21
Ölstandswarnsystem/Verstopfungswarnsystem für ölfilter 2-20
P
Problemlösungen....5-1
Propellerprüfung....4-21
Prüfen ob sich Wasser im Motoröltank .....4-17
Prüfpunkte....4-14
R
Regulierung der Leerlaufdrehzahl......4-16
Reinigung des Außenbordmotors ....4-29
Reinigung des Kraftstoffilters....4-15
Reinigung und Einstellung der Zündkerze...4-12
Reinigungs- und Inspektionsdiagramm .....4-11
Rückwärts 3-18
S
Schlepptransport des Motors......4-7
Schlüsselnummer 1-1
Schmierung 4-19
Seriennummer außenbordmotor......1-1
Sicherheitshinweise....1-2
Sperrhebel Deckelverkleidung ......2-17
Spülen des Kühlsystems....4-9
Starter funktioniert nicht ....5-6
Steuerung und sonstige Funktionen......2-2
Stossschäden 5-5
T
Tankhinweise....1-4
Technische Daten....4-1
Temperaturwarn 2-19
Temperaturwarnanzeige....2-13
Transport und Lagerung des Motors......4-7
Trimmdorn....2-9
Trimmen des Außenbordmotors ....3-20
Trimmesser....2-12
U
Uhr....2-15
Überprüfung der Elektro-Trimm-/
-Kippanlage....4-20
Überprüfung des Kraftstoffsystems......4-14
Überprüfung und Austausch der Anode.....4-24
V
Verfahren bei Motor unter Wasser ....5-9
Verkabelungs- und Anschlußprüfung .....4-18
Vorbereitende Maßnahmen....3-8
Vorwärts....3-18
W
Warmlaufen des Motors ....3-17
Warnanzeigen....2-16
Warnsystem....2-19
Wartung und Einstellungen......4-11
Wasseraustritt 4-18

DMP10010
INDEX
A
Accu-onderhoud....4-10
Accuvereisten....1-6
Achteruit....3-18
Afstandsbediening....2-2
Afstandsbedieningshendel....2-3
Andere vaaromstandigheden 3-26
B
Bedrading en connectoren controleren .....4-18
Technische gegevens....4-1
Gedruckt auf Altpapier



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