XP500 (2012) - Roller YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Roller (Maxi-Scooter) |
| Marke | Yamaha |
| Modell | XP500 (TMAX) 2012 |
| Abmessungen (L × B × H) | 2195 × 775 × 1460 mm |
| Radstand | 1580 mm |
| Sitzhöhe | 800 mm |
| Leergewicht (fahrfertig) | ca. 221 kg |
| Motor | Flüssigkeitsgekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor, 499 cm³ |
| Leistung | 32,5 kW (44 PS) bei 6750 U/min |
| Drehmoment | 48 Nm bei 5250 U/min |
| Kraftstoffversorgung | Einspritzung |
| Kraftstofftankinhalt | 15 Liter |
| Kraftstoffverbrauch (kombiniert) | ca. 4,5 l/100 km |
| Getriebe | Stufenloses Automatikgetriebe (CVT) |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 282 mm, mit ABS (optional) |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, 282 mm, mit ABS (optional) |
| Reifen vorne | 120/70-15 |
| Reifen hinten | 160/60-15 |
| Federung vorne | Teleskopgabel |
| Federung hinten | Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein |
| Batterie | 12 V, 12 Ah (wartungsfrei) |
| Beleuchtung | Halogenscheinwerfer, LED-Rücklicht |
| Stauraum | Unter der Sitzbank: Helmfach für einen Jethelm |
| Wartungsintervall | Ölwechsel alle 5000 km, Ventilspielkontrolle alle 12000 km |
| Umweltnorm | Euro 3 |
Häufig gestellte Fragen - XP500 (2012) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG XP500 (2012) YAMAHA
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig, vor, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen.
BEDIENUNGSANLEITUNG
TMAX
XP500
59C-28199-G0
⚠ Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Diese Bedienungsanleitung muss, wenn das Fahrzeug verkauft wird, beim Fahrzeug verbleiben.
YAMAHA
YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
1450 6, Meri, Mori-machi, Shuchi-gur, Suzuoka ker, 437 0292 Japan
Date of issue: 1 Aug. 2002
| Revision record | ||
| No. Contents | Date | |
| 1 | To change contact person and integrate type-designation. | 9 Jun. 2005 |
| 2 | Version up the norm of EN60950 to EN60950-1 | 27 Feb. 2006 |
| 3 | To change company name | 1 Mar. 2007 |
| 4 | version up of the following norm:EN300 330-2 v1.1.1 to EN300 330-2 v1.3.1 and EN300 330-2 v1.5.1EN60950-1:2001 to EN60950-1:2006/A11:2009 | 8 Jul. 2010 |
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir
| Firma: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD. |
| Adresse: 1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan |
Erklären hiermit, dass das Produkt:
| Art der technischen Ausstattung: WEGFAHRSPERRE |
| Typenbestimmung: 5SL-00 |
den folgenden Normen oder Dokumenten entspricht:
| R&TTE-Richtlinie(1999/5/EG) |
| EN300 330-2 v1.3.1(2006-01), EN300 330-2 v1.5.1(2010-02) |
| EN60950-1:2006/A11:2009 |
| Richtlinie über bestimmte Bautele und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen (97/24/EG: Kapitel 8, EMV) |
Ausstellungsort: Shizuoka, Japan
Ausstellungsdatum: 1. August 2002
| Übersicht der Änderungen | ||
| Nr. Inhalt | Datum | |
| 1 | Zum Wechseln des Ansprechpartners und Ehordnen der Typenbestimmung. | 9. Juni 2005 |
| 2 | Version von Norm EN60950 bis EN60950-1 | 27. Februar 2006 |
| 3 | Zum Wechseln des Firmennamens | 1. März 2007 |
| 4 | Version von der folgenden Norm:• EN300 330-2 v1.1.1 bis EN300 330-2 v1.3.1 und EN300 330-2 v1.5.1• EN60950-1:2001 bis EN60950-1:2006/A11:2009 | 8. Juli 2010 |
Generaldirektor des Qualitätssicherungsbereichs

C€0700①
GAU10113
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine XP500, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Dar-aus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser XP500 nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn die Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie Ihren Motorroller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Wenn Sie Fragen zu dieser Anleitung haben, wenden Sie sich bitte an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA12411
WARNING
Diese Anleitung aufmerksam und vollständig vor der Inbetriebnahme des Motorrollers durchlesen.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10133
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
| Dies ist das Sicherheits-Warnsymbol. Es warnt Sie vor potenziellen Verletzungsgefahren. Befolgen Sie alle Sicherheitsanweisungen, die diesem Symbol folgen, um mögliche schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden. | |
| Das Zeichen WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann. | |
| Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, dass spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs oder anderen Eigentums zu vermeiden. | |
| HINWEIS | Das Zeichen HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen oder zu klären. |
*Produkt und technische Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10200
XP500
BEDIENUNGSANLEITUNG
©2011 Yamaha Motor Co., Ltd.
- Auflage, August 2011
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und Verbrei-
tung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Gedruckt in Japan.
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN .... 1-1
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit .... 1-5
BESCHREIBUNG 2-1
Linke Seitenansicht 2-1
Rechte Seitenansicht.... 2-2
Bedienungselemente und Instrumente 2-3
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND
System der Wegfahrsperre .... 3-1
Zünd-/Lenkschloss 3-2
Kontrollleuchten und Warnleuchte 3-3
Geschwindigkeitsmesser 3-4
Drehzahlmesser 3-5
Multifunktionsanzeige 3-5
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) 3-12
Lenkerarmaturen 3-12
Handbremshebel (Vorderradbremse) 3-13
Handbremshebel (Hinterradbremse) 3-14
Feststellbremshebel (Hinterradbremse) 3-15
Tankverschluss 3-15
Kraftstoff 3-16
Katalysator 3-18
Sitzbank 3-18
Fahrer-Rückenlehne einstellen .... 3-19
Helmhalter 3-20
Ablagefächer 3-20
Windschutzscheibe 3-22
Rückspiegel 3-24
Federbein 3-24
Seitenständer 3-25
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System ..... 3-25
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE.... 5-1
Motor anlassen 5-1
Anfahren 5-2
Beschleunigen und Verlangsamen 5-2
Bremsen 5-3
Tipps zum Kraftstoffsparen 5-3
Einfahrvorschriften 5-4
Parken 5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
EINSTELLUNG 6-1
Bordwerkzeug 6-2
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ...... 6-3
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle 6-4
Abdeckungen abnehmen und montieren 6-8
Zündkerzen prüfen 6-10
Motoröl und Ölfilterpatrone 6-11
Kühlflüssigkeit 6-14
Luftfiltereinsatz ersetzen ...... 6-15
Leerlaufdrehzahl einstellen ..... 6-16
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen ..... 6-17
Ventilspiel 6-17
Reifen 6-17
Gussräder 6-19
Spiel des Vorder- und Hinterradbremshebels überprüfen 6-20
Feststellbremskabel (Hinterradbremse) einstellen ..... 6-21
Hinterrad-Feststellbremse überprüfen 6-21
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen ... 6-22
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-23
Bremsflüssigkeit wechseln 6-24
Durchhang des Antriebsriemens 6-24
Bowdenzüge prüfen und schmieren 6-25
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ..... 6-25
Bremshebel vorn und hinten schmieren 6-25
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren 6-26
Teleskopgabel prüfen 6-27
Lenkung prüfen 6-27
Radlager prüfen 6-28
Batterie 6-28
Sicherungen wechseln 6-30
Scheinwerferlampe auswechseln 6-31
Rücklicht/Bremslicht 6-32
Blinkerlampe vorn auswechseln ... 6-32
Lampe des hinteren Blinkers...... 6-33
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln 6-33
Standlichtlampe auswechseln ..... 6-34
Fehlersuche 6-35
Fehlersuchdiagramme 6-36
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES
MOTORROLLERS 7-1
Vorsicht bei Mattfarben 7-1
Pflege 7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN 8-1
KUNDENINFORMATION 9-1
Identifizierungsnummern 9-1

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10269
1
Seien Sie ein verantwortungsbewusster Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich für den sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb Ihres Motorrollers.
Motorroller sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von den richtigen Fahrtechniken und von der Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder Fahrer sollte die folgenden Voraussetzungen kennen, bevor er diesen Motorroller fährt.
Er oder sie sollte:
- Gründliche Anleitung von kompetenter Stelle über alle Aspekte des Fahrens mit einem Motorroller erhalten.
- Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Warnungen und Wartungserfordernisse beachten.
- Qualifizierte Ausbildung in sicheren und richtigen Fahrtechniken erhalten.
- Professionelle technische Wartung gemäß dieser Bedienungsanleitung und/oder wenn die mechanischen Zustände dies erfordern.
Sicheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren
Betriebszustand überprüfen. Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor jeder Fahrt durchzuführenden Kontrollen finden Sie auf Seite 4-1.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
- Die häufigste Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist, dass Autofahrer die Motorroller im Verkehr nicht (oder zu spät) erkennen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu erkennen zu geben ist daher eine sehr effektive Methode, Unfälle dieser Art zu reduzieren.
Deshalb:
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-den Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder eine Kreuzung überqueren, besonders aufmerksam sein, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, dass andere Autofahrer Sie sehen können. Vermeiden Sie es, im toten Winkel eines
anderen Verkehrsteilnehmers zu fahren.
- An vielen Unfällen sind unerfahrene Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Führerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, dass Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und dass Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen, einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in verkehrsfreien Bereichen üben, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Bedienungselementen gründlich vertraut sind.
- Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es, in einer Kurve wegen zu hoher Geschwindigkeit zu weit heraus getragen zu werden oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit).
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen vertretbar ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die Fahrspur wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
- Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
- Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf den Fußrasten haben, um stets die Kontrolle über den Motorroller zu haben.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten. Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich für das Fahren auf Straßen ausgelegt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Todesursache. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen, und Sie könnten deshalb eine Gefahr verspätet erkennen.
- Eine Jacke, feste Schuhe, lange Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfangen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße bedeckt. Der Motor und die Auspuffanlage sind im und auch nach dem Betrieb sehr heiß, so dass es zu Verbrennungen kommen kann.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Vermeiden Sie Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung. Das Einatmen von Kohlenmonoxid verursacht zunächst Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit, Übelkeit, Verwirrtheit und führt schließlich zum Tod. Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruch- und geschmackloses Gas, das vorhanden sein kann, auch wenn Sie Auspuffgase weder sehen noch riechen. Eine tödliche Kohlenmonoxid-Konzentration kann sich sehr schnell ansammeln und Sie können binnen kurzer Zeit bewusstlos und damit unfähig werden, sich selbst zu helfen. Tödliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen können sich auch stunden- oder sogar tagelang in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen halten. Wenn Sie irgendein Symptom einer Kohlenmonoxid-Vergiftung an sich verspüren, verlassen Sie den Bereich sofort, atmen Sie frische Luft ein und SU-CHEN SIE SOFORT ÄRZTLICHE HILFE.
- Lassen Sie Motoren nicht in geschlossenen Räumen laufen. Auch wenn Sie versuchen, die Motorabgase mit Hilfe von Ventilatoren, geöffneten Fenstern und Türen abzuführen, kann die Kohlenmonoxid-Konzentration trotzdem sehr schnell einen gefährlichen Pegel

SICHERHEITSINFORMATIONEN
erreichen.
- Lassen Sie den Motor nicht in schlecht belüfteten oder teilweise geschlossenen Bereichen wie Schuppen, Garagen oder Carports laufen.
- Lassen Sie den Motor im Freien nicht an Stellen laufen, von wo aus die Abgase durch Öffnungen wie Fenster oder Türen in ein Gebäude gelangen können.
Beladung
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck kann die Stabilität und das Fahrverhalten Ihres Motorrollers beeinträchtigen, wenn die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie beim Hinzufügen von Gepäck oder Zubehör zu Ihrem Motorroller äußerst vorsichtig vor. Fahren Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihren Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt haben. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen Ihres Motorrollers sowie Informationen über Zubehör:
Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze nicht überschreiten. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Max. Gesamtzuladung: 198 kg (437 lb)
Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist beim Beladen folgendes zu beachten:
- Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Packen Sie die schwersten Teile so nah wie möglich am Fahrzeugschwerpunkt und stellen Sie im Interesse eines optimalen Gleichgewichts und maximaler Stabilität sicher, dass die Zuladung so gleichmäßig wie möglich auf beide Seiten des Motorrollers verteilt ist.
- Sich verlagernde Gewichte können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, dass Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt ist, bevor Sie losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
• Die Federung entsprechend Ihrer Zuladung einstellen (nur für Modelle mit einstellbarer Federung), und Reifendruck und -zustand prüfen.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der Vorderradabdeckung befestigen.
Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
- Dieses Fahrzeug ist nicht für das Ziehen eins Anhängers oder den Anbau eines Beiwagens ausgelegt.
Yamaha-Originalzubehör
Die Auswahl von Zubehör für Ihr Fahrzeug ist eine wichtige Entscheidung. Yamaha-Originalzubehör, das Sie nur bei Ihrem Yamaha-Händler erhalten, wurde von Yamaha für die Verwendung an Ihrem Fahrzeug ausgelegt, getestet und zugelassen.
Viele Anbieter, die in keiner Beziehung zu Yamaha stehen, stellen Teile und Zubehör für Yamaha-Fahrzeuge her oder bieten die Modifikation von Yamaha-Fahrzeugen an. Yamaha ist außerstande, die für diesen Zubehörmarkt hergestellten Produkte zu testen. Aus diesem Grunde kann Yamaha die Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha verkauft wird oder die Durchführung von Modifikationen, die nicht speziell von Yamaha empfohlen wurden, weder gutheißen noch empfehlen, auch dann nicht, wenn das Produkt oder die Modifikation von einer Yamaha-Fachwerkstatt verkauft bzw. eingebaut wurde.
Teile, Zubehör und Modifikationen vom freien Zubehörmarkt
Es mag Produkte auf dem freien Zubehörmarkt geben, deren Auslegung und Qualität dem Niveau von Yamaha-Originalzubehör entspricht, bedenken Sie jedoch, dass einige Zubehörteile und Modifikationen des freien Zubehörmarktes nicht geeignet sind wegen potenzieller Sicherheitsrisiken für Sie und andere. Der Einbau von Produkten des freien Zubehörmarktes oder die Durchführung von Modifikationen an Ihrem Fahrzeug, die dessen Konstruktionsmerkmale oder Betriebsverhalten verändern, kann Sie und andere einer höheren Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen aussetzen. Sie sind selbst verantwortlich für Verletzungen, die mit Änderungen an Ihrem Fahrzeug in Verbindung stehen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, dass es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder Lenkausschlag begrenzt, die Handha
bung der Bedienungselemente behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen zu Instabilität führen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muss dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum beschränkt werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der Motorroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese in-korrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit des Fahrers und kann die Kontrolle über das
Fahrzeug beeinträchtigen; deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Wird die elektrische Anlage des Motorrollers durch elektrische Zubehörteile überlastet, kann die elektrische Anlage ausfallen, was zu einem gefährlichen Ausfall der Beleuchtung oder der Motors führen kann.
Reifen und Felgen vom freien Zubehörmarkt
Die ab Werk an Ihrem Motorroller montierten Reifen und Felgen entsprechen genau seinen Leistungsdaten und bieten die beste Kombination aus Handhabung, Bremsverhalten und Komfort. Andere Reifen, Felgen, Größen und Kombinationen sind möglicherweise ungeeignet. Reifendaten und weitere Informationen zum Reifenwechsel siehe Seite 6-17.
Transport des Motorrollers
Die folgenden Anweisungen sind unbedingt zu beachten, wenn der Motorroller auf einem anderen Fahrzeug transportiert wird.
- Alle losen Gegenstände vom Motorroller entfernen.
● Das Vorderrad auf dem Anhänger

SICHERHEITSINFORMATIONEN
oder der Ladefläche des LKWs genau geradeaus ausrichten und in einer Führungsschiene einklemmen, so dass es sich nicht bewegen kann.
- Den Motorroller mit Niederhaltern oder geeigneten Riemen, die an starren Rahmenteilen des Motorrollers befestigt sind, festzurren. Geeignete Befestigungspunkte für die Riemen sind der Rahmen oder die obere Gabelbrücke, nicht jedoch gummigelagerte Lenker, die Blinker oder anderen Teile, die beschädigt werden können. Wählen Sie die Befestigungspunkte für die Verzurung sorgfältig aus, achten Sie darauf, dass die Riemen während des Transports nicht auf lackierten Oberflächen scheuern.
- Der Motorroller sollte, wenn möglich, durch die Verzurrung etwas in seine Federung hinein gezogen werden, so dass er sich während des Transports nicht übermäßig auf und ab bewegen kann.
GAU10379
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit
- Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer nassen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer nassen Oberfläche angehalten werden muss.
- Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
- Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, dass ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnet, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.
- Die Bremsbeläge könnten nass werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Reinigung des
Motorrollers muss die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
- Nicht zu viel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil. Das Gepäck mit einer starken Schnur am Gepäckträger (falls vorhanden) befestigen. Überladung und loses Gepäck beeinträchtigen die Stabilität des Motorrollers. Loses Gepäck kann außerdem den Fahrer ablenken. (Siehe Seite 1-3.)
Linke Seitenansicht
GAU10410

- Batterie (Seite 6-28)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemens (links)
- Helmhalterung (Seite 3-20)
- Hinteres Ablagefach (Seite 3-20)
- Haltegriff (Seite 5-2)
- Motoröl-Einfüllschraubverschluss (Seite 6-11)
- Seitenständer (Seite 3-25)
-
Motoröl-Ablassschraube (Seite 6-11)
-
Prüffenster für den Motorölstand (Seite 6-11)
10.Ölfilterpatrone (Seite 6-11) - Prüffenster für den Kühlflüssigkeitsstand (Seite 6-14)
Rechte Seitenansicht
GAU10420

- Bordwerkzeug (Seite 6-2)
- Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-15)
- Luftfiltereinsatz (Seite 6-15)
- Windschutzscheibe (Seite 3-22)
- Sicherungen (Seite 6-30)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemens (rechts)
- Hauptständer (Seite 6-26)
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-14)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-12)
- Feststellbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-15)
- Geschwindigkeitsmesser (Seite 3-4)
- Multifunktionsanzeige (Seite 3-5)
- Drehzahlmesser (Seite 3-5)
- Rechte Lenkerschalter (Seite 3-12)
-
Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-13)
-
Gasdrehgriff (Seite 6-17)
- Vorderes Ablagefach B (Seite 3-20)
11.Zündschloss/Lenkschloss (Seite 3-2) - Vorderes Ablagefach A (Seite 3-20)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10977
System der Wegfahrsperre

- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummante-lung)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahr- sperren-System ausgestattet, wobei die Standardschlüssel mit Codes programmiert werden, um Diebstahl zu verhindern. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten:
- einem Schlüssel zur Code-Neuprogrammierung (mit rotem Bügel)
- zwei Standardschlüsseln (mit schwarzen Bügeln), die mit den neuen Codes programmiert werden können
-
einem Transponder (welcher im Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung eingebaut ist)
-
einer Wegfahrsperren-Einheit
- ein ECU
- einer Wegfahrsperren-Kontrollleuchte (Siehe Seite 3-4.)
Mit dem Hauptschlüssel (roter Bügel) können die Standardschlüssel (schwarzer Bügel) programmiert werden. Da die Programmierung ein schwieriges Verfahren ist, sind das Fahrzeug und alle drei Schlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zu bringen, um sie dort programmieren zu lassen. Den Hauptschlüssel (roter Bügel) nicht zum Fahren verwenden. Der Hauptschlüssel sollte nur zum Neuprogrammieren der Standardschlüssel verwendet werden. Zum Fahren immer einen Standardschlüssel benutzen.
GCA11821
ACHTUNG
- DEN HAUPTSCHLÜSSEL ZUR NEUPROGRAMMIERUNG NICHT VERLIEREN! WURDE ER VERLOREN, WENDEN SIE SICH UNVERZÜG-LICH AN IHREN HÄNDLER! Wenn der Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung verloren wurde, können die Standardschlüssel nicht mehr programmiert werden. Zwar können die übrig gebliebenen Standardschlüssel noch zum Starten des Fahrzeugs verwendet werden,
wenn jedoch eine Neuprogrammierung erforderlich wird (z. B. ein neu- er Standardschlüssel wird gebraucht oder alle Schlüssel sind verloren gegangen), muss das gesamte Wegfahrsperren-System ersetzt werden. Deshalb ist es äußerst empfehlenswert immer einen der programmierten Standardschlüssel zum Fahren zu verwenden und den Hauptschlüssel an einem sicheren Ort aufzubewahren.
- Die Schlüssel nicht in Wasser tauchen.
- Die Schlüssel vor extrem hohen Temperaturen schützen.
- Die Schlüssel keinen starken Magnetfeldern aussetzen (dies beinhaltet, ist aber nicht begrenzt auf Produkte wie Lautsprecher, usw.).
- Die Schlüssel nicht in die Nähe von Gegenständen legen, die elektrische Signale übertragen.
- Keine schweren Gegenstände auf die Schlüssel legen.
- Die Schlüssel nicht nachschleifen oder sonst wie verändern.
- Den Kunststoffteil der Schlüssel nicht zerlegen.
- Keine zwei Schlüssel eines Weg-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
fahrsperrensystems auf dem sel- ben Schlüsselring anbringen.
- Die Standardschlüssel, sowie Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme, vom Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung fern halten.
- Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme vom Zündschloss fern halten, da diese Signalstörungen verursachen können.
GAU10472
Zünd-/Lenkschloss

Das Zünd-/Lenkschloss verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus. Die einzelnen Schlüsselstellungen sind nachfolgend beschrieben.
HINWEIS
Stellen Sie sicher, dass Sie den Standardschlüssel (schwarzer Bügel) für die normale Benutzung des Fahrzeugs verwenden. Um das Risiko den Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung (roter Bügel) zu verlieren gering zu halten, sollten Sie diesen an einem sicheren Ort aufbewahren und nur für die Neuprogrammierung von Codes verwenden.
GAU10560
ON
Alle elektrischen Stromkreise werden mit Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlicht vorn leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS
Der Scheinwerfer geht nach dem Anlassen des Motors automatisch an und bleibt an, bis der Schlüssel auf "OFF" gedreht oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10661
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
GWA10061

WARNUNG
Den Schlüssel während der Fahrt niemals auf "OFF" oder "LOCK" drehen. Anderenfalls wird die elektrische Anlage ausgeschaltet, wodurch es zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Unfällen kommen kann.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10683
GCA11020
GAU11006
LOCK (Schloss)
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Schlüssel in Stellung "OFF" hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "LOCK" drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Schlüssel hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "OFF" drehen.
GAU34341
p≤ (Parken)
Der Lenker ist verriegelt, das Rücklicht, die Kennzeichenbeleuchtung und das vordere Standlicht sind an. Die Warnblinkanlage und die Blinker können eingeschaltet werden, aber alle anderen elektrischen Anlagen sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Der Lenker muss verriegelt werden, bevor man den Zündschlüssel auf "p" drehen kann.
ACHTUNG
Die Parkposition nicht über einen längeren Zeitraum verwenden, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
Kontrollleuchten und Warnleuchte

- Blinker-Kontrollleuchten " und "
- Fernlicht-Kontrollleuchte "D
- Motorstörungs-Warnleuchte "
- Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
GAU11030
Blinker-Kontrollleuchten "und"Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrollleuchte.
GAU11080
Fernlicht-Kontrollleuchte "☐

Diese Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU43023
Motorstörungs-Warnleuchte "
Diese Warnleuchte leuchtet auf oder blinkt, wenn ein elektrischer Überwachungskreis des Motors nicht korrekt arbeitet. Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-Prüfeinrichtung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "ON" geprüft werden. Die Warnleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
HINWEIS
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht und der Starterschalter gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU38624
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
Der elektrische Stromkreis der Anzeigeleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "ON" geprüft werden. Die Anzeigeleuchte sollte einige Sekunden lang auf-
leuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Anzeigeleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
Wenn der Zündschlüssel auf "OFF" gestellt worden ist und 30 Sekunden verstrichen sind, beginnt die Anzeigeleuchte zu blinken, um anzuzeigen, dass das Wegfahrsperten-System aktiviert ist. Nach 24 Stunden hört die Anzeigeleuchte auf zu blinken. Das Wegfahrsperten-System ist jedoch immer noch aktiviert.
Die Stromkreis-Prüfeinrichtung detektiert auch Probleme in den Stromkreisen des Wegfahrsperren-Systems. (Beschreibung der Stromkreis-Prüfeinrichtung siehe Seite 3-11.)
GAU11601
Geschwindigkeitsmesser

- Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Geschwindigkeitsmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Geschwindigkeitsbereich und kehrt dann wieder zurück auf Null.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11872
Drehzahlmesser

- Roter Bereich des Drehzahlmessers
- Drehzahlmesser
Der elektrische Drehzahlmesser ermöglicht die Überwachung der Motordrehzahl, um sie im optimalen Leistungsbereich zu halten.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Drehzahlmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Drehzahlbereich und kehrt danach wieder zurück auf Null.
GCA10031
ACHTUNG
Den Motor nicht im roten Bereich des Drehzahlmessers betreiben.
Roter Bereich: 8250 U/min und darüber
Multifunktionsanzeige
GAU52241
GWA12312
! WARNING
Bevor Veränderungen an den Einstellungen der Multifunktionsanzeige vorgenommen werden, muss das Fahrzeug im Stillstand sein. Werden Einstellungen während der Fahrt vorgenommen, kann dies den Fahrer ablenken und die Unfallgefahr erhöhen.

- Linker Einstellknopf
- Kraftstoffmesser
- Reserve-Warnanzeige "
- Kilometerzähler
- Kühlfüssigkeitstemperatur-Warnanzeige "E"
- Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- Rechter Einstellknopf

- Tageskilometerzähler/Reservekilometerzähler
- Umgebungstemperatur/durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch/momentaner Kraftstoffverbrauch

- Uhr
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
- einen Kraftstoffmesser
- einen Kühflüssigkeitstemperatur-An-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
zeiger
- einen Kilometerzähler
- zwei Tageskilometerzähler (zeigen die seit dem letzten Zurücksetzen auf Null gefahrenen Kilometer an)
- einen Reservekilometerzähler (zeigt die gefahrenen Kilometer ab einer Tankanzeige von ca. 3.0 L (0.79 US gal, 0.66 Imp.gal))
- eine Stromkreis-Prüfeinrichtung
- eine Uhr
- einen Umgebungstemperatur-Anzeiger
- eine Kraftstoffverbrauchs-Anzeige (durchschnittlicher und momentaner Verbrauchswert)
- einen Ölwechsel-Kilometerzähler (zeigt die seit dem letzten Motorölwechsel gefahrenen Kilometer an)
- ein Keilriemenwechsel-Kilometerzähler (zeigt die seit dem letzten Keilriemenwechsel gefahrenen Kilometer an)
HINWEIS
- Bitte beachten Sie, dass der Schlüssel zuerst in die Stellung "ON" gedreht werden muss, bevor Sie den linken und rechten Einstellknopf benutzen können.
- Um die Stromkreise zu überprüfen, werden beim Drehen des Schlüssels
auf "ON" zunächst alle Display-Segmente der Multifunktionsanzeige der Reihe nach aufleuchten und dann wieder erlöschen.
Uhr

- Uhr
Zum Einstellen der Uhr:
- Den linken und den rechten Einstellknopf gleichzeitig mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die Stunden mit dem rechten Einstellknopf einstellen.
- Den linken Einstellknopf drücken, woraufhin die Minutenanzeige zu blinken beginnt.
-
Den rechten Einstellknopf drücken, um die Minuten einzustellen.
-
Den linken Einstellknopf drücken und dann freigeben, um die Uhr zu starten.
Kilometerzähler-Betriebsarten

- Kilometerzähler/Tageskilometerzähler/Kraftstoffreserve-Kilometerzähler

- Ölwechsel-Kilometerzähler
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Keilriemenwechsel-Kilometerzähler
Mit dem linken Einstellknopf kann in folgender Reihenfolge zwischen der Kilometerzähler-Betriebsart und den Tageskilometerzähler-Betriebsarten umgeschaltet werden:
Bei einer verbleibenden Kraftstoffmenge von etwa 3.0 L (0.79 US gal, 0.66 Imp.gal) wechselt die Anzeige automatisch zum Reservekilometerzähler "Trip F", und es wird die ab diesem Punkt zurückgelegte Strecke angezeigt. Mit dem linken Einstellknopf kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden:
- Kraftstoffreserve-Kilometerzähler
Zum Zurücksetzen eines Tageskilometerzählers den linken Einstellknopf drücken, bis "Trip F", "Trip 1" oder "Trip 2" angezeigt wird. Während "Trip F", "Trip 1" oder "Trip 2" angezeigt wird, den rechten Einstellknopf mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
HINWEIS
Die Anzeige kann, nachdem Sie den rechten Einstellknopf gedrückt haben, nicht wieder zurück auf "Trip F" geschaltet werden.
Kraftstoffmesser
Wenn der Schlüssel in der Stellung "ON" steht, zeigt der Kraftstoffmesser die Kraft-
stoffmenge im Kraftstofftank an. Die Anzahl der Display-Segmente nimmt mit abnehmendem Kraftstoffvorrat in Richtung "E" (leer) ab. Wenn der Kraftstoffstand das untere Segment in der Nähe von "E", erreicht hat, blinken die Reserve-Warnanzeige, "F", "E" und das untere Segment auf. Sobald wie möglich auftanken.

Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
Mit dem Schlüssel in Stellung "ON" zeigt die Kühlfüssigkeitstemperatur-Anzeige die Temperatur der Kühlfüssigkeit an. Die Kühlfüssigkeitstemperatur des Motors ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Blinken das obere Segment, "H", "C" und die Kühlfüssigkeitstemperatur-Warnanzeige auf, das Fahrzeug anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe Seite 6-37.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

ACHTUNG
Den Motor bei Überhitzung nicht weiter laufen lassen.
Ölwechsel-Intervallanzeige "Oil"

- Ölwechsel-Intervallanzeige "Oil"
Die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt, wenn das Motoröl gewechselt werden muss. Die-
se Anzeige blinkt nach den ersten 1000 km (600 mi) und nach 5000 km (3000 mi). Danach blinkt die Anzeige alle 5000 km (3000 mi).
Nach dem Ölwechsel muss die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückgestellt werden. Zum Zurückstellen der Ölwechsel-Intervallanzeige den linken Einstellknopf drücken, bis "Oil Trip" angezeigt wird, und dann den linken Einstellknopf mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Wenn der linke Einstellknopf, gedrückt wird, beginnt "Oil Trip" zu blinken. Während "Oil Trip" blinkt, den linken Einstellknopf mindestens drei Sekunden lang gedrückt halten.
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige "Oil" blinkt (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige "Oil" nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Motorstoppschalter auf "und den Zündschlüssel auf "ON" stellen.
- Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervallanzeige einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt.
- Leuchtet die Ölwechsel-Intervallanzeige nicht auf, den Stromkreis von einer
Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-Belt"

- Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-Belt"
Diese Anzeige blinkt alle 20000 km (12500 mi), wenn der Keilriemen ausgewechselt werden muss.
Nach dem Keilriemenwechsel muss die Keilriemenwechsel-Intervallanzeige zurückgestellt werden. Zum Zurückstellen der Keilriemenwechsel-Intervallanzeige den linken Einstellknopf drücken, bis "V-Belt Trip" angezeigt wird, und dann den linken Einstellknopf mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Wenn der linke Einstellknopf, gedrückt wird, beginnt, "V-Belt Trip" zu blinken. Während "V-Belt Trip" blinkt, den linken Einstellknopf mindestens drei
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Sekunden lang gedrückt halten.
Wird der Keilriemen gewechselt, bevor die Keilriemenwechsel-Intervallanzeige
"V-Belt" blinkt (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige "V-Belt" nach dem Keilriemenwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Keilriemenwechsels signalisiert.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, dass der Motorstoppschalter auf "gestellt ist.
- Prüfen, ob die Keilriemenwechsel-Anzeige einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt.
- Leuchtet die Keilriemenwechsel-Intervallanzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Anzeigemodi Umgebungstemperatur, durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch und momentaner Kraftstoffverbrauch

- Umgebungstemperatur/durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch/momentaner Kraftstoffverbrauch
Den rechten Einstellknopf drücken, um die Anzeige in folgender Reihenfolge zwischen den Modi Umgebungstemperatur "Air", durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch "AVE__km/L" oder "AVE__L/100 km" und momentaner Kraftstoffverbrauch "km/L" oder "L/100 km" umzuschalten:
$$ \begin{array}{l}\text { Air } \rightarrow \text { AVE__km / L oder AVE__L / 100}\\text { km } \rightarrow \text { km / L oder L / 100 km } \rightarrow \text { Air }\end{array} $$
Nur für UK:
Den rechten Einstellknopf drücken, um die Anzeige in folgender Reihenfolge zwischen den Modi Umgebungstemperatur "Air", durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch "AVE___._ MPG" und momentaner Kraftstoffverbrauch "MPG" umzuschalten:
$$ \text { Air } \rightarrow \text { AVE__MPG } \rightarrow \text { MPG } \rightarrow \text { Air } $$
Umgebungstemperaturanzeige

- Umgebungstemperaturanzeige
Diese Anzeige zeigt die Außentemperatur im Bereich von -9 ^ bis 40 ^ in Schritten von 1 ^ an.
Nur für UK:
15 °F bis 104 °F in Schritten von 1 °F.
Die angezeigte Temperatur kann von der Umgebungstemperatur abweichen. Mit dem rechten Einstellknopf kann zwischen
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
den Anzeigemodi Umgebungstemperatur, durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch und momentaner Kraftstoffverbrauch umgeschaltet werden.
Modus für den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch

- Durchschnittliche Kraftstoffverbrauchsanzeige
Die durchschnittliche Kraftstoffverbrauchsanzeige kann entweder auf "AVE_._km/L" oder "AVE_._L/100 km" eingestellt werden (außer für UK).
Nur für UK:
Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch wird angezeigt "AVE____MPG".
Diese Anzeige zeigt den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch seit dem letzten Reset.
- Wenn die Anzeige auf "AVE__km/L" eingestellt ist, wird die durchschnittliche Entfernung angezeigt, die man mit 1.0 Liter Kraftstoff fahren kann.
- Wenn die Anzeige auf "AVE_ _. L/100 km" eingestellt ist, wird die durchschnittlich benötigte Kraftstoffmenge angezeigt, um 100 km weit zu fahren.
- Nur für UK: Wenn die Anzeige auf "AVE_ _. MPG" eingestellt ist, wird die durchschnittliche Entfernung angezeigt, die man mit 1.0 Imp.gal Kraftstoff fahren kann.
Drücken Sie, während eine der beiden durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchsanzeigen angezeigt wird, den linken Einstellknopf eine Sekunde lang, um auf die andere durchschnittliche Kraftstoffverbrauchsanzeige umzuschalten (außer für UK).
Zum Zurückstellen einer durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchsanzeige, diese durch Drücken des rechten Einstellknopfes auswählen und dann den rechten Einstellknopf mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten.
HINWEIS
Nach dem Zurückstellen einer durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchsanzeige wird für diese Anzeige so lange “___.” angezeigt, bis das Fahrzeug 1 km (0.6 mi) zurückge-
legt hat.
Modus für den momentanen Kraftstoffverbrauch

- Momentane Kraftstoffverbrauchsanzeige
Die momentane Kraftstoffverbrauchsanzeige kann entweder auf "km/L" oder "L/100 km" eingestellt werden (außer für UK).
Nur für UK:
Der momentane Kraftstoffverbrauch wird angezeigt "MPG".
- Wenn die Anzeige auf "km/L" eingestellt ist, wird die Entfernung angezeigt, die man unter den momentanen Fahrbedingungen mit 1.0 Liter Kraftstoff fahren kann.
- Wenn die Anzeige auf "L/100 km" ein-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
gestellt ist, wird die Kraftstoffmenge angezeigt, die unter den momentanen Fahrbedingungen auf 100 km verbraucht wird.
- Nur für UK: Es wird die Fahrstrecke angezeigt, die mit einer Kraftstoffmenge von 1.0 Imp.gal unter den momentanen Fahrbedingungen zurückgelegt werden kann.
HINWEIS
Bei einer Geschwindigkeit von weniger als 10 km/h (6.0 mi/h) wird “____.” angezeigt.
Stromkreis-Prüfeinrichtung

1. Fehlercode-Anzeige
Dieses Modell ist mit einer Stromkreis-Prüf-einrichtung für die Prüfung verschiedener Stromkreise ausgestattet.
Falls in einem dieser Stromkreise ein Pro-
blem detektiert wird, leuchtet die Motorstörungs-Warnleuchte auf und die Anzeige zeigt einen Fehlercode an.
Wenn die Anzeige einen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Die Stromkreis-Prüfeinrichtung detektiert auch Probleme in den Stromkreisen des Wegfahrsperren-Systems.
Falls in einem der Stromkreise des Wegfahrserren-Systems ein Problem detektiert wird, blinkt die Anzeigeleuchte des Wegfahrserren-Systems auf und die Anzeige zeigt einen Fehlercode an.
HINWEIS
Falls die Anzeige den Fehlercode 52 anzeigt, könnte dies durch eine Störbeeinflussung vom Transponder verursacht werden. Tritt diese Fehleranzeige auf, versuchen Sie das Folgende.
- Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-Registrierung, um den Motor zu starten.
HINWEIS
Sicherstellen, dass keine anderen Wegfahr- sperren-Schlüssel in der Nähe des Zünd- schlosses sind, und dass immer nur ein Wegfahr- sperren-Schlüssel am selben Schlüsselring ist! Schlüssel des Wegfahr-
sperren-Systems können Signalüberlagerungen verursachen, wodurch der Motor möglicherweise nicht angelassen werden kann.
- Falls der Motor anspringt, stellen Sie ihn wieder aus und versuchen Sie dann ihn mit den Standardschlüsseln anzulassen.
- Falls der Motor nicht mit einem oder beiden Standardschlüsseln angelassen werden kann, bringen Sie das Fahrzeug, den Schlüssel zur Re-Registrierung des Codes und beide Standardschlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt und lassen Sie die Standardschlüssel re-registrieren.
GCA11590
ACHTUNG
Erscheint auf dem Anzeigefeld ein Fehlercode, sollte das Fahrzeug so bald wie möglich überprüft werden, um mögliche Beschädigungen des Motors zu vermeiden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12331
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)
Eine als Sonderzubehör erhältliche Diebstahlanlage kann von einer Yamaha-Fachwerkstatt installiert werden. Wenden Sie sich für mehr Informationen an einen Yamaha-Vertragshändler.
GAU1234A
Lenkerarmaturen
Links

- Lichthupenschalter "PASS"
- Abblendschalter "E0 E0
- Blinkerschalter "
- Hupenschalter "

[Non-Text]
Rechts

- Motorstoppschalter "○"
- Warnblinkschalter " "
- Starterschalter " "
GAU12360
Lichthupenschalter "PASS"
Drücken Sie diese Taste, um die Scheinwerfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12400
Abblendschalter "∅" ∅
Zum Einschalten des Fernlichts den Schalter auf "Zum Einschalten des Abblendlichts den Schalter auf "stellen.
GAU12460
Blinkerschalter “◀” →
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach "drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach "drücken. Sobald der
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12660
Motorstoppschalter "()×
Diesen Schalter vor dem Anlassen des Motors auf “() stellen. Diesen Schalter auf “stellen, um den Motor in einem Notfall, z. B. wenn das Fahrzeug stürzt oder wenn der Gaszug klemmt, zu stoppen.
GAU12721
Starterschalter "②"
Bei hochgeklaptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen. Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
GAU41700
Die Motorstörungs-Warnleuchte leuchtet auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON"
gedreht und der Starterschalter gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU12733
Warnblinkschalter "
Mit dem Zündschlüssel in der Stellung "ON" oder "p" diesen Schalter benutzen, um die Warnblinkanlage einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf).
Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, wenn man an einer gefährlichen Stelle anhalten muss.
GCA10061
ACHTUNG
Das Warnblinklicht nicht über einen längeren Zeitraum bei ausgeschaltetem Motor blinken lassen, da sich die Batterie entladen könnte.
GAU44910
Handbremshebel (Vorderradbremse)

- Handbremshebel (Vorderradbremse)
- Einstellrad der Handbremshebelposition
- "Markierung
- Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff
Der Handbremshebel zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Der Handbremshebel (Vorderrad) ist mit einem Einstellrad für die Position ausgestattet. Um den Abstand zwischen dem Handbremshebel (Vorderrad) und dem Lenkergriff einzustellen, das Einstellrad drehen, während Sie den Hebel vom Lenkergriff weggedrückt halten. Die geeignete
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Einstellung auf dem Einstellrad muss mit der "Markierung auf dem Handbremshebel (Vorderrad) fluchten.
GAU44921
Handbremshebel (Hinterradbremse)
lung auf dem Einstellrad muss mit der "Markierung auf dem Handbremshebel (Hinterrad) fluchten.

- Handbremshebel (Hinterradbremse)
- Einstellrad der Handbremshebelposition
- " " Markierung
- Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Der Handbremshebel (Hinterrad) ist mit einem Einstellrad für die Position ausgestattet. Um den Abstand zwischen dem Handbremshebel (HInterrad) und dem Lenkergriff einzustellen, das Einstellrad drehen, während Sie den Hebel vom Lenkergriff weggedrückt halten. Die geeignete Einstel-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12962
Feststellbremshebel (Hinterradbremse)

- Feststellbremshebel (Hinterradbremse)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Feststellbremshebel (Hinterradbremse) ausgestattet, damit sich das Hinterrad nicht bewegen kann, während es an Verkehrsampeln, Bahnübergängen usw. steht.
Hinterrad feststellen
Den Feststellbremshebel nach links drücken bis er einrastet.
Hinterrad entriegeln
Den Feststellbremshebel (Hinterradbremse) zurück in die ursprüngliche Position drücken.
HINWEIS
- Stellen Sie sicher, dass sich das Hinterrad nicht bewegt, wenn der Feststellbremshebel (Hinterradbremse) betätigt wird.
- Um das Hinterrad sicher festzustellen, muss zuerst der Handbremshebel (Hinterradbremse) betätigt werden, bevor der Feststellbremshebel nach links bewegt wird.
GWA12361
WARNING
Den Feststellbremshebel (Hinterrad) niemals nach links bewegen, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Andernfalls können Verlust über die Kontrolle des Fahrzeugs oder Unfall die Folge sein. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug stillsteht, bevor Sie den Feststellbremshebel (Hinterrad) nach links bewegen.
GAU13175
Tankverschluss
Tankverschluss öffnen
- Den Deckel öffnen; dazu den Hebel nach oben ziehen.

-
Öffnungshebel
-
Deckel
-
Den Schlüssel in das Schloss stecken und im Uhrzeigersinn drehen. Die Verriegelung wird geöffnet und der Tankverschluss kann abgenommen werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Kraftstofftank-Verschluss
Tankverschluss schließen
- Die Markierungen aufeinander ausrichten und dann den Tankverschluss aufsetzen und hineindrücken.

-
Passmarkierung
-
Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
gelungsstellung) drehen und dann abziehen.
- Den Deckel schließen.
GWA11261
! WARNING
Vor einer Fahrt mit dem Motorroller sicherstellen, dass der Tankverschluss korrekt angebracht und verschlossen ist. Austretender Kraftstoff ist eine Brandgefahr.
GAU13221
Kraftstoff
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass ausreichend Benzin im Tank ist.
GWA10881
! WARNING
Benzin und Benzindämpfe sind extrem leicht entzündlich. Befolgen Sie diese Anweisungen, um Brand- und Explosionsgefahr zu vermeiden und die Verletzungsgefahr beim Betanken zu verringern.
-
Vor dem Tanken den Motor ausschalten und sicherstellen, dass niemand auf dem Fahrzeug sitzt. Während des Tankens niemals rauchen und darauf achten, dass sich keine Funkenquellen, offenes Feuer oder andere Zündquellen in der Nähe befinden, einschließlich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Wäschetrockner.
-
Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Beim Tanken sicherstellen, dass die Zapfpistole in die Einfüllöffnung des Kraftstofftanks gesteckt ist. Mit dem Betanken aufhören, wenn der Kraftstoff den unteren Rand des Einfüllstutzens erreicht hat. Da sich der Kraftstoff bei Erwärmung ausdehnt, kann bei heißem Motor oder starker Sonnen-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
einstrahlung Kraftstoff aus dem Tank austreten.

-
Kraftstofftank-Einfüllrohr
-
Maximaler Kraftstoffstand
-
Verschütteten Kraftstoff immer sofort aufwischen. ACHTUNG: Verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Tuch abwischen, da Kraftstoff lackierte Oberflächen und Kunststoffteile angreift.[GCA10071]
-
Sicherstellen, dass der Tankverschluss fest zugedreht ist.
GWA15151
! WARNING
Benzin ist giftig und kann schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Gehen Sie mit Benzin vorsichtig um. Saugen Sie Benzin niemals mit dem Mund an. Falls Sie etwas Benzin verschluckt,
eine größere Menge an Benzindämpfen eingeatmet oder etwas Benzin in Ihre Augen bekommen haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Gelangt Benzin auf Ihre Haut, betroffene Stellen mit Wasser und Seife waschen. Gelangt Benzin auf Ihre Kleidung, betroffene Kleidungsstücke wechseln.
GAU53010
Empfohlener Kraftstoff:
Bleifreies Normalbenzin oder Gasohol (E10)
Fassungsvermögen des Kraftstofftanks:
15.0 L (3.96 US gal, 3.30 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Normalbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 91 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftstoffmarke oder tanken
Sie Super bleifrei. Die Verwendung von bleifreiem Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
Gasohol
Es gibt zwei Gasoholtypen: Gasohol mit Äthanol und Gasohol mit Methanol. Gasohol mit Äthanol kann verwendet werden, wenn der Äthanolgehalt 10% (E10) nicht überschreitet. Gasohol mit Methanol wird nicht von Yamaha empfohlen, weil es das Kraftstoffsystem beschädigen oder die Fahrzeugleistung beeinträchtigen kann.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU13433
Katalysator
Dieses Modell ist mit einem Abgaskatalysator in der Auspuffanlage ausgerüstet.
GWA10862
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Zur Verhinderung von Brandgefahr und Verbrennungen:
- Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen.
- Das Fahrzeug nach Möglichkeit so parken, dass Fußgänger oder Kinder nicht mit dem heißen Auspuff in Berührung kommen können.
- Sicherstellen, dass die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen.
- Den Motor nicht länger als einige Minuten im Leerlauf laufen lassen. Bei langem Leerlaufbetrieb kann sich der Motor stark erwärmen.
GCA10701
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken. Der Gebrauch verbleiten Benzins verursacht nicht reparierbare Schäden am
Abgaskatalysator.
GAU13932
Sitzbank
Sitzbank öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Zündschlüssel in das Zündschloss stecken, und gegen den Uhrzeigersinn auf "OPEN" drehen.

- Offen.
HINWEIS
Den Schlüssel dabei nicht in das Schloss hineindrücken.
- Die Sitzbank aufklappen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Die Sitzbank zuklappen und dann herunterdrücken, sodass sie einrastet.
- Den Schlüssel vom Zündschloss abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass die Sitzbank richtig montiert ist.
GAU14270
Fahrer-Rückenlehne einstellen
Die Fahrer-Rückenlehne kann gemäß Abbildung auf drei verfügbare Positionen ver- stellt werden.

Zum Einstellen der Rückenlehne:
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-18.)
- Die Rückenlehne losschrauben.

- Fahrer-Rückenlehne
- Schraube
- Die Rückenlehne vorwärts oder rückwärts in die gewünschte Stellung schieben.
- Die Rückenlehne festschrauben.
- Die Sitzbank schließen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU46300
Helmhalter

- Schattierter Vorsprung
- Helmhalte-Drahtseil
- Helmhalterung
Der Helmhalter befindet sich unter der Sitzbank. Neben dem Bordwerkzeug befindet sich ein Drahtseil zum Sichern eines Sturzhelmes am Helmhalter.
sorgfältig schließen. WARNUNG! Niemals mit am Helmhalter befestigtem Helm fahren, der Helm kann gegen Hindernisse stoßen, was zu Kontrollverlust und einem Unfall führen kann.[GWA10161]
Helm vom Helmhalter lösen
Die Sitzbank öffnen, dann das Drahtseil aushaken und aus der Helmriemenöse lösen; anschließend die Sitzbank wieder schließen.
Helm am Helmhalter sichern
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-18.)
- Das Drahtseil, wie in der Abbildung gezeigt, durch die Öse des Helmriemens führen und dann am Helmhalter einhaken.
- Sicherstellen, dass das Helmsicherungs-Drahtseil nicht den schattierten Vorsprung berührt und die Sitzbank
GAU52221
Ablagefächer
Vorderes Ablagefach A
Ziehen Sie den Deckel wie abgebildet, um das Ablagefach zu öffnen. WARNUNG! In diesem Fach keine schweren Gegenstände aufbewahren. [GWA:1161]

- Vorderes Ablagefach A
Zum Schließen des Ablagefachs den Deckel in die Ausgangsstellung drücken.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

Vorderes Ablagefach B

- Aufschließen.
- Vorderes Ablagefach B
- Öffnungshebel des Ablagefachs
Zum Öffnen des Ablagefachs, wenn es abgeschlossen ist, den Schlüssel in das Schloss stecken und dann im Uhrzeigersinn drehen; anschließend den Hebel ziehen und zur gleichen Zeit hochdrücken.
Zum Öffnen des aufgeschlossenen Ablagefachs den Hebel einfach ziehen und zur gleichen Zeit hochdrücken.

Zum Schließen des Ablagefachs den Deckel in die Ausgangsstellung drücken.
Zum Abschließen das Ablagefach zuklappen, den Deckel in seine Ausgangsposition drücken, den Schlüssel in das Schloss stecken, gegen Uhrzeigersinn drehen und dann abziehen.
Hinteres Ablagefach
Im hinteren Ablagefach unter der Sitzbank kann ein Helm verstaut werden. (Siehe Seite 3-18.) Ein Helm muss mit der Oberseite nach unten und mit nach vorn weisendem Visier abgelegt werden, um im hinteren Ablagefach verstaut werden zu können. ACHTUNG: Bei Benutzung des Ablagefachs bitte folgende Punkte beachten. Da das Ablagefach sich stark er-
wärmt, wenn es der Sonne und/oder dem heißen Motor ausgesetzt ist, sollten keine wärmeempfindlichen Dinge, Verbrauchsartikel oder brennbaren Gegenstände darin aufbewahrt werden. Um zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit im Ablagefach ausbreitet, sind feuchte Gegenstände in einen Plastikbeutel einzupacken, bevor sie im Ablagefach aufbewahrt werden. Da das Ablagefach beim Waschen des Rollers feucht werden kann, sind im Ablagefach befindliche Gegenstände in einen Plastikbeutel einzupacken. Im Ablagefach keine Wertsachen und keine zerbrechlichen Gegenstände aufbewahren. Die Sitzbank nicht längere Zeit offen lassen, da sonst die Beleuchtung die Batterie entladen kann. [GCA16082] ACHTUNG: Der schattierte Bereich ist kein Ablagefach. Um eine Beschädigung der Sitzscharniere zu verhindern, keine Gegenstände in diesem Bereich ablegen. [GCA16091]
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Hinteres Ablagefach
- Schraffierter Bereich
HINWEIS
- Einige Helme können wegen ihrer Größe oder Form nicht im hinteren Ablagefach verstaut werden.
- Den Roller nicht mit geöffneter Sitzbank unbeaufsichtigt stehen lassen.
GCA11100
ACHTUNG
Den Fahrersitz nicht allzu lange geöffnet lassen, da die eingeschaltete Ablagefach-Beleuchtung die Batterie entladen kann.
GWA16120
WARNING
Folgende Zuladungsgrenzwerte nicht
überschreiten:
● Vorderes Ablagefach A: 0.15 kg (0.3 lb)
● Vorderes Ablagefach B: 1 kg (2 lb)
● Hinteres Ablagefach: 5 kg (11 lb)
● Maximale Zuladung für das Fahrzeug: 198 kg (437 lb)
GAU52211
Windschutzscheibe
Je nach Wunsch des Fahrers kann die Windschutzscheibenhöhe in eine von zwei Positionen gebracht werden.

- Windschutzscheibe
Einstellen der Windschutzscheibenhöhe
- Die Schnellverschlüsse entfernen um die Abdeckungen des Schraubenzugriffs zu entfernen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Schnellverschluss
- Abdeckung des Schraubenzugriffs
- Die Windschutzscheibe abschrauben.

- Schraube
- Die Gummikappen entfernen.

- Gummikappe
- Montieren Sie die Gummikappen in die gewünschte Position.

- Gummikappe
- Schrauben Sie die Windschutzscheibe in die gewünschte Position fest.

- Schraube
- Die Schrauben vorschriftsmäßig festziehen. WARNUNG! Eine lose Windschutzscheibe kann Unfälle verursachen. Achten Sie darauf, die Schrauben mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festzuziehen.[GWA15510]
Anzugsmoment:
Schraube der Windschutzscheibe:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
- Bringen Sie die Abdeckungen des Schraubenzugriffs an, und montieren Sie die Schnellverschlüsse.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Abdeckung des Schraubenzugriffs
GAU39671
Rückspiegel
Die Rückspiegel dieses Fahrzeugs können zum Parken in beengtem Raum nach vorn oder hinten eingeklappt werden. Die Rückspiegel vor der Fahrt in ihre ursprüngliche Position bringen.

Vor dem Fahren sicherstellen, dass die Rückspiegel wieder in ihrer ursprünglichen Position sind.
GAU46021
GWA10221
Federbein
WARNING
Dieses Federbein enthält Stickstoff unter hohem Druck. Lesen Sie die folgenden Informationen aufmerksam durch, bevor Sie mit dem Federbein hantieren.
- Den Stoßdämpfer unter keinen Umständen öffnen oder manipulieren.
- Das Federbein keinen offenen Flammen oder anderen Hitzequellen aussetzen. Dies kann durch zu hohen Gasdruck zur Explosion des Bauteils führen.
- Den Zylinder niemals verformen oder beschädigen. Zylinderschäden führen zu schlechtem Dämpfungsverhalten.
- Entsorgen Sie ein beschädigtes oder abgenutztes Federbein nicht selbst. Bringen Sie das Federbein zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zur Wartung.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU15305
Seitenständer
Der Seitenständer befindet sich auf der linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während das Fahrzeug in aufrechter Stellung gehalten wird.
HINWEIS
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Im folgenden Abschnitt wird das Zündungsunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System erklärt.)
GWA10241
! WARNING
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht richtig hochgeklapptem Seitenständer (oder einem der nicht oben bleibt) fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig. Falls Störungen an diesem
System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
GAU45051
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlass-sperrschalter-System umfasst die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"]
B["NEIN JA"] --> C["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
E --> F["JA NEIN"]
F --> G["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
H["DER Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."] --> I["Warning: Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen."]
I --> J["Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
J --> K["DER Bremsschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
K --> L["DER Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15596
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere Fahrzustand des Fahrzeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
GWA11151
WARNING
Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Benutzen Sie das Fahrzeug nicht, wenn irgendein Problem vorliegt. Wenn ein Problem nicht mit den in diesem Handbuch angegebenen Verfahren behoben werden kann, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Ggf. tanken.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen.Kraftstofftank-Belüftungsschlauch und Überlaufschlauch auf Verstopfungen, Risse oder Beschädigung prüfen und Schlauchanschlüsse kontrollieren. | 3-16 |
| Motoröl | Motorölstand im Motor überprüfen.Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-11 |
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlfüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-14 |
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssigkeitsstand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-20, 6-22, 6-23 |
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssigkeitsstand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-20, 6-22, 6-23 |
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Spiel des Gasdrehgriffs prüfen.Ggf. das Spiel des Gasdrehgriffs von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-17, 6-25 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-17, 6-19 |
| Bremshebel | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-25 |
| Hauptständer, Seitenständer | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-26 |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
| Instrumente, Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Korrigieren, falls nötig. | — |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollieren.Arbeitet das System nicht korrekt, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. | 3-25 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15951
GAU48710
GAU34465
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, um sich mit allen Bedienungselementen vertraut zu machen. Falls Sie ein Bedienungselement oder eine Funktion nicht verstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
GWA10271
! WARNING
Wenn Sie sich nicht mit den Bedienungselementen vertraut machen, kann es zum Verlust der Kontrolle kommen und zu Unfällen oder Verletzungen in Folge davon.
HINWEIS
Zur Ausstattung dieses Modell gehören:
- ein Neigungswinkelsensor, um den Motor bei einem Sturz auszuschalten. In diesem Fall zeigt die Multifunktionsanzeige den Fehlercode 30 an, dies ist jedoch keine Fehlfunktion. Den Schlüssel auf "OFF" und danach auf "ON" drehen, um den Fehlercode zu löschen. Anderenfalls startet der Motor nicht, selbst wenn der Motor bei Drücken des Starterschalters angelassen wird.
- ein automatisches Motorstopp-System. Der Motor schaltet sich automatisch aus, wenn er 20 Minuten im Leerlauf laufen gelassen wird. Drücken Sie, wenn der Motor sich ausschaltet, einfach den Starterschalter, um den Motor neu zu starten.
Motor anlassen
GCA10250
ACHTUNG
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
Weitere Informationen siehe Seite 3-25.
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und sicherstellen, dass der Motorstoppschalter auf "()gestellt ist. Die folgende Warnleuchte, Anzeige-leuchte und die Anzeigen sollten einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
- Motorstörungs-Warnleuchte
● Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems - Keilriemenwechsel-Anzeige
- Ölwechsel-Intervallanzeige
GCA15024
ACHTUNG
Falls eine Warnleuchte, Anzeigeleuchte oder Anzeige nicht erlischt, siehe Seite 3-3, 3-5, 3-8 oder 3-11 zur Stromkreiskontrolle der entsprechenden Warn- und
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Anzeigeleuchten und Anzeiger.
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen. Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlassversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlassversuch nicht länger als 10 Sekunden durch.
GCA11042
ACHTUNG
Zur Schonung des Motors niemals mit kaltem Motor stark beschleunigen!
GAU45091
Anfahren
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Die Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Die Blinker ausschalten.
GAU16780
Beschleunigen und Verlangsamen

Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepasst. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Bremsen
GAU16793
GWA10300
! WARNING
- Vermeiden Sie es, plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schlittern oder stürzen.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
- Bedenken Sie immer, dass das Bremsen auf nassen Straßen viel schwieriger ist.
- Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten.
Vorn

Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflusst werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
-
Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
-
Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU16841
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU36531
0–1000 km (0–600 mi)
Dauerdrehzahlen über 4000 U/min vermeiden. ACHTUNG: Nach 1000 km (600 mi) müssen das Motoröl und die Ölfilterpatrone bzw. der Filtereinsatz gewechselt werden.[GCA11282]
1000–1600 km (600–1000 mi)
Dauerdrehzahlen über 5000 U/min vermeiden.
Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
GCA10310
ACHTUNG
- Drehzahlen im roten Bereich grundsätzlich vermeiden.
- Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17213
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10311
! WARNING
- Motor und Auspuffanlage können sehr heiß werden. Deshalb so par- ken, dass Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren und sich verbrennen können.
- Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann. Sonst besteht durch austretenden Kraftstoff erhöhte Brandgefahr.
- Nicht in der Nähe von Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen parken, die in Brand geraten können.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU17244
GWA15122
GAU17302
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughalter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen des Fahrzeugs angegeben und erläutert.
Die in den Wartungstabellen empfohlenen Zeitabstände sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Gelände, geographischem Einsatzort und persönlicher Fahrweise müssen die Wartungsintervalle möglicherweise verkürzt werden.
GWA10321
! WARNING
Ohne die richtige Wartung des Fahrzeugs oder durch falsch ausgeführte Wartungsarbeiten erhöht sich die Gefahr von Verletzungen, auch mit Todesfolge, während der Wartung und der Benutzung des Fahrzeugs. Wenn Sie nicht mit der Fahrzeugwartung vertraut sind, beauftragen Sie einen Yamaha-Händler mit der Wartung.
WARNING
Schalten Sie, wenn keine anderslautenden Anweisungen angegeben sind, den Motor zur Durchführung von Wartungsarbeiten aus.
- Ein laufender Motor hat bewegliche Teile, die Körperteile oder Kleidung erfassen und mitreißen können oder elektrische Teile, die Stromschläge oder Brand verursachen können.
- Ein während Wartungsarbeiten laufender Motor kann Augenverletzungen, Verbrennungen, Feuer oder Kohlenmonoxid-Vergiftungen verursachen – möglicherweise mit Todesfolge. Weitere Informationen zu Kohlenmonoxid siehe Seite 1-2.
GWA15460
WARNING
Bremsscheiben, Bremssättel, Bremstrommeln und Beläge können während ihres Einsatzes sehr heiß werden. Lassen Sie, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden, die Komponenten der Bremsanlage erst abkühlen, bevor Sie sie berühren.
Das Abgaskontrollsystem sorgt nicht nur für sauberere Luft, sondern ist auch unerlässlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Motors und die Erzielung der maximalen Leistung. In den folgenden Wartungstabelen sind die Servicearbeiten am Abgaskontrollsystem separat gruppiert. Diese Servicearbeiten erfordern spezielle Daten, Kenntnisse und Ausrüstung. Wartung, Austausch oder Reparatur von Abgaskontrollgeräten und -systemen kann von jeder Reparaturwerkstatt oder von Fachleuten vorgenommen werden, die die entsprechende Zulassung besitzen (falls zutreffend). Yamaha-Fachwerkstätten sind für die Durchführung dieser speziellen Servicearbeiten geschult und ausgerüstet.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU17391
ten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen.
Bordwerkzeug

- Helmhalte-Drahtseil
- Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich unter der Sitzbank. (Siehe Seite 3-18.)
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen zur Wartung und das Bordwerkzeug sollen Ihnen bei der Durchführung von vorbeugenden Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen behilflich sein. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS
Falls das für die Wartung notwendige Werkzeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, lassen Sie die Wartungsarbei-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU46861
HINWEIS
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw. für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
- Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems
GAU46910
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 2 | * | Zündkerzen | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu einstellen. | √ | √ | ||||
| Ersetzen.√ | √ | ||||||||
| 3 | * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | Alle 40000 km (24000 mi) | |||||
| 4 | * | Kraftstoff-Einspritzung | Motor-Leerlaufdrehzahl und Synchronisierung einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU1770E
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 1 | Luftfiltereinsatz • Ersetzen. | √ | |||||||
| 2 | * | Luftfiltereinsätze des Keilriemengehäuses | • Reinigen. √ | √ | |||||
| • Ersetzen. √ | √ | ||||||||
| 3 | * | Vorderradbremse | • Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb,Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| • Scheibenbremsbeläge ersetzen. Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | |||||||||
| 4 | * | Hinterradbremse | • Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb,Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| • Scheibenbremsbeläge ersetzen. Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | |||||||||
| 5 | * | Bremsschläuche | • Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren.• Klemmen und richtigen Verlauf überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| • Ersetzen. Alle 4 Jahre | |||||||||
| 6 | Feststellbremskabe I (Hinterradbremse) | • Länge des Seilzugs prüfen.• Ggf. einstellen. | √ | 4000 km (2400 mi) nach den ersten 1000 km (600 mi) und danach alle 5000 km (3000 mi) | |||||
| 7 | * | Feststellen der Hinterradbremse | • Funktion prüfen.• Die Gummi-Schutzmanschette prüfen.• Verschleißanzeige prüfen.• Ggf. einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 8 | * | Räder | • Rundlauf prüfen und auf Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 9 | * | Reifen | • Profiltiefe prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.• Ersetzen, falls nötig.• Luftdruck kontrollieren.• Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 10 | * | Radlager | • Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 11 | * | Antriebsriemen | • Zustand des Riemens prüfen.• Bei Beschädigung ersetzen.• Spannung des Riemens kontrollieren.• Ggf. einstellen. | √ | Alle 10000 km (6000 mi) bis 40000 km (24000 mi), und danach alle 5000 km (3000 mi) | ||||
| 12 | * | Antriebsrad und Ausgangswelle | • Schmieren. √ | √ | |||||
| 13 | * | Lenkungslager | • Das Spiel des Lagers kontrollieren und die Lenkung auf Schwergängigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| • Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 20000 km (12000 mi) | |||||||||
| 14 | * | Fahrgestellhalterungen | • Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 15 | Handbremshebelu mlenkwelle(Vorderradbremse) | • Mit Silikonfett schmieren. √ | √ | √ | √ | √ | |||
| 16 | Handbremshebelu mlenkwelle(Hinterradbremse) | • Mit Silikonfett schmieren. √ | √ | √ | √ | √ | |||
| 17 | Seitenständer, Hauptständer | • Funktion prüfen.• Mit Lithiumseifenfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 18 | * | Seitenständerschalter | • Funktion prüfen. √ √ | √ | √ | √ | √ | ||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 19 | * | Teleskopgabel | • Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 20 | * | Federbein | • Funktion prüfen und Stoßdämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 21 | Motoröl | • Wechseln. (Siehe Seiten 3-8 und 6-11.) | √ Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt | ||||||
| • Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 5000 km (3000 mi) √ | ||||||||
| 22 | Ölfelterpatrone • Ersetzen. | √ √ | √ | ||||||
| 23 | * | Kühlsystem | • Den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Kühflüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| • Wechseln Sie die Kühflüssigkeit mit Kühflüssigkeit mit Frostschutzmittel auf Äthylenglykolbasis aus. | Alle 3 Jahre | ||||||||
| 24 | * | Keilriemen | • Ersetzen. | Wenn die Keilriemenwechsel-Anzeige blinkt [alle 20000 km (12500 mi)] | |||||
| 25 | * | Vorderrad- und Hinterrad-Bremslichtschalter | • Funktion prüfen. √ √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 26 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | • Schmieren. √ √ | √ | √ | √ | ||||
| 27 | * | Gasdrehgriff | • Funktion prüfen.• Spiel des Gasdrehgriffs prüfen, ggf. einstellen.• Seilzug- und Griffgehäuse schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROLLE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 28 | * | Lichter, Signaleund Schalter | • Funktion prüfen.• Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
GAU38262
HINWEIS
- Motor-Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter
- Der Motor-Luftfilter dieses Modells besitzt ein ölbeschichtetes Einweg-Papierelement, das nicht mit Druckluft gereinigt werden darf, um Beschädigungen zu vermeiden.
- Das Motor-Luftfilterelement muss häufiger erneuert und die Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses müssen häufiger gewartet werden, wenn in sehr feuchter oder staubiger Umgebung gefahren wird.
● Wartung der hydraulische Bremsanlage
- Nach dem Zerlegen der Hauptbremszylinder und Bremssättel immer die Bremsflüssigkeit wechseln. Regelmäßig die Bremsflüssigkeitsstände prüfen und ggf. die Vorratsbehälter auffüllen.
- Alle zwei Jahre die inneren Bauteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rissbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU18771
Abdeckungen abnehmen und montieren
Die hier abgebildeten Abdeckungen müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

- Abdeckung A
- Abdeckung B
- Abdeckung C

- Entfernen Sie die Abdeckung, indem Sie sie wie gezeigt durch Ziehen der linken und rechten Oberseite aushaken.

- Den Schnellverschluss entfernen.

- Schnellverschluss
- Abdeckung A
- Die Abdeckung entfernen, wie dargestellt.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Position bringen und dann den Schnellverschluss anbringen.

Abdeckung B
Abdeckung abnehmen
Die Schrauben entfernen und dann die Abdeckung nach oben ziehen.

- Schraube
- Abdeckung B
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
Abdeckung C
Abdeckung abnehmen
Die Schrauben entfernen und dann die Abdeckung nach hinten und oben ziehen.

- Schraube
- Abdeckung C
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
Abdeckung D
Abdeckung abnehmen
Die Schrauben entfernen und dann die Abdeckung nach außen ziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Schraube
- Abdeckung D
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.

Die Zündkerzen sind wichtige Bestandteile des Motors und sollten regelmäßig kontrolliert werden, vorzugsweise durch eine Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktions-tüchtigkeit der Kerzen im Laufe der Zeit vermindern, müssen die Zündkerzen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerzen erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator (Isolatorfuß) der Zündkerzen ist bei normaler Fahrweise rehbraun. Alle im Motor eingebauten Zündkerzen sollten die gleiche Verfärbung aufweisen. Weisen einzelne oder sämtliche Zündkerzen eine stark abweichende Färbung auf, könnte der Motor nicht ordnungsgemäß arbeiten. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Mittelelektroden oder übermäßigen Ölkohleablagerungen die Zündkerzen durch neue ersetzen.
Empfohlene Zündkerze:
NGK/CR7E
Vor dem Einschrauben einer Zündkerze stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
Anzugsdrehmoment:
Zündkerze:
13 Nm (1.3 m·kgf, 9.4 ft·lbf)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
HINWEIS
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
GAU1985C
Motoröl und Ölfilterpatrone
Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt geprüft werden. Außerdem müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle das Motoröl und die Ölfilterpatrone gewechselt werden.
Ölstand prüfen
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
- Den Motor anlassen, zwei Minuten lang warm laufen lassen und dann abstellen.
GCA11290
ACHTUNG
Um ein korrektes Messergebnis zu erlangen, muss der Motorölstand bei kaltem Motor geprüft werden.
- Zwei Minuten lang warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Ölstand durch das Schauglas links unten am Kurbelgehäuse ablesen.
HINWEIS
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Prüffenster für den Motorölstand
- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
- Das Fahrzeug auf ebenen Untergrund stellen.
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
- Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluss und die Motoröl-Ablassschraube mit ihrer Dichtung herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Motoröl-Einfüllschraubverschluss

- Motoröl-Ablassschraube
- O-Ring

- Motoröl-Ablassschraube
- O-Ring
- Dichtung
- Den O-Ring auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
HINWEIS
Die Schritte 6–8 nur ausführen, wenn die Ölfilterpatrone erneuert wird.
- Die Ölfilterpatrone mit einem Ölfilter- schlüssel abschrauben.
HINWEIS
Ölfilterschlüssel sind beim Yamaha-Händler erhältlich.
- Den O-Ring der neuen Ölfilterpatrone mit sauberem Motoröl benetzen.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
HINWEIS
Sicherstellen, dass der O-Ring korrekt sitzt.
- Die neue Ölfilterpatrone einbauen und mit einem Drehmomentschlüssel auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen.

- Die Motoröl-Ablassschraube mit einer neuen Dichtung einschrauben und anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Motoröl-Ablassschraube:
43 Nm (4.3 m·kgf, 31 ft·lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls nachfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Empfohlene Ölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone:
2.70 L (2.85 US qt, 2.38 Imp.qt)
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone:
2.90 L (3.07 US qt, 2.55 Imp.qt)
HINWEIS
Verschüttetes Öl auf allen Motorteilen abwischen, nachdem der Motor und die Auspuffanlage abgekühlt sind.
GCA11620
ACHTUNG
- Um ein Durchrutschen der Kupplung zu vermeiden (da das Motoröl auch die Kupplung schmiert), mischen Sie keine chemischen Zusätze bei. Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als vorgeschrieben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
- Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse ein-
dringen.
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort ausschalten und die Ursache feststellen.
- Den Motor ausschalten, den Ölstand erneut prüfen und ggf. Öl nachfüllen.
- Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen. (Siehe Seite 3-8.)
HINWEIS
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühlfüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss die Kühlfüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAU52020
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
HINWEIS
- Da der Stand der Kühlfüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
-
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
-
Durch das Schauglas den Kühlfüssigkeitsstand kontrollieren.
HINWEIS
Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Prüffenster für den Kühflüssigkeitsstand
- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Wenn der Kühflüssigkeitsstand an oder unter der Minimalstand-Markierung steht, die linke Fußmatte nach oben ziehen und entfernen.

-
Fußmatte
-
Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung abschrauben.

- Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälterabdeckung
-
Schraube
-
Den Deckel des Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälters öffnen, Kühflüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung nachfüllen, und dann den Deckel wieder schließen. WARNUNG! Nur den Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel öffnen. Niemals versuchen, den Kühler-Verschlussdeckel bei heißem Motor abzunehmen. [CWA15161] ACHTUNG: Wenn keine Kühflüssigkeit zur Verfügung steht, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser benutzt werden. Kein hartes Wasser oder Salzwasser verwen-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
den, da dies dem Motor schadet. Wenn Wasser anstelle von Kühflüssigkeit verwendet wurde, tauschen Sie es so schnell wie möglich durch Kühflüssigkeit aus, da sonst das Kühlsystem nicht gegen Frost und Korrosion geschützt ist. Wenn der Kühflüssigkeit Wasser hinzugefügt wurde, den Frostschutzmittelgehalt der Kühflüssigkeit so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da sonst die Wirksamkeit des Kühlmittels reduziert wird. [GCA10472]

- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
Fassungsvermögen des Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung):
0.27 L (0.29 US qt, 0.24 Imp.qt)
- Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung festschrauben.
- Die linke Fußmatte wieder in ihre ursprüngliche Position bringen und nach unten drücken, um sie zu sichern.
GAU52030
Luftfiltereinsatz ersetzen
Der Luftfiltereinsatz sollte in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle ersetzt werden. Bei Einsatz in sehr staubiger oder feuchter Umgebung ist der Luftfiltereinsatz häufiger zu ersetzen.
Luftfiltereinsatz ersetzen
- Die Abdeckung C abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben.

- Schraube
- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

-
Luftfiltereinsatz
-
Einen neuen Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen. ACHTUNG: Sicherstellen, dass der Luftfiltereinsatz korrekt im Luftfiltergehäuse eingesetzt ist. Der Motor sollte niemals ohne eingebauten Luftfiltereinsatz betrieben werden, da sonst der (die) Kolben und/oder Zylinder stärkerem Verschleiß unterliegen.[GCA10481]
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
- Die Abdeckung montieren.
GAU39482
Leerlaufdrehzahl einstellen
Die Leerlaufdrehzahl muss in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle folgendermaßen geprüft und ggf. eingestellt werden.
Der Motor sollte warm gelaufen sein, bevor Sie diese Einstellung vornehmen.
- Die Abdeckung D abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Prüfen Sie die Leerlaufdrehzahl des Motors und stellen Sie sie, falls erforderlich, durch Drehen der Leerlaufeinstellschraube auf den vorgeschriebenen Wert ein. Zum Erhöhen der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
Leerlaufdrehzahl:
1100–1300 U/min
HINWEIS
Falls sich die Leerlaufdrehzahl nicht wie oben beschrieben einstellen lässt, den Motor von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
- Die Abdeckung montieren.

- Leerlaufeinstellschraube
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU21384
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen

1. Spiel des Gasdrehgriffs
Das Spiel des Gasdrehgriffs sollte am inneren Rand des Gasdrehgriffs 3.0–5.0 mm (0.12–0.20 in) betragen. Das Spiel des Gasdrehgriffs regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muss das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
GAU51970
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor jeder Fahrt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10503
WARNING
Bei Fahren des Fahrzeugs mit falschem Reifendruck besteht Verletzungs- oder Lebensgefahr durch einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug.
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifendruck muss entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vorn:
225 kPa (2.25 kgf/cm², 33 psi)
Hinten:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA10511
WARNING
Niemals das Fahrzeug überladen. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Reifenkontrolle

-
Reifenflanke
-
Profiltiefe
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten):
1.6 mm (0.06 in)
HINWEIS
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
GWA10471
! WARNING
- Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, dass Sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
- Den Austausch von Bauteilen, die mit den Rädern und der Bremsanlage zu tun haben, sowie den Reifenwechsel grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt vornehmen lassen, die über die dafür notwendige fachliche Erfahrung verfügt.
- Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muss seine Lauffläche vorsichtig "eingefahren" werden.
Reifenausführung
Dieses Modell ist mit Gussrädern und Schlauchlos-Reifen und Reifenventilen ausgestattet.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GWA16100
! WARNING
- Die Vorder- und Hinterreifen sollten immer vom selben Hersteller und von gleicher Ausführung sein. Anderenfalls kann sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern und es kann zu Unfällen kommen.
- Die Ventilkappen fest aufschrauben, da sie Luftdruckverluste verhindern.
- Nur die unten aufgeführten Reifenventile und Ventileinsätze verwenden, um Luftverlust während der Fahrt zu vermeiden.
Ausschließlich die nachfolgenden Reifen sind nach zahlreichen Tests von der Yamaha Motor Co., Ltd. freigegeben worden.
Vorderreifen:
Größe:
120/70R15 M/C 56H
Hersteller/Modell:
DUNLOP/GPR-100F
BRIDGESTONE/BT011F
Reifenventil:
PVR59A
Ventileinsatz:
9100 (Original)
Hinterreifen:
Größe:
160/60R15 M/C 67H
Hersteller/Modell:
DUNLOP/GPR-100L
BRIDGESTONE/BT012R
Reifenventil: TR412 Ventileinsatz:
9100 (Original)
GAU51920
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Vor Fahrtantritt die Reifen auf Risse, Schnitte u. ä., die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
- Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muss das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens.
- Nach einer Reifenreparatur oder einem Reifenwechsel am Vorderrad die Ventilschaft-Mutter und -Kontermutter vorschriftsmäßig anziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Ventilschaft-Mutter
- Ventilschaft-Kontermutter
Anzugsmomente:
Ventilschaft-Mutter:
2.0 Nm (0.20 m·kgf, 1.4 ft·lbf)
Ventilschaft-Kontermutter:
3.0 Nm (0.30 m·kgf, 2.2 ft·lbf)
Spiel des Vorder- und Hinterradbremshebels überprüfen
Vorn

- Kein Bremshebelspiel
Hinten

- Kein Bremshebelspiel
GAU50860
An den Enden des Bremshebels sollte kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhanden ist, die Bremsanlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GWA14211
WARNING
Ein weiches oder schwammiges Gefühl beim Betätigen des Bremshebels kann bedeuten, dass sich Luft im hydraulischen System befindet. Befindet sich Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie das System von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften, bevor Sie mit dem Fahrzeug fahren. Luft in der Bremsanlage verringert die Bremskraft und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU53030
Feststellbremskabel (Hinterradbremse) einstellen
Eine Einstellung des Feststellbremskabels (Hinterradbremse) kann erforderlich werden, wenn der Feststellbremshebel nicht richtig hält. Ist der Feststellbremshebel (Hinterradbremse) nicht in Benutzung, sollte die Länge des Feststellbremskabels am Bremssattel (Hinterradbremse) 43 mm–45 mm (1.69 in–1.77 in) betragen.

- Einstellmutter
- Länge des Feststellbremskabels (Hinter-radbremse)
Das Spiel des Feststellbremskabels (Hinterradbremse) in regelmäßigen Abständen kontrollieren und ggf. folgendermaßen einstellen.
Zum Erhöhen des Spiels des Feststellbremskabels (Hinterradbremse) die Ein-
stellmutter am hinteren Bremssattel in Richtung (a) drehen. Zum Verringern des Spiels des Feststellbremskabels (Hinterradbremse) die Einstellmutter in Richtung (b) drehen. WARNUNG! Lässt sich die Einstellung auf diese Weise nicht vornehmen, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.[GWA16150]
Prüfen, dass die Hinterrad-Feststellbremse gelöst ist und dann sicherstellen, dass das Hinterrad sich leicht drehen lässt.
GAU52291
Hinterrad-Feststellbremse überprüfen
Die Hinterrad-Feststellbremse sollte in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle überprüft werden.
- Das Feststellbremskabel (Hinterradbremse) einstellen.
- Die Hinterrad-Feststellbremse aktivieren und dann das Fahrzeug versuchen zu schieben, um die ordnungsgemäße Funktion der Hinterrad-Feststellbremse zu überprüfen.
- Der Feststellbremssattel (Hinterradbremse) ist mit einem Verschleißanzeiger ausgestattet, mit dem sich die Bremsbeläge der Hinterrad-Feststellbremse überprüfen lassen. Zum Überprüfen der Bremsbeläge der Hinterrad-Feststellbremse die Position des Anzeigers kontrollieren, während der Feststellbremshebel aktiviert wird. Wenn der Verschleißanzeiger die Nut der Verschleißanzeige überschritten hat, lassen Sie die Feststellbremse von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
- Sicherstellen, dass die Gummi-Schutzmanschette keine Risse und Einschnitte aufweist.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Verschleißanzeigerille
- Verschleißanzeiger
- Gummi-Schutzmanschette
GAU22311
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Vorderradbremse

- Verschleißanzeiger des Bremsbelags
Hinterradbremse

- Verschleißanzeiger des Bremsbelags
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Die Bremsen weisen Verschleißanzeiger auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Bremse betätigen und die Verschleißanzeiger beobachten. Wenn ein Verschleißanzeiger die Bremsscheibe fast berührt, die Scheibenbremsbeläge im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU22581
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht. Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muss der Vorratsbehälter waagerecht stehen. Falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen.
Vorderradbremse

- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

- Minimalstand-Markierung
Vorgeschriebene Bremsflüssigkeit: DOT 4
GWA15990
! WARNING
Unsachgemäße Wartung kann zu einem Verlust der Bremswirkung führen. Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und die Bremsleistung verringern.
- Den Einfüllschraubverschluss vor dem Abnehmen säubern. Nur Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem versiegelten Behälter verwenden.
- Nur vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden; andere Flüssigkeiten können die Gummidichtungen
zersetzen und dadurch Lecks verursachen.
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Wird eine andere Bremsflüssigkeit als DOT 4 nachgefüllt, kann es zu schädlichen chemischen Reaktionen kommen.
- Darauf achten, dass beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
GCA17640
ACHTUNG
Bremsflüssigkeit kann lackierte Oberflächen und Kunststoffteile beschädigen. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist; daher auf jeden Fall die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüfen. Bei plötzlichem Absinken des Brems-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
flüssigkeitsstandes die Bremsanlage vor dem nächsten Fahrtantritt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22731
GAU51990
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß dem HINWEIS nach der Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Zusätzlich sollten die Öldichtungen der Hauptbremszylinder und der Bremssättel, sowie die Bremsschläuche, in den unten aufgeführten Abständen gewechselt werden, oder wenn sie beschädigt oder undicht sind.
- Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneuern.
- Bremsschläuche: Alle vier Jahre erneuern.
Durchhang des Antriebsriemens
Der Durchhang des Antriebsriemens sollte von einem Yamaha-Händler in den empfohlenen Abständen, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, überprüft und gestrafft werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23095
GAU29114
GAU23172
Bowdenzüge prüfen und schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert werden und die Züge und deren Enden ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowdenzug beschädigt oder funktioniert er nicht reibungslos, muss er von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt werden. WARNUNG! Beschädigungen der Seilzugummantelung können zu innerer Korrosion führen und die Seilzugbewegung behindern. Beschädigte Seilzüge aus Sicherheitsgründen unverzüglich erneuern.[GWA10711]
Empfohlenes Schmiermittel:
Yamaha Ketten- und Seilzugschmiermittel oder Motoröl
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug in einer Yamaha-Fachwerkstatt gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert werden.
Der Gaszug ist mit einer Gummiabdeckung ausgestattet. Sicherstellen, dass die Abdeckung sicher eingebaut ist. Auch wenn die Abdeckung korrekt eingebaut ist, schützt sie den Seilzug nicht vollständig vor dem Eindringen von Wasser. Daher bei der Reinigung des Fahrzeugs darauf achten, dass kein Wasser direkt auf die Abdeckung oder den Seilzug gegossen wird. Bei Verschmutzung den Seilzug oder die Abdeckung mit einem feuchten Tuch sauberwischen.
Bremshebel vorn und hinten schmieren
Handbremshebel (Vorderradbremse)

Handbremshebel (Hinterradbremse)

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Empfohlenes Schmiermittel: Silikonfett
GAU23213
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert werden.
GWA10741
WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen. Andernfalls könnte der Haupt- oder Seitenständer den Boden berühren und den Fahrer ablenken, was zu einem möglichen Kontrollverlust führen kann.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23272
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
Die Standrohre auf Kratzer und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.[GWA10751]
- Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.

Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU45511
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkkopflager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muss der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. (GWA10751)
- Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung vor und zurück zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23291
GAU52042
Radlager prüfen

Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Batterie
Die Batterie befindet sich unter dem vorderen Ablagefach A. (Siehe Seite 3-20.) Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb. Die Anschlüsse der Batteriekabel müssen jedoch kontrolliert und ggf. festgezogen werden.
GWA10760
! WARNING
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen. Im Falle, dass Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HILFE-Maßnahmen durch.
- ÄÜBERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
- INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
• AUGEN: Mindestens 15 Minuten
lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
- Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fern halten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
● DIES UND BATTERIEN VON KINDERN FERN HALTEN.
Batterie zugänglich machen
- Die Abdeckung B abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Das vordere Ablagefach öffnen A. (Siehe Seite 3-20.)

- Das Ablagefach nach außen ziehen
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
und dann entfernen.

-
Ablagefach
-
Das vordere Ablagefach A abschrauben.

-
Schraube
-
Vorderes Ablagefach A

Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen. Beachten Sie, dass die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
GCA16521
ACHTUNG
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ist ein spezielles Konstantspannungs-Ladegerät nötig. Bei Verwendung eines herkömmlichen Ladegeräts nimmt die Batterie Schaden.
Batterie lagern
- Wird das Fahrzeug über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern. ACHTUNG: Beim Ausbau der Batterie darauf achten, dass der Schlüssel auf "OFF" gedreht wurde, dann zuerst das Minuskabel und anschließend das Pluskabel abnehmen.[GCA16302]
- Bei einer Stilllegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen. ACHTUNG: Beim Einbau der Batterie darauf achten, dass der Schlüssel auf "OFF" gedreht wurde, dann zuerst das Plus-kabel und anschließend das Minuskabel anschließen.[GCA16840]
- Nach der Montage sicherstellen, dass die Batteriekabel richtig an die Batterieklemmen angeschlossen sind.
GCA16530
ACHTUNG
Die Batterie immer in aufgeladenem Zustand halten. Die Lagerung einer entladenen Batterie kann die Batterie dauerhaft beschädigen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Sicherungen wechseln

- Hauptsicherung
- Zusätzliche Hauptsicherung
- Abdeckung des Hauptsicherungskastens
GAU23633

- Ersatzsicherung
- Parkbeleuchtungssicherung
- Signalanlagensicherung
- Zündungssicherung
- Zusatzsicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
- Scheinwerfersicherung
- Ersatzsicherung
Die Hauptsicherung und der Sicherungskasten, der die Sicherungen für die einzelnen Stromkreise enthält, befinden sich hinter der Abdeckung A. (Siehe Seite 6-8.) Eine durchgebrannte Sicherung folgendermaßen erneuern.
- Den Zündschlüssel auf "OFF" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung her-
ausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen. WARNUNG! Keine Sicherung mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden, um Schäden an elektrischen Komponenten und einen möglichen Brand zu vermeiden. [GWA15131]
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
40.0 A
Scheinwerfersicherung:
20.0 A
Signalanlagensicherung:
15.0 A
Zündungssicherung:
7.5 A
Kühlerlüftersicherung:
15.0 A
Sicherung des Kraftstoffein-
spritz-Systems:
7.5 A
Parkleuchten-Sicherung:
10.0 A
Zusatzsicherung:
7.5 A
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob die von diesem Kreis versorgten Verbraucher
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
funktionieren.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU52230
Scheinwerferlampe auswechseln
Dieses Modell ist mit Halogen-Scheinwerferlampen ausgestattet. Eine durchgebrannte Scheinwerferlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden.
GCA10650
ACHTUNG
Darauf achten, folgende Teile nicht zu beschädigen:
● Scheinwerferlampe
Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leuchtkraft und Lebensdauer der Lampe. Deshalb den Glaskolben der Scheinwerferlampe nicht mit den Fingern berühren. Verunreinigungen der Scheinwerferlampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.
- Streuscheibe
Keinerlei Aufkleber oder Folien an der Streuscheibe anbringen. Die vorgeschriebene Lampen-Bezeichnung (Leistung) unbedingt beachten.

-
Den Glasteil der Lampe nicht berühren.
-
Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Die Lampenschutzkappe abnehmen.

- Abdeckung der Scheinwerferlampe
- Den Scheinwerfer-Steckverbinder abziehen und dann die defekte Lampe entgegen dem Uhrzeigersinn herausdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU24181
GAU52320

- Scheinwerfer-Steckverbinder
- Scheinwerferlampe
- Eine neue Lampe im Uhrzeigersinn hineindrehen.
- Den Scheinwerferstecker anschließen.
- Die Lampenschutzkappe aufsetzen.
- Die Abdeckung montieren.
- Den Scheinwerfer ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
Rücklicht/Bremslicht
Dieses Modell ist mit LED-Rücklicht/Bremslicht ausgestattet.
Von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen falls das Rücklicht/Bremslicht nicht funktioniert.
Blinkerlampe vorn auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

- Blinkerlampenfassung
- Die durchgebrannte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUT1930
GAU24313

Lampe des hinteren Blinkers
Falls ein hinterer Blinker nicht aufleuchtet, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen oder die Lampe auswechseln.
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln
- Die Kennzeichenleuchte abschrauben.

- Blinkerlampe
- Blinkerlampenfassung
- Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
-
Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
-
Schraube
-
Die Fassung der Kennzeichenleuchten-Lampe (zusammen mit der Lampe) herausziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Kennzeichenbeleuchtungsanlage
- Lampenfassung der Kennzeichenbeleuchtung
- Die durchgebrannte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung ein- setzen.
- Die Fassung (samt Lampe) einsetzen und hineindrücken.
- Die Kennzeichenleuchte wieder fest- schrauben.
GAU52050
Standlichtlampe auswechseln
- Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Die Fassung des Standlichts (zusammen mit der Lampe) herausziehen.

-
Stecker der Standlichtlampe
-
Die durchgebrannte Lampe herausziehen.

- Standlichtlampe
- Stecker der Standlichtlampe
- Eine neue Lampe in die Fassung ein- setzen.
- Die Fassung des Standlichts (zusammen mit der Lampe) hineindrücken.
- Die Abdeckung montieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU25881
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlassproblemen und Leistungseinbußen führen. Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten an Ihrem Motorroller sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
GWA15141
WARNING
Bei Überprüfung des Kraftstoffsystems nicht rauchen und sicherstellen, dass sich kein offenes Feuer oder Funkenquellen in der Nähe befinden, einschließ-
lich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Öfen. Benzin oder Benzindämpfe können sich leicht entzünden oder explodieren und dadurch schwere Augenverletzungen oder Beschädigungen verursachen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU42503
Fehlersuchdiagramme
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
1. Kraftstoff
Kraftstoffstand im Tank prüfen.
Es ist genügend Kraftstoff vorhanden.
Verdichtung prüfen.
Es ist kein Kraftstoff vorhanden.
Kraftstoff nachfüllen.
Der Motor startet nicht. Verdichtung prüfen.
2. Verdichtung
E-Starter betätigen.
Verdichtung OK.
Zündung prüfen.
Keine Verdichtung.
Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
3. Zündung
Zündkerzen herausnehmen und Elektroden prüfen.
Feucht
Mit einem trockenen Tuch abwischen und Zündkerzen-Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerzen ersetzen.
Trocken
Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
E-Starter betätigen.
Der Motor startet nicht. Batterie prüfen.
4. Batterie
E-Starter betätigen.
Der Motor dreht sich zügig.
Der Batteriezustand ist gut.
Der Motor dreht sich nur mühsam.
Die Batterieanschlüsse prüfen und, falls nötig, die Batterie von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen.
Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Motorüberhitzung
GWAT1040
! WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS
Falls die vorgeschriebene Kühlflüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlflüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU37833
Vorsicht bei Mattfarben
GCA15192
ACHTUNG
Einige Modelle sind mit mattfarbigen Bauteilen ausgestattet. Vor der Reinigung des Fahrzeugs sollten Sie einen Yamaha-Fachhändler bezüglich verwendbarer Reinigungsmittel zu Rate ziehen. Werden Bürsten, scharfe Chemikalien oder Reinigungsmittel zum Säubern dieser Bauteile benutzt, können diese verkratzt oder beschädigt werden. Auch Wachs sollte nicht auf mattfarbige Bauteile aufgetragen werden.
GAU26104
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, dass der Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, dass alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlussbuchsen, einschließlich des Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltrei-
niger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10783
ACHTUNG
- Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
- Unsachgemäße Reinigung kann Plastikteile (wie Verkleidungsteile, Abdeckungen, Windschutzscheiben, Streuscheiben, Instrumentenbeleuchtung usw.) und die Schalldämpfer beschädigen. Ausschließlich weiche, saubere Tücher oder Schwämme mit Wasser verwenden, um Plastikteile zu reinigen. Wenn sich die Plastikteile mit Wasser allein nicht gründlich genug reinigen lassen, kann ein verdünntes,
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
mildes Reinigungsmittel zusammen mit Wasser verwendet werden. Da Reinigungsmittel Plastikteile angreifen können, müssen alle Reste des Reinigungsmittels mit sehr viel Wasser abgespült werden.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühflüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsickern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
- Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten Schwämme verwenden, da sie Teile
abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterlässt. Ist die Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen, Küstennähe oder auf gestreuten Straßen
folgende Schritte durch.
HINWEIS
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. ACHTUNG: Kein warmes Wasser verwenden, da es die Korrosionsaktivität des Salzes erhöht.[GCA10791]
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metalloberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metalloberflächen.
Nach der Reinigung
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
-
Verwenden Sie zur Pflege von verchromten, Aluminium- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. (Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.)
-
Alle Metalloberflächen müssen mit ei-
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
nem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt oder vernickelt sind.
- Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
- Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10942
WARNING
Verunreinigungen auf den Bremsen oder Reifen kann zu Kontrollverlust führen.
- Sicherstellen, dass sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern; Reifen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen.
- Vor einer Fahrt mit dem Motorroller die Bremsleistung und das Verhalten in Kurven testen.
ACHTUNG
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuss abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS
- Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
- Die Scheinwerfer-Streuscheiben können beim Waschen, in regnerischem Wetter oder bei feuchten Klimabedingungen beschlagen. Durch kurzzeitiges Einschalten der Scheinwerfer kann die Feuchtigkeit von der Streuscheibe entfernt werden.
GCA10800
GAU36553
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen. Achten Sie darauf, dass der Motor und die Auspuffanlage kühl sind, bevor Sie den Motorroller abdecken.
GCA10B20
ACHTUNG
- Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Ammoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stilllegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stilllegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden:
- Folgen Sie allen Anweisungen im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
- Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz der Zylinder, Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Die Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerzen heraus- schrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrungen einfüllen.
c. Die Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerzen auf den Zylinderkopf legen, sodass die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl benetzt.)
e. Die Zündkerzenstecker von den Zündkerzen abziehen, die Zündkerzen einschrauben und die Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerzen aufsetzen.
WARNUNG! Um Beschädigun-
gen und Verletzungen durch Funken zu vermeiden, beim Durchdrehen des Motors sicherstellen, dass die Zündkerzenelektroden geerdet sind. [CWA10951]
- Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
- Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motorroller so aufbocken, dass beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
- Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
- Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über 30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-28.
HINWEIS
Anfallende Reparaturen vor der Stilllegung
ausführen.
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2200 mm (86.6 in)
Gesamtbreite:
775 mm (30.5 in)
Gesamthöhe:
1420/1475 mm (55.9/58.1 in)
Sitzhöhe:
800 mm (31.5 in)
Radstand:
1580 mm (62.2 in)
Bodenfreiheit:
125 mm (4.92 in)
Mindest-Wendekreis:
2800 mm (110.2 in)
Gewicht:
Gewicht (fahrfertig):
217 kg (478 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, DOHC
Zylinderanordnung:
Reihenzweizylinder
Hubraum
530 cm ^3
Bohrung × Hub:
68.0 × 73.0 mm (2.68 × 2.87 in)
Verdichtungsverhältnis:
10.90:1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Trockensumpfschmierung
Motoröl:
Empfohlene Marke:
YAMALUBE
Sorte (Viskosität):
SAE 10W-30 oder 10W-40
Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SG oder höher/JASO MA
Motoröl-Füllmenge:
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone:
2.70 L (2.85 US qt, 2.38 Imp.qt)
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone:
2.90 L (3.07 US qt, 2.55 Imp.qt)
Kühlsystem:
Fassungsvermögen des Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung):
0.27 L (0.29 US qt, 0.24 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlers (einschließlich aller Kanäle):
1.50 L (1.59 US qt, 1.32 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Ölbeschichteter Papiereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Bleifreies Normalbenzin oder Gasohol (E10)
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
15.0 L (3.96 US gal, 3.30 Imp.gal)
Davon Reserve:
3.0 L (0.79 US gal, 0.66 Imp.gal)
Kraftstoff-Einspritzung:
Drosselklappengehäuse:
Kennzeichnung:
59C1 00
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/CR7E
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Mehrscheiben-Automatik-Ölbadkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsverhältnis:
1.000
Achsantrieb:
Riemen
Sekundäruntersetzungsverhältnis:
6.034 (52/32 × 36/22 × 59/26)
Getriebeart:
Keilriemen-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart:
unten offener Zentralrohrrahmen
Lenkkopfwinkel:
25.00 Grad
Nachlauf:
92 mm (3.6 in)
Vorderreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
120/70R15 M/C 56H
TECHNISCHE DATEN
Hersteller/Typ:
DUNLOP/GPR-100F
Hersteller/Typ:
BRIDGESTONE/BT011F
Hinterreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
160/60R15 M/C 67H
Hersteller/Typ:
DUNLOP/GPR-100L
Hersteller/Typ:
BRIDGESTONE/BT012R
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung:
198 kg (437 lb)
* (Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung:
0–90 kg (0–198 lb)
Vorn:
225 kPa (2.25 kgf/cm², 33 psi)
Hinten:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
Zuladungsbedingung:
Doppelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart:
Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
120.0 mm (4.72 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart:
Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft, gas-
druckunterstützt
Federweg:
116.0 mm (4.57 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem:
TCI
Lichtmaschine:
Drehstromgenerator mit Permanentmagnet
Batterie:
Typ:
YTZ12S
Spannung, Kapazität:
12 V, 11.0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung, Watt × Anzahl:
Scheinwerfer:
12 V, 55 W × 2
Rücklicht/Bremslicht:
LED
Blinklicht vorn:
12 V, 21.0 W × 2
Blinklicht hinten:
12 V, 21.0 W × 2
Standlicht vorn:
12 V, 5.0 W × 1
Kennzeichenbeleuchtung:
12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
LED
Fernlicht-Kontrollleuchte:
LED
Blinker-Kontrollleuchte:
LED x 2
Motorstörungs-Warnleuchte:
LED
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sys-
tems:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
40.0 A
Scheinwerfersicherung:
20.0 A
Signalanlagensicherung:
15.0 A
Zündungssicherung:
7.5 A
Parkleuchten-Sicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
15.0 A
Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems:
7.5 A
Zusatzsicherung:
7.5 A
KUNDENINFORMATION
GAU48612
GAU26410
GAU26500
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modell-code-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln bei Yamaha-Händlern sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden.
FAHRZEUG-
IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:

Fahrzeug-Identifizierungsnummer

- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Fahrzeugs, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
Modellcode-Plakette

- Modellcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist an der Innenseite des hinteren Ablagefachs angebracht. (Siehe Seite 3-20.) Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
A
Abblendschalter....3-12
Abdeckungen, abnehmen und montieren 6-8
Ablagefächer 3-20
Abstellen....7-3
Anfahren....5-2
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems....3-4
B
Batterie 6-28
Beschleunigen und Verlangsamen......5-2
Blinker-Kontrollleuchten....3-3
Blinkerlampe vorn, auswechseln ......6-32
Blinkerschalter....3-12
Bordwerkzeug....6-2
Bowdenzüge, prüfen und schmieren .....6-25
Bremsen 5-3
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen....6-23
Bremsflüssigkeit, wechseln 6-24
Bremshebel, schmieren....6-25
D
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)......3-12
Drehzahlmesser 3-5
Durchhang des Antriebsriemens ......6-24
E
Einfahrvorschriften....5-4
F
Fahrer-Rückenlehne, einstellen....3-19
Fahrzeug-Identifizierungsnummer......9-1
Federbein 3-24
Fehlersuchdiagramme....6-36
Fehlersuche....6-35
Fernlicht-Kontrollleuchte....3-3
Feststellbremshebel
(Hinterradbremse).... 3-15
Feststellbremskabel
(Hinterradbremse), einstellen.... 6-21
G
Gasdrehgriff und Gaszug, kontrollieren
und schmieren 6-25
Geschwindigkeitsmesser 3-4
H
Handbremshebel, Hinterradbremse .....
Handbremshebel, Vorderradbremse..... 3-13
Haupt- und Seitenständer, prüfen
und schmieren 6-26
Helmhalter 3-20
Hinterrad-Feststellbremse, überprüfen ... 6-21
Hupenschalter.... 3-13
|
Identifizierungsnummern.... 9-1
K
Katalysator ....
Kennzeichenleuchten-Lampe,
auswechseln 6-33
Kontrollleuchten und Warnleuchte 3-3
Kraftstoff.... 3-16
Kraftstoff, Tipps zum Sparen.... 5-3
Kühlflüssigkeit 6-14
L
Lage der Teile 2-1
Leerlaufdrehzahl 6-16
Lenkerarmaturen.... 3-12
Lenkung, prüfen 6-27
Lichthupenschalter.... 3-12
Luftfiltereinsatz, ersetzen 6-15
M
Modellcode-Plakette 9-1
Motor anlassen 5-1
Motoröl und Ölfilterpatrone ......6-11
Motorstoppschalter 3-13
Motorstörungs-Warnleuchte 3-4
Multifunktionsanzeige 3-5
P
Parken 5-4
Pflege....7-1
R
Räder....6-19
Radlager, prüfen....6-28
Reifen 6-17
Rücklicht/Bremslicht 6-32
Rückspiegel 3-24
S
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und
Hinterrads, prüfen....6-22
Scheinwerferlampe, auswechseln .....6-31
Seitenständer....3-25
Sicherheitsinformationen 1-1
Sicherungen, wechseln....6-30
Sitzbank....3-18
Spiel des Gasdrehgriffs, prüfen ......6-17
Spiel des Vorder- und
Hinterradbremshebels, überprüfen......6-20
Standlichtlampe, auswechseln .....6-34
Starterschalter 3-13
System der Wegfahrsperre....3-1
T
Tankverschluss....3-15
Technische Daten....8-1
Teleskopgabel, prüfen 6-27
INDEX
Tipps zur Fahrsicherheit ......1-5
v
Ventilspiel....6-17
Vorsicht bei Mattfarben....7-1
W
Warnblinkschalter 3-13
Wartung, Abgas-Kontrollsystem 6-3
Wartung und Schmierung, regelmäßig .....6-4
Windschutzscheibe....3-22
Z
Zündkerzen, prüfen....6-10
Zünd-/Lenkschloss....3-2
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System......3-25

YAMAHA
AUF RECYCLINGPAPIER GEDRUCKT PRINTED IN JAPAN
2011.09-6.1×1
(G)