X-max 125 (2010) - Rollschuhe YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Motorroller |
| Marke | Yamaha |
| Modell | X-max 125 (2010) |
| Motor | 4-Takt, flüssigkeitsgekühlt, 125 cm³ |
| Leistung | 11 kW (15 PS) bei 9000 U/min |
| Drehmoment | 12 Nm bei 7500 U/min |
| Kraftstoff | Benzin, bleifrei |
| Tankinhalt | 13 Liter |
| Verbrauch | ca. 3,0 L/100 km |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 110 km/h |
| Gewicht (fahrbereit) | 155 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 310 kg |
| Sitzhöhe | 785 mm |
| Reifengröße vorne | 120/70-15 |
| Reifengröße hinten | 140/70-14 |
| Bremsen vorne/hinten | Scheibenbremse 267/245 mm |
| Federung vorne | Teleskopgabel |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer |
| Abmessungen (L×B×H) | 2150 × 780 × 1400 mm |
| Stauraum | Unter dem Sitz, für zwei Helme |
| Getriebe | Stufenloses CVT-Automatikgetriebe |
| Starter | Elektro- und Kickstarter |
Häufig gestellte Fragen - X-max 125 (2010) YAMAHA
Benutzerfragen zu X-max 125 (2010) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG X-max 125 (2010) YAMAHA
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen.
BEDIENUNGSANLEITUNG
YP125R
39D-F8199-G0
GAU26945
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Diese Bedienungsanleitung muss, wenn das Fahrzeug verkauft wird, beim Fahrzeug verbleiben.
YAMAHA
YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
1450-6, Mori Mori-machi Shuchi-gan, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan
Date of issue: 1 Aug. 2002
Revision record
| No. | Contact date | Date |
| 1 | To change contact person and integrate type-designation. 9 | Jun. 2005 |
| 2 | Version up the norm of EN60950 to EN60950-1 | 27 Feb. 2006 |
| 3 | To change company name | 1 Mar. 2007 |
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir
Firma: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
Adresse: 1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan
Erklären hiermit, dass das Produkt:
Art der technischen Ausstattung: WEGFAHRSPERRE
Typenbestimmung: 5SL-00
den folgenden Normen oder Dokumenten entspricht:
R&TTE-Richtlinie(1999/5/EG)
EN300 330-2 v1.1.1(2001-6), EN60950-1(2001)
Richtlinie über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder
dreirädrigen Kraftfahrzeugen (97/24/EG: Kapitel 8, EMV)
Ausstellungsort: Shizuoka, Japan
Ausstellungsdatum: 1. August 2002
Übersicht der Änderungen
| Nr. | Inhalt Datum | |
| 1 | Zum Wechseln des Ansprechpartners und Einordnen der Typenbestimmung. | 9. Juni 2005 |
| 2 | Version von Norm EN60950 bis EN60950-1 | 27. Februar 2006 |
| 3 | Zum Wechseln des Firmennamens | 1. März 2007 |
Generaldirektor des Qualitätssicherungsbereichs

GAU10113
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine YP125R, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser YP125R nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn die Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie Ihren Motorroller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Wenn Sie Fragen zu dieser Anleitung haben, wenden Sie sich bitte an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA12411
WARNING
Diese Anleitung aufmerksam und vollständig vor der Inbetriebnahme des Motorrollers durchlesen.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
GAU10132
| Dies ist das Sicherheits-Warnsymbol. Es warnt Sie vor potenziellen Verletzungsgefahren. Befolgen Sie alle Sicherheitsanweisungen, die diesem Symbol folgen, um mögliche schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden. | |
| Das Zeichen WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann. | |
| Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, dass spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs oder anderen Eigentums zu vermeiden. | |
| Das Zeichen HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen oder zu klären. |
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAUS1172
YP125R
BEDIENUNGSANLEITUNG
©2009 YAMAHA MOTOR ESPAÑA S.A.
- Auflage, August 2009
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Gedruckt in Spanien.
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN.....1-1
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit .....1-5
BESCHREIBUNG 2-1
Linke Seitenansicht....2-1
Rechte Seitenansicht....2-2
Bedienungselemente und Instrumente 2-3
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION......3-1
System der Wegfahrsperre......3-1
Zünd-/Lenkschloss ....3-2
Warn- und Kontrollleuchten....3-4
Blinker-Kontrollleuchten 3-4
Fernlicht-Kontrollleuchte ....3-4
Motorstörungs-Warnleuchte .....3-4
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems....3-4
Geschwindigkeitsmesser....3-5
Drehzahlmesser 3-5
Multifunktionsanzeige....3-6
Lenkerarmaturen....3-11
Lichthupenschalter ....3-11
Abblendschalter 3-11
Blinkerschalter 3-11
Hupenschalter 3-11
Starterschalter 3-11
Warnblinkschalter 3-11
Handbremshebel
(Vorderradbremse)......3-12
Handbremshebel
(Hinterradbremse)......3-12
Tankverschluss 3-12
Kraftstoff 3-13
Katalysatoren....3-14
Sicherungshalterung....3-15
Sitzbank 3-15
Seitenständer......3-18
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System......3-19
ZU IHRER SICHERHEIT - ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN....4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE ....5-1
Motor anlassen 5-1
Anfahren....5-2
Beschleunigen und
Verlangsamen....5-2
Bremsen....5-3
Tipps zum Kraftstoffsparen ....5-3
Einfahrvorschriften....5-4
Parken....5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
EINSTELLUNG 6-1
Bordwerkzeug....6-2
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ......6-3
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle....6-4
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren ....6-8
Zündkerze prüfen......6-9
Motoröl 6-10
Achsgetriebeöl......6-13
Kühlflüssigkeit......6-14
Filtereinsätze von Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter.....6-16
Gaszugspiel kontrollieren ......6-17
Ventilspiel....6-17
Reifen....6-18
Gussräder 6-19
Spiel des Vorder- und Hinterradbremshebels überprüfen....6-20
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen 6-20
Bremsflüssigkeitsstand prüfen .....6-21
Bremsflüssigkeit wechseln ......6-22
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren......6-22
Bremshebel vorn und hinten schmieren....6-23
INHALT
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren....6-23
Teleskopgabel prüfen 6-24
Lenkung prüfen....6-25
Radlager prüfen 6-25
Batterie 6-25
Sicherungen wechseln....6-27
Scheinwerferlampe auswechseln ...6-28
Blinkerlampe vorn auswechseln.....6-28
Ersetzen einer Rücklicht-/Bremslichtlampe oder einer Lampe des hinteren Blinkers......6-28
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln....6-29
Standlichtlampe auswechseln......6-30
Fehlersuche 6-30
Fehlersuchdiagramme ......6-31
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS....7-1
Vorsicht bei Mattfarben .....7-1
Pflege....7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN......8-1
KUNDENINFORMATION ......9-1
Identifizierungsnummern .....9-1
Schlüssel-Identifizierungsnummer....9-1
Fahrzeug-Identifizierungsnummer ....9-1
Modellcode-Plakette....9-2

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10263
Seien Sie ein
verantwortungsbewusster Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich für den sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb Ihres Motorrollers.
Motorroller sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von den richtigen Fahrtechniken und von der Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder Fahrer sollte die folgenden Voraussetzungen kennen, bevor er diesen Motorroller fährt.
Er oder sie sollte:
●Gründliche Anleitung von kompetenter Stelle über alle Aspekte des Fahrens mit einem Motorroller erhalten.
●Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Warnungen und Wartungserfordernisse beachten.
●Qualifizierte Ausbildung in sicheren und richtigen Fahrtechniken erhalten.
- Professionelle technische Wartung gemäß dieser Bedienungsanleitung und/oder wenn die mechanischen Zustände dies erfordern.
Sicheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren Betriebszustand überprüfen. Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich
die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor jeder Fahrt durchzuführenden Kontrollen finden Sie auf Seite 4-1.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
●Die häufigste Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist, dass Autofahrer die Motorroller im Verkehr nicht (oder zu spät) erkennen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu erkennen zu geben ist daher eine sehr effektive Methode, Unfälle dieser Art zu reduzieren.
Deshalb:
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallenden Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder eine Kreuzung überqueren, besonders aufmerksam sein, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, dass andere Autofahrer Sie sehen können. Vermeiden Sie es, im toten Winkel eines anderen Verkehrsteilnehmers zu fahren.
●An vielen Unfällen sind unerfahrene Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Führerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, dass Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und dass Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen, einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in verkehrsfreien Bereichen üben, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Bedienungs- selementen gründlich vertraut sind.
●Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es, in einer Kurve wegen zu hoher Geschwindigkeit zu weit heraus getragen zu werden oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit).

SICHERHEITSINFORMATIONEN
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen vertretbar ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die Fahrspur wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
●Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
- Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf den Fußrasten haben, um stets die Kontrolle über den Motorroller zu haben.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten. Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich für das Fahren auf Straßen ausge-
legt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Todesursache. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen, und Sie könnten deshalb eine Gefahr verspätet erkennen.
●Eine Jacke, feste Schuhe, lange Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfangen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße bedeckt. Der Motor und die Auspuffanlage sind im und auch nach dem
Betrieb sehr heiß, so dass es zu Verbrennungen kommen kann.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Vermeiden Sie Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung. Das Einatmen von Kohlenmonoxid verursacht zunächst Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit, Übelkeit, Verwirrtheit und führt schließlich zum Tod.
Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruch- und geschmackloses Gas, das vorhanden sein kann, auch wenn Sie Auspuffgase weder sehen noch riechen. Eine tödliche Kohlenmonoxid-Konzentration kann sich sehr schnell ansammeln und Sie können binnen kurzer Zeit bewusstlos und damit unfähig werden, sich selbst zu helfen. Tödliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen können sich auch stunden- oder sogar tagelang in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen halten. Wenn Sie irgendein Symptom einer Kohlenmonoxid-Vergiftung an sich verspüren, verlassen Sie den Bereich sofort, atmen Sie frische Luft ein und SUCHEN SIE SOFORT ÄRZTLICHE HILFE.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
- Lassen Sie Motoren nicht in geschlossenen Räumen laufen. Auch wenn Sie versuchen, die Motorabgase mit Hilfe von Ventilatoren, geöffneten Fenstern und Türen abzuführen, kann die Kohlenmonoxid-Konzentration trotzdem sehr schnell einen gefährlichen Pegel erreichen.
●Lassen Sie den Motor nicht in schlecht belüfteten oder teilweise geschlossenen Bereichen wie Schuppen, Garagen oder Carports laufen.
- Lassen Sie den Motor im Freien nicht an Stellen laufen, von wo aus die Abgase durch Öffnungen wie Fenster oder Türen in ein Gebäude gelangen können.
Beladung
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck kann die Stabilität und das Fahrverhalten Ihres Motorrollers beeinträchtigen, wenn die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie beim Hinzufügen von Gepäck oder Zubehör zu Ihrem Motorroller äußerst vorsichtig vor. Fahren Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihren Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt haben. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen Ihres Motorrollers sowie Informationen über Zubehör: Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze nicht überschreiten. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Max. Gesamtzuladung: 186 kg (410 lb)
Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist beim Beladen folgendes zu beachten:
●Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Packen Sie die schwersten Teile so nah wie möglich am Fahrzeugschwerpunkt und stellen Sie im Interesse eines optimalen Gleichgewichts und maximaler Stabilität sicher, dass die Zuladung so gleichmäßig wie möglich auf beide Seiten des Motorrollers verteilt ist.
●Sich verlagernde Gewichte können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, dass Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt ist, bevor Sie
losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
- Die Federung entsprechend Ihrer Zuladung einstellen (nur für Modelle mit einstellbarer Federung), und Reifendruck und -zustand prüfen.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der Vorderradabdeckung befestigen. Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
- Dieses Fahrzeug ist nicht für das Ziehen eins Anhängers oder den Anbau eines Beiwagens ausgelegt.
Yamaha-Originalzubehör
Die Auswahl von Zubehör für Ihr Fahrzeug ist eine wichtige Entscheidung. Yamaha-Originalzubehör, das Sie nur bei Ihrem Yamaha-Händler erhalten, wurde von Yamaha für die Verwendung an Ihrem Fahrzeug ausgelegt, getestet und zugelassen.
Viele Anbieter, die in keiner Beziehung zu Yamaha stehen, stellen Teile und Zubehör für Yamaha-Fahrzeuge her oder bieten die Modifikation von Yamaha-Fahrzeugen an. Yamaha ist außerstande, die für diesen

SICHERHEITSINFORMATIONEN
Zubehörmarkt hergestellten Produkte zu testen. Aus diesem Grunde kann Yamaha die Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha verkauft wird oder die Durchführung von Modifikationen, die nicht speziell von Yamaha empfohlen wurden, weder gutheißen noch empfehlen, auch dann nicht, wenn das Produkt oder die Modifikation von einer Yamaha-Fachwerkstatt verkauft bzw. eingebaut wurde. Teile, Zubehör und Modifikationen vom freien Zubehörmarkt
Es mag Produkte auf dem freien Zubehörmarkt geben, deren Auslegung und Qualität dem Niveau von Yamaha-Originalzubehör entspricht, bedenken Sie jedoch, dass einige Zubehörteile und Modifikationen des freien Zubehörmarktes nicht geeignet sind wegen potenzieller Sicherheitsrisiken für Sie und andere. Der Einbau von Produkten des freien Zubehörmarktes oder die Durchführung von Modifikationen an Ihrem Fahrzeug, die dessen Konstruktionsmerkmale oder Betriebsverhalten verändern, kann Sie und andere einer höheren Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen aussetzen. Sie sind selbst verantwortlich für Verletzungen, die mit Änderungen an Ihrem Fahrzeug in Verbindung stehen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, dass es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder Lenkausschlag begrenzt, die Handhabung der Bedienungselemente behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen zu Instabilität führen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muss dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum beschränkt werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der
Motorroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese inkorrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit des Fahrers und kann die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigen; deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Wird die elektrische Anlage des Motorrollers durch elektrische Zubehörteile überlastet, kann die elektrische Anlage ausfallen, was zu einem gefährlichen Ausfall der Beleuchtung oder der Motors führen kann.
Reifen und Felgen vom freien Zubehörmarkt
Die ab Werk an Ihrem Motorroller montierten Reifen und Felgen entsprechen genau seinen Leistungsdaten und bieten die

SICHERHEITSINFORMATIONEN
beste Kombination aus Handhabung, Bremsverhalten und Komfort. Andere Reifen, Felgen, Größen und Kombinationen sind möglicherweise ungeeignet. Reifendaten und weitere Informationen zum Reifenwechsel siehe Seite 6-18.
GAU10372
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit
●Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer nassen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer nassen Oberfläche angehalten werden muss.
●Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
●Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, dass ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnet, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.
●Die Bremsbeläge könnten nass werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Reinigung des Motorrollers muss die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
●Nicht zu viel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil. Das Gepäck mit einer starken Schnur am Gepäckträger (falls vorhanden) befestigen. Überladung und loses Gepäck beeinträchtigen die Stabilität des Motorrollers. Loses Gepäck kann außerdem den Fahrer ablenken. (Siehe seite 1-1).
Linke Seitenansicht
GAU10410

- Scheinwerfer (Seite 6-28)
- Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-12)
- Bordwerkzeug (Seite 6-2)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses (Seite 6-16)
- Hinteres Ablagefach (Seite 3-16)
- Luftfiltereinsatz (Seite 6-16)
- Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-18)
-
Motoröl-Ablassschraube (Seite 6-10)
-
Hauptständer (Seite 6-23)
-
Seitenständer (Seite 3-18)
Rechte Seitenansicht
GAU10420

- Haltegriff (Seite 5-2)
- Sitzbank (Seite 3-15)
- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel (Seite 6-14)
- Batterie (Seite 6-25)
- Sicherungen (Seite 6-27)
- Scheibenbremsbelag (Vorderradbremse) (Seite 6-20)
- Prüffenster für den Kühlflüssigkeitsstand (Seite 6-14)
-
Motoröl-Messstab (Seite 6-10)
-
Scheibenbremsbelag (Hinterradbremse) (Seite 6-20)
-
Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-18)
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-12)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-11)
- Geschwindigkeitsmesser (Seite 3-5)
- Multifunktionsanzeige (Seite 3-6)
- Drehzahlmesser (Seite 3-5)
- Rechte Lenkerschalter (Seite 3-11)
- Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-12)
-
Gasdrehgriff (Seite 6-17)
-
Zündschloss/Lenkschloss (Seite 3-2)
-
Vorderes Ablagefach (Seite 3-16)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10976
System der Wegfahrsperre

- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahrsperren-System ausgestattet, wobei die Standardschlüssel mit Codes programmiert werden, um Diebstahl zu verhindern. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten:
- einem Schlüssel zur Code-Neuprogrammierung (mit rotem Bügel)
- zwei Standardschlüsseln (mit schwarzen Bügeln), die mit den neuen Codes programmiert werden können
- einem Transponder (welcher im Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung eingebaut ist)
●einer Wegfahrsperren-Einheit
●ein ECU
- einer Wegfahrsperren-Kontrollleuchte (Siehe seite 3-4).
Mit dem Hauptschlüssel (roter Bügel) können die Standardschlüssel (schwarzer Bügel) programmiert werden. Da die Programmierung ein schwieriges Verfahren ist, sind das Fahrzeug und alle drei Schlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zu bringen, um sie dort programmieren zu lassen. Den Hauptschlüssel (roter Bügel) nicht zum Fahren verwenden. Der Hauptschlüssel sollte nur zum Neuprogrammieren der Standardschlüssel verwendet werden. Zum Fahren immer einen Standardschlüssel benutzen.
GCA11821
ACHTUNG
●DEN HAUPTSCHLÜSSEL ZUR NEUPROGRAMMIERUNG NICHT VERLIEREN! WURDE ER VERLOREN, WENDEN SIE SICH UNVERZÜGLICH AN IHREN HÄNDLER! Wenn der Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung verloren wurde, können die Standardschlüssel nicht mehr programmiert werden. Zwar können die übrig gebliebenen Standardschlüssel noch zum Starten
des Fahrzeugs verwendet werden, wenn jedoch eine Neuprogrammierung erforderlich wird (z. B. ein neuer Standardschlüssel wird gebraucht oder alle Schlüssel sind verloren gegangen), muss das gesamte Wegfahrsperren-System ersetzt werden. Deshalb ist es äußerst empfehlenswert immer einen der programmierten Standardschlüssel zum Fahren zu verwenden und den Hauptschlüssel an einem sicheren Ort aufzubewahren.
●Die Schlüssel nicht in Wasser tauchen.
●Die Schlüssel vor extrem hohen Temperaturen schützen.
●Die Schlüssel keinen starken Magnetfeldern aussetzen (dies beinhaltet, ist aber nicht begrenzt auf Produkte wie Lautsprecher, usw.).
●Die Schlüssel nicht in die Nähe von Gegenständen legen, die elektrische Signale übertragen.
●Keine schweren Gegenstände auf die Schlüssel legen.
●Die Schlüssel nicht nachschleifen oder sonst wie verändern.
●Den Kunststoffteil der Schlüssel nicht zerlegen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
- Keine zwei Schlüssel eines Wegfahrsperrensystems auf dem selben Schlüsselring anbringen.
●Die Standardschlüssel, sowie Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme, vom Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung fern halten. - Schlüssel anderer Wegfahrsperrensysteme vom Zündschloss fern halten, da diese Signalstörungen verursachen können.
GAU10472
Zünd-/Lenkschloss

Das Zünd-/Lenkschloss verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus. Die einzelnen Schlüsselstellungen sind nachfolgend beschrieben.
HINWEIS
Stellen Sie sicher, dass Sie den Standardschlüssel (schwarzer Bügel) für die normale Benutzung des Fahrzeugs verwenden. Um das Risiko den Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung (roter Bügel) zu verlieren gering zu halten, sollten Sie diesen an einem sicheren Ort aufbewahren und nur für die Neuprogrammierung von Codes verwenden.
GAU34121
ON
Alle elektrischen Stromkreise werden mit Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlichter vorn leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS
Die Scheinwerfer leuchten automatisch auf, wenn der Motor angelassen wird und bleiben an, bis der Schlüssel auf "OFF" gedreht wird, oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10661
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
GWA10061
WARNING
Den Schlüssel während der Fahrt niemals auf "OFF" oder "LOCK" drehen. Anderenfalls wird die elektrische Anlage ausgeschaltet, wodurch es zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Unfällen kommen kann.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10683
LOCK (Schloss)
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln

- Drücken
-
Abbiegen
-
Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Schlüssel in Stellung "OFF" hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "LOCK" drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln

- Drücken
- Abbiegen
Den Schlüssel hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "OFF" drehen.
GAU10941
p≤ (Parken)
Der Lenker ist verriegelt, das Rücklicht, die Kennzeichenbeleuchtung und das vordere Standlicht sind an. Die Warnblinkanlage und die Blinker können eingeschaltet werden, aber alle anderen elektrischen Anlagen sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Der Lenker muss verriegelt werden, bevor man den Zündschlüssel auf "p"drehen kann.
GCA11020
ACHTUNG
Die Parkposition nicht über einen längeren Zeitraum verwenden, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU11004
Warn- und Kontrollleuchten

- Blinker-Kontrollleuchten "und "
- Fernlicht-Kontrollleuchte "Ö
- Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
- Motorstörungs-Warnleuchte "
GAU11030
Blinker-Kontrollleuchten "und "→"
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrollleuchte.
GAU11080
Fernlicht-Kontrollleuchte "D
Diese Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
GAU43023
Motorstörungs-Warnleuchte "
Diese Warnleuchte leuchtet auf oder blinkt, wenn ein elektrischer Überwachungskreis des Motors nicht korrekt arbeitet. Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-Prüfeinrichtung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "ON" geprüft werden. Die Warnleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
HINWEIS
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht und der Starterschalter gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU38623
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
Der elektrische Stromkreis der Anzeige-leuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "ON" geprüft werden. Die
3-4
Anzeigeleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Anzeigeleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "ON" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
Wenn der Zündschlüssel auf "OFF" gestellt worden ist und 30 Sekunden verstrichen sind, beginnt die Anzeigeleuchte zu blinken, um anzuzeigen, dass das Wegfahrsperren-System aktiviert ist. Nach 24 Stunden hört die Anzeigeleuchte auf zu blinken. Das Wegfahrsperren-System ist jedoch immer noch aktiviert.
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für das Wegfahrsperren-System ausgestattet. (Beschreibung der Stromkreis-Prüfeinrichtung siehe Seite 3-6.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAUS1860
Geschwindigkeitsmesser

- Geschwindigkeitsmesser
NUR FÜR U.K.

- Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Geschwindigkeitsmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Geschwindigkeitsbereich und kehrt dann wieder zurück auf Null.
GAU11872
Drehzahlmesser

- Drehzahlmesser
- Roter Bereich des Drehzahlmessers
Der elektrische Drehzahlmesser ermöglicht die Überwachung der Motordrehzahl, um sie im optimalen Leistungsbereich zu halten.
Wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht wird, wandert die Nadel des Drehzahlmessers zur Prüfung des elektrischen Stromkreises einmal über den ganzen Drehzahlbereich und kehrt danach wieder zurück auf Null.
GCA10031
ACHTUNG
Den Motor nicht im roten Bereich des Drehzahlmessers betreiben.
Roter Bereich: 8250 und darüber
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Multifunktionsanzeige
GAUS1681
GWA12312
WARNING
Bevor Veränderungen an den Einstellungen der Multifunktionsanzeige vorgenommen werden, muss das Fahrzeug im Stillstand sein. Werden Einstellungen während der Fahrt vorgenommen, kann dies den Fahrer ablenken und die Unfallgefahr erhöhen.

- Uhr/Umgebungstemperatur-Anzeige
- Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
- Kraftstoffmesser
- Kilometerzähler/Kraftstoffreserve-Kilometerzähler
- Wahlknopf "SELECT"
- Rückstellknopf "RESET"

- Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
- Reserve-Warnanzeige "
- Kühflüssigkeitstemperatur-Warnanzeige " "
- Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
●einen Kraftstoffmesser
- einen Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
●einen Kilometerzähler
●zwei Tageskilometerzähler (zeigen die seit dem letzten Zurücksetzen auf Null gefahrenen Kilometer an)
- einen Reservekilometerzähler (der die zurückgelegte Strecke anzeigt, seitdem das untere Segment des Kraftstoffmessers und die Reserve-Warnanzeige zu blinken begonnen haben)
●eine Stromkreis-Prüfeinrichtung
•eine Uhr
- einen Umgebungstemperatur-Anzeiger
●eine Ölwechsel-Intervallanzeige
●Anzeige für den Keilriemenwechsel
HINWEIS
●Vergewissern Sie sich, dass der Schlüssel auf "ON" steht, bevor Sie den Wahlknopf "SELECT" und den Rückstellknopf "RESET" verwenden.
●Zur Überprüfung des Stromkreises leuchten beim Drehen des Schlüssels auf "ON" zunächst alle Display-Segmente der Multifunktionsanzeige auf und erlöschen dann wieder.
Kilometerzähler-Betriebsarten
Den Wahlknopf "SELECT" drücken, um in folgender Reihenfolge zwischen dem Kilometerzähler "Odo" und den Tageskilometerzähler-Betriebsarten "Trip" umzuschalten:
Odo/Trip (oben) → Trip (unten)/Trip (oben) → Odo/Trip (oben)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

Wenn nur noch ca. 1,7 L (0,45 US gal, 0,37 Imp.gal) Kraftstoff im Kraftstofftank sind, beginnen das untere Segment des Kraftstoffmessers und die Reserve-War-nanzeige zu blinken und das Display wechselt automatisch in die Reservekilometerzähler-Betriebsart "Trip F" und beginnt, die ab diesem Punkt zurückgelegte Strecke zu messen. Mit dem Wahlknopf "SELECT" kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden:
Trip F/Trip (oben) → Trip (unten)/Trip (oben) → Odo/Trip (oben) → Trip F/Trip (oben)

- Kraftstoffreserve-Kilometerzähler

SELECT → SELECT → SELECT
No existe fichero de pies capMultidisplay5 Um einen Tageskilometerzähler zurück- zustellen, muss der Wahlknopf "SELECT" so lange gedrückt werden, bis "Trip" oder "Trip F" zu blinken beginnen ("Trip" oder "Trip F" werden nur fünf Sekunden lang blinken). Während "Trip" oder "Trip F" blinkt, den Rückstellknopf "RESET" min-
destens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
HINWEIS
Die Anzeige kann, nachdem Sie den Rückstellknopf "RESET" gedrückt haben, nicht wieder zurück auf "Trip F" geschaltet werden.
Kraftstoffmesser
Wenn der Schlüssel in der Stellung "ON" steht, zeigt der Kraftstoffmesser die Kraftstoffmenge im Kraftstofftank an. Die Anzahl der Display-Segmente nimmt mit abnehmendem Kraftstoffvorrat in Richtung "E" (leer) ab. Wenn der Kraftstoffsstand das untere Segment in der Nähe von "E" erreicht hat, blinken die Reserve-War-nanzeige und das untere Segment auf. Sobald wie möglich auftanken.
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
Mit dem Schlüssel in Stellung "ON" zeigt die Kühlfüssigkeitstemperatur-Anzeige die Temperatur der Kühlfüssigkeit an. Die Kühlfüssigkeitstemperatur des Motors
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Blinken das obere Segment und die Kühflüssigkeitstemperatur-Wannanzeige auf, das Fahrzeug anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe seite 6-30).

Den Motor bei Überhitzung nicht weiter laufen lassen.
Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt, wenn das Motoröl gewechselt werden muss. Diese Anzeige blinkt nach den ersten 1000 km (600 mi) und nach 6000 km (3500 mi). Danach blinkt die Anzeige alle 6000 km (3500 mi).
Nach dem Ölwechsel muss die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückgestellt werden. (Siehe seite 6-10).
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervals), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. (Siehe seite 6-10). Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
- Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervallanzeige einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt.
- Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Anzeige für den Keilriemenwechsel "V-BELT"
Diese Anzeige blinkt alle 18000 km (10500 mi), wenn der Keilriemen ausgewechselt werden muss.
Der Stromkreis der Anzeige kann auf nachfolgende Weise geprüft werden.
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
-
Prüfen, ob die Ölwechsel-Intervallanzeige einige Sekunden lang aufleuchtet und dann erlischt.
-
Leuchtet die Anzeige nicht auf, den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Stromkreis-Prüfeinrichtung
Dieses Modell ist mit einer Stromkreis-Prüfeinrichtung für die Prüfung verschiedener Stromkreise ausgestattet.
Falls in einem dieser Stromkreise ein Problem detektiert wird, zeigt die Multifunktionsanzeige einen Fehlercode an.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen solchen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
GCA11790
ACHTUNG
Erscheint auf dem Anzeigefeld ein Fehlercode, sollte das Fahrzeug so bald wie möglich überprüft werden, um mögliche Beschädigungen des Motors zu vermeiden.
Die Stromkreis-Prüfeinrichtung detektiert auch Probleme in den Stromkreisen des Wegfahrsperren-Systems.
Falls in den Stromkreisen des Wegfahrsperren-Systems ein Problem detektiert wird, beginnt die Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems zu blinken und die Multifunktionsanzeige zeigt einen Feh-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
lercode an, wenn der Zündschlüssel auf "ON" steht.
HINWEIS
Falls die Multifunktionsanzeige den Fehlercode 52 anzeigt, könnte dies durch eine Störbeeinflussung vom Transponder verursacht werden. Tritt diese Fehleranzeige auf, versuchen Sie das Folgende.

- Fehlercode-Anzeige
Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-Registrierung, um den Motor zu starten.
HINWEIS
Sicherstellen, dass keine anderen Wegfahrsperren-Schlüssel in der Nähe des Zündschlosses sind, und dass immer nur ein Wegfahrssperren-Schlüssel am selben Schlüsseling ist! Schlüssel des Wegfahrssperren-Systems können Signalüberlagerungen verursachen, wodurch der Motor möglicherweise nicht angelassen werden kann.
- Falls der Motor anspringt, stellen Sie ihn wieder aus und versuchen Sie dann ihn mit den Standardschlüsseln anzulassen.
- Falls der Motor nicht mit einem oder beiden Standardschlüsseln angelassen werden kann, bringen Sie das Fahrzeug, den Schlüssel zur Re-Registrierung des Codes und beide Standardschlüssel zu einer Yamaha-Fachwerkstatt und lassen Sie die Standardschlüssel re-registrieren.
Wenn die Multifunktionsanzeige einen Fehlercode anzeigt, notieren Sie die Codenummer und lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Uhranzeige
Zum Einstellen der Uhr:
- Den Wahlknopf "SELECT" und den Rückstellknopf "RESET" gleichzeitig mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die Stunden mit dem Rückstellknopf "RESET" einstellen.

- Den Wahlknopf "SELECT" drücken, woraufhin die Minutenanzeige zu blinken beginnt.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Den Rückstellknopf "RESET" drücken, um die Minuten einzustellen.
- Den Wahlknopf "SELECT" drücken und loslassen, um die Uhr zu starten.
Umgebungstemperaturanzeige
Wird der Wahlknopf "SELECT" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt, wechselt die Uhranzeige zur Umgebungstemperaturanzeige. Diese Anzeige zeigt die Außentemperatur im Bereich von -10 °C bis 50 °C in Schritten von 1 °C an. Die angezeigte Temperatur kann von der Umgebungstemperatur abweichen. Wird der Wahlknopf "SELECT" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt, wechselt die Umgebungstemperaturanzeige zur Uhranzeige.
HINWEIS
- Wenn die Umgebungstemperatur auf unter -10^ fällt, wird eine niedrigere Temperatur als -10^ nicht angezeigt.
- Wenn die Umgebungstemperatur auf über 50 °C steigt, wird eine höhere Temperatur als 50 °C nicht angezeigt.
●Langsames Fahren [bis ungefähr 20 km/h (12.5 mi/h)] oder Haltepunkte, wie zum Beispiel Verkehrsampeln, Bahnübergänge usw., können die Genauigkeit der Temperaturanzeige beeinträchtigen.


ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12348
Lenkerarmaturen
Links

- Lichthupenschalter "PASS"
- Abblendschalter "∅"
- Blinkerschalter "
- Hupenschalter "
Rechts

- Warnblinkschalter "A
- Starterschalter "③"
GAU12350
Lichthupenschalter "D
Drücken Sie diese Taste, um die Scheinwerfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12400
Abblendschalter "E"
Zum Einschalten des Fernlichts den Schalter auf "ozum Einschalten des Abblendlichts den Schalter auf "stellen.
GAU12460
Blinkerschalter "

Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach "drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach "drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "

Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12721
Starterschalter " "
Bei hochgeklapptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den
Motor anzulassen. Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
GAU41700
Die Motorstörungs-Warnleuchte leuchtet auf, wenn der Schlüssel in die Stellung "ON" gedreht und der Starterschalter gedrückt wird, damit wird jedoch keine Störung angezeigt.
GAU12733
Warnblinkschalter " "

Mit dem Zündschlüssel in der Stellung "ON" oder "p≤diesen Schalter benutzen, um die Warnblinkanlage einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf). Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, wenn man an einer gefährlichen Stelle anhalten muss.
GCA10061
ACHTUNG
Das Warnblinklicht nicht über einen längeren Zeitraum bei ausgeschaltetem Motor blinken lassen, da sich die Batterie entladen könnte.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12900
GAU12950
GAUS1661
Handbremshebel (Vorderradbremse)

- Handbremshebel (Vorderradbremse)
Der Handbremshebel (Vorderradbremse) befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Handbremshebel (Hinterradbremse)

- Handbremshebel (Hinterradbremse)
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Tankverschluss
Tankverschluss öffnen
- Auf das vordere Ende der Tankverschluss-Abdeckung drücken, um sie zu öffnen.

-
Kraftstofftank-Verschluss
-
Tankverschluss-Abdeckung
-
Den Schlüssel in das Tankschloss stecken und im Uhrzeigersinn drehen. Die Verriegelung wird geöffnet und der Tankverschluss kann abgenommen werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

-
Kraftstofftank-Verschluss
-
Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann abziehen.
- Die Tankverschluss-Abdeckung schließen.
GWA11091
WARNING
Nach dem Betanken sicherstellen, dass der Tankverschluss korrekt verschlossen ist. Austretender Kraftstoff ist eine Brandgefahr.
Tankverschluss schließen
- Darauf achten, dass die Passmarkierung nach vorn weist und anschließend den Tankverschluss in seine ursprüngliche Position drücken.

Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass ausreichend Benzin im Tank ist.
GAU13212
GWA10881
! WARNING
Benzin und Benzindämpfe sind extrem leicht entzündlich. Befolgen Sie diese Anweisungen, um Brand- und Explosionsgefahr zu vermeiden und die Verletzungsgefahr beim Betanken zu verringern.
- Vor dem Tanken den Motor ausschalten und sicherstellen, dass niemand auf dem Fahrzeug sitzt. Während des Tankens niemals rauchen und darauf achten, dass sich keine Funkenquellen, offenes Feuer oder andere Zündquellen in der Nähe befinden, einschließlich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Wäschetrockner.
- Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Mit dem Betanken aufhören, wenn der Kraftstoff den unteren Rand des Einfüllstutzens erreicht hat. Da sich der Kraftstoff bei Erwärmung ausdehnt, kann bei heißem Motor oder starker Sonneneinstrahlung Kraftstoff aus dem Tank austreten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Kraftstofftank-Einfüllrohr
-
Maximaler Kraftstoffstand
-
Verschütteten Kraftstoff immer sofort aufwischen. ACHTUNG: Verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Tuch abwischen, da Kraftstoff lackierte Oberflächen und Kunststoffteile angreift. [GCA10071]
-
Sicherstellen, dass der Tankverschluss fest zugedreht ist.
GWA15151
WARNING
Benzin ist giftig und kann schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Gehen Sie mit Benzin vorsichtig um. Saugen Sie Benzin niemals mit dem Mund an. Falls Sie etwas Benzin verschluckt, eine größere Menge an Benzindämpfen eingeatmet oder etwas Benzin in Ihre Augen bekommen haben,
suchen Sie sofort einen Arzt auf. Gelangt Benzin auf Ihre Haut, betroffene Stellen mit Wasser und Seife waschen. Gelangt Benzin auf Ihre Kleidung, betroffene Kleidungsstücke wechseln.
GAU33520
Empfohlener Kraftstoff: AUSSCHLIESSLICH BLEIFREIES NORMALBENZIN
Fassungsvermögen des Kraftstofftanks:
11,8 L (3,12 US gal, 2,60 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Normalbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 91 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftmarke oder tanken Sie Super bleifrei. Die Verwendung von bleifreiem Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
GAU13445
Katalysatoren
Dieses Fahrzeug ist mit Abgaskatalysato- ren in der Auspuffanlage ausgerüstet.
GWA10862
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Zur Verhinderung von Brandgefahr und Verbrennungen:
●Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen.
●Das Fahrzeug nach Möglichkeit so parken, dass Fußgänger oder Kinder nicht mit dem heißen Auspuff in Berührung kommen können.
●Sicherstellen, dass die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen.
- Den Motor nicht länger als einige Minuten im Leerlauf laufen lassen. Bei langem Leerlaufbetrieb kann sich der Motor stark erwärmen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GCA10701
GAUT1040
GAU13932
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken. Der Gebrauch verbleiten Benzins verursacht nicht reparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
Sicherungshalterung

Unter Verwendung der Sicherungshalterung kann der Motorroller zum Schutz vor Diebstahl an einen immobilen Gegenstand, wie zum Beispiel an eine Straßenlaterne oder einen Zaun, angekettet werden. Zum Anbinden den Roller auf den Hauptständer stellen, dann Kette oder Drahtseil durch die Sicherungshalterung sowie um einen Lichtmast o. ä. führen und mit einem Schloss sichern.
GWAT1020
WARNING
Sicherstellen, dass das Vorhängeschloss vor der Fahrt abgenommen wird, andernfalls könnte der Motorroller umfallen und beschädigt werden oder Verletzung verursachen.
Sitzbank
Sitzbank öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Zündschlüssel in das Zündschloss stecken, und gegen den Uhrzeigersinn auf "OPEN" drehen.

- Offen
HINWEIS
Den Schlüssel dabei nicht in das Schloss hineindrücken.
- Die Sitzbank aufklappen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

- Position offene Sitzbank
Sitzbank schließen
- Die Sitzbank zuklappen und dann herunterdrücken, sodass sie einrastet.
- Den Schlüssel vom Zündschloss abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass die Sitzbank richtig montiert ist.
GAUS1621
Ablagefächer
Vorderes Ablagefach
Zum Öffnen des Ablagefachs, wenn es abgeschlossen ist, den Schlüssel in das Schloss stecken und dann gegen den Uhrzeigersinn drehen; anschließend den Ablagefachdeckel mit eingedrücktem Knopf beim Griff aufklappen.
Zum Öffnen des aufgeschlossenen Ablagefachs den Deckel mit eingedrücktem Knopf am Griff aufklappen.

Zum Abschließen das Ablagefach zuklappen, den Deckel in seine Ausgangsposition drücken, den Schlüssel in das Schloss stecken, im Uhrzeigersinn drehen und dann abziehen.

●Den Zuladungsgrenzwert von 1 kg (2 lb) für das Ablagefach nicht überschreiten.
●Den Belastungsgrenzwert von 186 kg (410 lb) für dieses Fahrzeug nicht überschreiten.
Hinteres Ablagefach
Das hintere Ablagefach befindet sich unter der Sitzbank. (Siehe seite 3-15). Die Betriebsanleitung und andere Dokumente zum Schutz vor Feuchtigkeit in einem Plastikbeutel im Ablagefach aufbewahren. Bei der Reinigung des Fahrzeugs darauf achten, dass kein Wasser in das Ablagefach hineingerät.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Im Ablagefach können zwei Helme vers- taut werden.

- Hinteres Ablagefach
GWA10961
WARNING
- Den Zuladungsgrenzwert von 5 kg (11 lb) für das Ablagefach nicht überschreiten.
●Den Belastungsgrenzwert von 186 kg (410 lb) für dieses Fahrzeug nicht überschreiten.
GCA10080
GWA11171
ACHTUNG
Bei der Benutzung des Ablagefachs die folgenden Punkte beachten.
●Da sich unter Sonneneinwirkung Hitze im Ablagefach staut, am besten keine hitzeempfindlichen Gegenstände darin aufbewahren.
- Feuchte Gegenstände nur in einer Plastiktüte verpackt im Ablagefach mitführen, damit die Feuchtigkeit sich nicht ausbreitet.
●Die im Ablagefach mitgeführten Gegenstände in einen Plastikbeutel verpacken, da sie nass werden könnten, wenn der Roller gewaschen wird.
- Keine zerbrechlichen oder wertvollen Gegenstände im Ablagefach mitführen bzw. belassen.
WARNING
Folgende Zuladungsgrenzwerte nicht überschreiten:
●Vorderes Ablagefach: 1 kg (2 lb)
●Hinteres Ablagefach: 5 kg (11 lb)
●Maximale Zuladung für das Fahrzeug: 186 kg (410 lb)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU14882
Federbeine einstellen
GWA10210
WARNING
Beide Federbeine gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt Fahrverhalten und Stabilität.
Jedes Federbein ist mit einem Einstellring für die Federvorspannung ausgerüstet.
GCA10101
ACHTUNG
Um eine Beschädigung der Einstellvorrichtung zu vermeiden, darf nicht über die Maximal- oder Minimaleinstellungen gedreht werden.
Bei der Einstellung der Federvorspannung wie folgt vorgehen.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) beide Federvorspannringe in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) beide Federvorspannringe in Richtung (b) drehen.
Die jeweilige Kerbe im Federvorspannungs-Einstellring muss auf die Gegenmarkierung am Stoßdämpfer ausgerichtet werden.

- Einstellring der Federvorspannung
- Positionsanzeiger
- Einstellwerkzeug für die Federvorspannung
Einstellen der Federvorspannung:
Minimal (weich):
1
Standard:
2
Maximal (hart):
4
GAU15303
Seitenständer

- Seitenständerschalter
Der Seitenständer befindet sich auf der linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während das Fahrzeug in aufrechter Stellung gehalten wird.
HINWEIS
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Zur Erklärung des Zündungsunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, siehe Seite 3-19.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GWA10240
GAU45051
WARNING
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht richtig hochgeklapptem Seitenständer (oder einem der nicht oben bleibt) fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig wie nachfolgend erläutert. Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System umfasst die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"] -->|NEIN JA| B["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"]
B -->|JA NEIN| C["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
C -->|JA NEIN| D["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
A --> E["Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
B --> F["Der Bremsschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
C --> G["Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
E --> H["Warning: Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen."]
ZU IHRER SICHERHEIT - ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15596
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere Fahrzustand des Fahrzeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
GWA11151
WARNING
Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Benutzen Sie das Fahrzeug nicht, wenn irgendein Problem vorliegt. Wenn ein Problem nicht mit den in diesem Handbuch angegebenen Verfahren behoben werden kann, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff • Ggf. tanken. 3-13 | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. | |
| Motoröl • Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen. 6-10Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | ||
| Achsgetriebeöl • Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-13 | ||
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-14 |
| Vorderradbremse • Ersetzen, falls nötig. 6-20, 6-21Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | ||
ZU IHRER SICHERHEIT - ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Hinterradbremse • Ersetzen, falls nötig. 6-20, 6-21Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | ||
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Seilzugspiel kontrollieren.Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-17, 6-22 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-18, 6-19 |
| Bremshebel | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-23 |
| Hauptständer, • Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Seitenständer • Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-23 | |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
| Instrumente, Lichter, • Funktion prüfen.Signale und Schalter • Korrigieren, falls nötig. | — | |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollieren.Arbeitet das System nicht korrekt, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. | 3-18 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15951
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, um sich mit allen Bedienungselementen vertraut zu machen. Falls Sie ein Bedienungselement oder eine Funktion nicht verstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
GWA10271
WARNING
Wenn Sie sich nicht mit den Bedienungselementen vertraut machen, kann es zum Verlust der Kontrolle kommen und zu Unfällen oder Verletzungen in Folge davon.
GAU45310
HINWEIS
Dieses Modell ist zum Ausschalten des Motors bei einem Überschlag mit einem Neigungswinkelsensor ausgestattet. Beim Starten des Motors nach einem Überschlag darauf achten, das Zündschloss auf "OFF" und anschließend auf "ON" zu stellen. Anderenfalls startet der Motor nicht, selbst wenn der Motor bei Drücken des Starterschalters angelassen wird.
GAUS1650
GCA10250
ACHTUNG
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
Weitere Informationen siehe Seite 3-19.
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
Die folgende Warnleuchte, Anzeige-leuchte und die Anzeigen sollten einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
●Motorstörungs-Warnleuchte
●Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems
●Keilriemenwechsel-Anzeige
- Ölwechsel-Intervallanzeige
GCA15022
ACHTUNG
Falls eine Warnleuchte, Anzeigeleuchte oder Anzeige nicht erlischt, siehe Seite 3-4, 3-6 oder 3-8 zur Stromkreiskontrolle der entsprechenden Warn- und Anzeigeleuchten und Anzeiger.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen. ACH-TUNG: Um eine maximale Lebensdauer des Motors zu gewährleisten, sollte bei kaltem Motor niemals zu stark beschleunigt werden! [GCA11041]

Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlassversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlassversuch nicht länger als 10 Sekunden durch.
GAU45091
Anfahren
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Die Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Die Blinker ausschalten.
d den Beschleunigen und Verlangsamen

GAU16780
Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepasst. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Bremsen
GAU16793
GWA10300
WARNING
●Vermeiden Sie es, plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schlittern oder stürzen.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
●Bedenken Sie immer, dass das Bremsen auf nassen Straßen viel schwieriger ist.
●Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten.
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.
Vorn

Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflusst werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
●Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden. - Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU16830
Einfahrvorschriften
Die ersten 1000 km (600 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden. Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1000 km (600 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAUS1840
0–500 km (0–300 mi)
●Dauerdrehzahlen über 4000 U/min vermeiden.
500–1000 km (300–600 mi)
●Dauerdrehzahlen über 6000 U/min vermeiden. ACHTUNG: Nach 1000 km (600 mi) sicherstellen, dass das Motoröl, das Achsgetriebeöl und der Ölfiltereinsatz gewechselt wird. [GCA12831]
Nach 1000 km (600 mi)
●Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
GCA10310
ACHTUNG
●Drehzahlen im roten Bereich grundsätzlich vermeiden.
- Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17213
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10311
WARNING
●Motor und Auspuffanlage können sehr heiß werden. Deshalb so parken, dass Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren und sich verbrennen können.
●Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann. Sonst besteht durch austretenden Kraftstoff erhöhte Brandgefahr.
●Nicht in der Nähe von Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen parken, die in Brand geraten können.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUS1820
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughalter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen des Fahrzeugs angegeben und erläutert. Die in der Tabelle empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Gelände, geographischem Einsatzort und persönlicher Fahrweise müssen die Wartungsintervalle möglicherweise verkürzt werden.
GWA10321
WARNING
Ohne die richtige Wartung des Fahrzeugs oder durch falsch ausgeführte Wartungsarbeiten erhöht sich die Gefahr von Verletzungen, auch mit Todesfolge, während der Wartung und der Benutzung des Fahrzeugs. Wenn Sie nicht mit der Fahrzeugwartung vertraut sind, beauftragen Sie einen Yamaha-Händler mit der Wartung.
GWA15121
! WARNING
Schalten Sie, wenn keine anderslautenden Anweisungen angegeben sind, den Motor zur Durchführung von Wartungsarbeiten aus.
- Ein laufender Motor hat bewegliche Teile, die Körperteile oder Kleidung erfassen und mitreißen können oder elektrische Teile, die Stromschläge oder Brand verursachen können.
- Ein während Wartungsarbeiten laufender Motor kann Augenverletzungen, Verbrennungen, Feuer oder Kohlenmonoxid-Vergiftungen verursachen – möglicherweise mit Todesfolge. Weitere Informationen zu Kohlenmonoxid siehe Seite 1-1.
GWA10330
WARNING
Dieser Motorroller ist ausschließlich für normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz muss der Luftfiltereinsatz des Motorrollers öfter gereinigt oder ausgewechselt werden, um schnelles Verschleiben des Motors zu vermeiden. Ihre Yamaha-Fachwerkstatt berät Sie gerne über die angemessenen Wartungsintervalle.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUS1830
Bordwerkzeug

Das Bordwerkzeug befindet sich unter der Sitzbank. (Siehe seite 3-15).
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen zur Wartung und das Bordwerkzeug sollen Ihnen bei der Durchführung von vorbeugenden Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen behilflich sein. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS
Falls das für die Wartung notwendige Werkzeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, lassen Sie die Wartungsarbeiten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen.
HINWEIS
Im Bordwerkzeug befinden sich eine Sicherungszange und eine Tasche mit Ersatzsicherungen. Achten Sie darauf, diese Gegenstände beim Öffnen des Bordwerkzeugs nicht zu verlieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU46871
HINWEIS
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw. für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
- Ab 30000 km (17500 mi) sind die Wartungsintervalle alle 6000 km (3500 mi) zu wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems
GAU46920
| NR. | PRÜFPUNKT WARTUNGSARBEIT | KONTROLLE ODER | KILOMETERSTAND | JAHRES-KON-TROLLE | |||||
| 1000 km 6000 km 12000 km 18000 km 24000 km(600 mi) (3500 mi) (7000 mi) (10500 mi) (14000 mi) | |||||||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 2 | Zündkerze | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu √einstellen. | √ | ||||||
| Ersetzen. √ | √ | ||||||||
| 3 | * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | √ | √ | √ | √ | ||
| 4 | * | Kraftstoff-Einspritzung | Leerlaufdrehzahl kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 5 | * | Schalldämpfer und Krümmer | Die Schlauchschelle(n) auf guten Sitz überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle
GAU17717
| NR. | PRÜFPUNKT WARTUNGSARBEIT | KONTROLLE ODER | KILOMETERSTAND | JAHRES-KON-TROLLE | |||||
| 1000 km 6000 km 12000 km 18000 km 24000 km(600 mi) (3500 mi) (7000 mi) (10500 mi) (14000 mi) | |||||||||
| 1 | Luftfiltereinsatz | • Ersetzen. | √ | √ | |||||
| 2 | Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses | • Reinigen. √ √ | √ | √ | |||||
| 3 | * | Vorderradbremse | • Das Fahrzeug auf ordnungsgemä-ßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| • Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 4 | * | Hinterradbremse | • Das Fahrzeug auf ordnungsgemä-ßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| • Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 5 | * | Bremsschläuche | • Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| • Ersetzen. | Alle 4 Jahre | ||||||||
| 6 | * | Räder | • Rundlauf prüfen und auf Beschä-digung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 7 | * | Reifen | • Profiltiefe prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.• Ersetzen, falls nötig.• Luftdruck kontrollieren.• Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 8 | * | Radlager | • Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT WARTUNGSARBEIT | KONTROLLE ODER | KILOMETERSTAND | JAHRES-KON-TROLLE | ||||||
| 1000 km 6 (600 mi) | 6000 km 12000 (3500 mi) | km 18000 km (7000 mi) | km 24000 km (10500 mi) | (14000 mi) | ||||||
| 9 | * | Lenkungslager | Das Spiel des Lagers kontrollieren und die Lenkung auf Schwergän-gigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| Mit Lithiumseifenfett schmieren. | Alle 24000 km (14000 mi) | |||||||||
| 10 | * | Fahrgestellhalterun-gen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezo-gen sind. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 11 | Handbremshebelum-lenkwelle (Vorderradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 12 | Handbremshebelum-lenkwelle (Hinterradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 13 | Seitenständer, Hauptständer | Funktion prüfen.Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 14 | * | Seitenständer-schalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 15 | * | Teleskopgabel | Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 16 | * | Federbeine | Funktion prüfen und die Stoß-dämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 17 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seiten 3-6 und 6-10.) | √ | Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige blinkt [5000 km (3000 mi) nach den ersten 1000 km (600 mi) und danach alle 6000 km (3500 mi)] | ||||||
| Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 3000 km (1800 mi) | √ | ||||||||
| 18 | Ölfiltereinsatz | Ersetzen. | √ | √ | √ | |||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT WARTUNGSARBEIT | KONTROLLE ODER | KILOMETERSTAND | JAHRES-KON-TROLLE | |||||
| 1000 km 6 (600 mi) (3500 mi) (7000 mi) (10500 mi) (14000 mi) | km 18000 km (10500 mi) (14000 mi) | ||||||||
| 19 | * | Kühlsystem | Den Kühlfüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf √ Kühlfüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
| 20 | Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | ||||
| Wechseln. | √ | √ | √ | ||||||
| 21 | * | Keilriemen | Ersetzen. | Wenn die Keilriemenwechsel-Anzeige blinkt [alle 18000 km (10500 mi)] | |||||
| 22 | * | Vorderrad- und Hinterrad-Bremslichtschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 23 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | Schmieren. | √ | √ | √ | √ | |||
| 24 | * | Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug | Funktion und Spiel prüfen.Ggf. Gaszugspiel einstellen.Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug schmieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 25 | * | Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU3B262
HINWEIS
●Motor-Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter
- Der Motor-Luftfilter dieses Modells besitzt ein ölbeschichtetes Einweg-Papierelement, das nicht mit Druckluft gereinigt werden darf, um Beschädigungen zu vermeiden.
- Das Motor-Luftfilterelement muss häufiger erneuert und die Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses müssen häufiger gewartet werden, wenn in sehr feuchter oder staubiger Umgebung gefahren wird.
●Wartung der hydraulische Bremsanlage
- Nach dem Zerlegen der Hauptbremszylinder und Bremssättel immer die Bremsflüssigkeit wechseln. Regelmäßig die Bremsflüssigkeitsstände prüfen und ggf. die Vorratsbehälter auffüllen.
- Alle zwei Jahre die inneren Bauteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rissbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU1B740
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren

- Verkleidungsteil A
- Abdeckung

Die hier abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.
GAUS1790
Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Abdeckung aus der Rückseite des Verkleidungsteils herausdrücken wie angezeigt.

- Abdeckung
-
Drücken
-
Das Verkleidungsteil losschrauben und dann, wie in der Abbildung gezeigt, abziehen.

Verkleidungsteil montieren
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
- Die Abdeckung wieder hineindrücken.
GAU47890
Abdeckung A
Abdeckung abnehmen
Die Schrauben entfernen und dann die Abdeckung nach außen ziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU19622
Zündkerze prüfen
Die Zündkerze ist ein wichtiger Bestandteil des Motors und sollte regelmäßig kontrolliert werden, vorzugsweise durch eine Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktionstüchtigkeit der Kerze im Laufe der Zeit vermindern, muss die Zündkerze in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerze erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun. Weist die Zündkerze eine stark abweichende Färbung auf, könnte es sein, dass der Motor nicht richtig läuft. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Elektrode oder übermäßigen Kohlestoffablagerungen die Zündkerze durch eine neue ersetzen.
Empfohlene Zündkerze: NGK/CPR9EA-9
Vor dem Einschrauben einer Zündkerze stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0,8–0,9 mm (0,031–0,035 in)
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Anzugsmoment:
Zündkerze:
12,5 Nm (1,25 m•kgf, 9,0 ft•lbf)
HINWEIS
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
GAUS1701
Motoröl
Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt geprüft werden. Außerdem muss das Öl in den empfohlenen Abständen, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden und wenn die Wartungskontrollleuchte aufleuchtet.
Ölstand prüfen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
- Einige Minuten warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Einfüllschraubverschluss herausdrehen, den Messstab abwischen, in die Einfüllöffnung zurückstecken (ohne ihn hineinzuschrauben) und dann wieder herausziehen, um den Ölstand zu überprüfen.
HINWEIS
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

-
Motoröl-Einfüllschraubverschluss
-
Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
- Den Messstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
- Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluss und die Motoröl-Ablassschraube herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Motoröl-Ablassschraube
- Die Unterlegscheibe der Ablassschraube auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.

- Motoröl-Ablassschraube
- Unterlegscheibe
HINWEIS
Die Schritte 5–9 nur ausführen, wenn der Ölfiltereinsatz erneuert wird.
- Den Ölfiltergehäusedeckel durch Abnehmen der Schrauben ausbauen.

- Ölfiltereinsatzabdeckung
- Den Ölfiltereinsatz und den O-Ring herausnehmen.

- Ölfiltereinsatz
- O-Ring
-
Ölfiltereinsatzabdeckung
-
Den O-Ring auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
- Den neuen Ölfiltereinsatz und einen O-Ring einbauen.
- Die Schrauben des Ölfiltergehäusedeckels anbringen und anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Schraube des
Ölfiltergehäusedeckels:
10 Nm (1,0 m•kgf, 7,2 ft•lbf)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
HINWEIS
Sicherstellen, dass der O-Ring korrekt sitzt.
- Die Motoröl-Ablassschraube samt Unterlegscheibe montieren und die Ablassschraube anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Motoröl-Ablassschraube:
32 Nm (3,2 m•kgf, 23 ft•lbf)
HINWEIS
Sicherstellen, dass die Unterlegscheibe korrekt sitzt.
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls nachfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Empfohlene ölsorte:
Siehe Seite 8-1
Füllmenge für den Ölwechsel:
Ohne Ölfilterwechsel:
1,40 L (1,48 US qt, 1,23 Imp. qt)
Mit Ölfilterwechsel:
1,50 L (1,59 US qt, 1,32 Imp.qt)
HINWEIS
Verschüttetes Öl auf allen Motorteilen abwischen, nachdem der Motor und die Auspuffanlage abgekühlt sind.
GCA11670
ACHTUNG
●Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als vorgeschrieben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
●Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort ausschalten und die Ursache feststellen.
- Den Motor ausschalten, den Ölstand erneut prüfen und ggf. Öl nachfüllen.
- Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen.
Die Ölwechsel-Intervallanzeige
zurückstellen
- Den Schlüssel auf "ON" drehen.
- Den Knopf "OIL CHANGE" 15 bis 20 Sekunden lang gedrückt halten.

- "OIL CHANGE"-Knopf
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- "OIL CHANGE"-Knopf
- Den Knopf "OIL CHANGE" freigeben, und die Ölwechsel-Intervallanzeige erlischt.
HINWEIS
Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Um die Ölwechsel-Intervallanzeige zurückzustellen, bevor das Ölwechsel-Intervall fällig geworden ist, dem obigen Verfahren folgen. Darauf achten, dass die Kontrolleuchte 1.4 Sekunden lang aufleuchtet wird, nachdem der Knopf "OIL CHANGE"
freigegeben worden ist. Andernfalls das Verfahren wiederholen.
GAU20064
Achsgetriebeöl
Das Achsantriebsgehäuse sollte vor jeder Fahrt auf Öllecks geprüft werden. Treten Lecks auf, den Motorroller von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen. Außerdem muss in den vorgeschriebenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, das Achsgetriebeöl gewechselt werden.
- Den Motor starten, das Achsgetriebeöl einige Minuten während der Fahrt warm werden lassen und dann den Motor ausschalten.
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter das Achsantriebsgehäuse stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluss des Achsantriebs entfernen, die Ablassschraube herausdrehen und das Öl aus dem Achsantriebsgehäuse ablassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss
- O-Ring
- Die Achsgetriebeöl-Ablassschraube montieren und dann vorschriftsmäßig anziehen.

- Achsgetriebeöl-Ablassschraube
Anzugsmoment:
Achsgetriebeöl-Ablassschraube:
20 Nm (2,0 m•kgf, 14 ft•lbf)
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Achsgetriebeöls nachfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen. WARNUNG! Darauf achten, dass keine Fremdstoffe ins Getriebegehäuse eindringen. Sicherstellen, dass kein Öl auf den Reifen oder das Rad gelangt. [GWA11311]
Empfohlene Getriebeölsorte:
Siehe Seite 8-1
Füllmenge:
0,21 L (0,22 US qt, 0,18 Imp.qt)
- Das Achsantriebsgehäuse auf Öllecks prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, die Ursache feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss die Kühflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAUS1670
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
HINWEIS
●Da der Stand der Kühflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
●Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
- Durch das Schauglas den Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
HINWEIS
Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
-
Prüffenster für den Kühlflüssigkeitsstand
-
Wenn der Kühflüssigkeitsstand an oder unter der Minimalstand-Markierung steht, die rechte Fußmatte wie gezeigt nach oben ziehen.

-
Fußmatte
-
Den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und Kühflüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung auffüllen. WAR-NUNG! Nur den Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel öffnen. Niemals versuchen, den Kühler-Verschlussdeckel bei heißem Motor abzunehmen. (GWA15161)
ACHTUNG: Wenn keine Kühlflüssigkeit zur Verfügung steht, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser benutzt werden. Kein hartes Wasser oder Salzwasser verwenden, da dies dem Motor schadet. Wenn Wasser anstelle von Kühlflüssigkeit verwendet wurde, tauschen Sie es so schnell wie möglich durch Kühlflüssigkeit aus, da sonst das Kühlsystem nicht gegen Frost und Korrosion geschützt ist. Wenn der Kühlflüssigkeit Wasser hinzugefügt wurde, den Frostschutzmittelgehalt der Kühlflüssigkeit so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da sonst die Wirksamkeit des Kühlmittels reduziert wird.
[GCA10472]

- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
Fassungsvermögen des Ausgleichsbehölters:
0,25 L (0,26 US qt, 0,22 Imp.qt)
- Den Behälterdeckel schließen
- Die Fußmatte wieder in ihre ursprüngliche Position bringen und nach unten drücken, um sie zu sichern.
GAU33031
Kühlflüssigkeit wechseln
Die Kühflüssigkeit muss in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden. Die Kühflüssigkeit von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen. WARNUNG! Niemals versuchen, den Kühler-Verschlussdeckel bei heißem Motor abzunehmen. [GWA10381]
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUM2242
Filtereinsätze von Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter
Der Luftfiltereinsatz sollte ersetzt und der Riementriebgehäuse-Filtereinsatz sollte gereinigt werden gemäß den empfohlenen Intervallen in der Wartungs- und Schmier-tabelle. Bei übermäßig staubigem oder feuchtem Einsatz sind die Filter häufiger zu warten.
Luftfiltereinsatz ersetzen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben.

- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Schraube
-
Luftfiltereinsatz
-
Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
- Einen neuen Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel festschrauben.
Den Filtereinsatz des Riementriebgehäuse-Luftfilters reinigen
- Die Riementriebgehäuse-Filterdeckel abschrauben.

- Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
- Schraube

- Schraube
-
Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
-
Den Luftfiltereinsatz herausnehmen und dann mit Druckluft, wie in der Abbildung dargestellt, ausblasen.

- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Den Luftfiltereinsatz auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
- Den Filtereinsatz mit der farbigen Seite nach außen in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Die Riementriebgehäuse-Filterdeckel festschrauben. ACHTUNG: Sichersstellen, dass jeder Filtereinsatz korrekt in seinem Gehäuse eingesetzt ist. Der Motor sollte niemals ohne eingebaute Luftfiltereinsätze betrieben werden, da sonst der (die) Kolben und/oder Zylinder stärkerem Verschleiß unterliegen.
[GCA10531]
GAU21382
Gaszugspiel kontrollieren

Das Gaszugspiel sollte am Gasdrehgriff 3,0-5,0 mm (0,12-0,20 in) betragen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muss das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU21873
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck

Den Reifenluftdruck vor jeder Fahrt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10501
WARNING
Bei Fahren des Fahrzeugs mit falschem Reifendruck besteht Verletzungs- oder Lebensgefahr durch einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug.
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifendruck muss entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vom:
190 kPa (1,90 kgf/cm², 28 psi, 1,90 bar)
Hinten:
220 kPa (2,20 kgf/cm², 32 psi, 2,20 bar)
90 kg - Max. Gesamtzuladung
Vom:
210 kPa (2,10 kgf/cm², 30 psi, 2,10 bar)
Hinten:
250 kPa (2,50 kgf/cm2, 36 psi, 2,50 bar)
Maximale Zuladung ^* : 186 kg (410 lb)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA10511
WARNING
Niemals das Fahrzeug überladen. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Reifenkontrolle

ZALPA0354
- Profiltiefe
- Reifenflanke
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten):
1,6 mm (0,06 in)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
HINWEIS
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt.
Ausschließlich die nachfolgenden Reifen sind nach zahlreichen Tests von der Yamaha Motor Co., Ltd. freigegeben worden.
Vorderreifen:
Größe:
120/70-15 M/C 56P - 56S
Hersteller/Modell:
MICHELIN/GOLD STANDARD
MICHELIN/CITY GRIP
PIRELLI/GTS23
METZELER/FEELFREE
Hinterreifen:
Größe:
140/70-14 M/C 68P - 68S
Hersteller/Modell:
MICHELIN/GOLD STANDARD
MICHELIN/CITY GRIP
PIRELLI/GTS24
METZELER/FEELFREE
GWA10470
WARNING
●Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, dass Sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
- Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage sowie Reifenwechsel grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt vornehmen lassen, die über das notwendige Werkzeug und fachliche Erfahrung verfügt.
GAU21960
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
●Räder und Reifen vor jeder Fahrt auf Risse, Schnitte u. ä. untersuchen, die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
●Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muss das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens.
●Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muss seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUM2081
Spiel des Vorder- und Hinterradbremshebels überprüfen

Der Bremshebel muss ein Spiel von 3,0-3,5 mm (0,12-0,20 in) aufweisen, wie dargestellt. Das Bremshebelspiel regelmäßig prüfen und, falls erforderlich, das Bremssystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
GWA10641
! WARNING
Ein falsches Bremshebelspiel kann auf einen Defekt im Bremssystem hinweisen. Das Fahrzeug nicht benutzen, bis das Bremssystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüft oder repariert worden ist.
GAU22392
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muss in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
GAU22430
Scheibenbremsbeläge vorn

- Verschleißanzeigerille
Die Vorderradbremse weist Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz schnellstmöglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU22510
Scheibenbremsbeläge hinten

Die Hinterradbremse weist eine Öffnung auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlaubt. Dazu den Prüfstopfen herausnehmen. Misst die Stärke eines Bremsbelags weniger als 0,8 mm (0,03 in), die Bremsbeläge im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
GAU22580
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse

- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

- Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und dessen Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherstellen dass die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muss der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit waagerecht stehen.
●Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Lecks verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
●Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nach-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU22731
GAU23112
füllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
●Darauf achten, dass beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Jedoch bei plötzlichem Absinken die Bremsanlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß dem HINWEIS nach der Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Zusätzlich sollten die Öldichtungen der Hauptbremszylinder und der Bremssättel, sowie die Bremsschläuche, in den unten aufgeführten Abständen gewechselt werden, oder wenn sie beschädigt oder undicht sind.
-Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneuern.
●Bremsschläuche: Alle vier Jahre erneuern.
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gasdrehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug in einer Yamaha-Fachwerkstatt gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23172
Bremshebel vorn und hinten schmieren
Handbremshebel (Vorderradbremse)

Handbremshebel (Hinterradbremse)

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel: Silikonfett
GAU23213
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert werden.
WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen. Andernfalls könnte der Haupt- oder Seitenständer den Boden berühren und den Fahrer ablenken, was zu einem möglichen Kontrollverlust führen kann.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
GAU23272
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
- Die Standrohre auf Kratzer und andere Beschädigungen, die Gabel-dichtringe auf Öllecks prüfen.

-
Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. [GWA10751]
-
Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.

Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU45511
GAU23291
GAU34224
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkkopflager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muss der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. [GWA10751]
- Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung vor und zurück zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen.

Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Batterie

Die Batterie befindet sich hinter dem Verkleidungsteil A. (Siehe seite 6-8). Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb. Die Anschlüsse der Batteriekabel müssen jedoch kontrolliert und ggf. festgezogen werden.
GWA10760
! WARNING
●Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen. Im Falle, dass Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HILFE-Maßnahmen durch.
- ÄUßERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
- INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
- AUGEN: Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
●Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fern halten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
●DIES UND BATTERIEN VON KIN-DERN FERN HALTEN.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen. Beachten Sie, dass die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
GCA16520
ACHTUNG
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ist ein spezielles Konstantspannungs-Ladegerät nötig. Bei Verwendung eines herkömmlichen Ladegeräts nimmt die Batterie Schaden. Wenn Ihnen kein Konstantspannungs-Batterieladegerät zur Verfügung steht, lassen Sie die Batterie in einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen.
Batterie lagern
-
Wird das Fahrzeug über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern. ACH-TUNG: Beim Ausbau der Batterie darauf achten, dass der Schlüssel auf "OFF" gedreht wurde, dann zuerst das Minuskabel und anschließend das Pluskabel abnehmen. [GCA16302]
-
Bei einer Stilllegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
-
Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
- Nach der Montage sicherstellen, dass die Batteriekabel richtig an die Batterieklemmen angeschlossen sind.
GCA16530
ACHTUNG
Die Batterie immer in aufgeladenem Zustand halten. Die Lagerung einer entladenen Batterie kann die Batterie dauerhaft beschädigen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUS1771
Sicherungen wechseln

- Sicherungskasten
- Sicherung der Warnblinkanlage
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen für die einzelnen Stromkreise befindet sich hinter dem Verkleidungsteil A. (Siehe seite 6-8).
HINWEIS
Die Hauptsicherung, die sich an einer anderen, schwer erreichbaren Stelle befindet, muss in einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgetauscht werden.
Falls eine Sicherung für die einzelnen Stromkreise durchgebrannt ist, wie folgt auswechseln.
- Den Zündschlüssel auf "OFF" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung
mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen. WARNUNG! Keine Sicherung mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden, um Schäden an elektrischen Komponenten und einen möglichen Brand zu vermeiden. [GWA15131]
HINWEIS
Im Bordwerkzeug befinden sich eine Sicherungszange und eine Tasche mit Ersatzsicherungen. Verwenden Sie die Zange, um eine Sicherung herauszunehmen und einzusetzen.

- Kühlerlüftersicherung
- ECU-Sicherung
- Zusatzsicherung
- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Zündungssicherung
- Ersatzsicherung
- Ersatzsicherung
- Ersatzsicherung
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
30.0 A
Scheinwerfersicherung:
15,0 A
Signalanlagensicherung:
10.0 A
Zündungssicherung:
10,0 A
Kühlerlüftersicherung:
7,5 A
Warnblinkanlagensicherung:
10,0 A
ECU-Sicherung:
5,0 A
Zusatzsicherung:
5,0 A
- Den Zündschlüssel auf "ON" drehen und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob die von diesem Kreis versorgten Verbraucher funktionieren.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU34240
GAU43051
GAUS1781
Scheinwerferlampe auswechseln
Die Scheinwerfer dieses Modells sind mit Halogenlampen ausgestattet. Falls eine Scheinwerferlampe durchbrennt, lassen Sie sie von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen und ggf. den Scheinwerferlichtkegel einstellen.
Blinkerlampe vorn auswechseln
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

- Blinkerlampe
-
Blinkerlampenfassung
-
Die durchgebrannte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung ein- setzen.
- Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
Ersetzen einer Rücklicht-/Bremslichtlampe oder einer Lampe des hinteren Blinkers
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
- Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe seite 6-8).
- Die Rücklicht-/Bremslichteinheit abschrauben.

- Schraube
- Den Rücklicht-/Bremslichthalter und den Lampenhalter der Blinkerlampe zusammen mit der Staubschutzvorrichtung durch Drücken auf die Zungen herausziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Staubschutzvorrichtung
- Vorsprung

- Blinkerlampe
-
Rücklicht-/Bremslichtlampe
-
Die durchgebrannte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
-
Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
- Den Lampenhalter zusammen mit der Staubschutzvorrichtung in die Ausgangsstellung drücken.
HINWEIS
Den Lampenhalter und die Staubschutzvorrichtung ordnungsgemä befestigen, damit kein Staub oder Wasser eindringen kann.
- Die Schrauben und die Rücklicht-/Bremslichteinheit montieren.
- Die Abdeckung montieren.
GAU47910
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln
- Die Abdeckung der Kennzeichen-leuchte abschrauben.

- Schraube
-
Lampenfassung der Kennzeichenbeleuchtung
-
Die defekte Lampe aus der Fassung herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung ein- setzen.
- Die Abdeckung der Kennzeichen-leuchte wieder anschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU43231
GAU25B81
GWA15141
Standlichtlampe auswechseln
Dieses Modell ist mit zwei Standlichtern ausgestattet. Eine durchgebrannte Standlichtlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden.
- Die Fassung (samt Lampe) herausziehen.

-
Stecker der Standlichtlampe
-
Die durchgebrannte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung einsetzen.
- Die Fassung (samt Lampe) einsetzen und hineindrücken.
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlassproblemen und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten an Ihrem Motorroller sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
WARNING
Bei Überprüfung des Kraftstoffsystems nicht rauchen und sicherstellen, dass sich kein offenes Feuer oder Funkenquellen in der Nähe befinden, einschließlich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Öfen. Benzin oder Benzindämpfe können sich leicht entzünden oder explodieren und dadurch schwere Augenverletzungen oder Beschädigungen verursachen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU42131
Fehlersuchdiagramme
Startprobleme und mangelnde Motorleistung

Kraftstoffstand im Tank prüfen.
Es ist genügend Kraftstoff vorhanden.
Verdichtung prüfen.
Es ist kein Kraftstoff vorhanden.
Kraftstoff nachfüllen.
Der Motor startet nicht.
Verdichtung prüfen.
E-Starter betätigen.
Verdichtung OK.
Zündung prüfen.
Keine Verdichtung.
Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Zündkerzen herausnehmen und Elektroden prüfen.
Feucht
Mit einem trockenen Tuch abwischen und Zündkerzen-Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerzen ersetzen.
Trocken
Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
E-Starter betätigen.
Der Motor startet nicht. Batterie prüfen.
E-Starter betätigen.
Der Motor dreht sich zügig.
Der Batteriezustand ist gut.
Der Motor dreht sich nur mühsam.
Batterieanschlüsse prüfen. Batterie, falls nötig, laden.
Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Motorüberhitzung
GWA10400
! WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Nachdem die Kühlerverschlussdeckel-Arretierschraube losgedreht wurde, einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS
Falls die vorgeschriebene Kühlfüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlfüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU37833
Vorsicht bei Mattfarben
GCA15192
ACHTUNG
Einige Modelle sind mit mattfarbigen Bauteilen ausgestattet. Vor der Reinigung des Fahrzeugs sollten Sie einen Yamaha-Fachhändler bezüglich verwendbarer Reinigungsmittel zu Rate ziehen.
Werden Bürsten, scharfe Chemikalien oder Reinigungsmittel zum Säubern dieser Bauteile benutzt, können diese verkratzt oder beschädigt werden. Auch Wachs sollte nicht auf mattfarbige Bauteile aufgetragen werden.
GAU26094
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, dass der Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, dass alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlussbuchsen, einschließlich des Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit
dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltreiniger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10783
ACHTUNG
●Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
●Unsachgemäße Reinigung kann Plastikteile (wie Verkleidungsteile, Abdeckungen, Windschutzscheiben, Streuscheiben, Instrumentenbeleuchtung usw.) und die Schalldämpfer beschädigen. Ausschließlich weiche, saubere Tücher oder Schwämme mit Wasser verwenden, um Plastikteile zu reinigen. Wenn sich die Plastikteile mit Wasser allein nicht gründlich
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
genug reinigen lassen, kann ein verdünntes, mildes Reinigungsmittel zusammen mit Wasser verwendet werden. Da Reinigungsmittel Plastikteile angreifen können, müssen alle Reste des Reinigungsmittels mit sehr viel Wasser abgespült werden.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühlflüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsickern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
●Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterlässt. Ist die Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen, Küstennähe oder auf gestreuten Straßen folgende Schritte durch.
HINWEIS
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. ACHTUNG: Kein warmes Wasser verwenden, da es die Korrosionsaktivität des Salzes erhält. [GCA10791]
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metalloberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metalloberflächen.
Nach der Reinigung
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
- Verwenden Sie zur Pflege von verch-
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
romten, Aluminium- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. (Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.)
- Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt oder vernickelt sind.
- Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
- Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10942
WARNING
Verunreinigungen auf den Bremsen oder Reifen kann zu Kontrollverlust führen.
●Sicherstellen, dass sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern;
Reifen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen.
●Vor einer Fahrt mit dem Motorroller die Bremsleistung und das Verhalten in Kurven testen.
GCA10800
ACHTUNG
●Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuss abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS
●Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
●Die Scheinwerfer-Streuscheiben können beim Waschen, in regnerischem Wetter oder bei feuchten Klimabedingungen beschlagen. Durch kurzzeitiges Einschalten der Scheinwerfer kann die Feuchtigkeit von der Streuscheibe entfernt werden.
GAU36561
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA10820
ACHTUNG
●Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Ammoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stilllegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stilllegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden:
- Folgen Sie allen Anweisungen im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel.
- Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz des Zylinders, der Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Den Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerze herausschrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrung einfüllen.
c. Den Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerze auf den Zylinderkopf legen, sodass die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl benetzt.)
e. Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen, die Zündkerze einschrauben und den Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerze aufsetzen. WAR-NUNG! Um Beschädigungen
und Verletzungen durch Funken zu vermeiden, beim Durchdrehen des Motors sicherstellen, dass die Zündkerzenelektroden geerdet sind. [GWA10951]
-
Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
-
Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motorroller so aufbocken, dass beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
-
Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
-
Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über 30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-25.
HINWEIS
Anfallende Reparaturen vor der Stilllegung ausführen.
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2.201 mm (86,7 in)
Gesamtbreite:
776 mm (30,6 in)
Gesamthöhe:
1.337 mm (52,6 in)
Sitzhöhe:
792 mm (31,2 in)
Radstand:
1.545 mm (60,8 in)
Bodenfreiheit:
134 mm (5,30 in)
Mindest-Wendekreis:
1.805 mm (71,1 in)
Gewicht:
Mit Öl und Kraftstoff:
171,6 kg (378 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, SOHC
Zylinderanordnung:
Einzylinder, nach vorn geneigt
Hubraum:
124 cm³
Bohrung x Hub:
52,0 x 58,6 mm (2,05 x 2,31 in)
Verdichtungsverhältnis:
11,20:1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Nasssumpfschmierung
Motoröl:
Sorte (Viskosität):
SAE 10W-30 oder SAE 10W-40 oder SAE 15W-40 oder SAE 20W-40 oder SAE 20W-50

Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SG oder höher/JASO MA
Motoröl-Füllmenge:
Ohne Wechsel des Ölfiltereinsatzes:
1,40 L (1,48 US qt, 1,23 Imp.qt)
Mit Wechsel des Ölfilterensatzes:
1,50 L (1,59 US qt, 1,32 Imp.qt)
Achsgetriebeöl:
Sorte:
SAE 10W-30 Sorte SE-Motoröl
Füllmenge:
0,21 L (0,22 US qt, 0,18 Imp.qt)
Kühlsystem:
Fassungsvermögen des Kühflüssigkeits-
Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-
Markierung):
0,25 L (0,26 US qt, 0,22 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlers (einschließ-
lich aller Kanäle):
1,00 L (1,06 US qt, 0,88 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Ölbeschichteter Papiereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Normalbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
11,8 L (3,12 US gal, 2,60 Imp.gal)
Davon Reserve:
1,7 L (0,45 US gal, 0,37 Imp.gal)
Kraftstoff-Einspritzung:
Drosselklappengehäuse:
Kennzeichnung:
1B91 00
Hersteller:
AISAN
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/CPR9EA-9
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
0,8–0,9 mm (0,031–0,035 in)
Kupplung:
Kupplungsbauart:
Fliehkraft-Automatik-Trockenkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Primäruntersetzungsverhältnis:
41/14 (2,929)
Sekundäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
TECHNISCHE DATEN
Sekundäruntersetzungsverhältnis: 44/13 (3,385)
Getriebeart: Keilriemen-Automatik
Getriebebetätigung: Fliehkraft-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart: Unterzug-Stahlrohrrahmen
Lenkkopfwinkel: 28,00 Grad
Nachlauf: 100,0 mm (3,94 in)
Vorderreifen:
Ausführung: Schlauchlos-Reifen
Dimension: 120/70-15 M/C 56P - 56S
Hersteller/Typ: MICHELIN/GOLD STANDARD
Hersteller/Typ: MICHELIN/CITY GRIP
Hersteller/Typ: PIRELLI/GTS23
Hersteller/Typ: METZELER/FEELFREE
Hinterreifen:
Ausführung: Schlauchlos-Reifen
Dimension: 140/70-14 M/C 68P - 68S
Hersteller/Typ: MICHELIN/GOLD STANDARD
Hersteller/Typ: MICHELIN/CITY GRIP
Hersteller/Typ: PIRELLI/GTS24
Hersteller/Typ: METZELER/FEELFREE
Zuladung:
Max, Gesamtzuladung: 186 kg (410 lb)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung: 0–90 kg (0–198 lb)
Vom: 190 kPa (28 psi, 1,90 bar)
Hinten: 220 kPa (32 psi, 2,20 bar)
Zuladungsbedingung: 90 kg - Max. Gesamtzuladung
Vom: 210 kPa (30 psi, 2,10 bar)
Hinten: 250 kPa (36 psi, 2,50 bar)
Vorderrad:
Rad-Bauart: Gussrad
Felgengröße: 15 x MT3,5
Hinterrad:
Rad-Bauart: Gussrad
Felgengröße: 14 x MT3,75
Vorderradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung: Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit: DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart: Einzelscheibenbremse
Betätigung: Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit: DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart: Teleskopgabel Feder/Stoßdämpfer-Bauart: Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg: 110,0 mm (4,33 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart: selbsttragende Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart: Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Lichtmaschine: Drehstromgenerator mit Permanentmagnet
TECHNISCHE DATEN
Batterie:
Typ:
GTX9-BS
Spannung, Kapazität:
12 V, 8,0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung, Watt x Anzahl:
Abblendlicht:
12 V, 55.0 W x 1
Fernlicht:
12 V, 55.0 W × 1
Rücklicht/Bremslicht:
Kennzeichenbeleuchtung:
12 V, 5,0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
12 V, 2,0 W × 3
Fernlicht-Kontrollleuchte:
12 V, 1,4 W x 1
Blinker-Kontrollleuchte:
12 V, 1,4 W × 2
Motorstörungs-Warnleuchte:
12 V, 1,4 W x 1
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sys-
tems:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
30,0 A
Scheinwerfersicherung:
15,0 A
Signalanlagensicherung:
10,0 A
Zündungssicherung:
10,0 A
Kühlerlüftersicherung:
7,5 A
Warnblinkanlagensicherung:
10,0 A
ECU-Sicherung:
5.0 A
Zusatzsicherung:
5.0 A
GAU26352
GAU26381
GAU26410
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Schlüssel- und Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modellcode-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln bei Yamaha-Händlern sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden.
SCHLÜSSEL-IDENTIFIZIERUNGSNUM-MER:

FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUM-MER:

MODELLCODE-PLAKETTE:

Schlüssel-Identifizierungsnummer

- Schlüssel-Identifizierungsnummer
- Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (rote Ummantelung)
- Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
Die Schlüssel-Identifizierungsnummer ist auf dem Schlüsselanhänger eingestanzt. Diese Nummer im entsprechenden Feld notieren, da sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels angegeben werden muss.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer

- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Fahrzeugs, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
KUNDENINFORMATION
GAU26480
Modellcode-Plakette

1. Modellcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist an der gezeigten Stelle auf dem Rahmen angebracht. Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
INHALT
A
Abblendschalter 3-11
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems 3-4
B
Batterie....6-25
Beschleunigen und Verlangsamen....5-2
Blinker-Kontrollleuchten....3-4
Blinkerlampe vorn, auswechseln ......6-28
Blinkerschalter 3-11
Bordwerkzeug....6-1
Bremsen....5-3
Bremsflüssigkeit, wechseln....6-22
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen......6-21
Bremshebel, schmieren ....6-23
D
Drehzahlmesser 3-5
E
Einfahrvorschriften 5-4
F
Fahrzeug-Identifizierungsnummer .....9-1
Federbeine, einstellen....3-18
Fehlersuchdiagramme 6-31
Fehlersuche....6-30
Fernlicht-Kontrollleuchte....3-4
G
Gasdrehgriff und Gaszug, kontrollieren
und schmieren 6-22
Gaszugspiel, kontrollieren....6-17
Geschwindigkeitsmesser 3-5
H
Handbremshebel, Hinterradbremse......3-12
Handbremshebel, Vorderradbremse......3-12
Haupt- und Seitenständer, prüfen und schmieren 6-23
Hupenschalter....3-11
|
Identifizierungsnummern....9-1
K
Katalysatoren 3-14
Kennzeichenleuchten-Lampe, auswechseln ....6-29
Kraftstoff 3-13
Kraftstoff, Tipps zum Sparen ....5-3
Kühlflüssigkeit....6-14
L
Lage der Teile....2-1
Lenkerarmaturen....3-11
Lenkung, prüfen....6-25
Lichthupenschalter....3-11
Luftfilter und Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses ....6-16
M
Modellcode-Plakette....9-2
Motor anlassen 5-1
Motoröl....6-10
Motorstörungs-Warnleuchte 3-4
Multifunktionsanzeige ....3-6
P
Parken....5-4
Pflege 7-1
R
Räder....6-19
Radlager, prüfen....6-25
Reifen 6-18
Rücklicht-/Bremslichtlampe oder Lampe des hinteren Blinkers, ersetzen .....6-28
S
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads, prüfen....6-20
Scheinwerferlampe, auswechseln .....6-28
Schlüssel-Identifizierungsnummer......9-1
Seitenständer....3-18
Sicherheitsinformationen 1-1
Sicherungen, wechseln....6-27
Sicherungshalterung 3-15
Sitzbank 3-15
Spiel des Vorder- und Hinterradbremshebels, überprüfen......6-20
Standlichtlampe, auswechseln 6-30
Starterschalter....3-11
System der Wegfahrsperre ....3-1
T
Tankverschluss....3-12
Technische Daten....8-1
Teleskopgabel, prüfen....6-24
Tipps zur Fahrsicherheit ....1-5
V
Ventilspiel 6-17
Verkleidungsteile und Abdeckungen, abnehmen und montieren....6-8
Vorsicht bei Mattfarben....7-1
W
Warn- und Kontrollleuchten....3-4
Warnblinkschalter 3-11
Wartung und Schmierung, regelmäßig .....6-4
Wartung, Abgas-Kontrollsystem ....6-3
INHALT
Z
Zünd-/Lenkschloss 3-2
Zündkerze, prüfen....6-9
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System ....3-19

YAMAHA
YAMAHA MOTOR ESPAÑA, S.A.
PRINTED IN SPAIN
2009.07-NOVOPRINT, S.A.
(G)