XP500 (2002) - Rollschuhe YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Typ | Roller |
| Marke | YAMAHA |
| Modell | XP500 (2002) |
| Baujahr | 2002 |
| Motor | Flüssigkeitsgekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor |
| Hubraum | 499 cm³ |
| Leistung | 44 PS (32 kW) bei 6.500 U/min |
| Getriebe | Stufenloses Automatikgetriebe (CVT) |
| Kraftstoff | Benzin bleifrei (Super) |
| Zündung | Transistor-Zündung (TCI) |
| Bohrung x Hub | 68,0 x 63,0 mm |
| Verdichtung | 10,5:1 |
| Starter | Elektrostarter |
| Kühlung | Flüssigkeitskühlung |
| Tankinhalt | 13,5 Liter |
| Getriebeöl | 0,8 Liter SAE 10W-40 |
| Reifen vorne | 120/70-15 |
| Reifen hinten | 160/60-15 |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse (∅ 267 mm) |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse (∅ 282 mm) |
| Gewicht fahrbereit | ca. 220 kg |
| Maße (L x B x H) | 2.230 x 755 x 1.415 mm |
| Radstand | 1.580 mm |
| Sitzhöhe | 790 mm |
| Garantie | 2 Jahre (bei Neukauf) |
Häufig gestellte Fragen - XP500 (2002) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG XP500 (2002) YAMAHA
Lieber Motorradfreund,
herzlich willkommen im Kreis der YAMAHA-Fahrer. Wir hoffen, daß Sie stets sicher unterwegs sein werden und gesund Ihr Ziel erreichen – denn Sicherheit hat Vorfahrt.
Sie besitzen nun einen XP500, der mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester YAMAHA-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche YAMAHA-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrollers nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, auch wenn dies Ihre wertvolle Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie erfahren nicht nur, wie Sie den XP500 am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tips der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Rollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten YAMAHA-Händler Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das YAMAHA-Team!
Kennzeichnung wichtiger Hinweise
GAU00005
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet.

Das Ausrufezeichen bedeutet „GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!“
WARNING
Ein Mißachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEIS:
Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen und Tips, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
HINWEIS:
- Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
- Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von YAMAHA um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren YAMAHA-Händler.
Kennzeichnung wichtiger Hinweise
WARNING
GW000002
Diese Anleitung unbedingt vor der Inbetriebnahme vollständig durchlesen!
GAU04229
XP500
Bedienungsanleitung
©2001 YAMAHA MOTOR CO., LTD.
- Auflage, September 2001
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
nicht gestattet.
Printed in Japan.
1 Sicherheit hat Vorfahrt
2 Fahrzeugbeschreibung
3 Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
4 Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
5 Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise
6 Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
7 Pflege und Lagerung
8 Technische Daten
9 Fahrzeugidentifizierung
Index

Sicherheit hat Vorfahrt
Sicherheit hat Vorfahrt 1-1
Weitere Tips zur Fahrsicherheit 1-2

Sicherheit hat Vorfahrt
GAU00021
Der Motorroller ist ein faszinierendes Fahrzeug. Es vermittelt ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit und Stärke. Allerdings zeigt es seinem Benutzer auch Grenzen auf, die akzeptiert werden müssen. Selbst das beste Motorroller kann die physikalischen Gesetze nicht außer Kraft setzen.
Für guten Werterhalt und einwandfreie Funktion des Fahrzeugs sind regelmäßige Pflege und Wartung unerläßlich. Und was für das Fahrzeug gilt, trifft auch für den Fahrer zu: Nur gesund, ausgeschlafen und absolut fit sind wir in der Lage, unser Fahrzeug zu beherrschen. Medikamente, Aufputschmittel und Alkohol sind selbstverständlich tabu. Beim Zweirad kommt es – noch mehr als beim Auto – darauf an, daß der Fahrer jederzeit in absoluter Höchstform ist. Durch Alkohol steigt die Risikobereitschaft stark an. Deshalb ist er auch bereits in kleinen Mengen gefährlich.
Optimale Schutzkleidung gehört zweifellos zum Rollerfahren wie der Sicherheitsgurt zum Autofahren. Ein vollständiger Schutzanzug (Lederkombi oder zerreißfester Textilanzug mit Protektoren), robuste Stiefel, spezielle Motorradhandschuhe und ein geprüfter, perfekt sitzender Helm sind obligatorisch. Aber Vorsicht: Häufig verführt sehr gute Schutzkleidung zu leichtsinnigen Fahrmanövern. Insbesondere durch den Vollvisierhelm und einen starken Lederanzug entsteht ein trügerisches Schutz- und Sicherheitsgefühl. Man glaubt, unverletzlich zu sein. Vergessen Sie aber nicht: Der Rollerfahrer hat keine Knautschzone. Wer seine Gefühle nicht selbstkritisch kontrolliert, läuft Gefahr, risikoreicher und vor allem schneller zu fahren als gesund ist. Dies gilt insbesondere bei Regenwetter. Der gute Rollerfahrer fährt vorausschauend, souverän und defensiv! Er verhindert Unfälle, auch wenn andere Verkehrsteilnehmer Fehler begehen.
Gute Fahrt!
GAU03099
Weitere Tips zur Fahrsicherheit
- Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Auf nasser Fahrbahn besteht beim Bremsen Rutschgefahr; deshalb bei Nässe nicht stark bremsen, sondern die Bremsen gefühlvoll dosieren.
- Kreuzungen, Kurven und Abzweigungen mit verlangsamten Tempo anfahren und dann wieder allmählich Gas geben.
- Vorsichtig und mit Abstand an geparkten Autos vorbeifahren, um einer plötzlich sich öffnenden Wagentür ausweichen zu können.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Solche Stellen deshalb langsam, vorsichtig und möglichst aufrecht überqueren.
- Nach der Fahrzeugwäsche muß die Bremsfunktion geprüft werden, da Nässe die Wirksamkeit der Bremsbeläge beeinträchtigen kann.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung des Rollerfahrers.
- Den Roller niemals überladen, denn dies beeinträchtigt die Fahrstabilität.
Fahrzeugbeschreibung
Linke Seitenansicht 2-1
Rechte Seitenansicht 2-2
Bedienungselemente, Instrumente 2-3
Fahrzeugbeschreibung
GAU00026
Linke Seitenansicht

- Tankverschluß (Seite 3-9)
- Hinteres Ablagefach (Seite 3-14)
- Helmhalter (Seite 3-13)
- Haltegriff (Seite 5-2)
- Kettenantriebsöl-Einfüllschraubverschluß (Seite 6-15)
-
Motoröl-Einfüllschrauverschluß (Seite 6-13)
-
Riementriebgehäuse-Filter (links)
- Motoröl-Ablaßschraube (Seite 6-13)
- Ölstand-Schauglas (Seite 6-12)
- Ölfilterpatrone (Seite 6-13)
Fahrzeugbeschreibung
Rechte Seitenansicht
11 12 13 14 15

- Batterie, Sicherungen (Seite 6-32, 6-34)
- Bordwerkzeug (Seite 6-1)
- Vorderes Ablagefach (Seite 3-14)
- Windschutzscheibe
-
Luftfiltereinsatz (Seite 6-19)
-
Kühler
- Sichtfenster (Kühlflüssigkeitsstand) (Seite 6-17)
- Riementriebgehäuse-Filter (rechts)
- Hauptständer (Seite 6-29)
- Beifahrer-Fußraste
Fahrzeugbeschreibung
Bedienungselemente, Instrumente

- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-9)
- Lenkerarmatur links (Seite 3-6)
- Digitaluhr (Seite 3-5)
- Tachometer (Seite 3-3)
-
Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeige (Seite 3-4)
-
Tankanzeige (Seite 3-4)
- Lenkerarmatur rechts (Seite 3-7)
- Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-9)
- Gasdrehgriff (Seite 6-22, 6-29)
- Zünd-/Lenkschloß (Seite 3-1)
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
Zünd-/Lenkschloß 3-1
Kontrolleuchten 3-2
Tachometer 3-3
Tankanzeige 3-4
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige 3-4
Digitaluhr 3-5
Stromkreis-Prüfeinrichtung 3-5
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) 3-6
Lenkerarmaturen 3-6
Handbremshebel (Hinterradbremse) 3-9
Handbremshebel (Vorderradbremse) 3-9
Tankverschluß 3-9
Kraftstoff 3-10
Sitzbank 3-11
Fahrer-Rückenlehne einstellen 3-12
Stoßdämpfer 3-13
Helmhalter 3-13
Ablagefächer 3-14
Seitenständer 3-14
Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System 3-15
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
GAU00027

GAU00029
Zünd-/Lenkschloß
Das Zünd-/Lenkschloß verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus. Die einzelnen Schlüsselstellungen sind nachfolgend beschrieben.
GAU00036
ON
Die Zündung ist eingeschaltet, der Motor kann angelassen werden, und alle elektrischen Systeme sind betriebsbereit. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position nicht abziehen.
GAU00038
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel kann in dieser Position abgezogen werden.
GAU00040
LOCK
Der Lenker ist verriegelt, und alle Stromkreise sind ausgeschaltet. Der Schlüssel kann in dieser Position abgezogen werden.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Zündschlüssel in Position „OFF“ hineindrücken und auf „LOCK“ drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Zündschlüssel in Position „LOCK“ hineindrücken und auf „OFF“ drehen.
GW000016
WARNING
Den Schlüssel niemals auf „OFF“ oder „LOCK“ drehen, während das Fahrzeug in Bewegung ist. Das dadurch bewirkte Ausschalten der Stromkreise könnte zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle und möglicherweise zu einem Unfall führen.
GAU03733
P: (Parken)
Der Lenker ist verriegelt, und die Parkbeleuchtung, bestehend aus Standlicht vorn und Rücklicht, sowie die Kennzeichenbeleuchtung sind eingeschaltet. Die anderen elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position abziehen.
Um das Zündschloß auf „P“ zu stellen:
- Den Zündschlüssel auf „LOCK“ drehen.
- Den Schlüssel bis zum Anschlag im Gegenuhrzeigersinn drehen.
- Den Schlüssel an dieser Stelle gegenhalten und eindrücken, bis das Schloß einschnappt.
GCA00043
ACHTUNG:
Bei einer langen Standzeit in dieser Zündschloßstellung kann die eingeschaltete Parkbeleuchtung die Batterie entladen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Ölwechsel-Intervallanzeige „“
- Keilriemen-Kontrolleuchte „V-BELT“
- Fernlicht-Kontrolleuchte „≡D“
- Blinker-Kontrolleuchten „ “ und „ “
GAU00058
Kontrolleuchten
GAU03797
Ölwechsel-Intervallanzeige „
Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige brennt, muß das Motoröl gewechselt werden. Die Anzeige leuchtet nach den ersten 1.000 und 5.000 km und dann alle 5.000 km.
Nach dem Ölwechsel muß die Anzeige zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. (Zum Rückstellen der Funktion siehe Seite 6-15.)
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muß die Anzeige nach dem Ölwechsel rückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Zum Rückstellen der Ölwechsel-Intervallanzeige siehe Seite 6-15.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Motorstoppschalter auf „O“ und den Zündschlüssel auf „ON“ stellen.
- Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervall-anzeige einige Sekunden lang aufbrennt und dann erlischt.
- Brennt die Anzeige nicht auf, den Stromkreis vom YAMAHA-Händler prüfen lassen.
HINWEIS:
Wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, kann es vorkommen, daß die Ölwechsel-Intervallanzeige beim Gasgeben blinkt, was unter diesen Umständen normal ist.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Ölwechsel-Intervallanzeige „“
- Keilriemen-Kontrolleuchte „V-BELT“
- Fernlicht-Kontrolleuchte „D“
- Blinker-Kontrolleuchten „ “ und „ “
GAU04424
Keilriemen-Kontrolleuchte „V-BELT“
Die Kontolleuchte brennt alle 20.000 km, wenn der Keilriemen erneuert werden muß.
Der Stromkreis der Kontrolleuchte kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
-
Den Zündschlüssel auf „ON“ und den Motorstoppschalter auf „O“ stellen.
-
Brennt die Kontrolleuchte nicht auf, den Stromkreis vom YAMAHA-Händler prüfen lassen.
GAU00063
Fernlicht-Kontrolleuchte „≡D“ Die Kontrolleuchte brennt bei eingeschaltetem Fernlicht.
GAU04121
Blinker-Kontrolleuchten „↔“ und „↔“
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrolleuchte.

- Tachometer
- Kilometer- und Tageskilometerzähler
- „TRIP“-Knop
GAU04426
Tachometer
Zum Geschwindigkeitsmesser weist der Tachometer auch einen Kilometer- und einen Tageskilometerzähler auf. Der Tageskilometerzähler kann auf Null zurückgesetzt werden.
Mit einem Druck auf den Rückstellknopf „Trip“ schaltet das Display zwischen den Betriebsarten „ODO“ (odometer = Kilometerzähler) und „TRIP“ (tripmeter = Tageskilometerzähler) um. Um den Tageskilometerzähler auf Null zurückzusetzen, aus der Tageskilometerzähler-Betriebsart (TRIP) den Knopf „Trip“ wenigstens eine
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
Sekunde lang gedrückt halten. Mit dem Tageskilometerzähler kann z. B. die durchschnittliche Reichweite einer Tankfüllung ermittelt werden, was die Planung von Tankintervallen erlaubt.

- Tankanzeige
- Rote markierung
GAU02950
Tankanzeige
Die Tankanzeige zeigt den Kraftstoffvorrat an. Wenn die Nadel auf „E“ (empty = leer) absinkt, bei nächster Gelegenheit tanken.
HINWEIS:
Warten Sie nicht, bis der Tank vollständig leer ist, bevor Sie ans Auftanken denken.

- Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeige
- Rote markierung
GAU03124
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige
Bei eingeschalteter Zündung kann von der Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeige die Temperatur der Kühflüssigkeit abgelesen werden. Die Betriebstemperatur des Motors ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Sobald die Nadel im roten Bereich steht oder diesen sogar überschreitet, sofort anhalten und den Motor abkühlen lassen; siehe dazu Seite 6-38.
GC000002
ACHTUNG:
Den Motor bei Überhitzung nicht länger betreiben.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Digitaluhr
- Einstellknopf „h“ (Stunden)
- Einstellknopf „m“ (Minuten)
GAU04402
Digitaluhr
Die Digitaluhr zeigt ungeachtet der Zündschloßstellung stets die Uhrzeit an.
Zum Stellen der Uhr:
- Den Einstellknopf "h" drücken, bis die korrekte Stundenzahl angezeigt wird.
- Den Einstellknopf "m" drücken, bis die korrekte Minutenzahl angezeigt wird.
HINWEIS:
Um nach einem Ausfall der Stromversorgung (z. B. durch Ausbau der Batterie o. A.) wieder die richtige Uhrzeit einzustellen, die Uhr zuerst auf 1:00 AM stellen und dann die korrekte Uhrzeit eingeben. (N.B.: AM = 0–12 Uhr, PM = 12–24 Uhr)
GAU03840
Stromkreis-Prüfeinrichtung
Dieses Modell ist mit einer Einrichtung für die Prüfung folgender Stromkreise ausgestattet: Drosselklappensensor, Geschwindigkeitssensor und Überschlagschalter. Falls Störungen in einem dieser Stromkreise auftreten, blinkt die Ölwechsel-Intervallanzeige.
Falls die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt, das Motorrad von einem YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
HINWEIS:
Wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, kann es vorkommen, daß die Ölwechsel-Intervallanzeige beim Gasgeben blinkt, was unter diesen Umständen normal ist.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
GAU00109
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)
Eine als Sonderzubehör erhältliche Diebstahlanlage kann vom YAMAHA-Händler installiert werden.

- Lichthupenschalter „PASS“
- Abblendschalter „≡D/≡D“
- Blinkerschalter „
- Hupenschalter
- Warnblinkschalter „△“
GAU00118
Lenkerarmaturen
GAU03826
Warnblinkschalter „△“
Wenn dieser Schalter in den Zündschlüsselstellungen "ON" oder „P“ be-tätigt wird, blinken alle Blinker gleichzeitig.
Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, wenn man an einer gefährlichen Stelle anhalten muß.
GC000006
ACHTUNG:
Durch übermäßigen Einsatz der Warnblinkanlage entlädt sich die Batterie, was zu Startproblemen führen kann.
GAU00120
Lichthupenschalter „PASS“
Um die Lichthupe zu betätigen, den Licht-hupenschalter drücken.
GAU03888
Abblendschalter „≡D≡D“
Zum Einschalten des Fernlichts auf „≡D“, zum Einschalten des Abblendlichts auf „≡D“ stellen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Lichthupenschalter „PASS“
- Abblendschalter „≡D/≡D“
- Blinkerschalter „ “
- Hupenschalter "
- Warnblinkschalter „△“
GAU03889
Blinkerschalter „
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach „→“ drücken; vor dem Linksabbiegen den Schalter nach „←“ drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU00129
Hupenschalter "
Dieser Schalter löst die Hupe aus.

- Motorstoppschalter „O“
- Lichtschalter „•/—DC—/—”
- Starterschalter „③“
GAU03890
Motorstoppschalter „O“
Der Motorstoppschalter ist eine Sicherheitseinrichtung, die das Abschalten des Motors in Notsituationen erlaubt, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen (z. B. bei überdrehendem Motor, klemmendem Gaszug oder Umfallen des Fahrzeugs). Der Motor kann nur in Schalterstellung „O“ laufen. Den Schalter nur in Notsituationen auf „X“ stellen.
GAU03898
Lichtschalter „•/∅∅/∅“
In der Position „„“ sind der Scheinwerfer, die Instrumentenbeleuchtung und das Rücklicht eingeschaltet. In der Position „„“ sind lediglich das Standlicht vorn, die Instrumentenbeleuchtung und das Rücklicht eingeschaltet. Den Schalter auf „•“ stellen, um sämtliche Lichter auszuschalten.
3-7
GAU03801
Starterschalter „③“
Bei hochgeklapptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
GC000005
ACHTUNG:
Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
GAU00136
Scheinwerfer-Ausführungen
: Fernlicht
☀: Abblendlicht
: Standlicht vorn
○: Licht aus
| Links Rechts Standlicht | Zu verwendende Lampe | Bestimmungsland | ||||
| 1 | ≡D | ☀ | ○ | ≡DCE | Halogenlampe | 12 V55 W 12 V60/55 W Belgien, Deutschland, Frankreich Griechenland, Italien, Niederlande, Norwegen Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien |
| ≡D | ○ | ☀ | ≡DCE | |||
| 2 | ≡D | ○ | ☀ | ≡DCE | Halogenlampe | 12 V60/55 W 12 V55 W Vereinigtes Königreich |
| ≡D | ☀ | ○ | ≡DCE | |||
HINWEIS:
Links und rechts beziehen sich auf die Vorderansicht des Motorrollers.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Handbremshebel (Vorderradbremse)

- Handbremshebel (Hinterradbremse)

- Tankverschluß-Deckel
GAU03B82
Handbremshebel (Vorderradbremse)
Der Handbremshebel zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers.
GAU00163
Handbremshebel (Hinterradbremse)
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers.
GAU03881
Tankverschluß
Tankverschluß öffnen
- Den Tankverschluß-Deckel öffnen; dazu den Hebel nach oben ziehen.
- Den Schlüssel in das Tankschloß stecken und im Uhrzeigersinn drehen. Der Tankverschluß kann nun abgenommen werden.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Markierungen
Tankverschluß schließen
- Die Markierungen aufeinander ausrichten und dann den Tankverschluß aufsetzen und hineindrücken.
- Den Schlüssel im Gegenuhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verriegelungsstellung) drehen und dann abziehen.
- Den Deckel zuklappen.
GWA00047
WARNING
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß der Tankverschluß korrekt verschlossen ist.

- Einfüllstuttzen
- Kraftstoffstand
GAU03753
Kraftstoff
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß genügend Kraftstoff vorhanden ist. Den Tank, wie in der Abbildung gezeigt, nur bis zur Unterkante des Einfüllstutzens auffüllen.
GW000130
WARNING
- Den Tank niemals überfüllen, anderenfalls kann durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluß austreten.
- Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten.
GAU00185
ACHTUNG:
Kraftstoff greift Lack und Kunststoff an. Deshalb verschütteten Kraftstoff sofort mit einem trockenen, sauberen weichen Lappen abwischen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
GAU04284
Empfohlener Kraftstoff
Bleifreies Normalbenzin
Tankinhalt
Gesamtmenge
14 L
GCA00104
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Nur bleifreies Normalbenzin mit einer Mindestoktanzahl von 91 (ROZ) tanken. Tritt bei hoher Last (Vollgas) Motorklingeln (oder -klopfen) auf, Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters oder Benzin mit einer höheren Oktanzahl verwenden.

GAU03802
Sitzbank
Sitzbank öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Schlüssel in das Schloß stecken und dann im Gegenuhrzeigersinn drehen.
HINWEIS:
Den Schlüssel dabei nicht in das Schloß hineindrücken.
- Die Sitzbank aufklappen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
Sitzbank schließen
- Die Sitzbank zuklappen und dann herunterdrücken, so daß sie einrastet.
- Den Schlüssel ggf. vom Zündschloß abziehen.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß die Sitzbank richtig montiert ist.

Fahrer-Rückenlehne einstellen
Die Fahrer-Rückenlehne kann gemäß Abbildung auf drei verfügbare Positionen verstellt werden. Zum Einstellen der Rückenlehne:

- Fahrer-Rückenlehne
-
Schraube (×2)
-
Die Sitzbank öffnen; siehe dazu Seite 3-11.
- Die Rückenlehne losschrauben.
- Die Rückenlehne vorwärts oder rückwärts in die gewünschte Stellung schieben.
- Die Rückenlehne festschrauben.
- Die Sitzbank schließen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
Stoßdämpfer
GAU01343
GAU00315
WARNING
Der Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter hohem Druck. Vor Arbeiten am Stoßdämpfer die folgenden Erläuterungen sorgfältig durchlesen und die gegebenen Vorsichtsmaßnahmen befolgen. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Verletzungen oder Schäden, die auf unsachgemäße Behandlung des Stoßdämpfers zurückzuführen sind.
- Den Stoßdämpfer unter keinen Umständen öffnen oder manipulieren.
- Den Stoßdämpfer vor Hitze und offenen Flammen schützen. Der hitzebedingte Druckanstieg kann eine Explosion des Stoßdämpfers bewirken.
- Den Gaszylinder vor Verformung und Beschädigung schützen. Ein deformierter Gaszylinder vermindert die Dämpfwirkung.
- Arbeiten am Stoßdämpfer sollten ausschließlich vom YAMAHA-Händler ausgeführt werden.

Der Helmhalter befindet sich unter dem Fahrersitz. Beim Bordwerkzeug befindet sich ein Drahtseil zum Sichern eines Sturzhelmes am Helmhalter.
Helm sichern
- Die Sitzbank öffnen; siehe dazu Seite 3-11.
-
Das Drahtseil, wie in der Abbildung gezeigt, durch die Öse des Helmriemens führen und dann am Helmhalter einhaken.
-
Die Sitzbank schließen.
GW000030
WARNING
Niemals mit einem am Helmhalter angehängten Helm fahren, denn der Helm kann sich an Hindernissen verfangen oder irgendwo anschlagen und auf diese Weise einen Sturz oder Unfall verursachen.
Helm lösen
Die Sitzbank öffnen, dann das Drahtseil aushaken und aus der Helmriemenöse lösen; anschließend die Sitzbank wieder schließen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

- Vorderes Ablagefach
- Ablagefach-Deckel
a. Öffnen.
GAU03805
Ablagefächer
Vorderes Ablagefach
Zum Öffnen des vorderen Ablagefachs den Hebel nach oben schieben und dann daran ziehen, um den Deckel aufzuklappen.
Zum Schließen des Ablagefachs den Deckel in die Ausgangsstellung bringen.
GWA00034
WARNING
Keine schweren Gegenstände in diesem Ablagefach mitführen.
Hinteres Ablagefach
Im Ablagefach unter der Sitzbank kann ein Helm verstaut werden. Zum Öffnen und Schließen der Sitzbank siehe Seite 3-11.
GCA00079
ACHTUNG:
Die Sitzbank nicht allzu lange geöffnet lassen, da die eingeschaltete Ablagefach-Beleuchtung die Batterie entladen kann.
G WA00045
WARNING
- Den Zuladungsgrenzwert von 5 kg für das hintere Ablagefach nicht überschreiten.
•Die maximale Gesamtzuladung von 183 kg nicht überschreiten.
GAU00330
Seitenständer
Der Seitenständer befindet sich auf der linken Seite und wird bei aufrecht gehaltenem Motorroller mit dem Fuß betätigt.
HINWEIS:
Der Seitenständerschalter ist ein wesentlicher Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems, dessen Funktionsweise am Ende dieses Kapitels beschrieben wird.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
GW000044
GAU00337
⚠️WARNUNG
Niemals mit ausgeklaptem Seitenständer fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann besonders in Linkskurven durch Bodenberührung schwere Stürze verursachen. Aus diesem Grund hat YAMAHA den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklaptem Seitenständer verhindert. Die Prüfung des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems ist nachfolgend erläutert. Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einem YAMAHA-Händler überprüfen und ggf. instand setzen lassen.
Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System umfaßt die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es erlaubt kein Anlassen des Motors, solange kein Bremshebel gezogen wird.
- Es erlaubt kein Anlassen des Motors bei gezogenem Bremshebel, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
GW000045
WARNING
Falls irgend etwas nicht in Ordnung scheint, das Fahrzeug umgehend von einem YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion

flowchart
graph TD
A["Bei abgestelltem Motor:<br>1. Den Seitenständer ausklappen.<br>2. Sicherstellen, daß der Motorstoppschalter auf "O" steht.<br>3. Den Zündschlüssel auf "ON" drehen.<br>4. Einen Bremshebel gezogen halten.<br>5. Den Starterknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"] --> B["JANEIN"]
B --> C["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Vor der Fahrt den Roller vom YAMAHA-Händler prüfen lassen."]
A --> D["Bei abgestelltem Motor:<br>6. Den Seitenständer hochklappen.<br>7. Einen Bremshebel gezogen halten.<br>8. Den Starterknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"]
D --> E["JA NEIN"]
E --> F["Der Bremslichtschalter könnte defekt sein.<br>Vor der Fahrt den Roller vom YAMAHA-Händler prüfen lassen."]
A --> G["Bei laufendem Motor:<br>9. Den Seitenständer ausklappen.<br>Stirbt der Motor ab?"]
G --> H["JA NEIN"]
H --> I["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Vor der Fahrt den Roller vom YAMAHA-Händler prüfen lassen."]
A --> J["Das System ist in Ordnung. Der Roller kann gefahren werden."]
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn 4-1
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
GAU01114
Gemäß der Straßenverkehrsordnung ist jeder Fahrer für den Zustand seines Fahrzeuges selbst verantwortlich. Schon nach kurzer Standzeit können sich – z. B. durch äußere Einflüsse – wesentliche Eigenschaften Ihres Motorrades verändern. Beschädigungen, plötzliche Undichtigkeiten oder ein Druckverlust in den Reifen stellen unter Umständen eine große Gefahr dar. Deshalb ist es notwendig, vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte zu prüfen.
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
GAU03439
| Bezeichnung Ausführung | Seitenangabe | |
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Gegebenenfalls tanken.Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. | 3-9-3-11 |
| Motoröl | Ö Istand im Kurbelgehäuse prüfen.Gegebenenfalls Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.Motor auf Undichtigkeit prüfen. | 6-12-6-15 |
| Kühlflüssigkeit | Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Gegebenenfalls Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.Kühlsystem auf Undichtigkeit prüfen. | 6-17-6-18 |
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Bei schwammiger Hebelbetätigung die hydraulische Anlage vom YAMAHA-Händler entlüften lassen.Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter prüfen.Gegebenenfalls Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.Hydraulische Anlage auf Undichtigkeit prüfen. | 3-9, 6-25-6-28 |
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Bei schwammiger Hebelbetätigung die hydraulische Anlage vom YAMAHA-Händler entlüften lassen.Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter prüfen.Gegebenenfalls Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.Hydraulische Anlage auf Undichtigkeit prüfen. | 3-9. 6-25-6-28 |
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
| Bezeichnung Ausführung | Seitenangabe | |
| Gasdrehgriff | Auf Schwergängigkeit prüfen.Hebelspiel prüfen.Gegebenenfalls vom YAMAHA-Händler einstellen oder schmieren lassen. | 6-22, 6-29 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung prüfen.Profiltiefe kontrollieren.Reifenluftdruck prüfen.Gegebenenfalls korrigieren. | 6-23–6-25 |
| Handbremshebel | Auf Schwergängigkeit prüfen.Gegebenenfalls Drehpunkte schmieren. | 6-29 |
| Haupt- und Seitenständer | Auf Schwergängigkeit prüfen.Gegebenenfalls Klappmechanismen schmieren. | 6-29–6-30 |
| Schraubverbindungen am Fahrwerk | Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen.Gegebenenfalls festziehen. | — |
| Beleuchtung, Kontrolleuchten und Schalter | Funktion prüfen.Gegebenenfalls korrigieren. | 3-2–3-8, 6-35–6-36 |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems prüfen.Gegebenenfalls vom YAMAHA-Händler instand setzen lassen. | 3-14–3-16 |
HINWEIS:
Die in der Tabelle aufgeführten Kontrollen und Wartungsarbeiten sollten vor jeder Fahrt durchgeführt werden; die dadurch gewonnene Sicherheit ist weit mehr wert als der geringe Zeitaufwand, der dafür benötigt wird.
WARNING
GWA00033
Falls im Verlauf der „Routinekontrolle vor Fahrtbeginn“ irgendwelche Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, die Ursache unbedingt vor der Inbetriebnahme feststellen und beheben.
Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise
Motor anlassen 5-1
Anfahren 5-2
Gas geben und wegnehmen 5-2
Bremsen 5-3
Tips zum Kraftstoffsparen 5-3
Einfahrvorschriften 5-4
Parken 5-4
Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise
GAU00372
WARNING
GAU03981
- Vor der Inbetriebnahme sollte der Fahrer sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Der YAMAHA-Händler gibt bei Fragen gerne Auskunft.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Motorabgase sind äußerst giftig und führen in kurzer Zeit zu Bewußtlosigkeit und Tod. Daher stets für eine gute Belüftung sorgen.
- Das Fahrzeug am besten immer mit ausgeklapptem Hauptständer anlassen.
- Bei ausgeklapptem Hauptständer und laufendem Motor Hände und Füße vom Hinterrad fern halten.
Motor anlassen
GAU03843
GC000046
ACHTUNG:
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die „Einfahrvorschriften“ auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
GW000054
WARNING
- Vor dem Anlassen des Motors das Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System prüfen; siehe dazu Seite 3-16.
-
Niemals mit ausgeklapptem Seitenständer fahren!
-
Den Zündschlüssel auf „ON“ und den Motorstoppschalter auf „O“ stellen.
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinter-radbremse den Starterschalter drükken, um den Motor anzulassen.
HINWEIS:
Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter freigeben und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Um die Batterie zu schonen, darf der Starterschalter jeweils nur kurzzeitig (nie länger als zehn Sekunden) betätigt werden. Falls der Motor nach mehreren Startversuchen nicht anspringt, beim nächsten Versuch den Gasdrehgriff 1/8 öffnen.
GCA00045
ACHTUNG:
Zur Schonung des Motors niemals mit kaltem Motor stark beschleunigen!
Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise

Nach dem Anlassen des Motors:
- Die Hinterradbremse betätigen (Handbremshebel links ziehen), den Haltegriff mit der rechten Hand fassen und den Motorroller vom Hauptständer schieben.
- Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
-
Den Blinkerschalter betätigen.
-
Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Den Blinker ausschalten.

Gas geben und wegnehmen
Zum Gasgeben den Gasdrehgriff (rechts am Lenker) nach ⓐdrehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff nach ⓑdrehen.
Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise

- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinter-radbremse allmählich betätigen.
GW000057
WARNING
- Abruptes oder übermäßig starkes Bremsen vermeiden, um Schleuder- und Sturzgefahr zu verhindern. In Kurven darf nur mit äußerster Vorsicht gebremst werden. In Schräglagen führt Bremsen leicht zum Sturz.
- Bei nassem Wetter Straßenbahn-schienen, Metallplatten an Stra-ßenbaustellen und Kanalisationsdeckel langsam und vorsichtig befahren, um nicht auszurutschen.
- Auf nassen Straßen besonders vorsichtig bremsen.
- Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten.
GAU03093
Tips zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflußt werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden.
- Den Motor nicht warmlaufen lassen, sondern sofort losfahren.
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
- Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise
GAU01128
GAU03845
GAU00460
Einfahrvorschriften
Die ersten 1.600 km sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden. Der Motor darf während der ersten 1.600 km nicht zu stark beansprucht werden, da verschiedene Bauteile während dieser Einfahrzeit auf das korrekte Betriebsspiel einlaufen. Daher sind hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, während der Einfahrzeit zu vermeiden.
0–1.000 km
Längeren Betrieb mit mehr als 1/3 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden.
1.000–1.600 km
Längeren Betrieb mit mehr als 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden.
GCA00080
ACHTUNG:
Nach den ersten 1.000 km unbedingt das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
Nach 1.600 km
Das Fahrzeug kann voll ausgefahren werden.
GC000049
ACHTUNG:
Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort vom YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GW000058
WARNING
- Schalldämpfer und Abgaskanäle werden sehr heiß. Deshalb so parken, daß Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
- Das Motorrad nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
Bordwerkzeug 6-1
Wartungsintervalle und Schmierdienst 6-3
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren 6-6
Zündkerzen prüfen 6-9
Motoröl und Ölfilter 6-12
Kettenantriebsöl 6-15
Kühlsystem 6-17
Luftfiltereinsatz reinigen 6-19
Vergaser einstellen 6-21
Leerlaufdrehzahl einstellen 6-21
Gaszugspiel einstellen 6-22
Ventilspiel einstellen 6-22
Reifen prüfen 6-23
Räder 6-25
Handbremshebel 6-25
Bremsbeläge prüfen 6-26
Bremsflüssigkeitsstand prüfen 6-27
Bremsflüssigkeit wechseln 6-28
Gaszug und -drehgriff prüfen und schmieren 6-29
Handbremshebel schmieren 6-29
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren ..... 6-29
Teleskopgabel prüfen 6-30
Lenkung prüfen 6-31
Radlager prüfen und warten 6-31
Batterie warten 6-32
Sicherung wechseln 6-34
Scheinwerferlampe auswechseln 6-35
Fehlersuche 6-36
Fehlersuchdiagramme 6-37
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU00462
GAU00464
Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten. Jeder Fahrer ist für die Verkehrssicherheit seines Fahrzeugs selbst verantwortlich.
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Einsatzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden.
GW000060
WARNING
Wer mit den üblichen Wartungsarbeiten an seinem Fahrzeug nicht vertraut ist, sollte diese einem YAMAHA-Händler überlassen.
GAU00466
WARNING
Dieser Motorroller ist ausschließlich für normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz muß der Luftfilter-einsatz öfter gereinigt oder ausgewechselt werden, um Motorschäden zu vermeiden. Ihr YAMAHA-Händler berät Sie gerne über die angemessenen Wartungsintervalle.

- Helmhalte-Drahtseil
- Bordwerkzeug
GAU03846
Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich unter der Sitzbank; siehe dazu Seite 3-11. Einige in der Anleitung aufgeführten Wartungsarbeiten und Reparaturen können vom sachverständigen Fahrer selbst ausgeführt werden. Das Bordwerkzeug erlaubt das Durchführen der meisten Wartungsarbeiten. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
HINWEIS:
Falls das für die Wartung notwendige Werkzeug nicht zur Verfügung steht, die Wartungsarbeiten von einem YAMAHA-Händler ausführen lassen.
GW000063
WARNING
Von YAMAHA nicht zugelassene Änderungen können Leistungsverluste und unsicheres Fahrverhalten zur Folge haben. Vor Änderungen am Fahrzeug unbedingt den YAMAHA-Händler befragen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
Wartungsintervalle und Schmierdienst
GAU03685
HINWEIS:
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn an die Stelle eine Kilometer-Inspektion tritt.
- Ab 50.000 km die Wartungsintervalle ab 10.000 km wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher vom YAMAHA-Händler verrichtet werden.
| Nr. | Bezeichnung Ausführung | Kilometerstand (× 1.000 km) | Jahresinspektion | ||||||
| 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | |||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche und Unterdruckschlauch auf Rißbildung und Beschädigung prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| 2 | * | Kraftstofffilter | Zustand prüfen. | √ | √ | ||||
| 3 | Z ündkerzen | Zustand prüfen.Reinigen und Elektrodenabstand einstellen. | √ | √ | |||||
| Erneuern. √ √ | |||||||||
| 4 | * | Ventilspiel | Kontrollieren.Einstellen. | Alle 40.000 km | |||||
| 5 | Luftfiltereinsatz | Reinigen. √ √ | |||||||
| Erneuern. √ √ | |||||||||
| 6 | * | Riementriebgehäuse-Filter | Reinigen. √ √ | ||||||
| Erneuern. √ √ | |||||||||
| 7 | * | Vorderradbremse | Funktion prüfen, Flüssigkeitsstand kontrollieren, hydraulische Anlage auf Undichtigkeit prüfen.(Siehe HINWEIS auf Seite 6-5.) | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Scheibenbremsbeläge erneuern. | Bei Erreichen der Verschleißgrenze | ||||||||
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
| Nr. | Bezeichnung | Ausführung | Kilometerstand (× 1.000 km) | Jahres-inspektion | |||||
| 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | |||||
| 8 | * | Hinterradbremse | Funktion prüfen, Flüssigkeitsstand kontrollieren, hydraulische Anlage auf Undichtigkeit prüfen. (Siehe HINWEIS auf Seite 6-5.) | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Scheibenbremsbeläge erneuern. | Bei Erreichen der Verschleißgrenze | ||||||||
| 9 | * | Bremsschläuche | Auf Rißbildung und Beschädigung prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Erneuern. (Siehe HINWEIS auf Seite 6-5.) | Alle 4 Jahre | ||||||||
| 10 | * | Räder | Auf Schlag und Beschädigung prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| 11 | * | Reifen | Auf Beschädigung prüfen und Profiltiefe kontrollieren. Gegebenenfalls erneuern.Luftdruck kontrollieren. Gegebenenfalls korrigieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 12 | * | Radlager | Auf Schwergängigkeit und Beschädigung prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| 13 | * | Lenkkopflager | Auf Schwergängigkeit prüfen und Spiel kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Mit Lithiumseifenfett schmieren. | Alle 20.000 km | ||||||||
| 14 | * | Schraubverbindungen am Fahrwerk | Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 15 | Haupt- und Seitenständer-Klappmechanismen | Funktion prüfen.Schmieren. | √ | √ | √ | √ | |||
| 16 | * | Seitenständerschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 17 | * | Teleskopgabel | Funktion und auf Undichtigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| 18 | * | Federbein | Funktion und Stoßdämpfer auf Undichtigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| 19 | * | Vergaser | Leerlaufdrehzahl und Synchronisation einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
| Nr. | Bezeichnung Ausführung | Kilometerstand (× 1.000 km) | Jahresinspektion | ||||||
| 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | |||||
| 20 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seite 3-2 für nähere Angaben zur Ölwechsel-Intervallanzeige.) | √4.000 km nach den ersten 1.000 km | ||||||
| Bei Aufleuchten der Ölwechsel-Intervallanzeige (d. h. alle 5.000 km) | |||||||||
| 21 | Ölfilterpatrone | Erneuern. | √ | √ | √ | ||||
| 22 | * | Kühlsystem | Flüssigkeitsstand kontrollieren und Fahrzeug auf Undichtigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
| 23 | Kettenantriebsöl | Fahrzeug auf Undichtigkeit prüfen. Wechseln. | √ | √ | √ | √ | |||
| 24 | * | Antriebskeilriemen • Erneuern. | Bei Aufleuchten der Riementrieb-Kontrolleuchte (d. h. alle 20.000 km) | ||||||
| 25 | * | Bremslichtschalter vorn und hinten | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 26 | Bewegliche Teile und Seilzüge | Schmieren. √ √ √ √ √ | |||||||
| 27 | * | Beleuchtung, Warn-/Kontrolleuchten und Schalter | Funktion prüfen. Scheinwerfer einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
GAU03884
HINWEIS:
- Der Luftfiltereinsatz muß bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz häufiger gereinigt bzw. erneuert werden.
-
Zur Bremsanlage und -flüssigkeit:
-
Regelmäßig den Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
- Alle zwei Jahre die inneren Hauptbremszylinder- und Bremssattel-Bauteile erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rißbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Abdeckung A
- Abdeckung B
- Abdeckung C
- Verkleidungsteil A
GAU01139
Verkleidungsteile und Abdek- kungen abnehmen und montie- ren
Die hier abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

- Abdeckung D
- Verkleidungsteil B
- Abdeckung E
- Verkleidungsteil C
- Abdeckung F

- Die Abdeckung C (rechts) bzw. E (links) abnehmen.
- Die Abdeckung losschrauben.
- Die Abdeckung an der Vorderseite nach außen ziehen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

Die Abdeckung losschrauben und dann, wie in der Abbildung gezeigt, nach hinten abziehen.
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

Die Fußmatte abziehen und dann die Abdeckung losschrauben.
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann die Fußmatte anbringen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Schraube (×2)
- Mutter (×4)
Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Rückspiegel abschrauben.
- Das Verkleidungsteil losschrauben.
Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
- Die Rückspiegel festschrauben.

Die Abdeckung losschrauben.
Abdeckung montieren
- Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

Verkleidungsteil abnehmen
- Die Abdeckungen C und E abnehmen.
- Das Verkleidungsteil losschrauben.
- Das Verkleidungsteil aus der Halterung an der Unterseite aushaken.
- Das Verkleidungsteil an der Vorderseite nach oben aushaken und dann nach außen abziehen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
- Die Abdeckungen C und E montieren.

- Schraube (×2)
- Schraube (×3)
Verkleidungsteil C
Verkleidungsteil abnehmen
- Das Verkleidungsteil losschrauben.
- Die Batterie-Abdeckung abschrauben.
- Das Verkleidungsteil abziehen.
Verkleidungsteil montieren
- Die Batterie-Abdeckung festschrauben.
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU03816
Zündkerzen prüfen
Eine ordnungsgemäße Funktion des Motors wird wesentlich von Funktion und Zustand der Zündkerzen mitbestimmt. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktionstüchtigkeit der Kerzen im Laufe der Zeit vermindern, müssen die Zündkerzen in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerzen erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Zündkerzen-Abdeckung

- Das Verkleidungsteil B abnehmen; siehe dazu Seite 6-8.
-
Die Zündkerzen-Abdeckung, wie in der Abbildung gezeigt, herausziehen.
-
Den Zündkerzenstecker abziehen.
-
Die Zündkerze, wie in der Abbildung gezeigt, mit dem Zündkerzenschlüssel (Bordwerkzeug) heraus-schrauben.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
Zündkerzen prüfen
- Die Verfärbung des Zündkerzen-Isolatorfußes prüfen. Der die Mittel-elektrode umgebende Porzellan-isolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise reh-braun.
- Prüfen, ob sämtliche Zündkerzen des Motors die gleiche Verfärbung aufweisen.
HINWEIS:
Weisen einzelne oder sämtliche Zündkerzen eine stark abweichende Färbung auf, sollte die Funktion des Motors vom YAMAHA-Händler überprüft werden.
- Die Zündkerzen auf fortgeschrittenen Abbrand der Mittelelektroden und übermäßige Ölkohleablagerungen prüfen und ggf. erneuern.
Empfohlene Zündkerze CR7E (NGK)

a. Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerze montieren
- Den Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.
Zündkerzen-Elektrodenabstand 0,7–0,8 mm
- Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
- Die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel festschrauben und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment
Zündkerze
12,5 Nm (1,25 m·kgf)
HINWEIS:
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, läßt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
- Den Zündkerzenstecker aufsetzen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

-
Zündkerzen-Abdeckung
-
Die Zündkerzen-Abdeckung, wie in der Abbildung gezeigt, in die ursprüngliche Lage bringen und dann das Verkleidungsteil montieren.
GAU04425
Motoröl und Ölfilter
Der Motorölstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem müssen in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) das Motoröl und die Ölfelterpatrone gewechselt werden.
Ölstand prüfen
- Das Motorrad auf den Hauptständer stellen.
GCA00081
ACHTUNG:
Um ein korrektes Meßergebnis zu erlangen, muß der Motorölstand bei kaltem Motor geprüft werden.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß das Fahrzeug bei der Ölstandkontrolle vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite führt bereits zu falschem Meßergebnis.

- Ölstand-Schauglas
- Maximalstand
- Minimalstand
-
Motoröl-Ablaßschraube
-
Den Motor anlassen, zwei Minuten lang warmfahren und dann abstellen.
-
Zwei Minuten bis zur Messung warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Ölstand durch das Schauglas links unten am Kurbelgehäuse ablesen.
HINWEIS:
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Maximalstand
- Minimalstand
- Falls der Ölstand zu niedrig ist, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.

- Motoröl-Einfüllschraubverschluß
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmfahren und dann abstellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen.
- Den Einfüllschraubverschluß sowie die Ablaßschraube herausdrehen und das Motoröl ablassen.
HINWEIS:
Die Schritte 4–6 nur ausführen, wenn die Ölfilterpatrone erneuert wird.

- Ölfilterschlüssel
- Ölfilterpatrone
- Die Ölfilterpatrone mit einem Ölfilter-schlüssel abschrauben.
HINWEIS:
Ölfilterschlüssel sind beim YAMAHA-Händler erhältlich.
5. Den O-Ring der neuen Ölfilterpatrone mit Motoröl benetzen.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß der O-Ring korrekt sitzt.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

-
Drehmomentsschlüssel
-
Die neue Ölfilterpatrone mit dem Ölfilterschlüssel einschrauben und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment Ölfilterpatrone 17 Nm (1,7 m·kgf)
- Die Motoröl-Ablaßschraube montieren und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment Motoröl-Ablaßschraube 43 Nm (4,3 m·kgf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
Empfohlene Ölsorte
Motoröl SAE 10W-30 oder 10W-40 Nach API: SE, SF, SG oder höher Nach ACEA: G3 oder G4
Füllmenge
Ölwechsel ohne Filterwechsel 2,8 L Ölwechsel mit Filterwechsel 2,9 L Gesamtmenge (Motor trocken 3,6 L
GCA00105
ACHTUNG:
- Keine Additive beimischen! Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können solche Zusätze zu Kupplungsrutschen führen. Öle mit einer Dieselspezifikation „.../CD“ oder höherwertig nicht verwenden. Auch Öle der Klasse „ENERGY CONSERVING II“ oder höherwertige Öle nicht verwenden.
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse eindringen.
-
Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Undichtigkeiten prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort abstellen und die Ursache feststellen.
-
Den Motor abstellen, den Ölstand erneut prüfen und ggf. Öl nachfüllen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Rückstellknopf „Oil Change“
Ölwechsel-Intervallanzeige rückstellen
- Den Zündschlüssel auf „ON“ drehen.
- Den Rückstellknopf einige Sekunden gedrückt halten.
- Den Rückstellknopf loslassen, woraufhin die Anzeige erlischt.
HINWEIS:
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des Intervalls), muß die Anzeige nach dem Ölwechsel rückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Zum Rückstellen der Ölwechsel-Intervallanzeige die obigen Schritte ausführen. Falls die Anzeige 1,4 Sekunden nach Loslassen des Rückstellknopfes nicht erlischt, dieselbe Schrittfolge wiederholen.

- Kettenantriebsöl-Einfüllschraubverschluß
- Kettenantriebsöl-Ablaßschraube
GAU04253
Kettenantriebsöl
Das Kettenantriebsöl sollte folgendermaßen in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) gewechselt werden.
- Die Abdeckung F abnehmen; siehe dazu Seite 6-8.
- Ein Ölauffanggefäß unter das Kettenantriebsgehäuse stellen.
- Den Einfüllschraubverschluß sowie die Ablaßschraube herausdrehen und das Kettenantriebsöl ablassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
- Die Kettenantriebsöl-Ablaßschraube montieren und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment Kettenantriebsöl-Ablaßschraube 20 Nm (2,0 m·kgf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen.
Empfohlene Ölsorte Siehe Seite 8-1. Füllmenge 0,7 L
- Den Ölstand am Meßstab ablesen; dazu den Meßstab abwischen, in die Einfüllöffnung stecken und wieder herausziehen.

- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
HINWEIS:
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
- Falls der Ölstand zu niedrig ist, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
- Den Meßstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
GCA00078
ACHTUNG:
Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kettenantriebsgehäuse eindringen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU03850
Kühlsystem
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Motorroller auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
HINWEIS:
- Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
- Sicherstellen, daß das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühflüssigkeits-stands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite führt bereits zu falschem Meßergebnis.

- Ausgleichsbehälter-Abdeckung
- Schraube
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung abschrauben.

- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Den Stand der Kühlfüssigkeit im Ausgleichsbehälter prüfen.
HINWEIS:
Der Kühlfüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

-
Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
-
Falls der Kühflüssigkeitsstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und Kühflüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung einfüllen; anschließend den Behälterdeckel schließen.
Ausgleichsbehälter-Fassungsvermögen 0,6 L
GC000080
ACHTUNG:
- Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich. Spezielle Kühflüssigkeit verwenden.
- Falls Wasser statt Kühflüssigkeit verwendet wurde, dieses so bald wie möglich durch Kühflüssigkeit ersetzen, da der Motor sonst Überhitzungs-, Frost- und Korrosionsschäden ausgesetzt ist.
- Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit nachgefüllt wurde, so bald wie möglich den Frostschutzmittel- gehalt der Kühlflüssigkeit vom YAMAHA-Händler überprüfen las- sen.
GW000067
WARNING
Den Kühlerverschlußdeckel unter keinen Umständen bei heißem Motor aufdrehen.
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung festschrauben.
HINWEIS:
Der Kühlerlüfter schaltet sich je nach der Temperatur der Kühlfüssigkeit automatisch ein oder aus. Bei Überhitzung des Motors die Anweisungen auf Seite 6-38 befolgen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU03877
Luftfiltereinsatz reinigen
Der Luftfiltereinsatz sollte in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) gereinigt werden. Bei übermäßig staubigem oder feuchten Einsatz ist der Filter häufiger zu reinigen.
- Das Verkleidungsteil A abnehmen; siehe dazu Seite 6-8.

-
Schraube (×5)
-
Die Windschutzscheibe abschrauben.

- Luftfilter-Gehäusedeckel
- Schraube (×4)
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben und dann den Luftfiltereinsatz herausnehmen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Luftfiltereinsatz

- Den Filtereinsatz ausklopfen, um den größten Schmutz und Staub zu entfernen; dann mit Druckluft, wie in der Abbildung gezeigt, den feineren Staub herausblasen. Den Luftfilter-einsatz, falls beschädigt, erneuern.
- Den Filtereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
GC000082
ACHTUNG:
- Der Filtereinsatz muß richtig im Filtergehäuse sitzen.
-
Den Motor niemals ohne Luftfilter betreiben, da eindringende Staubpartikel erhöhten Verschleiß an Kolben und/oder Zylindern verursachen.
-
Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
-
Die Windschutzscheibe und das Verkleidungsteil montieren.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU00630
GAU03821
Vergaser einstellen
Die Vergaser sind grundlegende Bestandteile der Antriebseinheit und erfordern eine höchstgenaue Einstellung. Die meisten Einstellarbeiten sollten dem YAMAHA-Händler vorbehalten bleiben, der über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrung verfügt. Die im folgenden beschriebene Einstellung können Sie jedoch im Rahmen der regelmäßigen Wartung selbst ausführen.
GC000095
ACHTUNG:
Die im YAMAHA-Werk vorgenommene Vergasereinstellung beruht auf zahlreichen Tests. Eine Änderung dieser Einstellung kann zu Leistungsabfall und Motorschäden führen.
Leerlaufdrehzahl einstellen
Die Leerlaufdrehzahl muß in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) folgendermaßen geprüft und ggf. eingestellt werden.
HINWEIS:
Für diese Einstellung wird ein Diagnose-Drehzahlmesser benötigt.
- Die Abdeckung B abnehmen; siehe dazu Seite 6-7.
- Den Motor anlassen und warmfahren.
HINWEIS:
Der Motor ist ausreichend warmgefahren, wenn er spontan auf Gasgeben anspricht.
- Den Diagnose-Drehzahlmesser an das Zündkabel anschließen.

-
Leerlaufeinstellschraube
-
Die Leerlaufdrehzahl prüfen und ggf. vorschriftsmäßig einstellen. Zum Erhöhen der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube nach @drehen. Zum Verringern der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube nach ⓑ drehen.
Leerlaufdrehzahl
1.150–1.200 U/min
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
HINWEIS:
Falls sich die Leerlaufdrehzahl nicht wie oben beschrieben einstellen läßt, den Motor von einem YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
- Die Abdeckung montieren.

Gaszugspiel einstellen
Der Gasdrehgriff muß in Drehrichtung ein Spiel von 3–5 mm aufweisen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. vom YAMAHA-Händler einstellen lassen.
GAU00637
Ventilspiel einstellen
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht. Darüber hinaus kann es durch falsches Ventilspiel zu Schäden am Motor kommen. Um dem vorzubeugen, muß das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) vom YAMAHA-Händler geprüft und ggf. eingestellt werden.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU04403
Reifen prüfen
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen und ggf. korrigieren; siehe dazu folgende Tabelle.
GW000082
WARNING
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifenluftdruck ist stets der Zuladung (d. h. dem Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und zulässigem Zubehör) sowie der Fahrgeschwindigkeit anzupassen.
| Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen) | ||
| Zuladung* Vorn Hinten | ||
| Bis 90 kg | 200 kPa(2,00 kgf/cm2,2,00 bar) | 225 kPa(2,25 kgf/cm2,2,25 bar) |
| 90 kg-Maximum | 225 kPa(2,25 kgf/cm2,2,25 bar) | 250 kPa(2,50 kgf/cm2,2,50 bar) |
Max. Gesamtzuladung* 183 kg
*Summe aus Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA00040
WARNING
Da die Beladung das Fahr- sowie das Bremsverhalten und damit die Sicherheit des Motorrads beeinflußt, stets folgende Punkte beachten.
●DAS MOTORRAD NIEMALS ÜBERLADEN! Überladen des Motorrads beeinträchtigt nicht nur Fahrverhalten und Sicherheit, sondern kann auch Reifenschä- den und Unfälle zur Folge haben. Sicherstellen, daß das Gesamt- gewicht aus Gepäck, Fahrer, Beifahrer und zulässigem Zube- hör nicht die maximale Gesamt-
zuladung überschreitet.
- Keinesfalls Gegenstände mitführen, die während der Fahrt verrutschen können.
- Schwere Lasten zum Fahrzeugmittelpunkt hin plazieren und das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Seiten verteilen.
- Der Reifenluftdruck muß auf die Gesamtzuladung angepaßt werden.
- Reifenzustand und -luftdruck vor Fahrtantritt prüfen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Reifenflanke
a. Reifenprofiltiefe
Reifenzustand
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einem YAMAHA-Händler austauschen lassen.
| Mindestprofiltiefe(vorn und hinten) | 1,6 mm |
HINWEIS:
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Gußräder dieses Motorrads sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt.
GW000078
WARNING
- Grundsätzlich Reifen gleichen Typs und gleichen Herstellers für Vorder- und Hinterrad verwenden.
- Die nachfolgenden Reifen sind nach zahlreichen Tests von der YAMAHA MOTOR CO., LTD. freigegeben worden. Bei anderen als den zugelassenen Reifenkombinationen kann das Fahrverhalten nicht garantiert werden.
Vorn:
| Hersteller Dimension Modell | |
| DUNLOP 120/70-14M/C 55S D305FA | |
| BRIDGESTONE 120/70-14M/C 55S | HOOP B03 |
Hinten:
| Hersteller Dimension Modell | ||
| DUNLOP 150/70-14M/C 66S D305 | ||
| BRIDGESTONE | 150/70-14M/C 66S | HOOP B02 |
GAU00683
WARNING
- Übermäßig abgefahrene Reifen beeinträchtigen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen. Abgenutzte Reifen unverzüglich vom YAMAHA-Händler austauschen lassen.
- Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage sowie Reifenwechsel grundsätzlich von einem YAMAHA-Händler vornehmen lassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU03773
Räder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Räder und Reifen vor jeder Fahrt inspizieren. Die Reifen auf Risse, Schnitte u. ä., die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Fahrzeug vom YAMAHA-Händler überprüfen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Felgen mit Verzug und anderen Verformungen müssen ausgetauscht werden.
- Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muß das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifen-unwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens.
- Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muß seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.

GAU03851
Handbremshebel
Die Handbremshebel dürfen kein Spiel aufweisen; anderenfalls die Bremsanlage vom YAMAHA-Händler prüfen lassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

GAU00721
Bremsbeläge prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muß in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) geprüft werden.

- Scheibenbremsbelag- Verschleißanzeiger (×3)
GAU03938
Scheibenbremsbeläge vorn
Die Vorderradbremse weist Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge schnellstmöglich vom YAMAHA-Händler austauschen lassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Schraube (×2)
a. Scheibenbremsbelag-Verschleißgrenze
GAU01248
Scheibenbremsbeläge hinten
- Den Hinterrad-Bremssattel abschrauben.
- Die Hinterrad-Bremsbeläge auf Beschädigung und Verschleiß prüfen. Mißt die Stärke eines Bremsbelags weniger als 0,8 mm, schnellstmöglich die Bremsbeläge vom YAMAHA-Händler austauschen lassen.
- Den Hinterrad-Bremssattel fest- schrauben und dann die Schrauben vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment Bremssattel-Schraube 40 Nm (4,0 m·kgf)

- Minimalstand-Markierung
GAU03294
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und dessen Funktion beeinträchtigen. Vor Fahrtantritt den Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter prüfen und erforderlichenfalls Bremsflüssigkeit nachfüllen. Da ein niedriger Flüssigkeitsstand auf Bremsbelagverschleiß oder Undichtigkeit der Bremsanlage zurückzuführen sein kann, in diesem Fall ebenfalls den Bremsbelagverschleiß und die Bremsanlage auf Undichtigkeit prüfen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Minimalstand-Markierung
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten.
- Beim Ablesen des Flüssigkeits-stands muß der Vorratsbehälter des Hauptbremszylinders waagrecht stehen.
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Undichtigkeit verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Darauf achten, daß beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Bremsflüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal; bei plötzlichem Absinken jedoch die Bremsanlage vom YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
GAU03976
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Anmerkung unter der Tabelle „Wartungs-intervalle und Schmierdienst“) vom YAMAHA-Händler gewechselt werden. Außerdem müssen folgende Teile nach der angegebenen Zeitspanne, ggf. bei Undichtigkeit oder anderen Schäden vom YAMAHA-Händler ausgetauscht werden.
●Dichtringe (Hauptbremszylinder und Bremssättel): alle zwei Jahre
●Bremsschläuche: alle vier Jahre
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU04034
Gaszug und -drehgriff prüfen und schmieren
Die Funktion des Gasdrehgriffs sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muß in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) der Gaszug geschmiert bzw. erneuert werden.

Handbremshebel schmieren
Die Hebeldrehpunkte sollten in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel Lithiumseifenfett (Universal-schmierfett)

Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren
Vor Fahrtantritt prüfen, ob sich die Ständer leicht ein- und ausklappen lassen und ggf. die Klappmechanismen schmieren.
GW000114
WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese vom YAMAHA-Händler instand setzen lassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

Empfohlenes Schmiermittel Lithiumseifenfett (Universal-schmierfett)
GAU02939
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) geprüft werden.
Sichtprüfung
GW000115
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
Die Standrohre auf Riefen und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.

- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
- Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.
GC000098
ACHTUNG:
Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einem YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU00794
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkungs-lager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muß der Zustand der Len-kung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) geprüft werden.
- Das Fahrzeug so aufbocken, daß das Vorderrad frei in der Luft schwebt.
GW000115
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.

- Die unteren Enden der Teleskop-gabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung hin und her zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einem YAMAHA-Händler überprüfen und instand setzen lassen.
GAU01144
Radlager prüfen und warten
Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen (siehe dazu die Tabelle „Wartungsintervalle und Schmierdienst“) geprüft werden. Falls ein Radlager zuviel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einem YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
GAU03876
Batterie warten
Die Batterie ist versiegelt und daher wartungsfrei. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb.

Batterie zugänglich machen
- Die Sitzbank öffnen; siehe dazu Seite 3-11.
- Die Batterie-Abdeckung abschrauben.

Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einem YAMAHA-Händler aufladen lassen. Beachten Sie, daß die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt und deshalb öfter aufgeladen werden muß.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
⚠️WARNUNG
GW000116
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen und bleibende Augenschäden hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen.
•Erste Hilfe
- Außerlich: Mit reichlich Wasser abspülen.
- Innerlich : Große Mengen Wasser trinken und sofort einen Arzt rufen.
- Augen : Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
●Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen fernhalten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
•DIE BATTERIE VON KINDERN FERNHALTEN.
Batterie lagern
- Vor einer etwa einmonatigen Stilllegung die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen, lichtgeschützten Ort lagern.
- Bei einer Stillegung von mehr als einem Monat mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie prüfen und ggf. korrigieren.
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
GC000102
ACHTUNG:
●Die Batterie vor der Lagerung vollständig aufladen. Das Lagern im entladenen Zustand führt der Batterie bleibende Schäden zu.
- Zum Laden der wartungsfreien Batterie ist ein spezielles Ladegerät nötig (Konstantstromstärke und/oder -spannung).
Konventionelle Ladegeräte können die Lebensdauer der wartungsfreien Batterie vermindern. Sollten Sie nicht mit Sicherheit über ein korrektes Ladegerät verfügen, wenden Sie sich bitte an Ihren YAMAHA-Händler.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

- Batterie
GAU04404
Sicherung wechseln
Der Hauptsicherungskasten befindet sich neben der Batterie und wird folgendermaßen zugänglich.
- Die Sitzbank öffnen; siehe dazu Seite 3-11.
- Die Batterie-Abdeckung abnehmen; siehe dazu Seite 6-32.

- Massekabel
- Hauptsicherung
-
Sicherungs kasten
-
Das Massekabel vom Batterie-Minuspol lösen und dann die Batterie, wie in der Abbildung gezeigt, anheben.
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen für die einzelnen Schaltkreise befindet sich unter der Batterie-Abdeckung und wird folgendermaßen zugänglich.
- Die Sitzbank öffnen; siehe dazu Seite 3-11.
- Die Batterie-Abdeckung abschrauben.

- Singnalanlansicherung
- Scheinwerfersicherung
- Zündungssicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Warnblinkanlagensicherung
- Zeituhrsicherung
- Ersatzsicherung (×2)
Eine Sicherung, falls sie durchgebrannt ist, folgendermaßen erneuern.
- Die Zündung sowie den Schalter des betroffenen Stromkreises ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgesehenen Amperezahl einsetzen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
Vorgeschriebene Sicherungen
Hauptsicherung: 30 A
Signalanlagensicherung: 15 A
Scheinwerfersicherung: 15 A
Zündungssicherung: 10 A
Kühlerlüftersicherung: 15 A
Warnblinkanlagensicherung: 10 A
Zeituhrsicherung: 10 A
GC000103
ACHTUNG:
Niemals Sicherungen mit einer höheren als der empfohlenen Amperezahl verwenden. Eine Sicherung mit falscher Amperezahl kann Schäden an elektrischen Komponenten und sogar einen Brand verursachen.
- Die Zündung und den betroffenen Stromkreis wieder einschalten und prüfen, ob das elektrische System einwandfrei arbeitet.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einem YAMAHA-Händler überprüfen lassen.

- Scheinwerfer-Steckverbinder
- Scheinwerfer-Lampenschutzkappe
GAU03874
Scheinwerferlampe auswechseln
Der Scheinwerfer sind mit Halogenlampen ausgestattet. Eine durchgebrannte Scheinwerferlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden.
- Den Scheinwerfer-Steckverbinder lösen und dann die Lampenschutz-kappe abnehmen.

-
Lampenhalter
a. Lösen. -
Den Lampenhalter, wie in der Abbildung gezeigt, lösen und dann die defekte Lampe herausnehmen.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen

Scheinwerferlampen werden sehr schnell heiß. Deshalb entflammbares Material fernhalten und die Lampe niemals berühren, bevor sie ausreichend abgekühlt ist.
- Die neue Lampe einsetzen und mit dem Lampenhalter sichern.
GC000105
ACHTUNG:
Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leuchtkraft und Lebensdauer der Lampe. Deshalb den Glaskolben der neuen Lampe nicht mit den Fingern berühren und Verunreinigungen der Lampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.
- Die Lampenschutzkappe und dann den Steckverbinder aufsetzen.
- Den Scheinwerfer ggf. vom YAMAHA-Händler einstellen lassen.
GAU03087
Fehlersuche
Obwohl alle YAMAHA-Fahrzeuge vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlaßproblemen und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten sollten jedoch unbedingt von einem YAMAHA-Händler ausgeführt werden, denn nur dieser bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich YAMAHA-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie YAMAHA-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
Fehlersuchdiagramme
Bei Startproblemen und mangelnder Motorleistung
GAU02990
WARNING
GW000125
Bei Prüf- und Reparaturarbeiten am Kraftstoffsystem Funken und offene Flammen fernhalten und auf keinen Fall rauchen.
- Kraftstoff

flowchart
graph TD
A["Kraftstoffstand prüfen."] --> B["Ausreichend"]
A --> C["Tank leer"]
B --> D["Verdichtung prüfen."]
C --> E["Kraftstoff tanken."]
E --> F["Motor startet nicht. Verdichtung prüfen."]
- Verdichtung

flowchart
graph TD
A["E-Starter betätigen."] --> B["Verdichtung vorhanden"]
A --> C["Kein Verdichtung"]
B --> D["Zündung prüfen."]
C --> E["Vom YAMAHA-Händler prüfen lassen."]

flowchart
graph TD
A["Zünderzen heraus-schrauben und Elektroden prüfen."] --> B["Feucht"]
A --> C["Trocken"]
B --> D["Mit trockenem Lappen sauberwischen und Elektrodenabstand korrigieren bzw. Zündkerzen erneuern."]
C --> E["Vom YAMAHA-Händler prüfen lassen."]
D --> F["Gasdrehgriff halb öffnen und E-Starter betätigen."]
E --> G["Motor startet nicht. Batterie prüfen."]
- Batterie

flowchart
graph LR
A["E-Starter betätigen."] --> B["Motor dreht schnell."]
A --> C["Motor dreht zu langsam."]
B --> D["Batterie gut."]
C --> E["Anschlüsse prüfen bzw. Batterie laden."]
D --> F["Motor startet nicht. Vom YAMAHA-Händler prüfen lassen."]
E --> F
Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
Bei Motorüberhitzung
GW000070
WARNING
- Der heiße Kühler steht unter Druck. Daher den Kühlerverschlußdeckel niemals bei heißem Motor abnehmen, denn aus-tretender Dampf und heiße Kühflüssigkeit könnten ernsthafte Verbrühungen verursachen. Den Kühlerverschlußdeckel erst nach Abkühlen des Motors öffnen.
- Nachdem die Kühlerverschlußdeckel-Arretierschraube losgedreht wurde, einen dicken Lappen über den Kühlerverschlußdeckel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und ihn dann im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter und/oder im Kühler prüfen."]
B --> C["Flüssigkeitsstand ist niedrig. Kühlsystem auf Undichtigkeit prüfen."]
B --> D["Flüssigkeitsstand ist ausreichend."]
C --> E["Undicht"] --> F["Kühlsystem vom YAMAHA-Händler prüfen und instand setzen lassen."]
C --> G["Dicht"] --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
D --> I["Motor erneut anlassen. Falls der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem vom YAMAHA-Händler prüfen und instand setzen lassen."]
HINWEIS:
Falls die vorgeschriebene Kühlfüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlfüssigkeit ersetzen.
Pflege und Lagerung
Fahrzeugpflege - eine Investition, die sich lohnt! 7-1
Lagerung 7-4
Fahrzeugpflege – eine Investition, die sich lohnt!
Die „Faszination Motorrad“ basiert unter anderem auf der sichtbaren Technik. Dies hat aber leider auch einen Nachteil: Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorrad-Auspuffanlage unangenehm auf. Gegen Schönheitsfehler können Sie durch gekonnte Pflege allerdings viel tun. Außerdem sollten Sie eines bedenken: YAMAHA kann eine Gewährleistung nur dann übernehmen, wenn Sie Ihren Roller auch angemessen pflegen. Denn obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind nicht alle Bauteile absolut korrosionssicher. Deshalb geben wir hier wichtige Hinweise, wie Ihr Roller behandelt werden muß, um dauerhaft gut in Form zu bleiben.
Vorbereitung für die Wäsche
- Den Schalldämpfer abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte so abdecken, daß kein Wasser eindringen kann.
- Sicherstellen, daß alle elektrischen Steckverbinder – auch der Zündkerzenstecker – und Abdeckkappen fest sitzen, damit dort ebenfalls keine Feuchtigkeit eindringen kann.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, nur dann einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, wenn keine Gummidichtungen in der Nähe liegen. Diese könnten sonst rasch aushärten und ihre Dichtwirkung verlieren. Auch von den Radachsen sollte Kaltreiniger ferngehalten werden.
Wäsche
GCA00011
ACHTUNG:
- Moderne Reiniger, insbesondere säurehaltige Felgenreiniger, lösen festgebackenen Schmutz zwar sehr gut, aber sie können bei besonders langem Einwirken unter Umständen die metallische Oberfläche angreifen. Deshalb raten wir von Felgenreinigern ab. Auf keinen Fall dürfen sie bei Drahtspeichenrädern zum Einsatz kommen. Wenn Sie solche Reiniger trotzdem verwenden: Nach der empfohlenen Einwirkzeit die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, trocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz (Sprühwachs oder -öl) versehen.
- Starke Reiniger verhalten sich auch aggressiv gegenüber Kunststoffen und Gummibauteilen. Verkleidungsteile, Radabdeckungen, Lampengläser, Lenkergriffe usw. sollten lediglich mit einem sauberen weichen Lappen bzw. Schwamm und Wasser behandelt werden; nach Bedarf ein mildes Reinigungsmittel zugeben. Bei Kratzern hochwertiges Poliermittel für Kunststoff verwenden.
Pflege und Lagerung
- Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühflüssigkeit, Batteriesäure.
- Zum Waschen keinen Hochdruck-Wasserstrahl verwenden. Sogenannte Dampfstrahler an Tankstellen oder Münzwaschanlagen drücken häufig Feuchtigkeit in Radlager, elektrische Steckverbindungen, Instrumente, Armaturen, Scheinwerfer, Brems- und Blinkleuchten, Entlüftungsöffnungen und -schläuche, Dichtringe (an Telegabel, Schwingenlagern und Getriebewellen) sowie Bremszylinder.
- Zur Behandlung der Windschutzscheibe (falls vorhanden): Scharfe Reinigungsmittel können zu einer Eintrübung der Scheibe führen, und ein harter Schwamm kann Kratzer verursachen. Kunststoffreiniger vor dem ersten Einsatz am besten an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle testen, ob er Scheuerspuren hinterläßt.
Regelmäßige Wäsche
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Haushaltsreiniger und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach mit einem sanften Wasserstrahl abspülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Bürste reinigen. Insekten lassen sich leicht entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch oder Spezialmittel einige Minuten die Verschmutzungen gelöst hat.
Nach Einsatz im Winter, im Regen und in Küstennähe
Nach einer Fahrt in Küstennähe, auf salzgestreuten Straßen und auch nach einer Regenfahrt im Frühjahr sollten Sie Ihre YAMAHA folgendermaßen behandeln.
HINWEIS:
Nicht nur in den Wintermonaten, wenn wegen Glätte gestreut wurde, sondern auch im Frühjahr befindet sich Salz auf der Fahrbahn, das zusammen mit Wasser aggressiv auf allen Metallteilen reagiert. Auch Meerwasser und salzhaltige Luft beschleunigen Korrosion.
- Den Roller abkühlen lassen und dann kalt abspülen oder mit einer Seifenlauge abwaschen.
GCA00012
ACHTUNG:
Warmes Wasser verstärkt das aggressive Verhalten von Salz.
- Nach dem Trocknen des Fahrzeugs alle metallischen Oberflächen mit Sprühöl oder -wachs konservieren.
Pflege und Lagerung
Nach der Wäsche
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
- Verchromte Bauteile aus Stahl oder Alu mit einem handelsüblichen Chrompolish polieren. Dies gilt natürlich auch für Auspuffanlagen. Insbesondere Edelstahlauspuffanlagen können durch Polieren von Verfärbungen (thermisch bedingte Anlauffarben) sowie hartnäckigen Flecken befreit werden.
- Alle metallischen Oberflächen müssen unbedingt vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt, vernickelt, eloxiert oder auf eine andere Art oberflächenvergütet sind. Dies kann mit Sprühwachs oder Sprühöl erfolgen.
- Sollten nach der Wäsche noch Schmutzstellen zu sehen sein, diese mit einem weichen Tuch und Sprühöl reinigen.
-
Steinschläge, Scheuerstellen und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
-
Lackierte Oberflächen sollten mit einem handelsüblichen Lackkonservierer geschützt werden.
-
Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor es untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA00002
⚠️WARNUNG
- Wenn Wachs oder Öl auf Bremsen oder Reifen gelangen, besteht Gefahr.
- Anschließend vorsichtig mit dem Roller losfahren, eine Bremsprobe machen und verhalten in Kurven einfahren.
GCA00013
ACHTUNG:
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuß abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS:
Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem YAMAHA-Händler.
Pflege und Lagerung
Lagerung
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA00015
ACHTUNG:
- Stellen Sie einen nassen Roller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Feuchte Kellerräume sind kein geeigneter Abstellplatz. Das gleiche gilt für Stallungen (ammoniakhaltige Luft ist besonders aggressiv) und Räume, in denen aggressive Chemikalien gelagert werden.
Stillegung
Möchten Sie Ihren Motorroller für mehr als zwei Monate aus dem Verkehr ziehen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden, um Schäden und Korrosion zu verhindern.
- Eine komplette Motorradpflege, wie zuvor beschrieben, durchführen.
- Die Vergaser-Schwimmerkammern durch Aufdrehen der Ablaßschrauben entleeren, um einer Verharzung vorzubeugen. Das abgelassene Benzin in den Kraftstofftank einfüllen.
- Volltanken, um Rostbildung im Tank vorzubeugen.
- Zum Vermeiden von Korrosion im Motor die folgenden Schritte ausführen:
a. Die Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerzen heraus-schrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrungen einfließen lassen.
c. Die Zündkerzen mit aufgestecktem Zündkerzenstecker an Masse legen, um Funkenbildung zu verhindern.
d. Den Motor mit dem Starter (ggf. Kickstarter) etwa fünf Sekunden durchdrehen lassen, damit das Öl an Zylinder, Kolben usw. gelangt.
e. Die Zündkerzen einschrauben und dann die Zündkerzenstecker aufstecken.
GWA00003
WARNING
Schritt 5. c) unbedingt beachten, um Verletzung durch Hochspannung vorzubeugen.
- Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
- Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motoroller so aufbocken, daß beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat den Roller etwas verschieben, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
-
Den Schalldämpfer abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte so abdecken, daß keine Feuchtigkeit eindringen kann.
-
Die Batterie ausbauen, kühl und trocken lagern, jeden Monat prüfen und ggf. aufladen. Temperaturen unter 0 °C und über 30 °C sind zu vermeiden. Für nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-33.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen oder Inspektion vor der Stillegung ausführen.
Technische Daten
Technische Daten 8-1
Technische Daten
Modell XP500
Abmessungen
Gesamtlänge 2.235 mm
Gesamtbreite 775 mm
Gesamthöhe 1.410 mm
Sitzhöhe 795 mm
Radstand 1.575 mm
Bodenfreiheit 130 mm
Wendekreishalbmesser 2.800 mm
Leergewicht (fahrfertig, vollgetankt) 217 kg
Motor
Bauart flüssigkeitsgekühlter 2-Zyl.-
4-Takt-Ottomotor, zwei oben- liegende Nockenwellen (DOHC)
Zylinderanordnung 2-Zylinder, quer nach vorn geneigt
Hubraum 499 cm
Verdichtungsverhältnis 10,1:1
Startsystem Elektrostarter
Schmiersystem Trockensumpfschmierung
Motoröl
Sorte
Motoröl SAE 10W-30 oder 10W-40
Klassen
Nach API: SE, SF, SG oder höher Nach ACEA: G-4 od. G-5
ACHTUNG:
Keine Öle verwenden, die Reibschutzmittel enthalten. Pkw-Motoröle mit der Bezeichnung „ENERGY CONSERVING II“ enthalten oft solche Zusätze. Diese können beim Motorrad zu Kupplungsrutschen und Leistungsminderung führen.
Füllmenge
Ölwechsel ohne
Filterwechsel 2,8 L
Ölwechsel mit
Filterwechsel 2,9 L
Gesamtmenge
(Motor trocken) 3,6 L
Kettenantriebsöl
Sorte
SAE 80 Hypoidöl der API-Klasse „GL4“
Gesamtmenge 0,7 L
Kühlsystem-Fassungsvermögen
(Gesamtinhalt) 1,5 L
Luftfilter Trockenfilter-Einsatz
Kraftstoff
Sorte Bleifreies Normalbenzin
Tankvolumen 14 L
Vergaser
Hersteller MIKUNI
Typ ×Anzahl BS30 ×2
Zündkerzen
Hersteller/Typ ×Anzahl NGK/CR7E ×2
Elektrodenabstand 0,7–0,8 mm
Kupplungsbauart Mehrscheiben-Ölbadkupplung
Kraftübertragung
Primärantrieb Schrägzahnrad/Stirnrad
Primärübersetzung 52/32 × 36/22 (2,659)
Sekundärantrieb Kette
Sekundärübersetzung 41/25 × 40/29 (2,262)
Getriebe Keilriemen-Automatik
Getriebe-Betätigung autom. Fliehkraftkupplung
Fahrwerk
| Rahmenbauart | unten offner Zentralrohrrahmen |
| Lenkkopfwinkel | 28° |
| Nachlauf | 95 mm |
Reifen
| Vorn | ||
| Ausführung | Schlauchlos-Reifen | |
| Dimension | 120/70-14M/C 55S | |
| Hersteller/Typ | DUNLOP/D305FABRIDGESTONE/HOOP B03 | |
Hinten
| Ausführung | Schlauchlos-Reifen |
| Dimension | 150/70-14M/C 66S |
| Hersteller/Typ | DUNLOP/D305BRIDGESTONE/HOOP B02 |
| Maximale Zuladung* | 183 kg |
Luftdruck (für kalten Reifen)
Bei einer Zuladung* von 0–90 kg
Vorn 200 kPa; 2,00 kgf/cm ^4 ; 2,00 bar
Hinten 225 kPa; 2,25 kgf/cm²; 2,25 bar
Bei einer Zuladung* von
90 kg–Max.
Vorn 225 kPa; 2,25 kgf/cm²; 2,25 bar
Hinten 250 kPa; 2,50 kgf/cm²; 2,50 bar
*Summe aus Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
Technische Daten
Räder
Vorn
Ausführung Gußrad
Dimension 14 M/C×MT3,50
Hinten
Ausführung Gußrad
Dimension 14 M/C ×MT4,50
Bremsanlage
Vorn
Bauart Einscheibenbremse
Betätigung Handbremshebel (rechts)
Bremsflüssigkeit DOT 4
Hinten
Bauart Einscheibenbremse
Betätigung Handbremshebel (links)
Bremsflüssigkeit DOT 4
Radaufhängung
Vorn Teleskopgabel
Hinten Motorschwinge
Federelemente
Vorn hydraulisch gedämpfte
Hinten Zentralfederbein mit
Teleskopgabel mit Spiralfeder
gasdruckunterstütztem
Stoßdämpfer und Spiralfeder
Federweg
Vorn 120 mm
Hinten 120 mm
Elektrische Anlage
Zündsystem digitale Transistorzündanlage
Lichtmaschine
Bauart Drehstromgenerator mit
Permanentmagnet
Nennleistung 14 V, 310 W bei 5.000 U/min
Batterie
Typ GT9B-4
Bezeichnung (Span- 12 V, 8 Ah
nung, Kapazität)
Scheinwerfer Halogenlampe
Lampen: Bezeichnung ×Anzahl
Scheinwerfer 12 V, 60/55 W ×1
12 V, 55 W × 1
Technische Daten
Rücklicht/Bremslicht 12 V, 5/21 W ×2
Blinker vorn 12 V, 5/21 W ×2
Blinker hinten 12 V, 21 W ×2
Standlicht vorn 12 V, 5 W ×2
Kennzeichenbeleuchtung 12 V, 5 W ×1
Instrumentenbeleuchtung 12 V; 1,7 W ×3
Fernlicht-Kontrolleuchte 12 V; 1,7 W ×1
Ölwechsel-Intervallanzeige 12 V; 1,7 W × 1
Blinker-Kontrolleuchten 12 V; 3,4 W ×2
Antriebsriemen-Kontrolleuchte 12 V; 1,7 W ×1
Sicherungen
Hauptsicherung 30 A
Signalanlagensicherung 15 A
Scheinwerfersicherung 15 A
Zündungssicherung 10 A
Kühlerlüftersicherung 15 A
Warnblinkanlagensicherung 10 A
Zeituhrsicherung 10 A
Fahrzeugidentifizierung
Eintragungsfelder für Identifizierungsnummern 9-1
Schlüssel-Identifizierungsnummer 9-1
Fahrzeug-Identifizierungsnummer 9-1
Modellcode-Information 9-2
Fahrzeugidentifizierung
GAU01039
GAU02944
Eintragungsfelder für Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Schlüssel- und Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modellcode-Information in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden.
- SCHLÜSSEL-IDENTIFIZIERUNGS-NUMMER
- FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGS-NUMMER
- MODELLCODE-INFORMATION



- Schlüssel-Identifizierungsnummer
GAU01041
Schlüssel-Identifizierungs- nummer
Die Schlüssel-Identifizierungsnummer ist, wie in der Abbildung gezeigt, auf dem Schlüsselanhänger eingestanzt. Diese Nummer im entsprechenden Feld notieren, da sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels angegeben werden muß.

- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
GAU01044
Fahrzeug-Identifizierungs- nummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist an der gezeigten Stelle im Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS:
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer wird von der Zulassungsbehörde registriert.
Fahrzeugidentifizierung

- Modellcode-Klebeschild
GAU03757
Modellcode-Information
Das Modellcode-Klebeschild ist an der gezeigten Stelle angebracht. Übertragen Sie Codenummer und Info-Kürzel in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem YAMAHA-Händler.
Index
A
Ablagefächer ....3-14
Anfahren 5-2
B
Batterie warten 6-32
Bordwerkzeug 6-1
Bremsbeläge prüfen 6-26
Bremsen 5-3
Bremsflüssigkeit wechseln 6-28
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ......6-27
D
Diebstahlanlage 3-6
E
Einfahrvorschriften 5-4
F
Fahrer-Rückenlehne einstellen ....3-12
Fahrsicherheit, weitere Tips ......1-2
Fahrzeug-Identifizierungsnummer .....9-1
Fahrzeugbeschreibung 2-1
Fehlersuchdiagramme ......6-37
Fehlersuche 6-36
G
Gas geben, wegnehmen 5-2
Gaszug u. -drehgriff prüfen,
schmieren 6-29
Gaszugspiel einstellen 6-22
H
Handbremshebel 6-25
Handbremshebel (Hinterradbremse) .....3-9
Handbremshebel (Vorderradbremse) .....3-9
Handbremshebel schmieren ....6-29
Helmhalter 3-13
|
Identifizierungsnummern 9-1
K
Kettenantriebsöl 6-15
Kontrolleuchten 3-2
Ölwechsel-Intervallanzeige ....3-2
Antriebsriemen-Kontrolleuchte ....3-3
Blinker-Kontrolleuchten 3-3
Fernlicht-Kontrolleuchte 3-3
Kraftstoff 3-10
Kraftstoff sparen, Tips 5-3
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige .....3-4
Kühlsystem 6-17
L
Lagerung 7-4
Leerlaufdrehzahl 6-21
Lenkerarmaturen 3-6
Abblendschalter 3-6
Lichthupenschalter 3-6
Warnblinkschalter 3-6
Blinkerschalter 3-7
Hupenschalter ....3-7
Lichtschalter 3-7
Motorstoppschalter 3-7
Starterschalter 3-7
Lenkung prüfen 6-31
Luftfiltereinsatz reinigen 6-19
M
Modellcode-Information 9-2
Motor anlassen ....5-1
Motoröl, Ölfilter 6-12
P
Parken 5-4
Pflege 7-1
R
Radlager prüfen, warten ......6-31
Reifen prüfen 6-23
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn .....4-1
Räder 6-25
S
Scheinwerferlampe auswechseln .....6-35
Schlüssel-Identifizierungsnummer .....9-1
Seitenständer 3-14
Sicherheit 1-1
Sicherung wechseln 6-34
Sitzbank 3-11
Stoßdämpfer 3-13
Stromkreis-Prüfeinrichtung 3-5
Ständer prüfen, schmieren 6-29
T
Tachometer 3-3
Tankanzeige 3-4
Index
Tankverschluß 3-9
Technische Daten 8-1
Teleskopgabel prüfen 6-30
U
Uhr 3-5
v
Ventilspiel einstellen 6-22
Vergaser einstellen 6-21
Verkleidungsteile u. Abdeckungen abnehmen, montieren 6-6
w
Wartungsintervalle, Schmierdienst .....6-3
Z
Zünd-/Lenkschloß 3-1
Zündkerzen prüfen 6-9
Zündunterbrechungs- u. Anlaßsperrschalter-System ....3-15

YAMAHA
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
GEDRUCKT AUF RECYCLING-PAPIER
PRINTED IN JAPAN
2001·11-0.1×1(G)