Z175G (2007) - Außenbordmotor YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Außenbordmotor |
| Marke | Yamaha |
| Modell | Z175G (2007) |
| Motorleistung | 175 PS (128 kW) |
| Hubraum | 2.802 cm³ (4-Takt V6) |
| Bohrung × Hub | 86 mm × 80 mm |
| Kühlsystem | Wasserkühlung mit Thermostat |
| Kraftstoff | Super bleifrei (95 ROZ) |
| Schmierung | Druckumlauf (Ölfilter) |
| Zündung | Elektronisch (CDI) |
| Startsystem | Elektrostart |
| Lichtmaschine | 12 V – 35 A (420 W) |
| Lenkung | Fernsteuerung (Mechanisch) |
| Trimmsystem | Power Trim & Tilt |
| Getriebeübersetzung | 1,86:1 |
| Getriebeöl | SAE 90 (Hypoid-Getriebeöl) |
| Gewicht (Trocken) | ca. 224 kg |
| Abmessungen (L×B×H) | ca. 860 × 520 × 1.420 mm |
| Spiegelhöhe | L (508 mm) / X (635 mm) |
| Propeller (Standard) | 3-Blatt, Durchmesser 14-1/2″, Steigung 17″ |
| Kraftstofftank (empfohlen) | separater Außentank (25 l empfohlen) |
| Wartungsintervall | Ölwechsel alle 100 Std. oder 1 Jahr |
| Sicherheitsausstattung | Tilt-Not-Aus, Zündunterbrechung (Reißleine) |
| Zertifizierung | CE, EPA, CARB |
Häufig gestellte Fragen - Z175G (2007) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Z175G (2007) YAMAHA
VERWENDEN SIE AUSSCHLIESSLICH REINES, UNVERBLEITES BENZIN
- Benzin, das Blei enthält, könnte unter Umständen zu einem Leistungsverlust und zu einem Motorschaden führen.
- Verwenden Sie während der Einlaufzeit und auch während der Zeit danach keinerlei mit Öl vermischtes Benzin.
WIR EMPFEHLEN IHNEN DIE VERWENDUNG VON YAMALUBE ZWEITAKT-AUSSENBORD-MOTORÖL
ZMU01844
Lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie Ihren Außenbordmotor in Betrieb nehmen.
GMU25101
An den Eigentümer
Wir danken Ihnen für Ihre Entscheidung zu Gunsten eines Yamaha-Außenbordmotors. Die vorliegende Betriebsanleitung enthält Informationen, die im Hinblick auf ordnungsgemäßen Betrieb, Wartung und Pflege erforderlich sind. Das Begreifen dieser einfachen Anweisungen wird Ihnen dabei helfen, Ihren neuen Yamaha bestmöglich zu nutzen. Weitere Fragen zum Betrieb oder zur Wartung Ihres Außenbordmotors beantwortet Ihnen gerne Ihr Yamaha-Händler.
In der vorliegenden Betriebsanleitung werden besonders wichtige Informationen wie folgt hervorgehoben

Das Sicherheitswarnsymbol bedeutet ACHTUNG! SEIEN SIE WACHSAM! ES GEHT UM IHRE SICHERHEIT!
GWM00780

WARNUNG
Wenn WARNUNG-Anweisungen nicht beachtet werden, könnte dies Verletzungen oder den Tod für des Bedieners des Motors, für einen Zuschauer oder für die Person, die den Außenbordmotor inspiziert oder repariert, zur Folge haben.
GCM00700
ACHTUNG:
Ein ACHTUNG-Hinweis deutet auf besondere Vorsichtsmaßnahmen hin, die zum Vermeiden von Schäden am Außenbordmotor zu ergreifen sind.
HINWEIS:
Ein HINWEIS vermittelt wichtige Informationen zum Erleichtern oder Erklären von Verfahren.
Yamaha ist ständig um die Weiterentwicklung in Bezug auf Produktdesign und Quali-
tät bemüht. Die vorliegende Anleitung enthält daher zwar die jüngsten Produktinformationen, die zum Zeitpunkt des Drucks zur Verfügung standen, aber es könnten Diskrepanzen zwischen Ihrer Maschine und dieser Betriebsanleitung bestehen. Bei Fragen im Zusammenhang mit dieser Betriebsanleitung wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
Zur Sicherstellung einer langen Produkt-Lebensdauer empfiehlt Ihnen Yamaha, bei der Verwendung des Produktes und bei der Durchführung der regelmäßigen Inspektionen und Wartungen den Anweisungen in der Betriebsanleitung zu folgen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass bei einer Nichtbeachtung der Anweisungen zum Einen das Produkt beschädigt werden könnte und zum Anderen die Garantie verfällt.
In einigen Ländern gelten Gesetze oder Richtlinien, die die Ausfuhr des Produktes durch den Benutzer aus dem Land, in dem das Produkt erworben wurde, untersagen; aus diesem Grunde ist es u. U. nicht möglich, das Produkt im Bestimmungsland registrieren zu lassen. Darüber hinaus gilt die Garantie u. U. in einigen Regionen nicht. Wenn Sie die Ausfuhr des Produktes in ein anderes Land planen, konsultieren Sie bitte den Händler, bei dem Sie das Produkt erworben haben, hinsichtlich weiterer Informationen.
Falls das Produkt gebraucht gekauft wurde, konsultieren Sie bitte einen Händler in Ihrer Nähe hinsichtlich einer Neuregistrierung als Kunde, damit Sie die jeweiligen Service-Leistungen in Anspruch nehmen können.
HINWEIS:
Z150PETO, LZ150PETO, Z175GETO, Z200NETO, LZ200NETO und das Standardzubehör werden in diesem Handbuch als
Grundlage für die Erklärungen und Illustrationen verwendet. Einige Punkte gelten demzufolge nicht für jedes Modell.
GMU25120
Z150P, LZ150P, Z175G, Z200N, LZ200N BETRIEBSANLEITUNG
©2006 durch Yamaha Motor Co., Ltd.
- Ausgabe, März 2006
Alle Rechte vorbehalten.
Jeder Nachdruck und jede unautorisierte Verwendung
ist ohne die schriftliche Genehmigung von
Yamaha Motor Co., Ltd.
ausdrücklich verboten.
Gedruckt in Japan
Allgemeine Information ......1
Identifikationsnummern-Eintrag ..... 1
Seriennummer des Außenbordmotors .... 1
Zündschlüsselnummer.... 1
EC-Herstellerplakette 1
Sicherheitsinformationen...... 2
Wichtige Etiketten 3
Warnetikette.... 3
Warnetikette.... 4
Angaben über den Kraftstoff ..... 5
Benzin 5
Motoröl 5
Batterieanforderungen 5
Technische Daten der Batterie ..... 6
Propellerauswahl...... 6
Startverhinderung bei eingelegtem Gang 6
Wesentliche Komponenten ....8
Hauptkomponenten.... 8
Fernbedienung.... 9
Fernbedienungshebel 10
Neutralverriegelungsauslöser ..... 10
Neutral-Gashebel.... 10
Standgashebel 11
Gashebel-Widerstandseinstellung .. 11
Motorstopp-Taljereepschalter ..... 12
Hauptschalter.... 13
PTT-Schalter an der Fernbedienung oder an der Ruderpinne .... 13
PTT-Schalter an der unteren Motorhaube.... 14
PTT-Schalter (doppelter Führerhaus-Typ) 14
Trimmanode mit Anode...... 15
Ankipp-Arretierungshebel für das elektrohydraulische Trimmen und Kippen (PTT) oder für das Modell mit Ankipphilfe 15
Motorhauben-Verriegelungshebel... 16
Spülanschluss.... 16
Wasserabscheider 16
Digitaler Drehzahlmesser...... 17
Ölstandsanzeige (digitaler Typ) ..... 17
Überhitzungs-Warnleuchte (digitaler Typ) ......17
Geschwindigkeitsmesser (digitaler Typ)....18
Trimmanzeige (digitaler Typ) .....18
Betriebsstundenzähler (digitaler Typ)....19
Wegmesser 19
Uhr 20
Kraftstoffanzeiger 20
Kraftstoff-Warnanzeige ......20
Niedrige Batteriespannungs-Warnanzeige....21
Kraftstoffverbrauchsanzeige .....21
Kraftstoffdurchflussmesser......21
Kraftstoffverbrauchsmesser ......22
Kraftstoff-Ersparnis 22
Doppelmotoren- Drehzahlsynchronisierer .....23
6Y8 Multifunktions-Messgeräte......24
Drehzahlmesser-Einheit......24
Geschwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit ....28
Geschwindigkeitsmesser-Einheit ....29
Kraftstoffverbrauchsanzeige .....30
Warnsystem.... 31
Überhitzungswarnung (Doppelmotoren) 31
Ölstands-Warnung und Warnung bei verstopftem Ölfilter ....32
Bedienung 34
Installation.... 34
Montage des Außenbordmotors.....34
Einfahren des Motors.... 35
Verfahren für HPDI-Modelle......36
Überprüfungen vor der Inbetriebnahme .... 36
Kraftstoff....37
Öl....37
Bedienelemente 37
Motor 37
Betrieb nach langer Lagerzeit .....37
Einfüllen von Kraftstoff und Motoröl 38
Nachfüllen von Kraftstoff bei
Modellen ohne Kraftstoff-
Anschlussstück 38
Einfüllen von Öl für
Öleinspritzmodelle 39
Funktion der Ölstandsanzeige ..... 40
Bedienung des Motors 41
Zuführen des Kraftstoffes...... 41
Motor starten.... 42
Motor-Warmlaufphase.... 44
Modelle mit elektrischem Starter und mit Prime Start 44
Umschalten 44
Vorwärts (Modelle mit Ruderpinne und Fernbedienung) 44
Rückwärtsfahren (automatische
Rückwärtsverriegelungs- und PTT-Modelle) 45
Motor ausschalten.... 45
Verfahren 45
Außenbordmotor trimmen 46
Einstellung des Trimmwinkels...... 47
Einstellung der Bootstrimmung ..... 48
Nach oben und unten kippen ..... 49
Vorgehensweise, um nach oben zu kippen (PTT-Modelle / PT-Modelle) 49
Vorgehensweise, um nach unten zu kippen (PTT-Modelle / PT-Modelle) 51
Bootfahren in Flachwasser...... 52
PTT-Modelle/PT-Modelle 52
Bootfahren unter anderen
Bedingungen ....53
Wartung....54
Technische Daten 54
Transport und Lagerung des
Außenbordmotors 55
Lagerung des Außenbordmotors .... 56
Verfahren 56
Schmierung (Modelle mit Öleinspritzung).... 58
Batteriepflege.... 58
Spül-Motoreinheit.... 59
Reinigung des Außenbordmotors ... 60
Überprüfen Sie die lakkierte
Oberfläche des Motors......60
Periodische Wartung...... 60
Ersatzteile 61
Wartungsplan 62
Wartungsplan (zusätzlich)......63
Schmieren 64
Reinigen und Einstellen der Zündkerze 64
Überprüfung der Kraftstoffanlage....65
Überprüfung der Leerlaufdrehzahl 66
Auf Wasser im Motoröltank überprüfen....67
Überprüfung der Verkabelung und der Verbindungsstücke ...... 67
Auspufflecks....67
Wasserlecks....67
Überprüfung des PTT-Systems......68
Überprüfung des Propellers ......69
Entfernen des Propellers......70
Einbauen des Propellers .....70
Getriebeölwechsel....71
Inspektion und Austausch der Anode(n) 72
Überprüfung der Batterie (bei Modellen mit elektrischem Starter)....73
Anschließen der Batterie......74
Abklemmen der Batterie....75
Überprüfung der Motorhaube......75
Beschichtung des Bootsboden......75
Fehlerbehebung.... 76
Störungssuche.... 76
Vorübergehende Maßnahme im Notfall 80
Aufprallschäden 80
Fahren mit einem einzelnen Motor....80
Austausch der Sicherung .....81
Das PTT / elektrohydraulische Ankippsystem funktioniert nicht ....82
Die Wasserabscheider-Warnanzeige blinkt während der Fahrt .... 82
Der Starter funktioniert nicht .....84
Notfallstart des Motors 85
Der Motor läuft nicht...... 86
Die Niedriger Ölstand-Warnung wird aktiviert.... 86
Behandlung abgesoffener Motoren 87
Verfahren 87
GMU25170
Identifikationsnummern- Eintrag
GMU25183
Seriennummer des Außenbordmotors
Die Seriennummer des Außenbordmotors befindet sich auf dem an der Klemmhalterung angebrachten Etikett.
Tragen Sie die Seriennummer des Außenbordmotors an den dazu vorgesehenen Stellen ein, und zwar als Hilfe beim Bestellen von Ersatzteilen bei Ihrem Yamaha-Händler und falls Ihr Außenbordmotor gestohlen würde.

- Position der Seriennummer des Außenbordmotors

ZMU01692
GMU25190
Zündschlüsselnummer
Umfasst die Ausstattung des Motors einen
Hauptzündschlüsselschalter, ist die Identifikationsnummer, wie abgebildet, an Ihrem Schlüssel eingeprägt. Tragen Sie die Nummer an der dazu vorgesehenen Stelle für den Fall ein, dass Sie einen neuen Zündschlüssel benötigen.

ZMU01693

ZMU01694
- Zündschlüsselnummer
GMU25202
EC-Herstellerplakette
Die mit diesem Etikett versehenen Motoren entsprechen bestimmten Teilen der Richtlinie des Europäischen Parlaments für Maschinen. Für weitere Einzelheiten siehe Etikett und EC-Konformitätserklärung.

- EC-Herstellerplakettenposition

Sicherheitsinformationen
- Vor dem Anbringen oder Betreiben des Außenbordmotors sollte man dieses Handbuch vollständig durchlesen. Dadurch lernen Sie den Motor und seine Betriebsweise kennen.
- Vor der Inbetriebnahme des Boots sollten Sie alle mitgelieferten Betriebs- oder Wartungsanleitungen sowie sämtliche Etiketten durchlesen. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden Punkt vor der Inbetriebnahme verstanden haben.
- Vermeiden Sie jedes Übermotorisieren des Boots mit diesem Außenbordmotor. Beim Übermotorisieren büßt man möglicherweise die Kontrolle ein. Die Leistung des Außenbordmotors sollte der PS-Kapazität des Boots entsprechen oder geringer sein. Wenn Ihnen die PS-Kapazität des Boots nicht bekannt ist, wenden Sie sich bitte an den Händler oder Hersteller des Boots.
- Modifizieren Sie den Außenbordmotor nicht. Änderungen würden den Motor ungeeignet oder unsicher im Einsatz werden lassen.
- Eine nicht ordnungsgemäße Propellerauswahl und eine unsachgemäße Verwendung führt nicht nur zu eventuellen
Motorschäden, sondern hat damit auch negative Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch. Konsultieren Sie hinsichtlich der sachgemäßen Verwendung Ihren Händler.
- Das Boot nie betreiben, nachdem man Alkohol getrunken oder Drogen eingenommen hat. Nahezu 50 % aller Bootsunfälle mit tödlichem Ausgang sind Rauschzuständen zuzuschreiben.
- An Bord sollte sich stets eine zugelassene Schwimmweste für jeden Bootsinsassen befinden. Es ist ratsam, beim Bootfahren stets eine Schwimmweste zu tragen. Zumindest müssen Kinder und Nichtschwimmer stets Schwimmwesten anlegen; außerdem sollten alle Bootsinsassen solche Schwimmwesten tragen, wenn möglicherweise gefährliche Bedingungen für Bootsfahrten vorliegen.
- Benzin ist hochentzündlich und seine Dämpfe sind entzündlich und explosiv. Benzin ist mit Sorgfalt zu handhaben und aufzubewahren. Man sollte sich vor dem Anlassen des Motors stets vergewissern, dass keine Benzindämpfe austreten und kein Kraftstoff ausläuft.
- Dieses Produkt gibt Auspuffgase ab, die Kohlenmonoxyd enthalten, ein farb- und geruchloses Gas, das beim Einatmen Hirnschädigungen verursachen oder zum Tode führen kann. Die Symptome umfassen Übelkeit, Schwindelgefühl und Schläfrigkeit. Cockpit und Kabine gut gelüftet halten. Auspufföffnungen nie verstopfen.
- Überprüfen Sie den Gashebel, die Schaltung und die Steuerung auf ordnungsgemäße Funktion, ehe Sie den Motor anlassen.
- Befestigen Sie während des Betriebs das Motor-Stoppschalter-Taljereep an einem
sicheren Platz an Ihrer Kleidung, Ihrem Arm oder Bein. Entfernt man sich ungewollt vom Ruderstand, wird das Taljereep aus dem Schalter gezogen und der Motor schaltet sich aus.
- Man sollte mit den Rechtsvorschriften und Bestimmungen für die Gewässer — vertraut sein, in denen man das Boot betreibt, und sie beachten.
- Informieren Sie sich über das Wetter. Vor dem Antreten einer Bootsfahrt sollte man die Wettervorhersage einholen. Bootfahren bei gefährlichem Wetter sollte vermieden werden.
- Teilen Sie jemandem mit, wo Sie hinfahren: hinterlassen Sie den Fahrtplan bei einer verantwortungsbewussten Person. Bei der Rückkehr darf man nicht vergessen, den Fahrtplan zu annullieren.
- Beim Bootfahren sollte man gesunden Menschenverstand und Umsicht zeigen. Sie sollten sich Ihrer Fähigkeiten bewusst sein und wissen, wie sich Ihr Boot unter den verschiedenen Fahrtbedingungen verhält. Bleiben Sie innerhalb Ihrer Grenzen und den Grenzen Ihres Boots. Fahren Sie stets mit sicheren Geschwindigkeiten und achten Sie sorgfältig auf Hindernisse und den übrigen Verkehr.
- Solange der Motor läuft, muss man stets sorgfältig auf Schwimmer achten.
- Halten Sie sich von Schwimmbereichen entfernt.
- Befindet sich ein Schwimmer in der Nähe, schaltet man auf Neutral und schaltet den Motor aus.
- Entsorgen Sie leere Behälter zum Wechseln oder Nachfüllen von Öl nur entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Konsultieren Sie hinsichtlich der Entsorgung leerer Behälter den Händler, bei dem
Sie das Öl erworben haben.
- Stellen Sie beim Wechseln von Ölen für das Schmieren des Produktes (Motor- oder Getriebeöl) bitte sicher, dass Sie eventuell verschüttetes Öl beseitigen. Fül- len Sie niemals Öl ein, ohne einen Fülltrichter oder eine ähnliche Vorrichtung zu verwenden. Verifizieren Sie beim Händler falls erforderlich das nötige Wech- selverfahren.
- Entsorgen (vernichten) Sie das Produkt nur entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Yamaha empfiehlt Ihnen hinsichtlich der Produktentsorgung das Konsultieren des Händlers.
GMU25382
Wichtige Etiketten
GMU25395
Warnetikette


- Achten Sie darauf, dass sich der Schalthebel in der Neutral-Position befindet, bevor Sie den Motor starten (ausgenommen 2 PS)
- Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Teile berührt oder entfernt werden.
- Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehender Teile geraten.
GMU25413
Etikett (Modelle mit Gegendrehung)
GWM01281

WARNUNG
Verwenden Sie für diesen Motor nur Propeller mit Links-Drehrichtung.
Propeller mit Links-Drehrichtung sind mit dem Buchstaben "L" nach der Größenkennzeichnung gekennzeichnet.
Durch einen falschen Propellertyp könnte das Boot in eine unerwartete Richtung fahren, was zu einem Unfall führen könnte.
GMU25451
Etikett
NUR MOTORÖL
- Füllen Sie das Motoröl und kein Benzin in diesen Öltank.
EMPFOHLENES ÖL:
YAMALUBE 2-TAKT-AUSSENBORDMO- TORÖL oder ein entsprechendes TC-W3- zertifiziertes Außenbordmotor.
GWM01270

WARNUNG
Füllen Sie kein Benzin in den Öltank. Dies könnte ein Feuer oder eine Explosion ver-
ursachen.
GMU30471
Etikett
GWM01411

WARNUNG
Während und nach dem Betrieb befinden sich heiße Oberflächen unter dieser Abdeckung. Berühren Sie den mit Rippen versehenen Widerstand nicht mit bloßen Händen, um Verbrennungen zu vermeiden.
GMU25465
Warnetikette

VERWENDEN SIE AUSSCHLIEßLICH REINES, UNVERBLEITES BENZIN
- Benzin, das Blei enthält, kann einen Leistungsverlust und Motorschäden verursachen.
- Verwenden Sie kein mit Öl vermischtes Benzin (Vorgemisch).
- Verwenden Sie YAMALUBE Zweitakt-Außenbordmotoröl oder ein anderes Zweitakt-Motoröl mit einer NMMA-zertifizierten TC-W3-Rate.
Beachten Sie die Betriebsanleitung.
GMU25540
Angaben über den Kraftstoff
GWM00010
WARNING
BENZIN UND SEINE DÄMPFE SIND HOCHENTZÜNDLICH UND EXPLOSIONSGEFÄHRLICH!
- Rauchen Sie beim Auftanken nicht und bewahren Sie einen sicheren Abstand zu Funken, offenen Flammen oder sonstigen Entzündungsquellen.
- Schalten Sie den Motor vor dem Nachtanken aus.
- Tanken Sie in einem gut belüfteten Bereich nach. Tragbare Kraftstofftanks müssen außerhalb des Bootes aufgetankt werden.
- Achten Sie darauf, dass Sie kein Benzin verschütten. Verschüttetes Benzin ist sofort mit einem trockenen Lappen aufzuwischen.
- Überfüllen Sie den Kraftstofftank nicht.
- Ziehen Sie nach dem Nachtanken den Tankdeckel gut fest.
- Nehmen Sie beim Verschlucken von Benzin, beim Einatmen beträchtlicher Benzindampfmengen oder wenn Benzin mit den Augen in Berührung gekommen ist sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.
- Gelangt Benzin auf die Haut, waschen Sie es bitte sofort mit Wasser und Seife ab. Kleidung, auf die Benzin geraten ist, muss sofort gewechselt werden.
- Berühren Sie mit dem Kraftstoff-Ausgussstutzen den Einfüllstutzen oder -trichter, um elektrostatischen Entladungsfunken vorzubeugen.
GCM00010
ACHTUNG:
Verwenden Sie nur sauberes Benzin, das in gereinigten Behältern aufbewahrt wird und nicht durch Wasser oder Fremdstoffe verunreinigt ist.
GMU25580
Benzin
Empfohlenes Benzin: Unverbleites Normalbenzin mit einer Mindestoktanzahl von 90 (Research- Oktanzahl).
Bei Klopf- oder Klingelgeräuschen müssen Sie die Benzinmarke wechseln oder unverbleites Superbenzin tanken.
GMU25670
Motoröl
Für Ihren Yamaha Außenbordmotor wird Yamalube Zweitakt-Außenbordmotoröl empfohlen. Falls Yamalube Zeitakt-Außenbordmotoröl nicht erhältlich ist, muss ein NMMA-zertifiziertes TC-W3-Zweitaköl mit gleichwertiger Qualität verwendet werden.
Empfohlenes Motoröl: YAMALUBE ZWEITAKT-AUSSEN- BORDMOTORÖL
GCM01160
ACHTUNG:
Durch die Verwendung von Öl mit geringerer Qualität könnten schwere Schäden entstehen.
GMU25700
Batterieanforderungen
GCM01060
ACHTUNG:
Verwneden Sie keine Batterie, die nicht der vorgeschriebenen Kapazität entspricht. Bei der Verwendung einer Batterie, die den technische Daten nicht entspricht, funktioniert das elektrische
System möglicherweise schlecht oder es kann überlastet und beschädigt werden.
Wählen Sie für Modelle mit elektrischem Starter eine Batterie, die folgenden technischen Daten entspricht:
GMU25720
Technische Daten der Batterie
Minimaler Kaltanlassstrom (CCA/EN): 711.0 A
Bei zu niedriger Batteriespannung kann der Motor nicht angelassen werden.
GMU25742
Propellerauswahl
Die Leistung Ihres Außenbordmotors wird entscheidend von der Wahl des Propellers beeinflusst, denn eine falsche Wahl kann die Leistung beeinträchtigen und den Motor erheblich beschädigen. Die Motordrehzahl hängt von der Propellergröße und von der Bootsladung ab. Ist die Motordrehzahl zu hoch oder zu niedrig, um eine gute Motorleistung zu gewährleisten, wirkt sich dieser Umstand nachteilig auf den Motor aus.
Yamaha-Außenbordmotoren sind mit Propellern bestückt, die gute Leistungen bei einer Reihe von Anwendungen erbringen; aber es gibt auch Einsatzbedingungen, bei denen eine andere Propellersteigung besser sein dürfte. Bei größerer Betriebslast ist ein Propeller mit kleinerer Steigung besser geeignet, da so die richtige Motordrehzahl beibehalten werden kann. Umgekehrt ist ein Propeller mit größerer Steigung besser für eine geringere Betriebslast geeignet.
Yamaha-Händler halten ein Sortiment von Propellern auf Lager, beraten Sie gerne und bauen an Ihrem Außenbordmotor einen Propeller an, der Ihrem Anwendungsbedarf am Besten entspricht.

- Propellerdurchmesser in Zoll
- Propellersteigung in Zoll
- Propellertyp (Propellerbaumuster)
HINWEIS:
Wählen Sie einen Propeller, der dem Motor ermöglicht, die Mitte oder die obere Hälfte des Betriebsbereichs bei Vollgas mit maximaler Bootsladung zu erreichen. Wenn Betriebsbedingungen, wie beispielsweise eine leichte Bootsladung, die Motordrehzahl den empfohlenen Höchstbereich überschreiten lassen, nehmen Sie bitte den Gashebel zurück, um den Motor im richtigen Betriebsbereich zu halten.
Anleitungen für die Demontage und die Montage des Propellers finden Sie auf Seite 69.
GMU25760
Startverhinderung bei eingelegtem Gang
Yamahas Außenbordmotoren mit dem abgebildeten Etikett oder mit von Yamaha zugelassene Fernbedienungen sind mit einer Einrichtung zur Startverhinderung bei eingelegtem Gang ausgestattet. Durch diese Vorrichtung kann der Motor nur auf Neutral gestartet werden. Wählen Sie stets Neutral,
ehe Sie den Motor starten.

ZMU01713
- "Startverhinderung bei eingelegtem Gang"-Etikett
GMU25799
Hauptkomponenten
HINWEIS:
* Sehen möglicherweise nicht genau so wie dargestellt aus; sind zudem möglicherweise nicht bei allen Modellen als Standardeinrichtung enthalten.
- Motorhaube
- Motorhauben-Verriegelungshebel
- Trimmanode (Anode)
- Propeller
- Kühlwasser-Einlass
- Anti-Kavitationsplatte
- Anode
- Ankipp-Arretierungshebel
- Spülanschluss
- PTT-Schalter
- Wasserabscheider
- Fernschaltkasten (Seiten-Gummidämpfertyp)*
-
Fernschaltkasten (Führerhaus-Gummidämpfertyp)*
-
Schalttafel (zur Verwendung mit dem Führerhaustyp)*
- Digitaler Drehzahlmesser*
- Digitaler Geschwindigkeitsmesser*
- Kraftstoffverbrauchsanzeige*
- Externer Öltank
1

2

3

- Drehzahlmesser-Einheit (Rechteckiger Typ)*
- Drehzahlmesser-Einheit (Runder Typ)*
- Geschwindigkeitsmesser-Einheit (Rechteckiger Typ)*
- Geschwindigkeit & Kraftstoffanzeige-Einheit (Rechteckiger Typ)*
- Geschwindigkeit & Kraftstoffanzeige-Einheit (Runder Typ)*
- Kraftstoffverbrauchsanzeige (Rechteckiger Typ)*

GMU26180
Fernbedienung
Der Fernbedienungshebel betätigt den Gang und den Gashebel. Die elektrischen Schalter sind am Fernschaltkasten angebracht.
- PTT-Schalter
- Fernbedienungshebel
- Neutralverriegelungsauslöser
- Neutral-Gashebel
- Hauptschalter/Chokeschalter
- Motorstopp-Taljereep-Schalter
- Gashebel-Widerstandseinstellung

- Fernbedienungshebel
- PTT-Schalter
- Standgashebel
- Gashebel-Widerstandseinstellung
GMU26190
Fernbedienungshebel
Wenn Sie den Hebel aus der Neutralstellung vorwärts bewegen, wird das Vorwärtsgang-grad eingeschaltet. Wenn Sie den Hebel aus der Neutralstellung zurückziehen, wird der Rückwärtsgang eingeschaltet. Der Motor läuft im Leerlauf weiter, bis der Hebel um 35° bewegt wird (Sie können eine Raste spüren). Ein weiteres Bewegen des Hebels öffnet den Gashebel, und der Motor fängt an zu beschleunigen.

- Neutral "N"
- Vorwärts "F"
- Rückwärts "R"
-
Umschaltung
-
Vollständig geschlossen
- Gashebel
- Vollständig geöffnet

- Neutral "N"
- Vorwärts "F"
- Rückwärts "R"
- Umschaltung
- Vollständig geschlossen
- Gashebel
- Vollständig geöffnet
GMU26201
Neutralverriegelungsauslöser
Um aus Neutral zu schalten, ziehen Sie zuerst den Neutralverriegelungs-Auslöser nach oben.

- Neutralverriegelungsauslöser
GMU26211
Neutral-Gashebel
Um den Gashebel ohne Schaltung in den
Wesentliche Komponenten
Vorwärts- oder Rückwärtsgang zu öffnen, bringen Sie bitte den Fernbedienungshebel in die Neutralstellung und heben den Neutral-Gashebel an.
HINWEIS:
Der Neutral-Gashebel kann nur dann betätigt werden, wenn der Fernbedienungshebel auf Neutral geschaltet ist. Der Neutral-Gashebel kann nur dann betätigt werden, wenn der Fernbedienungshebel in die CLOSED-Stellung (geschlossen) geschaltet wurde.

- Vollständig geöffnet
- Vollständig geschlossen
GMU26232
Standgashebel
Zum Aufdrehen des Gashebels ohne eine Schaltung in den Vorwärts- bzw. Rückwärtsgang drücken Sie bitte den Standgas-Entriegelungsknopf und betätigen den Fernbedienungshebel.

- Vollständig geöffnet
- Vollständig geschlossen
- Standgashebel
HINWEIS:
- Der Standgas-Entriegelungsknopf kann nur verwendet werden, wenn der Fernbedienungshebel in der Neutralstellung ist.
- Nachdem der Knopf gedrückt wurde, beginnt der Gashebel aufzudrehen, wenn der Fernbedienungshebel um mindestens 35° bewegt worden ist.
- Nach der Verwendung des Standgashebels schalten Sie bitte den Fernbedienungshebel wieder in die Neutralstellung. Der Standgas-Entriegelungsknopf kehrt automatisch in seine Anfangsposition zurück. Anschließend schaltet die Fernbedienung den Vorwärts- und Rückwärtsgang normal ein.
GMU25971
Gashebel-Widerstandseinstellung
Eine Reibungswiderstandseinrichtung liefert einen einstellbaren Widerstand gegen die Bewegung des Gashebels oder des Fernbedienungshebels, und kann entsprechend den Vorlieben des Bootsfahrers eingestellt werden.
Zum Erhöhen des Widerstands drehen Sie die Einstellung im Uhrzeigersinn. Zum Verringern des Widerstands drehen Sie die Ein-
stellung gegen den Uhrzeigersinn.
GWM00031
WARNING
Die Widerstandseinstellung nicht übermäßig festziehen. Bei übermäßigem Widerstand könnte es schwierig werden, den Fernbedienungshebel oder den Gashebel-Griff zu betätigen, wodurch eine Unfallgefahr entstehen könnte.

Wenn Sie eine konstante Geschwindigkeit wünschen, ziehen Sie bitte die Einstellung am Gashebel fest, um so die gewünschte Einstellung des Gashebels beizubehalten.
GMU25990
Motorstopp-Taljereepschalter
Die Verriegelungsplatte muss am Motor-Stoppschalter angebracht sein, damit der Motor läuft. Das Taljereep sollte an einer sicheren Stelle an der Kleidung, am Arm oder Bein des Bootsfahrers befestigt sein. Sollte der Bootsfahrer über Bord gehen oder den Ruderstand verlassen, zieht das Taljereep die Verriegelungsplatte heraus und die Zündung des Motors wird ausgeschaltet. Damit wird ein Ausbrechen des Bootes bei laufendem Motor verhindert.
GWM00120
WARNING
- Befestigen Sie während des Betriebes das Motorstoppschalter-Taljereep an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung, Ihrem Arm oder Bein.
- Befestigen Sie das Taljereep nicht an einem Kleidungsstück, das sich losreißen könnte. Verlegen Sie das Taljereep nie so, dass es sich verwickeln und dadurch funktionsunfähig werden könnte.
- Vermeiden Sie während des Betriebes das unabsichtliche Ziehen am Taljereep. Beim Verlust der Motorleistung geht ein Großteil der Kontrolle über die Steuerung verloren. Außerdem verliert das Boot ohne Motorleistung rasch an Fahrt. Dadurch könnten Fahrgäste und Gegenstände im Boot nach vorne geschleudert werden.
HINWEIS:
Mit entfernter Verriegelungsplatte kann der Motor nicht gestartet werden.

- Taljereep
- Verriegelungsplatte

- Taljereep
- Verriegelungsplatte
GMU26090
Hauptschalter
Der Hauptschalter steuert das Zündsystem; seine Funktionsweise wird im Folgenden beschrieben.
- "OFF" (Aus)
Mit dem Hauptschalter in der Position "OFF" (Aus) sind die elektrischen Schaltungen ausgeschaltet, und der Schlüssel kann entfernt werden.
• "ON" (Ein)
Mit dem Hauptschalter in der Position "ON" (Ein) sind die elektrischen Schaltungen eingeschaltet, und der Schlüssel kann nicht entfernt werden.
- "START" (Start)
Mit dem Hauptschalter in der Position "START" (Start) dreht sich der Startermo um den Motor zu starten. Wenn der Schlüssel freigegeben wird, kehrt er automatisch in die Position "ON" (Ein) zurück.


GMU26141
PTT-Schalter an der Fernbedienung oder an der Ruderpinne
Die elektrohydraulische Trimm- und Ankippanlage stellt den Winkel des Außenbordmotors im Verhältnis zum Spiegel ein. Durch Drücken des Schalters nach "UP" (hinauf) wird der Außenbordmotor zunächst getrimmt und anschließend nach oben gekippt. Durch Drücken des Schalters nach "DN" (hinunter) wird der Außenbordmotor zunächst gekippt und anschließend nach unten getrimmt. Wird der Schalter freigegeben, stoppt der Außenbordmotor in seiner derzeitigen Position.
HINWEIS:
Anweisungen zur Verwendung des PTT-Schalters finden Sie auf den Seiten 46 und 49.

GMU26151
PTT-Schalter an der unteren Motorhaube
Der PTT-Schalter befindet sich an der Seite der unteren Motorhaube. Das Drücken des Schalters nach "UP" (hinauf) trimmt den Außenbordmotor zunächst und kippt ihn dann nach oben. Das Drücken des Schalters nach "DN" (hinunter) kippt den Außenbordmotor zunächst und trimmt ihn nach unten. Wird der Schalter freigegeben, stoppt der Außenbordmotor in seiner derzeitigen Position.
GWM01030
WARNING
Verwenden Sie den PTT-Schalter an der Seite der unteren Motorhaube nur bei ausgeschaltetem Motor und völlig still liegenden Boot. Ein Versuch, diesen Schalter zu betätigen, während das Boot in Bewegung ist, könnte die Gefahr erhöhen, über Bord zu gehen, und den Fahrer ablenken, wodurch das Risiko eines Zusammenstoßes mit einem anderen Boot oder einem Hindernis erhöht wird.

HINWEIS:
Anweisungen zur Verwendung des PTT-Schalters finden Sie auf Seite 49.
GMU26161
PTT-Schalter (doppelter Führerhaus-Typ)
Die elektrohydraulische Trimm -und Ankippanlage stellt den Winkel des Außenbordmotors im Verhältnis zum Spiegel ein. Das Drücken des Schalters nach "UP" (hinauf) trimmt den Außenbordmotor zunächst und kippt ihn dann nach oben. Das Drücken des Schalters nach "DN" (hinunter) kippt den Außenbordmotor zunächst und trimmt ihn nach unten. Wird der Schalter freigegeben, stoppt der Außenbordmotor in seiner derzeitigen Position.

- PTT-Schalter
HINWEIS:
- Bei der Doppelmotorsteuerung schaltet der Schalter am Fernbedienungsgriff die beiden Außenbordmotoren gleichzeitig.
- Anweisungen zur Verwendung des PTT-Schalters finden Sie auf den Seiten 46 und 49.
GMU26241
Trimmanode mit Anode
Die Trimmanode ist so einzustellen, dass die Steuerung durch Ausüben der gleichen Kraft nach links oder nach rechts gedreht werden kann.
GWM00840
WARNING
Eine falsch eingestellte Trimmanode könnte das Steuern erschweren. Nach dem Einbau bzw. Austausch der Trimmanode ist stets eine Probefahrt durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Steuerung ordnungsgemäß funktioniert. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Schraube nach dem Einstellen der Trimmanode festgezogen haben.
Falls das Boot dazu tendiert, nach links (Backbord) zu fieren, drehen Sie bitte das hintere Ende der Trimmanode nach Backbord, "A" wie in der Abbildung dargestellt. Falls das Boot dazu tendiert, nach rechts (Steuerbord) zu fieren, drehen Sie bitte das hintere Ende der Trimmanode nach Steuerbord, "B" wie in der Abbildung dargestellt.
GCM00840
ACHTUNG:
Die Trimmanode dient auch als Anode zum Schutz des Motors vor elektrochemischer Korrosion. Lackieren Sie die Trimmanode niemals, weil sie dann als Anode unwirksam wird.

- Trimmanode
- Schraube
- Verschlussstopfen/Verschlusskappe

GMU26340
Ankipp-Arretierungshebel für das elektrohydraulische Trimmen und Kippen (PTT) oder für das Modell mit Ankipphilfe
Um den Außenbordmotor in der angekippten Position zu halten, verriegeln Sie den Ankipp-Arretierungshebel an der Klemmhalte-
rung.

- Ankipp-Arretierungshebel

- Lufteinlassgitter
- Motorhauben-Verriegelungshebel
GMU26391
Motorhauben-Verriegelungshebel
Um die Außenbordmotor-Motorhaube zu entfernen, ziehen Sie die vorderen und hinteren Sperrhebel nach oben. Heben Sie die Haube dann herunter. Beim Aufsetzen der Haube sollten Sie sich vergewissern, dass die Haube passend in der Gummidichtung sitzt. Arretieren Sie die Haube dann erneut, indem Sie die Hebel nach unten bewegen.
GCM00550
ACHTUNG:
Das Lufteinlassgitter an der Oberseite der Motorhaube ist nicht als Griff geeignet und könnte abbrechen, wenn es als solches verwendet wird.

- Motorhauben-Verriegelungshebel
GMU26460
Spülanschluss
Dieses Gerät wird dazu verwendet, die Kühlwasserkanäle des Motors mit einem Gartenschlauch und mit Leitungswasser zu reinigen.
HINWEIS:
Anweisungen zur Verwendung finden Sie auf Seite 59.

Dieser Motor besitzt eine Kraftstofffilter-/Wasserabscheider-Kombination mit zugehörigem Warnsystem. Wenn das aus dem Kraftstoff abgeschiedene Wasser eine bestimmte Menge erreicht, schaltet sich das
Warngerät ein.

Aktivierung des Warnsystems
• Die Wasserabscheider-Warnanzeige blinkt.
- Der Warnsummer ertönt nur dann in regelmäßigen Abständen, wenn der Schalthebel in Neutral-Position ist.
- Wenn das Warnsystem aktiviert wurde, stoppen Sie den Motor und wenden Sie sich sofort an einen Yamaha-Händler.
GMU26491
Digitaler Drehzahlmesser
Der digitale Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl an und hat folgende Funktionen:
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten alle Segmente zeitweilig auf und kehren anschließend in den Normalzustand zurück.

- Drehzahlmesser
-
Trimmanzeige
-
Betriebsstundenzähler
- Ölstandsanzeige
- Überhitzungs-Warnleuchte
- Wasserabscheider-Warnanzeige
- Motorproblem-Warnanzeige
- Einstelltaste
- Modustaste
HINWEIS:
Die Wasserabscheider- und Motorfehlfunktions-Warnanzeigen funktionieren nur, wenn der Motor mit den entsprechenden Funktionen ausgestattet ist.
GMU26550
Ölstandsanzeige (digitaler Typ)
Diese Anzeige zeigt den Motorölstand an. Sinkt der Ölstand unter die Minimalgrenze, beginnt die Warnanzeige zu blinken. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 32.
GCM00030
ACHTUNG:
Betreiben Sie den Motor nie ohne Öl. Dabei würde es zu schweren Beschädigungen kommen.

- Ölstandsanzeige
GMU26581
Überhitzungs-Warnleuchte (digitaler Typ)
Bei zu starker Erhöhung der Motortemperatur beginnt diese Warnanzeige zu blinken.
Weitere Informationen über die Anzeige finden Sie auf Seite 31.
GCM00050
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn die Überhitzungs-Warnleuchte brennt. Dabei würde es zu schweren Beschädigungen kommen.

- Überhitzungs-Warnleuchte
GMU26600
Geschwindigkeitsmesser (digitaler Typ)
Dieses Messgerät zeigt die Bootsgeschwindigkeit an.

- Geschwindigkeitsmesser
- Kraftstoffanzeiger
- Wegmesser/Uhr/Voltmesser
- Warnanzeige(n)
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten alle Segmente probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet sich das Messgerät auf Normalbetrieb um. Behalten Sie das Messgerät im Auge, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, um sich zu vergewissern, dass alle Segmente aufleuchten.
HINWEIS:
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt je nach Wunsch des Benutzers Stundenkilometer, Stundenmeilen oder Knoten an. Wählen Sie die gewünschte Maßeinheit, indem Sie den Wahlschalter an der Rückseite des Messgerätes betätigen. Hinsichtlich der Einstellungen siehe die Abbildung.

- Verschlussstopfen/Verschlusskappe
- Wahlschalter (für Geschwindigkeitseinheit)
- Wahlschalter (für Kraftstoffquelle)
GMU26620
Trimmanzeige (digitaler Typ)
Diese Trimmanzeige zeigt den Trimmwinkel Ihres Außenbordmotors an.
HINWEIS:
- Prägen Sie sich die Winkel ein, die für Ihr Boot unter verschiedenen Bedingungen am günstigsten sind. Mit Hilfe des PTT-Schalters wird der Trimmwinkel nach Wunsch eingestellt.
Wesentliche Komponenten
- Überschreitet der Trimmwinkel Ihres Motors den Trimmbetriebsbereich, beginnt das obere Segment an der Trimmanzeige zu blinken.

bar
TACH | Category | Value (x100 r/min) | |---|---| | Bar 1 | 8.8 | | Bar 2 | 1.0 | | Bar 3 | 1.0 | | Bar 4 | 1.0 | | Bar 5 | 1.0 | ZMU01869GMU26650
Betriebsstundenzähler (digitaler Typ)
Dieses Messgerät zeigt die Anzahl der Betriebsstunden des Motors an. Es kann so eingestellt werden, dass die Gesamtstundenzahl oder die Anzahl der Betriebsstunden für die laufende Fahrt angezeigt wird. Die Anzeige kann auch ein- oder ausgeschaltet werden.

- Änderung des Anzeigeformats
- Durch das Drücken der Taste "mode" (Modus) wird das Anzeigeformat folgendermaßen umgeschaltet:
- Gesamtstunden→Wegstunden→Anzeige aus
- Nullstellung der Wegstunden
- Ein länger als 1 Sekunde dauerndes gleichzeitiges Drücken der Tasten "set" (Einstellung) und "mode" (Modus) während der Anzeige der Wegstunden stellt den Wegstundenzähler auf 0 (Null) zurück.
HINWEIS:
Die Gesamtbetriebsstundenzahl des Motors kann nicht auf Null zurückgestellt werden.
GMU26690
Wegmesser
Dieses Messgerät zeigt die Entfernung an, die das Boot seit der letzten Rückstellung des Messgerätes zurückgelegt hat.
Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bis die Anzeige auf der Vorderseite des Messgerätes auf "TRIP" (Weg) zeigt. Um den Wegmesser auf Null zu stellen, drücken Sie gleichzeitig die Tasten "set" (Einstellen) und "mode" (Modus).

HINWEIS:
- Die zurückgelegte Entfernung wird je nach Wahl der Maßeinheit am Geschwindigkeitsmesser in Kilometer oder Meilen angezeigt.
- Die zurückgelegte Entfernung bleibt in dem von der Batterie versorgten Speicher erhalten. Die gespeicherten Daten gehen verloren, wenn die Batterie abgetrennt wird.
GMU26700
Uhr
Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bis die Anzeige auf der Vorderseite des Messgerätes auf "TIME" (Zeit) zeigt. Um die Uhr zu stellen, stellen Sie sicher, dass sich das Messgerät im Modus "TIME" (Zeit) befindet. Drücken Sie die Taste "set" (Einstellen); die Stundenanzeige beginnt zu blinken. Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bis die gewünschte Stunde angezeigt wird. Drücken Sie erneut die Taste "set" (Einstellen); die Minutenanzeige beginnt zu blinken. Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bis die gewünschte Minute angezeigt wird. Drücken Sie erneut die Taste "set" (Einstellen), um die Uhr zu starten.

ZMU01744
HINWEIS:
Die Uhr funktioniert mit Batterieversorgung. Wird die Batterie abgetrennt, bleibt die Uhr stehen. Stellen Sie die Uhr nach dem An- schließen der Batterie wieder ein.
GMU26710
Kraftstoffanzeiger
Der Kraftstoffstand wird anhand von acht Segmenten angezeigt. Werden alle Segmente angezeigt, ist der Kraftstofftank voll.
GCM00860
ACHTUNG:
Der Yamaha-Kraftstofftanksensor unter-
scheidet sich von handelsüblichen Sensoren. Wird der Wahlschalter am Anzeiger falsch eingestellt, zeigt das Messgeräte falsche Werte an. Wenden Sie sich hinsichtlich des Verfahrens zum richtigen Einstellen des Wahlschalters an Ihren Yamaha-Händler.
HINWEIS:
Der Kraftstoffstand kann durch die Position des Sensors im Kraftstofftank und durch die Bootsstellung im Wasser beeinflusst werden. Der Betrieb bei hoch getrimmtem Bug oder ein ständiges Drehen kann falsche Ablesungen zur Folge haben.

GMU26720
Kraftstoff-Warnanzeige
Wenn der Kraftstoffstand bis auf ein Segment gesunken ist, beginnt das Kraftstoffstand-Warnsegment zu blinken.
GCM00880
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht mehr mit voll betätigtem Gashebel laufen, wenn eine Warneinrichtung aktiviert wurde. Kehren Sie mit gedrosselter Geschwindigkeit zum Hafen zurück.

- Kraftstoffpegel-Warnsegment
GMU26730
Niedrige Batteriespannungs-Warnanzeige
Sinkt die Batteriespannung, schaltet sich die Anzeige automatisch ein und beginnt zu blinken.
GCM00870
ACHTUNG:
Kehren Sie bald zum Hafen zurück, falls eine Warneinrichtung aktiviert wurde. Um Ihre Batterie aufzuladen, wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler.

- Anzeige Batterie beinahe leer
GMU26740
Kraftstoffverbrauchsanzeige
Die Kraftstoffverbrauchsanzeige zeigt den Kraftstoffverbrauch an, während der Motor läuft.

- Kraftstoff-Durchflussmesser
- Kraftstoff-Verbrauchsmesser/Kraftstoff-Spar-messer/Doppelmotor-Drehzahlsynronisierein-heit
- Wasserabscheider (funktioniert nur, wenn der Sensor installiert wurde)
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten alle Segmente probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet sich das Messgerät auf Normalbetrieb um. Behalten Sie das Messgerät im Auge, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, um sich zu vergewissern, dass alle Segmente aufleuchten.
GMU26750
Kraftstoffdurchflussmesser
Der Kraftstoff-Durchflussmesser zeigt die Durchflussmenge an Kraftstoff pro Stunde unter den derzeitigen Motorbetriebsbedingungen an.
Wenn an Ihrem Boot Doppelmotoren installiert sind, zeigt der Kraftstoff-Durchflussmesser die Gesamtdurchflussmenge an Kraftstoff des Steuerbord- und des Backbordmotors an. Zudem wird auch "P S" an (für Back- und Steuerbord) angezeigt.


Verwenden Sie die Taste "set" (Einstellung), 1. Wahlschalter
um die Kraftstoff-Durchflussanzeige in folgender Reihenfolge umzuschalten:
- Drücken Sie die Taste "set" (Einstellung) ein erstes Mal, um den Kraftstoff-Durchfluss zum Steuerbordmotor anzeigen zu lassen. Nun wird auch das Symbol "S" (für Steuerbord) angezeigt.
- Drücken Sie die Taste "set" (Einstellung) ein zweites Mal, um den Kraftstoff-Durchfluss zum Backbordmotor anzeigen zu lassen. Nun wird auch das Symbol "P" (für Backbord) angezeigt.
- Drücken Sie die Taste "set" (Einstellung) ein drittes Mal, um den gesamten Kraftstoff-Durchfluss zu beiden Motoren anzeigen zu lassen. Nun wird auch das Symbol "P S" (für Back- und Steuerbord) angezeigt, um sowohl den Back- als auch den Steuerbordmotor anzuzeigen.
HINWEIS:
- Der Kraftstoffdurchflussmesser zeigt je nach Vorliebe des Benutzers entweder Gallonen/Stunde oder Liter/Stunde an. Wählen Sie die gewünschte Maßeinheit, indem Sie beim Einbau den Wahlschalter an der Rückseite des Messgerätes einstellt.
- Der Kraftstoffverbrauchsmesser und die Kraftstoff-Ökonomieanzeige zeigen die gleiche Maßeinheit an.
GMU26760
Kraftstoffverbrauchsmesser
Dieses Messgerät zeigt die Gesamtmenge des Kraftstoffverbrauchs seit der letzten Rückstellung des Messgerätes an.
Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bis die Anzeige auf der Vorderseite des Messgerätes auf "TTL" (Gesamt) zeigt. Um den Kraftstoff-Gesamtverbrauchsmesser auf Null zu stellen, drücken Sie gleichzeitig die Tasten "set" (Einstellen) und "mode" (Modus).
FUEL MANAGEMENT

GMU26770
Kraftstoff-Ersparnis
Dieses Messgerät zeigt die beim Fahren zurückgelegte Entfernung pro Liter oder Gallo-
ne an und ist lediglich als Anhaltspunkt für den Benutzer gedacht.
Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bevor die Anzeige auf der Vorderseite des Messgerätes auf "ECON" (Ersparnis) zeigt.
FUEL MANAGEMENT

HINWEIS:
Wenn an Ihrem Boot Doppelmotoren eingebaut sind, zeigt das Messgerät nur den gesamten Kraftstoffverbrauch der beiden Motoren an.
HINWEIS:
- Der Kraftstoffverbrauch kann sich je nach Design oder Gewicht des Bootes, verwendetem Propeller, Trimmwinkel des Motors, Wasserbedingungen (einschließlich Windbedingungen) sowie Gashebel-Position erheblich ändern. Der Kraftstoffverbrauch kann auch leicht von der Art des Wassers (Salzwasser, Süßwasser und Verschmutzungsgrad), von der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit, von der Sauberkeit des Bootsbodens, von der Montagehöhe des Motors, vom Geschick des Benutzers sowie von den individuellen Benzinzusammensetzung (Winter- oder Sommerkraftstoff und Menge an Zusatzmitteln) beeinflusst werden.
- Der digitale Geschwindigkeitsmesser von Yamaha mit Kraftstoffverbrauchsanzeige
berechnet die Geschwindigkeit, die zurückgelegte Entfernung und den Kraftstoffverbrauch anhand der Wasserbewegung am Bug des Bootes. Diese Entfernung kann sich infolge von Wasserströmungen, hohem Seegang und infolge des Zustands des Wassergeschwindigkeitssensors (zum Teil verstopft oder beschädigt) erheblich von der wirklich zurückgelegten Entfernung unterscheiden.
- Die einzelnen Motoren können infolge von Unterschieden bei der Herstellung leichte Unterschiede hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs aufweisen. Diese Unterschiede können noch bedeutender sein, wenn es sich bei den Motoren um Modelle aus verschiedenen Jahren handelt. Außerdem können Unterschiede hinsichtlich der Propeller, sogar bei gleichen grundlegenden Abmessungen und gleichem Design, leichte Unterschiede beim Kraftstoffverbrauch bewirken.
GMU26780
Doppelmotoren-
Drehzahlsynchronisierer
Dieses Messgerät zeigt den Unterschied der Motordrehzahl (U/min) zwischen dem Backbordmotor und dem Steuerbordmotor als Bezugspunkt beim Synchronisieren der Drehzahlen der beiden Motoren an.
Drücken Sie mehrmals die Taste "mode" (Modus), bis die Anzeige auf der Vorderseite des Messgerätes "SYNC" (Synchronisierer) anzeigt.
FUEL MANAGEMENT


- Die Drehzahl des Backbordmotors ist höher
- Backbordmotordrehzahl ist etwas höher
- Die Motordrehzahl der Back- und Steuerbordmotoren ist gleichmäßig synchronisiert
- Die Drehzahl des Steuerbordmotors ist etwas höher
- Steuerbordmotordrehzahl ist höher
HINWEIS:
Falls die Drehzahlen der beiden Motoren während der Fahrt nicht synchron sind, können sie durch die Einstellung des Trimmwinkels oder des Gashebels synchronisiert werden.
GMU31651
6Y8 Multifunktions-Messgeräte
Die Multifunktions-Messgeräte verfügen über 6 unterschiedliche Messeinheiten: Drehzahlmesser-Einheit (rechteckiger oder runder Typ), Geschwindigkeitsmesser-Einheit (rechteckiger Typ), Geschwindigkeits- &
Kraftstoffmesseinheit (rechteckiger oder run- der Typ) sowie Kraftstoffverbrauchsanzeige (rechteckiger Typ). Das Anzeigesystem un- terschiedet sich leicht bei den runden und rechteckigen Typen. Überprüfen Sie sorg- fältig das Modell und den Typ Ihrer Einheit. In dieser Bedienungsanleitung werden hauptsächlich die Warnanzeigen beschrie- ben. Hinsichtlich näherer Einzelheiten über die Einstellmessgeräte oder eine Veränderung des Anzeigesystems lesen Sie bitte die beigefügte Bedienungsanleitung.
GMU31660
Drehzahlmesser-Einheit
Der Drehzahlmesser zeigt die Motorumdrehungen pro Minute. Er hat die Funktion einer Trimmanzeige, die die Schleppgeschwindigkeit einstellt, einer Kühlwasser/Motortemperatur-Anzeige, einer Batteriespannungs-Anzeige, einer Gesamtstunden-/Fahrtstunden-Anzeige, einer Ölstands-Anzeige, einer Wassernachweis-Anzeige, einer Motorstör-Warnanzeige sowie einer periodischen Garantie-Anzeige. Wenn die optionalen Sensoren an die Einheit angeschlossen sind, ist die Kühlwasserdruck-Anzeige verfügbar. Wenden Sie sich hinsichtlich des optionalen Sensors an Ihren Yamaha-Händler. Die Drehzahlmesser-Einheit ist in rundem oder rechteckigem Format verfügbar. Überprüfen Sie den Typ Ihrer Drehzahlmesser-Einheit.

- Einstelltaste
- Modustaste

- Drehzahlmesser
- Trimmanzeige
- Multifunktions-Anzeige
- Kühlwasserdruck
- Kühlwasser/Motor-Temperatur
- Warnanzeige zum Nachweis von Wasser
- Batteriespannung
- Ölstand (2-Takt-Modelle)

- Einstelltaste
- Modustaste

- Drehzahlmesser
- Trimmanzeige
- Multifunktions-Anzeige
- Warnanzeige zum Nachweis von Wasser
- Motor-Störwarnung/Wartungsanzeige
- Kühlwasserdruck
- Ölstand (2-Takt-Modelle)
- Kühlwasser/Motor-Temperatur
- Batteriespannung
HINWEIS:
Die Drehzahlmesser-Einheit zeigt unterschiedliche Arten von Informationen je nach den vorgenommenen Einstellungen an, die das "set" (Einstellen) und die "mode" (Modus)-Tasten verwenden. Hinsichtlich weiterer Einzelheiten siehe die beigefügte Bedienungsanleitung.
Überprüfungen vor der Inbetriebnahme
Stellen Sie den Schalthebel auf Neutral und drehen Sie den Hauptschalter auf "ON" (Ein) Nachdem alle Anzeigen an sind und die Gesamtstunden-Anzeige an ist, wechselt die Uhr in den Normalbetrieb. Wenden Sie sich sofort an Ihren Yamaha-Händler, wenn der Warnsummer ertönt und die Wasserabscheider-Warnanzeige blinkt.
HINWEIS:
Um den Warnsummer anzuhalten, drücken Sie "set" (Einstellen) oder die "mode" (Modus)-Taste.
Ölstands-Warnanzeige
Wenn der Ölstand während der Fahrt niedrig ist, beginnt die Ölstands-Warnanzeige zu blinken. Die Motordrehzahl verringert sich automatisch auf etwa 2000 U/min.


Wenn der Warnsummer ertönt und die Öl-stands-Warnanzeige blinkt, überprüfen Sie den Ölstand und füllen Sie, wenn nötig, Öl nach. Blinkt die Warnanzeige während der entsprechende Motorölstand gleich geblieben ist, wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler.
GCM01580
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn die Ölstands-Warnvorrichtung aktiviert wurde. Dabei würde es zu schweren Beschädigungen kommen.
Überhitzungswarnung
Wenn die Motortemperatur während der Fahrt zu hoch wird, beginnt die Überhitzungs-Warnleuchte zu blinken. Die Motordrehzahl verringert sich automatisch auf etwa 2000 U/min.


Halten Sie den Motor sofort an, wenn der Warnsummer ertönt und das Überhitzungs-Warngerät angesprungen ist. Überprüfen
Sie, ob der Kühlwasser-Einlass verstopft ist.
GCM01590
ACHTUNG:
- Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn die Überhitzungs-Warnleuchte blinkt. Dabei würde es zu schweren Beschädigungen kommen.
- Lassen Sie den Motor nicht weiterlaufen, wenn eine Warnanzeige leuchtet. Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler, wenn das Problem nicht geortet und behoben werden kann.
Wasserabscheider-Warnanzeige
Diese Anzeige blinkt, wenn sich während der Fahrt Wasser im Wasserabscheider (Kraftstofffilter) angesammelt hat. Halten Sie in solch einem Fall den Motor sofort an und lesen Sie Seite 80 dieser Bedienungsanleitung, um das Wasser vom Kraftstofffilter abzulassen. Kehren Sie so schnell wie möglich zum Hafen zurück und wenden Sie sich sofort an einen Yamaha-Händler.

ZMU05423

GCM00910
ACHTUNG:
Mit Wasser vermischtes Benzin könnte den Motor beschädigen.
Motorstör-Warnanzeige
Diese Anzeige blinkt, wenn der Motor während der Fahrt nicht richtig funktioniert. Kehren Sie so schnell wie möglich zum Hafen zurück und wenden Sie sich sofort an einen Yamaha-Händler.


GCM00920
ACHTUNG:
In diesem Fall funktioniert der Motor nicht richtig. Wenden Sie sich unverzüglich an einen Yamaha-Händler.
Warnung bei niedriger Batteriespannung Wenn die Batteriespannung abfällt, begin- nen die Warnanzeige für niedrige Batterie- spannung sowie der Wert für die Batteriespannung zu blinken. Kehren Sie so schnell wie möglich zum Hafen zurück, wenn die Warnanzeige für niedrige Batteriespan- nung blinkt. Um Ihre Batterie aufzuladen, wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler.


GMU31610
Geschwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit
Diese Einheit zeigt die Bootsgeschwindigkeit an und hat die Funktionen eines Kraftstoff-Messgerätes, einer Kraftstoff-Gesamtverbrauchsanzeige, einer Kraftstoff-Sparanzeige, einer Kraftstoff-Durchflussanzeige sowie einer Systemspannungsanzeige. Falls optionale Sensoren an die Einheit angeschlossen werden, sind eine Fahrtanzeige, eine Wasseroberflächen-Temperaturanzeige, eine Tiefenanzeige sowie eine Uhr verfügbar. Hinsichtlich der optionalen Sensoren wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler. Die Geschwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit ist in runder oder rechteckiger Form erhältlich. Überprüfen Sie den Typ Ihrer Geschwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit.

- Einstelltaste
- Modustaste

- Geschwindigkeitsmesser
- Kraftstoffanzeige
- Multifunktions-Anzeige

- Einstelltaste
- Modustaste

- Geschwindigkeitsmesser
- Kraftstoffanzeige
- Multifunktions-Anzeige
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten alle Anzeigen probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet das Messgerät auf Normalbetrieb um.
HINWEIS:
Die Geschwindigkeits- & Kraftstoffmesseinheit zeigt entsprechend der mit Hilfe der "set" (Einstellen) und "mode" (Modus)-Tasten durchgeführten Einstellungen die verschiedensten Informationen an. Hinsichtlich der Einzelheiten lesen Sie bitte die beigefügte Bedienungsanleitung.
GMU31620
Geschwindigkeitsmesser-Einheit
Diese Einheit zeigt die Bootsgeschwindigkeit an und verfügt über die Funktionen eines Kraftstoff-Messgerätes und einer Systemspannungsanzeige. Falls optionale Sensoren an die Einheit angeschlossen werden, sind eine Fahrtanzeige, eine Wasseroberflächen-Temperaturanzeige, eine Tiefenanzeige sowie eine Uhr verfügbar. Hinsichtlich der optionalen Sensoren wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.

- Einstelltaste
- Modustaste

- Geschwindigkeitsmesser
- Kraftstoffanzeige
- Multifunktions-Anzeige
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten alle Anzeigen probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet das Messgerät auf Normalbetrieb um.
HINWEIS:
Die Geschwindigkeitsmesser-Einheit zeigt entsprechend der mit Hilfe der "set" (Einstellen) und "mode" (Modus)-Tasten durchgeführten Einstellungen die verschiedensten Informationen an. Darüber hinaus ist der Geschwindigkeitsmesser in der Lage, die gewünschte Messeinheit wie beispielsweise km/h, mph oder Knoten anzuzeigen. Hinsichtlich der Einzelheiten lesen Sie bitte die beigefügte Bedienungsanleitung.

- Einstelltaste
- Modustaste

- Kraftstoff-Durchflussmesser
- Multifunktions-Anzeige
HINWEIS:
Beim Einschalten des Hauptschalters leuchten alle Anzeigen probeweise auf. Nach wenigen Sekunden schaltet das Messgerät auf Normalbetrieb um.
HINWEIS:
Die Kraftstoffverbrauchsanzeige zeigt entsprechend der mit Hilfe der "set" (Einstellen) und "mode" (Modus)-Tasten durchgeführten Einstellungen die verschiedensten Informationen an. Hinsichtlich der Einzelheiten lesen Sie bitte die beigefügte Bedienungsanleitung.
GMU31630
Kraftstoffverbrauchsanzeige
Dieses Messgerät verfügt über die Funktionen einer Kraftstoffdurchfluss-Messgerätes, einer Kraftstoff-Gesamtverbrauchanzeige, einer Kraftstoff-Sparanzeige sowie einer Anzeige für die verbleibende Kraftstoffmenge.
GMU26801
Warnsystem
GCM00090
ACHTUNG:
Betreiben Sie den Motor nie weiter, wenn eine Warnanzeige leuchtet. Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler, wenn das Problem nicht geortet und behoben werden kann.
GMU26824
Überhitzungswarnung (Doppelmotoren)
Dieser Motor verfügt über ein Überhitzungswarnsystem. Falls die Motortemperatur zu hoch ist, wird das Warnsystem aktiviert.
Aktivierung des Warnsystems
- Die Motordrehzahl verringert sich automatisch auf etwa 2000 U/min.
- Bei Ausstattung mit einer Überhitzungs-Warnleuchte leuchtet diese oder blinkt.

ZMU01757
• Der Warnsummer ertönt.


ZMU04584
Sobald das Warnsystem aktiviert wird, schalten Sie bitte den Motor aus und überprüfen den Kühlwassereinlass auf Verstopfungen.

Benutzer eines Doppelmotorenantriebs: Falls sich das Überhitzungswarnsystem an einem Motor einschaltet, verringert sich dessen Drehzahl und der Warnsummer ertönt. Dadurch verringert sich die Drehzahl des anderen Motors und der Warnsummer ertönt. Um die Warnaktivierung des Motors auszuschalten, der von der Überhitzung nicht betroffen ist, schalten Sie bitte den Hauptschalter an der überhitzten Maschine aus.
GMU26846
Ölstands-Warnung und Warnung bei verstopftem Ölfilter
Öl-Einspritzmodelle
Der Motor besitzt ein Ölstand-Warnsystem. Sinkt der Ölstand unter die Mindestgrenze ab, schaltet sich die Warnanzeige ein.
Aktivierung des Warnsystems
- Die Motordrehzahl verringert sich automatisch auf etwa 2000 U/min.
- Die Ölstandswarnanzeige leuchtet oder blinkt.

ZMU03942
- Der Warnsummer ertönt (falls damit an der Ruderpinne, am Fernschaltkasten oder an der Schalttafel ausgestattet).


ZMU04584
Wenn das Warnsystem aktiviert wurde, stellen Sie bitte den Motor ab und suchen nach der Ursache.
HINWEIS:
Die Warnung bei einer Filterverstopfung ähnelt der bei zu niedrigem Ölstand und Überhitzung. Zum Erleichtern der Störungssuche prüfen Sie bitte Motor zuerst auf Überhitzung, dann auf Ölstand und schließlich auf Filterverstopfung.

- Ölfilter

Eine nicht ordnungsgemäße Motorhöhe oder Behinderungen der reibungslosen Wasserströmung (wie das Design oder der Zustand des Bootes oder das Zubehör wie Badeleitern oder Tiefenmesser) können beim Fahren Sprühwasser erzeugen. Der Motor kann schwer beschädigt werden, wenn er kontinuierlich in der Gegenwart von Sprühwasser betrieben wird.
HINWEIS:
Beim Erproben im Wasser müssen Sie die Schwimmfähigkeit des Bootes in Ruhestellung und bei maximaler Belastung prüfen. Dabei ist zu prüfen, ob der statische Wasserpegel am Auspuffgehäuse niedrig genug ist, um das Eindringen von Wasser in den Antriebskopf zu verhindern, wenn der Wasserspiegel infolge von Wellen ansteigt, solange der Außenbordmotor nicht in Betrieb ist.
GMU26910
Montage des Außenbordmotors
GWM00820
WARNING
- Ein übermäßig starker Motor könnte eine erhebliche Instabilität des Bootes verursachen. Bauen Sie keinen Außenbordmotor mit einer PS-Leistung, die die maximale Nennleistung gemäß Herstellerplakette des Bootes überschreitet. Ist keine Herstellerplakette vorhanden, wenden Sie sich bitte an den Hersteller des Bootes.
- Die im vorliegenden Abschnitt erteilte Information ist lediglich als Hinweis gedacht. Es besteht keine Möglichkeit,
vollständige Anweisungen für jede mögliche Boots- und Motorkombination zu erteilen. Die richtige Montage hängt zum Teil von der Erfahrung und der spezifischen Boots- und Motorkombination ab.
GWM00830
WARNING
Jeder unsachgemäßer Einbau des Außenbordmotors könnte gefährliche Bedingungen wie beispielsweise mangelhafte Handhabung, Verlust der Kontrolle oder Feuergefahr herbeiführen. Beachten Sie bitte Folgendes:
- Bei Modellen mit fest eingebautem Motor sollte Ihr Händler oder eine mit Einbauarbeiten vertraute Person den Motor einbauen. Wenn Sie den Motor selbst einbauen, sollten Sie von einer diesbezüglich erfahrenen Person ausgebildet sein.
- Bei tragbaren Modellen sollte Ihr Händler oder eine andere Person mit Erfahrung hinsichtlich des ordnungsgemäßen Einbaus von Außenbordmotoren Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Motor einbauen sollen.
Montieren Sie den Außenbordmotor auf der Mittellinie (Kiellinie) des Bootes und vergewissern Sie sich, dass das Boot selbst gut ausbalanciert ist. Anderenfalls lässt sich das Boot nur schwer steuern. Bei Booten ohne Kiel oder bei asymmetrischen Booten sollten Sie sich an Ihren Händler wenden.

- Mittellinie (Kiellinie)

- Mittellinie (Kiellinie)
GMU26930
Montagehöhe (Bootsboden)
Um Ihr Boot mit optimaler Effizienz betreiben zu können, muss der Wasserwiderstand des Bootes und des Außenbordmotors möglichst gering gehalten werden. Die Montagehöhe des Außenbordmotors beeinflusst den Wasserwiderstand erheblich. Falls die Montagehöhe zu hoch ist, könnte Kavitation entstehen, wodurch der Vortrieb reduziert wird; falls die Propellerspitzen die Luft durchschneiden, erhöht sich die Motordrehzahl anormal und verursacht eine Überhitzung des Motors. Ist die Montagehöhe zu niedrig, erhöht sich der Wasserwiderstand und verringert damit die Effizienz des Motors. Die Montage des Außenbordmotors muss so durchgeführt werden, dass die Anti-Kavitationsplatte am Boden des Bootes ausgerichtet ist.

- Die optimale Montagehöhe des Außenbordmotors wird von der Boot-/Motor-Kombination und der jeweils gewünschten Verwendung bestimmt. Testfahrten mit verschiedenen Höheneinstellungen können dazu beitragen, die optimale Montagehöhe zu ermitteln. Wenden Sie sich hinsichtlich der Ermittlung der richtigen Montagehöhe an Ihren Yamaha-Händler oder an Ihren Bootshersteller.
- Anleitungen zur Einstellung des Trimmwinkels des Außenbordmotors finden Sie auf Seite 46.
GMU27041
Einfahren des Motors
Ihr neuer Motor braucht eine gewisse Einfahrzeit, damit sich die berührenden Oberflächen der Bewegungsteile gleichmäßig abnutzen können. Ein ordnungsgemäßes Einfahren trägt dazu bei, eine gute Leistung und eine längere Lebensdauer zu gewährleisten.
GCM00750
ACHTUNG:
- Wird die Einfahrzeitprozedur außer Acht gelassen, könnte die Lebensdauer
des Motors verkürzt und sogar ein schwerer Motorschaden verursacht werden.
- Verwenden Sie bei diesem Motor keinen vorgemischten Kraftstoff, da dadurch Kohlenstoffablagerungen an der Kraftstoff-Einspritzdüse und Motorstörungen verursacht werden könnten.
- Befolgen Sie während der Einfahrzeit sorgfältig die Anweisungen.
HINWEIS:
Lassen Sie das unten abgebildete Etikett auf der Motorhaube, bis die Einfahrzeit beendet ist. Anschließend kann das Etikett entfernt werden.

Keinen mit Öl vermischten Kraftstoff während des Einfahrens oder unter irgendwelchen anderen Bedingungen verwenden.
ZMU01961
GMU27091
Verfahren für HPDI-Modelle
Lassen Sie den Motor für 10 Stunden unter Auslastung (im Getrieberad mit einem eingebauten Propeller) wie folgt laufen.
- Die ersten 10 Minuten:
Lassen Sie den Motor mit möglichst niedriger Drehzahl laufen. Ein schneller Leerlauf in Neutral ist am besten.
- Die nächsten 50 Minuten:
Überschreiten Sie nicht Halbgas (etwa 3000 U/min). Ändern Sie die Motordrehzahl von Zeit zu Zeit. Falls Sie ein Boot haben, dass leicht mit Gleitgeschwindigkeit fährt, beschleunigen Sie mit Vollgas auf Gleitgeschwindigkeit und reduzieren Sie dann mit dem Gashebel sofort auf etwa 3000 U/min oder weniger.
- Die nächsten zwei Stunden:
Beschleunigen Sie mit Vollgas auf Gleitgeschwindigkeit und reduzieren Sie dann die Motordrehzahl auf Dreiviertelgas (etwa 4000 U/min). Ändern Sie die Motordrehzahl von Zeit zu Zeit. Fahren Sie eine Minute lang mit Vollgas und dann etwa 10 Minuten mit Dreiviertelgas oder weniger, damit sich der Motor abkühlen kann.
- Verbleibende sieben Stunden:
Lassen Sie den Motor mit beliebiger Geschwindigkeit laufen. Vermeiden Sie es aber, ihn mit vollständig aufgedrehtem Gashebel für länger als 5 Minuten laufen zu lassen.
- Nach den ersten 10 Stunden:
Betreiben Sie den Motor normal.
GMU27103
Überprüfungen vor der Inbetriebnahme
GWM00080

Wenn irgend ein Teil bei den Überprüfungen vor der Inbetriebnahme nicht richtig funktioniert, lassen Sie dieses überprüfen und reparieren, bevor Sie den Außenbordmotor in Betrieb nehmen. Anderenfalls könnte sich ein Unfall ereig-
nen.
GCM00120
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht außerhalb des Wassers an. Es besteht sonst die Gefahr einer Überhitzung und ernsthaften Beschädigung des Motors.
GMU31550
Kraftstoff
- Überprüfen Sie, dass ausreichend Kraftstoff für die Fahrt zur Verfügung steht.
- Vergewissern Sie sich, dass kein Kraftstoff leckt und keine Benzindämpfe austreten.
- Überprüfen Sie die Anschlüsse der Kraftstoffleitung (bei einer Ausstattung mit einem Yamaha Kraftstofftank oder Bootstank), um sicher zu stellen, dass diese dicht sind.
- Stellen Sie sicher, dass der Kraftstofftank (bei einer Ausstattung mit einem Yamaha Kraftstofftank oder Bootstank) auf einer sicheren und flachen Oberfläche positioniert ist und dass die Kraftstoffleitung nicht verdreht oder flachgedrückt ist und nicht mit scharfen Objekten in Berührung geraten kann.
- Überprüfen Sie mit einem Wasserabscheider-Warngerät das Wasser im Kraftstofffilter. Stellen Sie den Schalthebel auf Neutral und drehen Sie den Hauptschalter auf "ON" (ein). Rufen Sie sofort Ihren Yamaha-Händler an, wenn der Warnsummer ertönt und die Wasserabscheider-Warnanzeige blinkt.
GMU27120
Öl
- Prüfen Sie, ob ausreichend Öl für die Fahrt vorhanden ist.
GMU27130
Bedienelemente
- Prüfen Sie Gashebel, Schaltung und
Steuerung auf ordnungsgemäße Funktion, ehe Sie den Motor anlassen.
- Die Steuerungen sollen reibungslos ohne Schwergängigkeit oder übermäßiges Spiel arbeiten.
- Sehen Sie nach losen oder beschädigten Verbindungen.
- Prüfen Sie, ob der Anlasser und die Stopp-Schalter funktionieren, wenn sich der Außenbordmotor im Wasser befindet.
GMU27150
Motor
- Überprüfen Sie den Motor und die Motorbefestigung.
- Sehen Sie nach losen oder beschädigten Verschlüssen.
- Überprüfen Sie den Propeller auf Beschädigungen.
- Prüfen Sie die Batterie auf guten Zustand und vergewissern Sie sich, dass die Batterieanschlüsse fest angezogen sind.
GMU27221
Betrieb nach langer Lagerzeit
Wenn Sie den Motor nach einer längeren Lagerung (12 Monate) in Betrieb nehmen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn im Leerlauf laufen.
GWM00090
WARNING
- Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Teile berührt oder entfernt werden.
-
Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehender Teile geraten.
-
Achten Sie darauf, dass durch die Zuführungsrohre Öl fließt. Nachdem die möglicherweise in den Ölleitungen vorhandene Luft ausgestoßen worden ist,
sollte das Öleinspritzsystem normal Öl zuführen. Fließt nach einem Leerlauf von 10 Minuten kein Öl, sollten Sie sich an Ihren Yamaha-Händler wenden.
GCM00560
ACHTUNG:
- Sorgen Sie dafür, dass die oben aufgeführten Maßnahmen bei der Inbetriebnahme des Motors nach einer längeren Lagerung durchgeführt werden. Anderenfalls könnte es zu einem Kolbenfresser kommen.
- Verwenden Sie nur Benzin ohne Beimischung. Vorgemischter Kraftstoff könnte die Kraftstoff-Einspritzdüse beschädigen.

Einfüllen von Kraftstoff und Motoröl
GMU30320
Nachfüllen von Kraftstoff bei Modellen ohne Kraftstoff-Anschlussstück
GWM00060
WARNING
Benzin und seine Dämpfe sind hochentzündlich und explosionsgefährlich. Bewahren Sie einen angemessenen Abstand zu Funken, Zigaretten, offenen Flammen oder sonstigen Entzündungsquellen.
- Entfernen Sie die Verschlusskappe.
- Füllen Sie vorsichtig den Kraftstofftank.
- Schließen Sie nach dem Befüllen des Tanks die Verschlusskappe sicher. Wischen Sie eventuell verschütteten Kraftstoff auf.
GMU27292
Einfüllen von Öl für Öleinspritzmodelle
GWM00530
WARNING
Füllen Sie kein Benzin in den Öltank. Dadurch würde eine Feuer- oder Explosionsgefahr herbeigeführt.
Dieser Motor arbeitet mit dem Yamaha-Öleinspritzsystem, einem hochwertigen Schmiersystem, das für das richtige Ölverhältnis bei allen Betriebsbedingungen sorgt. Ein vorgemischter Kraftstoff ist nicht erforderlich. Sie müssen einfach nur Benzin in den Kraftstofftank und Öl in den Öltank füllen. Zweckmäßige Anzeigen zeigen den Ölversorgungsstatus an. Einzelheiten über das Ablesen der Anzeigen finden Sie auf Seite 40.
Zum Füllen des Motoröltanks gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Füllen Sie Motoröl in den externen Öl-tank.
Externen Öltankkapazität: 10.5 L (11.10 US qt) (9.24 Imp.qt)

Die Ölstandslinien am externen Öltank zeigen die Menge zusätzlichen Öls an, das dem Tank hinzugefügt werden kann. Die oberste
Ölstandslinie zeigt etwa 1.9 L (0.5 US gal, 0.4 Imp gal) an, die hinzugefügt werden können, und die unterste Ölstandslinie zeigt etwa 3.8 L (1 US gal, 0.8 Imp gal) an, die hinzugefügt werden können.
- Schalten Sie den Hauptschalter ein. Das Yamaha-Öleinspritzsystem führt dem Motoröltank automatisch Öl aus dem externen Öltank zu.
- Betreiben Sie den Motor normal.
GCM00570
ACHTUNG:
Wird der Motor zum ersten Mal oder nach längerer Lagerung in Betrieb genommen, sind mindestens 5 Liter (5.3 US qt, 4.4 Imp qt) Öl im externen Öltank aufzubewahren. Anderenfalls ist die Ölpumpenkammer nicht mit Öl gefüllt und es wird kein Öl zugeführt.
GMU27321
Funktion der Ölstandsanzeige
Die verschiedenen Funktionen des Ölstandssystems sind wie folgt:
GMU27381
Ölstandsanzeige
Modelle mit elektrischem Starter
| Ölstands-warnanzeige (digitaler Drehzahlmes-ser) | Ölstandswarnan-zeige (analoger Drehzahlmesser) | Motoröltank | Externer Öltank | Bemerkungen: |
![]() | Grün![]() | mehr als 300 cm3 (0.32 US qt, 0.26 Imp qt)![]() | mehr als 1500 cm3 (1.6 US qt, 1.31 Imp qt)![]() | ● Kein Nachfüllen erfor-derlich. |
![]() | Gelb![]() | mehr als 300 cm3 (0.32 US qt, 0.26 Imp qt)![]() | 1500 cm3 (1.6 US qt, 1.31 Imp qt) oder weniger![]() | ● Zum Nachfüllen von Öl siehe Seite 39. |
![]() | Rot-Gelb-Grün![]() | 300 cm3 (0.32 US qt, 0.26 Imp qt) oder weniger![]() | mehr als 1500 cm3 (1.6 US qt, 1.31 Imp qt)![]() | ● Überprüfen Sie den Ölfilter auf Verstopfun-gen.● Überprüfen Sie den Batteriekabelan-schluss. Der Warnsum-mer ertönt.● Die Motordrehzahl wird automatisch auf etwa 2000 U/min gedrosselt. |
| Ölstands-warnanzeige (digitaler Drehzahlmesser) | Ölstandswarnan-zeige (analoger Drehzahlmesser) | Motoröltank | Externer Öltank | Bemerkungen: |
![]() | Rot![]() | 300 cm3 (0.32 US qt, 0.26 Imp qt) oder weniger![]() | 1500 cm3 (1.6 US qt, 1.31 Imp qt) oder weniger![]() | Es wurde kein Öl nachgefüllt.Der Warnsummer ertönt.Die Motordrehzahl wird automatisch auf etwa 2000 U/min gedrosselt.Der Warnsummer ertönt im Fernschaltkasten, und um Öl zu sparen wird die Motordrehzahl auf etwa 2000 U/min gedrosselt. |
GMU27450
Bedienung des Motors
GMU27482
Zuführen des Kraftstoffes
GWM00420

WARNUNG
- Vergewissern Sie sich vor dem Starten des Motors, dass das Boot sicher vertäut ist und jedem Hindernis ausgewichen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass keine Schwimmer in der Nähe des Bootes sind.
- Wenn die Entlüftungsschraube gelöst wird, entweichen Benzindämpfe. Benzin ist hochentzündlich und seine Dämpfe sind entzündlich und explosiv. Rauchen Sie nicht und halten Sie Abstand zu offenen Flammen und Funken, wenn Sie die Entlüftungsschraube lösen.
- Dieses Produkt gibt Auspuffgase ab, die Kohlenmonoxyd enthalten; hierbei handelt es sich um ein farb- und geruchloses Gas, das beim Einatmen Hirnschädigungen oder Todesfälle ver-
ursachen kann. Die Symptome umfassen Übelkeit, Schwindelgefühl und Schläfrigkeit. Halten Sie Cockpit und Kabine gut gelüftet. Verstopfen Sie niemals die Auspufföffnungen.
- Falls auf der Verschlusskappe des Kraftstofftanks eine Entlüftungsschraube vorhanden ist, lockern Sie diese um 2 bis 3 Umdrehungen.
- Ist ein Kraftstoff-Anschlussstück oder Kraftstoffhahn im Boot vorhanden, schließen Sie die Kraftstoffleitung daran an oder öffnen Sie den Kraftstoffhahn.
- Drücken Sie den Benzinpumpenball mit dem Pfeil nach oben, bis Sie fühlen, dass er fest wird.

- Pfeil
GMU27490
Motor starten
GMU27624
Modelle mit elektrischem Anlasser und Fernbedienung
- Stellen Sie den Fernbedienungshebel in die Position "N" (Neutral).
HINWEIS:
Die Startverhinderung bei eingelegtem Gang sorgt dafür, dass der Motor nur auf Neutral angelassen werden kann.


- Befestigen Sie das Motor-Stoppschalter-Taljereep an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung, Ihrem Arm oder Bein. Setzen Sie dann die Verriegelungsplatte am anderen Ende des Taljereeps in den Motor-Stoppschalter ein.
GWM00120
WARNING
- Befestigen Sie während des Betriebes das Motorstoppschalter-Taljereep an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung, Ihrem Arm oder Bein.
- Befestigen Sie das Taljereep nicht an einem Kleidungsstück, das sich losreißen könnte. Verlegen Sie das Taljereep nie so, dass es sich verwickeln und dadurch funktionsunfähig werden könnte.
- Vermeiden Sie während des Betriebes das unabsichtliche Ziehen am Taljereep. Beim Verlust der Motorleistung geht ein Großteil der Kontrolle über die Steuerung verloren. Außerdem verliert das Boot ohne Motorleistung rasch an Fahrt. Dadurch könnten Fahrgäste und Gegenstände im Boot nach vorne geschleudert werden.


- Drehen Sie den Hauptschalter auf "ON (Ein).
HINWEIS:
Doppelmotoren-Benutzer: Wenn der Haupt- schalter eingeschaltet wird, arbeitet der Warnsummer einige Sekunden lang und schaltet sich dann automatisch aus. Der Warnsummer ertönt ebenfalls, wenn einer der Motoren abwürgt


- Drehen Sie den Hauptschalter auf "START" (Start) und halten Sie ihn dort für maximal 5 Sekunden.


- Lassen Sie sofort nach dem Starten des Motors den Hauptschalter frei und drehen Sie ihn zurück auf "ON" (Ein).
GCM00191
ACHTUNG:
- Drehen Sie den Hauptschalter niemals auf "START" (Start), während der Motor
läuft.
- Lassen Sie den Startermotor nie länger als 5 Sekunden drehen. Wird der Startermotor länger als 5 Sekunden lang kontinuierlich betätigt, entleert sich die Batterie rasch und der Motor kann nicht mehr angelassen werden. Außerdem kann der Anlasser beschädigt werden. Falls der Motor nach 5 Sekunden langem Ankurbeln nicht anspringt, drehen Sie bitte den Hauptschalter auf "ON" (Ein), warten 10 Sekunden lang und kurbeln den Motor dann erneut an.
GMU27670
Motor-Warmlaufphase
GMU27702
Modelle mit elektrischem Starter und mit Prime Start
-
Bevor Sie den Motor betreiben, lassen Sie ihn während der Warmlaufphase mit der Leerlaufdrehzahl 3 Minuten lang laufen. Wenn dies unterlassen wird, verkürzt sich die Lebensdauer des Motors.
-
Überprüfen Sie, ob der Kühlwasserkontrollstrahl ständig fließt.
GCM00511
ACHTUNG:
Ein kontinuierlicher Wasser-Durchfluss von dem Kühlwasser-Kontrollstrahl weist darauf hin, dass die Wasserpumpe Wasser durch die Kühlpassagen pumpt. Wenn während des Laufens des Motors, aus dieser Öffnung nicht ständig Wasser strömt, könnten eine Überhitzung und ernsthafte Schäden auftreten. Stoppen Sie den Motor und überprüfen Sie, ob der Kühlwassereinlass oder der Kühlwasser-Kontrollstrahl blockiert ist. Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler, wenn das Problem nicht geortet und behoben werden kann.

Vergewissern Sie sich vor jedem Schalten, dass sich keine Schwimmer oder Hindernisse im nahen Wasser befinden.
GCM00220
ACHTUNG:
Bei Richtungsänderungen oder wenn Sie das Boot von Vorwärts auf Rückwärts oder umgekehrt schalten, nehmen Sie bitte zuerst das Gas zurück, damit der Motor im Leerlauf dreht (oder mit langsa- mer Geschwindigkeit fährt).
GMU27764
Vorwärts (Modelle mit Ruderpinne und Fernbedienung)
Modelle der Ruderpinne
-
Stellen Sie den Gashebel-Griff in die CLOSED-Stellung (geschlossen).
-
Schieben Sie den Schalthebel schnell und kräftig von Neutral auf Vorwärts.
Fernbedienungsmodelle
- Neutralverriegelung (falls damit ausgestattet) hochziehen und den Fernbedienungshebel rasch und fest von Neutral nach Vorwärts drücken.


ZMU04597
GMU27785
Rückwärtsfahren (automatische Rückwärtsverriegelungs- und PTT-Modelle)
GWM00190
WARNING
Fahren Sie im Rückwärtsgang immer langsam. Betätigen Sie den Gashebel nie mehr als bis zur Hälfte. Das Boot könnte ansonsten unsicher werden, die Kontrolle könnte verloren gehen und ein Unfall könnte sich ereignen.
Modelle der Ruderpinne
- Stellen Sie den Gashebel-Griff in die CLOSED-Stellung (geschlossen).
- Schieben Sie den Schalthebel schnell und kräftig von Neutral auf Rückwärts.
Fernbedienungsmodelle
- Ziehen Sie die Neutralverriegelung (falls damit ausgestattet) hoch und drücken
Sie den Fernbedienungshebel rasch und fest von Neutral auf Rückwärts.


Lassen Sie den Motor vor dem Ausschalten zuerst einige Minuten lang im Leerlauf oder bei niedriger Drehzahl abkühlen. Ein sofortiges Ausschalten des Motors nach einem Betrieb bei hoher Drehzahl ist nicht zu empfehlen.
GMU27852
Verfahren
- Drehen Sie den Hauptschalter auf "OFF (Aus).


- Sobald der Motor ausgeschaltet ist, lösen Sie bitte die Kraftstoffleitung oder schließen den Kraftstoffhahn, sofern ein Kraftstoffanschlussstück oder ein Kraftstoffhahn am Boot vorhanden ist.
- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube an der Verschlusskappe des Kraftstofftanks fest (falls damit ausgestattet).
- Entfernen Sie den Schlüssel, falls das Boot unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS:
Der Motor kann auch gestoppt werden, indem das Taljereep gezogen und die Sperrgabel vom Motor-Stoppschalter entfernt wird. Drehen Sie dann den Hauptschalter auf "OFF" (Aus).
Wasser. Der richtige Trimmwinkel trägt dazu bei, die Leistung und Kraftstoff-Ersparnis zu verbessern, während gleichzeitig die Beanspruchung des Motors verringert wird. Der richtige Trimmwinkel hängt von der Kombination von Boot, Motor und Propeller ab. Der richtige Trimmwinkel wird auch von veränderlichen Faktoren wie vom Ladegewicht, von den Wasserbedingungen und von der Fahrgeschwindigkeit beeinflusst.
GWM00740
WARNING
Ein in Bezug auf die Betriebsbedingungen übermäßiges Trimmen (Auf- oder Abtrimmen) kann eine Instabilität des Bootes verursachen und das Steuern des Bootes schwieriger gestalten. Dadurch erhöht sich die Unfallgefahr. Wird das Boot instabil oder schwer zu steuern, müssen Sie die Geschwindigkeit verringern und/oder den Trimmwinkel anpassen.
GMU27861
Außenbordmotor trimmen
Der Trimmwinkel des Außenbordmotors hilft beim Bestimmen der Position des Bugs im

1. Trimm-Betriebswinkel
GMU27882
Einstellung des Trimmwinkels PTT-Modelle
GWM00751

WARNUNG
- Vergewissern Sie sich, dass sich niemand in der Nähe des Außenbordmotors befindet, wenn der Ankippwinkel eingestellt wird; außerdem ist darauf zu achten, dass keine Körperteile zwischen der Antriebseinheit und der Klemmhalterung eingeklemmt werden.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie das erste Mal einen Trimm zu positionieren versuchen. Geschwindigkeit allmählich erhöhen und dabei auf Anzeichen von Instabilität oder auf Probleme mit der Steuerung achten. Ein falscher Trimmwinkel kann Einbußen bei der Steue-
rung bewirken.
- Verwenden Sie den PTT-Schalter, wenn damit an der Seite der unteren Motorwanne ausgestattet, nur bei abgestelltem Motor und bei völlig still liegendem Boot. Stellen Sie den Trimmwinkel nicht mit dem dafür vorgesehenen Schalter ein, während sich das Boot bewegt.
Stellen Sie den Trimmwinkel des Außen- bordmotors mit Hilfe des PTT-Schalters ein.

- PTT-Schalter

- PTT-Schalter

Um den Bug anzuheben (Austrimmen), drücken Sie den Schalter "UP" (hinauf). Um den Bug zu senken (Eintrimmen), drücken Sie den Schalter "DN" (hinunter).
Führen Sie Probefahrten mit jeweils verschiedenen Trimmwinkeleinstellungen durch, um die für Ihr Boot und die Betriebsbedingungen am besten geeignete Position zu bestimmen.
GMU27911
Einstellung der Bootstrimmung
Wenn das Boot mit Gleitgeschwindigkeit fährt, bewirkt eine Bug-nach-oben-Lage, dass der Wasserwiderstand geringer, die Stabilität größer und die Wirkleistung verbessert wird. Das trifft im Allgemeinen zu, wenn die Kiellinie des Bootes um ca. 3 bis 5 Grad angehoben ist. Mit dem Bug nach oben könnte das Boot eine größere Tendenz haben, nach der einen oder anderen Seite zu steuern. Diese Neigung ist beim Steuern auszugleichen. Zum Beseitigen dieser Auswirkung kann auch die Trimmanode angepasst werden. Wenn der Bug des Bootes unten ist, kann man leichter aus dem Stand bis zur Gleitgeschwindigkeit beschleunigen.

Ein übermäßiges Austrimmen bewirkt, dass der Bug des Bootes zu hoch im Wasser liegt. Leistung und Wirtschaftlichkeit erleiden Einbußen, weil der Rumpf des Bootes das Wasser drückt und ein höherer Luftwiderstand gegeben ist. Ein übermäßiges Austrimmen kann dazu führen, dass der Propeller ventiliert, was die Leistung zudem reduziert, und das Boot könnte "stampfen" (auf dem Wasser hüpfen), wodurch der Bootsfahrer und die Passagiere über Bord gehen könnten.

Durch zu großes Eintrimmen "pflügt" das Boot durch das Wasser, vermindert die Kraftstoff-Ersparnis und macht es schwierig, die Geschwindigkeit zu erhöhen. Beim Betrieb mit übermäßigem Eintrimmen büßt das Boot außerdem bei höheren Geschwindigkeiten an Stabilität ein. Der wesentlich erhöhte Widerstand am Bug erhöht die Gefahr
der "Bugsteuerung" und macht die Bedienung schwierig und gefährlich.

Je nach Bootstyp hat der Trimmwinkel des Außenbordmotors nur wenig Einfluss auf die Trimmung des Bootes bei der Bedienung.
GMU27933
Nach oben und unten kippen
Wenn der Motor für einige Zeit ausgeschaltet oder das Boot in Niedrigwasser verankert wird, müssen Sie den Außenbordmotor nach oben kippen, um so den Propeller und das Gehäuse vor Beschädigungen bei einem Zusammenstoß mit Hindernissen zu schützen; außerdem wird dadurch die Korrosion durch Salzwasser verringert.
GWM00220

WARNUNG
Vergewissern Sie sich, dass sich niemand in der Nähe des Außenbordmotors befindet, wenn dieser hoch oder herab gekippt wird. Seien Sie auch vorsichtig, dass keine Körperteile zwischen der Antriebseinheit und der Klemmhalterung eingeklemmt werden.
GWM00250

WARNUNG
Auslaufender Kraftstoff stellt eine Feuergefahr dar. Befindet sich ein Kraftstoffanschlussstück am Außenbord-
motor, lösen Sie bitte die Kraftstoffleitung oder schließen Sie den Kraftstoffhahn, wenn der Außenbordmotor länger als nur ein paar Minuten lang angekippt wird. Anderenfalls könnte Kraftstoff auslaufen.
GCM00241
ACHTUNG:
- Stoppen Sie den Motor vor dem Ankippen des Außenbordmotors, indem Sie das Verfahren auf Seite 45 befolgen. Kippen Sie den Außenbordmotor nie bei laufendem Motor an. Dadurch könnten schwere Schäden durch Überhitzung entstehen.
- Kippen Sie den Motor nicht mit der Ruderpinne (falls damit ausgestattet) an, denn dadurch könnte sie abbrechen.
GMU28007
Vorgehensweise, um nach oben zu kippen (PTT-Modelle / PT-Modelle)
- Stellen Sie den Fernbedienungshebel / Schalthebel in die Neutral-Position.


- Trennen Sie die Kraftstoffleitung vom Außenbordmotor oder schließen Sie den Kraftstoffhahn.
- Drücken Sie den PTT-Schalter / Trimm- und Ankippschalter nach "UP" (Hoch), bis der Außenbordmotor vollständig nach oben gekippt ist.



- Drücken Sie den Ankipp-Arretierungsknopf in die Klemmhalterung oder ziehen Sie den Ankipp-Arretierungshebel zu sich heran, um den Motor zu arretieren.

Nachdem Sie den Außenbordmotor gekippt haben, stellen Sie sicher, dass dieser mit dem Ankipp-Arretierungsknopf oder dem Ankipp-Arretierungshebel gesichert wird. Anderenfalls könnte der Außenbordmotor plötzlich herabfallen, wenn der Öldruck in der PTT-Einheit verloren geht.
- Modelle, die mit einer Trimmstange ausgestattet sind: Nachdem der Außenbordmotor mit dem Ankipp-Arretierungshebel arretiert ist, drücken Sie den PTT-Schalter / den Trimm- und
Ankippschalter nach "DN" (Herab), um die Trimmstange zurück zu ziehen.
GCM00250
ACHTUNG:
Beim Festmachen müssen die Trimmstangen unbedingt vollständig eingezogen sein. So werden die Stangen vor Algen- und Muschelbewuchs sowie vor Korrosion geschützt, die Schäden am PTT-Mechanismus verursachen könnten.

Vorgehensweise, um nach unten zu kippen (PTT-Modelle / PT-Modelle)
-
Drücken Sie den PTT-Schalter / den Trimm- und Ankippschalter nach "UP" (Hoch), bis der Außenbordmotor von der Ankippstange unterstützt wird und der Ankipp-Arretierungshebel / Ankipp-Arretierungsknopf frei wird.
-
Geben Sie den Ankipp-Arretierungshebel oder den Ankipp-Arretierungsknopf frei.

- Drücken Sie den PTT-Schalter / den Trimm- und Ankippschalter nach "DN" (Herab), um den Außenbordmotor in die gewünschte Position abzulassen.


GMU28060
Bootfahren in Flachwasser
Der Außenbordmotor kann zum Fahren in Flachwasser zum Teil angekippt werden.
GMU28090
PTT-Modelle/PT-Modelle
Der Außenbordmotor kann zum Fahren in Flachwasser zum Teil angekippt werden.
GWM00660
WARNING
- Stellen Sie den Schalthebel auf Neutral, ehe Sie sich auf das Fahren in Flachwasser vorbereiten.
- Bringen Sie den Außenbordmotor in seine normale Stellung zurück, sobald das Boot wieder in tieferes Gewässer gerät.
GCM00260
ACHTUNG:
Kippen Sie den Außenbordmotor nicht so weit an, dass sich der Kühlwassereinlass über der Wasseroberfläche befindet, wenn Sie auf Flachwasser-Fahrbetrieb schalten. Anderenfalls könnten schwere Schäden durch Überhitzung entstehen.
GMU28185
Verfahren für PTT-Modelle / PT-Modelle
- Stellen Sie den Fernbedienungshebel / Schalthebel in die Neutral-Position.


- Kippen Sie den Außenbordmotor unter Verwendung des PTT-Schalters / des Trimm- und Ankippschalters leicht nach oben in die gewünschte Position.


- Um den Außenbordmotor wieder in seine normale Fahrposition zu bringen, drücken Sie den PTT-Schalter / den Trimm- und Ankippschalter und kippen den Außenbordmotor langsam nach unten.
GMU28192
Bootfahren unter anderen Bedingungen
Bootfahren in Salzwasser
Spülen Sie die Kühlwasserkanäle nach dem Betrieb in Salzwasser mit frischem Wasser ab, damit auf ihnen keine Salzrückstände zurückbleiben.
HINWEIS:
Für Anleitungen zum Spülen des Kühlsystems siehe SeiteFür Anleitungen zum Spülen des Kühlsystems siehe Seite55.
Bootfahren in trübem Wasser
Wenn sie den Außenbordmotor in trübem
oder schlammigem Wasser verwenden, empfiehlt Yamaha dringend, das Zubehör der optionalen, verchromten Wasserpumpe zu verwenden (bei einigen Modellen nicht erhältlich).
GMU31480
Technische Daten
HINWEIS:
“(AL)” stellt den nummerischen Wert für den eingebauten Aluminiumpropeller dar, der in den unten aufgeführten Spezifikationsdaten angegeben ist.
Ebenso stellt, “(SUS)” den Wert für den eingebauten Edelstahlpropeller und “(PL)” den Wert für den eingebauten Plastikpropeller dar.
GMU28218
Abmessung:
Gesamtlänge: 792 mm (31.2 in)
Gesamtbreite: 554 mm (21.8 in)
Gesamthöhe L: 1655 mm (65.2 in)
Gesamthöhe X: 1782 mm (70.2 in)
Spiegelhöhe L: 516 mm (20.3 in)
Spiegelhöhe X: 643 mm (25.3 in)
Gewicht (AL) L: 214.0 kg (472 lb)
Gewicht (AL) X: 218.0 kg (481 lb)
Gewicht (SUS) L: 216.0 kg (476 lb)
Gewicht (SUS) X: 220.0 kg (485 lb)
Leistung:
Vollgas-Betriebsbereich: 4500–5500 U/min
Maximalausgang: LZ150PETO 110.3 kW @ 5000 U/min (150 PS @ 5000 U/min) LZ200NETO 147.1 kW @ 5000
U/min (200 PS @ 5000 U/min)
Z150PETO 110.3 kW @ 5000 U/min (150 PS @ 5000 U/min)
Z175GETO 128.7 kW @ 5000 U/min (175 PS @ 5000 U/min)
Z200NETO 147.1 kW @ 5000 U/min (200 PS @ 5000 U/min)
Leerlaufdrehzahl (Leerlauf): LZ150PETO 700 ±30 U/min LZ200NETO 700 ±30 U/min Z150PETO 700 ±30 U/min Z175GETO 750 ±30 U/min Z200NETO 700 ±30 U/min
Motor:
Typ: Zweitakt V
Verlagerung: 2596.0 cm 3 (158.41 cu.in)
Bohrung × Hub: 90.0 × 68.0 mm (3.54 × 2.68 in)
Zündsystem: TCI
Zündkerze mit Widerstand (NGK): LZ150PETO BKR6EKU LZ200NETO BKR7EKU Z150PETO BKR6EKU Z175GETO BKR7EKU Z200NETO BKR7EKU
Elektrodenabstand: 1.5–1.6 mm (0.059–0.063 in)
Steuersystem: Fernbedienung
Startersystem: Elektroanlasser
Vergaserstartsystem: Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Min. Kaltanlass-Amp. (CCA/EN): 711.0 A
Min. Nennkapazität (20HR/IEC): 100.0 Ah
Lichtspulenleistung Gleichstrom:
45.0 A
Antriebseinheit:
Getrieberadpositionen: Vorwärts-Leerlauf-Rückwärts
Getriebeverhältnis: 1.86 (26/14)
Trimm- und Kippsystem: Servo-Trimm-/-Kippvorrichtung
Propellermarke: LZ150PETO ML LZ200NETO ML Z150PETO M Z175GETO M Z200NETO M
Kraftstoff und Öl:
Empfohlener Kraftstoff: Normalbenzin, bleifrei
Min. Research-Oktanzahl (ROZ): 90
Empfohlenes Motoröl: YAMALUBE Zweitakt-Außenbordmotoröl
Schmierung: Öleinspritzung
Motoröltankkapazität: 0.9 L (0.95 US qt) (0.79 Imp.qt)
Kapazität externer Öltank: 10.5 L (11.10 US qt) (9.24 Imp.qt)
Empfohlenes Getriebeöl: Hypoidgetriebeöl (SAE 90)
Getriebeölmenge: LZ150PETO 870.0 cm³ (29.41 US oz) (30.68 Imp.oz) LZ200NETO 870.0 cm³ (29.41 US oz) (30.68 Imp.oz) Z150PETO 980.0 cm³ (33.13 US oz) (34.56 Imp.oz) Z175GETO 980.0 cm³ (33.13 US oz) (34.56 Imp.oz) Z200NETO 980.0 cm³ (33.13 US oz) (34.56 Imp.oz)
Anziehdrehmoment:
Zündkerze: 25.0 Nm (18.4 ft-lb) (2.55 kgf-m)
Propellermutter: 55.0 Nm (40.6 ft-lb) (5.61 kgf-m)
GMU28222
Transport und Lagerung des Außenbordmotors
GWM00690
WARNING
- Auslaufender Kraftstoff stellt eine Feuergefahr dar. Schließen Sie beim Transport und Lagern des Außenbordmotors die Entlüftungsschraube und den Kraftstoffhahn, um das Auslaufen von Kraftstoff zu verhindern.
- GEBEN SIE ACHT, wenn Sie den Kraftstofftank in einem Boot oder in einem Auto transportieren.
- Füllen Sie den Kraftstoffbehälter NICHT bis zu seiner vollen Kapazität auf. Benzin dehnt sich beim Erwärmen erheblich aus und kann einen überhöhten Druck im Kraftstoffbehälter bewirken. Dadurch könnte Kraftstoff mit entsprechender Feuergefahr auslaufen.
GWM00700
WARNING
Begeben Sie sich selbst bei gesichertem Ankipp-Arretierungshebel nie unter das Unterwasserteil, während es angekippt ist. Es besteht die Gefahr schwerer Verletzungen, wenn der Außenbordmotor unerwartet herabfällt.
GCM00660
ACHTUNG:
Verwenden Sie den Ankipp-Arretierungshebel bzw. -knopf nicht beim Anhängertransport des Bootes. Der Außenbordmotor könnte sich von der Ar-
retierung losrütteln und herabfallen. Wenn der Motor nicht in der normalen Fahrbetriebsposition befördert werden kann, müssen Sie eine zusätzliche Arretierung zum Sichern in der Ankipposition verwenden.
Der Außenbordmotor sollte in seiner normalen Betriebsstellung auf einem Anhänger transportiert und so gelagert werden. Falls der Abstand zur Straße in dieser Position unzureichend sein sollte, befördern Sie den Außenbordmotor bitte in der nach oben gekippten Position, wobei eine Motorstütze, wie beispielsweise eine Spiegelschutzstange verwendet wird. Weitere Auskunft erteilt Ihnen gerne Ihr Yamaha-Händler.

Lagerung des Außenbordmotors
Wenn Ihr Yamaha-Außenbordmotor über einen längeren Zeitraum (2 Monate oder mehr) gelagert werden soll, sind verschiedene wichtige Maßnahmen zu beachten, um erheblichen Schaden abzuwenden. Dies ist besonders wichtig bei einem Außenbordmotor mit Öleinspritzsystem, und zwar wegen dem mageren Ölmischverhältnis, das vor dem Abstellen des Motors für die Saison im Leerlauf verwendet wird. Es ist ratsam, den Service an Ihrem Außenbordmotor vor der Einlagerung von einem zugelassenen Yamaha-Händler durchführen zu lassen. Sie als Eigentümer können jedoch mit minimalem Aufwand folgende Verfahren durchführen:
GCM01150
ACHTUNG:
- Verwenden Sie keine chemischen Stoffe mit Silikon, Phosphor oder Blei.
- Anderenfalls könnte der Sauerstoffsensor des elektronischen Kraftstoffeinspritzsystems beschädigt werden. Wenden Sie sich hinsichtlich der Einzelheiten bei der Verwendung chemischer Stoffe für das Einlagern an Ihren Yamaha-Händler.
- Lassen Sie verbleibendes Benzin aus dem Blasenabscheider ab. Benzin, das Sie über einen längeren Zeitraum im Blasenabscheider belassen, spaltet sich auf und könnte die Kraftstoffleitung beschädigen.
GMU28303
Verfahren
GMU29953
Durchspülen mit dem Spülaufsatz
- Waschen Sie den Körper des Außenbordmotors mit Frischwasser ab. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 60.
- Trennen Sie die Kraftstoffleitung vom Motor oder schließen Sie den Kraftstoffhahn, falls damit ausgestattet.
- Entfernen Sie die Motorhaube und den Propeller.
- Bauen Sie den Spülaufsatz am Kühlwasser-Einlass an.
GCM00300
ACHTUNG:
Lassen Sie den Motor nicht ohne die Versorgung mit Kühlwasser laufen. Dadurch könnte entweder die Wasserpumpe oder der Motor durch Überhitzung beschädigt werden. Bevor Sie den Motor starten,
stellen Sie sicher, dass die Kühlwasserkanäle mit Wasser versorgt werden.
GCM00310
ACHTUNG:
Vermeiden Sie, den Außenbordmotor mit hoher Drehzahl laufen zu lassen, während der Spülaufsatz angebracht ist, weil sonst die Gefahr einer Überhitzung besteht.

-
Spülaufsatz
-
Das Ausspülen des Kühlsystems ist von wesentlicher Bedeutung, um zu verhindern, dass das Kühlsystem durch Salz, Sand oder Schmutz verstopft wird. Zudem ist das Besprühen/Schmieren des Motors zwingend erforderlich, um gegen übermäßige Motorschäden durch Rost vorzubeugen. Ausspülen und Sprühen sollten gleichzeitig vorgenommen werden.
GWM00090
! WARNING
- Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Teile berührt oder entfernt werden.
- Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehen-
der Teile geraten.
HINWEIS:
- Behalten Sie bei Verwendung des Spülaufsatzes ausreichenden Wasserdruck und ständigen Wasserdurchfluss bei.
-
Falls das Überhitzungswarnsystem aktiviert ist, schalten Sie den Motor ab und wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler.
-
Lassen Sie den Motor ein paar Minuten in Neutral-Position mit erhöhtem Leerlauf laufen.
- Sprühen Sie kurz bevor Sie den Motor abstellen abwechselnd "Sprühöl" in den Ansaugluftgeräuschdämpfer oder die Sprühöffnung der Schalldämpferabdekkung. Wird dies ordnungsgemäß vorgenommen, raucht der Motor erheblich und bleibt nahezu stehen.
- Lassen Sie das verbliebene Benzin im Blasenabscheider in einen Behälter ab. Lösen Sie die Ablassschraube und entfernen Sie den Verschlussstopfen. Drücken Sie das Luftventil mit einem Schraubendreher hinein, um Luft in die Schwimmerkammer zu lassen, damit das Benzin reibungslos abfließen kann. Ziehen Sie dann die Ablassschraube wieder fest.

- Choke-Verbindungsstange
- Ablassschraube
-
Blasenabscheider
-
Entfernen Sie den Spülaufsatz.
-
Setzen Sie die Motorhaube wieder auf.
-
Falls kein "Sprühöl" zur Verfügung steht, schalten Sie den Motor nach Schritt 6 aus. Führen Sie dann Schritt 8 des Verfahrens durch.
-
Lassen Sie das Kühlwasser vollständig aus dem Motor ab. Reinigen Sie den Körper sorgfältig.
-
Falls kein "Sprühöl" zur Verfügung steht, entfernen Sie die Zündkerze(n). Schütten Sie einen Teelöffel sauberes Motoröl in jeden Zylinder. Kurbeln Sie einige Male manuell durch. Tauschen Sie die Zündkerze(n) aus.
HINWEIS:
Ein Spülaufsatz ist bei Ihrem Yamaha-Händler erhältlich.
GMU28410
Schmierung (Modelle mit Öleinspritzung)
-
Fetten Sie das Zündkerzengewinde ein, bauen Sie die Zündkerze(n) ein und ziehen Sie sie mit dem vorgeschriebenen Drehmoment fest. Informationen über die Installation der Zündkerzen finden Sie auf Seite 64.
-
Befüllen Sie den Öltank. Dadurch wird Kondenswasserbildung verhindert. Bei Modellen mit externem Öltank kann es erforderlich sein, die Steuereinheit manuell außer Kraft zu setzen, um den Motoröltank vollständig zu füllen.
- Wechseln Sie das Getriebeöl. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 71. Überprüfen Sie das Öl auf Vorhandensein von Wasser, was auf eine defekte Dichtung schließen lassen könnte. Die Dichtungen müssen von einem zugelassenen Yamaha-Händler vor der Inbetriebnahme ausgewechselt werden.
- Schmieren Sie alle Schmiernippel. Weitere Einzelheiten finden Sie auf Seite 64.
GMU28430
Batteriepflege
GWM00330
WARNING
Batterieflüssigkeit ist gefährlich; sie enthält Schwefelsäure und ist deshalb giftig und sehr ätzend.
Beachten Sie bitte stets die folgenden vorbeugenden Maßnahmen:
- Vermeiden Sie jede Berührung mit der Batteriesäure, denn sie kann schwere Verbrennungen bzw. bleibende Augenverletzungen verursachen.
- Tragen Sie einen Augenschutz, wenn Sie mit oder in der Nähe von Batterien arbeiten.
Gegenmittel (EXTERN):
• HAUT - Mit Wasser abspülen.
- AUGEN - 15 Minuten lang mit Wasser ausspülen und sofort einen Arzt hinzuziehen.
Gegenmittel (INNERLICH):
- Viel Wasser oder Milch, gefolgt von Magnesium-Milch, geschlagenen Eiern
oder Pflanzenöl trinken. Sofort einen Arzt hinzuziehen.
Batterien erzeugen auch explosives Wasserstoffgas; beachten Sie deshalb stets die folgenden vorbeugenden Maßnahmen:
- Laden Sie die Batterie in einem gut belüfteten Bereich.
- Halten Sie Batterien von Feuer, Funken oder offenen Flammen wie beispielsweise von Schweißapparaten, brennenden Zigaretten usw. fern.
- Das RAUCHEN ist VERBOTEN, wenn die Batterien aufgeladen oder gehandhabt werden.
BATTERIEN UND BATTERIESÄURE AUS-SERHALB DER REICHWEITE VON KIN-DERN AUFBEWAHREN.
Batterien unterscheiden sich je nach Hersteller. Deshalb sind die folgenden Verfahren möglicherweise nicht immer durchführbar. Beachten Sie die Anweisungen Ihres Batterie-Herstellers.
Verfahren
- Klemmen Sie die Batterie ab und entfernen Sie sie vom Boot. Lösen Sie stets das schwarze Minuskabel zuerst, um einen Kurzschluss zu vermeiden.
- Reinigen Sie das Batteriegehäuse und die -anschlüsse. Füllen Sie jede Zelle bis zum oberen Stand mit destilliertem Wasser.
-
Lagern Sie die Batterie auf einer waagrechten Fläche an einem kühlen, gut belüfteten Platz außerhalb direkter Sonneneinstrahlung.
-
Überprüfen Sie einmal im Monat das spezifische Gewicht der Batteriesäure und laden Sie die Batterie falls erforderlich nach, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
GMU28442
Spül-Motoreinheit
Führen Sie dieses Verfahren sofort nach dem Betrieb durch, um eine möglichst gründliche Spülung zu erzielen.
GCM01530
ACHTUNG:
Führen Sie diesen Vorgang nicht durch während der Motor läuft. Anderenfalls kann es zur Beschädigung der Wasserpumpe und anderen erthaften Beschädigungen infolge von Überhitzung kommen.
- Schrauben Sie das Gartenschlauch-Verbindungsstück nach dem Abstellen des Motors von der Passe an der unteren Motorwanne ab.

- Passe
- Gartenschlauch-Verbindungsstück
-
Gartenschlauch-Adapter
-
Schrauben Sie den Gartenschlauch-Adapter auf einen Gartenschlauch, der an eine Frischwasserleitung angeschlossen ist, und schließen Sie ihn danach an das Gartenschlauch-Verbindungsstück an.
- Drehen Sie den Wasserhahn bei abgestelltem Motor auf und lassen Sie das Wasser für etwa 15 Minuten durch den Kühlwasserkanal laufen. Drehen Sie das Wasser anschließend ab und trennen Sie den Gartenschlauch-Adapter vom Gartenschlauch-Verbindungsstück ab.
- Bringen Sie das Gartenschlauch-Verbindungsstück wieder an der Passe an der unteren Motorwanne an. Ziehen Sie das Verbindungsstück sicher an.
GCM00540
ACHTUNG:
Belassen Sie das Gartenschlauch-Verbindungsstück nicht lose am Zubehörteil der Motorwanne und lassen Sie den Schlauch im Normalbetrieb nicht lose hängen. Ansonsten leckt Wasser aus dem Verbindungsstück, statt den Motor zu kühlen, was eine erhebliche Überhitzung verursachen kann. Vergewissern Sie sich, dass das Verbindungsstück nach dem Spülen des Motors sicher an der Passe festgezogen ist.
HINWEIS:
- Wenn der Motor bei im Wasser befindlichen Boot gespült wird, führt das Ankippen des Außenbordmotors, bis er vollständig aus dem Wasser heraus ragt, zu einem besseren Ergebnis.
- Lesen Sie hinsichtlich der Anweisungen zum Spülen des Kühlsystems Seite 55.
GMU28450
Reinigung des Außenbordmotors
Waschen Sie nach der Verwendung das Äußere des Außenbordmotors mit Frischwasser ab und spülen Sie das Kühlsystem mit Frischwasser aus.

Anweisungen zum Spülen des Kühlsystems finden Sie auf Seite 55.
GMU28460
Überprüfen Sie die lakkierte Oberfläche des Motors
Überprüfen Sie den Motor auf Kratzer, Kerben oder abblätternden Lack. Beschädigte Lackstellen sind korrosionsgefährdet. Falls erforderlich sind die betreffenden Stellen zu säubern und zu lackieren. Ausbesserungslack ist bei Ihrem Yamaha-Händler erhältlich.
GMU28476
Periodische Wartung
GWM01070
WARNING
Stellen Sie sicher, dass Sie den Motor bei der Durchführung von Wartungsarbeiten abstellen, außer es besteht eine anderslautende Anweisung. Wenn Sie oder der Besitzer über keine Erfahrung mit der Wartung von Motoren verfügen, sollte diese Arbeit Ihrem Yamaha-Händler oder einem sonstigen fachlich qualifizierten
Mechaniker anvertraut werden.
GMU28510
Ersatzteile
Wenn Ersatzteile erforderlich werden, sollten Sie ausschließlich Yamaha-Originalteile oder Teile des gleichen Typs, gleicher Stärke und aus gleichwertigen Materialien verwenden. Jedes Teil einer geringeren Qualität könnte ausfallen, und der dann eintretende Verlust der Kontrolle über das Boot könnte den Benutzer und die Fahrgäste gefährden. Yamaha-Originalteile und -zubehör sind bei Ihrem Yamaha-Händler erhältlich.
GMU28522
Wartungsplan
Die Häufigkeit der Wartungsbetriebe kann den Betriebsbedingungen entsprechend angepasst werden, aber die folgende Tabelle gibt dazu allgemeine Richtlinien. Beachten Sie die Erklärungen jeder vom Eigentümer durchzuführenden Maßnahme in den Abschnitten in diesem Kapitel.
HINWEIS:
Beim Betrieb in Salzwasser, trübem oder schlammigem Gewässer sollte der Motor nach jedem Einsatz mit sauberem Wasser gespült werden.
Das Symbol “●” kennzeichnet die Überprüfungen, die Sie selbst durchführen können.
Das Symbol "○" kennzeichnet Arbeiten, die von Ihrem Yamaha-Händler durchgeführt werden.
| Einzelheit Maßnahmen | Anfänglich Alle | |||
| 10 Stunden (1 Monat) | 50 Stunden (3 Monate) | 100 Stunden (6 Monate) | 200 Stunden (1 Jahr) | |
| Anode(n) (extern) Inspektion/Ersetzen | ●/○ | ●/○ | ||
| Anode(n) (intern) Inspektion/Ersetzen | ○ | |||
| Batterie Inspektion/Laden | ●/○ | |||
| Kühlwasserkanäle Säubern | ● | ● | ||
| Haubenklemme Inspektion | ● | |||
| Kraftstofffilter (kann auseinander genommen werden) | Inspektion/Ersetzen | ● | ● | ● |
| Kraftstoffanlage Inspektion | ● | ● | ● | |
| Getriebeöl Wechsel | ● | ● | ||
| Schmierstellen Schmieren | ● | |||
| Leerlaufdrehzahl Inspektion | ○ | |||
| PCV (Druckregelventil) Inspektion | ○ | |||
| PTT-Einheit Inspektion | ○ | |||
| Propeller und Sicherungssplint | Inspektion/Ersetzen | ● | ● | |
| Schaltverbindung/Schaltkabel | Inspektion/Einstellen | ○ | ||
| Thermostat | Inspektion / Ersetzen | ○ | ||
| Gashebel-Verbindung/Gaskabel/Drosselklappen-Ansprechpunkt | Inspektion/Einstellen | ○ | ||
| Drosselklappensensor Inspektion/Einstellen | ○ | |||
| Wasserpumpe Inspektion / Ersetzen | ○ | |||
| Antriebsriemen der Hochdruck-Kraftstoffpumpe | Inspektion/Ersetzen | ○ | ○ | |
| Hochdruck-Kraftstoffpumpe - Ölstand | Inspektion/Füllen | ○ | ||
| Ölpumpe Inspektion/Einstellen | ○ | |||
| Öltank-Wasserablass Inspektion/Reinigen | ●/○ | ●/○ | ●/○ | |
| Zündkerze(n) | Reinigen/Einstellen/Ersetzen | ● | ● | ● |
GMU28874
Wartungsplan (zusätzlich)
| Einzelheit Maßnahmen | Alle | |
| 500 Stunden (2.5 Jahre) | 1000 Stunden (5 Jahre) | |
| Antriebsriemen der Hochdruck-Kraftstoffpumpe | Ersetzen | |
| Kraftstofffilter (Blasen-abscheider-Tank) | Austausch | |
GMU28940
Schmieren
Yamaha Fett A (wasserbeständiges Fett)
Yamaha Fett D (korrosionsbeständiges Fett für die Propellerwelle)
Reinigen und Einstellen der Zündkerze
GWM00560

Achten Sie beim Ausbauen oder Einset-
zen einer Zündkerze darauf, dass der Isolator nicht beschädigt wird. Ein beschädigter Isolator könnte eine externe Funkenbildung ermöglichen und so eine Explosion oder ein Feuer verursachen.
Die Zündkerze ist eine wichtige Komponente des Motors und lässt sich mühelos prüfen. Vom Zustand der Zündkerze kann man auf den Zustand des Motors schließen, wenn beispielsweise das Porzellan in der Mitte der Elektrode sehr weiß ist, könnte das auf eine Leckstelle in der Ansaugluft oder auf ein Vergaserproblem im betreffenden Zylinder hinweisen. Man sollte nicht versuchen, selbst eine Diagnose der möglichen Probleme zu stellen. Bringen Sie den Außenbordmotor statt dessen zu einem Yamaha-Händler. Die Zündkerze sollte in regelmäßigen Zeitabständen entfernt und geprüft werden, weil die Wärme und Ablagerungen den langsam- men Verfall und die Erosion der Zündkerze bewirken. Bei übermäßiger Erosion der Elektrode oder bei übermäßigen Kohlenstoff- und sonstigen Ablagerungen sollte man die Zündkerze durch ein anderes Exemplar des richtigen Typs ersetzen.
Standardzündkerze:
LZ150PETO BKR6EKU
LZ200NETO BKR7EKU
Z150PETO BKR6EKU
Z175GETO BKR7EKU
Z200NETO BKR7EKU
Vor der Einstellung der Zündkerze den Elektrodenabstand mit einer Düsenlehre messen und den Abstand falls erforderlich entsprechend der Spezifikation einstellen.

ZMU01892
- Elektrodenabstand
- Zündkerzen-ID-Zeichen (NGK)
Elektrodenabstand:
Vor dem Einschrauben der Zündkerze muss man stets die Dichtungsfläche säubern und eine neue Dichtung auflegen. Das Gewinde von Schmutz befreien und die Zündkerze unter Beachtung des vorgeschriebenen Drehmoments einschrauben.
Zündkerzen-Drehmoment:
25.0 Nm (18.4 ft-lb) (2.55 kgf-m)
HINWEIS:
Wenn beim Einsetzen einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel verfügbar ist, dürfte eine 1/4- bis 1/2-Drehung zusätzlich zum Festziehen mit der Hand eine gute Schätzung darstellen. Die Zündkerze anschließend möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel auf das vorgeschriebene Drehmoment einstellen lassen.
GMU28962
Überprüfung der Kraftstoffanlage
GWM00060
WARNING
Benzin und seine Dämpfe sind hochentzündlich und explosionsgefährlich. Be-
wahren Sie einen angemessenen Abstand zu Funken, Zigaretten, offenen Flammen oder sonstigen Entzündungs-quellen.
GWM00910

WARNUNG
Auslaufender Kraftstoff kann ein Feuer oder eine Explosion verursachen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig auf Kraftstofflecks.
- Falls irgendwelche Kraftstofflecks gefunden werden, muss die Kraftstoffanlage von einem qualifizierten Mechaniker repariert werden. Unsachgemäße Reparaturen können den Außenbordmotor im Betrieb unsicher werden lassen.
Überprüfen Sie die Kraftstoffleitungen auf Lecks, Risse oder Fehlfunktionen. Falls ein Problem bestimmt werden konnte, sollte dieses von Ihrem Yamaha-Händler oder einem anderen qualifizierten Mechaniker sofort behoben werden.

Überprüfungsstellen
- Lecks an Teilen der Kraftstoffanlage
- Lecks an Verbindungsstücken der Kraftstoffleitung
- Risse in der Kraftstoffleitung und andere Schäden
- Lecks an Kraftstoff-Verbindungsstücken
GMU29041
Überprüfung der Leerlaufdrehzahl
GWM00451

WARNUNG
- Beim Anlassen oder im Betrieb dürfen keine elektrischen Teile berührt oder entfernt werden.
- Bei laufendem Motor dürfen Hände, Haar und Kleidung nicht in die Nähe des Schwungrads und anderer drehender Teile geraten.
GCM00490
ACHTUNG:
Dieses Verfahren muss durchgeführt
werden, während sich der Außenbordmotor im Wasser befindet. Dazu kann ein Spülaufsatz oder ein Testtank verwendet werden.
Bei diesem Verfahren ist ein Werkstattdrehzahlmesser einzusetzen. Die Ergebnisse variieren abhängig davon, ob der Test mit dem Spülaufsatz, in einem Testtank oder mit dem Außenbordmotor im Wasser durchgeführt wird.
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn in der Warmlaufphase auf Neutral laufen, bis er sich reibungslos dreht.
HINWEIS:
Die Inspektion der Leerlaufdrehzahl ist nur möglich, wenn der Motor die Warmlaufphase beendet hat. Wenn die Warmlaufphase nicht beendet ist, wird eine höhere Leerlaufdrehzahl als normal gemessen. Fall Sie Schwierigkeiten mit der Verifizierung der Leerlaufdrehzahl haben oder wenn die Leerlaufdrehzahl eine Einstellung erfordert, wenden Sie sich an einen Yamaha-Händler oder an einen anderen qualifizierten Mechaniker.
- Überprüfen Sie, ob die Leerlaufdrehzahl den technischen Daten entsprechend eingestellt ist. Die technischen Daten über die Leerlaufdrehzahl finden Sie auf Seite 54.
GMU29050
Auf Wasser im Motoröltank überprüfen
Öl-Einspritzmodelle
Im Boden des Motoröltanks befindet sich eine Wasserauffangstelle. Sind Wasser oder Fremdstoffe in diese Auffangstelle gelangt, wenden Sie sich bitte an einen Yamaha-Händler.

- Wasserauffangstelle
- Motoröltank
GMU29112
Überprüfung der Verkabelung und der Verbindungsstücke
- Überprüfen Sie, ob jede Erdungsleitung richtig befestigt wurde.
- Überprüfen Sie, ob jedes Verbindungsstück sicher verbunden ist.

Starten Sie die den Motor und stellen Sie sicher, dass an den Verbindungsstücken zwischen dem Auspuffdeckel, Zylinderkopf und dem Zylinderkörper keine Auspufflecks vorhanden sind.
GMU29130
Wasserlecks
Starten Sie die den Motor und stellen Sie sicher, dass an den Verbindungsstücken zwischen dem Auspuffdeckel, Zylinderkopf und
dem Zylinderkörper keine Wasserlecks vorhanden sind.
GMU29153
Überprüfung des PTT-Systems
GWM00430

WARNUNG
- Begeben Sie sich selbst bei gesichertem Ankipp-Arretierungshebel nie unter das Unterwasserteil, während es angekippt ist. Es besteht die Gefahr schwerer Verletzungen, wenn der Außenbordmotor unerwartet herabfällt.
-
Vergewissern Sie sich, dass sich niemand unter dem Außenbordmotor befindet, ehe Sie diese Überprüfung durchführen.
-
Überprüfen Sie das PTT-System auf eventuelle Anzeichen von Öllecks.
- Betätigen Sie jeden PTT-Schalter an der Fernbedienung und an der Motorwanne (falls vorhanden), um deren Funktionsfähigkeit zu prüfen.
- Kippen Sie den Außenbordmotor nach oben und überprüfen Sie, ob die Ankippstange und die Trimmstangen vollständig ausgefahren sind.

- Ankippstange
-
Trimmstange
-
Verwenden Sie den Ankipp-Arretierungshebel, um den Motor in seiner obe-
ren Position zu arretieren. Bedienen Sie den Schalter kurz, um nach unten zu kippen, bis der Motor vom Ankipp-Arre-tierungshebel unterstützt wird.

-
Ankipp-Arretierungshebel
-
Stellen Sie sicher, dass die Ankippstange und die Trimmstangen frei von Korrosion und anderen Mängeln sind.
- Aktivieren Sie den Schalter, um nach unten zu kippen, bis die Trimmstangen vollständig in die Zylinder eingefahren sind.

- Betätigen Sie den Auftrimmschalter, bis die Ankippstange vollständig ausgezogen ist, und entriegeln Sie den Ankipp-Arretierungshebel.

- Kippen Sie den Außenbordmotor nach unten. Stellen Sie sicher, dass die sich Ankippstange und die Trimmstangen reibungslos bewegen.
HINWEIS:
Wenden Sie sich bei eventuellen anormalen Betriebsbedingungen an Ihren Yamaha-Händler.
GMU29171
Überprüfung des Propellers
GWM00321

WARNUNG
Sie könnten sich schwere Verletzungen zuziehen, wenn der Motor ungewollt zu laufen beginnt und Sie sich in der Nähe des Propellers befinden.
- Entfernen Sie vor der Inspektion, dem Ausbauen oder Einbauen des Propellers die Zündkerzenstecker von den Zündkerzen. Stellen Sie außerdem den Schalthebel auf Neutral, drehen Sie den Hauptschalter auf "OFF" (Aus), entnen Sie den Schlüssel vom Motor-Stoppschalter und das Taljereep aus dem Motor-Stoppschalter. Schalten Sie den Batterie-Hauptschalter ab, falls vorhanden.
- Halten Sie den Propeller beim Lösen oder Festziehen der Propellermutter nicht mit der Hand. Schieben Sie einen Holzblock zwischen die Anti-Kavitati-
onsplatte und den Propeller, um jedes Drehen des Propellers zu verhindern.

- Überprüfen Sie jede Propellerschaufel auf Abnutzung, Erosion infolge von Kavitation oder Ventilation bzw. auf sonstige Schäden.
- Überprüfen Sie die Propellerwelle auf Schäden.
- Überprüfen Sie die Verzahnung/den Scherstift auf Abnutzung oder Schäden.
- Stellen Sie sicher, dass sich keine Angelschnur um die Propellerwelle gewickelt hat.

- Überprüfen Sie den Wellendichtring der Propellerwelle auf Schäden.
HINWEIS:
Falls mit Scherstift ausgestattet: Dieser ist so ausgelegt, dass er bricht, wenn der Propeller unter Wasser auf ein Hindernis trifft, und hilft damit, den Propeller und den Antriebsmechanismus vor Schäden zu bewahren. Der Propeller dreht sich dann frei auf der Welle. Ein abgebrochener Scherstift muss ersetzt werden.
GMU30660
Entfernen des Propellers
GMU29194
Verzahnungsmodelle
-
Biegen Sie den Sicherungssplint gerade und ziehen Sie ihn mit einer Zange heraus.
-
Entfernen Sie die Propellermutter, die Unterlegscheibe und das Distanzstück (falls damit ausgestattet).

- Sicherungssplint
- Propellermutter
- Unterlegscheibe
- Distanzstück
- Propeller
-
Druckscheibe
-
Entfernen Sie den Propeller und die Druckscheibe.
GMU30670
Einbauen des Propellers
GMU29242
Verzahnungsmodelle
GWM00770
WARNING
Stellen Sie an Modellen mit gegenläufigem Propeller sicher, dass ein Propeller mit Links-Drehrichtung verwendet wird. Diese Propeller sind mit dem Buchstaben "L" nach dem Größenkennzeichen des Propellers gekennzeichnet. Anderenfalls könnte sich das Boot in der den Erwartungen entgegengesetzten Richtung fortbewegen.
GCM00340
ACHTUNG:
- Bringen Sie die Druckscheibe unbedingt vor dem Einbau des Propellers an, weil ansonsten das Unterwasserteil-Gehäuse und die Propellernabe beschädigt werden könnten.
- Verwenden Sie unbedingt einen neuen
Sicherungssplint verwenden und biegen Sie dessen Enden ordnungsgemäß um. Der Propeller könnte sonst im Betrieb abfallen und verloren gehen.
- Tragen Sie Yamaha-Marinefett oder ein korrosionsbeständiges Fett auf die Propellerwelle auf.
- Setzen Sie die Druckscheibe und den Propeller auf die Propellerwelle.
- Setzen Sie das Distanzstück und die Unterlegscheibe ein. Ziehen Sie die Propellermutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment fest.
Anziehdrehmoment der Propellermutter: 55.0 Nm (40.6 ft-lb) (5.61 kgf-m)
- Richten Sie die Propellermutter an der Öffnung der Propellerwelle aus. Schieben Sie einen neuen Sicherungssplint in die Öffnung und spannen Sie die Enden des Sicherungssplints.

Wenn die Propellermutter nach dem Festziehen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nicht an der Öffnung in der Propellerwelle ausgerichtet ist, ziehen Sie die Mutter weiter fest, bis sie daran ausgerichtet ist.
GMU29282
Getriebeölwechsel
GWM00800
! WARNING
- Vergewissern Sie sich, dass der Außenbordmotor sicher am Spiegel oder an einer stabilen Stelle befestigt ist. Sie könnten sonst beim Herabfallen des Motors schwer verletzt werden.
-
Begeben Sie sich selbst bei gesichertem Ankipp-Arretierungshebel oder knopf nie unter das Unterwasserteil, während es angekippt ist. Wenn der Außenbordmotor unerwartet herabfällt, besteht die Gefahr schwerer Verletzungen.
-
Kippen Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Getriebeöl-Ablassschraube am niedrigstmöglichen Punkt befindet.
- Stellen Sie einen passenden Behälter unter das Getriebegehäuse.
- Entfernen die Getriebeöl-Ablassschraube sowie die Dichtung.

- Getriebeöl-Ablassschraube
- Ölstandsschraube
HINWEIS:
- Wenn eine magnetische Getriebeöl-Ablassschraube beigefügt ist, entfernen Sie alle Metallpartikel von der Schraube, be-
vor Sie sie einsetzen.
- Verwenden Sie immer eine neue Dichtung. Verwenden Sie keine ausgebaute Dichtung.
- Entfernen Sie die Ölstandschraube und die Dichtung, damit das Öl vollständig abgelassen werden kann.
GCM00710
ACHTUNG:
Überprüfen Sie das Altöl nach dem Ablassen. Ist das Öl milchig, gelangt Wasser in das Getriebegehäuse und kann dort Getriebeschäden verursachen. Wenden Sie sich zum Reparieren der Dichtungen des Unterwasserteils an einen Yamaha-Händler.
HINWEIS:
Wenden Sie sich hinsichtlich der Entsorgung des Altöls an Ihren Yamaha-Händler.
- Wenn der Außenbordmotor sich in senkrechter Position befindet, füllen Sie mit Hilfe eines Schlauchs oder einer Druckfüllvorrichtung das Getriebeöl durch die Öffnung der Getriebeöl-Ablassschraube ein.
Empfohlenes Getriebeöl:
Hypoidgetriebeöl (SAE 90)
Getriebeölmenge:
LZ150PETO 870.0 cm 3 (29.41 US oz)
(30.68 Imp.oz)
LZ200NETO 870.0 cm 3 (29.41 US oz)
(30.68 Imp.oz)
Z150PETO 980.0 cm 3 (33.13 US oz)
(34.56 Imp.oz)
Z175GETO 980.0 cm³ (33.13 US oz)
(34.56 Imp.oz)
Z200NETO 980.0 cm³ (33.13 US oz)
(34.56 Imp.oz)

- Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Ölstandschraube. Setzen Sie die Ölstandschraube ein und ziehen Sie sie fest, wenn das Öl aus der Ölstandschraube zu fließen beginnt.
- Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Getriebeöl-Ablassschraube. Setzen Sie die Getriebeöl-Ablassschraube ein und ziehen Sie sie fest.
GMU29312
Inspektion und Austausch der Anode(n)
Die Yamaha-Außenbordmotoren sind mit Hilfe von Opferanoden korrosionsgeschützt. Inspizieren Sie die Anoden regelmäßig. Befreien Sie die Oberflächen der Anoden von der Oxidschicht. Wenden Sie sich zwecks Austausch der Anoden an Ihren Yamaha-Händler.
GCM00720
ACHTUNG:
Streichen Sie die Anoden nie an, da sie dadurch unwirksam werden.
HINWEIS:
Inspizieren Sie die an den externen Anoden befestigten Massekabel. Wenden Sie hinsichtlich einer Inspektion und den Austausch der an der Motoreinheit angebrachten internen Anoden an einen Yamaha-Händler.

Überprüfung der Batterie (bei Modellen mit elektrischem Starter)
GWM00330

WARNUNG
Batterieflüssigkeit ist gefährlich; sie enthält Schwefelsäure und ist deshalb giftig und sehr ätzend.
Beachten Sie bitte stets die folgenden vorbeugenden Maßnahmen:
- Vermeiden Sie jede Berührung mit der Batteriesäure, denn sie kann schwere Verbrennungen bzw. bleibende Augenverletzungen verursachen.
- Tragen Sie einen Augenschutz, wenn Sie mit oder in der Nähe von Batterien arbeiten.
Gegenmittel (EXTERN):
• HAUT - Mit Wasser abspülen.
- AUGEN - 15 Minuten lang mit Wasser ausspülen und sofort einen Arzt hinzu-
ziehen.
Gegenmittel (INNERLICH):
- Viel Wasser oder Milch, gefolgt von Magnesium-Milch, geschlagenen Eiern oder Pflanzenöl trinken. Sofort einen Arzt hinzuziehen.
Batterien erzeugen auch explosives Wasserstoffgas; beachten Sie deshalb stets die folgenden vorbeugenden Maßnahmen:
- Laden Sie die Batterie in einem gut belüfteten Bereich.
- Halten Sie Batterien von Feuer, Funken oder offenen Flammen wie beispielsweise von Schweißapparaten, brennenden Zigaretten usw. fern.
- Das RAUCHEN ist VERBOTEN, wenn die Batterien aufgeladen oder gehandhabt werden.
BATTERIEN UND BATTERIESÄURE AUS- SERHALB DER REICHWEITE VON KIN- DERN AUFBEWAHREN.
GCM00360
ACHTUNG:
- Eine schlecht gewartete Batterie altert schnell.
-
Normales Leitungswasser enthält Mineralien, die der Batterie schaden, und sollte deshalb nicht zum Nachfüllen verwendet werden.
-
Überprüfen Sie mindestens einmal im Monat den Batteriesäurepegel. Füllen Sie falls erforderlich bis zu dem Stand auf, der vom Hersteller empfohlen wird. Füllen Sie nur mit destilliertem Wasser (oder reinem entionisiertem Wasser für Batterien) auf.

ZMU01810
- Halten Sie die Batterie immer in einem guten Ladezustand halten. Der Einbau eines Voltmeters hilft beim Überwachen des Batteriezustands. Wird das Boot einen Monat lang oder länger nicht benutzt, nehmen Sie bitte die Batterie aus dem Boot und bewahren sie an einem kühlen, dunklen Ort auf. Laden Sie die Batterie vor der Verwendung wieder vollständig auf.
- Wird die Batterie länger als einen Monat gelagert, sollte man das spezifische Gewicht der Batteriesäure mindestens einmal im Monat prüfen und die Batterie aufladen, wenn sich das Gewicht als zu niedrig erweist.
HINWEIS:
Für das Laden oder Nachladen der Batterie wenden Sie sich bitte an einen Yamaha-Händler.
GMU29351
Anschließen der Batterie
GWM00570

Befestigen Sie den Batteriehalter sicher an einer trockenen, gut belüfteten und vibrationsfreien Stelle im Boot. Setzen Sie eine voll geladene Batterie in den Halter
ein.
GCM01121
ACHTUNG:
- Vergewissern Sie sich, dass der Haupt-schalter (an damit ausgestatteten Modellen) ausgeschaltet "OFF" (Aus) ist, ehe Sie an der Batterie arbeiten.
- Das Verpolen der Batteriekabel beschädigt die elektrischen Teile.
- Wenn Sie die Batterie einbauen, schließen Sie das rote Kabel zuerst an, und wenn Sie die Batterie entfernen, klemmen Sie das schwarze Kabel zuerst ab. Ansonsten können die elektrischen Teile beschädigt werden.
- Die elektrischen Kontakte der Batterie und der Kabel müssen gereinigt und ordnungsgemäß angeschlossen werden, weil die Batterie den Motor sonst nicht startet.
Schließen Sie zuerst das ROTE Kabel am POSITIVEN Batteriepol (+) und dann das SCHWARZE Kabel am NEGATIVEN Batteriepol (-) an.

- Rotes Kabel
- Schwarzes Kabel
- Batterie
Verwendung einer Zusatzbatterie (Option)
Verwenden Sie ein Anschlusskabel zwi-
schen den (-)-Polen der Starter- und der Zusatzbatterie. Siehe die Abbildungen der Kabelanschlüsse. Dieses Kabel muss aus einem dem Starterbatteriekabel entsprechenden Kabel bestehen.
GWM00600
WARNING
Beim Verwenden eines dünneren Drahtes könnte eine Feuergefahr entstehen.

- Batterie für Zubehör
- Starter-Batterie
- Dickes schwarzes Kabel
- Dickes rotes Kabel für die Starter-Batterie
- Negatives Verbindungskabel
- Stromversorgung für Zubehör
- Dünnes rotes Kabel zur Ladung der Zubehör-Batterie (optionales Teil)
HINWEIS:
Wenn ein Batteriewahlschalter gewünscht wird, wenden Sie sich bitte zwecks korrekter Kabelverbindungen an Ihren Yamaha-Händler.
GMU29370
Abklemmen der Batterie
Lösen Sie zuerst das SCHWARZE Kabel von der NEGATIVEN (-) Batterieklemme und dann das ROTE Kabel von der POSITIVEN (+) Batterieklemme ab.
GMU29390
Überprüfung der Motorhaube
Überprüfen Sie die Motorhaube auf festen Sitz, indem Sie mit beiden Händen dagegen drückt. Erweist sie sich als lose, sollten Sie die Reparatur von Ihrem Yamaha-Händler durchführen lassen.

Beschichtung des Bootsboden
Ein sauberer Bootskörper erhöht die Leistung des Bootes. Halten Sie den Bootboden möglichst frei von Algen- und Muschelbewuchs. Soweit erforderlich kann der Bootboden mit Anti-Foulingfarbe gestrichen werden, die für Ihre Region zum Hemmen des Algen- und Muschelbewuchses zugelassen ist.
Verwenden Sie keine Anti-Foulingfarbe, die Kupfer oder Graphit enthält. Diese Farben können eine raschere Korrosion des Motors verursachen.

Ein Problem mit dem Kraftstoff, der Kompression oder dem Zündsystem kann das Starten erschweren, eine Leistungseinbuße oder sonstige Probleme bewirken. Dieser Abschnitt beschreibt die grundsätzlichen Überprüfungen und die möglichen Abhilfemaßnahmen. Er bezieht sich auf alle Yamaha-Außenbordmotoren, und manche Einzelheiten können unter Umständen nicht auf Ihr Modell übertragen werden.
Wenn Ihr Außenbordmotor einer Reparatur unterzogen werden muss, bringen Sie ihn zu Ihrem Yamaha-Händler.
Blinkt die Warnanzeige, sollten Sie sich an Ihren Yamaha-Händler wenden.
Der Starter funktioniert nicht.
F. Ist die Batteriekapazität schwach oder niedrig?
A. Zustand der Batterie überprüfen. Eine Batterie mit der empfohlenen Kapazität verwenden.
F. Sind die Anschlüsse der Batterie lose oder korrodiert?
A. Batteriekabel festziehen und Batteriepole säubern.
F. Ist die Sicherung des elektrischen Startrelais oder der elektrischen Schaltung durchgebrannt?
A. Ursache der elektrischen Überbelastung ermitteln und beheben. Die Sicherung durch eine Sicherung mit der richtigen Amperezahl ersetzen.
F. Sind die Starterkomponenten fehlerhaft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist der Schalthebel im Getrieberad?
A. Auf Neutral umschalten.
Der Motor startet nicht (aber der Starter funktioniert).
F. Ist der Kraftstofftank leer?
A. Den Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen.
F. Ist der Kraftstoff verschmutzt oder abgestanden?
A. Den Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen.
F. Ist der Kraftstofffilter verstopft?
A. Filter reinigen oder ersetzen.
F. Ist der Startvorgang nicht ordnungsgemäß?
A. Siehe Seite 42.
F. Funktionierte die Kraftstoffpumpe nicht richtig?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist eine Zündkerze verschmutzt oder ist es eine Zündkerze falschen Typs?
A. Zündkerze(n) überprüfen. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen.
F. Sitzt ein Zündkerzenstecker nicht richtig?
A. Überprüfen und die Kappe(n) ersetzen.
F. Ist die Zündverkabelung beschädigt oder schlecht angeschlossen.
A. Kabel auf Abnutzung oder Bruchstellen prüfen. Alle losen Verbindungen festziehen. Abgenutzte oder gebrochene Kabel ersetzen.
F. Sind Teile der Zündung fehlerhaft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist das Motor-Stoppschalter-Taljereep nicht befestigt?
A. Das Taljereep befestigen.
F. Sind interne Teile des Motors beschädigt?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
Der Leerlauf ist ungleichmäßig oder der Motor würgt ab.
F. Ist eine Zündkerze verschmutzt oder ist es eine Zündkerze falschen Typs?
A. Zündkerze(n) überprüfen. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen.
F. Ist die Kraftstoffanlage verstopft?
A. Kraftstoffanlage auf zusammengedrückte oder geknickte Kraftstoffleitung oder sonstige Behinderungen in der Kraftstoffanlage prüfen.
F. Ist der Kraftstoff verschmutzt oder abgestanden?
A. Den Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen.
F. Ist der Kraftstofffilter verstopft?
A. Filter reinigen oder ersetzen.
F. Sind Teile der Zündung ausgefallen?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Wurde das Warnsystem aktiviert?
A. Ursachen der Warnung bestimmen und korrigieren.
F. Ist der Elektrodenabstand falsch?
A. Überprüfen und den technischen Daten entsprechend einstellen.
F. Ist die Zündverkabelung beschädigt oder schlecht angeschlossen.
A. Kabel auf Abnutzung oder Bruchstellen prüfen. Alle losen Verbindungen festziehen. Abgenutzte oder gebrochene Kabel ersetzen.
F. Wird nicht das spezifizierte Motoröl verwendet?
A. Öl überprüfen und wie spezifiziert ersetzen.
F. Ist der Thermostat fehlerhaft oder verstopft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Sind die Vergasereinstellungen nicht ordnungsgemäß?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist die Kraftstoffpumpe beschädigt?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist die Entlüftungsschraube am Kraftstoff-tank geschlossen?
A. Die Entlüftungsschraube öffnen.
F. Ist der Chokeknopf herausgezogen?
A. Zurück in die Grundposition stellen.
F. Ist der Motorwinkel zu hoch?
A. Zurück in normale Betriebsposition stellen.
F. Ist der Vergaser verstopft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist das Kraftstoff-Anschlussstück nicht ordnungsgemäß?
A. Richtig anschließen.
F. Ist die Einstellung der Drosselklappe nicht ordnungsgemäß?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist das Batteriekabel abgeklemmt?
A. Sicher anschließen.
Der Warnsummer ertönt oder die Warnlampe leuchtet.
F. Ist das Kühlsystem verstopft?
A. Wassereinlass auf Behinderung überprüfen.
F. Ist der Motorölstand niedrig?
A. Den Öltank mit spezifiziertem Motoröl füllen.
F. Ist der Hitzebereich der Zündkerze nicht ordnungsgemäß?
A. Zündkerze überprüfen und durch empfohlenen Typ ersetzen.
F. Wird nicht das spezifizierte Motoröl verwendet?
A. Öl überprüfen und durch Öl des spezifizierten Typs ersetzen.
F. Ist das Motoröl verschmutzt oder verdorben?
A. Öl überprüfen und durch frisches Öl des spezifizierten Typs ersetzen.
F. Ist der Ölfilter verstopft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Funktioniert die Ölzuführungs/-einspritzpumpe fehlerhaft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist die Ladung auf dem Boot nicht richtig verteilt?
A. Die Ladung für eine gerade Gleitgeschwindigkeit gleichmäßig auf dem Boot verteilen.
F. Ist die Wasserpumpe oder der Thermostat fehlerhaft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist in der Kraftstofffiltertasse zu viel Wasser vorhanden?
A. Das Wasser aus der Filtertasse ablassen.
Motorleistungsverlust.
F. Ist der Propeller beschädigt?
A. Den Propeller reparieren oder ersetzen lassen.
F. Ist die Propellersteigung oder der -durchmesser nicht ordnungsgemäß?
A. Richtigen Propeller zum Betreiben des Außenbordmotors im empfohlenen Drehzahlbereich (U/min) verwenden.
F. Ist der Trimmwinkel nicht ordnungsgemäß?
A. Trimmwinkel im Hinblick auf den effizientesten Betrieb einstellen.
F. Ist der Motor in der falschen Höhe am Spiegel montiert?
A. Motor auf richtige Spiegelhöhe einstellen lassen.
F. Wurde das Warnsystem aktiviert?
A. Ursachen der Warnung bestimmen und Abhilfe schaffen.
F. Ist das Boot durch Algen- oder Muschelbewuchs verschmutzt?
A. Den Bootsboden reinigen.
F. Ist eine Zündkerze verschmutzt oder ist es eine Zündkerze falschen Typs?
A. Zündkerze(n) überprüfen. Reinigen oder durch eine Zündkerze empfohlenen Typs ersetzen.
F. Sind Wasserpflanzen oder anderes Fremdmaterial um das Getriebegehäuse gewickelt?
A. Fremdstoffe entfernen und Unterwasserteil säubern.
F. Ist die Kraftstoffanlage verstopft?
A. Kraftstoffanlage auf zusammengedrückte oder geknickte Kraftstoffleitung oder sonstige Behinderungen in der Kraftstoffanlage prüfen.
F. Ist der Kraftstofffilter verstopft?
A. Filter reinigen oder ersetzen.
F. Ist der Kraftstoff verschmutzt oder abgestanden?
A. Den Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen.
F. Ist der Elektrodenabstand falsch?
A. Überprüfen und den technischen Daten
entsprechend einstellen.
F. Ist die Zündverkabelung beschädigt oder schlecht angeschlossen?
A. Kabel auf Abnutzung oder Bruchstellen prüfen. Alle losen Verbindungen festziehen. Abgenutzte oder gebrochene Kabel ersetzen.
F. Liegt eine Fehlfunktion von elektrischen Teilen vor?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Wurde nicht der vorgesehene Kraftstoff verwendet?
A. Ersetzen Sie den Kraftstoff durch den vorgesehenen Typ.
F. Wird nicht das spezifizierte Motoröl verwendet?
A. Öl überprüfen und durch Öl des spezifizierten Typs ersetzen.
F. Ist der Thermostat fehlerhaft oder verstopft?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist die Entlüftungsschraube geschlossen?
A. Die Entlüftungsschraube öffnen.
F. Ist die Kraftstoffpumpe beschädigt?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Ist das Kraftstoff-Anschlussstück nicht ordnungsgemäß?
A. Richtig anschließen.
F. Ist der Hitzebereich der Zündkerze nicht
ordnungsgemäß?
A. Zündkerze überprüfen und durch eine Zündkerze des empfohlenen Typs ersetzen.
F. Ist der Antriebsriemen der Hochdruck-Kraftstoffpumpe gerissen?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Reagiert der Motor nicht richtig auf die Schalthebel-Position?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
Der Motor vibriert übermäßig.
F. Ist der Propeller beschädigt?
A. Den Propeller reparieren oder ersetzen lassen.
F. Ist die Propellerwelle beschädigt?
A. Von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
F. Sind Wasserpflanzen oder anderes Fremdmaterial um den Propeller gewickelt?
A. Propeller abbauen und reinigen.
F. Ist die Motorbefestigungsschraube lose?
A. Schraube festziehen.
F. Ist der Steuerungsdrehzapfen lose oder beschädigt?
A. Festziehen oder von einem Yamaha-Händler in Stand setzen lassen.
GMU29433
Vorübergehende Maßnahme im Notfall
GMU29440
Aufprallschäden
GWM00870
WARNING
Der Außenbordmotor kann bei einem Zusammenstoß im Betrieb oder beim Schleppen schwer beschädigt werden. Eine Beschädigung könnte die Betriebssicherheit des Außenbordmotors beeinträchtigen.
Prallt der Außenbordmotor gegen einen Gegenstand im Wasser, ist folgendes Verfahren zu beachten:

-
Stoppen Sie sofort den Motor.
-
Inspizieren Sie das Steuerungssystem und alle Komponenten sowie das Boot auf Schäden.
-
Kehren Sie unabhängig davon, ob Schäden bestimmt werden konnten oder nicht, langsam und vorsichtig zum nächsten Hafen zurück.
-
Lassen Sie einen Yamaha-Händler den Außenbordmotor inspizieren, bevor Sie ihn wieder in Betrieb setzen.
GMU29450
Fahren mit einem einzelnen Motor
Wenn Sie im Notfall nur einen Motor verwenden, sollten Sie sich vergewissern, dass der
Fehlerbehebung
ungenutzte Motor angekippt bleibt und der andere Motor nur bei niedriger Drehzahl betrieben wird.
GCM00370
ACHTUNG:
Wenn das Boot bei einem nicht laufenden Motor im Wasser betrieben wird, könnte durch den Wellengang Wasser in das Auspuffrohr gelangen, was Motorprobleme verursacht.
HINWEIS:
Beim Manövrieren mit niedriger Drehzahl, wie beispielsweise in der Nähe eines Docks, wird empfohlen, beide Motoren laufen zu lassen und, falls möglich, einen Motor auf den neutralen Gang zu schalten.

Austausch der Sicherung
Falls die Sicherung an einem Modell mit Elektrostarter durchgebrannt ist, öffnen Sie den Sicherungskasten und verwenden Sie einen Sicherungszieher zum Auswechseln der Sicherung gegen eine Ersatzsicherung mit der richtigen Ampereleistung.
GWM00630
WARNING
Vergewissern Sie sich, dass die vorgeschriebene Sicherung eingesetzt wird. Eine falsche Sicherung oder ein Stück Draht könnten eine übermäßige Stromzu-
fuhr ermöglichen. Dadurch könnte die elektrische Anlage beschädigt werden und eine Feuergefahr entstehen.
GCM01382
ACHTUNG:
- Falls eine Hauptsicherung durchgebrannt ist, stellen Sie bitte sicher, dass auch die anderen Hauptsicherungen überprüft werden.
- Falls der Außenbordmotor betrieben wird, nachdem eine Hauptsicherung durchgebrannt ist, ist die Ladekapazität ungenügend, und der Motor lässt sich nicht starten.

- Elektrik-Abdeckung
- Sicherungshalter
- Sicherung (20 A × 3, 30 A, 80 A × 2)
- Ersatzsicherung (20 A, 30 A, 80 A)
- Sicherungszieher

- Sicherungszieher
HINWEIS:
Wenden Sie sich an Ihren Yamaha-Händler, falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt.
GMU29522
Das PTT / elektrohydraulische Ankippsystem funktioniert nicht
Falls der Motor aufgrund einer entladenen Batterie oder aufgrund einer fehlerhaften PTT-Einheit / eines fehlerhaften elektrohydraulischen Ankippsystems nicht mit dem PTT / elektrohydraulischen Ankippsystem nach oben oder nach unten angekippt werden kann, kann der Motor manuell angekippt werden.
- Lösen Sie die Schraube des manuelles Ventils, indem Sie sie gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.

-
Manuelle Ventilschraube
-
Stellen Sie den Motor in die gewünschte Position und ziehen Sie die Schraube des manuellen Ventils durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.
GMU31780
Die Wasserabscheider-Warnanzeige blinkt während der Fahrt
GWM01500
WARNING
Benzin ist hochentzündlich und seine Dämpfe sind entzündlich und explosiv.
- Diese Maßnahme nie an einem heißen oder laufenden Motor vornehmen. Motor abkühlen lassen.
- Im Kraftstofffilter befindet sich Kraftstoff. Von Funken, Zigaretten, Flammen oder sonstigen entzündbaren Quellen fernhalten.
- Bei dieser Maßnahme kann etwas Kraftstoff verschüttet werden. Kraftstoff mit einem Lappen auffangen. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.
- Der Kraftstofffilter ist sorgfältig mit dem O-Ring, der Filtertasse und den Schläuchen auf ihren jeweils richtigen Plätzen wieder einzubauen. Erfolgt der Zusammenbau oder das Auswechseln nicht vorschriftsgemäß, könnte Kraftstoff auslaufen, was wiederum Feuer-
oder Explosionsgefahr bewirken könnte.
Wenn die Wasserabscheider-Warnanzeige auf dem Drehzahlmesser blinkt, führen Sie die folgenden Schritte durch.

-
Wasserabscheider-Warnanzeige
-
Stoppen Sie den Motor.
- Entfernen Sie die Motorhaube.
- Ziehen Sie den Stecker des Wasseranzeigeschalters ab.
GCM01570
ACHTUNG:
Bitte beachten Sie, dass kein Wasser auf den Stecker des Wasseranzeigenschalters gelangt, denn sonst könnte eine Fehlfunktion auftreten.

- Wasseranzeigeschalter-Stecker
- Schrauben Sie die Filtertasse vom
Filtergehäuse ab.
HINWEIS:
Bitte beachten Sie, dass Sie während des Abschraubens der Filtertasse das Kabel des Wasseranzeigeschalters nicht verdrehen.

- Filtergehäuse
-
Wasseranzeigeschalter-Kabel
-
Lassen Sie das Wasser in der Filtertasse ab, indem Sie es mit einem Lappen aufsaugen.
HINWEIS:
Entsorgen Sie den Lappen auf richtige Art und Weise.
- Schrauben Sie die Filtertasse fest auf das Filtergehäuse.
HINWEIS:
Bitte beachten Sie, dass Sie das Kabel des Wasseranzeigeschalters nicht verdrehen, wenn Sie die Filtertasse auf das Filtergehäuse schrauben.
- Schließen Sie den Stecker des Wasseranzeigeschalter fest an, bis er einrastet.

-
Wasseranzeigeschalter-Stecker
-
Setzen Sie die Motorhaube auf.
- Starten Sie den Motor und stellen Sie sicher, dass die Wasserabscheider-Warnanzeige ausgeschaltet bleibt.
HINWEIS:
Wenn Sie wieder am Hafen angelangt sind, lassen Sie den Außenbordmotor von einem Yamaha-Händler überprüfen.
GMU29541
Der Starter funktioniert nicht
Wenn der Startermechanismus nicht funktioniert (der Motor kann mit dem Starter nicht angeworfen werden), können Sie den Motor auch mit einer Notfall-Reißleine manuell starten. Der Motor kann jedoch nicht angelassen werden, wenn die Batteriespannung zu niedrig ist. Wenn die Batterie bis auf 9 Volt oder weniger entladen ist, funktioniert die elektrische Kraftstoffpumpe nicht.
GWM01021
WARNING
- Bedienen Sie sich dieses Verfahrens nur im Notfall und zur Rückfahrt in den Hafen zwecks Reparatur.
- Wird das Notfall-Starterseil zum Starten des Motors verwendet, funktioniert die Startverhinderung bei eingelegtem Gang nicht. Vergewissern Sie sich, dass der Fernbedienungs-Schalthebel
auf Neutral geschaltet ist. Anderenfalls könnte sich das Boot unerwartet bewegen und so einen Unfall verursachen.
- Befestigen Sie während der Bedienung des Boots das Motor-Stoppschalter-Taljereep an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung oder an Ihrem Arm oder Bein.
- Befestigen Sie das Taljereep nicht an einem Kleidungsstück, das sich losreißen könnte. Verlegen Sie das Taljereep nie so, dass es sich verwickeln und dadurch funktionsunfähig werden könnte.
- Vermeiden Sie während des Betriebes ein unabsichtliches Ziehen am Taljereep. Beim Verlust der Motorleistung geht ein Großteil der Kontrolle über die Steuerung verloren. Außerdem verliert das Boot ohne Motorleistung rasch an Fahrt. Dadurch könnten Fahrgäste und Gegenstände im Boot nach vorne geschleudert werden.
- Vergewissern Sie sich, dass niemand hinter Ihnen steht, wenn Sie am Starterseil ziehen. Die Leine könnte nach hinten peitschen und jemanden verletzen.
- Ein unbeaufsichtigt drehendes Schwungrad ist sehr gefährlich. Achten Sie beim Anlassen des Motors ist auf lose Kleidung und andere Gegenstände. Verwenden Sie das Notfall-Starterseil nur den Anweisungen entsprechend. Berühren Sie bei laufendem Motor niemals das Schwungrad oder andere drehende Teile. Bringen Sie bei laufendem Motor niemals den Startermechanismus oder die Haube an.
- Berühren Sie beim Starten oder Betreiben des Motors niemals die Zündspule, das Zündkerzenkabel, den Zündkerzenstecker oder sonstige elek-
trischen Teile. Es besteht sonst die Gefahr eines Stromschlags.
GMU29581
Notfallstart des Motors
- Entfernen Sie die Motorhaube.
- Entfernen Sie die Schwungradabdek- kung.

- Bereiten Sie den Motor für das Starten vor. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 42. Stellen Sie sicher, dass der Motor auf Neutral gestellt und die Taljereep-Arretierungsplatte am Motor-Stoppschalter angebracht ist.

- Schalten Sie den Hauptschalter ein.

- Führen Sie das verknotete Ende der Not-Reißleine in die Aussparung im Schwungrad ein und wickeln Sie die Lei- ne im Uhrzeigersinn eine bis zwei Umdrehungen um das Schwungrad.

- Ziehen Sie die Leine dann zum Starten des Motors mit einem starken Zug heraus. Wiederholen Sie dies, falls erfor-
derlich.
GWM00620

Setzen Sie die Motorhaube nicht auf, während der Motor läuft.

Der Motor läuft nicht
GMU29741
Die Niedriger Ölstand-Warnung wird aktiviert
Bei einem zu niedrigen Ölstand erschienen die roten Segmente an der Ölstandanzeige, der Warnsummer ertönt und die Drehzahl des Motors wird auf 2000 U/min begrenzt. In einem solchen Fall kann durch Betätigung des Notschalters eine Ölreservemenge aus dem externen Öltank in den Motoröltank gepumpt werden.
GWM01050

Vergewissern Sie sich, dass der Motor abgestellt ist, ehe Sie dieses Verfahren durchführen.
GCM00900
ACHTUNG:
- Bei übermäßig langer Betätigung des Notschalters wird zu viel Öl in den Motoröltank gepumpt, wodurch dieser überlaufen könnte. Geben Sie den Schalter frei, sobald der Ölstand die
obere Markierung am Motoröltank erreicht.
- Wenden Sie dieses Notfall-Verfahren nur an, wenn die Ölstandswarnanzeigen aktiviert sind.
- Entfernen Sie die Motorhaube.
- Schalten Sie den Hauptschalter ein.

ZMU01906
- Heben Sie den Notschalter an, um vom externen Öltank Reserveöl in den Motoröltank zu pumpen.

- Motoröltank
-
Externer Öltank
-
Nach der Betätigung des Notschalters schalten Sie bitte den Hauptschalter aus und dann wieder ein. Dadurch wird das Warnsystem wieder auf Normalbetrieb gestellt. Am Ölstandswarnanzeiger wird weiterhin das gelbe Segment angezeigt.
- Starten Sie den Motor und fahren Sie für mehr Öl zum nächsten Hafen zurück.
HINWEIS:
- Die maximale Reserveölkapazität liegt bei 1500 cm 3 (1.6 US qt, 1.31 Imp qt).
- Die Ölzuführpumpe funktioniert nicht, wenn der Motor um mehr als 35 ° angekippt ist. Bringen Sie den Motor in die aufrechte Position (nicht angekippt), ehe Sie den Notschalter betätigen.
GMU29760
Behandlung abgesoffener Motoren
Ein abgesoffener Außenbordmotor ist sofort zum Yamaha-Händler zu bringen. Die Korrosion setzt sonst nämlich fast unverzüglich ein.
Falls Sie den Außenbordmotor nicht sofort zu einem Yamaha-Händler bringen können, sollten Sie das folgende Verfahren zum Minimieren des Schadens am Motor befolgen:
GMU29790
Verfahren
- Waschen Sie Schlamm, Salz, Seetang usw. sorgfältig mit Frischwasser ab.

- Entfernen Sie die Zündkerze(n) und drehen Sie die Öffnungen der Zündkerzen nach unten, damit eventuelle Wasser-, Schlamm- oder Schmutzansammlungen auslaufen können.

- Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Blasenabscheider, Kraftstofffilter und aus der Kraftstoffleitung ab.
- Geben Sie während des Ankurbelns mit der Not-Reißleine Sprühöl oder Motoröl durch das Ansaugsammelrohr und die Zündkerzenbohrungen zu.

- Bringen Sie den Außenbordmotor so bald wie möglich zu einem Yamaha-Händler.
GCM00400
ACHTUNG:
Versuchen Sie nicht, den Außenbordmotor laufen zu lassen, bevor er nicht vollständig inspiziert wurde.















